| Darket | Der Trend der letzten Jahre, der Europa politisch weit nach rechts gerückt hatte ist eindeutig vorbei! Erst Spanien und jetzt Frankreich, die gemäßigten Sozialisten gewinnen in Europa wieder Boden. An sich würde ich das nicht als grundsätzlich negativ betrachten, aber irgendwie demonstrieren diese beiden Beispiele und ihr Zustandekommen ganz gut, dass in Europa einiges im Argen liegt. Beide Wahlen waren Protestwahlen und die aktuelle Entwicklung deutet nicht darauf hin, dass sich an diesem Wahlverhalten irgendetwas ändern wird (man muss nur mal die Umfragen hierzulande betrachten). Es scheint also keinen europaweiten Ruck nach links zu geben, es ist reine Frustration. |
| Gevatter Tod | Ich denke Europa und auch die BRD sind in den letzten paar Jahren mehr nach Rechts gerückt, als es sich die meisten von uns je hätten (alp)-träumen lassen. Eine Verordnung nach der anderen ging durch, die mit links-liberaler Freiheit nichts, aber auch gar nichts zu tun hatten: - Das neue Urheberrechtsgesetz: In den meisten EU-Ländern, auch in der BRD, schon in nationales Recht gewandelt, hat diese Verordnung die legale Privatkopie faktisch abgeschafft. Tauschbörsenbenutzer mit Kriminellen gleichgesetzt und auf Staats-, sprich Bürgerkosten gejagt, Abspielschütze auf CDs und DVDs rechtlich zementiert. Von Bürger- oder Konsumentenorientierung keine Spur. Und wer hat uns das alles eingebracht? Janelly Fourtou, Verfasserin der neuen Richtlinie und zufällig Gattin des Chefs des Musik-Konzerns Vivendi. Dies ist nur ein Beispiel für die immer engere Verknüpfung zwischen Interessen der Wirtschaft und Interessen der Politiker. - Die Flugdatenaffäre: Völlig unbekümmert überlies die EU-Kommission den VSA den Zugriff auf sämtliche Passagierdaten von Fluglinien, die amerikanische Flughäfen ansteuern - inklusive der Speisewahl. Wehe dem, der das schweinefleisch-freie Gericht bestellt. - Die ständige Aufstockung der Mittel für die "innere Sicherheit". Nutzlose Rasterfahnungen gegen größtenteils Unschuldige, die aufgrund von ethnischen Merkmalen "selektiert" werden. Menschenverachtung pur kann ich da nur sagen. Zusätzlich werden gerade in der BRD mehr Telefongespräche mitgeschnitten als je zuvor, selbst die Stasi war nicht so fleißig (natürlich gab es in der DDR auch wesentlich weniger Telefone). Politiker fordern die "Vorratsspeicherung" von Providerdaten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen über jeden, der das Internet benutzt. Gleichzeitig rufen Innenminister nach einer Datenbank von genetischem und natürlichen Fingerabdrücke von jedem Bürger. Die USA dient hier als Vorbild, dort katalogisiert man bereits fleißig die Fingerabdrücke von allen, die per Visa einreisen. Die Liste könnte ich endlos lang fortsetzen. In welche Richtung Europa derzeit auch immer treibt, eine gute scheint es mir nicht zu sein... |
| Scheol | Ich weiß nicht. Man kann eigentlich sagen die amerikanische Regierung schon seit Jahren daran arbeitet, totale Kontrolle und Überwachung über seine Einwohner zu erlangen. Deutschland geht dem Trend nach und arbeitet da ein wenig mit amerikanischen Methoden. Ich will nicht dass das BKA in 10 Jahren weiß das ich mir bei McDonalds einen Cheeseburger gekauft habe. Klingt nach Utopie aber so scheint es sich zu wenden. Die Scheindemokratie entwickelt sich langsam zu einer schleichenden Diktatur. Wenn ich mir die Stimmung in Deutschland vor dem Dritten Reich und die Stimmung von heute anschaue sehe ich da nicht viel unterschied. Das Volk ist jetzt leichter zu verarschen als vorher, das nutzt die Politik und Wirtschaft gnadenlos aus. Diese sogenannte Annonymität im Netz gibt es schon lange nicht mehr, Bürger werden kriminalisiert wo es nur geht und Menschen werden werden bespitzelt weil sie eine andere Religion haben. Hier vermischt sich Größenwahn, Kontrollsucht und Hysterie....da kann nix bei rauskommen. bb Scheol |
| decay73 | Also ich denke ich Deutschland gehts eher nicht in Richtung links. Die jetztige Regiergung spricht z.B. von Dingen wie "Schutzhaft" und "Internierungen" und die Opposition würde wohl am liebsten schon bei "Verdacht" einbuchten und ausweisen was das Zeug hält und Sozialhilfeempfänger (potentiell ja schon verdächtig, weil die haben ja demnächst nicht mehr genug zum leben) packt man am besten gleich in 'Wohnheime" am Stadtrand (ja, auch diesen Vorschlag gabs schon...der Koch wars glaube ich). Das dumme ist nur, bei einer Protestwahl gäbs in D eher noch einen Rechtsrutsch. Und wer weiß, was dann kommt. Besser wirds wohl nicht und vielleicht gibt es dann nicht nur verdachtsunabhängige Kontrollen, sondern auch verdachtsunabhängige Festnahmen. Dem Beckstein würde das sicher gefallen, und der Schily wird sich bestimmt auch noch erweichen lassen. Jedenfalls habe ich das dumme Gefühl, daß es "links" gar nicht mehr gibt (oder wenn, dann als zwei unbedeutende Parlamentarierer auf zwei eisamen Stühlen in der letzten Reihe). Wenn die 'Rechten' schon rechts von den 'Linken' überholt werden ist die generelle Richtung eingentlich doch klar... ~decay~ |
| Darket | [QUOTE]auf zwei eisamen Stühlen in der letzten Reihe[/QUOTE] Wohl wahr, wobei die beiden auch nur tarurige Witzfiguren sind (leider), hab neulich ne Rede von Petra PAu im Bundestag gesehen und die versucht verzweifelt den Begriff von der "PDS im Bundestag" ständig unterzubringen, die Tatsache ignorierend, dass die garnicht existiert... Deutschland scheint so nen gewissen Gegentrend zu Rest-Europa zu bilden. Deutschland ist in den letzten Jahren nicht mit den anderen nach Rechts gerückt (Waren und sind immerhin Österreich, die Schweiz, Frankreich, Holland, Norwegen...) und wird jetzt (bzw. in zwei Jahren) nicht mit nach links rücken. Der Haken ist allerdings nicht, dass die Deutschen klüger wählen würden, es ist hier halt leider nur gegenläufig, wir werden über kurz oder lang nach rechts rücken. |
| Allanon | Meiner Meinung nach, macht ihr es euch zu einfach, das eine links einzuordnen, oder das andere rechts einzuordnen. Können wir nur noch in diesen zwei Richtungen denken, heute links und heute rechts? Dann sollte sich jemand von euch mal die Zeit nehmen, beide Richtungen klar und deutlich zu definieren. Ich denke daß es genug Regelungen gibt, die weder das eine noch das andere bedeuten, wie z.B. das Urheberrechtsgesetz. Ich weiß nicht was daran rechts ein soll. Es ist vieleicht kapitalistischer Natur, aber somit nicht gleich rechts, oder ist das für euch gleichbedeutend? Für mich auf jeden Fall nicht. Und so wird es viele Dinge geben, die ein jeder von uns für sich selbst definieren wird. Das eine ist kapitalistisch, das andere liberal, ....demokratisch, marxistisch, leninistisch, patriotistisch, Opferschutz, Täterschutz, für die Gesamtheit, für den Individualisten etc, etc. Wir sollten, lernen davon abzusehen, Dinge entweder als rechts oder links einzustufen, denn ist es nicht schon schwer genug Dinge als gut oder schlecht zu definieren. Sind die Grenzen manchmal nicht allzu fließend. Die Menschheit entwickelt sich, der Stand der Technik wird zunehmend besser, die Menschheit wird sich weiter vermehren, die Zukunft ist noch ungewiß. Es werden vielleicht Regelungen getroffen werden, die der eine als im Moment unsozial empfindet, es sich aber in der Zukunft als das Gegenteil bei neuer Bewertung herausstellen wird. Daher ist es für mich nicht wichtig, ob etwas rechts oder links ist, sondern ob es für die Gesellschaft heute und morgen eine Errungenschaft/Entwicklung ist, mit positiven Folgen für uns Menschen und für alle anderen Lebewesen auf diesem gottverdammten Planeten. |
| Darket | Ich wollte damit eigentlich auf das allgemeine Wählerverhalten in Europa raus, nicht auf die Politik, die dann im Endeffekt gemacht wird. Natürlich ist es gewagt aktuelle politik in bestimmte Richtungen einzuordnen, wenn aber in Frankreich und Spanien die Sozialisten die Wahlen gewinnen, ist vom Wahlergebnis her ein größerer Schritt nach links. |
| decay73 | @Allanon Bei so allgemeinen Fragestellungen weiß aber nunmal jeder, was in etwa gemeint ist. Aber natzürlich ist es nicht sehr scharf abgrenzbar. Ursprünglich gings ja darum, wer im Weimarer Parlament wo gesessen hat. Und die Konservativen nunmal nicht links. Reden wir also z.B. von Sozialdemokratie, die nicht mehr unbedingt sozial ist, Christdemokratie, die nicht mehr unbedingt christlich ist, etc. Irgendwie auch nicht viel besser. Nur wenn du sagst [quote][b]Es werden vielleicht Regelungen getroffen werden, die der eine als im Moment unsozial empfindet, es sich aber in der Zukunft als das Gegenteil bei neuer Bewertung herausstellen wird.[/b][/quote] dann können wir gleich aufhören, politisch zu denken und zu bewerten und jedes Gegenargument mit diesem Spruch totschlagen. Ich könnte ja auch die Todesstrafe einfordern und sagen, daß sich das [i]vielleicht[/i] in (einer unmenschlichen) Zukunft als absolut menschliche Tat herausstellt :rolleyes: Es könnte ja sein, daß sich in Zukunft ganz vielleicht alles anders darstellt, als wie es momentan nunmal ist - kein gutes Argument, wie ich finde. Es sei denn, jemand argumentiert vielleicht einmal absolut schlüssig, logisch und nachvollziehbar. Aber mir scheint, daß dies keiner kann. ~decay~ |
| Nachtelfchen | ist es nicht einfach das allseits beliebte pendel? brd ist im moment links-regiert (jedenfalls dem parteinamen nach), die leute sind unzufrieden, wählen also die opposition, in dem falle rechts. frankreich und spanien waren rechts regiert, die leute sind unzufrieden, wählen also die opposition, in den beiden fällen links. nach ein paar jahren kehrt sich das ganze wieder um... |
| LaChatte | Allerdings ist schon festzustellen, dass sich die Leute generell mehr und mehr gegen den neoliberalen Quatsch zu wehren beginnen... die Reaktionen auf zu hohe Managerlöhne und ähnliches zeigen das deutlich. Also doch eine Bewegung nach links, wieder mehr zum Wohl der Arbeitenden, einschränkend für die Bosse. |
| Darket | *lol* ich glaub zu den angeblich überhöhten Gehältern einzelner Berufsgruppen müsste ich ma nen eigenen Thread aufmachen, seh ich nämlich anders, naja vielleicht schaff ichs morgen, heute wird wohl nix mehr |
| LaChatte | [QUOTE]*lol* ich glaub zu den angeblich überhöhten Gehältern einzelner Berufsgruppen müsste ich ma nen eigenen Thread aufmachen, seh ich nämlich anders, [/QUOTE] Wenn ein Spitzenmanager in der Schweiz das vierzigfache eines Spitzenpolitikers bekommt, sehe ich da schon eine gewisse Schieflage... und wenn dann Versagen auf CEO-Ebene noch mit ein, zwei Jahresgehältern vergoldet wird, auch. Aber eben, es gibt immer mehr, die es ungerecht finden und auch lautstark mitteilen, dass eine winzige Gruppe sich goldene Nasen verdient, während die grosse Masse gerade mal sosolala durchkommt. Und "links" heisst ja traditionell "für eine gerechte Verteilung des Vermögens, gegen wenig Reiche/viel Arme". |
| decay73 | Wie sagte mein Kollege heute: Wenn ein Blödelkomiker mehr verdient als ein ehrlicher Arbeiter, dann braucht einen nichts mehr zu wunden. ;) |
| Darket | [QUOTE]Wenn ein Spitzenmanager in der Schweiz das vierzigfache eines Spitzenpolitikers bekommt, sehe ich da schon eine gewisse Schieflage... [/QUOTE] Ok, da stimme ich zu, ich würd aber nur begrenzt sagen, dass der Manager überbezahlt ist, ich behaupte Politiker sind unterbezahlt, so jetzt dürft ihr mich aufhängen :D |
| Cagliostro | Europa rückt nach links, oder doch nicht Nun, nachdem ein gewisser Herr Blair die Arbeiterbewegung in England zugunsten seiner Kriegsabenteuer etwas reingelegt hat, nachdem ein gewisser Herr Schröder meistens durch die Lande fährt und medienwirksam Firmen rettet, die dann zwei Jahre später doch pleite gehen, ist es so einfach nicht, davon zu sprechen, das rote und rosarote Parteien im Aufwind wären......... Spanien hat evtl. auch andere Gründe... In Frankreich ist das System etwas komplexer, sodass es kaum Änderungen geben wird, Italien kann noch etwas dauern, in Griechenland sind die Bürgerlichen am Ruder. Es ist also sehr durchwachsen.......... |
| cloudZero | @Darket Hehe, aufhängen? Ne, erst erklärst du uns, warum Politiker unterbezahlt sein sollen. Ich hol in der Zwischenzeit schon mal den Strick. :D Also die Argumentation, dass Politiker so viel verdienen müssen, damit sie nicht empfänglich für Bestechungen werden sollen, kann ich jedenfalls nicht akzeptieren. Denn bestechliche Menschen kriegen von zwei Dingen nie genug: Macht und Geld. @Odessa Ist die Rückbesinnung auf Tradition und alte Werte wirklich erstrebenswert ? |
| cloudZero | @Odessa Nein, war kein verwirrtes Posting. Nur sehr viel Inhalt zusammengepresst in relativ wenig Text. :) Also für mich ist nicht die Offenheit oder das Antiautoritäre, sondern die Gleichgültigkeit und das Desinteresse in unserer Gesellschaft das Problem. Solange Kinder ernstgenommen werden und mit Respekt behandelt werden, brauchen sie keine Autorität. Grenzen müssen gesetzt werden, alleine schon um das Kind zu schützen. Aber das ist für mich nicht Autorität. Zurück zum Thema :) Solange der Menschentyp, der an der Macht ist, sich nicht ändert, ist es nur ein unwesentlicher Unterschied, ob er sich als Rechts oder Links bezeichnet. Ich würde sogar eher einem Politiker vertrauen, der sich keinem Lager zugehörig fühlt und seine eigene Meinung vertritt. Erstaunlicherweise wird solchen Menschen vorgeworfen, dem jeweils anderen Lager anzugehören. |
| Darket | Nein, wer potentiell bestechlich ist, hat nix inner Politik verloren. Aber Politik muss für echte Kompetenz attraktiv werden. Bisher sind alle Politiker Ideologen, aber nicht ganz umsonst wird gefordert, dass Ideologie langsam aber sicher einen deutlich geringeren Stellenwert einnimmt. Wenn nämlich Gehälter auf dem Level von Spitzenmanagern gezahlt würden, wäre das ein Anreiz für hochkompetente, bestens ausgebildete junge Leute statt in die Wirtschaft in die Politik zu gehen. Warum sollte denn jemand für die paar Kröten, die beispielsweise ein Landesminister kriegt (verhältnismäßig gesehen) in die Politik gehen, wenn ein Spitzenunternehmen ihm nen paar Milliönchen zahlt, egal ob er was bringt oder nicht. Also hochqualifiziertes Personal soll in die Politik, das ist noch wichtiger als in der Privatwirtschaft, dementsprechend sollen sie auch nicht weniger kriegen! |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von cloudZero [/i] [B Erstaunlicherweise wird solchen Menschen vorgeworfen, dem jeweils anderen Lager anzugehören. [/B][/QUOTE] Um die oberflächliche Denkstruktur, "rechts-links-Denken" oder auch "schwarz-weiß-Denken", weiter am Leben zu erhalten. :confused: |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B Es sei denn, jemand argumentiert vielleicht einmal absolut schlüssig, logisch und nachvollziehbar. Aber mir scheint, daß dies keiner kann. ~decay~ [/B][/QUOTE] Versucht es denn überhaupt jemand? Und übrigens wage ich zu bezweifeln, ob jedem klar ist, was mit der Fragestellung politische Pendelstellung links oder rechts gemeint war. Denn schließlich wurden Beispiel für die rechte Pendelstellung aufgeführt, die überhaupt nichts mit rechts zu tun haben, es sei denn wie gesagt, man ordnet den Kapitalismus dem rechten Lager zu. |
| LaChatte | [QUOTE]Aber Politik muss für echte Kompetenz attraktiv werden. Bisher sind alle Politiker Ideologen, aber nicht ganz umsonst wird gefordert, dass Ideologie langsam aber sicher einen deutlich geringeren Stellenwert einnimmt. Wenn nämlich Gehälter auf dem Level von Spitzenmanagern gezahlt würden, wäre das ein Anreiz für hochkompetente, bestens ausgebildete junge Leute statt in die Wirtschaft in die Politik zu gehen. [/QUOTE] Du erlaubst, dass ich lache? Wenn du forderst, dass Politiker die Bestverdienenden sein sollen, dann erreichst du höchstens, dass die Geldgierigsten Politiker werden - ist das wirklich dein Ziel? Und man siehts an der Wirtschaft: da kann ein Manager noch so ein Versager sein, tonnenweise Stellen abbauen und Misswirtschaft treiben, er kriegt doch sei Geld... und grundsätzlich halte ich es für unanständig, mehr als 1 000 000 Euro pro Jahr zu verdienen. Und "auf das Wohl der Menschen achten" ist in der Wirtschaft - und auch in den entsprechenden Ausbildungen - nicht gefragt und auch kein Thema... bitte, verschon uns vor solchen Politikern! |
| Darket | [QUOTE]Und man siehts an der Wirtschaft: da kann ein Manager noch so ein Versager sein, tonnenweise Stellen abbauen und Misswirtschaft treiben, er kriegt doch sei Geld... [/QUOTE] DAS halte ich auch nicht für richtig! Gerade Spitzenverdiener sollten leistungsgerecht entlohnt werden (wobei das in der Politik allerdings nicht wirklich machbar ist). Ich glaube auch nicht, dass hohe Entlohnung für Politiker alle Probleme löst, ich denke allerdings, dass sich im Sumpf von Vetternwirtschaft innerhalb der Parteien nicht die wirkliche Kompetenz durchsetzt. Diesen Leuten fehlt doch jeder Anreiz in die Politik zu gehen. [QUOTE]und grundsätzlich halte ich es für unanständig, mehr als 1 000 000 Euro pro Jahr zu verdienen[/QUOTE] Darüber können wir auch reden, man könnte sagen die verdienen alle zuviel, ich fordere allerdings auch nur, dass Politkiker auf dem gleichen oder noch höherem Niveau bezahlt werden wie Spitzenmanager in der Privatwirtschaft. In welcher Höhe das abläuft, darüber kann man streiten. Ich fordere nur, dass es sich auch wirtschaftlich lohnt in die Politik zu gehen. |
| LaChatte | Auch ein Politiker braucht nicht mehr als ein Haus, ein Auto, dreimal zu essen täglich für seine persönlichen Bedürfnisse... Ich fänds besser, den Politikern Gratisabos für Museenbesuche und solche Dinge zu schenken - Politiker müssen irgendwo Idealisten sein und dran glauben, dass es besser sein könnte als jetzt. |
| cloudZero | Jaja, Politiker und Manager. Beide Gruppen sind meiner nach völlig überbewertet. Wenn wir schon von gerechten Löhnen sprechen. Wer passt denn in den Kindergärten auf unseren Nachwuchs auf? Wer pflegt uns denn in den Krankenhäusern? Ganz zu schweigen von dem undankbaren Job Lehrer. Wo bleibt da die Motivation für diese Menschen? Wir reden hier nicht von ein paar Euro Unterschied. Klar, die "Grossen Männer" kümmern sich um wirklich wichtige Dinge im Leben. :mad: |