| drain | Ich finde es eine Frechheit unseres "geliebten" Finanzministers, den Tag der deutschen Einheit wegen ein paar "Peanuts" zu "vergewaltigen". Es ist einer der wichtigen Feiertage, die wir in unserer so dunklen deutschen Geschichte noch besitzen... Ein Lichtblick, der Menschlichkeit und Entschlossenheit der Bevölkerung Sympbolisiert. Unglaublich, was sich Eichel da erdacht hat :( Grüße, Christian |
| Darket | Der 3.Oktober besitzt als Nationalfeiertag ungefähr soviel Symbolkraft wie mein Geburtstag, also garkeine (wartet ab, eines Tages wird sich das ändern :D )! Er entspringt der Feigheit der Politik den 9. November zu küren, der eine Symbolkraft für die gesamte jüngere Vergangenheit Deutschlands besitzt. Generell hat jedes historische Datum, das es wert wäre zum Nationalfeiertag gekürt zu werden auch seine Schattenseiten. Auch der Tag der Dutschen Einheit hat sie, wie die ökonomische Lage der Bundesrepublik uns heutzutage eindrucksvoll vor Augen führt. Generell wäre ich, wenn überhaupt für den 9. November, der gleich zwei mal für eine Befreiung Deutschlands steht (Mauerfall und Abdankung des letzten Kaisers) oder den 9.Mai, der für die Befreiung der schlimmsten Geißel Deutschlands steht. Den generellen Nutzen der Abschaffung von Feiertagen wage ich allerdings anzuzweifeln. |
| drain | lol sicher mein Guru :D Ich finde nicht, daß er verschoben werden sollte, nur weil ein paar Personen glauben, es würde die Wirtschaft ankurbeln. Sicher gibt es Schattenseiten, doch wo währen wir ohne die Wiedervereinigung? |
| six darkness | @drain was wære denn dein vorschlag die deutschen finanzen wieder in ordnung zu bringen? kritik ist ja gut und schøn,aber dazu gehøren auch vernuenftige vorschlaege. vielleicht sollten die deutschen mal aufhøren zu jammern und was tun. immer haben wollen und selber keinen beitrag bringen. was dabei rauskommt sieht man ja nun in deutschland. ich gønn es euch und hørt endlich auf zu heulen ueber die bøsen politiker. in meinen augen verdient herr Eichel grossen Respeckt fuer das was er in den letzten jahren angeschoben hat. ich hoffe er bekommt genug zeit um seine plæne in die tat umzusætzen. viele gruesse nach deutschland und ihr seit selber schuld @darket es werden auch noch feiertage aus der nazizeit gefeiert, ich glaube der 1. mai und der frauentag (8.mærz) wurden zwischen 33 und 45 eingefuehrt. verbessert mich wenn ich mich irre. aber es gibt noch genug kirchlicher feiertage die von allen gefeiert werden obwohl vielleicht nur noch 10 prozent wissen warum eigentlich feiertag ist....... six p.s.deutscher im ausland-goth sei dank |
| Darket | Der 1. Mai wurde soviel ich weiß während der Nazizeit gesetzlich, die Institution des Tages der Arbeit ist älter, allerdings wäre das ein gesetzlicher Feiertag, den man ganz schnell abschaffen sollte, er hat höchstens noch Symbolkraft für die Arschlöcher, die jedes Jahr meinen Kiez zerdeppern :mad: @drain Ich bezog mich bei der Idee ihn zu verschieben auch nicht auf wirtschaftlichen Nutzen, sondern eher auf die historische Bedeutung. Den Nationalfeiertag auf einen Sonntag zu schieben, wie Eichel vorschlägt finde ich ein wenig lächerlich, dann bitte so viel Mut ihn ganz abzuschaffen. Aber dummerweise braucht offenbar jede Gesellschaft Symbole, durch die sich sich definieren kann, schade eigentlich. |
| drain | [QUOTE][i]Original geschrieben von six darkness [/i] [B]@drain was wære denn dein vorschlag die deutschen finanzen wieder in ordnung zu bringen? kritik ist ja gut und schøn,aber dazu gehøren auch vernuenftige vorschlaege. vielleicht sollten die deutschen mal aufhøren zu jammern und was tun. immer haben wollen und selber keinen beitrag bringen. was dabei rauskommt sieht man ja nun in deutschland. ich gønn es euch und hørt endlich auf zu heulen ueber die bøsen politiker. in meinen augen verdient herr Eichel grossen Respeckt fuer das was er in den letzten jahren angeschoben hat. ich hoffe er bekommt genug zeit um seine plæne in die tat umzusætzen. viele gruesse nach deutschland und ihr seit selber schuld [/B][/QUOTE] @six: Denkst du die Verschiebung eines oder 2 Feiertage auf einen Sonntag holt uns aus dem Wirtschaftsloch raus? Es geht um das Prinzip ... meiner Meinung nach sollten wichtige Feiertage (dazu gehört meiner Meinung nach der 3.Okt.) nicht angerührt werden. Natürlich hat Eichel gutes geleistet ... aber irgentwo gibt es eine Grenze. Ich bin kein Politiker und habe nicht den Einblick und die Zeit mich so intensiv wie Herr Eichel mit der Wirtschaft und unserer finanziellen Situation zu beschäftigen. Ich bezweifle, daß diese was Verschiebung (Und weitere werden folgen, da bin ich mir sicher) etwas bewirkt ... doch wir werden sehen. |
| drain | @Darket: Die Symbolkraft legt doch jeder für sich selbst fest ... mir ist dieser Tag sehr wichtig .... und: Ja ich bin Ossi. |
| six darkness | habe mal in m/v gewohnt bevor ich mir andere orte zum wohnen gesucht habe und klar ist der 3.oktober ein wichtiger tag fuer mich,mein sohn ist da gebohren also so oder so immer feiertag fuer mich.-g- es geht doch ums prinzip,wenn kein geld da ist kann auch nichts ausgegeben werden,also wo soll es denn herkommen wenn alle nur nehmen ohne zu geben. ich denke die deutschen sind verwøhnt und nicht in der lage mal fuer eine gewisse zeit einschrænkungen in kauf zu nehmen bis es wieder besser wird. egal was herr eichel auch an sparmasnahmen auch anfængt,es wird immer jemand maulen....... symbolkraft? das macht doch jeder selber aus den tagen. viele feiertage sind schøn auch wenn ich nicht weis warum eigentlich bezahlt frei ist. egal-wir werden nichts ændern also nehmen wir es so wie es kommt und damit schliest sich der kreis wieder.wir nehmen wieder ohne zu geben. six |
| Darket | Aber es ist ein NATIONAL-Feiertag, das beinhaltet, dass der Tag eine Symbolkraft für die ganze Nation hat, ich finde immer, dass der 3.Oktober den Menschen, die ihn möglich gemacht haben nicht gerecht wird, deren Anstrengungen und deren Courage haben am 9.November ihren Höhepunkt gefunden (wie pathetisch und das von einem anti-Patrioten wie mir). Die Tatsache, dass das braune Pack zum selben Datum Synagogen abgefackelt hat, beeinträchtigt das denke ich nicht, die Nazis waren 12 Jahre an der Macht und haben an so ziemlich jedem einzelnen Tag scheiße gemacht, wenns danach ginge dürften wir garkeine Feiertage mehr begehen. Außerdem finde ich auch die Abdankung des letzten deutschen Monarchen ist ein Grund zum Feiern! |
| drain | Ich habe ja nicht gemeint um des freien Tages Willen... als Arbeitnehmer kann ich mir durchaus meinen Urlaub einteilen. Ich bezweifle jedoch, daß diese Verschiebung wieder rückgängig gemacht wird, wenn es wieder aufwärts geht. Ähnliches haben wir doch zb. bei der Rechtschreibreform gesehen ... es wird nicht zugegeben, daß einige Änderungen total daneben sind und nun auf Teufel komm raus durchgezogen. Naja ich fand es nur schade, daß sie diese Überlegung in die Tat umsetzen wollen ... könnte damit leben, wenn dieser Tag nicht bezahlt werden würde. |
| Thalmos | Meiner Verdacht nach besteht der Plan diesen Feiertag abzuschaffen, schon seit Jahren. Der Grund, warum sie jetzt erst damit rausrücken, ist der, dass er dieses Jahr auf den Sonntag gefallen ist. Nach dem Motto, "warten wir noch bis 2004, und argumentieren dann, dass es doch niemandem schadet, wenn er auf den Sonntag fällt". Das war nämlich die zweite "Begründung", die dafür abegegeben wurde. Ziemlich durchschaubar würd ich sagen. |
| Julya | Es sollte bloß mal einer wagen, in den USA den 4. Juli abschaffen zu wollen.... :rolleyes: Ich finde, daß gerade [b]dieser[/b] Feiertag in einem immer noch in den Köpfen der Menschen gespaltenen Deutschland sehr wichtig ist. Von mir aus kann der 1. Mai abgeschafft werden, dann müssten die ganzen Krawallnasen nämlich arbeiten! |
| Darket | Ich könnte jetzt zynisch werden und darauf hinweisen, dass das die meisten, die am 1. Mai hier rumhopsen auch an Werktagen nicht tun.... :rolleyes: |
| Julya | Ich wollt's ja eigentlich auch noch anfügen.... :D |
| Apex | Darket ich staune immer wieder wie ähnlich doch unsere Ansichten sind. Ich wäre auch für den 9. November als Nationalfeiertag, kein anderer Tag repräsentiert so die deutsche Geschichte (im Guten wie im Schlechten) wie dieser Tag. Aber bitte Finger weg vom ersten Mai. Es stimmt die Nazis haben ihn als "Tag der nationalen Arbeit" ideologisch umgewertet und zum gesetzlichen Feiertag gemacht. Aber der Tag der Arbeit wurde ursprünglich von der 2. Internationalen auf ihrem Gründungskongress, im Jahre 1889, als "Kampftag der Arbeit" begründet und 1890 mit Massendemonstrationen der Arbeiter für mehr Rechte und ein besseres Leben zum ersten Mal in Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, begangen. Im übrigen ist dieser Feiertag nicht nur in Deutschland sondern auch in vielen anderen Ländern ein Feiertag der Arbeiterschaft und stellt somit wohl den einzigen quasi internationalen Feiertag dar. Dieser sollte in meinen Augen (klar bei meiner Einstellung ;) ) unbedingt erhalten bleiben. Das ein paar Idioten meinen an ausgerechnet diesem Tag deinen schönen Kiez kaputtmachen zu müßen ist eigendlich kein Grund, wärs net der erste Mai würden sie sich nen anderen Tag aussuchen oder einfach die Chaostage ausrufen. Ideologisch hat der Quatsch aber reinweg gar nix mit dem 1. Mai zu tun. Aber es ging ja eigendlich um den 3. Oktober...ähem *räusper* :D Also meiner meinung nach ist der 3. Oktober kein Tag den man feiern muß, was stellt er schon dar? Die Annexion der DDR und anschließende "Abwicklung" durch die BRD. Also wie oben gesagt lieber den 9. November, von mir aus auch wieder den 17. Juni...da is wenigstens schönes Wetter ;) |
| Julya | Der 9. November 'wiegt' natürlich viel schwerer und ich persönlich hätte gegen dieses Datum ganz sicher nichts einzuwenden, aber ich denke einfach, daß der 3.Oktober viel tiefer in den Köpfen der Menschen als 'Tag der deutschen Einheit' verankert ist. |
| Darket | Der Vorteil am 1.Mai ist ganz eindeutig der, dass er einer von zwei politischen Feiertagen ist. Um dahingehend wieder auf eines meiner Lieblingsthemen zukommen: Wieso sind fast alle gesetzlichen Feiertage religiöser Natur? Das Problem am 1. Mai ist ganz einfach, dass er inzwischen den Großteil seiner Symbolik (die ich als positiv empfinde) eingebüßt hat, was er u.a. der Linken verdankt, die ihn zu ihrem Kampftag erklärt hat. Der Feiertag hat seinen Ursprung natürlich in der linken Bewegung, aber man kann ihn nicht für jeden Scheiß instrumentalisieren ohne dass er in den Köpfen der Menschen seine Bedeutung verliert. Das ist wie mit Weihnachten... :rolleyes: |
| Pelloquin | Wenn durch die Streichung des 3. Oktober als arbeitsfreier Feiertag die Staatskasse aufgebessert werden könnte, würde ich durchaus eine solche Maßnahme befürworten. Der 3. Oktober könnte ja dennoch als Gedenktag zur Deutschen Einheit beibehalten werden, mit besonderer Versammlung des Bundestags, abendlichem Feuerwerk am Brandenburger Tor und dergleichen, nur eben, dass die Mehrheit der Bevölkerung tagsüber arbeiten geht. Was nützt es uns denn, wenn die Menschen in Ost und West den 3. Oktober als arbeitsfreien Tag der Wiedervereinigung feiern und sich einen Tag später wegen der immer höheren Staatsverschuldung und der daraus resultierenden gravierenden Einschnitte im dt. Sozialsystem gleich wieder an die Gurgel gehen? |
| drain | Pelloquin: Das währe durchaus die edelste Methode und ich würde sie sehr für gut heißen, wenn es der Staatskasse nützt. |
| Julya | Der liebe Pello hat immer wieder die schönsten Ideen! :) |
| Pelloquin | :o :) |
| drain | Stimmt :D *applaudiert* |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Also meiner meinung nach ist der 3. Oktober kein Tag den man feiern muß, was stellt er schon dar? Die Annexion der DDR und anschließende "Abwicklung" durch die BRD. [/B][/QUOTE]Da stimme ich dir zu, Apex. Mir ist der 3. Oktober 1990 eigentlich nur noch dadurch in Erinnerung, dass den ganzen Tag stundenlang auf allen Sendern das gleiche sinnlose Gequatsche übertragen wurde. :q [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]Was nützt es uns denn, wenn die Menschen in Ost und West den 3. Oktober als arbeitsfreien Tag der Wiedervereinigung feiern und sich einen Tag später wegen der immer höheren Staatsverschuldung und der daraus resultierenden gravierenden Einschnitte im dt. Sozialsystem gleich wieder an die Gurgel gehen? [/B][/QUOTE]Darum bin ich dafür, statt des 3. Oktober den 9. Oktober als Feiertag einzuführen, an dem 1989 etliche hunderttausend Menschen aller Welt gezeigt haben, dass man auch noch so große Meinungsverschiedenheiten friedlich und gewaltlos lösen kann - meinetwegen muss der nicht mal arbeitsfrei sein, aber des Gedenkens ist er allemal wert. |
| Dark_Racer | 3ter Oktober, 9ter November, von mir aus auch der 30te Februar...:D Wenn man schon an Feiertage heran will, so sollte erst einmal eine Angleichung des Nord- Südgefälles vorgenommen werden. Bislang ist es noch immer so, daß es in einigen Bundesländern bis zu sechs Feiertage mehr hat, als es in Niedersachsen der Fall ist. Wieso eigentlich?:confused: |
| TheTurningPoint | @ Dark_Racer: Weil der Schröder nicht mal sich selbst und seinen Mitbewohnern aus Niedersachsen etwas gönnt? |
| Dark_Racer | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]@ Dark_Racer: Weil der Schröder nicht mal sich selbst und seinen Mitbewohnern aus Niedersachsen etwas gönnt? [/B][/QUOTE] Meinst, das liegt am Gerhard?:D Könnte aber auch religiöse Hintergründe haben!;) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark_Racer [/i] [B]Könnte aber auch religiöse Hintergründe haben!;) [/B][/QUOTE]Dass wieder mal dem Geld-Gott geopfert werden soll, wird ja mehr oder weniger offen zugegeben. Aber warum das Ganze? |
| Silentsoul | Dadurch,das wieder ein Feiertag gestrichen bzw verschoben wird, wird die Wirtschaft nicht besser! Die Leute haben dennoch nicht mehr Geld! Zumal man an dem Tag dann nicht mal mehr Essen oder was trinken geht, geschweige denn einen Ausflug mit der Familie unternimmt! Was ich damit sagen will? Ich denke,das schadet der Wirtschaft mehr als es nutzt - der Gastronomiesektor hat wieder einen Tag weniger,an dem er seinen ohnehin schon schlechten Umsatz aufbessern kann! @ Dark_Racer Schau mal welche Bundesländer 6 Feiertage mehr haben als die anderen! Dir müßte auffallen,daß dass die Länder sind mit dem größten Wachstum uind den wenigsten Arbeitslosen! Es liegt nicht am Feiertag,sondern an der Politik!!! ...und wer feiern will,der feiert auch am 30.Febraur oder wann auch immer! |
| Loup de nuit | Dark_Racer: *applaudiert* ja, wir armen sind immer in den *** gekniffen, weil die im Süden ja so produktiv sind...:q Ansonsten möchte ich nur anfügen: In diesem Jahr (zumindest in Niedersachsen) fielen alle Feiertage, die auf ein Datum festgelegt waren, auf ein Wochenende. Und hat es was gebracht??? Das Arbeitgeberjahr 2004 hat nichts verändert. Feiertage streichen oder nicht wird an der wirtschaftlichen Gesamtsituation weder kurz- noch mittel- oder langfristig etwas ändern. |
| Silentsoul | Sag ich ja! Endlich mal einer der versteht was ich meine! |
| noem | der wiedervereinigung kann man natürlich auch im stillen gedenken. und wenn es unserer wirtschaft noch schlechter geht, werden eben noch ein paar mehr feiertage abgeschafft. und wenns dann keine mehr gibt, ja dann muss man sich mal gedanken drum machen was man sonst so machen kann um sie wieder anzukurbeln. :rolleyes: kurbel, kurbel... :D |
| Frigoris | Ich meine, wenn es der wirtschaft wirklich helfen könnte dann würde ich das streichen dieses feiertages befürworten. Es ist ja auch nicht so dass es den tag der deutschen einheit dann gar nicht mehr gibt, sondern dass er dann halt nur am wochenende ist. die, die hier schreien "man kann uns doch nicht dieses tag nehmen! Er ist wichtig für die Deutschen!" kann man da doch beruhigen.. den tag kann man doch auch so ehren, oder?? Und es ist doch nur logisch, dass man klein anfangen muss um diesem Land wieder mal auf die sprünge zu helfen.. man muss IMMER klein anfangen.. und wenn die deutschen schon wie kleine kinder rumheulen, wenn es um einen feiertag geht (ich weiß, es ist nicht irgendein feiertag, wie schon gesagt. aber wer bitte von euch ehrt zuhause diesen tag? den meisten geht es doch nur ums ausschlafen etc), wie soll man sonst diese finanzkrise überwinden?? so seh ich das. es ist ja nicht so dass der tag verloren geht, er ist ja noch da, nur halt am wochenende. Ich müsste dann natürlich auch einen tag länger ackern gehen, aber man muss nunmal opfer bringen, sonst wird das hier nix... seh ich das etwa falsch?? (ausserdem wurde, so hab ich gehört, dieser vorschlag schon abgelehnt... armes land..) web.de: [I]Berlin - Nach dem Aus für die Streichung des Einheitsfeiertags hat Bundesfinanzminister Hans Eichel die Opposition zu Gegenvorschlägen aufgefordert. In der ARD sagte er, die Gegner der Verlegung des Tags der Deutschen Einheit müssten nun sagen, was sie stattdessen wollten. In der "Hessisch- Niedersächsischen Allgemeinen" lehnte Eichel es ab, einen eigenen neuen Vorschlag zu machen. Dagegen kündigte SPD-Chef Franz Müntefering am Abend an, die Regierung werde "sehr bald" einen erweiterten Vorschlag machen.[/I] na da kann man sich doch schon auf diesen vorschlag "freuen":rolleyes: |
| Darket | Man könnte jetzt theoretisch auch eine Debatte darüber beginnen ob die wirtschaftlichen Mißstände, die dazu zwingen Feiertage abzuschaffen nicht zum Großteil durch die ziemlich miserable Abwicklung der Deutschen Einheit hervorgerufen sind... :rolleyes: |
| Sangi | Oh mein gott... ich hab den Thread jetzt hier größtenteils nur überflogen.. aber manchmal frag ich mich wirklich warum Deutschland eine solche Jammernation ist und warum leute nicht auch mal nachdenken "warum". Erstmal... die Leute die wirklich den Tag "feiern" sind doch wohl in der Minderheit. Für mich war es (früher, als ich noch wochenenden hatte.. *träum*) ein Tag an dem man nicht arbeitet. Nicht mehr und nicht weniger. Aber an die Wiedervereinigung hab ich nicht wirklich gedacht. Mal davon abgesehen das dieser Tag eine total Ironie ist. "Wiederveinigung" kann man das ganze jawohl noch immer nicht nennen *g* Aber ok, es mag Menschen geben die diesen Tag feiern. Aber können sie das nur innerhalb der Woche? Es geht doch garnicht darum den kompletten Tag zu streichen. Es geht "nur" um eine Verschiebung. Und wer dagegen ist weil er einen Tag zum gedenken haben möchte, wird ihn behalten. Nur an einem Sonntag. Ich finde das ist zu verkraften. Und die Verschiebung könnte durchaus, im kleinen, die Wirtschafft ankurbeln. Deutschland ist einfach ein Land mit den größten Freiheiten für die Arbeitnehmer was man so finden kann. Und das muss sich ändern. Es geht nicht nur darum das ihr dann einkaufen könnt. Es geht auch um die Attraktivität des Standortes Deutschland. Wenn ich als Investor die Wahl zwischen verschiedenen Ländern hätte, dann würde meine Wahl nicht auf ein Land mit 30stundenwoche, Wochenenden, derart hohen Sozialabgeben und ZUSÄTZLICH noch massig Feiertagen fallen. Klar, ein Tag alleine wird da nicht viel reißen. Aber man muss es als Ganzes sehen. Das passt einfach zu den momentanen Reformen. Und DARUM geht es. Deshalb halte ich das ganze schon für Sinnig. |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sangi [/i] [B] Und die Verschiebung könnte durchaus, im kleinen, die Wirtschafft ankurbeln. Deutschland ist einfach ein Land mit den größten Freiheiten für die Arbeitnehmer was man so finden kann. Und das muss sich ändern. Es geht nicht nur darum das ihr dann einkaufen könnt. Es geht auch um die Attraktivität des Standortes Deutschland. Wenn ich als Investor die Wahl zwischen verschiedenen Ländern hätte, dann würde meine Wahl nicht auf ein Land mit 30stundenwoche, Wochenenden, derart hohen Sozialabgeben und ZUSÄTZLICH noch massig Feiertagen fallen. Klar, ein Tag alleine wird da nicht viel reißen. Aber man muss es als Ganzes sehen. Das passt einfach zu den momentanen Reformen. Und DARUM geht es. Deshalb halte ich das ganze schon für Sinnig. [/B][/QUOTE] Man kann über den Sinn des dritten Oktobers geteilter Meinung sein, wer ihn feieren will feiert, wer nicht, läßt es eben bleiben. Ich denke es geht hier schlicht und ergreifend darum, ob es Sinn macht mehr zu arbeiten, Feiretage zu streichen um damit die Wi rtschaft anzukurbeln. Ich halte das persönlich für kompletten Blödsinn. Es klang schon an, wenn die Leute mehr oder länger arbeiten (viel machen das eh schon, ich verstehe das Gerede mit der 40 Stunden Woche nicht, die habe ich seit ich arbeite , meist sind es 50 und mehr) haben sie deshalb nicht mehr Geld in der Tasche zum konsumieren, sprich in die Wirtschaft zu pumpen. Überall werden doch Nullrunden bei Löhnen gefordert und mehr Arbeit ohne Lohnausgleich [Zynismus]Ist ja auch ganz logisch, wenn man viele Arbeitslose hat und zu wenig Arbeit für alle da ist, müssen die Leute, die Arbeit haben, eben mehr arbeiten, damit die Arbeitslosen weniger werden.[/Zynismus] [Zynismus]Wenn Lieschen Müller wenig verdient, weil sie nur eine magelhafte Qualifikation hat, und dann auch wenig konsumieren kann, nehme ich ihr eben noch mehr Geld über die Steuern weg, damit sie endlich mehr konsumiert[/Zynismus] Totaler Schwachsinn. Was in diesm Land zuviel kostet sind unter anderem die ganzen Staatsdrohnen, die nicht in die Rentenkassen einzahlen, aber ne fette Pension beziehen und dafür jeden Tag um halb fünf Feierabend haben, am Freitag um eins, weiterhin die sinnlose Geldvernichtungsmaschine Bundeswehr und die Wehrdienstpflicht, das Arbeitslosenverwaltungsamt etc... |
| Sangi | Naja, was du anprangerst sind aber Betriebsinternas. Da kann auch die Politik nichts machen. Wenn eine Firma eine Nullrunde von den Mitarbeitern verlangt, dann ist das ein Fall für die Gewerkschafft.. nicht für die Bundespolitik. Die Politik kann nicht direkt Arbeitsplätze schaffen. Sie kann nur Grundlagen dafür schaffen das die Betriebe mehr Arbeitsplätze schaffen können. Was die Betriebe draus machen, steht leider wieder auf einem anderen Blatt. Davon aber mal ganz abgesehn... Die CDU Regierung hat mehr als über ein Jahrzent ständig Feiertage gestrichen. Da wurde kein derartiges Drama gemacht. Und jetzt wo ein Feiertag nur VERSCHOBEN werden soll, is das ein Grund für den Aufstand in ganz Deutschland? DAS find ich Albern. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B][Zynismus]Wenn Lieschen Müller wenig verdient, weil sie nur eine magelhafte Qualifikation hat, und dann auch wenig konsumieren kann, nehme ich ihr eben noch mehr Geld über die Steuern weg, damit sie endlich mehr konsumiert[/Zynismus] [/B][/QUOTE] Wenn es denn so wäre, es gibt genug Leute mit Doktortitel in diversen Fachgebieten, die weit weniger als Lieschen Müller, die als Reinigungskraft an einer Schule, Uni, etc über die "ver.di" vertreten ist, verdienen, entweder als Freiberufler oder "fachfremd" als Taxifahrer...! Da liegt doch das Problem...man sagt den Leuten sie sollen sich qualifizieren, weil in D-land die klassischen Berufsbilder der Mittelschicht austerben...nur um festzustellen das wir überhaupt nicht so viele Stellen für Akademiker haben...! Ich kenne Wachleute mit Diplom als Volkswirt, und Hotelangestellte die eigentlich Diplomkaufmann sind...! PS: China hat auch gute Ingenieure, die meisten haben sogar hier studiert...!!! |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sangi [/i] [B]Davon aber mal ganz abgesehn... Die CDU Regierung hat mehr als über ein Jahrzent ständig Feiertage gestrichen. Da wurde kein derartiges Drama gemacht. Und jetzt wo ein Feiertag nur VERSCHOBEN werden soll, is das ein Grund für den Aufstand in ganz Deutschland? DAS find ich Albern. [/B][/QUOTE] Es handelt sich hierbei ja auch nur um unseren einzigen Nationalfeiertag...Nur ein weiteres Symptom der deutschen Krankheit, alles wegrationalisieren zu wollen was wie nationale Indentität ausehen könnte... Ich möchte gerne mal den Aufstand erleben wenn man den Franzosen den 14. Juli, oder den US-Amerikanern den 4. Juli nehmen wollte...! |
| Sangi | Naja.. ich denke nicht das man das ganze macht um die Identität zu nehmen (wie sieht diese überhaupt aus?)... Und wenn du es schon so ansprichst... du weisst schon das die Amerikaner am 04. Juli arbeiten müssen? Sie haben da ihren Nationalfeiertag, aber das heisst für sie nicht das sie frei haben. Die meisten nehmen sich da Urlaub.. aber wenn sie es nicht tun, müssen sie vor dem feiern auch arbeiten. Davon mal abgesehen finde ich nicht das man unseren Nationalfeiertag/Tag der Deutschen Einheit mit denen der Franzosen/Amerikaner vergleichen kann. Die sind viel Patriotischer als wir. Und wie gesagt, der Tag soll nicht abgeschafft werden. Nur verschoben. Feiern kann man auch am Sonntag, oder? :) |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sangi [/i] [B]Naja, was du anprangerst sind aber Betriebsinternas .... Die Politik kann nicht direkt Arbeitsplätze schaffen. Sie kann nur Grundlagen dafür schaffen das die Betriebe mehr Arbeitsplätze schaffen können. Was die Betriebe draus machen, steht leider wieder auf einem anderen Blatt. Davon aber mal ganz abgesehn... Die CDU Regierung hat mehr als über ein Jahrzent ständig Feiertage gestrichen. Da wurde kein derartiges Drama gemacht. Und jetzt wo ein Feiertag nur VERSCHOBEN werden soll, is das ein Grund für den Aufstand in ganz Deutschland? DAS find ich Albern. [/B][/QUOTE] Das ist klar, das die Politik keine Arbeitsplätze schafft (außer für Staatsdrohnen) GRundlagen schafft sie aber auch nicht, egal welche Farbe sie da oben haben, ich sage nur 50.000 Gestze und Verordnungen.... Ich denke viele haben ein Problem damit, daß eben dieser Tag der deutschen sog. einheit dafür ausgewählt wurde (mir persönlich ist dasegal, von mir aus können sie auch Happy Kadaver und Männert.. äh Himmelfahrt abschaffen/verschieben) Ich bezweifle den Sinn, bzw. ich denke der Nutzen ist nicht gegeben. |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Wenn es denn so wäre, es gibt genug Leute mit Doktortitel in diversen Fachgebieten, die weit weniger als Lieschen Müller, die als Reinigungskraft an einer Schule, Uni, etc über die "ver.di" vertreten ist, verdienen, entweder als Freiberufler oder "fachfremd" als Taxifahrer...! Da liegt doch das Problem...man sagt den Leuten sie sollen sich qualifizieren, weil in D-land die klassischen Berufsbilder der Mittelschicht austerben...nur um festzustellen das wir überhaupt nicht so viele Stellen für Akademiker haben...! Ich kenne Wachleute mit Diplom als Volkswirt, und Hotelangestellte die eigentlich Diplomkaufmann sind...! PS: China hat auch gute Ingenieure, die meisten haben sogar hier studiert...!!! [/B][/QUOTE] damit ließe sich ein neues Thema bzw. eine neue Diskussion eröffnen |
| demelza | Wenn es um die Symbolkraft geht - warum zum Kuckuck hat man nicht am 17. Juni festgehalten? Schließlich war dies der bisherige "Tag der deutschen Einheit" - schade, daß heute fast niemand mehr weiß, daß am 17.6.1953 der Arbeiteraufstand in der DDR war. Komischerweise hat sich hier niemand darüber aufgeregt, als dieses historische Datum in der Versenkung verschwand. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von demelza [/i] [B]Wenn es um die Symbolkraft geht - warum zum Kuckuck hat man nicht am 17. Juni festgehalten? Schließlich war dies der bisherige "Tag der deutschen Einheit" - schade, daß heute fast niemand mehr weiß, daß am 17.6.1953 der Arbeiteraufstand in der DDR war. Komischerweise hat sich hier niemand darüber aufgeregt, als dieses historische Datum in der Versenkung verschwand. [/B][/QUOTE] Hat man nicht, weil letzendlich die doch recht überaschend vollzogene Einheit viel überwältigender war, als der damals vor 43 Jahren niedergeschlagene lokale Aufstand...! Ich denke es war kaum etwas falsch daran, den 3. Oktober, den tag der tatsächlichen deutschen Einheit anstatt des 11. September oder 17. Juni zu wählen...! |
| OrcaDesign | Lieber Seneca, am 11. September war zwar auch etwas bekanntes - aber deutsche Geschichte schrieb der 9. November. [i]can't resist, sorry[/i] |
| vleermuis | an jedem tag gab es etwas besonderes. und sicherlich kann man geteilter meinung über bestimmte feiertage sein. meine meinung: um den 9.11. als feiertag zu wählen sind die deutschen nicht mutig genug gewesen aus respekt wie ich finde. der 1.5 hat sicherlich auch seinen sinn. auch wenn ich den weniger als tag der arbeit feier oder die krawallen gutfinde, sondern eher weil es sich in meiner heimat um einen uralten brauch dreht. am 3.10 wurde die Einheit vollzogen, datum heißt er ja auch tag der deutschen einheit und nicht tag des mauerfalls oder aufstands. das datum ist entscheidend, nicht der wochentag. ich war 7 jahre jung als die mauer gefallen ist, und kann mich noch sehr gut daran erinnern, da micht meine eltern extra geweckt haben und es das einzige mal war das ich meine oma weinen hab sehen. nein, ich bin nicht in der ddr aufgewachsen. aber ich weiß wie wichtig diese beiden tage vielen menschen ist. und dieser Tag ist halt nicht durch einen wochentag definiert. mal ganz davon abgesehen es das dann ja auch ein mittwoch und kein sonntag wäre. zwei gute sätze habe ich zu dem thema gehört: 1.) aus dem radio: was andere länder mehrere hndert jahre feiern, darüber streiten sich die deutschen schon nach 14 jahren 2) von edmund steuber (ich hätte nie gedacht das ich den positiv wiedergebe :D ): wir hier in bayern haben die meisten feiertage und hier ist die wirtschaftliche lage am besten in ganz deutschland ( wie gesagt nur inhaltliche wiedergabe) man die beiden leute haben doch recht.... auch wenn die aussage von steuber sich zu einer älteren aussage wiederspricht... ist mir aber grad egal. sicherlich muß man was ändern an der momentanen lage, aber über den weg? es gibt sinnlosere feiertage. aber die sind dann wohl eher religiös. ich versteh nicht warum ein buddist in bayern unbedingt maria himmelfahrt (oder wie auch immer) feiern muss... das versteh ich nicht mal bei protestanten. was ich damit sagen will ist, das ich nicht versteh warum es in den verschieden bundesländern unterschiedliche feirtage gibt... aber das ist dann wohl doch eher ein andes diskussions thema |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]Lieber Seneca, am 11. September war zwar auch etwas bekanntes - aber deutsche Geschichte schrieb der 9. November. [i]can't resist, sorry[/i] [/B][/QUOTE] Die "Reichskristallnacht" ist jetzt aber nicht gerade ein gutes Symbol deutscher Einheit. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Die "Reichskristallnacht" ist jetzt aber nicht gerade ein gutes Symbol deutscher Einheit. [/B][/QUOTE] Oder die Erschießung Robert Blums. |
| OrcaDesign | [quote][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Ich denke es war kaum etwas falsch daran, den 3. Oktober, den tag der tatsächlichen deutschen Einheit anstatt des 11. September oder 17. Juni zu wählen...![/quote] ... [QUOTE]Die "Reichskristallnacht" ist jetzt aber nicht gerade ein gutes Symbol deutscher Einheit. [/QUOTE] ... das mag ja sein, der Tag, an dem die Mauer fiel, war dennoch nicht der 11. September :D - an dem Tag fiel zwar auch etwas, aber zwei Gebäude, und das nicht mal in Deutschland. Und ich glaube weniger, daß Du das damit sagen wolltest, sondern sich da eher ein Dreher von 11/9 zu 9/11 einschlich... :rolleyes:. Es sei denn, Du willst mit Deiner Liste noch auf ein weiteres wichtiges Ereignis am 11.9. hinweisen, was sich zu dem Verwaltungsakt der deutschen Einheit und dem alten Nationalfeiertag, der sich auf den niedergeschlagenen Arbeiteraufstand 1953 bezog, einfügt und an Symbolik für einen Nationalfeiertag tauglich wäre. ;-) |
| Seneca | ...ich bin offensichtlichj verwirrt...! Aber dieses 9/11 geht mir nicht mehr aus dem Kopf...ich hab sogar einem Amerikaner letztens erst seinen Zimmerschlüssel, den für Zimmer Neunhunderundelf, mit den Worten "Your key to nineeleven" gegeben...*g* 9. November...ja...da war irgendwas...? |
| Satu | also, ich finds albern, wenn man etwas abschafft, was sich als richtig gefühlten deutschen nationalfeiertag etablieren sollte. mal irgendwann. wir haben doch eh noch kaum brauchtum und patriotismus, ich empfinde das als richtige frechheit! |
| Sangi | Äh.. habt ihr euch mal überlegt WARUM Bayern so reich ist? Sicherlich nicht wegen der Feiertage. Der Vergleich wäre in Etwa so zu werten wie "in Bayern gibt es mehr Bäume als sonstwo. Und trotzdem sind wir reich"... Es liegt ganz einfach am Solidaritätspakt. Nach dem Krieg war Bayern mit am meisten zerstört. Da wir hier in NRW beispielsweise aufstrebende Industrie (durch kohle) hatten, hatten wir damals mehr Geld als die in Bayern. Also mussten wir an die zahlen. Und so auch andere Länder. Hoch im Norden zum Beispiel, die durch den Binnenhandel Geld verdienten. So.. und dieses Geld fließt noch heute. Wir zahlen noch immer Aufbauhilfe nach Bayern obwohl da nixmehr aufzubauen ist. Doch zahlt Bayern den GERINGSTEN Beitrag in den Aufbau Ost. Das is also ne simple Rechnung. Mehr Geld einstreichen von anderen Ländern, davon weniger ausgeben als besagte Länder. So reich werden ist nicht schwer. Mit Feiertagen hat das aber nix zu tun. |
| Apex | [QUOTE]wir haben doch eh noch kaum brauchtum und patriotismus, ich empfinde das als richtige frechheit![/QUOTE] Ich finds klasse...okay is auch meine ganz subjektive Meinung dazu ;) Naja was den 9.11. angeht denke ich symoblisiert er sämtliche Licht und Schattenseiten der deutschen Geschichte. Angefangen mit dem Märtyrertod Robert Blums 1848, über die Ausrufung der Republik durch Scheidemann und Liebknecht 1918, die Reichskristallnacht 1936 bis hin zur friedlichen Revolution der Bürger der DDR 1989, deren Mut und Freiheitswille zum Mauerfall führte. Von daher wäre es sowohl ein Gedenk- als auch ein Feiertag was denke ich durchaus angemessen wäre. |