| ShadowMatter | Aufgrund diverser Erfahrung schreibe ich mal meine Meinung zum Thema Feminismus nieder, zum Auskotzen und Diskussionsanregung. Meine Kritikpunkte am Feminismus habe ich mal grob geordnet: I. Feminismus ist Sexismus Wie im Namen angedeutet, ist auch Feminismus eine Form des Sexismus, Menschen männlichen und weiblichen Geschlechts werden nicht als Indivudeen betrachtet, sondern auf Kollektive - "Die Männer" und "Die Frauen" - reduziert. Quasi ein Rückschritt in die Welt vor der Aufklärung. II. Feminismus ist männerfeindlich Die Femisten stellen "Die Männer" immer als Übeltäter dar - vergewaltigen, schlagen Frauen, verhindern beruflichen Aufstieg - und "Die Frauen" als Opfer. Es gibt solche Fälle, ja, aber man kann sie keinesfalls pauschalisieren! Nicht alle Männer sind sexistisch und böse, ich behaupte sogar die wenigsten sind es heutzutage noch! Männer werden als degenerierte Wesen dargestellt, in der Manier wie auch schon die Rassentheorie der Nazis hergeleitet wurde. III. Feminismus ist frauenfeindlich Indem Männer als böse Täter dargestellt werden, wird die Tatsache ignoriert, dass auch Frauen nicht immer nur Opfer sondern auch Täter in Bezug aus Sexualdelikte, häuslicher Gewalt sind. Besonders hervorheben muss man die Unternehmeremanzen, welche grundsätzlich keine Männer einstellen, weil die ja sowieso immer bevorzugt seien. Frauen werden ihrer Individualität beraubt und ihrer selbstverantwortung entzogen! IV. Feminismus ignoriert die biologischen Unterschiede zwische den Geschlechtern Ja, es gibt schon im Mutterleib biologische Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen, davon abhängig welche Hormone das Kind im Mutterleib bekommt. Der Hirnbau von Männchen und Weibchen unterscheidet sich daher in der Tat. Dies ist jedoch nicht überzubewerten und gibt nur statistische Tendenzen aus - sonst gäbe es keine Tunten und Gewichtheberinnen. Feministen verdammen jede Aussage, welche auf biologischbedingte Schwächen weiblicher Wesen hinweisen - jedoch pochen sie auf die genetische Minderwertigkeit der Männer! V. Feminismus erzeugt Ungleichheit im Beruf Noch mal extra ausgeführt: Gibt es irgendwo Männerquoten? Werden Initiativen für mehr Kindergärtner gestartet, und nicht nur für mehr Informatikerinnen? Gibt es noch Manager die nur Männer einstellen? Wohl kaum, aber genug Managerinnen die Männer benachteiligen. VI. Feminismus ist Chauvismus Während zur Zeit des beschissen Sexismus vor 100 Jahren Frauen noch dumm, irrational und hilflos waren, werden seitens des Feminismus genau diese Attribute auf die Männer übertragen. Während Frauen ständig vor Sexismus beschützt werden, wird der Mann als Opfer alleine gelassen. VII. Feminismus argumentiert wie Rassismus Während Alfred Rosenberg noch argumentierte, dass die Juden allesamt minderwertig, doof und wasichwasichwas seien aufgrund ihres Erbgutes, argumentieren Feministinnen heute, dass alle Männer aufgrund ihres Y-Chromosoms degeneriert seien, denn das sei ja nur ein "verkrüppeltes" X-Chromosom, als Rückbildung gleich "Verkrüppelung" sei, und Männer nur ein Haufen genetischer Defekte wären. Vergast doch gleich alle Rollstuhlfahrer! VIII. Feminismus befreit nur Frauen Zweifelsohne war der Feminismus anfangs nötig, um Menschen weiblichen Geschlechts aus ihren sozialen Rollenzwängen zu befreien - die der Männer sind aber bis heute noch existent! Niemanden stört es, wenn Frauen Hosen tragen, aber wie gucken die Leute wenn Männer Röcke tragen! Weshalb heißt es "Frauen und Kinder zuerst"? Warum Wehrpflicht nur für Männer? Weshalb werden nur Männer in den Krieg geschickt? Weshalb werden Schwule heftiger abgelehnt als Lesben? Weshalb stört man sich an "Genossen und Genossinnen"? Das sind meine Hauptkritikpunkte am Feminismus und der feministisch geprägten Gesellschaft. Im Übrigen stell ich noch mal klar, dass ich Feminismus ablehne, weil er sexistisch ist, spart euch also überflüssige, irrationale Parolen wie "Du willst alle Frauen hinterm Herd sehen". Nein, sicherlich nicht!!! Fragen oder rationale Kritik sind erwünscht. [color=red][i]editiert ! Caranaldion[/i][/color] |
| LaChatte | Wie gehst du mit der Tatsache um, dass die berufliche Gleichstellung von Mann und Frau immer noch nicht verwirklicht ist? Also zum Beispiel damit, dass in Kaderstellen die Männer in deutlicher Überzahl sind und die Männer im Schnitt für gleiche Arbeit deutlich mehr verdienen. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Also zum Beispiel damit, dass in Kaderstellen die Männer in deutlicher Überzahl sind und die Männer im Schnitt für gleiche Arbeit deutlich mehr verdienen.[/QUOTE] Männer sind auch in der Abfallbeseitungsindustrie deutlich häufiger vertreten. Warum fodert keiner mehr Müllfrauen, oder Kanalreinigungsarbeiterinnen? Und es gibt auch zahlreiche Berufe in denen Männer untervertreten sind. Das Argument mit dem mehr verdienen höre ich oft, jedoch, wäre ich mal für eine glaubhafte Referenz dankbar. |
| Darket | Ok, ich als Sohn einer überzeugten Feminsitin werde mal meinen Teil dazu beitragen: Der radikale Feminismus ist ein Anachronismus ersten Grades! Die Gleichstellung der Geschlechter ist in Deutschland weit verbreiteter als diese Feministinnen meist behaupten. Ich sehe es an meiner Generation (ich bin 21), unter jüngeren Frauen finden sich kaum Feministinnen. Warum nicht? Ganz einfach, sie haben nicht mehr darunter zu leiden, dass sie Frauen sind. Diese Geneartion hat es geschafft die Unterschiede aus den Köpfen zu kriegen, nein der Prozess ist nicht abgeschlossen, aber er dürfte auch kaum umkehrbar sein. Frauen zwischen 16 und 30 halten oft genug garnichts von den älteren Feministinnen, da diese oft genug versuchen ihnen einen Lebensstil aufzuzwingen "Im Interesse aller Frauen und Mädchen". Aber sie sehen in diesem Kampf kaum noch einen Sinn, sie fühlen sich nicht unterdrückt und auch die Männer glauben kaum noch, dass Frauen hinterm Herd zu stehen hätten. Die Frauen´rechtsbewegung der 70er hat viel bewirkt, alles was sie konnte, aber es ist Zeit den radikalen Kampf aufzugeben, der bringt nichts mehr, das was noch fehlt wird mit der Zeit kommen. |
| decay73 | Ich sags ja schon immer: [i]Miteinander[/i] wirds was, nicht gegeneinander. Aber die Zeiten, in denen Feministinnen auf biegen und brechen auch biologische Unterschiede beseitigen wollten, sind ja zum Glück vorbei und das Verhältnis zwischen 'Männlein und Weiblein' ist doch zum Glück (mit ein paar Ausnahmen natürlich) etwas entspannter geworden. (Wahrscheinlich bekomme ich jetzt einen auf den Deckel, weil ich Männlein vor Weiblein geschrieben habe. :D) |
| ShadowMatter | Das kranke ist aber, dass die feministische Generation immer noch an der Macht ist, und immer noch Sessel in der Politik übrig hat. Kein Mensch unternimmt etwas gegen die ganzen geschlechterrollenscheisse bei Männern |
| decay73 | Das kannst du ja auch nicht von heute auf morgen verlangen. Aber selbst Alice Schwarzer ist ja schon zurückhaltender geworden ;) |
| BlutigesMäh | M#ädels-hier kommt ne Frau *nudelholz schwing* *grins* ich glaube, dass hier irgenwie der ursprung der feministinnen vergessen wurde.. Immerhin war es ja mal so, dass wir Frauen als f**wiliige und gebärfreudiges Wesen neben den Männern her leben mussten und froh sein durften, wenn man einen Mann abbekam, der einen nicht unbedingt darauf reduzierte.. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich heute bei vielem meine freiheiten habe ohne mich bei meinem freund absichern zumüssen. Wenn ich mir vorstelle, dass man zu der gesellschaftsform zurückkehren würde*Schüttel* Leider muss ich zugeben, dass ich auch zu den Fraeun zähle, die gerne mal gegen das männlcihe Geschlecht schiessen- aber eigentlich nie unbegründet.. Wie wäre es da z.B mit verhütung? Oder dem wahllos zahlrecihen Verkehr? da ist es ja noch immer häufig so, dass das Weibchen da die A-Karte zieht.. Ich vermute mal auch irgendwie dass vielen Männern selbstständige und taffe frauen ein Dorn Im Auge sind.. davon abgesehen, dass es dann aber doch einige Frauen gibt, bei denen ich mir denke, dass ihnen nicht mehr bewusst ist, was sie als ffeministinnen noch fordern sollen.. |
| Lunar Light | offenbar werden feministinnen aber noch gebraucht. auch wenn es so scheint, ist die gleichberechtigung leider noch nicht vollzogen... |
| Darket | Ich bitte Euch, wo steht denn der Feminismus heute? Alice Schwarzer, immernoch eine der führenden Intellektuellen Deutschlands führt einen Krieg über die Boulevardpresse gegen Verona Feldbusch geführt, in dem es um die weltbewegende Frage ging ob es als Frau legitim sei körperbetonte Kleidung zu tragen. :rolleyes: |
| Apex | Nunja ich denke das es immer noch viel zu tun gibt bevor die vollständige Gleichstellung von Mann und Frau inenrhalb der Gesellschaft vollzogen ist, aber, und das muß man den Feministinen hoch anrechnen, das Gröbste ist erledigt. Der Rest sind Detailfragen, wie die Ungleiche Bezahlung, die fehlenden Frauen auf Chefpositionen etc., die sozialpolitisch in den verschiedenen Gremien gelöst werden müßen, bzw. sich von allein lösen werden. Eine radikale bewegung brauchts dazu in meinen Augen nicht. Trotz allem sollte man die Arbeit im Bereich Frauenrechte nicht vernachlässigen, so sehe ich die Einsparungen im Bereich der Frauenhäuser sehr kritisch (wie auch allgemein den sozialen Kahlschlag). Auf der anderen Seite fühle ich mich als Mann aber auch nicht wirklich unterdrückt. Gut das man es als Erzieher schwierig hat ne Stelle in nem Kindergarten zu finden ist schade, aber ich würde das Problem nicht auf die Feministinen zurückführen, es ist ein allgemeines Problem basierend auf gesellschaftlichen Vorurteilen und das es schwierig ist Vorurteile abzubauen weiß man ja :rolleyes: |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Ich bitte Euch, wo steht denn der Feminismus heute? Alice Schwarzer, immernoch eine der führenden Intellektuellen Deutschlands führt einen Krieg über die Boulevardpresse gegen Verona Feldbusch geführt, in dem es um die weltbewegende Frage ging ob es als Frau legitim sei körperbetonte Kleidung zu tragen. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Ich sach ja, alles harmlos geworden und in die nicht ernstzunehmende Boulevard-Ecke abgewandert. ;) |
| LaChatte | immerhin, die Frau hat Format - und ihre Emma, da kann man sagen was man will, ist besser geschrieben als der grösste Teil der Kioskauslagen. [QUOTE]Kein Mensch unternimmt etwas gegen die ganzen geschlechterrollenscheisse bei Männern[/QUOTE] Männer, machts wie die Frauen - organisiert euch selbst, überlegt was ihr wollt und setzt es durch! Und ich habe auch nichts dagegen, wenn ein Mann Hebammerich lernen möchte, es gibt sicher welche, die machen das ganz toll.;) |
| LaChatte | [QUOTE]Welcher Mann wurde je eingestellt, weil er gut ist UND auch noch einen treuherzigen Augenaufschlag hinkriegt?[/QUOTE] Je länger je mehr, umso mehr Personalchefinnen es gibt... |
| Sanna I.S.P. | viele der emanzen, die ich bisher kennen gelernt habe, sind eigentlich (hinter den männerverachtenden sprüchen) recht nette personen, mit denen man sich gut unterhalten kann. was aber wirklich unangenehm ist, sind diejenigen, die aus irgendeinem grund einfach alle kerle dieser welt generell als vergewaltiger, misshandler, verbrecher usw. sehen, und auch dementsprechend behandeln - sind glücklicherweise nicht sehr viele, aber es gitb sie dennoch. was langsam aber sicher um einiges wichtiger wird, als die fortschreitende emanzipierung der frauen, wäre eine emanzipierung der männer; ich meine, wie viele dinge gibt es, die bei einer frau stillschweigend, oder sogar mit einigem wohlwollen gesehen werden, die aber bei männern mehr als nur verpönt sind? während die frauen klug genug waren, die "ketten" einer von männern dominierten welt sowohl politisch, als auch gesellschaftlich weitestgehend abzuschütteln, wollen es die meisten kerle nicht einmal einsehen, dass es eigentlich eine beschränkung des mann-seins darstellt, ständig die normen und erwartungen, die die gesellschaft in dieses geschlecht steckt so voll und ganz erfüllen zu wollen; die ausbrecher sind im allgemeinen die "kerle, die es als männer nicht bringen" - selbst die ersten, die den normierten weg verließen, die schwulen, sind heute noch lange nicht so anerkannt, wie eine frau in politik oder im vorsitz eines unternehmens. diese strukturen von männlichkeit sind dermaßen starr und veraltet, dass sie, sollte sich tatsächlich einmal eine größere gruppe davon lösen können, das ganze einfach in sich zusammenfällt. als mann bleibt einem nichts anderes übrig, als sich bei den emanzen zu bedanken dafür, dass sie den weg gezeigt haben, und einen schritt gemacht haben, den kein mann ohne vorbild auch nur gewagt hätte. ebenfalls ein großer verdienst ist der frauenforschung zuzuschreiben, die es schließlich, wenn auch nicht beabsichtigt, vollbracht hat, dass es zu einer geschlechter und somit auch männerforschung kam, die das "starke geschlecht" endlich auch einmal anders beleuchtet, als in den ständigen (falschen) stereotypen. |
| Darket | [QUOTE]Hier kann Frau alles studieren, kann beruflich alles machen, darf mittlerweile sogar mit den Jungs im Schlamm robben und Panzerfahren [/QUOTE] Womit wir bei meiner gebetsmühlenartig wiederholten Forderung nach der Einführung der Wehrpflicht für Frauen wären, aber dafür dürfte es ja zu spät sein, dieser Dinosaurier wird junge Menschen kaum mehr 5 Jahre belästigen :rolleyes: |
| BlutigesMäh | Bundeswehr für frauen find ich bekloppt.. Stellt euch mal die armen Bundies vor, wenn die eine drausse a aufm Feld haben, die grade den Uterus entrümpelt und dann auch noch unter damit verbundenen stimmungsschwankungen leidet.. Ich glaube, dass das wirklich mehr der Bereich der Männer ist.. allerdings könnte ich den süßen api für sein Posting knutschen *haare zerzaus* Naja. Und da ich Deniz Augenaufschlag nicht beurteilen kann weiß ich nicht, ob er mich überzeugen könnte, mit können und augenaufschlag*lach* Ilo *flüster* was hast du eigentlich mit meinem Pic getüdelt?! Und hat Nepi das ominöse andre mal ausgepackt?! |
| Darket | Nix hat sie damit getan, jedenfalls hat sies mir nicht geschickt... :q Sorry für OT *wieder brav ist* |
| belladonna | Ich finde auch daß "den Spieß einfach umzudrehen" keine besonders gute Möglichkeit ist, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Das ist aber nicht nur beim Feminismus so, sondern auch beim Rassismus und Antisemitismus usw. Menschen fühlen sich unterdrückt und diskriminiert, wollen dagegen ankämpfen und das endet dann meistens so, daß sie am Ende gar nicht gleichberechtigt sein, sondern sich über ihre "Unterdrücker" erheben wollen. Ich glaube fast, ich wäre der Albtraum jeder "Emma"-Leserin. Ich habe wirklich kein Problem damit, meinem Mann das Gefühl zu geben, daß er in unserer Beziehung "die Hosen anhat". Einem Mann ständig das Gefühl zu geben, er wäre ein Versager ohne den man auch gut zurechtkommen würde, ihn nicht wirklich zu brauchen, na da ist Frau ihn aber ganz schnell wieder los;). Es gibt ja da auch immer wieder so lustige Situationen: Eine Bekannte erzählte mir, ein paar männliche Bekannte ihrerseits hätten einer jungen Frau beim Umzug geholfen. Schleppten das ganze schwere Zeug vier Stockwerke hoch, während sie kaum einen Finger krumm machte. Am Ende waren noch zwei Kartons voll mit "Emma"-Zeitschriften übrig, die sie auch noch hochtragen sollten! Die Herren der Schöpfung zeigten ihr berechtigterweise einen Vogel und meinten, DAS solle sie bitteschön alleine schleppen. Klar gibt es auch heute noch eine Menge Ungleichbehandlung, aber wenn eine Seite immer nur gegen die andere kämpft und jede meint, die bessere zu sein - dit funktioniert nie und nimmer! |
| grazia | m. moore, selbst ein weißer, machte mit ´stupid white men´ furore. er sprach das wms an = "White Male System", ein anderes wort für Patriarchat = die Herrschaft der Väter, der männer mit den dahinterstehenden und immer lächelnden frauen, sh. laura bush als bsp. solange das patriarchat noch im schwange ist, ist keine ebenbürtigkeit unter den geschlechtern und rassen gegegen. WMS ist zutiefst sexistisch und rassistisch. der 8. punkt von michael moores 17 punkte liste nach der US-presidentenwahl (sh. kerry vs. bush-thread) lautete: [I]88% of Bush's support came from white voters. In 50 years, America will no longer have a white majority. Hey, 50 years isn't such a long time![/I] übersetzt: 88% der Bush-Unterstützung kommt von weißen Wählern (weiblich und männlich). In 50 Jahren wird Amerika keine weiße Mehrheit mehr haben. Und 50 Jahre sind keine allzu lange zeit. [b]Die 4 Mythen des WMS "White Male System" - Patriarchat[/b] 1. Es gibt ausschließlich das WMS - Der Mythos vom "ewigen Patriarchat". 2. Das WMS ist überlegen. 3. Das WMS ist allwissend. 4. Es ist möglich, logisch, rational und objektiv zu sein. näheres unter: [url]http://paradigmawechsel.com/index.php?option=content&task=view&id=84&Itemid=65[/url] salve |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] diese Frauen haben den Männern den Wasserkrug nicht aus der Hand geschlagen und "Schwanz ab" gerufen... sie haben ihren Männern den Krug gereicht, um zusammen daraus zu trinken... [/QUOTE] manche (wieviele?) nachkriegsfrauen gingen mit GIs mit den jungs/besatzern von siegernationen und ließen die männer der verlierernation stehen. es lebe der mythos. salve |
| Fichu | [QUOTE]IV. Feminismus ignoriert die biologischen Unterschiede zwische den Geschlechtern[/QUOTE] Ich auch, und ich bin bereit, jede gegenteilige Evidenz ebenfalls zu ignorieren. Dobry wieczór,*) Fichu - Gleichstellungsbeauftragter - [SIZE=1]*) Das mußte jetzt einfach sein, nachdem ich nun insgesamt 1x Polnisch hatte *freu*. Wußtet ihr übrigens, daß im Polnischen im Plural grammatikalisch zwischen a) Männern und b) Frauen, Tieren, Kindern, Tischen, Dreck unter den Fingernägeln … unterschieden wird? Da können die Franzosen noch was lernen ;). Cześć![/SIZE] |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i] viele der emanzen, die ich bisher kennen gelernt habe, sind eigentlich (hinter den männerverachtenden sprüchen) recht nette personen, mit denen man sich gut unterhalten kann.[/QUOTE] So was, viele Nazis die ich kenne, sind hinter ihren Menschenverachtenden Sprüche auch ganz nett. [QUOTE][i]Original geschrieben von grazia[/i] WMS ist zutiefst sexistisch und rassistisch. [...] näheres unter: [url]http://paradigmawechsel.com/index.p...id=84&Itemid=65[/url][/QUOTE] "Der Maßstab sind nämlich die Bedürfnisse von Frauen und Kindern, welche die Zukunft der Menschheit sind, und nicht die Macht- und Potenzwünsche von Männern." Danke Grazia für den Verweis dieser Internetseite. Endlich weiß ich dass das Patrichat falsch, und das Matriarchat gut ist. |
| Eldgrim | Ich sehe das Problem eigentlich auch darin das Gleichstellung immer mit Bevorzugung verwechselt wird. Manche extrem feministinen tun in der Tat nichts anderes als die von ihnen so verhassten "sexistischen Männer". Für mich heisst Gleichstellung auch wirklich [B]Gleich[/B]stellung. Jeder sowohl Mann als auch Frau hat in der Gesellschaft die gleichen Rechte, die gleichen Pflichten. Jedes Menschenleben ist gleich viel Wert (egal ob Mann oder Frau) und niemand sollte als "degeneriert" oder "Missgeburt" angesehen werden. Keiner sollte einem anderen Gewalt antun. Aber sein wir mal ehrlich, diesen Zustand werden wir niemals erreichen. Dafür ist der Mensch (nicht der Mann, nicht die Frau) viel zu egoistisch und Schlecht. |
| BlutigesMäh | +klatscht für eldgrim* klasse Statemant.. Und auch Ilo muss in gewisser Weise zustimmen... bezüglich der Wehrpflicht und so.. Aber wie gesagt.. Ich wöllte nicht aufm feld rumkrabbeln .. Irgendwie ist Verteidung doch mehr ne männersache. ODer? Ich glaube.. ich bin trotz meiner stellenweise.. rabiaten Art (an meinen armen Hasen denk) viel zu sehr nen Weichei, als da mitmischen zu können.. Neithan- was definierst du bitte als Dünnschiss? wenn du was geistvolleres weißt-lass und teilhaben |
| ShadowMatter | Momentan schiesst der Feminismus nur ins leere und richtet größtenteils nur Schaden an. Es gibt noch Probleme gegen Frauen, aber die können nicht durch Frauenquoten bekämpt werden und Doppelnamen bekämpft. Existieren eigentlich nennenswerte Bücher, Vereine, etc. gegen die zweifelsohne noch vorhandenen Beschränkung des männlichen Lebens? Da muss man doch irgendetwas unternehmen, dass kann doch nicht so bleiben! :eek: PS: Was fürn Quatsch, wenn man unabhängig ist soll man seinen Nachnamen zum Symbol gefälligst auch komplett behalten und nicht verunstalten ;) PPS: Meine Deutsch heute auch mal wieder an Arsch... ;) |
| LaChatte | [QUOTE]Existieren eigentlich nennenswerte Bücher, Vereine, etc. gegen die zweifelsohne noch vorhandenen Beschränkung des männlichen Lebens?[/QUOTE] ich schlage vor, du gründest einen, das hat Zukunft. Aber Seminare wie "wie entdeckt Mann den inneren Wolf" und "Mann zwischen Kuscheln und Bier" werden je länger je beliebter. Männer haben endlich gemerkt, dass auch sie in ihren Rollevorgaben eingesperrt sind... und die Frauen, die schon hundert Jahre Erfahrung im Rollen-Hinterfragen udn Rollen-neudefinieren haben, helfen euch sicher gerne. Wenn mann sie aber als "böse Feministinnen" links liegen lässt, darf man nicht zuviel weibliches Verständnis erwarten, eher weibliche Ohrfeigen.;) [QUOTE]Für mich heisst Gleichstellung auch wirklich Gleichstellung.[/QUOTE] Das ist richtig. Und ich bin froh, dass ich heute und nicht in den fünfziger/sechziger Jahren lebte, wo Sex für eine Frau nur innerhalb der Ehe möglich und gern gesehen war, wo eine verheiratete Frau rechtlich ihrem Mann unterstellt war und nicht mal selbständig einen Vertrag abschliessen konnte oder eine Stelle annehmen konnte. Und es ist auch wahr, dass Männer bisher ihr Recht auf Weiblichkeit, auf ein Hausfrauendasein, auf Kindererziehung bisher nur sehr schüchtern eingefordert haben. Aber, wie shadowmatters Beitrag beweist, leiden sie auch je länger je mehr unter den Vorgaben des Rollenmodells - gute Voraussetzungen, um eine Welt mit gleichen Voraussetzungen für alle zu schaffen.:) |
| Lunar Light | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Womit wir bei meiner gebetsmühlenartig wiederholten Forderung nach der Einführung der Wehrpflicht für Frauen wären [/B][/QUOTE] du übersiehst, dass es einen grund gibt, warum es keine wehrpflicht für frauen gibt. der staat geht davon aus, dass die mehrheit der frauen kinder bekommt. damit fallen sie i.d.r. für eine längere zeit im berufsleben aus. so wird es den frauen ermöglicht, wenigstens ihre ausbildung etwas früher zu beenden als männer. ich verstehe nicht, wo das ungerecht sein soll...? |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]Nichts schlimmeres als ein Mann, der "verweiblicht" ist oder eine Frau, die "vermännlicht".[/QUOTE] nur darf man niemals vergessen und außer acht lassen, dass es eben auch solche gibt, die tatsächlich eine recht große menge an eigenschaften haben, die vermeintlich dem jeweils anderen geschlecht zugeschrieben werden. viele der sogenannten weiblichen oder männlichen attribute sind nichts als ein produkt der erziehung und einflußnahme der gesellschaft und deren normativ prägenden charakters; diese menschen dann aber als "verweiblicht" oder "vermännlicht" darzustellen, ist nicht rechtens, und auch wider die natur. |
| grazia | sanna, ich stimme deinen beiträgen in diesem thread uneingeschränkt zu. hier noch ein schocker, der aus dem offiziell erlaubten evangelien-kanon ausgegliedert wurde. [I]Wenn ihr aus zwei eins macht, wenn ihr das Innere wie das Äußere macht, und das Obere wie das Untere macht, und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einer Einheit macht, so dass das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist, dann werdet ihr in das Reich ... eintreten." diese Aussage wird Jesus zugesprochen, Thomasevangelium, Spruch 22[/I] die gefahr, dass dies schon in absehbarer zeit eintreten könnte, schätzt gender- und männerforscher prof. dr. walter hollstein nicht allzu hoch ein: [I]Für mein neuestes Buch hab ich noch einmal die forschungsergebnisse angeschaut und war unangenehm überrascht, feststellen zu müssen, wie hartnäckig die traditionellen erziehungs- und verhaltensmuster sind. junge männer werden nach wie vor schon sehr früh auf äußere werte fixiert: status, leistung, geld und macht. gefühle hingegen werden verdrängt, vor allem jene, die in unserer gesellschaft als weiblich etikettiert sind: nachgiebigkeit, trauer, schwäche, mitgefühl. eine folge davon: männer wissen oft nicht, wer sie wirklich sind. in ihrem inneren spüren sie eine leere, die sie dann durch extremverhalten kompensieren. viele /männer/ sind auf einem guten weg. wir müssen bedenken, dass sich eine männlichkeit, die über jahrhunderte geformt worden ist, nicht in zwei jahrzehnten grundlegend verändern kann.[/I] männerforschung in deutschland ist nicht teil des establishments Prof. Hollstein, Professor für politische Soziologie in Berlin, einer der langjährigen öffentlich männerpolitisch wahrnehmbaren Männer, sagt: [COLOR=coral]"Als ich das 1988 zum ersten Mal über Männer geschrieben habe, galt ich bei feministischen Männern als maskulinistisch und frauenfeindlich ..."[/COLOR] ... männer dominieren eindeutig bei der sexuellen und politischen gewalt und bei schweren delikten. ... männer werden über die traditionelle männerrolle von leistung, konkurrenz, sieg, macht und pokerface zur gewalt erzogen. auf vielen gesellschaftlichen gebieten ist männergewalt ja geradezu legitimiert: im militär oder im profisport. [I] sz: können sie auch was positives zur lage der männer sagen?[/I] WH: Sie sind in den vergangenen zwanzig jahren ein stück familienfreundlicher geworden, können besser zuhören, haben mehr empathie und partnerschaftlichkeit entwickelt, haben sich mehr soziale welten erschlossen, zum beispiel männerfreundschaften. viele sind auf einem guten weg. wir müssen bedenken, dass sich eine männlichkeit, die über jahrhunderte geformt worden ist, nicht in zwei jahrzehnten grundlegend verändern kann. [I] sz: werden die männer durch den gesellschaftlichen wandel zu veränderungen gezwungen?[/I] WH: ja. männer können sich zB immer weniger über eine lebenslange berufstätigkeit definieren. außerdem werden traditionelle fähigkeiten von männern – kraft, durchsetzungsvermögen, konkurrenz – in einer dienstleistungsgesellschaft nach und nach überflüssig. für den beruflichen erfolg sind heute empathie, teamgeist, einfühlungsvermögen und flexibilität wichtig – alles eigenschaften, die frauen auf grund ihrer sozialisation auch aufweisen, männer aber nicht. in den usa gibt es bereits großbetriebe, die ihren männlichen mitarbeitern gezielt weiblichen fähigkeiten beibringen. – ende zitat quelle: ausgabe 9 des SZ-Magazins vom 27.2.04, interview »MÄNNER wissen oft nicht, wer sie wirklich sind« [url]http://www.diezeitschrift.de/42000/gespraech.htm[/url] (ein interview) salve |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]daß auch ein Mann "das Recht" hat, ein Kind zu gebären [/QUOTE] über recht oder unrecht möchte ich hier nicht diskutieren - das ist müßig, und die zeit ließe sich sinnbringender verwenden; sagen wir, männern wird die möglichkeit geboten, kinder zu gebären. ICH halte dies für unsinn - es geht klar gegen natürliche grenzen, die darin einiges anders vorgesehen haben ;) . [QUOTE]Und daß eine Frau "nichts wert ist", wenn sie nicht mindestens Professorin ist, täglich mit 2 fremden Kerlen ins Bett hüpft und nebenbei noch den Kampfpilotenschein gemacht hat, sondern wenn sie "nur" glücklich und zufrieden ist damit, 4 Kindern das Leben und einem Ehemann Familienglück geschenkt zu haben.[/QUOTE] dieses "nichts wert" habe ich noch von keiner frau gehört, die emanzipiert eingestellt war. ich denke deine darstellung ist recht übertrieben, du weißt das (hast es ja nicht umsonst so geschrieben). es wurden vielleicht in zeiten des radikalsten emanzipatorischen gedankenguts und bewegungen diejenigen, die brav zu hause bei ihren männern blieben, mit missverständnis überschüttet, ja vielleicht sogar verachtet, aber ich glaube nicht, dass diese als "wertlos" deklariert haben. des weiteren kann man eine gute bildung, einen tollen job (besonders einen der einem gefällt - das ist nat. hervorzuheben) und eine glückliche beziehung mit kindern unter einen hut bringen und sich als frau dabei locker gleichberechtigt zum ehemann fühlen (ok, das mit dem kampfflieger könnte schwierig werden, ist es aber für männer auch ;) ) - und darum ging es eigentlich bei der ganzen emanzipationssache, nicht? dass es immer wieder menschen gibt, die extrem und radikal werden, ist überall bekannt und der fall. [QUOTE]Und gegen diese biologischen Gegebenheiten lehne ich mich nicht auf, sondern akzeptiere sie, so wie ich die Sonne und den Mond akzeptiere [/QUOTE] das ist es doch! die emanzipation führte ja gerade dazu, dass diese verbohrte ansicht von naturgegebenen eigenschaften der frauen und männer endlich korrigiert wurde. und zwar zum deutlich besseren, wenn ich mir dieses urteil erlauben darf. wiederum sind es einige wenige, die schließlich zu abstrusen ideen kommen, aber der großteil ist doch vernünftig geblieben, und hat viel gutes erreicht. [QUOTE]Mann ist Mann, Frau ist Frau. Es HAT seinen Grund, wir HABEN Verschiedenheiten[/QUOTE] Odessa, warum kann ich mich des gefühls nicht erwehren, dass du nur diesen kleinen, radikalen ausschnitt beäugst, nicht aber den weitaus größeren abschnitt, dem dies alles vorzuwerfen nicht richtig ist, da er sich selbst gegen diese misstände in anderer form richtete. |
| LaChatte | [QUOTE]wie gleiches Gehalt für Männlein und Weiblein bei gleicher Arbeit, gleiches Recht auf freie Arbeitswahl für Frauen blablabla erachte ich als so SELBSTVERSTÄNDLICH,[/QUOTE] ist es aber leider in der Praxis gar nicht. Männer verdienen immer noch mehr. Damit will ich nicht "Schwanz ab" sagen, aber meine Verwunderung ausdrücken, warum ein männliches Geschlechtsteil seinen Träger finanziell wertvoller macht als ein weibliches Geschlechtsteil seine Trägerin. |
| LaChatte | In der Schweiz gibts immer wieder Studien darüber, und die letzte, die ich sah, sagte aus, dass bereinigt um Qualifikation, Dienstalter etc die Männer im Schnitt immer noch 20% mehr verdienen als die Frauen - die unerklärliche Differenz, die allein von der Geschlechtszugehörigkeit kommt. [QUOTE]Ich WEISS ES NICHT, ich vermute nur....? Wie gesagt, mir ist noch nie so ein Fall untergekommen.[/QUOTE] Ich nehme an, in Deutschland ist es ähnlich wie in der Schweiz: über Geld wird noch verschämter geschwiegen als über das Sexualleben. Da ist es natürlich schwer zu vergleichen.;) |
| LaChatte | [QUOTE]Ja, warum wird über Geld immer so geschwiegen?[/QUOTE] Das ist ein hervorragendes Machtmittel. Stell dir mal vor, alle Löhne seine öffentlich einsehbar.. und du siehst, dass dein grundsätzlich gleich qualifizierter Kollege, der aber total inkompetent ist, pro Monat 500 Euro mehr als du abholt. Wenn solche Dinge transparent wären, würden sie sich ganz schnell ändern... weil da würdest du vermutlich ganz schnell beim Chef Sturm laufen und fragen "warum"??;) und darum brauchts Leute, die immer noch für Gleichstellung kämpfen. Nicht nur Mann-Frau, sondern auch arm-reich, Ausländer-Inländer, Hetero-homo oder was auch immer. |
| Apex | [QUOTE]In der Schweiz gibts immer wieder Studien darüber, und die letzte, die ich sah, sagte aus, dass bereinigt um Qualifikation, Dienstalter etc die Männer im Schnitt immer noch 20% mehr verdienen als die Frauen - die unerklärliche Differenz, die allein von der Geschlechtszugehörigkeit kommt.[/QUOTE] Und dies ist nur der Durchschnitt...in manchen Bereichen schwankt das sehr stark und es kann vorkommen das eine Frau bis zu 30% weniger verdient. Dies sind dann vor allem Berufe in den Niedriglohnbereichen. Ich hatte mal eine Statistik aus den USA, nach der Frauen in den Staaten bis zu 40% weniger verdienen als Männer. Und auch hier vor allem in den Niedriglohnbereichen. In den Chefetagen ist der Unterschied nicht so gravierend...hier ist dann das Problem das Männer auch bei schlechteren Qualifikationen Frauen gegenüber bevorzugt werden... |
| Mademoiselle666 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] Nichts schlimmeres als ein Mann, der "verweiblicht" ist oder eine Frau, die "vermännlicht". [/B][/QUOTE] Sehe ich überhaupt nicht so. Nur weil es seit Äonen diese bescheuerte Rollenverteilung gibt, sollen wir alle "richtige" Männer, bzw. "richtige" Frauen sein??? Da hat wahrscheinlich sowieso jeder seine eigene Meinung, was eine Frau oder ein Mann sein bzw. eben nicht sein sollte... Ich hab kein Problem mit Männern, die verweiblicht sind, die find ich meist sogar angenehmer, als so "typische Machomänner". Eigentlich können einem die Männer leid tun, sobald sie Gefühl zeigen, oder sich mal nicht wie'n ordentlicher MANN verhalten, werden sie gleich verpönt... Ich finde, jeder hat das Recht, sich so zu verhalten , wie er /sie mag. Dabei sollte es sch.....egal sein, was die "Rollenverteilung" dafür vorgesehen hat! Das war meine bescheidene Meinung. Selbstverständlich akzeptiere ich auch alle anderen Meinungen. |
| Fichu | Seit dem zarten Kindergartenalter (kein Scherz! bin halt ein Sensibelchen) kann ich mich furchtbar aufregen (eher nach innen, leider) über diesen "Du bist ein Mann, tu dies -- du bist eine Frau, tu das"-Unfug. [I]Es ist grundsätzlich ungerecht, schlecht und böse, Menschen in bezug auf ein bestimmtes Problem nach Kriterien, die für dieses Problem nicht relevant sind, in Gruppen einzuteilen und diesen Gruppen unterschiedliche Rechte und Pflichten zuzuweisen.[/I] Wenn irgend jemand irgendwas tun oder lassen möchte, dann soll er/sie das doch tun dürfen. Wenn er/sie dazu nicht in der Lage ist, stellt sich das Problem überhaupt nicht (Männer und Kinderkriegen), und in allen anderen Fällen ist es dann doch offensichtlich einfach nicht zu rechtfertigen, ihn/sie daran zu hindern (Frauen und Chefsessel, Frauen und Bundeswehr, Männer und Kindergärtner, Männer und Geburtshelfer ["Hebammeriche" gibt es wirklich]). Es ist AMHA völlig kontraproduktiv, bei allen nur erdenklichen Gelegenheiten das Geschlecht ins Spiel zu bringen. Zum Beispiel sollte es weder Frauen- noch Männerquoten geben. Jedes Gesetz, jede Verordnung usw. sollte geschlechtsneutral formuliert werden. Wenn man eine Quote haben will, sollte man z. B. schreiben, daß jedes Geschlecht 40 % oder wasweißich stellen muß, sonst wird die unterrepräsentierte Gruppe so lange bevorzugt, bis sich das eingependelt hat. Solche Gesetze wären auch länger haltbar als 10, 20 Jahre, das spart also sogar Geld. Hach, ich bin so klug, aber auf mich hört ja niemand! :rolleyes: Besonders widerlich finde ich es übrigens, wenn schon kleine Kinder in Geschlechterrollen gesperrt werden. Um mal einen besonders obszönen (finde ich) Fall zu nennen: Ich erinnere mich an Plakate gegen Kindesmißbrauch, auf denen ein kleines Mädchen abgebildet war, und der Text war so formuliert, daß er nur weibliche Personen ansprach (war auf französisch, da sieht man das). Als wenn Kinderficker (Entschuldigung) sich nur an kleinen Mädchen vergreifen würden!! :mad: Bei den Gehaltsunterschieden würde mich übrigens mal interessieren, ob tatsächlich die gleiche Tätigkeit unterschiedlich bezahlt wird, je nachdem, ob eine Frau oder ein Mann sie ausüben, oder ob es so ist, daß besser bezahlte Tätigkeiten eher an Männer und schlechter bezahlte eher an Frauen gehen. Ist beides schlecht, aber die Maßnahmen, um den Zustand zu ändern, wären ja verschieden. Und, wie gesagt, ich leugne standhaft, daß es irgendwelche [I]prinzipiellen[/I] Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, wenn man vom Äußerlichen (schwammiger Begriff, aber egal) absieht, und ich werde alles, was dagegen sprechen könnte, als bloßen Zufall oder (eleganter) nicht monokausal mit dem Geschlecht zusammenhängend abtun. Ehrenwort! :) [SIZE=1]So, das mußte einfach mal raus.[/SIZE] EDIT: Oh, ist ja fast das gleiche, wie Mlle666 grade gesagt hat, bloß hab ichs in mehr Geschwätz verpackt. Na ja, egal. |
| Fichu | [QUOTE]Und nochmal - die Rollenverteilung hatte durchaus Sinn. Warst Du schon mal schwanger? Bist Du Mutter?[/QUOTE] (Auch wenn ich nicht angesprochen bin: ) Wen interessiert denn das? Ok, wenn ich ne Frau wäre, könnte ich Kinder bekommen. Wenn ich vier Arme hätte, könnte ich im Handstand Karten spielen. Meine Güte. Wichtig ist doch, daß ich das, was ich kann, auch darf, bzw. daß es mir nicht völlig willkürlich verboten wird, weil ich zufällig eine Frau, ein Schwede, lesbisch, Linkshänder oder sonstwas bin, was für die Sache selber (und ich meine [B]nicht[/B] so etwas wie Kinderkriegen) völlig irrelevant ist. [QUOTE]Hm. Was machen die bloß falsch? *zyn*[/QUOTE] Hm, vielleicht haben die keinen so ausgeprägten Begriff vom Individuum und von dessen Rechten. Ich will nicht drüber streiten, ob diese Leute glücklicher sind als wir und woran das liegen mag. Es ist aber nun mal so, daß ich nicht im Wald sozialisiert wurde, und die meisten hier wahrscheinlich auch nicht. Und deshalb habe ich ein Problem mit nicht zu hinterfragenden Rollenverteilungen. Es kann ja sein, daß die meisten Frauen sich mehr für Kinder interessieren als die meisten Männer. Na und? Was folgt denn daraus für die Frage, was die oder der einzelne von uns tun [I]soll?[/I] Nichts. Denn sobald es nur ein einziges Gegenbeispiel gibt (Frau will jagen gehen, Mann will Kinder hüten, um in deinem Beispiel zu bleiben), heißt das ja, daß es kein strenges Naturgesetz ist und sich somit die Frage "Darf der/die das?" stellen läßt. Und ich würde sagen: Warum nicht? Und warum sollte das ein krampfhaftes Umkrempeln der Natur sein? So, mehr schreib ich nicht, weil ich Angst vor dir habe (siehe deine Sig). ;) |
| Mademoiselle666 | @ Odessa: Dann erklär mir doch mal, was Du damit meinst: Ein Mann, der verweiblicht Eine Frau, die vermännlicht Besten Dank. P.S. Nein, ich habe keine Kinder und ich WILL auch keine! Ich bin nämlich eine von den Frauen, die so gar nicht "Frau" sind... Wenn Du verstehst, was ich meine. Und ich habe nicht umsonst bei dem Satz "richtige" Frau und "richtiger" Mann das richtig in Anführungszeichen gesetzt.:rolleyes: |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mademoiselle666 [/i] [B]@ Odessa: Dann erklär mir doch mal, was Du damit meinst: Ein Mann, der verweiblicht Eine Frau, die vermännlicht[/QUOTE] Wenn ich dürfte. Odessa meinte wohl, das jedes Geschlecht seine spezifischen Eigenarten und Unterschiede hat, und das es eine Bereicherung für alle ist, wenn diese Eigenarten miteinfließen in eine Gesellschaft, oder Partnerschaft, statt beide Geschlechter zwanghaft nivellieren zu wollen. Das Menschen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung deswegen beschränkt sein sollten, hat sie nicht gesagt. Man sollte versuchen Text in ihrerm Zusammenhang zu lesen. |
| Schwarzer Hase | Ich habe vor kurzen einen Bericht im Fernsehen gesehen, in dem es hieß, das die meiste Gewalt in der Ehe von den Frauen ausgeht. Das soll heißen das es mehr Frauen gibt die Ihre Männer schlagen, als andersrum. Nur bringen es die Männer vor Scharm nicht zur Anzeige. Von Mobbing und seelischer Grausamkeit will ich erst garnicht anfangen, obwohl da die Frau bestimmt genauso an der Spitze steht. Die meisten Feministinen wollen ja garnicht mit dem Mann gleichgestellt werden sondern drüberstehn, sich die Vorteille raussuchen ja nicht die Nachteile. Aber die Tür aufhalten und Ihr Komplimente machen kann man dann doch noch, da Sie dafür wiederum weiblich genug dafür ist, und irgendeine Rolle muß der Mann ja auch noch spielen und wenn's nur der Clown ist. Erst einen steilen Aufstieg im Berufsleben und dann noch mit 40 Kinder kriegen. Doch ich muß auch dem Darket rechtgeben, die meisten jüngeren Frauen ticken Gott sei Dank anders. |
| aaraen | Als wir neulich umzogen, hab ich die Jungs die schweren Kisten tragen lassen uns selber für die ganze Bande das essen gekocht. Da pfeif ich doch auf die "Emanzipation". Schliesslich nimmt mir doch auch keiner meine Schwangerschaftsbeschwerden ab. Für mich ist Gleichberechtigung nicht "Gleichmacherei"! In unserem Fall kann ich besser Kochen und er besser Regale aufbauen. Schön dann teieln wir uns das auch so auf. Diskriminierung fängt da an, wo jemand sagt: "Dein Gekoche ist weniger wert!" Natürlich falle ich auf Arbeit bald ne Weile aus. Aber wenn ich deswegen schlechter bezahlt werde für die gleiche Arbeit als ein Mann ist das schlichtweg ein Unding. Immerhin gehört in der Regel zu jeder schwangeren Frau auch ein Mann, der "es verursacht" hat. Ich habe da wohl einen Vorzeigechef erwischt. Aber das ist auch in Deutschland nicht die Regel. Und da ist es schon ganz gut weiter ein Auge drauf zu haben. |
| Mademoiselle666 | [QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i] [B]Wenn ich dürfte. Odessa meinte wohl, das jedes Geschlecht seine spezifischen Eigenarten und Unterschiede hat, und das es eine Bereicherung für alle ist, wenn diese Eigenarten miteinfließen in eine Gesellschaft, oder Partnerschaft, statt beide Geschlechter zwanghaft nivellieren zu wollen. Das Menschen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung deswegen beschränkt sein sollten, hat sie nicht gesagt. Man sollte versuchen Text in ihrerm Zusammenhang zu lesen. [/B][/QUOTE] Hab auch garnich behauptet, dass sie dat gesagt hat! Ich bin trozdem nicht der Meinung, das jedes Geschlecht spezifische Eigenarten von Natur aus hat. Die hat uns Mutter Kultur aufgedrängt und die hat mit Mutter Natur garnichts gemeinsam! |
| Sangi | Uff... also, ich gebe zu.. ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen. Trotzdem möchte auch ich meinen Senf dazu geben. Ich bin FÜR die Gleichberechtigung, aber wie sie momentan abläuft.. ne, wertes weinliches Geschlecht. Das ist albern. Ich bin selbstständig und durfte deshalb interessante Erfahrungen machen. Kurz nach meiner Firmengründung habe ich eine Broschüre von der Regierung bekommen die mich darüber aufklärt wie ich an Geld kommen kann. Und was sah ich darin? Ich bekomme für JEDE Frau die ich einstelle mindestens 2500€ im Monat. Und das hat noch nichts mit einer erfüllten Quote zu tun. Das ist einfach ein genereller Pauschalwert. Wenn ich dadurch dann noch eine gewisse Quote erfülle, wird mir nochmal ein, nicht geringer, Betrag ausgezahlt. Zusätzlich gibt es noch eine gesetzliche Verpflichtung die JEDE Firma in ihrer Personalpolitik einhalten muss. Undzwar ist es gesetzlich verankert das wenn sich eine Frau sowie ein Mann mit den gleichen Qualifikationen um eine Stelle bewerben, MUSS die Frau genommen werden. Ansonsten kann diese mich verklagen und wird die Stelle vor Gericht bekommen. Soviel mal zur "gleichstellung". Dann, mein Lieblingsthema... Wehrpflicht. Darüber sprach ich schon mit einigen Frauen. Ich bin dafür das Frauen auch eine "pflicht" bekommen. Es muss nicht die Wehrpflicht sein. Von mirraus auch Zivildienst oder sonstiges. Wir Männer MÜSSEN ja auch nicht zum Bund. Doch verlieren wir diese Monate definitiv, während die Frauen schon an ihrer Karriere basteln dürfen. Das Argument das ich in diesem Punkt von Frauem am häufigsten höre ist, die Schwangerschafft. Da wird mir dann gesagt "wir verlieren ja auch Zeit wenn wir ein Kind bekommen und dann nicht arbeiten können"... Jedoch finde ich das recht lächerlich. Immerhin können Frauen FREIWILLIG entscheiden ob sie ein Kind haben möchten oder nicht (sofern sie in der lage sind zu verhüten..).. Doch wir Männer werden GEZWUNGEN die Monate zu verlieren. So, mein letztes Thema wären die Straftaten. Auch da, würde ich sagen ist es seid langem gekippt. Wie oft liest man mittlerweile von Lehrerrinnen die ihre kleinen Schützlinge missbrauchen? Wie oft liest man von sogenannten Mädchengangs welche die Nachbarschafft terrorisieren? In dem Bereich hat die Emanzipationsbewegung nur eins geschafft: Männer können schneller als Frauen als Lügner geltend gemacht werden. Wenn beim Sex mittendrin die Frau auf einmal anfangen würde zu schreien, den Mann wegschubbst, "zufällig" gegen die Wand rennt damit sie noch blaue Flecken hat... dann "vergewaltigung" schreit... wieviel Chance hat der Mann dann noch da wieder rauszukommen? Die Chancen dürften sehr gering sein. Denn wer will denn schon der Buhmann sein der es gewagt hat einem (weibl.) Vergewaltigungsopfer nicht zu glauben? Das wäre jawohl ein Unding und man hätte die ganze Frauenwelt gegen sich aufgebracht. Doch wie ist es im Umkehrfall? Wenn eine Frau einen Mann zu sexuellen Handlungen bringt, obwohl dieser das nicht möchte, dann wird er ausgelacht. Dann gilt er als Schwächling weil er sich nichtmal gegen Frauen "wehren" kann. Schlimmer noch, die Frau sagt einfach "du wolltest das doch auch, du kannst froh sein eine wie mich zu bekommen".. und damit ist die Sache gegessen. So.. das sind meine Meinungen/Erfahrungen zu dem Thema. Nun zerreist mich in der Luft *g* |
| Fichu | [QUOTE].es geht mir aber - und jetzt schreibe ich es zum 4. Mal - genau DARUM: Dass es Menschen gibt, die wollen Männer und Frauen GLEICH MACHEN. Und das wird nie der Fall sein.[/QUOTE] Also gut, mein Vorbild ist die Volksfront von Palästina ebenfalls nicht. Ich hatte mich nur sehr gewundert, warum du dann mit dem Thema Schwangerschaft ankamst, was mit Gleichbe[B]recht[/B]tigung nun ja per definitionem nichts zu tun hat. (Oder wollen wir als nächstes für unser unveräußerliches Recht demonstrieren, uns in Schlümpfe zu verwandeln, auch wenn wir das kontingenterweise nicht können, was absolut nicht unsere Schuld ist?) [QUOTE]Wir sollen uns selbst als Menschen "finden", aber nicht unsere Geschlechtlichkeit "verleugnen" oder "verbiegen"[/QUOTE] Ich verleugne meine Geschlechtlichkeit vielleicht, wenn ich krampfhaft irgendeinem Bild von Frau entsprechen will, na meinetwegen (also, ich, Fichu, bin männlich, bevor das jetzt verwirrt) -- aber etwa auch, wenn ich einfach nur so bin, wie es mir eben liegt, auch wenn das zufällig deinem oder sonstwessen Bild von "weiblich" entspricht? Da würde ich doch Protest einlegen wollen. Ab wann ist man denn "unmännlich"? Für dich sind lange Haare ok, für den Papst vielleicht nicht (böswillige Unterstellung, kenn den ja nicht). Ich weiß nicht, bin ich der einzige, der sich an "Mädchen, Mädchen!"-Geplärre erinnert, wenn im Kindergarten mal einer geheult hat? Oder an "Iieh, die sieht ja aus wien Junge!", weil ein Mädchen kurze Haare hatte? Also mir ist das schon damals gewaltig auf den Sack (ha ha) gegangen, und seitdem bin ich beim Thema "männlich" und "weiblich" immer etwas vorsichtig. Ich weiß nämlich nicht, was an der subtileren Variante von uns Großen (oder was genau meinst du mit Rollenverteilung?) so viel besser sein soll. [QUOTE]ich bin doch eine ... FRAU[/QUOTE] Is mir egal, und das ist gut so. ;) |
| Nnordy | Aaaaalso... Auch ich hab jetzt nicht alles gelesen, muß aber dann doch mal ein bißchen was zum Thema äußern: Wie kann es dann sein - wenn die Feministinnen überflüssig und die Gleichberechtigung doch schon längst Fakt ist - daß Frauen in der gleichen Position nach wie vor weniger verdienen als Männer - und zwar nicht nur 5%, sondern teilweise bis zu 1/3 weniger? Liegt das daran, daß die Personaler bzw. Chefs die eine Frau einstellen gleich von vornherein sagen "eine Frau ist eh schlechter/weniger kompetent als ein Mann"? Wird von vornhereine ein "Biologie-Malus" eingerechnet - denn die Frau könnte ja u.U. noch schwanger werden und dann ausfallen? Sind das alles alte Säcke mit überkommenen Geschlechtervorstellungen? Hmmm? :rolleyes: Ist Buttiglione der Einzige mit solchen Vorstellungen? Warum studieren nach wie vor nur zwischen 2,5-10% aller Abiturientinnen "technische" Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik? Warum sagen auch heute noch viele Männer "Frauen und Technik - zwei WElten prallen aufeinander" und viele Frauen "Technik - das kann ich nicht"? Warum spielen Mädchen traditionell mit Puppen und Jungs mit Autos? Warum nimmt man sich als Frau eben doch häufig primär (zumindest ab einem bestimmten Alter) als "Geschlechtswesen Frau" (= ich kann/soll/muss Kinder kriegen) wahr? Warum haben deutsche Fußballfrauen viel weniger Unterstützung und Zuschauer als Fußballmänner in der 2. Bundesliga? ... DIe Liste läßt sich beliebig fortsetzen, sie besteht aus einer Aufzählung von Vorurteilen und Fakten. Leider. Und hier muß man dem Feminismus ja mal zugestehen, daß er überhaupt erst ein Problembewußtsein geschaffen und öffentlich gemacht hat, vor dessen Hintergrund wir heute diskutieren! Klar uferte das teilweise aus. Aber: Die GleichBERECHTIGUNG ist noch lange kein Fakt. Im Gegenteil. Viele überkommene Rollenvorstellungen sind nach wie vor in den Köpfen festgeschrieben, mehr oder weniger ausgeprägt. Kulturell bedingt, nicht biologisch. Die Biologie war schon immer ein hübsches Verschleierungsargument für kulturelle Rollenzuschreibungen. Da macht im übrigen auch die eingangs kurz erwähnte Aufklärung keine allzu große Ausnahme... Man muß sich bloß mal div. Literaturempfehlungen für Frauen in dieser Zeit anschauen - aber das führt vom Thema weg. Auch mir geht es nicht um eine Gleichmacherei - die geht aufgrund der tatsächlich vorhandenen biologischen Unterschiede nicht, das ist richtig. Es geht mir eher darum, daß die Wahrnehmung vieler von Frauen als nach wie vor "schwächerem" GEschlecht endlich aufhört! Wieso ein Defizit an Muskelkraft und Ego (zumindest bis ins 20. Jhd. hinein) zu einer solchen Wahrnehmung führte, ist mir schleierhaft. Und klar hat auch bei vielen, gerade den Jüngeren, bereits ein Umdenken stattgefunden. ABer manche Vorurteile halten sich einfach so hartnäckig, daß ich es als nach wie vor notwendig erachte, darauf hinzuweisen. Auch hier ist in der Tat ein "Miteinander" gefragt, wenn ich dann aber Leute wie Buttiglione sehe, die solche Bemühungen torpedieren, geht mir die Hutschnur hoch - und nach wie vor haben viele Männer ein klein wenig Angst, daß Frauen ihnen so manche alteingesessenen Pfründe abkaufen könnten... Aber ja: Miteinander statt Gegeneinander. Zumindest mit denen, die dafür offen sind. Für alle anderen braucht es einen starken Feminismus (als Feindbild) - vielleicht kommt frau ja dann mit "gemäßigten Forderungen" (gg. den feministisch ausgeprägten) ja eher durch... ;) |
| BlutigesMäh | Liebe Ilo-da wir heir keine holzfäller haben kann ich das ne tun.. Allerdings ist es so, dass ich auch holz hacken tu.. Und Kohlen schleppe und so.. Und tortzdem bin ich hoffentlich Feminin.. *glubsch* Darki- als Emanzen sind wir nciht gezwungen Bildmaterial an Mäner zu verschicken *lach*Erst recht ne bilder von mir |
| Seneca | ...Zu den Damen im Fachbereich Maschinenbau- oder Bauing.-Wesen. Im ersten Semester war ein Erstsemster von 70 eine Frau. Von den 12, die von diesem Ertsemestern das Diplom gemacht haben, war keiner eine Frau... Die Damen die später mal dazu kamen brachen auch oft vorzeitig ab, ebenso wie ich...zu technisch, zu trocken, zu Theoretisch, zu unkreativ, um das bittere 12-15 Semester mitzumachen...das ist hier in Kassel die duchnittliche Studiendauer für einen Maschbau-Ing. |
| Nnordy | Ach Ilo - hier in der sog. "Szene" wirst Du eh einen ganzen Haufen "merkwürdiger" Leute finden... :D Aber wenn ich mir die meisten "Normalos" in meinem Alter anschaue, wenn ich mir die Mädels von heute angucke, wenn ich lese, was viele so von sich geben, höre, wie sie reden, wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe - dann frage ich mich oft, wofür der Feminismus gekämpft hat. Das ist echt traurig. Im übrigen empfehle ich jedem und jeder die Lektüre von Simone de Beauvoir "Das andere Geschlecht". Sehr informativ - und obschon es einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat, immer noch topaktuell. Außerdem, Ilo, kann ich Dir beweisen, daß viele Mädchen sich für Technik interessieren würden, wenn sie's nicht schon durch div. Vorurteile von vornherein ausgeredet bekämen. Wissenschaftlich belegt ist, daß Mädchen min. genauso gut in Naturwissenschaften sind wie Jungs - und trotzdem zumeist Geisteswissenschaften studieren. Da muß man sich doch fragen: WARUM??? Ich habe als Kind immer Puppen geschenkt gekriegt, obwohl ich schon mit 2 eher zum austarierenden Spiel mit Bauklötzen neigte. Ich war die Anführerin unserer "Kinderbande" und habe alle Mutproben mitgemacht, die die Jungs für sich gemacht haben. Ich wollte kein Mädchen sein, habe nie Röcke angezogen. Jungs durften (und dürfen auch heute noch) viel früher viel mehr. Ich schleppe heute unsere Getränkekästen, wenn ich einkaufen gehe (also in 90% der Fälle), allein, weil mein Schatz arbeitet. Ich hab bei der Renovierung unserer Wohnung 75% der Arbeit gemacht - Wände verputzt, OSB-Platten verlegt, Regale und Gardinenstangen an die Wände gedübelt. Als das Sofa kam, hab ich mit meiner Mama die alten Gründerzeitmöbel durch die Gegend geschleppt. Ich hab die Kleiderschränke rumgeräumt, hab die Telekommunikationsanlage zum Laufen gebracht, den PC. Ja, natürlich: "Selbst ist die Frau!" Aber Du glaubst gar nicht, wie viele Leute das bis heute nicht kapiert haben, und nach wie vor der festen Überzeugung sind, daß Frauen gefälligst zu Hause zu bleiben haben, sobald sie ihre Pflicht erfüllt und "geworfen" haben... |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B]Ach Ilo - hier in der sog. "Szene" wirst Du eh einen ganzen Haufen "merkwürdiger" Leute finden... :D Aber wenn ich mir die meisten "Normalos" in meinem Alter anschaue, wenn ich mir die Mädels von heute angucke, wenn ich lese, was viele so von sich geben, höre, wie sie reden, wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe - dann frage ich mich oft, wofür der Feminismus gekämpft hat. Das ist echt traurig.[/B][/QUOTE] Die [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=13088]Errungenschaften der Emanzipation[/url], ein weites Feld dem schon so mancher Diskurs entsprang. |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i] [B]Als wir neulich umzogen, hab ich die Jungs die schweren Kisten tragen lassen uns selber für die ganze Bande das essen gekocht ...[/B][/QUOTE] was meinen Eindruck bestätigt, daß die meisten Frauen es doch einfach zu bequem finden, wenn sie wissen, daß es jemand gibt, der für sie die Gurken aufmacht oder die Reifen wechselt. ;) |
| Sangi | mh.. wisst ihr was mir grade in den Sinn kommt? Wenn Frauen schreiben "ich bin ne frau, aber ich hab trotzdem kisten geschleppt, sofas getragen, das und das gemacht. und überhaupt.."... dann klingt das immer so als wäre das sooo was besonderes und man(n) müsse applaudieren das Frau das doch tatsächlich vollbracht hat. Wenn Männer sowas machen isses normal und es schert sich niemand drum.. *hm*... :) *g* |
| Seneca | ...dafür macht man ein Wahnsinns-Trara drumherum, wenn wir mal ein Lackmini und Netzstrümpfe tragen...! (ich empfehle das nur ganz schlanken, und eher jungen Männern, gleiches bei Frauen...!!!) |
| LaChatte | [QUOTE]Außerdem, Ilo, kann ich Dir beweisen, daß viele Mädchen sich für Technik interessieren würden,[/QUOTE] Technik ist ja immer sehr relativ. Wie kanns bloss sein, dass ein Mann zwar den Motor seines Autos in liebevoller Kleinarbeit auseinandernimmt und wieder zusammenbaut, aber nicht in der Lage ist, den ON-Knopf des Staubsaugers zu finden, geschweige denn Wäsche in weiss und bunt zu unterteilen?:D [QUOTE]dann klingt das immer so als wäre das sooo was besonderes und man(n) müsse applaudieren das Frau das doch tatsächlich vollbracht hat.[/QUOTE] Es gibt durchaus Männer, die das gleiche Recht auf Lob empfinden, wenn sie mal ihre Hemden selbst bügeln und beim Samstagseinkauf tatsächlich alles auf der Einkaufsliste gefunden und korrekt eingeräumt haben... |
| Seneca | Langsam kommt mir die Erkenntniss daß meine Probleme mit meiner Umwelt darin begründet liegen, das ich eigentlich eine Frau bin (meine Frau vermutet das schon länger...!) |
| Nnordy | DAnke, LaChatte, das wollte ich auch gerade anführen... Außerdem, sangi, sind Frauen ja - für alle Liebhaber des Biologie-Arguments - in der Tat von der Körperkraft her schwächer als Männer, und ich empfinde es schon als Leistung, wenn ich bei meiner Körpergröße von 165 cm und 50 kg Lebendgewicht regelmäßig 15 kg schwere GEtränkekästen durch die GEgend schleppe. Oder 75 kg schwere Möbel. :D UND dazu soll Frau dann noch die Wäsche waschen, bügeln, putzen, Kinder kriegen und groß ziehen, kochen, Betten beziehen, sich um's Viehzeug kümmern, an Geburtstage inkl. -geschenke denken... Außerdem hab ich das angeführt als GEgenbeispiel dafür, daß Frauen es ja sooo bequem finden, wenn Männer ihnen die Einkäufe schleppen usw. ICH kann meine Einkäufe selber tragen! :D Ich kenne Männer, die sind unheimlich stolz und wollen gelobt werden, wenn sie passable Spagetti Napoli hinbekommen haben... ;) |
| Sangi | Och naja.. ich kann super Kochen, aber ich seh das nicht als Leistung. Ich kaufe selbst ein (und sehe da übrigens mehr Männer beim Einkaufen als Frauen... ausgenommen Klamottenläden *fg*).. wasche meine Wäsche selbst, spüle meine Geschirr, Räum meine Wohnung auf. Aber ich find nicht das es ne Leistung ist. Es sind einfach Dinge die anfallen und gemacht werden müssen. Wer genau das nun macht, ist mir recht egal. Auf BEIDEN Seiten. Es mag sein, das es für Frauen schwieriger ist Getränke zu schleppen. Aber niemand zwingt sie dazu, oder? *fg* Es gibt auch kleine Flaschen.. *G* Und ihr Frauen könnt mir einem Augenaufschlag sicher nen Mann finden der im Zweifel was für euch trägt. Als Mann bekommt man bei dem Versuch im Zweifelsfall ne Ohrfeige (nein, ich spreche NICHT aus Erfahrung :D ) |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Seneca, wie schön Dich mal wieder zu lesen:-) Und ich wusste ja schon immer dass Du ein Mädchen bist; ich mein, ich bitte Dich - so betont maskulin, mit Bartstoppeln, Indiana-Jones-Hut und Survival-Outfit, wie auf den Fotos mit Mene und "Co."...das MUSS doch fake sein ;-).... [/B][/QUOTE] Wenn du mich jetzt sehen könntes, ganz kahl am Kinn und abgepudert..mit Spitzenrüschchen und Feinkniestrümpfen, hättes Du keine Zweifel...ich muss aber unbedingt noch mal so ein paar gefakte "ich bin ein Kerl" Bilder machen lassen...zumindet drei tage im Jahr kann auch ich mal einfach mal "Mann" sein...! |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Mein lieber Seneca... ich finde Dich so und so attraktiv. Und durchaus männlich;) Aber ja, mach noch mehr so Fotos, ich hab ja auch nur wegen Dir und Deiner Frau diese "Zillo"-dvd-Ausgabe gekauft wo Ihr mit draufseit. Genialer Auftritt übrigens:D . [/B][/QUOTE] Oh Goth...erinnere mich nicht dran, ich sah schrecklich aus...außerdem werde ich jetzt beim Ausgehen immer öfter von wildfremden angesprochen, sogar außerhalb der Heimat...! Ich weiß noch nicht so recht wie ich damit umgehen soll...! |
| Necrid | Hehe, ich hab schonmal Netzstrümpfe getragen, dat war aber im Fasching *g* Nu zum ernsten Teil: Ich bin regelmäßiger EMMA Leser. Auch wenn meine Position nicht immer 100%ig damit übereinstimmt, ein intelligentes Blatt. Und wie überall gibt es auch unter Feministinnen radikale Spinner und vernünftige Leute. Meine Position ist die, daß abgesehen von den biologischen Unterschieden, einfach eine Gleichstellung erreicht werden muß, das heißt gleiche Chancen, Überwindung sinnloser Rollenschubladen. Das ist aber leider ein langsamer Evolutionsprozeß, man kann Jahrtausende Patriarchat nicht in ein ein paar Jahren abschaffen. Das mit gleichen Chancen und Rollenklischees gilt finde ich genauso für Männer. Wenn uns was dran liegt, daß sich da was ändert, werden wir wohl in der Hände spucken mußen und die Probleme anpacken müssen. Die Frauen habens vorgemacht. Wenn diese oder ähnliche Meinungen schon 5mal dastehen, sorry, aber es gibt halt nicht genug Meinungen für alle^^ -Necrid |
| ShadowMatter | Ob ich ich so einen Verein gründen würde wurd hier mal gefragt ... klingt vielleicht komisch, aber der Gedanke an ein Online-Mag spuckt seit einiger Zeit ersnthaft in meinem Kopf herum. Wenn ich mehr Zeit neben der Schule und meinen ganzen anderen Hobbies hätte, würde ich vielleicht so etwas mal wirklich auf die Beine stellen. Der Initiation für dieses Thema kam übrigens aus der Schule: In meinem D-LK haben wir eine alte giftige Feministin, die ständig mit irgendwelchen Zoten über die ganzen blöden, aggressiven und genetisch verkrüppelten Männer herzieht. Widerlich... [quote] ...Zu den Damen im Fachbereich Maschinenbau- oder Bauing.-Wesen. Im ersten Semester war ein Erstsemster von 70 eine Frau. Von den 12, die von diesem Ertsemestern das Diplom gemacht haben, war keiner eine Frau... [/quote] Dort ist jeder ist seines eigenen Glückes schmied. Kein Mann würde heute noch eine Frau beim Diplom schlechter beurteilen als einen Mann. [quote] Ach Ilo - hier in der sog. "Szene" wirst Du eh einen ganzen Haufen "merkwürdiger" Leute finden... Aber wenn ich mir die meisten "Normalos" in meinem Alter anschaue, wenn ich mir die Mädels von heute angucke, wenn ich lese, was viele so von sich geben, höre, wie sie reden, wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe - dann frage ich mich oft, wofür der Feminismus gekämpft hat. Das ist echt traurig. [/quote] Von was reden sie denn? Gib mal Beispiele. Cetero glaube ich, dass Jungs heute ebenfalls zu viel Scheisse erzogen werden und sich das in ihren Lieblingsthemen beim Palavern widerspiegelt. |
| ShadowMatter | Und das hätte ich jetzt noch glatt vergessen Wissenschaftliche Studien haben mal folgendes ergeben: Das sogenannte geschlechtsspezifische Verhalten wird davon beeinflusst, wieviel Testosteron ein Embryo in der Schwangerschaft verabreicht bekam. Viel Testosteron: Das Gehirn entwickelt eine "männliche" Form "Männliche" Gehirne zeigen sich ( in unserem Kulturkreis ) spielt als kind mit technik, rauft sich gerne, spricht weniger, ist weniger empatisch, hat besseres räumliches Vorstellungsvermögen, bespricht Probleme alleine u.a Wenig Testosteron: Das Gehirn entwickelt eine "weibliche" Form "Weibliche" Gehirne zeigen sich ( in unserem Kulturkreis ) spielt mit Puppen, kuschelt gerne, spricht viel, ist empatischer, schlechteres räumliches Vorstellungsvermögen, bespricht Probleme in der Gruppe u.a Viel Testosteron kommt i.d.R bei Jungs vor, wenig Testosteron bei Mädels. Daher ergibt sich dieses Geschlechtsverhalten. Es zeigt sich bereits als Säugling, wenn das Kind für Sozialisation noch viel zu doof ist! Weicht die Testosterondosis bei Mädels oder Jungs von der Norm ab, so weichen auch ihre verhaltensweisen ab, bis hin zur Homosexualität! Nachzulesen in: "Warum Männer nie zuhören und Frauen schlecht einparken" oder wie das hieß... ERGO: Angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind wissenschaftlich bewiesen! ABER: Aufgrund der vielen von dem Stereotyp abweichenden Individuen, sei es völlig oder nur ein Teilaspekten, ist es nicht praktikabel zu pauschalisieren Übrigens ist meine Schwester Bauingenieurin, und weiß also selbst wie wertlos die ganzen Rollenklischees faktisch sind. EDIT: (Tippfehler korrigiert) |
| Nnordy | Eine wissenschaftliche Studie? Hm, sorry, aber die sieht mir nicht sonderlich seriös aus. Allein schon die Einschränkung "in unserem Kulturkreis". Wie sähe diese Theorie denn dann in anderen Kulturkreisen aus? Wenn man schon davon anfängt "liegt alles an den Hormonen" dann sollte man doch auch in der Lage sein dies entsprechend allgemeiner zu formulieren. Also z.B. - was ebenfalls wissenschaftlich erwiesen ist "Frauen denken eher vernetzt" - d.h. Frauen benutzen beide Gehirnhälften eher gleichgewichtig als Männer, bei denen zumeist eine Gehirnhälfte wesentlich stärker eingesetzt wird als die andere (ich weiß allerdings nicht mehr welche). Im übrigen muß es bei den "weiblichen Gehirnen" wohl heißen "weniger Testosteron" statt "viel Testosteron", sonst macht es keinen Sinn. Wurscht, ich bleib dabei: Was aus uns wird, ist zu 90% Sozialisation, zu 10% Biologie. Ob jemand meine Meinung teilt oder nicht ist mir dabei wurscht. @Masch-Bau: Es geht nicht darum daß Frauen schlechter beurteilt würden, aber sie haben Exotenstatus. Und zwar deshalb, weil Mädchen - im Gegensatz zu Jungen, zumindest hier in D-Land - nach wie vor nicht dazu ermutigt werden, sich für einen naturwissenschaftlich-technischen Studiengang zu entscheiden, selbst wenn sie in der Schule in solchen Fächern sehr gut sind. Wer das nicht glaubt, sollte sich mal einen sog. "Girls Day" angucken. Diese Perspektive wird für die meisten Mädchen sozialisationsbedingt einfach ausgeblendet, unabhängig von Begabung und Interesse. DAs liegt an Eltern, Lehrkräften und dem sozialen Umfeld, aber bestimmt nicht an der Biologie... :o |
| Lunar Light | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] Eine wissenschaftliche Studie? Hm, sorry, aber die sieht mir nicht sonderlich seriös aus.[/QUOTE] da stimme ich dir voll und ganz zu. [QUOTE]Was aus uns wird, ist zu 90% Sozialisation, zu 10% Biologie. [/QUOTE] hier hast du leider verdammt unrecht. die gene bestimme uns zu einem ganz erheblichen teil. auch wenn du/wir es gerne anders hätten, aber wir sind nicht so beeinflussbar wie es scheint. auch das ist nur eine frage der perspektive. damit meine ich weniger die geschlechtsbestimmenden chromosomen, sondern die unglaubliche vielzahl an genen, die aussehen, charakter, verhalten etc. eines individuums bestimmen. wenn du beweise dafür benötigst, beschäftige dich doch mal mit den vielen durchgeführten 'zwillingsstudien', bei denen eineiige zwillinge untersucht werden, die voneinander getrennt in völlig verschiedenen umgebungen aufgewachsen sind. |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]1 Wir sind gleichBERECHTIGT. 2 Wir sind gleichWERTIG. 3 Aber wir sind NICHT gleich. 4 einige Menschen denken, Emanzipation bedeute, ein Mann "müsse" die bessere Frau sein und eine Frau der bessere Mann. 5 Wir sollen ... nicht unsere Geschlechtlichkeit "verleugnen" oder "verbiegen" 6 Ein Matriarchat wäre genauso sexistisch und "macho-alike" [/B][/QUOTE] [B]zu 1 - Wir sind gleichBERECHTIGT. [/B] mann und frau und zwitter und ... sind nach dt. grundgesetz gleichBERECHTIGT. so geschehen, weil bei der ausarbeitung nach dem 2. wk m.w. eine einzige frau unter ? männern zugegen war und kurz vor abfassung diesen punkt noch durchgebracht hat. die gleichen RECHTE spiegeln sich nicht in der honorierung für gleiche arbeit von mann/frau/zwitter. [i]"Fast alle Frauen haben ihren Meisterbrief in der selbstlosen Liebe gemacht, aber nur wenige besitzen den Gesellenbrief für die gleichberechtigte Liebe, die der Selbstachtung entspringt.« Sigrid Steinbrecher, Die Vaterfalle Eine Frau wird an dem Tage dem Mann wirklich gleichberechtigt sein, an dem man auf einen bedeutenden Posten eine inkompetente Frau beruft. Francoise Giroud *1916[/i] Laut jüdischen Legenden erschuf Gott Adam und Lilith aus dem gleichen Staub, um Lilith zu Adams gleichberechtigten Partnerin zu machen. Lilith war also Adams erste Frau. Diese Gleichberechtigung wurde von Adam nicht akzeptiert und er forderte, Lilith solle beim Geschlechtsakt unter ihm liegen. Dies wollte Lilith nicht akzeptieren und floh aus dem Paradies. Adam beschwerte sich bei Gott über Liliths Verhalten und Gott erschuf ihm Eva aus seiner Rippe. Diesmal erschuf Gott Adams Frau etwas kleiner als Adam und verwarf somit den ursprünglichen Schöpfungsplan, Mann und Frau als gleichberechtigte Wesen zu erschaffen. Eva ordnete sich Adam willig unter. [url]http://www.net-lexikon.de/Lilith.html[/url] liliths bekanntheitsgrad hält sich auch heutzutage noch sehr in grenzen. am 10.12.1948 wurden die Allgemeinen Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet in Artikel 10 heißt es: Jeder Mensch hat [b]in voller Gleichberechtigung Anspruch[/b] auf ein der Billigkeit entsprechendes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht, das über seine Rechte und Verpflichtungen oder über irgendeine gegen ihn erhobene strafrechtliche Beschuldigung zu entscheiden hat. [B]zu 2 - Wir sind gleichWERTIG. [/B] wer weiß dazu einen gesetzestext? mir ist keiner bekannt. und wer wollte den wert eines mannes, einer frau, eines zwitters, eines ... rechtlich durchsetzen? die menschen[B]würde[/B] ist rechtlich sogar ´unantastbar´. doch who cares?, bes. in zeiten der ausnahmezustand-demokratien, die präventivkrieg(sherren) feiern und wiederwählen. Bestimmt wird heute der pekuniär bemessene [B]Wert des isolierten und gespaltenen Individuums[/B] durch neo?liberale? Börsen-Märkte, durch den Gott Mammon: [i]Wir werden taeglich angewiesen fest auf die neo-klassischen Maerkte zu vertrauen, in denen isolierte Individuen der Vermehrung des Wohlstands dienen. Der Markt reagiert perfekt auf ihre Stimmen, die in Geldeinzahlungen ausgedrueckt werden. Der Wert einer Person wird auf die gleiche Weise gemessen. Insbesonders die Interessen jener ohne Stimmen, ohne Dollars, diese Interessen sind gleich Null wert.[/i] Noam Chomsky [url]http://www.anarchie.de/main-11587.html[/url] [SIZE=1]Zum ›Wert‹ der Menschenwürde »Alle Menschen sind frei und an Würde und Rechten gleich geboren«, verkündet der Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte... Die ›Würde‹ wird zuerkannt, aber durch welche Instanz? Heute sagen wir: durch die Gesellschaft. Die Gesellschaft bildet sich den Grundsatz ein und macht verpflichtend, daß man den Menschen, und zwar alle Menschen als Wesen behandelt, die eine ›Würde‹ haben. ... Was es gibt, könnte es genausogut auch nicht geben, es ist nicht notwendig. ›Würde‹ soll nicht auf dem Treibsand von Übereinkünften und wechselnden Mehrheiten gründen. Beim Hitlerismus hat es sich ja gezeigt, daß es möglich ist, einer bestimmten Kategorie von Menschen diese Würde abzusprechen und sie wie Ungeziefer auszurotten. Und es hat sich weiterhin gezeigt, daß man dafür in einer modernen Gesellschaft sogar Mehrheiten mobilisieren und einen hochkomplizierten Gesellschaftsmechanismus als Instrument einsetzen kann. Menschenwürde also gibt es nicht, sondern sie gilt. Und nur solange und wo sie gilt, gibt es sie auch. Wenn das Grundgesetz der Bundesrepublik die Würde des Menschen »unantastbar« nennt und sie ausdrücklich nicht einer demokratischen Mehrheitsentscheidung anheimstellt –, dann ist das ein Versuch, in einer säkularen Welt ein heiliges Tabu zu errichten. Rüdiger Safranski, Philosoph, Artikel: Das Böse oder Das Drama der Freiheit [url]http://www.philosophicum.com/archiv/Band1.pdf[/url][/SIZE] [B]zu 3 - wir sind NICHT gleich.[/B] d´accord. es gibt biologische geschlechtsspezifische unterschiede unter männern, frauen, zwittern und ... [B]zu 4 - ein Mann "müsse" die bessere Frau sein und eine Frau der bessere Mann. [/B] eine frau muss-te auf dem weg zu EFFEKTIVER (nicht bloß zugesicherter) gleichberechtigung der 3 x bessere mann sein, um eine hochdotierte stelle zu bekleiden. bisher ist mir keine hitzige diskussion bekannt über einen VIP, der darauf besteht die bessere frau zu sein und dafür attackiert wurde. ich bitte um beispiele. mike krüger, der komiker, versuchte es ja mal im film, ein kind zu gebären. [i]Wenn das Weib männliche Tugenden hat, so ist es zum davonlaufen; und wenn es keine männlichen Tugenden hat, so läuft es selbst davon. Friedrich Nietzsche[/i] [B]zu 5 - Geschlechtlichkeit "verleugnen" oder "verbiegen"[/B] es geht nicht um verleugnung biologischer unterschiede zwischen den geschlechtern. es geht um fortgesetzte rollenfestschreibungen der GENDER. deshalb wurden lehrstühle zur GENDERforschung eingerichtet, die psychologie als solche hat nicht gereicht. biologische unterschiede werden von der Medizin bereits abgedeckt. allerdings hat die maskulin dominierte medizin jahrzehntelang den trend zu herzinfarkten unter frauen nicht entdeckt. er wurde schlicht nicht für möglich gehalten. und frauen sind gendermäßig und biologisch leidensfähiger, glaubten selbst nicht daran. ich kenne eine geschäftsführerin, die drei unentdeckte herzinfarkte hatte. und baff war, als ihr dieser fakt nach jahren bewusst wurde. [B]zu 6 - Ein Matriarchat wäre genauso sexistisch und "macho-alike"[/B] der begriff matriarchat ist künstlich, vor ca. 100 jahren von einem mann, erich neumann, erfunden. es gab ca. 20.000 jahre egalitäre matrilokale und matrilineare gesellschaften vor gewaltsam eingeführtem patriarchat vor 3-5000 jahren. buchtipp: kelch und schwert, riane eisler, goldmann salve |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sangi [/i] [B] Ich bin dafür das Frauen auch eine "pflicht" bekommen. Es muss nicht die Wehrpflicht sein. Von mirraus auch Zivildienst oder sonstiges. [/B][/QUOTE] den vorschlag unterstütze ich, die ich ein freiwilliges soziales jahr abgeleistet habe. ne andere möglichkeit wäre: wehrdienstpflicht ganz abschaffen. soziales jahr auf freiwilligkeitsbasis einrichten für alle geschlechter. [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i] [B] Die Biologie war schon immer ein hübsches Verschleierungsargument für kulturelle Rollenzuschreibungen. ... daß die Wahrnehmung vieler von Frauen als nach wie vor "schwächerem" GEschlecht endlich aufhört![/B][/QUOTE] zustimmung, nnordy ---- 1.+2. "Während der 70-er Jahre verschafften sich Frauen vorwiegend auf zwei Arten Gehör: mit der [b]Stimme der Gleichberechtigung[/b] [I.] und der Stimme der Opfer [II.]. Die Stimme der Gleichberechtigung fordert Rechte in einer Sprache, die von der männlichen Kultur verstanden wird." S. 363 "Frauen wollten mit Männern zu den Bedingungen konkurrieren, die diese festgesetzt hatten." ... dieser Ansatz setzte ungewollt die Klassen- und Rassentrennungen zwischen Frauen fort." S. 364 "Die [b]Stimme der Opfer[/b] [quasi als Echo zur Stimme der Gleichberechtigung] versuchte, die persönliche Misere vieler Frauen und deren Machtlosigkeit in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. ... doch auch sie verzerrt die Wirklichkeit [I.-IV.] von Frauen. Sie postuliert eine vereinfachende Polarisierung von Menschen als Opfer und Täter. Für Frauen, die ein schweres Leben hatten, es aber tapfer meisterten, war die Rolle des Opfers ein erneuter Verrat." S. 364 3. "In den 80-er Jahren kam eine dritte Stimme hinzu, die [b]Stimme der Anteilnahme[/b]." [III.] S. 364 "Sie verlangte nach einer Neuordnung der kulturellen Werte; sie brach im öffentlichen Diskurs das Schweigen über Fragen zu menschlichem Kontakt und gegenseitigen Abhängigkeiten. Anteilnahme verweist auf Werte, die nicht auf dem Markt gekauft oder verkauft werden können. Sie besteht darauf, dass die Werte, die dem Privatleben zugeschrieben werden, auch im öffentlichen Leben Bestand haben müssen." S. 365 "Die feministische Stimme der Anteilnahme war NICHT in der Lage, einen öffentlichen Diskurs zu führen, der die politischen Belange von Frauen aufgriff. Sie spricht nicht vom systematischen Verrat an Frauen durch diskriminierende Gesetze und Praktiken. In einer [b]Kultur, die so stark zwischen privatem und öffentlichen Leben trennt[/b], ist sie selten als Kritikerin des öffentlichen Lebens vernehmbar, was ihre eigentliche Aufgabe wäre." S. 366 4. Eine [noch ausstehende] [b]öffentliche Stimme[/b] der Mütter-Mitfrauen-Töchter-Revolution "muss die Stimme der Gleichberechtigung [der Opfer] und der Anteilnahme [IV.] (1./2./3.) in sich vereinigen. Und es sollten in ihr unsere unterschiedlichen Erfahrungen von Unterdrückung [Machtlosigkeit] und Ausbeutung und unser außerordentliches Potenzial für Freude, Widerstand und Macht mitschwingen. Die Stimme der Gleichberechtigung, die auf einer Gleichbehandlung von Frauen und Männern [im Berufs-/öffentlichen Leben] bestand, muss revolutioniert werden und das Alltags- [Privat-]leben von Frauen [mit]berücksichtigen. Gleiche Ergebnisse, und nicht gleiche Behandlung nach dem Gesetz, ist das, was einen tatsächlichen Ausgleich der historischen Diskriminierung herbeiführen könnte." (Martha Albertson Fineman, The Illusion of Equality, Chicago, 1991) S. 367 "In einer Revolution von Müttern schmiedet die neue »öffentliche Stimme« ein radikales - radikal im Sinne von »bis zur Wurzel gehendes« - Bewusstsein der Spaltungen, die wir in unserem Leben akzeptiert haben. S. 368 "Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzuzeigen, war für Frauen schon immer gefährlich." "Der derzeitige Status von Frauen als Wahlmehrheit ist noch längst nicht in politische Macht umgesetzt." S. 365 Quelle: »Die Mutter-Tochter-Revolution« Elizabeth Debold, Idelisse Malavé, Marie Wilson, US-Frauenforscherinnen Rowohlt Verlag, 1994 salve |
| Harbista | Sie sitzen heute noch überall, die zickigen alten Emanzen. Sie sitzen an den Schalthebeln der Macht und überziehen die Welt mit ihren Kriegen. Sie sitzen in den Vorstandsetagen und sorgen dafür, daß Männer weniger verdienen als Frauen. Sie sind gefährlich und zügellos, die verbohrten alten Feministinnen. Sie vergewaltigen Männer. Sie mißbrauchen Kinder. Sie handeln mit Jungs und zwingen sie zur Prostitution. Sie ermorden den Ex, seine Kinder, die Nebenbuhlerin. Sie laufen amok. Seit Jahrtausenden haben Gorgonen und Amazonen, Hexen und Radikallesben nur eines im Sinn: harmlose Männchen in ihren Kastrationsängsten zu bestätigen. Sie sind überall. Sogar hier. In diesem Forum. In diesem Thread. Also paß auf, ShadowHirn: ich habe seit 25 Jahren nichts anderes im Sinn, als Männern den Schwanz abzuschneiden! Denn ich hasse sie alle. Obwohl ich gar keinen Anlaß dazu habe. Paß auf, ShadowHirn - ich will Dich unterdrücken und Dir Dein bestes Stück nehmen! Schnipp! Schnapp! :D :D :D :D :D :D :D |
| Schwarzer Hase | Mich hat leider noch nie eine Feministin vergewaltigt. :D |
| ShadowMatter | [quote] Sie sitzen heute noch überall, die zickigen alten Emanzen. Sie sitzen an den Schalthebeln der Macht und überziehen die Welt mit ihren Kriegen. Sie sitzen in den Vorstandsetagen und sorgen dafür, daß Männer weniger verdienen als Frauen. [/quote] nicht gerade überall, aber genug Orten das es einem auffällt. Im Übrigen müssen es ja noch nicht einmal Frauen sein, die Antipatien gegen Männer aufweisen. Entironisiert sind Männer also alles Kriegstreiber und Frauen würden so etwas niemals anzetteln. War Margareth Thatcher jetzt also eine Frau die gezeigt hat, dass sie die Qualitäten der Männer besitzt oder eine Frau die von den bösen Männer zum Falklandkrieg gezwungen wurde? Sie sitzen in den Vorstandsetagen und stellen keine Männer ein, weils Männer sind. Das Frauen weniger bezahlt kriegen würde ich zwar nicht praktizieren wenn ich Chef wäre, aber das stirbt ja sowieso aus. Zügellosigkeit ist keine Mehrheitseigenschaft. Gefährlich für die breite Masse ist ebenfalls kein mir bekanntes Individuum. Hab ich was gegenteiliges behauptet [quote] Sie vergewaltigen Männer. Sie mißbrauchen Kinder. Sie handeln mit Jungs und zwingen sie zur Prostitution. Sie ermorden den Ex, seine Kinder, die Nebenbuhlerin. Sie laufen amok. [/quote] - Solls auch schon gegeben haben. Frag mich ob dazu empirische Untersuchungen existieren... - - Wenn Männer mit Menschen handeln und Kinder ficken, können Frauen dass doch schon lange, oder? - Nein, Sie reisen quer durch die USA, ermorden ahnungslose Männer und werden dafür von der Öffentlichkeit gefeiert. - Nein, sie mobben, vollziehen (pseudo-)satanische Rituale oder begehen Selbstmord. Obwohl, nein, den größten Anteil der Menschen die mit ihrem Leben derart unzufrieden haben ja Männer... Stellt sich mir die Frage, was diese Auflistung bedeuten soll. Männer sind in den Kriminalitätsstatisken überrepresäntiert, aber was hat das mit dem Thema zu tun? Vielleicht, dass man sich mehr um Männer und Jungs kümmern sollt. Das sage ich doch! Umgekehrt habe ich ja nichts derartiges über Frauen behauptet, also fällt die wörtliche Interpretation schon mal weg... Hm, andere Möglichkeit, die Männer sollen nicht so rumplärren weil sie die Frauen unterdrücken. Alles böse Vergewaltiger, Menschenhändler, Mörder. Frauen zum Glück nicht. Was können die Frauen also dagegen vollziehen? Den Männern ihre sozialen Zwänge nehmen, damit die männlichen Verlierer der Gesellschaft so wie die weiblichen Looser werden, und nicht so schlimme kriminelle Sachen machen? Oder sind die Männer einfach nur böse, und die Frauen müssen sich gegen diese Plage verteidigen. Am besten gleich abschaffen? Ich verstehe obiges Zitat irgendwie nicht... [quote] Sie sind überall. Sogar hier. In diesem Forum. In diesem Thread. [/quote] Ich weiß, hatte sogar anfangs drum gebeten... [quote] Also paß auf, ShadowHirn: ich habe seit 25 Jahren nichts anderes im Sinn, als Männern den Schwanz abzuschneiden! Denn ich hasse sie alle. Obwohl ich gar keinen Anlaß dazu habe. Paß auf, ShadowHirn - ich will Dich unterdrücken und Dir Dein bestes Stück nehmen! Schnipp! Schnapp! [/quote] Natürlich habe ich Kastrationsangst, genauso wie du Penisneid hast, während ich ein dieser Frauenhasser mit zu kleinem Penis bin und du eine dieser Männerhasserinnen mit, äh, "unschönem" Gesicht und ich (ad infinitum) |
| Caranaldion | [IMG]http://www.mainzelahr.de/smile/genervt/gd.gif[/IMG] [i]Man beachte bitte das "Kein sinnentlerntes Vorurteilsgeposte"-Schild an der Einganstür des Threads. Danke[/i] |
| Nnordy | Und ich bitte darum, mit diesem dämlichen psychoanalytischen Gequatsche aufzuhören. DAS ist nun wirklich alter Tobak und m.E. totaler Schwachsinn. Fixierung auf den Phallus - auch mal wieder was "typisch Männliches"... :D Wenn's um Archetypen geht können wir drüber reden, aber Freud hat hier in der Diskussion nix zu suchen, da sind wir nämlich doch wirklich - auch dank gender forschung - nun um einiges weiter, oder? |
| ShadowMatter | Angefangen hab ich ja nicht, und damit reicht es mir bisher. Im übrigen weiß ich auch nicht, wieso die Probleme der Frauen die Probleme der Männer ad absurdum führen sollen. Schließlich haben leider auch Männer zu leiden. Ich hab mir mal ein Beispiele gesucht: [url]http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/02/29/berlin/662692.html[/url] [url]http://www.gabnet.com/lit/deich5.htm[/url] [url]http://www.maenner-maenner.com/startweb.html[/url] Erinnert mich an die Islamisten aktuell in den Niederlanden |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShadowMatter [/i] Wenn Männer mit Menschen handeln und Kinder ficken, können Frauen dass doch schon lange, oder? [/QUOTE] Sie können es sogar dreimal besser. [QUOTE][i]Original geschrieben von Harbista[/i] Sie laufen amok. [/QUOTE] Soweit ich weiß, ist kein Fall einer weiblichen Amokäuferin bekannt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy[/i] Und ich bitte darum, mit diesem dämlichen psychoanalytischen Gequatsche aufzuhören. DAS ist nun wirklich alter Tobak und m.E. totaler Schwachsinn. [/QUOTE] Das ist doch kein Schwachsinn, sondern absolut richtig. Hast du dich nie gefragt warum Autoatennen, schräg nach oben zeigen? Also ich erkenne daran, wie meine Kommolitonin an ihrem Bleistift kaut ein starkes unterbewusstes Verlangen nach Masochismus. [QUOTE][i]Original geschrieben von grazia[/i] der begriff matriarchat ist künstlich, vor ca. 100 jahren von einem mann, erich neumann, erfunden. es gab ca. 20.000 jahre egalitäre matrilokale und matrilineare gesellschaften vor gewaltsam eingeführtem patriarchat vor 3-5000 jahren. [/QUOTE] Das du extra betonst, dass es von einem Mann kommt, kann man wohl interpretieren wie man möchte. Aber der Begriff Matriachat ist in der Deutschen Sprache eindeutig. Außerdem wurde das Patriachat nicht "gewaltsam" eingefüht, sondern war eine Anpassung an anderen Umweltbedingungen. Im übrigen, hat Odessa recht damit, dass das Matriachat ebenso wie das Patriachat natürlich kein Vorbild für eine Gesellschaft sein sollte. |
| LaChatte | [QUOTE]Die Femisten stellen "Die Männer" immer als Übeltäter dar -[/QUOTE] Das hat shadowmatter im Eingangsposting geschrieben, nur ein kleines Beispiel. Dieser Satz ist, nett gesagt, eine haltlose Pauschalisierung, und unnett gesagt, dummes Geschwätz. shadowmatter hat, meine Meinung, von Beginn an ein recht heftiges Geschütz aufgefahren... und muss nun halt mit den Reaktionen irgendwie umgehn. Wie man in den Wald ruft, so ruft es zurück. |
| LaChatte | Das Wörtchen "immer" macht einen grossen Unterschied. Dass Männer durchschnittlich mehr verdienen als Frauen, ist eine recht gut belegte Tatsache. Da gibts Studien dazu etc etc, die müsstest du zuerst mal widerlegen. Dass (alle?) Feministinnen (alle?) Männer IMMER als Übeltäter hinstellen, ist aber wirklich nur eine Pauschalisierung. Zuerst: definier mal die Feministinnen - ich bin durchaus in meiner Selbstdefinition eine, aber ich mag Männer. Und ich geb nicht den Männern die Schuld an allem Unglück dieser Welt. Womit ich shadowmatter schon widerlegt hab. ;) |
| LaChatte | Eigene Erfahrungen zählen nicht... und sonst bring ich meine rein, ich hab schon öfters weniger verdient als Männer. Bzw eine Stelle gehabt, die eher als "schlechter" gilt als Männerstellen. In der Fabrik stand ich halt am Fliessband und fütterte eine Maschine mit Infusionsflaschen zum Waschen, während die Kerls sich mit ihren Gabelstaplern wichtig machten und wie gestört durch die Gänge bretterten...:rolleyes: Und eben, shadowmatter muss eben genauer definieren, was er meint. Schliesslich schreibt auch Alice Schwarzer viel für Frauen, aber nichts gegen Männer (heute nicht mehr). Und Simone de Beauvoirs Analyse "das andere Geschlecht" ist auf beide Seiten gleich klar und wahr, da werden nirgends Schwächen geschont. Am allerwenigsten die der Frauen (da Männer nur ein Randthema sind) Ich persönlich kenne also keine von dieser Sorte Feministinnen, die shadowmatter anspricht, persönlich. Ich kenne aber sehr viele Frauen, die Wert auf Gleichstellung leben, aber die sind alle mit Partner oder sogar mit Familie... |
| Sanna I.S.P. | wenn ihr weiterhin so diskutiert, werdet ihr niemals auf ein auch nur annähernd zufriedenstellendes ergebnis kommen. der satz von shadowmatter ist so, wie er zitiert wurde eine klare verallgemeinerung, und soetwas hat in einer vernünftigen disskussion nichts verloren; das gilt natürlich auch für die andere seite, aber jetzt nur, weil die einen verallgemeinern und "über einen kamm scheren" heißt das nicht, dass sich niemand mehr an gewisse disskussionsregeln halten soll. es gibt immer ausnahmen, ob dies nun in fall von einkommen, oder von (ver)urteilungen der männer durch feministinnen, vorkommt, ist dabei einerlei. zur definition: hier sieht man doch bestens, dass daraus nichts gutes erwachsen kann. LaChatte spricht von selbstdefinition; das heißt aber nicht, dass es unbedingt auch genau so sein muss, und insbesondere auch nicht, dass das andere ebenso sehen. währendessen beschreibt Odessa LaChatte eben nicht als "klasische feministin". was sind denn eure ansichten von einer "(klassischen) feministin"? ich denke, dass sie recht weit voneinander abweichen; dieser schluß drängt sich ja schon auf, wenn man nur liest, wie ein und derselbe satz (in dem fall von shadowmatter) völlig unterschiedlich verstanden wird. wenn einerseits von feministinn als üble, männerverachtende furie gesprochen wird, und sich dann in beiträgen dies als hintergrund bewegt, sind missverständnisse, und streitigkeiten vorprogrammiert, wenn das gegenüber darunter jemanden versteht, der für gleichheit der geschlechter und aller menschen eintritt. wenn ihr eure eigenen definitionen von den dingen, über die ihr sprecht, nur halbwegs synchronisieren würdet, könnte vielleicht auch ein fruchtbares ergebnis zu stande gebracht werden. |
| Fichu | @Odessa: Um mal gegenanzustänkern: Nicht "Mann" diskutiert hier fair, sondern wenn, dann ShadowMatter. Und solche Chefs wie deine Chefin gibt es ja höchstwahrscheinlich auch, bloß zählen die nicht als Feministen und bringen deshalb nicht diese (ursprünglich mal) Feminismus-Diskussion durcheinander. |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]... und ich lediglich feststellte, dass sich eine Frau hier das NICHT gefallen lassen würde.[/QUOTE] ich wurde vor einiger zeit ziemlich derb angemotzt. dieses "shadowhirn" ist vielleicht nicht besonders nett, aber auch nicht arg beleidigend. des weiteren ist es eine mehr als nur gewagte vermutung, zu behaupten, eine frau hätte sich das hier nicht gefallen lassen; wie man mit persönlichen beleidigungen umgeht, ist charaktersache, nicht geschlechtssache! des weiteren; was ändert das an den dingen, die ich geschrieben habe? gar nichts; bedenke es, vielleicht bemühst du dich auch, es ein wenig zu beherzigen, dann fällt vieles leichter, und man muss sich nicht grundlos mit anderen wegen dingen zoffen, die aus unterschiedlichen verständnis des notwendigen vokabulars resultieren. [QUOTE]...also war es NICHT die gleiche Arbeit. Und - hättest DU denn Gabelstapler fahren können? Und wenn ja - hättest Du das gleiche bekommen wie die Männer? [/QUOTE] ich weiß hier nur zu gut, was LaChatte meint, ich habe, wie du weißt in den ferien in einer fabrik garbeitet - einem sauergemüseerzeuger. männer und frauen bekommen da zwar den selben lohn - das ist tatsache, doch bei näherer betrachtungsweise lässt sich einiges bemängeln. es sind, wie LaChatte richtig anführt die männer, die in gehobenere lohnklassen gesteckt werden. frauen wird es dort deutlich seltener ermöglicht, berufe zu ergreifen, die höhere qualifikationen erfordern, wie die des staplerfahrers. sogar bei den "einfachen" arbeitskräften ist zu beobachten, dass frauen generell die unangenehmeren arbeiten verrichten müssen; und dies ist nur zu einem geringen teil damit zu rechtfertigen, dass körperliche unterschiede dies so erzwingen. [QUOTE]Sowas von launisch, nachtragend, zickig, ungerecht, inkompetent und vor allem auch gehässig kann gar kein Mann/männlicher Chef sein.[/QUOTE] diese persönliche betrachtungsweise hilft wiederum sehr wenig, um sich im gespräch aufeinander zuzubewegen. zickigkeit ist keine weibliche eigenschaft; ebensowenig wie inkompetenz, oder ungerechtigkeit. das lässt sich durch zahlreiche beispiele belegen. [QUOTE]Sie hätten echt getötet, um nur ja auf ihrem "Thron" zu bleiben.[/QUOTE] das sagt ja schon einiges aus, wie du diesen frauen gegenüberstehst. klar ist, dass du von deiner sichtweise von "feministin" und "frauen" generell vermutlich nicht abweichen wirst, das macht eine diskussin schwierig. überdenke doch bitte, ob es nicht auch deine meinung, und voreingenommenheit gegenüber diesen menschen ist, die dann besonders diese eigenschaften für dich hervorhebt und unterstreicht. |
| grazia | von einer bekannten, die bei politikforum.de postet, wurde ich unterrichtet über deren strikt geahndeten katalog zur minderung von diskriminierungen. ein thread-titel: >die feministische KRANKHEIT< wäre dort sofort editiert worden. das war der eingangs-fauxpas ehe das pauschalierende IMMER hinzu kam. salve |
| Fichu | [QUOTE]des weiteren ist es eine mehr als nur gewagte vermutung, zu behaupten, eine frau hätte sich das hier nicht gefallen lassen; wie man mit persönlichen beleidigungen umgeht, ist charaktersache, nicht geschlechtssache![/QUOTE] Mein Reden. @grazia: Die These, daß Feminismus krank sei, ist sicherlich nicht grade diplomatisch formuliert, aber wer wird denn dadurch diskriminiert? ------- Wenn ich ShadowMatters Kritik richtig verstehe, geht es ihm (<- nehme ich an ;)) ja wohl darum, daß Feminismus Sexismus ist (weil Geschlechtsdenke). Ich glaube nicht, daß man das klären kann, indem man Ungerechtigkeiten gegen Frauen und gegen Männer gegeneinander aufrechnet. Ich würde sagen, daß Feminismus als Bewegung gegen bestehendes Unrecht gut und richtig ist. Aber das schließt die Anerkennung von Ungerechtigkeiten gegen Männer überhaupt nicht aus, weil hier NICHT "Männer" gegen "Frauen" kämpfen (sondern "Unterdrücker" gegen "Unterdrückte"). ShadowMatters Grundthese ist ja wohl, daß Feministen das aber nicht kapieren und sich überhaupt ungerecht verhalten -> "krank". Und darüber kann man ja legitim diskutieren und streiten. ((Im übrigen, wenn die Menschheit EINMAL zwei Schritte im voraus denken könnte, bräuchten wir jetzt keine "Maskulisten" (?), die mit 30 Jahren Verspätung den Feminismus nachspielen. Aber na ja, wenn dann irgendwann neben jedem Frauenhaus ein Männerhaus steht, deren Einwohner sich gegenseitig nicht mit dem A... ankucken, wird man vielleicht sehen, wie absurd das alles ist.)) |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Ich stellte fest, daß "Mann" hier fair diskutiert und "frau" nicht. [/B][/QUOTE] odessa, dieser satz ist verallgemeinernd. du erwähnst einen mann namentlich (den threadersteller) und machst aus ihm den Modellmann, den "Mann an sich" und erwähnst eine frau unnamentlich, die eine namensverunglimpfung von "Mann an sich" gemacht hast, machst sie ebenfalls zur "frau an sich" und unterstellst, wie sich beleidigte ´frau´ verhalten würde, wenn... spekulation auf kosten von "frau an sich", dich inklusive. threadersteller shadowmatter hat pauschaliert, unsauber diskutiert, und einen diskriminierenden titel gewählt, der das thema von vornherein mit schlagseite belegt. ich frage, wie kommt ein titel bei den mitdiskutanten an, der da heißt: >DIE HOMOSEXUELLE KRANKHEIT< in usa ist dieser titel inzwischen wieder hoffähig, sogar erwünscht, durch die jüngsten wahlen verstärkt. dort kann und hat ein senator mit breiter zustimmung gefordert, dass homosexuelle lehrerInnen entlassen werden, weil sie ein perverses vorbild für die schuldkinder seien. der mod vom kaiser hat allerdings vor einiger zeit einen homo-diskrimierenden beitrag gerügt, was nicht heißt, dass er an obigem titel anstoß nimmt, wenn die öffentliche meinung hier wie dort (ihm) dafür wenig rückhalt bietet. lass die (begünstigte?) stimmung aufgeheizter werden, so könnte ein aufruf fallen wie: >räuchert das büro der (geistes)KRANKEN alice schwarzer aus! die ist doch pervers. sie ist kein vorbild für anderen ´gute´ frauen an sich. und WIR tun außerdem nur ein gutes werk damit, sie zu stoppen.< diese art projektion von einer normopathischen umgebung, die sich zum maßstab nimmt, bietet sich an, wenn größerer bedarf an feindbildern - ablenkung von sich - vorhanden ist. im übrigen geschah genau solche überfälle schon 1-2 mal, alice büro wurde verwüstet. alice schwarzer, die vorzeige-feministin, ist ein mensch und sie hat große verdienste in sachen gleichberechtigung der frauen in einer maskulinistisch dominierten welt (it´s a men´s world) vorzuweisen UND sie hat sich ebenfalls missbrauch an ihren kolleginnen erlaubt, so wie auch heide göttner-abendroth, die verdienteste/verschrobenste? matriarchatsforscherin in deutschland, die ihre mitforscherinnen ausbeutet und schlecht behandelt (ich weiß das aus erster hand, die ich gehalten habe). es gibt berechtigte schwarzer/abendroth/usw. kritik nach beiden seiten. emotionalisierte parolen lehne ich ab. die frau/der mann an sich ist ein abstraktum, der genderforschung - prozentual - vorbehalten. hier diskutieren konkrete einzelwesen über gesamtgesellschaftliche zusammenhänge, manche deutlich fast ausschließlich subjektivstufig (mit pers. bekannten ´hass´-objekten im hinterkopf), andere objektstufiger, globalsichtlicher. eine konsensfindung strebe ich vor erfolgter ausgewogener faktenlage nicht an. diese scheitert wohl an emotionalisierter voreingenommenheit. lernbereitschaft vs. verbissenheit fände ich erfreulich. ein titel: ´kritik des feminismus - in deutschland´ z.b. ist nicht diskriminierend. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]So ... gehässig kann gar kein Mann/männlicher Chef sein. [/B][/QUOTE] der 3 mal ´bessere mann´ zu sein, um überhaupt in führungsposition kommen zu können, heißt auch der 3 mal ´miesere mann´ zu sein, um sie nicht zu verlieren, wenn die betreffenden nur das so-oder-so spiel beherrscht. siehe punkt/phase eins der emanzipationsbewegung in den siebziger jahren (oben zitiert). die emanzipations = befreiungsbewegung aus den fixierten rollenzuschreibungen in einer maskulinistisch dominierten gesellschaft in richtung einer egalitären (gleichberechtigte) gesellschaftsform ist keinesfalls abgeschlossen, sondern noch in den anfängen. es dürfte nach ca 100 jahren noch 200 jahre gemeinsame arbeit kosten. sie wird mit stigmatisierenden threadtiteln wie diesem hier torpediert. der emanzipationsaufruf und -trend (mit regressionsbedingten staus) gilt für männer und frauen gleichermaßen. und nach entstehung der genderforschung für frauen ist nun auch die genderforschung für männer ins spiel gekommen, die ähnlich argwöhnisch vom mainstream aufgenommen wird, der i.d.r. veränderungsresistent ist, da pöstchen- und rollenfestgelegtsein eine art von sicherheit gewährleistet. salve |
| Fichu | @grazia (ups, Namen verwechselt): [QUOTE]ich frage, wie kommt ein titel bei den mitdiskutanten an, der da heißt. >DIE HOMOSEXUELLE KRANKHEIT<[/QUOTE] Dieser Titel hackt auf Menschen rum für das, was sie sind. Sowas ist keine faire Kritik. "Die feministische Krankheit" -- ich finde diesen Titel nicht toll! -- hackt auf Menschen rum für das, was sie tun. Deshalb hab ich ihn eher als Kritik denn als Diskriminierung gesehen. Aber ich sehe ein, daß er für manche auch zu weit gehen kann und daß er kein guter Titel ist. In allem anderen, was du sagst, hast du vollkommen recht. In der Hoffnung, daß es nicht wieder von der Metadiskussion hinweggespült wird, würde ich aber noch ganz gerne was zum Feminismus und zu Shadowmatters Kritik sagen. Die [B]Gesellschaftsordnung[/B], gegen die sich der Feminismus seit damals (70er und so) wandte, war frauenfeindlich, aber das heißt mitnichten, daß der Feind des Fem. nur und ausschließlich die Männer waren (oder es heute wären). Eine Feministin von damals war ja nicht nur gegen den chauvinistischen Chef, sondern ebenso gegen die Mutter (= eine Frau), die ihrer Tochter das Ausgehen oder die Berufswahl verbot, "weil sich das [I]für ein Mädchen[/I] nicht schickt". "Die Männer" waren vielleicht das bei weitem größere Problem, aber eben [B]nicht[/B] deshalb, weil sie Männer waren, sondern weil sie i. d. R. die großen Nutznießer des Systems waren und von daher tendenziell ein Interesse am Fortbestand der Ungerechtigkeit hatten (der übliche menschliche Schweinehund). Die Kritik, die ich hier herauslese (na ja, der Teil, mit dem ich am ehesten etwas anfangen kann), ist die, daß ein bestimmter Vulgärfeminismus für diese Subtilität zu blöde ist. Und ja, solche Leute gibt es. Und das ist schlecht. Und sich gegen solche Tendenzen zu wehren, ist nicht nur recht und billig, sondern auch ein Dienst am Feminismus selber, der nämlich grundsätzlich nicht so blöde ist. Gude Nacht. |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fichu [/i] [B]Die [B]Gesellschaftsordnung[/B] --- war frauenfeindlich, aber das heißt mitnichten, daß der Feind des Fem. nur und ausschließlich die Männer waren (oder es heute wären). [/B][/QUOTE] nein mitnichten. es sind die frauen in der großen mehrzahl, die die frauenfeindliche institution kath. kirche seit jahrtausenden am leben halten, so auch das WMS = dominierende patriarchat. bedenke: frauen können bes. gegenüber dem propagierten hassobjekt frau (auf selbsthass basierend) bes. gegenüber frauen die 3 x fieseren / dümmeren sein. [i]Gewalt hat die ersten Sklaven geschaffen, ihre Feigheit hat diesen Zustand verewigt. Jean-Jacques Rousseau, Le contrât social [Der Gesellschaftsvertrag][/i] und [i]»Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.« Marie von Ebner-Eschenbach[/i] die hinter gw stehende laura bush vs. frau (intellektuelle feministin) kerry die mehrheit (um 3 mios. überhang) der gespaltenen amerikanischen gesellschaft mochte keine emanzipiertere first lady frau kerry wählen. stand by your man! - tipp: fixier und sozialisiere dich vorwiegend auf mann als frau: das ist noch der trend. hillu schröder wurde es übel genommen, dass sie nicht brav schwieg über gerhard. eine angi merkel als erste kanzlerin? eine hillary clinton als erste präsidentin? möglich, doch noch nicht wahrscheinlich. die old boys seilschaften greifen noch. das mütter-tochter-mitfrau-problem ist tatsächlich weitgreifender als das mann-frau problem in der emanzipationsfrage. es mangelt an gesunder sozialisation und identifikation mit frau-en unter frauen, da frau und frausein eben mehrheitlich noch minder geachtet wird. [QUOTE] "Die Männer" waren vielleicht das bei weitem größere Problem, ... weil sie i. d. R. die großen Nutznießer des Systems waren und von daher tendenziell ein Interesse am Fortbestand der Ungerechtigkeit hatten.[/QUOTE] exakt, pöstchen und pfründeerhaltung [QUOTE] ein bestimmter Vulgärfeminismus für Subtilität zu blöde[/QUOTE] ich würde nicht von vulgärfeministinnen sprechen (es geht hier m.e. vorwiegend um kritik an feministisch gesinnten frauen, nicht männern, die es auch gibt), sondern von vulgären frauen, die im sinne der vorteilsnahme und des schwarz-weiß-denkens trittbrettfahrerinnen der emanzipationsbewegung sind, die sie als vorwand benutzen, um ihr hasspotential pseudo zu legitimieren. ja, sie schaden dem ruf der emanzipation. (von feminismus spreche ich ungern, da ein -ismus.) salve |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sangi [/i] [B]mh.. wisst ihr was mir grade in den Sinn kommt? Wenn Frauen schreiben "ich bin ne frau, aber ich hab trotzdem kisten geschleppt, sofas getragen, das und das gemacht. und überhaupt.."... dann klingt das immer so als wäre das sooo was besonderes und man(n) müsse applaudieren das Frau das doch tatsächlich vollbracht hat. Wenn Männer sowas machen isses normal und es schert sich niemand drum.. *hm*... :) *g* [/B][/QUOTE] Das ist genauso, als wenn Männer sich damit brüsten: "Ich kann kochen!" Toll das kann man wohl von jedem erwachsenen Menschen erwarten. Aber das Frauen nicht so schwer tragen können ist eben so. Vor allem, wenn sie schwanger sind. |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]was meinen Eindruck bestätigt, daß die meisten Frauen es doch einfach zu bequem finden, wenn sie wissen, daß es jemand gibt, der für sie die Gurken aufmacht oder die Reifen wechselt. ;) [/B][/QUOTE] Genau wie Männer es bequem finden, wenn ihnen jemand die Wäsche wäscht. Ich finde das ne faire Arbeitsteilung. |
| Fichu | ((Übrigens laß ich mir widerspenstige Gurkengläser von meiner kleinen Schwester aufmachen, wenn sie grad in der Nähe ist.)) |
| Sanna I.S.P. | Odessa: es geht mir doch nicht um eine anpassung oder angleichung; aber es ist für mich weder sinnbringend noch in irgendeiner weise befriedigend zu beobachten, wie miteinander gestritten/diskutiert wird, aber die voraussetzungen zum gespräch dermaßen ungleich sind, dass zwangsläufig ein nie enden wollender streit dabei die folge ist. das ist für mich ein sinnentleerter wortstreit, der nur um des streites, des disputes willen selbst, geführt wird; und so soll und darf eine diskussion einfach nicht geführt werden, da sie dem thema nicht gerecht wird, und es nur als aufhänger für einen verbalen schlagabtausch, wenn auch mit gewissen regeln, dient. [QUOTE]DAS erklär mir bitte mal: weil diese Frauen töten würden für ihre Machtposition, sagt das etwas aus über meine Meinung über sie?[/QUOTE] hast du sie morden gesehen? hast du die leichen (nicht die sprichwörtlichen) entdeckt? nein? dann sprich ihnen nicht solche schändlichen dinge zu. war das verständlich? [QUOTE]Und wenn ich in 40 Lebensjahren drei weibliche Chefs hatte und alle drei wirklich "für die Katz" waren, dann habe ich alles Recht dieser Welt, für mich - und nur für mich - zu sagen: "Nein danke". [/QUOTE] für dich, ja genau; aber in einer diskussion, die zur behandlung eines solchen themas beitragen soll, ist es notwendig, die problematik objektiv zu behandeln. woher willst du das wissen nehmen, dass zb. deine nächste chefin, oder die nach ihr, nicht anders sein wird? zu kannst es nicht wissen. also bitte unterlaße doch diese pauschalisierungen - sie sind nicht dienlich, und führen nur zu einer diffamierung derer, die nicht in diese kategorie "böser" weibchen passen. das problem liegt doch in deiner auffassung von einer feministinn; frauen, die diese einstellung des feminismus in gesundem maße vertreten, siehst du nicht als feministin, sondern nur jene, die es bei weitem übertreiben, und diese extrem radikalen männerhasser sind. all die dinge, die die frauenbewegungen erreicht haben, siehst du als ganz natürlich an - was sie auch sind bzw. sein sollten, aber nicht in der damals existierenden gesellschaft. dort waren sie einfach unnatürlich (nicht auf ein heutiges naturverständnis der geschlechter bezogen, sondern auf das damals aktuelle) und in diesem sinne einfach widerrechtlich. in dieser diskussion sind "feminismus" und "feministin" zu unterschiedlich gebrauchte begriffe, als dass sie für eine ordentliche diskussion von gutem wert sein könnten; diese begriffsverwirrung, die sich zeigt, verhindert jegliche form von wirklich konstruktiver bewältigung des themas; wenn man ohne die begriffe aubzuklären mit einer diskussion fortfährt, die sich aber darauf bezieht, kann dies nur in dem oben genannten schlagabtausch kommen, der keinerlei zweck erfüllt, als eine ablenkung zu schaffen, und sich gegenseitig ein wenig anzustreiten. wird das im kaiser denn immer so gehandhabt? wenn ja, dann verstehe ich nicht, warum er von vielen zum niveauvoll gehobeneren teil des boards gezählt wird. über das werde ich mich ab jetzt nicht mehr äußern - es sollte eigentlich klar sein, und wie Fichu schon schrieb, ist es nicht sinn und zweck der sache, hier solch einen metadiskurs zur eigentlichen problematik zu führen. |
| White_Fang | Ich denke ein Konsens ist leicht zu erreichen, wenn man die Begrifflichkeiten stärker umreißt. Definieren wir Feminismus als eine Bewegung, die aus der Unterdrückung der Frau heraus entstand mit der Zielsetzung eine echte Gleichberechtigung beider Geschlechter zu verwirklichen. Der radikale Feminismus, ist eine Bewegung mit der Ideologie, dass Männer moralisch minderwertig seien. Dann ist wohl offensichtlich was man tollerieren sollte und was nicht. Meine Meinung. |
| Harbista | Da werden Frauen zweieinhalb Jahrtausende unterdrückt, weil sie Frauen sind, und dann steht da eine handvoll Feministinnen auf, um mit mäßigem Erfolg dagegen anzukämpfen, und schon sehen sich die Herren der Schöpfung von weiblichem Sexismus unterdrückt. Und 35 Jahre später, da der Feminismus weitstgehend gescheitert ist, winseln sie immernoch! Wo bitte sitzen denn diese bösen Weiber? Harte Chefinnen - ist das alles? Neun von zehn Chefsesseln in Politik und Wirtschaft werden nach wie vor von Männern gewärmt, aber von denen fühlen sich ihre Geschlechtkollegen nicht unterdrückt. Daß ein Mann tough und karrieregeil ist, ist normal. Das fällt nicht auf. Frauen dagegen sind Emanzen, Zicken, Schlampen, wasweißichwas, wenn sie sich Freiheiten herausnehmen, die für Männer als selbstverständlich erachtet werden. Männer sind nach wie vor die Norm, Frauen abnorm. Kehrt erst einmal vor Eurer eigenen Tür, Jungs! Wenn ich sehe, daß Frauen nach wie vor sexuell, wirtschaftlich, politisch, relgiös und sozial mindestens benachteiligt, wenn nicht gar unterdrückt werden, dann komme ich zu dem Schluß: der Feminismus war noch gar nicht hart genug - er hat nämlich so gut wie nichts erreicht. Und wer die Mär von den Schwanzabschneidern glaubt, kann getrost Klapperstorch und Weihnachtsmann für real erklären! So etwas gab's bestenfalls als rüden Witz und in SF-Geschichten wie "Rape-Patrol." Und selbst das sind Reaktionen auf Dinge, die von Männern ausgegangen sind. Das ist es, was mich an Diskussionen wie diesen so ankotzt: daß sich einige Männer von Ausnahme-Frauen unterdrückt fühlen und wissentlich oder unwissentlich übersehen, warum Feminismus überhaupt entstanden ist. Und daß diese Sorte von Männern nach wie vor Feminismus nötig machen. Ich schätze mich glücklich, Männer zu meinen Freunden und Arbeitskollegen zu zählen, die selbstbewußt und stark genug sind, selbstbewußte und starke Frauen als gleichwertig zu betrachten, nicht als Unterdrückerinnen und Radikalemanzen. Ich hoffe, diese Sorte von Mann ist inzwischen zur Norm geworden. 35 Jahre nach Beginn der zweiten Frauenbewegung (die erste waren die Suffragetten) sollte man (frau) das eigentlich erwarten. |
| White_Fang | Endlich weiß ich, welche Zielgruppe die Emma hat. Oder ist die zu liberal für dich, Habista? Ich bin nur froh, nicht in deiner Phantasiewelt von ewigen Geschlechterkrieg leben zu müssen. |
| Marcie | [QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i] [B]Endlich weiß ich, welche Zielgruppe die Emma hat. Oder ist die zu liberal für dich, Habista? Ich bin nur froh, nicht in deiner Phantasiewelt von ewigen Geschlechterkrieg leben zu müssen. [/B][/QUOTE] Na ja, das Frauen und Männer weiterhin nicht wirklich gleichberechtigt sind, müsste eigentlich klar sein. Sieh mal in andere Gesellschaften. |
| Harbista | PHANTASIEWELT???? Mensch, mach' mal die Augen auf!!!! |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Marcie [/i] [B]Na ja, das Frauen und Männer weiterhin nicht wirklich gleichberechtigt sind, müsste eigentlich klar sein. Sieh mal in andere Gesellschaften. [/B][/QUOTE] Jede Bevölkerungsgruppe wird irgendwo auf der Erde unterdrückt oder diskriminiert. Warum angagiert sich keiner für eine Gleichberechtigung der Hutsi und Tutsi? Bzw, für eine Gleichberechtigung der ganzen Afrikanischen Welt? Also bleiben wir doch in Deutschland. [QUOTE][i]Original geschrieben von Harbista[/i] PHANTASIEWELT???? Mensch, mach' mal die Augen auf!!!! [/QUOTE] Wäre dir der Begriff Selbsterfüllendepropheizung lieber? |
| Harbista | Whity, ich fühl' mich plötzlich so müde... |
| Marcie | White Fang, vor 100 Jahren durften Frauen noch nichtmals wählen und brauchten die Unterschrift ihres Ehemannes, wenn sie einen Vertrag abschließen wollten etc. Wie soll sich die Situation der Frau denn so schnell ändern. Ich denke, da muss noch einiges getan werden. Ich jedenfalls bin für absolute Gleichberechtigung und -behandlung. |
| LaChatte | Wenn mein Chef sagt "ich will am Empfang keine Männer, nur Frauen", sehe ich nicht, inwieweit das eine "selbsterfüllende Prophezeihung" ist. Nein, es ist sein Bild, das Frauen einfach "netter" oder sowas seien. Wobei er gar keine Hemmungen hat, gleichzeitig wieder zu verlangen, diese Frauen sollen knallhart sein. Auf alle Fälle ist für seinen Geschmack die Eigenschaft "männlich" eine Disqualifikation für die Stelle Empfang/Administration/Sekretariat. [QUOTE]Bzw, für eine Gleichberechtigung der ganzen Afrikanischen Welt?[/QUOTE] ich habe mich soeben für eine faire Welt engagiert, indem ich Max Havelaar-Kaffe kaufte. Der kommt auch unter anderem aus Afrika. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Harbista [/i] [B]Whity, ich fühl' mich plötzlich so müde... [/B][/QUOTE] Ich will nur drauf hinweißen das Whity, eine rassistische Bezeichnung für einen weißen Menschen ist. Ich habe es satt, ständig als weiße, männliche Mehrheit in dieser Gesellschaft diskriminiert zu werden. [QUOTE][i]Original geschrieben von Harbista [/i] White Fang, vor 100 Jahren...[/QUOTE] Vor hundert Jahren hatten wir auch einen Kaiser. Dennoch würde ich mich nicht unbedingt, in einem Verein der Monarchenfeinde eintragen. [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte[/i] ich habe mich soeben für eine faire Welt engagiert, indem ich Max Havelaar-Kaffe kaufte. Der kommt auch unter anderem aus Afrika.[/QUOTE] Fast jeder Kaffe kommt aus Afrika. Aber ich nehme an, es handelt sich um ein sogennantes "faires" Produkt. Dann finde ich sollte jeder deinem Beispiel folgen. (Oder meinen, ich trinke überhaupt kein Kaffee) |
| Marcie | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] Marcie - dem schliesse ich mich 100% an. Was für mich beinhaltet - auch Männer dürfen NICHT diskriminiert und beleidigt und wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden. [/B][/QUOTE] Sehe ich ganz genau so. Das heißt zum Beispiel, wenn überhaupt Wehrpflicht, dann für Männer UND Frauen etc. |
| Marcie | [QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i] [B] Vor hundert Jahren hatten wir auch einen Kaiser. Dennoch würde ich mich unbedingt, in einem Verein der Monarchenfeinde eintragen. [/B][/QUOTE] Du machst es dir sehr einfach, indem du nur die Sachen zitierst, auf die dir etwas einfällt. |
| B.O.F.H. | Na hier ist ja was los! :rolleyes: Also, ich geb auch mal meinen Senf dazu. Wenn ich das darf. Ich habe weder was übrig für frauenfeindliche Witze von irgendwelchen männlichen, besoffenen Prolls noch für radikale Emanzen, Feministinnen oder wie auch immer. Fakt ist, daß die Gleichberechtigung in D-Land (ich spreche hier nur von D-Land) zwar auf einem guten Weg, dennoch nicht vollständig erreicht ist. Beispiel, gleiche Stellung und Qualifikation, weniger Gehalt für Frauen. Beispiel, private Krankenversicherung, Frauen zahlen aufgrund des "Risikos" schwanger werden zu können, fast das doppelte an Beiträgen. Da gibts noch viel zu tun. Eigentlich hasse ich diese ewige Diskussion, Männer sind..... und Frauen sind.... nerv :q , trotzdem muß ich sagen, daß ich mit den meisten Frauen besser klar komme als mit Männern :p und NEIN, ich bin nicht schwul und das ist auch gut so.... |
| aaraen | Tja, das hat sich heute ereignet: Ich habe mich in meinem neuen Team vorgestellt und die einzige anwesende Frau pöbelt los: "Was wir nehmen Schwangere ins Team auf?" Na, wenn Frauen noch nichtmal von Frauen gleichberechtigt werden... |
| LaChatte | heute erst wird in Frankreich das Thema der deutsch/französischen Kriegskinder an die Öffentlichkeit getragen - viel viel verstecktes Leid. :( |
| ShadowMatter | [quote] definier mal die Feministinnen [/quote] Stimmt, das ist so scharf definiert wie Moslem oder Christ. Nun, wenn ich Feministin sage, dann ist meine Definition hauptsächlich von Feministinnen geprägt, die nur Frauen, teilweise auch zu Unrecht, als Opfer stilisieren - In den USA machte AlGore Wahlkampft damit, er würde mehr Geld in die Frauenmedizin investieren, obwohl die Männermedizin letzterer um 30 Jahre zurückhängt - oder mit eindeutig sexistischen Parolen auffallen - bspw. "Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins." (Andrea Dworkin) [quote] Was ich nur einfach - rein persönlich - nicht "gebacken" kriege, sind diese "hardcore"-Feministinnen (und um die geht es ja bei dieser Diskussion?) [/quote] Unter der Vorraussetzung dich richtig verstanden zu haben: Ja, die meinte ich, beispielsweise Frau Dworkin. Ich bin der Ansicht, dass zur Gleichstellung sowohl die Abschaffung "weiblicher Kulturzwänge", aber eben auch die "männlicher Kulturzwänge" erforderlich ist. Zur Zeit wird unter dem Banner des Feminismus die "Befreiung der Frauen" verkauft. Die Zwänge gegen das männliche Geschlecht finden jedoch kein Gehör. Somit entart der Begriff Feminismus vom Ziel der Gleichstellung zum Ziel der Frauenbevorzugung, da der männliche Teil der Kultur nicht ädequat nachzieht. Wenn jetzt rein theoretisch "der Feminismus" unter dieser Vorraussetzung wirklich zur Gleichstellung führen würde, dann hätten Frauen nachher diesselben Zwänge wie Männer - "Weine nicht!" oder "Zeige keine Emotionen" oder "Ziehe in den Krieg" - was ja wohl kaum erstrebenswert ist ;) Nun, da Gleichstellung IMO Gesellschaftsmitglieder beiden Geschlechts betrifft, ist es letztenendes auch der Name "Feminismus", welcher nur die Gleichstellung für die Frau suggeriert, was wie oben aufgeführt nicht zum gewünschtem Ergebniss führt. "Die feministische Krankheit" habe ich deshalb als Titel gewählt, um zu polarisieren und diese Diskussion anzuheitzen. Hätte ich alles schon fertig ausdiskutiert und gepostet wäre ein seitenlanger Post entstanden, und niemand hätte über das Thema nachgedacht. Nicht zuletzt stand aber nun einmal oben beschriebenes Bild vom Feminismus Pate. Falls sich hier Leute angegriffen fühlen, die sich als "Feministinnen" bzw. "Feministen" sehen, und sowohl weibliche Kulturzwänge wie auch männliche erkennen und abschaffen wollen, dann möchte ich mich bei denjenigen entschuldigen - wobei ich allerdings die Bezeichnung "Feminismus" als unpassend empfinden würde, aber das nur am Rande. [quote] Daß ein Mann tough und karrieregeil ist, ist normal. Das fällt nicht auf. Frauen dagegen sind Emanzen, Zicken, Schlampen, wasweißichwas, wenn sie sich Freiheiten herausnehmen, [/quote] Da sprech ich jetzt erstmal nur für mich, aber mir ist das Geschlecht eines Menschen wenn ich nicht auf Partnerinnensuche bin schnuppe. Sexistische Sprüche mag ich nicht egal von welchem Menschensorte gegen welche Menschensorte. Dass zweifelsohne viele in der Union Angela Merkel wegen ihrer Weiblichkeit ablehnen halte ich natürlich für eine Schweinerei. Wenn ihre Weiblichkeit aber als Argument für sie verwendet wird - was ja von vielen Feministinnen ausgeht - dann untergräbt dass aber andererseits auch ihren eigentlichen politischen Inhalt ( unabhängig von meiner Meinung über ihre politischen Ziele). |
| OrcaDesign | Nicht zu vergessen die wichtige Frage, die sich die ganze Nation stellte, ob Schröder [i]seine Haare färbt[/i]... Ich will mich nicht zu weit aus'm Fenster lehnen, aber was das angeht, ist das in meinen Augen einfach nur das Suchen nach irgendner dummen Aussage gegen eine Person, die man so oder so nicht leiden kann, aus welchen Gründen auch immer - speziell dann, wenn man inhaltlich nichts entgegenzusetzen hat, sind Äußerlichkeiten doch ein schon immer äußerst beliebtes Mittel gewesen... |
| Fichu | [QUOTE][I]Original geschrieben von ShadowMatter[/I] [B]Zur Zeit wird unter dem Banner des Feminismus die "Befreiung der Frauen" verkauft. Die Zwänge gegen das männliche Geschlecht finden jedoch kein Gehör. Somit entart der Begriff Feminismus vom Ziel der Gleichstellung zum Ziel der Frauenbevorzugung, da der männliche Teil der Kultur nicht ädequat nachzieht.[/B][/QUOTE] Sicherlich schließt Gleichstellung auch die Beseitigung der Zwänge von Männern mit ein. Die Frage ist bloß, ob man den Feministen vorwerfen darf, wenn es da hapert. Feminismus hat Abschaffung von Benachteiligungen für Frauen zum Inhalt -- daher der Name. Es ist völlig klar, daß [I]das[/I] nicht die ganze Gleichberechtigung ist (fehlt die Männerseite). Aber man könnte auch sagen, daß es unter bestimmten Umständen -- aus konkretem historischem Anlaß eben, siehe auch Black Power o. ä. -- legitim ist, sich als einzelne/r oder Gruppe/Bewegung nur für einen Teilaspekt zu interessieren -- SOLANGE man damit den Rest nicht abwertet/aberkennt (wie das die Radikal-Fem.-Rüpel, die du im Visier hast, ganz unbestreitbar tun). Ansonsten dürfte ja nur Antifaschist sein, wer gleichzeitig in der Schwulenbewegung aktiv ist, oder? Wie gesagt, Ungerechtigkeit für Männer gibt es (prominentestes Beispiel Männerwehrpflicht, bei der man sich nur an den Kopf fassen kann), aber die zu beseitigen ist nicht die spezielle Aufgabe der Feminist(inn)en, sondern von allen Bürger(inne)n, die sie für falsch halten. Es wäre allerdings legitim, wenn sich eine Bewegung auch diese speziellen Mißstände zu Herzen nehmen würde (nach dem Beispiel des Feminismus). Schön -- ich fürchte ja: utopisch schön (und nach dieser Diskussion hier bin ich nicht unbedingt zuversichtlicher :rolleyes: ) -- wäre es, wenn das dann teilweise dieselben Leute wären, die sich auch für Frauenrechte einsetzen. Das wäre beiden Anliegen sicher nur förderlich, ist aber nicht unbedingt notwendig. |
| grazia | Mit diesem legendären Satz beendete J. F. Kennedy seinen BRD/Besuch in Berlin vor 400.000 Menschen: [B]ich bin ein berliner.[/B] er wurde erschossen. soeben vergiftet? gestorben: y. arafat, für die einen ein [B]befreier[/B], für die anderen ein terrorist, der kreide gefressen hat und dann gar 1994 zum friedensnobelpreisträger gekürt wurde. ich hab mich mal umgeschaut, wer sich unter männern (im wms) stark macht und lauthals und glaubwürdig wie seinerzeit jfk verkündet: [B]ich bin ein feminist.[/B] fündig wurde ich bei sexist dirty harry, der sich ausgerechnet am Weltfrauentag folgendermaßen geäußert hatte: [i]"Ich gebe offen zu: Ich bin Feminist. Oder wie nennt man das, wenn man im falschen Körper steckt?"[/i] Harald Schmidt Alice Schwarzer fragt sich in einem Zeit-Artikel über Frauensenator gregor gysi in berlin: >Wie kann er sich als männliches Wesen glaubwürdig für die Rechte von Frauen einsetzen?< und siehe da: >In einer Talkshow sprach Gregor Gysi jüngst sogar schon vom »Patriarchat«. Und Kollege Fischer outete sich prompt als [B]»bekennender Feminist«[/B], der einen Mann in einem solchen Amt ganz und gar »unglaubwürdig« finde. Schön. Sehr schön. Lange nicht mehr erlebt, dass die Herren sich darum streiten, [B]wer der bessere Feminist ist[/B].< gysis vorteil - als wolf unter geißlein - ist: er ist ein Frauentyp mit Schlawinercharme sein nachteil ist: er ist ein Frauentyp und deshalb selbstgefällig. Marxist Gysi träumte 1999 davon, das ewig weibliche mysterium zu verstehen. >Als hätte er nicht gelernt, dass das Sein das Bewusstsein prägt. Und damit auch das Frauenleben die Weiblichkeit. Um Realitäten geht es, nicht um Mysterien, Genosse.< mahnt alice s. die cheffeministin meint zu gysi: > Will ein Frauensenator Gysi wirklich etwas reißen, muss er weg von der Anbiederei und hin zum unbequemen Leben. ... Träumen Sie nicht länger, Genosse Frauensenator. Wachen Sie auf, und begreifen Sie: Frauen sind kein Mysterium, Frauen sind Menschen.< [url]http://www.zeit.de/2002/05/Leben/200205_lebenshilfe_ethi.html[/url] die grande dame Simone de Beauvoir, die sich erst 1972 als feministin outete, vor alice s. ihrer interviewerin: »Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.« sie kam zur revolutionären aussage in ´das andere geschlecht´: [COLOR=orange] »Ebenso wie es in Amerika kein schwarzes Problem, sondern nur ein weißes gibt, ebenso wie der Antisemitismus nicht ein jüdisches, sondern unser Problem, [B]so ist auch die Frauenfrage stets nur ein Problem der Männer gewesen[/B].« [/COLOR] Simone de Beauvoir [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Oh der Gedanke, die Frauen zu befreien, hat schon etwas Edles und Heroisches. [/B][/QUOTE] diesen gisy-nix-traum träumten die herren der frz. revolution noch nicht, wo die mysteriösen mitstreiterinnen im zuge der ´sklaven´befreiung vor dem joch des adels, der edlen, die erste frauenbewegung starteten : >>Olympe Dégouges war während der Französischen Revolution unter denjenigen, die sich am stärksten für die Rechte der Frau einsetzten. 1791, also zwei Jahre nach der Revolution veröffentlichte sie eine Erklärung, in der sie für Frauen genau dieselben Rechte wie für Männer verlangte. [Sophie]: Und was wurde daraus? Sie wurde 1793 hingerichtet. Und den Frauen wurde jegliche politische Aktivität verboten.<< Quelle: >Sofies Welt<, Jostein Gaardner, audiobooks, Kapitel 10 [QUOTE] Doch welche Frauen möchte man eigentlich befreien?[/QUOTE] wer ist man? so mancher anbiedernde, selbstgefällige prinz hat sich in den dornen verheddert, kam nicht weiter, denn das ziel war (im) weg. der prinz, der die dornen nicht scheute, fand die frau namens dornröschen, sie schlief schon irre lang (auf der couch) und mit ihr schlief der ganze hofstaat oder schaute fern oder hottete in der spaßgesellschaft rum. und nebenbei träumte sie, wenn ich mal groß und wach bin, trau ich mich, graffiti zu machen: [COLOR=orange] Ich sprüh´s auf jede Wand, neue Männer braucht das Land![/COLOR] Ina Deter ein weiterer frauenbefreier, ein anders gestrickter mann, war der waidmann. er vernahm das grimm´sche schnarchen des wolfes mit ohren, die da hören können, er erkannte den mitmann wolf als ´alten sünder´ mit augen, die da sehen können, er überprüfte seinen unwillkürlichen gewalt-impuls den wölfischen konkurrenten zu töten und folgte ihm nicht, erfüllte stattdessen seine nachfolgende ver-rückte eingebung, dass die verschlungene ´tote´ großmutter im wolf noch am leben und somit auch zu retten sei. und das süße, nun schon angejahrte, rotdeppchen kam noch als zugabe aus dem wolfsbauch hervor. der stimmenhörer, seher und ungebetene hausfriedens(ein)brecher ins haus von wolf-großmutter, der bauchaufschlitzer und nicht legitimierte geburtshelfer, der wolf zugrunderichter – sieht so der neue held so, der bekennende feminist? [QUOTE]Angst vor starken Frauen? Nicht im mindesten, schwache interesieren mich gar nicht[/QUOTE] was ist bloß ne starke frau? die extrem-feministinnen etwa, die sich - als nebenkriegsschauplatz - zu herzhaften hass-objekten eignen, wie hier erkennbar? iss ne starke frau auch schwach? kann ne schwache, eben so ein couchkrümel, auch stark werden? kann ein typisches umgarnweibchen, die notorisch männer in schutz nimmt und frauen tritt, die frauen treten, um sich ihre sicherung durch männer zu sichern? und muss MANn ne starke frau überhaupt noch befreien, und wenn, dann wie? will ne starke frau (noch) befreit werden? die bange frage nach der frz. revolution war: "Wer befreit die Be-freiten von ihren Befreiern?" [COLOR=orange]Die Fürstin [starke Frau] beherrscht die Kunst, das Entsetzen darüber, eine Frau zu sein, mit dem Wunder, eine Frau zu sein, in der Waage zu halten. Harriet Rubin, "Machiavelli für Frauen"[/COLOR] upps, da iss es wieder, das wunder, das unfassbare mysterium. die ureinwohner amerikas bieten diese definition von stärke allgemein: [COLOR=orange]"Nichts ist so stark wie die Sanftheit und nichts ist so sanft wie warme Stärke."[/COLOR] salve |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] Was willst Du mit all diesen Zitaten belegen? [/QUOTE] ein smorgast (auswahl) bieten - jede/r möge sich seins aussuchen. ;) [QUOTE] Dass alle Männer Schweine sind? Dann wäre ich enttäuscht.[/QUOTE] wie käme ich dazu? ich hab beispiele genannt von frauenbefreienden märchenhaften helden (archetypen), die sich bewusst waren, dass die frauenfrage ihre ureigene frage ist. (sh beauvoir zitat) während gysi, ein seltsam besetzter frauensenator, halt nur mensch-mann ist. wenn alle männer sch... wären, wäre ich auch enttäuscht. dem ist nicht so. übrigens, die aussage: ´ALLE xxx sind yyy´ - ist eine diskussionsunwürdige pauschalierung. [QUOTE] Frauen müssen sich - wenn ihnen an Gleichberechtigung tatsächlich gelegen ist - ebenso fordern lassen, wie Männer.[/QUOTE] noch mehr, noch viel mehr als männer, diese kommen seit jüngster zeit an bord des emanzipationsschiffs. wie gesagt, es kommt selten vor, dass zwei männer sich in der öffentlichkeit überbieten, wer der bessere feminist sei. bestimmte gruppen von frauen (nicht grad die couch potatoes) haben gegen inneren und weiblichen und männlichen widerstand den ball der gleichberechtigung der geschlechter (auch der zwischengeschlechter) ins rollen gebracht, weil sie es für not-wendig befanden. wir sind die erben ihrer mühen. [I] In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen. Henry Louis Mencken[/I] und wenn männliche mitstreiter ausblieben/bleiben, ne(a)hmen sie ihren positiven animus zu hilfe. der weg aus der dominanzgesellschaft zur egalitären gesellschaft ist noch längst nicht erfüllt. der buchstabe des gesetzes ist noch kein usus, keine selbstverständlichkeit. und definitiv: (ganz) ohne männer geht die chose nicht, ganz und gar nicht. [I]Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen. [/I] Sokrates (dessen unbekannte lehrerinnen Aspasia von Milet und die Priesterin Diotema waren und ihm die hebammenkunst beigebracht haben, und der sich gelegentlich in frauenkleidern gezeigt hat) [I] Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, kann auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser. Carl Ludwig Schleich "Nur gemeinsam lässt sich Partnerschaft entwickeln, die der neuen Rolle von Mann und Frau gerecht wird. Beim Gegeneinander verliert am Ende jeder." Prof. Waltraut Kruse, Ärztin, Psychotherapeutin und Bürgermeisterin in Aachen[/I] [QUOTE] Ich persönlich habe noch nicht gehört, dass ein Mann von einer Politikerin behaupten würde, sie sei ein Männertyp. Darauf warte ich aber schon lange... [/QUOTE] Ilona Staller alias Cicciolina war italienische politikerin --- ist sie als expornostar ein männertyp? bitte selbst beantworten. [url]http://www.facts.ch/dyn/magazin/gesellschaft/393268.html[/url] dann fällt mir noch die griechische Schauspielerin, Sängerin und Politikerin Melina Mercouri ein ---- und nicht zu vergessen princess di - sie war ein männer- und frauentyp, nur charles mochte sie nicht mehr. Veronica Ferres könnte auch ein männertyp sein, die politik kann noch warten. sie meint: "Ein Mann ist ein Mann, wenn er sich traut zu weinen. Wichtig sind die Stimme, die Hände und eine gewisse Melancholie in den Augen." [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix bezügl. definitionsfragen zu starken frauen[/i] Und was hat das noch mit Emanzipation zu tun?[/QUOTE] ne menge, die erklärung spar ich mir. [I][b]Emanzipation[/b] heißt nicht dem Mann "gleichwertig" werden zu wollen, sondern unsere Stärken zu erkennen und sie zu leben, aber auch die Schwächen der Männer zu erkennen und sie zu akzeptieren. Nur wenn uns das gelingt, werden wir wahrhaft emanzipiert sein. Rose von der Au[/I] übrigens meinte mal jemand: ;) Der Feminismus hat darauf hingewiesen, dass Gott auch eine Frau sein kann. Dass möglicherweise auch der Teufel eine Frau sein kann, wurde jedoch kaum erörtert. Der Feminismus zeigt vorwiegend die Schattenseiten der Männer auf und die Sonnenseiten der Frauen. Er vernachlässigt die Schattenseiten der Frauen und die Sonnenseiten der Männer. --- ist dem so, shadowmatter? halt, nicht doch, jemand wurde widerlegt: [I] "Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!" Papst Pius II. (1458-1464) "Das Weib ist die Einfallspforte des Teufels." Kirchenvater Tertullian[/I] salve |
| ShadowMatter | [quote] Der Feminismus hat darauf hingewiesen, dass Gott auch eine Frau sein kann. Dass möglicherweise auch der Teufel eine Frau sein kann, wurde jedoch kaum erörtert. Der Feminismus zeigt vorwiegend die Schattenseiten der Männer auf und die Sonnenseiten der Frauen. Er vernachlässigt die Schattenseiten der Frauen und die Sonnenseiten der Männer. --- ist dem so, shadowmatter? [/quote] Erstmal denke ich, dass "Männer" und "Frauen" keine Sonnen- und Schattenseiten haben. Derartige Eigenschaften weisen nur Individuen auf. Ich bin - womöglich auch erst mittlerweile - der Ansicht, dass man das nicht verallgemeinern kann. Es gibt "Feministinnen", die schlicht und einfach nur sagen, dass Frauen unter starken gesellschaftlichen Zwängen leiden. Nun, das ist zwar einseitig - meinen Standpunkt diesbezüglich habe ich wohl zur genüge dargestellt - aber prinzipiell noch im Bereich des tolerierbaren; auch wenn dieses Opferdenken IMO dem traditionellen Rollenverständniss entspricht. Aber es gibt eben auch viele Feministinnen, welche durch sexistische Äußerungen auffallen, pauschale Geschlechtsbilder umzeichnen, und dies mit einer Schwarz-Weiß-Bewertung versehen. Meine Meinung dazu habe ich auch schon genug umzeichnet. Alles weitere wäre wahrscheinlich bloße Wiederholung... |
| Akuma | Hallo allerseits. Immer wieder macht es mich rasend, wie Männer und auch Frauen (!!!!!) auf das Wort Feminismus reagieren. Verdammt, würde hier jemand ein Forum eröffnen, welches die "Antifa-Krankheit" hiesse? Nein!!! Natürlich nicht. Geht ja auch nicht! Was für ein Witz! Seht ihr denn nicht ein, dass all diese Bewegungen, sei es Rassismus, Faschismus, Frauenhass - den selben Ursprung besitzen??? Ist das so schwierig? Eine von hundert Frauen würde behaupten, dass Frauen die besseren Menschen seien. Auch einer von hundert Schwarzen würde behaupten er sei besser als ein Weisser. Wieso tut man das???? Weil man ausbrechen muss, nicht gelähmt in seiner Opferrolle verharren kann, sondern endlich Stolz sein will, auf was man ist. Solche Aussagen sind einfach Überreaktionen, welche aus einem verminderten Selbstwertgefühl enstehen. Man soll nicht vorschnell darüber urteilen. Frauen haben es in unserer Gesellschaft zugegeben LEICHTER als in anderen. Trotzdem: Wieso werde ich meines Geschlechts wegen blöd angemacht auf der Strasse, wieso werde ich (ich rede für alle Frauen) auf mein Äusseres reduziert, warum wollen uns die Medien suggerieren, dass wir dies tun sollen? Klar, niemand muss hinsehen, man kann ja machen, was man will usw... Eben nicht! Es ist ein harter Kampf, jedes Mal wieder an die eigene Vernunft zu appellieren und sich nicht kleinkriegen zu lassen. Ich will schon gar nicht wissen, wie dies in einer wirklich frauenfeindlichen Kultur vor sich geht. Es fällt mir auch auf, dass meist sensible und sowieso schon aufgeklärte Männer so zickig (!!!) auf das Thema reagieren, dabei habt IHR es ja gar nicht nötig! Wenn ihr eingesehen habt, dass Frauen auch Menschen mit Verstand und gleichwertigen Fähigkeiten sind, dann seid stolz darauf und unterstüzt die Bewegung doch. Es ist immer leicht ein paar abgedroschene Beispiele von Kampfemanzen hervorzukramen... und es tut mir leid, aber diese Exemplare sind sowieso schon ausgestorben! Ich auf jeden Fall habe schon lange keine mehr gesehen. In jeder "revolutionären Bewegung" finden sich extremistische Individuen, diese sind jedoch nicht repräsentativ und man sollte doch endlich differenzieren können, ist auch nicht schwierig! Wichtiger Punkt noch: Vielfach sind es Frauen, welche gegen Frauen kämpfen. Ich vermisse Solidarität, Einsicht!!!, wieviele Frauen haben sich endlos demütigen lassen, haben gekämpft, waren ALLEIN und haben dennoch für die Gleichberechtigung gekämpft? Und dann sehe ich: Frauen verkaufen sich in unserer Gesellschaft als willenlose Bunnies, denken sie seien mächtig, weil sie aufreizend sind, das macht mich ehrlich krank. Und zum Schluss: Aufgeklärte Männer, entspannt euch! Wir wollen euch nicht versklaven und kastrieren (bei einigen könnte es zwar nützen), wir wollen NUR gleichberechtigte Menschen sein, akzeptiert werden, so wie ihr es wollt. Nicht zu viel verlangt, oder? |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Eine von hundert Frauen würde behaupten, dass Frauen die besseren Menschen seien. Auch einer von hundert Schwarzen würde behaupten er sei besser als ein Weisser. Wieso tut man das????[/QUOTE] Realitätsverlust? [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Weil man ausbrechen muss, nicht gelähmt in seiner Opferrolle verharren kann, sondern endlich Stolz sein will, auf was man ist.[/QUOTE] Ist wohl Geschmackssache, ob man auf etwas Stolz sein will, für das man nichts kann. Ich bin nicht Stolz ein Mann zu sein, oder Deutscher, oder Mensch, oder Weißer, oder Blonder, oder 180 groß zu sein. Außerdem habe ich das Gefühl, dass du dich sehr wohl in deiner Opferrolle fühlst. [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Wieso werde ich meines Geschlechts wegen blöd angemacht auf der Strasse,[/QUOTE] Jeder wird irgendwann auf der Straße blöd angemacht. Dicke, Goth, Schwarze, Männer, etc pp. Das Privileg genießen nicht nur Frauen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] ich rede für alle Frauen[/QUOTE] Solche größenwahnsinnige Behauptungen, dienten schon immer als Legitimation für allen möglichen Mist. Die RAF sprachen für alle Afrikaner, die PKK sprechen für alle Kurden, bla bla bla [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] warum wollen uns die Medien suggerieren, dass wir dies tun sollen?[/QUOTE] Weil sie damit Geld verdienen. Ihre Schuld ist das nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Klar, niemand muss hinsehen, man kann ja machen, was man will usw... Eben nicht! Es ist ein harter Kampf, jedes Mal wieder an die eigene Vernunft zu appellieren und sich nicht kleinkriegen zu lassen.[/QUOTE] Jammer, jammer, jammer. Für deine Schwächen musst niemanden verantwortlich machen. Man kann weghören, wegsehen, und machen was man will, man muss nur die Konsquenzen tragen, das gilt für jeden, überall. [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] In jeder "revolutionären Bewegung" finden sich extremistische Individuen, diese sind jedoch nicht repräsentativ und man sollte doch endlich differenzieren können, ist auch nicht schwierig![/QUOTE] "Viva la Menstruation" "Das heißt Revolution" "Egal, Hauptsache es fließt Blut" [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Wichtiger Punkt noch: Vielfach sind es Frauen, welche gegen Frauen kämpfen. Ich vermisse Solidarität, Einsicht!!!, wieviele Frauen haben sich endlos demütigen lassen, haben gekämpft, waren ALLEIN und haben dennoch für die Gleichberechtigung gekämpft? Und dann sehe ich: Frauen verkaufen sich in unserer Gesellschaft als willenlose Bunnies, denken sie seien mächtig, weil sie aufreizend sind, das macht mich ehrlich krank.[/QUOTE] Soso, jede Frau die deinem Ideal nicht entspricht macht dich Krank. Ich jedenfalls bin froh in einer Gesellschaft zu leben, in der Jeder das Recht hat, sich so dumm und oberflächlich aufzuführen wie er will. [QUOTE][i]Original geschrieben von Akuma [/i] Und zum Schluss: Aufgeklärte Männer, entspannt euch! Wir wollen euch nicht versklaven und kastrieren (bei einigen könnte es zwar nützen)[/QUOTE] Ich weiß zwar nicht was die Verstümmelung eines Menschen nutzen sollte, aber ich (Ich kann nur für mich sprechen) habe keine Angst, die meisten Frauen (Ebenso wie die meisten anderen Menschen) sind sehr vernünftige Wesen. |
| ShadowMatter | [quote] Weil man ausbrechen muss, nicht gelähmt in seiner Opferrolle verharren kann, sondern endlich Stolz sein will, auf was man ist. [/quote] Wenn man "endlich Stolz" durch "nicht mehr beschämt" ersetzt, stimme ich dir schon mal zu. Ich bin ganz sicher kein Freund des Kommunismus, aber dennoch waren die revolutionären Schriften von Marx und Engels sicher nötig, um die zweifelsohne vorhandenen sozialen Höchstungerechtigkeiten der damaligen Gesellschaft zu zerstören. Die lässt sich auf den Feminismus übertragen. Aber genauso wie ich ein weiteres Driften in den Kommunismus ablehne, so erscheint mir der Feminismus von damals ebenfalls als heute nicht mehr zeitgemäß. Weshalb habe ich oben angegeben. Du schreibst von Alltagserfahrungen, die sich - zumindest IYO - auf dein Dasein als Frau zurückführen lassen. Ich gebe dir Recht, Frauen werden an vielen Stellen der Gesellschaft immer noch ungerecht behandelt. Aber IMO 1. ist der Feminismus nicht geeignet etwas dagegen zu unternehmen 2. werden auch Männer ungerecht behandelt. Warum spricht der Nachrichtensprecher von "Frauen und Kindern unter den Toten"? Das mit den Kindern verstehe ich, aber sind Frauen wertvoller bzw. schützbedürftiger und schwächer als Männer, als dass sie extra erwähnt werden müssen. Warum heißt es "Frauen und Kinder zuerst"? Das gleich wie oben. Warum werden männliche Homosexuelle weniger akzeptiert als weibliche? Warum wird die männliche Sexualität als Spannertum und Vergewaltigungspotenzial verteufelt? Warum ist Schüchternheit bei Frauen akzeptierter als bei Männern? Weshalb ist ein Unglück schrecklicher, wenn "sogar Männer anfangen zu heulen?" |
| grazia | heute fragte mich ein mann [B]Findest du diese Geschichte gut oder nicht gut?[/B] seine frage reiche ich hiermit weiter: [SIZE=1]Wir stellen uns eine Psychogruppe vor: (Praxisraum in Annas Wohnung. Innen. Abend.) Anna Freud sitzt mit Block und Bleistift auf einem gepolsterten Stuhl ihren fünf Gruppenmitgliedern gegenüber, die auf ähnlichen, aber nicht gleichen gepolsterten Stühlen Platz genommen haben. Die Gruppe besteht aus zwei Herren und drei Damen. (Zunächst ist eine blonde, vollschlanke Dame mit Hochfrisur allein im Bild.) Frau Mengelberg: Männer sind ja wohl das Primitivste, Dümmste und Mieseste, was rumläuft . . . Anna: Frau Mengelberg, Sie haben da ein Problem angesprochen . . . mögen Sie das noch etwas näher ausführen . . . ? Frau Mengelberg: Näher ausführen . . . ! (Totale auf Frau Mengelberg und die vier weiteren, in nachdenklicher Position verharrenden Gruppenmitglieder.) Frau Mengelberg: . . . In unserem Großraumbüro arbeiten zwei Damen und elf Herren . . . Jedesmal wenn ich von der Kundenregistratur in die Einkaufsabteilung gehe, muß ich durch die Buchhaltung . . . und da berührt mich Herr Wegner . . . von hinten . . . na, das ist doch wohl das Primitivste und Mies . . . Anna: . . . Wir haben Sie schon verstanden, Frau Mengelberg . . . Frau Mengelberg: . . . Ich weiß dann gar nicht, was ich sagen soll . . . Anna: Frau Mengelberg, wir wollen den Vorfall, den Sie eben beschrieben haben . . . Frau Mengelberg: . . . und dann kriegt man als Frau auch noch 'ne dumme Antwort . . .Am besten, man sagt gar nichts . . . Anna: Also, Frau Mengelberg, wenn ich Sie richtig verstanden habe, fällt es Ihnen schwer, nach der beschriebenen Ungezogenheit Herrn Wegner gegenüber das auszudrücken, was Sie empfinden . . . Frau Mengelberg: . . . In meinen Augen ist das der mieseste und primitivste . . . Anna: Ich schlage vor, wir spielen den Vorfall jetzt hier bei uns in der Gruppe, und Sie sagen einmal ganz angstfrei, was Sie Herrn . . . äh . . . Wegner gegenüber immer gern losgeworden wären . . . Herr Dr. Giesebrecht, möchten Sie die Rolle von diesem Herrn . . . Wegner übernehmen? . . . Sie haben also grade Frau Mengelberg von hinten berührt . . . (Dr. Giesebrecht, der offensichtlich nicht zugehört hat, sieht verständnislos in die Runde.) Dr. Giesebrecht: Was . . . ?! Anna: . . . So, Frau Mengelberg, was möchten Sie Herrn Wegner sagen . . . (Frau Mengelberg guckt verlegen.) Frau Mengelberg: Ja . . . ähm . . . also . . . Daß Sie das nicht noch mal machen . . . ! Dr. Giesebrecht: . . . Ich habe Frau Mengelberg noch nie berührt . . . Anna: Herr Dr. Giesebrecht, Sie sind jetzt Herr Wegner und haben Frau Mengelberg einen Klaps gegeben . . . Dr. Giesebrecht: Ach so ! . . . . . na ja . . . die will das ja nicht anders . . . (Die folgenden Äußerungen überschneiden sich.) Frau Mengelberg: Herr Dr. Giesebrecht, Sie sind ja wohl das Primitivste, Mieseste und Dümmste, was hier so rumsitzt! . . . Anna: Herr Wegner ! . . . Frau Mengelberg, Sie sprechen jetzt mit Herrn Wegner ! Nicht mit Herrn Dr. Giesebrecht ! Dr. Giesebrecht: Sie kriegen gleich eins hinten drauf, Frau Mengelberg . . . Frau Mengelberg: Herr Dr. Giesebrecht . . . Dr. Giesebrecht: Hinten drauf . . . Anna: Herr Dr. Giesebrecht . . . Frau Mengelberg Sie sind ja wohl das Dümmste, was hier so rumsitzt . . . (Die Gruppensitzung droht im Chaos zu enden...) Anna: Frau Mengelberg, ich bitte Sie, wir befinden uns hier in einer Therapiesitzung... (Frau Mengelberg dreht sich zu Anna wütend um und rief abschätzend:...) Frau Mengelberg: Na, Ihnen wird wohl noch nie ein Mann von hinten einen Klaps gegeben haben, so wie Sie aussehen... (Anna springt empört vom Stuhl auf. Ihre blonder Haarknoten löst sich. Lange, glänzende Haare fallen ihr bis auf die Schultern. Sie öffnet ihren blutrotgeschminken Mund. Ihre wohlgeformte Brust hebt und senkt sich vor Aufregung. Durch ihre transparente Bluse schimmert ein hübscher BH. Die Kamera zoom sich langsam heran...) Anna: Frau Mengelberg, Sie sind das Primitivste und Dümmste, was hier herumsitzt....[/SIZE] salve |
| White_Fang | Um die Frage dieser Frau zu beantworten: Mir gefällt diese [URL=http://private.addcom.de/jadziajoe/loriot/pussi/szene13.htm]Version[/URL] besser da reagiert Anna, bzw. Margarethe, professioneller (Frau Mengelberg, die Würde der Frau . . . sollte mehr durch . . .) oder sie versucht es zumindest. Ich weiß aber nicht was das mit dem Thema zu tun haben sollte. Das zwei unterschiedliche Frauen, die eine bewusst lasziv gekleidet, die andere die sich als Sexualobjekt entwürdigt sieht, gegeeinander kämpfen, statt das ungebührliche Verhalten des Mannes zu registrieren? Wenn sie nicht mechugge wären, wären sie nicht in eine "Psychogruppe". |
| grazia | die frage richtete ein mann an mich. die eingestellte exremversion ist von einer frau gebastelt. frau demütigt halt am liebsten frau - und dabei vergisst sie mann (beinah). salve |
| grazia | frauenkrux ist ihre gefallsucht. ihr mangel ist die eigene souveränität. [QUOTE]... trotz Feminismus können Frauen ihre Macht (ihre Entschlossenheit, ihren Status, ihr Wissen oder ihren Einfluss) weder zu Hause noch am Arbeitsplatz offen und direkt ausdrücken, ohne Misstrauen, Verwirrung, Angst oder Entsetzen zu wecken. Sowohl Frauen als auch Männer neigen immer noch dazu, weibliche Macht bestenfalls als etwas Exotisches und schlimmstenfalls als etwas Gefährliches und Verächtliches zu betrachten. In unserer Kultur sind Frauen so umfassend darauf programmiert worden, auf die subtilen Signale zu achten, die ihnen sagen, ob sie die »gewünschte Wirkung« erzielen oder nicht, dass sie [B] kein Gespür für ihre authentischen Bedürfnisse entwickeln und gar nicht merken, wie stark der Wunsch, begehrt zu werden, ihr Verhalten steuert. [/B] ... habe ich viele Male vor einer Frau gesessen und sie gefragt: »Was wünschen Sie sich für sich selbst?« Und die Frau hat geantwortet: »Ich weiß nicht« Wenn ich nachbohre ... reagiert sie meistens verwirrt und mit Entschuldigungen. Sie weiß entweder nicht, was sie will, oder sie hat zu große Angst, es auszusprechen. Frauen stoßen auf Ablehnung, wenn sie auf ihre Autorität pochen (dann werden sie als herrschsüchtig, dominierend, Zicken oder Emanze beschimpft), und sie stoßen auf Ablehnung, wenn sie es nicht tun (dann bezeichnet man sie manipulierend, abhängig, depressiv oder, schlimmer noch, unreif und selbstzerstörerisch). Unbewusste Gefallsucht zieht uns in einen Bann, der unser Verhalten verwirrend für andere und sogar für uns selbst macht. [B] Was wollen Frauen wirklich?[/B] [/QUOTE] [url]http://www.randomhouse.de/book/excerpt.jsp?edi=69234[/url] die antwort auf die letzte frage steht unter: [url]http://www.room23.de/1129.html[/url] salve |
| decay73 | Übrigens @Geschichte: Wenn es alle -wie hier Loriot- das Ganze ein wenig mehr mit Humor und weniger verbissen sehen würden, wären wir schon um einiges weiter, denke ich. So änlich verfahre ich übrigens zusammen mit einer lesbischen Freundin von mir (wobei da von ihr dann immer der etwas genervte Ausruf: "Weiber!" kommt.) ;) |
| autumnnight | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] wobei da von ihr dann immer der etwas genervte Ausruf: "Weiber!" kommt.[/QUOTE] [SIZE=1]das ist aus disney's schneewittchen.. das hat sie dem zwerg geklaut.. der sagt das auch immer..[/SIZE] |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fichu [/i] [B][SIZE=1]*) Das mußte jetzt einfach sein, nachdem ich nun insgesamt 1x Polnisch hatte *freu*. Wußtet ihr übrigens, daß im Polnischen im Plural grammatikalisch zwischen a) Männern und b) Frauen, Tieren, Kindern, Tischen, Dreck unter den Fingernägeln … unterschieden wird? Da können die Franzosen noch was lernen ;). Cześć![/SIZE] [/B][/QUOTE] Tjo, im Finnischen ist's in der Hinsicht wirklich gut... Dort kann ein Konflikt dieser Art gar nicht entstehen... mangels grammatischen Geschlechts... |
| Fichu | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Reaper [/i] [B]Tjo, im Finnischen ist's in der Hinsicht wirklich gut... Dort kann ein Konflikt dieser Art gar nicht entstehen... mangels grammatischen Geschlechts... [/B][/QUOTE] Leider läuft es in Finnland auch nicht wesentlich anders als anderswo, die Grammatik kann also nicht so wichtig sein. |
| Le Dalois | [QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i] [B]Realitätsverlust? Jeder wird irgendwann auf der Straße blöd angemacht. Dicke, Goth, Schwarze, Männer, etc pp. Das Privileg genießen nicht nur Frauen. [/B][/QUOTE] Ich glaube, dass Du keine Ahnung hast, was eine Frau tagtäglich mitmachen muss. Nicht nur, dass sie sich ständig konfrontiert sieht mit ihr hinbterherpfeifenden, auf den Hintern/den Busen starrenden Typen. Nein, sie muss überall mit Werbung mit halbnackten bis nackten Frauen, die ihnen zeigen, wie ein Mann sich eine Frau wünscht, fertig werden, Rap-Songs erdulden, in denen Frauen als willige und stets zur Vefügung stehende Objekte geschildert werden (z.B. von Sido, der über Anal-Verkehr gegen den Willen der Frau bis sie blutet singen darf.... Was Frauen in dieser Hinsicht so unterscheidet von Männern, denen ähnlich widerfährt? Dass sie hilflos sind gegenüber diesen Dingen schon insofern, als sie körperlich unterlegen ist (falls sie angemacht, belästigt wird - einem Mann dürfte dies noch nie wegen seines Geschlechts passiert sein, vgl. entsprechende Strafstatistiken). Dass sie weiß, dass ein Mann meistens genau dieses Frauenbild verinnerlicht und seine Freundin mit den Modells in der Werbung vergleicht (da dies umgekehrt seltener der Fall ist, brauche ich mir auch keine Gedanken darüber zu machen, wenn Markus Schenkenberg seinen Oberkörper präsentiert, in der Regel sind Frauen nicht so auf das Äußere fixiert). Was Frauen unterscheidet von Schwarzen und Juden etc.? Dass es in der Gesellschaft einen Riesenaufschrei gibt, wenn rassistische Vorgänge publik werden, dass Politiker sich schützend vor die Opfer stellen und hartes Eingreifen fordern. Stell Dir nur mal vor, ein Rapper würde eine derartige Erniedrigung wie oben beschrieben über einen Schwarzen oder Juden schreiben, kannst Du Dir die Reaktion vorstellen? Das sofortige Verbot des Lieds incl. strafrechtliche Verfolgung wäre die Folge. Was passiert aber, wenn Frauen derart verletzt werden in ihrer Menschenwürde? Nichts. Also komm Du mir nicht mit Realitätsverlust. Frauen erleben dies tagtäglich auf bitterste Weise. |
| grazia | [i]"Alle Formen von menschlicher Blindheit [Sexismus, Rassenhass, Klassenschranken, Homophobie] entspringen derselben Wurzel - einer [B]Unfähigkeit, die Idee der Andersartigkeit als dynamische menschliche Kraft zu begreifen[/B], eine Kraft, die für die eigene Persönlichkeit bereichernd und nicht bedrohlich wirkt, wenn es gemeinsame Ziele gibt." Audre Lorde, Sister Outsider =Schwester Außenseiterin, S. 45 "Männer werden vom Sexismus nicht ausgebeutet oder unterdrückt, aber in gewisser Weise leiden auch sie darunter." hooks, Feminist Theory, S. 72 "Nach Jahrzehnten eines Sexismus, der bis vor kurzem nie ernsthaft in Frage gestellt worden war, feierten mich meine Kollegen als Heldin, die es gewagt hatte, den Alphamännchen in der Wissenschaft Paroli zu bieten. Obwohl ich den Kampf verloren hatte, priesen sie den Mut, den ich mit dem Versuch bewiesen hatte, Gerechtigkeit einzufordern." S. 179 »Moleküle der Emotionen – Körper, Geist und Emotionen« Candace Pert [/i] pert ist eine Neurobiologin und ›genesende‹ Neuropharmakologin, USA, die durch ihr veto verhindert hat, dass 3 old boys der nat.wissenschaft sich den laskerpreis (eine art nobelpreis) geteilt hätten und sie außen vor gelassen hätten, die sich über ein forschungsverbot hinweggesetzt hatte und die lösung gefunden hatte, jedoch ausgebootet hätte werden sollen, als es um die preisvergabe ging. [QUOTE][i]Original geschrieben von Le Dalois [/i] [B]Stell Dir nur mal vor, ein Rapper würde eine derartige Erniedrigung wie oben beschrieben über einen Schwarzen oder Juden schreiben, kannst Du Dir die Reaktion vorstellen? [/B][/QUOTE] dalois, sexismus ist die wurzel des rassismus. ihn anzuerkennen und anzugehen, ist noch schmerzhafter als den rassismus. [i]"Wie die jüngsten Vorfälle in den amerikanischen Medien gezeigt haben, scheuen sich die Frauen nicht mehr, Männer für ihr sexistisches Verhalten anzuzeigen. Sie laufen aber immer noch Gefahr, für das Verkünden ihrer Wahrheit lächerlich gemacht oder einer beschämenden Behandlung ausgesetzt zu werden. Unsere Gesellschaft weigert sich, eine Wahrheit zu hören, die diejenigen bedroht, die an der Macht sind. Es herrscht ein stillschweigendes Einverständnis darüber, wer was sagen darf und wie das, was diese Grenzen überschreitet, aufgenommen werden wird. [/i] schreibt Cia Criss in »Der rote Pfad« gestern hörte ich in den nachrichten, dass 2 jugendliche mädchen über jahre von 2 erwachsenen männern im alkoholisierten zustand sexuell missbraucht worden sind. eine sagte es der anderen, diese einer mutter. es kam zur anzeige beim jugendamt. der verantwortliche mann im jugendamt unternahm nichts. jahre später kam der fall wieder vor die behörden. der zur rede gestellte jugendamtsleiter meinte: ´ja, es war ja nicht zu erkennen, dass die mädchen die wahrheit sagen.´ er erwartete, dass sie in seiner sprache sprechen, dass sie empört sind, selbst verteidigungsbereit. das waren sie nicht, sie waren eingeschüchtert, beschämt, still in ihrem bekenntnis. und daher wurde es als NICHTig gesehen. ihr martyrium ging jahrelang weiter. und eine erwachsene frau wusste davon. sie schwieg ebenfalls. salve |
| Fichu | "Eine weitere Männerbastion ist gefallen:" Vorgestern war ich in einem Dönerladen. Hinter der Theke stand … eine Dönerfrau! (Gut, es waren zwei Leute, und eine davon war eine Frau, und [I]die[/I] hat mir dann auch noch mein Falafel gemacht). Seit ichweißnichwieviel Jahren gehe ich nicht unbedingt oft, aber immerhin gelegentlich in Dönerläden, und wenn ich so zurückblicke -- es waren immer Dönermänner. Bis vor zwei Tagen. Bis vor zwei Tagen war mir noch nicht mal bewußt, daß es durch die Bank Männer waren (obwohl, rückblickend, die überhäufigen Schnauzbärte eigentlich ein auffälliges Indiz hätten darstellen können). Ein Hoffnungsschimmer in Sachen Gleichheit der Geschlechter? Oder nur ein trauriges Beispiel dafür, wie ich immer noch in Geschlechtsdenke verhaftet bin (sonst wäre es mir gar nicht aufgefallen)? Haltet davon, was ihr wollt, ich leide mal wieder an gesteigertem Mitteilungsbedürfnis. :) |
| autumnnight | bei meinem stammdönerladen gehört der laden wohl einer familie.. der papa schleppt immer grosse kisten mit gemüse oder so was umher.. der sohn steht gelangweilt hinter der tee- und anderegetränkebar.. und die mutter und die tochter machen die pizzen, döner, yufkas und dergleichen.. auch bei anderen dönerläden hier in KA sind frauen anzutreffen, die 'kochen'.. ich wusste nicht, dass das ein männerjob ist.. |
| Fichu | Tja, bei mir wars das erste Mal. Habe bisher Dönerläden in Lübeck & Umgebung, Hamburg, Göttingen, Genf/CH, Annemasse/F und Berlin "gecheckt", war wohl nicht repräsentativ. (Ich hab natürlich gleich mal rumgefragt, aber die Leute, die ich kenne, kennen tendenziell dieselben Läden oder wenigstens Städte.) Oder ist KA(rlsruhe nehm ich an?) etwa die große Ausnahme …? ;) Na ja, wie auch immer. |
| autumnnight | anscheinend ist KA(rlsruhe) die grosse ausnahme.. 'kollo' heisst der laden.. |
| Demon17 | Feminismus hat wie alle -ismen ein Wahrnehmungsproblem. Eigentlich sind alle Weltanschauungen monokausal. Ich wills jetzt nicht wertend in eine Reihe stellen aber im Marxismus ist es die Ausbeutung, Im Faschismus die Rasse und im Feminismus halt das Geschlecht. Die Focussierung auf eine einzige angenommene (Haupt-) Ursache für Unterdrückung führt natürlich bei allen von -ismen ungetrübten Menschen zum Eindruck der Unausgewogenheit der Wahrnehmung der -ismatiker. Auch setzt das Bewußtsein im Besitz der "höheren" Moral zu sein, bei vielen Menschen einfacht Grundsätze des zwischenmenschlichen Anstandes außer Kraft. Man ist bei diesen Leuten mit ihrem übergeordnetem "Bewußtsein" vor fiesen Überrasschungen nie ganz sicher. Deshalb sind -ismen auch immer nur Zeiterscheinungen. Denn spätestens die zweite Generation sind überwiegend Opporunisten, die die moralische Keule des jeweiligen -ismus aus egoistischen Motiven schwingen. Insofern geht es mir mit dem Feminismus so wie mit allen Ansätzen, dienen sie der Befreiung Unterdrückter bin ich dafür, dienen sie (auch) dem Gegenteil bin ich dagegen. Ein schönes Beispiel für die Folgen sexistischer Diskriminierung des Mannes aus dieser Phase ist die Phrase "bei sonst gleicher Eignung...." oder so ähnlich, mit der ein eindeutiges Verfassungsgebot, nämlich keine Diskriminierung nach Geschlechtern zuzulassen, ins Gegenteil verkehrt wird. Man sieht die Wahrnehmungveränderung von -ismen macht auch vor deutschen Verfassungsrichtern nicht halt, vor europäischen seltsamerweise schon. ....man kann sagen was man will, ich misstraue dieser deutschen Gründlichkeit. never surrender demon17 |
| Fichu | [QUOTE]Feminismus hat wie alle -ismen ein Wahrnehmungsproblem. Eigentlich sind alle Weltanschauungen monokausal.[/QUOTE] Nicht jede(r) betreibt Feminismus als Weltanschauung. Zwischen Feminismus als sozusagen Bürgerrechtsbewegung und ideologischem Feminismus besteht (potentiell) ein Unterschied. Mit ersterem hab ich kein Problem, im Gegenteil (auch wenn es IdiotInnen überall gibt). Bei zweiterem ist der Erkenntnisgewinn sicherlich oft beschränkt. |