| wandler | Ich glaube, ich muss hier einmal ein bisschen meine Gefühle über dieses Geschehnis in Hamburg loswerden.. Ich weiß ja nicht, inwiefern ihr das mitbekommen habt. Aber ich kann's im Moment einfach noch nicht fassen: da lässt die Mutter einfach ihr Kind in der eigenen Wohnung verhungern.. Während die Katze zum Übergewicht neigt. Und in der Zeit geht sie noch zum Feiern und kein Mensch weiß, dass ihre Tochter zuhause liegt und aus Verzweiflung ihre eigenen Haare isst.. Wie kann es solche Menschen geben? Und wieso reagieren die Behörden nicht, wenn man nichts von einem gemeldeten Kind hört. Das ist so unfassbar. Und eigentlich will man auch nicht glauben, dass es solche Menschen gibt. Aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass dies kein Einzelfall in Deutschland ist. Mich macht das grad voll fertig. Ich weiß nicht, wie es euch bei sowas geht. Und ich fände es schön, eure Meinungen zu hören.. |
| Guilty_Angel | Ich kenne einen ähnlichen Fall da hatte eine 17 Jährige Mutter ihr kleines Mädchen (ca. 4 Jahre alt)tagelang in der Wohnung alleine gelassen.Das Kind hatte Wasser aus der Toilette getrunken um sich am Leben zu halten und als schließlich die Schreie des Kindes zu laut wurden haben die Nachbarn endlich die Polizei gerufen und das Kind da rausgeholt. Sowas passiert leider sehr häufig in Deutschlang.Manchmal ist die Mutter einfach nur überfordert mit ihrem Kind,manchmal ist sie selber noch eins.Die Polizei oder das Jugendamt dürfen leider nicht sofort eingreifen sondern müssen abwarten bis genügend Beweise für eine tatsächliche Vernachlässigung vorhanden sind. Ich persönlich finde sowas zum kotzen, wenn man schon meint sich Kinder hertun zu müssen dann ist es auch die Pflicht dieser Person sich um dieses zu kümmern und dafür zu sorgen dass es auch erzogen wird.Warum kann man nicht einen Führerschein für Kinder machen? Ich wette dass da ganz schön viele Menschen durchfallen würden weil die ihr Kind eigentlich gar nicht wollten-es war halt ein Unfall heißt es immer von solchen Menschen. Wenn ich sowas schon höre könnte ich die Wand hochgehen, wie wärs mit einer Abtreibung dann leidet dieses Kind wenigstens nicht-aber es ist ja heutzutage so cool mit 14 Mutter zu werden!:mad: |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Guilty_Angel [/i] [B]aber es ist ja heutzutage so cool mit 14 Mutter zu werden!:mad: [/B][/QUOTE]Ach, ist es das? |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Guilty_Angel [/i] [B]............ Wenn ich sowas schon höre könnte ich die Wand hochgehen, wie wärs mit einer Abtreibung dann leidet dieses Kind wenigstens nicht-aber es ist ja heutzutage so cool mit 14 Mutter zu werden!:mad: [/B][/QUOTE] erinnert mich irgendwie an Monty Python's "Der Sinn des Lebens", die Szene wo , ich glaube Jon Cleese und Eric Idle, das protestantische Ehepaar mimen und aus dem Fenster rüber zu der fünfzigköpfigen Familie schauen... "Jetzt schau Dir doch mal diese scheiß Katholiken an, setzen scheiß Kinder in diese scheiß Welt, die sie scheiße noch mal nicht satt kriegen!" |
| belladonna | Bei uns im Wohnort gibt es auch ein sehr junges Paar. Denen hat man die zwei Kinder weggenommen. Die waren einfach überfordert. Das Paar ist nicht mit sonderlich großem Intellekt gesegnet und da sie auch nicht lesen können haben sie die Dosierungsanleitung für´s Milchfläschchen nicht deuten können und so waren ihre Kinder unterernährt. Das Schlimme ist, das Mädel ist wieder schwanger. Aber so ist das ebend. Mangelndes Verantwortungsgefühl macht sich eben schon bei der Zeugung bemerkbar. |
| LaVampiressa | [B][I][COLOR=purple]Was mich an dieser ganzen Sache stört, sind erstens die viel zu geringen Strafen, die die Eltern bekommen, zweitens unterstütz der Staat die Hinterbliebenen nicht sonderlich (und so ne Therapie kann ganz schön teuer sein [falls die eine brauchen]) und drittens reagiert das Jugendamt leider nicht schnell genug, sonst könnten einige Kinderleben in Zukunft besser verlaufen,ohne dass sie nen psychischen Knacks haben.[/COLOR][/I][/B] |
| Zombie | [QUOTE]Wie wäre es mit menschenwürdigen Möglichkeiten zur Abtreibung - ohne Zwangsberatung und Ähnliches? Wie wäre es damit Mifegyne wieder in den Kanon der Möglichkeiten zu nehmen und von der Krankenkasse zu bezahlen? [/QUOTE] Weil dann jeder unverantwortliche junge (oder ältere) Mensch der zu faul zum verhüten ist das junge Leben einfach "wegmachen lässt" Dann wird es zur normalität. Die Leute denken nicht mehr darüber nach und eine schwangere wird ihr ungeborenes einfach mit Medikamenten beseitigen wie einen lästigen Schnupfen! Ich finde die Beratung vor der Abtreibung wichtig. Ich denke viele wissen nicht was sie da wirklich vorhaben. Und soweit ich gehört habe haben viele Frauen nach der Abtreibung psychische Probleme. [QUOTE]Oder die Kosten der Pille von der Krankenkasse tragen zu lassen[/QUOTE] Dafür wäre ich auch. Aber wo kommen wir denn da hin, da könnte es ja sein das die Kassen ihr so mühevoll erkämpftes plus schnell wieder verlieren... :rolleyes: |
| more | Richtige Aufklärung BEVOR es zu einer Schwangerschaft kommt wäre wesentlich wichtiger als sich über Abtreibung als Lösung aller Probleme zu unterhalten, jedes Leben hat eine Chance verdient, und Abtreibung sollte nicht gehandhabt werden wie Brötchen einkaufen. |
| Zombie | [QUOTE]Mit Letzterem gebe ich Dir völlig recht - deswegen wären Beratungsangebote nach der Abtreibung auch sehr sinnvoll. Aber vor der Abtreibung? Warum den Streß noch zusätzlich erhöhen, den es in den meisten Fällen eh schon bedeutet?[/QUOTE] Wie gesagt, weil die meisten im voraus nicht wissen was sie Vorhaben. Ich denke in vielen Fällen bereuen die Frauen danach ihre Entscheidung weil Sie eben doch eine Beziehung zu dem Kind aufgebaut haben. Und durch die Beratung vorher kann man den Frauen die Chance geben die (vielleicht) schnell getroffene Entscheidung nochmal zu überdenken. Ich denke dann kann aus einem "Unfall"-Kind schnell ein akzeptiertes und gewolltes Kind werden. Wer wirklich abtreiben will, wird sich auch durch eine Beratung nicht davon abbringen lassen... [QUOTE]Bist Du Dir da so sicher? Weißt Du wie viel die Kassen eine Schwangerschaft kostet? Das wäre nur dann ein Verlustgeschäft wenn richtig vernünftig gehandelt werden würde, also auch hormonelle/chirurgische Verhütung durch den Mann von der Kasse übernommen wird. (Das die "Pille" (Spritze) für den Mann nicht auf den Markt ist liegt ja eindeutig solchen Dingen - es wäre ja angeblich "kein Markt" vorhanden.)[/QUOTE] Wenn den Kassen die Vorteile klar wären, würden sie die Pille auch zahlen. Dummerweise ist der Geiz grösser als die Vernunft, und alles was nach Ausgaben aussieht wird erstmal gestrichen... Das die Pille für den Mann nicht auf dem Markt ist, liegt in erster Linie an den Männern. Es herrscht ja immer noch die Meinung vor das die Verhütung Frauensache ist...immerhin müssen die das Kind ja auch Austragen. Solange sich diese Meinung nicht ändert (bei den vielen Machos wird sich da auch vorraussichtlich nichts ändern) wird es keine Pille für den Mann geben... |
| oskadis | Ich lese das hier und die Haare stehen mir zu Berge. Wie schön, daß entweder die Chemieindustrie (Pille/Abtreibung) oder der Staat (Jugendamt) oder jeder sich selbst der nächste das Problem aus der Welt schaffen. Wenn ich radikal wäre würde ich sagen, daß diese Gesellschaft krank ist. Bin ich aber nicht. Deshalb belasse ich es dabei und sage nur, daß die Zerüttung der Familien zu diesen Zuständen führt - und nichts anderes. Ohne Geborgenheit und Rückhalt kommt es leicht zur Überforderung. Lang lebe der Individualismus. Gruß ~Oskadis~ |
| more | Da muss ich dir aber widersprechen, zwar nicht allgemein, aber in diesem Fall. Wer seine Katze auf fünf Kilo hochfüttert und dagegen sein Kind verhungern lässt, hat keine Probleme was Familienstruktur angeht, sondern ist einfach nur pervers und grausam! Ich gebe dir aber recht, dass man den Gesundheitsämtern in dem Fall keine Schuld zuweisen kann, auch den Behörden nicht. Der menschlichen Grausamkeit sind leider Gottes keine Grenzen gesetzt. Dennoch halte ich es für falsch wenn man Abtreibungen erleichtert. |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Da muss ich dir aber widersprechen, zwar nicht allgemein, aber in diesem Fall. Wer seine Katze auf fünf Kilo hochfüttert und dagegen sein Kind verhungern lässt, hat keine Probleme was Familienstruktur angeht, sondern ist einfach nur pervers und grausam!....... [/B][/QUOTE] Mhm, in dem Fall in Hamburg, denke ich, daß diese Eltern einfach asozial sind, im Sinne von nicht fähig sozial zu handeln, nicht mitleidsfähig, ob man das als psychisch krank bezeichnen kann, keine Ahnung. Ich denke , daß sie schon wisen, daß das, was sie getan haben schlecht ist, sie scheißen halt einfach drauf, warum auch immer. |
| oskadis | More - ich gebe dir ja mit der Katze recht. Ich hatte mich nicht auf diesen Fall bezogen, sondern generell auf den ganzen Thread. Mir läuft es echt immer noch eiskalt den Rücken runter. Gruß ~Oskadis~ |
| Anubis-Schakal | Wenn Kinder in Deutschland verhungern..... Wenn jedem der andere egal ist..... Wenn jeder nur noch auf sich selbst achtet..... Wenn die meisten mit ihren Problemen alleingelassen werden...... Wenn Hilfe verweigert wird, obwohl es nur eine Kleinigkeit wäre..... Wenn Menschen getötet oder gequält werden und es wird nur weggeguckt und niemand tut etwas....... Wenn viele Haustiere mehr und besser zu essen haben als manche Menschen..... Wenn niemand etwas vom anderen weiss..... Wenn manche Leute sogar noch fürs Versagen reich entlohnt werden..... Wenn andere währenddessen auf der Strasse leben müssen...... Wenn einige fast alles und die meisten fast nichts haben...... ..... dann Willkommen in der modernen Gesellschaft! |
| more | Ich bin absolut dagegen alles zu verallgemeinern und alles immer so schwarz zu sehen! Was ist mit den vielen Menschen, die helfen? Die das Jugendamt einschalten, die sich für Kinder und Familien einsetzten, die Zivilcourage beweisen??? Warum werden die hier nur immer unterschlagen und warum wird immer als schwarz-gemalt! Der Fall der hier beschrieben ist, ist eine absolute Katastrophe! Aber sie ist auch darauf hinzuführen, dass dem Schwager/Onkel, der die Eltern auf das Kind angesprochen hat, nicht die Zivilcourage gehabt hat, sofort die Polizei einzuschalten, dieser Mensch ist der Einzige gewesen, der hätte helfen können, in dessen Händen das Schicksal des Kindes lag, aber er war zu feige! Das ist wirklich schlimm! |
| Anubis-Schakal | Mein Beitrag oben bezog sich mehr auf die allgemeine Situation, wie sie im mom leider in unserer Gesellschaft bei weitem überwiegt. Was das Jugendamt angeht: Ich persönlich trau grade dem Jugendamt nich weiter, als ich nen LKW werfen kann.......... ...wievielen Eltern sind von denen schon die Kinder weggenommen worden, obwohl es denen gut ging und sie von ihren Eltern geliebt wurden. ...wievielen Eltern wurden ihre Kinder schon von denen gelassen, obwohl es ihnen nachweislich schlecht bei ihren Eltern ging und sie sogar geqäult wurden und dran gestorben sind. Im aktuellen Fall waren die Behörden auch eingeschaltet, nur redeten sie sich damit heraus, das ihr Befugnisse an der Wohnungstür der Eltern geendet hätten. Komisch, sonst haben die doch auch nie Probleme damit, anderen Eltern ihre Kinder mal eben abzunehmen ...... aus viel nichtigeren Gründen. |
| swanheart | ich hab im radio gehört die behörde hätte sich gekümmert/ kümmern wollen, die leute aber leider nicht zu hause waren.... ich hätte die wände hochgehen können, als ich das hörte. mal ganz ehrlich. ein gerichtsvollzieher, der immer abgewiesen wird ist auch dazu befugt mit gewalt (der polizei) in die wohnungen einzudringen. die behörde hätte genauso handeln können. angeblich hatte sie keinen grund zur annahme, dass ein kind vernachlässigt wird. sie hatten aber vorher schon einen bußgeldbescheid an die eltern gerichtet, weil diese das mädchen nicht eingeschult hatten. da kann doch was nicht stimmen. und überhaupt: ein bußgeld für das nicht- einschulen des kindes.... ein bußgeld reicht auch dabei nicht aus!!! hätten die behörden da schon gescheit gehandelt, könnte die kleine jessica noch leben! es ist echt die höhe, dass die behörden es wohl echt schaffen sich da noch rauszureden. |
| more | In Deutschland ist nunmal die Gesetzeslage so, dass man nicht gleich bei dem geringsten Verdacht die Türe eintreten kann, was ich persönlich gut finde, da die Privatsphäre von Personen ein hohes Gut ist, es lag auch kein Verdacht vor, dass die Eltern ihr Kind misshandeln, nur weil sie nie da sind, und das Kind offensichtlich nirgends eingeschult ist, ist das noch lange kein Grund für einen Durchsuchungsbefehl. Die Behörde hat in dem Fall nicht falsch gehandelt. Es ist auch sehr einfach den Behörden immer die Schuld in die Schuhe zu schieben, weil man sich dann keine Gedanken darüber machen braucht, wie krank manche Menschen doch sind. Die Schuld liegt bei den Eltern und deren Verwandschaft, die sich der unterlassenen Hilfe schuldig gemacht haben. Klar, die Jugendämter taugen nicht recht viel, was ich auch eigener Erfahrung sagen kann. Trotzdem, kann man den Eltern ihre Verantwortung nicht abnehmen und den Jugendämtern in die Schuhe schieben, das wäre einfach nicht richtig! Da müsste ja jedes Paar, welches Kinder grosszieht regelmässig kontrolliert werden, was gegen die Menschenrechte verstossen würde. Es müsste in Deutschland mal endlich in die Köpfe gehen welchen Wert Kinder haben, diese Anonymität unter Nachbarn, diese Angst aufeinander zuzugehen und sich füreinander zu interessieren, anstatt immer zu sagen, was mein Nächster tut ist mir egal, und wenn er seine Tochter vergewaltigt, was gehts mich an? Kinder sind in diesem Land nichts wert, das sieht man alleine schon daran, dass hier über Abtreibung disskutiert wird, als würde man seine Bettwäsche wechseln, oder sich einen Schupfen auskurieren. Es ist echt traurig! Kinder sind in diesem Land eine Last, sie kosten Geld, und sind laut! Was müssen die Nachbarn doch froh gewesen sein, von dem Kind hat man nie was gehört, und auf dem frisch gesätem Rasen hat es auch nicht gespielt! Warum also nachfragen, hauptsache im Haus ist es sauber und ruhig! Vielleicht ist es ein Fehler von früher anzufangen, aber als ich fünf oder sechs war (angemerkt ich bin auf dem Lande gross geworden) konnte ich in jedes Haus in der Nachbarschaft reinspatzieren. Die Leute haben sich gefreut, ich durfte spielen, man hat sich um mich gekümert, ohne dass meine Mutter Angst haben musste. Kinder waren eben überall willkommen! Heute ist das undenkbar! Selbst auf dem Lande, in einer Stadt kann man es evt noch eher nachvollziehen, aber es herrscht eine Kälte Kindern gegenüber... Und noch ein Beispiel, weil ich grade so in Rage bin, ich habe einen kleinen Bruder, der ist 8 Jahre alt, er wohnt bei Bamberg in einer Siedlung mit Mehrfamilienhäusern, hinter dem Haus ist Feld, Wiese, ect. Aber er darf nicht auf der Wiese spielen, das dürfen nur Kinder die jünger als 4 Jahre sind, weil er das Gras zertrampeln könnte... Na, machts Klick? |
| swanheart | @more: ich wollte keineswegs den behörden die (ganze) schuld an dem tod des mädchens geben. schuld haben die eltern. ich hab schon sehr lange darüber nachgedacht, was in solchen monstern vorgeht. und ich komme aus dem grübeln nicht mehr heraus. es will einfach (zum glück?) nicht in meinen kopf, wie man so grausam sein kann. aber, was du über die nachbarn geschrieben hast kann ich auch nicht einfach so hinnehmen. die nachbarn wussten noch nichtmal, dass in dieser wohnung ein kind ist. ok. vielleicht haben die das nur gesagt, um lästigen fragen aus dem weg zu gehen. aber (ja, nenn mich ruhig naiv) das möchte ich nicht glauben. ich denke schon, dass wenigstens ein, zwei leute dabei waren, die dann eingegriffen hätten. aber du hast recht, wenn du sagst, dass kinder für manche oft zur last werden. in den ferien "arbeite" ich in einem jugendhaus. hab da mit kindern zu tun, die zwischen sechs und zwölf jahre alt sind. ich hab jetzt noch nicht soooo viele schlechte erfahrungen gemacht, aber man merkt schon, das dieses jugendhaus für manche eltern eine art "abschiebungsort" für ihre kinder ist. genauso behandeln diese eltern die kinder wohl auch wenn sie zuhause sind. ich glaube schon, dass manche eltern es die kinder spüren lassen, dass sie lästig sind. das merkt man am verhalten der kinder. und ich weiß auch wie schwer es ist einfach mal eine wiese zu finden, auf der die kinder einfach mal nach lust und laune rumtoben können. es ist wircklich traurig! |
| more | Das mit den Nachbarn war vielleicht etwas pauschalisiert, aber die Hauptschuld gebe ich dem Onkel/Verwandten, der in den Medien gross berichtete, dass er zwar die Eltern mal kurz angesprochen habe, das Thema aber nie wieder erwähnt habe, da er Steit mit den Eltern des Kindes vermeiden wollte... Hallo?!?!? |
| swanheart | stimmt. das is echt ne spur zu heftig. der is in meinen augen auch nich viel besser, weil er solche wahnsinnsaktionen zulässt. |
| Lordlachdoch | [QUOTE]die Kosten der Pille von der Krankenkasse tragen zu lassen[/QUOTE] Junge Frauen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr erhalten die Pille auf Rezept. Spätestens ab dann denke ich sollte das Verantwortungsgefühl so entwickelt sein, dass ein Paar sich überlegt ob es verhütet oder nicht. Davon abgesehen: Die Pille für 3 Monate ist billiger als Pampers für 1 Monat... und wenn es doch passiert kann ich das Kind immernoch in einer Babyklappe abgeben oder in eine Pflegefamilie wenn ich überfordert bin. Es gibt heutzutage einfach keine Ausrede dafür, dass man Hilfe nicht in Anspruch genommen und lieber ein Kind qualvoll hat verrecken (entschuldigung aber so ist es doch) lassen. |
| VenusOfDarkness | [COLOR=crimson]Das Problem ist, dass das Jugendamt da wo es nötig ist entweder gar nicht oder zu spät reagiert und da wo sie die Finger lieber von weg lassen sollten, reißen sie die Kinder aus ihren Familien! Ist doch auch irgendwie ein Fehler der Natur, dass Menschen, die sich wirklich ein Kind wünschen und ihm all ihre Liebe schenken würden, keine Eltern werden und dass so Rabenmütter ein Kind nach dem anderen bekommen![/COLOR] |
| Guilty_Angel | @VenusOfDarkness Da kenne ich auch ein paar Fälle in denen es hieß die Eltern seien angeblich zu "labil".Das Jugendamt ist leider zu einer Institution geworden die sich nicht mehr auf sachliche Hinweise stützen kann/will.Meiner Nachbarin wollten sie ihre Kinder wegnehmen obwohl sie sich blendend um ihre zwei gekümmert hat und trotzdem voll berufsfähig war.Eine andere Nachbarin hatte sich ohne Grund immer wieder beschwert dass die Frau ja angeblich nie für ihre Kinder da gewesen wäre dabei sind die zwei schon alt genug (14&12) um sich bis 4 Uhr Nachmittags um sich selber zu kümmern.Wenn ich sowas höre könnte ich echt zum Tier werden! Die Frau kann sich trotz der tatsache dass sie geschieden ist sehr wohl um ihre beiden Kinder kümern aber das geht unserer älteren allenstehenden Nachbarin die ja selber nie Kinder hatte irgendwie nicht in ihren Schädel rein, bei solchen Menschen könnte ich auch die Wände hochgehen, zum Glück hat sich das Jugendamt nach einer Gerichtsverhandlung doch noch davon überzeugen lassen dass meine Nachbarin nunmal nur das tut was nötig ist um ihre Familie durchzukriegen |
| Pallor | Ich kann nur aus meiner Stadt sprechen, und dort geht das Jugendamt sehr gewissenhaft vor. Selbst bei Fällen wo ich sehr genau weiss das es dem Kind dort nicht gut geht, und es vernachlässigt wird. Kann und will das Jugendamt nicht eingreifen weil die Beweise zu schwach sind.(was auch nicht verwundert wenn das Jugendamt ihre Besuche anmeldet) Pendark |
| belladonna | Oh man, ich hatte doch auf diesem Thread bereits erwähnt, daß es bei uns im Ort auch so ein Pärchen gibt, dem man bereits zwei Kinder weggenommen hat und jetzt schieben sie wieder einen Kinderwagen vor sich her. Ich meine, was soll das? Keine Ahnung ob das gut geht. Irgendwie sind sie ja auch - wie soll ich sagen. ich glaube schon daß sie an ihrem Kind hängen, aber sie sind, so krass das jetzt klingen mag, einfach zu dumm um zu begreifen, was für eine Verantwortung sie jetzt haben. Für sie ist das Baby wohl mehr das, was für ein Kind die Puppe ist. Naja, da sie ja in Bezug auf Kindererziehung schon negativ aufgefallen sind, wird sicher ein Betreuer vom Jugendamt für sie da sein. Aber was bringt das. Die beiden können nicht lesen, er verprügelt sie. Ist ne Frage der Zeit, dann prügelt er auch das Kind. Wenn es an Intellekt mangelt, was will man da mit den beiden machen. Die werden doch nicht von heut auf morgen klüger. Meine Mutter hat in Berlin in einer Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche gearbeitet. Da gab es auch einen sogenannten offenen Bereich. Und was da so abging. Das tat meiner Mutter und ihren Kolleginnen in der Seele weh. z. B. wurde ein 6jähriges Mädchen nach Hause geschickt, weil sie nach einem Sturz über starke Schmerzen im Arm klagte. Am nächsten Tag kam sie wieder. Der Arm war blau und massiv angeschwollen. Da ging eine von den Kolleginnen mit ihr nach Hause. Da saß der Vater der Kleinen - völlig Klischee - im mehr gelblich als weißen Feingerippten mit seiner neuen Flamme vorm Fernseher und trank sein Bierchen. Die Kollegin fragte, warum er nicht mit seiner Tochter beim Arzt gewesen sei. "Na, soll se doch jehen" war die schnoddrige Antwort. Die Kollegin war entsetzt und ging dann selbst mit der Kleinen zum Arzt. Da mußte sie sich noch anschnauzen lassen, weil sie keine Krankenversichertenkarte mit hatte. Jedenfalls war das Ellbogengelenk der Kleinen gebrochen. Das ist doch abartig oder? In den Ferien brachten die älteren Kinder ihre höchstens grad mal zweijährigen Geschwister mit, weil die Eltern ihre Kinder nicht zu Hause haben wollten. Aber so kleine Kinder durfte das Freizeithaus nicht betreuen. Und jedes Jahr ist mindestens eins von den gerade mal 14jährigen Mädels da schwanger geworden. Die Erzeuger waren auch nicht wesentlich älter. In so einer großen Stadt ist es wahrscheinlich noch richtig schlimm. Da geht einfach zu viel unter. |
| Black.Lilly | Ich fine es entsetzlich das Kindern heutzutage so etwas zustoßen kann und das das Jugendamt in dem Fall nicht reagiert hat. Normalerweise gehen die doch sonst allem nach. Eine Freundin hatte mal Streit mi einer Nachbarin, die hat ihr dann das Jugendamt auf den Hals gehetzt. Als Begründung hieß es, das sie angeblich ihre kleine Tochter ins Ausland abgeschoben hätten weil sie ihnen lästig wäre. Dabei war die Kleine nur bei der Tante in Paris um Urlaub zu machen. Nach 4 Wochen kam sie gesund und muter zurück und konnte sogar französisch. Aber trotzdem musste meine Freundin, inklusive Tochter zu einer Befragung antreten. (ob das wirklich nur ein Urlaub war) lieber Gruss ~die schwarze Lilie~ |