| overdose | PROMIS UNTERSTÜTZEN SCHRÖDER "Wir haben das Jammern satt" Rund 60 Künstler, Manager und Publizisten haben in einem gemeinsamen Aufruf die Arbeitsmarktreformen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützt. Berlin - "Wer mutig ändert, was geändert werden muss, hat uns auf seiner Seite", heißt es in dem Aufruf, der morgen in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlicht wird. Zu den Unterzeichnern gehören der Schriftsteller Günter Grass, Regisseur Jürgen Flimm, Maler Markus Lüpertz und Musiker Marius Müller-Westernhagen. Auch BDI-Chef Michael Rogowski, Architekt Prof. Albert Speer, Unternehmensberater Roland Berger und Manager wie Michael Frenzel (TUI) oder Wendelin Wiedeking (Porsche) unterschrieben. Sie forderten den Kanzler zu Standfestigkeit bei der Durchsetzung der Reformen auf: "Nur Demagogen, die ihre Zukunft hinter sich haben, reden dem Volk nach dem Maul." In dem Aufruf heißt es nach Angaben des Mitintiators Manfred Bissinger: "Wir, die Initiatoren dieser Anzeige, wählten und wählen ganz unterschiedliche Parteien. Wir arbeiten in diesem Land, wie bezahlen unsere Steuern in diesem Land, wir bekennen uns zu diesem Land. Wir haben das Jammern über Deutschland satt." Unter dem Titel "Auch wir sind das Volk" bezeichneten sich die Unterzeichner als "Große Koalition der Vernunft". Die Hartz-IV-Reformen seien "überlebensnotwendig für den Standort Deutschland". "Der ist gepflastert mit den Grabsteinen verblichener Chancen. Totengräber sind in allen Parteien zu Hause. In der Vergangenheit haben alle Regierungen den Wählern versprochen, was nicht zu halten war." Mh, wenn ich so viel Geld auf der hohen Kante hätte wie diese Herrschaften, würde ich vielleicht auch mitmachen. Wer von denen hat denn je von ALG II leben müssen? |
| Neithan | Ob nun eine spezielle Änderung wirklich so sinnvoll ist kann man sich sicher streiten, aber an sich find ich das gut: So wie das läuft wird das nämlich nicht mehr lange laufen können und es kann nicht weiter gehen, wenn jeder nur mault. Es stimmt schon: Wir alle müssen Opfer bringen. Meine Familie hat damals als ich ganz klein war ganz unten Angefangen und jetz sind wir ziemlich weit oben. Sicher können wir es uns schneller mal leisten etwas zu opfern, aber ich bin auch ohne jedes Zögern bereit mehr zu opfern als andere, eben aus dem Grund weil ich mehr habe. Oft denke ich mir "Macht es einfach! Wenigstens passiert dann mal was!" Sicher ist nicht alles das Gelbe vom Ei aber wenn es erst mal damit losghet, dass sich was ändert, wird man auch das sicherlich irgendwann einigermaßen ordentloch hinbekommen. Bloß wenn wir gar nicht anfangen bleiben wir genau bei dem Mist in dem wir jetzt sitzen und es ist vollkommen klar, dass der mit der Zeit nicht besser wird, wenn man ihn sich selsbt überlässt sondern eindeutig schlimmer. |
| Black Reaper | Generell halte ich Reformen für wichtig... dieser Sozialstaat ist einfach nicht mehr finanzierbar und das wissen so gut wie alle Bürger dieses Landes. Ich denke, die Reformen müssten besser erklärt werden, dann käme auch nicht so viel Unmut auf und das Jammern würde auch geringer. Allerdings halte ich diese Leute auch für fragwürdig... denn diese Leute haben so viel Geld, dass die sich nicht vor'm ALG2 fürchten müssen.... Von daher sollten sie einfach mal mehr geben, anstatt zu sagen, sie hätten das Jammern satt. Denn wer hat sich denn über 52 % Spitzensteuersatz beschwert? Diese Spitzensteuersätze sorgen doch nur dafür dass die reicheren Leute auch mehr abgeben müssen... Aber die Steuerfrage ist nun eine andere Sache |
| more | Die Reformen sind wohl unumgänglich, was ist nicht vertreten kann, ist die Meinung, die offensichtlich in der Öffentlichkeit und in den Köpfen der Politiker grassiert: Arbeitslose sind grundsätzlich faul. Der Spiegel hat vor ein paar Wochen einen interessanten vergleich gezogen. In den neuen Bundesländern kommen auf eine Arbeitsstelle ca. 32 Arbeitslose. Wenn man annimmt, die Hälfte dieser Arbeitslosen seien faul, so stünden aber immernoch 15 Menschen, die arbeiten wollen auf der Strasse. Anstelle mehr Arbeit zu schaffen, lockt man die Unternehmen mit Billiglöhnen (1,00€ Job) mehr Menschen einzustellen, Dortige Festangestellte geraten noch mehr unter Druck: Parierst du nicht, kann ich mir auch jemanden für 1,-€ holen! Es ist schon sehr bequem die ganze Schuld dem Volk in die Schuhe zu schieben und es ist für sog. Prominente auch ganz einfach, das Maul aufzureissen, doch wären sie an unserer Stelle, dann würden sie genauso mit Transparenten in den Händen dastehen und sie würden am meisten Heulen. Diese ganze Aktion ist verlogen und würde mich dazu bewegen diese "Künstler" nicht mehr zu unterstützen. Nebenbei: ich habe einen sehr guten Job, jedoch weiß ich, wie es ist, auf dem Arbeitsamt, trotz gutem Zeugniss und Studium wie der letzte Dreck behandelt zu werden, und wenn einem trotz aller Bemühungen (sogar als Putze bekam ich nicht) die Schuld in die Schuhe geschoben zu bekommen.:( |
| Gr. Gaulichter | im grunde aber versucht diese initiative noch etwas ganz anderes, was hoffentlich bei uns deutschen und im speziellen wieder bei den/uns ostdeutschen schon einmal gelebt hat: sie versucht, ein signal zu setzen für "hebt eure ärsche, auch wenn sie auf dem arbeitsamt sitzen, und macht was mit euch." das leben eines arbeitslosen braucht nicht nur aus hocken beim arbeitsamt zu bestehen. er kann sich ein paar mannen schnappen und mit ihnen mal eine runde auf den bolzplatz gehen - dreimal die woche. ein bolzplatz kostet nicht und einen ball kann man sich vom junior leihen. es ist doch eine verlogene drecksgesellschaft, die meint, für jeden handschlag eine gegenleistung bekommen zu wollen. dass erwartungen immer und immer wieder enttäuscht werden, ist vorprogrammiert. da muss umgedacht werden und etwa zu den omas im altenheim gegangen werden, um ihnen ihren lebensabend zu verbessern. und dabei bekommt man durchaus eine gegenleistung, auch wenn die nicht unbedingt klimpert, weil omas heimplatz 3000 euro im monat kostet. nein, oma hat einen leben hinter sich, die kann was erzählen - ob nun kochrezepte oder eine lebensgeschichte. das ließe sich auch aufschreiben, wenn man ein wenig dazu begabt ist. wenn ich die wahl hätte, würde ich all meinen materiellen scheiß umwandeln in erinnerung, erfahrung, wissen. mit geldscheinen baut man eben kein haus. von mir aus würde ich auch geld abschaffen und arbeit gegen arbeit tauschen. dann erst sieht man, wie verdammt angewiesen man aufeinander ist und warum jeder bürger dieses unseres landes seinen arsch bewegen sollte. dass die fatzkes dieser initiative auch nur ihre eigenen marionetten sind, ist wohl klar. und doch haben diese typen eben auch können, was man ihnen trotz ihres finanziellen reichtums nicht absprechen kann. der marius könnte singen und damit gutes tun, herr Flimm könnte filme machen für leute, die sich kino nicht leisten können, der herr maler könnte häuser verschönern. und diese leutchen könnten das von sich aus finanzieren und danach mit der gewissheit leben, steht leerer worte tatsächlich etwas getan zu haben, was wirkung zeigt. phrasen klopfen kann jeder, aber schreiben wie Grass kann nur Grass. in diesem sinne: die natur ist eine große bühne. organisiert doch mal kleine lesungen im nahgelegenen park fürs frühjahr. gg.grüße |
| Demon17 | Aus der Sicht von Porsche ist hartz IV ja auch gar nicht so dumm. A) Wird die Senkung des Spitzensteuersatzes gelenkt. b) Gibt es weniger Klein- und Gebrauchtwagen auf der Strasse, weil die Arbeitslosen sich keine PKW mehr leisten können, (auf dem Lande ist die Langzeitarbeitslosigkeit damit endgültig.) c) Verkauft Porsche so mehr Autos Hartz was willst Du mehr.:rolleyes: |
| TheTurningPoint | Ich habe das Gejammere, dass niemand mehr jammern soll, auch langsam satt. :D |
| Gr. Gaulichter | wer sich ins jammern versteift, dem entgehen so nette sachen, wie der eigentlich läppische 15-euro-beitrag für ein jahr ausleihe in der Staatsbibliothek zu Berlin. 15 euro, und lesen können, soviel man will und kann. jammern: mir geht's umheimlich scheiße und? bringt das voran? wo jeder nur an sich denkt? nee mann. anders: erklären, was scheiße ist und sich auch erklären lassen, was gut ist, wie etwa die möglichkeit, noch immer frei und ungezwungen mit menschen zusammenkommen zu dürfen. gg.grüße |
| overdose | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Aus der Sicht von Porsche ist hartz IV ja auch gar nicht so dumm. A) Wird die Senkung des Spitzensteuersatzes gelenkt. b) Gibt es weniger Klein- und Gebrauchtwagen auf der Strasse, weil die Arbeitslosen sich keine PKW mehr leisten können, (auf dem Lande ist die Langzeitarbeitslosigkeit damit endgültig.) c) Verkauft Porsche so mehr Autos Hartz was willst Du mehr.:rolleyes: [/B][/QUOTE] :D Sehr geil geschrieben! Kritik muss sein, jammern nicht. Wie man z.B. die Montagsdemos nun auffasst sei jedem selbst überlassen. Aber es muss was passieren, dass steht ausser Frage. |
| TheTurningPoint | @ overdose: Ist eben die Frage, was man als Kritik ansieht, und was als Jammern. Wenn die (in meinen Augen) konstruktive Kritik, die der letzte Bundespräsident Johannes Rau in seiner letzten Berliner Rede angebracht hat, Jammern war, dann mag man auch mich gern "Jammer-Ossi" nennen. Die von Rau gemachten Vorschläge zeigen, dass es genug Möglichkeiten gibt, unser Land aus der Krise zu heben. Mit Geld-Umverteilen von unten nach oben und sinnlosen Aufrufen wird das nicht klappen. Werte werden nur durch Arbeit miteinander geschaffen, nicht durch Krieg der Besitzenden gegen die Besitzlosen. |
| overdose | Ich bin selbst Magdeburger und war bei 2 Demos dabei. Es war eine Atmosphäre der hilflosen Wut, die dominierte. Die Leute wollen ja, dass sich was ändert. Fakt ist, Abhilfe bringen nur Arbeitsplätze, und damit meine ich keine 1-Euro-Jobs. Bin mal gespannt, wie das nächstes Jahr so vorangeht, wenn das ALG II ausgegeben wird. |
| more | Ich denke nicht, dass das was in Deutschland los ist, Jammern ist. Viele Leute engagieren sich schon heute für Projekte, bei denen sie keinen Cent sehen. Siehe: Rotes Kreuz, Tierheim, Wohltätigkeitsorganisationen. Der Fakt ist nicht der, dass jeder Geld für seine Arbeit möchte (welche Schande, schämt euch!) sondern der, dass hier viele Menschen eine Familie zu ernähren hat! [QUOTE]es ist doch eine verlogene drecksgesellschaft, die meint, für jeden handschlag eine gegenleistung bekommen zu wollen.[/QUOTE] was für ein Quatsch! Ich kenne viele Leute, die Omis in Altenheimen besuchen, Tierchen ausführen und die Einkäufe für Senioren tätigen! Und was bekommen sie dafür? Mal nen Kaffee umsonst! Und? Ist doch rühmlich, aber davon lässt sich nicht der Kühlschrank füllen und die Miete bezahlen! Was muss man für eine rosarote Brille tragen um so eine mittelalerliche Meinung zu vertreten:[QUOTE]würde ich auch geld abschaffen und arbeit gegen arbeit tauschen.[/QUOTE] [QUOTE]mit geldscheinen baut man eben kein haus.[/QUOTE] Ach? Und du jagst auch noch im Wald um dir dein Schnitzel braten zu können?:( |
| Gr. Gaulichter | jawohl! ich erschieße im großstadtdschungel tauben :D (ich brate mir keine schnitzel, sorry) meine aussage richtet sich vor allem an leute, die ihre zeit vor der glotze verbringen, weil sie keinen job finden. ich habe - und sage es auch jetzt nicht - nicht gesagt, dass sie faul sind. eben da greift das argument, nämlich dass man vom rumsitzen die familie genauso wenig ernähren kann. tut mir leid, wenn das überhaupt nicht deutlich wird. das rumsitzen hat aber gegenüber einer sinnvollen betätigung den gravierenden nachteil, seinem leben sinn zu rauben. den beispiel mit dem hündchen-ausführen zeigt eben auch den unterschied zwischen "müssen" (warum auch immer) und "wollen". wenn ich es will, ist mir selbst die dämliche tasse kaffee egal, da ich etwas anderes mitnehmen kann aus dem spaziergang. vielleicht schöne bilder, entspannung oder weiß der geier. ich behaupte nicht, dass man durch die tätigkeiten, die ich erwähnte, eine familie durchbringen kann. aber es gibt eben mehr in einem leben, auch in dem eines nicht-arbeitenden menschen, als darauf zu vertrauen, dass sich irgendwann eine arbeit einstellen wird (hoffentlich nicht missverständlich ausgedrückt). wenn mir die bank geld für ein haus in die hand drücken würde, dann könnte ich damit aber dieses haus nicht bauen, weil ich weder körperlich die fähigkeit dazu habe, noch das wissen, wie man ein haus baut. die bank könnte das geld auch nehmen und einer baufirma geben und sagen: baut dem armen tropf mal ein haus. dann gucken die sich die geldscheine an und bewerten am wert des papiers in ihrer hand, wie gut, groß, schnell oder viel sie dafür bauen. geld ist quasi ein übersetzer von werten von nicht-vergleichbaren dingen. mehr ist es nicht. gg.grüße |
| Dark_Racer | Natürlich sind die Arbeitslosen selbst daran Schuld, daß sie arbeitslos sind! Natürlich sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Karstadt/Quelle selber daran Schuld, daß das Unternehmen kurz vor dem Ruin steht, und natürlich sind sie auch daran Schuld, daß ein Ex-Vorstand dieser Firma 10Mio€ in den Hintern geblasen bekommt für seine Heldentaten. Leute, merkt ihr was? Ein System, wie das Unserige, kann nur dann funktionieren, wenn gleichzeitig alle ihren Beitrag zum Erhalt des Selbigen leisten! Das beginnt mit dem Arbeitslosen, der seinen Hintern gefälligst hochbekommen muß, und es endet bei den Leuten, die die Jobs bereitstellen müssen und Verantwortung auch für ihre Mitarbeiter zu tragen haben, nicht nur für den Aktienkurs! Gejammert wird bekanntlich auf beiden Seiten. Der Arbeitslose, dem mit den Reformen mehr abverlangt wird, ebenso der Unternehmer, dessen Aktionäre einfach den Rand nicht voll bekommen. Wenn immer wieder gesagt wird, daß es so nicht weitergeht, dann hat diese Aussage in beide Richtungen zu gelten! Etliche Promis, die dieses Papier unterschrieben haben, könnten dann mal damit beginnen ihr Steuern wieder in Deutschland zu entrichten! |
| more | Applaus! Besser hätte man es nicht sagen können! |
| Gr. Gaulichter | merkwürdig: wenn Dark_Racer sagt "Das beginnt mit dem Arbeitslosen, der seinen Hintern gefälligst hochbekommen muß [...]", dann gibt es applaus. wenn ich sowas sage, gibt es schelte. gg.grüße |
| more | Wollte zu dir eigentlich auch noch sagen, nach deinem zweiten Post hatte ich auch verstanden was du gemeint hast... Nimmer böse sein, ja?! :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Ich finde es nur ungerecht, alle Arbeitslosen über einen Kamm zu scheren. Und, ja, es ist schwer, sich aus dem Haus zu wagen, wenn man keine Arbeit hat. Man hat immer das Gefühl gebrandmarkt und als assozial abgestempelt zu werden. Als ich Anfang dieses Jahres drei Monate arbeitslos war, habe ich mich auch kaum vor die Türe getraut, ausser du Vorstellungsgesprächen. Die Depressionen kommen schnell und schlagen dich derart nieder, dass du kaum mehr hoch kommst. Und wenn man dann auch noch alleine lebt... |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von overdose [/i] [B]Mh, wenn ich so viel Geld auf der hohen Kante hätte wie diese Herrschaften, würde ich vielleicht auch mitmachen. Wer von denen hat denn je von ALG II leben müssen? [/B][/QUOTE] Wenn man so viel Wissen, Fähigkeit, Power und Intelligenz hat wie diese Herrschaften, hat man sehr wahrscheinlich etwas Geld auf der Kante und vor allem hat man es verdient! |
| TheTurningPoint | Passend zum Thema: [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/18479/1.html]"Wie Günter Grass auf den Hundt gekommen ist"[/URL] :) |
| more | [QUOTE]vor allem hat man es verdient![/QUOTE] da wäre ich mir bei so manchen B-Promis, die da auch unterschrieben haben nicht so sicher. Vondaher kann ich die Behauptung nicht unterschreiben. [QUOTE]"Wie Günter Grass auf den Hundt gekommen ist" [/QUOTE] meine Meinung dazu: wie ein Fähnchen im Wind.... |
| Alucard | *seufz* man könnte fast sagen typisch deutsch ... dieses schlechtmachen von dem was man hier hat ... JEDEM EINZELNEN arbeitslosen in deutschland geht es besser als knapp 2 milliarden menschen [B](2000000000)[/B] ich habe in südafrika an einem Projekt für hiv infizierte kinder mitgearbeitet und dinge gesehen die jeder beschreibung spotten... und hier kotzen die leute rum weil sie 5 euro fuer ihre medikamente bezahlen müßen >_< ihr kotzt mich alle so an mit eurer mentalität das für alles der staat verantwortlich zeichnen soll.... lernt verantwortung kennen und zu schätzen ihr sedierten wohlstandsbürger... und dann eure sicht auf die welt: nicht 90.000 jobs die durch die pläne ERHALTEN werden, sondern jeder redet über die 5.000 die entlassen werden ... egal, gegen torheit kämpfen götter selbst vergebens.... ist diese gesellschaft ungerecht? welche ist es denn nicht ? und nirgendwo sonst auf der welt (vielleicht in schweden) wird soviel umverteilt wie hier. die wichtigen probleme aber seht ihr nicht: die von allen seiten am meisten gefickt werden sind familien mit kindern. darüber schon mal nachgedacht? doppelt bezahlen diese, erstens für den nachwuchs und damit ja immer noch die rente der anderen kinderlosen, UND gleichzeitig für ihre eigene. von der konsumkraft die durch diese familien ausgeht ganz zu schweigen natürlich wird hier jetzt jeder zustimmen, aber beobachtet euch doch mal selber... was macht ihr wenn ihr pro monat einen fuffi mehr bezahlen solltet weil ihr keine kinder habt? da fängt wieder das motzen an .... und jetzt zerpflückt mich weil ich keine sozial erwünschten ideen habe |
| Apex | Nunja er hat so nicht ganz unrecht...ich mein es is schon makaber, woanders verrecken die Kinder und wir hier meckern weil wir uns keine Biowurst leisten können. |
| Mahsheed | Das ist kein gutes Argument fürchte ich, denn auf diese Weise würde jede Ungerechtigkeit legitimiert werden können: Seht, da gibt es doch immer noch welche, denen geht es schlechter als euch, also lasst euch gefallen, wenn ich Unrecht an euch verübe! |
| Pelloquin | "Wir haben das Jammern satt" Ja. Warum nicht gleich "Leistung aus Leidenschaft", wie die Deutsche Bank im Moment bekräftigt. oder... [b]KRAFT DURCH FREUDE[/b] Arbeit macht frei... Edit: [quote]Architekt Prof. Albert Speer[/quote] Na also. |
| Apex | Nee es sollte ja auch von meiner Seite auch kein Argument sein. Es war einfach nur eine Feststellung, dass die Sache global betrachtet schon makaber ist. Das es kein Argument sein kann ist mir ja auch klar. Aber es ist makaber. |
| Little Dreamer | Zu den "Spitzenverdienern" möchte ich einfach eine kleine Begebenheit einstreuen.. Mein Vater ist selbstständig und hat früher auch sehr viel Geld verdient, hat somit den Steuersatz von 52%. Jetzt sieht es mit dem Geld gar nicht mehr so rosig aus und wenn er jetzt 4000€ verdient bleiben ihm nach allen Abgaben in etwa 1600€ Übrig. Vermutlich gibt es irgendwann dann mal eine Steuerrückzahlung, wenn einmal bemerkt wird, dass er nicht mehr so viel Geld (wenn überhaupt) wie früher verdient. Das geschieht allerdings frühestens in zwei Jahren... Nach Hartz IV müsste ich dann wohl mein Pferd verkaufen (das wegen einer Krankheit vom Materiellen Wert sowieso nicht so hoch ist) und müsste ihm den Unterhalt zahlen... Gerecht? Er hatte nie etwas mit dem Erwerb des Pferdes zu tun... |
| Alucard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]"Wir haben das Jammern satt" Ja. Warum nicht gleich "Leistung aus Leidenschaft", wie die Deutsche Bank im Moment bekräftigt. oder... [b]KRAFT DURCH FREUDE[/b] Arbeit macht frei... Edit: Na also. [/B][/QUOTE] Du kennst hoffentlich Godwins Law, oder ? wenn nicht klick hier: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz[/url] Tja... bißchen deppert, oder ? Ich kann dir nicht sagen wie sehr ich all die Leute verachte die bei jeder kleinen Sache sofort "Nazi" schreien ... Ist einfach eine Herabwertung all der Opfer dieser Zeit. |
| LaVey242 | Hi, Reformen müssen sein und so schlecht geht es den meisten Arbeitslosen nicht. Solange die noch Marlboro rauchen können und 9Live anrufen, ist alles noch im Lot. Mich würde es nur freuen, wenn die Politiker auch den arbeitswilligen endlich Jobs / Nebenjobs anbieten können und nicht wie grad im Arbeitsamt, 20 Personen zu einem Chef geschickt werden. Mad |
| Pelloquin | [size=1]danke Nix.[/size] Nein, ich wollte nicht (und tat auch nicht) dem Antisemitismus das Wort reden; wie Friedrich Nietzsche halte ich ihn (wie Rassismus jeder Art) für eine Herzenskrätze, und gleich ihm befürworte ich die Durchmischung aller Völker und die gegenseitige Befruchtung der verschiedenen Kulturen bei gleichzeitiger Erhaltung ihrer Identität. Was Godwin's Law betrifft: Nein, ich kannte es bis heute nicht, und ich danke Dir für diesen Hinweis. Ich gebe zu, dass mein von Dir (Alucard) kritisiertes Post sehr knapp formuliert ist, und deshalb darf ich mich auch nicht wundern, wenn der ein oder andere Leser daran Anstoß nimmt, sind darin doch Aussprüche enthalten, die den euphemistischen Geist des dritten Reiches in sich tragen. Ich versichere Dir aber, dass ich jene Formulierungen sehr bewußt gewählt habe, und damit den Interessierten klar wird, worum es mir geht, will ich meine Intention darlegen: Bevor ich diesen Thread entdeckte, sah ich wenige Tage zuvor einen neuen Werbefilm der DEUTSCHEN BANK, der mich sehr erzürnte, prangte mir doch am Ende des Spots jenes neue, so einprägsame wie markige Motto "LEISTUNG AUS LEIDENSCHAFT" von der Mattscheibe entgegen. Unwillkürlich fühlte ich mich an jene ebenso knappen wie einprägsamen Parolen Nazi-Deutschlands erinnert, insbesondere an [url="http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/kdf/"]"KRAFT DURCH FREUDE"[/url]. Tage später dann entdeckte ich diesen Thread und damit jenen Aufruf prominenter (aufrechter?…) Deutscher an das gemeine Volk, ihr „Jammern“ angesichts der sozialen Reformen einzustellen. Als ich diesen Artikel las, riß mir die Hutschnur, nicht zuletzt wegen jenem so arroganten wie (ich weiß garnicht, wie man dieses sprachliche Mittel bezeichnet, es ist kein Euphemismus (= schönreden), es ist… ja…) [i]volksverarschenden[/i] Satz "Nur Demagogen, die ihre Zukunft hinter sich haben, reden dem Volk nach dem Maul." Guckt euch diesen Satz mal genau an. Worin besteht sein Sinn, was will er uns glauben machen? Fragen wir zuerst: Was ist ein Demagoge? Laut [url="http://de.wikipedia.org/wiki/Demagogie"]Wikipeida: Demagogie[/url] jemand, der durch Schüren verbreiteter Emotionen und Vorurteile schließlich selbst Macht gewinnen will. Desweiteren spricht Wikipeida, „in der heutigen Gesellschaft scheint das Feld der Demagogie weitgehend durch die [b]Manipulation[/b] besetzt. Laut dem Internetlexikon beschreibt Manipulation (lat. Handgriff; Kunstgriff) die gezielte Einflußnahme, in psychologischer Hinsicht sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erleben und Verhalten von Einzelnen und Gruppen zielt und diesen verborgen bleiben soll.“ (Mist, habe mich irgendwie verzettelt, mein Kopf dröhnt vor lauter DOPPELDENK… Ob ich noch einmal die Kurve bekomme?) „Gegenwärtig scheint sich das Feld der Demagogie in die wirtschaftlich geringer entwickelten Länder zu verlagern. Aber auch in den heutigen westlichen Demokratien bekommt die ideologische Demagogie – in Form der allgegenwärtigen neoliberalen Ideologie – wieder eine zunehmend stärkere Rolle. Beim Durchschauen von Demagogie spielen die Medien eine entscheidende Rolle.“ Ein Hauch… da ist es… was mich so wütend macht an jenem Satz über die Demagogen. Er (und die anderen Aussagen) ist nämlich selbst eines demagogischen Geistes Kind. Und höchst manipulativ. Gibt vor, sich gegenüber Demagogen zu empören, und selbst… Hm. Wie klingt für euch, „dem Volk nach dem Maul reden“? Eingedenkt Godwin’s Gesetz möchte ich jetzt nicht von Menschenverachtung reden, aber ein kleines bißchen Geringschätzung ist da schon drin enthalten, oder ist das nur mein Eindruck? Von [i]Leistung aus Leidenschaft[/i] zu [i]Kraft durch Freude[/i] zu [i]Arbeit macht frei[/i]… [i]„Aber auch in den heutigen westlichen Demokratien bekommt die ideologische Demagogie – in Form der allgegenwärtigen neoliberalen Ideologie – wieder eine zunehmend stärkere Rolle.“[/i] Als ich diesen Artikel las, hörte ich in meinem Inneren [i]"Habt euch doch nicht so, arbeitet. Arbeit macht frei…“[/i] Als ich den Namen eines Mitunterzeichners las, nämlich [b]Architekt Prof. Albert Speer[/b], da mußte ich laut lachen. Sein Vater mit dem selben Namen war der Architekt des dritten Reiches. Versteht irgend jemand, was ich sagen will? Versteht ihr, warum ich lachen muß, wenn ich sehe, dass unter anderem einer mit einem solchen Namen/Vater ruft: „Nur Demagogen die ihre Zukunft hinter sich haben, reden dem Volk nach dem Maul.“ Dazu die persilgewaschene Deutsche Bank mit ihrem „Leistung aus Leidenschaft“? Versteht jemand? Alucard, ich wollte keineswegs die Opfer Nazi-Deutschlands herabsetzen. Nein… Ich wollte schlicht davor warnen, dass wir gerade in neoliberalem Gewand die Wiederauferstehung, die weltweite (!) Renaissance jenes menschenverachtenden und so viele Opfer fordernden Geistes erleben, der dem Nazi-Regime zu eigen war, und als dessen Ausdruck ich ebenjenen Aufruf empfinde. |
| Telecaster | @Pelloquin Möchtest Du wirklich wissen, was ein Demagoge ist? Das ist jemand , der von anderen so bezeichnet wird, ob zu Recht oder Unrecht. Das haben diese Verunglimpfungsbegriffe so an sich, im Gegensatz zum Bäcker, Müller, Architekten, wo die Leute auch tatsächlich das sind, als was sie sich ausgeben. Begriffe können auch Wandlungen erfahren, früher war ein Antisemit jemand, der sich dazu bekannt hat, heute werden diejenigen so bezeichnet, die der ADL oder dem Zentralrat ein Dorn im Auge sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Zeiten sind komplizierter geworden und George Orwell liegt seufzend im Grabe.:( |
| Desengano | also mir geht das jammern auch auf den keks. kritk ja, jammern nein. und immer nur schimpfen, als mal etwas nachdenken, kann ich auch nith nachvollziehen. aber so ist das in deutschland. wir deutschen konnten schon immer gut jammern, wenn wir unsere dicken ärsche mal erheben sollen. scheiße, vergleicht uns doch einfach mal mit spanien, japan oder iran. und dann jammert mal weiter. es gibt kaum ein land, wo es den leuten so gut, wie in deutschland geht. also klappe zu und hoch vom sofa! |
| decay73 | "Wir haben das Jammern satt" [URL=http://www.n-tv.de/5443293.html]Geht doch![/URL] :) |
| EXXI | @ all ich finde es ja allerhand, dass die berechtigte Kritik am Niedergang des Wirtschaftssystems als "Jammern" bezeichnet wird. Fakt ist, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander driftet. Diese Tendenz sollte uns zu denken geben. Gemessen an der überaus hohen Produktivität der Wirtschaft geht es den Menschen national und international zu schlecht. Dass dann ein "Gejammer" ausbricht ist doch ganz normal. Schön wäre es , wenn sich die Herren Politiker mal Gedanken darum machen würden, woran es liegt, dass immer mehr Geldmagel herrscht. Wo ist das Geld ? Das ist die Frage. mehr dazu: [url]http://www.vasematrixdeo.de/40401.html[/url] Gruß EXI |
| DeusExMachina | Ich glaube nicht das die breite Masse in deutschland jammert, weil es international wirtschaftlich schlecht geht etc. Ottonormalverbraucher sieht nur das er durch die reform am Ende des Monats weniger Knete in der Tasche hat und deshalb geht er auf die Strasse. Wofür Hartz 4 eigentlich da ist?- damit es den armen noch schlechter geht! so würde seine Meinung lauten. Das Hartz 4 aber ein wichtiger Schritt für unseren Sozialstaat ist, begreift er nciht. Deutschland ist unglaublich hoch verschuldet- um diesem Trend entgegenzuwirken müssen Maßnahmen getroffen werden, damit es unseren Enkeln und ihren Kindern besser geht. Alle schreien nach Verbesserung, aber wenn dies bedeutet ,dass man anfangs den gürtel enger schnallen muss, weil die Erfolge erst langfristig zu verzeichnen sind versteht keiner! Verbesserung? -ja, aber nur wenn es nciht auf meine Kosten geschiet!!! - das ist doch die Meinung so vieler! Allerdings muss man auch sagen das Hartz 4 gerade den arbeitslosen auf die Füße tritt, die |
| Pluna_X | Ja wenn wir Verschuldet sind warum geht man dann denn kleinen an die Tasche die eh schon wenig ham? Warum werden nicht einfach mal 1/3 der Gehälter gekürzt oder Abfindungen um die 1/2, ich bin der ansich da würde man auch schon ne ganze Menge erreichen... Oder Steuern senken wer mehr Geld hat kann auch mehr ausgeben ... |
| Tiberon | wurden die gehälter aller nicht mit dem € um ca 50% gekürzt? das sollte imo für den anfang reichen und inwieweit politik in zukunft noch irgendeinen ton angeben wird, bleibt [url=http://www.heise.de/tp/deutsch/special/eco/18613/1.html]fraglich[/url] |
| Pluna_X | Das war de Umrechnung von ca 2(DM) zu 1 (€) da wurde nix gekürtzt du glaubst doch nicht selbst das di auf ihr geld freiwillig verzichten... |
| EXXI | @ all in diesem Thread Ihr könnt das FÜR und WIDER von Reformen und Gestzen (Hartz IV) rauf und runter diskutieren. Ihr werdet dabei niemals auf einen grünen Zweig kommen, weil Ihr euch nicht mit den grundsätzlichen Fehlern des Geldsystems befasst. Das ist genau so, als ob man auf einem Damebrett - Schach spielen wollte. Die Schere zwischen arm und reich driftet immer weiter auseinander,- das ist leider Fakt. Daher rühren auch die Probleme. Und warum ist das so ? Da müsst Ihr mit dem Denken anfangen. Alles andere ist dummes Zeit raubendes Gequatsche. Egal ob jemand kapitalistisch oder kommunistisch "denkend " an das Problem heran geht, - er irrt gewaltig, weil beide Systeme Beschiss an den Bürgern sind , die die Arbeit tun und die Werte schaffen. Ich werfe euch eine Perle vor die Füsse. Wenn Ihr euch die Mühe macht und es lest, werdet Ihr verstehen. [url]http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/kennedy/[/url] liebe Grüße EXI |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von EXXI [/i] [B]Das ist genau so, als ob man auf einem Damebrett - Schach spielen wollte.[/B][/QUOTE] Du kannst auf einem Damebrett kein Schach spielen? [img]http://www.breit4life.de/php/design/smiley/confused.gif[/img] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i] [B]-------------------------------------------------------------------------------- Original geschrieben von EXXI Das ist genau so, als ob man auf einem Damebrett - Schach spielen wollte. -------------------------------------------------------------------------------- Du kannst auf einem Damebrett kein Schach spielen? [/B][/QUOTE]Er meinte sicher "mit Damesteinen Schachspielen". Das geht nämlich nur, wenn man die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Figuren beachtet, und sie möglichst so wirken lässt, dass sie ihre Möglichkeiten optimal nutzen. |
| EXXI | Also das ist ja wieder typisch Patra ! 3D Schachspielen mit Damesteinchen, haha , - kleiner Angeber. Ich wette du kriegst nichtmal eine Party Schach simultan geregelt. Ich wollte hier mit euch eigentlich über Geld und Volkswirtschaft plauschen, aber wie es aussieht ist das hier die Ecke der volkswirtschaftlichen Ignoranten und der Spötter. Schade ! Nix für mich also. letzte Chance für Euch doch noch Ahnung zu bekommen: [url]http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/kennedy/[/url] Ich lass euch jetzt mit eurem Spott alleine. Küsschen und Tschüsschen EXI |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von patra [/i] [B]...peace, bruder ;)... [/B][/QUOTE] EXXI könnte ja wenigstens mal auf auch nur ein frage eine antwort geben z.b. auf die hier: [quote]...das ist ja schön und gut, bloß wie ist eine globale reform des geldsystems möglich ohne eine gleichzeitige weltweite reform bzw vereinheitlichung aller bestehenden politischen systeme[/quote] aber es scheint wohl einfacher, anderen polemik vorzuwerfen. |
| EXXI | Hi Tibero, die Politik bzw. Politiker legen nicht die Gesetze des Geldwesens fest. zB Kapitalismus. Die Gesetze des Kapitalismus sind für die Politiker bindend. Die Gesetze des Geldverkehrs werden von Privatleuten erlassen und alle Politiker der Welt bewegen sich Gedanklich innerhalb dieser Regeln. Den Massen wird per Medien suggeriert, dass es innerhalb dieser Regeln Lösungen gegen die Armut und Verelendung gäbe. ( Das stimmt aber nicht) Wir müssen also nicht die politischen Systeme ändern, sondern die Regeln des Geldberkehrs. Das würde Reichtum und wirkliche Gerechtigkeit für alle Menschen in allen politischen Systemen bedeuten,- egal welche das sind. Es muss also eine "heilige Kuh" geschlachtet werden und das wäre die Fed. (Federal Reseve Bank) Folge einfach dem Link, den ich oben gesetzt habe und du wirst es ganz leicht verstehen. Mehr und andere Infos gibt es auf meiner Seite. @ Patra das Angebot zum Frieden nehme ich gerne an peace bruder ;) Gruß EXI |
| Tiberon | Ich kenne geldreform.de und das verlinkte Buch ist mir auch bekannt Da nun der Anstoß zu entsp. Änderungen gewiß nicht von 'oben' kommen wird, stellt sich aber die Frage, woher (und wie) er sonst kommen soll. Reicht es, wenn Politiker wieder Politik machen und keine Interessenvertretung für die Finanzoligarchie? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von EXXI [/i] [B]Wir müssen also nicht die politischen Systeme ändern, sondern die Regeln des Geldberkehrs. Das würde Reichtum und wirkliche Gerechtigkeit für alle Menschen in allen politischen Systemen bedeuten,- egal welche das sind. [/B][/QUOTE]So ganz egal ist das politische System wohl auch nicht. Es sollte zumindest dem Schlachten der heiligen Kuh nicht zu große Widerstände entgegensetzen. In den Ländern des "realen Sozialismus" hat sich nur zu deutlich gezeigt, wie eine falsche Politik zukunftsträchtige ökonomische Modelle kaputtmachen kann. |
| Caranaldion | [color=red][i]Wenn gewisse User meinen, sich nun schon threadübergreifend streiten zu müssen, können sie das gerne in Traum- & Spiegelglas tun, [b]NICHT[/b] im Kaiser bzw. in diesem thread ! Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart[/i][/color] |
| EXXI | @ Tiberon, der Anstoß das Geldsystem zu ändern kommt sicher nicht von "oben"m das hast du vollkommen recht. Der Anstoß muss also diesmal von unten kommen. Dazu müssten aber die Bürger mehr über Geld - und Volkswirtschaft wissen. - und zwar die Wahrheit wissen. Also wäre es die Aufgabe von Leuten wie wir , das Buch von Kennedy und Günter Hannich ein wenig zu propagieren. Die Zeichen der Zeit stehen dafür leider sehr günstig. Die wachsende Geldknappheit macht den profanen Bürger für neue Gedanken gewogen. Die Leute fragen sich eh schon , wo denn plötzlich das Geld geblieben ist. Da sollte die Antwort leicht fallen. Der Zins hat es in die "Höhle der Löwen" gezerrt und einfach aufgefressen. ---------- In meiner Freizeit stelle ich mich manchmal hier in Rosenheim in die Fussgängerzone und verteile Flayer und Broschüren an die Passanten, - im Internet bin ich ja auch einigermaßen aktiv usw. Die Massenmedien werden diese Art Geldsystem bis zum Chrash totschweigen- also müssen wir Bürger ran. So kann es gelingen. Optimismus ist natürlich Vorraussetzung. Gruß EXI |
| Tiberon | [QUOTE][B]Optimismus ist natürlich Vorraussetzung.[/B][/QUOTE] Dann ist das nichts für mich. Ich gehe davon aus, daß es zum Kollaps kommen muß (nicht nur in dem Zusammenhang) Im Prinzip kann ich also jede Maßnahme, die sich dem in den Weg stellt als Stein im Weg zum Gesundungsprozeß sehen. Wobei man allerdings, wie ich schon schrieb, im Grunde davon ausgehen, daß Machtinhaber nicht freiwillig auf die Macht verzichten werden, sondern diese ihnen entrissen werden muß. |
| Pelloquin | Meine Haltung speist sich aus euer beider Ansätze, Exi und Tiberon. Ich weiß, dass dieses System hier zugrundegehen muß und wird, aber wenn es geschieht (es ist schon dran), werde ich nicht dabeistehen und zuschauen, sondern... ...werde versuchen all jenen, die währenddessen stürzen, auf die Beine zu helfen. Ich bewundere Deinen Optimismus, Exi, aber um dieses System zu ändern, gibt es zwei Möglichkeiten: Widerstand mit Waffen, und gewaltloser Widerstand. Ich fürchte, dass beide einen hohen Blutzoll fordern werden, denn jene, die von diesem System leben, werden es nicht freiwillig aufgeben. |
| EXXI | Hi @ Patra + all , zuerst möchte ich mich bei Dir, Patra, mal dafür bedanken, dass du wieder den "bon ton" mir gegenüber gefunden hast.:p Die Zinslose Geldwirtschaft funktioniert wirklich, - dies wurde schon in den Dreisiger Jahren in Wörgel bewiesen und es funktioniert auch in vielen "Komplimentärwährungssystemen", die es auch in Deutschland schon zahlreich gibt. Ich persönlich bin eher für die friedvolle Version des Widerstandes, weil der Blutzoll auf diesem Wege höchstwahrscheinlich geringer ausfallen dürfte, als beim bewaffneten Widerstand. Die Komplimentärwährungen werden den Chrash des Geldes ein wenig lindern. Die Menschen, die in solchen Währungsmodellen Mitglieder sind können dann wenigstens ein bisschen was für Geld kaufen und arbeiten. Deshalb wäre es sinnvoll. wenn wir es schaffen würden, dass möglichst viele Menschen sich in solchen Regiogeldringen organisieren. Der pölitische Chrash lässt sich wahrscheinlich überhaupt nicht vermeiden oder lindern. Ich finde, dass es entscheidend für die Zukunft sein wird, welche Art Politiker wir uns für das System danach erwählen. Gruß EXI |
| Tiberon | ich wette Geld, daß es sich um den radikalsten handeln wird .. |
| EXXI | @ Tiberon da gebe ich dir gerne recht, wenn man radikal so versteht wie es gemeint ist. Von Radix = Wurzel, radikal = wurzelnd (mit der Wurzel), Die Wuzel des Übels muss also "ausgerissen " werden. Dies kann auch ganz unblutig und demokratisch durch Gesetze und Regeln erfolgen. In Form eines Volksbegehrens. Damit das Volk ein zinsloses Geldsystem überhaupt begehren kann, muss es erst einmal von dessen Existenz erfahren und es begreifen. Deshalb sollten sich möglichst viele Bürger (am besten alle) in so genannten Komplimentärwährungssystemen organisieren. Dazu haben wir ungefähr noch 4 Jahre Zeit, weil laut seriöser Berechnungen das Dollar- und Eurosystem bis dahin zusammengebrochen sein wird. Auf gut Deutsch gesagt , sind unsere jetzigen Politiker aus voklswirtschaftlicher Sicht "alberne Idioten". Um nicht ein Heer von neuen Politikern aufstellen zu müssen (weil zu teuer), werden Freiwirtschaftslehrer die Politiker schulen müssen. Dann können sie weiterhin ihren Job machen. Wer sich einer Schulung verweigert, wird einfach entlassen (ohne Abfindung und Rentenansprüche). Angesichts dieser Aussichten werden wohl fast alle Politiker eine Schulung machen wollen. Wichtig dabei ist aber, dass das Volk geschlossen hinter dem neuen System steht und es offiziell begehrt. Dies bedeutet für diejenigen, die bereite Kenntnis vom neuen System haben, dass sie Überzeugungsarbeit leisten sollten. Ich fände es also ganz toll von euch, wenn Ihr dabei helfen könntet. Jeder auf seine Art. Ihr tätet das ja auch für euer eigenes Wohlbefinden für die Zeit nach dem Chrash. Dass der Geldchrash kommen wird ist so sicher wie das Amen in der ....... (Gruft?) *grins* Gruß EXI |