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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Unfall eines Mädchens
Heimdallhi

Schaut euch mal
[url]http://www.bin-ich-jesus.de/drinkordrive/index.html[/url]
an.

Is schon sehr heftig.

Wieso hat man das Mädchen nicht sterben lassen ?
Wäre Sterbehilfe hier angebracht gewesen ? Ich meine, ja.

Was würdet ihr tun, an Stelle der Person die den Unfall verursachte ?
Ich glaube ich würde mich umbringen (welches recht feige wäre), oder versuchen mich um das Mädchen zu kümmern. Mein Leben lang.
2378Hmm.... leider hält sowas wohl nicht mal die Leute davon ab alkoholisiert zu fahren. Die meisten die so fahren sind ja der Meinung, dass sie noch fahrtüchtig sind...

Sonst... ich würde keinen deswgen sterben lassen, dass soll die Person dann selbst entcsheiden
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Heimdall [/i]
[B]hi

Schaut euch mal
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an.

Is schon sehr heftig.

Wieso hat man das Mädchen nicht sterben lassen ?
Wäre Sterbehilfe hier angebracht gewesen ? Ich meine, ja.

Was würdet ihr tun, an Stelle der Person die den Unfall verursachte ?
Ich glaube ich würde mich umbringen (welches recht feige wäre), oder versuchen mich um das Mädchen zu kümmern. Mein Leben lang. [/B][/QUOTE]


Sterbehilfe wäre in diesem Fall nicht der richtige Weg gewesen, da das Mädchen zum Zeitpunkt des Unfalls keine Aussage dahingehend hatte treffen können. Auch insgesamt geht aus dem Beitrag nicht hervor, ob sie es sich jetzt vier Jahre danach wünschen würde zu sterben oder gestorben zu sein, daher kann diesbezüglich keine konkrete Aussage getroffen werden.

Was den Täter betrifft, so muß er sich entscheiden, ob er sich durch aktive Hilfe für das Mädchen seiner Verantwortung gerecht wird, oder ob er aus welchen Gründen auch immer sein Leben weiterlebt und die Sache verdrängt. Ein Selbstmord kommt wohl eher nicht in Frage, würde es für mich auch nicht.

Denn leider ist es nunmal so, dass Unfälle (nicht nur im Straßenverkehr passieren). Opfer gibt es deren viele (mal mehr, mal weniger schlimm), aber bei Unfällen werden die Täter nicht gleich zum Verbrecher, aufgrund ihrer fahrlässig begangenen Tat.
Solariahm...
wäre ich das Opfer gewesen hätte ich suizid begangen weil ich die schmerzen und das aussehen und die behandlungen net ertragen hätt.
Als Täter/Verursacher... hätt ich vermutlich meinen besitz verkauft und in die OPs des Opfers gesteckt. Ansonsten ewige Reue, nie wieder Autofahren und irgendetwas ehrenamtliches Tun...

Sterbehilfe...weiß nicht ob das da angebracht gewesen wäre das hätte das Mädchen selbst entscheiden müssen und ich weiß net ob sie dazu in der Lage war zu dem Zeitpunkt


LG
DARKANGELgvhhmm.... sicher eine schreckliche sache....aber wie schon von Allanon richtig bemerkt, ob es wirklich abschreckt ist halt die frage, ich denke eher nicht.

und täter werden nicht auch verbrecher....überlegt mal selbst, wie oft ihr vielleicht schon unüberlegt gehandelt habt. vielleicht nicht betrunken autogefahren, aber es gibt auch genug ander dinge, wo man einfach gedankenlos ist....und glück hat, wenn es keine schlimmen auswirkungen für sich und andere hat.

zb einfach bei rot über die strasse gehen...wer hat das nicht schon gemacht? auch dadurch können schlimme unfälle enstehen...an die man vorher natürlich nciht denkt...und nachher ist es zu spät....oder zu schnelles fahren....usw... egal ob im strassenverkehr oder anderswo....ich denke freisprechen von fahrlässigem handeln kann sich niemand.

nur wird es eben erst durch einen unfall wirklich fahrlässig und dann ist es zu spät...

ok alkohol am steuer (oder drogen) ist da ein besonders grosses risiko...

sicher tut mir das mädchen auch leid, ein schreckliches schicksal, aber beurteilen ob leben oder sterben die bessere wahl für sie wäre kann niemand, der nicht wirklich sowas erlebt hat....eigentlich niemand ausser ihr selber....und so seltsam es klingt, es gibt menschen denen schwere schiksalsschläge passiert sind (auch so schlimme) und die nachher behaupten, auch wenn sie erst sterben wollten, dass ihr leben nun ein viel bessere, andere qualität hat....

der täter...nun ich denke auch hier kann es niemand wirklich beurteilen, er wird qualen durch machen die wohl strafe genug sind.....und wie ich an seiner stelle handeln würde? hmm..keine ahnung ich bin glücklicherweise nicht in dieser lage un möchte es auch niemals sein. sicher dem mädchen helfen, logisch....doch wenn man unbeteiligt ist sagt man viel...wir kennen das leben dieser menschen nicht wirklich und wissen nicht wie sie damit umgehen...

wenn er erst 17 war...wer weiss, vielleicht hat er garnicht die möglichkeit zu helfen? vielleicht will das die familie des mädchens auch nciht? usw...
Scanium[manchmal ist die Welt zu grausam, um es in Worte zufassen, was man bei ihrem Anblick fühlt]

Beide haben grosse Probleme...

Das Mädchen, da sie niemals mehr "normal" aussehen wird und beinahe alle Dinge bleiben ihr verwehrt.

Der Unfallfahrer jedoch muss bis zu seinem Lebensende mit dem Bewusstsein seiner Schuld leben.

Ich wüsste nicht, wer von beiden schlimmer dran ist...
Äusserliche Qualen gegen innerliche Qualen...
SiriusIch denke es gibt einen entscheidenen Unterschied zwischen dem Unfallverursacher und dem Opfer:
Der Fahrer kann das negative Erlebnis im Laufe der Zeit verdrängen, während das Mädchen jeden Tag ihres Lebens daran erinnert wird, wenn sie ihr Spiegelbild sieht.
Klar, wenn das Erlebnis noch frisch ist, wird es sicherlich im Kopf des Fahrers herumspuken und für einige schlaflose Nächte sorgen, aber ich glaube nicht, das er sich sein ganzes Leben lang Tag und Nacht mit dem Gedanken herumquält, das ganze relativiert sich immer mehr und wenn man ihn in z.B. 10 Jahren danach fragt, wird er garantiert so etwas in der Richtung sagen, wie: "Ja, das ist passiert, irgendwann früher mal im jugendlichen Übermut..."
raison d'êtreIrgendwie war mir klar, dass das hier früher oder später auch kursieren würde. So eben später. :D

Ja, ein schlimmes Schicksal. So eins, wie verdammt viele Menschen es leider haben - mensch munkelt, einige seien noch schlimmer dran. Ich möchte, dass für alle Menschen die ebenfalls ein schlimmes Schicksal haben, nun auch ein einzelner Thread eröffnet wird.

Das Alkohol am Steuer einfach scheiße ist und nicht nur den Alkoholisierten, sondern auch andere extrem gefährdet - das hat hoffentlich schon jeder gewusst..?

[quote]
Wieso hat man das Mädchen nicht sterben lassen ?
Wäre Sterbehilfe hier angebracht gewesen ? Ich meine, ja.[/quote]

Da kommt mir echt das Frühstück wieder hoch. :(
Hoffentlich sagst Du der jungen Frau das auch so - ins Gesicht!
entropie... komisch, dass das bis jetzt noch nicht erwähnt wurde...
Sterebhilfe steht den Menschen zu, bei denen die Medizin keine Besserung/Linderung verschaffen kann, denen die anders einen qualvollen Todeskampf mitmachen müssten...
HIER hat die Medizin nicht versagt... jeder Arzt ist von Grund auf erstmal dazu verpflichtet seinem Patienen zu helfen... (gesetzlich verpflichtet!). Kein Arzt kann/würde hingehen "Arme Frau, sie werden später entstellt sein, möchten sie lieber jetzt sterben?"
Ich denke, wenn jemand so viele Operationen mitmacht und das ganz Prozedere auf sich nimmt, dann muß dieser Mensch den Willen besitzen weiter zu leben. Schließlich ist es so, dass psychische und physische Verfassung in gewisserweise von einander abhängig sind.

[SIZE=1]edit:[/SIZE]
und
MENSCH IST MENSCH ! egal wie er aussieht ...
HeimdallNatürlich hätte man das mit der Sterbehilfe nur durchführen können, auf Verlangen bzw. Zustimmung des Mädchens. (siehe auch die Story des Liedes One von Metallica, da ein vergleichbares, auch schlimmeres, aber auch oft geschehenes Schicksal beschreibt) Allerdings würde sich wohl der anfängliche Schockzustand und Hoffnungslosigkeit sehr auswirken auf diese Entscheidung.
Mich würde interessieren ob dieses Mädchen wieder neuen Lebensmut gefunden hat, wie es bei viele schrecklichen Unfällen schon vorgekommen ist.
Vielleicht hat sie durch diesen Unfall erst bemerkt, wie wertvoll das Leben sein kann und daraus neuen Mut geschöpft.
Solariamit dem Satz dass Sterbehilfe angebracht gewesen wär kann ich mich echt net anfreunden.

Das Mädchen ist entstellt, hat keine Hände mehr aber dennoch hält sie durch und lebt. Und ich denke das ist entscheidend. Solange sie Menschen hat die sie unterstützen wird sie auch Kraft zum Leben haben.


Das Problem bei der Sache ist nur dass die alkoholisierten Fahrer allesamt glauben dass ihnen soetwas nicht passieren kann, egal ob sie als "Opfer" um einen Baum gewickelt werden oder ob sie als "Täter" in andere Autos oder Menschen hineinfahren.

Mehr Aufklärung wäre schön, aber gegen Ignoranz kann man wenig machen...
BleedingHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von Heimdall [/i]
[B]

Wieso hat man das Mädchen nicht sterben lassen ?
Wäre Sterbehilfe hier angebracht gewesen ? Ich meine, ja.
[/B][/QUOTE]

Hast du dir mal überlegt, dass das Mädchen seine Eltern und die Personen, die es liebt nicht verlassen will?
Dass ihr das Äußere nicht so wichtig ist?
Wenn sie überlebt, ist das doch gut, solange sie selbst noch Lebenswillen hat.
Das klingt bei dir echt hart.
"Tötet das Mädchen, es sieht so schrecklich aus."
DarkGoblinVon meiner jetzigen Situation denke ich auch, wenn mir so etwas passieren würde, dann wäre ich lieber tot... Es ist einfach für mich unvorstellbar, so weiterzuleben. Und solche Nachrichten finde ich rein subjektiv auch viel schlimmer als wenn jemand stirbt. Es sind ja nicht nur die eigenen Qualen die man durchlebt und sein ganzes Leben nicht mehr los wird, andere werden mit einem leiden, auch wenn sie helfen wollen. Stirbt man, wird man in Erinnerung behalten wie man früher war. Zunächst ist der Schmerz größer, doch er wird nicht das ganze Alltagsleben einnehmen.
Ich weiß nicht ob ich persönlich sowas verkraften würde, sei es als Opfer, Täter oder Angehöriger...

Doch bei sowas über Sterbehilfe zu reden, Nein Danke!
Wenn jemand genug Kraft und Willen zum Leben mitbringt, und wenn auch noch Leute da sind die einen unterstützen, warum sollte ihr das verweigert werden? Sie und ihre Angehörigen haben es nicht leicht und werden es wohl auch weiterhin schwer haben... doch wenn sie das Leben als solches von positiver Seite sehen und den Alltag bewältigen, dann habe ich sehr viel Respekt vor dem Mädchen und allen die mit ihr zu tun haben.
HaevionEs muss jeder für sich selbst entscheiden.

Trotz allem sehe ich es nicht ein, dass sobald ein Mensch unfähig ist zu handeln, ein Anderer nicht für ihn entscheiden soll - als Arzt hätte ich dieses Mädchen definitiv nicht wiederbelebt. Aber gut, das ist ein ethisches Problem, was an dieser Stelle besser nicht wieder lang und breit ausgerollt werden sollte, da es im Bereich der Abtreibung wohl schon oft genug thematisiert wurde.

Grausam wird es nur, wenn man keine Finger mehr hat, um den Abzug zu betätigen, und keine Beine, um die Stufen hinauf zu steigen...

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