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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Jammern wir nur noch??
RobertoSmithoHi Leute,

seit einiger Zeit beobachte ich in vielen Foren die Entwicklung daß grösstenteils fast nur noch über Politik gejammert wird aber niemand irgendwie den Willen hat nach Lösungen für den Ursprung der Probleme zu suchen. Oftmals scheitert es sogar daran daß die Leute nicht mal gewillt sind den Kern der Problematik zu erkennen. Es wird zumeist auch nur oberflächlich diskutiert und Einzelschicksale aufgezählt. Wem hilft das?

Aktuelle Themen dafür sind zum Beispiel die Gesundheitsreform, die oft in Foren diskutiert wird. Solche Threads bestehen fast gänzlich aus einem einzigen Gejammer. Hier jammert einer, dort jammert einer, aber keiner ist gewillt über Lösungen zu diskutieren (ich kenne ein Forum da hat das Aufführen guter Reform-Vorschläge richtig Ärger gegeben!). Viele Foren sind IMHO nichts anderes als ein persönlicher Meinungs-Container aus dem unten das Wasser gesammelter Tränen von persönlich völlig überbewerteten finanziellen Fiaskos herausfliesst.

Woran liegt das?

mfg
Duionich jammer nich mehr ich lach mich nur noch kaputt
RobertoSmithoEndlich mal jemand der witzig ist. :D

Humor vermisse (ich persönlich) auch sehr oft in Threads. Und wenn er mal kommt wird er manchmal auch noch missverstanden und die Leute fühlen sich angemacht. Seltsam, oder?
Duionnaja es kommt nur nicht so gut rüber da es ja nur geschriebenes ist und wenig gefühl mitkommt, die smileys schaffen aber etwas abhilfe. derjenige der das liest kann ja nicht sehen, dass sich derjenige der es geschrieben hat vor lachen nichtmehr halten kann.
LostProphetzur politik : vielleicht ists einfach neben schweigen und augen verschließen eine natürliche reaktion ... resegnation z.b. finde ich als reaktion auf die derzeitige politische lage und das was die hohen herren da oben denn alles an mist verzapfen schon ganz passend.

freue mich aber natürlich auch für jeden der da wenigstens noch drüber lachen kann ... ich gehöre leider nicht dazu.

obwohl wenn ich es recht bedenke einige sprüche von herrn bush junior, dem "mächtigsten" mann der welt ganz lustig fand ....

als da wären z.b. :

(vor anderen hohen politikern und industriellen seines landes eine einfach geniale feststellung .... )

"Die meißten unserer Importe kommen aus dem Ausland."

oder ...

"Ich glaube hinter meiner Politik steckt eine Strategie"

oder oder oder ...

eigentlich wirklich zum totlachen ... wenn die gesammtsituation nicht so zum heulen wäre.
ClytieIch denke auch, dass das Jammern viel mit Resignation zu tun hat - wenn man mal überlegt, sind die Dinge, für die die Menschen heute noch auf die Straße gehen und demonstrieren, doch ziemlich wenig geworden; vielleicht, weil man das Gefühl hat, dass solche Aktionen im Endeffekt nur den Demonstrierenden was nützen, weil sie das Gefühl haben, wenigstens nicht kampflos aufgegeben zu haben - klar ist ihnen aber, dass sie aufgeben müssen (Das glauben sie jedenfalls; ich muss zugeben, dass ich in politischer Hinsicht mich da auch einreihen kann, ehrlich gesagt). Als Möglichkeit, den Frust loszuwerden, dient jetzt halt eben das Jammern, außerdem hat man darüber ein gemeinsames Gesprächsthema (man denke allein an Wartezimmer in Arztpraxen).

A propos Arztpraxen:

Es gibt eine Art des Jammerns, die ich absolut nicht leiden kann.

Letztens sitz ich im Wartezimmer und unterhalte mich mit einer älteren Frau um die 60, die mir stolz erzählt, dass sie ihren dicken Mercedes trotz Eisregens heute schon ca. 30 km weit gefahren hat und der tatsächlich immer noch heil ist. In unser Gespräch mischt sich ein ebenfalls älterer Herr ein, der sagt, er sei heute wegen der Glätte nur sehr ungern aus dem Haus gegangen - aber was täte man nicht alles für seine Gesundheit... Und jetzt käme man hier in die Praxis und müsste zu Jahresanfang erstmal die fälligen 10 Euro bezahlen...Unmöglich...usw.usw.

Die Frau, die merkte, dass der Typ ein bisschen Ahnung von Krankenkassenkram etc. hatte, wollte da gern mithalten (was nicht klappte, da sich schon nach wenigen Bemerkungen herausstellte, dass sie einfach nur etwas nachplapperte, das sie irgendwo aufgeschnappt hatte und damit voll ins Fettnäpfchen trat).
So fing sie denn an, allgemein darüber zu jammern, dass ja alles teurer geworden sei. Und es sei ja alles so schrecklich: jetzt auch noch diese Praxisgebühr...
- An sich find ich das, was an Neuerungen jetzt eingeführt worden ist, auch haarsträubend und zum großen Teil ziemlich unausgegoren; aber was dann kam...:

"Uns geht´s ja so schlecht", war der Kernsatz, den sie immer wiederholte. Sie, die eben noch mit ihrem Mercedes geprotzt hatte, stellte sich auf einmal als armes, kleines Mütterchen am Rand der Armutsgrenze dar. Naja, soll sie, dachte ich.
Als sie dann aber auch noch anfing: "Also, gegen die aus dem Osten, also den neuen Bundesländern und so weiter [...????] hab ich ja nichts, aber man kann ja sagen, was man will: So richtig schlecht geht´s uns ja aber auch erst, seit sie die Grenze aufgemacht haben..."

Da ist mir die Hutschnur geplatzt.

Ich entgegnete höflich, aber deutlich, ich fände, es gehe uns im Verhältnis zu sehr vielen Staaten wirklich ausgesprochen gut - ob sie wüsste, dass Großbritannien, das zu den führenden Industrienationen der Welt gehört, in regelmäßigen Abständen Berichte veröffentlicht werden, in denen erfreut bekanntgegeben wird, dass sich in den vergangenen 6 Monaten nur 500 Patienten in den staatlichen Krankenhäusern angesteckt hätten? Dass in demselben Gesundheitssystem dort Blut- und Gewebeproben verwechselt werden oder irgendwo verschwinden und man z.T. unangenehme Diagnosemethoden wegen sowas mehrmals über sich ergehen lassen muss, dass jeder davon weiß und trotzdem nix unternommen wird? Oder dass in vielen Staaten nur eine grundsätzlich private Versicherung besteht bzw. man sehr viele Behandlungen bzw. Heilmittel komplett bezahlen muss (Ich erinnere nur an die englische Ausgabe von "Wer wird Millionär?", in der es nicht selten ist, dass Kandidaten, die gefragt werden, wofür sie den Gewinn verwenden wollen, angeben, sie würden das Geld in eine dringend notwendige Operation stecken, die sie selbst sonst nicht bezahlen könnten).

Dass unser System auch einige gravierende Mängel aufweise, sei ja eindeutig klar, aber ich hätte den Eindruck, in diesem Land werde von den falschen Leuten einfach viel zu viel gejammert.

[Ist doch wahr - es ist mir noch nie untergekommen, dass sich jemand, dem es finanziell wirklich schlecht geht, sich auf diese Art und Weise aufgeregt hat. Es sind in fast allen Fällen eher diejenigen, die ein eigenes Haus und ein dickes Auto in der Garage haben und sich einfach nur aufregen, dass sie nicht noch ein drittes Mal im Jahr in Urlaub fahren können... :mad: :q :q :mad: :rolleyes: :rolleyes: ]

Da war sie still - beleidigt zwar, aber wenigstens hielt sie den Mund - sonst wär wahrschienlich auch noch der Satz: "Also, ich hab ja nichts gegen Ausländer aber..." gekommen... :mad: :q :q

Eigentlich bin ich ja nicht so, aber *grml*

Clytie.[PHP][B]
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von RobertoSmitho [/i]
[B]Hier jammert einer, dort jammert einer, [/B][/QUOTE]

Leider, aber keiner hat mal den Mumm die Ärmel hochzukrempeln. Ich kann es auch schon nicht mehr hören. Wenn ich auch so einige depressive Untergangsstimmungen höre, frag ich mich oft, ob diese Leute überhaupt einmal richtiges Elend kennengelernt haben.

Schauen wir nach z.B. nach Brasilien, wo ein kleines 4jähriges Kind über einen Müllplatz spaziert und sich seine Mahlzeit besorgt. Dieses und viele andere Menschlein hätten da wohl viel mehr zum Jammern als wir.:rolleyes:
NachtfrauFinde es nicht verwunderlich,daß die Leute irgendwann zumachen.Das ist normal in wirtschaftalichen Depressionen,daß,wenn sie lange anhält,die Leute sich um ihre ganz eigenen Dinge kümmern.Schön ist das nicht,aber eine Frage der Priorität.Leider wird immer hinterher diskutiert und vorher bekommt man vorgehalten,uns ginge es doch noch gut genug.Dabei ist das Unsinn.Irgendwo gibt es immer einen,dem es schlechter geht,deshalb kann man nicht die Augen davor verschließen,was hier seit Jahren getrieben wird.
shiphrahDie Deutschen sind eben das Volk der Jammerer....

Aber Scherz beiseite, ich habe auch resigniert bzgl Gesundheitspolitik usw. Normalerweise ziehe ich mir alles rein, was ich bekommen kann, aber zurzeit habe ich null Interesse mehr. Zu lange dauerte dieser Zirkus, und es kam nichts dabei herum. Jetzt muss das ausgesessen werden, bis sich einer traut, klipp und klar zu sagen, dass das Bismarck-Prinzip komplett ausgedient hat. Und wenn man Glück kratzt es an der Wahl vorbei, aber ich befürchte eher, dass es verschleppt wird, denn wer will das wohl auf seine Kappe nehmen? Also was sollen diese Reförmchen oder irgendwelche Diskussionen? Ich muss sehen, das ich meine Finanzen so weit überschaue, dass mich nicht hinterrücks der Schlag trifft, aber ich bin auf das Schlimmste gefasst. Und damit lebe ich mittlerweile ganz gut.

Es wird immer gejammert, die Kleinen und die Großen. Neid kommt dann auch noch hinzu, die Kleinen meckern bis sie groß sind, dann jammern sie, dass sie ja nicht wieder klein werden und gegenseitig keift man sich an, weil man es kaum ertragen kann, dass unster ganzes System für den A... ist, und es sich besser schlafen lässt, wenn man einen plastischen Täter hat. Die Sache ist natürlich übel und komplex und traurig, aber irgendwie bin ich mittlerweile auch auf dem Weg, darüber zu lachen. Selbstverantwortung hilft, sich zumindest nicht hilflos zu fühlen ggü der Zirkustruppe, die alle 4 Jahre wechselt.
xxxzinixxxey, klasse clytie! find ich echt gut!
tja, jammern ist aber immer noch der anfang, etwas selbst zu tun... erst fängt das gejammer an und dann wenn es einem zu doll wird, dann geht man auf die straße! so hab ich es zumindest immer gemacht...
sicher ist man manchmal zu kaputt von allem anderen, aber wenn alles zuviel wird, dann muß man was tun, dann darf man nicht resignieren!
allerdings ist es in letzter zeit sehr gefährlich geworden mitzumarschieren...
also, ich denke, da das gejammer jetzt so zunimmt, wird es irgendwann eskalieren, es sei denn, die politik läßt sich was einfallen!
das system, daß [b]jedem[/b] uneingeschränkt geholfen wird, war auf jeden fall das beste! und das darf nicht verloren gehen!!!
sicher geht/ging es uns gut, aber statt uns den anderen staaten anzupassen, sollten die sich doch lieber uns angleichen bezüglich solcher hilfen!?
die frage ist eben nur wie? und das gilt es herauszufinden!
mithelfen lösungen zu finden und diese laut herausschreien!!!
( und jetzt komm ich wieder mit meiner methode: geld weg! ;) )
Duionhab mal irgendwo das zitat gelesen : für den denkenden ist das leben eine komödie und für den fühlenden eine tragödie
das passt wirklich sehr gut
RobertoSmithoIch meinte eigentlich was anderes, aber es kann sein daß ich mich dort ein wenig unglücklich ausgedrückt habe. :D

Ich meinte daß ich es seltsam finde daß man gerade in Foren eine gewisse Jammerhaltung beobachten kann. Da das Internet wohl eine (fast) gänzlich anonyme Institution ist würde ich eigentlich in einigen Bereichen eher Wut und Diskussionen erwarten als diese mit subjektiven Rechenbeispielen begründete Verzweiflung (-> Gesundheitsreform). Die Gesundheitsreform war da nur als Beispiel gedacht (einige sind ja hier auch direkt auf diesen Zug aufgesprungen und haben losgejammert, das finde ich sehr bezeichnend ;) )
Und dann ist's dann auch noch so daß die Leute meistens nur Ihre eigenen Probleme aufzählen (-> "Ich hab' 10 Euro beim Doc und 10 Euro für Medikamente zahlen müssen, dieses Wochende muss ich wohl daheim bleiben......!"). Ich hatte mal in einem anderen Forum eine Diskussion in der ich vehement den Standpunkt vertreten hatte daß wir das doch selber schuld sind und das wir nicht zu jammern brauchen wenn dieses vergewaltigte und marode System mal renoviert werden muss. Ein paar Postings später war ich der Böse und alles was ich schrieb wurde "ad absurdum" geführt. Seltsam oder?

@Duion: Das Zitat finde ich auch ziemlich cool. :)

@ xxxzinixxx: Deine Ziele kann ich nachverfolgen und es ist auch richtig, aber etwas was nicht funktionieren kann kann man auch nicht weiter einsetzen. Falls Du Lust auf eine Reform-Diskussion hast dann mach mal 'nen Thread auf. Ich hätte Bock auf sowas und wäre fleissig mit dabei. :)
absolut_death[QUOTE][i]Original geschrieben von RobertoSmitho [/i]
[B]Ein paar Postings später war ich der Böse und alles was ich schrieb wurde "ad absurdum" geführt. Seltsam oder?[/B][/QUOTE] So seltsam finde ich das garnicht.
"Reformen ja, aber ich verzichte auf nichts!" <- Das ist imho die Meinung/Einstellung der meisten (wenn nicht sogar aller...). Und dann ist es natürlich schon schön blöd wenn einer daherkommt und mal sagt was eigentlich Sache ist.

Jammern muss auch mal sein, man fühlt sich oft genug hintergangen in dem System hier, nur übertreiben sollte man nicht...

absolut_death
Duionja ich bin auch immer der böse und werde ad absurdum geführt

und die gesundheitsreform juckt mich persönlich nicht, ich geh ja so gut wie nie zum arzt. im tv hab ich n bericht gesehen wo es um pfusch bei ops ging und da kam das zitat "das gesundheistwesen ist zur größten gefahr unserer gesundheit geworden" anders ausgedrückt es sterben mehr an den folgen der behandlung als an der krankheit selbst ?! die leute sollten lieber zusehen wie se gesundbleiben anstatt sich kaputtmachen und dann auf den arzt zählen damit er sie wieder zusammenflickt. dummerweise treffen solche änderungen immer die sozial schwachen. ja und allen geht es immer schlechter, die armen jammern weil sie bald nichtsmehr haben und die reichen jammern weil ihr profit um zb 10% zurückgeht.
Suicide-Smurf[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]

( und jetzt komm ich wieder mit meiner methode: geld weg! ;) ) [/B][/QUOTE]
War das ernst gemeint :-/?
Was sollte das bringen?....Finde das ne sehr schlechte Idee...
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von RobertoSmitho [/i]
[B]@ xxxzinixxx: Deine Ziele kann ich nachverfolgen und es ist auch richtig, aber etwas was nicht funktionieren kann kann man auch nicht weiter einsetzen. Falls Du Lust auf eine Reform-Diskussion hast dann mach mal 'nen Thread auf. Ich hätte Bock auf sowas und wäre fleissig mit dabei. :) [/B][/QUOTE]
oha... ich hab mir hier schon den mund fusselig geredet... :D
ist aber einfach noch nicht genug fortgeschritten die jammerei. oder alle vegetieren tatsächlich nur noch vor sich hin und lassen einfach bis zum bitteren ende mit sich machen...!?

mußt mal die suchmaschine betätigen...

@ suicid smurf: für mich vollkommen logisch: eine umkehr von allem bisher dagewesenen und gescheiterten versuchen etwas zu ändern...
geben ist seeliger denn nehmen! ;)
ok, ok, wer will schon seelig gesprochen werden... ???:rolleyes:
trotzdem schade eigentlich... ein versuch wärs für mich wert... und was anderes tun die politiker auch nicht, als damit herumzuexperimentieren, was ihnen irgendwelche "experten" vorschlagen!
ich habe jedenfalls noch keinen haken an der sache finden können, bis auf den, daß sich immer irgendwelche menschen ihren dann doch sehr wenigen pflichten entziehen könnten...
Duiondie lösung für das alles liegt ganz klar auf der hand, nur diejenigen die es tuen können wollen es nicht, weil es ihnen zu gut geht.
oder man könnte einfach alle milliardäre ausrauben/enteignen und das auf alle verteilen und jeder wäre über 50% reicher
xxxzinixxxstimmt, aber dann würde immer noch jeder nach dem geld seines nachbarn schielen, wenn er seines verprasst hat und es gäbe weiterhin mord, totschlag, raub, organhandel, elend, krieg... naja... eben diese ganze palette...
aber es wäre schon mal sehr nett von den milliardären, wenn sie wenigstens die hälfte ihrer mittel in die ärmsten der armen investieren würden... ;)
man muß dankbar sein... aber sie tun es ja gar nicht... also doch nicht dankbar sein! :rolleyes:
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]ich jammer nich mehr ich lach mich nur noch kaputt [/B][/QUOTE]
Das ist mir bei politischen Themen mittlerweile vergangen!!!:confused:
Suicide-Smurf[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]
@ suicid smurf: für mich vollkommen logisch: eine umkehr von allem bisher dagewesenen und gescheiterten versuchen etwas zu ändern...
geben ist seeliger denn nehmen! ;)
ok, ok, wer will schon seelig gesprochen werden... ???:rolleyes:
trotzdem schade eigentlich... ein versuch wärs für mich wert... und was anderes tun die politiker auch nicht, als damit herumzuexperimentieren, was ihnen irgendwelche "experten" vorschlagen!
ich habe jedenfalls noch keinen haken an der sache finden können, bis auf den, daß sich immer irgendwelche menschen ihren dann doch sehr wenigen pflichten entziehen könnten... [/B][/QUOTE]
Seh das nich so :-/
Durch Geld wird das Handeln und "allokieren von Ressourcen" vereinfacht. Man könnte das Handeln zwar stark vereinfachen, indem man Tauschwaren mit intrinsichem Wert einführt jedoch möcht ich nich mit einem Goldbarren und einer Schachtel Zigarretten einkaufen gehen. Im Grunde wird sich dadurch auch nichts ändern.
Falls sich deine Theorie darauf bezog alles abzuschaffen und jeder erhält das was er beötigt so wird es darum scheitern, weil es immer welche gibt die das System ausnutzen würden. Ein Beispiel sind gesellschaftliche Ressourcen (z.b Fische im meer,umwelt...) Es wird immer ein Fischer geben, der sein Netz nochmal auswirft um seinen Umsatz zu steigern. Er schadet dadurch der Gesellschaft, weil er mehr fischt als die effizente Menge. Das z.b führt zu Überfischung....das gleiche bei der Umweltverschmutzung.......
Darum wird es auch in deiner Volkswirtschaft jemanden geben, der sich mehr holt als wünschenswert. Dadurch nimmt er jemandem andern etwas weg und das ganze wird dadurch nicht mehr "effizent". Um das Problem zu lösen, werden sciherlich Gebote egschaffen (ein auto /5 jahren) doch auch dort versagt das System. Was passiert wenn derjenige auf sein Auto angewiessen ist? Wenn durch Verschleiss oder durch ein Missgeschick das Auto bereits nach 2 Jahren kaputt is?.....
Ich wills nich weiter ausprägen vlt war dein System auch total anders gemeint.
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[quote]die lösung für das alles liegt ganz klar auf der hand, nur diejenigen die es tuen können wollen es nicht, weil es ihnen zu gut geht.
[/quote]Falls du damit das Problem ansprichst unsere Poltiker seien unfähig usw....
Der Grund liegt für mich nich darin, dass Politiker dumm seien oder gar unfähig sondern weil sie zwischen verschiedenen alternativen Theorien entscheiden müssen, geprägt von ihren persönlichen Werturteilen. (Was für den einen gerecht is.....)
Ein autoritäres System wäre sicher effizenter. Jedoch wäre die Gefahr, dass derjenige/diejenige das System missbraucht, falsche ansichten vertitt zu gross. Siehe Vergangenheit...


[quote]oder man könnte einfach alle milliardäre ausrauben/enteignen und das auf alle verteilen und jeder wäre über 50% reicher[/quote]
Weiss nich warum viele immer die schuld den reicheren Bevölkerungsschichten zuschieben. Auch diese LEute mussten etwas für ihr Geld tun. Mag es noch so ungerecht sein, dass manche nur erben und dadurch reich werden, es ist genauso ungerecht wenn jemand ne 6 im lotto tippt.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B
Natürlich geht es Millionen anderer Leute schlechter, ich weiss das, ich sehe es an der eigenen Familie/Bekannten (Irak, Palästina usw.) - aber das ändert nix daran dass es eine SAUEREI ist was im eigenen Land dem kleinen Arbeiter und Angestellten angetan wird! Und es ändert nix daran dass es hier Leuten schlecht geht, die ihr Leben lang gearbeitet haben bzw. es noch tun und trotzdem NICHTS in der Tasche (geschweige denn auf einer "hohen Kante") haben, weil das sauer verdiente Geld grad mal reicht, um die horrenden Mieten (ich sprech von Oberbayern, wo ein Gehalt die Miete IST) zu bezahlen und die Fahrtkosten zur Arbeit. Da ist bei den meisten nix mit Urlaub, nix mit Auto oder einfach mal Essen oder in ein Konzert gehen, da ist nacktes Überleben angesagt und das OBWOHL beide Partner arbeiten. Ein Single ist eh fast chancenlos, die haben hier, wo ich lebe, alle 2 oder 3 Jobs, damit sie wenigstens die Butter aufs Brot haben...

Ist das noch irgendwie normal, für unser "reiches" Deutschland??? Sowas kannte ich bisher nur aus Amiland, Tunesien und China...

Sagt mir also nun endlich, wie der einfache Arbeiter und Angestellte, der KEIN unkündbarer Beamter ist *g* und KEIN Arbeiter bei einem IG-Metall-zugehörigem Betrieb (sind für mich die Großverdiener schlechthin, 14 Gehälter - LUXUS!!), an diesem System was ändern kann!

Neugierige Grüsse,
ilo



PS: und warum krempeln denn die Brasilianer z. B. dann nicht auch "einfach" (wenns denn so einfach ist??) die Ärmel hoch und ändern was? [/B][/QUOTE]


Hallo meine Liebe ilo, welch energische Antwort.:D

Na klar darf man sich auch mal beschweren und über was abkotzen, alles schlucken bringt nur Magenbeschwerden. Und daß es manche Regionen wie bei dir in Bayern gibt, in denen es wirklich schweineteuer ist, läßt mich manchmal auch verwundert staunen. Außerdem sind manche Jobs im sozialen Bereich, so wie deiner, deutlichst unterbezahlt und daß man sich über gewiße Abfindungen, Gehälter oder Preise bei Sportlern tierisch aufregen könnte, ist völlig zurecht und geht mir auch teilweise so.

Mir geht es vor allem darum zu kritisieren, daß sich manche in Weltuntergangsstimmung der Situation hingeben, sich selbst fallen lassen und die Schuld nur im System und bei anderen suchen und ob dies immer richtig und angebracht ist, wage ich zu bezweifeln. Vor allem was die Depri-Fraktion angeht.

Und was Brasilien angeht, so hat der kleine Mann dort, leider noch viel mehr das Problem ein Gefangener des Systems und der Unterdrückung durch die Politik und der Reichen zu sein. Und das "Ärmel hochkrempeln" ist auch nie leicht, für keinen von uns, aber ohne den eigenen Beitrag zu leisten, kann man und darf man auch nie etwas erwarten. ;)

Es knutscht dich dein Ghostwriter!
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B]Mir geht es vor allem darum zu kritisieren, daß sich manche in Weltuntergangsstimmung der Situation hingeben, sich selbst fallen lassen und die Schuld nur im System und bei anderen suchen und ob dies immer richtig und angebracht ist, wage ich zu bezweifeln. Vor allem was die Depri-Fraktion angeht.[/B][/QUOTE]
hmmmm... hier würd ich doch mal gerne nachfragen, wer denn diese depri-fraktion ist?
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]hmmmm... hier würd ich doch mal gerne nachfragen, wer denn diese depri-fraktion ist? [/B][/QUOTE]

Da ich keine Veranlassung sehe, jemanden direkt und persönlich anzugehen, nenne ich weder Namen noch Nicks. Wer sich angesprochen fühlt, sollte an sich arbeiten!;)
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B]Da ich keine Veranlassung sehe, jemanden direkt und persönlich anzugehen, nenne ich weder Namen noch Nicks. Wer sich angesprochen fühlt, sollte an sich arbeiten!;) [/B][/QUOTE]
oh, ich wollte keine namen oder nicks! ich dachte irgendwie an irgendwelche schubladen, in denen manche so schnell verschwinden... vielleicht wie ein bild, daß du dir gemacht hast, welches ich gerne näher betrachten würde, weißt du?
glaubst du nicht auch, daß es manchmal einfach vorübergehende phasen sind? phasen der resignation, die es gilt zu überwinden?
wofür man aber ein bisschen beistand braucht?
xxxzinixxxoh, sorry suicid smurf!!! hab grad gesehen, hatte dir noch gar nicht geantwortet!!!
ein fischer, der kein geld für etwas bekommt, der wird auch nicht überfischen, da er nicht an sich, sondern an die gesamtheit denken sollte.
und wenn alle nur noch an die gesamtheit zu denken bräuchten und nicht an ihren eigenen vorteil, dann behaupte ich mal, wären so einige probleme gelöst...
und wenn jemand meint, er hätte es nicht nötig dann auch nur noch einen finger krumm zu machen, dann schleift man ihn eben mit durch. tut man jetzt ja schon reichlich mit denen, die gar nichts tun können/dürfen!
wenn das zuviele machen würden, dann schaden sie sich am ende selbst, denn irgendwann funktioniert ja irgendetwas nicht mehr, was sie irgendwann selbst brauchen könnten! und dann müssten sie etwas tun!
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]oh, ich wollte keine namen oder nicks! ich dachte irgendwie an irgendwelche schubladen, in denen manche so schnell verschwinden... vielleicht wie ein bild, daß du dir gemacht hast, welches ich gerne näher betrachten würde, weißt du?
glaubst du nicht auch, daß es manchmal einfach vorübergehende phasen sind? phasen der resignation, die es gilt zu überwinden?
wofür man aber ein bisschen beistand braucht? [/B][/QUOTE]


Jetzt verstanden. Jeder von uns kann man in die Lage kommen, wo er eine Lebensphase durchschreitet, in der Resignation empfindet, da will ich mich selbst nicht ausschließen. Und in diesen Situationen Beistand zu bekommen ist von größter Hilfe. Diese Hilfe hat jedoch immer nur dann einen Sinn, wenn man gewillt ist, an seiner verfahrenen Situation etwas zu ändern. Nur rein auf das Glück oder die Erlösung zu hoffen ist nunmal meist zu wenig. Außerdem gibt es einem immer zusätzlich Kraft, wenn man beweglich bleibt und sich nicht in seinem Trübsal blasen vergräbt.

Aber genau da setzt mein Gedanke an, daß ich immer wieder feststellen muß, auch hier auf dem Board, die wegen völlig lapidarer Dinge oder einfach nur so, eine depressive Verhaltensweise an den Tag legen, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Und wenn, dann sollen sie sich doch in ihr stilles Kämmerlein zurückziehen und anderen mit ihren "ach geht's mir heut schlecht"-Sprüchen nicht auf den Nerv gehen. Die Menschen erwarten möglicherweise Zuneigung und Aufmerksamkeit, aber die gewinnt man durch dauerhaftes Depri-Verhalten nun mal nicht oder durch Dauer- und über alles motzen.

@Odessa

Ja meine Liebe, der FK ist wohl schon geschlossen, gibt es schon einen neuen? Hab die letzten Tage berufsbedingt nicht immer Zeit gehabt auf das Borad zu schauen. Am besten wir telefonieren demnächst mal wieder. Küsschen.:)
xxxzinixxxhmmm... allanon, du weißt, wo du dich hier befindest?
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]
Und es ist, wie Du sagst, wirklich einfach eine Lachnummer wenn sich die, die mit

- 14 vollen Monatsgehältern (IG-Metaller, IG-Druck-ler etc.)
- mit ner 35-Std.-Woche bei vollem Lohnausgleich sozusagen
- mit einem Nettogehalt von ÜBER 1.400 Euro (das bezeichne ich als SPITZENVERDIENST, da kann jeder BAT-Angestellte und jeder Verkäufer nur TRÄUMEN davon)
- mit Sozialleistungen wie freiem Essen und Fahrtkostenzuschuss
- Weihnachtsgeld (*träum davon*)
- einer Miete UNTER 800 Euro
- dem Luxus eines Autos das UNTER 15 Jahren alt ist...
- dem Luxus, mindestens einmal im Jahr oder alle zwei Jahre einmal in URLAUB fahren zu können

auch noch als "arm" und "benachteiligt" hinstellen.

Gilt vor allem für Studenten in diesem Land, die irgendwie mittlerweile vom Dauerstudium nahtlos ins Frührentneralter übergehen... [/B][/QUOTE]

da gebe ich dir recht.

aber die haben halt eine machtvolle gewerkschaft hinter sich stehen.

ich war auch ma ca. 1monat in der (stahl) industrie ( leider nur als praktikant ) und muß sagen: net schlecht. besonders die arbeitszeiten ( haben ja noch net mal festgelegte anfangszeiten, man kann um 7.30 kommen aber auch erst 8.15 oder so *träum* ). wenn ich da an meine vorigen 11h tage denke und 2 schichten, und arschtritt bei 5 minuten verspätung *arrgghh*

naja, aber immer noch besser so als arbeitslos wie ich feststellen mußte :mad:

sind die preise in bayern wirklich so hoch? miete, lebenshaltung etc.. ?

dachte mal an umzug in diese regionen , da dort ja anscheinend die wirtschft noch am besten läuft bzw. noch jobs vorhanden sind...

okay, auch hier ( NRW ) gibt´s hohe mieten, aber wenn man eine eher kleine und alte wohnung hat geht es eigentlich IMHO.

dafür ust strom zu teuer :eek:
Loup de nuitTröste Dich Odessa:

Bei uns sind die Mieten im Keller, dafür gibt´s keine Arbeit...
Loup de nuit"Bauernland Niedersachsen"...:(
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B] ...wie der einfache Arbeiter und Angestellte ... an diesem System was ändern kann!...
[/B][/QUOTE]

Dieses System (global) ist so mächtig geworden, dass es niemand mehr ändern bzw. abschaffen kann.
Du kannst es nur minimal für Dich in Deinem kleinen persönlichen Kreis ändern, aber nie besonders viel, denn Du lebst ja immernoch in diesem System.

Sad but true
F.u.E.
Loup de nuitVielleicht liegt´s ja nur daran, dass wir irgendwann in unserem Leben mal die falsche Einstellung hatten/haben....?!

Immerhin muss ich doch sagen, verleitet dieser Thread tatsächlich zum Jammern:D

Allerdings ist mir auch überhaupt nicht klar wie man die Gründe für´s Jammern abschaffen könnte...

@ Odessa:

Unser Deutsch mag das Schönste sein, aber auf die Dauer kann es doch recht langweilig sein...:)
NachtfrauWir sind einfach alle zu träge und haben keine Bereitschaft mobil zu werden.Manche hocken jahrelang in ihren Käffern und jammer,anstatt sie sich auf die Socken machen.Im Rhein-Main-Gebiet lässt sich das immer deutlich beobachten.Manche zieht es nach dem Studium hier hier, dann gehen sie später wieder zurück.Andere kommen sogar als Verkäuferin oder Putzfrau zum Flughafen oder in die Ballungszentren,und es ist kein Zufall,daß die Beweglichkeit dieser Leute den anderen was voraus hat.Das bezieht sich natürich nur auf die Arbeitslage,aber insgesamt hat es sehr viel mit dieser allgemeinen Trägheit zu tun,die in Deutschland beim Gesetz anfängt und bei der Selbständigkeit aufhört.Die Brains ziehen ab,studieren schön in England oder sonst wo und haben kein Bock auf unsere Unis,und alles wird ausgehöhlt.Es kommt auch nichts nach.Man kann immer noch umschichten,weil es noch genug Reiche gibt usw.,aber insgesamt ändert das langfristig nichts.Unser Land,unser Apparat,unsere Denke,alles sitzt noch auf den fetten Jahren.Und daß wir jetzt jammern,ist der Hohn schlechthin.Wir sind im Kleinen wenig besser als unsere Politiker, verwöhnt und zu stolz über den Tellerrand zu sehen.
Die Metaller sind die übelsten, das mag stimmen,aber woher kommt das? Unser beschissenens Gewerksschaftssystem läßt nichts anderes zu.Allein Ladenschlußzeiten werden hier jahrelang diskutiert,wie soll man dann große Dinge verändern.Hier traurt sich irgendwie niemand,mal deutlich was zu tun.
Auch bei diesesr ganzen Gesundheitsreform.Das Ding ist seit Jahren pleite,aber keiner rückt mit der Wahrheit heraus.Andere Länder in Europa sind wesentlich opferbereiter, müsste man sagen,in Wirklichkeit waren sie nie so verwöhnt.Die kämen gar icht auf die Idee,unsere Forderungen zu stellen.
Loup de nuitPrima Nachtfrau!

Was tust Du dagegen???
NachtfrauIch verzichte sei 3 Jahren freiwillig auf mein 13 Gehalt.Ich unterziehe keine Steuer mehr,habe meine eigene Krankenversicherung und Rentenversicherung.Merh geht nicht. Das sind ja auch nur die Finanzen.Mein Studium habe ich mir selbst finanziert und ich war freiwilli ein Jahr im Ausland für ein Trainee-Programm,weil ich sonst meinen Job hier verloren hätte.Jeder hat mir geraten,mal ein Jahr auf cool zu machen und Alo zu kassieren.
Ich bin mit Sicherheit kein Vorbild,weil ich in Studienzeiten genug geschlurft habe,aber ich käme heute nie auf die Idee zu jammern udn zu hoffen,daß die da oben mir helfen müßten.Schön,wenn sie es tun,aber ICH will ja jetzt leben und was nutzt es mir,wenn ich jemanden zum schwarzmalen habe,aber trotzdem nur noch Mo-Frei lebe und nicht mal mehr Urlaub mir leisten soll? Ich habe lange genug in dieser Mühle gelebt.In 2 Jahren höre ich hier auf und gehe wieder ins Ausland,und ich weiß,dass es mir hier immer noch am besten ging.Und trotzdem ist die Lebensqualität für mich zurzeit in Europa hier am schlechtesten für einen Fulltime-Bürojobber
Loup de nuitNur mal so...:

Auf unser 13. durften wir dieses Jahr auch verzichten - zugunsten unseres Arbeitsplatzes....
Kurz darauf hörten wir, dass diese Arbeitsplätze gerade in einem Betrieb in Russland aufgebaut werden... mit dem Geld auf das wir verzichtet haben....

Alles in allem gebe ich Dir Recht, nur leider hält mich meine Liebe und der Grossteil meines Lebens hier. Wir können einfach nicht weg... Schade, aber damit kann ich zur Zeit noch leben.
NachtfrauMeine Liebe habe ich vor einem Jahr verlassen :(
Deshalb bin ich auch so flexibel,ein schwacher Trost:( :(
Denn die Liebe ist ja nun mal das Schönste ;)
Loup de nuitEine schöne neue Liebe in einem für Dich schönen Land...
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]hmmm... allanon, du weißt, wo du dich hier befindest? [/B][/QUOTE]

Auf dem Gothic-Board Nachtwelten, Forum "Kaiser's Bart", Thread "Jammern wir nur noch". Willst du mich jetzt speziell mit deiner Frage auf die Lebensphilosophien eines Gothics hinweisen?? Oder war die Frage anders gemeint, dann erbitte ich eine Erläuterung.
xxxzinixxxich würde es nun wirklich nicht als philosophie bezeichnen, aber ich denke, die wahrscheinlichkeit, hier auf eine sogenannte "depri-fraktion" zu treffen ist doch irgendwie leicht erhöht, oder nicht?
sorry, aber ich bin nunmal gegen verdrängung.
lösungen hat leider nicht jeder sofort parat, aber wenn man seine sorgen schonmal mitteilen kann, dann ist es für mich schon viel wert!
und ich denke, das sollte man hier können...
(naja... eigentlich...)

jammern wir nur noch? nein, ganz sicher nicht!
aber wenn wir mal jammern, ist es so schlimm? gewisse themen eignen sich nunmal hervorragend dazu.
laßt uns jammern und gemeinsam nach lösungen suchen!;)
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B] aber irgendwie ohne Blutvergiessen wenn möglich, weil ja eigentlich Pazifist bin[/B][/QUOTE]
natürlich ohne blutvergießen!!! das tun doch die anderen schon genug! friedlich, still und: SCHWARZ!!!:D
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]aber wenn man seine sorgen schonmal mitteilen kann, dann ist es für mich schon viel wert!
und ich denke, das sollte man hier können...
(naja... eigentlich...)

[/B][/QUOTE]

Spricht auch nichts dagegen, wenn tatsächlich ein Problem vorliegt. Aber bei einigen ist dies nunmal nicht der Fall, wie ich bereits in vorigen Beiträgen erwähnt habe. Da geht es einigen nur darum ihre depressive Stimmung anderen aufzudrücken und das finde ich ziemlich nervig. Da gibt es auch einige Menschen, die darf man schon gar nicht mehr fragen, wie es ihnen geht, immer kommt dann der Satz, "es geht so, aber eigentlich scheiße".

Ansonsten bin ich jederzeit dazu bereit Menschen in Rat und Tat beiseite zu stehen, wenn sie gewillt sind, an ihrer Situation etwas zu verändern. Und muß ein Gothic depressiv sein, Frage an dich @zini, oder die anderen die's wissen müssen.
xxxzinixxxalles ist eben relativ, deshalb kann auch die gemütsverfassung immer nur relativ sein, von welchem blickwinkel aus man sie nunmal betrachtet.
sieht jemand eine zeitlang mal nur sich, weil irgendetwas ihn in sich selbst verkriechen ließ, dann geht es ihm nunmal immer relativ schlecht.
das mag einigen dann egozentrisch erscheinen.
sobald diejenigen die relation zur außenwelt wieder herstellen können, wird sich das auch langsam geben.
aber sicher nicht, wenn man ungeduldig wird, oder sie einfach in schubladen verschwinden läßt.
die welt ist schlecht... sie könnte jedenfalls viel besser sein...
ich persönlich kann es jedenfalls niemandem verübeln dauerdeprimiert zu sein...
lieber deprimiert, als gewalttätig!
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]die welt ist schlecht... sie könnte jedenfalls viel besser sein...
ich persönlich kann es jedenfalls niemandem verübeln dauerdeprimiert zu sein...
! [/B][/QUOTE]

Dauerdeprimierte haben aber nicht die Angewohnheit etwas an dieser schlechten Welt zu verändern, sie besitzen nicht mal die Fähigkeit manch schreckliche Ereignisse mit Humor zu sehen, was bekanntlich in pietätischer Art und Weise hilft, solche Dinge besser zu verkraften. Außerdem ruhen sich Dauerdeprimierte auf den Leistungen derer aus, die sich bemühen Mißstande zu beseitigen oder positv zu verändern. Daher erhalten sie von mir nur die Toleranz, daß sie in ihrer kleinen dunklen Welt doch vereinsamen sollen, wenn sie dies wünschen, sollen sich aber erst dann wieder an das Tageslicht wagen, wenn sie bereit sind zum Ende des Tunnels zu gehen.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]
...
Gilt vor allem für Studenten in diesem Land, die irgendwie mittlerweile vom Dauerstudium nahtlos ins Frührentneralter übergehen... [/B][/QUOTE]

Ich konnte Deine Argumente und Ausführungen bisher immer nachvollziehen, aber mit dem Satz hast Du Dich selbst disqualifiziert.

Von Studiengebühren hast Du wohl noch nichts gehört und dass Studenten während des Semesters nur eine begrenzte Anzahl von Stunden arbeiten dürfen wohl auch nicht.
Also nix von wegen : als Student eingeschrieben , aber dafür jahrelang fett arbeiten und so gut wie keine Steuern zahlen.
:rolleyes:
:o
xxxzinixxxdauerdeprimierte können mir persönlich nur leid tun, aber ist wohl ansichtssache...
dauerdeprimierte ruhen sich meines erachtens nach auch nicht aus, sie befinden sich lediglich in einer phase der totalen resignation...

mußte bei deinen worten irgendwie an diese sig denken, die ich hier mal las und mir abgespeichert habe, weil sie so treffend die meinung der "starken" wiederspiegelt:

"Komm, wirf dir ein paar Tabletten ein
und alles ist wieder gut
Merkst du nicht, wie du uns langweilst
mit deiner Depression?
Komm, wirf dir ein paar Tabletten ein,
damit du wieder funktionierst.
Hör auf mit deinem Hilfeschrei,
der die anderen hier nur stört..."

es gibt menschen, die sind einfach zu schwach für diese welt... manchmal nur kurzzeitig, manchmal aber auch ihr leben lang...

schreckliche ereignisse kann auch ich nicht wirklich mit humor nehmen...
mir ist da das lachen längst vergangen...
irgendwo hörts einfach auf...
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]es gibt menschen, die sind einfach zu schwach für diese welt... manchmal nur kurzzeitig, manchmal aber auch ihr leben lang...


[/B][/QUOTE]


Na dann werden sie wohl "Opfer" des Darwin'schen Gesetz werden. Pech! Ich empfinde kein Mitleid, für Menschen die in Selbstmitleid und Depressionen zerfließen.:rolleyes:

[QUOTE]Ich habe noch nie ein wildes Tier gesehen, daß Selbstmitleid empfand! *Akte Jane*[/QUOTE]
xxxzinixxxniemand muß mitleid empfinden; es gibt eben die, die leid empfinden und die anderen...
also die "depri-fraktion" und die...?
ja, die was?
oder gibts doch noch mehr feinabstufungen?
schubladen mit ganz vielen fächern vielleicht?

immerhin scheinen nach dem zitat unten diejenigen, die [b]selbst[/b]mitleid empfinden keine wilden tiere mehr zu sein...

(ist selbstmitleid irgendwie zwingend mit depression verbunden?)
shiphrahBei allem Verständnis für die "Sorte Mensch", die hier kritisiert wird - dem kann ich nur beipflichten - ich störe mich an eurer Verurteilung, Beurteilung von Depression. Ich tippe, keiner von euch hat jemals unter einer Depression gelitten. Da ist nix mit reden oder sich aufraffen oder gut zureden oder fertigmachen.....
Das ist ne andere Liga. Das Wort depr-irgendwas ist so inflationär im Umlauf, dass man sich nicht wundern muss, dass die wirklich Depressiven sich nicht Hilfe holen und sich zu ihrer inneren Todesstille auch noch der "Lächerlichkeit" preisgeben.
Ich rede hier nicht von den Jammerern, Depressive jammern nicht mehr, denen ist alles gleichgültig, sonden von den Kranken. Das nur mal zwischendurch, soll den thread nicht off-fokus bringen.

Zu Beginn lief der thread ja eher in die politische Richtung von wegen Jammern über Deutschland usw. obwohl jeder über etwas jammert, aber da ehesten noch im Kollektiv. Ich hole mir zwar immer verbale Ohrfeigen, aber ich komme nicht von meiner Haltung ab, dass unsere Gewerkschaften die größte Bremse sind für alles Mögliche, und der ganze Rattenschwanz hat Ableger bis in die kleinsten Nischen und da trifft es Reiche an andeer Stelle als Arme, aber darum geht es bei diesen Diskussionen auch nicht ausschließlich. Die Armen schimpfen nur auf die Reichen, solange sie arm sind usw.
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B] Ich empfinde kein Mitleid, für Menschen die in Selbstmitleid und Depressionen zerfließen.:rolleyes: [/B][/QUOTE]
Brauchst du auch nicht, depressive brauchen kein Mitleid anderer, der ist sowieso nicht hilfreich.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]immerhin scheinen nach dem zitat unten diejenigen, die [b]selbst[/b]mitleid empfinden keine wilden tiere mehr zu sein...

(ist selbstmitleid irgendwie zwingend mit depression verbunden?) [/B][/QUOTE]

Ich denke schon, nicht immer, aber sicher in vielen Fällen.

Und was das wilde Tier angeht, so müssen wir Menschen nicht immer der Meinung sein, daß die Gefühlswelt, die uns durch unsere "außergewöhnliche Intelligenz" zu Teil wird, nur Vorteile hat. Das ist eben die Kehrseite der Medaille, das wir oft zuviel denken und zuviel empfinden, als es die Situation an sich verdient hätte.
In diesem Punkt fängt unser Überlebenstrieb an, schwach zu werden. Das haben uns die wilden Tiere voraus.

@shiprah

Mit diesen Aussagen sollen die geistig Kranken nicht denunziert werden, sondern sie sollen und erst recht diejenigen, die nur vorgeben krank zu sein, aufgefordert sein, ihren ***** zu bewegen. Und wenn du mal mit Psychologen sprichst, die ihr Handwerk verstehen, so wirst du feststellen, daß sie bestätigen können, daß es ohne den Willen des Patienten nicht geht. Wobei ich schon das um proffessionelle Hilfe-Bitten, als einen guten Schritt empfindende, er zeigt, daß man etwas ändern möchte. Nur einige tun überhaupt nicht dergleichen und blasen den lieben langen Tag nur Trübsal, ätzend!:rolleyes:
shiphrah@allanon
[QUOTE]Mit diesen Aussagen sollen die geistig Kranken nicht denunziert werden, sondern sie sollen und erst recht diejenigen, die nur vorgeben krank zu sein, aufgefordert sein, ihren ***** zu bewegen. Und wenn du mal mit Psychologen sprichst, die ihr Handwerk verstehen, so wirst du feststellen, daß sie bestätigen können, daß es ohne den Willen des Patienten nicht geht. Wobei ich schon das um proffessionelle Hilfe-Bitten, als einen guten Schritt empfindende, er zeigt, daß man etwas ändern möchte. Nur einige tun überhaupt nicht dergleichen und blasen den lieben langen Tag nur Trübsal, ätzend![/QUOTE]
ja das stimmt komplett.mich regen die jammerer sowieso immer auf,das sind die, die im kindergarten schon sich nicht alleine beschäftigen können, die in der schule nur langweilig waren,und später mutiert zum opfer der welt und sich im eigenen saft suhlen bis zum nimmerleinstag.wieder mal überzogen, aber anschaulich.
ich war wegen depression auf einer psychosomatischen station 12 wochen lang. da waren so viele von dieser sorte, die wurden dort nach 4 wochen als "nicht therapiefähig", was so viel bedeutet wie nicht krank heimgeschickt und was war die standardreaktion? : die blöden ärzte, das schlimme gesundheitssystem, die ungerechte welt.....

zum wegrennen! furchtbar!
xxxzinixxxsoviel erträumt, soviel verloren...
da hat doch neulich jemand den spruch gebracht mit den vielen träumen, für wenigstens ein paar davon lohnt es sich zu leben...
was, wenn sich kein einziger erfüllen will?
hohe erwartungen, wenig erfolge... ablehnung...
ein teufelskreis...
gebrochene herzen, gebrochener wille...
einfach nur noch hoffnungslosigkeit

sag denen mal wo die blumen sind, oder ob sie je verstanden werden...

ach, schon gut... das muß keiner verstehen...
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]soviel erträumt, soviel verloren...
da hat doch neulich jemand den spruch gebracht mit den vielen träumen, für wenigstens ein paar davon lohnt es sich zu leben...
was, wenn sich kein einziger erfüllen will?
hohe erwartungen, wenig erfolge... ablehnung...
ein teufelskreis...
gebrochene herzen, gebrochener wille...
einfach nur noch hoffnungslosigkeit

sag denen mal wo die blumen sind, oder ob sie je verstanden werden...

ach, schon gut... das muß keiner verstehen... [/B][/QUOTE]


Wir reden von zwei völlig verschiedenen Gruppierungen, zumindest von meiner Warte aus. Ich spreche von Menschen, die keinen nennenswerten Grund haben, depressiv zu sein.

Aber auch hinsichtlich deiner Gruppierung, haben diese Menschen nur zwei Möglichkeiten, sterben oder etwas ändern. Aber man kann sich das Leben auch noch selbst schwerer machen, als es ohnehin schon ist und sieht nicht jeder selbst sein eigenes Elend unobjektiv meist selbst als das größte Elend an?!

Aber wie du schon zurecht sagst, ich muß das ja nicht verstehen, bin dafür dem eigenen Leben gegenüber viel zu positiv eingestellt, als daß ich dies verstehen kann, bzw. will.;)
shiphrahdas mit den Gruppierungen sehe ich wie allanon, trotzdem sehe ich die Gefahr, dass letztendlich das Schwarz-Weiß-Denken hier noch mehr als anderswo unangebracht ist.

Viele jammern wirklich aus Lust, ohne sich dessen bewusst zu sein und machen sich selbst unglücklcih, weil irgendwie scheint jammern moralisch wertvoller zu sein, als zu sagen: "hey, mir geht s gut,mich stört hier nichts...."
Ich spüre den Impuls selbst oft, dass ich fast ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich zufrieden und dankbar äußere, weil mir in meinem ganz eigenen Dingen etwas Gutes widerfahren ist, weil mir dann sofort Blicke entgegenschlagen, die sprechen: "wie kannst du dich über SO ETWAS freuen in diesen Zeiten.....?"

Ist vielleicht auch wirklich eine deutsche Krankheit, diese antrainierte Uns-darfs-nie-zu-gu-gehen-Haltung, die ich gerne abändere in oder-man-darf s-nicht-zeigen.....

Wirklich Depressive schämen sich eher ob ihrer Gefühlslosigkeit, die keien Traurigkeit mehr ist.
MissPanjammern über politiker, die, statt ihre wähler zu vertreten, lieber ihre eigenen interessen (-gruppen) wahren, finde ich völlig legitim in anbetracht der tatsache, daß diese menschen von uns bezahlt werden, um einen verantwortungsvollen job mit hohem gehalt entsprechend sorgfältig auszuüben.

würde ein normaler angestellter derart rumstümpern, wäre er seinen (sicherlich weniger gut dotierten) job rutzputz los, und zwar ohne dicke abfindung und lebenslange zuwendungen, von denen ein normalsterblicher nur träumen kann.

ich finde es nicht zuviel verlangt, wenn diese damen und herren sich zur abwechslung einmal darauf besinnen würden, wen sie eigentlich vertreten sollen.
Suicide-Smurfhi..
[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]oh, sorry suicid smurf!!! hab grad gesehen, hatte dir noch gar nicht geantwortet!!!
ein fischer, der kein geld für etwas bekommt, der wird auch nicht überfischen, da er nicht an sich, sondern an die gesamtheit denken sollte.
und wenn alle nur noch an die gesamtheit zu denken bräuchten und nicht an ihren eigenen vorteil, dann behaupte ich mal, wären so einige probleme gelöst...
und wenn jemand meint, er hätte es nicht nötig dann auch nur noch einen finger krumm zu machen, dann schleift man ihn eben mit durch. tut man jetzt ja schon reichlich mit denen, die gar nichts tun können/dürfen!
wenn das zuviele machen würden, dann schaden sie sich am ende selbst, denn irgendwann funktioniert ja irgendetwas nicht mehr, was sie irgendwann selbst brauchen könnten! und dann müssten sie etwas tun! [/B][/QUOTE]
Np.
Du hast Recht ein Fischer wird ohne Gewinn nicht dazu neigen mehr zu fischen um seinen Umsatz zu steigern. Dadurch würde er selber keine Vorteile erzielen. Die Konsumenten des Fischers werden jedoch dazu neigen mehr als nötig nachzufragen und da Ressourcen nun mal knapp sind müssen sie in irgendeiner weise rationiert werden. Geld bietet da die möglichkeit. Jeder kann alles erhalten und soviel sofern er nur dazu bereit ist den passenden Preis zu zahlen. Der staat stellt ausserdem durch soziale Unterstüzung sicher, dass auch Leute das nötige Geld erhalten die nicht für sich selbst sorgen können.
Ferner wird durch Wettbewerb Fortschritt, Qualität und billige Preise garantiert. Ein Unternehmen(ein einzelner), dass keinen Gewinn erzielt wird nich dazu neigen Gelder für die Forschung von Medikamenten auszugeben.
Das Prinzip Nächstenliebe fkt imo nur in einem sehr kleinen Kreis.
Ich stimme dir jedoch zu, dass das System nicht ganz zusammenbrechen wird (ich glaub das nennt man Nash-Gleichgewicht). Ein kleiner Teil wird weiterarbeiten und für alle anderen aufkommen. Der punkt jedoch wäre nicht so effizent wie der Punkt den die Gesellschaft durch Wettbewerb erhält. Dadurch würde unsere Lebensqualität sinken und Kriminalität steigen.
xxxzinixxxin deinem beispiel wird der fisch teurer, in meinem wird der fischer einfach den leuten sagen: tut mir leid, aber momentan kann ich da gar nichts tun, wenn wir uns nicht am ende alle selbst schaden wollen.
fertig ist er damit.
ich sehe es eher so: gerade weil es das geld gibt, wird immer irgendjemand sich über gesetze hinwegsetzen, damit er vorteile, sprich geld, bekommt...
wettbewerb heißt für mich deshalb wettbewerb, weil es ein wettrennen ist. der schnellste siegt, nicht der beste...
ohne geld wäre alles von vornherein sorgfältiger durchdacht, unausgegorene dinge hätten gar keine chance.

warum sollte die kriminalität steigen, wenn es kein geld mehr gäbe? ich sehe gerade das gegenteil!?
die durchschnittliche lebensqualität auf der erde würde eher steigen, denke ich...
Suicide-SmurfUPs schon wieder ne Woche. Sry bie mir dauert das immer ein bissl bis ich Zeit finde.

Durch Preise wird es jedem ermöglicht Fische vom Fischer zu beziehen. Es erhält derjenige am meisten der den höchsten Preis bezahlt. Es werden genau diejenigen jetzt durch den höheren Preis auf Fische verzichten(auf alternativen umsteigen können) die es am ehsten können.
[quote]ich sehe es eher so: gerade weil es das geld gibt, wird immer irgendjemand sich über gesetze hinwegsetzen, damit er vorteile, sprich geld, bekommt...
[/quote]
Das ist ja gerade der Vorteil. Da jeder seinen eigenen Gewinn maximieren will kommt es zu einem "effizentem Ergebnis". Das eine Zentralistische im grossen nich fktnieren kann sah man an der DDR.
In nem vwl. Wettbewerb, gewinnt derjenige der am besten von seinen Produkten überzeugen kann. Der eine macht es über den Preis, der andere über die Qualität.
"Ungausgegorene Dinge hätten keine Chance". Genau, den diese würden im Wettbewerb untergehen. Würde das Zentral gehen müsste der Staat entscheiden was gut für die Bevölkerung ist und was nicht.....und wieder wird durch Preise gewährleistet, dass jeder das haben kann sobald er bereit ist entsprechend dafür zu bezahlen. Bei einem zentralistischen system....unmöglich....

Hm aber irgendwie kommen wir nich weiter. Ich kann dich nich überzeugen und andersrum...

Grüsse

German Gothic Board
 
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