| Armageddon | hier der Link zum Bericht über die Studie in "Bild der Wissenschaft": [url]http://www.wissenschaft.de/wissen/news/232736.html[/url] [url]http://www.wissenschaft.de/wissen/news/232736.html[/url] Um es vorweg zu nehmen - zunächst habe ich bei dieser Überschrift natürlich an Goths denken müssen - es geht darin generell um die Verbindung abstrakter Begriffe mit konkreten Bildern am Beispiel schwarz und weiß. :) Immerhin wurde festgestellt: "Die Verbindung von Hellem mit positiven Gefühlen und Dunklem mit negativen gibt es in vielen Kulturen. Diese Assoziation abstrakter Emotionen mit konkreten Eigenschaften könnte ein grundsätzliches menschliches Denkprinzip widerspiegeln, vermuten amerikanische Psychologen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Psychological Science (November-Ausgabe). Jesus als das helle "Licht der Welt", der Teufel als "Prinz der Dunkelheit" – Bilder wie dieses sind nicht nur in westlichen Kulturen weit verbreitet. Auch in buddhistischen Schriften, der Hindu-Mythologie und im Koran wird das Gute mit weißen, hellen Bildern beschrieben und das Böse in dunklen Farben dargestellt. |
| Montrose | Wäre interessant zu erfahren, wie der Hintergrund der Schrift gestaltet war. Wie dem auch sei, daß solche Verbindungen [b]erlernt[/b] werden, glaube ich auch. Allerdings ist das kultur- und vielleicht sogar situationsabhängig. Ein Rendevouz in grellem Neonlicht erscheint mir zum Beispiel weniger "positiv" als in dunklem Kerzenschatten. |
| Thanatos | In Japan ist Weiß die Farbe des Todes und der Trauer, Schwarz die der Freude. |
| LaChatte | Tag und Nacht spielen da sicher einen bedeutenden Einfluss - vor Erfindung von moderner STrassenbeleuchtung war die Nacht eindeutig gefährlicher und beunruhigender als der Tag - das hat uns bestimmt enorm geprägt. |
| Lord Armand | Super Thanatos, das wollt ich auch gerade ansprechen, aber da warst du wohl schneller :D |
| Scheol | nun, Nachts ist's schwarz und man kann nicht's mehr richtig überblicken. Also laufen sie durch das Unbekannte...unbekanntes machte Menschen schon immer angst. Angst ist ja was schlechtes *zwinker* und deshalb ist schwarz auch schlecht. Aber ich glaube ich stehe nicht alleine da wenn ich behaupte das die Farbe (ich weiß das es keine Farbe ist) das Gefühl von Geborgenheit und Wärme gibt. In der Nacht kurrieren wir Krankheiten aus, im Mutterleib ist es dusterl und nirgendswo ist das Ungeborene geschützter als dort. Es gibt ja auch Gegenargumente. Ich fühle mich in schwarz wohl und bin wohl kaum ein böser Mensch....oder etwa doch? mwuaaaaaahahaha :D |
| Kaija | diese studie ist totaler blösinn wenn ihr mich fragt! z.b. dunkel braun ist auch eine dunkle frabe ,da müssten die bösewichte genau so dunkelbraun tragen,da ja praktisch alle dunklen farben negativ sind und so auch dunkel braun oder dunkel blau,dunkel grün... ausserdem nur weil mal einer gesagt hat das schwarz negativ und weiß positiv ist muss das noch lange nicht stimmen. :D |
| Wardog20k | Trägt die GSG9 nicht auch schwarz? Also GSG9 = bösewichte ? |
| Hirogen | wie schauts mit zorro aus oder dem schwarzen ritter, sind die dann ausderreihegegendenstromtänzer? schornsteinfeger bringen glück... und die mafiosi tragen gern nadelstreifen ... real madrid hat schwarze trikots, also bis jetzt find ich sie noch nicht böse, immerhin haben sie gegen die bayern damit noch nicht gespielt/gewonnen... schiedsrichter waren wohl früher alle bösewichte, egal wie parteiisch sie waren, heute tragen sie ja oft bunt... bei akte x gibts eine folge von so einem übernatürlichen teufelswesen, das sich von seinen firmenmitarbeitern ernährt hat und das nur manche sehen konnten... da hieß es dann "es versteckt sich im licht" übrigens ne sehr gute folge.... also pauschalisieren lässt sich das irgendwie nicht... mfG Hirohito |
| Vlad Mortem | Bösewichte tragen schwarz ? Also Pfarrer, Mönche, Schornsteinfeger und ich auch? Blödsinn, sorry. |
| Ianus | naja, so wirds zumindest in den medien rübergebracht. aber stimmt schon, dass mit schwarz eher was negatives als was positives verbunden wird. sonst würde ich ja auf dr strasse nicht mit "weiche von mir, dämon" angesprochen werden. ob das jetzt nur in deutschland so ist oder überall, das böse trägt schwarz (zumindest recht häufig). aber nicht alles, was schwarz ist, ist böse. george w bush ist ein mensch, aber nicht jeder mensch ist wie george w bush. und zu farbe dunkel braun: da gibt es schon "ein paar" bösewichte in braun, und gerade uns sollten sie geläufig sein. ach ja, die "elite-staffel" trug auch schwarz. aber klischees gibts überall... oder ausnahmen, je nach standpunkt traurig aber wahr. euer ianus |
| Hirogen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ianus [/i] [B]..."weiche von mir, dämon" ... [/B][/QUOTE] *lölchen* das hätte ich gesagt haben können :-) mfG Hirohito |
| Allanon | Meiner Meinung nach ist es völlig egal, ob etwas oder jemand schwarz ist/schwarz trägt. Denn ist es nicht die Verbindung der drei Punkte Farbe, Gegenstand(Person) und Erfahrungswert(Erziehung) die uns zu einer emotionalen Bewertung führt? Demnach kann je nach Situation mal die eine wie die andere Farbe, für uns positiv, wie auch negativ sein. |
| Ianus | hat aber auch nen vorteil: nur leute, die von vorne herein tollerant sind und hinter fassaden schauen können sprechen einen freundlich an. @ hirogen: *g* naja, es gibt aber auch schwarze helden. seien es helden wie arnie, die lustigen grashüpfer aus matrix, blade, ... da wird dann die farbe schwarz plötzlich "cool". und jeder braucht plötzlich lange schwarze ledermäntel (und jetzt gibts die kaum noch weil´s wieder "out" ist *grummel*). naja, warte ja noch auf die strahlend weißen bösewichte, die auf ihrem weißen schlachtross in einer gleißenden rüstung elend und tod über die länder bringen (im fernsehn). euer ianus |
| Vlad Mortem | also für mich war es ein großer Schritt nach vorne, als ich für mich gelernt habe, daß "schwarz" weder "düster" noch "dunkel" meint. Schwarz ist einfach das, was mir Kraft und Energie gibt. Und bunt tut mir in den Augen weh. |
| Ianus | kommt auf die farbkombination an... oder auf die farbe selbst |
| Vlad Mortem | o.k. - im richtigen Kontext ist weiß auch o.k. Und Purpurtöne und manche Blautöne. Aber eigentlich ist schwarz meine Farbe. |
| Chimonas | Was wurde in dieser Studie eigendlich und wie "wissentschaftlich" untersucht? Vielleicht: Wie "trefflich" doch Vorurteile sind? Oder doch eher: Wie ich durch [B]eigene[/B] Vorurteile Daten zu Dienern derselben mache? Gruss Chimonas |
| Vlad Mortem | oder es wurden einfach Klischees fortgeschleppt ? |
| Kaija | müssten nicht alle menschen die jemals in ihrem leben mal ganz schwarz gekleidet waren bösewichte sein?! und was ist mit taxido mask(oder so) von sailer monn? der müsste auch böse sein. |
| Ianus | naja, nicht jeder, der schwarz ist, ist böse. und nicht jeder, der böse ist, trägt schwarz. ich denke mal, jede weiß das. trotzdem wird es gerne gesehen. warum auch nicht? filme werden für die masse gemacht. und die masse muss begeistert werden. genauso wie in einer demokratie, aber das ist ein anderes thema. interessant ist aber mal zu hören, welche bösewichte weiß tragen. der kerl aus james bond mit der weißen katze auf dem schoß, trägt der nicht auch weiß? |
| Montrose | @Chimonas. [QUOTE]Was wurde in dieser Studie eigendlich und wie "wissentschaftlich" untersucht?[/QUOTE] Die Original-Studie wird erst im neuen Jahr publiziert. Bei solchen Tests, bei denen es um Geschwindigkeit geht, werden "feste Verdrahtungen" des Denkens und nicht etwa willentlich gesteuerte Aussagen erfaßt. Gerade bei der Auswertung der Zeit - Veränderungen im Millisekundenbereich - können die Probanden selbst gar nicht wahrnehmen, was sie eigentlich tun. Deshalb ist das schon eine elegante Methode, die wenig anfällig ist für Antworten, die nur der Erwartung folgen. Folgende Anfragen: 1. Inwiefern waren "gute" und "böse" Wörter vergleichbar. Wenn sich die Wörter in Verwendungshäufigkeit oder emotionalem Gehalt unterschieden, kommt da ein Störfaktor rein. 2. Wie waren denn die Hintergundfarben. Die weiße Schrift mußte ja auf einem dunkleren Hintergrund dargestellt werden, denn sonst hätte man sie ja gar nicht lesen können. Und die schwarze Schrift war wahrscheinlich auf einem hellem Hintergrund. Da kommen drei mögliche Störfaktoren rein: a) die Eindeutigkeit der Ergebnisse könnte reduziert sein, wenn für verschiedene Schriftfarben verschiedene Hintergründe ausgewählt wurden. b) helle Schrift auf dunklem Hintergrund widerspricht dem, was man im Alltag geübt ist: dort ist nämlich fast immer schwarze Schrift auf hellem Hintergrund. c) könnte nicht die viel größere Hintergrund- als Schriftfläche ebenfalls das Ergebnis beeinflußt haben? 3. Ein besonders kritischer Punkt ist die Auswahl der Probanden. Wenn das alles weiße Amerikaner waren, die womöglich aus einer traditionellen Umgebung mit Bezügen zum KuKlux-Clan stammten, dann ist klar, daß Schwarz=böse ist. Ich bin mir sicher, daß derselbe Effekt bei schwarzen Menschen nicht auftritt. Und auch in Europa oder Asien dürfte sich die Studie nur schwer oder gar nicht replizieren lassen. Die Studie deckt möglicherweise bei Amerikanern vorhandenen Rassismus auf. |
| Vlad Mortem | in den alten Karl-May-Western ist es jedenfalls klar: Die guten tragen hell und haben weiße Pferde. Die bösen tragen schwarz und reiten schwarze Pferde. Wenn es doch nur so einfach wäre... Allein die Politik - welche Partei ist denn wohl schwarz ? |
| Chimonas | @ Montrose Rassismus...Nicht voellig auszuschliessen. Vielleicht aber auch viel Grundlegender und einfacher: Das "Schwarz-Weiss"-Denken (nur?) eines Amis. Diese grobe Unterteilung in "Gut-Boese"-Denken waere dann wohl an eine sehr grundlegende Seite der Menschheit. Vielleicht um den Koeper ersteinmal in Alarmzustand zu versetzen, wenn etwas "Boese"-Aussehendes naht (Gefahr!). Dass man das aber nicht ueberwinden kann, kann ich nicht glauben. Das manche es nicht ueberwinden WOLLEN schon eher. Gruss Chimonas |
| Vlad Mortem | daß sich in die Überlegungen "schwarz-weiß" = "böse-gut" Rassismus mischt, ist m.E. nicht von der Hand zu weisen. Die Frage ist nur, ob zuerst die Angst vor dem Dunklen war oder der Rassismus. |
| Vlad Mortem | wobei allgemein anerkannt ist, daß das "kleine Schwarze" nahezu unabhängig vom Preis immer gut aussieht. Ist irgendwie schizophren die ganze Logik. :) |
| Vlad Mortem | [QUOTE] @vlad mortem: ... und wie ist Ihre persönliche Meinung dazu? [/B][/QUOTE] na ja - in der Regel stimme ich zu. Was soll ich wohl auch mögen, wenn nicht schwarz ? |
| Ianus | soll schwarz doch für die bösen stehen, die sind wenigstens realitätsnah und meistens sowieso viel interessanter als die kerle in weiß. nur so nebenbei euer ianus |
| Chimonas | Aha! Schwarz macht den Menschen interessant...Deshalb laufen so viel in der Farbe rum... Macht die Farbe den Menschen oder der Mensch die Farbe? Gruss Chimonas |
| Vlad Mortem | na ja - warum gehen dann Nonnen in schwarz und Bräute in weiß ? Soweit ich sehe, ist weiß und bunt die Farbe der sexuell aktiven Frau gewesen und später wird es dann immer schwärzer. So war es zumindest hier auf den Dörfern Sitte. Kann man gut im Freilichtmuseum im Hessenpark studieren. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. |
| Carndael | Schwarz stand und steht, so "eingesetzt" für eine Abgrenzung, z.B. auch gegenüber dem Kult um die Keuschheit, dem Reinen, Unbefleckten, dem Christlich-Göttlichen. Als deren Gegenteil wird das Triebhafte, Satanistische, Ausschweifende, Unmoralische betrachtet. Insofern also auch nur konsequent, die Farbe schwarz als Symbol dafür zu verwenden (hat nun aber mit der gothic Szene erstmal nichts zu tun, glaube ich). |
| Vlad Mortem | schon... Aber schwarz bzw. dunkel hat auch mit menschlichen Urängsten zu tun. Da spielt das Unterbewußte sehr deutlich rein. |
| Zafira | Das fängt doch schon in der Kindheit an. Da werdem einem Geschichten erzählt und unsere Psyche geprägt. So ganz unterbewusst, aber mit erstaunlichem Ausmaß. Da ist die Prinzessin immer blond und gut und die dunkelhaarigen sind immer böse. Pädagogisch gesehen nicht sehr wertvoll. Schon eine Unterart von Rassismus? Grüßle die Zafi :D |
| Vlad Mortem | kann schon sein... Und ein Buch wie Harry Poter schreibt das dann fort obwohl die Autorin ganz andere Absichten hat. |
| Hirogen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i] [B]Das fängt doch schon in der Kindheit an. Da werdem einem Geschichten erzählt und unsere Psyche geprägt. So ganz unterbewusst, aber mit erstaunlichem Ausmaß. Da ist die Prinzessin immer blond und gut und die dunkelhaarigen sind immer böse. Pädagogisch gesehen nicht sehr wertvoll. Schon eine Unterart von Rassismus? Grüßle die Zafi :D [/B][/QUOTE] wie schaut's aus mit prinzesschen fantaghiro? schneefritchen und aschenknödel war auch nie böse, jedoch dunkelhaarig behaart... mfG Hirohito |
| Vlad Mortem | ich glaube, daß die Fantaghiro auch als Blondine nicht so ganz authentisch wirken würde... :) |
| Veiled Mirror | vielleicht assoziiert der mensch das dunkel und damit zusammenhängend das böse auch mit nacht und tag...in der nacht ist man ohne licht hilflos, ohnmächtig...das macht dem menschen angst...angst vor dem tod vielleicht...im licht fühlen sich die menschen geborgen (zumindest die meisten)...is nur ein kurzer gedankengang der von mir nicht richtig durchdacht ist, aber ich wollt mal etwas einbringen... |
| Vlad Mortem | wie gesagt: Ich hänge dann immer noch an der Frage, wieso das in anderen Kulturen offensichtlich anders ist. |
| Montrose | Nur mal so eine Spekulation: in östlichen Religionen hat Tod etwas mit Nirvana oder ins Nichts gehen zu tun. Und vielleicht läßt sich dies durch Weiß einfach besser darstellen. |
| Vlad Mortem | könnte sein... Aber vielleicht ist es auch schlicht so, daß wir in unserer Kultur die Schönheiten der Nacht gar nicht kennen weil es nachts oft unwirtlich und kalt ist ? Im Orient beginnt dasd Leben häufig erst, wenn es dunkel wird und die Temperaturen erträglich sind. Außerdem tragen dort fast alle Menschen schwarz - auch in blendender Sonne. Das hat auch einen Grund aber ich habe ihn vergessen. Jedenfalls macht es keinen Sinn, "schwarz" und "böse" zu identifizieren, wenn alle schwarz tragen |
| Zafira | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hirogen [/i] [B]wie schaut's aus mit prinzesschen fantaghiro? schneefritchen und aschenknödel war auch nie böse, jedoch dunkelhaarig behaart... mfG Hirohito [/B][/QUOTE] Ich meinte allerdings die alt hergebrachten Märchen. Sicher war Schneewittchen schwarz wie Ebenholz. Aschenputtel ist nicht schwarzhaarig, nur bei den Amerikanern, sonst war Aschenputtel immer blond. Fantaghiro ist kein altes Märchen, ja sie ist allerdings dunkel. Aber wenn man allgemein in die Märchen blickt, wird das dunkle mit dem Bösen überwiegend in Verbindung gebracht. Gruß Zafi :) |
| Vlad Mortem | ich meine mich zu erinnern - weiß es nicht mehr ganz genau - daß die "böse" Frau im Märchen aber meist rot gekleidet ist. Was dann wohl wieder mit Sexualität zu tun hat |
| Carndael | Die Farben in den alten Märchen haben wie auch jede Figur selbst tatsächlich eine tiefere, symbolische Bedeutung (Jung nannte sie Archetypen). Schwarz steht nach tiefenpsychologischer Auslegung für das Unbewußte (also etwas, was tief im Dunkeln der Seele lagert), was mit dem Bewußten, dem Ist-Zustand der Figuren verbunden werden muss, um letztlich eine Änderung zum Guten zu bewirken. Rot steht danach, wie bereits gesagt, für die sexuelle Komponente. Ich glaube aber auch, dass die Tatsache, dass schwarz für Böses steht, in der westlichen Kultur wirklich damit zu tun hat, dass der Mensch sich im Dunkeln fürchtet, z.B. Angst haben musste, wenn er es bis Anbruch der Nacht nicht bis hinter die schützende Stadtmauer geschafft hat oder er sich gar noch im Wald befand. |
| Vlad Mortem | @Carndael ja - sehe ich auch so... Wobei die Sache mit den Farben im Märchen dann recht interessante Schlüsse zuläßt. Etwa bei Rotkäppchen... |
| Carndael | Da hast Du recht! ;) Es gibt Tiefenpsychologen, die es geschafft haben, dieses Märchen ausschließlich aus sexueller Sicht zu interpretieren (im Übrigen gibt es auch einen Film, der dies tut, ich glaube er heißt Zeit der Wölfe oder so und ist aus den 80ern). Die Weisheiten habe ich natürlich nicht selbst ausgedacht, ich habe darüber ein sehr interessantes Buch gelesen, in dem verschiedene Märchen tiefenpsychologisch, aber auch aus religiöser Sicht gedeutet werden. leider fällt mir der Autor nicht mehr ein, falls es interessiert werde ich nachschauen. |
| Vlad Mortem | wenn es nicht "Kinder brauchen Märchen" von Bruno Bettelheim ist (das kenne ich nämlich), dann würde es mich sehr interessieren. Und "Zeit der Wölfe" ist ein Film, den ich sehr gerne sehe. Hat so einen schrägen Blick auf das Märchen, der mir gefällt |