| Dark_Racer | Wieder einmal kam ich von der Arbeit nach Hause und schalte den Fernseher ein. Wieder einmal fehlten mir die Worte für das, was ich dort sah! Wieder einmal stiegen die selben Gefühle in mir auf, wie ich sie vom 11'ten September 2001 kenne, als die Bilder des brennenden, einstürzenden WTC um die Welt gingen. Entsetzen, Wut, Trauer, Schmerz. Wieder sterben Menschen durch den Wahnsinn einiger Fanatiker, ganz normale Menschen auf dem Weg zur Arbeit, oder wohin auch immer. Zehn Bomben detonieren in der Rush Hour in Madrid, drei weitere Sprengsätze kann man entschärfen. Sie waren gegen die Helfer vor Ort gerichtet! Wann wird die Menschheit endlich begreifen, daß Krieg und Gewalt nichts weiter bringt, als neue Gewalt? Ist der Mensch zu dumm, um zu lernen?:mad: |
| Scheol | das hört erst auf wenn der mensch zufrieden ist...und das ist er niemals...ich habe aufgehört solche fragen zu stellen. der mensch kappiert's einfach nicht...mehr gibt's dazu nicht zu sagen. bb scheol |
| 2378 | So lange diese Anschläge etwas bringen (und das tuen sie), solange wird es Leute geben, die das tuen. Ich verstehe es nicht, ich finde es die hinterlistigeste Art, man schürt Angst und kann nichts dagegen machen. Du weißt ja nicht mal wie du dich schützen kannst, und wer rechnet damit, dass er auf dem Weg zur Arbeit plötzlich in die Luft fliegst... 2378 |
| dystopia | Wenn ein Tier in die Ecke getrieben wird, wird es sich mit allen moeglichen Mitteln wehren.... Das ist die Grundlage dieser "Terroristen", sie sehen keine Zukunft, keinen anderen Weg, sie sehen keine andere Chance... Sicherlich ist es der falsche Weg, aber erklaere das jemandem der so in einer Ideologie gefangen ist... |
| LittleMissScary | mir macht das alles angst.....ist man denn heute gar nicht mehr sicher?? :( |
| Apex | Ist schon besorgnisserregend wie sich der Terror der ETA gegen Spanien verschärft (wenn es denn die ETA war bisher streiten sie es ab). Andererseits ist das auch nicht verwunderlich immerhin hat sich auch die Gangart der spanischen Regierung im Umgang mit der ETA bedeutent verschärft in den letzten Jahren. Ich frrage mich sowieso warum Spanien das Baskenland nicht in die Unabhängigkeit entlässt was gibt es denn da so wichtiges für sie? So groß ist das Land doch nicht. Naja da sieht man wohin falscher Nationalstolz führen kann, Nationalstolz von beiden Seiten. Wenn es denn eine islamistische Oganisation war ist es das alte Problem des Nord-Süd-Konflikts das man auch nicht mit Waffengewalt in den Griff kriegen kann. |
| Duion | da sind die opfernationen aber auch teilweise selbst dran schuld, zb ist euch schonmal aufgefallen das nie erwähnt wird warum die terroristen soetwas tuen? stell dir mal vor wenn jetzt jemand ankommt und dir alles was du hast mit gewalt wegnimmt dich auf die strasse setzt und nochn arschtritt mitgibt - bist du dann nicht sauer oder findest das ungerecht? |
| Scheol | @Duion vollkommen deiner Meinung! Deswegen ist auch meine Ansicht zum 11.September anders wie die der meisten...aber die muß ich jetzt nicht erläutern. Jeder kann sich denken warum Terrorismus ensteht und dann sich mal fragen ob es nicht irgendwo auch gerecht und nachvollziehbar ist...dummerweise kriegen das immer menschen ab die nichts damit zu tun haben...von mir aus könnte man morgen so ziemlich jedes Staatsgebäude in die Luftsprengen...aber keine öffentlichen Plätze indenen sich Menschen befinden die einfach nur einen Kaffee trinken wollen. bb Scheol |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von LittleMissScary [/i] [B]mir macht das alles angst.....ist man denn heute gar nicht mehr sicher?? :( [/B][/QUOTE] Hinsichtlich solcher Attentate: Nein. Wenn in Madrid solche Bomben hochgehen, dann ist die Möglichkeit für Berlin oder München oder... im selben Rahmen gegeben. Daher fand ich die Äußerung des Geheimdienstes und der Polizei in Spanien auch so lächerlich, als es hieß die Gefahr weiterer zeitnaher Attentate sei nicht gegeben. Was für eine offensichtliche Lüge. Nach wie vor, ist es ein großer Kinderspielplatz für Erwachsene, ob Geheimdienst oder Terrorgruppen, bei dem die Schicksale einzelner keine Rolle spielen. Ich sehe diesbezüglich in den nächsten Jahren noch keine Veränderung in Aussicht stehen. "Der Schrecken aller Schrecken, ist der Mensch in seinem Wahn" :( |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]@Duion vollkommen deiner Meinung! Deswegen ist auch meine Ansicht zum 11.September anders wie die der meisten...aber die muß ich jetzt nicht erläutern. Jeder kann sich denken warum Terrorismus ensteht und dann sich mal fragen ob es nicht irgendwo auch gerecht und nachvollziehbar ist...dummerweise kriegen das immer menschen ab die nichts damit zu tun haben...von mir aus könnte man morgen so ziemlich jedes Staatsgebäude in die Luftsprengen...aber keine öffentlichen Plätze indenen sich Menschen befinden die einfach nur einen Kaffee trinken wollen. bb Scheol [/B][/QUOTE] Als wenn Gewalt die Lösung der Probleme wäre...:rolleyes: |
| Scheol | nein das ist sie nicht, aber fakt ist das sie da ist und wenn sie ausgeübt wird dann doch bitte an denen die dran schuld sind. mit terroristen kann man nicht reden, genausowenig wie mit korrupten politker und brutalen polizisten. gewalt ist nie eine lösung, nur solange sie da ist, und ich nix dran ändern kann ist das meine meinung. außerdem, wer weiß wie ich handeln würde wenn ich in der situation wäre, wir alles auch nur menschen, und menschen neigen zur gewalt wenn sie sich anders nicht mehr zu wehren wissen. mit worten hatte man noch nie ein problem lösen gekonnt wenn es um geld ging, und genau das ist der punkt. man muß auch die terroristen verstehen, niemand sagt das ich deren tun gut heiße! bb scheol |
| Darket | Was ich hochinteressant und schockierend im gleichen Maße finde ich ist, da ja inzwischen ETA der Hauptverdächtige ist, dass der politische Sinn des ganzen fehlt. Jaja ich weiß das klingt jetzt sehr kalt und distanziert, aber bei mir drängt sich der Eindruck auf, dass es nicht einmal mehr um die ohnehin fragwürdige Sache der baskischen Nationalisten geht. Am Sonntag wird in Spanien gewählt und man muss kein Genie sein um anzunehmen, dass nach so einer Geschichte diejenigen diese Wahl erdrutschartig gewinnen werden, die den härtest möglichen Kurs gegen nicht nur die Terroristen sondern auch ihren politischen Arm fahren. Demnach beißen diese Idioten sich mit so nem Sch... doch auch noch selbst in den Hintern. Ich will damit mit Sicherheit nicht ausdrücken, dass man politische Ziele mit Gewalt durchsetzen könnte, aber irgendwie macht ein politischer Hintergrund das ganze noch auf irgend eine Art begreiflich (was nicht bedeutet, dass es nicht kategorisch abzulehnen ist). |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]nein das ist sie nicht, aber fakt ist das sie da ist und wenn sie ausgeübt wird dann doch bitte an denen die dran schuld sind.[/quote] Wer kann festlegen, wer dran schuld ist. Wer ist schuldig, wer unschuldig? [quote]mit terroristen kann man nicht reden, genausowenig wie mit korrupten politker und brutalen polizisten.[/quote] Wie du selbst erkennst, bei einem Terrorist benötigt es kein Adjektiv um ihn von anderen zu Unterscheiden. Das Wort als solches definiert bereits den Menschen und dessen Taten. Bei Politikern, Polizisten und anderen Menschen, die keine Terroristen sind, wird ein Adjektiv benötigt, da ich hier nicht pauschalisieren kann. [quote]gewalt ist nie eine lösung, nur solange sie da ist, und ich nix dran ändern kann ist das meine meinung.[/quote] Doch kannst du etwas daran ändern. Nämlich, indem du solche Taten nicht verstehst. Solange es Menschen gibt, die für so etwas Verständnis zeigen, macht es auch Sinn, solche Taten zu verüben. [quote]außerdem, wer weiß wie ich handeln würde wenn ich in der situation wäre, wir alles auch nur menschen, und menschen neigen zur gewalt wenn sie sich anders nicht mehr zu wehren wissen.[/quote] Das krankhafte Gewaltpotential der Menschheit begründet deswegen noch lange nicht dessen Anwendung. [quote]mit worten hatte man noch nie ein problem lösen gekonnt wenn es um geld ging, und genau das ist der punkt. man muß auch die terroristen verstehen, niemand sagt das ich deren tun gut heiße![/quote] Wer sagt denn, daß es diesen Terroristen um Geld ging? Ich glaube Geld spielt da keine Rolle, schließlich kostet solch ein netzwerk mit dazugehörigen Waffen auch ne kleine Stange Kohle. Es handelt sich hierbei rein um religiöse und patriotistische Kriegshandlungen. [/B][/QUOTE] |
| Scheol | [QUOTE]Wer kann festlegen, wer dran schuld ist. Wer ist schuldig, wer unschuldig?[/QUOTE] wer schuld ist, ist immer individuell, meistens der Staat. wie Duion schon sagte: "stell dir mal vor wenn jetzt jemand ankommt und dir alles was du hast mit gewalt wegnimmt dich auf die strasse setzt und nochn arschtritt mitgibt - bist du dann nicht sauer oder findest das ungerecht?" [QUOTE]Wie du selbst erkennst, bei einem Terrorist benötigt es kein Adjektiv um ihn von anderen zu Unterscheiden. Das Wort als solches definiert bereits den Menschen und dessen Taten. Bei Politikern, Polizisten und anderen Menschen, die keine Terroristen sind, wird ein Adjektiv benötigt, da ich hier nicht pauschalisieren kann. [/QUOTE] das stimmt schon...doch wo Macht ist ist auch Ungerechtigkeit. Das ist alles sehr subjektiv aber es fängt doch hier in den Kneipen schon an: "Scheiß Schröder...schon wieder neue Arbeitslose!" Sowas hör man nicht selten nur das es Länder gibt in den die Ungerechtigkeiten überhand nehmen....Bevorteiligung und Benachteiligung spielen dort eine große Rolle, deswegen haben die auch Terroristen. [QUOTE]Doch kannst du etwas daran ändern. Nämlich, indem du solche Taten nicht verstehst. Solange es Menschen gibt, die für so etwas Verständnis zeigen, macht es auch Sinn, solche Taten zu verüben.[/QUOTE] Nicht unbedingt. Gewalt in der Form ist ein Versuch auf sich aufmerksam zu machen ("Jetzt reicht es!"), jetzt verurteilen wir diese Menschen, fragen nicht warum sie es getan haben sonder hassen sie....somit steigert sich auch deren Haß. Ein Problem kann nur gelöst werden wenn man dahinter sieht und es versucht zu verstehen.....dazu muß man beide Seiten beleuchten. [QUOTE]Das krankhafte Gewaltpotential der Menschheit begründet deswegen noch lange nicht dessen Anwendung. [/QUOTE] Nein, das nicht, aber wir sind auch nur Menschen. Wenn ein Hund in die Ecke getrieben wird beißt er. Das ist beim Mensch nicht anders. Wenn Terrorismus ensteht sollte man versuchen zu ergründen warum, stattdessen werden Hassparolen in den Zeitungen veröffentlich, die ganze Welt zeigt mit dem Finger auf diese Gruppe, das bestätigt denen doch nur ihre Ideologie. Wenn man ihnen zeigt das man aufmerksam wurde, und zur Problembehandlung bereit ist werden auch diese Kooperativ. Aber wenn man sie verfolgt drängt man sie weiter in die Ecke. Die nächste Bombe folgt sogleich. [QUOTE]Wer sagt denn, daß es diesen Terroristen um Geld ging? Ich glaube Geld spielt da keine Rolle, schließlich kostet solch ein netzwerk mit dazugehörigen Waffen auch ne kleine Stange Kohle. Es handelt sich hierbei rein um religiöse und patriotistische Kriegshandlungen. [/QUOTE] Das meinte ich nicht. Terroristen geht es meistens nicht um Geld sondern um die Veränderung eines Mißstandes. Ich meinte die Politiker, die Polizei...diese Personen haben Macht und wollen diese vergrößern und erweitern, und dazu müßen sie natürlich Maßnahmen ergreifen die andere schädigt. Warum ich das behaupte? Na warum haben die denn die ETA? |
| Duion | im fernsehen habe sie sogar gesagt dass die hauptverdächtige terrororganisation früher so gut wie nie auf öffentliche ziele anschläge verübt hat sondern nur auf staat militär usw... jetzt habe sie halt ihre taktik geändert und stellt euch mal vor es würde niemanden mehr geben der sich gegen die usa übermacht behaupten könnte (nagut gibt es eigentlich auch nichtmehr wirklich aber zumindest versuchen sie es) dann würden wir alle von der übermacht unterwandert werden. das ganze passiert schritt für schritt damit die bevölerung es nicht mitbekommt, es wird langsam aber sicher immer stärker versucht die bevölkerung zu überwachen durch immer bessere technologie (kopierschutzverfahren, rfid chips, überwachbare informationsleitungen usw), dieser trend geht von der usa aus da es dort immer als erstes eintritt. von daher erfüllt der terror vielleicht doch einen guten zweck auch wenn es kein stück besser ist als die aktionen der gegenpartei. vielleicht ist es sogar besser im krieg zu leben als besiegt und beherrscht zu sein. |
| Scheol | selbst ein blinder mit krückstock sieht das der krieg den amerika geführt hat nur eine moderne form von kolonieausbreitung ist. sie gehen taktisch vor, erst osama, dann hussien und dann andere staaten. da steckt kein frieden dahinter sondern sie wollen sich ausbreiten. auf jedem fleck der erde den ton angeben. wenn es zu einem krieg kommen sollte an dem alle beteiligt sind richte ich mein gewehr auf die amis. ihr könnt jetzt denken was ihr wollt. das mit den wtc hatte kommen müssen. amerika beutet diese länder aus. seht mal als eltern zu wie eure kinder schuften und verhungern nur um amerika für einen hungerlohn rohstoffe und andere interessante sachen abgeben zu können. soweit kann ich den hass von osama verstehen...das würde ich auch nicht mit mir machen lassen. wie sollten die sich den wehren? klar, es trifft immer die unschuldigen, das ist selbst für mein verständnis zuviel. aber mein erster gedanke (ich war selbst geschockt) als ich das damals von den wtc hörte war "strike!". als ich dann die auswirkung sah war ich dennoch berührt und hatte mitleid mit allen beteiligten ink. bekannten und familien. dennoch hat amerika diesen arschtritt verdient, nur leider ist bush immernoch am leben. wenn terroristen gezielt gegen leute wie bush vorgehen würden und unschuldige komplett raushalten würden, naja, dann würde ich die terroristen als befreier sehen. ich weiß das ich mit diesen worten auf sehr viel unverständnis stoßen werde. hat jemand mal im fernseh versucht osama neutral anzusehen? habt ihr gesehen welchen eindruck er macht? er hatte für mich den gesichtsausdruck von einem kind das seine mutter verloren hat, er macht nicht den eindruck als wäre er ein gewaltätiger mann sondern von schmerzen gezeichnet. seine tat ist graußam, aber nachvollziehbar. und ja, es ist besser im krieg zu leben als geschlagen die hände gebunden zu haben. solange man sich noch gegen terroristen wie die usa wehren kann besteht noch hoffnung. schade, das es wirklich immer leute trifft die nichts dafür können. bb scheol |
| Darket | Der Mensch ist dumm! Klingt irgendwie zu einfach ist aber so! Gewalt ist das Mittel all derer, deren verbale Argumente nicht gut genug sind oder die nicht inin der Lage sind ihre Argumente ordentlich vorzutragen. Nein, natürlich ist es keine Frage, dass man selbst nicht allein Einfluss auf das Geschehen hat, es gibt auch noch ene andere Seite und wenn die nicht in der Lage ist auf ordentlich vorgetragene und nachvollziehbare Argumente angemessen zu reagieren hat man selbst einen schweren Stand, doch dann möge man doch bitte mit denjenigen weiter hadern, die direkt dafür verantwortlich sind. Ein ungezielter und willkürlicher Terrorismus trifft ja nicht in erster Linie diejenigen, die für irgendwelche Mißstände verantwortlich sind. Das lässt sich sowohl auf die mögliche Täterschaft der ETA wie auf die von Ossama und co anwenden. 1.Hypothese: ETA: Wenn die ETA verantwortlich ist, dann bringt sie sich ins Gespräch, demonstriert aber ihre offensichtliche Unfähigkeit ihre Argumente dezidiert vorzutragen oder aber stärkt genau die Kräfte, die sie ihrer Meinung nach daran hindern zu sagen was sie zu sagen haben (werden wir ja am Sonntag sehen). D.h. die baskische Unabhängigkeitsbewegung bekommt einen Riss, der nie wieder zu kitten sein wird. Politisch machen sie sich unmöglich und das sie mit Terrorismus allein ihre Unabhängigkeit nicht bekommen ist doch wohl jedem klar. 2.Hypothese: islamistischer Terrorismus Ja es stimmt Spanien war im Irak Krieg auf der Seite der Amerikaner, der größte Teil der spanischen Bevölkerung jedoch nicht. D.h. man bombt einfach mal ein paar Leute weg, die in der in diesem Fall relevanten Frage die gleiche Meinung hatten wie man selber, aus einer anderen Motivation, aber man schwächt durch diese reine Willkür doch genau die Leute, die in ihrem eigenen Land eine Opposition zu dem bilden, was man selbst auch nicht will. Ganz zu schweigen davon, dass man auch wieder eine Regierung von Hardlinern stärkt, die möglicher Weise schon den nächsten Krieg gegen einen islamischen "Bruderstaat" planen. Wenn irgend ein ETA-Terrorist sich mit einem gewehr hinter eine Hecke setzt und Herrn Aznar aus dem Hinterhalt umbringt ist das natürlich völlig abzulehnen, aber man schießt auf denjenigen, der nach eigener Meinung verantwortlich für das Unrecht ist, das einem ebenfalls nach eigener Meinung zugefügt wird. Ob das der eigenen Sache nicht auch eher schaden würde ist eine andere Frage, aber prinzipiell kann man hinterher sagen, dass dieser Krieg zwischen den Beteilgten ausgetragen wird. Die ETA kämpft für die Rechte eines Volkes, das Jahrzehntelang unter willkürlicher Gewalt zu leiden hatte, und das massiv unterdrückt wurde. Ihre Ursprünge hat sie im spanischen Bürgerkrieg wo Francos schergen mal jeden über den Haufen geschossen haben, der eventuell kein Faschist sein könnte. Müsste so jemand nicht wissen, dass man mit Bomben in Nahverkehrszügen nicht die trifft, die man treffen will? Warum kämpft man gegen Außenstehende, wenn man schon kämpfen muss (nach subjektiver Einschätzung), warum kämpft man nicht gegen die, sie schuld an dem sind was einem mißfällt? Das ist das Unverständnis mit dem ich diesem terroristischen Massenmorden gegenüberstehe, es ist nicht nur irrational es ist dumm... |
| Patchoulie | "Ich frage mich sowieso warum Spanien das Baskenland nicht in die Unabhängigkeit entlässt was gibt es denn da so wichtiges für sie? So groß ist das Land doch nicht. Naja da sieht man wohin falscher Nationalstolz führen kann, Nationalstolz von beiden Seiten." Ganz einfach, viele sog. Basken wollen zu Spanien gehören und nicht zu einem eigenen Staat. Wahrscheinlich würde die Selbstständigkeit sowieso nicht lange anhalten, denn die ETA hat meines Wissens nach ganz starke Nachwuchs"probleme" und das ist auch gut so. Warum sollte man also das Baskenland jetzt an ein paar durchgeknallte Terroristen abgeben, die in ein paar Jahren sterben und dann keiner mehr da ist, der sich für die Selbstständigkeit des Baskenlands einsetzt? Dann käme das Baskenland ohnehin wieder in die Hände von Spaniens Politiker. Außerdem ist es unnötig, ein so kleines Land zu verselbstständigen. Die Welt befindet sich ohnehin in der Globalisierung, das ist eine Tatsache. Man stelle sich nur mal vor, Westpreußen und Westphalen und Bayern und Hessen und Schleswig und Böhmen wollen auf einmal alle wieder kleine eigene Königreiche sein..... wie würde das denn aussehen? Würde man das Baskenland von Spanien trennen, würde das in ertser Linie nur zu Kämpfen der Bevölkerung und noch mehr Terror kommen... Es ist schon ganz vernünftig so wie es ist. Aber ich kann nicht verstehen, warum dass ausgerechnet Zivilsten darunter leiden müssen, wo sie doch am allerwenigsten dafür können. Gruß Patchoulie |
| Scheol | @Odessa Sicher kann man sich nie sein, wer kennt schon alle seine Vorfahren ;) aber das Arafat das mal gesagt hat wusste ich nicht.... bb Scheol |
| Darket | @Patchoulie Wenn die ETA irgendwas nicht hat, dann sind es Nachwuchsprobleme. Soviel ich weiß würde, sollte es darüber eine Volksabstimmung geben, der größte Teil der baskischen Bevölkerung sich für die Unabhängigkeit entscheiden. Sie kriegen die aus zwei Gründen nicht: 1. Ist der Wirtschaftsstandort zu wichtig, das Baskenland ist inzwischen die reichste Region Spaniens 2. Würden sich die Basken nicht damit zufriedengeben, da auch noch Teile Frankreichs baskisch sind, d.h. Spanien würde die Probleme an die Franzosen weiterschieben |
| Darket | @Odessa Du hast völlig recht, ich würde auch nicht in Tränen ausbrechen, wenn irgendwer einen Herrn Bush über den Jordan schickt, ich würde es als Pazifist aber im Prinzip immernoch ablehnen, weil ich wiegesagt glaube, dass man Konflikte nicht mit einem Gewehr lösen kann. Im Prinzip würde Bin Laden sich auch dann noch selbst schaden, wenn er Mr. Bush höchstpersönlich eine Kugel zwischen die Augen schießt. Im Moment hat er noch einen unfähigen und dummen hardliner Präsidenten zum Feind, wenn er ihn umbringt kommt Dick Cheney, dann hat er einen fähigen und nicht ganz so dummen Hardliner zum Feind... Du hast mich ja auch ein kleinwenig unvollständig zitiert, ich lehne die Gewalt zwar auch prinzipiell gegen offensichtlich Schuldige eines Unrechts ab, ich könnte diese Gewalt allerdings eher nachvollziehen als die willkürliche und würde den Eindruck gewinnen, dass derjenige, der dahinter steht nur die falschen Mittel für den richtigen Ansatz, nämlich die Bekämpfung der Ursachen eines Mißstandes einsetzt. |
| Apex | Hm ich hab das ähnlich wie Darket mitbekommen das die ETA sowie ihr politischer Arm, der inzwischen Verboten ist, keinerlei Nachwuchsprobleme haben. Ich hab mich mal mit einer Baskin unterhalten und es scheint wohl eher so zu sein das die ETA Terroristen als Helden verehrt werden, und auch von der breiten Masse der Basken als Freiheitskämpfer akzeptiert werden. Gut eine Stimme ist sicher nicht repräsentativ aber die Herrschaften gestern in der ARD sahen das wohl ähnlich also muß was dran sein. Dass das Baskenland aber so ökonomisch wichtig für Spanien ist wußte ich bisher nicht. In jedem Fall finde ich passt diese Form der Anschläge nicht besonders zu dem bisherigen Vorgehen der ETA dei bisherigen Anschläge richteten sich ja meistens gegen Regierungsvertreter, Guardia de Civil und Armeeangehörige. Auch wurde bisher meistens vorher gewarnt was dieses mal komplett gefehlt hat und sie haben sich bisher nicht dazu bekannt was auch nicht gerade typisch ist. Irgendwie glaube ich nicht das es die ETA war sondern jemand anderes, würde dem Aznar wohl gar nicht in den Kram passen wenns nicht die ETA war sondern eine Reaktion auf seine Kriegsspiele. |
| Darket | Doch das Baskenland ist inzwischen ökonomisch immens wichtig für Spanien, gab gestern ne Reportage auf Phoenix (die beste Erfindung seit es öffentlich rechtliches Fernsehen gibt), die ham gesagt, dass die Regierung viel Geld ins Baskenland gesteckt hat um dem terrorismus den Nährboden zu entziehen. |
| Duion | auf unahrhaftem boden wachsen manchmal erst recht terroristen |
| Apex | Ganz meine Meinung was Amiland braucht isn zweiter Jimmy Carter... |
| in vino veritas | [QUOTE]Hm ich hab das ähnlich wie Darket mitbekommen das die ETA sowie ihr politischer Arm, der inzwischen Verboten ist, keinerlei Nachwuchsprobleme haben. Ich hab mich mal mit einer Baskin unterhalten und es scheint wohl eher so zu sein das die ETA Terroristen als Helden verehrt werden, und auch von der breiten Masse der Basken als Freiheitskämpfer akzeptiert werden. Gut eine Stimme ist sicher nicht repräsentativ aber die Herrschaften gestern in der ARD sahen das wohl ähnlich also muß was dran sein.[/QUOTE] die in den letzten Jahren zunehmenden Anti-ETA Demos im Baskenland sprechen da eine andere Sprache *** Eine der wichtigsten Ursachen für den Terror ist und bleibt der Nah-Ost-Konflikt, solange dort auf beiden Seiten die Hardliner sich gegenseitig immer wieder in die Hände spielen wird sich nichts ändern. Könnten Palästinenser und Isrealies wenigstens einigermaßen auf gleichem Niveau leben, wäre viel Konfliktpotential aus der Welt. Die meisten Extremisten auf Palästineser Seite kommen doch aus den Flüchtlingslagern: schlechte Bildung, schlechte Lebensbedingungen, keine Ausbildung bzw. Arbeit, kein Geld zum Leben, keine Perspektive, immer wieder Gewalt Und dann kommt einer und sagt die, ich weiß wer daram Schuld ist und wenn dann auch noch wenigstens z.T. recht hat ( die USA und Israel sind ja an der Situation durchaus mitschuldig) das ist ein Nährboden für Fanatismus, wie Ihn der Teufel nicht besser hätte erschaffen können. Leider habe ich keine Idee wie man diesen Konflikt je beenden kann. Evtl. gibt es ja irgenwann einen palästinensischen "Ghandi" der mit friedlichen Mitteln gegen die Politik Israels vorgeht. Dann müsste die Isrealische Seite zeigen wie ernst es Ihr mit den freidlichem Zusammenleben ist. Leider ist das nur ein Traum. Und was mich mich auch noch ärgert, das gerade hier in Deutschland (fast) jede Kritik am Land Isreal mit dem Totschlagargument Antisemitismus platt gemacht wird. Dabei gehört beiden Seiten der Arsch versohlt. |
| Darket | Ja das würd ich so unterschreiben, die mangelnde Kritikfähigkeit an Israel in Deutschland ist ein großes Problem, allerdings ist es auch recht leicht über diese argumentative Schiene antisemitische Propaganda zu betreiben. Was Parteien wie z.B. die NPD wirklich wollen, wenn sie israelische Politik kritisieren dürfte ja wohl jedem klar sein, ich denke man müsste weg von dem Bild, dass Israel das verstaatlichte Judentum ist. |
| Duion | [QUOTE][i]Original geschrieben von in vino veritas [/i] [B] Leider habe ich keine Idee wie man diesen Konflikt je beenden kann. Evtl. gibt es ja irgenwann einen palästinensischen "Ghandi" der mit friedlichen Mitteln gegen die Politik Israels vorgeht. [/B][/QUOTE] ja der müsste dann die ganzen friedlichen demonstranten versammeln und die hauen dann alle mit ihren schildern und plakaten zusammen. |
| Gollum | Also ich wurde gestern sehr schnell munter... hab so vor mich hingeschlummert... der Fernseher war an... und auf einmal.... "...Madrid...Anschlag... Tote... ETA..." Naja, dementsprechend schnell war ich dann auch munter... Also irgendwo kann ichs bald auch nicht mehr hören... Krieg hier... Tote da... Anschläge dort... Es geht mir auch auf die Ketten... aber siehe man den Lauf der Geschichte, ist der Mensch durch Tod und Zerstörung geprägt... er hat nie entwas anderes gekonnt... Und es wird sich nie etwas daran ändern... Und dann nehme man noch die Medien zur Hilfe, die alles senden... dramatisieren... etwas hinzufügen... etwas weglassen... und schon ist die Panik in der Masse komplett... Ach so... wenn ihr mich fragt wars nich die ETA sondern was ausm fernöstlichen... DG |
| in vino veritas | [QUOTE]allerdings ist es auch recht leicht über diese argumentative Schiene antisemitische Propaganda zu betreiben[/QUOTE] [QUOTE]ich denke man müsste weg von dem Bild, dass Israel das verstaatlichte Judentum ist.[/QUOTE] stimmt genau [QUOTE]und die hauen dann alle mit ihren schildern und plakaten zusammen.[/QUOTE] ist nicht ganz das, was ich unter friedlichen Mitteln verstehe ;) |
| LittleMissScary | ich frage mich eins,vielleicht bin ich auch zu "unwissend",um mir diese frage selbst zu beantworten:wenn es nicht die ETA war,sondern die Al-Qaida,wie es zumindest hier einige zeitungen für möglich halten (ich weiss jetzt nicht,wie da die lage bei euch in deutschland ist) - wo ist da der sinn??was zum teufel hat denn die al-qaida in madrid zu suchen? |
| Scheol | Diese Terrorvereinigungen sind nicht nur auf Amerika fixiert sondern auf die ganzen westlichen Völker. Schau doch mal in unsere Länder rein, wie gut es uns geht, und besuch die Terroristen mal zu Hause. Außerdem versuchen westliche Länder immer alles nach ihren Vorstellungen zu verbessern. So gehen sie in ein fremdes Land, schon haben sich die ersten christlichen Missionare eingenisstet, und dann soll da auch noch Demokratie hin. Dort wo wir verhandeln schmeißt halt der Ami ein paar Bomben. Dennoch, du hast eine Kultur und Ideale, jetzt kommt da ein mit Fast Food gefütterter Spacken daher und erzählt dir das du alles falsch machst und dich ändern sollst. Außerdem sind wir alle in deren Augen Amerikas Freunde. bb Scheol |
| Duion | man muss auch mal die geschichte verstehen, amerika wurde auf dem blut derer erbaut die vorher dort lebten und diejenigen die dies taten kamen aus europa. die westliche zivilisation hat sich nur desshalb so gut durchgesetzt weil sie die gemeinste von allen war (wie die heuschrecken, verbreiten sich und beuten rücksichtslos alles aus) |
| Dark_Racer | Al Quaida hat, sofern sie für das Attentat verantwortlich sind, sich in erster Linie auf die Länder eingeschossen, die aktiv am Irakkrieg teilnehmen. Zumindest hat es den Anschein. Es bleibt abzuwarten, ob sich ähnliche Dinge irgendwann nicht auch in Rom und London ereignen, denn ihre Schläfer haben sie wohl überall. |
| Duion | ja anstatt zu verhandeln um die probleme zu lösen die die usa geschaffen hat, sollen diejenigen die sich beschwerern sich freiwillig geschlagen geben oder sie werden umgebracht. nach dem motto wir haben dier nen mcdoof in den garten gesetzt und wenns dir nicht passt dann zieh doch aus und gib uns dein haus. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i] [B]Hinsichtlich solcher Attentate: Nein. Wenn in Madrid solche Bomben hochgehen, dann ist die Möglichkeit für Berlin oder München oder... im selben Rahmen gegeben. Daher fand ich die Äußerung des Geheimdienstes und der Polizei in Spanien auch so lächerlich, als es hieß die Gefahr weiterer zeitnaher Attentate sei nicht gegeben. Was für eine offensichtliche Lüge. [/B][/QUOTE][paranoia] Es sei denn, Geheimdienste und Polizei wissen nur zu genau, wer die Attentäter waren und welches Ziel sie verfolgen.[/paranoia] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i] [B]Wer kann festlegen, wer dran schuld ist. Wer ist schuldig, wer unschuldig? [/B][/QUOTE]Tja, wer weiß das schon? Aber als Kriegsgrund und Grund für den Abbau von Menschenrechten scheint es allemal zu taugen. :( [QUOTE][B]Wie du selbst erkennst, bei einem Terrorist benötigt es kein Adjektiv um ihn von anderen zu Unterscheiden. Das Wort als solches definiert bereits den Menschen und dessen Taten. Bei Politikern, Polizisten und anderen Menschen, die keine Terroristen sind, wird ein Adjektiv benötigt, da ich hier nicht pauschalisieren kann. [/B][/QUOTE]Leute, die ohne Grund mit Panzern anderer Leute Häuser niederwalzen, scheinen jedenfalls keine Terroristen zu sein, und die Leute, die ihnen die Panzer verkaufen (wie unsere liebe christliche Frau Merkel) offenbar auch nicht ... [QUOTE][B]Doch kannst du etwas daran ändern. Nämlich, indem du solche Taten nicht verstehst. Solange es Menschen gibt, die für so etwas Verständnis zeigen, macht es auch Sinn, solche Taten zu verüben. [/B][/QUOTE]Verstehen kann man sie schon, befürworten nicht. Ich denke, nur wenn man sie versteht, versteht man auch, daß eine Antwort mit Gegengewalt die falsche Antwort ist. [QUOTE][B]Wer sagt denn, daß es diesen Terroristen um Geld ging? Ich glaube Geld spielt da keine Rolle, schließlich kostet solch ein netzwerk mit dazugehörigen Waffen auch ne kleine Stange Kohle. [/B][/QUOTE]Und genau darum spielt GELD eine große Rolle. Du solltest diejenigen nicht vergessen, die die Stange Kohle für das Netzwerk mit den dazugehörigen Waffen kassieren. Kleine Nachtlektüre gefällig? [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492230504]--> "Im Namen des Staates" von Andreas von Bülow[/URL] [QUOTE][B]Es handelt sich hierbei rein um religiöse und patriotistische Kriegshandlungen. [/B][/QUOTE]Woher weißt du das so genau? Hast du so viele Kontakte mit den üblichen Verdächtigen? Gibt es so viele Hinweise und Indizien? Daß man mit Waffen und Sicherheitstechnik eine Menge Kohle verdienen kann, besonders dann wenn die Angst umgeht, ist jedenfalls Fakt. |
| Scheol | @TheTurningPoint [QUOTE]Leute, die ohne Grund mit Panzern anderer Leute Häuser niederwalzen, scheinen jedenfalls keine Terroristen zu sein, und die Leute, die ihnen die Panzer verkaufen (wie unsere liebe christliche Frau Merkel) offenbar auch nicht ... [/QUOTE] du sagst es! Was ich auch noch paradox, viel mehr makaber finde: Amerika hat ja Saddam aufgerüstet. Woher hat er denn die ganzen Waffen? Ich weiß es nicht mehr so genau, deswegen korrigiert mich bitte fals ich falsch liege, aber war es nicht Amerika die zusammen mit Saddam gegen den Iran gingen? "Erst ist er unser Freund und dann töten wir ihn...." Die eigentlichen Terroristen sind die, die Menschen die Möglichkeit geben Terroristen zu werden. bb Scheol |
| Duion | ich würde hier ganz simpel sagen die wirtschaft ist an allem schuld, die meisten kriege in den letzten jahrhunderten waren alles wirtschaftskriege. ok man braucht geld -> man baut waffen und raubt andere aus -> folglich gibt es irgendwann niemanden mehr zum ausrauben -> also beutet man deren armut und verzweiflung aus indem man ihnen waffen verkauft mit denen sie glauben sich gegen die unterdrücker wehren zu können -> das bringt den underdrückern wieder ne menge geld -> darauf können sie wieder plündern und kurbeln damit die wirtschaft an weil nochmehr waffen gebraucht werden usw |
| BleedingHeart | Ich fürchte mich jetzt schon vor den weitaus brutaleren Ressourcen-Kriegen in der Zukunft... |
| Duion | geh einfach da hin wo keine resourcen sind und häuf dir nichts wertvolles an dann passiert dir ziemlich sicher nichts |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Tja, wer weiß das schon? Aber als Kriegsgrund und Grund für den Abbau von Menschenrechten scheint es allemal zu taugen. :( Leute, die ohne Grund mit Panzern anderer Leute Häuser niederwalzen, scheinen jedenfalls keine Terroristen zu sein, und die Leute, die ihnen die Panzer verkaufen (wie unsere liebe christliche Frau Merkel) offenbar auch nicht ...[/quote] Im Sinne Wortes sind sie es auch ncht, sie verbindet allerdings eines: Sie sind alle Verbrecher an der Menschheit, wesahlb keine der beiden Seiten also besser ist. In diese Richtung sollte meine Argumentation auch nicht gehen. [quote] Verstehen kann man sie schon, befürworten nicht. Ich denke, nur wenn man sie versteht, versteht man auch, daß eine Antwort mit Gegengewalt die falsche Antwort ist. Und genau darum spielt GELD eine große Rolle. Du solltest diejenigen nicht vergessen, die die Stange Kohle für das Netzwerk mit den dazugehörigen Waffen kassieren. Kleine Nachtlektüre gefällig? [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492230504]--> "Im Namen des Staates" von Andreas von Bülow[/URL] Woher weißt du das so genau? Hast du so viele Kontakte mit den üblichen Verdächtigen? Gibt es so viele Hinweise und Indizien? Daß man mit Waffen und Sicherheitstechnik eine Menge Kohle verdienen kann, besonders dann wenn die Angst umgeht, ist jedenfalls Fakt. [/B][/QUOTE] Da keiner von uns die wahren Beweggründe der jeweiligen Terroristen kennt, halte ich es weiterhin für gefährlich, es so stehen zu lassen, in dem man sagt, "ich verstehe", von befürworten mal abgesehen. Aber wer von uns weiß schon tatsächlich was hinter dem Vorhang vor sich geht. Niemand und daher muß sich wohl jeder selbst seine Meinung darüber bilden, ob er dies verstehen kann oder nicht. Über unbekanntes läßt sich nunmal unschwer streiten. der Konsens in dem wir uns sicher zurecht widerfinden ist der, daß es notwendig ist, sich über die Gesamtheit der Taten ein Bild zu verschaffen und darüber zu reden, daß dies [B]UNSER ALLER WEG[/B] nicht sein kann. |
| Duion | wir kennen die beweggründe nicht da sie uns vorenthalten werden damit wir denken die terroristien sind die einzigen bösen |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i] [B]man braucht geld -> man baut waffen und raubt andere aus -> folglich gibt es irgendwann niemanden mehr zum ausrauben -> also beutet man deren armut und verzweiflung aus indem man ihnen waffen verkauft mit denen sie glauben sich gegen die unterdrücker wehren zu können -> das bringt den underdrückern wieder ne menge geld -> darauf können sie wieder plündern und kurbeln damit die wirtschaft an weil nochmehr waffen gebraucht werden usw [/B][/QUOTE]Die Belege in dem von mir genannten Buch deuten darauf hin, daß [b]genau das passiert. [/b] :( Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gibt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, dann wohl nur die, möglichst vielen Leuten in der Praxis zu zeigen, daß zu einem erfüllten, glücklichen Leben nur eine begrenzte Menge an Materiellem nötig ist, und deshalb auch nur (wenn überhaupt) eine begrenzte Menge an Geld nötig ist. |
| Fayve | es ist ja nichts so das nichts da ist es sind keine waffen nötig um zu überleben (als beispiel) wenn sich die menschen auf ihr eigenes land berufen würden und dort die landwirtschaft fördern würden könnten sie auch ohne jegliche waffen auskommen und sich einen reichtum erarbeiten denn sie dann verteidigen können ich finde es immer interesant asien mit africa zu vergleichen es gab einen punkt wo sie fast genau gleich waren von der lage her teschnick,geld syteme ordnung und dann muss man sich angucken was sie daraus gemacht haben asien (nagut ich verallgemeinere..)ist stark system bildend was bei africa nicht so ist europa würde ich alles mittelding einstufen africa hat es nicht geschafft infrastruktur und systeme auszubauen wwas asien bestens geschafft hat speziel länder wie japan taiwan korea china und die anderen großen produzenten japan hat es in eine gewissen wohlstand geschafft natürlich hatte japan auch eine bessere starposition als manche andere afrikanische länder was ich aber africa unterstelle ist das sie ihre lage nicht genutzt haben asien (die länder die ich eben beschrieben habe) haben ihre situation hervorragent gemeistert aber ich denke asien wird keine führungsqualitäten haben die immomnet noch amerika und europa hat aber asien ist auf dem weg zur spitze europa ist faul geworden wir haben uns andere gesucht die für uns arbeiten die asiaten die africana denke ich hätten wahrscheinlich genauso gut diese aufgabe erledigen können aber wie ich ja schon gesagt habe ich halte sie nicht für genug systembildent asien hat gearbeitet wie eurpoa zur industrielen revolution aber japan hat auch nach gelassen nagut die bedingungen unter denen die leute gearbeitet haben waren oder sind unmenschlich aber so kann man sich aus der armut retten |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fayve [/i] [B]es ist ja nichts so das nichts da ist [/B][/QUOTE]Eben. Das was da ist und mit den heutigen Möglichkeiten von Wissenschaft und Technik erzeugt werden kann, reicht eigentlich für alle Menschen. [QUOTE][B]es sind keine waffen nötig um zu überleben [/B][/QUOTE]Aber die vorhandenen und täglich neu produzierten Waffen können das Überleben verhindern. :( [QUOTE][B]wenn sich die menschen auf ihr eigenes land berufen würden und dort die landwirtschaft fördern würden könnten sie auch ohne jegliche waffen auskommen und sich einen reichtum erarbeiten denn sie dann verteidigen können [/B][/QUOTE]Erzähl das mal den Waffenhändlern. [QUOTE][B]africa hat es nicht geschafft infrastruktur und systeme auszubauen, was asien bestens geschafft hat[/B][/QUOTE]Du vergißt die unheilvolle Rolle, die die Europäer in der Geschichte in Asien und Afrika gespielt haben und heute noch spielen. Die Europäer haben die moderneren Waffen. :mad: [QUOTE][B]aber asien ist auf dem weg zur spitze europa ist faul geworden wir haben uns andere gesucht die für uns arbeiten die asiaten die africana denke ich hätten wahrscheinlich genauso gut diese aufgabe erledigen können [/B][/QUOTE]Ja, Asien ist auf dem Weg zur Spitze, besonders China. So lernbegierig wie die Kinder in China sind, werden sie uns Europäer bald überholt haben. [QUOTE][B]aber wie ich ja schon gesagt habe ich halte sie nicht für genug systembildent [/B][/QUOTE]Zu viel "System" führt zu Stagnation und tötet das Leben. Wir sollten endlich unsere Arroganz überwinden und an den uns bisher fremden Lebensweisen die Eigenschaften sehen und anerkennen, die sie uns voraus haben. Wie schon geschrieben, ist das Materielle, das wir zum Leben brauchen, begrenzt. Umgekehrt gibt es schon zu viele Dinge, die wir nicht brauchen, die unser Leben sogar bedrohen, und die wir deshalb abschaffen sollten, zum Beispiel Waffen. |
| Duion | ja man merkt deutlich wie sich länder wie europa ausruhen, sie waren immer die stärksten und ruhen sich jetzt auf ihren lorbeeren aus doch irgendwann wird das von unserern vorfahren hart erarbeitete erbe verprasst sein und dann stehen wir blöd da, während sich andere hart arbeitende länder an die spitze drängeln. |
| Otage | je mehr das in den medien hochgepusht wird, desto populärer wird das und zieht andere randgruppen an, wie sonst kommen die leute auf die idee? klar, es gab früher auch terrorismus (hey, ich weiß es gibt unzählige threads darüber, aber wie viele menschenopfer hat usa auf dem gewissen??? das ist doch DIE definition von terror, was die die letzten jahrzehnte über veranstaltet haben!!!), aber seit der 11.9. so breit getreten wird (kann mir jemand das datum sagen, an dem casablanca, djerba, oder die ganzen andren anschläge waren, ich GLAUB es war noch indonesien... ???) ist es JEDEN VERDAMMTEN tag überall zu hören und zu sehen. das bringt "dumme" (ich formulier´s mal so) leute dazu zu denken: na, hab nix zu tun, ich schließ mich mal so nem zeug an, bestimmt cool. das ist natürlich meine ansicht, die "terroristen" sind größtenteils aus der CIA rausgekommen, was soll man sagen. und dass bin laden etc. mit den usa kooperiert hat, braucht man nicht mehr zu erwähnen. also die menschen sollten mal aufhören zu glauben was ihnen ständig im fernsehen vorgegaukelt wird, klar ist es nicht schön wenn man auf dem weg zur arbeit plötzlich selber opfer wird, aber das die leute so "terrorisiert" werden mit der angst es könnte auch sie treffen (vor allem hier in deutschland) kotzt mich an. dank des hypes um den 11.9. haben wir den salat. und mir tun die manipulierten leute in den usa erst recht leid, es ist doch seit 11/9 nichts mehr passiert bei denen, und gerade sie kaufen sich ständig ladungen an gasmasken und die regierung gibt milliarden für ihre sicherheit aus. ich denke, die "terroristen" haben längst erreicht was sie wollten, über sie wird jeden tag gesprochen und sie haben eine ganze welt im griff, dank der medien. im grunde müssten sie kaum noch anschläge verüben, die sind nur noch als schmuck, damit ja nicht jemand glaubt, sie seien weg von der bildfläche. der normalbürger sollte sich mal beruhigen, seinen menschenverstand einschalten, die tatsachen und fakten durchgehen und dann schauen von wem er sich tatsächlich bedroht fühlen sollte. Buchtipp: Noam Chomsky, Media Control |