| Nightingale | Angeregt durch einen ueberaus interessanten Thread im D&L, der enormes Diskussionspotential enthaelt, hier meine Frage: Sollte Cannabis legalisiert werden ? Gruende die dafuer, oder dagegen sprechen. Bin schon gespannt auf Eure Antworten *gg*. |
| skinjobb | Ich bin für eine Legalilsierung in gewissem Maße. D.h. dass es so laufen sollte wie in den Niederlanden, da ist der Hanfkonsum auch nicht überall erlaubt und der Verkauf ist nur den Coffeeshops gestattet. Durch eine Legalisierung sinkt das Risiko mit harten Drogen in Kontakt zu geraten (verunreinigter Hanf beim Dealer etc). Meiner Meinung nach dürfte Hanf dann auch nicht mehr so interessant sein, wenn er überall zu haben ist (wie z.B. in Russlang). Das braucht aber sicher auch seine Zeit. Als Einstiegsdroge empfinde ich Hanf überhaupt nicht, da die Leute die harte Drogen ausprobieren wollen, dass auch tun ohne vorher gekifft zu haben. Und die Leute die kiffen nehmen nicht zwangsläufig harte Drogen, sondern sind denen zum Teil abgeneigt! Klar es müssten Richtlinien festgesetzt werden. Kein Verkauf an Jugendliche unter 18 und so, wie bei Alkohol. Und es gibt auch Langzeitkiffer, die sich ziemlich ausgeklinkt haben. Die sollte man auch wie Suchtkranke behandeln. Aber mal eine andere Frage: Wie kommt es den zu dem Hanfverbot bzw. der absoluten Hetze gegen Hanf? Das hat mir der amerikanischen Baumwollindustrie zu tun. Wie ihr hoffentlich alle wisst waren viele Stoffe (Seile, aber auch Hosenstoffe etc) aus Hanffasern gemacht. Die Baumwollindustrie wollte allerdings die viel teurere Baumwolle auf den Markt bringen und veranstaltete eine Hetzkampagne gegen Hanfpflanzen. Von daher rühren noch die ganzen Verbote und die extreme Einstellung gegen Hanf! Und wie man sieht ist es der Baumwollindustrie gelungen die Hanfpflanzen vom Markt zu verdrängen... |
| lukael | hm... das wird sicherlich mal wieder so ne grundsatz diskussion... :-) bin prinzipiell für die legalisierung weil ich im konsum von THC keine wirkliche gefahr sehe, da keine gefährdung von physischer abhängigkeit besteht, wohl aber von psychischer, was sicherlich bei einigen leuten zum problem werden kann... gründe, die meiner meinung nache dafür sprechen: - man kann es sowieso überall kaufen... - man bekommt dann vielleicht weniger dreck angedreht - evtl. heilende wirkung, bsp: ein freund von mir hatte starkes asthma und oft noch irgendne andere art von lungenkrämpfen ( keine bronchitis ). er hat jahrelang alle zwei wochen so ein asthma spray leer gehabt... seit dem er gras raucht - wohl gemerkt ohne tabak - greift er höchstens in extremsituationen ( nach dem joggen, etc. ) nach dem spray... - die beschaffung wird ungefährlicher - wäre mal ein grund die grünen zu wählen :-) dagegen spricht meiner meinung nach: - der staat müßte eingestehen, daß THC nicht mehr als droge klassifiziert wird - die denkweisen von konservativen politikern müßte sich ändern - die akzeptanz und toleranz der deutschen müßte sich lockern - man müßte die grünen wählen alles dinge, die wohl eher nicht eintreten würden.... aber mal ganz erhlich: ich arbeite im frankfurt im bankerviertel... das ist direkt neben dem rotlicht,drogen,bahnhofsviertel... mir wärs lieber, wenn ich mit nem 15.000 € Server unterm arm auf dem weg zum rechenzentrum an ner gemütlichen kifferrunde vorbeilaufen würde, anstatt an besoffenen, die sich morgen um neun die ( hoffentlich ) erste nadel setzen und gerade schon das nächste crack auf ner coladose fertig machen... bin da mittlerweile echt nur noch abgestumpft... die armen leute... jedenfalls fände ich die legalisierung von THC sinnvoller als Dosenpfand und Riesterrente..was eben gerade von unseren politikern ausgeht...gell.... fallbeispiel: wem es schlecht geht, der greift zur flasche, besäuft sich und streßt rum... der handlübliche kiffer baut sich ne richtig dicke tüte mit drei gramm feinstem pollen und schmaucht sich die birne breit. er ist dann nicht mehr in der lage umzustressen und schläft ein... na? was ist wohl besser? p.s.: mein griff zu einer tüte kann man im jahr mit einer hand abzählen... |
| Morrison | ich bin auch auf jeden fall für die legalisierung von cannabis. ich selbst rauche zwar auch mal ganz gerne, aber auch nur in bestimmten situationen, z.B. man sitzt gemütlich zusammen und einer hat ein bisschen gras dabei, man nimmt ein, zwei züge... angeheitert aber nicht zugedröhnt. :) und leute die sich vehement dagegen aussprechen sollten sich auch konsequenterweise für ein alkoholverbot einsetzten. doch man darf auch nicht sagen das thc nicht abhängig macht, psychische auswirkungen beim z.B. täglichem konsum sind auf jedenfall mit der abhängigkeit eines alkoholkranken zu vergleichen. |
| Sensus Moriendi | hmmm... also ich bin eigentlich auch für eine legalisierung... ich selber rauche das zeug zwar nicht, habs nur ein, zweimal versucht (hat bei mir blöderweise genau die gegenteilige wirkung als bei allen die ich kenne, sprich, ich werde total depressiv von dem zeug) aber ich denke dass es auch nicht gefährlicher als alkohol ist... mir persönlich ist auf jeden fall ein zugekiffter um einiges lieber als jemand der angetrunken ist... zumindest wurde ich noch nie von einem zugekifften angegriffen oder belästigt... und wie auch schon von vorpostern erwähnt, würden dann die jugendlichen nicht mehr kriminalisiert werden, und wenn das zeug legal verkauft werden würde, kämen die leute dann auch nicht mehr so schnell mit 'zwielichtigen' gestalten in kontakt... grüße Sensus Moriendi |
| FallenSisko | Kann mal einer der Mods eine Umfrage einbauen? |
| Curzon | hmm...ich bin sehr skeptisch...denn es gibt genug Menschen, die mit der Droge einfach nicht umgehen können, egal ob legal oder illegal, man denke nur an die vielen Alkoholkranken. Allerdings habe ich nicht soviel Ahnung von den Wirkungen von Cannabis, ich habe nur gehört, daß es ernsthafte psychische Schäden auslösen kann, wenn es mißbraucht wird. |
| Realgeist | Im Prinzip ist es mir vollkommen egal, da ich in der Richtung vollkommen asketisch lebe. :cool: Allerdings hab ich keine Lust überall auf der Straße oder sonstwo irgendwelche zugekifften Assis ertragen zu müssen, also will ich nicht hoffen, dass sich das Ganze irgendwann mal so entwickelt. Natürlich wäre es auch schlimm für die ganzen Kinder, wenn man ihnen einen ihrer letzten Profilierungsgründe nehmen würde. |
| Sirius | Das Niederländische Modell scheint mir auch sehr sinnvoll, insofern bin ich ebenfalls für die Legalisierung von Cannabis-Produkten. Derzeit grübelt ja unsere neue alte Regierung über Steuererhöhungen nach (na so ein Zufall aber auch so kurz nach der Wahl, nein wer hätte das gedacht!!!) aber das die Cannabis-Legalisierung so einige Löcher im Staatshaushalt durch eine entsprechende Besteuerung füllen könnte, ist offenbar immer noch nicht bis zur Regierung durchgedrungen. Naja, die leben halt in einer anderen Welt... In Deutschland soll es ca. 4 Millionen (natürlich illegale) Cannabis-Konsumenten geben. Ein staatlich kontrollierter Anbau würde die ohnehin gebeutelte Landwirtschaft wenigstens ein bisschen ankurbeln und vielleicht für ein paar Arbeitsplätze sorgen. Mir kann keiner erzählen, das unser Staat als ganzes grundsätzlich nur Nachteile aus einer Legalisierung ziehen würde und sie nur deshalb nicht realisiert wird! Es gibt einfach viele Vorteile, die von engagierten Verbänden in zahllosen Kampagnen immer und immer wieder gepredigt werden! Schröder labert doch immer, das Deutschland ein modernes Land sein will - eine Legalisierung von Cannabis-Produkten wäre ein weiterer großer Schritt auf dem Weg dahin. |
| Sensus Moriendi | [QUOTE][i]Original geschrieben von Realgeist [/i] [B] Allerdings hab ich keine Lust überall auf der Straße oder sonstwo irgendwelche zugekifften Assis ertragen zu müssen[/B][/QUOTE] hmmm... ich hab ehrlich gesagt lieber zugekiffte 'assis' als betrunkene 'assis'... Sensus Moriendi |
| Realgeist | Da hast du schon recht, allerdings werden Betrunkene durch das Hinzukommen von Bekifften auch nicht weniger, erträglicher oder sonstwas. |
| scorpio666 | Also Einstiegsdroge Nr.1 ist immer noch Alkohol,einer jeden Drogenkariere. Gegen Canabis kann ich eigentlich nichts schlechtes sagen,es ist sogar weniger gefährlich als Alkohol,wobei ich in ersterlinie die höher prozentigen Sachen meine. Allerdings sollte man aber auch ein Grenzwert beim Autofahren festlegen.Denn völlig zugedröhnte im Strassenverkehr,sehe ich als einzigste Gefahr beim THC. So wie es jetzt gehabt wird ist natürlich auch ein Unding,sobalt man was feststellt,ist der Lappen weg,wobei das Zeugs jahrelang festzustellen ist.Zumindest hab ich das so gehört. Aber allein schon die Lächerlichkeit das jeder der nur ein Joint raucht,in eine kriminelle gesteckt wird,spricht für eine Legalisierung.So wäre laut Statistik jeder fünfte, ein Verbrecher,während Politiker bescheißen und sich aufs Ehrenwort berufen können.Das steht im keinen Verhältnis mehr. |
| scorpio666 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Realgeist [/i] [B] Allerdings hab ich keine Lust überall auf der Straße oder sonstwo irgendwelche zugekifften Assis ertragen zu müssen, also will ich nicht hoffen, dass sich das Ganze irgendwann mal so entwickelt. Natürlich wäre es auch schlimm für die ganzen Kinder, wenn man ihnen einen ihrer letzten Profilierungsgründe nehmen würde. [/B][/QUOTE] Also es sind auch viele Erwachsene die sich mal gern Eine rauchen. Kidis sind heut doch eh schon ehr bei Pillen oder sonstwas. Ein Besoffender pöbelt Dich wahrscheinlich an,während ein bekiffter nur fett grinst,vielleicht auch lacht. Was ist Dir lieber? |
| Morrison | [QUOTE]Also es sind auch viele Erwachsene die sich mal gern Eine rauchen.[/QUOTE] *g* stimmt, ich sitz manchmal auch mit meinem vater zusammen und wir rauchen uns einen... :) allerdings werden die asis durch die legalisierung auch nicht weniger, nur die kiffer sind nicht aggressiv, aber asis gibt es immer, ob mit oder ohne drogen. |
| skinjobb | So dass ist die zusammengekürzte Fassung des Spiegel-Artikels... falls jemand was dagegen hat oder denkt, dass ich wichtige Punkte vergessen habe kann er die ja gerne noch ergänzen! In den geschweiften Klammern stehen meine Kommentare. Hier mal die Unterüberschrift: "Offensiv fordern die Grünen die Legalisierung von Hasch. Doch Suchtexpperten warnen: Zwar sinkt die Zahl der Drogentoten, doch immer mehr Kinder greifen zum Joint {Sollen sich doch freuen, lieber rauch ich einen Joint, als dass ich an Heroin krepiere}. Die Gefahr wurde bisher unterschätzt: Neuen Forschungen zufolge drohen Gedächtnisausfälle und langfristige Hirnschäden. {an welchen Instituten??? Die wurden kein einziges Mal in dem Artikel namentlich erwähnt!}" [...] In seinem ersten Leben strotzte Markus vor Energie. Er kickte im Fußballverein und war einer der Schnellsten auf der 5000-Meter-Strecke. Mit seiner Mutter, dem Stiefvater und dem älteren Bruder verstand er sich prima. Sein zweites Leben nahm einen ganz anderen Verlauf. er wurde verschlossen, kapselte sich ab. [...] Schon ein halbes Jahr nach seinem ersten Joint war Markus von morgens bis abends zugekifft. [...] Wenn der Stoff zu Neige ging, wurde er schnell aggressiv. [...] Sein drittes Leben hat Markus soeben in einer Entzugsklinik im Nordwesten Hamburgs begonnen. Nach drei Wochen Entgiftung gibt er sich "sehr, sehr sicher" dass er nicht mehr "in den Kifferpool" {Welcher Kifferpool??? Ist dass erste Mal dass ich DAVON höre} zurückfallen wird. [...] - der Junge ist 16. Nach dieser Einleitung geht es mit einer Beschreibung von Cannabis weiter (ungefährlicher als Alkohol und Nikotin, keine Einstiegsdroge etc). Bis dahin ist es ja in Ordnung. Nur dann kommen die Gegenargumente {ich möchte ja mal wissen in welchen Studien die dass herausgefunden haben - oder ist es nur wieder eine Propaganda der amerikanischen Baumwollindustrie *ironischkuck*} [...] melden Drogenexperten zunehmend Bedenken an: Bei Kindern und Jungendlichen sei Cannabis auf dem Vormarsch wie nie zuvor. Der Konsum von Heroin, Kokain und Ecstasy ist insgesamt rückläufig {was wünscht man sich mehr?}, in vielen Jugendcliquen verdrängt Haschisch sogar den Alkohol [...] {Nun ja, ist ja wohl nicht schlimm - schon mal was von nem Haschischtoten gehört?} [...] Schon Acht-, Neun- oder Zehnjährige machen ihre ersten Erfahrungen mit dem Joint oder der Wasserpfeife {und wann trinken die Kleinen dass erste Mal Alkohol? Doch auch schon in dem Alter und dann auch noch in der Gegenwart ihrer Eltern - aus dem Bierglas von Papi, oder mal ein Schlückchen von Mamas Punsch}. Mit 14 oder 15 dröhnen sie sich dann als "Kampfkiffer" {ich lach mich schlapp - Kampfkiffer!} nicht selten mit täglich drei bis fünf Gramm "Dope", "Shit" doer "Gras" zu. "Die glauben inzwischen, dass das, was sie tun, die Norm ist", klagt Udo Küstner, Psychotherapeut an der Drogenambulanz für Jugendlich und junge Erwachsene {klar dass der ein anderes Bild hat, der bekommt ja nur die schwerstfälle zu Gesicht. Von denen die nur gelegentlich was rauchen hat er keine Ahnung.} am Uniklinikum in Hamburg-Eppendorf (UKE). [...] Bei den 18- bis 24-Jährigen ist die Gruppe der Probierer, Gelegenheits- und Dauerkiffer in Westdeutschland in den letzten vier Jahren von 24 auf 38 Prozent gestiegen, 16 Prozent der 12- bis 18-Jährigen haben schon Erfahrung mit der Droge {wieviele davon sind den da bitte "Kampfkiffer"???} [...] Jetzt werden die Beratungstellen von jugendlichen Bleichgesichtern überschwemmt, die mit dem Kiffen nicht mehr klarkommen {wo kaufen die den den Stoff? Beim Dealer? Klar, dass das kein reines Dope mehr ist! Was in dem Zeug alles drin ist möcht ich nicht wissen! Auf alle Fälle soviel Sch**** dass man davon süchtig wird} Jetzt wirds heiß! [...] Wer von den Jungen öfter als nur gelegentlich raucht, besorgt sich meist eine Wasserpfeife {ist doch klar, schmeckt besser und ist milder als der Jointrauch} : Der psychotrope Pflanzenbestandteil THC flutet dadursch schneller und intensiver im Gehirn an. Die Wirkung gleicht fast einem "Flash" oder "Kick" bei der Heroinspritze(!) {Hmm, also diesen "Flash" oder "Kick" bekommt man nur, wenn man die Mische mit Tabak=Nikotin macht. Der Flash kommt vom Nikotin und nicht vom Cannabis! Das mit dem Heroin kann ich nicht sagen, will ich auch nicht wissen, weil ich dafür nicht zur Verfügung stehe! Allerdings finde ich es etwas sehr übertrieben.} [...] Der Konsum nimmt zwanghaften Charakter an, das vermeintlich harmlose Kraut lässt seine Opfer nicht mehr los. Wie bei den Konsumenten harter Drogen wird der ganze Tagesablauf durch den Erwerb und Konsum bestimmt. [...] Sie werden wie Junkis kriminell, um sich neuen Stoff besorgen zu können {hab ja schon einiges erlebt aber einen Dauerkiffer beim Überfall auf eine Tanke noch nicht :D und wenn wäre der wohl doch etwas zu laaaannnnnnggggggssssaaaaasammmmmmm dafür...}. Fortsetzung nächster Beitrag... |
| skinjobb | [...] In manchen Fällen sehen die Drogenberater bei ihrer Cannabis-Klientel bereits das ganze Spektrum der Beschaffunskriminalität {mal wieder von mir die Frage: nehmen die nur Cannabis oder auch andere Drogen???} [...] In der Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen wird derzeit fast keine andere Erkrankung so häufig diagnostiziert wie Cannabis-Missbrauch oder -Abhängigkeit. Viele Opfer treibt die Droge in die Verelendung. "Es gibt viele Jugendliche, bei denen nichts mehr funktioniert außer Haschrauchen", berichtet Karin Wied, Drogenärztin an der Fachklinik Bokholt bei Hamburg {dass sind dann aber auch die Härtefälle, die täglich mehrere Gramm rauchen und wirklich nichts mehr anderes machen, aber dass die dann Kriminell werden, indem sie Überfälle machen etc, kann ich mir nicht vorstellen! Leider wird nicht dazu geschrieben, dass diese Jugendlichen sehr viel Hasch konsumieren und dass es die Ausnahme von der Regel ist!}. Ihr soziales Netzwerk ist zerstört, sie leben abgeschottet in vermüllten Wohnungen und können sich zu nichts mehr aufraffen. Der einzige menschliche Kontakt, der ihnen bleibt, ist der mit dem Dealer {ich kenne keinen Kiffer, auch keinen Hardcorekiffer, der etwas mit einem Dealer zu tun hätte. So ziemlich jeder Kiffer bezieht dass Zeug von Freunden, oder lässt es sich per I-Net liefern. Auch hab ich noch keinen so extrem versumpften Kiffer gesehen, der keinen sozialen Kontakt mehr hat...} [...] In der ambulanten oder stationären Entgiftung leiden die Gewohnheitskiffer unter starken Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüchen, Depressionen, Schlaflosigkeit oder Angstzuständen {höchsten zwei bis drei Wochen, dann ist es ausgestanden und diese Entzugserscheinungen sind bei weitem nicht so schlimm wie ein Alkoholentzug - es fehlt mal wieder eine Vergleichsmöglichkeit}. [...] Nur jeder Zwanzigste bleicht auch nach dem dreiwöchigen stationären Entzug rückfallfrei {was bezeichnen sie hier als Rückfall? Wenn jemand wieder ein "Kampfkiffer" wird, oder weil er sich nach ein paar Monaten wieder mal einen(!) ansteckt?}. Bei regelmäßigen Kiffern leiden die kognitiven Funktionen oft schon nach kurzer Zeit. Sie können sich nicht mehr konzentrieren, haben Wortfindungsstörungen und werden vergesslich wie 80-Jährige {ja, aber nur wenn jemand echt viel raucht! Und es fehlt mal wieder eine Vergleichsmöglichkeit. Zudem kenne ich jemanden aus meinem Bekanntenkreis, der viel geraucht hat und auch dementsprechend drauf war (wie oben beschrieben) und der dann dass rauchen aufgehört hat und der seine kognitiven Fähigkeiten usw. wieder komplett beisammen hat - es ist also umkehrbar, nicht wie bei Alk-mißbrauch}. Auch die Bewegunskoordination schwindet: "Manche haben Angst, Treppen zu steigen, weil sie die Stufen nicht mehr treffen", berichtet Dieter Adamski, Suchtexperte bei der Hamburger "Therapiehilfe". Besonders anfällig für den Stoff ist nach Erkenntnissen der UKE-Suchtforscher das "Lerngedächtnis", das die Reproduktion von Wissensstoff im Minutenbereich ermöglicht {Auch diese Fähigkeit kann wiederkommen, wenn man mit dem vielkiffen aufhört}. [...] Unter den Klienten treffen die Drogenberater häufig auf Cannabis-Opfer, die erst im Gymnasium scheitern und schließlich kaum noch den Hauptschulabschluss schaffen {wieviele sind dass den? Mal wieder fehlt hier Zahlenmaterial}. [...] Dass Cannabis in der Entwicklungsphase sogar zu bleibenden Schäden führen kann, haben Forscher der Uni Göttingen 1998 erstmal festgestellt {ist doch bei jeder Droge so - man nehme Nikotin: wachstumshemmend, krebsfördernd und was weiß ich nicht noch alles. Regt sich da jemand wirklich noch auf, wenn man irgendwelche Knirpse mit Kippe sieht? Nein!}. Zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr durchläuft das visuelle System im Gehirn einen wichtigen Reifungsprozess. Wer in dieser Lebensphase mit dem Kiffen beginnt, muss damit rechnen, dass er die Folgen lebenslang spürt - die visuelle Informationsverarbeitung bleibt herabgesezt {Langzeitschäden gibt es bei jeder Droge, nicht nur bei Cannabis}. [...] Durch die Schäden im Gehirn können ²akademische Ausbildung, die berufliche Qualifikation, die Beziehung zu anderen Menschen und das Funktionieren im Alltag" in Mitleidenschaft gezogen werden {und wie ist das mit Alkohol???}. Viele der jugendlichen Cannabis-Konsumenten werden nach Beobachtungen in ihrer Entwicklung um Jahre zurückgeworfen {siehe oben}. Sie hängen in einem Alter am "Dope", in dem sie sich ausprobieren, Gefühle testen und Konfliktverhalten erlernen müssten. Kiffer hingegen erhalten nie das Gefühl, Durststrecken überstehen und Ziele mit eigener Energie erreichen zu können. Sie bauen keine eigene Identität auf und lösen sich emotional nicht richtig von den Eltern {und mal wieder meine Frage nach einem Vergleich zu anderen Drogen und nach Zahlenwerten}. [...] Jedes fünfte Cannabis-Oper, das an der UKE-Drogenambulanz Hilfe sucht, leidet unter solchen Entwicklungsstörungen. Bei vielen verraten Physiognomie und Verhalten den Rückstand - 26-Jährige, die seit Jahren auf "Dope" oder "Gras" waren, wirken nicht selten wie 16. [...] Noch kann niemand sagen, ob regelmäßiger Cannabis-Konsum auch psychische Leiden wie Depressionen, Angststörungen, Panikattacken oder Schizophrenie verursacht {aha, eine Prognose für die Zukunft oder wie... was verursacht den bitte Alkohol - Leberzerosen, Leberversagen und von den psychischen Schäden ganz zu schweigen}. [...] Sicher scheint indessen, dass schon vorab bestehende Probleme durch die Droge verschärft werden {naja wie bei jeder Droge, die Probleme werden nicht gelöst, sondern nur unter den Teppich gekehrt}. Schon wenige Jahre nach dem Beginn des Konsums, so berichten viele Drogenexperten, können Gewohnheitskiffer in psyhosennahe Zustände geraten - sie werden aggressiv, greifen ihre Eltern an, können nicht mehr zwischen Realität und Phantasiewelt unterscheiden. "Vor allem bei jugendlichen THC-Konsumenten beobachten wir, dass Psychosen, Persönlichkeitsstörungen und dissoziales Verhalten zunehmen", konstantiert Wolfgang Weidig, Sozialpädagoge und Klinikleiter in Bokholt {hier ist mal wieder die Rede von "Kampfkiffern" die mehrere Gramm täglich zu sich nehmen und leider wird auch nicht gesagt, wieviele solcher Kiffer den diese Symptome entwickeln}. Wer mit 25 in die Sucht {was verstehen die den bitte unter Sucht - ich bin noch lange nicht süchtig, nur weil ich alle paar Monate mal an ner Bong ziehe} einsteige, so der Experte, habe zumindest noch "eine Chance, sein Leben mit Cannabis sozialverträglich zu gestalten {ich bin nicht mehr sozialverträglich - davon merk ich sehr viel! Ich geh jetzt mal kiffen, knall mich total zu und lass mich jetzt für die nächsten Wochen/Monate am A**** lecken, oder wie?}². [...] Drogenexperten [...] sehen die Legalisierungsbemühungen für die "weiche" Droge deshalb "mit allergrößter Sorge": "Da wird mit falschen Botschaften Harmlosigkeit suggeriert" [...]. Wer "Hanf für alle" fordere, der kenne nicht "den neuesten Stand der Forschung und nicht die dramatische epidemiologischen Daten der vergangen zwei bis drei Jahre {tja, die kenne ich nach diesem Artikel leider immer noch nicht}". [...] So, ich würde diesen Arikel mit allergrößter Sorgfalt genießen. Es fehlt leider ausreichend Zahlenmaterial. Ein unabhängiges Institut, dass diese Zahlen dann auch noch belegt. Und ausreichend Vergleichsmaterial mit anderen Drogen, die legal erhältlich sind. |
| skinjobb | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B] Klar - oder kennst Du etwa Hank nicht :D?! Danke jedenfalls für die Mühe, den Beitrag hier zu posten! War recht informativ (und Deine Kommentare an so einigen Stellen sind ziemlich treffend gewesen) Orca [/B][/QUOTE] *Kratzfuß* Danke schön Aber ich kenne Hank wirklich nicht - kannst du mich aufklären? :) |
| skinjobb | :D stimmt das Lied kenn ich, da hab ich garnicht mehr dran gedacht :D |
| gin'iro | Umfrage eingebaut... |
| skinjobb | So ich hab ja auch geschrieben, dass ich meinen Stoff von Freunden beziehe bzw nur einem Freund. Und der verkauft mir dass nicht, sondern es heißt halt dann mal wenn wir bei ihm sind, ob wir was rauchen wollen... Dann wird entweder zum Joint, zur Bong oder zur Pfeife gegriffen. Er kauft sich das Zeug in Amsterdam und weiß wo es herkommt, nichts mit Autoreifen gestreckt oder so´n Scheiß. Auch kiffen wir nicht immer und die ganze Zeit bis die Birne dicht ist. Es ist ein gemütliches Zusammensitzten von Freunden. Wir brauchen dazu keine Drogen, aber es ist halt ab und an mal ganz "nett". Ich würde diesen Freund nicht als Dealer bezeichnen, nur weil wir ab und an mal bei ihm sitzten und einen Joint rauchen. Zum Quellen verraten: Dieser Freund hätte nichts dagegen wenn wir (dass sind so ungefähr 5-7 Leute) zusammen mal nach Amsterdam fahren würden, dann könnte er uns die Leute dort oben mal vorstellen. Ich hab ja schon geschrieben dass ich selber anbaue (im Sommer, die Pflanzen stehen bei mir auf der Terrasse, also nichts profimäßiges). Und mein Hanfkonsum ist deswegen nicht gestiegen. Ich hab seit ca 5 Monaten nichts mehr angerührt obwohl ich noch so 5-7 gramm bei mir rumfliegen habe - ich habe ganz einfach keine Lust drauf. So jetzt soll sich niemand irgendwie angegriffen fühlen, dass ist alles nur meine persönlich Meinung und Erfahrung! |
| Trinity Goth | Klares Ja zur Legalisierung! Alkohol ist eine schlimmere Drogen und wird trotzdem frei verkauft. Die Einstufung von Cannabis als Einstiegsdroge halte ich für überschätzt. Gruss Trinity |
| WaTcHmE | NEIN.. Cannabis soll NICHT Legalisiert werden! Unsere Gesellschaft hat schon genug legale Drogen (Alkohol/Nikotin/Koffein um nur wenige zu nennen). |
| FallenSisko | Wenn schon so viele für legalisierung sind. Dann doch wenigstens kräftig Steuern drauf, damit unser Staat mal von seinen Schulden runterkommt. Aber ich höre das gejammer udn geheule jetzt schon *nerv* Übrigens habe ich dagegen gestimmt aus den Gründen die Watchme über mir in textlicher form verfaßt hat. |
| skinjobb | Naja, wie man ja aus meinen Beiträgen ersehen kann habe ich für ja gestimmt :D . Aber wenn ihr schon dafür seid das Cannabis verboten bleibt, sollten die anderen "legalen" Drogen auch verboten werden. Ich finde dass Alkohol und Nikotin schlimmere Drogen sind als Cannabis. |
| Menedemos | Also bei meinen superliberalen Vorstellungen kann ich gar nicht anders als für "ja" stimmen. Und überhaupt: Keine Gesetze gegen Pflanzen! Andererseits habe ich neulich gehört, daß Cannabis-Konsum Schizophrenie auslösen kann bei Menschen, die entsprechend disponiert sind. Kennt sich da jemand aus? |
| AniMee | [b]ich werde total depressiv von dem zeug[/b] beim kiffen hängt das oft stark von der grundstimmung ab: es ist oftmals so das die schlecht laune noch verstärkt wird.. wer also schlecht drauf ist sollte möglichst nichts rauchen, da das ganze am ende in einem kleinen horrortrip enden könnte. aber es solls auch geben das menschen dem bekifften zustand nichts abgewinnen konnten- ich meine das muss ja nicht sein. nicht jeder erlebt es gleich. die einen mögen es, die anderen nicht. die einen fühlen sich gut dabei, den anderen geht es schlecht- ich denke das istauch von der gesamten persönlichkeit abhängig- jeder reagiert eben anders auf solche bewusstseinsverändernden substanzen. [b]Allerdings habe ich nicht soviel Ahnung von den Wirkungen von Cannabis, ich habe nur gehört, daß es ernsthafte psychische Schäden auslösen kann, wenn es mißbraucht wird.[/b] da zweifle ich nicht.. sicher kann das passieren- es ist schließlich eine droge- die droge kann nicht nur das bewusstsein für einen moment, sondern auch den menschen und damit verbunden vorallem den geist langfristig verändern. ich sage jetzt einfach mal das jemand der lange gekifft hat und mal süchtig war noch lange die nachwirkungen spürt- ich meine jetzt nicht körperlich, sondern psychsisch. die droge ann sehr gut aufputschen und es ist komisch, wenn man auf einmal ohne leben muss.. es fehlt für diese menschen etwas. und ich denke das alles kann sehr leicht in ernsthaften psychischen problemen enden. aber ich denke das kann auch bei vielen anderen dingen so sein. nicht nur bei alkohol. [b]Allerdings hab ich keine Lust überall auf der Straße oder sonstwo irgendwelche zugekifften Assis ertragen zu müssen[/b] ich "bekifften assis" wären aber wahrscheinlich wesentlich erträglicher als die dauerbesoffenen assis. man sehe sich die wirkungen von alkohol im vergleich zu hanf an. sicher finden sich parallelen, aber die zustände sind vollkommen verschieden. ich muss sagen ich würde es mir wesentlich angenehmer vorstellen einem selig schauenden, grinsenden, faulen assi zu begegnen, als einem nach alkohol stinkenden, pöbelndem... wie sensus moriendi schon sagte. [b]wobei das Zeugs jahrelang festzustellen ist[/b] das zeug ist theoretisch das ganze leben lang nachweisbar. in den haaren- enmal geraucht, immer da. die halbwertszeit von thc ist auch relativ lang (ich glaube die betrug 72 stunden).. manche anderen drogen sind nach wenigen tagen aus blut und urin nahezu verschwunden- bei thc dauert e oftmals sehr sehr lange- vorallem bei häufigerem konsum. wie das bei dauerkiffern ist- daran möchte ich nicht denken. ich weiß nicht, ob die konzentration weiter erhöht wird so das bei jedem mal mehr abgebaut werden muss. das würde bei dieser langen halbwertszeit bedeuten das es sehr, sehr, sehr lange noch nachweisbar ist in blut und urin. in den haaren wie gesagt quasi ewig. [b]Interessanter Diskussionsverlauf: also wird Alkohol gegen THC aufgewogen, nachgeschaut, was 'besser' ist? Ist das sinnvoll??? [/b] vielleicht ja?! ich meine vielleicht geht es nicht darum was "besser" ( ich mag dieses wort in de zusammenhang nicht- es wirkt irgendwie fehl am platz- es gibt wohl nichts was da besser- mehr gut- ist) ist.. vielleicht viel eher eine frage danach, was eher legalisiert sein sollte.. wo bei beidem die risikien liegen- was gefährlicher ist (einige werden vielleicht sagen das sei von person zu person unterschiedlich- aber ich habe da n bissl ne andere meinung), wie es wirkt, wo die unterschiede bzw gemeinsamkeiten liegen.. ich denke jeder bringt hier eigene erfahrungen mit ein- und wenn eben der eine alkohol als "besser" empfindet so hat das sicher seine gründe.. man kann trotzdem darüber diskutieren un gegebenfalls abwägen und vergleichen und dann gemeinsam schlüsse daraus ziehen. [b]Die Gefahr wurde bisher unterschätzt: Neuen Forschungen zufolge drohen Gedächtnisausfälle und langfristige Hirnschäden.[/b] darüber habe ich in letzter zeit auch einiges gelesen.. ich erlebe das auch bei bekannten mit und will nicht sagen das es nicht so ist- ich kann es mir gut vorstellen. ich kann vielleicht bei gelegenheit mal ein paar wissenschaftl. berichte heranziehen und kernaussagen hier posten. diese schäden sind sicher nicht zu unterschätzen, aber die wissenschaftler sollten dann genauso vor alk, kippen, medikamenten etc warnen. immer nur die böse illegale droge *kopfschüttel* [b]Mit 14 oder 15 dröhnen sie sich dann als "Kampfkiffer" nicht selten mit täglich drei bis fünf Gramm "Dope", "Shit" doer "Gras" zu. [/b] diese aussage ist so was von lächerlich!!! kampfkiffer mit 3-5 gramm täglich. ich möchte a) den kampfkiffer sehen der das geld aufbringt und b) wissen, wie die dann aussehen (scheintot?!) 3-5 gramm.. die sind doch wahnsinnig.. da wäre man mehr als einen tag von dauerbreit.. wie gesagt, wer sich das leisten kann- es sind sicher nicht viele- und die meisten würden glaube ich nur zu besonderen anlässen so viel rauchen.. 3-5 gramm.. das ist echt viel und wenns mit tabak aufgemischt ist reicht das locker für einen tag zu viert.. dauerbreit. wer den artikel geschrieben hat möge mir erklären, wo sie das herhaben. [b]Wer von den Jungen öfter als nur gelegentlich raucht, besorgt sich meist eine Wasserpfeife {ist doch klar, schmeckt besser und ist milder als der Jointrauch[/b] und außerdem ist die menge, die man konsumieren muss, um bekifft zu sein wesentlich geringer, dh a) die schadstoffkonzentration ist wesentlich geringer b) man spart einiges an geld [b]In der ambulanten oder stationären Entgiftung leiden die Gewohnheitskiffer unter starken Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüchen, Depressionen, Schlaflosigkeit oder Angstzuständen[/b] sind das nicht eigentlich symptome körperlicher entzugserscheinungen? das erstmal als kommentar zu anderen beiträgen.. meine eigene meinung kommt dann morgen... liebe grüsse, Ani |
| AniMee | [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] [B]Also bei meinen superliberalen Vorstellungen kann ich gar nicht anders als für "ja" stimmen. Und überhaupt: Keine Gesetze gegen Pflanzen! [/B][/QUOTE] das zu sagen is gefährlich finde ich... koks und heroin werden auch aus pflanzen hergestellt- also keine gesetze dagegen? |
| Curzon | ts...das Argument, daß Alkohol gefährlicher ist (was ich nicht bestreite) und daß allein deshalb THC legalisiert werden sollte laß ich nicht gelten. Ein klares NEIN von meiner Seite! 1. Ok, Alkohol und Tabak sind legal...und reicht es euch denn nicht, wieviele Menschen allein schon deswegen ihr Leben, ihre Gesundheit und das Leben andere Menschen ruinieren? Muß jetzt NOCH eine Droge legalisiert werden, die zwar zugegebenermaßen weniger gefährlich ist, die aber genauso das Potential hat, Gesundheit und Leben eines Menschen zu zerstören? 2. Alkohol und Tabak verbieten? Das wäre zwar wünschenswert, ist aber utopisch. Wir wissen, wie es zur Prohibition in den USA zuging, und wir wissen, was für Milliardenschwere Industrien dahinter stecken. Es gibt nur eines, was ihr dagegen machen könnt: Trinkt nicht und raucht nicht! Wobei Alkohol für mich noch akzeptabler ist als Rauchen. 3. THC erlauben? Warum? Braucht das jemand? Ganz ehrlich, das Zeug ist weder lebenswichtig, noch nützlich, noch kreativ, oder sonstwas. Eigentlich ist es bloß ein weiterer Weg, vor der Welt zu fliehen. 4. Hanfprodukte sind ein ganz anderer Stiefel, sowas unterstütze ich sofort, aber Drogen? Keine Chance! 5. Letztendlich kommt es natürlich immer auf die Dosierung an (abgesehen mal beim Rauchen, da ist alles schädlich), aber z.B. Alkohol: Bier enthält Nährstoffe, und Wein kann auch gesundheitsfördernd wirken. Hat Gras auch irgendsoetwas vorzuweisen? Und wie schonmal gesagt: Es gibt viel zu viele Menschen, die einfach nicht mit dem Konsum klarkommen, die einfach nicht verantwortungsvoll damit umgehen können, und so jemandem gibt man KEIN Rauschgift! |
| skinjobb | Was ich als besonders schlimm an dem Artikel finde, ist dass er [B]genau[/B] in die Zeit des schlimmsten Wahlkampfes gefallen ist. Der Spiegel hat hier einfach nur die Grünen in den Dreck gezogen, mit dem Ziel, dass sie nicht gewählt werden. So etwas darf ein wichtiges Medium wie der Spiegel nicht machen - besonders dann nicht, wenn Wahlkampf ist! Den Satz den ich drunter geschrieben habe wiederhole ich hier nochmal: Der Artikel ist reisserisch geschrieben, also absolut meinungsbildend! Es werden keine Studien genannt, die diese "Ergebnisse" überhaupt belegen. Es gibt keine Zahlenmaterial. Keine Statistiken (ich weiß - traue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast :D ). Keine Informationen woher diese Erkenntnisse kommen. So und nun mal zu den "Kampfkiffern": Ich kenne jemanden, den Bruder eines Freundes. Der hat sich eine zeitlang ziemlich gehen lassen. Hat jeden Tag mehrere Töpfe geraucht, aus einer echt krassen Bong. War ständig dicht und laaaannnnnnngggggggggsaaaaaaaammmmmmmmmmmm. Aber er hat sich wieder eingekriegt. Er hat mit zwei Kumpels zusammen eine Firma aufgemacht, sich voll reingestresst, dass macht er jetzt auch noch. Innerhalb einer Woche hat er sich vom Dauerkiffer zum Gelegenheitskiffer gewandelt. Er hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Die Gedächtnisstörung war er nach einem Tag nichts mehr kiffen los. Man merkt inzwischen überhaupt nichtmehr dass er früher mal wirklich viel geraucht hat. Soviel zu Entzugserscheinungen und bleibenden Schäden... |
| Morrison | @curzon ich kann deine einstellung teilweise verstehen. bedenke aber das gras für viele jugendliche z.T. deshalb so reizvoll ist, weil es illegal ist. ausserdem, ist der kontakt zum dealer erstmal hergestellt, werden einem auf einmal ganz schnell neue drogen angedreht und so weiter. deshalb bin ích auch konsequenterweise für die kontrollierte abgabe von heroin an süchtige mit der dazugehörigen therapie (fast alle H-junkies werden nur durch beschaffungsnot kriminell und sterben dann an dem gepanschtem zeug das die dealer mit jedem scheiss strecken... aber heroin ist noch ein anderes thema.). nochmal zu: [B]ich werde total depressiv von dem zeug [/B] gras verstärkt den aktuellen gefühlsstand nur, wer gut drauf ist wird besser drauf, wem's schlecht geht, selber schuld (leicht vereinfacht :) ) |
| skinjobb | [QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i] ts...das Argument, daß Alkohol gefährlicher ist (was ich nicht bestreite) und daß allein deshalb THC legalisiert werden sollte laß ich nicht gelten. Ein klares NEIN von meiner Seite! [/QUOTE] So sehe ich das auch nicht. Aber Hanf kann auch nützlich sein, z.b. in der Schmerztherapie, bei Krebspatienten etc. Hanf hat mehr Inhaltsstoffe als nur THC. Diese anderen Inhaltsstoffe können medizinisch genutzt werden. Jetzt könnte man sagen, dann nehmt doch nur das andere Zeug und nicht das THC. Aber das Problem ist, dass es die Mischung macht. [QUOTE] 1. Ok, Alkohol und Tabak sind legal...und reicht es euch denn nicht, wieviele Menschen allein schon deswegen ihr Leben, ihre Gesundheit und das Leben andere Menschen ruinieren? Muß jetzt NOCH eine Droge legalisiert werden, die zwar zugegebenermaßen weniger gefährlich ist, die aber genauso das Potential hat, Gesundheit und Leben eines Menschen zu zerstören? [/QUOTE] Ich habe die Hoffnung, dass die Leute eines Tages mal so einsichtig sein werden und gar keine Drogen mehr brauchen. [QUOTE] 2. Alkohol und Tabak verbieten? Das wäre zwar wünschenswert, ist aber utopisch. Wir wissen, wie es zur Prohibition in den USA zuging, und wir wissen, was für Milliardenschwere Industrien dahinter stecken. Es gibt nur eines, was ihr dagegen machen könnt: Trinkt nicht und raucht nicht! Wobei Alkohol für mich noch akzeptabler ist als Rauchen. [/QUOTE] Für mich ist beides nicht akzeptabel. Ich habe eine zeitlang geraucht und reagiere ziemlich empfindlich auf Zigarrettenqualm. Die Zigarretten haben meinen Monatszyklus komplett durcheinandergebracht, ich hatte Krämpfe und ziemliche Kreislaufprobleme. Das hab ich bei Hanf nicht. Im Gegenteil, Hanf hilft bei Krämpfen, man kann entspannen. [QUOTE] 3. THC erlauben? Warum? Braucht das jemand? Ganz ehrlich, das Zeug ist weder lebenswichtig, noch nützlich, noch kreativ, oder sonstwas. Eigentlich ist es bloß ein weiterer Weg, vor der Welt zu fliehen. [/QUOTE] Ich hab da ja oben schon was dazu geschrieben. Hanf hat einen großen medizinischen Wert. [QUOTE] 4. Hanfprodukte sind ein ganz anderer Stiefel, sowas unterstütze ich sofort, aber Drogen? Keine Chance! [/QUOTE] Solange du gar keine Drogen unterstützt ist das akzeptabel :) [QUOTE] 5. Letztendlich kommt es natürlich immer auf die Dosierung an (abgesehen mal beim Rauchen, da ist alles schädlich), aber z.B. Alkohol: Bier enthält Nährstoffe, und Wein kann auch gesundheitsfördernd wirken. Hat Gras auch irgendsoetwas vorzuweisen? Und wie schonmal gesagt: Es gibt viel zu viele Menschen, die einfach nicht mit dem Konsum klarkommen, die einfach nicht verantwortungsvoll damit umgehen können, und so jemandem gibt man KEIN Rauschgift! [/QUOTE] Gesundheitsfördernd s.o. Was ist den Alkohol anders als ein Rauschgift? Oder Nikotin? Oder Tee? Oder Schokolade? Oder....? Man könnte so ziemlich jedes Genußmittel aufzählen. Schoki macht bei zuviel Konsum dick, Rauchen verursacht Lungenkrebs, Alkohol Verkehrstote, Leberzirrohse (oder wie es geschrieben wird), Tee hat genauso aufputschende Inhaltsstoffe wie Kaffee... Zur Legalisierung an sich: Ich bin nicht dafür, dass Hanf in Zigarrettenautomaten verkauft wird. Ich finde das niederländische Modell nicht schlecht (ich würde sofort in einem Coffeeshop arbeiten wollen ;) ). Ich wäre dafür, dass Hanf einer genauso strengen Reglementierung unterliegt wie harter Alkohol. Außerdem hätte die Legalisierung den Vorteil, dass Drogendealer ihren Hanf nichtmehr loswerden. Wenn ich was will kann ich in einen entsprechenden Laden gehen (vllt sogar eine Apotheke) und muss mich nicht in ein Milieu hineinbegeben, in dass ich gar nicht will! Der Dope wäre nicht mehr gestreckt mit irgendeiner Sch**** (wusste ich noch gar nicht!), mit der man sich seine Gesundheit wirklich kaputtmacht! Und zum Schluss noch die vielerwähnten Steuereinnahmen! |
| Curzon | THC in der Medizin zu verwenden halte ich durchaus für sinnvoll, aber ich bin dagegen es einfach nur so zu konsumieren. @skinjobb: [quote]Was ist den Alkohol anders als ein Rauschgift? Oder Nikotin? Oder Tee? Oder Schokolade? Oder....? Man könnte so ziemlich jedes Genußmittel aufzählen. Schoki macht bei zuviel Konsum dick, Rauchen verursacht Lungenkrebs, Alkohol Verkehrstote, Leberzirrohse (oder wie es geschrieben wird), Tee hat genauso aufputschende Inhaltsstoffe wie Kaffee...[/quote] Das ist ein Totschlagargument, es geht nicht darum, was man als Droge sehen KANN, es geht darum, was eine Droge ist. Ich esse viel Schokolade und habe noch nie bewußtseinsverändernde Wirkung davon bekommen, genauso merke ich keine Wirkung, wenn ich Tee trinke. Nur bei Kaffee, den ich nur dann trinke, wenn ich absolut keinen Schlaf hatte merke ich die aufputschende Wirkung. Nikotin und Alkohol sind natürlich Rauschgifte, bei Alkohol kann man anführen, daß er in Verbindung mit Getränken auch ein Genußmittel ist, und somit von einigen Menschen NICHT wegen der Rauschwirkung konsumiert wird, sondern einfach, weil gewisse Getränke die ihn enthalten diesen Leuten schmecken, eben Leute, die wenig trinken, zu wenig um überhaupt eine Rauschwirkung zu erlangen. Ok, es gibt auch Leute, die behaupten, daß ihnen das Rauchen schmeckt...mag sogar sein, nur daß Rauchen immer auch andere Menschen um einen herum belästigt denen es nicht schmeckt (AUCH der Rauch eiens Joints) und allein deshalb bin ich gegen das Rauchen, egal was geraucht wird. Das Argument, daß es legal verkauft sicherer ist, ist gut, und nachdem jetzt eh schon so viele Leute THC konsumieren spricht allein schon das für eine gewisse Legalisierung, aber ich gebe zu Bedenken, daß eine große Industrie deren Gewinn am Verkauf von dem Zeug steht genausowenig Skrupel hat, wie ein Dealer, man nehme nur die Zigarettenindustrie. Und auch eine THC-Industrie würde Mittel und Wege finden, ihr Zeug so zu verändern, daß es süchtiger macht, als es eigentlich sollte. |
| skinjobb | [QUOTE] Das ist ein Totschlagargument, es geht nicht darum, was man als Droge sehen KANN, es geht darum, was eine Droge ist. Ich esse viel Schokolade und habe noch nie bewußtseinsverändernde Wirkung davon bekommen, genauso merke ich keine Wirkung, wenn ich Tee trinke. Nur bei Kaffee, den ich nur dann trinke, wenn ich absolut keinen Schlaf hatte merke ich die aufputschende Wirkung. Nikotin und Alkohol sind natürlich Rauschgifte, bei Alkohol kann man anführen, daß er in Verbindung mit Getränken auch ein Genußmittel ist, und somit von einigen Menschen NICHT wegen der Rauschwirkung konsumiert wird, sondern einfach, weil gewisse Getränke die ihn enthalten diesen Leuten schmecken, eben Leute, die wenig trinken, zu wenig um überhaupt eine Rauschwirkung zu erlangen. Ok, es gibt auch Leute, die behaupten, daß ihnen das Rauchen schmeckt...mag sogar sein, nur daß Rauchen immer auch andere Menschen um einen herum belästigt denen es nicht schmeckt (AUCH der Rauch eiens Joints) und allein deshalb bin ich gegen das Rauchen, egal was geraucht wird. [/QUOTE] Tee, also schwarzer oder grüner Tee (sorry dass ich das nicht dazugeschrieben haben) entählt Teein. Teein wirkt genauso wie Koffein, es putscht auf, zwar langsamer, aber ich merke es insbesondere bei schwarzem Tee. Kennst du Leute, die einmal in ihrem Leben Schoki probiert haben und es dann gelassen haben? In Schoki sind Inhaltsstoffe drin, die einen glücklichmachenden Effekt haben (ich bin in gewisser Hinsicht auch süchtig nach Schokolade ;) ). Mich stört der Rauch von Zigarreten übrigens auch. Ich bin für ein Rauchverbot, wie es in den USA herrscht und da schließe ich Joints nicht aus! Wenn man rauchen will, egal was, soll man das an erlaubten Plätzen tun (wie z.B. Coffeeshops) oder zuhause in seinen vier Wänden. Ich kann die Kiffer nicht ausstehen, die sich irgendwo im Park oder sonstwo einen anzünden. Ich kann das nicht verstehen, weil es für mich etwas besonderes ist und nicht um damit vor meinen Freunden anzugeben o.Ä. [QUOTE] Das Argument, daß es legal verkauft sicherer ist, ist gut, und nachdem jetzt eh schon so viele Leute THC konsumieren spricht allein schon das für eine gewisse Legalisierung, aber ich gebe zu Bedenken, daß eine große Industrie deren Gewinn am Verkauf von dem Zeug steht genausowenig Skrupel hat, wie ein Dealer, man nehme nur die Zigarettenindustrie. Und auch eine THC-Industrie würde Mittel und Wege finden, ihr Zeug so zu verändern, daß es süchtiger macht, als es eigentlich sollte. [/QUOTE] Tja, das stimmt, wo eine gewisse Nachfrage herrscht versuchen viele Leute möglichst viel Geld zu machen. Aber schau dir mal die Hanfindustrie (ich mag es nicht alleine von THC zu reden) in den Niederlanden an... kleine Betriebe, die auf höchste Qualität achten, neue Züchtungen herausbringen (mit mehr Ertrag oder stärkerer Wirkung - wobei man bei einer stärkerern Wirkung sicher nicht gleich viel raucht, wie bei einem schwächeren Kraut). Es gibt eine Messe/Schau (bin mir nicht ganz sicher) auf der die besten Züchgungen prämiert werden. Wenn ein Coffeeshop Schrott verkauft spricht sich dass ziemlich schnell rum. Soviele kiffen auch nicht, die Zahlen sind gleichgeblieben. Ich bin mir nicht sicher, ob sich da wirklich eine richtig große Hanfindustrie entwickelt. Ich glaube eher, dass es so wie in den Niederlanden aussehen würde, dass es regionale Anbieter gibt, die gut bekannt sind und die Coffeshops der Umgebung beliefern. In den Niederlanden sind die Leute in den Coffeeshops dazu verpflichtet, das Kraut selbst zu testen... d.h. wenn da Schindluder getrieben wird, merken es die Verkäufer des Coffeeshops zuerst und ich denke mal nicht, dass das die Leute mitmachen würden. Die meisten die in solchen Läden arbeiten, machen dass aus Spaß an der Sachen und wollen ihren Kunden keinen Dreck verkaufen. |
| AniMee | ist also für manche das vorbild der coffeeshops ein weiteres argument für eine legalisierung? ich muss sagen ich habe manchmal das gefühl das sich kiffende und nicht kiffende oft sehr gegensätzlich gegenüberstehen. ich habe inzwischen von vielen kiffenden erlebt das sie versuchten negative dinge, die ihnen übners kiffen erzählt wurden sofort von sich wegschoben und als schwachsinn abtaten.. oft finden sich argumente zur wiederlegung.. sei es schokolade oder irgendetwas anderes x-beliebiges. (ich will nicht sagen das ich das nicht auch tue.) es wirkt manchmal einfach, wie der verzweifelte versuch etwas vor sich selbst und vorallem auch anderen zu rechtfertigen. viele kiffende lassen sich schwer von negativen aspekten des ganzen überzeugen, so kenne ich es. dem gegenüber stehen die nichtkiffer und drgenablehnen. sie haben auch ihre meinung und vertreten diese. oftmals steht die im gegensatz zu der der kiffenden. ich bin sicher das es viele nur gut meinen mit ihren argumenten, warnungen etc.. aber es bringt oft nicht viel, a) weil der kiffende selbst nicht von negativen dingen weiß und so naiv ist zu denken es würde nichts ändern b)er zwar von negativen dingen weiß, es aber schwer ist es sich einzugestehen oder c) man das alles weiß und auch glaubt, aber nicht aufhören kann oder/und will. ich denke das führt oft zu sehr gegensätzlichen meinungen und gesprächen, wie diesen (die letzten vorrangegangen beiträge- womit ich jetzt nicht sagen will das es mist war/ist- es ist nur eine art "typisches bsp") ich selbst wäre, wie glaube ich schon gesagt für eine legalisierung- gründe werde ich nicht weiter nennen, da ich mich nur wiederholen würde. viele der argumente dafür und auch dagegen waren sehr einleuchtend und gut verständlich. es gibt einige argumente dafür ud auch einiges dagegen- ich denke das hat auch was mit der persönlichen sichtweise zutun, die einen bestimmte dinge stärker sehen lässt (zb positive/negative wirkungen, langzeitschäden, suchtpotential, etc.). was mich aber interessieren würde: wie beurteilt ihr das suchtpotentiel, die schäden, die positiven/negativen wirkungen? was ist pro und was contra? inwiefern könnte man die argumente auf eine legalisierung übertragen und abwägen? mich würde das alles aus euerer sicht mal interessieren, euere erfahrungen, und diesmal [b]ohne[/b] beachtung von zb alkohol (der mag zwar auch eine wichtige rolle in der beurteilung spielen, aber ich denke man kann cannabis auch einzeln einschätzen) Ani |
| Curzon | Bevor ich dazu etwas sage, würde mich mal das subjektive Gefühl des THC-Konsums interessieren. Was für Gefühle löst das Zeug aus? Wie stark ist die Beeinträchtigung? Kann man damit noch genau dieselben Dinge tun, wie ohne, oder ist man irgendwie wirklich beeinträchtigt? |
| Sensus Moriendi | meinst du während die wirkung anhält oder danach? wenn man betrunken ist kann man auch nicht autofahren, anständig sprechen oder gerade gehen... wenn man zuviel koffein erwischt hat kann man auch nicht schlafen... Sensus Moriendi |
| FallenSisko | Ich versuch grad von Kaffe loszukommen und schaffs nicht. Gottseidank hab ich das andere Zeug nicht angerührt. In meiner Familie ist das Suchtverhalten sehr stark ausgeprägt. Und [B]Gottseidank ist es noch nicht legal[/B]. Denn sonst wäre ich schon längst damit in Berührung gekommen und hätte ein sehr großes Suchtproblem. Wenn ihr natürlich euer Sucht- und Wohlbefinden über die Gesundheit andere Menschen stellt, die schnell süchtig werden. Dann müßt ihr alleine damit klarkommen. Und bitte nicht wieder mit "gesundheitsfördernd" und "alk ist doch viel schlimmer" argumentieren. Das streitet keiner ab. |
| Curzon | Ok...dann meine Frage: Warum sollte man THC erlauben, wenn es ernsthaft beeinträchtigt? Wir haben bereits eine solche Substanz legal, den Alkohol. Kaffe, Tee, Schokolade, etc... das alles beeinträchtigt doch nicht auf eine derartige Weise wie Alk und THC. Ich kann eine Tafel Schokolade am Stück essen und merke nichts, genausowenig bei Tee. Gerade mal bei Kaffe merke ich die wachmachende Wirkung etwas. Aber bei zuviel Alk kommt es zu massiven Einschränkungen, geistig wie körperlich, und ich denke bei THC kommt sowas, wenn auch schwächer auch vor (berichtigt mich, wenn ich mich irre), und daher denke ich, daß man die "Rauschmittel" Alk und THC nicht mit den "Suchtmitteln" Schokolade, Tee oder Kaffe vergleichen kann. |
| skinjobb | @AniMee: [quote] wie beurteilt ihr das suchtpotentiel? [/quote] Das hängt ganz stark vom jeweiligen Menschen ab. Das hat ja auch schon FallenSisko geschrieben. Es gibt Leute, die schnell süchtig werden, andere hingegen haben damit kein Problem. Ich denke man kann das Suchtpotential nicht an der "Gesamten" Bevölkerung festmachen, weil es sehr unterschiedliche Typen gibt. Mein Vater ist trockener Alkoholiker und das Suchtpotential bei mir in der Familie ist sicher höher als in anderen. Ich denke es kommt auch auf die Selbstbeherrschung an, die man an den Tag legt. Ich habe es geschafft und bin vom Nikotin losgekommen. Ich habe mehrere Jahre geraucht und keine Lights oder so einen scheiß sondern richtige Zigaretten. Inzwischen halte ich es schon drei Jahre ohne Zigaretten aus und jedesmal wenn ich jemanden rauchen sehe wird mir fast schlecht. Ich kann den Rauch einer Zigarette nicht mehr riechen. Ich habe auch kein Bedürfniss mehr danach überhaupt anzufangen. [quote] die schäden [/quote] Hm, nachdem ich nicht allzuoft kiffe bemerke ich bei mir keine "Schäden". Ich habe keine Erinnerungsschwierigkeiten oder Probleme beim lernen. [Ironie] Vielleicht sollte man wohl einen Fragebogen zusammenstellen, der die ganzen Schäden abdeckt und den dann beantworten, damit man weiß ob man nun schon Folgeschäden hat oder nicht. [/Ironie] [quote] positive Wirkungen [/quote] also bei mir hilft kiffen gegen Regelbeschwerden, zum Teil auch bei Verspannungen und Kopfschmerzen, weil ich mich einfach stärker entspannen kann als im nüchternen Zustand. Es hat auf mich eine aphrodisierende Wirkung wenn ich mit der richtigen Person zusammen bin :D Es kann meine Stimmung heben. [quote] negative Wirkungen [/quote] Es kann mich depressiv machen. Es kann mich müde machen, sodass ich einfach wegpenne (was man allerdings auch positiv sehen kann). Wenn man zuviel geraucht hat, habe ich einen absoluten Lach/Grinsfilm. Kann mich in dieser Hinsicht nicht mehr so richtig beherrschen. Man kann ein "Egal-Gefühl" entwickeln. Es ist auch möglich, dass man den ganzen Abend breit in der Ecke liegt und nichts mehr machen kann. [quote] pro und contra [/quote] hier wurden ja schon ziemlich viele Argumente genannt, ich möchte mich da auch nicht wiederholen. Man kann sich ja die rausklauben, die nicht in bezug auf andere Drogen genannt wurden... medizinische Aspekte etc. [quote] inwiefern könnte man die argumente auf eine legalisierung übertragen und abwägen? [/quote] Das wird wohl ein neuer Beitrag werden ;) |
| FallenSisko | Es ist alles nicht ganz einfach. Zum Beispiel würden es vielen Dauermigränekranken helfen, ab und zu mal ne Tüte zu rauchen. Kenne mehrere bei denen das geholfen hat. Also Fazit man müßte es vom Arzt verschreiben lassen. Aber das würde ja heißen das alle zum Arzt rennen würden und dem Migräne vorgauckeln würden. :D So oder so. Es ist zu nützlich um es verboten zu lassen... aber es ist auch eine weitere Droge in Kinder- und Verantwortungslosen Händen um es erst recht verboten zu lassen. Das einzigste was diesem Dilemma Abhilfe schafft... ist der Verstand. |
| FallenSisko | Ach? Und Ausweis würde helfen? Hab da meine Zweifel.... so oder so. Es ist nicht zu verhindern. Es gibt 13jährige die rauchen und es wird dann, noch mehr als jetzt schon, 13jährige geben die kiffen. Das wird die Kehrseite sein. |
| FallenSisko | Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe. Es würde längerfristig gesehen gesellschaftsfähig werden. Papi und Mami kiffen. Also probier ich das auch mal aus... eine Droge mehr für diese Gesellschaft. Wers will.. bitte. |
| AlienSexFiend | ...bin auch für eingeschränkte Legalisierung wie in Holland...warum...? ...weil ich Alkohol viel schlimmer finde... - fight aids not marihuana - |
| Mr. Hyde | Ihr habt Probleme.......... mich kostet meine Zigg-Sucht jedesmal 64 NOK für eine Poppelgrößenschachtel..... etwa 8 Eurodollar :mad: |
| FallenSisko | Was istn NOK? |
| Mr. Hyde | Norsk Kronor....... der Norweger-Dollar......... was ist denn ein fallender Sisko??? Kenn nur Cisco :cool: |
| Sirius | Also wenn wir schon über Kaffee diskutieren, bin ich durchaus der Meinung, das dieses Gesöff nicht nur ungesund ist, sondern auch abhängig machen kann - natürlich immer abhängig von der konsumierten Menge, wie bei allen Drogen. Wenn ihr im Büro arbeitet und jeden Tag eure paar Tassen Kaffee trinkt, merkt ihr es spätestens, wenn ihr Urlaub habt. Plötzlich gibts weniger oder gar keinen Kaffee oder zu anderen Zeiten und schon schreit der Körper "Hey wo ist mein Koffein??!", man ist den ganzen Tag müde, irgendwie zu nichts zu gebrauchen und hat im ungünstigsten Fall hämmernde Kopfschmerzen. An diesen Nebenwirkungen merkt man recht schnell, das man es mit der Dosis übertrieben hat! Früher, als der Erwerb von XTC noch nicht in jeder Disco möglich war, knallten sich die Leute Koffein-Tabletten rein, um die ganze Nacht durchzutanzen - an die gräßlichen Nebenwirkungen dieses Zeugs will ich lieber gar nicht denken, brrrrr. Die harmloseste Variante ist noch heftiges Herzklopfen, das man der Meinung ist, das Organ möchte gleich aus der Brust springen. Wird dann noch gar heftig getanzt, kann es schon mal zu Herzrythmusstörungen kommen und ich hab damals so manchen in die Knie gehen sehen. Also wie gesagt, man sollte die Wirkung von vermeintlichen Genußmitteln keineswegs unterschätzen - dennoch würde kein Mensch der Welt an der Legalität von Kaffee rütteln, immerhin handelt es sich hierbei um das Importgut Nr. 1 |
| AniMee | [b]Man amüsiert sich schon drüber => gesellschaftsfähig[/b] aber wenn dann nur begrenzt gesellschaftsfähig.. ich denke das ist abhängig von der altersgruppe. ich kann mir zb nicht vorstellen das "wir kiffen" eine wirkung auf etwas ältere generationen (sagen wir mal ab 40/50) hatte.. ich denke es ist nur bedingt gesellschaftsfähig geworden. wenn man es im insgesamten sieht ist es für mich nicht gesellschaftsfähig, da es in meinen augen immer noch viel zu viele sind die nichts davon wissen wollen- die es verabscheuen, verteufeln.. es ist vieleicht teils gesellschaftlich akzeptiert, aber in meinen augen (noch?!) nicht gesellschaftsfähig. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] [B]Andererseits habe ich neulich gehört, daß Cannabis-Konsum Schizophrenie auslösen kann bei Menschen, die entsprechend disponiert sind. Kennt sich da jemand aus? [/B][/QUOTE] ja, das stimmt leider. dadurch [b]kann[/b] die hirnchemie aus dem gleichgewicht gebracht werden... und deswegen: nein zur legalisierung [EDIT] und bevor jemand nach beweisen fragt: ich habe es im engsten familienkreis miterlebt... und das hat meine meinung zu dem thema nachhaltig geändert... [/EDIT] |
| Morganaa | < so ein vollquatsch... wenn jemand schizo ist/wird, dann liegt das mit sicherheit nicht am thc... :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: *mag das nicht wenn die leute die keine ahnung haben irgendein zeug daher labern* jaja, wenn schokolade illegal wär und dein verwandter hätt schoko gegessen wär des dran schuld.... *grrrrrrrrrrrrrrrrr* sorry, hört sich nicht sehr freundlich mein beitrag, aber ich hab mich mit dem thema ausführlichst beschäftigt , kenne mehr als genug leute die kiffen, und ich krieg echt zustände wenn leute so unwissend irgendwelche behauptungen aufstellen... das ist irgendwie stammtisch-niveau.... *macht sich so zwar keine freunde, aber meine meinung ist mir in der beziehung wichtiger* gruß Morgana |
| FallenSisko | Es stand so im Spiegel. Weiterhin auf vielen Internetseiten die sich mit dem Thema beschäftigen und irgendwelche Untersuchungen zitieren. Informier dich mal besser... |
| Sensus Moriendi | hmmm WENN canabis bei jemandem schizophrenie auslöst dann liegt dies aber mit ziemlicher sicherheit daran, dass die person bereits eine vulnerabilität (sprich: veranlagung, vorbelastung) für schizophrenie hatte, und die schizophrenie sehr wahrscheinlich früher oder später auch ohne canabis ausgebrochen wäre... wenn nicht das canabis als auslöser (und mehr ist es auch nicht, ein [b]auslöser[/b], nicht der [b]verursacher[/b] der störung... zumindest wenn wir hier von schizophrenie und nicht von vorübergehenden schizophrenen symptomen sprechen) wirkte, dann vielleicht die nächste etwas stressige lebensphase, ein traumatisches erlebnis, ein familiärer verlust etc.... würde da dann jemand sagen, der stress ist schuld dass derjenige schizophren wurde? schizophrenie ist eine sehr komplexe krankheit, deren entstehung eine komplexe vermischung aus veranlagung, entwicklung, biochemie, neurologischen und äusseren und noch vielen anderen einflüssen ist.... klar.... canabis kann wie jede andere droge (übrigens auch alkohol) auslöser für den ausbruch der schizophrenie oder anderer psychosen sein... aber es ist nicht der verursacher... ist die vulnerabilität da, ist er sehr wahrscheinlich, dass die psychose auch ohne canabis ausbricht... grüße Sensus Moriendi |
| Craz¥ Vampyre | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nightingale [/i] [B]Angeregt durch einen ueberaus interessanten Thread im D&L, der enormes Diskussionspotential enthaelt, hier meine Frage: Sollte Cannabis legalisiert werden ? Gruende die dafuer, oder dagegen sprechen. Bin schon gespannt auf Eure Antworten *gg*. [/B][/QUOTE] hmm...ich erleb grad nen kleinen zwispalt zwischen meinem alten ego und meiner aktuellen einstellung...naja, ich poste einfach beide... [u][Color="#E50000"]a[/Color][Color="#E5C400"]k[/Color][Color="#41E500"]t[/Color][Color="#00E583"]u[/Color][Color="#0083E5"]e[/Color][Color="#4100E5"]l[/Color][Color="#E500C4"]l[/Color][/u] NEIN es gibt schon genug legalen dreck um sich zuzudröhnen, da brauchts echt nicht noch mehr... [u][Color="#E50000"]a[/Color][Color="#E59900"]l[/Color][Color="#98E500"]t[/Color][Color="#00E500"]e[/Color][Color="#00E599"]s[/Color][Color="#0098E5"] [/Color][Color="#0000E5"]e[/Color][Color="#9900E5"]g[/Color][Color="#E50098"]o[/Color][/u] JA am besten alle drogen legalisieren, erhöht die steuerlichen einnahmen, die wirtschaft wächst, die arbeitslosenquote wird sinken (das zeug muss angebaut werden und mehr als genug werden daran draufgehn, also gute vorraussetzungen), ... keine negativen nebenwirkungen |
| Sensus Moriendi | am besten alle drogen legalisieren?? naja... übertreiben muss mans auch wieder nicht... also wenn (was nicht wahrscheinlich ist) die legalisierung von canabis eine legalisierung der anderen drogen mit sich bringen würde, würde ich strikt für nein stimmten... ist es eben doch noch ein unterschied zwischen canabis und zum beispiel heroin..... Sensus Moriendi |
| Craz¥ Vampyre | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sensus Moriendi [/i] [B]am besten alle drogen legalisieren?? naja... übertreiben muss mans auch wieder nicht... also wenn (was nicht wahrscheinlich ist) die legalisierung von canabis eine legalisierung der anderen drogen mit sich bringen würde, würde ich strikt für nein stimmten... ist es eben doch noch ein unterschied zwischen canabis und zum beispiel heroin..... Sensus Moriendi [/B][/QUOTE]momentan is da gesetzlich gesehn nur ein unterschied: 6 monate bau + 2 monate entzug ;-) na sehn wir es doch mal so, etz wird kiffen legal...dann kommen die kokser, speed/xtc schlucker, ... irgendwann heisst dann "ey ihr habt jeden dreck legalisiert, warum nicht auch crack" (ich hass das beipiel heroin, is ne massentaugliche droge die man vergleichsweise schnell wieder los wird...crack is schlimmer vom entzug her...) |
| Rücksitzpunk | @morganaa: bei entsprechend veranlagten personen kann der genuss von thc schizophrenie auslösen... weil es eben doch nebenwirkungen hat... wurde mir sinngemäß so von dem behandelndem arzt meines familienmitglieds gesagt... und übrigens: natürlich hast du mit dem rest recht, du weisst ja alles. mit stammtisch-niveau scheinst du dich ja auszukennen, hörst dich jedenfalls stark danach an. @sensus: ich hätte das weiter ausführen müssen... bin auch laie, der nur die meinung des behandelnden arztes weitergibt... thc ist auslöser, einverstanden... mir wurde von diesem arzt allerdings gesagt, dass die krankheit ohne zufuhr von thc womöglich nicht ausgebrochen wären oder nicht in der schwere... ob das jetzt stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt... |
| Morganaa | also... 1.) ich wollte niemand angreifen, wollt ich nur mal anmerken, und möchte mich entschuldigen, falls sich jemand persönl. angegriffen gefühlt hat... aber für mich kam das so nach dem motto rüber, als wäre thc-konsum defintiv die URSACHE für schizophrenie, und das is 100 pro net so... daher ist das für mich persönlich kein argument gegen eine legalisierung (wobei man sich natürlich auch ohne einschlagende argumente dagegen aussprechen kann, kein thema) 2.) ich weiss absolut nicht ALLES, würd ich auch nie behaupten... 3.) und stammtisch niveau... naja... ich geh darauf nicht weiter ein... -->s.1) es gibt halt genug leut die sich ständig sternhagelblau saufen und so tun als wär kiffen ein nationalverbrechen...weiss natürlich nich ob das hier zutrifft... aber das find ich halt scheisse... ausserdem hab ich kein bock hier angestresst zu werden, weil ich sag was ich denk... von mir aus könnt ihr glauben und sagen was ihr wollt... ich enthalte mich dann jetzt halt, weil ich es schwachsinnig find sich wegen meinungsverschiedenheiten vorallem bezügl. diesen themas sich gegenseitig blöd anzumachen |
| Mondsucht | Also ich wäre für eine Legalisierung von Cannabis, aber nur für Volljährige!! Es müsste es wie Zigaretten am Automaten(mit Alterscheck) und wie in Holland geben. Die Vorteile wären für den Staat, das er wie die Tabaksteuer auch eine Cannabissteuer erheben könnte, das heißt mehr Geld in den Kassen, durch das bauliche Projekte schneller getätigt werden können und natürlich könnten auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber was ganz wichtig ist, es könnte auch mehr Geld in die Bildung fließen, was für Deutschland sehr wichtig ist!! Der Vorteil für den "kiffer" wäre, das er nichts mehr illegales tun würde, wenn er mal einen raucht!! Achja die Beschaffungskriminalität würde auch zurück gehen!! Aber natürlich dürfte nur eine bestimmte Menge erlaubt werden, die man bei sich haben darf. Ich glaube, dass dies genug Vorteile sind um die Legalisierung zu befürworten!! Gruss Mondsucht |
| DieMyDarling | Äußere mich auch mal zu dem Thema, ob es legalisiert wird oder nich geraucht wird es ja eh. nur wenn man dann von der Polizei angehalten wird gibts wohl ärger. WEnn es in gewissen Maßen is wäre es doch normal okay oder. komische sache aber auch. naja man wird sehn ob irgendwann legalisiert wird. Bürger von deutschland werden ja nie nach der meinung gefragt, nur wählen soll man gehen. naja über die deutsche regierung und so will ich jetz keine verschwenderischen Worte verlieren. *aufreg* |
| scorpio666 | [URL=http://www.eve-rave.net/abfahrer/politik.sp?text=7&page=3.htm]"hier"[/URL] lest das mal:rolleyes: |
| FallenSisko | "Verein zur Förderung der Techno- Partykultur und zur Minderung der Drogenproblematik" Und da haben andere Vorurteile und behaupten Technoanhänger sind Drogenkonsumenten... lol Was hälst du denn von dem Text scorpio? |
| virus | grund dagegen: du treibst das zeug halt nicht in der apotheke auf sondern auf der strasse... grund dafür: cannabis würde (na ja, wenn es irgendmal legalisiert wird) ein paar drogendealern mal die arbeit wegnehmen... ich liebe in letzter zeit bei mir in graz die netten werbeplakate von den politikern, die besagen, dass es so extrem ist und das drogen nicht unterstützt werden sollen. mal ehrlich - ich habe noch nie mit jemandem stress gehabt, der **** graucht hat... vergleichsweise zu ein paar alkoholikern die nach dem 5.ten bier glauben, dass sie die stärksten sind. das ganze ist wirklich betrachtungssache... und meine meinung ist es, dass cannabis legalisiert werden sollte |
| scorpio666 | @FallenSisko Ich empfinde den Bericht er als Kritik an die Drogenpolitik,der BRD,die ja auch net ungerechtfertigt ist. Ob diese Web site wirklich so gegen Drogen ist,kann ich eigentlich net behaupten. Man versucht zumindest sachlich zu bleiben ohne wirklich klar dagegen zu sein. Welche Strategie dahintersteckt? Sei es die Technozene aus ihren schlechten Ruf zu bringen,oder auf die Art,politisch eine Liberalisierung der Drogenpolitik zu bewirken. Gerade in einigen Berichten auf der Seite soll eigentlich deutlich werden,das Drogen einfach von einer so großen Masse genommen wird ,das man einfach net alle kriminialisieren kann. Ich selber stehe mittlerweile neutral dem Thema gegenüber,ich war zwar net immer ein Engel von Traurigkeit,von daher kann ich auch Drogen net generell verteufeln. Dennoch würde ich Drogen auch nie verharmlosen. Obwohl ich um aufs Thema zurück zu kommen Canabis wirklich nichts schlechtes abgewinnen kann.Außer wie in so vielen Dingen man übertreibts. |
| John5 | ich bin dafür,cannabis zu legalisieren!Es is nich schlimmer als Alkohol,und du kannst dabei keinen wirklich gefährden! |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von John5 [/i] [B]ich bin dafür,cannabis zu legalisieren!Es is nich schlimmer als Alkohol,und du kannst dabei keinen wirklich gefährden! [/B][/QUOTE] das halte ich für eine der schlimmsten fehlannahmen!! ich habe meinen zivildienst in einer drogenberatung gemacht und habe daher einen anderen blick auf die sache. cannabis ist mindesten genauso gefährlich wie alkohol und sollte, wenn es legalisiert wird, höchstens mit eine altersgrenze ab 21 legalisiert werden. es gibt genug studien darüber, das cannabis die entwicklung des gehirns, beim heranwachsenden erheblich beeinträchtigt. die meisten merken es nur nicht, weil sie schon ,,weich'' in der birne sind. und zum thema abängigkeit kann man nur sagen: frag doch mal einen kettenraucher, ob er abhängig ist! er wird sagen nein, er könnte ja sofort aufhören, wenn er wollte.... |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von skinjobb [/i] [B]So dass ist die zusammengekürzte Fassung des Spiegel-Artikels... [/B][/QUOTE] Der Spiegel ist die Bildzeitung für intelektuelle, wie du ja auch selber sagst... Ich hab einmal son Anti-Drogen Foto innem alten spiegel gesehn ( war gestellt , sollte aber nen echten junke darstellen ) wo einer vor nem berg koks mitm röhrchen sass, der ungfähr sicher n halbes kilo war... SPIEGEL=PROPAGANDA |
| Scheol | Ich bin auch für die Legalisierung. Ich habe mich hier ein bissl eingelesen und muß sagen das hier eine sachliche Diskussion herrscht. Finde ich sehr schön :) Ein Argument kam, das Kiffer generell jeden negativen Aspekt an der Sache ablehen. Genauso tun es aber auch die Drogengegner. Man muß einsehen das es eine Einstellungssache ist. Ich finde es besser, wenn Jugendliche (ab 16 Jahren) sich einmal am Wocheende einen Joint reinziehen als 12 Flaschen Pils wie wir es früher getan haben (also meine Freunde und ich). Wenn Coffeeshops errichtet werden, wie in Holland haben wir hier in Deutschland deutlich einige Probs weniger. Die Kriminalität nimmt ab, somit werden Polizeikräfte und deren Budget zur Ermittlung entlastet, die oft genannten Steuern die dadurch reinkommen, man sitzt im Laden und nicht in der Straße, man bewegt sich beim Einkauf im sicheren Gebiet und nicht in den Slums, das Zeug ist nicht mit sämtlichen Müll gestreckt, dort kann Aufklärungsarbeit geleistet werden wo hingegen ein Dealer nur geil auf Geld ist, das Interesse nimmt ab weil es nicht mehr illegal ist. Das sind nur einige Gründe warum ich dafür bin. THC schadet noch lange nicht so wie Nikotin. Hier wurde auch behauptet das Alkohol ein Genussmittel sein kann. Wenn ich ehrlich bin, der Geschmack von Gras ist doch wohl nur geil :D Es schmeckt gut, man kann enstpannen und ich liebe es einfach nur faul zu chillen. Ich habe schon seit einem halben Jahr nix mehr geraucht, damals habe ich täglich was gezogen. Gleich nach der Arbeit zum Kumpel, Joint gedreht oder Kippe gestopft und genossen, das war geil aber nicht wichtig. Als wir das letzte Grammi weggeraucht hatten hörten wir auf weil nüchtern sein auch irgenwie schön ist. Bis heute haben wir es nicht mehr angerührt, aber wenn ich mal wieder will werde ich es bei gelegenheit machen. Kiffen ist OK solange es im Rahmen bleibt. Wenn man vernünftig damit umgeht ist es überhaupt nicht Gesundheitsgefährdent, somit kommt es dem Genuss einer Tafel Schololade gleich. Dieses Bewusstsein des vernünftigen Umganges kann in den dazugehörigen Shops vermittelt werden. Solange es illegal bleibt wird es auch übertrieben und die Zahl der Jugendlichen die dauerkiffen höher. Der Reiz ist einfach viel zu groß. bb Scheol |
| Feuerleger | *Sing*: Dagegen, dagegen, dagegen... Warum? Weil die regelmäßigen Konsumenten, wie bei anderen Drogen auch, ein Abhängigkeitsverhalten in Form von Zitteranfällen, Schlafstörungen, Apetitlosigkeit und Konzentrationsschwächen zeigen. Nun könnte man sagen, es sei bei Alkohol doch nicht anders. Ja, aber bei Alkohol haben wir keine Nachfolgedrogen. Alkohol ist Alkohol, es ist höchsten möglich in der Prozentzahl des Gehalts zu variieren. Bei Canabis ist das anders, hier folgt mit Crack, Speed, LSD usw. eine ganze Reihe an Drogen, die als härtere Folgedrogen verstanden werden können. Ein jeder Kiffer muss sich entscheiden ob er auf Hasch bleibt oder ob er weiter geht. Die meisten entscheiden sich zum Glück dagegen. Aber dadurch das die gesetztliche und moralische Grenze vor Hasch aufgehoben wird, nehmen wir die Kiffer nicht nur ganz normal wieder in die Gesellschaft auf, wir rücken die breite Masse auch ein Stück an die härteren Drogen heran. Denn es findet im Bewusstsein der Menschen eine Grenzverschiebung statt. Wenn es nach der Legalisierung von Cannabis in dem Bereich noch eine Grenzüberschreitung gibt, dann führt die unweigerlich zu den harten Drogen. Der Zwischenschritt entfällt, weil wir Cannabis legalisiert und damit gesellschaftlich anerkannt haben. Und dies ist gerade für eine grenzenaustestende Jugend fatal. Wenn mein Kind Erfahrungen mit Drogen macht, möchte ich das in seinem Bewusstsein die Grenze vor Cannabis liegt und möglicherweise nur zu dieser Droge die Grenze austestet. Ich will nicht das Cannabis als "normal" bei ihm angesehen wird und das die gesellschaftliche Grenze dann erst bei Crack für ihn beginnt. Denn hier sind die Folgen schon bei einer einmaligen Grenzüberschreitung fatal. |
| Hastur | dagegen... schon weil dann zum volkssport unter jugendlichen werden wird. das "ab 18" argument zieht nicht ... wieviele unter-16 jährige rauchewn oder trinken? meines erachtens gibt es genug legale drogen, dass muss nicht unbedingt erweitert werden. davon abgesehen: ich hasse den gestank von dem zeugs. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Wenn man vernünftig damit umgeht ist es überhaupt nicht Gesundheitsgefährdent, somit kommt es dem Genuss einer Tafel Schololade gleich.[/B][/QUOTE] falsch! siehe mein posting auf seite vier... desweiteren schliesse ich mich feuerlegers posting an. |
| Odessa | "Ich bin dafür, alle Drogen zu legalisieren, solange Alkohol und Kaffee frei verkäuflich an jeder Ecke zu erwerben sind". - Mein eigenes Zitat aus nem alten Thread. Soll *translation* heissen: ich find alle Drogen SCHEISSE SCHEISSE und nochmal SCHEISSE, denn JEDE Droge zerstört das Hirn, zerstört den Körper, macht abhängig (es gibt KEINEN "vernünftigen" Umgang mit Hasch o. ä. denn es wird IMMER irgendwann zur Gewohnheit, der Körper braucht MEHR, und bei sehr vielen auch dann Stärkeres). Und bevor jemand den Spruch posted über die Naturvölker die "alle" ihre Drogen zur Bewusstseinserweiterung genommen haben/nehmen und denen es ja "nicht schadet": ich war nicht dabei, ich bin nicht dabei, ich kann also nicht beurteilen wie viele Indianer weiland in die Jagdgründe eingingen weil sie zu viel und zu oft ihren Pilzen frönten (but iam sure es waren so einige), und ich kenne Jemeniten die tatsächlich den ganzen Tag betelkauend in ihren Palästen sitzen und zu nix mehr zu gebrauchen sind, weil ihr Hirn schon so abgestumpft ist dass sie alleine nicht mal mehr zur Tür wanken können. Freiheit - fängt im Geist an. Und der kann zugesoffen zugekifft zugespritzt nicht funktionieren. Und ja, ich bin - wie Rüsi - betroffen denn ein Mann den ich immer noch sehr liebe war auch der Meinung dass es doch sooo harmlos ist, Cannabis zu konsumieren. Nach einem halben Jahr kam dann ein bisserl Heroin dazu, nach zwei Monaten ein bisserl SEHR VIEL Heroin und nun hat er grad nen Entzug hinter sich, der ihn fast verrecken liess, trotz Methadonsubstit., und guess what - er ist schon WIEDER an der Nadel, wie ich gestern erfuhr, er ist wieder in meiner "Klinik" und ich werde wieder mit ihm durch die (Entzugs-)Hölle gehen, und er wird mir wieder und wieder unter Krämpfen, Halluzinationen, Panikattacken, Herz-Kreislauf-Zusammenbrüchen, Schweißanfällen, endlosen Durchfällen und Weinkrämpfen erzählen, wie "Scheisse" es war, dass er mit Cannabis anfing weil das ja soooo harmlos und "kultig" war zu seiner Zeit (der gute ist 50, hat also die wilden 60er voll "durchlebt"). drogenfreie Grüsse, ilo (ok 2 Drogen hab ich auch: die Natur und Carl McCoys Musik) *g* |
| Selian | Ich Rauch zwar gar nicht, dennoch hab ich mit ja gestimmt. Wieso sollte mir jemand vorschreiben was ich meinem Körper zumuten darf? |
| Scheol | @Rücksitzpunk Mag sein das du es als schlimmer erachtest aber mal ehrlich. Ein weiteres Verbot verdrängt das Problem nicht. Den Jugendlichen ist es scheißegal ob es verboten ist, und ich schwöre dir das es noch lange nicht vorbei ist. In unserer Gesellschaft ist es schwer für einen Jugendlichen seinen Weg zu finden, und vor allem ist es schwer sich frei zu entfalten. Beide Eltern gehen arbeiten, in der Schule muß man sich behaupten sonst wird man gemobbt, es ist nicht schwer durch Nachrichten herrauszufinden das man keine Zukunftsperpektive hat. Warum kiffen denn nun Jugendliche? Weil es smoothie macht, weil es beruhigt, beteubt und vor allem weil es verboten ist. Auch weil es in einer diversen Kpmmerzmusik (die ich jetzt nicht nenne! nein nein) im höchsten Maße propagiert wird. Jetzt mal ehrlich, ich wäre dafür das Grundsätzlich alle Drogen vom Markt (auch Schwarzmarkt) verschwinden aber das wird niemals möglich sein. Solange Jugendliche in Scheiße aufwachsen werden sie sich auch mit Scheiße vollpumpen, und da ist es dir liebe wenn die Nachts in Großstädten sich das Zeug an Bahnhöfen besorgen? Beim Dealer? Kiffen werden die sowieso, aber sie sollen es wenigstens da tun wo man sie beobachten kann und auch Aufklärungsarbeit leisten kann. Und was findest du besser? Eine gemütliche Runde zu in einem Haus, indem sich Jugendliche mal 'ne Bong klarmachen, oder willst du das es so bleibt das sich Jugendliche an Bushaltestellen mit Hochprozentigen (den sie wirklich überall bekommen) das Hirn kaputt saufen? bb Scheol |
| Odessa | Selian: Du hast recht, es ist Dein Körper und im Prinzip (das ist jetzt wieder dieses "Radio Eriwan"-dingens) kannst Du natürlich damit machen was Du willst, seh ich auch so:-) Nur - die Konsequenzen sind dann auch selbst zu tragen. Leider ist das bei Süchtigen nicht so: sie schädigen ganz "frei" ihren Körper und kommen DANN aber - siehe mein "Geliebter" und all die anderen Patienten - in die Kliniken, manche 20, 30, 40 mal, und machen einen Entzug nach dem anderen, und das kostet. Das kostet Geld (das die Kassen nicht mehr haben) und das ich lieber dafür verwenden würde, in die Krebs- und Multiple Sklerose-Forschung zu stecken. Das sind nämlich Krankheiten, für die man "nix kann" und diese Menschen leiden unverschuldet. Wenn schon Freiheit und Eigenverantwortung - die ich ABSOLUT bejahe - dann auch bis zur letzten Konsequenz. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Junkie oder Säufer, der sagt: ich zieh das durch, ist mein Ding, ich find Drogen ja so geil, aber ich nehme dann auch keinerlei Leistungen in Anspruch von Anderen/der Allgemeinheit, wenn es mir dreckig geht; ich stehe dann dazu, meine selbst herbeigeführten Gesundheitsschäden auch selbst zu bezahlen. DAS wäre mal wirklich "zu dem Stehen" was man sich - in aller Freiheit und Selbstbestimmtheit - vorher ausgesucht hat... Und ja, ich weiss, auch an zuviel Essen kann man krank werden und bei gefährlichen Sportarten kann man auch verunglücken, aber es ist nirgends so EINWANDFREI bewiesen und ersichtlich DASS bestimmte, immer gleich verlaufende, Körperschäden und psych. Veränderungen auftreten wie eben bei Alkohol und anderen Drogen. (Ich würde Alkohol übrigens genauso verbieten und ja, ich finde einen Bekifften wesentlich angenehmer als einen randalierenden Säufer, und einige meiner Freunde kiffen. Trotzdem ändert es nicht meine Meinung darüber, dass Drogen generell sch... sind.) liegrü, ilo |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Nur - die Konsequenzen sind dann auch selbst zu tragen. Leider ist das bei Süchtigen nicht so: sie schädigen ganz "frei" ihren Körper und kommen DANN aber - siehe mein "Geliebter" und all die anderen Patienten - in die Kliniken, manche 20, 30, 40 mal, und machen einen Entzug nach dem anderen, und das kostet. Das kostet Geld (das die Kassen nicht mehr haben) und das ich lieber dafür verwenden würde, in die Krebs- und Multiple Sklerose-Forschung zu stecken. Das sind nämlich Krankheiten, für die man "nix kann" und diese Menschen leiden unverschuldet. Wenn schon Freiheit und Eigenverantwortung - die ich ABSOLUT bejahe - dann auch bis zur letzten Konsequenz. [/B][/QUOTE] Odessa, das ähnliche Thema hatten wir schonmal in einem anderen Thread. Grundsätzlich wäre ich bereit selber die Konsequenzen zu tragen. Allerdings muß das dann für alle Dinge gelten. Mag schon sein das die Kosten bei Drogenkranken pro Person recht hoch sind. Dafür gibts von denen aber im Vergleich zu anderen "Risikogruppen" weniger. Ich denke das den Kassen im Jahr mehr Kosten durch verunfallte Skifahrer, Autofahrer (zu schnell) und sonstigen Unfällen entstehen, bei denen sich die Leute ziemlich dämlich angestellt haben. Solange ich für die Dummheit anderer bezahle, müssen die anderen auch in Kauf nehmen für meine "Dummheiten" zu zahlen. Andersrum, wieso sollte die Gesellschaft nicht die Kosten dafür tragen, das einige Menschen das Leben nur noch unter Drogen ertragen? Daran ist die Gesellschaft ja nicht ganz unschuldig, oder? |
| Odessa | Hmm Selian - ich geb Dir wieder Recht, gilt GRAD für Autoraser und Skirowdys. Da wäre sicherlich ein Gesetz fällig, eine Reform unseres Systems....ich bring jetzt mal das Beispiel Brille: warum muss ich eine Brille selberzahlen, wo kein Mensch auch nur irgend etwas dafür kann, dass er schlechte Augen hat/bekommt, meistens durch die Arbeit am Pc? Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit und mir leuchtet absolut nicht ein, dass dies so akzeptiert wird von der Masse und wir alle unsere Brillen selber bezahlen, während ein rasender Depp, der mit 200 km/h zwei andere Menschen ins Koma fährt, die Kosten für seinen Krankenhausaufenthalt übernommen bekommt. Wie gesagt, gehört geändert meiner Meinung nach, und zwar schnell. Ob die Gesellschaft schuld hat am Drogenkonsum? Für mich klares Nein. Ich kann nicht verstehen wenn jemand die Schuld für seine Unfähigkeit, das Leben auf sich zu nehmen und es zu LEBEN anstatt daran zugrunde zu gehen, auf Andere abwälzen will. Das ist für mich eine Art von Feigheit. Und sehr bequem, es erspart einem nämlich, bei sich selbst die Unzulänglichkeiten zu suchen, sich selbst verantwortlich für das eigene Leben zu fühlen. Mit dem Leben umgehen, mit den täglichen Problemen und Krisen, das muss jeder für sich selbst lernen und grad die, die es nicht so einfach hatten im Leben, lernen das meistens auch sehr gut; sie wachsen an jedem gelösten Problem und brauchen keine Drogen, die ihnen die "klaren" Sinne - die sie für die Lösung des Problems "Leben" brauchen - vernebeln. Ich sprech da durchaus aus eigener Erfahrung. Das letzte was ich getan hätte in all den Krisenzeiten die ich hatte (und es waren genug), wäre Drogenkonsum gewesen. Soviel geistige Klarheit hatte ich immer noch, dass ich wusste dass DAS dann der endgültige "Abstieg" gewesen wäre... liebe grüsse, ilona |
| Asherah | [url]http://ladyasherah.bei.t-online.de/Legal/[/url] |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Hmm Selian - ich geb Dir wieder Recht, gilt GRAD für Autoraser und Skirowdys. Da wäre sicherlich ein Gesetz fällig, eine Reform unseres Systems....ich bring jetzt mal das Beispiel Brille: warum muss ich eine Brille selberzahlen, wo kein Mensch auch nur irgend etwas dafür kann, dass er schlechte Augen hat/bekommt, meistens durch die Arbeit am Pc? Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit und mir leuchtet absolut nicht ein, dass dies so akzeptiert wird von der Masse und wir alle unsere Brillen selber bezahlen, während ein rasender Depp, der mit 200 km/h zwei andere Menschen ins Koma fährt, die Kosten für seinen Krankenhausaufenthalt übernommen bekommt. Wie gesagt, gehört geändert meiner Meinung nach, und zwar schnell.[/b][/quote] Das Problem ist, das man ohne viel Fantasie alles mögliche in die selber Schuld Ecke stellen kann. Und gäbe es die Möglichkeit dazu, wären die Krankenkassen bestimmt nicht zimperlich. Dein Beispiel mit den Brillen ist ein gutes, denn was ist mit Computerzockern, die Tagelang vor der Kiste hängen, sind die nicht auch selber schuld wenn die Sehkraft nachläßt? Sind Übergewichtige nicht selber Schuld, wenn sie zuviel Essen? Sollten Musikliebhaber ihre Hörgeräte nicht selber bezahlen, wenn sie dauernd laute Musik gehört haben? Wie gesagt, man kann alles in diese Ecke stellen, die Krankenkassen würde es freuen, für die Leute, also für uns wäre das sicherlich nicht Wünschenswert. Außerdem frag ich mich gerade ob das nicht dem Prinzip eines Sozialstaates widerspricht. Ich dachte es wäre immernoch so, das grundsätzlich jedem geholfen wird ohne zu fragen was passiert ist. Wenn jemand Schwer Krank ist, kommt er ins Krankenhaus ohne vorher nachzuforschen ob er wegen zuviel Alkohol eventuell selber Schuld hat und man ihn deswegen liegen läßt. Genauso wie jedem grundsätzlich Sozialhilfe zusteht, da wird auch nicht gefragt wie er in diese Situation gekommen ist. Sollte man die ganzen Leute verrecken lassen? [quote][b]Ob die Gesellschaft schuld hat am Drogenkonsum? Für mich klares Nein. Ich kann nicht verstehen wenn jemand die Schuld für seine Unfähigkeit, das Leben auf sich zu nehmen und es zu LEBEN anstatt daran zugrunde zu gehen, auf Andere abwälzen will. Das ist für mich eine Art von Feigheit. Und sehr bequem, es erspart einem nämlich, bei sich selbst die Unzulänglichkeiten zu suchen, sich selbst verantwortlich für das eigene Leben zu fühlen.[/b][/quote] Ganz so einfach würde ich das nicht abtun. Ich plädiere auch immer für Selbstverantwortung des einzelnen, dennoch bin ich mir im klaren darüber das Menschen die sich noch so sehr bemühen soviel Scheiße widerfahren kann, das es irgendwann nicht mehr zu bewältigen ist. Die Schmerzgrenze liegt bei jedem anders, vorwerfen kann man das nur schwerlich. Die Gesellschaft zwingt einen im Rahmen ihrer Möglichkeit zu einem Leben was viele gar nicht mehr wollen, damit ist sie in meinen Augen schon verantwortlich für Leute die selbiges nicht mehr ertragen. |
| Feuerleger | @Scheol Mag sein, dass die Jugendlichen auch aus dem Reiz des verbotenen Kiffen, aber lieber dieser Reiz fängt bei Cannabis an und endet bei härteren Drogen, als das die ganze Austestenphase erst bei LSD oder Crack beginnt. Natürlich hat die Legalisierung auch ein paar Vorteile, aber die sind einfach zu ungewichtig in anbetracht der großen gesellschaftlichen Veränderung die mit einer Anerkennung einhergehen würde. Und das Szenario in dem der Konsument zum Dealer am Bahnhof geht.... Es klingt hart, aber genau dieses Szenario vermittelt ihm, dass die ganze Sache nicht legal und bereits das Überschreiten einer Grenze ist. Die ganze Atmosphäre ist etwas verboten und gefährlich, was, zwar nicht genügend, aber doch wenigstens etwas Abschreckungspotenzial besitzt. Ich weiß, die ganz Mutigen tun es trotzdem. Aber das sind dann immerhin schon ein paar weniger als die breite Masse. Und diese Wenigen werden denn Kick des Verbotenen, wenigstens nur in Canabis finden und nicht in irgendeinem anderen Dreck... |
| Scheol | @Feuerleger Das Argument das Jugendliche immer härteren Drogen landen ist schlichtweg falsch. Ich kenne ein haufen Leute die Kiffen und selbst sagen das sie niemals was anderes (chemisches) nehmen würden. Das ist in der Kifferszene verschrieen. Sicher mag es für einige eine Einstiegsdroge sein, aber das sind die Ausnahmen der Regel. Du kannst nicht behaupten das Kiffen grundsätzlich mit Crack oder Koks aufhört, das ist einfach nur falsch. bb Scheol |
| Apex | Hmmm mal ein Gedanke von mir dazu...Cannabis ist in Deutschland eine Illegale Droge und darf weder Konsumiert noch frei Verkauft werden...aber was nützt denn dieses Verbot? Ich könnte mich in Frankfurt auf die Zeil stellen und einen Durchziehn und keiner würde was sagen (allerhöchstens wenn ich dann den Stummel wegschmeiße, von wegen 20 Euro Strafe für Kippenreste auf der Straße entsorgen). Es hält sich kein Mensch dran, laut einer Uno Studie die ich mal gesehn habe bewegt sich die Zahl der Cannabis Konsumenten in Deutschland bei über 5%, die Herrschaften würden glatt den Einzug in den Bundestag schaffen, das sind über 5% die vom Staat kriminalisiert werden. Mal ganz ehrlich das Verbot von Cannabis und die daraus folgenden Ermittlungskosten kosten den Staat einen Haufen Geld im Jahr, ich denke dieses Geld könnte man doch eigendlich sinnvoller einsetzen oder? Was die Atmosphäre des Verbotenen angeht...bei uns kommt die nicht mehr auf im Gegenteil die Sache das man um sein Gras zu bekommen irgendwo in eine dunkle Gegend gehen muß und sich still und heimlich an seinen Dealer wendet is doch schon lange vorbei. Cannabis bekommt man locker frei Haus geliefert wie ne Pizza ich hab schon Jugendliche Erlebt die gar nicht wußten das der Konsum von Cannabis Illegal ist. Das sagt doch wohl schon alles über die Wirksamkeit von des Verbotes aus. |
| eXoCooLd | [QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i] [B][url]http://ladyasherah.bei.t-online.de/Legal/[/url] [/B][/QUOTE] Die Idee mit den Steuern (Mehrwertsteuer und vieleicht ne Sondersteuer wie bei Kippen). Unser Staat hat doch kein Geld heisst es immer, also warum nutzt man diese Möglichkeit nicht um noch ein wenig mehr Geld in die Kassen zu bekommen? Natürlich müssten ein paar zusätzliche Auflagen erlassen werden, keine Abgabe an Leute unter 18, kein Autofahren im bekifften zustand und so, aber ich denke das wäre auch nicht das problem. Der Punkt mit der Mafia ist auch überzeugend, ich denke nicht das die Mafia etwas legales verkaufen würde, weil es nen grösseren wettbewerg gäbe, den sie nichtmehr kontrolieren könnten. Auserdem dürfte jedem klar sein das wenn er mit Konzequenzen zu rechnen hat, wenn er es mit irgendetwas übertreibt, sei es Alk, Cannabis oder sonst etwas. |
| more | ich bin gegen eine Legalisierung. Aus welchen Gründen? Ganz einfach, es ist nicht so einfach zu sagen, Alkohol ist viel schlimmer. Das ist ein Argument dass nicht zieht. Abgesehen davon, dass sich der menschliche Körper seit tausenden von Jahren an den Alk gewöhnt hat, finde ich beides gleich schlimm. In meiner Kindheit sind zwei Ehen meiner Mutter an Alk zerbrochen, wenn ich mir vorstelle, diese Männer wären dazu auch noch bekifft gewesen... Nein Danke! Dass der Marihuana-Konsum die Konsumenten friedlicher macht, als der Alkohlkonsum ist nicht richtig, hab auch schon sehr agressive Kiffer erlebt. Der Marihuana-Rausch ist sehr verschieden je nach Organismus. Und viel Unberechenbarer als der Alkohol-Rausch. Zweitens sind die Nachwirkungen von Hasch viel gefährlicher als ein Suff. Ein Joint kann noch nach Tagen oder Wochen einen sog Backflash auslösen. Jetzt stelle sich einer vor, dieser jemand sitzt am Steuer... Und dass es das nicht gibt, stimmt nicht. Ein Bekannter von mir hat sich Wochen nach dem Joint um den Baum gewickelt, und man konnte im Blut den Stoff noch sehr gut Nachweisen. Wenn die Holländer wissen, wie man mit solchen Situationen umgeht, ist das schön für sie, vielleicht ist es ihnen ja auch egal, doch ich denke, die Regierung wird den Konsum nicht desshalb verbieten um uns alle ärgern zu können, dafür gibt es Gründe, wie eben diese Gefährlichkeit im Straßenverkehr. Ich denke, das ist auch der Hauptgrund für das Verbot. Und ich find das gut so. |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]In meiner Kindheit sind zwei Ehen meiner Mutter an Alk zerbrochen, wenn ich mir vorstelle, diese Männer wären dazu auch noch bekifft gewesen... Nein Danke![/quote] Ich denke, man sollte eine persönliche Erfahrung nicht verallgemeinern, schließlich projizierst Du damit Dinge auf diesen Gegenstand, die überhaupt nichts zur Objektivität Deines Geschriebenen beitragen - aber das ist wohl bei den meisten so, egal ob Gegner oder Befürworter. ;) [quote]Und viel Unberechenbarer als der Alkohol-Rausch.[/quote] Warum sagst Du dann anfangs, beides seie gleichermaßen bedenklich? [quote]Zweitens sind die Nachwirkungen von Hasch viel gefährlicher als ein Suff. Ein Joint kann noch nach Tagen oder Wochen einen sog Backflash auslösen..[/quote] Ich persönlich kenne niemanden, der einen dieser "bösen Backflashs" hatte. ;) Fakt ist, dass Cannabinole unregelmäßig abgebaut werden, sprich nicht wie beim Alkohol etwa 0,1 Promille / Stunde. Das man sich am nächsten Tag allerdings hinter das Steuer setzt, und auf einmal "breit" ist, das halte ich für eine gewagte (und veraltete) These. :rolleyes: [quote]Ein Bekannter von mir hat sich Wochen nach dem Joint um den Baum gewickelt, und man konnte im Blut den Stoff noch sehr gut Nachweisen.[/quote] Siehe oben. Die Ursache steht hier aber nicht im Kontext zur Wirkung des Cannabis. ;) [quote]Ich denke, das ist auch der Hauptgrund für das Verbot. Und ich find das gut so. [/B][/QUOTE] ...Naja, ich hingegen glaube, der Hauptgrund für vielerlei Probleme lässt sich darin begründen, dass sich das Volk mit der Führung des Staates einfach abfindet. Aber gut, das sei ein anderes Thema. ;) Man sollte nicht alles glauben, was man liest. :rolleyes: |
| snapman | Alle die GEGEN die Legalisierung sind sollten sich mal die argumente hier durchlesen, da werden eure vorurteile wiederlegt: [url]http://www.cannabislegal.de/argumente/procontra.htm[/url] |
| Montrose | Werden sie nicht. Das ist eine Seite mit Pro und Contra, also keine eindeutige Sache. |
| Knuffelbär | Niemals! Kannabis soll schön verboten bleiben. |
| My anguish | ein bekannter von mir liegt im moment auf Drogenentzug. Er hat gekifft und härtere Sachen genommen (ich weiß, is ich der Normfall) Es geht im echt dreckig auf der Station. Er meinte, wenn er nich kifffen würde, würde er stattdessen die härteren Sachen nehmen. Der Hanf bewhrt ihn sozusagen von dem anderen Zeug. für ihn wäre es im moment ganz gut, wenn das zeug legal wäre. Damit er von der Such weg kommt, müsste er es eh selber wollen. (ich glaub ich hab zimlich müll geschrieben, aba die Sory musste ich jetzt ma los werden) |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Werden sie nicht. Das ist eine Seite mit Pro und Contra, also keine eindeutige Sache. [/B][/QUOTE] Über die Straße gehen ist auch keine eindeutige Sache. ;) Jeden Tag besteht eine gringe prozentuale Chance, unter der Dusche auszurutschen, und sich das Genick zu brechen. ;) |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von eXoCooLd [/i] Natürlich müssten ein paar zusätzliche Auflagen erlassen werden, keine Abgabe an Leute unter 18, kein Autofahren im bekifften zustand und so, aber ich denke das wäre auch nicht das problem. [/QUOTE] hm, keine zigaretten unter 16, keine spirituosen unter 18 .... wieviele kiddies rauchen? wieviele sind jedes WE blau? wenn dann bitte erstmal die vorraussetzungen schaffen, dass man verbote wirksam durchsetzen kann bevor man nachdenkt hasch auf kinder (und dazu wird es verstärkt kommen) loszulassen [QUOTE] Der Punkt mit der Mafia ist auch überzeugend, ich denke nicht das die Mafia etwas legales verkaufen würde, weil es nen grösseren wettbewerg gäbe, den sie nichtmehr kontrolieren könnten. [/QUOTE] stimmt, der asiate an der ecke der unverzollte zigaretten verkauft macht das auch auf eigene faust, das steckt bestimmt kein stück organisierte kriminalität dahinter.... |
| eXoCooLd | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hastur [/i] [B]hm, keine zigaretten unter 16, keine spirituosen unter 18 .... wieviele kiddies rauchen? wieviele sind jedes WE blau? wenn dann bitte erstmal die vorraussetzungen schaffen, dass man verbote wirksam durchsetzen kann bevor man nachdenkt hasch auf kinder (und dazu wird es verstärkt kommen) loszulassen [/B][/QUOTE] Das mit den Verboten durchsetzen ist richtig ich finde aus auch assi wenn ich Kinder mit ner Kippe im Mund rumlaufen sehe. Aber wie ist es jetzt wo Cannabis illegal ist, man sieht doch genug bekiffte leute gerade wenn ich mir einige diese gangster Hip-Hoper ansehe bei denen es anscheinend ganz cool ist wenn man sich die birne zudröhnt. Fazit davon wenn irgend einer kiffen will, dann bekommt der von irgend nem Dealer das Zeugs egal wie alt er ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hastur [/i] [B]stimmt, der asiate an der ecke der unverzollte zigaretten verkauft macht das auch auf eigene faust, das steckt bestimmt kein stück organisierte kriminalität dahinter.... [/B][/QUOTE] Ok an sowas von wegen steuern umgehen habe ich nicht gedacht, da hast du recht. Aber ich denke wenn man die Besteuerung nicht übertreibt lohnt sich sowas nicht wirklich oder? Und das auf Kippen genug steuern sind wissen wir wohl alle. |
| skinjobb | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] Weil die regelmäßigen Konsumenten, wie bei anderen Drogen auch, ein Abhängigkeitsverhalten in Form von Zitteranfällen, Schlafstörungen, Apetitlosigkeit und Konzentrationsschwächen zeigen. Nun könnte man sagen, es sei bei Alkohol doch nicht anders. Ja, aber bei Alkohol haben wir keine Nachfolgedrogen. Alkohol ist Alkohol, es ist höchsten möglich in der Prozentzahl des Gehalts zu variieren. Bei Canabis ist das anders, hier folgt mit Crack, Speed, LSD usw. eine ganze Reihe an Drogen, die als härtere Folgedrogen verstanden werden können. Ein jeder Kiffer muss sich entscheiden ob er auf Hasch bleibt oder ob er weiter geht. Die meisten entscheiden sich zum Glück dagegen. [/QUOTE] Und warum haben wir bei Alkohol keine Nachfolegdrogen? Weil es da keinen Dealer um die Ecke gibt der einem auch noch das ganze andere härtere Zeug andrehen will und womöglich noch das Cannabis damit streckt dass der Suchfaktor größer ist. Wenn Alkohol verboten wäre gäbe es dafür auch Dealer und die würden den Alkohol auch strecken und mit anderen schnell süchtig machenden Drogen strecken. Sorry, das Argument zieht nicht [QUOTE] Denn es findet im Bewusstsein der Menschen eine Grenzverschiebung statt. Wenn es nach der Legalisierung von Cannabis in dem Bereich noch eine Grenzüberschreitung gibt, dann führt die unweigerlich zu den harten Drogen. Der Zwischenschritt entfällt, weil wir Cannabis legalisiert und damit gesellschaftlich anerkannt haben. [/QUOTE] Wenn Cannabis legalisiert würde es keine Dealer mehr dafür geben die einem das härtere Zeug andrehen wollen, somit gäbe es gar keinen "Zwischenschritt" wie wir ihn heute haben und Cannabis wäre keine sogennante "Einstiegsdroge". |
| LaChatte | Legalize it! Weil: - Kontrolliert ist besser als unkontrolliert - vor allem für Junge - Steuern schaden Papa Staat nie - die Kosten trägt er sowieso, egal ob legal oder illegal - Cannabis ist KEINE Einstiegsdroge (vielleicht Muttermilch???) [QUOTE]wenn dann bitte erstmal die vorraussetzungen schaffen, dass man verbote wirksam durchsetzen kann bevor man nachdenkt hasch auf kinder (und dazu wird es verstärkt kommen) loszulassen[/QUOTE] NOCH stärker? Ich sähe lieber mein Kind im Hanfladen um die Ecke, als bei einem Dealer, der womöglich noch andern Mist anbietet... nein danke. Und es wird kaum "verstärkt dazu kommen".. [QUOTE]ich bin gegen eine Legalisierung. Aus welchen Gründen? Ganz einfach, es ist nicht so einfach zu sagen, Alkohol ist viel schlimmer. Das ist ein Argument dass nicht zieht. Abgesehen davon, dass sich der menschliche Körper seit tausenden von Jahren an den Alk gewöhnt hat, finde ich beides gleich schlimm. In meiner Kindheit sind zwei Ehen meiner Mutter an Alk zerbrochen, wenn ich mir vorstelle, diese Männer wären dazu auch noch bekifft gewesen... Nein Danke![/QUOTE] - Alkohol ist sicher nicht harmloser... Das Cannabisverbot bzw die Alkoholerlaubnis ist eine politische Entscheidung, die sich um Gesundheit recht wenig schert - Hanf hat sich auch in "Tausenden von Jahren" daran gewöhnt - was war wohl der Knaster, den Urgrosspapa ins Pfeifchen steckte? Richtig ---> Hanf - Die meisten Süchtigen (persönlicher Erfahrungswert) saufen entweder, oder sie kiffen. Meist nicht beides... Immerhin: Kiffen macht nicht aggressiv... ist schon ein gewisser Vorteil, find ich. [QUOTE]Backflash [/QUOTE] Noch nie erlebt... wenns ihn gäbe, müsste ich ihn kennen. Den "Kater" allerdings kenne ich, obwohl ich bedeutend weniger getrunken als geraucht hab in meinem Leben... [QUOTE]Zweitens sind die Nachwirkungen von Hasch viel gefährlicher als ein Suff. [/QUOTE] Und das ist wohl Unsinn hoch drei - die Nebenwirkungen bzw Langzeitwirkungen des Hanfrauchens sind etwa die des Zigarettenrauchens... (Zigaretten sind ja legal, oder?) Und dass einem Hanfraucher die Leber hops geht, davon noch nie was gehört... |
| Odessa | Nee, liebe LaChatte (schönes "Neues" noch!!), nicht die Leber - aber das HIRN! Und die Muskelkoordination dadurch...die Reflexe.. Glaub mir, ich seh jeden Tag genug davon...ist nicht harmlos, absolut nicht... liebe grüsse, ilo |
| LaChatte | Auch ein schönes Neues:) Nein, verharmlosen sollte man es nicht - aber irreparable Schäden gibts meines Wissens auch am Hirn nicht. Logisch, wenn du zugedröhnt bist, solltest nicht unbedingt Auto fahren, klar... und die Bewegungen wollen auch nicht mehr so recht... Und egal, wie die Wirkungen sind - ich bin grundsätzlich für eine Legalisierung ALLER Wirkstoffe in einem klar definierten Rahmen - es gibt schliesslich genug Medikamente, die ebenfalls "Drogen" sind und als solche genutzt werden. Für Drogen die Drogerie, bitte! |
| Odessa | :-). Das mit den Medis - ich kann das jetzt nur sagen für die "Hämmer", die wir so verschreiben, also Valium/Benzodiazepine generell/Opiate etc. - die sind heftigst rezeptpflichtig, die darf bei uns nur der Oberarzt MIT einem 2. Oberarzt oder dem Direktor rezeptieren, und über jedes Rezept wird Buch geführt und es wird genau geprüft, wie viel "Menge" pro Patient verschrieben wurde...weil diese Dinger eben auch, da hast Du völlig Recht, "Drogen" sind. Aber da kommt man nicht ohne Rezept ran, zumindest nicht "legal". lg, ilo |
| LaChatte | Nun, ich hab immer wieder gehört, dass es immer wieder Ärzte gibt, die die "Notwendigkeit" solcher Hämmer einsehen... oder die Patienten, die von einem Arzt zum andern pilgern etc... Und dann noch die hiesige Unsitte, dass man von irgendeinem Medikament notwendigerweise eine Packung kaufen muss, und nicht genau so viele Pillen bekommt, wie für eine Therapie nötig sind - und die Restpillen bleiben dann bei den Leuten und werden oft auch ohne Rezept später eingenommen. Der Vorteil von Legalisierung aller Substanzen ist bestimmt darin, dass der Staat immerhin eine gewisse Kontrolle ausüben kann - auch wenn nie vollständig, das ist klar. Ist das Recht, sich selbst zu schaden, eigentlich auch ein Menschenrecht? |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Legalize it! Weil: - Kontrolliert ist besser als unkontrolliert - vor allem für Junge [/quote] tjaja, wenn wir den teufel nicht bekämpfen können... [quote] - Alkohol ist sicher nicht harmloser... Das Cannabisverbot bzw die Alkoholerlaubnis ist eine politische Entscheidung, die sich um Gesundheit recht wenig schert [/quote] sorry, aber ich finde es dumm als legalisierungsargument anzuführen, dass andere gefährliche stoffe legal sind. das klingt nach einem 2 jährigen der auch nen lutscher will weil das nachbarskind einen hat. [quote] - Die meisten Süchtigen (persönlicher Erfahrungswert) saufen entweder, oder sie kiffen. Meist nicht beides... Immerhin: Kiffen macht nicht aggressiv... ist schon ein gewisser Vorteil, find ich. [/quote] ich kenn auch kiffer die saufen wie die löcher *shrug* ok, sie sind nicht so agressiv was gut ist, sie sind aber auch .. sagen wir mal geistig aufnahmebeschränkter ... komisch ich kann DARAN nichts gutes entdecken ... [quote] Und das ist wohl Unsinn hoch drei - die Nebenwirkungen bzw Langzeitwirkungen des Hanfrauchens sind etwa die des Zigarettenrauchens... (Zigaretten sind ja legal, oder?) Und dass einem Hanfraucher die Leber hops geht, davon noch nie was gehört... [/QUOTE] und wieder das kindergartenargument ... irgendwie habe ich das gefühl, dass versucht wird verstärkt auf die gefahren des rauchens hinzuweisen und selbiges (also das rauchen) einzuschränken .... aber was solls, kifft euch meinetwegen die birne blöd :D, tut mir nur einen gefallen und macht das innerhalb eurer 4 wände, das zeug stinkt erbärmlich! |
| LaChatte | [QUOTE]sorry, aber ich finde es dumm als legalisierungsargument anzuführen, dass andere gefährliche stoffe legal sind. das klingt nach einem 2 jährigen der auch nen lutscher will weil das nachbarskind einen hat.[/QUOTE] Willst du also den Alkohol verbieten? Und im Gleichen noch weissen Zucker, Weissmehl, Schwarztee und Kaffee? Alles langfristig schädliche Substanzen... Find ich keine gute Idee - die Erfahrungen der USA mit der Alkoholprohibition zeigen, dass durch ein Verbot allein die Mafia glücklicher wird, sonst niemand. [QUOTE]sorry, aber ich finde es dumm als legalisierungsargument anzuführen, dass andere gefährliche stoffe legal sind. das klingt nach einem 2 jährigen der auch nen lutscher will weil das nachbarskind einen hat.[/QUOTE] Was würdest denn du vorschlagen? Ob etwas erlaubt oder verboten ist, das muss man ja irgendwie an irgend etwas vergleichbarem messen... Das beste Argument für die Legalisierung ist immer noch der Schutz der Menschen... und die ist mit Legalisierung eher gegeben als ohne Legalisierung. |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von snapman [/i] [B]Alle die GEGEN die Legalisierung sind sollten sich mal die argumente hier durchlesen, da werden eure vorurteile wiederlegt: [url]http://www.cannabislegal.de/argumente/procontra.htm[/url] [/B][/QUOTE] das ist keine pro/contra seite, da keine argumente gegen die legalisierung gefunden werden konnten!! |
| LaChatte | Vielleicht darum, weils eben gar keine gibt?;) |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Und es wird kaum "verstärkt dazu kommen"..[/B][/QUOTE] sehe ich genau entgegengesetzt. [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ist das Recht, sich selbst zu schaden, eigentlich auch ein Menschenrecht?[/b][/quote] wenn du die folgen alleine trägst, dann ja. edit: für mich gibt es mehr als genug argumente gegen eine legalisierung, die hier schon mehrfach genannt wurden. aber natürlich leuchten die der gegenseite nicht ein ;) , bei so einem thema gibts nunmal keinen konsens. |
| Scheol | [QUOTE]sorry, aber ich finde es dumm als legalisierungsargument anzuführen, dass andere gefährliche stoffe legal sind. das klingt nach einem 2 jährigen der auch nen lutscher will weil das nachbarskind einen hat. [/QUOTE] Lieber Hastur Solche Aussagen lassen eher dich wie ein 2 jähriges Kind aussehen das mehrmals auf den Boden stampft und heulend von sich gibt: "Ich will aber recht haben!!". Kiffen macht nicht blöd! Ich kann nicht's dafür wenn ihr Leute kennt die dauerbreit sind. Tut mir leid, das die aufnahmebeschränkt sind ist klar weil sie andauernd weggedröhnt sind. Aber schon mal was von 'nem Entspannungsjoint gehört? Gelegenheitskiffer? Die werden nicht blöd.....sie werden auch langfristig nicht so geschadet wie durch Alkohol. Und weißt du warum du den Vergleich mit Alk. nicht magst? Weil du nicht gegenargumentieren kannst, weil das Argument verdammt gut ist. Ich frage mich warum ihr auf euer Verbot besteht? Warum? Merkt ihr nicht das ihr schon längst verloren habt? Kappiert ihr das nicht? Hasch ist schon lange eine gesellschaftsfähige Droge, die du überall her bekommst. Ich brauch mir das Zeug nicht kaufen weil ich permanent gefragt werde ob ich Bock hätte mitzumachen. Ich lehen immer ab, aus dem Grund weil ich momentan keine Lust dazu habe. Aber welcher Mensch nimmt sich das Recht herraus mir als 19 jährigen vorzuschreiben was ich mir antun darf, he?? Wer hat das Recht dazu? Du? Vergiss es! Wenn ich zum Griechen gehe, und schon Gyros esse werde ich immer gefragt ob ich danach einen Uzo will. Warum wird Alkohol so toleriert? Ganz einfach, es war schon immer und überall erhältlich. Und deswegen sind auch nicht mehr Menschen an Alkohol gestorben, und genauso wird es auch mit Cannabis sein. Du kannst wie ein Stein auf dein Recht pochen, aber gegen die legalisierung sprechen nur Argumente die Spekulationen sind, und vor allem Hysterie! bb Scheol |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Kiffen macht nicht blöd![/b][/quote] doch, tut es. meinetwegen tu deinem körper an, was du willst. aber komm dann nicht heulen, weil du kein geld mehr für die behandlung der folgen hast, sondern trage das, was du dir selbst angetan, auch alleine. btw, scheol: komm mal ein bissel runter. musst du denn so nen unnötig aggressiven ton hier reinbringen? ich dachte, hasch macht friedlich. :D |
| Scheol | @Rüsi Kiffen macht nich halle lala brum brum :D Aggressiever Ton? Das liegt daran das ICH NICHT MEHR KIFFE BRUM BALLA AAABBA... :D :D |
| LaChatte | Wo ist denn ein gutes Argument gegen die Legalisierung? Und, natürlich, eine Legalisierung mit Jugendschutz etc... Alle vorgebrachten Argumente für das Verbot stehen meiner Meinung nach auf wackeligen Füssen... [QUOTE]sehe ich genau entgegengesetzt.[/QUOTE] Nur zum Beispiel das Argument mit "mehr Kiffer nach der Legalisierung" - alle Untersuchungen haben klar gezeigt, dass in Ländern mit Legalisierung das NICHT geschehen ist - und dass auch der durchschnittliche IQ nicht gefallen ist.... Die Tatsachen sprechen einfach nicht für ein Verbot mit dieser Begründung... |
| Rücksitzpunk | @scheol: achso... ;) wobei "blöd" wirklich nicht unbedingt korrekt ist. aber cannabis kann die hirnchemie ändern und schizophrenie auslösen, wenn die person bereits prädestiniert dafür ist. und bereits prädestinierte personen sind möglicherweise besonders anfällig für die möglichkeit, sich mal gemütlich abschalten zu können, die zeichnen sich nämlich nicht durch besondere ruhe und ausgeglichenheit aus, wenn du verstehst. |
| LaChatte | Eben - und wenns denn endlich legal wäre, kann man die Kontraindikationen detailliert auflisten, wie es sich für ein gutes Medi gehört - dem Dealer um die Ecke ists wohl ziemlich egal, in welchem seelischen Zustand sein Kunde ist... Übrigens würde ich auch Schwangeren empfehlen, mit dem Konsum zurückhaltend zu sein - wie bei Alkohol, eben. Es ist ja echt nicht nötig, dass ein Mensch schon mit einem Drogenproblem zur Welt kommt... Und wer schon ein Problem mit Schizophrenie hat, gehört eh in ärztliche Behandlung - mit oder ohne Cannabis... und ist nicht ein gesunder Mensch. Einem gesunden Menschen schadet Cannabis bestimmt nicht mehr als Alkohol--- nur schon die Tatsache, dass es extrem schwierig ist, eine tödliche Cannabisdosis zu sich zu nehmen, sollte ja schon genug sagen... es ist noch kein Fall bekannt, wo einer ab einer Überdosis Cannabis gestorben ist. Überdosen Alkohol kennt man aber... |
| 2378 | Also, auch ein gesunder Mensch kann Psychosen durch Cannabis bekommen! Dies wurde nachgewiesen. Gibt es in der Familie schon Mitglieder die Psychosen haben, ist die Chance höher, dass man sebst darn erkrannt und durch kiffen steigert man sie nochmals! Genau die Leute sind die, die meiner Meinung nach am gefährdesten sind. Dadurch dass es jetzt nicht legal ist, schrekct es mehr ab als wenn man es so an jeder Ecke bekommen kann! 2378 |
| LaChatte | Schade, dass falsche Argumente auch durch Wiederholung nicht richtiger werden... |
| Montrose | Cannabis ist wie mit Alkohol: es gibt einen kontrollierten und damit akzeptablen Konsum und es gibt eine schädlichen Mißbrauch. Bei sehr exzessivem Cannabis-Konsum geht wie bei Alkoholsucht alles den Bach runter. Die Leute verblöden wirklich (veraffen), bekommen in Schule/Studium nichts mehr auf die Reihe (Lernen wird sehr stark gestört ---- dazu gib's etliche pharmakologische Studien), und das Sozialverhalten wird eigensüchtig und unverläßlich. Dieser peace-Zustand ist im moralischen Sinne nichts wirklich Gutes, weil es halt nur so ein Gaga-Gefühl ist. Diese "Erkenntnisse" habe ich nicht nur aus Büchern, sondern auch aus Beobachtung gewonnen. Die Fragen sind: Soll man eine Droge für alle verbieten, bloß weil einige nicht damit umgehen können? Wobei zumindest bei Alkohol diese "einige" sich auf über 1 Mio. Deutsche summieren. Und aus welchem Grund gelten für gefährliche Drogen unterschiedliche Regeln: die eine Droge ist uneingeschränkt erlaubt, die andere nicht. Nach meiner Meinung sollte der Gesetzgeber darauf hinwirken, daß Jugendliche auf jedwede Art von Drogen -egal ob Alkohol, Cannabis oder einfach nur Zigaretten- nur einen sehr begrenzten Zugang haben. Es ist kein guter Start ins Leben, wenn die in der Frühadoleszenz anstehenden Konflikte "biochemisch" gelöst werden. |
| 2378 | Ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber das ist ein Argument was wahr ist! Frage mal Psychater darüber aus :). Bloß wurde leider nachgewiesen, dass es Menschen (aus Risikofamilien) gibt, bei denne auch einaml dieser Kosum diese Psychose auslösen kann. Soll man davor schauen, ob jemand aus einer Risikofamile kommt oder wie will man hier vorbeugen? Wenn man mir eine Idee gegen dieses Problem nenne kann, habe ich ncits dagegen. 2378 |
| LaChatte | Bei allen Medis steht schliesslich auch "Lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie..."... Wenns legal wäre, könnte man das ohne weiteres machen. Aber dann auch bei Alkohol, bitte. Und nein, ich bin nicht dafür, dass Drogen irgendwelcher Art beworben werden... auch Medis nicht, übrigens. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Schade, dass falsche Argumente auch durch Wiederholung nicht richtiger werden... [/B][/QUOTE] das argument ist aber nicht falsch. im übrigen hat man noch lange nicht die krankheit schizophrenie, nur weil man dementsprechend prädestiniert ist. bei entsprechend prädestinierten ist die hirnchemie im ungleichgewicht, aber die krankheit ist nicht ausgebrochen. ich würde dich deswegen sehr bitten, derlei gleichsetzungen (prädestiniert = schizophren) zu unterlassen. oder schick mich gleich zu nem psychodoc, denn ich gehöre einer risikofamilie an. |
| LaChatte | Prädestinierte für irgendeine Krankheit können in der Regel zum Arzt gehen und sich beraten lassen, ob es etwa Substanzen oder Verhaltenweisen gäbe, die ungünstig sind... Das liegt nun eindeutig in der Verantwortung des Einzelnen, auf seine Gesundheit aufzupassen. Der Staat kann aber eindeutig besser helfen, wenns nicht in der Illegalität passieren muss. @argument wo hast du her, dass eine Legalisierung den Konsum hochtreibt? Ich finds noch schwer, da die richtigen Infos herauszubekommen - natürlich geben Leute viel weniger gern zu, etwas Illegales zu machen, als etwas Legales... |
| Scheol | Also, würde man heute Alk verbieten und Cannabis erlauben würde in 3 bis 5 Jahren der Alk wieder an der Spitze der Drogenmaschenerie stehen. Ganze einfach weil es verboten ist....deswegen ist es interessant. Ob Cannabis schadet kommt auf den Menschen an. Das Argument das Cannabis Schizophrenie verstärken kann ist durchaus korrekt. Alkohol fördert Deppressioenen und Gewaltbereitschaft, zerstört Familien, Väter schlagen Frauen und Kinder.....das habe ich bei nem Kiffer noch nie gehört. Außer in utopischen Contra-Filmen. Kiffen mach nicht blöd....ich betone es nochmal. Man mag nicht glauben wieviele hier auf diesem Board gelegentlich kiffen tun. Ich denke ihr haltet soviel von dem höheren Niveau hier? Ist das möglich wenn man davon blöd wird? LaChatte ist meines erachtens eine sehr intelligente Frau, ihr Statement haben wir gehört. @Rüsi Ich verstehe dich voll und gant. Aus dem Grund kann ich dir nur recht geben das Cannabis Psychosen verstärken kann, da erkundigt. Ich bin generell dafür das keiner mehr Drogen braucht. Das dumme ist, die Gesellschaft treibt uns dazu, füttert uns damit und zeigt nachher mit dem Finger auf uns. Ich nehme gar keine Drogen zu mir außer Nikotin (da es mich vor anderem bewahrt) und gelegentlich mal ein Schlückchen Met. Eine Flasche 0.75 hält sich bei mir mehr als 3 Wochen und ich geb auch Kumpels mal ein paar Schlücke ab. Drogen sind schlecht.....aber kennt ihr nicht das hier?: "Das beste aus der Situation machen". Und genau das sollten wir. Diese überholten Moralvorstellungen könnt ihr mal ablegen. Es geht hier nicht nur um euch und ob ihr eure Meinung durchbringt....sondern um eine verbesserung der Situation für alle. Und solange es verboten ist sehe ich sehr sehr schwarz. bb Scheol PS: An die Gegnerseite. Lasst mal eure Studien weg, genau wie eure "wissenschafliche Erkenntnisse", auf der Straße sieht es sehr oft anders aus wie in den Berechnungen der Ärzte. |
| 2378 | Also erstmal: Man weiß nicht immer, dass man auch einer Risikofamilie kommt. Tut mir leid, aber gerade in vielen Familien wird das Thema totgeschwiegen oder noch besser, gar nicht erkannt. Man sieht das Verhalten einfach als normal an. Was soll ich da machen? Bitte zeige mir die Studie, dass einmal Alkoholrausch dich zu einer gewaltbereiten Person macht! Ich spreche von einmal und nicht von dem Dauerzustand trinken zu müssen! Kiffer werden nicht gewaltbereit? Entschuldigung, da musste ich mir genau das Gegenteil ansehen! Gewaltbereit, nicht einsichtig, aggressiv usw... . Ich spreche nicht von Filmen sondern der Realität. 2378 |
| LaChatte | [QUOTE]Man weiß nicht immer, dass man auch einer Risikofamilie kommt. Tut mir leid, aber gerade in vielen Familien wird das Thema totgeschwiegen oder noch besser, gar nicht erkannt. Man sieht das Verhalten einfach als normal an. Was soll ich da machen?[/QUOTE] Was sollte ein Verbot einer Substanz denn Konstruktives bewirken? Dadurch wird das Thema "Schizophrenie und Cannabis" höchstens noch mehr totgeschwiegen... @Alkohol Dass Alkohol Hemmungen abbaut, ist ja wohl in der Praxis wie in der Theorie allgemein bekannt... |
| 2378 | Ja, das ist bekannt. Aber wie gesagt, einmal trinken ist da okay. Einmal kiffen kann eine Psychose bewirken! Wer nicht aus einer Risikofamilie kommt, der braucht wohl mehr oder hat sogar Glück das nie was passiert. Man kann auch immer auf sein Glück bauen, aber ist das der Weg? Tja... das Verbot sorgt dafür, dass sich wenigstens immer ein paar Leute deswegen nicht dran wagen. Gegenargument, das verbotene macht den Reiz aus... okay Argument gegen Argument. Aber, was bewirkt es zu erlauben? Nenen mir doch die Vorteile! Studien werden schon gemacht, also die Wirkungen kennt man. Aufklärung tut man auch, gerade weil es verboten ist usw... 2378 |
| LaChatte | Vorteile: - keine Beschaffungskriminalität - Besteuerung durch Papa Staat, statt Finanzierung der Mafia - Qualitätskontrolle - Entlastung von Polizei und Justiz - Alterskontrollen an Verkaufsstellen - Aufklärung dort, wo es wichtig ist - nämlich dort, wo es gekauft wird. dazu: - Forschungen zu Hanf als Heilmittel werden möglich - Hanf ist ein äusserst vielseitiger Rohstoff, mit dem man praktisch alles herstellen kann - dazu noch ökologisch. So einen Rohstoff zu verbieten, grenzt an Idiotie... |
| Montrose | [QUOTE]Und solange es verboten ist sehe ich sehr sehr schwarz.[/QUOTE] Meines Wissens ist der Cannabis-Konsum für den eigenen Gebrauch erlaubt. Im Übrigen wußten die Leute schon immer, wo sie das Zeug herbekommen, und Kontrollen fanden/finden auch keine statt. Die Diskussion, ob Cannabis legalisiert werden soll, ist demnach ohnehin obsolet. Für meine etwas restriktiven Ansichten führe ich nicht die Risiken einiger weniger Leute an (Prädisposition zur Schizophrenie). Sondern ich finde es allgemein nicht besonders gut, wenn heutzutage schon 14jährige ihre Schachtel Marlboro am Tag wegpaffen. Der Trend "immer mehr immer früher" ist doch schon vorhanden, oder irre ich mich. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]- Hanf ist ein äusserst vielseitiger Rohstoff, mit dem man praktisch alles herstellen kann - dazu noch ökologisch. So einen Rohstoff zu verbieten, grenzt an Idiotie... [/B][/QUOTE] man kann da auch hanfsorten benutzen, die nicht einen so hohen cannabis-anteil haben. die gibt es nämlich auch, deswegen muss cannabis mitnichten legalisiert werden. |
| LaChatte | Mal biologisch werdend: Industriehanf und Kifferhanf sind biologisch das gleiche "cannabis sativa" - nur gibts natürlich Variationen im THC-Anteil bzw. Faseranteil, je nach Zuchtziel... Und für die Landwirtschaft wärs schon positiv, wenn wenigstens mal Industriehanf mit wenig THC-Anteil legalisiert würde - damit könnten Bauern ohne Subventionen Geld verdienen... Für den medizinischen Bereich, wo auch immer mehr Forschungsprojekte angemeldet werden, muss es eventuell aber dann Hanf mit hohem THC-Anteil sein... sonst wirkts nicht. Bei sehr hochgezüchteten Pflanzen bin ich auch skeptisch, da kann einem schon etwas "anders" werden, und das ist eher unangenehm... andererseits: es weiss auch jeder, dass man ein Glas Schnaps anders trinken muss als ein Glas Bier... beim Alk gehts doch auch, die persönliche Risikoabschätzung Sonst schliesse ich mich Montrose an: [QUOTE]Sondern ich finde es allgemein nicht besonders gut, wenn heutzutage schon 14jährige ihre Schachtel Marlboro am Tag wegpaffen. Der Trend "immer mehr immer früher" ist doch schon vorhanden, oder irre ich mich.[/QUOTE] Prävention und Aufklärung finde ich bei ALLEN Drogen die vernünftigere Strategie als Repression. Und zwölfjährige Kiddis schockieren mich also gleichermassen mit einer Bierflasche oder einem Joint zwischen den Lippen - uns fehlt irgendwie einfach eine "Drogenkultur", wo wir den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Zeug lernen können. Bei Alk gehts noch, das ist gesellschaftlich akzeptiert, aber bei Cannabis gibts da durchaus noch Nachholbedarf. |
| Scheol | @Alkohol macht nicht aggressiv deswegen sind Prügeleien an öffentlichen Festen ja auch nicht die Regel, gelle?! Zudem sind ja auch alle nüchtern. Kann sein das du von dir kennst das du nicht aggressiv wirst @2378 Ich werde auch eher fröhlich und bin auf dem "ich will mit jedem Freund sein" Trip, leider, und das finde ich sehr schade, kenne ich genug die genau anders reagieren. So kam es schon oft genug in meinem Bekanntenkreis zu schlägereien zwischen zwei, die sich eigentlich sehr gut verstanden haben. Durch Alkohol werden Hemmungen abgebaut, die lautstärke erhöht und Kleinigkeiten werden aufgebauscht. Warst du schonmal bekifft? Man ist vieeeel zu faul dazu, man schafft es gerade noch Döner zu bestellen aber das war's dann schon. bb Scheol |
| skinjobb | [QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i] Bitte zeige mir die Studie, dass einmal Alkoholrausch dich zu einer gewaltbereiten Person macht! Ich spreche von einmal und nicht von dem Dauerzustand trinken zu müssen! [/QUOTE] Einmaliger Alkoholkonsum kann aggressiv machen. Wenn man zuviel Alkohol erwischt hat und man blau ist. Ich muss mich da Scheol anschliessen. [QUOTE] Kiffer werden nicht gewaltbereit? Entschuldigung, da musste ich mir genau das Gegenteil ansehen! Gewaltbereit, nicht einsichtig, aggressiv usw... . Ich spreche nicht von Filmen sondern der Realität. [/QUOTE] Natürlich kommt es darauf an in welchem Gemütszustand du bist wenn gekifft wird. Genauso wie bei Alkohol, nur das Alkohol eben doch enthemmender ist. Habe da ein sehr gutes Beispiel in meinem Bekanntenkreis. Bei Cannabis wird man aber eher ruhig als aggressiv, weil man eben, wie Scheol schon geschrieben hat viel zu faul ist eine Schlägerei anzufangen. Aber es hängt immer von der jeweiligen Person ab. |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Ich bin auch für die Legalisierung. [/B][/QUOTE] ich bin gegen legalisierung! [QUOTE]Original geschrieben von Scheol Ich finde es besser, wenn Jugendliche (ab 16 Jahren) sich einmal am Wocheende einen Joint reinziehen als 12 Flaschen Pils wie wir [/QUOTE] ich finde es besser, wenn jugendliche einmal in der woche ein bier drinken, als jeden tag zu kiffen. [QUOTE]Original geschrieben von Scheol THC schadet noch lange nicht so wie Nikotin.[/QUOTE] in der ,,bild der wissenschaft'' (seriöse zeitung) vom 11/02 steht: ,,drei joints aus reinem cannabis, richten in der lunge den gleichen schaden an wie 20 zigaretten. der teer im cannabis-rauch enthält 50% mehr krebserregende stoffe, als der des tabaks. viele jugendliche glauben, dass cannabis im gegensatz zu zigaretten ,,sicher'' ist. hier geht es nicht um moralische aufklärung, wir wollen nur, dass sich jeder des gesundheitlichen risiokos für seine atemwege bewusst ist.'' [QUOTE]Original geschrieben von Scheol habe ich täglich was gezogen. Gleich nach der Arbeit zum Kumpel, Joint gedreht oder Kippe gestopft und genossen, das war geil [/QUOTE] soviel zu deiner aussage ,,ein joint am wochenende'' [QUOTE]Original geschrieben von Scheol Kiffen ist OK solange es im Rahmen bleibt. Wenn man vernünftig damit umgeht ist es überhaupt nicht Gesundheitsgefährdent, somit kommt es dem Genuss einer Tafel Schololade gleich. [/QUOTE] ich finde es absurd, eine psychoaktive, potentiell abhängigmachende substanz mit schokolade zu vergleichen. oder würdest du deinem 6 jährigen kind zum geburtstag einen joint schenken? einen kiffer nach legalisierung zu fragen, ist wie einen alkoholiker zu fragen, ob man alkohol verbieten sollte. |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Ich bin auch für die Legalisierung. [/B][/QUOTE] ich bin gegen legalisierung! [QUOTE][i]Ich finde es besser, wenn Jugendliche (ab 16 Jahren) sich einmal am Wocheende einen Joint reinziehen als 12 Flaschen Pils wie wir [/B][/QUOTE] ich finde es besser, wenn jugendliche einmal in der woche ein bier drinken, als jeden tag zu kiffen. [QUOTE][i]THC schadet noch lange nicht so wie Nikotin.[/B][/QUOTE] in der ,,bild der wissenschaft'' (seriöse zeitung) vom 11/02 steht: ,,drei joints aus reinem cannabis, richten in der lunge den gleichen schaden an wie 20 zigaretten. der teer im cannabis-rauch enthält 50% mehr krebserregende stoffe, als der des tabaks. viele jugendliche glauben, dass cannabis im gegensatz zu zigaretten ,,sicher'' ist. hier geht es nicht um moralische aufklärung, wir wollen nur, dass sich jeder des gesundheitlichen risiokos für seine atemwege bewusst ist.'' [QUOTE][i]habe ich täglich was gezogen. Gleich nach der Arbeit zum Kumpel, Joint gedreht oder Kippe gestopft und genossen, das war geil [/B][/QUOTE] soviel zu deiner aussage ,,ein joint am wochenende'' [QUOTE][i]Kiffen ist OK solange es im Rahmen bleibt. Wenn man vernünftig damit umgeht ist es überhaupt nicht Gesundheitsgefährdent, somit kommt es dem Genuss einer Tafel Schololade gleich. [/B][/QUOTE] ich finde es absurd, eine psychoaktive, potentiell abhängigmachende substanz mit schokolade zu vergleichen. oder würdest du deinem 6 jährigen kind zum geburtstag einen joint schenken? einen kiffer nach legalisierung zu fragen, ist wie einen alkoholiker zu fragen, ob man alkohol verbieten sollte. |
| skinjobb | [QUOTE][i]Original geschrieben von destroyed-love [/i] ich finde es besser, wenn jugendliche einmal in der woche ein bier drinken, als jeden tag zu kiffen. [/QUOTE] Dabei wird es aber nicht bleiben und wenn du schon sowas schreibst solltest du es auch eher so formulieren: "ich finde es besser wenn jugendliche einmal in der woche ein bier trinken, als dass sie [B]einmal[/B] in der woche kiffen." Du übertreibst da nämlich sehr stark. [QUOTE] Zitat:habe ich täglich was gezogen. Gleich nach der Arbeit zum Kumpel, Joint gedreht oder Kippe gestopft und genossen, das war geil soviel zu deiner aussage ,,ein joint am wochenende'' [/QUOTE] Er hat aber auch geschrieben dass er inzwischen schon seid einiger Zeit nichts mehr geraucht hat, weil er keinen Bock dazu hat. Versuch dass mal bei jmd der ein Jahr lang jeden Tag seine zwei Pils am Abend getrunken hat. Der kann nicht so einfach von heute auf morgen sagen ich hör jetzt auf :rolleyes: |
| Scheol | @destroyed_love skinjobb hat eigentlich schon für mich gesprochen. Ich bin gänzlich gegen Drogen aber meint ihr nicht das man einen Erwachsenen nicht mehr vorschreiben kann was er mit sich macht? Bevormundung eines erwachsenen Menschen ist absurd und nicht zu tolerieren. Zudem, euer Verbot ist lächerlich. Es ist einfach nur zum lachen das immer alle schreien wenn man sich einen Joint dreht, wenn sich aber Jugendliche am WE treffen und massenweiße Alkohol vernichten heißt es: Die machen halt 'ne Party. Verbieten wirst du Drogen immer nur auf dem Blatt können, nie in der Realität. Und solange das so ist muß alles unternommen werden damit der starkte Drogenmißbraucht gemindert wird. Durch das Verbot sind einige zum Kiffen gekommen, andere wurden abgeschreckt...OK. Das wird nach der Legalisierung nicht mehr und nicht weniger. Nur hat man so die Möglichkeit die sooooooooo oft genannte Aufklärungsarbeit an den Verkaufstellen zu leisten. Man kann sie versteuern, das Zeug bleibt rein und ist nicht mit irgendwelchen anderen Drogen gestreckt. Es schafft Arbeitsplätze....es tut der Landwirtschaft gut. Kiddies werden niemals auf die Idee kommen etwas stark zu übertreiben wenn es erlaubt ist. Hochprozentiges ist erst ab 18.....was meinst du wieviele 15 jährige Schnaps weggluckern und sich dann damit rühmen. Es bleibt alles gleich, nur das man es so besser kontrollieren kann. Es ist kein Tabuthema mehr, man kann darüber offen sprechen, auch das gehört zu Aufklärungsarbeit. Wenn das Thema totgeschwiegen wird, und hier und da mal heißt: "Mach das bloß nicht!" ist klar das sich keiner dran hält. Und so ist es momentan. Es ist schon lange gesellschaftsfähig und somit Fördert das Verbot den Mißbrauch. Zu meinem: "Das war geil!" Ich bin ein ehrlicher Mensch und ich kann nicht sagen das alles so furchtbar schrecklich ist nur weil du es hören willst. Der Zustand war eine positive Erfahrung, ohne nebenwirkungen, was neues was ausprobiert wurde und später nicht mehr interessant war. Es war schön vorm Monitor zu hocken und die Visualeffekte vom Windows Mediaplayer zu beobachten. Mein aller erster und längster Lachflash ist mir noch in Erinnerung, und jedes mal wenn ich daran denke muß ich innerlich lachen, wie das ausgesehen haben muß *g* Ich habe wirklich keine schlechten Erfahrungen mit dem Zeug also warum sollte ich euch was vom Kireg erzählen wenn ich nie dort war. bb Scheol |
| 2378 | Okay, ich gehe bei Alk von etwas anderem aus. Man trinkt ein wenig zum Genuß, aber nicht soviel das man breit ist. Macht kiffen denn Spaß, wenn man danach nichts spürt? Kann mir das jemand mit ja beantworten? Stimmt, man kann Drogen niemals ganz verbieten, aber man muss sie auch nicht legalisieren. In der Medizin kann man Cannabis einsetzen, trotzdem muss es nicht legal werden, dieses Zeug so zu bekommen. Viele Medikamente gibt es nur auf Rezept, wenn nötig in der Medizin dann eben auch Cannabis. Also deswegen sehe ich das Argument der Forschung gar nicht. Man kann auch an Sachen forschen, wenn sie für die Öffentlichkeit verboten sind (ganz anderes Bsp: Atomenergie *gg*) Es wurden die Risken von Kiffen aufgezeigt und wie gefährlich das für die Lunge ist... spricht das nicht dagegen und erklärt, warum Zigaretten erlaubt sind? Glaubt ihr in irgendeiner Weise, dass du die legalisierung die Abgange mehr kontrolliert wird? Man sieht doch an ALk und Nikotion das dies nicht der Fall ist! Wieso sagt ihr zum einem, es klappt nicht. Aber gleichzeit ist man dafür, weil man es dann kontrollieren kann. Ich sehe da eine Unlogik in sich! 2378 |
| LaChatte | [QUOTE]ich finde es absurd, eine psychoaktive, potentiell abhängigmachende substanz mit schokolade zu vergleichen. [/QUOTE] Schokolade ist eine psychoaktive, potentiell abhängig machende Substanz (und zeitenweise auch schon verboten) - warum soll man da nicht vergleichen? [QUOTE]In der Medizin kann man Cannabis einsetzen, trotzdem muss es nicht legal werden, dieses Zeug so zu bekommen. [/QUOTE] Jupp, aber auch Forschungsprojekte mit entsprechend notwenigem Anbau müssen bewilligt werden.. Entweder: man kanns medinizisch nutzen, dann ist es in diesem Rahmen legal, oder sonst eben nicht... [QUOTE]Stimmt, man kann Drogen niemals ganz verbieten, aber man muss sie auch nicht legalisieren. [/QUOTE] Das einzige Argument, das für eine Legalisierung spricht: es ist einfach, von allen Seiten betrachtet, die vernünftigere, billigere, gesündere Lösung für die Allgemeinheit. Man muss Schokolade ja nicht mögen, aber deswegen muss man sie noch lange nicht verbieten... |
| 2378 | Um einen richtigen Rausch von Schokolade zu bekommen müsste man aber mehr als 100g essen, besonders es gibt nur einaml 99% Schokolade und davon müsste man immer noch mehr als 100g essen diesen zu bekommen. Du musst auch die Menge die gebraucht wird um einen Rausch zu bekommen, vergleichen. Definiere genau wieso es die gesündere, billigere Lösung für die Allgemeinheit ist? Wie gesagt man forscht schon damit, also wird es dort in kleinen Mengen auch angebaut. Muss man denn dafür den Anbau allgemein erlauben? Ich denke, es würde reichen wenn man eben in einem kleinen abgesicherten Gebiet es erlauben würde, für medische und Forschungszwecke. Aber dafür muss man es eben nicht legalisieren, dass man es so kaufen kann wie z.B. in den Niederlanden. 2378 |
| LaChatte | Ich glaube nicht, dass es nötig ist, die Argumente FÜR eine Legalisierung nochmals zu wiederholen - alles schon x-mal aufgeschrieben: Steuereinnahmen, geringere Kosten für Polizei und Justiz, Jugendschutz, Gesundheitsschutz generell, Verhinderung der Kriminalisierung einer nicht-kriminellen Bevölkerungsgruppe.... und: Vorteile eines Verbotes kann ich keine sehen... höchstens noch für diese Industrien, die von Hanf-Produkten konkurrenziert werden würden - und das sind doch ziemlich viele... |
| 2378 | Steuereinnahmen, nun ja man kann es als Vorteil sehen, spricht aber für mich nicht für eine Legalisierung von dieser Droge Geringe Kosten für Polizei und Justiz? Gehst du davon aus, dass es dann weniger Dealer geben wird und weniger Leute die auch weitergehen werden? Sonst sind die Kosten nicht geringer, können sogar noch problematischer werden, weil eben an den Grenzen auch mehr geschmuggelt wird usw.. (von Deutschland ins Ausland und wenn drausen günstiger auch wieder rein, da Steuern es wohl teurer machen würden) Wieso Gesundheitsschutz generell? ICh denke das Zitat aus Bild der Wissenschaft hast du auch gelesen? Was ist daran dann bitte gesünder es zu erlauben? Wie es wirkt, weiß man jetzt schon und die Schule klären jetzt auch schon darüber auf. Die Nebenwirkung von Cannabis sind vielfach höher als die von Zigaretten (wie z.B. Psychose (auf für Leute aus nicht gefährdeten Familie, aber da das Glücksrad)) Verhinderung einer Kriminalisierung einer nicht kriminellen Bevölkerungsgruppe... erinnert mich an das Argument gegen die Abschaffung von Alkohol auf der Arbeit. Man würde eine nicht kriminelle Bevölkerungsgruppe kirminalisieren. Tut mir leid, es muss keiner dies nehmen und wenn er es tut, weiß er dass es gegen das Gesetz ist. Es hört sich für mcih so an, ändern wir die Gesetze so wie man sie dafür braucht usw... Ich finde mit Alk und Zigaretten sind genug Drogen erlaubt... aber bitte wir müssen nicht noch mehr einführen, weil wo ist die Grenze? Nenne mir bitte die Grenze von dem was man noch verbieten soll? Wie gesagt, Cannabis als Medikament, streng kontrolliert auf Rezept okay, kleiner Anbau dafür und Forschung, streng kontroliert auch okay... aber da müsste Schluss sein! |
| LaChatte | [QUOTE]Geringe Kosten für Polizei und Justiz? Gehst du davon aus, dass es dann weniger Dealer geben wird und weniger Leute die auch weitergehen werden? Sonst sind die Kosten nicht geringer, können sogar noch problematischer werden, weil eben an den Grenzen auch mehr geschmuggelt wird usw.. (von Deutschland ins Ausland und wenn drausen günstiger auch wieder rein, da Steuern es wohl teurer machen würden)[/QUOTE] - die Polizei kann Personal für die Kifferjagd sparen und an wichtigeren Dingen arbeiten - es wird weniger Dealer geben (zeigt die Situation hier in Basel, zum Beispiel - seits Hanfläden gibt, gibts keine Gassenszene mehr) - Hanf ist grundsätzlich KEINE Einstiegsdroge, und das wird sich mit der Legalisierung auch nicht ändern - vorteilhaft ist, dass Leute, die Hanf kaufen, nicht via Dealer mit härterem Zeug in Kontakt kommen können. - Schmuggeln? Wie bitte? Deutschland ist hervorragend geeignet zum Hanfanbau... Das Klima ist ähnlich wie in der Schweiz, und die Schweiz hats, soviel ich weiss, unterdessen zum grössten Exporteur in Hanf in ganz Europa geworden... Der Schmuggel nach D hinein wirds auf alle Fälle nicht mehr geben... das fällt auf alle Fälle weg. [QUOTE]Was ist daran dann bitte gesünder es zu erlauben? [/QUOTE] Unnötigen Stress vermeiden ist immer gesund... Polizei im Nacken schlägt auf den Magen... und um mal etwas abzuschweifen: Heroinsüchtige sterben NICHT an der Wirkung der Droge, sondern an unhygienischen Lebensumständen, Beschaffungsstress, Nadeltausch, keine warme Wohnung, nix zu essen... Bei Cannabis bzw bei allem was verfolgt wird, läufts analog - wenn auch nicht so krass, natürlich. Es ist NICHT zu erwarten, dass die Anzahl der Konsumenten insgesamt durch Verbot bzw Legalisierung verändert wird. Gekifft wird so oder so, ob verboten oder erlaubt... [QUOTE]Verhinderung einer Kriminalisierung einer nicht kriminellen Bevölkerungsgruppe... erinnert mich an das Argument gegen die Abschaffung von Alkohol auf der Arbeit. [/QUOTE] Drogen, die die Reaktionsfähigkeit eines Menschen beeinflussen, gehören nicht an die Arbeit... aber was jeder privat daheim macht, geht den Gesetzgeber nichts an, solange niemand zu Schaden kommt, ausser der Konsument selber. [QUOTE]Es hört sich für mcih so an, ändern wir die Gesetze so wie man sie dafür braucht usw... [/QUOTE] Ja, natürlich - das Gesetz ist für die Menschen da, nicht umgekehrt. Und da Menschen sich ändern, müssen sich auch Gesetze mitändern. [QUOTE]Ich finde mit Alk und Zigaretten sind genug Drogen erlaubt... aber bitte wir müssen nicht noch mehr einführen, weil wo ist die Grenze? Nenne mir bitte die Grenze von dem was man noch verbieten soll? [/QUOTE] Alles legalisieren, Drogenkonsumenten in keinem Fall mehr kriminalisieren (weil das die Konsumenten nur noch mehr ins Elend stürzt und Polizei nicht gratis ist - und aufgehört hat noch keiner wegen sowas... Ausnahmen bestätigen die Regel) - und der Legalisierung natürlich einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen geben. Sag mir denn mal einer, welche VORTEILE für wen ein Verbot bringt? Einnahmen für die Mafia? Arbeitsbeschaffung für Zöllner? Menschenmaterial für Sozialarbeiter mit Hilfesyndrom? Oder was? |
| 2378 | Hey cool... erlaubt alles, es wird nicht mehr genommen.... entschuldigung, dir ist bewusst dass man dann leichter dran kommt, als wenn es verboten ist? [QUOTE] aber was jeder privat daheim macht, geht den Gesetzgeber nichts an, solange niemand zu Schaden kommt, ausser der Konsument selber. [/QUOTE] Hey keine psychische Betreung für Selbstmordgefährdete und keine Zwangseinweisung nach dem Falle... ist doch egal ob die Person drauf geht *ironie* "Spring ruhig, die freie Selbstentfaltung ist das wichtigste!" Da soll man zusehen? Stimmt... wenn man plötzlich unmengen an Steuern zahlen muss, wird man es nicht aus dem günstigen Ausland importieren oder? 2378 |
| LaChatte | Ich erwarte immer noch deine Liste von Vorteilen eines Verbots... |
| Apex | Hm wäre es nicht möglich den Anteil der Krebserregenden Stoffe im Cannabis zu reduzieren? Wenn man den Verkauf von Cannabis unter der Bedingung dies zu tun erlauben würde, bin ich mir sicher das die Industrie Mittel und Wege findet dies zu tun. Dann gibts noch ne ganz einfache DIN-Norm auf Gras und für den Verbraucher wird ganz klar was drin is. Im übrigen...stell dich mal in der Frankfurter Innenstadt auf die Straße und atme tief ein...ich glaube das Krebsrisiko dürfte dann ungefähr dem des Genusses von 20 Zigaretten gleichkommen ;) |
| Scheol | @2378 Leichter zu beschaffen? Hast du überhaupt mal einen Beitrag gelesen der hier drin steht? Hast du eigentlich schon jemals einen Joint gesehen? Schon mal Leute gekannt die Kiffen und dich nicht bloß nur verarschen? Ich habe so das Gefühl du redest über Dinge von denen du keine Ahnung hast, bleibst aber sturr bei deiner Meinung weil Kiffen ja einfach mal so böse ist. Das Zeug bekommt heute jeder 13 jähriger an jeder Ecke. Dealer stellen sich an Schulhöfen und verkaufen es wie Kaugummies und keiner der Lehrer schein's zu sehen. Warum stehen denn Autos an den Schulen mit (will ja nicht Ausländerfeindlich sein) einen Türken der die ganze Zeit so tut als würde er einen Bekannten abholen obwohl nur Pause ist? Also momentan komm ich an das Zeug leichter ran als wenn es geregelt verkauft werden würde. Ich müßte ja noch nicht mal in nen Laden, hab doch ein Handy und kennen tu ich genug. Ich würde es frei Haus geliefert bekommen wenn ich wollte. Jetzt ist es auf einmal erlaubt. Kiffer wissen am besten, in Holland gibts das beste Zeug. Jetzt auch hier in Deutschland...die rennen alle in den Laden. Für Dealer würde sich einfach das Geschäft nicht mehr lohnen, so bleiben sie von den Schulen fern. Das Zeug ist schwieriger zu bekommen, denn woher wenn es keien Dealer gibt? Aus dem Geschäft....und das richtet sich nach Gesetzen und wird auch dementsprechend kontrolliert. bb Scheol |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B] Für Dealer würde sich einfach das Geschäft nicht mehr lohnen, so bleiben sie von den Schulen fern. Das Zeug ist schwieriger zu bekommen, denn woher wenn es keien Dealer gibt? Aus dem Geschäft....und das richtet sich nach Gesetzen und wird auch dementsprechend kontrolliert. bb Scheol [/B][/QUOTE] Ich denke nicht, das die Dealer von den Schulen fernbleiben werden. Da es sehr bequem ist, direkt nach der Schule sein Shit zu kaufen, wird es weiterhin Dealer an der Schule geben. Eine weitere Einnahmequelle sind die 13 bis 14 Jährigen Kids. Die würden im Shop nichts bekommen, weil zu jung. Im großen und ganzen bin ich gegen ein Verbot von Canabis. Ich bin zwar der Meinung, das es bei massivem Missbrauch keine harmlose Droge ist, aber wenn ich damals soviel "gesoffen" hätte, wie ich gekifft habe, ware ich heute wohl ein Alkoholiker. Also vom ...ähm wie soll ich sagen... vom "Abhängikeitslevel" würde ich ehr Tabak verbieten als Canabis, da mir der Canabisentzug sehr viel leichter gefallen ist, als der Tabakentzug. Quasi ohne Nebenwirkungen. Beim Tabakentzug war ich zwei Wochen lang heftig nervös und leicht reizbar. |
| 2378 | Ja, ich habe leider mehr als genug damit zu tun gehabt /habe noch. Hat ja wohl einen Grund woher ich die Nebenwirkungen so gut kenne, oder? Darf es mir ja selbst ansehen *arg* Tja, und jetzt erzähle mir bitte auch noch, dass ein 13jähriger keine Zigaretten verkauft bekommt und ich lache gleich. Tut mir leid, aber euch ist bewusst, dass man auch leicht daran kommt. Tja, erlauben wir doch alles. Wer Drogen nehmen will, wird sie nehmen. Zitate aus der Bild der Wissenschaft werden ignoriert... ist ja nicht wahr. Wie gesagt, hier gibt es keine Weg wo man sich finden kann. Ich vertrete die eine Meinung, meiner Meinung anch mit logischen Arguemten, ihr findet eure logisch, ich aber nicht. Gibt eben kein Mittelweg... wie sagt man so schön, jedem das seine und die Hoffnung dass wir nicht so Menschenverachtend werden, dass man wirklcih nicht mehr eingreift, wenn jemand sich komplett schadet. Zur Zeit tut man es noch, aber nach dem Arguemnt sollten wir wirklcih jede springen lassen wenn er will... . 2378 |
| LaChatte | Auf eben diese logischen Argumente warte ich immer noch - was sind nun endlich die Vorteile eines Verbotes? edit: mein Hanfladen verlangt JEDESMAL einen Ausweis, und weigert sich, Nicht-Berechtigten (Jugendlichen, Ausländern) Cannabis zu verkaufen - schon mehrfach beobachtet, da können sich Alkohol- und Zigarettenverkaufsstellen eine dicke Scheibe davon abschneiden... |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i] [B] Tja, erlauben wir doch alles. Wer Drogen nehmen will, wird sie nehmen. Zitate aus der Bild der Wissenschaft werden ignoriert... ist ja nicht wahr. Gibt eben kein Mittelweg... wie sagt man so schön, jedem das seine und die Hoffnung dass wir nicht so Menschenverachtend werden, dass man wirklcih nicht mehr eingreift, wenn jemand sich komplett schadet. Zur Zeit tut man es noch, aber nach dem Arguemnt sollten wir wirklcih jede springen lassen wenn er will... . 2378 [/B][/QUOTE] Wenn wir nach Zitaten aus Wissenschaftsmagazinen gehen, dann dürften wir nichts mehr essen und trinken. Sind wir nicht schon so "Menschenverachtend"? Da der Alkoholkonsum erlaubt ist, "übersehen" wir ja auch, wenn sich Alkies "totsaufen". Ich denke aber, das man sich ehr "totsaufen" als "totkiffen" kann, also kann von "Menschenverachtung" keine rede sein. Und vom Alkohol kann man auch Krebs bekommen. |
| 2378 | Erstmal: [QUOTE] aber was jeder privat daheim macht, geht den Gesetzgeber nichts an, solange niemand zu Schaden kommt, ausser der Konsument selber. [/QUOTE] Wenn da unser Gesetzgeber nicht mehr eingreift, sehen wir alles als okay an... egal wie sehr amn sich schadet. Das war nicht allgemein auf Drogen bezogen, wie rede wir noch über Selbstmord usw? Lassen wir ihnen doch ihren Willen... (auch wenn man ihnen vielleicht helfen kann) Interesant, erst sagt man, man hat rausgefunden ist nicht gefährlich usw. Wenn aber dann ein Argument kommt, was nicht passt, dann hört man nicht mehr drauf ;), die beliebte Doppelmoral. Das Problem bei den Vorteilen eines Verbotes ist, ihr lasst die nicht gelten... - keine Verharmlosung - der Weg für die Freigabe von weitern Drogen wird nicht bereitet Ich sehe es aber anders, die Nachteile einer Erlaubnis... die ich als größer ansehe als den aktuellen Status. Diese Nachteile habe ich oft genug aufgezählt wie auch viele anderen hier im Thread. Übrigns, ich war auch mal in einem Supermarkt und dort wurde bei jedem schärfstens das Alter kontroliert. Dies muss aber nicht für alle Länden sprechen. Gerade da kann es wieder dazu kommen, dass es genug schwarze SChafe gibt... 2378 |
| LaChatte | [QUOTE]- keine Verharmlosung [/QUOTE] "erlauben" ist nicht mit "verharmlosen" gleîchzusetzen. Ich könnte in die andere Richtung mit gleich viel Recht argumentieren: "Ein Verbot verteufelt" [QUOTE]- der Weg für die Freigabe von weitern Drogen wird nicht bereitet[/QUOTE] Da müsstest du nun begründen, warum genau es so gefährlich sein könnte, noch weitere Drogen zu legalisieren - damit schiebst du das Problem einfach weiter [QUOTE]Wenn da unser Gesetzgeber nicht mehr eingreift, sehen wir alles als okay an... egal wie sehr amn sich schadet. Das war nicht allgemein auf Drogen bezogen, wie rede wir noch über Selbstmord usw? [/QUOTE] Wenn sich jemand das Leben nehmen will, soll dieser Mensch das dürfen... das ist eine persönliche Entscheidung. Und der Staat soll, bei Selbstmördern wie Drogenkonsumenten HILFE ANBIETEN - ist aber etwas ganz anderes als alles zu VERBIETEN. |
| Scheol | Zum ersten: Keiner hat das Recht mir zu befehlen das ich leben soll. Ich kann mir das Leben nehmen wann ich will....es ist MEINS. Ich tue es nicht weil ich keinen weh tun will. Aber wenn ein anderer das mit seinen Gewissen vereinbaren kann soll er es dürfen. Ist es nicht egoistisch einen Menschen am Leben zu halen wenn er sich sowieso nur quält? Selbstmorde zeigen das Scheitern der Gesellschaft, kein Mensch bringt sich um weil er Spaß daran hat! Ich bin auch für die Sterbehilfe, aber das ist ein anderes Thema und Threads gibts davon zu genüge. Zum zweiten: Ihr seid irgendwie Paradox. Auf der einen Seite heult ihr rum das es sooo eine schlechte Welt ist, ihr wollt sie besser haben. Das schlimme Drogen genommen werden lässt sich nicht vermeiden. Jeder lacht doch nur über das Gesetz, es wird eh nicht beachtet. Warum habt ihr so viel Angst davor etwas zu verändern. Um etwas besser zu machen muß man etwas wagen. Schlimmer als es heute ist kann es nicht mehr werden, also muß man etwas ausprobieren. Wenn der Schuß nach hintenlos geht werden wir daraus zu lernen wissen. Aber indem wir immer bei allem sturr sind, und es lassen wie es ist aus angst es könnte sich negativ auswirken trägt man dazu bei, das alles so scheiße bleibt wie es ist. Wagt endlich mal was....wenn es hilft ist es gut, wenn nicht dann wissen wir es und haben es wenigstens probiert. bb Scheol |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B Der Schmuggel nach D hinein wirds auf alle Fälle nicht mehr geben... das fällt auf alle Fälle weg. [/B][/QUOTE] wieso sollte er wegfallen? zigaretten sind legal und werden trotzdem geschmuggelt. wenn ein produkt auf dem schwarzmarkt deutlich billiger ist, wie im laden, kauft man es natürlich dort. und im laden wird es vermutlich teurer sein, wie auf der strasse. oder wer soll die ganze aufklärungsarbeit, verkaufspersonal, verkaufsräume, import und nicht zu vergessen, die oft vorgeschlagenen steuern bezahlen? |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] aber was jeder privat daheim macht, geht den Gesetzgeber nichts an, solange niemand zu Schaden kommt, ausser der Konsument selber. Alles legalisieren, Drogenkonsumenten in keinem Fall mehr kriminalisieren (weil das die Konsumenten nur noch mehr ins Elend stürzt und Polizei nicht gratis ist - und aufgehört hat noch keiner wegen sowas... Ausnahmen bestätigen die Regel) - und der Legalisierung natürlich einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen geben. [/B][/QUOTE] 1. der staat hat eine fürsorgepflicht für seine bürger. deshalb darf er sie zum beispiel auch nicht bei hungerstreiks verhungern lassen, deswegen darf er sie im notfall zwangseinweisen und deswegen darf er ihnen verbieten, subtanzen zu konsumieren, die ihm schädigen. und ein kiffer hat auf jeden fall mehr gesundheitsprobleme (kognitive und körperliche) als ein nicht kiffer. das kann keiner abstreiten. 2. wenn man sich manche artikel durchliest, könnte man fast meinen, alle leute hören auf zu kiffen, sobald man es legalisiert. dann wäre ja die einfachste lösung alle drogensüchtigen zu heilen, wenn man alle drogen legalisiert. und wenn das noch kein grund ist für die suchties, dann sind sie zumindest nicht mehr kriminell und ein vollwertiges mitglied der gesellschaft. oder wie seht ihr die sache? hat irgendjemand von denen, die so denken, schonmal mit drogensüchtigen zusammengearbeitet? |
| eXoCooLd | [QUOTE][i]Original geschrieben von destroyed-love [/i] [B]wieso sollte er wegfallen? zigaretten sind legal und werden trotzdem geschmuggelt. wenn ein produkt auf dem schwarzmarkt deutlich billiger ist, wie im laden, kauft man es natürlich dort. und im laden wird es vermutlich teurer sein, wie auf der strasse. oder wer soll die ganze aufklärungsarbeit, verkaufspersonal, verkaufsräume, import und nicht zu vergessen, die oft vorgeschlagenen steuern bezahlen? [/B][/QUOTE] Du musst aber noch bedenken das der Grundpreis gerinnger wird, wenn man Cannabis legal anbauen kann und damit der Preis in nem Shop sich nur minimal verändern wird. Bei Zigaretten sind halt auch extreme steuern drauf, weshalb es einen schwarzmarkt dafür gibt. Wären die steuern nicht so hoch würde es sich für die Schwarzhändler auch nicht mehr lohnen, da die auch was dran verdinen wollen. Weil wer würde Kippen auf den schwarzmarkt kaufen wenn die das gleiche wie im Laden oder minimal weniger kosten? |
| Scheol | @Destroyed-love kann's sein das du ihre Beiträge nicht verstehst? |
| Scheol | Nachtrag: Kann es sein das du an der Realität vorbeilebst...nicht verstehst worum es hier geht? Es geht nicht darum Kiffen als was tolles hinzustellen, und was willst du eigentlich???!!! Meinst du solange es verboten bleibt ist uns geholfen? Es geht nicht darum das andere anfangen können zu kiffen sondern den helfen die Kiffen. Weißt du was in dem Shit vom Dealer drin ist? Weißt du das? Das soll geändert werden. Ich würde dir vorschlagen du liest die letzten 3 Seiten nochmal durch. Bei dir hat man nicht das Gefühl das du versuchst etwas zu verstehen, oder es wenigstens zu tolerieren, dir geht es nicht darum das es besser wird. Dir geht es nur darum DEINE ANSICHT durchzubringen. Ich habe nix dagegen wenn jemand gegen eine legalisierung ist, aber der hat auch gute Argumente,....deine sind aus der Luft gegriffen oder aus lächerlichen Magazinen abgeguckt. bb Scheol |
| destroyed-love | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] Dir geht es nur darum DEINE ANSICHT durchzubringen. Ich habe nix dagegen wenn jemand gegen eine legalisierung ist, aber der hat auch gute Argumente,....deine sind aus der Luft gegriffen oder aus lächerlichen Magazinen abgeguckt. [/QUOTE] mir geht es nicht darum meine ansicht durchzubringen. ich weiss nicht, ob du den sinn eines forums verstehst. es geht hier darum, seine meinung darzustellen. wenn du meinungen, die konträr zu deiner sind, nicht verkraftest, darfst du nicht diskutieren. ich habe den eindruck, dass dir die argumente ausgehen und du stattdessen beleidigend wirst. (,,Hast du überhaupt mal einen Beitrag gelesen der hier drin steht? Hast du eigentlich schon jemals einen Joint gesehen? Schon mal Leute gekannt die Kiffen und dich nicht bloß nur verarschen? Ich habe so das Gefühl du redest über Dinge von denen du keine Ahnung hast, bleibst aber sturr bei deiner Meinung weil Kiffen ja einfach mal so böse ist.'') anstelle allgemeine anschuldigungen auszusprechen (,,deine sind aus der luft gegriffen'') werde doch bitte etwas konkreter. das du die ergebnisse einer wissenschaftlichen untersuchung in frage stellst, kann ich nichts für. ich versuche meine meinung auf nachprüfbaren fakten zu basieren und nicht wie du, auf eigene suchterfahrungen oder subjektive empfindungen. |
| Scheol | @destroyed_love zum ersten: Sorry! Manchmal bin ich einfach leicht reizbar, was den Angriff dir gegenüber zwar nicht entschuldigt, aber erklären soll. Zu den Zeitschriften: Ich halte nichts von der Wissenschaft.... sie ist auch nur eine Religion, der einzige Unterschied, sie traut sich Fehleinsichten zu gestehen und zu korrigieren. Zeitschriften sind meiner Meinung nach meinungsbildent. Keine Zeitschrift kann sich davon freisprechen nicht zu übertreiben damit ein Artikel interessant wird...klar, sie soll ja auch verkauft werden. Keiner gibt sich mit hamlosen Dingen zufrieden, deswegen muß ein wenig Übertrieben werden, deshalb halte ich nichts von Zeitschriften jeglicher Art. Sicher hast du deine Meinung, und das soll auch so bleiben, nur finde ich deine Argumente sehr schwach, so hätte ich es vorher ausdrücken sollen. Sie sind wenig überzeugend, das ist mein Prob. damit. Kann sein das du meine genausowenig überzeugend findest....nur finde ich bei dir eine Art konservatieves. Keine Bereitschaft etwas zu wagen um etwas zu verbessern. Ängste davor das was schiefgehen kann ermöglichen kein Vorwärtskommen. Nochmal sorry für den obigen Beitrag, er war nicht gerechtfertig. Ein Problem das ich noch nicht ganz im Griff habe. bb Scheol |
| Alterkelte | Grundsätzlich ja, weil der Wirkstoff THX viele Potentiale hat, die man in der Medizin brauchen könnte. Schmerzstillen usw. Da die Pharmaindustrie dagegen ist (es wär ja viel zu einfach...), wird da nichts draus...leider Legalise-Erdbeereis |
| LaChatte | [QUOTE]wieso sollte er wegfallen? zigaretten sind legal und werden trotzdem geschmuggelt.[/QUOTE] Tabak wird in Deutschland nicht oder kaum angebaut, während das Klima für Hanf ideal ist... darum: auch wenns noch einen Schwarzmarkt gäbe, dann doch einen ohne Schmuggel [QUOTE]1. der staat hat eine fürsorgepflicht für seine bürger. deshalb darf er sie zum beispiel auch nicht bei hungerstreiks verhungern lassen, deswegen darf er sie im notfall zwangseinweisen und deswegen darf er ihnen verbieten, subtanzen zu konsumieren, die ihm schädigen. und ein kiffer hat auf jeden fall mehr gesundheitsprobleme (kognitive und körperliche) als ein nicht kiffer. das kann keiner abstreiten.[/QUOTE] Zwangshilfe halte ich grundsätzlich für falsch - wenn einer nicht essen will, nun, dann soll er halt nicht essen... Überzeugungsarbeit ja, aber Infusionen nein. [QUOTE]und wenn das noch kein grund ist für die suchties, dann sind sie zumindest nicht mehr kriminell und ein vollwertiges mitglied der gesellschaft. [/QUOTE] Das ist schon ein sehr grosser Fortschritt. Und, übrigens - wie unterscheidet man "vollwertige" und "andere" Mitglieder der Gesellschaft? Gibts da ein Bio-Siegel oder sowas? Menschen sind Menschen - Punkt. |
| destroyed-love | [QUOTE] Zu den Zeitschriften: Ich halte nichts von der Wissenschaft.... sie ist auch nur eine Religion, der einzige Unterschied, sie traut sich Fehleinsichten zu gestehen und zu korrigieren. Zeitschriften sind meiner Meinung nach meinungsbildent. Keine Zeitschrift kann sich davon freisprechen nicht zu übertreiben damit ein Artikel interessant wird...klar, sie soll ja auch verkauft werden. Keiner gibt sich mit hamlosen Dingen zufrieden, deswegen muß ein wenig Übertrieben werden, deshalb halte ich nichts von Zeitschriften jeglicher Art. [/QUOTE] das nennt man auch populismus. der grad der ,,übertreibung'' ist vom niveau der zeitschrift abhängig. wenn die bildzeitung übertreibt ist es ok. denn niemand erwartet etwas anderes. zeitschriften, die einen gewissen ruf aufrechterhalten wollen, können es sich nicht leisten zu übertreiben. was glaubst du, wie sich ärzte über fachrelevante neuigkeiten informieren? sicher nicht durch die bildzeitung. da mir die zeit, geld und möglichkeit zum selber forschen fehlt, informiere ich mich mit hilfe von fachliteratur. oder hast du eine andere idee? |
| Scheol | Hmm...selber denken und nicht sagen lassen was man denken soll. Sicher, wie sollst du selbst Forschen, doch muß man bedenken das Theorie nicht gleich Praxis ist. Das heißt, wenn da steht das Cannabis mehr Krebsfördernde Stoffe enthält heißt das noch lange nicht das mehr an Krebs durch Cannabis erkranken als durch Zigs. übrigens, es ist wie bei allem, zuviel des Guten ist ungesund. Es ist auch ungesund wenn man zuviel Kaffe trinkt, das kann auch schwere Schäden verursachen, sollen wir es jetzt allen verbieten nur weil einer nicht richtig damit umgehen kann. (mit "einer" ist eine geringe Prozentzahl von Leuten gemeint( bb Scheol |
| Haevion | [i]"Eine Rechtsprechung, die an der grundsätzlichen Kriminalisierung von Cannabis festhält, geht an medizinischen Erkenntnissen vorbei."[/i] - (Dr. Ellis Huber, Präsident der Ärztekammer Berlin) |
| Sneaky | Letzten Endes ist alles, was man übertreibt schädlich. Das sog. "falsche Augenmaß" in der Dosierung gehört verboten, aber da würde dann wohl erstmal das endlose Diskutieren darüber losgehen, was das "falsche Augenmaß" denn ist. Hab eine Zeitlang Tüten geraucht und wieder damit aufgehört. Das hatte nichts mit dem Verbot zu tun. Autofahren ist auch gefährlich, aber es ist erlaubt und reglementiert, ohne generell verboten zu sein. Und bitte keine Anmerkungen über "das darf man ja erst ab 18+", sonst sag ich halt Ski oder Schlittschuhfahren oder Inlinern, oder besser noch Leben? |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sneaky [/i] [B]Letzten Endes ist alles, was man übertreibt schädlich. Das sog. "falsche Augenmaß" in der Dosierung gehört verboten, aber da würde dann wohl erstmal das endlose Diskutieren darüber losgehen, was das "falsche Augenmaß" denn ist. Hab eine Zeitlang Tüten geraucht und wieder damit aufgehört. Das hatte nichts mit dem Verbot zu tun. Autofahren ist auch gefährlich, aber es ist erlaubt und reglementiert, ohne generell verboten zu sein. Und bitte keine Anmerkungen über "das darf man ja erst ab 18+", sonst sag ich halt Ski oder Schlittschuhfahren oder Inlinern, oder besser noch Leben? [/B][/QUOTE] Meine Meinung. Wenn ich über die Straße gehe, muss ich immer damit rechnen, dass ich zu Schaden komme - und auch, um das Argument meiner Vorredner aufzugreifen, dass die Krankenkasse mir diesen Schaden aus der Hand der anderen Zahlenden ausgibt, vielleicht nur, weil ich nicht nach Links und Rechts geschaut habe. ;) Letzten Endes ist meine Gesundheit mein Eigentum. |
| Scheol | @Sneaky und Haevion genau was ich auch immer sage. Sobald genug aufgeklärt ist, und ich über alle Risiken infomiert bin ist es meine Sache was ich meinem Körper antue. Wenn ich damit richtig umgehen kann, ist doch schön. Wenn nicht ist es mein Pech....es ist immerhin mein Körper und nicht der eines anderen. Und wer nimmt sich das Recht herraus mir vorzuschreiben was ich mit dem anzustellen habe, solange ich niemanden damit schade ist und bleibt es meine private Sache. bb Scheol |
| Haevion | Richtig Scheol. Diesen Zustand nennt man Selbstverantwortung. Ich denke, das ist recht erstrebenswert. :) |
| Scheol | @Haevion Jepp isses :) Nun, wenn der Staat uns diese Eigenverantwortung abnimmt vergisst er das es sich auch um (meist) erwachsene Menschen handelt. Damit stellt er sich in die "Übermensch" Position als wären wir unfähig selbst zu denken. Sowas kann ich nicht tolerieren, das ist auch ein Grund warum ich für die legalisierung bin. bb Scheol |
| Montrose | Vorsicht, was heißt denn "meist" Erwachsene? Einem über 18 sollte man den Cannabis-Konsum möglicherweise nicht verbieten. Wie sieht's aber mit den Jüngeren aus? Ich befürchte, wenn man gar keine gesetzliche Regelung einführt, signalisiert das doch, Cannabis sei völlig harmlos. Es ist schon erstaunlich, daß die "erwachsenen" Grünen sich so stark für Drogenlegalisierung stark gemacht haben, obwohl diese Öko-Heinis in der Regel nicht mal die einfachsten Grundregeln der Pharmakologie kennen. Das ist mit der "Selbstverantwortung" so eine Sache ... um selbstverantwortlich zu sein, müßte man erst einmal seine Grenzen kennen. Wenn selbst Politiker für "Verantwortung" zu doof sind, indem sie Dinge falsch darstellen und verharmlosen, wie soll man dann Selbstverantwortung bei einem Sechzehnjährigen voraussetzen können. |
| Scheol | @Montrose Was kann ich dafür das die Politiker zu doof zum Denken sind? Und als 18 jähriger wird man nicht geboren, da ist es die Verantwortung der Gesellschaft, der Eltern und des Staates Regeln aufzustellen die dem Alter gerecht werden. Das sehe ich ein, aber nicht bei einem 18 jährigen. Sicher es gibt Leute die sind mit 20 noch so reif wie ein 15 jähriger aber das sind Ausnahmen. Ich mit meinen 19 Jahren bestehe auch mein Recht der Eigenverantwortung. Ich kann denken, lesen und vor allem abschätzen was gut für mich ist, Punkt. Ich lasse mir nicht vorschreiben was ich mit meinem Körper zu tun habe, basta. Es ist meiner, und kein "Mensch" hat das Recht mir zu sagen was ich mit dem anstellen darf und was nicht. Kinder und die Jugend muß man schützen, sie sind noch sehr beeinflussbar, aber jetzt sag mir nicht das es nicht funktioniert beides zu trennen. Nur weil ein 14 jähriger nicht die Reife besitzt muß man es nicht gleich auch erwachsenen verbieten. Der Mensch ist doch so schlau, macht was draus! bb Scheol |
| Montrose | Sicher. Habe ich was anderes behauptet? Von einer Medizin-Diktatur wäre nicht viel Nutzen zu erwarten. Man soll dies und das nicht, in jedem Lebensbereich Regeln ... da würden die Menschen kaputtgehen. Die Leute brauchen Freiräume, in denen sie sich entspannen können und ihre Freiheit genießen. Richtig. Anlaß, hier in die Diskussion einzusteigen, war die Behauptung, Cannabis sei völlig harmlos, diese Veraffen etc. würde überhaupt nicht vorkommen. Und dem ist definitiv nicht so. Bei exzessivem Cannabis-Gebrauch kann das Leben genauso den Bach runtergehen wie bei anderen Drogen. Also nur ein rein sachlicher Einspruch. Ansonsten will ich hier eigentlich nicht den Moralisten spielen. [SIZE=1]edit: Außerdem wollte ich hier mal die Gelegenheit nutzen, um auf die Scheinheiligkeit der Grünen hinzuweisen. Auf der einen Seite gewähren sie ein bißchen Freiheit: man darf kiffen. Auf der anderen Seite gängeln die Grünen mit ihrem Blödsinn wie Dosenpfand usw. die Bürger mehr als die CDU. Und wie oft mußte ich mir schon diese Vegetarier-, Windmühlen- und Nicaragua-Scheiße anhören. Da sind Missionare von irgendwelchen durchgeknallten Sekten ja Pillepalle dagegen. Es ist keine Kunst, sich Nebenthemen rauszusuchen, wenn man zu den wirklich wichtigen Themen wie soziale Gerechtigkeit, Lehrstellen und Arbeitsplätze konzeptlos dasteht.[/SIZE] |
| Haevion | Ich denke, gegen diese Haltung, Montrose, ist nichts einzuwenden, solange Du damit nicht die Freiheiten Anderer beschneiden willst. :) |
| Scheol | [QUOTE]Sicher. Habe ich was anderes behauptet? [/QUOTE] Nein hast du nicht. Ich habe es nur etwas ausgeführt das kein falscher Eindruck entsteht. [QUOTE]Bei exzessivem Cannabis-Gebrauch kann das Leben genauso den Bach runtergehen wie bei anderen Drogen. Also nur ein rein sachlicher Einspruch.[/QUOTE] Da gebe ich dir Einspruchslos recht. Jede Droge kann einen Menschen und sein Leben zerstören wenn er damit übertrieben umgeht. Den Einspruch kann ich soweit nachvollziehen. bb Scheol |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B][SIZE=1]edit: Außerdem wollte ich hier mal die Gelegenheit nutzen, um auf die Scheinheiligkeit der Grünen hinzuweisen. Auf der einen Seite gewähren sie ein bißchen Freiheit: man darf kiffen. Auf der anderen Seite gängeln die Grünen mit ihrem Blödsinn wie Dosenpfand usw. die Bürger mehr als die CDU. Und wie oft mußte ich mir schon diese Vegetarier-, Windmühlen- und Nicaragua-Scheiße anhören. Da sind Missionare von irgendwelchen durchgeknallten Sekten ja Pillepalle dagegen. Es ist keine Kunst, sich Nebenthemen rauszusuchen, wenn man zu den wirklich wichtigen Themen wie soziale Gerechtigkeit, Lehrstellen und Arbeitsplätze konzeptlos dasteht.[/SIZE] [/B][/QUOTE] danke!! :) das war mal überfällig. |
| Scheol | @Monrtose zum edit: jepp, da triffst du den Nagel auf den Kopf. |
| Allanon | Da ich mich mit den üblen Drogentätern in meinem Job aktiv befassen muß, möchte ich hier auch meinen Senf dazugeben, auch wenn es in dieser Welt weit aus wichtigere Probleme gibt. Eine Diskussion über eine Schädigung von Drogen, egal welcher Art halte ich für sinnlos, denn sie sind schädlich. Die Menschen, die solche Drogen nehmen sind sich dessen wohl bewußt, hatten verschiedene Gründe diese auszuprobieren oder nun dauerhaft zu nehmen, aber sie sind sich letztlich dessen wohl bewußt/bewußt gewesen. Der Mensch ist seit jeher ein Lebewesen, daß zur Droge neigt, sei es zur Entspannung, sei es um das leben lebhafter zu gestalten oder vielerlei anderer Gründe. Der PC selbst ist zu einer unserer Alltagsdrogen geworden. Drogen vermitteln bei uns das Gefühl den Alltag bunter, nicht so trißt zu gestalten, eine Flucht aus der Realität des eigenen Lebens heraus. Das ganze aus einem anderen Standpunkt heraus zu betrachten. Ist der Mensch stabil an sich und in seinem Leben bleibt er fest im Sattel und er wird mit der Droge vernünftig umgehen, beziehungsweise gänzlich auf sie verzichten. Ist er labil oder fällt einer psychisch schwer belastenden Situation zum Opfer, dann wird er fallen und das kann sehr tief sein. Daher sollten wir das Übel bei der Wurzel packen und unseren Kindern einen solchen Halt im Leben geben(in Vielerlei Hinsicht), daß sie vernünftig mit Drogen umgehen können. Daher bin ich, auch wenn es manche verwundern mag, für eine komplette Freigabe aller Drogen, ob hart oder weich unter einer staatlichen Aufsicht (Ärzte, Apotheken usw.). Denn damit wird erreicht, daß die Beschaffungskriminalität wegfällt, was den größten Schaden in diesem Bereich ausmacht. (ein Drücker bracht so mindestens 150-250Euro am Tag, woher nehmen wenn nicht stehlen). Weiterhin helfen wir mit dieser Legalisierung, den weltumspannenden Drogenbanden das wasser abzugraben. Denn deren Preise und deren Bestehen lebt von der Illegalität der Drogen. Man beachte die Prohibition in den USA, die Preise steigen in die Höhe und trotz Kontrollen kommt jeder ran. Es gibt viele böse Menschen da draußen, auch bei den Verfolgungsbehörden und da hällt man doch gern mal die Hand auf, um ein Auge (oder auch zwei) zuzudrücken. Drogen und Korruption sind stark miteinander verflechtet. Wenn mir jetzt jemand sagt, dann müssen wir dies alles stärker bekämpfen, so ist das durch Strafverfolgung und Verbote, ein Kampf gegen die Windmühlen. Denn der Verbraucher bestimmt den Markt und solange es soviele Verbraucher gibt, lohnt sich für die jeweiligen Banden jedes Risiko um die Drogen auf den Markt zu bringen. |
| Haevion | [quote]»Ruhestörender Lärm« führte gestern in Friedrichshain-Kreuzberg zu 1500 Cannabis-Pflanzen. Polizisten trafen in einer Wohnung überraschend auf diese Gewächse und weiterführende Hinweise. Die gab es auch im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Er beriet am Donnerstag in einer Anhörung über Anträge von Bündnisgrünen und FDP über »neue Wege in der Berliner Drogenpolitik«. [b]Nach den Vorstellungen der Grünen soll in der Hauptstadt künftig der Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabis straffrei sein. Außerdem wollen die Bündnisgrünen in einem Modellversuch den »Verkauf von Cannabis in ausgesuchten Geschäften« einführen, wie es in ihrer Erklärung heißt.[/b] Die FDP geht sogar noch weiter und fordert auf Bundesebene eine »Änderung des Betäubungsmittelgesetzes« insofern, als Cannabis und Cannabisprodukte aus dem Artikel1 vollständig gestrichen werden sollen, erklärte gestern der Abgeordnete Martin Matz (FDP). [b]Cannabis müsse dabei mit Alkohol und Tabak gleichgesetzt werden.[/b] Endlich müsse ein pragmatischer Umgang mit der so genannten weichen Droge gefunden werden, forderte Matz und erklärte die Prohibitionspolitik der letzten Jahre für »gescheitert«. Die Sitzung des Abgeordnetenhauses war gut besucht. Immer wieder musste die Vorsitzende die Anwesenden ermahnen, sich entsprechend der Hausordnung zu verhalten, nicht zu applaudieren oder sich während der Redebeiträge demonstrativ lautstark zu unterhalten. Über dergleichen lautes Gerede durch [b]die CDU beklagte sich der als Sachverständige geladene Richter Andreas Müller vom Amtsgericht Bernau, der eine Klage beim Bundesverfassungsgericht eingeleitet hat, weil »die Kriminalisierung von Cannabis in der gegenwärtigen Form verfassungswidrig« sei.[/b] Professor Dieter Kleiber, Psychologe von der Freien Universität Berlin stellte klar, dass die Mär von der ständig steigenden Zahl von Haschisch-Konsumenten »statistisch nicht gesichert ist«. Auch sei Haschisch keine Einstiegsdroge, weil viele Jugendliche ihren Konsum nach mehreren Versuchen wieder einstellten. Nahezu übereinstimmend kamen drei der vier Experten zu dem Ergebnis, dass ein Jugendschutz in der augenblicklichen Form nicht möglich sei und befürworteten eine kontrollierte Abgabe. [b]Anders die CDU-Fraktion. Sie forderte, auf den Modellversuch zu verzichten.[/b] Es sei hinlänglich bekannt, dass »Cannabis die Gesundheit nachhaltig schädige« und »mit zu den gefährlichsten Drogen hierzulande« gehöre. Skeptisch betrachtet die PDS den Vorstoß der Grünen, eine kontrollierten Abgabe von Marihuana einzuführen. So bezeichnete die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Steffi Schulze (PDS) dem ND gegenüber den Vorstoß der Grünen zum Modellversuch als »problematisch«. Die erste Aufgabe des Landes sei die »Förderung der Prävention«, kritisierte sie. Vorrangig dafür sollten die finanziellen Mittel eingesetzt werden. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und PDS legt für die Regierungsparteien »eine moderne und wirksame Drogenpolitik« in der Hauptstadt fest. Dazu gehört auch die Prüfung, »inwieweit der Besitz einer für den Eigenverbrauch bestimmten geringen Menge« sowie »die Abgabe geringer Mengen weicher Drogen entkriminalisiert« werden können. Es sei zu erwarten, dass eine »breite Koalition« einer weitgehenden Freigabe von Cannabis zustimmen wird, meinte bereits im Vorfeld Roswitha Steinbrenner, Sprecherin der Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner (PDS). Nun seien die Parlamentarier gefragt, damit endlich eine bundeseinheitliche Regelung gefunden werden könne. [b]Eine endgültige Entscheidung über Freigabe und Modellversuch falle jedoch erst in etwa vier Wochen, erläuterte Elfi Jantzen, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion der Bündnisgrünen.[/b] Zunächst müssen die »rechtlichen und landesrechtlichen Möglichkeiten« einer kontrollierten Abgabe geprüft werden.[/quote] Quelle: [url]http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=47118&IDC=5[/url] |
| Asherah | [QUOTE][B]»mit zu den gefährlichsten Drogen hierzulande« gehöre[/B][/QUOTE] ??????????????????? In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Mir wird ganz schlecht, wenn ich dran denke dass diese seltsame Partei mit der nächsten Wahl wieder an die Macht kommt |
| Haevion | Konservative... Wie ich sie hasse. ;) Aber gut, das ist nicht Thema dieses Threads... |
| Feuerleger | Ich habe noch kein Argument gelesen, was mein Argument gegen die Legalisierung irgendwie entkräftig hätte. Zunächt einmal: Drogen sind schädlich. Auch Cannabis. Und der Versuch dieses wiederlegen zu wollen ist mehr als peinlich. Wenn ihr schon Drogen nehmt, steht doch wenigstens dazu und versucht nicht aus der Hintertür (die übrigens verschlossen ist;-)) aus der Sache wieder herauszukommen. So jetzt das Argument... Es findet doch in den Köpfen der Menschen eine Grenzverschiebung statt. Es ist schon schlimm genug das Alkohol solch einen Status genießt, warum wollt ihr Cannabis mit einer Legalisierung zu ebenso einem gesellschaftlichen Status verhelfen? Zu Cannabis gibt es, wie gesagt, Folgedrogen. Zur Zeit liegt die Grenze zur Illegalität und damit auch der Reiz diese Grenze zu durchbrechen bei Cannabis. Wieso wollt ihr Cannabis legalisieren und sie in Richtung der härteren Drogen wie Crack, LSD, Speed usw. verschieben? Der größte Teil der Kiffer entscheidet sich zum Glück gegen härtere Drogen. Aber jetzt kommt mir nicht mit irgendeinem mysteriösen Kifferkodex an. Diese Grenze besteht auch nur weil diese Personen in ihrer Erziehung und in ihrem Aufwachsen in diesem Staat gelernt haben, dass Cannabis bereits illegal ist. Das reicht an Nervenkitzel meist aus. Härtere Drogen sind bei ihnen verpöhnt, weil nach ihrer Empfinden dort die Illegalität auch für sie zu stark wird und das Junkietum einsetzt. Dem wäre aber nicht so, wäre Cannabis ganz legal. Was würde dann die Ausprobierdroge werden: Crack oder LSD? Und nochmal: Ich möchte das die Kids, wenn bei ihnen das Bedürfnis kommt mal im Drogenbereich Grenzen zu durchbrechen, diese Grenze zu Cannabis liegt. Oder: Rückt die durchschnittliche Gesellschaft durch die Legalisierung von Cannabis niemals näher an die härtere Drogen heran. Cannabis ist die Pufferzone zwischen dem Mainstream und den wirklich harten Drogen. Mit freundlichen Grüßen Eure Inquisition ;) |
| Tiberon | Was vorraussetzen würde, daß man nur kifft um ein Gesetz zu übertreten. Ich kenne keinen von dem man das sagen könnte. |
| Feuerleger | Nein, aber der Reiz des Verbotenen spielt beim ersten Ausprobieren eine große, wenn nicht gar die entscheidene Rolle. |
| Scheol | Cannabis eher THC ist und bleibt eine gesellschaftsfähige Droge DIE den gleichen Status wie Alkohol genießt, sogar schon höher steht. Nicht ihr, noch irgend so ein dabbisches Gesetz wird daran was ändern können. Entweder man schliießt die Augen und redet sich selbst ein das mit dem Verbot alles gut ist, oder man sieht ein dass das Verbot in allem versagt hat und das endlich eine Veränderung her muß. bb Scheol |
| Tiberon | [quote]Nein, aber der Reiz des Verbotenen spielt beim ersten Ausprobieren eine große, wenn nicht gar die entscheidene Rolle.[/quote]Streitbar aber wahrscheinlich. Dennoch irrelevant. Kids die ein Gesetz mißachten wollen, tun das auch schon, wenn sie Rauchen oder ein Bier trinken. Das Hasch als Pufferelement wirkt halte ich zudem für abenteuerliche Phantastereien. Wenn gesagt wird, Hanf sei schädlich, ist das kein Argument, welches unbedingt gegen eine Legalisierung spricht. Nikotin ist schädlich, Aklkohol ist schädlich, Schokoriegel, Chips, Stadtluft, McD, Cola ... alles schädlich. Doch bleibt es mir überlassen. Wieso nicht auch bei Hanf? Hier wurden doch nun mehr als genug Gründe angeführt, die für eine Legalisierung sprechen. Doch wen nun 100 Gründe nicht überzeugen, den, so fürchte ich, überzeugen 1000 auch nicht. |
| Feuerleger | Es gibt auch genug Gründe die gegen eine Legalisierung sprechen. Und das das Verbot nichts bewirke ist wohl pure Illusion, sonst könnte es euch doch total egal sein, dass Cannabis legalisiert wird. Ihr zeichnet ein Bild in der selbst die Eltern und die Großeltern rauchen und das ist schlichtweg irrational. ES GIBT GRENZEN UND DIESE SIND AUCH IN DEN KÖPFEN DER MENSCHEN VERANKERT. Auch wenn einige dieser Grenzen löchrig sind, kann man nicht gleich ihre Existenz und Wirkung leugnen. Ja es kiffen viele, den Studien nach ist es aber immer noch eine Minderheit, ratet mal warum? Ich glaube nicht das die Kids, welche eine Droge wie Cannabis ausprobieren, sich dessen Illegalität nicht bewusst sind. Sie sind sich ihrer gerade bewusst, dass macht den Reiz aus. Beim Alkohol ist diesen Bewusstsein schwächer, da sie von ihrer Umwelt eine ganz andere Reaktion bekommen. Es gehört zumindest zum Männlichkeitsritus, wenn nicht schon zum Erwachsenenritus, zu trinken (so Sch**** das auch ist). Meistens reagieren die Eltern hier nicht so harsch, wenn sie das Kind mit Alk antreffen oder genehmigen gar bei Feiern "das bisschen Sekt". Treffen sie das Kind aber mit einem Joint an, ist das etwas GANZ ANDERES. Allein schon der Joint an sich ist unter der mehrzahl der Erwachsenen mit sovielen Vorurteilen belastet, dass hier ein Verbot folgen wird. Die Erziehenden denken dann nähmlich sehr einfach und zwar Joint = Junkie. Ein bisschen Gaga das Ganze? Alkohol trinken und Cannabis verbieten? Ja richtig. Aber nur weil wir schon das Problem mit Alkohol haben, heißt das doch noch nicht, jetzt die Schotten ganz aufzureißen und auch noch Cannabis zu legalisieren. Das Argument ist hirnverbannt: " Hey, ich schädige mich doch schon, da kann ich ja auch gleich in die Vollen gehen...!" So wie ein Kranker, der um ne heftigere Krankheit bettelt. :q ;) |
| Tiberon | Was soll das rumreiten auf den Kindern? Die sind bei der Überlegung doch völlig nebensächlich, da es bei denen im Verantwortungsbereich der Eltern liegt. Auch bettelt hier niemand um eine todbringende Krankheit oder Sucht. Ich will nur nicht gleich (um mal etwas zu übertreiben) verhaftet werden, weil ich mal etwas Hanf rauche. Und daß das Bild von kiffenden Opas und Omas nicht irrational ist, hat LaChatte hier schon mit dem Beispiel des Knaster rauchenden Großvaters wiederlegt. Verantwortungsvollen Umgang lernt man nicht durch Verbote! |
| Feuerleger | Ich reite nicht auf Kindern rum, ich versuche nur mal verantwortungsbewußt zu denken. Ich spreche von Kids, damit meine ich Jugendliche. Und die sind eben gerade nicht nebensächlich. Wenn Cannabis legalisiert wird und dadurch eine leichter zu verlockende pubertierende Jugend zu dieser Droge kommt, was sind sie dann? Kolleteralschaden? Du kannst Eltern nicht für alles verantwortlich machen. Es hängt auch immer davon ab, welche Umwelteinflüsse es gibt und Cannabis würde bei einem Stellenwert von Alkohol die Jugendlichen auf jeden Fall erreichen. Es wäre doch Unverantwortlich diese Jugend in dem Maße mit noch einer Droge zu konfrontieren. Reicht eine nicht? Der Umgang mit Alk ist doch schon schwer genug. Und das Gleiche denke ich mit Hinblick auf Erwachse. Ich habe ja garnichts dagegen das du oder andere ihren Joint rauchen. Aber bitte weiter heimlich. |
| Allanon | An @Feuerteufel und @all die gegen eine Legalisierung sind: Mit der bisherigen Drogenpolitik, sprich Illegalisierung der Drogen, macht man genau das, was die Drogenmafia möchte/will. Für diese wäre es eine negative Nachricht, wenn man in Deutschland Drogen, egal welcher Art legalisieren würde. Die Illegalisierung regelt den Markt und den Preis. Glaubt ihr etwa, der "Fuffi" für 5-10gr. Dope ist der ursprüngliche Verkaufspreis, der ist um ein vielfaches niedriger beim "Hersteller". Nicht mit den üblichen Gütern zu vergleichen. Wir haben seit Jahrzehnten dieselbe Drogenpolitik und nichts in diesem Bezug hat sich zum positiven verändert. Immer noch die alten Zöpfe. Es wird Zeit neue Wege zu gehen. Nur dann findet man anhand der harten Realität heraus, ob das bisherige gut oder nicht so gut war. (vielleicht hält es sich auch die Waage). Ein Verbot wäre bei negativen Folgen immer wieder möglich, aber man hat dann wenigstens Erfahrungswerte und muß sich nicht immer in Ewigdiskussionen, die sich auch ständig wiederholen, zerfleischen und das Ergebnis ist null. Übrigens, was den erzieherischen Wert betrifft, möchte ich darauf hinweisen, daß der eigentliche Konsum straflos ist. Nur der Handel, der Erwerb und der Besitz sind strafbar. Meist ist der Konsum mindestens mit dem Besitz eng verbunden. In einer Runde von "Kiffern" jedoch, in denen einer von Ihnen das Dope erworben hat und es in seinem Besitz sieht, macht sich keiner der anderen strafbar. Und wird nicht oft in größerer Runde gekifft? Werden diese Leute dabei erwischt, ist die strafbare Handlung als sowieso gegen null. Meist haben diese Leute auf der verwaltungsrechtlichen Schiene, sprich Führerschein u.ä., mehr zu befürchten. => Screening läßt grüßen! |
| Scheol | @Allanon Das man neue Wege gehen muß habe ich eins bis zwei Seiten vorher schon gepredigt und du siehst das sogar dieses Argumen, was das beste von allen ist, nichts bringt. Es gibt immernoch eingefahrene, die einfach lieber alles so schlimm lassen wie es ist, anstatt auch nur einmal zu versuchen ob sich anders nicht etwas positiv entwickeln würde. Das Verbot ist und bleibt unnütz, hat nichts gebracht....und ja, es ist so, das Verbot ist schlichtweg lächerlich. @Feuerleger Woher weißt du das es die Minderheit ist die kifft? Kannst du mir eine glaubwürdige Statistik zeigen in der sich wirklich jeder Kiffer gemeldet hat? Meinst du das jeder Kiffer zugibt das er kifft? Das tun nur die wenigsten und deshalb auch der glaube an die Minderheit. Ich möchte heute auch nur mal 100 Leute in einer Schule sehen die es noch nicht probiert habe, Grundschüler ausgeschlossen. Ich glaube die findest du nicht, auch wenn du noch so sehr danach suchst. THC ist gesellschaftsfähig und genauso hoch im Kurs wie Alk, da kann mir einer erzählen was er will..... bb Scheol |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B@Feuerleger Woher weißt du das es die Minderheit ist die kifft? Kannst du mir eine glaubwürdige Statistik zeigen in der sich wirklich jeder Kiffer gemeldet hat? [/B][/QUOTE] Es wurde eine Schätzung von 7,5 Millionen öffentlich bekanntgegeben (vor ca. 3 Jahren). Wer diese Zahlen erhoben hat, weiß ich nicht mehr. Aber macht man auf Gymnasien diesbezüglich eine Umfrage, so wird die Zahl der Kiffer mindestens genauso viel sein, wenn sogar nicht noch mehr, wie an Realschulen oder Hauptschulen. Nach dem Motto, es lebe die bewußtseinserweiterte Droge. |
| Feuerleger | Mal ausprobieren? Ihr seid ja witzig. Glaubt ihr ihr könnt eine Droge mal so eben legalisieren und dann das ganze Ding wieder rückgängig machen, wenn es nicht klappt? Habt ihr Cannabis ersteinmal legalisiert, müsst ihr das auch durchziehen, egal wie schlecht die Konsequenzen sind. Ansonsten erzeugt ihr eine Gesellschaft die sich an die Droge gewöhnt hat und kriminalisiert sie dann wieder mit einen neuen Verbot über Nacht. Stellt euch mal vor Alkohol würde von heute auf morgen per Gesetz wieder verboten. Ganz Deutschland wäre kriminell. Und da wir nur diesen einen Schuss haben, sage ich: Nein. Die gesellschaftlichen Belastungen sind einfach zu groß. P.S.: Und zu erklären das Kiffer (bis jetzt) nicht in der Minderheit sind, ist ungefähr so sinnvoll wie zu erklären, dass Hasch nicht schädlich ist. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] [B]Mal ausprobieren? Ihr seid ja witzig. Glaubt ihr ihr könnt eine Droge mal so eben legalisieren und dann das ganze Ding wieder rückgängig machen, wenn es nicht klappt? [/B][/QUOTE] Die gesammelten Erfahrungen weltweit zeigen eben, dass es tatsächlich klappt... von daher wäre es sehr dumm, Cannabis (und alle andern Drogen) nicht zu legalisieren. |
| Feuerleger | Falsch: Es wäre dumm es zu legalisieren.:p ;) |
| LaChatte | Dummerweise gibts wirklich keine guten Gründe für ein Verbot - nun ja, wenn der Millionenverdienst der Mafia, Beschäftigung für die Polizei oder Beschäftigung für Gerichte zu "guten Gründen" zählen, dann schon... Für die Legalisierung gibts aber lauter gute Gründe...;) |
| Scheol | Ich glaube wenn einer von dem Verbot überzeugt ist geht es ihm garnicht mehr um eine Lösung sondern darum rechtzubehalten. Er will garnicht überzeugt werden, die Argumente pro legalisierung waren eindeutig genügend und gut.... ich geb's jetzt einfach auf.... |
| Feuerleger | Scheol: Man, man, man wie tiefgründig. ;) Aber das gleiche könnte ich von diesen fanatischen Legalisierern auch behaupten. Die eine Gesetzesänderung wollen, eine ganze junge Generation damit in die Hölle nehmen ;-), obwohl sie eigentlich ohne größere Probleme an den Stoff kommen. Diese Unter-der-Hand-Situation ist doch o.k.. Was wollt ihr denn? Und erzählt mir jetzt nicht, dass euch der Staat so am Herzen liegt, dass ihr ihn vor weiteren Kosten schützen wollt: Ver******* kann ich mich selber. :q :D |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] [B] Und erzählt mir jetzt nicht, dass euch der Staat so am Herzen liegt, dass ihr ihn vor weiteren Kosten schützen wollt: [/B][/QUOTE] Doch, genau das - ich sehe meine Steuergelder lieber gut angelegt, als für solchen unsinnigen Mist ausgegeben. Wenn das in der Cannabis-Tüten-Raucher-Verfolgung ausgegeben Geld in Schule und Bildung investiert würde, wär das viel sinnvoller - und eben - ich rede auch von MEINEM Geld. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] [B]Scheol: Man, man, man wie tiefgründig. ;) Aber das gleiche könnte ich von diesen fanatischen Legalisierern auch behaupten. Die eine Gesetzesänderung wollen, eine ganze junge Generation damit in die Hölle nehmen ;-), obwohl sie eigentlich ohne größere Probleme an den Stoff kommen. Diese Unter-der-Hand-Situation ist doch o.k.. Was wollt ihr denn? Und erzählt mir jetzt nicht, dass euch der Staat so am Herzen liegt, dass ihr ihn vor weiteren Kosten schützen wollt: Ver******* kann ich mich selber. :q :D [/B][/QUOTE] 1) Solltest du dir Gedanken über die Art und Weise deiner Äußerungen machen 2) Konntest du bisher keines der dargelegten Argumente pro-legalisierung widerlegen 3) Kamen von dir bisher noch keine konstruktiven Vorschläge, wie man die bestehende Drogenproblematik sonst bewältigen könnte. Hattest du überhaupt bisher Kontakt zur Drogenszene, bzw. auf was basieren deine Aussagen, es hört sich zumindest nicht nach kriminalistische Erfahrungswerte an. 4) In den USA konnte man die Prohibiton einführen und wieder aufheben, ohne das ein Chaos verursacht wurde. Aber es hat sich gezeigt, wie schnell solch ein Verbot weitere und schwerwiegendere Probleme (Mafia u.ä.) mit sich bringen. |
| Apex | Also was die Kinder angeht Feuer...mal aufm Schulhof gewesen? Jugendliche kommen teilweise leichter an Gras als Erwachsene denn es gibt ja den Schulhof Dealer Lieferservice...war bei uns auch früher so und diejenigen die das Zeuch verkauft haben waren so zwischen 13 und 16 Jahren alt. Der Dealer fragt halt net nach dem Ausweis, wäre es legalisiert wäre die Sache schon wieder anders da ich mal schätze das es dann eine ähnliche Regelung gibt wie beim Alkohol...und ganz ehrlich unsere schule war schon teilweise fies aber Alk ging nur selten aufm Schulhof rum. Und was die Unter-der-Hand Situation angeht...mich störts einfach kriminalisiert zu werden... |
| Feuerleger | Oh, ich sollte auf meine Ausdrucksweise achten... Ich habe hier schon eine ganze Menge gute Argumente gegen die Legalisierung gebracht, doch ich werd langsam müde sie immer wieder zu wiederhohlen. Also nochmal in Blindenschrift: Fällt das hier überhaupt jemanden auf, dass ich den gesellschatlichen Wandel, der damit einhergeht, anprangere?! Ihr könnt doch nicht im Ernst glauben, dass wenn ihr Cannabis einen solchen Status wie Alkohol verleiht, dies die Drogenproblematik lösen wird. Alles was dadurch erreicht wird ist eine Verbreitung der Droge auf die Masse und das verschieben der Grenzen zu härteren Drogen hin. Das Problem was wir mit Alkohol haben ist doch schon groß genug, warum sollten wir ein ebenso großes mit der Legalisierung von Cannabis schaffen? Ihr habt keine Vorstellung von der Verbreitung der Droge wie sie mit einer Legalisierung einhergeht. Jetzt sind es Millionen die Hasch rauchen - ihr fordert Milliarden. So wie bei der Volksdroge Alkohol. Kurzum: Hypocrisy. Ich habe keine pro - Argumennte wiederlegt? Also zumindest versucht mir schon mal keiner mehr so ein Nonsense zu erklären, wie dass Drogen nicht schädelich oder die Kiffer ja eh in der Mehrheit seien und dadurch sich ja jede Grenze erübrige. Noch eins? Ich halte dieses Steuerargument für ein Scheinargument. Es ist ein vorgeschobener Grund. Anstatt zu sagen: "Ich will Drogen nehmen, weil ich Drogen nehmen will..." wird ein Grund herangezogen, der das ganz plausibler klingen lässt, wie eben der Kostenaufwand. Irgendwo habe ich schon einmal Ehrlichkeit gefordert. Wisst ihr was die Behandlung von Suchtkranken bei einer Legalisierung kosten würde? Was sollen wir tun? Gute Drogenarbeit fände ich schonmal klasse. Also mehr Geld in die Systeme die über Drogen aufklären und sich damit auseinandersetzten. Kurzum: Verhindern das die Menschen Drogen nehmen, anstatt sie ihnen vor die Füße zu schmeißen. |
| LaChatte | [QUOTE]Ihr könnt doch nicht im Ernst glauben, dass wenn ihr Cannabis einen solchen Status wie Alkohol verleiht, dies die Drogenproblematik lösen wird. Alles was dadurch erreicht wird ist eine Verbreitung der Droge auf die Masse und das verschieben der Grenzen zu härteren Drogen hin.[/QUOTE] Falsch! Diese Behauptung ist eindeutig widerlegt. [QUOTE]Ihr habt keine Vorstellung von der Verbreitung der Droge wie sie mit einer Legalisierung einhergeht. Jetzt sind es Millionen die Hasch rauchen - ihr fordert Milliarden. So wie bei der Volksdroge Alkohol. Kurzum: Hypocrisy.[/QUOTE] Doch, durchaus - und eindeutig eine bessere als du, wie mir scheint... der Konsum wird höchstens unbedeutend zunehmen. [QUOTE]Wisst ihr was die Behandlung von Suchtkranken bei einer Legalisierung kosten würde?[/QUOTE] Genauso viel, wie die Behandlung von "illegal Kranken"... vermutlich sogar weniger: "legal Kranke" getrauen sich eher, über ihre Substanz zu sprechen, also kann man gezieltere Massnahmen ergreifen... [QUOTE]Ich halte dieses Steuerargument für ein Scheinargument. [/QUOTE] Ist es nicht. Egal, ob ich kiffe, kokse, spritze oder nicht, wünsche ich mir trotzdem, dass meine Steuergelder einigermassen intelligent investiert werden. Und mit einem Verbot ist das eindeutig nicht der Fall... Am Portemonnaie tuts eben immer noch am meisten weh.. [QUOTE]Ich habe keine pro - Argumennte wiederlegt? [/QUOTE] Nein, wirklich nicht. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] [B]Oh, ich sollte auf meine Ausdrucksweise achten... Ich habe hier schon eine ganze Menge gute Argumente gegen die Legalisierung gebracht, doch ich werd langsam müde sie immer wieder zu wiederhohlen. Also nochmal in Blindenschrift: Fällt das hier überhaupt jemanden auf, dass ich den gesellschatlichen Wandel, der damit einhergeht, anprangere?! Ihr könnt doch nicht im Ernst glauben, dass wenn ihr Cannabis einen solchen Status wie Alkohol verleiht, dies die Drogenproblematik lösen wird. Alles was dadurch erreicht wird ist eine Verbreitung der Droge auf die Masse und das verschieben der Grenzen zu härteren Drogen hin. Das Problem was wir mit Alkohol haben ist doch schon groß genug, warum sollten wir ein ebenso großes mit der Legalisierung von Cannabis schaffen? Ihr habt keine Vorstellung von der Verbreitung der Droge wie sie mit einer Legalisierung einhergeht. Jetzt sind es Millionen die Hasch rauchen - ihr fordert Milliarden. So wie bei der Volksdroge Alkohol. Kurzum: Hypocrisy. Ich habe keine pro - Argumennte wiederlegt? Also zumindest versucht mir schon mal keiner mehr so ein Nonsense zu erklären, wie dass Drogen nicht schädelich oder die Kiffer ja eh in der Mehrheit seien und dadurch sich ja jede Grenze erübrige. Noch eins? Ich halte dieses Steuerargument für ein Scheinargument. Es ist ein vorgeschobener Grund. Anstatt zu sagen: "Ich will Drogen nehmen, weil ich Drogen nehmen will..." wird ein Grund herangezogen, der das ganz plausibler klingen lässt, wie eben der Kostenaufwand. Irgendwo habe ich schon einmal Ehrlichkeit gefordert. Wisst ihr was die Behandlung von Suchtkranken bei einer Legalisierung kosten würde? Was sollen wir tun? Gut Drogenarbeit fände ich schonmal klasse. Also mehr Geld in die Systeme die über Drogen aufklären und sich damit auseinandersetzten. Kurzum: Verhindern das die Menschen Drogen nehmen, anstatt sie ihnen vor die Füße zu schmeißen. [/B][/QUOTE] Wenn du dir meine Beiträge durchgelesen hast, wirst du feststellen, daß ich für die Legalisierung aller Drogen bin. Erstaunt? Leider spricht es für Ignoranz nicht zu erkennen, daß sich diejenigen über die Illegalisierung freuen, welche die Drogen verkaufen. Willst du das nicht verstehen? Und niemand schmeißt hier irgendwem die Drogen vor die Füße, hat niemand gesagt, daß diese dann wie Zigaretten frei am Automaten erhältlich wären. Nur durch Ärzte oder Apotheken dürften solche Güter erhältlich sein. Mit dem Satz, ihr dürft nun alles nehmen ists da natürlich auch nicht getan. Und die Annahme, daß nun Milliarden kiffen werden, ist wohl eher unrealistisch. Und wie du selbst sagst, ist Alkohol ein Problem für viele Menschen, glaubst du etwa, durch die Freigabe von Cannabis gebe es dann mehr Drogenproblemfälle? Dsa glaub ich nicht, denn wer ein Drogenproblem hat, bzw. sich in Drogen stürtzt, der hat es bereits getan und wird nicht erst bei der Freigabe von Cannabis ein solches bekommen. Und auch nicht durch die anderen Drogen. Versuch mal hinter den Vorhang zu sehen und sei bitte nicht so eingefahren. Ich zum Beispiel, konsumiere schon berufsbedingt keine solche Art von Drogen, sehe das Leid von Drogenabhängigen täglich während meiner Berufsausübung. Trotzdem bin ich für die Freigabe, weil mich die letzten zwölf Jahre, in denen ich diesen Beruf ausübe, gelehrt haben, daß das Verbot nichts bewirkt. Im Gegenteil, Konsumenten sind Straftäter aufgrund ihres Drogenerwerbs und Straftäter durch die Beschaffungskriminalität(gilt natürlich nicht unbedingt für Cannabis-Konsumenten). Und einem Drogenabhängigen ist es ziemlich wurscht, ob es verboten ist oder nicht. |
| Rücksitzpunk | [quote][i]Original geschrieben von Scheol[/i] [b]Ich glaube wenn einer von dem Verbot überzeugt ist geht es ihm garnicht mehr um eine Lösung sondern darum rechtzubehalten. Er will garnicht überzeugt werden, die Argumente pro legalisierung waren eindeutig genügend und gut.... ich geb's jetzt einfach auf....[/b][/quote] oh wir sind in der du-WILLST-ja-gar-nicht-verstehen-phase. so weit ists also schon mit dem thread gekommen. die diskussion dreht sich im kreis. alle argumente pro und contra sind ausgetauscht worden, ein konsens ist nicht zu erkennen, auch eine annäherung nicht. thread und umfrage geschlossen. |