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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Deutschland bei PISA-Studie wieder unter Mittelmaß...
Frigoris[i] Berlin - Auch bei der zweiten weltweiten PISA-Schulstudie landet Deutschland im Vergleich von 31 Industriestaaten nur in der unteren Hälfte der Leistungstabelle.

Nach Informationen der dpa vom Sonntag konnten sich die deutschen Schüler zwar beim diesjährigen PISA-Schwerpunkt Mathematik um drei Plätze verbessern und belegen jetzt den 17. Rang.

In der Disziplin Lesen und Textverständnis - der Schlüsselkompetenz für das Lernen in Schule und Beruf - kommen sie jedoch nur auf Platz 20.

Zugleich belegt die PISA-Studie erneut, dass in keinem anderen vergleichbaren Industriestaat der Welt der Schulerfolg so abhängig vom Familieneinkommen und der Vorbildung der Eltern wie in Deutschland ist. [/i]

(Quelle: [URL=http://www.web.de]web.de[/URL])

ist schon traurig, wobei ich das [B]niemals[/B] auf das familieneinkommen "schieben" würde, sondern vielmehr auf die fähigkeit der [B]lehrer[/B] etwas rüberzubringen und sich durchzusetzen. ich war zum beispiel zu meiner schulzeit sauschlecht in chemie, wie so ziemlich (bis auf 2) der rest der klasse. jetzt wo ich in meiner ausbildung wieder oft chemie habe bin ich gut, weil die duzentin es besser rüberbringt.
es ist doch wirklich so, dass viele lehrer nur ihre 3/4 stunde hinter sich bringen wollen und die noten der schüler sind vielen schlicht und ergreifend egal. viele machen ihre schüler aufgrund ihrer leistung runter und diese sind dann nur frustiert und dann ist es ja wohl klar, dass viele sich aufgeben.
auch das habe ich in meiner klasse gesehen...

um nochmal auf das familieneinkommen zurück zukommen, wie gesagt ich würde das nicht sagen. es gibt genug neureiche kleine schnösel, deren eltern im geld schwimmen, und die sich nicht für die schule interessieren... aber es gibt auch kinder von armen eltern, die sich richtig anstrengen, weil sie mal mehr erreichen wollen. so hab ich das beobachtet. auch meine eltern kann man nicht als geldgesegnet bezeichnen und ich habe trotzdem einen guten schulabschluss (bücherrate :D )

also was ist euro meinung zu der aktuellen pisastudie??
ich sehs schon kommen wie die schüler wieder fein runtergemacht werden (in der schule von den lehrern), dass sie ja so dumm und faul sind etc (die "Nullbockgeneration").. jedenfalls durften wir uns das damals bei der pisastudie anhören...:rolleyes:
EdwinTja, ich hab gedacht das Thema würde mal ausklingen, jetzt fangen die schon ne neue an:D
Naja, das alles auf die Lehrer zu schieben, ist sicherlich genauso falsch. Das Problem ist wohl dass sich alle nur als Opfer der Sache sehen: Die Schüler die der Lehrer, die Lehrer als die der Politik, die Politik als das der Lehrer usw.
Der wichtigste Schritt sollte meiner Meinung nach die Abschaffung der Einteilung eines Menschen in seine Soziale Schicht im alter von knapp elf Jahren. Ich selbst musste damals einen Aufnahmetest für die Realschule machen und bin jetzt auf dem Gymnasium mit Abstand Klassenbester.
Zweitens sollte die Schulpolitik in die Hände des Bundes gegeben werden. Wo kommt es sonst vor, dass man sich mit einem vollkommen anderen System konfrontiert sieht, wenn man mal 50km weiterzieht?
Zu der sozialen Sache: Natürlich gibt es Leute aus "unteren Schichten", die sich bemühen, aber werden sie damit wirklich etwas erreichen?
Und welcher Lehrer wagt es den Sohn des Herrn Professor auf die Hauptschule zu stecken?
Edwin
ClytieMich stört an der ganzen Pisa-Geschichte, dass Schuldige gesucht werden - man versucht jemanden zu finden, dem man die Verantworung zuschieben kann, weil das Problem dann ganz einfach lösbar zu sein scheint.

Aber warum soll es dabei eigenltich Schuldige geben?

Zum einen kann man den Schülern nicht anlasten, sie seien doof oder faul. Die wollen schließlich (meistens) auch ihren Abschluss und versuchen mit den Gegebenheiten an der Schule und in ihrem Leben klarzukommen, und dümmer werden die Menschen meiner Meinung nach nicht.
Den Lehrern kann man es auch nicht anlasten, auch wenn das häufig von außen geschieht. Sie müssen häufig mit dem Vorwissen klarkommen, das die Schüler mitbringen, und wo wenig ist, kann ein Lehrer auch keine Wunder vollbringen.

Vor allem in Bezug auf die Lesefähigkeiten der Schüler muss man doch viel früher anfangen, denke ich. Wie steht es zum Beispiel mit den Eltern, die ihren Kindern kaum mehr abends eine Geschichte vorlesen, sondern sie vor den Cassettenrecorder (oder den CD-Player) setzen? Leseförderung müssen inzwischen schon die Kindergärten betreiben, weil sich viele Eltern nicht drum kümmern - wie auch um viele andere Dinge wie Ernährung, Sozialverhalten und vieles mehr.
Wobei man auch wieder verstehen kann, dass vieles auf der Strecke bleibt, wenn man eben seinen Lebensunterhalt verdienen muss; das ist ja auch alles nicht so einfach.

Ich denke, man kann hier nicht einfach die Schuld auf irgendwen abschieben, sondern allgemein muss sich jeder Einzelne meiner Meinung nach fragen: Was ist mir eigentlich wichtig? Kann (und will!) ich, wenn möglich, etwas kürzer treten und mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen? Welchen Lebensstandard brauche ich? Und was braucht mein Kind eigentlich, welche Bedürfnisse hat es? Viele Eltern wissen darüber erstaunlich wenig Bescheid, weil sie selber so erzogen worden sind, dass materielles Versorgtsein bereits reicht (oder reichen soll), um zufrieden zu sein, und einfach nie darüber nachgedacht haben, ob es anders nicht auch richtig sein könnte.

Ich denke, hier liegt der Hund begraben - in dem Verhältnis zwischen Kindern, die in zunehmendem Maße nur Ein-Eltern-Familien kennen, und Erziehungsberechtigten. Die Schulen und Kindergärten können nicht alles übernehmen, was eigentlich in den Familien passieren sollte. In den Familien sollte es geschehen, dass Kinder neugierig gemacht werden und Fragen aufwerfen, dass sie lernen ihre eigenen Fähigkeiten zu benutzen. Das ist die Aufgabe, die Eltern nun mal zukommt. Weil das aber so ein komplexes Problem ist, das man so schwer lösen kann, sucht man lieber einen Sündenbock.

Leidtragende sind hierbei die Schüler, die in immer kürzerer Zeit immer mehr lernen müssen und immer früher unter Leistungsdruck gesetzt werden - da regen sich z.B. Leute auf, dass Drittklässler nur mündlich Englisch lernen und nicht schriftlich. Mein Gott, in der dritten Klasse KÖNNEN Kinder doch gerade erst ÜBERHAUPT schreiben - in ihrer eigenen Sprache, das ist in einer Sprache wie Englisch doch gar nicht durchführbar, wenn die Kinder nicht durcheinanderkommen sollen. Es ist nicht der richtige Weg, immer mehr Druck zu machen und immer mehr zu wollen - sondern eher weniger.

Clytie.
LaChatteDie Vorbildung der Eltern spielt auch eine sehr wichtige Rolle. In der Schweiz ist es ähnlich: dort kannst du den zukünftigen schulischen Erfolg eines Neugeborenen ziemlich genau an der Anzahl Bücher ablesen, die im elterlichen Haushalt stehen. Für Kinder ist es offenbar besonders wichtig, schon als Drei- oder Vierjährige in ein anregendes und wissensdurstiges Umfeld zu kommen, dann behalten sie diesen Wissensdurst ihr Leben lang. Und wenn die Chance verpasst ist, ist sie verpasst.

Wichtig wäre es also gerade, Kindern aus einem wenig gebildeten Umfeld in diesem Alter zu ermöglichen, an einen Ort zu kommen, wo sie auf vielfältige Weise angeregt werden. Bei Kindern mit gebildeten Eltern ist das weniger wichtig, weil diese schon zuhause automatisch durch die Eltern gefördert werden.
decay73Das ist doch alles Käse. Als wenn das in so kurzer Zeit geändert werden könnte.

Und vor allem (es wird ja jetzt schon wieder nach einem neuen Bildungssystem gerufen) hat all das Gejammer und die ganzen Rufe nach Reformen überhaupt keinen Sinn, solange die für die Erziehung der Kinder verantwortlichen (also Eltern und Lehrer) ihrer ur-eigensten Aufgabe nicht gerecht werden.

Immerhin hat es doch 'früher' -also bis vor ein paar Jahren- auch ganz gut mit diesem Bildungssystem geklappt.

Es ist also keine Systemfrage, sondern eine Frage, in wie weit Kinder heute noch ernst genommen und von klein auf gefördert werden. Aber dafür muß man natürlich was tun - jeder einzelne.
Wahrscheinlich will das aber niemand hören, weil das ja anstrengend sein könnte und man sich mal ein wenig engagieren müßte und nicht nur dem "Ertragswinkel", dem nächsten Urlaub in der Domninikanischen Republik oder dem nächsten Autokauf hinterher rennen sollte. :mad:
Suicide-SmurfMan sollte einfach Lehrer nach dem Erfolg bezahlen ;-)
Nix mit jeder kriegt den gleichen Gehalt...Das schafft Anreize eine guter Lehrer zu sein...
Es ist somit unter anderem eine Systemfrage -_-
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i]
[B]Man sollte einfach Lehrer nach dem Erfolg bezahlen ;-)
Nix mit jeder kriegt den gleichen Gehalt...Das schafft Anreize eine guter Lehrer zu sein...
Es ist somit unter anderem eine Systemfrage -_- [/B][/QUOTE]

Im weiteren Sinne vielleicht. Aber grundlegend wird auch das nicht viel ändern.
Es ist in meinen Augen definitiv eine Gesellschaftsfrage und keine Systemfrage, wenn man denn wirkliche Erfolge erzielen will.

Alles andere ist herumdoktern an einem ansich guten System unter völliger Vernachlässigung eigentlicher Ursachen.
LaChatte[QUOTE]Man sollte einfach Lehrer nach dem Erfolg bezahlen ;-)[/QUOTE]

Wenn du eine gute Definition für "Erfolg" bringen kannst, bin ich sogar damit einverstanden. ;)

Aber hier müsste man sich wieder einmal darüber Gedanken machen, was Schule sein soll und was genau wir von Schule erwarten, wie ihre Aufgaben in verschiedenen sozialen Schichten definiert sein soll, etc etc.

und das ist eine sehr grosse Herausforderung.

Nix mit jeder kriegt den gleichen Gehalt...

ich glaube nicht, dass Lehrer-sein seine grösste Befriedigung aus dem Geldverdienen bezieht. Und übrigens: schlechte Lehrer möchte ich nicht, sondern nur gute. Und ich würde das als Staat so ausdrücken, dass tatsächlich alle LehrerInnen das gleiche gute Gehalt verdienen.
Suicide-SmurfEin Lehrer ist erfolgreich, wenn es seine Schüler schaffen in standardisierten (bundesweiten) Tests überdurchschnittlich abzuschneiden...(bsp zentrales Abitur)
Worin ich auch ein Problem sehe ist warum sollen sich die Schüler beim Pisa- test mühe geben? Jedenfalls waren bei uns an der Schule einige beim ersten Pisa Test demotiviert..(ich durfte mitmachen lol *g*)
LaChatte[QUOTE]Ein Lehrer ist erfolgreich, wenn es seine Schüler schaffen in standardisierten (bundesweiten) Tests überdurchschnittlich abzuschneiden...(bsp zentrales Abitur)[/QUOTE]

Und findest du das etwa fair?

Lehrer, die in mehrbesseren Quartieren arbeiten, wo die Eltern grundsätzlich Akademiker sind und die Kids schon im frühsten Alter privat mit hohen Kosten gefördert werden, werden mit grosser Wahrscheinlichkeit uni-reif abschneiden, sogar dann, wenn die Lehrer absolute Nullen wären.

In Quartieren, wo viele Kinder beim Einschulen noch nicht einmal richtig Deutsch können und daheim nichts gelesen wird, und die Menschen sich für Bildung nicht interessieren, ist es ein Wunder, wenn ein solcher Lehrer gleich viele Schüler auf Uni-Niveau bringt wie der andere, oben erwähnte.

Das Einzige, was du damit erreichen wirst, ist ein Run auf die Stellen in den besseren Quartieren - so idealistisch ist wohl keiner, dass er bewusst einen schlechteren Lohn für mehr Engagement in Kauf nimmt bei einem Rennen, wo quasi ein Fahrrad gegen einen Porsche antreten muss...:rolleyes:
MontroseDiese Katastrophenmeldungen werden natürlich auch politisch genutzt, daß sich irgendein Politiker mit einer "Lösung des Problems" profilieren kann.

Lehrer und Universitäten können sich über die PISA-Katastrophe freuen, weil jetzt mehr in Bildung investiert wird. Daß das irgendetwas bringt, glaube ich hingegen nicht. Die Kinder sind ja nicht von Natur aus dumm, sondern weil die Bildungspolitiker, Kultusminister, Lehrbuchautoren, Pädagogen usw. versagt haben. Und wenn diese Nixblicker gegen Dummheit eingesetzt werden ... was wird dabei wohl rauskommen :D

Kleines Beispiel: Deutschland will die U.S.A. kopieren, weil die Amis ja so erfolgreich sind. Stimmt nicht, denn eine sehr große Anzahl führender Zeitschriften wie NATURE sind in Europa und nicht in den U.S.A. angesiedelt (NATURE ist um einiges hochrangiger als das amerikanische Journal SCIENCE). In manchen Forschungsbereichen wie der Pharmakologie dürften die Europäer mit den U.S.A. schon immer gleichgezogen haben. Warum also sollen wir ausgerechnet die Amis nachahmen, wenn fraglich ist, daß die Amerikaner tatsächlich die zukunftsträchtigste Forschung haben? Möglicherweise ahmt man da ein Auslaufmodell nach.

Zweites Beispiel: der neu eingeführte Bachelor-Grad ist keinen lauen Furz wert. Die U.S.A., die man nacheifern wollte, anerkennen den deutschen Bachelor nicht. Und die deutsche Wirtschaft kann mit solchen Halbgebildeten überhaupt nichts anfangen. Ohnehin ist der Unterschied zwischen 3 Jahren zum Bachelor und 4 Jahren zum Magister gering. Dann lieber gleich eine solide bzw. "richtige" Ausbildung als diesen Bachelor... oder eben überhaupt nicht studieren. Für Lehre usw. gibt es bessere Institutionen.

Lange Rede, kurzer Sinn: die Frage ist nicht, warum deutsche Schüler dumm sind. Die Frage ist vielmehr, was Deutsche überhaupt unter Wissen und Bildung verstehen. Wir können doch nicht einfach irgendwelchen Modellen hinterhecheln, bloß damit die Statistik stimmt. Es muß ja auch so etwas wie sinnvolle Bildungsziele geben.
Clytie//Ein Lehrer ist erfolgreich, wenn es seine Schüler schaffen in standardisierten (bundesweiten) Tests überdurchschnittlich abzuschneiden...(bsp zentrales Abitur)//

Hmmm... Gab´s da nicht mal diese Sache mit "für das Leben lernen wir" oder soo...? Und sowas wie "mit Kopf, Herz und Hand lernen" bzw. Charakterbildung, Erziehung zur Mündigkeit und freien Meinungsbildung usw usw.... Für sowas ist doch gar kein Raum mehr, denn es braucht a) Zeitund b) lässt es sich nicht in Standards pressen.

Wenn diese Tendenz andauert, alles irgendwie messen und kontrollieren zu wollen, geht all das, was "Bildung" als Begriff eigenltich AUCH aussagt (nämlich dass sich etwas bildet, etwas entsteht, anstatt dass etwas irgendwo eingefüllt und zugedeckelt wird), zu einem großen Teil verloren.

Wozu auch das andere Zitat passt:

//Die Frage ist vielmehr, was Deutsche überhaupt unter Wissen und Bildung verstehen. //

Richtig - wenn man öfter fernsieht, bekommt man den Eindruck, dass unter Bildung punktuelles Spezialwissen verstanden wird, und dass man als gebildet gilt, wenn man weiß, mit wem Jenny Elvers vor vier Jahren mal zusammengewesen ist oder so.
Zusätzlich müsste man mal die Stoffpläne durchforsten und überlegen, ob man da nicht mal was rausschmeißt. Was das genau sein könnte, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, aber insbesondere in naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik kommt ja mit ziemlicher Geschwindigkeit immer wieder neuer Stoff hinzu - das ist dann ja irgendwann nicht mehr alles bewältigbar, oder es wird ein oberflächlicher Einheitsbrei, den niemand richtig durchdenkt und kritisch hinterfragt.

Clytie.
Suicide-SmurfIch bleib mal dabei. Solange ein Sport-Lehrer das gleiche verdient wie alle anderen, unabhängig ob er 2 oder 35 Stunden unterrichtet, wird sich das auf das Engagement der anderen Lehrer niederschlagen.
Ich finde es auch sinnvoll Schüler zentral durch Bund oder Länder zu prüfen, anstelle von „der Lehrer macht das Abitur“…wo ist der Bezugspunkt?
Ob der Lohn daran festgemacht ob der Erfolg nur innerhalb der Schule oder bundesweit verglichen wird ist mir egal.
Solange jedoch Lehrer/Professorengehälter Konstanten sind, wird jeder rational denkende Mensch seinen Aufwand minimal halten..
LaChatteErstens haben die Kinder gerade in der Grundschule oft nicht genug Bewegung. Es fehlt vor allem am Platz, bzw an Turnhallen, und nicht alle wohnen auf dem Land, wo sie einfach in den Wald gehen können.

Sportlehrer sind wichtig...

[QUOTE]Solange jedoch Lehrer/Professorengehälter Konstanten sind, wird jeder rational denkende Mensch seinen Aufwand minimal halten..[/QUOTE]

Lehrer-Sein sollte nur rational Denkenden, die nicht übers Rationale hinauskommen, von vornherein verboten werden. Richtig ist, dass gewisse Lehrer sehr minimalistisch sind. In der Schweiz bzw im Kanton Basel gibts jetzt Bemühungen, dies etwas zu verbessern, zum Beispiel mit einer Präsenzpflicht der Lehrer auch ausserhalb der Unterrichtsstunden im Schulhaus - damit sie auch tatsächlich vorbereiten.

Und ein Leistungslohn, der das KOnkurrenzdenken fördert, ist wohl etwas total Unsinniges...damit tust du niemandem einen Gefallen, und ganz sicher nicht den Schülern.Da muss es andere Lösungen geben.
Montrose[QUOTE]Erstens haben die Kinder gerade in der Grundschule oft nicht genug Bewegung.[/QUOTE]Sportlehrer sind wichtig. Viele Schüler sind ja nicht nur zu doof, sondern auch zu fett.

[QUOTE]dies etwas zu verbessern, zum Beispiel mit einer Präsenzpflicht der Lehrer auch ausserhalb der Unterrichtsstunden im Schulhaus - damit sie auch tatsächlich vorbereiten[/QUOTE]Davon halte ich wenig. Gute Ideen kommen einem meist nicht am Schreibtisch, schon gar nicht unter Zwang. Vielleicht versagen viele Lehrer, gerade weil sie in einem zu engen Korsett drinstecken.

[QUOTE]Und ein Leistungslohn[/QUOTE]Das wäre ungerecht. Dann würde ein Lehrer in einem Türkenviertel viel weniger Geld bekommen, weil ja der Erfolg nicht so da ist, obwohl er zehnmal mehr schuften muß als ein Lehrer in anderen Vierteln.

[QUOTE]Solange jedoch Lehrer/Professorengehälter Konstanten sind, wird jeder rational denkende Mensch seinen Aufwand minimal halten..[/QUOTE]Wenn jemand hier die Rechnung aufmacht, dann kommt eben die Gegenrechnung. Um Professor zu werden investierst Du erstmal Jahre im Labor, die Dir nicht angemessen vergütet werden. Statt Geld bekommst Du irgendwelche Papierfetzen, und vieles geschieht aus Idealismus. Wenn Akademiker ihre Stundenzahlen so einfordern würden wie Arbeiter ... mit Stechuhr und einer Gewerkschaft im Rücken .... dann wüßte ich mal zu gerne, woher Du das Geld für die entsprechende Bezahlung herbekommen willst. Ich selbst bin schon längst der Meinung, man sollte wieder Schul- und Studiengebühren einführen, damit die Herren Rummoserer mal ein Gefühl dafür bekommen, was Bildung eigentlich wert ist.
LaChatte[QUOTE]Davon halte ich wenig. Gute Ideen kommen einem meist nicht am Schreibtisch, schon gar nicht unter Zwang. Vielleicht versagen viele Lehrer, gerade weil sie in einem zu engen Korsett drinstecken. [/QUOTE]

Diejenigen Lehrer, die damit gemeint sind - nämlich die Basler Grundschullehrer - können sich kaum beklagen. Sie haben total 28 Lektionen zu geben (wenn ich das recht im Kopf habe), und es gibt tatsächlich solche, die pro Lektion auch wirklich vorbereiten. Andere ziehen einfach den Ordner 58b aus dem Regal, den sie schon in fünfzehn letzten Jahren genau so benutzt haben...;)

Diejenigen, die schon immer viel getan haben, werden nicht mehr tun müssen, dies betrifft wirklcih nur diejenigen, die bisher nicht viel taten.

* * * * * * *

Schule müsste meines Erachens vor allem darauf angelegt sein, Qualitäten zu fördern, statt Wissen einzuprägen.

Ich finde es bereichernder, wenn Schüler eine einzige Pflanze während eines ganzen Jahres begleiten, beobachten, beschreiben, fotografieren, zeichnen und alle Details darüber hinausfinden, als wenn sie in derselben Zeit die Namen von fünfzig Gattungen auswendig lernen müssen.

Ich finde es auch wichtiger, dass Schüler lernen, Texte kritisch zu lesen und zu einem Ereignis verschiedene Texte lesen und vergleichen, herauszufinden versuchen, mit welcher Absicht die Autoren schreiben, ob und was die Autoren erreichen wollen, anstatt fünfzig geschichtliche Daten ohne weitere Zusammenhänge zu lernen.

Und "emotionale Kompetenz" sollte unbedingt Schulstoff sein. Da dürfte in den niedrigeren Stufen sicher locker die Hälfte der Zeit dafür aufgewendet werden, langfristig kann ich mir kaum einen lohndenderen Unterrichtsinhalt vorstellen.

So werden zwar Schüler am bis Ende des neunten Schuljahres weniger Stoff intus haben als heutige Neuntklässler, aber dafür werden sie alle Werkzeuge haben, wie man mit Neuem produktiv umgehen kann.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]--------------------------------------------------------------------------------
Man sollte einfach Lehrer nach dem Erfolg bezahlen ;-)
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Wenn du eine gute Definition für "Erfolg" bringen kannst, bin ich sogar damit einverstanden. ;) [/B][/QUOTE]Erfolgreich ist ein Lehrer m.E. dann, wenn er es schafft, dass die Schüler freiwillig zu ihm in den Unterricht kommen und sich auch noch freiwillig selbst das zu erlernende Wissen aneignen.

Wir hatten beim Studium gemeinsam als Seminargruppe alle Mittel und Möglichkeiten in Bewegung gesetzt, um weiter die Vorlesungen eines Dozenten besuchen zu können, den wir im Semester vorher hatten. Also freie Unterrichtsräume organisiert und Seminare zeitlich verlegt, mit anderen Seminaren getauscht usw., bis wir endlich alle Zeiten "freigeräumt" hatten, zu denen die Vorlesungen dieses Dozenten waren.

Das Wichtigste ist, bei den Schülern Neugier und Interesse zu wecken. Wenn man das geschafft hat, dann läuft fast alles wie von selbst.

[QUOTE][B]Aber hier müsste man sich wieder einmal darüber Gedanken machen, was Schule sein soll und was genau wir von Schule erwarten, wie ihre Aufgaben in verschiedenen sozialen Schichten definiert sein soll, etc etc. [/B][/QUOTE]Zuerst müsste man mal damit aufhören, immer und überall Neugier und Interesse zu bestrafen statt zu fördern, nur weil einige Geizkragen Extragewinne daraus schlagen wollen, die Allgemeinheit unwissend zu halten und unter dem Deckmantel von "geistigem Eigentum", "Patenten" und "Marken" einem Großteil der Gesellschaft Wissen vorzuenthalten. :mad:

[QUOTE][B]und das ist eine sehr grosse Herausforderung. [/B][/QUOTE]Da hast du Recht:
[url]http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18749/1.html[/url]

[QUOTE][B]ich glaube nicht, dass Lehrer-sein seine grösste Befriedigung aus dem Geldverdienen bezieht. Und übrigens: schlechte Lehrer möchte ich nicht, sondern nur gute. [/B][/QUOTE]Es gäbe sicher viel mehr gute Lehrer, wenn sie ungestraft gut sein dürften. :(
Kampfsau[QUOTE]Ich bleib mal dabei. Solange ein Sport-Lehrer das gleiche verdient wie alle anderen, unabhängig ob er 2 oder 35 Stunden unterrichtet, wird sich das auf das Engagement der anderen Lehrer niederschlagen.[/QUOTE]

Zumindest die Lehrer auf meiner Schule haben Sport und ein anderes Fach,Französisch oder biologie oder was auch immer
aufs Lehramt studiert.Und selbst wenn sie nur Sport machen würden,es sind garantiert mehr als 2 Stunden.Es gibt mehr Klassen als nur die eigene und AGs und was weiß ich.

Ich hätte gern mehr Sport.Und am besten so richtig hammermässig schweren.In den USa haben die doch oftmals über Monate hinweg jeden Tag Sport,oder.Das wäre genial.

[QUOTE]Erfolgreich ist ein Lehrer m.E. dann, wenn er es schafft, dass die Schüler freiwillig zu ihm in den Unterricht kommen und sich auch noch freiwillig selbst das zu erlernende Wissen aneignen. Wir hatten beim Studium gemeinsam als Seminargruppe alle Mittel und Möglichkeiten in Bewegung gesetzt, um weiter die Vorlesungen eines Dozenten besuchen zu können, den wir im Semester vorher hatten. Also freie Unterrichtsräume organisiert und Seminare zeitlich verlegt, mit anderen Seminaren getauscht usw., bis wir endlich alle Zeiten "freigeräumt" hatten, zu denen die Vorlesungen dieses Dozenten waren. Das Wichtigste ist, bei den Schülern Neugier und Interesse zu wecken. Wenn man das geschafft hat, dann läuft fast alles wie von selbst.[/QUOTE]

Freiwilligkeit geh ich auch nicht zur Schule.Jedenfalls nicht für jedes Fach.Aber ich muss es schaffen und muss auch dafür was tun.Man kann nicht immer nach Lust und Laune handeln.Ein Studium ist da noch was ganz anderes als ein regulärer Sek 1
Schüler.Die meisten würden doch lieber spielen oder was weiß
anderes als Schule machen.Skateboarden oder alte Omas beklauen.

Gute Lehrer können nur verhindern,dass die Uhr für einen nicht langsamer verläuft.Oder das man sich nicht wirklich langweilt.

Ein Studium ist da aber schon ein ganz anderes Thema.Erstens hat man sein Studienfach nach seinen Interessen gewählt.Ein Zahlencrack wird wohl Mathematik studieren und jemand der gerne Sachen bastelt Maschienenbau.Und so Vorlesungen sind ja viel freiwilliger als jede Schulstunde.Da hat man auch oft wirklich das Gefühl,das Wissen bringt einen auch wirklich voran.Ein Forschungsassistent im Max Planck Institut zu sein ist doch höchstinteressant und die Informationen die man bekommt sind nach den neuesten Forschungsergebnissen gerichtet.Und da wird man auch viel für einen guten Dozenten tun.Ich würde auch gerne in eine Vorlesung von Steven Hawkings gehen,auch wenn ich wohl gar nichts verstehen könnte.
ValravenWenn ich teilweise sehe, welche Leute alle auf Lehramt studieren, bin ich froh, kein Schüler zu sein...

Andererseits hatte ich Nachhilfeschüler u. Eltern dieser Kinder von erschreckender Unwissen- und Unmotiviertheit.

Desweiteren fand ich diese Pisa-Zettel (hatte die für Mathe 9. Klasse in der Hand (oder die gehörten zu einer anderen Studie, die vor einigen Monaten stattfand?) viel zu verkomplizierend...da waren Fragestellungen, die von Schülern ohne eine gewisse Textkompetenz sehr leicht missverstanden werden können.

@Kampfsau: Wie ich das an der Uni sehe, sind in den Geisteswissenschaften zumindest die Vorlesungen, wenn es nur Wissen und keine Scheine gibt, ziemlich unbeliebt....das Verhalten der Studenten oft nicht besser als Schüler (reden, stören auf dreiste Art, gehen immer eher und das sehr auffällig usw.), und die Motivation scheint oftmals auch sehr gering zu sein bei den Leuten.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Freiwilligkeit geh ich auch nicht zur Schule.Jedenfalls nicht für jedes Fach.... Die meisten würden doch lieber spielen oder was weiß anderes als Schule machen.Skateboarden oder alte Omas beklauen. [/B][/QUOTE]Ist nicht auch Skateboarden und alte Omas beklauen auf Dauer ziemlich langweilig und öde?
Warum nicht spielend lernen? Genau das machte der von mir erwähnte Dozent. Der war leidenschaftlicher Radiobastler und hat uns oft selbst gebastelte Gerätschaften mit in die Vorlesung gebracht. Ich erinnere mich noch an die Vorlesung über Hochpass- und Tiefpass-Filter. Da hat er Kassettenrecorder und Verstärker mitgebracht, an dessen Ausgänge neben den Lautsprechern die Filter und Glühlampen drangehängt. Rund um die Glühlampen hat er etliche Spiegel verteilt, dann das Licht gelöscht und die ganze Apparatur in Betrieb genommen ... Auf das Ergebnis wäre wohl heute noch so mancher Disko-Schuppen neidisch! Und immer wenn ich seitdem irgendwo das Lied "Japanese Boy" höre, muss ich an diese Vorlesung denken. Der Mann hatte es einfach in Fleisch und Blut stecken, was Elektronik ist. Ich wette, dass man mit sowas auch heute noch gelangweilte Schüler fesseln könnte - wenn man nicht Angst haben müsste, für diese Aktion eine 3000-Euro-Abmahnung von der Musikindustrie abzufassen! :mad:

[QUOTE][B]Gute Lehrer können nur verhindern,dass die Uhr für einen nicht langsamer verläuft.Oder das man sich nicht wirklich langweilt. [/B][/QUOTE]Gute Lehrer könnten garantiert viel mehr erreichen, wenn man sie denn lassen würde. Aber der Geiz einiger Weniger, die den Hals nicht voll genug bekommen können, frisst alles kaputt.

[QUOTE][B]Ein Studium ist da aber schon ein ganz anderes Thema.Erstens hat man sein Studienfach nach seinen Interessen gewählt. ... Und so Vorlesungen sind ja viel freiwilliger als jede Schulstunde.Da hat man auch oft wirklich das Gefühl,das Wissen bringt einen auch wirklich voran. ... und die Informationen die man bekommt sind nach den neuesten Forschungsergebnissen gerichtet.[/B][/QUOTE]Da hast du ziemlich naive Vorstellungen von Studieninhalten. :rolleyes: Da ist normaler Schulstoff oft ein Krimi dagegen. Und das mit den neuesten Forschungsergebnissen kannst du auch vergessen, die sind unter Patent-Verschluss ... Das letzte Computer-Buch mit brauchbaren Informationen habe ich 1991 gekauft. Seitdem ist nur noch Verarsche angesagt. Die Bücher kosten eine Unmenge Geld, und letztendlich steht nichts weiter drin, außer "Klicken sie hier, klicken sie da" - von Hintergrundwissen keine Spur.
Die Leute werden unwissend gehalten, und dann tut man so, als wundere man sich darüber, dass sie unwissend sind. :mad:
TiberonMir gefällt es garnicht, wie der Lehrer hier fast zum Hauptverantwortlichen abgestempelt wird.
Ein Lehrer kann sicherlich viel machen und auch durchaus ausschlaggebend für den Lernerfolg sein, doch mir verdrehn sich die Augen, wenn ich sowas lese:
[quote]ist schon traurig, wobei ich das niemals auf das familieneinkommen "schieben" würde, sondern vielmehr auf die fähigkeit der lehrer etwas rüberzubringen und sich durchzusetzen.[/quote]
Wenn die Pisastudie sowas feststellt, wird schon was dran sein.
Schüler heulen recht gern über ihre Lehrer um den Blick von ihrer eigenen Unfähigkeit und/oder Faulheit zu lenken.
Wenn ich an meine Mathematiklehrerin denke, die mir als eine der schlechtesten Lehrer, die ich hatte, trotzdem nicht den Spaß an Zahlen versaut hat; oder ein Dozent, der von der fast gesamten Klasse geradezu gehaßt wurde, mir aber durch mein Interesse und trotz seiner durchaus vorhandenen Mängel als Pädagoge, das Thema TCP/IP & ISO/OSI bis ins Detail nahegebracht hat - da finde ich es nur zu einfach, zu sagen die Lehrer hier, die Lehrer da ...
Mit etwas Eigenengagement kann man imo vieles ausbügeln.
barockorNun, ich bin auch noch selber Schüler, aber trotzdem will ich net alles auf die Lehrer schieben ;)

Also ich meine bei Lehrern gibt es große Unterschiede, dass sehe ich ja schon bei uns an der Schule...
Lehrer ist sowas von inkompetent, unterrichtet Geschichte und Französich und kommt oft genug mit Franzesachen in Geschiunterricht und umgekehrt...dementsprechend lausig ist auch seine Vorbereitung auf den Unterricht...in Geschi machen wir jetzt seit Schuljahranfang die gleichen 7 Seiten im Buch und zwischendurch mal Quellen die mal in den Kontext passen und mal nicht....natürlich werden genug Quellen 2-4x pro Schüler kopiert...gibt ja genug Papier *grml*
Der Französischkurs hat jetzt seit Schuljahranfang 4 Themen angefangen und keins zuende geführt...und angeblich waren in der Arbeit sehr viele Rechtschreibfehler und sogar Namen in einer Geschichte wurden falsch geschrieben...und so einer sitzt in der Jury der Referendare *kopfschüttel*

Dann gibt es aber auch Lehrer, die schaffen es einfach Begeisterung für ein Fach zu wecken...ich war in der 9 und 10 einer der nicht wirklich gerne Bio gemacht hat, doch in der 11 wurde es mein lieblingsfach, ich bin von 4 auf 1 gestiegen und habs jetzt als LK...

Doch ich denke die Schüler haben auch einen großen Teil der Mitschuld...ich meine wenn ich manchmal noch mitbekomme wie bei uns in der 12 bei einigen noch stockend vorgelesen wird...dann soll man einfach mal mehr Bücher lesen...ich selber denke dass ich nicht unbedingt so sehr viel lese, doch in unserer Stufe werde ich einer von denen sein die am meisten lesen....das merkt man auch beim Textverständnis...wer viel liest versteht andere Texte einfacher und macht weniger Zeichen- und Rechtschreibfehler...wenn ich das als 17-Jähriger schon feststelle dann frage ich mich wieso nicht in der Grundschule das provate lesen der Schüler etwas gefördert wird in dem es Schulbibliotehken gibt oder die städt. Büchereien auch Bücher für die "kleinen" haben, bei uns in der Pfarrbücherei konnte ich mir in dem Alter nicht wirklich viel holen, doch sobald ich TKKG, 5 Freunde etc. lesen konnte wurde ich da Stammkunde...was mir in meiner schulishcen Laufbahn denke ich gut geholfen hab..ich konnte immer schon recht gut rechtschreiben und auch bei der Zeichensetzung hatte ich nicht wirklich die größten Probleme solange ich keine Regeln anwenden muss, ich mach das eher intuitiv ;)

Natürlich haben die Eltern auch Schuld, denn wenn Kinder einfach vor den Fernseher gesetzt werde, was soll man da wirklich lernen außer dass die guten immer gewinnen und die bösen ständig verlieren...

Und das das Einkommen der Eltern nichts damit zu tun haben soll wie hier manchmal gesagt wurde, glaub ich nicht. Ich weiss nicht wie viel das Vermögen der Eltern auf die Studie auswirkt, doch ich war in Englisch und Latein nie gut und hatte recht lange Nachhilfe, in Englisch bei Schülerinnen aus der Oberstufe und dadurch recht günstig, in latein bei nem Lehrer, relativ teuer....ohne die Nachhilfe hätte ich wahrscheinlich die 7 net gescahfft, wenn doch dann garantiert die 8 net...

Also man kann hier finde ich keinem eindeutig die Schuld zuweisen und auch keinem keine Schuld geben...was meiner Meinung nach helfen würde wäre das eigenständige Lesen schon bzw. besonders in der Grundschule zu fördern, mit Schulbüchereien, besserer Ausstattung der örtlichen Büchereien etc...oder einfach die Mehrwertsteuer bei Büchern von 7% auf 0% senken, dass wär mal was *gg*
Suicide-SmurfIhr mit euren Sportlehren. Ja Sport ist für die Kinder wichtig.

Aber mal ehrlich vergleicht mal bitte den Aufwand eines Englisch oder Mathe Lehrer mit einem Sportlehrer...
und ja es gibt Professoren die nur eine Vorlesung in der Woche abhalten müssen, genauso wird es Lehrer geben die kaum unterrichten/vorbereiten müssen.
[quote]Das wäre ungerecht. Dann würde ein Lehrer in einem Türkenviertel viel weniger Geld bekommen, weil ja der Erfolg nicht so da ist, obwohl er zehnmal mehr schuften muß als ein Lehrer in anderen Vierteln.
[/quote]
lWenn du bei Firma xy arbeitetet kriegst du auch einen besseren Lohn :-/
Bei xy darfst du aber die Schüler nicht nur blubb alba machen sonst bist du weg vom Fenster ...
Es ist jedenfalls schwachsinnig, einem Professoren oder Lehrer den gleichen Betrag auszuzahlen ohne Berücksichtigung was er unterrichtet/wie oft/wie gut/sonstiger Aufwand...
Typisch deutsch eben -.-

[quote]Wenn jemand hier die Rechnung aufmacht, dann kommt eben die Gegenrechnung. Um Professor zu werden investierst Du erstmal Jahre im Labor, die Dir nicht angemessen vergütet werden. Statt Geld bekommst Du irgendwelche Papierfetzen, und vieles geschieht aus Idealismus. Wenn Akademiker ihre Stundenzahlen so einfordern würden wie Arbeiter ... mit Stechuhr und einer Gewerkschaft im Rücken .... dann wüßte ich mal zu gerne, woher Du das Geld für die entsprechende Bezahlung herbekommen willst. Ich selbst bin schon längst der Meinung, man sollte wieder Schul- und Studiengebühren einführen, damit die Herren Rummoserer mal ein Gefühl dafür bekommen, was Bildung eigentlich wert ist.
[/quote]Bin auch für Studiengebühren ;-)
Fou Loualsoc ich finde man sollte sich auch mal die klassen selber angucken. wenn man eine 30 man starke klasse hat dann ist das lernene da bestimmt lustig, und für dem lehrer auch dementsprechend schwierig.

desweiteres sollten die rehmanrichtlinien verändert werden... nicht alles nur ein bissel ankratzen sondern alles vernünftig aber dafür ein bissel weniger.

die guten lehrer dei sich sogar noch für die schüler einsetzen werden doch nur benachteiligt und zurückgehalten... so ist dan zumindest an unserer berufschule.

Und manche lehrer sind wirklich nicht für ihren job geignet. da nehm ich mal ein beispiel unseren mathe lehrer. er schreib net gleichung an... wir weisen ihn darauf hin das er die uns anders beigebracht hat... er wischt es weg und schreibt was anderes an was wir auch noch nie gesehen haben... guckt in sein buck udn schriebt weider das selbe wei an anfang an... usw. und dann stht er immerzu trotz hinweis vor der atfel sodass man keine chance hat das abzuschreiben... und sowas nennt sich lehrer??? ne also das muss echt nicht sein.

ich denke aber ein problem liegt auch darin wie die aufgeben gestellt werden...w enn ich einen sinn in dieser aufgebe sehen mache ich diese auch.. wozu sollte ich was machen wodrinne ich keinen sinn sehen. hier auch wieder ein beispiel aus eigener erfahrung: programmieren: Problem intervall begrezung... das ganze ding war 90% mathe udn 10% programmieren.. das was ich dafür bracuhe kann ich soo nun stellt sich mir die frage warum ich das amchen soll? und was das unbeding mit programmieren zu tun hat, nullstellen mit einer anäherung zu berechnen. aber als der recher der leherin dann gesponnen hat und ich mir den quelltext angucken sollte das ich nen sinn darin das zu programmieren. und ich denke so gehtz amnchmal so einigen.
decay73Jetzt mal ganz im Ernst:

Bei der neuen Pisastudie ist u.a. heraus gekommen, daß Deutschlad in den drei Hauptfächern Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft vom unteren Drittel ins Mittelfeld [b]aufgestiegen[/b] ist.

Das ist doch ein ein [B]Erfolg![/B] Oder sollte das in der deutschlad-typischen (Zitat Thomas Kerstan) [URL=http://www.zeit.de/2004/49/01__leit_1_49neu]"Nörgelorgie"[/URL] tatsächlich untergegangen sein?

[QUOTE][i]Thomas Kerstan in der Zeit:[/i]
[b]Eine gute Nachricht gefällig? Bitte sehr: Deutschlands 15-jährige Schüler schneiden in der neuen internationalen Pisa-Studie durchgängig besser (richtig gelesen: besser!) ab als in der ersten Untersuchung vor drei Jahren. Hat sich schon jemand darüber gefreut?[/b][/QUOTE]
BlackadderEinerseits untergegangen und andererseits denke ich, dass von der Öffentlichkeit einfach zu starke Erwartungen in die Reformen gesetzt und von den Politikern und Medien noch geschürt werden.
Ich meine, wie lange ist das Thema jetzt öffentlich präsent?
Es müsste eigentlich klar sein, dass Veränderungen nicht innerhalb von der kurzen Zeit, die seit der letzten Studie vergangen ist, bereits Früchte tragen und uns wundersamerweise ins obere Drittel katapultieren...immerhin laufen diese Prozesse gerade erst an und sind noch lange nicht flächendeckend umgesetzt...ich finde, jetzt pauschal nach jeder Studie alle Schüler und Lehrer als unfähig abzustempeln hilft niemandem weiter...die Zeit zum Umbau des Schulsystems muss man einfach einräumen, ehe jedes halbe Jahr erneut die Bildungs-Apokalypse beschworen wird.

Beste Wünsche,

BLACKADDER
DrachenklaueIch meine es ist schon klar das wir schlechter abschnieden als viele andere, da bei uns alle Schulen aufgefordert sind Kandidaten nach dem Zufallsprinzip auszuwählen und zu testen.
Wobei in Schweden, England etc. nur Eliteschulen gefragt werden, eigendlich ein wenig unfair findet ihr nicht???

Klaue
DrachenklaueNatürlich möchte ich mich davon distanziern, dass alle anderen nicht so "hohen" schulsysteme immer vom niveu schlechtere Schüler "erzeugen".
Aber die Mehrzahl der von den niedrigeren Schulsystemen Stammenden haben nuneinmal oft nicht die Kompetenz eines Eliteschülers welches sie im internationeln Wettstreit doch arrg benachteiligt....
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Drachenklaue [/i]
[B]Ich meine es ist schon klar das wir schlechter abschnieden als viele andere...[/B][/QUOTE]

Vielleicht liegt es ja auch tatsächlich daran, daß die Eltern zu viel Geld und zu wenig Zeit haben, und sie anstatt sich mit den Kindern zu beschäftigen sie vor die Glotze setzen oder ihnen lieber den neuesten Computer oder eine Play-Station kaufen:
[URL]http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,2223695,00.html[/URL]
ange gardienIch denke das ist das Hauptproblem. In den Familien wird nicht mehr miteinander geredet, vielen Eltern geht es am A... vorbei was ihre Kinder in der Schule machen, die Erziehung der Kinder, was ja eigentlich DIE elementare Pflicht der Eltern ist, wird auf die Schule abgewälzt... ich habe einige Lehrer in meinem Freundeskreis die mir genau das bestätigen. Wenn an einem Elternabend in der Schule von einer 30 Schüler starken Klasse gerade mal 10 Elternpaare da sind sagt das eigentlich schon alles... Anstatt sich mit den Kindern zu beschäftigen schiebt man sie vor die Glotze bzw. die Playstation ab.
Viele haben verlernt innerhalb der Familien miteinander zu reden ( auch ein Grund warum noch nie so viele Ehen geschieden wurden wie in unserer Zeit ).
LaChatte[QUOTE]Vielleicht liegt es ja auch tatsächlich daran, daß die Eltern zu viel Geld [/QUOTE]

ich habe Mühe, das Argument "zu viel Geld" in den Zeiten von Hartz IV ernst zu nehmen.:rolleyes:

Vor allem, da Pisa auch gezeigt hat, dass die Reichen gerade jene sind, die eine gute Bildung haben, und die sich auch teure Instrumente, Musikstunden, Förderstunden, Sport, Aufwachsen im Grünen etc leisten können.

Problematisch sind wohl eher jene, die zu WENIG Geld haben, die den Kindern nur gerade das Nötigste zu Essen bieten können, und schon gar nicht so etwas "Überflüssiges" wie ein Regal voll Bücher oder gar ein Klavier.:(
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]ich habe Mühe, das Argument "zu viel Geld" in den Zeiten von Hartz IV ernst zu nehmen.:rolleyes:
[/B][/QUOTE]

Naja, wenn die Eltern lieber teure Geräte für den exzessiven Medienkonsum ausgeben anstatt sich (kostenlos) mit ihnen zu befassen, ist das Argument so blöde gar nicht, denn es geht hier nicht einfach um den Fernseher, sondern um: Fernseher [b]und[/b] Video [b]und[/b] Computer [b]und[/b] Playstation und da muß man sich schon fragen, ob die Prioritäten denn richtig gewählt sind.
Aber vor allem geht es darum, daß die Kinder ihr morgens in der Schule angeeignetes Wissen Nachmittags durch mediale Reizüberflutung wieder verlieren - das natürlich unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Mir scheint, die einen haben zu wenig Geld, die anderen zu viel.
(Auch eine Folge davon, daß die Schere zwischen Arm und Reich beharrlich immer weiter auf geht. Das gesunde Mittelmaß gibt es bald nicht mehr).
LaChatte[QUOTE]Naja, wenn die Eltern lieber teure Geräte für den exzessiven Medienkonsum ausgeben anstatt sich (kostenlos) mit ihnen zu befassen,[/QUOTE]

Das Problem ist wohl eher der Zeitmangel. Wer kann es sich heute noch leisten, vom Lohn einer Person eine ganze Familie zu ernähren? Und wer hat nach einem anstrengenden Arbeitstag noch die Energie und die Motivation, mit den Kleinen zu spielen und etwas Konstruktives zu machen?

Andererseits sehen gerade ungebildete Menschen den Wert der Bildung nicht und kommen nicht einmal auf die Idee, es sei vielleicht gut, wenn die Kids Bücher zur Verfügung haben oder dass man am Sonntag einen Spaziergang in den Zoo macht, wo man noch etwas über Tiere lernt, anstatt in den MacDoof.

Tatsache ist aber, gemäss Pisa, dass Reichtum eine gute Bildung garantiert.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Tatsache ist aber, gemäss Pisa, dass Reichtum eine gute Bildung garantiert. [/B][/QUOTE]

Im Vergleich vielleicht schon. Aber wenn diese gutsituierten Kinder ihr Wissen nachmittags "wegballern" werden sie sicher auch nicht klüger, sondern dümmer, wenn auch auf höherem Niveau. :(
B.O.F.H.[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]......
Andererseits sehen gerade ungebildete Menschen den Wert der Bildung nicht und kommen nicht einmal auf die Idee, es sei vielleicht gut, wenn die Kids Bücher zur Verfügung haben oder dass man am Sonntag einen Spaziergang in den Zoo macht, wo man noch etwas über Tiere lernt, anstatt in den MacDoof.

Tatsache ist aber, gemäss Pisa, dass Reichtum eine gute Bildung garantiert. [/B][/QUOTE]

Wir leben immer mehr in einer Klassengesellschaft, das macht auch vor dem Bildungswesen nicht halt. Der von Dir beschriebene Zustand ist doch gewollt, wer soll sonst die ganzen Niedriglohnjobs ausüben, Straßenkehrer, Putzfrau etc.
Machen wir uns nichts vor, die Welt ändert sich sehr schnell und immer mehr in die diese Richtung, das was wir jetzt erleben ist erst der Anfang einer Entwicklung. Das dabei auch die Volksbildung flöten geht, weil für einige zu teuer, von anderen nicht gewollt ist nur ein kleiner Teil davon.
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]... von einer 30 Schüler starken Klasse gerade mal 10 Elternpaare da sind sagt das eigentlich schon alles... Anstatt sich mit den Kindern zu beschäftigen schiebt man sie vor die Glotze bzw. die Playstation ab.[/B][/QUOTE] nicht vergessen, daß viele Eltern da auch schon/noch auf Arbeit sein könnten.
chrisumacht euch nix draus...wir ösis verblöden auch :D
hoffe aber noch auf besserung
Clytie//Viele haben verlernt innerhalb der Familien miteinander zu reden ( auch ein Grund warum noch nie so viele Ehen geschieden wurden wie in unserer Zeit //

Ich denke eher, dass viele es einfach gar nicht erst gelernt haben - dass da also nicht viel zu verlernen war. Unsere Eltern und Großeltern sind doch größtenteils nicht gerade in einem Umfeld groß geworden, das besonders viel Zeit und pädagogisches Vorwissen mitgebracht hat. Vielmehr sind sie von Menschen erzogen worden, die selber als Kind gelernt haben, dass man nicht viel Gewese um Gefühle macht - materielle Versorgung wurde - und wird, aufgrund der Vererbung durch die Generationen - als maßgebend angesehen.

Ich bin z.B. knapp über 30, und meine Eltern sind im Krieg bzw. kurz danach geboren und aufgewachsen, in einer Zeit, in der es wichtiger war, Geld und etwas zu essen zu beschaffen, als sich über die Gefühle und Gedanken dereigenen Sprösslinge Gedanken zu machen.
Sie haben es - mehr oder weniger - unbewusst weitergegeben, und wenn ich a) mir nie darüber Gedanken gemacht hätte und b) gleichzeitig Kinder hätte, würde ich das sicher auch weitergeben.

Dass das häufig geschieht, merkt man daran, dass die Menschen, obwohl sie angeblich immer weniger Geld zur Verfügung haben, ihren Konsum immer mehr steigern, ja dass wir quasi in einr Gesellschaft leben, in der man alles für unendlich steigerungsfähig hält: Tempo, Verdienst, Arbeitskraft, Lebensenergie, Qualität der Beziehung, Qualität und Quantität von Sex. Fast immer ist damit der Konsum bestimmter Güter verbunden, und sehr viele Menschen springen darauf an - weil sie nicht gelernt haben, dass das Gefühl von Leere in ihnen eher durch eine Hinwendung zu anderen Dingen oder Werten gestillt wird als durch den äußeren Erwerb von Gegenständen.

*Moralstab wieder einpackt*
*merkt, dass sie sich wiederholt* ;)

Insofern kann mangelnde Zeit eigentlich nicht ausschließlich der Faktor sein, der zur Bildungsmisere beiträgt. Vielleicht ist es auch eher das Wegfallen vieler anderer Einflüsse - z.B. Jugendgruppen, Kirche als moralgebende Instanz, das Zerbröckeln der Großfamilien und das Fehlen zusätzlicher Bezugspersonen? Natürlich ist es die Pflicht der Eltern, ihre Kidner auf das Leben und auch auf die Schule vorzubereiten, aber wenn sie es selbst nicht können, gibt es da ja noch Omas, Opas, Nachbarn usw. - wenn man denn welche hat. Oder Tagesmütter - wenn man sie sich leisten kann.

Es gibt in einigen Städten Großelternagenturen - eigenltich eine prima Sache; dort können sich ältere Leute, die keine Familie haben oder deren Kinder und Enkel weit ewntfernt wohnen, sich als "Ersatzgroßeltern" an Familien vermitteln lassen und dort die Kinder betreuen :)

Clytie
Pluna_XWir brauchen uns net zu wundern das wir so schlecht abschneiden...

Heute in Radio beim Wort zu Tag hat ein Pfrarrer follgendes Berichtet:

Auf die frage hin wer Jesus ist(war), hat eine 19 Jährige geantwort: War das nicht ein feudal Herscher(sorry wenns falschgeschrieben ist)?



Man selbst ich weis wee er war/ist/sein soll und ich bin Atheist und hab mit der Kirche nix am hut....
Dark RebelWarum die Studie so schlecht war?
Weil unter anderem ich mitgemacht habe! (bei der Ersten) ;)

Spass beiseite.
Wenn ich sehe wie wir alle damals die Fragebogen ausgefüllt haben, ist mir schon klar, wie es zu so einem Ergebnis kommen kann. Was machen Schüler, wenn man ihnen sagt: Füllt das aus, ihr seid anonym! Klar - Sie machen nur Scheiss!
Bei Multiple-Choice Fragen wurde ein Kästchen drunter gemalt und schon war die Antwort irgend ein vulgärer Mist. Sachen einfach nur doof anmalen weil das einfacher ist als hinschreiben etc.. Ich kann mich nicht mehr erinnern, welche Variationen an Mist es gab, aber es war reichlich. Die Studie hat schlicht und einfach keiner Ernst genommen, warum auch ? Der reguläre Unterricht fiel schliesslich aus, man konnte ohne Folgen kreativ sein und bekam nen Jojo und nen Kugelschreiber dafür. Is doch toll...

Tja so war das...oder haben die solche Bögen gleich aussortiert ? Weiss ja nich...
LaChatte[QUOTE]Wenn ich sehe wie wir alle damals die Fragebogen ausgefüllt haben, ist mir schon klar, wie es zu so einem Ergebnis kommen kann. Was machen Schüler, wenn man ihnen sagt: Füllt das aus, ihr seid anonym! Klar - Sie machen nur Scheiss![/QUOTE]

Dann könnte man aber immerhin noch daraus schliessen, dass deutsche Schüler undisziplinierter sind als jene in anderen Ländern... ich nehm ja mal an, dass überall auf gleiche Weise geprüft wurde.
FichuHm, wenn auf ein leistungsbezogenes Gehalt umgestellt würde … nun ja, wenn ich Finanzbeamter wäre, hätte ich angesichts der vielbeklagten leeren Kassen wahrscheinlich die glorreiche Idee, erstmal alle Lehrer leistungsmäßig runterzustufen. :rolleyes:

Und klar, danach können sie sich zwar "hocharbeiten" -- aber das könnte man ja von oben deckeln: Nein, es ist kein zusätzliches Geld da, Höherstufungen sind vorläufig ausgesetzt. :rolleyes:

Also alles beim alten, nur auf niedrigerem Gehaltsniveau. Eine Adrenalinspritze für das Schulsystem.

(Ja, ja, ich Defätist.)

Meine Schule fand ich übrigens ganz gut. :) Auch wenn m. M. n. teilweise der falsche Kram unterrichtet wird, aber das ist ja ne andre Sache.

[SIZE=1]
[QUOTE][I]Original geschrieben von Pluna_X[/I]
[B]Auf die frage hin wer Jesus ist(war), hat eine 19 Jährige geantwort: War das nicht ein feudal Herscher[/B][/QUOTE]
Also, wenn mich das ein [I]Pfarrer[/I] gefragt hätte, hätte ich wahrscheinlich auch sowas ähnliches geantwortet.[/SIZE]
SchmerzengelIn Ö ist die Situation ähnlich.

Folgende Punkte fallen mir zu den schlechten Ergebnissen ein:

• Bildung der Eltern.
In einem Haushalt, in dem Bücher wenig oder nicht vorhanden sind und
die Eltern keine Zeit oder keinen Willen haben, sich mit den Leistungen
der Kinder auseinander zu setzen, wird die Kompetenz der Kinder dann
auch entsprechend sein.

• Medium Internet
Im Internet und hier besonders in den Bereichen Chat/Foren - man möge mir
verzeihen - gibt es inzwischen kaum mehr Beiträge, die in Grammatik und
Orthografie fehlerfrei sind. Zumindest muss man danach suchen. Der Duden
ist vermutlich für die meisten Leute ein Fremdwort. Ausnahmen bilden meist
Foren, in denen es um die Thematik Schriftstellerei/Lyrik geht.

• Medium Fernsehen
Heute verbringen die Kids mehr Zeit vor dem Fernseher als mit Büchern.
Erst letzte Woche hörte ich von einem Kind mit ca. 11 Jahren "Bücher sind
langweilig" - er hatte es eilig, sein YuGiOh! nicht zu verpassen... Traurig.

• Medium Spiele
Wo ich früher Bücher gelesen habe um meine Fantasie anzuregen, so wird
dieser Raum heute von Spielen eingenommen. Um ein Zitat aus der "Unendlichen
Geschichte" zu verwenden. "Der Videoladen ist zwei Häuser weiter. Hier gibt
es nur Bücher. Die machen nicht bum-bum."

• Medium Handy
Natürlich sind SMS die Kommunikation der Jugend von Heute und es ist
auch legitim, hier Akronyme, Abkürzungen etc. zu verwenden. Aber dies sollte
nicht ins normale Leben abfärben.

Das mal meine Meinung zum Thema. Auch im Job kommt es immer wieder vor
dass ich E-Mails bekomme, wo ich mich frage, wo die Leute ihre Rechtschreibung
gelernt haben. Nur auf reine Faulheit kann man es nicht zurückführen. Auch
nicht darauf, dass sich die Leute vertippen, denn die gleichen Fehler tauchen immer
wieder auf.

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