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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Rechts/Links: was sind das für kategorien?
AlterkelteIm Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass mir Gewerkschaften
eher wenig bringen, weil sie doch sehr traditionalistisch sind
und es z.T. sehr ermüdend sein kann, bei Versammlungen
mit 90-jährigen Eisenbahnern über deren schönste Arbeitskämpfe
zu schwadronieren.
Aus der SPD bin ich vor zehn Jahren ausgetreten, weil sie immer
beliebiger und konturloser wurde.

Wann bin ich links? Wann bin ich rechts?

Wann bin ich ein Rassist?

Muss man wirklich den Zuzug von eher schlecht qualifizierten Menschen aus sehr verschiedenen Weltgegenden hinnehmen?
Muss man hinnehmen, dass wenn man solche Gedanken äussert,
dass
a) Berufsrechte auftauchen, die versuchen einen für weitergehende Gedankengänge weichzukochen

b) Berufslinke auftauchen, die einem jegliche Menschlichkeit
absprechen, obwohl viele Probleme sehr offensichtlich sind.


-Ghettobildung in Grossstädten
- Asylbewerber dürfen nicht arbeiten
und werden so nie die Sprache lernen,
weil sie möglichst mit Landsleuten im Heim
hausen.
- Keine Neigung zur Selbständigkeit (siehe oben),
weil es ja einfacher ist, mit seinen Landsleuten
Selbstgerecht und selbstmitleidend irgendwo
zu existieren usw.
usw. usw.



Um ehrlich zu sein, so toll finde ich Deutschland und die
Deutschen manchmal auch nicht, dass ich mir deswegen
eine Glatze rasieren würde....
Die Liste könnte fortgeführt werden......
AlterkelteBevor ich wieder zugeschwallt werde, von wegen Rassismus:


Sorry, ich wollte etwas provozieren...
SelianUm kurz und knapp auf die Überschrift zu antworten:

Es sind überflüssige Kategorien!
GarryRassist bist du, wenn du den Pfad der logischen Argumentation verlässt und nur aus Wut, Intoleranz oder sonstigen Gefühlen gegen eine Gruppe handelst. So sehe ich das.
AlterkelteGarry


keine schlechte Definition!

Wie kann es sein, dass jmd. insoweit Anstoss nimmt an meinen
Äusserungen, dass er mich einen Rassisten schimpft,
wenn ich argumentativ unterwegs bin und erkenne, dass
die Wahrheit niemand gehört und manchmal scheinbar
auf der falschen Seite steht...........
Political Correctness deckt alles zu, auch Argumentation.

Warum ist "Neger" diskriminierend und "Schwarzer" nicht,
bereits hier ist die Logik unter die Räder gekommen...
GarrySolange es bei solchen Begriffen nicht zu Abstrakt wird (horizontal Herausgeforderter = Dicker) kann ich das noch verstehen. Für einen Schwarzen könnte "Neger" bzw. "Nigger" so etwas bedeuten, als würde dich jemand als Wichser bezeichnen.
Ich bin mir nicht sicher, aber die Abneigung gegen diesen Begriff kommt glaube ich aus der Zeit der Sklaverei. Damals wurden die Schwarzen Neger (oder Nigger) genannt. Bin mir jetzt aber wirklich nicht sicher, daher: Wenn es falsch ist, korrigiert mich bitte.

Wie gesagt: Solange du begründete Argumente liefern kannst und du, z.B. Statistiken hinterfragst (Das viele Verbrechen von Ausländern begangen werden ist ja so beliebt, aber warum das so sein könnte, das fragt keiner mehr) sollte man dich wohl nicht als Rassisten schimpfen. Sobald starke Gefühle überhand nehmen, sollte man vorsichtig sein. Eine schlechte Erfahrung mit einer anderen Bevölkerungsgruppe kann nicht auf alle bezogen werden, das wissen aber denke ich die Meisten.
ApexNun Rassist ist man meiner Meinung nach dann wenn man Wertunterschiede bestimmter Rassen oder Völker feststellt und damit Diskriminierung betreibt.

Wie Garry schon sagte ist der Begriff Neger oder Nigger historisch negativ behaftet und wird dadurch von der Gesellschaft eher als Beleidigung aufgenommen. Man könnte auch fragen warum Arschloch eine Beleidigung ist, immerhin ist es ein wichtiger und äußerst nützlicher Teil des Körpers. Es sind Formen der Sprachentwicklung bestimmte Begriffe negativ zu belegen.
SiriusEine gute Frage. Ich würde sagen, es hängt davon ab, wie stark oder wie radikal Deine Ausprägung ist bzw. wie tolerant Deine Ansichten sind. Wer grundsätzlich zum diskutieren bereit ist und sich nicht stur auf seine Vorurteile festfährt, sondern auch die Argumente der Gegenseite durchdenkt und akzeptiert bzw. zumindest respektiert, kann nicht als Rassist bezeichnet werden.
M.E. sind Rassisten Leute, welche die eigene Rasse (in diesem Fall die Deutsche, Arische, bla bla) in jedem Fall ohne Ausnahme über alle anderen Rassen stellen, meistens sind diese Leute auch nicht bereit bzw. auf Grund geistiger Hohlräume nicht in der Lage, bestimmte Gegensätzliche Aspekte zu verarbeiten.
Bei Linksextremen Leuten bedeutet das im umgekehrten Sinne, das sie grundsätzlich ständig nach Anarchie schreien und das "System" verabscheuen und so ziemlich jeden hassen, der ihre Ansichten nicht teilt.

Die Frage ist einfach, wo Du Dich selbst siehst?!
M.E. bist Du kein Nazi oder Rassist, wenn Du Deine Meinung zur hiesigen Asylpolitk äußerst und Du bist auch kein Linksextremer Anarcho, wenn Du Deinen Unmut über die amtierende Regierung äußerst - es kommt immer darauf an, inwieweit Du bereit bist, neu Argumente zu akzeptieren, sozusagen der Aha-Effekt.
Wenn Du bereit bist zu sagen, ja so habe ich das auch nocht nicht gesehehen und auch darüber nachdenken kannst, dann passt das schon.

Alles nicht so einfach, gelle... ;)
pulSar[color=#88FFCD]jou ... auf das maß der eigenen position kommt es an...[/color]
[color=#88FAD1]bzw eben die entfernung in eine bestimmte richtung (extrem)...[/color]
[color=#88F6D6]es macht da nicht wirklich einen relevanten unterscied - beide seiten sind sich vom grunde her sehr ähnlihc - und SIE BRAUCHEN EINANDER... inderekt - um sich selbst zu definieren...[/color]
[color=#88F1DA]oder wie sagte mien chemie-lehrer früher (91 bis 94):[/color]
[color=#88EDDF]"manche sind so weit links, dass sie rechts wieder rauskommen"...[/color]
[color=#88E3E8]nochwas - für mich persönlich...[/color]
[color=#88DFED]mit ist "links" und "rechts" einfach zu einsilbig...[/color]
[color=#88DAF1]("braun" "rot" "grün" etc ist auch nur eine silbe...)[/color]
[color=#88D6F6]ich finde, das reicht einfach nicht, um mich zu beschreiben...[/color]
[color=#88D1FA]und da bin ich absolut nicht der einzige..[/color]
[color=#88CDFF]-- gilt genauso für "schwarz"..[/color]

grüße an alle mehrsilbig positionierten!
an alle misch-farblinge...
VerlorenerJungedie ghettobildung wird vom staat betrieben, da wie schon erwähnt, landsleute auf einen bereich gezwängt werden in asylanten heimen usw ... doch dafür können sie wenig. da asylanten kein arbeitsrecht haben kommen sie noch weniger mit deutschen in kontakt was das lernen der deutschen sprache noch überflüssiger macht. außerdem dürfen asylanten NICHT die deutsche sprache an schulen lernen - was eine integration och schwieriger macht ...

ich sag nur: TOLLE DEUTSCHE RECHTSSPRECHUNG! *achtung ironie!*

aber ich denke das viele aussagen die manche machen oft falsch gedeutet haben. z.B. der satz "Deutschland muss sterben damit wir leben können" - schonmal darüber nachgedacht das dahintert mehr stecken kann? das man GRADE weil man "sein land" mag - bzw. man wohnt hier und will halt das es besser wird - das sagt? stellt man sich das mal so vor das Deutschland nicht mehr deutschland heißt sondern anderst - das man unter einem anderen namen einen neuanfang macht, hätte man bestimmt ein paar probleme weniger! wären wir nicht mehr die DEUTSCHEN wären wir bestimmt nicht mehr die NAZIS für viele ausländer ... naja ist halt mein gedankengang ...

cheerz
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von VerlorenerJunge [/i]
[B]die ghettobildung wird vom staat betrieben, da wie schon erwähnt, landsleute auf einen bereich gezwängt werden in asylanten heimen usw ... [/B][/QUOTE]

Da machst du es dir aber auch etwas sehr einfach. Umgekehrt ist es doch so, das viele Ausländer lieber in eine Wohngegend ziehen, in der es schon viele Ausländer gibt. Diese Ghettobildung betreiben die Leute zu einem Großteil selber. Es gibt keine größere Stadt in der es kein Türkenviertel gibt, in manchen gegenden Chinesenviertel oder andere Nationalitäten. Das ist übrigens kein Deutschländisches Phänomen. In jeder größeren amerikanischen Stadt gibt es einen Stadteil "Chinatown", in vielen Englischen Städten gibt es pakistanische Viertel. In Australien gibt es selbst in abgelegenen Ortschaften "Deutsche Viertel". Das ist vermutlich für jedes Land der Erde fortführbar. Es ist wohl eher so das die Leute wenn sie in ein fremdes Land kommen sich freiwillig in der Nähe ihrer Landsmänner niederlassen. Das ist aus kulturellen Gründen auch verständlich.
VerlorenerJungeAmerika/Australien und Deutschland sind 2 verschiedene dinge!

Amerika und Australien sind beides imigranten länder - da gibt es solche viertel schon seit ihrer entdeckung ... das kommt von den kolonien ... und australien war wie wohl bekannt sein solte mal eine "gefängnis insel" gewesen wo mehr oder minder die "outlaws" europas hingesteckt wurden ...

in deutschland steckt noch was anderes dahinter ... die "viertel" wo meist ausländer sind, sind billiger! das kann man überall beobachten, ich wohn selber in so einem viertel wo mehr "ausländer" sind ... und die wohnungen sind im gesammtschnitt billiger ... klar findet man immer hier und da ein paar wohnungen wo billiger sind - aber diese werden privat vermietet und dann nicht vom sozialamt oder sonstiges vermittelt ...
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von VerlorenerJunge [/i]
[B]Amerika/Australien und Deutschland sind 2 verschiedene dinge!

Amerika und Australien sind beides imigranten länder - da gibt es solche viertel schon seit ihrer entdeckung ... das kommt von den kolonien ... und australien war wie wohl bekannt sein solte mal eine "gefängnis insel" gewesen wo mehr oder minder die "outlaws" europas hingesteckt wurden ...[/b][/quote]
Ob es ein Imigranten Land ist, spielt keine Rolle, Tatsache ist das die Leute die Imigriert sind, sich auch alle in Wohnsiedlungen zusammengeschlossen haben. Die hätten sich ja auch quer in der Stadt verteilen können. Außerdem was ist mit England, hast du jetzt weg gelassen, nannte ich auch. Wie ich schon sagte, solche Viertel wirst du in jedem Land finden.
VerlorenerJunge@Selian: bei England ist es geschichtlich gesehen auch etwas schwieriger ... aber genauer gesagt sind solche "ghttobildungen" schon seit den städten im mittelalter normal gewesen. da gabs auch tavernen in dennen hauptsächlich leute andere kulturen sich getroffen haben.

ich denke allgemein sind das "probleme" mit dennen hauptsächlich großstädte zu kämpfen haben ... ich denke der vergleich england deutschland geht noch ... aber länder wie amerika und australien sind schon von der planung her so gedacht worden möchte ich behaupten ... aber lassen wir das, das ist off topic ;)

desweiteren hat deutschland das problem das wir das land zwischen ost und west darstellen ... deutschland hat schon immer die grenze zwischen den "kapitalisten" und "kommunisten" dargestellt, was sich natürlich auch in der politik wiederspiegelt.
ApexMan muß dazu vielleicht sagen das anerkannte Asylanten eigendlich jederzeit eine Arbeitserlaubnis bekommen und natürlich auch in ihrer Wohnortwahl grundsätzlich frei sind. Die Einschränkungen treffen nur auf Asylbewerber zu, also solche bei denen noch nicht klar ist ob sie nun Asylanten oder Flüchtlinge sind oder ob sie sogar wieder ganz abgeschoben werden müßen. Allerdings zieht sich so ein Verfahren in der Regel über Monate manchmal sogar über Jahre hin. Und wenn man so lange in beengten Wohnunterkünften mit Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen die man vielleicht nicht versteht zusammen wohnt, kein Geld bekommt (Asylbewerber bekommen Essen- und Kleidermarken), die Kinder keinen zugang zu Bildungseinrichtungen haben, die ärztliche Grundversorgung manchmal nicht gewährleistet ist dann ist es nur selbstverständlich das man irgendwann in die Kriminalität abrutscht.
CorvusWann bin ich links? Wann bin ich rechts?

Die bezeichnung links und rechts bezieht sich auf eine sitzordnung im franz. parlament um 1900. sie ist deswegen nicht mehr zulässig.

salutatio obscura
AlterkelteCorvus

endlich eine gescheite Antwort, ohne diverse Überfrachtungen.

Nun, ich stelle fest, dass der bürokratische Sozialismus
keine adäquate Grösse ist...
GwethDas ist so nicht richtig. Die Frankfurter Paulskirche beherbergte schon 1848 ein so angeordnetes Parlament.

Rechts saßen die Monarchisten, also die damals Konservativen,

in der Mitte die Konstitutionellen, also die, die den Kompromiss suchen,

links die Demokraten, also die Progressiven.

Sozialisten in dem Sinne gab es noch nicht.

Die neue Links-Rechts-Einteilung könnte man aber auf die Sitzordnung im Reichstag der Weimarer Republik beziehen, die enthält alle "modernen" Richtungen...

Im Endeffekt dient das Ganze nur als grober Richtwert, sodass befreundete Fraktionen zusammensitzen und man als Redner eventuell einzelne Gruppen im Parlament besser ansprechen kann.

Betrachte so eine Einordnung doch einfach als Platzzuweisung in einem imaginären Parlament, in das alle hineinkommen, denn irgendwo muss dann ja auch jeder sitzen...
Corvusgweth:

dann habe ich meine quelle missverstanden.
ich werd nochmal nachfragen. salutatio obscura
cloudWenn ich jetzt ein paar Vorträge richtig verstanden habe ist 'rechts' und 'links' nichts anderes wie 'schön' und hässlich' die Farben 'weiß' oder 'schwarz' - je nach Kulturhistorischer Entwicklung finden Einteilungen statt, die wieder von Zukünftigen Strömungen verformt werden. Ist das eine Antwort die AlterKelte befriedigt? Oder sollen wir doch zu 'unserem' 'rechts' 'links' Stellung beziehen, na dann versuch ich´s mal: rechts-Nazis links-Sozialisten/Komunisten.
Wieviel habe ich in meinem Zivildienst gelernt: rechts ist jeder der nicht nachdenkt und zuschlägt und links ist jeder der nachdenkt und zuschlägt. Frustabbau und radikaler Neubeginn. Fightclub trifft auf Fightclub.
Jeder der Stellung bezieht stellt sich in eine Ecke, jeder der eine Meinung hat wird auf eine Gegenmeinung treffen, deshalb bleiben AlterKelte Prügel nicht erspart, leider.
Stellt euch vor ihr kommt in ein Land in dem ihr nicht mehr hungern müßt und in dem ihr Arbeit und ein lebenswertes Leben findet, würdet ihr deswegen alle kulturellen Eigenarten dieses Landes übernehmen? Würdet ihr euch der dort vorherrschenden Religion anschließen? Würdet ihr keinen Anschluß suchen zu Menschen die eure Sprache sprechen, die euch helfen können euch in diesem Land zurechtzufinden?
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Yepp. Ich merk vermehrt dass Menschen, die dem "gesunden Menschenverstand" folgen und daher ein nicht so "schubladisiertes" Weltbild haben, immer anecken. Bei denen, denen die links-rechts-Welt so viel "einfacher" erscheint. [/B][/QUOTE]

schoener haette ich das nicht ausdruecken koennen - vielen dank ilona. :)

auch deine ausfuehrungen ueber auslaender sind in meinen augen sehr gut durchdacht. ich mag ja niemandem sein recht auf kulturelle identitaet absprechen (ganz im gegenteil, ich bin strengster gegner der kollektivistischen vorstellung eines eine-welt-staates!), denn ich liebe die vielfalt der kulturen.
aber wer im rechtsstaat deutschland leben moechte, der soll sich nicht nur an dem laben was ihm der rechtsstaat bringt, sondern auch seinen teil zum funktionieren beitragen in dem er sich an die regeln dieses rechtsstaates haelt. wenn keiner sich daran halten wuerde, dann koennte er sich alles positive was ihm der rechtsstaat bring sonstwohin schmieren.

eine dieser regeln ist eben auch "die amtssprache ist deutsch". ausserdem denke ich, dass jemand der hier leben moechte im regelfall doch genug eigeninteresse und demzufolge initiative haben sollte, dass solche punkte an sich garnicht zur diskussion stehen sollten...

raphael
AlterkelteIm Grunde wäre eher einer Vermischung der Kulturen der Vorzug zu geben, als das was wir hier heute haben (in Germanien).
Es gibt lauter Inseln umgeben vom Ozean der Deutschen,
oder die sich dafür halten......
Es gibt religiöse Inseln, aber auch Inseln der Volkszugehörigkeit
oder eine Mischung aus beidem.
Dies sind letztendlich die Ghettos, die uns nichts bringen...
Demon17um auf diese rechts-links kategorie zurückzukommen. sicher ist dieser punkt in den letzten jahren viel zu sehr an der zuzugspolitik festgemacht worden. denn so groß ist der unterschied doch nicht. die einen organisieren den zuzug über das asylrecht, die anderen über volkszugehörigkeit. de facto kein großer unterschied was die anzahl der zuziehenden angeht. aber kommen wir zur sozialpolitik. die spd ist in der lage soziale grausamkeiten zu begehen, die sich die cdu nie getrauen würde. einfach weil es keine nennenswerte opposition gibt wenn die spd es macht. kommen wir zum politologischen ansatz. hier gibt es einen unterschied zwischen "rechts" und "links". man unterscheidet zwischen sogenannten Leistungsrollen (Berufsrollen) und Komplementärrollen. Also Arzt (Leistungsrolle) Patient (Komplementärrolle). Oder Politiker und Wähler etc. Die "rechten" unterstützen meist die interessen der Leistungsrollen und die "linken" meist die interessen der "Komplementärrollen". Besonders wenn diese Leistungsrollen von Selbstständigen ausgeführt werden. Insofern wollen die "linken" meist die Rechte der Konsumenten, Staatsbürger, Menschen(rechte) fördern, während die "rechten" meistens die rechte der Leistungsrollen fördern, die durch die Ausweitung der Rechte der Komplementärrollen eingeschränkt werden würden also: Steuerzahler, Produzenten, Staatsorgane.


never surrender


demon17
whised@Garry

[QUOTE]Rassist bist du, wenn du den Pfad der logischen Argumentation verlässt und nur aus Wut, Intoleranz oder sonstigen Gefühlen gegen eine Gruppe handelst. So sehe ich das.[/QUOTE]

Diese definition von dir Gefählt mir sehr Gut.

Zu Links/Rechts
Ich glaube zurzeit sind das unbestimmt Sammelbegriffe, in die die Medien halt eine ganze Menge von Gruppierungen stecken! Weil dieser Begriff damit so schwammig wird bedeutet Links und Rechts für jeden etwas anderes.

@Demon17
Ich pflichte dir zu deiner sichtweise nur zu! auch eine sehr schöne beschreibung die aus einem Lehrbuch stammen könnte !
raison d'être[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]

- ich denke, dass ausländische Straftäter tatsächlich abgeschoben werden sollten, denn es ist schon schlimm genug, dass wir die "eigenen"/deutschen Kriminellen mitdurchfüttern müssen, statt sie des Landes verweisen zu können

(...)


Wenn ich dann sage, dass ich dem Kommunismus immer noch näher stehe...

wenn ich sage dass ich in gewissem Maße Anarchie gut finde...

wenn ich meine Sympathie für die RAF kundtue...
[/B][/QUOTE]


Na, Du bist ja vielleicht witzig.. :/

Ich frage mich, welche Aspekte der Anarchie Dir zusprechen, wenn Du angibst, der Auffassung zu sein, aufmüpfige "Ausländer" seien abzuschieben !?!?
Nimms bitte nicht persönlich, aber ich habe das Gefühl, wo ich in Deinem Beitrag lauter so tolle Begriffe lese, wie "Ausländer abschieben", "Kommunismus", "Anarchie", "RAF" ~ ich glaube nicht wirklich, dass Du weißt, was jeder dieser Begriffe bedeutet. Du weißt vermutlich nur, dass "die Masse" beim Hören/Lesen solcher Begrifflichkeiten "aufschreit" und damit stellst Du Dich an den Rand der Gesellschaft und bekommst Aufmerksamkeit. ;)

Nein, dass muss nicht stimmen, ich kenne Dich ja schließlich nicht, aber zumindest bei mir hinterlässt Dein Beitrag eben dieses Gefühl. Spätestens bei dem Punkt mit der Abschiebung, hätte ich lieber aufhören sollen zu lesen. Das ist in der Tat eine rechtspolitische Auffassung, ob Du das wahrhaben willst, oder nicht.
:rolleyes:
Alterkelte@Staatsräson


Es ist allerdings so, dass wir in Jahrhunderten gelernt haben,
mit Macken und Dummheiten der Deutschen umzugehen....
vielleicht auch im Bereich des Verbrechens......
oder auch nicht, vermutlich bilden wir uns das nur ein.
Was aber tatsächlich Angst macht, sind die Methoden
und Vorgangsweisen von ausländischen Straftätern.

Kein "Deutscher" käme darauf einen Kontoauszugsdrucker mit
einem Jeep aus einer Bank herauszuziehen...

Aber was ist das für ein Unterschied in der Endabrechnung,
vermutlich keiner, weil ein z.b. Pädarast in der Regel in
Deutschland nicht in Haft muss, egal aus welchem Land er kommt........
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von raison d'être [/i]
[B] Das ist in der Tat eine rechtspolitische Auffassung, ob Du das wahrhaben willst, oder nicht. [/B][/QUOTE]

du tust gerade so, als ob alles rechts von neutral boese und alles links von neutral gut ist...
BlueBird@gekitsu
Reg Dich nicht auf, wir sollten raison tatü erst mal den Unterschied zwischen

- Rechtspolitischer Auffassung

und einer

- Rechten politischen Auffassung erklären.

Seltsamerweise sollen kriminelle Ausländer hierzulande immer abgestreichelt werden. Weshalb eigentlich?
Vermutlich weil das Ausländersein an sich schon so ein Vorzug ist, daß auch Schwerstverbrecher diesen Herrschaften immer noch so eine Art übergeordnete Edellackierung gegenüber den Deutschen verleihen?
Schwer nachzuvollziehen...
gekitsudas hart behandeln eines mitbuergers auslaendischer herkunft koennte einem ja den ruf einbringen man waere auslaenderfeindlich und das waere unentschuldbar, selbst wenn der mitbuerger auslaendischer herkunft sich standhaft weigert, sich an die hiesigen spielregeln zu halten.

an sich ist die positive diskriminierung die stattfindet auspaenderfeindlicher als eine vollkommene gleichbehandlung, nur erklar sowas mal sensationsgeilen medien und politisch korrekten gutmenschen.
BlueBird@gekitsu
Und wenn wir die Bezeichnung "hart behandeln" durch "Schaden vom deutschen Volke abwenden" ersetzen, kommen wir der Sache doch noch etwas näher.
gekitsuso wuerde ich es nicht ausdruecken...
ich betrachte jeden der hier wohnen moechte und sich hier zuhause fuehlt als deutschen/ als deutsche. egal wo geboren und welche hautfarbe. aber nur weil jemand woanders herkommt heisst das in meinen augen nicht, dass jemand nach anderen massstaeben gerichtet werden sollte.

ich meine mit "hart behandeln" ja nicht verpruegeln oder asylantenheime anzuenden oder dergleichen... ich meine lediglich, dass straftaten oder verstoesse genauso geahnded werden wie bei einem "handelsuebelichen" deutschen auch. und bei wems nicht mit dem an die regeln halten klappt, der darf hier halt nicht mitspielen.
BlueBird@gekitsu
Genau dasselbe meinte ich auch.
;)
VerlorenerJungealso zu den begriffen (falls es nicht schon erwähnt wurde)

sie stammen aus alten parlamenten in frankreich und/oder england (die frage ist bis heute nicht geklärt), klar ist jedoch das rechts ursprünglich konservativ hieß und links sozialistisch. die begriffe kamen von der sitzverteilung: rechts hockten die konservativen links die sozialisten im parlament.

wann ist man rassist? für mich ist man das unter folgenden punkten:

- die ausgrenzung von leuten aufgrund von hautfarbe, geburtsort und religion.

- die ausgrenzung von schlechtqualifizierten ausländern, die in ihrem land keine chance auf bildung hatten - als könnten sie was dafür wenn es in ihren ländern keine richtige schulbildung gibt.

- die einfachste weise zu wählen: ausländer sind schuld an allem, wenn man selber nichts packt!

- die schuld bei den leuten zu suchen und auf sie anschläge zu verüben weil sie ein angebot annehmen welches unserer staat anbietet, anstatt die schuld bei dennen zu suchen die wirklich dran schuld sind.

- leugnen des holocoust natürlich

- zu behaupten alle ausländer, juden usw würden vom staat leben - was absolut nicht stimmt! im gegenteil ich hab die erfahrung gemacht das sie oft sogar härter arbeiten als mancher deutscher (ausländer bei uns in der firma arbeiten oft mehrere schichten nacheinander z.B.) - was natürlich neid der deutschen schürt, wenn sich mal ein ausländer sich ein hart erarbeitet haus kauft.

aber diese kriterien treffen nicht nur auf deutsche zu, man findet sie in fast allen ländern dieser welt!

zum themenstarter möchte ich noch eins hinzufügen:
asylanten haben nicht das recht zu arbeiten das ist korrekt, aber sie haben auch NICHT das recht deutsch zu lernen in schulen! das ist in keinem gesetz gefestigt was eine Integration ebenfalls erschwert ...

EDIT:
an alle die glauben ausländer würden vor gericht besser behandelt als deutsche: habt ihr beweiße? es gibt auf der seite der deutschen genauso viele beschissene urteile! das man z.B. Wiederholungstäter wieder rauslässt usw ... und ich kenne kein fall wo ausländer sanfter behandelt wurden als deutsche! du wirst überall auch finden das ein deutscher für die gleiche tat in einem anderen gericht sanfter bestraft wurde, als der andere deutsche an einem anderen gericht. das hängt ab von dem richter wie hoch er die strafe setzt. ich glaube eher das manche hier härtere strafen für ausländer fordern (wie es schill gemacht hat als richter, der ausländer um längen härter bestraft hat als deutsche - bei gleichen straftaten) als für deutsche - ist das aber der sinn einer demokratie? ich denke nicht ...
gekitsuverlorenerjunge:

sicher, wenns um harte straftaten geht wird die nationalitaet/herkunft des taeters wenig einfluss haben, aber sieh dir mal alltaeglichere situationen an.
meine schwester erzaehlt mir, dass es an ihrer schule gang und gaebe ist, wenn ein "deutscher" und ein "tuerke" sich pruegeln, dass beide ins direktorat kommen, der 08-15 sermon abgelassen, der tuerke zurueck in die klasse geschickt wird und der deutsche einen verweis wegen auslaenderfeindlichkeit bekommt. bei aller liebe, wenn sowas schon generalisiert ist, dann stimmt was nicht.
wie oft hast du erlebt, dass ein familienclan sich nicht die bohne um integration kuemmert, ausser den kindern keiner ein wort deutsch spricht, die frau wenn dann nur komplett verschleiert und drei schritte hinter ihrem mann auf die strasse darf? und niemanden kuemmerts... gleichberechtigung von mann und frau ist nur dann wichtig, wenn in einer stellenanzeige ein/e schreinergeselle/in gesucht werden muss und nicht ein schreinergeselle. und dass deutsch amtssprache ist stoert scheinbar eh keinen.

ich behaupte nicht dass alle auslaender sich schlecht verhalten oder alle auslaender besser behandelt werden...
aber in vielen faellen wird ein "unsanftes" anfassen unterlassen weil es -da mag es gesetzlich so richtig wie nur was sein- ja dazu fuehren koennte, dass es als auslaenderfeindlich angesehen wird.

das geht soweit, dass man der breiten masse schon nicht mehr zutrauen kann zu beurteilen, ob eine aktion gegen einen auslaender als person gerichtet war oder gegen einen auslaender um seiner herkunft willen.
VerlorenerJunge@gekitsu: mir ist es schon passiert das ich nach ner prügelei mit einem deutschen von der schule flog wo wir beide beteiligt waren, nur weil er beliebter war und alle deswegen auf seiner seite standen nur ich verwiesen wurde ... das hat mit dem rektor zu tun und seiner aufassung der situation und wer weiß eventuell ist der deutsche schon vorrher negativ aufgefallen durch das was er sagt bezüglich ausländer ....

das mit dem verschleiert ist so eine sache - was stört dich dran? jeder darf hier tragen was er will ... und wenn sich die frau FREIWILLIG unterordnet (weil sie nunmal gläubig ist) muss man das tolerieren.

deutsch ist die amtssprache ja, aber redest du auf der strasse in amtsdeutsch? ich denke auf der strasse könne sie von mir aus russisch türkisch usw reden, von mir aus sogar rückwärts mit latein gemischt - das geht mir am arsch vorbei!

dein beispiel von den Clans ist das von der Bild hochgespielte bild - nur mir ist das noch aufgefallen! hier wohnen sehr viele spätausiedler, türken usw aber jeder kann zumindest etwas deutsch - klar das er kein akzentfreies hochdeutsch kann oder? und zuhause kann jeder reden was und wie er will oder?
und klar gibt es die religiösen fanatiker die auf das alles beruhen, dennoch bilden sie meines empfinden die minderheit der ausländer ...
gekitsuwie gesagt, ich behaupte auch nicht, dass alle auslaender so sind. und darum gehts ja letzten endes auch nicht. es geht darum, dass aus angst, spaeter als auslaenderfeind dazustehen auslaender diskriminiert werden. ob die diskriminierung positiv oder negativ ausfaellt ist wurscht. scheisse ist sie so oder so.

zu der schulsache: das war ein generalisiertes beispiel... problem: deutscher pruegelt auslaender -> loesung: deutscher muss auslaenderfeind sein, ergo verweis deswegen. liegt sicher z.g.t. an der auffassung des rektors, aber es stellt nichtsdestotrotz ein problem dar, das ich von der grundstruktur her oft wiederholt sehe.

hast recht damit, dass jeder im prinzip das tun darf was er will, freiwillige unterordnung, sprache daheim etcetera... allerdings ist es denke ich nicht zu viel gefordert, wenn ich von jedem, der hier wohnen moechte genug eigeninitiative erwarte, dass er zumindest rudimentaeres deutsch lernt. ich kenne in der nachbarstadt hier einige clans (ja, es sind wirklich klassische familienclans, die gibt es trotz dass es ein bildzeitungsklischee ist) bei denen der sohn alle angelegenheiten der familie nach aussen regeln muss weil vater und mutter keinen brocken deutsch sprechen. gibt natuerlich auch genug gegenbeispiele...

aber an sich sind ja nicht die probleme der integration von auslaendern thema sondern wie mit auslnaendern umgegangen wird. ich meine, jeder mensch sollte vor dem gesetz gleich behandelt werden, egal wo er herkommt (massgeblich ist ja der fakt dass er im rechtsstaat deutschland wohnt und sich an dessen regeln entweder haelt oder er geht wieder)

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