| Scarface | Zwei Dinge möchte ich hier ansprechen erstens die freie Entscheidung über den Vornamen des eigenen Kindes. Und die freie Entscheidung über den eigenen Namen. Zuvor eine kleine Geschichte: Vor etwa einem dreiviertel Jahr waren meine beiden Nachbarn, immer am Rumstreiten wie ihr zweites Kind den Heissen soll. Als Karin (Namen habe ich geändert) dann sagte Emanuel wäre schön und Thomas sich fast übergeben musste, habe ich dann spasseshalber gesagt. Sie sollten das Kind doch einfach TKX-1387 nennen. Nun Karin (verückt wie sie nun mal ist) ist gleich am nächsten Morgen zum standesamt gerannt, und hat dann da angefragt ob es denn möglich sei, sein Kind TKX-1387 zu nennen. Der Typ beim Standesamt, hat sie sehr merkwürdig angesehen, wie sie erzählt hat, und hat gesagt ne das ginge nicht. Sie hat gesagt das sie die freie Entscheidung hätte wie ihr Kind heissen solle, und der Typ vom Standesamt hat gesagt, ja das würde wohl stimmen, aber es würde trotzdem nicht gehen. Soweit her ist es mit der Entscheidungsfreiheit über den Vornamen des eigenen Kindes das doch wohl nicht. Noch schlimmer allerdings ist es, wenn sich deine eigenen Eltern bei der Wahl deines Vornamen vergriffen haben. Denn in Deutschland ist es äussert schwierig und nur unter ganz bestimmten Umständen zulässig den eigenen Namen zu ändern. Selbst wenn es nur um den Vornamen geht. Ich kenne ein 17 jähriges Mädel welches den Vornamen Irmtraud hat. Sie wird von ihren Freunden und bekannten Melanie gerufen, und kaum jemand kennt den vornamen der Im Ausweis steht. Aber sie wurde früher viel und übel gehänselt und damit aufgezogen. Warum kann man dann nicht etwas Ändern lassen, ich meine auch ganz offiziell, wenn man seinen eigenen Namen nicht mag. Ich warte auf eure Antworten. |
| BlackDragon | Nun, es gibt in Deutschland wirklich einige Einschränkungen, was die Namengebung betrifft. Und das ist auch gut so! Ein Herr Hitler sollte seinen Sohn nicht Adolf nennen dürfen, genau wie man keinem Kind eine "Registrierungsnummer", wie TKX-1387 geben dürfen sollte... (Obwohl TeKa sicherlich auch ein schöner Sptitzname wäre ;) ) Ich würde bei meinen Kindern zwei Vornamen bevorzugen, da ich das erstens schön finde und die Kinder sich so gans nebenbei auch einen aussuchen können. |
| Calliya | Hallo zusammen Also ich würd auch gerne meinen Namen ändern und finds echt schade das man es nicht kann, schliesslich sollte man doch selbst entscheiden können wie man heissen will. gut bis man alt genug ist, kann man ja von wegen Irmtraud heissen, aber wenn jemand schon älter ist, sollte man das umentscheiden können Ich würd auch für sogenannte Lebensabschnittsnamen tendieren, wo man zb mit 21 sagen kann, okay ich will jett einen neuen Namen annehmen, der alte passt für mich nicht. lg Calliya |
| Tamarah | Ich finde, ein Name prägt einen Menschen. Fragt mich nicht, warum es so ist, aber es ist so. Ich mochte meinen Namen damals übrigens auch überhaupt nicht, inzwischen finde ich ihn aber schön, aber das ist was anderes. Ich bin halt eine Isabella mit allem, was dazu gehört. Allerdings habe ich auch einen Bekannten, der von allen nur Sascha gerufen wird. Das er eigentlich ja Alexander heißt, hat er erst gemerkt, als er 15 war. Sascha war so verbreitet, das es sogar in den Schulzeugnissen drin stand. Dabei ist es nicht mal sein zweiter Vorname. Alles in allem finde ich aber, das man das Recht haben sollte, seinen Namen ändern zu können, wenn man mit diesem Namen nicht zurecht kommt. Und das, ohne vorher tausende psychologischer Sitzungen zu haben, die das dann bestätigen könnten. |
| VigilNoctis | Wie heißt es so schön: Namen sind Schall und Rauch... ... und wenn jemand anders "schallen und rauchen" möchte als seine Eltern sich das damals so dachten, versteh ich auch nicht, warum das so behindert wird in Deutschland. Dass Eltern keine vollkommen freie Wahl haben bezüglich des Namens ihres Sprößlings ist dann aber schon wieder ein sinnvoller Schutzmechanismus für die Kinder, eben weil ja eine Namensänderung später so schwierig ist... @Tamarah: Isabella ist einer meiner Lieblingsnamen. Ich find den unheimlich schön. Also kann ich nicht recht verstehn, dass er dir so lang nicht gefallen wollte :) |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von VigilNoctis [/i] [B]Wie heißt es so schön: Namen sind Schall und Rauch...[/B][/QUOTE] ... und bauen so schöne Vorurteile auf. Ich denke, man braucht nicht darüber zu sprechen, wie Menschen (leider) auf die (nicht vorhandene) Ästhetik eines Namens reagieren. |
| VigilNoctis | Das ist ja genau meine Aussage :) .. zumindest hab ich das versucht zu sagen. Für mich sind Namen nicht mehr als es Kleidung ist oder die Haarfarbe. Manchmal sagt der Name tatsächlich etwas über jemanden aus oder er passt sehr gut. Manchmal ist der Name aber auch total irreführend und man macht sich ganz falsche Vorstellungen von einer Person. Und tatsächlich bestimmt ein Name in vielen Situationen unser Leben sehr stark. Gerade aus diesem Grund finde ich die Sitte von manchen Naturvölkern oder zum Beispiel den meisten Indianerstämmen sehr interessant und auch passend, jedem Menschen einen entsprechenden Namen zu den einzelnen Lebensabschnitten zu geben. Nicht eine feststehende Bezeichnung, sondern etwas, was mit dem Menschen wächst, sich verändert und weiterentwickelt. |
| Odessa | Ich finde es absolut unerträglich, dass mir der Staat "verbietet", meinen Namen zu ändern bzw. dies nur zulässt unter extremsten "Voraussetzungen" und Bedingungen. Ein Name gehört zu mir, ist Teil meines "Ichs nach außen", er ist "an mir" mein Leben lang - ich empfinde es nahezu als Grundrecht, mir diesen Namen selbst geben zu dürfen. Daher liebe ich das Internet. Nicknames. DER Name den ich selber wähle. Der zu mir passt, der etwas "von mir" transportiert. Ja, durchaus wie bei Indianerstämmen, Naturvölkern generell. Früher war ich sauer, wenn mich Freunde auch "privat" als Odessa (oder noch früher: als Kasmodiah oder Shalimar) anredeten; heute finde ich es wunderbar, denn sie sprechen dann auch mit der Person, die "Odessa" IST. Selbstgewählt. Ich mag meinen Vornamen durchaus, ich mag auch meinen moslemischen Namen. Aber "Odessa" ist bisher die "Identität", der Name, mit dem ich am allermeisten von mir und mit mir selbst verbinde. Wie ein "Trademark", und auf 2 Foren ist der nickname "Odessa" sogar noch jetzt, nachdem ich dort nicht mehr tätig bin, für mich "geschützt". Weil es - so die Betreiber dort - nur "die" Odessa gibt und geben wird. Das ist eines der schönsten "Komplimente", die man mir je machte, und es freut mich sehr. Und ich würde daher nichts lieber als meinen "Pass-Namen" auch mit Odessa angeben :-). |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Daher liebe ich das Internet. Nicknames. DER Name den ich selber wähle. Der zu mir passt, der etwas "von mir" transportiert. Ja, durchaus wie bei Indianerstämmen, Naturvölkern generell.[/QUOTE] Wenn Du das als Argument anführst, schau Dir mal die allgemeine Namenswahl der Mehrheit an... :) |
| BlackDragon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i] [B]Wenn Du das als Argument anführst, schau Dir mal die allgemeine Namenswahl der Mehrheit an... :) [/B][/QUOTE] *grummel* Das war eine Affekthandlung! Ich wußte ja nicht, dass ich hier bleibe!!! :( |
| Haevion | Odessa: Egoist. ;) BlackDragon: *pfeift* :) |
| ashipisburning | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tamarah [/i] [B]Ich finde, ein Name prägt einen Menschen. Fragt mich nicht, warum es so ist, aber es ist so.[/B][/QUOTE] Das sehe ich auch so. Und deshalb bin ich auch der Ansicht, daß der Name nicht geändert werden darf. Man wächst mit seinem Namen auf und ist mit ihm verbunden. Im Guten wie im Schlechten. Ein Name stiftet Identität und ist eine der wenigen Konstanten im Leben. Es gibt zwar momentan Tendenzen alles an sich ändern zu wollen und beispielsweise seinen Stars und Idolen nachzueifern (Stichwort „I want a famous face“ und Schönheits-OPs allgemein) – aber dürfte man den Namen ändern, möchte man heute so heißen und übermorgen so und ein Ende wäre nicht abzusehen. ----- Ein Name gehört zu mir, ist Teil meines "Ichs nach außen", er ist "an mir" mein Leben lang ----- Ja, genau ein Leben lang. Wann willst du dir denn den Namen geben? Und was, wenn du morgen einen anderen willst? Liegt es nicht vielmehr in der Verantwortung der Eltern, sich für ihr Kind einen guten und wohl überlegten Namen auszusuchen? |
| Lemuria | Name ändern oder nicht... das ist eine schwierige Frage.. da in der heutigen zeit so ziemlich ALLES erlaubt ist, finde ich es manchmal doch angebracht, seinen Namen ändern zu dürfen. z.B. gab es mal Eltern, di ihr Kind Pepsi-Cola nennen wollten, und weil das ja nciht eght wegen eingetragener Marke und so weiter, haben sie ihre Tochter dann Pepsi-Carola genannt... oder auch ein schönes Beispiel ist Frigga-Delle(weiblich)--- WARUM?! Wenn ich Mutter werden würde, würde ich meinem Kind doch einen Namen geben, auf den es stolz sein kann, einen Namen, der das Kind ein ganzes Leben lang begleitet. Nunja, ich finde es mehr als gerecht, dass man seinen namen ändern darf, zumindets, wenn man einen unzumutbaren namen hat. |
| Apex | Also als ich mal ein Praktikum hier beim Magistrat gemacht habe war ich auch ein paar Tage auf dem Standesamt. Dort bekam ich mal beim durchsehen der Post ein Schreiben von...ich glaube dem Landratsamt...in die Hand in welchem Stand: "die vergabe der Namen "Pfefferminz" und "Hagebutte" ist im Namen des Kindeswohls nicht zulässig". Fand ich ehrlich gesagt sehrsehr vernünftig. Zur Namensänderung kann ich leider nix sagen, da ich mich noch nicht mit dem Thema befasst habe. |
| Loup de nuit | Früher war mein Name ein Problem für mich... (hatte wohl noch nicht genug:( ), obwohl er eigentlich "neutral" ist wollte ich anders heißen. Inzwischen, alt und weise;) , ist er mir egal. Man ruft mich halt so. Na und? Vielleicht ist das auch eine Art des Erwachsenwerdens (will ich aber gar nicht - immer noch nicht). Vielleicht war mein Nick hier schon immer in mir, vielleicht habe ich deshalb nicht lange darüber nachdenken müssen, vielleicht... ich fühle mich mit dem Nick wohl, ich fühle mich hier wohl. Und ganz ehrlich wenn es darum geht gehänselt zu werden, ist es Kindern egal womit sie zuschlagen. Ansonsten wäre es mir egal ob man sich anders nennen darf, oder nicht. Nur dass es so schwer gemacht wird ist auch mir unverständlich. Typisch deutsch wahrscheinlich. Übrigens: in diesem Land darf man nicht mal Kühe nennen wie man will. Der Name muss schon in der Namensliste der zuständigen Verbands festgelegt sein. Darüber kann ich mich jedesmal beim Anmelden eines Kalbs drüber aufregen....:mad: :q |
| Scarface | Es liegt durchaus in der Verantwortung der Eltern. Aber das Problem ist, daß der Betreffende Mensch eben noch ein Neugeborenes ist, und keinerlei Mitsprachemöglichkeit hat. Einem Mädchen was 1987 geboren wird den Namen Irmtraud zu geben ist ja fast schon feindseelig dem Kind gegenüber. Die Amerikaner sind da viel offener. Dort kann man ab dem 21. Lebensjahr seinen Namen sogar Komplett ändern, also auch den Nachnamen. (für sich allein und ohne heiraten zu müssen) Was sicherlich für Leute wie "Jasmine Hintermoser" auch interessant sein könnte. |
| Odessa | Scarface: sehe ich auch so :-) Ashipisburning: ---- Und deshalb bin ich auch der Ansicht, daß der Name nicht geändert werden darf. ---- ...ist aber ganz schön autoritär, finde ich ;-) Du läufst Dein Leben lang mit einem Namen rum, den Deine Eltern Dir gegeben haben, nur weil sie während der Schwangerschaft vielleicht grad "Vom Winde verweht" gelesen haben (Rhett Hinterhuber oder Scarlett Birnbacher, ja, echt toll *g*!)... ---- Im Guten wie im Schlechten. Ein Name stiftet Identität und ist eine der wenigen Konstanten im Leben. ----- ...seh ich nicht so. Die Konstante in meinem Leben ist mein Charakter. Ein Name ist dann "Konstante", wenn ich mich damit auch voll identifizieren kann. Würde ich Gertrude oder Kriemhild heissen - ich hätte mich längst mit einem falschen Pass eingedeckt. Ich bin einfach keine Gertrude. Ich bin ja nicht mal eine Gaby oder Susi *g*... ---- Liegt es nicht vielmehr in der Verantwortung der Eltern, sich für ihr Kind einen guten und wohl überlegten Namen auszusuchen? ----- ....da gebe ich Dir völlig Recht :-). Aber der Geschmack der Eltern muss ja nicht der des Kindes sein, das weiss man doch noch gar nicht. Davon abgesehen - die Eltern wissen auch gar nicht, wie sich der Charakter ihres Kindes entwickeln wird... da nennt eine Mutter ihre Tochter "Carmen", weil sie sich ein rassiges temperamentvolles Mädchen erhofft, und dann wird die Carmen eine strohblonde, käsige kleine Schüchternmaus, die alle 3 Wochen mal einen Satz von sich gibt. Oder die "patriotisch" genannte "Brunhilde" wird eine zierliche, dunkelhaarige Elfe, die sich für Orient und Asien interessiert aber einen kaputten Keks mit nordischen Sagen am Hut hat... |
| Scarface | Naja, was den Vornamen angeht, ist das ja auch sag ich jetzt mal was das Tägliche Leben angeht kein Problem, wenn dich Jemand nach dem Namen Fragt und Du sagst Ich heisse Gaby obwohl Du aus irgend einer Irrung heraus von deinen Eltern Annefried genannt worden bist. Ist das ja nicht problematisch, keiner wird dich nach deinem Pass fragen. Wenn du sagst ich heisse Annefried wird man dich eher nach deinem Pass fragen (nach dem Motto das glaub ich erst wenn ich deinen Pass gesehen habe.) Aber dennoch bin ich der Meinung das ich das Recht haben sollte meinen Wunschvornamen auch amtlich in den Pass eintragen zu können. In einer Gesellschaft in der ich auf meine Wunsch hin sogar meine Nase oder sogar mein ganzes Gesicht ändern Kann, sollte es doch möglich sein den Vornamen selbst zu wählen. |
| Elbenblatt | Bis her wusste ich gar nicht, dass es so schwer ist seinen Namen zu ändern (zumindest offiziell). Ich habe mal ein Mädchen gekannt, das vorher Julia hieß und sich dann in Chantal umbenannt hat, weil sie angeblich wegen dem Namen Julia gehänselt wurde. Ich finde es zwar etwas seltsam, dass man wegen dem Namen Julia gehänselt werden kann, aber scheinbar hat sie das ja irgendwie durchgekriegt mit dem Namen... Deshalb hab ich bisher gedacht, dass es eigentlich nicht besonders schwer sien sollte seinen Namen zu ändern... Ich persönlich denke, dass man die Möglichkeit haben sollte, seinen Namen zu ändern, wenn man ihn wirklich nicht mag oder sogar darunter leidet. Allerdings vielleicht noch nicht im jüngsten Kindesalter, sondern erst vielleicht ab 18 oder so (ich weiß, dass ich meinen Namen dann noch nicht ändern dürfte, aber ich halte es trotzdem für das bessere). Allerdings sollte man sich auch dann noch gründlich überlegen, wie man sich nennt. ich denke mal, dass man seinen Bekannten, Freunden, familie nicht unbedingt antun möchte, alle paar Wochen nen neuen Namen zu haben, oder? Übrigens kenn ich eine Annafried, die mit ihrem Namen eigentlich sehr zufrieden ist (wird halt immer Anna gerufen). |
| Scarface | Ja gut Annefried is ja auch eigentlich ein schöner Name, nur das ich mir denken kann, das man dann immer mit merkwürdigen Sprüchen zu kämpfen hat, wie etwa "Deine Eltern hörn wohl gern ABBA " oder ähnlichem. Deshalb hab den namen jetzt genommen. |
| wildnightbat | hallo ich bin absolut der meinung, dass man seinen namen Šndern kšnnen sollte. mein eigener name ist zwar nicht sehr schlimm, aber er hat fŸr mich nicht mehr bedeutung als eine registrierungsnummer. ich bin nach der bekannten eines bekannten meiner eltern benannt, nach einer person, die meine eltern nie gesehen haben. sie haben nur im gesprŠch mit dem bekannten ihren namen gehšrt und dachten "so nennen wir unser kind". was hat das bitte mit mir zu tun? mein name ist eine laune meiner eltern und weiter nichts, und ich laufe mein leben lang damit rum und darf ihn nicht Šndern?! lebensabschnittsnamen halte ich fŸr sinnvoller und Šrgere mich sehr, dass es sowas hier nicht gibt. ein name sollte etwas sein, womit man sich verbunden fŸhlt und identifiziert; etwas das die eigene persšnlichkeit reprŠsentiert, wenn man das so sagen kann. und da man sich weiter entwickelt, ist es gut, wenn man den namen mit jedem neuen lebensabschnitt Šndern kann, wenn der alte nicht mehr "passt". |
| ashipisburning | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]...ist aber ganz schön autoritär, finde ich ;-) Du läufst Dein Leben lang mit einem Namen rum, den Deine Eltern Dir gegeben haben, nur weil sie während der Schwangerschaft vielleicht grad "Vom Winde verweht" gelesen haben (Rhett Hinterhuber oder Scarlett Birnbacher, ja, echt toll *g*!)...[/B][/QUOTE] Autoritär? Nein, eigentlich nicht... ;) Naja, und zu der Verantwortung gehört eben auch, daß ich mein Kind eben nicht nach irgendwelchen Moden oder so nenne! Und vielleicht auch etwas nachdenke. Dazu eine Anekdote: Neulich saß ich in der S-Bahn und eine ziemlich deutsch aussehende Frau spricht mit ihrem ca. 2 Jahre alten Sohn. Dieser hieß Benito. Und da frage ich mich auch, ob die Eltern da gut überlegt haben. Ob Benito ein gängiger Name in Italien ist, weiß ich nicht. Ich kenne jedenfalls nur einen und die meisten anderen Deutschen auch. :rolleyes: ----- Die Konstante in meinem Leben ist mein Charakter. ----- Man kann es auch Verbundenheit nennen zur eigenen Geschichte, zur eigenen Persönlichkeit. Und oft werden Namen ja auch aus Tradition vergeben, weil der Name mit der Familie und deren Geschichte zusammenhängt. Und soll man die so einfach aufgeben können? Soll man den Namen dann echt ändern dürfen wie man lustig ist? Und wie oft? Jedes Jahr? Alle zwei? Nur einmal, wenn man 18 ist? |
| Odessa | ;) Morgen Ashipisburning, Du hast schon Recht, wie gesagt, das mit den Eltern...natürlich sollten die so verantwortungsvoll sein und an das Kind denken, das mit dem Namen ein Leben lang (also hier in D-land) rumlaufen muß. Aber z. B. wollte ich selber auch einen arabisch-persischen Namen für meine Tochter, einfach um ein Stück "meines" Erb/Kulturgutes damit weiterzugeben. Der Kindsvater/Ehemann hatte nun einen jüdischen Familiennamen, a la "Rosenberg". Das war dann schon etwas schwieriger. Wir haben uns dann für zwei Namen entschieden, wovon einer jüdisch ist und einer arabisch und die auch sehr gut, auch klanglich, zusammenpassen mit dem Nachnamen. Ein"politisches" Statement für "peace and understanding" setzten, ohnehin;-). Ich verstehe also schon, wenn Eltern eine "Vorliebe" haben für z. B. einen schönen, meinetwegen spanischen oder russischen Namen (ich heiß ja nun Ilona:rolleyes: und hab überhaupt nix Ungarisches in mir aber naja).... Ich weiss nicht, ich fände es einfach wirklich okay, wenn man die Leute - sagen wir ab 21? - selber entscheiden lässt. Wer will, kann seinen Namen ändern, muß natürlich diese Änderung auch selber zahlen, klar, das kostet ja immer was auf den Behörden. Ich glaube, daß sich nicht allzuviele Leute wirklich oft umnennen würden. Die meisten sind ja mit ihrem Namen einverstanden... und die paar, die es nicht sind, werden ihn dann vielleicht 1,2 mal ändern..? Ich denke, das sollte "drin" sein. Man muß auch immer sämtliche Papiere umschreiben (Führerschein, Zeugniskopien beglaubigen lassen) mit dem neuen Namen usw. - von daher glaube ich, daß sich das die Leute nicht allzuoft werden "geben":D Grüssle, ilo |
| Telecaster | Zumindest ist es zu begrüßen, daß die Behörden nicht jeden Ego-Trip auf Kosten des Kindes zulassen, wenn jemand sein Neugeborenes THX-sonstwas nennen möchte, fragt sich, ob diese Leute auch ansonsten gute Eltern sein werden. Sie begreifen anscheinend nicht, daß das "Kind" einmal eine selbständige Persönlichkeit sein wird und dann auf Dauer seltsam angeschaut wird. Ein Bekannter erzählte mir stolz, daß er Vater eines Buben geworden sei, das Kind hieße "Miles". Der Junge wird Spießruten laufen, ständig werden ihn die Menschen beim Bäcker und in der Schule dumm anschauen und fragen : "Wiiiie heißt Du?" Vor kurzem wurde meine Tochter eingeschult. Nach ein paar Tagen fragte ich sie, ob sie sich schon Namen von Mitschülern gemerkt hätte. Sie zählte ein paar auf, plötzlich bekommt sie einen Lachkrampf: "Da ist einer dabei, der heißt Pappi!" (Wortwörtlich) Ich entgegne, daß das nicht sein könne. Sie überlegt einen Augenblick, dann verbessert sie grinsend: "Stimmt, der heißt Vati." Ich überlege, dann fällt mir ein, daß an der Tafel am ersten Schultag die Namenskärtchen angebracht waren. Auf einem hatte "Fatih" gestanden, aber das Kind versteht es natürlich so, wie es gesprochen wird. |
| decay73 | Zumindes hätten ständige Namensänderungen den Vorteil, daß eine ganze Armada von Beamten wieder was zu tun hätte. Nicht nur wegen den ständigen Änderungen in Ausweis, Führerschein und was weiß ich. Auch bei den Strafverfolgungsbehörden käme Spaß auf. Da baut dann eine Tina Rumpelstilzchen Mist, bei der Festnahme heißt sie Frida Torfkopp und im Urteil steht Pauline Sackgesicht - toll! ;) Einen weiteren Vorteil hätten natürlich auch die Klingelschlildhersteller. Man muß ja auch an die Wirtschaft (nein, nicht [i]die[/i] Wirtschaft) denken. Dumm wirds nur für die Omi, die sich das dann alles nicht mehr merken kann. Aber vielleicht wäre ja ein wenig mehr Gehirnjogging für die Alzeheimergeplagten ein gar nicht so schlechtes Training - wer weiß... :cool: |
| Odessa | Aber wer sagt denn dass Menschen sich alle 2 Monate einen neuen Namen zulegen würden? ;-) Wie schon gesagt: es gibt Länder da geht das. Und die haben keine höhere Kriminalitätsrate deswegen *g*. Und nur wegen meiner Omma ein Leben lang mit einem besch*** Namen rumzulaufen, also nee; ich denke, soviel Kooperation kann ich von Omma erwarten, wenn ich EINMAL meinen Namen ändern würde, dass sie das dann auch noch peilt :-). Anderenfalls müsste man Frauen das HEIRATEN verbieten. Denn da ändern die oft auch ihren Nachnamen und den muss sich ja Omma - was jetzt das "Merken-Argument" angeht - ja auch einprägen. Klingelschilder: das ist echt ein Problem *kicher*.... vor allem weil ja auf den Schildern so oft der VORNAME draufsteht? Mein lieber decay, also bei uns steht üblicherweise nur der Nachname drauf. Und selbst wenn - dann muss halt das Türschild für 15,60 Euro ausgewechselt werden. Passiert auch bei Umzügen, manchen Leuten jährlich. Und so oft wird keiner seinen Vornamen wechseln:-). Beamte sind übrigens NICHT beschäftigt mit dem Ändern, Erstellen etc. von Ausweispapieren. DAS machen die kleinen Angestellten. Die, die eh schon eingestellt sind ;-). Aber ich seh schon, das deutsche "Wir machen aus allem ein Problem, auch wo gar keines ist, denn Hauptsache wir können den Leuten ihre Freiheit einschränken wo es nur geht" wird in diesem Land nie ausssterben. Es lebe die Vorschriftensammlung, und einmal Brunhilde-Edeltraut, immer Brunhilde-Edeltraut ;) Grüsse von Ilo, die alles tun wird um Odessa wenigstens als "Künstlernamen" in ihren Ausweis zu kriegen, so, und jetzt erst recht:q :D |
| Fichu | Also seinen Nachnamen kann man ändern, wenn er nur "dumm genug" ist. Bei uns im Ort hat sich wer von Fick (nicht só seltener Name in Norddeutschland) in Fink oder Flink oder wasweißich umbenannt. (Andererseits hat eine Nachbarin dieses Namens nach der Heirat einen Doppelnamen "Fick-Soundso" angenommen. Klingt bestimmt toll am Telephon ...) Es gibt übrigens wirklich Leute, die Reinsch heißen. :o Wies bei Vornamen ist, weiß ich nicht. Von mir aus sollte man die auch ändern können. (Ich erspar mir mal, Beispiele für Vornamen zu nennen, die ich für unmöglich halte, nachher sitzt noch jemand vorm Bildschirm und schluchzt. ;)) @Odessa: Das mit Frauen und Heiraten und so ist nicht mehr so ... EDIT: Wußtet ihr, daß im Bundestag ein [URL=http://www.bundestag.de/mdb15/bio/C/caesaca0.html]Cajus Julius Caesar[/URL] (CDU) sitzt!? Ist das ein Witz? |
| Grey Rainbow | Wußtet ihr, daß im Bundestag ein [URL=http://www.bundestag.de/mdb15/bio/C/caesaca0.html]Cajus Julius Caesar[/URL] (CDU) sitzt!? Ist das ein Witz? [/B][/QUOTE] Herrn Caesar kenne ich nicht, aber Karl Maria Mierscheid ist auch im Bundestag und sieht aus wie running-Gag Karl Ranseier ;-) Also mal Butter bei die Fische zur Namensänderung (rechtlicher Aspekt)... Es ist natürlich möglich seinen Namen ändern zu lassen. Hier greift das wundervolle *buhaha* "Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen" vom 05.01.1938 (!) Demnach müssen wichtige Gründe vorliegen, die die Änderung des Namens rechtfertigen. Die Auslegung dessen, was als wichtiger Grund durchgeht ist dann Ermessensentscheidung des Beamten... Unglücklich ist § 3 der Verordnung zur Durchführung des Gesetzes: "Die Gebühr für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens beträgt 2,50 bis 1022 Euro, die Gebühr für die Änderung eines Vornamens 2,50 bis 255 Euro." *grins* Also spart schonmal, wenn es Euch das wert ist... Stille Grüße |
| Telecaster | Also es gab mal einen Bundesbauminister, der hieß "Lauritz Lauritzen". Ansonsten laufen Menschen durch die Gegend, welche "Brühschwein, Kußmaul, Rauchmaul, Mukenhirn" usw. heißen und wenn die glaubhaft machen, daß ihnen dieser Name das Leben unnötig erschwert, dann wird es ihnen auch genehmigt. Erinnert mich weitläufig an den uralten Witz: "Hast Du schon gehört, der Karl Schweinsfuß hat seinen Namen ändern lassen?" "Nee, nich' möglich, wie heißt er denn jetzt?" "Ernst Schweinsfuß." Muhahah. |
| Scarface | [QUOTE]Hier greift das wundervolle *buhaha* "Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen" vom 05.01.1938 (!)[/QUOTE] Mich wundert stärkstens das es heute noch wirksame Gesetze aus dem Jahr 1938 gibt. Aus dem Jahr 1920 würde mich nicht wirklich stören. Aber das oben genannte Datum ist schon recht merkürdig wie ich finde. Warum das mit dem wichtigen Grund wohl im ermessen des Beamten liegt ??? |
| Grey Rainbow | Nunja, es gibt so viele "alte" Gesetze die überprüft und übernommen wurden... Das Bürgerliche Gesetzbuch ist auch schon 104 Jahre alt und quält arme Studenten ;-) Dass das Namensänderungsgesetz von 1938 ist muss ja nicht heissen dass es irgendwie belastet ist. Das mit de Ermessen des Beamten ist nur eine Funktion der "Qualitätssicherung", eben damit niemand Schindluder treibt. Und für das Ermessen des Beamten ist durch diverse Durchführungsbestimmungen und Kommentare zum Gesetz bestimmt auch kein riesiger Spielraum mehr drin. Was wäre ein Beamter ohne Vorschriften? ;-) |
| ashipisburning | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Aber ich seh schon, das deutsche "Wir machen aus allem ein Problem, auch wo gar keines ist, denn Hauptsache wir können den Leuten ihre Freiheit einschränken wo es nur geht" wird in diesem Land nie ausssterben. Es lebe die Vorschriftensammlung, und einmal Brunhilde-Edeltraut, immer Brunhilde-Edeltraut ;)[/B][/QUOTE] Werte Odessa! :) Mag sein, daß das deutsch ist - aber das bin ich nun mal.;) Wie schon erwähnt, kann man unter bestimmten Umständen ja seinen Namen ändern.... Was mir aber so gar nicht in den Kopf will - und da ist die Entscheidung über einen neuen Namen auch nur ein Teil davon - ist diese verdammte Tendenz ja nichts mehr Verbindliches zu wollen und alles nach Belieben verändern zu wollen. Heute so, morgen so. Und alles andere wird als konservativ, deutsch oder wie auch immer niedergemacht. Zu meinem neuen künstlichen Busen und der operierten Nase brauche ich dann auch noch mal schnell 'nen neuen trendigen Namen. :rolleyes: ...und wenn ein junges Mädel nun wirklich Irmtraut oder so heißt, na dann kann es sich ja immer noch einen Spitznamen wie Irmi etc. geben. Ich sehe da eigentlich kein Problem. Und wenn es nicht wegen des Namens gehänselt wird, dann eben wegen was anderem... |
| Fichu | [QUOTE][i]Original geschrieben von Grey Rainbow [/i] [B]Herrn Caesar kenne ich nicht, aber Karl Maria Mierscheid ist auch im Bundestag und sieht aus wie running-Gag Karl Ranseier ;-)[/B][/QUOTE] :D |
| Telecaster | Diskutieren ist doch eine feine Sache, jeder hat andere Assoziationen und die Sichtweise von Häuptling Brennendes Schiff öffnet mir die Augen: Wenn es nur um Trends und Hedonismus geht, dann möge jeder so heißen, wie die lieben oder huschigen Eltern ihn benannt haben. Und daß Frau Brühschwein sehr gut mit ihrem Namen umzugehen vermag, daß weiß jeder, der jemals in ihrem Laden etwas eingekauft hat (ich verkneife mir jetzt die Adresse, weil sich im Fließtext keine Schleichwerbung gehört).:) |
| Odessa | ---- Was mir aber so gar nicht in den Kopf will - und da ist die Entscheidung über einen neuen Namen auch nur ein Teil davon - ist diese verdammte Tendenz ja nichts mehr Verbindliches zu wollen und alles nach Belieben verändern zu wollen. Heute so, morgen so. Und alles andere wird als konservativ, deutsch oder wie auch immer niedergemacht. ----- ..oh, das trifft für mich nicht zu..ich bin "hier" meist die Konservative (und werde auch dementsprechend niedergemäht *g*)...ich bin sehr für Verbindliches, nur - ich mache das eher an so Dingen wie charakterlichen Sachen fest: gewisse Werte, Ansichten... das mit dem Namen sehe ich einfach wirklich relativ "entspannt", weil ich von mir ausgehe (und ich KANN nur für mich sprechen, nicht für andere Menschen und deren Entscheidungen) und ich weiß, daß ich zu einem selbstgewählten Namen dann auch "verbindlich" stehen würde :-). ---- Zu meinem neuen künstlichen Busen und der operierten Nase brauche ich dann auch noch mal schnell 'nen neuen trendigen Namen. ----- ....ich würde nie im Leben irgendetwas an mir ändern, außer meiner Haarfarbe. Ich benutze noch nicht mal Make up und habe bis heute weder ein piercing (denn Löcher im Körper wo sie nicht die Natur machte, sind nicht das meine) noch ein tattoo.. ich bin immer noch so "stinknormal" pur wie ich auf die Welt kam ;-)... Lieben Gruß, ilo :) |
| aaraen | Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen. Man bekommt den Namen eben von seinen Eltern. Ein Baby kann da ja kaum mitreden. Es hat übrigens auch nicht entschieden überhaupt auf die Welt zu kommen und es hat auch keinen Einfluss darauf gehabt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, ob es reiche oder arme Eltern hat, ob es in Berlin oder Hinteroberkleinbach aufwächst und es wird auch nicht bei der Wahl der Kindergartens, der Grundschule und der Religion (vorerst)mitreden. Es gibt eben Dinge im Leben, die hat man einfach hinzunehmen und mit denen muss man leben. Das ist eben so und das ist ok. Man mann sich nicht alles so zurechtbasteln, wie es einem gefällt. Manche Dinge muss man einfach akzeptieren und das beste daraus machen, dass gehört zum Erwachsenwerden. Abgesehen davon: Es ist möglich seinen Namen zu ändern. Und wenn man wirklich so sehr unter seinem Namen leidet dann sollte einem dass die 1000€ auch wert sein. |
| Telecaster | @Liebe aareen Wo Du recht hast, hast Du recht. Es gibt da nur den Punkt, daß die Menschheit tausende von Jahren nicht auf die Idee gekommen wäre, ihre hilflosen kleinen Würmchen "Pumuckl", "Miles" oder "THX-138" zu nennen. Und wenn das Kind aus Ostfriesland stammt und es wenig berauschend findet, sein Leben lang mit dem Namen "Güle" rumzulaufen, bloß weil seine Eltern es so chic fanden, in Canakkale Urlaub zu machen, dann sollte es das schon ändern dürfen, etwas Kleingeld im Portejuchhe vorausgesetzt. Es geht allerdings noch einfacher, ich hatte eine Freundin, die hieß Erika und sah aus wie Claudia. Ich habe sie einfach so genannt , sie war es zufrieden, bald nannten sie alle nur noch so und den Namen Erika braucht sie heute nur noch, wenn sie ein Konto eröffnet oder ein Päckchen von der Post abholt. |
| Odessa | aaraen: ---- Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen. Man bekommt den Namen eben von seinen Eltern. Ein Baby kann da ja kaum mitreden. ----- Aber das Baby wird erwachsen und darf DANN über - seine Religion - sein Geschlecht (denn DAS darf man umwandeln mit entsprechenden Gutachten) - seinen Wohnort etc. SELBST bestimmen. Aber nicht über seinen Namen? Ich frag mich die ganze Zeit, wo da das Problem ist. Nur weil Einige sich ständig anmaßen, anderen Leuten am besten noch vorzuschreiben wie oft sie sich die Nase zu putzen haben, müssen Leute mit Namen rumlaufen die sie nicht wollen? Und nicht jeder hat 1000 Euro übrig, dafür arbeite ich einen Monat lang und sehe eigentlich nicht ein, soviel Geld dem Staat nachzuwerfen, nur damit in einer Behörde ein Angestellter ca. 2,5 Minuten lang damit beschäftigt ist, meinen neuen Vornamen zu vermerken. Und davon abgesehen - es geht eben nicht "einfach so", soweit ich weiß, die Änderung muß begründet werden mit der "Sittenwidrigkeit/Lächerlichkeit" o. äh. des Namens, den man ändern möchte (besagtes "Fick" oder so). Ich dachte immer, die "Schwarzen" wären so große Freunde von "Freiheit" und Selbstbestimmung...daß so eine Diskussion um so was wie "freie Namenswahl" überhaupt geführt werden muss, erstaunt mich "hier" wirklich ;-)... --- Manche Dinge muss man einfach akzeptieren und das beste daraus machen, dass gehört zum Erwachsenwerden ---- Irrtum, "imho". Erwachsensein heißt, dass ich das Leben an sich annehme, für mich selbst Verantwortung übernehme und "mein eigener Herr" bin. Daß ich meine Meinung vertrete, solange sie niemand Anderem schadet, und auch daß ich mein Leben so gestalte, wie es mir paßt (wieder: solange ich niemand Anderem schade). Es heißt NICHT, daß ich mich willkürlichen, völlig schwachsinnigen "Regeln" irgendwelcher Obrigkeiten von anno Schlagmichtot zu beugen habe :-). |
| Pongo | Ich betrachte meinen Vornamen als Geschenk meiner Eltern, ich akzeptiere ihn. Gut, vielleicht fällt es mir auch leicht, ihn zu akzeptieren, weil es ein recht schöner Name ist. Es ist keiner dieser Modenamen, die zu Zeiten meiner Geburt grade voll "in" waren (in der Grundschule hatte die halbe Klasse den selben Namen), und doch kein "exotischer" Name, bei dem alle Leute erst fünfmal nachfragen müssen, bis sie ihn sich merken können, es ist ein Name, den zu tragen ich mir auch noch mit 80 vorstellen kann, und er passt gut zu meinem Nachnamen. Ob er was über meine Persönlichkeit aussagt, weiß ich nicht. Ist mir eigentlich auch ziemlich egal. Er ist sicherlich ein Teil von ihr. Und meine Persönlichkeit geht nur mich was an, wem da was nicht passt, who cares! |
| minddiver | @Odessa: [QUOTE]Ich frag mich die ganze Zeit, wo da das Problem ist. [/QUOTE] ....hast Du Dir evtl. mal eine Minute Gedanken darüber gemacht was passieren würde / los wäre wenn jetzt auf einmal 60 Millionen mündige Bundesbürger auf die Idee kämen Ihren Namen ändern zu lassen ?!? Wenn Du da mal eine Minute drüber nachgedacht hast habe ich noch einen Denkanstoß für Dich: Stell Dir mal vor nur die Hälfte dieser 60 Millionen Bürger würde nach ein paar Wochen feststellen das ihm der neue Name doch nicht gefällt und würde sich wieder "umbenennen" lassen !?! Ich bin kein Experte für Verwaltungsrecht/Wesen kann Dir aber mit Sicherheit sagen das unsere Beamten in Zukunft nur noch mit den Folgen dieser "Selbstfindungsphase/Störung" beschäftigt wären. Jetzt komm mir nicht damit das würde Arbeitsplätze schaffen !:rolleyes: Wenn Du schon dabei bist denk doch auch mal dran was da sonst noch so dran hängt bzw. geändert werden müßte - Ausweise , Kreditkarten , Verträge , Grundbucheinträge , Daten bei Behörden (Finanzamt,Arbeitsamt,etc.) - diese Liste ließe sich jetzt endlos fortführen ! Es hat schon einen Grund das in diesem unserem Lande jeder seinen Namen hat - das ist auch gut so und es ist noch besser das Vater Staat bei der Auswahl auch noch ein Auge drauf wirft !! |
| Tiberon | Warum wohl gibt es Redewendungen wie z.B. - die Dinge/das Kind beim rechten Namen nennen - alles, was Rang und Namen hat - seinem Namen alle Ehre machen - sich einen Namen machen - usw usf Mit dem Namen verbindet man etwas. Nicht auszudenken, was passieren würde, hätte jeder die Möglichkeit, seinen Namen zu ändern wie's ihm gerade in den Sinn kommt. Und solang man allein seines Namens wegen unglücklich sein kann, sollte man täglich drauf anstossen, daß einen keine gravierendere Probleme stören ... |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]Und solang man allein seines Namens wegen unglücklich sein kann, sollte man täglich drauf anstossen, daß einen keine gravierendere Probleme stören ... [/B][/QUOTE] Darauf heb ich einen. Prost! :) |
| Odessa | Es heisst nicht, daß die Menschen, die sich hier beteiligen, "keine größeren Sorgen" haben. Es heißt lediglich daß sich Leute an diesen Diskussionen beteiligen und ihre Meinung dazu sagen. Und sich dabei u. a. für die Leute einsetzen, die unter einem besch** Vornamen leiden, doch das "Bürgerrecht" haben sollten, diesen Namen abzulegen. Und ich denke daß die Freiheit, einen Namen zu wählen, genauso selbstverständlich sein sollte wie es die im Grundgesetz verankerte Freiheit auf "Freizügigkeit" und "Religionswechsel" ist. Denn BEIDES macht, minddiver, genauso viel "Umschreibearbeit" wie das Namensändern. Und wenn Du von 60 Millionen "namensändernder" Bürger ausgehst: wow, dann wäre damit doch ein GROSSER Bedarf, nämlich eine 3/4-Mehrheit der Bevölkerung betreffend, für diese Gesetzesänderung gegeben, sollte es so kommen - schon mal daran gedacht? Wenn ich also Deine Argumente ernst nehme, dann verbieten wir: - das Umziehen. Das tun manche Leute alle 3-6 Monate, mit ständigem Ummelden, Adressenändern in div. Papieren usw. - das Religionswechseln. Es soll Leute geben, die das alle paar Jahre machen und auch die Konfession wird ja zumindest in der Steuerkarte festgehalten. - das Heiraten und sich Scheidenlassen. Denn beides ist immer noch und in den allermeisten Fällen mit einer Namensänderung (für Mann oder Frau oder beide, bei Doppelnamenwahl) verbunden; und heutzutage heiraten Leute durchaus öfter als einmal. - Kinder adoptieren. Sh. "Heirat". Wenn nur jeder 5. Deutsche ein Kind adoptiert oder das Kind seines Ehepartners aus dessen Vorehe als "seines" annimmt und dann den Namen auf das Kind überträgt, womit die Umschreiberei für alle Familienangehörigen verbunden ist, kommen allein dadurch Zigtausende von Namensänderungen auf uns zu. Und diese adoptierten Kinder können später sogar entscheiden ob sie diesen Namen führen wollen und manche wollen das nicht, und dann haben wir ja wieder Umschreibereien.... Wir HABEN das also bereits, die Umschreiberei. Aber sobald es um einige Wenige geht, die ihren Vornamen ändern möchten mit der simplen Begründung, dass sie ihren Vornamen, mit dem sie durch 80 Jahre Leben traben, auch selbst wählen wollen - da geht das plötzlich los von wegen "Unübersichtlichkeit"? Finde ich schade :( Ich akzeptiere die Argumente der Leute, die aus "emotionalen" Gründen dagegen sind, die sagen "man sollte dazu stehen". Aber ich akzeptiere nicht das Argument "Verwaltungsaufwand". Denn den haben wir durch ganz andere "Aktionen":-) |
| minddiver | Merkst Du eigentlich nicht was Du hier für einen Schwachsinn schreibst ?!? |
| Knochentänzerin | ich finde das gestez das man seinem Kind nicht jeden namen geben kann gut. Ich mein, die meisten Eltern denken Ja nich an die zukunft des Kindes. Sie geben ihrem Kind komische Namen wie apple oder irgendwann vielleicht Teetasse. Daran, dass das Kind deshalb später vielleicht übel gehänselt oder ausgeschlossen wird denken sie nicht. Da is es doch besser wenn man es ihnen gleich verbietet. Das mit der Namensänderung find ich auch blöd. Wenn man seinen Namen abgrundtief hasst, hat man doch wohl das recht sich umzubenennen! Es ist doch die eigene entscheidung und man selbst muss doch mit dem namen leben. Immerhin kann man ja nich groß mitbestimmen wie man gerne heißen würde. |
| Odessa | Knochentänzerin, das sehe ich auch so - dass manche Namen verboten sind, ist gut und richtig. Es ist ja traurig genug, daß Eltern überhaupt auf so Ideen kommen wie "Pepsi Cola" oder "Erdbeershake" als Namen... ;-) |
| minddiver | [QUOTE]Ich persönlich glaube, daß nicht mal 200.000 Menschen ihren Namen würden ändern, und den wie gesagt lediglich ein mal. [/QUOTE] ....begründe doch mal diese Erkenntnis ! [QUOTE]die im Grundgesetz verankerte Freiheit auf "Freizügigkeit" und "Religionswechsel" ist. Denn BEIDES macht, minddiver, genauso viel "Umschreibearbeit" für die Behörden wie das Namensändern. [/QUOTE] ....das willst Du doch nicht ernsthaft miteinander vergleichen !?! Du scheinst als Behörde nur das Einwohnermeldeamt zu sehen - für die ist es sicher kein großer Verwaltungsakt - es gibt aber noch jede Menge anderer Behörden. Hast Du ein Eigenheim ?!? Scheinbar nicht sonst wüßtest Du wovon ich z.B. spreche ! [QUOTE]Kinder adoptieren. Sh. "Heirat". Wenn nur jeder 5. Deutsche ein Kind adoptiert und nur jeder 8. Deutsche das Kind seines Ehepartners aus dessen Vorehe als "seines" annimmt und dann den Namen auf das Kind überträgt[/QUOTE] ...bevor Du solche klugen Sprüche vom Stapel läßt solltest Du Dich evtl. mal über die Gesetzte informieren die es grad für solche Fälle gibt. Es ist nämlich z.B. verboten bzw. wird Dir untersagt bei einer Adoption den Vornamen des Kindes ändern zu lassen. [QUOTE]das Heiraten und sich Scheidenlassen. Denn beides ist immer noch und in den allermeisten Fällen mit einer Namensänderung (für Mann oder Frau oder beide, bei Doppelnamenwahl) verbunden; und heutzutage heiraten Leute durchaus öfter als einmal[/QUOTE] ....aber sicher nicht alle paar Tage - davon mal ganz abgesehen rede ich hier von Vornamen und die ändern sich meines Wissens nach nicht bei einer Heirat - ich zumindest wurde nicht gefragt ob ich meinen Vornamen behalten oder lieber den meiner Frau annehmen wollte !:D [QUOTE]nämlich eine 3/4-Mehrheit der Bevölkerung betreffend, für diese Gesetzesänderung gegeben, sollte es so kommen - schon mal daran gedacht? [/QUOTE] ....im Gegensatz zu Dir.....ja ! [QUOTE]Keine Gegenargumente außer dummer Beleidigung ?[/QUOTE] ....ich habe Dich nicht beleidigt - ich habe lediglich eine Frage gestellt und wollte Dir ein wenig Zeit zum Nachdenken lassen !;) [QUOTE]Gehab Dich wohl, und werd erwachsen.[/QUOTE]....erwachsener als wer ?!? :p |
| minddiver | @Odessa: Na mußtest Du Deinen vorletzten Beitrag nochmal editieren ?!?:D [QUOTE]das sehe ich auch so - dass manche Namen verboten sind, ist gut und richtig[/QUOTE] ....ja wo bleibt denn da das von Dir gerade ebend noch geforderte Recht auf eine freie Namenswahl ?!? Fällt Dir was auf ?!?:cool: |
| Odessa | Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen? Es geht um NAMEN, die ich mir SELBST auswähle. Wenn also "Kind" (ungefragt) "Milchshake" genannt wird, ist das unmöglich und mit RECHT verboten. Wenn "Kind" (21 Jahre alt, denkfähig) dann aber sagt "Ich möchte nicht Brunhilde heissen, sondern lieber Paris oder Shakeybaby" - ja gut, dann soll "Kind" so heissen dürfen. DAS widerspricht doch in keinster Weise meiner Aussage - Freiheit, ja, jeder den Vornamen den er haben will. Wenn er alt genug ist, sich den Namen selbst zu geben. @200.000 Menschen und "begründen": ich habe geschrieben ich GLAUBE es wären nicht mehr. Ich habe nirgends behauptet, daß diese eine feststehende statistisch erhobene Zahl ist. @Vornamen und Heiraten: ja richtig. WO hab ich behauptet daß sich die Vornamen ändern - es ändern sich die Nachnamen. Und es bleibt sich doch vom Behördenaufwand her "gleich", ob ich nun aus der Frau Meier eine Frau minddiver mache oder aus der Brunhilde eine Sophia. Wo also ist da ein Problem, das Du siehst? @Eigenheim: Nein, habe ich keines. Du? Dann editier ich mein post und schlage Dir eine Scheidung vor und mich als neue Frau. Ich mag nämlich ein Eigenheim haben:p. Im Ernst: Wenn Du den Namen Deiner Frau angenommen hättest - würde sich der Grundbucheintrag nicht ändern? @"Es ist nämlich z.B. verboten bzw. wird Dir untersagt bei einer Adoption den Vornamen des Kindes ändern zu lassen." - und bevor Du "solche klugen Sprüche" ablässt solltest Du Dir nochmal durchlesen was ich eigentlich schreibe. Es geht um die Änderung der NACHnamen bei einer Adoption. Und die WERDEN geändert. Also macht es doch - sh. oben - KEINEN Unterschied für eine Behörde, ob sie nun den Nachnamen ändert oder einen Vornamen. Oder denkst Du, das kostet mehr Geld und Zeit? Und nochmal: niemand redet von alle paar Tage den Vornamen wechseln. Und erwachsener als wer - na, wie alt sind wir denn? :p. Wetten, ich gewinne? :cool: |
| minddiver | [QUOTE]Nein, habe ich keines. Du? Dann editier ich mein post und schlage Dir eine Scheidung vor und mich als neue Frau[/QUOTE] ...ja habe ich und.....nein danke ! [QUOTE]Wenn also "Kind" (ungefragt) "Milchshake" genannt wird, ist das unmöglich und mit RECHT verboten[/QUOTE] ....warum das denn - es kann seinen Namen dann doch ändern lassen wenn es volljährig ist ?!? [QUOTE]200.000 Menschen und "begründen": ich habe geschrieben ich GLAUBE es wären nicht mehr[/QUOTE] ....geh doch einfach mal davon aus ich hätte Recht und alle mündigen Bürger (geschätzte 60 Millionen) würden auf einmal andere/neue Namen haben wollen ! [QUOTE]WO hab ich behauptet daß sich die Vornamen ändern - es ändern sich die Nachnamen. Und es bleibt sich doch vom Behördenaufwand her "gleich", ob ich nun aus der Frau Meier eine Frau minddiver mache oder aus der Brunhilde eine Sophia.[/QUOTE] ...das bleibt es halt nicht da man in der Regel nicht alle paar Tage heiratet - Deinen Namen könntest Du dann aber fast stündlich ändern lassen - da liegt der Hund begraben ! [QUOTE]Und nochmal: niemand redet von alle paar Tage den Vornamen wechseln.[/QUOTE]....davon rede ich aber und damit soetwas nicht passieren kann haben wir in good old Germany Gesetze die dies regeln ! [QUOTE]Und erwachsener als wer - na, wie alt sind wir denn? [/QUOTE] ...ich habe zwar keine Ahnung was das Alter mit dem Erwachsensein zu tun hat aber ich bin 36 und sicher zumindest erwachsener als meine 3 Kinder !;) |
| Odessa | Minddiver: Das Kind kann nach geltendem Recht seinen Namen eben NICHT ändern. Und es müßte - wenn es erlaubt wäre - "bis dahin" (also 21 Jahre lang) mit einem "lächerlichen"/entwürdigenden Namen rumlaufen. Und wenn Du davon redest, daß eine Vornamenänderung "alle paar Tage" passieren könnte und Du deswegen Deine Argumente anbringst und meine als "Schwachsinn" bezeichnest, müßtest Du doch genauso sehen daß ich NICHT davon sprach, eine Namensänderung "alle paar Tage" zuzulassen (ich hab es immer "begrenzt") und davon rede also ich, beziehe mich mit meinen Argumenten darauf. Und nein, das Alter hat damit nix zu tun, es war nur ein "kleiner" Versuch, die Situation zu entkrampfen, sh. auch "Eigenheimkommentar". - Ich bin übrigens trotzdem älter:D |
| Tiberon | [img]http://www.breit4life.de/php/design/smiley/confused.gif[/img] geht es nun eigentlich um Vor- oder Nachnamen? |
| Tiberon | du editierst Beiträge ja noch Stunden nachdem da schon was drauf geschrieben wurde .. Wie uncool :p |
| Scarface | Hallo Leuts, ich möchte mich mal ganz ganz herzlich für eure riesige Anteilnahme an der Thread hier bedanken. Als ich ihn aufgemacht hab, hab ich gedacht es kommen 3 oder 4 Antworten in der Art wie "Spinnt die Tante, ihr Kind TKX-1387 nennen zu wollen" Aber es ist eine richtige diskussion daraus geworden, inzwischen schon 4 Seiten. Ich find das Toll. Mal abgesehen davon abgesehen ist TKX-1387 auch kein wirklich schöner Name also ich finde ja LUH-2917 viel besser. Oder GNV-5142 wenn es ein Mädchen wird. ;) Gruß Scrarface |
| Odessa | Tiberon, ich habe mehrfach hier im Forum erwähnt, daß ich Beiträge durchaus immer noch editiere. Habe sogar drum gebeten, mich erst nach ner Stunde zu zitieren (falls), da ich immer noch ewig "rumfeile" an posts. Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Und das editieren ist auch nicht verboten. Üblicherweise weise ich im letzten post drauf hin (sh. hartz-thema) DASS ich noch etwas änderte oder nachtrug. Weil ich z. b. nochmal auf etwas einging ,was ich selbst vorher übersah, weil ich noch einen Tippfehler entdeckte oder weil sich eine Frage erübrigt hat, wenn sie - zeitgleich oder später - ohnehin beantwortet wird, oder weil ich beim Nochmallesen merke, daß ich etwas zu "scharf" oder mißverständlich ausgedrückt habe. Und bevor sich irgendwer später dann - zu Unrecht! - angegriffen fühlt oder ein mod mich bittet, es zu entfernen, mache ich das lieber selbst. Hier hat es minddiver gesehen (das edit) noch bevor ich es erwähnen musste, somit war mein Hinweis aufs Editieren hinfällig. Ich finde es nicht "uncool", eigene Fehler zu berichtigen, denn ich muß mit meinen Beiträgen hier "leben" können, nicht die anderen;-) |
| minddiver | [QUOTE]Ich finde es nicht "uncool", eigene Fehler zu berichtigen, denn ich muß mit meinen Beiträgen hier "leben" können, nicht die anderen[/QUOTE] ....und "die Anderen" müssen damit leben das Du sie durch das nachträgliche Editieren Deiner Beiträge teilweise ganz schön dumm dastehen läßt ! Wenn das nicht uncool ist was dann ?!?:( |
| minddiver | ......erstmal wild drauf los schreiben - verbessern und richtigstellen kann man ja später immer noch ! Auch keine schlechte Strategie - ich halte es aber eher mit: Erst denken dann den Mund aufmachen !;) |
| Odessa | :rolleyes: und wieder...einfach nur drauflosprügeln, ohne überhaupt einzugehen auf das was der Andere schreibt. Strategie - nein. Und ich denke sehr wohl nach bevor ich schreibe. Trotzdem ist es nicht meine Sprache und trotzdem finde ich später immer noch etwas, was so nicht "richtig" klingt und vergessen wurde. Wenn Du so ein Supergenie bist und so wahnsinnig perfekt - gratuliere. Ich bin es nicht, ich bin nur ein Mensch der anderen hier niemals "willentlich" Beleidigungen um die Ohren knallt oder jemand verletzten möchte. Von daher werde ich mich nach wie vor NICHT schämen dafür, daß ich an jedem Beitrag - in einer Sprache, die nicht die meine ist, nochmal - so lange feile, bis ich denke DASS er verstanden werden kann. Und jetzt ruft meine Arbeit, ich wünsche einen angenehmen Tag. |
| herbstliebe | grundsätzlich verstehe ich nicht, warum die änderung des vornamens erlaubt werden sollte, wenn sie dann doch wieder durch änderungsbegrenzung nicht erlaubt wird. ich kann tiberon nur zustimmen. ich denke das problem ist gar nicht mal der name sondern die unsicherheit des namenträgers. und das beispiel von Telecaster, aus erika claudia zu machen, zeigt doch, dass es auch ohne behörden geht. [QUOTE][i][SIZE=1]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Ich rechne übrigens - von früheren Diskussionen - immer noch mit einer Antwort des Gegenübers erst am nächsten oder übernächsten Tag, wo dann die "endgültige" Fassung steht, sozusagen. Dass jemand, wie Du gestern, zeitgleich "da" ist, ist für mich relativ ungewohnt. - Sorry also, und - Du siehst in dem Fall nicht blöd aus, okay? [/B][/QUOTE] du könntest doch genauso mit deiner antwort bis zum nächsten tag warten, bis dein beitrag vollständig ist. wenn du etwas postest, solltest du schon damit rechnen, dass auch jemand antwortet. ich weiss z. b. nichts von deiner bitte, deine beiträge erst nach einer stunde zu zitieren.[/SIZE] viele grüße herbstliebe |
| LaChatte | Ich finde es richtig, den Vornamen nicht so einfach ändern zu können. Ich musste auch mindestens 25 werden, bis ich meinen Vornamen akzeptieren und in ihn hineinwachsen konnte... aber heute weiss ich, dass er mich sehr genau charakterisiert.:) Und die alte Unsitte, eine Person zum Beispiel "Frau Dr. Robert Meyer" = "Frau des Herrn Dr. Robert Meyer" zu nennen, obwohl sie selbstverständlich weder den Doktortitel besitzt noch Robert zum Vornamen heisst, ist zum Glück nicht mehr in:D |
| Lain_of_Rlyeh | Hm... anscheinend seid ihr alle Einzelkinder oder Erstgeborene, denn es gibt ja neben den Eltern durchaus eine "Kontrollinstanz" für die Namen.... richtig, die Geschwister! Als meine Mutter mit meinen Brüdern (Zwillinge) schwanger war, wurde bei uns in der Familie des öfteren diskutiert, wie sie denn heissen sollen... mein Vater war ja spontan für "Friedrich und Friederich", wenn es Jungen werden sollte- ich bin mir sicher, meine Brüder sind mir dankbar, dass ich da intervenieren konnte :D ;) Heute heissen sie Benni und Flo, also Benjamin und Florian, und ich glaube, sie sind durchaus zufrieden damit. Und wenn ich es genau betrachte, kann ich auch nicht unzufrieden mit meinem Namen sein. Eigentlich sollte ich ja Sonja heissen, aber als mein Vater dann bei der Geburt nach dem Namen gefragt wurde, ist ihm der nicht mehr eingefallen (typisch Väter beim ersten Kind oder so :) )... darum darf ich meinen Namen jetzt mit "die Mannhafte, die Tapfere" übersetzen... und doch bleibt eine gewisse Unzufriedenheit. Aber da ich mich erstens nicht gerne mit Behörden auseinandersetze und zweitens mich auch niemals für einen "besseren" Namen entscheiden könnte, versuche ich, diese Namensunzufriedenheit im Rollenspiel auszugleichen... Und daher denke ich, liebe Odessa: wenn du Odessa sein möchtest, dann sei es einfach! Dazu brauchst du keine Behörden. Sag allen Leuten, du heisst Odessa und möchtest auch so genannt werden. Wenn viele Leute deinem Beispiel folgen und der Geburtsname irgendwann dann nur noch im Pass steht, aber alle Leute einen selbsterwählten Namen benutzen, dann muss auch der deutsche Staat irgendwann auf diese Veränderung in der Gesellschaft reagieren..... muss man denn jede Revolution/Reform auf bürokratischem Weg regeln? Gibt es nicht auch sowas wie "Gewohnheitsrecht"? Und macht es nicht viel mehr Spass, die behördliche Autorität zu untergraben, anstatt sich mit ihr im Feld zu prügeln? Ich finde diese Diskussion durchaus interessant. Aber es muss doch auch andere Wege geben?! Sind wir in Deutschland denn so auf unsere Behörden angewiesen? Und gibt es nicht sogar auch eine behördliche Formulierung im Sinne von: "Sieglinde Hinterhof, auch bekannt als "Hoflinde" " oder so?? Wenn man was ändern will, fängt man am besten bei sich an (ein schlauer Spruch, ich weiss) und vielleicht wirkt das ja dann wie ein ins Wasser geworfener Stein- beide ziehen Kreise! *verneig* Lain - die tausend Namen hat, sodass sie ab und an von ihrem Mann gefragt wird: sagmal, wie nennst du dich zur Zeit gerade? |
| Phyliss | Lain hat Recht, obwohl ich sagen muss, dass mein Wunschname schwarz auf weiss im Ausweis befriedigender wäre, als mich einfach nur so zu nennen. Vielleicht nenne ich später anderen auch nen falschen Namen, z.Z. gehts nicht, da meine Eltern mich auch ab und an vor Freunden ansprechen und auf der Arbeit geht es eh nicht. Hab auch die Erfahrung gemacht, dass man eher belächelt wird, wenn man sagt, man möchte ab jetzt anders gerufen werden. Hab sogar zwei Namen, mag aber beide nicht sonderlich, das Problem ist, dass mein Nachname auch bescheuert ist. Würde ich mich anders nennen, wäre da noch der Nachname, der sich "querstellen" würde, wär dann wie mit Paris Hinterhuber ;) Daher ignoriere ich meinen Namen einfach, wobei es mir in Foren, Chats und MUDs Spaß macht, mir nen Nick auszudenken und es auch lange dauert, bis ich mich entschieden habe. Dieser hier ist mein "aktueller", der repräsentiert aber auch nur mein ego im Internet, rl bin ich anders und da wollte ich nicht Phyliss heissen. Und hey, nichts gegen Scarlett ;) , ist vom Klang her ein netter Name und "Vom Winde verweht" habe ich nie gelesen oder gesehen. Ich find übrigenz auch, dass Namen den Charakter irgendwie repräsentieren oder so, wenn ich mich, was selten vorkommt, nach einem Char aus einem Film nenne in Foren, dann nur, weil ich mich mit der Person identifizieren und mich ein wenig wie sie verhalten kann (ist trotzdem anstrengend auf Dauer). Gefällt mir der Name, aber ich komme mit der Person an sich nicht klar oder habe rein gar nichts mit ihr gemein, lass ichs. |
| ElenaLorraine | Ich mag meinen Namen sehr und in Kombination mit meinem Hinternamen bedeutet er "von Gott gesandte Hölle" :D Noch dazu....gibt es eine Geschichte zu meinem Namen,was das ganze für mich noch prägender macht. Ungewöhnliche Namen zulässig Das letzte Wort in Sachen Namen haben in Deutschland immer die Standesämter, wenn es um die Zulassung ungewöhnlicher Namen geht. 1999 bewiesen sie Mut zu Neuerungen und nahmen nach Aussagen der GfdS, der Gesellschaft für deutsche Sprache, ohne mit der Wimper zu zucken folgende Namen in ihre Bücher auf: Leonardo da Vinci Franz, Pepsi-Carola, Pumuckl, Rapunzel, Rasputin, Winnetou, Gneisenauette, Blücherine, Katzbachine, Napoleon, Waterloo und sogar Winzbraut. Aber einige der Vornamen, die Eltern ihren Kindern antun wollten, wurden trotz aller Innovationsbereitschaft abgelehnt. Darunter Agfa, Lenin, McDonald, Ogino, Pillula, Störenfried, Sputnik, Omo, Schnucki, Grammophon, Atomfried, Schroeder und Bierstübl. Pumuckl lebt übrigens in Schweden,ist mittlerweile 12 Jahre alt und hat noch dazu rote Haare. Ich bin durchaus für ungewöhnliche Namen.Aber der Name sollte wohl bedacht gewählt sein,vorallem sollte man sich überlegen,ob das Kind damit klarkommt.Etwaige Hänseleien ect sollte man früh wie möglich im Keim ersticken und da fängts ja oft schon mit dem Namen an... Elena |
| AsheCorven | Naja ich bin mit meinen Zwei namen zufrieden Ja, ich geniesse den Luxus zwei zu besitzen. Im übrigen wie ich vor kurzem mich Informieren lies als ich meinen neuen ausweis ausstellen wollte, wollten die meinen Rufnamen wissen. Die hatten mir dann gesagt das ich ab 16 meinen Rufnamen wählen kann von den beiden wenn kein Bindestrich dazwischen wäre..... Die ironie der namen ist etwas seltsam so lauten sie Sven und Markus und die bedeutung hat ständig was mit krieg zu tun ... Seltsam nicht? Hier habe ich den Spitznamen "der Don" oder "Don" ich selbst bevorzuge den Namen Ashe da er irgendwie dezent klingt und dennoch gut dasteht und irgendwie sich gut anfühlt.... Meine Kinder würde ich Melliandra und Tawl nennen *g* |
| Morigan131 | Soweit ich informiert bin muss man anhand des Namens immer erkennen können ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Ich selbst mag meinen Namen nicht besonders, erstens ist es ein Doppelname (so richtig mit Bindestrich) und zweitens ist zumindest der erste Name ein "Allerweltsname". Aber man findet sich damit ab und mit der Zeit bürgert sich eh ein bestimmter Rufname ein, so dass der eigentlich Name eh nur noch auf dem Papier besteht. Und das nicht jeder seinen Namen nach Belieben ändern kann finde ich schon ganz gut so. Das wäre ein Durcheinander sondergleichen. |
| demelza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Das Kind kann nach geltendem Recht seinen Namen eben NICHT ändern. Und es müßte - wenn es erlaubt wäre - "bis dahin" (also 21 Jahre lang) mi einem "lächerlichen"/entwürdigenden Namen rumlaufen.[/B][/QUOTE] wieso mit 21? Ich dachte immer, mit 18 wäre man volljährig... |
| Azurite | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]---- Lieben Gruß odessa-ilo-darkstardance-kasmodiah-rainbowdance usw. usw. *g*:D [/B][/QUOTE] Aaah... *lol* Bring mich doch nicht auf solche Gedanken... es ist ja schon so schlimm genug mit meiner Dark Star-Obsession... Ich bin mir nicht sicher, ob man mir gestatten sollte, meinen Namen zu ändern... meine Hauptidentität ist und bleibt zwar Azurite (seit fast 8 Jahren, also denk ich mal nicht dass das grad so ne Laune ist), aber dennoch prügeln sich bei mir dauernd die Sub-IDs um die Vorherrschaft... nenn ich mich nun Solitaire, Apathy, Elenna StarHunter, Meryan, Musashi oder Venga? Kommt immer auf die Laune an... naja ich denk ich wär vernünftig genug, zu kapieren, dass ich damit keinen behelligen muss. Gerade mal meine besten Freunde wissen, wie sie mit mir umzugehen haben, wenn ich zB sage, im Moment wäre ich Apathy. Ich habs halt gern, meinen Launen Namen zu geben, aber auf offizieller Ebene wäre das Blödsinn. Mit Jasmin Elisabeth als Namen kann ich mich ja eigentlich nicht beschweren. Azurite |
| Atha | [QUOTE][i]Original geschrieben von Morigan131 [/i] [B]Soweit ich informiert bin muss man anhand des Namens immer erkennen können ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Ich selbst mag meinen Namen nicht besonders, erstens ist es ein Doppelname (so richtig mit Bindestrich) und zweitens ist zumindest der erste Name ein "Allerweltsname". Aber man findet sich damit ab und mit der Zeit bürgert sich eh ein bestimmter Rufname ein, so dass der eigentlich Name eh nur noch auf dem Papier besteht. Und das nicht jeder seinen Namen nach Belieben ändern kann finde ich schon ganz gut so. Das wäre ein Durcheinander sondergleichen. [/B][/QUOTE] Hm, aber es gibt auch Namen, die nicht eindeutig etwas über das Geschlecht der Person aussagen. Das wären zum einen Namen wie Maxi, Conny etc. Aber auch Paris... Gesprochen wie die Hilton-Göre wäre es weiblich, gesprochen auf deutsch und mit Betonung auf dem a und mit kurzem i wäre der Name männlich... Und Allerweltsnamen müssen auch nicht zwingend schlecht sein, finde viele davon auch dezent-schön. |
| Amittus | Würde ein Name hinzu ( also ein zweiter Vorname) als normale Namensänderung gelten? Oder könnte man den dranhängen. Vorher : Kurt Meier Nacher Kurt Felix Meier oder: Felix Kurt Meier ? |
| café.koma | ich finde es auch nicht gut, dass es so schwer ist den namen zu ändern. ok, früher hatte ich auch probleme mit meinem nachmanen, den ich jetzt eigtnlich ganz cool finde, da ihn so wenige hier haben. aber meinen voranmen mag ich wirklich nciht und würde ihn sehr gerne ändern. stelle mich auch unter einem anderen namen vor und kaum jemand weiss, wie ich wirklich heiße. |
| wielhoban | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Ich finde es absolut unerträglich, dass mir der Staat "verbietet", meinen Namen zu ändern bzw. dies nur zulässt unter extremsten "Voraussetzungen" und Bedingungen. Ein Name gehört zu mir, ist Teil meines "Ichs nach außen", er ist "an mir" mein Leben lang - ich empfinde es nahezu als Grundrecht, mir diesen Namen selbst geben zu dürfen. [/B][/QUOTE] Es ist natürlich eine Einschränkung, daß Du Deinen Namen nicht rechtlich nach Belieben ändern kannst. Aber in Deinem Privatleben kannst Du Dich ja immer so nennen lassen, wie Du es möchtest, und wenn Du Dich in einem anderen Namen wohler fühlst, dann eben ihn annehmen - wie Du ja auch tust. Viel Spaß noch mit ihm! W. |
| Horatio | Ich find's voll schwer meinen Bekannten nen anderen Namen 'anzutrainieren'. Schon allein weil Autoritätspersonen eh immer zum Pass-Namen greifen. :( :( :( |
| Nanya | [QUOTE]Ich find's voll schwer meinen Bekannten nen anderen Namen 'anzutrainieren'.[/QUOTE] Eine Freundin von mir hat ihren Namen ändern lassen und keiner hatte ein Problem mit der Umstellung, obwohl wir sie vorher nicht mit ihrem jetztigen Namen gerufen haben. Man gewöhnt sich da eigendlich ziemlich schnell dran... Grüße, Nanya |
| Horatio | Ich kann's ja noch mal versuchen Danke. :) |
| Nanya | Vielleicht fällt es ihnen ja leichter, wenn du ihnen erklärst, warum du das tun möchtest. Wenn sie deine Gründe verstehen, werden sie es auch akzeptieren, denke ich. Viel Glück, Nanya |
| Horatio | Mhm. *artig nick* |