| Lesther | Abend! Den absoluten Hammer las ich letztens in der Zeitung: In Italien, DEM vom Christentum beeinflussten und erfüllten Land schlechthin, wird es jetzt verboten, in Schulen Weihnachtsfeiern abzuhalten und christliche Lieder und Geschichten vorzutragen, da das "die muslimischen Schüler beleidige"! Ich hab wirklich gedacht ich seh nicht recht. Da stellen sich mehrere Fragen, erstens natürlich: WARUM? Sie sind die Minderheit, sie kommen in dieses Land, sie müssen sich eh nicht anpassen (obwohl ich dafür wäre, aber das ist eine andere Geschichte), warum also von der Mehrheit, von der Bevölkerung des Landes, in dem sie leben dürfen, verlangen, dass DIE sich anpassen? Außerdem: Wer lässt das zu? Sozialismus hat dort ein Ende, wo man sich selbst schadet, finde ich. Und: Ich glaube, wenn ich oder von mir aus ein italienisches Kind in einem muslimischen Land zur Schule ginge, da könnte ich ja froh sein, wenn ich ohne Kopftuch gehn darf. Würde mich interessieren, wie die Reaktion aussieht, wenn ich darum ersuche, bitte ihre Bräuche nicht offen auszuleben, weil mich das beleidigt - aber man kann sichs ungefähr vorstellen. Was meint ihr dazu? lg |
| Schwarzer Prinz | da shalte ich f. ein gerücht ;) |
| Allanon | [url]http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=c&id=457315[/url] Hier ein link dazu. Es ist wohl eher die Ausnahme und man sollte es nicht überbewerten. Zum größten Teil wird in Italien traditionell gefeiert wie eh und je.;) |
| Peter Lustig | o.O nicht, dass irgendjemand von den muslimen gefordert hätte, die krippen in den mülleimer zu werfen, die lehrer sind von selbst auf die idee gekommen. ^^ ich finde das mehr als peinlich. genauso wie wenn unsere österreichische politiker eine rede mit dem nachbarland, zb ungarn halten, auf englisch, versteht sich, und dann der ungar, peinlich berührt, bittet, seinen beitrag auf deutsch halten zu dürfen, weil er der englischen sprache nur mäßig mächtig. lol |
| Darket | [QUOTE]Wer lässt das zu? Sozialismus hat dort ein Ende, wo man sich selbst schadet, finde ich.[/QUOTE] Ich würde ein Gespräch mit Herrn Berlusconi über Sozialismus empfehlen. Ich glaub der würde Dir eins husten... :rolleyes: |
| Lesther | [QUOTE]Ich würde ein Gespräch mit Herrn Berlusconi über Sozialismus empfehlen. Ich glaub der würde Dir eins husten...[/QUOTE] Mhm...naja, man kann alles so auslegen, dass es einem passt, alles in allem war glaube ich klar was ich gemeint habe. |
| Apex | Du meintest die Vergesellschaftung des Eigentums, die Umverteilung des Reichtums, das Ende des Klassenkampfes durch den Sieg des Proletariats, das Gespenst welches immer noch (zum Glück wenn man mich fragt) in Europa umgeht? Wenn ja versteh ich nicht was Sozialismus in diesem Zusammenhang zu bedeuten hat. Zum Thema... so schlecht finde ich das ehrlich gesagt gar nicht. Ich meine eine Schule sollte ja eigendlich religiös gesehen neutral sein, oder? Natürlich muss man Grenzen finden, aber das Weihnachtsfest in der Schule nicht zu begehen finde ich eigendlich in Ordnung. |
| Fou Lou | [quote] so schlecht finde ich das ehrlich gesagt gar nicht. Ich meine eine Schule sollte ja eigendlich religiös gesehen neutral sein, oder? Natürlich muss man Grenzen finden, aber das Weihnachtsfest in der Schule nicht zu begehen finde ich eigendlich in Ordnung. [/quote] dazu denke ich das es schon in ordnung ist wenn man weihnachten inenr schule nicht feiert, aber andererseitz erfreut das viele der schüler und aber wurde das auch falsch begründet. Deutschland ist ein christlich ausgerichtet udn so finde ich soll es auch bleiben, kann sein das ich fehlinformiert bin aber ich habe mal gehört das in der regierung mal im gespräch sein gewesen soll, muslimische feiertage offizell einzuführen ind deutschland und dafür einige deutsch feiertage abzuschaffen, und ich fidne da hört der soziale umgang miteiander auf, udn ich glaube das meinte lesther oder? Und ich finde weihnachten hat doch heute gar nicht mehr so viel mit religion zu tun wie es einmal war, es ist doch allles kommerz geworden. Gruß Fou |
| Pelloquin | GOTT STEH UNS BEI! DAS CHRISTENTUM IST DEM UNTERGANG GEHWEIHT! Im Mutterland der römisch-katholischen Kirche, die zwei Tausend Jahre lang den Menschen die Liebe Gottes eingebleut hat, darf so etwas nicht sein!!! Diese fehlgeleiteten Lehrer sollten wir direkt auf den Scheiterhaufen stellen, und... ... Verzeiht meinen Ausbruch, aber... mir fehlen die Worte. ... Warum heften wir den Muslimen nicht gleich gelbe Halbmonde auf die Hemden und treiben sie durch die Straßen? Schon früher hat man Lösungen für diese Art Probleme gefunden. ... ... Wer jetzt sein Fingerchen heben will angesichts meines vermeintlich an den Haaren herbeigezogenen und den Holocaust verharmlosenden Vergleichs, dem sei gesagt, dass ich diese Zeilen schrieb unter dem Eindruck einer Entwicklung, die sich längst nicht mehr auf die USA beschränkt, und die die vermehrte Gleichsetzung der muslimischen Gesamtheit mit einer terroristischen islamistischen Minderheit zum Gegenstand hat. Nachfolgender Artikel, verlinkt auf der MichaelMoore-Seite ([url="http://www.michaelmoore.com/words/index.php?id=720"][/url]) Berichtet von dem Bemühen einer muslimischen Gemeinde in dem Städtchen Somerville (US-Bundesstaat Tennessee) einen muslimischen Friedhof zu erichten. Das Anliegen dieser Gemeinde wurde auf Druck der christlichen Bevölkerung von den zuständigen Behörden abgeschmettert; u. a. mit dem Hinweis auf die Befürchtung einer potentiellen Beschädigung der Umwelt, sinkender Grundstückswerte und Verkehrsverstopfung. Manche Kritiker dieses Projekts äußerten die Befürchtung, der Friedhof könnte Gesundheitsgefährdend sein, weil die Muslime ihre Toten nicht einbalsamierten. Muhammad Zaman, ein muslimischer Professor für Medizin an der University of Tennessee sagte, die muslimische Praxis sei sicher, denn die Zersetzung der menschlichen Körper setzt ihnen nichts zu, was nicht schon vorhanden wäre. Desweiteren assoziierten nicht wenige Kritiker dieses und anderer Projekte Islam mit Terrorismus. So sagte der Farmer John Wilson, es sei eine Tatsache, dass muslimische Moscheen als Terróristen-Verstecke und als Zentren für terroristische Aktivitäten benützt wurden. Belinda Ghosheh, Besitzerin des Grundstücks und Initiatorin des Friedhof-projekts berichtet, ein öffentliches Treffen an der Planung beteiligter Offizieller habe solch eine bedrohliche Menschenmenge angezogen, dass sie um ihre Sicherheit gefürchtet habe. Eine Frau habe gerufen: [i]"Wir brauchen keine Cousins von Bin Laden in unserer Nachbarschaft!"[/i] Die krönenden Worte aber fand der Farmer John Wilson: "Ladies und Gentlemen, sie mögen meinen dies ist weit hergeholt, aber das ist, was das jüdische Volk dachte als die Nazis Stück um Stück Fuß zu fassen begannen in ihrer Gemeinde." In einem späteren Telefoninterview sagte Wilson, er und seine Nachbarn seien primär um ihre Besitzwerte besorgt, aber er fügte an, dass Nachrichtenmeldungen nicht ignoriert werden dürften: "Ich denke nicht, dass irgendwer der die Zeitung gelesen hat oder sah, was Untersuchungen über ander Moscheen zutage gefördert haben, Zweifel daran hegte." *** Ich empfinde solches Denken als eine Perversion sondergleichen. Menschen als Nazis zu bezeichnen und sie gleichzeitig so zu diskriminieren, wie es damals die Nazis mit den Juden gemacht haben. Wo ich jetzt den Zusammenhang jenes Artikels mit dem Eröffnungspost sehe? Es ist dieses so blinde Vertrauen in die Aufrichtigkeit und Authentizität des geschriebenen (bzw. ferngesehen, -gehörten)Wortes beiderseits des Ozeans, ("Den absoluten Hammer las ich letztens in der Zeitung..." & "Ich denke nicht, dass irgendwer der die Zeitung gelesen hat..."), das mich frösteln macht. [size=1]Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think for yourself, question Authority. Think...[/size] [Anmerkung: Wer vermutet, dass die ersten Zeilen dieses Beitrags einer gewissen Ironie nicht entbehren, der könnte mit seiner Vermutung richtig liegen.] |