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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Antiislamismus
Sanna I.S.P.Angeregt durch eine Begebenheit an der Uni, sind mir einige Frage in den Sinn gekommen:

Bemerkt ihr antiislamistische Tendenzen in eurer näheren Umwelt?
Wie äußern sich diese bzw. was versteht jeder für sich als antiislamistisch (schon das Verbot des Tragens von Kopftüchern, oder das Demonstrieren gegen den Bau einer Moschee, et cetera...)?
Wie rechtfertigt man dieses Verhalten und wie drückt es sich aus?


Bin schon sehr gespannt auf viele Antworten!
TiberonIch merke davon nicht wirklich was.
Zumindest kenn ich niemand, der auf Turbanträger schimpft
Was nun die Ablehnung speziell bei Moscheen angeht, ist das imo mehr der Selbsterhaltungstrieb abendländischer Kultur und keine antiislamische Tendenz.
Sanna I.S.P.so ähnlich geht es mir nämlich auch damit, aber sicher kann man sich ja nicht sein, ob man nicht nur "speziell angepasste scheuklappen" trägt;

in österreich ist es ja sogar so, dass der röm. katholische glaube staatsreligion ist, von daher ist es mir teilweise unverständlich, wie tolerant man gegenüber (vor allem) baulichen unternehmungen ist, wie eben, der errichtung von moscheen; ich denke, dass da auch häufig komplexe zu so etwas führen.
Nivalis[QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i]
[B]Angeregt durch eine Begebenheit an der Uni, sind mir einige Frage in den Sinn gekommen:

Bemerkt ihr antiislamistische Tendenzen in eurer näheren Umwelt?
Wie äußern sich diese bzw. was versteht jeder für sich als antiislamistisch (schon das Verbot des Tragens von Kopftüchern, oder das Demonstrieren gegen den Bau einer Moschee, et cetera...)?
Wie rechtfertigt man dieses Verhalten und wie drückt es sich aus?


Bin schon sehr gespannt auf viele Antworten! [/B][/QUOTE]

In meiner Stadt wird es langsam aber sicher immer krasser mit den Protesten gegen die Moschees. Die Kopftuchfrage ist aber auch ein Thema für sich.In meinem Bekanntenkreis ist nun wirklich jeder dagegen.Viele haben an sich überhaupt keine hohe Meinung von unseren islamistischen Mitbewohnern...Sie reden nur noch geringschätzig von ihnen.In den Schule(kann nun nur von den Gymis reden) werden sie häufig auch unterschwellig geärgert bis schickaniert...
Langsam siehts wirklich so aus,als ob es mit den antiislamistischen Tendenzen immer schlimmer wird...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i]
[B]von daher ist es mir teilweise unverständlich, wie tolerant man gegenüber (vor allem) baulichen unternehmungen ist, wie eben, der errichtung von moscheen[/B][/QUOTE]Ich kann mich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, daß der Bau von Moscheen von Leuten unterstützt wird, die genau diese Stimmung in der Bevölkerung erzeugen wollen, und die mit dem islamischen Glauben überhaupt nichts am Hut haben, denen es nur um eins geht: [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=736336#post736336][b]MACHT.[/b][/URL]
Lúthien CalímonIch denke mal, es sollte jedem selbst überlassen sein, ob er ein Kopftuch trägt oder nicht. Soviel Toleranz und Freiheit sollte in der heutigen Welt gegeben sein. Ist halt eine Sache von Erziehung/Religion und das sollte man akzeptieren.
Was die Eröffnung von Moscheen angeht, kann ich nichts zu sagen. Hier in der Nähe sind sie zwar schon seit einiger Zeit dabei, eine zu bauen, aber ob es da Demos gegen gegeben hat, weiß ich nicht. Früher gab es auf jeden Fall Aktionen gegen die alte Moschee, die sie jetzt abgerissen haben um eine neue zu bauen.
ValravenInteressant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es meines Wissens keine Demonstrationen oder Protestmärsche (...) der islamischen Bevölkerung gegen die Taten der Fundamentalisten u. Terroristen mit islamischem Hintergrund gab.

Soweit ich mit Bekannten darüber sprach und mich erinnern kann, fanden dieses viele befremdlich. Zwar bin ich kein Freund von Kundgebungen dieser Art, aber bei solch massiven Untaten würde so etwas der Bevölkerung vielleicht einmal zeigen, dass eine überragende Mehrheit der Muslime auch keine Toleranz für Fundamentalisten hat (zumindest hoffe ich das).
rochus[QUOTE][i]Original geschrieben von Lúthien Calímon [/i]
[B]Ich denke mal, es sollte jedem selbst überlassen sein, ob er ein Kopftuch trägt oder nicht. Soviel Toleranz und Freiheit sollte in der heutigen Welt gegeben sein. Ist halt eine Sache von Erziehung/Religion und das sollte man akzeptieren. [/B][/QUOTE]

da bin ich eher der meinung: wenn kein kopftuch, dann auch gar keine anderen glaubensbekennenden zeichen z.B. in schulen oder im öffentlichen dienst.

aber das gehört nicht wirklich zum thema und thread.
zurück zu diesem:
eine wirkliche ablehnung islamistischen mitbürgern gegenüber kann ich nicht wahrnehmen, wobei sich die anzahl dieser inzwischen mehrt und vielleicht daher eine gewisse "angst" auftaucht, denn es sollen ja islamistische terroristen bei 9-11 gewesen sein und dort noch, und dort.... also eher eine angst, die sich dann in verbalattacken äußert.

gruß
rochus
2378Diese Tedenzen beobachte ich nicht mehr, als sie schon immer dem Fremden gegenüber war.

Zum Bau der Moschee, die meisten finden es gut... begrüßen es sogar... weil wir damit interkultureller werden.

Ich denke in Deutschland gibt es da auch weniger Probleme... als in anderen Länder wo eben auch Leute mit islamischen Glauben gegen Juden usw hetzen...

Stimmt... was ich befremdent fand, ist das niemals Moslems auf die Straße ging und sich 100% von solchen Anschlägen distanziert haben....
Tiberon[QUOTE]... was ich befremdent fand, ist das niemals Moslems auf die Straße ging ...[/QUOTE]weils schön ist, zu sehen, daß auch die "master-of-the-universe"-typen ausm westen mal richtig eins auf die fr**** bekommen?!
kann zumindest von mir als nichtmoslem durchaus behaupten, gedanklich in diese richtung tendiert zu haben.

anbei: würde in meiner nachbarschaft eine moschee gebaut, würde ich düngemittel und metalrohre kaufen
interkulturell ... so ein sch***
Sanna I.S.P.@Tiberon
[QUOTE]weils schön ist, zu sehen, daß auch die "master-of-the-universe"-typen ausm westen mal richtig eins auf die fr**** bekommen?!
kann zumindest von mir als nichtmoslem durchaus behaupten, gedanklich in diese richtung tendiert zu haben.
[/QUOTE]

ja, das könnte durchaus ein grund sein ... und da die meisten anhänger des islam hierzulande auf amerika generell nicht gut zu sprechen sind, ist diese annahme wohl nicht von der hand zu weisen!

[QUOTE]anbei: würde in meiner nachbarschaft eine moschee gebaut, würde ich düngemittel und metalrohre kaufen[/QUOTE]

wie immer harte worte :D ;) ...
tja, ich habe an sich gar nichts gegen die vermischung von kulturen; allerdings ist es meiner meinung nach auch ein wesentlicher faktor, dass sich die "gäste" anpassen sollten.
was interessant wäre, ist doch, was mit christen passieren würde, wenn sie versuchten, eine kirche im iran zu errichten, oder besseres beispiel, in der türkei (in der ja bekanntlich glaube und staat gänzlich voneinander getrennt sind ;) )!
ApexDazu möchte ich nur betonen das wir in unserem Land ja Religionsfreiheit haben...wenn Moslems heir eine Moschee bauen möchten nhemen sie dieses Recht in Anspruch und dass zeugt in meinen Augen schon von Anpassung. Im übrigen gibt es auch genug deutsche Moslems...zwei Freunde von mir sind erst kürzlich konvertiert.

Ich bemerke schon eine wachsende Antipatie gegenüber Moslems speziel seit dem 11. September. Und dazu muß ich sagen das es in meiner Stadt und diverse Aktionen der moslemischen Gemeinschaft gab die sich gegen die Anschläge richteten und für mehr Völkerverständigung und Dialog. Es gab eine Tag der offenen Moschee, einen ökumenischen Kirchentag mit der drei hier vertretenen Religionsgruppen, diverse Aktionen des Ausländerbeirats etc.
ange gardien[QUOTE][i] [/i]
[B]
Ich denke in Deutschland gibt es da auch weniger Probleme... als in anderen Länder wo eben auch Leute mit islamischen Glauben gegen Juden usw hetzen...
[/B][/QUOTE]

Ich schätze das Islamisten in Deutschland genauso gegen Juden hetzen wie woanders auch. Nur tun dies nicht alle so offensichtlich wie z. B. Metin Kaplan.

Einen offenen Antiislamismus kann ich in Deutschland auch noch nicht erkennen. Obwohl von Seite der Islamisten ( es ist wichtig Islamisten hier nicht mit Moslems allgemein gleichzusetzen ) ganz offensichtlich Bestrebungen da sind hier eine Parallelgesellschaft aufzubauen, was teilweise auch schon geschehen ist.

Mich persönlich stört die Zurückhaltung der Moslems im Bezug auf 11. September, Anschläge in Madrid usw. auch.
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hätte hier eine Gelegenheit gehabt sich massiv von Terrorismus zu distanzieren und zu zeigen auf wessen Seite er steht. Diese Gelegenheit hat er verpasst. Wenn es Proteste gab, dann waren sie doch etwas schwachbrüstig, um nicht zu sagen halbherzig.
gekitsuwas ich seit dem 11. september beobachte ist, dass jegliche irgend geartete kriegerische oder militante handlungen von seitens eines "handtuchkopfes im nachthemd" unausloeschlich mit radikal-moslemischen motiven in verbindung gebracht werden.
es ist scheinbar jetzt fuer einen moslem genauso unmoeglich, irgendwelche banalen, profanen, weltlichen gruende fuer eine auseinandersetzung zu haben wie es fuer einen deutschen unmoeglich ist, aus anderen motiven als "nazigruenden" zu handeln.
ange gardienDas dürfte auch einfach mit daran liegen das das Wort "Jihad" von den Handtuchträgern geradezu inflationär verwendet wird. Ob jetzt die Regierung des Sudan die schwarze Bevölkerung massakriert um an die Bodenschätze in der Region zu kommen, sich Saddam im zweiten Golfkrieg Kuwait unter den Nagel reissen wollte oder sonstwas - alles geschiet im Namen Allahs. Da braucht man sich über diese Entwicklung nicht zu wundern.
gekitsudas liegt in meinen augen eher daran, dass das konzept jihad fuer den handelsueblichen christlich-abendlaendischen menschen mehr als undurchsichtig ist - und die bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen auch von keiner seite in betracht gezogen wird.

anders = boese.

oder, wie es bei mdfmk in "witch hunt" heisst:
[quote]witch hunt - guilty by association[/quote]
Setesh[QUOTE]was ich befremdent fand, ist das niemals Moslems auf die Straße ging und sich 100% von solchen Anschlägen distanziert haben....[/QUOTE]
gehst du jedes mal auf die strasse und distenzierst dich von demwas ein angehöriger deiner religion/nationalität/was auch immer ein verbrechen begeht?

ich bemere auch eine starke antiislamistische stimmung, mensch muss dazu nur die zeitung lesen, radio hören oder fernsehen. überall ist es plötzlich der böse, böse moslem der schuld an allem ist.
...ein moslem hat im irak 2 menschen getötet...
...in deutschland sind 2 menschen getötet worden... wenn der mann/die frau christ/in oder jude/jüdin war, erfährt mensch das nie...
so als vergleich was als aufmacher steht, bei genau den selben fällen.
p.s. frei erfunden, jede ähnlichkeit mit existierenden oder verstorbenen personen und organisationen ist rein zufällig
Gazell.BromAlso ich bemerke schon antiislamische Tendenzen und Angst in meiner Umgebung, vor allem auch von anderen Ausländern und Immigranten.Und leider muss ich sie mittlerweile als berechtigt empfinden.Daß keine Moslems auf Demos gegen die Terroristen vom 11.Sept. usw zu sehen waren, war doch klar. Jeder, der mal die Augen und Ohren aufsperrt, muss doch mal erkennen , daß keiner dieser Leute wirklich dagegen war. Ich wohne in einem Viertel mit hohem Ausländeranteil, glücklicher Weise sehr gemischt, was sehr bereichernd für alle ist, aber alle Volksgruppen haben Stress mit den Moslems,ob das jetzt Russen,Polen,Chinesen oder Afrikaner sind.Nach dem Anschlag auf das WTC haben die Kinder von den Moslems "Bin Laden"gesungen und getanzt.Und sowas ernähren wir hier mit Sozialhilfe.Ich glaube die Deutschen lassen sich immernoch wegen dem 2. Weltkrieg alles gefallen, und weil sie wohl Angst vor Anschlägen haben. Obwohl hier wirtschaftlich alles so langsam für`n Arsch ist, werden noch Massen von denen hier reingelassen, sie wollen sich nicht anpassen und verachten alle anderen Religionen.Und ihren Landsleuten, die sich hier einfügen und frei sein wollen, machen sie das Leben zur Hölle.
Allein wie sie Frauen und Tiere behandeln ist schon verabscheuungswürdig, sowas gibt`s in keiner anderen Religion mehr.
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Gazell.Brom [/i]
[B]Allein wie sie Frauen und Tiere behandeln ist schon verabscheuungswürdig, sowas gibt`s in keiner anderen Religion mehr. [/B][/QUOTE]da fällt mir aber ganz spontan eine ein, die noch viel verabscheuungswürdiger ist ... aber das wäre wohl offtopic

dein beitrag zumindest beinhaltet stark antiislamistische tendenzen, nur ob das nun so schön ist ...

massen von denen reingelassen - so'n blödsinn
wäre bin L deutsch hätte ich wahrscheinlich schon ein fan-t-shirt und ne baseballmütze mit 2 umgeknickten türmen drauf
du trägst da wohl eher ein t-shirt mit dem aufdruck "ich vertrau der bild der frau"
...


;/
gekitsugazell: bezueglich "wie man frauzen und kinder da behandelt" gilt es zwischen religion und tradition zu trennen... und diese trennung ist auch in moslemisch gepraegten laendern durchaus ein thema.

ansonsten wundert es mich... meine grossmutter bekommt demnaechst neue untermieter - ein junges ehepaar mit kind: sie ist aus dem dorf, er gebuertiger tuerke. beide arbeiten, keine sozialhilfe, kein kopftuch - und ich habe schon lange kein kind mehr gesehen fuer das sich beide elternteile (ja, auch der boese moslemische vater) so viel zeit genommen haben und das einen entsprechend aufgeweckten, gluecklichen eindruck gemacht hat.
dann wundert mich noch viel mehr: ein bekannter von mir, tuerkischer abstammung, leitet in der stadt nebenan ein reisebuero und hat nebenher noch eine kneipe. keine frau in seinem familienclan traegt kopftuch, er bezieht komischerweise auch keine sozialhilfe und unterdrueckt auch niemanden...
und dann schon fast unmoeglich: ein guter freund von mir betreibt ein doenerlokal. er macht umsatz wie bloed, seine deutsche feundin (die einen halben kopf groesser ist als er) traegt kein kopftuch, seine schwester traegt a) kein kopftuch, b) "suendige, westliche" kleidung (und, by god, sie kann sichs ehrlich leisten ;)) und c) fliegt wochenends wie andere gleichaltrige maedchen in diversen discos rum und tanzt.
die family gehoert zu den herzlichsten und freundlichsten menschen die ich kenne - und deutshc sprechen sie auch alle.

ja wahnsinn, was machen wir nun mit denen? die passen ja in dein muster garnicht...

vielleicht solltest du einfach etwas weniger ueber einen kamm scheren.
BeliaTja, es gibt die einen und die anderen, nur dass die, die sich hier normal verhalten, natürlich nicht/kaum jemandem auffallen. Dafür fällt es sofort auf, wenn sich ein paar wenige daneben benehmen!

In meinem Umfeld bemerke ich eigentlich mehr anti-amerikanische Tendenzen. ;) Verständlich irgendwie... aber egal, das ist nicht das Thema.
Ich habe schon mit einigen Freunden darüber gesprochen - keiner findet es gut, dass sich vermehrt junge moslemische (vor allem) Mädchen und (weniger) Jungen auf Grundschulen in Berlin vom Sexualkundeunterricht befreien lassen, bzw. die Eltern sie befreien, dass sie teilweise sogar vom Sportunterricht befreit werden und dass die Schule Drohbriefe kriegt, wenn sie die Befreiung nicht genehmigt.
Keiner hat ein Problem damit, wenn "Ausländer" ihre Kultur einbringt, jeder hier isst gerne seinen Döner und seine Pizza und geht danach in der russischen Kneipe was trinken, aber der kleine, aber feine Unterschied ist trotz allem, sich in Teilen anzupassen. Die deutsche Sprache lernen, auch deutsche Lebensart in Teilen anzunehmen usw. Solange das geschieht, kenne ich niemanden in meinem Umfeld, der sich an türkischen Moslems, indischen Buddhisten oder was weiß ich sonst noch stören würde. Und dann ist auch das Kopftuch in Ordnung - obwohl es meiner Meinung nach eher ein Zeichen der Unterdrückung der Frau ist, welches nicht mal im Koran vorgeschrieben ist.
Tiberon[QUOTE][B]Keiner hat ein Problem damit, wenn "Ausländer" ihre Kultur einbringt, jeder hier isst gerne seinen Döner und seine Pizza und geht danach in der russischen Kneipe was trinken, aber der kleine, aber feine Unterschied ist trotz allem, sich in Teilen anzupassen.[/B][/QUOTE]Ach .. wenns unbequem wird ist auf einmal Schluß mit Multi-Kulti ?

;/
BeliaJa. Und?
Ist doch schön, wenn die deutsche Kultur bereichert und erneuert wird, aber dafür, dass diesen Menschen (zumindest theoretisch) hier Raum zum Leben und Arbeiten gegeben wird, finde ich es durchaus gerechtfertigt, zu verlangen, dass sie sich in Teilen (!) auch an eben diese Kultur anpassen.
Ich stelle mir vor, ich ziehe in ein anderes Land. Andere Sprache, andere Kultur. Natürlich werde ich Teile meiner Kultur beibehalten, vor allem zu Hause, aber wenn ich dort zur Schule gehe oder arbeite, da kann ich doch nicht verlangen, dass alle deutsch sprechen, nur weil ich zu bequem bin, eine neue Sprache zu lernen?! Das entzöge sich meines Verständnisses.
ValravenHabe gestern einen Bericht in der Focus gelesen - in Berlin gäbe es bereits 70 Moscheen, 10 weitere seien geplant (und zwar ziemlich große) und die Einwohner von einigen Stadtteilen sind da auch nicht sonderlich erfreut und haben auch dagegen protestiert.
Das ging auch in dem Zusammenhang, dass bei solchen Moscheen nur etwa 20% des Gebäudes für "kirchliche" Belange genutzt werden, alles andere ist Jugendtreff, Schule, Verwaltung oder sonstwas - und gerade dieses Umfeld - so wird befürchtet - nutzen dann gewisse Kreise, um sich neue Fanatiker zu erziehen oder Jugendliche empfänglich zu machen für diesen ganzen Kram....
Tiberonna klar, was sonst ..
moschee heisst auf deutsch ja auch terroristenausbildungscamp ... :rolleyes:

omg
gekitsuleland: die religion per se propagiert weder unterdrueckung und gewalt. lerne, zwischen tradition und religion zu unterscheiden und dann koennen wir weiterreden.
gekitsumach die klammern weg und ich stimme dir zu. aber solange ich in meinem freundeskreis nette und tolerante menschen moslemischen glaubens habe werd ich allerdings den teufel tun und so eine blinde, verallgemeinernde haltung einzunehmen wie du sie hier vertrittst.

bezueglich "nur passiert das nicht": erst lernen, dann posten :p
die existenz von extremisten, die den koran als deckmantel fuer unterdrueckung und/oder terrorismus missbrauchen bestreitet keiner. nur folgt die mehrheit der muslime moderaten auslegungen die durchaus mit unserem alltagschristentum vergleichbar sind.
selbst der hoechste mullah in kairo ist so liberal dass er dem entschluss der franzosen, religioese symbole aus oeffentlichen schulen zu verbannen zustimmt.
hier zu postulieren dass der islam als solcher zwar theoretisch eine gute religion sei, in der praxis jedoch von vorne bis hinten ein instrument fuer terror und unterdrueckung darstellt ist schlichtweg faktisch falsch.

zum thema duckende neurotiker: a) kanns dir wurst sein wer sich aus welchen gruenden welcher religion anschliesst und b) schliesse ich aus meiner koranlektuere, dass starke, selbstaendige persoenlichkeiten(im uebrigen beiderlei geschlechts) eher dem idealbild entsprechen.
SpawnAlso ich merke schon antiislamische Tendenzen.

Angesichts dessen wie sich diese allerdings größtenteils verhalten wundert es mich nicht. Klar sind manche tolerant und verhalten sich entsprechend positiv, aber Tatsache ist meines wissens, das der Großteil nciht so ist.

Als das WTC getroffen wurde sah ich danach bei uns in der Stadt eine große Menschemenge fröhlich feiern.

Wenn ich dann noch höre wie bei uns die Eltern die Schulen fast zwingen ihre Kinder vom Sport, Religionsunterricht etc zu befreien und dort auch opftücher zu zeigen...

Wen wunderts dann wenn viele Leute verärgert über den Islamismus sind. Man bekommt nun mal das Bild eines intoleranten fanatischen Volkes.

Die Trennung von Tradition und Religion halte ich in diesem Zusammenhang für Quatsch, da beides meist zusammenkommt.

Im übrigen bin ich voll dafür das sich Ausländer die hier leben öffentlich anpassen. Ich erwarte nciht das sie ihrer Religion abschwören, aber ein angepasstes Verhalten ist dneke ich angebracht. Zu hause kann ja jeder das praktizieren was er gerne möchte. Wenn ich in einem entsprechendem Land bin und dort wohne, bin ich auch gezwungen mich anzupassen. Einzig in Deutschland gibt es wieder Probleme wenn jemand fordert das jemand mit einer anderen Religion sich entsprechend anpassen sollte.

Aber es ist nunmal so das allgemein immer noch der Gedankemitschwebt das deutsche ales Nazis sind. Das gleiche Problem bekommt nun der Islamismus mit dem Zusammenhang zum Terrorismus.
gekitsuich wusste dass du dadrauf anspringst, ilo ;) wenn du noch nicht gepostet haettest haette ich dich genannt. :)

aber ausser ilo faellt mir noch die schwester meines stammdoenerbudenbesitzers ein. die ist mitte 20, lebt nach muslimischen regeln, geht aber in discos wenn ihr danach ist, arbeitet, verdient ihr eigenes geld...
und wenn ichs grad bei licht beenke, ihre mutter macht auch nicht unbedingt den eindruck als ob sie fuenf schritte hinter ihrem mann herlaeuft. ;)

weisst du, solang ich keine triftigen gegenbeweise finde halt ichs erstmal mit der gaussschen normalverteilung - die trifft auffallend oft und besagt: am neutralpunkt und an leichten abweichungen davon ist der gorssteil konzentriert, gegen die extreme beider seite nimmt die menge stetig ab (und zwar ziemlich fix).
AmaterasuAntiislamismus habe ich bisher nicht wirklich feststellen können. Zumindest nicht mehr als vorher auch. Mag aber auch an meinem Umfeld liegen, in einer überwiegend katholischen Kleinstadt steht toschweigen noch vor dem ersten Gebot.
Ich glaube auch das die antiislamische Einstellung eher eine fremdenfeindliche ist. Die meisten "Urdeutschen" können doch mit dem Islam nichts anfangen weil sie nichts davon wissen, ausser den Informationen aus dem Fernsehgerät (die ja in den letzten Jahren eher negativ waren).
Viele Angehörige des islamischen Glaubens schließen sich stark von der "andersgläubigen" Außenwelt ab, umgekehrt ist es auch so bei einigen Deutschen... das ganze ist also eine ziemlich Zwickmühle und führt zurück auf das Unvermögen und Unwollen vieler, selber nachzudenken und offen auf Andere/Andersartige zuzugehen.

Ich selbst halte den Islam für einen sehr schönen Glauben, genau wie das Christentum. Mit den meisten Gläubigen allerdings kann ich keine Übereinstimmung finden, da auch der Islam (wie ich erfahren durfte) für viele eine "selbstverständliche Religion" ist die sie glauben müssen weil es schon immer so war. Kaum jemand hat den Koran wirklich gelesen, viel mehr Wert wird auf das Gerede alter Männer gelegt. Das ist der einzige Umstand den ich anprangere, was sich aber gegen die Gläubigen richtet, nicht gegen den Glauben.
SpawnTV und BIldung, 2 Welten trefen aufeinander.

Tatsache ist wer seine Bildung aus dem TV bezieht wes am Ende noch immer nichts, oder sogar weniger.

Tatsache ist aber leider das TV die Meinung eines Volkes beeinflußt und das meist negativ.

So auch in diesem Falle.
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Amaterasu [/i]
[B]Antiislamismus habe ich bisher nicht wirklich feststellen können. Zumindest nicht mehr als vorher auch. Mag aber auch an meinem Umfeld liegen, in einer überwiegend katholischen Kleinstadt steht toschweigen noch vor dem ersten Gebot.
Ich glaube auch das die antiislamische Einstellung eher eine fremdenfeindliche ist. Die meisten "Urdeutschen" können doch mit dem Islam nichts anfangen weil sie nichts davon wissen, ausser den Informationen aus dem Fernsehgerät (die ja in den letzten Jahren eher negativ waren).
Viele Angehörige des islamischen Glaubens schließen sich stark von der "andersgläubigen" Außenwelt ab, umgekehrt ist es auch so bei einigen Deutschen... das ganze ist also eine ziemlich Zwickmühle und führt zurück auf das Unvermögen und Unwollen vieler, selber nachzudenken und offen auf Andere/Andersartige zuzugehen.

Ich selbst halte den Islam für einen sehr schönen Glauben, genau wie das Christentum. Mit den meisten Gläubigen allerdings kann ich keine Übereinstimmung finden, da auch der Islam (wie ich erfahren durfte) für viele eine "selbstverständliche Religion" ist die sie glauben müssen weil es schon immer so war. Kaum jemand hat den Koran wirklich gelesen, viel mehr Wert wird auf das Gerede alter Männer gelegt. Das ist der einzige Umstand den ich anprangere, was sich aber gegen die Gläubigen richtet, nicht gegen den Glauben. [/B][/QUOTE]

dem gibt es meines erachtens nichts hinzuzufuegen. :)

insbesondere bezueglich des "geredes alter maenner" - da kommt mehr mit als nur der religioese inhalt sondern auch ein gutes stueck zeugs das so gemacht wird weils schon immer so gemacht wurde, mitunter vielleicht sogar unter dem deckmantel des koran.
Sanna I.S.P.[QUOTE] [I]Original geschrieben von Amaterasu[/I]
Mit den meisten Gläubigen allerdings kann ich keine Übereinstimmung finden, da auch der Islam (wie ich erfahren durfte) für viele eine "selbstverständliche Religion" ist die sie glauben müssen weil es schon immer so war. Kaum jemand hat den Koran wirklich gelesen, viel mehr Wert wird auf das Gerede alter Männer gelegt. Das ist der einzige Umstand den ich anprangere, was sich aber gegen die Gläubigen richtet, nicht gegen den Glauben.[/QUOTE]

nun, so große unterschiede zum hierzulande praktizierten christentum kann ich daran nicht erkennen.

auch das christentum wird von der mehrzahl der menschen als "selbstverständlich" angesehen - die religion, die auch ihr leben beeinflußt, genauso wie es schon bei ihren eltern war, und deren eltern, und deren ....

und wer hat heute denn schon die bibel gelesen? so gut wie niemand; zwar hört man allerorts, und von so vielen leuten, wie interessant dieses buch doch ist (demich ja eigentlich zustimme), und wie richtig alles, was darinnen geschrieben steht, aber wenn man im zuge eines tiefer gehenden gespräches diese behauptungen als reine maskerade und lügen zu erkennen muß, gewinnt man schnell eine andere sicht der dinge, als vorher.

damit einher geht auch, die seit jeher recht innige beziehungen der "einfachen" (vor allem land-) bevölkerung zu ihren priestern und pfarrern - viele der gottgläubigen menschen halten sich daran, was dieser kirchenmensch ihnen rät und empfiehlt, was durchaus richtig sein kann, aber leider gibt es genügend beispiele von priestern, denen man ohne weiteres berufsverfehlung vorwerfen kann, und deren beistand im täglichen leben auf ein "gott wirds schon richten, wenn du nur brav betest, und an ihn glaubst ..." beschränkt bleibt.

es bleibt in diesen beiden angesprochenen religionen einfach eine gewisse trennlinie zwischen theorie und tatsache - glauben und kirche;
menschen können wohl ausgezeichnete ideen haben, aber ihre umsetzung läßt so gut wie immer stark zu wünschen übrig ...

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