| Darket | So, weil ich mich grade mal wieder tierisch aufgeregt habe mache ich dem hier mal Luft: Ich pflege hin und wieder (wie viele andere auch) Klamotten oder anderes übers Internet zu bestellen. Weil ich tierisch faul bin und mir den Kram mit der Bank schenken will, bestelle ich eigentlich immer per Nachnahme. Naja, so habe ich eben auch gerade zur Zeit auf einiges gewartet, ich habe ein neues Handy bestellt und ein paar Klamotten. Heute morgen klingelt es unten an der Tür, ich gehe zur Sprechanlage und frage wer da ist. "Paketzustellung für Herrn S." Ich freue mich, mache auf, krame mein sorgfältig abgezähltes Geld zusammen (die können nie wechseln) und warte oben an der Wohnungstür....5 Minuten....10 Minuten, nix. Ich gehe runter zum Briefkasten und finde eine kleine rote, Karte auf der steht ich wäre leider nicht zu Hause gewesen, kann mein Paket aber ab dann und dann da und da abholen. :mad: Ich könnte diesen penner von Paketboten erwürgen, ICH bezahle extra dafür, dass ich ein Paket an die Wohnungstür geliefert bekomme und dann ist dieser Kerl zu faul in den vierten Stock hochzulaufen! Ich kann es ja verstehen, ich hätte auch keinen Bock, es ist verdammt heiß und vier Treppen sind ne Menge, ABER ich bezahle diese xxx -censored- xxx Idioten dafür und habe ein Recht darauf diese Dienstleistung in Ansrpuch zu nehmen! Jetzt darf ich mich nachher oder morgen auf den Weg machen und das Ding abholen und es ist nicht das erste mal, dass sowas passiert. Beschweren bringt nix, kann ihm nichts nachweisen, Aussage gegen Aussage, ganz klasse. Wie wählen die eigentlich ihr Personal aus? Einmal hatte ich bisher das Erlebnis eines Boten, der hochkam. Der fragte an der Sprechanlage nach ob ich das Geld da hätte, weil er nicht umsonst Treppen steigen wollte und es war garkein Problem. Sonst ist immer diese dämliche Karte im Kasten. Aaaaaargh ich könnte ausflippen! |
| Thanateros | Kleiner Tip: Der Weg aus dem 4. Stock zur Haustür ist kürzer als der Weg zur Haustür, raus, zur Post und Paket abholen... Wenn du merkst, dass die Leute nich zu deiner Wohnungstür hochkommen (für die ist es übrigens ebenso heiss, wie für dich, nur dass sie das häufiger als einmal machen müssen), geh doch einfach mal runter und hol das Paket unten ab... Versuch mal weniger stur und pedantisch zu sein, und versuch dem armen Postboten ein wenig entgegen zu kommen... Meine Meinung, für die du mich gerne verachten kannst... |
| Darket | Hab ich auch schonmal gemacht, der gute Mann kann mich sogar gern Fragen ob ich runterkomme, mache ich ohne zu zögern. Das Problem ist allerdings, dass der meist schon wieder weg ist bevor ich das Geld rausgekramt und meine Schuhe an habe. Das was mich daran ärgert ist, dass ich ja ne Menge Geld für diesen Service bezahle und damit das Recht und den Willen habe diesen auch in Anspruch zu nehmen. Unser Hauswart (inwzsichen leider verstorben) ist irgendwann mal einem hinterher gehechtet und hat gefragt was das denn solle, er sei zu Hause gewesen und habe die Tür geöffnet, dennoch nur eine rote Karte. Der Kerl wurde absolut unverschämt und meinte dann auch man solle ihm das doch mal nachweisen. |
| Hirogen | wenn du das nächste mal so einen an der sprechanlage haben solltest, sage ihm, dass er es ja nicht wagen sollte, dich aus dem vierten stock runter zu den briefkästen zu locken, um dann nur noch das rote kärtle aufzufinden. nagel ihn verbal an der haustür fest, erzähl ihm von deinen spreizknicksenkfüssen oder versprech ihm ein kühles eis, dass auf dem weg nach unten geschmolzen ist...und so sachen halt... überliste ihn, sei ein mistpups, zeige kein erbarmen und habe kein gewissen, er würde es genauso tun, dazu ist er ausgebildet! *** einen zeitvorteil bringts, wenn du schlupfschuhe und das genau abgezählte geld und wechselkleingeld für den notfall schon offen in der wohnung griffbereit in der nähe der haustür deponierst... mfG Hirohito |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Hab ich auch schonmal gemacht, der gute Mann kann mich sogar gern Fragen ob ich runterkomme, mache ich ohne zu zögern. Das Problem ist allerdings, dass der meist schon wieder weg ist bevor ich das Geld rausgekramt und meine Schuhe an habe. [/B][/QUOTE]Du könntest aber auch ohne dass er dich erst fragen muss sagen "Kleinen Moment, ich komme runter". Es ist auch immer eine Frage, wie man selbst den Leuten begegnet. |
| asamandra | Tja, ich hab mal ne ganze Weile bei der Post gearbeitet und weiß wie's da zugeht. Ich will hier keine Lanze für die Post brechen, aber muss meine Ex-Kollegen doch mal ein bißchen in Schutz nehmen. Als ich angefangen hab, waren die Zusteller noch Beamte. Aber die Beamten wurden immer mehr aus der Zustellung abgezogen und durch Leute mit Zeitverträgen ersetzt. Wisst ihr was ein Zeitvertrag bei der Post bedeutet? Wenn dich dein Abteilungsleiter nicht leiden kann, bist du nach einem halben Jahr weg vom Fenster. Und dein Abteilungsleiter ist auch der, der darauf achtet, dass die Zusteller nicht zu lange brauchen, weil Zeit ja Geld ist. Da kann man halt nicht 10 min. vor der Türe warten und hoffen, ob der Gute runter kommt oder nicht, sondern da schaut man, dass man möglichst schnell mit seiner Tour durch ist, weil sonst gibt's wieder mecker. Dann kommt noch dazu, dass die Touren größer wurden, d. h. mehr Häuser pro Zusteller (und die Zeit muss immer noch eingehalten werden). Mittlerweile hat sich bei uns in der Stadt die Zahl der Zusteller halbiert, aber die Zahl der Einwohner hat sich vergrößert. Dumm gelaufen, was? So, und eine neue Einsparmöglichkeit der Herren von ganz oben ist dies: Warum sollen Paketzusteller die Pakete ausfahren, wenn's doch der normale Zusteller auch mitnehmen kann? Tjaaa, da steht man dann, vollgeladen mit Briefen und Paketen, der Chef hockt einem im Nacken und guckt auf die Uhr und steht vor einer Tür und jemand macht keine Anstalten zu kommen und sein Paket zu holen (wo man vorher schon 47 Mal in den 4. Stock hochgelatscht ist, weil irgendeine Ommi ihre Post unten nicht abholen kann, schließlich kann sie ja nicht mehr gescheit laufen...), tja, was macht man da?? Kärtchen ausfüllen und in den Kasten werfen! |
| Darket | @TTP Aber es ist eine Tatsache, dass ich das nicht müsste. Man kann mich um alles bitten, kein Ding, aber wenn ich für den Service bezahlt habe das Paket an die Wohnungstür zu bekommen finde ich, dass es nicht mehr nötig sein sollte von mir aus anzubieten runterzukommen. Bei einem bekannten habe ich mal erlebt, dass der Zusteller an der Sprechanlage meinte das Ding sei so schwer und ob er ihm nicht helfen könne. Wir waren zu dritt, sind runtergegangen, er hat bezahlt und wir das Ding hochgebracht, fand ich in Ordnung, aber man kann von mir nicht erwarten, dass ich auf Knien rutsche um etwas, wofür ich bezahlt habe zu bekommen. |
| Creobotra | also ich bin mittlerweile so froh, dass die päckchen, die ich erwarte, [B]überhaupt ankommen[/B] , dass ich gern dem postboten entgegen komm. :mad: nja mit einigen "verlorenen" päckchen werden diejenigen ihren spass gehabt haben *gg* oder zumindest seeehr überrascht gewesen sein *gg* was anderes war, das der postbote solche päckchen einfach an die tür gestellt hat, die von der strasse zu sehen ist. da hab ich mich auch beschwert und gemeint, da könnten sies ja gleich irgndwo liegenlassen, hätte ähnliche chancen, mich zu erreichen. hat nix genutzt, da hab ich den potzboten persönlich drauf aufmerksam gemacht. seither gehts. vG creo |
| Julya | Hach, wie passend. :rolleyes: Also, ich finde auch, daß es Dein gutes Recht ist, etwas in Anspruch zu nehmen, wofür man nicht gerade wenig Geld bezahlt. Ich hatte heute auch mal wieder das Vergnügen mit der Post. Ich habe mir in letzter Zeit viele Bücher per Versand bestellt, die zum Glück alle angekommen sind. Ein Buch war so dick, daß es nicht in den Postkasten passte, so daß es eigentlich wieder mit genommen werden müsste, oder gegen Unterschrift bei einem Nachbarn abgegeben und ein Kärtchen in den Postkasten geworfen werden müsste. Tja... dem war aber nicht so. Ich war ein paar Tage nicht zu Hause und dann lag das Paket einfach im Flur! In meinem Haus wohnen wirklich ominöse Menschen und finde es nicht sonderlich toll, daß da mein Eigentum einfach so im Hausflur rumliegt.... unglaublich! :mad: Zumal meine Lektüre meine Nachbarn auch wirklich nichts angeht.. *g* Dann heute die nächste Sache, bzw eigentlich gestern. Morgens klingelte es an der Tür, ich lag aber noch im Bett, hechte zur Tür und sehe weit und breit keinen Menschen vor der Tür stehen, (und ich wohne im Erdgeschoß) aber eine Karte im Postkasten, daß ich mein Päckchen ab einem Tag später von der Post abholen soll. Gut, da war ich dann heute. Es gibt doch diese Anstellsysteme, daß man nicht immer in der längsten Schlange landet und damit alles ganz gerecht ist. Der Kunde vor mir geht von 'seinem' Schalter weg, ich rücke nach und stelle mich an den Schalter dem Postmenschen gegenüber, lächele und sage 'Guten Tag'. Keine Reaktion, kein Blick, rein gar nichts... Er zählt grad etwas Kleingeld und ich will nicht stören und warte einen Moment. Der Kunde hinter mir wird schon am nächsten freien Schalter bedient. Ich räuspere mich und der Typ patzt mich, ohne mich anzugucken, an, daß ich gefälligst in der Schlange warten sollte, weil ich [b]hier[/b] nicht drankommen würde, da er grad Schalterwechsel macht. ARGH!!! Kann man mir das nicht [i]sofort[/i] sagen??? :mad: Ich habe mich also wieder in die Schlange gestellt, komme irgendwann dran, gebe dem Herrn hinter dem Schalter die Abholkarte, er nimmt sie wortlos entgegen und verschwindet, ohne mich anzuschauen. Am Schalter neben mir wird ein Pärchen von einem Postmenschen bedient, der ihnen nur das nötigste an Worten hinknallt und sich während des Bedienvorganges lautstark über drei Schalter hinweg bei einem Kollegen über einen Vorgesetzten beschwert. Nach geschlagenen FÜNFZEHN Minuten in der brütend heißen Post mit lauter netten Menschen um mich, kommt 'mein' Postmann wieder und heißt mir, noch zu warten, weil mein Päckchen nicht gefunden wird. Nach weiterem Warten sagt er mir nur, daß das Päckchen wohl falsch abgelegt worden sei und daß er nichts weiter für mich tun könne. Ich solle nochmal abwarten, obs vielleicht nochmal vorbeigebracht wird, ansonsten soll ich halt nochmal wiederkommen.... Wow! Für diesen Service, die Nettigkeit und Höflichkeit bezahle ich doch liebend gerne die teilweise wirklich horrenden Postpreise!!! :mad: :q ~Julya~ |
| Tiberon | Ja, ja, die Post ... ich habe die lustigen Abholzettel auch zu schätzen gelernt. Stand doch auf einem mal [i]"Hinterlegt bei: in der blauen Tonne"[/i] Der Postmann hat das Packet also ins Altpapier gelegt. Auf die Idee, das die Müllabfuhr am nächsten Tag schneller sein könnte als ich ist er leider nicht gekommen. |
| decay73 | Mir ist die Post noch am liebsten. Bisher ist auch alles angekommen. Nur mit UPS klappt es bei mir nicht. Die haben nämlich nicht den geringsten Service. Die können einem nicht mitteilen, wann sie das nächste Mal kommen (was bei der Post normal ist und auch funktioniert) und wenn man absolut nicht da ist, geht man halt zum Postamt ganz inb der Nähe. UPS schickt das Paket dann einfach zurück und das Spiel ght von vorne los. Und die haben mir nicht mal sagen können, was ich machen sollte obwohl sie dafür nur ein kleines Kreuzchen auf dem Zettel, der dann im Brifkasten lag, machen mußten. Wenn man den Service woanders haben will, muß man sich dumm und dämlich bezahlen. Nee, die Post ist definitiv besser als ihr Ruf. |
| OrcaDesign | Post und Paket funktioniert ja noch recht gut, aber Päckchen ist leider immer häufiger ne Katastrophe, was Verstand und Arbeitsmoral angeht... Beispiel, noch gar nicht sonderlich alt, heute morgen nämlich: bei mir hat's geklingelt, DHL-Wagen unten vor der Tür, alles klar. Drück also auf's Knöpfchen und stell mich denn schon mal so in den Flur (ohne Freisprechanlage kann man dem guten Menschen ja nicht sagen, in welchen Stock er soll - und manche kapieren das System von den Klingelknöpfen her nicht)... dritter Stock wär's übrigens... aber anstatt daß der mir das hochbringt, nein, krieg ich noch mit, daß der es ein Stockwerk tiefer bei wem anders lässt, wie sich's kurze Zeit denn ja rausstellte (Päckchen erschien dem wohl nicht wert genug, mal in den Gang ein "hallo, wer da?" abzusetzen und es zu riskieren, dann noch ein Stockwerk höher gehen zu müssen). Na gut, guck ich mir das mal weiter an... trabb trabb... oh, das ist aber lieb und gottvertrauend in die Ehrlichkeit wildfremder Menschen: Benachrichtigungskarte erachten wir offensichtlich auch nicht mehr für nötig! Nun, diesmal hab ich mir ihn mal geschnappt... und dann kamen aber blöde Ausreden als ich ihn mal anfangs noch ganz harmlos darauf anspreche, ob er da eben bei mir geklingt hat... "oh da war aber doch keiner" (bestimmt - das wüsste ich aber). Und das beste, dann konnte er mir noch nicht mal mehr sagen, wo er das genau abgegeben hatte, also bei wem (zwei Minuten vorher). Kurz: wenn ich's nicht gesehen hätte, wüsste das jetzt der liebe Gott allein, und ob ich mein Päckchen auch jemals gesehen hätte, sei ebenso dahingestellt. :mad: Echt... da ärger ich mich eigentlich noch über mich selber, daß ich vergessen hab mir dem seine Dienstnummer zu notieren... Gruß, Orca |
| Phönix | Ist mir auch schon oft passiert, ein halbes Jahr lang wurde bei mir nie persönlich ein Packet abgegeben (okay, 2x war ich wirklich nicht da) - aber ich wohne im Erdgeschoss verdammt noch mal!:mad: Und unsere Post hat jeden Tag nur von 9 - 13 Uhr geöffnet. Wie soll da ein Haushalt, in dem einer Arbeitet und die anderen zur Uni gehen jemals ein Paket abholen können?? Ach ja, als mein Opa gestorben ist, haben wir meiner Oma einen Brief geschrieben, um sie etwas zu trösten und aufzubauen, dann zur Post gebracht, der Brief kam nie an:mad: :mad: :mad: @decay 73: Die Post kommt bei Dir später nochmal vorbei?!? Ich kann über die Post wirklich nichts positives sagen, aber ohne sie wär der Briefkasten halt ganz leer. So hab ich wenigstens noch die Abholzettel...:rolleyes: |
| Tooltime | Ich würd' mal sagen, es gibt solche und solche Postboten (Paketbringer). Manche sind nett und zuverlässig, machne nicht. Von letzteren kann mann sich dann auch schon mal beschimpfen lassen, obwohl man ihnen sogar vor die Haustür nachrennt oder die generell nur einen einen kleinen lustig bunten Zettel in den Briefkasten schmeißen, egal ob man da ist oder nicht. Wenn ich über einen längern Zeitraum so einen erleben darf, geh' ich einfach zur zuständigen Postdienststelle, beschwere mich und fülle ein entsprechendes Formular aus. Ein paar Tage später habe ich dann immer einen Brief im Postkasten, daß meine Beschwerde natürlich und selbstverfreilich grundlos gewesen sei. Aber es klappt dann auch mit dem Postzusteller. Dann gib't aber auch die netten. Die verstehen auch, daß ich nicht jedes Mal wenn es läutet in den Hausflur renne. (Da meine Klingel ganz oben in deer Leiste ist, klinget die Briefpost, diverse Paketzusteller, die Werbeblättchen, der Zustelldienst der Uni, alle, die ihren Haustürschlüssel vergessen haben.) Und die netten haben sich aber ganz dolle gefreut als ich im gleichen Haus ins Erdgeschoß gezogen bin, da ich rergelmäßiger ebay-Kunde bin. Und noch mehr freuen sie sich, wenn sie mich in der Stadt treffen, dann kriege ich meine Pakete (und die anderen fürs Haus) gleich in die Hand gedrückt. Es gibt solche und solche... |
| Melisande | Hallo zusammen! Ach ja, mit der Post hatte ich auch schon meine Freude. In unserer früheren Wohnung hatten wir eine Nachbarin, die öfter Päckchen bekam. Wir wohnten im EG und sie im 1. Stock. Der Postbote Klingelte prinzipiell immer bei mir, obwohl unsere Nachbarin meistens zu Hause war, wenn die Post kam. Was mich daran aber wirklich geärgert hat war, das mich der Postbote regelmäßig aus dem Bett geklingelt hat, wenn ich mich nach dem Nachtdienst hingelegt hatte, da hat es auch nix genutzt die Rolläden runterzulassen. Es war auch immer derselbe Postbote, wie kann ein Mensch nur so ignorant sein? Wir haben da 6 Jahre gewohnt und er hat's nie kapiert, obwohl ich ihn mehrfach gebeten habe nicht zu Klingeln, wenn die Rolläden unten sind! Mit dem Schlafen war es dann natürlich auch vorbei und ich hatte ja meist nicht nur eine Nacht zu arbeiten. Das ist jetzt zum Glück vorbei, aber dafür kriegen wir scheinber nicht jeden Tag Post, sondern nur 3-4 mal die Woche. Ist auch seltsam oder? Viele Grüße Claudia |
| deathrock1334 | joah am besten sind die abholzettel für quer durch die stadt statt zur nächsten filiale ... |
| Darket | [QUOTE]der Brief kam nie a[/QUOTE] Ja, kenne ich. Meine Tante wollte mir zum Abi 50 Euro schenken und machte den Fehler die per Post zu schicken... :rolleyes: |
| SaintlyRebirth | Jaja die liebe Post :D Ganz böse sind sie :D Aber jedem kanns ja mal passieren. Mein Vater sagt zu mir auch immer ich soll entgegen kommen und denen das Paket abzunehmen und ich bin so unheimlich faul ~.~° Ich mach das immer so wenn ich was per Nachname bestell... das ganze kleingeld stecke ich in einen umschlag und drücke das den Postmann in die Hand. Da hat er viel kleingeld und er braucht auch nicht zu wechseln :D Und da regen die sich noch auch wenn die kein Geld haben zum wechseln und dann meckern sie auch noch wenn man den zu viel kleingeld gibt... was denn nun? :rolleyes: :D |
| Emporial | Ich habe viel mit der Post zu tun und die Post ist kein schlechter Laden. Ich arbeite viel mit Ebay und bin als Geschäftkunde geführt. Bis jetzt nur eine Sendung beschädigt. Einmal eine Büchersendung für 5 Tage. Die DHL dagegen arbeitet zur Zeit schlampig. Ein Paket hat 5 Tage gebraucht. Dazu die unverschämte Hotline bei der Track and Trace Dennoch muss ich abraten was Nachnahme angeht. Eine Überweisung ist schneller und günstiger. Nachnahme schützt auch nicht vor Betrugsfällen. (Ziegelstein im Paket ect.) |
| SaintlyRebirth | da ich eh nur bei emp per nachnahme mache kann mir nicht passieren das ich dann einen Ziegelstein im Paket habe. Und bei ebay würd ich auch auf die Bewertungen schauen bevor ich da was kaufe |
| decay73 | Mal ganz im Ernst, aber UPS oder DPD sind nichts besser als die Post. DPD hat bei mir auch schon ein Päckchen verschlampt, was ich dann erst Wochen später bekommen habe, als ich mir die Ware schon wieder neu bestellt hatte. Jetzt habe ich es zwei mal. Außerdem picken sich die privaten Zustelldienste eh nur die Rosinen raus. Wenn man etwas abgelegen wohnt, geben sie die Sachen auch zur Post, da die nämlich überall hin liefert. Natürlich können die privaten dann insgesamt günstiger anbieten als die Post, da sie solche nicht lohnenden Geschäfte nicht machen müssen. Jedenfalls habe ich mit den privaten Dinsten noch [i]keinerlei[/i] Vorteile entdecken können. Mit der Post hatte ich aber noch nie Probleme...aber es ist natürlich momentan nicht gerade sehr opportun solche ehemals staatlchen Betriebe gut zu finden. Aber das, was die Post momentan an Service leistet, kann bisher niemand anderes. Aber wie heißt es so schön: "Billig will ich". Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn man auch billig bzw. Null Service bekommt... Und wer Geld verschickt, anstatt es zu überweisen, ist selbst schuld. Es ist bekannt, daß man das nicht machen sollte. |
| Emporial | Was SaintlyRebirth meint, habe ich auch nicht verstanden. Nachnahme ist nonsens. Und das Paket darf man erst aufmachen wenn die der Paketbote die Kohle hat. Dann aufgemacht und Kohle wech. Ihr solltet auch beachten was der Unterschied wzischen gewerblichen und privaten Verkäufer ist, und wie die Haftung bei verschwundenen Sachen ist. Schönen Sonntag noch. |
| Morri | Darket... Vielen Dank für diesen Thread! Wir leben hier in einer Region mit sehr hoher Arbeitslosigkeit, jeder weiß, wie hart man um seine Jobs kämpfen muß... und dieses allgemeine Wissen dürfte den einzigen Grund darstellen, weshalb unser "Postlieschen" noch keinen verbalen Einlauf ihrer Vorgesetzten bekommen hat. Anfangs habe ich ja vermutet, daß ich und mein Freund ob unserer "Andersartigkeit" von ihr schikaniert werden... aber sie hat generell ein paar schlechte Angewohnheiten, die sie als Postzustellerin untragbar machen. Erstens kann sie anscheinend nicht lesen... aufgedruckte Hinweise à la "bitte nicht werfen", "bitte nicht knicken" oder "Vorsicht zerbrechlich" entgehen ihr vollends. Zweitens scheint sie Probelme mit dem räumlichen Sehen zu haben... unser Briefschlitz ist durchaus so dimensioniert, daß man Briefe über DIN A4-Format ohne Probleme einwerfen kann... sie knickt meine abonnierten Zeitschriften trotzdem immer in der Mitte und klemmt sie in den Briefschlitz... wenn die dann nur längs geknickt und nicht vom Regen durchgeweicht sind, bin ich schon glücklich! Drittens ist sie wohl zeitweise querschittsgelähmt und hat schon 400 Bandscheibenvorfälle gehabt... zumindest habe ich es noch nie erlebt, daß es hier an der Tür klingelt und sie beim Öffnen mit meinem Paket/Päckchen vor der Tür steht. Entweder werden die Pakete von vornherein bei Nachbarn abgeladen - vorzugsweise bei denen, deren Türklingel man fast aus dem Autofenster erreichen kann und die dann brav ans Auto getrabt kommen, um die Post in Empfang zu nehmen. Oder sie bewegt sich tatsächlich bis zu unserer Haustür und klingelt... und geht sofort wieder weg - und zwar eilig, damit sie auch ja schon wieder im Auto sitzt, wenn ich die Tür aufmache. Die ersten Male bin ich noch treudoof hinter ihr hergelaufen und habe zugesehen, wie sie tödlich genervt wieder aus dem Auto kletterte, mit angestrengtem Geächze die Laderaumtür aufmachte und mir wortlos und mit säuerlicher Miene Paket und Unterschriftenscanner unter die Nase hielt. Inzwischen bleibe ich an der Tür stehen und brülle ihr hinterher. In 50% der Fälle habe ich Glück und sie schafft es nicht, so zu tun, als wäre sie blind und taub. Wenn wir können, beauftragen wir den Deutschen Paketdienst... die sind schnell, zuverlässig und haben wirklich nette und höfliche Mitarbeiter, die sich regelmäßig ein Trinkgeld verdienen! Morri |
| Darket | Ok, vielleicht fluche ich auch zu unrecht ausschließlich auf die Post, mit anderen Zustelldiensten fehlt mir die Erfahrung, aber nichtsdestotrotz fühle ich mich von eben jener Post einfach verarscht, wenn ich für Service bezahle (den sie ja auch anbieten) und den dann einfach nicht bekomme. Die Post ist inzwischen ein Privatunternehmen (wenn auch zum großen Teil in Staatsbesitz) und wenn die Konkurrenzsituation auf Dauer immer stärker wird, wird das Unternehmen, dass den miesesten Service von allen bietet nicht lange überleben. Wenn sie sich sagen, dass sie beispielsweise den Nachnahmeservice nicht mehr leisten können, sollen sie ihn nicht anbieten (was im Endeffekt fatal wäre), aber wenn sie ihn schon anbieten und das für nicht wenig Geld, dann will ich den auch in Anspruch nehmen dürfen. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Ok, vielleicht fluche ich auch zu unrecht ausschließlich auf die Post, mit anderen Zustelldiensten fehlt mir die Erfahrung, aber nichtsdestotrotz fühle ich mich von eben jener Post einfach verarscht, wenn ich für Service bezahle (den sie ja auch anbieten) und den dann einfach nicht bekomme. Die Post ist inzwischen ein Privatunternehmen (wenn auch zum großen Teil in Staatsbesitz) und wenn die Konkurrenzsituation auf Dauer immer stärker wird, wird das Unternehmen, dass den miesesten Service von allen bietet nicht lange überleben. Wenn sie sich sagen, dass sie beispielsweise den Nachnahmeservice nicht mehr leisten können, sollen sie ihn nicht anbieten (was im Endeffekt fatal wäre), aber wenn sie ihn schon anbieten und das für nicht wenig Geld, dann will ich den auch in Anspruch nehmen dürfen. [/B][/QUOTE] Logo. Nur darf man auch nicht vergessen, daß zur Not ein Paket auf der nächsten Poststelle landet, wenn es nicht zugestellt werden kann. Und die ist nicht weit weg. UPS hat sowas z.B. nicht. Die schicken das Paket dann einfach wieder zum Versender zurück und das wars dann. Lagerhaltung kostet halt Geld. Nur für mich ist es als Single dann doch gar nicht so unwichtig die Chance zu haben, ein Paket auch zu bekommen. Außerdem kann die Post recht genau sagen, wann der nächste Zustellversuch unternommen wird. UPS kann das offentsichtlich nicht. Von dahber ist mir die Post immer noch am liebsten. Und wirklich größere Probleme hatte ich mit ihr -trotz ebay- auch noch nicht. :) |
| Darket | Naja, das stimmt, das ist ein eindeutiger Vorteil, allerdings hat die Post ihr Filialnetz in den letzten 10 Jahren massiv reduziert, wenn ich zur entsprechenden Filiale laufen würde, wäre ich über eine Stunde (Hin und Rückweg) unterwegs, Fahrrad is bei sperrigeren Paketen auch nicht drin, d.h. in diesem Monat, in dem ich keine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel habe, müsste ich so etwa 3 Euro extra drauflegen um mein Paket zu bekommen, bei ohnehin zwischen 5 und 8 Euro Porto+Nachnahmegebühr und einer Sendung im Wert von durchschnittlichen 50 Euro finde ich das schlicht zu viel (dabei könnte ich gleich auch noch auf überteuerten, öffentlichen Nahverkehr schimpfen :rolleyes: ). |
| decay73 | Da hast du recht, Darket. "Billig will ich" ist halt nicht wirklich eine glorreiche Geschäftsidee. Aber was soll die Post (die Banken und was weiß ich wer noch alles) denn machen, wenn billig gefordert wird? Dann macht man es eben billig und schließt dafür Servicefilialen. So funktioniert das halt. Ich bekomme es in meiner Firma auch immer öfter mit. Alle wollen Service bis zum Umfallen und nehmen den an, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, aber für den Aufwand zahlen will halt auch keiner mehr. Das ging übrigens so weit, daß ein Kunde [i]von uns[/i] gefordert hat, daß die Kosten für die Abfallentsorgung um 10% reduziert werden müssen. Daß das aber nicht geht, wenn er gleichzeitig mehr Abfälle produziert, schien im nicht einzuleuchten. ;) |
| Darket | Ich finde es aber interessant, dass Service in Deutschland generell nicht so groß geschrieben wird wie anderswo. Mein Lieblingsbeispiel ist die polnische Bahn. Auf der Rückfahrt von einer Klassenfahrt von Krakau nach Berlin stiieg ich mit ein par freunden ins ein Abteil, nach 10 Minuten kam eine Dame mit einem Wagen voller Nahrungsmittel durch, wir winkten ab, hatten unser Restgeld vorher am Bahnhof in billige Zigaretten investiert. Die Dame schüttelte verständnislos den Kopf und verteilte gratis(!) Schokoriegel und Getränke an alle Anwesenden. Die muss uns für reichlich bescheurt gehalten haben, wir saßen völlig baff mit offenem Mund da, sowas hab ich noch nicht erlebt. Ok, wirtschaftlich betrachtet sieht Polen anders aus als Deutschland, aber generell sind Service und schlichte Hilfsbereitschaft weit verbreiteter als hier. Das Problem hier ist ja nicht, dass kein Service angeboten würde, das Problem ist, DASS er angeboten, aber nicht erfüllt wird, egal ob man dafür bezahlt. Ich weiß nicht ob das ein Problem des Unternehmens ist, das die Zeitpläne einfach so festlegt, dass es dem Personal garnicht möglich ist die Zeit aufzubringen Treppen zu steigen, oder ob das jeweilige Personal schlicht keinen Bock hat. |
| Iceland | @ Darket Also ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall von Nachnahme auf Vorkasse/Rechnung umsteigen. damit sparst du schonmal eine Menge Nachnahmegebühr und kannst dir von dem Geld dann die Busfahrt leisten :-) Du kannst ja Online-Banking beantragen, dann gehts superbequem mit dem bezahlen ! Per Rechnung ist noch am besten, weil du dann ja die Ware hast und wenn sie nicht ankommt, musst du nichts zahlen (Das ist bei Vorkasse ja auch wieder problematischer). Ich hab auch schon ganz viel bestellt und bis jetzt noch keine Probleme gehabt. Es nervt halt nur, diese rote Karte im Briefkasten zu haben, weil du dann zur Post musst und lieber die Sachen schon jetzt auspacken würdest. Bei mir liegt die Post zum Glück auf dem Weg zur Arbeit, so dass ich da sowieso jeden Tag vorbeikomme ! Fies finde ich aber, dass diese roten Karten seit neuestem freigemacht werden müssen, wenn man eine erneute Zulieferung beantragt. Vorher konnte man die einfach nur mit Unterschrift und Datum in den nächsten Briefkasten schmeißen, aber seit neuestem werden dafür auch 45 cent fällig ! Frechheit ! |
| Julya | Heute habe ich übrigens noch das Paket bekommen, welches die Post am Freitag verbaselt hatte.... ich bin drüber gestolpert, als ich meine Wohnung verlassen habe. Es lag mal wieder im Hausflur herum.... :mad: Achja, ich war extra früh aufgestanden. Das heißt, ich war ZU HAUSE!!! :q :mad: :q |
| Kato | ich hab mich ma vor einiger zeit mit nem postboten über solche zustellfehler unterhalten. der hat gesagt er wird so scheisse bezahlt und muss mittlerweile mit seinem auto so viele sachen austragen, dass er hin udn wieder einfach nur die karte in dne briefkasten wirft, weil er sonst quasi unbezahlte überstunden machen würde.... naaaaja. löblich finde ich das nicht, rechtfertigt die tat auchnicht, macht sie aber verständlich. |
| Darket | Ok, dann wende ich meine Flücje ab sofort gegen den Arbeitgeber, die Deutsche Post! Mir scheißegal wie die das hinkriegen, aber so lange ich dafür bezahle will ich verdammt nochmal was für mein Geld kriegen! :mad: |
| Gr. Gaulichter | @Darket ist bei mir genauso, nur dass ich im 4. wohne und einen fahrstuhl im haus habe. die post ist allerdings teilweise so dreist und klingelt bei jemand anderem, nur um nicht bei der scheiße erwischt zu werden. und ich zahle das auch noch mit meiner nachnahmegebühr. dann krieg ich die rote karte und muss nicht etwa zur post, die 5 minuten entfernt ist - nein! ich soll natürlich erst einmal noch mit den öffentlichen hinfahren zu einer weiter entfernten filiale. neuster trick der postboten ist übrigens das vordatieren der roten karten. ich war am 28.7. die ganze zeit daheim, abends am briefkasten. es war keine rote karte drin. am 29. bin ich weggefahren (WACKÖÖÖÖÖN :D ) und am 10. war ich wieder daheim. da stand auf einer roten karte im briefkasten: 28.7.! das blöde daran ist, dass dir dann von den 7 tagen abholfrist (früher waren das doch 10, oder?) ein tag verloren geht. danke post! grüße dunkel gg |
| Zicke | Briefe, Karten, Päckchen... Ich weiß nicht, wieviel mir im Laufe der Zeit schon abhanden gekommen ist. Früher habe ich auf dem Dorf gelebt, da hat die Post schon mal zwei Tage länger für die Zustellung gebraucht. Jetzt wohne ich in der Stadt - da braucht die Post beinahe immer eine Woche. Für Päckchen und Pakete geht's nicht unter zwei Wochen. Vielleicht schicken die ja das Zeug erst auf's Dorf in ein Verteilzentrum, um es dann wieder in die Stadt zu schicken. Die Sache mit den Benachrichtigungen wäre für mich auch mal eine nette Abwechslung - die gibt es nämlich nicht. Ich kann mich dafür abends freuen, wenn es an der Türe klingelt und irgendein Hausbewohner mir ein Päckchen in die Hand drückt, das die Post für mich abgegeben hat. In Anbetracht der Menge an seltsamen Menschen bei mir im Haus kann ich gar nicht glauben, dass die alle so ehrlich waren und es mir tatsächlich gegeben haben. Ohne Info-Karte hätte ich ja nie gewusst, wo mein Zeug gelandet ist... Ach ja: wir haben einen Aufzug im Haus, der Postbote verweigert es trotzdem, hoch zu kommen. Sehr suspekt war mir da allerdings ein Postbote (und er war einer, ganz sicher), der SONNTAGS bei mir oben an der Haustür geklingelt hat und etwas abgegeben hat. Aber vielleicht wohnt der ja im Haus... |
| Seelensplitter | Hab heute in den Nachrichten gehört das die Post zugibt ca 70 000 Briefe Pro Tag zu Verschlampt ... Schuld daran sind natürlich Fremdfirmen die für die Post Arbeiten und nicht die Post selbst =) und außerdem ist das ja nur n sehr kleiner Anteil vin den Täglich ca . 70 Millionen Briefen die ausgetragen werden :rolleyes: sei also nicht so schlimm ... |
| Darket | Ja, habe ich auch gesehen, es hieß, dass der Anstieg der Verlustrate seit der Beschäftigung von Subunternehmen beträchtlich angestiegen sei, aber ich fände auch 50000 verschlampte Briefe pro Tag deutlich zuviel.... :rolleyes: |
| Vampirinchen | Tja, die deutsche Post. Die verschlampen aber ziemlich sicher mehr Briefe als sie behaupten! In meiner alten WG sind grundsätzlich die Hälfte der Briefe nicht angekommen. Wenn die das noch woanders so machen kommen sie locker auf ne Million/Tag. |
| asamandra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seelensplitter [/i] [B]Schuld daran sind natürlich Fremdfirmen die für die Post Arbeiten und nicht die Post selbst =) [/B][/QUOTE] Ich hab's weiter oben schon mal geschrieben, die Post hat viel zu viel aus der Hand gegeben. Als die Fahrer noch von der Post waren, sind sie pünktlich gekommen. Seit Fremdfirmen fahren kommt die Post regelmäßig zu spät an und kontrollieren kann die auch keiner. Ein Beamter, dem Briefe abhanden gekommen sind, hat ein Diszi gekriegt. Ein Fahrer von den Fremdfirmen interessiert sich einen kalten Furz darum, ob Briefe verschwinden oder nicht. Man kann es ihnen ja nicht nachweisen, ob sie sie verschwinden lassen oder nicht... Und dann mal die Helden, die Geld im Briefumschlag verschicken... Wie blöd muss man dazu eigentlich sein??? Habt ihr einen Plan, wie Briefe verteilt werden?? Das geht nicht mehr per Hand, die werden durch Hochleistungsmaschinen gejagt. Da geht schon mal der ein oder andere Brief kaputt. Wenn dann ein ABSENDER zu ermitteln ist, bekommt der den Brief in der Regel mit Ersatzporto zurück. Leider geht der Trend dahin, dass es ja 'uncool' ist seinen Absender draufzuschreiben oder einfach zu viel Aufwand... und wohin soll man bitte einen Brief schicken, von dem man weder Anschrift noch Absender hat? Den schicken wir nach Marburg, vielleicht (die Betonung liegt auf vielleicht) finden die da im Nachsendezentrum ja noch was raus und wenn Geld drin ist... tja, dann eben Pech gehabt. Oh und dann diese [I]niedlichen[/I] Briefe, die so ganz toll verziert sind, wo ganz süße Sachen außen draufgeklebt wurden. Sieht vielleicht toll aus, aber die zerfetzt die Maschine bevorzugt, weil der Schrott, der da draufpappt nämlich in den beschi**enen Bändern hängenbleibt und dann da ein Techniker kommen darf, der den Dreck rausfuselt und die Maschine wieder zum laufen bringt. Gaaanz toll!!! Andere Helden schicken Briefe ab, auf denen zum Beispiel ein Name steht und dann drunter: 'hier im Ort'. Oh klasse!!! Weiß der Teufel in welchem Briefkasten der gesteckt war, die ganze Post geht nämlich über das BRIEFZENTRUM!!! Ja, man stöhne und raune, der Brief an den Nachbarn geht erst mal über die nächste Stadt. Sowas!!! Und wenn dann da steht 'hier im Ort' ist natürlich alles klar! Jeder weiß sofort, wohin der Brief geht!! Klar ist es einfach über die Post zu lästern. Kann ich auch, aber stellt euch mal in's BZ oder in die Zustellung und MACHT DEN SCHEISS Tag für Tag. Und zum Dank wird man auch noch von so freundlichen Kunden angemault! Ja, da war der Tag wieder mal gerettet!! Ich hatte auch so Kunden, denen hab ich prinzipiell eine rote Karte in den Kasten geworfen und wisst ihr warum? Weil ich keinen BOCK hatte, die zu sehen und mir wieder das Gemaule anzuhören, warum den das Päckchen (oder der Brief) so lange gebraucht hat. |
| Lord Raddatz | Ist doch toll wenn mal ein Brief zu spät oder gar nicht ankommt, zumindest wenn man irgendwas mit Instituten zu tun hat. So kann man Verspätungen oder Schusseligkeiten einfach der Post in die Schuhe schieben. |
| Julya | Das kann aber auch saftige Säumniszuschläge nach sich ziehen. Ich sage nur Finanzamt, BfA, usw.... Und das ist denen mal herzlich egal, ob man die Post nun bekommen hat, oder nicht... |
| RealmenteMorto | So, ich hab mir das ganze jetzt da oben durchgelesen und spontan beschlossen selbst meinen Senf dazuzuschmieren... Ich habe (bis vor kurzem) selbst für die Post gearbeitet. Allerdings nicht für die Deutsche Post sondern für die kleine Schwester davon -> Österreichische Post. Und da scheints im Endeffekt genau gleich zu sein wie in Deutschland - wobei ich kein Zusteller war sondern einer dieser freundlichen (*hust*) Menschen am Schalter in einer Filiale in Wien. Nachdem ich auch viel mit Nachforschungen aus und nach Deutschland zu tun hatte (ihr könnt euch nicht vorstellen wieviele Pakete und Briefe nach Deutschland nicht ankommen - wo die aber verloren gehen weiß der Teufel) weiß ich auch ungefähr wies dort zugeht. Zum Verschwinden bzw. zu den Verzögerungen bei der Laufzeit möchte ich nur sagen dass es manchmal ein schierer Horror ist wie die Leute ihre Post aufgeben. Nicht selten kommt es vor dass der Brief komplett be- und verschmiert ist - die Adresse kaum leserlich irgendwo und nicht dort wo sie hingehört steht. Absender selten bis nie draufgeschrieben werden und wenn man dann am Schalter mal einen Kunden darüber aufklären möchte dass die Adressen von einem Computer gelesen werden und daher etwas leserlicher und eben rechts unten mit genügend Abstand zum Rand geschrieben werden sollten - dann bekommt man von dem noch auf gut österreichisch a Goschn anghängt dass er das jetzt seit Jahren so macht und die Briefe immer angekommen sind. Als Angestellter denkt man sich in so einem Fall lieber seinen Teil und sagt nichts mehr - auch beim nächsten Kunden, der vielleicht ganz anders reagiert hätte. Auf jeden Fall werden nicht wenige Briefe eben so aufgegeben und verschwinden aus genau diesem Grund irgendwo - weil halt niemand weiß wohin die eigentlich gehen oder von wem die kommen. Die Arbeit als Postangestellter mag für viele leicht und einfach aussehen - ist sie aber, wenn man sie inne hat gar nicht. Zum einen scheinst du als Angestellter dafür verantwortlich zu sein wie lang ein solches Poststück von A nach B braucht. Es ist nicht selten vorgekommen dass ein Kunde ein zwei Tage nachdem er einen stink normalen Brief bei mir aufgegeben hatte zu mir gekommen ist und sich fürchterlich darüber beschwert hat dass sein sündteurer (55 Cent!!) Brief nach Buxtehude nicht angekommen ist. Ja was glauben die eigentlich was ich mit dem Brief mache? Glaubt ihr wirklich dass es für den Angestellten lustig und toll ist wenn was mit der Beförderung oder der Zustellung nicht so klappt wie es klappen sollte? Jeden Tag mußt du dich für Dinge rechtfertigen und entschuldigen, für die du überhaupt gar nichts kannst. Jeden Tag mußt du die selben Sachen erklären, jeden Tag labern die Kunden dich mit dem selben Scheiss voll und du kannst im Endeffekt überhaupt gar nix machen weil - selbst wenn ich die Beschwerde weitergeben würde - es nichts am System ansich ändert (weils eben "nur" von einem Angestellten kommt - und nicht von einem Kunden). Mir ist es sogar ein paar mal untergekommen dass man MIR vorgeworfen hat ich hätte den Brief (bzw. das Paket) nicht weitergeleitet und angeblich aufgerissen und den Inhalt selbst kassiert. Sowas frustriert auf Dauer dermaßen dass ich es wirklich verstehen kann wenn so ein Schaltermensch frustriert und sauer hinter seinem Schalter steht und Gott und die Welt verflucht. Zumal das Gehalt - zumindest in Österreich - längst nicht gerechtfertigt und schon gar nicht ausreichend ist. Die Österreichische Post hat ein Postaufkommen von ca. 10 Mio Sendungen pro Tag (variiert aber von Jahreszeit zu Jahreszeit - im Sommer gibts ein kleineres Loch - zu Weihnachten ist sprichwörtlich die Hölle los - Ostern genauso...). Die Post ist in Österreich wie in Deutschland noch immer gesetzlich dazu verpflichtet die Postversorgung flächendeckend zu ebenfalls noch immer gesetzlich vorgeschriebenen Höchstpreisen zu erfüllen. Allerdings hat man jetzt den Markt für andere Beförderungsbetriebe geöffnet - diese hingegen müßen sich nicht an die für die Post geltenden Vorschriften halten und können sich somit Preis und Leistungsumfang selbst aussuchen. Insofern ist es also verständlich dass UPS und andere viel schneller und besser arbeiten können als die Post. Außerdem - zumindest ist das in Österreich so - ist die Post ein nationales Unternehmen, sprich auf die Beförderung und Zustellung im INLAND spezialisiert. Wenn man was ins Ausland verschickt, kommt es immer auf die jeweilige andere Postgesellschaft an wie schnell und wie sicher das Gut befördert und zugestellt wird. Alles in Allem gibts momentan einen Riesenumbruch bei der Post. Man versucht verzweifelt den Sprung vom Amt zum Unternehmen fertig zu bekommen - was natürlich nicht immer klappt - gibt ja auch keine Erfahrungswerte von anderen Unternehmen denen es ähnlich ergangen ist. Der Riesenvorteil den die Post früher mit ihrem Monopol und den Status als Non-Profit-Unternehmen hatte gibts jetzt nicht mehr und soziemlich alles was für den Kunden früher billig und angenehm weil eben vom Staat gefördert war, gibts bald nicht mehr oder nur eben gegen mehr Geld. Aber was haben sich die Leute denn erwartet? Dass so ein riesiges Unternehmen dass bis jetzt nie darauf achten mußte dass es auch Gewinne einfährt und somit sorglos Filialen im kleinsten Bergdorf eröffnen und Beförderung selbst in die entlegendsten Gegenden zu einem immer gleichbleibenden Preis anbieten konnte jetzt so weitermachen kann? Die Öffentlichkeit wollte die Privatisierung und bitte -> Jetzt haben wir sie. Und zwar mit allen Vor- und Nachteilen. Die Österreichische Post bietet jetzt neben ihren Kerndienstleistungen Post-, Paket und Expressmaildienst auch viele andere Dinge an die bis vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Da hätten wir zum Beispiel die Filmentwicklung über die Post, Schreibwarenartikelverkauf (vom Uhu über Kopierpapier bis zur Füllfeder und dem Briefpapier), CDs, Kredite, Versicherungen, Bausparverträge, Track&Trace, Handys, Kopiergeräte bzw. Kopiermöglichkeit in der Filiale, Lotteriespiele, Süßwaren, Zeitungen und Zeitschriften, uswusf... Die Mitarbeiter werden aber für diese ganzen Produkte kaum oder nicht geschult und müßen sich ihr Wissen darüber selbst aneignen (was ich zb. bei Krediten mehr als fragwürdig finde). Das alles ZUSÄTZLICH zum normalen Geschäft. Der Kunde selbst profitiert natürlich davon einerseits weil die Preise noch immer relativ günstig sind (und wer jetzt sagt die Post sei teuer der hat sie noch nie wirklich mit der Materie beschäftigt und hat wirklich KEINE Ahnung WAS die Beförderung bzw. Sonderbehandlungen wie Nachnahme oder Rückschein eines Poststückes so kostet) und andererseits weil die Postgesellschaften ständig darum bemüht sind den Service zu verbessern da das die einzige Möglichkeit scheint sich gegen die neuen privaten Unternehmen zu wappnen. Ich möchte meine ehemaligen österreichischen und deutschen Kollegen jetzt mit dem da oben nicht in Schutz nehmen aber vielleicht um etwas mehr Verständnis bitten wenns um die Post ansich geht. Wenn ein Paketzusteller nicht an die Haustüre zustellt dann ist das nicht Richtig und man sollte sich an geeigneter Stelle darüber beschweren und zwar nicht einmal sondern IMMER wieder. Ist zwar langwierig und umständlich, aber nur durch die Beschwerden kann der zuständige Vorgesetzte erahnen welcher Zusteller seinen Job gut macht und welcher nicht und eben geeignete Maßnahmen ergreifen. Klar wird der Zusteller immer wieder dementieren, aber im Endeffekt sitzt man als Kunde am längeren Ast weil man ja eben für das Service bezahlt. Im Übrigen tut es einem Angestellten der Post zwischendurch sicherlich auch mal gut und wirkt wahre Wunder bei der Freundlichkeit, wenn man ihm das sagt wenn man mit seinem Service zufrieden ist. Habt ihr daran schonmal gedacht? ;) Um noch zu erklären warum ich nicht mehr für die Post arbeite: Es waren und sind oben beschriebene tägliche Szenarien die an die Nerven gehen und dort gewaltig nagen. Du hast elendig viel Stress da hinter dem Schalter (es gibt Tage da hast nichtmal Zeit um aufs Klo zu gehen - ungelogen!) - und viele Leute zeigen höchstens Unverständnis und fangen wie wild an zu schimpfen wenn Du ihnen mitteilst dass es leider keinen weiteren offenen Schalter gibt. Außerdem ist die Bezahlung mies, die Arbeitszeiten (wir hatten von 8 bis 20 Uhr durchgehend geöffnet) ebenso und obendrein war ich mit meiner Ausbildung gänzlich im falschen Gewerbe unterwegs. Nagut - viel geschrieben... Ich hoff es ist halbwegs verständlich und ihr denkt beim nächsten Mal wenn ihr in eine Filiale geht daran... Liebe Grüße RealmenteMorto PS.: Wer verschickt eigentlich heutzutage noch Geld mit einem Brief? Also DA darf man sich wirklich nicht wundern - schon gar nicht in diesen Zeiten! PPS.: Das mit der verspäteten Zustellung einer Rechnung ist so eine Sache - weil auf dem Stempel lediglich das Aufgabedatum steht und nicht das Abgabedatum beim Kunden. Bei gerichtlichen Briefen hast du beide Daten eingetragen - aber bei normalen Rechnungen nicht. Rein theoretisch könnte also die Firma sagen dass du die Rechnung sehr wohl zugestellt bekommen haben könntest und die Schuld jetzt nur auf die Post schiebst. Streitfrage halt... |
| Darket | [QUOTE]und wer jetzt sagt die Post sei teuer der hat sie noch nie wirklich mit der Materie beschäftigt und hat wirklich KEINE Ahnung WAS die Beförderung bzw. Sonderbehandlungen wie Nachnahme oder Rückschein eines Poststückes so kostet[/QUOTE] Mein Problem und Anlass dieses threads war ja, dass ich den hohen, aber wie ich finde angemessenen Preis umsonst bezahlt habe. Und ganz genau betrachtet ist oben geschilderte Begebenheit sogar ein Straftatbestand. Ich verlange garnicht mehr als das, wofür ich bezahlt habe, aber das will ich schlicht und ergreifend haben. |
| Vampirinchen | Allerdings!!! |