| ShadowMatter | Die Medien porträtieren eine Gesellschaft im Abstieg. Die Wirtschaft wird immer schwächer, die Bildung unzureichender, die Menschen sparen aus Angst. In uns Sitz eine tiefe, vielleicht irrationale Angst vor dem kommenden Ende der Wohlstandsgesellschaft. Die Politik erscheint uns machtlos, tatlos, bewegungsunfähig, unter Umständen sogar nur als Marionette einer wirtschaftlichen Obrigkeit, welche sich über alle Gesetze hinweg bestechen kann und die gemeine Bevölkerung ausbeutet. Ich möchte weniger eine Diskussion über unsere wirtschaftliche Lage, das politische System und unsere Wirtschaftsform vom Zaun brechen. Viel interessanter erscheint mir die Frage, welche Auswirkungen dies auf die Psyche der jüngeren Generation, zu der ich mich als Jahrgang '86 noch zähle, hat. Also Ich behaupte mal, "wir" erleben die Degeneration als natürlichen Grundzustand der sozialen Realität, die Angst vor der Armut wird uns eingetrichtert. Ich bitte einfach mal um Feedback zu diesem Gedanken. |
| sinnbefreit | das größte problem bei der sache ist das ewige jammern der deutschen!! ich zähle mich auch noch zu dieser "jüngeren generation" und empfinde es eigendlich nicht so, wie du es beschrieben hast. ich habe zwar zukunftsängste, nicht zu wenige, die sind aber nicht auf diese gesellschaftlichen/ wirtschaftlichen probleme bezogen. aus "erziehungstechnischen gründen" bin ich eigenlich ganz froh darüber, in einer zeit mit nicht so guter wirtschaft aufgewachsen zu sein. |
| fragment | Nein Nein Nein! Wenn ich diese Ach-sind-wir-alle-arm-dran Überschrift lese kommt mir die Galle hoch! Was diese Generation erlebt (ich gehöre mit Jahrgang 83 dazu) ist ein schleichender Realitätsverlust. Nie hatten wir Deutschen soviel Möglichkeiten, soviel Geld, soviel Wohlstand wie seit den 90ern bis heute. Was sich verschiebt sind die Interessen. Die Menge teurer Luxusgüter hat in den letzten 10 Jahren schnell zugenommen. Und viele Leute kaufen das Zeug! Dann gibts halt zwischendurch eine Digitalkamera für 100€ (wenns billig wird), einen PC für 1000€ + Software + Spiele, teure Klamotten, das Auto muß doll sein, der Urlaub jedes Jahr auch und die Kinder brauchen jeder einen Fernseher und Play Station...nun gut jetzt. Das gab es vor 15 jahren nicht! Man gibt sein Geld für zuviel Blödsinn aus! Dieser ganze Krims Krams führt im Endeffekt dazu, dass keiner mehr richtig was mit dem anderen zu tun hat. Die Kinder hängen vor den Konsolen und die Eltern müssen mehr arbeiten um den Standart zu halten. Wer nicht mitmacht ist raus, und die Herren und Damen, die ohne ihre Kaufrausch nicht leben können fühlen sich ganz toll dabei. Aber das ist nur meine Meinung. Politischen Verfall gibt es nicht! In Dtl. müssen sich die Regierenden zwei Beine ausreißen um Dinge durchzuboxen ,die in anderen Ländern normal sind! Ära Helmut Kohl, das war Verfall. Da hats nur keiner gemerkt. Ich geh da jetzt nicht ins Detail, das sprengt den Rahmen. Die Menschen, die vor hundert Jahren für paar Pfennige 12 Stunden im Bergwerk geschuftet haben, haben weniger gejammert als wir heute! Die Armut war in Deutschland wahrscheinlich nie so gering wie heutzutage. Selbst die Ärmsten haben die Möglichkeit eine Dach über dem Kopf zu haben und zu essen. Wenn etwas zu unserem Abstieg führt, dann ist es unsere lähmende Angst vor allem was anders wird. Alles was sich geändert hat ist, dass die Wachstumskurve nicht mehr ganz so steil nach oben geht. Ich bestreite nicht, dass es Probleme gibt Sicher gibt es Länder aus denen es wenig positives zu berichten gibt. Einige Probleme sind hausgemacht...aber das würde ebenfalls den Rahmen sprengen. Es wird immer Probleme geben. Es gibt viel Unsinn auf der Welt. Aber wir haben auch viel erreicht. Diese Weltuntergangsstimmung macht uns kaputt. So werden wir nichts ändern. |
| Nightingale | Ganz so jung wie Ihre es seid, bin ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr, trotzdem plagen mich ebenso viele, viele Zukunftsaengste. Sicher hat die Angst schon bei unseren Eltern und Grosseltern eine grosse Rolle in ihrem Leben eingenommen, aber wenn man sich mal die Enwicklung der letzten Jahre anschaut, ist das alles schon sehr bedenklich und zu Recht beaengstigend. Einen Sozialstaat wie wir ihn noch vor einigen Jahren hatten, wird es wohl nie wieder geben. Der Druck von aussen wird immer groesser, ein Zurueck kann es einfach nicht mehr geben;dafuer ist zu viel passiert... Um sich vor amerikanischen Verhaeltnissen zu schuetzen, hilft nur eine solide Ausbilung und ein Arbeitsplatz im oeffentlichen Dienst. Ausserdem noch eine persoenliche Altersvorsorge (vielleicht in Form einer Immobilie) und zahlreiche Versicherungen (Zusatzversicherung fuer die Krankenkasse und eine Versicherung fuer die Berufsunfaehigkeit). Oder Ihr spielt Lotto und gewinnt ne Million :) (die aber dann auch vernuenftig angelegt werden sollte ;) ) |
| Nightingale | @fragment Du hast schon recht wenn Du schreibst, dass die Ansprueche der Deutschen ins Unermessliche gestiegen sind. Dieser ganze Konsumrausch allerdings lenkt nur von den wahren Problemen ab. Und die Politiker reissen sich fuer uns ganz bestimmt kein Bein raus. Ich bin fuer die Streichung saemtlicher Diaeten. Du auch ;) ?? |
| fragment | Nein bin ich nicht. Ich weiß du hast es spaßig gemeint Nightingale, aber ich kann darüber nicht lachen. Man sollte einige Regelungen ändern, und aufhören die Diäten stänig zu erhöhen. Aber wenn jemand seine Arbeitskraft verwendet um die Staatstruktur zu erhalten soll er auch dafür belohnt werden. Das Problem das einige Leute schlecht arbeiten gibt es nunmal überall. |
| Loup de nuit | Ganz so einfach ist es wohl leider nicht. Erstens kann nicht jeder im öffentlichen Dienst arbeiten. Zweitens werden die Stellen dort auch immer weiter eingekürzt. Drittens sehe ich das eigentliche Problem weniger in Wirtschaft und Politik, die m. E. eher ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, als in der Tatsache, dass es leider immer weniger Menschen gibt die sich Gedanken darüber machen wie und unter welchen Gegebenheiten ihre Kinder aufwachsen. Dazu gehört nunmal ein gewisses Engagement. O.k. für manch einen gibt es Zeit- und Stressprobleme. Nur wenn die Zeit- und Stressproblematik so groß ist und es nicht absehbar ist dies zu ändern, dann sollte derjenige konsequenterweise davon absehen Kinder in diese Welt zu setzen. Denn "Wildwuchs" ist eines der großen Probleme dieser unserer Gesellschaft. Nicht alle, vielleicht nicht mal so viele Kinder wie die "Schwarzmaler" behaupten wachsen ohne ausreichende Betreuung auf - ich kann das nicht beurteilen. Doch für die einen wächst Geld auf dem Baum und die anderen sind zu klein daran zu kommen und müssen zusehen wie sie sich durchhangeln. Je größer die soziale Schere bereits im Kindesalter klafft, desto größer werden wohl die Probleme der künftigen Generationen miteinander zu kommunizieren. Soziale Kompetenz? Wie viele Kinder bekommen solche noch vermittelt? Sicher ist dies nur einer von vielen Punkten (vielleicht ist es auch ein wenig OT), aber m. E. tut er das seine zu genau dieser Thematik. edit: @ fragment: Leider gibt es von diesen Menschen immer mehr (und nicht nur im öff. Dienst). Woher kommt das? Diese Menschen jedenfalls kannst Du nicht mehr ändern. Es gibt fast nur die Möglichkeit sich darum zu bemühen, das die künftigen Generationen nicht ganz so denken. |
| fragment | [QUOTE][i]Original geschrieben von Loup de nuit [/i] [B] @ fragment: Leider gibt es von diesen Menschen immer mehr (und nicht nur im öff. Dienst). Woher kommt das? Diese Menschen jedenfalls kannst Du nicht mehr ändern. Es gibt fast nur die Möglichkeit sich darum zu bemühen, das die künftigen Generationen nicht ganz so denken. [/B][/QUOTE] Du hast Recht. Man hat sich damit begnügt auf dem Hintern zu sitzen, immer fetter zu werden und zu glauben alles würde rosig weiterlaufen. Das spiegelt sich in der Arbeitseinstellung wieder! Und jetzt, wo es eben doch nicht von allein läuft werden die Augen groß, die Ängste auch, nur aus dem Trott kommt man nicht mehr raus. Vielleicht kann wirklich nur Existenzangst die Leute dazu bewegen was zu tun. |
| Nightingale | Natuerlich kann nicht jeder im oeffentlichen Dienst arbeiten. Das ist schon klar. Aber man sollte sich bemuehen, dorthin zu gelangen... @fragment Deinem Statement nach solltest Du fuer die Streichung der Diaeten sein, oder etwa nicht? |
| Loup de nuit | @ fragment Nein, das kann ich leider ganz klar verneinen. Absolut NEIN! Nicht einmal Existenzängste bringen diese Menschen in Bewegung. Ich sehe es tagtäglich vor mir. Sie sitzen da, mit ihren fetten Gehältern, hintergehen ihren Arbeitgeber um noch mehr zu bekommen und treten ihre Untergebenen bis diese (die sich ohnehin den ... aufreissen) einfach umfallen. Die werden dann ausgetauscht, weil: "Das ist ja faules Pack!" Noch beliebter ist es von oben her ein schlechtes Arbeitsklima zu fördern und Mobbing gezielt zu übersehen. Dann ist sich nämlich jeder selbst der nächste und übt sich darin die anderen anzu... Sorry, für die bösen Worte, aber ich bin da vorgeschädigt. Vielleicht geschieht dies auch gar nicht so häufig... ich weiss auch das nicht... @ Nightingale Ganz ehrlich? Den öffentlichen Dienst anzustreben... o.k. wem´s Spaß macht. Nur das genau liegt nicht jedem und es wird Zeit das sich etwas ändert in dieser unserer "Republik"!! |
| fragment | @nightingale Nein! Jetzt legst du mir Worte in den Mund. |
| Nightingale | @fragment Ich gehe davon aus, dass Du weisst was Diaeten sind?? |
| Nightingale | @Loup Natuerlich ist das eine Frage des Geschmacks. Aber ich hab mir schon n paar mal ueberlegt das Handtuch zu schmeissen (Studium), um zur Polizei zu gehen... |
| fragment | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nightingale [/i] [B]@fragment Ich gehe davon aus, dass Du weisst was Diaeten sind?? [/B][/QUOTE] Ich weiß nicht ob du beleidigt bist, weil ich vorhin nicht gelacht habe, aber das war überflüssig. Ebenso der vorherige Einwurf. Ich hab mich glaube ich klar ausgedückt, was das Thema Diäten angeht. |
| Nightingale | @fragment Das beantwortet allerdings nicht meine unschuldige Frage *fg* |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShadowMatter [/i] [B]Also Ich behaupte mal, "wir" erleben die Degeneration als natürlichen Grundzustand der sozialen Realität, die Angst vor der Armut wird uns eingetrichtert. Ich bitte einfach mal um Feedback zu diesem Gedanken. [/B][/QUOTE] Dann gebt mal Gas! Üblicherweise erkennt man irgendwann als junger Mensch die gesellschaftliche Situation und fängt im späteren Jugendalter an dagegen zu rebellieren und es besser machen zu wollen. Und ganz so schlimm kann das Pisa-Loch ja auch nicht sein, daß die Jungend das nicht mehr erkennt und sich nur noch faul zurücklehnt. Die Zunkunft ist, was ihr draus macht! :) |
| fragment | uff...ich ergebe mich Nightingale. Ja ich weiß was Diäten sind. Nämlich "Politikergehälter". Wenn du mir jetzt auch noch ne genaue Definition aus den Rippen leiern willst kommste auf die Igno - Liste :q :D |
| Nightingale | @fragment :) Neiiiin...... Nicht die Igno-Liste *g* Wollte nur ,dass Du Deinen Widerspruch checkst. Nichts fuer ungut ;) |
| HellAngell | Tja was kennzeichnet eine untergehende Gesellschaft? Überlegen wir mal: Umweltverschmutzung die leute scheren sich nur noch um sich selbst, also egoismus dekadenz ein winziger teil der bevölkung regiert den rest mehr schein als sein, und alles übertünchen mit viel farbe kriege das ist nur das was mir auf anhieb eingefallen ist Hmm, also ich denke wir gehen eindeutig gerade unter. so wenig freundlichkeit, in der welt so wenig zusammenhalt so wenig intelligenz Nur wenige halten Fackeln in den Sturm, manche gar ihre brennenden Herzen. Wenn es mehr werden können wir etwas verändern. Ich weiß nicht ob man das bestehende noch erhalten/retten kann und/oder sollte. Vielleicht soll es untergehen um gereinigt hervorzutreten? Ist es nicht erst dann erst möglich das die sehenden vortreten, um die welt zu führen?! Mit nachdenklichem Gruße HellAngell |
| White_Fang | Die aktuelle Situation ist wirklich kaum zu ertragen. In meiner Familie müssen wir auch schon jeden Cent dreimal umdrehen. Erst letzte Woche, mussten wie unser diamantenbesücktes Goldbesteckt, gegen, *seufz* billiges Silberbesteckt austauschen. Neue Sitze für meinen Porsche, kann ich mir auch nicht mehr leisten, es ist einfach ein nicht zu ertragender Zustand in Kunstleder Sitze zu vegetieren. Das sind doch alles Menschenunwürdige Zustände. |
| Loup de nuit | White_Fang, hier wird glaube ich weniger gejammert, als die Frage erörtert was man wohl gegen die derzeitige Stimmung und Lebensauffassung tun kann. Immerhin kommt nicht direkt nach uns die Sintflut - zumindest ist das unwahrschienlich. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Loup de nuit [/i] [B]White_Fang, hier wird glaube ich weniger gejammert, als die Frage erörtert was man wohl gegen die derzeitige Stimmung und Lebensauffassung tun kann. Immerhin kommt nicht direkt nach uns die Sintflut - zumindest ist das unwahrschienlich. [/B][/QUOTE] Eben, die derzeitige Stimmung und Lebensauffassung, ist Defätismus. Und dagegen hilft nur Ironie und abwarten. |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE] Umweltverschmutzung die leute scheren sich nur noch um sich selbst, also egoismus dekadenz ein winziger teil der bevölkung regiert den rest mehr schein als sein, und alles übertünchen mit viel farbe kriege [/QUOTE] und ich frage mich gerade, in welcher gesellschaft, die so etwas wie ein staatsgebilde hervorgebracht hat, es diese erscheinungen, die du hier anführst nicht gegeben hat - hm, mir würde jetzt spontan nur eine zeit einfallen, in der man noch in stammesverbänden zusammengelebt hat. [QUOTE]Hmm, also ich denke wir gehen eindeutig gerade unter.[/QUOTE] tja, dann gehen wir allerdings schon ne ganze weile unter! es gab immer wieder weltuntergangsstimmungen in verschiedenen kulturen. die gründe waren manigfaltig - kriege, krankheiten, katastrophale wirtschaftliche situationen, oder religiös motivierte tendenzen. und bisher ist es noch immer weitergegangen; ich halte es für extrem überzogen, wegen nicht allzu schwerer krisen gleich von weltuntergang und dergleichen zu sprechen. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i] und ich frage mich gerade, in welcher gesellschaft, die so etwas wie ein staatsgebilde hervorgebracht hat, es diese erscheinungen, die du hier anführst nicht gegeben hat - hm, mir würde jetzt spontan nur eine zeit einfallen, in der man noch in stammesverbänden zusammengelebt hat.[/QUOTE] Ich glaube in Stammesverbänden war es noch um einiges schlimmer. So etwas wie Umweltschutz ist eine Erfindung der Neuzeit. Und es ist nicht etwa so, dass es Umweltzerstörung nicht schon vorher geben hätte. Ich denke, im Historischen Vergleich, sind wir die angagiertes, sozialsten und humansten Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i] tja, dann gehen wir allerdings schon ne ganze weile unter! es gab immer wieder weltuntergangsstimmungen in verschiedenen kulturen. die gründe waren manigfaltig - kriege, krankheiten, katastrophale wirtschaftliche situationen, oder religiös motivierte tendenzen. [/QUOTE] Absolut richtig, vor allem im reichen Europa, gab es wohl fast keine Generation, die nicht glaubte sie sei die letzte. In Hunder Jahren, werden wir genauso jammern, und es wird heißen, dass diese Generation die schlechteste, verkommenste sei und früher überhaupt alles besser. |
| Loup de nuit | Ironie? In Ordnung, aber Abwarten finde ich falsch. Zumindest drüber reden kann man. Wo es geht Überzeugungsarbeit leisten, aber das kostet ja Kraft... die sollte man lieber nicht verschwenden:mad: ;) Sanna, Weltuntergang ist natürlich Schwarzmalerei, aber müssen Gesellschaften sich immer gleich so rigoros verändern indem sie verfallen, sollten wir nicht inzwischen eine menschlich-soziale Reife besitzen, die den langsamen und sinnvollen Wandel erwirken kann? edit Zur Zeit der Stammesverbände war die Bevölkerungsdichte nicht halb so hoch und soziales Netzwerk war der Stamm. Inwieweit innerhalb der Stämme soziales Verhalten gepflegt oder nicht gepflegt wurde, lässt sich vermutlich nicht ganz so leicht nachvollziehen. |
| White_Fang | [QUOTE][i]Original geschrieben von Loup de nuit [/i] Inwieweit innerhalb der Stämme soziales Verhalten gepflegt oder nicht gepflegt wurde, lässt sich vermutlich nicht ganz so leicht nachvollziehen.[/QUOTE] Anmerkung: Man beachte den Einstieg "ich glaube" als Vergleich nahm ich (in gedanken) moderne Stammeskulturen. |
| Loup de nuit | Hmpf, (maultot) Das Eis wird mir gerade zu dünn, sorry. Moderne Stammeskulturen, klingt jetzt entweder nach winzigen Reststämmen, die teilzivilisiert wurden, oder eben doch den großen überdimensionalen "Stämmen" bei uns...???:eek: |
| Sanna I.S.P. | @White_Fang: [QUOTE]So etwas wie Umweltschutz ist eine Erfindung der Neuzeit. Und es ist nicht etwa so, dass es Umweltzerstörung nicht schon vorher geben hätte.[/QUOTE] ja und nein. umweltschutz gab es tatsächlich in ansätzen (vor allem in der theorie ;) ) bereits im mittelalter, allerdings haperte es (wie auch heute zu oft) an der umsetzung (und den nötigen kenntnissen). aber zb. das 16. und das 17. jahrhundert stehen dem 20. in punkto umweltverschmutzung und schadstoffemission im bereich europa um so gut wie nichts nach. von einer verschmutzung der gewässer ist hierbei noch gar nicht die rede. [QUOTE]In Hunder Jahren, werden wir genauso jammern, und es wird heißen, dass diese Generation die schlechteste, verkommenste sei und früher überhaupt alles besser.[/QUOTE] absolute zustimmung. @Loup: [QUOTE]aber müssen Gesellschaften sich immer gleich so rigoros verändern indem sie verfallen, sollten wir nicht inzwischen eine menschlich-soziale Reife besitzen, die den langsamen und sinnvollen Wandel erwirken kann?[/QUOTE] naja, rigorose veränderungen setzen zwar ungemeine umwälzungen voraus, aber das heißt ja keineswegs, dass diese immer mit einem "verfall" einhergingen. da gibt es genug anderes, dass veränderungen ermöglicht und auch schon ermöglicht hat, in der geschichte ... so zb. kriege, gewalt, revolutionen, aber auch geistesrichtungen wie die aufklärung, revolutionäre ideen, die ungemeine veränderungen hervorriefen, ohne dass irgendjemand, damals oder heute von "verfall" sprechen würde. |
| Loup de nuit | In puncto Aufklärung etc. hast Du recht, nur erscheint mir die Möglichkeit eines Krieges momentan leider wahrscheinlicher. Rund um uns beginnt es zu brennen, oder die Flammen prasseln gar schon...:( |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]nur erscheint mir die Möglichkeit eines Krieges momentan leider wahrscheinlicher[/QUOTE] ach, ich beschäftige mich mit den dingen, die schon passiert sind, anstatt prognosen zu erstellen ... ;) . es sah schon zu oft nach krieg aus, und doch wurden gewalttätige auseinandersetzungen vermieden; und dann, als es noch keinen rauch am horizont gab (oder ihn nur kein zeitzeuge sehen konnte), brach plötzlich krieg über staaten herein. die mir eigene gleichgültigkeit "bewahrt" mich davor, hier all zu überstürzt von zukünftigen kriegen und schlachten, von katastrophen und schrecknissen zu sprechen. und natürlich ist mir klar, dass man gegen augenscheinliche verschlimmerungen der gegenwärtigen situation ankämpfen, oder entgegenwirken sollte/müsste, doch meine ich auch, dass es notwendig ist, zuerst stimmige zeichen und beweise für eine solche lage auszumachen, da sonst die gefahr besteht, in furcht vor einem großen übel, das sich gar nicht manifestieren muß, ein anderes übel zu bewirken. |
| Loup de nuit | Hmmm, ein bißchen mehr Wärme würde unserer Kultur sicherlich nicht schaden, oder? |
| Seneca | Ich bin Jahrgang '73. Ich habe 3 Wirtschaftskrisen und die Ölkrise in den 70ern erlebt. Ich erinnere mich an Autofreie Sonntage, und teilweise unbeheizte Zimmer mit Gemeintschaftsbad auf dem Flur. Ich habe nie eine Arbeitslosenquote unter 10 % erlebt. Man hat uns in den 90ern schon darauf vorbereitet, daß es im Rahmen der Globalisierung Einschnitte geben wird, weil wir an Wohlstand abzugeben haben. Ich wundere mich über garnichts, ich mache mir auch keine Sorgen, den ich habe ebenfalls schon zwei konjunkturelle Hochphasen erlebt....! Das auf und nieder der Weltwirtschaft begleitet uns seit den 20er Jahren....es gab noch nie dauerhafte Hochkonjukturphasen. Die einzige Neuerung ist nun jene, daß wir die Abschwünge wegen des Euro- Stabilitätspaktes nicht mehr mit Überschuldung des Staates wie unter Hemut Kohl kaschieren können. |
| Loup de nuit | So unterschiedlich kann das Empfinden eines Jahrgangs sein... Doch geht es hier nicht ausschließlich um wirtschaftliche Fragen. |
| Sanna I.S.P. | @Loup: hm, mag sein, aber mit wärme ist da oft wenig erreicht - besonders, wenn die mittel und die idee dahinter fehlt. :) auch veränderungswillen kann man bei vielen ehrlich finden, aber es mangelt an einem plan, was genau verändert werden soll, wie die veränderung stattfinden soll, und dann noch, wie es nach der veränderung aussehen sollte. ist alles nicht ganz so einfach, wie man oft meinen sollte :rolleyes: . @Seneca: jep, und die abfolge der einzelnen konjunkturzyklen beschleunigt sich zunehmend. ich bin einigermaßen gespannt, wie sich die ganze wirtschaftslage in 20 oder 40 jahren darstellen sollte. |
| Loup de nuit | Sanna, wenn ich irgendetwas nicht bin, dann ist es ein Gutmensch (nein, Du hast das nicht gesagt, das ist pure Prophylaxe). Nur die Anzahl derer die über Leichen gehen ist mir deutlich zu hoch und das ist ein schwerpunktmäßig soziales Problem, glaube ich. Wobei ich mit sozial nicht nur den Mangel von Finanzen meine... |
| Sanna I.S.P. | ich habe es mir angewöhnt, da vorsichtig zu sein - mit solchen ausdrücken, von wegen "über leichen gehen". ich glaube persönlich auch nicht, dass es wirklich so viele sind, aber diejenigen, die diese einstellung tatsächlich vertreten, stechen hervor, und bleiben im gedächtnis haften. aber jede weitere ausführung über diese verhaltensweise, wäre schlichtweg spekulation, und vielleicht mit einer ausnahme unhaltbar, nämlich, dass, angenommen, es wären sehr viele menschen dermaßen, wie du es beschriebst, läge die vermutung nahe, dass unsere gesellschaft sich schon längst aus einer inneren krankheit, die in diesem verhalten liegt, zerfallen wäre, und nicht einmal als spiegelbild ihrer heutigen institution scheinbar existieren könnte. so, und nun ist es zeit für mich, diese höllenmaschine abzuschalten, gute nacht. |
| Loup de nuit | Die Eindrücke sind sicherlich davon abhängig in welchem Umfeld man lebt. Sie sind halt immer subjektiv und je schlechter sich der "Sehende/Beurteilende" selbst fühlt, desto schlechter sieht wohl auch der Rest der Welt für ihn aus...:( Könnte sein, dass da mein Fehler liegt, doch für heute bin auch ich zu müde ihn zu suchen. Gute Nacht, Loup |
| Demon17 | Die Euphorie der siebziger ist bereits in den 80ern der Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut gewichen. Damals wurde mit Schuldenmachen und dejm Ausbau des Staatsapparates die Grundlage für die heutige Misere gelegt. Die Regierung Kohl hat bis zur Wiedervereinigung die Schulden der Regierung Schmidt teilweise abgebaut ebenso wie sie ím öffentlichen Dienst sparte. Auf Bundesebene wurde ca. 1% der Beamtenstellen jährlich gestrichen. Diese Gesellschaft hat jedoch ein gewaltiges Problem. Es werden erhebliche Mittel um des sozialen Ausgleichs willen umverteilt. Jedoch erfolgt die Finanzierung höchst ungerecht. Entweder es geht zulasten der künftigen Generationen oder es werden die Leute zur Kasse gebeten, deren Einkommen technisch einfach zu besteuern ist. Während multinationale Konzerne in Deutschland keine oder kaum Steuern zahlen, werden den Beziehern kleiner Einkommen über Verbrauchsteuern und permanente Abgabenerhöhungen (BSP. Krankenversicherung) permanent zusätzlich belastet. Insofern wundert es nicht, das die Konjunktur mangels Binnennachfrage lahmt. Wenn das zu weiteren Belastungen führt und davon ist auszugehen, ergibt sich ein Teufelskreis der verheerende Konsequenzen haben wird. |
| umbra | Ich gebe euch mal einen Einblick in die Gedanken eines 83er´s. Ich bin 21, momentan arbeitslos. Nen Job zu finden, is nicht gerade leicht heutzutage, obwohl ich einen Realschulabschluss habe. Zum Glück kann ich mein Fachabitur nachmachen, sonst würd ich mir noch mehr Sorgen machen, wie es weiter gehen soll. Ich jobbe nebenbei auf 400 Euro-Basis damit ich zumindest mein Auto bezahlen kann und meine Lebensversicherung, welche ich heute abgeschlossen habe. Ab 2005 is ja des sogar Steuerpflichtig. Und dem Staat will ich nicht unbedingt noch mehr Geld in die Tasche stopfen. Ich bin wieder zu meinen Eltern gezogen, den nur so kann ich überleben, wobei mir des wieder etwa unangenehm ist, ihnen auf der Tasche zu sitzen. Um dem Staat zu helfen müsste man Geld ausgeben. Unser allseits beliebter Bundeskanzler hat ja vor ein paar Wochen gesagt, dass er sein Volk beim Geld ausgeben sehen möchte, um die Wirtschaft anzukurbeln. Vielleicht sollte mal jemanden Schröder sagen, dass das Volk kein Geld hat. Die, die es haben, kaufen sich sicherlich (teure) Geschenke (ich verzichte dieses Jahr auf meine Geschenke) ... aber was is mit dem Rest. Bei uns ist es zwar nicht so weit, aber ich kenn wirklich genug Familien, welche am Existenzminimum leben und ihnen kann keiner helfen. Die Leute, die nen Job wollen und wirklich hart arbeiten, bekommen keinen und die wiederrum, die nicht wollen bzw. wirklich unfähig sind, bekommen irgendwelche Stellen. Es stimmt ... es wird zu viel gejammert in Deutschlang und zu wenig selbst gemacht. Viele erwarten Hilfe vom Staat. Aber ich nicht. Er hilft mir bei nichts. Wir unterstützen uns selbst im Freundeskreis ... schauen für den anderen nach Stellenangeboten/Ausbildungsplätzen. Man muss die Ärmel hochkrempeln um was zu bewegen und nicht nur meckern oder reden. Nach Alternativen Wegen für ein besseres Leben suchen. |
| oskadis | Seneca - stimme dir voll zu :) Hab das auch alles miterlebt. So... Was ich sehe ist nicht nur eine generelle Beschleunigung der Zyklen, sondern die Überschreitung eines Punkts im jetzigen Gesellschaftssystem. Alle sind so sehr daran gewöhnt, das zu tun was sie wollen, daß keiner Einschränkungen hinnehmen will. Ein Beispiel ist das vorher erwähnte mit dem Zurückziehen zum Elternhaus. Habt ihr alle überhaupt eine Ahnung, was für ein Luxus es ist mit 18 oder früher ausziehen zu können? Tut mir leid, aber ich bin in einem Land aufgewachsen, wo die Kinder bis in die späten 20er noch im Elternhaus wohnen, weil entweder Studium oder Ausbildung angesagt sind und dieses System der Studentenjobs gar nicht existiert. Wer Studiert oder in Ausbildung ist der hat gefälligst seine Zeit diesen Angelegenheiten zu widmen. Das ist ihr Job. Und die Eltern haben dafür zu sorgen, daß der Sprößling dies auch tun kann. Dann kommt der Job. Da das Durchschnittseinkommen dort nicht berauschend ist bleibt man als Frau meistens eh noch lieber zu Hause bis man heiratet. Dinge ändern sich dort langsam, aber werden niemals wie hierzulande sein - das Einkommen ist einfach zu niedrig und die Kosten zu hoch. Warum wird also so viel gemeckert? Ist das nicht alles Einstellungssache? oder eher : "Ich will tun was ich will egal wie, egal auf welche Kosten". Ist es nicht besser sich etwas zurückzunehmen und zukunftsorientiert zu leben, als alles JETZT und SOFORT haben zu wollen? Dazu gehört auch diese radikale Konsumgesellschaft. Ich habe noch die Vorform erlebt. Wo Leute lieber auf etwas verzichtet haben um Haltbares von Bestand zu haben z.b. statt dem Billigmöbelstück und dann noch das Billiggeschirr (obwohl man eh schon eins zu Hause hat) und dann eventuell noch zig andere "Schnäppchen", wo man eh ähnliches noch zuhause hat sich aber beschwatzen hat lassen doch nocht die schnäüüchen zu kaufen - ein solides Möbelstück, das ein Leben lang hält. Wo man mach 10 Jahren nicht was Neues kaufen muß, weil es auseinandergeht - oder ein anständiges Porzellangeschirr statt dem billigeren Steingutgeschirr, wo nach einigen Monaten schon die ersten Abnutzungen zu sehen sind oder gar die Glasur abgeht (und dann Neukauf angesagt ist) oder oder oder. Konsumieren auf Teufel komm raus ist nicht die Lösung. Wie soll man dann Geld sparen oder beiseitelegen können, wenn man ständig Dinge neukaufen muß weil sie kaputtgehen? Dasselbe sei auf Mode etc angewandt. Paar Überlegungen auf den Weg. Sorry wenn das alles abgehackt klingt, aber die Gedanken schießen mir so schneller durch den Kopf als ich schreiben kann ;) Lg ~Oskadis~ |
| DemonOfLove | vielleicht würde es und allen nicht schaden, wenn die Wirtschaft den Bach runter ginge und wir uns nicht mehr zu sehr auf unseren materiellen Wohlstand konzentrieren (nicht dass ich nicht gerne ein Handy usw besitze). Ein wenig mehr Mitgefühl und (so dumm es auch klingt) Wärme könnte in der Welt nicht schaden, doch alles wird nur mehr kalt und unpersönlich abgewickelt... wir werden von klein auf darauf trainiert Leistungen zu erbringen usw... wie George Orwell in 1984 schrieb: Zu Beginn des 20. Jhd. gehörte die Vision einer zukünftigen, unglaublich reichen, mußevollen, geordneten und leistungsfähigen Gesellschaft - eine glitzernde, antiseptische Welt aus Glas, Stahl und schneeweißem Beton - zum Bewusstsein beinahe jedes gebildeten Menschen. Wissenschaft und Technologie entwickelten sich mit atemberaubender Geschwindigkeit, und es schien nichts dagegenzusprechen, dass diese Entwicklung nicht auch weiterhin stattfinden sollte. doch wo ziehen wir die Grenze ... irgendwann kann es doch nicht weitergehen... Wirtschaft basiert auf dem Prinzip immer mehr einzunehmen, was nicht möglich sein kann, vorallem in Zeiten in denen die Geburtenraten sinken... lg Demon |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von DemonOfLove [/i] [B] Wirtschaft basiert auf dem Prinzip immer mehr einzunehmen, was nicht möglich sein kann, vorallem in Zeiten in denen die Geburtenraten sinken... [/B][/QUOTE] Obwohl ich Dir ansonsten zustimme: die Geburtenraten scheinen kein Problem darzustellen (Globalisierung). |
| Cerridwen | was "dem deutschen volke" fehlt ist eine 2te Rosa Luxemburg! |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cerridwen [/i] [B]was "dem deutschen volke" fehlt ist eine 2te Rosa Luxemburg! [/B][/QUOTE] Inwiefern? Könntest du das näher erläutern? |
| rainraven | ich hör nur immer "das Gejammer geht mir auf den Nerv, alle jammern, aber keiner TUT was". Ja, wer soll denn was bitte exakt tun? Was soll man denn als armer, über geringe Barschaften verfügender Arbeitsloser anderes tun als zu sparen, Angst zu haben, weil man nicht weiß, wie es weitergehen soll und nichts auszugeben? Also auch die Wirtschaft nicht anzukurbeln? Da bleibt einem nur nich das Jammern. Wenn jemand etwas ändern kann, dann sind das Arbeitgeber, Politiker und Wirtschaftsbosse, die Arbeit geben sollten, den "einfachen" Leuten mehr Geld zur Verfügung stellen sollten und ihre Zukunft sichern sollten, damit sie auch wieder was kaufen können. Aber die sind ja nur darauf bedacht, noch reicher zu werden und ihr Geld zusammenzuraffen, so "nach uns die Sintflut", und was aus und wird, interessiert sie ja nicht. Wir können und ja nicht wehren. Sag mir ein Vernünftiger, was ich tun soll, und ich werde es tun. Aber bisher hat mir keiner da was Sinnvolles raten können. |
| Tobe | Was erwartet ihr denn... Heutzutage entlassen Unternehmen wie z.B. die Deutsche Bank (Opel mal außen vor gelassen) Leute, um kosten zu senken... Nicht aber weil sie keinen gewinn machen, sondern weil sie noch mehr machen wollen... Zahlen keine Steuern und es wird alles getan ihnenn das leben so angenehm wie möglich zu machen und die kümmerts im endeffekt kein dreck was um sie herum geschieht... wie soll in einer ego-gesellschaft jemand anders handeln wollen? |
| B.O.F.H. | [URL=http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=5&idart=426]Mal was zum Nachdenken[/URL] Und ansonsten, keine Zeitung kaufen, wenig fernsehen, sleber was auf die Beine stellen, anstatt immer nur zu meckern, die Welt ist nun mal im Wandel, ob das gut oder schlecht ist, ist ein anderes Thema. |
| oskadis | B.O.F.H., vielen Dank. Hab sowas ähnliches in einem anderen Thread gepostet - aber natürlich wurde mein Post ignoriert :p Egal. Wie wahr wie wahr... |
| B.O.F.H. | Nichts zu danken, ich versuche gerne meine Mitmenschen ein wenig aufzuklären und zum Selberdenken zu bewegen.;) |