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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Freiwilliger Polizeidienst
EisdracheNun ist es also beschlossene Sache, zumindest Hessenweit ist der Freiwillige Polizeidienst eingeführt. Alle Bewohner größerer Städte werden sich demnächst mit den netten Herren in Blau beschäftigen müssen, welche die Aufgabe habe: Auffallende und störende Menschen aus den Innenstädten zu vertreiben, für Ordnung zu sorgen bevor die Polizei eingreifen muss. Eine durchaus löbliche Absicht, eigentlich. Nur einige Punkte sprechen durchaus gegen diese neue Einrichtung einer "Bürgerwehr":

1. Das Gewaltmonopol innerhalb Deutschlands liegt eigentlich immer noch bei der Schutzpolizei. Jeder der einmal für ein privates Security-Unternehmen gearbeitet hat weiß dies.
2. Einige der Polizeihelfer scheinen ihre Aufgabe etwas zu ernst zu nehmen. Passkontrollen sowie Leibesvisitationen fallen nun wirklich nicht in ihren Bereich.
3. Auch die Vorstellung was als störend empfunden wird scheinen mir manchmal etwas eigenartig. Während meine Wenigkeit noch nie (!!) Probleme mit der Schutzpolizei hatte, wurde ich von jenen netten Helfern in Blau bereits mehrmals angesprochen. Gut..in der Zwischenzeit wissesn sie was ich studiere, und eigenartiger Weise lassen sie mich seid dem in Ruhe.
4. Auch die Forderung nach den Recht scharfe Waffen zu führen wird laut. Berufen wird sich hier auf die besondere Gefährdung der Freiwilligen Helfer. In einen Versuch in Berlin wurden (nach eigener Auskunft der für den freiwilligen Polizeidienst zuständigen Stelle) den Helfern sogar nach einer 3 wöchigen Ausbildung erlaubt halbautomatische Pistolen bei ihren Streifengängen mit sich zu führen. Der Versuch ging *leider* nach hinten los, für den freiwilligen Polizeidienst meldeten sich vor allen Zuhälter.:confused:
5. Die rechtliche Grundlage für diesen Einsatz freiwilliger Hilfskräfte (von ihren Gegnern auch häufig als Möchtegern-Gestapo) bezeichnet ist sehr umstritten. Eindeutig ist jedoch das, falls es zu Übergriffen oder gar "Festnahmeversuchen" des Polizeidienstes kommen sollte jeder Bürger das Recht hat sich zu wehren. Beim Freiwilligen Polizeidienst handelt es sich (noch) nicht um einen Teil der Staatsgewalt.
6. Wie ich von einer guten Bekannten welche bei der Polizei arbeitet (nein..ich habe nichts gegen Polizisten) erfuhr ist die Ausbildung jener Hilfskräfte mangelhaft. Gerade psychologische und rechtliche Schulungen kommen zu kurz, diverse Kampfsport und Selbstverdeitigungskurse (z.B. über den wirksamen Einsatz von Pfefferspray und (angeblich) auch Teleskopschlagstöcken) werden jedoch angeboten. Jeden der schon einmal ernsthaft eine Kampfsportart betrieben hat sollte die fatale Wirkung letzterer in den falschen Händen klar sein.

Um zur Frage zu kommen: Was haltet ihr davon das man einen Teil der polizeilichen Aufgaben auf den Bürger überträgt. Hattet ihr vielleicht schon selber Erfahrungen.

*stellt dieses einmal zur Diskussion
moreDer Vater meines Freundes war lange Jahre freiwiller Polizist, was wohl eher wenig mit "Bürgerwehr" zu tun hatte.
Er hat wohl meist Nachts gearbeitet und war bei seiner Arbeit auch immer mit ausgebildeten Polizisten unterwegs... Leute allein mit diesem Job auf die Straße zu schicken halte ich für verantwortungslos. Zumindest sollten sie dann mit anderen Polizisten auf Streife sein.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Eisdrache [/i]
[B]
Um zur Frage zu kommen: Was haltet ihr davon das man einen Teil der polizeilichen Aufgaben auf den Bürger überträgt.
[/B][/QUOTE]

Überhaupt nichts. Das ist nicht mehr als ein neuer Versuch des Staates, bzw. in diesem Fall der Länder, sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen.
Das ist eine reine Kostenfrage. "Richtige" Polizisten sind der öffentlichen Hand zu teuer, die Polizei wird schon seit Jahren kaputt gespart. Jetzt will man die vorhandenen Lücken mit Amateuren ausfüllen.

Freiwilligen Polizeideinst gibt es bei uns in Baden-Württemberg schon lange. Da ist es aber so das die Freiwilligen immer zusammen mit einem "richtigen" Polizisten auf Streife gehen.

Die Meinungen über den Freiwilligen Polizeidienst sind da sehr geteilt.
Man muss sich nur mal überlegen: Ein Polizeibeamter hat bevor er in den Einzeldienst kommt 3 Jahre Ausbildung hinter sich.
Ein Freiwilliger bekommt seine Uniform und Dienstwaffe nach einem mehrwöchigem Crashkurs. Noch irgendwelche Fragen :rolleyes:

Du hast es ja schon gesagt. Nicht alle, aber viele der Freiwilligen sind Wichtigtuer die einen wegen irgendwelcher Kleinigkeiten ein Ordnungsgeld aufbrummen.
Wenn es mal wirklich hart auf hart kommt dürfte es mit deren Coolness schnell vorbei sein.
Desenganoin unserer kleinstadt gibts die auch.. die laufen meist zu zweit in ihren blauen jacken herum und machen auf mich keinen sehr autoritären eindruck. auf viele andere, so wie ich das gefühl habe, auch nicht.

an sich finde ich die idee gar nicht so schlecht. da sie eh immer zu fuß in der innenstadt sind, können sich schneller bei gewalttaten am tatort sein, als die polizei, was sicherlich sinnvoll ist.
denen jedoch scharfe waffen in die hand zu drücken, finde ich verantwortungslos.
lieber nen gutes funkgerät, wormit sie dann die polizei holen würden.

gegen ihr präsenz habe ich nichts. sollten sie jedoch anfangen sich rechte herauszunehmen, die sie gar nciht haben, sollte dagegen vorgegangen werden.
leider weiß man als normalbürger gar nciht, was die so alles dürfen und was nicht...
Eisdracheschon...teuer sind sie...doch dann können wir das Monopol gleich auch (!) an private Sicherheitsfirmen weitergeben, welche wenigstens meist recht gut geschult sind *weiß ich aus eigener Erfahrung, mit einen halben Monat Kampfsporttrainig kommt man da nicht davon*
moreHm, wenn ichs mir so überleg würde ich mich als Frau auch Nachts in einer Stadt vielleicht wohler fühlen, wenn an der Ecke jemand steht, der gleich helfen könnte... Auf Passanten ist in solchen Situationen sowieso kein verlass, die würden da noch tatenlos rumstehen. Lieber dann etwas wichtigtuerische Freiwillige, die dann helfen als ein Pulk Schaulustiger...
Darket[QUOTE]
In einen Versuch in Berlin wurden (nach eigener Auskunft der für den freiwilligen Polizeidienst zuständigen Stelle) den Helfern sogar nach einer 3 wöchigen Ausbildung erlaubt halbautomatische Pistolen bei ihren Streifengängen mit sich zu führen. Der Versuch ging *leider* nach hinten los, für den freiwilligen Polizeidienst meldeten sich vor allen Zuhälter
[/QUOTE]
Echt, hab ich nicht einmal mitbekommen, aber vielleicht haben die sich nicht in meine Gegend getraut :D

Grundsätzlich ist die Idee völlig hirnverbrannt, so wie schon diese depperte Idee einer Bürgerwehr. Sobald sich etwas rumgesprochen hat was für Befugnisse die haben und wasfürwelche eben nicht, wird die kein Mensch mehr ernst nehmen, ich am wenigsten. Das wird dann so ablaufen, dass sie versuchen jemandem ein Ordnungsgeld aufzubrummen, weil er seine Zigarettenkippe auf dem Gehweg ausgedrückt hat (eigentlich richtig, mach ich allerdings auch manchmal *schäm*) und derjenige sich von denen nix sagen lässt und einfach weitergeht und was wollen die dann tun? Gewalt anwenden?
Die Staatsgewalt heißt nicht ganz umsonst so und selbst die muss strengstens kontrolliert werden.
Nebenbei ist die Forderung nach Bewaffnung völlig lächerlich, auch bei Gewalttaten greift kaum ein echter Polizist zur Waffe, der Respekt geht weniger von der Kanone aus, sondern mehr von der Funktion der jeweiligen Person und dem Bewusstsein, dass diese einem verdammt viel Ärger einbringen kann, mehr als man eh schon hat. Versteht mich nicht falsch, ich finde es richtig, dass Polizisten in Deutschland bewaffnet sind, es kann immer der Fall eintreten, dass es notwendig ist, aber ich bin ziemlich sicher, dass wir bei bewaffneten Hilfspolizisten, die nur unzureichend ausgebildet sind in kurzer Zeit eine ganze Menge Kleinkriminelle mit Schussverletzungen haben werden und bitte, bevor man auf einen Ladendieb schießt sollte man ihn doch eher laufen lassen.... :rolleyes:
Nebenbei stimmt es, dass Vater Staat versucht sich vor seinen Aufgaben zu drücken, mir jedenfalls fällt auf, dass es mit oder ohne Hilfspolizei kaum noch Polizeistreifen zu Fuß gibt.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Eisdrache [/i]
[B]
4. Auch die Forderung nach den Recht scharfe Waffen zu führen wird laut. Berufen wird sich hier auf die besondere Gefährdung der Freiwilligen Helfer. In einen Versuch in Berlin wurden (nach eigener Auskunft der für den freiwilligen Polizeidienst zuständigen Stelle) den Helfern sogar nach einer 3 wöchigen Ausbildung erlaubt halbautomatische Pistolen bei ihren Streifengängen mit sich zu führen. Der Versuch ging *leider* nach hinten los, für den freiwilligen Polizeidienst meldeten sich vor allen Zuhälter.:confused:
[...]
6. Wie ich von einer guten Bekannten welche bei der Polizei arbeitet (nein..ich habe nichts gegen Polizisten) erfuhr ist die Ausbildung jener Hilfskräfte mangelhaft. Gerade psychologische und rechtliche Schulungen kommen zu kurz, diverse Kampfsport und Selbstverdeitigungskurse (z.B. über den wirksamen Einsatz von Pfefferspray und (angeblich) auch Teleskopschlagstöcken) werden jedoch angeboten. Jeden der schon einmal ernsthaft eine Kampfsportart betrieben hat sollte die fatale Wirkung letzterer in den falschen Händen klar sein.
[/B][/QUOTE]

Also dann bleibt einem wohl nichts anders übriig, als Verteidigungs-Kampfsportarten zu erlernen :rolleyes:

Größeren Mist habe ich schon lange nicht mehr gehört. Es gibt Polizisten mit entsprechenden Befugnissen. Alle anderen sind nichts anderes als Deppen, denn sie dürfen nicht mehr, als ich auch.

Die Gefahr ist nur, daß sie meinen, mehr zu dürfen. Wenn diese Leute dann noch mit Waffen ausgestattet werden, ist das gefährlich, denn wer weiß, wer sich da alles meldet, und wie sie in Streßsituationen reagieren?


~decay~
TheTurningPointIrgendwie schwebt mir da immer so ein Bild aus meinem Schul-Geschichtsbuch vor Augen, das die Bildunterschrift hatte:
"Berlin 1932: SA als Hilfspolizei" ...

Als ob wir mit der [URL=http://www.heise.de/newsticker/meldung/49247][b]GVU[/b][/URL] nicht schon genug gestraft sind. :mad:
Loup de nuitDie Assoziation von TTP kommt mir bekannt vor.

Es wäre interessant zu erfahren, ob irgendwelche Voraussetzungen erfüllt sein müssten um "Hilfspolizist" zu werden. Im Allgemeinen heißt es in unserer Gegend: "Gib ´nem I... ´ne Kelle in die Hand und sag ihm er soll auf der Autobahn den Verkehr regeln - der macht das..." :(

Eigentlich ist diese Maßnahme nur ein weiteres Indiz dafür, dass sich unser Staatsgebilde ganz klar auf dem absteigenden Ast befindet. Die Diskussion wohin das noch führen soll findet sich ja auch hier in aller Ausführlichkeit.

Den Mut zum Auswandern suchend,

Loup

P.S: Irgendein Auswanderer sagte mal, dass er der Meinung sei, die Leute die blieben hätten mehr Mut als er...

Ist da vielleicht doch etwas wahres dran?:confused:
motismaIn unserem Städtchen gibts die freiwilligen Polizisten auch. Ist ja auch nicht weiter schlimm, wenn einem die Nachbarschaftsstreitigkeiten zu fad werden, macht man halt Stunk in der ganzen Stadt... Aber die absolute Krönung ist ja, dass unser heissgeliebter Sheriff, unser Knöllchenonkel, auch bei dieser Truppe ist! Was für eine Lachnummer! Wenn er dich nicht mit Falschparken drankriegt, oder gar bei der falschen Bedienung eines Parkscheinautomaten, dann springt er halt nach Feierabend aus seinem Gebüsch, wenn du mal ne Kippe auf die Straße schnippst und hält dir stundenlange Vorträge... Man kann ja auch alles übertreiben. Hat der Mann kein Leben?
EisdracheAlso..in Gefahrensituationen reagieren sie nicht gerade besonders gut, zumindest nicht jene die ohne "wirkliche Polizisten" unterwegs sind. Hatte mal auf einer (wohlgemerkt angemeldeten) Demonstration mit den lieben Damen und Herren zu tun. Da wir sie freundlich darauf hinwiesen das weder der Verdacht einer Straftat gegen uns vorlag, noch sie der Ermittlungsbehörde angehörten und somit kein Recht hätten unser Personalien aufzunehmen kam es zu Handgreiflichkeiten ("O-Ton" Sie geben mir jetzt sofort ihren Ausweis oder ich breche ihnen den Arm") Da bin ich dann doch froh mit meinen knapp 2 Metern Größe ein recht beunruhigend wirkendes Auftreten zu haben, mich lassen sie in Ruhe. Nun...das Ende der Auseinandersetzung wahr letztendlich das eine extra herbeigerufene Division der Bereitschaftspolizei die Hilfspolizei schützen musste (herbeigeordert von einen der Sherrifs, da Studenten ja sehr gewaltbereit sind und eine Bedrohung für die innere Sicherheit darstellen)

Was die verdeitigungssportarten betrifft:
Also...ich betreibe sie schon lange, und ohne Pfefferspray gehen die meisten hier auch nicht mehr aus den Haus. Traurig wen man sich schon vor seinen eigenen Staat schützen muss :(
DarketWenns denn mal der eigene Staat wäre, dann könnte man wenigstens ne Revolution machen :D

[QUOTE]Sie geben mir jetzt sofort ihren Ausweis oder ich breche ihnen den Arm[/QUOTE]
So jemanden hätte ich wegen versuchter Nötigung und Bedrohung angezeigt!
narcissJahre ist es her, da hat mir ein wahrhaft weiser Geschichtslehrer mal beigebracht, dass das staatliche Gewaltmonopol eine wesentliche Grundlage jedes modernen Staates ist.
Was wir hier erleben deutet also einen Rückfall in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges und davor an, wenn man es mal überspitzt ausdrückt.
Aber das sollte uns Schwarze ja nicht stören, wo zumindest einige von uns sich so sehr nach dem Mittelalter sehnen *dudelsacktröööööt* ;)
Darket[QUOTE]Aber das sollte uns Schwarze ja nicht stören, wo zumindest einige von uns sich so sehr nach dem Mittelalter sehnen *dudelsacktröööööt* [/QUOTE]
Oh, das ganze hat auch positive Aspekte :D
EisdracheIm Mittelalter durfte ich mich wenigstens mit Schwert und Schild gegen Übergriffe jener Art verteidigen. Heute bleibt mir nur noch der Elektroschocker und die unterm Mantel getragene Muskelbremse. Ich fordere Waffengleichheit in diesen Land...sofort!!!!

*nur mal am Rande* Besondere Voraussetzungen für den freiwilligen Dienst müssen nicht erfüllt sein, es langt ein Führungszeugniss ohne Eintragungen (haben wir doch alle oder?). Das einzige positive an der Sache ist, rechtsradikal scheinen sie nicht zu sein. Letztens kam mir in Giessen der erste Mexikaner in Uniform entgegen. Vielleicht sollten wir in diesen Sinn wiederr dazu übergehen Kopfgeldjäger und Pistoleros wie im Wilden Westen einzuführen. 100 Euro für jeden Skalp einer Rothaut (oder alternativ eines Obdachlosen...Punks....Ausländers (welche nach ihrer Informationsbroschüre besonders zu kriminellen Handlungen neigen, also doch etwas rechts angehaucht?)

Ich fordere Blut für eine saubere Innenstadt!!! lasst uns die ganzen Penner doch nach Wetzlar schicken, da fühlen sie sich wohl (Sarkasmuss)
narcisstja, hier ist ein Staat gerade dabei, sich selbst aufzugeben.
Verteilen wir doch ein paar Waffen unters Volk, das natürliche Gleichgewicht wird sich schon einstellen! :rolleyes:
EisdracheErnst: Also es würde sich fast lohnen eine "Bürgerinitative gegen den Polizeidienst zu gründen". Da jeder Normalbürger die selben Rechte hat wie ein Freiwilliger *oder darf ich seid neusten keine Straftaten mehr melden??* wäre es doch direkt sinnvoll eine eigens uniformierte "Bürgerwehr" zu gründen, welche in speziellen Uniformen eben auf die Missstände aufmerksam macht und der Bevölkerung zeigt wo dies alles endet. Mein Vorschlag: Schwarze lange Ledermäntel, hohe Springerstiefel, Hemd, rote Armbinde. Provokation hilft beim wachrütteln immer. Obwohl, dann heißt es wieder wir sind alles Nazis. Und was das korrekt angezogen betrifft: Du hättest die mal heute sehen müssen. In Sandalen *lachen muss* jaja, das Wetter macht auch vor Uniformierten nicht halt.

OT (warum nach Wetzlar): Na ganz einfach..damit sie nicht mehr hier sind. Wir richten denen dann ein Ghetto ein, in denen sie sich nur noch gegenseitig stören. Eigentlich sind die eh viel lieber unter sich. Dieses Ghetto nennen wir dann "MP" (MediationPlace). Weil neuenglisch ist heute angesagt und verhindert die Erinnerungen an gewisse Ereignisse vor 60 Jahren.
DarketJuhuu, Feuerwaffen für alle, ich hätte gern ein Gewehr mit großer Reichweite und Zielfernrohr, ich wohne im vierten Stockwerk, da hätte ich bestimmt viel Spaß :rolleyes:
EisdracheOT: Nein hab ich nicht......darum gerade Wetzlar ;)
narciss[QUOTE]Schwarze lange Ledermäntel, hohe Springerstiefel, Hemd, rote Armbinde[/QUOTE]

hmm, so lauf ich doch schon immer rum ;)

@ darket: in Berlin haben wir doch auch schon solche Hilfssheriffs, nicht wahr? In Kreuzberg heißen die wohl "Kiezläufer" (stand neulich in der Morgenpost). Die sahen einigermaßen harmlos und schmerbäuchig aus, und anstatt die obligatorischen Donuts zu futtern haben sie ihre Einsatzzentrale gleich im Dönerladen eingerichtet.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Juhuu, Feuerwaffen für alle, ich hätte gern ein Gewehr mit großer Reichweite und Zielfernrohr, ich wohne im vierten Stockwerk, da hätte ich bestimmt viel Spaß :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Funktioniert manchmal tatsächlich. In einigen US Bundesstaaten haben Bürger ( sofern sie nicht vorbestraft sind, keine Alkoholprobleme haben usw. ) das Recht in der Öffentlichkeit zu ihrem Schutz eine Waffe zu tragen.
Die befürchteten Schießereien um freie Parkplätze vorm Supermarkt blieben aus. Interessanterweise ist die Zahl der Vergewaltigungen, Morde, Raubüberfälle und anderer Gewaltverbrechen in diesen Staaten drastisch zurück gegangen.
EisdracheSie liegt aber immer noch..trotz Todesstrafe und Recht sich selbst zu verdeitigen entgegen anderer Gerüchte weit höher als in Europa,besonders in Deutschland. Auch prozentual gesehen *nur mal so anmerkt* Den...eine Waffe verleitet auch dazu zu schießen ohne zu fragen
Loup de nuitNicht nur die Zahl der Straftaten mit Schusswaffengebrauch. Oft genug töten Amerikaner aus Versehen (wirklich!) Familienmitglieder, weil sie solchen Situationen - wie z. B. aufhalten eines Diebes (wozu braucht man da unbedingt eine Schusswaffe?) - nervlich nicht gewachsen sind, oder Familienmitglieder die Nachts den Kühlschrank plündern tragischerweise für Diebe halten....

Das sollte doch zum Nachdenken anregen.
MorriNaja, und wenn die Bürgerinititive gegen Hilfspolizisten nicht fruchtet, bleibt nur noch eins: unterwandern...

...ich denke, jeder der gegen die Hilfspolizei ist, hat in seinem Bekanntenkreis mindestens eine Person, bei der er sagen würde: "Wenn wir schon Hilfspolizisten haben, dann würde ich mir wünschen, daß sie wie diese Person sind!"
Und wenn diese Person auch noch arbeitslos ist (und daß sich das überschneidet, ist ja dieser Tage keine Seltenheit mehr)... überredet sie dazu! Mit Engelszungen!
Damit eine Stelle weniger irgendwelchen seltsamen Leuten offensteht, die ihre Minderwertigkeitskomplexe an anderen austoben wollen... es reicht, wenn die das mit ihren Nachbarn machen!

Und das meine ich sehr ernst!


Morri
LaChatte[QUOTE]Im Mittelalter durfte ich mich wenigstens mit Schwert und Schild gegen übergriffe jener Art verdeitigen. Heute bleibt mir nur noch der Elektroschocker und die unterm Mantel getragene Muskelbremse. [/QUOTE]

Ich muss sagen, du bist für dein Alter noch erstaunlich gut zu Fuss...:D

Und generell - ich schliess mich der allgemeinen Meinung hier an, Hilfspolizisten - und vor allem bewaffnete - sind ein Graus. Intelligenter wär hier die Förderung der ganz - ähem - normalen Zivilcourage.
EisdracheFür mein Alter??? *fragend drein blickt* So alt bin ich doch nun wirklich nicht.
LaChatteWenn du dich im Mittelalter mit Schwert gegen Bösewichte verteidigt hast, so ist das gemäss meiner dilettantischen Rechnung mindestens fünfhundert Jahre zurück... lies doch noch mal genau, was du geschrieben hast, sonst rufe ich die freiwillige Sprachschutzpolizei, die dir hundert Linien zum Abschreiben gibt "wenn ich "ich" schreibe, meine ich "ich"".;)
Eisdracheich in jenen Sinn von ich als ein jedes Individiuum innerhalb einer Gesselschaft, im soziologischen Sinne also, und nicht im persönlichen *sich sein Posting nochmal genau durchliest* Oh mein Goth, was bin ich froh das man sich überall rausreden kann
Katohab mich letztens noch mit einem bekannten darüber unterhalten, dass wir immer mehr zum überwachungsstaat mutieren. solche beispiele bestätigen seine aussage. nun ja. ich finds vieleicht als unterstützung für echte polizeibeamte noch ganz ok. sagen wir mal, wenn einer von den buben mit 2 ordentlich ausgebildetet beamten auf streife geht. aber so ein trupp von denen allein. ich könnt mir gut vorstellen, da sie ja anscheinend nicht ausbgiebig psychologisch geprüft werden, dass sich das ein oder andere grüppchen dieser person mal gern besondere leute(z.B. uns...) rauspickt und uns mal öffentlich untersucht(gell, lange mäntel, schwarz.. das erinnert doch an erfurt) oder so.
naja hier in köln hab ich sie bisher noch nicht gesehen und das ist auch gut so

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