| Seelenwut | Hallo. Ging euch das nicht auch schonmal so: Ihr sitzt vorm Fernseher, und ihr hört nur noch Maul- und Klauensäuche, BSE, genmanipulierte Nahrung, Kennzeichnung hier und Herkunftsland da. Gerade wo jetzt erlaubt wurde genmanipulierte Nahrung anzubauen. weiß denn jemand, was das für auswirkungen auf den Körper in 10 oder 20 jahren hat?? soll man das nun kaufen oder nicht. da gibt es überall noch viele Unsicherheiten. was würdet ihr tun??? Bioprodukte sind meist viel zu teuer und man kann sich nie wirklich sicher sein, dass es auch wirklich so ist. Wer blikt denn in dem Dschungel von Kennzeichnungen auf den Lebendmitteln noch durch, was bedeutet denn das alles? Wie verhaltet ihr euch??? auchtet ihr da sehr drauf, oder esst ihr einfach worauf ihr lust habt, egal was drauf steht??? Eure Meinung interessiert mich. bay Seelenwut |
| LaChatte | Ich höre auf meinen Magen... der mag McD. nicht besonders, anderes mehr... funktioniert gut, würde ich sagen. Der Luxus eines eigenen Gartens habe ich leider nicht... ich hoffe, das kommt irgendwann... |
| barockor | Naja also selber Lebensmittel einkaufen mahcve ich weniger, das amcht noch meistens meine Mutter. Also beim einkaufen achten wir eigentlich au nichts besonderes glaube ich, manchmal solls ne bestimtme Marke sein oder so...aber im großen und ganzen dass, was auf dem Zettel steht, und was davon am nächsten bei einem ist...:D so mach ichd as zumindestens wenn ich für zu Hause einkaufe;) Und wegen Genmanipulation etc bin ich eigentlich sehr offen und ehe darin sehr viele Vorteile. Natürlich ist nicht erforscht, was in 20 Jahren damit ist, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viel anders sein soll wie "normale" Nahrung, und ide kommt schließlich oben rein und unten raus:) Gut, wir haben auch einen eigenen Garten wo wie im Sommer/Herbst Obst, Möhren, Zweibeln, Salate, Erbsen, manchmal Bohnen und natürlich Kartoffeln ernten, doch sowas wie zB Mais oder Getreide bauen wir ncith an, und da wird doch am meisten dran herumgebastelt, oder? |
| barockor | *zustimm* achja, tomaten sind kein obst oder? Die haben wir nämlich auch:D aber die pflanzen wir auf dem Balkon in großen Blumenkästen, dass ist morgens bequemer, muss man nicht immer runter in den Garten laufen sondern nur eben auf den Balkon und sich einer oder zwei frische pflücken :) Hat doch schon Vorteile wenn amn auf dem Land wohnt und dann noch nen schön großen Garten hat. Und besonders wenn es dann noch Großeltern gibt die Ahnung vom ganzen Gärtnern haben und das meiste da machen. Da bleibt mir fast nur noch Rasdenmähen und schlemmen *ggg* |
| Kleiner Vampir | ok ok,das ist ein interessantes Diskussionsthema finde ich. Nun,wenn ich alles essen dürfte und könnte was ich wollte würde ich es tun,weil was bringt es wenn du plötzlich aufgrund dem ganzen Gerede der Medien(was en seltsamer Satz,oder)?so sehr drauf achtest was du isst.Wir haben es ja auch die ganzen Jahre gegessen,da bringts ja jetzt wohl auch nix mehr,wenn wir jetzt so ein Tam-Tam machen,oder? |
| Seelenwut | also gege so genmanipulierte nahrung hab ich auch nicht wirklich was. wenn sich das gemüse selbst vor schädlingen schützen kann ist es doch besser als wenn man noch chemikalien drauf sprüht. Wie ich sehe gibt es hier ja auch sehr viele unterschiedliche meinungen zu dem theme, manche achten schon sehr drauf wo das fleich herkommt, abdere essen was ihnen gefällt. ich muss eh sagen, dass ich zu den leuten gehöre, die sich da nicht so viel draus machen, ich denke ja schon oft mal drüber nach mich gesünder zu ernähren, aber wenn ich dann im laden stehe, sieht vieles so lecker aus, da achte ich dann doch nicht mehr drauf. bay Seelenwut |
| jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seelenwut [/i] [B]also gege so genmanipulierte nahrung hab ich auch nicht wirklich was. wenn sich das gemüse selbst vor schädlingen schützen kann ist es doch besser als wenn man noch chemikalien drauf sprüht.[/B][/QUOTE] Und was wenn das Gemüse plötzlich irgendwann anfängt sich vor dem Verzehr zu schützen? |
| Seelenwut | @jay ja, das zeug manipuliert sich ja nicht selbst. :) die einzigste frage is ob das nicht später mal körperliche schäden hervorrufen kann. |
| Tiberon | Meine Mahlzeiten sollten so billig wie möglich sein. Und vor allem [b]keine[/b] genetisch veränderten Komponenten beinhalten. Was die Medien dazu sagen ist mir idr egal. Schaut euch doch nur mal die BSE Hysterie an ... Viel Wind um nix .. |
| jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seelenwut [/i] [B]ja, das zeug manipuliert sich ja nicht selbst. :) [/B][/QUOTE] Bist du dir da zu 100% sicher? Bist du auch zu 100% sicher, dass bei der Genmanipulation alles richtig lief? Ich meine, du weißt ja, es gab irgendwo ne Heuschreckenplage, also importieren wir den lila-blassblaugefiederten Kropfkakadu, der die alle verspeist. Dummerweise frisst er auch die einheimischen grün gesprenkelten Nilpferde. Also holte man die leguanzüngige Schlangenotter, die sich Nachts auf die Bäume schlengelt und den Kropfkakadu im Schlaf frisst. Dadurch, dass jetzt aber der Nilpferdbestand so niedrig ist, haben wir aber noch das Problem, dass die Population der vierschwänzigen Schildkrötenfliege zugenommen hat, da die Flußpferde nicht mehr die Brutplätze in den Gewässern zerstören. Das hat wiederrum in Kombination mit der Schlangenotter die Folge, dass .................................. Ein Eingriff ins Ökosystem ist IMMER gefährlich und eigentlich auch völlig UNBERECHENBAR. Vor allem glaube ich das bei der Gentechnik, die mir nun wirklich nicht sonderlich ausgereift scheint. Wenn ich über ne Brücke laufe, dann vertraue ich der schon eher, da ich weiß, dass man seit tausenden von Jahren Brücken baut und da auch schon gewisse Erfahrungswerte und eine Wissenschaft mit Tradition dahinter steckt. Der Mensch will immer mehr und mehr und mehr und das vor allem schneller schneller schneller. Wir ballern Menschen in den Weltraum und haben noch nichtmal die Erde erforscht. Das mag jetzt zwar stockkonservativ klingen, aber ... naja, so sind wir wenigstens auf dem besten Weg uns zielsicher, mit minimalem Aufwand und vor allem Ruck-Zuck selbst auszuradieren. Wer sagt denn, dass das schlecht sein muss? :p |
| donielle | ich beneide die menschen, die ihrem steak noch im verbeigehen/fahren hallo sagen können. allgemein vergeht mir im supermarkt der appetit, egal ob bio oder genmanipuliert. ich kann meistens nur essen einkaufen wenn mein hunger mir sagt was ich essen mag..deswegen muss ich fast täglich einkaufen gehen. was mich wirklich wundert, ist, dass ein zwei tage alter hamburger, den man in die microwelle steckt besser schmeckt als einer direkt vom king oder donald. ich hab ein jahr über einem bio-laden gewohnt... da hatte ich das gefühl, dass alleine die lebkuchen mich ausreichend ernähren könnten. dazu ein vollmondbier und alles ist gut. |
| Sirius | Ich hab nen eigenen Garten, aber ich kann mich natürlich auch nicht ausschließlich von dem ernähren, was ich dort ernte. Zweitens ist das Saatgut auch genmanipuliert, um es länger haltbar zu machen, resistenter gegen Schädlinge usw. usw. Man kann also auch bei selbst angebauten Gemüse nicht wirklich sicher sein. Aber der geschmackliche Unterschied z.B. zwischen selbst angebauten und gekauftem Obst ist durchaus deutlich erkennbar! Letztlich möchte ich lieber gar nicht so genau wissen, was alles an unseren Lebensmitteln herummanipuliert wurde. Es sind ja nicht nur die Gentechnische Veränderungen, denkt nur mal an die Vielzahl von Farb- und Zusatzstoffen, Geschmacksverstärker, künstliche Aromastoffe usw. usf. - wer studiert schon bei jedem Joghurt die endlosen Tabellen dieser ganzen Abkürzungen, um herauszufinden, was sich hinter den ominösen E-Nummern oder hinter unaussprechlichen Dingen wie Dihydrosulfo...trallala verbirgt?! Theoretisch müßte man viel mehr aufpassen, es hat sich schon so mancher gewundert, woher er eigentlich z.B. eine Allergie hat... |
| Seelenwut | Mit den Geschmaksverstärkern is das ja auch so ne sache. am anfang hieß es immer die seien total ungefärlich, aber bei tests wurde jetzt festgeschtellt, das ich glaube jedes 6. Kind süß von sauer nicht mehr unterscheiden kann. das müsste einem doch mal zu denke geben. |
| Andhrimnir | Hallo Grundsätzlich würde ich meinen das man alles das essen soll was einem schmeckt. Ich glaube das jemand der sich dauernd intensiv herumquält ob nun sein Essen auch wirklich gesund ist die Freude am Essen selbst verliert. Für mich sind zuerst einmal Geschmack und Aussehen wichtig, dann folgt aber auch schon die Herkunft der Lebensmittel und wie sie hergestellt wurden. Wenn ich von einem Fleischstück sicher weiß das es aus einer Massentierhaltung stammt verzichte ich darauf, sowas will ich wenn möglich nicht unterstützen. Bei Obst und Gemüse ist es mit den genveränderten Sorten schon schwerer diesen auszuweichen und es stellt sich die Frage ob es Sinn macht. Vielleicht habe ich eine zu einfache Vorstellung davon aber teilweise sehe ich die Genveränderung nur als eine beschleunigte natürliche Veränderung an (ob das nun wirklich gut oder schlecht ist könnte man auch noch diskutieren). Mithilfe der gentechnischen Veränderungen wurden auch Getreidesorten geschaffen die in Gebieten wachsen können wo es vorher nicht möglich war oder aufgrund der Klimaschwankungen derzeit nicht möglich ist. Solche Eingriffe sehe ich als Hilfe an und finde daran keinen Anstoß. Die heutige Paprika wie wir sie kennen ist auch erst durch eine langwierige Züchtung aus einem äußerst scharfen Gemüse entstanden (jedenfalls wurde mir das einmal gesagt), Gentechnik hätte vielleicht das in nur ein paar Jahren vollbracht. Abartig wird es aber dann wenn man anfangen würde an der Farbe der Bananen herumzuspielen weil sich eine rote Banane besser verkaufen lassen würde oder das man den Tomaten so drillt damit man gleich, ohne zusätzlich Zucker zugeben zu müssen, ein Tomatenketchup herstellen kann. Auf jeden Fall soll man bei dieser Sache aber eine Grenze ziehen die man nicht überschreiten sollte obwohl es möglich wäre. Diese Grenze würde ich dort ziehen wo es wirklich gegen die Natur geht. Etwas zu verändern damit es besser wächst oder eine absehbare Entwicklung beschleunigen sehe ich derzeit als noch nicht kritisch an. MfG Andhrimnir |
| gekitsu | ich haklt mich auch eher daran was mir schmeckt und was nicht... wenn man jeder hysterie glauben schenkt, dann darf man garnichts mehr tun und lassen. ich darf keine lederschuhe tragen weil die armen tiere... und pelz geht sowieso nicht. synthetik als ersatz? ja dieses plastikzeugs kann ja nicht gesund sein. sind bestimmt viele giftige substanzen drin... fleisch? nach maul- und klauen-seuche, bse, schweinepest und sonstwas? nicht wirklich... gemuese? is eh alles direkt oder indirekt gespritzt. und wenn nicht, dann ist es bestimmt genmanipuliert. nichts von alledem? oh mein gott, welche schaedlinge sich darauf wohl rumgetrieben haben... gegrilltes? nie im leben... die nitrosamine. pommes? das acrylamid! folienkartoffeln? aluminium ist doch karzinogen... die liste liesse sich endlos fortfuehren. letzten endes sehe ich das alles primaer mal als hype. wenn bse durch nahrung uebertragbar ist, dann haben wirs eh alle. aluminium mag vielleicht karzinogen sein... aber wieviel krieg ich davon mit wenn ich ab und zu mal nen fisch in folie duenste? steak ist halb roh und deshalb ein guter naehrboden fuer keime? doener wird lange warmgehalten am grill und ist deshalb auch ein prima naehrboden? ja. fein. mir aber egal, was mich nicht umbringt macht mich staerker. und nehmen wir mal an, ich koennte zwei jahre laengeres leben dadurch raushauen dass ich mich an den ganzen schnickschnack halte... diese zwei jahre sind dann wirklich die menge an entgangener lebensqualitaet wert? mir zumindest nicht... noch ein erlebnis meinerseits dazu: ich schlage mich gerade mit dem ausheilen eines entzuendungsschubes einer chronisch entzuendlichen darmkrankheit rum. sprich: hatte durchfall, muss kortison nehmen etcetera p.p. denk ich mir: machste deinem darm mal so wenig arbeit wie moeglich... und stell mich auf diaet. wenig fleisch, wenig fett. lieber gemuese. statt lactosehaltiger nahrungsmittel lieber ersatzstoffe aus soja und so weiter. keine besserung. irgendwann dachte ich mir "scheiss drauf".. wenns sich nicht bessern will kann ich auch essen was ich will. und ich fing an weihnachtsplaetzchen zu spachteln, schokolade in altgewohnten massen zu mir zu nehmen, hab meinen fleischkonsum wieder auf ein normalmass gesetzt. biomarmelade wieder durch erdnussbutter ersetzt... und binnen weniger tage gings mir besser. sowohl koerperlich als auch seelisch. trotz massenweise ungesundem futter. |
| Allanon | Auf diesem Gebiet wäre ich sehr vorsichtig. Es gibt hierzu noch keine Langzeitstudien. (Es sei denn, wir können das Verhalten und die Denkweise der Amerikaner in den letzten Jahrzehnten als Langzeitstudie ansehen, => na dann gute Nacht!!!) Die Natur hat sich bei der Entwicklung/Schöpfung ihrer pflanzlichen Lebewesen was dabei gedacht. Lasst uns mal abwarten, ob die Genmanipulation sich auf diesem Gebiet als etwas gutes herausstellt, oder nur als reines kapitalistisches Instrument. Jedem das seine, aber obwohl ich in Sachen Nahrungsaufnahme auch nicht unbedingt zimperlich bin, werde ich hier versuchen nicht das Versuchskaninchen zu spielen. (Sofern man mir die Wahl ehrlich überlässt. Dies bleibt natürlich anzuzweifeln) |
| Andhrimnir | Mahlzeit @Allanon >Die Natur hat sich bei der Entwicklung/Schöpfung ihrer pflanzlichen >Lebewesen >was dabei gedacht. Lasst uns mal abwarten, ob die >Genmanipulation sich auf diesem Gebiet als etwas gutes herausstellt, oder >nur als reines kapitalistisches Instrument. Ich möchte Dir dabei nicht vobehaltlos zustimmen aber in gewisser Weise hast Du recht. Darum würde ich bei der Genmanipultion auch eine Grenze ziehen. Nicht alles was möglich ist sollte getan werden aber man sollte auch nicht alles ablehnen. Das Essensverhalten der US-amerikanischen Bevölkerung ist wirklich seltsam, dass bestätigt mir auch eine Bekannte die derzeit in den USA wohnt. Was die Langzeitstudien angeht hast du auch recht, es gibt noch keine und ich vermute mal das es erst in 10 oder mehr Jahren zu den ersten brauchbaren Ergebnissen kommen wird. MfG Andhrimnir |
| donielle | komischer weise wäre es nach traditioneller chinesischer ernährungs-terminologie ausreichend, ständig nur pasta zu essen. pasta ist elementar neutral, solange sie nur getreide oder sonstwas neutrales [...] enthällt. |