German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Keine Kindheit mehr?
CorvusIch sitze gerade vor meinem Pc und mache mir gedanken über meine Kindheit und die der jetzigen Kinder. Was sich in 7 Jahren doch alles verändern kann.
Ich hatte vor 13 Jahren noch so serien wie Heidi oder Jacky und Jill im Nachmittagsprogramm. Heute ist das Nachmittagsfernsehen voll von Gewalt, Sexualität und "Grunzenden Schweinen" (entschuldigt diesen Ausdruck) in Talkshows. Früher war ein Fahrrad oder ein Roller das nonplusultra. wir haben verstecken gespielt und räuber und gendarm(polizist). heute spielen die jugendlichen gameboy und yu gi oh (oder wie das heisst).
Ich hatte mit 9 Jahren noch keine Zigarette im Mund, Hatte mit 12 noch nicht meinen ersten Vollrausch und meine Ersten sexuellen erfahrungen mit 13.

Ich kann mir nicht vorstellen dass es gut ist ein Kind mit ca. 5 Jahren Terminator 3 ansehen zu lassen während die Eltern shoppen sind. und diese ach so harmlosen manga und anime serien ala dragonball Z sind manchmal ziemlich knapp an der Pornographie vorbeigeschlittert.
Ich hoffe dass ich mein Kind irgendwann einmal nicht so sehen werde. Mit 9 Jahren am Schulhof eine Zigarette rauchend, vor dem Fernseher verdummend und seiner Kindheit beraubt.

Mich graut vor der Zukunft, vor der Antiautoritären Erziehung mancher Eltern und vor der Gegenwart...

Geht es euch genauso oder denkt ihr ich bin total am holzweg mit meiner Einschätzung?

dunkle grüße aus mondheller nacht corvus
TiberonNun, zum Glück liegt ein nicht unbeträchtlicher Teil der Erziehung an dir. Und auch wenn Schule und Umfeld einen nicht unerheblichen Einfluß haben, denke ich, sind die Eltern doch noch das wichtigste Element in der Erziehung.
Ob du nun schwarz siehst, mag ich nicht beurteilen wollen - ich gehe davon aus, daß es auch vor 100 Jahren schon Sprüche wie "hach die Jugend von heute ..." usw. gegeben hat.
Doch betrachte auch ich einige Entwicklungen mit äußerstem Argwohn. Auch mir wird unbehaglich zu mute, wenn ich "antiautoritär" höre. Und die Rolle der Medien läßt mich auch vorsichtig werden.
Doch letztlich gehe ich davon aus, daß es eben an den Eltern liegt, aus ihren Kindern was zu machen.
BlueBird@Corvus
Du hast schon recht, Deine Sorgen kann man nur teilen.
Du brauchst Dir nur im Forum anzusehen, was hier teilweise für eine Rechtschreibung praktiziert wird oder was die Leute sich für Filme anschauen (Splatter und Co.).
Hinzu kommt, daß es noch nie so wenig Kinder gab, während es gleichzeitig noch nie so viele Scheidungen und sogenannte alleinerziehende Eltern (meistens Mütter) gab. Letzteres ist natürlich eine semantische Lüge, denn die Frauen sind gezwungen, ihre Kinder im Kindergarten oder anderswo einzuparken, also von Erziehung keine Spur.
AlterkelteHab dazu was im Internet gefunden..............

---------------------------------------------------------

Wir haben es tatsächlich geschafft. Kaum zu glauben, aber es ist so.. 
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, speziell was der Gesetzgeber 
und die Bürokraten, die Medien und die Informationsgesellschaft uns 
täglich vorbeten und verbieten, müssten wir alle, die in den Sechzigern 
bis Anfang der Achtziger aufgewachsen sind, längst tot sein. 

Unsere Kinderbetten waren mit bleihaltigen Farben bemalt und 
Formaldehyd sickerte aus jeder Pore. Ganz zu schweigen vom 
Tapetenleim, dem Kleber des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des 
Stragula. Wasserfeste Filzstifte hatten Ausdünstungen die benebelten 
und wer erinnert sich noch an den leicht salzigen Geschmack des 
abzuleckenden Tintenkillers? 

Steckdosen, Medizinflaschen, Schranktüren und Schubladen waren noch 
nicht kindersicher. Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar 
verboten, aber meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzten 
um es zu glauben. 

Unsere Fahrräder, Roller und Rollschuhe fuhren wir ohne Schützer und 
Helme. Die Risiken per Anhalter in den nächsten Ort zu fahren waren uns 

unbekannt! Zum Thema Auto erinnere ich mich weder an einen Sicherheitsgurt, 
noch an Airbags, Kopfstützen, ABS oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen 
im Wagen meines Vaters. 

Man saß zwar hinten, aber an einem heißen Sommertag gab es doch 
nichts schöneres als seinen Kopf aus dem Fenster (das man damals noch 
komplett runterkurbeln konnte) des fahrenden Autos zu stecken und sich 
den Fahrtwind ins Gesicht blasen zu lassen, daß man kaum noch Luft 
bekam. 

Wasser haben wir direkt aus dem Gartenschlauch getrunken und nicht 
aus einer Flasche. Wahnsinn! 

Wir aßen fettige Schmalznudeln und frischgebackenes Brot mit 
fingerdick Butter drauf, dazu gab es überzuckerte Limonaden oder 
künstlich gefärbtes TriTop. Zu fett geworden sind wir deswegen nie, 
weil wir immer draußen waren. 

Wir haben zu fünft aus einer Limoflasche getrunken und es ist 
tatsächlich keiner daran gestorben. 

Wir haben stunden- und tagelang an Seifenkisten oder ähnlichen 
Gefährten geschraubt, die wir aus rostigem Schrott und splitterigem 
Holz konstruiert hatten. Dann sind wir den Hügel damit runtergebrettert 
nur um festzustellen, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Nachdem wir 
ein paar Mal in der Böschung gelandet waren, haben wir gelernt auch 
dieses Problem zu lösen. 

Wir gingen in der Früh raus und haben den ganzen Tag gespielt, 
höchstens unterbrochen von Essenspausen und kamen erst wieder rein, 
als es dunkel wurde und man den Fußball nicht mehr richtig sehen 
konnte. Wir waren nicht zu erreichen. Keine Handys! 

Wenn es regnete spielten wir bei Freunden Monopoly oder Mensch ärgere 
dich nicht, Mühle oder Dame und bauten mit Matchbox Autos ganze Städte 

auf. Wir hatten weder Playstations oder Nintendo, X-Boxen oder Videospiele, 
keine PCs, keine 50 Fernsehkanäle oder Surround Anlagen. 

Ins Kino zu gehen war ein Ereignis, für das man sich herausputzte und 
das einem vor Vorfreude den Magen kribbeln ließ. Es gab noch Vorfilme, 
die immer eine Überraschung waren, weil keiner wußte was zu erwarten 
war und wenn zufällig ein Donald Duck oder Micky Maus Film dabei war, 
hatte man das ganz große Los gezogen. 

Wir hatten Freunde! Wir gingen raus und haben uns diese Freunde 
gesucht. Wir haben Fußball gespielt mit allem was sich kicken ließ 
und wenn einer einen echten Lederball hatte war er der King und durfte 
immer mitspielen, egal wie schlecht er war. 

Um im Verein mitspielen zu dürfen gab es Aufnahmeprüfungen, die nicht 
jeder bestanden hat. Wer es nicht geschafft hat, lernte mit der 
Enttäuschungumzugehen. 
Wir spielten Völkerball bis zum Umfallen und manchmal tat es weh, 
wenn man abgeworfen wurde. Wir sind von Bäumen und Mauern gestürzt, 

haben uns geschnitten, aufgeschürft und haben uns Knochen gebrochen und Zähne 
ausgeschlagen. Wir hatten Unfälle! Es waren einfach Unfälle andenen wir 

Schuld waren. Es gab niemanden, den man dafür verantwortlich halten konnte und 
vielleicht sogar noch vor den Kadi zerrte. Wer erinnert sich noch an 

Unfälle? Unsere Knie und Knöchel waren von Frühjahr bis Herbst lädiert und ein 
Schienbein ohne blaue Flecke gab es nicht. 



Wenn wir uns an Brennesseln gebrannt haben, oder uns eine Mücke 
gestochen hatte, haben wir entweder drauf gespuckt, oder den Nachbars 
Hund drüber lecken lassen oder drauf gepinkelt. Geholfen hat alles. 

Wir haben gestritten und gerauft, uns gegenseitig grün und blau 
geprügelt und gelernt damit zu leben und darüber weg zu kommen. Wir 
haben Spiele erfunden mit Stöcken und Bällen, haben mit Ästen 
gefochten und Würmer gegessen. Und obwohl es uns immer wieder 
prophezeit wurde, haben wir uns kaum ein Auge ausgestochen und die 
Würmer haben auch nicht in uns überlebt. 

Wir sind zu einem Freund geradelt, haben an der Tür geläutet und sind 
dort geblieben nur um mit ihm zu reden. Manche Schüler waren nicht so 
schlau wie andere, also haben sie eine Klasse wiederholt. Sie sind 
nicht durchgefallen, sondern wurden von den Lehrern einfach zurückgestuft. 

Zensuren bei Proben wurden nie manipuliert, egal aus was für Gründen. 
Wir waren für unsere Aktionen selbst verantwortlich. Konsequenzen 
waren immer zu erwarten, wenn wir Scheisse gebaut hatten. 
Der Gedanke, daß ein Elternteil uns rausklopft wenn wir mit dem 
Gesetz in Konflikt geraten waren, war undenkbar. Im Gegenteil, die 
Eltern stellten sich auf die Seite des Gesetzes. 

Stellen Sie sich das einmal vor! Unsere Generation hat einige der 
größten Erfinder hervorgebracht. Die letzten 50 Jahre waren eine 
wahre Explosion an Innovationen und Ideen. Wir hatten Freiheit und 

Zwang, Erfolg und Misserfolg. Verantwortung und Konsequenz. Und wir haben 
gelernt, damit umzugehen. Erinnere Dich daran, wie Du aufgewachsen bist 
und Du wirst sehen, was unseren Kindern heute fehlt. 

Als die Eltern einmal ein Auge zudrückten, anstatt die Kinder mit übergroßer 

Vorsicht zu erdrücken. Unsere Eltern trauten uns zu die richtigen Entscheidungen 

zu treffen. Meistens hat es geklappt. Die paar Mal, die daneben gingen zählen 
wir zu unseren Lebenserfahrungen. 

Schick diese Mail an alle weiter die du kennst, die sich auch zu 
dieser glücklichen Generation zählen dürfen, zur Erinnerung an die 
Zeit, als Kinder noch Kinder waren und noch keine Anwälte mit 
Schadensersatzklagen und Regierungen mit kinderfeindlicher Politik 

unseren Alltag bestimmten.
Alterkelte[QUOTE]Antiautoritäre Erziehung sollte nicht einfach so abgetan werden, immerhin hat sie Gewalt aus den Kinderzimmern entfernt (ein wichtiges Ergebnis wie ich finde!). Das Problem liegt nur darin den schmalen Pfad zu finden - Respektsperson zu bleiben trotz gewährter Freiheiten und Autoritätsverzicht. Die Forderung nach der Abkehr von diesen Konzepten ist aber bestenfalls reaktionär Ravens Meinung[/QUOTE]



Raven:

m.E. einverstanden.........
Allerdings muss man sagen, dass das im grossen Rahmen dazu
geführt hat, dass das was man "natürliche Autorität" nennt,
hierzulande als verpönt gilt....

Dennoch sucht jeder seinen persönlichen Guru!

Die natürliche Autorität hat jeder Mensch, der nicht geneigt ist
seine eigene Urteilskraft untergraben zu lassen.

Die Rate an Menschen, die sich nicht entscheiden können,
dürfte gestiegen sein.

die Rate an Vorgesetzten, die einfach nicht in der Lage sind
zu führen, ist nach meiner bescheidenen Beobachtungen
in einigen Firmen angewachsen.


Teil der antiautoritären Erziehung waren z.B. die Kinderläden
in den 70ern.
Nun, ich glaube nicht, dass es eine Form von Erziehung ist,
gar nicht zu erziehen...
Kinder auf den Boden scheissen zu lassen und solche Dinge.
Das war verantwortunsloser Firlefanz und hat dazu geführt,
das zeitweise keine Kinder rumliefen, sondern Monster!
Nachtelfchenalterkelte: genau das (jedenfalls ähnlich geschrieben) hab ich neulich per mail zugeschickt gekriegt... und irgendwie hats was.

sich aufgeregt über die jugend hat sich fast in prominenter weise schon seneca, also ist das "problem" wohl nicht neu. ich frag mich nur manchmal, wie dies weitergehen soll, vor allem das komplet¨übersteigerte sicherheitsbedürfnis. problem aber, es gibt wohl kaum einen ausweg, denn wahrscheinlich kann man unsereins in 10 jahren, wenn wir unseren vorschulkindern kein handy mit auf den weg geben, wegen verletzung der aufsichtspflicht und kindsvernachlässigung verklagen. :rolleyes: und uns werden die kinder weggenommen, wenn wir nicht einwilligen, ihnen einen chip einzupflanzen, damit man jederzeit weiss, wo die kiddies sich aufhalten... ich hab angst, diese horroszenarien weiterzuspinnen.
rainraven@ alterkelte: ich finde diesen Text sehr schön, und er weckt sentimentale Kindheitserinnerungen.

Ich bin jetzt fast 30 und lebe immer noch. Verglichen mit meiner Kindheit ist alles, was danach kam, in der "modernen, sicheren" Zeit der blanke Horror und Lebensgefahr.
Ich hatte eine Kindheit mit sehr toleranten Eltern, kaum Strafe, doch ich habe mich auch nicht "danebenbenommen". Meine Burgen, Raumschiffe, Helden und Fabelwesen baute ich selber zusammen aus allem verfügbaren Spielzeug oder dem, was draußen rumlag. Aus Schrottautos und alten technischen Geräten (Sperrmüll) bauten wir Raumschiffe, aus Holz Waffen. Playmobil, Lego und Star Wars ließ sich optimal kombinieren, und weil es damals noch keine einzigen (und nicht drei verschiedene) Drachen oder Krokodile von Playmobil gab, waren einfach die Nilpferde mit angeklebtem Schwanz meine Drachen.
Wenn ich daran denke, welche Panik ich vor Wunden jetzt habe und jeden Brotmesserschnitt desinfiziere, weil man von so vielen schlimmen Infektionen hört, wundere ich mich, daß mir nicht damls Bein und Arm abgefault sind, als ich einen Frontalsturz vom Rad in Kies machte und mit dem Blut, das mir das nackte Bein runter in die Schuhe lief, noch heimgefahren bin und mir dann wochenlang die kleinen Steinchen aus der Wunde eiterten...
Ich hab noch mit 13, 14 parallel zu den ersten Schwärmereien für Alice Cooper mit Masters of the Universe-Figuren gespielt und Sex hatte ich erst mit 18 1/2.

Die Kinder von heute können zum Teil auch nichts dafür, daß sie einfach in eine Zeit hineingeboren werden, in der der Computer zum täglichen Leben gehört und in jedem Toaster oder Klositz schon fast ein Mikroprozessor steckt. Wie sollen sich Eltern verhalten, die ihr Kind mit Holzschwertern spielen lassen und mit Yo-Yos oder was weiß ich, wenn alle Klassenkameraden mit dem Yu-Gi-Oh Scheiß daherkommen oder mit Playstations und dergleichen. Ich hätte damals auch nicht verstanden, warum ich kein BMX-Rad haben sollte, wenn alle eines haben oder warum Lego und PLaymobil meinen Eltern lieber waren als Actionfiguren mit Fellhöschen und Muskelpaketen.

Was mir übel aufstößt, ist nur dieser Verlust der Jugend, weil gerade die beeinflußbaren jungen Menschen von den Medien und der Gesellschaft so getrimmt werden, daß man möglichst früh mit seinem Aussehen und seiner "Nützlichkeit, Fähigkeit" hausieren gehen muß und sich einen hohen Beliebtheitsgrad so erkämpfen muß. Mir war es als Kind/Jugendlicher egal, ob Freunde dick, bebrillt, mit Zahnspangen, zu kurzen Daumen, sechs Zehen, Topfhaarschnitten von Mutti, dunkler Hautfarbe oder anderen "Makeln" bedacht waren. Deswegen waren sie nicht weniger meine Freunde. Wenn ich bedenke, wie schnell so ein armes Kind heute gedisst wird, bloß, weil es nicht die "richtigen" Turnschuhe an hat...

Ich blicke voll Bedauern zurück, werde hoffen, daß die Welt wenigstens noch so lange einigermaßen erträglich bleibt, wie ich noch lebe, und Kinder will ich sowieso keine in sie setzen, schon alleine um deren "Zukunft" willen nicht.

T.R.
DanyielBuenas Tardes amigos

Ich hab mich kurz bei euch reingelesen

[Sorry an die Admin und die die es lesen aber zur Abschreckung nenn ich Drogennamen und -konsummenge]

Ihr vergesst einige wichtige Aspekte find ich:

Drogen
Flucht vor den Eltern,der Schule
Einkesselung in kleine Grüppchen -->evtl stärkster Gruppenzwang


Es fängt immer wieder harmlos auf ner Party/im Hinterhof an
"Hey an Zug vom Joint/ein kopf aus der Bo"..ein tiefer Blick in die Whiskey Flasche und man is weg vom Fenster
man spürt seine Sorgen,seinen Schmerz nicht mehr

2-3 Jahre später dauer konsument,dies und das ausprobiert (trotz selbstschwur "Chemie fass ich nicht an!")
dann komm zwischen durch die Experimente mit Alk und Medikamenten

man ist schon soweit das man seine 3gramm dope und 2-3 teile pro tag braucht

inzwischen völlig von der außenwlt isoliert
mit den Eltern zerstritten,in der Schule ein nichts
wenn man denn mal die schule besucht
dann bricht man die schule ab,sucht sich was anderes mit der lüge "das ist einfacher" oder "das gymi war nix für mich"

Dann zwischendurch der Gedanke"man hat garantiert in den letzten 3wochen an die 300€ für gras und xtc oder speed ausgegeben

Kokain hatte man schon in der Nase

Sozialer abstieg und die Frage "komm ich da noch raus"
und auf jedenfall,wenn man zwischen den zeilen ließt, hört den versteckten Hilfeschrei schon selbst

manche schaffen es aus diesem loch wider heraus,mit eigener Kraft oder Hilfe Anderer
aber viele,SEHR SEHR VIELE, gehen einfach in der Gesellschaft unter

das ganze fängt im durchschnitt mit 13jahren an heutzutage mit tendenz zu Jüngeren

"Keine Kindheit mehr?"
Das Problem das ich beschrieben habe ensteht meisßt in kaputten Elternhäusern
und ich weiß wovon ich rede

[Nocheinmal bitte ich tausenmal um entschuldigung in dem Forum sind Drogen nicht erlaubt,ich fand das Thema jedoch zu wenig behandelt und es gehört in die heutige Gesellschaft mit hinein!]
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]@Corvus: ich glaube in der Tat, daß es Dein Blickwinkel ist. Meinereiner ist jetzt 28, ich habe damals Captain Future & Co. gesehen (da hast Du auch gewalt und "Sexappeal", vor 12 Jahren haben die Kinder "Magic - The Gathering" gespielt, meine Generation spielte bereits mit Gameboys und mit 8, 9 Jahren hatte jeder schon mal eine Zigarette geraucht. Also alles halb so wild ;) Beschwerden über die verwahrlosende Jugend gibt es bereits seit der Antike und zwar von jeder älteren Generation ... was müssten wir danach alles für Teufel sein :rolleyes:

Antiautoritäre Erziehung sollte nicht einfach so abgetan werden, immerhin hat sie Gewalt aus den Kinderzimmern entfernt (ein wichtiges Ergebnis wie ich finde!). Das Problem liegt nur darin den schmalen Pfad zu finden - Respektsperson zu bleiben trotz gewährter Freiheiten und Autoritätsverzicht. Die Forderung nach der Abkehr von diesen Konzepten ist aber bestenfalls reaktionär [i]Ravens Meinung[/i]


Ich glaube, daß dir in diesen Punkten leider der Einblick fehlt. Aus beruflicher Erfahrung kann ich dir sagen, daß sich die Bereitschaft und die Möglichkeit von Kindern, Gewalt anzusehen und auch auszuüben verändert hat. Und zwar deutlich zum negativen.

Das es schon vor zwanzig Jahren Kinder gab, die sich außerhalb der Regeln benommen haben, daß ist schon klar. Aber die Kinder werden jünger und vor allem, wie ich es auch schon in einem anderen Thread erwähnt habe, fehlt ihnen die Einsicht und meist auch der Wille wieder normal zu werden. Sie sind wesentlich schmerzfreier als zu früheren Zeiten.

Und was deinen Hinweis auf die gewaltfreien Kinderzimmer betrifft. Zum einen wird auch noch heutzutage Gewalt gegen Kinder zu genüge ausgeübt, zum anderen hängt dies nicht unmittelbar von autoritärer oder antiautoritärer Erziehung ab, sondern gerade von dem Punkt, ob Kinder dazu erzogen wurden, den nötigen Respekt zu haben und die Regeln zu befolgen. Wird Kindern nur Konsequenzen angedroht, dann macht auch die liebevollste antiautoritäre Erziehung keinen Sinn, denn es folgt spätestens dann das böse erwachen, wenn dieses Kind in das Erwachsenenleben einsteigt und plötzlich Konsequenzen durch begangenes Fehlverhalten erhält.

Und wenn man sich umhört, so wird Schrei nach mehr Disziplin, Verläßlichkeit u.ä.m. immer lauter und ich hoffe es werden diesem Schrei auch neue Erziehungsmethoden folgen.

=> Wir Eltern sind hierbei aber als erstes dafür verantwortlich

Was die Eltern verpassen, können die Staatlichen Einrichtungen nicht kompensieren.
Nebeltaenzerinmhh
ich habe nich alles gelesen doch wollte ich sagen;

es ist wirklích wahr das eben genau die kindheit der jungen genertion in der hand der eltern liegt.
ich bin wirklich jung... und meine kindheit liegt wirklich nicht lange zurück´, dochmuss ich sagen..cih bin eben genau so aufgewachsen, wei hier so gelobt wurde, es in den 60ern-80ern war...
und das liegt vor allem daran..das meine Eltern verdammt alt sind.. sie hätten ebenso mich shcon 1960 bekommen könne.. aber dann wars eben doch nochmal 25jahre später.. warum auch nciht... ich bin froh, dass ich kein fersehen guggn durfte.. das ich so viel draußen war.. das ich einfach im dreck spielen durfte, dass es nicht der weltuntergang war wenn man dochmal barfuß auf dem stacheldrahtzaun vom nachbarn rumgeklettert ist*g* (kommt vor)...

was ich heute sehe macht mcih traurig. kinder haben schon in jungen jahren angst sich dreckig zumachen, wo ich iondem alter kein probem damit hatte auch mal mit der bloßen hand eeinen pedeapfel aufzuheben...
sie kreischen wennsie einen !!!marienkäfer!!! sehen... ganz zu schweigen, was passiert wenn andere käfer oder spinnen auf einer wand sitzen und eh schon aus lauter panikvor den kindern flüchten...
was passiert mit diesen kindern?es erschrecktmich , wenn 8jährige schonmehr ahnung von pc's haben als ich .. wenn sie schon mit super modernen handys rumlaufen, wo ich ein riesiges siet jahren mir mit meiner schwester teile...

für diese kinder ist alles materielle möglich..
nichts ist gut genug
und ehrlcih..ich hatte keine wirklich schöne kindheit, (was aber an anderen dingen lag) und doch würde ich nicht für die erfüllung aller wünsche die ich habe, mit einem solchen kind, welches im endeffekt eine "glückliche" kndheit verbringt, tauschen wollen.
denn das was mir das frü+her doch gegeben hat, will ich niemals missen.. denn wer weiss auch schon wie es ist einen wurm zu essen*gg*


----
seht rüber hinweg was ich hier geschrieben habe, es hat wenig sinn
AllanonUnd was ich erwähnen wollte:

Schaut euch die Kinderaugen an Nikolaus und Weihnachten an, ist es immer noch dasselbe Glänzen, wie es Kinder vor dreißig Jahren oder länger in den Augen hatten??
CaligoCavusPrinzipiell gebe ich denen Recht, die behaupten, unter den Kindern und Jugendlichen von heute ist ein Werteverfall festzustellen. Jedoch darf man nicht ausser Acht lassen, dass sich in den letzten Jahrzehnten vieles verändert hat. Neue Technologien sind hinzugekommen (allein der Fernseher ist heute schon so gut wie Standard in deutschen Haushalten), die Erziehungsmethoden haben sich geändert (der Rohrstock bzw. das Lineal in des Lehrers Hand ist heutzutage nicht mehr denkbar), wir haben uns einfach weiterentwickelt. Und mit uns unsere Kinder. Die negativen Begleiterscheinungen (frühzeitiger Nikotin-, Alkohol- und Drogenkonsum, nachlassende Leistungen in der Schule, etc.) darf man selbstverständlich nicht verharmlosen, jedoch sollte man auch nicht alles derart schwarzsehen.
BlueBird@Caligo
Die Gesellschaft wird sich weiter spalten:
Die einen wachsen mit guten Leitbildern auf, bekommen vielfältige Interessen vermittelt und finden ihren Platz im Leben.
Diejenigen, die zwischen Kinderhort, TV und Trennungseltern aufwachsen, werden es schwer haben.
CaligoCavusDa habt Ihr recht. Die Frage, welche mich jedoch beschäftigt, auch wenn sie etwas vom Thema abweicht, wäre folgende: Wer soll uns in Zukunft führen? Wer soll in 40, 50 Jahren Politik betreiben? Die PISA - Studie hat uns nicht nur bloßgestellt, nein, sie hat uns auch, oder sollte es zumindest, die Augen geöffnet. Werden wir in einem halben Jahrhundert nur noch Kleingeister in Deutschland haben? Die BRD ein Dorftrottelstaat? (Vielleicht sollte man an dieser Stelle einen neuen Thread erstellen...)
BlueBird@Caligo
Führungspersönlichkeiten gab es immer und es wird sie immer geben. Die Gefahr ist nur, daß sie im Parteienstaat unserer gegenwärtigen Prägung permanent unterdrückt werden.
Lassen wir uns überraschen, Geschichte verläuft nicht linear:
Wer jetzt 100 Jahre alt geworden ist, hat das Kaiserreich erlebt, Weimar, das 3. Reich, die BRD und die DDR und jetzt die BRD mit DDR-Anschluß, auch Wiedervereinigung genannt, also 5-6 Staatssysteme, je nach Sichtweise.
Wer weiß, was die nächsten Jahrzehnte noch für Überraschungen mit sich bringen?!:rolleyes:
CaligoCavusIch habe in dieser Hinsicht so meine Bedenken. Führungspersönlichkeiten schön und gut, doch wenn es an Intelligenz mangelt, kann eine Machtergreifung (ich verwende hier bewusst diesen Begriff und verweise damit auf die vergangenen Ereignisse) dieser Menschen verheerende Folgen für uns haben. Größenwahn steigt nur zu Kopf, wenn hier der dafür erforderliche Hohlraum vorhanden ist, sagt man. Laut PISA ist dies bei unseren Kindern, den potenziellen Respräsentanten des deutschen Volkes bereits der Fall. Doch wahrscheinlich sehe ich mal wieder alles viel zu schwarz. Der Pessimist in mir setzt sich halt des öfteren durch. *lacht*
BlueBird@Caligo
Der Herr, auf Ihr anspielt hat keine Macht ergriffen, er wurde ganz ordentlich demokratisch gewählt (da sieht man mal, wo Demmokrattie so hinführt) und vom Reichspräsidenten bestätigt.
AlterkelteBlueBird:

erkläre uns doch einmal den Unterschied zwischen den Vokabeln
"legal" und "legalistisch"...........


Tatsächlich lohnt sich mitunter ein Blick in die vergleichsweise
einfachste und nachvollziehbarste Schrift der deutschen
Rechtsgeschichte: dem bürgerlichen Gesetzbuch.
Eigentlich eine ganz nette Gesetzessammlung mit recht
vernünftigen Grundsätzen...

Wenn man also unterstellt, dass der den du meinst
eine Art Vertrag mit dem deutschen Volk hatte,
so kann man diesen Vertrag anfechten, indem man sagt,
dass viele zugesicherte Eigenschaften fehlten.
Die geschuldete Leistung wurde nur fehlerhaft erbracht.
Wandlung usw. gab es keine.
Ausserdem waren weite Teile des Vertrages und seiner Ziele
sittenwidrig.
Soviel dazu, dass Hitler legal gewählt worden sei!
SternenregenAber das ist echt der Hammer
Letztens saß ich im Bus ... also ich geh in die 12te Klasse und tucker eben jeden Morgen mit dem Bus in die Schule und sitz da so und dann kommt ein kleiner 5-Klässler " Hey du dumme Schlampe-rutsch mal" Wenn ich mich da an meine jüngeren Tage zurückerinnere... ich hatte immer Respekt vor den Größeren... Und heute?
Und was das Nachmittagsprogramm angeht....
Wenn ich früher mal etwas geschaut habe, dann waren das ganz harmlose Sachen.. Im Grunde war alles heile Welt und immer gings um gaaanz liebe Familien...
Und jetzt?
Jeden Mittag war ich draußen und hab mich mit Freunden getroffen.... Wir waren Volleyballspielen und all so Sachen....
Dann schaut man sich die Jugend an und denkt nur noch : Hammer, wie sich die Zeiten ändern und was sooo paar Jahr doch ausmachen

Früher habe ich die Erwachsenen nie verstanden wie sie sagen konnten, dass die Zeit doch so schnell vergeht und sich alles ändert... Aber inzwischen.... ja sage ich es doch selber....

Was ich aber erschreckend finde ist, dass viele nicht mehr wissen was Respekt und Toleranz sind. Ich will jetzt ja nicht allumgreifend reden und Vorurteile in die Welt schaffen, aber bei vielen ist es echt so.
Man kann sich alleine als Frau , abends fast nicht mehr auf die Straße wagen ....
CaligoCavusAuch wenn Hitler demokratisch gewählt wurde, so spricht man doch von einer "Machtergreifung" im Jahre 1933 durch ihn und die NSDAP. Und wenn Ihr einen Blick in die Geschichtsbücher werft, wird Euch sicherlich das Abbild eines Stimmzettels nach 1933 auffallen, auf dem sinngemäß geschrieben steht: "Wählst Du die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und Adolf Hitler als Deinen Führer?". Anzukreuzende Optionen waren Ja und Nein. Verzeiht diese Abweichung vom Thema.
CaligoCavus[QUOTE][i]Original geschrieben von CaligoCavus [/i]
[B]Und wenn Ihr einen Blick in die Geschichtsbücher werft, wird Euch sicherlich das Abbild eines Stimmzettels nach 1933 auffallen, auf dem sinngemäß geschrieben steht... [/B][/QUOTE]

Ich schrieb [B]nach[/B]... *lächelt*
CorvusIm vornherein möchte ich mich für die rege Anteilnahme bedanken.

[QUOTE]Rechtsschreibung ist eine Folge dieses Mediums - soll ich Dir mal ein paar Mails von Professoren weiterleiten? Alles ohne Punkt und Komma, alles kleingeschrieben und ohne Anrede oder Gruß...[/QUOTE]
@Raven: Ja aber das oben angesprochene ist doch etwas anderes als z.B.: pädophelie, beängt (von be-engen), deprisiva und andere verbrechen an der deutschen sprache.

[i] Seit sehr Langer zeit lebe ich Einsamm und zurück gezogen! Weil mich die Menschen in meinen Ort nicht Apziternen das heist das ich in keiner Disco und Club willkommen bin (Naja die spielen dort sowiso nur shrott). Was das finden einer Freundin sehr schwer macht! Und wegen meinen Traumatischen Erlebnise in meiner Schulzeit besitze ich kaum ein Dochsetzungs vermügen und bin nicht sehr Geselig und gehe Ärger aus dem Weg! Und auch anders orts oder bei Konzerten gehen mir alle aus dem Weg und machen so einen eindruck ob sie Angst vor mir haben? [/i]
Hier findest du rechschreibfehler und nicht das durchgehende kleinschreiben eines textes, und btw: diese schreibung macht mir das ernstnehmen seines problems ein wenig schwer.


[QUOTE] Letztens saß ich im Bus ... also ich geh in die 12te Klasse und tucker eben jeden Morgen mit dem Bus in die Schule und sitz da so und dann kommt ein kleiner 5-Klässler " Hey du dumme Schlampe-rutsch mal" Wenn ich mich da an meine jüngeren Tage zurückerinnere... ich hatte immer Respekt vor den Größeren... Und heute?[/QUOTE]

@sternenregen: Neue Abenteuer aus dem Land der bescheuerten und Bekloppten :D ich wüsste nicht was ich in deiner situation gemacht hätte... schlagen ist ja strafbar ;)
SternenregenJa genau... und schlagen ist eben nicht mein Ding.. auf dieses Niveau muss ich mich nicht herablassen.. was glaubst du, wie perplex ich da geschaut habe *g*
ClytieHm... Ich hab jetzt hier nicht alles genau gelesen, vieles nur überflogen, deshalb Entschuldigung, falls ich hier was wiederhole, was schon gesagt worden ist...

Ich kenne auch dieses Gefühl, dass sich seit meiner Kindheit bzw. Jugend (Hach, damals...:rolleyes: ) vieles verändert hat. Aber vielleicht ist es gar nicht so viel, wie es scheint - vielleicht sind es eher wir selber, die sich verändert haben: Vom Kind zum Erwachsenen, sowohl körperlich als auch psychisch. Wir haben uns innerhalb von ca. zwei Jahrzehnten eine eigene Identität gestrickt, die sich immer mal wieder verändert hat, und damit auch das, was wir für wichtig halten.

Ich will nicht abstreiten, dass es soziale und sonstige Veränderungen an sich gegeben hat, aber trotzdem sind Kinder immer noch Kinder, die sich über bestimmte Dinge freuen oder ärgern, die manches gut und anderes nicht gut können - ich denke, es wechselt einfach nur. Als wir Kinder waren, waren wir vielleicht mehr draußen, haben andere Dinge gespielt und andere Sendungen im Fernsehen gesehen. Dafür können die Kinder heute eben besser mit technischen Geräten umgehen. Gleich geblieben ist, dass Kinder sich mit den Dingen viel beschäftigen, die ihnen wichtig sind - ob das jetzt Gummitwist oder der Gameboy ist, ist an sich erst mal Nebensache.

Puh, ist das undeutlich ausgedrückt - ich meine, die Grundstrukturen sind immer noch gleich - allein schon deshalb, weil die Menschen von Natur aus bestimmte Entwicklungsprozesse durchmachen und dabei bestimmte Interessen entwickeln. Ob das Verfolgen dieser Interessen jetzt positiv oder negativ zu bewerten ist, steht auf einem anderen Blatt - zunächst einmal folgen die Kinder dem, was sie als wichtig erachten. Und was sie für wichtig erachten, macht sich auch an dem fest, was ihnen von ihrer Umwelt als wichtig nahegebracht wird. Insofern ist die ach so schlechte "Jugend von heute" immer auch ein Spiegel der "Jugend von gestern", die der nachfolgenden Generation ihre eigenen Werte vorlebt.

Dass die "heutige Jugend" schlecht erzogen, undiszipliniert und respektlos sei, hat übrigens bereits Sokrates vor zweitausend Jahren behauptet.

Clytie.
BürgermeisterEine Kindheit haben die heute wohl noch, aber meiner Meinug nach eine ziemlich kranke. Die bewegt sich zwischen gewaltverherrlichenden Cartoons, übertrieben große Ängste der Eltern und seltsamen Vorbildern (Talkshows, Gerichtssendungen und Psychoschrott mit Kallwass). Ich bin froh, das ich in den Siebzigern und Achtzigern meine Kindheit bzw. meine Jugend verbracht habe. Damals war zwar auch nicht alles gut, aber ich würde sagen, es war besser als heute.
ScheolMit meinen 19 Jahren fühle ich mich absolut nicht alt. Aber wenn ich mir die Welt da draußen so anschaue glaube ich das ich in einem anderen Jahrtausend aufgewachsen sein muß.

Die Dinge ändern sich, wir haben uns entwickelt, Kinder brauchen den Schrott von heute damit sie da mit halten können.
Dummgelaber......

Sie verweichlichen und stumpfen ab. Mitgefühl ist uncool und jeder kleine Schnitt ist gleich lebensbedrohlich. "Mama muß mich gaaaanz schnell verarzten sonst kriege ich eine Blutvergiftung. Hey! Lach mich nicht aus, sonst kriegst du konkrrrrret auf die Frrrrresse Alda!"
"Hey, mach disch geschmeidig, alda! Sonst krrrriegst du Ficker von mir auf die Fresse du Huhrensohn!"

Jetzt mal ehrlich...sowas der erste Satz war ja noch Parodie aber der Rest ist irgendwie schon gewohnheit.
Sowas hört man nicht nur von 12 jährigen.

Der gepostete Text von AlterKelte hat mich irgendwie, trotz meines jungen Alters, sehr an meine Kindheit erinnert.
Ich würde meine Schürfwunden um nichts in der Welt mit einem YuGiOh-Kartenset oder einer X-Box umtauschen wollen.

Damals hat man mit allem Leben müssen was man verbockt hat, heute kriegen die Kiddies Candiszucker in den *rsch geblasen weil die Eltern ein schlechtes Gewissen haben.
Keiner hat mehr Zeit für seine Kinder weil beide Elternteile berufstätig sind.
Somit wird versucht den Schaden mit materielle Dinge auszupolstern.

Das Fernseh macht Kinder dumm, gewalttätig, sexgeil und vor allem oberflächlich.

Wie oft habe ich schon gelesen das man erschrocken darüber ist wie respektlos Kinder mit Älteren umgehen.
Klar hat man damals gehört: "Hab gefälligst mehr Respekt vor dem Alter".
Aber das damals waren banalitäten und nach solch einem Satz dachte man darüber nach und hatte ein schlechtes Gewissen.

Heute lachen einen die Kiddies aus, zeigen noch den Mittelfinger.
Nicht zu selten höre ich wie Jugendliche (12-14) "halts Maul" zu der Mutter sagen.....sagt mal...gehts noch?!

Und früher hatten wir uns auch die Zähne eingeschlagen, aber wir wussten uns zu vertragen. Heute sehe ich kleine Banden aufeinander losgehen weil die HipHopper das auch so machen. Dann sind sie so cool wie 50Cent der nix besseres zu tun hat als mit seinen Einschusslöchern zu prahlen und Autos, Geld und dicke Titten im Clip zu zeigen.
Auch wenn das Video am Nachmittag "geblurred" ist wissen dennoch die Kinder was es ist.
Sie beten all diese Idole an (ich mache einige HipHop Acts für unseren Werteverfall bewusst verantwortlich), nehmen falsche Drogen (draußen gemeinsam Scheiße bauen kann auch eine Droge sein, ich weiß wovon ich spreche *g*), und brüsten sich mit peinlichen, assozialen Dingen.

Diese Jugendlichen wurden damals gemieden, sie gab es immer schon. Doch heute wird das kopiert und "vercoolt".

Nix gegen Ausländer aber warum müssen deutsche Kinder auch dieses "gebrochen Türkisch" labern?

Wenn man früher zu einem Freund wollte dann ist man auf's Fahrrad gestiegen und hat was dafür getan. Heute drückt man 2 Tasten und die Eltern bezahlen das Gespräch.

Wir waren damals eine Clique die wirklich noch auf innere Werte wert gelegt hatte.
Wir waren alle mit Makel, entweder Dick, Brille, Zahneisen, Hakennase, verwaschene Klamotten, dummer Haarschnitt, Löcher in der Hose, altes Fahrrad, Sprachfehler. Das alles war egal!
Alles waren Menschen und wir genossen unser Beisammensein um miteinander "Abenteuer" zu erleben.

Wir sind auf Baustellen gegangen, und erwischt worden. Ich war trotzdem nicht im Knast. Wir sind im Wald rumgekrochen obwohl da soviel Dreck war und hatten immer geblutet wenn wir nach Hause kamen.
Die Kinder heute pienzen doch schon wenn sie sich mal 'nen Finger einklemmen und sterben fast dabei.

Wenn ich überlege wie ich meine Kinder erziehen soll fallen mir nur 2 Sachen ein.

1. Niemals Antiautoritär
2. Ich weiß es nicht!

Versucht heute mal ein Kind mit den Werten von damals aufzuziehen!

Das schlimme ist das alle die behaupten, die Erziehung würde an den Eltern liegen leider leider falsch fahren.

Man kann gewisse Grundzüge formen doch der Gesellschaftsdruck ist in den Schulen so groß das die schnell wieder vergessen werden.
Es ist wahr!
Es gibt die liebsten Eltern mit den schlimmsten Kindern.

Kinder werden in der Schule erzogen und wenn ich mir anschaue was da so rumläuft wunder ich mich nicht wenn sich so bald nix ändert!

bb
Scheol
DainIch bin erst 17, und mir kommt es nicht nur so vor, als sei ich in einem anderen Jahrtausend aufgewachsen, ich bin in einem anderen Jahrtausend aufgewachse.;)
In meiner Kindheit hatten wir Kinder aus der Nachbarschaft auch eine Clique. Wir sind im Winter gerne auf dem zugefrorenen Bach eingebrochen, haben im Sommer kleine Fische gefangen und dann wieder frei gelassen, sind mit unseren Hosen über den Bosen geschlittert, wenn es matschig war oder haben einfach nur verstecken oder fangen gespielt. An so etwas wie fernsehkucken hätten wir zu der Zeit glaube ich auch überhaupt keinen Spass gehabt. Und was ist heute los, ich erkenne die Kinder wirklich nicht wieder.
Für mich ist es alltäglich, von kleinen 5.Klässlern dumm angemacht zu werden. Als ich so klein war, hätte ich es im Traum nciht gewagt, frech zu älteren Schülern zu sein, da hatte ich verdammten Respekt vor. Heute scheint es mir fast schon "cool" zu sein, Ältere zu beschimpfen.
Aber warum ist ads so, was hat sich denn eigentlich ind eisen paar Jahren so sehr verändert? Es kann ja nur an der Erziehung und den Medien liegen. Und zum großen Teil auch an dem Konkurrenzkampf unter Kindern, da es mir so vor kommt, dass immer früher diese wer-ist-der-coolste-Wettkämpfe anfangen.

Es ist einfach schade, und auch wenn ich viel zu jung bin, um so etwas zu sagen, aber die Kinder von heute, da kann man nur den Kopf drüber schütteln.:rolleyes: (Jetzt nicht alle, aber viele...)
SilentStarich bin erst 15 und es kommt mir teilweise so vor als wären meine klassenkameraden, die alle älter sind als ich, in nem andren jahrtausend aufgewachsen. ich war als kleines kind auch ständig draußen, wir hatten einen großen Garten und der Nachbarsjunge von schräg gegenüber auch. Gut, mit Wald und so war nix, weil das ne Stadt war, aber wir waren einfach ständig unterwegs... unser "Revier" ging vom Spielplatz bei der Kirche bis zum Bäcker und vom Schulgebäude bis zum Schlittenfahrhügel bei der Vorschule (zumindest kann ich mich nicht erinnern was dahinter lag...)
Spielsachen waren Stöcke, Erde, Steine, der Gartenteich, irgendwelche Bäume, ein Sandkasten, eine Schaukel und jede Menge Fantasie... und wenn das Wetter schlecht war wurde das Ganze verlagert und drinnen wurde mit Kissen und Decken eine Höhle gebaut, dazu gab es noch ein paar Legos und den Trick immer bei beiden Familien Kuchen zu erbetteln.
und ob wir irgendwie verschieden waren, hat auch keinen gekümmert, ich hab nicht mal die Landessprache gesprochen, dürfte also irgendwo ziemliche Verständigungsprobleme gehabt haben, zumindest am Anfang. aber das hat keinen gestört. fernsehen gab es einmal die Woche zur Sendung mit der Maus, ein kleines Radio+Kassettenrecorder hab ich mir irgendwann selbst gekauft, Computer war zwar im Haus, aber hat mich nicht interessiert. Das war in der Schweiz.
Und dann ne ziemlich plötzliche Konfrontation mit einer völlig anderen Jugend, nachdem wir nach Italien gezogen sind. Oh, bis zur 3. Klasse ging es noch, relativ breite akzeptanz, trotz erneuter Sprachschwierigkeiten, gespielt wurde zwar weitgehendst drinnen, aber es fehlten auch andere Möglichkeiten. Ich habe damals in einem kleinen Ort gewohnt, die sind so aufgebaut dass da eine Handvoll Häuser an einer Landstraße stehen, vielleicht noch eine Querstraße, und rundherum Felder. Wir hatten immer noch ausreichend Fantasie um uns irgendwas einfallen zu lassen oder auf die Mauer zum Nachbargrundstück zu klettern, obwohl der Nachbar das ausdrücklich verboten hatte...
Das änderte sich so zwischen der 5. und 6. Klasse, plötzlich waren da Mode, undurchlässige Cliquen, und Pokemons. Ich stand bald ziemlich alleine da (auch bedingt durch zweifachen Schulwechsel) und als ich in der 7. Klasse nach Deutschland gezogen bin, wurde es noch schlimmer. Zigaretten und wohl auch Alkohol waren gang und gäbe, Mode dominierte alles, die Cliquen waren noch undurchlässiger und zwei drittel der leute hatte ein handy. Und die waren erst so um die 13-14... Ich habe gehört dass in den Skiferien des Jahrgangs, der damals über mir war, 4 Mädchen schwanger geworden sind. Inzwischen bin ich in der 11., und es geht eigentlich. Es sind halbwegs normale Leute. Aber über die jetztigen Unterstufenschüler könnt ich mich so aufregen... von Respekt und Manieren nie etwas gehört, laute, freche kleine Biester (trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber auf ziemlich viele). Das betrifft u.a. meine kleine Schwester. Wir haben etwa beide den gleichen Erziehungsstil genossen, sprich ziemlich antiautoritär (jetzt nicht so dass wir auf den boden gemacht haben, aber ich kann mich nicht erinnern, dass meine eltern jemals zu irgendwas "nein" gesagt hätten, unter der bedingung dass ich selber organisiere, selber zahle usw.). Ich weiß nicht, ob das für mich das Richtige war, manchmal bezweifle ich es, aber es ist aus der Sicht meiner Eltern alles gut gegangen (kein Ärger, immer gute Noten, wenig Stress). Das trifft auf meine Schwester (etwas über 4 Jahre jünger als ich) leider nicht zu. Sie sagt zu jedem 2. Gericht, das wir servieren (würden wir nicht jede woche nudeln und pizza essen, wären das viel mehr) dass sie das nicht mag, dann frisst sie Unmengen süßes Zeug, ist dazu noch absolut unanständig und ungehorsam und macht sich über alle lustig (auf ziemlich verletzende art und weise).
Es kann also nicht nur an der Erziehung liegen, dass sich das so verändert hat, sondern auch an der Schule, an den anderen Leuten, sprich, an der Gesellschaft. Und man kann auch nicht einfach sagen, es verändert sich halt, so wie sich alles verändert, denn es verändert sich zum Schlechteren, und dem muss man Einhalt gebieten. (Wie auch immer)
Dass schon Seneca sich über die "heutige Jugend" aufgeregt hat, ist allerdings völlig normal. Es ist nunmal so, dass die eine Generation immer "alles anders" machen will als die vorhergehende. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Die Generation meiner Großeltern war weitgehend konservativ, halt eine Spießergeneration (wenn der Ausdruck erlaubt ist, ist nicht beleidigend gemeint, falls irgendwer das so auffassen könnte, und es gilt auch nicht für alle dieser Generation, usw.). Die Generation meiner Eltern war die Revoluzzer-Generation, die alles anders machen wollten, die sich aufgelehnt haben. Und jetzt? Jetzt muss ich mich bloß mal umgucken... bei den "normalen" leuten mein ich jetzt mal.
(mal davon abgesehen dass das in unserer Familie nicht der Fall ist, verdammt ich bin in der falschen Generation gelandet... *grins*)

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur