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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: God bless Germany
DarketOk, wer hat sich in den letzten Jahren nicht oft genug über das parteipolitische Hickhack geärgert, dass sich die jeweils wechselnden regierungs- und Oppositionsparteien in Deutschland geliefert haben? Ich jedenfalls habe es getan, ich tue es nicht mehr.
Warum?
Habt ihr nicht mitgekriegt wer alter und neuer US-Präsident ist?
Die Parteipolitik in Deutschland würde einen solchen Mann an der Spitze dieses Landes unmöglich machen.
Wir alle wissen was Mr. Bush in vier Jahren so "geleistet" hat.

-Er hat einen Krieg basierend auf einer dreisten Lüge begonnen
-Er hat das Land in eine gewaltige ökonomische Krise geführt
-Er hat keinerlei Anstalten getroffen zu verhindern was am 11. September 2001 geschehen ist, obgleich er zahlreiche darauf hindeutende Informationen hatte.
-Er hat es trotz gewaltigem militärischen wie finanziellen Aufwand nicht geschafft bin Laden zu fangen oder zu töten
-Er hat innerhalb von drei Jahren zwei Kriege begonnen und für beendet erklärt, während in beiden Ländern täglich Menschen durch politisch und religiös motivierte Gewalt ihr Leben verlieren

Warum ich das hier aufzähle? Ganz einfach, weil ein Staatschef oder anderer Politiker in Amt und Würden in Deutschland keine Chance hätte auch nur mit einer dieser Taten oder nicht-Taten seinen Job behalten zu können. Eine einzige dieser Verfehlungen hätte ausgereicht den jeweiligen Volksvertreter ins politische Nirwana zu befördern. Die jeweilige Opposition hätte ihn schon aus rein parteipolitischen Interessen in der Luft zerrissen und mit Hilfe der Medien zum Rücktritt gezwungen.

Ich glaube ich werde mich nie wieder beschweren, wenn Parteipolitik als Interesse des Volkes getarnt wird, klar es ist verlogen, aber wenigstens wird kein ganz so dreister Idiot und Lügner Bundeskanzler....hoffe ich.
NeithanJa, das deutsche Volk hat als vieleicht das einzige in der ganzen Weltgeschichte aus seinen Fehlern gelernt. Es war heftig, was hier abgelaufen ist aber so ist es schon unzählige Male gelaufen und kam auch später immer wieder vor und wird auch noch in Zukunft geschehen. Allerdings hat man es in Deutschland doch ein wenig übertrieben: Wir sind so unglaublich aggressiv und wiederspenstig gegenüber jeder Führung geworden, dass "wir" uns damit selbst ins Bein schießen und als Land nicht annähernd so viel weiter kommen, wie wir es könnten, wenn wir uns nicht ständig mit innerpolitischem Gezänke selbst behindern würden.
Ich bin ausgesprochen dankbar dafür, dass wir keiner Fahne huldigen aber etwas weniger Wiederstand gegen das politische System würde uns sicher deutlich weiter bringen. Ich bin wirklich kein Freund des Staates, ich zähle vermutlich zu denen, die ihm am ablehnensten gegenüber stehen, aber ich finde, dass ein einigermaßen Funktionierender Staat deutlich besser ist als diese Gezänke, das sich jetzt Deutschland schimpft.
Bürgermeister@Neithan
Wir haben so sehr aus der Vergangenheit gelehrnt, das in Deutschland rechtsradikale Parteien in die Landtage gewählt werden.
NeithanHey, es hat 50 Jahre gedauert!

Nichts gegen unsere Nachbarn, die leider gezwungen sind mit hirnlosen Schwachmaten das Land teilen zu müssen, aber guck mal nach Norden, Süden, Osten, Westen: Da sind die Dumpfbacken weitaus einfußreicher und sitzen teilweise auch in der Regierung. Ich will nicht sagen, dass alle deutschen Bürger mit einem Gehirn geboren werden aber bei uns geht es [b]sehr[/b] viel besser als anderswo, was das Thema angeht.

Klar klatsch ich lachend in die Hände, wenn Faschos umgebracht werden aber wir singen nicht jeden Morgen in der Schule die Nationalhymne oder Schwören einem Putzlappen unsere Treue.
BürgermeisterWenn ich sehe, was bei uns für Dumpfbacken an der Macht sind, dann wird mir anders. Ganz Europa lacht doch schon über uns. Ich sag nur Dosenpfand und LKW-Maut. Das sind Sachen, die unsere Dumpfbackennachbarn weitaus besser gelöst haben als wir. Die Dumpfbacken im Norden sind sogar noch schauer als wir, sprich PISA-Studie.
Loup de nuitDumpfbachen hin, Dumpfbacken her. Habt Ihr Euch die Entwicklung der deutschen politischen Landschaft mal länger angesehen? Habt Ihr Euch die entwicklung der amerikanischen politischen Landschft mal länger angesehen? Habt Ihr mal Vergleiche angestellt???? Inzwischen bemüht man sich doch auch in Deutschland sehr darum für einzelne Personen in der Politik Werbung zu schieben. Inzwischen bemüht man sich vermutlich sogar darum das Wort Parteiprogramm möglichst nicht auszusprechen, ein Wähler könnte neugierig werden, nachschlagen und feststellen, dass kaum die Hälfte von dem was da drin steht in der Politik noch von Relevanz ist....:mad: :mad:

Wir fangen schon seit langem an den amerikanischen "Wahlzirkus" zu favorisieren... Allein die Berichterstattung in den Medien macht bereits darauf aufmerksam. Wo erhält man noch Hintergrundinformationen? Entweder selber graben, oder gefälligst nur die Schlagzeilen schlucken und dann bitteschön unbedingt danach und nach Sympathie wählen... Pfui, nein danke!
Tiberonoder mit anderen Worten:

[b]Gods bless Germany[/b]

;)

Ich fürchte fast, daß man bei uns in eine andere Richtung geht ..
Mir zumindest ists inzwischen nahezu völlig egal, was sich parteipolitisch so abspielt. Daß ich da kein Einzelfall bin, zeigt imo die Wahlbeteiligung.
Obs nun besser ist, ob das Volk allem blind hinterher rennt oder sich für nichts interessiert muß jeder selbst wissen.
roddyIch bin deiner Meinung und auch zufrieden damit in Deutschland zu leben. Allerdings argumentierst du für meinen Geschmack ziemlich einseitig. Es gibt immer zwei Seiten, dass sollte man auch Bush (von dem ich persönlich rein gar nichts halte) zugestehen denke ich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Wir alle wissen was Mr. Bush in vier Jahren so "geleistet" hat.

-Er hat einen Krieg basierend auf einer dreisten Lüge begonnen[/B][/QUOTE]

*zustimm*

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]-Er hat das Land in eine gewaltige ökonomische Krise geführt[/B][/QUOTE]

Naja hast du das Wort "New Economy" schonmal gehört? Momentan weiss keiner sicher, was das richtige wäre für die amerikanische Wirtschaft, Wirtschaftsexperten sprechen deshalb von einer neuen Ökonomie, die anderen Gesetzen folgt als alles bisher bekannte. Um diese Wirtschaft sicher aus der Krise zu führen, müsste man Prophet sein.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]-Er hat keinerlei Anstalten getroffen zu verhindern was am 11. September 2001 geschehen ist, obgleich er zahlreiche darauf hindeutende Informationen hatte.[/B][/QUOTE]

Glaubst du Bush hatte auf seinem Schreibtisch n Zettel liegen: "Achtung Mr.President, Bin Laden wird die Twin Towers zerstören!" ? Ich denke eher, dass die Geheimdienste Informationen zurückgehalten haben, das ist Bush nicht vorzuwerfen. Oder gibt es Beweise dafür, dass Bush davon wusste? ("Das hat der Moore gesagt ist für mich kein Beweis" :) )

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]-Er hat es trotz gewaltigem militärischen wie finanziellen Aufwand nicht geschafft bin Laden zu fangen oder zu töten[/B][/QUOTE]

Kerry müsste mit den gleichen Pfeiffen in Militär und Geheimdienst zusammenarbeiten...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]-Er hat innerhalb von drei Jahren zwei Kriege begonnen und für beendet erklärt, während in beiden Ländern täglich Menschen durch politisch und religiös motivierte Gewalt ihr Leben verlieren[/B][/QUOTE]

*zustimm*
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]oder mit anderen Worten:

[b]Gods bless Germany[/b]

;)

Ich fürchte fast, daß man bei uns in eine andere Richtung geht ..
Mir zumindest ists inzwischen nahezu völlig egal, was sich parteipolitisch so abspielt. Daß ich da kein Einzelfall bin, zeigt imo die Wahlbeteiligung.
Obs nun besser ist, ob das Volk allem blind hinterher rennt oder sich für nichts interessiert muß jeder selbst wissen. [/B][/QUOTE]
So hab ich bis zur letzten Landtagswahlen auch gedacht und ich muß zu meiner Schande gestehen, das ich auch längere Zeit nicht mehr wählen war. Mittlerweile denke ich aber, man sollte das kleinste Übel wählen. Frag mich jetzt aber nicht, wer das im Moment ist. Als ich gesehen habe, was die sog. Protestwähler gewählt haben, wurde mir ganz anders.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Ok, wer hat sich in den letzten Jahren nicht oft genug über das parteipolitische Hickhack geärgert, dass sich die jeweils wechselnden regierungs- und Oppositionsparteien in Deutschland geliefert haben? [/B][/QUOTE]Haben sich nicht Demokraten und Republikaner in den USA das gleiche Hickhack geliefert?

[QUOTE][B]Die Parteipolitik in Deutschland würde einen solchen Mann an der Spitze dieses Landes unmöglich machen. [/B][/QUOTE]Ach ja?

[QUOTE][B]Wir alle wissen was Mr. Bush in vier Jahren so "geleistet" hat. [/B][/QUOTE]Und was hat sich die deutsche Bundesregierung in dieser Zeit so geleistet?

>-Er hat einen Krieg basierend auf einer dreisten Lüge begonnen<
Und wie war das mit Scharpings angeblichem KZ-Stadion im Kosovo?

>-Er hat das Land in eine gewaltige ökonomische Krise geführt<
Schröder etwa nicht?

>-Er hat keinerlei Anstalten getroffen zu verhindern was am 11. September 2001 geschehen ist, obgleich er zahlreiche darauf hindeutende Informationen hatte.<
Gottseidank gab's in Erfurt nicht ganz so viele Opfer.

>-Er hat es trotz gewaltigem militärischen wie finanziellen Aufwand nicht geschafft bin Laden zu fangen oder zu töten<
Trotz gewaltiger Finanzspritzen für den VS (oder gerade deshalb?) gelang es nicht, die Neonazis zurückzudrängen.

>-Er hat innerhalb von drei Jahren zwei Kriege begonnen und für beendet erklärt, während in beiden Ländern täglich Menschen durch politisch und religiös motivierte Gewalt ihr Leben verlieren<
... so wie deutsche Soldaten in Afghanistan und auf dem Balkan.

[QUOTE][B]Warum ich das hier aufzähle? Ganz einfach, weil ein Staatschef oder anderer Politiker in Amt und Würden in Deutschland keine Chance hätte auch nur mit einer dieser Taten oder nicht-Taten seinen Job behalten zu können. Eine einzige dieser Verfehlungen hätte ausgereicht den jeweiligen Volksvertreter ins politische Nirwana zu befördern. Die jeweilige Opposition hätte ihn schon aus rein parteipolitischen Interessen in der Luft zerrissen und mit Hilfe der Medien zum Rücktritt gezwungen. [/B][/QUOTE]Darum wurde auch Schröder wiedergewählt.

[QUOTE][B]Ich glaube ich werde mich nie wieder beschweren, wenn Parteipolitik als Interesse des Volkes getarnt wird, klar es ist verlogen, aber wenigstens wird kein ganz so dreister Idiot und Lügner Bundeskanzler....hoffe ich. [/B][/QUOTE]Ich würde weder G.W.B. noch Gerhard S. als Idioten bezeichnen.

Wie titelte BILD so treffend:
"Bush gewann mit dem Schröder-Trick"
- und der wäre?
Geschickt die Ängste der potentiellen Wähler anheizen und ausnutzen, um ihr Wahlverhalten in die gewünschte Richtung zu lenken - das nennt man zielgerichtete Politik. :mad:
Darket@roddy
New Economy hin oder her, aber hast Du Dir mal die Zahlen was das Staatsdefizit und dessen Entwicklung in den letzten vier Jahren angeschaut? Man sollte sicherlich nicht alles glauben, was M. Moore so von sich gibt, aber die Zahlen die er anführt sind korrekt.

Was den 1.. September angeht ist es spätestens seit dem Untersuchungsausschuss eindeutig bewiesen, das Geheimdienstberichte vorlagen, die davor warnten, dass Bin Laden einen Angriff auf die vereinigten Staaten mit entführten Flugzeugen plante. Ich weiß nicht, ob es hätte verhindert werden können, aber es wurde nichteinmal versucht, wie gesagt ich bekomme da so ein Pearl Harbour-Dejavue...

@TTP

[QUOTE]Haben sich nicht Demokraten und Republikaner in den USA das gleiche Hickhack geliefert?[/QUOTE]
Ausschließlich im Wahlkampf, während der Regierungszeit gibt es in den USA quasi keine Opposition im Parlament.

[QUOTE]Und wie war das mit Scharpings angeblichem KZ-Stadion im Kosovo?[/QUOTE]
Ich bin bekanntlich Totalpazifist und lehne generell jeden Krieg ab, allerdings waren auch die ethnischen Säuberungen im Kossovo nicht zu leugnen.

[QUOTE]Schröder etwa nicht?[/QUOTE]
Sehe ich etwas anders, da diese Krise noch während der Regierung Kohl begann und zwar ungeachtet der noch boomenden New Economy.

[QUOTE]Gottseidank gab's in Erfurt nicht ganz so viele Opfer.[/QUOTE]
Erfurt war weder eine politisch motivierte Tat, noch war sie politisch zu verhindern, oder wenn doch höchstens auf Landesebene.

[QUOTE]Trotz gewaltiger Finanzspritzen für den VS (oder gerade deshalb?) gelang es nicht, die Neonazis zurückzudrängen.[/QUOTE]
Schlag mich tot, aber ich halte das braune Pack für keine große Bedrohung, auch nach den Wahlen in Sachsen nicht. Der Grund weswegen die NPD nicht verboten werden konnte lag meiner Ansicht nach sehr viel eher in den zweifelhaften Ermittlungsmethoden des VS begründet.

[QUOTE]... so wie deutsche Soldaten in Afghanistan und auf dem Balkan.[/QUOTE]
Nunja, wieviele Bundeswehrsoldaten sind bisher in Afghanistan und dem Balkan durch Kampfhandlungen und Anschläge ums Leben gekommen?

[QUOTE]Darum wurde auch Schröder wiedergewählt.[/QUOTE]
Schröder wurde wiedergewählt, weil er sich gegen den Krieg im Irak gestellt hat, das war das einzige, das ihn gerettet hat und auch der Grund weswegen ich seine Regierung mit-wiedergewählt habe.

[QUOTE]Geschickt die Ängste der potentiellen Wähler anheizen und ausnutzen, um ihr Wahlverhalten in die gewünschte Richtung zu lenken - das nennt man zielgerichtete Politik[/QUOTE]
Schröder musste um wiedergewählt zu werden keine Ängste anheizen, die waren sehr real.
Suicide-SmurfAcha, God bless Germany

Aehm am liebsten würde ich jetzt das Grusswort schreiben das die Leute hier so von 1939-1945 verwendet haben.

Warum ?hier ein Text von M Moore.


Deutschland hat für seine Sünden noch immer nicht bezahlt - und ich will die Schulden eintreiben

Habe ich den aufregendsten Moment versäumt, als der 50. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs gefeiert wurde? Den Moment, als alle Deutschen auf die Knie sanken und um Vergebung baten, als sie in Viehwaggons stiegen, um ihr Mitgefühl zu zeigen, und versprachen, jede Woche einen Tagesverdienst an einen Überlebenden des Holocaust abzutreten.
Mann, das muß ein toller Anblick gewesen sein! Habt ihr ihn auch versäumt?
Bin ich ein bißchen zu hart mit einem Land, das doch bereits Reue gezeigt hat und von dessen Bürgern die meisten noch gar nicht geboren waren, als der Massenmord begangen wurde? Nun ja. Werfen wir mal einen Blick auf die Anzeigetafel:

6 Millionen Juden ermordet.
3 Millionen katholische Polen ermordet.
500000 Zigeuner ermordet.
12500 Homosexuelle ermordet.

Und dazu noch jede Menge Kommunisten, Zeugen Jehovas und andere Mißliebige, das macht eine Gesamtsumme von fast 10 Millionen wehrlosen Menschen, die im Holocaust abgeschlachtet wurden. Nicht mitgerechnet sind die 400 000 Amerikaner, die in diesem Krieg starben (im Kampf gegen Deutschland und seine Verbündeten Japan und Italien), die 25 Millionen Sowjetbürger, die getötet wurden oder verhungert sind, und die Millionen anderer Europäer, Afrikaner und Asiaten, die von Menschen eines Volkes umgebracht wurden, das damals für die gebildetste, zivilisierteste und fortschrittlichste Nation der Welt gehalten wurde. Und das alles ist gar nicht so lange her.

Wir müssen heute noch mit den Folgen dieser Tragödie leben. Alle unsere Familien, ob jüdisch oder nicht jüdisch, wurden irgendwie durch sie in Mitleidenschaft gezogen. Der Bruder meines Vaters, Lawrence, wurde in der Nähe von Manila getötet. Die Weltkarte ist durch den Zweiten Weltkrieg für immer verunstaltet, und gleichgültig, ob es in Bosnien knallt oder im Nahen Osten oder ob Skinheads die Bürger von Idaho terrorisieren, all diese Konflikte haben ihre Wurzeln in den Taten der Deutschen.

Und wie wurde Deutschland für diese Sünden bestraft? Es wurde eines der reichsten Länder der Welt! Und das in nur drei Jahrzehnten! Wie um alles in der Welt konnten wir das zulassen? Heute genießt der durchschnittliche Deutsche einen Lebensstandard, der schlicht einmalig ist. Ein Fabrikarbeiter in Westdeutschland verdiente letztes Jahr durchschnittlich 29 Dollar die Stunde. In den USA verdiente derselbe Arbeiter 19 Dollar. Der amerikanische Arbeiter muß pro Jahr fast 200 Stunden länger arbeiten als der deutsche. Das sind die fünf vierzig-Stunden-Wochen, die die Deutschen bezahlten Urlaub kriegen, und dabei verdienen sie auch noch doppelt soviel wie wir Amerikaner. Und obwohl Deutschland nur ein Fünfundzwanzigstel der Fläche der USA hat und die USA fast vier Mal so viele Beschäftigte haben, ist sein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung fast so groß wie das der USA.

Könnt ihr euch vorstellen, daß der Großmutter eines heutigen Juden auf dem Weg zur Gaskammer in Auschwitz ein Engel erschien und sagte: »Keine Sorge, die Deutschen werden vom Rest der Welt mit so viel Reichtum belohnt, daß sie gar nicht mehr wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen.«

Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht der Ansicht, daß es besser gewesen wäre, Deutschland wie nach dem Ersten Weltkrieg zu behandeln, als wir die Deutschen demütigten, um sie zu unterwerfen, und sie fast verhungern ließen. Diese Bedingungen waren zweifellos ein Grund, warum so viele Deutsche Hitler wählten. Außerdem haben nach dem Krieg viele Deutsche ihr Leben damit verbracht, ihre Eltern für deren Verbrechen anzuklagen. Tatsächlich sind die jungen Deutschen von heute - wenn sie sich nicht gerade den Schädel kahlrasieren und ausländische Arbeiter zusammenschlagen - sehr progressive, pazifistische Menschen guten Willens, die ohne eigenes Verdienst einfach ein gutes Leben führen. Vielleicht sieht es so aus, als sei dieser lange zurückliegende
Krieg nur das Werk von wenigen bösen Nazis gewesen, aber laut Daniel Goldhagen, dem Autor von Hitlers willige Vollstrecker, hat die deutsche Regierung über 330000 normale Durchschnittsdeutsche registriert, die direkt an den täglichen Judenmorden beteiligt waren. Tausende von diesen Deutschen sind heute noch am Leben. Tatsächlich leben noch über 12 Millionen Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg 15 oder älter waren.

Und was haben diese Deutschen getan, um in irgendeiner Form Reparationen für ihre Sünden zu zahlen? »Wir nennen es nicht Reparationen«, sagte die Frau am Telefon des deutschen Informationszentrums, »sondern Wiedergutmachung.« Okay, dann fragen wir eben: Wieviel »Wiedergutmachung« ist nach Ansicht der Deutschen das Leben jedes einzelnen Ermordeten wert? Nun, laut ihrer eigenen Aussage eigentlich gar nichts. Für die Toten wird keine
»Wiedergutmachung« geleistet, wie man mir erklärte. Aber es gibt uch eine gute Nachricht: Alle Besitztümer, die Juden verloren haben, werden ersetzt. Wenn ihr also im Holocaust ein paar Kerzenleuchter verloren habt, könnt ihr euch melden und Deutschmark kassieren. Ihr habt nur euer Leben verloren? So ein Pech. Dann gibt es kein Geld für eure Lieben. Aber… wenn ihr beweisen könnt, daß ihr »mindestens sechs Monate in einen Konzentrationslager« oder »in einem Ghetto interniert« wart oder euch »mindestens acht Monate verstecken« mußtet, dann bezahlen euch die großzügigen Deutschen etwa 350 bis 600 Dollar für jeden dieser qualvollen Monate. Ihr sagt, ihr wärt nur 5 Monate und 29 Tage in Dachau gefoltert worden? Pech gehabt! Verklagt die Deutschen, dann kriegt ihr vielleicht eine einmalige Entschädigung von 3000 Dollar.
Bis heute hat Deutschland 68,3 Milliarden Dollar »Wiedergutmachung« geleistet. Wieviel ist das, wenn man es auf alle Menschen umrechnet, die im Holocaust getötet wurden? Die Antwort lautet: 6831 Dollar pro Person. Das ist alles, 6831 Dollar für jede Mutter, jeden Säugling, jeden Jungen und jedes Mädchen, das sie vergasten, verbrannten, erschossen oder lebendig begruben.
Meiner Ansicht ach sind 6831 Dollar für das Leben eines unschuldigen Menschen nicht genug. Nicht daß irgendeine Summe »genug« wäre, aber mein Leben und euer Leben sind ein bißchen mehr wert als 6831 Dollar.
Ich weiß, daß einige von euch jetzt sagen: »Hey Mike, die Überlebenden konnten sich nach dem Krieg immerhin in Israel niederlassen. War das kein Ausgleich für sie, daß man ihnen dieses Land gegeben hat?« Also, ich bin nicht der Ansicht, daß ihnen Israel wirklich »gegeben« wurde. Die Briten regierten das Land (das damals Palästina hieß), und plötzlich kamen all diese Überlebenden des Holocaust, die nirgendwo anders hinkonnten, und das hat den Briten überhaupt nicht gefallen. Aber sie hatten nicht die Energie, gegen die jüdischen Guerilleros zu kämpfen, nachdem sie gerade rst den größten Teil ihres Weltreichs
verloren hatten, also zogen sie einfach ab und sagten: »Na gut, wenn ihr das Land haben wollt, dann gehört es euch.« Von den arabischen Einwohnern wurde allerdings keiner nach seiner Meinung gefragt. Ich habe nie verstanden, warum es so ein großartiges Geschenk war, den Überlebenden des Holocaust Palästina beziehungsweise Israel zu überlassen. Seid ihr je dort gewesen? Es ist eine verdammte Wüste! Es gibt überhaupt nichts dort! »Wir haben die Wüste zum Blühen gebracht!«, sagen die Israelis gerne. Angeblich rationalisieren sie damit ja nur etwas… Aber ich sage euch, es sind wirklich 100 Prozent Sand und Fels und noch mehr Sand. Wie konnten wir bloß glauben, es sei eine Entschädigung für sie, daß wir sie in diese schrecklichen Gefilde brachten, für die sie in weiteren Kriegen weitere Menschenleben opfern mußten? Weil es in der Bibel steht? Seit wann richtet sich die Welt nach diesem Buch?

Wenn wir wirklich das Richtige tun und obendrein die Deutschen hätten bestrafen wollen, hätten wir den Überlebenden Bayern geben sollen. Bayern ist wirklich ein schönes Land! Und es hätte die Deutschen sehr geschmerzt, Bayern zu verlieren. Daß die Juden Palästina bekamen, tat den Deutschen überhaupt nicht weh. Aber wenn diese Schweinehunde Bayern an die Juden verloren hätten, das hätten sie wirklich gespürt. Israel hat nur 28 076 Quadratkilometer, Bayern hat über 72 000! Israel hat kaum natürliche Ressourcen; Bayern ist reich an Mineralen, Wald und Wasser. Die Israelis sind seit dem Zweiten Weltkrieg von Feinden umgeben, die sie umbringen wollen, Bayern hingegen ist von den herrlichen Alpen umgeben, und die sind nur von ein paar Ziegen und diesen drei dicken Saunabadern aus der Ricola-Werbung bevölkert. Leider ist es vermutlich zu spät, um diesen Fehler noch zu korrigieren, indem wir Tel Aviv nach München verlegen und die Deutschen probieren dürfen, ob sie auch die Wüste zum Blühen bringen können.

[color=red][i]editiert !
Caranaldion[/i][/color]
Suicide-SmurfIch meine, die Deutschen sind wirklich glimpflich davongekommen. Nur 20 Prozent der Deutschen Kriegsverbrecher kamen überhaupt vor Gericht. Viele, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, leben noch. Und was glaubt ihr, wo die heute alle sind?

In Florida!

Wirklich! Zehntausende von Deutschen, viele so alt, daß sie noch im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben könnten, sind für immer nach Florida gezogen. In den letzten fünf Jahren sind die deutschen Investitionen in Florida um 200 Prozent gestiegen. Laut der Tampa Tribune stellen die Deutschen in Florida zusammen mit den Briten 50 Prozent aller Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie zur Verfügung. Sie haben über 1,8 Milliarden Dollar in den Bundesstaat investiert. Drüben an der Südwestküste, allein in den Countys Collier, Lee und Charlotte, leben immerhin 86000 Deutsche.
Als ich kürzlich in den Südwesten Floridas reiste, landete ich auf dem Flughafen in Fort Myers. Die Start- und Landebahn ist verlängert worden, damit dort unablässig Jumbos aus Deutschland starten und landen können. Ich sah deutsche Fahnen auf Wohnhäusern flattern. Wohin ich auch kam, hingen deutsche Schilder, »RAUCHEN VERBOTEN« zum Beispiel. Die Speisekarten in den Restaurants waren englisch und deutsch. Die Deutschen kaufen Grundstücke und Geschäfte, um hier ein behagliches Leben zu führen. Und immer mehr Freunde aus dem »Vaterland« schließen sich ihnen an.
Ich bin innerlich gespalten, wenn ich diese deutsche Invasion in Florida beobachte. Einerseits hasse ich Florida. Es wimmelt von Ungeziefer, ist unangenehm feucht und voller Idioten, die mit Gewehren in der Gegend herumrennen. Und dann sind auch noch diese verrückten Exilkubaner dort. Wenn es eine Schere gäbe, die groß genug wäre, dann würde ich den Staat am liebsten vom Rest des Landes abschneiden, an dem er sowieso bloß mit einem Zipfel hängt. Einer der Seelen in meiner Brust gefällt es, daß all diese Ex-Nazis nach Florida ziehen und die Bewohner terrorisieren. Geschieht ihnen recht. Rechtsextreme Kubaner gegen Greise von der SS in einem Kampf auf Leben und Tod. Das würde ich mir sogar im Pay-TV anschauen. Andererseits ist es eine Ironie des Schicksals, daß ausgerechnet in Südflorida auch Tausende Überlebende des Holocaust wohnen. Ist es richtig, daß diese jüdischen Männer und Frauen, die den Massenmord der Deutschen mit viel Glück überlebt haben, nun deutsche Speisekarten lesen müssen, damit sich ihre neuen »Nachbarn« wohler fühlen? Ich bin nicht dieser Ansicht.

Ich habe eine Lösung. Wir alle wissen, daß Florida für die Morde an deutschen Touristen berüchtigt ist. Ich glaube, dieses Phänomen hat nichts mit Bandenkriminalität zu tun. Ich glaube vielmehr, es hat etwas mit Vergeltung zu tun. Einer nach dem anderen werden die Überlebenden von der verdienten Rache ereilt. Jemand mit Gerechtigkeitsgefühl hat die älteren Bürger von Miami Beach bewaffnet und sie Richtung Fort Myers geschickt, wo sie die alten Rechnungen begleichen sollen. Wer hätte je gedacht, daß die Deutschen es den Rächern so einfach machen würden und so dumm wären, in eine Gegend zu ziehen, wo mit Ausnahme von New York die meisten Juden leben? Was haben sich diese Krauts gedacht? Daß die Familie Moskowitz »leben und leben lassen« und »die andere Wange hinhalten« würde? Offensichtlich haben diese Deutschen die Anzeigetafel vergessen.

Ich sage, bewaffnet sämtliche Bingospieler südlich von Fort Lauderdale, und dann feiern wir das wirkliche Ende des Zweiten Weltkriegs. Also, RENN' UM DEIN LEBEN, KLAUS! Und einen glücklichen 50. Jahrestag!
PelloquinMach mal nicht so nen Wind. Angesichts dessen, was ich mir vorstellte, was ich tun wollte mit jenen, die den Holocaust zu verantworten haben, und die uns das alles eingebrockt haben, erscheinen mir Moore's Worte gelinde gesagt [i]milde[/i], ein AUSBUND AN BARMHERZIGKEIT.

Und (bis auf München und Umland *zwinker Richtung ilo und neptunia ), Bayern hätten sie von mir aus haben können.

Im Ernst: Ich denke, Moores Artikel ist sehr emotional geprägt.

Und wenn du ihn schon reinsetzt, solltest du gleich auch den Artikel über Israel und Palestina reinsetzen, denn Arafat und Scharon nahm er sich auch zur Brust.

Fand ich übrigens nicht nett, unsere Kerry-Bush Diskussion so abzuqualifizieren. Wenn du genauer gelesen hättest, hättest du gesehen, dass wir zum Teil schon sehr differenziert diskutiert haben.

Ich zumindest habe mich darum bemüht, zwischen Bush und dem einzelnen Amerikaner zu unterscheiden.

Im übrigen habe ich den Eindruck, dass Du Dich vornehmlich mit Überschriften begnügst. Hättest Du Darkets Eingangspost gelesen, hättest Du gesehen, dass er Deutschland ein Lob dafür aussprach, dass unsere heutige Parteipolitik einen Bush an der Spitze des Landes nicht ermöglichen würde.

Hast Du ein problem mit Deiner nationalen Identität? Ich nicht. Ich weiß um die Verbrechen eines Teils unserer Vorväter, und genauso sehr weiß ich, dass ich an diesen Verbrechen keinen Anteil hatte und mein bestes tun werde um zukünftig solches zu verhindern.

In diesem Sinne:


[center][img]http://www.spiegel.de/img/0,1020,408015,00.jpg[/img]

[size=1]Moschee in Falludscha: Ein Soldat richtet sein Gewehr auf einen Verwundeten
(Quelle: [url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-328072,00.html"][/url][/size] [/center]


[center]GOD SAVE US ALL![/center]
neptuniakaum fällt mein name, bin ich auch schon da ;)

zum text von m.m.:

jaaa ... naja.
es irritiert mich der unterschwellige nationalismus - ja genau, denn auch die amis sind - ach ja die nennt man patrioten ... dumm, daß sie uns (uns? als nachkriegsgeneration irritiert mich auch das) nach dem 1. weltkrieg verhungern ließen, weil wir dann hilter wählten um im 2. weltkrieg einen unglaublichen bockmist zu fabrizieren (was kriege so an sich haben, wie ich immer dachte) aber dann durften wir ja wieder reich werden ...
ömm??

und dann die geschichte mit israel und bayern (pello, dafür bekommst du haue!) ...
hat irgendjemand die wenigen übrig gebliebenen juden eigentlich gefragt, wo sie leben möchten? soweit ich mich erinnern kann, wurden sie auch nach kriegsende weiter in lagern gehalten, bis sie verschifft wurden ... von großer verbesserung kann erstmal keine rede sein ... klar, sie hätten sich in bayern niederlassen können - und: vielleicht hätten sie sich anders entwickelt.

und noch eine blasphemie meinerseits: das, was die israelis mit den palästinensern gemacht haben und immer noch machen ist auch nicht ohne ... ich hab nur ein unvollständiges bild von dem, was dort wirklich passiert, nur: es hilft niemandem zu keiner zeit sich wertvoller zu fühlen als sein mitmensch. und: ich dachte, wenn man am eigenen leib erfährt, wie es ist, wenn man als mensch zweiter klasse behandelt wird, dann versucht man selber, wenn man die gelegenheit dazu bekommt, eben diesen fehler nicht zu wiederholen ...

und diese deutsche dauer-schuld-frage ... menschenleben sind mit geld nicht aufzurechnen. was in den letzten 50 jahren geflossen ist, macht es nicht wieder gut, auch wenn es moralisch ok war. die frage ist, wann diese schuld endet, und wer in den genuß dieser ablaßzahlung kommen soll. die direkt beteiligten? die nachfolgende generation? generationen?
als nach-dem-krieg-geborene sehe ich meine persönliche möglichkeit nur, ganz einfach meine gegenwart und meine zukunft anders zu leben, so etwas möglichst nicht mehr zuzulassen. zur wahl zu gehen. mit meinen mitmenschen auszukommen. meinen solidarbeitrag zu leisten. meine meinung zu äußern. nicht wegzusehen.
aber ich weigere mich, die schuld für die vergangenheit mit mir rumzuschleppen.
mir gehört die zukunft, für die darf man mich gerne zur verantwortung ziehen ...

gut, ein satz noch zu den amis: ich habe verwandte in amerika, ich arbeite für amerikanische kunden - es gibt michael moore und scheinbar unendlich viele bush-gegner. und jeder ist entsetzt über die wiederwahl. nur, wer hat dann bush gewählt????


hier sollte ich meinen rundumschlag aber nicht enden lassen:
god bless germany.
hm.
im verhältnis zu anderen ja.

aber wir leben nicht im ami-, sondern im amigo-land.

hier wird das geld nicht verwendet, um gewählt zu werden, sondern um die richtigen amigos an sich zu binden und ewig in regierungskreisen zu wandeln ...
gut soweit, weil somit kein größenwahnsinniger sich lange durchmogeln kann, siehe schill, siehe rep-vater schön/schörg/namen vergessen ... ihnen fehlt der schutz eines amigo-netzes, und diese amigos unterstützen nur gesellschafts-kompatible ...

einige dinge halte ich aberfür verhältnismäßig gut.
es gibt (ansatzweise) tendenzen für umwelt- und verbraucherschutz. nicht genug, aber immerhin.
kriegseinsätze sind (noch) einigermaßen verhalten. immerhin kein aktiver angriff ..
das soziale netz, wenn auch rissig und ohne sicherer zukunft, wird umkämpft und nicht kampflos aufgegeben.

aber: vieles wird von der opposition (welche es auch grade ist) abgebremst.
nach dem motto: wenn wir dran sind, dann machen wir's richtig, und damit die anderen eben das nicht schaffen, hindern wir sie mit allen mitteln daran ...



hoffen wir einfach, daß das deutsche gemüt so bequem geworden ist, keine familie bush über sich zu dulden und dadurch eventuell zum übermäßigen handeln gezwungen zu sein ...
ich glaub, das ist eine sehr bayrische einstellung ...

ach so, ja. deshalb muß es richtig heißen:

GOD BLESS BAVARIA!!!
decay73[quote][i]Original geschrieben von neptunia[/i]
[b]GOD BLESS BAVARIA!!![/B][/QUOTE]

Nee, nix da. GOD BLESS OSTFRIESLAND!

Ich sach euch, eine Tasse Tee für jeden und die Welt wird schön:

[b][i]Zwei Ostfriesen sitzen auf der Bank am Meer. George Bush kommt vorbei:[/b][/i]

George W. Bush: „Hi folks!“
Ostriese: „Hmm...“
GWB: „I come from Gods own country America!“ [i]*mit Fahne wedel*[/i]
OSSI: „Hmm...“ [i]*Schluck aus der Bierpulle nehm*[/i]
GWB: „Won`t you like to be a part of our great county?"
OSSI: „Hmm...“
GWB: „Otherwise I will send some troops, Condy Rice and Donny Rumsfeld, an then this country will be a new american state! The first in europe!“
OSSI: „Hmm...sach maal Hinneeerk, hasst du noch eeen Tassje Teee?“
GWB: „What you said? I don`t understand!“
2. OSSI: „Joaaahh...Jan...hab ich woohl...“
GWB: [i]*nervös rumhüfend*[/i] „Hey! I talk to you!“
OSSI: „Sach maal, Hinnerk, was springt der denn so komisch rum? Ich kann ja gar nicht mehr aufs Meer gucken!“
2. OSSI: „Du, Jan, das weiß ich auch nicht. Ist wohl besser, wenn wir jetzt gehen und nen Tee trinken. Sollte der vielleicht auch mal machen, so nervös wie der ist...“
1. OSSI: „Ja, da hast du wohl recht...aber [i]den[/i] nehm ich nicht mit...“
2. OSSI: „Nee, ist besser so. Hat auch so komisch mit der Fahne gewedelt und so nervös war der...nee, neee“
[i]*die Ostfriesen ziehen gemächlich von dannen“[/i]
GWB: „Hey, whats up? Where are you going!“
GWB [i]denkt[/i]: „Strange guys...better to leave...have no interests anymore...fu**ing country“

Und so leben die Ostfriesen weiter friedlich in ihrer Heimat, trinken Tee und schauen aufs Meer...

;)
PelloquinDie Ostfriesen sind mir sympathisch :)

Entschuldigung neptunia, erstens sagte ich, [b]bis auf München und Umland [/b], und zweitens war das nicht so ernst gemeint.

Ich weiß schon, dass Moore auch schon so manchen Bockmist verzapft hat, aber nach allem, was ich jetzt von ihm gesehen oder gelesen habe, glaube ich, dass er ein gutes Herz hat und wirklich die Dinge in eine etwas bessere Richtung lenken will.

Außerdem ist das was er über Bayern schriebe wirklich harmlos. In einem anderen Kapitel hat er gesagt, dass die Afroamerikaner nicht mehr so dumm sein sollen, ihre eigenen Viertel in L.A. niederzubrennen, sondern dass sie doch nach Beverly Hills laufen sollen. Und dann hat er ihnen genau erklärt, wie man das richtig anstellt.

Ansonsten schließe ich mich Deinen Worten an, liebe C., und verbleibe freundlich winkend

:)
neptunia(... nie darf ich jemanden verhauen ... ok. ;) )

... und nein, auch moore darf überspitzte dinge sagen, und irgendwo im kern hat er ja auch recht ... außerdem hat er ja auch gesagt, daß bayern ein wirklich schönes land ist ;)


da sind noch zwei dinge, die mich immer verwundern ...

zum einen:
warum ist es unmoralisch/unangebracht/unerwünscht, wen man als mensch mit deutschem pass sich in der gegend, in der man aufgewachsen ist, wohl und zuhause fühlt? ich möchte tatsächlich nirgendwoanders leben, obwohl ich italien, new york, australien liebe, engländer total sympathisch finde, von der afrikanischen kultur begeistert bin und das meer der ost- und nordsee mich anzieht.
aber leben, also hauptwohnsitzlich, möchte ich nur hier. ich. hier.

zum anderen:
warum ist es so vielen nicht möglich, wenn sie denn schon ähnliche gefühle ihrer herzens-heimat entgegenbringen, anderen das gleiche zuzugestehen?
ich kenn eine mexikanerin, die viel aus ihrer heimat erzählt, sehr liebevoll. es hat sie nach deutschland verschlagen und sie lebt auch gerne hier. aber ihre heimat ist mexiko. sie kann beide kulturen verbinden und gleichzeitig von einander trennen. oder besser gesagt: akzeptieren. sie sieht die vor- und nachteile beider lebensweisen.
und dann gibt es tatsächliche diese betonköpfe, die gebrochenes deutsch mit ihr reden, ihr seltsame dinge nachsagen ... hallo?

oh, und ostfriesen und urbayern haben manchmal das gleiche gemüt ... ;)
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Die Ostfriesen, die ich kenne, sind meistens griesgrämig, grob und ...*weiterüberleg*.. naja, auf jeden Fall ganz anders als Bayern * [/B][/QUOTE]

Tja, dann kennst du keinen Ostfriesen richtig. Ostfriesen sind wie die Natrur um sie herum. Abgehärtet, sturmerprobt und zunächst still und zurückhaltend und ehrlich.
Aber wenn man den Kern geknackt hat (was zugegebenermaßen nicht einfach ist, und was auch nicht bei jedem zugelassen wird) hat man einen Freund fürs Leben.

Wie auch immer.
Was mich zur Zeit an Deutschland ein wenig verunsichert ist, daß es eigentlich genauso wie in Amiland keine wirkliche Alternativen mehr gibt.
Unterschiede sind nur noch in Nuancen wahrnehmbar und gelegentlich überholt die CSU die SPD links, die SPD die CDU rechts oder die CDU die NPD rechts (wie jetzt von Milbradt vorgeschlagen), und im Prinzip fahren aber alle auf der selben Spur in die selbe Richtung.
Eigentlich könnten CDU/CSU/SPD auch funsionieren, ohne daß sich da jemand weh tun würde.

Nicht, daß jede Alternative gut wäre, aber für wichtig halte ich das schon...
neptuniadas erinnert mich an sehr interessantes (wenn auch kurzes) gespräch gestern ... eine eher konservative frau (welch überraschung, hier im tiefen süden ...)

das ideal kabinett:

schröder (auf keinen fall merkel)
und dann wild gemischt:
seehofer, renate schmidt, künast, dieser kleine gnom im rollstuhl, fischer, schily ...

es ist offensichtlich, daß die einzelnen parteien kein profil mehr haben ... nur die persönlichkeiten scheinen zu zählen ... wobei wir wieder gefährlich an der amerikanischen realität kratzen ...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von neptunia [/i]
[B]das ideal kabinett:

schröder (auf keinen fall merkel)
und dann wild gemischt:
seehofer, renate schmidt, künast, dieser kleine gnom im rollstuhl, fischer, schily ... [/B][/QUOTE][b]Och nööö ... nicht lauter solche Griesgrame ![/b]
Das Land braucht endlich wieder ein bissel Optimismus.

OK, die Frau Merkel will ich auch nicht. Die und der Thierse sind doch die größte Beleidigung für alle Ossis. Aber der Schröder ist genau so ein Griesgram, und Schily und Schäuble erst recht.

Mein Kanzlerkandidat wäre Heiner Geissler.
Und dann wird gemischt:
Fischer, Waigel, Lafontaine, Gysi, ...
Renate Schmidt - war das die Blondine aus Bayern? Die wäre OK.
Dann wird es schon langsam eng ...
Was macht eigentlich Björn Engholm, von dem hat man lange nichts gehört, den fand ich immer cool.
Als Bildungsministerin käme evtl. die letzte Bundespräsidents-Kandidatin (hab leider ihren Namen nicht im Kopf) in Frage.
Ein paar jüngere fähige Leute könnte man noch in der PDS finden, z.B. Angela Marquardt und Sahra Wagenknecht (ich weiß, die ist ketzerisch, aber wir brauchen nicht nur Ja-Sager).
Dann fällt mir noch der Herr Goeudevert ein ...

Und ich will Johannes Rau als Bundespräsidenten wiederhaben!
Dessen Abschiedsrede wäre mein Programm-Vorschlag für das, was in nächster Zeit in Angriff zu nehmen ist.

[QUOTE][B]es ist offensichtlich, daß die einzelnen parteien kein profil mehr haben ... nur die persönlichkeiten scheinen zu zählen ... wobei wir wieder gefährlich an der amerikanischen realität kratzen ... [/B][/QUOTE]Wenigstens gibt es bei uns noch ein paar Persönlichkeiten, die Profil haben. Und wie Odessa schon schrieb:
[COLOR=limegreen]vielleicht ist das ja auch die Zukunft? Kein links und rechts mehr, sondern Politik FÜR und MIT dem Volk, gerichtet am gesunden Menschenverstand und am "Was braucht das Land"? [/COLOR]
BürgermeisterWenn ich die aktuellen Ideen vom Ströbele so verfolge, dann müßte die Überschrift von "God bless Germany" in "Allah bless Germany" umbenannt werden.
PelloquinWarum nicht? Ich hätte damit kein Problem.

Wann hört man endlich mit dieser ganzen Hirnverbrannten Spalterei auf???

Der Gott der Muslime ist auch unser Gott. DENN ES GIBT NUR EINEN GOTT.

Wenn wir an dieser Trennung weiterhin festhalten, wird sie irgendwann unser aller Tod sein.
TheTurningPoint[IMG]http://images-eu.amazon.com/images/P/B000002SLD.01.MZZZZZZZ.jpg[/IMG]
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]...DENN ES GIBT NUR EINEN GOTT.

Wenn wir an dieser Trennung weiterhin festhalten, wird sie irgendwann unser aller Tod sein. [/B][/QUOTE]

Ich glaube auch, dass der Gott den Christen und Muslime anbeten der selbe ist. Aber es ist eben eine [b]Glaubens[/b]sache, das kannst du niemandem vorschreiben, fürchte ich.

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