| Any Body | [quote] 27.10.2003 Irak "Blutiger Auftakt zum Ramadan " Bei der blutigsten Serie von Anschlägen seit dem Sturz des irakischen Regimes im April sind am Montag mindestens 42 Menschen innerhalb weniger Stunden in Bagdad getötet worden. Das berichtete der arabische Sender El Dschasira. Mehr zu diesem Artikel [url=http://www.stern.de/politik/ausland/index.html?id=514836&gmx=8b97dc0daf8f5&nv=gmxlog]hier[/url] [/quote] Bombenattentate vor den Toren von Hilfsorganisationen, die im Elend versuchen, Menschenleben zu erhalten oder auch zu retten.. Es wird über Abzug der Organisationen gedacht... Immer wieder Blutvergiessen... Immer wieder Morden... Kein Ende in Sicht... Wird es jemals Ruhe im Irak geben? Was denkt Ihr? |
| Peacefulltomy | ich denke, es wird immer schlimmer. die unruhe wird immer weiter vordringen bis irgendjemandem an dem bekanntlich rotem knöpfchen der finger zuckt. |
| Tiberon | das kommt davon, wenn man denkt, jeden Staat mit seiner komischen Demokratie beglücken zu muessen ... |
| Vamp 666 | Ich denke es wird dann wieder Ruhe und Frieden im Irak geben wenn der Westen erkennt, daß seine Staatsform nicht auf jedes Land und jede Kultur anzuwenden ist. Mit Bomben und Panzern schafft man keinen Frieden! Krieg ist Gottes Art den Amerikanern Geographie beizubringen. |
| I-chan | vielleicht kommen alle endlich wieder zur vernunft sobald ihnen die bomben ausgegangen sind.. kann aber noch dauern fürchte ich... |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von I-chan [/i] [B]vielleicht kommen alle endlich wieder zur vernunft sobad ihnen die bomben ausgegangen sind.. kann aber noch dauern fürchte ich... [/B][/QUOTE] [zynismus] entweder die bomben sind alle, oder die menschen sind alle... [/zynismus] |
| Disciple | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vamp 666 [/i] [B] Krieg ist Gottes Art den Amerikanern Geographie beizubringen. [/B][/QUOTE] Der Satz sollte ins Buch "Die besten Sprüche 2003" :D Das' mein Ernst. Nicht zuletzt, weil doch bestimmt einige die Bilder aus den amerikanischen Nachrichtensendern kennen, wo der Irak beispielsweise unter Deutschland liegt. :eek: |
| Tiberon | [QUOTE]STOLZ. Darauf läuft alles hinaus. Im Irak als auch in Palästina.[/QUOTE]wie wahr, wie wahr Ein Dummkopf wer glaubt, CocaCola, ein Snickers und ein Abgeordneter würden reichen, verletzten Stolz wieder zu richten [i]Krieg ist Gottes Art den Amerikanern Geographie beizubringen.[/i] hat auch meine Stimme ;) |
| Bürgermeister | Auch wenn die Amis abziehen, wird es dort keinen Frieden geben. Die Schiiten und die Sunniten werden sich weiter bekämpfen. So merkwürdig sich das jetzt anhört, aber Saddam Hussein hat den Staat Irak zusammen gehalten. Das ist so ähnlich wie in Ex-Jugoslavien. Nach dem Zusammenbruch der Diktatur kamen alte Feindschaften zwischen den Bevölkerungsgruppen wieder hoch. Genau das Gleiche passiert im Irak auch. Hinzu kommt, das die Sunniten die Schiiten jahrelang unterdrückt haben. Ich hoffe nur das die Schiiten, in Falle einer freien Wahl ,dort keinen Gottesstaat hochziehen. Das könnte den Irakern aber bevorstehen, da die Schiiten dort die größte Bevölkerungsgruppe darstellen. Peter Scholl-Latour hat schon recht gehabt, als er meinte, das die Probleme erst nach dem Krieg anfangen werden. |
| Tiberon | wäre es nicht machbar, jeder 'Partei' (ethnischen Gruppe) einen eigene Staat zu geben ? Ich meine, die jetzigen Grenzen sind doch aus der Kolonialzeit und haben nichts mit den wahren Begebenheiten zu tun .. |
| Demon17 | Zur Kolonialzeit war das alles kein Problem. Freiheit lässt sich halt nur unter Ausnahmebedingungen oktroieren. Let it bleed. never surrender demon17 |
| Bürgermeister | @Tiberon Natürlich ware es machbar, die Frage ist nur, wie lange werden die Grenzen dann akzeptiert. Der Hass zwischen den Gruppen ist sehr groß. Die Kurden hassen die Sunniten, die Sunniten hassen die Schiiten und umgekehrt. Hinzu kommt noch das eine Bevolkerungsgruppe z.B. die Kurden, untereinander auch noch verfeindet sind. Du müsstest im Prinzip für jeden Clan ein Stück Land abstecken. Und selbst da würde noch Neid aufkommen. Die Amis haben im Krieg große Probleme gehabt, die verfeindeten Clans unter einen Hut zu bringen. Die Clans haben eigentlich nicht die Interessen der Amis unterstützt, sondern für sich selbst gekämpft. Die Verbündeten waren nur eine Zweckgemeinschaft! Und dann sind da immer noch die Interessen der anderen Staaten. Ich glaube der Türkei wird es nicht gefallen, wenn die Kurden im Irak ihr eigenes Land und somit ihre eigenen Ölquellen hätten. Dann gäbe es in der Türkei warscheinlich einen Kurdenaufstand, bezahlt vom Öl aus dem kurdischen Irak. Denn sobald ein gemeinsamer Feind da ist. Verbündet man sich. Sobald der Feindgeschlagen ist, fängt der Hass untereinander wieder an zu lodern. Das selbe gab es damals in Afganistan, als die Russen versucht haben, die Afganen zu besiegen. Da war Afganistan eine Einheit. Als der Russe weg war, hat jeder versucht seine eigenen Interessen durchzusetzen. Die Taliban haben es dann zu Schluss, nach endlos langen Jahren Krieg, geschafft die Macht an sich zu reißen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] [B]Das ist so ähnlich wie in Ex-Jugoslavien. Nach dem Zusammenbruch der Diktatur kamen alte Feindschaften zwischen den Bevölkerungsgruppen wieder hoch. [/B][/QUOTE]Wenn man die Ereignisse mal ganz nüchtern nach dem zeitlichen Ablauf sortiert, ist es dann nicht eher so, daß "ganz plötzlich und unerwartet" alte Feindschaften zwischen den Bevölkerungsgruppen wieder hochkamen und dann der jugoslawische Staat zusammengebrochen ist? Und so ähnlich sieht es wohl auch mit Afghanistan und dem Irak aus. "Teile und herrsche" ist eine uralte Methode, um Macht zu gewinnen und zu behalten. |
| Rücksitzpunk | und was lernen wir daraus? raushalten, um jeden preis.... jeder westliche staat, der sich stärker engagiert, kommt in teufels küche.... irgendeine dieser gruppierung bringt er gegen sich auf... und jede dieser gruppierungen hat genügend leute in der hinterhand, die gewillt sind, den "unmut" ihrer gruppe auch durch anschläge deutlich zu machen.... das ist, auch wenn es sich rassistisch anhört, die arabische mentalität.... ehre und stolz, wie es odessa schon angesprochen hat.... ob bei den anschlägen auch unschuldige oder gar leute, die nur helfen wollen, draufgehen, ist ja mal egal.... also rückzug(?)... rein logisch betrachtet schon, aber da gibt es ja noch den aspekt der zivilbevölkerung, die ein im-stich-lassen einfach nicht verdient hat. und ich denke, dass die meisten mit den radikalen tendenzen nichts zu tun haben. also doch versuchen, ruhe reinzubringen... aber der weg der usa ist der falsche. |
| Bürgermeister | @TheTurningPoint Soweit ich weiß, ist die Diktatur mit dem Fall des Eisernen Vorhang untergegangen. Und ohne Druck von oben, flammten halt die Sachen wieder auf. Der Hass war mit Sicherheit auch schon vorher da, wurde aber vom Staat unterdrückt. In Afganistan und im Irak gab es "nur" Zweckgemeinschaften und die haben halt gegen Hussein gekämpft. Die Schiitentruppen, die vom Iran aus mit angegriffen haben, kämpften für ein anderes Ziel als z.B. die Kurden. Die Schiiten wollen im Irak auch ein Gottesstaat hochziehen. Das wollen die Kurden soweit ich weiß nicht. Die wollen ihr eigenes Land und Ihre Ruhe, damit sie die Unstimmigkeiten innerhalb der Clans ausfechten können. Und wenn die Unstimmigkeiten untereinander für den Zerfall von Husseins Regiem geführt hätten, wären die Amis nicht da unten. |
| Bürgermeister | @Rücksitzpunk Wie würdest du im Irak für frieden sorgen?? |
| Rücksitzpunk | ich habe auf diese frage keine antwort... :( cih bin mir nur sicher, das die usa den falschen weg gehen.... sie versuchen, den american way of life jedem anderen aufzudrücken, ohne rücksicht auf mentalitäten und kultur.... und das kann nicht gut gehen. aber wie es sonst gehen soll.... gar nicht (?) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] [B]Der Hass war mit Sicherheit auch schon vorher da, wurde aber vom Staat unterdrückt. [/B][/QUOTE]Und was war schlecht daran, den Hass zu unterdrücken? [QUOTE][B]Und wenn die Unstimmigkeiten untereinander für den Zerfall von Husseins Regiem geführt hätten, wären die Amis nicht da unten. [/B][/QUOTE]Dann wären sie noch schneller da unten - beim Öl - gewesen. |
| GrauerWolf | Jetzt ist der Krug zerbrochen, ALLES, was Amerika jetzt tut, ist falsch; bleiben sie, hilft es nichts, gehen sie , wird es auch nicht besser. Wenn Sie die Milliarden, die der Krieg gekostet hat, z.B. den Türken spendiert hätten, damit die in den Irak einmarschieren, wären sie den Schwarzen Peter losgewesen. Ich habe ganz ehrlich bis heute noch nicht kapiert, was Amerika nun eigentlich bei diesem aufwendigen Unternehmen für ein Ziel verfolgt hat, denn auseinanderfallen lassen wollen sie diesen Staat auf keinen Fall, damit der Iran nicht zu mächtig wird. Andererseits war ihnen (hoffentlich?:rolleyes: ) auch vorher schon bekannt, daß es im Irak Sunniten, Schiiten und Kurden gibt. Ich kann die Strategie der USA einfach nicht nachvollziehen, ein Land wie Dänemark oder Japan oder Polen wäre einfacher zu befrieden - da die Bevölkerung relativ homogen ist, marschiert man ein, wechselt die Regierung aus und halbwegs ist der Käs' gegessen. Aber im Irak? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]und was lernen wir daraus? raushalten, um jeden preis.... [/B][/QUOTE]Raushalten, um jeden Preis? Es würde wahrscheinlich schon reichen, in solche Krisengebiete keine Waffen zu verkaufen. Aber unsere christliche Frau Merkel war ja vor einem Jahr glücklich und erleichtert, daß der Panzer-Deal mit Israel noch pünktlich vor Weihnachten über die Bühne gehen konnte. Tja, jetzt ballern diese Panzer in Palästinenser-Siedlungen rum ... [QUOTE][B]jeder westliche staat, der sich stärker engagiert, kommt in teufels küche.... irgendeine dieser gruppierung bringt er gegen sich auf... und jede dieser gruppierungen hat genügend leute in der hinterhand, die gewillt sind, den "unmut" ihrer gruppe auch durch anschläge deutlich zu machen.... das ist, auch wenn es sich rassistisch anhört, die arabische mentalität.... ehre und stolz .... [/B][/QUOTE]Es gibt einige Leute, die [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492230504]diese Zusammenhänge etwas anders sehen ...[/URL] und deren Sicht erscheint mir irgendwie plausibler, als irgendwelche Völker als die bösen Barbaren hinzustellen. Ist alles eine Frage der persönlichen Erfahrungen. Wer in seinem Leben nichts anderes als Gewalt kennengelernt hat, hat es erstmal schwer, andere Möglichkeiten zur Konfliktlösung zu lernen. [QUOTE][B]ob bei den anschlägen auch unschuldige oder gar leute, die nur helfen wollen, draufgehen, ist ja mal egal.... [/B][/QUOTE]Ist aber ein prima Argument, um mit Waffengewalt (also passend zur Geschäftsidee) gegen die Bösen vorzugehen und von denen zehnmal so viele dahinzuraffen, auf daß sie sich wehren und das Spiel von neuem beginnt ... Hauptsache, der Rubel und der Dollar rollen. [QUOTE][B]also rückzug(?)... rein logisch betrachtet schon, aber da gibt es ja noch den aspekt der zivilbevölkerung, die ein im-stich-lassen einfach nicht verdient hat. und ich denke, dass die meisten mit den radikalen tendenzen nichts zu tun haben. [/B][/QUOTE]Eben. Die meisten wollen einfach nur in Frieden leben. Wenn wir es mit unserer Friedensliebe ernst meinen würden, dann würden wir nach den Leuten suchen, die sich für Verständigung einsetzen, und diese mit allen Kräften unterstützen ... aber das würde keine Kohle bringen, weder für die Rüstungsindustrie, noch für die (Wiederauf-)Bauindustrie. |
| Sirius | Die Amerikaner schwingen immer noch große Reden vom Wiederaufbau, errichtung eines demokratischen Systems, neue Regierung usw. usw. dabei sei es besonders wichtig, einen Guerilla-Krieg zu verhindern - naja, meiner Meinung nach hat dieser bereits längst begonnen. Der Haß auf Saddam hat die Bevölkerung scheinbar kurzzeitig vereint, aber der Haß auf die Amerikaner ist noch viel größer. Übrigens glaube ich nicht, das die Bomben irgendwann "alle" sind - es gibt so viele wohlwollende Spender, welche die Splittergruppen nur zu gerne mit Waffen versorgen und die Amis haben sowieso schon die Kontrolle verloren. |
| GrauerWolf | Ohne verharmlosen zu wollen, genau das ist eben der Punkt. Wer schon mal versucht hat, den Streit zwischen Fremden zu schlichten und auf einmal selbst die Jacke voll bekommen hat, weiß ein Lied davon zu singen. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Es gibt einige Leute, die [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492230504]diese Zusammenhänge etwas anders sehen ...[/URL] und deren Sicht erscheint mir irgendwie plausibler, als irgendwelche Völker als die bösen Barbaren hinzustellen. Ist alles eine Frage der persönlichen Erfahrungen. Wer in seinem Leben nichts anderes als Gewalt kennengelernt hat, hat es erstmal schwer, andere Möglichkeiten zur Konfliktlösung zu lernen.[/B][/QUOTE] ich wollte die araber nicht als böse barbaren hinstellen, sondern nur verdeutlichen, dass ihr wertesystem ein anderes als unseres ist. und das unterschreibe ich weiterhin, weil mir genau dies von mehreren bekannten aus dem nahen osten und aus nordafrika bestätigt wurde. die amerikaner sind da in strahlender rüstung einmarschiert, ohne auch nur die geringste ahnung von mentalität und geschichte dieser gegend zu haben... anders kann ich mir die äusserung von paul bremer nicht erklären: "irak ehemalige [b]kolonie[/b] des osmanischen reiches." das mesopotamien ein kerngebiet des osmanischen reiches war, und beileibe keinen kolonialstatus hatte, ist dem herrn wohl unbekannt. und mit solchen äusserungen wird die gewaltbereite gegenseite nur noch mehr fanatisiert... weil es ein angriff auf die "ehre" ist, und ehre neben familie und sippe mit zu den höchsten idealen vieler moslems (speziell der fundamentalistischen ausrichtung) gehört. und eine ehrbeleidigung "muss" mit blut gesühnt werden. ich stimme sirius und grauerwolf zu... die kiste ist dermassen verfahren, das kriegen die nicht mehr gebacken. in den usa wird schon von einem zweiten vietnam gesprochen. ein glück, das schröder damals nicht mitgemacht hat. ich habe das gefühl, das genau diese situation von hussein so geplant war. schenke den amerikanern einen leichten "sieg" und mache ihnen dann das leben zur hölle und allen unterstützern auch. die bevölkerung ist saddam ja egal, das hat er zur genüge bewiesen. |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] [B] Wenn Sie die Milliarden, die der Krieg gekostet hat, z.B. den Türken spendiert hätten, damit die in den Irak einmarschieren, wären sie den Schwarzen Peter losgewesen. [/B][/QUOTE] Ich glaube, das die Türkei wohl nicht den Irak angegriffen hätten. Die wollen ja der EU beitreten und haben so schon genug Probleme, die Menschenrechte einzuhalten. Wenn die den Irak angegriffen hätten, könnten die Türken den EU-Beitritt vergessen und das Medieninteresse wäre auch sehr groß gewesen, mit einem Unterschied, die EU hätte das Vorgehen sehr stark kritisiert. Und in Europa hätten die Türken wohl keine Verbündeten gefunden. Ich glaube nicht, das Blair und der "Fuzzy" aus Spanien (seit dem Tankerunglück habe ich kein großes Vertrauen mehr zur spanischen Regierung) die Türken unterstützt hätten. Ich schätze das sich sogar die USA von den Türken distanziert hätten, obwohl das Geld für den Krieg amerikanisches Geld gewesen wäre. Das aussenpolitische Risiko für die Türkei wäre zu groß gewesen. QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Dann wären sie noch schneller da unten - beim Öl - gewesen. [/B][/QUOTE] Wieso sollten die Amerikaner in den Irak einmarschieren, wenn die Iraker das Regiem selbst zu Fall gebracht hätten? Die hatten wohl die Regierung "mit großen finanziellen Mitteln unterstützt", um an die Macht über das Öl zu kommen. Die Amerikaner haben den Krieg geführt, um die Iraker zu kaufen. Nach dem Motto wir befreien euch und ihr gebt uns euer Öl. Die wollten als Befreier auftreten und nicht als Besatzer. Wenn die Amerikaner nach einem Fall des Regiems dort eingerückt wären, hätte es auf die Iraker so ausgesehen, das die Amis Saddam unterstützen wollen, oder die Macht dort übernehmen wollen. Auf jeden Fall wären sie nicht die "Befreier" gewesen. Gut das ganze ist jetzt gekippt und sie sind nicht mehr die gefeierten "Befreier". Aber der Plan war, die gefeierten Helden zu sein. |
| GrauerWolf | @Bürgermeister Die Türkei war auch nur ein beliebiges Beispiel. Es macht sich eben immer besser, wenn man in solchen Fällen die direkte Aggression Stellvertretern überläßt. Hussein war ein ebensolcher, als er in den achtziger Jahren mit Milliardenhilfe von den USA im Krieg gegen den Iran des Ajatollah Khomeini unterstützt wurde. |
| Rücksitzpunk | hmm, mein bekannter hat von "sippenehre" gesprochen... aber evtl. habe ich da was falsch verstanden.... |
| Bürgermeister | @GrauerWolf da hatte ich das mit der Türkei wohl falsch verstanden. |
| GrauerWolf | @BM Hätte mich auch eineindeutiger ausdrücken können. George Bush hat eben keinen Machiavelli gelesen: Unterstütze den Feind Deines Feindes und Deine Probleme mit letzterem erledigen sich mit ein wenig Glück von selbst. |
| Tiberon | nunja, zuletzt hies es, man bräuchte noch mehr Zeit zum suchen :D |
| Bürgermeister | @Odessa Nee, ich glaub, die haben sich wohl in Luft aufgelöst!! |
| Seneca | [i](AFP) Mit Entsetzen hat das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles auf eine Umfrage reagiert, nach der rund 59 Prozent der Europäer Israel als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansehen. Er sei schockiert, dass Israel als noch größere Bedrohung empfunden werde als Iran und Nordkorea, sagte der Gründer und Leiter des Zentrums, Rabbi Marvin Hier, am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf eine Umfrage der EU-Kommission. Diese Vorstellung widerspreche jeglicher Logik und sei Ausdruck "rassistischer Fantasien". Sie zeige, dass der "Antisemitismus in Europa tiefer verwurzelt" sei als zu jeder anderen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Sollten sich die Ergebnisse bewahrheiten, müsse die EU vom Friedensprozess im Nahen Osten ausgeschlossen werden. Veröffentlicht wurden von der EU zunächst nur 10 der insgesamt 15 Fragen. Nach einem Bericht von El Pais vom 30.10. hatten 59 Prozent der befragten EU-Bürger gesagt, dass aus einer Liste von insgesamt 15 Ländern gegenwärtig Israel die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstelle. Hinter Israel rangieren Nordkorea, Iran und Afghanistan. Am meisten zur Instabilität der Welt tragen für die Mehrzahl der Europäer hingegen die USA zusammen mit Afghanistan, Iran, Irak und Nordkorea bei. Das ergäbe also gewissermaßen die "Achse des Bösen" aus europäischer Sicht.[/i] Wobei ich mich frage, ob wir als Europäer nicht einfach Opfern einer üblen Aufklärungskampagne sind, weil usere Medien nicht so gut zensiert werden wie die in Israel und den USA...! |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B][i]Sollten sich die Ergebnisse bewahrheiten, müsse die EU vom Friedensprozess im Nahen Osten ausgeschlossen werden.[/i][/B][/QUOTE] das würde denen grade so passen... gott, wie durchsichtig. |
| Mac | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B][i] Diese Vorstellung widerspreche jeglicher Logik und sei Ausdruck "rassistischer Fantasien". Sie zeige, dass der "Antisemitismus in Europa tiefer verwurzelt" sei als zu jeder anderen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. [/i] [/B][/QUOTE] Ich halte das Ergebnis sogar für absolut logisch. Vor allem im Osten Deutschlands wird mit Sicherheit so manchem mulmig wenn er den Mauerbau in Israel beobachtet. Rassistische Fantasien? Danke schön für diese wunderbare Logik Herr Rabbi. Ich liebe solcherlei Unterstellungen |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B][i](AFP) Mit Entsetzen hat das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles auf eine Umfrage reagiert, nach der rund 59 Prozent der Europäer Israel als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansehen. [/i] [/B][/QUOTE] Was erwarten die???? Mich wundert das Ergebnis der Umfrage nicht!!!! |