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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Virgo Intacta oder Sex vor der Ehe?
Demon17Es wird angeblich wieder modern als Jungfrau (Virgo Intacta) in die Ehe zu gehen. Ist das nun verklemmt oder zeugt das von Verantwortungsbewußtsein? Benutzen wir einander gedankenlos seit der Teenagerzeit oder ist es sinnvoll vor der Ehe Erfahrungen zu sammeln? Man stelle sich vor sie hält ein Leben lang...

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]


demon17
AllanonBezieht sich dieses "angeblich" auf Frauen, die sich wieder zunähen lassen oder auf die einzig wahre Jungfrau, dann bezweifle ich, dass es sich als Trend überhaupt dazu entwickelt.
charunaWie kommst du darauf, dass diese Tendenz der Jungfrau in die Ehe sich einstellt?! Ich denke je länger je mehr ist genau das Gegenteil der Fall, die Kinder mit sexueller Erfahrungen werden immer jünger!
Das Problem ist oft, dass man in seiner Teenagerzeit leicht beeinflussbar ist und deswegen leichter zu Sex "verführt wird, man ist halt neugierig und wiil es auch ausprobieren...
Ich denke diese Einstellung als Jungfrau in die Ehe wird meistens vom religiösen Standpunkt her begründet. Die meisten Personen, welche von sich her ohne äussere Einflüsse nach diesem Ziel streben, hatten meist vorher keine Möglichkeit, oder keine Lust, ich meine damit nicht frigide, sondern einfach psychisch nicht wollten. Diese sind meiner Meinung nach die einzigen, welche sich aus freiem Willen dazu entschieden haben und ich denke, dass diese Personen sehr selten sind.
Wenn ich damit falsch liege, lasse ich mich gerne belehren. ;)
Demon17@Charuna,

es gibt sicher gegenläufige Tendenzen. Einerseits werden Kinder immer früher geschlechtsreif, das hängt rein biologisch mit der Ernährung zusammen. Im letzten Jahrhundert bekamen viele junge Frauen oder mädchen ihren ersten Eisprung erst mit 16, heute viele schon mit 10 oder 11. Ausserdem wird Sex in vielen Elternhäusern heute viel liberaler gehandhabt als früher. Andererseits gibt es auch einen neokonservativen, christlich fundamentalen Trend. Britney Spears (Baptistin) behauptet z.B. heute noch Jungfrau zu sein. Vielleicht ist das ganze ja eine Reaktion auf einen geistlosen Sexismus, der sich teilweise breitgemacht hat oder etwas ähnliches, obwohl da ja auch die Spears ihren Beitrag zu leistet.

@Odessa,

also bei 26 Jährigen die noch nie gepoppt haben würde ich misstrauisch werden. Ich mein es ist ja OK wenn eine Seite mehr Erfahrung hat als die andere, aber ich glaube nicht dass ein junger Mensch sooooooooooo tiefsinnig und ernsthaft ist, das ist wohl eher der Mangel an Gelegenheit oder einfach normative Hemmungen nehm ich mal an. (Du siehst ich spiel jetzt mal den Advocatus Diaboli*g*) weil soo tolerant und ausgewogen find ich sollte dieses Thema nicht diskutiert werden. (schön von Dir zu hören:) , war 14 tage offline).


never surrender


demon17
Alterkelteverklemmt ist alles, was man als irgendwie zwanghaft betrachten
kann

Freiwillige Entscheidungen muss man nicht kommentieren...
Fuck up Evil[img]http://www.humorousclocks.com/clockimages/nosextill9-9.jpg[/img]
Demon17@Odessa
Das will ich ja gar nicht bestreiten, das es solche Leute gibt. Aber wer den Triebkräften so lange nicht nachgibt hat meist andere Gründe als das Grübeln über das Leben oder Gott und die Welt. Ausserdem glaube ich nicht, dass Sex der Nachdenklichkeit schadet oder umgekehrt Enthaltsamkeit diese fördert.

@Fuck up Evil

[SIZE=3]geil[/SIZE]

@alter Kelte,

sehr weise aber das führt nicht zum Streitgespräch...

never surrender


demon17
charuna[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Andererseits gibt es auch einen neokonservativen, christlich fundamentalen Trend. Britney Spears (Baptistin) behauptet z.B. heute noch Jungfrau zu sein. Vielleicht ist das ganze ja eine Reaktion auf einen geistlosen Sexismus, der sich teilweise breitgemacht hat oder etwas ähnliches, obwohl da ja auch die Spears ihren Beitrag zu leistet. [/B][/QUOTE]

Wobei dieser neokonservative Trend wie du ihn nennst schon länger gibt, aus religiösen Gründen. Auch ich musste dagegen ankämpfen und wurde nachdem auch Pfarrergespräche nichts mehr geholfen haben, mehr oder weniger aus der Gemeinde ausgegrenzt. Heute bin ich froh darüber, dass ich meinem eigenen Willen folgen kann, aber diese Art von Zwabg der Kirche finde ich überhaupt nicht schön und bewirkt oft dass einfach ausgewichen wird, auf Detail will ich hier nicht eingehen! :p

In den USA ist es momentan ein sehr deutlicher Trend hin zur Jungfräulichkeit, alles andere jedoch ist erlaubt! :eek:
Dieser Trend wird hauptsächlich durch den Glauben und der aktuellen Kampagnen des Präsidenten in Schulen gefördert.

Dies kann dazu führen, dass die Männer und Frauen nach langen Ehejahren plötzlich finden sie haben ihre Jugend nicht ausgelebt und es kommt zur Scheidung. Geschieht diese Entscheidung jedoch aus freiem Wille, wird man diese nie bereuen!

Deshalb find ich jede Entscheidung gut, solange sie nicht erzwungen oder beeinflusst wurde, sondern aus freiem Wille war.
Patchouliaund wann meint ihr soll man das erste mal haben? vor der ehe, nach der ehe, in der ehe, mit anderen wärend der ehe, mit allem und jedem, vor gott, vor teufel und beeinflusst von freunden und religion?
Demon17@charuna und Patchoulia,

ich denke jeder Zwang oder normative Druck für oder gegen Sex ist falsch. Eigentlich sollte jeder der Sex haben kann und will dies ausschließlich mit sich selbst ausmachen. Insofern gibt es kein Patentrezept. Ich hatte Phasen mit intensiver Sexualität und ohne und kann eigentlich keinen großen Unterschied feststellen. Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass hier auch jemand ist, der sich für Sex nach der Ehe ausspricht.Persönlich ist es dafür zu spät bei mir. Vielleicht könnte es man so begründen, wenn man Barrieren aufbaut, die nur schwer zu überwinden sind um Sex zu haben, führt es dazu, dass die Menschen gezwungen sind sich intensiv miteinander zu beschäftigen, sich besser kennen zu lernen, jede Menge gegenseitiger Verpflichtungen einzugehen und ernsthaft darüber nachzudenken ob man es wirklich ein Leben lang miteinander aushält. Aber ich mag solche Zwänge nicht ebenso wenig wie den Zwang zum Sex. Weil man kann sich schließlich auch ernsthaft miteinander beschäftigen obwohl man bereits miteinander oder mit anderen geschlafen hat. Meines erachtens sind viele dieser negativen Aspekte der sexuellen Befreiung in den 70ern auf die Kommerzialisierung von Sexualität und dummen Gruppenzwang in Richtung Sex zurückzuführen "Was Du hast noch nicht?" Dies wird jetzt von vielen Neokonservativen wieder dazu benutzt alte Werte wieder zur Geltung zu bringen. (Ich glaube wir sind alle viel zu liberal um uns ernsthaft darüber zu streiten. Ich wär echt froh wenn jetzt mal jemand aus überzeugung den vorehelichen Geschlechtsverkehr ablehnen würde.)


never surrender


demon17
SenecaFür 100 % meines weiblichen Bekanntenkreises kommt diese "Trend" wohl zu spät...
Was aber auch nicht schlimm ist, damit erledigt sich nämlich die Diskussion um diese Thema...
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B][img]http://www.humorousclocks.com/clockimages/nosextill9-9.jpg[/img] [/B][/QUOTE]

sehr komisch. wenn der thread irgendwann geschlossen wird, dann wegen sowas.

grüsse, rücksitzpunk, [b][i]moderator[/i][/b]
Hastur[ot]
hm, schon schlimmeres gesehen ...
[/ot]

mal an den ersteller.. meinst du das jetzt geschlechterspezifisch? ich bin der meinung wenn dann gleiches recht für alle ... mal im ernst, erwartet jemand, dass ein kerl als jungfrau(mann) in die ehe kommt ... WILL das jemand.

es sollte vieleicht nicht überhand nehmen, aber ich denke erfahrungen sammeln bevor man sich fest bindet ist ok ... und das gilt für beide seiten :-)
Wardog20kIch finde sex vor der ehe prinzipiell sehr gut obwhohl ich mich wohl aus persönlichen gründen wohl eher entgegengesetzt meiner meinung verhalte (also momontan aktuell und früher und überhaupt ist die die ehe eh doof)

ps.: dieses postigist total antiduskutativ

pss: ich bin eh scheisse und völlig voll vondaher darf der werte herr rücksitzpunk nahceiner verlaufzeit von mindestends 24 h stunden dieses löschen

posschrischumm: bitte last mich doch in ruhe
LaChatte[QUOTE]Es wird angeblich wieder modern als Jungfrau (Virgo Intacta) in die Ehe zu gehen. Ist das nun verklemmt oder zeugt das von Verantwortungsbewußtsein? Benutzen wir einander gedankenlos seit der Teenagerzeit oder ist es sinnvoll vor der Ehe Erfahrungen zu sammeln? Man stelle sich vor sie hält ein Leben lang...[/QUOTE]

Ich hab immer das Gefühl, das sind Leute, die träumen sich eine gute alte Zeit zurück, die es gar nie gegeben hat... Kein Sex vor der Ehe finde ich verantwortungslos und eines der besten Mittel, zehn Jahre später grosse grosse Probleme in der Beziehung zu haben.
Demon17@Hastur,

diese "Anforderung" wird traditionell ja nur an Frauen gestellt und lässt sich aus biologischen Gründen auch nur bei ihnen feststellen. Mir persönlich ist das egal, für mich selbst hatte ich diesen Anspruch nie. Es bestand doch eher ein gewisser Gruppendruck in Richtung sexuelle Erfahrungen zu sammeln, obwohl sich die "Kumpels" in der ersten Zeit dann über dauerhafte Beziehungen lustig machten. Idiotische Logik ich weiß.
Mir geht es eher um den Efekt, dass man mehr Aufwand betreibt um Frau zu "erobern" und sich die beiden insofern vorher besser kennen lernen. Ich mein die Erfahrung, dass man mit Frauen schläft, die man nur vom Vornamen kennt, den man meißt auch schnell vergisst bleibt einem so erspart. Hast Du eine Susanne schon mal mit Sabine angesprochen? Ich meine häufig erlischt das Interesse an einer Frau auch wenn man mit ihr geschlafen hat und man geht auseinander ohne sich wirklich kennen gelernt zu haben. An Beziehungen, die nur auf sex basieren habe ich jedenfalls das Interesse verloren. Andererseits ist er ein wichtiger Bestandteil und wesentliche Triebfeder für mich Frauen kennen zu lernen. Ich mache mir da keine Illusionen.

@LaChatte,

also verantwortungslos finde ich es nicht, wenn man/frau vor der Ehe keine sexuellen Erfahrungen sammelt. Ich sehe lediglich das Risiko ein Leben lang sexuell unbefriedigt durchs Leben zu gehen. Oder Sex aus Mangel an Erfahrung zu hoch bewerten.


never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]Ich meine häufig erlischt das Interesse an einer Frau auch wenn man mit ihr geschlafen hat und man geht auseinander ohne sich wirklich kennen gelernt zu haben.[/QUOTE]

Das ist ein mir so unverständliches Männerphänomen... Ich verliebe mich immer nach gutem Sex, und sei es nur eine Nacht - aber nein, Monsieur flüchtet... obwohl, ich habe keine Warzen auf der Nase, ehrlich!

[QUOTE]Ich sehe lediglich das Risiko ein Leben lang sexuell unbefriedigt durchs Leben zu gehen. Oder Sex aus Mangel an Erfahrung zu hoch bewerten.[/QUOTE]

Dieses Risiko möchte ich nie nie nie eingehen... Sex ist zu wichtig dafür, um mit einem Menschen zusammen zu sein, dessen Körper ich nicht mag... da wäre ich total unglücklich.
Demon17Wenn er nach einer Nacht geht, dann hat er nur aus Lust am Sex mit Dir geschlafen. Irgendwas hat ihn an Dir gestört, aber die Lust war größer, nachdem diese dann befriedigt ist kommt das was ihn an Dir gestört hat wieder zum tragen. Irgendwie ein weiteres Argument sich erst einmal besser kennen zu lernen bevor man miteinander schläft. Andererseits kann auch ein one night stand sehr schön sein. Die wenigsten sind ganz ehrlich wenn es um Sex oder kein Sex geht glaube ich.

Beim zweiten Punkt hast Du völlig recht. Sex will gelernt sein. Am Anfang stümpert man doch viel rum.

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Wenn er nach einer Nacht geht, dann hat er nur aus Lust am Sex mit Dir geschlafen. [/B][/QUOTE]

Als Frau geht es mir so, dass ich auch nur aus Lust am Sex mit einem schlafe, und durchaus auch seine Fehler (wer hat denn keine Fehler?) wahrnehme - und trotzdem: guter Sex macht verliebt.

Da ist wohl ein Punkt, wo Frauen und Männer tatsächlich anders ticken.
Demon17Vielleicht haben Männer einen stärkeren Hang zur Freiheit oder zum ungebunden sein. Deshalb war die Institution der Ehe mit ihrer lebenslangen Bindung wohl wichtiger als für Männer. Zumal sie als Mütter und früher auch wegen des Mangels an bezahlten Berufsrollen für Frauen ein ökonomischer Aspekt hinzukam, der heute nicht mehr ganz so stark zum Tragen kommt. Insofern glaube ich, das auch die ökonomische Abhängigkeit der Frau vom Mann zum neokonservativen Weltbild gehört, das den Sex vor der Ehe diskriminiert.

never surrender


demon17
Demon17Natürlich sollte ein gewisses Interesse über die Physis hinaus an einer Person bestehen. Ich kann mir einen one night stand auch erst nach mehrstündigen interessanten Gesprächen vorstellen. Aber es muss kein Liebe sein. Kalt find ich es ganz und gar nicht es muss sich auch nicht auf das abspulen eines Programmes beschränken, im Gegenteil, das Programm stellt sich doch erst durch die Routine einer längeren Beziehung ein. Insofern finde ich können one night stands auch sehr viel aufregender sein und die Sexualität beleben, auch während der Ehe. Liebe? Das hat auch was mit Sex zu tun. Wenn sie/er gut war im Bett, so ist das sicher ein Grund sich intensiver mit ihr/ihm auseinanderzusetzen. Liebe kann sich dann mit höherer Wahrscheinlichkeit einstellen. Insofern ist voreheliche sexuelle Erfahrung nicht unbedingt schädlich für eine Ehe, eher im Gegenteil.
[QUOTE]Mann = Jäger. [/QUOTE] Also nach dieser Definition bin ich schon lange kein Mann mehr, ich lasse mich da eher treiben...


never surrender


demon17
absolut_death[QUOTE]Vielleicht haben Männer einen stärkeren Hang zur Freiheit oder zum ungebunden sein.[/QUOTE] Wie jetzt, kommt jetzt wieder die Gen-Theorie?

Egal, zum Thema:
Von einem Trend würde ich weniger sprechen, dann müsste man über zwei Trends reden (einmal der zu Sex und der zu keinem Sex).
Ansonsten würde ich sagen es macht eigentlich garnichts aus ob noch Jungfrau oder nicht. Ich kenne Frauen die froh wären noch Jungfrau zu sein, da sie einfach ne ganze Menge schlechte Erfahrungen machen mussten. Und um gut im Bett zu sein braucht man nicht unbedingt viele Erfahrungen... Wenn man sich fallen lassen und genießen kann. Da braucht man nicht erst mit 15 Männern/Frauen schlafen um alle technischen Gegebenheiten mal zu üben. :rolleyes:

Warum nicht als Jungfrau in eine Ehe gehen? Sex wird eh zu sehr überbewertet. Beziehungen funktionieren nicht nur über den Sex, wenn sie ohne nicht auskommen dann sind sie sinnlos.

absolut_death
gekitsualso ich stimme odessa in den weitesten teilen zu.

ob mit, ohne, vor, nach, waehrend oder sonstwie verbunden mit der ehe halt ich fuer relativ unwichtig... ich mein, wayne son papier wo draufsteht, dass man offiziell n paar is?
eine gute partnerschaft entsteht und vergeht (leider), auch ohne trauschein. die frage mit sex davor, danach oder sonstwie seh ich eher in zusammenhang mit einer guten partnerschaft.

die letzte partnerschaft (im uebrigen die erste, obacht, spaetzuender) hatte ich mit 16, 17 jahren. war eine sehr kurze, aber tiefgehende erfahrung, die zwar in einem jahr depressionen und einem arm voller narben geendet hat, an der ich aber nach wie vor nichts bereue.

seitdem hat sich einfach keine situation mehr ergeben, in der ich mich so zu einem menschen hingezogen gefuehlt habe. soll ich deswegen aus gaudi mit irgendnem maedchen ins bett huepfen, nur um irgendein klischee zu erfuellen? das is mir ehrlich gesagt zu bloed.
es gucken zwar vieleleute dumm, wenn sie erfahren, dass ich mit 21 solo bin und die letzte beziehung vor 4 jahren war, aber was solls... wer ne beziehung nur als son statussymbol hat, jo mei... ich seh halt mehr darin.
edit: ich versteh nicht, was enthaltsamkeit mit "verweigerung von trieben" zu tun haben soll. bestimmtes alter = rammeln wollen? ne... wo nicht DIE frau, da auch kein verlangen nach sex mit derjenigen. zumindest bei mir :)
Demon17Endlich mal ein paar Beiträge, die zu einem vorsichtigen Umgang mit der Sexualität aufrufen. Auch wenn ich nicht ganz so vorsichtig bin, so muss man hier doch differenzieren.

@Odessa,

Also "Leistung" ist etwas anderes. Vielleich hätte ich es anders ausdrücken sollen, etwa so: Wenn die Erfahrung sehr schön war, stellt sich das Bedürfnis ein diese zu wiederholen. Das hat viel mehr mit zusammenpassen zu tun und weniger mit Potenz. Allerdings gibt es leidenschaftliche Menschen und weniger leidenschaftliche... Ich steh da mehr auf die Leidenschaft. Also Sex mit Zähneputzen zu vergleichen halte ich für geschmacklos. Meines Erachtens wird Sex gerade deshalb von vielen Leuten überbewertet, eben weil sie keinen haben. Das kann zu sehr komplexen psychischen Problemen führen. Ich erinnere mich noch an zahlreiche "schmutzige" Witze. Die sicher noch eine harmlose Folge davon sind. Auch glaube ich nicht, dass man durch Sex vor der Ehe derrmaßen verroht, das man dadurch unsensibel wird. Das ist für mich ein Vorurteil und weiter nichts. Im Gegenteil, erst durch den liebevollen Umgang mit dem anderen Geschlecht, lernt man worauf man achten muss. Ich habe ja schon ausgeführt, dass ich Erfahrung eher für vorteilhaft halte. Ausserdem kann ein bischen Entschlossenheit auch sehr erotisch sein. Ich finde es sehr schön wenn beide wissen was sie wollen.
Die Langeweile stellt sich doch eher bei lang verheirateten Ehepaaren ein, denen mangels Erfahrung nichts neues mehr einfällt.

@absolute_death

[QUOTE]Ich kenne Frauen die froh wären noch Jungfrau zu sein, da sie einfach ne ganze Menge schlechte Erfahrungen machen mussten. [/QUOTE] Nun stell Dir mal vor, sie hätten keine Vergleichsmöglichkeiten und wären lebenslang an so einen Mann gebunden. Das spricht doch eher für Sex vor der Ehe, da läßt sich die Entscheidung doch viel besser korrigieren und man lernt sich erst einmal richtig kennen.

Beziehungen funktionieren nicht nur über den Sex, wenn sie ohne nicht auskommen dann sind sie sinnlos.

Im ersten Teil gebe ich dir recht, im zweiten Teil muss ich Dir widersprechen. Ich fände es extrem frustrierend mit einer Frau ohne Sex zusammen zu leben. Ständig erregt zu werden ohne Befriedigung, nee dann lieber ohne Beziehung.

@gekitsu

[QUOTE]eine gute partnerschaft entsteht und vergeht (leider), auch ohne trauschein. die frage mit sex davor, danach oder sonstwie seh ich eher in zusammenhang mit einer guten partnerschaft.[/QUOTE]

Ich finde eine Ehe ist mehr als eine gute partnerschaft. Meine längste Beziehung dauerte 7 Jahre aber ich hätte die Frau einfach aus rationalen Erwägungen nie geheiratet. Dazu gehören auch gemeinsame Ziele. Insbesondere das Ziel ein Leben lang zusammen zu bleiben. Eine Familie aufzubauen und über die Liebe hinaus Verantwortung für einander zu übernehmen. Es ist nicht nur der Trauschein...


never surrender


demon17
Demon17Na dann sind wir uns ja einig, sorry für das Zähneputzen, das war wohl jemand anders. Aber vielen Dank für dein flammendes Playdoyer für die Jungmannschaft. So etwas kann sehr schön sein, aber mal ehrlich, hältst Du das für echte Partnerschaft aufgrund Deiner Erfahrung am längeren Hebel zu sitzen?;)

never surrender

demon17
BleedingHeartGab es nicht mal so einen Spruch:
"Warum die Kuh kaufen, wenn man die Milch so haben kann."

Zeugt es nicht eher von einem Mangel an Vertrauen von Seiten der Frau, wenn sie annimmt, dass ihr Mann sie verlässt, wenn er sexuell genug von ihr hat?
Andererseits ist es natürlich ein großer Liebesbeweis des Mannes, wenn er auf den Sex nicht das Hauptaugenmerk setzt.

Soll jeder so verfahren, wie es ihn/sie am glücklichsten macht.
LaChatte[QUOTE]Also das versteh ich ned ganz: man verliebt sich DANACH erst? Und was ist es vorher? Heisst das in der Folge dass man eigentlich mit jedem ins Bett gehen kann, um "rein technisch" seinen Spass zu haben, und dann stellt man fest ob der Mensch überhaupt SEELISCH was drauf hat, und geistig?[/QUOTE]

Man kann ohne weiteres mit einem Menschen ganz freundschaftlich Sex haben. Und klar, ein Minimum an Sympathie gehört dazu... sonst gehts nicht. Herz, Bauch und Kopf müssen bei der Sache sein.

Dieses Phänomen von "ich-denk-nur-an-dich-Schmetterlinge-flattern", das kommt dann häufig tatsächlich danach - weil Sex eben etwas sehr intimes ist.

[QUOTE]Zeugt es nicht eher von einem Mangel an Vertrauen von Seiten der Frau, wenn sie annimmt, dass ihr Mann sie verlässt, wenn er sexuell genug von ihr hat?
Andererseits ist es natürlich ein großer Liebesbeweis des Mannes, wenn er auf den Sex nicht das Hauptaugenmerk setzt.
[/QUOTE]

Umgekehrt kommts ja durchaus auch vor - wer will hier behaupten, Frauen hätten eine schwächere Libido als Männer? Und warum sollte es ein Liebesbeweis sein, wenn einer seine Sexualität unterdrückt? Sexuell ungleiche Paare haben ein grosses Handicap, da sich der eine oder andere notwendigerweise verbiegen muss - und eine Lösung mit Sex ausserhalb der Ehe wird wohl zwar oft praktiziert, aber ist nirgends anerkannt. Soziale Treue und sexuelle Treue müsste man mal auseinanderhalten.

[QUOTE]Meines Erachtens wird Sex gerade deshalb von vielen Leuten überbewertet, eben weil sie keinen haben. [/QUOTE]

Kann man Sex überbewerten? Was gäb es denn noch, was wichtiger wäre?
Demon17Zitat LaChatte,

[QUOTE]Kann man Sex überbewerten? Was gäb es denn noch, was wichtiger wäre?[/QUOTE]

Luft zum Atmen, Nahrung, das seelische Gleichgewicht, ein guter Job, Frieden, Gesundheit...also mir fallen viele Dinge ein...;)


never surrender


demon17
absolut_deathGenau *nick*.

Es ist übrigens meiner Meinung nach auch wichtig was du unter Sex verstehst... Ist Sex nur der Akt an sich oder passieren nicht schon voher Sachen die ich persönlich genauso als Sex sehe.

[QUOTE]Nun stell Dir mal vor, sie hätten keine Vergleichsmöglichkeiten und wären lebenslang an so einen Mann gebunden. [/QUOTE] :eek: Vergleichsmöglichkeiten??? Gebunden???
Na na, wir wollen aber mal nicht übertreiben oder? Wenn man sich einen Partner sucht und mit ihm den Rest des Lebens gern verbringen möchte spricht man über so ziemlich alles oder? Also warum auch nicht darüber?
Oder muss ich ihn/sie ausprobieren und habe dann ein 14-tägiges Rückgaberecht?
Was ist mit den Paaren wo sich Partner verändern und plötzlich nicht mehr tollen Sex haben will, im Gegenteil, der Sex eher langweilig und öde wird. Darf man dann auch noch tauschen???

absolut_death
LaChatteIch denke, die unbedingt lebensnotwendigen Dinge wie Nahrung und Wasser und alles, wos um die Erhaltung des physischen Körpers geht, lass ich mal weg... denn da können wir ja nicht wählen, im Sex dagegen schon.

[QUOTE]das seelische Gleichgewicht, Frieden, Gesundheit... [/QUOTE]

Ohne Sex hab ich das nicht - unabsichtlich mal ausprobiert: drei Monate ohne, und ich werd unausstehlich... (sagten mir meine Arbeitskollegen, die müssen es schliesslich wissen)

[QUOTE]ein guter Job, [/QUOTE]

Lieber einen schlechten Job und guten Sex, als umgekehrt. Ernsthaft.

Na gut - ich sag ja nicht, alle müssten das gleich bewerten wie ich - es tuns auch nicht alle, und das ist OK.:)
Demon17@absolute_death,

ich weiß nicht worauf Du hinaus willst, früher gab es Menschen, die aus finanziellen Gründen, eine Scheidung konnte sich niemand leisten, aneinander gebunden waren, obwohl sie einander hassten. wenn man das jetzt mal auf die Sexualität bezieht, ...mit 70 ist es zu spät.


@LaChatte,

Du solltest einen sehr leidenschaftlichen Mann heiraten, wenn Du heiratest.;)


never surrender


demon17
LaChatte@Demon17

ich bin zwar nicht verheiratet, aber ich bins zufrieden...;) :p
absolut_deathIch meinte nur das vorheriges "ausprobieren" nicht automatisch zu längerfristigem Erfolg führt...
Demon17@LaChatte,

wie darf ich dieses Stick out Tongue interpretieren? Ist das jetzt als Protest gegen den normativen Druck zur Eheschließung zu interpretieren? Ich hoffe Du mißverstehst mich dahingehend nicht...


never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]Stick out Tongue [/QUOTE]

Ach nein, das drückt eher mein Glück und meine Zufriedenheit darüber aus, was ein ganz bestimmter Mann mit derselben anzufangen weiss...:D

Und ich bin grundsätzlich gegen alle normativen Drücke - es lebe die Freiheit!
Demon17@LaChatte,

so genau wollte ich das jetzt gar nicht wissen...:rolleyes:


@absolute_death,

das stimmt schon aber ohne Testphase ist das Risiko halt sehr viel größer...;)


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Lieber einen schlechten Job und guten Sex, als umgekehrt. Ernsthaft.

[/B][/QUOTE]

Ich verbringe aber mehr Zeit auf Arbeit, als zu Hause - ganz schlechte Idee....;)
LaChatte@Demon 17

Wer Fragen stellt, soll die Antwort nicht scheuen... ;)
Andererseits... nun nein, das wär jetzt frech. Ich sags nicht.

@Miss Pan

Hm, im Detail muss mans natürlich anschauen - und eine solche Wahl ist in der Regel ja eher theoretisch als praktisch...

@back to topic

ich hab wieder mal in Simone de Beauvoirs "das andere Geschlecht" etwas geschmökert, und dort stellt sie die Ehe dar als ein Instrument zur Unterdrückung der Frau - was damals sicher absolut wahr war, heute müsste man darüber diskutieren. Die Frage ist natürlich auch: Was soll, muss, darf eine Ehe sein?
Demon17@LaChatte,

aus dem 19 Jahrh. ist das sogar durch den französischen Soziologen Emile Dürkheim belegt. Er fand heraus, das verheiratete Frauen wesentlich jünger starben als unverheiratete und verheiratete Männer wesentlich länger lebten als unverheiratete. Die hohe Sterblichkeit bei den Frauen hing natürlich auch mit den katastrophalen hygienischen Verhältnisen, bei der Geburt z.B. ab. Es gibt Berichte, wo in Hospitälern die Ärzte kurz vorher Leichen sezierten und dann mit ungewaschenen Händen schwangere Frauen entbanden...

insofern ist schon verständlich warum die Ehe als Mittel zur Unterdrückung der Frau angesehen wurde. Andererseits diente sie auch der ökonomischen Absicherung von Müttern mit Kindern, die ohne Sozialstaat und wenig Arbeitsmöglichkeiten noch schlechter dran waren.


never surrender


demon17
LaChatteNur schade, dass das für ledige Mütter nicht galt - ich lese gerade wieder mal "vom Winde verweht", was nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte ist, sondern auch die sozialen Verhältnisse in den Südstaaten vor dem Bürgerkrieg ausführlichst beschreibt. Und unter solchen Umständen Frau sein, nein danke...(was ja auch Scarlett O'Hara meint, übrigens)

Die Ehe in ihrer klassischen Form, wie sie ja heute langsam am Verschwinden ist, gibt der Frau vielleicht ein bisschen materielle Sicherheit und einen guten Ruf, nimmt ihr aber die Möglichkeit weg, Mensch im besten Sinne zu sein: kein Stimmrecht, kein Recht auf Vermögen, kein Recht, Verträge abzuschliessen, kein Recht einen Beruf zu ergreifen, kein Recht unbegleitet spazieren zu gehen und und und - da bekommt die Frau einfach goldene Ketten. aber auch goldene Ketten sind Ketten...

Und da war das Thema Jungfräulichkeit für den Mann wohl wichtig, weil er sicher war, allein sie in Besitz zu nehmen. Denn eine Frau, die sich das Recht auf eine freie Sexualität nimmt, stellt natürlich damit die Institution der Ehe und die damit verbundenen Besitzverhältnisse in Frage.

Nun, es hat sich ja schon vieles gebessert, zum Glück. Und die Ehe wird mehr und mehr als eine freiwillige Gemeinschaft zweier gleichberechtigter Menschen gelebt, und nicht mehr eine gegenseitige Abhängigkeit um jeden Preis.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
das stimmt schon aber ohne Testphase ist das Risiko halt sehr viel größer...;)


[/B][/QUOTE]

Was für eine Testphase?
Ich habe mich vor meiner Beziehung auch reichlich "ausgetobt" und kann darin keinen besonderen Vorteil erkennen.

Was spricht dagegen, wenn beide Partner gemeinsam Neuland erforschen?
Nur, weil einem die Erfahrung fehlt, muß man/frau nicht zwangsläufig Abstriche machen.
Ich gehe dabei von Beziehungen aus, wo der erfahrenere Partner nicht einfach sagt "Das ist toll so, glaub mir!" , sondern sich wirklich mit den Bedürnissen des Anderen auseinandersetzt.
Demon17Die "Testphase" bezog sich auf das Eingehen einer lebenslangen Beziehung ohne sich vorher im Bett getestet zu haben. Das halte ich für riskant. Mit zunehmender Erfahrung steigen ja auch die Ansprüche irgendwie...


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Die "Testphase" bezog sich auf das Eingehen einer lebenslangen Beziehung ohne sich vorher im Bett getestet zu haben. Das halte ich für riskant. Mit zunehmender Erfahrung steigen ja auch die Ansprüche irgendwie...

[/B][/QUOTE]

Wenn ich einen Partner fürs Leben suche, dann mache ich das doch nicht von seinen Qualitäten im Bett abhängig.
Zumal man/frau ja lernfähig ist, wenn also ein Defizit vorhanden ist, kann man sich gemeinsam darum bemühen, es auszugleichen.
Demon17ich weiß nicht, meines erachtens ist Leidenschaft eine Eigenschaft, die sich nicht lernen läßt. Wenn man natürlich unsterblich verliebt ist ist Sex sekundär, da hast du recht. Allerdings ist diese Art von Liebe meist sehr schmerzhaft und auch nicht unbedingt das beste Fundament für eine Ehe, denn man erwartet unheimlich viel voneinander...


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Allerdings ist diese Art von Liebe meist sehr schmerzhaft und auch nicht unbedingt das beste Fundament für eine Ehe, denn man erwartet unheimlich viel voneinander...


[/B][/QUOTE]

Ich erwarte von dem Menschen, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte Liebe, Treue, Respekt & Verantwortungsbewußtsein - das ist m.E. nach ein sehr gutes Fundament.
Wackelig gebaut haben meiner Meinung nach Menschen, die ihr Augenmerk zu sehr darauf richten, daß man sich im Bett perfekt ergänzt, statt darauf zu achten, daß man abseits dessen auch harmonieren muß.

Wie bei allen anderen Themen, die persönliche Lebensvorstellungen betreffen, muß wohl auch hier jeder wissen, was ihm wichtig und richtig erscheint.
Hasturaber andersherum, eine beziehung die ansonsten perfekt (soweit das möglich ist) funktioniert aber auf sexueller basis keinen konsens findet steht unter starken spannungen ...
Demon17@MissPan,

es gehört zusammen. Weil es sind viele faktoren, die im Verlauf einer Beziehung unterschiedliche Bedeutung bekommen. es gibt kein entweder oder sondern nur ein sowohl als auch...;)


never surrender


demon17
LaChatteWas ich in dem Zusammenhang wichtig finde: dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine eigene Sexualität kennen zu lernen und zu entdecken... und das fehlt ja oft. Sex ist immer noch mit vielen Tabus beladen, die nur psychische Störungen auslösen. Das muss ja nicht mit einem Mann geschehen... aber wenn zwei Menschen zusammen kommen, sollten sie sich doch wenigstens ihrer eigenen Sexualität sicher sein, ihre eigenen Bedürfnisse kennen - dann kann man nämlich reden und schon so herausfinden, ob es passt oder nicht.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
es gehört zusammen. Weil es sind viele faktoren, die im Verlauf einer Beziehung unterschiedliche Bedeutung bekommen. es gibt kein entweder oder sondern nur ein sowohl als auch...;)


[/B][/QUOTE]

Dem möchte ich auch nicht widersprechen, aber für mich ist die Bettqualität bei meiner Partnerwahl nebensächlich, denn ich mag die altmodische Art des erst Kennenlernens und dann ins Bett Steigens. ;)
LaChatteIst wohl eine Sache der persönlichen Vorlieben - meine Beziehungen haben sich meist aus ONS entwickelt, bis wir herausfanden, dass wir uns auch sonst noch mögen...

Aber für eine Beziehung brauchts mehr als Sex, das ist klar - es braucht schon Übereinstimmung in ein paar ganz wichtigen Punkten, zum Beispiel Ehrlichkeit, oder auch der Umgang mit Geld, der ungefähr gleich sein sollte...
Demon17@Odessa,

also wenn ich das jetzt mal interpretiere, so gibst Du deinen Männern das Gefühl der Sicherheit, indem Du ihnen die Unerfahrene vorspielst...oder leidest Du unter Amnesie?


@Miss Pan,


[QUOTE]Dem möchte ich auch nicht widersprechen, aber für mich ist die Bettqualität bei meiner Partnerwahl nebensächlich, denn ich mag die altmodische Art des erst Kennenlernens und dann ins Bett Steigens. [/QUOTE] Also wenn man mit jemandem zusammenlebt entwickelt sich aus der permanenten Nähe schon ein ganz anderes Verlangen nach Sexualität als wenn man alleine lebt. Es sei denn er/sie ist absolut nicht sexy. Dann wäre sex wirklich zweitrangig. Sonst spielt er schon eine wesentliche Rolle finde ich.


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]


Also wenn man mit jemandem zusammenlebt entwickelt sich aus der permanenten Nähe schon ein ganz anderes Verlangen nach Sexualität als wenn man alleine lebt. Es sei denn er/sie ist absolut nicht sexy. Dann wäre sex wirklich zweitrangig. Sonst spielt er schon eine wesentliche Rolle finde ich.


[/B][/QUOTE]

Stimmt alles, aber diese menschlichen Qualitäten kann ich ja erst kennenlernen, wenn ich in meinem Gegenüber mehr als einen Partner für gewisse Stunden sehe. Insofern ist es doch nicht von Nachteil, wenn man sich erst kennenlernt und vielleicht sogar den großen Schritt vor den Altar wagt, und das Thema Sex langsam angeht.

Leidenschaft kann man vielleicht nicht lernen, aber es bedeutet wohl nicht, daß man aufgrund fehlender Vorkenntnisse kein Verlangen spüren kann, nur an der Umsetzung muß dann eben noch gefeilt werden.
Demon17@MissPan,

also nichts gegen Ideale, aber sie zerschellen meistens an der Wirklichkeit. Viele Menschen versuchen besser zu sein als sie sind. Ich stehe da eher auf Ying und Yang. Aber vielleicht hast du ja Glück und Du findest jemanden, der Deinen Idealvorstellungen entspricht. Ich wünsch es Dir. Ich bin übrigens der Letzte der anderen vorzuschreiben versucht wie sie zu leben haben. Das muss jeder selber wissen.:) Es gibt leider kein Patentrezept.


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
Aber vielleicht hast du ja Glück und Du findest jemanden, der Deinen Idealvorstellungen entspricht. [/B][/QUOTE]

Danke sehr, aber den habe ich bereits vor 5 Jahren gefunden. ;)
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]

also nichts gegen Ideale, aber sie zerschellen meistens an der Wirklichkeit. Viele Menschen versuchen besser zu sein als sie sind.

[/B][/QUOTE]

Diese Bemühungen, über sich hinauszuwachsen und an sich zu arbeiten würde ich nicht negativ bewerten. Falsch wäre nur, zu erwarten, daß sich jemand um 180 Grad drehen kann.
Demon17tja, also ich habe die Erfahrung gemacht, das Menschen, die unbedingt über sich hinaus wachsen wollen häufig mehr Schaden anrichten als andere, die sich über Ihre Grenzen im klaren sind. Ich halte mich da an das Sprichwort: Blinder Eifer schadet nur...

aber Du wirst es schon merken;)


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]tja, also ich habe die Erfahrung gemacht, das Menschen, die unbedingt über sich hinaus wachsen wollen häufig mehr Schaden anrichten als andere, die sich über Ihre Grenzen im klaren sind. Ich halte mich da an das Sprichwort: Blinder Eifer schadet nur...[/B][/QUOTE]

Es geht mir nicht um unrealistische Vorstellungen sondern um das Ausloten der eigenen Fähigkeiten. Das dazu ein gewisses Augenmaß notwendig ist, dürfte sich wohl von selbst verstehen...

[B][QUOTE] aber Du wirst es schon merken;) [/B][/QUOTE]

Was soll ich dem entnehmen?
Demon17fast jeder mensch lernt im Laufe seines lebens seine eigenen Grenzen und die der anderen Menschen kennen...wie gesagt ich wünsch Dir alles Gute. Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass Du Deine Ziele verwirklichen kannst.:)


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]fast jeder mensch lernt im Laufe seines lebens seine eigenen Grenzen und die der anderen Menschen kennen...wie gesagt ich wünsch Dir alles Gute. Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass Du Deine Ziele verwirklichen kannst.:)

[/B][/QUOTE]

Dann lag wahrscheinlich ein Mißverständnis vor. Ich sprach allgemein von Veränderungen, nicht, daß ich anstreben würde, über mich selbst hinauszuwachsen. ;)
AlterkelteOdessa

[QUOTE]meist Männer die echt nen Supercharakter haben...also was ICH drunter versteh: sehr ruhige, nachdenkliche, stille Typen, die man NICHT in discos, clubs oder Vereinen findet...natürlich tut sich "so jemand" schwerer, Leute kennenzulernen, aber wie gesagt - ein Rohdiamant der bearbeitet werden will und in der richtigen Fassung zum Glänzen kommt....[/QUOTE]


Wie kann man diese "Rohdiamanten" unterscheiden
von ganz normalen Bauernbüffeln ?????????
Demon17@MissPan
[QUOTE]Dann lag wahrscheinlich ein Mißverständnis vor. Ich sprach allgemein von Veränderungen, nicht, daß ich anstreben würde, über mich selbst hinauszuwachsen. [/QUOTE]

So So dann gehörst du wohl auch von den Leuten, die Ihre Forderungen und Erwartungen an die Gesellschaft richten ohne mit gutem Beispiel voran zu gehen?:rolleyes:


...surrender


demon17
Demon17@Odessa,

das erinnert mich jetzt irgendwie an Madonnas Song "like a Virgin"was du da sagst. Natürlich ist jeder Mensch anders und wenn man sich intensiv mit ihm auseinandersetzt dann ist es schon was neues. aber so neu wie beim ersten mal ist es nun auch wieder nicht. Das halte ich für Illusion oder ein schönes Märchen. In diesem Thread geht es ja eigentlich um das Thema zeitlich gestaffelte Promiskuität oder Monogamie. Aber ich fürchte es ist kaum jemand in der Lage, die Monogamie glaubhaft zu vertreten. Ich finde es ist einfach eine Frage der Sensibilität und des Einfühlungsvermögens und das kann sich wie Du richtig bemerkst nach 5, 6, oder mehr Partnern genau so einstellen wie beim ersten. Häufig macht Erfahrung sogar noch sensibler, wenn man sich nicht gerade abnutzt, aber dafür muss man es dann schon ziemlich toll treiben. Ich finde schon, dass sich das Thema für ein Streitgespräch eignet, schließlich wird großen Teilen der Menschheit die Monogamie mit ziemlich rigiden Mitteln aufgezwungen.


never surrender


demon17
Demon17Also ich gehe dann davon aus das die leute sich dann treu bleiben, schon wegen der Kinder. Man/Frau hat ja vorher genug Gelegenheit andere Partner auszuprobieren.
Das mit dem aufgezwungen hast Du ganz richtig verstanden. Ich weiß, das der Islam bei Männern da eine Ausnahme macht aber es gibt ja viele Religionen, von denen die meisten in dieser hinsicht austauschbar sind.


never surrender


demon17
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]... Kann man Sex überbewerten? Was gäb es denn noch, was wichtiger wäre? [/B][/QUOTE]

[img]http://www.pratique.fr/argent/euro/gif/euro.jpg[/img]

Ja !
Geld !
mit Geld hast Du alles, Sex, Frauen, Freunde, was immer Du willst !
es ist leider so, das wichtigste heute ist Geld !
Demon17@Fuck up evil,

wie wäre es wenn Du zu diesem Thema einen Thread machst? Außerdem glaube ich nicht, dass Sex für Geld mit Sex aus Lust und liebe zu vergleichen ist, aber mir fehlt da die Erfahrung.

@all

zum Thema bitte...

@Odessa,
[QUOTE]Ich weiss nicht ob es was mit austoben zu tun hat, wenn die Neugier auf "was Neues" mal kommt, nach Jahren mit einem Partner...ich glaube nicht dass es so ist, dass man sagt: okay, vor der Ehe probier ich rum, und dann kann ich IN der Ehe monogam leben. [/QUOTE]

doch genau so sehe ich dass.
Nichts gegen den Islam aber Muslime sind auch nur Menschen...

never surrender

demon17
Demon17@Odessa
automatisch sicher nicht. aber ich bin durch meine erfahrungen sicher reifer geworden und messe dem sex nicht mehr den gleichen stellenwert bei wie früher. außerdem gibt es gegen ein kleines abenteuer ab und an ja nichts einzuwenden, nur ehrlich muss es sein, dann ist es auch kein "betrug". es gilt halt gleiches recht für beide. es gibt offene beziehungen, die gerade aus dieser unsicherheit ihren reiz gewinnen. außerdem glaube ich nicht, dass leute, die vorher keine sexuellen erfahrungen gesammelt haben unbedingt treuer sind.


never surrender


demon17
gekitsuhmm... was mich mal interessieren wuerde bei einigen diskussionsteilnehmern:
was versprecht ihr euch von sex mit jemandem, den ihr nicht wirklich liebt? ich meine liebe im sinne von tiefem vertrauen und dem ganzen drumrum.
ich weiss nicht, aber wenn ich das element der liebe weglasse, dann fehlt mir a) die motivation, ueberhaupt sex mit derjenigen person haben zu wollen und b) alles, was sex von sonstiger endorphin-ausschuettender koerperlicher anstrengung unterscheidet.

mag sein, dass ich altmodische und verbohrte ansichten hab, die alles sind aber nicht zeitgemaess, aber wenn die anzahl der partner ein statussymbol ist bin ich mir auch nicht so sicher ob ich zeitgemaess sein moechte :)

naja, soll basically jeder so halten wie ers will (liegt, wie odessa gesagt hat, wohl im blut), aber mich wuerds mal interessieren.
Demon17@gekitsu,
ich weiß ja nicht wie deine Libido so funktioniert, aber es geht auch ohne Liebe und tiefen seelischen Aufruhr. Das bürgerlich - romantische Liebesideal ist übrigens erst im 19 Jahrh. entstanden. Davor wurde das sehr viel prosaischer gesehen...Ich mein Liebe ist was schönes aber einen Zwang zur Liebe um moralisch einwndfrei Sex genießen zu könne halte ich für übertrieben. In vielen Kulturen werden die Kinder heut noch von den Familien verheirtet und lernen sich erst nach der Hochzeit kennen... Es genügt wenn beide scharf aufeinander sind. Vielleicht sollte man auch mal Liebe definieren.


never surrender


demon17
Luchs[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]hmm... was mich mal interessieren wuerde bei einigen diskussionsteilnehmern:
was versprecht ihr euch von sex mit jemandem, den ihr nicht wirklich liebt? ich meine liebe im sinne von tiefem vertrauen und dem ganzen drumrum.
[/B][/QUOTE]

hm, ganz einfach: sex macht spaß.
jeden sollte es selbst überlassen sein, muß es selbst überlassen sein, ob er sichnun für jemand besonderen aufhebt oder gerne vorher ein paar dinge ausprobiert... es kommt doch dabei auch darauf an, an die "große liebe" zu glauben, weil es sonst wohl wenig sinn hat, bis zur heirat o.ä. zu warten, oder?
also hab ich nicht gewartet, mit einigen spaß gehabt,mit einigen weniger...und möchte es nicht missen. sex wird durch diese aufsparen--sache meiner meinung nach einfach mystifiziert, zu etwas gemacht, das gleichbedeutend mit liebe ist - und das ist es nicht, auch wenn es mit einem geliebten menschen, einfach auf grund des gegenseitigen vertrauens doch wesentlich mehr spaß macht.
und spaß ist, wie gesagt, letztendlich das, was ich beim sex haben will *g*

nebenbei... treue und sex haben für mcih auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun... ich will die wichtigste im leben eines anderen sein - nicht mehr, nicht weniger.
Demon17@Odessa,
[QUOTE]Liebe 2: Die Liebe zu einem Menschen, der Mann ist (ich bin sowas von hetero, sorry). Gleiches wie 1 plus: ich fühle mich sehr angezogen von dem Körper dieses Menschen, möchte ihn berühren, fühlen tasten riechen schmecken möchte eins werden mit ihm. Liebe plus Erotik.[/QUOTE]

na also wir streiten um des Kaisers Bart. Ich sehe das wie Luchs. 2 reicht völlig und wenn 1 hinzu kommt kann es göttlich werden. Es gibt aus meiner Sicht absolut keinen Grund sich das Versprechenzu geben ein ganzes Leben miteinander zu verbringen nur um 2 zu genießen.

never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B
So So dann gehörst du wohl auch von den Leuten, die Ihre Forderungen und Erwartungen an die Gesellschaft richten ohne mit gutem Beispiel voran zu gehen?:rolleyes:


[/B][/QUOTE]

Ich glaube, weitere Kommentare hierzu führen nur zu noch mehr Mißverständnissen... ;)
Demon17@MissPan,

schede ich missversteh mich gern mit Dir. weil ohne gegensätzliche überzeugung gibt es ja keinen grund zur diskussion.;)


never surrender


demon17
gekitsudemon17: ich meinte ja nicht, dass sex durch -ich nenns ma so- geistige liebe (naja... vielleicht doch n bloeder ausdruck) moralisch vertretbar ist und alles andere nur rumhurerei ist (so drueckt das meine omi immer aus :)).
sex nach moralisch vertretbar und unmoralisch einzustufen halte ich fuer ziemlich unsinnig... muss wie luchs schon sagte, eh jeder fuer sich entscheiden wie er/sie das sieht.

ich finde, odessa hats auf den punkt gebracht... zum wirklich besonderen wird sex durch liebe, ansonsten ist es trieb und spass. hat freilich seine berechtigung und ich bin der letzte der sich jemandem in den weg stellt und sagt "nene, tu ma lieber die moehrchen".

ich weiss nur nicht... das beduerfnis, mit einer frau sex haben zu wollen kommt zumindest bei mir erst relativ spaet. warum sollte ich sowas mit einer teilen, die mir nicht ausserordentlich viel bedeutet?
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]warum sollte ich sowas mit einer teilen, die mir nicht ausserordentlich viel bedeutet? [/B][/QUOTE]

Genau das ist ja der Knackpunkt - wie Wertigkeit von Sex, die bei jedem Menschen anders ist.

Aber ich weiß, was Du meinst... ;)
Demon17@gekitsu,
ich finde jede einstellung hat etwas für sich und damit ihre berechtigung, solange man nicht versucht sie anderen vorzuschreiben. oder leute die das anders sehen irgendwie abzuwerten. ich finde es gut das wir hier das für und wider so offen diskutieren können, ohne das böses blut entsteht.:)


never surrender


demon17
gekitsudemon: im idealfall erweitert es ja meinen horizont, wenn ich haltungen verstehe, die von meiner abweichen. ich teile sie deshalb vielleicht nicht, aber verstehen ist auch schonmal was. :)

boeses blut brauchts deswegen nicht zu geben... des menschen wille ist sein himmelreich - mein wille ist demzufolge meines, deiner deines, etcetera...
und da wir uns ueber ansichten und meinungen austauschen werden wir eh nie zu einem alles abschliessenden faktum kommen - aber vielleicht dazu, dass wir viele andere ansichten nachvollziehen koennen.

hehe, irgendwie komisch, dass wir beide in zwei unabhaengigen topics auf die essenz der toleranz zu sprechen gekommen sind ;)
Demon17toleranz ist nun mal die voraussetzung um diskussionen genießen zu können. wenn die leute persönlich werden macht es echt keinen spass mehr und das kann bei heißen eisen sehr schnell der fall sein, obwohl dieses eisen inzwischen abgekühlt ist.;)


never surrender


demon17
Demon17@Odessa
ich hatte zwei jetzt nicht unbedingt für liebe gehalten, obwohl man das durchaus so bezeichnen kann, deswegen hatte ich dich ja um die definition gebeten..., die dir übrigens sehr gut gelungen ist.


never surrender


demon17
cloudInitiation von Steve Stitches

In der Nacht in der es geschah,
sprach das Mädchen:
"Danke, daß du bei mir bist"
Sie entkleidete sich:
"Dies ist mein Leib,
den ich dir geben will,
nimm mich,
als Zeichen unserer Liebe,
für immer in unser Gedächnis."
Nach der Vereinigung
nahm sie das Laken
und sprach:
"Dieses Laken
zeigt unseren Bund,
mein Blut,
das ich für dich vergossen habe,
als Zeichen unserer Liebe,
für immer in unser Gedächnis."

Er hat sie nie vergessen
LaChatteWarum komm ich mir bloss vor wie in der Kirche?:p
Demon17ÄH ich glaub da gibt es prostataleiden, die treten aber erst im hohen alter auf. wahrscheinlich ist das hymen eine art von schutzhaut um verschmutzung von außen zu verhindern, irgendeinen evolutionären vorteil muß es jedenfalls mal gehabt haben. das es dann im späteren verlauf der sozialen evolution diesen jungfrauenkult hervorrief konnte mother nature ja auch nicht wissen...


fragen über fragen und jede antwort wirft neue auf

never surrender

demon17
LaChatteUnd ich dachte immer, Männer müssten im Portemonnaie bluten...;) :p

(sagt eine, die heute vergesslich ihr Portemonnaie in den Abfall geworfen hat, statt in der Handtasche versorgt - nun, beim Hineinschauen ist der Unterschied nicht so gross...:rolleyes: )

Übrigens ist Bluten gesund, auch eine Art, Giftstoffe auszuscheiden - ist schon eine gute Frage, warum die Männer darauf verzichten müssen. Soviel ich weiss, haben ja Tiereweibchen keine Menstruation? Warum denn wir?

Eben - Fragen über Fragen... wer ist gut in Bio?
LaChatte[QUOTE]Und dann gib solchen "Die Frau MUSS Jungfrau sein"-Befürwortern mal ne Antwort :-([/QUOTE]

Gerade gelesen: M. Mitchell's "vom Winde verweht" - eine Studie der Gesellschaft der Südstaaten Amerikas kurz vor, während und nach dem Bürgerkrieg... eine Frau durfte anständigerweise gerade die Fussspitze zeigen, verkroch sich während der Schwangerschaft daheim, weil sie sich schämte, und hatte - natürlich - als Jungfrau in die Ehe zu gehen...

Und auch noch irgendwo gelesen, über die Beschneidung der Frauen: oft sind es die älteren Frauen, die auf der Beschneidung der Mädchen bestehen (ist eine ganz furchtbare Sache, das), während viele Männer unterdessen herausgefunden haben, dass Sex mit einer "ganzen" Frau viel genussvoller ist, und das auch nicht mehr immer verlangen...

und bei beiden Beispielen ist mir aufgefallen, dass gerade die Frauen als Hüterinnen der traditionellen Werte fungieren, die unterdrückend sind, während die Männer das etwas lockerer sahen.

Komische, traurige Welt...:(
Demon17[QUOTE]Übrigens ist Bluten gesund, auch eine Art, Giftstoffe auszuscheiden - ist schon eine gute Frage, warum die Männer darauf verzichten müssen. Soviel ich weiss, haben ja Tiereweibchen keine Menstruation? Warum denn wir? [/QUOTE]

Durch die Tage werden die befruchtbaren Eizellen abgebaut (Eisprung) und mit dem Blut herausgespült. Höher entwickelte Tiere haben ja meist einmal im Jahr eine Paarungszeit und werden dann normalerweise auch befruchtet also kein Eisprung.

Jetzt im ernst LaChatte die Frage ist eine Verar...oder? Ich mache mir langsam ernsthaft Sorgen über den Biologieunterricht in der Schweiz.


never surrender


demon17
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von cloud [/i]
[B]
In der Nacht in der es geschah,
sprach das Mädchen:
"Danke, daß du bei mir bist"
Sie entkleidete sich:
"Dies ist mein Leib,
den ich dir geben will,
nimm mich,
als Zeichen unserer Liebe,
für immer in unser Gedächnis."
Nach der Vereinigung
nahm sie das Laken
und sprach:
"Dieses Laken
zeigt unseren Bund,
mein Blut,
das ich für dich vergossen habe,
als Zeichen unserer Liebe,
für immer in unser Gedächnis."
[/B][/QUOTE]

Vorsicht !
Man wird hier leicht verwarnt für solch "unproduktive" Beiträge.
Demon17Wieso, das Gedicht gehört direkt zum Thema Virgo Intacta...
Es soll ja was besonderes sein. Allerdings frag ich mich ob die beiden heute immer noch zusaammen sind. Weil wenn das so wirken würde gäbe es ja keine Promiskuität.

Überlass das Moderieren einfach den Mods auch wenn dir die Moderation ungerecht erscheint. Wir sind alle subkjektiv, fuck up evil. Hast Du mal Rüsipu geärgert....;) oder er Dich? Mach Dir nichts draus, die lassen Dich auch irgendwann in Ruhe. In Bezug auf das Thema sind unsere beiden Beiträge übrigens OT.


never surrender


demon17
Demon17Ich bin weder humanbiologe noch mediziner und deshalb mit der theoriebildung dieser disziplinen nicht so sehr vertraut, aber vielleicht ist das hymen auch ein rudiment, ähnlich wie der blinddarm und hatte bei irgendeiner vorstufe des menschen mal eine funktion, die es heute nicht mehr hat. außerdem ist ein zeitlich begrenzter schutz immer noch besser als gar keiner. kann aber auch sein, dass es eine lebenslange paarbildung förderte, die sich in den steinzeithorden und auch später noch als evolutionärer vorteil erwiesen hat.

panta rei


demon17
Demon17klar wenn sie läufig waren und nicht gedeckt wurden, was in der natur normalerweise nicht vorkommt aber haustiere sind ein sonderfall. weibliche menschensind permanent empfängnisbereit. (bis auf die periode, die meisten tiere dagegen nur einmal im jahr. ([SIZE=1]ich lege wert auf die feststellung diesen vergleich nicht ins spiel gebracht zu haben[/SIZE]) das ist sicher einer der wesentlichen gründe für die dominanz der menschheit auf diesem planeten.

äh ich glaube der thread heißt virgo intacta oder sex vor der ehe.
vielleicht sollten wir doch beim thema bleiben.
AlterkelteNaja, manchmal muss man auch fragen,
gibt es ein Leben vor dem Tod?

Gibt es Sex auch nach der Ehe(schliessung).

Wir werden z.t. so erzogen immer und überall vernünftig
zu sein, aber ist das der richtige Weg??????
AlterkelteNein, als Geschenk würde ich da nicht unbedingt empfinden,
weil es vom sexuellen Standpunkt schöner und befriedigender
ist, wenn beide schon eine gewisse Erfahrung haben.
Der religiöse Aspekt des Ganzen hat nur wieder einmal mit
Macht zu tun, nichts mit Mystik.
Frauen, die relativ viele (konstruktive)Kontakte zum anderen Geschlecht hatten in ihrem Leben, haben oft eine stärkere Aura,
als relativ unerfahrene Frauen.
Abgesehen davon erscheint es mir sehr prüde, wenn ein Mädchen
im Extremfall bis zu ihrem 25. Lebensjahr damit wartet,
zu dieser Zeit labern ihre Freundinnen vermutlich schon darüber,
dass die biologische Uhr abläuft und man noch unbedingt drei Kinder, einen Hund und einen Geländewagen braucht........
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i]
[B]
erfahrung ist sicher wichtig, aber darf man auch nicht übertreiben.
wenn ich mir vorstelle, ich wär ein mann :D, dann wollte ich keine freundin, über die schon das halbe dorf rübergerutscht ist...
[/B][/QUOTE]

Und wie siehts im umgekehrten Fall aus? Wenn du einen Freund hast, der vorher schon mit dem halben Dorf "herumgerutscht" ist?
AlterkelteErfahrung hat nicht in jedem Fall mit der Menge zu tun.......
(Menge an Erlebnissen usw.),
es ist auch die Frage, welche Konsequenzen man aus dem
Erlebten zieht,
wenn man aber einer Religion angehört, die die blosse Idee
des Erlebens als solche schon ablehnt, was immer das auch sein mag,
dann wird man niemals Erfahrungen machen......
Ganz gleich, welcher Art.
Das ist auf Eros nicht beschränkt......
Demon17@Alterkelte,

also du hast ja so recht, insbesondere wenn ein Teil dieser Religion von Männern gesteuert wird, die laut Zölibat gar keine sexuellen Erfahrungen haben dürfen. Dann ist von einer gewissen Verkrampftheit im Umgang mit Sexualität auszugehen.

@Amie,
also die Anzahl der früheren Partner ist mir persönlich ziemlich gleichgültig. Schließlich ist es ja nicht die Vagina, die einen an einer bestimmten Frau fasziniert (da ist eine fast wie die andere) und viele Frauen haben sich durch Partnerschaften auch weiter entwickelt. Obwohl sich das auch nicht pauschalisieren läßt. Was wirklich nervt ist wenn sie dauernd von ihren früheren Lovern reden. Da ist dann aber auch die Anzahl sekundär.


never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]also du hast ja so recht, insbesondere wenn ein Teil dieser Religion von Männern gesteuert wird, die laut Zölibat gar keine sexuellen Erfahrungen haben dürfen. Dann ist von einer gewissen Verkrampftheit im Umgang mit Sexualität auszugehen. [/QUOTE]

Ich frag mich nur, warum dieses Modell so lange so gut funktionierte? Vielleicht, weil sich die zölibatären Herren selbst nicht immer so hundertprozentig daran hielten?

[QUOTE]Was wirklich nervt ist wenn sie dauernd von ihren früheren Lovern reden.[/QUOTE]

Richtig, das hat einen hohen Nerv-Faktor - sogar dann, wenn es nicht "dauernd" ist...:D

[QUOTE]ich meine, wenn man auf ons steht, ist das okay, aber die meisten, die ich kenne, sprechen ja von beziehung...und ich find`s nicht so doll, wenn ich zwei wochen mit jemandem zusammen bin, nur um vögeln zu dürfen...ich finde das einfach unehrlich und deshalb mein obiges posting.[/QUOTE]

Unehrlich wäre, die grosse Liebe zu versprechen und vor dem Frühstück wieder abzuhauen... aber eine ganz klare Abmachung "wir haben Sex miteinander, aber sonst keine gegenseitigen Ansprüche" ist wohl ehrlicher als ein nettes Getue mit nix dahinter...
AlterkelteMein Name verrät vermutlich eine gewisses altmodisch sein,
aber ist denn nicht ein wenig Symphatie nötig, um mit
jmd. in die Kiste zu steigen???

In der Tat muss man auch hinnehmen, dass diese Symphatie
nachlassen kann.

Nur Vögeln ist glaub ich auch kein erfülltes Leben...


Bei manchen stellt sich in 40, 50 Jahren keine Reife ein
und wenn sie den 20. Swingerclub und das
435. Gangbang hinter sich gebracht haben.
wie gesagt, mit Häufigkeit hat das nur bedingt zu tun.
Aber man muss mal irgendwann mit einer bestimmten
Erfahrung konfrontiert worden sein.
Wenn die Religion diese Neugier und Lust am anderen Geschlecht
verbietet, dann ist das keine besonders tolle Religion.......
LaChatte[QUOTE]aber ist denn nicht ein wenig Symphatie nötig, um mit
jmd. in die Kiste zu steigen???
[/QUOTE]

Das ist sicher nötig - aber auch absolut ausreichend... Ich habe nicht den Anspruch, dass jeder, der mit mir Sex hat, mit mir auch den Rest meines Lebens teilen muss... bei vielen sogar "JA NICHT!" - auch wenn mal eine Umarmung (und etwas mehr) zwischendurch ganz schön sein kann...

[QUOTE]Nur Vögeln ist glaub ich auch kein erfülltes Leben...[/QUOTE]

Nein, ist es nicht.


[QUOTE]Aber man muss mal irgendwann mit einer bestimmten
Erfahrung konfrontiert worden sein
[/QUOTE]

Richtig - und wenn das Einzige, was man daraus lernt ist, was einem nicht gefällt... Lieber neun schlechte und eine gute Erfahrung als zehn verpasste Gelegenheiten - nein, lieber zehn schlechte Erfahrungen, als zehn verpasste Gelegenheiten...
AlterkelteNun, ich werde einen Teil der Damenwelt nie verstehen, die mit
den erkennbar falschen Typen rumhängen. Dies in Gesprächen
indirekt auch zugeben.
Aber aus einem komischem Gefühlsbrei aus Erziehung, vielleicht Religion und Selbsthass sich irgendwelchen Affen hingeben.
Denn ein Teil der Männer macht keinen Hehl daraus, dass sie
eher einfach gestrickt sind........
Vielleicht haben die Mädels Angst vor den komplizierteren Typen (?)
AlterkelteTja, richtig? falsch? oder richtig falsch.

Vielleicht hat die Schlampe XY mehr Spass als wenn
Lieschen Müller 30 Jahre mit ihrem Bausparer zusammen ist?

Es kann aber genauso andersrum verlaufen?

Leider gibt es keine Anleitung dafür...

Aber nochmals: eine Religion, die die Möglichkeit verbietet,
auch schlechte Erfahrungen zu machen,
ist einfach Müll.
Denn man lernt nicht nur sonntag nachmittags um drei,
wenn die Sonne scheint...........
Demon17Ich habe mir längst aufgehört mir über die Motive von leuten, mit bestimmten Leuten Beziehugen einzugehen Gedanken zu machen. Oft ziehen sich Gegensätze wohl wirklich an. Ist ja auch ein ausgleichendes Moment. Den Begriff Sympathie find ich gut. Es ist unheimlich einfach einen halbwegs atraktiven Menschen für sympatisch zu halten solange man sich nicht wirklich kennt. Man lernt so nur die angenehme Seite kennen und es kann doch ein sehr sinnliches schönes Erlebnis werden. Schwierig wird es ja erst wenn man Ansprüche aneinander stellt. Weil dann muss es ein gewisses Maß an gemeinsamen Einstellungen geben...und da hakt es bei intensiven Beziehungen sehr verantwortungsvoller Menschen dann schon öfter. Soll heißen man macht sich dann auch selbst und dem Partner was vor. Ich finde auch wie Amie sagt es ist Quatsch erst vierzehn Tage eine Beziehung aufzubauen nur um ein-zwei-mal miteinander zuschlafen. Obwohl aus einer Nacht schon mehr werden kann.


never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]Vielleicht haben die Mädels Angst vor den komplizierteren Typen (?)[/QUOTE]

Gibt es denn noch andere? auf den zweiten Blick waren noch alle mit einer gewissen Komplexität gesegnet...

Und Quantität ist noch längst nicht Qualität, das ist auch klar... andererseits können vielfältige Erfahrungen schon ein gewisses Qualitätsbewusstsein vermitteln... ich merk auch, wie ich mit dem Alter je länger je anspruchsvoller werde...

[QUOTE]Vielleicht hat die Schlampe XY mehr Spass[/QUOTE]

Wenn ich meinen Spass habe, darf man mich auch gern eine Schlampe nennen...:p das ist mir dann egal, was die andern davon halten.
AlterkelteMein Ideal ist sowieso die Freundschaft mit Möglichkeit zum Anfassen......

Keine falschen Ideale, Freude aneinander und Symphatie
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Mein Ideal ist sowieso die Freundschaft mit Möglichkeit zum Anfassen......

Keine falschen Ideale, Freude aneinander und Symphatie [/B][/QUOTE]

das find ich gut!:)
shiphrah[FONT=arial]Habe mich jetzt durch den ganzen thread gelesen und könnte natürlich zu allem auch etwas sagen, zumal ich es ein spannendes Alltagsthema finde, weil da viel mehr dahinter steckt, als die ursprüngliche Frage vermutet lässt.

Ich tue mir jedenfalls schwer mit der Frage. Meine Antwort, dass ich das für Unsinn halte ist klar, trotzdem denke ich, dass da so unglaublich viel dahinter steckt.

Ursprünglich war es nun auch so, dass die Mädels brav vom Elternhaus ernährt wurden und durch Mitgift in die Hände und aufgrund mangelnder Ausbildung oft auch auf die Tasche vom künftigen Ehemann gereicht wurde. So sagte sich der Mann, wenigstens soll sie ohne Kind im Bauch, unberührt und sauber sein, wenn ich mich schon bereit erkläre für sie zu sorgen usw. Und da ja recht früh dann geheiratet werden musste, war rein zeitlich natürlich auch nicht vergleichbar mit heute.

Interessant wurde es natürlich dann, je mehr Rechte dir Frauen hatten, auf Bildung, selbst auf den Füßen zu stehen, sich selbst zu versorgen usw. dass da auch die Emanzipation in sexueller Hinsicht voranschritt, wenngleich auch lange Zeit die einst Vorreiterinnen noch als Unzüchtige gesehen wurden. Aber es war nicht aufzuhalten.

Für die Manneswelt war das natürlich die totale Überforderung. Sie waren seit Gedenken daran gewöhnt, über der Frau stehen, in fast allen Belangen. Und jetzt fangen die Weiber an, ihren eigenen Kopf zu haben, selbst zu lernen, finanziell unabhängig und damit „unerpressbar“ zu werden. Am besten noch vergleichen und den Mann damit der Lächerlichkeit preisgeben können. Mit Einzug der Pille dann spätestens war auch eine ungewollte Schwangerschaft, die bis dahin viele noch zögern ließen , kein Hindernis mehr, und ab, so könnte man meinen, hätte sich das ganze fast ins Gegenteil verkehrt. Die Frau kann, wann und mit wem sie möchte, sie kann – rein körperlich – immer, man merkt ihr nicht an, ob sie in den letzten Tagen gar keinen oder MarathonSex hatte. Die sexuelle Unabhängigkeit war glaube nie größer als heute.
In den Achtzigern kam dann durch Aids eine insgesamt gebremste Haltung, auch aufgrund des Werteverlusts zeichnete sich ein Schritt zurück ins Heimelige ab. Jedoch innen drin sind die Menschen sicherlich überzeugter denn je, dass das Recht auf Sex beiden gleich gehört.
Zwar haben die Männer immer noch den Trumpf „zu erfahrene Frauen sind Schlampen“ und da helfen ihnen auch die Frauen, da sie aus eigener Verlustangst fast froh sind, diesen Makel an anderen zu finden und damit als Rivalin öffentlich schlecht machen können, aber nichtsdestotrotz bleibt es insgesamt doch schon recht ausgeglichen, wenn nicht sogar zugunsten der Frau.

Die Sache mit Jungfrau spielt für denn Mann sicher nicht DIE Rolle, kommt drauf an , was er will. Für einen ONS ist eine Jungfrau nicht gerade der Garant für genussreiche Stunden, wenn er meint, das ist die Frau seiner Träume, nie mehr eine andere, dann findet er es vielleicht ganz toll, dass er ihr alles beibringen kann und sich nichts zu vergleichen hat, was in der Tat ein großer Vorteil für ihn ist. Das habe ich selbst gemerkt nach meinem ersten Freund.

Für Frauen, und da kann ich hauptsächlich nur meinen Teil sprechen, hat das schon eine Bedeutung. Ich hatte lange Zeit Schiss davor, es könnte
1. weh tun
2. ich mich blamieren
3. damit alles einen beschissenen Anfang bekommen.

Hinterher war nichts von allem der Fall, und dafür bin ich bis heute dankbar, aber ich habe relativ lange gewartet, aber eben aus der Angst heraus nicht aufgrund moralischer Grenzen..

Das einzige, was wirklich zählte war der Gedanke „an den ersten werde ich mich auch in 60 jahren noch erinnern, will mich an den hier in 60 noch erinnere?“….
Das war dann quasi mein internes „abkommen“.
Heute schmunzele ich darüber, aber es hat sich bewährt.
[/FONT]
shiphrah@amie
also ganz im moment scheint es "in" zu sein, aber das ist ja was anderes. Insgesamt glaube ich schon, dass es eher im INteresse des Mannes ist, dass die Frau wenig Sex hatte.
Für Frauen kommt allerdings auch oft der Gedanke, des sich losreißen von dem Sexwahn dazu. Meine Cousine in USA z. b. - sie ist 19 - sagt, sie hat keine Lust auf dieses Girly-Wettstreiten, also lässt sie es ganz, das weiß jeder und die Typen, mit denen sie ausgeht, wissen es auch, so fühlt sie sich an der "Schaltzentrale".

weiß nicht sicher, ich denke es ist hauptsächlich ein sich aufsparen, aber nur wenn man auch so genug haben könntne. kenne auch einige, die sich schämen, weil sie es als "keinen abgekommen haben" sehen.
Bin 30 von daher....;)
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Mein Ideal ist sowieso die Freundschaft mit Möglichkeit zum Anfassen......

Keine falschen Ideale, Freude aneinander und Symphatie [/B][/QUOTE]

Also das klingt ja ideal, aber widerspricht jeglicher Erfahrung, die ich je gemacht habe. Der Kumpel zum Poppen wäre wirklich eine schöne Vorstellung. Aber irgendwie funktioniert das bei mir nicht. Entweder es bleibt ein Abenteuer oder es wird Liebe. Es auf der reinen Sympathie-Ebene zu halten gelingt mir einfach nicht und ist auch nicht mein Ziel. Ich weiß nicht, aber ich glaube die Beziehungen zwischen den Geschlechtern laufen einfach anders...


Was heißt eigentlich ONS?


never surrender


demon17
Demon17ah ja. hätt ich mir auch denken können. In welcher Richtung darf ich Deine Ironie verstehen?
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B], insbesondere wenn ein Teil dieser Religion von Männern gesteuert wird, die laut Zölibat gar keine sexuellen Erfahrungen haben dürfen. [/B][/QUOTE]

das kann ich so nicht ganz stehen lassen.

priester haben NUR das zoelibat, sprich ehelosigkeit. zoelibat hat nichts mit ausserehelichen vergnuegungen zu tun. theoretisch darf der pfarrer mitm halben dorf ne affaere haben ;)

was du meinst ist das geluebde der keuschheit, das legen aber nur moenche ab.

jaja, ein kleiner aber feiner unterschied... :)
shiphrahdas stimmt aber,
wie gesagt, ein enger freund von mir ist katholischer pfarrer, er sagt alle priester sind schwul und es geht ganz früh los.
shiphrahdas habe ich ihn auch mind. 3 mal gefragt, darauf er:
ja, fast alle.
;)
Demon17@Amie,

[QUOTE]ich frag mich, warum man sex unbedingt auslagern muss, irgendwo auf die freundschafts- oder spaßebene...sicher muss das jeder selbst wissen, aber warum tendiert man so sehr dazu, sex aus einer beziehung rauszuholen...[/QUOTE] Ich weiß, das das nicht funktioniert, oder ich hab die falschen Frauen kennen gelernt, was ich aber nicht glaube. Bei mir funktioniert das ja auch nicht, insofern wurscht. Ich glaube viele wünschen sich eine regelmäßige sexuelle "Versorgung" ohne den emotionalen Aufwand. Es macht ja vieles kompliziert, weil man stellt zwangsläufig Ansprüche aneinander und schränkt sich damit auch gegenseitig ein. Obwohl dieser "Einschränkung" ja auch eine Erweiterung gegenübersteht. Aber das ist manchmal von Tag zu Tag unterschiedlich, wie man das bewertet.

@shiprah

Also das fast alle katholischen Priester schwul sind halte ich für ein Gerücht. Obwohl der oder das Zölibat wohl zu 95% nicht gehalten wird. Da die katholische Kirche Sex nur unter Verheirateten erlaubt, ist das auf jeden Fall Sünde wenn Priester poppen egal mit wem.


never surrender


demon17
shiphrah[QUOTE]Also das fast alle katholischen Priester schwul sind halte ich für ein Gerücht. Obwohl der oder das Zölibat wohl zu 95% nicht gehalten wird. Da die katholische Kirche Sex nur unter Verheirateten erlaubt, ist das auf jeden Fall Sünde wenn Priester poppen egal mit wem.

[/QUOTE]

hielt ich es auch. kann nur das sagen, was mir mein freund erzählt. er ist selbst in konflikt und muss sich überlegen, ob er dabei bleibt oder nicht. einfach das sicher nicht. aber als schwuler, sagt er, ist das sogar schlimmer, weil die treue da eine andere ist und er auch in seiner beziehung deshalb leidet. er bist mit deinem nicht glücklich. als schwuler ständig unter männern und vielen schwulen ist das natürlich auch "grausam".
habe ihn gefragt, ob er DESHALB zur kirche ging, was er verneinte, aber schwul sei er schon immer gewesen. nun ja.....
Demon17@shiprah,

er bist mit deinem nicht glücklich. [QUOTE]er bist mit deinem nicht glücklich. [/QUOTE] Hä?

@Amie,

wie die Tiere? Also ich mag das Tier in mir, aber ich versuche auch nicht mich darauf zu reduzieren...:rolleyes:


never surrender


demon17
shiphrah@demon
sorry
sollte heißen: er ist damit nicht glücklich
Demon17@Amie,

dafür ist mir die Zeit auch meisst zu schade. Aber wenn ich unbedingt will und gut drauf bin geh ich in Kneipen weil das bei mir ohne Kommunikation nicht geht. Es funktioniert, so alle 5 Jahre mal...*g*. Ich finds in Ordnung, was nervt ist wenn Alkohol im Spiel ist. Dann find ich es stumpf und unbefriedigend. Manchmal ist es ja auch so, man lernt jemand in der Dizze kennen, mag sich und weiß ganz genau, wenn man nicht miteinander schläft verliert man sich aus den Augen. In solchen Fällen gehts dann auch mal ohne stundenlange Gespräche. Aber ich würd nie zum aufreißen in die Dizze gehen.


@shiprah,

danke manchmal interpretiert man ja viel zu viel hinein...Das dieses Ausmaß an Heuchelei nicht glücklich macht glaub ich auch.


never surrender


demon17
Demon17@Amie,

wahrscheinlich sind die Rollenerwartungen auch heut noch so, aber es gibt ja dieses Gefühl, man weiß es passt, auch ohne viele Worte.
Das mit dem Aufreißen gehen führt auch meist zu unbefriedigenden Ergebnissen. Weil in Kneipen ist fast immer Alkohol im Spiel und der macht beide Seiten stumpf. Ist im Grunde egal ob man poppt oder nicht, geht auch keinen was an. Anders zu Denken führt nur zu einer falschen Einstellung zum Sex.

never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]Das mit dem Aufreißen gehen führt auch meist zu unbefriedigenden Ergebnissen. [/QUOTE]

Leider ja, der Reiz ist auch schnell dahin...

[QUOTE]ich frag mich, warum man sex unbedingt auslagern muss, irgendwo auf die freundschafts- oder spaßebene...sicher muss das jeder selbst wissen, aber warum tendiert man so sehr dazu, sex aus einer beziehung rauszuholen...[/QUOTE]

Man sollte Sex nicht aus der Beziehung rausholen, man sollte sich aber eine etwas weitere Sicht durchaus erlauben - ist mein Sex denn so kostbar, dass ich ihn nur mit einem Menschen teilen darf? Ich finde nicht... Sex in der Beziehung hat natürlich eine ganz andere Qualität als eine eher unverbindliche Begegnung - und beides kann schön sein.
Alterkelte[QUOTE]ich frag mich, warum man sex unbedingt auslagern muss, irgendwo auf die freundschafts- oder spaßebene...sicher muss das jeder selbst wissen, aber warum tendiert man so sehr dazu, sex aus einer beziehung rauszuholen...[/QUOTE]

@Amie

das war sicherlich nicht so gemeint, dass die Mädels wiedereinmal die Verliererinnen sind.
Sie haben aber vielleicht in 2000Jahren nie richtig
gelernt sich nach dem Lust/Unlust-prinzip zu holen,
was ihnen zusteht.
Die Frauen sind immer noch unter dem Eindruck,
der Mutter-Maria-Komplexe....
Am besten wäre es für manche, es gäbe wirklich die
Jungfrauengeburt........
Man hat nicht mehr Freude am Sex, wenn man sein
halbes Leben darauf wartet, vor allem darauf wartet,
dass man den Sechser im Lotto zieht und als junges
Mädchen einen gleichaltrigen Jungen kennenlernt,
der zufällig Ahnung hat und weiss was dem Mädchen
gut tut, ohne dass er auf etwas verzichten muss.
Diese sexuelle Anspruchsshaltung ist ein Relikt
des Christentums. Es ist nicht wirklich sinnvoll.
Die Mädchen und Frauen unserer Tage haben die Chance
nach dem try-and-error-prinzip herauszufinden, was sie
können, was sie mögen, was sie wollen,
warum soll man das Rad der Zeit künstlich zurückdrehen ???


Was den Sex betrifft, so ist dies wie mit einer Flasche Wein,
er ist zu schade, dass man ihn einfach aussäuft,
allerdings wo steht es geschrieben, dass nur manche Menschen
unter bestimmten Voraussetzungen Wein trinken dürfen.
Wein ist für alle da und Sex auch (aber nicht als Konsumgut,
sondern als Bedürfnis, dass man in einem wohlwollenden
Rahmen geniessen sollte...)
Sex der unter Zwang stattfindet ist auch nichts wert.
So käme es für mich nicht in Frage, mit einer gewerblichen
Dame Sex zu haben, weil ich nie weiss, ob ihre Dienstleistung
nicht darauf beruht, dass sie geschlagen wird oder Spielschulden
hat. Das ist keine kosmosgefällige Aura, die da zu Tage tritt.
Sex ist Teil der Vereinigung mit dem Kosmos,
unabhängig, ob irgendein buchlastiger Bürokratengott
dazu seinen Segen gibt!
LaChatte[QUOTE]Was den Sex betrifft, so ist dies wie mit einer Flasche Wein,
er ist zu schade, dass man ihn einfach aussäuft,
[/QUOTE]

Das ist schön gesagt:)


[QUOTE]So käme es für mich nicht in Frage, mit einer gewerblichen
Dame Sex zu haben, weil ich nie weiss, ob ihre Dienstleistung
nicht darauf beruht, dass sie geschlagen wird oder Spielschulden
hat.
[/QUOTE]

Ich glaube, die allerallerwenigsten machen diese Arbeit aus Freude an der Arbeit - vielleicht eine von tausend...Warum sollte man sich auch sowas antun, solange man noch valable Alternativen hat?
Demon17Ich habe mal auf der Reeperbahn gewohnt. Es ist erstaunlich was sich die Menschen für Geld alles antun. Was wirklich weh tut, ist wenn man junge Frsuen, die man vor ein zwei Wochen noch in der Ditte sah auf einmal auf dem Strassenstrich stehen und zeilweise Tränen in den Augen haben. Ich weiß nicht, aber für mich hat das irgendwie nichts mit Toleranz zu tun, sondern mit destruktiven Verwertungsmechanismen, die im krassen Widerspruch zu den Sonntagsreden der Politiker stehen. Vielleicht sollte man doch lieber nicht den Sex von der Liebe trennen? Ich weiß es nicht...Auf jeden Fall sollte niemand so etwas nötig haben, oder von diesem entseeltem Materialismus dermaßen beherrscht werden. Von den Drogensüchtigen mal ganz abgesehen. Ich kann die Freier auch nicht verstehen. Aber das sind ganz normale Männer...Ich glaube es gibt da viel zu viele Illusionen über die moralische Qualität der meisten Menschen. Das Ausmaß an Heuchelei kann gar nicht überschätzt werden. Ich finde es generell bedauerlich, das die sexuelle Befreiung gleich mit der Vermarktung von Sexualität einherging. Wer andere als "Frischfleisch" sieht erniedrigt sich selbst.

never surrender


demon17
LaChatteOffensichtlich ist es eben doch ein tiefes menschliches Bedürfnis, nicht nur mit dem Lebenspartner allein Sex zu haben - und viele Männer, die zu Prostituierten gehen, lieben ihre Frau und haben nicht im Geringsten im Sinn, sie zu verlassen. Da finde ich offizielle Regelungen innerhalb eines Paares einfach besser, als dieses unwürdige Versteckspiel.
Demon17Also wenn einem ein ehrliches Verhältnis zu seinem Lebenspartner nicht wichtiger ist als eine Ejakulation, kann doch von Liebe keine Rede sein. Ganz abgesehen, das ich mir selbst viel zu schade dafür bin, mich auf meine biologischen Funktionen zu reduzieren. Außerdem glaub ich kaum, das die meisten Prostituierten noch viel spüren und die reine Mechanik ist eigentlich vollkommen reizlos. Ich seh mich da eher als Genießer, dem die Atmosphäre und Stimmung viel zu wichtig ist, ganz abgesehen davon, dass die meisten Prostituierten total gestörte vibes haben... außerdem bin ich nach wie vor dagegen nun a l l e s durch die Marktwirtschaft zu organisieren.


never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]Also wenn einem ein ehrliches Verhältnis zu seinem Lebenspartner nicht wichtiger ist als eine Ejakulation, kann doch von Liebe keine Rede sein. [/QUOTE]

Da wär ich vorsichtig - die meisten Menschen haben einen starkes Fleisch, aber einen schwachen Geist... und folgen dem ersteren (hm, ich hab glaub ich den Spruch etwas durcheinandergebracht??) Aber dennoch ist es oft Liebe... und "schlechtes" Verhalten wird nicht gebeichtet, "um dem Partner nicht weh zu tun blabla" - ich finds unsinnig, OK, und übrigens machts schlechte Vibes. Aber dennoch machen das liebende Menschen miteinander...

Warum nicht endlich mal anerkennen, dass Sexualität in der Zweierkiste eingeschlossen für viele Menschen einfach nicht lebbar ist?

[QUOTE]Außerdem glaub ich kaum, das die meisten Prostituierten noch viel spüren[/QUOTE]

Reiner Selbstschutz, meine ich...

[QUOTE]und die reine Mechanik ist eigentlich vollkommen reizlos. [/QUOTE]

Da bist du ein eher untypischer Mann - bei den meisten reicht ja tatsächlich ein kleines Lächeln fraulicherseits, und die Mechanik springt an, und Mann hechelt atemlos hinterher...Irgendwie funktionieren da (auch gebildete, kultivierte und zivilisierte) Männer immer noch "einfacher" als Frauen - bei Frauen kann man nicht einfach so auf den Schalter drücken, und los gehts, bei Männern schon...
Demon17@LaChatte,

ich weiß nicht ob das nicht ein Vorurteil ist mit dem Knopfdruck. Ich mein von der biologischen reaktion bis zum echten Verlangen ist es doch ein weiter Weg. Besonders wenn man schon vorher weiß, dass da eigentlich nur sexuelles Interesse besteht. Ich finde Zweierkisten gar nicht so schlecht. Es kommt hallt darauf an wie lange sie dauern. Ewig ist sicher schwierig.

never surrender


demon17
LaChatteIch denke aber auch, dass sich eine Partnerschaft nicht definieren soll über "der Mann / die Frau, mit der ich ins Bett gehe". Mit dem Partner teile ich Sorgen, Ideen, Projekte, Gedanken, was ich bei einem ONS nicht tue.

Loyalität und Ehrlichkeit scheinen mir wichtiger für eine gute Partnerschaft als sexuelle Treue.
Demon17@LaChatte,

Wie gesagt, es gibt offene und geschlossene Beziehungen, wichtig ist für mich die Ehrlichkeit.


never say never


demon17;)
LaChatte... also plädiere ich FÜR Sex vor der Ehe... immerhin für die Erlaubnis für jedermann und jedefrau, das zu haben...:)
Demon17[QUOTE]... immerhin für die Erlaubnis für jedermann und jedefrau, das zu haben...[/QUOTE]
Das stand ja wohl nie zur Debatte, wer hätte wohl das Recht ihn zur verbieten?


[COLOR=crimson]never surrender[/COLOR]


demon17
LaChatteDas war doch die Frage? Genug Leute gibts immer noch, die das andern Leuten verbieten - vor allem Väter ihren Töchtern...

Diese ganze Virgo-Intacta-Geschichte läuft ja tatsächlich nur darauf hinaus, die Frauen zu unterdrücken...
Demon17Sorry, ich komm aus einer anderen Welt...da kenn ich mich nicht aus, aber wenn Du das sagst wird es wohl stimmen...


never surrender


demon17
LaChatteIch erinnere mich nur schon an den Aufstand, den mein Vater machte, als ich den ersten Freund hatte...:rolleyes: - obwohl, er ist nicht Muslim oder sowas.
Demon17tja meine Mutter ist auch ein paar mal überraschend ins Zimmer gekommen, als ich mit 14 das erste mal mit meiner Freundin alleine war...aber sie hat meiner Beschwerde dann Rechnung getragen...;)


never surender


demon17
LaChatteZwischen Söhnen und Müttern ist es wohl einfacher als zwischen Töchtern und Vätern... immerhin können Söhne nicht schwanger werden, da fällt schon mal eine grosse Sorge weg...

Ich hab die ganze Geschichte dann einfach ausgelagert (überall, wo die Eltern nicht sind), und irgendwie hat sich mein Vater, glaub ich, auch in zehn Jahren noch nicht daran gewöhnt, dass sein Töchterchen nun erwachsen ist und *pfui!* sogar Sex hat...

Und er hätte wohl auch nix dagegen, mir einen Ehemann auszuwählen - dann wüsste er wenigstens, dass es ein Qualitäts-Ehemann ist... und nicht einer von den schrägen Typen, die ich mir immer als Freunde ausgesucht habe;)
Demon17ja Eltern wissen ja sowieso immer alles besser. Aber so überholte Ansichte hatten meine Eltern weder bei mir noch bei meiner Schwester. Die einzigen, die heiraten mussten waren in ihere Cluique das Paar mit der "wohlbehüteten" Tochter. Ich habe von einigen Freunden gehört, das die Kids heute sogar schon mit 11 anfangen sich einen festen Freund/Freundin zu suchen. Ich mein die Kinder kommen ja auch immer früher in die Pubertät. Was solls...;)


never surrender


demon17
Demon17@amie,
also ich weiß nicht was Du damit sagen wills "geistige Reife?". zum poppen?:rolleyes: . Es muss halt freiwllig sein und schön sein, wenn man keine Schuldgefühle eingeredet bekommt, wieso nicht? Ich mein wer da noch mit Puppen spielt ist vielleicht noch nicht so weit. Aber wer sich in dem Alter an Britney Spears orientiert hat ja das entsprechende Rollenvorbild. Es gibt halt ein Alter wo man lieber Paare bildet als in gleichgeschlechtlichen Gruppen rumzuhängen und das beginnt halt immer früher. Ob die dann Poppen oder nicht sollten sie selbst entscheiden.


stay dark


demon17
Demon17Ich finde das geht nur die beiden etwas an. Weder die Clique noch sonst wen. Sicher gibt es solche Angeber, aber die sind bei den Mädchen ja auch schnell unten durch...Ich findes es genau so blöd sich da als Wächter des Seelenheils aufzuspielen.


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]


demon17
Demon17@amie,

bist Du wirklich in der Lage das für andere entscheiden zu können?

greetz


demon17
LaChatteIch habe mit meinen Zwölfjährigen die Erfahrung gemacht, dass sie alle ein sehr gutes Gefühl dafür haben, ob Sex für sie angemessen ist oder nicht - Voraussetzung ist natürlich, dass sie auch die entsprechenden Informationen besitzen und aufgeklärt sind.

Die Idee, mit zwölf, Sex zu haben, wurde ungefähr so kommentiert "WWÄÄÄHH dann steckt der Mann seinen Penis in meine Vagina ??!??!" - sie fühlen sich also eindeutig noch nicht reif dafür, das heisst, sie können sich auch das schöne Gefühl noch gar nicht so recht vorstellen, das eine so "eklige" Tätigkeit mit sich bringt.;)

Wenn Kinder sanft erzogen und geführt werden, werden sie selbst in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen - und sie werden bei Fragen und Problemen von allein zu den Eltern gehen (was bei meinen Eltern bei dem Thema für mich völlig undenkbar war...) und um Hilfe und Unterstützung bitten. Verbote finde ich auch kontraproduktiv.
LaChatteNein, es sind nicht meine leiblichen Kinder - ich arbeite einfach ab und zu mit ihnen... und ich find Aufklärung sehr früh noch gut, denn mit Siebenjährigen kann man wohl noch über Anatomie reden, ohne dass gleich ein Gekicher und Gelaber losgeht... halt eben noch unschuldig... wie man ja auch ohne Kichern über die
anatomischen Eigenschaften eines Ohres reden kann..:rolleyes:

[QUOTE]wie würdest du denn damit umgehen, wenn einer zu dir käme und behaupten würde, er oder sie habe schon sex gehabt? nur ne frage...[/QUOTE]

Ich würde fragen "und, wie wars?" *immer neugierig bin* - und der Rest wird sich ja dann daraus ergeben...

[QUOTE]aber irgendwie ist das ja auch nur: der körper entwickelt sich, die menstruation, der samenerguss, die frau ist schwanger, die geburt - ich hab in der gesamten zeit nie gehört, dass es sowas wie einen orgasmus gibt bzw. was das denn wohl ist.[/QUOTE]

Ist immer noch deutlich mehr, als ich von "offizieller" Seite her mitgekriegt hab... Da gabs noch diese Gespräche unter Mädchen, wo wir rätselten, wie "es" nun funktioniert... und alle wussten nur so halbwegs davon, mit entsprechenden Diskussionsresultaten...:D

[QUOTE]und warum sex denn schön ist kann man sih auf basis dieser aufkärungsreihe auch nicht erklären...[/QUOTE]

Nein, das kann man nicht, und soll man auch nicht. Aber man könnte vielleicht sagen: "Ihr seid reif dafür, wenn ihr wirklich Lust habt, es auszuprobieren, wenn euch der Gedanke daran wirklich Freude macht... und wenn ihr einen wirklich netten Menschen als Partner/Partnerin gefunden habt"
LaChatte[QUOTE]. irgendwie ist das thema in der schule und oft auch in der familie einfach peinlich und so kommt ja auch der eindruck rüber, es sei was verbotenes und man spricht nicht darüber etc.[/QUOTE]

Es ist ja auch nicht ganz einfach, Erwachsene zu finden, die ein unbelastetes und natürliches Verhältnis zu ihrer eigenen Sexualität haben...
LaChatteDie allermeisten, die ich kenne - eigentlich alle Menschen, mit denen ich mal etwas näher darüber sprechen konnte oder sie sonst kennen lernen konnte... mich nicht ausgeschlossen.
LaChatte[QUOTE]aber ich denke schon, dass man durchaus objektiv und sachlich - ohne irgendwie was schmutziges oder abschreckendes dranzuheften - über sexualität reden.[/QUOTE]

Ohne Zweifel

[QUOTE]man darf eben nur seine persönlichen erfahrungen nicht miteinfließen lassen.[/QUOTE]

Das hingegen finde ich schon viel schwieriger... Aber man darf ja durchaus versuchen, die eigenen Erfahrungen ein bisschen zusammenzufassen, und über die daraus resultierenden Erkenntnisse zu reden.;)
Alterkelte[QUOTE]dass das so nass und klebrig ist und evtl geräusche mach [/QUOTE]

@Amie

...Geräusche?
hört sich an, wie ein Ventilator oder eine Klimaanlage ?????
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i]
[B]eher so, wie wenn man mit gummistiefeln in einer matschigen pfütze spielt :D [/B][/QUOTE]

Also ich find das Einzig Wahre, BARFUSS in einer matschigen Pfütze zu spielen... :D
Blackvelvet_79Hi,

vielleicht findet Ihr das veraltet, aber ich bin dafür zu warten bis man den Partner für´s Leben gefunden hat. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das nicht getan habe, aber ich hab´s bereut. Für mich ist eben Sex nix mechanisches. Hab auch mal´n one-night-stand gehabt, aber ich hätt hinterher beinahe gekotzt.
Mein jetziger Freund ist noch blutige "Jungfrau" und ich finde das gut, dass er warten will. Ich wünschte, ich hätte diese Konsequenz gezeigt. Ich fühl mich jetzt irgendwie "schmutzig" im Vergleich zu ihm. Aber was passiert ist, ist passiert. Klar, wir halten nicht nur Händchen... aber wir schlafen nicht miteinander. Wir wollen vielleicht dieses Jahr heiraten und wir wissen, dass wir uns nicht nur wegen Sex haben wollen.
Es graut mir fast, das im Gothic Board zu sagen, bei den ganzen Satanisten ;) ,aber wir sind gläubige Christen und finden das aus Überzeugung richtig, zu warten. Man achtet seinen Partner mehr, wenn man ihn nicht grade vögelt, ist meine Erfahrung.
Auch wenn ich jetzt nicht gerade auf Verständis stoßen werde, finde ich, dass ich mal die andere Seite vertreten sollte.

Gruß
Blackvelvet_79 (ein gläubiges Nachtschattengewächs)
Alterkelte@Amie
Nun die Geräuschentwicklung ist glaub ich nicht ein Problem
das einen davon abhalten könnte,
wenn dann gibt es andere kompliziertere Gründe,
aber die wurden schon ausgiebig erläutert...
Stelle fest, dass es hier derzeit eine Pattsituation der Argumente
geben mag, was daran liegt, das das Thema an sich
z.t. Geschmacksache ist und man all diese Dinge nicht normen
kann, zum Glück!
Lass Dich also nicht von irgendwelchen Leuten zulabern,
die entweder nur das eine oder das andere von Dir verlangen!
Demon17Also ihr habt schon seltsame Erfahrungen muss ich sagen, das mit dem blutigen Fleck und dem Abschlussball hätte uns Dank der vollständigen Aufklärung nie passieren können. Ausserdem hatten wir derartig intensive Pettingerfahrungen, dass der Übergang eher fließend war. Von einer nennenswerten Geräuschentwicklung ist mir bis heute nichts bekannt, es sei denn, die nassen Hautpartien klatschen aneinander, oder irgendwelches Stöhnen. Aber ich hatte in dem Alter sowieso immer Freundinnen, die erfahrener waren. Auch das Angeben war bei mir im Freundeskreis nicht vorhanden, die versuchten eher einem die Freundin madig zu machen, weil sie eifersüchtig waren, wenn einem auf einmal die Dates mit der Freundin wichtiger waren. Also das Gleichaltrige vor dem 14.Lebensjahr nicht miteinander poppen dürfen glaube ich einfach nicht. Wer macht denn solchen Gesetze? Was geht das den Staat an...? Das wär ja noch schöner...oder Lehrer die versuchen sich bei so etwas einzumischen. Ich meine schließlich haben ja auch Teens eine Art von Privatsphäre. Also gerade die letzten 20 Postings bestätigen mich in der Ansicht, dass man mit der Sexualität bei Kindern und Jugendlichen gar nicht offen genug umgehen kann. Das einzige was ich in dieser Hinsicht befürworte ist der Schutz vor den Älteren.


never surrender


demon17
AlterkelteAmie, klar gibt es einige "Folgen" des Geschlechtsverkehrs,
die jetzt nicht erst 9 Monate später auftauchen, sondern gleich
viel Ärger machen,
aber die Vorstellung ist auch etwas unromantisch, dass
man Angst haben muss um seine Paradedeckchen und Sonntagsbettwäsche und deshalb beschliesst
jungfräulicher zu werden als alle Nonnen zusammen.........???
Demon17@ amie,

für mich klingt das nach der typischen Ausrede von Eltern. Ich glaube das nicht. Ich würde meinen Kindern da keine Vorschriften machen, solange sie in ihrer Altersgruppe bleiben. Ich war über dreissig, als ich das erste mal mit jüngeren schlief und ich finde die Altersgrenze 16 mit Erlaubnis der Eltern und 18 ohne beim Sex mit Erwachsenen voll in Ordnung. Andere sind mir unbekannt.


never surrender


demon17
Demon17@amie,

lass es in den Aktenschränken vermodern, da liegt es gut...;)


never surrender


demon17
Demon17@all,

gibt es eigentlich wirklich noch Gesetze, die die Sexualität vor der Ehe einschränken und wie sieht es eigentlich mit der Verheiratung von Minderjährigen aus. Priscilla Presley war 14 glaube ich als sie ihren Elvis heiratete....



never surrender

demon17
LaChatteMir sind vor allem die ungeschriebenen familiären Gesetze hierzulande bekannt - andere nicht... (ich weiss nicht mal, einen wie jungen Freund ich mir mit meinen dreissig Jahren aussuchen dürfte.. 16? 18?)
Demon17@Amie,

das mit den 16 Jahren bezieht sich auf Sex mit Erwachsenen, da bin ich mir sicher. Ich meine sonst wären ja auch große Teile der Bevölkerung kriminell. ;) Ich stell mir grad den Jugendknast vor... :D

@LaChatte,

ja die ungeschriebenen Gesetze sind da wohl sehr unterschiedlich. Irgendwie hat sich die Sexualmoral in weiten Teilen der Bevölkerung ja auch stark gelockert, in anderen aber nicht. Das führt halt immer wieder zu Schwierigkeiten...



never surrender


demon17
Demon17@Amie

Nein das ist etwas ganz anderes, der Kuppeleiparagraph unterdagte es Vermietern bei Unverheirateten die Übernachtung einer Person des anderen Geschlechts zu dulden. Der ist aber in den 50ern abgeschafft worden. Ein ehemaliger Professor von mir sollte mal als Verwaltungsjurist dienstrechtlich verhindern, das ein Lehrer immer bei einer Lehrerin übernachtete, ohne Trauschein! Er hatte damals ziemlich Druck das Recht zu beugen und hat das natürlich nicht getan, sondern in den USA Soziologie studiert.;)

Ich glaube das Grundgesetz schützt da die Rechte des Einzelnen ziemlich weitgehen, aber auch das ist ja alles Auslegungssache :D


never surrender


demon17
Demon17das ist sicher so gewesen, gerade Mütter verschanzen sich gerne hinter fiktiven Gesetzen...;)


never surrender


demon17
LaChatteEltern machen sich eh ständig Sorgen... nun, nicht ganz zu unrecht:D

Aber, kennt ihr dieses Phänomen: Eltern (besonders Väter) sind stolz auf die Freundinnen ihrer Söhne, aber verabscheuen die Freunde ihrer Töchter? Also mir gehts so...:mad:
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i]
[B]*fg*
:p [/B][/QUOTE]

was heißt das "f" amie?
Demon17@Amie,

ach sooo. Aber ehrlich, die Sitten haben sich doch schon ganz schön geändert. Vor 30 Jahren hätten sich nicht so viele unverheiratete Frauen getraut zuzugeben keine Virgo Intacta mehr zu sein.:)


never surrender


demon17
AlterkelteNun, dass es Menschen gibt, denen die Partner ausgesucht werden, z.t. mit 12 oder 14 das ist echt arg.
so etwas sollte man mit allen Mitteln unterbinden.
Z.t. wird dies mit der Religion begründet.
Aber nirgendwo steht geschrieben, dass ein
12-jähriges Mädchen einen über 30-jährigen Mann
heiraten soll............
MissPanIn der heutigen Zeit, wo die (sexuelle) Selbstbestimmung fast grenzenlos ausgelebt werden kann (und auch muß, glaubt man den Medien) , finde ich es verständlich, daß Männer und Frauen sich auf alte Werte (und die damit gefühlte Sicherheit) zurückbesinnen.
Warum auch nicht?

Wenn sich jemand für die romantische (und für einige hier wohl altbackene) Version der "großen Liebe, auf die zu warten es sich lohnt" entscheidet, und zwar nicht (nur) aus religiösen Gründen (von Zwängen ganz zu schweigen) , so finde ich diese Einstellung nicht verkehrt.
Man (oder frau) tut sich doch auch nicht unbedingt einen Gefallen, wenn er/sie ohne wirkliche Überzeugung "herumprobiert", weil es eben heutzutage "normal" ist, und man andernfalls unangenehm auffällt.
Erfahrungen in Liebesdingen kann man doch gemeinsam sammeln, wie in anderen Lebensbereichen auch - wenn man bei der Partnerwahl ein gutes Händchen hat, und sich einen Mann mit entsprechender Einstellung sucht.
Nicht jeder Mann mutiert im Bett zum Egomanen , es soll ja auch die rücksichtsvollen Vertreter geben, die nicht daran interessiert sind, nur ihre Bedürfnisse auszuleben. ;)
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Aber, kennt ihr dieses Phänomen: Eltern (besonders Väter) sind stolz auf die Freundinnen ihrer Söhne, aber verabscheuen die Freunde ihrer Töchter? Also mir gehts so...:mad: [/B][/QUOTE]

Bei mir war es immer anders - mein Vater hat sich die Herren ohne Kommentar angesehen, meine Mutter hatte an allen etwas auszusetzen. ;)
MissPan@ Amie

Ich finde es unpassend, daß Sex immer mehr wie eine Ware gehandhabt wird, so daß der Zauber binnen kürzester Zeit verflogen ist.
An allen Ecken und Enden wird man mit nackten Busen, Penisgrößen und der Häufigkeit des Partnerwechsel konfrontiert, was sicher auch bei weniger empfindsamen Personen schnell zu Übersättigung führt.

Die Jugendlichen lernen Sex doch nicht mehr als eine Sache, die von Vertrauen und Liebe geleitet ist, kennen, sondern nur noch als eine Art Fast Food ohne besonderen Wert - da sind mir dann die "Träumer" doch irgendwie lieber...
LaChatteHallo Missi! *wink*:)

[QUOTE]Ich finde es unpassend, daß Sex immer mehr wie eine Ware gehandhabt [/QUOTE]

Ich auch. Wenn man aber fünfzig Jahre zurückschaut, wo von frau erwartet wurde, "es" einfach über sich ergehen zu lassen und auf alle Fälle keinen Spass daran zu haben, hat sich doch einiges bewegt... man kann die heutigen Zustände wohl nur als Übergangslösung betrachten...

[QUOTE]Die Jugendlichen lernen Sex doch nicht mehr als eine Sache, die von Vertrauen und Liebe geleitet ist, kennen, sondern nur noch als eine Art Fast Food ohne besonderen Wert - da sind mir dann die "Träumer" doch irgendwie lieber...[/QUOTE]

Das wird ja vor allem an den Erwachsenen liegen, die solches lehren - aber ich habe Vertrauen, dass die Jungen ihren eigenen Weg finden werden und nicht auf dem heutigen Stand stehen bleiben werden - wenn ich mit Zwölfjährigen über Sex spreche, die sagen "ich fühle mich noch nicht bereit dazu", dann ist das doch toll?:)
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Hallo Missi! *wink*:) [/B][/QUOTE]

OT on

*zurückwink* :)
Bist Du gut reingerutscht?

OT off

[B][QUOTE]

wenn ich mit Zwölfjährigen über Sex spreche, die sagen "ich fühle mich noch nicht bereit dazu", dann ist das doch toll?:) [/B][/QUOTE]

Und wenn sie 20 sind und das selbe sagen, dann finde ich das auch okay. ;)
Mir behagt einfach dieses ganze Zwanghafte nicht, als müßte man "es" unbedingt so oft mit so vielen Partnern machen, um mitreden zu können.
MissPanWie verworren die Gedanken mancher Menschen zum Thema Sex sind, habe ich erst gestern Abend in einer Aufzeichnung von Domian (TV-Talk zur Nachtzeit) gesehen.

Ein kurzer Abriß:

Reiner (39) ist verheiratet, dachte bisher von sich, er wäre hetero, stellte aber nach einiger Zeit fest, daß er auch Männer attraktiv findet.
Er legte sich (um seine Bedürfnisse voll ausleben zu können) mit dem Wissen seiner Frau einen Freund zu.

Zum Eklat kam es dann jedoch, als er eines Nachts seine Frau mit seinem Freund im Bett erwischte.

In besagter Sendung ließ er sich nun lang und breit und seeeehr entrüstet über diesen (seiner Meinung nach) unmöglichen Vertrauensbruch aus, den die beiden Missetäter begangen hätten.

[SIZE=3]GEHT`S NOCH????[/SIZE]

Tut mir Leid, aber bei solchen Geschichten hält sich mein Verständnis doch sehr in Grenzen.
LaChatteWenn sie es ohne Wissen des Partners macht, ist das ein eindeutiger Vertrauensbruch, da gebe ich Reiner zu hundert Prozent recht...

Jeder soll sein Sexualleben nach seinen Bedürfnissen einrichten, und da gehört je nachdem Sex mit mehreren Menschen dazu. Wichtig sind klare Abmachungen, wer wie was und überhaupt - und Abmachungen zu brechen IST Vertrauensbruch...
AlterkelteIm Grunde genommen bin ich auf der Welt um etwas neues zu entdecken, Dinge zu hinterfragen oder einfach um etwas zu
lernen, das kann die Kunst des Fallenstellens im Urwald sein,
die Fähigkeit Witze zu erzählen oder der Versuch ein ordentlicher
Liebhaber zu sein. Kann, aber es muss nicht.
Das Leben nur auf Sex zu reduzieren ist vermutlich zu wenig.
Ein Leben in militanter Weise ohne Sex, geht auch nicht....
Die Mischung macht's...............
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Wenn sie es ohne Wissen des Partners macht, ist das ein eindeutiger Vertrauensbruch, da gebe ich Reiner zu hundert Prozent recht...

[/B][/QUOTE]

Mag sein, daß wir zwei unterschiedliche Blickwinkel haben, für mich hörte sich seine Beschwerde jedoch danach an:

"Ich will und muß mich vollkommen ausleben, nehme gern das Beste von beiden Partnern, erwarte aber, daß diese wiederum mich als den Nabel der Welt betrachten und nur mit mir (und erst recht nicht miteinander) Sex haben."
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]
Das Leben nur auf Sex zu reduzieren ist vermutlich zu wenig.
Ein Leben in militanter Weise ohne Sex, geht auch nicht....
Die Mischung macht's............... [/B][/QUOTE]

Das Thema "Leben ohne Sex" haben wir ja bereits in anderen Threads diskutiert, meine Intention war auch nicht, mit diesem Fallbeispiel die Debatte erneut aufzurollen.
Es sollte lediglich dazu dienen, die für mich zuweilen nicht mehr nachvollziehbaren Ausmaße der sogenannten sexuellen Selbstverwirklichung aufzuzeigen, die m.E. nach Menschen durchaus darin bestätigen können, wieder in Richtung "altmodische" Werte wie "Kein Sex vor der Ehe" zu tendieren. ;)
AlterkelteMissPan

das Problem der Selbstverwirklichung in diesen Breiten ist
mitunter, dass man irgendwelche wichtigen Sachen studiert
haben muss oder Titel haben muss, um das zu können.
Es gibt hierzulande einen sehr bürokratischen Umgang
mit Bildung/Lernen/Selbstverwirklichung und alledem.
Sich im weitesten Sinne körperlich zu betätigen kann (fast)
jeder, es bedarf auch keines Hochschulstudiums um Sex
zu haben, das ist es, was ihn so interessant macht.
Demzufolge wage ich die These, wonach Sex eines der wenigen
Themen ist, wo noch so etwas wie Demokratie zu erhoffen ist
(wenn auch nicht immer in der Praxis).
Die meisten anderen Themen sind alle schon zu festgelegt...
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]
Sich im weitesten Sinne körperlich zu betätigen kann (fast)
jeder, es bedarf auch keines Hochschulstudiums um Sex
zu haben, das ist es, was ihn so interessant macht.
Demzufolge wage ich die These, wonach Sex eines der wenigen
Themen ist, wo noch so etwas wie Demokratie zu erhoffen ist
(wenn auch nicht immer in der Praxis).
Die meisten anderen Themen sind alle schon zu festgelegt... [/B][/QUOTE]

Es mag jetzt platt gedacht sein, aber für mich wäre das Ergebnis dieses Gedankenganges folgendes:

Ich bin nicht in der Lage / werde (durch welche sozialen Normen/Kontrollinstanzen o.a. persönlichen Mankos auch immer) daran gehindert, mich im Berufs- / Schul- / Alltagsleben zu beweisen resp. selbst zu verwirklichen, also habe ich Sex in allen Varianten, je ungewöhnlicher desto besser, und je größer die Anzahl verschiedener Partner / Praktiken, desto mehr Selbstbestätigung / Selbstbewußtsein habe ich.

Oder ganz überspitzt formuliert:

Wenn ich auch sonst nichts bin / kann - im Bett macht mir niemand was vor.
;)


**** bööööse kleine Tippfehler ****
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i]
[B]@misspan & alterkelte

quasi "du bist was/wieviel du f*****" ! [/B][/QUOTE]


Hmm, darüber kann / will ich nicht urteilen.
Ich weiß auch nicht, inwiefern das Post vom Zausel nicht doch eher ironisch als ernst gemeint war? ;)

[B][QUOTE] meint ihr, das leute, die as so handhaben, immer geltungsbedarf haben oder dass sie auch einfach den freien umgang mit sex übersteigert ausnutzen? [/B][/QUOTE]

Ich will mich jetzt nicht völlig versteigen, indem ich mindere Intelligenz oder fehlende gesellschaftliche Anerkennung in Zusammenhang bringe mit der Häufigkeit des Partnerwechsels oder verstärkter sexueller Aktivitäten. ;)

Neenee, so leicht laß ich mich nicht auf´s Glatteis führen! :D
MissPan@ amie

Um wieder einen ernsthaften Einstieg ins Thema zu finden:

Ich weiß nicht, ob den Menschen im Allgemeinen ein Übermaß an Freiheiten überhaupt bekommt.
Ich habe manchmal das Gefühl, daß diese neugewonne Freiheit oftmals über Gebühr strapaziert wird und alles bis zum Erbrechen ausgereizt wird, weil man/frau ja plötzlich darf.
Bis sich die Sättigung einstellt und man ein vernünftiges Maß findet - wobei es immer wieder Menschen gibt, die offenbar nie an diesen Punkt kommen.

Nur weil man alles darf, muß man auch alles tun?
AlterkelteMissPan/Amie

Nun, ich will nicht damit gesagt haben, dass ich so denke,
aber dennoch ist es irgendwo Teil des Zeitgeistes,
dass man da irgendein Ranking eröffnet, wer mit wem
und warum.
Derlei gesellschaftlicher Druck ist mittlerweile auf jedem
Titelblatt von Zeitschriften zu entdecken...
Meiner Meinung nach wird auf Mädchen bzw. Frauen
da auch mehr Druck ausgeübt...
Vom Gewichtsterror bis zu subtilen Schminktipps ist
alles darauf ausgerichtet sich gegenseitig anzugraben,
aber immer HerrIn des Geschehens zu sein,
was aber Blödsinn ist, denn als liebender Mensch
gibt man sich mitunter auch hin.........
Man kann das Problem von keiner Seite her reglementieren,
weder von einer religiösen oder staatlichen, noch von
einer persönlichen Ebene dritter Personen (Eltern, Verwandte
usw.).
Niemand kann das, es sei denn man selber.......
Alterkelte@Amie


Naja, "die Männer" sind schon seltsame Tierchen.
U.A. auch Augentiere, aber das ist wohl einen eigenen
Thread wert (schneidet sich aber fast mit dem Thread "Solo-Sex").

Einerseits soll die Flamme brav und sittsam (also formbar)
sein, andererseits soll sie auch eine gewisse Erfahrung haben,
weil es ja auch keinen Spass macht, dem (hoffentlich)
geliebten Wesen scheinbar Gewalt anzutun........
Es ist ein Dilemma. Es geht von Mitschülern wirklich ein
gewisser Druck aus, andereseits ist die Hälfte aller
Sexgeschichten frei erfunden (die Dunkelziffer ist wahrscheinlich
höher).

Die meisten 15-17jährigen Jungs sitzen vermutlich wirklich
brav zuhause bei Muttern und bewegen sich nicht,
das Angeberpotential ist bei Jungs allerdings höher,
was die Mädls untereinander für Räuberpistolen
auftischen weiss ich aus verständlichen Gründen
nicht genau............

Alles halb so wild,
allerdings sollte man gerade wenn man jung ist, die Vokabel
"müssen", soweit wie möglich überall heraushalten.
Dieser Begriff kommt eh noch früh genug wieder
(im Berufsleben...)
AlterkelteNaja, es ist schwer einzugrenzen.
Es gibt da auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen eine
Grauzone.......das ist die Zeit, die wenn ungestört abläuft,
am meisten Input bringen kann.
Fast schade, wenn diese Zeit ungenutzt verstreicht....
LaChatte[QUOTE]ich finde, man sollte sich viel mehr selbst entfalten können in dieser zeit, statt sich von anderen formen zu lassen.[/QUOTE]

Genau darum gehts - und idealerweise hat man schon als Kind ein Umfeld, das einem Erfahrungen und Selbstfindung ermöglicht... wenn man dann erwachsen ist, hat man auf alle Fälle keine Ausflüchte mehr, warum man nicht sich selber formt und bild-et....

Dazu kann das ganze Spektrum gehören, und ich respektiere die Entscheidung, nie Sex zu haben, genauso wie die, ständig Sex zu haben... Hauptsache ist, dass jeder und jede das tut, was sie wirklich wollen, und nicht das, was die Umgebung verlangt. Freiheit muss eben geübt werden.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

Dazu kann das ganze Spektrum gehören, und ich respektiere die Entscheidung, nie Sex zu haben, genauso wie die, ständig Sex zu haben... Hauptsache ist, dass jeder und jede das tut, was sie wirklich wollen, und nicht das, was die Umgebung verlangt. Freiheit muss eben geübt werden. [/B][/QUOTE]

Yep, meine volle Zustimmung!
;)

Jeder nach seiner Facon, aber bitte ohne Zwang.
Alterkelte[QUOTE]Freiheit muss eben geübt werden.[/QUOTE]


Richtig! Und manchmal auch verteidigt, denn andere gewähren einem diese Freiheiten eher selten.
die Freiheit sowohl sich zu "enthalten" (warum auch immer),
oder die Geh-Versuche ins Sex-Wunderland.....
Demon17Mir ist zu diesem Thema noch ein anderer Aspekt eingefallen, kann die sexuelle Freiheit nicht auch als eine Art von Waffe eingesetzt werden um anderen weh zu tun, etwa denen die jemanden lieben? Oder zum Zwecke der Einschüchterung und ist diese Form der Instrumentalisierung nicht eher ein negativer Aspekt der sexuellen Freiheit? Weil es wieder um Machtausübung geht eben nur in einem anderen Sinne als bei der gesellschaftlichen Unterdrückung der Sexualität. Gerade Männer, oder vielmehr solche, die meinen einem gewissen Männerbild entsprechen zu müssen unterliegen dabei ja auch einem gewissen Leistungsdruck und meinen sie müssten sich als ommnipotente immerscharfe Hengste darstellen, obwohl sie eigentlich eher schüchtern sind.

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
AlterkelteEin Informationsvorsprung wird oft ausgenützt, um einen Vorteil
zu erringen.
Oder gewisse physische Bedingungen.
Das ist halt eine Charakterfrage...........
Demon17@Alterkelte&Amie,

es führt vor allen Dingen zu einer sehr oberflächlichen Form der Sexualität und teilweise sehr unangenehmen Erfahrungen. Ich habe schol erlebt, dass Frauen steif wie ein Brett unter mir lagen, weil sie einfach innerlich nicht bereit dafür waen, aber vom Kopf her unbedingt wollten. Das schlimmste ist, wenn dann noch Alkohol gegen die Hemmungen eindesetzt wird. Oder er kriegt aufeinmal keinen hoch, das könnte auch eine Folge eines falschen Rollenverständnisses sein. ich mein da letzte ist mir mal auf einem Stadtfest passiert, als ich meine Freundin nach Hause bringen wollte poppten gerade zwei im Mantel in meiner Garage...das ist so die Art von Sex, die ich eigentlich ablehne. Ich glaube allerdings nicht, das da die Unterdrückung von sexualität irgend etwas besser macht. Ich setze da eher auf die Kultivierung, die aber eine zwanglose Thematisierung voraussetzt.

never surrender


demon17
AlterkelteNun,
ich glaube, dass man den Fokus nicht auf eine Sache alleine lenken sollte, ich denke schon, dass man da auch was unterscheiden muss.

Sex ist Sex in welcher Form auch immer........

Die Erotik aber ist ein sehr weites Feld
Und es ist durchaus gestattet diese Kräfte
zu sublimieren und kulturell zu überhöhen oder
quasi auf andere Felder des Lebens zu übertragen....

Eine Flasche Wein und nette (v.A. weibliche) Gesellschaft kann per se
damit auch etwas Erotisches sein, ohne dass es dabei
zwangsläufig zu "Interaktionen" der körperlichen Art
kommen muss...........
Schwarzer Prinzno sex unitl marriage!:D
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i]
[B]@demon

ja, sowas meinte ich...was glaubst du, wie sich die frau am nächsten morgen fühlt, abgesehen von einem kater?!
eigentlich fühlt man sich irgendwann doch nur noch als atmende gummipuppe...
tabuisierund und unterdrückung sind sicher auch keine lösung und wenig förderlich...
ich weiß auch nicht, ob es an der freiheit liegt, dass mit sex so umgegangen wird...ich meine, man kann sie ja auch positiv nutzen...
jedenfalls bekommt totf***** eine ganz neue bedeutung... [/B][/QUOTE]

Also Amie ich mache mir schwer Sorgen um Dich. Du scheinst in einer Welt zu leben, in der eine Frau die Wahl zwischen der Unterdrückung ihrer Sexualität und sexueller Ausbeutung hat. Wehr Dich bitte, wenn Du keine Lust hast dann muss er halt wi... Weil so geht es wirklich nicht. Ich habe früher auch manchmal das Gefühl gehabt, dass eine Beziehung an zu frühem oder zuviel Sex kaputt gehen kann. Aber Sex haz schließlich auch viel mit Zärtlichkeit zu tun. Lass den Slip einfach an und er muss dann versuchen Dich zu verführen, das kann Stunden dauern und wenn er dich liebt wird er das mitmachen.

never surrender


demon17
Demon17@amie,

ich weiß nicht wie Du das meinst? Wenn eine Freundin nicht mehr wollte, weil sie Schmerzen hatte, dann haben wir halt aufgehört. Du solltest vielleicht Deinen Widerspruchsgeist stärken. Es hat auch irgendwie mit Aufklärung zu tun. Ich meine wir kannten uns in den Klassen oder Freundeskreisen ziemlich gut und da stellt sich dann auch so etwas wie eine Konvention ein. So nach dem Motto ey hör mal alter so geht das nicht...Ich hatte mal einen Kumpel der zur Gewalttätigkeit neigte, der war dann halt unten durch...

Freiheit ist auch immer Risiko, aber Verbote, die sich nicht durchsetzen lassen sind noch viel riskanter...Tut mir leid das Du an den falschen geraten bist.


never surrender


demon17
Demon17@amie,

da hast Du völlig recht. Aber es gibt auch Männer, denen diese öde Rammelei nichts gibt. Ich achte beim Sex immer auf den Augenkontakt um die Verbindung nich abreissen zu lassen. Deswegen hab ich ja auch den Thread Philosophie der Sexualität gemacht um das ganze etwas zu kultivieren, aber leider läuft das Ganze wieder auf ein metaphysischen Gelaber raus.


never surrender


demon17
Demon17@amie,

diese rammelei kann Stunden dauern und ist wirklich langweilig, glücklicherweise gibt es auch andere Erfahrungen. Der einzige Ausweg ist aus so einer Situation ist meines Erachtens eine Entabuisierung der Sexualität und ein offenes Gespräch darüber. Das ist leider häufig nicht möglich, aus welchen Gründen auch immer. Es geht halt um einen zwanglosen, unbefangenen Umgang mizteinander und das Thema Sex ist halt nooch mit viel zu vielen Tabus behaftet.


never surrender


demon17
Demon17@Amie,

ich finde es geht darum, dass sich beide darum bemühen sich gegenseitig zu befriedigen. Viele Männer akzeptieren kein nein, viele Frauen überlassen jegliche sexuelle Aktivität den Männern. Das hat wohl etwas mit dem tradierten Rollenverständnis zu tun...zumal ich bei manchen Frauen den Eindruck habe sie sagen nein obwohl sie trotzdem wollen, denn warum behalten sie nicht die Klamotten an?


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
Demon17ohne Respekt geht es wirklich nicht, aber ich hatte glaube ich noch keine Freundin, die mir nicht die Meinung sagte wenn ihr etwas nicht passte. Es ist schwierig das zu diskutieren, aber Du solltest meiner Meinung nach ruhig sagen was Du willst und wenigstens auf Kompromissen bestehen. Wer immer nur nachgibt wird auch nicht respektiert. Du steigst aber in der Achtung Deines Freundes, wenn Du ihm klar machst, dass Du eine gleichberechtigte Partnerin bist, die sich nicht alles gefallen lässt.

never surrender


demon17
LaChatteWenn dir jemand den Respekt nicht gibt, so musst du ihn dir holen... und deine Worte durch Taten unterstützen... auch wenns nicht immer einfach ist. aber es funktioniert hervorragend.
Demon17...viel Glück Amie...


never surrender


demon17

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