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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Aggressivster Angriff auf die Freiheit in der Geschichte der USA
TheTurningPointJustizminister Ashcroft kündigt die Umsetzung der Empfehlungen einer Arbeitsgruppe an, die es in sich haben:
[URL]http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/18562/1.html[/URL][quote]In Zukunft sollte die Gesetzgebung nicht nur den Verkauf von gefälschten Waren, sondern auch deren Besitz mit der Absicht des Verkaufens unter Strafe stellen. Es sollte auch kein Unterschied zwischen einem Verkauf gegen Geld und der Erwartung von anderen Belohnungen mehr gemacht werden. Damit soll auch das "Verschenken" bestraft werden können. Urheberrechtsverletzungen sollen auch dann verfolgt werden, wenn sie keinen Erfolg hatten und nur Versuch blieben. Zudem sollen bei IP-Vergehen alle Mittel eingesetzt werden können, beispielsweise soll auch das Anzapfen von Telefonen erlaubt sein. [/quote]In Zukunft kann also in den USA Jeder verknackt werden, der Nicht-Markenprodukte zu Hause liegen hat oder Kopien jedweder Art, z.B. aus dem Internet heruntergeladene Texte, wenn sie "urheberrechtlich geschützt" sind? :mad:

Ist es DAS, was auch die "Rechte-Inhaber" in Europa wollen?
MiauIn dem Artikel ist die Rede davon, daß derjenige bestraft werden soll, der die Teile [COLOR=blue]mit der Absicht zum Verkauf[/COLOR] aufbewahrt.
Also kann dem gutgläubigen Besitzer nichts passieren, sollte er allerdings von einer gebrannten CD einen Schuhkarton voll im Regal stehen haben, so wird er in Erklärungsnot geraten.

Welche "Freiheit" ist denn gemeint, die des Raubkopierers sich als Blutegel an die Früchte anderer Menschen Arbeit ranzuhängen oder diejenige des Produzenten von CDs, Software oder ähnlichem nach der Entwicklung seiner Produkte zu verhungern?

Vor Erfindung des CD-Brenners beispielsweise wurden auch Schallplatten auf Kassette überspielt, zum persönlichen Gebrauch eben, so weit, so gut.
Wenn CDs oder Software tatsächlich nur zum privaten Gebrauch kopiert würden, ohne Gewinnerzielungsabsichten, wäre es ja schön, aber wer glaubt denn an den Weihnachtsmann?

Ähnlich ist es bei Büchern, jeder kauft sich den neuesten Bestseller selbst, weil Kopieren arg aufwendig ist und sich ein Haufen Blätter nicht dekorativ im Regal ausnehmen.
Dagegen ist es gang und gäbe Noten zu kopieren, was mir als Komponisten oder Musikverlag auch Bauchschmerzen bereiten würde.

Da steckt doch viel Arbeit dahinter und der Wunsch , sich abends etwas Butter unter die Wurst schieben zu dürfen oder sehe ich das falsch?

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
Loup de nuit:( :q
Das lässt erkennen wie hoch in Amerika die Persönlichkeitsrechte geschätzt werden.... schade! Immer wieder versuche ich mich zu bemühen nicht zu pauschalisieren und dann kommen immer wieder solche Meldungen, die mich denken und leider oft genug auch sagen und schreiben lassen: [COLOR=red]Die Amerikaner[/COLOR]
Verdammt! Kann nicht endlich mal jemand schreiben, dass es Menschen in diesem Land gibt, die das nicht wollen und sich dagegen zu wehren versuchen (gegen was auch immer!)?

edit:
@miau
Wie glaubst Du denn, dass die Behörden an entsprechende Informationen gelangen? Telepathie???
DarketHmmm gemeinhin kann man über Urheberrechte ganz gut streiten und etwas gegen Fälschung von Markenprodukten zu tun ist so verkehrt wahrscheinlich nicht, allerdings hat wohl alles Grenzen.
Bestes Beispiel sind Songtexte und Noten. Es gibt genug Menschen, die sich Noten kopieren, schlicht um sie zu Hause nachspielen zu können. Hey, es macht als Hobbymusiker doch Spaß die Songs seiner Lieblingsbands nachzuspielen, wieso sollte man sich dafür dumm und dämlich zahlen, man schadet doch niemandem. Mit Texten ist es ähnlich, würde ich mich in den USA jetzt strafbar machen, weil an Wänden in meiner Wohnung Auszüge aus Liedtexten hängen, die mir gefallen?
Versteh ich das falsch?
Miau@Darket
Die Logik ist verblüffend, während der Musiker nächtelang am Klavier am Daumen lutscht, um Musik zu komponieren, damit er seine Miete bezahlen kann, der Musikverlag seine Angestellten nebst Lohnnebenkosten entlöhnen muß, kopierst Du Dir Deine Noten schwarz, weil Du die Musik "ja nur zu Hause nachspielen" möchtest.

Ähemm, genau dazu sind sie ja da; mit dem gleichen Argument kannst Du alles auf der Welt für umsonst fordern, weil Du es "ja nur nutzen möchtest".

@Loup de Nuit
Natürlich kann auch in Amerika niemand durch die Wände gucken, wie kommst Du darauf, daß ich dieser Ansicht sei?
Gesetze sind, so wie ich es bislang verstanden habe, zur Abschreckung gedacht, sie sollen den Teil der Menschheit, der Angst vor Sanktionen hat, von der Straftat abhalten.

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
DarketNein, da liegt ein deutlicher Unterschied (ich mach das übrigens nicht, bin völlig unmusikalisch). Ein Musiker schreibt seine Musik um sie zu veröffentlichen, d.h. in aller Regel um Tonträger zu verkaufen, an den Noten selbst verdient er meist nicht.
Bei den Noten verhält es sich generell völlig unterschiedlich als z.B. mit CDs oder Büchern, denn wenn ich diese kopiere umgehe ich den eigentlichen Zweck, für den sie hergestellt wurden, nämlich um sie zu verkaufen.
Wenn ich der Logik folge, dass Kopien von Songtexten oder Noten generell illegal sind, wäre es ja quasi schon verboten, wenn ich unter der Dusche singe, denn Melodie und Text sind ja geschützt.
graziabig brother is watching you.

[url]http://www.gmx.net/de/themen/computer/internet/news/508700,cc=000000149100005087001DqzMo.html[/url]

dieses beispiel ist etwas off topic - hat jedoch mit überwachung - ausgehend von USA - zu tun.

salve
uthoMr Ashcroft hat sich schon zuvor einen Namen als engagierter Lobbist für Großkonzerne gemacht .
Speziell bekannt wurde er durch initiativen zur Legalisierung von Wirtschaftsspionage - und seine Mitarbeit an beiden Entwürfen des PatriotsActs .
- Klar das er sich nun für den kleinen Künstler auf der Strasse einsetzt - dem durch Raubkopien jetzt Millonen verloren gehen .
Miau@DARKET
Du warst gewiß schon seeehr müde, als Du Deinen letzten Beitrag geschrieben hast?;)
DarketNa daran lags wohl nicht, ich wollte mit einem völlig überzogenen Beispiel meine Meinung kundtun ;)
JesterDas sind aber mitlerweile wirklich überzogene Maßnahmen, man bedenke nur welche Einschränkungen das bringt. Auch wenn Darkets Beispiel sehr überzogen war, was ist mit dem Zitieren von Textauszügen, zum Beispiel im Internet. Das wäre nach Auslegung, und daran sind die Amis gut, je nach Länge des Auszugs schon strafrechtlich verfolgbar.

Das Problem beim herunterladen von Noten um sie selbst zu klampfen halte ich auch nicht für bedenklich, darauf will wohl auch keiner direkt hinaus! Es ist wohl wirklich gedacht Fälschungen udn Kopien einzudämmen. Das Problem dabei is nur das die Gesetze wieder so ausgelegt werden das es der Obrigkeit ermöglicht wir nebenher auch noch den gemeinen Bürger besser zu überwachen. Wenn aufgrund solch "lapidarer" Mutmassungen jetzt schon telefone angezapft werden dürfen, was wäre dann die nächste Stufe?
Kameras in jedem Haushalt,...? Jeder könnte ja zu jeder Zeit etwas illegales tun, udn jeder ist ja zu verdächtigen...

Beunruhigende Tendenzen!
Trinity Goth[zyn]Willkommen in der USA - der neusten Diktatur der Weltgeschichte![/zyn]

Das ist wieder ein Schritt auf diesem Wege.

Das dient doch alles nur zur Sicherrung der Lobby der Musik-und Filmindustrie, dem Künstler bringt dies gar nichts. Das wäre alles nämlich nicht nötig, wenn Musik oder DVDs und Kino billiger wären.

Gruß
Trin
Miau@Trinity
"wenn Musik und Co. billiger wären..."

Tja, kannst Du von außen beurteilen, ob die Preise marktgerecht sind, oder nicht? Der/die Künstler, die Techniker, die Produzenten wollen ihr Geld, die Buchhaltung, die Instrumente müssen bezahlt werden, die Werbung undundund.
Außerdem müssen erfolgreiche Musiker ordentliche Preise erzielen, damit auch weniger bekannte/erfolgreiche Interpreten mitproduziert werden können (Mischfinanzierung).

Was ist eigentlich teuer?

Ich habe CDs, die ich mir vor zehn oder fünfzehn Jahren zugelegt habe und täglich hören könnte, weil die Musik zeitlos ist.
Andererseits habe ich mir auch schon mal etwas auf Empfehlung oder Neugierde hin besorgt, was ich verärgert nach zwei Stücken in den Papierkorb geworfen habe - das war in jedem Fall zu teuer, egal ob 16,99 oder 6,66 Euro.

Eine DVD eines aktuellen Kinofilmes kostet meist 19,99 Euro , sicher eine Menge Geld, doch entspricht der Preis ca. 3 1/2 Kinokarten, man kann es sich ansehen, so oft, bis der Arzt kommt, man hat die Fremdsprachenmenüs, kann das Ding jederzeit wieder ausschalten, muß weder Werbung noch Popcorngeschmatze über sich ergehen zu lassen.
Billiger geht es doch kaum.

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
Trinity Goth@Miau: Ja, das kann jeder.
An einem Musikstück verdient der Künstler gerade mal ein Drittel wenn's hoch kommt und bei der Vermarktung von Kinofilmen sieht das auch nicht viel anders aus, dazu braucht man sich nur die entsprechenden Statistiken aus dem Internet herauszusuchen. Der Künstler ist derjenige der verdienen sollte nicht die Industrie, viele Künstler könnte ohne die Musikindustrie ihre Musik billiger anbieten, das können auch kleine Bands.
Aber ich glaube wir kommen ein wenig vom ursprünglichen Thema ab.

Gruß
Trin
kyo_sama[QUOTE] Aggressivster Angriff auf die Freiheit in der Geschichte der USA [/QUOTE]

da... gab's doch noch so irgendwas... ich glaub' das hiess... sklaverei oder so ähnlich... sorry, aber ich finde den titel unpassend. lies dir doch mal den patriot-act durch, da findest du solchen schmonsens zuhauf...

von der geschichte der usa ganz zu schweigen...

~
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Miau [/i]
[B]In dem Artikel ist die Rede davon, daß derjenige bestraft werden soll, der die Teile [COLOR=blue]mit der Absicht zum Verkauf[/COLOR] aufbewahrt. [/B][/QUOTE]"Es sollte auch kein Unterschied zwischen einem Verkauf gegen Geld und der Erwartung von anderen Belohnungen mehr gemacht werden. Damit soll [b]auch das "Verschenken" bestraft[/b] werden können. Urheberrechtsverletzungen sollen [b]auch dann[/b] verfolgt werden, [b]wenn sie keinen Erfolg hatten[/b] und nur Versuch blieben."
Also laut Gesetz auch dann, wenn du deiner Auserwählten eine Kopie zum Reinhören schenken wolltest, selbst wenn sie diese nicht angenommen hat.

[QUOTE][B]Also kann dem gutgläubigen Besitzer nichts passieren, sollte er allerdings von einer gebrannten CD einen Schuhkarton voll im Regal stehen haben, so wird er in Erklärungsnot geraten. [/B][/QUOTE]Ein Lehrer sollte also tunlichst vermeiden, seinen Schülern auf diese Art etwas näher bringen zu wollen, es sei denn er hat mal schnell 500 Dollar übrig, um jedem seiner 25 Schüler eine Original-CD zu schenken, in der Gewissheit, dass sie sicher 50% der Beschenkten wegwerfen werden, weil ihnen die Musik (oder anderer Inhalt) doch nicht zusagt.

[QUOTE][B]Welche "Freiheit" ist denn gemeint, die des Raubkopierers sich als Blutegel an die Früchte anderer Menschen Arbeit ranzuhängen oder diejenige des Produzenten von CDs, Software oder ähnlichem nach der Entwicklung seiner Produkte zu verhungern? [/B][/QUOTE]So ein Quatsch. Wenn das Lied im Radio läuft, kann es sich jeder der "Raubkopierer" mitschneiden (und konnte das vor 30 Jahren schon) - es wird dabei nur sinnlos Zeit verschwendet, die eigentlich für sinnvollere Tätigkeiten genutzt werden könnte.

[QUOTE][B]Vor Erfindung des CD-Brenners beispielsweise wurden auch Schallplatten auf Kassette überspielt, zum persönlichen Gebrauch eben, so weit, so gut.
Wenn CDs oder Software tatsächlich nur zum privaten Gebrauch kopiert würden, ohne Gewinnerzielungsabsichten, wäre es ja schön[/B][/QUOTE]Vor 10-15 Jahren wurden halt Kopien auf Kassette verhökert, die waren wesentlich schlechter vom Original unterscheidbar, als heute CDs (es sei denn man hat Connections zu einem Presswerk). Wozu muss man da die gesamte Bevölkerung kriminalisieren?

[QUOTE][B]Ähnlich ist es bei Büchern, jeder kauft sich den neuesten Bestseller selbst, weil Kopieren arg aufwendig ist und sich ein Haufen Blätter nicht dekorativ im Regal ausnehmen. [/B][/QUOTE]Iiiiieh, Bücher! Wer liest denn heute noch? Wozu gibt's Hörbücher? Die kann man wenigstens kopieren. :D

[QUOTE][B]Dagegen ist es gang und gäbe Noten zu kopieren, was mir als Komponisten oder Musikverlag auch Bauchschmerzen bereiten würde. [/B][/QUOTE]Und Noten können noch weniger Leute lesen als Bücher. Man sollte über Jeden froh sein, der das heute noch tut.

[QUOTE][B]Da steckt doch viel Arbeit dahinter und der Wunsch , sich abends etwas Butter unter die Wurst schieben zu dürfen oder sehe ich das falsch? [/B][/QUOTE]Wenn die Verwertungsgesellschaften (GEMA etc) ihre Arbeit machen würden, statt potentielle Käufer zu kriminalisieren, wäre das auch kein Problem. Und die Massenkopierer ("Major Labels") sind nunmal überflüssig geworden wie Pferdekutschen - nennt sich Fortschritt sowas.

[QUOTE][B]Gesetze sind, so wie ich es bislang verstanden habe, zur Abschreckung gedacht, sie sollen den Teil der Menschheit, der Angst vor Sanktionen hat, von der Straftat abhalten. [/B][/QUOTE][URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38315]Angst schaffen zur eigenen Machterhaltung![/URL]
Für mich waren Gesetze bisher einfach notwendige Regelungen, um ein friedliches und gefahrloses Zusammenleben von Menschen zu fördern. Angst und Abschreckung sind diesem Ziel nicht gerade dienlich. :(

[QUOTE][B]Tja, kannst Du von außen beurteilen, ob die Preise marktgerecht sind, oder nicht? Der/die Künstler, die Techniker, die Produzenten wollen ihr Geld, die Buchhaltung, die Instrumente müssen bezahlt werden, die Werbung undundund. [/B][/QUOTE]Von dem ganzen Krempel braucht's heute nur noch die Künstler und die Instrumente, den Rest können Computer erledigen.

[QUOTE][B]Außerdem müssen erfolgreiche Musiker ordentliche Preise erzielen, damit auch weniger bekannte/erfolgreiche Interpreten mitproduziert werden können. [/B][/QUOTE]Die können sich genauso selbst produzieren. Das Einzige was fehlt, ist gleichberechtigter Zugang zu den Medien (zum Beispiel über Tauschbörsen) - und genau das wird ihnen von den "Platzhirschen" und ihren Handlangern verweigert. :mad:

[QUOTE][B]Ich habe CDs, die ich mir vor zehn oder fünfzehn Jahren zugelegt habe und täglich hören könnte, weil die Musik zeitlos ist.
Andererseits habe ich mir auch schon mal etwas auf Empfehlung oder Neugierde hin besorgt, was ich verärgert nach zwei Stücken in den Papierkorb geworfen habe - das war in jedem Fall zu teuer, egal ob 16,99 oder 6,66 Euro. [/B][/QUOTE]Mit der Möglichkeit des Vorab-Hörens kann man solche Fehlgriffe vermeiden. Nur kann man sich, als Mensch der (noch) Arbeit hat, nicht mehrere Stunden am Tag in den Plattenladen stellen (der vielleicht blöderweise auch noch außerhalb der Stadt liegt), um CDs anzuhören. Wenn Kopien (z.B. MP3s) erlaubt sind, kann man das gemütlich am Abend tun, und dann die CDs sogar bei Gefallen gleich über Internet kaufen. Früher konnte man zum Probehören noch das Radio nutzen, was aber bei der heutigen Gleichschaltung und Dauer-Wiederholung einiger weniger Retortenbabys nicht mehr möglich ist.

[QUOTE][B]Eine DVD eines aktuellen Kinofilmes kostet meist 19,99 Euro , sicher eine Menge Geld, doch entspricht der Preis ca. 3 1/2 Kinokarten, man kann es sich ansehen, so oft, bis der Arzt kommt, man hat die Fremdsprachenmenüs, kann das Ding jederzeit wieder ausschalten, muß weder Werbung noch Popcorngeschmatze über sich ergehen zu lassen.
Billiger geht es doch kaum. [/B][/QUOTE]Und wie vermeidest du, dass du 19,99 Euro für Müll ausgibst, wenn du den Film kaufst, ohne ihn zu kennen?
Ich bin eigentlich immer ganz gern ins Kino gegangen. Die Filme, die ich mir ansehe, locken wenig "Popcorn-Kids" an, und die Werbung habe ich meist "leider verpasst". Seit mich in den großen Kinos die riesigen Raubkopierer-Plakate angrinsen, gehe ich da nicht mehr rein - Pech für die Kinos und die Filmemacher. DVDs kaufe ich also nur noch von Filmen, die ich schon im Fernsehen gesehen habe (was ich aber seit mehreren Jahren kaum noch tue) oder die irgendwann als Ladenhüter in der Wühlkiste landen - die sind billig und meist auch (zu) anspruchsvoll (für die Teuer-Einkäufer). Die letzte DVD habe ich im Juli gekauft - "Solaris" (das russische Original).

So vergrault man Kunden, die vor einigen Jahren noch jede Woche 2 CDs gekauft haben ...

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