| HerrDerSchatten | Die westliche Kultur kennt ja nur Menschenrechte, d.h ich habe bestimmte Rechte gegenüber meinen Mitmenschen und dem Staat.. Durch ein Referat zum thema chinesische Kultur ist mir aufgefallen das sie der Meinung sind das es auch MenschenPFLICHTEN gibt. Ich finde diesen Ansatz sehr interessant, und finde er hat auch etwas das wir übernehmen sollten. NAtürlich ist es schwer die Menschenpflichten zu definieren, aber ich denke man könnte aufnehmen: Toleranz Bildung(kein mensch hat das recht dumm zu sein) Achtung der Mitmenschen KOnsequenzen bei verstößen? Verrinerung der eigenen menschenrechte, zumindest in china.. was haltet ihr davon? Bei interesse lade ich das referat hoch... |
| Torian | Gibt es so etwas in der Art nicht schon? Natürlich sieht jeder zunächst seine rechte, ganz klar aber die pflichten sind doch auch schon impliziert bsp allein schon durch die anerkennung der menschenrechte. Oder man hat ja auch die Pflicht erste Hilfe zu leisten, unterlassene hilfeleistung ist ja auch strafbar... bzw wer ein gesetz bricht, gegen seine pflicht die menschenrechte anzuerkennen verstösst wandert er ins gefängnis bei dem eben ja seine menschenrechte eingeschränkt sind... in gewissem masse sind die ja auch schon enthalten oder? |
| kagemusha | äh... *exkurs on* die "menschenrechte" sind ein produkt individualistischer westlicher kulturen, haben also somit mit china & der tradition, in der die chinesische kultur steht, wenig zu tun *exkurs off*. was menschenpflichten angeht - ich glaube, da gibt es so einige, die sich dazu gedanken gemacht haben und forderungen aufgestellt haben - man denke an kants kategorischen imperativ... und vielleicht ergeben sich die "pflichten" auch ganz einfach aus dem bewusstsein, nicht allein auf der spielwiese welt zu sein und das auch als tatsache zu akzeptieren? |
| HerrDerSchatten | [QUOTE][i]Original geschrieben von kagemusha [/i] [B]äh... *exkurs on* die "menschenrechte" sind ein produkt individualistischer westlicher kulturen, haben also somit mit china & der tradition, in der die chinesische kultur steht, wenig zu tun *exkurs off*. was menschenpflichten angeht - ich glaube, da gibt es so einige, die sich dazu gedanken gemacht haben und forderungen aufgestellt haben - man denke an kants kategorischen imperativ... und vielleicht ergeben sich die "pflichten" auch ganz einfach aus dem bewusstsein, nicht allein auf der spielwiese welt zu sein und das auch als tatsache zu akzeptieren? [/B][/QUOTE] MIr ist durchaus bewusst das dioe chin. tradition keine menschenrechte kennt, aber in den letzten jahren haben sie ein eigenes verständnis dazu entwickelt, auch wnen sie sie ganz anders auffassen...z.B. "gruppen" und "idividuelle" rechte... |
| Dark_Racer | Das Eine funktioniert doch wohl ohne das Andere nicht, oder? Nimmt man für dich die Menschenrechte in Anspruch, so ist man doch wohl in der Pflicht, sie anderen zugestehen zu müssen. |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von HerrDerSchatten [/i] [B]NAtürlich ist es schwer die Menschenpflichten zu definieren, aber ich denke man könnte aufnehmen: Toleranz[/b][/quote] Das ist aber eine sehr problematische Pflicht, wieso sollte jeder alles tolerieren müssen? Im Gegenteil, das wäre sogar äußerst gefährlich. [quote][b]Bildung(kein mensch hat das recht dumm zu sein)[/b][/quote] Warum nicht? [quote][b]Achtung der Mitmenschen[/b][/quote] Naja ich denke das geht aus den Menschenrechten schon hervor. [quote][b]KOnsequenzen bei verstößen? Verrinerung der eigenen menschenrechte, zumindest in china.. was haltet ihr davon? Bei interesse lade ich das referat hoch... [/B][/QUOTE] Würd mich schon Interessieren, stell es doch mal hier rein. Es scheint meistens üblich zu sein auf seine Rechte zu pochen und die Pflichten aussen vor zu lassen. Oft pochen Menschen auf vermeintliche Rechte die ich persönlich zumindest als fragwürdig ansehen würde. Ein zugegeben etwas banales Beispiel das mir gerade einfällt ist der letzte Herr der Ringe Film. Dort hatte der Regisseur aus Zeitgründen einen Charakter (Saruman) rausgeschnitten, der für die Haupthandlung auch keine Rolle mehr spielte. Im Buch wird aber noch "seine" Story, sprich sein Ende weitergeführt. Der Film dauerte ohne diese Szenen schon 3,5 Stunden und die Szenen mit Saruman wurden nur in der Kinofassung rausgeschnitten, auf DVD kann sie demnächst jeder bewundern. Jedenfalls dauerte es nicht lange das kurz nach bekanntgeben dieser Kürzung empörte Fans eine Petition ins Leben riefen um auf das verzichten dieser Kürzung zu drängen. Ich glaub der Link dieser Petition wurde auch hier im Forum gepostet. Wenn man sieht für was für einen Sch*** manche Menschen auf die Strassen gehen, protestieren, demonstrieren, solche Petitionen ins Leben rufen oder gar vor Gericht gehen, muß man schon am Menschenverstand zweifeln. Und immer ist es aus dem Gefühl heraus ein Recht auf das vorgetragene zu haben. So wie bei dem Sozialhilfeempfänger der vor einigen Tagen die Finanzierung seiner Bordellbesuche durch das Sozialamt einklagen wollte... |
| Haevion | Soetwas würde wohl zwangsläufig enden, wie in der 2. Phase der französischen Revolution. ;) Wie immer kommt es darauf an, inwieweit man die Dinge umsetzen will. |