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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Politische Wählen - Politisch Handeln
Pitch-BlackViele viele Wahlberechtigte gehen nicht mehr hin, sagen sich, hat doch eh kein Sinn. Welche Partei auch immer gewinnt, machen doch eh das Gleiche. Viele Versprechungen, die sie anschließend nicht halten. Teils teils. Aber aufregen ist ja schön und gut, dann sollen sie doch in die Polititk gehen und etwas ändern, aber das machen sie auch nicht, lieber meckern und meckern. Leider gibt es immer mehr Menschen in Deutschland und anderen Ländern, die sich mit dem Thema Politik nicht mehr auseinander setzen.

Wer von euch geht denn noch zur Wahl?? Und was will er damit zum Ausdruck bringen???

Wenn ihr nicht geht, dann sagt mal warum??
CurzonMir ist es im Grunde egal, was da oben vor sich geht, denn ich denke, inzwischen kann man wirklich sagen: Egal ob SDP/Grüne oder CDU/FDP, es wird auf alle Fälle gekürzt und gespart, weil das eine Notwendigkeit jenseits der Parteien darstellt.
Dazu kommt, daß keine der großen Parteien für irgendetwas stehen, was ich denke, das geringste Übel sind da die Grünen, die meine Stimme kriegen, wenn ich mal wählen gehe, was ich bisher eigentlich meistens getan habe.
Und meine Meinung über Politik läßt sich am besten durch ein Zitat von Timothy Leary ausdrücken:
"Die einzige intelligente Art politischer Diskussion ist jene, die auf allen Vieren stattfindet, denn es läuft stets auf ein Gekläffe zur Verteidigung des eigenen Territoriums hinaus."
rattentodDie Leute machen es sich immer zu einfach, Politik ist kein "Was ich will zieh ich auch durch" zumindest nicht in der Demokratie. Polemisch wird es dann wenn man anfängt zu vereinfachen, Parteien gleichzustellen und von dem Verbrecherbanden zu reden. Deutsche Hausmannskost.

Ich geh nach wie vor wählen, gut ich bin auch Mitglied einer Partei, aber selbst wenn ich es nicht wäre würde ich es trotzdem tun. Es ist ein hohes Recht und mit dem nichtwählen richtet man genug Schaden an, wenn schon kein Bock auf Parteien, dann zumindest die Stimme ungültig machen.

Kurzsichtig ist auch dieses Landtagswahl = Bundestagswahl, OB Wahl = Bundestagswahl - eine Absurdität. Schade dass nur noch wenige Leute differenzieren und reflektieren können. Wer mal richtig viel Spass haben will, sollte sich in die Fussgängerzone zu einem Stand bei einer Partei stellen - das ist das Leben pur.

In dem Sinne, schwinge ich fröhlich es Rattentods Sense.

Der Rattentod
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von rattentod [/i]
[B]Polemisch wird es dann wenn man anfängt zu vereinfachen, Parteien gleichzustellen und von dem Verbrecherbanden zu reden. [/B][/QUOTE]So sehr ich immer um Sachlichkeit bemüht bin, aber bei den Partei-Spitzen drängt sich dieser Vergleich manchmal förmlich auf. Und die gegenwärtige Regierungspolitik finde ich weder sozial noch demokratisch. Vielleicht ist es aber einfach ein struktureller Mangel ("Macht korrumpiert"). [QUOTE][B]Ich geh nach wie vor wählen ... mit dem nichtwählen richtet man genug Schaden an, wenn schon kein Bock auf Parteien, dann zumindest die Stimme ungültig machen. [/B][/QUOTE]Ich gehe auch wählen, obwohl ich keiner Partei angehöre. Ich frage mich, wo der Unterschied zwischen Nichtwählen und Ungültig liegen soll. Wenn es rechtsstaatlich zugehen würde, wäre eine Wahl mit weniger als 50% Wahlbeteiligung ungültig, und dann würde Nichtwählen einen Sinn haben. [QUOTE][B]Kurzsichtig ist auch dieses Landtagswahl = Bundestagswahl, OB Wahl = Bundestagswahl - eine Absurdität. Schade dass nur noch wenige Leute differenzieren und reflektieren können. [/B][/QUOTE]Da stimme ich dir zu. Auf lokaler Ebene ist es durchaus sinnvoll, entsprechend den Sachfragen zu wählen. Dort kann man seinen Abgeordneten auch mal persönlich zur Verantwortung ziehen. :D

Ansonsten bin ich allen Initiativen aufgeschlossen, die sich für direkte Demokratie, wie z.B. Volksentscheide einsetzen.
SelianSoweit ich das verstanden habe, werden die ungültigen Stimmen zur Berechnung der wählenden Bürger herrangezogen. Nichtwähler werden aber logischerweise nicht eingerechnet.

Einfaches Beispiel mit einfachen Zahlen:

Es gibt 200 Wahlberechtigte, davon gehen 150 wählen, 50 bleiben zuhause. Von den 150 Wählern wählen 100 SPD und 50 CDU. Damit hat die SPD knapp 67% der Stimmen. Die CDU hat entsprechend ca 33%.

Es gibt 200 Wahlberechtigte, alle 200 gehen zur Wahl. 50 Wähler machen ihren Zettel ungültig. 100 wählen wie gehabt SPD und 50 CDU. Nun hat die SPD nur noch 50% der Stimmen, die CDU nur noch 25% und 25% ungültige Stimmen (welch ein Traum :D )

So vermute ich den Unterschied, aber ohne Gewähr, wenn es falsch ist schlagt mich, lacht mich aus... :rolleyes:

_______________________ Zum eigentlichen Thema...

Dann mach ich mal den bösen Buben und sage das ich nicht wählen gehe. Die erste Zeit in der ich wählen durfte, bin ich noch ganz stolz hingegangen und hab ideologisch meinen Zettel ungültig gemacht. Mittlerweile ist mir das aber zu dumm, es bringt nichts. Und mir braucht keiner mit blabla...wenn jeder so denken würde... zu kommen. Ich habe es probiert, es hat nichts gebracht. Das ist Fakt.

Die Gründe stehen recht ausführlich im Demokratie-Thread.
Was soll man denn wählen wenn man sich keiner der Parteien zugehörig fühlt?
Fair wäre es, auf den Zettel noch ein Feld zu drucken, neben dem steht:
"Ich Wähle" - keine der hier aufgeführten Parteien!"

Das Argument, wer meckert - ich nenne es im übrigen lieber kritisieren oder Tatsachen feststellen - solle gefälligst selber eine Partei Gründen ist einfach nur dumm, sorry. Mal abgesehen davon das ich einfach nicht die finanziellen Mittel habe, eine Partei zu gründen, die auf Bundesebene sinnvoll arbeiten könnte, würde sich in der Partei zwangsläufig der gleiche Filz bilden, wie er in allen anderen Parteien vorhanden ist. Es würden sich die gleichen Machtkämpfe darstellen wie in den anderen Parteien und die Ideale der Partei würden genauso undurchschaubar wie in den anderen Parteien.

Mal eine vielleicht gewagte These. Parteien sind veraltet, sie sind unnütz, sie sind in der heutigen Zeit nicht mehr tragbar. In einer immer schnellebigeren Zeit, in der Globalisierung das Tagesgeschehen bestimmt ist es schlichtweg unmöglich sich festen Zielgruppen und Themen zu widmen. Aber genau das ist der Sinn jeder Partei. Nun haben das die "Volksparteien" wohl in sofern erkannt, als das sie auch gerne schonmal von ihren eigenen Idealen abweichen und auf den berühmten 3 Stühlen rechts, mitte, links "Die Reise nach Jerusalem" spielen. Doch dieses Bäumchen wechsel dich, schafft mehr Verwirrung sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Parteien. Auf der einen Seite die "alten" Parteianhänger die die Parteisatzung auswendig kennen und jede Abweichung von dieser verfluchen, auf der anderen Seite diejenigen die zwar manche Abweichungen in Ordnung finden, aber dummerweise ob der Masse der Abweichungen nicht mehr genau wissen in welcher Partei sie nun sind.

Hat sich schonmal jemand die ellenlangen Programme der einzelnen Parteien durchgelesen? Ich habs mal angefangen, bei der SPD, hab aber schnell wieder aufgehört. Soviel larifari in unendlich vielen und langen Sätzen ist mir selten untergekommen.

Jede Partei bräuchte nur ein kleines Programm.
"Wir möchten für das Volk den bestmöglichen Zustand unter Beachtung der Menschenrechte und des Weltfriedens schaffen und sichern."

So einfach kann Politik manchmal sein, wenn es dann ans Regieren geht, muß man schauen was es für Probleme gibt und entsprechend die beste Lösung suchen. Was zugegebenermaßen nicht einfach ist, aber hier zählt wohl an erster Stelle der Wille.

Das aktuelle Programm der SPD ist aus dem Jahre 1989...es wurde zwischendurch 1998 noch einmal geändert. Da frag ich mich, wie konnten die 1989 wissen, welche Probleme es im Jahre 2003 gibt, selbst bei der Änderung 1998 hat wohl niemand an einen weiteren Golfkrieg 2003 gedacht. Immerhin hat sich die SPD 2003 in Sachen Golfkrieg vernünftig positioniert, aus welchen Gründen auch immer. Dennoch steht es für mich fest, das man sich nie Grundsätze zusprechen sollte, wenn man nie weiß was auf einen zu kommt. Getreu dem Motto, gib nie ein Versprechen, dessen du nicht ganz sicher bist es auch halten zu können.

In der heutigen Zeit bedarf es einer flexiblen Regierung, die sich jenseits von Programmen und zuvielen Grundsätzen bewegen kann, die auf aktuelle Ereignisse re(a)gieren kann ohne im Programm suchen zu müssen, ob sie überhaupt das nötige veranlassen darf. Dem Prinzip wiederspricht aber jede Partei, auch die, die ich selber gründen würde.

Ich weiß das sich das ganze vielleicht abgefahren anhört, aber es ist meine ehrliche Meinung zur heutigen Lage. Die mag falsch oder richtig sein, ich finde sie in Ordnung. Nein, ich beklage mich nicht, ich meckere nicht an einer Partei oder an einzelnen Personen aber ich stehe dem System kritisch gegenüber, wohlwissend das es besser gehen muß, auch wenn ich nicht genau weiß wie.

Ich lasse mir als Nichtwähler viel vorwerfen, aber nicht das ich mir über Politik keine Gedanken machen würde!
Julyabei der letzten bundestagswahl war ich leider verhindert, ansonsten geh ich auch wählen.
ich finde zwar im grunde alle parteien ziemlich daneben (vor allem zur zeit mehr denn je), aber ich find wählen sehr wichtig...
Selian@Julya

Darf ich fragen, aus welchem Grunde du wählen gehst, obwohl du wie du selber sagst, alle Parteien daneben findest? In dem Moment wo du wählst, sagt deine Stimme das du die gewählte Partei unterstützt, das paßt aber nicht zusammen. Ich befürchte das viele Leute nach dem Motto wählen, sind zwar alle scheiße, aber hauptsache gewählt. Das ist in meinen Augen falscher als nicht zu wählen. Wenn man alle Parteien für unwählbar hält sollte man ihnen das auch sagen.
rattentodAlsooo, Selian, gar nicht so schlecht. Wenn eine Stimme ungültig gemacht wird, wird sie trotzdem mitgezählt. Das heißt die theoretische 5% Hürde für das rechte Gesocks bleibt erhalten bzw. durch nicht wählen gehen wird sie nicht gesenkt. Aehm, ja :-)

Erstmal denke ich kann jeder eine Meinung über Demokratie haben. Ich würde zum Beispiel die ganzen intoleranten Leuten, etc. verbannen von der Liste der "Ich darf wählen", schafft aber natürlich Probleme denn dann sind wir keine Demokratie mehr und abgsehen davon kann man keine Linie ziehen und Meinungsfreiheit ist natürlich auch weg. Macht aber nix, wir leben ja trotzdem in der Demokratie.

Ich kenne einige Leute die sich Programme durchlesen. Politik ist wie gesagt auch nicht so einfach. Auf Kommunaleben denkt man nicht global (leider), hier in Wiesbaden ist zum Beispiel die Baumschutzordnung gefällt worden. Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich gerne dazu kotzen möchte. Aber nun konkret, die Regierung hat eine Aufgabe, die erfüllt sie mehr oder weniger gut, es gibt viele Dinge die die Leute nicht bemerken und vieles von dem Sie denken dass sie es wissen, aber eben falsch wissen. Konkret wird das mit Asylanten und dem Arbeiten, mein Gott wie oft ich mir schon sowas anhören durfte. Konkret hat die BRD ein Zuwachs von Alternativen Energien um 2 % (gut dass ist was womit die Regierung hausieren geht).

Viele Parteien halte ich schlichtweg für unfähig, das fängt bei der CDU an und hört bei der FDP auf. Gut, ist meinungsbezogen, aber wenn wir einfach mal dran denken dass in den Parteien doch zumindest der Wunsch bestehen sollte konstruktiv zu sein so ist es erschreckend wie polemisch sie doch teilweise sind. Fängt bei den Grünen an, geht über die SPD und CDU und hört irgendwo bei den 18 Prozent Witzfiguren auf.

Auf Globalisierung wird de facto nicht eingegangen, Politik ist mittlerweile ein Profilierungsinstrument und es findet eine Personalisierung statt die nicht mehr feierlich ist *kritsch-knarz* (schallplatte ist am ende bzw. in der Rille)

So und jetzt bin ich eigentlich an dem Punkt wo ich anlagen wollte und ein Schnitt ziehe. Jeder der meint dass es so falsch läuft soll sich einfach engagieren. Ich bin damals auch in eine Partei eingetreten weil ich dachte/denke dass meckern nichts hilft und man was dran ändern kann ...

Punkt. Jetzt hoffe ich nicht dass ich ausrutsche und mir mit der Sense den Kopf abschneide.
rattentod[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]bei der letzten bundestagswahl war ich leider verhindert, ansonsten geh ich auch wählen.
ich finde zwar im grunde alle parteien ziemlich daneben (vor allem zur zeit mehr denn je), aber ich find wählen sehr wichtig... [/B][/QUOTE]

Kann man jetzt von einem Paradoxon sprechen *grübel*
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von rattentod [/i]
[B]Alsooo, Selian, gar nicht so schlecht. Wenn eine Stimme ungültig gemacht wird, wird sie trotzdem mitgezählt. Das heißt die theoretische 5% Hürde für das rechte Gesocks bleibt erhalten bzw. durch nicht wählen gehen wird sie nicht gesenkt. Aehm, ja :-)[/B][/QUOTE]

Genaugenommen wird die 5% Hürde beim nicht wählen schon gesenkt. Im ersten Beipiel bräuchte die rechte Partei bei 150 Wählern und 50 Nichtwählern, 7,5 Wähler um die 5% Hürde zu erreichen. Wenn nun 200 Leute zur Wahl gehen und 50 Leute ihre Stimme ungültig machen, braucht die rechte Partei 10 Stimmen um die 5% Hürde zu erfüllen.

Das alles nach dem Prinzip wie ich denke das es richtig ist. Wenn es falsch ist, muß es einer sagen, dann behaupte ich das Gegenteil. :cool:
Julyaalso, ich hab geschrieben "ziemlich" daneben. und ich gehe wählen, weil ich dann wenigstens das kleinere übel mitbestimmen kann.

@rattentod

ich denke nicht, daß das ein paradoxon ist... oder meinst du das "nichtwählen", obwohl ich grundsätzlich da[b]für[/b] bin?
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Fair wäre es, auf den Zettel noch ein Feld zu drucken, neben dem steht: "Ich Wähle - keine der hier aufgeführten Parteien!" [/B][/QUOTE]Das wäre ein guter Schritt. Noch besser wäre es, wenn keine Parteien gewählt würden, sondern direkt die in der nächsten Zeit zu treffenden Entscheidungen zur Auswahl stünden und die "dem Volke dienenden Personen" entsprechend der getroffenen Entscheidung bestimmt werden (also diejenigen, die das beste "Programm" aufgestellt haben). Dann wäre einigermaßen sichergestellt, daß niemand die Wahlversprechen nach der Wahl einfach ignoriert. [QUOTE][B]Das Argument, wer meckert - ich nenne es im übrigen lieber kritisieren oder Tatsachen feststellen - solle gefälligst selber eine Partei Gründen ist einfach nur dumm, sorry. [/B][/QUOTE]Ich denke, das ist nicht zu wörtlich zu nehmen. Es ist wohl eher gemeint, sich überhaupt über Politik Gedanken zu machen und zu versuchen, diesen Gedanken Praxis zu verleihen. [QUOTE][B]Mal abgesehen davon das ich einfach nicht die finanziellen Mittel habe, eine Partei zu gründen, die auf Bundesebene sinnvoll arbeiten könnte, würde sich in der Partei zwangsläufig der gleiche Filz bilden, wie er in allen anderen Parteien vorhanden ist. Es würden sich die gleichen Machtkämpfe darstellen wie in den anderen Parteien und die Ideale der Partei würden genauso undurchschaubar wie in den anderen Parteien. [/B][/QUOTE]Die finanziellen Mittel sind wirklich ein Problem. Was den Filz und die Machtkämpfe betrifft, könnte man dem durch entsprechend formulierte Programme und Statuten entgegenwirken. [QUOTE][B]Jede Partei bräuchte nur ein kleines Programm.
"Wir möchten für das Volk den bestmöglichen Zustand unter Beachtung der Menschenrechte und des Weltfriedens schaffen und sichern."

So einfach kann Politik manchmal sein, wenn es dann ans Regieren geht, muß man schauen was es für Probleme gibt und entsprechend die beste Lösung suchen. Was zugegebenermaßen nicht einfach ist, aber hier zählt wohl an erster Stelle der Wille. [/B][/QUOTE]Dein Programm-Vorschlag kommt meiner Vorstellung von einem Programm nahe. Ich halte es aber für wichtig, die verwendeten Begriffe im Programm eindeutig zu definieren. Wer gehört zum Volk? Was ist der bestmögliche Zustand? Welche Rechte gehören genau zu den Menschenrechten im Sinne dieses Programms? Wo ist die Grenze zwischen Krieg und Frieden?

Das Problem der meisten Parteien ist, daß sich der Inhalt der Begriffe im Laufe der Zeit verändert. So erleben wir gerade, daß der Umfang dessen, was zu den Menschenrechten zählt, ständig verringert wird. "Ein ungebundener Arbeitsloser hat sich für das gesamte Bundesgebiet zur Annahme einer Arbeit zur Verfügung zu halten." - Hat das noch etwas mit persönlicher Freiheit zu tun? Wo beginnt man, von [b]Zwangsarbeit[/b] zu sprechen? [QUOTE][B]Dennoch steht es für mich fest, das man sich nie Grundsätze zusprechen sollte, wenn man nie weiß was auf einen zu kommt. Getreu dem Motto, gib nie ein Versprechen, dessen du nicht ganz sicher bist es auch halten zu können. [/B][/QUOTE]Bestimmte Versprechen sollte man sich selbst geben, und die sind ziemlich unabhängig von Ideologie und Religion - sie haben einfach nur mit Menschlichkeit zu tun. [QUOTE][B]In der heutigen Zeit bedarf es einer flexiblen Regierung, die sich jenseits von Programmen und zuvielen Grundsätzen bewegen kann, die auf aktuelle Ereignisse re(a)gieren kann ohne im Programm suchen zu müssen, ob sie überhaupt das nötige veranlassen darf. Dem Prinzip wiederspricht aber jede Partei, auch die, die ich selber gründen würde. [/B][/QUOTE]Wenn man nach den Grundsätzen im Programm erst suchen muß, dann ist es wirklich zu lang. Es sollte aber Grundsätze geben, deren Einhaltung bei allen Entscheidungen geprüft werden sollte. [QUOTE][B]Ich weiß das sich das ganze vielleicht abgefahren anhört, aber es ist meine ehrliche Meinung zur heutigen Lage. Die mag falsch oder richtig sein, ich finde sie in Ordnung. Nein, ich beklage mich nicht, ich meckere nicht an einer Partei oder an einzelnen Personen aber ich stehe dem System kritisch gegenüber, wohlwissend das es besser gehen muß, auch wenn ich nicht genau weiß wie. [/B][/QUOTE]Je offener und unvoreingenommener man darüber streiten kann, desto genauer wird das Bild des "WIE". Schwerer ist für mich die Frage, wie man ohne Härten und Katastrophen dorthin gelangen kann und welches die ersten Schritte auf diesem Weg wären. Die ersten Schritte sind meist die schwersten. [QUOTE][B]Ich lasse mir als Nichtwähler viel vorwerfen, aber nicht das ich mir über Politik keine Gedanken machen würde! [/B][/QUOTE]Gedanken machen ist gut, aber auch der Gedankenaustausch ist wichtig, damit man sich nicht verrennt (ich nehme mich da nicht aus).
rattentodVolksentscheide haben auch deutliche Nachteile, wenn ich höre dass die Bild die meistgelesene Tages"zeitung" in Deutschland ist, weis ich auch warum. Was Roland Koch vor knapp 4 Jahren zur damaligen Landtagswahl mit der Doppelten Staatsbürgerschaft abgezogen hat ist einfach nur infam. Eigentlich würde ich mich ja auch über das Prinzip der Direktdemokratie per Volksentscheid freuen.

Abgesehen davon ist Bildung Ländersache, zumindest Schulen, Hochschulen ...

Grüsse
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Nö, ist völlig falsch :D Daher auch meine Verwunderung oben. Die Stimmenanteile (also die Prozentzahlen der Parteien) werden [b]nach[/b] Abzug der ungültigen Stimmen ermittelt. Von daher ist in meinen Augen Nichtwählen das gleiche wie Stimmzettel ungültig machen.

Und ich bin ehrlicherweise froh, dass dem so ist. Denn nicht nur die rechten Parteien würden durch so etwas herausgehalten, sondern auch alle anderen. Wie z.B. die PDS, die ja bei der letzten Bundestagswahl bekanntermassen an der 5%-Hürde scheiterte. Wäre sowas aufgrund von ungültigen Stimmen möglich, dann würden die beiden großen Parteien noch viel übermächtiger werden... [/B][/QUOTE]

Aha, da sieht man mal, wie gut es ist wenn man schon direkt dazu schreibt das das geschriebene falsch sein kann. :D Damit ist leider noch nicht die Frage geklärt was der Unterschied zwischen ungültiger und nicht abgegebener Stimme ist. Das es da einen Unterschied gibt steht für mich ausser Frage.

Werd mich mal im Web ein bissel dazu umschauen.
mjbich darf noch nicht wählen (alter), lebe auch noch im falschem land. (belgien)

meine partei hab ich allerdings schon vor ûber einem jahr gefunden, die pds.
ich werde dort wohl auch mitglied werden.

---

hier in belgien ist es so geregelt, dass wahlpflicht besteht. bei verstoss drohen bußgelder (die genaue zahl ist mir nicht bekannt, aber ich glaube in erinnerung zu haben, dass es um 100-150€ handelt)
dieses regelung finde ich ehrlich gesagt grottenschlecht. Auch wenn man sich seiner stimme enthalten kann.
es werden leute zum wählen gezwungen, auch wenn diese 0 ahnung von politik haben und irgendwas wählen oder schlimmer noch "falsch" wählen.
(ich hoffe, dass sich hiermit wenigsten ein teil der 30% erklâren, die vlaams blok (rechtsextremistisch) in antwerpen erziehlt hat.)

---

allgemein gesagt, finde ich, dass man sein recht auf wahlen wahrnehmen sollte- allein schon um so etwas wie in antwerpen zu verhindern.
Vampirgirl85Bei der letzten Bundestagswahl hatte ich noch nicht das Alter, um wählen zu gehen.
Ich denke man sollte aber auf jeden Fall gehen. Weil nicht wählen kann letztendlich auch dazu führen, das jemand an die Macht kommt den man eigentlich gar nicht will. Und wenn man wählen geht, tut man wenigstens ein bißchen dazu beitragen.
Klar im Moment ist es eh schwierig mit der Politik in Deutschland. Keiner will mehr wählen gehen, keiner interessiert sich für Politik. Warum? Weil sie uns eh Haufen Sachen versprechen die sie letztendlich nicht einhalten können.
Das Problem hat sich über Jahre hinweg immer mehr gesteigert, zu sehr wurde inzwischen das System Demokratie ausgenutzt und jede Partei hat letztendlich irgend etwas gemacht was nicht den Richtlinien entsprach.

Aber da muß man halt leider sagen, dass Politiker letztendlich auch nur Menschen sind, und nie jedem es recht machen können.
Vamp 666Hi,

ich gehe zur Wahl weil jede Stimme die nciht abgegeben wird zu einem Vorteil für die etablierten Pteien führt denn die haben ihre Stammwähler!

Bis denne
TenacityAlso ich gehe auch wählen, problematisch finde ich allerdings diese "aus- dem- Bauch- raus- Wähler", die sich noch nicht einmal mit dem Parteiprogramm beschäftigt haben, dann mal losgehen und irgendwas wählen. :rolleyes:
An dieser Stelle wirds dann auch gefährlich und es stellt sich die Frage wo da die wirkliche Demokratie bleibt... Meiner Meinung nach müsste einiges mehr an Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit auch der letzte Hirni auf Deutschlands Straßen weiß, was für Pläne in nächster Zeit anstehen und was sie da eigentlich wählen. Die Politik ist ein reichlich undurchsichtiges Geschäft und die meisten Leute kriegen doch nicht mehr mit, als das Wahlplakat mit dem netten Grinsen und noch nem tollen Spruch und gehen darauf hin los zur Wahl.
Pitch-BlackDie Problematik sehe ich darin, das die Wahlbereitschaft in Deutschland, wie auch in anderen Länder Europas stark abnimmt. Die Bereitschaft sich mit politischen Thematiken auseinander zu setzen, sinkt zunehmend. Frage? Warum ist das so?

Wenn ich mir ansehe, was dort sprichwörtlich "oben", in der Politikszene so los ist, was sie von ihren Wahlversprechungen in die Tat umsetzen, ist es irgendwo nicht verwunderlich, das die Jugend vermehrt mit Fernbleiben Richtung Wahllokalitäten reagiert.

Denn mal ehrlich, es fällt einem mehr und mehr schwer, jemand zu wählen, der für einen eintritt, denn wieder und wieder wird man enttäuscht. Da bleibt eine degenerative Entwicklung vom Wahlstatus her nicht aus.

Handelt es sich noch um Bundestagswahlen, da kann noch fast jeder was zu sagen, wer da allerdings welcher Partei angehört, wissen schon sehr viele nicht. Leider. Sieht man sich allerdings die Landtagswahlen an, oh je oh je, da wissen die meisten schon nicht mehr, wer da welcher Partei zuzuordnen ist, geschweige denn, wer für welche Parteilichen Programme eintritt.

Aufklärungsarbeit ist schön, nur wie in die Tat umsetzen. Ich glaube nicht, das die Wahlbereitschaft so schnell wieder zunimmt. Dazu müßte die Politik ein Quentchen mehr Ehrlichkeit zeigen, was in der derzeitigen Lage wohl auszuschließen ist. Mit Ehrlichkeit gewinnt man Wahlen, aber mit Ehrlichkeit kann man nicht regieren.
rattentodIst das nicht alles öde, ich möchte keine Regierungspolitik rechtfertigen.

Was ich fordere oder besser mir wünsche ist dass die Leute sich mehr mit Politik auseinandersetzen und das bedeutet wiederum wahrzunehmen was um einem herum geschieht, warum das geschieht? Manche wollen das nicht, manche können das nicht.

Schon mal versucht eine Oberstufenklasse für Politik zu begeistern. Muhaha.

Heute meinte auch jemand als ich am Ladenlokal von der Partei wo ich Mitglied stand, "verbrenne söllt man da Lade"

Hihi.
ApexTja Politikverdrossenheit ich kenn das :rolleyes:

Ich gehe Wählen und bin auch Parteimitglied, ich finde es wichtig zu Wählen weil wir nur durch Wählen und durch Demos unsere Meinung ausdrücken können.Nun ja gibt bestimmt noch ein paar andere Möglichkeiten, aber das sind halt so die großen...

Ich finds immer wieder erschrecken wenn sich Leute keinen Deut breit um Politik scheren, verständlich aber erschreckend.

Jo rattentod ich kenn das bei uns in Raunheim dem sogennanten "Kreuzberg des Rhein-Main-Gebiets" gibts eine recht hohe REP-Wählerschaft...is immer wieder schön mit nem "politisch aufgeklärten" REP zu diskutieren mal ein Ausschnitt: "Ich hab ja nix gegen Fremde, aber diese Fremden da sind nicht von hier" :rolleyes:
Tiberon[QUOTE]... dann sollen sie doch in die Polititk gehen und etwas ändern ...[/QUOTE]sorry, aber ich finde diesen Spruch, den man in der Beziehung nun wirklich oft hört, einfach nur inakzeptabel.

Ich will hier einfachmal ganz wild und kurz ein paar Gedanken zusammenspinnen ...

.. in die Politik soll ich also, wenn ich denn was verändern/besser machen will. Gut, allzu schwer sollte das ja eigentlich nicht sein - gut für mich pers. schon, aber die Hälfte aller Menschen die ich kenne, kann besser irgendwelchen Leuten in den Arsch kriechen als einen vernünftigen Satz sagen. Eine Fähigkeit, die in der Politik, wie auch im Rest des (semi-)öffentlichen Lebens, als durchaus bewährt bezeichnet werden kann.
Aber zur Kernkompetenz will ich mich garnicht auslassen.
Den das Hauptproblem ist die [b]Veränderung[/b] höchstselbst.

Seit Ewigkeiten findet eine Kapitalverschiebung statt. Und zwar, wie solltes anders sein zu Gunsten der Machtelite - und, wie sollte es anders sein, auf Kosten aller anderen.

Und wer sorgt dafür das dem so ist, respektive bleibt?
Die Politik !

Wer hat, während das Volk dabei ist über immer schlimmere soziale Randbedingungen zu klagen, in den letzten Jahren einen Elite-Kapitalisten jammern hören?
Wo gehen 30% Gewinnsteigerung hin, wenn die Angestellten eine Lohn'erhöhung' von 0.x% bekommen, oder auf's Weihnachtsgeld verzichten, auf daß 2 Wochen lang keinem gekündigt wird?

Den Imperialisten (wems zu 'rot' klingt, ließ Kapitalisten) gehts besser denn je zuvor, denn der Ultra-Elite reichts nicht mehr einfach nur auf Kosten des Proletariats zu leben - nein, dieser Geldgier fallen nun auch kleine Betriebe, mittelständische Unternehmen, ja sogar Global Players zum Opfer.
(kann man auch andersrum formulieren, kommt aber aufs Selbe raus)

Und nun stellt euch vor, es kommt da irgendein Landei daher und wühlt (politisch) in diesem Geldsäckchen. Wie lange wohl würde da ein 'Revoluzer' 'Revoluzer' sein?
Bis zum nächsten Flugzeugabsturz? Irgendeiner Spendenaffaire?

Naja, vielleicht hab ich auch nur zuviel Fernsehn geschaut ...

Trotzdem aber bin ich der festen Überzeugung, daß sich ab spätestens der Bundesebene für den angehenden Politiker nur 3 Wege eröffnen..

- der Niemand - einer der 600 Typen die nie was sagen werden und auch nie irgendwo Erwähnung finden

- DER Politiker - der alles polemisiert, jedem Honig um den Bart schmiert und noch so wichtige Sachen in einem abstrusen Wust von Worten zu gehaltlosen Brei zerredet

- der Kurzzeitpolitiker - der eine gute Idee hat und daraufhin abgesägt wird

Edit: Wählen geh ich natürlich dennoch, denn mir ists erstens wichtig, wer bei uns in der Stadt 'regiert' (und da zählt meine Stimme durchaus) und zweitens bekommt meine Stimme in den Bundeswahlen keiner nur wegen der Mathematik --> also ungültig ;)
rattentodIch finds ehrlich gesagt nur schade wenn man derartig resigniert über das Politik "machen" redet.

Politik existiert nicht nur einer deutschen Parteienlandschaft, selbst der Kleinhasenverein Hintertupfingen e.V. hat eine Politik und zwar möglichst viele Hasen zu züchten, Leute möglicherweise von diesem Hobby zu überzeugen und und. Eine Organisation wie Attac, Greenpeace und wie wir sie alle noch nennen wollen haben ein Ziel und bei ihnen liegt es noch deutlicher dass dieser Weg Politik ist.

Abgesehen davon machst du es dir, entschuldige, zu einfach wenn du vom Bundestag redest, es gibt auch andere Orte und abgesehen davon ist es Polemik in dem Stil "Die Pfeffersäcke liegen auf der faulen Haut und bringen nichts zu Stande" - Natürlich existiert eine Unzufriedenheit und natürlich gibt es Sachen die man nicht rechtfertigen kann, aber, wie bereits erwähnt, zu pauschalisieren und beim Bildzeitungsdenken mit der Politik (wohlgemerkt ich unterstelle niemanden ein Bildzeitungsintellekt hier) zu bleiben ist nicht richtig. Einige Dinge ändern sich durchaus, alleine die Bewegung drückt doch aus dass hier jemand arbeitet ob er jetzt von Lobbies wie der Musikindustrie gefördert wird, sei einfach mal egal.

Die 20 Minuten im Politikteil einer großen Zeitung reichen für den ersten Schritt zu mehr Interesse ...

Seufz.
SelianIrgendwie hab ich das Gefühl, das nicht-Wählen hier immer wieder mit politischem Desinteresse gleichgesetzt wird. Das ist schlichtweg falsch.
rattentodEs geht aber sehr oft einher ...
2378[QUOTE]
....mit dem Zusatz: "Zum Volk gehört auch das Tier" und "Das Land (lies:Natur) gehört dem Volk und hat für das Volk frei zugänglich zu sein" (ich krieg das Kotzen wenn ich seh, dass ganze Seeufer gesperrt sind für die Millionäre, die sich dort auf endlosen Kilometern ihre Privatstrände abzäunen)...
[/QUOTE]
Dann hätte aber auch dein Haus und dein Garten für jeden frei zu gänglich zu sein. Wenn es ihr Besitz ist (und jedes Stück Land in D gehört jemanden), dann dürfen sie sich auch abgrenzen.
Aber in D gibt es auch Bereiche, da bricht jedes Jahr viel Land ab und die Leute dürfen nichts dagegen tun, weil es ja für weniger Sand an dem nächsten Ufer sorgen würde und das finde ich genauso abartig....
LiebesAlso ich gehe wählen, weil ich es als meine Pflicht erachte.
Frustration gegenüber der Politik und den Parteien kann ich durch aus verstehen, geht mir nicht anders.
Ich fühle mich allein dadurch verpflichtet, dass ich ein Recht genieße, wofür viele gelitten und gestorben sind. Das muss nicht jeder so sehen, aber wenn ihr doch fragt, was bringt es wählen zu gehen?
Was bringt es denn nicht wählen zu gehen?
Kommt dadurch etwas Positives bei rum?
Denke eher nicht außer, dass man sich natürlich nicht bewegen muss.
Wenn ich etwas tue ist es unwahrscheinlich oder auch nicht, dass sich etwas ändert, wenn ich nichts tue, ist es sicher, dass sich nichts ändert.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Liebes [/i]
[B]Was bringt es denn nicht wählen zu gehen?
Kommt dadurch etwas Positives bei rum?
[/B][/QUOTE]

Vielleicht, zumindest wüßten wir dann mal, was passieren würde, wenn niemand, bzw. nur der geringste Teil (5-10%) wählen gehen würde. Einfach mal die Bundestagswahl mit vorheriger Ansage boykottieren. Anschließend wüßten wir, in welcher Art Staat wir leben und was die Konsequenz sein muß. Es würde ein Zeichen setzen, das Resultat ist aber noch unbekannt.
Darkethmmm ich gehe wählen und zwar aus Überzeugung! Das heißt nicht, dass ich unbedingt mit Überzeugung hinter dem stehe den ich denn dann wähle, aber ich betrachte es als eine Art von demokratischer Verpflichtung zu wählen. Ich bin hier in diesem Land nicht unzufrieden, unser politisches System gefällt mir, ich finde es schön hier sagen, tun und denken zu können was ich möchte. Es ist nicht perfekt, natürlich nicht es gibt immer etwas zu verbessern und ich bin nicht mit allem zufrieden was passiert, aber im Grunde fühle ich mich mit dem politischen System hier wohl und wenn ich wählen gehe zeige ich das. Ich wär allerdings auch dafür auf dem Wahlzettel nen Kreuz für "keine Partei" machen zu können. Ich finde jeder sollte das Recht haben seine Unterstützung ohne parteiliche Bindung kundzutun.
AllanonKomisch ist nur, daß die Presse bisher vielles gewagt hat und sich auch schon viele Frechheiten erlaubt hat, aber seltsamerweise wurde von deren Seite noch kein solcher Vorschlag unterbreitet. Oder ist es gar nicht komisch oder seltsam, sondern es beweißt nur, daß sie selbst Angst hätten, daß an dem jetzigen System gerüttelt würde?!
"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!":mad:
chrisukomme zwar von österreiche, doch
verfolge ich eure politik doch mit großem
interesse...
generell bin ich der meinung dass jeder
staatsbürger zur wahl gehen MUSS. soll
er dort dann doch ungültig wählen, egal...
denn mit jeder nicht abgegebene stimme
unterstützt man doch jene parteien, die man
auf keinen fall wählen würde...
also ich wähle lieber ungültig als gar nicht!
Apex[QUOTE]
(Bei meinem Glück wählen´s dann alle PDS ...)[/QUOTE]

Wär das schön. :D

Naja bevor das passiert dass keiner wählen geht fürn sie wohl eher die Wahlpflicht ein, so wie es sie glaub ich in Griechenland gibt.
DarketWahlpflicht fänd ich auch net gut, es gibt ja Leute, die aus Überzeugung nicht wählen, weil sie dieses System nicht unterstützen wollen und ich finde in einer Demokratie muss auch das möglich sein, man sollte alle Optionen haben.
Ach und Apex, die PDS, die ja dieses schöne Bundesland mitregiert, hat gerade heute das erste mal in dieser Legislaturperiode was brauchbares gemacht, aber ich find das ein bisserl dürftig, nochmal würd ich die nicht wählen (das letzte mal auch nur weil Herr Gysi mich im persönlichen gespräch überzeugt hat)
Darket[QUOTE]Servus, mal ne Frage: Lacht Ihr Euch wirklich schlapp (wie bei uns berichtet wird) weil wir so blöd sind und es immer noch ned schaffen, dieses MAut-System auf die Reihe zu kriegen, was Ihr ja in wenigen Tagen geschafft habt?[/QUOTE]
Vielleicht hätten wir jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt....aber die zuständigen Damen und Herren wollten ja lieber Patriotismus beweisen und den Auftrag nach Deutschland geben....
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von chrisu [/i]
[B]generell bin ich der meinung dass jeder
staatsbürger zur wahl gehen MUSS.[/quote]

Muss wäre ein schlechter Begleiter, denn wenn es ein MUSS gäbe, müßte es auch eine Konsequenz geben, wenn ein jemand dies nicht tut. Wäre in keinem Fall demokratisch.

[quote]also ich wähle lieber ungültig als gar nicht! [/B][/QUOTE]

Ist sicher auch eine Alternative. Doch auch hier sollte es vorher angekündigt sein und es wäre gut, wenn in diesem Rahmen die Presse mitwirken würde.
chrisu@Odessa : nein komm nicht aus tirol sondern aus dem
anderen eck von österreich..oberösterreich um genau
zu sein...
naja..wir genießen die schlappe vom "großem bruder"
:) ! wobei wahrscheinlich die meisten österreicher
von euch und euren problemen nichts mitbekommen!
chrisu@Odessa: naja, den meisten "ösis" ist es ja egal was
ihr so treibts...im allgemeinen brauchen wir uns über
eure probleme aufzuregen, weill wir ja selber genug
probleme mit unserer hochgeschätzten politikern
haben!
im allgemeinen ist die meinung über unseren großen
bruder aber nicht so schlecht, hat er ja doch eine art
beschützerrolle über...
die meisten sind ja doch eher gar nicht in politik
interessiert sondern denken nur an ihr nächstes schnitzel
und philsopieren wie wir unsere fussballnationalmanschaft wieder auf fodermann bringen können...
wir ösis leben halt in unseren bergen und brauchen
uns nicht gendanken über poltik zu machen..das machen
abere für uns :)
Katoich bin eher überzeugter anarchist, da ich habe nicht genung leute für ne kleine revolution finde muss ich mich wohl oder übel mit der hier herrschenden demokratie abgeben :D :D :D
wählen ist schon sehr wichtig, da wir mit der partei die wir wählen ja auch eine bestimmste gewünschte richtung vorgeben. wenn jemand zum beispiel diese ganzen sozial-schwachen-förderungen-auf-kosten-der-reicheren- auf die nerven gehen, sollte er nicht zuhause rumsitzen und in sich reinmuffeln sondern mal eine partei wählen, die sich nicht so für die sozial schwache einsetzt(ich denke da eher an die cdu)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]ich bin eher überzeugter anarchist, da ich habe nicht genung leute für ne kleine revolution finde muss ich mich wohl oder übel mit der hier herrschenden demokratie abgeben :D :D :D [/B][/QUOTE]@ Kato:
Hier eine kleine Weiterbildung für dich als "überzeugten Anarchist":

[URL]http://www.ANARCHIE.de/main-94.html[/URL]

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