| crimson death | 1883 ist die Vulkaninsel Krakatau – nicht weit vom Zentrum des jetzigen Bebens – explodiert. Dabei konnte man noch in 4700km Entfernung die Explosion hören, eine bis zu 36m hohe Welle hat damals die Küste Sumatras zerstört. Nicht einmal anno 2004 war die Energie des Seebebens so gewaltig. Trotzdem sind 1883 „nur“ 50.000 Menschen gestorben – 2004 waren (sind) es mehr als 200.000. Das liegt hauptsächlich daran, dass heute (viel) mehr Menschen die Erde bevölkern als noch vor hundert Jahren. Das sollte an sich nicht wirklich ein Problem sein … Aber irgendwie hat man das Gefühl das sich die Natur gegen diese Überbevölkerung wehrt. Krakatau war jetzt nur ein Bsp. von vielen. Es breiten sich auch heute immer mehr Seuchen immer schneller aus. Ok, es hat schon früher Seuchen wie die Pestilenz, Pocken, o.ä. gegeben, aber daran konnten nie so schnell so viele Menschen wie heute sterben. Es ist im Grunde genommen wie in einer Legebatterie. Weil die Hennen so dicht beisammen sind können sich Krankheiten sehr schnell verbreiten. Das Hauptproblem ist dabei, wenn eine Henne krank wird, sind innerhalb von einigen Minuten alle Hennen krank. Deswegen werden auch die Hennen – wie auch Schweine usw. - mit Medikamenten voll gepumpt. Ich hab einmal gehört, dass wenn in einer Batterie die Belüftung ausfällt, sind innerhalb on 20 min. alle Tiere tot. Das liegt natürlich auch an den Dreck der dort herrscht. Ja, dass ist jetzt ein blöder Vergleich gewesen, aber im Grunde genommen ist es mit Menschen nicht anders. Denkt einmal an Afrika wie schnell sich dort AIDS hat verbreiten können, oder an China und SAS. In Europa verbreiten sich dafür auch – neben den schon genannten Sachen - immer mehr Allergien. Aber auch so simple Dinge, wie Krippewellen, sind ein gutes Bsp. dafür. Ein anderes (vielleicht größeres?) Problem der Überbevölkerung sind Kriege. Dabei meine ich jetzt nicht so Sachen wie den Irak Krieg, bei denen es um Macht und Geld geht, sondern eher Bürgerkriege, die eigentlich fast ausschließlich durch „Vermischung“ (blödes Wort) von versch. Ethnien bzw. Rassen entstehen. So etwas sieht man auf der ganzen Welt immer wieder; und wird es auch immer wieder geben. Das fängt bei eher harmlosen Sachen wie Rassismus an und hört beim Genozid (Armenien, Holocaust) auf. Außerdem gibt es durch die Überbevölkerung auch immer mehr Arbeitslose. Nicht nur in Europa, wo es den Arbeitlosen sogar noch verhältnismäßig gut geht, sondern vor allem in den ärmeren Länder – der 3. Welt. Das führt dazu, dass es ein Menschenleben (Arbeitskraft) immer weniger zählt. Was macht eigentlich ein Toter mehr, wenn man durch ungesicherte Arbeitsplätze viel Geld sparen kann?? Außerdem warten vor der Tür genug Menschen, die die Arbeit billiger machen würden. Das ist aber auch ein Problem der gesamten Industrialisierung bzw. Verkommerzilalisierung. Bitte glaubt jetzt nicht, dass ich die Anarchie ausrufen will ;)! Außerdem gibt es dadurch auch immer mehr Menschen (hauptsächlich in der 3.Welt), die nur noch von der Kinderbeihilfe leben – dadurch immer mehr Kinder zeugen und das Problem nur noch schlimmer machen. Es gibt halt einfach schon viel zu viele Menschen auf der Erde. In China ist erst der 1,4 Mrd. Mensch geboren worden, trotz der Geburtenkontrolle. In Asien und Afrika ist die Anzahl der Menschen weiterhin am explodieren. Nur in den Industrie Staaten geht die Geburtenzahl zurückt. Dafür werden dort die Menschen immer älter. Das sind zwar jetzt Probleme der Menschheit, die sie selber verursacht und auch damit fertig werden muss, es beschränkt sich aber nicht nur auf die Menschheit und das ist das eigentliche Problem. Ich mein, wie viele Tierarten hat der Mensch im letzten Jahrhundert vernichtet?? Damit sind nicht nur weiße Tiger und Orang-Utans gemeint, sondern auch eine Menge kleinerer Tiere wie Insekten. Es gibt z.B. auch heute in Europa fast keine Wölfe oder Biber usw. mehr. Ich glaub, das einzige Tier was in Europa nie aussterben wird ist das Schwein. Die werden so überzüchtet, ohne die können wie heutzutage gar nicht mehr leben. Ich bin kein Vegetarier - falls ihr das jetzt glaubt - ich wollte damit nur sagen, dass, die einzigen Lebewesen, die der Mensch auf kurz oder lang nicht vernichten wird, die sind, die wir essen. Dazu kommt noch, dass wir auch noch fleißig die Umwelt vergiften. Im Grunde genommen ist der Mensch wie ein Virus, der die Erde befallen hat, und sie (und sich) jetzt langsam zerstört. Leider kann und wird auch niemand die Erde von der Seuche befreien. Ich mein, fast jedes Tier hat einen natürlichen Gegner, der ihm daran hindert, sich unkontrolliert zu vermehren und dadurch das Ökosystem durcheinander zu bringen. Man kann z.B. an den Hasen in Australien sehr schön sehen, was passiert, wenn das nicht der Fall ist. Der Mensch hat heutzutage keine natürlichen Gegner mehr. Na ja, vielleicht doch, die Natur. Und damit gelingt mir jetzt wieder der Bezug zum Anfang. Vielleicht sollte ich das jetzt hier nicht so schreiben, aber sind solche Katastrophen wie der Tsunami, oder Krankheiten nicht ein Glücksfall für die Erde?? Irgendwie muss sie sich ja gegen die Überhandnahme der Menschheit wehren. Man entfernt ja auch Tumore so schnell wie möglich nach der Diagnose … |
| Düstere Seele | So krass wie du würde ich das zwar nicht ausdrücken, aber im Allgemeinen hast du Recht. Wenn der Mensch so weitermacht wie bisher, wird von der Welt in hundert Jahren nichts mehr übrig geblieben sein. Die Natur wird verschwinden und alles wird von den Unternehmern und Baufirmen mit Beton zugekleistert - Hochhäuser, Reihensiedlungen, vierspurige Autobahnen... Natürlich ist auch die Übervölkerung ein Problem. Politiker beklagen sich über die vielen Menschen in der 3. Welt und in Asien und haben selber drei Gören zuhause. Aber sie haben Geld, sie können es sich gut gehen lassen. Die Leute in der 3. Welt haben teilweise bis zu acht Kindern - wie könnte es auch anders sein? Frauen werden verheiratet, werden schwanger - bekommen ein Kind, werden wieder schwanger. Sie haben keine Möglichkeit, um eine Schwangerschaft zu verhindern, und selbst wenn, wäre das auch gegen ihren Glauben oder Moral. Dazu kommt, dass diese Leute sehr arm sind. Natürlich, wenn sie versuchen, acht Kindern mit sehr wenig Geld für harte Arbeit durch zu bekommen. Es ist für die Leute in der 3. Welt schon fast normal, dass Kinder ab sechs Jahren arbeiten gehen. Irgendwann heiraten sie und setzen wieder fünf Kinder in die Welt. Das wird immer so weitergehen. |
| Seneca | Die Frage sollte eher lauten: wie viele Menschen verträgt die Natur, da ohne diese ein langfristiges Überleben nicht möglich ist, alles Augenwischereien von autarker Zivilisation zu Trotz. Die Umweltbelastung hängt ab von Bevölkerungsdichte, Ressourcenverbrauch pro Kopf und Technologie (mehr oder weniger umweltbelastende Technik Zuerst einmal einen Übersicht über das Wachstum der Vergangenheit, um zu zeigen, das wir gerade erst am Beginn der zu erwartenden gravierendne auswirkungen stehen, da Überbevölkerung erst seit knapp 70 Jahren existiert. [b]Wachstum der Weltbevölkerung[/b] Im Jahr 1500 betrug sie schätzungsweise einen halbe Milliarde. 304 Jahre später 1804 lagen erstmals Schätzungen aufgrund erster Zählungen vor, die auf einen Zahl von einer Milliarde schließen ließen 123 Jahre Später 1927 lag die Zahl schon bei 2 Milliarden 33 Jahre später 1960 wuchs sie weiter auf 3 Milliarden 14 Jahre Später 1974 waren es schon 4 Milliarden 13 Jahre Später 1987 hatten wir schon 5 Milliarden erreicht 12 Jahre Später meldeten die Zeitungen die erreichten 6 Milliarden, wie schrieben das Jahr 1999 Man kann sich daher ausrechnen, das wie längst bei über 6,5 Milliarden sind. Zurück zur Frage: wie viele menschen verträgt die Natur, ohne langfristig schaden zu nehmen, das schließt auch das Überleben anderer Spezies neben dem Memschen mit ein. Je nachdem, wie viel wir konsumieren und wie umweltschonend die von uns angewendete Technologie ist, erträgt die Erde mehr oder weniger Menschen. Nach William Rees und Mathis Wackernagel ("Our Ecological Footprint", 1996) beträgt die Fläche von ökologisch produktivem Land weltweit rund 9 Mrd. ha. Bei einer Weltbevölkerung von 6 Milliarden würde demnach pro Person 1,5 ha zur Verfügung stehen. Der Verbrauch ist aber sehr ungleich verteilt. Der "ökologische Fussabdruck" eines Menschen (dabei wird der Energieverbrauch in die dafür beanspruchte Landfläche umgerechnet) beträgt bei einem durchschnittlichen Lebensstandard wie in Indien 0,4 ha, bei einem europäischen Niveau 3 ha, beim USA-Level 5,1 ha. Rees und Wackernagel weisen darauf hin, dass der heutige weltweite (in Nord und Süd sehr unterschiedliche) Ressourcenverbrauch die langfristige Tragfähigkeit der Erde bereits um 30% übersteigt. Wenn alle Menschen soviel verbrauchen würden wie die Amerikaner, bräuchte es drei Erdbälle wie den unsrigen, um der Nachfrage nach Ressourcen zu genügen. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch bei einem angemessenen, bescheidenen Lebensstil etwa 2 - 3 ha benötigt, dann hätten auf der Erde 3 bis maximal 4,5 Mrd. Menschen Platz. Prof. Arthur A. Westing, Oslo, kam in einer 1990 erschienenen Studie zum Schluss, die Tragfähigkeit der Erde liege bei 2 Mrd. Menschen. 1994 kam die amerikanische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft zum gleichen Ergebnis. Auf ähnliche Resultate kamen die amerikanischen Professoren Paul Ehrlich und David Pimentel. Wie man auch rechnet, die heutige Zahl von 6,5 Mrd. Erdbewohnern ist in jedem Fall zu hoch. |
| crimson death | @Seneca danke für die Recherchen. Die Statistiken sind echt interrestant, hätte gar nicht geglaubt, dass man das so gut ausrechnen kann. [QUOTE]Wenn alle Menschen soviel verbrauchen würden wie die Amerikaner, bräuchte es drei Erdbälle wie den unsrigen, um der Nachfrage nach Ressourcen zu genügen. [/QUOTE] Ja, genau das ist das Problem. Wie du sicherlich weißt, boomt gerade in China die Wirschaft. Das merkt man zurzeit nur daran, das Rohstoffe (vorallem Metall) immer teuer werden, weil China alles aufkauft. Deswegen musste man auch schon in Japan Autowerke vorübergehend stilllegen, weil bei den Metallpreisen die Produktion nicht mehr Wirtschaftlich genug wäre. Das wird dann halt leider auch dazu führen, dass die Menschen in China auch einen höheren Lebensstandart wollen - es kann ihnen ja auch niemand verbieten. Nur wenn einmal alle 1,4 Mrd Chinesen so einen hohen Luxus wie Amerkia (od. Europa) haben wollen, wird das die Erde nicht mehr lang verkraften. Und - wie gesagt - die Geburtenkontrolle gibts auch nur in China. In Asien oder Afrika wäre so etwas unmöglich durchzuführen. Und ich glaub auch nicht, dass man mal einfach so 4 Mrd. "verschwinden" lassen kann. Es halt eine ausweglose Sache. Außerdem glaube ich auch nicht, dass irgendein Europäer bereit wäre, diesen Lebenstandart aufzugeben. Das wäre auch gar nicht mehr möglich. Die Menschen sind heute schon "verzüchtet" bzw. verwöhnt, dass heutzutage kein Mensch mehr eine Woche in der Wildnis überleben könnte. Wir sind vllt. intelligenter als andere Tiere (obwohl uns diese Intelligenz mehr schadet als nützt), aber unser ist Körper ist schwach und schutzlos. Wir würden nicht einmal einen "dummen" Hund besigen können, ohne Hilsmittel wie Waffen. Wenn wir wirklich wieder zurück zur Natur wollten, würden innerhalb von - schätzungsweise - 10 Jahren die ganze Bevölkerung auf ein minmal Maß zurück schrumpfen, wenn nicht gar aussterben. Tja, soviel zur "Krone der Schöpfung". |
| TulpenDompteur | [QUOTE][i]Original geschrieben von crimson death [/i] [B]@Seneca Außerdem glaube ich auch nicht, dass irgendein Europäer bereit wäre, diesen Lebenstandart aufzugeben. Das wäre auch gar nicht mehr möglich. Die Menschen sind heute schon "verzüchtet" bzw. verwöhnt, dass heutzutage kein Mensch mehr eine Woche in der Wildnis überleben könnte. Wir sind vllt. intelligenter als andere Tiere (obwohl uns diese Intelligenz mehr schadet als nützt), aber unser ist Körper ist schwach und schutzlos. Wir würden nicht einmal einen "dummen" Hund besigen können, ohne Hilsmittel wie Waffen. Wenn wir wirklich wieder zurück zur Natur wollten, würden innerhalb von - schätzungsweise - 10 Jahren die ganze Bevölkerung auf ein minmal Maß zurück schrumpfen, wenn nicht gar aussterben. Tja, soviel zur "Krone der Schöpfung". [/B][/QUOTE] Genau deiner Meinung. Es müsste ein großer BUMM passieren, damit die Welt sich wieder regenerieren kann, wobei Millionen Menschen sterben würden. Von alleine passiert da glaub ich nix, das Bewußtsein der Menschen ist schon zu extrem konsumorieniert - würd ich mal behaupten. Ich habe vor paar Tagen auf N24 eine Doku über Erbeben etc. gesehen, in welchem Vulkane vorgestellt wurden. So ist ein Ausbruchs des Vulkans "so-und-so" bei Seattle nicht unwahrscheinlich, manche sprechen von unausweichlich. Dieser würde nicht nur Seattle und Tahoma unter sich begraben (Schlamm-Flut etc.) sondern auch Erdbeben hervorrufen (übrigens auch umgekehrt --> ein Erdbeben würde dessen Ausbruch fördern), mehrere verherende Tsunamis hervorrufen etc. Das Klima würde für mind. einige Zeit um einige Grad kälter sein, zumindest in der Region, da die Staubwolken das Sonnenlicht zurück reflektieren... Das war echt interessant, vielleicht kommt's ja noch mal in der Wdh., schaut's euch an! |
| Tamarah | Danke... meine Meinung. Ich denke nämlich auch mehr und mehr, das der Mensch eine Krankheit der Erde ist und die Erde sich mehr und mehr dagegen wehrt. |
| B.O.F.H. | Zum Thema kann ich ein gutes Buch empfehlen: [B]Die neuen Grenzen des Wachstums von Donella H. Meadows, Dennis L. Meadows, Joergen Randers[/B] Ich brauche das von allen gesagte nicht zu wiederholen, Fakt ist, das die sogenannte erste Welt schon sehr viele Grenzen überschritten hat. Es gibt kein ewiges Wachstum, leider ist die vorherrschende Wirtschaftsordnung aber darauf ausgerichtet, was letztendlich früher oder später zu ihrem Untergang führen wird. |
| oskadis | Die neuen Grenzen des Wachstums ist ein gelungener Band nach "Die Grenzen des Wachstums" von Dennis Meadows in dem der Bericht des Club of Rome bearbeitet wurde. Ich schließe mich der Empfehlung an. Übrigens - bevor der Mensch die Natur zugrunderichtet wird viel passieren. Es ist vielen vielleicht nicht bewußt, doch das ökologische Gleichgewicht ist schon längst dahin. Bleibt nur die Konsequenzen abzuwarten. Ich finde es wird einfach nicht genug getan - von Überbevölkerung mal abgesehen. Und ich finde es ist nicht nur die Schuld/Verantwortung der westlichen Länder. Mehr darüber in den UN Berichten zum Thema. Gruß ~ Oskadis ~ |
| Craft | Ach was, die Erde verträgt nur 2 Mrd. Menschen? Butterberge und ein niedriger Kornpreis zeigen uns doch das noch eine ganze Menge Menschen auf unserer Erde platz haben. Ob sie genug zu essen haben oder nicht, entscheidet lediglich der Ort ihrer Geburt. Wenn es wirklich zu viele werden, reduziert sich ihre Anzahl ganz von allein! (Verteilungskrieg, Hungersnöte, Aids) Alles was wir zu tun haben um eine Überbevölkerung zu verhindern ist, diesen Menschen NICHT zu helfen! Keine Spenden, keine Hilfsgüter, Nichts! Einfach vor den Fernsehe setzen und zusehen wie sie verenden... Ein hoch auf den Machiavellismus! Tanto nomini nullum par elogium! |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von TulpenDompteur [/i] [B]Genau deiner Meinung. Es müsste ein großer BUMM passieren, damit die Welt sich wieder regenerieren kann, wobei Millionen Menschen sterben würden. [/B][/QUOTE] Tja, manche freuen sich da schon richtiggehend drauf. Intelligenter ist es aber (mathematisch beweisbar), die Geburtenrate zurückzuschrauben, als einfach mal ein paar Menschen hops gehen zu lassen. Und das wird irgendwann sicher auch in Afrika möglich sein (wenn der Papst nicht immer so einen Müll erzählen würde, und wenn die Menschen dort eine Zukunftsperspektive hätten). Das ist übrigens auch logisch, denn ein nicht geborener Mensch kann nicht für Nachwuchs sorgen, ein in mittlerem Alter sterbender Mensch hat das schon längst gemacht... Wir haben tatsächlich, was z.B. die Ernährung angeht, kein Mengen- sondern ein Verteilungsproblem. Und wenn man es geschickt anstellt, verträgt die Erde sicher auch noch ein paar Millionen Menschen mehr. Man braucht da gar keinen Massenmord propagieren. Generell scheint es die Erde ja noch ganz gut zu verkraften, bei dem rasanten Anstieg der Bevölkerungszahlen. Da hilft auch kein Gerede über ach so große Seuchen und dergleichen und daß sie schon dabei wäre, sich der Menschen zu entledigen... |
| TulpenDompteur | Natürlich freue ich mich nicht darauf dass Millionen Menschen sterben, aber das war auch eine Äußerung aus einer anderen Perspektive. Es mag zwar den Anschein haben, dass die Erde die rasante Steigerung der Bevölkerung gut verkraftet, aber das rächt sich ja zum Teil "schon" jetzt, siehe Verbauung etc. Aus meiner eigenen Perspektive fände ich es natürlich nicht schön den Komfort den man so hat zu verlieren und Menschen sterben zu sehen. Aber in der Natur gibt es halt den ewigen Kreislauf von Leben und Sterben, nur die Menschen sind so dominierend in bestimmten Gebieten, dass sie vieles quasi überragen. |
| crimson death | [QUOTE]Und wenn man es geschickt anstellt, verträgt die Erde sicher auch noch ein paar Millionen Menschen mehr. [/QUOTE] Ja, eh, wir müssen uns nur mit Medikamenten vollpumpen, Gasmasken in Städten tragen, hin und wieder mal nen Tumor wegen irgendwelcher Chemikalien oder Strahlungen (Handy bis AKW) in der Luft entfernen, unser Haus luftdicht verschließen, weil wir die ganzen Bakterien aus der Umwelt nicht mehr vertragen (Allergien), unser Essen chemisch behandeln, damit es nicht giftig ist, wenn es aus der Fabrik kommt, Fettabsaugen und ein paar künstliche Gelenke einbauen, weil wir immer fauler werden und vielleicht noch ab und zu einen (Bürger?-)Krieg überleben. Dann sollte es klappen. :rolleyes: |
| decay73 | Du hast es erfasst...vollkommen...danke! :rolleyes: |
| TulpenDompteur | @Crimson: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, danke! |
| oskadis | Danke für die bildhafte Darstellung Crimson. Wie gesagt - die Natur ist schon aus dem Gleichgewicht. Und wir versinken in unserem eigenem Dreck. Gruß ~ Oskadis ~ |
| decay73 | Ihr könnt euch ja dann bei Gelegenheit in die [URL=http://www.unmoralische.de/weltuntergang.htm]Chronik der (verpaßten) Weltuntergänge[/URL] eineihen... :D Sorry, aber ich bin dann doch zu sehr Pessimist (oder Optimist?), um mich solch schwarzer Unergangsstimmungen anzuschließen... ;) |
| scorpio666 | Immer mehr Menschen bei nicht wachsenden Raum. Eine Besiedelung des Weltalls ist halt noch Sci Fi. Das wird auf dauer eh net gut gehen , da er ein so soziales Wesen auch nicht ist. So wird es immer wieder Konflikte geben, die sich bis zum Krieg ausweiten können. Und sei es "nur" um sauberes Trinkwasser. Da der Mensch keine natürlichen Feinde hat ,ausser vielleicht Viren, die er jedoch durch dn medizinischen Fortschritt ziemlich gut im Griff bekommen hat, wird er sich wohl selbst vernichten. In der Natur ist es normal so das sich eine Porpulation den Nahrungsangebot anpasst. Wie ist das eigentlich beim Mensch? :D Ich hatte mal auf Neksus.de ein möchtegern Gedicht dazu geschrieben ich kopier das ein fach mal hier rein passt halt nen bissel:D Umwelt Würdest Du aus einen Fluß noch trinken? wo die Mächtigen sich als Engel verkleiden während Gewässer nach Tod und Verderben stinken ölverschmierte Tiere ans Ufer treiben Würdest Du Dich ungeschütz in die Sonne begeben ja,unsere Wirtschaft kommt in Trab mit Augenwischerei und nach guten Image streben doch die Ozonschicht nimmt weiter ab na,das Waldsterben schon vergessen meinste sei alles Schnee von gestern stattdessen lieber schön sattgefressen und alles andere verdrängen machen Leute gern Ist die Umwelt noch zu retten? wo alle nur nach Provit und Kariere streben die Unbequemen oder die Kricher, wer sind in unserer Gesellschaft wohl die Netten? wie lang können wir so noch weiter leben? wach auf, aus Deinen Winterschlaf versuch aus den Sog des Egos auszubrechen oder biste zu brav? dann wir der Krebs sich schon rächen |
| crimson death | @ TulpenDompteur und oskadis Danke für die Blumen :) [nur dem Herren decay trau ich nicht ganz ....] @ scorpio666 der letzte Vers ist dir sehr gut gelungen! (die anderen natürlich auch ;)) |
| ferulan | Mal eine andere Frage : Wieviel Mensch verträgt der Mensch ? Ich glaube die Natur würde noch bestehen , wenn auch vieleicht in abgewandelter Form , wenn wir uns schon selbst vernichtet hätten . |
| Seneca | Nun ja, die Marsoberfläche ist ja auch recht naturbelassen, wenn auch eher sehr dünn besiedelt...! |
| ferulan | Warst du schon auf dem Mars ?:) |
| Seneca | Nicht persönlich, aber ich hab Ansichtskarten...! |
| scorpio666 | Das ist halt wie gesagt noch Sci Fi , selbst wenn es schon Pläne von so einer solchen Mission gibt. Bislang haben die Menschen halt nur ein Lebensraum, den sie selbst immer mehr zerstören. |
| Cerridwen | die frag sollte wohl eher heißen: wie viel mensch WILL die erde noch ertragen. |