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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: neue arbeitsplätz durch kostensenkung der regierung
Khryonein lästiges thema, ich weiss. aber meines erachtens eines der wichtigsten in der heutigen zeit. seit ich diese ganzen meldungen imTV verfolge hat mich diese misswirtschaft und planlosigkeit der regierung, und ich denke mal man kann das getrost auch so beim namen nennen, sehr aufgeregt. also hab ich mir da mal gedankaén drüber gemacht und mir überlegt, was ich den tun würde, wenn ich die "macht" in der hand hätte. diesbezüglich hab ich mich dann auch gleich ma informiert und festgestellt, dass die "lösung" für die schwächelnde wirtschaft eigentlich ganz einfach, aber wahrscheinlich sehr schwer durchzusetzen is. ich weiss zwar net wie aktuell die daten sind, aber wenn mir die daten jemand bestätigen bzw aktualiesieren kann - nur zu. mich würde dann auch ma eure meinungen zu dem thema bzw vorschlag interessieren, weil ich im grunde benommen keine ahnung von der politik etc hab und deswegen das ganze auch net so gut beurteilen kann. naja... aber jetzt erstmal die daten und die "lösung"
ich hab mich im internet ma schlau gemacht und mir einige daten zum thema "die ausgaben der regierung" besorgt. wie aktuell die daten sind weiss ich nicht, aber ich glaube die waren von 2003.
dabei habe ich entdeckt, dass die hauptausgaben (nämlich 128 Milliarden euro) als subvensionen die staatskasse verlassen. im gegensatz dazu sollen diese über 60 Milliarden euro finaziert werde. wenn ich mir diese zahlen so anschaue, frage ich mich, warum streicht man die subventionen nicht einfach? soweit ich das mal gelesen und mich noch recht daran erinner soll das in neuseeland auch funktioniert haben. bei einem wegfall der subventionen wäre es doch eigentlich dann auch möglich, die lohnsteuer auch wegfallen zu lassen und hätte dann immernoch genügend "spielraum" um noch einige anderen Steuern auch wegfallen zu lassen. würde meines erachtens, wenn man dann auch noch die "sozialabgaben" und "pflichtversicherungen streicht und dies dem einzelnen überlässt, ob er sich jetzt krankenversichert oder gegen arbeotslosigkeit sich absichert. würde doch den arbeitgeber sehr viele kosten (arbeitgeberanteil an den sozialversicherung) und geleichzeitig dem arbeitnehmer sehr viel mehr (bis zu 54% (?)) verschaffen und somit einen gewaltigen schub für das wirtschaftwachstum bedeuten.
natürlich gibts da noch mehr ansätze die dann auch noch geändert werden sollten, aber dies lass ich mal weg.

schreibt mir mal bitte was ihr davon hält. mich würde es sehr interessieren welche meinungen ihr davon habt. koorgiert mich dann auch bitte, wenn meine zahlen, oder ausführungen nicht stimmen sollten. schreibt mir dann aber bitte eure quellen dazu. ich finde meine leider nciht mehr, ansonsten hätte ich sie hier dazu geschrieben.

Khryon
JandoeEs stimmt, dass die Subventionen einen großen Teil vom Saatsbudget schlucken, ob Nummer eins wage ich zu bezweifeln. Natürlich ist es richtig, dass gespart werden muss, aber du siehts das ein wenig zu pauschal. Die Subventionen werden zwar auch für veraltete Sachen wie Steinkohle und so weiter verschwendet, aber viel von dem Geld geht in neue Technologien, die zur Zeit noch zu unwirtschaftlich sind, als dass es Unternehmen geben würde, die ohne Unterstützung darin einsteigen würden. Nutzung der Sonnenenergie und Bio Diesel zum Beispiel.
Deinen Ansatz über Versicherungen halte ich allerdings für falsch. In Amerika ist dass ja so wie du es vorschlägst, und ich kann sagen, dass wir es hier in Deutschland echt gut dagegen haben. Ich möchte nicht mit 90 nochmal anfangen müssen zu arbeiten, nur weil das Unternehmen, dass meine Rentenversicherung hält pleite gegangen ist.
Khryonwirste aber auch so vielelicht müssen, denn in deutschland is es nunmal so, dass die renten ja immernoch über den generationenvertrag abgehandelt werden. das problem an der sache is aber, dass ja mittlerweile mehr rentner als arbeitende gibt. demnach sinkt das rentenniveau. warum also dann net langfristig die renten ganz weg und alles privat machen? klar. man könnte auch sagen, dass sich das schon wieder reguliert, denn die ganzen rentner sterben ja auch irgendwann mal. aber sehn wir das ganze dann ma mit etwas erweitertem horizont: die einwanderer z.b. glaubst die werden net auch dann in diesen topf geworfen? ich weiss es zwar net, was mit denen ist, wenn se ins rentenalter kommen, aber ich denk schon, dass die dann auch ihre bezüge bekommen.

klar, das mit den neuen technologieen etc is dann wieder ein anderes thema und die machen wahrscheinlich auch nur ein kleiner bruchteil vom ganzen topf aus. und isses nicht sache der wirtschaft neue techologieen zu entwicklen und rentabel zu machen? meines erachtens is eine subvention nur hemmend für die wirtschaft, gerade was neue technologieen angeht.
JandoeBesser wenig Rente, als gar keine. Und bei privater Rente ist die Gefahr halt größer, dass man leer ausgeht.

Und natürlich sollte die Wirtschaft Technologien rentabel machen. Das Problem ist, wenn noch nicht sicher ist, ob es rentabel wird, verlieren Forscher schnell die private Unterstützung und müssen staatlich subventioniert werden.
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Khryon [/i]
[B]klar, das mit den neuen technologieen etc is dann wieder ein anderes thema und die machen wahrscheinlich auch nur ein kleiner bruchteil vom ganzen topf aus. und isses nicht sache der wirtschaft neue techologieen zu entwicklen und rentabel zu machen?[/B][/QUOTE]

Glaubst du, da interessiert sich 'n Unternehmen für? Mein Vater arbeitet an einer Universität und das auch schon recht lange. Er konnte dabei die Entwicklung der "Forschungs-Motivation" recht gut beobachten. In den 80er Jahren wurde geforscht, etnwickelt und so weiter ohne Ende und dabei wurde nach heutigem Ermessen viel Geld in den Sand gesetzt, viele hoffnungsvolle Technologien konnten sich, zu der Zeit zumindest, noch nicht kostengünstig und gewinnbringend etablieren... Aber es wurde trotzdem geforscht, ausprobiert und das über Jahre...
Heute wird nur noch ganz gezielt geforscht, ob man nicht dies oder jenes möglich machen könnte. Man kann nicht mal etwas "in's Blaue" forschen, um evtl. auch andere, ursprünglich gar nicht vermutete Chancen zu entdecken. Heute muss jede Entwicklung billig sein, in spätestens zwei Jahren fertig und Kinderkrankheiten darf sie sowieso nicht haben. Dabei wird allerdings vergessen, dass dies oft genug schlichtweg unmöglich ist. Aber gewisse Leute werden ja mal wieder nicht gefragt, und man hört nur auf Leute, die alles mögliche wollen, aber leider keine Ahnung haben, wovon sie reden...

Soweit,

Black Reaper
Khryon[QUOTE][i]Original geschrieben von Jandoe [/i]
[B]Besser wenig Rente, als gar keine. Und bei privater Rente ist die Gefahr halt größer, dass man leer ausgeht.

Jandoe: glaubst du wirklich, dass versichrer wie z.b. die allianz, hamburg-mannheimer etc jemals noch in konkurs gehn werden? eher unwahrscheinlich. was deine rente angeht. lieber selber sparen als kleine rente und net damit auskommen. erinner dich mal an deinen satz vonwegen mit 90 noch oder nochmal arbeiten gehn. aber deinen ausführungen nach glaubst du fest an das weiterbestehn der staatlichen rente und hast keine privatrente abgeschlossen. solltest du aber machen.

Und natürlich sollte die Wirtschaft Technologien rentabel machen. Das Problem ist, wenn noch nicht sicher ist, ob es rentabel wird, verlieren Forscher schnell die private Unterstützung und müssen staatlich subventioniert werden. [/B][/QUOTE]

müssen? wer sagt das bzw wo steht das?

Black Reaper: und ob sich ein unternehmen für neue technologieen interessiert. ansonsten würde es nämlich auf kurz oder lang nix mehr verkaufen und in konkurs gehn. oder warum, glaubst du in z.b. die edv-branche so schnelllebig? aber was hat das jetzt mit den subverntionen zutun?

Khryon
Jandoe>>aber was hat das jetzt mit den subverntionen zutun?

Die gesammte Computertechnologie ist aus staatlicher Hand entstanden. Wenn die Gelder der damligen US- Regierung nicht für die Forschung ausgegeben worden wäre, würde es bis heute noch keine Computer geben. Denn die Technologie hat an die 50 Jahre gebraucht, um Marktreife zu erlangen.
Und so ist da mit fast allen echten durchbrüchen.

Ich kann da Black Reaper nur recht geben, mein Vater arbeitet auch in der Forschung.
Lestat van Szistawas an Deutschen Unis -imho - noch nicht so beherrscht wird ist, dass die Forschungsergebnisse kommerziell von der Uni ausgeschlachtet werden. In Deutschland steht halt die reine Forschung im Vordergrund und damit endet es dann auch meist.
Ich weiß gar nicht ob Deutsche Unis auch Patente anmelden, aber in anderen Ländern wie den USA und der Schweiz ist es gang und gebe, dass die Universität auch sehr viel patentieren und sich so selbst finanzieren

In Deutschland gibt es immer wieder diesen Streit - Sollten Forscher wirklich nur Forscher sein, oder auch eben Geschäftsleute - Ich finde gerade wenn subventioniert wird von staatlicher Seite, sollten auch Technologien geschützt werden (mp3 z.b?)
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Lestat van Szista [/i]
[B].
Ich weiß gar nicht ob Deutsche Unis auch Patente anmelden,
[/B][/QUOTE]

Ja.

[QUOTE][B]
In Deutschland gibt es immer wieder diesen Streit - Sollten Forscher wirklich nur Forscher sein, oder auch eben Geschäftsleute - Ich finde gerade wenn subventioniert wird von staatlicher Seite, sollten auch Technologien geschützt werden (mp3 z.b?)[/B][/QUOTE]

Ich kann mich nur anschließen, wenn neue Technologien entwickelt werden, warum nicht anmelden... Ich denke, das gehört einfach dazu, schlicht und einfach um skrupellosen Betrügern vorzubeugen, die sich mit fremderleuts "Verdienst" bereichern wollen.
Khryonähm... kommen wir jetzt nicht etwas von thema ab bzw sind wir nicht schon daran vorbei? eigentlich wollt ich auf andere dinge hinaus und nicht ob unis ihre forschung ausschlachten dürfen, sollen etc. aber meines erachtens ein klares ja... und dann weg mit der staatlichen subvention!
aber bleiben wir mal bitte beim thema, denn ich denke dass es einige der momentanen wirtschaftlichen probleme lösen würde, weil eben der arbeitgeber weniger zahlen müsste durch den wegfall der lohnnebenkosten bzw der arbeitnehmer mehr in der tasche hätte durch den wegfall der lohnsteuer. was dann in deutschland noch alles falschläuft können wir ja gerne in einem anderen thread diskutieren
Gr. Gaulichterwas sich steuerzahler wohl eher wünscht:

"neue arbeitsplätze durch kostensenkung IN der regierung"

grüße dunkel :D
gg
JandoeDas mit den Subventsitionen war eins der Dinge, die du angesprochen hattest. Und ich bin ja gar nicht dagen die Subventionen zu kürzen, nur ganz weg fallen sollten sie nicht( s.o.).Und meine Meinung zu Versícherungen hab ich ja auch schon geschrieben. Aber Gaulichter hat etwas sehr wichtiges angesprochen, nähmlich die viel zu hohen Diäten. Es gibt auch viele Bauprojekte, die einfach nicht nötig sind, durch die auch jedes Jahr Millionen Euro in den Sand gesetzt werden.
Khryones sehr viele "baustellen" bei denen man ma anfangen könnte zu reinigen, das is wahr und die diäten sind davon nur eines. was ich aber auch gerne ma wissen will ist einfach das, ob diese zahlen stimmen oder wie sich das so verhält. die kosten in der regierung zu senken wäre ein tropfen auf den heissen stein, denn wenn man ma berechnet, dass wir 600 abgeordnete (klar, es sind weniger) im parlament haben und jeder von denen ca 7000 euros bekommt, wäre die summe immernoch schwindend gering im gegensatz zu den 128 milliarden an subvenstionen. allerdings sag ich ja auch net, dass sie die diäten auch gleich mit wegfallen lassen oder zumindest auf ein erträgliches mass runterkürzen könnten.
was das wegfallen lassen von den subventionen angeht, gehts meines erachten nur, wenn alle wegfallen. was würdest du, jandoe, .z.b sagen, wenn man dir und vielen anderer deiner firma (ich nenn jetzt ma ein fiktives beispiel. muss net stimmen) das geld streichen würde, nur einigen wenigen nicht und sei deren gehalt auch noch so klein? ich glaub net, dass du damt dann einverstanden wärst bzw keinen grossen aufstand proben würdest, oder? bei dem thema gehts nur um alle oder garkeinen.
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Jandoe [/i]
[B]Das mit den Subventsitionen war eins der Dinge, die du angesprochen hattest. Und ich bin ja gar nicht dagen die Subventionen zu kürzen, nur ganz weg fallen sollten sie nicht( s.o.).Und meine Meinung zu Versícherungen hab ich ja auch schon geschrieben. Aber Gaulichter hat etwas sehr wichtiges angesprochen, nähmlich die viel zu hohen Diäten. Es gibt auch viele Bauprojekte, die einfach nicht nötig sind, durch die auch jedes Jahr Millionen Euro in den Sand gesetzt werden. [/B][/QUOTE]

Nur als Beispiel: Das KKW Mülheim. Kürzlich wurde grünes Licht zum Abriss gegeben. Das Kraftwerk war ganze 13 Monate am Netz und wurde dann aufgrund von Erdbebengefahr abgeschaltet. Da fragt man sich doch, wie dieses Kraftwerk geplant wurde... :mad:
JandoeWenn man alle Subventionen streichen würde, die nichts mit Forschung zu tun haben, wäre ich damit einverstanden. Und bei den Abgeordneten sind es ja nicht nur die Diäten, die zu hoch sind, sondern auch die Pensionen. Und da wird einiges zusammen kommen. Und selbst wenn "nur" 100 Millionen wären, die man irgendwie zusammen kratzt, auch wenn ich denke, dass es wesentlich mehr wäre, gibt ja auch noch Landtage und so, würde dass trotzdem viel ausmachen. Kleines Rechenbeispiel. Mal angenommen man würde 365 Millionen durch Kürzung von Diäten und Pensionen sparen. Macht 1 Million am Tag, dann würde der Staat allein durch die Zinsersparnis zusätzlich etwa 70.000 € am Tag sparen. Natürlich könnte man wieder sagen, nur ein Tropfen. Aber für eine Schule oder einen Kindergarten oder einen Spielplatz, oder oder ist das ne Menge Geld.
KhryonJandoe: ok... führen wir die sache dann halt mal weiter mit den kürzungen, was ich eigetnlich ja nicht tun wollte, da ich auch weiss, dass es in der politik noch sehr viele möglichkeiten des sparens gibt. des strassenbau z.b. sollen sie den doch provatisieren und den unternehmen dann erlauben maut zu erheben. ich persönlich find das als ne gute idee. besonders wenns sich dabei dann um brücken, oder tunnel handelt, die gewartet werden müssen. der staat, bzw das land und die komunen kommen eh net mehr hinterher beim instandhalten. also wieso dann net bestimmte "projekte" oder gleich den ganzen strassenbau privatisieren?!

aber an solche "kleinigkeiten" wollt ich eigentlich garnet ran, weils davon nu wirklich zu viele gibt. oder net?

meiner meinung nach sollte man die regierung eh nach wirtschaftlichen kriterien handhaben. dann würde sich da, glaub ich, einiges ändern.
Jandoe>>aber an solche "kleinigkeiten" wollt ich eigentlich garnet ran, weils davon nu wirklich zu viele gibt. oder net?

Der Teufel liegt nun einmal im Detail.

>>meiner meinung nach sollte man die regierung eh nach wirtschaftlichen kriterien handhaben. dann würde sich da, glaub ich, einiges ändern.

Ich bezweifel, dass die Situation dadurch besser würde. In Ländern in denen die Regierung nach der Wirtschaft geht, bleibt der Mensch und die Umwelt meistens auf der Strecke.

Thema Strassenbau seh ich ähnlich. Maut einführen find ich OK, oder Bezin Preise erhöhen.

>>was ich eigetnlich ja nicht tun wollte

Worüber willst du denn reden?
Apex[QUOTE]des strassenbau z.b. sollen sie den doch provatisieren und den unternehmen dann erlauben maut zu erheben.[/QUOTE]

Hm seh ich kritisch, Straßen sind Eigentum des Volkes und sollten es auch bleiben.

[QUOTE]meiner meinung nach sollte man die regierung eh nach wirtschaftlichen kriterien handhaben. dann würde sich da, glaub ich, einiges ändern.[/QUOTE]

Seh ich ähnlich wie Jandoe. Die Marktwirtschaft ist auf dem sozialen und ökologischen Auge blind, dies würde mehr Probleme schaffen als lösen.
Jandoe>>Hm seh ich kritisch, Straßen sind Eigentum des Volkes und sollten es auch bleiben.

Hab ich auch vergessen zu sagen. Es gibt einfach Dinge, bei denen man nicht nach wirtschaftlichkeit gehen darf.

Ich war mal in einem Etap Hotel in der Nähe von Hamburg, wir haben da direkt keinen Parkplatz gefunden und sind ein bißchen im Kreis gefahren. Dann haben wir am "Bürgersteig", jedenfalls dachten wir, es wäre ein "Bürgersteig". Dann kamen Nachtwächter von Comdirekt aus dem Gebäude gestürmt und haben uns verscheucht. Firmeneigentum. Dass hat mich so sauer gemacht. "Bürgersteig", von wegen.
ApexNaja ist halt so wenn das Firmengelände direkt an der straße beginnt...wobei...vielleicht hat der Herr Wächter auch übertrieben. Aber gut in so nem Moment ist einem sowas ja herzlich egal, man will ja einfach nur nen Parkplatz.
JandoeEr meinte auch, dass die Strasse Firmeneigentum sei.
Khryonaha... euch isses also lieber, wenn strassen zu schlaglochpisten werden, viel befahrene brücken, die auch viel von schwerlastverkehr genutzt werden schwerwiegende sicherheitsmängel aufweisen und evntl dann noch andere zu schaden kommen, nur weil "das volk" net die mittel dazu hat diese zu beheben bzw instand zu halten? glaub ich eher weniger... na dann lieber privatisierung nd maut an viel befahrenen strecken...
JandoeGegen Maut hätte ich nichts, nur gegen Privatisierung. IMO wäre es aber intelligenter das über den Benzin Preis zu steuern, denn mit Maut triffts ja nur Berufspendeler und Speditionen. Und nicht die *ichbenutzmeinAutozumPostholen* Fraktion.
Khryondas ganze läuft doch schon über die minearlölsteuer, glaub ich, oder über die kfz-steuer. zudem sind 75% des benzinpreises doch eh schon steuern... noch mehr wäre dann wirklich ne unverschämtheit. zudem sinds ja auch gerade die berufspendler bzw zum grössten die lkw die die strassen kaputt machen...
Jandoe>>zudem sinds ja auch gerade die berufspendler bzw zum grössten die lkw die die strassen kaputt machen...

Natürlich, aber das sind auch die, die die Strassen amnötigsten brauchen. Mein Vater musste mal 4 Jahre lang 3 Mal die Woche quer durch den Ruhrpot und wieder zurück. Er hatte die Wahl, das oder arbeitslos sein. Und die Pendler pauschale wird ja immer weiter gesenkt, oder ist schon abgeschafft, das weiß ich jetzt spontan gar nicht. Ich finde Leute, für die das Auto nur luxus ist sollten eher zur Kasse gebeten werden, als jene deren existenz an den Strassen hängt, wie zum Beispiel auch die Speditionen.
Khryonscheen... und wie willst das bewerkstelligen, dass auch genau diese - sonntagsfahrer - zur kasse gebeten werden? find ichn bisschen ungerecht... die die, am wenigstens die strassen belasten sollen das meiste abgeben und die, die die strassen kaputt machen kommen frei weg. ich glaub da würden recht viele ganz schön auf die barrikaden gehn, oder net? is halt etwas paradox. aber lassen wir die berufspendler ma aus dem spiel raus. am meisten machen die lkw ja schliesslich die strassen kaputt - und das wetter. aber das kannst ja net zur kasse bitten
Jandoe>> am meisten machen die lkw ja schliesslich die strassen kaputt - und das wetter. aber das kannst ja net zur kasse bitten

Solange du etwas zu essen haben möchtest musst du dich mit LKWs abfinden. Und wenn es für die Speditionen teurer würde, würden auch die Preise für alle Verbrausgüter steigen.
Khryonstimmt net ganz. man könnte das ganze auch auf die schienen verlegen. zumindest der internationale lastverkehr. aber auch transporte durch ganz deutschland könnte man auf die schienen verlegen... aber du scheinst auch kein autofahrer zu sein, sonst hättest wahrscheinlich ne andere meinung...
LaChatte[QUOTE]Solange du etwas zu essen haben möchtest musst du dich mit LKWs abfinden. Und wenn es für die Speditionen teurer würde, würden auch die Preise für alle Verbrausgüter steigen.[/QUOTE]

Nein, dann würden Güter, die in der Region hergestellt, billiger werden - zum Beispiel Bio-Milch vom Bauern nicht weit weg könnte auf einmal günstiger sein als industriell hergestellte Milch, die durch ganz Europa gekarrt wird.

Und dass Bananen günstiger sind als Äpfel ist ein ökologischer, sozialer und überhaupt Schwachsinn.
Jandoe>>man könnte das ganze auch auf die schienen verlegen.

Ganz ohne LKWs gehts trotzdem nicht. Ausserdem würde ich die Lebensmittelversorgnung nur ungern in die Hände einer DB Tochter legen.

>>aber du scheinst auch kein autofahrer zu sein, sonst hättest wahrscheinlich ne andere meinung...

Doch bin ich.

>>Nein, dann würden Güter, die in der Region hergestellt, billiger werden

Nein, der Rest würde teurer werden.

>>zum Beispiel Bio-Milch vom Bauern nicht weit weg könnte auf einmal günstiger sein als industriell hergestellte Milch, die durch ganz Europa gekarrt wird.

Ich hab noch nie Milch getrunken, die nicht in Deutschland hergestellt wurde.
Aber dir gings wahrscheinlich um die Globalisierung. Die hat sicherlich zu einigen untötigen energetischen Auswüchsen geführt, die so nicht sein müssen. Allerdings kann Deutschland da allein wenig dran ändern, der Morgenthau Plan hat sich ja nicht durchgesetzt.
Und ich mag Bananen nun mal lieber als Äpfel.
RaytracerIch denke man könnte richtig viel Geld sparen, wenn man den Verwaltungsapparat in Deutschland mal gründlich frisieren würde. Die scheiß Bürokratie schluckt wahre Unsummen. Jeder war schonmal auf nem Amt. Man merkt sofort, dass dort vier+ Leute das tun, was in der Produktion einer vor dem Mittagessen schafft. Damit haben wir zwar keine Arbeitsplätze geschaffen - aber dafür gesorgt, dass einige Schmarotzer mal geerdet werden.
KhryonRay: auch wieder wahr. nur gibt es nicht nur unter den Beamten schmarotzer sondern auch unter der arbeitenden (oder auch nicht arbeitenden) bevölkerung eben diese auch. sieht man ja als in diversen talkshows, wenns ma wieder um die staatshilfe geht. ich erinner mich da nochan so manche/n der sich dann da vorne hinsetzt mit der der meinung:" ich brauche ja net arbeiten zu gehn. der staat unterhält mich ganz gut!" als wenn wir schon bei den schmarotzern dann sollten man nicht nur bei den beamten beginnen sonder gleich auch die mit "entsorgen". aber auch dabei sind dann noch keine arbeitsplätz geschaffen....
Raytracer[QUOTE][i]Original geschrieben von Khryon [/i]
[B]Ray: auch wieder wahr. nur gibt es nicht nur unter den Beamten schmarotzer sondern auch unter der arbeitenden (oder auch nicht arbeitenden) bevölkerung eben diese auch. sieht man ja als in diversen talkshows, wenns ma wieder um die staatshilfe geht. ich erinner mich da nochan so manche/n der sich dann da vorne hinsetzt mit der der meinung:" ich brauche ja net arbeiten zu gehn. der staat unterhält mich ganz gut!" als wenn wir schon bei den schmarotzern dann sollten man nicht nur bei den beamten beginnen sonder gleich auch die mit "entsorgen". aber auch dabei sind dann noch keine arbeitsplätz geschaffen.... [/B][/QUOTE]

Doch. Wie wäre es mit „Fachkraft für Schmarotzerentsorgung":D
RaytracerNee, mal im Ernst. Eine gerechtere Arbeitsverteilung wäre schon sinnvoller. Es gibt Arbeitnehmer, die laut AV eine 40h-Woche haben, aber in der Realität täglich 2 Überstunden machen. Würde man diese Überstunden unterbinden, wäre das bei 4 Fällen schon ein Vollzeitjob. Leider sind die Lohnkosten dann höher.
Khryonwobei wir dann wieder bei meinem "vorschlag" wären. die abschaffung der lohnsteuer bzw lohnnebenkosten. die betragen soweit ich weiss 54 % von bruttogehalt. würden die wegfallen könnten also die unternehmen ein drittel neue arbeitsplätz schaffen ohne höhere kosten zu haben. klingt doch logisch, oder? ok... dafür müssten die regierung dann aber wirklich drastisch ihre kosten senken z.b. wenn sie ihre subventionsausgaben drastisch kürzen.
und was die sozailschmarotzer angeht, da wäre vielleicht ne härtere gangart angesagt. wer net arbeiten will muss selbst schauen wie er klar kommt. ich plädiere für solche leutz, die nachweisslich keine arbeit annehmen wollen für eine komplette streichung der hilfen. wären dann wieder kosten weniger.
RaytracerNaja - mit Hartz IV kommen wir der Sache doch schon ziemlich nahe. Allerdings ist es nicht so einfach, die Maßstäbe dafür anzusetzen, wer nicht arbeiten will. Das hat in vielen Fällen Gründe, die nichts mit Faulheit zu tun haben. Wenn jemand für 160 € eine geringfügige Stelle nicht annehmen möchte, kann ich das durchaus akzeptieren. Selbst ein Vollzeitjob für 4€ die Stunde ist angesichts der Lebenshaltungskosten und Steuern nicht zumutbar - zumindest aber nicht motivierend. Also nicht nur die Arbeit, sondern auch die Löhne gerechter verteilen wäre vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung.
Khryondie löhne verteilen is aber nicht sache der politik. ich finde eh, dass sich die politik besser aus der wirtschaft herraushalten sollte. das schliess bei mir dann die lohnsteuer mit ein. man sieht ja, was ne hohe LS bringt... meines erachtens nix ausser ne kräftige hemmung des wirtschaftswachstums. genauso verhält es sich meines erachtens auch mit den pflichtversicherungen. is doch jedermanns eigene sache ob er sich gegen krankheit, den fall der pflegebedürftigkeit und fürs alter versichern will. auch ne private versicherung für den fall der arbeitslosigkeit wäre meines erachtens doch möglich. ich frag mich eh warum darauf noch kein versicherungsunternehmen gekommen is. das argument "die bekämpfung der arbeitslosigkeit sei sache des staates" lass ich in dem fall net gelten. schliesslich könnte man ja dann auch sagen dass die renten auch sache des staates sind und dafür gibts ja schon private versicherungen. und eine solche versichrung gegen arbeitslosigkeit könnte meines erachtens auch arbeitsplätz schaffen, oder nicht?
RaytracerMöglicherweise ist es aber auch ein grundsätzliches Problem, dass es nicht genug Arbeit gibt. Wir haben ja nun im Grunde alles in unserem Land. Infrastruktur ist vorhanden ohne Ende. In vielen Städten gibt es nur noch wenig Bauland. Möglich wäre es doch, dass einfach nur eine Art Totpunkt erreicht ist. Das war ja vor dem 2. Weltkrieg schon einmal so - der Krieg hat dann Arbeitsplätze geschaffen (Rüstung und Wiederaufbau)
Raytracer[QUOTE][i]Original geschrieben von Khryon [/i]
[B]die löhne verteilen is aber nicht sache der politik. [/B][/QUOTE]

Die Politik könnte aber Lohnbedingungen, die an moderne Sklaverei erinnern gesetzlich verbieten. Die fehlende Kaufkraft ist ein wesentlicher Grund für die schlechte Wirtschaftlage. Stattdessen wird im Zuge der Hartz IV - Reformen eher das Gegenteil bewirkt. Wenn ein Arbeitnehmer jede „zumutbare" Stelle annehmen muss, werden über kurz oder lang die Löhne allgemein fallen. Ein Unternehmer wäre doch dumm, diesen Umstand nicht zu nutzen.
Khryonund wie nutzen? versteh net ganz wie du dir das vorstellst.. erklär doch ma bitte...

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