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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Alles wird gut...oder es lebe die Steuerreform...
SelianNun ist es also Vollbracht.
Die zweieiigen Parteizwillinge CDU und SPD haben sich nach tapferen 10 Stunden Kaffee trinken und Kekse essen zusammengerauft und noch schnell vor Jahresschluß eine Steuersenkung ausgehandelt.

Mir ist unklar wieso plötzlich 2 Wochen vor Sylvester eine Steuersenkung mit allerhöchster Priorität, nächtelang debattiert werden muß. Hat da der Kalender die Spitzenpolitiker überrumpelt? Wachte der Kanzler eines schönen Morgens im Nov/Dez auf und stellte fest das sich das Jahr dem Ende zuneigt? Hat Angie Merkel seit Monaten vergessen die Kalenderblätter abzureissen und es nun gemerkt?

Sei's drum, nun ist sie da und alles wird gut. Der Eingangssteuersatz wird auf 16%, der Spitzensteuersatz auf 45% gesenkt. Nicht soviel wie der Kanzler es gerne gehabt hätte wie er hinterher sagte, aber laut Angie doch ein "Kompromiß, dem die CDU/CSU deutlich ihren Stempel aufdrücken konnte" (ahja toller Kompromiß).

Im Gegenzug werden die Entfernungspauschale und die Eigenheimzulage gekürzt. Geiles Konzept, man senkt Steuern und streicht Steuervergünstigungen. Dazu noch die übliche Kraftstoffverteuerung zum Januar und eigentlich ist am Ende doch nichts passiert.

Und auf so einem Steuerreförmchen ruhen nun die Hoffnungen den Konjunkturmotor ans laufen zu bringen (wo doch Sprit so teuer ist). Wie sang Herbie? - [i]'s bleibt alles anders[/i]...genau.
Alles wird gut...ach echt?
MissPanUnverschämt ist doch, daß ganz offensichtlich politische Schaukämpfe ausgetragen werden - wie immer auf Kosten der Bürger.
Das Ergebnis als vertrebar anzusehen, ist doch bloße Augenwischerei - für wie blöd halten diese Leuten ihre Wählerschaft eigentlich?
JulyaIch finde es nur fair, daß der spitzensteuersatz gesenkt wird.
ich finde es [b]sehr[/b] happig, wenn man sich den buckel krumm schuftet und dann über die hälfte seines geldes dem staat geben soll. was der damit macht, kann kein mensch nachvollziehen.
warum sollen menschen, die ihr ganzes leben lang hart gearbeitet haben und nun eben mehr geld verdienen, als vor 20 jahren, mehr abgeben müssen, als kleinverdiener? (prozentual gesehen natürlich)
gutverdiener geben dem staat sowieso schon mehr.
ich finde die steuersenkung auf jeden fall einen schritt in die richtige richtung, denn nur so kann der miesen wirtschaft wieder anschwung gegeben werden....


mehr davon!
BlueBirdGenau, denn der hohe Staatsanteil in Deutschland führt zu folgendem schädigenden Verhalten:

Wer (viel) zahlen muß, ändert sein Verhalten so, daß er möglichst weniger zahlt, und wer Geld vom Staat erhält, ändert sein Verhalten so, daß er möglichst noch mehr Geld bekommt.
Die Abgaben und die Ausgaben lähmen die Wirtschaftskraft des Landes und diese Lähmungskräfte addieren sich, statt sich zu saldieren:
Die Abgaben lähmen, weil sie die Leistungsträger aus der Marktwirtschaft vertreiben und die Ausgaben tun es, weil sie die Menschen durch Leistungsvermeidung aus der Marktwirtschaft fortlocken.
Beide mindern die wirtschaftliche Leistung und den gesellschaftlichen Wohlstand.
DarksoldierAbsolut kontraproduktiv,
ob man durch steuereinsparung geld gewinnt verliert man es durch sparung bzw. verteuerung in anderen sektoren.
hab da nen beispiel gesehen, familie mit einem kind und durchschnitlichem einkommen spart durch die neuregelung 345€ ...
problem ist das in dieser rechnug nicht die variablen nebenkosten eingerechnet wurden, sprich sprit, kleidung und die allgemeinen lebenserhaltungskosten.
Wenn man das hochprojektziert kommt man auf +/- null raus, wenn man nich sogar draufzahlen muss.
Was ist wenn man jetzt nicht in diesen steuerlichen idealfall reinpasst?
Das weihnachtsgeschäft ist nicht umsonst so mies, man hat einfach kein geld mehr.
da hilft keine steuerreform. da hilft nur ne komplette änderung der steuersätze, einsparungen auf anderen sektoren (meiner meinung nach stark bei den zuschüssen in die eu-kasse) und der reformierung anderer bereiche siehe sozialsystem
Any BodyDas eine Steuerreform notwendig wurde, war klar und dass Steuervergünstigungen wegfallen, ein logischer Schluß, wie sonst, soll Deutschland von den Schulden herunterkommen, die eh von jedem Bürger, ob nun mit großem oder kleinen Portemonnaie, getragen werden müssen?

Dass diese Reform jetzt, so kurz vor Jahresende kommt, war m.E. unabdingbar, wenn sie bereits im nächsten Jahr greifen soll... es ist, wie es ist, meist lässt sich erst zum Endspurt oder 5 vor 12 ein Konsenz finden,

Hätte man ihn nicht gefunden, wäre es denkbar, daß dadurch das Aus der Europäischen Union kommen könnte, denn die Auflagen für das Fortbestehen dieser sind mit den Konvergenzkriterien für die teilnehmenden Länder festgelegt -

Der Wegfall der Eigenheimzulage ist ein schmerzlicher Verlust, zumindest für all diejenigen, die extra einen Berg Schulden gemacht haben um dank günstiger Zinsen endlich zu einem eigenem Zuhause zu kommen. Das Geld, was rückwirkend dann wieder als Bonus auf die Konten wandert war sicher bei dem einen oder anderen schon verplant....

Einem nackten Mann in die Tasche greifen, fällt mir bei all dem nur ein... es hat noch nie sonderlich gut funktioniert....nur welche Möglichkeiten bleiben denn?
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]Ich finde es nur fair, daß der spitzensteuersatz gesenkt wird.[/b][/quote]
Naja fair ist in diesem Fall wohl Ansichtssache. Jemand der auf 10.000€ 3% spart, spart 300€. Jemand der auf 100.000 3% spart, spart sich mal eben 3.000€. Fair?
Wie gesagt, Ansichtssache. Tatsache ist, das der mit den 100.000 eh schon ziemlich fett leben kann. Der mit den 10.000 wird sich trotz der 300€ mehr weiter einen absparen.

[quote][b]ich finde es [b]sehr[/b] happig, wenn man sich den buckel krumm schuftet und dann über die hälfte seines geldes dem staat geben soll. was der damit macht, kann kein mensch nachvollziehen.
warum sollen menschen, die ihr ganzes leben lang hart gearbeitet haben und nun eben mehr geld verdienen, als vor 20 jahren, mehr abgeben müssen, als kleinverdiener? (prozentual gesehen natürlich)[/b][/quote]
Wäre es so, würde ich dem zustimmen. Aber es geht an der Realität vorbei. Guck dir doch mal Spitzenverdiener an und ich meine jetzt nicht jemanden der ne Stelle als Meister hat oder sich zum Vorarbeiter hochgearbeitet hat. Ich meine Manager, Profisportler, Schauspieler, Unterhaltungsstars usw.
Die machen sich den Rücken krumm?
Die meisten Groß"verdiener" bekommen ihr Geld, sie verdienen es nicht! Sie bekommen Millionen auf Kosten der kleinen Leute, meistens noch mit recht wenig Arbeit. Ich bezahle für ein Rock Konzert 60€, für ne CD bis zu 17€, fürs Kino 8€ und wofür? Damit das Geld in die Kassen von Mehrfachmillionären gespült wird, damit sie sich noch eine 5te Villa leisten können und ihren Fuhrpark ausbauen können. Ich bezahle im Monat nicht wenig Telefongebühren an die Teledumm und kann zugucken wie ein gewisser Ron Sommer den Laden krass gegen die Wand fährt und zur Belohnung 20 Millionen € hinterhergeworfen bekommt, nur damit er endlich abhaut. Gerecht? Fair? Hat irgendein Profifußballer nen Plan davon, was es heißt 40 Jahre lang jeden Morgen um 4 Uhr aufzustehen, 8 oder mehr Stunden am Tag zu arbeiten und ich meine jetzt wirklich hart zu arbeiten? Die jammern schon, wenn sie sogenannte Englische Wochen haben was soviel heißt wie 2 Fußballspiele die Woche. Warum sollte man solche Einkommensgruppen nicht stark besteuern? Wer macht sich denn hier den Rücken krumm?

Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen, ich neide den Leuten ihr Einkommen ganz sicher nicht. Wäre ich in einer vergleichbaren Situation würde ich mich auch über die Millionen freuen und sie nicht ausschlagen. Ich bezahle die eigentlich überzogenen Preise für Konzerte auch freiwillig, könnte da weg bleiben. Insofern ist das schon alles okay. Allerdings sollte man das alles bedenken, wenn man bei dem Thema von Gerechtigkeit spricht.

Dazu kommt ein anderes Problem. Ab einem gewissen Einkommen fließt das Geld nur noch spärlich in den Geldkreislauf zurück. Jemand mit einem besonders hohen Einkommen benötigt eigentlich keine Steuersenkung um sich seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Was macht er also mit dem Geld? Er legt es in Aktien an. Damit wird die gewünschte Wirkung der Steuersenkung aber gar nicht bedient. Die Steuersenkung soll die Leute zum Kaufen animieren, ihnen mehr Geld in die Hand geben, damit sie es wieder ausgeben. Das funktioniert aber nur bei Leuten die im Geldbeutel knapp sind. Wenn nun der Großverdiener seine Steuerersparnis wie schon erwähnt in Aktien anlegt, schadet es der Gesellschaft. Der Staat hat weniger Steuern und das Geld verschwindet im Aktiendepot.

[quote][b]gutverdiener geben dem staat sowieso schon mehr.
ich finde die steuersenkung auf jeden fall einen schritt in die richtige richtung, denn nur so kann der miesen wirtschaft wieder anschwung gegeben werden.... [/B][/QUOTE]

Übrigens haben Großverdiener auch mehr Möglichkeiten Steuern zu sparen. Da werden dann Häuser gebaut, Investitionen getätigt oder irgendwelche Versicherungen abgeschlossen, um ja möglichst wenig an Steuern zu bezahlen. Ist auch wieder in Ordnung sofern es legal ist, würden die meisten machen. Aber wenn ich all die Sachen berücksichtige, erscheint mir diese Gerechtigkeit etwas zweifelhaft.

Ganz klar, ich bin auch für ein Leistungsprinzip, bei dem es sich lohnt zu Arbeiten und bei dem es auch ruhig Großverdiener geben soll. Aber wenn man in gewisse Einkommensbereiche reinkommt wird es irrsinnig. Wozu muß jemand der 1 Millionen im Jahr verdient 3% Steuern sparen? In Betrachtung der derzeitigen finanziellen Lage in Deutschland! Macht das wirklich Sinn? Hier wäre eine breitere Staffelung der Steuerprogression wohl sinnvoller gewesen als das plumpe senken vom Spitzensteuersatz.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Das eine Steuerreform notwendig wurde, war klar und dass Steuervergünstigungen wegfallen, ein logischer Schluß, wie sonst, soll Deutschland von den Schulden herunterkommen, die eh von jedem Bürger, ob nun mit großem oder kleinen Portemonnaie, getragen werden müssen? [/b][/quote]
Die Steuersenkung wird zu 25% über Neuverschuldung finanziert, die Schulden werden dadurch mehr, nicht weniger.

[quote][b]Hätte man ihn nicht gefunden, wäre es denkbar, daß dadurch das Aus der Europäischen Union kommen könnte, denn die Auflagen für das Fortbestehen dieser sind mit den Konvergenzkriterien für die teilnehmenden Länder festgelegt -[/b][/quote]
Wie gesagt, die Schulden steigen, das spricht eher gegen eine baldige Erfüllung der EU Richtlinien.

[quote][b]Der Wegfall der Eigenheimzulage ist ein schmerzlicher Verlust, zumindest für all diejenigen, die extra einen Berg Schulden gemacht haben um dank günstiger Zinsen endlich zu einem eigenem Zuhause zu kommen. Das Geld, was rückwirkend dann wieder als Bonus auf die Konten wandert war sicher bei dem einen oder anderen schon verplant.... [/b][/quote]

Normalerweise gelten solche Änderungen nur für neue Verträge, wer sein Haus knapp finanziert hat und auf die Eigenheimzulage angewiesen ist, könnte ja sonst in arge Bedrängnis kommen. In der Vergangenheit galten solche Änderungen jedenfalls nur für neue Abschlüsse.
Any BodyPunkt 1: you got me, Selian .... ;)

Punkt 2, genau diese Aussage wollte ich auch treffen, da hab ich wohl zu ungenau geschrieben...

Punkt 3:
wenn Du entsprechend sicher gegenargumentierst, wirst Du es sicher besser wissen, Selian - Meine Erfahrung ist, daß Maßnahmen das Eigenheim betreffend nicht nur Neuabschlüsse beinhaltet...

Finde derzeit nicht die richtigen Quellen im Netz, werde sie nachreichen...

Gruß
Any B.
Julyaich finde es immer unverständlich, warum so auf den 'großverdienern' rumgehackt wird. diese leute arbeiten doch auch hart für ihr geld. warum sollten sie denn dann auch nicht besser verdienen dürfen?
natürlich gibt es auch ungerechtigkeiten, aber warum sollte jemand, der ein gutes abi gemacht hat, ein superstudium hingelegt hat und 10 jahre klinkenputzer gespielt hat, nicht irgendwann auch viel geld verdienen?
und es ist klar, daß 3% von 100.000€ mehr sind, als 3% von 10.000€. aber warum nicht? es wurde dafür [b]gearbeitet[/b]!
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]ich finde es immer unverständlich, warum so auf den 'großverdienern' rumgehackt wird. diese leute arbeiten doch auch hart für ihr geld. warum sollten sie denn dann auch nicht besser verdienen dürfen?
natürlich gibt es auch ungerechtigkeiten, aber warum sollte jemand, der ein gutes abi gemacht hat, ein superstudium hingelegt hat und 10 jahre klinkenputzer gespielt hat, nicht irgendwann auch viel geld verdienen?
und es ist klar, daß 3% von 100.000€ mehr sind, als 3% von 10.000€. aber warum nicht? es wurde dafür [b]gearbeitet[/b]! [/B][/QUOTE]
Julya hast du eigentlich gelesen was ich geschrieben hab? Arbeitet ein Fußballer wirklich so hart? Ist er mit einem Jahreseinkommen von 5 Millionen Euro wirklich auf 3% Stuerersparnis angewiesen?
AllanonSpeichern wir diesen Thread und Vergleichen die getätigten Aussagen mit den Erfahrungen nach zwei Jahren. Wem es von uns "Normalbürgern" da wohl besser geht???

Interessant war die Reaktion aus der Wirtschaft, denn die ansässigen Industrien befürchten, dass der entstandene Kompromiss zu ihren Lasten gehen könnte. Warum?? Aber eine andere Reaktion wäre wohl auch zu unerwartet gewesen.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
natürlich gibt es auch ungerechtigkeiten[/QUOTE]


natürlich habe ich es gelesen und darum habe ich ja auch diesen satz geschrieben.
es sind nämlich die wenigsten großverdiener schauspieler oder fußballer....
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]
wenn Du entsprechend sicher gegenargumentierst, wirst Du es sicher besser wissen, Selian - Meine Erfahrung ist, daß Maßnahmen das Eigenheim betreffend nicht nur Neuabschlüsse beinhaltet...

Finde derzeit nicht die richtigen Quellen im Netz, werde sie nachreichen...

Gruß
Any B. [/B][/QUOTE]

Hab mal gegoogelt.

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Änderungen bei der Eigenheimzulage

Die Diskussion um eine Kürzung oder Streichung der Eigenheimzulage ist entschieden: Ab 2004 werden Sie als Erwerber einer eigengenutzten Immobilie mit einer geringeren Eigenheimzulage unterstützt.


Der Vermittlungsausschuss von Regierung und Opposition hat sich auf eine Kürzung um 30 Prozent geeinigt. Wie diese im Detail aussieht, wird erst bis Ende der Woche feststehen. Im laufenden Jahr 2003 gilt die Eigenheimzulage aber noch unverändert wie bisher.

Der weitere Fahrplan der Haushaltsberatungen


Am 26. September 2003 hat der Bundesrat in erster Lesung das Haushaltsbegleitgesetz abgelehnt und an die zuständigen Ausschüsse verwiesen

Am 17. Oktober fand die zweite und dritte Lesung im Bundestag statt. Die rot/grüne Mehrheit stimmte für das Haushaltsbegleitgesetz

Am 7. November wurde in der Bundesratsitzung das Haushaltsbegleitgesetz abgelehnt, das Vermittlungsverfahren hat am 13. November begonnen

Am 26. November 2003 traf sich der Vermittlungsausschuss erneut, die entscheidende Sitzung fand am 14. Dezember statt

Am 19. Dezember müssen Bundestag und Bundesrat die Reformvorhaben entgültig verabschieden


[b]Wichtig für Bauherren und Käufer: Eine Neuregelung wird diejenigen nicht betreffen, die bis 31.12.2003 ihren Bauantrag stellen oder eine Immobilie kaufen. Maßgeblich beim Kauf ist nach Auskunft des Bundesministeriums der Finanzen der Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses.[/b]

Beantragt werden kann die Eigenheimzulage aber frühestens nach Einzug und Übergang von Nutzen und Lasten auf den neuen Eigentümer. Endgültige Klarheit über die neuen Bestimmungen, die ab 2004 gelten, wird es aber erst am 19. Dezember geben.

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[URL=http://www.lbs.de/PL3D/pl3d.htm?detail_snr=942]Quelle: LBS[/URL]
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]natürlich habe ich es gelesen und darum habe ich ja auch diesen satz geschrieben.
es sind nämlich die wenigsten großverdiener schauspieler oder fußballer.... [/B][/QUOTE]

Fußballer war auch nur ein Beispiel, im ersten Beitrag hab ich den ganzen Profisportbereich angeführt, dazu noch die gesamte Unterhaltungsindustrie und auch hochdotierte Managerposten und andere Spitzenverdiener. Ich brachte das Beispiel mit Herrn Sommer, er hat auch Studiert, hat er deswegen 20 Millionen Euro Abfindung verdient, wo er so mächtig viel Mist gebaut hat?

Wie ich schon sagte, ich hätte eine breitere Progression als bessere Lösung empfunden. Was würde dagegen sprechen? Dazu, wenn man es schon ungerecht machen muß, dann tut den reichen die Ungerechtigkeit weniger weh als den ärmeren, oder?
Any Bodyaus die maus ich geh nach haus - gut gegoogled, Selian ;)
2378Stopp hier sollte man zwischen gutverdienden leuten und großverdiener unterscheiden...
gutverdienenden Leute sitzen nicht ganz oben, sind keine Spitzensportler usw..
Diese Leute zahlen schon den Spitzensteuersatz, schuften dafür jeden Tag, wissen oft nicht was Urlaub ist und haben dafür verdammt hart lernen und arbeiten dürfen... Sie bekommen schon die 100.000 Euro im Jahr oder mehr, aber dafür hat man auch Verantwortung usw...

Dann gibt es die Großverdiener... die könen isch drücken dank unserer Gesetze finden Schlupflcher... aber bedenke.. hinter einer Show im Fernsehen steckt auc hArbeit... usw...
Auch ein Sportler muss jeden Tag arbeiten usw...

Nun ja..

also ich finde die Reform richtig und freu emcih darüber...
Suicide-SmurfMhh Selai

Das Manager oder Leute in höheren Stellen gut verdienen finde ich sehr gerecht. Denn dafür muss man meist studiert haben wenn nich sogar ein Aufbaustudiengang ala MBA hinlegen. Ich räume sogar ein, dass es fast die Regel is das diese Leute im Normalfall "nur" Arbeit delegieren und kontrollieren und somit eigentlich recht "wenig" für ihr Geld machen. Allerdings sind diese Leute die ersten die den Kopf hinhalten wenn etwas schief läuft und die letzen die am Wochenende heim gehen. Nicht selten haben selbige ne 6x-xx Stundenwoche. Würde man solchen Leuten "auch noch" ihr Geld wegnehmen würden sie wohl einfahc ins Ausland gehen. Sie wären auch schön blöd wenn man sich mit nem MBA von nem hohen Steuersatz verarschen lässt, wenn man z.b wie in Singapur keine Steuern zahlen muss. Demnach würde man wohl der deutschen Wirtschaft eher schaden...
Ich stimme dir zu, dass Filmstars, Fussballer(besonders Bayen.. *g*;) ) ungerecht viel vedienen. Das hängt mit der Art ihrer verrichteten Arbeit ab und vor allem wie sie unter die Leute gebracht wird.

P.s muss jetzt schlafen ...sonst hätte ich vlt mehr geschrübselt
Selian@2378 und smurf

Ich sagte schon, das wer viel Arbeitet auch ruhig viel verdienen soll. Ich sagte auch das ich mir eine breitere Progression gewünscht hätte. Bei der der Höchststeuersatz für die von mir kritisierten Gruppen eben doch erhalten bleibt, ich sehe einfach kein Argument dagegen!?
2378Doch, der Höchststeuersatz wird schon an die besser verdienenden Gruppen verteilt... und nicht nur an die großverdiener udn da ist das Problem!!!!!!!!
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i]
[B]Doch, der Höchststeuersatz wird schon an die besser verdienenden Gruppen verteilt... und nicht nur an die großverdiener udn da ist das Problem!!!!!!!! [/B][/QUOTE]

Na, aber deswegen rede ich doch die ganze Zeit von einer breiteren Steuerprogression! Es wäre überhaupt kein Problem, jemandem mit 100.000€ Jahreseinkommen in den Genuß der Steuersenkung kommen zu lassen, jemandem mit 1.000.000 aber nicht mehr. Was spricht dagegen? (Die Beträge sind jetzt willkürlich, könnt ihr euch aussuchen!)
Es gibt einfach keinen Grund den Höchststeuersatz abzuschaffen.
Suicide-Smurf[quote]Ich sagte schon, das wer viel Arbeitet auch ruhig viel verdienen soll. Ich sagte auch das ich mir eine breitere Progression gewünscht hätte. Bei der der Höchststeuersatz für die von mir kritisierten Gruppen eben doch erhalten bleibt, ich sehe einfach kein Argument dagegen!?[/quote]
hab oben jaauch schon geschrieben, dass ich dir zustimme bei Sportlern, Filmstars usw...bei den andern jedoch nich...
Eine mögliche Begründung für die Senkung des Hochststeuersatz liegt vlt darin, dass dadurch Anreize geschaffen werden die Steuern überhaupt mal zu zahlen. Somit kommt vlt am Ende mehr dabei raus...

Eine Alternative wäre vlt einfach das Fernsehen abzuschaffen :-))
...aber dann kannst du ja kein Raab mehr gucken :-((
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i]
[B]Eine mögliche Begründung für die Senkung des Hochststeuersatz liegt vlt darin, dass dadurch Anreize geschaffen werden die Steuern überhaupt mal zu zahlen. Somit kommt vlt am Ende mehr dabei raus...[/B][/QUOTE]

klingt logisch. aber andererseits gibt es leute wie den müller-milch, der in die schweiz auswandert, weil seine kinder hier erbschaftssteuer zahlen müssten... manche leute kriegen eben nie den hals voll...
SelianEinen Anreiz seine Steuern zu zahlen? Ich würde eher sagen das jeder immer versucht so wenig Steuern wie möglich zu zahlen, das ist doch ganz normal. Auch wenn die Steuern gesenkt werden wird sich jemand selbst vor diesen wenigen Steuern zu drücken versuchen, natürlich nur soweit es legal ist. ;)

Hier was aus der FAZ zur Effizienz der Steuersenkung:

[i]Wirtschaftswachstum
Ökonomen erwarten kaum Wachstumseffekte

15. Dezember 2003 Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement erwartet vom Vorziehen der Steuerreform, wie sie jetzt vom Vermittlungsausschuß beschlossen wurde, einen Wachstumsschub von 0,2 bis 0,6 Prozentpunkten. Ökonomen sind deutlich skeptischer. "Schon beim ursprünglichen Plan, die Steuerlast um 15,6 Milliarden Euro zu senken, war nur mit einem geringen gesamtwirtschaftlichen Effekt von vielleicht 0,2 Punkten zu rechnen", sagte der Mainzer Finanzwissenschaftler Rolf Peffekoven dieser Zeitung. "Jetzt ist ein noch geringerer Effekt zu erwarten, zumal mit der Steuersenkung auch Belastungen an anderer Stelle, etwa bei der Entfernungspauschale und der Eigenheimzulage, verbunden sind.

Weder beim Konsum noch bei den Investitionen ist mit einem nennenswerten Effekt zu rechnen", sagte Peffekoven. Der frühere Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Horst Siebert, fügte hinzu, das Vorziehen sei ohnehin "hochstilisiert" gewesen. Es sei "lediglich eine Camouflage der notwendigen strukturellen Reformen, die noch ausstehen", sagte der jetzt an der Johns Hopkins University in Bologna lehrende Siebert dieser Zeitung. Ähnlich äußerte sich der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Michael Hüther: "Die Erwartung, durch eine Steuersenkung die Konjunkturerholung zu stärken, war mit Blick auf den privaten Konsum nie besonders gut begründet." Es könne "allenfalls ein Strohfeuer" entfacht werden. Er kritisierte, daß die Einschränkung der Steuerabzugsmöglichkeiten den staatlichen Haushalten dauerhaft ein Mehraufkommen aus der Einkommensteuer sichere, während die Entlastungswirkungen nur einmalig aufträten.

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sprach von einer "Enttäuschung für die Konjunktur". Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburgischen Weltwirtschafts-Archivs (HWWA), sagte bei der Vorstellung der neuen Konjunkturprognose seines Instituts, der private Verbrauch werde im ersten Halbjahr durch die Steuerentlastung zwar Impulse erhalten, durch die Konsolidierungsmaßnahmen im weiteren Jahresverlauf aber wieder an Schwung verlieren. Das HWWA erwartet für 2004 ein Wachstum von 1,7 Prozent[/i]

Typisch ist, das sich die Herrn Politiker wiedermal mächtig weit aus dem Fenster lehnen, mit ihren Prognosen. Clement brabbelt das die beschlossene Steuersenkung zu einem Wirtschaftswachstum von 0,2-0,6% führen wird. Die Ökonomen sagen das bei doppelter Entlastung höchstens 0,2% erreicht worden wären, nun also deutlich weniger, wenns überhaupt meßbar ist. Wohl dem, der so einen Superminister hat und hinterher müßen Eichel, Clement&Co wieder 3 mal im Jahr die Neuverschuldung nachbessern.
Suicide-SmurfNein aber durch hohe Grenzsteuersätze werden geradezu die "Produktiven" geschädigt . Die Folge ist sie beauftragen Steuerexperten die sie durch langwierige Prozesse durchboxen oder sie wandern wie in Rücksitzpunk s Beispiel einfach aus. Senkt man ihre Steuersätze werden weniger das Steuersystem umgehen und brav einzahlen..
[quote]
[i]Steuerzahler Nr. 6345653[/i]
Wenn nun der Großverdiener seine Steuerersparnis wie schon erwähnt in Aktien anlegt, schadet es der Gesellschaft. Der Staat hat weniger Steuern und das Geld verschwindet im Aktiendepot.
[/quote]
durch die Ausgaben von neuen Aktien erhöhen doch die AGs ihr Eigenkapital somit können sie wieder mehr Leute einstellen und ihnen höhere Löhne bezahlen.

Ich kann deine "Wut" auf Filmstars und Sportler gut verstehen. Würde man jedoch das Fernsehen oder Fussballstadien usw.. verbieten oder versteuern würde man wohl wieder mehr die Normalverdiener schädigen....

edit: das mit dem Bip is doch lächerlich. Dieses oder nächstes Jahr erleben wir ein "Aufschwung" weilsn ein paar Feiertage weniger gibt als sonst... :rolleyes:
p.s hf in hdr
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i]
[B]durch die Ausgaben von neuen Aktien erhöhen doch die AGs ihr Eigenkapital somit können sie wieder mehr Leute einstellen und ihnen höhere Löhne bezahlen.[/b][/quote]
Ja, durch die Ausgabe von neuen Aktien. Wieviel Neuemissionen finden jeden Tag in Deutschland so statt? Und wieviel Aktien werden jeden Tag gehandelt? Aktien die einmal im Handel sind und rumgereicht werden bringen der Wirtschaft überhaupt nichts, sie bunkern nur Geld!

[quote][b]Ich kann deine "Wut" auf Filmstars und Sportler gut verstehen. Würde man jedoch das Fernsehen oder Fussballstadien usw.. verbieten oder versteuern würde man wohl wieder mehr die Normalverdiener schädigen....[/b][/quote]
Hey ich hab keine Wut auf die, ich gönn es denen auch, schrieb ich extra. Würde es mich derart nerven würde ich zu keinem Konzert oder Fußballspiel mehr gehen. Alles was ich sagte ist, das wenn die schon auf Kosten des kleinen Mannes Millionen scheffeln, sie auch ruhig etwas in die Steuerkasse einzahlen können.

[quote][b]edit: das mit dem Bip is doch lächerlich. Dieses oder nächstes Jahr erleben wir ein "Aufschwung" weilsn ein paar Feiertage weniger gibt als sonst... :rolleyes:
p.s hf in hdr [/B][/QUOTE]
Lächerlich ist das nicht, denn jeder positive Einfluß wirkt addidtiv. Außer er ist so gering das er sich nicht addieren läßt ;)

ps: war saugeil ;)
BlueBird@Selian
Was willst Du denn eigentlich sagen? Natürlich sind einmal emittierte Aktien im Handel, das ist ja der Sinn der Sache.
Wozu sollte Dein Arbeitgeber Dir ein Gehalt zahlen, hast Du das Geld einmal in der Hand, gibst Du es eh' nur aus. Das wäre so die ähnliche "Logik".
Aktien werden ausgegeben, um das Eigenkapital der Unternehmen zu erhöhen.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von BlueBird [/i]
[B]@Selian
Was willst Du denn eigentlich sagen? Natürlich sind einmal emittierte Aktien im Handel, das ist ja der Sinn der Sache.
Wozu sollte Dein Arbeitgeber Dir ein Gehalt zahlen, hast Du das Geld einmal in der Hand, gibst Du es eh' nur aus. Das wäre so die ähnliche "Logik".
Aktien werden ausgegeben, um das Eigenkapital der Unternehmen zu erhöhen. [/B][/QUOTE]

Was ich sagen will steht doch oben nachzulesen. Was du jetzt sagst verstehe ich nicht. Natürlich gebe ich Geld aus, das ist ja auch Sinn der Sache, so durchläuft es den Wirtschaftskreislauf.

Lenki sagte das wenn jemand Aktien kauft, das Geld ja ins Unternehmen fließt. Ich hab gesagt das das nur bei Neuemissionen der Fall ist, siehst du das anders?
Any BodySelian,

sei bitte mal so lieb und interpretiere diese Tabelle für mich, mein Rechner ist zu schlapp und zeigt mir nichts an, ich denke aber, daß sie, bezogen auf Dein Eingangsposting, ganz interessant sein könnte.

Danke & Gruß
Any B.

[url=http://www.n-tv.de/110.html] Geldsegen ab Neujahr?[/url]
kelkan...Ich fand any bodys Einleitung für den thread ziemlich gut.
Was mich bei der ganzen Reform eigentlich wirklich massiv ankäst: es ist nicht wirklich was passiert. Die haben sich gegenseitig so blockiert, daß beinahe beide Seiten ihr Gesicht verloren hätten.
Was kam raus dabei? Nichts. Herrschaftszeiten: müssen wir wirklich fürs Autofahren bezahlt werden? Brauchen wir eine Wohnbauförderung als verdeckte Subventionierung der Bauwirtschaft.
Ich mag keinen Superliberalismus aber vielleicht wäre es einfach gut, wenn man sich darauf besinnen würde, was ursprünglich unter der Bezeichnung "Soziale Marktwirtschaft" gedacht war: nämlich nicht diese organisierte Verantwortungslosigkeit von Privatwirtschaft und Staat.
Any Bodywie ist das bitte zu verstehen, ob wir fürs autofahren bezahlt werden müssen? hab ich so etwas geschrieben? bin jetzt etwas verwirrt....
SelianAny, in wiefern interpretieren? Es kann sich ja jeder sein Gehalt raussuchen und schauen was sich für ihn ändert. Seite 1 + 2 ist für Verheiratete und Seite 3 + 4 für ledige. Die Tabelle gibt es beim Bund der Steuerzahler übrigens als pdf, dazu eine Tabelle mit den Auswirkungen der Kürzung der Entfernungspauschale.

Mal ein nettes Beispiel aus beiden Tabellen entnommen:
Ein Geringverdiener (ledig, 20km Arbeitsweg) mit einem Jahreseinkommen von 20.000€ spart ab Januar 340€ an Steuern, allerdings fehlt ihm auch eine Steuerentlastung von 99€.
Damit fallen schonmal 3,5 Monate Steuersenkung flach oder anders, er spart im Monat 20€.

Das ist natürlich jetzt ein willkürlich gewähltes Beispiel, schaut euch beide Tabellen mal selber an, Teilweise ergeben sich da lustige Sachen. Z.b müßte ein Berufspendler ab einer Entfernung von 60km trotz Steuersenkung ab Januar tiefer in die Tasche greifen, da die Kürzung der Entfernungspauschale bei ihm schwerer wiegt als die Senkung der Lohnsteuer. :rolleyes:

[URL=http://www.steuerzahler.de/]http://www.steuerzahler.de/[/URL]
kelkan@ any:
sorry, war schlecht formatiert. Ich bin nur prinzipiell der Ansicht, daß es nicht nötig ist, alles - wenn auch indirekt - zu subventionieren....
wenn ich vom Staat Rückzahlungen erhalte dafür, daß ich pro Jahr soundsoviele Kilometer gefahren bin, dann ist doch das ganze System insgesamt fragwürdig, weil das Ansprüche definiert, die nicht mehr bewältigt werden können.
Die nächste Klientel-Gruppe fordert dann, weil die Autofahrer das und jenes bekommen, die Gewährung anderer Dinge. Das ist genau der Effekt, warum im Vermittlungsausschuß nichts wirklich bewegt wurde.

Es gab da bei der Süddeutschen einen schönen Artikel, der unser Steuersystem und uns Rückzahlungsempfänger mit Sucht und Suchtkranken verglichen hat. Ich schau mal, ob das im Internet verfügbar ist (der hat das so auf den Punkt gebracht, wie ich es jetzt in der Kürze hier nicht fertigbringe.)

Grüße
BlueBirdDas einfachste wäre alle Subventionen ersatzlos zu streichen.
Das würde zu Transparenz führen, jeder könnte seine Steuererklärung selbst machen und tausende von Steuerberatern müßten sich umschulen lassen.
xxxzinixxx[ironie]genau, alles streichen an zuwendungen! menschlichen z.b. (sozialhilfe), ebenso bei firmen (bitte auch die ganz großen, indirekte zuwendungen nicht vergessen, oder die landwirtschaft, das theater...), sowie auch natürlich bei instandhaltungs-projekten[/ironie]
BlueBirdGemeint waren wirtschaftlich unsinnige Subventionen, wie zum Beispiel im Steinkohlebergbau. Die Kohle auf dem internationalen Markt kostet ein Viertel des deutschen Preises.
Für die an die Bergleute gezahlten Subventionen könnte man sie genausogut das ganze Jahr über nach Mallorca schicken, was für ihre Gesundheit wahrscheinlich bekömmlicher wäre.
Wir würden unsere letzten Kohlevorräte nicht gegen jede wirtschaftliche Vernunft auf Kosten des Steuerzahlers ausbeuten.
Es könnte ja sein, daß es mal eine Wende auf dem Energiesektor gibt, Frankreich liefert keinen Atomstrom mehr oder der Preis für Erföl verzehnfacht sich und dann haben wir nicht mal mehr Kohle, die jahrelang zu teuer abgebaut wurde.

Jetzt etwas klarer?;)
Any Body
Selian, danke der Interpretation, mir wurde nichts angezeigt außer weißen und grauen Kästchen ...
Suicide-Smurf[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B][ironie]genau, alles streichen an zuwendungen! menschlichen z.b. (sozialhilfe), ebenso bei firmen (bitte auch die ganz großen, indirekte zuwendungen nicht vergessen, oder die landwirtschaft, das theater...), sowie auch natürlich bei instandhaltungs-projekten[/ironie] [/B][/QUOTE]
Recht hast du :-)
Marktwirtschaft *g*. Wers sich nich behaupten hats nich verdient . Im übrigen würde die allgemeine "Wohlfahrt" steigen, wenn sich die Nein Idoten schreier aus Kohle& Landwirtschaft einen andern Job in einer andern Branche suchen würden.
Kaufst du auch immer dort ein wo alle produkte 20 Euro teuer sind als beim Rest?- Aus Liebe zum Verkäufer?
Sozialhilfe zu streichen wäre nich gut. Sonst könnten sich ja die Leute garnichts kaufen und schliesslich wollen die Reichen ja nich in einem Land leben, wo man jeden Tag Angst um sein Besitz haben muss.
BlueBird@Suicide
Die "Reichen" brauchen um ihren Besitz viel weniger zu fürchten, das ist ein Märchen. So wurde jetzt die Villa von Meister Bohlen ausgeräubert, glaubst Du nicht, daß der eine Haushaltsversicherung besitzt?
Eingebrochen wird überwiegend bei den "Kleinen Leuten", das sind auch diejenigen, die auf dem Heimweg vom Wochenmarkt überfallen und auf dem Schulweg abgezogen werden, wie es so verniedlichend heißt.
kelkan"Meister B", was hat denn der damit zu tun? Über den möcht ich eigentlich nicht diskutieren - :cool:

Doch, die Subventionen kann man schon streichen. Das muß nicht bedeuten, daß der Staat kein Sozialstaat mehr wäre.
Wozu brauchen einige Wirtschaftszweige Subventionen, die auf Umwegen wieder von der gesamten Gesellschaft finanziert werden (über Steuern)? Und wenn Subventionen denn zum Anschub neuer Technologien unbedingt notwendig sind, dann doch bitte nicht als dauerhafte Einrichtung, sondern zeitlich begrenzt. Das Leistungsprinzip sollte auch für Unternehmen gelten...
BlueBird@kelkan
Suicide hatte davon geschrieben, daß die "Reichen" um ihren Besitz fürchten müßten und da das Vermögen des Sonnyboy auf ca. 100 Mio Euro geschätzt wird und gestern die entsprechende Meldung in der Zeitung stand, habe ich es als Beispiel angeführt.
kelkanJa, schon klar.
Es ist nur so, daß einen der Kasper eh schon genug auf den Senkel geht...
und die ganze Diskussion war ja bisher relativ abstrakt, weshalb ich das jetzt an gerade dem Beispiel nicht festmachen würde.
Außerdem: wann haben "Reiche" keine Angst um ihr Eigentum?:D
Friede den Hütten...
Suicide-SmurfNoo
Die Kriminalitätsrate ist in Ländern, in denen es starke Einkommensunterschiede gibt höher als in den andern..
Ein Grund warum weniger bei den ganz reichen eingebrochen wird liegt daran, weil sich die Verbrecher vor den Sicherheitsvorkehrungen der Reichen fürchten.
kelkan@suicide:
bedreibsch grad indellekduellr selbschdmord?:D
Suicide-Smurfwie meinst du das :) ?
*nixblick*
kelkanJaaaaa also:
furcht vor den Schutzmaßnahmen der Reichen? Also, Dein vorhergehender Beitrag war ja wohl bissi merkwürdig.
Natürlich, je größer die Einkommensunterschiede, desto wahrscheinlicher das Vorkommen von Eigentumsdelikten. Aber ein geringeres Vorkommen hat nun nichts damit zu tun, daß Angst vor Schutzmaßnahmen bestünde.
Und außerdem geht das auch offtopic.

Aber, mir ist das wichtig, es war flapsig und nicht als persönlicher Angriff gemeint.

Bäck tu d täx süstm?:)
Suicide-Smurf[quote]
Natürlich, je größer die Einkommensunterschiede, desto wahrscheinlicher das Vorkommen von Eigentumsdelikten[/quote]
gut.

[quote]Aber ein geringeres Vorkommen hat nun nichts damit zu tun, daß Angst vor Schutzmaßnahmen bestünde.
[/quote]Sicher können sie bei den ganz reichen den grossen Fang machen. Ein bankräuber jedoch bricht auch nich bei der grössten Bank ein(was ja durchaus logisch wäre...wenn man es schon tut dann richtig) weils dort am meissten zu holen gibt. Er wird wohl eher ne mittlere Bank wählen, weil dort die Chance heil und klimpflich davon zu kommen höher ist.
kelkanNa ja, ich möchte mich eigentlich weniger in die mentalen Strukturen von Bankräubern eindenken...
Aber die Fahrt zu deren Arbeitsort, kann die steuerlich geltend gemacht werden? Das wäre doch mal ein wirklich spannendes Thema, oder? Und wenn Sie Komplizen haben, die sie zum Essen einladed, sind das dann Werbungskosten? Angenommen, sie setzen sich nach dem Raub ins Ausland ab, läuft das dann unter Kapitalflucht und ist womöglich illegal?
:D
Suicide-Smurf[QUOTE][i]Original geschrieben von kelkan [/i]
[B]Na ja, ich möchte mich eigentlich weniger in die mentalen Strukturen von Bankräubern eindenken...
Aber die Fahrt zu deren Arbeitsort, kann die steuerlich geltend gemacht werden? Das wäre doch mal ein wirklich spannendes Thema, oder? Und wenn Sie Komplizen haben, die sie zum Essen einladed, sind das dann Werbungskosten? Angenommen, sie setzen sich nach dem Raub ins Ausland ab, läuft das dann unter Kapitalflucht und ist womöglich illegal?
:D [/B][/QUOTE]
Erst mein Post bemängeln und dann es nich einsehen wollen :C
Ob die Fahrt zur Bank steuerlich absetzbar gemacht werden könnte weiss ich nich. Die Bankräuber wären jedoch nahc dem Raub zur Buchführung verpflichtet(vorrausgesetzt sie holen genug lol) und das Essen würde dann 80% als abzufähige Bewirtungskosten (also steuerlich geltend ) und zu 20% nicht abzugsfähige Bewirtungskosten gebucht werden *gg*.
Kapitalflucht-Nein eher vernünftig :-)
kelkanHach,
vorsicht, wenn Du mir verrätst, wo die Bemessungsgrenze liegt, dann läuft das unter Beihilfe...:D
Mit dem gestohlen Geld würde ich allerdings wenigstens eine GmbH gründen...
demelzawäre es nicht gerecht, wenn es keine schlupflöcher gäbe, welche von den schlaueren zum "steuersparen" genutzt werden könnten, aber dafür alle den gleichen steuersatz bis max. 25% zahlen müßten (alle anderen vergünstigungen würden dann jedoch wegfallen).

familien sollten jedoch noch einen freibetrag pro kind haben, damit diese nicht benachteiligt würden.

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