| Vagnard | Ich habe letztens den Text eines Liedes falsch verstanden, und war im Endeffekt sehr froh darüber, denn ich bin dadurch auf etwas gestossen, das mir sehr zu denken gegeben hat! Das Lied das ich meine ist von Thomas D. und heiss "Planet des ewigen Regens". Ich verstand allerdings immer "Planet des ewigen Redens!" Als ich so darüber nachgedacht habe, ist mir wirklich ganz komisch geworden, denn wenn man sich das mal vor Augen führt ist die GANZE Menschheit doch nur eine Versammlung von dummen Labersäcken!!! Wir reden immer nur drum rum und kommen nie auf einen Punkt! Wir erfinden Lügen (auch Notlügen) anstatt einfach ganz klar die Wahrheit zu sagen! Wir sagen sachen, die wir zwar wirklich gerne tun würden, aber niemals wirklich tun! Wir sagen das wir etwas verändern wollen und das viele Menschen Leben ohne auf andere zu achten...aber es gibt so viele Menschen für die man etwas tun könnte und man tut es einfach nicht! Wenn man darüber nachdenkt in wie vielen Situationen einem selbst das passiert, ist das einfach nur eine Schande!!! Ich weiss nicht mehr hinter welchen Sachen ich wirklich noch stehe und bei welchen Sachen ich einfach nur so tue als ob ich für sie eintreten würde! Kann ich da überhaupt noch von mir behaupten ich wäre ein Mensch der viel überlegt und dann nachdem handelt was er sagt, denn vielleicht rede ich mir ja auch nur ein das ich dann wirklich was mache?! |
| Fayve | ja das sehe ich auch öfters so ich finde es schade das wir so oft nur zu unserem eigenen vorteil handeln obwohl daran ja auch die veranlagung schult ist es ist im endefekt immer zu unserem vorteil |
| Vagnard | Auch wenn wir über Dinge reden die eigentlich zu unserem Vorteilwären und die wir machen sollten, passiert es sehr sehr oft, dass wir es trotzdem nicht tun! Das allgemeine ist das Problem wie ich finde |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vagnard [/i] [B]Als ich so darüber nachgedacht habe, ist mir wirklich ganz komisch geworden, denn wenn man sich das mal vor Augen führt ist die GANZE Menschheit doch nur eine Versammlung von dummen Labersäcken!!! Wir reden immer nur drum rum und kommen nie auf einen Punkt! Wir erfinden Lügen (auch Notlügen) anstatt einfach ganz klar die Wahrheit zu sagen! Wir sagen sachen, die wir zwar wirklich gerne tun würden, aber niemals wirklich tun! Wir sagen das wir etwas verändern wollen und das viele Menschen Leben ohne auf andere zu achten...aber es gibt so viele Menschen für die man etwas tun könnte und man tut es einfach nicht! [/B][/QUOTE] Dann versuche ich jetzt mal nicht lange drumrum zu reden und direkt auf den Punkt zu kommen: Verallgemeinerungen sind Schei**e! Worum gehts eigentlich? Darum, [b]das[/b] wir Reden oder [b]was[/b] wir Reden? |
| entropie | Planet des Redens passt ganz gut, allerdings ist es tatsächlich so, dass diese ewige Reden zumindest teilweise doch eine (Gegen-)Reaktion provoziert. [QUOTE]Ich weiss nicht mehr hinter welchen Sachen ich wirklich noch stehe und bei welchen Sachen ich einfach nur so tue als ob ich für sie eintreten würde![/QUOTE] Kein Wunder ... so bleibt einem ja auch nichts anderes übrig, als nur zu Reden, denn zum Handeln braucht man eine innere Überzeugung, solange die fehlt, kann man den Labersäcken nicht entkommen... |
| Montrose | Wer redet, macht in diesem Zeitraum wenigstens keine noch größere Dummheit. :D |
| Allanon | Das ist leider bittere Wahrheit und auch wenn @selian der Meinung ist Verallgemeinerungen seien sch****, so bin ich der Auffassung, daß sich hier jeder angesprochen fühlen muß. Es gibt sicher Menschen, die ihr Leben nur auf Notlügen und drumherum Reden aufbauen und andere, die versuchen es (wenn möglich) zu vermeiden. Aber vor allem in der Arbeitswelt, ist dann doch allzu oft eine diplomatische Audrucksweise angebracht, obwohl man das Wort "Du altes A********" schon auf den Lippen hatte. Das alles gehört zum großen Spiel, daß wir Menschen im Moment noch beibehalten wollen und daß sich seit Jahrtausenden nur im Rahmen des Fortschritts verändert hat, aber nicht im Bereich des Umgangs miteinander und die Art miteinander zu kommunizieren. Die Menschheit hat gelernt sich im Bereich des technologischen Fortschritts weiter zu entwickeln, hängt diesem Entwicklungsstand im soziologischen Bereich leider Jahrhunderte hinterher. Daher haben wir es auch bis heute nicht geschafft, die eigentlichen Probleme der Menschheit zu lösen. Darum liegt es jedem von uns, sich darüber Gedanken zu machen, ob er tatsächlich an jedem neuen Morgen in den Spiegel schauen kann und der Auffassung ist sich treu geblieben zu sein. Dies setzt natürlich eine positive Einstellung gegenüber seiner Umwelt voraus. Für einen Egozentriker ist es sicher ein leichtes sich selbst treu zu bleiben. Erst wenn jeder von uns einsieht, daß sein Verweilen auf dieser Erde einem Geemeinschatfszweck für alle Menschen auf dieser Erde dient und nicht nur sich selbst oder seinem Volk; Erst wenn wir alle lernen, von unserem übertriebenen Stolz abzusehen und uns selbst nicht so wichtig zu nehmen, um uns die Möglichkeit zu geben uns selbst und dem anderen zu verzeihen; Erst dann werden wir den Weg zum Mut der Ehrlichkeit und zum Mut neue Wege zu gehen finden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. P.S.: Ich wollte jetzt nicht vermitteln, daß es richtig sei seinen Chef ein A******** zu nennen, doch wagen es viele nicht diesen überhaupt zu kritisieren, weil man Angst vor den Folgen hat. |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Wer redet, macht in diesem Zeitraum wenigstens keine noch größere Dummheit. :D [/B][/QUOTE] Man kann auch Dinge zerreden und das kann unter Umständen eine große Dummheit sein. |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i] [B]Das ist leider bittere Wahrheit und auch wenn @selian der Meinung ist Verallgemeinerungen seien sch****, so bin ich der Auffassung, daß sich hier jeder angesprochen fühlen muß. [/B][/QUOTE] @Allanon Wieso muß sich da jeder angesprochen fühlen? Ich versteh immer noch nicht was uns der Threadersteller eigentlich sagen will. Und ich fühle mich definitiv nicht angesprochen. Die von mir schon zitierten Sätze haben überhaupt keine Aussagekraft. Alle Menschen labern rum, lügen, träumen und tun sowieso nichts. Aha. Um das gleich vorweg zu nehmen, natürlich gibt es die genannten Verhaltensweisen aber gibt es sonst nichts? Ist jemand der einmal lügt ein Lügner? Jemand der einmal träumt ein Träumer? Wie konnten die Menschen einen doch beachtlichen Wissensstand erreichen, wenn ich das gesagte zugrunde lege? Wie konnten Begriffe wie Moral und Ethik überhaupt formuliert werden nach oben gesagtem? Läuft es nicht letztlich auf die simple und nicht neue Feststellung hinaus das es solche und solche gibt? |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]@Allanon Wieso muß sich da jeder angesprochen fühlen? Ich versteh immer noch nicht was uns der Threadersteller eigentlich sagen will. Und ich fühle mich definitiv nicht angesprochen. Die von mir schon zitierten Sätze haben überhaupt keine Aussagekraft. Alle Menschen labern rum, lügen, träumen und tun sowieso nichts. Aha. Um das gleich vorweg zu nehmen, natürlich gibt es die genannten Verhaltensweisen aber gibt es sonst nichts? Ist jemand der einmal lügt ein Lügner? Jemand der einmal träumt ein Träumer? Wie konnten die Menschen einen doch beachtlichen Wissensstand erreichen, wenn ich das gesagte zugrunde lege? Wie konnten Begriffe wie Moral und Ethik überhaupt formuliert werden nach oben gesagtem? Läuft es nicht letztlich auf die simple und nicht neue Feststellung hinaus das es solche und solche gibt? [/B][/QUOTE] Nein, läuft es nicht, da es nicht festzustellen gilt, ob es solche und solche gibt, sondern ob wir nicht alle an diesem traurigen Spiel teilhaben. Egal ob mehr oder weniger. Das wir inzwischen Wissen, wie man Moral und Ethik definiert, heißt nicht, das wir auch danach leben. Und eines muß wohl klar sein, solange 800-900 Millionen Menschen auf diesem gemeinsamen Planeten hungern, solange wie auf unserem gemeinsamen Planeten die Umwelt und ihre Lebewesen vom Menschen zerstört und getötet werden, solange brauchen wir nicht davon reden nach den Grundsätzen unserer Moral und Ethik vorbildlich zu leben. Denn jedem sollten diese Umstände ein furchtbarer Gedanke sein und jeder von uns würde gerne aktiv daran etwas ändern, doch tun wir es tatsächlich? Ich möchte mich nicht ausnehmen und behaupte einfach, daß wir alle mehr tun könnten, als das was wir tun für eine bessere Welt. Natürlich bedeutet dies nicht, daß wir alle Lügner sind, es bedeutet nur (und ich glaube, das wollte der Threadersteller herausfinden), daß wir uns mehr darüber bewußt sind, ob wir tatsächlich die Dinge Tun und die Dinge sagen, die uns am Herzen liegen und von denen wir überzeugt sind. Ein Traum bleibt dabei immer ein Traum, doch könnte dieser nicht Realität werden, hätte man den Mut dazu auch gegen den Strom zu schwimmen?! @Vagnard verbessere mich bitte, wenn du etwas anderes bezwecken wolltest |
| Orla | ... um hier mal spontan meinen senf dazuzugeben... mir fällt - seit ich an der uni bin - extrem auf, wie viele leute es gibt, die viel reden, aber dabei wenig sagen. ich sitze in tutorien, vorlesungen, seminaren und höre mir dieses pseudo-intellektuelle geblubber an... meistens artet das ganze in einen wettbewerb aus, den man ungefähr so betiteln könnte: "wie schaffe ich es, möglichst viele fremdwörter in einen satz zu packen und mich so komplex auszudrücken, dass mich kein mensch mehr versteht"... ist etwas, das mir absolut auf den keks geht, leute, die dinge nicht auf den punkt bringen können, oder meinungs-wiederkäuer (<- eine ganz gemeine spezie) sind. außerdem fällt mir dabei auch immer wieder auf, wie schnell und unkritisch leute populäre meinungen wiedergeben, die sie in fernsehen, radio oder zeitung aufgeschnappt haben. so, genug rumgenörgelt! orla |
| Der_Philosoph | [color="royalblue"]Ich glaube ihr habt alle Vagnard etwas falsch verstanden. Ihr seht, er meldet sich auch nicht mehr zu Wort. Nun @Allanon: Ich beglückwünsche dich, dann gib dein Bestes, lass den Thread ruhen und geh raus in die Welt und tu etwas! Und zwar, indem du aufstehst, und den Nächsten, dem du in die Augen siehst, anlächelst und im Glück wünschst!:) Ich glaube im Übrigen weder, dass hier Moral eine Rolle spielt - wobei diese sowieso irrelevant und schizophren ist - noch ob wir hier sind, um dieses "traurige Spiel" zu spielen, noch ob es solche und solche gibt. Es gibt solche und solche. Wenn man meint, es gibt sie. Man sollte einfach aufhören damit. Handeln. Und "traurig" finde ich dieses Spiel keineswegs, nur hält sich ja keiner an die Regeln, die nötig wären, damit er gewinnt. Jeder denkt, er muss versuchen zu schummeln. Wir dürfen schummeln, nur sollen wir am Ende feststellen, dass wir nur dann alle (gemeinsam) gewinnen können, wenn jeder sein Bestes gibt, ehrlich zu sich und Anderen ist und sich treu bleibt! Wenn jeder in Richtung Ziel strebt und dabei nicht daran denkt, vor dem Ersten da zu sein, oder in prunkvolleren Kleidern und mit vielen Freunden sein hohes Ziel zu erreichen, dann würde das auch funktionieren. Wobei ja eigentlich klar sein sollte, dass Reichtum nur von innen kommen kann. Aber [B]DAS[/B] haben ja die vielen Mitspieler nicht verstanden... @Orla: *grins* Ich muss dir zustimmen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?;) ^_^[/color] |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i] [B]Nein, läuft es nicht, da es nicht festzustellen gilt, ob es solche und solche gibt, sondern ob wir nicht alle an diesem traurigen Spiel teilhaben. Egal ob mehr oder weniger.[/quote][/b] An diesem traurigen Spiel? Wer legt denn die Regeln fest und wer legt fest ab wann es traurig wird? Letztlich liegt es alles im Auge des Betrachters. Hier werden jetzt die negativen Dinge betrachtet, das Menschen lügen und labern aber trotzdem nichts tun. Das ganze ist dann ein trauriges Spiel. Dreh das doch um. Es gibt Menschen, mit denen kann man vernünftig Reden ohne sich im Kreis zu drehen, sie sind ehrlich und packen an wenn es drauf ankommt, die Welt ist einfach wunderbar. [quote][b]Das wir inzwischen Wissen, wie man Moral und Ethik definiert, heißt nicht, das wir auch danach leben.[/b][/quote] Wir wissen nicht nur wie man Moral und Ethik definiert, wir haben sie erfunden und das alleine ist schon ein kleines Wunder. Du kannst deine Handlungen deinen moralischen Vorstellungen unterwerfen (oft klappt nichtmal das!?) aber kannst du auch deine Gedanken deiner Moral unterwerfen? Wenn sich nun die Gedanken der eigenen Moralvorstellung entziehen, muß sowas trotzdem ausgesprochen werden? [quote][b]Und eines muß wohl klar sein, solange 800-900 Millionen Menschen auf diesem gemeinsamen Planeten hungern, solange wie auf unserem gemeinsamen Planeten die Umwelt und ihre Lebewesen vom Menschen zerstört und getötet werden, solange brauchen wir nicht davon reden nach den Grundsätzen unserer Moral und Ethik vorbildlich zu leben. Denn jedem sollten diese Umstände ein furchtbarer Gedanke sein und jeder von uns würde gerne aktiv daran etwas ändern, doch tun wir es tatsächlich? Ich möchte mich nicht ausnehmen und behaupte einfach, daß wir alle mehr tun könnten, als das was wir tun für eine bessere Welt. [/b][/quote] Die Frage ist, sind die Menschen so schlecht oder die Ansprüche so hoch? Laß uns doch alle Moral über den Haufen werfen. Scheiß auf Ethik. Dann wollen wir doch mal sehen ob wir dieses traurige Spiel nicht zum besseren drehen können, wenn wir schon die Menschen nicht "verbessern" können, senken wir halt die Ansprüche. Nehmen wir es einfach als Normal hin das jemand lügt und rumschwafelt. Nein, das ist nicht wirklich das was ich mir vorstelle. Ich versuche nur zu erklären das wir letztlich die Regeln selber bestimmen. Niemand kann aber gültige Regeln für alle fordern. Das siehst du an den moralischen Grundsätzen die auch jeder anders auffaßt. [quote][b]Natürlich bedeutet dies nicht, daß wir alle Lügner sind, es bedeutet nur (und ich glaube, das wollte der Threadersteller herausfinden), daß wir uns mehr darüber bewußt sind, ob wir tatsächlich die Dinge Tun und die Dinge sagen, die uns am Herzen liegen und von denen wir überzeugt sind. Ein Traum bleibt dabei immer ein Traum, doch könnte dieser nicht Realität werden, hätte man den Mut dazu auch gegen den Strom zu schwimmen?! [/B][/QUOTE] Jeder muß schauen das er mit seinem leben klar kommt. Wenn jemand sich wohler fühlt, indem er mit dem Strom schwimmt, dann muß er das tun. Wie ich schon sagte, niemand kann allgemeingültige Regeln aufstellen. Was für den einen Mut ist, ist für einen anderen Dummheit, wer hat Recht? Geht es denn darum möglichst die Dinge zu tun, von denen man selber überzeugt ist? Warum? Die Überzeugung könnte auch die sein, das man doch nichts ändern kann, dann dreht man sich im Kreis. |
| Vagnard | Ich habe die Frage/Aussage am Anfang extra etwas offen gelassen, da ich nicht denke das man dies auf einen Punkt konzentrieren kann und es klarer formulieren kann. Allanon hat mich da aber glaube ich am besten verstanden, bzw. hat es genauso ausgedrückt wie ich es mir gedacht habe, denn Bedenkt man mal all das Leid das auf dieser unserer Erde tagtäglich passiert und hört dannach Leute von Verbesserungen und "Neuerungen" reden (man höre sich doch nur mal unsere Politiker an, die eine extremes Beispiel bieten) , achtet aber darauf was sich wirklich verändert, dann könnte man meinen, dass niemals irgend etwas gesagt wurde, da sich einfach nichts verändert! Niemand kann sich dabei ausnehemen, denn wir raspeln doch alle irgendwo in irgendwelchen Lebenslagen Süßholz ohne Ende! Auch wenn es bei manchen Menschen weniger Ausgeprägt ist, selbst diese können nicht von sich behaupten das es nicht irgendetwas an ihnen selbst gibt das sie unheimlich stört und das sie gerne ändern wollen und es sich auch ewig vornehmen, aber es einfach NICHT tun (Ausgenommen natürlich besagte Egozentriker)! @Selian: ich hoffe ich habe es ein bisschen klarer da(r)legen können, aber ich kanne es einfach nicht in Worte fassen, und das ist auch der Grund warum ich mal andere Meinungen hören wollte nur um zu sehen, ob ich nicht vielleicht auch absolut auf dem Holzweg bin. |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vagnard [/i] [B]Allanon hat mich da aber glaube ich am besten verstanden, bzw. hat es genauso ausgedrückt wie ich es mir gedacht habe, denn Bedenkt man mal all das Leid das auf dieser unserer Erde tagtäglich passiert und hört dannach Leute von Verbesserungen und "Neuerungen" reden (man höre sich doch nur mal unsere Politiker an, die eine extremes Beispiel bieten) , achtet aber darauf was sich wirklich verändert, dann könnte man meinen, dass niemals irgend etwas gesagt wurde, da sich einfach nichts verändert![/b][/quote] Schau dir die vergangenen 2000 an. Hat sich da etwa nichts verändert? Sowohl wissenschaftlich, wie wirtschaftlich und auch politisch? Nicht jeden Tag wird die Welt auf den Kopf gestellt, das ist klar. Aber wenn man sich das ganze betrachtet verändert sich laufend etwas. Die Welt ist im Wandel, nicht nur Mittelerde. Manchmal ändert sich etwas zum guten, manchmal zum schlechten. Schau dir nurmal das letzte Jahrhundert an. Da gab es 2 Weltkriege, Vietnam, ein geschlagenes deutsches Reich, ein geteiltes Deutschland, ein vereintes Deutschland, die EU. Irgendwie ist es wohl so, das man die Veränderungen nicht richtig wahrnimmt, weil sie teilweise langsam und über Jahre vonstatten gehen aber wenn du immer einige Jahre zurückblickst, erkennst du was sich alles verändert hat. Wenn du in 5 Jahren auf heute zurückschaust wirst du erst verstehen was sich alles verändert hat. Genauso verhält es sich manchmal bei jedem einzelnen, nicht jeden Tag ändert sich das Leben von Grund auf, aber manchmal ein kleines bisschen, was man kaum wahr nimmt. Wenn man die letzten Jahre dann mal zurückdenkt, gibt es einiges was sich fast unbemerkt verändert hat. |
| Tooltime | Ich (ge)rede nicht mehr. Macht ziemlich einsam. Nein, nicht unbedingt deswegen, weil man sagt, was man denkt (dieses kann man auch so freundlich ausdrücken, daß es keine Beleidigung darstellt, sondern als "konstruktive" Kritik angenommen wird), sondern daß man den üblichen "Smalltalk" (und sei es auch der universitäre, in dem man sich mit Fremdworten totschmeißt. Und möglichst viele Worte benutzt, um nichts zu sagen) nicht viel abgewinnen kann. Sinnlos. Zeitverschwendung. Die Umgebung redet, ich höre ihnen zu, denke darüber nach..... teile ihnen meine Einschätzung der Dinge mit ....... egal...... Hauptsache der Wortschwall fließt und ertränkt alles. Die "Talkshowiesierung" der Gesellschaft...... Und von "handeln" wagen wir nicht einmal mehr zu "reden"...... Nachsatz: Moral kann man nicht predigen. Höchstens vorleben. |
| grünerStein | tac h auch! "Planet des (ewigen) Redens" ist ja schon sehr verallgemeinert. Meiner Meinung nach zu pauschal. Um es mehr zu abstrahieren könnte man vom "Planeten der Kommunikation" sprechen, was ja eigentlich nichts negatives beinhaltet(an dieser Stelle will ich euch ein persönliches Motto kundtun:" Kommunikation ist Alles"). Problematisch wird es dann allerdings bei der qualitativen Bewertung des Ganzen.Es wird nicht nur gelogen und geschwafelt (was ja schon schlimm genug ist; denke, wir sind da einer Meinung) , richtig schlimm wird es erst, wenn man sich froh redet, seine eigene Realität zurechtredet, wie es einem gerade passt... |