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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Arbeitslos und kein Weg heraus!
Zafira@all

Wie wir alle registriert haben, besteht eine hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland. Immer mehr Menschen werden arbeitslos, immer mehr Menschen rutschen in die Form eines Sozialfalles, immer mehr Menschen nehmen sich aus diesem Grund das Leben, weil sie so nicht mehr leben können, immer mehr Menschen kommen trotz sehr intensiver Anstrengung nicht aus ihrer Arbeitslosigkeit, sind verzweifelt und werden depressiv. Verlieren teilweise alles, was sie einst geschaffen haben , für das sie gelebt, gearbeitet haben. Und dann? Sie können das Haus, das sie Stein auf Stein selbst für ihre Familie gebaut haben nicht mehr halten. Die Schulden werden immer mehr, irgendwann müssen sie den Finger heben und zum Schluss läuft vielleicht auch noch der Ehepartner weg. Diese Menschen befinden sich in einem solchen psychischem Tief, dass sie selbst teilweise oder aber garnicht mehr herauskommen. Sie fühlen sich als Nichts, denken sie haben keinen Wert mehr und müssen sich vielleicht auch noch anhören, dass sie Vater Staat auf der Tasche liegen! Werden als Wegelagerer, Assoziale, Penner, Arbeitsscheue, Alkoholiker etc beschimpft! Klar ist es einfach diese Leute noch mehr zu degradieren, aber fragt mal einer, dem es gut geht, wie jemand dahin gekommen ist? Nein, dass wäre ja zu anstrengend, zu kompliziert oder einfach nur lästig! Arbeitsämter helfen nicht, nicht weil sie nicht helfen wollen, nein weil sie genau wissen, dass es sehr schwierig ist einen Job zu vermitteln. Selbst ein Freund von mir, gelernter IT-Systemelektroniker mit gutem Fachwissen, hat sehr schlechte karten einen Job zu finden. Und ich weiß wirklich, wie sehr er sich anstrengt eine Arbeit zu finden. Bis jetzt hat er über 1000! Bewerbungen geschrieben, ist selbst zu den Firmen gefahren, hat das Internet durchforstet, per Internet ca. 50 Bewerbungen pro Tag geschrieben, Anzeigen aufgegeben und und und...
Aber nicht nur das, selbst er wird mittlerweile als arbeitsscheu abgestempelt und das macht mich tierisch sauer! Was denken sich nur diese Leute, wenn sie soetwas sagen? Habt ihr ähnliches erlebt? Wie geht ihr damit um? Denkt ihr vielleicht genauso wie die, die die Arbeitslosen so degradieren? Interessiere mich für Eure Meinung!


Liebe Grüße
Zafira :)
LaChatteIst traurig, aber ist leider so.... Ich arbeite in einer Stellenvermittlung, und da bekomm ich täglich mehrere Arbeitslose zu sehen, von allen möglichen Sorten... und so kanns tatsächlich nicht weitergehen.

Und gerade viele ältere und gut qualifizierte Leute haben praktisch keine Chance, was ein grosser Witz ist: spätestens mit 50 gehört man zum alten Eisen, arbeiten sollte man aber bis 65 (in der Schweiz), und es ist ein Thema, das Rentenalter noch höher zu legen... ist doch eine Widerspruch?

Und dass diese Entwicklung sich ändert, ist auch nicht in Sicht: immer mehr Produktionsarbeitsplätze werden ins Ausland verlagert und/oder so modernisiert, dass es keine Menschen mehr braucht für diese Arbeit. Unsere Bedürfnisse können dank der Technik durch die Arbeit von immer weniger Menschen gedeckt werden.

Wir brauchen ein neues Menschenbild, es kann nicht sein, dass nur die etwas wert sind, die arbeiten - andererseits gäbs gerade im sozialen Bereich, in der Pflege, in der Erziehung mehr als genug Arbeit, die von überforderten Eltern halt noch so nebenbei, oft mehr schlecht als recht geleistet wird.... Arbeit wär genug da, nur bezahlte Arbeit eben nicht. Irgendwie muss man da umdenken... aber wie?
absolut_deathJa war für meinen Geschmack viel zu lang arbeitslos und bin auch für die Arbeit 550 km weit weg von zu Hause gezogen. Was tut man nicht alles dafür früh aufstehen zu müssen...
Nun, ich kenne Arbeitslose die es nicht für nötig halten zu arbeiten. Die meisten wohnen noch zu Hause, brauchen keine Wohnung oder Auto bezahlen und bekommen alles im Hotel Mama. Für mich wäre das kein Leben! Dem gegenüber zu stellen sind die, die wirklich alles für Arbeit tun. Doch wie erkennt man den einen und den anderen Typ? Deshalb finde ich z. B. die geplante Kürzung des ALG für nicht gerechtfertigt!

Aber zurück zum Thema:
Arbeitslose sind wie der Rest der Bevölkerung und eine verallgemeinerte Denunzierung aller Arbeitslosen halte ich nicht für haltbar. Und die meisten die so denken waren noch nie arbeitslos. Gerade in der jetzigen schwierigen Wirtschaftslage sollte man genau hinschauen wer arbeiten will und wer nicht. Es gibt mehr als genug die trotz großer Bemühungen keine Chance bekommen!

absolut_death
ZafiraIch wünsche mir manchmal das die Menschen, die Arbeitslose als arbeitsscheu hinstellen, selbst einmal arbeitslos werden. Damit sie sehen, dass es eben nicht so einfach, gar unmöglich ist, eine qualifizierte Arbeit zu finden! Für mich persönlich ist es ein Dilemma, zu sehen, dass ein sehr guter freund, der alles menschenmögliche veranstaltet, keine arbeit bekommt. aber jemand mit halb soviel Wissen, aber Beziehungen hat, einen Job bekommt. Ja, fragt man sich, wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Wer hat z.b Lösungsvorschläge der arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen? Oder eine Idee, da raus zu kommen?


LG
Zafi :)
DaintyOhja...ich kenne da auch so eine Person, die Arbeitslose gerne mal verurteilt, aber natürlich nur Leute die nicht zu ihrem Verwandschafts/Bekanntschaftskreis zählen.
Faulheit wird pauschal unterstellt. Ich hasse das!
Das Schlimme an der Sache ist, dass sie selbst auch mal 2-3 Monate arbeitslos war. Und warum? Weil sie drei Mal ihre Abschlussprüfung nicht geschafft und somit keine abgeschlossene Ausbildung hat. Durch Vitamin B ist sie dann an einen Job gekommen für den sie keine Ausbildung braucht aber viel verdient man da auch nicht. Ich bin der Meinung dass man zur Zeit ohne eine Ausbildung ziemlich unten durch ist. Umso mehr regt mich dann auf wenn diese Person die Gründe dafür warum man arbeitslos werden kann völlig ignoriert. :mad:
AsheCorvenaber was derzeit das Problem ist, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Ich bin eine ein-mann show hier und beisse mich gerade so durch und es kommt trotzdem ein oder zweimal im monat vor das jemand nach einem ausbildungsplatz fragt und sogar die IHK schreibt einen an. Wie soll ich das den machen wo mir eine festanstellung im moment dochauch lieber wäre?
Dann nach der ausbildung werden einige rausgekegelt und dann? einen job gibt es nicht in der Branche dann eine geringere beschäftigung anfangen? Damit beginnt die Spirale die einen immer weiter runterzieht. Ich selbst keine einige Top leute die keinen Job haben bzw ihn verloren habe und ich denke inzwischen ist es keine Schande wenn einem sowas passiert da es wirklich übel ist.
SelianIch denke mal das wichtigste ist, gerade in jungen Jahren, nicht aufzugeben. Bei uns in der Regionalen Zeitung stehen jeden Samstag verdammt viele Stellenanzeigen drin. Man darf allerdings nicht zu sehr eingeschränkt sein bei der Berufswahl. Wenn man nur nach (s)einem speziellen Beruf sucht, macht das die Sache nicht unbedingt leichter. Kündigen kann man einen Job jederzeit, wenn man dann etwas in seinem Beruf gefunden hat oder sonst etwas besseres. Nun kommen auf die Stellenanzeigen natürlich entsprechend viele Bewerbungen, also sollte man sich nicht entmutigen lassen wenn es Absagen hagelt. Irgendwann klappts schon.

Im älteren Semester sieht die Sache natürlich schon etwas heikler aus. Aber auch da darf man nicht aufgeben.

Aus Regierungssicht würde ich Arbeitslose zu allgemeinnützigen Arbeiten herranziehen. Das hätte mehrere Vorteile. Die Arbeitslosen würden nicht nur zu Hause rumhängen und wären stärker in die Gesellschaft eingegliedert. Es gäbe keine Langzeitarbeitslosen mehr, bei denen viele Firmen schon von vornherein sagen ÖhÖh. So manch einer, der sich bisher gar nicht um nen Job bemüht hat, (solche soll es ja doch irgendwo geben) überlegt sich doch nochmal ob er nicht doch was anderes machen will und nützliche Sachen für das Allgemeinwohl gibts immer zutun.

Die Logik das jemand der Arbeitslos ist, vom Staat Geld kriegen und zuhause versauern muß, hab ich noch nie kapiert.

Gleiches gilt übrigens für Sozialhilfeempfänger, sofern sie Arbeitsfähig sind. (Natürlich keine Mütter von Kindern)
SIG- TIU[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]
Aus Regierungssicht würde ich Arbeitslose zu allgemeinnützigen Arbeiten herranziehen. Das hätte mehrere Vorteile. Die Arbeitslosen würden nicht nur zu Hause rumhängen und wären stärker in die Gesellschaft eingegliedert. Es gäbe keine Langzeitarbeitslosen mehr, bei denen viele Firmen schon von vornherein sagen ÖhÖh. So manch einer, der sich bisher gar nicht um nen Job bemüht hat, (solche soll es ja doch irgendwo geben) überlegt sich doch nochmal ob er nicht doch was anderes machen will und nützliche Sachen für das Allgemeinwohl gibts immer zutun.

Die Logik das jemand der Arbeitslos ist, vom Staat Geld kriegen und zuhause versauern muß, hab ich noch nie kapiert.

Gleiches gilt übrigens für Sozialhilfeempfänger, sofern sie Arbeitsfähig sind. (Natürlich keine Mütter von Kindern) [/B][/QUOTE]


Gemeinnützige Arbeiten, so spontan fallen mir da nur wenige ein. Zu wenige, um das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit wirkungsvoll zu bekämpfen.
Und noch weniger solche, die für exitierende Unternehmen des sogenannten Ersten Arbeitsmarktes keine Konkurrenz darstellen.
Die meisten vorhandenen ABM zum Beispiel, führen Arbeiten durch, die durchaus auch von Wirtschaftsunternehmen angeboten werden könnten.

Ich glaube nicht, dass das die Problemlösung sein kann, wenn auf der anderen Seite in bestehende Marktstrukturen eingegriffen wird, was wiederum Arbeitslosigkeit zur Folge hat.

Von der Finanzierung mal ganz zu schweigen...
Der_HattifnatteIch hab mir eigentlich fest vorgenommen, daß ich, sollte ich mal arbeitslos sein, alles tun werde, um wieder Arbeit zu bekommen. Ich bin schon mal nur einen Monat zu Hause rumgegammelt, weil ich in der Zeit keinen Job hatte. Da ist mir schon die Decke auf den Kopf gefallen. Lieber ne Arbeit, die schlechter bezahlt ist, als keine, und wenn ich für die Gemeinde im Wald Holz hacken muß. In der Zwischenzeit kann man sich immer noch was anderes suchen. Man muß nur flexibel genug sein.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von SIG- TIU [/i]
[B]Gemeinnützige Arbeiten, so spontan fallen mir da nur wenige ein. Zu wenige, um das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit wirkungsvoll zu bekämpfen.
Und noch weniger solche, die für exitierende Unternehmen des sogenannten Ersten Arbeitsmarktes keine Konkurrenz darstellen.
Die meisten vorhandenen ABM zum Beispiel, führen Arbeiten durch, die durchaus auch von Wirtschaftsunternehmen angeboten werden könnten.

Ich glaube nicht, dass das die Problemlösung sein kann, wenn auf der anderen Seite in bestehende Marktstrukturen eingegriffen wird, was wiederum Arbeitslosigkeit zur Folge hat.[/b][/quote]
Das dürfen natürlich nur Arbeiten sein, die entweder staatlich anfallen oder die bis dato gar nicht ausgeführt werden.

Straße kehren zb. wäre etwas was man jeden immer machen lassen kann. Dafür müssen keine Straßenreiniger entlassen werden, sondern es werden halt mehr Straßen öfter gesäubert. Deutschland bis es blinkt sozusagen ;)
Man könnte die Arbeitslosen im Grunde in allen staatlichen Einrichtungen einsetzen, für irgendwelche Hilfs oder Handlangertätigkeiten. Das die staatlichen Personalplanungen davon unberührt bleiben hat der Staat ja selber im Griff.

Unter Arbeiten die nicht ausgführt werden meine ich z.b. folgendes, ist nur ein Beispiel...

Servicewüste Deutschland
Es gibt Länder, da sind in den Supermärkten extra Leute angestellt, die den Kunden an der Kasse die Waren in die Tüten packen. Sowas hab ich in Deutschland noch nicht gesehen, jedenfalls nicht da wo ich einkaufen gehe. Das liegt wohl daran das solche Arbeitskräfte für das Unternehmen vollkommen unproduktiv sind und nur Geld kosten. Würde so etwas von Arbeitslosen ausgeführt werden, würden keine Jobs wegfallen, weils die vorher gar nicht gab. Würde nun in so einem Supermarkt ein Job frei, würde das Unternehmen sicherlich auf einen dieser Leute zurückgreifen, bei dem sie gesehen haben das er Zuverlässig und Freundlich ist.

Ein anderer Gedanke... Wehrdienst
Meiner Meinung nach sollte der Wehrdienst abgeschafft werden. Darüber wurde auch schon immer mal diskutiert aber gemacht wurde es noch nicht. Ich denke das liegt zu einem Großteil daran das die Zivistellen wegfallen würden. Man könnte den Wehrdienst abschaffen und die wegfallenden Zivistellen durch Arbeitslose füllen auch das würde keinen einzigen Arbeitsplatz kosten.
[quote][b]
Von der Finanzierung mal ganz zu schweigen... [/B][/QUOTE]

Ein Finanzierungsproblem gibts nicht, denn es entstehen ja keine Kosten. Das einzige was mir jetzt einfallen würde, wären logistische Kosten, die werden nicht sehr hoch sein, das könnte man zum Teil auch wieder mit diesen Leuten bewerkstelligen oder man stellt zusätzlich Beamte ein die das regeln. Das wird aber so gering sein das es sich im Bundeshauhalt nicht bemerkbar macht. Im Gegenzug fallen ja auch wieder einige Arbeitslose weg.

Eins ist klar, die Beispiele die ich hier genannt habe, sind keine Patentlösungen. Damit sind nicht alle Probleme vom Tisch. Wenn sich ein paar richtig kluge Köpfe über so etwas Gedanken machen, fallen denen bestimmt viel bessere Sachen ein. Aber es sind halt mal andere Gesichtspunkte, mehr Kreativität, das wünsche ich mir von Politikern (und zwar nicht bei den Steuern), es gäbe sicherlich soviele praktische Ideen die man umsetzen könnte, weg von finanziellen Fragen. Manchmal scheint mir, die Politiker sind viel zuviel mit dem hin und herschieben von Steuern und Haushalten (samt löchern) beschäftigt. Praktische Ideen gibts überhaupt keine.
ZafiraIch find die Idee, das Grundprinzip, Arbeitslose von der Strasse zu holen und ihnen Arbeit zu geben oder aufzudiktieren ja prinzipiell nicht verkehrt. Aber sag mal einem Diplomingenieur, dass er Klo`s putzen soll! Es geht auch um die Zumutbarkeit eines vorher erlernten Jobs im Vergleich zu dem aufdiktiertem oder angebotenen Job. Was ist mit einem Menschen, der sich sehr viel Mühe in seinem Beruf gegeben hat, alles dafür gelernt hat und nun auf einmal einen völlig degradierten Job ausführen soll? Er kann sich geistig und intellektuell nicht so entfalten, wie es eigentlich sein Ego verlangt. Was passiert? Er verkümmert und wird ebenfalls sehr unglücklich. Sicher sagen jetzt einige, man kann nicht alles haben. Stimmt auch wieder. Man muß auch gewillt sein, Kompromisse eingehen zu können. Aber um jeden Preis? Das kann`s ja auch nicht sein. Oder? Jeden Job anzunehmen heißt auch, kein spezielles Interesse für seinen erlernten Beruf zu pflegen. Man nimmt jeden erdenkbaren Job an, nur um an Geld zu kommen. Das kann auch nicht die wahre Lösung sein. Warum erlernt man dann seinen erwählten Beruf und nimmt nicht gleich von vornherein nur Hiwijobs an? Man will doch auch was erreichen, man will doch auch stolz sein auf das geleistete und nicht nur, weil man Geld verdienen will...
Es kommt doch auch auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit an. Oder etwa nicht?

Gruß
Zafira :)
Randy81ich hab vor kurzem ein interessanten artikel gelesen zum "problem arbeistlosigkeit"....
die arbeistlosigkeit ist nicht das problem...ist doch toll, dass wir es geschafft haben....die arbeiten vieler so effektiv zu gestalten, dass es jetzt umso weniger ausführen...und so arbeitskräfte für neue aufgaben "frei werden"

wenn wir von problemen reden, sollten wir von armut reden (die natürlich durch arbeistverlust kommen kann)....

und die idee arbeitslose einfach irgendwo hin zu schicken find ich persönlich doof und auch nicht ausführbar.....wenn jemand seine arbeit widerwillig tut, kann dabei auch nix tolles rauskommen.....
SenecaDiese freie Entfaltung findest Du ohnehin nicht in einen Angestelltenverhältniss, was wohl auch erklärt warum es mehr selbsständige Ingenieure als Reinigungskräfte gibt.
Selbst wenn man damit oftmals lange weniger verdient als jeder HiWi...

Zusätzlich verabschiedet man sich als Selbstständiger mitunter auch vom sozialen Netz...wenn du bankrott gehst, frist es Dein komplettes Privatvermögen, und die Bank pfändet Dir Auto und Haus...

Arbeitslosengeld steht Dir nicht zu, und die Krankenversicherung musst Du ohnehin komplett alleine zahlen, und wenn Du krank wirst gibt's nichts, wohlmöglich verlierst Du sogar die Aufträge...!

Selbständigkeit kann der Weg aus der Arbeitslosigkeit sein, und gleichzeitig der schnellste auf dem Weg unter die Brücke.

Das Risiko trägst Du alleine...
darkpainscUnd wer nichts wagt, der nichts gewinnt @Seneca (einen lieben Gruß nach langer Zeit ;) ).
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Ich find die Idee, das Grundprinzip, Arbeitslose von der Strasse zu holen und ihnen Arbeit zu geben oder aufzudiktieren ja prinzipiell nicht verkehrt. Aber sag mal einem Diplomingenieur, dass er Klo`s putzen soll! Es geht auch um die Zumutbarkeit eines vorher erlernten Jobs im Vergleich zu dem aufdiktiertem oder angebotenen Job. Was ist mit einem Menschen, der sich sehr viel Mühe in seinem Beruf gegeben hat, alles dafür gelernt hat und nun auf einmal einen völlig degradierten Job ausführen soll? Er kann sich geistig und intellektuell nicht so entfalten, wie es eigentlich sein Ego verlangt. Was passiert? Er verkümmert und wird ebenfalls sehr unglücklich. Sicher sagen jetzt einige, man kann nicht alles haben. Stimmt auch wieder. Man muß auch gewillt sein, Kompromisse eingehen zu können. Aber um jeden Preis? Das kann`s ja auch nicht sein. Oder? Jeden Job anzunehmen heißt auch, kein spezielles Interesse für seinen erlernten Beruf zu pflegen. Man nimmt jeden erdenkbaren Job an, nur um an Geld zu kommen. Das kann auch nicht die wahre Lösung sein. Warum erlernt man dann seinen erwählten Beruf und nimmt nicht gleich von vornherein nur Hiwijobs an? Man will doch auch was erreichen, man will doch auch stolz sein auf das geleistete und nicht nur, weil man Geld verdienen will...
Es kommt doch auch auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit an. Oder etwa nicht?

Gruß
Zafira :) [/B][/QUOTE]

Zafira, also Kloputzen fällt wohl schon deswegen flach, weil das bezahlte Jobs sind. Aber andere Sachen wie Straße kehren halte ich für jeden für zumutbar. Ob für einen Bäcker oder für einen Dipl Ing. Das soll ja nicht seine zukünftige Arbeit darstellen, sondern ist ne Beschäftigung während der Arbeitslosigkeit.

Wer sich für so etwas zu fein ist, der kann sich immernoch selbständig machen.

Außerdem behaupte ich das ein Diplom Ingenieur immer Arbeit finden wird. Allerdings nicht unbedingt als Dipl Ing. Wenn er die Straße kehren muß, würde er sich das vielleicht auch noch einmal überlegen.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]
Zusätzlich verabschiedet man sich als Selbstständiger mitunter auch vom sozialen Netz...wenn du bankrott gehst, frist es Dein komplettes Privatvermögen, und die Bank pfändet Dir Auto und Haus...

Selbständigkeit kann der Weg aus der Arbeitslosigkeit sein, und gleichzeitig der schnellste auf dem Weg unter die Brücke.

Das Risiko trägst Du alleine... [/B][/QUOTE]

Du kannst eine GmbH gründen, dann haftest du nur mit deiner Stammeinlage in Höhe von 25000€. Diese Stammeinlage muß nicht cash sein, die kann auch mit Sachgütern erreicht werden (Firmenwagen usw.)

Das man bei sowas immer ein Risiko trägt ist klar. Aber das Risiko um 25000€ führt wohl nicht unter die Brücke.
RodriguezIch bin auch schon lange arbeitslos, jobbe halt nur so rum,
Gartenarbeit, waldarbeit, bei umzuegen helfen und so!
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B] Aber sag mal einem Diplomingenieur, dass er Klo`s putzen soll! Es geht auch um die Zumutbarkeit eines vorher erlernten Jobs im Vergleich zu dem aufdiktiertem oder angebotenen Job. Was ist mit einem Menschen, der sich sehr viel Mühe in seinem Beruf gegeben hat, alles dafür gelernt hat und nun auf einmal einen völlig degradierten Job ausführen soll? Er kann sich geistig und intellektuell nicht so entfalten, wie es eigentlich sein Ego verlangt. Was passiert? Er verkümmert und wird ebenfalls sehr unglücklich. [/QUOTE]

Ich verstehe den gedanklichen Ansatz, aber mal ehrlich:
Wir sind uns doch alle bewußt, daß man heutzutage eben nicht mehr "Wünsch Dir was" spielen kann.
Ich werde auch nicht gefragt, ob ich meinen Job als erfüllend bezeichnen würde, von Entfaltung der Persönlichkeit ganz zu schweigen.
Fakt ist, daß ich meinen Lebensunterhalt allein finanzieren kann, ohne auf Unterstützung angewiesen zu sein.
Wieviele Menschen können schon sagen, daß sie ihren Traumjob gefunden haben, geschweige denn, daß ihr Job ihnen geistige Erfüllung beschert.

[QUOTE]Aber um jeden Preis? ][/QUOTE]

Nein, nicht um jeden Preis.
Du kannst auch einfach mit dem Hintern zu Hause bleiben und Dich darüber beklagen, daß man Dir gebildetem Menschen nur Hiwi-jobs anbietet.

Willkommen in der Wirklichkeit...
Dainty[QUOTE]Was ist mit einem Menschen, der sich sehr viel Mühe in seinem Beruf gegeben hat, alles dafür gelernt hat und nun auf einmal einen völlig degradierten Job ausführen soll? Er kann sich geistig und intellektuell nicht so entfalten, wie es eigentlich sein Ego verlangt. Was passiert? Er verkümmert und wird ebenfalls sehr unglücklich.[/QUOTE]

Seh ich genauso. Aber was ich eigentlich sagen wollte:



[QUOTE]Du kannst auch einfach mit dem Hintern zu Hause bleiben und Dich darüber beklagen, daß man Dir gebildetem Menschen nur Hiwi-jobs anbietet.

Willkommen in der Wirklichkeit...[/QUOTE]

Ja leider ist das Wirklichkeit....
Ich bin Vater "Sozial"Staat auch sehr dankbar, dass er mir Schule und Studium mehr oder weniger (noch) voll finanziert und für theoretsich jedermann frei zugänglich macht. Die Kosten für so einen Bildungsappartat sind ja wohl immens. Da kann der Staat sich mächtig doll freuen, dass er das Geld bei der Verteilung von Arbeitslosengeld/hilfe gespart hat und dafür Millarden Euro für die Bildung ausm Fenster geschmissen hat. Naja...ein paar Millionen weniger Arbeitslose in der Statistik machen sich natürlich gut nach aussen hin...^^
Die Politiker sollten ihr schlaues Köpfchen mal mehr darauf verwenden die kranken Wurzeln der Wirtschaft zu entdecken anstatt in der Baumkrone rumzusägen. Schliesslich ist es eine der Hauptaufgaben eines Sozialstaates, Konjunkturschwankungen zu glätten anstatt sie zu provozieren.

Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber nach der ersten Fassung is mir der Text flöten gegangen und ich habe keine Lust alles nochmal zu schreiben. *grummel*
ZafiraIch weiß was ihr damit meint, " Willkommen in der Wirklichkeit ". Seh ich ja auch so. Natürlich hat man heute sehr viel Glück überhaupt Arbeit zu bekommen, oder auch Arbeit zu behalten. Wenn man dann noch einen Job hat, der einem das gibt, was man sich auch wünscht, ist das natürlich wie ein sechser im Lotto. Aber es gibt natürlich auch Menschen, die lehnen von vornherein alles ab, weil sie meinen, der Job würde ihnen überhaupt nicht zusagen. Klar gibt`s Jobs, die ich persönlich auch nicht machen würde. So wie Klärgrubentaucher, Tierpräparateur oder das, was mich einfach anekelt. Würde da wahrscheinlich jeden 2ten Tag das wieder sehen, was ich davor den Tag gegessen habe... :D
Aber ma Scherz beiseite. Ich find es wiederrum frustrierend, jemanden, der vielleicht schon in seinem erlernten Beruf gearbeitet hat dann einen Job annehmen muß, wo er total unterfordert ist, seinen geistigen Horizont an die Seite schieben muß, nur um Kohle zu verdienen. Dieser Jemand wird nichts produktives leisten, da er nur das nötigste machen wird und niemals ehrlichen Einsatz zeigen wird. Ich habe dabei die Realität nicht vergessen, leider sieht es anders aus. Leider!

Gruß
Zafira :)
Dainty[QUOTE]Ich find es wiederrum frustrierend, jemanden, der vielleicht schon in seinem erlernten Beruf gearbeitet hat dann einen Job annehmen muß, wo er total unterfordert ist, seinen geistigen Horizont an die Seite schieben muß, nur um Kohle zu verdienen.[/QUOTE]


Ja, und wenn dann in 10 Jahren oder vielleicht auch früher wenn wir Glück haben der Aufschwung kommt, wird dieser Jemand versuchen in seinen alten Job reinzukommen und das einzige was er hören wird ist: "Sie haben 10 Jahre den Job gemacht und bewerben sich jetzt auf diese Stelle? Wir haben genug weitaus qualifiziertere Bewerber..." Man wird es wohl etwas höflicher und verblümter sagen, aber so ist es nunmal. :(
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Du kannst eine GmbH gründen, dann haftest du nur mit deiner Stammeinlage in Höhe von 25000€. Diese Stammeinlage muß nicht cash sein, die kann auch mit Sachgütern erreicht werden (Firmenwagen usw.)
[/B][/QUOTE]

Diese Kapitaleinlage muss aber erst mal erwirtschaftet werden. da die Banken derzeit bei Krediten dankend anlehnen, wenn es um Firmengründungen geht.
ZafiraGenau das will ich damit sagen! Was dann fehlt, ist die Erfahrung und man ist wieder der Gelackmeierte!

LG
Zafira :)
Dainty@xxxzinixxx

Aufschwung ist die logische Konsequenz einer Depression in der wir uns ja fast befinden. Und er wird kommen. Wenn du im Tal bist muss es zwangsläufig irgendwann bergauf gehen.
ZafiraOder immer weiter bergab! Das soll auich vorkommen...
Im Moment ist es wirklich sehr schwierig positiv zu denken, was den Aufschwung angeht. Der kann noch lange auf sich warten lassen. Was ist denn mit der Hochverschuldung unseres Vaterlandes? Jede Sekunde mehr und mehr und mehr und......

Und wer soll das alles bezahlen? Kinder die nicht geboren werden, weil wir es uns nicht mehr leisten können? Ich z. b. hätte sehr gern Kinder, aber da mein Freund seit einem Jahr arbeitslos ist, wird dies Uthopie bleiben. Leider!! Und nur ein Kind in die Welt zu setzen, um Begründungen zu hören, na mach mal, dass sind dann wenigstens die Leute, die für unsere Rente aufkommen! Da könnt ich brechen! Wer soetwas sagt, hat die Realität völlig ignoriert!
LG
Zafira :)
Dainty@ Zafira

Naja, Papa Staat ist doch fleissig dabei den kleinen Bürger abzuschröpfen und umzustrukturieren wo es nur geht. Ich kann mir im Moment auch keine Kinder leisten, mein Freund is auch ewig und drei Tage arbeitslos, aber ich will auch aus anderen Gründen [COLOR=darkred]erstmal[/COLOR] keine Kinder.
Wir werden hart dran zu knabbern haben, ja das befürchte ich auch. Aber stell dir doch mal vor....ein Arbeitnehmer hat, was Sozialabgaben betrifft heute die höchsten Abgaben an die Rentenversicherungskasse. Und warum? Richtig weil zu viele Rentenempfänger für zahlenden Arbeitnehmer. Und es wird ja heut schon bei den Renten gekürzt was das Zeug hält. Und ich möchte ehrlich gesagt auch, dass meine Rente (wenn ich denn mal so alt werden sollte) gesichert ist...
Es wird sich sicherlich noch vieles mehr ändern und wir werden viel zu tragen haben, aber irgendwann wird es besser. Geht gar nicht anders. Ich glaube wir müssen leider alle ein wenig umdenken um vielleicht irgendwann mal wieder in den Genuss süsser Früchte kommen zu können.
Zafira@Dainty

Ich liebe Optimismus! Aber es ist trotz allem sehr schwer in unserer derzeitigen Wirtschaftslage noch positiv daran zu denken.....

Gruß
Zafira :)
ZafiraUnd, liebe Zini, endlich würde man mal an den Verstand jedes einzelnen apellieren können!

Scheiß Kohle!!!!!

Ohne Kohle, müssten die, die jetzt Kohle haben, sich etwas anderes einfallen lassen!

Nix mehr mit, ich kauf mir das, ich kauf mir dies. Intelligenz kann man sich nicht erkaufen, vor allem nicht mehr, wenn es kein Geld mehr geben würde!
Ich fänds befreiend!

Endlich den Scheißern zeigen, dass man nich alles mit Geld erkaufen kann !


LG
Zafira :)
Dainty@Zafira

Naja, Optimismus....ich habe auch Angst davor was so in den nächsten Jahren passieren wird, Angst davor, dass alle Mühen umsonst waren, Angst davor dass das Leben nicht so laufen wird wie ich es mir vorgestellt habe (sprich Familie, Job, Sicherheit). Ja, ich bin so ein Sicherheitsmensch. gerade weil ich denke dass ich dann in einer Phase meines Lebens bin, in der sich viel entscheiden wird, wie so der Rest des Lebens ablaufen könnte. Darüber mache ich mir oft Gedanken und vor allem Sorgen.

[QUOTE]ich baue jetzt nur noch darauf, dass das geld abgeschafft wird, sonst weiß ich auch nix mehr...
...keine unterteilungen mehr in gut und nicht so gut... verdiener und nicht verdiener... teuer oder wertlos... [/QUOTE]

Nette Idee, aber sowas gab es noch nie und wird es auch nie geben, dafür ist der Mensch einfach nicht geschaffen.
Zafira@Dainty

Darüber kannst Du Dir auch Sorgen machen! Denn meiner Meinung wird es nicht besser werden, jedenfalls nicht die nächsten 20 Jahre. Schulden, die unser Vaterland gemacht hat und immer noch weiter macht, lassen sich nicht von heute auf morgen ausgleichen oder begleichen. Wer wird sie bezahlen? Wen kann Vater Staat weiterhin schröpfen, wenn es irgendwann einfach nicht mehr möglich sein wird, selbst für sein eigenes Geld aufzukommen? Wo solls denn herkommen? Wo nix is, da is nix! Und weißt Du, ich hätte so gern Kinder, aber mitlerweile bin ich 35 Jahre und ich wüsste nicht, wie ich ein Kind ernähren sollte. Weiß jemand was heute ein Kind kostet? Man hat mal grob ausgerechnet, wenn ein Kind bis zum 18ten Lebensjahr bei den Eltern leben würde, würden die Eltern umgerechnet ca.250 000 € in den Jahren ausgegeben haben. Und das ist vielleicht noch untertrieben...

Gruß Zafi :)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Diese Kapitaleinlage muss aber erst mal erwirtschaftet werden. da die Banken derzeit bei Krediten dankend anlehnen, wenn es um Firmengründungen geht. [/B][/QUOTE]

Das hängt ja sehr stark vom Vorhaben ab. Wenn sich das Geschäftsvorhaben in einem kleineren Rahmen bewegt, wird sich auch der Verlust beim Worst Case in einem überschaubaren Rahmen halten. Klar Ausnahmen mit plötzlichen unermeßlich hohen Schadensersatzforderungen sind auch nicht auszuschließen aber die Regel ist das bei Kleinbetrieben sicher nicht. Wie gesagt, hängt wohl stark von der Geschäftsidee ab.

Abgesehen davon wird ein Vorhaben zur Selbständigkeit ja auch vom Staat unterstützt. Vom Arbeitsamt gibt es Überbrückungsgeld, außerdem werden Kurse und Seminare zur Existenzgründung angeboten. Wenn man ein vernünftiges Konzept hat, kann man sich bei der Bank nen Kredit holen. Die sind in der Regel mit einem Eigenkapitalanteil von 15-20% zufrieden, ein Versuch ist es allemal Wert.
Kevin Lomax[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Das hängt ja sehr stark vom Vorhaben ab. Wenn sich das Geschäftsvorhaben in einem kleineren Rahmen bewegt, wird sich auch der Verlust beim Worst Case in einem überschaubaren Rahmen halten. Klar Ausnahmen mit plötzlichen unermeßlich hohen Schadensersatzforderungen sind auch nicht auszuschließen aber die Regel ist das bei Kleinbetrieben sicher nicht. Wie gesagt, hängt wohl stark von der Geschäftsidee ab.

Abgesehen davon wird ein Vorhaben zur Selbständigkeit ja auch vom Staat unterstützt. Vom Arbeitsamt gibt es Überbrückungsgeld, außerdem werden Kurse und Seminare zur Existenzgründung angeboten. Wenn man ein vernünftiges Konzept hat, kann man sich bei der Bank nen Kredit holen. Die sind in der Regel mit einem Eigenkapitalanteil von 15-20% zufrieden, ein Versuch ist es allemal Wert. [/B][/QUOTE]

Erstens: Die Bank hat auch schon bei 5000€ abgelehnt, weil keine Sicherheiten vorhanden sind.
Auch Werkstattmiete kosten Geld, unsd stellen keine Sicherheit dar, von Mietwerkzeug mal ganz abgesehen.
Vom Arbeistamt gibt's nur geld wenn man Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, nicht wenn man Berufstätig oder Student, etc. ist.
Wen man sich direkt nach dem Studium arbeitslos wiederfindet, bleibt nur der Weg zum Sozialamt.

Das Übergangsgeld zur "Ich AG " ist ein Witz, damit kann man bestenfalls einen Kiosk aufmachen.
Banken sind bei der derzeitigen pleitewelle nicht sejr heiß auf Kreditvergaben zur Existenzgründung.
Wenn Du dagege ein Auto kaufen willst, bekommst Du jederzeit mal eben 50.000€.
SiriusIch kann die Arbeitslosen unter euch gut verstehen.
Ich war (mal wieder) ein dreiviertel Jahr ohne Job, jetzt hab ich wieder was gefunden. Ich habe keine Ahnung, wieviele Bewerbungen ich in diesen 9 Monaten abgeschickt habe, bei ca. 50 schriftlichen habe ich aufgehört zu zählen. Darüber hinaus telefonische Bewerbungen, unzählige Mails usw. usw.
Dem Arbeitsamt waren meine Eigenbemühungen noch nicht umfangreich genug, aber wo soll ich mich denn bewerben, wenn es nirgendwo Stellenangebote gibt, die meiner Qualifikation entsprechen? Ist ja toll, das die Krankenhäuser Händeringend MTA suchen - aber ich habe keine Ausbildung oder Erfahrung in dieser Richtung. Umschulung wurde nicht angeboten, weil das Amt der Meinung war, das ich mit meinem Berufsabschluß einen Job finden müßte.
Blöderweise gibt es meinen Ausbildungsberuf gar nicht mehr, der Abschluß ist am Arbeitsmarkt also so gut wie wertlos und kann lediglich als Nachweis dienen, das ich irgendwann einmal irgendeinen Beruf erlernt habe...

Ich habe mich bei meinen Bewerbungen auch nicht auf eine einzige Branche konzentriert, sondern bin wirklich fast alle möglichen und unmöglichen Arbeitsgebiete durchgegangen.
Wenn es ein Stellenangebot gibt, kann man davon ausgehen, das die Flut der eingehenden Bewerbungen so groß ist, das die Chancen des einzelnen gen Null sinken.
In einer der unzähligen Absagen stand, das sich 900 Leute auf eine einzige Stelle beworben haben.
In einem Vorstellungsgespräch erfuhr ich, das innerhalb von 2 Monaten knapp 3000(!!) Bewerbungen auf die 2 Stellenangebote eingegangen sind. Ich halte das nicht für übertrieben und bin durchaus geneigt, diese Zahlen zu glauben!

Das Arbeitsamt legte mir Nahe, mich wirklich bei allen Firmen zu bewerben, egal, was in der Stellenanzeige steht. Auf Deutsch gesagt: Quantität statt Qualität. Ich solle mich also auf Stellenangebote bewerben, wo meinetwegen ein Diplom o.ä. zwingende Voraussetzung für die Einstellung ist - nur um der Bewerbung willen. Ihr könnt euch vorstellen, wie schnell da die Absagen gekommen sind...

Ich habe auch bei irgendwelchen Reinigungsfirmen angerufen und war auch bereit, zu putzen, ist kein Witz, ich hab da kein Problem, zumal die Arbeitszeiten ja meist früh liegen, was sehr günstig für mich wäre.
Da hieß es dann, nö, überqualifiziert.
Der wahre Grund war allerdings, das diese Firmen bevorzugt Ausländer einstellen (die möglichst wenig Deutsch verstehen), damit sie diese schön über den Tisch ziehen können.
Der Deutsche Arbeitnehmer könnte sich ja eventuell wehren und aufmucken, wenn ihm was nicht passt.

Das ich jetzt einen Job gefunden habe, ist ZUFALL - nicht mehr und nicht weniger! Es hat wirklich nichts mit Qualifikationen oder Erfahrungen zu tun, es war wirklich ein glücklicher Zufall.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Kevin Lomax [/i]
[B]Erstens: Die Bank hat auch schon bei 5000€ abgelehnt, weil keine Sicherheiten vorhanden sind.
Auch Werkstattmiete kosten Geld, unsd stellen keine Sicherheit dar, von Mietwerkzeug mal ganz abgesehen.
Vom Arbeistamt gibt's nur geld wenn man Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, nicht wenn man Berufstätig oder Student, etc. ist.
Wen man sich direkt nach dem Studium arbeitslos wiederfindet, bleibt nur der Weg zum Sozialamt.

Das Übergangsgeld zur "Ich AG " ist ein Witz, damit kann man bestenfalls einen Kiosk aufmachen.
Banken sind bei der derzeitigen pleitewelle nicht sejr heiß auf Kreditvergaben zur Existenzgründung.[/b][/quote]
Überbrückungsgeld gibt es nur für Arbeitslose die sich selbständig machen, das ist korrekt der Rest aber nicht. Denn es gibt noch jede Menge anderer Förderprogramme. So gibt es ein ERP-Eigenkapitalhilfeprogramm das vom Bund unterstützt wird und wie der Name schon sagt, dem Existenzgründer hilft an notwendiges Startkapital zu kommen. Dann gibt es Förderprogramme vom Bund, die einem günstige Darlehen mit langer Laufzeit und auch mit tilgungsfreien Jahren gewähren.

Wenn einem die Bank keinen Kredit geben will, kann man nach öffentlichen Bürgschaften fragen. Bund und Länder bieten Ausfallbürgschaften über Bürgschaftsbanken an, bis zu einer Kreditsumme von 750000€.

[quote][b]
Wenn Du dagege ein Auto kaufen willst, bekommst Du jederzeit mal eben 50.000€. [/B][/QUOTE]
Naja als Arbeitsloser sicherlich nicht, auch Autobanken wollen Einkunftsnachweise haben. Und wenn doch, hätte man immerhin schonmal seine Stammeinlage zur GmbH gesichert ;)

Das es nicht einfach ist sich Selbständig zu machen, wenn man nicht gerade Reiche Eltern oder 'n sechser im Lotto hat, sollte wohl klar sein. Aber was ist schon einfach heut zutage? Das es aber nicht unmöglich ist, zeigen genug Leute jeden Tag auf's neue. Bei manchen läufts super, bei manchen gehts Schief. Hängt ja auch vom Geschick der Leute ab. Aber es gibt nun wirklich genug Förderprogramme, und Mittel, man muß sich nur ein wenig damit befassen und das setzte ich vorraus.

Wenn man gar kein Risiko eingehen will, kann man anfangen bei Ebay ein paar Sachen zu verscherbeln und wenns gut läuft macht man einen eigenen Webshop auf, es gibt Möglichkeiten zuhauf man muß sie nur sehen. Die andere Variante wäre nur noch sich zu begraben, das kanns wohl auch nicht sein.
Kevin Lomax@ Selian

Dmit wäre das Finanzielle geklärt, allerdings macht mir die handwerkskammer sehr schnall klar, daß ich für mein Vorhaben einen Meisterbrief bräuchte...!!!

Ich versuche es jetzt mal unter der Kategorie "freischaffender Künster", obwohl ich ja nur gelernter Kunstschmied bin...!

Auf jedenfall ist der Investitionsbedarf im produzierenden Gewerbe nicht zu unterschätzen.
Umaber halbwegfs niedrtrige Herstellunbgskostenb zu gewährleisten braucht man relativ viel Grundausrüstung.
Bisher schmälert bei mir der Ankauf von vorgefertigen Elementen stark den Ertrag.

Aber was solls, mein Stiefvater hat damals auch mit einem Büroraum (gleichzeitig Wohnung) einer Sekretärin und einer Kaffemaschine angefangen und ist heute Geschäftsführer seiner eigenen AG.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Dieser Jemand wird nichts produktives leisten, da er nur das nötigste machen wird und niemals ehrlichen Einsatz zeigen wird.

[/B][/QUOTE]

Dann kann ich für denjenigen nur hoffen, daß sein Chef entweder sehr tolerant oder aber blind ist, denn nur, weil mir der Job keinen Spaß macht, heißt das nicht, daß ich ihn deshalb nicht vernünftig machen muß.
Dafür gibt es mittlerweile einfach zuviel freie Arbeitskräfte, die jederzeit austauschbar sind. Keine Leistung - kein Job. Es sei denn, man arbeitet für die Regierung... (Ja, ich weiß, dieser Kommentar ist völlig unsachlich - mußte aber sein.;) )
Dainty@zini

Fakt ist doch wohl dass du ohne nichts zu haben auch nichts bekommst. Gut, die Neandertaler hatten "damals" wohl kein Geld und haben auch gelebt (irgendwie). Wenn die ein Tier erlegt hatten, kamen wahrscheinlich hungernde Neider und haben die Jäger umgebracht oder sonstwas mit ihm gemacht, damit sie, weil sie vllt. zu faul oder zu dumm waren selbst etwas zu jagen über die Runden kamen. Da lob ich mir doch die Zivilisation. Ob man nu den Schein oder den Taler (hehe) oder seine Arbeitskraft, sein Hab und Gut als Gegenleistung dafür verwendet etwas zu bekommen, ändert doch nichts daran, dass es Neid gibt.
Oder worauf willst du hinaus. Erklär doch mal wie es gehen soll! ;)
Dainty@zini

Ja und wozu sollte jeder dann arbeiten? Bei dir klingt es so als wenn der Mensch dann ohne Gegenleistung arbeitet. Und wovon soll er dann bitte leben? Von Luft und Liebe? Oder von der Freude darüber endlich arbeiten zu können?
decay73Naja, bis wir soweit sind, wie es bei Raumschiff Enterprise zugeht, werden wohl nich ein paar Jahrhunderte vergehen.

Trotzdem sollte man aber doch mal grundsätzlich über den Stellenwert von Arbeit und dessen Bedeutung für den Einzelnen und die Gesamtheit nachdenken.

Ein paar Ansätze dafür gibt es ja schon, so weit ich weiß, die aber natürlich nicht allen gefallen werden.

Nur klar müßte ja auch sein, daß es so wie er gerade geregelt ist, eben nicht weitergeht.
Es gibt ja im Moment eher die Bestrebung wieder zurück zu gehen, und den Menschen als 'Verfügungsmasse' für den Arbeitgeber hinzustellen. Das kann es irgendwie auch nicht sein, oder?

~decay~
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B] du gibst deine arbeitskraft und dann bekommst du alles, was du und die anderen herstellen, das ist dann die gegenleistung. wenn jeder nur ein bisschen gibt, wird er also tausendfach zurückbekommen.

[/B][/QUOTE]

Tut mir leid, aber das ist so utopisch, ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie dieses System funktionieren sollte...
Klingt irgendwie nach dem guten alten Karl und seinem Manifest, oder irre ich mich?
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B] ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass es klappt, und deshalb werde ich mich auch aktiv dafür einsetzen! [/B][/QUOTE]

Und wie sieht Dein Engagement aus, die Postings in den Nachtwelten mal ausgenommen?
Dainty@ zini

Ja, das klingt ja auch ganz schön und gut. Nur musst du doch auch sehen, dass es sehr unterschiedliche Formen von arbeiten gibt...da gibts z.B. den Molekular-Biologen und den Arzt, die einen schwierigen aber dafür auch sehr wichtigen Beruf haben. Solche Leute kann man doch nicht gleichstellen mit der Klofrau an der Autobahnraststätte. Dann würden doch alle nur noch einen einfachen Job haben wollen wenn sie dafür genauso viel bekommen würden, wie für Berufe, die den Menschen wesentlich mehr fordern.
Ja und eben weil der Mensch ein Bedürfnis hat nach Selbstverwirklichung, sozialer Anerkennung usw. kann es niemals sein, dass alle Menschen so gesehen gleich behandelt werden. Das widerspricht sich einfach.
decay73@Dainty:

Warum eigentlich nicht gleichstellen? Wenn das Geldverdienen nicht mehr das wichtigste an der Arbeit ist, sondern die Freude daran, etwas sinnvolles und spannendes zu machen, und gleichzeitig dafür gesorgt ist, daß es einem 'an nichts magelt', ist es doch völlig egal.

Man bekommt Anerkennung und persönliche Genugtuung, nur eben kein Geld mehr.
Baucht man dann aber auch gar nicht mehr...

~decay~
absolut_deathIch denke nicht das sich so etwas gleichstellen lässt.

Ich mein das geht doch schon da los das z.b. nicht alle wohnungen gleich groß sind. Ja, banales Beispiel aber egal. Wer entscheidet ob einem eine größere oder kleinere Wohnung zusteht?

Die Idee vom Geld ansich ist doch gut! Nur leider haben einige Menschen den falschen Bezug dazu.

Aber damit würde man einen Mangel an Arbeitsplätzen nie ausgleichen können.

absolut_death
Dainty@Decay

Natürlich, nur würde es dann doch genau zu einer umgekehrten Situation kommen als die, die wir heute haben. Wenn jeder alles (und ich meine damit insbesondere Güter, die nicht zur Befriedigung von Grundbedürfnisse dienen - die allerdings natürlich auch) haben kann, dann will doch auch jeder seinen Luxusschlitten in der Garage, jeder will sein eigenes Haus, möglichst gross und pompös natürlich. Tja, und schon ist die Güterknappheit da, es gibt nicht mehr genug Menschen, die die nötig gewordenen Arbeitsplätze besetzten können. Dann hat der eine vielleicht grad noch Glück gehabt das letzte Exemplar von irgendwas zu bekommen und der nächste fühlt sich benachteiligt, weil er es nich mehr bekommen konnte und kommt mit dem Spruch: "ich hab doch genauso einen Anspruch darauf wie der..." oder so ähnlich und dass wir dann im absoluten Chaos angekommen sind brauch ich jawohl nich erwähnen. Kannst es dir ja selber ausmalen.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]
ich kenne dem karl sein manifest nicht, aber wenn du auf kommunismus anspielst, dann will ich dir sagen, dass es echten kommunismus nie gegeben hat, da irgendeine instanz immer mit geld in berührung kam, da ja auch das ausland beteiligt war [/B][/QUOTE]

Ich sprach auch nicht von der tatsächlichen Umsetzung, sondern dem Grundgedanken. Dass diese Umsetzung genauso kläglich scheitern mußte, wie der Traum vom Sozialismus in der DDR, stand nicht zur Debatte.
Dainty@zini
Klar muss es Klofrauen usw. geben. Ich denke eben, dass dann viele nicht mehr den beschwerlichen Weg gehen würden, einen harten Job zu erlernen. Was würde es bringen, wenn alle plötzlich Postbote werden wollen und keiner mehr da ist der die Klärgrube saubermacht, weil es eben kein schöner Job ist. Und keiner kannmir erzählen er würde diesen Job machen aus Freude daran....
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]

@ dainty: überleg mal, wenn es diese klofrau nicht gäbe... den müllmann nicht, den straßenkehrer nicht, den bergarbeiter nicht...
ich sehe nicht ganz ein, daß ein beruf wertvoller ist als der andere. sie sind alle wertvoll!
wenn jeder sich selbstverwirklichen, dann schließt das doch nicht aus, dass er die gleichen rechte und pflichten haben kann wie andere!? oder wie meinst du den letzten satz?

[/B][/QUOTE]

Ich kenne wirklich niemanden, der den Beruf Klofrau als Verwirklichung seiner Persönlichkeit bezeichnen würde... :rolleyes:
Irgendwer [B]MUSS[/B] doch auch die unangenehmen Aufgaben erledigen.

Und wie bereits gesagt, sind wir nicht bei "Wünsch Dir was", also sollte man der Realität ins Auge sehen, denn diese ganzen Traumvorstellungen mögen sich ja für einige Menschen gut anhören, aber bitte - wie soll das umgesetzt werden?
Dainty@zini
Der Mangel an menschlichen Arbeitskräften ist dann genauso Utopie wie die Tatsache, dass Menschen ohne Zahlungsmittel chaosfrei miteinander leben können.
Dainty[QUOTE]@dainty: der witz ist doch, jeder könnte sich dann ja sogar auch alles selbst herstellen, was er möchte. und wenn ein mangel besteht, wird er behoben, wird doch jetzt auch so gemacht? mangel an menschen wirds wohl kaum geben, das könnte man ja individuell der arbeitszeit anpassen, wenn etwas mehr verlangt wird, das man eben da auch mehr herstellt. wie ne börse, nur nicht mit zahlen, sondern mit gütern...[/QUOTE]


Sieh es mal mathematisch:

Die Menge der Güter die du in so einem Falle konsumieren könntest, weil du ja nicht dafür zahlen musst, müsste dann doch gleich der Menge der Güter, die du selber produziert sein?

Sollen wir bitte alle 24 Stunden dann arbeiten?
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]@ absoluth death: es enscheidet, wo platz ist, ganz einfach. [/QUOTE]

Und ich muß die Entscheidung dann akzeptieren? Na das möchte ich mal sehen....

[QUOTE]@dainty: der witz ist doch, jeder könnte sich dann ja sogar auch alles selbst herstellen, was er möchte.
und wenn ein mangel besteht, wird er behoben, wird doch jetzt auch so gemacht? [/B][/QUOTE]

Also ich für meinen Teil bin z.Bsp handwerklich eine völlige Niete, würde also nie im Leben auf die Idee kommen, irgendwelche Sachen selber herzustellen.
Das überlasse ich dann doch den Fachmännern.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i]
[B]Und ich muß die Entscheidung dann akzeptieren? Na das möchte ich mal sehen....

[/B][/QUOTE]

Nachtrag:

Und wer entscheidet bitte, wo ich wohnen darf? Irgendwer muß dann ja doch gleicher sein als der Rest, und die Kontrolle haben.
Womit wir dann nicht weit entfernt sind vom heutigen Klüngel, nur daß es dann nicht um Geld, sondern um besseren Wohnraum, mehr Essen oder weiß der Kuckuck was es noch so gibt, geht...

Nachtrag zum Nachtrag:

Das ist alles schon off topic, ich weiß.;)
decay73@zini:

Ja, prinzipiell schon. Aber es müßten viele noch gehörig umdenken und sich erst einmal völlig von der Idee, daß man sich über Geld definiert, loskommen.


Was Dainty sagt, ist nicht unberechtigt, aber wenn man wiklich von Geld loskommt, werden viele merken, daß man Statusobjekte gar nicht mehr nötig hat. Es kommt dann bei einem Auto z.B. nicht mehr darauf an, wie schnell und wie teuer es ist, sondern wie zuverlässig und wie gut es für einen geeignet ist.
Einen Ferrari bräuchte dann keiner mehr.

Für wirklich ekelhafte oder gefährlich Jobs könnte man sich nach Belieben technische Lösungen suchen, die heute vielleicht noch einfach zu teuer sind. Aber wenn Geld keine Rollle mehr spielt, ist das ja egal.
Z.B. gibt es ja heute für das Klo-Problem schon Materialien mit dem sog. Lotuseffekt. Nur sind sie einfach sauteuer, weshalb man lieber jemanden hinstellt, um Klos sauber zu machen. Nötig ist es schon heute nicht mehr.

Was die Verteilung von notwendiger Arbeit angeht: Klappt ja heute auch nicht mehr wirklich...warum also nicht gleich komplett anders...?

~decay~
MissPan@ zini

Um mal nur bei dem Problem der Wohnungsverteilung zu bleiben:

Natürlich muß ich mich damit abfinden, wenn eine Wohnung bereits belegt ist. Aber auf dem Markt gibt es Wohnungen unterschiedlichster Art, von Absteige bis Luxus. 2 Zimmer/K/Bad im Wedding ist nicht gleich 2 Zimmer/K/Bad in Charlottenburg, also wird doch jeder bemüht sein, sich die beste Bleibe rauszupicken. Und da wird es mit absoluter Sicherheit debatten darüber geben, wem was zusteht und warum....
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]

wenn du selbst handwerklich eine niete bist, dann kannst du dir ja leute ranholen, die sowas können. schon bist du firmeninhaber. [/B][/QUOTE]

Soso, Firmeninhaber. Und habe Angestellte, die für mich Leistungen erbringen müßen. Und was erhalten die im Gegenzug von mir?
Ein Butterbrot und den berühmten feuchten Händedruck?;)
decay73Nun ja. Eigentlich muß man 'nur' weg vom Konkurrenzdenken, welches sich heute ausschließlich über Geld und Statusobjekte definiert - und nicht über persönliche Fähigkeiten und persönlicher Zufriedenheit.

Wenn es daß nicht mehr gebe, wäre viel möglich. Aber es ist auch das schwierigste Problem.
Aber ich glaube nicht, daß man dann nur zuhause rumlungern würde. Es ist auf Dauer nicht erträglich.

Und entgegen vieler Unkenrufe: die meisten Arbeitslosen wollen doch arbeiten, nur ist es ihnen verwehrt.
Mißbrauch wird es wohl auch noch geben, aber ich denke nicht mehr, als heute auch...


Der Sozialismus ist zwar tot (weil die Umsetzung mehr als schlecht war) aber der Kapitalismus liegt imho auch den letzten Zuckungen.
Ein zurück ist nicht möglich, weil es die Bevölkerung nicht mitmachen würde, also dann doch lieber 'auf zu neuen Ufern', oder? So schwierig der Weg zunächst auch aussehen mag...

~decay~
decay73@MissPan:

Was die Wohnung angeht: Ich will ja gar nicht in Charlottenburg (oder sonstwo) wohnen. Meine Freunde hab ich hier.
Und viel größer muß die Wohnung auch nicht sein, denn dann müßte ich zu viel sauber machen.
Als Statusobjekt bräuchte ich sie dann auch nicht mehr.

Und was den Handwerker angeht: Ja, von dir bekommt er vielleicht einen feuchten Händedruck. Aber mehr braucht er ja gar nicht mehr von dir. Es hat ja alles, was er für sein Leben braucht...

~decay~

PS.: Es gibt in D. schon Gemeinschaften arbeitsloser Menschen, die genau das praktizieren...und sind recht glücklich damit...jeder macht das, was er kann und wie er sich einbringen kann, und es wird nicht darüber gestritten, was nun mehr wert sein soll. Es gibt ja kein Geld, was dieses vermeintlich adäquat wiederspiegelt.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]@MissPan:

Was die Wohnung angeht: Ich will ja gar nicht in Charlottenburg (oder sonstwo) wohnen. Meine Freunde hab ich hier.
Und viel größer muß die Wohnung auch nicht sein, denn dann müßte ich zu viel sauber machen.
Als Statusobjekt bräuchte ich sie dann auch nicht mehr.[/B][/QUOTE]

Ich sehe meine Wohnung nicht als Statusobjekt, möchte aber selber entscheiden können, ob ich nun eine große Wohnung brauche (und den Mehraufwand an Putzarbeiten - aber dafür kann ich dann ja einen Putzwütigen engagieren, der sich dann bei mir entfalten darf), oder lieber mit einer kleinen Butze Vorlieb nehme.

[QUOTE] [B]
PS.: Es gibt in D. schon Gemeinschaften arbeitsloser Menschen, die genau das praktizieren...und sind recht glücklich damit...jeder macht das, was er kann und wie er sich einbringen kann, und es wird nicht darüber gestritten, was nun mehr wert sein soll. Es gibt ja kein Geld, was dieses vermeintlich adäquat wiederspiegelt. [/B][/QUOTE]

Und wie funktioniert diese kleine Enklave im Zusammenspiel mit der Außenwelt? Wo kommt der Wohnraum her? Können die Menschen außer den Nahrungsmitteln auch alles andere selber herstellen?

Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen - ich bin die Letzte, die Arbeitslose als faules Pack beschimpfen würde, denn ich sehe bei meinem Freund, was es für ein K(r)ampf ist, einen Job zu finden - aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß sich die Probleme allein durch die Abschaffung von Geld lösen lassen sollen.
Schließlich sind nicht alle Leute so genügsam, um sich mit der Zuteilung von Konsumgütern abzufinden.
decay73Hmm, soweit ich weiß ganz gut. Was sie selbst nicht brauchen, wird verkauft und dafür Sachen besorgt, die sich nicht selbst herstellen können.
Sie können sich natürlich nicht komplett abschotten. Vor allem, weil sie dafür zu wenige sind. Aber um im Alltag zurecht zu kommen, reicht es anscheinend schon.


Aber ich glaube einen kleinen Gedankenfehler zum Verständnis entdeckt zu haben ;):

Es geht eben nicht um 'Zuteilung', sondern nur darum, daß man kein Geld braucht, um sich etwas zu besorgen...und wenn du ne größere Wohnung brauchst, wird zur Not eine aus- oder neu gebaut...kostet ja nix mehr :)

~decay~
SiriusMich beschleicht das Gefühl, das in Bezug auf diese Ich-AG viele Leute eine falsche Vorstellung haben bzw. auch vom Arbeitsamt dahingehend falsch oder unzureichend beraten wurden.
Das Arbeitsamt trompetete natürlich frohlockend heraus, das 3 oder 4 mal so viele Arbeitslose den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen, wie ursprünglich angenommen. Dadurch kann man sich natürlich erst mal fein auf die Schultern klopfen, weil diese Leutchen ja aus der Statistik herausfallen und als vermittelt gelten. Das Problem ist aber, wenn jemand diesen Existenzgründerzuschuss vom Amt erhält, dann reicht dieses Finanzspritze bestenfalls für 1 Jahr (es wird ja dann Stufenweise weniger), d.h. also was immer ich für eine Tätigkeit selbstständig ausübe, ich muß spätestens nach einem Jahr schwarze Zahlen schreiben, sonst gerate ich zwangsläufig in massive finanzielle Engpässe!
Daher halte ich diese Ich-AG-Geschichten für äußerst Risikobehaftet, ich vermute (ich hoffe es nicht), das im nächsten Jahr viele der Selbstständigen bereits Konkurs anmelden müssen und schließlich wieder in die Arbeitslosigkeit zurückfallen.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]

Aber ich glaube einen kleinen Gedankenfehler zum Verständnis entdeckt zu haben ;):

Es geht eben nicht um 'Zuteilung', sondern nur darum, daß man kein Geld braucht, um sich etwas zu besorgen...und wenn du ne größere Wohnung brauchst, wird zur Not eine aus- oder neu gebaut...kostet ja nix mehr :)

~decay~ [/B][/QUOTE]

Was bedeuten würde, daß für alle genug da ist, sei es nun ganz profan gesprochen ein Fernseher, ein neues Auto (wobei mir die Wirtschaftlichkeit egal ist - es soll gut aussehen!) oder eben eine gleichwertige Wohnung.
Denn wenn dem nicht so ist, wie sollte man dann bei der Verteilung argumentieren, wenn doch alle "gleich" sind? "Wer zuerst kommt..." kann da wohl nicht die richtige Lösung sein.

Ich bekomme einfach nicht zusammen, wie dieses System funktionieren könnte, denn der Antrieb des arbeitenden Menschen ist doch in den meisten Fällen nicht das Schulterklopfen der Mitmenschen, sondern die Talerchen auf dem Konto. Warum sollte ich mir ein Bein ausreißen, wenn ich genauso gut auch alles gaaaanz ruhig angehen könnte?! ;)
LaChatte[QUOTE]Warum sollte ich mir ein Bein ausreißen, wenn ich genauso gut auch alles gaaaanz ruhig angehen könnte?! [/QUOTE]

Find ich eh besser - eine neue Kultur der Langsamkeit...:)
decay73@MissPan:

Nein, nicht Verteilung...jeder bekommt, was er braucht.

Und wegen mir kannst du auch gaaanz langsam arbeiten. Dann schon heute gibt es ja ein extremes Überangebot an Arbeitkräften. Wenn die alle arbeiten, kann ja auch jeder etwas langsamer machen.

Aber in einem hast du recht: Der Mensch muß sich zunächst in grundlegenden Dingen ändern.
Aber ich halte es nicht für unmöglich, und wie heißt es so schön: "Geht nicht, gibts nicht" :)

Natürlich, es zunächst Spinnerei, aber nur so kommt man doch weiter.
Wenn ich Sonntags auf Phoenix alte Bundestagdebatten sehe wird einem doch klar, daß seit Jahrzehnten versucht wird die selben Probleme innerhalb des jetzigen Systems zu lösen.
Aber geschafft, geschweige denn eine wirklich gute Idee, hatte noch niemand, und es ging mehr oder weniger kontinuierlich bergab (bzw. die Arbeitslosenzahlen bergauf).

Die Probleme lassen sich anscheinend nicht lösen, wenn man in alten Kategorien und Denkmusterrn hängen bleibt.
Es muß wohl was neues, menschlicheres her...

~decay~
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Find ich eh besser - eine neue Kultur der Langsamkeit...:) [/B][/QUOTE]

:D :D :D

Mach Dich ruhig über mich lustig. ..
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]
Es muß wohl was neues, menschlicheres her...

~decay~ [/B][/QUOTE]

Aber ist nicht gerade auch dieses Konkurenzdenken (=Arterhalt) sehr menschlich?
decay73Nicht in der Art und Weise, wie es heute über die 'Krücke' Geld praktiziert wird.

Eine Konkurrenz um die beste Idee, das beste Produkt und die qualitativ beste Arbeit wäre doch viel sinnvoller, oder nicht?

~decay~
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Nicht in der Art und Weise, wie es heute über die 'Krücke' Geld praktiziert wird.

Eine Konkurrenz um die beste Idee, das beste Produkt und die qualitativ beste Arbeit wäre doch viel sinnvoller, oder nicht?

~decay~ [/B][/QUOTE]

Verstehe ich alles - [B]ABER[/B] :

In der Realität sieht es nun mal anders aus. Auch wenn es vielen sauer aufstößt, so werden diese unschönen (aber menschlichen) Eigenschaften nicht einfach verschwinden. Es wird immer Menschen geben, die sich mit dem vorherrschenden System gut arrangiert und auch von ihm profitiert haben, warum sollten die irgendetwas ändern wollen?
LaChatte@Miss Pan

ich mach mich doch gar nicht lustig - ich bin nur gegen Hektik und Stress, vor allem den sinnlosen, der heutzutage üblich ist. Ich bin faul, träg, lethargisch und ich stehe dazu und geniesse das, jawoll!

Und offenbar müssen sich tatsächlich die Menschen zuerst ändern, und die bessere Welt kommt dann automatisch nach - na gut, dann fang ich mal bei mir an
decay73Tja, und deswegen habe ich ja gesagt, daß sich die Menschen schon noch in grundlegenden Sachen ändern müssen. Weg von Geld und vom Statusdenken.
Und so wie es heute welche gibt, denen es so nicht gefällt, wird es sie natürlich dann auch geben.

Daß die Realität heute anders aussieht ist keine Frage, aber Realitäten lassen sich auch ändern...

Übrigens halte ich Geld nicht für besonders menschlich...aber das ist ne andere Frage... :)

~decay~
MissPan.... und irgendwie haben wir es geschafft, doch ziemlich vom Thema abzukommen, oder irre ich mich da?;)

Da war doch was mit Zumutbarkeit etc. pp...
DaintyOh man, was man hier lesen muss ist fast kaum zu fassen, also ist nicht böse gemeint. ;)

[QUOTE]Der Sozialismus ist zwar tot (weil die Umsetzung mehr als schlecht war) aber der Kapitalismus liegt imho auch den letzten Zuckungen. [/QUOTE]

Jaja...und der Sozialismus war natürlich eine reine Naturalienwirtschaft wo sich alle lieb gehabt haben oder wie?

Wenn man das alles liest könnte man meinen, dass nur das böse, böse Geld schuld daran ist, dass alle unglücklich sind oder was? Dass Menschen auch danach differenziert werden wie sie z.B. aussehen oder was sie für eine Einstellung haben wird ignoriert. Wenn es dann eben kein Neid mehr geben sollte aufgrund des Geldes wird eben viel stärker auf solche Dinge abgestellt. Und dann wird es bestimmt noch viel, viel mehr Menschen geben, die damit nicht klarkommen. Glaubt mir, man kann den Neid und das Streben nach Besserem dem Menschen nicht abgewöhnen, das ist wie ein Instikt. Aber was red ich, ihr wollt es ja eh nich kapieren....:q ;)
decay73Hmm...ging es nicht darum, einen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden?

Warum über einzelne kleine Punkte diskutieren, die es meiner Ansicht nach auch nicht bringen, und es nicht mal grundsätzlicher anpacken? ;)

~decay~
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Hmm...ging es nicht darum, einen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden?

Warum über einzelne kleine Punkte diskutieren, die es meiner Ansicht nach auch nicht bringen, und es nicht mal grundsätzlicher anpacken? ;)

~decay~ [/B][/QUOTE]

Da hast Du wahr. ;)

Ich habe diesen Thread eher unter realistischen Aspekten betrachtet, also was wirklich kurzfristig möglich ist - Träumereien über den Umsturz respektive die Abschaffung ganzer Systeme gehören zumindest für mich nicht zu den Lösungsmöglichkeiten.
Wobei nicht gesagt sein soll, daß ich Euch damit Eure Träume absprechen will ....
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i]
[B]Oh man, was man hier lesen muss ist fast kaum zu fassen, also ist nicht böse gemeint. ;)


[/B][/QUOTE]

off topic on >>>>

Nana, nicht gleich aufregen! ;)
Kopfschütteln ist okay, mir geht es ja bei einigen Aussagen auch nicht anders, aber man kann doch auch milde darüber hinwegsehen - schließlich geht eben jeder mehr oder weniger realistisch an solche Themen heran...

<<<<< off :)
dragonknightich versuch schon seit stunden eine adequate mail zu schreiben zu diesem Thread da er mich auch betrifft, hab meine Antwort dutzendmail umgeschrieben da immer neue, interessante beiträge kamen, also jetzt erstmal für den anfang eine kurze übersicht/zusammenfassung von mir.

Ich war schon öfters arbeitslos und bin es zur Zeit auch wieder(leider), hab 2 Lehren gemacht, die letzte als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann mit Schwerpunkt Bürowirtschaft. Damals 1988 war ich einer der ersten die diese Spezialisierung erlernten und ich hab auch nen paar Jahre als selbiger gearbeitet, bis die großen Firmen anfingen ihre Filialen zu schliessen und alles nur noch von einer Zentrale, einem Zentrallager aus versorgen...
Heute fangen sie wieder an Filialen aufzubauen.....
Ich habe gelernt das das AA dir nicht hilft, es garnicht in de Lage ist dir zu helfen, es schlichtweg damit überfordert ist, es registiert dich, zahlt dir dein Geld aus und verwaltet dich, das wars....
Das AA macht großmundige Versprechungen wie "leute mit ihrer Ausbildung werden gesucht wie Sand am Meer" aber schaffen es grad mal innerhalb eines Jahres einem 2 Stellenangebote zu zusenden von dennen eins sogar schon seit Monaten erledigt war weil schon lange jemand eingestellt..... also wo sind die Stellen wie Sand am Meer ???
Sie bieten dir die "freiwillige" Teilnahme an Trainungsmassnahmen an, aber solltest du die Freiheit besitzen "Nein" zu sagen streichen Sie dir das Geld, sowas nennt das AA dann freiwillig...
Sie wissen das diese Maßnahmen nicht wirklich was nützen, nur Geld kosten(welches das AA eh nicht hat) aber es ist ja gut für die Statistik, derjenige ist dann für 2 monate raus....
Wirkliche Weiterbildung/Qualifikation wird nicht bewilligt weil...da findet das AA tausend "Gründe" warum nicht....dann lieber solche Pseudomaßnahmen die enorm viel Geld kosten und im Endeffekt nix bringen.
Zum Thema Überbrückungsgeld(was jetzt ja sogut wie keiner mehr bekommt weil die Bedingungen so verschärft wurden das es unmöglich ist sie zu erfüllen) und die ICH-AG ist auch nur was für Leute die Geld auffer hohen kante haben oder etwas übernehmen was schon erfolgreich läuft und sie von daher abgesichert sind, ansonsten ist es der Lacher vor dem Herrn...

Die Idee Arbeistlose für gemeinützige Arbeiten einzusetzen finde ich sehr gut und würde ich sofort mitmachen, dann hat man doch wieder das Gefühl gebraucht zu werden, zu was nütze zu sein, etwas zu bewirken und sei es nur das die Straße sauber ist...
Bei uns im Dorf ist einmal im Jahr Shitsammeln, da trifft sich das ganze Dorf und geht gemeinsam alle Straßen und Feldweg ab und sammelt den Shit auf den andere hingeworfen haben damit das Dorf und Umgebung sauber ist....
Warum kann sowas nicht auch inner Stadt funktionieren ????

Zu Zini und Decay
Ich hab ja mit zini schon in einem anderen forum über die Welt ohne Geld disktutiert und ich stimme ihr vorbehaltlos zu. es wäre ein gewinn für die gesamte menschheit, das ende der armut, das ende der elendsviertel und slums, es würd keine obdachlosen mehr geben die am Bahnhof oder in der Fußgängerzone um einen Euro betteln, keiner würd Omi mehr die handtasche klauen, wozu auch, kein schulkind würd zusammengeschlagen und seiner kleidung beraubt nur wiel es Markenklamotten trägt
Keiner würd sein kollegen mobben nur weil der mehr bekommt als man selbst, es müssten keine Butter und Tomatenberge, keine Milchseen sinnlos vernichtet werden, obwohl andere vor hunger nicht in den schlaf finden, nur damit die Preise stabil bleiben.....
SIG- TIU[QUOTE][i]Original geschrieben von dragonknight [/i]
[B]
Ich habe gelernt das das AA dir nicht hilft, es garnicht in de Lage ist dir zu helfen, es schlichtweg damit überfordert ist, es registiert dich, zahlt dir dein Geld aus und verwaltet dich, das wars....[/B][/QUOTE]

Was erwartes Du dort?? Sollen dort Deinen Jobs gebacken werden??
Geholfen wird Dir vor allem finanziell.
Wenn es keine Jobs für Dich gibt, kann das Arbeitsamt für Dich nichts weiter tun.


[QUOTE][i]Original geschrieben von dragonknight [/i]
[B]Das AA macht großmundige Versprechungen wie "leute mit ihrer Ausbildung werden gesucht wie Sand am Meer" aber schaffen es Auf grad mal innerhalb eines Jahres einem 2 Stellenangebote zu zusenden von dennen eins sogar schon seit Monaten erledigt war weil schon lange jemand eingestellt..... also wo sind die Stellen wie Sand am Meer ???[/B][/QUOTE]


Wo wurde Dir das Versprechen gegeben, Stellen wie Sand am Meer vorzufinden??
Zwei Stellenangebote sind bei dem vorhandenen Marktungleichgewicht im Handel zwischen Bewerbern und offenen Stellen ne' Menge.
Bereits besetzte Stellen werden oft weitervermittelt, weil die Arbeitgeber dem Amt die Besetzung nicht melden.


[QUOTE][i]Original geschrieben von dragonknight [/i]
[B]Sie bieten dir die "freiwillige" Teilnahme an Trainungsmassnahmen an, aber solltest du die Freiheit besitzen "Nein" zu sagen streichen Sie dir das Geld, sowas nennt das AA dann freiwillig...
Sie wissen das diese Maßnahmen nicht wirklich was nützen, nur Geld kosten(welches das AA eh nicht hat) aber es ist ja gut für die Statistik, derjenige ist dann für 2 monate raus....[/B][/QUOTE]


Das ist Quatsch, als Teilnehmer an Trainingsmassnahmen bleibst Du arbeitslos gemeldet, auch statistisch, kriegst ja Dein Geld auch weiterbezahlt, oder??
Was ist schlecht an Weiterbildung?? Bezahlter Weiterbildung?? Würdest Du Deinen Chef auf Arbeit so angehen, wenn er Dich auf Seminare schickt??



[QUOTE][i]Original geschrieben von dragonknight [/i]
[B]Zum Thema Überbrückungsgeld(was jetzt ja sogut wie keiner mehr bekommt weil die Bedingungen so verschärft wurden das es unmöglich ist sie zu erfüllen) und die ICH-AG ist auch nur was für Leute die Geld auffer hohen kante haben oder etwas übernehmen was schon erfolgreich läuft und sie von daher abgesichert sind, ansonsten ist es der Lacher vor dem Herrn...[/B][/QUOTE]


Welche Bedingung wurden beim Überbrückungsgeld verschärft??
Du behauptest hier so einiges, also los, was hat sich dort geändert??
Überbrückungsgeld, wie auch die Zuschüsse zur "Ich- AG" sind keine Investitionen in das Unternehmen!!! Das war noch nie die Intention dieser Förderung!!
Sie sind als Hilfe zum Lebensunterhalt gedacht. Tragen sollte sich die Selbständigkeit schon, wäre auch anders wenig sinnvoll, und das wird auch bei Antragsstellung geprüft.




edit: ich und die Quote..., hoffentl. klappts jetzt...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von SIG- TIU [/i]
[B]Das ist Quatsch, als Teilnehmer an Trainingsmassnahmen bleibst Du arbeitslos gemeldet, auch statistisch, kriegst ja Dein Geld auch weiterbezahlt, oder?? [/B][/QUOTE]Ich weiß nicht, wie es jetzt ist, aber vor 5 Jahren, als ich das letzte Mal arbeitslos war, war das verschieden. Das nannte sich dann glaube ich "Unterhaltsgeld" oder so. [QUOTE][B]Was ist schlecht an Weiterbildung?? Bezahlter Weiterbildung?? Würdest Du Deinen Chef auf Arbeit so angehen, wenn er Dich auf Seminare schickt?? [/B][/QUOTE]Weiterbildung ist dann schlecht, wenn sie nicht wirklich Weiterbildung, sondern sinnlose Beschäftigungstherapie ist. Da wird Geld zum Fenster hinausgeworfen, statt es für Maßnahmen zu verwenden, die wirklich weiterhelfen. Ich denke, da wäre es sinnvoller, wenn die Arbeitslosen selbst Vorschläge machen könnten, welche Weiterbildungen ihnen nutzen würden.

Mal ein positives Beispiel: Ich selbst hatte das Glück, an einem Lehrgang teilnehmen zu können, der wirklich was gebracht hat. Allerdings ist damals meine jetzige Firma dem Arbeitsamt so lange auf den Geist gegangen, bis es den von der Firma thematisch zusammengestellten Lehrgang schließlich genehmigt hat. Mehr als die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer wurden nach dem Lehrgang von der Firma eingestellt. Ich möchte hier auch noch betonen, daß sich eine Mitarbeiterin des AA persönlich sehr für diese Maßnahme eingesetzt hat und etliche bürokratische Hürden innerhalb des AA überwunden hat.

Die diversen Drohungen auf den AA-Standardbriefen erhöhen allerdings nicht gerade die Lust, an Weiterbildungen teilzunehmen, weil sie dann quasi wie Zwangsmaßnahmen wirken. Die ganze Problematik Arbeitslosigkeit könnte viel effektiver gelöst werden, wenn man nicht alle Arbeitslosen von vornherein als potentielle Betrüger, Arbeitsscheue und "Sozialschmarotzer" betrachten würde.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Es gibt in D. schon Gemeinschaften arbeitsloser Menschen, die genau das praktizieren...und sind recht glücklich damit...jeder macht das, was er kann und wie er sich einbringen kann, und es wird nicht darüber gestritten, was nun mehr wert sein soll. [/B][/QUOTE]Die werden wohl dann in Zukunft auch von den [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/15869/1.html]"Schwarzarbeit-Fahndern"[/URL] ermittelt werden, und dann ist's aus mit der Idylle. :(
Genauso wie man [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/15858/1.html]"unverbesserlichen Träumern" das Handwerk legt.[/URL] :mad:

Wer's noch nicht begriffen hat: [b]GELD regiert die Welt.[/b]
Sirius@dragonknight:

Du sprichst mir aus der Seele, genau das gleiche empfand ich auch immer wieder, wenn ich ohne Job war. Klar stößt das Arbeitsamt schnell an die Grenzen seiner Möglichkeiten, aber man wird als "Client" einfach das Gefühl nicht los, von dem Laden nach Strich und Faden verarscht zu werden.

Wie gut oder besser gesagt schlecht dieses Amt organisiert ist, zeigt sich an einem einfachen Beispiel. Früher mußte man eine Wartenummer ziehen, konnte dann nachsehen, welche Nummer gerade aktuell aufgerufen ist und sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis man an der Reihe ist.
Als ich mich im November 02 mal wieder Arbeitslos melden mußte, stellte ich erst einmal fest, das dieses bewährte Nummernsystem nicht mehr existierte, statt dessen gab es 2 lange Warteschlangen kreuz und quer über den ganzen Flur und niemand wußte so genau, wo er nun eigentlich für was anstand.
Ganz vorne im "Kundenbüro" gab es 2 offene Tresen (damit die Diskretion auch gewahrt wird :rolleyes: ), an denen jeweils handgeschriebene Zettel hingen, einer mit "Meldestelle", der andere mit "Leistungsabteilung"...
Ab dem späteren Vormittag gab es nur noch Streitereien, wer warum wo ansteht und als nächster dran ist, ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Tumult da tw. herrschte. Da ja einige Leute bereits gg. 11 Uhr völlig betrunken dort erscheinen, denen sowieso alles egal ist, gibt es dort regelmäßig nette Auseinandersetzungen.
In dieser Atmosphäre fühl man sich doch als Kunde richtig wohl
und ist heilfroh, nicht mehr nur als Nummer behandelt zu werden.

Mich würde wirklich mal interessieren, wer sich diesen Unsinn ausgedacht hat und ich würde denjenigen gerne mal zwingen, sich auch mal 3 Stunden anzustellen, um dann von Pontius zu Pilatus geschickt zu werden...

Es ist ja nicht nur so, das es immer mehr Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende gibt, sondern das das Arbeitsamt auch viel weniger Personal hat. Die Sachbearbeiter müssen viel mehr Klienten pro Tag bewältigen (von beraten kann in diesem Zusammenhang keine Rede mehr sein) als noch vor ein paar Jahren.
Beim vorletzten mal hatte es etwa 4 Wochen gedauert, bis mein Antrag auf Arbeitslosengeld bearbeitet war und ich Geld bekam, beim letzten mal durfte ich drei Monate auf das Geld warten!!
Welche Wartezeit habe ich, wenn ich z.B. im Jahr 2005 nochmal Arbeitslos werden sollte? Ein Jahr? :mad:

Die Vermittlungsbemühungen des Amtes bestehen hauptsächlich darin, den Arbeitslosen irgendwelche ungeprüfte, d.h. meist höchst fragwürdige, unseriöse Angebote zukommen zu lassen, von Firmen, die meist nur eine Handy-Nummer haben.
Darüber hinaus kam vielleicht alle 2 Monate mal ein sinnvoller Vermittlungsvorschlag, sonst nur Müll.
Beispielsweise sollte ich mich als Empfangssekretärin bewerben, obwohl ich ein Kerl bin und aus der Stellenanzeige eindeutig hervorging, das die Firma eine Frau sucht!! Selbstverständlich habe ich trotzdem bei dem Unternehmen angerufen (bin ja sogar verpflichtet dazu) und oh Überraschung, die suchen tatsächlich ausschließlich weibliche Bewerber. Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln.

Das Problem ist, das das Arbeitsamt vom Kunden, Clienten oder wie auch immer man das jetzt nennt, immer mehr verlangt, aber selbst immer weniger leistet.
Klartext: "Wir können Ihnen keine Stelle vermitteln, sie müssen sich selbst darum bemühen, also bewerben Sie sich gefälligst, sonst werden Sie gesperrt und bekommen kein Geld! Basta!"

Ich hoffe sehr, das die heute zu beschließende Arbeitsreform in dieser Form nicht bewilligt wird!!
SIG- TIU@ Turning Point,


Unterhaltsgeld gibt es bei länger dauernden Massnahmen, nicht bei Trainingsmassnahmen, dort läuft Arbeitslosengeld weiter.
Wenn ich richtig informiert bin, dann dauern Trainigsmassnahmen bis zu 12 Wochen.


Zitat Turning Point:
"Die ganze Problematik Arbeitslosigkeit könnte viel effektiver gelöst werden, wenn man nicht alle Arbeitslosen von vornherein als potentielle Betrüger, Arbeitsscheue und "Sozialschmarotzer" betrachten würden"

Das ist leider wahr. Und es wird wohl ab nächstem Jahr noch unsozialer. Die Hartz- Gesetzte bekämpfen weniger die Arbeitslosigkeit, als die Arbeitslosen. Noch schlimmer wird es, wenn die Bundesanstalt für Arbeit gezwungen wird, wirtschaftlich arbeiten zu müssen. Dort wird gerade Controlling eingeführt. Klingt gut, hat aber eher negative Folgen für die Kunden.

Massenentlassungen werden von politischer Seite stillschweigend hingenommen. Die Zeiten, dass ein Aufschrei durch das Land ging, wenn z.B. die Dresdner Bank ankündigt, in den nächsten 3 Jahren 14000 Mitarbeiter zu entlassen sind längst vorbei.
Auch die BILD Zeitung zieht lieber über Sozialhilfeempfänger in Florida her.
Man hat sich abgefunden, scheint es, mit Massenarbeitslosigkeit, verschließt die Augen vor den "Unternehmen", die ihren eigenen Aktionären zu Liebe, Tausende Mitarbeiter "freisetzten", man könnrte auch "wegschmeissen" sagen. Und sie bürden sie uns allen auf!! Als Soziallast, abhängig vom Tropf der Sozialversichertengemeinschaft, gesellschaftlicher Sadismus...
Ich höre lieber auf...



@ Sirius,

das mit den ungeprüften Stellenangeboten ist durchaus ein Problem, kann aber nicht geändert werden. Die Arbeitsämter haben die gesetzl. Verpflichtung zu vermitteln und können unmöglich jede Firma überprüfen. Selbst wenn Unregelmässigkeiten in Unternehmen bekannt sind, müssen diese nachgewiesen werden, das ist schwierig, ausserdem müssen laufende Gerichtsverfahren abgewartet werden.
Arbeitgeber, die aus diesen Gründen keine Bewerber vermittelt bekommen, klagen sofort wegen übler Nachrede, Geschäftsschädigung, etc.



so, bin erstmal für zwei Wochen weg, falls das Thema dann noch läuft, mach ich weiter mit ;)
dragonknight@Si-Tiu

[QUOTE]Was erwartes Du dort?? Sollen dort Deinen Jobs gebacken werden?? Geholfen wird Dir vor allem finanziell.
Wenn es keine Jobs für Dich gibt, kann das Arbeitsamt für Dich nichts weiter tun.[/QUOTE]

Das war genau das was ich sagen wollte, das Arbeitsamt kann, ausser dir Geld zu zahlen, nichts weiter für dich tun...

[QUOTE]Wo wurde Dir das Versprechen gegeben, Stellen wie Sand am Meer vorzufinden??[/QUOTE]

Das ist ein Originalzitat meines Arbeitsvermittlers, der das so wortwörtlich gesagt hat, als ich ihm erzählte das ich Kaufmann sei
und er sich meine Unterlagen durchsah
Wenn das AA Stellen vermittelt, sollte sie sich schon drum kümmern das die Stellen auch noch verfügbar sind und keine Karteileichen, vom Arbeitslosen verlangt sie ja auch Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit.
Sollte die Stelle von einen anderen Arbeitslosen besetzt worden sein, so hat das AA ja die Abmeldung desjenigen und kann daraufhin die Stelle streichen, wenn es auf eine Stelle war die z.b. im SIS war

[QUOTE]Was ist schlecht an Weiterbildung?? Bezahlter Weiterbildung?? Würdest Du Deinen Chef auf Arbeit so angehen, wenn er Dich auf Seminare schickt??[/QUOTE]

Gegen echter Weiterbildung ist absolut NIX zu sagen !!! Wäre ich sogar sehr froh drüber !!
Aber Maßnahmen wie sogenannte Informationssemiere, Trainungsmaßnahmen etc finde ich überflüssig, wie ich aus eigener Erfahrung mehrmals miterlebt habe, sie kosten einfach nur Geld ohne wirklich was zu bewirken, für das Geld könnten lieber 2 oder 3 echte Weiter- Fortbildungen finanziert werden
Wenn man sich für eine wirkliche Fortbildung wie z.b. SAP oder Bussinessenglish oder oder oder interessiert, heisst es "kein Geld vorhanden" oder "das können wir nicht fördern, das gehört nicht zu ihrem Berufsbild" oder ähnliche Ausflüchte
Und wenn es heisst die Teilnahme ist freiwillig, dann sollte sie auch freiwillig sein und nichterscheinen ohne Konsequenz bleiben, nicht es ist freiwillig aber wenn du nicht kommst dann...


[QUOTE]Welche Bedingung wurden beim Überbrückungsgeld verschärft??
Du behauptest hier so einiges, also los, was hat sich dort geändert??[/QUOTE]

Damals reichte es eine Stellungsnahme, ein Konzept und einen Antrag vorzulegen und man bekam das Überbrückungsgeld wenn die Unterlagen schlüssig waren
Bei meiner letzen "freiwilligen" ("Weiterbildungs")Maßnahme, erzählte man uns, das aufgrund der einführung der ICH-AG die bedingungen für das Überbrückungsgeld geändert wurden.
Ich hab jetzt leider nicht mehr alle Punkte zur Hand da ich die Unterlagen grad verliehen habe, aber ein Punkt war z.b. man musste 2 normale, oder 1 behinderte Person innerhalb des ersten Jahres einstellen.... und wer kann das schon wenn er grade anfängt und nicht im Lotto gewonnen hat ???
Es ist ja bewiesen das die ersten Jahre die schwersten sind und man da eher zuzahlt als großartig gewinne macht von dennen man dann Leute einstellen und vorallen auch !!bezahlen!! könnte

Klar dienst das Überbrückungsgeld, bzw das Geld für die ICH-AG dafür deinen Lebensunterhalt zu sichern, aber was nützt dir das wenn du kein aussreichends Kapital hast für das Unternehmen und welcher Arbeitslose hat schon Geld auffer hohen Kante liegen ?? Und Banken winken meist gleich ab, wollen dir nichtmal nen Konto einrichten (o-ton sparkasse: Och lassen sie das doch erstmal über ihr privatkonto laufen und wenn dann genügend umsätze da sind können wir ja mal über ein geschäftskonto nachdenken.........)
staatliche Förderungen gibt es nur wenn du eine bestimmten Prozentsatz Eigenkapital hast, womit wir wieder an anfang wären.....
alphaquadranterstmal zu dem fall herr "dante":

habt ihr auch die gegendarstellung der bank gelesen ?

behaupten kann der h. dante ja viel, ob´s auch stimmt ist die andere sache.


weiter glaube ( vermute ) ich, dass es gar NICHT gewollt ist , die arb. losigkeit abzubauen.

warum ?

nun, es gibt genug leute o. nennen wir sie organisationen, denen eine hohe arb. losenzahl zupass kommt !

stichwort: billige arbeitskräfte, mehr druck auf die, die schon ziemlich unten angekommen sind.

weiters würden mich meinungen intersesieren, WARUM eine erhöhung der arb. zeit ( ob lebens o. wochen arb. zeit ) eine besserung des arb. marktes zu folge haben sollte ?
evtl. kann mir mal einer das konzept was hinter diesen plänen steht erklären ? oder sind das aiuch wieder nur schon o.g. "leute + organisationen" ??

inwieweit vertritt die politik ( egal ob spd o. cdu ) denn überhaupt noch die interessen des volkes ?

mit "volk" meine ich NICHT die "oberen 10000", firmenbosse, banker, mafia, manager etc... sondern die mittel und unterschicht ???

meinungen willkommen!


nochwas zu der arb. zeit:

wäre es nicht logisch ( f. mich zumindest ) die vorhandene arbeit - die ja erwiesenermassen immer weniger wird ( auch wenn es der wirtschaft wieder besser geht, durch techn. fortschritte alleine wird es in gewissen bereichen weniger arb.plätze geben ) auf die vorhandenen leute besser aufzuteilen, anstatt den arbeitenden mehr arbeit aufzubrummen ( überstunden,streß, fehler durch zuwenig zeit die aufgaben akurat zu lösen...) ???????????

außerdem hätteb IMHO schon länger die einwanderungsbestimmungen für D überarbeitet werden müssen....schaut euch mal an, was f. hürden einem die meisten länder in den weg legen bevor man dort einwandern kann. und in D konnte jahrelang (fast) jeder kommen..
naja, das nur am rande.

es ist eine große depression in D zu spüren, was sich mit den v. der "regierung" getroffenen massnahmen nicht ändern läßt IMHO. bzw. diese verschlimmern nur die situation derjenigen die schon unten stehen anstatt ihnen wieder auf zu helfen.

was soll das ?....meine frage.... :mad:
dragonknightich trete dieser Partei sofort bei
gern auch in mitgründerfunktion
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von dragonknight [/i]
[B]ich trete dieser Partei sofort bei
gern auch in mitgründerfunktion [/B][/QUOTE]

ich nicht.

zu unrealistisch.
Zafira@all


Wenn alle Politiker um 1/4 ihres Gehalts jeden Monat verzichten würden, hätten wir keine Schulden mehr....
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von alphaquadrant [/i]
[B]ich nicht.

zu unrealistisch. [/B][/QUOTE]

Hat man von den Grünen auch mal behauptet....
Sirius[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]@all


Wenn alle Politiker um 1/4 ihres Gehalts jeden Monat verzichten würden, hätten wir keine Schulden mehr.... [/B][/QUOTE]

Wenn die Politiker mal für ein halbes Jahr lang darauf verzichten würden, hunderte Millionen Euro sinnlos zum Fenster heraus zu werfen, würden wir schwarze Zahlen schreiben!

Es ist aber leider nicht so. Die Reichen werden immer reicher und die Armen haben immer weniger. Und die Mittelschicht bezahlt das ganze.
ZafiraIch find allerdings, dass die Politiker, die im Moment nur Schrott produzieren, garnix mehr bekommen sollten! Wie isses denn, wenn wir aus freien Stücken kündigen? Vom Arbeitsamt kriegen wir 12 Wochen ne Sperre reingeknallt, also keine Kohle. Aber wenn ein Minister zurücktritt / kündigt, dann bekommt er noch volle 3 Jahre weiter sein altes Ministergehalt!
Da frag ich mich echt, was soll der Scheiß!!!!
Soller sich doch nen ehrlichen Job suchen, wo er auch wirklich für sein Geld arbeiten muß!

Gruß
Zafira :)
ZafiraNee, dass machen die alles ein wenig " intelligenter" . Sie bescheißen uns tagein, tagaus. Und was mich am meisten aufregt, die " dummen " Deutschen, lassen sich das auch noch alles schön gefallen!!!
Man schaue mal ins Ausland. Ob in Spanien, Frankreich oder sonst wo auf der Welt. Da lassen sich die Leute das nicht so einfach gefallen, da gehen sie auch auf die Strasse und geben ihren Frust und Ärger bekannt!
Manchmal ist Temperament besser als gähnende anpassungsfähige Resignation! Denn bei solchen Dingen, kommen die Deutschen leider sehr schlecht, oder gar nicht aus der Hose! Lassen sich auch nach wochenlanger Demo wieder auf schwammige Kompromisse ein. Schwach, einfach nur lächerlich!
Armes, armes Deutschland!

Gruß
Zafira :)
SiriusWas mich gerade wieder mal aufregt, ist, das die älteren immer länger und länger arbeiten sollen, während die jungen Leute keine Arbeit finden. Wenn Mensch irgendwann im Alter eine halbwegs ausreichende Rente haben will, muß er bald bis 67 ackern, dabei könnte er schon 10 Jahre vorher in den Ruhestand gehen (hätte dann vielleicht sogar was davon) und die Stelle könnte mit dem Nachwuchs besetzt werden!

Aber was macht die Regierung? Die Leute werden gezwungen, bis zum umfallen zu arbeiten - der ideale Beitragszahler ist sowieso derjenige, der an seinem letzten Arbeitstag vor der Rente tot umfällt :mad:

Gleichzeitig verspricht man aber großmäulig, jedem Jugendlichen, der noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, bis zum Ende des Jahres ein Angebot zu machen.
Man fragt sich dann irgendwie, wo die Regierung diese Angebote hernehmen will?!
Na klar, einfacher Trick: Man kann ja ohne weiteres eine Ausbildungsstelle gleichzeitig meinetwegen 3000 Jugendlichen anbieten, die sich dann vielleicht sogar alle dort bewerben, aber dennoch werden 2999 leer ausgehen. Aber denen kann man ja dann hinterher immer noch vorwerfen, das sie sich nicht genug um einen Ausbildungsplatz bemüht hätten, nur nach "Traumberufen" suchen usw.
Und am Ende des Jahres klopfen sich die Politiker gegenseitig auf die Schulter, sie haben ja tatsächlich jedem Jugendlichen so ein Angebot gemacht - was allerdings an der tatsächlichen hohen Jugendarbeitslosigkeit überhaupt nichts ändern wird!!
Zafira@Sirius

Ich hätts nich besser ausdrücken können! Ich denke ebenso, dass es genug Menschen gibr, die ebenfalls genau dieser Meinung sind, latschen aber immer noch zum wählen und geben genau diesen verschissenen Politikern, die uns anlügen und dabei noch ganz unverfrohren und ohne Skrupel in unsere Taschen greifen, ihre Stimme. ( siehe Rentenkassentasche )
Und noch was, was nützen uns viele Ausbildungsstellen, wenn de zum Schluß doch mit dem Arsch auf der Strasse sitzt?

Das größte erlaubte schlimmste Verbrechersyndikat?

Unsere Regierung!!!!!

Gruß
Zafira :)
Vamp 666Hi Zafira,

ich beziehe mich nur auf Deinen ersten Beitrag weil ich leider keine Zeit habe mir alles durchzulesen. Verzeiht mir also bitte Wiederholungen.

Also ich kann Dir Recht geben, wenn Du sagst, daß es einigen Menschen so geht wie Du es so dramatisch beschrieben hast aber auch hier muß man wieder 2 Seiten betrachten!!!

Ich bin in einem Arbeitsamt mitten im Ruhrpott als Angestellter beschäftigt und was ich hier jede Tag erlebe ist nicht mehr lustig. Wir, die Deutschen (das Volk der Dichter und Denker :D) müssen endlich mal von unserem hohen Roß heruntersteigen und sehen das wir schon lange nicht mehr das sind was wir mal waren. Wir sind nicht mehr das Wirtschaftswunder und über jeden Zweifel erhaben.
Du sagst die Arbeitsämter vermitteln nicht weil es so schwierig ist. Stimmt! Aber es sind auch häufig die Arbeitslosen die es uns schwierig machen. Wenn ich mir doch so sehr einen Job wünschen würde, dann hätte ich auch kein Problem irgendwo als Putzfrau zu arbeiten und selbst wenn ich einen Doktor in Medizin in der Tasche habe!!! Hier ist einfach die Anspruchshaltung einiger alos (sorry unser Kürzel für Arbeitslose) zu groß! Diese Menschen müssen endlich mal begreifen das sie der Solidargemeinschaft gefährlich auf der Tasche liegen und die Schuld für ihre Arbeitslosigkeit nicht immer nur bei den Politikern (die sicherlich vieles besser machen müssten, das merke ich jeden Tag), ihren ehemaligen Chefs oder den Ausländern suchen.
Das zeite Probelm ist die Schwarzarbeit der viele alos nachgehen! Sie haben vielleicht einen kurzen Gewinn dadurch aber langfristig schneiden sie sich ins eigene Fleisch!!! Es gibt in deutschland jährlich rund 7 000 000!!! Schwarzarbeiter, d. h. mit anderen Worten theoretisch gibt es in deutschland genug Arbeit für alle!!! Wir müssen sie nur endlich mal anpacken auch auf die Gefahr hin uns die manikürten Finger schmutzig zu machen!

Viele werden mir vorwerfen, ich hab leicht reden in meinem warmen Büro mit dem sicheren Arbeitsplatz. Stimmt nicht! Erstens komme ich aus einer Arbeiterfamilie und kenne die Situation in dieser Klasse genau und zum zweiten ist auch mein Job längst nicht mehr so sicher wie viele glauben. Wir stellen keine Beamten mehr ein, wir stellen kaum ncoh Azubis ein und unkündbar bin ich erst nach 15 Jahren (2 1/2 habe ich dann ja schon) ;) .

Mit besten Grüßen und ehrlichem Mitgefühl für alle ehrlichen Arbeitslosen

Vamp 666
ZafiraSicherlich ist es nicht einfach, die ehrlichen Arbeitslosen von den " Lebenskünstlern " zu unterscheiden. Aber da muß ich leider schon wieder sagen, auch wenn`s sich hart anhört. Die ganze Grundstrucktur is für`n Arsch! Ich selbst wäre auch kein Mensch, der sich speziell nur auf den gelernten Job konzentrieren würde. Aber ich muß auch sagen, dass ich auf keinen Fall einen Job annehmen würde wo ich, auch mal hart ausgedrückt, auf minderbemittelte treffe. Das hab ich schon mal durch, bevor ich meine Ausbildung als Krankenschwester begann. Da hab ich, weil ich nen bissel Kohle brauchte in einer Schuhfabrik gearbeitet. Fürchterlich!! Die Arbeiterinnen saßen alle bei ihrer Arbeit hintereinander. Es kam, dass ich eine " Kollegin " hinter mir ständig etwas sagen hörte. Da es sehr laut war dachte ich, sie hätte mich etwas gefragt und ich drehte mich um und fragte sie. Keine Antwort! Wieder fragte ich sie, diesmal etwas lauter, aber keine Reaktion. Von anderer Stelle erfuhr ich, dass diese Person schon 16 Jahre hier arbeiten würde und immer Selbstgespräche führe. Das würde vielen hier so gehen, vor allem wenn sie früher in der " Klebe " gearbeitet haben... Die " Klebe " war der Bereich, wo Schuhsohlen mit stark übelriechendem Klebstoff verleimt wurden. Die meisten arbeiteten ohne Atemschutz. Naja, ich glaube ich brauch dazu nicht mehr viel erzählen!!!
So und nun an Dich. Würdest Du, wenn Du nicht so eine schöne Arbeitsstelle hättest, auch alles und ich sage alles machen? Was ist mit den Qualifikationen? Was mit der Selbstachtung? Was mit deinem Umfeld, wenn deine Freunde auf einmal hören, dass Du auf ner Raststätte Klo`s putzt? Was mit deiner Familie etc, etc...
Es ist immer einfach zu sagen, ich würde alles annehmen. Für dich allein vielleicht noch einfacher, als für die Menschen in deinem Umfeld, wenn sie hören was Du machst. Und das würde dich auf Dauer auch nicht glücklich machen oder irgendwie weiter bringen!
Und noch was, wenn die Angestellten des Arbeitsamtes auch endlich mal von ihrem hohen Ross runterkommen würden ( ich sprech jetzt nicht von Dir! ), dann würde die Abwicklung, Vermittlung, Info etc auch ein wenig fließender gehen. Und manchmal wird man sogar von diesen ehrenwerten Leuten, wie der letzte Dreck behandelt. Und diese Leute sollten mal etwas individueller über ihr eigenes Handeln nachdenken. Denn wenn sie sich genauso für einen Arbeitsplatz für den Suchenden einsetzen würden, wie der Suchende selbst, wäre auch schon vielen geholfen!

Gruß
Zafira :)
MissPan@ zafira

Die Frage bzgl. Zumutbarkeit, die Du Vampi gestellt hast, hast Du doch in Deinem letzten Thread selbst negativ beantwortet, eine gewisse Anspruchshaltung ist also auch bei Dir vorhanden ...

By the way - Mein Freund würde sich totfreuen, wenn er vom Arbeitsamt überhaupt mal für eine Weiterbildung oder eine ABM-Stelle in Betracht gezogen werden würde. Und er ist beileibe nicht zu doof oder unwillig, irgendwo Unkraut zu zupfen o.ä. ...
SiriusNa bravo, der Grufti vom Arbeitsamt meldet sich zu Wort ;)
(nicht böse gemeint)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Vamp 666 [/i]
[B]
Wenn ich mir doch so sehr einen Job wünschen würde, dann hätte ich auch kein Problem irgendwo als Putzfrau zu arbeiten und selbst wenn ich einen Doktor in Medizin in der Tasche habe!!!
[/b][/quote]

Tja, das dachte ich mir schon, das sich die Leute vom Arbeitsamt das so einfach vorstellen - ist es aber in der Realität leider nicht!
Ich kenne genügend sehr gut ausgebildete Leute (ok, es sind keine mit Dr-Titel dabei, aber immerhin Ingenieure usw), die wirklich bereit waren, z.B. als Putze zu arbeiten (zumindest vorrübergehend) und ich selbst habe mich auch auf entsprechende Stellenanzeigen gemeldet. Fakt ist, Deutsche Arbeitnehmer sind bei den meisten dieser Reinigungsfirmen gar nicht erwünscht und wenn man sich die Personalstruktur so anschaut, stellt man irgendwie fest, das dort auch hauptsächlich Ausländer (meist mit sehr schlechten Deutschkenntnissen) arbeiten. Hey, ich denke mir das wirklich nicht aus oder so, das sind tatsächliche Erfahrungen! Ich werde als Bewerber abgelehnt, mit der Begründung, ich sei überqualifiziert und sehe eine farbige Angestellte in dieser Firma, die kaum deutsch oder englisch spricht - ich möchte nicht wissen, unter welchen Bedingungen sie dort arbeitet, geschweige denn, ob sie überhaupt einen Arbeitsvertrag hat...

[quote][b]
Diese Menschen müssen endlich mal begreifen das sie der Solidargemeinschaft gefährlich auf der Tasche liegen und die Schuld für ihre Arbeitslosigkeit nicht immer nur bei den Politikern (die sicherlich vieles besser machen müssten, das merke ich jeden Tag), ihren ehemaligen Chefs oder den Ausländern suchen.
[/quote][/b]
Das ist schon richtig, ich glaube auch nicht, das viele hier so denken. Pauschale Schuldzuweisungen sind grundsätzlich falsch.
Ich habe übrigens auch nichts gegen Ausländer, falls das jemand denken sollte, ganz im Gegenteil. Ich stelle nur fest, das bestimmte Stellen vorrangig mit Ausländern besetzt werden, weil der Unternehmer diese so wunderbar über den Tisch ziehen kann, was sich ein deutscher Arbeitnehmer nicht gefallen lassen würde. Es sind eben auch zu einem beträchtlichen Teil die Unternehmer, die sich ihre Angestellten ganz genau aussuchen, es ist nicht immer der Fall, das der deutsche keine Lust auf die "billige Arbeit" hat.

Und was die Schuld der Politiker betrifft:
- wer hat denn die ABM wieder abgeschafft?
- wer sorgt denn dafür, das Rentner wg. der Anhebung des Renteneintrittsalters bis zum verrecken arbeiten müssen, anstatt die Stellen mit dem Nachwuchs zu besetzen?
- wer drückt denn den Unternehmen dermaßen hohe Steuern und Abgaben auf, das diese ins Ausland flüchten und in Deutschland massenhaft Stellen verschwinden?

und so weiter und so weiter

Ich wollte noch mehr dazu schreiben, muß aber erst mal los...

Kannst ja schonmal Stellung beziehen ;)
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]@Sirius

Ich hätts nich besser ausdrücken können! Ich denke ebenso, dass es genug Menschen gibr, die ebenfalls genau dieser Meinung sind, latschen aber immer noch zum wählen und geben genau diesen verschissenen Politikern, die uns anlügen und dabei noch ganz unverfrohren und ohne Skrupel in unsere Taschen greifen, ihre Stimme. ( siehe Rentenkassentasche )

Gruß
Zafira :) [/B][/QUOTE]

also NICHT wählen hälst du für eine lösung ?

bzw. auch zu deinem beitrag weiter oben:

was tust du denn ? gehst du demonstrieren etc. ?
SiriusDarf ich dazu was sagen?
Nicht wählen ist m.E. keine Lösung (wie auch?), sondern ein Protest, ein Ausdruck der Ohnmacht und Resignation gegenüber der Regierungspolitik.
Was nützt dem Volk die Stimme, wenn sie ja doch nicht erhört wird?
ZafiraWenn ich dieses verlogene, kriminelle Verbrechersyndikat wählen würde, egal welche Partei, dann würde ich mich selbst anlügen. Ich könnte in keinen Spiegel mehr schauen. Denn ich hab noch sowas wie Ehre, Rückrat und Courage in mir! Ich kann nicht einerseits sagen, dass ich alles verlogen und kriminell empfinde, aber andererseits hingehe und genau diese Leute wähle, obwohl ich vor ihnen ausspucken könnte! Du kannst das? In meinen Augen sind dann diese Menschen nicht besser, wie unsere Politiker!
Das find ich Scheinheilig!

Wie schon gesagt wurde, warum soll ich meine Stimme den Politikern geben, wenn sie doch nicht erhört wird!!!

Demonstrieren? Klar, mach mal ne one Man Demo...
Die meisten kneifen doch den Arsch zusammen, wenn`s drauf ankommen soll! Leider!!

Ich demonstriere, indem ich nicht wählen gehe. Ich denke, damit kann ich für mich mehr erreichen, als eine öffentliche Demo bringen würde! Was is denn wenn de demonstrierst? Meinst Du, dass schert einen Politiker? Meinst Du, einer von denen hört Dir zu? Vergiss es, dass zeigt doch eindeutig die Realität!

Gruß
Zafira :)
Rücksitzpunkdurch ein nicht-wählen-gehen stärkt man nur die radikalen gruppen. besser eine enthaltung bei der stimmabgabe durch ungültig machen der stimme.
LaChatteWas in der Schweiz gerade so geschehen ist, am letzten Wochenende wurde das Parlament neu gewählt...

Resultat: stärkste Partei neu SVP (rechts), zweitstärkste Partei SP (links) und die Bürgerlichen haben an allen Fronten verloren.

Es gab eine Bewegung hin zu den Extremen, da diese Parteien es immerhin wagten, sowas wie Stellung zu beziehen, während die Mitte-Parteien einfach nett sein wollten und es allen recht machen wollten - was natürlich nicht geht, und was die Wählenden auch nicht geschätzt haben...

Was ein Vorteil sein könnte, dass nun kontroverse Themen wie Arbeit und Ausländerpolitik wirklich mal auf den Tisch kommen und tatsächlich diskutiert werden...

Und dass die Tatsache, dass es immer weniger ungelernte Hilfskräfte braucht, und überhaupt dass es weniger Arbeitende braucht, um die gleiche Produktivität zu erzielen, sollte da auch endlich einmal in Betracht gezogen werden. Vollbeschäftigung sollte nicht mehr das vorrangige Ziel sein, sondern, dass alle Menschen auch menschenwürdig leben können.
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i]
[B]durch ein nicht-wählen-gehen stärkt man nur die radikalen gruppen. besser eine enthaltung bei der stimmabgabe durch ungültig machen der stimme. [/B][/QUOTE]

Huhu! Schön von Dir zu lesen! :)

Alsooooo....
Weißte was? Ich sach immer, mich gibt`s garnich...:D


LG
Zafi :p
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafi
Demonstrieren? Klar, mach mal ne one Man Demo...
Die meisten kneifen doch den Arsch zusammen, wenn`s drauf ankommen soll! Leider!!

Ich demonstriere, indem ich nicht wählen gehe. Ich denke, damit kann ich für mich mehr erreichen, als eine öffentliche Demo bringen würde! Was is denn wenn de demonstrierst? Meinst Du, dass schert einen Politiker? Meinst Du, einer von denen hört Dir zu? Vergiss es, dass zeigt doch eindeutig die Realität!

Gruß
Zafira :) [/B][/QUOTE]

irgendwie sind deine postings gegensätzlich, hier.....

"ee, dass machen die alles ein wenig " intelligenter" . Sie bescheißen uns tagein, tagaus. Und was mich am meisten aufregt, die " dummen " Deutschen, lassen sich das auch noch alles schön gefallen!!!
Man schaue mal ins Ausland. Ob in Spanien, Frankreich oder sonst wo auf der Welt. Da lassen sich die Leute das nicht so einfach gefallen, da gehen sie auch auf die Strasse und geben ihren Frust und Ärger bekannt!
Manchmal ist Temperament besser als gähnende anpassungsfähige Resignation! Denn bei solchen Dingen, kommen die Deutschen leider sehr schlecht, oder gar nicht aus der Hose! Lassen sich auch nach wochenlanger Demo wieder auf schwammige Kompromisse ein. Schwach, einfach nur lächerlich!
Armes, armes Deutschland!"

...hast du dich noch beschwert, alle würden sich alles gefallen lassen und resignieren. dabei tust du´s ja selber.

ebenso habe ich schon die letzten 2 male nicht gewählt, aus mangel an alternativen. allerdings bin ich nicht der meinung, daß das die richtige lösung ist.
irgendwie war ich ja doch froh, daß der kohl damals weg vom fenster war - wer hätte geahnt, daß es mit schröder noch schlimmer kommt?

ich geb´s ja zu: bin selber bequem.

aber sollte ich mit meiner derzeitigen stellensuche f. eine umschulung keinen erfolg haben und deshalb auch noch ärger v. arb. amt oder so kriegen, werde ich sicherlich was tun müssen.

deshalb suchte ich ja anregungen und ideen dazu....aber ehrlichgesagt deine ideen sind nicht grade toll. denn das genau war auch auch lange zeit meine eigene ansicht - nur die hilft einem ( bzw. dem land deutschland ) nicht weiter:(

klar, die leute die eine rel. sichere stelle und einkommen haben, denen geht das eh am arsch vorbei, was kümmern mich die paar arb. losen ? denken doch die meisten. hauptsache deren schäfchen sind im trockenen. aber wenn es sie selber mal trifft, dann heulen sie rum...

außerdem wollen auch die rel. gut verdienen kaum auf evtl. einen kleinen anteil ihres lohnes verzichten, damit vieleicht dafür ein neuer eingestellt werden kann. jeder ist sich selbst der nächste ! machen lieber überstunden ohne ende.

naja, so ist das eben.
ZafiraJa, das hörte sich vielleicht so an, dass ich resigniere. Tu ich vielleicht auch. Aber mal ehrlich, was würde denn eine jämmerliche Demo bewirken, wenn DU derjenige bist, der immer weiter gehen will, aber der Rest dann resigniert? Du als alleiniges Wesen, gegen den Rest der ( Politiker ) Welt?
Wählen oder nicht wählen, was meinst Du, würde es irgendwas ändern in unserer mittlerweile ziehmlich beschissenen Lage?
Oder stell Dir mal vor, hört sich vielleicht naiv an, aber was wäre, wenn überhaupt niemand wählen gehen würde? Uhps, dann müssten sich ja die lieben Politiker ja alle selber wählen..
Wär auch mal spassig mit anzusehen... :D
Egal wie wir`s drehen, warum soll ich wählen gehen? Nein ich stimme dem ganzen Clan nicht zu. NIEMALS!!!


LG
Zafira :)
alphaquadrant[QUOTE][i]
Oder stell Dir mal vor, hört sich vielleicht naiv an, aber was wäre, wenn überhaupt niemand wählen gehen würde? Uhps, dann müssten sich ja die lieben Politiker ja alle selber wählen..
W[/B][/QUOTE]

ja, super !

evtl. kriegen wir ja dann einen neuen hitler,bush,stalin o. saddam :mad:

ich glaube mal gelesen zu haben demokratie + wahlrecht ist auch dazu da um extreme leute wie o.g. auszuschließen....
ZafiraMeinste nicht, dass issen bissel zu extrem gedacht? Sag mir bitte mal einen triftigen Grund warum ich wählen gehen sollte! Und zweitens, warum Du so ein krasses Beispiel nennst....

Gruß
Zafi :)
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Meinste nicht, dass issen bissel zu extrem gedacht?
[/B][/QUOTE]

Ist es leider nicht, wie die Geschichte uns gelehrt hat...
Auch wenn man nicht mit den großen Parteien einverstanden ist, öffnet man durch Wahlverweigerung den kleinen, extremen Parteien (sei es links oder rechts) Tür und Tor.
Dass dürfte auch nicht in Deinem Interesse sein.

Haben wir doch in Hamburg erlebt, wo die "Protestwähler" Herrn Schill aufs Treppchen gehievt haben.
decay73Ja, so ist es. Wer nicht wählen geht stimmt den kleinen extremen Parteien zu.

Rüsi hat da schon recht. Wenn, dann doch lieber wählen gehen und die Stimme ungültig machen. Dann bekommt sie wenigstens keiner, der sich erst recht nicht bekommen sollte.
Und DAS ist dann wenigstens etwas Protest (jedenfalls mehr als einfach nicht hinzugehen und gar nicht erst aufzufallen).

~decay~
SiriusIst zwar völlig off topic aber:

Wenn ich nicht wählen gehe, bedeutet dies ganz schlicht und ergreifend, das ich mich meiner Stimme enthalte. Das ich dadurch womöglich kleineren (womöglich radikalen) Parteien rein rechnerisch einen Aufschwung gebe, nehme ich in Kauf, weil die Nicht-Wahl für mich immer noch das beste Mittel ist, meinen Protest zum Ausdruck zu bringen! Es sitzen einfach so viele Schnarchnasen im Bundestag, irgendwann müssen die einfach mal aufwachen!

Machen wir uns nichts vor, die letzte Wahl war eine Entscheidung, welches Übel wohl das geringere wäre. Auf gut Deutsch: Die Wähler hatten die Wahl zwischen Kacke und Scheiße - eine wirkliche Alternative gab es doch gar nicht.
Das ganze ist sowieso irgendwie lächerlich, da ja die gewählte Partei letztlich doch eine Koalition mit einer anderen Partei eingeht, die ich gar nicht gewählt habe, geschweige denn wählen wollte!

Soviel zum Thema Wahl, was hier eigentlich gar nicht hingehört...
Zafira@sirius

Ich muß Dir völlig recht geben und ich finds überhaupt nich off topic! Vor allem wenn man mal bedenkt, wer und in die ganze scheiss Arbeitslosigkeit hinein manövriert hat! Und das ganze was noch ergänzend dazu kommt....
Ich sag ja auch immer, stell Dir vor es gibt Krieg, und keiner würde hinhehen!
Das vergleiche ich jetzt mal mit dem Wählen.
Wenn ich mit einer bestimmten Sache nicht einverstanden bin, dann bin ich damit auch nicht einverstanden! Und solange die Leute trotzdem wählen gehen, vor allem solche Verbrecher namens Politiker, wird sich auch nix ändern! Und dann sollen die, die trotzdem genau diese Verbrecher wählen, nachher auch nicht rumschimpfen über jene, die sie gewählt haben. Das ist wie ne Katze, die sich ständig und immer wieder in ihren eigenen Schwanz beißt! Also Fazit: Klappe halten, oder nich wählen gehen!

Gruß Zafi :)
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B] Also Fazit: Klappe halten, oder nich wählen gehen!

[/B][/QUOTE]

Wenn Du Deinen Stimmzettel ungültig machst, ist das auch eine Aussage - niemand hat Dich aufgefordert, Dein Kreuzchen bei einer der Parteien zu machen, mit deren Programm Du nicht einverstanden bist.
Zafira@MissPan

Was soll denn der Scheiß bringen? Nee, mal ehrlich, dann wäre man ja genauso hinterhältig wie die, die man wählen sollte!
Solch eine Vorgehensweise ist für mich niederträchtig, unehrlich und hinterfotzig!!!
Wenn Du im Privatleben genauso bist, na Danke...
:q
decay73Warum denn unehrlich und hinterfotzig?

Wenigstens steckt dann eine Aussage dahinter, nämlich die, daß man das demokratische System grundsätzlich nicht falsch findet, aber eben keine Partei für geeignet hält.

Wenn man nicht wählen geht, scheint einem an der Demokratie insgesamt nicht viel zu liegen und man geht in der großen Masse der Nichtwähler unter, ohne daß jemand Notiz davon genommen hat...

~decay~
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]@
Solch eine Vorgehensweise ist für mich niederträchtig, unehrlich und hinterfotzig!!!
Wenn Du im Privatleben genauso bist, na Danke...
:q [/B][/QUOTE]

Ich denke nicht, daß wir auf dieser Basis ein vernünftiges Gespräch führen können.
Auch wenn unsere Ansichten unterschiedlich sind, würde ich einen respektvolleren Umgangston für angebracht halten.
Rücksitzpunkund die leute, die nicht gewählt haben, sollten dann auch nicht so lautstark protestieren... immerhin hatten sie die möglichkeit, auf die entscheidung einfluss zu nehmen.

hingehen und stimme ungültig machen... damit hast du gewählt und gleichzeitig deutlich gemacht, dass der ganze haufen nix taugt...

an die nichtwähler:
letzte präsidentenwahl in frankreich... Jean-Marie LePen, seines zeichens aushängeschild der französichen rechtsradikalen, bekommt die zweitmeisten stimmen... und warum? weil ein grossteil der wählerschaft ganz einfach zu hause geblieben ist. ist doch traurig sowas...
SiriusAlso von Abgabe eines ungültigen Stimmzettels halte ich nicht viel. Die dahinterstehende Aussage könnte sehr schnell mißverstanden werden, nämlich so, das derjenige einfach zu blöd ist ein Kreuz auf einem Zettel zu machen...
Mal ganz abgesehen davon, das die Zahl der ungültigen Stimmzettel kaum für Aufruhr sorgt, werden diese beim Auszählen überhaupt beachtet? Einzig interessant für die Politiker ist die Wahlbeteiligung, die ungültigen Stimmen machen höchstens den Wahlhelfern mehr Aufwand, die mit dem Auszählen beschäftigt sind...
MissPan@ Sirius

Die Einstellung kann ich natürlich auch nachvollziehen, aber eine geringe Wahlbeteiligung sagt doch u.U. auch nur aus, daß das Wetter schön, oder die Geschäfte auch sonntags geöffnet waren. ;)

Wir haben das verbriefte Recht auf freie Wahlen, warum sollten wir davon keinen Gebrauch machen?
Und wenn die armen Wahlhelfer einen Stapel ungültig gemachter Stimmzettel nach dem anderen sortieren müßen, so ist daß auch okay.

Daß wir leider meist wenig mit unseren Stimmen erreichen, ist natürlich ein großer Frustfaktor, aber so lange es noch möglich ist, bestimmten Parteien / Kandidaten einen Denkzettel zu verpassen, sollte man diese Chance nutzen...
SiriusIn diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, das die Beteiligung an den gestrigen Kommunalwahlen in Brandenburg unter 50% lag! Das Wetter war übrigens miserabel, es hat fast das ganze Wochenende geregnet. Über die Anzahl der ungültigen Stimmzettel gab es leider keine Angaben. Aber das nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten von ihrer Stimme gebrauch machen, finde ich schon bezeichnend und alarmierend (zumindest sollte es so sein) für die allgemein vorherrschende Politikverdrossenheit, vor allem in der Provinz.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Sirius [/i]
[B]Aber das nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten von ihrer Stimme gebrauch machen, finde ich schon bezeichnend und alarmierend (zumindest sollte es so sein) für die allgemein vorherrschende Politikverdrossenheit, vor allem in der Provinz. [/B][/QUOTE]

Und wem hat´s im Endeffekt genutzt?
Der CDU ... als hätten die irgend etwas anders gemacht, wenn sie die Regierungsmehrheit gestellt hätten...:rolleyes:
LizzyWie überall, so gibt es auch hier, bei den Arbeitslosen sone und solche. Es gibt Arbeitslose die arbeitsscheu sind und sehr gut auf Kosten der Allgemeinheit leben und es gibt auch die Andern die sich bemühen, aber denen niemand eine Chance gibt.

Das Leben ist ungerecht, die Gesellschaft ist es noch viel mehr - Rücksichtslosigkeit und Schubladendenken bestimmen die Meinung der Masse die sich weigert auch mal die Hintergründe zu sehen weil sie a) dies nicht will oder b) es ihr (aus den unterschiedlichsten Gründen) nicht möglich ist.

Ich bin selber schon eine Ewigkeit arbeitslos und ich bemühe mich wirklich - bisher leider ohne Erfolg. Meine Alhi ist echt...240 im Monat sagt doch wohl alles - das "Leben" das ich führe (zu führen gezwungen bin) kotzt mich an, ich will raus aus dieser Misere, will einen Job, Geld verdienen..
..ich habe wirklich nichts, und wenn ich dann die Arbeitslosen sehe mit Auto und Handy..da kommt mir das Kotzen, wo haben die die Kohle her? ..denen gehts gut und ich kann verhungern, weil die Berechnung des Arbeitslosengelds und -hilfe so dermaßen ungerecht ist ..meine Meinung: ein Einheitsbetrag für alle, ohne Rücksicht auf vorheriges Einkommen...
Jo'ognEntschuldigt, ich hab das gerade erst entdeckt und praktisch nicht gelesen, nur hab ich letztens etwas gelesen, was hier jmd in einem anderen Thema verlinkt hatte (weiß nicht mehr wer). >[URL=http://http://www.5-stunden-woche.de/index.1htm.htm]5 Stunden Woche[/URL]

Das beginnt zwar etwas seltsam, wird aber später schwer interessant. "Dante" meint eiskalt, das Arbeitslose und Renter teil des (Geld)Systems sind und somit gar kein Interesse bestehen kann diese abbauen zu wollen, das sind Arbeitskräfte, die mit Absicht vom Markt ferngehalten werden, weil sonst unsere automatisierte Massen(über)produktion noch mehr über alle Maße steigen würde und somit die Preise so fallen, das die Firmen praktisch dicht machen müßten... Harte These.
Ergo anstatt des üblichen Krieges, der heute nicht mehr akzeptabe für den "Mob" ist, wird dann die scheinbare Wirtschaftskrise vorgegauckelt. Wie schon gesagt wurde werden so Menschen einfach unauffällig "verheizt"...

Klingt nicht ganz unglaubwürdig.
alphaquadrantnaja, die firman wollen ja so billige wie mögliche abeitskräfte.

durch viele arbeitslose wird natürlich auch die arbeit billiger, somit
ist das nicht ganz entgegen den interessen von firmenbossen.

wobei wieder dagegen spricht, dass arb.lose + noch ärmere natürlich
nicht grade viel knete ham ( im regelfalle ) und so auch sehr wenig zur steigerung des absatzes beisteuern können bzw. zur steigerung des
konsums ( worauf unser wirtschafts system ja - leider - nunmal basiert.

ich mein wer braucht schon wirklich ein handy, 200€ klamotten, 1000€ schmuck o. einen dicken benz, sind IMHO luxesgüter und diese können sich halt nur leute leisten die auch entsprechend verdienen, arb.lose wohl eher net. genauso sind geststätten, discos etc. eigentlich darauf angewiesen, dass die leute geld in der tasche haben. somit ist die these von billigen arbeitskräften zwar net von der hand zu weisen, aber im falle des konsums sind diese natürlich nicht grade hilfreich....
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]..denen gehts gut und ich kann verhungern, weil die Berechnung des Arbeitslosengelds und -hilfe so dermaßen ungerecht ist ..meine Meinung: ein Einheitsbetrag für alle, ohne Rücksicht auf vorheriges Einkommen... [/B][/QUOTE]

du vergisst hier, dass das arb. losengeld eine versicherungs leistung ist, d.h. man bekommt das ja nur, wenn man entsprechend den vorschriften lang genung in die arb. losenversicherung eingezahlt hat und da geht ja schon ein beachtlicher teil des monatl. einkommens bei drauf, was wiederum heißt: wer mehr verdient bezahlt auch mehr und sollte auch mehr bekommen. wobei ich nicht sagen will, dass die gehälter v. sog. spitzen o. führungskräften besonders gerecht sind :rolleyes:
Lizzy[QUOTE][i]Original geschrieben von alphaquadrant [/i]
[B]du vergisst hier, dass das arb. losengeld eine versicherungs leistung ist, d.h. man bekommt das ja nur, wenn man entsprechend den vorschriften lang genung in die arb. losenversicherung eingezahlt hat und da geht ja schon ein beachtlicher teil des monatl. einkommens bei drauf, was wiederum heißt: wer mehr verdient bezahlt auch mehr und sollte auch mehr bekommen. wobei ich nicht sagen will, dass die gehälter v. sog. spitzen o. führungskräften besonders gerecht sind :rolleyes: [/B][/QUOTE]

alhi ist was anderes als arbeitslosengeld...und während ich in der Lehre war (vom Arbeitsamt gesponsert) hab ich genausowenig Kohle gehabt wie heute...und die Andern die den gleichen Scheißjob hatten und mehr verdient haben, haben dann auch mehr Kohle von AA gekriegt - das ist so ungerecht, ich hab doch genau dasselbe und genauso lange gearbeitet und viel weniger Geld dafür gekriegt - das ist nicht fair, also spar mir dein Gequatsche. Ich bin sicher dir gehts gut und du mußt nicht hungern und im letzten Dreckloch hausen so wie ich. Wir können ja noch mal über das Thema reden wenns dir mal so geht - bin gespannt was du dann für ne Meinung hast und ob dus ok findest das dich der Staat verhungern läßt.
Jo'ognTja, wir ich zuvor sagte, wenn die von der "5h Arbeits-Woche" es richtig erfaßt haben, dann sind unsere "Arbeitslosen" und "Renter" inkaufgenommene "System-Opfer". Das würde erklären, warum die Produktion an Kitsch und Pseudo-Luxus steigt, die Arbeitslosenzahlen ebenfalls, die Renter immer weniger bekommen und die Konzerne expandieren (wobei sie Klein-Geschäfte platt machen).

Als ich arbeitslos war, spielte ich mit dem perversen Gedanken eine Schulung in diesem "Micr*-S*ft" unfug zu machen, fand dann aber doch einen Job. Ein Kumpel der jetzt darauf warten kann, ob seine 700 Euro Arbeitslosenhilfe auf 350 Euro "Absterbeverhinderung" gesenkt werden, hatte einiges an Umschulungen gesehen. Das ist auch nur wieder eine Verheizungs-Maschinerie, wo "Um-Schulen", wie Pilze aus dem Boden sprießen und Gelder abgreifen wollen. Und da es die Massen beruhigt (da wird ja was gegen die Arbeitslosigkeit unternommen *hohoho*) kann's dem System nur recht sein.

Irgendwann...
Lizzy...das kommt alles daher weil der Mensch für die Wirtschaftsmaschinerie nur Material ist..Menschenmaterial..und weils zuviel davon gibt und die Lohn- und Lohnnebenkosten laut Arbeitgebern "viel zu hoch" sind..diese ganzen reichen Drecksäcke
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]und während ich in der Lehre war (vom Arbeitsamt gesponsert) hab ich genausowenig Kohle gehabt wie heute...und die Andern die den gleichen Scheißjob hatten und mehr verdient haben, haben dann auch mehr Kohle von AA gekriegt - das ist so ungerecht, ich hab doch genau dasselbe und genauso lange gearbeitet und viel weniger Geld dafür gekriegt - [/B][/QUOTE]

Wenn die Maßnahme vom A-Amt finanziert wurde, ist es nunmal so, daß Du nicht den gleichen Satz bekommen kannst, wie Leute, die diesen Ausbildungsplatz auf normalem Wege erhalten habe. Es ist in solchen Fällen fast immer ein "good will" der Firmen, die einen oder mehrere zusätzliche Bewerber vom A-Amt annehmen, solange sie dies nichts kostet. Wenn die Firmen Deine Arbeitskraft aber nicht bezahlen, sondern die Finanzierung allein beim Amt liegt, müßen ja irgendwo Abstriche gemacht werden.
Solche Maßnahme zielen doch auch darauf ab, daß Du überhaupt die Chance hast, eine Ausbildung machen zu können und im besten Fall anschließend auch in dem Beruf arbeiten zu können.

[B][QUOTE] Ich bin sicher dir gehts gut und du mußt nicht hungern und im letzten Dreckloch hausen so wie ich. [/B][/QUOTE]

Zum einen müßte man wohl erstmal eine Definition für "Drecksloch" finden.
Ich habe während meiner Studienzeit auch in vielen nicht wirklich schönen Wohnungen gelebt, es kommt vielleicht auch auf die eigenen Ansprüche an.

Zweitens:
Du mußt nicht verhungern. Auch wenn Du Alohi bekommst, hast Du Anspruch auf Zusatzleistungen wie z.Bsp. Wohngeld, wenn Du mit Deinen Einkünften so am Existenzminimum liegst. Bei uns in Berlin gibt es Beratungsstellen, die Dir genau sagen können, worauf Du Anspruch hast. Sie heißen hier Bürgerbüro, solche Einrichtungen gibt es sicher auch bei Dir. Es wäre vielleicht gut, wenn Du Dich richtig ausführlich beraten lassen würdest, um alle Möglichkeiten abzuklären.
ScheolIch bin seit fast einem halben Jahr arbeitslos und tue alles um da raus zu kommen aber es gibt absolut NIX!

Und es kotz mich an meine Zeit so sinnlos verbringen zu müssen das könnt ihr mir glauben.

Wenn ich nicht noch bei meinen Eltern wohnen würde wäre ich schon längst untergegangen.
Ich bete darum bald etwas zu haben sonst dreh ich noch durch!

aaaaaaarrrrrrrrrrrrrrgh!

bb
Scheol
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]alhi ist was anderes als arbeitslosengeld...und während ich in der Lehre war (vom Arbeitsamt gesponsert) hab ich genausowenig Kohle gehabt wie heute...und die Andern die den gleichen Scheißjob hatten und mehr verdient haben, haben dann auch mehr Kohle von AA gekriegt - das ist so ungerecht, ich hab doch genau dasselbe und genauso lange gearbeitet und viel weniger Geld dafür gekriegt - das ist nicht fair, also spar mir dein Gequatsche. Ich bin sicher dir gehts gut und du mußt nicht hungern und im letzten Dreckloch hausen so wie ich. Wir können ja noch mal über das Thema reden wenns dir mal so geht - bin gespannt was du dann für ne Meinung hast und ob dus ok findest das dich der Staat verhungern läßt. [/B][/QUOTE]

ich glaube du lässt deine wut an einer falschen adresse ( mir ) aus.

da ich dich aber tlw. verstehen, da ich weiß was arbeitslosigkeit bedeutet,
nehme ich dir das mal nicht übel. aber bitte beim näxten posting ein etwas
anderer ton, bitte :)
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]...das kommt alles daher weil der Mensch für die Wirtschaftsmaschinerie nur Material ist..Menschenmaterial..und weils zuviel davon gibt und die Lohn- und Lohnnebenkosten laut Arbeitgebern "viel zu hoch" sind..diese ganzen reichen Drecksäcke [/B][/QUOTE]

hehe. das stimmt.

gibt nämlich in der wirtschaft auch den begriff "menware".

ware mensch, so ist das :mad:
xxxzinixxx@ jo´ogn: das ganze funktioniert aber nur, wenn du das geld wegläßt...

und das will irgendwie keiner
Jo'ogn@xxxzinixxx die Vision baut darauf auf, das das Geld abgeschafft wird, das ist nämlich ein gewaltiger Störfaktor und komplett unnütz obendrein, ich wäre sofort dafür, aber die Massen kleben so an dem Glauben der "Notwendigkeit" und der Pseudo-Macht (die Geld haben soll). D.h. im Endeffekt könntest Du leider Recht behalten - Ich wünschte "wir" würden Dich bald alle "lügenstrafen" ;) Das wär was...
GrauerWolfJo'ogn
Ist doch ganz easy, schieb doch Deine Mäuse in den Reißwolf (lol):D
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i]
[B]@xxxzinixxx die Vision baut darauf auf, das das Geld abgeschafft wird, das ist nämlich ein gewaltiger Störfaktor und komplett unnütz obendrein, ich wäre sofort dafür, aber die Massen kleben so an dem Glauben der "Notwendigkeit" und der Pseudo-Macht (die Geld haben soll). D.h. im Endeffekt könntest Du leider Recht behalten - Ich wünschte "wir" würden Dich bald alle "lügenstrafen" ;) Das wär was... [/B][/QUOTE]

du ahnst gar nicht, wie sehr ich mir das auch wünsche...
Jo'ogn@xxxzinixxx - je mehr Menschen sich das endlich "wünschen" (und mal auch was dafür tun), desto näher werden wir an die Verwirklichung kommen. Ich wünsche mir das noch mitzuerleben...
GrauerWolf@Jo
Da ich Dir mit eiserner Sicherheit sagen muß, daß Du das zu Lebzeiten in Mitteleuropa GottSeiDank nicht erleben wirst, möchte ich Dir Trost spenden:

nimm Zini ans vierzigjährige Patschehändchen und wandert nach Nordkorea aus. Dort dürften die Verhältnisse Euren Wünschen weitestgehend entgegenkommen.:p
LizzyOriginal geschrieben von MissPan:
Wenn die Maßnahme vom A-Amt finanziert wurde, ist es nunmal so, daß Du nicht den gleichen Satz bekommen kannst, wie Leute, die diesen Ausbildungsplatz auf normalem Wege erhalten habe. Es ist in solchen Fällen fast immer ein "good will" der Firmen, die einen oder mehrere zusätzliche Bewerber vom A-Amt annehmen, solange sie dies nichts kostet. Wenn die Firmen Deine Arbeitskraft aber nicht bezahlen, sondern die Finanzierung allein beim Amt liegt, müßen ja irgendwo Abstriche gemacht werden.
Solche Maßnahme zielen doch auch darauf ab, daß Du überhaupt die Chance hast, eine Ausbildung machen zu können und im besten Fall anschließend auch in dem Beruf arbeiten zu können.
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Ich war bei keiner Firma in der Lehre, die ganze Maßnahme war vom AA organisiert und finanziert und ich war nicht die einzige dort. Andere Maßnahmen die so ähnlich aufgebaut waren wie unsere hatten andere Träger die die Organisation und Finanzierung innehatten und deren Lehrlinge mit denen wir oft Kontakt hatten haben viel mehr Geld in der Tasche gehabt als wir - obwohls der selbe Lehrberuf war und alles...so gesehen sind wir die wir vom AA abhängig waren doppelt und dreifach vom AA "bestraft" worden weils in der Gegend hier zu wenig Ausbildungs und Arbeitsplätze gibt.

Und letztendlich - was hats mir genutzt das ich einen Berufsabschluß gemacht hab? - Nichts! Genauso gut kann ich meinen IHK-Zettel in die Tonne kloppen. Den letzten Monat hab ich ca. 50 Bewerbungen geschrieben und abgeschickt - deutschlandweit und auch auf Hilfs- und 400 Euro-Jobs....bis jetzt siehts mehr als düster für mich aus...werd mich wohl bald vorn Zug schmeißen wenns so weitergeht....
LizzyOriginal geschrieben von MissPan :
Zum einen müßte man wohl erstmal eine Definition für "Drecksloch" finden.
Ich habe während meiner Studienzeit auch in vielen nicht wirklich schönen Wohnungen gelebt, es kommt vielleicht auch auf die eigenen Ansprüche an.
---------------------------------------------
Es ist mir egal wiene Wohnung aussieht, ich bin nicht anspruchsvoll oder verwöhnt - das Problem sind die Leute bei denen ich notgedrungen wohnen muß - nämlich meine "lieben" Eltern und die treiben mich in den Wahn - die sind nämlich schlimmer als Irre oder Psychopathen, und das ist nicht gelogen oder übertrieben, sei froh das du sie nicht kennst.


Zitat von MissPan:
Du mußt nicht verhungern. Auch wenn Du Alohi bekommst, hast Du Anspruch auf Zusatzleistungen wie z.Bsp. Wohngeld, wenn Du mit Deinen Einkünften so am Existenzminimum liegst. Bei uns in Berlin gibt es Beratungsstellen, die Dir genau sagen können, worauf Du Anspruch hast. Sie heißen hier Bürgerbüro, solche Einrichtungen gibt es sicher auch bei Dir. Es wäre vielleicht gut, wenn Du Dich richtig ausführlich beraten lassen würdest, um alle Möglichkeiten abzuklären.
-----------------------------------------------
Als ich noch ne Wohnung hatte hat mir das bischen Wohngeld auch nicht geholfen - und Sozialamt hat gesagt das ich mich bei meinen Alten schadlos halten soll - und die haben sich geweigert für mich zu zahlen, die wollten nur Kohle rüberrücken "wenn du unsere Bedingungen erfüllst" und das bedeutet im Klartext: Gehirn spenden und keine eigenen Gedanken und Meinungen mehr haben und ein liebes Kind sein das in allem auf Mami und Papi hört - da bin ich lieber arm und hungere, denn genau das mußt du mit 240 im Monat. Willst mal wissen von was ich mich hauptsächlich ernähre? : Nudeln, Haferflocken, Katzenfutter...weil billig und füllt den Magen. Obst und Gemüse ist viel zu teuer. Mein Luxus: Vitamintabletten, damit ich nicht Mangelerscheinungen kriege wies schonmal passiert ist und ich von krank geworden bin.
Lizzy[QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i]
[B]@Jo
Da ich Dir mit eiserner Sicherheit sagen muß, daß Du das zu Lebzeiten in Mitteleuropa GottSeiDank nicht erleben wirst, möchte ich Dir Trost spenden:

nimm Zini ans vierzigjährige Patschehändchen und wandert nach Nordkorea aus. Dort dürften die Verhältnisse Euren Wünschen weitestgehend entgegenkommen.:p [/B][/QUOTE]

....schätze mal du bist son richtiges geldgeiles Schwein - solltest dich von deinem Namen fressen lassen....
GrauerWolf@Lizzy
Und Deiner Wortwahl nach zu urteilen, bist Du eine Charaktersau. Zufrieden?
Kein Wunder, daß Du Deinen Eltern auf den Keks gehst!
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]
da bin ich lieber arm und hungere, denn genau das mußt du mit 240 im Monat. Willst mal wissen von was ich mich hauptsächlich ernähre? : Nudeln, Haferflocken, Katzenfutter...weil billig und füllt den Magen. Obst und Gemüse ist viel zu teuer. [/B][/QUOTE]

Mußt Du einen Teil des Geldes bei Deinen Eltern abgeben?
Andernfalls, wenn Du monatlich insgesamt 240 € ohne Abzug zur Verfügung hast, finde ich das nicht wirklich wenig. Ich gebe im Monat für 2 Personen weniger als 200€ für Essen aus, und muß mich nicht von Katzenfutter o.ä. ernähren.

Auch wenn Du vom Soz-Amt eine Ablehnung bekommen hast, solltest Du Dich an eine richtige Beratungsstelle wenden. Da Du offenbar Probleme mit Deinen Eltern hast, läßt sich vielleicht über´s Jugendamt noch etwas regeln.

Wie wäre es ansonsten mit einer WG? Da sind die Kosten für den Einzelnen nicht so hoch und man hat trotzdem sein eigenes Reich.
Lizzy[QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i]
[B]@Lizzy
Und Deiner Wortwahl nach zu urteilen, bist Du eine Charaktersau. Zufrieden?
Kein Wunder, daß Du Deinen Eltern auf den Keks gehst! [/B][/QUOTE]

Wenn du mich beleidigen willst, mußt du in deiner Wortwahl schon etwas kreativer sein, sonst wird das nichts.
Lizzy[QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i]
[B]Mußt Du einen Teil des Geldes bei Deinen Eltern abgeben?
Andernfalls, wenn Du monatlich insgesamt 240 € ohne Abzug zur Verfügung hast, finde ich das nicht wirklich wenig. Ich gebe im Monat für 2 Personen weniger als 200€ für Essen aus, und muß mich nicht von Katzenfutter o.ä. ernähren.

Auch wenn Du vom Soz-Amt eine Ablehnung bekommen hast, solltest Du Dich an eine richtige Beratungsstelle wenden. Da Du offenbar Probleme mit Deinen Eltern hast, läßt sich vielleicht über´s Jugendamt noch etwas regeln.

Wie wäre es ansonsten mit einer WG? Da sind die Kosten für den Einzelnen nicht so hoch und man hat trotzdem sein eigenes Reich. [/B][/QUOTE]

Die Geldsache ist nicht das Problem was ich mit meinen Eltern habe - die Probleme mit denen gibts schon seit meiner Kindheit und diese hier näher zu erläutern würde nicht zum Thema passen und interessiert auch niemanden, und ja, ich war mal beim Jugendamt und das hat mir auch nicht geholfen denn meine Alten haben denen erzählt das würde alles nicht stimmen was ich gesagt hab und ich hätte es mir nur ausgedacht..egal, ist off topic

..und ich hab noch andere Ausgaben als Essen im Monat - und da reichen 240 Euro nicht, schon garnicht für ne eigene Wohnung und ein normales Leben...
...so billig sind WGs nun auch nicht - was manche fürn Zimmer wolln (vor allem in der Großstadt) ist für mich nicht bezahlbar..hab mich nämlich schon kundig gemacht, es aber wieder aufgegeben..hat sowieso alles keinen Zweck
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Lizzy [/i]
[B]
..und ich hab noch andere Ausgaben als Essen im Monat - und da reichen 240 Euro nicht, schon garnicht für ne eigene Wohnung und ein normales Leben...
...so billig sind WGs nun auch nicht - was manche fürn Zimmer wolln (vor allem in der Großstadt) ist für mich nicht bezahlbar..hab mich nämlich schon kundig gemacht, es aber wieder aufgegeben..hat sowieso alles keinen Zweck [/B][/QUOTE]

Es sagt ja auch niemand, daß alles kostenlos ist, aber mit ein wenig Geduld (oder einer Anzeige im Stadtmagazin) läßt sich sicher ein bezahlbares Zimmer finden. Wohngeld steht Dir auch da zu, und einen Versuch wäre es doch wohl wert, wenn Du mit Deiner derzeitigen Situation so unzufrieden bist, oder?
GrauerWolf@Lizzy
Laß mal gut sein, mich können nur Menschen beleidigen.
Suum Cuique!
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i]
[B]@Jo
nimm Zini ans vierzigjährige Patschehändchen und wandert nach Nordkorea aus. Dort dürften die Verhältnisse Euren Wünschen weitestgehend entgegenkommen.:p [/B][/QUOTE]

wenn jemand mit einer flachen bemerkung ein wahres alter herausbekommen möchte, sollte er bessere methoden anwenden, anderenfalls aber einfach das besserwisserisches m... undwerk halten, sonst könnten manche leute dazu animiert werden die gerüchteküche zur anderen seite hin auch mal ein bisschen zu öffnen...

personen die vorschlagen, daß andere auswandern oder in manchen fällen auch einfach ausgewiesen werden sollten, dürfen gerne zunächst auch sich selbst in betracht ziehen...

@ jo´ogn: du ahnst vielleicht, welche art leute darin nicht unbedingt vorteile erkennen können...
alphaquadrant[QUOTE][i]
Und letztendlich - was hats mir genutzt das ich einen Berufsabschluß gemacht hab? - Nichts! Genauso gut kann ich meinen IHK-Zettel in die Tonne kloppen. Den letzten Monat hab ich ca. 50 Bewerbungen geschrieben und abgeschickt - deutschlandweit und auch auf Hilfs- und 400 Euro-Jobs....bis jetzt siehts mehr als düster für mich aus...werd mich wohl bald vorn Zug schmeißen wenns so weitergeht.... [/B][/QUOTE]

darf man fragen was du gelernt hast ?

und wie war dein abschluss ?
( ich meine bei der auswahl die firmen heute haben nehmen
sie halt immer nur die - ihrer meinung nach - besten )
Rücksitzpunk[b][i]bitte mässigt euren ton![/i][/b]

nachtrag:
die aufforderung richtet sich vor allem an die streithanseln, die offenbar nicht in der lage sind, ihren konflikt vernünftig beizulegen. ich denke, ich brauchen keine namen zu nennen.

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