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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Ist Gott ein Looser? / Gottesverständnis / Gott - Warum?
cloud"Nur wer an mich glaubt wird das ewige Leben haben"sagt Jesus, in diversen schristlichen Broschüren wird´s noch heftiger: Nur wer Gott als seinen Vater anerkennt erlangt das Paradies.
Entglitt Gott dem Allmächtigen wirklich jemals alle Macht über den Tod? Hat sogar sein Lehrling Luzifer ihn übertrumpft? Ist Jesus so eine Art einzige Rettungskapsel? Ist Gott ein Looser?
So wie die christliche Kirche halte ich Gott für Allmächtig, er hat das Programm erdacht - er ist der Chef: Aber was bedeutet die Aussage von Jesus und den christlichen Broschüren? Jesus steht an der Rampe des Todes wie Mengele und teilt ein in "Gut" und "Schlecht" auch Selektion genannt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, das war doch auch so eine Nazidevise?
Ist Jesus eine Rettungskapsel weil Gott die Erde und die Macht über den Tod weitgehend verloren hat oder betreibt Jesus Selektion?
Mir persönlich ist der Gedanke zuwider, daß Menschen nur wegen ihrer Meinung , oder sogar Nichtmeinung zu Jesus oder zum Islam, zu Joseph Smith, zum Papst/Jungfau Maria, eine Art ewiges KZ erleiden sollen.
Wie soll den das Paradies aussehen ? im Dauerorgasmus an der Decke schweben oder mit so Typen wie 'Seneca' tiefdemutsvolle Pseudogespräche führen? So wie es einen Hitler, einen Luther, einen Harekrischna, oder sonstwelche weltbewegenden Typen gab, so gab´s halt auch den Revolutzi Jesus, der es mit der "IchbinderSohnvomChef"Masche weit gebracht hat.
Für Gott waren die Empfindungen der Zeitzeugen (einschließlich Jesus, Pontius Pilatus, Judas) sicher eine interessante Erfahrung.
Black MoniSorry, aber hätte mich gewundert, wenn dir nicht etwas Neues zum Thema "Gott ist, oder hat" einfällt. Vielleicht magst du ja jetzt mal (endlich) saegn, was du unter "Gott" verstehst oder wo dein Problem ist! Falls es deine Absicht ist unschuldige User zu provozieren, so sag auch das. Ich vermisse in den von dir eröffneten Thraeds meist deine Meinung.

Willsich nichtweiterverschaukellassende Grüße
Black Moni
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von cloud [/i]
[B]Ist Gott ein Looser? [/B][/QUOTE]Aber locker ! :D
coldwaterein sogenannter "gott" ist meiner meinung nach kein individuum und deshalb auch kein looser. aber schreib mal deine meinung dazu.
BlueBirdJesus will damit sagen, daß er den Weg aus der Sünde weiß und daß, wer ihm folgt, eben die Seeligkeit erlangen wird.
Das hat ja nun überhaupt nichts mit Personenkult o.ä. zu tun (siehe die Versuchungen durch den Teufel).
Unseren armen Christus mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen, hieße doch etwas arg anachronistisch die Zeitläufte zu beuteln, oder?:rolleyes:
cubusnetter Text... doch du vergisst eine Sache

Jesus und Gott sind ein und dieselbe Person. Das heißt, Gott hat keineswegs Macht "abgegeben"

Denn laut der "heiligen Dreifaltigkeit" sind der Herr (Gott), der Sohn und der heilige Geist die selbe Person.
cocreaheute fuhr ich unter einer eisenbahnbrücke durch. eine riesenanschlagtafel linkerhand - farblich so wie hier gestaltet, weiße schrift auf pur schwarzem untergrund - zog meine aufmerksamkeit auf sich. dort stand nur ein satz (plus autor) zu lesen, den ich noch genau zu zitieren glaube.

[b]Wir müssen (mal) miteinander reden.
gott[/b]

ganz unten stand ff webseite, die ich mir auch behalten habe:

[url]www.gott.net[/url] ///ich hab nicht nachgeschaut, welche fa. sich so nennt///

---
hinterher dachte ich über den satz nach. ein wort schätze ich nicht sonderlich: ´müssen´
das kommt dem ´du sollst´ gleich.

und über die tatsache, dass ich noch nie nach gott-links oder websites gegoogelt hab.

allerdings fehlt in der 11-bändigen encarta (cd-lexikon) der begriff GÖTTIN.

buchtitel: am anfang war die göttin.

so long, cocrea
Scheol@cloud

mit diesem Thread fällt es mir endlich leicht dich ernst zu nehmen.
Also, deine Überlegung ist nicht dumm....ich sagte schon in dem vorletzten Thread das ich unter der Bibel leide.

Nun...weißt du was strenggläubige Christen sind???

In meinen Augen ist das ein Rassismus. Alle die nicht so sind wie wir sind Dreck.

Nun, ich habe auch dein Gedicht gelesen.
Kann es sein das du eine Junghexe bist die gerade ihren Braß über den Witchhunt ausläßt?


Nun, meine Freundin ist eine Baptistin.
Weißt du was eine Gemeinderegel besagt?:

"Ziehe nicht am gleichen Joch wie die Ungläubigen. Liebe sie nicht, eher bestrafe sie!"

Das ist für mich Rassismus in Reinkultur.
Das Problem ist...das ich ein Ungläubiger bin.
Jetzt steht sie immer zwischen zwei Seiten.
Ihre Liebe zu mir und ihr ausgeprägte Liebe zu Gott.
Das zerrt, glaub mir das.

Ja, du hast recht....so wie es die Menschen deuten hat Gott kein Mitleid. Nur wer schön angepasst ist kommt in den Himmel der Rest in das ewige Feuer.

Mein Gott! Da frier ich mir wenigstens nicht den Arsch ab.

Aber denkst du dass das so gewollt war?

Weißt du wie oft die Bibel verfälscht wurde?
Ich glaube das die Bibel nicht so schlecht ist wie sie gelebt wird.
Sie hat durchaus gute Anregungen darüber wie wir unser Leben besser machen können. Einige Werte die ich für besonders wichtig halte kommen aus ihr.

Schimpf nicht auf das Buch sondern auf die die es Mißverstehen.

bb
Scheol


PS: Hab ich dich jetzt endlich richtig verstanden...wäre nett wenn du diesmal antwortest.
Selian[list=1][*]Gott kann machen was du willst!
[*]Was kann dein Gott dafür wie ein Mensch die Bibel verfaßt hat?[/list]
Alterkelte@Cloud

noch zwei, drei Beiträge dieser Art und ich bin geneigt
einen Fanclub zu gründen!



@All
Welcher Gott hat es nötig unschuldige Kinder zu töten,
um die "Seinen" herauszufinden?
Welcher Gott hat es nötig, andersdenkende ins Fegefeuer
zu werfen?
Welcher Gott hat es nötig, einem Selbstmörder
77 Jungfrauen zu versprechen,damit er sich in seinem
Namen in die Luft sprengt?

???

Beim letzten Beispiel möchte ich noch einhaken.
Warum ist im Himmel auf einmal erlaubt, mit 77 "Jungfrauen"
rumzumachen, während die Gesetze der Religion auf erden,
es bereits verbieten, mit einer zu sprechen?
Das ist doch Schwachsinn!
Organisierte Religion ist immer Menschenwerk und Verarsche!
cloudIhr Bibeltreuen Menschen, bitte beginnt endlich auch mal die Bibel zu lesen und nicht nur nach eurem Gutdünken auszuwerten. Jesus hat von der Nächstenliebe gepredigt - Ja, aber er hat genauso so Dinger gebracht wie "Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen sondern das Schwert".
Wieviele Bibelstellen gibt es wo Gott/ Jesus androht zu richten die Lebenden und Toten - also entscheidet Du bist Gut und Du bist Schlecht - Selektion betreibt
und damit ist er schlimmer als Adolf Hitler weil nach dieser abstrusen Gerechtigkeit Milliarden Menschen für ewige Zeiten eine Art KZ oder Hölle erleiden müssen, stimmts?
Lest die Aussagen von Jesus und sie sind durchaus in vielen Aussagen identisch mit denen von Osama bin Laden.
Warum soll ein allmächtiger Gott überhaupt richten? warum hat er das nötig? warum soll er für euch Supermenschen/Christen eine Art Reservat einrichten? Da ist dieser Gott der einsam seine Bahnen zieht und sich deswegen eine Art 'Simscity' mit diesem Universum programiert hat, indem er die unterschiedlichsten Empfindungen erleben kann umso plausibler.
cloudNachtrag an Selian und Blue Bird, da die Herrschaften nicht anders zu erreichen sind:

Selian "Gott kann machen was du willst" (?)
Gott macht was er will (meine Meinung)

Blue Bird - ohne Schönes würden wir das Hässliche nicht kennen, ohne das Gute (dem Empfinden nach) nicht das Böse, und umgekehrt. Das Eine bedingt das Andere, kennst du Janus? Vieleicht hat Jesus in der Wüste nur sich selbst getroffen?
Gott der Schöpfer soll nicht auch das Böse/Teufel/Stalin/CocaCola ermöglicht haben? Satanisten und Christen - zwei Seiten einer Medaille (und mit ihrem schwarz/weiß Getue warscheinlich nicht nur langweilig für mich sondern auch für Gott)
Erfunden hat er keinen Stalin und Coce und so Zeug, er hat nur das Grundprogramm gestartet (Urknall mäßig) und ganz genau gewußt das sich irgendwann intelligentes Leben entwickeln wird mit Führern, Ereignissen, und Markenprodukten.
Montroseclouds Hypothese war ja wohl: Gott ist böse und macht dies hier alles zu seinem eigenen Vergnügen. Das gibt Anlaß zu interessanten Überlegungen.

Der Christ wundert sich darüber, warum manches so schiefgeht. Nun soll Gott gut bleiben, seine Allmacht soll weiterbestehen, also ist das Ganze eine Prüfung.

Was passiert aber, wenn man die Sache umdreht? Der "Anti-Christ" nimmt an, Gott ist böse, und wundert sich dann, warum manches gutgeht. clouds Annahme, der Mensch sei nur eine Spielfigur, kann das nicht erklären. Würde man nämlich sagen: "weil der Mensch es halt besser macht als Gott", so müßte man die Freiheit des Menschen voraussetzen. Der Mensch ist dann mehr als eine Spielfigur.

Daraus folgen mehrere Fragen:
1) Woher sollte der Mensch bessere Fähigkeiten als Gott erworben haben?
2) Sind clouds "Gottes besserer Computer" wir, die quasi als Simulationsprogramm Gott Nachhilfeuntericht geben?
3) Mit welcher Fragestellung wurde der Computer programmiert respektive auf welche Fragen gibt unsere Existenz eine Antwort?

Zu Deinen Fragen, warum Gott und Jesus selbst böses tun dürfen, wir aber nicht ... tja, schwierige Frage. Das Recht des Stärkeren? Ein für uns nicht nachvollziehbarer Plan?

[QUOTE]warum soll er für euch Supermenschen/Christen eine Art Reservat einrichten?[/QUOTE]
Die Beziehung von Gott und Mensch als gemeinsamer, dynamischer Fortschritt, in der zwar Taten sich als falsch herausstellen können, aber kein Mensch verlorengeht? Die Bibel ist da selbst widersprüchlich. Von Matthäus 21, 18 bis 22,14 schlingern die Sätze nur so hin und her wie ein Boot im Sturm, und versuchen zusammenzubringen, daß das Böse nicht gutgegannt werden darf, und dennoch Gnade gilt. Zu diesen Stellen wollte ich andernorts ohnehin noch was sagen. Jedenfalls der Gedanke, daß niemand völlig verstossen ist, ist die Wahrheit, denke ich.
ScheolNun, wir gehen mal davon aus das es Gott gibt.

Wie kann ein Gott der das Gute repräsentiert soviel böses tun?
Sinnflut, Sodom und Gomorrah, Turmbau zu Babel.

Seine Strafen kosten Leben, sein Gemüt getränkt in grenzenloser Eifersucht und Zorn.
Wenn wir erkennen das dieser Gott diese Gefühle hegt ist er für mich viel zu menschlich.
Das sind menschliche Gefühle, kein wahrer Gott hat soetwas nötig.

Die Bibel war bevor sie aufgeschrieben wurde mündlich weitergegeben. Schon mal "stille Post" gespielt?
Dann wisst ihr worauf ich hinaus will.

Außerdem wurde die Bibel von Menschen geschrieben.
Wieviel ist da wohl verfälscht worden?

Als sich das Imperium der katholischen Kirche gebildet hatte, hatten sie die "Macht" die Bibel weiter zuverfassen.
Nun, ein Papst hegte einen Groll gegen Homosexuelle und schwups stand es geschrieben.
Auch wenn Anfangs ein mündliches Gesetz.

Glaube zieht...es zieht verdammt gut, lässt sich gut vermarkten und man gewinnt die Kontrolle über mehrere tausend Menschen.
Welcher Mensch hätte das nicht ausgenutzt?

Es ist sovieles verändert und gefälscht worden das es schon nicht mehr als Wort Gottes gesehen werden kann.

Ich poste hier mal einen öffentlichen Brief mit Textstellen aus der Bibel.

Das Problem ihr werdet sie nicht finden.
Die Bibel ist ja kein Buch sondern ein rießen Wandschrank mit Schriftrollen im Vatikan.
Die Verkausversion ist eine ausgewählte reihe der "wichtigsten" Rollen.

bb
Scheol
ScheolLaura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen.
Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, daß Homosexualität unter
keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.
Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet
verbreitet wurde.

Liebe Dr. Laura
Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze
Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das
Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen.

Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen,
erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo
klargestellt wird, daß es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der
Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige
der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß
dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem
sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie.
Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in
Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein
angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich
im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das
Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die
meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche
als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer
meiner Freunde meint, daß würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf
Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2
stellt deutlich fest, daß er getötet werden muß. Allerdings: bin ich
moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie
Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein
geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie
das klarstellen?

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern
darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben,
daß ich Lesebrillen trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibt´s hier
ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und
Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das
eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten
Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn
ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er
zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt.
Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen
gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht
oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das
komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt
es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen,
wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern
schlafen? (Lev. 20:14)

Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben,
daher bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können.

Und vielen Dank nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort
ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
Jake
---------------------------------------------------------------

Jetzt soll mir mal einer erzählen das man die Bibel ernst nehmen kann.

Ich denke das, wenn es Gott gibt, dauernd in den Lokus speit wenn er unsere frommen Schäflein auf Erden sieht.

bb
Scheol
SiriusWie sagte mal jemand, dem ich einiges zu verdanken habe, so schön: "Der Mensch sagte sich von Gott los, gründete einen Verein und nannte ihn Kirche"

In meiner Vorstellungswelt gibt es keinen Gott, daher kann ich leider nicht einschätzen, ob er ein Looser ist. Aber die Kirche als solches loost in vielerlei Hinsicht ganz gewaltig.
AlterkelteTja, Cloud hat die ausgefeilte Argumentation entdeckt und jetzt biegen auf einmal die ganzen Bibelfanatiker ein und relativieren ihre
fundamentalistischen Hirnwinde....
Komisch oder?

Richtig oder Falsch?
Die Bibel kann nicht in Teilen richtig sein, denn dann könnte
es nicht von einem Überwesen in Auftrag gegeben worden
sein (ein grosser Gott gibt sich nicht mit Halbheiten zufrieden).
Wäre es ein perfektes Werk, dann müssten wir nicht laufend
darüber diskutieren.
Daraus folgere ich, es ist weit vor den Werken von Hera Lind
das am meisten überbewertete Buch aller Zeiten....
Die Bibel ist ein von Menschen gesammeltes Machwerk,
das durch die Jahrhunderte die freie Selbstbestimmung der
Menschen verhindert hat. Das ist alles..........
MontroseDas ist mir zu durcheinander und vor allem oberflächlich. Man muß unterscheiden zwischen dem, was Gott sein könnte und, sofern es ihn gibt und man ihn als allumfassend versteht, auch ist. Und dem, was Menschen daraus gemacht haben. Die Aussage, die Bibel sei ein Buch des Vatikan etc. das ist absoluter Hirnfurz.

Ich habe meinen letzten Beitrag nicht als Verarschung Gottes geschrieben, sondern weil ich über ein paar Dinge ernsthaft nachdenken wollte. Ich finde clouds Gedanken inspirierend.

Ich habe in letzter Zeit bestimmte Probleme oder menschliches Leid oder wie man das auch nennen soll mehr wahrgenommen als vielleicht bisher. Ein Haß gegen Gott ist dabei nicht bei mir entstanden, sondern Traurigkeit.
AlterkelteWenn Gott, Gott ist, dann ist ihm jegliche Eitelkeit fremd.
Es ist ihm also dann egal, ob er in irgendwelchen Prachtbauten
verherrlicht wird.
Mit der Frage, ob ein Mensch gut oder böse ist, hat der sonntägliche Kirchgang auch nix zu tun.
Man kann daraus schliessen, dass ein echter Gott im
verborgenen wirkt und mit Sicherheit kein Jude, Moslem oder
Katholik ist.
Das sind alles Dimensionen, die vielleicht in der Fankurve
von Fussballstadion in abgewandelter Form vorkommen,
aber nicht bei einem Überwesen.
Gott wirkt also im Verborgenen oder gar nicht.
Bzw. in einer von ihm geschaffenen Welt hat er auch keine
Beschränkungen, er braucht nicht den Umweg über
ein grottenschlechts Buch um Menschen direkt erreichen
zu können.
Der Glaube an ein Buch ist ein Fetisch, wie alles andere auch.
Macht euch keine Illusionen!
Scheol[QUOTE]Die Aussage, die Bibel sei ein Buch des Vatikan etc. das ist absoluter Hirnfurz.[/QUOTE]

???

Wieso den das? Ist es denn nicht so das die Rollen im Vatikan gebunkert werden? Was meinst du wie lange schon?
Wo konzentrieren sich den die christlichen Schriften?
Wo sind die denn alle?

Ich würde sagen der Großteil im Vatikan und das erst nicht seit heute. Und vieles liegt dort noch unter Verschluß.
Es wird gemunkelt das es genau die Schriften sind die das Christentum, so wie wir es heute kennen, komplett in Frage stellen würde und das man einen kompletten Vorstellungswechsel erleben würde wenn sie die Schriften rausrücken.
Alles Spekulation, stimmt, aber der Vatikan hatte auch im Mittelalter erhebliche Berechtigung die Bibel weiterzuverfassen.
Es hörte nämlich nicht irgendwann mit Seit 999999schlagmichtot auf sondern wurde ja fleißig weitergeschrieben.

Die Kirche und auch jede Abspaltung davon ist verarsche.
Ein Machtinstrument das uns von "Gott" entfernt, ihn nicht näher bringt.

Ein Glück bin ich Atheist und Gott gegenüber neutral. Einen Groll hege ich nur gegen die Kirche.

bb
Scheol
Scheol[OT]

[QUOTE]Scheol: und ich dachte schon Du schreibst "Gott sei Dank bin ich Atheist"...eine meiner liebsten Anmerkungen ;-)[/QUOTE]

:D :D :D

Den muß ich mir merken, gefällt mir. ;)

[/OT]
ScheolNun, auch wenn ich mich als spaßhalber Ketzer bezeichne heißt das nicht das ich nicht an was Höheres glaube.

Angenommen es gibt Gott und er hilft dir bei solchen Situationen, dann ist das ein Beweis für mich das er guten Menschen hilft ohne vorher in die Papiere zu schauen welcher Konfession sie angehören.
Das war immer meine Deutung von ihm.

Außerdem ist es shitteegal ob du ihn Gott, Allah (schreibt man so oder? :D ), Pan oder Kernunnos nennst.
Es ist immer ein und die selbe Macht.
Wenn man die Wurzeln der Götter zurück verfolgt merkt man, ohne am Usprung anzukommen, das sämtliche Völker die gleichen Götter hatten, bloß mit anderem Namen.

Nun, die ganzen Götter wurden zusammengefaltet und einer draus gemacht. Aber die Eigenschaften bleiben ihn ihm.
So ist Gott manchmal wütend wie Thor aber auch mal lieb wie Skirnir (germanische Gottheiten).

Was ich damit sagen will, Gott hat keinen Namen, es ist mehr eine Macht die im Verborgenen arbeitet.

Ich persönlich glaube bin von dieser Macht nicht ganz überzeugt, aber ich hatte auch nicht soviele Erfahrungen.
Es ist wichtig das man persönliche Sachen erlebt, wie du, und du kannst froh sein das du noch lebst.
Wer dir geholfen hat, oder was kannst eigentlich nur du selbst wissen.
Ich konnte nur eine Vermutung aufstellen, aber ob das richtig ist bezweifle ich immer ganz gerne ;)

bb
Scheol
DanyielHello @ all

Cloud, ich würd deine Frage ob Gott ein lusa ist auf jeden Fall mit JA beantworten:
-ein allmächtiger Gott, der bemüht ist gütig zu sein?
-ein Gott der ein großteil "seiner Kinder" in den Abgrund stürzt?
-ein Gott der keinen Dank (sprich Opfergaben seiner Anhänger) will
-ein Gott der seinen Anhängern nicht in Erscheinung tritt/nichts "Gutes" tut/keine Wunder wirkt

-->ein Gott der seine Macht nich nuzt,ein Nichts

Die Bibel,Jesus, wird sehr oft falsch interpretiert.
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten,dass die Bibel von den damals in Israel herrschenden geschrieben wurde und das Jesus (als Feind des bestehenden Glaubens und der herrschenden Klasse) einfach für ihre Zwecke-kleinhalten der Bevölkerung-missbraucht wurde:
Hat er nicht den Reichtum abgelehnt?Hat er nicht den Bedürftigen und vom Schicksal Gebäutelten geholfen?
Jesus war zu seiner Zeit ein Rebell,der gegen die bestehende Ordnung mit einem neuen Lebensstil protestieren wollte.
Was nach seinem Tode geschah:
-Enstehung des Neuen Testaments
-Begründung der Kirche
-Herrschaft weniger über Viele (durch den Glauben)
Und gerade diese Herrschaft war doch das, was Jesus bekämpft hatte

---Carpe noctem---
Danyiel@ Odessa & Scheol

als Atheist würd ich "die Wunder" die geschehen als etwas Übernatürliches beschreiben,dass nicht vom Glauben oder den Menschen abhängig ist.
die Dinge die geschehen und die wissenschaftlich nicht erklärbar sind...
...tja, wie kann der Mensch der das "Wieso?" wissen will begreifen?
Ich habe mal eine Theorie gehört:
ddas Übernatürliche, das "Göttliche" in der Welt rührt von astralen Mächten her (oder wie ihr sie auch nennen wollt); Staub- oder Machtfäden, die sich durch das Universum ziehen,es zusammen halten
überall dort,wo Wunder geschehen oder man von Psikräften oder gar Geistern hört, treffen mehrere Staubfäden zusammen und bilden einen "Machtknoten",der kurzzeitig etwas bewirkt oder sogar länger bestehen bleibt (Bermuda-Dreieck, Telekinese etc.)
Scheol@Danyiel

Nun, ich bin der Meinung das diese Astralkräfte existieren.
Allerdings wissen wir nicht wer die Fäden zieht?

Gott?

Glaubst du nicht das es ein Wesen gibt die die Macht dazu hat.
Ich meine, warum stellen wir uns immer vor das mit dem Menschen alles aufhört und das was über unseren Verstand hinaus geht einfach Phantasterei und Utopie íst.
Das hast du nicht behauptet...das ist mal eine Allgemeine Frage.


Ich bin der Meinung das auch Menschen eine innere Kraft haben an diesen Fäden zu ziehen. Alles ist miteinander Verbunden behauptet diese Theorie.
Gehen wir davon aus müsste der Mensch in der Lage sein an diesen Fäden ziehen zu können, durch das höhere Selbst.
Hmm...damit könnte man erklären wie Magie im groben funktioniert, oder vielmehr klarstellen das soetwas wie Magie möglich ist.

Ich benutze den Begriff "übernatürlich" äußerst ungern.
Alles ist natürlich...selbst wenn ein Wunder geschieht ist es "normal".
Nun, alles was der Mensch nicht kappiert ist gleich eine göttliche Macht.
Kann ja sein....aber selbst Gott wäre natürlich. Das Wesen existiert. Also ist er im Besitz von Leben, d.h. er muß selbst irgendwie Leben.

Aber ist er unsterblich? Wie wurde er geboren?
Woher kommt er, gibt es noch andere Teile des Kosmos das von einem andern Gott regiert wird?
Oder steuert Gott uns unbewusst?

bb
Scheol
DanyielIch Glaube nicht (mehr) an Götter
Ob die Staubfäden steuerbar sind? Ich hatte gehofft jemand findet meine kleine Falle:
aus der Theorie geht hervor das die Fäden "einfach" existieren, sie sind beeinflussbar da sie durch empfindende,denkende Wesen strömen,so neu aufgeladen werden und diejenigen die es lernen sie zu "beherrschen" können sie auch verformen;;
Wunder u.ä. würde ich dann als "zufällige" (für die die an Zufälle glauben) oder von den Fäden selbst gewollte Ballungen verstehen

Du schneidest die Frage des lebens nach dem Tod an.
Himmel und Hölle definiere ich nicht als "räumlichkeiten" im Jenseits, wir alle schaffen uns Himmel und Hölle auf Erden;;
das Leben nach dem Tod würde ich als eine neue Entwicklungsebene unseres "Selbst" sehen
die Menschen "werden in diese Welt geboren" und "scheiden aus ihr" wir steigen also aus einer tieferen Astralebene auf
genauso läuft es dann mit dem Tod, die Seele,Präsenz steigt zu neuer Existenz auf
ScheolDas diese Fäden beeinflussbar sind sehe ich auch so.
Nun, ob es Zufälle gibt ist wieder einen Thread extra wert, deswegen schneide ich es nur mal kurz an.

Das Leben, so wie ich es sehe hat ein gewisses Schema.
Wir werden geboren, leben kurz und sterben wieder.
Ich glaube wie du es sagtest das man immer nach einen höheren Rang greift.
Wenn ich mein Lebensziel nicht erreicht habe muß ich es wiederholen bis ich an Reife gewonnen habe.
Da man schon eine gewisse Reife hat, wird man auch so leben.
Da alles irgendwie organisiert sein muß schließt es für mich "größtenteils" Zufälle aus. Ich rede immer gerne vom Schicksal. Es ist ein mächtiges Wort, wie jetzt einige denken werden. Ich sehe es nicht als so mächtig an. Es ist eine Grundstruktur des jetzigen Lebens aber lässt dir mehr Freiraum als die Bestimmung. Im Schicksal hast du die Verantwortung.
Es werden dir Sachen vor gegeben aber du Entscheidest wie es ausgeht. Wenn es das Schicksal eines Menschen ist in 60 Jahren wird er auch erst dann aus dem Leben scheiden.
Wenn eine lebensbedrohlische Situation kommt schreitet eine höhere Macht ein die diese Person beschützen wird damit sie die Möglichkeit hat ihr Ziel zu erfüllen.


[QUOTE]Ich Glaube nicht (mehr) an Götter[/QUOTE]

Ich auch nicht mehr. Alte Götter sind für mich Archetypen.
Sie sind Teile unserer Seele und unseres Charakters.
Sie bekamen ein "Avatar" zugelegt um es somit bildlich greifbar zu machen. Wenn du an den Gott des Zorns glaubst und in einem Ritual versuchst ihn zu besänftigen schlägt sich das auf deine Psche aus. Das heißt du wirst ruhiger, es ist fast eine Suggestion.

Die "prominenten" Götter wie die des Christentums sind für mich ein Mix aus alten Götter.

Nehmen wir mal Luzifer. Es heißt zu deutsch "Lichtbringer" und war Gott der Sonne. Genau wie Kernnunos und Pan eigentlich Götter der Jagd und des Festes waren. Diese beiden Götter wurden kombiniert und es kam das Abbild des heutigen Satans.
Warum?
Nun, bei der Christianisierung mussten sich die alten Menschen von ihrem Glauben trennen. So war es greifbar nahe die alten Götter dazu zu benutzen. Ihnen wurde damit Angst gemacht das es ihnen nicht leicht fällt wieder zurück zugehen. Außerdem wurde ja noch mit dem Tod gedroht.
Feste wie Weihnachten kommen auch noch aus der Zeit der Germanen und hieß früher Yule, sie sind einfach übernommen worden, bekamen eine ähnlich Story somit war es einfach überzutreten. Wie nett, es wurde den Menschen einfacher gemacht zwischen Scheiterhaufen und Taufe zu wählen.
Doch dieser Gedanke und diese Veränderung fand schon weitaus vor dem Mittelalter statt.
Eigentlich habe alle Götter den selben Ursprung.
Nun, wenn Gott also den selben Ursprung hat wie die alten oder anderen ist er für mich auch nur ein Archetyp. Man beachte wie mennschlich er doch ist.

In Menschen schlummert ein riesen Potential des Unbewussten.
Gedanken schlagen Wellen genauso wie taten.
Wir basteln ständig am Tag herum ohne es zu merken.
Wenn ein Wunsch sehr stark ist wird das Auswirkungen auf die Realität haben da an den Fäden gezogen wird.
Ob er dann sich erfüllt hängt davon ab ob es kompatibel mit anderen Wünschen ist.
Also ist es nicht so einfach sich zu Wünschen das man mal Kirk Hammet an einem bestimmten Tag trifft wenn er wünscht an einem anderen Ort zu sein.

Somit ist eigentlich alles Verbunden und schließt somit Zufälle (aber nicht ganz) aus. (Habe mich zwar damit kurz gefasst aber es hängt ja alles zusammen)

Trotzdem will ich mal davon ausgehen das es Gott gibt.
Was veranlasst ihn über uns zu richten.
Ich meine, das ist 'ne riesen Arbeit. Was hat er davon?
Garnichts sofern er nicht versucht ein Imperium der Willenlosen zu erschaffen.
Aber warum sollte er die einzige höhere Macht sein? Satan ist ja auch noch da, und vor allem warum sollen das nur 2 Wesen sein.

Für mich ist Gott der der das Leben (unser) erschaffen hat. Dabei ist es völlig gleich ob es nur Mutter Erde war oder auch der gesamte Kosmos.
Warum muß ein Mensch einen Gott vermenschlichen?

bb
Scheol
Alterkelte@Schoel
deine (neueren) Postings
erscheinen mir angesichts dessen, dass sich hier nun einige
Bibelkritiker tummeln, recht opportunistisch, auf einmal...



--->
Es gab nie einen Gott.
Die Veranstaltung nennt sich Kosmos.
Das ist unpersönlich und hört sich an,
wie eine Behörde.
Es läuft auf so etwas hinaus.
Nur mentale dreijährige brauchen einen
rauschebärtigen "Vater" im Himmel.
Chassiden, Opus-Dei-Anhänger und Taliban
sind mentale Dreijährige.
Kinder mit Waffen.
Mal aus Metall, mal aus Worten.
Schade um die Zeit.
2000 Jahre: "wasted time".
BlueBird@Alterkelte
hey, hey, starke Worte.
Darf man mal fragen, woran die mental vierjährigen denn so glauben?
Alterkelte@BlueBird


es ist interessant, dass bei einiger religiöser Aufladung
diverse Fanatiker der Meinung sind, dass sie die richtige
Konfession gewählt haben und die Konfession der Anderen
ist totaler Schrott.
Komisch ist es, dass so etwas gerade zwischen
Judentum - Christentum und Islam und umgekehrt
auftritt.
Wo diese Religionen doch mehr gemeinsam haben,
als ihne lieb ist.
Sie sehen sich vermutlich als Konkurrenz
im gleichen Feld und jeder ist der Meinung in
Detailfragen stets die richtigen Antworten zu haben.

Meiner Meinung nach kann eine Religion gar nicht wirklich
etwas Wert sein, wenn ich sie mit der Waffe in der Hand
verteidigen muss.
Denn dann betrachte sie als eine Art materiellen Wert,
damit ist aber die mystisch-spirituelle Aufgabe der
Religion verschenkt und es kann nur noch um
Dinglichkeiten gehen. Letzteres ist nicht Sinn und Zweck
von Religion.
Es ist nur noch so etwas wie in den Fankurven der Fussballclubs.
Wir sind wir und ihr seid gar nichts!
Das ist Verhalten von drei- bis vierjährigen.
Nicht mehr.........

Bedeutungslos zu sagen, dass Buchreligionen
atavistisch patriarchal
geprägt sind und die Denkweise von Männern
generell um Jahre hinter der von Frauen nachhinkt.
Das sage ich, obwohl ich ein Mann bin.
Aber vielleicht weiss ich das gerade deshalb....
BlueBird@Alterkelte
Ach so hast Du das gemeint.
Aber das sind Auswüchse, Menschen mit ruhigem Glauben gehen damit nicht brüllend und johlend an die Öffentlichkeit, sondern leben ihre Innerlichkeit.
Es sind also sozusagen die schwarzen Schafe, die überall unangenehm auffallen. Auch der größte Teil der Fußballfans möchte sicher nur das Spiel genießen. Allerdings besteht die Möglichkeit, daß diejenigen, welche die Randale scheuen, daheim bleiben und sich das Spiel lieber vor dem TV anschauen und somit die Gröhler in der Öffentlichkeit in den Vordergrund treten.

Ich denke, daß wahrhaft gläubige Menschen niemals auf die Idee kämen, Gott zu fluchen oder ihn für irgendetwas verantwortlich zu machen. Er kann gar nicht in diese Welt eingreifen, denn wenn er es täte, so würden wir ihn erst recht als ungerecht und parteiisch empfinden, so wie wir es beim strafenden und parteinehmenden Jehova-Gott im Alten Testament beobachten können.
Doch er ist bei denen, die es wollen und in der Stunde der Freude können sie ihm danken und in der Stunde der Verzweiflung können sie bei ihm Trost suchen.
Ist das nicht wundervoll?
AlterkelteBlue Bird

noch wundervoller ist es, wenn man als selbstbestimmtes Wesen
kaum noch geistige Krücken braucht.
Schon gar nicht solche, die dem Alter nicht entsprechen.........
Gefährlich wird es bei organisierten Glaubensformen immer
wenn die kollektive Vergleichbarkeit dazu missbraucht wird,
menschen zu manipulieren und zu lenken.
Auch darin haben die Religionen ihre Unschuld längst
verloren.
Religion als Dinglichkeit ist unmöglich.
Bei Religion als Spiritualität brauche ich keine "Firma",
die das macht.........
BlueBird@Alterkelte
"Firma" ist witzig.;) Nein, die muß nicht vor den Schlitten gespannt werden, andererseits haben Menschen das Bestreben, sich in der Gruppe geborgen und anerkannt zu fühlen.
Nicht allen ist es gegeben, die klare Luft der einsamen Gipfel zu atmen...:cool:
AlterkelteWenn sich aus frei bestimmten Einzelwesen Kollektive bilden ist
das vollkommen in Ordnung!
Der Mensch ist darauf aus, Gleichgesinnten zu begegnen.

Nur, wenn von dunklen Seelen diese Kollektive erzwungen und
dann gesteuert werden, das ist dann Ende der Fahnenstange!

Man darf nicht vergessen, dass es vor einigen Jahrhunderten
noch Kirchenzwang gab, in unseren Breiten.
Für die einzelnen Menschen hat es nichts gebracht,
aber sehr viel für die Schatztruhen der Kirchenfürsten........
BlueBird@Alterkelte
"Kirchenzwang"? Those were the days, wir schauen eben mit unserer "aufgeklärten" Brille zurück und urteilen schnell.
Ich denke mal, daß es über Jahrhunderte für die Menschen eine unglaubliche Vorstellung gewesen war, nicht gläubig zu sein und keiner Kirche anzugehören.
Versuche Dich mal in die Rolle eines Historikers im 22. Jahrhundert zu versetzen, der stellt möglicherweise fest, daß die Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts unter "Fernseh- und Massentourismuszwang" litten. Jede Zeit hat eben ihre Ikonen.:cool:
AlterkelteDie sogenannte Aufklärung war auch nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Es ging im grossen Rahmen nur darum, dass kirchliche Macht
auf weltliche Herrscher übergeht.
Mehr war da nicht dahinter.
Die Kirchen wurden enteignet und ein paar defizitär
arbeitende Landesfürsten waren reicher.
Eine Revolution war das für Deutschland zumindest nicht.
Und in Frankreich haben sich auch nur pathologisch Kranke
ausgetobt.
Den Wert der "Aufklärung" kann ich nicht wirklich erkennen...


Es besteht kein Zwang sich Medien aller Art reinzuziehen
bzw. massenhaft in irgendwelche Länder einzufallen.
Nun, es ist mir egal, wie meine Nachbarn denken, nur weil
nicht jedes Jahr in ein südliches Land in Urlaub fliege.
Deshalb nage ich nicht am Hungertuch....

Dann müsste man aber sagen, dass Gutenberg keinen
Segen gebracht hätte.
Nun, ich kann Bravo oder die Bibel lesen: der Effekt ist der gleiche:
nahe null.
Oder auch mal ein Gutes Buch, das mich weiterbringen kann:
z.b. Norman Spinrad: "der stählerne Traum"
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Das diese Fäden beeinflussbar sind sehe ich auch so.....
[/B][/QUOTE]

Man hat tief in sich versteckt Wissen, Erinnerungen und Gefühle aus seinen früheren Leben und wird mit ihnen wiederegeboren. (wolltest du darauf hinaus?)
in dem Falle müsste man auch darauf zurückgreifen können. Gefühle eignen sich dann am besten dazu da viele Lebensformen empfindungsfähig,jedoch nicht fähig sind information im großen Umfang zu speichern

Schicksal, ein unschönes Wort..
wenn ich dich richtig versteh gibt es also einen "großen Plan" des Universums der ständig voranschreitet,jedoch auch von den Einzelwesen in ihm im Kleinen verändert werden kann

Deine Götteranschauung ist interessant;ich hatte mich abgewandt jedoch noch versucht zu klären wieso ich früher dran glaubte und wie sie entstanden..

Zum Thema Unbewusstes,Unterbewusstsein und Träume:
Schon von Déjà-vu's gehört?
Ich hab mich mit Kollegen drüber ausgelassen,sie meinten "sChrott" "Zufall" "Wunschträume"
womit wir wieder beim Träumen und Unterbewusstsein wären..
Träume geben Erfahrungen,Erhofftes und Erlebtes wieder
aber hin und wieder spielt unser Unterbewustsein einen kleine Scherz indem es uns sagt "genau das hast schon erlebt"
Die Fäden wären als einzige in der Lage den Plan des Universums zu beeinlflussen oder gar Infos aus der Zukunft zu uns zu tragen; und gesteuert werden die Fäden über Un- und Unterbewusstes
Sie sammeln deine Schwingungen und Stimmungen genauso auf wie die der Umgebung und im Schlaf wird diese "Energie" freigesezt und hin und wieder geschieht es dann das du ein Blick in die Zukunft wirfst
Auch wenn nur Unbewusst wird dir dieses Wissen einmal nützen
Déjà-vu's entstehen in unseren Träumen,jeder von uns hat diese Kraft
viele Menschen merken es nicht einmal :( :confused: :mad:
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Den Wert der "Aufklärung" kann ich nicht wirklich erkennen...
[/B][/QUOTE]

Hello

es ging bei der Aufklärung nicht nur um das Spirituelle, es ging auch darum durch (seit langem endlich) neue Philosophie Widerstände in den Köpfen der Menschen zu brechen, die Wissenschaft mehr hervor zuheben,neue Lebensstile zu entwickeln etc.

Hat uns die Aufklärung nicht Nietzsche gebracht ("Also sprach Zarathustra", "Der Antichrist")??
Wo wären "WIR" ohne ihn?
Vor ihm gab`s auch scho Satanismus, er hat es jedoch wirklich auf den Punkt gebracht (obwohl ich mir nicht anmaßen würde ihn komplett verstanden zu haben)
Scheol[QUOTE]wenn ich dich richtig versteh gibt es also einen "großen Plan" des Universums der ständig voranschreitet,jedoch auch von den Einzelwesen in ihm im Kleinen verändert werden kann[/QUOTE]

Einen Plan würde ich nicht sagen. Eher ein Schema. Du musst einen höheren Rang erreichen das immer und immer wieder.
Es ist wie ein persönlicher Wettkampf.



[QUOTE]Schon von Déjà-vu's gehört?[/QUOTE] :D

Ja natürlich. Ich habe oftmals die heftigsten Dinger.
Ein Déjà-vu kann bei mir konstant 3 Minuten dauern.
Das ist fast wie bekifft sein.

Nun, was ist das?

Es gibt die Möglichkeit die du genannt hast.
Dann gibt es noch den Wissenschaftlichen "Versuche", der eher einer 5 min. Terrine gleich kommt, dass das Hirn gerade aufgenommene Informationen fälschlicher Weise in den Vergangeheitsspeicher legt.

Oder es ist was in der Matrix verändert worden :D

Nun, da wir uns nicht an jeden Traum den wir Nachts träumen erinnern kann es sein das wir Informationen aus der Zukunft aufnehmen, und wenn es dann eintrifft erinnern wir uns daran.

Eine Freundin von mir hat mal gesagt: "Du lebst für eine Sekunde in der Vergangenheit".

Tatsächlich, es fühlt sich an wie ein "Sprung".



Der Mensch verfügt über sooooooooo viel spirituelle Kraft die ich als Unterbewusstsein bezeichnen würde.
Er hat die Macht auf soviel Einfluss zu nehmen weiß es aber nicht.
Und manchmal denke ich mir, es ist auch besser so.
Stell dir mal vor Bush würde den Draht zum höheren Selbst finden und seine Kraft ausbauen.
Scheiße, ich will John Lennon nicht auf Pro 7! :D


@AlterKelte
[QUOTE]@Schoel
deine (neueren) Postings
erscheinen mir angesichts dessen, dass sich hier nun einige
Bibelkritiker tummeln, recht opportunistisch, auf einmal...
[/QUOTE]

Hmm....ich bin recht ungebildet und kann mir unter dem Wort "Opportunistisch" nichts vorstellen.
Was meinest du damit....und wieso "auf einmal"?
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ja natürlich. Ich habe oftmals die heftigsten Dinger.
Ein Déjà-vu kann bei mir konstant 3 Minuten dauern.
Das ist fast wie bekifft sein.
.
Oder es ist was in der Matrix verändert worden :D
.
Tatsächlich, es fühlt sich an wie ein "Sprung".
.
Der Mensch verfügt über sooooooooo viel spirituelle Kraft die ich als Unterbewusstsein bezeichnen würde.
Er hat die Macht auf soviel Einfluss zu nehmen weiß es aber nicht.
.

Ich versteh dich. Vor allem in Bezug auf die Déjà-vu's,lange Zeit fürchtete ich der Einzige "noch lebende Beweis" zu sein;)

Mir stellt sich noch die Frage:
"Wie nimmt man Einfluss?" "Wie nutzt man die spirituelle Energie"
Scheol[QUOTE]"Wie nimmt man Einfluss?" "Wie nutzt man die spirituelle Energie"[/QUOTE]

Hmm...man kann den einfachen Weg gehen.
Götter anrufen. Ich hatte schon erwähnt das es Archetypen sind.
Mit ihnen kannst du dich "programmieren" und "sensibilisieren".
Durch Magie und Rituale kannst du auch viel erreichen.
Tarot ist so ein Ding.
Obwohl Tarot auch viel viel mit Psychologie zu tun hat.

Ein anderer Weg ist mir leider nicht bekannt.
Und vor allem, wenn es einfach wäre diese Macht abzurufen, dann würde hier einiges anders aussehen.
Ich denke der Mensch ist mit einer Art Schutzmechanismus ausgerüstet.
Stell dir mal vor wie sich soetwas mißbrauchen lässt, das wäre schrecklich.


@Odessa

Das sind zwar Wissenschafltiche Erklärungen aber Beweise haben die genausowenig.
Sie können es sich nicht anders erklären und vermuten es.
Deswegen kann es genauso falsch wie richtig sein.

Déjà-vus finde ich persönlich irgendwie eine schöne Sache.
Es bleibt ja nicht nur bei der Zeit innerhalb des Déjà-vus.
Wenn ich eins hatte, sehe ich aufeinmal wie durch andere Augen.
Meine Wahrnehmung von meiner Umwelt ist aufeinmal anders.

bb
Scheol
DanyielWissenschaftler und Psychologen MÜSSEN immer alles irgendwie erklären können.

Wenn's bei dir kein Fehler in der Matrix ist,würd ich sagen das bei dir etwas am werkeln ist
etwas das Kontrolle will
es kommt bei dem ganzen jedoch nicht auf Kontrolle an, sondern auf Vertrauen.
Vertraust du deiner Kraft?
Sie vertraut dir da sie sich krass entwicklet hat-unterbewusst entwickeln ließ

Vielleicht aber auch nur ein weiterer Schritt in der Evolutionsgeschichte diese Déjà-vu's
DanyielNung Scheol,aber was mit denen die keine Götter glauben
sollen sie sich selbst "anbeten"
Magie und Rituale sind so ne Sache:
einerseits können sie nutzen,aber es gibt auch die Kehrseite der Medaille (die mir geläufiger ist mal von Fantasy/Rollenspielen abgesehen)

Tarot ist mehr vom Glauben an die Karten und von deinen Spirituellenfähigkeiten abhängig,es gehört aber auch ein Teil "Glück" hinzu
Psychologie bezieh ich da weniger mit ein
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Ich such verzweifelt nach dem Beweis einer Existenz Gottes damit ich wieder einen Grund hab an ihn zu glauben.
Oder: ich such verzweifelt einen Beweis für seine Nichtexistenz um rechtfertigen zu können - irgendwo auch vor mir selbst - dass ich nicht glaube.[/B][/QUOTE]

Ich versteh dein Dilemma,ich stand selbst drin.
Hast die Diiscussion zw mir und Scheol über "Die Fäden" verfolgt?
Das wäre die eine Hälfte meiner Erklärung "der Götter",
"die andere Hälfte...

...
Gott ist Herr über Leben und Tod
Er erschafft und vernichtet Dinge
Er verändert Dinge
Er nimmt Einfluss auf das Wetter
Et cetera
...

...nun haben wir Menschen nicht ähnliche Fähigkeiten erlernt?
Wir ermorden und plündern die Natur aus
Wir greifen in die Genetik ein
Wir vernichten mit winzigkleien Kräften (Atomen)

Sollten diese Fähigkeiten nicht den Göttern Vorbehalten sein?"

Du verstehst worauf ich hinaus will?

Ich habe mich oft gefragt
"Warum soll ich glauben?"
"Woran soll ich glauben?!?!"
In letzter Zeit sagt,nein ruft mir eine STimme tief in mir zu
"Glaub einfach an dich! Abgesehen von den Personen die du liebst und die dich lieben bleibt doch niemand mehr.."

Konnt ich deine Verwirrung etwas lockern?

---Carpe Noctem---
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Scheol, ja das kenn ich sooo gut :-)
Aber mit Gott und dem Plan bringts mich trotzdem nicht weiter.

Andere Frage: wieso gibt Gott - wenn es ihnsiees gibt - kein Zeichen, das es uns einfach machen würde zu glauben? Nicht antworten bitte: "er will uns testen". Denn dann müsste ich wieder fragen: Warum testen, wenn er doch angebetet werden will und es dann, bei einem Beweis seiner Existenz, so viel leichter wäre das zu tun...? [/B][/QUOTE]


Da würde mich jetzt wieder manch Antwort eines überzeugten Christen interessieren. Man kann aber natürlich dieser Frage auch ausweichen, indem man die Regeln, die man Gott zuschustert, als Regeln gemacht aus Menschenhand ansieht.

Für mich ist der Gott im biblischen Sinne nicht existent und uach nicht der Gott, wie ihn andere Religionen beschreiben. Aber ist das wichtig, nein, genauso wenig wie es mir wichtig ist, ob Gott ein Looser ist oder nicht.

Wichtig ist mir aber, daß jeder die Toleranz besitzt, den Glauben des anderen kritiklos zu akzeptieren, zwei Dinge sind dabei lediglich wichtig, aber wie das Leben zeigt anscheind sehr schwer einzuhalten:

1) der Glaube muß friedlich ausgelebt werden
2) der Glaube muß die anderen Glaubensrichtungen tolerieren

Daher finde ich eine Überprüfung Gottes als völlig irrelevant bezogen auf das reale Leben. Eine Überprüfung der Institutionen mancher Glaubensrichtungen sollten dafür mehr und stärker im Blickpunkt der Diskussionen und daraus resultierender Kritik stehen.
DanyielWahre Worte Allanon

Jedoch in der Tat schwer durch zu setzen, da die Menschen oft nach dem Übergeordneten "Wieso" fragen und zumeißt nicht genug über die Institution anderer Reliogionen -und erschreckenderweise oft auch nicht über die eigene- bescheid wissen.

deshalb diskutiert man ausführlich die Existenzfrage Gottes,schweift dann jedoch auch weit aus und behandelt wichtigere Themen.
BlueBird@Odessa
Weshalb soll es denn Gottes Plan sein, Katzen überfahren zulassen? ER ist doch kein Ungeheuer.
Er kann nur Trost spenden und die Gedanken darauf leiten, daß es noch weitere Katzen auf dieser Welt gibt, um die man sich kümmern kann.
Montrose@Scheol.
[QUOTE][SIZE=1]Wieso den das? Ist es denn nicht so das die Rollen im Vatikan gebunkert werden? Was meinst du wie lange schon? Wo konzentrieren sich den die christlichen Schriften? Wo sind die denn alle?[/SIZE][/QUOTE] Die ältesten Schriften des Neuen Testaments, der P75 zum Beispiel, sind im British Museum in London aufbewahrt. Ich hab das Ding schon mit eigenen Augen gesehen. Viele alte Schriften wurden auch in Klöster aufbewahrt.
Der Aufbewahrungsort von Schriften sagt nichts darüber aus, wer die Schriften verfaßt hat und was sie beinhalten. Die Bibel wurde nun mal nicht vom Vatikan oder von den Päpsten geschrieben, sondern zum Beispiel von einem griechischen Arzt (Lukas).

[QUOTE][SIZE=1]Ich würde sagen der Großteil im Vatikan und das erst nicht seit heute. Und vieles liegt dort noch unter Verschluß. Es wird gemunkelt das es genau die Schriften sind die das Christentum, so wie wir es heute kennen, komplett in Frage stellen würde und das man einen kompletten Vorstellungswechsel erleben würde wenn sie die Schriften rausrücken.[/SIZE][/QUOTE]Du redest zum Beispiel von Qumran-Rollen, Apokryphen, Kabbala etc.. Anstatt, wie es das vollverblödete Massenvolk nun mal zu tun pflegt, irgendwelche Idioten-Bücher wie "Verschlußsache-Jesu" usw. zu kaufen, könnte jeder die ORIGINALTEXTE in einer Universitätsbibliothek einsehen und sich selbst ein Urteil bilden. Die wirklich revolutionären Texte (sagt Dir David-Friedrich-Strauß was?) findest Du nicht im Vatikan, sondern die kann man überall kaufen. Die ganzen Geheimnisse zu Bibel und zum Vatikan etc. sind jedem zugänglich, aber die Masse Volk ist schlichtweg zu doof zum lesen.

@Allanon.
[QUOTE][SIZE=1]1) der Glaube muß friedlich ausgelebt werden
2) der Glaube muß die anderen Glaubensrichtungen tolerieren[/SIZE][/QUOTE]
Blödsinn, das muß er selbstverständlich nicht. Wenn einem etwas wichtig ist, tritt man auch dafür ein. Wenn Du eine Freundin hast, die Du liebst, und einer sagt Dir, daß Deine Freundin die letzte Dreckschlampe ist und alle anderen Frauen viel besser sind, bist Du dann auch tolerant? Und wenn ja, wie kannst Du dann behaupten, Du würdest Deine Freundin lieben?

@Scheol.
[QUOTE]Hmm...man kann den einfachen Weg gehen. Götter anrufen. Ich hatte schon erwähnt das es Archetypen sind. Mit ihnen kannst du dich "programmieren" und "sensibilisieren". Durch Magie und Rituale kannst du auch viel erreichen. Tarot ist so ein Ding. Obwohl Tarot auch viel viel mit Psychologie zu tun hat.[/QUOTE]
Was hast Du eigentlich gegen die katholische Kirche und das Christentum, wenn Du sonst auch jeden Mist glaubst?

@Odessa.
[QUOTE]Ich such verzweifelt nach dem Beweis einer Existenz Gottes damit ich wieder einen Grund hab an ihn zu glauben.[/QUOTE]
Man kann Gott weder suchen noch finden. Wenn er was von Dir will, wird er sich schon selbst melden. Warum machen manche spirituelle Erfahrungen und andere nicht? Kain-und-Abel-Geschichte gibt die Antwort, nämlich: diese Frage ist unerheblich.

[QUOTE][SIZE=]Nebenwirkungen wie Fegefeuer, Paradiesversprechen, Schuld und Sühne...[/SIZE][/QUOTE] Das ist ja auch katholischer Firlefanz. Christlicher Glaube handelt von was anderem.
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]aber wie ERKENN ich denn ob es Gott ist, der "mir winkt", oder ob es eben NICHT doch einfach "Naturregeln" sind, völlig "logische" physikalische was weiss ich Ereignisse, die erklärbar sind ganz ohne "Gott" oder Übermächtiges...?
[/B][/QUOTE]

Die Erkenntnis WAS sich dir offenbart hat liegt in deinem Glauben begründet:
Ein Muslime sagt es war Allah
Ein Satanist sagt es war Satan (sofern nicht ein Ritual der Auslöser ist)
Ein Wissenschaftler berift sich auf physikalische (etc.) Gesetze

Ein Atheist hat's da schwerer sofern er sich nicht selbst erklärt wie die Welt funktionert

Buenas noches Kammeradinnen und Kameraden
ich wünsche ein angenehmen Abend und eine gute,lange schwarze Nacht
Vive la revolution!
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B

@Allanon.

Blödsinn, das muß er selbstverständlich nicht. Wenn einem etwas wichtig ist, tritt man auch dafür ein. Wenn Du eine Freundin hast, die Du liebst, und einer sagt Dir, daß Deine Freundin die letzte Dreckschlampe ist und alle anderen Frauen viel besser sind, bist Du dann auch tolerant? Und wenn ja, wie kannst Du dann behaupten, Du würdest Deine Freundin lieben?

[/B][/QUOTE]


Zum einen halte dich mit deinen Bewertungen zurück(Blödsinn), oder antworte erst gar nicht auf meinen Beitrag. Wirkt sehr unsachlich.

Zum anderen hinkt dein Beispiel, den der Begriff "Dreckschlampe" ist eine Beleidigung und ist daher nicht mehr als friedlich Verhaltensweise zu werten. Weiterhin würde ich diese Person deshalb auch nicht schlagen, was wohl deine Reaktion wäre(oder wie). Denn ich würde ein höherwertiges Gut angreifen, als dies der Gegenüber getan hat. Und eine Lösung des Konflikt wäre damit auch nicht erreicht.

Somit haben meine Punkte 1.) und 2.) nach wie vor ihre Berechtigung. Außerdem beziehen sie sich auf eine andere Art Glauben, wie es ja der Topic vorgibt.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B

@Allanon.

Blödsinn, das muß er selbstverständlich nicht. Wenn einem etwas wichtig ist, tritt man auch dafür ein. Wenn Du eine Freundin hast, die Du liebst, und einer sagt Dir, daß Deine Freundin die letzte Dreckschlampe ist und alle anderen Frauen viel besser sind, bist Du dann auch tolerant? Und wenn ja, wie kannst Du dann behaupten, Du würdest Deine Freundin lieben?

[/B][/QUOTE]


Zum einen halte dich mit deinen Bewertungen zurück(Blödsinn), oder antworte erst gar nicht auf meinen Beitrag. Wirkt sehr unsachlich.

Zum anderen hinkt dein Beispiel, den der Begriff "Dreckschlampe" ist eine Beleidigung und ist daher nicht mehr als friedliche Verhaltensweise zu werten. Weiterhin würde ich diese Person deshalb auch nicht schlagen, was wohl deine Reaktion wäre(oder wie). Denn ich würde ein höherwertiges Gut angreifen, als dies der Gegenüber getan hat. Und eine Lösung des Konflikts wäre damit auch nicht erreicht.

Somit haben meine Punkte 1.) und 2.) nach wie vor ihre Berechtigung. Außerdem beziehen sie sich auf eine andere Art Glauben, wie es ja der Topic vorgibt.
MontroseIch erspar mir eine lange Antwort, indem ich *schlitzohrig* Danyel zustimme: Du erfährst das, woran Du glaubst. ;)

Und doch noch eine Anwort: Die Geschichte mit Maria und Joseph usw. ist wurscht. Daß Priester/Pfarrer vergeben, ist falsch. Entscheidend ist, daß Jesus die Menschen zurück zu Gott holte, und zwar nicht mit Predigten oder Gesetzen (das ist der Unterschied zu Judentum und Islam = Gesetzesreligionen, ähnlich hingegen ist die Alttestamentliche Religion ungleich Judentum), sondern durch eine Tat. In der Kreuzigung übte Jesus Gewaltverzicht gegen Menschen, stieg als Verstorbener hinunter, um die Menschen aus allen Zeiten und selbst in allertiefster Dunkelheit zurückzuholen und versprach, daß der Tod besiegt sei, was sich in der Auferstehung zeigte. Karfreitag und Ostern ist das Zentrum des christlichen Glaubens. Jesus ist kein Prophet, sondern Jesus ist die prophetische Handlung !!!! Verstehst Du das?
ScheherazadeIch find´ nicht - immerhin hat er ALLES erschaffen; mach das mal nach!! :D

@Odessa: ich weiß es passt hier nicht her, aber dein Name erinnert mich immer an Hengstenberg Mildessa... sorry...
cocrea@ odessa et al.

zum gottesbeweis bzw. nichtgottesbeweis ff spu(ü)rengeschichte, die ich heute wiedergefunden hab.

Spuren
Ein französischer Gelehrter durchstreift mit Arabern als Führern die Wüste. Beim Sonnenuntergang breiten die Araber Teppiche auf den Boden und beten. "Was machst du da?", fragt er einen. "Ich bete." "Zu wem?" "Zu Allah." "Hast du ihn jemals gesehen, betastet gefühlt?" "Nein." "Dann bist du ein Narr!"

Am nächsten Morgen meint der Gelehrte zu dem Araber: "Hier ist heute Nacht ein Kamel gewesen." Da blitzt es in den Augen des Arabers: "Haben Sie es gesehen, betastet, gefühlt?" "Nein." "Dann sind Sie aber ein sonderbarer Gelehrter!" "Aber man sieht doch rings um das Zelt die Fußspuren."

Da geht die Sonne auf in all ihrer Pracht. Der Araber weist in ihre Richtung und sagt: "Da sehen Sie: die Fußspuren Gottes!"
aus "Einblicke, Ausblicke" Biblische Texte, Gebete und Betrachtungen, 1985 herausgegeben von Wolfhart Koeppen und Renate Spennhof,


Gott liebt die mehr, die etwas von ihm verlangen, als die, die ihm etwas geben wollen.
aus Palästina

Religionen sind n a c h t r ä g l i c h e Kristallisationen mystischer Erfahrung. Wirklich religiöse Menschen haben weniger ein priesterliches Wissen von Gott als vielmehr ein mystisches Wissen, das heißt ein e r f a h r e n e s Wissen auf der Grundlage von Begegnung mit der Gottheit. Leonardo Boff

Die Schwermütigen [Depressiven] leben Wand an Wand mit Gott. Romano Guardini

Nur ein Idiot und ein Genie brechen die von Menschen geschaffenen Gesetze; sie sind dem Herzen Gottes am nächsten. Khalil Gibran

Was der Mensch sein möchte aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott. Ludwig Feuerbach

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert. Martin Luther King

Wir müssen anfangen, Gott als Mutter wie Vater zu denken. 33-Tage Papst Johannes Paul I.

Die Vorstellung von Gott (Religion) ist wie eine Haut: jeder legt sich seine eigene zu. Ugandisches Sprichwort

Gott schläft im Stein, träumt in der Blume, atmet im Tier und erwacht im Menschen. Indisches Sprichwort oder Melanie Klein (weiß nicht genau)

Nah ist und schwer zu fassen der Gott,
wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch! Hölderlin

Ist denn so groß das Geheimnis, was Gott und der Mensch und die Welt sei?
Nein! Doch niemand hört´s gerne: da bleibt es geheim. J. W. von Goethe

Man soll Gott nicht außerhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als sein Eigen und als das, was in Einem ist. Meister Eckehart

Gott zu ehren, ist gut
besser ist es, ihn zu lieben
am allerbesten aber ist:
Ihn in sich selbst zum Leben zu erwecken.
Leo Tolstoi

Falls der Mensch Gott nicht erkennt und nicht begreift, so hat er noch kein Recht daraus zu schließen, es gäbe keinen Gott. Die gesetzmäßige Folgerung daraus ist nur die, dass er noch nicht fähig ist, Gott zu erkennen und zu begreifen. Es gibt nur für den keinen Gott, der ihn nicht sucht. Suche ihn, und er wird sich dir offenbaren. Leo Tolstoi

Der Tropfen der ins Meer fällt, wird zum Meer, und die Seele die sich mit Gott vereint, wird zu Gott. Leo Tolstoi

Gott würfelt nicht! Albert Einstein

Gott ist tot. Friedrich Nietzsche

"Darum sehe ein jeder zu, was er thut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott … Er formet [Ihn] in seinen Willen selber ein Centrum zu seinem Sitze …" Jakob Böhme

Deus sive Natura. (Gleichsetzung von Gott und Natur) Spinoza
kelkanEine kleine Zwischenfrage:
isser nu n looser, oder issers nich?:)
MontroseDiese Aufzählung ist zwar eine hübsche Fleißarbeit, cocrea, aber wie leicht läßt sich der eigene Standpunkt hinter Buchwissen verbergen ... Verdächtig ist an dieser Liste, daß sich dort völlig widersprüchliche Standpunkte -von mystischer Religion bis Nietzsches Gottesleugnung- finden.

@allanon. Dann versuche ich es nochmals "sachlicher" zu erklären. Wenn jemand sagt, es gibt einen Gott, und der andere sagt, es gibt keinen Gott, und der dritte sagt, es gibt viele Götter, dann sind das völlig unvereinbare Standpunkte. Ich kann nicht eine Ansicht vertreten, ohne die andere zugleich auszuschließen. Was also willst Du denn eigentlich mit Deinem Satz "2) der Glaube muß die anderen Glaubensrichtungen tolerieren" sagen? Entweder Du meinst, ich solle zugleich die Meinung des anderen für richtig halten. Das geht aber nicht, wie ich gerade erklärt habe. Oder Du meinst, ich soll den Andersdenkenden nicht erschießen, Nun, das kann ich gar nicht, weil ich unbewaffnet bin. Oder meinst Du, ich und der andere sollen in Anwesenheit des jeweils anderen unsere Standpunkte verleugnen oder um des Friedens willen nicht mehr über Religion sprechen. Diese Zügel will ich weder mir noch dem Andersdenkenden auferlegen. Was meinst Du aber dann mit "tolerieren". In meinen Ohren klingt das wie der unbedachte Gebrauch eines Modewortes, und solch einen Sprachgebrauch pflege ich BLÖDSINN zu nennen. Okay?

"Man müsse die 1) der Glaube muß friedlich ausgelebt werden".... Das steht weder im Koran noch im Alten Testament so drin.
BlueBird@cocrea
Hübscher Beitrag, vor allem das Gleichnis mit dem Kamel.
Wer keine Augen hat zu sehen..., der hat wohl Pech gehabt.:p
cloudIch habe eine Menge E-Mails bekommen, daß ich diesen neuen Gott bzw die neue Religion näher erläutern soll:
Zunächst mal geht´s natürlich nicht um einen Neuen sondern um den ever clever 'good' old Gott.
In der Genesis, einen Teil des alten Testaments den die Semiten von Naturreligionen geklaut haben steht: "Am Anfang war das Wort" es kann genauso bedeuten
"Am Anfang war das Programm".
Habt ihr noch nie Computeranimationen gesehen die so verblüffend der Wirklichkeit ähneln daß sie fast greifbar sind.
Was ist Bill Gates gegen Gott?
Was sind die Rechner dieser Welt gegen den der im Arbeitszimmer von Gott steht?
Was ist das Besondere and 'Big Brother'?
Gibt es niemand in dessen Haut du schlüpfen möchtest um dessen Zeit, die damit verbundenen Erlebnisse mitzuerleben?
Es gibt einen 'Earth Simulator' in Yokohama und Gott soll über keinen Simulator verfügen?
Wenn wir die unkritische Haltung die wir einer Computerfigur gegenüber einem Menschen hätten, würden wir davor zurückschrecken dessen Empfinden, zum Beispiel eines Soldaten im Schützengraben 1916 oder Robin Williams auf seiner Sommertournee, mitzuerleben?
... hat ironisch gefragt "Dann hat er auch was davon wenn ich mir einen runterhole?" - wenn du wirklich gut bist warum nicht? oder Wenn es eine Lachnummer ist (was ich befürchte) warum nicht?
Vielleicht ist Gott in einem Sandkorn für Tausende von Jahren um mitzuverfolgen was um ihn herum geschieht?
Gott wird genauso miterleben wollen wie so ein Christ sich zwischen verlogener Moral und spiritueller Extase windet (Gell Cocrea). Wie ein Hippie freien Sexfrust und Drogenkoller erlebt. Wie ein Selbstmordattentäter bis zur Tat empfindet. Wie ein Mensch einen anderen bis zum Tode 'unsterblich' liebt.
Ist ein Halflifespieler Gut oder Böse? Klar will die goldene Rose von Montroe eine Zuteilung, sein Schwarz/weiß aber was ist wenn diese Gut/Böse Wertigkeit nicht anwendbar ist? Leid und Not in der Welt - könnte es Klimaveränderung, Kontinentaldrift oder menschliches Versagen heißen?

PS: Danyiell - Theorie zu den Deja´vus - vielleicht ist die einzige Wiedergeburt eine Unendlichschleife die wir nur in diesen kurzen Mommenten erkennen.
Cocrea - ist das ein anderer Name für Cocs?
cocreahi montrose,
gottya *ggg*

re: [i]»Diese Aufzählung ist zwar eine hübsche Fleißarbeit, cocrea, aber wie leicht läßt sich der eigene Standpunkt hinter Buchwissen verbergen ... Verdächtig ist an dieser Liste, daß sich dort völlig widersprüchliche Standpunkte -von mystischer Religion bis Nietzsches Gottesleugnung- finden.«[/i]

das ´verdächtige´ war/ist die [i]falle[/i], die ich für wenauchimmer, der reintappen würde, aufgestellt habe. gott als konzept umfasst alle konzepte - und die sind (scheinbar - anscheinend) widersprüchlich.
ich mag nietzsche, fullstop. ich mag das widersinnige. gelegentlich hab ich schwierigkeiten, die sich aus bequemlichkeit und wasauchimmer widersprechen.

wenn ich zitiere, so lade ich die zitatgeber hierher ein. ich betrachte mich als deren vermittlerin, für-schreiberin. es sind nicht meine zitate. ich finde sie beachtenswert uam - und widersprüchlich und stückwerk.

----
was ist die götterverfinsterung/dämmerung der edda (nordische sagen)?

kann der mensch seine götter (götterbilder) erlösen? indem er die götter(bilder) sterben lässt (loslässt), damit ihm neue, zeitgemäßere dämmern können?

ich frage mich: wer ist die göttin?
hat der monotheistische gott vor langer zeit die poytheistische göttin verschlungen?
so weiß es zumindest die griechische mythologie von zeus zu berichten, der die weisheitgöttin metis verschlungen hat, der wolf, der die großmutter (Große Mutter) samt rotkäppchen verschlungen hat.

ist gott etwa ein looser, weil dieser über jahrtausend geschickt verdrängte missbrauch (göttinscheinmord?) nun ruchbar wird?

welche art von waidmann ist fähig und willens und mutig, gott einen ´alten sünder´ zu nennen und ihm den bauch aufschneiden?

kommt bei dieser geburtshelferei nach rotkäppchen und der großmutter zuletzt auch die Große Mutter zum Vorschein?

---- noch was ----

[Philosophielehrer] ... "Sokrates ... unterrichtete nicht wie irgendein Schullehrer, sondern ging auf den Marktplatz und führte Gespräche. Vor allem zu Anfang stellte er nur Fragen. So gab er gern vor, nichts zu wissen und von seinem Gesprächspartner lernen zu wollen. Im Laufe des Gesprächs brachte er dann oft den anderen dazu, die Schwächen seiner Überlegungen zu begreifen und zu erkennen, was recht und was unrecht ist. Dadurch dass er mit den Unwissenden spielte, brachte Sokrates die Menschen dazu, ihre Vernunft anzuwenden. Ein Gespräch mit ihm konnte allerdings bedeuten, dass man sich vor den Zuhörern blamierte, weil die Schwächen im eigenen Denken von ihm aufgedeckt wurden.

Kein Wunder, dass Sokrates störend und nervtötend wirkte, vor allem auf die Mächtigen in der Stadt. [b]Immer sind die Fragenden die gefährlichsten. Eine einzige Frage kann mehr Zunder enthalten als tausend Antworten.[/b]

399 v. Chr. wurde Sokrates angeklagt, die Jugend zu verderben und die Götter nicht anzuerkennen. Eine Jury von fünfzig Mitgliedern verurteilte ihn mit knapper Mehrheit zum Tod. In Anwesenheit seiner engsten Freunde leerte er einen Becher mit Gift, den Schierlingsbecher. Sicher hätte Sokrates um Gnade bitten und sein Leben retten können. Also, Sophie, warum musste er sterben?"
[Sophie]: "Vielleicht war er ja zu stolz, um Gnade zu betteln."
[Philosophielehrer] Der Punkt ist, dass Sokrates sein eigenes Gewissen und die Wahrheit für wichtiger hielt als sein Leben.
[Sophie]: "Er hielt es für unmöglich, glücklich zu werden, wenn man gegen seine Überzeugung verstieß.
Quelle: »Sofies Welt«, Jostein Gaardner audiobooks


Sei duldsam gegen alles, was in deinem Herzen unbewältigt ist, und sei bestrebt die Fragen selbst zu lieben. Rainer Maria Rilke

Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." "Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluss! Es muss ein Guter da sein, muss, muss, muss!" Bert Brecht, »Der gute Mensch von Sezuan«

lg, cocrea
Scheol@Montrose

[QUOTE]Was hast Du eigentlich gegen die katholische Kirche und das Christentum, wenn Du sonst auch jeden Mist glaubst?[/QUOTE]

Also solangsam wird's peinlich für dich....sorry.

Erklär mir mal den Begriff Archetypen.
Wenn du ihn nicht kennst schlag nach!
Dann sag mir nochmal etwas von einem Mist.


Schön das du weißt wo die Schriften liegen.
Das ist aber eigentlich belanglos.
Das kirchliche Imperium hat den Glauben geprägt und nach belieben umgestellt.



Warum stellt man sich die Frage ob es Gott gibt?
Ganz einfach....weil man es wissen will, basta.
Es ist für jeden ein anderer Grund, warum ist das so schwer zu verstehen.

Zu den Punkten von Allanon.
Blödsinn? Warum?
Die Punkte sind klasse!
Nur weil es nicht auf das Christentum zutrifft?
Manchmal denke ich mir nur noch...ECHT!

Weißt du was ich sehr traurig finde?
Einige Sachen die du bringst sind echt gut!
Das muß man einfach zugeben.
Traurig finde ich deine Art zu diskutieren.
Du kommst so rüber als hättest du das Allwissen gefressen.
Wenn etwas nicht so ist wie du es denkst ist es schlichtweg Blödsinn.
Schwach...wirklich.

bb
Scheol
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]... Dann versuche ich es nochmals "sachlicher" zu erklären. Wenn jemand sagt, es gibt einen Gott, und der andere sagt, es gibt keinen Gott, und der dritte sagt, es gibt viele Götter, dann sind das völlig unvereinbare Standpunkte. Ich kann nicht eine Ansicht vertreten, ohne die andere zugleich auszuschließen. Was also willst Du denn eigentlich mit Deinem Satz "2) der Glaube muß die anderen Glaubensrichtungen tolerieren" sagen? Entweder Du meinst, ich solle zugleich die Meinung des anderen für richtig halten. Das geht aber nicht, wie ich gerade erklärt habe. Oder Du meinst, ich soll den Andersdenkenden nicht erschießen, Nun, das kann ich gar nicht, weil ich unbewaffnet bin. Oder meinst Du, ich und der andere sollen in Anwesenheit des jeweils anderen unsere Standpunkte verleugnen oder um des Friedens willen nicht mehr über Religion sprechen. Diese Zügel will ich weder mir noch dem Andersdenkenden auferlegen. Was meinst Du aber dann mit "tolerieren". In meinen Ohren klingt das wie der unbedachte Gebrauch eines Modewortes, und solch einen Sprachgebrauch pflege ich BLÖDSINN zu nennen. Okay?[/B][/QUOTE]Toleranz also ist Blödsinn?
Du offenbarst hier den Pferdefuß des Christentums.
Es gibt MEHR als deinen Jesus. Die Relevanz anderer Entitäten für andere Menschen als nicht falsch anzuerkennen ist Toleranz. Und wenn dies dir deine Religion verbietet, kann ich dich nurnoch als bedauernswerten Fanatiker bezeichnen. Dein Freundin-Gleichniss ist so wie du es nutzt wertlos, da es (Christen offensichtlich ausgenommen) nichts mit Selstverleugnung zu tun hat auch mal andere Meinungen zuzulassen. Ich muß nicht jedermanns Freundin hübsch finden - darin zeigt sich die menschliche Vielfalt. Wenn jemand daherkommt und wen wie auch immer beschimpft, besteht aber von daher schon ein Mangel an Toleranz und zwischenmenschlicher Kompetenz (auch ich würde dann zuschlagen). Andere Meinungen anzuerkennen bedeutet nicht, diese als für sich richtig zu akzeptiern. Schonmal das Wort Vielfalt gehört ?


PS: opportunistisch ~ jemand, der beschliesst zu baden, wenn er ins Wasser gefallen ist
ScheolHmm...ob Gott einen PC hat kann ich nicht beantworten.
Ich denke bei seiner Allmacht hat er das auch nicht nötig :D

Aber ich glaube du meinst das eher bildlich.
Es wird immer behauptet das Gott immer weiß was "DU" tust.
Das heißt mitunter das er jeden Menschen beobachten muß.
Besser als RTL ist es :D

Dementprechend kann es sein.

Zu den Déjà-vus.

Das ist eine weitere Theorie zwischen vielen.
Ich habe mir auch schon überlegt ob das Leben nicht nur eine endlose Schleife ist.
Hmm..dazu muß ich mir erstmal richtig Gedanken machen bevor ich halbe Sachen poste.

bb
Scheol
javid@ topic: in meinen augen ist gott weder looser, noch gütig, noch gerecht oder misanthrop.
es ist die totale existens und steht somit über all diesen menschlichen eigenschaften.
warum soll es ein looser sein? weil es uns nicht alle wünsche erfüllt, uns ein tolles leben verschafft und danach in den himmel schickt?
Allanon@Montrose

Ich weiß nicht genau, wo dein Problem liegt?

Nochmal zu meinen Punkten 1.) - 2.)(anhand deines Unverständnisses kann man leider sehen, wie schwer es anscheinend tatsächlich sein muß, diese zwei einfachen Dinge zu sehen und nachzukommen)

Zu 1.) Ich habe nie behauptet, daß diese Forderung in irgendeinem religiösen Buch, egal welcher Natur, geschrieben steht. Es war nur meine Intension, was ich für wichtig erachte und was ich glaube, den Weltfrieden ein Stück näher bringen würde.

Zu 2.) Mag sein, daß du Toleranz inzwischen aus eigener Erfahrung heraus, als Modewort ansiehst. Meinerseits war es allerdings nicht unbedacht gewählt(wäre es unbedacht gewesen, hätte ich es ja nicht erläutert). Denn wie es @Odessa mir schon vorweg genommen hat, so halte ich es für ein Muß, daß jeder Mensch den spirituellen Glauben des anderen zu tolerieren hat. Toleranz bedeutet nicht, daß ich mit dem Andersgläubigen nicht darüber diskutieren kann/darf, sondern lediglich, daß ich dem anderen meinen eigenen Glauben nicht aufzwingen darf und ihn nicht als "Dummkopf" betiteln darf, nur weil er anders glaubt als ich.


Ich hoffe es war für dich jetzt klar und verständlich genug ausgedrückt.
Alterkelte@Bibelfanatiker:


Die DUMMHEITEN ändern sich,
aber die DUMMHEIT (als solche) bleibt.

Erich Kästner
AlterkelteAuch der PC ist nur eine Krücke, wie vieles was der Mensch benutzt, wovon er glaubt, dass es für ihn wichtig sei.

Wenn dann muss man das ganz anders aufziehen.

Erstens ist da nicht einfach dieser seltsame alte Mann
mit dem Rauschebart, sondern der Kosmos.
Eher eine Behörde, keine Person.

Wozu soll das gut sein, dass Gott eine Art eigenständige
Lebensform sein soll, das ist doch Schwachsinn........

Dann "hat" der Kosmos auch keinen PC, sondern
er ist der PC.

Bzw. das, was sich Leben nennt, ist die Benutzeroberfläche.
BlueBird@javid
Anscheinend sieht der moderne "Gottes"-begriff so aus, wie Du ihn schilderst, insofern ist "er" schon das exakte Spiegelbild der Spaßgesellschaft:
Alles jetzt , hier, gleich und natürlich vom Feinsten!:p
BlueBird@javid
Anscheinend sieht der moderne "Gottes"-begriff so aus, wie Du ihn schilderst, insofern ist "er" schon das exakte Spiegelbild der Spaßgesellschaft:
Alles jetzt , hier, gleich und natürlich vom Feinsten!:p
BlueBird@javid
Anscheinend sieht der moderne "Gottes"-begriff so aus, wie Du ihn schilderst, insofern ist "er" schon das exakte Spiegelbild der Spaßgesellschaft:
Alles jetzt , hier, gleich und natürlich vom Feinsten!:p
AlterkelteBluBird,

durch blosses wiederholen wird ein dröger Inhalt nicht besse,
das ist aber genau das, was mir an organisierter Religion
missfällt.

Kollektive Erkenntnisse sind nur bedingt individuell nützlich.
javid@ bluebird: ja, es ist erschreckend, wie wir uns in den fängen der spass- und konsumgesellschaft verstrickt haben...

@ alterkelte: mir gefällt der buddhistische weg, der weder dogmatisch, noch bestimmend ist und einen auf die selbsterkenntnis verweist.
Alterkelte@Javid

in Teilbereichen ist das durchaus das, was ich meine.

Es geht nicht um egoistischen Zugewinn, sondern, dass man
begreift, dass man vom Kosmos eine Aufgabe zugewiesen
bekommen hat und dass man sie erfüllt, ohne Selbstmitleid
und ohne egoistische Abkürzung......
javideben. aber bevor man seiner aufgabe nachgehen kann, muss man sie finden und erkennen.
und bevor man sie finden und erkennen kann muss man wissen, wer man ist..
Alterkelte@Javid

der Kosmos wird dafür sorgen, dass du das alles erfährst....

Nicht einmal, nicht zweimal, sondern solange, bis du es begriffen hast: DER KOSMOS IST EINE BEHÖRDE!
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]der Kosmos wird dafür sorgen, dass du das alles erfährst....

Nicht einmal, nicht zweimal, sondern solange, bis du es begriffen hast: DER KOSMOS IST EINE BEHÖRDE! [/B][/QUOTE]

nein, das glaube ich nun wirklich nicht. das, was ich als gott bezeichne, das bist du und die zehntausend dinge. aber bevor du die zehntausend dinge definierst musst du wissen, wer du bist. und dass kannst nur du selbst. wenn du gelernt hast dich von den zehntausend dingen zu unterscheiden, dann kommt alles weitere..
Danyiel@ Kelte

Leichter Widerspruch:
Es geht nicht um egoistischen Zugewinn
<-->
Der Mensch ist auf der Welt, um sich Gedanken um sich selbst
zu machen
sich nicht um andere zu kümmern/bemühen

wenn man sich Gedanken um sich selbst macht ohne Gedanken an Andere/Andersdenkende zu verschenken handelt man egoistisch
bringt sich in dieser Weise auf Biegen und Brechen voran handelt man nur um egoistischen Zugewinn zu erlangen

@ javid

um zu erkennen "wer man ist" gehört schon einiges dazu:
Erfahrung im Leben,sowohl gute als auch schlechte
Emotionalität,denn als "Eisblock" durch die Welt zu gehen heißt mit einer Maske zu leben
Objektivität
oohhh ja,die gute alte Objektivität zu der ein empfindendes denkendes Individuum nur selten und im begrenzten Umfang fähig ist, in der Lage ist es zu begreifen

Zu denken man hätte eine vorbestimmte Aufgabe erinnert an den Hang ans Schicksal zu Glauben.
Schicksal, ein Wort das soo vieles Entschuldigen könnte....
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]DER KOSMOS IST EINE BEHÖRDE! [/B][/QUOTE]

aus diesem Satz schließe ich
das dein Atheismus,so wie Du ihn Dir erklärst auch nichts weiter ist als ein weiterer "Gott der Gedanken"
eine Selbstlüge
die Gläubigen geben zumindest (indirekt) zu das sie sich Grenzen im Verstand auferlegen
Alterkelteich habe nicht gesagt, dass es geradezu ausgeschlossen sei,
dass man sich nicht um andere bemühe und kümmere.

Es ist nur der Kosmos, der die Regeln dafür festlegt,
nicht ich.....

Man ist nicht zwangsläufig sozialer als alle anderen, wenn
man sich plakativ sozial verhält..............


Wenn der Kosmos mehr Hilfe unter den Menschenkindern will,
wird er dafür sorgen, dass sie stattfindet.
Aber so, dass es nicht darum geht, wer die Verdienstmedaille
bekommt und wer nicht.........
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Danyiel [/i]
[B]um zu erkennen "wer man ist" gehört schon einiges dazu:
Erfahrung im Leben,sowohl gute als auch schlechte
Emotionalität,denn als "Eisblock" durch die Welt zu gehen heißt mit einer Maske zu leben
Objektivität
oohhh ja,die gute alte Objektivität zu der ein empfindendes denkendes Individuum nur selten und im begrenzten Umfang fähig ist, in der Lage ist es zu begreifen

Zu denken man hätte eine vorbestimmte Aufgabe erinnert an den Hang ans Schicksal zu Glauben.
Schicksal, ein Wort das soo vieles Entschuldigen könnte.... [/B][/QUOTE]

hab ich gesagt, dass ich mich bemühe möglichst objektiv zu sein?
ich glaube nicht an schicksal, aber an dinge, die nicht mehr aufzuhalten sind..
AlterkelteDa bin ich wohl falsch verstanden worden.

Ein Schicksal, das vollkommen festgelegt ist und auf dass man sich
herausreden kann, um in Wahrheit seine Bequemlichkeit zu leben,
habe ich nicht gemeint!

Es eine organische Sache.
Man lernt immer wieder ein Stück mehr im leben,
solange bis man seine Aufgabe erfüllen kann
und der Kosmos trainiert einen auf dem Weg dorthin,
das kann auch beinhalten, dass er einen so lange nervt,
bis man seinen Arsch hochkriegt...........

Verabschiedet euch von diesen lienearen Vorstellungen.
"Gott" hat nicht einfach nur das Geodreieck erschaffen!
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von javid [/i]
[B]wenn du gelernt hast dich von den zehntausend dingen zu unterscheiden, dann kommt alles weitere.. [/B][/QUOTE]

wie willst Du Dich von den zehntausend Dingen unterscheiden?
durch Individualität
anderes Aussehen
Emotionen
Leben?

Wir Menschen sind auch nicht anders als Tiere,Stühle,Gase
wir sind zusammengesetzt aus chemischen Verbindungen und einer unsichtbarenKraft,die alles "Leben" am Leben hält,den "Kosmos" am Laufen hält
AlterkelteAlles ist der Kosmos!

Es gibt keinen Widerspruch zwischen uns und dem Kosmos,
denn wir sind Teil des Kosmos'

Er durchdringt alles und er ist von allem durchdrungen....

Es gibt keine Grenzen..........
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Danyiel [/i]
[B]wie willst Du Dich von den zehntausend Dingen unterscheiden?
durch Individualität
anderes Aussehen
Emotionen
Leben?[/B][/QUOTE]

in dem du erkennst, wer du bist.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Danyiel [/i]
[B]Wir Menschen sind auch nicht anders als Tiere,Stühle,Gase
wir sind zusammengesetzt aus chemischen Verbindungen und einer unsichtbarenKraft,die alles "Leben" am Leben hält,den "Kosmos" am Laufen hält [/B][/QUOTE]

das heisst, dass du übernatürliche kräfte ausschliesst?

EDIT: @ keltenkrieger: sagt dir das qi etwas?
Alterkelte@javid

Qi?

Qi-Gong?
javidja, genau. das qi ist die kraft die in allem ist und in dem alles ist. qi-gung ist die bewegungslehre dazu, auch feng shui bezieht sich satrk auf das qi..
Danyiel@ javid

Ich wollte mit meinen Fragen darauf hinaus dass es schwer ist zu beantworten "Wer bin ich",da man selbst nicht 'objektiv' genug über sich selbst urteilen kann,sich anzusehen wie man ist

Wer bist DU? Wer bin ICH?
kannst Du es beantworten?
Oder ist die Antwort wichtig?

Nein ich schließe übermenschliche Kräfte nicht aus (s.u.)

@ Kelte

es geht bei Sozialität,wie sie von mir und anderen praktiziert wird, NICHT um die Medaille,sondern darum seiner Seele etwas Gutes zu tun
seinen Stolz zu steigern (d.h. sein Gefühl der Freude über erbrachte Opfer,da man seine Kraft an den Ursprung zurück gibt,zu vergrößern)

Zum Thema Kosmos bitte ich Dich um entschuldigung
So gesehen vertreten wir ähnliche Ansichten:
Ich definiere die treibende Kraft hinter allen Dingen als unsichtbare Kraftfäden,die sich durch alles und jeden ziehen,die alles bestimmen und lenken
javid@ danyiel: ich denke bei der suche nach dem ich muss man subjektiv sein. das ich ist nicht eine ware, die man definieren kann..aber etwas, dass man finden kann, ohne es zu suchen; von dem man genau weiss, was es ist, ohne es beschreiben zu können..
AlterkelteDAnyel

Es geht für den Kosmos darum, dass bestimmte Eckpunkte
seiner Konstruktion weiterkommen.
Nicht darum, mir meiner eigenen Sozialität bewusst zu sein.
Da dies alles ein Kosmos an Ursache und Wirkung ist,
ist dies nicht notwendig zu wissen.
Deshalb bin ich nicht verloren, wenn ich nach deiner Definition
nicht "sozial" bin, vor allem brauche ich das nicht nach aussen
zu demonstrieren um mich und meine falschen (antrainierten)
Schuldgefühle zu beruhigen...................

Es geht um die Ordnung des Kosmos, nicht um meine und deine....
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Danyiel [/i]
[B]wie willst Du Dich von den zehntausend Dingen unterscheiden?
durch Individualität
anderes Aussehen
Emotionen
Leben?

Wir Menschen sind auch nicht anders als Tiere,Stühle,Gase
wir sind zusammengesetzt aus chemischen Verbindungen und einer unsichtbarenKraft,die alles "Leben" am Leben hält,den "Kosmos" am Laufen hält [/B][/QUOTE]


Das ist der Fakt, dem wir leider nicht ehrlich ins Auge blicken möchten. Wir haben Angst vor dem Tod und Angst vor der Erkenntnis, daß der Sinn unseres eigenen Lebens nicht mehr Wert ist, als das "Nicht-Leben" eines Steins.

Die Tatsache bleibt, ob du, er, sie oder ich selbst sterben ist für den Verlauf des Kosmos und der Dinge, über die wir noch nichts wissen, völlig irrelevant. Zumindest ist das jetzt noch so, vielleicht werden sich unsere geistigen Fähigkeiten im Laufe der Evolution noch erhöhen, verbesser und vermehren, aber wer weiß das schon.

Aber damit wir nicht alle so depressiv durch die Welt laufen, haben wir ja die Fähigkeit zu lieben und zu lachen, was uns den Gedanken an unser "Unnützes Leben" doch auch gleich viel erträglicher machen sollte, denn wir wollen dem anderen auch Liebe geben und ihn zum Lachen bringen.

Und solange wir alle nicht aufgeben, so werden wir uns die Möglichkeit offen lassen können, uns im Laufe der weiteren Evolution noch weiter zu verbessern und die Menschheit in neue und friedlichere Zeiten zu führen. In denen auch kein Mensch mehr aus Glaubensgründen das Schwert erhebt. Doch wird das wohl erst dann geschehen, wenn wir endlich aufhören uns in die Abhängigkeit von irgendwelchen religiösen Institutionen zu begeben.
AlterkelteDa bin ich wirklich falsch verstanden worden...............

DER KOSMOS SORGT DURCH ZUORDNUNGEN DAFÜR, DASS
JEDER BRAUCHT, WAS ER BEKOMMT.

Damit entfällt die Frage, ob ich Sozialität auf meine Fahnen
schreibe oder nicht.
Dies zu verbalisieren ist lediglich für die Galerie..........

Der Kosmos zwingt mich mitunter anderen zu helfen,
da brauche ich kein Regelwerk über den guten oder
schlechten Menschen.............


Es geht also um Wahrnehmung und das was tatsächlich passiert.

Neulich ist mit etwas passiert,
so an die 50, 60 Tauben wurden offensichtlich von einem alten
Mutterl gefüttert...
Nun, ich bin halt vorbeigegangen und habe mir nicht viel gedacht
dabei....
Dann haben sich die Tauben gleichzeitig wegbewegt
(also nicht von mir verursacht),
dann schreit mir des Mutterl nach, wie man nur so böse
sein kann usw.
Wie soll ich das einordnen????????ß
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B]Zumindest ist das jetzt noch so, vielleicht werden sich unsere geistigen Fähigkeiten im Laufe der Evolution noch erhöhen, verbesser und vermehren, aber wer weiß das schon.[/B][/QUOTE]

das heisst, dass man erst ab einer gewissen leistungsfähig keit etwas wert ist/bewirken kann? demnach wird der mensch nie eine rolle spielen, da man immer in noch grösseren dimensionen denken kann, die alles andere als nichtig erscheinen lassen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B]Und solange wir alle nicht aufgeben, so werden wir uns die Möglichkeit offen lassen können, uns im Laufe der weiteren Evolution noch weiter zu verbessern und die Menschheit in neue und friedlichere Zeiten zu führen. In denen auch kein Mensch mehr aus Glaubensgründen das Schwert erhebt. Doch wird das wohl erst dann geschehen, wenn wir endlich aufhören uns in die Abhängigkeit von irgendwelchen religiösen Institutionen zu begeben. [/B][/QUOTE]

ich halte eine friedliche zukunft für eine utopie, wenn nicht schon eine zukunft überheupt. ich denke mit der menscheit wird schon bald abgerechnet...

ps: ich denke ich habe meine anschauung übr religionen eben geändert. wie dieser begriff benutzt wird hat es nichts mehr mit glauben, sondern nur noch mit macht zu tun.
Danyiel@ Kelte

Du meinst man wird auf bestimmte Fragen keine Antwort finden weil "der Kosmos" 'einfach voranschreitet'

Jaja, "Die einzige Konstante im Leben: Ursache und Wirkung" :rolleyes:

@ Odessa Dankedankedanke
jemand der versteht was ich meine

Aber die Frage ob eine Matriarchalische Gesellschaft für die Welt besser ist/gewesen wäre ist strittig
Herrschaft, tschuldigung, Frauschaft über die Erde hätte die Wissenschaft nicht so schnell/stark vorangetrieben wie es bis heute der Fall war
Und sozialverhalten bei Frauen..nun ich möchte nicht streiten ;)

@ Allanon

Schöne Gedanken, aber die reine Utopie!
Vom Weltfrieden sind mindestens genauso weit entfernt wie vom anderen Ende der Galaxis.

Zum Thema Evolution geistiger Fähigkeiten; die ersten Schritte haben begonn,obwohl zu dem ganzen -in Zukunft- noch ein guter Packen mystifizismus gehören wird/muss
die Wissenschaft wird da nicht (lange) alles erklären können
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von javid [/i]
[B]das heisst, dass man erst ab einer gewissen leistungsfähig keit etwas wert ist/bewirken kann? demnach wird der mensch nie eine rolle spielen, da man immer in noch grösseren dimensionen denken kann, die alles andere als nichtig erscheinen lassen.




ich halte eine friedliche zukunft für eine utopie, wenn nicht schon eine zukunft überheupt. ich denke mit der menscheit wird schon bald abgerechnet...

ps: ich denke ich habe meine anschauung übr religionen eben geändert. wie dieser begriff benutzt wird hat es nichts mehr mit glauben, sondern nur noch mit macht zu tun. [/B][/QUOTE]


Deinem P.S. kann ich allgemein voll und ganz zustimmen, vergessen wir aber nicht solche Religionen wie den Buddhismus, der wohl eine andere Auffassung hat, von der Religionsausübung.

Was das friedliche Zusammenleben auf dieser Welt angeht oder die weitere geistige Entwicklung, so möchte ich nicht widersprechen, es scheint, verglichen mit den heutigen Zeiten, utopisch. Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, den diese stirbt zuletzt. Und negatives und depressives Verhalten gegenüber sich selbst und seiner Umwelt haben noch nie etwas besser gemacht, bzw. besseres bewirkt.
Danyiel[QUOTE][i]Original geschrieben von javid [/i]
[B]das heisst, dass man erst ab einer gewissen leistungsfähig keit etwas wert ist/bewirken kann?[/B][/QUOTE]

Jedes Lebewesen ist GLEICHVIEL wert!!!!! :mad:

Sei dir sicher das Du früher mal ein Atom,ein Stein warst,das du in höhere Ebenen wirst aufsteigen,dich entwickeln

[QUOTE][i]Original geschrieben von javid [/i]
[B]demnach wird der mensch nie eine rolle spielen, da man immer in noch grösseren dimensionen denken kann, die alles andere als nichtig erscheinen lassen.
[/B][/QUOTE]

Korrekt
Es gibt 4 Dimensionen die man belegen kann
naja die 4. Dim,die Zeit,kann man nur an ihrem Wirken erkennen (Alterungsprozess...)
Es wurden jedoch theoretisch noch 22-24 weitere "entdeckt"
vermutet werden ungezählte Dimensionen die wir jedoch mit unserem begrenzten Verstand nicht fähig sind zu erfassen

@ Kelte
[[[Dann haben sich die Tauben gleichzeitig wegbewegt]]]
Tiere sind in der Lage die "Aura" eines Menschen zu erkennen.
Ein Hund zB erkennt wenn du wütend bist,du wirst zum "schwarzen Fleck" für ihn,er bekommt Angst und knurrt dich an.
Mag sein das die tauben an Dir etwas erkannt haben was sie weichen ließ
javid@ allanon: ja, das stimmt...man sollte die sonnenseite sehen solange sie noch da oder man noch nicht blind ist.
(der buddhismus ist eine [i]lehre[/i], keine religion;) )
OthnielWenn es einen Gott gibt der alles Erschaffen hatt und "allmächtig" ist...
hatt er es Definitiv nicht nötig irgentwelche Simulationen in form der "Schöpfung" abzuspielen um Menschliche Empfindungen zu erfahren! (die meines erachtens sowieso kacke sind) :p

othniel
cocrea@ all

re: objektivität (entlarvt) vs. subjektivität

[COLOR=orange]"Der Realitätsbezug ist es, der einer Behauptung universalen und [b]objektiv[/b] gültigen Charakter verleihen soll; er liefert in einer Kultur, die auf Macht, Herrschaft und Kontrolle basiert, die Begründung dafür, dass ein anderer sich der eigenen Sicht der Dinge zu unterwerfen hat. Wenn man jedoch erkannt hat, dass man prinzipiell keinen privilegierten Zugang zur Realität besitzen kann, dann taucht die Frage auf, welche Kriterien ein Mensch benutzt, um zu behaupten, dass etwas der Fall ist. Schon die Möglichkeit dieser Frage eröffnet einen Raum gemeinsamen Nachdenkens, eine Sphäre der Kooperation. Der andere wird zu einem legitimen Gegenüber, mit dem ich zu sprechen vermag. Freundschaft entsteht, wechselseitiger Respekt, Zusammenarbeit. Es wird unmöglich, Unterwerfung zu fordern; das Universum verwandelt sich in ein Multiversum, in dem zahlreiche Realitäten Gültigkeit besitzen. Man kann den anderen nur dazu einladen, über das nachzudenken, was man selbst meint und für gültig hält."

"Natürlich glauben zahlreiche Wissenschaftler, sie seien neutral und [b]objektiv[/b] und hätten nichts mit dem Gegenstand ihrer Forschung zu tun. Aber diese Auffassung teile ich nicht. Wissenschaft ist kein Bereich objektiver Erkenntnis, sondern ein Bereich der [b]subjektabhängigen[/b] Erkenntnis, definiert und bestimmt durch eine Methodologie, die die Eigenschaften des Erkennenden festlegt. ... Kein Wissenschaftler beschreibt eine [b]objektiv[/b] gegebene Welt, eine absolute Realität, sondern er erfasst, was er unterscheiden und erforschen möchte; er beschreibt, was er für relevant hält und in einer bestimmten Weise betrachten, zeigen und experimentell belegen will. " [/COLOR]

aus: »Vom Sein zum Tun«, Prof. Humberto Maturana, Neurobiologe, und B. Pörksen

[COLOR=orange]"Ich entschloss mich, nichts zu tun, das mich nicht innerlich berührte. ... Die [b]»Objektivität«[/b] verlor ihren Einfluss auf mich. ... Außerdem wollte ich nichts für mein Ego aus Prestigegründen oder ausschließlich für Geld tun – soweit ich fähig war, meine Motive bewusst wahrzunehmen und sie mir klar vor Augen zu führen." S. 74

"Der Glaube an den Mythos der [b]Objektivität[/b] und das Festhalten daran als an einer zentralen Wertvorstellung führte zu einer wissenschaftlichen Weltauffassung, die uns sagt, dass gültige Informationen nur durch »objektive« Betrachtung zustandekommen können." S. 148

"Wenn wir den Mythos der [b]Objektivität[/b] zur Grundlage unseres Schaffens machen, sind wir uns tatsächlich unseres Einsseins mit allen Dingen und unserer inneren Beziehung zum gesamten Leben auf diesem Planeten nicht bewusst." S. 251

"Die Leute verlangen verzweifelt nach [b]Objektivität[/b], weil subjektiv zu sein bedeutet, verkörpert zu sein, ein Körper zu sein, verletzlich und angreifbar zu sein." S. 255

"Die Ethik der APA (us-am. Psychologen-Vereinigung) baut auf der Objektivitätsillusion, der Illusion der Kontrolle, der Drohung der Ächtung und der Strafandrohung." S. 323
"Unsere Berufsethik verlangt von uns mechanisches Verhalten (Objektivität) und gleichzeitig Empathie, Fürsorge, Verständnis und liebevolles Interesse. (Folgen: verwirrend bis katastrophal) ... Viele der »ethischen Richtlinien« wurden etabliert, um die Probleme unter Kontrolle zu bringen, die die Theorie selbst geschaffen hat." S. 323

Sucht basiert auf: Illusion, Illusion der Kontrolle, des Perfektionismus, der [b]Objektivität[/b], der Unehrlichkeit, Verwirrung, verdrehtem Denken, entkörperlichten Abstraktionen, Schuldzuweisungen, fertige Urteile, Außen-Fremdsteuerung. S. 357 [/COLOR]

aus: »Mein Weg zur Heilung – Jenseits von Wissenschaft und Therapie«, Anne Wilson Schaef, dtv Verlag, 1995

[COLOR=orange]"...seit Heisenbergs Quantentheorie ... Erkenntnis konfrontiert ..., dass es eine »objektive« Realität gar nicht gibt, sondern alles »empirisch rational« Beobachtete gleichzeitig vom Beobachter beeinflusst wird, so wie es auch ihn beeinflusst." S.45[/COLOR]

aus »Madonna trifft Herkules Die alltägliche Macht der Mythen«
Michael Goerden und Hans Christian Meiser, Krüger Verlag, 1994

übrigens, alle bisher genannten autorInnen habe ich persönlich kennengelernt.
ihre aussagen wurden dadurch weder objektiver noch subjektiver.

[COLOR=orange]Der Glaube, es gäbe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste all dieser Selbsttäuschungen. ... Es gibt zahllose Wirklichkeitsauffassungen, die sehr widersprüchlich sein können. Sie sind alle das Ergebnis von Kommunikation und nicht der Widerschein ewiger, [b]objektiver[/b] Wahrheiten.[/COLOR]
aus: »Wie wirklich ist die Wirklichkeit«, (Buch) Paul Watzlawick, einer der Begründer des Konstruktivismus

[COLOR=orange]"Unser ganzes Wissen ist abstrakt. Alle Abstraktionen sind nur Formen der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst.
Es ist mehr als an der Zeit, den Anspruch auf eine [b]objektiv erkennbare[/b] Wirklichkeit aufzugeben. Die große heilige Kuh des abendländischen Denkens hat mehr Schaden angerichtet, als Nutzen gestiftet. ...
... die Quantentheorie brachten nun eine entscheidende Wende in der klassischen Physik, die bis dahin als die vertrauenswürdigste und sicherste aller Wissenschaften galt: Was wir äußere Gegenstände nennen, ist nichts anderes, als bloße Vorstellung. Der Gegenstand als Objekt der Sinne richtet sich ganz nach der Beschaffenheit unseres Erkenntnisapparates. Subjektivität und Objektivität sind im Grunde nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille." [/COLOR]
Laurent Verycken

hv a nice sundae, ggg cocrea
Scheol@Alter Kelte

[QUOTE]Wie soll ich das einordnen????????ß[/QUOTE]

Als eine andere Auffassung von Gut und Böse.
Da du die Tauben nicht mit Absicht erschreckt hast und du in deinem Gewissen nicht's schlechtes getan hast kannst du den Nachruf einfach vergessen.


@javid
[QUOTE]@ allanon: ja, das stimmt...man sollte die sonnenseite sehen solange sie noch da oder man noch nicht blind ist.[/QUOTE]

Wenn man es nicht übertreibt, die Sonnenseite kann auch blind machen.


@Danyiel
[QUOTE]Tiere sind in der Lage die "Aura" eines Menschen zu erkennen.
Ein Hund zB erkennt wenn du wütend bist,du wirst zum "schwarzen Fleck" für ihn,er bekommt Angst und knurrt dich an.
Mag sein das die tauben an Dir etwas erkannt haben was sie weichen ließ[/QUOTE]

Da kann ich nur Zustimmen.
Tiere besitzen nämlich noch das was vielen Menschen verloren ging, und zwar das Feingefühl für andere Lebewesen.


Hier wurde wieder diskutiert wie Gott jetzt eigentlich aussieht.
Ich muß da den Alten Kelten recht geben.
Zwar habe ich es vor einigen Postings schonmal gesagt aber Gott ist alles.
Und ich verstehe nicht warum er immer vermenschlicht wird.
In der Bibel steht zwar....nach seinem Abbild.
Aber ist nicht alles was im Kosmos existiert ein Abbild davon?

Und irgendwie sind wir schon beim Sinn des Lebens angelangt.
Wieder einige Postings zuvor haben Danyiel und ich darüber diskutiert wie es aussieht.
Soweit ich lesen kann ist er der selben Auffassung wie ich.
Mit jedem Leben erhält man an Reife und steigt eine Stufe höher.
Wieviele man steigen muß, und was am Ende ist weiß ich nicht.
Vielleicht ein eigener Kosmos, vielleicht ein neuer Gott (was sich aufhebt)?

Nun, da ich mich aber nicht nur an einer Theorie festklammer, was meine Meinung für einige sehr sprunghaft erscheinen mag habe ich da auch noch andere Gedanken.

Ich kann mir sehr gut vorstellen nach dem Tod nicht mehr zu existieren.
Was ist wenn das Hirn eine Art Computer ist, wenn er runterfährt und aus ist ist er auch aus?
Der Tunnel wird wissenschaftlich auch als eine Art "Runterfahren" des Hirns betrachtet.
Muß man denn unbedingt weiterleben?
Warum haben soviele Menschen angst nicht mehr zu existieren?
Ich meine, wenn man kein Bewusstsein mehr hat ist es doch egal.
Was ist wenn das was wir Seele nennen nur eine art Programm ist das in unserem Hirn abläuft?
Ich meine jede Reaktion, Emotion ist eine chemische Reaktion die zuerst im Hirn stattfindet. Wenn man das Hirn abschaltet könnten auch diese Gefühle wegsein.
Es muß nicht zwingend ein Leben nach dem Tod geben.

Ich tendiere zwar zu dem Leben nach dem Tod, nicht aus angst, sondern weil ich das Gefühl habe das mehr hinter dem Leben steckt als:

Geboren, gestochen, gestorben.

Gehen wir mal wieder zurück zur Bibel, also nicht zu den Christen sondern dem Buch *g*

In der Bibel steht das man in den Himmel kommt wenn man Gott genehm ist. Um in den Himmel zu kommen muß man sich zu Gott bekennen und nach seiner Lehre leben.
Soweit ich die Bibel verstehe sind einige moralische Grundsätze gar nicht so übel.
(Aber ich glaube das man dieses Werk wegschmeißen kann weil sie uns Gott nicht näher bringt.)
Zwar sind auch einige schlimme Dinge passiert, aber wo steht in der Bibel das ich so fromm sein muß wie es jetzt einige christliche Institutionen von mir verlangen würden.
Also könnte man es sich antun wenn man feige genug ist zu sich selbst als Mensch zu stehen.

Die menschliche Auffassung ist mehr einem Wettrennen der Zombies gleich.
Nur wer Angepasst ist kommt in den Himmel.
Jetzt mal eine Frage....ist es für mich so wichtig dahin zu kommen?

Ich meine, mir wurde mal erklärt das die Hölle nichts anderes ist wie ein Ort der Gott fern ist.
Also nix mit dem Feuer und den Qualen. Irgendwie sehen diese Drohungen so schlecht aus und eher wie beschmückung um die Kundschaft nicht zu verlieren.
Logische Überlegung:

Wenn ich nicht rein darf wie ich bin bleib ich meinet wegen hier!
(DTH - Paradies)

Genausp wurde in einem neuen Thread von Cloud (!!! Der Fanclub is ihm sicher :D) gefragt ob unser Leben nicht nur eine Endlos Schleife ist.
Hmm...warum nicht.
Was ist wenn ihr nicht real seit.
Ich meine hattet ihr nie das Gefühl das alle Menschen um einen herum nicht real sind? Also wie Scheinbilder?
Was ist wenn man selbst nur ein Gedanke ist der im Kosmos aufgefangen wurde und dort ewig hängenbleibt?
Die Menschen um einen rum sind auch real, bloß nicht in der Dimension in der ich mich Bewege.
Da wären wir wieder beim Computerprogramm.
Woher wissen wir schon was wir sind?

Was mich ganz gewaltig ankotzt sind Menschen die meinen nur weil die Physik und die Wissenschaft einiges weiß, damit auch alles erklären zu können.
Wenn man dieses eingeengte denken nicht bald fallen lässt kommt man nicht weit. Die Realität besteht aus mehreren Dimensionen, warum sollen wir uns nur auf "eine" möglichkeit der Wahrheit beschränken.
Physik und Wissenschaft is ja ganz doll und so....
nur die wissen überhaupt nix. Die wissen vielleicht wie groß der Mond ist, da hörts aber auch schon auf.
Jetzt kommt mir nicht mit 1000 beispielen die meins übertreffen können!
Für mich ist Wissenschaft ein rumstochern im nichts solange man sich nur auf sie beschränkt. Gut eingesetzt mit offenem Denken könnte sie vieeeeeeel mehr erreichen!

bb
Scheol
Scheol@cocrea

Wenn du noch öfters zeitgleich mit mir was reinpostest das meine Auffassung unterstützt mach ich dir einen Heiratsantrag! :D
neptuniaalles sehr spannend hier.
gott (oder eine macht, oder eine macht in uns, oder ...) wird hier bewertet auf einer skala von gut nach böse. aber es ist ja nur eine menschliche skala. gut ist, was uns nützt, und böse, was uns schadet. wenn gott uns nützt, ist er also akzeptabel, wenn nicht, ist er ein looser.
autsch.
dabei ist ja das interessante, daß wir ne menge möglichkeiten von dieser macht (wo immer sie sich auch lokalisiert) bekommen haben, um unsere realität zu beeinflussen. ohne wertung. ist es also wirklich nötig, sie (die macht) zu bewerten, ob wir mit unseren möglichkeiten zurecht kommen?

im bewußtsein eines göttlichen füllhorns ...
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von neptunia [/i]
[B]alles sehr spannend hier.
gott (oder eine macht, oder eine macht in uns, oder ...) wird hier bewertet auf einer skala von gut nach böse. aber es ist ja nur eine menschliche skala. gut ist, was uns nützt, und böse, was uns schadet. wenn gott uns nützt, ist er also akzeptabel, wenn nicht, ist er ein looser.
autsch.
dabei ist ja das interessante, daß wir ne menge möglichkeiten von dieser macht (wo immer sie sich auch lokalisiert) bekommen haben, um unsere realität zu beeinflussen. ohne wertung. ist es also wirklich nötig, sie (die macht) zu bewerten, ob wir mit unseren möglichkeiten zurecht kommen?

im bewußtsein eines göttlichen füllhorns ... [/B][/QUOTE]

amen! ;p
Scheol@Neptunia

Hmm...ja ich denke man sollte alles "VERSUCHEN" zu bewerten. Schon rein wegen dem Gewissen.

Und hört endlich auf Gott einen Loser (Leute, das wird nur mit einem O geschrieben) zu nennen.
Solange keiner hier hundert prozentig sagen kann was Gott eigentlich ist kann man ihn auch nicht mit irgendwelchen Schimpfwörtern titulieren.

bb
Scheol
DanyielHello Scheol

[[Nun, da ich mich aber nicht nur an einer Theorie festklammer, was meine Meinung für einige sehr sprunghaft erscheinen mag habe ich da auch noch andere Gedanken.]]
dito

[[Warum haben soviele Menschen angst nicht mehr zu existieren?]]
Die Angst rührt größtenteils von der resultierenden Nicht-Existenz her: 'War alles was ich tat umsonst?'
'Soll das alles sein,alle Lichter aus und nichts weiter?'
u.ä.

[[Was ist wenn das was wir Seele nennen nur eine art Programm ist das in unserem Hirn abläuft?]]
Möglich ist alles
ABER: Die Seele ist mehr als nur Emotionen, sie repräsentiert unseren Anker im Universum (womit wir bei den Machtknotenpunkten wären..);unsere Lebenskraft
Das Hirn -das 'Programm'- abschalten würde bedeuten die Seele vom Körper zu lösen und in eine neue Existenz zu schicken.
Ob man in einer Endlosschleife steckt oder nich ist eine andere Frage [by the way: wo ist der neue thread,nit gefunde?]

[[Die Menschen um einen rum sind auch real, bloß nicht in der Dimension in der ich mich Bewege.]]
Spielst damit auf Paralleluniversen an die gleichzeitig existieren/sich überlagern
Ist das überhaupt möglich das zwei Parallelen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind (nach dem Motto der Diemensionen: vieles zur selben Zeit)?


Jeder nimmt Realität anders wahr
außerdem ist 'Realität' ein dehnbarer Begriff, sowie 'Zeit' (vergeht mal langsamer,mal schneller und doch gleich) und 'Raum' (Raumkrümmung) auch

[[warum sollen wir uns nur auf "eine" möglichkeit der Wahrheit beschränken]]
damit die kollektive Gesellschaft beruhigt ist und die Randgruppen,die wirklich nachdenken und versuchen 'etwas zu bewegen' untergehen
Es gibt ungeahnte und ungezählte Möglichkeiten für 'Realität' und 'Wahrheit'
Danyiel@ Neptunia

Eine Wertung ist in gewisser hinsicht 'nützlich'
was gibt mir diese Macht
was gebe ich ihr
was fange ich mit den gegebenen Möglichkeiten an

Wenn wir damit nicht zurecht kommen heißt es das
-wir fehlerhaft sind
-die Macht uns überfordert
oder
-die Macht uns unterfordert

Eine Wertung abzugeben heißt, sich klar zu werden ob man den 'richtigen Glauben' hat - die für SEIN Leben richtige Überzeugung, ob eine Philosophie/Glaube richtig oder falsch ist hängt vom persönlichen Standpunkt ab

@ Scheol

Um zu sagen was 'Gott' tatsächlich ist, muss man seine Entwicklungsstufe erreichen.
Es liegt also ein weiter weg vor uns ;)
Scheol@Danyiel

[QUOTE]Die Angst rührt größtenteils von der resultierenden Nicht-Existenz her: 'War alles was ich tat umsonst?'
'Soll das alles sein,alle Lichter aus und nichts weiter?'
u.ä.[/QUOTE]

Damit hast du jetzt eine gute Antwort gegeben.
Von meiner Seite aus war die Frage eigentlich zum provozieren da.
Ich provoziere unheimlich gerne mit Frage, das bringt manche Leute zur Weisglut, das gute aber ist....sie fangen endlich an zu denken!



[QUOTE]ABER: Die Seele ist mehr als nur Emotionen, sie repräsentiert unseren Anker im Universum (womit wir bei den Machtknotenpunkten wären..);unsere Lebenskraft
Das Hirn -das 'Programm'- abschalten würde bedeuten die Seele vom Körper zu lösen und in eine neue Existenz zu schicken.
[/QUOTE]

Oder auch nicht. Vielleicht ist der Glaube an die Seele nur dazu da um uns nicht als nichtig zu sehen.
Seele kann genauso gut auch fiktiv sein.
Keiner hat jemals mit einer puren Seele ohne Hülle gesprochen.
Woher wissen wir das wir eine haben, und uns das nicht nur einreden weil wir uns einiges am Menschen nicht erklären können.
Außerdem haben wir somit ja die Angst vor der Existenzlosigkeit verdrängt.
Ich glaube auch an eine Seele, aber ich benutze zu gerne das:

was wäre wenn......


[QUOTE]by the way: wo ist der neue thread,nit gefunde?[/QUOTE]

Soweit ich das sehe wurde er mit demhier zusammengelegt.
Der Titel hat sich verändert, und vorher war er noch einzeln dort.
AlterKelte und ich haben lediglich eine Antwort reingepackt. Also hat niemand eine großartige Diskussion verpasst.
Obwohl ich jetzt mal sagen muß das die Zusammenlegung nicht ganz in Ordnung war.
Denn die Frage die gestellt wurde wäre locker mal 10 Seiten Postings wert gewesen.
Aber egal, auch wenn die Frage dadurch in diesem Thread untergehen wird.



[QUOTE]Spielst damit auf Paralleluniversen an die gleichzeitig existieren/sich überlagern
Ist das überhaupt möglich das zwei Parallelen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind (nach dem Motto der Diemensionen: vieles zur selben Zeit)?
[/QUOTE]

Hmm...eigentlich ja und dann doch wieder nein.
Es kommt darauf an was du unter dem gleichen Ort verstehst.
Wenn es exakt der Selbige wäre auf keinen Fall!
Beide Existenzen würde aufeinander prallen, was dann passiert wissen nur die Wissenschaflter ;)

Wenn aber am selben Ort in einer anderen Dimension würde ich sagen JA! Denn es ist nicht exakt der selbe Ort.
Wenn jetzt ein Tor geöffnet würde an deinem PC denke ich könntest du einen Baum im Zimmer haben. Wenn das Tor sich wieder schließt hättest du wieder den PC da.
Es ist schwer zu erklären, aber ich glaube du hast Phantasie genug um zu verstehen was ich meine.
(@Phantasieprüfer NEIN! Phantasie ist keine Phantasterei! Man brauch sie um überhaupt auf irgendwas zu kommen!)


[QUOTE]Jeder nimmt Realität anders wahr
außerdem ist 'Realität' ein dehnbarer Begriff, sowie 'Zeit' (vergeht mal langsamer,mal schneller und doch gleich) und 'Raum' (Raumkrümmung) auch
[/QUOTE]

Sehe ich auch so!


[QUOTE]damit die kollektive Gesellschaft beruhigt ist und die Randgruppen,die wirklich nachdenken und versuchen 'etwas zu bewegen' untergehen[/QUOTE]

Ja, das ist sehr schade. Hast du mal versucht mit einem aus der "bunten" (sorry aber wie soll ich es nennen?) Welt über sowas zu diskutieren?
Ich schon, wurde sofort ausgelacht und es heißt ich würde nur schwachsinniges "Zeuch" denken.
Ich weiß das die das sagen weil sie es nicht nachvollziehen können. Aber was machst du wenn es 10 Leute in einem Raum gibt die dich auslachen nur weil du mal gesagt hast das Farben jeder anders wahrnimmt.

Außerdem passt das noch für die Wissenschaftler.
Somit glaubt ihnen jeder also muß es auch richtig sein und man fühlt sich wie Gott höchstpersönlich.



[QUOTE]Es gibt ungeahnte und ungezählte Möglichkeiten für 'Realität' und 'Wahrheit'[/QUOTE]

Das habe ich auch immer wieder gesagt.
Aber selbst hier im Board wurde ich manchmal für blöd erklärt weil ich meine, das jeder Mensch seine eigene Realität hat.
Es ist definitiv so!
Da kann man rütteln wie man will.
Bestes Beispiel das mit den Tauben.

Da geht jemand einen Weg entlang und es fliegen Tauben weg.
Er ist einfach nur gelaufen aber eine andere Person sah darin etwas böses!
Jetzt würden einige Leute sage: "Die alte spinnt doch nur!"
Und da könnte ich austicken.
Nur weil sie nicht so reagiert hat wie man es für "normal" hält spinnt sie gleich.
Sehr arrogant zu denken das man immer die richtige Verhaltensweise hat.
Klar verhalten sich manche Menschen für mich manchmal unerklärlich.
Aber kann doch nicht mit ihren Augen sehen!

bb
Scheol
Danyiel[QUOTE]Ich provoziere unheimlich gerne mit Fragen, das bringt manche Leute zur Weisglut, das gute aber ist....sie fangen endlich an zu denken![/QUOTE]

Ja,aber bei den Denkprozessen kommen immer wieder alte Grenzen des Verstandes in den Weg


[QUOTE]Vielleicht ist der Glaube an die Seele nur dazu da um uns nicht als nichtig zu sehen.[/QUOTE]

Ich würde nicht soweit gehen uns als wichtig zu beschreiben. Ich sehe die Seele als einen Begriff an,den man für etwas verwendet das man nicht versteht: Die Lebensflamme
Gibt es nach dem Tod keine Existenz muss ich, und jeder andere auch, mich damit abfinden


Die 'was wäre wenn' Frage wird leider zu oft falsch eingesetzt (nämlich zum nerven). Die wichtigen www-Fragen neigen zur -hilfreichen- Provokation


[QUOTE]Wenn aber am selben Ort in einer anderen Dimension würde ich sagen JA! Denn es ist nicht exakt der selbe Ort.[/QUOTE]

Wenn Realität nichts eindeutiges ist, wäre es möglich das man einen Menschen,Gegenstand an einem Ort sieht, wo jedoch schon etwas ist:
Man sitzt im Park und sieht plötzlich einen schemenhaften Menschen durch den Baum gehen.
Das meint ich mit 'zur selben Zeit am gleichen Ort'


[QUOTE]Hast du mal versucht mit einem aus der "bunten" Welt über sowas zu diskutieren? Ich schon, wurde sofort ausgelacht und es heißt ich würde nur schwachsinniges "Zeuch" denken.
Ich weiß das die das sagen weil sie es nicht nachvollziehen können. Aber was machst du wenn es 10 Leute in einem Raum gibt die dich auslachen nur weil du mal gesagt hast das Farben jeder anders wahrnimmt.
[QUOTE]

Gleiches Schicksal.
Teils liegt dies Urteil auch daran,dass sie die 'Wahrheit' sehen jedoch nicht EINsehen/verstehen wollen. Sie denken das alle Welt so denkt (hatten ja 10 Zeugen in der Situation) und fühlen sich in ihrer kollektiven Unwissenheit sicher.
[Vor wasfühlen sie sich sicher?]
In deiner obigen Situation würde ich n Tütchen anzünden und meinen inneren Kopf schütteln.


@ ALL @ ALL @ ALL die es nicht verstehen:
[QUOTE]Jeder nimmt Realität anders wahr
außerdem ist 'Realität' ein dehnbarer Begriff, sowie 'Zeit' (vergeht mal langsamer,mal schneller und doch gleich) und 'Raum' (Raumkrümmung) auch[/QUOTE]

[QUOTE]Das habe ich auch immer wieder gesagt.
Aber selbst hier im Board wurde ich manchmal für blöd erklärt weil ich meine, das jeder Mensch seine eigene Realität hat.
Es ist definitiv so!
Da kann man rütteln wie man will.[/QUOTE]

Jeder Mensch hat andere Erfahrungen, empfindet anders.
Da zu behaupten das jeder Mensch 'dieselbe Realität' wahrnimmt soll mir erstmal einer versuchen zu erklären!

Das Farbbeispiel von Scheol ist gut:
Ich selbst habe eine leichte Grünblindheit,d.h. ich sehe grün anders als viel von Euch da draußen.
Na?! Leben wir immernoch in der selben Realität?
Scheol[QUOTE]Wenn Realität nichts eindeutiges ist, wäre es möglich das man einen Menschen,Gegenstand an einem Ort sieht, wo jedoch schon etwas ist:
Man sitzt im Park und sieht plötzlich einen schemenhaften Menschen durch den Baum gehen.
Das meint ich mit 'zur selben Zeit am gleichen Ort'
[/QUOTE]

Hmm...ich denke schon das dies möglich ist.
Wie oft sieht man etwas im Augenwinkel.
Gehe mal durch ne leere Straße, manchmal hat man das Gefühl einen Mann im Eck zu sehen, man schaut kurz weg und wieder hin und er steht nicht mehr da.
Manche sagen das es eine Einbildung war, aber wer weiß.
Wer kann schon sagen ob nicht das meiste eine Einbildung war, aber eins zwei Sachen dennoch real.

bb
Scheol
AlterkelteGehe in die Stadt.
In das Zentrum deiner Stadt.
Egal was, ein Brunnen ein bekanntes Gebäude,
eine Brücke ein Fluss.
Egal.

Bleibe dort zwei Minuten stehen.

Deine Stadt wird niemals mehr die Stadt sein,
die sie um 15:27 oder 15:29 war.

Soviel zum Thema Wahrnehmung.
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Deine Stadt wird niemals mehr die Stadt sein,
die sie um 15:27 oder 15:29 war.[/B][/QUOTE]

natürlich, es ist alles einem stetigen wandel unterworfen.
es ist wie dieser grieschiche philosoph -dessen name ich natürlich vergessen musste -__-** (hey, murphys law)- gesagt hat: wenn ich meinen fuss jetzt in einen bach setze, dann ist es ein und der selbe bach, aber es ist nicht der selbe bach, wie vorher."
AlterkelteDen Wandel habe ich gar nicht unbedingt gemeint,
auch wenn er irgendwie inbegriffen ist.........

Aber es ist definitiv nicht die gleiche Stadt,
wenn man sagt, sie sei um 15:30 so
und um 15:32 anders......

Sie ist einfach eine andere Stadt.

30 Leute sind gestorben, 25 neu auf die Welt gekommen usw.

(Bitte die Zahlen nicht zu ernst nehmen..).

Das Wasserbeispiel ist ja noch mal ne Ecke weiter,
weil das Wasser sich ja bewegt, d.h. wenn du etwas
reinwirftst schwimmt es ein Stück mit.

Was ist Zeit?
Die Stunden zählen genügt nicht.
Man schreitet auch durch den Raum..............

Nur weil wir eine Erinnerung haben, haben
wir so etwas wie ein Gewissen.
Erinnerung schreitet durch Raum und Zeit..............
DanyielDu verwirrst mich Alterkelte:
Wenn du nicht den Wandel meintest was dann?
Andere Uhrzeiten, Gestorbene und Geborene, eine andere Stadt, durch Zeit und Raum schreiten
alles läuft auf den Wandel hinaus....

Es sind nicht nur die Erinnerungen die schreiten.
Jedes Lebewesen -im weitestgehenden Sinn,also auch Steine,Pflanzen,etc.- besitzt ein Bewusstsein. Ob es nun bemerkt was geschieht ist unerheblich, es bewegt sich ebenfalls durch die Dimensionen. (warum immer Zeit und Raum??nur weil´s die für uns erkennbaren sind?)
Es sind,im Endeffekt, die chemischen Verbindingen die sich fortbewegen und wandeln
AlterkelteNun, du musst in einem stochastischen Zufallsexperiment letztlich alle statistischen Möglichkeiten zulassen..............


D.h. Du kannst genausogut
den Stand um 15:23 mit 17:12
oder auch mit dem Vorangegangen Tag vergleichen.
Du wirst irgendwann feststellen, dass
eine Momentaufnahme nicht unbedingt die Fortschreibung
der anderen sein kann.
Es sind ja sehr unterschiedliche Städte im Grunde.
D.H. du sammelst mit jedem Experiment Erkenntnisse
über eine neue Stadt.
Nicht mehr und nicht weniger.........
Montrose@cloud.
[QUOTE]Klar will die goldene Rose von Montroe eine Zuteilung, sein Schwarz/weiß aber was ist wenn diese Gut/Böse Wertigkeit nicht anwendbar ist? [/QUOTE]
Deine Unterstellung, ich teile in Schwarz-weiß, ist falsch. Du hast ja mit der Frage "Ist Gott ein Looser" eine Wertung ins Spiel gebracht, nicht ich. Gott kann man nicht in Gut/Böse einteilen, weil er sich in seiner Größe solch einer Beurteilung entzieht. Das, was der Mensch erlebt, das läßt sich sehr wohl in die Dimensionen Gut/Böse einordnen.

[QUOTE]Gott wird genauso miterleben wollen wie so ein Christ sich zwischen verlogener Moral und spiritueller Extase windet (Gell Cocrea). Wie ein Hippie freien Sexfrust und Drogenkoller erlebt. Wie ein Selbstmordattentäter bis zur Tat empfindet. Wie ein Mensch einen anderen bis zum Tode 'unsterblich' liebt.[/QUOTE] Was soll daran so sonderlich clever sein, cloud, sich einen Gott vorzustellen, der sich dran aufgeilt, wie ein Brandopfer jahrelang Schmerz empfindet, wie es einem Familienvater geht, bei dem Krebs diagnostiziert wurde, wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Geilt sich Gott dran auf, wenn Kinder die Scheidung ihrer Eltern miterleben, wie ein jahrelanger Mitarbeiter von heute auf morgen gefeuert wird, wie eine Mutter ein Kind kriegt und in der Verzweiflung es anonym fortgibt.

@Scheol. Das Problem, daß ich mit Dir habe: ich erkenne da keinen festen Standpunkt, keine Zusammenhänge. Auf meinen Beitrag bist Du überhaupt nicht eingegangen. Ich frage Dich nochmals: wieso hältst Du das, was über Archteypen, Tarot usw. geschrieben wurde, für wahr, das in der Bibel Geschriebene aber nicht? Was sind für Dich die Kriterien, ob etwas wahr ist oder nicht? Das habe ich bei Dir einfach noch nicht begriffen. Und das "kirchliche Imperium"... auch das kapiere ich nicht. Es gibt kein kirchliches Imperium außer in Deinem Kopf. Wenn Du den Vatikan in die Luft sprengst, bist Du der Frage, was es mit Gott auf sich hat, keinen Schritt näher.
[QUOTE] Ja, das ist sehr schade. Hast du mal versucht mit einem aus der "bunten" (sorry aber wie soll ich es nennen?) Welt über sowas zu diskutieren? Ich schon, wurde sofort ausgelacht und es heißt ich würde nur schwachsinniges "Zeuch" denken.[/QUOTE] Nach meinem Geschmack liegt das Problem eher darin, daß Du unystematisch- denkst. Es gibt durchaus Schwarze, die präzise auf den Punkt bringen, was Sache ist. Bei Dir ist das leider nicht der Fall. Das hat also mit Schwarz-Bunt überhaupt nichts zu tun.

@Tiberion
[QUOTE]Die Relevanz anderer Entitäten für andere Menschen als nicht falsch anzuerkennen ist Toleranz.[/QUOTE] Da gebe ich Dir recht. Es gibt für mich zwei Kategorien: entweder es vertritt jemand eine geschlossene Lehre. Du wirst in anderen threads feststellen, daß ich sehr wohl Wiccaner, Atheisten, Leute wie Sadujan etc. sehr ernst nehme. Die zweite Kategorie sind solche, die inkohärent aus dem Bauch labern oder immer wieder gegen Kirche nölen. Gegen solche Zweite reagiere ich allergisch: Ich kreide denen nicht ihre Religion, sondern ihre Argumentationsschwäche an.

@Allanon
[QUOTE]Zu 1.) Es war nur meine Intension (GEWALTLOSIGKEIT), was ich für wichtig erachte und was ich glaube, den Weltfrieden ein Stück näher bringen würde.[/QUOTE]
Da hast Du recht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß wir diesen Zustand nicht erreicht haben. Ständig gehen irgendwelche Bomben irgendwo hoch, und es wäre naiv zu glauben, daß sich daran in nächster Zeit etwas ändert. Deine Intention bleibt frommer Wunsch, nicht mehr.

[QUOTE]Glauben des anderen zu tolerieren hat. Toleranz bedeutet nicht, daß ich mit dem Andersgläubigen nicht darüber diskutieren kann/darf, sondern lediglich, daß ich dem anderen meinen eigenen Glauben nicht aufzwingen darf und ihn nicht als "Dummkopf" betiteln darf, nur weil er anders glaubt als ich.[/QUOTE]
So sieht das auf der Ebene des Laien und des kleinen Mannes aus. Auf der Ebene des Religionsführers und Dogmatikers sieht das aber ganz anders aus, weil er drei Aufgaben zu bewältigen hat. Erstens, er muß einer Lehre nicht einfach nachdackeln wie das Fußvolk, sondern er muß sie begründen. Zweitens, er muß die Traditionen bewahren, sonst gehen die verloren. Und drittens, er muß eine Grenze ziehen, ab wann eine Sache nicht mehr im Sinne seiner Religion ist. Durch Intoleranz haben Religionen und Kulturen die Chance, weiterhin zu bestehen. Wenn sie aber zu allem Ja und Amen sagen, dann verschwinden die Religionen und Kulturen, und alles wird zum Einheitsbrei. Was die Frage des Beleidigens betrifft: Wenn ein moslemischer Vater in Deutschland seine Tochter aus der Familie schmeißt, weil sie mit 14 mit einem Punk ins Bett ging, was ist das dann? Der Sprengstoff, Odessa und Allanon, liegt im Detail. Wenn die Leute irgendetwas ernst nehmen, dann ziehen sie daraus Konsequenzen ... und die können miteinander kollidieren. Ist denn eine tolerante Religion überhaupt möglich?

@cocrea.
[QUOTE] ich betrachte mich als deren vermittlerin, für-schreiberin. [/QUOTE]
Ich glaube eher, daß Du auf die Krücken anderer angewiesen bist, anstatt selbst zu denken und die Dinge ordnen zu können. Ich halte die Zitiererei für eine Masche, um was vorzugeben, was nicht da ist. Eigene Statements von Dir würden mich mehr beeindrucken.
Scheol@Montrose

Du siehst keinen festen Standpunkt, soso.
Nun, das liegt daran das ich nichts von dem Klammern an der eigenen Meinung halte.
Ich halte mich immer für Argumente offen, wenn ich diese als gut empfinde und sagen kann das er damit "für mich" recht hat ändere ich meine Meinung sofort.
Wenn ich immer nur auf meinen Standpunkt poche werde ich irgendwann ein blinder Fanatiker meiner Selbst.

Meine Standpunkte sind:

Der Mensch hat einen zu kleinen Verstand um alles erklären zu können.
Die Kirche ist verarsche.
Die Kirche ist ein Imperium, keine Institution war je so mächtig und leitet den Glauben von abertausenden Menschen.
Die Bibel ist nicht schlecht, aber nicht in allem ernst zu nehmen.
Gott ist rätselhaft, deswegen ist es schwer ihn zu definieren.
Jeder Mensch lebt in einer anderen Realität----usw.

Ich gehe immer bewusst gegen die Kirche und das aus für mich guten Gründen.
Ich gehe gegen den Papst weil er in Prunk lebt obwohl er Bescheidenheit predigt.

Nur weil ich manchmal einem User sage das er ein gutes Argument hatte heißt es nicht das ich sofort ihm nachlaber sondern ihn ernst nehme und darüber nachdenke.
Und wenn ich darauf ein Posting verfasse gehe ich davon aus das er recht hat, um für mich zu prüfen ob es für mich auch "echt" ist.
Dann diskutiere ich aus seiner Sicht und erfahre so ob ich meine Meinung ändern soll.
Ich habe halt eine andere Art als du, das hat nichts mit Standpunktlosigkeit oder "aus-dem-Bauch-blödsinn-reden" zu tun.
Ich denke mir sehr wohl was bei den Sachen die ich schreibe.
Da scheint dir aber die Toleranz zu fehlen.
Es kann nicht jeder so zweifellos überzeugt von sich sein wie du.
Ich bin es nicht.....und zwar weil ich weiterkommen will.

bb
Scheol
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B
@Allanon

Da hast Du recht. Ich wollte nur um Ausdruck bringen, daß wir diesen Zustand nicht erreicht haben. Ständig gehen irgendwelche Bomben irgendwo hoch, und es wäre naiv zu glauben, daß sich daran in nächster Zeit etwas ändert. Deine Intention bleibt frommer Wunsch, nicht mehr.


So sieht das auf der Ebene des Laien und des kleinen Mannes aus. Auf der Ebene des Religionsführers und Dogmatikers sieht das aber ganz anders aus, weil er drei Aufgaben zu bewältigen hat. Erstens, er muß einer Lehre nicht einfach nachdackeln wie das Fußvolk, sondern er muß sie begründen. Zweitens, er muß die Traditionen bewahren, sonst gehen die verloren. Und drittens, er muß eine Grenze ziehen, ab wann eine Sache nicht mehr im Sinne seiner Religion ist. Durch Intoleranz haben Religionen und Kulturen die Chance, weiterhin zu bestehen. Wenn sie aber zu allem Ja und Amen sagen, dann verschwinden die Religionen und Kulturen, und alles wird zum Einheitsbrei. Was die Frage des Beleidigens betrifft: Wenn ein moslemischer Vater in Deutschland seine Tochter aus der Familie schmeißt, weil sie mit 14 mit einem Punk ins Bett ging, was ist das dann? Der Sprengstoff, Odessa und Allanon, liegt im Detail. Wenn die Leute irgendetwas ernst nehmen, dann ziehen sie daraus Konsequenzen ... und die können miteinander kollidieren. Ist denn eine tolerante Religion überhaupt möglich?

[/B][/QUOTE]

Zu 1.) es mag zwar "nur" ein frommer Wunsch sein und nicht im geringsten der realen Welt entsprechen. Aber wie schon gesagt, man sollte die Hoffnung nie aufgeben, daß es besser werden könnte. Dazu muß natürlich von jedem die Bereitschaft vorhanden sein, auch etwas daran ändern zu wollen. Und dazu gehört, andere Standpunkte anzunehmen und nicht nur als bloße Utopie abzutun.;)

Zu 2.) Da liegt das Problem, ich rede vom Glauben und seinen notwendigen Regeln und nicht von der Religion oder Lehre, wobei mir Lehre da noch besser gefällt.
So wie wir Religion verstehen, gibt es da immer irgendwelche Glaubensführer, die anscheinend die Weisheit gepachtet haben und diesbezüglich irgendwelche Regeln aufstellen, umso ihr lediglich ein Machtbestreben durchzusetzen.
Aber genau darauf zielt meine Aussage hin, wir brauchen diese Führer nicht. Es kann jemanden geben, der eine Lehre vermittelt, demjenigen, der dies wünscht. Es darf aber nicht sein, daß schon Kinder in eine solche Lehre oder Religion hineinerzogen werden, da es ihnen in der Zukunft schwer fallen wird, sich objektiv mit dem Thema zu beschäftigen.
Daher gilt, eine tolerante Religion scheint vielleicht unmöglich, nicht aber ein toleranter Glaube.
Was dein Beispiel mit dem moslemischen Vater angeht, so steht das gar nicht im Bezug zur Sache. Denn wenn die Tochter aus freiem Willen dies getan hat, ist dies ihre Entscheidung und nicht mehr die ihres Vaters, sie kam also ihrer Überzeugung nach. Zum anderen ist der muslemische Glaube im Moment noch genauso intolerant, wie die anderen Weltreligionen an sich und das müßte sich im gesamten ändern.

Wenn wir alle in Frieden miteinander leben können, kann es uns völlig egal sein, ob wir Laien sind. Und wenn die Religionen nicht tolerant sein können, dann haben sie auch die Berechtigung zum weiteren Bestehen verwirkt. Schluß und Punkt. Dann lieber den Einheitsbrei und Frieden in dieser Sache. Kann deine Auffassung von notwendiger Intoleranz nicht nachvollziehen, nimmst du dich vielleicht da selber ein wenig zu wichtig und zeigst dadurch nicht selbst ein bischen zu viel Intoleranz(Prüfe dich selbst, bevor du andere in deinen Posts abqualifizierst)
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@Montrose

Du siehst keinen festen Standpunkt, soso.
Nun, das liegt daran das ich nichts von dem Klammern an der eigenen Meinung halte.
Ich halte mich immer für Argumente offen, wenn ich diese als gut empfinde und sagen kann das er damit "für mich" recht hat ändere ich meine Meinung sofort.
Wenn ich immer nur auf meinen Standpunkt poche werde ich irgendwann ein blinder Fanatiker meiner Selbst.

Meine Standpunkte sind:

Der Mensch hat einen zu kleinen Verstand um alles erklären zu können.
Die Kirche ist verarsche.
Die Kirche ist ein Imperium, keine Institution war je so mächtig und leitet den Glauben von abertausenden Menschen.
Die Bibel ist nicht schlecht, aber nicht in allem ernst zu nehmen.
Gott ist rätselhaft, deswegen ist es schwer ihn zu definieren.
Jeder Mensch lebt in einer anderen Realität----usw.

Ich gehe immer bewusst gegen die Kirche und das aus für mich guten Gründen.
Ich gehe gegen den Papst weil er in Prunk lebt obwohl er Bescheidenheit predigt.

Nur weil ich manchmal einem User sage das er ein gutes Argument hatte heißt es nicht das ich sofort ihm nachlaber sondern ihn ernst nehme und darüber nachdenke.
Und wenn ich darauf ein Posting verfasse gehe ich davon aus das er recht hat, um für mich zu prüfen ob es für mich auch "echt" ist.
Dann diskutiere ich aus seiner Sicht und erfahre so ob ich meine Meinung ändern soll.
Ich habe halt eine andere Art als du, das hat nichts mit Standpunktlosigkeit oder "aus-dem-Bauch-blödsinn-reden" zu tun.
Ich denke mir sehr wohl was bei den Sachen die ich schreibe.
Da scheint dir aber die Toleranz zu fehlen.
Es kann nicht jeder so zweifellos überzeugt von sich sein wie du.
Ich bin es nicht.....und zwar weil ich weiterkommen will.

bb
Scheol [/B][/QUOTE]


Möchte diese Worte voll unterstützen. Entschuldigt meine Standpunktlosigkeit! Doch @Scheol's Worte waren zu wahr und zu treffend, als das ich diese wiederholen müßte. ;)
AlterkelteNun, wenn ich eine Sache nicht immer akzeptabel finde,
glaube ich nicht mein Heil in ihrer totalen Ablehnung zu finden.
Auch das ist kein Option.
Daher kann ich mich einer gewissen technischen Standpunktlosigkeit anschliessen.
Denn Keine Sache ist so gross, dass ich deshalb töten muss.....

Wo man hinkommt, wenn man Standpunkte um jeden Preis
verteidigt, sollte man mal die Leute fragen, die zwei Weltkriege
erlebt haben.....
cloudAlter Schwede,

versuchen wir nicht alle 'zu begreifen'? Du mit dem allesdurchdringenden Kosmos - ich mit der anderen Lebensform die man als Gott bezeichnen kann und uns als Erfahrungspool nutzt. Montroese will an einem mittelalterlichen biblischen Gott festhalten und der Nächste am Gegenteil.
Was ist plausibler, greifbarer, einleuchtender?
Etwas das uns von Leben zu Leben treibt um uns zu einer höheren Erkenntnisform zu bringen oder Etwas das selbst diese Leben nutzt und miterlebt um daraus eigene Erkenntnisse zu ziehen? Oder dieser Gott der im Grunde alles weiß und jetzt nur noch Getreue brauch um die Schäferprüfung nochmal durchzuziehen?
Warum soll einer richten der´s nicht nötig hat, warum soll einer etwas verändern das verändert nicht mehr das ist was es ist?
Warum sollen wir ein höheres Karma anstreben das sich irgendwann in allgemeinem Wohlgefallen auflöst?
javidich denke gott kann
a) nicht personifiziert
b) nicht begriffen
werden. vielleicht kann man teile von ihm sehen, aber nie verstehen. ich denke alles ist ein grosser kreislauf. ein ewiger tanz der gezeiten von verdichtet und weit, negativ und gut, hier und dort...
cloudund weil da nichts greifbares ist bastel ich mir halt selber was so wie die Christen und die Moslems und die Stalinisten. Im Grunde geht mir jeglicher Gott am Arsch vorbei, nur wenn mich so Fundigläubige mit Hölle und Judenstern, Verdammung und "du Ungläubiger, ab mit dir ins FegefeuerKZ" dann sag ich mir - euren Scheißgott, steckt euch diesen Obernazi mal irgendwo hin ich glaub halt an eine mir logischere und erträglichere Gottesform, bei der ich mir bewußt werden muß daß viel Scheiß der hir auf Erden läuft auch mit mein eigen Süppchen ist das ich auszulöffeln und zu verändern hab.
Scheol@Cloud

Dein riesen Hass auf Gott kann auch blind machen.
Wenn du nicht weißt was Gott ist kannst du ihn nicht als Nazi bezeichnen.
Der Gott der Christen weist gewisse Parallelen zu einem Rassisten auf, das gebe ich ja zu, aber wir reden über den echten Gott.

Der der keine menschliche Form hat, etwas ungewisses ist was wir nicht kennen.
Wir kennen nicht die Form, auch nicht seine Absichten, deswegen lassen wir mal den christlichen Gott beiseite und alle anderen Gottheiten auf.
Ich sage nochmal das Götter im psychologischen gesehen Archetypen sind.
Archetypen sind bestimmte Teile des Charakters.
Thor spiegelt deinen drang zu kämpfen wieder, Odin deinen drang zu forschen.
Götter sind du und du bist alle Götter.
Das Wort Gott ist eigentlich falsch.
Normalerweise müßte es Charakteranteil heißen.
Aber man nannte sie so und damit nenn ich sie auch mal so zum Verständnis.
Diese Charakteranteile wurden zu einem riesen Übercharakter der alles hat gemixt. Dadurch enstandt der eine "Gott".
Eigentlich ist er aber kein Gott sondern eine Personifizierung der Gefühle.
Also werfen wir diesen falschen Glauben über Bord und halten nach dem echten Gott ausschau.

Es wurde eine Theorie aufgestellt das es der Kosmos ist.
Dann gefragt und auch versucht zu antworten was er vorhat oder eher die Gesetzmäßigkeiten des Kosmos.
Wir sollten da auch weiter machen.

bb
Scheol
javid@ scheol: ich glaube nicht, dass gott nur ein gefühl ist. ich denke es ist eine existierende macht oder kraft, die um uns rum alles regelt; gott ist die physik, der ausgleich der zehntausend dinge und das, was alle leben zerstört und gebärt..
Scheol@javid

[QUOTE]Eigentlich ist er aber kein Gott sondern eine Personifizierung der Gefühle.
Also werfen wir diesen falschen Glauben über Bord und halten nach dem echten Gott ausschau.
[/QUOTE]

Was anderes habe ich nicht gesagt. Lies dir den Beitrag nochmal durch.
Ich habe nicht behauptet das Gott nur ein Gefühl ist, sondern das, was die Menschen zu Gott gemacht haben.

Der echte Gott ist genau das was du beschreibst, aber nicht der uns aufgedrängte Gott.

bb
Scheol
javidachso. entschuldigung, das habe ich überlesen;)
cocrea@ montrose und interessierte, mitbeteiligte,
ich schätze in einem abstrakt-sachthemen-forum genau das: sachlichkeit, die das WIE, WAS und WER (unpersönlich) engagiert abklopft – mit und ohne zitate von aktiv beteiligten usern und per zitatschnipsel eingebrachten nicht-usern.
spekulationen über denkfähigkeit, meinungsfestigkeit, kongruenz etc. über anwesende user, über WER in persönlicher form, finde ich armselig, eine aussage über den poster. ich schätze fragen als zeichen der wertschätzung, der förderung und (heraus)forderung zugleich. was ich nicht schätze, sind persönliche wertungen (und wenn sie noch so in den fingern jucken) in einem öffentlichen forum. dafür steht die private mail-funktion zur verfügung. ich schätze es nicht, dass du u.a. m-eine vorliebe für zitate, teil m-eines schreibstils, öffentlich abfällig kommentierst.
ich schreibe nicht im forum, um speziell DICH zu beeindrucken. ich drücke (mich) aus, mal direkt, mal indirekt – und verwende diverse mittel der rhetorik, möglichst ohne den poster pers. anzugehen, jedoch mitunter sein post, seine aussagen, auseinanderzunehmen und wenn möglich, auch zusammenzufügen (re-member). ganz ding will weile haben. posts, die bei mir eindruck hinterlassen, sind u.a. integere pro-vokationen.
pro vokare = fragen, direkt oder indirekt gestellt, die das gegenüber einladen, das auszusprechen, wofür es steht und geht (talks and walks), selbst wenn er/sie es noch nicht mal weiß, wissen und benennen kann/will. (die eisberge dürften sich zu 5-10 % zeigen. zeigen sie mal mehr, so ist entweder das meer gewichen, das klima gewandelt oder das unbewusste z.t. bewusster geworden oder ...)

was ich – mit eigenen oder geliehenen worten oder ... – ausdrücke, zeigt wirkung, die u.a. auch an offenen bzw. reaktiven antworten sichtbar werden.

ich habe bei meinem letzten post eine reihe von (selbst formulierten!) (un-gewöhnlichen?) fragen gestellt und auf sokrates vorliebe, fragen zu stellen und antworten zu zerpflücken (die sog. sokratische methode) hingewiesen – und auf sein irdisches ende, weil ER bzw. ES (wer, wie, was) ein dorn im auge von meinungsmachern(forderern) und entscheidungsträgern waren.
es besteht keine notwendigkeit, meine fragen zu beantworten. dass sie – auch von dir – bislang unbeantwortet geblieben sind, betrachte ich ebenfalls als wirkung. ein eisberg ist nur zu etwa 5-10 % sichtbar. das wesentliche geschieht unsichtbar – for those who have eyes to see.

noch was, zitatbonbons a la fisherman´s friend
allgemein und hinterfragbar, kommentierbar zitiert:

[COLOR=sandybrown]"Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf." Arthur Schopenhauer[/COLOR]

Schopenhauer, für die verwendung der at-formel: MAN SOLL ... gebe ich pw-alarm.

[COLOR=sandybrown]"Ich hasse Zitate! Sag mir, was du weißt!" Waldo Emerson[/COLOR]
Waldo, frag mich (nach der sokratischen methode), wenn es dir möglich ist, was du [von mir] wissen willst. und, waldo, einen anspruch auf instant-antwort-befriedigung hast du nicht, ich genauso wenig. beteilige dich – wie auch ich - daran, ein klima zu erschaffen, das es ermöglicht, dass dir/mir das gewünschte leichter zukommen kann.

[COLOR=sandybrown]Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen. Jean Jacques Rousseau, schw.-frz. Philosoph, 1712-1778

Wenn Argumente fehlen, kommt meist ein Verbot heraus. Oliver Hassencamp

Manche verstärken da ihre Stimme, wo sie ihre Argumente verstärken sollten.
Samuel Johnson (1709 - 1784), englischer Sprachforscher[/COLOR]
ach du schreck, schon wieder ein SOLLEN-SOLL...


@ scheol
götter als archetypen ( = ur - typoi)
die altägypter nannten ihre ur-typen nether = wirkprinzipien
es gab 10 netherfamilienmitglieder insgesamt davon (isis und osiris, nephtys und seth zb. - beide paare in geschwisterehe), siehe eneagramm-lehre. bei den griechen bestand der olymp, die götterversammlung, aus 12 typen, die auch ausgewechselt wurden.

im christlichen denken ist eine konkurrenz (dualität) zwischen GOTT (männlich) und Luzifer (männlich) gegeben. bestenfalls 50:50, doch satan-luzifer gilt als herr der welt, hat als mind. die 51% aktienmehrheit.
bei den altägyptern waren 9 götter/nether ok (männlich-weiblich gemischt) und 1 = seth (wortwurzel von scheitan, satan) war das versucherprinzip. 90% vs. 10%. seth ist nicht das reine böse. er ist eine art prüfstein. ähnlich halten 5% krebszellen (teils entartete) die t-zellen fit. über 50% krebszellen im organismus erschweren den t-zellen das leben gewaltig.
das versucher prinzip ist förderlich, indem er herausfordert. es hat osiris, den guten abwesenden vaterbrudergott zerstückelt (dismembered), während isis ihn remembered hat (zusammengefügt), bis auf eine gewichtige kleinigkeit zumindest.

die indianer kennen im medizinrad (die darstellung eines lebenszyklusses von insgesamt 9x3=27 jahren), das aus neun häusern besteht, 1 haus, das im osten, die sog. männerloge, das als prinzip des fragenstellens, des widerspruchs, des neubeginns bekannt ist. und es ist wichtig-richtig, eingebunden.

grüezi älle mitanand. cocrea
Scheol@javid

schon ok ;)
Montrose@cloud[QUOTE]und weil da nichts greifbares ist bastel ich mir halt selber was so wie die Christen und die Moslems und die Stalinisten.[/QUOTE]
Ich sehe nicht, daß Du etwas zusammengebastelt hättest. Welchen Sinn hätte das auch. Denn was Du zusammenbastelst, sind ja nur Deine eigenen Gedanken, und keine Inspiration von außen. Was hat Deine "Religion" eigentlich zu bieten?

[QUOTE] versuchen wir nicht alle 'zu begreifen'? Du mit dem allesdurchdringenden Kosmos - ich mit der anderen Lebensform die man als Gott bezeichnen kann und uns als Erfahrungspool nutzt.[/QUOTE]
Warum setzt Du das Wort begreifen in Anführungsstriche? Anscheinend geht es gar nicht ums Begreifen, sondern um was ganz anderes. Klär mich mal auf.

@Scheol. [QUOTE]Das Wort Gott ist eigentlich falsch. Normalerweise müßte es Charakteranteil heißen.[/QUOTE] [QUOTE]Also werfen wir diesen falschen Glauben über Bord und halten nach dem echten Gott ausschau.[/QUOTE]Nunja, wir reden hier gerade über den "echten Gott" und nichts anderes. Als einer, der sich weiterentwickeln will, Frage an Dich: woran läßt sich unterscheiden, ob sich ein Charakteranteil oder der "echte Gott" zeigt? Woran erkennst Du den "echten Gott", so daß Du sagen kannst: das ist nicht meine Einbildung, sondern das ist etwas von außen?

@Allanon.
[QUOTE]Es darf aber nicht sein, daß schon Kinder in eine solche Lehre oder Religion hineinerzogen werden, da es ihnen in der Zukunft schwer fallen wird, sich objektiv mit dem Thema zu beschäftigen.[/QUOTE]
Ob man sage: es gibt Gott, oder es gibt keinen Gott, oder ich verschweige das Thema ----- immer manipulierst man Kinder --- nicht nur, wenn Du ihnen etwas erzählst, sondern auch, wenn Du ihnen etwas vorenthältst. Wenn Du Kinder in die Welt setzt und ihnen die christliche Tradition vorenthältst, dann werden sie Dich eines Tages womöglich viel mehr anklagen, als wenn Du's ihnen erzählst. Wie sollen denn heranwachsende Menschen frei entscheiden können, wenn ihnen gar nicht gesagt wird, was es für Möglichkeiten gibt?

@cocrea.
[QUOTE] ich habe bei meinem letzten post eine reihe von (selbst formulierten!) (un-gewöhnlichen?) fragen gestellt und auf sokrates vorliebe, fragen zu stellen und antworten zu zerpflücken (die sog. sokratische methode) hingewiesen – und auf sein irdisches ende, weil ER bzw. ES (wer, wie, was) ein dorn im auge von meinungsmachern(forderern) und entscheidungsträgern waren.
es besteht keine notwendigkeit, meine fragen zu beantworten. [/QUOTE]
Du sagst die Unwahrheit. In Deinem letzten Beitrag vom 7.12. waren nur Zitate. Da war keine Frage, wie Du behauptest, da war nicht mal eine Aufforderung, diese Zitate zu diskutieren. Irgendwie vertraust Du Dir nicht selbst, sondern meinst, Du müßtest erst eine Autorität - den großen Bruder - holen, um eine Meinung (ja was für eine eigentlich, ich finde Deine Zitatensammlungen nach einem oberflächlichen Stichwort ohne tieferen Zusammenhang hingeschludert) auszusagen. Dieser Pseudo-Intellektualismus hat mit "sachlicher Diskussion" gar nichts zu tun, sondern es ist ein Aufplustern ohne Flagge zu bekennen. Dazu paßt auch gut, daßman nach Deiner Ansicht die Dinge erst per PN ausmauscheln soll, so eine Art abgekartetes Spiel. Das hab ich nicht nötig. Ich stelle mich der Öffentlichkeit, auch wenn ich mich dabei blamiere.

[QUOTE]gott als konzept umfasst alle konzepte - und die sind (scheinbar - anscheinend) widersprüchlich. ich mag nietzsche, fullstop. ich mag das widersinnige. gelegentlich hab ich schwierigkeiten, die sich aus bequemlichkeit und wasauchimmer widersprechen.[/QUOTE]
Das waren Deine eigenen Worte bislang zum Thema. Mir ist nicht ganz klar, was Du unter dem Begriff "Konzept" verstehst?

[QUOTE]m christlichen denken ist eine konkurrenz (dualität) zwischen GOTT (männlich) und Luzifer (männlich) gegeben.[/QUOTE]
Unfug. In der Bibel und im christlichen Denken spielt Luzifer überhaupt keine Rolle. Das zeigt sich daran, daß fast alle Fehlhandlungen in der Bibel nicht Luzifer, sondern den Menschen zugeschrieben werden. An zwei Stellen, wo Satan zuschlägt (Hiob, Judas Ischariot), tut er dies auf ausdrückliches Geheiß von Gott.
Scheol[QUOTE]Woran erkennst Du den "echten Gott", so daß Du sagen kannst: das ist nicht meine Einbildung, sondern das ist etwas von außen?
[/QUOTE]

Hmm....das ist schwierig.
Ich denke, ich weiß es indem ich dieses bekannte Bild von ihm fallen lasse. Indem ich ihn nicht vermenschliche als jemand der spricht, Zorn fühlt, bestraft sondern als gesamtes ohne eine Form von menschlichkeit.
Es darf nicht sein das Gott die gleichen fehler macht wie wir, es darf nicht sein das er einen Groll hegt.
Wir müssen ihn als gesamtes sehen und nicht Bestrafungen reduzieren.



[QUOTE]An zwei Stellen, wo Satan zuschlägt (Hiob, Judas Ischariot), tut er dies auf ausdrückliches Geheiß von Gott.[/QUOTE]

Nun wieder zurück zur Bibel.
Also ich denke das du in der Bibel mehr bewandert bist wie ich.
Dennoch kann ich mich an Adam und Eva erinnern.
In Form einer Schlange, und sie arbeitete nicht auf geheiß von Gott.
Wenn ich das richtig verstehe arbeitete er später mit ihn zusammen. Also gibt es einen Pakt zwischen Himmel und Hölle.
Hmm...warum wird der Teufel so gehasst wenn er doch mit Gott Hand in Hand geht?

Ich hatte mir schon öfters behauptet das die beiden eigentlich Freunde sein müssten.
Nun, Gott holt sich die die er will und für den Rest muß es auch einen Platz geben, die nimmt Satan auf.
Also leben doch beide Parteien in Frieden.

bb
Scheol
DanyielEin Pakt zwischen Himmel und Hölle ist leicht zu erklären:
Gott -in biblischer Form- ist Herr über alles und alle, d.h. auch
über die (Erz-)Engel
Lucifer war und ist einer der höhstrangigen Engel
und er muss seinem Herrn gehorchen

Satanel/Lucifer (oder wie auch immer ihr ihn nennen wollt)
wird von den unwissenden gehasst/gefürchtet, weil er das Böse,
das Verführende darstellt.



Apropos Adam, Eva und die Schlange
Kennt ihr die jüdische Entstehungsgeschichte der Vampire?
AlterkelteSatan gehört zur gleichen Firma,
aus Marketinggründen wird das immer gerne unterschlagen...
Montrose@Scheol. Das habe ich listigerweise unterschlagen.

Also im Prinzip ist das in der Bibel immer dieselbe Story. Gott hat die Menschen verloren und versucht sie zurückzubekommen, weil sie eigentlich ihm gehören.

Nun stellt sich die Frage, warum sind die überhaupt verlorengegangen. Und da gibt's mehrere Möglichkeiten.
[b]a.[/b] weil sie irgendein Bösewicht nach Art des Rattenfängers von Hameln weggelockt hat. Nun, dann gibt's einen Gegengott. Da könnte man ja mal anfragen: was hat der eigentlich zu bieten? Die Bestrafung für Sünde kommt ja nicht nur von Gott, sondern von den weltimmanenten Gesetzen selbst. Wenn ich zuviel trinke, bekomm ich einen Kater. Und warum kann dieser Gegengott diese Gesetze nicht aushebeln?
[b]b.[/b] weil die Menschen böse sind. Anthony Burgess hat in "Clockwork orange" die Frage aufgeworfen, ob ein ehrlich Böser nicht besser als ein unehrlich Guter ist. Mir ist durchaus klar, daß das alles nicht so einfach ist.
[b]c.[/b] weil Gott irgendeinen Murks gebaut hat, etwa so, wie wenn einer seinen Geldbeutel fallen läßt und die Münzen unter den Schrank kullern. (Alleine durch den Schöpfungsakt hat Gott sich den Menschen entfremdet, und nicht erst durch den Rausschmiß aus dem Paradies).
[b]d.[/b] weil Gott die Menschen wie Raumschiff Enterprise in bislang unerforschte Regionen schickt (das deckt sich fast mit clouds Simulation. Ich widerspreche cloud nur in zwei Punkten. Erstens, daß bei der Mission nicht alles glatt läuft, macht dem da oben keine besonders große Freude. Zweitens, das Ziel der Mission ist ohnehin nicht pure Betrachtung, sondern eine Rückkehr/Entwicklung).

Was da nun stimmt, sei dahingestellt. Jedenfalls behauptet die Bibel, daß dieser Gott umherwandert und versucht, das Verlorengegangene wieder einzusammeln (Lk. 15,8ff z.B.). Und auf der anderen Seite kommen sich die Menschen ja manchmal wirklich verloren vor. Da passen doch die Geschichten ganz gut zusammen.

@AlterKelte. Klar. Deshalb ist ein "Satanismus" ohne Gott auch witzlos. Ebensowenig macht Schwarzromantik Sinn, wenn alles physikalisiert wird.

@Danyel. Erzähl mal diese Vampirgeschichte. Kenn ich noch nicht.
cloudMondrose - cloud was hat deine Religion zu bieten
- Gott hat die Menschen verloren und versucht sie
zurückzubekommen

Meine Religion hat nichts zu bieten auser möglichen Erklärungen - das Gott nicht mehr oder weniger an uns interessiert ist als wir an einer guten Computersimulation, das unsere einzige Aufgabe darin besteht zu leben damit Gott/der User/der Programmbenützer (können ja auch mehrere sein)
dadurch Erfahrungen machen kann, wie wir in Adventures im jeweiligen Charakter Erfahrungen machen können.

Wie? Gott sind die Menschen aus der Tasche gepurzelt und jetzt sucht er sie? Gott dem Allmächtigen ist etwas abhanden gekommen? Also Gott doch ein Looser?
cocrea@mon(t)rose (aufm hohen berg?!)
Zitat cocrea am 8.12: [COLOR=orange] ich habe bei meinem letzten post eine reihe von (selbst formulierten!) (un-gewöhnlichen?) fragen gestellt ... [/COLOR]

nachfolgend wiederhole ich meine sechs (selbst formulierten!) (un-gewöhnlichen?) fragen, die du montrose, nicht als MEINE ausgemacht zu haben scheinst, was dich nicht hindert, mich allerdings breedlbroad der "unwahrheit" zu zichtigen. (wiederum persönlich)

generell: soweit kein zitatgeber angegeben ist, stammen fragen/aussagen original aus (meiner) denke und (meinen) tasten des posters.

[COLOR=orange] 1. was ist die götterverfinsterung/.dämmerung der edda (nordische sagen)?

2 a) und b) kann der mensch seine götter (götterbilder) erlösen? indem er die götter(bilder) sterben lässt (loslässt), damit ihm neue, zeitgemäßere dämmern können?

3 a) ich frage mich: wer ist die göttin?
3 b) hat der monotheistische gott vor langer zeit die poytheistische göttin verschlungen?
so weiß es zumindest die griechische mythologie von zeus zu berichten, der die weisheitgöttin metis verschlungen hat, der wolf, der die großmutter (Große Mutter) samt rotkäppchen verschlungen hat.

4) ist gott etwa ein looser, weil dieser über jahrtausende geschickt verdrängte missbrauch (göttinscheinmord?) nun ruchbar wird?

5) welche art von waidmann ist fähig und willens und mutig, gott einen ´alten sünder´ zu nennen und ihm den bauch aufschneiden?

6) kommt bei dieser geburtshelferei nach rotkäppchen und der großmutter zuletzt auch die Große Mutter zum Vorschein? [/COLOR]

zitat montrose: [COLOR= sandybrown] da war nicht mal eine Aufforderung, diese Zitate zu diskutieren. [/COLOR]
das stimmt, mr. ich mag´s dezent-deutlich. sechs überlesene fragen sprechen eine deutlich-dezente sprache. und nein, ich werde auch diesmal niemanden AUFFORDERN, darauf zu antworten. ein forum ist per se eine einladung an mitdiskutanten, sich auf statements/fragen von anderen zu äußern.

re zitat montrose: [COLOR= sandybrown] Irgendwie vertraust Du Dir nicht selbst, sondern meinst, Du müßtest erst eine Autorität - den großen Bruder - holen, um eine Meinung (ja was für eine eigentlich, ich finde Deine Zitatensammlungen nach einem oberflächlichen Stichwort ohne tieferen Zusammenhang hingeschludert) auszusagen. [/COLOR]
es kommt vor, dass schludrige leserInnen von sich auf andere schließen. übrigens zum stichwort ´irgendwie´ fällt mir ne menge schludriges ein. und das behalt ich für mich. (vielleicht nur deshalb, weil ich´s verschludert hab - ggg).

mr, wenn ich a) sag: DU BIST BLÖD – formulier ich persönlich und obendrein beleidigend. und FALLS du persönliche anmerkungen dieser art anbringen möchtest, kannst du pns nutzen. wenn du sie ins forum setzt, agierst du UNsachlich und klimaschädigend.
wenn ich b) sag: ICH FIND BLÖD, was du zu thema a als meinung b schreibst, weil du c und d übersehen hast und ..., so wurde der sachlich-engagierte diskussionsrahmen gewahrt.
in beiden fällen kannst du und xy dich ärgern oder achselzucken oder ... es hängt von vielen einflussfaktoren ab.
gewöhnlich füttere ich DUBISTBLÖD-argumentierer nicht – und ausnahmen bestätigen die regel-n.

re zitat montrose: [COLOR= sandybrown] Dieser Pseudo-Intellektualismus hat mit "sachlicher Diskussion" gar nichts zu tun, sondern es ist ein Aufplustern ohne Flagge zu bekennen. [/COLOR]

obiger satz ist sachlich (egal, für und auf wen zutreffend oder nicht), da er nicht auf eine person gerichtet ist.
ich antworte darauf: flagge bekenne ich wann, vor wem und wie ich will – und wenn das klima stimmig ist, nicht nur das sachliche. es gilt, der ton macht die musik.
übrigens, als juniorin hier frage ich: gibt es hier eine forenpolizei, die bei strangeintritt beflaggte glaubensbekenntnisse abfordert? werden hier anstecker verteilt? wenn ja, welche? haddu anstecker, so klappts auch mit der schubladisierung (leichter).

re montrose zitat: [COLOR= sandybrown] Ich stelle mich der Öffentlichkeit, auch wenn ich mich dabei blamiere. [/COLOR]
ggg – no comment

mr, du fragst, was ich unter "Konzept" verstehe.
grade zu "Konzept" ergoogelt (nix anderes versteh ich drunter):
[i]Konzept ist begriffliche Grundvorstellung; eine elementare kognitive Einheit bei der Organisation generalisierter Kenntnisse (und der Relationen zwischen ihnen) und der Speicherung von Informationen im Langzeitgedächtnis

Der Begriff "Konzept" (als Konstrukt der Kognitionsforschung) geht auf R. C. Schank (1975) zurück und bezeichnet eine mentale Repräsentation. Nach Schwarz ist das semantische System untrennbar an das konzeptuelle System gebunden (Schwarz 1992 b: 71). "Semantische Lexikoneinträge entstehen durch die Verknüpfung konzeptueller Wissenseinheiten und sprachlicher Formen." [/i]

anders cocreanisch ausgedrückt: alles ist mit allem verbunden.
das gute und das böse (whateverthatis) sind konzepte (sammelsurien von vorstellungen).
weiteres konzept/these: gott ist alles/nichts, was ist. daher ist gott inkl. nicht exklusiv luzifer/böses. mit diesem konzept kollidiert das christlich volksgläubige konzept des männlich orientierten gut:böse-dualismus im entweder-oder-modus.

zitat montrose: [COLOR= sandybrown] In der Bibel und im christlichen Denken spielt Luzifer überhaupt keine Rolle. [/COLOR]
denkste, im praktizierten volksglauben spielt-e die angst vor teufel-hölle jahrtausendelang DIE beHERRschende rolle.
Satan-Teufel-Luzifer wird biblisch als Vater der Lüge und "Herr der Welt" bezeichnet, während der ER-Gott als HERR angeredet wird. Ich erlaube mir das konzept (den begriff) HERR mit dem konzept (dem begriff) Gesetz-mäßigkeit/Prinzip zu übersetzen.
stimmiger, m.e., sprach Jesus, der Mittler zwischen den Welten, davon, IN der Welt (dem weltlichen Gesetz – des Ego), doch nicht VON der WELT (egovereinnahmt) zu leben.
C. G. Jung spricht vom spannungsbogen zwischen Ich (ego) und Selbst. Es geht um die Selbst-werdung, ohne das Ich auszugrenzen, sondern es einzubinden. und das ist ein paradoxer weg (von hinten durch die brust ins auge), eine gratwanderung. diese leuchet dem linear geschulten buchhalter-gehirn schwerlich ein.

montrose, eine einladende frage AUCH an dich – ohne anspruch und ohne aufforderung, sie zu beantworten: was sagst du zu(m konzept) gnade?

grüezi, cocrea (ua auch intellektuell unterwegs)
DanyielDie jüdische Legende des Ursprungs der Vampire

Laut dem jüdischen Talmud war Lilith die erste Frau von Adam. Doch Lilith kommt nur im jüdischen Talmud vor - in der christlichen Bibel wird sie nicht erwähnt. Der Grund, warum Lilith in der christlichen Bibel nicht erwähnt wurde ist, dass diese nur von männlichen, patriarischen Autoren geschrieben wurde. Diese wollten nichts von einer Frau wissen, die einen Mann ablehnt oder ihn widerspricht.
Der Name Lilith wird vom babylonischem Wort Lilitu abgeleitet und bedeutet übersetzt Windgeist. Sie war ein gottähnliches Geschöpf.
Sie ist reich an Hilfsquellen, intelligent und unabhängig. Lilith ist oft in Verbindung mit Feuer dargestellt. Dies kann man etwa damit erklären, dass sie als schönes Geschöpf von Kopf bis zum Nabel, aber als brennendes Feuer vom Nabel bis zum Zehe beschrieben wird.
Eines Tages wendete sie sich gegen Gott und Adam und verließ das Paradies, indem sie einfach vom Boden abhob und hoch in die Luft davonflog. Doch Gott wollte, dass sie wieder zu Adam zurückzukommt. Also schickte er drei Engel los Lilith zu suchen und zurückzubringen. Als sie sie gefunden hatten, sprachen sie mit Lilith und wollten sie überreden wieder zurückzukommen, doch Lilith weigerte sich. Also erschuf Gott Eva als zweite Frau für Adam. Da Eva aus einer Rippe von Adam erschaffen worden war, war sie eine ehrlichere und folgsamere Frau als Lilith.

Wie wir wissen, wurde jedoch Eva eines Tages von einer Schlage verführt, einen Apfel vom "verbotenen Baum" im Paradies zu essen (die Schlange war möglicherweise Lilith). Eva aß die Frucht und hatte dafür ihre Zukunft im Paradies eingetauscht. Denn kurz darauf erschien ein Engel mit einem langem Schwert (war es Gabriel?) und verbannte Adam und Eva aus dem Paradies.

Die Folge Liliths Ungehorsam war die Strafe Gottes, dass sie von der Göttin zu einem blutsaugenden Dämon wurde. Ihre Kräfte verlor sie allerdings nicht, aber sie musste sich fortan von Blut ernähren, wollte sie diese behalten. Liliths Rache dafür: Ihr einziger Wille war die Vernichtung der Menschheit - sprich alle Nachkommen aus der Verbindung Adam und Eva.

Lilith ging eine Verbindung mit dem Dämonen Djinns ein. Aus dieser Verbindung entstand Liliths Dämonen-Reich. Sie brachte einige dämonische Kinder auf die Welt.

Die ersten Söhne von Adam und Eva waren bekanntlich Kain und Abel.

Kain machte einen schwerwiegenden Fehler: Er begann Brudermord aus Missgunst und Eifersucht. Vater Adam reagierte, wie alle Väter reagiert hätten: Er vertiess ihn aus der Familie. So wanderte Kain gen Osten ins öde und dunkle Land Nod. Darauf hatte Lilith nur gewartet. Aus der Dunkelheit besuchte sie ihn. Sie bot dem Abtrünnigen Zuflucht, Schutz, Trost und Wärme - machte Kain zu ihrem Sohn - der erste wirkliche Vampir ward geboren. So erfuhr er, daß Lilith "erwacht" sei, und daß auch er erwachen könnte. So wies sie ihn in die mysthischen Kräfte ein - die sogenannten Disziplinen. Die Erzengel offenbarten sich während Kains 'Erwachen' und forderten Buße und Reue, so daß er ohne Schuld sofort 'seinem' Schöpfer begegnen könne. In seinem neuerlangten Machtrausch, von der Überzeugung gefestigt, kein Unrecht getan zu haben und natürlich vollkommen unwillig, wurde ihm eine noch schlimmere Strafe, als Lilith sie erhalten hatte auferlegt: Fortan würde ihn Sonnenlicht verbrennen wie Feuer - es würde sich selbst festbeißen in seinem Fleisch. Er konnte nur noch wie Lilith Blut trinken, und wurde aber dazu noch ins Reich der Untoten verbannt - verdammt zu ewigem Leben in der Dunkelheit als blutrinkende Kreatur.

Von der Macht seiner neuen Kräfte erfüllt, zog der Untote Kain aus dem Reich Liliths aus. Doch er wurde seiner Einsamkeit schnell überdrüssig. Kain wollte Gesellschaftt haben, die ihn versteht - er wollte andere Vampire erschaffen. Von welchem Dämon oder Engel er erfahren hat, wie man ein 'Kind' zeugt, wie man Menschen in Wesen wie ihn verwandelt, ist ungewiß, doch schließlich wußte er von dem Geheimnis und schuf andere Vampire, die widerum das Geheimnis kannten und weitere Vampire schufen...

Kain, ein Mysterium und dennoch der 'Urvampir', der Ursprung der menschenähnlichen Vampire - Lilith war 'nur' eine Halbgöttin.
Montrose@Danyiel. Sehr interessant. Danke.

@cocrea. Du bist eine treue EMMA-Leserin, stimmt's? ;) Das merkt man an Deinem psychologistischen und deshalb völlig abgedrehten Bibelverständnis. Folge von feministischer Hirnwäsche. Wie dem auch sei: hier gibt's keine Forenpolizei. Ich frag mich dennoch, was eine Feministin bei den Gruftis zu finden hofft. Bei den Schwarzen laufen Frauen für gewöhnlich in Ketten rum, und die tun das sogar freiwillig. :cool:
Danyiel@ montrose

kein Problem

Nur, werd nicht persönlich! Die Foren sind für den Wissensaustausch, nicht für Beleidigungen/persönliche Konflikte gedacht; dafür gibt es die Nachrichten-Funktion
Schonmal was von Gothic-music gehört?
Die Mädels und Frauen dieser Szene laufen nicht umbedingt wie SM-Queens herum!
Barock-ähnliche Kleidung, weite Gewänder, etc. sind u.a. heufiger an der Kleider'ordnung'
Und vor allem liberale Meinungsäußerung!

@ cocrea

deine Fragen 2a) und 2b) habbich irgendwo schonmal gelesen..
Lass mich lügen,,, Nietzsche?
sind allerdings anregende Fragen:
Warum hält der Mensch an seinen alten Götzenbildern fest?
Gewohnheit? Angst vor Unbekanntem/Neuem?
Das Unbekannte muss nicht zwangsläufig schlecht/falsch sein.

Und vor allem: Die Vergangenheit hat gezeigt das alte Werte stetig überarbeitet werden (zumindest in Politik,Wissenschaft,Kultur...).
Dieses prinzip dann ENDLICH auch mal auf die Religion,den Glauben anzuwenden liegt da sehr nahe.

Die Götterverfinsterung, das Ragnarök, stellt die Verbannung der Götter in 'ihre Sphäre' dar. Sind für alle Zeit von der Welt getrennt.
Wenn ich mich recht entsinn war's Loki, der böse Gott der Nacht und des Schabernacks der dafür verantwortlich war.
[Ich bin mir nicht ganz sicher,is lang her das mir sich damit befasste]
Das zeigt jedoch eines:
Die Nordmänner hatten schon soviel Verstand einzusehen dass sich ihre Götter von ihnen abwandten.
Viel andere Religionen haben diesen Sprung über ihren Schatten nicht geschafft.

Unsere Vorfahren und die Buddhisten sind da die Einzigen die mir einfallen die diese 'Weisheit' erlangt haben.
Wo liegt da der Denkfehler unserer 'modernen,hochzivilisierten' und 'so weit fortgeschrittenen' Kultur?
Schlichte Faulheit mal seinen Grips anzustrengen und ein 'moderneres' Weltbild an den tag zulegen...


Damit sag ich carpe noctem Genossinnen und Genossen
auf das es Euch 'dämmert' ;)
Kaijawir wissen eigentlich nicht wie gott ist und wir wissen eben nicht was davon stimmt was in laufe der zeit nieder geschrieben worden ist.

deshalb finde ich ist es am besten wenn man eine eigene sicht von gott und überhaupt dieser religion hat.und jeder hat wieder eine andere sicht zu dem thema,deshalb kann man auch nicht sagen ob gott ein "loser" ist.

ausserdem hat er wie eigentlich schon allen bekannt sein müsste,angeblich gesagt das er uns selber entscheiden lässt was wir tun. wir müssen unser leben leben ,da kann oder will er gar nichts tun.

z.b. wenn du von zu hause ausziehst,bist du auch auf dich alleine gestellt und musst dein eigenes leben leben ,wo dir deine eltern nichts mehr zu sagen haben und so in der art ist es auch bei gott.
wenn wir geboren werden sind wir praktisch von ihm ausgezogen.
Scheol@Montrose

Ich würde das "verloren fühlen" auf Gott beschränken.
Ich fühle mich manchmal verloren gerade wegen Gott.
Wenn er nicht wäre wäre vieles einfacher für mich.

Manche Menschen fühlen sich in der Welt verloren...aber nur wirklich schwachen bedarf es einer Religion um daraus zu kommen.

Ich merke das du überzeugter Christ bist.
Das ist neutral zu bewerten, aber hälst dich so krampfhaft an deinen Gott fest das du manche Sachen für Gift erklärst die andere wiederum als Heilung sehen mögen.
Ich sehe den versuch Gott als Lüge zu entlarven als Heilung an.
Wenn ich es schaffe wurde ich von einer Lüge befreit, wenn nicht muß ich eingestehen das ich falsch lag.
Das ist kein Gift sondern ein Hinterfragen.

Du weist einige missionierende Eigenschaften auf.
Es ist nicht alles Gift was äzt, manchmal ist das Äzende das was uns die blindende Kruste von den Augen wischt.

Wenn du Gott gefunden hast, und damit glücklich bist ist das vollkommen in Ordnung.
Nur darfst du nicht verurteilen wenn jemand behauptet das Gott ein Loser oder eine Lüge ist.

Für mich ist das Christentum eine Lüge solange mir niemand das Gegenteil beweisen kann.

@Danyiel

Sehr interessant diese Geschichte.

Ich kannte sie so.

Die Vampirsaga soll auf die ersten Christen zurück zuführen sein.
Nach der Verfolgung versteckten sich in Höhlen und kamen nur nachts herraus.
Sie tranken echtes Blut weil sie glaubten ewiges Leben zu erlangen.

"Das Blut Christi gewährt ewiges Leben".
Was heute der Wein ist war damals das echte Blut.


Nun, sie ist etwas kürzer, mir auch nicht mehr vollständig im Gedächtnis, aber wieder wird die Saga auf das Christentum zurückgeführt oder eher mit der Bibel in Verbindung gebracht.
Komisch....warum tauchen Vampire in der Schrift Gottes auf?

bb
Scheol
SuicideDiese Gerede 'nur wer an Gott glaubt erhält das ewige Leben Schwachsinn'.Das ist nur eine kluge marketingstrategie.Der Mensch hat Angst davor unwichtig zu sein,irgendwann nicht mehr zu existieren usw.Das haben sich die Christen zu nutze gemacht und die Menschen unter den Vorwand eines Gottes ausgebeutet.

Aber wen mann mal überlegt ewiges Leben wäre doch die größte Strafe die es gibt,irgendwann alles zu kennen und nichts neues mehr zu erleben.Also ist es doch nur gut nicht an Gott zu glauben oder?Entweder man glaubt drann,versaut sein Leben und ist nach den Tod sowieso weg,oder mankommt in den Himmel und langweilt sich bis in alle Ewigkeit.Oder man glaubt nicht an Gott,macht was man will und ist irgendwann einfach weg.
Scheol@Suicide

Dir tun die Finger weh?
Du hast doch fast nix geschrieben :D

Ich würde nicht sagen das Gott die Marketingstrategie ist sonder die Kirche.
Gott selbst mag damals als wahr empfunden worden sein, erst mit der Kirche fing die Ausbeuterei an.
Erst dann wurden Steuern und Gelder für die Erlösung verlangt.

Wahre Christen lebten ständig bescheiden und teilten ihren Glauben. Niemals hätte am Anfang des Christentums irgendjemand Geld verlangt.
Und warum sollte damals einer ein Imperium aufbauen wollen wenn erst 1500 Jahre später das Geschäft Gewinn abschlägt.

Ich denke Jesus hat an das geglaubt was er gepredigt hat, und er war kein schlechter Mensch gewesen.
Wenn man der Bibel glauben schenken darf hat er versucht das zu verbreiten was sich eigentlich jeder wünschen sollte.

Und zwar Frieden und Nächstenliebe.
Damals war vom Glaubenskrieg keine Rede gewesen.
Erst als sich Herodes bedroht sah fings an.

Nur eines bringt mich zum KOTZEN:

Das sind Christen die heute noch jammern das sie damals so übel verfolgt wurden.

Erst wurden die Christen zu Tode gehetzt dann haben die Christen Andersgläubige verfolgt.
Also hört auf zu heulen, ihr seit kein Stück besser.

bb
Scheol
SuicideDer einzige Grund das die Menschen damals den Glauben gewechselt haben ist nur weil ihnen gott bequemer war.
Es ist doch besser nur einen Gott zu haben der immer da ist als hunderte von Göttern denen man in bestimmten Situationen bestimmte Opfer geben muss.

Gut vieleicht war das Christentum wircklich gut gemeint, doch schon die ersten Päpste haben ihre Person als 'Vertreter'Gottes doch nur ausgenutzt um immer mächtiger zu werden.
Danyiel[QUOTE]Nur eines bringt mich zum KOTZEN:

Das sind Christen die heute noch jammern das sie damals so übel verfolgt wurden.

Erst wurden die Christen zu Tode gehetzt dann haben die Christen Andersgläubige verfolgt.
Also hört auf zu heulen, ihr seit kein Stück besser.
[/QUOTE]

Hey, du vergisst unsere Schwestern und Brüder:
Hexen,Magier,Druiden, etc.

*snüff snüff*

Vor allem: Wo die Christen hinkamen und 'ihr' Glaube nicht anerkannt wurde haben sie ihn mit Feuer und Schwert verbreitet [Moment: Nächstenliebe? Barmherzigkeit? GNADE?
Du sollst nicht töten?]





Bitte tausendmalst um Entschuldigung das ich mich heut nicht länger bei Euch einmischen kann
dürfte noch interessant werden.


Buenas tardes
Vive la revolution
et hasta la vista amigos
cloudSuicide - größte Strafe ewiges Leben. Dann hätte der ewige Gott ja wirklich die Arschkarte gezogen?

Mondrose - Nachdem du auf meine durchaus ernst gemeinte Frage nicht antwortest muß ich dein "Gott hat die Menschen verloren" Gerede selbst analysieren:
Laut der christlichen Vorstellung erschuf Gott Mann und Frau und hat ihnen verboten vom Baum der Erkenntnis zu naschen und weil er gerade um die Ecke für kleine Königstiger oder ähnlich war haben die Doofies (da ja ohne Erkenntnis) einfach auch mal daran gefuttert. Oh Schlange - hätt ich fast vergessen, ja die Menekes brauchten noch einen Schubser um auch auf die geilen Äpfel aufmerksam zu werden. Ich dachte aber Gott sieht und hört und durchdringt alles - nur eben beim Sündenfall da hat er mal weggeschaut - kann ja mal vorkommen?
Gott baut etwas, er ist doch der Suuuperschlaue also weiß er auch alles und müßte eigentlich wissen was sein Spezi Luzi treibt und wie anfällig und deppert seine HomosapiensSchäfchen sind, also müßte er genau dieses vorhergesehen haben?
Der Mensch ohne Erkenntnis - ich erkenne nicht das Mondrose einer riesen Verarsche auf den Leim gegangen ist und mich damit auch verladen will - und jetzt soll ich traurig sein daß ich zumindest soviel Erkenntnis besitze?
Montrose@cloud. Ich habe nicht geantwortet, weil durch das feministische Störfeuer mir etwas der Durchblick für das Wesentliche verlorengegangen war.

Also jetzt [u]Die Geschichte vom Paradies[/u]

Aussage A (1. Mose 2,17) aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm issest, mußt du des Todes sterben.

Aussage B (1. Mose 2,25) Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein Weib, und schämten sich nicht.

Aussage C (1. Mose 3,4). Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist

AUSSAGE D (1. Mose 3,6) Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.

AUSSAGE E (1.Mose 3,7) Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

Aussage F (1. Mose 3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

AUSSAGE G (1. Mose 3,21) Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.

Aussage H (1. Mose 3,22) Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vergleicht man A und H, dann zeigt sich, daß die Menschen ohnehin sterben müssen und nicht erst als Folge einer Bestrafung. Gott hat in dieser Erzählung wohl ein bißchen geschwindelt, die Schlange hat das in C aber irgendwie auch nicht richtig kapiert.

In D zeigt sich, daß die Frau wirklich nach Klugheit strebte. Im Paradies mochten Frauen noch kluge Männer, mit dem Apfel wollte Eva ihren Adam attraktiver machen.

C und H zeigt, das Gott und Schlange drüber übereinstimmen, daß der Apfel die Menschen klug gemacht hatte.

B und E zeigt, daß der Inhalt der Erkenntnis die Entdeckung der Nacktheit war.

Kirchlich wurde diese Erkenntnis auf die Geschlechtlichkeit bezogen, da wurde eine Beziehung zwischen Sexualität und Sünde hergestellt. Im ursprünglichen Text ist das Problem nicht die Sexualität - das zeigt sich in F, die Fortpflanzung wird als gegeben vorausgesetzt --- ohnehin durfte Adam mit seiner Eva machen, was er wollte ... denn genau zu diesem Zweck hatte Gott sie ihm ja gebastelt. Das Problem ist das Wissen um die Nacktheit. Das ist doppelt merkwürdig: erstens, daß Wissen zum Problem werden kann. Zweitens, daß sich das Wissen ausgerechnet auf dieses Thema bezieht.

Ich kann Dir das im Moment auch nicht deuten, sorry. Aber um auf Deine Frage zurückzukommen: anscheinend konnte diese Erkenntnis des Menschen nicht rückgängig gemacht werden. Das zeigt, daß Gott nicht allmächtig sein kann, sondern selbst bestimmten Zwängen unterliegt. Und H zeigt auch, daß der Mensch zu einem Art Gegengott wurde. Aber G zeigt (Gott macht den Menschen Kleider), daß zu diesem Zeitpunkt die Beziehung zwischen Gott und Mensch immer noch intakt war. Der Mensch war nicht verloren. Um die Bedeutung zu verstehen, muß man den historischen Kontext besser verstehen als ich. Die Menschen beobachteten, wie sie Scham empfanden, wie Kinder auf die Welt kamen usw. und fragten sich: warum ist das so und nicht anders? In dieser Erzählung kommt eine Art von Weisheit zum Zuge, wie sie für so viele biblische Geschichten typisch ist: eine Mischung aus Mutwillen, guten Absichten, irgendwelchen Weltgesetzen, die anscheinend auch Gott nicht durchbricht, und der Versuch, das beste daraus zu machen. Wie im richtigen Leben: ein bißchen Looser und ein bißchen Gewinner. :)
cloudGott ist halt auch nur ein Mensch - "...er schuf den Menschen nach seinem Bilde"
Scheolwas für sich für mich wieder übertragen ließe.

Aber wenn Gott nur ein Mensch ist...hmm..

BETET MICH AN!!!! :D :D :D
AlterkelteLuzifer ist auch nur eine Figur aus dem Themenkreis Bibel - Christentum.
Seine angeblich unberechenbare dämonenhaftigkeit
sollte den Menschen Angst machen, damit sie auf den
rechten Weg zurückfinden....
Luzi ist also freier Mitarbeiter Gottes..
Aus Marketinggründen wurde darüber kaum ein Wort verloren.
Man kann nicht bestimmtheit sagen, dass Luzi je existiert habe.
Man kann aber mutmassen, dass er auf Frauen erotischer
Wirken mag, als Jesus. Sorry Nazarener, Is' so!


@Montrose

"femministisches Störfeuer"

darf man mutmassen, dass Dir der patriarchale Teil der Bibel
nicht unangenehm ist ???????
MontroseFür Frauen ist Jesus der geistige, und Luzifer der erotische Aspekt?
Und für Männer der geistige Aspekt Maria und der erotische Aspekt ... wer eigentlich? Hm, AlterZausel, hilf mir mal weiter.

Was das feministische Störfeuer betrifft: mich stört gar nicht so sehr der Feminismus, als der Umstand, daß manche Leute sich für neutrale Stichwortgeber halten und gar nicht merken, was sie [u]in Wirklichkeit[/u] sind ... Ein Grund, warum ich Neutralität längst aufgegeben habe, das funktioniert nämlich eh nicht.

Was den "patriarchalischen Teil" angeht, so sind es doch die Frauen, welche die Welt so geschaffen haben, wie sie ist. Sie haben es ja in der Hand, welchen Typen sie den Vorzug geben. Patriarchalische Verhältnisse sind das Werk von Frauen.
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]@cloud. Ich habe nicht geantwortet, weil durch das feministische Störfeuer mir etwas der Durchblick für das Wesentliche verlorengegangen war.[/B][/QUOTE]

hab mich zurückgehalten, aber auf so einen kommentar hab ich gewartet.
männer sind halt arm dran, müssen gott mit dem kopf begreifen ... ohhhh.
und auf die gefahr hin, verbrannt zu werden:

gott schuf den menschen und sein weib ...
wenn also gott den menschen als sein ebenbild schuf, und menschen darüber sinnieren, ob gott ein verlierer-typ ist, dann heißt das ...

danke gott, daß ich ein weib bin!

(heute männerfeindlich)
cloudDa schrie Cloud in die Küche: "He Weib was gibt´s Heut zum Abendessen wie wär´s mit Neptunia!"
neptunia@cloud
ich hoffe, du magst fisch?
MontroseIch vermisse ein Bild in der Bild-Datenbank von Dir. Bist Du schön, neptunia?
neptunia@Montrose
kennst du die sagen von meerjungfrauen? kalt wie ein fisch und unwiderstehlich ....
MontroseUnd was kann ich jetzt mit der Information anfangen?
neptuniaunwiderstehlich schön, natürlich!
(das, wozu weiber da sind, nich?)
MontroseIch bin hocherfreut, mit Dir hier zu plaudern, neptunia. Offensichtlich sprechen wir dieselbe Sprache.




edit: Hm, ich glaube, jetzt hab ich die Nixe vertrieben :D.

Also, zurück zum Thema.
neptunianee, nich vertrieben.
hatte nur vergessen in der fischküche zu sein ...
... in der göttlich unperfekten ...
cloudNochmal zusammenfassend:
ich glaube an keine Seele
Gott hat keinen wie Luzi nötig, die Drecksarbeit kann er genauso gut selber machen
Gott ist allmächtig - bedeutet: kann auch niemand verlieren.
Gott erschafft - ist kreativ, denkt nach, ist ergo ein Individuum und nicht nur Energiefeld oder sowas

Frage besonders an Mondrose: Was bietet dein Gott?
Warum hat er nötig etwas zu bieten?
Was würdest du machen wenn er dir nichts bieten würde als dieses Leben auf Erden?
Bitte kurze treffende Sätze und keine zigSeitigen Bibelauszüge. Ich kann dir aus der Bibel jeweils auch das Gegenteil heraussuchen.
Scheol@Cloud

Ein Gott der seine Schöpfung wie ein Kind liebt will ihnen etwas bieten können.
Er will das sie glücklich sind.
Somit erübrigt sich die Frage.

bb
Scheol
Montrose@cloud. Ist das die Zusammenfassung Deiner Meinung oder der anderer. In dieser Gottesvorstellung kommt der Mensch gar nicht vor. Aber den gibt's doch auch noch, oder?

Wenn es außer diesem Leben nichts weiter gibt, würde ich wahrscheinlich genauso leben wie bisher. Man hat seine Eigenarten und man hat seine Würde, so zu sein, wie man ist. Und wenn Gott eine menschliche Erfindung ist, bin ich halt Opfer dieser Erfindung, so wie ich es auch nicht ändern kann, in einem bestimmten Land zu einem bestimmten Zeitpunkt geboren zu sein.

Was Gott anbietet? Er ist eine Art Mauerbrecher, der Türen öffnet, wo der Mensch alleine nicht weiterkommt.
cloudzu Scheol - warum soll er die Menschen lieben? Warum will er das seine Kinder glücklich sind? und warum macht das der allmächtige Gott dann nicht?
Willst du das Zelda oder Robin Hood oder die anderen Computerfiguren (solltest du damit mal gespielt haben) glücklich sind, oder geht es dir in erster Linie um deine eigenen Erfahrungen mit dieser Figur?

Mondrose - hast du meine bisherigen Beiträge nicht gelesen? Wenn Gott die Arschkarte gezogen hat und ganz allein für ewig in seiner Umgebung umherdriftet und sich langweilt brauch er was womit er sich beschäftigen kann, da helfen Billionen verschiedener Eindrücke und Erfahrungen ungemein, oder?
Scheol@Cloud

Ich habe nicht gesagt das es so ist.
Aber es wird behauptet das wir Gottes Kinder sind, er wird ja nicht umsonst Vater genannt.
Und ein Vater will das seine Kinder glücklich sind.

Zu den RPG's.
Tatsächlich ist es so dass das Abbild des Helden nur du selbst darstellt.
In Zelda schlüpfst du in die Haut von Link und in dem moment bist du er und er ist du.
Immer wenn ich solche Spiele ernsthaft gezockt habe versetzte ich mich derart in das Spiel hinein, das ich es als meine Pflicht sah Zelda rauszuholen.
Das war bei allen RPG's so, du bist in einer anderen Welt und empfindest sie für einen Augenblick als relevant.
Genau das macht solche Spiele aus.

Du willst Zelda befreien weil du willst das sie glücklich ist.
Anders wie Gott hast du aber Link nicht geschaffen so wie Gott den Menschen, also ist das Argument überflüssig.


Ich denke auch das Gott den Menschen nicht lieben kann, weil er sonst schon mehr als viel geändert hätte.
Aber sogar Montrose, unser Bibelverteidiger, hat zugegeben das auch Gott sich gewissen Regeln unterwerfen muß.
In der Bibel steht das er uns das Leben geschenkt hat und wir was draus machen sollen.

Wenn er uns auf Schritt und Tritt helfen würde wäre es keine Aufnahmeprüfung für den Himmel, und wir hätten keine freie Entscheidung über unsere Seele.
Dann würdest du wieder aus einem anderen Blickwinkel schimpfen denn das würde dir auch nicht passen.

bb
Scheol
neptunia... aber ist es nicht tröstlich, zu wissen, daß nichts existieren kann, das perfekt ist, nicht einmal gott? warum also diese große erwartungshaltung an gott? warum muß er uns unbedingt glücklich machen? nur weil manche von uns ihn vater nennen?

und: weiß gott, was glück ist? vielleicht ist sein verständnis von glück ein anderes? vielleicht leben wir in göttlichem glücklich-sein, und haben es einfach nur noch nicht bemerkt ...

[I][SIZE=1](und was kommt jetzt ... ich geh lieber schon in deckung ... es muß masochismus sein)[/SIZE][/I]
Scheol@neptunia

Ich nenne Gott gewiss nicht Vater weil ich nicht an ihn glaube.
Ich habe nur versucht Clouds Frage zu beantworten, wenn ich alles wüsste müßten wir nicht weiter diskutieren.
Also sind gewisse Dinge die ich sage/schreibe 100% falsch.

Du brauchst nicht in Deckung gehen, das sind ernste Fragen.

Ob Gott weiß was Glück ist weiß ich nicht.
Vielleicht empfindet er so arrogant das er glaubt wir wären nur glücklich wenn wir ihm dienen.
Ich tu' es nicht, und meinet wegen komme ich in die Hölle.
Dann kann ich mit dem Teufel wenigstens Karten spielen denn Glücksspiel ist ja auch verboten.
Mal sehen ob Satan mich im Poker schlägt :D

bb
Scheol
AlterkelteGlück ist die Abwesenheit von Unglück
cloudAlter Schwede - ist das nicht Zufriedenheit?
Glück oder Glücksgefühl ist doch so Ausschüttung von Endorphinen?
Montrose[SIZE=1][QUOTE]Wenn Gott die Arschkarte gezogen hat und ganz allein für ewig in seiner Umgebung umherdriftet und sich langweilt brauch er was womit er sich beschäftigen kann, da helfen Billionen verschiedener Eindrücke und Erfahrungen ungemein, oder?[/QUOTE][/SIZE] Ein bißchen mitzumischen, anstatt bloß zuzuschauen, wäre wahrscheinlich noch viel interessanter.
javid@ topic: ich finde das streben, gott zu personifizieren lächerlich.
da könnte man genausogut einen mistkäfer als einen löwen darstellen.

meine meinung.
ScheolDas ist genau das was ich meine.

Wenn es einen Gott gibt kann er nicht personifiziert werden.
Ein Gott ist allmächtig!

Das Christentum an sich ist eine feine Sache, nur schaut euch an was draus gemacht wurde!

bb
Scheol
javid[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Das Christentum an sich ist eine feine Sache, nur schaut euch an was draus gemacht wurde![/B][/QUOTE]

das christentum war wahrscheinlich in seiner ursprünglichen form eine sehr menschenfreundliche religion, aber was daraus gemacht wurde ist echt das letzte!
wenn menschen zu macht kommen korrumpieren sie in 99% der fälle (nur eine behauptung). und da menschen religion 'machen', bzw. sie gestalten passiert gleiches mit der religion. seit das christentum staatsreligion im römischen reich war, musste es sich behaupten und wurde als machtmittel missbraucht.
es ist wie in der politik: wenn man die spitze will, haben ideale keine bedeutung mehr. da es religionen aber nun an sich haben, sich auf idealen zu begründen, sind ehemals bewundernswerte systeme zu nicht mehr, als machtinstrumenten verkrüppelt geworden.
Scheoldu hättest es nicht besser ausdrücken könne. ich schließe mich deinen worten vollkommen an.

was ich so schade finde ist das menschen auf das christentum schimpfen und gleich alles ins schlechte licht rücken.
jesus z.b. war warscheinlich einer der humansten menschen, manche behaupten er hätte eine lüge in die welt gesetzt, aber was er gepredigt hat verdient meine hochachtung.
ich finde es schade das aus seinen idealen, die für mich etwas gutes waren, solch eine schlimme sache gemacht wurde.
aber das ist ja nur all zu menschlich.

bb
scheol
javideben..die menscheit versucht alles, was sie in die hände bekommt umzusetzen (meist zum destruktiven), hat aber keinen sinn dafür es so zu lassen und einfach nur zu akzeptieren..vielleicht sogar sich daran zu erfreuen..
Scheolerfreuen?
das wäre zu einfach und langweilig.
erst wenn etwas ins böse umgekehrt wurde wird es interessant.
liebe freude und frieden sind keine sensationen und bringen keine quote (im übertragenen sinne).

bb
scheol
Montrose[QUOTE]ich finde das streben, gott zu personifizieren lächerlich.[/QUOTE]Wenn man Gott nicht personifizoert, ist es kein Gott mehr, sondern ein Naturprinzip.

Das mit dem "feinen Christentum" ist so eine Sache. Bei etwas ernsthafteren "Weißen" kommen Besuche bei den Schwarzen noch schlechter an als bei Schwarzen, daß einer bunt ist. Vor drei Stunden war ich in einer "weißen" Runde.... diese Selbstbezogenheit, dieses "draußen ist die schlechte Welt" kann schon sehr bizzare Züge annehmen. Da steckt nicht nur Macht, da steckt auch Angst dahinter.

Nun, man würde sich ja wundern, wenn in einem Krankenhaus Gesunde liegen. Versteht man das Christentum als Krankenhaus ... ;)

Aber ebenso würde man sich wundern, wenn der Arzt in dem Krankenhaus selbst krank wäre. Um die Vielfalt der Menschen im selben Boot zu begreifen, müßte dies eine Position zwischen allen Stühlen sein. Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem, wie Gott gesehen wird, und dem, wie er wirklich sein müßte.
Scheol[QUOTE]Da steckt nicht nur Macht, da steckt auch Angst dahinter. [/QUOTE]

das ist auch ein sehr wichtiger aspekt.
nun, wir schwarzen sind für die "weißen" unverständlich, sie wissen nicht damit unzugehen, sicherlich ist auch unwissenheit eine sache die angst auslöst.
die angst das etwas woran man hängt zerstört werden kann ist auch menschlich.
egal ob es eine wahre bedrohung ist oder nicht.
sie ist nunmal da und lässt sich nicht auf knopfdruck ausschalten.

das einzige was man als schwarzer tun kann ist zu zeigen das man nicht das böse ist und auch einen respekt vor der meinung des "weißen" hat.
das nimmt wenigstens ein bisschen angst und führt zum teil vielleicht zu einem kleinen verständnis.

bb
scheol
javidOFF: 'die weissen' - 'die schwarzen'
sry, aber auch das find ich lächerlich. geht es da um eine einstellung, oder um ein image.
da ich keine zugehörigkeit habe und weder zu den einen, noch zu den anderen gehöre wüsst ich das echt mal gern.
Scheol@javid

normalerweise gefallen mir die ausdrücke nicht aber irgendwie muß man ja dem was mein meint einen namen geben.
sicherlich hätte man es besser umschreiben lassen aber so tut's auch.

bb
scheol
Montrose@javid. Es sind einfach nur Worte. Man kann auch A vs B oder I vs II sagen. Mir wäre das jetzt einfach zu pathetisch, die ganze Zeit von "Goths" und "Christen" zu reden. Ob das Image, Einstellung ist ... Tatsache ist nun mal, daß es beides in abgrenzbarer Form gibt.

@Scheol. Ich meinte nicht, daß "Weiße" angst vor "Schwarzen" oder dem "Unbekannten" haben. Und auch geht es nicht nur darum, daß sie Gott bewahren wollen. Sondern die haben angst vor dem Leben. Diese Rigidität - auch bei mir manchmal - ist sicherlich hin und wieder berechtigt, oft ist das aber auch ein Mangel an Vertrauen. Und das ist merkwürdig.
Scheol@montrose

dann hatte ich dich falsch verstanden.
was mir bei allen religionsformen aufgefallen ist, diese anhänger geben ihre volle verantwortung für ihr leben einem gott.
sie übernehmen keine verantwortung mehr für sich selbst oder andere weil da einer ist der richtet. auch brauchen sie nicht mehr zu entscheiden was gut und böse ist weil das schon jemand tut.
nun, das kann man auch bequem nennen.

bb
scheol
cloudjavid "die christliche Religion ist in seiner ursprünglichen Form warscheinlich eine sehr menschenfreundliche Religion."

Alle Religionen sind für ihre Gläubigen eine sehr menschenfreundliche Religion aber wehe du stehst im Abseits.
Auch der Nationalsozialismus war für seine Anhänger eine sehr menschenfreundliche Ersatzreligion aber wehe du stehst im Abseits.
Wenn ihr lieben Christen euch auf Jesus und so beruft, dann lest endlich auch mal die Bibel komplett und da ist der liebe Jesus an vielen Stellen plötzlich doch kein so lieber Jesus, besonders für die die im Abseits stehen oder sich zumindest kritisch mit ihrem Glauben auseinandersetzen möchten. Denn da könnten die ja merken - hoppla der Jesus benutzt ja nur menschliche Bedürfnisse um mit seinen Gläubigen auf einen Nenner zu kommen und dann komt "nur wer an mich glaubt wird ewiges Leben haben" - genau wie in allen anderen Religionen.
Scheol@cloud

bist du da neidisch?
na und, entweder du hast ihm geglaubt oder nicht.
oder kann man dich mit kritik so doll verletzen das du gebrochen bist.

jesus ist nicht mit schwerter einmarschiert sondern mit worten und wer nicht daran geglaubt hat der hat halt nicht dran geglaubt.
es kommt da auf dich an aber wenn du das sooooo ernst nimmst.

das dich dieser satz so aufregt zeigt nur deine angst vor dem tod.

bb
scheol
cocreaBIBELSPRÜCHE ENTSTAUBT:

>Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.<

Im ICH BIN ist enthalten: der Lebens-weg und die DNS-Wahrheit. Niemand kommt zum Vater/Mutter/Selbst denn durch m-ICH, sich selbst, die Individuation, die Berufung.

Niemand vermag sein Selbst (Ursprung) zu finden, der nicht beginnt, sein Ich bewussster werden zu lassen, sein Ego zu wandlen.

ÜS: »Nur durch das (bewusstwerdende) ICH kommt ihr zu Mutter/Vater=Selbst/ Ganzheit.«

diese ent-scheidende unterscheidung bei der übersetzung des m-ICH hab ich von einem theologisch high class ausgebildeten Altsprachler, der über viele krasse übersetzungsfehler in der bibel zu berichten weiß. und das, was (unter nachplapperern, nicht selbstforschern) allgemein geglaubt wird, volksglaube nennt. Der sog. volksglaube = kirchenpolitisch opportunes verhalten erzeugend stimmt mit der theologischen basis nicht überein. volksglaube hälst sich deshalb hartnäckig, da menschen angst vorm hinschauen und der konsequent zu erfolgenden veränderung haben und volksglaube den meinungsmachern und machthabern für den erhal des bestehenden hierarchischen machtsystems genehm ist. (s.u.)

Wenn Jesus als Person die Garantie zur Seligkeit (oderwasauchimmer) zu sein hat, dann findet um seine person ein kult statt. idolatrie. das gleiche phänomen findet man bei stars durch ihre anhänger.
wenn jedoch ICH mitverantwortlich bin, um das Selbst zu finden, dann sieht die sache anders aus. dann kann ich mir an jesus und an jenen die größeres wie jesus tun, k-ein beispiel nehmen.

wie konnte jesus, ob er nun recht hatte oder nicht, gelebt hat oder nicht, sagen: "ihr werdet größere dinge tun denn ich."
so er der unübertroffene superdupermann sein wollte.
evolutionstechnisch werden seine nachfolger größere dinge tun denn er, richterskalen sind nach beiden und mehr seiten offen.

ein weiterer tragischer übersetzungsfehler ist passiert mit dem satz:
"machet euch die Erde (Frau, das Weibliche, Passive?) untertan."

die erde kann ohne menschen über-leben (womöglich viel besser), der mensch nicht ohne sie.

gruß, cocrea
Montrose@cocrea. Man muß zwischen Übersetzung und Interpretation unterscheiden. Der Bibel-Text steht nun mal so da und ist in einem bestimmten historischen Kontext entstanden. Da kann man nicht einfach behaupten, die Autoren wollten Aussagen über das ICH der Tiefenpsychologie oder DNS treffen. Letzteres ist ein Phänomen der Neuzeit. Besser ist vielleicht, solche Ansichten als Gegenentwurf darzulegen, wenngleich die natürlich auch wieder begründet werden müssen.

OFFTOPIC: Das ist einfach eine Methodenkritik, ohne daß ich Dir die inhaltliche Meinung absprechen wollte. Die meisten wären hier wohl kulanter .... aber mich interessieren wissenschaftstheoretische Dinge -also nicht nur, was, sondern wie wird's gemacht. Was sind die Kriterien der Wahrheit einer Aussage.

@Scheol, cocrea. Die Ansicht, daß durch Religion Verantwortung abgegeben wird, ist bedenkenswert. Dadurch könnte persönliches Wachstum eher behindert werden als gefördert. Andererseits hat Glauben auch sehr stabile Menschen hervorgebracht. Man könnte demnach entweder annehmen, es gäbe spezielle Zusatzbedingungen, wann Glaube fördert oder hindert. Oder man könnte überlegen, ob persönliches Fortkommen und Glaube zwei verschiedene Sachverhalte sind.

In folgendem thread [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=24491&perpage=15&pagenumber=2
][/URL] hat Nachtelbin sehr gut beschrieben, wie psychische Belastung zu besonderen, möglicherweise auch religiösen Erfahrungen führen kann. Also alles Illusion?

Und doch bleibt die Frage: kann ein Glauben an einen personifizierten, jenseits der Phantasie real existenten Gott auch vernünftig sein? Ich meine schon. Denn erstens gibt es wohl auch spirituelle Erfahrungen bei psychisch gesunden und intelligenten Menschen. Und zweitens sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht so weit fortgeschritten, daß Atheismus die plausiblere Annahme wäre. Die sogenannte "Aufklärung" und die "wissenschaftlichen Erkenntnisse" sind sehr oft Überinterpretationen von Phänomenen und damit selbst (Aber)glauben. Um mal die Jungschen Archetypen aufzugreifen ... Scheol, ich weiß sehr wohl, was damit gemeint ist. Aber durch die Existenz solch eines Begriffes alleine wird der Inhalt des Begriffes nicht zugleich wahr. Immerhin war Jung Sohn eines Pfarrers, die Idee von der Philogenese in der Ontogenese hat er einfach aus der Biologie geklaut und auf die Entwicklung psychischer Inhalte übertragen ... meines Erachtens ein fragwürdiges, wohl sogar völlig unzulässiges Verfahren.
Scheol@montrose

hmm...ich kenne leider nur die eine version.
und zwar das die religion die entwicklung mehr behindert als fördert. auch der wille zum leben ist dadurch behindert, viele christen die ich kenne eher baptisten wollen so schnell wie möglich sterben weil sie in den himmel wollen.
meine freundin ist ja baptist. sie hat einen tumor im kleinhirn und will nicht zum arzt. ich habe echt angst das sie dieses ding als ticket sieht.
auch kenne ich viele die mir erzählt haben das es nicht selten ist das baptisten selbstmord begehen oder psychisch total am ende sind.

zum verständnis:

baptisten sind strenggläubige christen, sie halten die bibel für ein wahres wort, d.h. sie sehen keine bilder in ihr sondern wenn drin steht das eine gurke hasenohren hatte dann war das auch so.
zu dem ist die baptistische gemeinde unter den freikirchen eingetragen und wir alle wissen das sich da mehr als genug sekten tummeln.
wie oft schon habe ich gehört das diese religionsform familien und leben zerstört hat.

man sieht was dieses buch anrichten kann wenn man es zu ernst nimmt.
ich sage aber nicht das es schlecht ist.
ich sehe die bibel mehr als eine neutrale sache.

was draus gemacht wird ist entscheidend.
wenn einer nach gottes wort lebt, aber sich nicht beirren lässt und denkt selbst nach der wird ein starker mensch.
er zieht sich die besten moralischen werte herraus, versucht sie wenigstens einigermaßen einzuhalten aber ist nicht blind.

so einer war ich einige zeit.
ich war glaub ich einer der gläubigsten menschen in meiner umgebung. doch ich hatte eine eigene vorstellung von gott weswegen ich mich von der kirche distanzierte. dennoch war ich christ aus überzeugung. warum ich es heute nicht mehr bin ist eine andere geschichte.

ich kannte noch mehr die es wie ich gemacht haben und daraus wurde eine clique die durch nichts zu zerstören war außer meinem umzug.
wir haben uns immer und überall geholfen, selbst wenn es für den helfenden nur nachteile dadurch gab.

das nenne ich christlich, und nicht das "jeden sonntag in die kirche rennen und dann ab in die kneipe und über die frau lästern".

zu der wissenschaft:

wissenschaft ist für mich nichts anderes wie eine andere form der religion.
wenn die wissenschaft soviele wahrheiten kennen würde müsste sie sich nicht alle 2 jahre selbst korrigieren.
es ist ein gutes werkzeug aber nicht die pure wahrheit.

und das auch gesunde (physisch wie psychisch) und intelligente menschen spirituelle erfahrungen mit "engeln" und der gleichen gemacht haben kann ich auch nur unterstützen.
sowas hört man zu hauf und man kann nicht davon ausgehen das alle einen knacks haben.

zu den archetypen...
hmm....jetzt wirds wirklich schwierig.
für mich sind es immer noch charakteranteile aber wieso sollten götter nicht auf zwei ebenen existieren.

die eine ist die psychologie die andere die selbstexistenz d.h. das die götter nochmal für sich existieren.
AlterkelteEs bleibt dabei,

organisierte Religion war und ist stets ein Instrument
von Machthabern das "dumme Volk" stramm hinter sich
zu versammeln.
Theologische und Mystische Impulse gingen von den vorderasiatischen Buchreligionen kaum in grösserem
umfang aus, weil es sich um eine Art theologische
Systemgastronomie handelt, es also nicht um Inhalte
geht.
Der Gläubige hat die Auswahl zwischen Wendy's,
McDonald's und Burger King.
Es handelt sich weitgehend um religiöses Junkfood,
das möchlichst schnell konsumiert werden soll...
Es gibt dann nur noch ein paar strukturelle Unterschiede,
z.b. die Frage, ob man Burger auf offenem Feuer brät,
oder ob die Pommes Frites länger als 1 min. in heissem
Fett garen soll.
Es gehen absolut keinerlei Impulse vom Judentum, Islam
und Christentum aus in der Frage der individuellen
Menschwerdung, denn diese ist den Kollektivreligionen
sowieso suspekt.
Diese Individuelle Menschwerdung kann man dann als
Egoismus diffamieren.....
Es gibt ein Karma und das ist individuell zu durchleben,
da gibt es kein Entkommen..........
Scheolgut das liegt aber bei den institutionen.
ich denke jeder kann das buch für sich selbst interpretieren, soviel freiraum lässt es einen.

ich bin weiß gott kein christ mehr.
ob du es glaubst oder nicht aber ich gehörte selbst einer naturreligion an, und ich hatte mir da einen mix zwischen wiccanischen, keltischen und schamanistischen anteilen angelacht.
am meisten ging ich zum wicca aber auch das druidentum war für mich eine schöne sache.
momentan bin ich atheist.

nun, ich denke mal das du kelte bist.
ihr lebt nicht nach einem buch, klar, höchstens nach der edda obwohl die ja auch von einem christen verfasst wurde soweit ich weiß.

die bibel an sich ist nichts schlechtes, nur die organisationen die es zu einem werkzeug gemacht haben.

bb
scheol
AlterkelteScheol die Edda ist auf Island um 1200+x entstanden, von
einem Christen weit und breit keine Spur,
ausserdem hat es mehr mit Germanen, denn mit Kelten zu tun.
Die Kelten haben früher ganz Europa bevölkert
und waren lt. Historikern weniger ein biologisch-homogenes
Volk, so wie man es den Germanen nachsagt, denn
eine Kulturgemeinschaft.
Eine Gemeinschaft von Völkern, die in kultureller Hinsicht
voneinander profitieren wollten.
Da ich Euro-patriot bin (hat nichts mit dem Geld zu tun!),
passt mir diese Sichtweis in den Kram.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, halte ich so etwas
für Atheismus für völligen Blödsinn.
Denn dann, wenn man konsequent ist, muss man auch
leugnen, dass man an sich selbst glaubt.
Damit kommt man aber immer weiter in die Falle der Ratio.
Indem man jede Gefühlsregung für zufällig und/oder
vorübergehend hält...

Ein Gefühl ist Teil des Dialoges mit dem Kosmos.
Wer Gefühlen den Hahn abdreht,
verbaut sich jeglichen Kontakt mit dem Kosmos,
damit sein ganzes Leben..................
Scheolwenn du so den atheismus beschreibst bin ich kein atheist.

ich bin momentan keiner religion angehörig aber ich glaube an mich selbst und eine höhere macht, auch an den kosmos und das es soetwas wie magie gibt.

was bin ich denn jetzt?

bb
scheol
cocrea[COLOR=red]Exkurs über ICH/MICH - Selbst - eins/vieles Fundis[/COLOR]

"Durch m-ich kommt ihr zu ... Gott/Selbst."
durch mich = sich

ein jung´scher (ersatz)begriff für Gott (Herr?) = Selbst. ´Selbst´ und ´das Naturgesetzmäßige´ liegt mir bei weitem leichter auf der zunge/den tasten als HERR.

die semitischen (inkl. aramäischen) und z.b. bretonischen/brittannischen sprachen machen im vgl. zur indogermanischen (germanischen) sprachstruktur keinen unterschied zwischen ICH und MICH (der subjekt- und objektform der grammatischen 1. person)

märchen- und traumdeutung geschieht sowohl subjekt- als auch objektstufig.

jede form der übersetzung IST interpretation und unwillkürlich ein produkt des jeweils geltenden individuellen und gesellschaftlichen kontextes. und jedes gesprochene/geschriebene wort, selbst in der muttersprache, ist INTERPRETATION = inter pares = zwischen den parteien.
durch inter-esse (dazwischen seiendes = gott = selbst) können sich menschen ´guten willens´ (ganzheitsorientierte) verstehen.

le moi (frz.) = (mich) übersetzt ins deutsche: (das) ich

engl./intl. cyberabkürzung: /me = ich

der geschichtlich wichtigste und bekannteste deutsche bibelübersetzer, da der erste, war martin luther. sein interpretationsfehler (geboren aus seiner zeit und s-einem patriarchalischen verständnis) lautete: Gott/Herr (= Elohim, eine mehrzahlform, bedeutet das viele weibliche und das eine männliche) erschuf den menschen nach seinem abbild, als mann und männin.
der ursprache nach ist die rede von ´männchen´ (männliche gattung) und ´weibchen´ (weibliche gattung).

´sela´ ist NICHT die Rippe des Mannes adam, sondern eine seite des (1.) MENSCHEN.
das männliche und das weibliche machen je eine seite des menschen aus.
das einseitige und das vielseitige(deutige) machen auch je eine seite des menschen aus.

es gibt 2erlei widersprüchliche schöpfungsgeschichten, die sich gewaltig widersprechen.

die bibel spricht nirgendwo von einem APFEL, sondern von der Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen. diese frucht wortwörtlich zu verstehen und übersetz/interpretier-en als STÜCK OBST (europäisch = apfel, florida = orange; hawaii = papaja) und auf diesem eingebürgerten konsensverständnis zu beharren, entspricht m.e. der kindstufe des gläubigen.
frucht, metaphorisch übersetzt, könnte FOLGE, KONSEQUENZ bedeuten.

re: "In meines Vaters Haus sind viele Wohungen." (NT) = Platz für komplexität, vielfalt.
was macht der ´einzig´ wahre glaube im falle von VIEL-deutigkeit. er baut sich ein zelt zur abschottung. und das kann so weit gehen, dass er/sie sagen: berge fallet über m-ich/uns.

dazu ein vielfältig übertragbarer happen volks-witz-iges, ursprünglich auf die baptisten (christianistische fundis) gemünzt:

Ein Neuzugang im Himmel erhält von Petrus eine Führung über die neue Heimat. Petrus zeigt ihm, wo und wie die unterschiedlichen Konfessionen untergebracht sind. Der Neue sieht ein riesiges Zelt in der Ferne und möchte wissen, was es damit auf sich hat. Antwort von Petrus: Ja, da wohnen die ... drin, die noch immer meinen, sie seien die Einzigen im Himmel. Und ihr Glaube ist ihr Himmelreich.

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Lt. Hirnforscher G. Roth besteht das menschliche Bewusstsein aus ca. 10 Ichs, die im Hinblick auf das, was als ´geistig gesund´ gilt, auf ein erlebtes ICH zusammenfallen. Der sog. Gesunde fragt allerdings per se nicht tief, hakt in der sicher scheinenden Oberfläche(lichkeit) nicht nach, landet daher auch nicht in ´Sekten´ = Sektoren und merkt daher auch nix von seinen eigenen Sektoren.

Der Hirnforscher Roth sagt dazu: Der Leidensdruck bedingt den Bewusstwerdungsprozess (indivuduation / Selbstwerdung) - und die daraus folgenden konkreten Massnahmen gehorchen einer evolutionär fließenden Hierarchie – Heterarchie – Holarchie (diese Begriffe stammen ua von dem bahnbrechenden Denker und Autor Ken Wilber).
Der Bewusstwerdungsprozess vom Impuls zur Handlung (= innere-äußere Emanzipierung) verläuft von innen (unbewusst) nach aussen (bewusst), von unten (Individuum) nach oben (Kollektiv, mainstream).

0) erst ist die welt / (nicht)ich / das noch unbewusste selbst ok
a) dann wird Leiden empfunden = 1. diffuses/deutliches Gefühl
b) dann erfolgt Rationalisierung, Analyse = Verstehen, Denken
c) dann ein 2. Gefühl = Herz, leidenschaftlich getragene ´unbewusste´ Vor-Entscheidung
d) dann folgt erst die Handlung (1-2 Sek später) = konkrete Massnahmen.

e) Später kann evtl. die Einsicht erfolgen, dass ich manche meiner Handlungen weder vermochte noch bewusst wollte, dass sie nicht Ausdruck meiner vermeintlichen FREIHEIT, sondern eher UNFREIHEIT, waren.

gruß, cocrea
Montrose@cocrea. Zum Bibelexkurs: Na und? Was ist die Pointe Deines Exkurses?

Zur Hirnforschung: Wenn Roth 10 Ichs annimmt, ist das keine ernstzunehmende Antwort auf die Frage nach dem Bewußtsein. Eine wissenschaftliche Erklärung soll vereinfachen und nicht unnötig verkomplizieren. Abgesehen davon, Roths empirische Forschung beruht ausschließlich auf dem Salamander. Ich finde es etwas dreist, wenn ein Forscher über das menschliche Bewußtsein einen Haufen Bücher schreibt, ohne das menschliche Bewußtsein - sondern die Reaktionen eines Amphibiums - untersucht zu haben.

Willber ist überhaupt kein "bahnbrechender Denker". Der Typ hat einen popeligen Magister Artium und hat sich dann auf die esoterische Seite geschlagen. Hier auf dem Board gibts mindestens hundert Leute die alleine schon vom Titel her höher sind als diese Pfeife Wilber. Denker, hahaha, guter Witz. Die Aussage "dann folgt erst die Handlung (1-2 Sek später) = konkrete Massnahmen." hat er geklaut. Siehe [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=14154&perpage=15&pagenumber=5][/URL]
[URL=http://www-x.nzz.ch/folio/archiv/2002/04/articles/experiment.html][/URL] Der übliche Esoteriker-Trick: klaue einen Befund aus der seriösen Forschung und interpretiere in falsch.
Alterkelte@Scheol

nach der Definition bist Du ein suchender Mensch, wie wir
alle.
Es wäre vermessen, wenn ich sagen würde,
ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen
und wüsste über alles bescheid..
Nichts weiss ich, aber das macht nichts.
Ob mein Weg in zehn Minuten beendet ist,
oder mich noch über 35.000 km und
fünf Kontinente führt, ich weiss es einfach nicht.
Aber ich denke, ich habe die ersten
100 Meter meines Weges zurückgelegt, da
werde ich auch noch den Rest schaffen.......
Atheismus ist halt so ein Schlagwort,
allerdings verbaut man sich damit einiges,
ich würde es Non-konfessionell nennen................


@Cocrea

irgendwie hab ich den Eindruck, Du hälst Dich immer noch
mit der Frage auf, ob die Bibel nicht doch recht hat....
Diese Überlegung würde ich zurückstellen...
Es ist in einem selbst, was man fühlt..
cloudSheol - Wenn Jesus wirklich das Tor zum ewigen Leben wäre,
Ja dann hätte ich Angst, weil aus seinen Aussagen nichts weiteres mitschwingt als "Wer nicht für mich ist ist gegen mich - ist verdammt in alle Ewigkeit" Nach Jesus Aussage gibt es den Himmel und es gibt die Hölle (sonst könnte er ja nicht so selbstherrlich drohen) und nach seiner Aussage betrifft seine Auslese nur sehr wenige Menschen, die allermeisten müßten mit dem KZ der Hölle rechnen. Und deshalb bin ich froh das ich Jesus für einen religiösen Spinner wie den Mormonenbegründer Joseph Smith halte. Ich bin froh das ich nach meinem Verständnis mit meinem Tod auch entgültig Tod bin und nicht, entweder mit ewiger Verdammung rechnen muß oder mit irgendwelchen christlichen, moslemischen oder sonstigen Spinnern Gartenparty bei Gott erleiden muß (was der Hölle genauso gleich kommen würde).
Sheol, wäre es für dich erträglich irgendjemand deiner Verstorbenen in ewiger Verdammnis zu wähnen?
Oder rennst du auch einmal in der Woche zur Fürbitte daß diejenigen doch hoffentlich noch ein offenes Türchen im Himmel erwischen?
Ich persönlich kann mit diesem Faschismus nichts anfangen.
MnemonDer bibliche Gott ist kein Loser. Der bibliche Satan ist ein Loser. Er wurde nunmal für alle Zeiten verdammt.

Meiner Meinung ist allein Satan für alles Chaos auf dieser Welt verantwortlich.

Dann würde sich die Frage stellen, warum Gott denn nicht eingreift?

Vor dem Sündenfall gab es weder Tod noch Leid, weder Schmerz noch irgendwas von dem, was uns heute so viel Mühe macht. Gott hat alles so gestaltet, dass der Mensch unter idealen Bedingungen leben konnte. In freier Entscheidung ging der Mensch dann eigene Wege, die von Gott wegführten.

Sind es nicht wir Menschen die in's Elend rennen und die wir sündigen? Sind wir nicht die Ursache für das Elend?
Nun sind wir natürlich dann leicht dazu geneigt, Gott die Schuld zuzuschieben.

Na und da stehen wir Sünder nun und klagen Gott an. Doch Gott ist der Gott der Liebe und er hat Unvorstellbares getan: Er gab seinen eigenen Sohn dahin, um uns aus unserer selbstverschuldeten Situation freizukaufen. Jesus wurde zur Sünde gemacht und hat unseren Schuld beglichen!

Auch mit dieser Zuversicht leben wir doch nun alle auf dieser Erde. Ewiges Leben hört sich meiner Meinung gut an :) Also warum den Kopf hängen lassen: Psalm 73,23-24+26 ...

Grüsse,
Mnemon@ cloud

Durch Jesus sind wir aber ALLE "freigekauft"
Jeder kann die Chance annehmen, Jesus in sein Leben einzuladen.

Grüsse,
cloudDer Allmächtige Gott muß uns freikaufen?
Der Allwissende Gott der uns erschuf, wusste nicht daß wir nicht perfekt sind, sondern auch nur dummes Vieh?
Vor dem Sündenfall, der dem bemittleidenswerten Gott so mal geschwind unterlaufen ist, war also das Große 'Wir halten uns an den Händen und sind alle fröhlich'?
Nochmal zum mitschreiben - Ohne Gut kein Böse, ohne Schmerz keine Freude usw. Das was da vorher war war abgefuckte Ödnis - langeweile Pur. Zu was, soll ein Gott ein solches Disneyland erschaffen haben?
Otageschließe mich dem letzten beitrag von cloud an, und -

wurde hier bestimmt schon erwähnt, aber -

woher können wir wissen, was Gott, falls es ihn denn wirklich gibt, tatsächlich von uns wollte? alles wurde von menschen verfasst, alle schriften, incl. bibel, und keiner kann 100%tig beweisen, dass es jemanden gibt, der über uns wacht. vielleicht sind die bibel, thora, koran u.u.u. nur verfasst worden, um eine art gesetz für die welt wie ein gesetzbuch in einem staat zu kreieren. es hat auf jeden fall was positives, sonst wäre ja alles aus den fugen (obwohl ich finde dass heutzutage sowieso alles aus den fugen ist...), es scheint einfach wie es bei menschen immer war, dass die schriften in falsche hände gerieten, vielleicht waren sie ja am anfang nicht so drastisch (z.B. die Rolle der Frau), nur haben sich einige davon einen vorteil gezogen. ich persönlich finde die bibel etc. hat viel gegen die natur des menschen (z.B. ganz banales Exemplum-Sex, da gibt es ja verdammt viele gesetze um es zu verhindern, aber es ist was natürliches, wie auch bei tieren, die scheren sich auch nicht darum, ob sie nun jungfrau sind und erst "verheiratet werden müssen"). man braucht einfach gesunden menschenverstand und die leute wurden damals immer verfolgt, weil sie gerafft haben, dass das (ich sag mal teilweise) bullshit ist. die masse, die -zitiert: angst vor anderem und veränderung haben- gibt es heute noch, und es wird sie immer geben und es wird auch immer die oberbefehlshaber geben, die das ausnutzen und somit alles kontrollieren. naja, was ist jetzt mit gott? vielleicht denkt "er" ja tatsächlich in eine ganz andere richtung, zum beispiel (viele werden bestimmt seufzen) fand ich in michael moore´s neuem buch die idee gott zu spielen nicht schlecht (Kapitel 6), wer weiß ob es nicht so sein könnte? oder vielleicht ist gott (again: wenn es ihn denn gibt) dieselbe figur wie er in south park dargestellt wird :p aber wir werden es eh nie wissen, möglicherweise kommt nach dem tod eh was völlig anderes, als wir denken...

Grueze
cocrea[COLOR=deeppink]die aussage samt pointe/n meiner beiträge erklären sich von selbst – oder eben nicht. [/COLOR]

gerhard roth ist ein vergleichender und zusammenfassender bücher-wissenschaftler und theoretiker. er wird von seiner befreundeten kollegin und aktiv-hirnforscherin Anna Katharina Braun (Magdeburg) für seine "zu sehr vereinfachten" populärwissenschaftlichen aussagen, die sogar laien verstehen können, ´gesteinigt´. ich hatte vor kurzem das vergnügen, frau braun kennenzulernen und zu dolmetschen (über die entwicklung des kindlichen gehirns). sie unterließ bei ihrem ziemlich fordernden, für laien schwer verständlichen rasant vorgetragenen vortrag den hinweis auf die neuroplastizität des gehirns.

danke für den nzz link zum freien unwillen
hier ein anderes link zu dieser ongoing discussion, die eins der:
[url]http://warpsix.dva.de/forum/detail_msg.php3?msg=2047298&referer=date_138[/url]
diskussionsthread über den FREIEN WILLEN im forum bild der wissenschaft

übrigens ist es g. roth, nicht ken wilber, der (anhand der forschungsergebnisse der aktuellen hirnforschung am MENSCHEN) postuliert, dass eine bereits in gang gesetzte handlung erst nach 1-2 sec verzögerung bewusst bestätigt wird.

diskutanten, die bestimmte online-foren user aus ´ihren´ foren verweisen, verfolgungs-feldzüge ankündigen, wissenschaftler als "Pfeife" zu titulieren belieben, disqualifizieren sich dadurch aus meiner sicht selbst und stellen ihre integrität in frage.

apropos ken wilber
er ist schärfster kritiker des sektors ´seelenfängerei innerhalb der eso-bewegung´. in mind. einem buch hat er als coautor die pop-esoterischen Auswüchse der GURUS untersucht. Für die Transpersonale Psychologie und die integrale Weltanschauungsbewegung ist Wilber ein [b] Vordenker[/b]. Seine Hauptthemen sind die Evolution des Bewusstseins beim einzelnen, in der Menschheitsgeschichte und in der kosmischen Entwicklung von der Materie zum Leben, zum Geist. Ganz wesentlich ist ihm dabei die Verbindung, von Äußerem und Innerem und von Individuellem und Kollektivem, wie er sie in den vier Quadranten darstellt; letztlich die Verbindung von Naturwissenschaft und Spiritualität.

1. quelle: [url]http://www.utopie1.de/wilber/[/url]
Ken Wilber zeigt die Entwicklung des menschlichen Geistes aus transpersonaler Sicht in den größeren Zusammenhängen der kosmischen Evolution. In einer großartigen interdisziplinären Zusammenschau der Erkenntnisse der verschiedenen Wissenschaften, die Aussagen über das »Woher« und »Wohin« des Menschen machen, entwirft er hier erstmals eine umfassende Evolutionstheorie des Bewußtseins.

2. quelle: [url]http://www.buch-weyermann.ch/Wilber.htm[/url]
Ken Wilber, der Vordenker einer neuen Psychologie und einer integralen Weltanschauung beweist hier, dass er keineswegs nur ein brillanter Theoretiker ist. Auf der Grundlage einer kompakten und allgemeinverständlichen Zusammenfassung seines gesamten bisherigen Werkes zeigt er auf, wie notwendig ein integrales Verständnis für die Bewältigung der gravierendsten Probleme des modernen Menschen ist. Und er verdeutlicht an konkreten Beispielen aus Politik, Wirtschaft, Pädagogik, Medizin und anderen Lebensbereichen, wie ein integrales Denken und Handeln verkrustete Denk- und Verhaltensmuster aufsprengen und uns zu innovativen Lösungen inspirieren kann.

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@ alterkelte
ob und wie ich mich zeitlich und auch sonst ´aufhalte´ mit fragen der bibelübersetzung/interpretation und deren langfristigen gesellschaftlich-kulturellen auswirkungen oder nicht, überlasse bitte mir. die führer (vor-schreib-hinterher-denker) der kath. kirche haben statt mit 1-2 sec verzögerung 400 jahre gebraucht, um sich bewusst mit brief und siegel von der vor-stellung zu lösen, dass die erde eine scheibe ist. die jahrhundertelange verfolgung von galileo galileo (der um seines lebens lügenhaft abgeschwört hat) wurde nach 4 jhtn aufgehoben (uff), während die von giordano bruno noch andauert. die vordenker, die sokrates auf dem gewissen haben, verurteilten ihn mit knapper mehrheit zum tode, weil er - der FREIDENKER - die jugend verderbe und die götter nicht achte. er trank den schierlingsbecher nach einer flammenden rede.

ob die der eine / andere Bibelautor recht / unrecht hat, ist nicht mein anliegen. solche zuweisungen finde ich billig, denn jeder hat recht. ich interessiere mich für haltungen und wirkungen.

[i]Alle, alle, alle, hab´n se Recht,
und den andern, andern, andern geht es schlecht.
Und so fliegt das ganze Menschengeschlecht
in die Luft und das mit Recht, mit Recht!
Konstantin Wecker[/i]

re: »Es ist in einem selbst, was man fühlt.«
stimmt, und du hast ´recht´ (ggg).
und wir? werden uns weiterhin mit dem ´aufhalten´ mit dem, was wir fühlen (und denken) und ...

grütze-wohl, cocrea

Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das höchste Glück auf Erden. Adalbert Stifter
Montrose@cocrea. Ich finde das, was Du schreibst, völlig uninteressant. Wir -cloud Scheol, AlterKelte usw. - reden hier über [COLOR=yellow]unsere[/COLOR] Gedanken. Das sind zum Teil sehr private Dinge.

Jemand, der immer nur zitiert und zitiert und zitiert und nur selten selbst denkt oder seine eigene Meinung darstellt, so wie Du das meines Erachtens tust, empfinde ich als störend. Nach meinem Empfinden platzt Du in recht unhöflicher Weise in eine Diskussion rein, produzierst Dich mit geliehenem Wissen und gehst auf keinen von uns auf einer persönlichen Ebene ein. Immer nur Zitate, Zitate, Zitate, ohne zuzuhören und ohne Selbstoffenbarung, wie das so schön auf Psychodeutsch heißt.

Abgesehen davon erscheint mir die Zusammenstellung Deiner Zitate willkürlich. Was zum Beispiel hat die Frage nach dem "FREIEN WILLEN" hier verloren. Dafür gibt es doch einen besseren thread [COLOR=red]dort:[/COLOR][URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=14154][/URL]. Und was haben Wilber und Roth mit der Frage von cloud zu tun? Ich würde mal sagen: Thema verfehlt.

Was Du da produzierst, ist kein Gespräch unter gleichberechtigten Menschen. Die Kommunikation funktioniert zwischen uns nicht, und ich sehe auf Deiner Seite bislang auch keine Bemühungen, das zu verbessern. Niemand kann Dir das Schreiben verbieten. Aber Du kannst auch keinen zwingen, Deine Beiträge zu lesen.
MnemonIch bin zwar noch absolut neu hier in diesem Board, aber das Topic hier ist doch "Ist Gott ein Looser?"
Mich interessieren alle eurer Eindrücke.
Die letzten Posts schweifen jedoch völlig vom Thema ab.

Daher gebe ich Montrose völlig recht.
Lasst uns einfach weiter Pro und Kontras sammeln. :)
PelloquinHallo ihr da!

Hiermit platze ich (freundlich grüßend) ebenfalls in euere Diskussion hinein, und in Antwort auf die Fragen von Cloud

[quote]Der Allmächtige Gott muß uns freikaufen?
Der Allwissende Gott der uns erschuf, wusste nicht daß wir nicht perfekt sind, sondern auch nur dummes Vieh?
Vor dem Sündenfall, der dem bemittleidenswerten Gott so mal geschwind unterlaufen ist, war also das Große 'Wir halten uns an den Händen und sind alle fröhlich'?
Nochmal zum mitschreiben - Ohne Gut kein Böse, ohne Schmerz keine Freude usw. Das was da vorher war war abgefuckte Ödnis - langeweile Pur. Zu was, soll ein Gott ein solches Disneyland erschaffen haben?[/quote]

verweise ich auf ein mir bemerkenswert erscheinendes Buch von Neal Donald Walsch: "Gespräche mit Gott", aus dem ich folgendes Zitat einfügen möchte.

(Man möge mir mein zitieren bitte nachsehen und mir glauben, daß ich mich des öfteren auch im selbst-Denken übe, was man möglicherweise meinen Postings auf diesem Board entnehmen kann.)

[Edith: Jetzt, da ich noch einmal eure früheren Postings gelesen habe, glaube ich, daß das folgende die ALLEINSELIGMACHENDE ! ! ! Antwort auf eure Fragen ist ... ;) :D ]


"Laß mich sehen, ob ich die von dir [GOTT oder einfach auch nur die Stimme in Neal Donald Walsch's Kopf :)]in Kapitel 3 angesprochenen Punkte zusammenfassen kann.

- Es gibt keine Zeit außer [i]dieser[/i] Zeit; es gibt keinen Augenblick außer [i]diesem[/i] Augenblick.

- Die Zeit ist kein Kontinuum. Sie ist ein Aspekt der Relativität und existiert in einem "vertikal verlaufenden" Paradigma, wobei die "Momente" oder Ereignisse" sozusagen übereinandergestapelt sind und zu gleicher "Zeit" geschehen oder stattfinden.

- Wir bereisen, gewöhnlich im Schlaf, ständig Realitäten in diesem Reich der Zeit-Nichtzeit-Allzeit. Das [i]Déjà-vu[/i] ist eine Form, wie uns dies bewußtgemacht wird.

- Es gab nie eine Zeit, in der wir "nicht" waren - noch wird es je eine solche Zeit geben.

- Die Vorstellung von einem auf die Seelen bezogenen "Alter" hat mit den Bewußtheitsebenen zu tun, nicht mit der Länge der "Zeit"

- Das Böse oder den Teufel gibt es nicht.

- Wir sind vollkommen, so wie wir sind.

- "Falsch" ist eine verstandesmäßige Vorstellung, die sich auf die relative Erfahrung gründet.

- Wir schaffen uns auf unserem Weg die Regeln und ändern sie, um sie an unsere gegenwärtige Realität anzupassen, und das ist vollkommen in Ordnung. So sollte es sein, so muß es sein, wenn wir uns weiterentwickeln wollen.

- Hitler ging in den Himmel ein(!).

- Alles was geschieht, ist Gottes Wille – [i]alles[/i]. Das schließt nicht nur Orkane, Wirbelstürme und Erdbeben, sondern auch Hitler mit ein. Das Geheimnis des Verstehens liegt in der Erkenntnis des [i]Sinns und Zwecks[/i] hinter all den Ereignissen.

- Es gibt keine "Bestrafungen" nach dem Tod, und alle Konsequenzen existieren nur im Reich der relativen Erfahrung, nicht im Reich des Absoluten.

- Die von Menschen erdachten Theologien sind der verrückte Versuch der Menschheit, einen verrückten Gott zu erklären, den es gar nicht gibt.

- Diese Theologien ergeben nur Sinn, wenn wir einen Gott akzeptieren, der überhaupt keinen Sinn ergibt.
Wie findest du das? Ist das wieder eine gute Zusammenfassung?



AUSGEZEICHNET.



Gut, denn nun habe ich eine Million Fragen. Die beiden Punkte über Hitler zum Beispiel bedürfen einer weiteren Klärung. Warum [i]ist[/i] Hitler in den Himmel eingegangen? (Ich weiß, du hast das gerade zu erklären versucht, aber irgendwie reicht es mir noch nicht.) Und worin [i]besteht[/i] der Sinn und Zweck hinter allen Ereignissen? Und in welchem Bezug steht dieser größere Sinn zu Hitler und anderen Despoten?



IN EURER REALITÄT kann das Gute nicht ohne das Schlechte existieren. Also glaubt ihr, daß es in der meinen auch so sein muß.
Doch ich sage dir: Dort, wo ich bin, gibt es [i]kein[/i] "schlecht".
Und es gibt nicht das Böse. Es gibt nur das Alles-in-Allem. Das Einssein. Und die Bewußtheit, die Erfahrung davon.
Mein Reich ist das Reich des Absoluten, wo nicht ein Ding in Relation zu einem anderen, sondern ganz unabhängig von irgend etwas existiert.
Mein Ort ist der Ort, wo Alles-Was-Ist Liebe ist.



Und alles, was wir auf Erden denken, sagen oder tun, hat keine Konsequenzen?



OH, ES [i]HAT[/i] Konsequenzen. Schau dich um.



Ich meine, nach dem Tod.



ES GIBT KEINEN "Tod". Das Leben geht immer und ewig weiter. Das Leben ist. Ihr ändert nur einfach die Form.



In Ordnung, ganz wie du willst -- nachdem wir "die Form" geändert haben".



NACH DER ÄNDERUNG der Form existieren Konsequenzen nicht mehr. Da ist nur Wissen.
Konsequenzen sind ein Element der Relativität. Sie haben keinen Platz im Absoluten, weil sie von linearer "Zeit" und abfolgenden Ereignissen abhängig sind. Diese existieren nicht im Reich des Absoluten.
In jenem Reich gibt es nichts als Friede und Freude und Liebe.
In jenem Reich werdet ihr schließlich die gute Nachricht erfahren, daß euer "Teufel" nicht existiert, daß ihr das seid was ihr immer zu sein gedacht habt -- Güte und Liebe. Eure Vorstellung, daß ihr möglicherweise etwas anderes seid, entstand aus einer irrsinnigen äußeren Welt, die euch zu irrsinnigem Handeln veranlaßt. Eine äußere Welt der Verurteilung und Verdammung. Andeere haben Urteile über euch gefällt, und auf der Grundlage ihrer Urteile habt ihr über euch selbst gerichtet.
Nun wollt ihr, daß Gott über euch richtet, aber ich werde es nicht tun.
Und weil ihr einen Gott, der nicht wie Menschen handelt, nicht verstehen könnt, findet ihr euch nicht mehr zurecht.
Eure Theologie ist euer Versuch, euch selbst wiederzufinden.



Du bezeichnest unsere Theologien als irrsinnig -- aber wie kann irgendeine Theologie ohne ein System der Belohnung und Bestrafung funktionieren?



ALLES -- UND SOMIT auch die Grundlage der Theologie -- hängt davon ab, was ihr als den Sinn des Lebens anseht.
Wenn ihr glaubt, daß das Leben ein Test, eine Prüfung, eine Probezeit darstellt, in der ihr auf Herz und Nieren geprüft werdet, um festzustellen, ob ihr "würdig" seid, dann ergeben eure Theologien einen gewissen Sinn.
Wenn ihr glaubt, daß das Leben eine [i]Gelegenheit[/i], als Prozeß existiert, durch den ihr entdeckt -- euch erinnert --, daß ihr würdig [i]seid[/i] (und es [i]immer[/i] wart), dann scheinen eure Theologien hirnrissig zu sein.
Wenn ihr glaubt, daß Gott ein egoerfüllter Gott ist, der Aufmerksamkeit, Anbetung, Wertschätzung und Zuneigung verlangt – [i]und tötet, um sie zu bekommen[/i] --, dann haben eure Theologien einen gewissen Zusammenhang.
Wenn ihr glaubt, daß Gott ohne Ego oder Bedürfnis ist, sondern die [i]Quelle[/i] aller Dinge und der Sitz aller Weisheit und Liebe, dann fallen eure Theologien auseinander.
Wenn ihr glaubt, daß Gott ein rachedurstiger Gott ist, eifersüchtig in seiner Liebe und grimmig in seinem Zorn, dann sind eure Theologien perfekt.
Wenn ihr glaubt, daß Gott ein friedvoller Gott ist, voller Freude in ihrer Liebe und leidenschaftlich in ihrer Ekstase, dann sind eure Theologien nutzlos.
Ich sage dir dies: Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ihr Gott erfreut und gefällig seid. Der Sinn des Lebens besteht darin, daß ihr die, die-ihr-seid, erkennt und wiedererschafft.
Und wenn ihr das tut, [i]erfreut[/i] ihr Gott und verherrlicht [i]sie[/i] auch.



Warum sprichst du von einer "Sie"? Bist du eine Sie?



ICH BIN WEDER ein "Er" noch eine "Sie". Ich benutze nur gelegentlich das weibliche Pronomen, um euch aus eurem engstirnigen Denken herauszureißen.
Wenn ihr denkt, Gott ist das eine, dann denkt ihr, Gott ist nicht das andere. Und das ist ein großer Fehler.
Hitler ging aus folgenden Gründen in den Himmel ein:
Es gibt keine Hölle, also gibt es auch keinen anderen Ort für ihn, wo er hätte hingehen können.
Seine Handlungen waren das, was ihr als Fehler bezeichnen würdet -- die Handlungen eines unentwickelten Wesens --, und Fehler sind nicht durch Verdammung zu bestrafen, sondern durch die Chance zur Berichtigung, zur Evolution.
Die Fehler, die Hitler machte, haben die, deren Tod er verursachte, nicht beschädigt oder zerstört. Ihre Seelen wurden von ihren irdischen Fesseln befreit, so wie Schmetterlinge aus einem Kokon schlüpfen.
Die Hinterbliebenen betrauern die Toten nur deshalb, weil sie die Freude nicht kennen, in die diese Seelen eintreten.
Keiner, der den Tod erfahren hat, [i]betrauert je den Tod von irgend jemandem[/i].
Deine Aussage, daß ihr Tod dennoch verfrüht war und damit irgendwie "unrecht", setzt voraus, daß irgend etwas im Universum geschehen kann, [i]das nicht geschehen sollte[/i].
Doch das ist angesichts dessen, Was-und-Wer-Ich-Bin, unmöglich.
Alles, was sich im Universum ereignet, ereignet sich in vollkommener Weise. Gott hat schon sehr lange keinen Fehler gemacht.
Wenn du die absolute Vollkommenheit in allem siehst -- nicht nur in den Dingen, die deine Zustimmung finden, sondern auch (und vielleicht vor allem) in jenen, die nicht deine Zustimmung finden -- verlangst du Meisterschaft.“
[Aus: Neale Donald Walsch: "Gespräche mit Gott"]
PelloquinUnd weil's so schön war (wenn es euch stört, so sagt es mir, dann entferne ich die Beiträge wieder...)

Noch ein paar Auszüge...

„LASS UNS ALS erstes auf den Sinn und Zweck zu sprechen kommen.
Der Zweck aller Ereignisse, aller Erfahrungen, ist das Schaffen von [i]Gelegenheiten[/i]. Ereignisse, Erfahrungen sind Gelegenheiten, nicht mehr und nicht weniger.
Es wäre ein Fehler, sie als "Werk des Teufels", "Strafe Gottes", "Lohn des Himmels" oder irgend etwas dazwischen anzusehen. Sie sind einfach Ereignisse und Erfahrungen - Dinge, die passieren.
Ihre Bedeutung erhalten sie durch das, was ihr darüber [i]denkt[/i], was ihr mit ihnen [i]tut[/i], wie ihr in eurer Reaktion auf sie seid.
Ereignisse und Erfahrungen sind Gelegenheiten, die ihr anzieht - die [i]ihr[/i] durch euer Bewußtsein individuell oder kollektiv erschafft. Bewußtsein erschafft Erfahrung. Ihr versucht, euer Bewußtsein zu erweitern und zu steigern. Ihr habt diese Gelegenheiten angezogen, um sie als Werkzeug bei der Erschaffung und Erfahrung dessen, wer-ihr-wirklich-seid, zu nutzen. Das, was-ihr-wirklich-seid, ist ein Wesen von höherem Bewußtsein, als ihr gegenwärtig an den Tag legt.
Da es mein Wille ist, daß ihr erkennt und erfahrt, wer-ihr-wirklich-seid, erlaube ich euch, jedwedes Ereignis oder jedwede Erfahrung zu euch heranzuziehen, die zu erschaffen ihr euch entscheidet, um euch zu erkennen und zu erfahren. Von Zeit zu Zeit schließen sich euch andere Spieler in diesem universellen Spiel an -- entweder in Form von kurzen Begegnungen, als Teilnehmer am Rande, zeitweilige Teamgefährten oder als langfristige Einflüsse, Verwandte und Familienangehörige, sehr geliebte Menschen oder als Partner auf dem Lebensweg.
Diese Seelen werden [i]von[/i] euch zu euch hingezogen. Ihr werdet [i]von[/i] ihnen zu ihnen hingezogen. Es handelt sich um eine schöpferische Erfahrung auf beide Seiten, die die Entscheidungen und Wünsche beider Beteiligten zum Ausdruck bringt.

[i]Niemand kommt aus bloßem Zufall zu euch.
So etwas wie Zufall gibt es nicht.
Nichts geschieht zufällig.
Das Leben ist kein Produkt des Zufalls.[/i]

Ereignisse werden, wie auch Menschen, von euch für eure eigenen Zwecke zu euch hingezogen. Größere globale Erfahrungen und Entwicklungen sind das Resultat des Gruppenbewußtseins. Sie werden als Folge der Entscheidungen und Wünsche der Gruppe als Ganzes zu eurer Gruppe als Ganzes hingezogen.



Was meinst du mit dem Begriff "eure Gruppe"?



GRUPPENBEWUSSTSEIN IST ETWAS, das gemeinhin nicht verstanden wird. Es ist jedoch außerordentlich machtvoll und kann oft, wenn ihr nicht achtsam seid, über das individuelle Bewußtsein siegen. Daher müßt ihr stets, wohin ihr auch geht und was immer ihr tut, bemüht sein, ein Gruppenbewußtsein herzustellen, wenn ihr wollt, daß eure umfassendere Lebenserfahrung auf dem Planeten harmonisch abläuft.
Wenn du dich in einer Gruppe befindest, deren Bewußtsein nicht das deine reflektiert, und wenn es dir zu diesem gegebenen Zeitpunkt nicht möglich ist, das Gruppenbewußtsein wirksam zu verändern, dann ist es klug, wenn du die Gruppe verläßt, weil sie sonst [i]dich[/i] führen wird. Sie wird sich dahin bewegen, wo [i]sie[/i] hin will, ungeachtet dessen, wo du hin willst.
Wenn du keine Gruppe finden kannst, deren Bewußtsein deinem gleich kommt, dann sei der [i]Urheber[/i] einer Gruppe. Andere mit vergleichbarem Bewußtsein werden sich zu dir hingezogen fühlen.
Individuen und kleinere Gruppen müssen größere Gruppen -- und letztlich die größte aller Gruppen, nämlich die[i] G A N Z E[/i] Menschheit beeinflussen -- beeinflussen, wenn es eine dauerhafte und bedeutsame Veränderung auf eurem Planeten geben soll.
Eure Welt und der Zustand, in dem sie sich befindet, ist ein Spiegelbild des gesamten vereinten Bewußtseins aller dort Lebenden.
Wenn du dich umschaust, kannst du sehen, daß noch viel Arbeit zu tun bleibt. Es sei denn natürlich, du bist mit eurer Welt, so wie sie ist, zufrieden.
Überraschenderweise [i]sind das die meisten Menschen[/i]. Deshalb verändert sich die Welt auch nicht.
Die meisten Menschen [i]sind[/i] mit einer Welt zufrieden, in der die Unterschiede und nicht die Gemeinsamkeiten hochgehalten und Zwistigkeiten durch Kämpfe und Kriege entschieden werden.
Die meisten Menschen sind mit einer Welt zufrieden, in der das Überleben den Leistungsfähigsten vorbehalten ist, in der Macht mit Recht gleichgesetzt, Konkurrenz gefordert und das Gewinnen als das höchste Gut bezeichnet wird.
Wenn so ein System auch "Verlierer" produziert, dann soll es so sein -- solange du nicht zu ihnen gehörst.
Die meisten Menschen [i]sind[/i] zufrieden, auch wenn ein solches Modell dazu führt, daß Menschen oft aufgrund eines "Fehlurteils" getötet werden, hungern und obdachlos werden, wenn sie "Verlierer" sind, unterdrückt und ausgebeutet werden, wenn sie nicht "stark" sind.
Die meisten Menschen definieren "falsch" als das, was anders ist als sie. Vor allem religiöse Unterschiede werden nicht toleriert, und viele soziale, ökonomische und kulturelle Unterschiede ebenso nicht.
Die Ausbeutung der Unterschicht wird von der Oberschicht mit Selbstbeglückwünschungen und Erklärungen gerechtfertigt, daß ihre Opfer doch jetzt viel besser dran seinen als vor der Zeit ihrer Ausbeutung. Damit kann die Öberschicht die Frage ignorieren, wie, wäre man wirklich [I]fair[/i], alle Menschen behandelt werden [i]sollten[/i], statt eine schreckliche Lage nur ein winziges bißchen zu verbessern -- und bei diesem Handel auf obszöne Weise Profite herauszuschlagen.
Die meisten Menschen [i]lachen[/i], wenn man den Vorschlag zu irgendeinem anderen System als dem gegenwärtig herrschenden macht, und sagen ein solches Verhalten wie das Konkurrieren und Töten und das Einheimsen der Beute sei das, was ihre Zivilisation groß mache! Die meisten Menschen denken sogar, daß es gar keine andere natürliche [i]Seinsweise[/i] gäbe, daß diese Verhaltensweise die [i]Natur[/i] des Menschen sei und daß eine andere Handlungsweise das innere Feuer lösche, das den Menschen zum Erfolg antreibt. (Niemand fragt: "Erfolg in [i]was?[/i]")
So schwer dies auch für wahrhaft erleuchtete Wesen zu begreifen ist, die meisten Menschen auf eurem Planeten glauben an diese Philosophie, und deshalb [i]bekümmern[/i] sie sich nicht um das Leiden der Massen, um die Unterdrückung der Minderheiten, die Wut der Unterschicht oder die [i]Überlebens[/i]-Notwendigkeiten von irgend jemand außer denen ihrer eigenen Person und ihrer unmittelbaren Familienangehörigen.
Die meisten Menschen sehen nicht, daß sie ihre Erde zerstören -- den Planeten, der ihnen Leben gibt --, weil sie mit ihrem Tun nur nach der Verbesserung ihrer Lebensqualität streben. Erstaunlicherweise sind sie nicht weitsichtig genug, um wahrzunehmen, daß ihre kurzfristigen Gewinne zu langfristigen Verlusten führen können und oft dazu führen -- auch in Zukunft.
Die meisten Menschen fühlen sich vom Gruppenbewußtsein bedroht, von Vorstellungen wie der von einem Kollektivwohl, von einer geeinten Weltsicht oder von einem Gott, der in Einheit mit aller Schöpfung existiert.
Diese Angst vor allem, was zu einer Vereinigung führen könnte, und die Glorifizierung auf eurem Planeten von allem, was trennt, führt zu Teilung, Disharmonie, Zwietracht -- doch schein ihr nicht die Fähigkeit zu besitzen, aus euren eigenen Erfahrungen zu lernen, und so macht ihr mit eurem Verhalten weiter, mit denselben Resultaten.
Die Unfähigkeit, das Leiden eines anderen als eigenes Leiden zu erfahren, führt dazu, daß sich solches Leiden fortsetzt.
Trennung gebiert Gleichgültigkeit, ein falsches Überlegenheitsgefühl. Einheit führt zu Mitgefühl, zu echter Gleichberechtigung.
Die Ereignisse auf eurem Planeten -- die sich seit 3000 Jahren regelmäßig abspielen -- sind, wie ich schon sagte, ein Spiegelbild des kollektiven Bewußtseins "eurer Gruppe" -- der Gesamtgruppe auf eurem Planeten.
Diese Bewußtseinsstufe läßt sich bestenfalls als primitiv beschreiben.
PelloquinHmm. Ja. Aber wir scheinen von der ursprünglichen Frage abgekommen zu sein.



NICHT WIRKLICH. Du hast nach Hitler gefragt. Die Hitler-Erfahrung wurde als ein Resultat des Gruppenbewußtseins möglich.
Viele Leute sagen gerne, daß Hitler eine Gruppe manipulierte -- in diesem Fall seine Landsleute --, und zwar durch eine gerissene und meisterhafte Rhetorik. Aber das bürdet bequemerweise alle Schuld Hitler auf -- und genau dort will sie die Masse der Menschen auch haben.
Hitler konnte jedoch nichts ohne die Kooperation und Unterstützung und die bereitwillige Unterwerfung von Millionen von Menschen tun. Die Untergruppe, die sich selbst Deutsche nennt, muß eine enorme Last der Verantwortung für den Holocaust auf sich nehmen. Und das muß bis zu einem gewissen Grad auch die größte Gruppe namens Menschen tun, die, wenn schon nichts anderes, sich erlaubte, gegenüber dem Leiden in Deutschland gleichgültig und apathisch zu bleiben, bis es ein so enormes Ausmaß annahm, daß selbst die kaltherzigsten Isolationisten es nicht länger ignorieren konnten.
Du siehst, es war das [i]kollektive Bewußtsein[/i], das den fruchtbaren Boden für die Ausbreitung der Nazibewegung bereitete. Hitler ergriff die Gelegenheit, aber er hat sie nicht geschaffen.
Es ist wichtig, daß hier die [i]Lektion[/i] verstanden wird. Ein Gruppenbewußtsein, das ständig von Trennung und Überlegenheit spricht, bewirkt einen massiven Schwund an Mitgefühl, und dem Schwund an Mitgefühl folgt unweigerlich ein Gewissensschwund. Eine in striktem Nationalsismus verwurzelte, kollektiv getragene Anschauung und Absicht ignoriert das Los anderer, macht jedoch jeden anderen für [i]dein[/i] Los verantwortlich und rechtfertigt so Vergeltung, "Berichtigung" und Krieg. Auschwitz war die Nazi-Lösung des "Judenproblems" -- ihr Versuch zur "Berichtigung"

Der Horror der Hitler-Erfahrung bestand nicht darin, daß er dieses Verbrechen an der Menschheit beging, sondern daß [i]die Menschheit es ihm gestattete[/i].

Das Erstaunliche ist nicht nur, daß ein Hitler daherkam, sondern auch, daß so viele andere [i]mitmachten[/i].
Die Schande ist nicht nur, daß Hitler Millionen Juden umbrachte, sondern auch, daß Millionen Juden umgebracht werden [i]mußten[/i], bevor Hitler gestoppt wurde.
Der Zweck der Hitler-Erfahrung bestand darin, die Menschheit sich selbst vorzuführen.
Im Laufe der Geschichte hattet ihr bemerkenswerte Lehrer, die euch alle außergewöhnliche Gelegenheiten boten, euch daran zu erinnern wer-ihr-wirklich-seid. Diese Lehrer haben euch das Höchste und Niedrigste an menschlichem Potential aufgezeigt.
Sie haben lebendige, atemberaubende Beispiele vorgeführt, was es bedeuten kann, ein Mensch zu sein -- wohin der Mensch es mit dieser Menschseinserfahrung bringen kann, wohin [i]ihr alle angesichts eures Bewußtseins[/i] es bringen könnt und [i]werdet[/i].

Woran es sich zu erinnern gilt, ist dies: Bewußtsein ist alles und erschafft deine Erfahrung. [i]Gruppenbewußtsein[/i] ist machtvoll und produziert Ergebnisse von unbeschreiblicher Schönheit oder Häßlichkeit. Es ist immer deine Wahl. Wenn du nicht mit dem Bewußtsein deiner Gruppe einverstanden bist, dann trachte danach, es zu verändern.
Und am besten kannst du das Bewußtsein anderer durch dein Beispiel verändern.
Wenn dein Beispiel nicht ausreicht, bilde deine eigene Gruppe -- sei [i]du[/i] die [i]Quelle[/i] des Bewußtseins, das andere deinem Wunsch nach erfahren sollen. Sie werden es tun -- wenn du es tust.
Alles beginnt mit [i]dir[/i]. Alles. Alle Dinge.
Du möchtest, daß sich die Welt ändert? Ändere die Dinge in deiner eigenen Welt.
Hitler gab euch eine goldene Gelegenheit, das zu tun. Die Hitler-Erfahrung ist -- wie die Christus-Erfahrung -- tiefgründig in ihren Implikationen und in den Wahrheiten, die sie über euch enthüllte. Doch diese größeren Bewußtheiten leben -- im Fall von Hitler [i]oder[/i] Buddha, Dschingis Khan [i]oder[/i] Hare Krishna, Attila dem Hunnenkönig [i]oder[/i] Jesus Christus -- nur so lange, wie eure Erinnerungen an sie lebendig sind.
Deshalb errichten die Juden Gedächtnisstätten an den Holocaust und bitten euch, ihn nie zu vergessen. Denn in euch allen steckt ein bißchen was von einem Hitler -- es ist nur eine Sache des Ausmaßes.

Das Auslöschen eines Volkes ist ein Auslöschen eines Volkes, ob in Auschwitz oder Wounded Knee. [Anm. Pelloquin: In Wounded Knee wurden am 29. Dezember 1890 mehr als 400 Sioux (unter ihnen auch Frauen und Kinder), die der Geistertanzbewegung ("Wovoka"), einer friedlichen Protestbewegung, angehörten, durch die US-Cavalry auf brutalste Weise abgeschlachtet. Etwa 30 Soldaten verloren bei der Auseinandersetzung ihr Leben.]



Also wurde Hitler uns geschickt, um uns eine Lektion über die Greueltaten, die der Mensch begehen, die Ebenen, auf die der Mensch absinken kann, zu erteilen?



HITLER WURDE EUCH nicht geschickt. Hitler wurde von euch erschaffen. Er erstand aus eurem Kollektivbewußtsein und hätte ohne es nicht existieren können. [i]Das[/i] ist die Lektion.
Das Bewußtsein von Trennung, Absonderung, Spaltung, Überlegenheit - von "wir" gegen "sie", von "uns" und "denen" -- ist es, was die Hitler-Erfahrung erschafft.
Das Bewußtsein von göttlicher Bruderschaft, von Einheit, von Einssein, von "unser" statt "dein/mein" ist es, was die Christus-Erfahrung schafft.
Wenn der Schmerz der "unsere" ist, nicht nur der "deine", wenn die ganze Lebenserfahrung die unsere ist, dann ist sie schließlich wirklich das -- eine ganzheitliche Lebenserfahrung.



Warum ging Hitler in den Himmel ein?



WEIL HITLER NICHTS "Falsches" getan hat. Hitler hat einfach getan, was er tat. Ich möchte dich noch einmal daran erinnern, daß Millionen viele Jahre lang dachten, er täte das "Richtige". Wie konnte er selbst da etwas anderes glauben?
Wenn du eine wahnwitzige Idee ausbreitest und zehn Millionen Menschen dir zustimmen, hältst du dich vielleicht gar nicht für so wahnwitzig.
Die Welt hat schließlich entschieden, daß Hitler "falsch" war. Das heißt, die Menschen der Erde nahmen eine neue Bewertung davon vor, wer-sie-sind und wer-sie-sein-wollten in bezug auf die Hitler-Erfahrung.
Er hat einen Maßstab gesetzt! Er hat Parameter gesetzt, eine Grenzlinie gezogen, an der die Menschen ihre Vorstellungen über sich selbst messen und ihnen Beschränkung auferlegen konnten. Christus tat, am anderen Ende des Spektrums, dasselbe.
Es gab andere Christusse und andere Hitler. Und es wird sie wieder geben. Seid also immer wachsam. Denn unter euch wandeln Wesen von sowohl hohem wie niedrigem Bewußtsein -- so wie auch [i]ihr[/i] unter anderen wandelt. Welches Bewußtsein nehmt ihr mit euch?



Ich verstehe immer noch nicht, wie Hitler in den Himmel eingehen konnte; wie kann er für das, was er tat, [i]belohnt[/i] worden sein?



ERSTENS MUSST DU begreifen, daß der Tod kein Ende, sondern ein Beginn ist; kein Schrecken, sondern Freude. Er bedeutet keinen Abschluß, sondern eine Eröffnung.
Der glücklichste Moment deines Lebens wird der Moment sein, in dem es "endet".
Das deshalb, weil es [i]nicht[/i] endet, sondern auf so herrliche Weise weitergeht, so voller Friede und Weisheit und Freude, daß es sich schwer beschreiben läßt und ihr es unmöglich begreifen könnt.
Also muß du -- wie ich dir bereits erklärte -- als erstes verstehen, daß Hitler niemandem [i]schadete[/i]. In gewissem Sinn hat er nicht Leiden [i]zugefügt[/i], er hat es [i]beendet[/i].[Anmerkung Pelloquin: DAS ist auch für mich harter Tubak; aber sehen wir, was noch gesagt wird]
Buddha hat gesagt: "Das Leben ist Leiden." Buddha hatte recht.



Aber selbst wenn ich das akzeptierte, so [i]wußte[/i] Hitler doch nicht, daß er im Grunde Gutes tat. Er dachte, er tät etwas [i]Schlechtes![/i]



NEIN, ER HAT nicht gedacht, daß er etwas "Schlechtes" tut. Er dachte wirklich, er helfe seinem Volk. Und das ist es, was du nicht verstehst.
Niemand tut innerhalb des Kontexts seiner Modellvorstellung von der Welt [i]irgend etwas[/i], das "falsch" ist. Wenn du denkst, daß Hitlers Tun wahnsinnig war und er bei allem [i]wußte[/i], daß er wahnsinnig war, dann verstehst du nichts von der Komplexität menschlicher Erfahrung.
Hitler dachte, daß er für sein Volk [i]Gutes[/i] tue. Und sein Volk dachte das auch! [i]Das war der Wahnsinn![/i] Der größte Teil der Nation [i]stimmte ihm zu![/i]
Ihr habt erklärt, daß Hitler "falsch" war. Gut. Dadurch habt ihr euch selbst definiert und wißt nun mehr über euch selbst. Gut. Aber verdammt Hitler nicht dafür, daß er [i]euch das gezeigt hat[/i].
[i]Jemand[/i] mußte das tun.
Ihr könnt die Kälte nicht kennen ohne die Hitze, nicht das Oben ohne das Unten, nicht das Linke ohne das Rechte. Verdammt nicht das eine und segnet das andere. Wenn ihr das tut, versteht ihr nicht.
PelloquinViele Jahrhunderte lang haben die Menschen Adam und Eva verdammt. Sie sollen die Ursünde begangen haben. Ich sage dir dies: Es war der Ursegen. Denn ohne diese Begebenheit, das Teilhaben am Wissen von Gut und Böse, würdet [i]ihr[/i] nicht einmal wissen, daß es diese beiden Möglichkeiten gibt. Tatächlich [i]existierten[/i] vor diesem sogenannten Sündenfall Adams diese beiden Möglichkeiten [i]gar nicht[/i]. Es gab kein "Böses". Alles und jede existierte in einem Zustand fortwährender Vollkommenheit. Es war buchstäblich das Paradies. Aber ihr [i]wußtet[/i] nicht, daß es das Paradies war -- ihr konntet es nicht als Vollkommenheit [i]erfahren[/i]--, weil ihr [i]nichts anderes kanntet[/i].
Sollst du also Adam und Eva verdammen oder ihnen danken?
Und was, sagst du, soll ich mit Hitler tun?
Ich sage dir dies: Gottes Liebe und Gottes Mitgefühl, Gottes Weisheit und Vergebung, Gottes Absicht und Gottes [i]Ziel[/i] sind umfassend genug, um auch das abscheulichste Verbrechen und den abscheulichsten Verbrecher mit einzuschließen.
Du magst damit nicht einverstanden sein, aber das spielt keine Rolle. Du hast gerade erfahren, was zu entdecken du hierher gekommen bist.



Junge, Junge, wir sind wirklich ganz schön abgeschweift. Wir haben beim Thema Zeit angefangen, und nun…



JA, SO IST es eben, wenn man mit Gott spricht. Der Dialog läßt sich nur schwer begrenzt halten.
cloudBla Bla Bla - Moderator Threat schließen!

Warum soll Gott euch lieben?
Warum soll Gott irgendwas vergeben? Warum sollte ihm das wichtig sein?
Warum soll Gott Mitgefühl haben?
Was soll Gottes Ziel und Absicht sein? Ein menschliches Ziel?
Schwingen da nicht zuviele Hoffnungen mit bei Pellikan, zuviel von seinen eigenen Wunschgedanken?
Warum soll´s überhaupt so ein Reservat oder Disneyland wie das Paradies oder den Garten Eden geben?
In Kazanzakis 'letzte Versuchung Christi' fragt man Lazarus wie den das Paradies sei und er sagt "auch nicht viel anders wie hier"
Pelloquin@ Cloud:


[quote]Bla Bla Bla - Moderator Threat schließen![/quote]


Ist das deine Art, auf dir unbekannte (und eigentlich wohlgesonnene) Menschen zuzugehen?

Schade. Hatte mehr von dir erwartet.

Diesen Buchauszug setzte ich in deinen Thread, weil ich glaube, dass in ihm einige denkwürdige Antworten auf die von dir in diesem Thread aufgeworfenen Fragen enthalten sind.

In meinem Posting erwähnte ich

[quote](wenn es euch stört, so sagt es mir, dann entferne ich die Beiträge wieder...)[/quote]

Dies werde ich tun, so es dein Wunsch ist.

In Antwort auf deine Fragen

[quote]Warum soll Gott euch lieben?
Warum soll Gott irgendwas vergeben? Warum sollte ihm das wichtig sein?
Warum soll Gott Mitgefühl haben?
Was soll Gottes Ziel und Absicht sein? Ein menschliches Ziel?
Schwingen da nicht zuviele Hoffnungen mit bei Pellikan, zuviel von seinen eigenen Wunschgedanken?
Warum soll´s überhaupt so ein Reservat oder Disneyland wie das Paradies oder den Garten Eden geben?
[/quote]

kann ich nur antworten: Ich weiß es nicht.

In der Tat schwingen darin viele meiner Hoffnungen mit. Meine tiefsten Herzenswünsche:

Dass es den Teufel nicht gibt.

Dass es den Tod nicht gibt.

Dass Gott... reine Liebe ist, nichts als Liebe...

Mein Gott (der nicht der deine sein muß, und vielleicht auch der Gott von niemand sonst, denn jeder hat seinen eigenen Gott, so wie jeder seine eigene Vorstellung von Jesus, seinen [i]own personal Jesus[/i] hat) liebt mich so wie ich bin, so wie er auch jede(n) andere(n) liebt. Mein Gott ist sehr groß, unermeßlich groß, weit mehr als ich es mir jemals vorzustellen vermöchte. Er birgt in sich das Universum... Es ist das eine All... Sie... trägt mich in sich und ich trage sie in meinem Herzen. Wir ... sind nicht allein, aber eins mit allem. AllEin.

Freundlich grüßend
Pelloquin
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von cloud [/i]
[B]Bla Bla Bla - Moderator Threat schließen![/B][/QUOTE]
wunschgemäss geschlossen.

für die, die weiterdiskutieren wollen.... werft mal einen blick in D&L... da gibts mehr themen zum thema gott
cloudNachdem ich die rasanten Entwicklungen der Computer miterlebt habe, konnte ich mir vorstellen das Gott noch einen enorm besseren Computer hat und wir nur eine Simulation sind.
Das wurde aber mehrfach als "weit hergeholt" eingestuft. Nun ist mir dieser Gott der ein Paradis/Disneyland unterhält, der den Menschen verliert, der von einem Wiedersacher (Satan) ständig ausgetrickst wird, der die große 'ich werde Mensch und rette die Menschheit' Aktion starten muß, der alle liebt, der die Handlungen der Menschen als 'allwissender' nicht vorhergesehen hat, na dieser Gott ist mir noch viel weiter hergeholter.
Da komm ich doch langsam zum Schluß - wie es Georg Kreisler in einem Lied bringt:" Nur ein Zufall sind wir weiter nichts"
also - Warum soll´s einen Gott und Schöpfer überhaupt geben (eine richtige Weihnachtsfrage)?
DanyielHallo cloud


gott ist eine Fiktion (/Lüge?), erschaffen von (ängstilichen) Menschen, die an etwas glauben wollten, um ihr Leben einfach leben zu können.


So weit hergeholt ist deine Theorie gar nicht:
Man setze sich an einen PC und spiele ein paar Std.; zum Amüsement. Irgendwann will man Pause machen, speichert ab und verlässt das Spiel....
Vergleichbar mit der Matrix; ein interaktives Programm, dass auf uns 'aufpassen' soll während wir Energie (Amüsement) für eine Spezies liefern, die sich durchgesetzt hat/mächtiger ist als wir


Warum soll's einen Schöpfer und Gott überhaupt geben?
Da mögen mir die Christen, die Bibelfanatiker, die Gottesfürchtigen verzeihen :rolleyes:
gott/Glaube wurde seit jeher von wenigen als Kontrollsystem über die Masse eingesetzt:
Die Menschen vermehrten sich und es entstanden Regierungen
Die Menschen verstanden nicht warum die Mächtigen so mächtig sind, warum sie selbst so harte Gesetzte befolgen soll(t)en
Irgendwann war es fast unmöglich nur noch mit weltlichen Gesetzten zu Regieren, und da die Menschen so schön abergläubisch sind, 'erschuf' man(n) (um nicht zu sagen MENSCH) die kirchlichen Gesetze.

An der Spitze jeder Reliogion stehen eine oder mehrere gottheiten, mit dem einzigen Zweck:
..um den Menschen einzureden dass sie in Sicherheit sind, dass nach ihrem Tod eine barmherzige Hand sie ergreift um sie in ein Paradies zu holen in dem sie kein Leid mehr erfahren werden.
..damit die Mächtigen ihre Macht nicht verlieren.
Oh und natürlich um alles unerklärliche zu 'erklären'.
[Schwebt gott direkt um die Welt oder müssen wir ihn im Irgendwo hinter dem Kosmos suchen? Nun, meine Damen und Herren Gläubige, was meint Ihr?]

In der sogenannten modernen Zeit ist ein solcher (Irr)Glaube wie Reliogion einfach fehl am Platz!
(Ich mag mich irren, bin auch nur ein MENSCH)
Was hilft er uns?
Zur damailigen Zeit vielleicht ein wichtiges Kontrollmittel heutzutage jedoch überholt.


Warum soll's einen Schöpfer und Gott überhaupt geben?
Ich fürchte mein Welt- und Götterverständnis ist etwas eingeschränkt um die Frage direkt und konkret zu beantworten, deshalb eine Sammlung kleiner Weißheiten:
'Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild'
Der Mensch hat das Atom gespalten
Der Mensch ist {nahedran} Herr über Leben und Tod {zu werden}
Der Mensch greift in die Genetik ein et cetera
Ergo ist der Mensch gottgleich, er verfügt über ähnliche Macht (wenn auch nicht so ausgeprägt wie ein gott)
Ergo gibt es nicht EINEN gott im NIRGENDWO, sondern VIELE Götter im HIER und JETZT
[Falls soetwas überhaupt existiert, denn am Ende ist alles bloß eine Anhäufung chemischer Signale und biologischer Wirkstoffe interpretiert von unserem Gehirn :eek: ]

Ich gebe das Wort ab und verkrieche mich wieder in meine Ungläubigkeit :q

Carpe Noctem
Member@cloudi

Du hast dieser Tage erst einen von dir geführten Thread zum gleichen Thema schließen lassen...
Weißt du eigentlich was du willst?

[quote][I]original geschrieben von cloud[/i]
[b]Bla Bla Bla - Moderator Threat schließen!

Warum soll Gott euch lieben?
Warum soll Gott irgendwas vergeben? Warum sollte ihm das wichtig sein?
Warum soll Gott Mitgefühl haben?
Was soll Gottes Ziel und Absicht sein? Ein menschliches Ziel?
Schwingen da nicht zuviele Hoffnungen mit bei Pellikan, zuviel von seinen eigenen Wunschgedanken?
Warum soll´s überhaupt so ein Reservat oder Disneyland wie das Paradies oder den Garten Eden geben?
In Kazanzakis 'letzte Versuchung Christi' fragt man Lazarus wie den das Paradies sei und er sagt "auch nicht viel anders wie hier"[/b][/quote]

@Rüsi
Ich glaub da hat sich der Nachfolgethread gefunden...
:rolleyes:
BlueBird@cloud
Wir beide wissen doch, daß die vielen Wunder des Lebens gar nicht anders erklärlich sind.

@Daniel
Du irrst, gerade "große" Menschen sind oft sehr gläubig, damit sie nicht die Bodenhaftung verlieren.
Gott liebt keine Feiglinge.;)
Er mag er auch nicht diejenigen, die aus purer Eitelkeit "Ihn" verleugnen, weil er weiß, daß sie ihn später noch mal sehr nötig haben werden.
Danyiel@bluebird

Hinter den 'großen' Menschen entdecke ich oft eine Person des anderen Geschlechts (nun gut gelegentlich auch des gleichen) um sie am Boden zu halten. Wenn sie denn mal gläubig sind glauben sie an etwas ganz anderes als Du denkst ;) [Ich greife damit nicht Ghandi oder andere Personen des Glaubens an, sie waren jedoch nicht die einzigen "großen Menschen"]

Es mag Leute geben die IHN aus Eitelkeit verleugnen, bei mir finden sich andere Gründe..
Außerdem: Feigheit,Eitelkeit --> Nichtglaube??
Es ist grade die 'Feigheit' die uns Atheisten dazu treibt nach dem 'Wozu' und 'Warum' zu fragen.
Es ist die 'Eitelkeit' die uns Ungläubige drängt Fragen zu stellen und Aussagen zu machen die anderen unbehaglich sind...
:q

Wieso sollte ich Gott nochmal nötig haben?
Im Leben nach dem Tod? Das lebe ich bereits, genauso wie unzählige Menschen jetzt und schon Jahrtausende zuvor.
In der nächsten Daseinsstufe? Ich denke dann wird (d)ein Glaube nicht mehr nötig sein, weil sich das Leben eintwickelt haben wird..

Ach was haben wir da wieder für eine niedliche Anhäufung menschlicher Empfindungen...Wie klein Eure Geister doch sind :p
Kaijawichtig ist nicht was die kirche sagt oder was die meisten christen denken/sagen. meiner meinung nach hat die kirche im prinzip mit dem glauben nichts zu tun,sie ist einfach nur eine pilgerstädte und was ind er bibel steht kann man sowieso größtenteils sicher vergessen und um an gott zu glauben muss man keine bibel lesen und daran glauben.

was ist z.b. mit den heindischen götter? an die glaubt man auch ohne den ganzen schnick-schnack wie es z.b. von der kirche ihm christentum ausgeht.

man soll seine eigenen glauben an ihn haben! ich z.b. halte nichts von den angeblichen sünden und geboten. denn sonst würde sie nicht geben. der mensch ist halt wie er ist und irgentwie würde es sich das wiedersprechen wenn man sagt das er uns so leben lässt wie er will und uns dann aber die gebote aufdrängt. und wenn es die doch geben sollte,dann sind das wohl mehr richtlinen als regeln. ist doch egal was die kirche sagt ,man muss eben aufhören bei gott gleich an kirche zu denken und an sämtlichen leuten die irgentwann mal etwas gesagt oder gemacht haben.

ich glaube an ihn,es gibt ihn,das merkt man und man spürt das.

ein anderer spürt aber wieder die existents von göttern und merkt es das es sie gibt.

das ist alles so verwirrent. man kann eben nciht sagen das es ihn gibt oder nicht gibt,genau so wenig wie man nicht sagen das es götter oder keine götter gibt. darum sagt man ja "glaube" sonst würde man wohl "wissen" sagen.

viele sind aber komischer weise der meinung das es keinen gott oder götter (je nach dem) geben KANN! woher die das wissen bleibt mir ein rätzel. für informationen darüber wie und wo man das raus finden kann ,wäre ich sehr dankbar,
CthughaIch finde es immer wieder sehr komisch, dass sehr viele Leite von vornherein der Existenz des/eines Gottes zustimmen oder sie spontan verleugnen ohne erstmal zu klären, welche Definition von Gott sie denn verfolgen. Denn bei manchen Definitionen ist es spontan klar, dass es so etwas wie Gott geben muß, bei anderen ist es eher zweifelhaft bis unwahrscheinlich.
Nur mal so zu Verdeutlichung und überspitzt:
Definition 1: Gott ist ein Wesen, dass herumexperimentiert hat und dabei den Menschen und das ganze Universum geschaffen hat. Hin und wieder nimmt er Kontakt zu den Menschen auf und gibt ihnen auch nach dem Leben ein zuhause.

Definition 2: Gott hat dazu geführt, dass Leben entstanden ist und Gott hat die Grenzen festgelegt, in denen der Mensch agieren kann, also was er tun kann und was nicht.

Während man Gott nach Definition 1 wohl kaum beweisen kann, ist es nicht schwer sich Gott nach Definition 2 vorzustellen. Bereits die Naturgesetze erfüllen bereits diese Definition.
Danyiel@ Cthugha

Es kommt darauf an in wie weit man tatsächlich bereit ist an übermenschliche Wesen zu glauben, ob gott oder Nichtgott sei dahingestellt.
Es geht in dieser Runde jedoch nicht um die Existenz von göttern an sich, sondern um die Existenzfrage eines Gottes nach dem Christemtum/Islam etc.
Bei dem tauchen nämlich schöne Widersprüche auf..


@ Kaija

[QUOTE]Viele sind der Meinung dass es keine Götter geben KANN!.....[/QUOTE]

Das Wissen um die (Nicht-)Existenz von Göttern beruht auf innerer 'Erleuchtung' und darauf wie sich der eigne Glaube definiert.
Durch diese zwei Erkenntnisse baut man dann seinen Glauben oder seinen Nichtglauben an gott auf.
BlueBird@Danyiel
"Wie klein Eure Geister doch sind?"

Wenn Dein Geist so groß ist, dann freu' Dich doch.
Aber warum mußt Du anderen Menschen ihren Glauben denn mit solchen Bemerkungen madig machen?
Das hat ein G'schmäckle, wie die Schwaben sagen...
Kaijaich finde es nur irgentwie trauig,wenn man keinen glauben hat. der jenige wird das wohl nicht so sehen aber ich finde es.ich bin froh das ich an etwas glauben kann,gerade in der zeit.
winterwarum sollte es einen gott geben wenn es soviel leid auf der welt gibt?
das universum und die erde sind nur durch einen zufall entstanden. das sich dann auchnoch intelligentes leben entwickelt hat war auch nur zufall.

einen gott der so etwas erschaffen würde würde sich auch darum kümmern, das diese welt nicht den abgrund runtergeht und alle leiden müssen.
cocrea[QUOTE] Es geht in dieser Runde jedoch nicht um die Existenz von göttern an sich, sondern um die Existenzfrage eines Gottes nach dem Christemtum/Islam etc. - zitat von danyel[/QUOTE]

booah, danyel, welche wahrnehmung (instrumentalisierung des a-theisten?) lässt dich götterhaft(?) hier grenzen des allg. diskussionsradius ziehen?

in welchem rahmen wird sich die diskussion um GOTT - WARUM? bewegen können?
meine antwort: in dem rahmen, den sich die mitdiskutanten (und strangeröffner = seit neuestem strangbesitzer und damit beendigungsauftraggeber und moderator-en) erlauben, den sie wagen zu betreten, eingedenk der tretminen, die ihnen hier bei so manchen aussagen zum un-heiligen um die ohren fliegen könnten, sobald tabu-zonen betreten werden.

zur worterklärung von:
[I]Tabu : ´heilig, unantastbar, verboten´
im übertragenen Sinne ´heilige, unberührte Sache, Unverletzlichkeit´, auch ´konventionelle Schranke, Vorschrift über bestimmte Dinge nicht zu sprechen oder bestimmte Handlungen nicht auszuführen´ [/I]

der monotheistische Gott der patriarchalisierten Offenbarungsreligionen Judaismus, Christentum, Islam hat die polytheistische Auffassung (vielgötterei) und die vorstellung der schöpfungsGÖTTIN GEWALTSAM verdrängt und Pantheisten als Heiden (sog. ungläubige) degradiert und ausgemerzt. in wirklichkeit sind die sog. heiden ANDERSgläubige.

und die grenzlinie zwischen glauben und wissen ist bei jedem individuum variierend.

ein mechaniker zb weiß, wie ein motor funktioniert (ich wusste es mal, als ich noch physikunterricht hatte und könnte mich wieder schlau machen) und ich glaube heute, dass er, der gott im schmierölanzug, schon weiß, wie er m-einen putten motor wieder zum laufen kriegt. ähnlich wie eigenverantwortungsgehemmte patienten, gläubige des schulmedizinischen glaubensdogmas, die der kirche krankenkasse angehören und an die heilkraft / allmacht und allwissenheit der "götter in weiß" (zu) glauben (haben). ich kenne allerdings mündige patienten (ketzer?), die nach einer schlimmen medimentösen fehlbehandlung das internet (die bibel des antichristen) bemühen und ihrem sorglosen arzt mühsam beibringen, was sie nun WISSEN vs. dem, was sie vorher von ihm zu glauben hatten.

die haltung entweder ein männlicher eingott oder ... zwingt den, der sich dieser denkschiene unterwirft in ein enges dualistisches klischee. das patriarchat hat sich seinen eroberungswütigen männlichen ein(zigwahren)gott als legitimierung gehalten für ebensolches tun auf erden. kinder kopieren die eltern(bilder) und berufen sich darauf, selbst noch, wenn sie sie nach kräften bekämpfen.

die haltung des sowohl-als-auch = (friedliche?) koexistenz war eher existent.
es gab sie VOR der zeit der gewaltsamen einführung des patriarchats, das sich einen marodierenden wüstengott aussuchte, um die grünen, satten wiesen der pfanzengöttinnen zu überrennen, zu vereinnahmen. agrarwirtschaft wurde von jagdwirtschaft bis hin zur technokratie überrannt.

die passage des hohenliedes der liebe fügt sich so unziemlich in die eroberungswütige schreibe der autoren des Alten Testaments ein und lässt sich von einbahnschienigen theologen nur mühlsam interpretieren.
sie ist ein rückblick (reminizenz) in die zeit davor, als nicht ROMA sondern AMOR das zepter führte, als nicht israel sondern babylon u.a. am ruder waren.

Mit folgenden Worten leitet der Analytische Psychologe, Edward Whitmont, sein Buch [COLOR=teal]»Die Rückkehr der Göttin« (1989, S. 7) ein: »Auf dem Tiefpunkt einer kulturellen Entwicklung, die uns in die Sackgasse eines wissenschaftlichen Materialismus, einer zerstörerisch wirkenden Technologie, des religiösen Nihilismus und der geistigen Verarmung geführt hat, ist ein äußerst erstaunliches Phänomen aufgetreten. In unserer Mitte erscheint ein neues Mythologem und will in unser modernes Bezugssystem integriert werden. Es ist der Mythos der uralten Göttin, die einst vor dem Aufkommen des Patriarchats und der patriarchalen Religionen über Erde und Himmel herrschte. Die Göttin kehrt nun zurück." [/COLOR]

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einer der griechischen gottväter uranos hat seine kinder gleich nach geburt durch die göttin gaia = geo = ERDE in die dunkelheit gesteckt, damit sie nicht aufgrund des anblicks des lichtes des vatergottes erblinden würden.
nun ist das sog. wassermannzeitalter angebrochen, das zeitalter des uranos, der hauptplanet des tierkreiszeichens wassermann. die menschen sind mittlerweile der erde/dunkelheit entwachsen und ´frech´ genug, dem lichtgott die stirn zu bieten und mit ihm zu rivalisieren. vatergott, mütterfresser, kinderverstecker, zieh dich warm an.

licht steht symbolisch für geistes- bzw. verstandeskraft und die schöpfungs- sowie zerstörungsmöglichkeiten des menschen sind gigantisch angewachsen.
es könnte sein, dass die menschen nun ihre alten götter(bilder) zerstören/aufheben, denn sie waren temporär not-wendige krückstöcke.
der anstehede zeiten-/weltbildwandel wird neue götter(bilder) entstehen lassen, die, sobald der allgemeine konsens es bekräftigt, evolutionssteuernd sein werden.
das ende der tage (zeitenwandel) ist einhergehend mit dem ende bestehender götter(bilder) und weltverständnisse. und der götterverfinsterung folgt eine götterdämmerung.


[QUOTE] Ergo gibt es nicht EINEN gott im NIRGENDWO, sondern VIELE Götter im HIER und JETZT
zitat von danyel allhier [/QUOTE]

tja, wie sagte vor danyel schon jesus: "ihr seid götter allzumal."
(das allerdings verschweigen die trad. volksgläubigen christen, weil sie es nicht wissen sollen/wollen)
"ihr sollt vollkommen werden wie der vater im himmel"

und wie sagte schon vor danyel und vor jesus luzifer:
"wenn ... dann werdet ihr sein wie gott."


[COLOR=teal]»Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir einer Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit: Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt, dass ich strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein darf? Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, ist der Welt damit nicht gedient. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich herabsetzt, damit deine Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen. Uns allen ist es bestimmt, zu strahlen wie die Kinder. Du wurdest geboren, um das Göttliche in dir zu verwirklichen. Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in uns allen. Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst losgelöst haben, wird unsere Anwesenheit andere befreien – ganz ohne unser Zutun.«
Marianne Williamson, zitiert und bekannt geworden durch die Antrittsrede des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, 1994 [/COLOR]

[COLOR=redorange]Who we are, the kind of people we will be, individually and collectively, is ultimately determined by one thing: how we relate to fear.
Thom Rutledge, author of »Embracing Fear & Finding the Courage to Live Your Life«[/COLOR]
Kaija[QUOTE][i]Original geschrieben von winter [/i]
[B]

einen gott der so etwas erschaffen würde würde sich auch darum kümmern, das diese welt nicht den abgrund runtergeht und alle leiden müssen. [/B][/QUOTE]

und gerade bei sowas merkt man das man die verschiedenste sich von gott hat!

z.b. du verstehst nicht was,dass für ein gott sein soll der deiner meinugn nach "grausam ist" und uns in stich lässt,also findest du das es keinen gibt.

ich danke da wieder ganz anders. wir müssen in erster linie ,selbst mit und klar kommen(er lässt uns wenigstens tun was wir wollen,wäre besser als wie wenn wir verschiedenste verbote hätten)doch ab und zu hilft er nach,wenn ihm etwas absolut nicht passt.z.b. das mit der kirche drüfte ihm absolut nicht gepasst haben,da sie den glauben an ihn falsch verbreitet haben. oder warum wurde die kirche so schnell machtlos?

ausserdem soll er uns wegen jeder kleinigkeit "hinterher laufen" und helfen? würdest du das für einen anderen tun? den hampelmann spielen? nein! wir müssen uns auch mal selber helfen aber wie es scheint funktioniert es nicht so recht aber wir müssen das einfach lernen. man kann es mit einem kleinen kind wenn es groß wird vergleichen. ausserdem hat er uns doch schon mal jesus geschickt und andere heilige und was haben wir getan? wir haben sie umgebracht. und wie viele würden heut zu tage noch auf einen propheten hören?! also würde gott niemals einen schicken.

schon mal gar nciht wenn die meisten sowieso nciht an ohn glauben.wiso sollte er uns helfen.wenn doch eh die meisten nciht an ihn glauben?! aber sich dann über ihn beschweren.

das soll alles nicht böse gemeint sein,absolut nicht,dass ist nur das was ich denke.
winterich kann nur nicht verstehen warum es einen alles liebenden gott gibt und in afrika die kinder auf der strasse verhungert werden, in russland anschaffen gehen und sonstwo erschossen werden.

das kann es doch nicht sein!


was hat denn gott für euch getan? warum glaubt ihr an gott? lohnt sich das überhaupt?
mir hat gott bis jetzt nicht geholfen und wird es auch nie, da ich es nicht mehr versuchen werde.
AlterkelteNun, ich bin kein Meister im zitieren, aber irgendein griechischer Philosoph hat die Frage aufgeworfen wer wir sind und warum usw...
Er hat dann den Hand-Test gemacht:

Er nimmt seine rechte Hand und betrachet sie,
wenn er sie sehen kann, dann ist es wie es ist.
Er sieht seine Hand und damit hat es sich.

So, ich wäre dankbar, wenn bei Gelegenheit
mir jemand sagen könnte, wer das war,
einer der Stoiker?


Jedenfalls ist dies das, was die Stoiker "Pragmatismus"
nannten, oder die "normative Kraft des Faktischen".

Es ist, wie es ist..............
BlueBirdOder wie es Robert Gernhardt mal in einem seiner Cartoons dargestellt hat:

Ein Mann steht im Orkan auf dem Meer in seiner Nußschale von Boot in den Wogen und ruft anklagend gen Himmel:

"Warum ich?"

Und der Himmel öffnet sich und eine Stimme sagt:

"Warum nicht?":cool:
FotographBin als Christ in der Szene eher die Ausnahme... aber ich möchte mal als Denkanstoßeinen Satz von Werner Heisenberg in den Raum werfen:

"Der erste Schluck aus den Becher der Naturwissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott!"

Egal was ihr glaubt, toleriert die Meinung des anderen, solange sie keinem anderen schadet!

(Zum Beispiel engagiere ich mich in der "Missionierung" gegen die weibliche Genitalverstümmelung, da ist es durchaus angebracht andere Völker zu "missionieren", ihnen das abzuwöhnen, denn es ist einfach nur menschenverachtend! das hat nichts mit Kulturfaschismus zu tun!)

Lebt nach Kant´schen Prinzipien und die Welt wird besser! (Das ist übrigens heute allgemeine anerkannte Ethik in der kath. und evang. Theologie:

"Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde!"

(kategorischer Imperativ nach Immanuel Kant: "Kritik der reinen Vernunft")
gekitsueinen gott der sich mit menschlicher ratio beweisen/widerlegen laesst braucht niemand.
alles was ueber die menschliche ratio hinausgeht (und das ist nicht wirklich viel verlangt... selbst menschliche schriftsteller -ich nenne als beispiel mal stanislaw lem- haben dinge geschrieben die sich jeglicher menschlicher ratio entbehren) ist mit derselben weder zu widerlegen noch zu beweisen. deshalb heisst es ja "glaube".

okay, wir koennen heute die existenz einer singularitaet beweisen und wir koennen die situation bis unmittelbar nach diesem punkt rekonstruieren.
an diesem punkt hoerts auf... raeumliche dimensionen und die zeit sind in einem punkt "aufgewickelt", existieren nicht als dimensionen mit ausdehnung. keine zeit... schon haben wir ein problem. kann etwas geschehen ohne die existenz der zeit? kann es etwas "ausserhalb" (nicht im sinne eines raeumlichen ausserhalb, denn raeumliche dimensionen wie wir sie kennen gab es da nicht) dieser singularitaet gegeben haben/noch geben? kann etwas diese singularitaet erschaffen haben? muss etwas diese singularitaet erschaffen haben?
immerhin koennen wir uns nichtmal einen dreidimensionalen raum vorstellen der begrenzt, aber unendlich ist (wie es das universum allem anschein nach ist - das dreidimensionale aequivalent einer kugeloberflaeche)

die frage die sich fuer den menschen in dieser hinsicht hauptsaechlich stellt ist die, ob man mit der existenz an sich schon zufrieden ist (ich beispielssweise bin das) oder ob man darueberhinaus "mehr" haben moechte. was genau das ist, das werden wir so schnell kaum herausfinden, geschweige denn ansatzweise begreifen (denn welcher massstab ist menschliche ratio im universum, ganz zu schweigen von dingen die ueber das universum hinausgehen?)

und nachdem wir weder belegen noch widerlegen koennen bleibt uns lediglich der austausch ueber unsere ansichten.

was natuerlich in keinster weise etwas mit kirche oder irgendwelchen organisationen zu tun hat :)
gekitsuodessa: keine ursache :)

zum amen: ja, waere schlimm, wenn wir auf diesem gebiet argumentieren koennten wie in der mathematik - wo zum schluss im regelfall genug fakten dastehen um eine these zu belegen und eine andere zu widerlegen.
man sollte nur die zwei dinge (ansichten und fakten) nicht durcheinander kriegen, dann duerfte es eigentlich auch keine grossen probleme mit andersglaeubigen geben :)
ansichten kann man austauschen, erklaeren, zu einem gewissen grad belegen (eine ansicht ist ja u. umst. mit "gefaellt mir" schon genug belegt) und hoffen, dass man dem jeweils anderen seinen standpunkt nachvollziehbar macht. aber viel mehr ist wohl leider nicht drin :) (ausser, dass man durch das verstehen von anderen geisteshaltungen seinen horizont erweitert)
cloudMember - beim anderen Threat ging´s darum ob Gott ein Looser ist hier geht´s drum, ob ich mir diese Frage sparen kann weil´s ja möglicherweise gar keinen Gott gibt, is´n Unterschied, verstanden?
Aber Leute wie du haben mich darauf gebracht - weil alle Erklärungen für Gott und Götter doch zu absurd erscheinen, drängt sich der Gedanke nach dem Zufall des Planeten Erde und dessen Bewohnern geradezu auf.
Die Ethnologen besagen daß der Mensch zwangsläufig Rangordnungen erstellt und somit auch zwangsläufig an einen oder mehrere Götter glaubt.
Danyiel[QUOTE]und nachdem wir weder belegen noch widerlegen koennen bleibt uns lediglich der austausch ueber unsere ansichten[/QUOTE]

Dieser Austausch neigt leider dazu in hitzige Wortgefechte über die 'eigene' und die 'fremde' Wahrheit aus zuufern. Is jedoch der beste Weg um Weisheiten auszutauschen.


@ winter



[QUOTE] ich kann nur nicht verstehen warum es einen alles liebenden gott gibt und in afrika die kinder auf der strasse verhungert werden, in russland anschaffen gehen und sonstwo erschossen werden. [/QUOTE]

Soweit mein Bibelverständniss noch vorhanden ist:
dieses Leben ist eine Prüfung. Lebe so gut du kannst..Lebe wie Du es für richtig hälst.
Das 'alles liebende' kommt erst nach dem Tod:
Der Allmächtige nimmt seine Kinder wieder auf, sie bleiben in seinem Schloss auf immerdar..

Frage an die Gläubigen::
Was hat's bei Euch eigentlich mit 'Himmel & Hölle' auf sich?
Wie weit seid Ihr bereit daran zu glauben?
Ich komm zu folgendem Schluss bei der Frage:
gott ist allmächtig, sprich "Wer gut tut, muss auch böse sein"
Ergo wären Gott und Satan dieselbe Person
Warum sollte er eine Selektion vornehmen und diejenigen die auf Erden sündig waren verbannen?
ER ist doch der Vater, und der einzige?! -->Ich bin der Herr dein Gott. Es gibt keine anderen neben mir.
Rücksitzpunk@cloud:
raus aus den kartoffeln, rein in die kartoffeln... so kommt es mir zumindestens vor.

ich werde dieses thema mit dem von dir erstellten und mir geschlossenen thema zusammenführen... ich hoffe doch, dass du nicht direkt wieder nach schliessung rufst, wenn dir die disku keinen spass mehr macht...
PelloquinHallo Cloud (peace?! :)) und auch ihr anderen:

Ich habe gerade erst entdeckt, dass der Thread wieder eröffnet wurde. Ich kam noch nicht dazu, die neueren Postings zu lesen.

Ich habe schon viel mit Menschen über Gott gesprochen, oder zugehört, wenn andere miteinander (eher gegeneinander) über ihn gesprochen haben. Und da ist mir etwas klargeworden:

Es ist absurd über Gott zu reden, wenn am Anfang des Gespräches nicht eindeutig definiert wurde, was die einzelnen Gesprächsteilnehmer unter Gott verstehen.

Dies wurde in den überaus meisten Gesprächen, die ich verfolgt habe, versäumt, was zu Folge hatte, dass sich die Leute eher früher als später in die Haare gekriegt haben.

Wenn einer sagte, "Gott ist Scheiße" (und damit eigentlich die Kirche meinte), fühlte sich der andere angegriffen, weil er glaubte, dass sein Gegenüber sein ureigenes Bild von Gott meinte und mit diesem Ausspruch nicht nur seinen Glauben, sondern sogar seine eigene Person in Frage stellte.

Letztlich ist es so, dass jeder sein eigenes Bild von Gott hat.

Wir können das akzeptieren oder auch nicht, es ist aber Realität.

Gott ist so vielgestaltig, wie wir Menschen es sind.

Für manche ist Gott schlicht ein Loser, für die anderen ist er einfach NICHTS (wobei mich schon immer die Frage faszinierte, was es mit diesem Nichts eigentlich auf sich hat), und für wieder andere ist es die Summe aller Teilchen, das Universum und überhaupt...

Ich weiß nicht, inwieweit die einzelnen Poster die Gottesdarstellungen der anderen Poster akzeptiert haben, oder ob man sich wieder in fundamentalistischen Grabenkämpfen verloren hat.

Es wäre schade, denn wir könnten vielleicht so manches voneinander lernen, wenn wir die Götter des jeweils anderen einmal näher betrachteten.
Pelloquin[quote]
[i]Zitat von Danyiel:[/i]
Frage an die Gläubigen:
Was hat's bei Euch eigentlich mit 'Himmel & Hölle' auf sich?
Wie weit seid Ihr bereit daran zu glauben?
Ich komm zu folgendem Schluss bei der Frage:
gott ist allmächtig, sprich "Wer gut tut, muss auch böse sein"
Ergo wären Gott und Satan dieselbe Person
Warum sollte er eine Selektion vornehmen und diejenigen die auf Erden sündig waren verbannen?
ER ist doch der Vater, und der einzige?! -->Ich bin der Herr dein Gott. Es gibt keine anderen neben mir.[/quote]

In Antwort auf diese Frage verweise ich auf die von mir in diesem Thread weiter oben geposteten Auszüge aus "Gespräche mit Gott" von Neal Donald Walsh, die mich sehr faszinieren und mir des Nachdenkens wert erscheinen. (Vor allem die Stellen, wo es heißt, dass es keinen Teufel und keine Hölle gibt...)

fg
Pelloquin
JimmyVoiceIch hab natürlich nicht alles gelesen hier, aber irgendwo kam glaub ich die Frage auf, ob es Gott überhaupt gibt und im ersten Posting wurde ja Gott und Christentum in Verbindung gebracht.
Hier muss ich schonmal sagen, Gott hat mit Christentum nichts zu tun, Gott hat mit Religion nichts zu tun. Bis auf die Religionslosen und den Buddhisten (die auch Atheisten sind) glauben die anderen an Gott. Glauben? Sie glauben nicht, sondern setzen ihn vorraus.
Gott ist kein Christ, kein Jude, kein Hindu,kein Moslem, Gott ist einfach Gott. Gott existiert, egal ob jemand an ihn glaubt oder nicht glaubt. Der Glaube ist leider irgendwie immer mit einer Forderung verbunden. Jemand glaubt an Gott und fordert von ihm irgendeine Leistung.
Die meisten Religionen versuchen eigentlich nur sich vorzustellen was Gott von einem verlangt und wie man an seine Seite kommen könnte, aber Gott verlangt nicht, deswegen hat er jedem seinen eigenen Willen gegeben.

Gott ist auch nicht gerecht oder ungerecht, da Gott keine Dualität kennt und auch kein duales Wesen ist. Wie soll er gerecht sein wenn er die Ungerechtigkeit nicht kennt. Wie soll er ungerecht sein, wenn er die Gerechtigkeit nicht kennt.
Gott steht nunmal über den Dingen.

Gott existiert, denn auch wir existieren.
Ich weiß das ich da bin, das ich existiere, sehr viele in der Welt haben mich noch nie gesehen, wissen von mir nichts, glauben nicht an mich und doch bin ich da, bin ich hier.....mit Gott ist es nicht anders.
Scheol@JimmyVoice

Ich weiß nicht ob du den Thread "Ist Gott ein Lo(o)ser" mitbekommen hast.

In diesen sind Danyiel und ich darauf gekommen das Gott existiert.
Nur wie er das tut weiß keiner.
Wir kamen darauf das er der allumfassende Kosmos ist, vielleicht sogar mit Bewusstsein.

Deine Erkenntnis das Gott weder Christ, noch Moslem oder sonst einer Religion angehört ist richtig.
Die Menschen haben, wie du sagtest, Religionen erschaffen um das Bild von Gott weiter zu personifizieren.
Damit er greifbarer wird, verstanden werden kann, das Gott an die Menschen Forderungen stellen kann und die Menschen an ihn.
In Wirklichkeit werden wir ihn nicht begreifen können, da er ein höheres Wesen ist.
Und das er uns nach seinen Abbild schuf ist auch nicht unbedingt auf die Eigenschaften oder auf das Aussehen zu münzen.
Ich denke es geht eher darum das wir ein Teil des Kosmos sind genau wie er...oder eher gesagt ein Teil von ihm.

Viele sagen Gott existiert nicht, sicher weil sie ihn nicht kennen.
Ich kenne auch viele Menschen nicht, deswegen glaube ich nicht an sie, aber ich weiß das sie existieren.

Ich bin immer noch daran interessiert was Gott ist.
Fakt ist, das er kein Mensch ist, und auch kein Wesen das wir kennen.
In welcher Form tirtt er auf?
Hat er ein Bewusstsein?
Wenn ja, würden wir es verstehen können?

Verstehen sicher nicht, aber wir können es ja versuchen ;)

bb
Scheol
cloudJimmy Voice - ich bin im Treat 'ist Gott ein Looser' durch Nachhilfe von Sheol, Pelloquin und anderen darauf gekommen das es möglicherweise doch keinen Gott gibt, weil die Beschreibungen zu diesem Gott doch zu absurd waren.
Pelloquin@ Cloud, hast du dir je die Mühe gemacht und die Auszüge aus "Gespräche mit Gott" die ich geposted habe, gelesen?
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von cloud [/i]
[B]Jimmy Voice - ich bin im Treat 'ist Gott ein Looser' durch Nachhilfe von Sheol, Pelloquin und anderen darauf gekommen das es möglicherweise doch keinen Gott gibt, weil die Beschreibungen zu diesem Gott doch zu absurd waren. [/B][/QUOTE]

Die Einstellung zu Gott ist etwas persönliches, niemand soll an Gott glauben oder nicht glauben, nur weil andere an ihn glauben oder nicht glauben.
Gott kann man sowieso nicht in Worte fassen und beschreiben, da Gott ein tranzendales Wesen ist und seine äussere Erscheinungsform beliebig ändern kann.
Aber, wenn du durch was oder wenn auch immer, glaubst das es ihn nicht gibt (obwohl Gott eher eine Art ES ist)dann ist es durchaus okay, was aber wiederrum nichts daran ändert, dass Gott existiert :-)
Gott kann man auch nicht beschreiben ohne die anderen Zusammenhänge zu kennen. Nur soweit, das Gott die Überseele schlechthin ist :-)
DanyielGrüß Euch


[QUOTE]Ich bin immer noch daran interessiert was Gott ist.
Fakt ist, das er kein Mensch ist, und auch kein Wesen das wir kennen.
In welcher Form tirtt er auf?
Hat er ein Bewusstsein?
Wenn ja, würden wir es verstehen können? --von Scheol[/QUOTE]

[QUOTE]Gott kann man sowieso nicht in Worte fassen und beschreiben, da Gott ein tranzendales Wesen ist und seine äussere Erscheinungsform beliebig ändern kann. --vonJimmyV[/QUOTE]


Ich hatte kürzlich die Möglichkeit mit einem alten Freund über Dimensionen und ihre Erkennbarkeit zu diskutieren
Wir ham uns zwar nich direkt einigen können..es folgen ein paar unserer Schlussfolgerungen und Grundgedanken:

Es gibt 3 Dimensionen. Ein Wesen der ersten beiden Ds kann nicht unbedingt die 3. begreifen, jedoch am Rande wahrnehmen.
Der Mensch lebt in der 3.D, er kann die sie alle im Kontext begreifen.
Er nimmt jedoch noch eine 4.D wahr; die Zeit. Er kann sie in ansätzen begreifen, er kann ihr wirken erkennen.
Was kommt jedoch nach der Zeit?

Diese Frage hat uns lange beschäftigt, nach vielen Irrwegen kamen wir zu folgender 'Erkenntnis'
Ihr kennt das Phänomen von Halluzinationen? Ein Bild -sagen wir ein Feuerball- das vor Euren Augen mit einer solchen Geschwindigkeit vorbeirast, dass Ihr es gar nicht hättet erkennen können und dennoch habt Ihr das Bild gesehen..
Gedanken/Hirnströme sind da die Erklärung. Sie schnappen etwas auf und senden es 'blitzschnell' weiter.
Dieses Bild, der Feuerball, rast mit einer best Geschw auf der Zeitachse, die Gedanken sind jedoch schneller -sie haben das Bild noch eingefangen.
Wäre da eine weiter D entdeckt?
---Oder schwarze Löcher: befindest du dich am Rande -so dies möglich wäre- läuft die Zeit für dich langsamer ab.

Ich will eigentlich auf folgendes hinaus:
Einige von uns, ob Gläubige oder nicht, sagen, dass gott nicht erkennbar ist. Dass er ein höheres Wesen darstellt etc.
Da kam mir die Frage nahe, stammt gott oder lebt er in einer anderen D?
Wir Menschen können nicht alles wahrnehmen (oder kann einer von euch die Atome aus denen der Monitor besteht erkennen?), zumal nicht alle Ds. Woher will man da wissen ob es nicht Wesen in anderen Dimensionen gibt?

Zu den Zitaten am Anfang:
Wenn er in einer anderen D lebt, wird es uns erst möglich sein ihn zu erkennen und zu begreifen, wenn wir diese Existenzstufe verlassen haben. Wie oft dies geschehen muss um die 'Dimension' einer Gottheit zu erreichen ist ungewiss.
Ich diskutier gern über die Erscheinungsform von Gott, obwohl mir Gott nicht als (religiöses) Wesen des Glaubens vorschwebt, sondern eher als eine erreichbare Stufe auf der Treppe des Lebens...


Vive la Revolution et
carpe noctem amigos
cloudPelloquin - Nö (da müßte ich ja Tagelang nur deine Ergüsse lesen)
Jimmy the Voice - Na wieder so ein Abstrusum, das einem jeden Gottesglauben austreibt, danke.
PelloquinCloud -

Es sind nicht meine Ergüsse, sondern die von Mr. Walsh. Aber es spielt nicht wirklich eine Rolle für mich, ob du sie gut findest oder ob sie dir am Arsch vorbei gehen.

Du hast dich entschieden, damit gut und fertig.

Ich kann damit leben.
Scheol@Danyiel

Hmm...diesen Gedanken hatte ich auch schon, mir aber nicht die Mühe gemacht ihn weiter zu denken.

Also, die Erkenntnis ist gut!

Angenommen Gott lebt in einer D. die wir nicht wahrnehmen können und nicht begreifen können, weder mti den Sinnesorgangen noch mit der Intuition.
Dann wäre es auch möglich das er sich frei bewegt, über uns und zwischen uns.
Zeit existiert nicht, sie ist einfach nur ein Versuch den Tag einzuteilen und etwas zu Katalogisieren. Vor 1000 Jahren ist genauso nahe wie heute. Aber was ist mit morgen?
Dazu müssten wir erstmal klären ob morgen schon in einer anderen D. stattgefunden hat oder ob unsere D. die einzige ist in der wir existieren.

Kann Gott in seiner und gleichzeitig in allen anderen existieren?
VIelleicht!

Also, wir können ihn nicht begreifen, aber er uns. Denn er ist ja eine Stufe höher als wir. Er kann ein Wesen sein, das nicht fest existiert und doch existiert. Das fest existiert und alles umfasst.

"Alles ist durch den heiligen Geist durchdrungen" sagte mal ein Pfarrer zu mir. Das wäre dann logisch, er lebt in einer Dimension in der er allumfassend ist.
Er durchdringt alles, sieht jeden Gedanken, hört unsere Träume und riecht unsere Emotionen.

Aber irgendwas passt da nicht.

Wo ist der Denkfehler falls es einen gibt.

Was spricht gegen meine Theorie?

Ich sage bewusst meine weil Danyiel sich nicht weit genug geäußert hat, ob er nicht doch mit der Basis der Theorie doch auf einen anderen Weg gekommen ist.

Was meinst du Danyiel und natürlich auch alle anderen?

bb
Scheol
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von cloud [/i]
[B]Jimmy the Voice - Na wieder so ein Abstrusum, das einem jeden Gottesglauben austreibt, danke. [/B][/QUOTE]

Die Wahrheit liegt in der Mitte der Gegensätze und glaube nicht ob es einen gibt oder nicht, entweder du weisst es für dich selbst oder eben nicht.
Der Glaube ist eh nur ein Synonym für "Ich weiss es so genau nicht, nehme es aber an".
JimmyVoice@shoel

Die Veden sagen über die Zeit
Die Zeit(Kala) - Der in der materiellen Welt(also auch Erde)wirkende Faktor, der die Zerstörung aller materiellen Formen(Tiere,Planzen,Menschen, auch Gebäude ect.) verursacht und diese ist eine Repräsentation der Macht Gottes.

Überhaupt findet man bei der vedischen Philosophie auf alles eine genaue Erklärung. Die vedische Philosophie gab es vor allen Religionen

Natürlich gibt es auch verschiedene Dimensionen, sogar mehr als vier, doch wir selbst können nur drei wirklich erfassen. Wir haben eh nur eine begrenzte Erfassungsgabe. der mensch ist nicht perfekt, das Auge kann nur ein Bruchteil dessen sehen was da ist das Ohr, kann auch nicht alles wahrnehmen, ohne spezielle Geräte. Alle Schallwellen kann der Mensch nicht wahrnehmen. Die ganzen Funkwellen, sind um uns herum, hören können wir sie nur mit dem Radio.

Nehmen wir die Radioaktivität. Sie ist auch um uns herrum und wir können sie nicht sehen, Wahrnehmen können wir sie auch nur mit dem Geigerzähler, wobei wir uns da auch nicht sicher sein können, das damit wirklich die Radioaktivität gemessen wird.
Das gleiche gilt für die verschiedensten D., Die Geisterwelt ist eine davon, diese ist auf der Erde nur können wir sie mit unseren begrenzen Fähigkeiten nicht sehen. Gott ist auch nicht Wahrnehmbar für das bloße Auge, weil Gott eine Frequenz und Resonanz besitzt, die wir eben nicht wahrnehmen können.
morfussorry das ich den alten Thread vorkrame:

@cloud

cloud schrieb:
"Nur wer an mich glaubt wird das ewige Leben haben"sagt Jesus, in diversen schristlichen Broschüren wird´s noch heftiger: Nur wer Gott als seinen Vater anerkennt erlangt das Paradies."

morfus erwidert:
wieso heftiger
beide sachen drück doch vollkommen dasselbige aus

cloud schrieb:
"Entglitt Gott dem Allmächtigen wirklich jemals alle Macht über den Tod? Hat sogar sein Lehrling Luzifer ihn übertrumpft? Ist Jesus so eine Art einzige Rettungskapsel? Ist Gott ein Looser?"

morfus erwidert:
Nein, die Macht entglitt ihm nicht. Er kann heute noch
leben schaffen oder zerstören.
Doch da Gott ein liebender Gott ist hat er kein Grund
Menschen wahllos zu töten.
Selbst wenn Menschen eine Sünde begehen sieht Gott
kein Grund ihm sofort mit dem Tod zu bestrafen.
Denn Gott überließ dem Menschen die Wahl ob sie sich
für Gott oder gegen Gott entscheiden.
Wenn sie sich gegen ihn entscheiden, dann ist es so.
Nur selten ändert sich die Meinung nochmal.

Luzifer hat Gott nicht übertrumpft.
Wie kann ein Lehrling besser als sein Meister sein?
Luzifer war doch auch ein Engel.
Luzifer hat versucht besser als Gott zu sein.
Er wollte sogar Gott sein. Doch als Strafe hat Gott Luzifer
auf die Erde fallen lassen.
Daher wird Luzifer auch "gefallener Engel" genannt.
(Falls jemand dies noch nicht wusste.)
Im Moment regiert Luzifer die Erde und seine Bewohner.
Doch er ist nicht so stark wie Gott. Und deswegen
wird im Kampf Jesus den Sieg für sich entscheiden.
Schon jetzt steht fest das Luzifer verloren hat.

cloud schrieb:
"So wie die christliche Kirche halte ich Gott für Allmächtig, er hat das Programm erdacht - er ist der Chef: Aber was bedeutet die Aussage von Jesus und den christlichen Broschüren?"

morfus erwidert:
Übrigens muss nicht unbedingt was in christlichen Broschüren
steht auch richtig sein.
Es gibt durchaus auch Leute die meinen eine Broschüre
zu verteilen zu müssen, obwohl ihr Glaube oder Ansicht von
Jesus bzw. Gott vollkommen falsch ist.

cloud schrieb:
"Jesus steht an der Rampe des Todes wie Mengele und teilt ein in "Gut" und "Schlecht" auch Selektion genannt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, das war doch auch so eine Nazidevise?
Ist Jesus eine Rettungskapsel weil Gott die Erde und die Macht über den Tod weitgehend verloren hat oder betreibt Jesus Selektion?"

morfus erwidert:
Das ist falsch, denn wer nicht für Jesus ist ist nicht automatisch
gegen Jesus.
Solche Leute stehen auf keiner der beiden Seiten.
Hast du aber nicht eben geschrieben:
Nur wer an mich glaubt wird das ewige Leben haben.
Solche Leute glauben nicht an Jesus und sind somit
nicht bereit in den Himmel kommen zu können.
Ausserdem hiess der Satz nicht so:
"Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."

cloud schrieb:
"Wie soll den das Paradies aussehen ? im Dauerorgasmus an der Decke schweben oder mit so Typen wie 'Seneca' tiefdemutsvolle Pseudogespräche führen?"

morfus erwidert:
Wie das Paradies aussieht?
Das weiss bisher nur Gott. Das soll auch dem Menschen
verschwiegen werden. Leider kann ich dir keine Antwort geben
wieso. Aber dafür wird es ein sehr guten Grund geben, denn
Gott tut nichts unüberlegtes. Bei alle dem was es auf der Erde
gibt hat Gott einen guten Hintergedanken gehabt.
Ich weiss nur dass das Paradies nicht so sein wird wie man
es sich vorstellt. Man kann es sich auch nicht vorstellen!


__

@Scheol

Scheol schrieb:
"[...]ich sagte schon in dem vorletzten Thread das ich unter der Bibel leide."

morfus erwidert:
wie kannst du unter der Bibel leiden.
Die Bibel ist ein Leitfaden, der dich durch dein Leben führt.
Und die Fragen, die du hast, beantwortet.
Christ zu sein heisst nicht das man Leiden muss.
Nungut man muss einiges Aufgeben.
Doch dafür kriegst du umsomehr und besseres geschenkt.

Scheol schrieb:
"In meinen Augen ist das ein Rassismus. Alle die nicht so sind wie wir sind Dreck."

morfus erwidert:
wo hast du so etwas her?
Sowas wurde nie gesagt.
Oft passiert es das einem sowas erzählt wird.
Aber hat derjenige, der dir so etwas erzählt, sich auch gut erkundigt?
Ein wahrer Christ erzählt dir nicht was du für ein Dreck bist
nur weil du nicht an Jesus glaubst.
Sondern findet es schade das du nicht daran glaubst
und nicht in dem Himmel kommen wirst.
Er betet sogar für dich!

Scheol schrieb:
"[...]Ziehe nicht am gleichen Joch wie die Ungläubigen. Liebe sie nicht, eher bestrafe sie!"

morfus erwidert:
Ich bin ebenfalls Baptist aber habe noch nie etwas von solch einer
"Regel" gehört.
Ich habe eben erklärt wie es wirklich ist.
1. Ich darf und will dich nicht bestrafen.
2. selbst wenn du mein Feind wärst würde ich mich nicht
von dir abwenden, sondern erst recht mir Zeit für dich nehmen
und für dich beten.

Scheol schrieb:
"[...]Ihre Liebe zu mir und ihr ausgeprägte Liebe zu Gott.[...]"

morfus erwidert:
Ich kann nicht nachvollziehen warum sie einen ungläubigen
Freund hat. Es geht nicht darum das wir Christen uns
von Ungläubigen fernhalten sollen,
sondern das genau das passiert wie du sagtest.
1. Es zerrt an dir.
2. Die Liebe zu dir wird sie eher aufgeben als die Liebe zu Gott.
3. Es kann passieren das sie Gott doch aufgibt und sich für
dich entscheidet. Doch dann hat Satan das erreicht was er
mit dieser Beziehung bezwecken wollte.
Deswegen sollte ein Christ keine Liebe zu einem Nichtchristen
aufbauen.

Scheol schrieb:
"[...]so wie es die Menschen deuten hat Gott kein Mitleid.
Nur wer schön angepasst ist kommt in den Himmel der Rest
in das ewige Feuer."

morfus erwidert:
Das stimmt nicht. Gott liebt dich und weint um dich.
Er hat ein Plan für dein Leben mühselig und detailiert ausgearbeitet.
Er hat Mitleid aber wenn du dich nicht für ihn entscheidest
kannst du auch nicht diesem Plan folgen und stolperst von einer
in die andere Katastrophe und am Ende in die Hölle.

entschuldigt den langen Text aber das wollte ich unbedingt sagen.
entschuldigt nochmal denn ich hab leider nicht alle Posts gelesen

Wenn ihr mir noch fragen stellen wollt
oder etwas mir sagen wollt [B]schreibt bitte an meine Email adresse[/B]
da ich nicht allzu oft in dieses Board kommen werde.
die emailadresse lautet.
[email]morfus@gmx.de[/email]

DGv
__
morfus
ScheolIch möchte nur noch dazu eines sagen:

Wenn sich der Baptist nicht in seiner "Rasse" halten wollte wäre es nie soweit gekommen!

Nur der glaube das ein ungläubiger und ein Baptist nicht zusammen sein kann schafft erst die Probleme.
Wenn man sich nicht das ständig eintrichtern würde wären keine Problem da, nicht in diesem Maße!

Deswegen ist für mich das Christentum Rassismus!
Wie jede andere Religion auch.

Ich verweise nochmal auf Titus 1.2.3. "Gegen die Irrlehrer"

soviel Judenhass wie da gab es nur noch im 3. Reich!

Gruß
scheol
morfus>Nur der glaube das ein ungläubiger und ein Baptist nicht
>zusammen sein kann schafft erst die Probleme.
>Wenn man sich nicht das ständig eintrichtern würde wären
>keine Problem da, nicht in diesem Maße!
>
>Deswegen ist für mich das Christentum Rassismus!
>Wie jede andere Religion auch.

wieso nur der Glaube
das ist eíne Tatsache
hast du dir auch wirklich mein post durchgelesen
ich mein die antwort kam mir ein bisschen schnell vor
aber is egal
da ich nicht besonders auf die beziehung eingehen wollte

ausserdem ich glaube an Jesus und das hat rein gar nichts
mit religion zu tun
und das das christentum rassismus ist (oder etwas was
darauf hindeutet) steht nirgendwo in der bibel
oder sonstwo

@decadence_noir
wie oben erwähnt der vollkommen satz heisst:
"Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat,
der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht,
sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen"
das steht in der
Bibel: Johannes 5,24 (Lutherübersetzung)

DGv
__
morfus
Scheol@morfus

meine schnellen antworten rühren daher, das ich nur bei freunden kurzzeitig ins netz kann...


Diese Tatsache entsteht erst durch den Glauben....Religion sollte niemals zwischen eine Liebe stehen wenn sich beide Menschen in ihrem Wesen tolerieren.
Das ständige eintrichtern von Zweifel beeinträchtigt das schon erheblich. Sowas nennt man Suggestion!


Außerdem les dir mal die Bibelstelle durch....für mich steht es unmißverständlich schwarz auf weiß!
Für mich ist es eine Hetze gegen die Juden....und das steht in der Verkausversion der Bibel!

Gruß
scheol

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