| Mirage_Friedhof | ...kann man davon ausgehen dass mehr als 80% der in Deutschland lebenden Ausländer in diesem Land wirklich integriert sind?...vielleicht Ja. Aber was ist mit dem Rest? Will sich der Großteil garnicht integrieren? für mich bedeutet Integration nicht vollständige Anpassung, keinesfalls- sondern für mich hat Integration mehr etwas mit interesse zu tun. Wenn ich in ein anderes Land einwandere -aus welchen Gründen auch immer- dann will ich doch auch wissen: was ist das für ein Land in dem ich zukünftig Leben werde? Ich Informiere mich über Kultur und die dort lebenden Menschen und was das wichtigste ist, ich versuche baldmöglichst die Sprache zu lernen. Aber was geschieht in diesem Land? Es entstehen immer mehr soziale Brennpunkte, Schulen, Wohngegenden etc. weil sich viele Ausländer "abgrenzen". Aber wieso tuen sie das? Es gibt Leute die seit Jahren hier Leben und kein Wort deutsch sprechen, die wiederum können ihren Kindern die deutsche Sprache nicht vermitteln da sie sie selbst nicht beherrschen. Wie sollen es Erzieherinnen im Kindergarten die für solche Aufgaben gar nicht die richtige Schulung erfordern schaffen diesen Kindern die deutsche Sprache zu vermitteln? beispielsweise für einen spätern Beruf der das überleben in der Gesellschaft sichern soll -Das ist ein wichtiger Grundbaustein für die Zukunft-... Wie fühlt sich jemand der in einem Land lebt in dem er die Sprache nicht richtig beherrscht und abgeschottet in "Ghettos" lebt? Er kann sich gar nicht integriert fühlen? Es wird ein Gefühl von minderwertigkeit vermittelt das wiederum zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft führt bzw. führen kann... Es ist ein ewiges Desaster...? Aber wie kann man jenen Defizit verhindern? ...soll der Stadt unseren Ausländern mehr entgegen kommen? oder sollen Ausländer künftig mehr für ihre eigene Integration tun? Ich denke es soll von beiden seiten mehr Engagement vertreten sein, wobei ich finde dass vorerst verstärkter interesse von den Ausländern zu sehen sein sollte... Man bekommt heutzutage eben nichts mehr geschenkt! Ohne Mühe kein Lohn! Unser Stadt ist in übermaßen großzügig -oder war es zumindest mal- weil Deutschland immer noch aufgrund des dritten Reiches (wofür unsere Generation keine Verantwortung trägt weder tragen kann! Man sollte sich auf den heutigen Rechtsextremissmus konzentrieren und gezielt dagegen vorgehen!) laster trägt oder auf einfach gesagt kuschen muss! Da unser Stadt jedem, Ausländern sowohl auch Deutschen faulänzern kurz gesagt Schmarozern die Sozialhilfe in der ARSCH schiebt und sich wundert warum die Kassen lehr sind... wer darf dafür letztendlich büßen? die ARBEITER! Aber das ist wieder ein anderes Thema.... Wie lautet eure Meinung dazu? |
| GalacticSurfer | Als nach dem Kriege die Vertriebenen in die Westzone flüchteten, da waren das Deutsche, die qualifiziert und natürlich hochmotiviert waren, die Not war groß und die Menschen wollten sich so schnell wie möglich eine neue Zukunft aufbauen. Ein Beispiel hier aus der Nähe: in der Gemeinde Bubenreuth bei Erlangen wurden auf einen Schlag ca. 2.000 Instrumentenbauer und ihre Angehörigen aus dem nördlichen Sudetenland angesiedelt, die jahrzehntelang für Lohn und Brot in der Gegend suchten. Die Gitarren, die sie bauten, wurden sogar nach England und in die USA exportiert, bis die fernöstliche Konkurrenz aufkam. Ähnlich war es vor 250 Jahren mit den Hugenotten, die nach Brandenburg oder an die Weser geladen wurden, hochqualifizierte Menschen, die sich schnell eingliederten und für die betroffenen Gebiete wirtschaftlich ein Segen waren. |
| LaChatte | [QUOTE]- wer hierher kommt, hat als erstes die Sprache zu lernen und müsste nachweisen können (wie das alle Einwanderungsländer machen) dass er sich alleine hier "finanzieren" kann bzw. einen Job bereits hat hier. Wenn jemand das nicht will: "und tschüss..."[/QUOTE] Sprache lernen, absolut einverstanden... das "und tschüss" ist aber äusserst problematisch - da viele einfach in die Illegalität abtauchen. In der Schweiz (Total 7 000 000 Einwohner) schätzt man den Anteil an Sans-Papiers auf 150 000 - 300 000 Menschen... was nicht unbedeutend ist. Und diese Menschen sind da, und auch wenn man sie unter den Teppich kehrt, sind sie noch immer da - und das alles ausserhalb von jeder staatlichen Kontrolle. Sie arbeiten schwarz, haben keine Versicherungen, können von Arbeitgebern ausgenutzt werden (was diese Arbeitgeber auf unfähige Weise konkurrenzfähiger macht - logisch, Dumpingpreise), haben wohl ein grösseres Risiko, in kriminelle Machenschaften verwickelt zu werden, da sie keinerlei Unterstützung bekommen... [QUOTE]...kann man davon ausgehen dass mehr als 80% der in Deutschland lebenden Ausländer in diesem Land wirklich integriert sind?...vielleicht Ja. Aber was ist mit dem Rest? Will sich der Großteil garnicht integrieren? [/QUOTE] Wenn 80% integriert sind, würd ich das ohne weiteres als "den Grossteil bezeichnen"... |
| B.K. | Das mit der Integieration ist von anfang an schief gelaufen. In den 50er und 60er Jahren hat die Deutsche Regierung Gastarbeiter aus Italien, Spanien , Türkei und anderen Ländern nach Deutschland eingeladen, in der Annahme das diese Arbeiter nach ein paar Jahren wieder in ihr Heimatland zurück reisen. In dieser Annahme hat die Regierung die Arbeiter in Häuser untergebracht, die etwas abseits von der Deutschen Bevölkerung waren. Außerdem, welcher Deutsche wollte schon in der Zeit in der nähe von Ausländern leben. Die meisten sind ja noch sehr von der Hitlerzeit geprägt. Sie wurden gewollt oder ungewollt abseits gehalten. Als die Gastarbeiter dann anfingen ihre Familien nachzuholen, wurde an der Praxis nicht`s geändert, sie wurden immer noch so behandelt als ob sie bald wieder abreisen würden. Dies führte unter andern zu den sogenannten Getto`s. Wir haben zu spät gemerkt das wir auch ein Einwanderrungsland sind und haben darauf nicht reagiert. Auch andere Länder haben Probleme mit ihren Zuwanderen, es ist also nicht nur ein rein Deutsches Problem. Ich bin der Meinung das jeder Schüler, egal ob Deutscher, Türke oder sonst was, vor der Einschulung geprüft werden sollte, ob er der deutschen Sprache mächtig ist. Sollte das nicht der Fall sein, müßte man das Kind ein Jahr zurück stufen und in einer Art Vorschule die deutsche Sprache fördern( das gilt übriges auch für Deutsche ). |
| LaChatte | Ich weiss nur, dass ich die Ausländer in der Schweiz AUF KEINEN FALL beneide...ist echt nicht witzig, wenn du zB als Asylant ein ArbeitsVERBOT hast und dir dann noch anhören musst, du seist ein faules Schwein... |
| Fuck up Evil | @Odessa Wenn ein Mitglied der AntiFa deinen ersten Post liesst, kannst Du wohl denken als was er/sie Dich bezeichnen wird, oder !? :( |
| Ford Prefect | also zum einen möchte ich fragen, was denn eigentlich "Integration" ist. Kommt mir wie ein Containerbegriff vor mit dem jeder anfängt, was er will. Zum zweiten denke ich, daß seit inzwischen 50 Jahren keine sinnvolle Einwanderungspolitik in Deutschland betrieben wird. Sinnvolle Einwanderungspolitik, die danach fragt, wer wie warum hier gebraucht wird und wem wie warum zugetraut wird, daß er/sie sich hier zurecht findet, würde die Frage nach Integration in den Hintergrund treten lassen. Dann gibt es aber auch humanitäre Erwägungen. Will irgendjemand einem Menschen einfach "Tschüß" sagen, wenn dieser Mensch durch Krieg und Folter traumatisiert ist, wenn zu erwarten steht, daß er/sie gefoltert oder mißhandelt wird oder wenn man Menschen schlicht in Kriegesgebiete zurück schicken würde ? Dann ist auch zu bedenken, daß die Weltgeschichte eine Geschichte von Migrationen ist. Irgendetwas anderes erwarten zu wollen ist schlicht blauäugig. Heute kann jeder Mensch jederzeit überall hin reisen so er das Geld und die Papiere dazu hat und dann wird man ihn nicht so ohne Weiteres los. Und grenzüberschreitende Migration ganzer Völker (z.B. im Falle eines Bürgerkrieges) wird es immer geben. Von daher haben wir m.E. nur eine Chance, das Problem zu regeln: Es muß für alle, die auf legalem Wege neu kommen wollen sofort ein sinnvolles Einwanderungsrecht (ähnlich wie in Canada oder den USA) geben. Selbiges regelt auch den Zugang zum sozialen Netz (oder willst Du, Odessa, einem angeworbenen PC-Spezialisten, der durch einen Unfall querschnittsgelähmt wurde, Versicherung und Rente verweigern weil er vielleicht erst drei Jahre hier ist ?). Und bei allen, die schon da sind und die gegen den Grundkonsens unserer Gesellschaft verstoßen, sprich kriminell werden, muß die volle Härte des Gesetzes greifen. Allerdings eher keine Abschiebung - Deutschland hat nur mit sehr wenigen Ländern Rechtshilfeabkommen und dies hat zur Folge, daß z.B. ein ertappter rumänischer Krimineller nach einer Abschiebung in Rumänien sehr bald wieder auf freiem Fuße wäre. Außerdem müßten Deutschkurse für alle verbindlich sein und z.B. Schulen, die in Muttersprache unterrichten, dürfte es allenfalls als Ergänzung geben. Denn Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Übrigens hat mir der Leiter des bei uns zuständigen Sozialamtes gesagt, daß sie wesentlich weniger Probleme mit Türken der zweiten Generation als mit Türken der dritten Generation haben. Das Pendel scheint also zurück zu schlagen. Wieso ? Und man darf nicht vergessen, daß aufgrund des bekloppten deutschen Staatsbürgerrechtes die meisten, die aus der GUS nach Deutschland kommen, immer noch als "Deutsche" gelten und entsprechend zu behandeln sind. Auch wenn sich das Deutschtum in vielen Fällen auf einen deutschen Schäferhund im Haus reduziert. |
| Ford Prefect | nur daß Migration einfach kein planbares Sandkastenspiel ist. In Maßen kann man es regeln - mehr nicht. Übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, daß mehr Deutsche außerhalb von Deutschland leben als umgekehrt "Ausländer" in Deutschland leben. Zumindest dann, wenn man von "Deutschen im Sinne des Grundgesetzes" ausgeht. Wäre auch mal die Frage, wie die sich verhalten. Jede deutsche Regierung etwa hat mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß z.B. Siebenbürger Sachsen in Rumänien nationale Minderheitsrechte bekommen bzw. behalten durften. Und das ging bis hin zu Vereinen, die deutsches Brauchtum pflegten und bis hin zur Forderung nach deutschen Schulen (die natürlich nie erlaubt wurden). Von daher ist es nur konsequent, wenn in Deutschland lebende "Ausländer" daaselbe für sich fordern. |
| gekitsu | @ilo mit dem rechten auge: "mit dem rechten ... sieht man besser" oder wie war das? ;) aber im ernst: ich stimme dir voll zu. wobei ich gerne eine trennung sehen moechte zwischen dem, der hierher flieht - da ist die aufnahme und hilfeleistung erstmal vorrangig in meinen augen - und dem der aus eigenem interesse und "persoenlicher freiheit" hierher zieht - der dann auch genug eigeninitiative zeigen sollte um sich auf dieses land und seine kultur einzulassen. |
| Ford Prefect | @Odessa ich habe auch ein paar Jahre lang mit Asylbewerbern gearbeitet. Ich gebe Dir völlig Recht daß das ein anderer thread ist und ich kann Dir vollkommen zustimmen, daß nur wenige, die die Möglichkeit haben, nach Deutschland zu kommen, "echte" Asylbewerber sind. Allerdings reden wir im Moment ja kaum noch über dieses Thema weil es sich durch die Gesetzgebung weitgehend erledigt hat. Was das amerikanische System angeht, habe ich dann meine Probleme, wenn Green Cards versteigert oder verlost werden. Das halte ich gerade nicht für eine sinnvolle Steuerung. Was die Abschiebung angeht: International operierende Banden sind in der Regel in der Lage, ein Bandenmitglied auch nach einer Abschiebung wieder einzuschleusen. Daher würde ich die, dere ich habhaft werde, sofort in Deutschland inhaftieren. Und das mit den Menschen der drittten Generation ist ein echtes Problem. Übrigens auch in ganz anderen Kontexten. Die Kinder entfernen sich von der Lebensart der Eltern und die Enkel kopieren dann die Großeltern. Frag mich nicht, wieso. |
| LaChatte | [QUOTE], ich möchte zurück nach Jordanien/Marokko/Türkei/etc. weil es dort schöner ist" (von jungen Leuten die das jeweilige Land nur von 2 Wochen Urlaub/Ferien im Jahr kannten)...oder auch "Meine Eltern sind VERRÄTER (!) weil sie sich den Deutschen angepasst haben, ich will so nicht werden, ich bekämpfe die Deutschen hier" [/QUOTE] Ein halbes oder ganzes Jahr Zivildienst in ihrer Heimat könnte solchen jungen Leuten doch mal ganz gut tun und die Perspektive wieder gerade rücken... sie werden schnell feststellen, dass sie in ihren Ursprungsländern doch auch auf einiges verzichten müssten, was hierzulande einfach selbstverständlich ist. Es ist eine Eigenart der Jugend, den Alltag doof, bünzlig, scheisse zu finden, und den Rest in den Himmel zu idealisieren. |
| Fuck up Evil | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] "Mir ist Deutschland scheissegal, blöde Deutsche blöder Westen alles Schweine, ich möchte zurück nach Jordanien/Marokko/Türkei/etc. weil es dort schöner ist" (von jungen Leuten die das jeweilige Land nur von 2 Wochen Urlaub/Ferien im Jahr kannten)...oder auch "Meine Eltern sind VERRÄTER (!) weil sie sich den Deutschen angepasst haben, ich will so nicht werden, ich bekämpfe die Deutschen hier" [/B][/QUOTE] Man muss aber auch darauf achten, von wem solche Äusserungen kommen, ich denke von einigermaßen gebildeten Ausländern oder aber reiferen ist solch ein dummes Geschwätz nicht mehr zu hören, und was ungebildete, pubertäre Ausländer hierzulande sagen geht mir wirklich am A.sch vorbei. ;) |
| Ford Prefect | @Odessa wieviel Gefängnisse wir bauen müßten ? Gar nicht mal so viele. In Deutschland sind nicht einmal 80.000 Menschen inhaftiert und mehr als die Hälfte von diesen für weniger als ein Jahr. Würde man Bagatellen wie z.B. wiedeholtes Schwarzfahren endlich nicht mehr gerichtlich verfolgen sondern einfach eine festgesetzte Geldstrafe verhängen (dasselbe gilt m.E. für minderschwere Diebstähle) und würde man das Strafrecht dahingehend modernisieren, daß soziale Arbeit oder Geldstrafen an die Stelle von kurzen Haftstrafen träte, gäbe es genug Platz für die wirklich Kriminellen. Übrigens sitzen in Deutschland nicht einmal 1 Promille der Bevölkerung in Haft - in den USA dagegen mehr als 2 %. Trotzdem ist Deutschland deutlich sicherer als die USA und das obwohl wir keine gesteuerte Einwanderung haben. Sollte man auch mal drüber nachdenken. @LaChatte Zivildienst in Marokko, der Türkei oder Jordanien ? Ist nicht gerade realistisch.. |
| LaChatte | [QUOTE]@LaChatte Zivildienst in Marokko, der Türkei oder Jordanien ? Ist nicht gerade realistisch.. [/QUOTE] Vielleicht nicht, wäre aber sehr sinnvoll.. wenn ich an einen mir bekannten Griechen denke, hier aufgewachsen, der idealisierte seine Heimat auch bis zum Gehtnichtmehr... bis er einmal ein paar Wochen lang quer durchs Land reiste. Ausserdem wär das eine sehr völkerverbindende Aktion, von der alle Beteiligten profitieren würden. |
| Darket | Ich möchte etwas allgemeines zur Integration in Deutschland sagen, nämlich, dass sie oftmals unterschätzt wird. Ich komme aus einer der Ecken Deutschlands (Berlin-Kreuzberg oder auch: Klein-Istambul) mit dem höchsten Ausländeranteil. Ich weiß nicht genau wo der liegt, aber wenn man die ursprüngliche Abstammung betrachtet bestimmt nahezu 50%. Jeden Tag komme ich auf dem Rückweg von der Schule an einer Integrationsschule für behinderte Kinder vorbei, in der Nachmittags Sprachkurse für Eltern ausländischer Grundschulkinder gegeben werden. Diese sind extrem gut besucht, die staatlichen Mittel reichen eigentlich garnicht aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Das sind Menschen, die hierherkamen, als es noch niemanden interessierte ob sie jemals die deutsche Sprache lernen würden, hauptsache sie können arbeiten. Diese zeiten sind vorbei, aber für diese Leute hat der deutsche Staat immernoch eine Verantwortung und nichteinmal die wird angenommen, trotz großspuriger Worte aus der Politik. Nochdazu hat Deutschland doch die Erfahrung gemacht, dass die Integration von Einwanderern länger dauert, als man gemeinhin annimmt. In den 50er und 60er Jahren sind massiv Italiener, Griechen und Spanier nach Deutschland geholt worden. damals wie heute gab es Ghettobildungen und Isolation, aber diese Entwicklung ging mit den Jahren zurück und heute redet niemand mehr von italienischen Vierteln in Wolfsburg oder Hannover, wo die damals alle bei VW gearbeitet haben. Die erste Generation ging zum Großteil zurück in die Heimat, die zweite lebt perfekt integriert immernoch dort, spricht meist akzent- und fehlerfreies Deutsch und arbeitet nach wie vor bei VW. warum also kann und soll das nicht wieder geschehen? Integration braucht Zeit, vielleicht sollte man ihr die erstmal geben, bevor man über ihr Scheitern spricht. |
| LaChatte | Ilo, zum Trost - wenn die Lebensbedingungen in Deutschland eines Tages so katastrophal werden, werden die Leuts wieder auswandern... zum Beispiel ans schöne Mittelmeer, wo sich die Einheimischen dann über diese unsäglichen neuen Schweinefleisch-Currywurstbuden und Glockengeläut am Sonntag aufregen können...;) |
| Darket | Wir sind noch ganz andere Sachen liebe Ilo :D Unter anderem offensichtilich auch ziemlich ausrechenbar :rolleyes: |
| Ford Prefect | nochmal... Bereits jetzt leben mehr Deutsche im Ausland als Ausländer in Deutschland. Dass Integration lange dauern kann... Nun - man denke einmal an die USA. Den Vielvölkerstaat schlechthin. De facto kann man da kaum von Integration reden. Jede Gruppe hat ihr Biotop, in dem sie lebt. Und Zivildienst... Soweit ich sehe gibt es weltweit noch keine 10 Länder, die diese Option bieten. Und Deutschland gehört bald nicht mehr dazu... |
| GalacticSurfer | @Ford P. Allerdings ist mir kein Fall bekannt, daß die Deutschen im Ausland negativ auffallen. Allein in den USA sind sie brav und tüchtig in der amerikanischen Nation aufgegangen, haben in der Person des Generals v. Steuben (zu dessen Ehre es immer noch alljährlich in New York eine Parade gibt) den Amis zur Unabhängigkeit von England verholfen oder sind als Eisenhower 1945 ins ehemalige Mutterland einmarschiert, haben als General Schwartzkopf im 1. Golfkrieg den Irakern die Niederlage gebracht oder als Rumsfeld martialische Töne gegenüber Deutschland und dem "alten Europa" angeschlagen. |
| Ford Prefect | ich glaube nicht, daß ich irgendwo gesagt habe, daß Deutsche im Ausland negativ aufgefallen sind. Mir kam es nur darauf an, daß das Argument: "Ausländer raus und wir haben wieder Arbeit für alle" einfach nur saublöd ist. |
| decay73 | Hat eigentlich schon mal jemand versucht, den Bayern endlich vernünftigs deutsch beizubringen? :D |
| GalacticSurfer | @Ford Prefect Was hat Deine Antwort mit meiner Aussage zu tun? Es zeugt nicht gerade von geistiger Stärke, wenn man sich damit brüstet, was tatsächlich oder angeblich "saublöd" ist. Versuch' doch mal was zu schreiben, was den Leser aufgrund seiner argumentativen Sprengkraft an in den Sessel drückt. Gutes Gelingen wünscht Der Surfer |
| Ford Prefect | willst Du mich nicht verstehen ? Auf Deine Bemerkung, daß Deutsche sich im Ausland eher durch übertriebenen Patriotismus das jeweilige Land betreffend auszeichnen (die patriotischsten amerikanischen Filme sind von Menschen gemacht worden, die keine Amerikaner sind - übrigens längst nicht nur Deutsche) habe ich geantwortet, daß ich das, was Du mir unterstellst, nirgendwo behauptet habe. Das Argument, daß mehr Deutsche im Ausland leben als Ausländer in Deutschland ist allerdings ein sehr schwerwiegendes Argument. Denn dann, wenn die in Deutschland lebenden Ausländer Deutschland verlassen müßten, würden im Gegenzug die im Ausland lebenden Deutschen nach Deutschlan zurück kommen. Das würde den Arbeits- und Wohnungsmarkt überhaupt nicht entlasten. Eher im Gegenteil. Und der Satz: Ausländer raus weil sie uns die Arbeitsplätze wegnehmen ist nun wirklich eines der Standardargumente nicht nur an hiesigen Stammtischen. Es ist saublöd. Was soll ich sonst dazu sagen ? |
| Darket | [QUOTE]...danke, jekura, für die "Who´s online"-Funktion[/QUOTE] Ja, wenn auch nicht dafür, dass sich manche Leute drum drücken können :q |
| LaChatte | [QUOTE]@Arbeitsplätze: nicht alles was an Stammtischen geredet wird, muss falsch sein. Das "Volk" er-lebt täglich die Situation und er-lebt die Ungerechtigkeiten, und das Volk spricht darüber..[/QUOTE] Ist auch immer eine Sache, sich in einen andern hineinfühlen zu können... so haben Türken tatsächlich die Tendenz, immer familienweise aufzutreten. Da stehn dann fünf Leute und zwei Babys vor mir, für einen, der eine Stelle sucht... und es reden alle durcheinander, nur der nicht, der sich eigentlich bewerben will.:D Sowas ist für Westeuropäer schon etwas gewöhnungsbedürftig... oder auch, dass Türken die Tendenz haben, ständig ihre Brüder, Neffen, Cousins und Schwestern anzuschleppen... Familiensinn ist ja was schönes, aber manchmal SEHR anstrengend:rolleyes: aber andererseits - was sollen denn Leute, die oft analphabetisch sind und nicht mal in der eigenen Sprache richtig schreiben können, denn schon tun, bei unserm täglichen Papierkrieg? [QUOTE]Wobei ich, wie gesagt, erstmal die ganzen arbeitslosen Deutschen in die freien Arbeitsplätze beordern würde, [/QUOTE] naja... viele können hervorragend nur eins: sich vor der Arbeit drücken. Und sich verspäten verschlafen. "Wissen Sie, gestern hat der FCB gespielt... " NA UND????:mad: |
| Darket | Das sogenannte Mißmatch (ha, hab in der Schule doch was gelernt, so nen WL-LK zahlt sich aus) ist in Deutschland erstaunlich groß. Wobei dies weniger an den Standesdünkeln liegt sondern viel mehr regional bedingt ist. Es gibt Regionen hierzulande, in denen wirklich qualifiziertes Personal gefragt ist. In NRW und BW herrscht soviel ich weiß ein riesen Mangel an Lehrern, während gut ausgebildete Pädagogen für alle Schultypen in Berlin auf der Straße sitzen. NRW bietet Lehrern, die aus rest-Deutschland dahin kommen als Prämie sogar nen nagelneuen Laptop als Prämie, das find ich schon ziemlich bezeichnend. Ebenso herrscht hier ein großer Mangel an Hochqualifizierten, die BA spricht insgesamt von einer Zahl von 1-1,5 Mio freien Stellen bundesweit, die nicht besetzt werden können. Ich kann aber aus Erfahrung in meinem eigenen Umfeld sprechen, wenn ich sage, dass es für viele Menschen einfach kaum machbar ist ihr soziales Umfeld ganz hinter sich zu lassen und sonstwo hinzugehen. Ich kann jeden verstehen, der lieber arbeitslos bleibt, als privat total unglücklich zu werden. Ist zwar ökonomisch fragwürdig, aber ich musste gerade erleben, wie jemand, den ich sehr gern hab aus Berlin rausmusste und einfach nur total unglücklich war. |
| Darket | [QUOTE]Cara wird mich auspeitschen fürs off topic (*g*), aber: "Darket, wieder einmal beweist sich der Unterschied zwischen Berliner-Türken und Bayern-Araber: WIR können lesen. You can mach yourself unsichtbar on this Forum you weisst...?" [/QUOTE] Isch weissss, aber das prangere ich ja an...ok falsches Forum, sorry :D |
| LaChatte | [QUOTE]hab meine bis an die Zähne bewaffneten Verwandten draussen stehen lassen (Klischee! Klischee! wenn schon dann richtig *g*)[/QUOTE] ich hab mal an Basels berüchtigster Strasse gewohnt... haste die Zeitung gelesen, so kam dir das kalte Grausen. Das Schlimmste, was mir begegnet ist, waren ein paar Einheimische, die nachts um drei auf der Strasse sangen... und ok, die Cafés, wo Türken Karten spielen, hab ich nie besucht. [QUOTE]Integration heisst auch - v. a. für Frauen aus "meinem" Kultur/Religionskreis: Gratwanderung. Zwischen den Kulturen, zwischen allen Stühlen, zwischen allen Welten.[/QUOTE] ich hab nicht das Gefühl, Männer hätten es einfacher... nur zeigen sie es noch weniger. Oder eben anders, indem sie Schlägereien und so anzetteln... |
| gekitsu | hmm, also bezueglich dieser geschichte mit auslaendern dritter generation nochmal... ich finde deren verhalten oftmals auch beschissen, aber ich kanns irgendwo nachvollziehen. die einwanderer erster generation wussten warum sie hierherkamen. dass die sich hier schlecht auffuehren ist relativ unwahrsheinlich, denn denen liegt was am "in deutschland wohnen". deren kinder wuchsen wahrscheinlich noch im urspruenglichen heimatland auf und wurden dann mitgenommen, denen wurde erklaert warum "daheim" jetz woanders is als vorher etcetera. in dieser generation erscheint mir eigeninteresse auch als ziemlich wahrscheinlich. und dann kommt die generation die schon hier geboren wurde. unter deutschen sind sie (beispielsweise) tuerken, unter tuerken sind sie deutsche. dass sich dann gleichgesinnte zusammenschliessen zu gruppen ist doch nur logisch - schliesslich gehoert man "so" zusammen - bei den anderen gehoert man ja nicht "dazu" - egal auf welcher seite man fragt. zum offensiven abgrenzen ist es von da doch nur ein kleiner schritt. kriminalitaet moechte ich hier garnicht primaer anfuehren, denn die gibts auch in anderen banden - aber dieses offensive tuerkisch sein wollen - wenns hoch kommt eltern als verraeter bezeichnen und mitunter derart uebertriebene verhaltensweisen um ja richtig tuerkisch zu erscheinen. naja - die tuerkische kultur haben sie nicht wirklich kennengelernt (im sinne von: nicht darin aufgewachsen, nicht das zusammenspiel von kulturellen merkmalen im eigentlich vorgesehenen mass erlebt), aber sie benutzen sie um sich abzugrenzen - und sind dabei oftmals tuerkischer als jeder tuerke. warum aber das beduerfnis, ueberhaupt wert auf herkunft und dergleichen zu legen immer nur alle paar generationen durchkommt, das weiss ich auch nicht :) (weiss aber wohl, dass ich mich diesbezueglich besser mit meinen grosseltern verstehe als mit meinen hippie-eltern) |
| Ford Prefect | sind ja ein wenig off topic, wenn es um die Frage nach der Arbeitslosigkeit geht. Ich möchte nur mal mit einer Behauptung aufräumen, die ständig wiederholt wird: Es gibt in allen Bundesländern zu wenig Lehrer. Und es ist in allen Bundesländern so, daß das an mangelndem Geld liegt. Konkret: Hier in Hessen (und von einer Freundin, die in NRW LehrerInnen ausbildet, weiß ich, daß es dort nicht anders ist), werden zwar offiziell LehrerInnen angeworben und eingestellt. Aber: Das Ganze dann immer bis zum Beginn der Sommerferien. Mit Beginn der Sommerferien werden die, die dumm genug waren, sich darauf zu verlassen, entlassen. Dann sind sie 6 Wochen arbeitslos und dann werden sie wieder eingestellt. Aber im Zweifelsfall an einer ganz anderen Schule. So sieht die gelobte Schulpolitik von Herrn Koch aus und ich kann jeden verstehen, der das Theater nicht mit macht. Es sind nicht immer die Arbeitslosen schuld, wenn es Branchen gibt, die unterbesetzt bleiben. |
| GalacticSurfer | @Ford P. Sorry, ich hatte Dir gar nichts unterstellt, das muß wohl im Auge des Betrachters gelegen haben. Hier in Zettlitz (bei Burgkunstadt) hat sich folgendes zugetragen, das diese Woche vor Gericht verhandelt wurde. ein Mann fährt mit seinem Auto auf die Tankstelle. Ein Weißrusse (Anfang 20 - also nichts "3.Generation und so) mit seinen Kumpanen sieht , daß der Mann ein Handy hat und will es haben, angeblich nur für einen Anruf. Der Autofahrer weigert sich, darauf hin bekommt er die Faust durch das Fahrzeugfenster ins Gesicht, wird aus dem Auto gezerrt, weitere Faustschläge. Als der Mann am Boden liegt, wird er von den Kumpanen des Russen zusammengetreten. Zwei Wochen Krankenhaus, mehrere Knochenbrüche am Kopf!, bleibende Schäden. Sechs Monate Bewährung, Schmerzensgeld, weil der Herr Weißrusse "nur" Fausthiebe ausgeteilt hat. Seine Kumpanen kennt er nicht mehr, hat er angeblich nur an diesem Abend mitgenommen und nie wieder gesehen. Da kommt Freude auf. |
| Ford Prefect | wobei die erwähnten Weißrussen vermutlich hier sind, weil sie aufgrund von irgendwelchen Gesetzen als Deutsche gelten. Das ist ja genau das Problem... |
| Caranaldion | [i]Ich mag im Moment mal etwas eher die "Bitte-on-Topic-bleiben"-Keule schwingen ;) , Peitschenfetischisten, Funktionskritiker und ähnliche Off-Topicer nehmen in diesem Zusammenhang für solche Inhalte bitte Abfahrt 4711 : FK's etc. [/I] |
| Ford Prefect | ich sehe jetzt nicht, wo die Frage, warum es gerade die Menschen aus den GUS-Staaten schwer mit der Integration haben, off-topic ist. Das ist doch genau das Problem. Zu den Problemen, die es seit Mitte der 80er Jahre mit zunehmender Fremdenfeindlichkeit aufgrund von mehr als 100.000 Asylbewerbern jährlich gab und zu den Problemen, die sich gestellt haben durch den Umstand, daß die "Gastarbeiter" nunmal nicht einfach wieder nach Hause gegangen sind, gab es dann noch das Problem der vorgeblich Deutschen aus Osteuropa. Die man nicht ausweisen kann - es sind ja Deutsche - die aber auch sehr schwer zu integrieren sind. |
| GalacticSurfer | und die Ghettobildung wird auch noch staatlicherseits gefördert: in der kleinen Stadt Bogen an der Donau (bei Straubing), ca. 5.000 Einwohner, wurden mit einem Schlag 2.000 Russen angesiedelt. So sprengt man jedes gewachsene Sozialgefüge. Man gehe mal so nebenbei durch die Stadt und unterhalte sich mit den Einheimischen, die haben so einen dicken Hals und wer es sich leisten kann, zieht fort oder trägt sich zumindest mit dem Gedanken. |
| Duion | nich dass ich was gegen ausländer hätte aber die sollen doch bleiben wo se hergekommen sind. wenn jetzt zb 5 millionen türken ankommen und alle sozialhilfe kriegen dann ist es doch kein wunder dass das system den bach runter geht. ausländer können ja gerne hier wohnen aber nicht in diesen massen, wer soetwas zulässt schaufelt sich doch sein eigenes grab. ich frag mich echt wie man auf so eine schwachsinnig idee kommen kann die ganzen ausländer integrieren zu wollen, das interessiert die doch nen scheissdreck und die "integrieren" sich doch erst wenn sie in der überzahl sind, so dass die deutschen sich anpassen müssen. jedem das eigene land, das ist doch einfach nur gerecht und wer sich dort ne müllkippe schafft sollte auch mit den konsequenzen leben können. |
| Darket | Ayayay Duion, harter Tobak das! Dieses Land hat massiv Ausländer geholt als es sie brauchte um unbesetzte Stellen zu besetzen und die deutsche Wirtschaft in Gang zu halten. Einen Gutteil des Wohlstandes der Bundesrepublik verdanken wir Gastarbeitern, die in den 60er und 70er und auch noch 80er Jahren hergeholt wurden. Die Frage ist ob wir von denjenigen Ausländern sprechen, die möglicher Weise schon in der 2. oder 3. Generation hier leben oder von denen, die in den letzten Jahren neu dazugekommen sind. Erstere haben hier das selbe Aufenthaltsrecht wie du und ich, ihre Eltern haben für dieses Land mindestens genausoviel getan wie unsere. Man kann doch jetzt nicht anfangen die Leute, die man mit Arbeit hergelockt hat alle wieder rauszuwerfen oder durch Abschiebungen von Angehörigen und freunden ihr soziales Umfeld zu zerstören. Bei denjenigen, die jedes Jahr zu tausenden hierherkommen sieht das ganze ein wenig anders aus, auch wenn ich von deinem Argument von der selbstverschuldeten Müllkippe nichts halte, da die aller wenigsten am miesen Zustand ihres Heimatlandes schuld sind. Warum z.B. gehören einige der rohstoffreichsten Länder der Welt in Zentralafrika zu den Entwicklungsländern? Doch bestimmt nicht, weil die Afrikaner zu blöd sind eine ordentliche Wirtschaft in Gang zu bringen, sondern weil vor 100-200 Jahren ein paar Europäer des Weges kamen und gegriffen haben, was sie gekriegt haben, ohne sich einen Dreck um die Menschen und die Zukunft des jeweiligen Landes zu scheren. |
| RLX-Devlin | kennt jemand das Buch `Kraft der Vernunft` von Oriana Fallacci? Da schreibt die gute, dass `Europa vom Islam unterwandert wird` und, dass sie sich `wie die Ratten vermehren` um Europa einzunehmen! Weiter schreibt sie, dass wir `uns wehren sollten` gegen den `Würgegriff`! Sie berichtet auch über `Städte in einer Stadt, eine islamisch regierte Stadt in einer Grossstadt` (z.B. Serte (?) bei Paris oder Berlin Kreuzberg)! `Dies habe nichts mit mit Zusammenballungen zu tun, wo man sich einlebt, sondern sei eher eine Art Expansionspolitik!´ Als Beweis hebt sie Berlin Kreuzberg hervor, wo nur noch türkich gerdet wird, und sich fast komplett von Rest Berlin abgrenzt! `Und wehrte man sich gegen die feindliche Übernahme, so würde man als Rassist abgestempelt!` `Irgendwann ist die islamische Minorität in der Majorität (der Leib unserer (islamischen) Frauen wird uns den Sieg schenken!)` Was haltet ihr von solch Aussagen? (btw. sie wurde vor einigen Jahren wegen Volksverhetzung angeklagt) |
| Duion | ja solche aussagen darf man ja nicht machen da es wohl der wahrheit entspricht und das ist natürlich verboten, wer lässt sich schon gerne seine pläne aufdecken?... aber wieso sollte man es nicht ausprechen dürfen? wenn sie doch selbst ihre pläne verraten mit sowas wie "mit euren gesetzen werden wir euch besiegen" oder "mit den leibern unserer frauen werden wir den sieg holen" usw? also ich finde wenn sie es selbst sagen, dass sie uns unterwandern wollen, wird man sie ja wohl zitieren dürfen achja und wegen den ausländern, komischerweise hat es vor noch etwaslängerer zeit sogar noch um einiges besser funktioniert, ohne billige ausländische arbeitskräfte wohlgemerkt, aber solche unangehmen fakten ignoriert man gerne. |
| GalacticSurfer | Brigitte Bardot drückt sich in ihrem jüngsten Buch "Un cri dans le silence" ähnlich aus. Es ist eines der gern zitierten Märchen, daß wir unseren Wohlstand den "Gastarbeitern" der 60ger und 70ger Jahre verdanken. Hätten wir wie die Japaner auf Robotorisierung gesetzt, dann wäre der Ausländeranteil ähnlich gering, wie im Land der aufgehenden Sonne und wir hätten etliche Probleme weniger. |
| Apex | Ich weiß net warum sich hier manche über knapp 8 Millionen von insgesamt 80 Millionen Menschen so aufregen...naja sicherheitshalber habe ich schonmal einen Volkshochschulkurs Türkisch für Anfänger belegt...im kollaborieren liegt die Zukunft gell. *g* |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]sicherheitshalber habe ich schonmal einen Volkshochschulkurs Türkisch für Anfänger belegt...im kollaborieren liegt die Zukunft gell. *g* [/B][/QUOTE] Auch wenn das hier scherzhaft gemeint ist; genau da liegt das Problem. In jedem Land der Welt muss ich mich anpassen wenn ich dort leben will - nur für Deutschland scheint dies nicht zu gelten. Dort läuft es eher anders herum. Es beunruhigt mich wirklich das hier mittlerweile Parallelgesellschaften entstehen deren Angehörige sich offenbar nicht die geringste Mühe machen unsere Sprache zu lernen oder sich sonst irgendwie anzupassen. Von niemandem wird verlangt seine kulturellen Wurzeln total zu kappen und hier ab morgen nur noch im Dirndl oder mit der Krachledernen rumzulaufen und sich Karl Moik rein zu ziehen ( geht ja auch nicht - Folter ist in D verboten ). Ich bin bestimmt nicht ausländerfeindlich, habe auch türkische, italienische und polnische Freunde ( deren Meinung über das Verhalten ihrer Landsleute hier ist übrigens noch um einiges radikaler als die der meisten Deutschen ) aber ich habe keine Lust hier in diesem Land auf Kulturelle gepflogenheiten und Bräuche anderer über Gebühr Rücksicht zu nehmen. Eigentlich müsste es gerade umgekehrt sein. Jeder der selbst schon mal im Ausland war ( ich meine länger, zwei Wochen Malle gilt nicht ) weiss das man dort zwei Möglichkeiten hat: Entweder man passt sich an, beachtet die dortigen "Spielregeln" oder man fällt früher oder später auf die Schnauze. Warum gilt das nicht auch hier bei uns? |
| Duion | weil die leichtgläubigen deutschen auf diese propaganda reinfallen, dass sie ja so schlecht sind wegen hitler usw und weil sie früher angeblich so ausländerfeindlich waren müssen sie jetzt alles zulassen was die ausländer hier wollen. dabei ist dies total lächerlich denn niemand macht gegen etwas propaganda dass es nicht mehr gibt, also muss diese propaganda gegen etwas existierendes gerichtet sein, nämlich gegen die deutschen. zb wegen stalin und wie se alle heissen, die ja nicht besser waren als hitler sagt niemand ein wort aber auf die deutschen wird immer eingedroschen. |
| Apex | Ganz im ernst wir reden hier von minderheiten die eigendlich kaum der Rede wert sind. Der Großteil derer die ich kenne versuchen sich anzupassen und wenn sie untereinander noch türkisch reden was solls? Bei Freunden von mir wird nebenher auch Englisch geschnackt. Ich meine ganz ehrlich es gibt ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und von denen die hier Eingebürgert wurden kann wohl der größte Teil besser die deutsche Grammatik als du und ich (zumindest mußte ich die Erfahrung machen öfters mal belehrt worden zu sein das es "selbst" und nicht "selber" heißt) ;). Gut sicher es bilden sich immer kleine Gruppen die kriminelle Interessen verfolgen aber das sind wirklich nur Minderheiten die zwar in geringem Rahmen Schaden anrichten, aber im großen und ganzen bestimmt nicht dafür sorgen können das die BRD zusammenbricht. Mensch seit doch net so ängstlich. |
| GalacticSurfer | Laut aktuellem Kriminalitätsbericht der Bundesregierung wurden im vergangenen Jahr 23,5 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen. Bei 10 % Gesamtbevölkerung... Und in den Jugendstrafanstalten machen die Insassen mehr als die Hälfte aus. Kleine Minderheit? |
| Apex | Kriminalität hat aber meistens mit sozialen Problemen zu tun und weniger mit der Herkunft...im übrigen sind diese Zahlen immer nur Tatverdächtige...zumindest bei der Statistik des BKA ist dem so und soweit ich weiß machen die die offizielle Statistik für die Bundesregierung. Und die Anzahl der straffälligen Jugendlichen ist ja auch weiter rückläufig. Hoi Odessa, naja ich empfinde es anders...und ich komme aus einer Ausländerhochburg des Rhein-Main-Gebiets, wenn ich dumme Sprüche höre dann kommen diese meistens von puvertierenden Jugendlichen...nichts worüber ich mich aufrege. Sicher gibt es auch unter den Erwachsenen ein paar Radikale und Kriminelle aber die haben wir doch unter den Deutschen genauso...entschuldigt aber ist es nicht normal das es immer eine gewisse Anzahl von Verrückten gibt? Was Kultur etc angeht...ich finde es gut wenn sich Kultur verändert und sich mit anderen Kulturen vermischt. Kultur unterliegt immer Veränderungen das muß man akzeptieren. Und was Gastrecht/pflicht angeht...ic bin halt ein sehr tolleranter Gastgeber...und ich muß immer den Kopf schütteln wenn hier in der Gegend sich Bürgerinitiativen gegen den Bau von Moscheen bilden. Solange jemand die hier geltenden Gesetze beachtet ist alles erlaubt wenn nicht...naja dafür gibts Gerichte. |
| GalacticSurfer | @Apex Tja, an den Liberalen geht das Land zugrunde. Du hast nichts gegen Moscheen, dánn erkundige Dich mal, wie es Christengemeinden geht, die in der Türkei oder Saudi-Arabien eine Kirche bauen möchten...:confused: |
| Apex | [QUOTE]Das versteh ich ned, sorry...[/QUOTE] Och Ilo ich verstehs auch net, für mich is das alles Schrott aber ich bin ja auch ein Internationalist :D ...aber ich glaube das mal einer mit guten Beispiel voran gehen muß, warum net Deutschland? Im übrigen finde ich das man schon sehr deutlich merkt wie sich die Kulturen vermischen. Zumindest wenn ich mir die Jugendlichen ansehe finde ich schon das viele der Ausländer deutsche Eigenschaften und Verhaltensweisen anehmen (klingt irgendwie komisch aber ich kanns net anders beschreiben). Im großen und ganzen sehe ich net das Deutschland kulturell überrrant wird...ich meine wir reden immer noch von 8 Mio. von 80 Mio. insgesamt Ausländeranteil. Sicher gibt es Probleme, aber ich finde sie nicht wirklich so gravierend als das man eine Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen muß. Die probleme werden sich mit der Zeit lösen da bin ich sehr zuversichtlich. Heimat ist ja gut und schön aber auch die Heimat muß mal neu tapeziert werden ;) @Surfer Ich bin aber in Deutschland und hier herrscht Religionsfreiheit, nur weil andere das net so ernst nehmen müßen wirs ihnen doch net nachmachen und wie gesagt einer muß ja mal mit gutem Beispiel voran gehen. |
| GalacticSurfer | Religionsfreiheit gut und schön. Es ist eine Sache, wenn eine ehemalige Fabrik auf dem Hinterhof zur Moschee funktionell umgewandelt wird oder eine Moschee in morgenländischer Architektur auf einmal das Viertel beherrscht. Das ist Überfremdung und dabei empfinden viele Menschen ein wachsendes Unbehagen. Was Deinen Internationalismus angeht, so frage ich mich, was Du davon hast. Schauen wir uns mal Polen an, unseren neuen EU-Nachbarn. Das ist nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945 bestimmt das Land mit der höchsten ethnischen Reinheit in Europa: In Polen leben zu 98,5 Prozent - Polen! Erzähle denen mal etwas vom Internationalismus, aber ziehe Dir vorher eine dicke Jacke an. |
| Apex | [QUOTE]Was Deinen Internationalismus angeht, so frage ich mich, was Du davon hast. [/QUOTE] Och ich fühl mich gut dabei und bin ehrlich gesagt damit bisher immer ganz gut gefahren. Warum sollte ich mich auch immer nur auf Deutschland beschränken? Warum immer nur hier leben? Gibt doch so vieles anderes zu sehen und vielleicht auch ein bisschen davon hierher zu bringen. Es gibt so viel Leid auf der Welt das von Deutschen mitverursacht wird warum nicht versuchen das zu lindern auch wenns mich nicht unmittelbar betrifft? Nenn mich einen Weltverbesserer aber warum nicht versuchen ein oder zwei Brücken zu schlagen? Und was morgenländische Architektur angeht...mir gefällts. Auf jeden Fall besser als ne olle kaputte Fabrik. man darf nie nur das negative sehen sondern sollte auch mal versuchen die Sache als kulturelle Bereicherung zu betrachten. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von GalacticSurfer [/i] [B]Laut aktuellem Kriminalitätsbericht der Bundesregierung wurden im vergangenen Jahr 23,5 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen. Bei 10 % Gesamtbevölkerung... Und in den Jugendstrafanstalten machen die Insassen mehr als die Hälfte aus. Kleine Minderheit? [/B][/QUOTE] Ich habe viel mit der Polizei zu tun und kenne sehr viele Beamte ( das ist jetzt NICHT so wie manche vielleicht denken... ), daher weiss ich aus sicherer Quelle das diese Statistiken FALSCH sind. In Wirklichkeit liegt der Ausländeranteil bei Straftaten bedeutend höher. Dies wird aber nicht veröffentlicht weil es nicht in die politische Landschaft passt. |
| Apex | Nunja ob die so falsch ist...immerhin werden die Statistiken durchaus nachgeprüft auch von Unabhängigen oder von solchen die versuchen genau dass zu beweisen, dass sie falsch ist. Nur kam es bisher nie zu solchen Vorwürfen. Von daher vertraue ich einfach mal der Statistik. Selbst wenn es eine höhere Quote gäbe...ich habe es schonmal gesagt Kriminalität ist keine Sache der Herkunft, sondern eine der sozialen sozialen Probleme (Armut, schlechtes Umfeld, misserable Wohnbedingungen etc.). Dieses Problem kann man langfristig gesehen nur lösen indem man Menschen hilft ihre Lebensbedingungen zu verbessern. @Odessa Also ich für meinen Teil habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Polen gemacht im Gegenteil. Gut ich kenne auch meistens junge Polen und war auch noch nie drüben aber zumindest bei diesen war von Rachegefühlen hinsichtlich des Kreiges bisher nie was zu spüren gewesen, das lässt doch auf die Zukunft hoffen oder? Das es sowas noch gibt ist klar, in der Hinsicht habe ich auch schon Erfahrungen gemacht als mir in Frankreich hinterher gespuckt wurde. Naja ich wurde mal gefragt ob ich net mal in der Ferien mit nach Polen kommen möchte vielleicht mache ich das mal... Was die Brücken angeht ich habe die Erfahrung gemacht das die meisten Menschen, wenn man mit dem Brückenbau anfängt auch drauf eingehen...man muß ja nicht gleich die Golden Gate Bridge bauen...ne Hängebrücke reicht schon für den Anfang ;) |
| Duion | wenn einem die ausländer und sein eigenes volk am herzen liegen würden, dann würde man es nicht zulassen, dass diese sich hier ansiedeln denn es hat noch nie in der geschichte geklappt, dass so derart verschiedene völker sich vertragen haben. selbst in den ländern wie israel,irak usw ist krieg ein dauerzustand, die vertragen sich ja nichtmal untereinander, dann werden sie sich hier auch nicht vertragen. es ist nur besser für BEIDE seiten wenn sie dort bleiben wo sie hingehören |
| Duion | ich bin ja auch grundsätzlich für tolleranz und das jeder hin darf wo er will, nur wenn jemand sich woanders nicht benehmen kann dann soll er doch zu hause bleiben, das gilt für die deutschen urlauber genauso wie für diejenigen die sich hier ansiedeln |
| Darket | [QUOTE]Als Beweis hebt sie Berlin Kreuzberg hervor, wo nur noch türkich gerdet wird, und sich fast komplett von Rest Berlin abgrenzt![/QUOTE] DAS ist ja sowas von lächerlich! Ich bin bekannter Maßen Kreuzberger und ich bin es gern! Die Scherze von wegen Klein-Istambul mache ich auch, wir haben hier einen großen Ausländeranteil, aber die Idee hier würde nur noch türkisch gesprochen ist hirnverbrannt. Grade eben saß ich in einem Cafe beim Frühstück, neben an ist ein Gymnasium dessen Schüler neben mir am Tisch saßen, alles Türken und die sprachen deutsch, ok sie haben sich auf türkisch begrüßt (daher hab ich gemerkt, dass es Türken waren), aber ihre weitere Unterhaltung lief komplett in deutsch ab. Hier gibt es türkische Kneipen und Vereine, in denen wird viel türkisch gesprochen, aber sobald sich jemand nicht türkischsprachiges dazugesellt wird sofort deutsch gesprochen, garkein Problem. Und von Abgrenzung sehe ich auch nix, das (multi)kulturelle Leben blüht hier wie kaum irgendwo in dieser Stadt, wobei ich als Berliner auch sagen muss, dass eine Abgrenzung und das Errichten einer unsichtbaren Mauer hier garnicht möglich wäre. Neulich war ich auf der Beerdigung unseres Nachbarn. Diese Familie ist ein deutsch-türkisches Gemisch, er war Deutscher, seine Frau ist Türkin. Auf der beerdigung, die auch nach islamischen riten (er war konvertiert) ablief waren außer Nachbarn und einigen wenigen Freunden der Familie nur Türken anwesend. Es war kein Problem, der Gemeindesprecher lud danach alle Anwesenden noch in ein Cafe ein um auf den Verstorbenen zu trinken und sich gemeinsam zu erinnern, keine Spur von Abgrenzung, unabhängig von der Nationalität wurde zusammen einfach um einen freund getrauert, so soll und muss es sein, oder nicht? [QUOTE]Kriminalität ist keine Sache der Herkunft, sondern eine der sozialen sozialen Probleme (Armut, schlechtes Umfeld, misserable Wohnbedingungen etc.). Dieses Problem kann man langfristig gesehen nur lösen indem man Menschen hilft ihre Lebensbedingungen zu verbessern.[/QUOTE] Völlige Zustimmung! Duion, stimmt es hat jahrenlang ohne massive Zuwanderung geklappt, aber als sich die deutsche Wirtschaft in den 60ern vom Krieg halbwegs erholt hatte, fehlten Arbeitskräfte. Man hätte doch wohl kaum Ausländer geholt und die sozialen Probleme in Kauf genommen, wenn es auch ohne gegangen wäre. Die Bundesregierung hat damals zusammen mit der Wirtschaft ein Schweinegeld investiert um Leute herzulocken, grundlos? |
| GalacticSurfer | @Apex Kriiminalität ist nur eine soziale Frage und keine der Herkunft? Dann möchte ich mal wissen, weshalb heutzutage so oft zum Messer gegriffen wird, man hat das Gefühl, daß bestimmte Ethnien das schon in die Wiege gelegt bekommen. Und, tut mir leid, das ist schon wieder ein typisch links-liberales Klischee, daß Du da präsentierst: wer ärmer ist, als der Durchschniit, hat so eine Art Anrecht auf Kriminalität! Nein, hat er nicht, er hat höchstens ein Anrecht auf Fleiß, seine Lage zu verbessern oder sich mangels desselben in seine Lage zu ergeben. |
| Darket | *lol* Klar, gewalttätigkeit ist rassisch begründbar...und außerdem sind Juden alle Halsabschneider und Moslems alle Terroristen :rolleyes: |
| Darket | Hmmm ich frage mich immer nur, wie ich in einem Viertel großwerden konnte, in dem der Ausländeranteil bestimmt schon über 50% liegt, ohne jemals schlechte Erfahrungen damit zu machen. Wenn die Leutchen ihr Messer mit sich rumschleppen, bemerk ichs jedenfalls nicht! |
| Ford Prefect | ich habe gerade im Radio ein gutes Zitat von Adorno gehört: "Ohne Angst verschieden sein". Dies ist für mich eine wirklich gute Definition von "Integration". |
| GalacticSurfer | @Darket Das ist eben der Unterschied zwischen Subjektivität und Statistiken... Als Gast in beim Döner wirst Du das Messer wahrscheinlich nur zum Schneiden des Putenschnitzels bekommen, hast halt Glück gehabt! FAZ vom heutigen Tage: "Integration in Klein-Kasachstan" "Lahr. Jeder Fünfte in der kleine Schwarzwaldstadt ist Rußlanddeutscher, mehr als dreißig (!) Prozent der Einwohner kommen aus dem Ausland. ...als Ottawa Ende der 80ger Jahre dne Rückzug der kanadischen Truppen aus Deutschland anordnetet, verließen gut 12.000 Soldaten und ihre Familien den Standort Lahr. In mehreren Wellen zogen damlas Tausende rußlanddeutsche Spätaussiedler in die leerstehenden Wohnungen. Die Gemeinde Lahr (Schwarzwald) wuchs wuchs von 34.000 Einwohnern im Jahre 1990 auf 43.000 Einwohner. Darutern 9.000 Rußlanddeutsche und 4.000 Eingewandere, vor allem aus der Türkei und aus dem ehemaligen Jugoslawien. ...fast alle jungen Übersiedler sprächen so gut wie kein Wort Deutsch. Die Kommune will die Herausforderung annehmen, trotz der unglaublichen Brutalität unter halbwüchsigen Rußlanddeutschen, wie wir sie zuvor nicht gekannt haben. So formuliert es der Leiter der zuständigen Offenburger Polizeidirektion, Kriminaldirektor Hiller." |
| Darket | Nun gut, die Tatsache, dass mir nix passiert ist mag trügen, ich kenne Leute, die verdammt schlechte Erfahrungen gemacht haben, aber prinzipiell passiert hier trotz des immens hohen Ausländeranteils recht wenig in der Richtung, ich kenne die genauen Statistiken nicht, kann mich also nur auf Erfahrungswerte verlassen, aber ich bin oft genug auch noch sehr spät unterwegs und sehe hier trotz all der Ausländer kaum etwas besonderes, während Freunde von mir in anderen Gegenden schon ordentlich auf die Fresse gekriegt haben, weil der örtlichen Skin-Gang ihr Gesicht nicht gefallen hat. |
| Darket | Ich kenne den genauen Ausländeranteil hier nicht, müsst ich mal recherchieren, aber niedrig ist der mit Sicherheit nicht. Und das mit den Jugendgangs stimmt völlig, glücklicher Weise sind die bedeutenderen hier vor einigen Jahren in Bedeutungslosigkeit versunken. Ich bin auch durchaus der Meinung, dass kriminelle Ausländer hier nix verloren haben, nur behaupte ich, dass die allermeisten hier gern einer ordentlichen Arbeit nachgehen und ein schönes Leben führen möchten und dieser Wunsch verdient doch wohl Anerkennung und Unterstützung! |
| Darket | [QUOTE]Patriotismus finde ich übrigens in jedem Land eine verwerfliche Angelegenheit (nur um mal prophylaktisch dieses Argument im Vorfeld auszuhebeln).[/QUOTE] *sich dem anschließ* |
| Ford Prefect | sehe ich anders. Patriotismus an sich muß nichts verwerfliches sein. Schwierig wird es erst, wenn Patriotismus einen ausschließlichen Charakter bekommt. |
| Duion | vielleicht wollen die leute ja gar keine integration weder die einheimischen noch die ausländer. ihr könnt reden so viel ihr wollt es wird einfach nicht klappen |
| Darket | Es hat aber in der Geschichte der BRD schon funktioniert (siehe italienische Gastarbeiter v.a. in Niedersachsen) |
| Duion | italiener sind ja auch europäisch die sind nicht so sehr anders als wir und haben ähnliche religiöse vorstellungen, auserdem red ich hier nicht von dem zusammenleben einzelner oder ein paar ausländer mit den einheimischen, sondern mitlerweile sind es ja schon millionen und bald werden sie die deutschen zahlenmässig eingeholt haben und das sehr warscheinlich nicht gutgehen |
| Darket | Bei 10% von bald eingeholt zu sprechen ist ein wenig voreilig, oder nicht? Bei den Italienern (Spaniern, Griechen, Türken) damals war es auch so, dass in einigen Orten extrem viele angesiedelt wurden und es gab auch damals große Probleme, aber die legten sich mit der Zeit und jetzt wo die zweite und dritte Generation dieser Leute heranwächst, gibt es diese Probleme kaum noch. Ich behaupte immernoch Integration ist ein langfristiger Vorgang, von dem alle Beteiligten profitieren können und auch jetzt schon profitieren. Es ist natürlich völlig klar, dass Integration nur dann funktionieren kann, wenn die zu integrierenden Gruppen nicht zu groß werden, was in ihren Augen die Integration nicht erforderlich macht, da sind wir einer Meinung, ich glaube aber dennoch daran, dass die multikulturelle Gesellschaft sowohl möglich wie auch wünschenswert ist. |
| Duion | ich wüsste nicht inwiefern ich davon profitieren sollte oder ob da überhaupt jemand von profitiert ( ausser die die nicht mitmachen und sich nicht integrieren) |
| Darket | Ich finde gelebtes Multikulti hat was, ich frage mich auch, wie sich eine Kultur ohne äußere Einflüsse überhaupt weiterentwickeln soll. |
| Duion | ja ne kultur entwickelt sich ja auch leichter schnell mit sklaven aus anderen kulturen |
| Darket | So zynisch das klingt, aber das tut sie auch, allerdings ist mir in dem Fall der Preis zu hoch. |
| GalacticSurfer | @Darket Warum wissen nur so wenige, wovon sie eigentlich sprechen....? 10% sind es jetzt, das Institut für Bevölkerungsentwicklung in Bielefeld hat ausgerechnet, daß bereits im Jahre 2015 in den Großstädten jeder zweite unter 40 Jahren nichtdeutscher Herkunft sein wird. C'est ca. Und wenn ich an meine Besuche im Krankenhaus auf den Wöchnerinnenstationen denke, wo die niederkommenden Albaner oder Türken von ihre Ehegatten besucht wurden und die jedesmal einen Rattenschwanz von Kindern hinter sich herzogen, dann weiß ich , daß ich einen ungesunden Blick in die Zukunft dieses Landes geworfen habe. |
| Darket | Wie war das mit der Subjektivität persönlicher Eindrücke? :rolleyes: Und diese Statistik ist nur in Verbindung mit anderen aussagekräftig, was bedeutet das für die Gesamtbevölkerung? Was wäre außerdem Dein Lösungsansatz? Alle rauswerfen? Keine neuen mehr? |
| RLX-Devlin | Was ist das Ziel der Ausländer die in die Bundesrepublik einreisen? Soll man sich das mal fragen! Ich weiss ja nicht, aber vielleicht macht ihr einfach nur ein Drama draus, in meiner Heimat (Luxemburg) ist die Ausländerrate bei glatt über 30% (+/- 450.000 Einwohner) , und täglich kommen etwa 100.000 Ausländer über die Grenzen zum arbeiten! Und die Probleme halten sich in Grenzen! Desweiteren profitieren wir sogar von den Gastarbeitern! [url]http://statec.gouvernement.lu/html_de/statistiques/luxembourg_en_chiffres/etat_de_la_population.html[/url] |
| Black Reaper | Namd, auch. Also meiner Ansicht nach müsste zunächst einmal ein Sozialtest eingeführt werden... Sowas wie Beschimpfungen als Nazi, nur weil man jemanden am Genick hat um ihn zu fragen, warum er einen anspucken wollte, finde ich schon sehr befremdlich... Noch viel mehr die folgende Anweisung: "Verpiss' dich aus unserm Land!". Wenn sich Ausländer gegenüber Deutschen so etwas herausnehmen, dann stimmt irgendetwas ganz gewaltig nicht. Dieser Sozialtest soll die meisten dieser "asozialen" sowie die nicht arbeitswilligen herausfiltern. Zudem müssen zumindest ansatzweise Deutsch-Kenntnisse vorhanden sein. Ich finde mich in meinem Stadtteil manchmal kaum wieder, weil mehr türkisch um mich herum gesprochen wird, als Deutsch. Kanada oder Norwegen etwa haben in diesem Bereich sehr hohe Anforderungen (quasi perfekte Beherrschung der Sprache), so hohe Anforderungen müssen es meines Erachtens nicht sein, aber falls die Kenntnisse noch nicht vorhanden sind, muss der Wille zum Erlernen der Sprache vorhanden sein. Teilweise sehe ich nämlich auch, dass von Staats-Seite ein Angebot zu Integration nach dem Andern kommt, aber es schlichtweg nicht angenommen wird. Aber die Asyl-Bewerber beschweren sich über mangelnde Integration (nicht stellvertretend für alle Regionen bzw. Situationen, ich kann nur aus meinen Erfahrungen berichten). Teilweise kommt es auch vor ( und das ist bei mir in der Gegend nicht so selten), dass Leute nach 10, 15 oder noch mehr Jahren in Deutschland kaum ein Wort deutsch sprechen, die Kinder jedoch lernen dies, allein wegen der Schulpflicht und dem damit verbundenen Kontakt mit der deutschen Sprache. Ausgenommen von diesen Eignungs- bzw. Sozial-Tests sind natürlich Kriegs- oder Verfolgungs-Flüchtlinge in Not, denn denen kann man ja kaum sagen, dass sie erstmal 2 oder 3 Jahre Deutsch lernen müssen, bis sie aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland einreisen dürfen und Asyl beantragen dürfen... Allerdings sollten diese, nachdem die Notsituation in ihrem Land vorbei ist, in ihr Heimatland zurückkehren oder den genannten Sozial-Test unterzogen werden und gegebenenfalls auch ausgewiesen werden, sollten sie nicht die nötige Motivation zur Integration haben. So, ich denke das soll's für's erste gewesen sein... Meinungen dazu sind natürlich immer willkommen. Gruß, Black Reaper |
| Darket | Das habe ich vorhin in einem anderen Thread geschrieben, passt hier aber denke ich auch rein: Hmmm ich hör in letzter Zeit verdammt oft, dass viele Menschen mit meinen (zur Hälfte) Landsleuten, den Türken ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich habe eine sehr gute Freundin, die auf übelste Weise von türkischen Mitschülern zusammengeschlagen wurde und ich kann sie irgendwie verstehen, wenn sie böse Sprüche in die Richtung loslässt, aber andererseits stehe ich und stehen viele andere, gut mir sieht man den halben Türken nicht unbedingt an, aber ich fand es schon seltsam zu hören, dass sie sich bei ihrer Mutter für meinen türkischen Namen rechtfertigen musste. Der Name assoziiert bei vielen Angst, die Erfahrung mache ich immer öfter, ich spreche nichtmal türkisch, bilde mir ein der deutschen Sprache einwandfrei mächtig zu sein und war vor vier Jahren das letzte mal in der Türkei, aber sowas ist egal. Es geht soweit, dass zu MEINER Veteidigung erwähnt werden muss, dass mein türkischer Vater dem Islam (und eigentlich jeder anderen religion) sehr ablehnend gegenüber steht und ich fühle mich von sowas verletzt, selbst wenn mein Vater radikaler Islamist wäre, bin das doch nicht ICH! Was gerne ignoriert wird, ist, dass ich durch meine Abstammung Kontakt zu einer Kultur habe, die in diesem Land viele Errungeschaften mitgetragen hat. Durch meinen Vater kenne ich viele Menschen aus intellektuellen türkischen Kreisen, Schauspieler, Regisseure, Autoren, Musiker, Philospohen (und philosophierende Barkeeper ), etc. Gerade in der Ecke, aus der ich komme tragen diese Leute das kulturelle Leben mit, gebildete, arbeitende Menschen, die teilweise deswegen hier sind, weil sie in ihrer heimat politischen Repressionen ausgesetzt sind. Ich finde eigentlich sollten wir für diese Leute dankbar sein. Die Türkei ist blöd genug solche Leute zu unterdrücken, vielleicht können die deutschen zur Abwechslung mal intelligent handeln und sich das zu Nutze machen? Wieso nur wird von denen so wenig berichtet, obwohl das doch eigentlich bedeutender sein sollte, als die kleine Jugendgang, die Hasch vertickt und Schulkindern das Essensgeld klaut (wobei ich die in keiner Weise rechtfertigen will)? Hat jemand von euch den genialen Film "Gegen die Wand" gesehen? Das ist ein filmisches Meisterwerk von einem türkischen Regisseur (der aber völlig akzentfrei deutsch spricht) und absolut hochklassigen Schauspielern. Dieser Film gewann die den goldenen Bären auf der berlinale und die Presse hatte nix besseres zu tun, als sich auf die Vergangenheit der Hauptdarstellerin Sibel Kekill zu stürzen, anstatt zu berichten was dieser großartige Film für den deutschen Film eigentlich bedeutet. Sowas ist ekelhaft, kulturelle Glanzleistungen, die deutsche künstler teilweise seit Jahren nicht zu Stande gebracht haben werden ignoriert, es ist ja viel interessanter darüber zu schreiben, dass diese Schauspielerin Pornos gedreht hat. Nebenbei wird in Kauf genommen die familiäre Situation dieser Frau zu zerstören. Das ist nicht nur ekelhaft, das ist ein Armutszeugnis für dieses Land und seine Kultur. Sowas macht mich immer wieder glücklich auch an einer anderen Welt teilhaben zu können, einer Welt mit intelligenten, kreativen Menschen, auch wenn diese Tatsache oft und gerne ignoriert wird. |
| GalacticSurfer | Lieber Darket, danke für den interessanten Beitrag. Zum einen mußt Du, Gott sei es geklagt, sozusagen für den Teil der aggressiven, kaum integrationsbereiten "Landsleute" mitleiden. Das ist bitter, sieht jeder ein. Zum anderen leben wir leider, in Deutschland und Weltweit in einem Zustand der rapide zunehmenden Verblödung, an dem die Medien ein gerüttelt Maß Oberschuld tragen. Das einzige, was Du tun kannst, ist zur (Allgemein-) Bildung beizutragen, indem Du den Lesern hier im Forum Wissenswertes aus der Türkei , Kultur und Geschichte, mitteilst und Dich in den Medien zu Wort meldest. Leider kommen dafür mehr oder weniger nur die FAZ, die ZEIT und einige wenige andere in Frage. Es ist Kärrnerarbeit, aber so ist , wie gesagt : leider!, der Zeitgeist. Beste Grüße Surfer:cool: |
| Darket | *lol* surfer, scheint so zu sein, als wären wir zum ersten mal einer Meinung :D |
| GalacticSurfer | Warum denn nicht, es kommt doch darauf an, daß man miteinander spricht, dazu ist dieses Forum doch da.... Die haarige Hand reich!;) |
| Darket | *eigene Hand zurückreich* Stimmt, hast recht und im Grunde wollen wir ja dat selbe (Goth, ich kling schon wien Politiker :rolleyes: ) |
| GalacticSurfer | "Feste schüttel". Mein Lieber, das Leben IST Politik, im kleinen, wie im Großen!:D |