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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Maschinen als Arbeiter-Ersatz
KnäckebrotSeid gegrüßt,

erstmal möchte ich eines vorwegnehmen: Ich habe das Thema zwar gesucht, wusste aber nicht so recht, was ich eigentlich eingeben sollte, aber ich denke nicht, dass es schon einen Thread diesbezüglich gibt.

An meiner etwas, naja, umständlichen Erklärung werdet ihr bestimmt merken, dass ich nicht so richtig in Worte fassen kann, was ich eigentlich sagen bzw. fragen will.

Es ist so, ich habe neulich einen Bericht über Autoproduktion im Fernsehen gesehen. Es ist mir aufgefallen, dass dort alles maschinell betrieben und konstruiert wird. Nur hier und da fährt mal ein Arbeiter auf seinem Fahrrädchen vorbei und sieht nach, ob alles in Ordnung ist.

Das ist ja schön und gut, aber letztendlich werden doch hier Computer für Menschen eingesetzt, was für uns Menschen wiederum bedeutet, dass Arbeitsplätze gestrichen werden und Leute entlassen werden müssen, weil ja Roboter und Computer ihre Arbeit übernehmen!

Und das ist ja nicht nur dort so. Ich würde sagen, in jeder Fabrik oder in jedem Büro wird es zunehmend so sein, dass Computer einfach die besseren, und vielleicht auf lange Sicht auch billigeren, Arbeiter sein werden.

Ich meine, wo kommen wir denn hin, wenn unsere gesamte Arbeit von Robotern verrichtet wird? Ich hoffe ihr versteht was ich sagen will.

Was denkt ihr dazu?
NelnyNaja, auch Maschinen müssen von irgendwem Programmiert werden und auch Maschinen müssen gewartet werden - soweit sind wir nun doch nicht das alles automatisch geht.
Vieles wird sogar heute immernoch auf Papier gemacht, weil bei einigen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen das steife System so undurchsichtig ist, das scheinbar niemand weiß wo man anpacken muss, um daraus ein Papierloses und computergestütztes Büro zu machen.

Wo einerseits Arbeitplätze wegfallen werden andererseits Arbeitsplätze erschaffen, allerdings obs im 1:1 Verhältnis ist oder besser mag ich zu bezweifeln.

Ich würde das nicht als alleinige allergrößte Sorge nehmen, sondern die ganzen Regelungen (und in den USA auch die Patente), die Steuern (wovon immer nur die kleinen was abkriegen) und die großen Firmen, die kleinere Firmen schlucken bzw den kleinen Geschäftsmann die Möglichkeit/Chance rauben, selber ein gewinnbringendes Geschäft aufzubauen.
SeelensplitterNunja das mit Arbeitsplätze schaffen würde ich nicht so sagen ... Ich arbeite z.B. bei den Stadtwerken und eins unserer Wasserwerke in dem früher über 30 Leute Arbeiteten wird nun komplett automatisiert und Ferngesteuert ...
Sprich von den 30 Arbeitsplätzen von früher sind grad mal 2 übrig geblieben .
Neue Arbeitsplätze geschaffen hat das auch nicht denn es wurde alles von eben diesen 30 Arbeitern umgebaut ... Und zufrieden damit sich praktisch sein eigenes Grab zu schaufeln war von denen keiner .
Achja und die Wartung solcher Anlagen erfolgt höchstens alle paar Jahre also gibts dadurch auch keine neuen Arbeitsplätze ...
White_FangDu hast absolut Recht. Man könnte doch, zum Beispiel beim Autobahnbau, auf Maschinen verzichten und alles von Menschen schaffen lassen. Das würde eine Menge Arbeitsplätze schaffen. Hatte vor circa 60 Jahren auch gut geklappt.
NelnyNur heute klappts nicht mehr mit "Straßenbau per Hand"
Mehr Arbeiter = mehr Plätze = mehr Kosten, besonders die Abgaben für den Staat, der Heute extremer als früher sind. Wer soll das alles bezahlen?

So oder so: Kein Unternehmen wird freiwillig Geld aus dem Fenster werfen!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Nelny [/i]
Wer soll das alles bezahlen? So oder so: Kein Unternehmen wird freiwillig Geld aus dem Fenster werfen! [/QUOTE]Die Antwort steht in deiner Signatur::
[b][COLOR=limegreen]Erst wenn der letzte Baum gefällt ist, der letzte Fluss verseucht wurde und jedes Tier ausgerottet wurde, wird der Mensch erkennen das man Geld nicht essen kann.[/COLOR][/b]

Wenn man sich endlich darauf besinnen würde, was im Leben wirklich wichtig ist, könnte man sich über jeden Roboter freuen, der die Arbeit eines Menschen übernimmt, weil dieser Mensch dann endlich Zeit für Wichtigeres hätte.
In den Bereichen Bildung und soziale Betreuung und Umweltschutz kann es gar nicht genug Menschen geben. Und ansonsten könnte jeder Mensch das tun, was er gern tut.

Es gibt genug Alternativen zur gegenwärtigen Mangelwirtschaft:
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028[/url]
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=802567#post802567[/url]
Any Bodyetwas offtopic:

zur Zeit gibt es in Deutschland noch etwa 10 Millionen Industriearbeitsplätze und eine entsprechende Vielzahl an Bewerbern auf die wohl begehrtesten Arbeitsstellen Deutschlands.

Tendenz: weiter fallend.

Warum? - weil viele der Produktionsstätten gar nicht mehr in Deutschland angesiedelt sind bzw. werden.

Was passiert eigentlich mit denjenigen, die entlassen werden oder nicht zu den neuen Arbeitsstätten umziehen?

Werden es wirklich immer Arbeitsplätze, die von Maschinen eingenommen werden?

Der Gedanke, dass man mehr in das Soziale Netz investieren sollte oder sich "wertvolleren Dingen" zuwenden sollte, halte ich für lobenswert, doch ich denke, es wird nicht funktionieren - die Unternehmer und die Wirtschaft hat derartige Projekten zu befürworten und es sind auch Mittel dafür freizustellen. ...

Derartige Projekte haben sich zu tragen, haben einen Gewinn zu erbringen, andernfalls belasten sie die Kassen, die ohnehin leer sind. ...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]zur Zeit gibt es in Deutschland noch etwa 10 Millionen Industriearbeitsplätze und eine entsprechende Vielzahl an Bewerbern auf die wohl begehrtesten Arbeitsstellen Deutschlands. [/B][/QUOTE]Das sollte eigentlich überhaupt kein Grund zur Panik sein, wenn damit der Bedarf aller 80 Millionen Einwohner des Landes abgedeckt werden kann:
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=802567#post802567[/url]

[QUOTE][B]Werden es wirklich immer Arbeitsplätze, die von Maschinen eingenommen werden? [/B][/QUOTE]Ob nun Maschinen oder andere Rationalisierungen - es sind alles Ergebnisse des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, die immer weniger Arbeit [b]notwendig[/b] machen, um den Bedarf der Menschen an Produkten zu decken. Die vernünftigste Konsequenz daraus wäre, die Arbeitszeiten zu senken - bei vollem Lohnausgleich, denn es kann ja mit weniger Arbeitszeit die gleiche Menge an Wohlstand produziert werden.

[QUOTE][B]Der Gedanke, dass man mehr in das Soziale Netz investieren sollte oder sich "wertvolleren Dingen" zuwenden sollte, halte ich für lobenswert, doch ich denke, es wird nicht funktionieren - die Unternehmer und die Wirtschaft hat derartige Projekten zu befürworten und es sind auch Mittel dafür freizustellen. ... [/B][/QUOTE]Die Mittel dafür bereitzustellen, wäre eigentlich die Aufgabe von Regierung und Staat, die ja durch Wahlen extra dafür mit den entsprechenden Befugnissen ausgestattet wurden/werden. Wenn sie diese Befugnisse missbrauchen und die Reichtümer des Volkes für Peanuts an Privathand verschachern, gehören sie aus den Ämtern gejagt.

[QUOTE][B]Derartige Projekte haben sich zu tragen, haben einen Gewinn zu erbringen, andernfalls belasten sie die Kassen, die ohnehin leer sind. ... [/B][/QUOTE]Derartige Projekte haben das zu leisten, wofür sie geschaffen werden, nämlich Nahrung, Wohnung, Kleidung, Bildung und soziale Betreuung [b]für alle Menschen des Landes[/b] zu sichern, und nichts weiter. Ob die Buchführung in Broten, Tomaten und Kartoffeln, in irgendwelchen Geldwährungen oder sonstwie erfolgt, ist da eigentlich fast Nebensache.

Wir sollten "Politbüros" als Aktiengesellschaften einrichten, mit je einer unveräußerlichen Aktionärs-Stimme je Einwohner des Landes. Und die Politiker, die nicht entsprechend der Beschlüsse der Aktionäre arbeiten, werden fristlos entlassen. Punkt.
Any Bodywie kann bzw. sollte das funktionieren?... vielleicht bin ich aufgrund der weltwirtschaftlichen lage etwas zu veraengstigt... doch ich sehe derzeit nicht unbedingt gelder noch den willen irgendwelcher politiker deutschen landes, derartiges durchsetzen zu wollen?

aus erzaehlungen wie eigenen erlebnissen sehe ich nur, wie immer weniger von deutschen in die deutsche wirtschaft investiert wird... wie wenig die arbeitnehmer bereit sind fuer die sicherung ihrer arbeitsplaetze leistungen anzubieten...

dass die forderungen, die du erwaehnst, auf fruchtbaren boden stossen und erfuellt werden, kann ich wirklich nicht erkennen...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]wie kann bzw. sollte das funktionieren?... vielleicht bin ich aufgrund der weltwirtschaftlichen lage etwas zu veraengstigt... [/B][/QUOTE]Diese Angst ist leider nicht ganz unberechtigt: :(
[url]http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18732/1.html[/url]
[url]http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18702/1.html[/url]

[QUOTE][B]doch ich sehe derzeit nicht unbedingt gelder noch den willen irgendwelcher politiker deutschen landes, derartiges durchsetzen zu wollen? [/B][/QUOTE]Die Politiker werden Derartiges auch nie durchsetzen wollen und können, wenn sie von ihren Wählern nicht unmissverständlich den Auftrag dazu erhalten. Aber den Wählern in Deutschland (oder wenigstens den Wählern im Westen Deutschlands) scheint das im Moment auch ziemlich egal zu sein. Sie fordern nach wie vor mehr Geld (das man nicht essen kann), statt für sich und ihre Familien ein besseres Leben zu fordern.

[QUOTE][B]aus erzaehlungen wie eigenen erlebnissen sehe ich nur, wie immer weniger von deutschen in die deutsche wirtschaft investiert wird... [/B][/QUOTE]"Die deutsche Wirtschaft" hat in den letzten Jahren genug Kapital eingesackt. Es wäre mal an der Zeit, etwas mehr in die Menschen des Landes zu investieren. Mehr Kaufkraft für die Massen, dann klappt's auch wieder mit der Wirtschaft.

[QUOTE][B]wie wenig die arbeitnehmer bereit sind fuer die sicherung ihrer arbeitsplaetze leistungen anzubieten... [/B][/QUOTE]Ich sehe in meiner Firma nur, wie viel meine Mitarbeiter leisten, um ihren Arbeitsplatz zu erhalten, und das, obwohl die meisten von ihnen so wie ich schon seit mehr als 5 jahren keine Gehaltserhöhung mehr bekommen haben, während die Lebenshaltungskosten allerorten deutlich gestiegen sind.

[QUOTE][B]dass die forderungen, die du erwaehnst, auf fruchtbaren boden stossen und erfuellt werden, kann ich wirklich nicht erkennen... [/B][/QUOTE]Diese Forderungen müssten erst mal laut und deutlich gestellt werden. Aber stattdessen huldigen die meisten Leute weiterhin 7x24 dem Geldgott ... :(
Any Body[quote]
Ich sehe in meiner Firma nur, wie viel meine Mitarbeiter leisten, um ihren Arbeitsplatz zu erhalten, und das, obwohl die meisten von ihnen so wie ich schon seit mehr als 5 jahren keine Gehaltserhöhung mehr bekommen haben, während die Lebenshaltungskosten allerorten deutlich gestiegen sind.
[/quote]

[b]Deine[/b] Mitarbeiter?

[size=1]
Es geht vermutlich auch anderen Arbeitnehmern ähnlich...
[/size]
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Deine Mitarbeiter? [/B][/QUOTE]Genauer gesagt, meine Kollegen in der Firma, in der ich arbeite ...

[QUOTE][B]Es geht vermutlich auch anderen Arbeitnehmern ähnlich...[/B][/QUOTE]Eben. Darum sollte man sich nicht mokieren, "wie wenig die arbeitnehmer bereit sind fuer die sicherung ihrer arbeitsplaetze leistungen anzubieten", sondern sich lieber die Frage stellen, wie arm denn die Hälfte aller Erdbewohner noch werden müssen, die schon jetzt alle zusammen weniger haben, als die 400 reichsten Familien der Welt (d.h. eine dieser 400 Familien besitzt mehr als 7.5 Millionen Menschen zusammen).
Any Body... vielen Dank für den Vorwurf, doch es betrübt oder bestürzt mich eben zu wissen, dass diejenigen, die sich gegen 2h Mehrarbeit in der Woche ausgesprochen haben, ihren Arbeitsplatz verlieren werden, weil die Produktion ins Ausland verlagert wird....

Mir wären 2h Mehrarbeit lieber als meinen Arbeitsplatz ganz zu verlieren, doch vielleicht bin ich da die Ausnahme...

Arbeitslose sind zu unterstützen von denen, die derzeit noch eine Anstellung haben, oder sehe ich da etwas falsch?

PS. auf diejenigen zu schielen, die ein beachtliches vermögen aufgebaut haben, mag recht einfach sein. nur hilft es nicht, sich darüber zu beschweren, dass sie vermögen haben, und andere nicht.

es geht vielleicht um eine gerechte verteilung des einkommens, doch mal anders herum gefragt, im falle, dass du vermögen hast, TTP, wärest du bereit, es mit denen zu teilen, die ihre arbeit niederlegen, weil von ihnen verlangt wird, dass sie mehr arbeit zu leisten haben um weiterhin ihren arbeitsplatz zu behalten?

wie sieht es generell aus mit dem teilen? wer ist heutzutage noch bereit dazu?
LaChatte[QUOTE]Mir wären 2h Mehrarbeit lieber als meinen Arbeitsplatz ganz zu verlieren, doch vielleicht bin ich da die Ausnahme...[/QUOTE]

Das ist doch reine Erpressung, und ein Spielchen, das ad infinitum weiter gehen kann. Dieses Jahr muss man die Wochenarbeitszeit um eine Stunde erhöhen, aber nächstes Jahr müssen wir das wieder tun, und gleichzeitig, aber nur ein bisschen, den Lohn kürzen, sonst muss die Firma abwandern...

Erfolg hat eine Firma nicht darum, weil sie ihre Mitarbeiter ausbeutet, sondern weil sie ein gutes Produkt anbietet, das ihren Kunden einen Mehrwert gibt. Und für gute Produkte sind die Menschen auch bereit zu zahlen, siehe Audi, die tendenziell im Hochpreissegment beste Qualität liefern und damit erfolgreich sind, während Opel, die sich nicht mehr um die Qualität kümmerten, nun grösste Probleme haben.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

Erfolg hat eine Firma nicht darum, weil sie ihre Mitarbeiter ausbeutet, sondern weil sie ein gutes Produkt anbietet, das ihren Kunden einen Mehrwert gibt. [/B][/QUOTE]

Das ist nur bei wenigen Branchen so. Stichwort: Geiz ist Geil. Sonst würden Discounter wie Aldi, Lidl, KIK & Co nicht wie Pilze aus dem Boden schießen. Und bei KIK z.B. ist die Qualität mies und Mitarbeiter werden ausgebeutet.
9-11 Arbeitsstunden in der Zentrale sind normal, aber die Überstunden werden nicht bezahlt. Zitat einer Mitarbeiterin: "Aber die Hauptsache ist ein sicherer Arbeitsplatz"

Und für einen Audi wird auch immer weniger in Deutschland hergestellt.
Die Ölwanne wird in Spanien gegossen, das Lederlenkrad in Marroko genäht und das Innenleben der Türschlößer in Tschechien montiert...
Und der Trend geht weiter.
LaChatte[QUOTE]Und der Trend geht weiter.[/QUOTE]

Das ist richtig, und das müssen wir akzeptieren. Allerdings bieten westeuropäische Standorte doch einige Vorteile, die aufstrebende Industrieländer nicht haben, und die muss man eben nutzen. Die Zeit, wo man sich mit dem immer gleichen Produkt auf den Lorbeeren ausruhen und dabei noch kräftig Geld verdienen konnte, ist vorbei.

Die Region Basel konzentriert sich sehr stark auf die Forschung im Bereich Biologie und möchte hier ein europäisches Biovalley aufbauen, das Weltspitze ist.

Die St. Galler Firma Jakob Schläpfer (glaub ich?) ist eine der letzten Firmen aus der vor einem Jahrhundert in dieser Region florierenden Textilindustrie. Heute stellt Jakob Schläpfer, die auf ein KnowHow von über hundert Jahren zurückgreifen kann, Textilien für die Haute Couture her, wobei sie praktisch alle Materialien, die es gibt, zu Stoff verarbeiten, und dabei hoch innovative Techniken wie zum Beispiel Laserschnitt verwenden, mit dem Muster möglich werden, wie sie sonst gar niemand auf der Welt herstellen kann.

Die Holzofenbäckerei am Andreasplatz in Basel entdeckt traditionelle Mehle und Rezepte neu und tüftelt auch immer wieder an neuen Sorten und saisonalen Sorten herum. Die Preise sind stolz, weil es alles Handarbeit ist, doch kein Grossverteiler mit industrieller Brotproduktion ist in der Lage, eine solche Qualität zu bieten. Die Holzofenbäckerei hat am Marktplatz zwei Stände und beliefert mindestens ein Warenhaus und wohl noch mehr Anbieter. Aldi-Brot kann man in der Regel nicht mehr nach vier Tagen mit Genuss noch essen.

Alle diese Firmen leben zu einem grossen Teil vom Herzblut, das in sie gesteckt wird, und meines Wissens beutet keine dieser Firma ihre Arbeitnehmer aus.

[QUOTE]KIK z.B. ist die Qualität mies [/QUOTE]

Dort werde ich also nie einkaufen gehen, danke für die Warnung:D
SchwarzePestDie Vorteile die westeuropäsiche Standorte bieten werden immer weniger. Den einzigen großen Vorteil den sie haben ist die Nähe zum Markt und das sie schnell reagieren können (wenn sie wollen). Beispiel Opel, an der Krise ist nicht die Qualität Schuld, man hat zu spät auf die Kundenwünsche reagiert.
Mit Spezialitäten macht man auf Dauer kein Land satt.
LaChatte[QUOTE]Die Vorteile die westeuropäsiche Standorte bieten werden immer weniger.[/QUOTE]

Vorteile hat man nicht einfach, man muss auch etwas dafür tun. Zum Beispiel gute Ideen haben und diese auch umsetzen. Und wir haben immer noch eine hervorragende Position weltweit und jammern grösstenteil auf hohem Niveau.

Wenn wir nun die bekannten Fehlerquellen wie zum Beispiel die systematische Verteilung des Kapitals von den Reichen zu den Armen ausmerzen, dann werden wir es auch nie nötig haben zu hungern.

[QUOTE]Beispiel Opel, an der Krise ist nicht die Qualität Schuld, man hat zu spät auf die Kundenwünsche reagiert. [/QUOTE]

in der Pannenstatistik sind immerhin einige verächtlich als "Reisschüsseln" verschriene Vehikel vor Opel zu finden... und was hat Opel denn sonst noch zu bieten gehabt? Nur gerade diese Sorte Mittelmass, mit der alle unzufrieden sind.

Und "zu spät auf Kundenwünsche reagieren" ist heutzutage bekanntlich schnell der Todesstoss für irgend eine Firma, vor allem im Lifestylebereich "Auto". Wer Kundenwünsche nicht ernst nimmt, ist nicht professionell und begeht in einem Markt, wo Kunden anspruchsvoll sind, einen enormen Fehler. Anders gesagt: Opel hat geschludert. Und ein Management hat ein paar tausend Arbeitsplätze durch Nachlässigkeit entsorgt.

[QUOTE]Mit Spezialitäten macht man auf Dauer kein Land satt.[/QUOTE]
Ich glaube nicht, dass Satt-werden unser dringlichstes Problem ist... wir haben noch genug Spielraum, um zu verhindern, dass es überhaupt soweit kommt.
LaChatte[QUOTE]Die Vorteile die westeuropäsiche Standorte bieten werden immer weniger.[/QUOTE]

Vorteile hat man nicht einfach, man muss auch etwas dafür tun. Zum Beispiel gute Ideen haben und diese auch umsetzen. Und wir haben immer noch eine hervorragende Position weltweit und jammern grösstenteil auf hohem Niveau.

Wenn wir nun die bekannten Fehlerquellen wie zum Beispiel die systematische Verteilung des Kapitals von den Reichen zu den Armen ausmerzen, dann werden wir es auch nie nötig haben zu hungern.

[QUOTE]Beispiel Opel, an der Krise ist nicht die Qualität Schuld, man hat zu spät auf die Kundenwünsche reagiert. [/QUOTE]

in der Pannenstatistik sind immerhin einige verächtlich als "Reisschüsseln" verschriene Vehikel vor Opel zu finden... und was hat Opel denn sonst noch zu bieten gehabt? Nur gerade diese Sorte Mittelmass, mit der alle unzufrieden sind.

Und "zu spät auf Kundenwünsche reagieren" ist heutzutage bekanntlich schnell der Todesstoss für irgend eine Firma, vor allem im Lifestylebereich "Auto". Wer Kundenwünsche nicht ernst nimmt, ist nicht professionell und begeht in einem Markt, wo Kunden anspruchsvoll sind, einen enormen Fehler. Anders gesagt: Opel hat geschludert. Und ein Management hat ein paar tausend Arbeitsplätze durch Nachlässigkeit entsorgt.

[QUOTE]Mit Spezialitäten macht man auf Dauer kein Land satt.[/QUOTE]
Ich glaube nicht, dass Satt-werden unser dringlichstes Problem ist... wir haben noch genug Spielraum, um zu verhindern, dass es überhaupt soweit kommt.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Arbeitslose sind zu unterstützen von denen, die derzeit noch eine Anstellung haben, oder sehe ich da etwas falsch? [/B][/QUOTE][b]Menschen[/b] sind zu unterstützen dabei, dass sie alle ihre Kräfte und Fähigkeiten dazu einsetzen können, den gemeinsamen [B]Reichtum[/b] zu vermehren. Nicht Arbeitslosigkeit ist zu unterstützen, sondern Arbeit - und damit meine ich nicht Arbeit, die [b]Geld[/b] bringt, sondern Arbeit, die [b]Nutzen[/b] bringt.

[QUOTE][B]PS. auf diejenigen zu schielen, die ein beachtliches vermögen aufgebaut haben, mag recht einfach sein. nur hilft es nicht, sich darüber zu beschweren, dass sie vermögen haben, und andere nicht. [/B][/QUOTE]Was mich stört ist, dass sie das [b]Vermögen[/b] haben, etwas zur Vermehrung des gemeinsamen Reichtums zu [b]tun,[/b] aber sie tun es nicht. Das Vermögen bleibt also ungenutzt, während gleichzeitig Milliarden Menschen in Armut leben müssen.

[QUOTE][B]im falle, dass du vermögen hast, TTP, wärest du bereit, es mit denen zu teilen, die ihre arbeit niederlegen, weil von ihnen verlangt wird, dass sie mehr arbeit zu leisten haben um weiterhin ihren arbeitsplatz zu behalten? [/B][/QUOTE]Ich bin immer dazu bereit, mein Vermögen und meinen Reichtum mit den Menschen zu teilen, die dazu auch bereit sind. Und ich kann ziemlich zornig werden, wenn Geizkragen und Griesgrame versuchen, das gemeinsame Teilen mit allen Mitteln zu verhindern:
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30028[/url]

[url]http://www.heise.de/newsticker/meldung/53194[/url]
[COLOR=red]Als weiteres wichtiges Gesetzvorhaben bezeichnete er die Änderung des Urheberrechtes. Dabei zeigte Schröder der so genannten Privatkopie die rote Karte: "Es gibt Bestrebungen, die Privatkopie zu erlauben, also eine Regelung, die auf gut deutsch gesagt das Klauen erlaubt. Wir können die Privatkopie wohl nicht verhindern, aber wir unterstützen nicht diese Idee und tragen damit dauerhaft dazu bei, dass sich neue Geschäftsideen am Markt entwickeln können."[/COLOR]
Es soll also für teures Geld [b]verkauft[/b] werden, was man eigentlich [b]verschenken[/b] könnte. :mad:
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Erfolg hat eine Firma nicht darum, weil sie ihre Mitarbeiter ausbeutet, sondern weil sie ein gutes Produkt anbietet, das ihren Kunden einen Mehrwert gibt. Und für gute Produkte sind die Menschen auch bereit zu zahlen[/B][/QUOTE]Das ist richtig. Die Produkte müssen allerdings trotzdem einen fairen Preis haben. Der Preis muss dem Gebrauchswert entsprechen. Und dann muss der Kunde natürlich wenigstens so viel Geld haben, dass er diesen Preis überhaupt zahlen [b]kann.[/b]

[QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzePest [/i]
[B]Das ist nur bei wenigen Branchen so. Stichwort: Geiz ist Geil. Sonst würden Discounter wie Aldi, Lidl, KIK & Co nicht wie Pilze aus dem Boden schießen. [/B][/QUOTE]Die Kunden wären auch blöd, wenn sie nicht dort einkaufen, wo sie den gewünschten Gebrauchswert zum günstigsten Preis erhalten. Wenn sie miserable Qualität kaufen, nur weil sie "Billig" ist, dann sind sie allerdings selbst schuld. Wobei man eben den Einfluss der Werbung ("Geiz ist Geil") nicht unterschätzen darf.

Wir sollten uns zusammentun und eine Gegen-Kampagne starten:
[COLOR=red][SIZE=6][b]GEIZ TÖTET ![/b][/SIZE][/COLOR]

[QUOTE][B]Zitat einer Mitarbeiterin: "Aber die Hauptsache ist ein sicherer Arbeitsplatz"[/B][/QUOTE]Das ist eben der tragische Irrtum. Hauptsache ist [b]nicht[/b] der Arbeitsplatz. Und Hauptsache ist auch [b]nicht[/b], viel Geld zu bekommen. Die Hauptsache ist, die eigenen (Lebens-)Bedürfnisse befriedigen zu können, also ausreichend Nahrung, Kleidung, Wohnung, Kommunikation und soziale Betreuung zu haben und in Frieden [b]LEBEN[/b] zu können.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]--------------------------------------------------------------------------------
Mit Spezialitäten macht man auf Dauer kein Land satt.
--------------------------------------------------------------------------------
Ich glaube nicht, dass Satt-werden unser dringlichstes Problem ist... wir haben noch genug Spielraum, um zu verhindern, dass es überhaupt soweit kommt. [/B][/QUOTE]Das Essen scheint momentan wirklich nicht unser größtes Problem zu sein, wobei mir auffällt, dass die Qualität der Nahrungsmittel immer schlechter wird, weil die Anbieter von Qualitätsprodukten mit aller Gewalt aus dem Markt verdrängt werden (dieser Prozess hat im Osten schlagartig mit der Währungsunion im Juli 1990 begonnen). :(
Ein wirkliches Problem sehe ich beim Wohnen. Viele Menschen müssen heute schon die Hälfte ihres Einkommens (oder noch mehr) nur allein dafür hergeben, ein Dach überm Kopf zu haben.
Noch problematischer scheint die Sache bei Bildung und Kommunikation zu sein, davon werden mehr und mehr Menschen ausgegrenzt. :mad: Und bei der sozialen Betreuung sieht's auch nicht besser aus.

Wenn diese Grundbedürfnisse erfüllt sind, dann spielen allerdings Spezialitäten eine große Rolle. Die Entwicklung in der DDR hat gezeigt, was passiert, wenn man diese unterschätzt. :rolleyes:
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]

Das Essen scheint momentan wirklich nicht unser größtes Problem zu sein, [/B][/QUOTE]

Noch nicht. Aber die ständig ansteigende Anzahl der Menschen die in Deutschland jetzt schon auf Lebensmittespenden angewiesen wächst weiter. Nach der Gesundheitsreform konnten die meisten Tafeln sich über einen größeren Kundenstamm "freuen". Und dieser neue Kundenstamm besteht nicht aus Obdachlosen sondern aus Rentnern ( Stichwort Zuzahlung). Das wir uns auf keine große Rente freuen können ist jetzt schon den meisten klar. Wenn dann noch im Lebenslauf 10 Jahre Arbeitslosigkeit hinzu kommen wird es finster.
wolfpSo wird es leider wohl immer weitergehen.
Das Computer ist eine viel zuverlässigere und
Effektive Arbeitskraft aber es braucht ja immer noch
Menschen um zu funktionieren und das wird sich
glaub ich auch nicht so schnell ändern

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