| Corvus | [B]Wenn Arbeit was geiles wäre, würden es die Bonzen für sich behalten.[/B] Strenge dich sowenig wie möglich an. Genieße das Krankfeiern. Organisiere dich mit deinen ArbeitskollegInnen. Sabotiere deinen Betrieb. [B]Verkaufe deine Arbeitskraft so teuer wie möglich[/B] Das hab ich auf der Uni in meiner Heimatstadt gefunden und ich habe mich darüber furchtbar aufgeregt. So etwas ist doch nicht zum Aushalten? Ich frage mich manchmal ob diese Leute die das publizieren auch noch nachdenken und ein wenig ihr Hirn benützen oder ob sie schon vergessen haben dass sie selbiges besitzen?! :mad: :mad: :mad: Was denkt ihr über solche (in diesem Fall) Aufkleber, Sprüche etc. düster grüßter |
| Black Moni | Über die Leute, die sowas schreiben oder aushängen, kann man doch nur sagen: Herr schmeiß Hirn vom Himmel. Oder war es eine Provokation und sie meinen eigentlich das Gegenteil?!? Obwohl ich leider immer wieder feststellen muß, dass viele (NICHT ALLE) jungen Leute zu einer ähnlichen Einstellung tendieren. Da ist wohl irgendwas mit der Erziehung in Bezug auf Werte und Normen schiefgelaufen. Ich finde solche Aktionen jedenfalls zum K***** Adrenalinwiedersenkende Grüße Black Moni |
| Allanon | Wie @Black-moni schon schreibt, wäre es möglich daß ein gewißer Zynismus in der Aussage liegt. Wer war der Publizist/Hersteller dieser Aufkleber, daß würde dann viel über die Notwendigkeit oder den Unsinn aussagen.:rolleyes: |
| gekitsu | also ich hab schon solche leute kennengelernt. so nach dem motto: der kapitalismus/die wirtschaft ist ein notwendiges uebel um die mittel zu bekommen die man darauf verwendet in einer form des kollektivismus zu landen. wenn man dann entgegnet, dass das alles sehr kurzfistig gedacht ist, weil es laengerfristig die wirtschaft schaedigt kommt als gegenfrage, wozu es der wirtschaft denn gut gehen muss (diesem fuerchterlichen ausbund des kapitalismus der menschen verdirbt). wenn man ihnen mittels der grundgesetze der wirtschaft zu vermitteln versucht, dass sie nur solange geld bekommen koennen, solange der arbeitgeber welches einnimmt wird man mit einem kurz-knappen "alles luege" zur ruhe gebeten. so ist argumentieren natuerlich einfach. und wenn man mal im kollektivismus angekommen ist, ist eh alles besser. da sind dann alle fuer alle da, der arme mensch wird nicht mehr zum konsumieren gezwungen und man muss auch weniger arbeiten. und man arbeitet etwas, das spass macht. ich frag mich auch, wie man sowas ernsthaft glauben kann. die geschichte hat zumindest gelehrt, dass alle formen von kollektivismus ueber kurz oder lang fuer ihren eigenen niedergang gesorgt haben. wenn das so einfach waere und so wohlschmeckend, dann haette sich irgendeine form von kollektivismus schon laegst durchgesetzt. *kopfschuettel* |
| Tiberon | Ich finde in solchen Sprüchen steckt viel Wahrheit. Es steckt da imo auch kein Zynismus hinter. Ich habe einst für eine Firma mit ca. 200 Mitarbeitern gearbeitet. Der Firma gings gut, der Firma gings besser ... Und das hat sich auch bemerkbar gemacht. In Gehalt, in der Länge der Mittagspause, am Anschiss des Chefs, wenn man zu spät kam ... Mein letzter Arbeitgeber beschäftigt so ca. 3000 Leute allein in Deutschland, hatte 2002 einen anständig 2stelligen Millionengewinn (also so richtig Netto). Die Leute haben sich den Arsch aufgerissen und was passiert 2003? Keine Gehaltserhöhung, kein extra Urlaubstag, kein Dankeschön vom Vorstand. Nein, man bekommt nen neuen Chef der 30% der Abteilung outsourced, weil dann angeblich die Prozesse des Wertschöpfungskettendiagrams besser implementiert werden können. Und wärend der Vorstand seine monatlichen Bezüge um Beträge erhöht, mit denen du 2 Großfamilien ein Jahr lang angenehm über die Runden bringst, bangst du um deinen Job und fängst an Kollegen zu diskreditieren, das die im Fall des Falles noch vor dir nach Hause geschickt werden. Und genau gegen sowas richten sich diese Sprüche. Also steigt bitte runter von eurem hohen Roß und bezeichnet "Wirtschaftskritiker" nicht gleich als Volltrottel. |
| Julya | Ich kann das auch verstehen... ein beispiel dazu: ein bekannter von mir arbeitete jahrelang in einer firma als fliesenleger (ich glaube sogar, daß er meister ist) und kassierte dafür einen hungerlohn. als ihn dann sein chef irgendwann mal zur seite nahm und ihm bat, ihn bei der Auswahl eines neuen Cabriolets für seine Tochter behilflich zu sein, das er ihr schenken wolle, kündigte mein bekannter. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B] Und genau gegen sowas richten sich diese Sprüche. Also steigt bitte runter von eurem hohen Roß und bezeichnet "Wirtschaftskritiker" nicht gleich als Volltrottel. [/B][/QUOTE] Hat das tatsächlich hier jemand getan? Zum einen stellte sich die Frage, was die Kernaussage vom Vertreiber dieser Aufkleber war, zum anderen hat man sich kritisch darüber geäußert, im Falle der Aufforderung sich künftig einem Werteverfall hinzugeben. Folgt man den Schlüssen, die du aus dieser Provokation ziehst, so will ich dir zustimmen. Allerdings so glaube ich, geht es dem Threadersteller im wesentlichen darum, herauszustellen, ob es richtig ist, Provokation solcher Art überhaupt öffentlichkeitswirksam darzustellen und nicht speziell um den Inhalt des oben genannten Aufklebers. Oder habe ich das falsch verstanden @CORVUS. |
| Tiberon | [quote]Hat das tatsächlich hier jemand getan?...[/quote]Black Moni mit [i]schmeiß Hirn vom Himmel[/i] Und wieso sollte man solche Provokationen nicht öffentlich tätigen dürfen? |
| GrauerWolf | @Tiberon ...weil sie sich auf dem selben Niveau bewegen, wie die Sprüche, die in jeder Sesselpuperbude am Aktenregal kleben, wie "Jeder Betrieb kann einen Faulenzer vertragen" oder "Scheißladen, keiner gibt einen aus". Ich habe mal drei Jahre in einer Bank gearbeitet, wie viele flach Beschichtete ich dort erlebt habe, die nur den nächsten Kollegengeburtstag im Koppe hatten, sich betätscheln ließen, in ihrer Arbeitsleistung extrem schwankten oder ständig krank waren, ich hätte manchmal quietschen mögen. Die beiden Abteilungsleiter waren echte Gemüts- und Edelmenschen, habe selten mit so fachlich fitten und menschlich einwandfreien Leuten gearbeitet. Jahrelang wurden viele Spinner und Faulenzer mitgeschleppt, jetzt schlägt das Pendel leider zu weit nach der anderen Seite aus. Wenn ich betroffen wäre, würde ich meine Hacken schärfen und nicht ständig von Urlaub und Kaffeepause träumen. Die Geschichte mit dem Cabrio ist ja sowas von doof und zwar in JEDER Hinsicht!:o |
| Dark_Racer | Da kriege ich nen mächtig dicken Hals, wenn ich sowas lese!:mad: :mad: :mad: Warum? Ich fahre seit über 18 Jahren Schicht und hatte das Glück und Geschik, seither niemandem auf der Tasche zu liegen. Hab mir hier mit Arbeit mein kleines Reich aufgebaut und bin auch ein wenig stolz darauf. Wenn ich dann aber an meinem eigenen Geldbeutel sehe, daß da immer weniger drin ist, weil ich solche Eierköpfe mit durchfüttern muß, dann kommt mir die Galle hoch!:mad: :mad: |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i] [B] ein bekannter von mir arbeitete jahrelang in einer firma als fliesenleger (ich glaube sogar, daß er meister ist) und kassierte dafür einen hungerlohn. als ihn dann sein chef irgendwann mal zur seite nahm und ihm bat, ihn bei der Auswahl eines neuen Cabriolets für seine Tochter behilflich zu sein, das er ihr schenken wolle, kündigte mein bekannter. [/B][/QUOTE] Ich hab auch schon in so einem Laden gearbeitet. Über der Firma kreiste der Pleitegeier, die Arbeiter haben wenig Geld verdient, aber ein Dreier Cabrio für die Frau vom Chef musste her. Das mit dem faulenzen war in dem Betrieb auch nicht möglich. Wenn man nicht gearbeitet hat, bekam man kein Geld, weil es keine Reserven gab. |
| Julya | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] Ich hab auch schon in so einem Laden gearbeitet. Über der Firma kreiste der Pleitegeier, die Arbeiter haben wenig Geld verdient, aber ein Dreier Cabrio für die Frau vom Chef musste her. Das mit dem faulenzen war in dem Betrieb auch nicht möglich. Wenn man nicht gearbeitet hat, bekam man kein Geld, weil es keine Reserven gab. [/QUOTE] das beste war ja, daß die firma gut lief und er definitv unterbezahlt war. jetzt, nachdem er über ein jahr woanders gearbeitet hat, hat der chef gemerkt, daß mein bekannter unverzichtbar ist für die firma und hat ihn für ein höheres gehalt wieder eingestellt.... |
| GrauerWolf | Das ist ja alles gut und schön, aber wenn man den Geier schon kreisen sieht, dann sollte man sich doch im Wege des Selbsterhaltungstriebes auf die Suche nach einer Alternative machen....? Und ich hätte doch gerne mal gewußt, ob der Cheffus den 3er aus der Firmenkasse oder dem Privatvermögen bezahlt hat. |
| Sirius | [QUOTE][i]Original geschrieben von Corvus [/i] [B][B]Wenn Arbeit was geiles wäre, würden es die Bonzen für sich behalten.[/B] Strenge dich sowenig wie möglich an. Genieße das Krankfeiern. Organisiere dich mit deinen ArbeitskollegInnen. Sabotiere deinen Betrieb. [B]Verkaufe deine Arbeitskraft so teuer wie möglich[/B] [/B][/QUOTE] Sehr kurzsichtig forumuliert, zumal man sich ja unweigerlich ins eigene Fleisch schneidet, wenn man diesen Aufforderungen nachkommt. Es scheint ohnehin vermehrt so zu sein, das viele Arbeitnehmer einen kleinen, ganz persönlichen "Rachefeldzug" gegen ihren Arbeitgeber führen, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Das äußert sich dann in vielen kleinen wiederkehrenden Aktionen, z.B. Diebstahl von Büromaterial (weil ja z.B. ein Locher sooo unglaublich teuer ist, das man so ein Gerät unmöglich legal erwerben kann :rolleyes: ), Mutwillige Beschädigung von Arbeitsmitteln oder Einrichtungen des Arbeitgebers (da gab es z.B. mal so Leutchen, die mit einer Nagelfeile Löcher in Tastaturen gebohrt haben), Störung des Betriebsfriedens, absichtliche Schlechtleistung, häufiges Kranksein usw. usw. usw. Alles nur zum Zweck, den verhassten Chef irgendwie zu schädigen. Wenn dann solche unliebsamen Mitarbeiter abgemahnt oder gar gekündigt werden, rennen sie natürlich sofort zum Betriebsrat o.ä. und / oder versuchen zu klagen. Meines Erachtens sollten die Leute, die solche Sprüche verzapfen oder sich im Betrieb so daneben benehmen, mal 1 Jahr lang Arbeitslos sein und zwar ohne jegliche finanzielle Unterstützung, vielleicht erkennen sie dann den Wert der Arbeit. Übrigens, wenn man den letzten Satz nur auf den Lohn / das Gehalt bezieht, ist doch eigentlich nichts dagegen einzuwenden, seine Arbeitskraft so gut wie möglich zu verkaufen - wenn jemand geschickt in Gehaltsverhandlungen ist und genau weiß, wieviel seine Arbeitskraft entspr. der Qualifikation wert ist, kann er das doch ausnutzen. Jede Arbeit sollte auch durch ein angemessenes Gehalt bezahlt werden. Aber ich denke mal, die Aussage bezieht sich eher auf das absichtliche verursachen zusätzlicher Kosten. |
| rainraven | ich denke, man schneidet sich doch ins eigene Fleisch, wenn man sich so benimmt. Dann ist mal normalerweise nämlich schneller wieder entlassen, als man "Mittagspause" sagen kann. Ich werde sicher leider nie eine Arbeit haben, die mir gefällt, also mich sicher nicht mehr anstrengen, als nötig, aber das,was ich mache, will ich so gut wie möglich machen, denn ich tue mir ja schon schwer, überhaupt eine Stelle zu finden (es gibt einfach keine), dann will ich die auch behalten, wenn ich schon genommen werde. Und zum Krankfeiern bin ich zu ehrlich oder zu feige, aber ich bin sowieso oft richtig krank (und wäre dann oft froh, wenn ich so gesund wäre, daß ich in die Arbeit gehen könnte), da würde man mir wahrscheinlich auch irgendwann nicht mehr glauben. T.R. |
| HerrDerSchatten | ich kann den spruch teilweise verstehen, zum einen finde ich ihn dämlich weil arbeit nunmal sein MUSS, über die Menge und Gegenwert lässt sich streiten, aber der mensch muss zum überleben arbeiten...das ist bewiesenes faktum.. ABER jener spruch zeugt auch davon wie sehr mittlerweile Ungleichheit herrscht...wenn chefs meinen ihre gehälter müssten immer weiter steigen hilft nur ein tritt in den hintern gutes bsp: Der Baufirma, wo meine mUtter angestellt ist, gehts schlecht...leute sollen auf 30% des weinachtsgeldes verzichten...ist ja auch ok wenn es die Firma denn retten würde, aber nein der nette chef will sich auchn neues Auto kaufen.. :kotz: |
| MissPan | .... dann denke ich an einen meiner früheren Vorgesetzten, der mir in einer stillen Stunde erklärte, er würde den Leuten in dem Job (Packer in einem Supermarkt) keine 5 Jahre geben, dann wären sie verbraucht und könnten stempeln gehen. |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark_Racer [/i] [B]Wenn ich dann aber an meinem eigenen Geldbeutel sehe, daß da immer weniger drin ist, weil ich solche Eierköpfe mit durchfüttern muß, dann kommt mir die Galle hoch!:mad: :mad: [/B][/QUOTE]gut, ok. doch ist oftmals weniger im geldbeutel, weil der chef nun nen 3. porsche hat ... |
| Nnordy | Ich kann Tiberons erster Aussage weitgehend zustimmen. Meiner Meinung nach ist der Spruch bewußt plakativ und auf einem eher niedrigen Niveau angesiedelt (bewußtes Bild-Zeitungsniveau, weil die Leute darauf erfahrungsgemäß eher reagieren als auf eine ausgeklügelte volkswirtschaftliche/marxistische... Darstellung). ES ist nunmal so, daß viele Leute (mein Mann ist Krankenpfleger und kriegt dafür, daß er sich den Rücken und das Knie ruiniert, Asthma bekommen und ausgebrannt ist, einen absoluten Hungerlohn) sich krumm schaffen und wenig dafür bekommen, während Vorstandsvorsitzende, Manager, GEschäftsführer, Vertriebsleiter usw. ein ziemlich dickes Gehalt einstreichen. Plus netter Vergünstigungen wie Firmenwagen, Chauffeur, Villa in X. In Zeiten wie heute, da die Angst um den Arbeitsplatz ganz oben steht, tendieren auch viele Leute dazu, sich lieber für einen Apfel und ein Ei zu verkaufen, 50h wöchentlich zu arbeiten und nach der ARbeit noch Arbeit mit nach Hause zu nehmen, als einmal an den Chef ranzutreten und um einen freien Tag zu bitten, weil die Mutter 80 wird. Traurig, aber teilweise wahr. Man muß sich doch fragen, wofür man arbeitet. Und angesichts dessen, daß viele Unternehmen, gegenteiliger Behauptungen zum Trotz (ich spreche von GROßUNTERNEHMEN) schwarze Zahlen schreiben (wie schön, daß man Bilanzen frisieren kann) und trotzdem Leute entlassen, kann man nicht umhin, sich ein ganz klein wenig ver*** zu fühlen. Oder? Viele von uns müssen arbeiten, um zu leben. Dann sollte aber doch irgendwo auch noch ein bißchen was vom "Leben" nach der Arbeit übrig sein, oder nicht? |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]Viele von uns müssen arbeiten, um zu leben. Dann sollte aber doch irgendwo auch noch ein bißchen was vom "Leben" nach der Arbeit übrig sein, oder nicht? [/B][/QUOTE] Wohl wahr. Letzteres dürfte aber nicht nur bei mir ein Wunschtraum sein, denn nach der Arbeit ist für mich vor der Arbeit.... |
| Corvus | [quote] @allamon Allerdings so glaube ich, geht es dem Threadersteller im wesentlichen darum, herauszustellen, ob es richtig ist, Provokation solcher Art überhaupt öffentlichkeitswirksam darzustellen und nicht speziell um den Inhalt des oben genannten Aufklebers. Oder habe ich das falsch verstanden @CORVUS. [/quote] ich kenne den produzenten dieses aufklebers und seine einstellung deswegen nicht. ich kann mir aber durchaus vorstellen dass diese sätze ernst gemeint sind. zutrauen würde ich es manchen. leider... |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]... Und angesichts dessen, daß viele Unternehmen, gegenteiliger Behauptungen zum Trotz (ich spreche von GROßUNTERNEHMEN) schwarze Zahlen schreiben ...[/B][/QUOTE]Genau! Die Großen verarschen uns nämlich nach Strich und Faden. Und das sich dann wegen deren unmoralischen und unfairen Verhalten gegenüber der Gesellschaft allgemein wie auch den Angestellten selbst, eben jene gegenseitig 'an den Hals gehen' hat schon was bedauerliches. Und mit dem Witrschaftskritiker ist mir halt nix besseres eingefallen, drum auch die "", wobei ichs sooo daneben auch nicht finde. (Zudem reden wir über Aufkleber, keine wissenschaftlichen Doktorarbeiten) |
| Scheol | Eines müssen wir festhalten. Wenn Arbeit was schönes wäre würden es die Bonzen für sich behalten. Das stimmt irgendwo, nur daraus eine Konsequenz nein sogar einen Aufruf zu machen ist unter aller Sau. Sicherlich kann ich es verstehen wenn jemand über den Stand der Dinge entäuscht ist. Und das man heute mehr genommen als gegeben bekommt für seine Leistung ist auch klar. Aber durch solche Leute hält es sich und das Problem wird größer. Nur durch Arbeit kann die Wirtschaft angekurbelt werden und eine Besserung wäre in Sicht. Dummerweise vergessen es einige und sind Stolz Arbeitsverweigerer zu sein. Außerdem sind solche Menschen dafür verantwortlich das es uns so schlecht geht. Ich bin Arbeitslos, aber aus dem Grund weil es nix gibt. Wenn heute Nacht noch einer anruft und mir sagt das ich morgen um 6 Uhr anfangen könnte, könnt ihr mir glauben das ich schon um 5 Uhr da wäre. Es kotzt mich echt an soetwas zu lesen. bb Scheol |
| Tiberon | wenn wirtschaft allein durch arbeit angekurbelt würde, gäbes niemand auf der straße ... |
| xxxzinixxx | ich find den spruch einfach nur realitätsfremd. bei den ganzen arbeitslosen ist das doch gar nicht durchführbar. unsere leitung jedenfalls droht ständig mit entlassungen, bei irgendwelchen ausfällen jeglicher art, weil sie sich ja ganz schnell jemand anderes holen können, der nach ihren bedingungen arbeitet. und die löhne werden auch nicht mehr überall nach tarif bezahlt, weil sie sich die günstigsten arbeitskräfte suchen können... kürzen dürfen sie aber immer und alles... ist vielleicht nur ein uralter schnack, der mal wieder rausgekramt wurde, aber meineserachtens eben einfach nur noch lächerlich. |
| Nnordy | Also ich denke die meisten mißverstehen das. Ich denke es war REINE Provokation, eben, wie bereits geschrieben, bewußt auf "Bild-Zeitungs-Niveau". Und auf Provokation kommen bekanntlich mehr Reaktionen als auf Vorträge in einem kleinen Kreis auserwählter Intellektueller. Klar kann ich das nicht mit Bestimmtheit sagen, aber der Kontext in dem es eingeführt wurde läßt mich dies stark vermuten. Und einige Äußerungen hier lassen ebenfalls vermuten, daß er gar nicht so weit daneben liegt. Die Geschäftsleitungen haben inzwischen jederzeit als Druckmittel "wir müssen bedauerlicherweise ARbeitsplätze streichen - und SIE sind auch mit betroffen" in der Hand, und um nur nicht den Arbeitsplatz zu verlieren, tut man alles. Und zwar wirklich alles. Ich denke nicht, daß der "Sprücheklopfer" allen Ernstes wörtlich zu nehmen ist. Er weist bloß auf etwas hin, das offensichtlich ist. Ich bin nicht der Meinung, daß es darum geht, Arbeitsverweigerer ranzuziehen, vielmehr kann man doch diesen Spruch zum Anlass nehmen, mal darüber nachzudenken, in wie weit (und das ist meiner Meinung nach SEHR weit) man sich heutzutage von den Chefs erpressen läßt bzw. erpressen lassen muß... |
| gekitsu | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] [B]Nun, mehr Arbeitnehmer bedeuten mehr Kaufkraft bedeuten mehr Konsum bedeuten eine Ankurbelung der Binnennachfrage und das kurbelt schon die Wirtschaft an. Nebenbei würde es natürlich auch die Staatskasse schonen, da weniger Arbeitslosengelder / Sozialhilfe gezahlt werden würde. [/B][/QUOTE] so recht wie du hast, aber die klientel zu der der verfasser aller wahrscheinlichkeit gehoert sagt dazu: "luege!" und dann stehste da. argumentier da mal gegen an :) |
| Nnordy | Ähm... Haltet mich für doof, aber wurde nicht gesagt dieser Spruch wurde an der Uni aufgehängt? Könnte doch sein daß es von einem BWL-Student stammt, der sich mal ein bißchen "radikal" fühlen will? :) Und im Ernst: Ist ja schön und gut, aber selbst wenn Du mehr Geld hättest, aber dummerweise keine Zeit es auszugeben hilft der Wirtschaft auch die erhöhte Kaufkraft nix. Davon abgesehen daß die Politik im Moment alles tut damit best. Gruppen - Bsp. Rentner - eben nicht MEHR kaufen, sondern eher weniger (bei meinem Opa geht die Hälfte der Rente nur für Miete drauf - und die Miete steigt im übrigen weiter...). Nur so. Und die REchnung die Du aufgemacht hast wird seit Jahren von der Politik bemüht - es tut sich aber nix. Weil die Leute lieber sparen als das Geld auszugeben daß sie ev. mehr in der TAsche haben, da die nächste Steuer oder Steuererhöhung bestimmt kommt oder da man ja arbeitslos werden könnte. Neenee, das hätte ich so in den 70ern und 80ern vielleicht noch stehen lassen, aber heute nicht mehr. Die Welt hat sich geändert, und auch Marktgesetze gelten nicht ewig. Was gestern galt, kann heute eine Milchmädchenrechnung sein. Nochmal: Wir alle kennen den Verfasser nicht. Und ich denke es ist unfair ihn als Volltrottel oder Möchtegern-Wirtschaftskritiker hinzustellen. Wenn es Provokation sein sollte, hat er sein Ziel doch erreicht, wie diese Diskussion hier beweist.... |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] [B]Nun, mehr Arbeitnehmer bedeuten mehr Kaufkraft bedeuten mehr Konsum bedeuten eine Ankurbelung der Binnennachfrage und das kurbelt schon die Wirtschaft an. Nebenbei würde es natürlich auch die Staatskasse schonen, da weniger Arbeitslosengelder / Sozialhilfe gezahlt werden würde.[/B][/QUOTE]Das stimmt so schon. Doch macht man damit nicht mehr die große Kohle. Heutzutage schickt man seine billig aufgekauften Tochterfirmen an die Börse und zieht so seinen Angestellten noch auf diesem Weg das Geld aus der Tasche. Oder es wird die Konkurenz mit den durchaus umfangreichen Möglichkeiten des Realkapitalismus fertig gemacht, dann kann man auch da billig zuschlagen, umstrukturieren (d.h. die Hälfte entlassen) und dann teuer verkloppen, oder auch die über den Umweg Börse in den Ruin schicken, das man was zum abschreiben hat .. Die ganz Großen müssen sich nicht und niemanden verantwortlich fühlen, und das ist das Problem. Wo auf dem Weltmarkt gibts heute noch wirklichen Wettbewerb? Das Kartellamt kann mir 1000mal sagen, daß sie alles im Griff haben. Schau ich zu Aral & Co. weiß ich aber doch, wo der Hase langläuft. Preisabsprachen? "Nie und nimmer" - Das ich nicht lache Die Global Players sind keine Player sondern ein Club Dann schau ich die Tagesschau und las mir erzählen, daß es wieder 100k Arbeitslose mehr gibt - 2Minuten später kommt dann xx Mrd Gewinn bei Daimler, oder Umsatzsteigerung um 30% bei ***, usw. Und werden die zur Kasse gebeten? Warum zahle ich mehr Steuern als Siemens? Anbei, mein Wirtschaft/Recht unterricht liegt nun bald 10 Jahre zurück und ich bin da glaub ich nie über ne 4 rausgekommen, also erwartet diesbzgl. von mr nicht den Stein der Weisen. Und auch ich seh in solchen Sprüchen mehr Provokation, denn wirkliche 'Arbeitsanleitung' |
| Nnordy | @Celtvis: Ich hab damit nicht gesagt daß alles was an der Uni aushängt richtig ist, aber daß man davon ausgehen kann, daß das nicht 0815 ich-scheiß-auf-alles Durchschnittsbeschwerer aufgehängt hat. Der käme nämlich nicht auf die Idee, das an einer Uni zu tun. Nebenbei kann und wird, so glaube ich - ich kann mich natürlich irren - niemand, auch hier nicht, den Anspruch erheben, absolut wahre, 100% richtige, unumstößlich und immer geltende Weisheiten von sich zu geben... Zu deiner Kritik an meinem 2. Punkt: Mag ja sein daß die Banken auch mit dem Spargeld arbeiten - das ist ganz sicher richtig - aber wie gesagt den großen Wirtschaftsankurbelungswurf landest Du damit nicht. Da sind sich im übrigen auch die Wirtschaftsweisen einig, weshalb ja die ganze Diskussion um Steuererleichterungen nächstes Jahr u.a. auch auf tönernen Füßen geführt wird. Außerdem ist es doch nicht so daß die Leute 100erte von Euro mehr hätten, das ist hochkarätiger Käse. Man denkt ja jetzt schon wieder drüber nach die Mehrwertssteuer anzuheben, die Lebenshaltungskosten steigen monatlich auch weiter und am Ende bleiben vielleicht summa summarum aufs Jahr gerechnet 100 Euro. Klar ist das Geld, aber für die große Vitaminspritze für eine "krankende" Wirtschaft reicht das nicht. Und zu ad 3: Ja, es würde viel helfen wenn man die Arbeitslosigkeit senken würde, aber ich glaube, ich habe mich da auch schon rel. klar ausgedrückt, daß die Firmen trotz schwarzer Zahlen nicht einstellen, sondern entlassen. ES gibt hier einfach kein langfristiges Denken mehr, weder in Wirtschaft noch in Politik. Und man tut doch alles, um sein liebgewonnenes Millionen-Gehalt zu sichern. Also lieber - Achtung, Plattitüde! - noch ein paar Leute entlassen als selber mal das eigene GEhalt kritisch unter die Lupe zu nehmen. Klar würde das auch nicht viel ändern. Aber wenn hier mal sämtliche Steuerlücken für Großunternehmen und Großverdiener geschlossen würden, statt immer nur denen was zu streichen, die eh wenig Geld haben, dann würde es hier auch anders aussehen. Wie kann es sein, daß Firmen noch einen Haufen Steuern ZURÜCK bekommen, statt welche zu zahlen? Und ein Normalverdiener von seiner Kohle noch 60% sieht? Naja, das sind ja alles olle Kamellen, aber wie gesagt: Nur, weils vor 30 Jahren gegolten hat, glaube ich nicht, daß es heute immer noch gilt, weil sich die Rahmenbedingungen extrem verändert haben. Und das muß man berücksichtigen, oder die ganze Rechnung geht völlig daneben. Und da sind doch solche provokativen Sprüche zumindest als Denkanstoß eigentlich ziemlich klasse. Und ob sich mit dem Verfasser reden ließe oder nicht, kann hier keiner wissen. |
| Nnordy | Und zum Thema Anlegen: Dank des Platzens der Börsenblase sind viele Anleger vorsichtiger geworden - einige sind sogar wieder zum Sparstrumpf zurück gekehrt... Oder eben zu den Sparbüchern. Aber die Zeit der großangelegten Spekulationen von seiten der Kleinanleger ist im Moment erstmal vorbei... |
| Soulraptor | Ouh man immer les ich hier: DIe Gehälter werden gestrichen, aber der Chef kauft sich ein Auto. Es gibt einen grund warum er sich das Auto kauft, weil es nämlich sein Geld ist. Ihr würdet ja auch nicht freiwillig auf ein gehalt verzichten, damit die Firma weitergeht. Genausowenig macht es der Chef. Also hört bitte auf mit dem "Der chef ist scheieß" singsang. Ok nun zu dem Aufkleber: Es gibt aufkleber an Türen da steht Atomkraftwerk drauf, und trotzdem ist kein Atomkraftwerk drin. Also was ich damit sagen will, von einem Aufkleber auf eine Person zu schließen sit ncith möglich. EIn Grund ist Ironie oder sonstirgendwas. Faule Leute gibt es überall, sind aber höstwahrscheinlich nicht die Mehrheit. Außerdem haben wir wieder das Problem mit der Perspektive. Man sieht nicht alles was der Kollege macht, vielelicht sieht man ihn gerade wann er Faulenz, aber nicht wann er bis in die Nacht durchackert. |
| Any Body | [quote][size=1] Wenn Arbeit was geiles wäre, würden es die Bonzen für sich behalten. Strenge dich sowenig wie möglich an. Genieße das Krankfeiern. Organisiere dich mit deinen ArbeitskollegInnen. Sabotiere deinen Betrieb. Verkaufe deine Arbeitskraft so teuer wie möglich [/size][/quote] Was in meinen Augen an diesem Spruch provoziert ist die Ausdrucksweise, was mich nicht verwundert die Aussage. 1.) in Zeiten wie diesen bin ich persönlich froh, einer regelmäßigen Arbeit nachzugehen und ein ziemlich festes Gehalt zu beziehen, zwar noch im Angestelltenverhältnis, doch mein Traum ist die Unabhängigkeit und mein eigener Chef zu sein. In Zeiten wie diesen ist es jedoch nicht so einfach, diese Unabhängigkeit zu erreichen. 2.) Wenn ein sogenannter "Bonze" Angestellte hat und sich diese auch leisten kann, weil er genügend Erträge erwirtschaftet, heisst das schon was. Käme ich als "Bonze" dahinter, dass mein Vertrauen in die Arbeitskraft des Angestellten dahingehend zerstört wird, dass dieser ewig krank feiert, er sich gegen mich organisiert, dann fliesst die Leistung, die eigentlich zur Ertragssteigerung einzusetzen ist in eine Richtung, die nicht gewollt ist. Und derartige Aussagen und Handlungsweisen sind für Unternehmen, die sich heutzutage am Markt behaupten müssen, wenig dienlich. Es ist ja so leicht etwas mit Füßen zu treten. 3.) Die Erfahrungen, daß obige Handlungsweisen im Berufsalltag auch tatsächlich Gang und Gebe sind, habe ich bereits gemacht. Obscur an solchem ist, daß manch einer, der wie oben beschrieben agierte, eine entsprechende Stellung in Unternehmen einnehmen konnte. Gruß Any B. |
| Dark_Racer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]gut, ok. doch ist oftmals weniger im geldbeutel, weil der chef nun nen 3. porsche hat ... [/B][/QUOTE] Was der Chef mit seinem Privatvermögen anstellt, das hat mich nicht zu interessieren. Was mich jedoch interessiert ist die Tatsache, daß man in den letzten Jahren immer weniger in der Tasche hat, weil unter anderem auch solche Leute sich auf der Tasche der Allgemeinheit ausruhen, und unser Staat schaut dem tatenlos zu! Im Übrigen ist es ja heute oftmals gar nicht mehr der sogenannte Chef, der das Sagen in einem Unternehmen hat. Das haben heute Aktionäre, die mittels ihrers Kapitals über das Wohl und Wehe ganzer Unternehmen entscheiden. Hier liegt ein Knackpunkt der ganzen Misere überhaupt. Jedes Unternehmen hat, wie auch jeder Angestellte und Arbeiter, eine Verpflichtung gegenüber der Gesamtgesellschaft. Solange sich Unternehmen allerdings dieser Verpflichtung entziehen können, solange wird das nix in Deutschland. Selbiges gilt auch für die Herren Großaktionäre, wobei hier nur das Problem besteht, daß sie oftmals vom Ausland her opperieren. Schaut Euch mal die Diskussion um die Ausbildung von Lehrlingen an. In früheren Tagen hies es, der Auszubildende ist die Zukunft des Unternehmens. Heute wird er degradiert zum unnützen, geldfressenden Übel, was man am liebsten auch noch der Gewinnmaximierung opfert. Diese Mentalität ist es, die das Gesamtsystem in einer Gesellschaft zerstört. Der Staat kann nicht alles alleine machen, weil auch ihm die Ressourcen dafür fehlen. Außerdem ist es auch nicht seine Aufgabe, wirtschaftliche Tätigkeiten eines Unternehmens zu leisten! |
| Nnordy | @Any Body: Es geht doch bei "Bonzen"l nicht um kleine selbständige Unternehmer mit einer Handvoll Angestellter! Es geht um die Vorstandsvorsitzenden von VW, Fraport, Siemens usw. Die streichen Millionen im Jahr ein, der kleine selbständige Unternehmer ganz sicher nicht. Ein Freund von mir ist Geschäftsführer einer Firma mit 5 Angestellten. Der ackert hart für seine Kohle und hat es nach glaub ich 8 Jahren geschafft schuldenfrei zu sein, nachdem er damals als er die Firma gekauft hat einen hohen Kredit aufgenommen hat. Der verdient nicht die Welt, aber es ist ok. Ich glaube, niemand käme auf die Idee, den als Bonzen zu bezeichnen. Nebenbei fährt er auch keinen dicken Mercedes, Porsche, BMW oder sonstwas. Also ich denk Du siehst die Perspektive hier falsch, mit Bonzen sind definitiv eher Manager bei großen bzw. großen mittelständischen Unternehmen gemeint. @Soulraptor: Was heißt denn hier "sein Geld"? Wer legt denn das GEhalt fest, sofern's keine AG ist? Doch er selbst! Und doch, es verzichten - sieht man ja gerade im Moment - Leute auf Teile ihres Gehalts, damit es mit der Firma weitergehen kann (s. Opel). Ein Chef sollte auch Vorbildfunktion haben. Aber das sind wohl Wunschträume. Es ist kein der Chef ist scheiße "Singsang", wie Du es nennst. Es ist ein Ankreiden von best. Mißständen, das nichts mit Lamentieren zu tun hat. Oder nennst Du die Wahrheit, selbst wenn es nur Einzelfälle sind, Singsang? Natürlich ist es nicht so einfach! Das weiß, glaube ich, hier auch jeder. "Chefs" sind auch nur Menschen. Aber der Aufkleber redet von den Arschlöchern unter diesen Menschen. Und davon gibt es leider auch einige. |
| xxxzinixxx | ich finds merkwürdig, dass für die meisten menschen immer nur die ohne arbeit diejenigen sind, die "sich auf kosten anderer ausruhen" und deshalb schuld an allem sind, die aber, die die mittel horten und nicht mehr freigeben, sind völlig ohne zweifel unschuldig an der wirtschaftslage... jeder möchte wohl seine arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen, möglich ist es aber doch nur denen, die die fäden in der hand halten und deshalb auch die gehälter der anderen bestimmen können... |
| Soulraptor | Also in Opel verzichten die Leute auf das gehalt, weil sie sonst rausgeschmissen werden wegen Stellenstreichungen. Opel ist nicht naha am Bankrott. Ein Chef kann keine Vorbildfunktion haben, da er ebend anders ist als die "normalen Arbeiter", er macht ganz andere Dinge. Wenn jeder weiß, dass man es als Chef auch nicht leicht hat, dann bin ich ja zufireden. Und Arschlöcher gibt es wirklich überall, nicht nur unter den Chefs. @xxxzinixxx Also der normale "Bild-Leser" kreidet Chefs Arbeitslose und alle außer sich selbst an. Aber irgendwie schon komisch, ebend wurde gesagt der Chef kauft sich nen Auto und jetzt wird gesagt, der Chef hortet das Geld. Daraus folgt, man kann das nicht verallgemeinern. Das jemand anderes die Fäden in der Hand hält denke ich nicht, das hat für mich so etwas von "ich kann ja nix dran ändern" Mentalität. Aber vielleicht ist dass nur meine einzelne Meinung. |
| GrauerWolf | @zini Wir wollten uns ja aus dem Wege gehen, aber ich möchte Dich auch mal recht höflich bitten, Dich aus Dingen herauszuhalten, von denen Du als Kinderkrankenschwester keine Ahnung hast. Außerdem fährst Du immer wieder die "wir armen kleinen Leute - Nummer" und das ist auf Dauer wie 'ne Platte, die einen Sprung hat. Okie Dokie? Bussi , Dein Wolf @Nnordy Mit den Vorstandsvorsitzenden der Konzerne wird doch nur ständig a) die Neidkampagne geschürt b) sind die überhaupt nicht der maßgebliche Faktor. Ich zitiere mal sinngemäß aus dem aktuellen Buch "Ist Deutschland noch zu retten?", Seite 63: Deutschland war in der Vergangenheit nicht deshalb so erfolgreich, weil es Großunternehmen mit Weltgeltung hatte, sondern weil es über eine leistungsfähige mittelständische Industrie verfügte....Wenn man die Definitionsgrenze bei 500 Mitarbeitern zieht, dann gehören derzeit knapp 80 % !!! aller im privaten Sektor beschäftigten Personen zum Mittelstand und produzieren ca. die Hälfte des privaten Bruttoinlandsproduktes. Viele dieser Unternehmen sind in einem Nischensektor Weltmarktführer! Und jetzt ist der Mittelstand dabei, sich langsam und unbemerkt aus Deutschland zu verabschieden und das ist eine ganz große Gefahr für unser Land! |
| xxxzinixxx | ach so, dürfen hier nur (ex-)firmenbosse schreiben, alle anderen haben sowieso keine ahnung wovon sie reden? verzeihung, bin schon weg... |
| Tiberon | Neidkampagne? Auf jemand dessen Bezüge die letzten 5 Jahre um 400% gestiegen sind bin ich dich nicht neidisch ;| |
| Nnordy | @Tiberon: Da kann ich nur zustimmend nicken. Wolf, ich hab doch auch gesagt daß es darum gar nicht geht bzw. daß das auch nix ändern würde. Aber kannst Du mir erklären wofür diese Leute 5 Mio. im Jahr bekommen? Jetzt bitte nicht die Schiene mit der Verantwortung - ein krankenpfleger hat auch einen Haufen Verantwortung für einen Haufen Leute und kriegt nichtmal ein Hundertstel des GEhalts eines Herrn Vorstandsvorsitzenden. Klar sind die nicht alle böse und gemein, aber es gibt auch in der mittelständischen Industrie genug Bosse von eben diesem Schlag. Da werden Ultimaten gesetzt, Leute rausgeworfen, Gehälter gekürzt, Arbeitszeiten erhöht, die Kantine abgeschafft usw. ES ist nur so, daß dieses Leute niemals anfangen, bei sich selbst was zu streichen, sondern immer nur bei den Angestellten und vorzugsweise bei denen, die sich nicht gut wehren können. Ja, der Mittelstand verabschiedet sich z.T. aus Deutschland. Aber dafür kann man ja wohl kaum nur die Arbeitnehmer verantwortlich machen! Wie gesagt, bei Opel werden ja bereits Zugeständnisse gemacht. In Hessen werden die Beamten auf polit. Anordnung ab nächstes Jahr 42,5 h wöchentlich arbeiten ohne Lohnausgleich, im Gegenteil, Weihnachtsgeld usw. wird noch gekürzt bzw. komplett gestrichen. Stellen werden gestrichen. Lehrer mit 35 Schülern in Klassen zusammengepfercht... Aber das gehört nicht hierher. ich hör immer nur von Wirtschaftsseite: Wir wollen... Wir brauchen... Wir können nicht... Die müssen... Aber ein Konzept Zukunft gibts bei vielen nicht. Erleb ich selber wenn ich versuche die dafür zu gewinnen, sich für den Nachwuchs (Ingenieure) zu engagieren. Alle jammern, aber keiner macht was. Man kommt sich ver*** vor, so als kleiner Arbeitnehmer. Und ich beharre darauf: Chefs sollten auch menschliche Vorbilder sein und soziale Qualitäten haben. Anscheinend ist das aber heute nicht mehr so. Schade, eigentlich. Da verwundern mich solche Aufkleber überhaupt nicht! |
| GrauerWolf | @Nnordy Ich habe keine Ahnung, ob die Vorstandsgehälter gerechtfertigt sind oder nicht. Da würden wir uns im wahrsten Sinne um "Des Kaisers Bart";) unterhalten. Sie spielen einfach nur eine marginale Rolle, auch wenn sie für Otto Normalo beeindruckend sind. In den USA sind die Vorstandsgehälter um ein vielfaches höher und da sind solche Fragen unbekannt. Das Mittelstandsproblem kann man sicher nicht den Mitarbeitern anlasten und das war auch keinesfalls meine Absicht. Die Politik ist hier eindeutig gefordert und ich habe leider ganz große Angst, daß sie versäumt, bessere Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, bevor der Karren an der Wand zerschellt ist. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] [B]@Nnordy Ich habe keine Ahnung, ob die Vorstandsgehälter gerechtfertigt sind oder nicht. Da würden wir uns im wahrsten Sinne um "Des Kaisers Bart";) unterhalten. Sie spielen einfach nur eine marginale Rolle, auch wenn sie für Otto Normalo beeindruckend sind. In den USA sind die Vorstandsgehälter um ein vielfaches höher und da sind solche Fragen unbekannt. Das Mittelstandsproblem kann man sicher nicht den Mitarbeitern anlasten und das war auch keinesfalls meine Absicht. Die Politik ist hier eindeutig gefordert und ich habe leider ganz große Angst, daß sie versäumt, bessere Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, bevor der Karren an der Wand zerschellt ist. [/B][/QUOTE] Zum einen möchte ich dir sagen, daß ich es schade finde, daß du dir anmaßt, festzustellen, wer sich hier in diesem Thread äußern darf und wer nicht. Ich denke, daß muß wohl nicht sein. Denn vor allem die Leute, die mit dieser Materie nicht vertraut sind, haben hier vielleicht die Möglichkeit sich weiterzubilden. Hinsichtlich deines Vergleichs mit der USA, möchte ihr erwähnen, daß sie in diesem Land einen von vornherein seltsamen Bezug zu Geldern haben. Sie sind das Land der Ultimative und das oft ohne Sinn und Verstand. Siehe Schadensausgleichszahlungen im Zivilklagebereich. Sie sind daher ein nicht mit uns zu vergleichen. Und ich halte es sehr wohl als notwendig herauszustellen, wieviel ein solcher Manager an Gehalt erhält. Nicht unbedingt, während seiner amtierenden Zeit als Manager, sondern vor allem danach, wenn dieser Manager einen Betrieb an die Wand gefahren hat und einige Mitarbeiter auf die Straße gesetzt werden müssen und dieser Manager horente Abfindungen kassiert. Zumal ist es auch sehr seltsam, daß ein Mitarbeiter einer Firma, der einiges verbockt hat Schwierigkeiten haben wird, einen neuen Arbeitsplatz nach seiner Entlassung zu finden, während die Manager immer irgendwo unterkommen und man sich ihrer Dienste, trotz bewiesener Unfähigkeit, immer noch weiter bedient. Und was die Veränderungen in der Politik angeht, so wäre es ein guter Anfang, wenn es Politikern nicht mehr möglich wäre, auch nicht auf irgendeiner "ehrenamtlichen" Basis, Vorstandsposten, Berater o.ä. einzunehmen. Denn auf diesem Gebiet wird "legale Korruption" betrieben und es ist immer das gleiche Lied: "Die eine Krähe hakt der anderen Krähe kein Auge aus" und so werden schon in den hintersten Zimmern schon Dinge besprochen und ausgemacht, bevor sie an das Volk als Vorschlag herangetragen werden. |
| GrauerWolf | @allanon Deinen Rüffel kannst Du für Dich behalten, die Geschichte hat einen langen Hintergrund und ich würde Dir an Dein Herz legen, da beim nächsten Mal erstmal per PN anzuklopfen, bevor Du Dich aus dem Fenster lehnst. Ansonsten zerbrich Dir ruhig den Kopf über Führungsgehälter, die ja bakanntlich nichts besseres zu tun haben, als "Betriebe vor die Wand zu fahren", genau dafür werden sie nämlich bezahlt.:rolleyes: |
| GrauerWolf | Genau, Krankenschwestern retten unsere Wirtschaft, denn sie lesen ja jeden Tag den Wirtschaftsteil der Tageszeitung, können mit links Bilanzen erstellen, sind fit als Ein- und Verkäufer und sind von morgens bis abends damit beschäftigt für Unternehmen neue Chancen und Marktlücken ausfindig zu machen. Deutschland? Kasparland!:rolleyes: |
| GrauerWolf | Äh, war nicht eben noch von der Wirtschaft die Rede? Und wenn jemand seine Gehaltsabrechung zu lesen imstande ist, so qualifiziert ihn das für den Nobelpreis in Wirtschaftwissenschaften? Heilig's Blechle! :D |
| GrauerWolf | Diese fiesen Schlingel aber auch.... Wie sieht es denn bei Dir aus, mußt Du morgen nicht aufstehen?;) |
| Nnordy | Wolf, nimms mir nicht übel - ich möchte jetzt hier deine private Auseinandersetzung mit zini außen vorlassen - aber es ist definitiv nicht korrekt Leute wegen ihres Berufes abzuqualifizieren. Meinst Du denn, Krankenpfleger/-schwestern sind alles Dumpfbacken die den Job nur machen weil sie zu doof für was anderes sind? Das glaubst Du bestimmt nicht wirklich und ich kann es mir bei Dir nicht vorstellen. Mein Mann ist Krankenpfleger, hat Geschichte studiert und kennt sich ziemlich gut in Politik und Wirtschaft aus, auch wenn er keine Bilanzen erstellen kann. Wenn jemand Bilanzen erstellen und KLR kann heißt das noch lange nicht daß ihn das dazu befähigt, hochgeistige Wirtschaftsdiskussionen zu führen. Daher finde ich, daß Odessa einen durchaus wahren Spruch vom Stapel gelassen hat: Wir alle zahlen Steuern. Und man hat auch Möglichkeiten sich heutzutage zu informieren über Wirtschaft und Politik und Wirtschaftspolitik. Willst Du den Krankenschwestern und -pflegern absprechen, daß sie dazu in der Lage sind? Ich hab ne kaufmännische Ausbildung gemacht und hab da auch BWL gehabt, wobei ich damit heute nix mehr am Hut habe. Aber um best. Entwicklungen zu sehen und zu analysieren brauchst Du weder rudimentäre noch erweiterte BWL-/Buchführungs-/sonstige Kenntnisse, sondern einfach nur ein offenes Auge, genügend Informationsquellen und gesunden Menschenverstand. Natürlich ist man dadurch kein Wirtschaftsweiser, aber um hier mit zu diskutieren reicht das allemal. Oder? Im übrigen find ich daß Du deine Dimensionen ein wenig switchst... Im einen Moment heißt es, die haben prinzipiell keine Ahnung und im nächsten Moment ist vom Wirtschaftsnobelpreis (gibts den?) die Rede... |
| GrauerWolf | Nnordy Nein, es geht um die Qualifikation der Äußerung an sich. Es ist ja seltsamerweise so, daß ein normaler Mensch nie auf die Idee käme, einem Chirurgen oder Informatiker ins Handwerk hineinzureden, aber bei Wirtschaft und auch bei Geschichte glaubt jeder Luftikus seinen Senf absondern zu können. Das nervt schon ganz schön. Da frage ich mich schon, weshalb das überhaupt Ausbildungsberufe sind, wenn jeder Hanswurst es besser weiß. Insbesondere Leute, deren "Namen" ich hier gar nicht erwähnen will, die sich von der Abschaffung des Geldes das Paradies auf Erden versprechen. |
| Tiberon | Was Falsches zu erkennen, heist nicht unbedingt gleich eine Antwort drauf zu haben. Wenn mir ein Arzt das Bein abschneidet, wo ich doch Kopfschmerzen habe, brauch ich keine 2 Meinung. Sch**** stinkt nun mal und zwar überall - da brauch keiner ein Diplom. |
| GrauerWolf | @Tiberon Eben genau dort liegt das Problem, offensichtliche Fehler erkennt jede Dumpfbacke. Aber sich darüber zu unterhalten, ist doch wohl müßig. Und die Schieflagen unserer gegenwärtigen Gesellschaft und Wirtschaft sind tiefergehende Erörterungen wert und haben ganz andere Ursachen, als hohe Führungsgehälter. Vielleicht hat es ja jetzt jeder verstanden *stillvorsichhinhoff*:) |
| Tiberon | Nun, auch deine beiden Punkte sind Ansichtssache. Das Führungsgehälter irrelevant sein sollen glaub ich nicht so ganz, denn das stimmt imo spätestens dann nicht mehr, wenn 5, 6, 7 Typen insgesamt das gleiche bekommen, wie die 3000, 5000, 6000 Angestellten. Aber seis drum. Auch das eine auf einem rel. niedrigen Niveau geführte Unterhaltung diesbezüglich müßig ist denk ich ganz und gar nicht. Denn das ist mind. davon abhängig, wie und welche Chancen und Wege man in der Wirtschaft [size=1](noch)[/size] sieht. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] [B]@allanon Deinen Rüffel kannst Du für Dich behalten, die Geschichte hat einen langen Hintergrund und ich würde Dir an Dein Herz legen, da beim nächsten Mal erstmal per PN anzuklopfen, bevor Du Dich aus dem Fenster lehnst. Ansonsten zerbrich Dir ruhig den Kopf über Führungsgehälter, die ja bakanntlich nichts besseres zu tun haben, als "Betriebe vor die Wand zu fahren", genau dafür werden sie nämlich bezahlt.:rolleyes: [/B][/QUOTE] Hier lehnt sich niemand, außer dir selbst aus dem Fenster, wenn du meinst vorgeben zu können, wer sich hier in diesem Thread äußern sollte oder nicht. Und dann wäre es sowieso an dir, demjenigen einen PN zu schicken und ihn nicht öffentlich abzuqualifizieren. Man könnte den Eindruck gewinnen, du hättest einen Lehrstuhl in Wirtschaftswissenschaften.:p Ich habe auch nie behauptet, daß alle Manager die Betriebe an die Wand fahren, sondern nur erläutert, was für Konsequenzen sie im Gegensatz zum normalen Arbeitnehmer zumeist erfahren. Das es natürlich vielerlei andere Faktoren, außer den Gehältern gibt, die für die momentane Krise verantwortlich sind, ist klar. Unklar ist aber, ob diejenigen, die sich neue Einfälle und Strukturen ausdenken, tatsächlich im Sinne der Wirtschaftsförderung tätig sind, sondern zumeist nur an ihr eigenes beruflliches Vorankommen denken. Der Unterschied zwischen einem Mann der Wirtschaft und einer Frau aus den sozialen Diensten, ist ein ganz besonderer. Das ist die Berufung. Ein Mensch, der sich im sozialen Dienst befindet, wird sich berufen fühlen, anderen Menschen zu helfen ohne Profilierungsabsicht. Ein Mann aus der Wirtschaft fühlt sich eher nicht berufen, anderen Menschen zu helfen, sondern gutes, bzw. viel Geld zu verdienen. Dies ist dann auch meist mit einer starken Profilierungsabsicht verbunden. In den Nachkriegszeiten, wollte der Mann aus der Wirtschaft auch Geld verdienen, doch fühlte es sich damals berufen, dieses Land und seine Menschen auch wieder weiterzubringen. Wie schon Ludwig ERHARDT sagte: "Wohlstand für alle". Die Berufung im sozialen Dienst hat sich nicht verändert, aber die Berufung in der Wirtschaft. Also ist es sehr wohl angebracht, wenn Menschen mit Berufung, diejenigen Menschen kritisieren, denen allzuoft die Einstellung fehlt. Da braucht es auch keine Professoren-Kenntnisse. :) |
| Any Body | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] @Any Body: Es geht doch bei "Bonzen"l nicht um kleine selbständige Unternehmer mit einer Handvoll Angestellter! Es geht um die Vorstandsvorsitzenden von VW, Fraport, Siemens usw. Die streichen Millionen im Jahr ein, der kleine selbständige Unternehmer ganz sicher nicht. Ein Freund von mir ist Geschäftsführer einer Firma mit 5 Angestellten. Der ackert hart für seine Kohle und hat es nach glaub ich 8 Jahren geschafft schuldenfrei zu sein, nachdem er damals als er die Firma gekauft hat einen hohen Kredit aufgenommen hat. Der verdient nicht die Welt, aber es ist ok. Ich glaube, niemand käme auf die Idee, den als Bonzen zu bezeichnen. Nebenbei fährt er auch keinen dicken Mercedes, Porsche, BMW oder sonstwas. Also ich denk Du siehst die Perspektive hier falsch, mit Bonzen sind definitiv eher Manager bei großen bzw. großen mittelständischen Unternehmen gemeint.[/quote] Wie auch immer Du es sehen willst, für mich ist der Unterschied ob Chef einer kleineren oder mittelständischen Unternehmung nicht so groß. Firmenfahrzeuge werden heutzutage geleased, weil die Kosten hierfür am Jahresende die eingebrachten Gewinne schmälern und dementsprechend steuermindernd eingesetzt werden. Ob nun Kleinstunternehmen oder Mittelstand - kein Unterschied... und soweit ich mich erinnere, bezog ich mich auf die Verminderung der Leistung, die durch Aufrufe, wie die des Eingangspost entstehen... |
| Nnordy | Ich kenn keinen, der bei einem kleinen Unternehmen arbeitet und dem "Chef" ans Bein pissen will. Das sind ganz andere, eher "familiäre" Verhältnisse, als in einem der größeren mittelständischen Unternehmen. Da ist es auch leichter, über Probleme zu diskutieren, und Ausbeutung auf dieser Ebene ist zumeist nicht vorhanden. In einem mittelständischen Betrieb selbst mit 100 Angestellten (in einem solchen arbeite ich) wird das schon schwieriger. -Gerade dann, wenn man in Teams arbeitet, trennt sich doch recht schnell die "Spreu vom WEizen". Ansonsten hat der TEamleiter oder Chef halt keine Ahnung, und dann hat er den falschen Job (in einem mittelständischen Unternehmen, wohlgemerkt!!!). Und es ist ein GROßER Unterschied, ob Du 5 oder 100 Angestellte hast, das sollte jedem klar sein. Mal davon abgesehen, daß bei 5 Angestellten nicht jeder ein Dienstwagen hat. Ich wiederhol es nochmal: Wer den Aufruf wörtlich nimmt, hat ihn meiner Meinung nach völlig falsch verstanden. DAS sollte jeder, aber auch jeder merken, daß das so wörtlich nicht gemeint sein kann. Aber naja, ich hab nicht den Stein der Weisen und vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg, aber vor dem Hintergrund meines Germanistikstudiums glaub ich, sowas wie Satire daraus herauszulesen... Aber das ist nur so eine Ahnung... |
| xxxzinixxx | manche leute hantieren mit zahlen, andere mit menschen; und die, die denken, sie seien etwas besseres, meinen manchmal tatsächlich, sie hätten von da oben aus auch immer den besseren überblick, dabei verliert man da wohl wie mir scheint auch mal den sinn für realität; klar, steht ja auch alles in den richtig ausgesuchten büchern und zeitungen mit vielen zahlen belegt...! ich bekomme täglich zu sehen, welches elend herrscht; wehrlose kinder werden zu opfern. und wenns so weitergeht, können sie bald nicht mal mehr ins krankenhaus zur behandlung kommen... aber nein, die eltern sind ja nur "parasitäres gesocks" und "abnorme"... sind doch selbst schuld an allem; völlig ohne anstand, sich in so einer situation nicht lieber den strick zu nehmen und dadurch wenigstens die steuergelder der wirklich wichtigen leute zu schonen... ich sag mal jetzt auch keinen namen, von wem sowas kommt... |
| GrauerWolf | @zini Du hast eine Aufforderung von Menedemos erhalten, Dich mit Deiner Hetze zurückzuhalten, oder? |
| xxxzinixxx | und selbst? |
| GrauerWolf | Ich halte mich dran oder lärme ich etwa in dem tränenreichen Thread herum, den Du mir zuliebe eröffnet hast? :p :q |
| xxxzinixxx | so? und was sollten diese dummen anspielungen hier deinerseits? hab ich dich persönlich angesprochen? oder du mich? |
| GrauerWolf | Erstens beherrsche ich die Großschreibung und zweitens spiele ich nicht dumm an und sage direkt und klar , was ich meine!:rolleyes: |
| Tiberon | sorry, aber lasst uns bitte mitstreiten, oder regelts per pn o.ä. |
| dragonknight | auch wenn dies jetzt offtopic ist, egal es muss mal gesagt werden. Ich beobachte das ja nun in diversen Threads wie der Graue Wolf sich benimmt und ich muss sagen es ist unter aller Sau. Er bezichtigt andere der Polemik, der Niveaulosigkeit, der Verleumdung, des Posen reissens, der Anspielungen usw.... Und selber ist er keinen Deut besser, macht Leute einfach nieder weil sie nicht seiner Meinung sind, meint nur weil er ja soo gebildet ist bestimmen zu können wer schreiben darf und wer nicht, macht sich lächerlich über Berufs- und Gesellschaftsgruppen, zieht Argumente in lächerliche, dreht den Leuten das Wort im Mund um nur damit es in sein Weltbild passt, gibt rassitische und menschenwürde verletzende Äußerungen von sich, alles was nicht in sein Weltbild passt, bzw wo er drüber nachdenken müsste und dann ja vielleicht merken könnte das auch andere mal recht haben können wird ignoriert oder in den verbalen Schmutz gezogen, bemimmt sich wie die Axt im Walde findet das auch noch völlig okay... Macht dafür jeden anderen nieder, der auch nur wagt ein Zweiglein zu knicken Man muss sich echt schämen solch einen von früher zu kennen Achja, ich vergass wurd ja schon paarmal verwarnt aber kümmerst sich anscheienend nen sch... Dreck daraum so und jetzt noch viel spaß bei eueren Thread |
| Tiberon | das ist deine Meinung dragonknight! Und zudem gibts dafür [url=http://www.nachtwelten.de/vB/forumdisplay.php?s=&daysprune=&forumid=39]das hier[/url] mal zurück zum Thema: ich bin so frei und zitiere M.Moore's "Querschüsse" [quote]Der Taxifahrer musterte mich kritisch im Rückspiegel, wahrscheinlich war er froh, daß nicht ich seinen Buick gebaut hatte. »Ich will Sie etwas fragen, Mr. Moore: Wie kommt es, daß Al D'Amato und die anderen im Kongreß ZWEI JAHRE und ZEHN MILLIONEN DOLLAR investiert haben um herauszufinden, warum sieben Angestellte im Reisebüro des Weißen Hauses - sieben wohlgemerkt - SIEBEN Leute entlassen wurden. Dagegen haben sie nicht einen Cent und nicht einen einzigen Tag aufgewendet um festzustellen, warum 30 Millionen andere Amerikaner ihre Jobs verloren haben. WIE KOMMT DAS?« »Ich habe da ein paar Ideen«, antworte ich, aber bevor ich etwas sagen kann, beantwortet er die Frage selbst. »Weil die Bonzen, die uns gefeuert haben, auch diese Politiker bezahlen, damit sie das Land mit irgendeinem verlogenen Whitewater-Skandal ablenken. Das kapiert doch jeder Idiot.«[/quote] Gut, Deutschland ist nicht gleich die USA, doch gibts auch hier bei uns deutliche Paralelen. Auch bei uns werden immer nur neue Wege gefunden, die Arbeitslosen zu zählen. Oder Tagelöhner wird in Ich-AG umbenannt usw. Und wenns nach mir ginge, sollte JEDE Form von Lobbyismus unterbunden werden. |
| Julya | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] Erstens beherrsche ich die Großschreibung [...][/QUOTE] an deiner stelle würde ich mich [b]damit[/b] mal ganz zurückhalten! großschreiben wird zini auch können, aber du selber scheinst dich ja nicht so wirklich mit rechtschreibung auszukennen, oder? erstmal vor der eigenen tür kehren! |
| OrcaDesign | quack.... quaack..... quackquackquack.... .... quaack.... ... quack... QUACK...! |
| Julya | das war ja wohl jetzt auch überflüssig! [i]edit: danke, orca[/i] |
| OrcaDesign | ... eben... ... soll eine wortmalerische Äquivalenz einiger der vorhergegangenen Postings sein, wie sie sich schon seit einiger Zeit in zig anderen Threads von immer wieder den gleichen Verdächtigen vorfinden lässt. Und nein, Julya, Du bist damit nicht gemeint. |
| Soulraptor | Ich kann nicht verstehen warum ihr alle auf dem Wolf rumhackt, aber zugegeben seine Wortwahl ist etwas drastisch. aber zurück zum Thema @zini (es tut mir leid dass ich dich jetzt etwas anschnauzen muss) Du selbst sagst, dass Leute die denken sie seihen etwas besseres schlecht/schlimm/böse sind. Aber "pisst" du dir damit nciht selbst ans Bein? Nehmen wir mal ein Beispiel: "DIe Politiker haben keine Ahnung ich könnte alles besser." Na siehst du die Kritik an deiner Äußerung, im klartext ist sie, dass du mit der Aussage die du gemacht hast selbst höher stellst als die werten Herren. @ topic So machen wir mal da weiter wo wir aufgehört haben: 1. Viele Leute denken einfach sie wissen es besser als die werten herren "oben", dabei haben die mehrere Semester Wirtschaft studiert. Also nehm ich einfach mal an, die haben wenigstens ein bisschen Ahnung von dem was sie machen. 2. Das ganze ist ja so einfach, dass jeder Bürger es schaffen könnte. FALSCH, das ganze System in einer Firma ist undurschaubar, sodass da kaum einer durchblickt. Es ist genauso wie mit der Politik, jeder sagt "macht die Steuern niedrgier", aber wie genau ,man dass bewerkstelligen soll weiß niemand. 3. Der Chef ist auch nur ein Mensch, oder könnt irh euch etwa mit 100 Personen dauernd treffen, weil sie in eurer Firma arbeiten? Nein außerdem wäre dass sowas von unproduktiv, dass man dass nicht aufwiegen könnte. 4. Haben Chefs auch mal einen schlechten Tag. Bloß wenn ich nen schlechten Tag habe bin ich ganz still, ein nCHef flippt aus oder setzt mal ebend Millionen in den Sand weil er sich ncith konzentrieren konnte. |
| Apex | Ich möchte nochmal auf eine Kleinigkeit hinweisen: Man muß keine VWL oder BWL studiert haben um über Wirtschaft zu reden zu dürfen. Wenn das so wäre dürften ein Großteil unserer Abgeordneten, die ja zum Großteil auch "nur" Lehrer, Arbeiter, Bauern, Feuerwehrleute, Ärzte, Historiker, Chemielaboranten uuuuuund auch Krankenschwestern sind, auch net darüber debatieren. Nur weil man vielleicht keine Lösung anzubieten hat heißt das nicht das man sich nicht über Probleme beschwern darf oder darüber diskutieren darf. Im Gegenteil das sollte eigendlich eine Bürgerpflicht sein und deswegen muß ich mal ganz ehrlich sagen es kotzt (entschuldigung für den Ausdruck) mich an wie du lieber Wolf dich erdreistest hier festlegen zu wollen wer hier das Recht hat zu posten. Dazu hast du kein Recht, meines Wissens hat dich keiner hier zum Admin gemacht also respektier die Meinung anderer wie du auch erwartest das man deine respektiert. Tschuldigung fürs OT. |
| OrcaDesign | >Erstens beherrsche ich die Großschreibung und zweitens spiele ich nicht dumm an und sage direkt und klar , was ich meine! ... und drittens hat selten recht, wer am lautesten quackt...! ;-) [url=http://www.neksus.de/]OrcaDesign[/url] |
| xxxzinixxx | [QUOTE]im klartext ist sie, dass du mit der Aussage die du gemacht hast selbst höher stellst als die werten Herren.[/QUOTE] @ soulraptor: kannst du mir bitte den satz zeigen, der dich zu dieser annahme veranlasst? alles was ich will ist: freiheit, gleichheit, brüderlichkeit... alles was ich habe ist: meinungsäußerungsverbot, inkompetenzbezichtigung, ständiger kampf mit ein und derselben person, die es nicht erträgt, wenn jemand seine meinung nicht teilt, und, statt sachlich über fakten zu reden, immer nur ausfallend und beleidigend wird, obwohl man ihn nicht mal angesprochen hat... bitte hiermit meine faulheit hinsichtlich groß- und kleinschreibung zu entschuldigen, oder aber meine texte einfach gänzlich zu ignorieren... und wenn ich mich mal wieder unverständlich ausgedrückt haben sollte, bitte ich auch dieses als einfaches herumgequake zu werten und entsprechend zu überlesen... |
| GrauerWolf | @orca Recht hat der , der zuletzt lacht und ich habe in meinem Leben eine ganze Menge zu lachen!;) Das könnte vielleicht daran liegen, daß ich nicht von morgens bis abends gegen die bösen Mitmenschen, insbesondere Vorgesetzten Amok gelaufen bin und mich in abstruse Weltverbesserungstheorien geflüchtet habe (der sichere Hafen für gescheiterte Existenzen), sondern das Zauberwort hieß: Arbeit! Und ich wäre Dir dankbar, wenn Du hier nicht kotzt, läßt sich immer so schwer vom Bildschirm abwischen. Gracias, Mathias!;) |
| Rücksitzpunk | so, ich habe keine lust, mir euretwegen mehr als nötig arbeit zu machen und die streit-postings rauszutrennen und in "traum und spiegelglas" zu verfrachten... deswegen: [b]wenn einige member weiterhin meinen, in diesem thema ihre persönlichen animositäten pflegen zu müssen, anstatt das dafür vorgesehene forum oder die pn-funktion zu benutzen, ist das thema zu![/b] wenn ihr schon nicht hinbekommt, eure probleme miteinander auf einigermassen vernünftige art zu "besprechen", so nehmt wenigstens rücksicht auf die anderen member und macht nicht deren diskussion kaputt. denn genau das ist hier der fall. und jetzt versucht zum topic zurückzukommen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] [B]Auch sparen kann der Wirtschaft förderlich sein. (Ich sage nicht, daß sparen allein förderlich ist, man beachte das "Auch".)[/B][/QUOTE]Es stellt sich die Frage, ob Sparen das richtige Mittel ist, um eine Wirtschaft, die an mangelndem Warenumsatz krankt, wieder in Bewegung zu bringen. [QUOTE][B]Und warum tut die Politik was dafür, daß beispielsweise die Rentner nicht mehr sondern weniger ausgeben können? Weil die Staatsausgaben zu hoch sind, richtig. Wie könnte man die Staatsausgaben senken? Richtig, indem man die Arbeitslosigkeit senkt, wodurch weniger Arbeitslosengeld / Sozialhilfe gezahlt... aber das schrieb ich ja bereits.[/B][/QUOTE]Die Arbeitslosigkeit senkt man aber bestimmt nicht dadurch, daß man die Kaufkraft der Massen immer weiter verringert, wodurch immer weniger Waren gekauft werden, wodurch immer mehr Betriebe nichts mehr verkaufen können und Arbeitskräfte entlassen müssen, wodurch es noch mehr Arbeitslose gibt - also noch weniger Leute, die etwas kaufen können ... und so weiter und so fort. Wäre es da nicht sinnvoll, sich einmal näher mit Alternativen und Konzepten zu befassen, die in wirtschaftlich ähnlichen Situationen (Weltwirtschaftskrise um 1930) versucht wurden und durchaus erfolgreich waren, bevor sie mehr oder weniger gewaltsam beendet wurden? Eins davon ist das von xxxzinixxx andernorts angeführte "Wörgl-Projekt". Bei der Bewertung solcher Projekte sollte es unerheblich sein, ob sie nun von einem anerkannten Wirtschaftswissenschaftler oder "einer kleinen Krankenschwester" wiederentdeckt wurden. |
| Tiberon | ja, das wörgl-projekt (u.ä.) verdient auf jeden fall beachtung. leider wird sowas imo nicht umsetzbar sein, da die banken dann angst bekommen keine 20% auf kredite zu bekommen. gut, wenn kümmern die pfeffersäcke, doch sind sie halt recht einflussreich. das 'schwundgeld' wurde auch verboten, als es erfolge zeigte, weil so der gesamte kreditsektor wegbrechen würde (bzw. mehr eine verwaltende/administrative, denn eine lukrative aufgabe wäre) aber es würde mich wirklich interessieren, was wirkliche wirtschaftsexperten dazu sagen. |
| GrauerWolf | Jungs, irgendwo habt Ihr ein strukturelles Denkproblem. 500 Euro an denjenigen, der als erster merkt, woran es hapert! |
| Tiberon | dann beglücke uns ahnungslose doch bitte mit deiner weisheit |
| GrauerWolf | Siehst Du wohl, Ihr habt gar keine Lust zum Arbeiten und Geldverdienen, alles soll als Manna vom Himmel fallen. Selberdenken macht klug. |
| Wardog20k | [QUOTE]Jungs, irgendwo habt Ihr ein strukturelles Denkproblem.[/QUOTE] ich vermute mal du meinst weil "Wir" die Schuld den Oberen (edit: dem kapitalistischen System) geben und uns zurücklehnen und sagen "ich bin klein ich kann eh nix machen" |
| GrauerWolf | @War Keine Bange, so einfach mache ich es mir nicht.;) |
| Nnordy | Lieber Wolf, was soll das eigentlich? Du bist doch nicht wirklich der Meinung daß DU derjenige bist der als Einziger die Weisheit mit einem großen Schöpflöffel gefressen hat, oder? Allerdings kommt man bei div. Posts einfach nicht umhin, zu denken, daß Du alle anderen die es auch nur wagen, ohne Wirtschaftswissenschaftsstudium hier irgendwas zu posten, für völlig minderbemittelt hältst. Ich geb zu, daß ich wenig Ahnung habe, aber das heißt nicht, daß meine Denkstrukturen funktionsunfähig wären. Ich würde vorschlagen - und das wäre doch der Kommunikation sehr viel förderlicher - Du kommst von deinem Roß runter, beglückst uns alle mit deiner WEisheit und verläßt dann, im sicheren Wissen, daß Du uns jetzt endlich "aufgeklärt" hast, erhobenen Hauptes den Raum. Wir erinnern uns: In diesem Thread geht es um einen Aufkleber auf Bild-Zeitungs-Niveau, der alle Schuld den armen Bonzen gibt und zur Arbeitsverweigerung aufruft. Könnten wir ev. wieder zum Thema zurückkommen oder sollen wir jetzt der Vorlesung des Wirtschaftswissenschaftenprofessors lauschen? Ich will hier eigentlich niemanden angreifen - aber eine gewisse Überheblichkeit ist deinen Posts nicht abzusprechen, und das nervt mich ganz schön. |
| Soulraptor | [QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i] [B]@ soulraptor: kannst du mir bitte den satz zeigen, der dich zu dieser annahme veranlasst? [/B][/QUOTE] Vielleicht ist es ein bisschen schwer zu verstehen, aber ich versuche es mal zu erklären. Direkt in einem Satz sieht man dass nicht, aber es schwingt im Untergrund mit. [Quote] und die, die denken, sie seien etwas besseres, meinen manchmal tatsächlich, sie hätten von da oben aus auch immer den besseren überblick, dabei verliert man da wohl wie mir scheint auch mal den sinn für realität; [/quote] Da du dich über diese Leute aufregst, die ja nicht wissen wie doof sie sind, entsteht bei mir der Eindruck, dass du gesehen hast, was die anderen nicht sehen. Nämlich ihre Doofheit. Das heißt du bist intelligenter und stehst somit über denen. So ich hoffe dass at geholfen, mich zu verstehen. |
| xxxzinixxx | ich nenne das denn einfach mal "überinterpretation"... |
| Soulraptor | wenn du meinst... |
| Der_Philosoph | [color="royalblue"]Ach ja, bitte hört mal auf zu streiten Kinder. Wisst ihr, das zehrt ziemlich an den Nerven. Ich weis ja auch, dass ihr alle eure kleinen Probleme habt, ja, die Schuld auf Andere schieben und Finger zeigen macht Spaß und ist einfach, ich verstehe euch vollkommen! Aber überlegt euch mal, ob ihr so wirklich weiterkommt. Freundliche Grüße Der_Philosoph PS: Zum Thema: Wenn ich das Lese, denke ich nur: *OMG*, wie unreflektiert und dumm! Ich kann nur sagen, dass diese "Aussage" ein sauberes Eigentor ist und mal wieder typisch für unsere wunderbar intellektuelle Gesellschaft. ;) [/color] |
| Soulraptor | [quote] Ach ja, bitte hört mal auf zu streiten Kinder. Wisst ihr, das zehrt ziemlich an den Nerven. Ich weis ja auch, dass ihr alle eure kleinen Probleme habt, ja, die Schuld auf Andere schieben und Finger zeigen macht Spaß und ist einfach, ich verstehe euch vollkommen! Aber überlegt euch mal, ob ihr so wirklich weiterkommt. [/qote] Natürlich kommen wir so im Thema nicht weiter, aber ich wollte ebend bestimmte ansichten klarstellen, wenn sie nicht gesehen werden, oder sie für zini nicht existieren dann akzeptiewre ich dass. Sonst hätte ich bestimmt was anderes geschrieben. |
| Nnordy | @Philosoph: Wundert mich, daß jemand wie Du, der sich die Philosophie auf die Fahnen bzw. in den Nick geschrieben hat tatsächlich der Meinung ist daß dieser Spruch wörtlich zu nehmen ist. Also ehrlich, Leutz, es ist doch offensichtlich, daß es sich hierbei um SATIRE handelt (Def. Satire: Das Wort „Satire“ stammt von lat. „satura“ im Sinne von Füllsel, Allerlei, bunte Schüssel und ist als Bezeichnung volkstümlicher szenischer Spiele bezeugt. Schon früh werden auch Beziehungen zu den Satyrn (Fabelwesen aus der griech. Mythologie im Gefolge des Dionysos) und zum Satyrspiel hergestellt. Darüber hinaus wird das Wort auch mit Saturn, den Saturnalien in Verbindung gebracht. „In Literatur, Publizistik, bildender und darstellender Kunst eine Form, mit Mitteln des Komischen als negativ empfundene gesellschaftliche und politische Zustände und Konventionen sowie individuelle Handlungen und Vorstellungen aggressiv-ironisch zu übertreiben, um ihre Unzulänglichkeit, Verwerflichkeit und/oder Strafwürdigkeit zu verdeutlichen. Im Gegensatz zum Humor [...] trachtet die Satire aus einem moralischen Anspruch heraus nach der Beseitigung des als gesellschaftsschädlich Erkannten, indem sie es der Lächerlichkeit preisgibt in der Hoffnung, daß diese moralisch töte. [...) Um dieses Ziel zu erreichen [...] bedient sich die Satire seit eh und je vielfältiger literarischer und künstlerischer Formen...“) Des weiteren, lieber Philosoph, geht es in der Welt nicht ohne Schuldzuweisungen ab, denn es ist nun mal so, daß wir alle von demokratisch gewählten Vertretern "vertreten" werden, d.h. also unser Schicksal nur bedingt in die eigenen Hände nehmen dürfen. Und wenn man den Eindruck hat, daß man da ver*** wird, ist es völlig legitim, solche Mißstände anzuprangern. Auch wenn man kein Philosoph, Wirtschaftswissenschaftler oder Börsenmakler ist. |
| Der_Philosoph | [color="royalblue"] Lieber Nnordy: Ich weis ja nicht, was du unter Ironie und Sarkasmus verstehst, aber wenn du dich auf das Thema bzw. den Einleitungssatz beziehst, da kann ich nirgends Ironie erkennen. Leider.;) Nein, ich mag ja Ironie etc. und mir ist es ehrlich gesagt total egal, was irgendwelche Leute daher[b]reden[/b], solange sie mich nicht damit nerven! Deine tolle Definition bringt uns da leider auch nicht weiter...und zur Streit-Diskussion (falls du diese gemeint haben solltest): Ich denke, dass es einfach unnütz ist und das bestätigt mir ja sogar Soulraptor, hm, dann frage ich mich, warum verliert ihr überhaupt noch ein Wort darüber und hört einfach auf, anstatt euch rechtfertigen zu wollen?:) Hey, ich finde auch, dass jeder seine Meinung "klarstellen" muss, aber hat das nicht jeder getan?! Ihr wollt euch doch nur gegenseitig bei den Anderen einmischen und ihnen sagen, was sie zu tun und zu lassen und zu glauben haben! (Jaaa, ich tue das auch gerade! Ich weis.:D) Na gut, ich denke mal, Schuldzuweisungen [b]bringen nichts[/b]. Denn: Was ändern sie? Nichts. Deswegen machst du es, lieber Nnordy das nächste Mal einfach so, dass du diese tollen "Vertreter" das nächste Mal entweder nicht mehr wählst, oder auswanderst, oder (das Sinnvollste): Mal lieber etwas (das was dir in deiner Umgebung möglich ist und nötig wäre) in die Hand nimmst und einfach die Welt ein Stück verbesserst bzw. besser zurücklässt! Das reicht schon.:) Und wenn die ganzen "Vertreter" sowieso alle so ***** sind und einen hinters Licht führen, ja da frage ich mich: "Meine Damen und Herren, wieso lassen wir uns so etwasw überhaupt noch gefallen?!?!?!" Hm, ich weis, wir müssten selbst Verantwortung übernehmen, uns anstrengen und gegen den Strom schwimmen. Das macht aber keinen Spaß, weil da ja noch so viele sind, die Angstvoll mit dem Strom schwimmen und als redliche Bürger einem gleich das Leben schwer machen, weil man versucht es sich und ihnen leichter zu machen...aber so ist unsere verrückte Welt...[/color] |
| Nnordy | Starker Tobak den Du da abläßt, ich befürchte allerdings, wir reden völlig aneinander vorbei. - Im übrigen bin ich ein weibliches Wesen - nur wegen deiner Anrede "lieber", also bitte das nächste Mal beachten. Was ich unter Ironie und Sarkasmus verstehe ist eine Sache, ich habe aber, glaube ich, sehr deutlich gemacht daß es für mich ein satirischer Text ist und dafür auch eine wissenschaftlich anerkannte und fundierte Definition geliefert. Wenn Dir diese nicht einleuchtet, dann kann ich dem aucn nix hinzufügen, wodurch sich das ändern würde, schätze ich mal. Wo ich mich auf den "Streit" bezogen haben soll, den Du kritisiert hast, ist mir nicht bewußt... Außer, daß ich es nicht so super finde, daß Du anderen die Auseinandersetzung absprechen willst, die nun mal normal sind, wenn Leute mit unterschiedlichen Meinungen aufeinander treffen. Man könnte es auch ausdiskutieren nennen, je nachdem auf welchem Level sich das Ganze dann bewegt. Schuldzuweisungen bringen eine ganze Menge. Sie beruhigen zum einen das eigene Gewissen. Zum anderen helfen sie auch manchmal dabei, Mißstände klarer zu erkennen sowie möglicherweise Ansatzpunkte, wo man was verbessern kann. Deinen Angriff auf mich kannst Du bitte beim nächsten Mal unterlassen. Da Du mich nicht kennst hast Du keine Ahnung wie und ob ich mich privat und in meinem Umfeld engagiere, und ich kann Dir verraten - das tue ich! Bin im Moment in den Streik und in die Demos eingespannt und gehe für meine Überzeugung auf die Straße. Das ist nicht viel, aber besser als zu Hause sitzen und nix tun. Und am Bsp. Hessen sieht mans ja: Also ICH habe Koch & Co. nicht gewählt. - Und Auswandern werde ich auf jeden Fall, sobald Koch Kanzler wird. Du hast ja schon eine merkwürdige Auffassung von Überzeugungen und ihren Konsequenzen... Ich meine ich greif Dich ja auch nicht an weil Du Dich Philosoph nennst, uns aber hier keine Philosophie anbietest, die konstruktiv zum Thema beiträgt, sondern Dich eher darauf beschränkst, es anzuprangern, daß sich Leute miteinander auseinandersetzen oder es wagen, Schuldzuweisungen zu machen... Und wieso wir uns das gefallen lassen? Zum einen ist und war Deutschland schon immer ein Land, in dem Obrigkeitshörigkeit an erster Stelle stand. Zum zweiten ist, wie Du angedeutet hast, es nunmal bequemer, zu Hause zu sitzen und nix zu tun als für seine Überzeugung zu kämpfen. Zum dritten - ICH persönlich tue was möglich ist. Auch, wenn es nicht viel ändert. Aber man kann, manchmal auch nur im Kleinen, was bewegen. Und mit dem Strom schwimmen - solche Leute sollten hier eigentlich selten anzutreffen sein. Man kann nicht gleichzeitig gesellschaftliche Normen und Werte ablehnen und dann mitschwimmen... Es mag Leute geben die es können, aber ich denke, viele hier gehören nicht dazu. Ich ganz sicher nicht. Vielleicht liest Du Dir den Eingangspost nochmal genauer durch. Und dann schau mal, ob da nicht vielleicht doch ein satiririscher Ansatz erkennbar ist... |
| demelza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]man bekommt nen neuen Chef der 30% der Abteilung outsourced, weil dann angeblich die Prozesse des Wertschöpfungskettendiagrams besser implementiert werden können. [/B][/QUOTE] ciao tiberon da ich kein bwl oder vwl, wirtschaftswissenschaften oder ähnliches studiert habe und meine fremdwort-kenntnisse zu wünschen übrig lassen, bitte ich dich, mir diesen satz genauer zu erläutern (vielleicht bedeutet er das, was ich vermute, und das ist gewiß nichts gutes) tanti saluti demelza |
| Tiberon | Da auch ich kein bwl oder vwl, wirtschaftswissenschaften oder ähnliches studiert habe, wird das etwas schwierig. Zumal uns (unsere Gruppe war von dem Outsourcing nicht betroffen) das nur mit "aber das muß euch nicht beunruhigen..." erklärt wurde. Letztendlich heisst es, daß man diverse Prozesse (Arbeitsschritte/Vorgehensweisen) von anderen sprich externen Firmen machen läßt, in der Hoffnung, daß die Prozesse, die in der Abteilung geblieben sind besser und billiger als vorher erledigt werden können. Die Mitarbeiter, die diese Arbeiten erledigt haben, oder wie es bei uns so schön genannt wurde, die Prozesse betreut haben, sind dann auch mit 'ihrem Prozess' in die externe Firma gewechselt. Was Wertschöpfungskettendiagramm bedeuten soll weiß der Geier. Auf dem Papier ist es die graphische Darstellung (in Form eines (Ketten-)diagramms) der Prozesse und deren Entwicklung bzw. Interaktion mit anderen Prozessen. Ich hoffe, daß dies zumindest etwas Licht im Dunkel ist ... |
| demelza | nun ja, doch ein wenig schon jetzt. vielen dank auch |