| decay73 | Am 2. November ist es soweit. Der 44. Präsident der USA wird gewählt. Nur was ist das für eine Wahl? Haben die Amerikaner wirklich die Wahl? Ist Kerry wirklich besser als Bush? Geht es überhaupt noch um politische Alternativen, und was sind sie? Würde sich etwas Wesentliches ändern? Fragen über Fragen und eine These: [i]Es ist völlig egal wer gewinnt, denn beide sind Ausgeburt des gleichen dekadenten, menschenfeindlichen Systems, welches die Dollarnote über Menschen(-rechte), Umwelt und friedliches, konstruktives Miteinander stellt.[/i] Also: was bringt den Amerikanern und auch uns diese Wahl und gibt es noch Hoffnung, daß sich etwas wirklich zum Positiven ändert? ~decay~ |
| Darket | Ich habe es gesagt seit Kerrys Kandidatur feststeht und sage es immernoch: Es wird sich nicht nennenswert etwas für die Welt ändern. Die USA bleiben im Irak, in Afghanistan und noch nen paar anderen Orten auf der Welt, wo sie besser nicht wären. Der Grund, warum ich Kerry alle Daumen drücke, die ich habe ist der, dass ich abends um einiges beruhigter einschlafen könnte, wenn der mächtigste Mann der Welt kein Idiot ist, der Kriegsführung als ein legitimes Mittel der Außenpolitik ansieht. Darum: VOTE KERRY! |
| Apex | Ich persönlich halte ja Nader immer noch für den Kandidaten der am ehesten meine Meinung vertritt, leider hat er keine Chance. Naja hoffen wir mal das Kerry gewinnt, es wird sich zwar außenpolitisch praktisch gesehen wenig ändern, aber vielleicht kann er in der Innenpolitik etwas für seine Leute zum besseren verändern, dass bezweifle ich zwar auch irgendwie, aber naja die Hoffnung stirbt zuletzt gelle? ;) |
| Nerox | Leider verkommen diese Wahlen immermehr zu einer Schlammschlacht, bei der die Politik auf der Strecke bleibt! Ich persönlich hab nur selten eine Rede der beiden gesehen in der sie dem anderen nicht wieder irgendetwas neues angehängt haben und darüber hinaus wohl das eigentliche Thema vergessen haben! Also hätte ich die Wahl könnte ich keinen der beiden guten Gewissens wählen! |
| Darket | [QUOTE]Ich persönlich halte ja Nader immer noch für den Kandidaten der am ehesten meine Meinung vertritt, leider hat er keine Chance[/QUOTE] Hihihi der beste Wahlhelfer der Republikaner :D |
| Apex | Ja klar das kann man so sehen, aber hey mal ehrlich wo ist denn der Unterschied zwischen den Demokraten und den Republikanern? Die Demokraten sind doch nix anderes als Republikaner mit Herz (klein und schwarz zwar aber zumindest net aus Stein). Dieses Land braucht jemand der diese Zweiparteiendiktatur mal durchbricht und seine Ansichten zu den einzelenen Themenbereichen find ich immer noch besser als die Ansichten von Kerry und Bush zusammen. |
| Darket | Nein, an sich hast Du schon recht, Zweiparteiensystem funktioniert nicht, es ist eine reine Horrorvorstellung was passiert, wenn sich eine von beiden so diskreditiert, dass sie völlig untragbar wird, alptraumhaft. Ich hoffe ja auch in Deutschland auf eine dritte Volkspartei und jede Partei mehr die im Parlament mitreden darf ist eigentlich ein Gewinn für die Demokratie. |
| Kathrynne | das mit dem zweiparteiensystem ist schon ein unding. da werden politische ansichten noch stärker polarisiert... der eine sagt was, und schon schreit der andere, [SIZE=3]ich bin dagegen![/SIZE] . dennoch finde ich, dass kerry noch das geringere übel darstellt. er war im gegensatz zu bush mehrfach im krieg und sollte deshalb eigentlich wissen, was ein solcher anrichten kann. für bush eignet sich eher eine überschaubare, kleine welt, bei dem es nicht so viele unbekannte zu bedenken gilt, wenn er eine entscheidung trifft. so wie auf seiner ranch... ~kathy~ |
| die Aversion | Oh ja, Nader wäre wirklich jemand, den ich gerne im Weißen Haus sähe! Aber da ist mir gerade mal etwas aufgefallen: Warum stellt sich eigentlich kein Noam Chomsky zur Wahl? Der dürfte doch eigentlich auf Grund seiner Intellektuellenreputation eine größere Chance haben, gewählt zu werden, als so manch anderer. Natürlich, ihm fehlt die finanzielle Unterstützung, doch weist er mehr Substanz auf als die republikanischen und demokratischen Kandidaten zusammen... In diesem Sinne: Chomsky for President! @Topic: Der Unterschied, der im Falle eines Wahlsieges Kerry festzustellen wäre, wäre in der Tat marginal, doch ist letztlich jeder Schritt in eine bessere Richtung zu begrüßen, denn er stellt wenigstens einen Anfang dar. Gruß, Eure Aversion |
| Kathrynne | wenn ich mich in chomsky's lage versetze, würde ich auch nicht präsident werden wollen... der mann ist sich einfach zu schade dafür. das ist keine wahl mehr, sondern ein medienspektakel, bei dem jeder ein bisschen mitverdient. welcher intellektuelle (und dazu noch einer von weltrang) würde sich selbst auf diese weise unglaubwürdig machen wollen? politik ist ohne 'lügen' (besser bekannt als wahlversprechen) gar nicht denkbar. das kann ein noam chomsky nicht mit seiner reputation als aufklärer vereinbaren, geschweide denn mit sich selbst... ~kathy~ |
| neptunia | wenn schon die wahl zwischen kerry und bush ist, dann sind hier interessante internationale resultate ... wie nennt man das bei uns? die sonntagsfrage?? [URL=http://www.betavote.com]"wenn sie nächsten sonntag den amerikanischen präsidenten wählen könnten, für wen würden sie sich entscheiden?"[/URL] |
| LaChatte | Kerry scheint in Europa ja voll beliebt zu sein, ich find nur (ganz persönlich und absolut subjektiv), dass er ein Gesicht hat wie *zensur* Auf alle Fälle hab ich von Kerry gehört, er sei ein Windfähnchen, das sich gerade dorthin dreht, wo es am wenisten Widerstand spürt - und Bush, nun, er hat seine Fehler, aber immerhin sind die schon bekannt und man weiss, woran man ist. Während Kerry als Präsident wieder die eine oder andere Überraschung bieten würde. |
| Darket | Interessant, den höchsten Stimmanteil hätte Kerry in Österreich und Frankreich....dicht gefolgt von Deutschland und Belgien. |
| Setesh | nunja, obwohl ich auch lieber kerry als bush im oval office sehen würde, hätte die bestätigung bush's trotz all seinen fehlern zumindest eine vorteil: in 4 jahren hätten wir höchstwahrscheinlich hillary clinton als erste amerikanische presidäntin! und dies wäre ein grosser fortschritt für dieses geplagte land, da hillary in meinen augen eine grossartige frau ist. |
| Darket | Hillary Clinton? Ok, ich hab schon von Bill mehr gehalten als viele andere, aber eine Frau, mit auch noch ähnlichen, politischen Überzeugungen könnte dieser Welt wahrlich nicht schaden....jedenfalls nicht noch mehr. |
| Apex | Mit Hillary könnte ich auch sehr gut leben... |
| LaChatte | Das Problem ist dann nur: muss Bill Clinton anfangen, Kekse zu backen? Traditionsgemäss gibt vor den Präsidentenwahlen stets einen cookie-Wettbewerb, der sich als sehr zuverlässiges Wahlbarometer erwiesen hat bisher: dessen Frau die besseren Cookies macht, der gewinnt dann die Wahl, und Missis Bush ist mit einem Schokolade-Hafer-Rezept bis jetzt deutlich vor einem seltsamen Kürbis-Zimt-Rezept (oder sowas??) von Kerrys Frau... Also, Bill: ab in die Küche, und backen, los! Edit: ich wär auch für Hillary. Man muss nur wegen den Praktikanten aufpassen. |
| Zaphot | einen Unterschied gibt es sehr wohl! wird Kerry gewählt, so wird er Deutschland und Frankreich nach Irak "bitten". Eine Alternative gibt es nicht, da Kerry sonst die Truppen im Irak abzieht und die gesammte Region dort unten wegrutscht - die Konsequenzen wären Katastrophal. wird Bush gewählt, so können sich Deutschland und Frankreich weiterhin aus allem raushalten, jedoch wird dann zu Afghanistan und Irak auch noch Iran hinzukommen ( es sei denn dort gibt es schnell vorher noch nen Machtwechsel oder die Führung schaltet in ihrem Atomprogramm ein paar Gänge zurück...) so schreibt jedenfalls der Spiegel und beruft sich damit auf die Aussagen einiger US / EU-Politiker mehr zum Thema Iran und sein Uran: [url]http://www.welt.de/data/2004/08/21/321977.html[/url] |
| decay73 | Übrigens habe ich ein paar Ausschnitte der Diskussion zwischen Bush und Kerry gehört. Irgendwie gehts vielfach um die gleichen Themen wir hier auch: Abwanderung von Unternehemen, Mittelstandsförderung, embryonale Stammzellen, etc. Schon interessant. Übrigend halte ich im Falle eines Wahlsieges Kerrys auch für wahrscheinlicher, daß deutsche Soldaten in den Irak geschickt werden. Absolut sicher wäre ich mir da aber nicht. Momentan ist die Situation im Irank zu 'explosiv', als daß dies geschehen würde. Wenn es dort aber ruhiger wird, ist es durchaus möglich. |
| Darket | Deutsche Soldaten im Irak gäbe es keinesfalls vor 2006. Die aktuelle Bundesregierung möchte wieder gewählt werden und eine neuerliche Anti-Amerika Debatte käme ihnen gerade recht, während die Union sich mit ihrer Kriegsbereitschaft schnell selbst den Wind aus den Segeln nehmen würde. D.h. wie auch die Wahl 2006 ausgeht, im Falle eines Wahlsieges von Kerry wäre deutsche Truppenpräsenz im Irak durchaus nicht abwegig, wobei ich eher denke, dass im Falle eines Krieges gegen den Iran deutsche Truppen dorthin kämen. Die Politik kann ihre Hände in Unschuld waschen, schließlich kann man diesen neuerlichen Krieg für legitim erklären und die USA könnten sich mehr auf den Irak konzentrieren. [QUOTE]Missis Bush ist mit einem Schokolade-Hafer-Rezept bis jetzt deutlich vor einem seltsamen Kürbis-Zimt-Rezept (oder sowas??) von Kerrys Frau...[/QUOTE] Sehr verständlich, würde ich nah Plätzchenrezepten wählen, wäre mir unter diesen Umständen auch Bush lieber als Kerry....igitt Kürbis :q |
| Zaphot | ist vielleicht nur ne Frage der Medien! Die Amerika-kritische Haltung der Deutschen resultiert ja schlieslich auch nicht aus einem breiten Fundament politischer Bildung und eingehender Recherche. Nein, sie wurde fast innerhalb einer Woche etabliert, als sogar Sender wie RTL und SAT 1, die immer blind pro-amerikanisch berichtet haben, nur noch die Schattenseite der "Neuen Welt" zeigten. Man erinnert sich? Kurz vor dem Irakkrieg? Auf einmal kippte die "Volksmeinung". Warum sollte das nicht nochmals möglich sein? Warum soll es so schwer sein den Massen zu suggerieren, dass Irak nun richtige Helden braucht, dass es lange genug gelitten hat unter Saddam und anschliesend unter den Amerikanern? Hat mit Afghanistan doch auch super geklappt. Das ist nur ein Spiel mit dem primitiven aber stark verwurzeltem Nationalstolz. Deutsche Soldaten sind im Ausland beliebt und sorgen für Ordnung, man jubelt wenn die Deutsche Flagge weht...blabla - und die Massen lieben diese Nachrichten, sie lechzen förmlich danach. Richtig dossiert würde es - so spekuliere ich, eine Wahl nicht wirklich beeinträchtigen.. |
| Demon17 | Eine Internationalisierung des Irakkonfliktes wäre sicherlich positiv für den Irak. Im ehemaligen Jugoslawien hat es ja ganz gut funktioniert. Das Sterben hat ein Ende gefunden. Nur der Hass der verschiedenen ehemaligen Kriegsparteien aufeinander ist ja leider Jahrhunderte alt. Deshalb kann es auch noch Jahrzehnte dauern, bis die Soladaten wieder abziehen können. Dasselbe kann undin Afghanistan und ggf. im Irak blühen. Sunniten, Schiiten und Kurden steen sich ja auch relativ feindselig gegenüber. Ich weiß nicht wo alles UNO oder ISAF-truppen stehen, aber lieber Blauhelme oder ISAAF als ständig neue Kriegsgründe. Durch Konflikte die seit ewigen Zeiten bestehen. Im Falle eines Wahlsieges von Kerry, dürfte die aussenpolitische Isolation der USA ein Ende finden. Bei Bush ist es im Falle eines weiteren Krieges durchaus möglich, das die USA weltpolitisch in eine Aussenseiterrolle gerät. Angesichts der positiven Rolle, die die einzige Weltmacht spielen könnte (Von Vietnam mal abgesehen und teilweise Lateinamerika) und in der Vergangenheit häufig auch gespielt hat extrem bedauerlich. Generell waren es meist Republikaner, die eine Imperialistische Politik betrieben. Außerdem könnte der weltweite Klimaschutz einen Demokraten gebrauchen, ebenso wären soziale Reformen in den USA, z.B. die Einführung einer Krankenversicherung sicherlich ein Fortschritt für die Einführung gewisser sozialer Standards zumindest in den Industrienationen. never surrender demon17 |
| LaVey242 | Hi, das Grundproblem ist doch nicht Busch und Kerry, sondern wie wir alesamt die politische Lage sehen und wer das geringste Übel ist. 1. Problem. Gegen die Guerillia Taktik der Bin Laden Anhänger ist nur schwer anzukämpfen. Selbst ich könnte sicherlich nach einigen rechergen im Internet ne Bombe bauen und etwas in die Luft gehen lassen. Wie soll also die Politik solchen Minizellen begegnen ? Ich glaube nicht, das nur weil Kerry den Irak nun mit sanfteren Handschuhen anfassen will, das deswegen die Attentate aufhören. 2. Problem Hängt sich Deutschland zu weit rein, könnte es passieren, das wir weit mehr in den Focus dieser Zellen geraten. Macht man aber nichts, fördert man die Zellen noch. Und dann war ja noch das Rauchen für mehr Sicherheit. Dr Aufschlag auf die Zigaretten sollte ja in Sicherheit gesteckt werden, aber es wird nun weniger geraucht. Man könnte also meinen, das die Sicherheit in D. auch Lücken hat. Ist es also besser mit den USA zu schwimmen oder dagegen ? 3. Problem Die USA mauert zuviel und blockiert somit auch andere Staaten. Bestes Beispiel war der Hickhack um den mutmaßlichen Helfer / Anführer des WTC Anschlags. Unsere Justiz hatte ihn und die USA gibt wichtige Infos nicht Preis. 4. Problem Al Kaida kämpf in Ihren Augen für eine gerechte Sache. Das sehen wir sicherlich anders und mögen die Taktik nicht, dennoch haben Sie in einigen Punkten recht. Die USA spielt sich als Weltpolizei auf und drückt anderen gerne ihre Meinung auf. Diese Hochnäsigkeit mußte Ihnen auf die Füße fallen. So hart wie es klingt, aber diese Methode des Terrors und das dort kein roter Faden für den nächsten Anschlag zu finden ist, dürfte deren Hauptwaffe sein. Keiner weiss ob er sicher ist und so bekommt die USA druck von vielen Seiten, die Al Kaida sonst nie erreichen würde. Die USA glaubt immer, das sie unschlagbar sind, aber wie sieht es denn wirklich aus? - Vietnam - Nord/Südkorea - Irak Bei allen dachte man, "Wir Bomben die in die Steinzeit zurück bis die Mürbe sind und aufgeben" Es ist das typische Katz und MAusspiel. Wie bei den Juden. Auch die haben systematisch in der damiligen UDSSR alle Stalin Gegner umgebracht, die Nazis haben dies mit den Juden getan. Beides ist moralisch in der untersten Schublade anzusehen. Und immer trifft es dabei diejenigen die sich am wenigsten wehren können. In Russland waren es die Stalin Gegner, in D. die Juden und wenn wir denen da unten auf die Füße treten und uns einmischen, brauchen sich die USA nicht zu wundern, wenn die sich wehren. Eine Medaille mit 2 Seiten. Aber ich glaube, das es keinen Diplomaten wie Kerry braucht, sondern eher einen Dickkopf wie Bush. Aber beide sind eigentlich nicht die erste Wahl. Mad |
| Darket | [QUOTE]Al Kaida kämpf in Ihren Augen für eine gerechte Sache. Das sehen wir sicherlich anders und mögen die Taktik nicht, dennoch haben Sie in einigen Punkten recht[/QUOTE] Wobei Du zu vergessen scheinst, dass Al Kaida keine politische Organisation ist. [QUOTE]Auch die haben systematisch in der damiligen UDSSR alle Stalin Gegner umgebracht[/QUOTE] Ähem....nein, besser keine weitere Diskussion zu diesem Thema :rolleyes: |
| ange gardien | Ich hoffe das Kerry die Wahl gewinnt, weil eine zweite Amtszeit von Bush weder den USA noch dem Rest der Welt gut tun würde. Natürlich kann Kerry die Truppen nicht aus dem Irak zurückziehen, er wird noch schwer daran zu arbeiten haben die Suppe auzulöffeln die ihm sein Vorgänger eingebrockt hat. Doch von ihm als Präsident verspreche ich mir etwas mehr Augenmaß in der Außenpolitik. Hoffentlich bleibt das kein frommer wunsch. Es stimmt mich nachdenklich das Bush offenbar in den Umfragen immer noch vorne liegt. Schaut man sich seine Amtzzeit an: Irakkrieg, Isolation der USA, hohe Arbeitslosigkeit und extrem hohes Haushaltsdefizit, dann kann den doch kein klar denkender Mensch mehr wählen! Und wenn man sich anschaut wie wichtig diese belanglosen TV-Duelle sind, bei denen nur darauf geachtet wird wer mehr schwitzt oder stottert... erschreckend wie oberflächlich und krank die "älteste Demokratie der Welt" geworden ist. |
| Demon17 | Ich glaub nicht, das Kerry gewinnt. Die Wähler in den USA haben oft aus europäischer Sicht eine nicht nachvollziehbare Sicht der Dinge. Eigentlich müßte Busch ja zurücktreten oder abgesetzt werden, nachdem er selbst zugeben mußte, das es keinen Grund gab 13 000 Iraker umzubringen, aber in den USA scheint das kein Skandal zu sein. In England seltsamerweise auch nicht. Die Menschrenrechtslage hat sich wegen der Folterskandale in den amerikanischen Gefängnissen dort auch nicht wirklich verbessert. Außerdem haben sie das Land weitgehend in Anarchie versinken lassen. Alles in allem der totale Dilettantismus...und Bush führt in den Meinungsumfragen.:rolleyes: Insofern ist dieses Gerede von wegen Humanität und Einführung der Demokratie doch unglaubwürdig, doch wird Bush in den USA für einen ehrlichen Mann gehalten. Ich mein den Irakern ginge es unter Saddam Hussein auch nicht besser, aber irgendwie würde ich an meinen Präsidenten höhere Ansprüche stellen.:rolleyes: never surrender demon17 |
| Kalypso | Ich denke nicht, dass Kerry die Wahl gewinnt, er ist nicht telegen, hat zu oft seine Meinungen gewechselt und zudem haben die Republikaner eine größere Lobby und mehr Geld. Anbei bemerkt, gehört die Frima die die elektronischen Wahlmaschienen herstellt einem Mitglied der Republikaner, der Bush "mit allen Mitteln" unterstützen will. Eventuell hat Kerry eine Chance, falls es den Demokraten gelingt die südamerikanischen Imgranten, die einen nicht geringen Anteil der Bevölkerung darstellen, für die Wahlen zu gewinnen. |
| neptunia | ich finde lustig, daß alle glauben, in amerika wird der präsident nach politischen gesichtspunkten gewählt ... das tun wir nicht mal hier (somit wird merkel nie kanzlerin, uff) ... die amis, die ich kenne, und die nicht mal wirklich unintelligent sind, lassen sich unendlich vom "image" beeinflussen, und das ist mit geld beschaffbar ... und grade jetzt sieht man eben, daß nicht die beiden fähigsten, sondern die beiden medienwirksamsten männer um den job streiten ... seltsam, daß beide auf mich unendlich unsympathisch wirken? ... was der irak oder afghanistan machen, ist den amis ziemlich egal, solange nicht zuviele ihrer "jungs" dabei drauf gehen (wobei einige opfer gewünscht sind, um die heldenmythen zu singen) ... und es geht schon lange nicht mehr um bin laden oder sadam, von deren autarken existenz ich immer noch nicht überzeugt bin ... irgendeine familie bush wird schon ihre langen finger auch darin gehabt haben ... was weiter mit den kriegen geschieht, ist schon längst festgelegt, die geldmachmaschine läuft bestens. und ich glaube nicht, daß die deutsche regierung sich noch lange zurückhält, ein größeres stück davon abbekommen zu wollen ... und kerry wird wenn dann sowieso nur aus protest gewählt ... mein eindruck von ihm ist sehr wischiwaschi, das ist er wohl auch ... und hillary? stark genug wär sie ja ... und angenehmer als angela ... wesentlich angenehmer ... |
| chrispiz | wahrschielich zählen sie die Stimmen wieder jahrelang, der größte Trottel wir gewinnnen, oder der, der alles tut um die Waffenindustrie etc. zu unterstützen. Ich persönlich bin für Kerry, ist sicher auch nicht wirklich besser, aber kann er schrecklicher als Bush sein? Es gibt ja auch schon Gerüchte, dass sich die Amerikaner selber ins World Trade Center geflogen sind, ich würds ihnen zutrauen...da haben sie dann ihren super Grund um nen Krieg anzufangen und sich das Öl zu krallen. Ich hab da nämlich ne intressante Frage, weil Bush ja immer so wettert, dass man den Terror bekämpfen muss, aber [B]kann man Terror mit Terror bekämpfen???[/B] niemals und was haben wir jetzt im Irak, höllisches durcheinander und die Massenvernichtungswaffen haben sie auch nicht gefunden. Als nächstes kommt dann der Iran dran, bis vermutlich mal die ganze Welt zerstärt ist... soviel zu meiner Meinung;) grüßchen |
| Darket | [QUOTE]nachdem er selbst zugeben mußte, das es keinen Grund gab 13 000 Iraker umzubringen[/QUOTE] Geschweige denn inzwischen so um die 1000-2000 Amerikaner... :rolleyes: [QUOTE]Es gibt ja auch schon Gerüchte, dass sich die Amerikaner selber ins World Trade Center geflogen sind[/QUOTE] Es gibt auch Gerüchte, dass es Auschwit nie gegeben hat, denen schenke ich im übrigen etwa genauso viel Glauben... Was vorstellbar ist, dass es am 11. September 2001 in New York wie am 7. Dezember 1941 in Pearl Harbour, d.h. die Regierung sehr wohl von einem Angriff wusste, ihn aus politischen Interessen (Legitimation eines Krieges) nicht zu verhindern versucht hat. Aber generell würde ich vorschlagen, dass wir uns hier nicht in Verschwörungstheorien ergehen. [QUOTE]Und wenn man sich anschaut wie wichtig diese belanglosen TV-Duelle sind, bei denen nur darauf geachtet wird wer mehr schwitzt oder stottert... [/QUOTE] So wurde immerhin einer der größten Präsidenten der US-Geschichte ins höchste Amt gewählt... :D Dementsprechend würde ich auch nicht davon sprechen, dass die Oberflächlichkeit in den letzten Jahren gekommen ist, Kennedy wurde 1961 gewählt. |
| neptunia | [QUOTE]Was vorstellbar ist, dass es am 11. September 2001 in New York wie am 7. Dezember 1941 in Pearl Harbour, d.h. die Regierung sehr wohl von einem Angriff wusste, ihn aus politischen Interessen (Legitimation eines Krieges) nicht zu verhindern versucht hat. Aber generell würde ich vorschlagen, dass wir uns hier nicht in Verschwörungstheorien ergehen. [/QUOTE] und da es geschichtlich belegt ist, daß bereits am 5.12.41 das amerikanische militär eine kriegserklärung der japaner mit hinweis auf pearl harbour hatte ... (meine quelle: besuch von pearl harbour und dem kitschigen quatsch-ami-filmchen (aber oahu war trotzdem schön) - und geschichtsvorlesung japanologie - und verlust meiner gutgläubigkeit) ... amis sind pervers. womit ich natürlich kein pauschalurteil ablege ... :cool: |
| Darket | [QUOTE]womit ich natürlich kein pauschalurteil ablege ... [/QUOTE] Nein, natürlich nicht :D |
| decay73 | Tja, Pauschalurteile sind völlig daneben... ...aber manchmal wird man ja geradezu dazu gezwungen. ;) |
| neptunia | der gute alte sarkasmus, nicht mehr dran gewöhnt ... wir veramerikanisieren ... |
| chrispiz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Es gibt auch Gerüchte, dass es Auschwit nie gegeben hat, denen schenke ich im übrigen etwa genauso viel Glauben... Was vorstellbar ist, dass es am 11. September 2001 in New York wie am 7. Dezember 1941 in Pearl Harbour, d.h. die Regierung sehr wohl von einem Angriff wusste, ihn aus politischen Interessen (Legitimation eines Krieges) nicht zu verhindern versucht hat. Aber generell würde ich vorschlagen, dass wir uns hier nicht in Verschwörungstheorien ergehen. So wurde immerhin einer der größten Präsidenten der US-Geschichte ins höchste Amt gewählt... :D Dementsprechend würde ich auch nicht davon sprechen, dass die Oberflächlichkeit in den letzten Jahren gekommen ist, Kennedy wurde 1961 gewählt. [/B][/QUOTE] naja, ok, ich muss zugeben, wenn ich über Amerika zu reden beginne, werde ich oft etwas übertireben *gg*;) aber ich bin trotzdem davon überzeugt, dass es ihnen zumindest nicht ungelegen gekommen ist, dass ein paar Flieger... - ihr wisst eh schon wovon ich rede... :) |
| decay73 | ...und vielleicht ist es ja gar nicht Bush, [URL=http://www.n-tv.de/5435802.html]den man da wählt[/URL]. Wenigstens ist Kerry dann noch in der Lage, selbst zu denken und zu reden, weil er sich das behalten kann, was andere ihm vorquatschen. Nur da er ja als wankelmütig gilt, kann es natürlich auch sein, daß er zwar im Gegensatz zu Bush versteht, was er da redet, aber hat er auch genügend Rückgrat sich durchzusetzen und seine eigenenen Gedanken umzusetzen? |
| Ascaron | Ich bin eher für Kerry, da ich einen Menschen, der solche Sätze wie "Mehr und mehr unserer Importe kommen aus dem Ausland!" :eek: von sich gibt, als mächtigsten Mann der Welt für sehr gefährlich halte. Und daß Bush eigentlich nur eine Marionette ist, ist auch schon hinlänglich bekannt. Allerdings glaube ich auch nicht, daß sich bei einem Wahlsieg Kerrys großartig irgendwas ändern würde. Es bleibt abzuwarten. Generell sehe ich auch keinen großen Unterschied zu Politikern in unserer schönen Heimat. Die Opposition stellt sich grundsätzlich erstmal gegen alles, wobei sie es selbst wahrscheinlich auch nicht anders machen würde. Es ist doch eigentlich mittlerweile egal, welche Parteien die Regierung bilden. Ich sehe jedenfalls keinen gravierenden Unterschied mehr. In jeder Partei gibt irgendwelche [I]*zensiert*[/I] mit Leichen im Keller. |
| utho | Als kleine Anmerkung zum Thema: In Bezug auf kommenden Wahlen in den USA brachte CNN kürzlich einen Bericht aus der US-Garnison in Wiesbaden . Bemerkenswert war ein Zeremoniell welches vermutlich von der Pressestelle der US Army für die Kamera inszeniert worden war . Mehrere GIs die im Irak ihre Beine verloren hatten , hissten eine Amerikanische Flagge - und sangen ein Loblied auf ihren großen Führer . Und irgendwie sagten auch alle anderen vor der Kamera interviewten Soldaten oder Angehörige - das es für sie nur George Bush als nächsten Präsidenten geben könnte . So far - so bad , denkt man sich an diesem Punkt - die sind fett indoktriniert . Am Ende des Berichtes fand sich dann jedoch etwas , das es schaffte den Negativ-Gehalt dieses Reports noch zu boosten ; zwei kleine Sätze in denen gesagt wurde das mehrere Soldaten abseits der Kamera ihren Unmut über die Bush-Administration deutlich machten - sich aber aus Angst um Familie und Karriere keinesfalls vor laufender Kamera als Kerry-Wähler outen wollten . - Dieses zeugt von einem Klima in den Streitkräften - wie es auch Wehrmacht und Rote Armee hatten . |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]...und vielleicht ist es ja gar nicht Bush, [URL=http://www.n-tv.de/5435802.html]den man da wählt[/URL]. Wenigstens ist Kerry dann noch in der Lage, selbst zu denken und zu reden, weil er sich das behalten kann, was andere ihm vorquatschen. Nur da er ja als wankelmütig gilt, kann es natürlich auch sein, daß er zwar im Gegensatz zu Bush versteht, was er da redet, aber hat er auch genügend Rückgrat sich durchzusetzen und seine eigenenen Gedanken umzusetzen? [/B][/QUOTE] Ich kann mir nicht vorstellen, das Bush einen "Mann im Ohr" hatte. Mit "Mann im Ohr" hätte er sich bei dem Duell wohl besser verkauft. |
| Darket | [QUOTE]- Dieses zeugt von einem Klima in den Streitkräften - wie es auch Wehrmacht und Rote Armee hatten .[/QUOTE] Nun gut, ich behaupte, dass demokratische Strukturen und eine Armee einfach nicht zusammenpassen, als Bundeswehrgeneral dürfte es auch karriereförderlicher sein CDU- Mitglied zu sein und kein Grüner. Und die US-Army ist durch und durch republikanisch geprägt. Klar, da gibts dan Leute wie Kerry oder seinen Konkurrenten bei den Demokraten (wie hieß der gleich?), die bei der Armee waren, vielleicht auch ziemlich weit gekommen sind, aber das Gros aller US-Soldaten wählt Bush. Armeeangehörige sind im Schnitt nunmal eher konservativ und für einen autoritären Führungsstil. |
| utho | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Nun gut, ich behaupte, dass demokratische Strukturen und eine Armee einfach nicht zusammenpassen, als Bundeswehrgeneral dürfte es auch karriereförderlicher sein CDU- Mitglied zu sein und kein Grüner.[/B][/QUOTE] In meinen Augen ist Angst um Karriere eine Sache - Angst um die Sicherheit der Familie aber eine ganz Andere . |
| grazia | und wieder liegt kerry eine nasenspitze vorn vor pres. bush nach dem gestrigen letzten rededuell über innenpolitik. doch das will nix heißen. Laut Forsa-Umfrage würden 81 Prozent der Deutschen John Kerry wählen, wenn sie an den diesjährigen Wahlen in den USA teilnehmen dürften. Nur 8 Prozent würden George W. Bush ihre Stimme geben. doch das will nix heißen. statt die propanda auf den kandidaten seiten aufzusuchen, mögen die amis lieber dieses patriotische wettsingen anschauen. [url]http://images2.shockwave.com/afassets/flash/this_land.swf[/url] salve |
| AngelusUmbrae | Ach was, die Diskussion um den Wahlsieg ist doch voellig muessig, seit bekannt ist, dass in Florida (da regiert George's Bruder Jeb) mal wieder die Minderheiten wie Schwarze, Latinos usw. den Sprung in's Waehlerverzeichnis "komischerweise" nicht geschafft haben und ausserdem das elektronische Wahlsystem "besonders" "sicher" gegen Manipulationen ist. Hierzu strahlte -es war, glaube ich, N24- ein TV-Sender einen Beitrag aus dem amerikanischen Fernsehen aus, in dem gezeigt wurde, dass eine Forschergruppe einen Schimpansen (nein, diesmal war es nicht George, auch, wenn die Aehnlichkeit frappierend ist:D) trainiert hatte, der in 5 Minuten die Wahlergebnisse des Systems manipulieren konnte! Die Auesserung diverser Regierungsmitglieder dazu war ein lapidares "besser eine solche Wahl als gar keine". Nunja, so wird ja das Wahlergebniss wohl gaaanz unparteiisch und korrekt werden....:rolleyes: |
| halfbee | so,mein senf: die amerikaner hatten weder das letzte mal noch dieses mal die wahl:bush wird präsident. er wäre es doch letztes mal auch nicht geworden,und,macht ihm das was?nein,er ist trotzdem der mächtigste mann der welt.also dürfen davon ausgehen dass er auch dieses mal an allen ecken und enden betrügt und belügt?ich nehme es an. das amerikanische wahlsystem lässt ja sowieso allerhand unlautere mittel zu.aber das bei der letzten wahl war hja wohl der hammer. ist kerry wirklich besser?ich weiß es nicht.das müsste sich rausstellen.ich find ihn nicht so besonders toll aber ich bin gegen krieg und betrug,also auch gegen bush.kerry zumindest hat noch nicht bewiesen ob er betrügt und sinnlos menschen dahinzumetzeln gedenkt.wollen wir das wirklich wissen? das risiko müsste man leider eingehen,denn bush hat es schon getan und wird es wieder tun.also haben wir mit kerry imemr noch eine 25%ige chance auf ein amerika das keine märchen von weapons of mass destruction erzählt,sich dauern widerspricht,bei den wahlen betrügt und vetternwirtschaft betreibt. hey,vllt sollten wir ja ne umfrage hier reinstellen wen wir wählen würden:kerry oder bush. |
| Apex | Wie gesagt ich für meinen Teil würde ja Nader wählen... |
| Zaphot | man müsste eine Website eröffnen, auf der man eine internationale Abstimmung macht, ob die Staatengemeinschaft für die anstehenden Wahlen nicht besser Walbeobachter nach USA schicken solle. Jeder kann dabei mit "JA" oder "NEIN" stimmen. durch Sammelmails müsste der Link innnerhalb von ein paar Tagen in allen Ländern der Erde angekommen sein und permanent die aktuellen Angaben ausspuken. Das wäre doch mal ne Gaudi. Wenn sich dann nichts mehr tut, schicken wir das Ergebnis an die UNO!!!!!!!!! :-) |
| Pelloquin | Verhehrter Herr P., die OSZE [i]sind[/i] schon längst in den USA! ;) [center][Url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,319533,00.html"]"Wir konzentrieren uns auf die Problemstaaten."[/url][/center] |
| decay73 | Und wer sich die Wahlkampfseite von GWB anschauen möchte, kann das tun. Allerdings nicht über eine 'normale' Internetadresse (die ist [URL=http://de.news.yahoo.com/041028/3/49qp1.html]für Ausländer gesperrt[/URL]) sondern über [url]http://65.172.163.222[/url] Er scheint ja einiges zu verbergen zu haben. ;) |
| Pelloquin | Hallo! Ja, hab's auch schon gesehen, dass die Bush-Seite für den Rest der Welt gesperrt ist. :) Habe in letzter Zeit eine Menge interessanter Artikel gelesen; mit einer der interessantesten war der aus der Jungen Welt, dass Sarkawi, das angebliche El-Quaida-Oberhaupt im Irak möglicherweise schon seit Jahren tot ist und somit ein Phantom gejagt wird, worüber sich die US-Führung sehr wohl bewußt sei... Am Ende des Artikels hiess es: Hätte es Sarkawi nicht gegeben, hätten sie ihn glatt erfinden müssen... Muß mal gucken, ob ich den Artikel auch online finde. Schönen Tag! |
| Pelloquin | Aufschlußreiches ist dort zu lesen... [i]"The attacks of September 11th changed America - and in President Bush's words, "in our grief and anger we have found our mission and our moment." President Bush declared war against terror and has made victory in the war on terrorism and the advance of human freedom the priorities of his Administration." [/i] "Die Attacken des 11 September veränderten Amerika - und in Präsident Bushs Worten, "in unserer Trauer und Wut fanden wir unsere Mission und unseren Moment (?)" Präsident Bush erklärte den Krieg gegen Terror und machte den Sieg im Krieg gegen den Terrorismus und den Fortschritt der menschlichen Freiheit zu den Prioritäten seiner Administration." Bemerkenswerterweise wird in dem Bericht über Bushs Werdegang kein einziges Wort über Saddam Hussein und den gegenwärtigen Krieg in Irak verloren! Weiß nicht warum, aber irgendwie muß ich gerade an eine alte MINISTRY-Platte denken: [i]Filth Pig[/i]. Dreckschwein... [center][img]http://www.musicmatic.de/M/Ministr4a.jpg[/img][/center] Hier übrigens noch ein sehr interessanter Spiegel-Artikel: [center][url="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-324365,00.html"]Demokratie im Ausnahmezustand[/url][/center] |
| chrispiz | Wer glaubt ihr wird gewinnen? also ich glaub Bush... es gibt ja schon wieder verschwundene Stimmzettel...die haben ja genau wieder das durcheinander wie vor 4 Jahren, aber man hat ja nichts anderes erwarten können;) |
| DeusExMachina | VERDAMMT NOCHMAL ! Ich habe gerade in den nachrichten gehört, dass in Florida 58.000 Wahlzettel verschwunden sind. Das gibts nicht ! Ich raste aus! Schon wieder so ein Desaster! Dieses angeblich so tolle Land wird schon wieder vom eigenen Präsidenten beschissen. Dieser deletante Affe der sich Gweorg W. Bush jr. schimpft schummelt doch schon wieder! Das befürchte ich jedenfalls. Der mächtigste Mann der Welt wird dieses Mal ,genau wie zuvor unrechtmäßig sein Amt erhalten. Ich sehe es kommen - die apokalypse für den gesunden Menschenverstand. Dieser ResusAffe hat nicht mal den IQ von Käse! Skandal!!!!!! Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen unter der Herrschaft eines selbst ernannten Diktator!!!! Wo bleiben die Armeen der NATO-Mitglieder um unserem verbündeten beizustehen. Oder ist und bleibt das amerikanische Volk das dümmste,intoleranteste pseudo demokratischste und kriegerischste Volk dieses Planeten? Und sie wählen Bush erneut ???? Ich fasse das alles nicht............... |
| OceanGypsy | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B] Oder ist und bleibt das amerikanische Volk das dümmste,intoleranteste pseudo demokratischste und kriegerischste Volk dieses Planeten? Und sie wählen Bush erneut ???? Ich fasse das alles nicht............... [/B][/QUOTE] Ich wette mit dir, dass sie den Affen wiederwählen!!!:mad: |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B]Das gibts nicht ! Ich raste aus! Schon wieder so ein Desaster! Dieses angeblich so tolle Land wird schon wieder vom eigenen Präsidenten beschissen. [/B][/QUOTE]Was regst du dich so auf? Wir Europäer lassen uns doch genauso veräppeln! [URL]http://www.heise.de/newsticker/meldung/52639[/URL] Wir sollten erst mal vor der eigen Haustüre kehren, ehe wir uns über Andere mokieren. |
| DeusExMachina | ja meinst du? inwieweit werdne wir denn beschissen? Das die SPD doch Sparmaßnahmen erlassen haben , was ihrem Wahlprogramm widersprach, büßen sie jetzt kräftig ein. Aber ich weiss ja nicht was du meinst, denn du begründest deine Aussagen nicht. |
| Kuun-Lan | leider ist es wohl fast egal was die leute wählen bush bleibt an der macht. Außerdme ist es schon sehr traurig wenn sich das ganz wahlprogramm auf den irak krieg beschränkt. aber was erwartet man sonst ? ein MC Donalds Wahlprogramm. Ich will jetzt nicht alle Amis über einen Kamm Scheren aber ihre Regierung ist einfach nur das letzte. Könnte mich jetzt Stundne lang noch darüber auslassen aber ich lasse es und geh lieber was essen. |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa - zitiert aus o.a. link [/i] [B] Skulls and Bones und die Nazis Es kommen immer wieder Fakten ans Licht, die die Nazis in Verbindung mit Skulls and Bones bringen. 1937 schrieb die New York Times, dass eine „Clique US-Industrieller“ Interesse haben, einen faschistischen Staat ins Leben zu rufen. Ebenso fiel es auf, dass Hitler´s SS-Truppen Waffen aus US-Produktion besassen und darüber hinaus scheinbar sehr dunkle Geldgeber. Die Union Banking Corp., Brown and Brothers, Guaranty Trust und die Hamburg-Amerika-Linie waren wichtige Geldgeber der Nazis und Hitler´s Regime. Ihr Geschäftsführer war kein geringerer als Prescott Bush. Dass die SS Totenkopf und Knochenkreuz der Skulls and Bones in ihr Ordensymbol übernahm, ist ein weiteres Zeichen für die Verbindung. [/B][/QUOTE] in dem o.a. spiegelartikel (sh pelloquins beitrag) werden bezüge erläutert, die der philosoph Agamben zwischen USA und Nazideutschland festgestellt hat. die schockierende These des italienischen Philosoph Giorgio Agamben lt. Spiegel-Artikel [url]http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-324365,00.html[/url] >Demokratie im Ausnahmezustand Die verhüllte Freiheitsstatue< von Paul Lersch: Zwischen Demokratie und Totalitarismus besteht "innerste Solidarität". Nazismus und Faschismus bleiben "bedrohlich aktuell". Die Demokratie ist im "Niedergang" begriffen. "In allen westlichen Demokratien wird die Erklärung des Ausnahmezustands ersetzt durch eine beispiellose Ausweitung des Sicherheitsparadigmas als normale Technik des Regierens." Giorgio Agamben, italienischen Philosoph, seine Kernaussage Der "Patriot Act", nach 9/11 in Kraft gesetzt, erlaubt dem Generalbundesanwalt der USA, jeden "in Gewahrsam zu nehmen", der in Verdacht gerät, die nationale Sicherheit zu gefährden. Immerhin gilt für ihn die Strafprozessordnung. Bushs "military order" aber macht die Gefangenen in Guantánamo zu "juristisch nicht benennbaren Wesen". Sie haben, wie die Juden im KZ, "jede rechtliche Identität verloren". salve |
| Suicide-Smurf | TheTurningPoint hat es sehr schön gesagt. Wir sollten uns um unseren eignen scheiss kümmern.... Ferner würde ich nich so grosse Töne spucken won wegen Bush&Amis sind sowieso die blödesten usw...ist irgendwie lächerlich... Es ist ihre Wahl... |
| Caranaldion | [i]Mit Sicherheit ein heikles Thema, aber ich bin sicher, dass es ohne weitere verbale Entgleisungen wie in den ersten beiden Postings weitergehen kann. Caranaldion, Moderation des Kaisers Bart[/i] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B]ja meinst du? inwieweit werdne wir denn beschissen? [/B][/QUOTE]Du scheinst den von mir genannten Link genauso übersehen zu haben wie die Tatsache, dass im Thread [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38863][b]--> "Kerry vs. Bush"[/b][/URL] eventuell das gleiche Thema diskutiert werden könnte wie hier. :rolleyes: [QUOTE][B]Das die SPD doch Sparmaßnahmen erlassen haben , was ihrem Wahlprogramm widersprach, büßen sie jetzt kräftig ein. [/B][/QUOTE]Der Herr Stoiber und die Frau Merkel werden das ganz sicher viel viel besser machen ... [QUOTE][B]Aber ich weiss ja nicht was du meinst, denn du begründest deine Aussagen nicht. [/B][/QUOTE]Ich dachte, ich muss meinen Link nicht noch groß kommentieren. Also noch mal genauer: Das Bush-Kerry-Kasperletheater ist doch nichts anderes als das Schröder-Stoiber-Kasperletheater. In USA machen sich genauso [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=865933#post865933]Faschisten[/URL] breit, wie [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/9294/1.html][b]--> hier in Europa[/b][/URL] <-- wenn dir der Text hinter dem Link zu lang ist, dann schau dir einfach nur die Bilder an. Das ist mehr als eine "apokalypse für den gesunden Menschenverstand". |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Der Herr Stoiber und die Frau Merkel werden das ganz sicher viel viel besser machen ...[/B][/QUOTE] Hast du da etwa Bedenken? ;) |
| Fou Lou | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]TheTurningPoint hat es sehr schön gesagt. Wir sollten uns um unseren eignen scheiss kümmern.... Ferner würde ich nich so grosse Töne spucken won wegen Bush&Amis sind sowieso die blödesten usw...ist irgendwie lächerlich... Es ist ihre Wahl... [/B][/QUOTE] Ja das stimmt wir sollten uns um unseren scheiss kümmern.. aber wie die amerikanische regierung sich selstsüchtig in´das weltgeschehen einmischt so geht das uns doch was an. die amerikanische bevölkerung merkt davon nicht viel. was passiert denn sooo groß bei denen auf igrem grund?? die einzelnen usa staaten haben doch eh ihre eigene regierung und ich denke mal nicht das ein präsidents wechsel oder das wiederwählen des alten präsidenten einen soo grossen unterschied mach für die amerikana in ihrem land.. wirklich unterschiede wird es doch nur global geben. und ich finde das wahlsystem eh nicht gut was die in den usa haben.. aber es ist ja ihre sache wenn bush letztesmal auch mit 500000 stimmen weniger als sein gegenkandidat gewählt wurde.. er durchschnitts amerikaner ist doch gar nicht an der politik interessiert.. die meisten kriegen nur mit was denen über den medien gesagt wird.. und das glauben die dann.. berichtigt mich wenn ich falsch liege... Gruß Fou |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fou Lou [/i] [B] der durchschnitts amerikaner ist doch gar nicht an der politik interessiert.. die meisten kriegen nur mit was denen über den medien gesagt wird.. und das glauben die dann.. berichtigt mich wenn ich falsch liege... Gruß Fou [/B][/QUOTE] Eigentlich bin ich gegen Pauschalierungen, aber in diesem Fall muss ich dir Recht geben. Wenn man die Amtszeit von Bush mit Clinton vergleicht: Clinton hatte einen ausgeglichenen Staatshaushalt, der Wirtschaft und den Leuten ging es relativ gut - und was macht Bush? Unter seiner Führung haben die USA Schulden angehäuft die von Finanzexperten bereits jetzt als nicht mehr abbezahlbar gelten. Arbeitsplätze gehen verloren und die MIttelschicht schrumpft immer mehr. Viele Amerikaner müssen einen Zweit- und Drittjob annehmen um ihren Lebensstandard halten zu können. Sein "Krieg gegen den Terror" hat die Islamisten nur noch stärker gemacht. Das einzigst positive was er gebracht hat war die Entmachtung der Taliban. Aber anstatt sich danach um Afghanistan zu kümmern hinterlässt er das Land im Chaos. Der Irakkrieg - von Anfang an auf Lügen aufgebaut. Eigentlich sollte man meinen das so einer bei den nächsten Wahlen keine Sonne mehr sieht. Statt dessen liegt er jetzt anscheinend noch vor Kerry, wenn auch nur knapp. Ich glaube man muss wirklich Amerikaner sein um das zu verstehen... |
| Fou Lou | das mein ich ja... ich meine ich selbst bin nicht gerade pilitik interessiert udn würd den nicht wiederwählen... [quote] Ich glaube man muss wirklich Amerikaner sein um das zu verstehen... [/quote] ja sicherlich mir leib und seele... die colt unterm kopfkissen nicht zu vergessen |
| Schwarzer Hase | Sollte Bush wiedergewählt werden, ist es sicherlich nicht optimal. Was mich trotzdem irgendwie beruhigt ist die Tatsache, das er dann nach den 4 Jahren wenigstens nicht wieder gewählt werden kann. Und was schlechteres, kriegerischeres und selbstverliebteres wie den Herrn Bush gibts eh nicht mehr. Vielleicht kriegen die USA ja danach wieder einen etwas lockereren Präsidenten, der sich lieber einen bla... lässt als Krieg zu schürren. |
| Fou Lou | warts ab bush könnte sich ja nen nachvolger suchen und ihm an die macht schummeln damit sein "werk" weitergeführt wird ... die usa das land der unbegrenzten möglichkeiten.... |
| DeusExMachina | Dafür ist er zu dumm! Das würde er nicht schaffen. Außerdem glaub ich das auch schon Bush benutzt wird ohne das ers merkt! Das Weltgeschehen bei dem die USA mitmischen ist nicht nur auf dem Mist von G.W.Bush gewachsen mehr auf dem der Leute in seinem Umfeld. |
| ange gardien | Genau das ist das Problem. Nicht ER sondern ganz andere Leute ziehen da im Hintergrund die Fäden... und die haben so viel Geld und Macht das mich bei den kommenden Wahlen gar nichts mehr wundert. Und was die dritte Amtszeit angeht. Seit in den USA der "Krieg gegen den Terror" geführt wird, werden die Bürgerrechte massiv beschnitten. Falls Bush es noch einmal schafft würde es mich auch nicht wundern wenn irgend ein "Notstandsgesetz" verabschiedet wird das ihm auch eine dritte Präsidentschaft ermöglicht. Natürlich alles zum Wohl der Nation und der restlichen Welt :rolleyes: |
| never | Auch wenn Bush wiedergewählt wird, wird es defenitiv seine letzte Amtszeit, da ja der Präsident nur 2 mal ins Weisse Haus darf. Wär alles viel schlimmer, wenn Bush so oft wiedergewählt werden könnte wie Helmut Kohl:D Also, seid froh über diese Klausel in der amerikanischen Verfassung. never |
| Fou Lou | @never woher willst du das wissen schliesse haben die dann in seiner 2. amtszeit 4 jahre zeit sich da ne lücke zu suchen... vieleicht mit n bissel glück bring der dann wirklich n nonstandsgesetzt heraus was dan diesen teil der verfassung ausser kraft setzt.... hmm das kommt mir bekannt vor.... aber ist es nicht eigentlich scheiss egal wer da oben stehe.. punkt ist doch nur der das diese scheisse aufhören muss was die amerikanische regierung da abzieht... und der präsident hat ja selbt nicht die ganze vollmach überm staat... da gibts doch noch soo n paar leute unter ihm (ist das n kngress ich weiss net) die haben doch fast genausoviel mach wie der präsident... ich hab das mal so gehört muss also net stimmen... |
| never | Ich glaubt ned, dass Bush die Verfassung außer Kraft setzen wird, um seine Amtszeit zu verlägern. Er weiß, welchen Widerstand es von den anderen Nationen wegen seines Wahlbetrugs gegeben hat. Wiel dann kann er für immer die Unterstützung anderer Nationen vergessen. Da hat er keine Verbündete mehr, nicht mal England. never |
| halfbee | fassen wir also für di zukunft zusammen:es wird keine zukunft geben denn wir werden alle früher oder später von den amis eingesperrt,gequält und umgebracht weil wir ausländer sind und die usa werden einen inferno ähnlichen krieg gegen die gesamte restliche welt führen??? bekommt ihr es auch mit der angst zu tun? |
| Pelloquin | Nein, nicht wirklich, denn soweit wird es nicht kommen. :) Trotz allem vertraue ich nämlich [b]immer noch[/b] in die Selbsheilungskraft der ersten Demokratie der Welt. Ich glaube es war Fat Mike von NOFX, der sagte, Demokratie sei wie ein Muskel. Wenn man ihn nicht benutzt, verkümmert er. Wenn man ihn aber anspannt... Genau dieser Muskel wurde nun wieder entdeckt. Millionen Amerikaner haben in den vergangenen Monaten auf unterschiedlichste Weise ihrem Unmut über die Politik ihrer Führung geäußert und alles erdenkliche in Bewegung gesetzt, um am 2. November, dem Tag der Präsidentenwahl, eine Wende herbeizuführen. Unzählige Musiker appellierten an ihre Fans, ihr Wahlrecht wahrzunehmen und Bush aus dem Amt zu jagen. Dieser Tage nun wurde in jenem "kulturellen Bürgerkrieg", der Amerika in zwei Hälften gespalten hat, eine taktische Bombe gezündet, deren Sprengkraft vielleicht tatsächlich ausreicht, um das weiße Haus in seinen Grundfesten zu erschüttern. Aber seht selbst... [center][img]http://www.spiegel.de/img/0,1020,403417,00.jpg[/img][/center] [center][url="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,druck-325741,00.html"][/url][/center] |
| Pelloquin | Dazu noch ein Beitrag aus der [i]TAZ[/i]: (Obwohl ich nicht DER Eminem-Fan bin, ging mir diese Meldung runter wie warme Butter. Habe das Video bereits gesehen, es ist wirklich beeindruckend. Zu sehen hier (Quicktime-Player erforderlich): [url="http://www.gnn.tv/content/emosh_hi.html"][/url]) [size=6]Stürzen, stürzen, stürzen![/size] [b]Dieses Stück könnte die amerikanischen Präsidentschaftswahlen entscheiden: Eminem ruft mit "Mosh" zum Angriff auf George W. Bush[/b] Das Timing dürfte perfekt sein. Genau eine Woche vor den Präsidentschaftswahlen ist endlich das passiert, was die Mobilisierung unter amerikanischen Künstlerinnen und Künstlern seit Monaten versprach, ohne es je wirklich einzulösen: Die Popkultur hat auf höchster Ebene in die Auseinandersetzung eingegriffen. Seit drei Tagen läuft "Mosh" im amerikanischen Musikfernsehen, die neue Single von Eminem. Es ist ein Stück ohne historische Parallele. Hätte Bob Dylan vor den Wahlen von 1968 einen wütenden Song gegen Richard Nixon eingespielt, es hätte nicht wichtiger sein können. Der größte Popstar der Gegenwart ruft zum Frontalangriff auf George W. Bush. Es ist allerdings nicht die schiere Größe von Eminem, die die Wirksamkeit von "Mosh" ausmacht, auch wenn es wahrscheinlich keinen anderen Popstar gibt, der derart glaubwürdig Bush auf Augenhöhe attackieren kann. Es ist die ästhetische Qualität des Videoclips von Regisseur Ian Inaba, das "Mosh" zu einem so brillanten Stück politischer Kunst macht. Zu den düsteren Sounds des Stücks ruft er in einem an die Serie "South Park" erinnernden Comic-Szenario all die Themen auf, die gegen eine Wiederwahl Bushs sprechen. Da gibt es den Abbau der Bürgerrechte, dargestellt durch den schwarzen New Yorker Jugendlichen, der von Polizisten mit einem Schlagstock vergewaltigt worden ist. Die Umverteilung von unten nach oben, repräsentiert durch eine allein erziehende Mutter, die aus ihrer Wohnung fliegt, während Bush im Fernsehen seine Steuerpläne verkündet. Und den Irakkrieg: Ein Comic-Eminem tritt in einem brennenden Bagdad vor tausenden von Soldaten auf. Als einer von ihnen bei seiner Rückkehr nach Hause einen Brief vorfindet, der ihn zurückbeordert, zieht auch er sich den schwarzen Kapuzenpullover über und schließt sich der Multitude an, die gemeinsam mit Eminem die Regierungsgebäude ansteuert. Die große Kunst dieses grandiosen Clips ist es, jene Balance zu halten, die in der politischen Kunst so selten ist, ohne die sie aber jenseits des preaching to the converted meist wirkungslos bleibt: kulturell für alle offen zu sein, ohne politisch an Entschiedenheit zu verlieren. So ehrenvoll es von anderen Künstlern war, Tourneen durch die Swing States organisiert zu haben - dieser Protest war kulturell kodiert. Mit dem Breitwand-Populismus von "Mosh" argumentiert Eminem politisch. Dieses Stück könnte die Wahl entscheiden. (Tobias Rapp) |
| Pelloquin | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Hase [/i] [B]Sollte Bush wiedergewählt werden, ist es sicherlich nicht optimal. Was mich trotzdem irgendwie beruhigt ist die Tatsache, das er dann nach den 4 Jahren wenigstens nicht wieder gewählt werden kann. Und was schlechteres, kriegerischeres und selbstverliebteres wie den Herrn Bush gibts eh nicht mehr. Vielleicht kriegen die USA ja danach wieder einen etwas lockereren Präsidenten, der sich lieber einen bla... lässt als Krieg zu schürren. [/B][/QUOTE] Also, ich würde nicht unbedingt darauf wetten... Ihr wißt doch, dass Georgieboy ein Brüderchen namens Jeb hat, das Gouverneur von Florida ist? Aber zumindest dieses Mal werden sie ihn in die Wüste schicken. Guckt euch [url="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=867409#post867409"]das neue Video von Eminem[/url] an... |
| Vlad Tepes III | bush wird wiedergewählt. auch wenn das für uns eher unwahrscheinlich ist, die amerikaner haben ein anderes denken. zudem ist es leichter eine regierung unter dem gleichen weiterzuführen, als sie mit dem jemandem neuen zu besetzen. vor allem, wenn der neue andere ansichten hat, wie der alte präsident. |
| Vlad Tepes III | meiner meinung soll kerry seine chance erhalten. eine andere chance gibts nicht. bush hatte sie und nicht sonderlich gut genutzt. aber ich weiss auch nicht, was ich von kerry halten soll. er zeigt sich immer sehr souverän. wenn er vielleicht mal ein wenig menschlichkeit zeigen würde, was ich bei ihm vermisse, könnte er vielleicht auch ein paar stimmern mehr erlangen. ich hoffe nur, dass derjenige, der die wahl gewinnt, auch die chance, die ihm das amt bietet richtig zu nutzen weiss. aber "richtig" definiert auch wieder jeder anders. und das, was in den letzten jahren geleistet wurde, schafft wahrscheinlich auch kein kerry, er müsste wahrscheinlich eine wiederwahl gewinnen, mindestens, um die fehler auszubügeln. ein weiterer wechsel nach ihm würde nur einen anderen mann, mit einem anderen denken, als staatsoberhaupt befehlen, und das ist noch (fast) nie gut gegangen, in der geschichte. ich wage zu behaupten, dass eine wiederwahl von bush doch recht wahrscheinlich ist. kerry ist ein sozusagen völlig unbekannter mann aus dem senat. man weiss, dass er für den irakkrieg gestimmt hat, was er zugegeben hat, aber ansonsten kann man fast nur den stimmen um ihn herum trauen. vor allem was seine persönlichkeit angeht. und ob die usa ein risiko auf sich nimmt, die regierung in dieser heiklen zeit neu zu besetzen, wär ich mir ebenso nicht so sicher. |
| grazia | [B] Zeitschrift gibt erstmals in 80 Jahren Wahlempfehlung[/B] Vergeht Bush das Lachen in einer Woche? Rund eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat das US-Magazin «New Yorker» mit seiner Tradition gebrochen und erstmals in seiner 80-jährigen Geschichte zur Wahl eines Kandidaten aufgerufen. In einem langen Leitartikel erklärte die angesehene Zeitschrift am Montag, warum sie den Demokraten John Kerry für den besseren Präsidenten halte. Kerry biete in allen entscheidenden Bereichen eine klare Alternative zu der «merkwürdigen Mischung aus Selbstgefälligkeit, Radikalismus und Volksverhetzung», für die der amtierende Präsident George W. Bush stehe. «Er ist ganz einfach die bessere Wahl.» An Bushs Regierungszeit ließ das Magazin dagegen kein gutes Haar: «Seine Bilanz ist eine Bilanz des Versagens, der Arroganz und - was sehr auffällig ist für ein Team, das sich einer starken Professionalität rühmt - der Inkompetenz.» Der Republikaner lebe «in einer selbst geschaffenen Blase der Selbstbestätigung, die sich auf den Glauben stützt». Der Herausgeber des «New Yorker», David Remnick, sagte der «Washington Post», er sehe kein Problem darin, dass das Magazin nun mit seiner Tradition breche. Eine Zeitschrift sei «kein Museum», sondern entwickle sich mit der Zeit. Die Sprecherin des Magazins, Perri Dorset, sagte, die Redaktion habe das Gefühl gehabt, zu einer wichtigen Wahl Stellung beziehen zu müssen. In dem Leitartikel hiess es: «Als Beobachter, Reporter und Kommentatoren glauben wir, dass Kerry die höchsten Standards an Ehrgefühl und Leistung erfüllt. Als Bürger hoffen wir auf seinen Sieg.» salve |
| ange gardien | Fragt sich nur ob die angestrebte Zielgruppen, nämlich Bushwähler und Unentschlossene, überhaupt von dieser Zeitschrift erreicht werden... |
| Fou Lou | Also ich hoffe ma doch noch das es nicht passiert also das bush wiedergewählt wird... ist ja nicht mehr lange hin... wer weiss was sonst die nächsten 4 jahre noch alles passiert und natürlich auch in seinem "kampf gegen den terror" |
| Vlad Tepes III | @grazia das sich die usa-magazine auf die seite von kerry stellen ist ja schon ein wenig länger bekannt. jedoch ist zu beachten, dass sie sehr kurzfristig reagiert haben. ich denke zu kurzfristig, um noch etwas ändern zu können. |
| DeusExMachina | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] [B] TheTurningPoint hat es sehr schön gesagt. Wir sollten uns um unseren eignen scheiss kümmern.... Ferner würde ich nich so grosse Töne spucken won wegen Bush&Amis sind sowieso die blödesten usw...ist irgendwie lächerlich... Es ist ihre Wahl... [/B][/QUOTE] -> ich finde das uns sehr wohl etwas angeht was in der Welt passiert! Schließlich beeinflusst die USA die Weltpolitik die alle was angeht! nur weil wir zich tausend kilometer weit weg wohnen ,heisst es ja nicht das uns ein Irakkrieg nichts angeht ,bei dem so viele Menschen ( iraker + amerikaner) sterben. Politik geht alle was an! Und glaub mir wenn sich unsere Regierung so dermaßen von Lobbiisten beinflussen lassen würde wie die Amerik. Regierung ,dann würden sie das gleiche von mir zu hören kriegen. Außerdem kann ich ja an unserer Regierung UND der amerikanischen Regierung Kritik üben! Ich muss doch nciht warten bis bei uns alles perfekt ist ,bevor ich mich mit anderen Ländern beschäftige oder... |
| Fou Lou | Ja wie ich gesagt habe und das ist na nicht nur die sache im irak.. sonder auch die ganzen gipfel ind denen die usa was zu sagen hat.. udn zwar ne menge.. ich kann nichts genaues sagen aber soweit ich weiss hat die usa schon einiges mit igren schönen vetorecht vereitelt... |
| Prohibited | Es ist klar das Bush nicht alleine hinter dem allen steht, nur er ist derjenige der gerade im Mittelpunkt steht und auf dem alles abgewälzt wird. Das soll nicht heissen das ich diesen "netten Herrn" mag, dennoch ist es doch wahr, tausende Soldaten sind gestorben wären der Sack gemütlich in seinem Sessel saß und über tausend Leben entscheidet. Er sollte mal eine Waffe tragen und sich da raus stellen. Die Menschen sind so verblendet das sie die Wahrheit nicht erkennen, das erinnert mich an Adolfs Zeiten. Opium fürs Folk, sag ich nur.... |
| AngelusUmbrae | Habe hier einen Audiostream des DLF, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufuegen ist: [url]http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2004/10/30/dlf_1320.mp3[/url] Klasse Kommentar. Punkt. |
| Fou Lou | [QUOTE]das erinnert mich an Adolfs Zeiten. [/QUOTE] also wenn dr bush die wahlt heut gewinnt und das mal wieder unrechtmäßig dann erinner mich das ganz ganz stark an adolfs zeiten.... |
| Schwarzer Hase | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fou Lou [/i] [B]also wenn dr bush die wahlt heut gewinnt und das mal wieder unrechtmäßig dann erinner mich das ganz ganz stark an adolfs zeiten.... [/B][/QUOTE] Dann wird's diesmal aber Proteste und Demo's geben und das nicht nur in den USA. |
| Vlad Tepes III | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Hase [/i] [B]Dann wird's diesmal aber Proteste und Demo's geben und das nicht nur in den USA. [/B][/QUOTE] prostete hat es schon letztes mal gegeben. zudem, was wollen andere länder schon gross ausrichten? wie kommst du auf diese idee, das ausgerechnet jetzt die staaten mal aufstehen. das hätte doch schon früher passieren müssen.... |
| Darket | Ok, wer bleibt mit mir zusammen bis 1.15 Uhr auf um auf die ersten aussagekräftigen Hochrechnungen zu warten? ;) |
| Vlad Tepes III | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Ok, wer bleibt mit mir zusammen bis 1.15 Uhr auf um auf die ersten aussagekräftigen Hochrechnungen zu warten? ;) [/B][/QUOTE] ich bleibe sehr wahrscheinlich auf jeden fall auf. hab morgen später anzutreten. und um 1:15 bin ich auch sonst noch nicht im bett ;) |
| Darket | Naja, ich muss morgen um 5.30 Uhr aus dem Bett und hab heute Morgen schon verpennt, aber mal sehen ob ich durchhalte. |
| MoonWalker | Ich bleibe auch bis zu den ersten Hochrechnungen auf. Schreibe morgen zwar eine Arbeit (und das auch noch in den ersten zwei Schulstunden :rolleyes: ) aber ich denke diese Wahl ist für uns alle wichtig. Es muss sich was tuen in der heutigen Politik (auch wenn Kerry nicht viel besser als Bush sein sollte, schlimmer kann er ja nicht sein, denk ich mal halt so dahin). |
| Vlad Tepes III | [QUOTE][i]Original geschrieben von MoonWalker [/i] [B]Ich bleibe auch bis zu den ersten Hochrechnungen auf. Schreibe morgen zwar eine Arbeit (und das auch noch in den ersten zwei Schulstunden :rolleyes: ) aber ich denke diese Wahl ist für uns alle wichtig. Es muss sich was tuen in der heutigen Politik (auch wenn Kerry nicht viel besser als Bush sein sollte, schlimmer kann er ja nicht sein, denk ich mal halt so dahin). [/B][/QUOTE] *eg* unsere klasse wollte die arbeit verschieben. als klassenchef konnte ich den lehrer auch überzeugen. sonst wäre ich garantiert nicht so lange aufgeblieben. auch wenn unsere mathematiklehrerein das argument "die wahl ist eines der seltenen ereignisse, die sich in die geschichte einprägen" nicht sehr beeindruckt hat.... wobei, jetzt müssen in florida, in einem bestimmten teil die stimmzettel auch von hand gezählt werden müssen, weil der pc oder so ausgefallen ist, bin mir nicht ganz sicher. genau der gleiche "zufall" wie die verschwundenen stimmzettel... :rolleyes: ich bin mir nicht sicher, ob wir das wahlergebnis am frühen morgen, geschweige denn überhaupt am nächsten tag erfahren werden... |
| Darket | Werden wir wahrscheinlich nicht, aber wenn es heißt Kerry wird wahrscheinlich Präsident stehe ich morgen gleich sehr viel beschwingter auf (um 5.30 Uhr um nochmal draufrumzureiten). [QUOTE]als klassenchef [/QUOTE] Wasn das? Und Kerry ist wahrscheinlich nicht wirklich besser als Bush, aber ich finde es wie gesagt beruhigend, wenn der mächtigste Mensch der Welt kein Idiot ist :rolleyes: Kerry hat übrigens gesagt, dass der reigiöse Glaube Grundlage jeder Politik sein sollte....sowas macht ihn mir gleich wieder unsympathischer... |
| Pelloquin | Ich werde auch wach bleiben. Wie ich verschiedenen Nachrichtenseiten entnehmen konnte, spielt sich gerade denkwürdiges auf der anderen Seite des Ozeans ab: Entgegen der perfiden Bemühungen einiger Republikaner, verschiedene Teile der Bevölkerung (vornehmlich den afroamerikanischen, potentiell den Demokraten zugeneigten Teil) mittels unterschiedlichster Schikanen (zum Teil kaum verhohlener Drohungen) zu entmutigen und sie von ihrer Wahl abzuhalten, haben sich lange lange Schlangen vor den Wahllokalen gebildet. Alte, Behinderte, Blinde, Arme... sie alle haben erkannt, dass jede einzelne Stimme zählt, und harren zum Teil stundenlang in brütender Hitze aus, um ihr Wahlrecht wahrzunehmen, ihre Demokratie zu leben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass ihre Mühe nicht vergebens ist. |
| Darket | Ich glaube in Ohi, einem der wichtigsten Staaten dieser Wahl haben es die Republikaner beim obersten Gericht des Bundesstaates durchgesetzt so genannte "Rekruten" auf die Wahllokale anzusetzen, die die Wahllegitimation jedes einzelnen überprüfen dürfen. Und jetzt ratet mal wer wohl deren Hauptziel sein wird... :rolleyes: |
| MoonWalker | Ich hoffe ja mal, dass diese Waheln nicht wieder so "gerecht" und "wahrheitsgemäß" (man beachte die Schreibweise dieser zwei Wörter) wie letztes mal ablaufen. Was sollten eigentlich die Computer? Wenn sie nicht richtig funktionieren und noch schnell vor den Wahlen vieles schief geht ist doch die Chance für Manipulationen nur noch höher. Naja, es wird eben niemals Gerechtigkeit auf dieser Welt geben |
| Pelloquin | Michael Moore hat dafür in seiner gestrigen Rundmail, in der er letzte Anweisungen für seine Getreuen herausgab, deutliche Worte gefunden: [i]"For my part, I have organized an army of 1,200 professional and amateur filmmakers who will be armed with video cameras throughout the states of Florida and Ohio. At the first sign of criminality, we will dispatch a camera crew to where the vote fraud is taking place and record what is going on. We will put a big public spotlight on any wrongdoing by Republican officials in those two states. They will not get away with this as they did in 2000. In Ohio, the Republicans are sending almost 2,000 paid “poll challengers” into the black precincts of Cleveland in an attempt to stop African Americans from voting. This action is beyond despicable. Do not let this stop you from voting. I, and thousand of others, will be there to fight for you and protect you."[/i] "Für meinen Teil habe ich eine Armee von 1 200 mit Kameras bewaffnete professionelle und amateure Filmemacher in Ohio und Florida organisiert. Bei dem ersten Anzeichen von Kriminalität werden wir eine Kameracrew dorthin entsenden, wo der Versuch zur Wahlmanipulation unternommen wurde und festhalten, was vor sich geht. Wir werden ein großes öffentliches Spotlicht auf jede derartige Bestrebung offizieller Republikaner in diesen zwei Staaten richten. Sie werden damit nicht davonkommen wie sie es in 2000 taten. In Ohio senden die Republikaner fast zweitausend bezahlte "Wahlkämpfer" in die die schwarzen Bezirke Clevelands in einem Versuch, Afroamerikaner vom wählen abzuhalten. Diese Handlung ist mehr als verabascheungswürdig. Lasst dies euch nicht von der Wahl abhalten. Ich, und tausende andere, werden da sein um für euch zu kämpfen und euch zu beschützen..." Ich muß sagen, dass mich das ziemlich schockiert hat, von diesen "Wahlkämpfern" zu lesen. Das sind SA-Methoden. Was gäbe ich drum, wenn ich da drüben sein könnte... |
| Vlad Tepes III | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] Wasn das? [/B][/QUOTE] sündenbock der klasse. wird für alles verantwortlich gemacht und ist der vermittler zwischen klasse und lehrer.... |
| halfbee | hat eigentlich schon jemand erwähnt dass schon wieder irgendwelche stimmen registriert wurden die nie abgegeben worden sind?nämlich bevor die wahllokale geöffnet hatten?ich lasse das jetzt mal unkommentiert. ich für meinen teil werde zwar ein wenig schlafen aber um halb 3 wieder aufstehn. es lohnt sich sicherlich.aber nach dieser skulls and bones sache...ich weiß nich...jetz wo ich das weiß:kanns mir nich egal sein welcher idiot an die macht kommt?und kerrys arg religiös orientierte politik macht mich auch skeptisch.ich halte nichts von einer verbindung dieser beiden dinge: politik und religion-kam noch nie gutes dabei raus,oder?aber krieg und politik?("I'm a war president.with every decition I make I'm thinking of war"oder wie war das?) wie sagen wir bayern also so schön:k'upft wie gsprunga. (ach,und zum klassenchef: das erübrigt sich bei uns: nich nur dass wir derzeit ferien haben,es is auch bei uns keine interesse für sowas da.10.klasse gymi,sollte das zu denken geben?musste mir jedenfalls schon mal anhörn es sei abnormal und total langweilig sich für sowas widerliches wie politik zu interessieren.:rolleyes: ) |
| Pelloquin | Hallo! Bin um kurz nach zehn eingeschlafen, aber eben (1 Uhr48) wieder aufgewacht, und im Moment liegt Kerry nach inoffiziellen Hochrechnungen in den möglicherweise wahlentscheidenden Staaten Ohio und Florida vorn. Ich habe tatsächlich Vertrauen in Kerry; dass er als junger Yale-Student bei Skull & Bones war, muß nicht bedeuten, dass er heute immer noch deren Gedankengut teilt; besonders da er sich während des Vietnamkrieges vom mehrmals ausgezeichneten Kriegshelden (rettete mehrere Verwundete Kameraden, während er selbst auch schon verwundet war), zum vehementen Kriegsgegner entwickelte. Ausserdem wollen Michael Moore und Co. ihn nach der Wahl zum Präsident nicht sitzen lassen, sondern bei ihm bleiben und die Hand halten, damit er weiterhin so schön ehrlich bleibt. ;) |
| Pelloquin | [size=1]eingegangen 0 Uhr 48; ca. 16 Uhr Ortszeit in Cleveland / Ohio[/size] [i]Friends, We’ve only got two hours left on the East Coast! I am in Cleveland and the turnout is huge. It was the same this morning as we went to polling sites in Florida. People waited for three hours to vote, but no one was deterred. One man told me "I’d wait in this line three days if I had to." It’s raining here in Ohio, we’ve got a big bus and we’re pulling people out of their homes (gently!) handing out free umbrellas, ponchos, and bottles of water (the last item being slightly unnecessary, considering how soaked all of us already are!). I’ve been getting early tracking results from across the country and things are looking good -- very good. But anything can happen in the last few hours. People are just getting out of work. The lines are going to be enormous. Tell everyone you know -- as long as you are IN LINE before the closing time, they HAVE TO let you vote. Early word has it that it is very tight in Nevada, New Mexico, Colorado, and Iowa! Michigan -- don’t let me down! If you haven’t voted, stop reading this and get down to the polls. Keep calling and e-mailing your address book. This is it. The homestretch. Let’s do it! Yours, Michael Moore [/i] Moore schreibt, es seien nur noch zwei Stunden in den Ostküstenstaaten, bis die Wahllokale schließen. Die Wahlbeteiligung sei riesig (derzeitige Zahlen gehen von ca. 125 Millionen Wählern aus, der höchsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der USA). Erzählt, dass er, als er am Morgen in Florida war, Menschen schon drei Stunden warteten, um ihre Stimme abzugeben, und ein Mann habe gesagt, er würde sogar drei Tage in dieser Reihe verbringen, um seine Stimme abzugeben. Moore selbst sei in Cleveland (:)), wo es ziemlich heftig am regnen sei, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tue; man habe einen großen Bus, mit dem man die Menschen freundlich aus ihren Wohnungen zerre und sie zum Wahllokal führe. Desweiteren verteile man kostenlos Regenschirme, Regenhauben und Wasserflaschen, wobei letztere ziemlich überflüssig seien, da alle bereits ziemlich nass sind. Bis dato sähen die Dinge recht gut aus, aber er mahnt die Leute daran zu denken, dass sich in den letzten Stunden noch viel tun kann, und dass jeder, der seine Mail liest und noch nicht gewählt hat, sofort zu lesen aufhören und sich ins nächste Wahllokal aufmachen soll. Schließlich müßten sie jeden, der sich vor Ablauf der Zeit in einer Warteschlange befinde, wählen lassen. Am Schluß meint er, in Nevada, New Mexico, Colorado und Iowa sei es ziemlich knapp, und er bittet darum, dass ihn sein Heimatstaat Michigan nicht enttäuscht. Es sei die letzte Rennstrecke... Hach je, weiß garnicht, warum ich das hier poste. Bin einfach nur ziemlich aufgeregt, denn - heute geht es tatsächlich um einiges. Gerade mag ich keine Sekunde daran denken, worauf wir uns einstellen müßten, wenn Bush eine weitere Runde lang regieren dürfte. Nein, ich wünsche ihm, dass er jene Worte zu hören bekommt, die die ca. 2 Millionen Menschen, die in seiner Amtszeit ihre Arbeit verloren, zu hören bekamen: [size=6]You're fired![/size] |
| Gestalt | zur zeit siehts wohl so aus dass bush vorn liegt.... zumindest sagt dass rtl... |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]heute geht es tatsächlich um einiges. Gerade mag ich keine Sekunde daran denken, worauf wir uns einstellen müßten, wenn Bush eine weitere Runde lang regieren dürfte.[/B][/QUOTE] Inwieweit sollte es mich interessieren, wer die USA regiert? Wie abzusehen, wird Georg wohl gewinnen (193:112) und mich würde es noch nichtmal wundern, wenn er, allen Gesetzen zum Trotz, die nächste Wahl auch für sich entscheidet ^^ |
| decay73 | Lustig wirds auf jeden Fall noch: [URL]http://www.n-tv.de/5444451.html[/URL] [URL]http://www.n-tv.de/5444350.html[/URL] Irgenwann wird gar nicht mehr gewählt, sondern das Ergebnis gleich von Richtern festgelegt ;) |
| Vlad Tepes III | Bush hat in folgenden Staaten gewonnen (Zahl der Wahlmänner in Klammern): Kentucky (8 ) Indiana (11) Georgia (15) West Virginia (5) South Carolina (8 ) Oklahoma (7) Tennessee (11) Alabama (9) Virginia (13) Mississippi (6) North Carolina (15) Texas (34) Wyoming (3) South Dakota (3) North Dakota (3) Kansas (5) Nebraska (6) Louisiana (9) Utah (5) Montana (3) Arkansas (6) Missouri (11) Colorado (9) Idaho (4) Arizona (10) Florida (27) Alaska (3) John F. Kerry hat in folgenden Staaten gewonnen: Vermont (3) Delaware (3) Connecticut (7) Illinois (21) Maine (4) Maryland (10) Massachusetts (12) New Jersey (15) Washington, D.C. (3) New York (31) Rhode Island (4) Pennsylvania (21) Kalifornia (55) Washington (11) Oregon (7) Minnesota (10) New Hampshire (4) bush hat florida gewonnen (um den staat ging es auch, als ich schlafen ging), das war ein super start in den tag. ohio mit 20 wahlmännerstimmen, wird, einen bsuh einen rechten vorsprung schaffen. kerry hat nun ein, naja, grösseres problem die wahl noch zu gewinnen... ja, 3 MEZ.... die sind immer noch nicht fertig und ich sollte langsam in die schule *grmbl* was solls, man solle mir ein sms schreiben, wenn es bekannt ist :D (und ja, das ging an jemand bestimmtes ;) ) |
| Tiberon | aber ich habe deine handynummer garnicht :eek: |
| Apex | Also so wie es aussieht wird die Wahl wohl erst in 10 Tagen entschieden sein, wenn auch die letzten Stimmen ausgezählt sind. Momentan sieht es ja so aus, als ob Bush einen Vorsprung in Ohio hat (Fox und NBC sprechen Ohio schon Bush zu), aber da es auch hier sehr knapp wird, werden die Demokraten wohl Ohio nicht verloren geben bis die letzten Stimmen ausgezählt sind und dies kann wie gesagt noch 10 Tage dauern. (Briefwahl war bis gestern möglich, ein Brief aus Deutschland mit dem Poststempel von gestern zählt also noch) |
| Lunar Light | achja, und da geht das trara von vorne los... man ist es ja bald gewohnt... :rolleyes: da dachte ich mir, um 4 oder halb 5 steht das ergebnis fest, aber nö... aber ich versuchs jetzt mal positiv zu sehen - es ist doch noch nicht alles verloren... |
| Schwarzer Hase | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vlad Tepes III [/i] [B]prostete hat es schon letztes mal gegeben. zudem, was wollen andere länder schon gross ausrichten? wie kommst du auf diese idee, das ausgerechnet jetzt die staaten mal aufstehen. das hätte doch schon früher passieren müssen.... [/B][/QUOTE] Weil die Nation eh schon gespalten ist. Vor vier Jahren wußten die in den Staaten nicht genau was auf sie zukamm und trotzdem gab's Proteste. Wenn Bush gewinnt (und es sieht momentan sehr danach aus) werden viele Amis endlich auf die Straßen gehen und Ihren Unmut freien Lauf lassen. |
| Niobe | Ich kapier´s einfach nicht, warum sich die Amis SCHON WIEDER von Mister Bush junior komplett verarschen lassen! Obwohl ich arg dafür wäre, aber ich glaube nicht, dass es da soviele Demos gibt. Die bisherigen Wahlergebnisse sind tatsächlich knapp, also es gibt echt noch Leute, die Bush wählen!!! (Alleine diese Tatsache zeigt schon von entsprechender Dummheit, wollen wir mal nicht so sein, eher Naivität und Blindheit eines gewissen Haufens....) :( |
| Darket | Auf vier weitere Jahre und einen baldigen Krieg im Iran....Prost! |
| MoonWalker | Ich will einfach nicht begreifen, wie EIN Mann so viele Menschen verarschen kann. Erst die gefälschte Wahl vor 4 Jahren, dann der Krieg mit den völlig erlogenen Gründen und nund das wieder. Wer kann denn diese Demokratie noch ernst nehmen, in der es anscheinend mehr zählt wen du kennst und wie schamlos du vorgehst. Amerika erinnert mich von Jahr zu Jahr immer mehr an Deutschland in einer gewissen Zeit (ja so um 1940 herum). Es ist schon traurig. |
| Ascaron | [QUOTE][i]Original geschrieben von MoonWalker [/i] [B]Ich will einfach nicht begreifen, wie EIN Mann so viele Menschen verarschen kann. Erst die gefälschte Wahl vor 4 Jahren, dann der Krieg mit den völlig erlogenen Gründen und nund das wieder.[/B][/QUOTE]Ich glaube, dieser EINE Mann kann am Allerwenigsten dafür. Die Fäden haben doch ganz andere Leute, die z. T. schon während der Regierungszeit seines Vater dabei waren, in der Hand. George Dabbelbusch kommt mir teilweise nur wie ein Spielball bzw. eine Marionette, die die zu erwartenden Prügel abbekommen soll, vor. |
| never | Wie ich schon immer gesagt habe: Demokratie funktioniert nicht, weil sie darauf setzt, dass sie Menschen gut sind und die Bevölkerung gebildet ist und sich nichts vormachen lässt. Also, zurück zur Diktatur. never |
| MoonWalker | [QUOTE][i]Original geschrieben von never [/i] [B]Wie ich schon immer gesagt habe: Demokratie funktioniert nicht, weil sie darauf setzt, dass sie Menschen gut sind und die Bevölkerung gebildet ist und sich nichts vormachen lässt. Also, zurück zur Diktatur. never [/B][/QUOTE] Also ich würde mich dafür sofort bereiterklären;) (Scherz) Ich bin dann ja mal gespannt welche anderen Länder bald, wenn Bush denn Präsident bleibt, drann glauben müssen. Meine Vermutungen sind Iran und Nordkorea, wobei die ja jetzt Atomwaffen haben sollen. |
| Pluna_X | Und? Busch hat mehr Atomwaffen... Die Frage ist ob wir Irgendwann drann sind.... |
| never | Wieso sollte Bush uns angreifen???? Wir haben weder Öl noch sonstige wertvolle Rohstoffe. Außerdem braucht er uns ja, um in den Ländern, in denen der Krieg vorbei ist, wieder aufzuräumen. Siehe Afghanistan. never |
| Pelloquin | Tja, das war's dann wohl. Hoch die Tassen, darket. Auf weitere vier Jahre, auf einen Krieg in Iran, auf die Apokalypse. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]Hoch die Tassen, darket. Auf weitere vier Jahre, auf einen Krieg in Iran, auf die Apokalypse. [/B][/QUOTE] [quote][b] Es hängt davon ab, welchen Kurs Bush jetzt einschlägt: Entweder wird Bush noch rigider und arroganter die Anpassung des Restes der Welt an die USA fordern. Dann wird der Zug vom Neo-hegemonialen zum Neo-imperalen noch weiter verstärkt. Oder passt sich Bush stärker an die Forderungen der Welt an? Aber hier ist, befürchte ich, der Wunsch Vater des Gedankens. Vergessen sie nicht: Bush glaubt, er habe einen göttlichen Auftrag. Er ist gar nicht daran interessiert, das Land zu heilen. Er hat in den vergangenen vier Jahren Politik immer aus dem Extrem heraus betrieben. Und es wäre eine Überraschung, wenn er davon abweichen würde. Reagan hat das gemacht. Der hat die Welt in der zweiten Amtszeit überrascht. [URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3763070_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html](Quelle: Christian Hacke bei Tagesschau.de)[/URL][/b][/quote] Er hat meine Befürchtungen wieder einmal ziemlich gut getroffen... |
| Frigoris | es ist jetzt wohl sicher.. bush ist vier weitere jahre präsident... kerry hat den sieg des präsidenten eingestanden und quasi aufgegeben...:( bush soll um 21 uhr MEZ eine rede halten.. (da freu ich mich doch schon drauf:mad: ) ich frage mich echt wie man diesen mann wählen kann.. sind die wähler dieses menschen einfach nur dumm, naiv oder ging es denen in den letzten 4 jahren tatsächlich gut? hatten die keine männer oder söhne die in den krieg mussten?? und jetzt auch bald noch der iran.. es nimmt kein ende.. unfassbar.. mir fehlen die worte...:( |
| Apex | Jetzt gibt der Kerl auf...gerademal nur noch 2 Stimmen im Rückstand...kann der Mann net mal abwarten? Naja eigendlich isses ja Wurscht...denn viel hätte sich unter Kerry sowieso nicht geändert. Trotzdem schade... |
| MoonWalker | [QUOTE][i]Original geschrieben von Frigoris [/i] [B] ich frage mich echt wie man diesen mann wählen kann.. sind die wähler dieses menschen einfach nur dumm, naiv oder ging es denen in den letzten 4 jahren tatsächlich gut? hatten die keine männer oder söhne die in den krieg mussten?? und jetzt auch bald noch der iran.. es nimmt kein ende.. unfassbar.. mir fehlen die worte...:( [/B][/QUOTE] Ich glaube die Amerikaner die ihn gewählt haben sind sich nicht bewußt welcher Haß in den verschiedesten Ländern aufblüht und dauernd geschaffen wird. Seine Aktionen fördern ja auch stark den Nationalstolz, den die meisten dort haben. Die Medien spielen dabei bestimmt auch eine große rolle, oder wird Bush und seine handlungen auch so Objektiv wie in den meisten Sendern bei uns betrachtet? |
| Vlad Tepes III | [url]http://www.20min.ch/news/ausland/us-wahlen/[/url] .... _ _" ..... |
| Rosenmond74 | "Wahlen ändern nichts, sonst wären sie längst verboten" -- Kurt Tucholsky Ich kann es auch nicht verstehen, warum Bush jr. wiedergewählt wurde. Andererseits konnte ich auch nicht verstehen, wie G. Schröder wiedergewählt werden konnte. Was regen wir uns eigentlich auf? |
| Darket | [QUOTE]ich frage mich echt wie man diesen mann wählen kann.. sind die wähler dieses menschen einfach nur dumm, naiv oder ging es denen in den letzten 4 jahren tatsächlich gut? [/QUOTE] [QUOTE]Ich kann es auch nicht verstehen, warum Bush jr. wiedergewählt wurde.[/QUOTE] Etwa 50% aller Amerikaner nutzen Fox-News als Hauptinformationsquelle. Noch Fragen? [QUOTE]Andererseits konnte ich auch nicht verstehen, wie G. Schröder wiedergewählt werden konnte.[/QUOTE] Alternativlosigkeit? |
| Scorch Luminas | Tja..... ich bin auch ziemlich enttäuscht von so ziemlich der Hälfte Amerikas, die sich das weitere 4 Jahre antun will..... Gestern in der ARD Reportage wurde ja schon erwähnt, dass sowas nach unserem Denken unverständlich und mit den konservativen Strömungen in Amiland zu beantworten ist.... ("He believes in God...blabla...." "He protects the Country....blabla....") Erstaunlich, dass mir eine Wahl in einem fremden Land heute so dermassen den Tag versaut hat, aber schliesslich hat dies enorme Konsequenzen für den Rest der Welt..... Naja.... An einen 100 % legalen Wahlvorgang glaub ich eh nicht..... Das wird noch lustig....:( |
| halfbee | mein gott. wirklich,ich bin total entsetzt. dachte nie dass mich wahlen so mitnehmen könnten...aber das ist eine absolute katastrophe!!!wie gesagt,fraglich ob die alternative besser gewesn wäre,aber das rauszufinden wäre besser gewesen als beim guten george w. zu bleiben.. wie die meisten anderen hier kann ich nur fassungslos den kopf schütteln wenn ich an die us-bürger denke die ihn wirklich gewählt haben.dieses mal hat er wirklich gewonnen,das schockt mich am meisten.kein betrug,alles echt. in dne nächsten 4 jahren wird das deutsch-amerikanische verhältnis noch schlechter werden,und das mit jeder amtsperiode unter einem menschen wie ihm.ich weiß nich,ich finde das auch einen großen nachteil an einer bushregierung.je länger der an der macht is desto schlimemr wird das werden.vllt werden eines tages die leute nich mehr in scharen austausch in amiland machen,weil sie sich da nich sicher fühlen.wie in england.hört man ja geschichten...egal,das is alles sehr zusammenhanglos^^ und auch wenn ich weiß dass das jetz noch eine kaum zu wagende vermutung,(fast)völlig unbegründet und weit hergeholt ist aber:is der iran als nächstes dran?was kommt dann?pakistan?werden wir noch mehr bilder von sinnlos abgeknallten zivilisten,soldaten die sich über tote lustig machen und folterungen in den hiesigen gefängnissen sehen müssen,die die amis größtenteils aus welchen gründen auch immer nich zu gesicht bekommen?noch mehr hinrichtungen vor laufender kamera? irgendwie hab ich angst vor der zukunft. |
| grazia | [QUOTE]Wenn Wählen etwas verändern würde, würde es abgeschafft werden. Ken Livingstone, britischer Politker, Bgm. von London[/QUOTE] ein bushtreuer börsenspekulant aus usa, der politics streng von economy trennt, zzt. wohnhaft in good old germany, meinte Livingstone sei ein idiot. der waffenbruder bushs tony blair kann livingstone nicht ausstehen, da er gewählt wurde wegen seiner offenheit. die amerikaner lieben ihren war president und den krieg, der laut m. moore nicht aufhören soll, sondern so lange fortgesetzt wird wie es arme und dumme gibt, die sich als erstes für ´führer´typen und das land und ´freedom´ mit ihrem leben einsetzen, opfern, und dieses programm auch immer wieder wählen. seine lügen sind peanuts, da er ja glaubwürdig SCHEINt ?! [I]"Nun, ich glaube, wenn du sagst, du machst etwas und machst es nicht, das ist Glaubwürdigkeit." und "... Sie hören nie damit auf, sich neue Wege zu überlegen, wie sie unserem Land und unserem Volk schaden können, und wir auch nicht." George W. Bush, US-Präsident[/I] salve |
| Pelloquin | [i]"There's nothing left to say anymore..."[/i] [size=1](Marilyn Manson, [i]"this is the new shit"[/i])[/size] [center][img]http://media.michaelmoore.com/_media/images/home/bush-small.jpg[/img][/center] [center][size=1](jedes Gesicht im Bushgesicht ein toter US-Soldat. Quelle: [url]www.MichaelMoore.com[/url])[/size][/center] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von halfbee [/i] [B]wie die meisten anderen hier kann ich nur fassungslos den kopf schütteln wenn ich an die us-bürger denke die ihn wirklich gewählt haben.dieses mal hat er wirklich gewonnen,das schockt mich am meisten.kein betrug,alles echt. [/B][/QUOTE]So echt wie die Tatsache, dass man die meisten potentiellen Nicht-Bush-Wähler gar nicht erst zur Wahl zugelassen hat ... Wir sollten auch nicht vergessen, dass Fernseh-Gleichschaltung noch um Einiges verheerender ist als Radio-Gleichschaltung vor 70 Jahren. [QUOTE][B]in dne nächsten 4 jahren wird das deutsch-amerikanische verhältnis noch schlechter werden,und das mit jeder amtsperiode unter einem menschen wie ihm. [/B][/QUOTE]Welches "deutsch-amerikanische Verhältnis" meinst du? Das zwischen den Regierungen? Die nähern sich doch immer weiter an. Und wenn bei den nächsten Wahlen der Stoiber gewählt wird, nähern die sich noch mehr an. :mad: [QUOTE][B]und auch wenn ich weiß dass das jetz noch eine kaum zu wagende vermutung,(fast)völlig unbegründet und weit hergeholt ist aber:is der iran als nächstes dran?was kommt dann?pakistan? [/B][/QUOTE]Wieviele Deutsche glauben wohl daran, dass das WTC von "islamistischen Terroristen" zum Einsturz gebracht wurde, obwohl es bisher noch nicht einen einzigen schlüssigen Beweis dafür gegeben hat? [QUOTE][B]werden wir noch mehr bilder von sinnlos abgeknallten zivilisten,soldaten die sich über tote lustig machen und folterungen in den hiesigen gefängnissen sehen müssen,die die amis größtenteils aus welchen gründen auch immer nich zu gesicht bekommen?noch mehr hinrichtungen vor laufender kamera? [/B][/QUOTE]Schon mal Orwells "1984" gesehen oder gelesen? [QUOTE][B]irgendwie hab ich angst vor der zukunft. [/B][/QUOTE]Andererseits gibt es auch Hoffnung: [url]http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18703/1.html[/url] [url]http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/18461/1.html[/url] Trotz [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18702/1.html]alledem ![/URL] |
| Schwarzer Hase | Ich will es einfach noch nicht glauben. :eek: |
| decay73 | Ist das denn jetzt wirklich so schlecht? Zunächst einmal weiß man ja jetzt, wo das amerikanische Herz wirklich schlägt, auch wenn das für den Durchschnittseuropäer nur schwer verständlich ist. Jetzt weiß man, was man hat. Die Ausrede, daß die Amis ja gar nicht so sind, funktioniert jedenfalls jetzt erst einmal nicht mehr, und das Bush entgegen erster warmer Worte wirklich seine Richtung ändert, ist mehr als zweifelhaft. Eine wirkliche Alternative wäre Kerry wohl auch nicht gewesen. Dafür waren die Unterschiede zu marginal. Ganz abgesehen davon sollte man bei all dem Gejammer aber auch nicht vergessen, auf sein eigenes Zuhause aufzupassen. Oder kannte jemand wirklich [URL=http://www.n-tv.de/5444976.html]Schilys[/URL] (zum Glück erst einmal gescheiterten) Pläne? |
| Tiberon | Mit 'kennen' ists da ja nicht getan. Die Frage wäre eher, wieviele darum auf die Barrikaden gehen würden. Wir haben vor der eigenen Tür wahrlich genug zu kehren. Und auch ich glaube nicht, daß Kerry sooo viel anders wäre. Clinton fands auch toll Jugoslawen zu beschiessen .. btw: welcher US-Präsident hat eig keinen Krieg geführt? |
| Ascaron | Was für mich den wesentlichen Unterschied zwischen Bush und Kerry ausmacht, ist ihre unterschiedliche Haltung zur Umweltpolitik. In dem Punkt ist Kerry sicherlich näher an Europa als Bush. Ansonsten hätte sich wahrscheinlich nichts Großartiges geändert. |
| B.O.F.H. | Nun, man kann sich aufregn, sich darüber empören etc, mich kotzt der stupide Cowboy auch an. Auf der anderen Seite denke ich, so wie es hier schon anklang, wäre Kerry wirklich anders gewesen? Sicher ist er etwas liberaler (mittlerweile ja schon ein Schimpfwort in den USA), aber ändert das was an der amerikanischen Außenpolitik, ich meine damit nicht nur den Eroberungskrieg im Irak. Kerry hat z.B. auch gegen das Kyotoprotokoll gestimmt, und er hätte, so er im Amt wäre, auch nichts in gegenteiliger Richtung unternommen. Ich denke auch, vielleicht ist es ganz gut, daß Bush die "Wahl" wieder manipul....äh gewonnen hat, jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Wir haben Schröder, Clement, Stolpe, Struck und Hartz. ICh meine soll Bush doch die Suppe auslöffeln, die er eingebrockt hat. Ob ihm das gelingt bezweifle ich. Das schlimme ist, daß die amerikanische Politik vor allem auch auf die Weltwirtschaft großen Einfluß hat und uns damit auch direkt oder indirekt betrifft, keine Wirtschaft ist losgelöst von der anderen, und da werden noch harte Zeiten auf uns zu kommen. Aber es nützt nichts sich darüber aufzuregen, eigentlich sind selbst diese Zeilen Verschwendung. Eine wirkliche Lösung oder Reaktion kann ich natürlich auch nicht anbieten, aber man könnte versuchen, auf Produkte, die direkt oder indirekt aus Amerika kommen zu verzichten, also keinen kalifornischen Zinfandel oder Cabernet kaufen, nicht zu Mc'Brech oder ähnl. gehen, (ok, man könnte jetzt sagen das gefährdet deutsche Arbeitsplätze, ich bin trotzdem dafür). Man muß sich mal überlegen wieviele Produkte von Firmen kommen, die irgendwie über sieben Ecken Ami-konzernen gehören, da schlackern einem die Ohren. Naja, so weit so schlecht. Bis später |
| Pelloquin | [quote][b]Originalton Innenminister Schily [i]"Das BKA müsse künftig zur Terrorismusabwehr und im Bereich Organisierte Kriminalität das Recht zur präventiven Telefonüberwachung, Gewahrsamsnahmen, Durchsuchungen, Identitätsfeststellungen, Observationen, Befragungen und zur Rasterfahndung haben."[/i][/b][/quote] Das ist wirklich allerhand. Da seht ihr mal, was so alles an uns vorbeigeht, ohne dass wir etwas davon mitbekommen. Wenn man dann bei diesen Präventivmaßnahmen, sollten sie denn einmal durchgesetzt werden (woran ich nicht wirklich zweifle; lasst es mal noch zu ein paar Anschläge kommen) so umsichtig einsetzt, wie man es war bei der Erstellung der Gewalttäterdateien (in die man schon rutschen konnte, wenn man bei einer Demonstration anwesend war und dort die Personalien polizeilich festgestellt wurden) ... dann müssen wir uns warm anziehen. Oder dem Präventivling ein Präservativ überstülpen, damit er nicht mehr so kann, wie er gerne möchte. :D :( |
| Pelloquin | (Quelle: Spiegel-Online) [size=6]Wie konnte das passieren?[/size] [i]Von Mathias Müller von Blumencron, Washington [/i] [b]Dass Amerika George W. Bush einmal zum Präsidenten gewählt hat, ist aus Sicht vieler Beobachter erklärbar - und entschuldbar. Aber zweimal? Warum sich so viele vor der Wahl geirrt haben. [/b] Washington - Er hat dieser Welt mit fadenscheinigen Argumenten einen Krieg aufgezwungen, den die Menschen nicht gewollt hatten. Er hat den Westen gespalten, obwohl der Kampf gegen die islamistischen Terroristen nur gemeinsam zu gewinnen ist. Er hat das Recht außer Kraft gesetzt, da wo es ihm gerade passte. Mit der falschen Begründung des Krieges hat er Millionen betrogen, die trotz aller Machtpolitik an die freiheitlichen Werte und die moralische Überlegenheit der USA geglaubt hatten. Er hat den Superreichen seines Landes großzügige Steuergeschenke spendiert und damit geholfen, einen Milliarden-Haushaltsüberschuss in ein Defizit von ungeahntem Ausmaß zu verwandeln, an dessen Folgen das gesamte Land noch Jahre leiden wird. Er hat sich mit den konservativen Priestern seines Landes verbündet, für die Abtreibung ein Kapitalverbrechen und Homosexualität eine schwere Sünde ist. Er hat die Amerikaner polarisiert, wie selten zuvor. Warum also, in Gottes Namen, wird ein solcher Präsident wiedergewählt? So oder ähnlich lauteten am Tag danach die Fragen, die sich Amerikas Leitartikler und Kommentatoren stellten. Einig waren sich viele zunächst nur in einem: Mit diesem Wahlsieg, mit diesen 3,5 Millionen Stimmen Vorsprung, hatte kaum einer gerechnet. Sicher, die Demoskopen hatten das Ergebnis ungefähr vorausgesagt. Zumeist gaben sie dem Amtsträger einen leichten Vorteil gegenüber seinem Herausforderer, vor allem kurz vor dem letzten Tag der Wahl. Und dennoch war für die meisten Beobachter - darunter auch SPIEGEL ONLINE - ausgemacht, dass der ungeliebte Präsident die Wahl verlieren würde. Er sollte verlieren, weil die neu mobilisierten Wähler eher Kerry favorisieren würden. Er sollte verlieren, weil die Demokraten eine nie da gewesene Graswurzel-Bewegung in Gang gebracht hatten, mit Hilfe des Internets, durch Telefonketten und simple Hausbesuche. Milliardäre wie der Finanzmagnat George Soros und andere Prominente hatten Dutzende von Millionen gespendet, zusammen mit den Kleinbeträgen tausender Parteianhänger hatten die Strategen eine Kriegskasse wie nie zuvor gefüllt - das musste einfach gelingen. Vor allem aber sollte Bush deshalb verlieren, weil ein Sieg dieses Mannes einfach unvorstellbar schien. Doch es sollte alles anders kommen. Es fing schon damit an, dass statt einer von vielen erwarteten chaotischen Wahl eine relativ geordnete Abstimmung zustande kam. Es gab keine Hängepartien und keine langwierigen Streitereien mit Anwälten und Gerichten. Und dann kamen die ersten Ergebnisse, und sie waren überraschend eindeutig. Noch nie hatten so viele Amerikaner für ihren Präsidenten gestimmt (allerdings auch noch nie so viele für seinen Herausforderer). Bei aller Knappheit der Ergebnisse in einigen Staaten: Bush hatte die meisten Stimmen eingesammelt, mit großem Abstand, und damit einer möglichen juristischen Offensive die Legitimation genommen. Warum also die Überraschung? Weil die meisten unterschätzten, wie eigen die Amerikaner eigentlich sind. Die jahrzehntelange gemeinsame Front im kalten Krieg, der Rock, Paul Auster oder Hollywood haben die Unterschiede zu den Europäern kaschiert - selbst für die Leitartikler der großen Ostküstenmedien. Amerika ist ein fremdes Land, mit eigenen Werten und daran ändert auch nicht, dass man sich mit den Menschen in New York, San Francisco oder Washington prima an der Bar ins Benehmen setzen kann. Sie haben unterschätzt, wie sehr sich die Amerikaner nach einem Leader sehnen, der in Zeiten der Angst mit klarer Sprache einen klaren Weg vorgibt und diesen auch geht, selbst wenn er sich später als falsch herausstellen sollte. Sie haben unterschätzt, wie schnell das Land einfachen Botschaften verfällt. "Simple but effective" ("Einfach aber effektiv"), titelte gestern das Online-Magazin Slate, und erklärte damit seinen Lesern "why you keep losing to this idiot" ("Warum ihr dauernd gegen diesen Idioten verliert"). Und sie haben - mal wieder - den mittleren Westen unterschätzt. Kaum ein Europäer und nur wenige in den US-Metropolen können die Langeweile und die Ödnis der Landstriche zwischen Florida und Dakota ermessen. In dieser Gegend ist der Horizont immer gerade, der Himmel ein hohes Gewölbe und Gott niemals fern. Hier sind die zu Hause, auf deren Mission Bush seine Kampagne entscheidend aufgebaut hat. Die Zahl der Wähler, deren Entscheidung maßgeblich durch moralische Werte getrieben wurde, liegt nach ersten Untersuchungen weit höher als die Zahl derer, die sich vor Terror, Krieg oder Jobverlust ängstigen. "Nun kann Bush seine Träume verwirklichen, für die er kämpfte", schreibt Sidney Blumenthal in Salon.com: "Die Imperative des richtigen Gottes durchzusetzen." Für den früheren Clinton-Berater ist die transatlantische Allianz Geschichte: "Die Welt ist im Ausnahmezustand, aber das ist irrelevant. Die neue Welt, mit all ihrer Stärke und Macht, tritt vor als Retter und Helfer der Alten? Goodbye to all of that." |
| Pelloquin | [b]Wahlsieger Bush[/b] (Quelle: Spiegel-Online) [size=6]Der Mann ohne Zweifel[/size] [i]Von Hans Michael Kloth , Washington [/i] [b]George W. Bush hat endlich ein richtiges Mandat. Das Trauma, vor vier Jahren nicht von der Mehrheit der Amerikaner gewählt worden zu sein, ist überwunden. Jetzt will er einen richtig großen Fußabdruck in der Geschichte hinterlassen. [/b] Washington - "Was wissen die Amerikaner über George W. Bush, das sie vor vier Jahren nicht wussten?", fragte im Wahlkampf der Chefkolumnist der "Los Angeles Times". Seine Antwort: Genug, um ihn nicht wieder zu wählen. Noch nie sei ein vom Leben so wenig vorbereiteter Mann Präsident geworden wie der Sohnemann aus texanisch-neuenglischer Öl-Aristokratie, der noch mit über 40 ohne rechten Plan bei Daddy im Weißen Haus herumlungerte. Andererseits sei auch niemals ein US-Präsident so kurz nach seinem Amtsantritt derart dramatisch getestest worden, wie durch den 11. September 2001. "Endlich einmal wurde George W. Bush herausgefordert. Und er versagte", so das Urteil des Kolumnisten. Seit gestern weiß die Welt, dass 59 Millionen Amerikaner ganz anders denken. Sie haben den kleinen Texaner mit seinen stets leicht zusammengekniffenen Augen mit deutlichem Vorsprung wiedergewählt - weil sie ihm mehr vertrauen als dem gescheitertem Herausforderer, dem intellektuell wirkenden John F. Kerry, Senator aus Massachussetts. Niemals in der Geschichte, beeilten sich die Spin-Doktoren der Republikaner zu verbreiten, noch bevor Kerry seine Niederlage offiziell eingestanden hatte, sei ein Präsident mit einer so großen Mehrheit gewählt worden. Das Argument der Demokraten, Bush mangele es nach der umstrittenen Wahl 2000 an Legitimität, kehrt der Präsident nun brutal gegen sie: Er hat ein Mandat, und was für eins. "Amerika hat gesprochen", donnerte der Wiedergewählte in seiner Siegesrede am Mittwoch, und für manchen klang das wie eine Drohung. [b]Ein Mann der Straße, der keiner ist[/b] Die Mandarine der Republikanischen Partei um Ex-Verteidigungsminister George P. Shultz machten Bush Junior in der ausgehenden Ära Clinton zu ihrem Kandidaten, weil sie bei ihm zwei zentrale Begabungen erkannten: "Dubya" spricht wie der Mann von der Straße, auch wenn er keiner ist - im populistischen Anti-Establishment-Klima der USA ein unschätzbare Gabe. Und anders als sein Vater hat er einen eiskalten, stählernen Willen, der ihn zur Not auch zu gnadenloser Härte befähigt. Unvergessen, wie Bush im Vorwahlkampf seinen in Führung liegenden republikanischen Herausforderer John McCain vor laufender Kamera abfertigte, als dieser ihn wegen einer zutiefst gehässigen Schmutzkampagne zur Rede stellen wollte. Der Journalist Bob Woodward, der mit Bush für sein Buch über den Irak-Krieg mehrere lange Gespräche führte, berichtet, er habe sehr viel Zeit darauf verwandt, bei Bush nach schleichenden, kleinen Selbstzweifeln zu suchen. Vergebens. Woodward fragte den Commander in Chief, ob er, wie es der britische Premier Tony Blair einmal eingestanden habe, bei der direkten Konfrontation mit Angehörigen von im Irak gefallenen Soldaten gelegentlich ins Grübeln komme. "No doubts", lautete die knappe Antwort. Keine Zweifel, nirgends. [b]Irritierende Entschlossenheit[/b] Es scheint, als ob die Amerikaner Bush nun genau deswegen gewählt haben. Dies ist keine Zeit für Zweifel, und das Kerry die seinen nicht gut genug verbergen konnte, zählte am Ende gegen ihn. Bush hat einfach keine. Doch was speist die irritierende Entschlossenheit des Mannes im Weißen Haus, die gern als mangelnde Lernfähigkeit gedeutet wird? Ein Schlüssel liegt in der Midlife Crisis von Bush, die so ganz anders ablief als üblich. Statt zur Flasche zu greifen und sich eine zwanzig Jahre jüngere Frau zuzulegen, hörte George W. im Alter von vierzig Jahren mit dem Trinken auf und fand Jesus. Über Nacht mutierte der Taugenichts zum verantwortungsvollen Familienvater und erfolgreichen Geschäftsmann. Dass man mit dem Glauben Berge versetzen und mit eiserner Disziplin Dinge ändern kann, ist für Bush eine sehr persönliche Erfahrung. Die traumatische Wahlniederlage seines Vaters gegen Bill Clinton 1992 hat seine Sicht von Unbeirrbarkeit als Kardinaltugend nur bestätigt. "Lest meine Lippen: keine neuen Steuern!" hatte Bush Senior 1988 den Wählern zugerufen. Als Präsident erhöhte er dann die Abgaben und wurde nach nur einer Amtszeit abgewählt. Der Sohn folgerte daraus, dass man zwar kurzfristig verlieren mag, wenn man stur bleibt, langfristig aber Vertrauen bei den Wählern gewinnt. Als Gouverneur von Texas weigerte sich Bush daher strikt, die zum Tode verurteilte Mörderin Karla Faye Tucker zu begnadigen, obwohl die sich im Gefängnis zur gläubigen Christin gewandelt hatte und viele von Bushs frommen Anhängern sich für die Frau einsetzten. Als Präsident ließ er sich seinen Glauben an die Richtigkeit von Steuersenkungen nicht ausreden, auch dann nicht, als der Krieg im Irak das Haushaltsdefizit in Schwindel erregende Höhen trieb. [b]Läuterung in der zweiten Amtszeit?[/b] Was wird dieser polarisierende Mann aus seiner zweiten und - nach der US-Verfassung - letzten Amtszeit machen? Es ist traditionell die Zeit, in der wiedergewählte Präsidenten sich vor allem um ihr Bild in den Geschichtsbüchern kümmern. Doch wenn die Europäer einen staatsmännisch geläuterten Präsidenten Bush erwarten, täuschen sie sich wohl. Schon nach der desaströsen Wahl 2000 galt es als ausgemacht, dass Bush mit seiner schwachen Legitimation von der Mitte aus regieren werde; nichts davon trat ein. Nun hat Bush vom amerikanischen Volk ein wirkliches Mandat erhalten, und er wird, so fürchten Beobachter, alles andere als zimperlich darin sein, diesen als Hebel gegen Widerstand im Kongress oder sonstwo einzusetzen. "Überparteilichkeit" heißt für den Präsidenten, dass Kritiker ihren Widerstand aufgeben. "Schaut her, ich will eure Stimmen. Ich werde nicht mit euch diskutieren", herrschte Bush wiederholt selbst republikanische Senatoren an. Dass vielleicht die Macht der Fakten - ungeklärte Lage im Irak, explodierendes Defizit, Krise im Gesundheitssystem - Bush in die Mitte zwingen werde, glauben in Washington jedenfalls nicht mehr allzuviele Beobachter. Denn Bush versteht Politik vom Ergebnis her, nicht als die Kunst des Machbaren. Um die "conventional wisdom" der politischen Klasse, was wohl gehe und was nicht, schert er sich schlicht nicht. Es fällt ihm nicht ein, sich seine Politik von den jeweiligen Umständen diktieren zu lassen. "Die Welt ist für ihn etwas, das man durch seine Arbeit und durch seinen Willen formt", konstatierte "Time" in einem Bush-Porträt vor der Wahl - was immer auch die Kosten sein mögen. [b]Pokerpartie mit dem Weltgeist[/b] Seinen Platz in der Geschichte sucht Bush so nicht unter den großen Einigern, sondern unter den Revolutionären. Nicht sein Vater, der den Wählern ein "freundlicheres, milderes" Amerika versprach, gibt dazu das Leitbild ab, sondern der konservative Visionär Ronald Reagan, der die religiöse Rechte hoffähig machte und gegen "das Böse" überall auf der Welt zu Felde zog. Als Erbe will Bush nicht einen Status quo plus hinterlassen. In den kommenden vier Jahren will Bush Amerika, so wie er es sieht, zu sich selbst zurückführen. In seiner Pokerpartie mit dem Weltgeist hat die Wahl vom Dienstag Bush ein neues, unerwartet gutes Blatt beschert. Säße Kerry am Spieltisch, er würde blinzeln, denn er hat Zweifel - das haben die Wähler von ihrem Präsidenten in den vergangenen Monaten wieder und wieder gehört, wenn er irgendwo in der Provinz, den Kopf tief zwischen die Schultern zurückgezogen, seine Subjekt-Prädikat-Objekt-Sätze in die Menge feuerte wie verbale Dumdum-Geschosse. Nun darf Bush vier Jahre selber nicht zucken. Dafür jedenfalls ist er am Dienstag von den Amerikanern gewählt worden. |
| Pelloquin | [i]”It’s the age of the beast… and we know, the beast must die” – “Es ist das Zeitalter des Tieres… und wir wissen, das Tier muß sterben“[/i] [size=1](Paul Roland, [i]“gargoyles”[/i])[/size] Auf zum letzten Tanz. |
| decay73 | [center][b]Wenn die Frechheit das Können übersteigt, ist der Mensch dem Untergang geweiht.[/b] [size=1]Adrian Peivareh (*1968), deutsch-iranischer Diplom-Ingenieur[/center][/size] Ich hoffe, er hat hier nicht recht, denn dann sähe es tatsächlich nicht gut aus... |
| MoonWalker | Ich habe heute in POWI (Politik und Wirtschaft) eine Arbeit geschrieben, in der wir einen Text über Bush und seine Vorstellungen analysieren mussten. Es ist echt erschreckend was da stand. Wie kann nur jemand als Staatoberhaupt öffentlich behaupten, dass er sich als Gottesgesandter ansieht, der ein Teil eines großen Planes ist, und die Aufgabe hat, der Welt (mit allen Mitteln) die Demokratie zu bringen. Manche Menschen mögen ja Angst vor dem Islam und seinen Kreutzzuggedanken haben, aber wenn ich da Amerika mit einem Religiösen Fundamentalisten als Staatsoberhaupt anschaue. Warum hat ein so gestörter Mensch nur so viel Macht bekommen.:mad: |
| B.O.F.H. | [IMG]http://www.henryk-broder.de/images2/fdt_nachgeschmack.jpg[/IMG] |
| InvidiAcedia | Also nachdem Bush schon "fast" wiedergewählt wurde seh ich das ganze positiv in 4 jahren issers eh nich mehr ... |
| Schwarzer Hase | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Am 2. November ist es soweit. Der 44. Präsident der USA wird gewählt.[/B][/QUOTE] Das ist eine Lüge, da Bush schon vorher an der Macht war ist er der 43. :D |
| decay73 | [QUOTE][b]BKA-Chef: Bin Laden wollte offenbar Bushs Wiederwahl[/b] Wiesbaden (AP) Die Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush wird aus Sicht des Präsidenten des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, keine großen Auswirkungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus haben. Demnach wollte sich der Chef des Terrornetzwerks Al Kaida, Osama bin Laden, mit seiner jüngsten Videobotschaft gezielt in den Wahlkampf einmischen: [b]«Ich kann nur vermuten, dass er wollte, dass Bush wiedergewählt wird»[/b], sagte der BKA-Chef am Donnerstag nach Abschluss der BKA-Tagung in Wiesbaden. [/QUOTE] Die Vermutung hatte ich auch, nachdem ich das gesehen hatte. Die Frage dabei ist aber: Warum nur? Weil Bush ein Depp ist und es nicht gebacken bekommt, ihn zu fassen? Oder doch, weil sich die Familien Bush und Bin Laden schon so lange kennen? Ja, ich weiß, alles Spekulation und Verschwörungstheorie...man darf halt nicht zu lange darüber nachdenken...:D |
| ange gardien | Weil Bush die beste Nachwuchswerbung für Al Kaida macht die man sich wünschen kann... Das spart Bin Laden eine Menge Geld für seine Promotion |
| Suicide-Smurf | Dieser Thread ist so abartig lächerlich. Die meissten hier reden Bush (und vor allem Amis..)seien ja soo unglaublich doof ...oh ja .... Lest euch den Thread bitte mal durch und versucht objektiv zu sein. Der einzige plausible Grund der bisher genannt wurde war wohl das Kyoto Protokoll (wie man es auch immer schreibt...Umwelt). Das ist wohl auch der einzigste Punkt den uns betrifft. Nirgendwo steht, dass er gerne im Iran einmarschieren würde.. Auch Kerry hat vor 2 Wochen noch grosse Töne gespuckt "Krieg dem Terror".. Wer es wirtschaftlich besser drauf hat weiss ich nicht. Er wurde gewählt und fertig. Hier werden auch Parteien gewählt, die in wirtschaftlich schwereren Zeiten etwas dubios sind. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Dieser Thread ist so abartig lächerlich.[/b][/quote] Etwa so wie dein User-Titel? :D [quote][b]Nirgendwo steht, dass er gerne im Iran einmarschieren würde.. [/B][/QUOTE] Dein Wort in Gottes Ohr... |
| Suicide-Smurf | jo... Tut mir furchtbar leid, dass ich eure fröhliche Diskussionsrunde unterbrochen habe, die darin bestand sich gegenseitig zu bestätigen Bush und Amis seien doof. Kerry mag der bessere Präsident sein, aber dann nennt bitte die Gründe? hm Umwelt. Das lass ich zählen. Aber sonst? Wo ist der Unterschied? Das städnige blubb ist jas so blubb ....ja sowieso.. jaa blubb grr blubbb..wie konnten die nur blubb... ...nervt |
| decay73 | Dann solltest du mal etwas genauer nachlesen, bevor die große Keule schwingst...:rolleyes: |
| Suicide-Smurf | Was hätte sich am Irak geändert? Mal abgesehen davon, dass wir deutschen dann auch voll dabei gewesen wären? Weil er gläubig ist? Weil er die letzte Wahl nur durch Gerichtsbeschluss gewonnen hat? Was haette er tun sollen? in Moores Film findet man sicher einige Punkte warum usw...Doch leider ist Moores Ziel nicht dem zuschauer eine objektive Meinung zu vermitteln sondern ihn gekonnt schlecht zu machen... Sogar im Spiegel konnte man darüber mal was lesen........... Heute im Radio: Bush möchte das Steuersystem vereinfachen und Sozailversicherungen/System(?) erneuren. Ferner möchte er gern beide Seiten vereinen. |
| AngelusUmbrae | Nur mal um mit dem hier kursierenden Halbwissen aufzuraeumen: Bush wurde nicht von mehr als der Haelfte Amerikas gewaehlt, sondern lediglich von knapp mehr als 30%, denn die Wahlbeteiligung lag ja "nur" bei 60%, was immerhin die hoechste Wahlbeteiligung der letzten 40 Jahre der USA darstellt. Und ob Kerry der bessere Praesident gewesen waere? Naja, es waere zumindest mal eine laengst ueberfaellige Trendwende erkennbar gewesen. Auch ich finde es scheisse, dass er jetzt aufgibt (fuer unsere Verschwoerungstheoretiker;): gab es da vielleicht eh schon Absprachen unter den zwei Skulls&Bones Bruedern?), er haette zumindest mal noch die Briefwahlergebnisse abwarten koennen - auch, wenn es mehr als unwahrscheinlich gewesen waere, dass er dadurch noch gewinnt. |
| Suicide-Smurf | dann sind es eben 30 %von 60%. Die meissten hatten ihre Chance.. Warum sollte jemand eine Auszählung abwarten die nicht zu gewinnen ist. Hoffnung auf Zählungsfehler? Ich stütz mich dabei auf die Aussage der Statisitker die das irgendwann mal im Radio verkündeten.. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Heute im Radio: Bush möchte das Steuersystem vereinfachen und Sozailversicherungen/System(?) erneuren. Ferner möchte er gern beide Seiten vereinen. [/B][/QUOTE] Und du glaubst wirklich dem, was am Tag nach einer Wahl gesagt wird? Und das, nachdem Bush selbst dejenige war, der das Land geteilt hat? Das klappt ja nicht einmal in Deutschland. ;) Deinen Optimismus möchte ich gerne haben...oder auch besser nicht... |
| halfbee | Original geschrieben von Suicide-Smurf [ Dieser Thread ist so abartig lächerlich. *räusper*wenn es lächerlich ist seine meinung zu sagen dann ist das ganze board lächerlich....(konstruktive kritik....nich destruktive) Die meissten hier reden Bush (und vor allem Amis..)seien ja soo unglaublich doof ...oh ja .... Lest euch den Thread bitte mal durch und versucht objektiv zu sein. da waren aber auch einige vertreten die eindeutig gesagt haben(vor der wahl)die amis sein ja gar nich so schlimm,sie hätten ihn bei der letzten wahl ja gar nich gewählt.und ich ahab auch gesagt dass das ganze leider auf die amis zurückfällt,auch auf die die ihn nich gewählt haben.und letztere find ich nich doof.und bush find ich mehr als doof,das ist meine meinung,die ich hier nich weiter begründen möchte,ich könnte seitenweise gründe finden. Der einzige plausible Grund der bisher genannt wurde war wohl das Kyoto Protokoll (wie man es auch immer schreibt...Umwelt). Das ist wohl auch der einzigste Punkt den uns betrifft. ah,betrifft es dich nicht als MENSCH wenn er den irak bombardiert?oder 1000e von afroamerikanern nich zur wahl zulässt?das jckt dich nich oder? Nirgendwo steht, dass er gerne im Iran einmarschieren würde.. ich hab ja auch gesagt dass das eine kaum zu wagende vermutung ist.udn sonst hat das ja hier niemand behauptet soweit ich weiß.ich denke nur es KÖNNTE doch sein.ich sage nicht dass es passieren wird. Auch Kerry hat vor 2 Wochen noch grosse Töne gespuckt "Krieg dem Terror".. den "krieg"(der is ja offiziell beendet) im irak kann er ja nich einfach rückgängig machen usw.der müsste das eben auslöffeln was bush eingebrockt hat.und gegen krieg dem terror ist nichts einzuwenden.nur weil ich bush nich mag heißt das nicht dass ich bin laden sympathisant bin!was bush macht is meier meinung nach terror,was hussein gemacht hat find ich genauso schlimm und der anschlag auf das WTC ist auch mehr als nur verurteilenswert.ich kanns nur nochmal sagen:nur weil ich kerry wählen würde bin ich nicht gegen den kampf gegen den terror.denn der muss bekämpft werden-wie bush.es gehjt nur um das WIE.der irak hatte nichts mit dem 11.9.zu tun.also ist es für mich folglich völlig schwachsinnig die iraker niederzumetzeln weil man den terror bekämpfen will.da kannste gleich sagen ich ess mehr bananen dass is besser für die umwelt. ich versteh irgendwie nich so ganz was du eigentlich sagen wolltest*g* |
| Suicide-Smurf | Es ist mir ehrlich gesagt egal was da passiert. Ich wohne nicht dort es betrifft mich nicht (direkt)...:) Ich fühlte mich jedoch dazu genötigt irgendwas in den Thread reinzuschreiben, da mir das städnige Amis sind doof sehr auf die Nerven geht (ich als ungebildetet mitleser möchte schliesslich auch wissen waurm ich den doof finden sollte ..). Ob kerry der bessere präsident wäre vielleicht!. Das der Irak bebombt wird interessiert mich fast genauso wenig. Ich bin weder Soldat noch bin ich Iraker/Amerikaner. Ich kenne auch keine direkt. Und damit du mich gleich nicht als egoistisches Schwein abstempelst stell ich dir gleich die Gegenfrage Ob es dir als deutsche eigentlich auch scheissegal ist wenn du mit deinem "No War" Schild auf der Strasse demonstrierst, dass Herr Saddam Waffen an seiner eigenen Bevölkerung testet. Waren es nicht 54% die für den Krieg waren und 46 dagegen? Vlt ist der Krieg nicht das geeignete Mittel. Als Präsident glaub ich nicht viel Alternaitven. Du kannst nicht einfach nach da unten mit einem Gummiknüppel laufen und die bösen Terroristen verhaften... a) du machst den Krieg b) du lässst alles bleiben. => Keine Terroristen + weitere Unterdrückung von saddam.+Demütigung "mit amis kann man es machen" Klar die Leute haben da unten auch keinen richtigen Frieden. Aber die Chance besteht doch, dass sie in absehbarer Zeitdoch ein relativ freies Leben führen. Mehr wie unter Saddam. |
| Fuck up Evil | kleiner Tip, nicht jede Propaganda glauben. |
| grazia | "Wie können 59. 054. 087 Leute nur so dämlich sein?" Donnerstag, 04. November 2004 13:40 -- Newsticker Ausland Briten reagieren entsetzt auf Bushs Wiederwahl LONDON - Verzweiflung im Vereinigten Königreich. Nach der Wiederwahl Bushs reagieren britische Medien provokativ: "Wie können 59 054 087 Leute nur so dämlich sein?" titelt der "Daily Mirror". Der "Guardian" druckt eine ganze Seite schwarz."Ach Gott-oh-Gott", steht in der Mitte der "Guardian"-Seite. "Nicht noch vier Jahre mit diesem Mann, der so unfähig ist, dass er sich einmal fast mit einem Brezel ermordet hätte", entfährt es selbst dem konservativen Politiker Boris Johnson.Die Briten waren mit grosser Mehrheit für John Kerry, und sie reagieren erschüttert auf seine Niederlage. Die Enttäuschung ist wohl um so grösser, weil es viele als enorm peinlich empfinden, als Verbündete der USA im Irak-Krieg so eng mit Bush verbunden zu sein. Das ist auch das Problem von Premierminister Tony Blair: Er mag Bushs Wiederwahl als Bestätigung auch seiner Irak-Politik werten, doch nun wird er weiter Schulter an Schulter mit jenem Mann auftreten müssen, den so viele in der Labour-Partei leidenschaftlich hassen.Selbst Alastair Campbell, Blairs ehemaliger Chefberater, gibt zu, dass der "faustische Pakt", von dem die "Times" spricht, "eine schwere Belastung" für den Labour-Premier ist.Das erklärt, warum der oft als "Schosshund" geschmähte Blair in seiner Stellungnahme zu Bushs Wahlsieg geradezu kritische Töne anschlug, so als wolle er "die Pudellocken abschütteln" ("Daily Mail"): Der Terrorismus werde "nicht nur durch militärische Macht besiegt", mahnte er, und: Der Nahost-Friedensprozess sei die "grösste politische Herausforderung" für Bush. |
| Darket | [QUOTE]Der Nahost-Friedensprozess sei die "grösste politische Herausforderung" für Bush.[/QUOTE] Seit heute mehr denn je... :rolleyes: |
| Suicide-Smurf | den Tipp geb ich dir gern zurück... Wisst ihr viele Bush gegener machen es sich immer einfach. Was wäre wenn es keinen 11.9 gegeben hätte? Dann wäre es wohlauch nicht zu einem Krieg kommen, Amiland würde es wirtschaftlich besser gehen... Bush wäre der mittelmässiger Präsident gewesen und fertig. Vlt hat er einfach nur ne schlechte Periode erwischt? Was hättet ihr getan? Nichts? Was glaubt ihr was die Engländer getan hätten wenn es in Deutschland ein Terrornetzwerk geben würde die für den Tod 3000 Engländer verantwortlich wären. -> Deutschland verhandelt nicht mit England. Glaubt ihr die hätten nix getan? Ferner haben sie auch den Irakern ihre chance gelassen. Gab es nicht zahlreiche Ultimaten die einen Krieg verhindern hätten können (was ist der Plural von Ultimatum?). Zuguterletzt waren die Waffeninspektoren ja auch nicht erst seit dem 11ten 9ten dort. Ein Schild zu malen mit Peace bringt die Lösung nicht...Man kann schlecht den Angehörigen sagen ooh die verhandeln leider nicht mit uns..was solls... |
| never | @ suicide smurf Der Krieg gegen Aghanistan war ja gerechtfertigt, da saß ja die Al Quaida. Aber da mit dem Irak war anders. Bis heute hat Bush keiner plausible Erlärung für den Krieg gelierfert. Der Irak hat den USA weder gedroht noch irgendwelche Selbstmordattentäter da hin geschickt. Auch hatte Hussein keine Massenvernichtungswaffen, wie Bush einräumen musste. Er hatte auch keine Atombomben, mit denen er jemanden hätte bedrohen können. Und Bush hat schon vor dem 11.9 gesagt, er will den Irak angreifen. Da kam ihm der 11.9. halt Recht. Aber er hätte auch Gründe gefunden einen Krieg zu beginnen, wenn die Anschläge auf das WTC nicht passieert wäre. Was für eine Chance hat er dem Irak gelassen? Er hat gesagt, Hussein soll seine Mssenvernichtungswaffen zerstören und zugeben, dass er welche hat. Hussein hat gesagt er hat keine, was die Wahrheit war. Und weil Hussein nichts zugegeben hat, wurde er angegriffen. |
| Darket | Nun gut, ich bin Pazifist und finde jede Form von Gewalt abartig und sehe in ihr den massivsten Ausdruck von Idiotie und sozialer Inkompetenz. Und jetzt mal ehrlich, ist die Welt durch den Afghanistan-Krieg sicherer geworden? Ist sie durch den irak-Krieg sicherer geworden? Wie war das? Gewalt erzeugt Gegengewalt? Angesichts der globalen Entwicklung bestätigt sich dieser Satz immer wieder. Hätte sich unter Kerry etwas verändert? Nein, wahrscheinlich nicht, aber es hätte ein Zeichen an die ganze Welt werden können. "Seht her, wir sind nicht damit einverstanden, dass unser Land Kriege auf der Basis von Lügen führt" Ob die Wahl der Amerikaner falsch war ist jetzt schwer einzuschätzen, ich glaube zwar daran, aber sicher sagen kann es derzeit niemand, was sicher ist, ist dass sie ziemlich egoistisch gewählt haben. Bush wurde im Interesse der EIGENEN Sicherheit gewählt, nur zu verständlich, aber für eine Nation, die stolz darauf ist überall auf der Welt involviert zu sein und das beste für alle Menschen auch gegen deren Wille durchsetzen zu wollen ist es ein Armutszeugnis. |
| halfbee | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B] Wisst ihr viele Bush gegener machen es sich immer einfach. Was wäre wenn es keinen 11.9 gegeben hätte? [/B][/QUOTE] oh bitte.ich erzähl dir mal ne geschichte.die geschichte von einem mann der eine rieeeesige mappe in die hand gedrückt bekam.auf der stand so in etwa:bin laden plant terroranschlag auf das WTC.doch der mann machte urlaub.er kümmerte sich lieber um die frage wie man einen hund am besten aus einem gürteltierloch befreit... mal an die möglichkeit gedacht dass ein gewisser george w. den tod vieler menschen hätte verhindern können?der 11.9. wäre bis heute dann ein ganz normaler tag. klar,saddam würde vllt noch heute regieren.aber man hätte ihn genauso stürzen können.denn um das zu tun hat es den 11.9, nich gebraucht.der hatte damit nichts zu tun.nur ein vorwand,genau wie die angeblichen massenvernichtungswaffen.du verstehst auf was ich hinaus will? ich laufe mit einem no war schild rum weil ich finde dass die alquaida ein genauso schlechter grund wie angebliche massenvernichtungswaffen sind um in ein land einzumarschieren und die zivilisten niederzumetzeln. das wäre doch alles ganz anders gewesen wenn es dazu gedient hätte saddam zu stürzen.ich verstehe von diesen dingen nicht viel.aber vllt hätten dann mehrere nationen seite an seite gegen saddam gekämpft. und bevor jemand saddam und bin laden in einem satz erwähnte,hat es dich da intressiert ob ein diktator wie saddam sein unwesen treibt?ich dachte sowas intressiert dich nicht?und all die andren diktatoren die in ihren"schurkenstaaten" sitzen und fröhlich morden,die sind natürlich was gaaaanz was andres. saddam hat sogut wie nichts mit bush zu tun.um saddam gehts hier doch gar nich. |
| Nachzehrer | Ohne weiteren Kommentar : [IMG]http://yglesias.typepad.com/matthew/images/unknown.jpg[/IMG] |
| Pelloquin | Nee, das kannst Du dem armen Jesus nicht antun... ;) |
| Pelloquin | Aber dazu passend... [i]"Welche Mißgeburt von Falschheit muß der moderne Mensch sein, wenn selbst Politiker, sonst Antichristen der Tat durch und durch, sich nicht scheuen, heute noch Christ zu heißen."[/i] - Friedrich Nietzsche |
| Vlad Tepes III | geb nur mal kurz meinen senf dazu :D [url]http://www.20min.ch/news/ausland/us-wahlen/story/24276936[/url] hab ich mir schon gedacht. so ein auftreten kann nicht ohne grund gewesen sein. zumal er, im gegensatz zu früher, nicht mit einer waffe in einer erdhöhle aufgetreten ist, sondern wie ein politiker hinter einem rednerpult. war trotzdem ein wenig überrascht. [url]http://www.20min.ch/news/ausland/us-wahlen/story/27590477[/url] ich hoffe doch sehr, dass der nächste präsident ne frau wird. das wäre zu schön. denn, um es kurz zu sagen, wir habe in der schweizer regierung eine frau unter sechs männern. und sie ist wohl die kompetenteste. vlt wäre das auch in den usa möglich. aber um himmels willen nicht schwarzenegge, wenn es bis dahin möglich ist, gewählt zu werden, selbst wenn man nicht in den staaten geboren ist. [url]http://www.michaelmoore.com[/url] anstatt einer erklärung, rede oder so, hat michael moore sprachlos dieses bush-portrait, zusammengesetzt aus bildern umgekommener us-soldaten veröffentlicht. hoffentlich findet er seine stimme wieder, damit wir uns auf einen weiteren film freuen dürfen. auch weitere hollywoodstars sind untergetaucht, nachdem sie sich so aktiv gegen eine wiederwahl von bush eingesetzt haben. von meiner seite aus durchaus verständlich, als prominenter sollt man vorsichtig mit seinen äusserungen zu dieser situation sein. schlicht und ergreifend, weil die medien viel auseinandernehmen können. bush ist zurzeit in einer der wohl komplexesten (stimmt der superlativ?) krisen einen sehr wichtigen posten inne hat. gut, nicht zu vergessen, dass er auch er für die krise verantwortlich ist, aber er hat doch einen druck. pessimisten erwarten wohl eine verschlechterung der aussenpolitik. engere bekannte des präsidenten aber, denke ich, werden ihn besser kennen und ich glaube auch nicht, dass er dumm ist. auch er kann aus fehler lernen. das einzige problem ist, ob er auch diese fehler zugeben kann. und das ist seine charakterliche schwäche. man mag es konsequenz nennen, für mich ist es teilweise sturheit. ich seh jetzt das ganze nicht zu pessimistisch. ich hoffe, das bush diesen dickkopf von alleine loswird. das ist der punkt, der mich sehr besorgt.:D :D :D :D |
| Pelloquin | Hm... dieses Bild habe ich hier auch schon gepostet, und dazu zwei Spiegel-Artikel, in dem ein Beispiel für Bushs Art von Sturheit zu lesen ist: [quote][i]Woodward fragte den Commander in Chief, ob er, wie es der britische Premier Tony Blair einmal eingestanden habe, bei der direkten Konfrontation mit Angehörigen von im Irak gefallenen Soldaten gelegentlich ins Grübeln komme. "No doubts", lautete die knappe Antwort. Keine Zweifel, nirgends.[/i] [/quote] Schade, dass Suicide-Smurf gebannt ist. Hätte ihm gerne entgegnet, dass ich nicht alle Amerikaner für doof befand, dass ich vielmehr (in diesem Thread, den er lächerlich fand) meinen Glauben in die Selbstheilungskraft der amerikanischen Demokratie bekundete. Und immerhin haben ca. 52 Millionen US-Amerikaner gegen Bush und für Kerry gestimmt. Unter Kerry wäre es besser geworden; Verteidigungsminister wäre aller Wahrscheinlichkeit nach Wesley Clark geworden, ein hoch dekorierter General, der sich mehr als kritisch zum Irakkrieg äußerte. Und die amerikanische Linke hätte, wie Moore zu verstehen gab, gewiß dafür gesorgt, dass Kerry aufrecht und ehrlich bleibt. In einem aber muß ich mich korrigieren. Andernorts schrieb ich, dass ich in Bush einen kleinen Jungen sehe, der nicht weiß, was er tut. Das sehe ich nicht wirklich so. Ich halte ihn für einen gottverdammten W*** direkt aus der Hölle. Das Tier in der Apokalypse, der Antichrist. Und Bin Laden der falsche Prophet, der ihm den Weg bereitet hat. Wahrscheinlich schnappe ich gerade über, ich hoffe es sehr, denn alles andere wäre [size=1]schlimm[/size] |
| Caranaldion | [i][QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] Dieser Thread ist so abartig lächerlich.[/quote] Warum schreibst du dann etwas dazu ? Lach' dir doch ins Fäustchen ob dieser Lächerlichkeit, und gut ist's. "Leben und leben lassen" - wär doch mal den ein oder anderen Gedankengang wert. Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart [/i] |
| Pelloquin | Oh je... da sind mit mir in meinem letzten Post ganz schön "die Gäule durchgegangen". Aber was soll ich sagen... das sind tatsächlich meine Befürchtungen. Das ist es, was es immer schwerer für mich werden lässt, den Boden unter meinen Füßen zu behalten. Was ist noch wirklich in dieser Welt, was ist Fiktion? Und kann die Fiktion Wirklichkeit enthalten? Hat je jemand von euch UBIK von Philip K. Dick gelesen? Ich würde gern auf Reisen gehen, aber ich kann dieser Welt nicht ohne weiteres entfliehen. Nicht, ohne wirklich ... Ach, was rede ich. Euch wirds kaum anders gehen als mir. Es bekümmert mich sehr, dass "wir" es nicht geschafft haben. Ich habe mir echt vorgestellt, wie es wäre, in einer Welt zu leben, in der nicht jeden Tag irgendjemand von einer Bombe zerrissen wird. [size=1]imagine[/size]... Ach, ich bin einfach zu naiv. Aber wißt ihr was? Wenn dies wirklich die Endzeit ist, dann wird jeder einzelne von uns die Möglichkeit bekommen zu zeigen, was in ihm/ihr steckt. Wieviel Mensch wir noch sind unter unmenschlichen Umständen. Ich weiß nicht, was ihr nun über meine Worte, über mich denkt. Es ist das, was ich empfinde, wenn ich in die Welt blicke. Und auch, wenn ich mich einmal als Träumer bezeichnet habe, so kann ich euch versichern, dass ich vielmehr mit den Augen weit offen durch die Welt ging. Aber ich mag nicht mehr sehen. Nicht mehr hören. Zuviel, zuviel... [size=1][i]In space the stars are no nearer They just glitter like a morgue And I dreamed I was a spaceman Burned like a moth in a flame And our world was so fucking gone But I’m not attached to your world Nothing heals and nothing grows Because it’s a great big white world And we are drained of our colors We used to love ourselves, We used to love one another All my stitches itch My prescriptions low, I wish you Were queen Just for today In a world so white what else could I say? And hell was so cold All the vases are so broken And the roses tear our hands all open Mother mary miscarry But we pray just like insects The world is so ugly now Because it’s a great big white world And we are drained of our colors We used to love ourselves, We used to love one another All my stitches itch My prescriptions low, I wish you Were queen Just for today In a world so white what else could I say? [/i] (Marilyn Manson, [i]"great big white world"[/i])[/size] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von halfbee [/i] [B]Auch Kerry hat vor 2 Wochen noch grosse Töne gespuckt "Krieg dem Terror".. [/B][/QUOTE]Vermutlich ist [b]DAS[/b] der Hauptgrund, warum ihn nicht mehr Leute gewählt haben. Nach dem Motto "Wenn der Bushs Krieg gegen den Terror weiterführen will, dann kann ich auch gleich Bush wählen oder gar nicht". Es gab einfach zu wenig Unterscheidungsmerkmale. [QUOTE][B]den "krieg"(der is ja offiziell beendet) im irak kann er ja nich einfach rückgängig machen usw.der müsste das eben auslöffeln was bush eingebrockt hat. [/B][/QUOTE]Das ist wohl wahr. Vielleicht hätte Kerry mehr Stimmen erhalten, wenn er hätte sagen können, wie er die Suppe auslöffeln will. Das hatte er aber offenbar gar nicht vor. [QUOTE][B]und gegen krieg dem terror ist nichts einzuwenden.nur weil ich bush nich mag heißt das nicht dass ich bin laden sympathisant bin! [/B][/QUOTE]Wenn du den ganzen Bin-Laden-Schmarrn glaubst, warum bist du dann so erstaunt darüber, dass den viele Amis auch glauben und folgerichtig Bush wählen? Wie hier schon jemand anmerkte: "Bin Laden wollte, dass Bush wiedergewählt wird." Fällt dir daran nichts auf? [QUOTE][B]was bush macht is meier meinung nach terror,was hussein gemacht hat find ich genauso schlimm[/B][/QUOTE]Komischerweise haben die Amis vor einigen Jahren noch dolle Geschäfte mit Saddam Hussein gemacht und waren seine dicksten Freunde (oder hat Michael Moore die Videoaufnahmen in seinem großen geheimen Filmlabor selbst zusammengebastelt?), und als sich das irakische Volk gegen Saddam erheben wollte, haben ihm die Amis jede Hilfe verwehrt und tatenlos zugesehen, wie es von Saddams Schergen niedergemetzelt wurde, und setzen einen dieser Schergen nun sogar als neuen "Präsidenten" dem irakischen Volk vor die Nase. Und dann wundern sie sich über den Hass? [QUOTE][B]und der anschlag auf das WTC ist auch mehr als nur verurteilenswert. [/B][/QUOTE]Der ist verurteilenswert, ja. Noch wichtiger aber wäre es, die wirklichen Täter und Auftraggeber zu finden, was man in 3 Jahren nicht geschafft hat, weil man es gar nicht erst versucht hat - die Buhmänner standen ja von vornherein fest. [QUOTE][B]ich kanns nur nochmal sagen:nur weil ich kerry wählen würde bin ich nicht gegen den kampf gegen den terror.denn der muss bekämpft werden-wie bush.es gehjt nur um das WIE. [/B][/QUOTE]Noch besser wäre es, den Terror gar nicht erst anzuheizen, um ihn dann (mit den neusten und teuersten Waffen aus den eigenen Rüstungsfirmen) bekämfen zu können. Statt den Terror bekämpfen zu wollen sollten wir lieber Armut, Hunger und Analphabetentum in der Welt bekämpfen, dann würde dem Terror ganz schnell der Boden entzogen werden. [QUOTE][B]der irak hatte nichts mit dem 11.9.zu tun.also ist es für mich folglich völlig schwachsinnig die iraker niederzumetzeln weil man den terror bekämpfen will. [/B][/QUOTE]Ist es so viel sinnvoller, die Afghanen niederzumetzeln, die mit dem 11.9. genausowenig zu tun haben? Das einzige, was die USA und die von ihnen verwüsteten Länder gemeinsam haben, ist eine Beziehung zum "schwarzen Gold": erstere wollen es sich nehmen, letztere stehen ersteren dabei zufällig im Wege. That's it! [QUOTE][B]da kannste gleich sagen ich ess mehr bananen dass is besser für die umwelt. [/B][/QUOTE]Wenn schon, dann weniger Bananen und mehr Äpfel und Birnen. Das würde die Umwelt schonen und zusätzlich Arbeitsplätze schaffen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]DEAR GOD, PLEASE GIVE US A SIGN AND BURN A BUSH (Lieber Gott, bitte gib uns ein Zeichen und verbrenne einen Bush) [Antikriegsplakat, 15. Februar 2003][/B][/QUOTE]1. Wer oder was ist "Der Liebe Gott"? 2. Was würde es nützen, wenn "Der Liebe Gott" einen Bush verbrennt? Zu 1. Ich habe [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=873677#post873677]hier im Philosophen-Forum[/URL] geschrieben, was Gott für mich ist, oder mit anderen Worten, der Spruch "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" kommt nicht von ungefähr. Oder mit noch anderen Worten: "Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun." Zu 2. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wollen wir die wirklich? [QUOTE][B]Ich halte ihn für einen gottverdammten W*** direkt aus der Hölle. Das Tier in der Apokalypse, der Antichrist. Und Bin Laden der falsche Prophet, der ihm den Weg bereitet hat. Aber was soll ich sagen... das sind tatsächlich meine Befürchtungen. Das ist es, was es immer schwerer für mich werden lässt, den Boden unter meinen Füßen zu behalten. [/B][/QUOTE]Angst, Hass und blinde Wut sind selten gute Ratgeber. Genau darauf baut die Bush-Regierung ihre ganze Macht auf. [QUOTE][B]Was ist noch wirklich in dieser Welt, was ist Fiktion? Und kann die Fiktion Wirklichkeit enthalten? [/B][/QUOTE]Das ist die Frage, die weiterführt. Christoph Schlingensief fordert in seinem [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462031015]Theaterstück/Buch "Rosebud"[/URL] und mit seiner "Church Of Fear" dazu auf, die eigene Angst auf ihren Realitätsgehalt zu überprüfen. Was ist wirklich lebensbedrohend? Was brauchen wir unbedingt, um zu überleben? Auf diesem Weg kommt man ganz langsam vom destruktiven Denken zum konstruktiven Denken. Nicht Verbrennen, Niederreißen, Zerschlagen, Töten ist gefragt - davon gibt es doch nun wirklich schon mehr als genug. Löschen (allen Dursts), Aufbauen, Zusammenschließen, Leben erschaffen und bewahren ist gefragt. [QUOTE][B]Ich würde gern auf Reisen gehen, aber ich kann dieser Welt nicht ohne weiteres entfliehen. [/B][/QUOTE]"Ich will raus aus dieser Menschen kalten Welt" heißt es in Lacrimosas "Fassade". Warum ist die Welt der Menschen so kalt? Die Antwort darauf habe ich an ebendieser Stelle gefunden (seit Juni 2002 meine Signatur) : [b]"Du allein kannst strahlen in der Welt."[/b] [QUOTE][B]Es bekümmert mich sehr, dass "wir" es nicht geschafft haben. [/B][/QUOTE]Was haben wir nicht geschafft? Was haben wir eigentlich versucht zu schaffen? [QUOTE][B]Ich habe mir echt vorgestellt, wie es wäre, in einer Welt zu leben, in der nicht jeden Tag irgendjemand von einer Bombe zerrissen wird. [/B][/QUOTE]Es ist Angst auf allen Seiten, die dazu führt, dass Menschen von Bomben zerrissen werden. Und jeder, der die Angst schürt und nichts tut um sie zu überwinden, macht sich mitschuldig. [QUOTE][B]Aber wißt ihr was? Wenn dies wirklich die Endzeit ist, dann wird jeder einzelne von uns die Möglichkeit bekommen zu zeigen, was in ihm/ihr steckt. Wieviel Mensch wir noch sind unter unmenschlichen Umständen. [/B][/QUOTE]Können wir nur unter den Bedingungen der "Endzeit" zeigen, was in uns steckt? Wieso können wir das nicht schon jetzt? [QUOTE][B]Ich weiß nicht, was ihr nun über meine Worte, über mich denkt. Es ist das, was ich empfinde, wenn ich in die Welt blicke. Und auch, wenn ich mich einmal als Träumer bezeichnet habe, so kann ich euch versichern, dass ich vielmehr mit den Augen weit offen durch die Welt ging. Aber ich mag nicht mehr sehen. Nicht mehr hören. [/B][/QUOTE]Du hast wohl nur das Traurige, Schmerzhafte, Tote gesehen, [b]das man dich sehen ließ,[/b] um dir Angst zu machen und dir den Mut zum Kämpfen zu nehmen. Für [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/18461/1.html]das Lustige, Wohltuende, Lebendige[/URL] ist kein Platz in den Medien, davon dringt nur selten etwas zu uns. Lasst uns endlich die Mauern niederreißen, die uns trennen, die uns den Blick auf das Lustige, Wohltuende und Lebendige verwehren. Lasst uns gegen alle Zensur und Abschottung kämpfen, die verhindern soll, dass wir uns gegenseitig kennenlernen und Freunde werden. Lasst uns dafür kämpfen, dass wir selbst nachprüfen können, was "noch wirklich ist in dieser Welt, und was Fiktion ist". [url]http://www.heise.de/newsticker/meldung/52841[/url] [COLOR=skyblue]Es bestehe eine "Besorgnis erregende Unschärfe" zum wesentlich wichtigeren Anliegen, den Zugang zu Wissen in der Informationsgesellschaft abzusichern. Dieses werde durch Verbreitung und Schutz technischer Zugangskontrollen bereits jetzt erheblich eingeschränkt. "Hier ist die Gefahr virulent, dass der Verwerter nur zu prohibitiven Preisen die Information verfügbar macht", sagte Hilty, "mit allen negativen Konsequenzen." [b]... Am 15. November können alle Seiten bei einer Anhörung in Berlin noch einmal "gesittet pfui sagen", wie es Irene Pakuscher vom BMJ ausdrückte. Mitte Dezember soll der zweite Korb ins Kabinett ... [/b][/COLOR] :eek: |
| Pelloquin | Lieber Turning Point, Was soll ich sagen? Ja, Du hast recht, mit allem was Du sagst. Und zu einem großen Teil finde ich meine Worte in Deinen wieder. Nicht meine heutigen Worte. Sie sind Ausdruck einer ohnmächtigen, verzweifelten Wut. Gott wird niemals eingreifen. Es ist an uns... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i] [B]Gott wird niemals eingreifen. Es ist an uns... [/B][/QUOTE]WIR sind Gott - oder wenigstens ein Teil von ihm. Unser Problem ist, dass die meisten von uns zwar wissen, was sie [b]nicht[/b] wollen, aber dass viele von uns keine genaue Vorstellung davon haben, [b]WAS[/b] sie stattdessen wollen. :( |
| Pelloquin | Gott, Du sagst das, was ich in meinem Nebelpfade-Thread einmal geschrieben habe. Ja, wir sind alle Gott. Und die Frage, WAS wir eigentlich wollen, ist eine sehr bemerkenswerte Frage. Die übrigens in jenem von A Perfect Circle so traurig-schön neuinterpretierten Lied von John Lennon, [i]Imagine[/i], ihre so nachdenkenswerte Antwort gefunden hat... [size=1]Stell' Dir vor, da ist kein (Götter)Himmel Es ist leicht, wenn Du es versuchst. Keine Hölle unter uns, Über uns nur der Himmel. Stell Dir vor, all' die Menschen lebend für heute... Stell' Dir vor, da sind keine Länder. Es ist nicht schwer. Nichts wofür zu töten oder sterben, auch keine Religion. Stell Dir all' die Leute vor, in Frieden lebend... Stell' Dir vor, keine Besitztümer. Ich frage mich, ob Du es kannst. Keine Habgier oder Hunger, eine Bruderschaft von Menschen, Stell Dir all' die Leute vor, die Welt teilend. Du magst sagen, ich bin ein Träumer. Aber ich bin nicht der einzige. Ich hoffe, eines Tages wirst Du es uns gleichtun, und die Welt wird als eins leben... [/size] |
| decay73 | [QUOTE][i]US-Schriftsteller Richard Powers[/i] "Die Hälfte des Landes ist nach diesem Ergebnis betäubt und demoralisiert aufgewacht und will vielleicht ins Ausland fliehen."[/QUOTE] Vielleicht sollten wir schon mal ein paar Auffanglager herrichten... :D |
| Pelloquin | ;) Habe schon von einigen Soldaten gehört, die in Kanada Asyl beantragt haben... |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]WIR sind Gott - oder wenigstens ein Teil von ihm. Unser Problem ist, dass die meisten von uns zwar wissen, was sie [b]nicht[/b] wollen, aber dass viele von uns keine genaue Vorstellung davon haben, [b]WAS[/b] sie stattdessen wollen. :( [/B][/QUOTE] Dann ist es also wahr, Bush ist von Gott auserwählt worden!!! Seht mal die positiven Seiten. So hat Osama Bin Laden wenigstens noch sein Feindbild. Aber jetzt mal im ernst, unserer Regierung wird die Wahl des neuen alten Präsident wohl sehr gut auskommen. Sie brauchen keine Truppen in den Irak zu schicken. Somit ist wenigstens ein Wahlversprechen eingehalten worden. Aber ich frage mich, was ist, wenn die Amerikaner aus dem Irak abgezogen worden sind und die irakische Regierung bei uns nach einer "Schutztruppe" fragt. Wird unsere Regierung bei ihrem Standpunkt bleiben? |
| ange gardien | Ich denke mal ja, weil die Entsendung von Truppen in den Irak politischer Selbstmord wäre, egal um welche Partei es sich handelt. Die Öffentlichkeit in Deutschland ist nicht bereit deutsche Soldaten für so etwas zu opfern, und das ist in dem Fall auch gut so. Die Amerikaner veröffentlichen die Zahl ihrer Gefallenen im Irak, unsere Regierung verschweigt gerne das die Bundeswehr schon viele Tote auf dem Balkan und in Afghanistan hatte - die meisten davon durch Unfälle. |
| Schwarzer Hase | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Nirgendwo steht, dass er gerne im Iran einmarschieren würde.. [/B][/QUOTE] [COLOR=red]Stern - Leser wissen mehr ![/COLOR] |
| Ascaron | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Hase [/i] [B][COLOR=red]Stern - Leser wissen mehr ![/COLOR] [/B][/QUOTE]Ich persönlich vertraue dem Stern nicht so ganz. Bin eher der Spiegel-Leser (wenn ich mal dazu komme :rolleyes: ). |
| Schwarzer Hase | Auch da stand drin das Herr Bush einen Plan hatte den Iran und danach Nordkorea anzugreifen. Die haben doch damals sofort gekontert : Im Gegensatz zum Irak haben wir wirklich Atomwaffen und wir werden sie auch einsetzen. War zwar jetzt nicht genau der Wortlaut, hat die Wirkung aber nicht verfehlt. |
| Ascaron | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Hase [/i] [B]Auch da stand drin das Herr Bush einen Plan hatte den Iran und danach Nordkorea anzugreifen.[/B][/QUOTE] Glaube ich Dir. Wie gesagt, ich lese den Spiegel, wenn ich mal dazu komme. ;) Zuzutrauen ist's Bush auf alle Fälle. Allerdings sollte er nicht in so vielen Töpfen gleichzeitig rühren, sondern sich erstmal bemühen, die anderen von der Feuerstelle zu bekommen. |
| Schwarzer Hase | Das war zu der Zeit, wo noch alle dachten der Irak wird eine leichte Sache: reinspazieren, in 14 Tagen siegen, Oel absaugen und amerikafreundliche Regierung einsetzen. Da es jetzt aber im Irak massiven Wiederstand gibt und fast jeden Tag da unten US - Soldaten sterben, denke ich nicht das Bush in naher Zukunft in den Iran eindringt. Allerdings wird er seine Truppen aus dem Irak auch nicht abziehen, denn ein Bush gesteht keinen Fehler ein, da er ja von Gott gesand wurde. :( |
| Bürgermeister | @ange gardien Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn durch die Schutztruppe ein paar lukrative Aufträge für den Wiederaufbau des Irak ins Land kommen, dann kan ich mir schon vorstellen, das unsere Regierung Truppen in den Irak schickt. Hinzu kommt, das sich unser Verteidigungsminister bei einer Pressekonferenz mal verplappert hat. Wenn ich mich recht erinnere, ging es darum, das er einen Einsatz deutscher Truppen im Irak nicht mehr ausschließt. Er ist zwar vom Kanzler zurückgepfiffen worden, aber ich denke mal, das sich unsere Regierung die Obtion offen gehalten hat. Und was die Öffentlichkeit angeht, so glaube ich, das es dem Staat egal ist, was das Volk denkt. Die Montagsdemonstrationen haben ja auch nicht viel bewirkt. Und wenns ans Wählen geht, dann schmieren uns die Politiker so lange Honig ums Maul und lügen uns die Taschen voll, bis wir ihre Fehler wieder vergessen haben. Am Ende werden sie wiedergewählt. Somit ist es hier fast genauso wie in den USA |
| AngelusUmbrae | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] [B]Dann ist es also wahr, Bush ist von Gott auserwählt worden!!! Seht mal die positiven Seiten. So hat Osama Bin Laden wenigstens noch sein Feindbild. [/B][/QUOTE] Wenn er denn noch eines haben kann, denn mit defekten Nieren lebt es sich weder sonderlich gut noch sonderlich lang - auch wenn eine regelmaessige Dialyse gewaehrleistet ist. Ich finde es auch gefaehrlich, was hier in diesem Thread mitunter passiert - Bush als DAS Uebel darzustellen. Dies stimmt leider so nicht, denn es ist die gesamte Fuehrungsriege, die diesen absoluten (politischen) Mist produziert. Aber wie Pelloquin schon vermutet, dies koennte tatsaechlich der Beginn der Endzeit sein, schliesslich hat die Geschichte oftmals gezeigt, dass die Zivilisation das Ende einer Hochkultur bedeutet. Aber waere das schlimm? *provokativ* Nein, ich halte eh 99,9% der Weltbevoelkerung fuer schlichtweg ueberfluessig... Und ehe Fragen aufkommen: ich rechne mich weder zu den 0,1% noch zu den 99,9%, dies wird sich zeigen... |
| Bürgermeister | @Schwarzer Hase Das glaube ich auch. Zumal Bushs Truppen schon an zwei Fronten kämpfen und es noch nicht mal klar ist, wie seine Leute es schaffen sollen dort für Frieden zu sorgen. Ich denke auch, das der Irak zu einem zweiten Vietnam wird. Daran konnen auch massive Angriffe auf Falludscha nichts ändern. Die Angriffe treffen eh nur wieder die Zivilbevölkerung und dadurch wird der Hass noch größer und die Rebellen bekommen noch mehr zulauf. Ich bin mal gespannt, wo die Spirale endet. |
| Ascaron | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] [B]@Schwarzer Hase Das glaube ich auch. Zumal Bushs Truppen schon an zwei Fronten kämpfen und es noch nicht mal klar ist, wie seine Leute es schaffen sollen dort für Frieden zu sorgen. Ich denke auch, das der Irak zu einem zweiten Vietnam wird. Daran konnen auch massive Angriffe auf Falludscha nichts ändern. Die Angriffe treffen eh nur wieder die Zivilbevölkerung und dadurch wird der Hass noch größer und die Rebellen bekommen noch mehr zulauf. Ich bin mal gespannt, wo die Spirale endet. [/B][/QUOTE]Genau das meinte ich. ;) |
| Bürgermeister | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusUmbrae [/i] [B]Ich finde es auch gefaehrlich, was hier in diesem Thread mitunter passiert - Bush als DAS Uebel darzustellen. Dies stimmt leider so nicht, denn es ist die gesamte Fuehrungsriege, die diesen absoluten (politischen) Mist produziert.[/B][/QUOTE] Die anderen, die den Mist mitprodziert haben, stehen aber hinter Bush und sie machen die Pläne "nur". Bush muß aber zustimmen. Ohne seine Zustimmung werden die Pläne nicht verwirklicht. Um auf den Irak Krieg zurückzukommen. Die Angriffspläne für den Krieg lagen schon beim Bush sen. auf dem Tisch. Er hat sie aber nicht unterschrieben, weil er sich darüber im klaren war, das es Probleme geben könnte. Ihm war es egal, was Rumsfeld und andere sagten. Sein Sohn hat aber zugestimmt. Aus welchen Gründen auch immer. Er hätte genauso wie sein Vater seine Einwilligung verweigern können. Ohne seine Einwilligung wäre es nie zu diesem Krieg gekommen. Es ist zwar richtig, das die Entschlüsse des Präsidenten vom Senat abgesegnet werden müssen. Aber ohne Einwilligung des Präsidenten landet das Anliegen auch nicht vor dem Senat. |
| AngelusUmbrae | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bürgermeister [/i] [B]Die anderen, die den Mist mitprodziert haben, stehen aber hinter Bush und sie machen die Pläne "nur". Bush muß aber zustimmen. Ohne seine Zustimmung werden die Pläne nicht verwirklicht. [/B][/QUOTE] Das ist wohl richtig, wollte ich auch nicht in Abrede stellen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass Bush die Perfiditaet nicht alleine fuer sich gepachtet hat... [B][QUOTE] Sein Sohn hat aber zugestimmt. Aus welchen Gründen auch immer. Er hätte genauso wie sein Vater seine Einwilligung verweigern können. Ohne seine Einwilligung wäre es nie zu diesem Krieg gekommen. Es ist zwar richtig, das die Entschlüsse des Präsidenten vom Senat abgesegnet werden müssen. Aber ohne Einwilligung des Präsidenten landet das Anliegen auch nicht vor dem Senat. [/B][/QUOTE] Ganz einfach, niedrigster Praesidenten-IQ aller Zeiten...Er hat halt nie was gescheites gelernt und seine Persoenlichkeit aufbauen koennen...von Beruf Sohn... |
| decay73 | Für alle, die jetzt die Welt nicht mehr verstehen: [QUOTE] Friday, November 5th, 2004 17 Reasons Not to Slit Your Wrists... Dear Friends, Ok, it sucks. Really sucks. But before you go and cash it all in, let's, in the words of Monty Python, “always look on the bright side of life!” There IS some good news from Tuesday's election. Here are 17 reasons not to slit your wrists: 1. It is against the law for George W. Bush to run for president again. 2. Bush's victory was the NARROWEST win for a sitting president since Woodrow Wilson in 1916. 3. The only age group in which the majority voted for Kerry was young adults (Kerry: 54%, Bush: 44%), proving once again that your parents are always wrong and you should never listen to them. 4. In spite of Bush's win, the majority of Americans still think the country is headed in the wrong direction (56%), think the war wasn't worth fighting (51%), and don’t approve of the job George W. Bush is doing (52%). (Note to foreigners: Don't try to figure this one out. It's an American thing, like Pop Tarts.) 5. The Republicans will not have a filibuster-proof 60-seat majority in the Senate. If the Democrats do their job, Bush won't be able to pack the Supreme Court with right-wing ideologues. Did I say "if the Democrats do their job?" Um, maybe better to scratch this one. 6. Michigan voted for Kerry! So did the entire Northeast, the birthplace of our democracy. So did 6 of the 8 Great Lakes States. And the whole West Coast! Plus Hawaii. Ok, that's a start. We've got most of the fresh water, all of Broadway, and Mt. St. Helens. We can dehydrate them or bury them in lava. And no more show tunes! 7. Once again we are reminded that the buckeye is a nut, and not just any old nut -- a poisonous nut. A great nation was felled by a poisonous nut. May Ohio State pay dearly this Saturday when it faces Michigan. 8. 88% of Bush's support came from white voters. In 50 years, America will no longer have a white majority. Hey, 50 years isn't such a long time! If you're ten years old and reading this, your golden years will be truly golden and you will be well cared for in your old age. 9. Gays, thanks to the ballot measures passed on Tuesday, cannot get married in 11 new states. Thank God. Just think of all those wedding gifts we won't have to buy now. 10. Five more African Americans were elected as members of Congress, including the return of Cynthia McKinney of Georgia. It's always good to have more blacks in there fighting for us and doing the job our candidates can't. 11. The CEO of Coors was defeated for Senate in Colorado. Drink up! 12. Admit it: We like the Bush twins and we don't want them to go away. 13. At the state legislative level, Democrats picked up a net of at least 3 chambers in Tuesday's elections. Of the 98 partisan-controlled state legislative chambers (house/assembly and senate), Democrats went into the 2004 elections in control of 44 chambers, Republicans controlled 53 chambers, and 1 chamber was tied. After Tuesday, Democrats now control 47 chambers, Republicans control 49 chambers, 1 chamber is tied and 1 chamber (Montana House) is still undecided. 14. Bush is now a lame duck president. He will have no greater moment than the one he's having this week. It's all downhill for him from here on out -- and, more significantly, he's just not going to want to do all the hard work that will be expected of him. It'll be like everyone's last month in 12th grade -- you've already made it, so it's party time! Perhaps he'll treat the next four years like a permanent Friday, spending even more time at the ranch or in Kennebunkport. And why shouldn't he? He's already proved his point, avenged his father and kicked our ass. 15. Should Bush decide to show up to work and take this country down a very dark road, it is also just as likely that either of the following two scenarios will happen: a) Now that he doesn't ever need to pander to the Christian conservatives again to get elected, someone may whisper in his ear that he should spend these last four years building "a legacy" so that history will render a kinder verdict on him and thus he will not push for too aggressive a right-wing agenda; or b) He will become so cocky and arrogant -- and thus, reckless -- that he will commit a blunder of such major proportions that even his own party will have to remove him from office. 16. There are nearly 300 million Americans -- 200 million of them of voting age. We only lost by three and a half million! That's not a landslide -- it means we're almost there. Imagine losing by 20 million. If you had 58 yards to go before you reached the goal line and then you barreled down 55 of those yards, would you stop on the three yard line, pick up the ball and go home crying -- especially when you get to start the next down on the three yard line? Of course not! Buck up! Have hope! More sports analogies are coming!!! 17. Finally and most importantly, over 55 million Americans voted for the candidate dubbed "The #1 Liberal in the Senate." That's more than the total number of voters who voted for either Reagan, Bush I, Clinton or Gore. Again, more people voted for Kerry than Reagan. If the media are looking for a trend it should be this -- that so many Americans were, for the first time since Kennedy, willing to vote for an out-and-out liberal. The country has always been filled with evangelicals -- that is not news. What IS news is that so many people have shifted toward a Massachusetts liberal. In fact, that's BIG news. Which means, don't expect the mainstream media, the ones who brought you the Iraq War, to ever report the real truth about November 2, 2004. In fact, it's better that they don't. We'll need the element of surprise in 2008. Feeling better? I hope so. As my friend Mort wrote me yesterday, "My Romanian grandfather used to say to me, 'Remember, Morton, this is such a wonderful country -- it doesn't even need a president!'" But it needs us. Rest up, I'll write you again tomorrow. Yours, Michael Moore [/QUOTE] ;) |
| Apex | Naja das es demnächst in Nordkorea rumpeln könnte ist sehr wahrscheinlich, auch wenn die US-Regierung noch versucht die Situation auf dem diplomatischen weg zu lösen. Anscheinend haben sie begriffen das ein Krieg gegen einen Staat der eine der größten Armeen der Welt besitzt nicht so einfach wird. Nichtsdestotrotz werden immer mehr Truppen heimlich in die Region verlegt...unter anderem zwei Atom U-Boote, welche mit Nuklearwaffen bestückt sind... |
| Bürgermeister | @Apex Ich kann mir nicht vorstellen, das Bush jetzt noch einen dritten Krieg anzettelt. Er ist zwar nicht der hellste, aber ich kann mir vorstellen, das er und seine Regierung erstmal versuchen wird, in Afganistan und im Irak für etwas Ruhe zu sorgen. Und da in den Staaten keine Ruhe in Sicht ist, denke ich nicht, das Bush einen drei Fronten Krieg anzetteln wird. Zumal mal er noch eine große Unbekannte in einem Krieg mit Nordkorea hätte. Die große Unbekannte heißt China. Ich glaube einen Krieg mit China kann sich niemand leisten. Auch nicht die "Supermacht" USA. ich glaube ehr daran, das Bush auf Europa zukommt, da die Amerikaner nicht in der Lage sind, im Irak Fieden zu schaffen. Vorher werden die wohl keine neuen kriegerischen Unternehmungen starten. |
| Pelloquin | [size=1](decay hat den offenen Brief Michael Moore's zwar schon gepostet, aber ich bringe hier noch einmal die deutsche Übersetzung für die, die des englischen nicht ganz so mächtig sind)[/size] [size=6]17 Gründe, sich nicht die Pulsadern aufzuschlitzen[/size] [i]Von Andreas Borcholte, SPIEGEL-ONLINE [/i] [list][img]http://www.spiegel.de/img/0,1020,354942,00.jpg[/img][/list] [list][size=1]Bush-Gegner Moore: "Es GIBT einige gute Nachrichten[/size][/list] [B]Drei Tage nach der US-Wahl hat Polit-Aktivist Michael Moore seinen ersten Schock anscheinend verwunden: Auf seiner Website veröffentlichte er 17 Gründe, nach George W. Bushs Sieg nicht zu verzweifeln. Darunter findet sich allerlei Amüsantes, aber auch viel bemühter Optimismus. [/B] Der Schock sitzt tief. Drei Tage nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl, aus der George W. Bush als Sieger hervor ging, herrscht immer noch weitgehend Funkstille bei all den liberalen Hollywood-Stars, Musikern und Künstlern, die den demokratischen Kandidaten John Kerry monatelang unterstützt haben und nicht müde wurden, lautstark vor Bushs Wiederwahl zu warnen. Zumindest das prominenteste Sprachrohr der Bush-Gegner scheint sich langsam von seinem Wahlkater zu erholen: Michael Moore, Polit-Aktivist und Satiriker ("Fahrenheit 9/11"), veröffentlichte heute auf seiner Website eine Liste mit "17 Reasons Not to Slit Your Wrists" - 17 Gründe, sich nach Bushs Sieg nicht die Handgelenke aufzuschlitzen. Mut machen, nicht verzweifeln, lautet die Devise. Zur Einleitung zitiert Moore aus dem Monty-Python-Film "Das Leben des Brian": "Always look on the bright side of life!", rät er den Kerry-Anhängern und Bush-Gegnern, und: "Es GIBT einige gute Nachrichten von der Wahl am Dienstag". Was dann folgt, ist größtenteils selbstironisch und amüsant, teils haarsträubend komisch und manchmal ein wenig bemüht optimistisch. These eins: "Es ist gegen das Gesetz, dass George W. Bush noch einmal für die Präsidentschaft kandidiert". Laut amerikanischem Recht darf ein Präsident nur zwei Amtszeiten absolvieren. Bushs deutlichen Vorsprung von 3,5 Millionen Wählerstimmen gegenüber Kerry sieht Moore nicht als überragenden Sieg: "Bushs Triumph war der knappste Gewinn für einen amtierenden Präsidenten seit Woodrow Wilson im Jahre 1916." Bei 300 Millionen Amerikaner, von denen 200 Millionen wahlberechtigt sind, so Moore, seien dreieinhalb Millionen Stimmen Vorsprung "kein Erdrutsch": "Ich meine: Wir haben es fast geschafft! Stellt Euch vor, wir hätten mit 20 Millionen verloren." [b]"Wir haben den Großteil der Frischwasservorräte"[/b] Ein paar weitere Beispiele: These 3: "Die einzige Altersgruppe, in der die Mehrheit für Kerry gestimmt hat, waren die jungen Erwachsenen (Kerry: 54 Prozent, Bush: 44 Prozent), was einmal mehr beweist, dass eure Eltern immer unrecht haben und ihr niemals auf sie hören solltet." These 6: "Michigan hat für Kerry gestimmt! Genauso wie der gesamte Nordosten, die Geburtsstätte unserer Demokratie; genauso wie sechs der acht Great-Lakes-Staaten. Und die gesamte Westküste! Plus Hawaii. OK, das ist ein Anfang. Wir haben den Großteil der Frischwasser-Vorräte, den ganzen Broadway und Mount St. Helens. Wir können sie also dehydrieren oder unter Lava begraben. Und keine Musical-Soundtracks mehr!" These 12: "Gebt es zu: Wir mögen die Bush-Zwillinge und wollen nicht, dass sie verschwinden." [b]"Bush ist jetzt eine lahme Ente"[/b] These 14: "Bush ist jetzt eine lahme Ente. Er wird keinen größeren Moment erleben als den jetzigen. Von nun an geht's bergab. Und was noch wichtiger ist, er wird gar keine Lust haben, all die harte Arbeit zu machen, die von ihm erwartet wird. Es wird für ihn wie das Abschlussjahr an der Schule sein: Du hast es schon geschafft, also ist Party angesagt! Vielleicht wird er die nächsten vier Jahre wie einen ewigen Freitag behandeln und noch mehr Zeit auf seiner Ranch oder in Kennebunkport verbringen. Und warum sollte er auch nicht? Er hat seinen Punkt ja bereits gemacht, hat seinen Vater gerächt und uns einen Arschtritt verpasst." Als wichtigsten Grund, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, nennt Moore die Tatsache, dass 55 Millionen Amerikaner für jenen Kandidaten gestimmt hätten, der von den Medien als "The #1 Liberal in the Senate" tituliert wurde - John Kerry. "Das ist mehr als die Summe der Wähler, die jeweils für Reagan, Bush I, Clinton oder Gore gestimmt haben", schreibt Moore. "Wenn die Medien nach einem Trend Ausschau halten, dann sollten sie das berücksichtigen: Dass so viele Amerikaner - zum ersten Mal seit Kennedy - bereit waren, einen waschechten Liberalen zu wählen." Das Land sei immer schon voller konservativer Evangelisten gewesen; das, so Moore, sei keine Neuigkeit. "Eine Neuigkeit ist, dass so viele Leute sich einem Liberalen aus Massachusetts zugewandt haben." Natürlich erwarte er nicht, dass die Massenmedien über diese Neuigkeiten berichten, schreibt er mit einem Seitenhieb auf Bush-freundliche TV-Sender wie Fox News. Aber in Wahrheit, so Moore, sei es "auch besser, wenn sie nicht berichten. Wir brauchen das Überraschungselement für 2008". So kämpferisch und gutgelaunt beendet Michael Moore seine Auflistung tröstlicher Thesen. Er selbst muss sich tatsächlich keine Sorgen machen: Solange George W. Bush Präsident von Amerika ist, wird der schwergewichtige Satiriker aus Flint, Michigan gebraucht, geliebt, gelesen und gekauft. George und Michael - fast ein unzertrennliches Paar. |
| decay73 | [URL=http://www.boomchicago.nl/Section/Videos/BoomChicagoVotingMachine]So geht das[/URL] mit den Wahlen. Ton einschalten nicht vergessen! :D |
| Bürgermeister | Ich habe vorhin in den Nachrichten gehört, das die Auswanderungsseite der kanadischen Behörden im Moment die meist frequentierte Seite im Internet ist. Irgendwie haben innerhalb kürzester Zeit 115000 Amerikaner per Suchmaschine diese Seite angewählt. |
| DarkHaze | In einem Land, in dem sich die Bürger den mächtigsten Mann der Welt nach seinen Hobbies und seiner Amerikanität aussuchen, wird es selten gute Präsidenten geben können. Man sollte meinen, Bush hat begnadete Autoren, dass man es schafft, seine Dummheit so gut zu verkaufen. Aber gerade diese Dummheit ist vielen Symphatisch. Die Amerikaner wollen nunmal keinen Präsidenten, der intelligenter ist, als sie selbst. Das wäre doch dumm. Was faselt dieser Kerry denn da? Ich wähl doch keinen Präsidenten, der mehr von Außenpolitik versteht als ich! Ein Amerikaner ist erst dann zufrieden, wenn er sich vorstellen kann, mit dem Präsidenten angeln zu gehen, oder Baseball zu spielen. Jung, George! Du machst das schon, Kumpel! Das nennt man heute wohl den American Dream - inzwischen nur noch ein milliardenschweres Produkt aus den letzten Wahlkämpfen das dazu dient, Amerika politisch uninteressiert zu halten, damit man möglichst ohne Politik an die Macht gelangt. Kerry lag da nun mal nicht ganz im Trend. Es ist mehr als schade!!Ich hätte Kerry zugetraut, Politik populär zu machen und ich sah in ihm auch einen größeren Mann als Al Gore. Auch hatte Kerry das Geld für seine Wahlkampagne anderen Töpfen als Bush; somit säßen vielleicht nicht alle Minister im Vorstand von irgendwelchen Ölkonzernen oder Stromversorgern. Ich weiß gar nicht, worauf ich hinaus möchte. Ich bin einfach nur enttäuscht.. |
| grazia | die attraktivität des STARKEN FÜHRERS und des autoritären populismus machte das rennen. "schweine, die sich lippenstift auftragen, bleiben trotzdem schweine" -- so lautete der totschlägersatz der republikaner, um jede form von unterstellter weiblichkeit zu diskreditieren. und der coup gelang. amerika hat den FÜHRER von God´s own party gewählt, den es verdient. PLANETNEWS broadcast... [SIZE=1]BUSH UNBOUND - Winning on fear itself, the GOP is ready to take the country even farther right. By Sidney Blumenthal Nov. 3, 2004 "This country is going so far to the right you are not even going to recognize it," remarked John Mitchell, President Nixon's attorney general, in 1970. Mitchell's prophesy became the mission of Nixon's College Republican president, KARL ROVE, who implemented the strategy of authoritarian populism behind George W. Bush's victory. In the aftermath, Democrats will form their ritual circular firing squad of recriminations. But, finally, the loss was not due to their candidate's personality, the flaws of this or that advisor or the party's platform. The Democrats surprised themselves at their ability to raise tens of millions of dollars, inspire hundreds of thousands of activists, spawn extensive new organizations, attract icons of popular culture and present themselves as unified around a centrist position. Expectations were not dashed. Turnout vastly increased among African-Americans and Hispanics. More than 60 percent of the newly registered voters went for John Kerry. Those concerned about the economy voted overwhelmingly for him; so did those citing the war in Iraq as an issue. But the surge of the Democrats was more than matched. Using the White House as a machine of centripetal force, Rove spread fear and fused its elements. Fear of the besieging terrorist, appearing in Bush campaign TV ads as the shifty eyes of a swarthy man or a pack of wolves, was joined with fear of the besieging queer. Bush's announcement that he favored a constitutional amendment to ban gay marriage was underscored by referendums against it in 11 states, including Ohio -- all of which won. The evangelical churches became instruments of political organization. Ideology was enforced as theology, turning nonconformity into sin, and the faithful, following voter guides with biblical literalism, were shepherded to the polls as though to the rapture. White Protestants, especially in the South, especially married men, gave their souls and votes for flag and cross. The campaign was one long camp meeting, a revival. Abortion and stem cell research became a lever for prying loose white Catholics. (Rove's designated Catholic leader, his own political pontiff, had to resign in disgrace after being exposed for sexual harassment, but this was little reported and had no effect.) To help in Florida, a referendum was put on the ballot to deny young women the right to abortion without parental approval, and it galvanized evangelicals and conservative Catholics alike. INTERNATIONAL COOPERATION While Kerry ran on the mainstream American traditions of international cooperation and domestic investment, and transparency and rationality as essential to democratic government, Bush campaigned directly against these very ideas. At his rallies, Bush was introduced as standing for "the right God." During the closing weeks of the campaign, Bush and Cheney ridiculed internationalism, falsifying Kerry's statement about a "global test." They disdained Kerry's internationalism as effeminate, unpatriotic, a character flaw and elitist. "You can put lipstick on a pig, but it's still a pig," Vice President Cheney derided in every speech. They grafted imperial unilateralism onto provincial isolationism. Fear of the rest of the world was to be mastered with contempt for it. These emotions were linked to what is euphemistically called "moral values," which is actually social and sexual panic over the rights of women and gender roles -- lipstick traces, indeed. Only imposing manly authority against "girlie men," girls and lurking terrorists can save the nation. Bush's TV ads featured digitally reproduced crowds of cheering soldiers, triumph of the leader through computer enhancement. Above all, the exit polls showed that "strong leader" was the primary reason Bush was supported. Brought along with Bush is a gallery of grotesques in the Senate -- more than one of the new senators advocating capital punishment for abortion, another urging that all gay teachers be fired, yet another revealed as suffering from obvious symptoms of Alzheimer's. WITHOUT CONSTRAINTS The new majority is more theocratic than Republican, as Republican was previously understood; the defeat of the old moderate Republican Party is far more decisive than the loss by the Democrats. And there are no checks and balances. The terminal illness of Chief Justice William Rehnquist signals new appointments to the Supreme Court that will alter law for more than a generation. Conservative promises to dismantle constitutional law established since the New Deal will be acted upon. Roe vs. Wade will be overturned and abortion outlawed. Now, without constraints, Bush can pursue the dreams he campaigned for -- the use of U.S. military might to bring God's gift of freedom to the world, with no more "global tests," and at home the enactment of the imperatives of "the right God." The international system of collective security forged in World War II and tempered in the Cold War is a thing of the past. The Democratic Party, despite its best efforts, has failed to reign in the radicalism sweeping the country. The world is in a state of emergency but also irrelevant. The New World, with all its power and might, stepping forth to the rescue and the liberation of the old? Goodbye to all that.[/SIZE] salve |
| Darket | [QUOTE]"schweine, die sich lippenstift auftragen, bleiben trotzdem schweine"[/QUOTE] Wieso muss ich bei diesem Satz an George Orwell denken? :rolleyes: |
| grazia | als antwort auf die 17 punkte von m. moore und den artikel BUSH UNBOUND hatte mein amerikanischer un-bekannter, der börsenspekulant, folgende antwort bereit: [url]http://www.fortliberty.org/patriotic-humor/patriotic-pictures/how-about-a-nice-cup-of-shut-the-fuck-up.jpg[/url] salve |
| Pelloquin | Dem Kannst Du getrost das hier entgegenhalten: [center][url="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,druck-326686,00.html"]Amerika sagt "Sorry!" [/url][/center] :) |
| Suicide-Smurf | Das shut the fuck up wundert mich nicht. Mir würde es auch ziemlich auf die Nerven gehen wenn ich von achso gebildeten Europären aufgeklärt werde wie die Sache in den Usa aussieht und auszusehen hat o_O |
| decay73 | Und schon gibts den [URL=http://www.n-tv.de/5446268.html]ersten Toten.[/URL] [QUOTE][b]Verzweiflung über Bush-Wahl Selbstmord am Ground Zero[/b] _ Ein junger Amerikaner hat sich aus Verzweiflung über den Wahlsieg des US-Präsidenten George W. Bush am Ground Zero mit einem Gewehr erschossen. [/QUOTE] |
| Eldgrim | [QUOTE]Ein junger Amerikaner hat sich aus Verzweiflung über den Wahlsieg des US-Präsidenten George W. Bush am Ground Zero mit einem Gewehr erschossen[/QUOTE] Nee! Also ich glaub dazu spare ich mir jetzt jedweden Kommentar.:rolleyes: |
| Pelloquin | In den Medien wird man diese Tat darstellen als den Selbstmord eines irregeleiteten Jungen Mannes. Nicht erkennend als das, was es war: [quote][i]"Ich bin absolut sicher, dass es ein Protest war", sagte eine Vorgesetzte des 25-jährigen Mitarbeiters der Universität von Georgia, der Zeitung "Daily News". Ein Kollege sagte: "Ich sehe das als politische Demonstration, er war gegen den Krieg." Ähnlich habe sich nach Polizeiangaben die Mutter geäußert. Die Familie wolle sich jedoch nicht öffentlich äußern.[/i][/quote] [size=1]Mögest Du in einer anderen Welt Deinen Frieden finden.[/size] |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Suicide-Smurf [/i] [B]Das shut the fuck up wundert mich nicht. Mir würde es auch ziemlich auf die Nerven gehen wenn ich von achso gebildeten Europären aufgeklärt werde wie die Sache in den Usa aussieht und auszusehen hat o_O [/B][/QUOTE] Ich glaube wirklich, daß Europäer im Schnitt gebildeter sind als der Großteil der US-Amerikaner. In den USA wurden noch Sklaven gehalten und schwarze unterdrückt, als in Europa schon längst die Zeit des Humanismus und der Aufklärung angebrochen ist. Und komm mir jetzt nicht mit dem dritten Reich oder dergleichen!! |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B] In den USA wurden noch Sklaven gehalten und schwarze unterdrückt, als in Europa schon längst die Zeit des Humanismus und der Aufklärung angebrochen ist. [/B][/QUOTE] ich hab nachricht vom edel-universitär ausgebildeten und pekuniär ´gemachten´ profi-US-amerikaner und börsenspekulant bekommen. sie lautet: [QUOTE]you don't get it.....probably never will. old europe needs us a helluva lot more than we need them. [/QUOTE] Übersetzung: "du kapierst es einfach nicht ... wahrscheinlich wird das nie der fall sein. das alte europa /die präventivkriegsverweigerer-nationen/ braucht uns bei weitem mehr als wir sie brauchen." >>Mit der ungehinderten Bewegung des Kapitals, steht die Regierung vor einer "zweifachen Waehlerschaft" - Waehlern und Spekulanten. Spekulanten "fuehren jeden Augenblick Abstimmungen ueber die Regierungspolitik durch", und wenn sie sie nicht moegen, legen sie ein "Veto" ein, indem sie die Waehrung des Landes angreifen, oder ihr Kapital entziehen. Sogar in reichen Laendern behaelt die private Waehlerschaft die Oberhand. << aus: Noam Chomsky: September 11 und die Folgen: Wohin steuert die Welt? [url]http://www.anarchie.de/main-11587.html[/url] salve |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von grazia [/i] [B]Übersetzung: "du kapierst es einfach nicht ... wahrscheinlich wird das nie der fall sein. das alte europa /die präventivkriegsverweigerer-nationen/ braucht uns bei weitem mehr als wir sie brauchen."[/B][/QUOTE]Oder noch kürzer und prägnanter: [b]Mafia - Grundprinzip unserer Gesellschaft[/b] [URL]http://www.anarchie.de/main-94.html[/URL] |
| Pelloquin | "November fourth One step closer to the end of the world. The one-two combo of corporate greed and organized religion apparently proved to be too much for reason, sanity and compassion. It’s a sad and shameful day to be an american." [center][Trent Reznor, NINE INCH NAILS] [/center] |
| Lady Frances | Ich mag einige von Bushs Ueberzeugungen nicht. Weiss nicht ob das schon mal gesagt wurde, aber er ist dagegen das Homosexuelle heiraten duerfen *grumml*, gegen die Pille danach...ich bin auf Kerrys Seite, tja zu spaet. Findet ihr auch, das manche Amerikasner so IGNORANT sind manche wissen nicht mal wieso sie im Krieg sind und gegen wen, aber glauben einfach alles was ihnen in der Kirche erzaehlt wird (alles was Bush macht ist toll) *WUERG* Was meint ihr |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Frances [/i] [B]das manche Amerikaner so IGNORANT sind manche wissen nicht mal wieso sie im Krieg sind und gegen wen[/B][/QUOTE]... wahrscheinlich [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548256279]gegen Eurasien, oder gegen Ostasien ... (SCNR)[/URL] |
| Pelloquin | Hallo! Hier noch ein weiteres, sehr interessantes Detail der gegenwärtigen Vorgänge in den USA: [b]"Der US-Geheimdienst CIA steckt in der schlimmsten Krise seit dem Kalten Krieg. Immer mehr Top-Agenten kündigen aus Protest gegen den neuen Direktor Porter Goss und die Politik des Weißen Hauses. Experten fürchten, dass al-Qaida deshalb ungestört neue Angriffe vorbereiten kann."[/b] weiter bei: [url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-328624,00.html"][/url] |
| Pelloquin | Anmerkung zu obigem Text: Des öfteren schon, nicht nur in diesem Artikel, las ich, dass Ermittler in ihrer Suche nach Bin Laden von der US-Regierung behindert wurden. Warum wohl? Um sein Bärtiges Gesicht wie das Emmanuel Goldsteins in [i]1984[/i] jeden Tag in den zwei täglichen Hass-Minuten zeigen zu können, damit das Volk in Raserei verfällt und sich um so leichter in Waffen bringen lässt? [i]Truth is stranger than Fiction - Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion... [/i] |
| Pelloquin | Hier Bilder aus dem Irak von unabhängigen Journalisten: [center][url="http://www.witterdanwit.nl/IraqUncensored/exhibitintro.html"][/url][/center] Und hier eine amerikanische Anti-Bush/Anti-Kriegsseite, die u. a. von Tom Morello (ex-Rage Against The Machine-Gitarrist) und Serj Tankian (Sänger von System Of A Down) betrieben wird: [center][url="http://www.axisofjustice.org/"][/url][/center] |
| decay73 | Sehr interessant (weil man es in den Medien kaum zu sehen bekommt) fand ich die [URL=http://www.storytellerinc.com/iraq2004/qpages/iraq-movie-excerpts.html]Videos[/URL] von Andrew Berends. Da sieht man, was im Irak [URL=http://www.iraqbodycount.net/]tausendfach[/URL] passiert. Bei dem einen Video (Death) sind mir die Tränen gekommen. Bei dem zweiten Video sieht man wohl, was in einem durch brutalen Krieg destabilisierten und verrohten Land passiert, in dem dritten, daß es eigentlich auch nur Menschen sind die da be-(ge-)troffen sind. Natürlich kann man sich freuen, daß Saddam dort nicht mehr an der Macht ist, aber besser geworden ist es beileibe noch lange nicht. Das einzige was man dort bisher erreicht hat, ist eine Radikalisierung der Gesellschaft und vielleicht -neben vollen Auftragsbüchern für Sarghersteller und Bestatter- ein paar Industie- Großaufträge für westliche Unternehmen für die Zeit danach. Mehr nicht. Und momentan fühle ich mich in Bezug auf den Iran an die Zeit vor dem Irakkrieg erinnert. :( |
| Pelloquin | @ Iran Es gibt doch im Baseball einen Ausdruck dafür, wenn man versucht in einem Lauf so viel wie möglich mitzunehmen. Einen [i]Homerun[/i] machen... |
| Pelloquin | Haltet eure Bäuchlein, aber schaut, ob euch nicht euer Lachen im Halse stecken bleibt, so wie mir: [center][img]http://www.michaelmoore.com/_images/splash/BushBillboard.jpg[/img][/center] [center][size=1]"George W. Bush, unser Führer."[/size][/center] Dazu der offene Brief einer Amerikanerin (entnommen von [url]www.michaelmoore.com[/url]) [i]"On my way to work Wednesday morning, I looked up and saw a giant billboard with a picture of George W. Bush and the words "OUR LEADER" under it. The first thing I thought was, when was the last time I have seen a president on a billboard? What is going on? Didn't Saddam Hussein have his picture up everywhere? What next, a statue? I am so concerned with our country and the division. I still stand by my vote, which was for John Kerry. George W. Bush has a lot of work to do to change the way I feel. Putting him up on a billboard does not make him a better president. His actions speak louder than words. I wonder if anyone else finds the president's picture on a billboard odd? I'm sorry, but it reminds me of countries with dictators, and it seems people are making him out to be the messiah, the savior of our world. Fear, fear, fear. I'm tired of being afraid."[/i] Dianna Lawson Vor allem der vorletzte Absatz weckt in mir ungute Erinnerungen an ein Schriftstück, dass ein Einsiedler namens Johannes auf der Insel Patmos geschrieben hat... [i]"Ich frage mich, ob noch jemand es komisch findet, das Bild des Präsidenten auf einer Anzeigetafel zu finden. Es tut mir leid, aber es erinnert mich an Länder mit Diktatoren, und es scheint, als ob die Leute aus ihm den Messisas machen, den Retter der Welt."[/i] |
| Seraphime | Hey, also, ich hab den Gesprächsverlauf jetzt net weiter verfolgt und im Prinzip nur die Überschrift gelesen und dacht ich geb mein senf au mal dazu. Ich mein, die Wahlen sind jetzt ja vorbei,und von dem her is des jetzt ja eher belanglos da es ohnehin nicht mehr zu ändern isch aber trotzdem hier kurz meine Meinung zu den wahlen. Ich hatte das "Glück" mich während der Wahlen grad in Amiland im tiefsten Bushterretorium zu befinden und ich muss sagen ich war geschockt. Ich mein es ist natürlich weit verbreitet (und somit auch mir bekannt gewesen) das der Amerikaner leicht zur Naivität neigt und seinen Blick nur ungern über seinen Tellerrand erhebt, das ist ja bekannt, und das wusste ich, ich war darauf vorbereitet und trotzdem war ich geschockt als ich diese Naivität und Unwissenheit am eigenen Leib erfahren durfte. Zwar waren sämtliche Vorgärten mit zich Wahlschildern vollgestellt, die Kleidung der leute war auf ihren Favoriten abgestimmt etc etc. aber wenn man sie mal konkret gefragt hat warum sie denn gerade für oder auch gegen Bush sind wusste keiner eine Antwort. die begründen ihren Patriotismus auf nichts als auf eine Vorstellung die sie von anderen Leuten gehört haben die das wiederum irgendwo gelesen haben. Wenn denen Georgie-Boys weißer Cowboyhut oder dessen golfabschlag eben mehr zusagt als Kerrys "Horseface" (ein beliebter "Kosename" für den Ex-Kandidaten den ich des öfteren zu hören bekam) dann ist die entscheidung gefallen wo sie ihr Kreuzchen machen. Aber was mich fast noch mehr erschreckt hat war das unzureichende selbstvertrauen und dieser Gruppenzwang. so habe ich mit ein paar der wenigen leuten gesprochen die eindeutig für bzw. einfach gegen Bush waren, die hatten aber komischerweise keine wahlschilder für Kerry im Vorgarten, was ja auch "verständlich" wenn der komplette restliche Block mit Bushschildern gespickt ist, oder wenn eine alte Oma ihren Keryy-Button unter dem Mantel tragen muss, "weil es ja jemand sehen könnte" find ich das ehrlich gesagt bedenklich. Und dann gibts natürlich noch die die am Vorabend der Wahl erstmal anfangen auszuwürfeln wen sie wählen, -auch eine sehr schöne Methode finde ich, oder man fragt seinen 3-jährigen sohn wen er wählen würde und ihm zur veranschaulichung erzählt das Bush zwei hunde als Haustiere hat, Kerry allerdings nur einen Kanarienvogel. Und wen würdet ihr wählen? Den Hund oder den Kanarienvogel? |
| Pelloquin | :eek: Die Kugel, eindeutig! Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn ich da wohnen würde. Hier ist es ja schon kaum zum aushalten, aber was du das sagst... Da fällt mir nur noch eins ein, eine Textzeile aus einem Lied von der amerikanischen Band TOOL: "I've got a suggestion to keep you all occupied: LEARN TO SWIM, LEARN TO SWIM 'cause I'm prayin' for rain, I'm prayin' for tidal waves..." |
| grazia | Zweifel an US-Wahl Immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf zur Wiederwahl Bushs. Jetzt gibt es selbst Kongressabgeordnete, die eine Untersuchung fordern. In Ohio hat eine Wahlmaschine ueber 4.000 Stimmen fuer Bush gezaehlt, obwohl nur 638 gewaehlt hatten. In Cleveland gibt es ploetzlich 93.000 fiktive Stimmen und in Miami/Ohio wurden schnell mal 19.000 nicht existierende Stimmen Bushs Konto hinzugefuegt. Anderswo haben Zaehler unter Ausschluss der Oeffentlichkeit gezaehlt - wahrscheinlich illegal und natuerlich fuer Bush. Quelle: [url]http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=546180[/url] salve |
| Pelloquin | Schaut euch das einmal an: [b]Eine amerikanische Menschenrechtsgruppe will beim deutschen Generalbundesanwalt Strafanzeige gegen US-Verteidigungsminister Rumsfeld stellen. Einem Zeitungsbericht zufolge lautet der Vorwurf auf Kriegsverbrechen, Verstöße gegen das Völkerrecht und die Uno-Folterkonvention.[/b] [url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-330245,00.html"][/url] |
| IbnSeth | Wenn es nur was nützen tät , die Herren zu verklagen . |
| Pelloquin | Interessanter Artikel über die Informationspolitik des Pentagon gegenüber seinen eigenen Soldaten: [url="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,druck-330668,00.html"][/url] |
| decay73 | "Wir haben kein interesse an der unterdrückung anderer völker. Uns bewegt nicht der hass auf andere nationen. Wir sind nicht nachtragend. Ich weiß, wie schlimm krieg ist. Ich möchte unserem volk so etwas ersparen. Es geht nicht um das Land, sondern um seinen führer. Er hat ein terrorregime aufgebaut. Er hat unzählige menschen in schlimmste verzweiflung gestürzt. Durch seinen fortdauernden terrorismus hat er es geschafft, millionen seiner untertanen zum schweigen zu bringen. Der gigantische militärapparat kann nur als gefahrenbrennpunkt betrachtet werden, Wir haben eine wahrhaft beispiellose geduld bewiesen, aber ich kann nicht länger untätig bleiben während dieser irre millionen von menschen mißhandelt." Und jetzt ratet mal, von wem dieser Ausspruch stammt? |
| grazia | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Und jetzt ratet mal, von wem dieser Ausspruch stammt? [/B][/QUOTE] von g. w. bush jr. - it takes one to know one. salve |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von grazia [/i] [B]von g. w. bush jr. [/B][/QUOTE] Nee, das war Adolf Hitler am 14. April 1939 mit Blick auf die Tschechoslowakei und Edward Benes. :rolleyes: Nachtrag: Hab den ganzen Wortlaut leider nur in englisch: [quote]We have no interest in oppressing other people. We are not moved by hatred against any other nation. We bear no grudge. I know how grave a thing war is. I wanted to spare our people such an evil. It is not so much the country of Czechoslovakia; it is rather its leader, Edward Benes. He has led a reign of terror. He has hurled countless people into the profoundest misery. Through his continuous terrorism, he has succeeded in reducing millions of his people to silence. The Czech maintenance of a tremendous military arsenal can only be regarded as a focus of danger. We have displayed a truly unexampled patience, but I am no longer willing to remain inactive while this madman ill-treats millions of human beings.[/quote] |
| grazia | danke für das statuierte exempel. dieser textbaustein von hitler an benes könnte m.e. auch von bush (jr.) an saddam hussein gerichtet sein. und so selbstoffenbarend ist er obendrein. salve |
| agneta | ich befand mich zum zeitpunkt der wahlen auf laendlichem gebiet des bible beltes ueber texas. moechte ein paar beobachtungen vor ort schildern. Etwa drei monate vor den Presidentschaftswahlen packten meine nachbarn zu jeder Seite ihre Wahlunterstuetzunsgueter vom letzten mal aus, Jeder zweite Truck der mir auf den landstrasen entgegenkam hatte einen bush wahlaufkleber etwa zwei Monate vorm Tag der entscheidung, Saemtliche Vorgaerten waren mit Metall steckern, etwa einen feet hoch und preiswert bei walmart erhaeltlich, ausstaffiert, die george w. bush zum helden der nation erklaerten. Da ich Europaer bin begegnet man mir mit nachsicht die irgendwann aber ausgeschoepft keine entschuldigung fuer mein fehlverhalten bietet. Ich habe mir zwei Wochen vor der Wahl im fernsehen eine reportage des allseits bekannten bushkritikers moore reingezogen, besser ich habe es versucht bis einer meiner Mitbewohner mit strenger Miene den Kabelstecker vom TV herauszog. soviel dazu auch fremde meinungen gelten zu lassen. Weiterhin habe ich mich aus interesse mit verschiedenen Leuten aus unterschiedlichen Altersstufen und Kreisen ueber das thema bush vs. zu unterhalten versucht.."also ich waehle den bush obwohl ich den eigentlich nich so gut finde, weil der kerry ja fuer diese schwulensache gestimmt hat, dass die heiraten duerfen oder kinder addoptieren oder was weiss ich und die bibel ist dagegen so sehen das allle hier." |
| grazia | danke, agneta, ich habs mir hier mit nem bush wähler vergrault, obwohl dieser NIE bestätigt hat, wen er wählt. der riss geht durch die US-nation. halt du sie dumm, ich halt sie arm, so sagte einst der fürst zum geistlichen - und der machterhalt war(ist) gesichert. salve |
| bItbreaker | Da fällt mir ein Spruch ein, den ich anderen Foren in meiner Sg habe, er hier aber nicht reinpasst: If you want to change a regime, start with George W. Bush's Admin! |
| grazia | 49 % der amerikaner entschuldigen sich (durch stellvertreter) beim rest der welt über den ausgang der präsidentenwahl in usa nov 04 [url]http://72.3.131.10/[/url] der rest der welt nimmt die entschuldigung an. (durch stellvertreter) [url]http://www.apologiesaccepted.com/gallery_00001.html[/url] salve |
| grazia | >>USA: Neues Gesetz erlassen - Eine Hand voll Politiker dürfen den Krieg erklären In den USA ist ein neues Gesetz verabschiedet worden, das die Vorgehensweise im Falle eines Notstandes regelt. Als Notstand werden zum Beispiel eine Naturkatastrophe oder ein Terrorangriff genannt, bei dem viele Parlamentarier getötet wurden. Obwohl die amerikanische Verfassung eindeutig regelt, dass mehr als die Hälfte aller Parlamentarier anwesend sein muss, um Beschlussfähigkeit zu erreichen, hebelt das neue Gesetz diese Regelung aus. Deshalb wurde es auch kritisiert. Brian Baird, demokratischer Abgeordneter aus Washington, sagte: 'Die Voraussetzungen für die Beschlussfähigkeit zu ändern würde bedeuten, dass weniger als ein Dutzend Parlamentarier ausreichen, um einem anderen Land den Krieg zu erklären.'<< Quelle: news.bostonherald.com salve |