| decay73 | Gerade habe ich einen Bericht bei [URL=http://www.kontraste.de/0404/manuskripte/txt_kinderarmut.html]kontraste[/URL] über Kinderarmut gesehen und bin ein wenig sprachlos. Es kann doch nicht sein, daß es hier, in dem immer noch verdammt reichen Deutschland, soetwas wie Kinderarmut gibt. [quote] Jaqueline: "Ich gehe in die Suppenküche, weil Mama nicht immer kochen kann und das hängt auch mit dem Geld zusammen." Jacqueline: "Über die Armut ist mir peinlich zu sagen, weil manche Kinder, mit denen ich dann rede, sind dann vielleicht besser dran wie wir und dann lachen die vielleicht mich aus und das finde ich dann nicht so schön." Bernd Siggelkow, Pastor evangelische Freikirche: "Es wird vielen Familien der Strom abgestellt, die Kinder kommen manchmal mit Schuhen an, die sie das ganze Jahr über tragen, sind schon Löcher drin, weil das Geld nicht unbedingt da ist, um Schuhe zu kaufen, oder mit ganz dünnen Jacken, man sieht es häufig schon." Daheim wird Jacqueline von ihren drei Geschwistern und den Eltern erwartet. Für einen Sechs-Personenhaushalt ist die Wohnung eigentlich zu klein. [b]Dass es zu Hause keine warme Mahlzeit gibt, daran haben sich die Kinder längst gewöhnt.[/b] Janine & Jacqueline: "Also, ich hab mir dies aus der Kleiderkammer genommen [...]" [/quote] Kinder, die die Zukunft des Landes darstellen, gehen in die Suppenküche um überhaupt etwas warmes zu essen zu bekommen, gehen in die 'Kleiderkammer' um etwas halbwegs vernünftiges zum anziehen zu bekommen... ...und der Rest kümmert sich darum, daß Geiz geil ist. Dummerweise haben Kinder keine Lobby. (Ähnliches ließe sich ja durchaus auch für andere Teile der Gesellschaft (chronisch Kranke, Alte, etc. beschreiben). Hier geht doch etwas verdammt schief, und amerikanische Verhältnisse sind doch schon längst hier angekommen, oder? ~decay~ |
| Duion | alles nur eine folge der gängigen kursichtig egoistischen denkweise, wenn nicht sicher ist, dass sich etwas schnell rentiert investiert man auch nicht darein. und die amerikanischen verhältnise sind ein kleiner blick in die zukunft da die entwicklung von dort ausgeht und erst etwas braucht bis es hier angelangt ist- nur ne zeitverzögerung. schau in die usa und du kannst dich drauf einstellen was du befürchten musst. |
| Darket | Hab ich auch grad gesehen (war insgesamt eine hervorragende Sendung). Es ist wie Duion gesagt hat, langfristige Investition in irgendwas lohnt sich offenbar nicht. Nichtmal journalistisch, man sieht und liest ne ganze Menge darüber, dass z.B. Kinder aus armen Familien in den seltensten Fällen höhere Bildung und damit bessere Berufschancen erlangen. Aber darüber gibt es z.B. bestenfalls Statistiken, keine konkreten Fälle, die jemals in die Öffentlichkeit gebracht werden. Ich fände es hochinteressant sowas mal zu verfolgen und aufzuzeigen woran das denn konkret liegt. Aber so wird der Einzelfall dargestellt, der kurzfristig zurecht Mitleid erregt, aber die Konsequenzen, die das auf den Zuschauer hat bleiben unerwähnt. Sowas ist nicht nur eine soziale sondern auch eine volkswirtschaftliche Tragödie und ich denke das sollte nicht unerwähnt bleiben, Egoismus ist weit verbreitet, aber das geht eigentlich wirklich alle an. |
| Duion | hmm warscheinlich werden die kinder nichtmehr gefördert weils eh keinen sinn mehr hatt da sie auf der verseuchten erde in zukunft eh nichtmehr überleben werden |
| Suicide-Smurf | hm.... Kapier trotzdem nich waurm Leute in Deutschland hungern müssen. Jeder kann Sozialhilfe bekommen....dass diese nich uppig ausfällt sollte eigentlich klar sein... Das mit den kindern ist traurig. Doch würd ich ich nich den anderen die das Geld haben die schuld in die schuhe schieben, sondern eher die stolzen eltern von 6 kinder mit einkommen <1000 euro. oder garnichts .....aus geilheit...um anzugeben.... kopfschüttel) Ich versteh nich wie man 6 Kinder in die Welt setzen kann wenn man es beruflich nich decken kann... edit ups nur 4 kinder :rolleyes: |
| Darket | Nagut, in dem Fall sahs nicht so aus, aber religiöse Argumente sind dahingehend möglich, oder? Abtreibung und Verhütung sind ja bei einer hierzulande nicht ganz kleinen Glaubensgemeinschaft eher weniger angesehen..... |
| decay73 | Nunja, wenn ich das richtig mitbekommen habe haben die Eltern ja gearbeitet, bis sie es aus gesundheitlichen Gründen eben nicht mehr konnten. Ist es also besser, erst gar keine Kinder zu bekommen? Das kann es ja wohl auch nicht sein, wäre aber dann die Konsequenz. Immerhin zahlen sie später deine Rente (wenns dann noch eine Rente gibt, aber das ist ein anderes Thema). |
| Suicide-Smurf | Naja...aus "gesundheitlichen" Gründen.... Ich hab zwar keine Ahnung als was beide gearbeitet haben, ein job bei denen man 6 Personen guut versorgen kann wirds wohl nich gewesen sein.... aus religösen gründen gegen abtreibung....? Ich weiss nich, wenn man das mit der Religion so wichtig nimmt, wird man sciher auch auf Kinder verzichten können.... Ob es besser ist ka. Ich würde es jedenfalls vorziehen ein kinderloses Leben zu führen anstelle meinen Kindern irgendwas zuzumuten was ich verbockt hätte nur weil ich gern kinder haben möchte O_o Das mit der Rente. Wayne was in 50 Jahren is ist mir atm egal. jeden cent den ich atm in der hand halte is mir mehr wert als in 50 Jahren....Naja und wie du schon sagtest auf andere würd ich mich bei der Altersversorgung auch nich verlassen... ZUm Abschluss noch der Raab witz von gestern@Rentern Erst den Krieg verlieren und dann auch noch Rente wollen :[ :-D |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Naja...aus "gesundheitlichen" Gründen.... Ich hab zwar keine Ahnung als was beide gearbeitet haben, ein job bei denen man 6 Personen guut versorgen kann wirds wohl nich gewesen sein....[/b][/quote] Aber sie mußten sich auch nicht in Armut leben. [b][quote]Ob es besser ist ka. Ich würde es jedenfalls vorziehen ein kinderloses Leben zu führen anstelle meinen Kindern irgendwas zuzumuten was ich verbockt hätte nur weil ich gern kinder haben möchte O_o[/b][/quote] Niemand hat hier was verbockt. Wenn du meinst, daß du was verbocken []Ikönntest[/i], laß es am besten gleich bleiben. Nur wenn jeder so denkt, siehts bald verdammt düster aus. [b][quote]Das mit der Rente. Wayne was in 50 Jahren is ist mir atm egal. jeden cent den ich atm in der hand halte is mir mehr wert als in 50 Jahren....Naja und wie du schon sagtest auf andere würd ich mich bei der Altersversorgung auch nich verlassen...[/b][/quote] Genau dieses viel zu kurzfristige Denken ist wohl das größte Problem. [b][quote]ZUm Abschluss noch der Raab witz von gestern@Rentern Erst den Krieg verlieren und dann auch noch Rente wollen :[ :-D [/B][/QUOTE] Der Raab wird auch immer schlechter :rolleyes: ~decay~ |
| Suicide-Smurf | [quote]Aber sie mußten sich auch nicht in Armut leben. Niemand hat hier was verbockt. Wenn du meinst, daß du was verbocken []Ikönntest[/i], laß es am besten gleich bleiben. Nur wenn jeder so denkt, siehts bald verdammt düster aus.[/quote] Lol...hab nochma nachgelesen....Hilfsarbeiter Gleisarbeiter.... Wohl nich der optimale Job um ein dick auf Famile zu machen O_o Glaub schon das die Eltern was verbockt haben wenn ihre Kinder nix zu essen haben...aber gogo weiter fi** gibt sschliesslich Kindergeld und das nich mal linear :::EEK::: [quote]Genau dieses viel zu kurzfristige Denken ist wohl das größte Problem.[/quote] nö das is logisch...in 50 Jahren könnt ich ja garnich mehr leben...dann gibt irgend ein anderer mein Geld aus... |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Ich versteh nich wie man 6 Kinder in die Welt setzen kann wenn man es beruflich nich decken kann...[/B][/QUOTE] weil Kinder wichtig sind!? Wenn ich so ein Mist lese, rolln sich mir echt die Fußnägel hoch. Typen, die sich erst beruflich absichern überlegen denn mit 35 ob man nicht langsam an ein Kind denken könnte ... So kann die Zukunft ja auch nicht aussehn. Die Gesellschaft kann ruhig auch kinderreichen Familien eine gewisse Sicherheit und Rückhalt bieten. Und wenn hier jemand was verbockt, dann die Gesellschaft, die sich nicht um ihre Zukunft sorgt und Das, was auch immer solch fatalistische Meinungen wie die deine hervorbringt. |
| 2378 | Hmm.... dass es in Deutschland immer noch Kinderarmut gibt ist bekannt :( und ich verstehe es oft nicht. Es gibt Hilfe (nicht üppig, ich weiß), aber sie ist eigentlich so berechnet, dass man damit über die Runden kommt. Es gibt Zuschüsse und wenn ich wiederrum höre, dass ein Kind nur mit Markenranzen zur Schule gehen kann, bekomme ich auch einen dicken Hals. Da stimmen die Relationen nicht, da gibt es welche die wohl nicht genug zu essen haben und andere, die dann über Soziahilfe solchen Luxus bezahlt haben wollen. (Btw: Warme Mahlzeiten gibt es in vielen Familien, egal welcher Schicht nicht mehr - das ist ein allgemeines Problem) |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Lol...hab nochma nachgelesen....Hilfsarbeiter Gleisarbeiter.... Wohl nich der optimale Job um ein dick auf Famile zu machen O_o Glaub schon das die Eltern was verbockt haben wenn ihre Kinder nix zu essen haben...aber gogo weiter fi** gibt sschliesslich Kindergeld und das nich mal linear :::EEK::: [/B][/QUOTE] Na logo. Sind dummerweise krank geworden, so daß sie nicht mehr arbeiten konnten. Das ist vielleicht, was sie verbockt haben. Und wer sagt denn, daß sie [i]danach[/i] die Kinder bekommen haben... Sie haben sicher nicht in Saus und Braus gelebt, ein BMW stand bestimmt auch nicht vor der Tür, aber zu einem erträglichen Leben hat es sicher gereicht. Aber ich sehe schon, wer Kinder bekommt, ist selbst schuld...also läßt man es besser bleiben...oder wie darf ich dich jetzt verstehen? ~decay~ |
| Suicide-Smurf | lol warum sind für ich Kinder wichtig. Soziales Ansehen? Mag sicher schön sein Kinde zu haben... Ja stimme zu Kinder sichern unsere zukunft bla, bla bla "Die Gesellschaft wirds verkrafter können ruhig ein paar Kinder weniger z haben...dafür wenigstens "glücklichere" " fatalistische Meinung...ohja.. Mit 35 Kinder kriegen, sciher nicht. Nur, wenn man mal die 20er Grenze überschritten hat wird man wohl n Plan haben wie sein Leben grob beruflich verlaufen wird. (ob man ne ausbildung hat/macht oder abi und bla)... Wenn man jedoch hiflsarbeiter ist womöglich ohne Abschluss sollte man eigentlich einplanen, dass es wohl ziemlich wahrscheinlich ist für einen Zeitraum arbeitslos zu werden...Vlt wäre es da angemessen gewesen auf 1-2 Kind eventuell zu reduzieren.... Warum die Gesellschaft Familen bedinungslos unterstützen sollte kapier ich nich. Wenn Famile A ein Kind plant wird die Gesellschaft nicht gefragt. Im Falle bla sollte sie jedoch dafür aufkommen. Versteht mich ncih falsch ich hab nix dadegen wenn die Gesellschaft Kinderfamilien unterstüzt alledings find ich es doch sehr weit hergeholt, dass es sich dann wohl manche erlauben können durch das Leben zu fi***... ---------------------------------------------------------------------------- [quote]Na logo. Sind dummerweise krank geworden, so daß sie nicht mehr arbeiten konnten. Das ist vielleicht, was sie verbockt haben. Und wer sagt denn, daß sie danach die Kinder bekommen haben... [/quote] würde dir ja zustimmen wenn es nich gerade der Job hilfsarbeiter gewesen wäre.... [quote] Aber ich sehe schon, wer Kinder bekommt, ist selbst schuld...also läßt man es besser bleiben...oder wie darf ich dich jetzt verstehen? [/quote] Jo so ungefähr. Wenn man nich für seine Kinder sorgen kann sollte man es imo wohl lieber sein lassen. Wer sollte sonst für die Kinder sorgen? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Kapier trotzdem nich waurm Leute in Deutschland hungern müssen. [/B][/QUOTE]Das kann ich dir sagen: Weil einige wenige Geisteskranke sich krampfhaft an ihre Macht und ihr Geld klammern müssen, auch wenn sie schon längst nicht mehr wissen wohin damit. Aber sie kapieren einfach nicht, daß man auch ohne Geld glücklich und zufrieden leben könnte, und in ihrer dummen Gier nach immer mehr und immer mehr zerstören sie die Lebensgrundlagen aller anderen Menschen: [URL]http://www.anarchie.de/main-94.html[/URL] [QUOTE][B]Jeder kann Sozialhilfe bekommen....dass diese nich uppig ausfällt sollte eigentlich klar sein... [/B][/QUOTE]Der kleine, feine Unterschied: Jeder kann Sozialhilfe [b]BEANTRAGEN ![/b] Ob und wann er sie bekommt und wieviel, das ist eine andere Frage. Aber abgesehen davon kann doch Sozialhilfe auf Dauer auch nicht die Lösung sein. Es muß doch mit ein wenig [b]gemeinsamen[/b] Nachdenken möglich sein, jedem einen Arbeitsplatz bereitzustellen, der seinen Fähigkeiten einigermaßen entspricht. Arbeit gibt es doch wirklich genug (als Beispiel seien nur Bildung und Sozialwesen genannt). Hier wird Arbeits- und Schöpferkraft und Lebensfreude in einem Maße verschleudert und vernichtet, daß man nur noch heulen könnte. :( [QUOTE][B]Das mit den kindern ist traurig. Doch würd ich ich nich den anderen die das Geld haben die schuld in die schuhe schieben, [/B][/QUOTE]Mir ist es eigentlich auch schnuppe, ob jemand ein Gehalt bezieht, das doppelt oder dreimal so hoch ist wie meins. Nur wenn die Gier nach Geld und Macht so groß wird, daß rücksichtslos das Leben anderer Menschen zerstört wird, dann hört mein Verständnis auf. [QUOTE][B]sondern eher die stolzen eltern von 6 kinder mit einkommen <1000 euro. oder garnichts .....aus geilheit...um anzugeben.... kopfschüttel) [/B][/QUOTE]Hey, ich bin in einer Großfamilie zusammen mit noch 5 Geschwistern aufgewachsen. Allerdings an einem Ort und zu einer Zeit, als menschliches Leben noch ein wenig mehr wert war als Geld. Alle meine Geschwister haben einen oder mehrere erfolgreiche Berufsabschlüsse, meine Schwester und ich haben Hochschulabschluß. Wir alle tun unsere Arbeit und bezahlen brav unsere Steuern. Wenn der Staat nichts besseres damit zu tun hat als es obengenannten Geisteskranken in den Rachen zu werfen, Waffen und Drogen zu kaufen und damit das Leben von Menschen in der ganzen Welt zu zerstören, dann ist das zumindest nicht allein unsere Schuld. Kinder gehören zu einer menschlichen Gesellschaft einfach dazu. Und wenn es keine Kinder mehr gibt, dann stirbt die Gesellschaft aus. [QUOTE][B]edit ups nur 4 kinder :rolleyes: [/B][/QUOTE]Geheimtip: Erst in Ruhe lesen, dann in Ruhe nachdenken, und dann in Ruhe antworten - dann vermeidet man solche Patzer. :) |
| Kampfsau | Und dann sterben die Menschen eines Tages arm und Kinderlos.Und da es so wenige Kinder gibt sieht es am Ende immer schlechter aus.Früher ging die Anzahl der Altersgruppen von jung bis alt in eine nach oben hin spitz zulaufende Pyramide. Heute sieht das eher wie ein Laubbaum aus mit einem immer dünner werdenden Stamm.Ausserdem sind die Kinder gleichbedeutend mit der Zukunft der Welt.Und nur weil die Gegenwart schlecht aussieht sollen die Menschen gleichzeitig auf eine Zukunft verzichten.Ich meine die Kinder hätten doch immer noch eine Chance ein besseres Leben zu führen.Natürlich sollte man immer noch Gesetze einführen die es Kindern wenigstens ermöglichen gesund zu essen und keine kaputten Kleider tragen zu müssen.Aber eigentlich sind hier die meisten total verwöhnt was ihre Kindheit betrifft.Ein Kind muss nicht alle möglichen Spielsachen oder Videospiele zu Weihnachten bekommen oder nur Markenklamotten tragen um Glück in seiner Kindheit zu empfinden.Darum haben auch alle Menschen auch wenn sie weniger Geld zur verfügung haben das Recht auf eine Familie und auf Unterstützung des Staates.Man kann armen Leuten nicht in einem miesen ,schlechtbezahlten Job arbeiten lassen und ihnen dieses Recht im Leben nehmen.Kinder sind in so einem Leben oft der einzige Trost oder die einzige Hoffnung für diese Menschen.Und eigentlich ist es seltsam das gerade die,die es sich leisten können keine Kinder haben.Auf die Art würde es irgendwann keine Kinder mehr geben und das wäre doch echt schade.Stellt euch eine Welt ohne Kinder vor,schrecklich nicht wahr?Ich rede nicht von den kleinen kriminellen Horrorkindern die Drogen nehmen und ihre Eltern terrorisieren wie man sie andauern in den Medien zu sehen bekommt sondern von normalen Kindern die Spielen und lachen.Naja ich komm auch aus einer Kleinstadt die gerade erst im Begriff ist den Standart von größeren Städten zu übernehmen. |
| Nnordy | Solche Überzeugungen wie die von Suicide_Smurf sind eben doch nur symptomatisch für die ohnehin nicht nur latente Kinderfeindlichkeit dieser Gesellschaft. Es ist schon traurig, wenn man Kinder als "Luxus" betrachtet, den sich ja Reiche gern leisten können, Arme aber gefälligst nicht... Wenn man das weiter denkt gelangt man zu wirklich gruseligen Szenarien... Kinder kriegen aus Geltungssucht? Aus Sexgeilheit? Sag mal, Smurf, meinst Du das ernst? Ohne Kinder krepierst Du in 50 Jahren ganz elendiglich in einem von vielen Massensterbeheimen... @Kampfsau: Ja, das ist echt ein Phänomen, daß viele, die es sich leisten könnten, gar keine Kinder haben - hab ich selbst in der Familie, so was - beide sehr gut verdienend, aber Kinder - nöö, weil dann kann man ja nicht mehr 4mal im Jahr verreisen und nicht mehr mit dem Motorrad durch die Gegend cruisen und überhaupt machen Kinder ja nur Arbeit und Dreck... - so deren Überzeugung. Und nun sind sie beide bald in Rente und sind doch ein wenig nachdenklich geworden... :rolleyes: |
| Adis | Naja aber ich denke man sollte auf jeden Fall sich auch überlegen ob man Kinder bekommen kann ..... und denen dann auch etwas bieten, wie halt wenigstens einmal am Tag ein warmes Essen. Eine Welt ohne Kinder wäre wirlich schlimm. Mal abgesehen davon dass es diese Welt nicht lange geben könnte. Ich denke aber auch, dass der Staat nicht genug für Kinder allgemein tut. Ob das jetzt das Finanzielle, oder Ausbildung ist. Aber seit mal ehrlich, wisst ihr was der Staat an Sozialhilfe zahlt, oder was es sonst für Fördermöglichkeiten gibt? Ich weiss es net, und wer weiss überhaupt ob diese Famile, dass alles Auschöpft. gruß Adis |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]lol warum sind für ich Kinder wichtig. Soziales Ansehen? Mag sicher schön sein Kinde zu haben... Ja stimme zu Kinder sichern unsere zukunft bla, bla bla "Die Gesellschaft wirds verkrafter können ruhig ein paar Kinder weniger z haben...dafür wenigstens "glücklichere" [/B][/QUOTE]Meine Erfahrung ist, daß Kinder mit Geschwistern in der Regel glücklicher aufwachsen als Einzelkinder. Die Gesellschaft sollte andererseits auch ein paar mehr Kinder verkraften können, zumal die ja später als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Wenn die Gesellschaft ihre Jugendlichen im besten Alter arbeitslos zu Hause herumlungern läßt, statt ihnen alle Möglichkeiten zu bieten, ihre Kräfte und Fähigkeiten für sinnvolle Zwecke "auszutoben", dann ist sie selbst an ihrer Misere schuld. [QUOTE][B]Nur, wenn man mal die 20er Grenze überschritten hat wird man wohl n Plan haben wie sein Leben grob beruflich verlaufen wird. (ob man ne ausbildung hat/macht oder abi und bla)... Wenn man jedoch hiflsarbeiter ist womöglich ohne Abschluss sollte man eigentlich einplanen, dass es wohl ziemlich wahrscheinlich ist für einen Zeitraum arbeitslos zu werden... [/B][/QUOTE]Du scheinst keine rechte Vorstellung zu haben, wie es auf dem "Arbeitsmarkt" aussieht. Auch mit einem Abschluß bist du nicht vor Arbeitslosigkeit sicher. Und je älter du bist, um so schwieriger ist es, eine neue Anstellung zu finden. So gesehen ist es eher von Vorteil, die Kinder zu bekommen, wenn man noch jung ist (abgesehen von den Komplikationen, die bei "zu alten" Eltern auftreten können). [QUOTE][B]Warum die Gesellschaft Familen bedinungslos unterstützen sollte kapier ich nich. Wenn Famile A ein Kind plant wird die Gesellschaft nicht gefragt. Im Falle bla sollte sie jedoch dafür aufkommen. [/B][/QUOTE]Welchen Sinn siehst du sonst in einer Gesellschaft, außer dem, sich um ihr Leben und Weiterbestehen zu bemühen? [QUOTE][B]Versteht mich ncih falsch ich hab nix dadegen wenn die Gesellschaft Kinderfamilien unterstüzt alledings find ich es doch sehr weit hergeholt, dass es sich dann wohl manche erlauben können durch das Leben zu fi***... [/B][/QUOTE]Sich durch das Leben fi**** tun wohl eher diejenigen, denen Leben und Gesundheit aller anderen egal sind, die sich aus der Verantwortung ziehen, die es einen Sch*** interessiert, wie die Menschen leben und fühlen, die sie angeblich "lieben", denen es egal ist, wie "der Liebsten" zu Mute ist, wenn sie das Geschenk dieser "Liebe" vernichten soll, bevor es atmen kann, und dann dafür auch noch als Hure oder gar Mörderin beschimpft wird. :mad: [QUOTE][B]Wenn man nich für seine Kinder sorgen kann sollte man es imo wohl lieber sein lassen. Wer sollte sonst für die Kinder sorgen? [/B][/QUOTE]Wer nicht für seine Kinder sorgen [b]WILL[/b], der sollte sich in sein stilles Kämmerlein einschließen und Buße tun, und nicht in der Welt herumpoppen. :q |
| Suicide-Smurf | [quote][b]TheTurning Point[/b] Der kleine, feine Unterschied: Jeder kann Sozialhilfe BEANTRAGEN ! Ob und wann er sie bekommt und wieviel, das ist eine andere Frage. Aber abgesehen davon kann doch Sozialhilfe auf Dauer auch nicht die Lösung sein. Es muß doch mit ein wenig gemeinsamen Nachdenken möglich sein, jedem einen Arbeitsplatz bereitzustellen, der seinen Fähigkeiten einigermaßen entspricht. Arbeit gibt es doch wirklich genug (als Beispiel seien nur Bildung und Sozialwesen genannt). Hier wird Arbeits- und Schöpferkraft und Lebensfreude in einem Maße verschleudert und vernichtet, daß man nur noch heulen könnte. [/quote] Hm ja, jeder kann sie beantragen und ich denke jeder der ein Minimum unterschritten hat, wird sie auch bekommen. Sozialhilfe auf Dauer ist wohl wirklich nicht die Lösung. Ein Arbeitsplatz zu "schaffen", den es eigentlich nicht gibt kostet mehr als er bringt. Da es der Staat wohl nicht hat scheint das nich die Lösung zu sein.. Danke für den Link ich ziehe jedoch ein "anonym geschriebenes" Buch über einkommensverteilung usw vor... [quote]Hey, ich bin in einer Großfamilie zusammen mit noch 5 Geschwistern aufgewachsen. Allerdings an einem Ort und zu einer Zeit, als menschliches Leben noch ein wenig mehr wert war als Geld. Alle meine Geschwister haben einen oder mehrere erfolgreiche Berufsabschlüsse, meine Schwester und ich haben Hochschulabschluß. Wir alle tun unsere Arbeit und bezahlen brav unsere Steuern. Wenn der Staat nichts besseres damit zu tun hat als es obengenannten Geisteskranken in den Rachen zu werfen, Waffen und Drogen zu kaufen und damit das Leben von Menschen in der ganzen Welt zu zerstören, dann ist das zumindest nicht allein unsere Schuld. Kinder gehören zu einer menschlichen Gesellschaft einfach dazu. Und wenn es keine Kinder mehr gibt, dann stirbt die Gesellschaft aus. Zitat:[/quote] Ich glaube schon du hast verstanden wie ichs gemeint hab. Mein Beitrag bezog sich auf jene Eltern die Kinder in massen zeugen, ohne auch nur ein bisschen abgesichert zu sein. [quote]Geheimtip: Erst in Ruhe lesen, dann in Ruhe nachdenken, und dann in Ruhe antworten - dann vermeidet man solche Patzer. [/quote]Danke für den wertvollen Geheimtip. Allerdings spielt es für mich keine rolle ob es 4 oder 6 sind. Solange sie alle nicht genug zu essen haben sind es zu viele.... --------------------------------------------------------------------------------- [quote][b]Nordy[/b] Solche Überzeugungen wie die von Suicide_Smurf sind eben doch nur symptomatisch für die ohnehin nicht nur latente Kinderfeindlichkeit dieser Gesellschaft. Es ist schon traurig, wenn man Kinder als "Luxus" betrachtet, den sich ja Reiche gern leisten können, Arme aber gefälligst nicht... Wenn man das weiter denkt gelangt man zu wirklich gruseligen Szenarien...[/quote] Du hast recht kinder sind wirklich luxus, da man es nicht direkt braucht um zu überleben. Ich finde es eher traurig, dass du Kindern zumuten willst im Müll nach essen zu suchen. Das wären jedenfalls für mich gruselige Szenarien was die geliebten Kinder anbelangt. [quote]Kinder kriegen aus Geltungssucht? Aus Sexgeilheit? Sag mal, Smurf, meinst Du das ernst? Ohne Kinder krepierst Du in 50 Jahren ganz elendiglich in einem von vielen Massensterbeheimen... [/quote] Ich sagte irgendwo vorhin schon das Kinder kriegen sicher etwas tolles sein kann! Ja auch mit Kindern krepiert man im Alter.... -------------------------------------------------------------------------- [quote][b]TheTurningPoint[/b] Meine Erfahrung ist, daß Kinder mit Geschwistern in der Regel glücklicher aufwachsen als Einzelkinder. [/quote]Ja...wenn man Geschwister hat gestaltet sich das Kind sein angenehmer. [quote]Du scheinst keine rechte Vorstellung zu haben, wie es auf dem "Arbeitsmarkt" aussieht. Auch mit einem Abschluß bist du nicht vor Arbeitslosigkeit sicher. Und je älter du bist, um so schwieriger ist es, eine neue Anstellung zu finden. So gesehen ist es eher von Vorteil, die Kinder zu bekommen, wenn man noch jung ist (abgesehen von den Komplikationen, die bei "zu alten" Eltern auftreten können). Zitat:[/quote] Ok wenn der Typ aus dem Bsp eine abgeschlossene Berufsausbildung hatte usw(aushilfsjob wegen arbeitsmarkt).. und wurde dann arbeitsunfähig mein beileid. Ist er/sie jedoch eine Person ohne Abschluss usw=> 2 oder weniger hättens auch getan O_o... [quote]Sich durch das Leben fi**** tun wohl eher diejenigen, denen Leben und Gesundheit aller anderen egal sind, die sich aus der Verantwortung ziehen, die es einen Sch*** interessiert, wie die Menschen leben und fühlen, die sie angeblich "lieben", denen es egal ist, wie "der Liebsten" zu Mute ist, wenn sie das Geschenk dieser "Liebe" vernichten soll, bevor es atmen kann, und dann dafür auch noch als Hure oder gar Mörderin beschimpft wird. [/quote]öhm es gibt sicher auch noch andere Methoden der berhütung....wenn man es allerdings weiter treibt....die armem Spermien :X..... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Mein Beitrag bezog sich auf jene Eltern die Kinder in massen zeugen, ohne auch nur ein bisschen abgesichert zu sein. ... Allerdings spielt es für mich keine rolle ob es 4 oder 6 sind. Solange sie alle nicht genug zu essen haben sind es zu viele.... [/B][/QUOTE]... das sagen vor allem die, die lieber 2 Millionen Euro ausgeben um Wohnungen abzureißen, statt 1 Million auszugeben, um die Wohnungen zu unterhalten, die lieber etliche tausend gesunde Kühe abschlachten und verbrennen, statt auf Preiserhöhungen zu verzichten, die lieber Kinder in den Knast stecken, als ihnen zu erlauben, Musik zu hören oder Bücher zu lesen, ohne daß sich ihre "Herren" dabei dumm und dämlich verdienen, ... [QUOTE][B]Du hast recht kinder sind wirklich luxus, da man es nicht direkt braucht um zu überleben. [/B][/QUOTE]Welchen Sinn hat das "Überleben" dann noch? [QUOTE][B]Ich finde es eher traurig, dass du Kindern zumuten willst im Müll nach essen zu suchen. Das wären jedenfalls für mich gruselige Szenarien was die geliebten Kinder anbelangt. [/B][/QUOTE]Wenn sich erwachsene Obdachlose Essensreste aus den Abfalleimern der Bahnhofsrestaurants fischen müssen, ist das nicht weniger gruselig. Die Kinder sind nur die schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft, die den Wert von Geld höher einschätzt als den Wert von Menschenleben. :( |
| Seneca | Vor etwas mehr als einem Jahr hat sich meine damalige Lebensgefährtin noch in der 12.ten Woche für eine Abtreibung entschieden. Der Hauptgrund war, daß wir rechnen konnten wie wir wollten, wie hätten nicht mal die Schwangerschaft finanziell überstanden, da wie beide Studenten ohne BAFöG Anspruch waren. Beim Antrag auf Sozialhilfe hätte sie, vier Semester vor dem Diplom, ihr Studium beenden müssen, und wie hätten nicht zusammen wohnen dürfen. So war die damalige Gesetzeslage... Selbst der Berater von ProFamilia riet uns regelrecht zum Abbruch...wir kannten uns zu dem Zeitpunkt gerade erst 4 Monate...! Ganz aktuell, und im Rahmen der bevorstehenden Hochzeit, habe ich mich mit meiner Verlobten auch bereits über dieses Thema unterhalten, es soll ja schließlich auch mal zu ungewollten Schwangerschaften kommen (wie im vorhergegangen Fall). Auch jetzt, und bei unserer weit besseren Ausgangslage wurde schnell klar, daß wir uns Kinder noch nicht leisten können...zumindest nicht wenn wie ihnen mehr bieten wollen, als ein Bett in einer zwei Zimmer Wohnung und was zu Essen...! Die Kinderfrage wird zunehmend eine Frage des Geldes... Mir ist derzeit persönlich nur ein Mann mit 5 Kindern bekannt, der nicht am Hungertuch nagt, aber der ist auch Gründer und Geschäftsführer einer AG. Kinderarmut geht nun mal ganz klar mit der armut der Eltern einher. Bei schon nur einem Kind, würden wir sofort unter die statistisch festgelegte Armutsgrenze fallen.... Wir können uns ja jetzt schon nicht mal eine "richtige" Hochzeit leisten. |
| 2378 | Kinder kosten Geld! Das sollte jedem bewusst sein, der Kinder haben will und jeder sollte sich auch überlegen, in wie weit er sich welche leisten kann und will. Ich kann mir vorstellen, dass es wunderschön ist, wenn man eigene Kinder hat und im Alter ist die Chance größer, nicht alleine zu sein. Aber, ich kann es mir nicht als wunderschön vorstellen, wenn ich nicht weiß, wie ich mein Kind versorgen soll und wie ich ihm jeden Tag eine Mahlzeit auf den Tisch bringen soll. Genau da sollte man sich überlegen, wie realistisch es sein wird, seine Kinder zu versorgen und, gegebenfalls, wieviel Unterstützung man vom Staat bekommen kann. Selbst eine weniger kinderfeindliche Gesellschaft bedeutet, dass es allen Kindern gut geht und sie bedeutet auch nicht, dass Familien mit vielen Kindern sofort viel mehr Unterstützung bekommen, weil sonst wirklich genau das eintreten kann, was Suicide-Smurf sagt. Ich sehe eher ein Problem, dass in vielen Familien man sich auch gar nicht mehr genug um die Kinder kümmert und es andere Prioritäten gibt und da sollte man aufpassen. Die Kinder können dann auch verwahrlosen, bloß sieht man es ihnen vielleicht nicht sofort an - und es ist auch die Frage was lebensnotwendig ist. Ist es wirklich notwendig, dass man als Kind keine abgetragenen Sachen trägt, oder einen tollen Rucksack hat? Das Geld wäre in Essen besser angelegt. Vielleicht wäre es auch besser, wenn es wirklich wieder Ganztagsschulen mit integrierten Mittagessen gäbe, dann wüsste man sicher, dass sie Mittags genug zu Essen gehabt hätten. Arbeit für alle? Entschuldigung, aber das sehe ich als einen Traum an. Es sollte aber möglich sein, dass wenn man arbeitslos wird, in der ersten Zeit noch fast das volle Gehalt bekommt, dann würde viele viel weniger sozial abrutschen und danach wird es runtergestaffelt. Bei Sozialhilfe gibt es auch viele Ausnahmeparagraphen und es gibt auch Familien mit noch viel mehr Kindern - die schaffen es, ohne toll bezahlten Beruf, ihre Familie gut über die Runden zu bekommen... es geht wohl beides... |
| Duion | kinder sind wohl das wichtigste (vorrausgesetzt man will dass die menschheit überlebt) auch wenn sie oft das nervigste sind. aber es kann ja wohl nicht sein, dass hauptsächlich diejenige sich fortpflanzen denen es nicht so gut geht (finanziell und sozial), zb die in den 3te welt ländern mit ihren großfamilien oder die ausländer hier in deutschland. wenn also die "unteren" schichten sich weitaus stärker vermehren, könnte man sagen wird die welt bald nur von asis bevölkert... nagut in der realität sieht das etwas anders aus, denn da auf der anderen seite die reichen immer weniger werden wird die kluft zwischen arm und reich immer größer, die paar wenigen mächtigen kriegen immer mehr sklaven die sie ausbeuten und in kriege schicken können. |
| Tiberon | Was spricht denn dagegen, daß die Gemeinschaft kinderreiche Familien mit 'durchfüttert'? |
| 2378 | Dass sich irgendwann zuviele in der Gemeinschaft zuviele Kinder "anlachen", weil sie ja dann mit durchgefüttert werden. Die Leute, die weniger Kinder haben, werden sich benachteiligt fühlen oder die, die keine Kidner bekommen können. |
| Nnordy | @Duion: Du scheinst zu vergessen daß Kinder in 3. Welt Ländern oft die "Rente" sind, da es dort keine staatliche Absicherung gibt! Und nur noch von Asis bevölkert... Mann o Mann, starker Tobak. Wenn das wirklich dein ERnst sein sollte - kann ich Dich nicht mehr Ernst nehmen! Arm = asozial, oder was? Wo nimmst Du denn deine Vorstellungen her? Ansonsten: Wie Turning Point schon sagte - ohne Kinder können wir hier alle einpacken. Wenn's keinen Nachwuchs gibt, sterben wir aus. So einfach ist das. Und es ist eine zíemlich egoistische Sichtweise, zu sagen - mir egal, und nach mir die Sintflut - ohne sich auch nur ein bißchen drum zu scheren, was mit denen passiert, die jetzt noch in die Windeln machen oder in 10 Jahren in die Windeln machen werden... Nur so. Wenn man nach dem Motto geht "Kinder in die Welt setzen ist unverantwortlich" - dann dürften wir alle gar nicht am Leben sein. Genau die Einstellung hätte nämlich unsere Eltern in den 60er, 70er und 80er Jahren davon abhalten müssen, uns zu bekommen... @2378: Du glaubst wirklich daß sich jemand den Streß und die Belastungen einer Schwangerschaft öfter antut, nur um Kohle zu bekommen? Werde mal schwanger, und dann überprüfe ob es in 100% der Fälle so laufen würde... :D |
| 2378 | @nnordy: tja... das ist die frage - wenn die kohle hoch genug ist, würden das bestimmt leute machen... stimmt, kinder sind wichtig und wenn jede familie ein bis zwei kinder hätte, wäre es ideal. |
| Duion | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] @Duion: Du scheinst zu vergessen daß Kinder in 3. Welt Ländern oft die "Rente" sind, da es dort keine staatliche Absicherung gibt![/quote] sonderlich sinnvoll ist das aber nicht, wenn noch nichtmal genug zuessen für die derzeitige bevölkerung da ist, dann ist für 10 kinder zusätzlich und den rest der familie erst recht nicht genug da[quote] Und nur noch von Asis bevölkert... Mann o Mann, starker Tobak.[/quote] ja starker tobak, ist aber so [quote] Wenn das wirklich dein ERnst sein sollte - kann ich Dich nicht mehr Ernst nehmen! Arm = asozial, oder was? Wo nimmst Du denn deine Vorstellungen her? [/QUOTE] wo ich meine vorstellungen hernehme? ein blick in unsere welt reicht vollkommen aus so nu nimm dir mal ein beispiel daran, ich hab dich ernst genommen obwohl du überhaupt nicht verstanden zu haben scheinst was ich sagen wollte |
| Caranaldion | @ Duion Könntest du mir den Zusammenhang zwischen arm und asozial erklären, bitte ? ich verstehe ihn so aus dem Zusammenhang nicht. |
| LaChatte | [QUOTE]Kinder kosten Geld! Das sollte jedem bewusst sein, der Kinder haben will und jeder sollte sich auch überlegen, in wie weit er sich welche leisten kann und will. [/QUOTE] "Können" könnens die meisten eben leider nicht... und der durchschnittliche Lohn eines jungen Mannes (so um die fünfundzwanzig Jahre) reicht einfach vorne und hinten nicht, um eine klassiche Kleinfamilie mit Frau und zwei Kindern auch nur einigermassen durchzubringen. Da müssen halt beide arbeiten (und den zusätzlich verdienten Lohn dem Babysitter abgeben), oder sich aber entscheiden, keine Kinder zu haben. Kinder sind, leider, im Moment das grösste Armutsrisiko überhaupt - wer Kinder will, muss damit rechnen, arm zu werden. Muss das wirklich sein? Eine Gesellschaft sollte meiner Meinung nach so eingerichtet sein, dass es möglich ist, Kinder zu haben, ohne gleich am Hungertuch zu nagen... |
| Duion | [QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i] [B]@ Duion Könntest du mir den Zusammenhang zwischen arm und asozial erklären, bitte ? ich verstehe ihn so aus dem Zusammenhang nicht. [/B][/QUOTE] is doch wurscht |
| Kampfsau | Nene du musst auch begründen warum Arm=Assozial ist. Das klingt wie ein Naturgesetz bei dir.Und ich halte das für sehr bedenklich.Und wenn bestimmte Gruppen den wert von Kindern nicht unterschätzen und in ein paar Jahrzehnten einen größeren Teil der Gesammtbevölkerung ausmachen ist das eben das Pech der oberen Schichten.Reiche Leute kriegen kaum Kinder und wenn man dann noch der Mehrheit der Ärmeren das Kinderkriegen verbieten würde dann würde es z.B. im Punkto Rente richtig übel ausschauen da immer weniger junge Leute immer mehr reiche versorgen muss.Noch dazu erhöhen sich ständig die Lebenserwartungen und eventuell arbeiten nicht selten die letzten 20-30Jahre ihres Lebens gar nicht mehr. |
| Duion | dann musst du aber auch erklären warum ausbeutung für dich ok ist |
| Nnordy | Sorry, Duion, aber DU bist hier in der Pflicht! Du behauptest arm ist gleichbedeutend mit asozial. Warum? Und sind alle Leute die hier in Deutschland unterhalb des Existenzminimums leben "Asoziale"? Oder gilt das nur für kinderreiche 3. Welt-Familien? Wo differenzierst Du - wenn Du es überhaupt tust? Du wirfst mir vor, Dich nicht zu verstehen. Kein Wunder, da Du Dich nicht erklärst. Du kannst hier nicht einfach Behauptungen aufstellen ohne diese zu belegen. Und sorry, es ist asozial, zu sagen "wenn nur noch Arme Kinder kriegen ist die Welt bald von Asozialen bevölkert"... Was für eine Ausbeutung meinst Du denn? Ich geh da gern drauf ein, wenn Du mir sagst, welche Art der Ausbeutung Du meinst - Kinderarbeit? Ausbeutung des Staates von Leuten mit vielen Kindern? Oder wie? Fragen über Fragen, wäre schön wenn mal ein paar Antworten kämen... |
| Duion | hab ich niemals behauptet |
| Dainty | Zum einen: Wenn man sagt, ich nehm lieber das geld was ich jetzt habe, anstatt an das zu denken was in 50 Jahren ist muss ich sagen, dass man so weit im voraus gar nicht unbedingt denken muss. Rentenversicherungsbeitrag liegt bei 19,5% zur Zeit wenn ich mich recht erinnere, Renten wurden gerade gekürzt, irgendwann reicht die Kürzung nicht mehr aus, Rentenversicherungsbeitrag wird nochmal angehoben, Renten werden wieder gekürzt usw... Am Ende gehen 50% des Gehalts für Altersvorsorge drauf, egal ob privat oder staatlich, dann greift die Armut immer weiter durch und niemandem ist geholfen. Wenn ich aber jetzt (in einem Alter von 20-30 Jahren) mir überlege Kinder in die Welt zu setzen, die wiederum in 20 Jahren (wenn ich 40-50 bin, und noch weiter mind. 20 Jahre am Arbeitsleben teilnehme) auch in die Rentenkassen einzahlen, werde ich meinen Lebensabend sicherlich in geringerer Armut (von Reichtum kann man logischerweise nicht reden) verbringen. Zum anderen: Ich habe gestern nacht einen ganz interessanten und auch schockierenden Beitrag im 3sat gesehen, in dem es darum ging, warum gerade reiche und gebildete Frauen immer öfter kinderlos bleiben wollen. Klar zum einen wegen der Arbeitsmarktlage; nach max. 3 Jahren Elternzeit ist es nicht einfach in den Beruf zurückzukehren etc.pp. Andere Frauen schienen mir auch einfach nicht in der Lage zu sein, die Doppelbelastung (ich hasse diese Wort) von Arbeit und Familie auszuhalten. Andere wiederum haben Angst dass der Partner nicht der richtige sein könnte mit dem man ein Kind zeugt, wegen möglicher Trennung. Ich finde das alles ehrlich gesagt sehr traurig. Im Beruf will man alles sein, aber als Frau und möglicherweise Mutter versagt man kläglich. Aber ein Aspekt der mir gar nicht bewusst war wurde in der Sendung genannt und hat mich wirklich schockiert. Und zwar liegt der Bevölkerungsanteil Jugendlicher (14-25 Jahre) in moslemischen (?) Ländern bei 20%, was dazu führen würde, dass diese Gesellschaften aggressiv werden. Ich mein, ich persönlich(!) finde, dass sie jetzt schon zu aggressiv sind. Unsere Kultur und die der anderen kinderarmen Länder würden völlig geschluckt. Klingt ein bisschen weit hergeholt? Ich denke nicht. |
| xxxzinixxx | oh, mein lieblingsthema! :) ... dann bin ich auch asozial, denn ich wollte unbedingt kinder, egal wie es ihnen dann bei mir gehen würde... und fakt ist: in armen familien wird zuallererst am essen gespart, damit man noch möglichst lange so tun kann, als ob man sich alles leisten könnte, um noch "gesellschaftfähig" zu erscheinen... |
| LaChatte | [QUOTE]Kein Mensch in Deutschland muss übrigens (ver-)hungern. Auch das ist Fakt.[/QUOTE] Zwischen "nicht verhungern" und "sich gesund und gut ernähren" besteht doch noch ein bedeutender Unterschied... und gerade Kinder sind auf gute Ernährung angewiesen - Junk Food kann alle möglichen gesundheitlichen und auch psychischen Probleme verursachen oder zumindest verstärken. Denn dann, wenns darum geht, dass jugendliche Schwerenöter Probleme machen, ist Vater Staat auch wieder da - nur leider zu spät. [QUOTE]Und zwar liegt der Bevölkerungsanteil Jugendlicher (14-25 Jahre) in moslemischen (?) Ländern bei 20%, was dazu führen würde, dass diese Gesellschaften aggressiv werden. [/QUOTE] Vor allem männliche Jugendliche, nehme ich an? Aber keine Angst, auch die werden mal älter... [QUOTE]Kinder sind doch Privatsache.[/QUOTE] Sind sie das wirklich? Sobald sie Rentner sind, in fünfzig oder siebzig Jahren, bekommen sie ihr Geld vom Staat... und Kinder, denen es nicht gut geht, schaden der Gesellschaft als Ganzes. Die Frage ist nur, ob unsere Modelle der Unterstützung auch die richtigen sind? Nicht was die Quantität betrifft, aber die Qualität? Kinder, die den ganzen Tag daheim hocken, weil in beengten Städten an verkehrsreichen Strassen wohnen, brauchen vielleicht weniger Kindergeld, aber mehr Feld, Wald und Wiesen, wo sie sich austoben können.. nur zum Beispiel |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B] Vor allem männliche Jugendliche, nehme ich an? Aber keine Angst, auch die werden mal älter...[/B][/QUOTE] ...und setzen noch mehr Kinder in die Welt. Ich will denen das ja nicht absprechen. Das einzige was man da tun kann ist eigentlich nur "gegenzuhalten" was die Anzahl der Geburten betrifft. |
| LaChatte | Wieso? Damit auch wir genug Männer haben, die man per Krieg wieder entsorgen kann? *zyn* Dialog wäre ein deutlich besseres Modell, finde ich - denn wenn Leute aggressiv sind, dann sind sie irgendwo nicht zufrieden... Und Kinder auf die Welt zu setzen, nur um die Prämie zu kassieren, ist meines Erachtens auch keine wirklich gute Idee... |
| 2378 | Es ist schon interesant - wir sind hier ein Land, in dem ein relativ gutes Sozialsystem existiert und keiner muss verhungern! Wenn die Familien meinen, zuerst am Essen sparen zu müssen weil sie Luxus haben wollen, ist es einfach verantwortunglos! Ich finde Odessa's Bericht sehr schön, genau an solche Familien hatte ich gedacht (und es gibt auch genug dt. Mütter die so denken). Kinder zu haben, bedeutet Verantwortung. Wenn ich weiß, dass ich wohl auf längere Sicht nicht mehr als ein Kind ernähren kann, dann bin ich verantwortungslos, wenn ich mir mehr als ein Kind "anlache". 2378 P.s. Eigene Kinder habe ich nicht, aber ich habe schon erfahren dürfen, wie es ist, wenn man sich auf lange Sicht um Kinder kümmert und wenn man teilweise dem Kind klar machen muss, dass etwas fehlt. ABER ich würde immer lieber selbst hungern oder weniger haben, als das ich mein Kind leiden lassen müsste. Das kann nämlich nichts für meine Lage... |
| LaChatte | Tragisch finde ich wirklich nur, dass ein durchschnittlicher junger Mensch kaum genug Lohn verdient, um seinen Kindern das zu bieten, was wirklich ein kindgerechtes Leben wäre... Ist es denn nötig, dass die meisten Kinder von Anfang an mit den existentiellen Sorgen ihrer Eltern belastet werden? |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Tragisch finde ich wirklich nur, dass ein durchschnittlicher junger Mensch kaum genug Lohn verdient, um seinen Kindern das zu bieten, was wirklich ein kindgerechtes Leben wäre... Ist es denn nötig, dass die meisten Kinder von Anfang an mit den existentiellen Sorgen ihrer Eltern belastet werden? [/B][/QUOTE] Und [b]warum[/b] verdienen sie so wenig? |
| LaChatte | Weil junge Leute halt in der Regel - und auch zu Recht - nicht sofort Generaldirektor sind... sondern Zimmermann oder Sekretärin. Ich kann mit meinem Lohn gut leben, aber ich könnte keine Familie damit ernähren... ich müsste mich dann bei sehr vielen Sachen sehr wesentlich einschränken. Und mein Lohn ist absolut normal und angemessen für meine Tätigkeit. |
| Selian | Hatten wir so ein ähnliches Thema letztens nicht schonmal? Das Argument Kinder für die Rente ist einfach nur lachhaft, sorry. Wenn ich das Geld das ich in die Rentenkasse einzahle, in eine Private Altersvorsorge einzahlen würde, wäre meine Rente nicht nur sicherer (bzw. Ich könnte den Risikofaktor selbst bestimmen), sondern vor allem auch deutlich höher als die Einheitsrente die ich in 35 Jahren hoffentlich bekommen werde. Seltsamerweise benötigt die Versicherung bei der ich dann einzahlen würde keine Kinder dafür... Das andere Argument Kinder für die Arterhaltung ist eigentlich genau so albern. Entweder jemand [i]will[/i] und [i]kann[/i] Kinder haben, oder nicht. Jemand der das nicht will kann wohl kaum für die Arterhaltung zur Verantwortung gezogen werden. Mir ist nicht bekannt das ich bei Geburt einen Vertrag unterschrieben habe der mich dazu verpflichtet für Nachwuchs zu sorgen. Jeder sollte (s)einen Teil zur Gesellschaft beitragen, das ist klar. Irgendwann ist's aber auch genug, niemand ist Sklave oder Brutstätte der Gesellschaft. Zumindest nicht in Deutschland... sollte man meinen... |
| 2378 | Könnte man es nicht anders beschreiben: Tragisch ist es, dass die meisten jungen Leute nicht genug Geld haben, weil sie nicht bereit sind sich extrem für ihr Kind einzuschränken? Liegt es nicht auch irgendwie daran, was für Prioritäten man sich setzt? Dann gibt es für einen selbst keinen Luxus mehr, aber man könnte dem Kind genug bieten? |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Weil junge Leute halt in der Regel - und auch zu Recht - nicht sofort Generaldirektor sind... sondern Zimmermann oder Sekretärin.[/B][/QUOTE] Hm, und ein Zimmermann oder eine Sekretärin können sich keine Kinder leisten? Hm...war das immer schon so? [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Das andere Argument Kinder für die Arterhaltung ist eigentlich genau so albern. Entweder jemand will und kann Kinder haben, oder nicht. Jemand der das nicht will kann wohl kaum für die Arterhaltung zur Verantwortung gezogen werden. Mir ist nicht bekannt das ich bei Geburt einen Vertrag unterschrieben habe der mich dazu verpflichtet für Nachwuchs zu sorgen.[/B][/QUOTE] Nein, zur Verantwortung gezogen werden soll man nicht, man muss es nur mit sich selbst vereinbaren und sich fragen, was man dazu beitragen will, dass eben nicht nach einem die Sintflut eintritt. [quote]Wenn ich das Geld das ich in die Rentenkasse einzahle, in eine Private Altersvorsorge einzahlen würde, wäre meine Rente nicht nur sicherer (bzw. Ich könnte den Risikofaktor selbst bestimmen), sondern vor allem auch deutlich höher als die Einheitsrente die ich in 35 Jahren hoffentlich bekommen werde. Seltsamerweise benötigt die Versicherung bei der ich dann einzahlen würde keine Kinder dafür...[/quote] Frage: Wie viele Menschen wären dazu in der Lage den Risikofaktor einzuschätzen? Gäbe das nicht ein noch viel grösseres Chaos in Zukunft? Viel mehr Armut? Nicht dass du mich falsch verstehst, ich persönlich halte auch mehr von privater Vorsorge, allerdings frag ich mich was die Folgen sein könnten. |
| xxxzinixxx | arme familien meinen nicht von allein am essen sparen zu müssen, es ist ihnen von der gesellschaft (welche selbst beeinflusst wird durch medien und marktwirtschaft) eingetrichtert worden, daß sie sich gefälligst anständig mit konsumgütern einzudecken haben, damit man sie noch als vollwertig ansehen kann und nicht ständig den blick abwenden muß und versuchen dem gerecht zu werden... übrigens ist armut fast genauso unangenehm anzusehen wie tattoos oder piercings... oder liebe zu gleichgeschlechtlichen!!!*argh* nur, die armen können ja irgendwie denn doch gar nichts dafür... oder doch? oder nicht??? jedenfalls sollten sie zumindest alle anständig gekleidet herumlaufen und wohlgenährt, obwohl, dann käme ja schon wieder dieser sozialneid auf... der sieht so nett aus und braucht nichts tun und ich schufte mich ab... was für eine ungerechte verteilung! warum ist das nur so? und sorry, ich hab zwillinge bekommen... werd ich jetzt zusätzlich bestraft oder gilt hier ein anderes maß für meine verantwortungslosigkeit? oder muß ich das dann vielleicht irgendwie kenntlich machen, damit man mich nicht steinigt, wenn ich mal nicht mehr mit dem geld auskomme? und wen kann ich da fragen, wie asozial und verantwortungslos ich denn jetzt genau bin? ach naja, ich hab gehört, das wird mir dann der vom sozialamt schon genau erzählen... (vorsicht: sarkasmus inside! ;)) |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]Nein, zur Verantwortung gezogen werden soll man nicht, man muss es nur mit sich selbst vereinbaren und sich fragen, was man dazu beitragen will, dass eben nicht nach einem die Sintflut eintritt.[/b][/quote] Doch man wird in Form von Geld zur Verantwortung gezogen und man finanziert die Kinder anderer Leute. Abgesehen von den lächerlichen Vorwürfen von Egoismus... [quote][b]Frage: Wie viele Menschen wären dazu in der Lage den Risikofaktor einzuschätzen? Gäbe das nicht ein noch viel grösseres Chaos in Zukunft? Viel mehr Armut? Nicht dass du mich falsch verstehst, ich persönlich halte auch mehr von privater Vorsorge, allerdings frag ich mich was die Folgen sein könnten. [/B][/QUOTE] Wieso? Es gibt auch Risikolose Sachen. Wer sich nicht sicher ist sollte sich für die abgesicherten Sachen entscheiden oder halb und halb machen... |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Doch man wird in Form von Geld zur Verantwortung gezogen und man finanziert die Kinder anderer Leute. Abgesehen von den lächerlichen Vorwürfen von Egoismus...[/B][/QUOTE] Naja, ich meine eigentlich zur Verantwortung gezogen werden, weil man nicht zur "Arterhaltung" wie du so schön sagst beiträgt. Soweit ich weiss gibt es keine Abgabe die man deswegen leisten muss. Aber wo du das so ansprichst - man wird in Form von Geld zur Verantwortung gezogen? Willst du damit auf Steuerklassen hinaus? Was müssen denn Eltern dazu im Vergleich alles finanziell leisten, damit [b]ihre[/b] Kinder [b]deine[/b] Rente finanzieren können? [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Wieso? Es gibt auch Risikolose Sachen. Wer sich nicht sicher ist sollte sich für die abgesicherten Sachen entscheiden oder halb und halb machen... [/B][/QUOTE] Man soll also die Wahl haben? Wie selbst hier im Thread bereits deutlich wurde, ist vielen Menschen das Geld was sie jetzt haben lieber als das Geld was sie an Rente bekommen würden, also würden viele nicht vorsorgen und wenn die dann auch noch keine Kinder haben die für sie sorgen könnten siehts ganz schön düster aus. |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]Willst du damit auf Steuerklassen hinaus? Was müssen denn Eltern dazu im Vergleich alles finanziell leisten, damit [b]ihre[/b] Kinder [b]deine[/b] Rente finanzieren können?[/b][/quote] Meine Rente zahle ich selber ein, das der Staat ein solch Schwachsinniges System eingeführt hat, ist nicht meine Schuld. Letztlich muß der Staat zusehen wie er meine Rente sichert, denn dafür vertraue ich ihm heute mein Geld an. Ist natürlich gelogen, ich vertraue es dem Staat nicht an, sondern ich werde gezwungen. Könnte ich heute aus der Rentenkasse austreten würde ich es machen... Wenn ich eine Rentenversicherung abschließe muß mich auch nicht interessieren wodurch die Versicherung meine Rente sichert. Es gibt einen Vertrag und am Tag X bekomme ich meine zugesicherte Rente. Und wenn nicht hab ich immerhin eine Grundlage auf der ich das Geld einklagen kann. Wenn die Regierung in 30 Jahren sagt, sorry is kein Geld für Rente da, gibt nix. Steh ich blöd da, kann aber nichts einklagen... Das ganze System ist zutiefst unvernünftig. Ich bin mal gespannt ob ich es noch miterlebe das das jemand einsieht und ändert (Regierungsmäßig). [quote][b]Man soll also die Wahl haben? Wie selbst hier im Thread bereits deutlich wurde, ist vielen Menschen das Geld was sie jetzt haben lieber als das Geld was sie an Rente bekommen würden, also würden viele nicht vorsorgen und wenn die dann auch noch keine Kinder haben die für sie sorgen könnten siehts ganz schön düster aus. [/B][/QUOTE] Wieso? Sozialhilfe kriegt doch jeder, wenn er sie benötigt... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Tragisch finde ich wirklich nur, dass ein durchschnittlicher junger Mensch kaum genug Lohn verdient, um seinen Kindern das zu bieten, was wirklich ein kindgerechtes Leben wäre... Ist es denn nötig, dass die meisten Kinder von Anfang an mit den existentiellen Sorgen ihrer Eltern belastet werden? [/B][/QUOTE]Offenbar Ja. :( [URL]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028[/URL] |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i] [B]... und sorry, ich hab zwillinge bekommen... werd ich jetzt zusätzlich bestraft oder gilt hier ein anderes maß für meine verantwortungslosigkeit? oder muß ich das dann vielleicht irgendwie kenntlich machen ...[/B][/QUOTE]du kannst dem einen ja ein Schild umhängen auf dem steht "Wunschkind", dem anderen ... ;) Zu der ganzen Geldgeschichte, denke ich, passt TTP's Thread wie die Faust aufs Auge. |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Wieso? Sozialhilfe kriegt doch jeder, wenn er sie benötigt... [/B][/QUOTE] Dann könnte man aber die Sozialhilfe langsam wieder in Rente umbenennen, und der Arbeitslosenversicherungsbeitrag steigt auf mind. 19,5%... |
| LaChatte | Und sowieso waere es eine Idee, mal alle moeglichen und unmoeglichen Renten zu harmonisieren, und einen Grundbedarf fuer alle festzusetzen... was nur schon das sparen wuerde... |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]Dann könnte man aber die Sozialhilfe langsam wieder in Rente umbenennen, und der Arbeitslosenversicherungsbeitrag steigt auf mind. 19,5%... [/B][/QUOTE] Könnte man, Passender wäre aber die Rente demnächst in Sozialhilfe umzubenennen... Ernsthaft. Nein, das ist getrennt zu betrachten. Sozialhilfe ist etwas anderes als Rente, für Rente muß ich einzahlen, für Sozialhilfe nicht. Auch ein Problem vom Staat. Das Problem ist der eklatante Unterschied zwischen dem was ich einzahle und dem was dabei herauskommt, wenn denn überhaupt noch etwas rauskommt. Ich denke darüber das unser Rentensystem nicht funktioniert, brauchen wir nicht lange zu diskutieren. Letztlich geht es um das Argument, Kinder sind nötig um die Rente zu sichern. Das es auch anders geht habe ich eben aufgezeigt. |
| Suicide-Smurf | [quote][b]TheTurningPoint[/b] ... das sagen vor allem die, die lieber 2 Millionen Euro ausgeben um Wohnungen abzureißen, statt 1 Million auszugeben, um die Wohnungen zu unterhalten, [/quote] ....das sagen vor allem die, die ein dickes "Auto" fahren und sich wundern warum man soviel "sprit" benötigt.....aber es gibt ja da noch die anderen auf die man neidisch sein kann und die dann für die eigenen fehler gerade stehen sollen... [quote]Welchen Sinn hat das "Überleben" dann noch?[/quote] Ich kann dir darauf keine antwort geben und ich glaube nich das du darauf ne allgemeine Antwort irgendwo findest... --------------------- edit. ich stimme Odessa voll und ganz zu ;-) |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Das Problem ist der eklatante Unterschied zwischen dem was ich einzahle und dem was dabei herauskommt, wenn denn überhaupt noch etwas rauskommt. Ich denke darüber das unser Rentensystem nicht funktioniert, brauchen wir nicht lange zu diskutieren. Letztlich geht es um das Argument, Kinder sind nötig um die Rente zu sichern. Das es auch anders geht habe ich eben aufgezeigt. [/B][/QUOTE] Naja, dann geht es wohl eher um das Wort "Rente". Angenommen es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Rentenversicherung und jeder kann selber sehen, ob und wie er vorsorgt. Weise vorausschauende Menschen tun das wahrscheinlich. Ein Grossteil wird es nicht tun, weil Mensch ein geldgeiler Sack ist der lieber den Spatz auf der Hand hat usw. und wenn man dann noch eine Garantie dafür bekommt Sozialhilfe oder eine Einheitsrente zu bekommen wenn man nichts mehr hat und wie du ja selbst schon gesagt hat, man dafür so gesehen noch nichtmal direkt was einzahlt, wird Vater Sozialstaat dann wohl ganz schön gefordert werden. Naja, und wenn es keine Garantie gibt, bzw. man vom Staat im Alter gar nichts bekommt, und Deutschland irgendwann zu mind. 50% aus Nicht-Mehr-Arbeitender-Bevölkerung besteht - naja, ich seh schon Millionen von Alten um brennende Mülltonnen auf der Strasse stehen. |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Smurf: danke. Wie gesagt, in allen mir bekannten Ländern ist es üblich, dass man seine Kinder selbst ernährt, da gibt es kein Kindergeld, keine Familienvergünstigungen, vor allem nicht dieses herrliche *zyn* Krankenkassensystem wie hier, wo ein gut verdienender Arzt z. B. , dessen Frau NICHT arbeitet aber 3 Kinder hat, für seinen - einzigen - KVBeitrag sich, die Frau und die 3 Kinder zum Arzt schicken kann. Also wenn man DA noch von "kinderfeindlichem" Deutschland reden kann und davon, dass noch mehr getan werden muss - dann frag ich mich wirklich wie andere Länder um uns rum es schaffen, pro Familie im Schnitt 3 - 5 Kinder zu haben die alle NICHT verhungern. [/B][/QUOTE] Ihr Glück ist wahrscheinlich, dass sie alle 3-5 Kinder haben und eben kein Sozialversicherungssystem, weil sie es nicht brauchen...;) |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]Naja, dann geht es wohl eher um das Wort "Rente". Angenommen es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Rentenversicherung und jeder kann selber sehen, ob und wie er vorsorgt. Weise vorausschauende Menschen tun das wahrscheinlich. Ein Grossteil wird es nicht tun, weil Mensch ein geldgeiler Sack ist der lieber den Spatz auf der Hand hat usw. und wenn man dann noch eine Garantie dafür bekommt Sozialhilfe oder eine Einheitsrente zu bekommen wenn man nichts mehr hat und wie du ja selbst schon gesagt hat, man dafür so gesehen noch nichtmal direkt was einzahlt, wird Vater Sozialstaat dann wohl ganz schön gefordert werden. Naja, und wenn es keine Garantie gibt, bzw. man vom Staat im Alter gar nichts bekommt, und Deutschland irgendwann zu mind. 50% aus Nicht-Mehr-Arbeitender-Bevölkerung besteht - naja, ich seh schon Millionen von Alten um brennende Mülltonnen auf der Strasse stehen. [/B][/QUOTE] Dainty, ich kann deine Argumentation nicht nachvollziehen. Im Moment ist es so das jemand sein Leben lang Sozialhilfe bekommen könnte ohne einmal gearbeitet zu haben. Damit hat er nichts in irgendeine Kasse eingezahlt. Das was du also kommen siehst ist jetzt schon möglich. Trotzdem sind nicht alle Sozialhilfeempfänger. Wo ist eigentlich der Unterschied ob jemand nichts in die Rentenkasse einzahlt und später Sozialhilfe bekommt oder ob jemand sein Leben lang arbeitet, in die Kasse einzahlt und unter Umständen trotzdem keine Rente mehr bekommt...? Der letztere ist wohl der Depp... |
| Dainty | @Selian NOCH gibt es für jeden Sozialhilfe, wenn er sie braucht da hast du Recht und es gibt zum Glück auch noch Menschen die arbeiten gehen, weil sie sich mit dem minimalen Betrag der Sozialhilfe nicht begnügen wollen, das ist gut so. Wenn jetzt jeder oder zumindest ein Grossteil sagen würde, er gehe nicht mehr arbeiten, weil er ja auch Sozialhilfe haben könnte, würde die Sozialhilfe sicherlich irgendwann so weit abgesenkt werden, dass es keinen Reiz mehr darstellen würde. (Sozialhilfe ist kein Geld, das irgendwo auf Bäumen wächst oder das Schröder aus eigener Tasche bezahlt, das muss ich dir jawohl nicht erzählen... ;) ) Also würde jeder Mensch irgendwann anfangen für sein Geld zu arbeiten. Und dass es diese Menschen gibt, die tatsächlich noch arbeiten gehen lässt sich wohl mit dem Begriff "Menschlichkeit" erklären. |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]@Selian NOCH gibt es für jeden Sozialhilfe, wenn er sie braucht da hast du Recht und es gibt zum Glück auch noch Menschen die arbeiten gehen, weil sie sich mit dem minimalen Betrag der Sozialhilfe nicht begnügen wollen, das ist gut so. Wenn jetzt jeder oder zumindest ein Grossteil sagen würde, er gehe nicht mehr arbeiten, weil er ja auch Sozialhilfe haben könnte, würde die Sozialhilfe sicherlich irgendwann so weit abgesenkt werden, dass es keinen Reiz mehr darstellen würde. (Sozialhilfe ist kein Geld, das irgendwo auf Bäumen wächst oder das Schröder aus eigener Tasche bezahlt, das muss ich dir jawohl nicht erzählen... ;) ) Also würde jeder Mensch irgendwann anfangen für sein Geld zu arbeiten. [/b][/quote] Ja, aber das ist doch genau der Punkt. Wo ich drauf hinaus wollte ist, das es ein seltsames Argument ist das ein Zustand eintreten könnte der jetzt schon möglich wäre... [quote][b]Und dass es diese Menschen gibt, die tatsächlich noch arbeiten gehen lässt sich wohl mit dem Begriff "Menschlichkeit" erklären. [/B][/QUOTE] Na ich denke das hat weniger mit Menschlichkeit zutun als damit das sich die meisten doch nicht mit Sozialhilfe begnügen und das den meisten auch einleuchtet das es so nicht funktionieren würde. Ich denke nicht das jemand arbeiten geht, nur damit ein anderer Sozialhilfe bekommt... Genauso könnte man überlegen was wäre, wenn alle Kinderlosen sagen würden sie wollten nicht mehr für anderer Leuts Kinder zahlen und gäben ihren Job auf... Herrgott, ist denn niemand in der Lage ein neues Sozialsystem zu entwerfen das seinem Namen und dem Volk gerecht wird? Muß ich denn hier alles selber machen? ;) Preisfrage: [b][i]Darf ein Sozialsystem so sozial ausgerichtet sein, das es sich selbst gefährdet?[/b][/i] |
| 2378 | [QUOTE] WER würde denn dann noch die Steuern für das Kindergeld Erziehungsgeld Eigenheimzulage für Familien Steuergelder für den Schulbau etc. verdienen? [/QUOTE] Spätestens dann würde das ganze Sozialsystem versagen und die Leute die es gebraucht hätten, stehen auch komplett auf der Straße und wissen nicht weiter. Und wieso? Weil es genug Leute gab, die das System ausgenutzt haben und man deswegen davon Abstand nehmen musste. Aber ich habe vergessen, wie sind sozial und da sollte man alles der allgemeinheit zu schieben. [QUOTE] arme familien meinen nicht von allein am essen sparen zu müssen, es ist ihnen von der gesellschaft (welche selbst beeinflusst wird durch medien und marktwirtschaft) eingetrichtert worden, daß sie sich gefälligst anständig mit konsumgütern einzudecken haben, damit man sie noch als vollwertig ansehen kann und nicht ständig den blick abwenden muß und versuchen dem gerecht zu werden... [/QUOTE] Und jetzt sind wieder die Medien Schuld... . Ich gehe davon aus, dass ein erwachsener Mensch der Kinder bekommen will, so selbstständig ist, dass er selbst weiß, dass es Mist ist, was man da sieht. Ein erwachsener Mensch sollte auch nicht sich auf diesen ganzen Konsumquatsch bezihen, dass ist nicht notwendig. Bei einem Teenie kann ich sgen, der ist so dumm - aber bei einem erwachsenen Menschen??? |
| Dainty | @Odessa Eben, Kinder kriegen heisst auch auf etwas zu verzichten. Das zweifle ich auch überhaupt nicht an, schade nur, dass hier in D es anscheinend immer weniger werden die das können. [QUOTE]Ich frage mich ja nur immer: was wäre WENN wir nun alle wieder zu "teutschen" Zuchtkühen verkommen würden und jede deutsche Frau 2 Kinder bekäme. WER würde denn dann noch die Steuern für das Kindergeld Erziehungsgeld Eigenheimzulage für Familien Steuergelder für den Schulbau etc. verdienen? Antworten?[/QUOTE] Wenn jede Frau 2 Kinder bekäme, hätten wir ja irgendwann Gleichgewicht und bräuchten auch keine gesetzliche Rentenversicherung, wenn es bei uns so läuft wie in den Ländern, die du ansprichst. Denn die Kinder könnten auch ohne Vater Staat ihre Eltern versorgen. Für mich ist es abgesehen davon auch eine Selbstverständlichkeit. In Bezug auf die Steuen - das ist ein rein kurzfristiges Problem vergleichen mit dem Problem, das wir hätten, wenn eben nicht jede Frau 2 Kinder bekäme. |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Na ich denke das hat weniger mit Menschlichkeit zutun als damit das sich die meisten doch nicht mit Sozialhilfe begnügen und das den meisten auch einleuchtet das es so nicht funktionieren würde. Ich denke nicht das jemand arbeiten geht, nur damit ein anderer Sozialhilfe bekommt... Genauso könnte man überlegen was wäre, wenn alle Kinderlosen sagen würden sie wollten nicht mehr für anderer Leuts Kinder zahlen und gäben ihren Job auf...[/B][/QUOTE] Definiere den Begriff "Menschlichkeit" ;) Ich meine ihn hier sowohl im positiven Sinn als auch im negativen. Würdest du freiwillig aufhören zu arbeiten, mit der Folge weniger zu verdienen, nur weil du nach deiner Meinung nicht die Kinder anderer finanzieren willst? [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] Herrgott, ist denn niemand in der Lage ein neues Sozialsystem zu entwerfen das seinem Namen und dem Volk gerecht wird? Muß ich denn hier alles selber machen? ;)[/QUOTE] Partei? ;) |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dainty [/i] [B]Definiere den Begriff "Menschlichkeit" ;) [/b][/quote] Verdammt, jetzt hast du mich. Wie sollte man das nur definieren? Ist es Menschlich für andere zu arbeiten? oder Ist es Menschlich erstmal für sich selber zu Sorgen? Vermutlich beides... ;) [quote][b]Ich meine ihn hier sowohl im positiven Sinn als auch im negativen. Würdest du freiwillig aufhören zu arbeiten, mit der Folge weniger zu verdienen, nur weil du nach deiner Meinung nicht die Kinder anderer finanzieren willst? [/b][/quote] Kommt drauf an. Im Moment, Nein. Das liegt aber nicht daran das ich so fürsorglich bin, sondern weil mir die Differenz zwischen meinem Einkommen und der Sozialhilfe zu hoch wäre. Würden Kinderlose in Zukunft vermehrt zur Kasse gebeten, was ja immer wieder im Gespräch ist und käme das ganze an einem Punkt an wo die Differenz unerheblich wäre, natürlich würde ich aufhören zu arbeiten... [quote][b]Partei? ;) [/B][/QUOTE] Gar keine, das ist ja mein Trick. ;) edit: Ach Odessa, wenn du die Weltherrschaft inne hast, können wir uns nochmal über die Heirat unterhalten... |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] ---- Wenn jede Frau 2 Kinder bekäme, hätten wir ja irgendwann Gleichgewicht und bräuchten auch keine gesetzliche Rentenversicherung, wenn es bei uns so läuft wie in den Ländern, die du ansprichst. ----- ....aber wären wir dann nicht wieder hoffnungslos überbevölkert? Wie gesagt, die jetzt schon extreme Arbeitslosigkeit...ob das in 20 Jahren besser sein wird?...[/B][/QUOTE] Wieso wären wir überbevölkert wenn sich jeder Mensch genau einmal fortpflanzen würde? Hat Arbeitslosigkeit nicht eher was mit Rezession und Depression zu tun und nicht mit Kinderreichtum? Da kann ich wieder mal auf die Rente zu sprechen kommen (ich kanns nicht lassen ;) ) : Wenn ein Arbeitgeber keinen oder nur einen geringen Anteil zur Rentenversicherung zahlen muss, so sinken doch seine Lohn-/Gehaltskosten und er kann es sich leisten ein paar mehr Leute einzustellen. Abgesehen davon würde sich auch die Windel-Industrie freuen, denn auch Kinder sind Konsumenten. ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] ---- Denn die Kinder könnten auch ohne Vater Staat ihre Eltern versorgen. Für mich ist es abgesehen davon auch eine Selbstverständlichkeit. ----- ....Aber in den Ländern, von denen ich sprach, ist es eben ein Zwang. Ich möchte NICHT, dass meine Tochter gezwungen ist/wäre, für mich ihr eigenes Leben aufzugeben weil sie mich pflegen muss im Alter. [/B][/QUOTE] In den Ländern von denen du sprichst scheint es auch normal zu sein, dass man dort 3-5 Kinder hat. Wäre das dann soo eine grosse finanzielle Belastung? Wenn wir hier in D das Rentenversicherungssystem beibehalten und jede Frau 2 Kinder bekäme, wäre das System innerhalb weniger Jahre ausgeglichen, nahezu optimal, jeder würde annähernd das bekommen, was er eingezahlt hat. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Ich denke, Kinder sind das schönste tollste "Heiligste" was man haben kann, sie sind ein Geschenk, ein Symbol der Liebe die mich mit einem Mann verbindet....das ist also nichts, was ich auch nur irgendwie in Verbindung mit "muss mal für mich sorgen" oder "ist mir zu Dankbarkeit verpflichtet" oder Ähnlichem bringen möchte... Die von decay zu Recht angeprangerte Kinderarmut finde ich SCHRECKLICH, mir tun diese Kinder von Herzen leid - aber es ist nicht Schuld des Staates, denn Deutschland ist für mich (da ich den Vergleich habe) nach wie vor ein "Schlaraffenland", was Familienunterstützung angeht. Es ist Schuld der Eltern, in den überwiegenden Fällen, die nicht willens sind, sich um ihre Kinder zu kümmern. [/B][/QUOTE] Genau, Kinder sind das schönste was man in seinem Leben erreichen kann, das ist auch meine einzige Motivation Kinder zu bekommen. Die Argumente von wegen Rente-Sichern etc. sind rein objektiv, aber ich persönlich würde sicherlich kein "Danke" von Kinderlosen erwarten. In dem Punkt sind wir uns also einig. ;) |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]...richtig, aber die Frauen wollen es ned unbedingt sondern werden durch Tradition/Religion (vermischt beides, oft genug) dazu gezwungen...da ist es keine freie Entscheidung, eher ein "sich fügen"...[/B][/QUOTE] Unter Zwang Kinder zu bekommen ist natürlich nicht das, was ich mir wünschen würde, aber hierzulande ist das kein Thema und wird es auch wohl nie werden (es sei denn, wir bestehen irgendwann zu 90% aus Rentnern). [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [b] Wenn wir hier in D das Rentenversicherungssystem beibehalten und jede Frau 2 Kinder bekäme, wäre das System innerhalb weniger Jahre ausgeglichen, nahezu optimal, jeder würde annähernd das bekommen, was er eingezahlt hat ---- ....aber das geht doch nur, wenn diese zwei Kinder alle später auch arbeiten und ebenfalls ihr Leben lang einzahlen, oder wo mach ich jetzt den Denkfehler?... LieGrü, ilo:) [/B][/QUOTE] Sehen wir da nicht ein wenig zu schwarz? Nicht jeder macht sich selbständig und nicht jeder bringt ein faules Gör zustande. Deswegen sagte ich ja auch, dass wir mehr oder weniger das Geld als Rente bekommen, was wir eingezahlt haben. 100%ig wird es nie sein. Ich finde die Diskussion, dass alle nur noch verwöhnte Wohlstandskinder sind ein wenig übertrieben. Ein Biologie-Lehrer von mir sagte einmal vor langer Zeit, dass bei jeder Vermehrung immer ein wenig vom "Guten" (sorry, kann mich an den genauen Wortlaut nicht mehr erinnern) weggeht, das ist aber wohl eher ein rein biologische Problem, dass sich sehr langsam bemerkbar macht, nur daran können wir wirklich nichts ändern. :cool: |
| Nnordy | Morgääään (<- 'DAS ist hessisch) Ilo! Ich will Kinder. Punkt. Vor 10 Jahren wollte ich keine, also mit 18. Eben genau aus diesem Pauschaldenken "es ist unverantwortlich, heute Kinder in die Welt zu setzen". Das hat sich mit den Jahren bei mir geändert, das Denken, nicht etwa, weil die Welt besser geworden wäre (eher im Gegenteil, obwohl wenigstens Kohl nicht mehr Kanzler ist :D (kleiner Seitenhieb auf den SPD-Thread...), aber ich für mich gemerkt habe daß ich Kinder will. Nicht einen Haufen, aber möglichst zwei davon. Nicht, weil ich mich ausruhen will (bei uns ist schon klar daß ich max. 1 Jahr daheim bleibe und Schatzi zwei), sondern weil Kinder für mich v.a. eins bedeuten: Liebe. Ich finde es etwas ganz Wunderbares, mit jemandem, den man von ganzem Herzen liebt, so "zusammen zu wachsen" , das daraus etwas Neues entsteht, etwas ganz Eigenes, das ein ganz eigenes Leben haben wird. Das ist einfach fantastisch. Und natürlich will ich, daß es diesem Geschöpf gut geht, daß es nicht hungern muß usw. Ich find es ein wenig absonderlich daß diese Diskussion hier darauf hinausläuft, inwieweit man in "Asoziale mit Kindern" und "normale Leute mit Kindern" und "kinderlos - gewollt" unterscheiden kann/muß/soll. Denn letztlich können die Kinder, wie ja auch schon gesagt wurde, nix dafür. Die Konsequenz wäre doch, alle "Asozialen" zwangssterilisieren lassen. Ende der Fortpflanzung. Oder wie in China: Jede Familie nur noch ein Kind. Dann ist zwar nicht auszuschließen daß man danach einen Haufen tote Babys (weibliche) auffindet, aber naja... *zyn* Noch was: Wir alle finanzieren nicht unsere eigene Rente. Unser Rentensystem beruht auf dem schönen Generationenvertrag, der die Inkarnation dessen ist, was hier so schön beschrieben wird mit "Kinder sind Zukunft". Wir bezahlen die, die heute Rentner sind. Unsere Kinder - sofern wir welche haben - bezahlen später unsere Rente. Einfaches Prinzip. Daß es nicht mehr funktioniert, liegt u.a. an der Geburtenrückläufigkeit (nicht nur, aber sie ist ein wichtiger Grund) -> vielleicht "belohnt" der Staat ja deshalb auch Leute mit Kindern über Kindergeldzahlungen? *grübel* In punkto früher: Kinder haben schon immer Geld gekostet. Aber irre ich mich oder war es - im Vergleich gesehen - früher dennoch etwas billiger? Wenn ich sehe, was Windeln heute kosten, wird mir schlecht. Gut, da kann man gegenwirken indem man zur guten alten Stoffwindel zurückgreift... :) Not macht erfinderisch... Anyway, Ilo, ich glaub nicht daß unsere Kinder noch die "Wahl" haben werden zwischen Arbeit oder Sozialhilfe (und was davon bequemer ist). Langfristig wird das System der Sozialhilfe von vielen willigen Helfern, denen es allen sehr gut geht, abgebaut werden, mit dem ARgument, wir sind doch kein Wohlfahrtsstaat mehr, weil wir uns das nicht leisten können. Klar ist es merkwürdig, daß es Leute gibt, die mehr Sozialhilfe kriegen als manch einer verdient, aber das sind halt Fehler im System, die behoben werden könnten, wenn sich mal jemand die Mühe machen würde. Aber stattdessen wird man gleich den Rotstift ansetzen und ganz streichen... D.h. letztendlich werden unsere Kinder arbeiten müssen. Und es wird ihnen dabei wesentlich schlechter gehen als uns heute. Bis dahin wird die 35-Stunden-Woche nur noch ein Märchen aus goldenen zeiten sein, Schichtarbeit ein Normalzustand, Schichtzuschläge Schnee von gestern... Aber ja, sie werden arbeiten... *in düsteres Grübeln verfall* |
| Dainty | @Nnordy Besser hätte ich es nie und nimmer schreiben können, du sprichst mir aus der Seele wie man so schön sagt ;) |
| Nnordy | @Dainty: Thx! ;) Wohlgemerkt: Mit diesem Szenario will ich nicht sagen, daß man darum erst recht keine Kinder in die Welt setzen soll, weil es denen ja eh nur schlechter gehen kann als uns. Ganz im Gegenteil. Man kann vieles möglich machen, wenn man es will. Und deshalb wäre es wichtig, daß das Land "kinderfreundlicher" wird - nicht im Sinne von Kohle den Eltern zuscheffeln. Aber mit ganz einfachen Dingen, wie z.B. Versorgung im Kindergarten (und v.a. Kindergartenplätze für alle) - also inkl. Mittagessen, damit es kein Problem ist wenn die Eltern (halb)tags arbeiten und die Kinder trotzdem etwas Gesundes (hoffentlich :) ) zu essen kriegen. Wie z.B. mehr Spielplätze. Wie z.B. insgesamt mehr Kinderbetreuung. D.h. direkt bei den Kindern ansetzen, ohne den "Vermittler" Eltern. Wäre alles machbar - und sollte machbar sein, wenn wir jetzt alle in Zukunft wieder länger arbeiten gehen. oder? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]Ich will Kinder. Punkt. Vor 10 Jahren wollte ich keine, also mit 18. Eben genau aus diesem Pauschaldenken "es ist unverantwortlich, heute Kinder in die Welt zu setzen". Das hat sich mit den Jahren bei mir geändert, das Denken, nicht etwa, weil die Welt besser geworden wäre ... , sondern weil Kinder für mich v.a. eins bedeuten: Liebe. [/B][/QUOTE]Endlich mal jemand, der beim Thema "Kinder" nicht zuerst an GELD denkt ... *seufz* [QUOTE][B]Noch was: Wir alle finanzieren nicht unsere eigene Rente. ... Wir bezahlen die, die heute Rentner sind. Unsere Kinder - sofern wir welche haben - bezahlen später unsere Rente. Einfaches Prinzip. Daß es nicht mehr funktioniert, liegt u.a. an der Geburtenrückläufigkeit [/B][/QUOTE]Das ist eine plumpe Lüge, die man aber schon so oft wiederholt hat, daß die meisten Menschen heute daran glauben. Das eigentliche Problem ist doch, daß GELD völlig den Bezug zu (Gebrauchs-)Werten verloren hat. Aus diesem Grund steht es vollkommen in den Sternen, was wir oder unsere Kinder einmal an Rente bekommen werden, egal ob die Geburtenrate steigt oder fällt. Wenn man die Problematik mal genauer durchdenkt, muß die Frage lauten: Wird in Zukunft noch genügend [b]Arbeit[/b] geleistet, um die nicht Arbeitsfähigen (Alte, Kranke und Kinder) ausreichend mit versorgen zu können? Die Antwort auf diese Frage hängt neben der Geburtenrate (die mE gar nicht sooo viel Einfluß hat) vor allem vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt ab und davon, ob und wie er im Sinne der Menschen genutzt wird (siehe Thema [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028]"Das Ende des Mangels"[/URL]). [QUOTE][B]Anyway, Ilo, ich glaub nicht daß unsere Kinder noch die "Wahl" haben werden zwischen Arbeit oder Sozialhilfe ... Langfristig wird das System der Sozialhilfe von vielen willigen Helfern, denen es allen sehr gut geht, abgebaut werden, mit dem Argument, wir sind doch kein Wohlfahrtsstaat mehr, weil wir uns das nicht leisten können. [/B][/QUOTE]Da hilft aber kein Jammern. Da hilft nur, den "willigen Helfern" mal ordentlich auf die Finger zu klopfen. Die Gesetze, um den ständigen Mangel festzuschreiben, werden zur zeit gerade verabschiedet - wenn wir nichts dagegen unternehmen. [QUOTE][B]*in düsteres Grübeln verfall* [/B][/QUOTE]"... uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun !" [COLOR=limegreen]Wieviele sind noch übrig? Sagt, wieviele sind geblieben? Von den ewig sinnend Gestrigen, dem Gottesdasein würdig? Die Helden, die die Wahrheit lieben, Die Todesnahen, Fiebrigen, Die unfähig zu diesem Leben Sich in die Hand des Herzens geben? Wo sind die, die sich heiser schrei'n, Weil sie das Schweigen nicht ertragen Und morden des Gewissens Willen; Die Seele der Revolte weih'n, Sich mutig in die Ächtung wagen, Um die Wunden dieser Welt zu stillen? Die unfähig zu diesem Leben Sich in die Hand der Freiheit geben? Zwar sind wir nur die Wenigen Und wir wissen voneinander nicht; Doch unser Reich wird kommen, Wenn nur endlich einer von uns spricht! Heut' Nacht geh' ich nicht mehr heim, Bis daß nicht alle die zum Himmel schrei'n, Die diese Worte gleich verstehen: Ich hab' die Lust verlor'n, allein zu gehen! (Samsas Traum)[/COLOR] |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]Noch was: Wir alle finanzieren nicht unsere eigene Rente. Unser Rentensystem beruht auf dem schönen Generationenvertrag, der die Inkarnation dessen ist, was hier so schön beschrieben wird mit "Kinder sind Zukunft". Wir bezahlen die, die heute Rentner sind. Unsere Kinder - sofern wir welche haben - bezahlen später unsere Rente. Einfaches Prinzip. Daß es nicht mehr funktioniert, liegt u.a. an der Geburtenrückläufigkeit (nicht nur, aber sie ist ein wichtiger Grund) -> vielleicht "belohnt" der Staat ja deshalb auch Leute mit Kindern über Kindergeldzahlungen? *grübel* [/B][/QUOTE] @Nnordy, ich denke jeder versteht das (gedachte) Prinzip beim Generationenvertrag. Das es nicht mehr funktioniert und man dafür dem Geburtenrückgang die Schuld gibt, liegt im Rentensystem begründet das so einfach nicht funktionieren kann. Ich hab das im anderen Thread schonmal als verkapptes Schneeballsystem bezeichnet und das sehe ich nach wie vor so. Jeder der heute Kinder für die Rente fordert ist so gesehen Egoistischer als jemand der auf Kinder verzichtet. Denn derjenige möchte mit den Kindern seine Rente sichern ohne das es ihn interessiert wer einmal die Renten dieser Kinder sichert. Das sollen wohl die Kindeskinder sein, nehme ich mal an. Dummerweise ist das Verhältnis Arbeitnehmer/ Rentner 2:1. Das bedeutet heute finanzieren zwei Arbeitnehmer einen Rentner. Wenn wir es schaffen würden dieses Verhältnis beizubehalten, was nicht ganz einfach ist, da die Menschen immer älter werden und damit immer länger Rente beziehen, bräuchten wir also wenn die heutigen Arbeitnehmer in Rente sind wieder doppelt soviele Arbeitnehmer uswusw. Also mal in Zahlen: 100 Arbeiter finanzieren 50 Rentner. Nun gehen die 100 Arbeiter in Rente. 200 Arbeiter finanzierden diese 100 Rentner. Nun gehen die 200 Arbeiter in Rente. 400 Arbeiter finanzieren 200 Rentner... merkst du was...? Sicher ist das jetzt etwas vereinfacht aber das Prinzip und das Verhältnis stimmt in etwa. Gut, nun braucht es diejenigen die mehr Kinder fordern ja nicht zu interessieren wer mal deren Rente sichert aber besonders Verantwortungsvoll ist das nicht, oder? Das Rentensystem ist von Grund auf unvernünftig ich kann es nicht oft genug wiederholen... seufz... So ein Generationenvertrag könnte maximal solange funktionieren wie das Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentner 1:1 oder besser noch niedriger ist. |
| Nnordy | Aber wißt ihr noch, wer jahrelang immer wieder behauptet hat "eins is sichä - die Rende"? Der gute Nobby Blüm. Und die 80er wären die Zeit gewesen, in der man da noch was hätte retten können. Jetzt ists zu spät. Und m.E. nach hat es durchaus was mit dem Geburtenrückgang zu tun! Wenns weniger arbeitende Bevölkerung und mehr Rentner gibt, braucht man nicht mal mehr rechnen, wenn man weiß, daß der "Generationenvertrag" immer stets auf das Verhältnis 1:1 gesetzt hat... @Selian: Das System hat durchaus lange Jahre sehr gut funktioniert - so bis Anfang der 70er. Aber wie gesagt, irgendwann hätte man halt mal was ändern müssen. Aber - um den Kreis zu schließen - deswegen zu behaupten, wer Kinder bekommt will doch nur seine eigene Rente sichern, ist verantwortungslos - sorry, den Schuh zieh ich mir nicht an. Du hast doch selbst gesagt es funktioniert nicht. Also ist es wurscht, ob ich jetzt Kinder bekomme oder nicht. Kinder bereichern das Leben auf ganz andere Art und Weise als Geld und Rente. Ich habs auch nur nochmal explizit aufgeschrieben, weil hier beim Lesen der Eindruck entstehen konnte, wir zahlen heute für unsere Rente von morgen ein, finanzieren uns quasi selbst, was ja so definitiv nicht stimmt. Ich zahl auch seit 10 Jahren in die Rentenkasse, und werd das Geld nie mehr wiedersehen. Allerdings habe ich - rein vom Denken her - kein Problem damit, meinen Opa zu finanzieren... Und vielleicht seinen Nachbarn noch mit... ;) Dennoch finde ich es falsch, jemandem zu "verbieten", Kinder zu bekommen. Ilo, ich finde dein Beispiel auch sehr abschreckend, ganz klar. Und sicher, da denkt man schon einen Moment lang über "drastische Maßnahmen" nach. ABER: Genau das ist der Punkt, wo man - leider - dem Staat die Möglichkeit geben muß, einzugreifen und dieser Frau das Kind wegzunehmen. Ich schätze mal, daß der Arzt merken wird, wie der Hase läuft. Und da müßte es eigentlich möglich sein, dafür zu sorgen, daß sie das Kind gar nicht erst mit nach Hause nehmen darf... Wie gesagt, meiner Meinung nach ist es in anderen Ländern durchaus so, daß viele Kinder nicht nur ein Prestigegrund sind, sondern auch eine Art "private Altersvorsorge" - also in ruralen Gesellschaften, wo die Kinder auch schon früh mitarbeiten müssen. Daß es auch dort nicht (mehr) immer funktioniert - ist wohl ein Zeichen, aber bleibt den Leuten wirklich eine Wahl? Aber ich kann da nicht an mich halten, wenn @Duion behauptet, wenn die so weiter machen, wäre die Welt ja bald nur noch von "Asozialen" bevölkert, wobei er nach wie vor nicht definiert hat, wo er den Zusammenhang sieht - gerade im speziellen Beispiel 3. Welt. |
| B.K. | Mein Bruder hat vier Kinder. Davon waren zwei nicht geplant ( Drillinge ). Der Frauenarzt meiner Schwägerin hat vor zwei Jahren vorgeschlagen, zwei der Kinder abzutreiben falls sie sich das finaziell nicht leisten könnten. Mein Bruder und seine Frau haben sich nach Absprache mit meinen Eltern für die Drillinge entschieden . Zitat meines Vaters: " Die kriegen wir auch noch groß ". Die finazielle Lage der Familie meines Bruders ist nicht gerade so, das sie rießen Sprünge machen können, es geht ihnen jedoch gut.Es steht jeden Mittag warmes Essen auf den Tisch , Sachen zum anziehen haben die Kinder auch genug und Liebe bekommen die Kinder auch. ( so sollte das ja auch sein ) Mein Bruder ist Steinsetzer und macht nebenbei auf Dorffeiern den DJ. Ohne dieses zweit Einkommen , der Untersützung der Familie und einsparrungen bei den Eltern würden die das nicht schaffen. Ich schätze einer der Gründe warum die Kinderarmut immer schlimmer wird, ist das die Familien auseinander brechen und das viele Paare eigendlich nur Kinder als Satussymbol haben wollen. Von wegen : " Du Schatz meine beste Freundin, hat schon ein Kind. Ich will auch eins. " Ich kenne solche Leute leider persönlich und ich hoffe inständig , das die nie ein Kind bekommen. Den so ein Kind wird es nie den Anforderrungen der Eltern entsprechen und nicht gerade mit Liebe aufwachsen........ Aber ich schweife ab. In meiner Kindheit war das Geld auch knapp bei uns. Ich weiß nicht wie , aber meine Eltern haben es immer hin bekommen das wir was zu Essen hatten und was zum Anziehen. Auch wenn es manchmal nervig war ,wenn es am Ende des Monats nur noch Nudeln gab oder Oma vorbei kam und gekocht hat. Ich habe die Kleidung meines ältern Bruders oder andrere Verwanten aufgetragen. Es war nicht immer toll, es hat aber funktionniert. Ich selbst möchte auch Kinder haben. Für mich gehören sie zu meinen Leben dazu. Es ist naturlich / gut / schön. Ich möchte die Liede die ich in meiner Erziehung erfahren habe auch an meine Kinder weiter geben. |
| xxxzinixxx | @ odessa: ich will aber mein hirn nicht immer einschalten müssen, wenn ich etwas möchte! ;) verteil überall die pille kostenlos auf der welt, gib jedem was er nötig braucht und alles wird sich von selbst regulieren, dann haben nämlich ganz automatisch immer weniger leute lust auf kinder. und bei denen soll es denn auch meist wohl so sein... |
| Seneca | Schön das diese Thread immer so schnell auf die Kindervermeidung hinausläuft...! Die demographische Entwicklung zeigt derzeit schon, wohin der Zug unumkehrbar fährt... Schon jetzt ist aufgrund der niedrigen Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau eine Vergreisung der Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten. Schon jetzt ist sicher, das die Altergruppe zwischen 50-65 um 2020 die stärkste sein wird...! Welche Auswirkugen das haben wird, muss ich wohl nicht anführen. Ganz besonders extrem macht sich der Geburtenrückgang im Osten der BRD bemerkbar, hier liegt die Rate bei 1,1... [url]http://www.naila.de/demo.pdf[/url] |
| xxxzinixxx | doch, ilona, genau das ist es was ich fordere! jeder sollte mal ein bisschen auch an andere denken, wenn es denen nicht gut geht! nicht nur immer an sich!!! und warum tut das aber keiner gerne? weil es ihm selbst gar nicht möglich ist! und die, die es könnten, die hamstern und hamstern lieber, aus angst vor schlechten zeiten... ich denke, zu helfen wäre normalerweise jeder bereit, aber man läßt ihn nicht, weil er zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um selbst irgendwie zu überleben, weil eben geld die welt regiert und nicht großmut... |
| xxxzinixxx | ich weiß ganz genau, daß es so im moment leider nicht läuft, wie ich es gerne hätte. aber ich sehe einfach nicht ein, warum es so bleiben muß! es geht mir auch nicht um die reichen, es geht mir ums prinzip, verstehst du? da stimmt doch was nicht im system, DAS meine ich! und was ist das? meine antwort darauf kennen hier alle... aber keiner will sie hören... meines erachtens nach sollte jeder kinder bekommen können, der es sich wünscht! und wenn man hinterher merkt, daß man sich übernommen hat damit, dann sollte einem jede hilfe zustehen, damit man kein schlechtes gewissen haben muß, den kindern dann doch nicht gerecht werden zu können. sicher gibt es wohl tatsächlich ein paar hirnlose menschen, die überhaupt nicht nachdenken, was passieren kann, aber ich behaupte mal, das sind doch eher wenig. ich würde jedenfalls nicht grundsätzlich unterstellen, kinder nur aus gedankenlosigkeit bekommen zu müssen. weißt du, wie teuer die pille im moment ist? wahnsinn! und dann noch den quartalsmäßigen obulus dazu! es ist und bleibt für mich alles eine frage des geldes! |
| Suicide-Smurf | [quote]meines erachtens nach sollte jeder kinder bekommen können, der es sich wünscht! und wenn man hinterher merkt, daß man sich übernommen hat damit, dann sollte einem jede hilfe zustehen, damit man kein schlechtes gewissen haben muß, den kindern dann doch nicht gerecht werden zu können. [/quote]Wo bleibt dann die Gerechtigkeit für diejenigen die sich vlt gegen das kind und für den Beruf entschieden haben? Oder diejenigen, die es auch so geschafft haben ?(odessa) [quote]weißt du, wie teuer die pille im moment ist? wahnsinn! und dann noch den quartalsmäßigen obulus dazu! es ist und bleibt für mich alles eine frage des geldes[/quote] du musst ja nich zum arzt und du musst auch nich.... |
| xxxzinixxx | öhm... ich bekomme langsam den eindruck, ihr würdet annehmen, ich nähme irgendwelche hilfen in anspruch??? dem ist nicht so, ich versetze mich lediglich, wie übrigens immer, in die rolle der gegenpartei, die gerade verurteilt wird! aber das nur mal am rande... weiter mit dem rollenspiel! macht mich (alle, die in solche situationen geraten sind) nur weiter fertig, denn es zeigt mir immer wieder deutlich, worauf alles hinausläuft... ;) @ smurf: "[i]Wo bleibt dann die Gerechtigkeit für diejenigen die sich vlt gegen das kind und für den Beruf entschieden haben? Oder diejenigen, die es auch so geschafft haben ?(odessa)[/i]" statt diejenigen niederzumachen, die es nicht schaffen, können diejenigen, DIE es schaffen (ich auch!;) ) ja eine belobigungsurkunde bekommen! :D "[i]du musst ja nich zum arzt und du musst auch nich....[/i]" wie ungerecht das nun wieder für diejenigen ist, die kein geld haben... nicht mal den urtrieb ausleben darf man...:rolleyes: ich will aber IMMER wenn ich lust hab!!! *rabäääh* @ odessa: "[i]Zini, aber sorry sorry nochmal: "Sonst noch was?" ...Okay, anderes Beispiel (sorry decay fürs off): "ich will unbedingt mal Kokain schnupfen. Hab keine Ahnung obs gut geht, vielleicht werd ich süchtig vielleicht auch ned, und das Heroin nehm ich auch gleich mal mit, wieso ned, es soll doch jeder tun dürfen was er sich wünscht, welcome to planet pink-fun, und wenn ich dann aber später doch merke dass Kokain und Heroin SCHEISSE sind, dann sollte mir jede Hilfe zustehen (von den Deppen, die von Anfang an sagten "Hey man, Drugs sind sch..."), damit ich kein schlechtes Gewissen haben muss....[/i]" jaaa!!! denn wer alles darf, der mag dann gar nicht mehr wirklich! der kuckt sich die an, die da so krank in der gegend rumhängen und denkt sich seinen teil... :D "[i]Merkst Du was ich meine - ich kann doch nicht einfach immer von der Allgemeinheit verlangen, dass sie für meine eigenen Unfähigkeiten und Gedankenlosigkeiten geradezustehen hat. Sowas steht glaub ich ja noch nicht mal in der Bibel (bin nicht sicher), von wegen "Egal was für ne Sch... Du baust, ein Anderer wird Dich schon erretten"...?[/i]" doch, genau das möchte ich! jeder sollte sich verantwortlich fühlen für jeden! aber da es das geld gibt, tut es einfach keiner, denn er denkt ständig nur daran sich selbst zuerst zu sehen. und was in der bibel steht ist mir schon seit ewigen zeiten ziemlich egal ehrlich gesagt, obwohl es da einige sehr gute denkansätze zu gibt... kuckst du hier: [URL=http://www.landregen.de/html/kirchliche_sicht.html]kirchliche sicht der welt ohne geld[/URL] "[i]....und deswegen sollen jetzt natürlich alle auch noch auf "meine" Kosten die Verhütung bezahlt kriegen?[/i]" ja, genauso, wie auf deine kosten auch soviele andere dinge bezahlt werden, die wirklich unnütz sind!!! (siehe bund deutscher steuerzahler) "[i]Du, ich möchte nach 25 Jahren gerne mal in Urlaub, ich glaub ich hab ihn mir verdient, nachdem ich ja ein Kind schon großzog und durchgehend arbeitete (danke, smurf, schön dass einer sowas noch anerkennt). [/i]" mich lobt keiner *heul* aber ich finde da auch nichts dran, da ich mich ja selbst dafür entschieden habe und wußte, das ich verzichten muß; lieber kinder als urlaub! ;) verdient hat sich jeder eigentlich alles! aber manche sind nicht in der lage, es beweisen zu können... "[i]Wie wär´s, liebe Steuerzahler hier, wollt Ihr nicht der armen alten Ilona endlich einen Urlaub bezahlen? Nur mal eine Woche ans Meer nach Italien, das kann ich mir nämlich von meinem Gehalt bisher NICHT leisten, weil ich davon ja, wie erwähnt, bereits alle möglichen anderen Leute samt deren Privatvergnügen mitfinanziere (-n soll, nach neuesten Plänen).[/i]" mir auch! mir auch!!! *wink* nee, quatsch, für mich wirklich nicht!!! ich würd mich ja gar nicht wohlfühlen, wenn ich almosen annehmen müsste, wie sicherlich viele andere die aber dazu gezwungen sind, aber sag mir bitte einen armen menschen, der unschuldig in eine notsituation geraten ist, der einen urlaub bezahlt bekommt? ok, machen wir es so: statt der belobigungsurkunde gibts ein wellnesswochenende :D "[i]Quartalsmässiger Obulus: 10 Euro. In 3 Monaten 10 Euro. Sogar ich mit meinen nicht mal 1.200 Euro netto kann das zahlen. Wenn Du noch weniger verdienst, bist Du befreit bzw. das Sozi übernimmt das; zumindest ist das so bei den Sozi-Empfängern die bei uns in der PSY Patienten sind. Die zahlen keinen Pfennig.[/i]" ja, ist es nicht schön, daß man eben hier in deutschland doch irgendwie sicher lebt? ich find das gut! aber alle wollen das abschaffen und die armen sozialhilfeempfänger noch mehr ihrer situation bewußt machen. ab wann bekommt man denn sozialhilfe? wenn man wirklich nichts mehr hat!!! wem sollte man sich anpassen, dem besseren, oder dem schlechteren? "[i]Pille-Kosten: Tja nun....Ich bin ja vielleicht biologisch ned so gebildet, aber soweit ich (noch) weiss, ist eine Frau an nicht mal 12 Stunden (berichtigt mich, wenns weniger! waren...) im Monat empfängnisbereit. Für mich grenzt es immer wieder an ein Wunder, wie regelmässig manche Frauen "aus Versehen" schwanger werden, bei DER minimalen Chance - wenige Stunden in einem ganzen Monat! Okay - aber seien wir mal, wie die Gynäkologen, grosszügig und auf der sicheren Seite und sagen wir: eine Woche im Monat könnte gefährlich sein, bei einem auch nur halbwegs stabilen Zyklus. Dann heisst das: in dieser Woche Liebemachen nur mit Verhütung. Da gibts dann: das Kondom, die Spirale, sowas wie Patentex oval - und das alles zur täglich anzuwendenden Knaus-Ogino-Methode, die GAR NIX kostet. Und mal ganz frivol anmerk: in dieser Woche könnts ja auch mal "nur" anal/oral oder petting sein...?[/i]" hee, hier lesen auch minderjährige *ggg* ok, dann eben zurück zur natur... ist sowieso besser, aber eben auch nicht unbedingt sicherer, wegen den ganzen terminunklarheiten... aber da wird nachher auch wieder absicht unterstellt, wo vielleicht gar keine war... ich wehre mich dagegen, den menschen immer nur das schlechteste andichten zu wollen! alles nur aus eigennutz, wie es mir vorkommt... geld, geld, geld... meins, meins, meins... ich bin eben für die pille für jeden, der es möchte! meinetwegen auch die anderen dinge, die da aufgeführt stehen... jedem, wie er es bevorzugt! "[i]So, und nun hätte ich gerne gewusst weshalb zur Hölle ich irgendeiner Frau ihre Verhütung zahlen sollte![/i]" weil du es in einer krisensituation auch gerne hättest, daß es standart ist! "[i]Ich wurde in meinem 40jhr. Leben genau 4 mal schwanger, und alle 4 mal war es geplant. Gewollt. - Den Rest meiner durchwegs "sexuell aktiven" Zeit wurde ich NICHT schwanger, und ich habe NIE die Pille genommen. Noch Fragen, Hauser? ;-)[/i]" nein, kienzle! ;) du bist die erste, die den wellnessurlaub bekommt PLUS belobigungsurkunde! :D |
| Suicide-Smurf | Ich verstehs nich... ...Eine Belobigunsurkunde...hust....nicht sehr gerecht.... Wenn jemand arbeitet und zwar richtig...full time...12 stunden ...wenn man zuhause ist macht man "Hausaufgaben" ....derjenige hat keine Freizet. Das einzige was er hat ist Geld und zwar ne Menge. Zurecht! Davon sollle er also was abgeben, da er es ja nich braucht. Er solle sein hart verdientes Geld irgendwelchen §=)%(§% in den Rachen schmeissen, damit die mit dem nächsten oder der nächsten ins Bett steigen und Kinder zeugen...Während er arbeitet haben die andern ihren Spass....Sag mal gehts noch? Deutschland ist ein Land in dem man es aus dem dreckickstem Loch zu etwas bringen kann. Schule-Kostenlos, Studium (10 semester kostenlos- , BerufsAusbildung-Bezahlt Ich finde es höchst asozial, dreckig ,verlogen und Ungerecht, wenn man diejenigen die arbeiten (vor allem die reicheren...ich rede nich von promis oder irgendwelchen erb adel bonzen) zur Zahlung heranzieht, weil xy ein Kind gezeugt hat aber die Verantwortung nicht übernehmen kann, weil xz auch gern mal ein Auto hätte oder eine grössere Wohnung und blaa... Ich will damit NICHT sagen, dass sozial hilfe und soziale absicherung scheisse sei. Im gegenteil- nur reicht es. Wie schon so oft gesagt " in deutschland wird niemand verhungern müssen" höchstens durch eigenverschuldung und faulheit. Du bist übrigens nicht die einizge hier im Forum die die Meinung mit dem Geld hat. Man liest diese Beiträge ständig. Kauft euch ein Buch Vwl, Makroökonimik, Mikroökonik. Lest es durch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dann deine Meinung nochmal überdenken würdest.... edit: Ich hab vergessen, dass studenten hier sogar vom staat bafög bekommen. Während man in andern ländern dafür bezahlt zu studieren. Unterhalt fällt also auch weg.... edit: [quote]wie ungerecht das nun wieder für diejenigen ist, die kein geld haben... nicht mal den urtrieb ausleben darf man... ich will aber IMMER wenn ich lust hab!!! *rabäääh* [/quote] .................. Wie ungerecht für diejenigen, die keinen Partner haben oder für diejenigen die sich für den Beruf entschieden haben, für die die keine Kinder kriegen können...... |
| Nnordy | Nur eine Frage am Rande: Smurf, Du bist ein Mann, oder? Ich will wissen, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, bevor ich mich hier weiter äußere... |
| 2378 | Wenn ich mich recht erinnere, behauptete man mal, dass Deutschland Kinderfeindlich ist. In Deutschland ist es schwer, wenn beide arbeiten gehen müssen, weil es dafür nicht genug Kindergartenpätze usw gibt; aber unterstützt alle Leute die daheim bleiben wollen. Die CDU hatte sogar mal laut darüber nachgedacht, ein Hausfrauengeld einzuführe --> Mütter werden nochmehr dafür belohnt, dass sie daheim sind und nicht arbeiten, aber sich um die Kinder kümmern. Wo bitte ist das Kinderfeindlich? Geld wächst nicht auf Bäumen, es muss von irgendjemanden herangeschafft werden. Wenn man schon bei einem Durchschnittseinkommen ca. 40% des Gehaltes dem Staat schenken darf, dann hat das auch irgendwie zu reichen und ist mehr als sozial gerecht. Hier soll es jetzt nicht darum gehne, dass der Staat teilweise sch.. mit dem Geld umgeht, sondern eher, wieviel man zahlt und wieviel man in das soziale System einzahlt. Wenn jemand sich aus Geldgründen gegen das Kind entscheidet, wird er bestimmt nicht verstehen, dass er andere Familien mit ihren Kindern durchfüttern muss. Er hat sich damals dagegen entschieden, weil er seinem Kind nichts hätte bieten können, wieso also für fremde Kinder zahlen? Also in vielen Bundesländern gibt es die Lernmittelbefreiung - d.h. die Schulbücher werden bestellt oder die Kinder bekommen von der Schule eine Gutschein und können sich damit die Bücher kaufen - kostet sie nichts. Stifte usw, die kosten Geld - aber bitte nicht die Welt und beim Sozialamt kann man ja mittlerweile sogar Markenschulränzen beantragen.... . Klassenfahrten müssen nicht die Welt kosten und glaub mir, oft fahren da auch Kinder auch reicheneren Familien nicht mit oder haben viel weniger Geld dabei. Es war immer in der Schule sehr interesant - die Familien die wenig Geld hatten, gaben ihren Kindern oft Unmengen mit, während die Kinder aus reichenerne Familien nur mit wenig Geld auskommen mussten. Beispiel (Klassenfahrt nach Aachen - Mitschüler haben 200DM für die Woche dabei, andere nur 50DM - komischerweise genau andersrum als der Lebensstandart der Eltern). Ich behaupte, die Eltern sind alt genug um zu wissen, ob sie das Geld oder nicht haben, und müssen die Kinder auch nicht den Konsum noch vorleben, wenn sie selbst kein Geld haben. Studium kostet jeden Semester (in der Regelstudienzeit) einmal Sozialbeitrag und das Wohnen + Essen. Essen tut man daheim, keine neuen Kosten - Studieren ist in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern wirklcih für jeden mit Abitur (oder mittlerweile auch ohne) möglich. Es gibt manche Ausbildungen, die kann man nur an einer privaten Schule machen - aber wenn man davor schon eine Ausbildung in den Bereich gemacht hat und arbeitslos wurde, übernimmt das auch der Staat... . Kostenfreie Pille für alle - jepp darüber würde ich mich auch manchmal freuen. Aber seien wir ehrlich - wer das Vergnügen im Bett haben will, der sollte sich auch davor um den Rest Gedanken machen. Entweder eben, bei einem einigermaßen stabilen Zyklus eine Zeit lang darauf verzichten - mit dem Frauenarzt darüber reden und sich nach einer geeigneten Methode für sich selbst umschauen. Man muss für die Pille nur alle 6 Monaten 10 Euro Praxisgebühr und dann noch die Pille selbst bezahlen. Alle 6 Monate geht der Durchschnitsdeutsche sowieso zum Arzt - passt doch. Aber über Ärtze usw gibt es auch schon ein anderen Thead. Es tut mir leid, aber ich finde, dass wir ein bombastisches Sozialsystem haben, was so gut ist, dass es irgendwann kolabieren wird, weil sich immer mehr Leute versuchen darauf auszuruhen. Das beduetet aber auch, dass die die immer arbeiteten und unverschuldet in die Lage kamen, auch irgendwann keine Hilfe mehr bekommen - und das finde ich verantwortungslos! |
| xxxzinixxx | *mal auf die kanzel kraxel, die hände beschwörend erhebe und intoniere* geeeeben ist seeeeeeliger denn neeeeehmen! aaaameeeen *wieder runterkraxel* :D fiel mir noch so zum thema "steht nicht mal in der bibel" ein... nein, es tut mir leid, aber ihr versteht einfach nicht was ich meine... versteht sowieso kaum einer, was ich nun wieder nicht verstehe... hab jetzt auch grad zu wenig zeit um auf alles einzeln einzugehen... deshalb nur mal mein ratschlag: stellt euch doch einfach mal intensiv vor, es gäbe gar kein geld... bitte! nehmt euch doch einfach mal die zeit, statt immer wieder nur ellenlange mails dagegen zu verfassen! es dauert sicher weniger lange! denkt doch einfach mal DAFÜR! jeder würde dann freiwillig auf kinder verzichten können, und alkohol kann er konsumieren soviel er will... (wird er es denn wirklich noch wollen?) weil es eben kein geld mehr gäbe! ich weiß nicht, wieso man für das 4te kind einer alkoholkranken noch aufkommen "muß", wenn es doch gar nichts gibt, was du geben mußt? da ist einfach nichts! du gibst deine arbeitskraft für alle, irgendjemand hat vielleicht lust sie für kinder zu geben *finger heb*! und das wars! mehr nicht! dann gäbe es nämlich keine kinderarmut mehr! weil es überhaupt gar keine armut mehr gäbe! es ginge auch anders, so daß die, die genug haben, nichts mehr dazubekommen könnten und der überschuß an die allgemeinheit ginge, aber ich halte das nur für eine übergangslösung... alle denken immer nur zuerst an an ihren vorteil (geld)! ich denke dagegen, deshalb fällt es besonders auf, deshalb gehen immer alle auf mich los, die das geld als eine art gott ansehen... tja... muß ich durch, das habe ich inzwischen begriffen... das geld ist keine lösung mehr, es ist ein problem geworden! und ...ähm... ich finde das geld nicht "böse", es kann schließlich nichts dafür, das sich jetzt alles umkehrt, da es genug menschen gibt... sogar zuviele für die anfallende arbeit, so daß eigentlich jeder weniger arbeiten könnte... ich finde einfach, es hat ausgedient! es gibt da diesen umkehrmechanismus... ich denke, es ist einfach soweit... und der einzelne kann dich nicht so massiv unterstützen, es funktioniert nur, wenn alle sofort und auf der stelle mitmachen. ich gebe schon alles was ich kann umsonst, aber auch ich muß leben, WILL leben! und leider ist es jetzt nunmal so, daß ich mich dann für dich allein, für deine persönliche gier opfern müßte und das ist doch wohl nicht einzusehen, oder? also den mercedes bitte erst anfordern, wenn es kein geld mehr gibt, ja? ;) ((anmerkung: ich weiß natürlich, daß du persönlich gar keinen mercedes und keinen urlaub unbedingt haben wollen würdest! war nur, weil du es eben so und nicht anders angesprochen hast...)) (macht und gier... *seufz* manchmal bin ich doch für genmanipulation am menschen...) prost mahlzeit! ;) |
| Suicide-Smurf | [B]Nnordy[/b] Ja du hast richtig geraten... ---------------------------------------------- [B]Loner[/b] ist das posting dein ernst -_-? Es ist 1 Jahr her, als ich die Schule verlassen habe. Damals konnte man Bücher, Taschenrechner und extra Zeugs ausleihen. Papier und Stift musste man selber mitbringen... :o... Klassenfahrten. HM ich glaub ich hab in der Mittelstufe 2 gemacht. Einmal in der siebten und dann in der neunten. Auch dort gab es die Möglichkeit vom Staat Zuschuss zu bekommen.... Wandertage- Was muss man da bezahlen O_o? [quote]Allein hier in Des Kaisers Bart gibt es mehr als einen Thread, in dem es darum geht, dass ein Studium doch nicht ganz so kostenlos ist. Und mir kam auch schon mehr als einmal zu Ohren, dass es nicht nur von der eigenen Anstrengung abhaengt, ob man die Regelstudienzeit einhalten kann. [/quote] Das mit dem Studium ist auch wieder lustig. Jeder der es benötigt, kann vom Staat Bafög erhalten. Damit musst du eben nicht arbeiten und kannst dich voll und ganz auf dein Studium konzentrieren. Allerdings genügt das den meissten Studenten irgendwie nich. Sie wollen ja auch mall dies ud da....bla... Studentenwerksbeitrag- 37,50. Wirklich nich die Welt. Bei 10 euro drauf sogar studi ticket... Auch im Studium können Bücher ausgeliehen werden.... Ausbildung- Wenn deine Freundin keine Lust hat für ihre Ausbildung zu bluten warum macht sie es dann ? Niemand hat sie dazu gezwungen.... ----------------------- [b]2378[/b] zustimm ------------------------ [b]xxxzinixxx[/b] Sry mich erinnert das posting an ein 10 jähriges Kind, dass durch seinen subjektiven Eindruck die Welt verbesseren möchte. Auf das warum und wenn bin ich ja schon oft eingegangen... :0 |
| Haevion | Die Kinder können nichts dafür. Wenn die Eltern allerdings sechs Kinder zeugen, und die Unkosten für deren Ernährung über ihren Mitteln liegt, finde ich das verantwortungslos, bzw. anmaßend, wenn diese sich dann noch über die Lage ihrer Kinder beschweren. |
| xxxzinixxx | was aber den betroffenen kindern nicht wirklich weiterhilft... |
| Haevion | ...Wir könnten all unser Geld spenden. ;) |
| xxxzinixxx | das kann man nicht essen ;) obwohl... *grübel* so als [b]warme[/b] mahlzeit hab ichs noch gar nicht probiert *kopf kratz* |
| Suicide-Smurf | ..ich behalt meins :[ es gibt auch eine Währung mit intrinsischem Wert -_- |
| Nnordy | @Smurf: Komisch, ich bezahle Immatrikulationsbeitrag von 120 Euro und Verwaltungskosten für 50 € - macht 170 Euro. an welcher genialen Uni studierst Du denn, wo man so wenig zahlen muß?????????????????????????????????????????????? Smurf, nimms mir nicht übel, aber ich glaube nicht daß Du Dir schon jemals WIRKLICH darüber Gedanken gemacht hast was "Kinder kriegen" für eine FRAU bedeutet. Denn als Mann liegt dein Anteil daran bei vergleichsweise wenig, nämlich hauptsächlich dem Spaß im Bett. Punkt. Tatsache. Wer denkt, daß 9 Monate mit einem Bauch leben, der immer dicker wird, mit Schwangerschaftsakne, Wasser in Füßen und Händen, übler Haut, Kotzen usw. angenehm ist - der soll es einmal selbst mitmachen. Ich hab mit meiner Schwägerin das alles durchlitten. Klar gibts auch Schwangerschaften die schön sind - aber es gibt eben auch die Kehrseite, und meine Schwägerin wäre zweimal fast draufgegangen. Einmal in der Schwangerschaft und das zweite Mal bei der Geburt. und nebenbei - sie ist ungewollt schwanger geworden. Obwohl es EIGENTLICH - nicht hätte passieren dürfen (Knaus-Ogino und Kondom zum Trotz)... Du schreibst "Gerechtigkeit für diejenigen die sich gegen das Kind oder für den Beruf entschieden haben". Häufig ist das ein und derselbe Schuh. Es gibt viele "Karrierefrauen", die lieber kein Kind bekommen oder auch abtreiben als sich ihre Karriere kaputt machen zu lassen durch ein blödes Balg. *zyn* Im ERnst, ich bin die Letzte, die gegen Abtreibung ist, aber das ist für mich schon egoistisches Denken. Wenn man unfruchtbar ist oder aber wenn eine Geburt eine zu große Gefahr für die Mutter darstellt, verstehe ich es, wenn man keine Kinder bekommt. ABER: Hier wurde doch schon xfach erwähnt, daß heute beides geht, Kinder und Karriere. Wenn man keine Kinder kriegt, wird man m.E. nicht dafür "bestraft". Ok, man kriegt kein Kindergeld, muß aber auch keine Strampler, Babynahrung usw. kaufen. Lstk 3 kann man trotzdem kriegen, wenn man verheiratet ist. Ok, man kriegt keinen Kinderfreibetrag, hat aber auch keine Kosten für die lieben Kleinen. Man muß nicht schon bei der Geburt zum nächsten Kindergarten rennen um das Kind für in 3 Jahren anzumelden. Man muß sein Leben nicht umstellen, weil es nicht erforderlich ist. Wo bitte werden Leute benachteiligt oder ungerecht behandelt die keine Kinder haben? Jetzt im Moment, ganz konkret, denn darum geht es doch????????????????????????????????? Ach, und noch was: Weißt Du was eine Mutter schafft die zuhause ist, die ersten zwei Jahre, sagen wir mal? Da kommst Du mit 12 h Arbeit nicht hin... Und die kriegt (teilweise) nix dafür... Mitten in der Nacht aufstehen (manchmal mehrmals), Kind beruhigen, Fläschchen geben, warten bis es einschläft, selber wieder hinlegen, um 6.30 ist die Nacht rum, Kind holen, Fläschchen, beschäftigen. Nebenbei den Haushalt machen, ev. einkaufen gehen, Kind hat schlecht geschlafen, wieder beruhigen, drauf achten daß es dem Hund nicht den Hundekuchen aus dem Napf klaut, Essen kochen, Kind wieder hinlegen, beschäftigen, Wäsche waschen... *beliebig fortsetzbar* Ich will Dich nicht anöden, ich will Dir nur zeigen, daß es mit "jippieh, poppen, werfen, Schnulli rein" nicht getan ist. Und nebenbei: Nicht jeder, der sich 12h den Buckel krumm schafft, hat deswegen viel Geld. Frag mal Ilo oder auch meinen Schatz -> im sozialen Bereich tätig. Gerade heute wieder (Doppelschicht: Von 6.45-13.15 und von 16.15-21.00 Uhr)... Aber naja. ich bin übrigens Studentin, wenn Du Dich noch erinnern kannst, und hab vom Staat bis heute keinen müden Euro gesehen. Du hast ja keine Ahnung wie schwer es ist Bafög zu kriegen. eine Freundin von mir verdient keine 340 € im Monat und mußte wochen- und monatelang rumrennen - und hat dann 50 € Befög bekommen. Toll, oder? Ich will nur sagen: Ich seh nicht, wo die "Kinderlosen" so arg benachteiligt werden. Verrätst Du es mir?????????????? |
| 2378 | [QUOTE] Lernmittelbefreiung, gut wusste ich nicht, dass die, Buecher ausgenommen, nicht die Welt kosten, ist mir auch klar, wobei auf Dauer Kleinvieh bekanntlich auch Mist macht. Nur ging ich schlicht von meiner Schulzeit aus und da gab es z.B. nicht nur ein Buch, dass man nicht ausleihen konnte. Bei Klassenfahrten ging es mir nicht um das Geld, dass man noch zusaetzlich mitnimmt, sondern um die "Grundkosten", wenn ich da wieder an meine Schulzeit denke, 200 Mark z.T. sogar mehr ist schon ein Betrag, den sich manche Familie wohl nicht leisten kann. [/QUOTE] Tja, dann frage ich mich, woher die Eltern noch das Zusatzgeld nehmen konnten. Wie gesagt, es wird wirklcih teilweise vom Sozialamt übernommen, weil die Kinder ja auch sozialen Gründen nicht ausgegrenzt werden dürfen. [QUOTE] Ja, Buecher koennen ausgeliehen werden, nur dumm wenn man das Buch jede Woche brauch' oder gerade jemand anderes das letzte Exemplar fuer ein paar Wochen ausgeliehen hat. [/QUOTE] In Mannheim gibt es noch weitere Bibliothkene und auch dort kann man Bücher bekommen. Außerdem - Bücher kann man sich gebraucht von höheren Semestern kaufen und manchmal gibt es auch vergleichbarer Bücher, die genauso gut sind. Seit doch froh, wenn euch Bücher empfohlen werden - es gibt auch den Fall, da wird dir nichts empfehlen. [QUOTE] Warum hat ... meine nah Verwandte ... die Ausbildung gemacht? Mmh, vielleicht weil es ihren Faehigkeiten am naechsten kommt? Nur so eine Idee. [/QUOTE] Vergleichbare als Ausbildung machen und danach an die Schule gehen. Dann wirst du vom Staat gesponsert. Außerdem - wenn einem die Ausbildung soviel Wert ist, muss man halt Geld dafür zahlen, Opfer dafür bringen. [QUOTE] Kredit aufnehmen, auch eine Moeglichkeit, ich frage mich nur ob es Sinn und Zweck sein kann, schon beim Einstieg in den Beruf Schulden zu haben (und beim Bafög hat man an sich genau das gleiche Problem, wenn ich mich nicht sehr irre), aber das ist wohl kaum das Thema hier. [/QUOTE] Für viele Berufe, z.B. Pilot musst du Schulden machen - wieso hierfür nicht. Wenn du danach besser gestellt bist, dann sollte dir auch das das Geld wert sein. Beim Bafög muss man, meines Wissens nach, das Geld zur Hälfte zurückzahlen, also die hälfte bekommt man geschenkt.. . |
| Selian | @Nnordy Ursprünglich war das Argument der Kinderbefürworter, man solle Kinder für die Rente kriegen. Das sehe ich anders und hab es auch begründet. Das bedeutet aber umgekehrt nicht das ich der Meinung bin jeder der Kinder bekommt, will damit nur seine Rente sichern. Ich denke auch nicht das hier irgendjemand anderen verbieten will Kinder in die Welt zu setzen. Alles worum es geht ist das sich jeder überlegen sollte ob er Kindern ein angemessenes Leben bieten kann und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht. Im Grunde müssen sich Eltern die genug Geld verdienen aber beide den ganzen Tag arbeiten genauso überlegen ob sie Kinder kriegen sollten und wenn ja, wie diese dann (von wem) erzogen werden. @zini Hast du wieder deine berühmten Geldistscheissetage? Du solltest dich mal damit auseinandersetzen welchen Zweck Geld erfüllt und welche Tauschmittel eingesetzt wurden bevor es Geld gab. Denn ob du es glaubst oder nicht, auch zu den Zeiten ohne Geld war die Welt kein Paradies in dem alles was man sich wünschte auf den Bäumen wuchs, einschließlich der Bediensteten die die Früchte von oben runter warfen, damit man sich nicht bemühen muß. |
| Nnordy | Es ist aber auch kein Geheimnis daß es zu Zeiten wo es noch KEIN Geld gab zumindest an Korruption und Korrumption etwas mehr mangelte als heutzutage... Ich sag nur der Mannesmannprozess... Da haben doch ein paar Leute ernsthaft den Blick für die Realität verloren.... Und so etwas passiert hier ständig... Klar wurde man ev. auch beim Tauschen übers Ohr gehauen, aber, um mal einen berüchtigten Mann zu zitieren - das waren, im Gegensatz zu heute - "peanuts". Ich weiß nicht, warum Leute, egal ob sie jetzt Scheiße gebaut oder gekämpft haben bis zum Letzten, für eine vergeigte Sache zig Mio. Euro in den Hals geworfen bekommen - war ja nicht so daß sie danach arbeitslos waren (davon abgesehen daß die bei dem Geld nie wieder arbeiten müssen...). Ich stimme zini daher im Prinzip zu: Geld ist scheiße. Definitiv. Dummerweise sind wir heute unfähig ohne diese Papierschnipsel auszukommen... Schade. :D @ilo: O sorry! Und genau, ab dem 8.. Monat kann man auch u.U. kein Auto mehr fahren - ist meiner Schwägerin so gegangen - wenn der Bauch nicht mehr hinters Lenkrad passt... Dann also mit dem Bus, die Treppen rauf, mit dem 15 kg Ranzen der vorn dran hängt... Aber schwanger sein ist ja sooooooooooo toll (kleines Anekdötchen, nur für Dich, liebe Ilo: Klein Nnordy hat früher mit Begeisterung Bücher wie "ein Kind entsteht" beguckt, als sie noch nicht lesen konnte, also so mit 3,4 Jahren (da war mein Bruder gerade unterwegs). Dann fragte Klein Nnordy ihre Mama irgendwann einmal: "Mama, tut das eigentlich weh, wenn man ein Kind bekommt?" - "Ja, schon, aber wenn es dann da ist, hast Du ganz schnell alles vergessen." - Klein Nnordy überlegt einige Minuten und sagt dann: "Du, Mama, ich glaub dann will ich doch kein Kind haben." - ot off -) |
| Suicide-Smurf | [b]Nnordy[/b] Ok als Mann kann ich es sicher nicht beurteilen was es heisst ein Kidn auszutragen. Aber bevor man ein Kind zeugt entscheidet man eingetnlich ob man eins haben möchte. Also ist es auch Aufgabe des Mannes für das Kind und seine Frau gerade zu stehen (von wegen nur spass :X).Wie man jedoch trotz redundanter Verhütung schwanger wird bleibt mir ein Rätsel. Entweder man rechnet falsch, weiss nich wie man ein Kondom benutzt oder beides [quote]Man muß nicht schon bei der Geburt zum nächsten Kindergarten rennen um das Kind für in 3 Jahren anzumelden. Man muß sein Leben nicht umstellen, weil es nicht erforderlich ist. Wo bitte werden Leute benachteiligt oder ungerecht behandelt die keine Kinder haben [/quote] Wenn du dir kein Auto kaufst musst du nicht zum Tüv oder Abgasuntersuchung oder gar in die Werkstatt weil das Auto mal wieder kränkelt :[...trotzdem verlangt niemandem von seinem Nachbar das er sein Geld gefälligst hergeben soll weil er auch ma ein Auto haben möchte...... Nee im ernst ..mein Beitrag bezog sich vor allem auf bedinungslose Forderungen" Jeder der will sollte Kinder kriegen usw....sozial hilfe viel zu wenig..". Ein Beispiel kann ich dir deswegen acuh nicht nennen. Ich kann jedoch auch nirgendwo erkennen, dass Deutschland kinder feindlich sein soll und meh getan werden muss. Nur ein schlechter Vergleich. Bei einem Brutto gehalt von 6000 Euro bleiben am Ende grob22xx Euro übrig. Bei einem Brutto gehalt von 3000 Euro bleiben am Ende grogb 17xx +übrig. 3000 Euro für 500euro mehr gehalt. Findest du es fair, dass jemand "erfolgreicheres" noch mehr von seinem Gehalt abgeben soll weil sich xy für eine andere "Art des Lebens" entschieden hat? Wenn xy spass am Job x hat jedoch wenig verdient so ist es doch sein Bier. Die andere Person hat das erfolgreicher doch auch nicht geschenkt bekommen. [quote]: Nicht jeder, der sich 12h den Buckel krumm schafft, hat deswegen viel Geld. Frag mal Ilo oder auch meinen Schatz -> im sozialen Bereich tätig. Gerade heute wieder (Doppelschicht: Von 6.45-13.15 und von 16.15-21.00 Uhr)... Aber naja.[/quote] Hm also wenn eine normale Schicht von 6.45-13.15 geht und dies der Normalfall ist, so ist das von den Arbeitszeiten wirklich ne godly Arbeit..... Ich stimme dir jedoch zu, dass die Lohnverteilung im sozialen Bereich nciht ganz gerecht ist. Wie in jedem Job und fast überall bestimmt Angebot und Nachfrage den Lohn. Wenn viele gerne sozial engagiert sein möchten, geht der Lohn eben runter da die Auswahl grösser ist. Dafür können die andern jedoch auch nichts. Es steht jedem frei seinen Arbeitsplatz auszusuchen. Wir haben auch einem im Semester, der als Krankenpfleger "arbeitslos" wurde. Er meinte, dass er noch in der letzten 3 Tage seiner Arbeit vlt 5 stunden geschlafen hätte. Niemand hindert die Leute im sozialen Bereich daran sich eine andere Arbeit zu suchen . Wobei das natürlich nur für diejenigen gilt, die <30 sind(er ist glaub 27 oder 28). Trotzdem verharr ich mit schlechtem Gewissen darauf, dass es jedem frei stand seinen Arbeitsplatz auszusuchen und es soweit nie kommen muss. [quote]ich bin übrigens Studentin, wenn Du Dich noch erinnern kannst, und hab vom Staat bis heute keinen müden Euro gesehen. Du hast ja keine Ahnung wie schwer es ist Bafög zu kriegen. eine Freundin von mir verdient keine 340 € im Monat und mußte wochen- und monatelang rumrennen - und hat dann 50 € Befög bekommen. Toll, oder? [/quote] Ja ich erinner mich noch Das mit dem Bafög Amt ist mir bekannt. Wenn man nicht rechtzeitig seine Anträge stellt, muss man ganz schön warten. Allerdings ist das etwas, was man eigentlich nicht vergisst.. Ausserdem kapier nicht warum deine Freundin arbeitet. Dadurch erhält sie jedenfalls weniger Bafög und kann sich ganz bestimmt nich so gut auf ihr Studium konzentrieren. Naja und wir haben mal wieder einen im Semester, der bei einer grossen Firma 10 Stunden die Woche arbeitet. Dadurch erhält er soviel wie ein normaler "Arbeiter Gehalt"...bafög bekommt er trotzdem.... Mit meinem Semsterbeitrag hatte ich Glück da ich nicht dirket an der Hauptstelle studier sondern an einem "Aussenposten". Die im Hauptposten bezahlen 67,xx. Wobei ich noch nie Verwaltungsgebühren bezahlt hab. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ [B]Loner[/b] 2378 hat schon so ziemlich alles beanwortet.. [quote]Ja, Buecher koennen ausgeliehen werden, nur dumm wenn man das Buch jede Woche brauch' oder gerade jemand anderes das letzte Exemplar fuer ein paar Wochen ausgeliehen hat[/quote] Es gibt immer noch ein Exemplar, dass nicht ausgeliehen werden darf. Ergo kann man sich in seiner freien Zeit in die Bücherei setzen und das wichtigste rausschreiben oder kopieren. Wobei das im meiner 2 semestrigen Studienzeit nie vorkam. Nur einmal gab es in unserem Ausenposten nicht genügend Bücher. -> vom Hauptposten angefordert und 1 Woche später hatte ich mein Buch. Die Büchertussi wollte es sogar extra für die 10 Leute, für die es nicht gereicht hat welche kaufen. Allerdings hatte sie schon das ganze Etar für unsern Studiengang ausgegeben. Dafür gibt es alle anderen Bücher zu genüge in unserm Ausenposten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es bei andern schlimmer aussieht, da unser dekan erst letzte woche zu uns meinte, dass das Geld für uns verflucht knapp sei ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ [b]Nnordy again[/b] [quote] Klar wurde man ev. auch beim Tauschen übers Ohr gehauen, aber, um mal einen berüchtigten Mann zu zitieren - das waren, im Gegensatz zu heute - "peanuts". Ich weiß nicht, warum Leute, egal ob sie jetzt Scheiße gebaut oder gekämpft haben bis zum Letzten, für eine vergeigte Sache zig Mio. Euro in den Hals geworfen bekommen - war ja nicht so daß sie danach arbeitslos waren (davon abgesehen daß die bei dem Geld nie wieder arbeiten müssen...). Ich stimme zini daher im Prinzip zu: Geld ist scheiße. Definitiv. Dummerweise sind wir heute unfähig ohne diese Papierschnipsel auszukommen... Schade [/quote] Das man früher nicht so oft übers Ohr gehauen wurde liegt vlt daran, dass (richtiges)tauschen ziemlich ineffizent war und deswegen ganicht erst gehandelt wurde. Schliesslich musste man 2 mal Glück haben um etwas "richtig" zu tauschen. Würde man mit Gold, Zigaretten oder einem Punktesystem handeln wäre das ncihts anderes als das uns bekannte Geld. Ich nehme mal nicht an, dass xxxzinixxxxxxx an ein System glaubt, dessen Inhalt die Gutgläubigkeit des Menschen ist. Jeder für jeden und alles für alle und so.. Güter und vieles andere ist nunmal knapp und nicht in ausreichender Menge für alle da. Man muss diese nur für sich beanspruchen und schon ist man wie mit sehr viel Geld mächtig(ohne Geld ::::EEEEK::::: )...und ich glaube auch du xxxzinixx würdest soviel wie möglich für dich und deine freunde/bekannte in anspruch nehmen.... |
| LaChatte | [QUOTE]Nur ein schlechter Vergleich. Bei einem Brutto gehalt von 6000 Euro bleiben am Ende grob22xx Euro übrig. Bei einem Brutto gehalt von 3000 Euro bleiben am Ende grogb 17xx +übrig. 3000 Euro für 500euro mehr gehalt. [/QUOTE] :eek: :eek: ist das tatsächlich so in Deutschland??:eek: [QUOTE]Wie in jedem Job und fast überall bestimmt Angebot und Nachfrage den Lohn. [/QUOTE] Da ist die Frage, ob das ein gutes System ist... mehr Sozialarbeit spart dem Staat nämlich längerfristig einiges an Kosten... das Prinzip von Angebot und Nachfrage soll nur eines von mehreren sein - das Prinzip von "wieviel ist eine Arbeit eigentlich wert im Vergleich zur andern?" sollte ein nächstes Prinzip sein. [QUOTE]Güter und vieles andere ist nunmal knapp und nicht in ausreichender Menge für alle da. [/QUOTE] Kommt etwas darauf an, wie man "ausreichende Menge" definiert... |
| 2378 | Nur ein kurzer Einwurf - bei 6000 Euro bleiben einem knapp 2800 übrig - sonst stimmt die rechnung leider aber. |
| LaChatte | Tschuldige, das ist ja ein Skandal!!!! |
| 2378 | 2500 Euro gehen in Steuern an den Staat - der Rest geht in unser Sozialsystem. Vielleicht ist es jetzt endlcih aml verständlich, dass die Besserverdienenden und das ist man mit 6000 Euro sich so aufregen? Die finanzieren nämlich zum größten TEil den Staat und somit zahlt man über 50 Prozent an den Staat!!!! Pro Monat!!! |
| 2378 | OT: Kurze Aufstellung mal wieivel Geld man für 6000 Euro pro Monat verdienen müsste. 13000 Lohnsteuer: 5358,83 Kirchensteuer: 428,70 Solizuschlag: 294,73 Krankenversicherung: 244,95 Pflegeversicherung: 29,33 Rentenversicherung: 497,25 Arbeitslosenversicherung: 165,75 5980,46 Ich habe auch das jetzt einfach mal gegenüber gestellt. Dummerweise werden aber die, die soviel verdienen im Alter auch noch bestraft, weil sie ja meist den Fehler mahten und sparten... - also fast nie Hilfe vom Staat bekommen werden! Edit: So, ich denke, jetzt ist das ganze gut verständlich geworden ;) |
| LaChatte | [QUOTE]2500 Euro gehen in Steuern an den Staat - der Rest geht in unser Sozialsystem. [/QUOTE] Macht das überhaupt noch einen Unterschied? Mit Steuern werden doch auch immer wieder marode Sozialversicherungen gestützt... Sowieso, warum erhebt man denn die Steuern nicht vor allem auf dem Konsum, und nicht mehr auf dem Einkommen? Wer viel Geld ausgibt, soll viel Steuern bezahlen... ist doch nicht mehr als fair, das? Und zu deiner Aufstellung, verstehe ich das richtig: wenn ich 13'000 Euro im Monat verdiene, dann hab ich am Schluss 6'000 Euro zu meiner Verfügung... mamma mia...(nun, in der Schweiz ist es auch nicht viel besser, da werden viele Beiträge einfach versteckt... |
| xxxzinixxx | [QUOTE]Güter und vieles andere ist nunmal knapp und nicht in ausreichender Menge für alle da. Man muss diese nur für sich beanspruchen und schon ist man wie mit sehr viel Geld mächtig(ohne Geld ::::EEEEK::::: )...und ich glaube auch du xxxzinixx würdest soviel wie möglich für dich und deine freunde/bekannte in anspruch nehmen....[/QUOTE] @ smurf: nein, würde ich eben nicht!!! und das ist der unterschied zwischen uns! ;) momentan bin ich nur gezwungen dazu auch ein bisschen an mich zu denken. wozu sollte jemand alles für sich beanspruchen, was jeder andere genauso haben könnte und was er jederzeit überall bekommen könnte? nichts ist wirklich knapp, es wird nur ungerecht verteilt! wenn etwas zu knapp wäre, dann würden wir wohl kaum soviel müll produzieren müssen! man wird sicher keine 20-zimmer-villa für jeden menschen bauen können, aber es wird auch niemanden mehr geben, der in papphäusern wohnt und sich von essensresten der mit "gerechtigkeit" gesegneten ernähren muß... geschweige denn, dem man seine organe aus "gerechtigkeitssinn" ungefragt entnimmt *schauder*... keine 35000 hungertoten mehr pro tag... manchmal sollen es ja auch die verrückten sein, die die welt verändern. ich glaube, sonst wären wir noch in der steinzeit. vielleicht kann der einzelne wenigstens ein sandkorn im getriebe sein...? @ odessa: ja *umarm* mit dir geht das ja auch! @ selian: mit dir irgendwie nie so wirklich... *schmunzel* ich hab nicht meine "tage", ich bin dauerwahnsinnig! :D DAS ist FÜR MICH nunmal die einzig akzeptable antwort auf meine ewige frage nach einem warum! nimm es doch einfach so hin! ich will kein paradies, ich will ausgleichende gerechtigkeit für JEDEN menschen, nicht nur für die, die sich gerechtigkeit in irgendeiner form kaufen können... ich will, daß jedes kind sich darauf verlassen kann eine warme mahlzeit am tag zu bekommen, von wem auch immer! und nicht nur in deutschland! |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i] [B] @ selian: DAS ist FÜR MICH nunmal die einzig akzeptable antwort auf meine ewige frage nach einem warum! nimm es doch einfach so hin![/b][/quote] Das gelingt nicht. Nachher steckst du andere an und andere glauben an das was du propagierst... ;) [quote][b]ich will kein paradies, ich will ausgleichende gerechtigkeit für JEDEN menschen, nicht nur für die, die sich gerechtigkeit in irgendeiner form kaufen können... [/b][/quote] Das ist doch das Paradies. Du möchtest Gerechtigkeit für jeden Menschen? Es gibt in der Natur keine Gerechtigkeit, das ist ein Begriff der von Menschen erfunden wurde. Ist es Gerecht wenn die Katze das Mäuschen fängt? [quote][b]ich will, daß jedes kind sich darauf verlassen kann eine warme mahlzeit am tag zu bekommen, von wem auch immer! und nicht nur in deutschland! [/B][/QUOTE] Fänd ich ja auch toll, das wird aber mit Geld besser zu bewerkstelligen sein als ohne. Für gewöhnlich Spenden die Leute Geld oder Kleidung in die dritte Welt aber niemals ganze Kühe oder Hühner... |
| xxxzinixxx | keine bange, gott bleibt allmächtig, denn er hat viel mehr propagandisten ;) gerechtigkeit bedeutet für mich chancengleichheit unter [b]seinesgleichen[/b] und ich wünschte nunmal, niemand auf der ganzen welt müsste von almosen abhängig sein. |
| 2378 | @zin: Also bevor wir die Welt retten wollen, sollten wir es erstmal in Deutschland versuchen. Jetzt aber eine Frage: Sollen wir die Leute unterstützen die nicht mit ihrem Geld haushalten können, damit es auch eine Chancengleicheheit gibt? Wie wollen wir dann die Leute belohnen, die das alles machen und schuften oder ist man dann einfach der dumme? Ach ja - auch in manche Ländern gäbe es viel weniger Arme wenn die Reichen da auch brav mehr abgeben würden. Aber genau dort findet man es als etwas besonders reich zu sein und schaut bewundert zu denen auf und keiner kommt auf die Idee die anzuschnauzen gebt dir Hälfte ab. Bevor die nicht anfangen, sehe ich nicht ein, wieso wir hier denen helfen sollen... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i] [B]@zin: Also bevor wir die Welt retten wollen, sollten wir es erstmal in Deutschland versuchen. [/B][/QUOTE]Das läßt sich kaum voneinander trennen. Das internationale Gefüge ist das Haupthindernis daran, sich irgendwo ein Fleckchen Erde zu suchen und die eigenen Ideen zu verwirklichen. "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." [QUOTE][B]Jetzt aber eine Frage: Sollen wir die Leute unterstützen die nicht mit ihrem Geld haushalten können, damit es auch eine Chancengleicheheit gibt? Wie wollen wir dann die Leute belohnen, die das alles machen und schuften oder ist man dann einfach der dumme? [/B][/QUOTE]Wenn man das Geld abschaffen würde hätte man das Problem mit dem "damit Haushalten" nicht mehr. :D Spaß beiseite - in Abwandlung des berühmten Bibelspruches: "Wer arbeitet, der soll auch essen!" Wer arbeitet - egal wann und wo, egal welcher Herkunft und Abstammung er ist - der soll den entsprechenden Lohn dafür erhalten. Das "Wörgl-Projekt" mit seinen Arbeitsscheinen ist ein Beispiel, wie man das organisieren könnte. Arbeit gibt es eigentlich mehr als genug, es muß nur jeder entsprechend seinen Fähigkeiten arbeiten [b]dürfen[/b]. [QUOTE][B]Ach ja - auch in manche Ländern gäbe es viel weniger Arme wenn die Reichen da auch brav mehr abgeben würden. Aber genau dort findet man es als etwas besonders reich zu sein und schaut bewundert zu denen auf und keiner kommt auf die Idee die anzuschnauzen gebt dir Hälfte ab. Bevor die nicht anfangen, sehe ich nicht ein, wieso wir hier denen helfen sollen... [/B][/QUOTE]Die Sache ist ganz einfach: So lange man hier noch so viel Geld pro Stunde erhält, wie jemand dort pro Monat oder pro Jahr, so lange werden diese Menschen versuchen, alle hierher zu kommen ... Gleicher Lohn für gleiche Arbeitszeit wäre ein Ausweg ... |
| 2378 | [QUOTE] Die Sache ist ganz einfach: So lange man hier noch so viel Geld pro Stunde erhält, wie jemand dort pro Monat oder pro Jahr, so lange werden diese Menschen versuchen, alle hierher zu kommen ... Gleicher Lohn für gleiche Arbeitszeit wäre ein Ausweg ... [/QUOTE] Gleicher Lohn für kleine Arbeitszeiten wäre kein Ausweg, wenn in den Ländern alles genau so teuer ist wieb ei uns. Wäre aber das so teuer, würden die Leute da auch auf de Straße gehen. Das könnte man isch nicht vorstellen für 100g Wurst um die 2 Euro zu zahlen... außerdem in den Ländern gibt es auch Leute die soviel wie hier in Deutschland verdienen usw. . Wieso sollen die Leute nicht genausoviel Sozialabgaben für ihr Land zahlen wie es Deutsche hier machen? Wieso sollen wir "dummen" Deutschen für die Leute zahlen - die Reichen in denren Ländern leben aber in Saus und Braus... Ich verstehe noch nicht, wo der Unterschied ist Naturalien einfach zu tauschen oder Geld gegen Sachen zu tauschen. Ich sehe da einfach keinen großen Unterscheid und spätestens beim Hautausch kann man genauso gut wie auch jetzt über das Ohr gehauen werden... 2378 |
| Suicide-Smurf | [quote][b]LaChatte[/b]Da ist die Frage, ob das ein gutes System ist... mehr Sozialarbeit spart dem Staat nämlich längerfristig einiges an Kosten... das Prinzip von Angebot und Nachfrage soll nur eines von mehreren sein - das Prinzip von "wieviel ist eine Arbeit eigentlich wert im Vergleich zur andern?" sollte ein nächstes Prinzip sein [/quote]Naja es ist kein Prinzip das frei wählbar ist sondern viel mehr ein art "Naturgesetz" [quote]Kommt etwas darauf an, wie man "ausreichende Menge" definiert... [/quote]das mit ausreichender Menge hab ich vlt schlecht formuliert. Solange es davon nicht unendlich viel gibt haben sie eben ihren Wert. ------------------------------------------------------------------------------------------------------ [quote][b]2378[/b] Nur ein kurzer Einwurf - bei 6000 Euro bleiben einem knapp 2800 übrig - sonst stimmt die rechnung leider aber. [/quote]Die zahlen stammen aus dem jahr 2003. Ferner läst es sich nicht pauschal berechnen, wieviel genau übrig bleibt, da man dafür alle Informationen benötigt. Ich hab allerdings nochmals bissl gestörbert und hab bei weiteren Versuchen auch mehr rausgekriegt. *g ------------------------------------------------------------------------------------------------- [quote][b]LaChatte[/b] Sowieso, warum erhebt man denn die Steuern nicht vor allem auf dem Konsum, und nicht mehr auf dem Einkommen? Wer viel Geld ausgibt, soll viel Steuern bezahlen... ist doch nicht mehr als fair, das? [/quote] Mehrwertssteuer... -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [quote][b]xxxzinixxx[/b]@ smurf: nein, würde ich eben nicht!!! und das ist der unterschied zwischen uns! momentan bin ich nur gezwungen dazu auch ein bisschen an mich zu denken. wozu sollte jemand alles für sich beanspruchen, was jeder andere genauso haben könnte und was er jederzeit überall bekommen könnte? nichts ist wirklich knapp, es wird nur ungerecht verteilt! wenn etwas zu knapp wäre, dann würden wir wohl kaum soviel müll produzieren müssen! man wird sicher keine 20-zimmer-villa für jeden menschen bauen können, aber es wird auch niemanden mehr geben, der in papphäusern wohnt und sich von essensresten der mit "gerechtigkeit" gesegneten ernähren muß... geschweige denn, dem man seine organe aus "gerechtigkeitssinn" ungefragt entnimmt *schauder*... keine 35000 hungertoten mehr pro tag... manchmal sollen es ja auch die verrückten sein, die die welt verändern. ich glaube, sonst wären wir noch in der steinzeit. vielleicht kann der einzelne wenigstens ein sandkorn im getriebe sein...? [/quote] Ih habs glaub mit dir schonmal durchgekaut. Was ist wenn 2 Personen das gleiceh Grundstück wollen? Muss man dann vor Gericht? Glaubst du ernsthaft, dass es genug S-Klassen für alle gibt? Warum sollte er sein Auto nich einfach wegschmeissen und sich ein neues holen?Warum arbeiten, ist ja alles for free? Achja ich erinner mich an unsere letzte Konversation, ein kleiner teil würde übrig bleiben, der arbeiten würde. Welcome back to Steinzeit... Wenn du produktive nicht belohnst werden sie nicht produktiv. Niemand arbeitet umsonst oder aus Liebe zu seiner Arbeit/Chef/Mitmenschen....(ausnahmen bestätigen die regel -_-) [quote]gerechtigkeit bedeutet für mich chancengleichheit unter seinesgleichen und ich wünschte nunmal, niemand auf der ganzen welt müsste von almosen abhängig sein. [/quote]In D. hat jeder seien Chance... Global wohl nich... ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [quote][b]TheTurningPoint[/b] Wer arbeitet, der soll auch essen!" Wer arbeitet - egal wann und wo, egal welcher Herkunft und Abstammung er ist - der soll den entsprechenden Lohn dafür erhalten. Das "Wörgl-Projekt" mit seinen Arbeitsscheinen ist ein Beispiel, wie man das organisieren könnte. Arbeit gibt es eigentlich mehr als genug, es muß nur jeder entsprechend seinen Fähigkeiten arbeiten dürfen. [/quote] Öhm lool...ich blicks nich ..... Ja so fktniert es . Wer arbeitet erhält sein Brot in Form von Lohn/Gehalt. Jeder sollte nach seinen Fähigkeiten arbeiten dürfen ist ein ziemlicher schwachsinn. Man muss dort arbeiten, wo man die niedrigsten kosten hat um überhaupt was rauszuschlagen gegenüber Ländern, die alles besser produzieren können. Ein tolles Beispiel unsere Bauern in Deutschland :-)..... warum können sich diese §=)%(§=%8 nich einfach ne neue Arbeit scuhen =/ [quote]Die Sache ist ganz einfach: So lange man hier noch so viel Geld pro Stunde erhält, wie jemand dort pro Monat oder pro Jahr, so lange werden diese Menschen versuchen, alle hierher zu kommen ... [/quote] HM also die reichsten Leute leben ganz bestimmt nich hier. Das grosse Geld macht man eher in Spingapur usw.... Dort verdienen die Leute ein vielfaches und bezahlen fast gar keine Steuern. Nirgendwo sind die Unterschiede so gross.... [quote]Gleicher Lohn für gleiche Arbeitszeit wäre ein Ausweg ...[/quote]Glaube ich nich. Jemand der auf ner Olbohrinsel arbeitet, muss mehr verdienen, als ein stinknormaler Kranfahrer.Man sollte und wird nach seiner Leistung bezahlt. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Ich habs glaub mit dir schonmal durchgekaut. Was ist wenn 2 Personen das gleiceh Grundstück wollen? Muss man dann vor Gericht? [/B][/QUOTE]Wieso muß denn, nur weil sich die Zahlungsweise ein klein wenig ändert (Kreditkarte bzw. Arbeitsfreischeine statt Bargeld), gleich die totale Gesetzlosigkeit herrschen? Normen, Richtlinien und Gesetze, die das Zusammenleben regeln, wird es auch weiterhin geben. Und wenn sich zwei Leute um Maschendrahtzaun und Knallerbsenstrauch streiten und können sich partout nicht einigen, dann müssen sie eben vor Gericht gehen, wenn sie das unbedingt brauchen. :q [QUOTE][B]Glaubst du ernsthaft, dass es genug S-Klassen für alle gibt? Warum sollte er sein Auto nich einfach wegschmeissen und sich ein neues holen? [/B][/QUOTE]Da sehe ich kein Problem. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es würde ihn auf Dauer nerven, wenn er sich jeden Tag an ein neues Auto gewöhnen muß. Und warum sollte man etwas an dem bestehenden Gesetz ändern, daß jeder für die umweltgerechte Entsorgung seines alten Autos verantwortlich ist? [QUOTE][B]Warum arbeiten, ist ja alles for free? Achja ich erinner mich an unsere letzte Konversation, ein kleiner teil würde übrig bleiben, der arbeiten würde. Welcome back to Steinzeit... [/B][/QUOTE]Wie jetz? Konnte es sich in der Steinzeit der Großteil der Menschen leisten, nicht zu arbeiten? Andere Frage: Warst du schon mal längere Zeit arbeitslos? Weißt du wie belastend es ist, das Gefühl zu haben, nicht gebraucht zu werden? Was glaubst du, warum es heute so viele Selbstmorde gibt? [QUOTE][B]Wenn du produktive nicht belohnst werden sie nicht produktiv. Niemand arbeitet umsonst oder aus Liebe zu seiner Arbeit/Chef/Mitmenschen....(ausnahmen bestätigen die regel -_-) [/B][/QUOTE]Da stimme ich dir zu. Aber muß der Lohn unbedingt in Geldform auftreten? Anerkennung von Bereitschaft, Mühe und Leistung ist viel wichtiger. Was nützt dir alles Geld der Welt, wenn du jeden Tag nur angekeift und als Nichtsnutz diffamiert wirst? Nimm nur die Politiker. Sie können die Höhe ihrer Diäten quasi selbst festlegen. Und trotzdem würde ich im Moment nicht mit ihnen tauschen wollen (sonst hätte ich schon längst eine Partei gegründet oder wäre einer beigetreten). [QUOTE][B]In D. hat jeder seien Chance... [/B][/QUOTE]Gibst du mir deine Adresse? Dann schicke ich dir alle Leute vorbei, die keine Chance haben ... [QUOTE][B]Öhm lool...ich blicks nich ..... Ja so fktniert es . Wer arbeitet erhält sein Brot in Form von Lohn/Gehalt. Jeder sollte nach seinen Fähigkeiten arbeiten dürfen ist ein ziemlicher schwachsinn. [/B][/QUOTE]Warum Schwachsinn? Wenn jeder nach seinen Fähigkeiten arbeitet, dann hast du überall die fähigsten Leute. Dann hast du nicht mehr wie heute überall Dillettanten und Amateure sitzen, die keine Lust haben, ihren Job zu machen, eben weil sie ihn machen [b]müssen[/b]. Ich freue mich immer wieder, wenn ich heute zufällig mal jemanden treffe, der seine Arbeit liebt, wie die Früchte seiner Arbeit wachsen und gedeihen (wenn er nicht von irgendwelchen Neidern und Mißgünstigen kaputtgespielt wird). [QUOTE][B]Man muss dort arbeiten, wo man die niedrigsten kosten hat um überhaupt was rauszuschlagen gegenüber Ländern, die alles besser produzieren können. [/B][/QUOTE]Wenn die anderen besser produzieren, dann muß man eben mal seinen Grips anstrengen, wie man noch besser produzieren kann - so funktioniert Fortschritt. Klar müßte man dazu mal die deutsche Bildungspolitik überdenken. :D Nicht zu vergessen den Produktivitätsschub, den man erreichen würde, wenn man mal alle in den Tresoren unter Verschluß gehaltenen neuen Produktionstechnologien herauskramen würde [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028](siehe Thread "Das Ende des Mangels").[/URL] [QUOTE][B]HM also die reichsten Leute leben ganz bestimmt nich hier. Das grosse Geld macht man eher in Spingapur usw.... Dort verdienen die Leute ein vielfaches und bezahlen fast gar keine Steuern. Nirgendwo sind die Unterschiede so gross.... [/B][/QUOTE]Ein Kollege von mir hat dort gearbeitet und doppelt so viel verdient wie ich - und das Geld hat gerade mal zur Miete für ein Zimmer und das notwendigste essen gereicht. So ähnlich ist das in USA. Bei Einkommensvergleichen sollte man immer auch die Kostenstruktur berücksichtigen. [QUOTE][B]-------------------------------------------------------------------------------- Gleicher Lohn für gleiche Arbeitszeit wäre ein Ausweg ... -------------------------------------------------------------------------------- Glaube ich nich. Jemand der auf ner Olbohrinsel arbeitet, muss mehr verdienen, als ein stinknormaler Kranfahrer.Man sollte und wird nach seiner Leistung bezahlt. [/B][/QUOTE]Ah ja, und darum bekommt ein Politiker zehnmal so viel wie der Mann auf der Bohrinsel, und ein Manager bekommt tausendmal so viel. Ich verstehe ... :D Wenn es gleichen Lohn für gleiche Arbeitszeit gäbe, dann wären auch die Kosten für die Unternehmen vergleichbar und man hätte weniger Probleme mit der Abwanderung von Unternehmen und der Zuwanderung von Arbeitssuchenden. Natürlich könnte man kleinere Unterschiede machen, zum Beispiel um Interessenten für Arbeiten zu gewinnen, die niemand machen will. Aber wesentlich größer als 1 zu 10 sollten die Unterschiede meiner Meinung nach nicht sein. |
| Nnordy | @Turning Point: Ich denke, letzteres wäre ein echt gutes Prinzip. Ich versteh partout nicht warum Manager x y Mio. Euro im Jahr bekommt und Krankenpflegeschwester z auf der Intensiv nur x Tausend Euro im Jahr. Und jetzt komm mir bloß keiner mit Verantwortung. Wenn man aufrechnet, wie viele Patienten Schwester z im Jahr auf ihrer Station hat, dann kommt man auf eine min. gleich große Menge wie das, was Manager x an Arbeitern "verwaltet"... Eben - jeder sollte das machen dürfen was er am besten kann. Dann ist Motivation und Effizienz überhaupt kein Problem. Und jeder sollte für seine Leistung ANGEMESSEN bezahlt werden - und dieses Prinzip hat man hier schon lang aus den Augen verloren... Du glaubst nicht wirklich dran daß hier - selbst hier in D - jeder nach seiner Leistung bezahlt wird, oder? Ich kenn genug Leute - nicht nur im sozialen Bereich, übrigens - die schuften und knechten und kriegen dafür sehr sehr wenig, während andere mit ihrem lowen Bürojob ganz gut verdienen. Und bevor jetzt wieder alles schreit - ja, es gibt auch harte Bürojobs, womit ich NICHT den Manager x meine. Ich sehs an meinen Kollegen im Verlag - zwei Tinitus, eine Gürtelrose und eine Magenschleimhautentzündung in 6 Wochen sprechen eine deutliche Sprache, glaube ich... Fakt ist, daß es einen Haufen über- und unterbezahlte Leute gibt, womit wir wieder bei der "gerechten Verteilung" wären. Ganz unrecht hat zini da nämlich nicht - es wird ungerecht verteilt. Global sowieso, aber auch im kleineren Rahmen. Oder wodurch erklärst Du Dir sonst die sog. "Ghettobildung" in deutschen Großstädten? Und Smurf - wenn's keine Bauern mehr gibt - wo kriegst Du denn dann deine Milch her? Und deine Eier? Alle destilliert und von den Legehennen aus den Batterien, wo die bebrüteten Eier aussortiert werden nach Männlein und WEiblein, die männlichen Küken kommen danach in den Schredder und die weiblichen dürfen leben, um fortan in einem winzigen Käfig am Fließband Eier zu produzieren - sorry, ich schweife ab... Dein Fleisch aus der Massentierhaltung, wo ein BSE-Fall erst dann erkannt wird wenn alles zu spät ist? Junger Mann, verzeih mir aber Du warst wohl noch nie auf einem Bauernhof. Klar kann man heute fast alles in der Retorte herstellen, aber ich persönlich weiß ganz gern wo mein Zeug herkommt. Wenn alle Bauern zumachen und ich nur noch Gengemüse bekomme... und um den Bogen zu den Kindern zurückzuschlagen - die wachsen mit dem Mist auf, und an die Spätfolgen wollen wir alle nicht denken. Aber vielleicht kriegen ja dann alle eine warme Mahlzeit pro Tag. *zyn* |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]Und Smurf - wenn's keine Bauern mehr gibt - wo kriegst Du denn dann deine Milch her? ... und um den Bogen zu den Kindern zurückzuschlagen - die wachsen mit dem Mist auf, und an die Spätfolgen wollen wir alle nicht denken. Aber vielleicht kriegen ja dann alle eine warme Mahlzeit pro Tag. *zyn* [/B][/QUOTE]Da muß ich jetzt an den Versuch von Salvador Allende in Chile denken. Eine seiner ersten Amtshandlungen war es, durchzusetzen, daß jedes Kind im Land täglich frische Milch bekommt. ... Drei Jahre später wurde Salvador Allende gekillt und das Experiment gewaltsam beendet. :( ... ganz zufällig auch an einem 11. September ... |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Da muß ich jetzt an den Versuch von Salvador Allende in Chile denken. Eine seiner ersten Amtshandlungen war es, durchzusetzen, daß jedes Kind im Land täglich frische Milch bekommt. ... Drei Jahre später wurde Salvador Allende gekillt und das Experiment gewaltsam beendet. :( ... ganz zufällig auch an einem 11. September ... [/B][/QUOTE] Gut, Stattsmänner die aufgrund "guter Ideen" plötzlich starben gibt und gab es zu hauf...! Wollte Kennedy nicht die US Truppen aus Vietnam abziehen...? Wollte Yitzhak Rabin nicht Frieden mit der PLO schließen...? Welche gute Idee hatte eigentlich Uwe Barschel...? |
| Nnordy | @Seneca: Das ist wirklich mal 'ne gute Frage... :D |
| Suicide-Smurf | [quote][b]TheTurningPoint[/b]Wieso muß denn, nur weil sich die Zahlungsweise ein klein wenig ändert (Kreditkarte bzw. Arbeitsfreischeine statt Bargeld), gleich die totale Gesetzlosigkeit herrschen? Normen, Richtlinien und Gesetze, die das Zusammenleben regeln, wird es auch weiterhin geben. Und wenn sich zwei Leute um Maschendrahtzaun und Knallerbsenstrauch streiten und können sich partout nicht einigen, dann müssen sie eben vor Gericht gehen, wenn sie das unbedingt brauchen. [/quote]Arbeitsfreischeine? Geld ist ncihts anders. Verdien dir genug und du musst nicht mehr arbeiten. Alles was du machen musst ist dir eine Arbeit suchen und arbeiten -_- ...... [quote]Da sehe ich kein Problem. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es würde ihn auf Dauer nerven, wenn er sich jeden Tag an ein neues Auto gewöhnen muß. Und warum sollte man etwas an dem bestehenden Gesetz ändern, daß jeder für die umweltgerechte Entsorgung seines alten Autos verantwortlich ist? Zitat: [/quote]So ein Gelaber, sry. Wenn du ein halbes Jahr für dein Auto gearbeitet hast wirst du genau überlegen wie du damit umgehst. Wenn man jedoch nur ins Autohaus spazieren kann und sich da bedienen darf bla .......(bitte nicht wieder solche sinnlose argumente wie 1/jahr usw...)... [quote]Wie jetz? Konnte es sich in der Steinzeit der Großteil der Menschen leisten, nicht zu arbeiten? Andere Frage: Warst du schon mal längere Zeit arbeitslos? Weißt du wie belastend es ist, das Gefühl zu haben, nicht gebraucht zu werden? Was glaubst du, warum es heute so viele Selbstmorde gibt? .[/quote] Genau in der Steinzeit sind sie dann nämlich elendich gestorben, während man in der neuen Volkswirtschaft ja eh gerettet wird. Ja immer in den Ferien..... [quote]Da stimme ich dir zu. Aber muß der Lohn unbedingt in Geldform auftreten? Anerkennung von Bereitschaft, Mühe und Leistung ist viel wichtiger. Was nützt dir alles Geld der Welt, wenn du jeden Tag nur angekeift und als Nichtsnutz diffamiert wirst? Nimm nur die Politiker. Sie können die Höhe ihrer Diäten quasi selbst festlegen. Und trotzdem würde ich im Moment nicht mit ihnen tauschen wollen (sonst hätte ich schon längst eine Partei gegründet oder wäre einer beigetreten). [/quote] Warum nicht? Geldform ist als Wertaufbewahrungsmittel besser als eine Urkunde die niemanden interessiert. Wie du willst nich Politiker werden? Trotz des Hohen Geldes? Die müssen doch gar nichts tun :rolleyes: [quote]Gibst du mir deine Adresse? Dann schicke ich dir alle Leute vorbei, die keine Chance haben ... [/quote] In D. ? jaja kanns mir schon richtig schön ausmalen a) hat die schule abgebrochen will aber alles b) will ncih arbeiten c)verdient seiner ansicht überhaupt zu wenig und will mehr .. z) wohl wirklich die einzige person die nicht ihre Chance hatte. (Global keine frage, da stimm ich dir zu....) [quote]Wenn die anderen besser produzieren, dann muß man eben mal seinen Grips anstrengen, wie man noch besser produzieren kann - so funktioniert Fortschritt. Klar müßte man dazu mal die deutsche Bildungspolitik überdenken. Nicht zu vergessen den Produktivitätsschub, den man erreichen würde, wenn man mal alle in den Tresoren unter Verschluß gehaltenen neuen Produktionstechnologien herauskramen würde (siehe Thread "Das Ende des Mangels"). <[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028[/url]> [/quote]Ach ja Grips anstregen. Will willst du das dann bitte machen, wenn z.b wie in der Landwirtschaft der Boden nich zulässt oder nich genug Platz dafür da ist? Wie willst du in ärmeren Ländern ne Auto fabrik aufbauen, wenn es da nichtmal Schrauben gibt?. Klar wäre es schön wenn jeder dort arbeiten könnte wo er möchte, aber warum sollen andere dafür bluten? Beispiel Landwirtschaft. Schön wenn sie gerne Landwirtschaft betreiben möchten, niemand hintert sie daran. Ich verstehe nicht warum andere dann einen Ausglecih bezahlen sollen, weil die Landwirte schlicht und einfach zu schlecht für ihre Branche sind. Ich hab mir den Artikel auf heise nich durchgelesen, den Thread jedoch überflogen. Als es dann in Richtung "die bösen reichen Firmen haben ihr Geld auf der Bank und die armen Arbeiter ewirtschaften dann die Zinsen hab ich aufgehört. Ein Unternehmen hat sein Kapital nicht auf dem Sparbuch sondern in Investitionen. Sie leihen sich höchstens noch Geld von der Bank (soviel wie möglich). Sie wären ziemlich dumm wenn sie sich von der Bank mit Zinsen verarschen lassen würden. [quote]Ein Kollege von mir hat dort gearbeitet und doppelt so viel verdient wie ich - und das Geld hat gerade mal zur Miete für ein Zimmer und das notwendigste essen gereicht. So ähnlich ist das in USA. Bei Einkommensvergleichen sollte man immer auch die Kostenstruktur berücksichtigen. Zitat: [/quote]Jo die Wohnungen sind dort sehr teuer. Wenn man Glück hat kommt man es vlt von der Firma gesponsored oder kommt in ein Firmen-Apartment... [quote]Ah ja, und darum bekommt ein Politiker zehnmal so viel wie der Mann auf der Bohrinsel, und ein Manager bekommt tausendmal so viel. Ich verstehe ... :D [/quote] Haha very funny 8[ Wenn du denkst es sei einfach Politiker oder Manager zu werden bewirb dich doch einfach mal oder gründe eine Partei :-) Das man Leuten die eine "dreckige" Arbeit ausführen einen höheren Lohn bezahlt ist ja nur ein Kriterium. Verantwortung, Qualifikation bla ich erzähl dir nix neues.... --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [b]Nnordy[/b] [quote]@Turning Point: Ich denke, letzteres wäre ein echt gutes Prinzip. Ich versteh partout nicht warum Manager x y Mio. Euro im Jahr bekommt und Krankenpflegeschwester z auf der Intensiv nur x Tausend Euro im Jahr. Und jetzt komm mir bloß keiner mit Verantwortung. Wenn man aufrechnet, wie viele Patienten Schwester z im Jahr auf ihrer Station hat, dann kommt man auf eine min. gleich große Menge wie das, was Manager x an Arbeitern "verwaltet"... [/quote]Naja vlt gibt es zu viele Leute die den Job Krankenschwester gerne ausüben möchte. Als ich vor 2 Monaten den Focus durchblätterte, war auf einer Seite ein Gehaltsvergleich. Manager 120 000€ . Ich frage mich wieviele Manager es gibt die mehre Millionen verdienen. Selbst in sehr grossen Unternehmen wird es schwer die 200 000 Grenze zu überschreiten, auser man ist selbst Ober- Chef ...(sehr grosse Unternehmen kannast dir an 2 Händen abzählen).... [quote]Eben - jeder sollte das machen dürfen was er am besten kann. Dann ist Motivation und Effizienz überhaupt kein Problem. Und jeder sollte für seine Leistung ANGEMESSEN bezahlt werden - und dieses Prinzip hat man hier schon lang aus den Augen verloren... {/quote]NIx dagegen, wenn andere nciht dafür bluten müssen. Das mit der Effizens wird etwas schwierig wenn du mit einem Holzbeil eine Autofabrik bauen willst. [quote]Du glaubst nicht wirklich dran daß hier - selbst hier in D - jeder nach seiner Leistung bezahlt wird, oder? [/quote]Ja, sicher nicht jeder. Aber wenn man denkt man bekommt zu wenig steht es einem IMMER frei sich eine andere Arbeit zu suchen. [quote]Und Smurf - wenn's keine Bauern mehr gibt - wo kriegst Du denn dann deine Milch her? Und deine Eier? Alle destilliert und von den Legehennen aus den Batterien, wo die bebrüteten Eier aussortiert werden nach Männlein und WEiblein, die männlichen Küken kommen danach in den Schredder und die weiblichen dürfen leben, um fortan in einem winzigen Käfig am Fließband Eier zu produzieren - sorry, ich schweife ab... Dein Fleisch aus der Massentierhaltung, wo ein BSE-Fall erst dann erkannt wird wenn alles zu spät ist? Junger Mann, verzeih mir aber Du warst wohl noch nie auf einem Bauernhof [/quote]Aus dem Supermarkt...(ich meinte ganz bestimmt nich, dass man Bauern abschaffen sollte....) Das mit dem Bauernhof.... Ich hatte in meiner Kindheit einiges mit Landwirtschaft zu tun ... ;-) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Arbeitsfreischeine? Geld ist ncihts anders. Verdien dir genug und du musst nicht mehr arbeiten. [/B][/QUOTE]Es gibt [b]einen gravierenden Unterschied:[/b] Arbeitsfreischeine kann man nur [b]durch Arbeit[/b] erlangen, nicht durch Wucher und Spekulation. Noch dazu war es in Wörgl so, daß der Wert der Arbeitsfreischeine im Laufe der Zeit abgenommen hat, also nix mit Geld horten und nicht mehr arbeiten. Das einzig Sinnvolle, das man mit den Arbeitsfreischeinen tun konnte war, sie möglichst schnell gegen Güter oder Dienstleistungen zu tauschen, d.h. Arbeit zu schaffen. Umgekehrt sind Unternehmen gut gefahren, wenn sie ihren Kunden möglichst langfristige Teilzahlungsangebote gemacht haben, weil dann immer gleichmäßig neues "Geld" eingegangen ist, sozusagen "Abo". Wenn man diese Tendenzen weiterdenkt, dann merkt man, daß langfristige Abmachungen und Vereinbarungen diese ganze Wirtschaft am besten am Laufen halten, und daß das "Geld" eigentlich überflüssig wird ... [QUOTE][B]Alles was du machen musst ist dir eine Arbeit suchen und arbeiten -_- ...... [/B][/QUOTE]Klar kannst du dich einfach irgendwo hinstellen und anfangen zu arbeiten, aber ob du dafür so viel an Gegenleistung erhälst, daß du überleben kannst, ist in der heutigen Gesellschaft fraglich. Kriterium ist letztendlich, ob der für die Arbeit erhaltene Gegenwert mindestens größer ist als die Aufwendungen für Nahrung, Kleidung und Wohnung im selben Zeitraum. Meist scheitert das heutzutage schon allein an den Mieten / Bodenpreisen. [QUOTE][B]So ein Gelaber, sry. Wenn du ein halbes Jahr für dein Auto gearbeitet hast wirst du genau überlegen wie du damit umgehst. Wenn man jedoch nur ins Autohaus spazieren kann und sich da bedienen darf bla ....... [/B][/QUOTE]Nicht vergessen: Bis es soweit ist und das "Geld" überflüssig geworden ist, gibt es die [b]Arbeitsfreischeine[/b] ... :D (und bis dahin mußt du auch erst mal eine Weile arbeiten, ehe du ins Autohaus spazieren kannst. [QUOTE][B]Genau in der Steinzeit sind sie dann nämlich elendich gestorben, während man in der neuen Volkswirtschaft ja eh gerettet wird. [/B][/QUOTE]Nein, du wirst nicht gerettet, sondern du kannst dich (wie in der Steinzeit) selbst durch Arbeit retten, egal ob du Geld hast oder nicht, im Gegensatz zur heutigen Gesellschaft, wo du nicht arbeiten darfst. Versuch doch einfach mal, dir durch einen kleinen Nebenjob irgendwo Geld dazuzuverdienen, dann merkst du ganz schnell, wie das läuft. [QUOTE][B]Warum nicht? Geldform ist als Wertaufbewahrungsmittel besser als eine Urkunde die niemanden interessiert. [/B][/QUOTE]Die "Urkunde" ist der Nachweis dafür, daß der Besitz rechtmäßig durch Arbeit erworben wurde, und nicht durch Wucher, Spekulation, Erpressung oder Raub. [QUOTE][B]Wie du willst nich Politiker werden? Trotz des Hohen Geldes? Die müssen doch gar nichts tun :rolleyes: [/B][/QUOTE]Doch, du mußt dich entweder zum Sklaven der Kapital-Besitzer machen oder du lebst sehr gefährlich (siehe Allende und die anderen Beispiele). [QUOTE][B]In D. ? jaja kanns mir schon richtig schön ausmalen a) hat die schule abgebrochen will aber alles b) will ncih arbeiten c) verdient seiner ansicht überhaupt zu wenig und will mehr .. z) wohl wirklich die einzige person die nicht ihre Chance hatte. [/B][/QUOTE]... und da heißt es immer, die Alten hätten ein schlechtes Bild von der Jugend. :rolleyes: Sieht so aus, als ob ich dich in einem besseren Licht sehen würde als du dich selbst. [QUOTE][B]Ach ja Grips anstregen. Will willst du das dann bitte machen, wenn z.b wie in der Landwirtschaft der Boden nich zulässt oder nich genug Platz dafür da ist? [/B][/QUOTE]Wie schon gesagt: Grips anstrengen! Unser Mathe-Lehrer hat uns das eingebläut: [b]Gegeben --> Gesucht --> Lösungsansatz --> Lösung.[/b] [QUOTE][B]Wie willst du in ärmeren Ländern ne Auto fabrik aufbauen, wenn es da nichtmal Schrauben gibt? [/B][/QUOTE]Grips anstrengen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. [QUOTE][B]Klar wäre es schön wenn jeder dort arbeiten könnte wo er möchte, aber warum sollen andere dafür bluten? [/B][/QUOTE]Ja, warum sollen andere dafür bluten? Das läßt sich alles auf friedlichem Wege lösen. Die Stadt bietet (z.B. im Internet) an: wir suchen 1 Lehrer, 3 Gärtner, einen Klempner, 5 Bauarbeiter, ... und du schaust halt, ob etwas für dich dabei ist, fängst dort an zu arbeiten, bekommst deine Arbeitsfreischeine und kannst dir dafür das Entsprechende nehmen ... Du kannst natürlich auch hingehen und sagen "ich kann das und das und das, könnt ihr etwas davon gebrauchen?". [QUOTE][B]Beispiel Landwirtschaft. Schön wenn sie gerne Landwirtschaft betreiben möchten, niemand hintert sie daran. Ich verstehe nicht warum andere dann einen Ausglecih bezahlen sollen, weil die Landwirte schlicht und einfach zu schlecht für ihre Branche sind. [/B][/QUOTE]Jetzt mache aber nicht mich für den unsinnigen Aktionismus der Politiker verantwortlich ... Wenn die Bauern einigermaßen vernünftig arbeiten, sollten sie keinerlei Probleme haben, sich selbst zu versorgen - sie sitzen ja an der Quelle. Es wäre aber zu hinterfragen, ob da nicht wieder ein paar "Land-Besitzer" ("Rechte-Inhaber") im Schatten lungern, die der wirkliche Grund der Misere sind. [QUOTE][B]Ich hab mir den Artikel auf heise nich durchgelesen, den Thread jedoch überflogen. [/B][/QUOTE]Der Artikel ist aber wirklich interessant. Was wir hier dazu labern muß nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß sein, das ist nur das Spiegelbild unserer persönlichen Erfahrungen, was in der Praxis eventuell machbar ist und was nicht (und - zugegebenermaßen - ein bestimmter Anteil an Wunsch zu überleben). [QUOTE][B]Als es dann in Richtung "die bösen reichen Firmen haben ihr Geld auf der Bank und die armen Arbeiter ewirtschaften dann die Zinsen hab ich aufgehört. [/B][/QUOTE]Das hat nichts mit Gut und Böse zu tun, sondern nur damit, daß das gegenwärtige System der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen mehr als ungünstig ist, um den Menschen ein würdevolles (und vielleicht sogar glückliches) Leben zu ermöglichen. Um dieses System zu verändern, muß man nicht - und sollte man auch nicht - die Vertreter der einzelnen Gruppen als Menschen hassen. Mir wäre es nur recht, wenn alle Gruppen gemeinsam an der Optimierung des Wirtschaftssystems arbeiten würden. [QUOTE][B]Ein Unternehmen hat sein Kapital nicht auf dem Sparbuch sondern in Investitionen. Sie leihen sich höchstens noch Geld von der Bank (soviel wie möglich). Sie wären ziemlich dumm wenn sie sich von der Bank mit Zinsen verarschen lassen würden. [/B][/QUOTE]Nur, die Bank wird ihnen das Geld nicht ohne Zinsen und Sicherheiten leihen, weil eben das Wirtschaftssystem dahingehend optimiert ist, das Geld zu vermehren und nicht dahingehend, das weitere Leben der Menschen langfristig zu sichern. [QUOTE][B]Wenn du denkst es sei einfach Politiker oder Manager zu werden bewirb dich doch einfach mal oder gründe eine Partei :-) [/B][/QUOTE]Warum sollte ich mich für einen Beruf bewerben, von dem ich der Meinung bin, daß er eigentlich überflüssig ist? Und warum muß man, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, extra eine Partei gründen? Warum kann man nicht einfach eine landesweite oder sogar weltweite Ausschreibung machen, wer die besten Ideen hat, um die anstehenden Probleme zu lösen? Und bei solchen Ausschreibungen sollte man auch die Ideen der Kinder mit einbeziehen (um mal wieder etwas zum Thema zurückzukommen). [QUOTE][B]Das man Leuten die eine "dreckige" Arbeit ausführen einen höheren Lohn bezahlt ist ja nur ein Kriterium. Verantwortung, Qualifikation bla ich erzähl dir nix neues.... [/B][/QUOTE]Ja, und besonders von den Fußballern, Tennisspielern und Rennfahrern hängt das Schicksal der ganzen Nation ab. Wenn die mal nicht gewinnen, dann gibt es Aufruhr und Massenselbstmorde ... :D Ich denke, der bessere Weg ist nicht, die Einkommen der einzelnen Mitglieder der Gesellschaft bis ins Absurde auseinanderklaffen zu lassen, sondern möglichst alle Menschen gleichmäßig an der Verantwortung und den Mühen zu beteiligen. [QUOTE][B]Aber wenn man denkt man bekommt zu wenig steht es einem IMMER frei sich eine andere Arbeit zu suchen. [/B][/QUOTE]Und dann [b]FINDET[/b] man auch [b]IMMER[/B] eine Arbeit, für die man so viel Geld erhält, daß man seine Aufwendungen für Nahrung, Kleidung und Wohnung (inklusive Weg von und zur Arbeit) davon bestreiten kann? Mal von solchen "Nebensächlichkeiten" wie Bildung, Kultur und Versorgung von Kindern ganz abgesehen ... |
| 2378 | Jetzt mal ganz ehrlich, dass ist doch Utopie. Also erstmal zu den bösen Chefs die es wagen im Jahr 120.000 Euro zu verdienen. Wieviel Freizeit hat so ein Mensch wohl. Hier mal ein kleines Rechenbeispiel: Ein Meister verdient pro Jahr ca 50.000 Euro - er arbeitet dafür seie vorgegebene Zeit von ca. 38h. Ein Chef bekommt ca. 120.000 Euro. Erstmal darf er davon bestimmt im Prozentsatz mehr an den Staat abtreten als der Meister - also nichts von gleichmässigen Wachstum und wieviel glaubt ihr arbeitet er dafür. Pro Tag locker mal 12h und das Wochenende ist auch nochmal mit 16h da - also ca. 76h. Das wäre ungefähr doppelt soviel, dafür hat er auch noch mehr Verantwortung - wo ist also das Problem. Ich bitte euch eins zu bedenken, bei den meisten Schichtdiensten kann man gut heimgehen und es war arbeit gewesen. In bestimmten Positionen gibt es einfach keine Freizeit mehr - ausser man nimmt sie sich und hat dafür mehr arbeit. Die Leute gehen hiem und dort sitzen sie wieder vor dem Rechner. Sollen die nicht dafür entlohnt werden? Ach ja, wir solleln nicht mehr sparen - soll das der Sinn der Arbeitsscheine sein? Also wenn das der Ziel ist, dann gute Nacht. Ich es nicht das Ziel, dass jeder spart und sich damit seine Zukunft sichern kann? Falls dies nicht so ist, okay - dann mache ich einen großen Fehler. Arbeit suchen und arbeit finden sind zwei unterschiedliche Paar Stiefel. Ich muss auch gestehen, ich verstehe nicht, wieso man sagen muss, dass man genau den und den Job braucht. Meist gibt es Alternativen die vielleicht erstmal nicht so gut sich anhören, aber wenn man nicht reingeschaut hat, weiß man nicht, ob es wirklcih so schlecht wäre. Ich sehe in Deutschland nur ein Problem: Wir haben hier viele Leute die haben rausgefunden, dass es sich auf Kosten der Arbeitenden gut lebt (und das will ja owhl keiner abcshaffen oder wollt ihr so unsozial sein???) und genau das nutzen sie aus. Das Ergebnis ist eben, dass das System kollabieren wird, wieder auf Kosten der bösen Leute die es wagten Arbeit zu haben und zu sparen. Ach ja, wieso beklagt ihr euch immer über die böse paar Fussballer Schauspieler und so die unverhältnismässig viel verdienen. Man sollte lieber zum Durchschnitt schauen und wenn mit eienr Steuerreform die Reichen entlasstet werden, ist es klar. Ich habe hier mal gezeigt, wieviel Steuern die hier zahlen, dann ist es auch gleich mehr. Wenn ich aber "nur" 1000 Euro doer weniger zahle, kann ich auch nicht viel mehr entlastetet werden. Das muss man einfach sich Prozentual anschauen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i] [B]Also erstmal zu den bösen Chefs die es wagen im Jahr 120.000 Euro zu verdienen. Wieviel Freizeit hat so ein Mensch wohl. [/B][/QUOTE]UNd was hat er dann vom [b]Leben[/b], wenn er keine Freizeit hat? Warum nicht 3 Manager einstellen, die sich das Geld teilen und dafür jeder mehr Freizeit haben? Und Arbeitsplätze würden dabei auch noch geschaffen. [QUOTE][B]In bestimmten Positionen gibt es einfach keine Freizeit mehr - ausser man nimmt sie sich und hat dafür mehr arbeit. Die Leute gehen hiem und dort sitzen sie wieder vor dem Rechner. Sollen die nicht dafür entlohnt werden? [/B][/QUOTE]Nein, sie sollen lieber ihre Arbeit und ihr Geld mit anderen teilen und dafür ihr Leben genießen, sich Zeit für Frau und Kinder und Hobbies nehmen. [QUOTE][B]Ach ja, wir solleln nicht mehr sparen - soll das der Sinn der Arbeitsscheine sein? Also wenn das der Ziel ist, dann gute Nacht. [/B][/QUOTE]Ja, wir sollen nicht mehr sparen, sondern das, was wir erarbeitet haben, genießen, uns des Lebens freuen und dadurch Arbeitsplätze schaffen und Arbeit fördern. Denn nur durch Arbeit entstehen Werte, nicht durch das Hin-und-Her-Schieben von Geld. Und wenn genug Werte geschaffen werden, dann sind auch noch genug für uns vorhanden, wenn wir alt sind und nicht mehr arbeiten können. Vom Geld-Hin-und-Her-Schieben werden wir nicht satt und davon wachsen auch keine Häuser aus der Erde. [QUOTE][B]Ist es nicht das Ziel, dass jeder spart und sich damit seine Zukunft sichern kann? Falls dies nicht so ist, okay - dann mache ich einen großen Fehler. [/B][/QUOTE]Das Ziel ist, daß jeder immer was zum Essen und zum Anziehen hat, immer ein Dach über'm Kopf hat und immer die Gelegenheit hat, mit anderen Menschen zu kommunizieren (zu lernen und zu lehren, Kunst zu genießen und zu schaffen usw.). Ob man dazu unbedingt Geld sparen muß, weiß ich nicht. [QUOTE][B]Ich sehe in Deutschland nur ein Problem: Wir haben hier viele Leute die haben rausgefunden, dass es sich auf Kosten der Arbeitenden gut lebt (und das will ja owhl keiner abschaffen oder wollt ihr so unsozial sein???) und genau das nutzen sie aus. [/B][/QUOTE]Wenn das wirklich unser einziges Problem wäre, dann könnten wir uns glücklich schätzen. :D ... oder auch nicht: Das Problem ist, daß die Leute [b]glauben[/b] sie würden ohne Arbeit gut leben, aber in Wahrheit ist das ein sinnloses, entwürdigendes Leben. Wenn sie diesen [b]Glauben[/b] endlich über Bord wefen könnten und stattdessen die Erkenntnis gewinnen würden, daß das Leben viel schöner ist, wenn man es mit allen Sinnen genießt - und das schließt die eigene schöpferische Tätigkeit (= Arbeit) mit ein. Ich habe Menschen nie glücklicher gesehen, als wenn sie mit Lust schöpferische Arbeit tun. [QUOTE][B]Ach ja, wieso beklagt ihr euch immer über die böse paar Fussballer Schauspieler und so die unverhältnismässig viel verdienen. Man sollte lieber zum Durchschnitt schauen [/B][/QUOTE]Ich habe eigentlich keinen Neid gegenüber "den Reichen". Ich bin nur nicht der Meinung, daß die krasse ungleichmäßige Verteilung des vorhandenen Reichtums der Weisheit letzter Schluß ist und für immer und ewig konserviert werden sollte, so lange noch Menschen - vor allem Kinder - in bitterer Armut dahinvegetieren. Und nein - man sollte [b]nicht[/b] zum Durchschnitt schauen! Man sollte immer zur unteren Grenze schauen. Wenn es den Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft einigermaßen gut geht, dann geht es den Reicheren auch nicht schlecht. [QUOTE][B]Ich habe hier mal gezeigt, wieviel Steuern die hier zahlen, dann ist es auch gleich mehr. Wenn ich aber "nur" 1000 Euro oder weniger zahle, kann ich auch nicht viel mehr entlastetet werden. Das muss man einfach sich Prozentual anschauen. [/B][/QUOTE]Das ist mir eigentlich total egal, wieviel Euro wer zahlt und wieviel Euro wer entlastet wird, so lange die Ärmsten wenigstens immer noch so viel übrig haben, daß sie jetzt und in Zukunft ein würdevolles Leben führen können. |
| 2378 | [QUOTE] UNd was hat er dann vom Leben, wenn er keine Freizeit hat? Warum nicht 3 Manager einstellen, die sich das Geld teilen und dafür jeder mehr Freizeit haben? Und Arbeitsplätze würden dabei auch noch geschaffen. [/QUOTE] Viele Köche verderben den Brei, so einfach ist das. Wenn drei Manager da oben sitzen würden und jeder eine andere Vorstellung davon hätte, wie man das Unternehmen richtig führen würde, was für ein Chaos würde das wohl geben. Deswegen sitzt da oben nur einer und der entscheidet was gemacht wird. Wie lange glaubst du, würde es sonst dauern wenn im Krisenfall man reagieren muss (und in der z.B. chemischen Industrie können die jetzt noch sehr schnell reagieren). [QUOTE]Ja, wir sollen nicht mehr sparen, sondern das, was wir erarbeitet haben, genießen, uns des Lebens freuen und dadurch Arbeitsplätze schaffen und Arbeit fördern. Denn nur durch Arbeit entstehen Werte, nicht durch das Hin-und-Her-Schieben von Geld. Und wenn genug Werte geschaffen werden, dann sind auch noch genug für uns vorhanden, wenn wir alt sind und nicht mehr arbeiten können. Vom Geld-Hin-und-Her-Schieben werden wir nicht satt und davon wachsen auch keine Häuser aus der Erde. [/QUOTE] Und wie sollen die Leute bitte im Alter über die Runden kommen oder wenn sie mal keine Arbeit haben???? [QUOTE] Das Problem ist, daß die Leute glauben sie würden ohne Arbeit gut leben, aber in Wahrheit ist das ein sinnloses, entwürdigendes Leben. Wenn sie diesen Glauben endlich über Bord wefen könnten und stattdessen die Erkenntnis gewinnen würden, daß das Leben viel schöner ist, wenn man es mit allen Sinnen genießt - und das schließt die eigene schöpferische Tätigkeit (= Arbeit) mit ein. Ich habe Menschen nie glücklicher gesehen, als wenn sie mit Lust schöpferische Arbeit tun. [/QUOTE] Tja, dass sagst du. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die sich über ihre übermässige Freizeit viel zu stark schätzen und glücklich sind. Wie willst du den Leuten beibringen wie toll das Arbeiten sei, wenn sie auch ohne Arbeiten gut über die Runden kommen? NOtfalls sind sie dann eben krank oder sonst was... [QUOTE] Und nein - man sollte nicht zum Durchschnitt schauen! Man sollte immer zur unteren Grenze schauen. Wenn es den Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft einigermaßen gut geht, dann geht es den Reicheren auch nicht schlecht. [/QUOTE] Andersrum wäre die Frage, was ist Reich. Wie willst du jemanden der es kennt, dass man jede DM dreimal umdrehen msuste, bevor man sie ausgeben konnte, erklären, dass er jetzt, weil er sein Leben lang hart gearbeitet hat, nur an die Armen denken soll. Die Person gibt ein großen Teil seines Geldes schon in das Sozialsystem und denkt damit an die Armen, spendet rießige Summen und trotzdem sei das nicht genug, weil sie sind ja so arm darn. Hier in Deutschland können alle Kinder aus allen Schichten jede Schule besuchen und auch auf die Universität. Ob es leichter oder schwerer ist, dafür gibt es andere Threads. So, also jeder hat die Chance nicht mehr arm zu sein, aber mna knan sich auch darauf ausruhen. [QUOTE] Das ist mir eigentlich total egal, wieviel Euro wer zahlt und wieviel Euro wer entlastet wird, so lange die Ärmsten wenigstens immer noch so viel übrig haben, daß sie jetzt und in Zukunft ein würdevolles Leben führen können. [/QUOTE] Wieviel Geld braucht man für ein würdevolles Leben? Ich würde einer einzelen Person nicht mehr als den Sozialhilfesatz zusprechen und bin der Meinung, dass ist mehr als genug Geld... aber darüber gibt es auch schon einen Thread und da nannte man ganz andere Zahlen.... |
| Suicide-Smurf | Hi.. [quote][b]TheTurningPoint[/b] Es gibt einen gravierenden Unterschied: Arbeitsfreischeine kann man nur durch Arbeit erlangen, nicht durch Wucher und Spekulation. Noch dazu war es in Wörgl so, daß der Wert der Arbeitsfreischeine im Laufe der Zeit abgenommen hat, also nix mit Geld horten und nicht mehr arbeiten. Das einzig Sinnvolle, das man mit den Arbeitsfreischeinen tun konnte war, sie möglichst schnell gegen Güter oder Dienstleistungen zu tauschen, d.h. Arbeit zu schaffen. Umgekehrt sind Unternehmen gut gefahren, wenn sie ihren Kunden möglichst langfristige Teilzahlungsangebote gemacht haben, weil dann immer gleichmäßig neues "Geld" eingegangen ist, sozusagen "Abo". Wenn man diese Tendenzen weiterdenkt, dann merkt man, daß langfristige Abmachungen und Vereinbarungen diese ganze Wirtschaft am besten am Laufen halten, und daß das "Geld" eigentlich überflüssig wird ... [/quote]Geld kannst du auch nur durch Arbeit erlangen. Spekulation? Was meinst du damit? Das mit Wucher seh ich anders. Geld ist viel "genauer" als ein Arbeitsschein, der vlt den gleichen Wert wie 1000 Euro hat. Also wird hier wohl mehr gewuchert als wo anders. Ich finde es nicht sinvoll, diejenigen zu strafen, die sich um ihre zukunft sorgen. [quote]Klar kannst du dich einfach irgendwo hinstellen und anfangen zu arbeiten, aber ob du dafür so viel an Gegenleistung erhälst, daß du überleben kannst, ist in der heutigen Gesellschaft fraglich. Kriterium ist letztendlich, ob der für die Arbeit erhaltene Gegenwert mindestens größer ist als die Aufwendungen für Nahrung, Kleidung und Wohnung im selben Zeitraum. Meist scheitert das heutzutage schon allein an den Mieten / Bodenpreisen. [/quote]Es gibt in Deutschland Mindestlöhne, die einen gewissen Standart für jeden sichern. Mindestlöhne sind unter anderem auch ein Grund für Arbeitlosigkeit, da ihr Lohn einfach nicht dem Wert entspricht. [quote]wo du nicht arbeiten darfst [/quote]Meinst du damit, dass man sich nicht mehrere Jobs suchen darf? Hm ich verstehe es auch ncih ganz. (ansatzweise, da es Mindestlöhne gibt) [quote]Die "Urkunde" ist der Nachweis dafür, daß der Besitz rechtmäßig durch Arbeit erworben wurde, und nicht durch Wucher, Spekulation, Erpressung oder Raub. [/quote]- Du kannst doch auch um deine Arbeitsscheine gebracht werden? rest siehe oben [quote]Doch, du mußt dich entweder zum Sklaven der Kapital-Besitzer machen oder du lebst sehr gefährlich (siehe Allende und die anderen Beispiele). [/quote]Sklaven? Du wirst nich gezwungen in einem Betrieb/Unternehmen zu arbeiten? Es steht jedem frei seinen eigenen Betrieb zu gründen... [quote]Wie schon gesagt: Grips anstrengen! Unser Mathe-Lehrer hat uns das eingebläut: Gegeben --> Gesucht --> Lösungsansatz --> Lösung [/quote] In der Tat, in der Schule fktniert das so. In wirklcihkeit jedoch gibt es a) meisst gar keine Lösung b) der Aufwand wäre zu gross c) es gibt n Lösungen und davon die "richtigere" zu wählen ist nich einfach. Gegeben: Beil Gesucht Autofabrik Lösung: Na, wäre es nicht sinvoll sich erst darauf zu konzentrieren wo die kosten am niedrigsten sind? Um dort zu verdienen und dann vlt die Autofabrik zu bauen? [quote]Grips anstrengen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg [/quote]Um das Beispiel von oben weiterzuführen. Wenn jemanjd ein (natürliches) Monopol auf etwas hat, kann man sich noch so anstrengen es ist unmöglich zu niedrigeren Kosten zu produzieren. [quote]Ja, warum sollen andere dafür bluten? Das läßt sich alles auf friedlichem Wege lösen. Die Stadt bietet (z.B. im Internet) an: wir suchen 1 Lehrer, 3 Gärtner, einen Klempner, 5 Bauarbeiter, ... und du schaust halt, ob etwas für dich dabei ist, fängst dort an zu arbeiten, bekommst deine Arbeitsfreischeine und kannst dir dafür das Entsprechende nehmen ... Du kannst natürlich auch hingehen und sagen "ich kann das und das und das, könnt ihr etwas davon gebrauchen?". [/quote] Mein Posting ------------------------- [quote]Klar wäre es schön wenn jeder dort arbeiten könnte wo er möchte, aber warum sollen andere dafür bluten? [/quote] ........................ bezog sich auf die Landwirtschaft. Da jemadn zuvor behauptet hat, jeder solle dort Arbeiten wo es ihm am besten gefällt und nicht dort wo die Kosten am niedrigsten sind. Und um darauf einzugehen was du geschrieben hast? Wo ist der UNterschied zu jetzt WO??????? Du arbeitest bekommst dein Geld und gehst dir davon was kaufen? Und das andere Arbeitsamt O_o? [quote]Jetzt mache aber nicht mich für den unsinnigen Aktionismus der Politiker verantwortlich ... Wenn die Bauern einigermaßen vernünftig arbeiten, sollten sie keinerlei Probleme haben, sich selbst zu versorgen - sie sitzen ja an der Quelle. Es wäre aber zu hinterfragen, ob da nicht wieder ein paar "Land-Besitzer" ("Rechte-Inhaber") im Schatten lungern, die der wirkliche Grund der Misere sind. [/quote] Ich mache dich nicht verantworlich ;-) Ich denke auch, dass sie sich gut selber versorgen können. Zu mehr wirds jedoch nicht reichen. Tritt allerdings ein unerwartetes Ereignis ein, sieht es schlecht aus. [quote]Das hat nichts mit Gut und Böse zu tun, sondern nur damit, daß das gegenwärtige System der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen mehr als ungünstig ist, um den Menschen ein würdevolles (und vielleicht sogar glückliches) Leben zu ermöglichen. Um dieses System zu verändern, muß man nicht - und sollte man auch nicht - die Vertreter der einzelnen Gruppen als Menschen hassen. Mir wäre es nur recht, wenn alle Gruppen gemeinsam an der Optimierung des Wirtschaftssystems arbeiten würden. [/quote] Das wäre mir auch Recht, jedoch schwer umzusetzen. Und wird etwas optimiert ist das Geschrei gross Gesundheitsreform, Tabaksteuer etc.... [quote]Nur, die Bank wird ihnen das Geld nicht ohne Zinsen und Sicherheiten leihen, weil eben das Wirtschaftssystem dahingehend optimiert ist, das Geld zu vermehren und nicht dahingehend, das weitere Leben der Menschen langfristig zu sichern. [/quote]Zinsen sind doch in Ordnung. Mal abgesehen davon, dass der Zinssatz den die Bank angibt nicht dem Realzins entspricht. Einem Unternehmen ist es ziemlich "egal" ob sie für die in anspruchnahme von Kapital zinsen bezahlen müssen. Wäre der kalkulatorische Zins der Investition geringer würden sie es nicht machen. [quote]Nein, sie sollen lieber ihre Arbeit und ihr Geld mit anderen teilen und dafür ihr Leben genießen, sich Zeit für Frau und Kinder und Hobbies nehmen. [/quote]. Man kann auch einfach nur 8 Stunden am Tag arbeiten und gut is. Man kann sich dann sicher vieles nicht leisten aber wayne. Ich dachte eine S-Klasse macht auch nicht glücklich? [quote]Hin-und-Her-Schieben von Geld [/quote]Wenn man eine Leistung beansprucht muss man auch dafür etwas geben.... [quote]Das Ziel ist, daß jeder immer was zum Essen und zum Anziehen hat, immer ein Dach über'm Kopf hat und immer die Gelegenheit hat, mit anderen Menschen zu kommunizieren (zu lernen und zu lehren, Kunst zu genießen und zu schaffen usw.). [/quote]Sozialhilfe? Bildung =for free ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich kann 2378 nur zustimmen |
| Nnordy | @Smurf: Ich glaub Du hast da was mißverstanden. Es ging mir - und ich glaube, auch Turning Point nicht - nicht darum, daß jeder dort arbeiten soll, wo's ihm gefällt (nach dem Motto: O, hier ist's aber schön, hier bleib ich mal - davon abgesehen, daß das heute eh nicht mehr geht, sondern die Leute werden von ihren Firmen überall hingeschickt, ob's ihnen da gefällt oder nicht), sondern daß jeder das machen soll, was er am besten KANN. Es macht doch keinen Sinn, einen Schreiner als Informatiker anzustellen oder einen Bürokaufmann mit dem Reparieren von Glühdrähten zu beauftragen. Das ist es, was gemeint ist. Und ich denke, das ist auch völlig sinnig und der einzige Weg, die Arbeitskraft des Einzelnen am effektivsten zu nutzen - und wird hier in D nicht immer geschrien, das wir "effektiver arbeiten" sollen? Was willst Du denn mit denen machen, die seit Generationen einen Bauernhof haben, und dort Kühe und von mir aus Hühner und Schweine haben, und der Sohn lernt nun gerade Landwirt. Willst Du dem sagen "Vergiß es, wir haben eh zu viele, verkauft euren Hof und sucht euch eine sinnvolle Arbeit?" Klar wären die Bauern in der Lage - zumindest solange sie noch arbeiten können und danach die Kinder den HOf übernehmen - sich selbst zu versorgen - im Gegensatz zu uns anderen. ABER: Fakt ist, durch den Sachbestand "Geld" , das man z.B. für Kleidung oder auch teilweise Möbel braucht (nicht jeder Bauer ist gleichzeitig ein guter Schreiner) muß Bauer x doch mehr erwirtschaften als das, was er zum Leben braucht. Um seine Ware an den Mann/die Frau bringen zu können, muß er in die - wie heißt die denn noch, verdammt - wie auch immer eintreten, die die Milchpreise/butterpreise usw. aushandelt, und seinen Kram zu denen liefern, die ihn für ihn verkaufen. Oder aber er fährt jeden Tag in die Stadt, stellt sich auf den Markt und verkauft direkt. Und daß das ganze Leben. Wo ist also das Problem? Warum willst Du das abschaffen? Jeder hat 'ne Lobby, jeder, außer den Kindern (um mal zurück zum Thema zu kommen.) Und weil Kinder keine Lobby haben, sind sie die schwächsten Glieder der Gesellschaft, und es ist einfach, hier Mißstände zu vertuschen. Nebenbei gibt es, wie ich hier schon angemerkt habe, einen Hang zur Ghettobildung in deutschen Großstädten. Wer macht sich denn die Mühe da reinzugehen und zu gucken, wie es den Kindern dort geht? Mal davon abgesehen, daß da garantiert auch Leute drin sitzen, die nix für ihre Lage können? Es ist doch in dem Augenblick - oder sollte es zumindest sein - völlig Banane, ob die Eltern da nun Mist gebaut haben oder nicht. FAkt ist, daß die KINDER dafür nichts können. Und wenn man sie dort läßt, ist der Lebenslauf vorprogrammiert: Hauptschule, max. REalschule, u.U. vorzeitig abgebrochen, Bandenlaufbahn, Drogen (vielleicht "nur!" Alkohol, vielleicht auch mehr), Gewalttätigkeiten, keine Lehrstelle, Verelendung, Kriminalität. Soviel zu Chancengleichheit in D. Das ist stark pauschalisiert, aber wie oft schaffen es Leute aus solchen Verhältnissen, dort heraus zu gelangen und wirklich _"was zu werden"? Klar gibt es dort auch Vorzeigebeispiele, aber die Vorfälle in den Berufsschulen z.B. sprechen doch eine deutliche Sprache, woher der Wind weht... |
| 2378 | Also zurück zum Thema: [QUOTE] Es ist doch in dem Augenblick - oder sollte es zumindest sein - völlig Banane, ob die Eltern da nun Mist gebaut haben oder nicht. FAkt ist, daß die KINDER dafür nichts [/QUOTE] Stimmt, die Kinder können nichts dafür - aber die Gesellschaft kann auch nichts dafür, dass die Eltern wohl nicht in der Lage sind um ihre Kinder sich kümmern zu müssen. Fakt ist nämlich auch, dass diese Eltern vom Staat Unterstützung für die Ernäherung und Erziehung der Kinder bekommen. [QUOTE] Hauptschule, max. REalschule, u.U. vorzeitig abgebrochen, Bandenlaufbahn, Drogen (vielleicht "nur!" Alkohol, vielleicht auch mehr), Gewalttätigkeiten, keine Lehrstelle, Verelendung, Kriminalität [/QUOTE] Tja - das hört sich doch nach dem typischen Lebenslauf an den JEDER Jugendliche folgen könnte. Egal wie reich die Eltern sind oder wie arm, dass hier kann bei jedem passieren. Zu dem Schulsystem sage ich erstmal nichts - aber zu Drogen (auf Gymnasium wäre ich jederzeit dran gekommen), Gewalttätigkeit (einfach normal - auch dass die tollen reichen Eltern ihre Kinder geprügelt haben), keine Lehrstellen (normal in Deutschland), Kriminailtät (egal auf welcher Schule, dass passiert überall). Also wo hat das jetzt bitte mit den armen Eltern was zu tun. Wenn die nicht sgoar die ganze ZEit daheim sind, weil sie ja keinen Job haben, müssten da nicht ihre Kinder viel besser erzogen sein? Schließlcih haben die doch jederzeit einen Ansprechpartner oder? Tja der Amoklauf am Gymansium spricht aber doch auch eine deutschlihe Sprache und die Vorfälle an der Berufsschule gibt es bestimmt auch noch auf anderen Schulen - nicht nur auf Berufsschulen. 2378 |
| Nnordy | Muß wohl irgendwie am Generationenkonflikt liegen - zu meiner Zeit gabs an meiner Grundschule (da war 'ne Hauptschule mit drin) keine Kloppereien über das übliche Maß und kein Gedeale, an meine Gymi bis zur 10. (Realschule mit dabei) hab ich dergleichen auch nicht gesehen (ok, mal abgesehen vom Rauchen normaler Zigaretten auf dem Weg zur Turnhalle :D ) und in der Oberstufe wollte mir auch keiner 'ne Nase andrehen. Und ich hab mein Abi vor 10 Jahren gemacht. Scheint irgendwie 'ne andere Zeit gewesen zu sein. 2378, ich will jetzt hier nicht mit pear groups ersetzen die alten familiären Bindungen blabla anfangen, aber das ist eine Tendenz die seit Jahren zu beobachten ist und die immer stärker zu nimmt. Klar gabs auch zu meiner Zeit (o Mann, ich fühl mich hier im Board so langsam immer älter...) "Banden", aber das war völlig harmlos im Gegensatz zu dem, was heute abgeht. Die richtig schlimmen Jungs damals hatten max. ein Butterfly - heute packen sie gleich die Knarre aus. Wer immer noch an das Märchen der Chancengleichheit in D glaubt, soll bitte einmal quer durch Deutschland fahren und das den Leuten z.B. in Klein-Pösner erzählen (das liegt in Sachsen), oder auch in Großröhrsdorf (bei Dresden) ... Und sich dann hier nochmal hinstellen und apostelmäßig verkünden, daß alle gleiche Chancen haben. Das ist Humbug. Dazu gabs auch neulich eine Studie... ging's um Vitamin B... Aber egal... FAkt ist: Du willst die Kinder also dafür büßen lassen wenn die Eltern Scheiße sind? Wenn das der Weisheit letzter Schluß ist, dann gute Nacht. Klar ist es schwierig hier vernünftige Lösungen anzubieten, und ev. kann man ja mit dem Ausschlußprinzip der ganzen Sache näher kommen, aber so kanns nicht sein. Die von mir beschriebene Laufbahn habe ich bei ein paar Leuten beobachtet, die aus solchen "Ghettos" (ja, auch damals gabs schon - wie wohl überall - Vororte, die einen Hang dazu hatten) kamen - aber bei keinem von denen, die aus besserem Hause waren. Wobei ich Dir bei der "Drogenkarriere" recht gebe - aber sonst auch nicht. Es ist nunmal so, da kannst Du diskutieren wie Du willst, daß Kleinkriminelle (und größere) im Zusammenhang mit Gewaltdelikten, Diebstählen usw. zu einem weitaus größeren Teil aus "schlechteren" Verhältnissen stammen als aus gutbürgerlichem Hause. Nochmal zum Thema Gewalt: Eine solche Gewalteskalation, wie sie in den Berufsschulen häufiger vorkommt, ist mir an anderen Schulen bis dato unbekannt. ES geht nicht um Amokläufer, sondern um den ganz normalen Wahnsinn. Und daß der seine Wurzeln irgendwo haben muß. Und dann kommt wieder die Sache mit der Bindung an Familie oder pear group... Egal. Du hast deinen STandpunkt, ich hab meinen. Aber so langsam denke ich, daß ich auswandere, sobald mein 1. Kind da ist - in ein Land, wo ich mich nicht mit 10 anderen Eltern um einen Kindergartenplatz "schlagen" muß... |
| 2378 | Hallo, also erstmal ich wäre dafür, dass man das Kindergeld ab 4 Jahren fast ganz abscahfft und dafür es verplichtend ist, dass Kinder in Ganztagskindergärten und Schulen sind. Ich bin aber nich dafür, unfähigen Eltern noch mehr Geld zu geben... . Denke das ist jetzt mal ein ganz klarer Standpunkt. Hmm Nnordy, ich war auf einer Privatschule und auch auf einer staatlichen Realschule mit integrierter Hauptschule. Also einen großen Unterschied habe ich nicht gesehen, ausser das die reichen Kiddis viel schneller an Drogen kamen als die Armen. Gewalt - in der Realschule gab es sie und im Gymnaisum wurde man ausgelacht, wenn der Vater oder die Mutter einen grün und blau geprügelt hat (tja auch das gibt es). Deswegen behaupte ich, dass es alles nicht so ganz stimmt. Chancengelichheit gibt es nicht an allen Orten in Deutschland aber die Chance umzuziehen hat jeder! Wenn in meiner Gegend keinen Job gibt, dann muss ich mir eben eine andere suchen. Vitamin B ist verdammt wichtig - aber wusstest du, dass man auch durch einfache Schulpraktiker genau dieses bekommen kann? Tja - wenn man positiv auffällt, muss man nur noch die Person nennen und man hat eine gute Chance genommen zu werden - und die Chance ein Schulpraktikum, vielleicht sgoar mehrer, zu machen, hat nun wirklcih jeder in Deutschland... |
| LaChatte | [QUOTE]Stimmt, die Kinder können nichts dafür - aber die Gesellschaft kann auch nichts dafür, dass die Eltern wohl nicht in der Lage sind um ihre Kinder sich kümmern zu müssen. [/QUOTE] Aber: die Gesellschaft kann, bzw muss dann einst die Folgen ausbaden, die schlecht erzogene Kinder verursachen... Drogen, Kriminalität, Arbeitslosigkeit etc. Und meist wird nur allzu schnell ja gesagt, wenns um ein neues Gefängnis geht, oder um neue Stacheldrähte um das Gebäude xyz... das gleiche Geld, zwanzig Jahre vorher in die Erziehung gesteckt, hätte deutlich mehr gebracht - für die Gesellschaft, und zur Entlastung der Steuerzahlenden. |
| 2378 | Bloß würde ich dieses Geld NIEMALS den Eltern geben und ich habe ja schon oft genug gesagt, dass dieses Problem in allen Schichten da ist. Nein, dieses Geld würde ich in Kindergärten usw stecken, auch das Kindergeld, aber nicht unfähigen Eltern in den Rachen werfen, die dcoh ihren Kindern damit nichts gutes tun... dann lieber sie vom Staat erziehn lassen und sciher sein, dass die Probleme nciht mehr existieren (Kindergarten wird Pflicht ist mein Traum, und zwar für ALLE Kinder) |
| LaChatte | Du meinst, am besten gleich die ganze Erziehung staatlich regeln, und dass es gar nicht mehr nötig sei, dass Kinder ihre leiblichen Eltern kennen? |
| xxxzinixxx | weißt du eigentlich wie teuer ein kindergartenplatz im moment ist??? wahnsinn! ich persönlich bin nie im kindergarten gewesen und denke, es hat mir nicht geschadet, denn meine mutter ist extra für mich und meinen bruder zuhause geblieben, das war ganz sicher schöner, als abgeschoben werden zu müssen! (meine ganz persönliche meinung) und wenn ich sehe, daß schon im kindergarten die kleinen mädchen mit hocherhobenen nasen herumlaufen, weil [b]sie[/b] schon den neuesten film im kino gesehen haben und die anderen vielleicht nicht, dann weiß ich wirklich nicht, von wem denn sowas wohl kommt! von den eltern, die es nicht so dicke haben, sicher nicht! nie kann jemand etwas für irgendetwas, weil immer alle sich aus der verantwortung anderen gegenüber herausreden wollen! oder eben dafür bezahlen, nicht verantwortlich sein zu müssen! ist es nicht sehr praktisch, sich so entziehen zu können? zu praktisch für mich... viel zu einfach... und dann kann man ja auch meckern, weil man hat ja genug getan, man hat ja gezahlt für diese nichtsnutze, die nichts von geld verstehen... *zyn* |
| 2378 | Nö - die Erziehung wird zum einen Teil vom Staat geregelt, von der anderen Seite von den Eltern - aber es wird aufgeteilt und man kann gegen die schlechte Erziehung vorgehen. Ich bin dafür, dass der Kindergarten eben kostenfrei ist und dann zählt da auch das GEld nicht mehr. Hier wird gerade gesagt, dass es den Kindern so schlecht geht, obwohl die Eltern ja den ganzen Tag daheim sind - also sich die ganze Zeit um sie kümmern könntne und das scheint ja nichts zu bringen. Also wieso soll man dann noch sagen können, dass es besser ist. Ein weiterer Vorteil vom Kindergarten wäre, dass endlich ALLE Schüler in der 1. Klasse auch Deutsch könnten, notfalls durch Extrafördergruppen für Deutsche UND Ausländer, weil auch viele Kinder deren Eltern Deutsch können, es nicht mehr können. Schließlich kann man ein Kind viel besser vor dem Fernseher parken. Es gibt immer wieder ein paar sehr gute oder sehr schlechte Beispiele - aber irgendwo muss man ein Kompromiss finden und sind wir mal ehrlich, wenn die Kinder so hocherhoben Hauptes im Kindergarten rumlaufen werden sie es auch in der Schule. Macht es irgendeinen Unterschied ob das man schon ein paar Jahre fürher mitbekommt? Dazu würde sich kein Kind abgeschoben fühlen, wenn es PFLICHT für alle wäre. 2378 |
| xxxzinixxx | ich denke, den 3-jährigen ist es relativ egal, wie die erwachsenen es nennen, wenn man sie irgendwo abgibt und allein läßt! und es ist unser aller problem, wenn es eltern gibt, denen es nicht vergönnt ist, ein geregeltes leben zu führen ! |
| LaChatte | [QUOTE]ich denke, den 3-jährigen ist es relativ egal, wie die erwachsenen es nennen, wenn man sie irgendwo abgibt und allein läßt! [/QUOTE] Wobei viele Dreijährige in einer Kinderkrippe weniger allein und besser betreut sind, als bei den Eltern daheim... |
| 2378 | [QUOTE] und es ist unser aller problem, wenn es eltern gibt, denen es nicht vergönnt ist, ein geregeltes leben zu führen! [/QUOTE] Ich behaupte jetzt mal ganz böse, dass arbeitslose Eltern oder Sozialhilfeempfänger mehr Zeit und ein geregelteres Leben führen könnten, als Eltern die am besten Alleinerziehend sind und wirklich dauernd arbeiten müssen. Komischerweise ist aber bei der ersten Gruppe das Problem viel aktuter. [QUOTE]ich denke, den 3-jährigen ist es relativ egal, wie die erwachsenen es nennen, wenn man sie irgendwo abgibt und allein läßt! [/QUOTE] [QUOTE] Wobei viele Dreijährige in einer Kinderkrippe weniger allein und besser betreut sind, als bei den Eltern daheim... [/QUOTE] Genau, wenn es ihnen da besser geht und sie dort gut betreut werden und Freunde haben, wird es ihnen dort bestimmt viel mehr Spaß machen als daheim zu sitzen und auch nur vor die Glotze abgeschobnen zu werden. es gibt auch andere Eltern - aber ich behaupte, wenn es so normal wäre, würde sich keiner mehr wundern und man könnte damit auch den integrationsproblemen vorbeugen. |
| xxxzinixxx | also, tut mir leid, aber ich finde, kinder sind bei den eltern immer am besten aufgehoben! vielleicht werden sie da nicht so gefördert, aber, herrje, laßt sie doch kind sein, solange es geht!und wenn dann diese eltern sorgenfrei leben könnten, dann wäre das alles auch kein problem mehr! und mit sorgenfrei meine ich eben nicht arbeitsfrei, sondern mit einer aufgabe und nicht ausgehalten von der gesellschaft! in so einer situation kann sich doch keiner wirklich wohlfühlen, auch wenn es von außen noch so toll aussieht! es ist einfach unbefriedigend! unwürdig! zur unnützlichkeit verdammt und ausgebuht! kuckt euch die rentner an, die in ein loch fallen, wenn sie nicht mehr arbeiten dürfen! obwohl sie doch wirklich nicht mehr arbeiten brauchen! sie fühlen sich einfach unwohl und suchen einen ausgleich! wieviel schlechter fühlen sich da diese eltern, die nichts tun können? auch nur menschen, unbewußt und teilweise extra dagegenanarbeitend durch den konsum von drogen und einem zwang erliegend, alles haben zu müssen und dadurch vielleicht sogar kriminell werdend! nee, sorry, aber ich seh das alles nicht so einfach, gib ihnen geld und alles ist gut... oder nimm ihnen die kinder und laß es wenigstens denen gut gehen... |
| LaChatte | Für gewisse Kinder wär es sicher gar nicht schlecht, mal in pädagogisch geschulte Hände zu kommen... und nein, ich denke nicht, dass Kinder es automatisch bei den Eltern am besten haben. Da kann eine "externe" Lösung wirklich manchmal eine gute Idee sein, vor allem, weil man Eltern nicht mit einem Fingerschnippen in liebende, fürsorgliche, verantwortungsbewusste Menschen verwandeln kann... Längerfristig sollte man auch wieder die älteren Menschen (die ja oft einsam sind) an der Erziehung beteiligen - so haben alle etwas davon. Und wenn dann die Welt als Ganzes so gut ist, dass alle Menschen tatsächlich liebevoll und fürsorglich sind, dann brauchts auch keine staatlichen Kindergärten mehr - dann organisieren das die Familien nämlich ganz von allein. |
| Nnordy | Ja, schön wäre es, dummerweise lösen sich die familiären Strukturen gerade hier auch richtig auf... Die Alten werden ins Altersheim abgeschoben, so bald sie nicht mehr so können... Und 2378, weißt Du, wie viele Kindergartenplätze es in D gibt. EINEN für jedes ZEHNTE Kind. Toll, oder? Ich war im Kindergarten und es hat mir damals dort sehr gut gefallen, ich war ständig mit anderen Kindern zusammen und einen gewissen pädagogischen Nährwert hatte das ganze auch. Ich bin GEGEN die Pläne, daß Kinder schon im Kindergarten "verschult" werden, damit sie noch früher aufhören, Kind zu sein. Alles wird heutzutage - gerade bei der staatlichen Erziehung - darauf ausgelegt, die Kinder möglichst früh zu funktionierenden Mitgliedern des gesellschaftlichen Getriebes zu machen, ich finde das einfach entsetzlich. Aber das ist eine andere Baustelle... Fakt ist, daß es zu wenig Kindergarten- und Krippenplätze gibt, bzw. daß die Gruppen zu groß und die Betreuer zu wenige sind. Dann hat das Ganze natürlich keinen Sinn, da die Kinder gut betreut werden müssen, damit das nicht ganz höllisch schief geht. @zini: Kindergarten muß nicht gleichbedeutend mit "abschieben" sein! Wenn man das Kind in die "Wahl" (ja, ich weiß, guter Witz) des KGs mit einbezieht, wo es ihm gefällt und wo man ein gutes GEfühl hat, und dann die ersten TAge/Wochen auch immer mit geht und guckt wie es sich dort eingewöhnt kann das eine gute und schöne Zeit werden... |
| 2378 | Wie gesagt, es ging darum, was man machen müsste - nicht was da ist! Würde es darum ging, was da ist, würde sich diese Diskussion gar nicht lohnen, weil per Definiton hier ein paar Familien Geldprobleme haben und ihre Kinder nicht versorgen können und wir können nichts dagegen mahen. Deswegen würde ich sagen, es wäre das beste, dass es für JEDES Kind einen Kindergartenplatz gibt und ja, ich finde es ist notwendig, dass es wenigstens ein wenig verschult wird, damit man Lücken von klein auf schließlich kann. Richtiges Sprechen lernen heißt abr nicht wie in der Schuel dazusitzen sondern kannn über einfach Spiele in der Gruppe gefördert werden und sollte auch nich tmehr als eine Stunde pro Tag in Anspruch nehmen. Damit auch genug Geld für die Kindergärten da ist, bin ich eben gegen das Kindergeld, das sollte direkt in die Kindergärten fließen und dafür sind die auch sicher kostenlos. Es kostete den Staat immer noch Geld, aber wenigstens weiß amn damit, dass zur Hälfte des Tages das Kind gut versorgt wäre. Ein schöner idealistscher Gedanke wäre auch, dass gerade einsame Renter ehrenamtlich in Kindergärten arbeiten und helfen, aber das wird wohl Utopie bleiben. Der Gedanke würde mir aber gefallen. Gruß 2378 |
| xxxzinixxx | lachatte: für gewisse kinder gebe ich dir recht, aber ich bin eben der meinung, daß es auch diesen gewissen kindern eben zuhause auch besser gehen könnte, wenn alles im system richtig laufen würde. nur darum gehts mir eigentlich! nnordy: klar, kindergarten ist nicht immer abschieben, aber manche kinder fühlen es doch leider so! ich persönlich sehe da schon auch die vorteile, habe meine kinder auch in den kindergarten gehen lassen. aber gefallen hat es ihnen da nie, so daß ich sie nach einer weile wieder zuhause gelassen und dann irgendwann nochmal für eine kurze zeit hingebracht habe, um zu testen, ob es nun besser ist... aber es war nicht besser. die kindergärten sind oft auch nicht mehr als kinderaufbewahrungsstätten... statt fernsehen eben sehr frühzeitig lernen, wie man sich am besten gegen andere durchsetzen kann, ohne das die "aufpasser" das mitbekommen... tja, sorry, aber was anderes war es hier leider nicht... 2378: der versuch mit rentnern läuft irgendwo schon sehr gut, da ist der kindergarten neben einem altersheim und die alten leute wissen, wenn sie dahin wollen, was sie erwartet. find ich auch klasse! kindergeld streichen finde ich ein wenig bedenklich, weil dadurch vielleicht weniger kinder geboren werden, aber die zahl der verarmten kinder auch ziemlich steigen würde, da dann auch die jetzt untere mittelschicht in arge bedrängnis geraten würde, also doch wieder auch mehr unterstützung von anderer seite nötig wäre, die aber nicht gerne gegeben wird, vor allem von denen, die sich denken, sie würden ja schon allen den kindergartenplatz bezahlen müssen... |
| Suicide-Smurf | [quote][b]Nnordy[/b] @Smurf: Ich glaub Du hast da was mißverstanden. Es ging mir - und ich glaube, auch Turning Point nicht - nicht darum, daß jeder dort arbeiten soll, wo's ihm gefällt (nach dem Motto: O, hier ist's aber schön, hier bleib ich mal - davon abgesehen, daß das heute eh nicht mehr geht, sondern die Leute werden von ihren Firmen überall hingeschickt, ob's ihnen da gefällt oder nicht), sondern daß jeder das machen soll, was er am besten KANN. Es macht doch keinen Sinn, einen Schreiner als Informatiker anzustellen oder einen Bürokaufmann mit dem Reparieren von Glühdrähten zu beauftragen. Das ist es, was gemeint ist. Und ich denke, das ist auch völlig sinnig und der einzige Weg, die Arbeitskraft des Einzelnen am effektivsten zu nutzen - und wird hier in D nicht immer geschrien, das wir "effektiver arbeiten" sollen? [/quote] Ehm, mann muss die Leute als erstes effektiv arbeiten lassen, bevor sie effizent werden. Was ich damit sagen will, sie müssen dort eingesetzt werden wo es in die richtige Richtung geht, egal wie langsam "to do the right things". Erst wenn man die richtige Richtung hat kann man effizent werden "to do the things right". [quote] Was willst Du denn mit denen machen, die seit Generationen einen Bauernhof haben, und dort Kühe und von mir aus Hühner und Schweine haben, und der Sohn lernt nun gerade Landwirt. Willst Du dem sagen "Vergiß es, wir haben eh zu viele, verkauft euren Hof und sucht euch eine sinnvolle Arbeit?" Klar wären die Bauern in der Lage - zumindest solange sie noch arbeiten können und danach die Kinder den HOf übernehmen - sich selbst zu versorgen - im Gegensatz zu uns anderen. ABER: Fakt ist, durch den Sachbestand "Geld" , das man z.B. für Kleidung oder auch teilweise Möbel braucht (nicht jeder Bauer ist gleichzeitig ein guter Schreiner) muß Bauer x doch mehr erwirtschaften als das, was er zum Leben braucht. Um seine Ware an den Mann/die Frau bringen zu können, muß er in die - wie heißt die denn noch, verdammt - wie auch immer eintreten, die die Milchpreise/butterpreise usw. aushandelt, und seinen Kram zu denen liefern, die ihn für ihn verkaufen. Oder aber er fährt jeden Tag in die Stadt, stellt sich auf den Markt und verkauft direkt. Und daß das ganze Leben. [/quote]Sollen sich eben ne neue Arbeit suchen. Fertig. [quote]Wo ist also das Problem? Warum willst Du das abschaffen? [/quote]Ich will es nicht abschaffen. Ich würde nur die Zuschüsse stoppen. Wenn jemand zu schlecht für die Branche ist -> bye das ist marktwirtschaft... [quote]Wo ist also das Problem? Warum willst Du das abschaffen? [/quote] Ich war auch auf der Realschule :ugly: [quote]Nebenbei gibt es, wie ich hier schon angemerkt habe, einen Hang zur Ghettobildung in deutschen Großstädten. Wer macht sich denn die Mühe da reinzugehen und zu gucken, wie es den Kindern dort geht? Mal davon abgesehen, daß da garantiert auch Leute drin sitzen, die nix für ihre Lage können? Es ist doch in dem Augenblick - oder sollte es zumindest sein - völlig Banane, ob die Eltern da nun Mist gebaut haben oder nicht. FAkt ist, daß die KINDER dafür nichts können. Und wenn man sie dort läßt, ist der Lebenslauf vorprogrammiert: Hauptschule, max. REalschule, u.U. vorzeitig abgebrochen, Bandenlaufbahn, Drogen (vielleicht "nur!" Alkohol, vielleicht auch mehr), Gewalttätigkeiten, keine Lehrstelle, Verelendung, Kriminalität. Soviel zu Chancengleichheit in D. Das ist stark pauschalisiert, aber wie oft schaffen es Leute aus solchen Verhältnissen, dort heraus zu gelangen und wirklich _"was zu werden"? Klar gibt es dort auch Vorzeigebeispiele, aber die Vorfälle in den Berufsschulen z.B. sprechen doch eine deutliche Sprache, woher der Wind weht... [/quote]Ghettobildung....und was würdest du tun ? und wer ist schuld? [quote]Wer immer noch an das Märchen der Chancengleichheit...[/quote] Chancengleichheit ist das falsche Wort. So ziemlich jeder hat seine Chance.. nur nutzt sie kaum einer.... (...Ja und manche haben es lecihter ihre Chance zu nutzen...aber das wird sich nie ändern...) -------------------------------------------------------------------------- [quote][b]xxxzinixxx[/b] kann man ja auch meckern, weil man hat ja genug getan, man hat ja gezahlt für diese nichtsnutze, die nichts von geld verstehen... *zyn [/quote] :X :-*(((((( [quote]also, tut mir leid, aber ich finde, kinder sind bei den eltern immer am besten aufgehoben! vielleicht werden sie da nicht so gefördert, aber, herrje, laßt sie doch kind sein, solange es geht! [/quote]lol das ist genau der Punkt. Du wirst als kleines Kind total unterfordert. Die wenige Zeit die du als Kind in lernen investiert zahlt sich in deinem leben xxx mal aus. ------------------------------------------------------------------------------------------- [quote] [b]Nnordy[/b] Die Alten werden ins Altersheim abgeschoben, so bald sie nicht mehr so können... [/quote]Müssen ja nich gehen. |
| Nnordy | Smurf, sorry, aber mit solchen Aussagen manövrierst Du Dich selbst ins Abseits, da Du offensichtlich in einer völlig anderen Welt lebst. Wie viele Alte werden von den Kindern entmündigt, nur damit sie die Kohle kriegen? Geh mal ins Altersheim und guck Dir die Leute dort an, nein, besser, schau Dir die Leute an BEVOR sie ins Heim kommen und dann, wenn sie 4 Wochen im Heim waren... Aber das gehört nicht hierher... Mich gruselt es, wenn ich hier solche Überzeugungen lese, wie daß man als Kind völlig unterfordert wird. Sollen denn unsere Zweijährigen schon indoktriniert werden, damit sie später - a la !1984" - schön ihre Plätze im gesellschaftlichen Gefüge einnehmen? "Sollen sich eben 'ne neue Arbeit suchen" - klar, bei über 4 Mio. Arbeitslosen ist das ja auch kein Problem... "O, Herr Schmidt, auf Sie haben wir gewartet, Sie haben 15 Jahre lang einen Bauernhof bewirtschaftet, super, wir haben genau den Job für Sie, in etwa 4 Jahren können Sie nochmal kommen"? Du warst doch bestimmt schon mal auf dem Arbeitsamt - naja, obwohl, Du bist noch ein bißchen jung dafür? Du gibst Antworten, die zweifelsohne eine gewisse naive Logik beinhalten, aber leider an der Realität vorbei gehen. Erst gucken, wie es WIRKLICH aussieht, dann antworten - damit das Ganze ev. auch mal einen gewissen Realitätsbezug bekommt. Schlußendlich kannst Du es als Herausforderung sehen - vielleicht bist Du ja derjenige, der "seine Chancen alle nutzt", der eine Frau abkriegt die die Kinder toll und zum Wohle der Gesellschaft erzieht, damit die niemals als "Sozialschmarotzer" vegetieren müsen, der sein Leben lang am richtigen Platz arbeitet, immer genug Geld hat und nie senil wird, damit ihn nicht irgendwann die eigenen Kinder ins Heim abschieben. Vielleicht. Warten wir's ab - und sprechen wir uns in 60 Jahren nochmal... :cool: |
| xxxzinixxx | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]das ist genau der Punkt. Du wirst als kleines Kind total unterfordert. Die wenige Zeit die du als Kind in lernen investiert zahlt sich in deinem leben xxx mal aus.[/B][/QUOTE] ich finde es sehr traurig, daß sich das leben von anfang an immer nur auszahlen muß... soll ja leute geben, die investieren schon in ihre kinder, bevor sie geboren sind... so mittels bauchtrainer... ist das dann die wahre liebe zum kind? |
| Nnordy | @zini: Das ist genau das was ich meine. Ich finds auch schlimm, daß Kinder schon drauf konditioniert werden sollen, später möglichst effektiv und effizient zu sein... Statt einfach nur Kind... Nie wieder unbeschwertes Spielen, sondern immer mit dem Hintergedanken - was bringt dem Kind das fürs spätere Leben und für welchen Job könnte ich es damit qualifizieren??? |
| xxxzinixxx | ja, hört sich für mich ähnlich an, wie das von den kindergebärmaschinen aus anderen ländern, die kinder bekommen müssen, weil sie an ihre altersversorgung denken müssen... |
| Suicide-Smurf | [quote]schau Dir die Leute an BEVOR sie ins Heim kommen und dann, wenn sie 4 Wochen im Heim waren... Aber das gehört nicht hierher... [/quote]WARUM GEHEN SIE INS HEIM?????? Ihnen steht es doch frei. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [quote]Mich gruselt es, wenn ich hier solche Überzeugungen lese, wie daß man als Kind völlig unterfordert wird. Sollen denn unsere Zweijährigen schon indoktriniert werden, damit sie später - a la !1984" - schön ihre Plätze im gesellschaftlichen Gefüge einnehmen? [/quote] Sry aber irgendwie stimmt doch die Kurve im Bildungssystem nich. Kindergarten unterforderung. Schule bis zur 4ten Klasse totale unterforderung von 5-10 steigt die Kurve langsam an 11-13 steigt sie ein stück stärker an und im Studium geht sie gegen unendlich O_o [quote]Sollen sich eben 'ne neue Arbeit suchen" - klar, bei über 4 Mio. Arbeitslosen ist das ja auch kein Problem... "O, Herr Schmidt, auf Sie haben wir gewartet, Sie haben 15 Jahre lang einen Bauernhof bewirtschaftet, super, wir haben genau den Job für Sie, in etwa 4 Jahren können Sie nochmal kommen"? Du warst doch bestimmt schon mal auf dem Arbeitsamt - naja, obwohl, Du bist noch ein bißchen jung dafür? Du gibst Antworten, die zweifelsohne eine gewisse naive Logik beinhalten, aber leider an der Realität vorbei gehen. Erst gucken, wie es WIRKLICH aussieht, dann antworten - damit das Ganze ev. auch mal einen gewissen Realitätsbezug bekommt. [/quote]Ich hab nich gesagt, dass es einfach sei. Du sagst mehr oder weniger selber, dass wir gerade in einer schwierigen Zeit leben. Aha und in der soll jemand sein hart verdientes Geld jemand anders geben, weil er es nicht schafft sich gegen seine Konkurrenten in der Branche durchzusetzen, damit er fröhlich weitermachen kann und nochma 1000 Jahre...omg.....Wo bitte lebst n du O_o? Logik-Stimmt, ich kann sie bei vielen hier nicht entdecken. In die einzige Meinung, in die ich mich hineindenken kann ist die von 2378....... Und sich erst informieren bevor man blubb. Solltest dir selber mal zu herzen nehmen und dir ein Buch kaufen und zinix gleich eins mit... [quote]Schlußendlich kannst Du es als Herausforderung sehen - vielleicht bist Du ja derjenige, der "seine Chancen alle nutzt", der eine Frau abkriegt die die Kinder toll und zum Wohle der Gesellschaft erzieht, damit die niemals als "Sozialschmarotzer" vegetieren müsen, der sein Leben lang am richtigen Platz arbeitet, immer genug Geld hat und nie senil wird, damit ihn nicht irgendwann die eigenen Kinder ins Heim abschieben. Vielleicht. Warten wir's ab - und sprechen wir uns in 60 Jahren nochmal... [/quote]Lol ich kann dir mit sicherheit sagen, dass ich so eine Person ganz bestimmt nich bin. Nur die Vorschläge hier sind abartig. Sozialschmarotzer. Ich hab nirgendwo gesagt, dass ich gegn Sozial hilfe usw... Einmal ist das Geld schuld, einmal die Reichen, einmal diejenigen die hart Arbeiten, einmal die schulen, einmal das Studium..... ---------------- xxxzinixxx siehe oben waurm ich das geschrieben hab Bildungskurve |
| 2378 | Also es ist wirklich leider so, dass teilweise alte Menschen abgeschoben werden. Was man dagegen tun kann, keine Ahnung. Als Ansatz könnte man den Leuten Aufgaben wieder geben und zwar, dass sie zum Beispiel im Kindergarten mithelfen, solange sie geistig fit sind. Später könnte man sagen, dass im Sinne der Sozialerziehung Schüler auch noch die Leute besuchen, damit es die verdammt Vereinsamung niht mher geben muss! [QUOTE] Sry aber irgendwie stimmt doch die Kurve im Bildungssystem nich. Kindergarten unterforderung. Schule bis zur 4ten Klasse totale unterforderung von 5-10 steigt die Kurve langsam an 11-13 steigt sie ein stück stärker an und im Studium geht sie gegen unendlich O_o [/QUOTE] Also da ist das Problem. Das Schulsystem unterfordert viele, fordert viele und überfordert auch wieder einige. Kinder lernen spielerisch sehr leicht, wieso soll man dies nicht fördern? Ich wäre für standartisierte Teste mit dem man sehen kann, wie sich ein Kind entwickelt und da eben sieht ober Normal, Über oder Unterbegabt ist und die Förderung bekommtn dann das Kind. Hochbegabte Kinder sind froh, wenn sie mehr gefordert werden und das man es ihnen auch verbeitet, ist unverschämt. [QUOTE] Einmal ist das Geld schuld, einmal die Reichen, einmal diejenigen die hart Arbeiten, einmal die schulen, einmal das Studium..... [/QUOTE] Ein Sozialstaat will keinen mündigen Bürger haben - oder wie kann ich es mir vorstellen? Wäre ein Bürger mündig, dann könnte er nämlich auch sagen, Mist, da habe ICH mal Mist gebaut. Aber diese Selbsterkenntnis scheint kaum jemand zu haben, dass ER selbst schuld hat. Der Staat hat Schuld, die Leute usw. Aber wir sind auch immer noch selbst unseres Glückes Schmiedes - das darf man nicht vergessen. Es gibt immer Unterschiede wie schwer oder einfach es jemand im Leben hat, dass kann man aber nicht nur am Geld oder den Bevölkerungsschicht gleichsetzen, Gegenbeispiele stehen hier im Thread. Gruß 2378 |
| Suicide-Smurf | [b]2378[/b][quote]Ein Sozialstaat will keinen mündigen Bürger haben - oder wie kann ich es mir vorstellen? Wäre ein Bürger mündig, dann könnte er nämlich auch sagen, Mist, da habe ICH mal Mist gebaut. Aber diese Selbsterkenntnis scheint kaum jemand zu haben, dass ER selbst schuld hat. Der Staat hat Schuld, die Leute usw. Aber wir sind auch immer noch selbst unseres Glückes Schmiedes - das darf man nicht vergessen. Es gibt immer Unterschiede wie schwer oder einfach es jemand im Leben hat, dass kann man aber nicht nur am Geld oder den Bevölkerungsschicht gleichsetzen, Gegenbeispiele stehen hier im Thread[/quote]dick unterstreich ------ hm das mit dem Altersheim. Müssen die älteren Leute nicht selbst damit einverstanden sein? Ok wenn die älteren Leute von ihren Kindern durch Vormundschaftabgeschoben werden, ist es sicher nicht das gelbe vom ei(wobei sie das ja jederzeit widerrufen könnten....vorrausgesetzt sie haben keine unwiderrufliche vormu. gemacht...). Doch sind die älteren Leute, die wirllich nicht mehr für sich Sorgen können im Altersheim nicht am besten aufgehoben?Wer sollte sonst für sie Sorgen |
| Nnordy | Die Kinder???? Qualifiziertes Heimpflegepersonal bei ihnen zu Hause? Aber das ist den meisten ja zu teuer - sei es den Kindern oder den Kassen. Und dann wird halt abgeschoben. Geh einmal in ein durchschnittliches Altersheim und sag mir dann daß die Leute es da gut haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Zwei Pflegekräfte für 30, 40 Leute - in einer Zwölfstundenschicht - rechne mal aus wie viel Zeit da für einen bleibt. Und manche erfordern mehr Zeit als andere. Das Schlimme daran ist, daß geistig fitte Leute dort total "verwahrlosen", weil sie niemanden mehr haben mit dem sie sich austauschen können. Und so reihen sie sich ein in die Reihen der Siechenden... @2378: Es gibt aber gesellschaftliche RAhmenbedingungen, an denen Du nicht vorbei kannst. Und es gibt genug Institutionen und Arbeitgeber, wo 75% Vitamin B zählt, 24% Gehaltsforderung und 1% Eignung/Kompetenz. Das hab ich bei mittlerweile 5 verschiedenen Arbeitgebern (vom kleinen Mittelständler bis zum Großunternehmen) alles schon mitbekommen. Und dagegen kannst Du nun mal nicht an. Hat auch seine eigene perfide Logik... Und guck Dir doch mal an wer die große Kohle in den Unternehmen macht - Du wirst - rein prozentual gesehen - vom mittleren Management bis zur Geschäftsleitung - vielleicht 10% (und das ist verdammt optimistisch) Leute haben, die aus der sog. "Arbeiterklasse" kommen. Die meisten kommen aus der höheren Mittelschicht oder sogar aus rel. reichen Familien. Natürlich kann man es nicht immer gleich setzen. Aber es ist Fakt, daß sich gewisse "Standesgrenzen" bis heute hartnäckig halten. Genauso, wie es Fakt ist, daß Frauen in Führungspositionen etwa 1/3 weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen - aber das nur am Rande. Und nein, der Staat will keine mündigen Bürger, sondern funktionierende Bürger, die sich in die Gesellschaft nahtlos einfügen. Unsere Mündigkeit darf bis zu einem gewissen Grad gehen - nicht weiter. Insofern würde sich - m.E. - der alte Kant heute im Grabe umdrehen... Aber nicht, weil sich die Leute verweigern (obwohl ich nicht bestreite, daß es welche gibt, die das tun), sondern weil die Gesellschaft nicht so gestrickt ist. Damit sage ich nicht "buäh, die böse Gesellschaft ist an allem Schuld", aber ich sage "die Indoktrinierung durch die Gesellschaft ist eine falsche" - die ihre Konsequenzen hat. Wir werden durch sie geprägt, und wenn Du dein Leben lang eingebläut bekommst "eine Frau gehört an den Herd, muß Kinder gebären und den Haushalt besorgen" - dann wird sich diese Überzeugung tief in Dir verankern. Und - aller möglichen Bildung zum Trotz - deinen Lebensweg beeinflussen. @Smurf: WElche tollen Bücher hast Du denn gelesen, die ich mir unbedingt anschaffen sollte? Damit ich deine Logik nachvollziehen kann? WEnn Du mir deine Argumente mal plausibel machst dann wäre ja alles viel einfacher... Aber deine Logik geht einfach an den Tatsachen vorbei. S. Altersheim. Hast Du keine Großeltern? Kennst Du keine anderen alten Menschen? Hast Du schon deinen WEhr- oder Zivildienst abgeleistet? Falls nicht, und Du verweigern willst: Geh in ein Altersheim. Und da wirst Du Sachen hören, die Dir die Haare zu Berge stehen lassen. Du ahnst gar nicht, wie einfach es ist, einen alten Menschen entmündigen zu lassen... |
| 2378 | [QUOTE] Das Schlimme daran ist, daß geistig fitte Leute dort total "verwahrlosen", weil sie niemanden mehr haben mit dem sie sich austauschen können. Und so reihen sie sich ein in die Reihen der Siechenden... [/QUOTE] Und was spricht dagegen, dass man einfach Kinder auch in die Altersheime lassen würden (von der Schule aus - im Kindergarten kommen die Leute noch zu ihnen)? Dann würden die geistig fitten Leute auch fit bleiben. [QUOTE] Du nicht vorbei kannst. Und es gibt genug Institutionen und Arbeitgeber, wo 75% Vitamin B zählt, 24% Gehaltsforderung und 1% Eignung/Kompetenz. [/QUOTE] [QUOTE] vielleicht 10% (und das ist verdammt optimistisch) Leute haben, die aus der sog. "Arbeiterklasse" kommen [/QUOTE] Da möchte ich doch bitte mal eine Quelle sehen und nicht so einfach hingeworfene Zahlen. Scheint auch so, als mein Vater so eine Ausnahme sei - vom Bauernhof zur oberen Führungskraft in einem großen Chemiekonzern - aber ist ja nach deiner Logik fast gar nicht möglich... doch es IST möglich! Es bedeutet aber, dass die Person viel und hart dafür arbeitet und mit können kommt man immer weiter - auch die hochgeschleimten Leuten haben nämlich Grenzen - spätestens wenn sie von der Mannschaft nicht mehr akzeptiert werden! [QUOTE] Genauso, wie es Fakt ist, daß Frauen in Führungspositionen etwa 1/3 weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen [/QUOTE] Auch dafür eine Quelle und bitte, dann hat Frau auch falsch verhandelt. Unten kann man über Gewerkschaften sicher das selbe verdienen und Frau hat auch selbst zu schauen, dass sie nicht übers Ohr gehauen wird! [QUOTE] Damit sage ich nicht "buäh, die böse Gesellschaft ist an allem Schuld", aber ich sage "die Indoktrinierung durch die Gesellschaft ist eine falsche" - die ihre Konsequenzen hat. Wir werden durch sie geprägt, und wenn Du dein Leben lang eingebläut bekommst "eine Frau gehört an den Herd, muß Kinder gebären und den Haushalt besorgen" - dann wird sich diese Überzeugung tief in Dir verankern. Und - aller möglichen Bildung zum Trotz - deinen Lebensweg beeinflussen [/QUOTE] Und du bist nicht in der Lage mitzudenken - zu sehen, dass du selbst was machen kannst? Dann sind die Menschen einfach zu blöd - aber cool - wäre ich arm wäre, hätte ich jetzt einen Grund wieso ich agressiv sein dürfte... Ich kann nichts dafür - wurde immer nur fertig gemacht und habe gelernt, dass Schlagen normal ist. Die Gesellschaft ist SCHLIMM!!!!! Aber meine Eltern haben Geld, da zählt es schon nicht mehr - komische Logik.... Aber mal ein etwas anderer Gedanke dazu: Haben die Eltern Geld, wird der Staat bei ihnen ander Tür klopfen, wenn das Kind Sozialhilfe bekommt. Deswegen kämpfen viele dieser Eltern dafür, dass ihre Kinder für sich selbst sorgen kann... weil sie nicht ihr Leben lang für ihr Kind zahlen wollen. Ich behaupte mal, dass bei reicheren Familien teilweise auch viel mehr Druck dahinter steht! Edit: Rechtschreibfehler |
| Nnordy | @2378: Red ich chinesisch oder hab ich in Kryptographien geschrieben? Hör mal zu, über ein Alter, in dem ich alle anderen für alles verantwortlich mache bin ich schon lang raus. Hast Du mal 1984 gelesen oder gehört das heute in der Schule nicht mehr zur Pflichtlektüre? Hast Du Dich mal mit der Psychoanalyse resp. dem Unbewußten und dem Unterbewußten auseinandergesetzt? Wir sind keine tabula rasa, sondern werden durch Eltern, Umfeld -> Gesellschaft!!!! geprägt. Und Du kannst noch so gebildet sein - sorry, daß ich mich wiederhole, aber Du scheinst das überlesen zu haben - was Dir als Kind eingebläut wird verankert sich in deiner Psyche. Und beeinflußt Dich. Zum Punkt Altersheime: Nichts spricht dagegen - außer den geltenden BEstimmungen. Ich versuche, smurf klarzumachen, wie die Lage derzeit IST, und nicht, wie sie toll sein könnte! WEil er es offenbar nicht weiß oder ein falsches Bild davon hat. Klar wäre das mit den Kindern toll - aber es wird nicht gemacht. Punkt. Ich krame die Studie mal raus (dort wurden x Vorstandsvorsitzende/GFs "untersucht"), war irgendwann im letzten Jahr. Und wenn man aufs ARbeitsamt geht, wie ich damals, und sich auf einen Job bewerben möchte und bei 3 von 4 Jobs bzw. Firmen gesagt bekommt "Vergessen Sie's, da kommen Sie nur über Beziehungen rein" (wie es dann in 2 von den 4 Fällen auch tatsächlich war) - und wenn ich dann weiterhin, als ich bereits gearbeitet habe, gesehen habe, wer und warum eingestellt wurde - und Dich mit anderen Leuten in anderen Unternehmen unterhältst, bei denen das genauso läuft, wenn Du dazu noch siehst, wer entlassen wird wenn's "betriebsbedingte Kündigungen" gibt... DAnn weißt Du ev. wovon ich rede. Die Prozentwerte im 1. Fall sollten als ungefährer ANhaltspunkt dienen. Und ja, dein Vater IST eine Ausnahme. Glückwunsch! Dazu mußt Du allerdings auch bedenken, daß die GEneration Eltern (zumindest meine, ich weiß nicht wie alt deine sind) im Nachkriegsdeutschland groß geworden ist, und in den 60ern, als mein VAter anfing zu arbeiten, es der Wirtschaft gerade ziemlich gut ging. ER hat mir auch gesagt daß die Leute, die neu eingestellt werden, zwei Lohnstufen schlechter bezahlt werden und auch von den Aufstiegschancen her schlechter dastehen als noch vor 10 Jahren. Und genau, ich habe gesagt es ist FAST NICHT MÖGLICH - ich habe nicht gesagt, daß es unmöglich ist!!!! DAs ist ein ganz gewaltiger Unterschied. Natürlich ist es möglich, aber da gehört - außer Können - auch ein Quentchen Glück und eine günstige Wirtschaftslage dazu. Allerdings teile ich dein Vertrauen in die Personalleitung nicht, daß man mit Können immer weiterkommt. Kompetenz ist heutzutage nur einer von vielen Faktoren, und je nach Unternehmen wird Kompetenz anderen Dingen untergeordnet (ist einem Kollegen von mir so gegangen, der sich in einer Firma beworben hat, wo man ihn auch zum Probearbeiten geholt, sich Tips hat geben lassen und dann schlußendlich der BEscheid kam, er wäre ja fachlich top, aber würde leider nicht so ganz ins Unternehmensbild passen...). Nichts ist unmöglich! Die Studie mit den Frauen such ich Dir gern raus, ich hab demnächst eh einen Termin mit einer Freelancerin die Schulungen für Frauen in Führungspositionen macht. Die werd ich u.a. auch zu dem Thema noch mal befragen. Kannst ja u.U. später selbst austesten wie das ist... Ich seh schon, ich red hier gegen eine Wand. Wer sagt DIr eigentlich, daß ich hier ständig von MIR rede? Ich versuche, ein etwas weiteres Feld mit einzubeziehen als ständig nur meine eigene persönliche Umgebung. Und Dir müßte eigentlich klar sein was es bedeutet wenn schon im KG angefangen wird, die Kinder zu verschulen. Ich sag nicht daß smurfs Argumentation nicht etwas für sich hat, aber ich bin absolut dagegen, Kleinkinder schon die Lernkeule zu geben. Es spricht nix dagegen, gewisse Dinge wie Physik, Biologie usw. schon im KLeinkinderalter mehr an die Kinder ranzubringen - aber eben spielerisch und dem Alter angemessen. Die Zusammenhänge, die Kinder erkennen, differieren eben ganz gewaltig zwischen Zwei- und Fünfjährigen, und so lang die KG-Gruppen zu groß sind seh ich keinen Sinn drin, Kleinkinder Englisch Vokabeln lernen zu lassen, die völlig losgelöst von allem sind, was mit ihnen zusammenhängt. Das ist in bilingualen FAmilien völlig anders, auch die Art des Erlernens ist eine andere. Und die kann man im KG nicht "nachstellen". Die Sache mit der Indoktrinierung ist eine psychologische - wenn Du mir also diesbezüglich etwas sagen willst, dann tu es doch auch! Indoktriniert wirst Du so oder so, aber wenn deine Eltern Geld haben, sitzen viele Grenzen für Dich niedriger als für andere, deren Eltern kein Geld haben. So einfach ist das. Prägung gibt es für alle, das ist völlig logisch (oder leuchtet Dir auch das nicht ein?), aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind für manche (-> Geld!) besser als für andere. ´Muß ich das noch erläutern? Zu deinem abschließenden Ansatz: Du meinst, bei ärmeren Familien gibt es keinen Druck? Er ist vielleicht anderer Art (mehr eigenes "GEwissen" der Kinder), aber trotzdem vorhanden - oder siehst Du das anders? |
| 2378 | Hmm Nnordy - ich habe dich niemals alleine damit angesprochen - sondern eben die Allgemeinheit. [QUOTE] Wir sind keine tabula rasa, sondern werden durch Eltern, Umfeld -> Gesellschaft!!!! geprägt. Und Du kannst noch so gebildet sein - sorry, daß ich mich wiederhole, aber Du scheinst das überlesen zu haben - was Dir als Kind eingebläut wird verankert sich in deiner Psyche. Und beeinflußt Dich. [/QUOTE] Nnory, ja es beeinflusst mich - aber ich muss es nicht genauso machen oder wie war das mit Schlagen, Ausflippen usw? Wenn ich mich so verhalten würde, wie ich als Kind aufgewachsen bin, dann gute Nacht. Nein, ich habe sehr früh rausfinden müssen, dass es noch eine andere Welt gibt (übrings ohne die Hilfe von irgendjemanden) und genau das behaupte ich, kann jeder!!! [QUOTE] Und wenn man aufs ARbeitsamt geht, wie ich damals, und sich auf einen Job bewerben möchte und bei 3 von 4 Jobs bzw. Firmen gesagt bekommt "Vergessen Sie's, da kommen Sie nur über Beziehungen rein" (wie es dann in 2 von den 4 Fällen auch tatsächlich [/QUOTE] Ich hoffe mal, dass du so nicht an Statistiken rangehst ;). Ich hoffe mal, dass dir klar ist, dass 4 Fälle in KEINSTER Weise repräsentat sind. Ja, es ist klar, es gibt solche Fälle und wenn man Pech hat, dann kommt man mehrfach an solche Leute - aber genau so wollen wir doch nicht rangehen oder? Mein Vater hat noch nicht in den 60ern Jahren mit dem Arbeiten angefangen - ich schätze so um 1978 hat er mit dem Arbeiten wirklich angefangen - also arbeiten ohne zu studieren und die ganze Unilaufbahn durchgegangen. Ja, die jetzige Wirtschaftslage ist sch... - aber man muss sich nicht drauf ausruhen. Es klingt böse, aber die Welt ist groß! Kompetenz ist nicht das einzige - aber ohne Kompetenz kommt man auch nicht weiter oder wird gestopt. Ja, es gibt Fälle wo Leute auch nicht reinpassen - selbe habe ich bei meinem Ex-Freund erlebt, aber es gibt auch noch andere Firmen und alles an einer Firma aufzuhängen ist wohl nicht der Sinn der Sache oder? Ich sage nicht verschulen - aber den lerneifer unterstützen und gegen Lücken frühzeitig vorgehen! Tja - ich habe mit Absicht in einem Konzern angefangen, in dem keine Person meiner Familie hockt und weißt du was, ich glaube es ist einfacher als ein Mitarbeiterkind zu sein. Hier kann ich offen sein und weiß, dass nicht sofort alles nachteilig auf meine Vater wirken kann - bzw. das etwas an ihn rangetragen wird. Nun ja, Vitamin B kann man eben ohne Geld auch bekommen - wie schon erwähnt Praktika. Da kenne ich auch positive Beispiele von Leuten die sonst keinen Kontakt dorthin haben. Wenn alles nur auf Vitamin B aufbauen sollte - dann muss man scih das suchen. Ich weiß auch jetzt schon, dass ich dafür sorgen muss, dass ich bekannt werde und unentbehrbar, damit ich übernommen werde. Das war mir aber davor auch schon klar! Der Druck des eigenen Gewissens ist schon da, aber ich habe schon viele erstaunte Gesichter gesehen, wenn ich sagte, dass Sozialhilfe für mich nie in Frage kommt. Ihr Kommentar - wenn es nicht klappt, nehme einfach Sozialhilfe und das Thema ist erledigt... wie das geht bei dir nicht? Mist, was machst du dann, dann MUSST du es ja schaffen! Das eigene Gewissen ist da, aber man scheint doch anders dranzugehen. 2378 |
| Nnordy | Ich habe die Beispiele aus meine persönlichen Umfeld genommen um es glaubhafter zu machen, da es hier häufig das Denken zu geben scheint "Naja, das passiert eh immer nur anderen, aber niemals mir resp. jemandem den ich kenne". Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber wenn Du von 20 Leuten in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen das Gleiche hörst - dann kannst Du daraus Rückschlüße ziehen - zumindest für deinen Industrieraum (wobei ich dreist bin und behaupte, daß das nicht nur für Hessen gilt). Meinst Du wirklich es gibt offizielle Studien inwieweit Personalleiter nach Vitamin B einstellen? Die gibt es nicht (ich sage keine "offiziellen") - aber trotzdem weiß jeder daß es so ist. Seh ich ja auch gerade wieder bei meinem Bruder, der nur deshalb so schnell zum Einstellungstest eingeladen wurde, weil mein VAter in der Firma arbeitet und den dortigen Personalleiter direkt angesprochen hat. Sonst hätte er das - zumindest in diesem Jahr - komplett vergessen können. Ich meinte mit der psychologischen Komponente NICHT das Nachahmen von Dingen, die Dir "passiert" sind, sondern - wenn es hier Psychologen/Psych-Studis gibt verzeihe man mir diese unfachmännische Ausdrucksweise - Dir eingeschriebene unterbewußte Überzeugungen und Verhaltensmuster. D.h. es geht nicht um bewußte Reproduktion, sondern darum, daß es unterbewußt in Dir verankert ist. Du gehst ja auch nicht hin und sagst "ich träume jetzt das und das", sondern Du träumst - und verarbeitest bzw. erlebst in Träumen Dinge, die in deinem Unterbewußtsein und daher Dir normalerweise nicht einfach zugänglichen Bereichen vorhanden sind. Und sowas passiert im Laufe deiner Sozialisation. In den seltensten Fällen wird Dir jemand sagen "Du bist eine Frau und gehörst an den Herd..." - es wird eher so sein daß Du als kleines Kind Puppen und Küchen geschenkt bekommst (wobei ich hier keine Bösartigkeit unterstelle - sondern eben rollenangepaßtes Denken), daß Du statt einen Chemiebaukasten "Mädchenbücher" bekommst usw. DAs ist natürlich nicht immer so, aber es gibt genug Bücher über männliche und weibliche Sozialisation, wo Du solche SAchen nachlesen kannst. Eigenes Denken ist die eine Sache - unterbewußte Muster löschen eine andere. Darum geht es mir. Ist jetzt klar geworden, was ich meine? Weißt Du, Du und smurf macht es euch beide recht einfach. Die WElt ist groß, soll sich halt eine andere Arbeit suchen usw. Ja, dann geh halt einfach mal so - ohne Geld - nach Italien (nur als Beispiel) ohne die Sprache zu können am besten noch und such Dir da einen Job. Haha. Guter Witz. Wir hatten hier schon mehrfach Beispiele, daß das, was THEORETISCH möglich ist (einfach in einem anderen Land arbeiten) und das, was praktisch tatsächlich möglich ist, zwei ganz verschiedene Dinge ist. Es nutzt keinem Arbeitslosen mit drei Kindern, zu wissen, daß er halt einfach nach z.B. Italien gehen könnte um sich dort einen Job zu suchen, wenn es praktisch nicht geht. Sollte doch eigentlich nicht so schwer zu begreifen sein. Mal ganz davon abgesehen daß Du da erst mal eine Arbeits-, Aufenthaltsgenehmigung usw. brauchst, wobei das jetzt mit der EU zwar einfacher wird, aber nichtsdestotrotz gibts da noch eine Menge anderer Sachen die diese vermeintlich so einfache Lösung zu einer unerreichbaren Theorie machen. Durch die wenigsten Praktika bekommst Du heute einen Job - vielleicht einen Ausbildungsplatz (das ist ja schonmal was), aber keinen Job. Ich arbeite zufällig für ein Magazin, bei dem ich mich ständig mit Personalleitern unterhalten muß, und da wird ganz klar gesagt, daß sie - wenn sie überhaupt ausbilden - inzwischen nur noch 25% der Azubis übernehmen, weil sie Personal abbauen müssen. Da drängt sich teilweise der Gedanke auf, daß da jemand "billige Arbeitskräfte" sucht und diese guten Gewissens nach zwei, drei Jahren wieder rauswerfen kann... Meine Schwägerin ist allein erziehende Mutter und hat ihr Kind bekommen als sie gerade ihr Diplom (Sozpäd) gemacht hatte. Sie leistet im Moment ihr Anerkennungsjahr, auf zwei Jahre gesplittet, ab. Und sie mußte etwas machen, von dem sie früher gesagt hatte, daß das nie in Frage kommt - sie mußte Sozialhilfe beantragen, weil sie von dem Geld, das sie in den Heimen bekommt, nicht ihre Tochter und sich durchbringen kann. Die Eltern können sie nicht mehr unterstützen, da der Vater gerade in Rente gegangen ist und nebenbei eh eine 40%ige Erwerbsminderung hat (Diabetiker) - ganz abgesehen von der Hypothek auf dem Haus... Ich will damit nur sagen - man kann viel sagen, so lange man nicht in der Situation ist. Das kannst Du auf fast alles übertragen - egal ob es um Abtreibung, Kindererziehung, Job, moralische Fragen oder was auch immer geht. Es ist ja löblich, daß Du Dir ein Ziel gesetzt hast - ob man es erreicht ist halt fraglich. |
| 2378 | tja - du nimmst dein umfeld - ich nehme meins. ich sage nicht, dass das unwahr ist, was du sagst - aber will zeigen, es gibt auch eine andere seite die man beachten sollte. erstmal zu jobs im ausland: ich rede nicht davon nach italien zu gehen und dort sich einen job zu suchen, sondern von deutschland aus international zu suchen und vielleicht auch andere felder mit einzubeziehen. viele jobs sind bestimmt nicht das wahre vom ei, aber wenn man dadurch an geld kommt? im schlimmsten fall muss eben die familie getrennt leben und man sieht nur den vater einmal pro monat - aber dafür ist das geld da. übrings so geh es vielen familien, wenn der betrieb entscheidet den vater kurzerhand ins ausland zu schicken.... es gibt NIEMALS für JEDEN die chance, aber man kann damit VIEL lindern!!! tja ich meine auch nicht das nachahmen. ich bin damit aufgewachsen, dass es so normal sei (und das jetzt nicht nur auf ein paar sachen die ich hier erwähnt habe bezogen) sondern das die welt so aussehe, wie man sie mir näher brachte... und ich musste selbst da raus kommen, ohne hilfe von irgendjemanden um zu begreifen wie die realität aussieht. wenn ich mich aber darauf beziehen würde, so habe ich es gelernt, dann würde ich ganz anders vorgehen und so wurde es mir anerzogen.... auch kenne ich viel beispiele wo die mädchen puppen usw bekamen, aber tortzdem sich von den jungs die autos klauten... auch kinder können selbst bestimmen was sie machen wollen. eine rolle wird ihnen schon vorgelebt, aber sie können sich meist, gerade im kindergarten, dagegen entscheiden und mit anderen sachen spielen. übrings habe ich viel öfter beobachtet dass di juns die puppen und die mädchen die autos haben wollten ;) ich sage NIEMALS, dass es einfach ist. ich sage aber, dass man viel mehr erreichen kann, wenn man wirklich will. ich weiß, sehe es selbst, die wirtschaftliche situation usw.... ABER dann gibt es einen teil der leute, die nur jammern und nichts machen; und andere die was machen. jetzt sieht es so aus, als ob es beiden gleich schlecht geht, aber die die was machen, die werden schon eher belohnt werden (auch wenn es jetzt noch nicht so aussieht). ich denke auch, dass es eine zukunft sein wird im ausland zu arbeiten und eben nicht in deutschland. dummerweise gibt es nämlich, so wie ich das sehe, wirklich genug jobs für ALLE! ich bin auch nicht gegen das sozialsystem, aber ein sozialsystem hilft nur KURZFRISTIG der Person - und gibt einen neuen Start (notfalls mit viel weniger Geld und Komfor). Es gibt aber immer mehr Fälle, bei denen es einfach eine langzeitlösung wird und ich habe das Gefühl, dass im großem und ganzen es immer mehr als eine Selbstverständlichkeit angesehen wird - und DAS ist es nicht! Es ist auch nicht selbstverständlich, dass der Staat jetzt schon soviel Geld für Kinder zahlt, wie er tut und er Rest nicht, dass man es als soziale Notwendigkeit ansieht, dass Kinder bestimmte Rucksackmarken tragen, Familien einen TV usw haben! Durch Pratika bekommst du dein Vitamin B - wenn du dich gut anstellst und geschickt. Dieses Vitamini B kann dir dann in weiteren Bereichen weiterhelfen - so kann später Manager A beim Golfspielen (nehmen wir mal das Vorurteil) Manager B von dem und dem erzählen usw. Ja, es wird nicht sofort und bei jedem helfen, aber ich denke, man sollte jede Chance nutzen oder? [QUOTE] ganz abgesehen von der Hypothek auf dem Haus... [/QUOTE] Hauskauf bzw -bau sollte immer GUT überlegt sein und zwar so, dass es gut realisierbar ist. Ich bin der Meinung, sonst sollte man die Finger davon lassen, weil es schnell nach hinten losgehen kann... Ich bin schon viele Umwege gegangen, werde wohl auch immer wieder welche gehen müssen - aber eins ist mir klar, wenn ich arbeitslos bin, dann ist es MEINE Sache was ich dadraus mache und die Gesellschaft hat keine Schuld. Ich würde gerne der Gesellschaft an ein paar Sachen die Schuld gebe (tue ich vieleicht auch), aber es hilft MIR persönlich nicht weiter und genau das meine ich. Ich habe das Gefühl, man gibt der die Schuld und das Thema ist erledigt. Soll die sich doch um einen kümmern - aber ein mündiger Bürger muss sich selbst um sich kümmern und sollte froh sein, wenn er schon soviel Hilfe wie in D bekommen und versuchen elbst da rauszufinden - Hilfe gibt es hier genug... (und wie gesagt, es gibt Unterschiede und es ist manchmal schwere, dafür haben wir das Sozialsystem, aber JEDER ist für sich selbst verantwortlich, egal wie die Gesellschaft ist. Er ist dafür verantwortlich, was er aus seinem Leben macht). |
| Suicide-Smurf | [quote]WEnn Du mir deine Argumente mal plausibel machst dann wäre ja alles viel einfacher... [/quote]Was schreibe ich denn immer so undeutlich? -Weil ich gegen die Abschaffung von Geld bin? Ganz einfach. Bis auf das Geld Egoismus fördern soll und dass das negativ sei, hab ich bis jetzt keinen plausiblen Grund dafür gehört. Ferner hab ich es ein wenig ausgeführt, dass Geld sehr effizent ist, da man im Gegensatz zum Tauschhandel nicht zweimal Glück haben muss. Und sogar noch weiter, wenn man die jenigen, die Arbeiten nicht mehr belohnt und jeder eh alles bekommt wird keiner mehr Arbeiten, da Menschen auf ANreize reagieren und man keinen Anreiz hat überhaupt etwas zu tun. (Eine der 10 volskwirtschaftlichen Grundregeln....siehe auch Volskwirtschaftslehre Gregory Mankiw.....wobei Makroökonik und Microokonimik von Mankiw auch sehr zu empfehlen ist) DAs Wörgel Projekt ist im Gegensatz zu zinix Beispiel etwas durchdachter. Doch fehlt mir auch hier die Verständniss, wenn diejenigen bestraft werden, die sparen wollen. Letztendlich ist ein Freischein/arbeitsschein auch nichts anders als ein 1000 Euro schein und dadurch ist ehr ineffizent weil es keine Zwischenwerte gibt. ala float integer für die Programmierer -Weil ich gegen Kinder bin wenn die Eltern nicht für sie Sorgen können? Ganz einach. Ein kind ist ein eigenes Individuum. Darum sollte es auch seine Chance erhalten und zur Schule mit vollem Bauch gehen können. Es müssen ja nicht Markenklamotten, unzähliges teures Spielzeug, luxuswohnung usw sein. Seine Chance hat es jedoch auf jedenfall verdient. Ich denke auch nicht, dass die Eltern dem Kind einen grossen gefallen tun wenn es ganz wie die Eltern am Bahnhof rumgammeln darf. -Weil ich gegen weitere oder noch mehr Zuschüsse für die Eltern zur Zeugung Kinder bin? Ganz einfach. Wenn sich Person A entscheidet keine Kinder zu kriegen ist es sein Bier. Wenn Person B ein Kind zeugt sollte es wenigstens auch für es Sorgen können. Dann bei Person A zu betteln finde ich alles andere als Gerecht, nur weil sich Person A für eine "andere Art des Lebens" entschieden hat. Noch anzumerken ist, dass hier nicht Chancengleicheit herrscht. Was ist mit den Leuten die keine Kinder kriegen könne? Was ist mit den Leuten, die keinen Partner haben. Wird der vom Staat dann gestellt? -Pflege, Gehälter, Mangaer Jedem steht es frei sich ein Arbeitsplatz seiner Wahl zu suchen . Wenn sich PErson a dafür entscheidet Arbeitsplatz B zu nehmen muss er auch mit den Konsequenzen(ob niedriger Gehalt, schlechte Arbeitsbedingnugen) leben. Kann er das nicht wäre es adequat sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Von anderen die nichts damit zu tun habne Geld schnorren wollen ist imo falsch und verzerrt sogar das "effizente Marktbild". Im übrigen will ich nochmal anmerken, dass man hier in Deutschland ziemlich oft seine Chancen erhält. Du kannst bis 30 fast alles nachholen (Abi, studium anfangen usw...) Wenn du dich in 14 Jahren (ich geh mal von einem 16 Jährigen aus) imme noch nicht entscheiden kannst was du amchen willst, was dir gefällt, angemessene Bezahlung....kann dir auch niemand mehr helfen. Manger. Da es in Deutschland Mindestlöhne gibt ist für jeden ein minimaler Standart gewährleistet... Effektiv&Effizenz Jeder soltle das tun was er am besten kann. Ja stimm zu. Jedes Land sollte sich darauf konzentrieren was es am besten kann. Dadurch lässt sich eben am meissten verdienen um wenigstens ein Grundbestand zu erschaffen(effektiv...auch der einzige Weg den Karren aus dem Dreck zu ziehen). Erst dann kann man sich darauf konzentrieren was Person a oder b machen will und ihm dann eventuelll ein Arbeitsplatz schaffen damit sie Effizent arbeiten können. Um gleich mit der Landwirtschaft anzuknöpfen. Deutschland ist kein Agrarland. Wenn bauer a zu schlecht für seine Branche ist kann Person b nix dafür. entweder er wird besser und kann sich gegen seine Konkurrenten durchsetzten oder er soll sich ne neue Arbeit suchen. Der Volkswirtschafliche Nutzen aus Importe von polen und sonst wo ist grösser als die persönlichen Opportunitätskosten des Bauern a. Bildungssystem&Kinderforderung. Ja ich sehe das so. Es wäre sinvollr mit dem Kind einmal weniger Dutzi Gaga(an das es sich eh nicht erinneren wird) zu machen um mit ihm dann vlt ein Kinderfreundliches Sachbuch oder Spiel durchzugehen. Altersheim&Abschiebung Um auf eine unwiderrufliche Vormundschaft zu kommen ist ein Notar erforderlich. Wenn die Oma dem zustimmt ist sie am Ende selber schuld. Alle andere können die Vollmacht, wenn ich micht nicht täusche, sogar mündlich kündigen und so selber dem Altersheim entfliehen. Kosten Altersheime nicht Geld? Das wird doch nicht vom Staat übernommen (?) Aber bin mal vorsichtig kenn mich mit Altersheimen nicht so aus... Falls ncoh was unklar ist frag ruhig. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| Suicide-Smurf | [quote]Hast Du keine Großeltern? Kennst Du keine anderen alten Menschen? [/quote]Doch ne Oma. Die is 82 und wurde vor 2 Wochen am Knie operiert(puuh wie kann der staat nur soviel geld in etwas stecken das sich gar nich mehr lohnt...vlt ist er ja doch nich so böse :[ ) weil sie nicht mehr laufen konnte. Mittlerweile läuft sie wieder durch die Gegend. Ins altersheim wollte sie nicht gehen(hat sie selber gesagt...der vorschlag kam nicht von den Kindern), da sie dort nichts zu tun hätte. (trotz vormund) Der rest von meinen Grosseltern liegt bereits unter der Erde. Aber keiner von ihnen war im Altersheim. [quote]Hast Du schon deinen WEhr- oder Zivildienst abgeleistet? [/quote] Ne.. [quote]Geh in ein Altersheim [/quote]Ein Freund von mir leistet gerade seinen Dienst im Altersheim ab. Die einzige Horrorgeschichte die ich zu hören bekam war, dass mein ehemaliger Mathe Lehrer seine Mutter seit einem 3/4 Jahr nur einmal besucht hatte. So ein Schuft :[ ----------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------ [b]Nnordy2[/b] [quote]über ein Alter, in dem ich alle anderen für alles verantwortlich mache bin ich schon lang raus [/quote]Verantwortlich ist das falsche Wort. Du bist jedoch sehr neidisch auf Manager Gehälter, da sie ja nichts zu tun brauchen im gegensatz zur Pflege. [quote]Hast Du mal 1984 gelesen oder gehört das heute in der Schule nicht mehr zur Pflichtlektüre? Hast Du Dich mal mit der Psychoanalyse resp. dem Unbewußten und dem Unterbewußten auseinandergesetzt? Wir sind keine tabula rasa, sondern werden durch Eltern, Umfeld -> Gesellschaft!!!! geprägt. Und Du kannst noch so gebildet sein - sorry, daß ich mich wiederhole, aber Du scheinst das überlesen zu haben - was Dir als Kind eingebläut wird verankert sich in deiner Psyche. Und beeinflußt Dich. [/quote]Ich hab gerade keine Ahnung was du damit sagen willst. Ich hab nicht verstanden was du mit "die Indoktrinierung durch die Gesellschaft ist eine falsche" meinst. Ich bitte um präzisierung. 1984 von Georg orwell ist, so leids mir tut, ein Belletristik(kann mich auch irren...) Buch. Es wurde geschrieben um den Leser zu unterhalten. Manche Unterhaltungsromane werden eben realität manche nicht. (Wobei 1984 wirlklich ein sehr gutes Buch ist.) [quote]und bei 3 von 4 Jobs bzw. Firmen gesagt bekommt "Vergessen Sie's, da kommen Sie nur über Beziehungen rein" (wie es dann in 2 von den 4 Fällen auch tatsächlich war) - und wenn ich dann weiterhin, als ich bereits gearbeitet habe, gesehen habe, wer und warum eingestellt wurde [/quote]Ich blick nich was du damit sagen willst. Erwarstest du, dass dich Top Unternehmen einfach so einstellen..."auf sie haben wir gerade gewartet"? [quote]Allerdings teile ich dein Vertrauen in die Personalleitung nicht, daß man mit Können immer weiterkommt. Kompetenz ist heutzutage nur einer von vielen Faktoren, und je nach Unternehmen wird Kompetenz anderen Dingen untergeordnet (ist einem Kollegen von mir so gegangen, der sich in einer Firma beworben hat, wo man ihn auch zum Probearbeiten geholt, sich Tips hat geben lassen und dann schlußendlich der BEscheid kam, er wäre ja fachlich top, aber würde leider nicht so ganz ins Unternehmensbild passen...). Nichts ist unmöglich! [/quote]Ein Unternehmen hat gewisse Ziele (Leitbild usw). Liegen deine individuellen Ziele ausserhalb des Leitbildes wirst du die Organisation des Unternehmens nicht zu deiner persönlichen Selbstverwirklichung und damit zur optimalen erreichung des Letbildes nutzen. [quote]Die Studie mit den Frauen such ich Dir gern raus, ich hab demnächst eh einen Termin mit einer Freelancerin die Schulungen für Frauen in Führungspositionen macht. Die werd ich u.a. auch zu dem Thema noch mal befragen. Kannst ja u.U. später selbst austesten wie das ist... [/quote]Warum können sich Frauen nicht einfach ne normale Vorlesung die von Frau oder Mann über enterprenuership gehalten wird anhören? *kopfschüttel* Eine Gehaltsdiskriminierung vom Arbeitgeber gegenüber Frauen gibt es nicht. Sonst würden ja einfach alle Frauen einstellen und ihnen eben einen schlechteren Gehalt bezahlen, was wiederum die Nachfrage nach Frauen erhöhen würde und somit den Lohn. Ja es ist mir bekannt, dass Frauen tendeziell etwas weniger verdienen. Das lässt sich imo darauf zurückführen, dass statistisch frauen eben öfters vom Unternehmen weg sind als Männer(Kind, Mutterurlaub, gibt nach kind auf zu arbeiten usw...). Bin mir nicht sicher aber studierst du nicht Germanistik? Warum muss man sich dort anhören wie man ein Unternehmen leitet? Um gar Managergehälter zu beziehen :X? [quote]Ich sag nicht daß smurfs Argumentation nicht etwas für sich hat, aber ich bin absolut dagegen, Kleinkinder schon die Lernkeule zu geben. Es spricht nix dagegen, gewisse Dinge wie Physik, Biologie usw. schon im KLeinkinderalter mehr an die Kinder ranzubringen - aber eben spielerisch und dem Alter angemessen .[/quote] Der Vorschlag von dir find ich gut :-) Grüsse |
| Nnordy | Ok, @Smurf: Geh in ein Altersheim -------------------------------------------------------------------------------- Ein Freund von mir leistet gerade seinen Dienst im Altersheim ab. Die einzige Horrorgeschichte die ich zu hören bekam war, dass mein ehemaliger Mathe Lehrer seine Mutter seit einem 3/4 Jahr nur einmal besucht hatte. So ein Schuft :[ Vielleicht gehst Du ja trotzdem mal selber hin. Vielleicht kann dein Freund sich - beneidenswerterweise - ganz gut davon abschotten, was er da zu sehen bekommt, oder aber er hat wirklich Glück und ist in einem "guten" Heim gelandet (die nicht gerade die Mehrheit bilden). Wahrscheinlich interessiert er sich auch nicht für die Hintergründe, aber ist ja auch völlig Banane. Ich kenn genug Altersheime hier und genug Altenpfleger... Glaub mir, es ist nicht schön. Ich bin nicht "neidisch" auf Managergehälter. Ich versteh bloß nicht, woher diese absolute Ungleichheit in der Verteilung herrührt - bei gleicher Verantwortung und teilweise auch gleicher Arbeitszeit (und die Krankenschwester schiebt noch Schichtdienst). Über die Spitzenverdienste von Fußballern und anderen Sportlern schweigen wir mal, wie schon weiter vorn "vereinbart". Es ist für mich ein Unding, welche Wertigkeiten hier angelegt werden. Außerdem bin ich für einen Managerposten nicht angepaßt und nicht ökonomisch fixiert genug (auch wenn ich mehr als rudimentäre Grundkenntnisse in BWL, VWL, KLR usw. hab - schließlich hab ich ja auch 'ne kaufmännische Ausbildung) - mal ganz davon abgesehen daß das echt das Letzte wäre was ich machen wollte. Bin eher für kreative Jobs geeignet. Die Gesellschaft ist zum Großteil für deine Sozialisation verantwortlich, diese verläuft in einer ganz bestimmten Weise. Du lernst, was (lt. Gesellschaft) REcht und Unrecht ist, was man darf und was nicht, was gut ist und was schlecht usw. usf. Dabei ist das ganze Gebilde auf bestimmten Rollenmustern und Verhaltensweisen aufgebaut, die den Einzelnen in best. Schablonen "einsetzen" (pressen würde mir ja gleich wieder als bösartige pauschalisierende GEsellschaftskritik angekreidet). Und das fängt immer früher an - vielleicht demnächst auch im Kindergarten. Die Art und Weise, wie diese Indoktrinierung passiert, ist m.E. nach falsch, denn sie vollbringt etwas, das ich fast beispiellos nennen würde: Es wächst ein Haufen von profilneurotischen, egozentrischen Individuen heran, die aber als Masse über den Kanal "Konsum" (u.a.) mobilisierbar sind. Alter wird ausgeklammert und weggesperrt (s. den Herrn JU-Vorsitzenden - keine HÜftgelenke mehr für Leute über 70 - in zwei Jahren heißt es ev. jeder Demente ab ins Heim). Die Markenfixierung führt dazu, daß es zur Isolierung von Leuten kommt (ich spreche von Kindern und Jugendlichen) die diese Marken nicht haben. Alles das verstehe ich unter falscher Indoktrinierung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Klar geworden? 1984. Belletristik. Wenn Du meinst... Vor 10 Jahren gehörte das zur Pflichtlektüre (im englischen Original). Hast Du's gelesen? Dann hätte Dir eigentlich auffallen müssen, daß es keine reine Unterhaltung ist. Wer das in dem Buch sieht hat es nicht verstanden, sorry. Es wird dort eine Zukunftsversion entworfen, von der wir in gewissem Sinne gar nicht so weit weg sind. Aber egal. Du kamst doch mit dem Spruch "Sollen sich einen anderen Job suchen"! Meinst Du ich hab mich auf Managerposten bei Siemens beworben (wobei zu klären wäre was Du unter "Top-Unternehmen" verstehst)? Es ging beim ersten Mal um einen Ausbildungsplatz, beim zweiten Mal um einen Nebenjob. Wohlgemerkt - mit leeren Händen stand ich nicht da. Ich hatte immerhin schon zwei Praktika und einen 1,8 Abi-Durchschnitt inkl. 3 Fremdsprachen vorzuweisen - womit wir bei "Kompetenz", soweit man davon frisch von der Schule sprechen kann, wären... Mit der "Leitbild" Geschichte wären wir wieder bei den Schablonen und der Indoktrinierung... :D Schonmal dran gedacht daß Personalchefs sowas sagen weil sie keine andere Begründung haben? Weil hier öfter mal gesagt wurde, es käme nur auf Kompetenz an... WAs für ein Humbug! Findest Du nicht daß diese finanzielle Benachteiligung von Frauen irgendwo ungerecht ist? Einerseits sollen die Frauen für Nachwuchs sorgen, aber wenn sie's tun, werden sie abgestraft. Wenn sie's nicht tun, heißt es "Frau S., warum haben Sie eigentlich immer noch keine Kinder???" - aber egal. WEnn Du meinst, daß Du mit Vorlesungen zum Personalchef gehen und sagen kannst, hallo, meine männlichen Kollegen kriegen soviel, ich will dasselbe - muß ich Dich leider enttäuschen. Um das ganze System zu verstehen mußt Du noch alle möglichen gender studies und gender behaviour Veranstaltungen besuchen, aber das nur am Rande. Ja, ich studiere GErmanistik. Und im Rahmen meines Jobs (muß ja nebenbei auch 80h im Monat arbeiten) für div. Fachmagazine habe ich demnächst diesen Termin - vor dem Hintergrund einer Veranstaltung für Mädchen, die für Technik begeistert werden sollen. Da wird selbige Dame bei einer Podiumsdiskussion mitmachen, wo's u.a. auch um Frauen in Führungspositionen geht. Das ist der Hintergrund. Und nochwas: Ich brauch kein Managergehalt. Mein Ziel war und ist es schon immer, gerade so viel zu verdienen, daß ich nicht jeden Cent 10x umdrehen muß, bevor ich ihn ausgebe. Ich brauche weder eine S-Klasse (ich hasse Mercedes...) noch einen Bungalow oder ein Penthouse, ich brauch auch keinen Fernseher in jedem Zimmer (wir haben nicht mal einen Geschirrspüler... ;) ) oder ähnlichen Kram... Ich hab nur keine Lust, jedesmal einen halben Herzanfall zu kriegen wenn etwas Unerwartetes (bspw. mit dem Auto) ist und keine Kohle dafür da ist. Ich wäre als Manager absolut unbrauchbar, genauso wie als Krankenschwester (ich habs ja schon probiert...)... Wer weiß, wohin es mich mal verschlägt. Aber in nächster Zukunft werd ich hier erstmal als Redakteurin arbeiten und fühl mich dabei auch sehr wohl. |
| Nnordy | Huhu Lieblings-Ilo! :) Vielleicht können wir uns ja auf einen Mazda-MX5 einigen? ;) Dto. mit dem GEschirrspüler. Mein Männe kriegt das irgendwie nicht gebacken - naja, dafür darf der sich ums Bad kümmern... :) Sobald ich die große Kohle verdiene lade ich Dich zu einem zweiwöchigen Hessen-Survival-Training mit integriertem Sprachkurs ("Hässisch für Anfäääääängäääääääääääääää") ein... Dann kannst Du Dir von meinem Chinchilla in die Nase beißen lassen und den Unterschied zwischen Moin und Morgääään lernen... :D Grüße, die liebe Nnordy ;) |