| VampireMiyu | Habt ihr Erfahrung mit dem Jugendamt? WEnn ja, ist euch der Schritt gelungen da hinzugehen, einer Freundin von euch? Wie habt ihr euch überwinden können und warum? Was war vorgefallen? Wie haben sie euch dort behandelt? Wie alt wart ihr zu der Zeit? Ich danke euch |
| decay73 | Geht in den Kaiser. ~decay~ |
| Move over Kate | Klar hab ich Erfahrung mit dem Jugendamt. Zum ersten Mal gemacht mit ca. 22 Jahren. Seitdem arbeite ich bei einer Verwaltung - und [I]ich[/I] habe mit dem Jugendamt nur gute Erfahrungen gemacht. ;) Gut - das war nicht deine Frage. Also: Meine Meinung ist, daß bei den allgemeinen sozialen Diensten in der Regel qualifizierte und kompetente Leute sitzen - und keine Monster, die darauf warten, Familien zu zerschlagen und Kids in die Heimunterbringung zu schaffen. Falls Du Kontaktschwierigkeiten hast: Ruf anonym an und laß dich beraten. Du gehst kein Risiko ein und findest bestimmt ein offenes Ohr. |
| Poisoned-kiss | Jugendamt...bezhalt meine therapie:) Naja,war bisschen aufwendig und der typ der das gutachten schreiben sollte,hat bisschen rumgezickt:rolleyes: ich denk mal,es kommt drauf an warum man hingeht,aber direkt mit dem jugendamt hab ich nur gute erfahrungen gemacht,gibt da sicherlich auch solche und solche leute:D |
| Lesaja | Ich bin bald 17, und habe jetzt gerade im Moment mit dem Jugendamt (in der Schweiz) zu tun. Ich hatte am Anfang ein bisschen Angst, weil mir mein Vater Horrorgeschichten von früher erzählt hatte (Das Amt wollte seiner Mutter die Kinder wegnehmen, weil sie alleinerziehend war....etc.). Aber ich bin froh bin ich hingegangen. Wir suchen nun gemeinsam eine Lösung für mein Problem. Also, eigentlich eine gute Erfahrung. |
| SinofLust | Hm, dann will ich auch mal was dazu sagen, so als Mann. Ich habe indierekt/direkt sehr schlechte Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht. Spreche da aus meinem Kreis, denn meine Nachbarn haben z. B. 5 oder 6 Kinder, die sie teils draußen lassen, die verwahrlosen und sie allgemein schlecht behandeln und ich mir das irgendwann mal nicht mehr mit anschauen konnte und das Jugendamt anonym angerufen habe und was war das Ende davon? Die sind vorbeigekommen, haben an der Tür ein bisserl mit den Eltern geredet und sind wieder abgezogen ohne weitere Nachforschungen zu machen und sich umzuschauen oder mal mit den Kindern zu reden...nüchts, absolut nada. Tolles Jugendamt. Zweiter Fall, eine Bekannte, kümmert sich kaum um ihr zweites Kind, mit 5 Jahren kann der so gut wie garnicht reden, das erste Kind hockt nur zu Hause rum, hat keine Schule fertig, keine Ausbildung, kein Job, nix. Die Wohnung sieht aus wie Sau, die Katzen machen in alle Ecken, das Essen steht in der Küche rum, überall Schimmel usw. und man bezieht Sozialhilfe, leistet sich aber ständig neue Computer und zieht in der Regel alle 2 Jahre um und die Kinder können sich nicht an ein anständiges Umfeld gewöhnen. Die Nachbarn von ihr haben bereits 2 Mal das Jugendamt eingeschaltet, weil die es auch schon mitbekommen haben, wie die ihre Kinder behandelt und was ist geschehen? Ne Frau vom Jugendamt ist vorbeigekommen, hat sich mit der Bekannten von mir in den Garten gehockt, haben Kaffee getrunken, etwas geredet und ist dann wieder gegangen. Soviel zum Jugendamt. Da wo sie sein sollten sind se nicht und da wo es nicht nötig ist, pfuschen se rein. Will dir damit keine Angst machen, wollte dir nur meine persönlichen Erfahrungen schreiben. Natürlich gibt es denke ich auch gute Jugendämter, die einem sehr viel helfen können, in meiner Gegend wohl eher nicht. |
| Lesaja | Das was du hier schreibst ist ja wirklich schrecklich..... aber ich glaube fast das Jugendamt braucht eine Anzeige gegen diese Leute um wirklich etwas tun zu können, oder nicht?! In der Schweiz ist es jedenfalls so... Grauenhaft solche Szenarien. Da verliert man doch fast alle Hoffnung für das Gute, die Vernunft im Menschen... |
| ~lonesomeness~ | Ich habe eigentlich auch nur gute erfahrungen mir dem Jugendamt gemacht! Habe schon mehrere Jahre mit denen zutun da ich schon seit ich denken kann stress zuhause hatte. Mittlerweile bin ich 18 und bekomme meine Wohnung vom Jugendamt finanziert, solange ich zur Schule gehe. Bei mir war es so, das es sehr lange gedauert hat bis überhaupt mal was passiert ist. Ich musste x-mal erzählen was ich alles erlebt habe und wie es mir dabei ging. Das ist mir in der tat nicht leicht gefallen aber hätte ich dies nicht getan hätten sie mir nicht geholfen.:( Es war kein schönes Gefühl.... aber ich denke ich habe genau dadurch gelernt auch über Probleme zu reden . Ich binde meine Probleme zwar niemanden auf.. aber wenn mich jemand nach meiner Vergangenheit fragt kann ich ihm heute wenigstens anworten... was ich vorher nicht konnte. Ich denke,dass das Jugendamt schon ganz ok ist. Die Horrorvorstellungen von den "älteren" Menschen ist zwar irgendwo nachzuvollziehen aber längst verstaubt. (nach meinen Erfahrungen zumindest.) ~lonesomeness~ |