| ShadowMatter | Die CDU will das Bafög abschaffen! Super! Dann kommt es demnächst nur auf das Geld an, ob man studieren kann. Endlich brauchen reiche Idioten nicht mehr unter der Konkurrenz durch die intelligenten Sprösslinge armer Eltern zu leiden. Danke! Die weniger gut situierten müssen ihre Träume von ihrem Berufsziel, ihrem sozialem Aufstieg halt etwas zurückschrauben, oder auch ganz in den Eimer schmeißen. Hauptsache die Beamten müssen keine Nullrunde machen, die Großkonzerne müssen ihre Gewinne nicht um 0.1% zurückschrauben, und Väterchen Staat kann sein Steuergeld weiterhin für sinnlosen Prestigeobjekte und andere Scheiße rausschmeißen. Ist ja viel wichtiger als die Zukunft der Jugend, wenn man bedenkt wie viele Wählerstimmen man damit den Rentnern alles abkaufen kann. Aber Intelligenz war ja sowieso noch nie etwas für Deutsche gewesen... |
| Eldgrim | Dann haben sie es ja bald geschaft. Die Studiengebüren haben sie schon durchgesetzt, jetzt müssen sie nur noch das mit dem Bafög durchbringen und kein Mensch kann sich mehr Studieren leisten. Wieso gehe ich überhaupt noch zur Schule? Naja als Alternative kann ich ja immer noch kriminell werden. Das hat zumindest Zukunft. |
| 2378 | Ich sehe gerade - es soll dann durch ein Darlehnen ersetzt werden... Jetzt mal ein paar Fragen: was wäre an einem Darlehnen, dass man nach dem Studium zurückzahlt so schlimm? Bei Bafög bekommt man halt die Hälfte erlassen, aber wofür? Dafür, dass die Eltern weniger Geld hatten, also auch weniger in die Kassen brachnten? Es ist ja nicht so, dass nur die begabten Studenten Bafög bekommen, sondern jeder bei dem die Eltern unter einem bestimmten Einkommenssatz liegen... und dafür müssen sie nicht mal alles zurückzahlen. Was ist aber jetzt mit denen, bei denen die Eltern mehr Geld verdienen und ihren Kinder nichts geben wollen? Das sind auch die, die dann nicht studieren können außer sie verklagen ihre Eltern (netter Gedanke, oder). Ich fände es faiere, wenn es für ALLE Studenten die Möglichkeit eines Darhlehnes gibt, was man nach der Uni Prozentual am Gehalt zurückzahlen muss. Ich verstehe es sowieso nicht... also die Eltern verdienen mehr, zahlen mehr Steuern und dürfen deswegen ihren Kindern auch pro Monat das Geld für das Uni Studium geben (also zahlen mehrfach und nochmals). Andere Eltern verdienen wengier, zahlen weniger Steuern und werden dann auch nochmals gefördert damit, dass ihre Kinder nicht alles zurückzahlen müssten. Würden sie alles zurückzahlen müssen, wäre es um Jahre fairer (meiner Meinung nach). 2378 P.s.: Und wenn wir uns die Kindergartengebühren anschauen, ist Kindergarten auch purer Luxus und da schreit keiner. Irgendwie ist das amüsant besonders weil der Kindergarten für die Sprachentwicklung und die soziales Entwicklung sehr notwendig ist. Ein Studium dagegen ist ein Privileg wenn man gut genug in der Schule ist und dann ist man dafür... |
| Dainty | Nu ma hola mit die Pferdchens. Das ist ja alles noch sehr vage. Ein Satz wie "CDU will Bafög abschaffen" (ja gut, es steht so beim Stern in der Schlagzeile...) sollte man wohl eher nicht so interpretieren, dass es keine finanzielle Unterstützung mehr für Studenten geben wird. Ich war immer schon dafür, dass man das BAFöG ändert. Ob man es dann ganz streicht und stattdessen irgendwie andere Unterstützungsmöglichkeiten einführt - es kann was Gutes bei raus kommen, kann auch nach hinten losgehen. Deswegen jetzt nen Herzinfarkt zu bekommen halte ich für übertrieben. Ist mal wieder sone Debatte, die ein schwerreicher Industrie-Hoschie angezettelt hat. Der Aufreger der Woche. |
| Nnordy | Ja, und nach der letzten Meldung dieser ARt waren die Langzeitgebühren in Hessen geschriebenes Gesetz. Dainty, nimm das besser nicht zu leicht. Das wird kommen - und es wird schlimm kommen. Da kriegen alle Landesregierungen leuchtende Augen beim GEdanken an all das Geld, was dann in die leeren Kassen fließen kann... Vielleicht gibts ja dann auch ein Modell: Grundstudium 500 Euro pro Semester, Hauptstudium 1000 Euro. D.h. wer "dumm" bleibt hat keinen ganz so hohen Schuldenberg nach dem Studium wie jemand der gern "richtig" studieren will. Toll, oder? Oder, wie ebenfalls diskutiert - nur noch Bachelor und Master. Und zum Master nur noch 20% der Studierenden zulassen. Nur die Auswahlprinzipien stehen noch nicht fest. Wird aber bestimmt über Vitamin B laufen. Es ist zum Kotzen. |
| Apex | Jaja, da geht die Bildung für alle mehr oder weniger für die Hunde. Dabei wollte ich einfach nur studieren...aber gut dann nehme ich halt ein Darlehen auf und verschulde mich bis über beide Ohren. Klaro warum auch nicht? Ich hör die Studentenführer der 60er schon in ihrem Grab rotieren. Ach Mensch es macht doch bald keinen Spaß mehr in diesem Land. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShadowMatter [/i] Die CDU will das Bafög abschaffen! Super! ... Hauptsache die Beamten müssen keine Nullrunde machen, die Großkonzerne müssen ihre Gewinne nicht um 0.1% zurückschrauben, und Väterchen Staat kann sein Steuergeld weiterhin für sinnlosen Prestigeobjekte und andere Scheiße rausschmeißen. Ist ja viel wichtiger als die Zukunft der Jugend.[/QUOTE]Immerhin sind sie ehrlich und nennen offen ihre Ziele. Da kann keiner ihrer Wähler hinterher behaupten, er hätte es nicht gewusst. Wenn die Menschen endlich aufwachen und merken, dass sie weder die Angebote der SPD noch die der CDU annehmen wollen und können, vielleicht beginnen sie dann endlich darüber nachzudenken, was [b]SIE SELBST[/b] denn eigentlich wollen ... :rolleyes: |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von ShadowMatter [/i] [B]....... wenn man bedenkt wie viele Wählerstimmen man damit den Rentnern alles abkaufen kann. [/B][/QUOTE] Die Rentner sollte man nicht unterschätzen, oder ich sage mal die Generation 50 plus, und es werden immer mehr. Demografischer Wandel halt, vielleicht sollte man in Zukunft als junger Mensch erst mal zehn Jahre arbeiten um Geld zu sparen und auch in das Sozialsystem einzuzahlen und erst dann studieren oder beides gleichzeitig. Aber wo sind die Arbeitsplätze dafür?? |
| Black Reaper | Ich möchte nur mal eben eine Lanze für die vielgescholtenen Beamten brechen... Die haben beileibe nicht so viel Geld auf der hohen Kante wie ihnen nachgesagt wird und die mussten in letzter Zeit auch eine Nullrunde hinnehmen... (ok, war geplant, das gesetz dazu wurde aber annuliert wegen Rückwirkung). Trotz allem gab es zahlreiche Kürzungen bei der Beamten-Besoldung, und glaubt mir, mein Vater hat mir relativ genau erklärt, wo was gekürzt wurde... Nehmen wir ihn als Beispiel. Er ist irgendwas in der Richtung Oberstudiendirektor. Zusätzlich noch Prorektor einer Universität. Wie viel der genau verdient, kann jeder im Internet nachschauen, es ist, soweit ich weiss, irgendwo bei 4000 bis 4500 brutto... Davon gehen allerdings, wie jeder weiss, noch diverse Steuern etc. ab. ABER: Hat hier irgendjemand, der über die faulen und überbezahlten Beamten klagt eine Ahnung, wie viel beispielsweise mein Vater und seine etwas höhergestellten Kollegen arbeiten? Die können nich um 8 zur Arbeit kommen und um 4 den Griffel fallenlassen... Wenn mein Vater mal an 2 Tagen der Woche vor 8 zuhause ist, dann ist das gut. Dazu kommen Wochenend-Tätigkeiten, für die es lediglich eine Aufwandsentschädigung gibt, die teilweise sogar nicht mal reicht. Für sein Pro-Rektorat, welches noch einmal sehr viel Arbeit beschert (die Kosten nicht zu vergessen), wurde jeglicher Zuschlag ERSATZLOS GESTRICHEN! Also hört doch bitte auf, jedes Mal auf den Beamten herumzuhacken, denn sage mal jemand meinem Vater, er sei überbezahlt, den kann ich, entschuldigung, nur auslachen... :q Es mag auch faule Beamte geben, die ihnen Lohn wirklich nicht verdienen, aber solche Leute gibt's wohl in jedem Berufsfeld. Nun aber zum eigentlichen Thema: Studieren ist schon seit geraumer Zeit schon Glücksache, dass meine 3 Schwestern studiert haben, haben wir recht zahlungsfreudigen Großeltern zu verdanken, und definitiv nicht dem Gehalt meines Vaters. Wenn ich also noch studieren kann, dann kann ich mich wohl sehr glücklich schätzen... Aber Leute, freut euch doch, dass die CDU wenigstens öffentlich macht, was sie von den finanziell schlechter Gestellten hält... Dann haben wir wenigstens Ehrlichkeit... Und endlich ist mal deutlich, wie sehr wir schon in dieser Klassen-Gesellschaft leben. So viel für's erste... Black Reaper |
| oskadis | Also ganz schön elitär hier. Bildung = Studium? Tststs also wirklich ... Und wenn kein Studium bleibt nur der Weg kriminell zu werden? nochmals tststststs. Die Welt besteht nicht nur aus Universität oder Nichts. Es gibt viele andere Alternativen. Aber solange dieses Statusdenken herrscht wird sich nichts ändern. Ich kenne sehr gebildete Menschen, die nie studiert haben. Und viele Vollidioten, die ein Diplom in der Tasche haben aber ansonsten kein weiteres Buch in die Hand nehmen. Arme arme Welt. Gruß ~ Oskadis ~ |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i] [B]Also ganz schön elitär hier. Bildung = Studium? Tststs also wirklich ... Und wenn kein Studium bleibt nur der Weg kriminell zu werden? nochmals tststststs. Die Welt besteht nicht nur aus Universität oder Nichts. Es gibt viele andere Alternativen. Aber solange dieses Statusdenken herrscht wird sich nichts ändern. Ich kenne sehr gebildete Menschen, die nie studiert haben. Und viele Vollidioten, die ein Diplom in der Tasche haben aber ansonsten kein weiteres Buch in die Hand nehmen. Arme arme Welt. Gruß ~ Oskadis ~ [/B][/QUOTE] dto. leider herrscht dieses Denken in unserer Bildungselite vor, kein Abi , kein Studium also dumm, ich hab diese Überheblichkeit gegenüber z.B. handwerklichen Berufen selber beim Studium mitbekommen. Komisch, daß solche Leute immer selber zu blöd waren mit einer Wasserwaage umzugehen. Armes Deutschland Was den Beamtenstaat angeht, kann ich dem Herrn Reaper nur bedingt zustimmen. Es gibt immer solche und solche, is klar. Es ist aber so, daß auch bei studierten Leuten wie Juristen, ich hab da einige im Bekanntenkreis, das Denken vorherrscht 'Such dir nen Job wo du verbeamtet wirst, dann hast Du ausgesorgt' Und Fakt ist, die Staatsdrohnen und der ganze aufgeblähte Bürokratenstaat kosten unnütz Geld und Zeit. Beamtenstaat auf Minimum reduzieren, wäre gut, aber was macht man dann mit weiteren fünf Mio Arbeitslosen? |
| Pallor | Die Cdu und die FDP wollen nicht die Unterstützung der Armen abstellen sie wollen nur ein anderes System einführen. Dabei geht es darum das die Studenten Kredite aufnehmen die sie komplett zurück zahlen müssen. So wird dies bei den Studien Gebühren gehandhabt ebenso bei dem "Zukünftigen" Bafög der CDU. Erstmal ist nichts verwerfliches daran das Studenten die aus besserem Hause kommen und hinterher auch mehr verdienen bezahlen zulassen. ABER durch diese Kredite werden vor allem die Armen abgeschreckt die keine Change sehen die Verschuldung abzuzahlen und kaum Risiko freudig sind. Ebenso werden die Studenten von der Wirtschaft immer mehr Erpressbar, denn der Druck einen Job hinterher zu bekommen der gut bezahlt wird wird steigen. Ausserdem ist die Frage ob es wircklich ratsam ist das Studium zu verkürzen und immer mehr Menschen abzuschrecken, eine hochqualifizierte Wirtschaft braucht Hunderttausende von Studenten und nicht weniger. Ich fange nicht mit Humbolds Bildungs Idealen an, die besagen das eine AUbsildung auch eine Menschliche weiterbildung ist und somit ebenso als wichtig anzusehen sein muss. Was nun aber nicht gemacht werden darf ist die Forderung der Studenten "Wir wollen keine Studien gebühren zahlen bzw. wir wollen Bafög", bei solchen Forderungen muss der Gesamte Gesellschafts Block berücksichtigt werden. Wie soll ich den ca. 30% Arbeitslosen meiner Heimatstadt erklären das ich gerne umsonst Studieren will? Forderungen müssen gesamt Gesellschaftlich formuliert werden, und der Gesellschaft muss klar sein das eine Demokratie nur mit einer freien kostenlosen Schule funktioniert, ebenso wie die Gesellschaft komplett besser umverteilt werden muss PEndark |
| Eldgrim | [QUOTE]Die Welt besteht nicht nur aus Universität oder Nichts. Es gibt viele andere Alternativen[/QUOTE] Die habe ich schon durch. Danke ich verzichte! [QUOTE]Ich fange nicht mit Humbolds Bildungs Idealen an, die besagen das eine AUbsildung auch eine Menschliche weiterbildung ist und somit ebenso als wichtig anzusehen sein muss.[/QUOTE] Doch genau so sollte man aber anfangen. Früher hat man nicht NUR aus Wirtschaftlichem Druck heraus Studiert. Ein Studium war immer schon mehr als nur eine reine Berufsausbildung. Dieser Aspekt tritt in der heutigen Situation aber immer mehr in den Hintergrund. Wir haben in diesem Staat ein Recht auf Bildung und nennt mich einen idealistischen Spinner aber dieses Recht sollte man jedem Menschen ungeachtet seines Familieneinkommens zugestehen. Meine Eltern sind nicht wirklich arm. Wir haben ein eigenes Haus (das muss man allerdings auch erst mal abbezahlen), mein Vater hat ein relativ gutes Einkommen aber trotzdem bleibt da nicht genug Geld um mir noch mein Studium zu finanzieren. Noch bin ich ja dabei mein Abitur nachzuholen aber ich mache mir mittlerweile ernsthaft Gedanken was danach wird. So ein Studium will finanziert werden. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Auf diese Art und Weise bringt sich unser Staat um viele qualifizierte Leute die eventuell dazu beitragen könnten unsere Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen. |
| TulpenDompteur | [QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i] [B]Ich kenne sehr gebildete Menschen, die nie studiert haben. Und viele Vollidioten, die ein Diplom in der Tasche haben aber ansonsten kein weiteres Buch in die Hand nehmen. [/B][/QUOTE] Ja, aber ich möchte auch meinem Stand der Berufserfahrung /-wissens nach entsprechend behandelt/bezahlt werden. Klar, man darf sich heutzutage glücklich schätzen einen Job zu bekommen usw. aber ich möchte als Dipl.-Irgendwas nicht 8h am Kopierer stehen... [EDIT:] Aber ich studiere nicht vorrangig um einen Status zu haben oder so was. Ich zumindest studiere um etwas zu lernen um mich weiterzubilden /-qualifizieren. Und da meine beiden Elternteile arbeitslos sind, muss ich nun mal BAföG kassieren. |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von TulpenDompteur [/i] [B] ...Klar, man darf sich heutzutage glücklich schätzen einen Job zu bekommen usw. aber ich möchte als Dipl.-Irgendwas nicht 8h am Kopierer stehen... [/B][/QUOTE] Aus sicherer Quelle weiß ich, dass man sogar mit gutem Diplom noch lange keine Garantie dafür hat, so etwas nicht machen zu müssen. Je näher der Studienabschluss bei mir rückt, desto mehr befürchte ich, am Ende gar keinen Job zu bekommen oder einen, der genauso gut (oder schlecht) bezahlt ist, als hätte ich einfach nur nach meiner Ausbildung weiter gearbeitet. Mittlerweile hätte ich mir manchmal doch gewünscht, dass ich vor Studienantritt in irgendeiner Form getestet worden wäre, ob ich überhaupt förderungswürdig bin. [SIZE=1]Ein leiser, deprimierter Kommentar von mir...[/SIZE] |
| Kildare | Eldgrim, welches früher meinst Du? Als meine Mutter studierte, das ist so vierzig Jährchen her, war sie eine der ersten aus "ihrer" Schicht, die das machte. Natürlich hat auch sie Kurse belegt, die ihr keinen wirtschaftlichen Nutzen brachten, so wie ich heute meine RG-Kurse aus reinem Vergnügen wahrnehme, aber das ziel der ganzen Sache war natürlich ein möglichst gut bezahlter Job. Die Darlehensidee hat ihre interessanten Seiten. Erstens ermöglicht sie wirklich allen ein Studium, ohne das irgendwer durch die Maschen eines undurchsichtigen Bewilligungsnetzes fällt. Zweitens sehe ich kein allzu großes Problem darin, dass man dafür, dass man eine Ausbildung bekommt, welche einem den Zugang zu gut bezahlten Berufen ermöglicht, vergütet. Allerdings ist die Höhe dieser Vergütung problematisch. Bei den Summen, die teilweise kusieren, klingen Privatuniversitäten fasst nach einer Alternative, insbesondere, wenn man das Preis/-Leistungsverhältnis betrachtet. Und was macht man mit den Studenten aus den "teuren" Studiengängen? Von der Wirtschaft sponsern lassen, wie es zum Teil schon üblich ist? Reaper, das Problem mit Beamten ist leider Ringelschwanz, der dranhängt. Ich gehöre zum Beispiel dazu. Beamte sind einfach wesentlich besser abgesichert als andere Bürger. Dein Vater hat vielleicht kein überdimensionales Gehalt, aber solche Scherze wie Lebensversicherung etc. kann er sich auch schlichtweg sparen, da, sollte ihm was passieren, ihr im trockenen steht. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Kredit statt Bafög. Ja. Klares ja zur Idee. Ich habe in den letzten Jahren so viele Absurditäten zum Thema Bafög gesehen, dass ich, wobei ich den Grundgedanken auch nicht schlecht fand, zu der Auffassung gekommen bin, dass die Umsetzung gescheitert ist. Bei der Kreditvergabe könnte meiner Meinung nach weniger schief gehen. Und das würde es einer Menge Menschen ermöglichen zu studieren, die es jetzt aus finanziellen Gründen einfach nicht können. Und eigentlich ist der Unterschied zum Bafög, das ja auch zumindest zur Hälfte zurück gezahlt werden muss, nicht so groß. Leider kommt es auch bei diesem Model auf die umsetzung an. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, da könnte eine Menge schief gehen. |
| TulpenDompteur | Ich habe den Artikel leider - noch - nicht gelesen, aber: Wenn ich das richtig verstanden habe (siehe vorige Postings der anderen) ist doch das eigentliche Problem bei dem Darlehen wie ich finde, dass dir als Schüler keine Bank einen Kredit gibt. Die einzige Möglichkeit wäre dann über die Eltern, aber wenn die zuwenig Geld haben um dir ein Studium zu finanzieren, dann können die sich auch keinen Kredit leisten... ein Teufelskreis. |
| Zombie | Also so wird es dann auch nicht sein. Für die Studiengebühren war ja schon geplant spezielle Kredite für Studenten einzuführen. Ich denke dann, dass man den Kredit relativ problemlos mit einer Immatrikulationsbescheinigung bekommt. Vielleicht muss man auch jedes Jahr vorweisen, dass man noch Studiert... Bin ich froh dass der Kelch noch an mir vorübergegangen ist. Mein Studium dauert nicht mehr allzulang. Ich hab mein Studium auch ohne Bafög schaffen müssen, bei mir ging es noch weil meine Eltern mir einiges zahlen konnten. Einen Nebenjob hab ich trotzdem noch, und selbst mit dem ist das Geld ständig knapp. [QUOTE]Die Cdu und die FDP wollen nicht die Unterstützung der Armen abstellen sie wollen nur ein anderes System einführen. [/quote] Ich denke aber, genau darauf wird es herauslaufen! Wie soll den ein Jugendlicher mit Arbeitslosen Eltern ohne irgend eine Unterstützung studieren? Wenn der ins Berufsleben kommt (wenn er denn einen Job hat) steht er ja schon vor einem Schuldenberg. Wer danach gleich Arbeitslos wird kann sich jedenfalls schon mal begraben lassen. Mehr Studenten werden sie jedenfalls damit nicht in die Hochschulen bekommen. Und die Ausstattung der Hochschulen wird sich sicher auch nicht sonderlich verbessern, da die Einnahmen wahrscheinlich gleich in diverse Haushaltslöcher fliessen. Das Land der Dichter und Denker... |
| more | Mal abgesehen davon, das Meister-Bafög (in Bayern) war bisher auch nichts anderes als ein Studien-Kredit mit sehr niedrigen Zinsen. Ich denke nur dem Kind wird einfach nur ein anderer Namen gegeben und es wird versucht die Bürokratie etwas abzuschaffen. Ich würde nicht gleich in Panik geraten. |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B] Was den Beamtenstaat angeht, kann ich dem Herrn Reaper nur bedingt zustimmen. Es gibt immer solche und solche, is klar. Es ist aber so, daß auch bei studierten Leuten wie Juristen, ich hab da einige im Bekanntenkreis, das Denken vorherrscht 'Such dir nen Job wo du verbeamtet wirst, dann hast Du ausgesorgt' Und Fakt ist, die Staatsdrohnen und der ganze aufgeblähte Bürokratenstaat kosten unnütz Geld und Zeit. Beamtenstaat auf Minimum reduzieren, wäre gut, aber was macht man dann mit weiteren fünf Mio Arbeitslosen? [/B][/QUOTE] Der einzige Vorteil eines Beamten-Status ist der, dass eine Entlassung nicht möglich ist, es sei denn, es gibt handfeste Gründe, sei es beim Arbeitgeber, sei es beim Arbeitnehmer... Der Lehrer, der mir mal in der Schule die Haare ausgerissen hat, hätte fristlos entlassen werden können, wenn ich das angezeigt hätte (von der Verurteilung nach StGB mal ganz abgesehen). Das Problem beim Beamtentum ist allerdings, dass man alles akzeptieren muss, was Vatta Staat an Lohnplänen hat, denn Streik ist verboten. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Nachteil... Wie oft wär mein Vater sonst wohl streiken gewesen, wenn Beamten die vermeintlichen Vorteile gekürzt wurden... Natürlich kostet der Beamtenstaat Geld, aber hast du 'ne Ahnung, wie's ohne Beamtentum hier aussehen würde? Polizei und Feuerwehr könntest du sowieso vergessen... Denn es gibt vieles, was Beamte aufgrund von schlechter Ausstattung des Arbeitsplatzes selbst bezahlen, was daher kommt, dass Arbeiten sonst nicht möglich wär... Schonmal gehört, dass die Polizei Funkgeräte hat, die so gammelig sind (über 30 Jahre alt), dass Journalisten sie abhören und eher am Tatort sind, weil die Presse auch noch (im Gegensatz zur Polizei) funktionstüchtige Autos hat... Ich kenne Polizisten, die nehmen ihren privatwagen zum Dienst, weil keine Dienstwagen vorhanden sind, die bezahlen den Sprit da selbst, die kaufen selbst Funkgeräte, damit sie überhaupt ARBEITEN KÖNNEN! Also hört doch auch, über Beamten zu nörgeln. Wenn die alles machen würden, was sie dürften, dann säh's hier noch viel schlimmer aus als so schon. Ich wiederhole es noch einmal: Der einzige Vorteil ist der bessere Kündigungsschutz, aber es werden auch hier immer mehr Leute rausgeschmissen, also selbst der fällt weg. Was bleibt, ist das Vorurteil Beamter = fauler Schmarotzer. (Man könnte auch sagen: Wählt SPD, dann habt ihr noch wenigstens etwas Kündigungsschutz, auch ohne Beamtenstatus... :rolleyes: ) |
| B.O.F.H. | Das kommt jetzt zu sehr vom Thema ab, hier geht's um BaföG, nicht um die Beamten. Die von dir beschriebenen Zustände sind nichts neues, es redet auch keiner davon, das Berufsbeamtentum völlig abzuschaffen, aber aufs Minimum reduzieren, Leistungsorientierte Bezahlung, so wie es von "normalen" Arbeitnehmern ja auch verlangt wird und nichts mit Ämter Freitag um eins geschlossen. Wozu muß z.B. ein Lehrer Beamter sein, habe ich nie verstanden. Zum BaföG, ich denke auch, daß dieser Versuch der CDU bloß eine neue Sau ist, die durchs Dorf getrieben wird. Meinten die mit abschaffen eigentlich nur das Studenten-BaföG oder auch für Berufsausbildung z.B. an Berufsfachschulen?? |
| Nnordy | Unsere liebe nette Wirtschaft will sich da ja auch gleich hervortun und helfen. Ganz uneigennützig, versteht sich. Und was passiert dann? Ganz klar: Wer etwas studiert, was der Wirtschaft "nützt", wird gefördert. Also laßt uns doch die Geisteswissenschaften ganz abschaffen und die Pädagogen kräftig schrumpfen. Arbeitslose Lehrer gibts eh zu viele. Und hochgeistige Geisteswissenschaftler, die Goethe, Schiller, Lenz, Benn und Co. kennen - gibts doch ebenso zur genüge. Wozu Philosophen? Die plärren bloß nach Ethikkommissionen und behindern so den ganz großen Durchbruch in der Pharmaindustrie. Und Soziologen - meine Güte, wir haben doch schon 1., 2. und 3. Welt, das ändert sich nicht mehr. Historiker - naja, ist doch alles schon untersucht. Vorerst kein Bedarf. Die Theologen können sich über die nächste Papstwahl und die Ökumene streiten... Aber BWL, VWL, Informatiker, auch ein paar Juristen usw. - das braucht die Wirtschaft, also kräftig fördern. .. M. E. wird hier perfide versucht, auf Dauer unabhängige Forschung zu verhindern indem das gefördert wird, was einer Wirtschaftslobby in den Kram paßt. Humboldt würde sich im Grabe rumdrehen. Ganz zu schweigen davon welche Verpflichtungen ein Student/in eingeht, der einen "Bildungskredit" bei einem Unternehmen aufnimmt. Wahrscheinlich muß man gleich seine Seele mitverkaufen. Armes Deutschland. |
| MmeMim | Was mich jetzt an der ganzen Sache interessieren würde... Es beziehen ja nicht nur Studenten BaFög. Auch normale Schüler können und müssen teilweise BaFög beziehen. Was ist dann mit denen? |
| Pallor | Die neue Wahlalternative WASG hat eindeutig Studiengebühren ausgeschlossen, die MLPD hat sich distanziert von diesen Gebühren, die APPD ist meilenweit weg davon, die KPD ist nicht intressiert an diesen Gebühren. Es gibt also Wahlalternativen, man muss nur richtig wählen und Leute überzeugen. Pendark |
| Pallor | Naja ich habe ja noch grosse Hoffnungen für die WASG, und spiele sogar mit dem Gedanken daran beizutreten. Das schwammige Profil liegt daran das sie halt möglichst Demokratisch Intern aufgebaut sein wird, und daher ihr Profil mit den Mitgliedern sich immer wieder wandeln wird. Was mir bloss sorgen macht sind die ganzen Gewerkschaftler die eher gemäigten SPD Kurs fahren wollen. Pendark |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B]Die neue Wahlalternative WASG hat eindeutig Studiengebühren ausgeschlossen, die MLPD hat sich distanziert von diesen Gebühren, die APPD ist meilenweit weg davon, die KPD ist nicht intressiert an diesen Gebühren. Es gibt also Wahlalternativen, man muss nur richtig wählen und Leute überzeugen. Pendark [/B][/QUOTE] Was sind denn das alles für Parteien? Entschuldigung, diese Parteien zu wählen hätte denke ich wenig Aussicht auf Erfolg, aber gut, wenn sie ein Programm zu bieten haben, das mich anspricht, würde ich sie wählen... Gibt's da denn weitere Informationen zum jeweiligen Programm? Ach ja: Bevor ich die APPD wähle, friert die Hölle ein, denn was die noch an Programm bieten... Na danke schön, besonders gehaltvoll ist das ja nicht... Also Alternativen sehen für mich anders aus als eine Partei mit dem Slogan:"Arbeit ist scheiße" |
| B.O.F.H. | Also APPD ist halt wirklich etwas seltsam, aber schön, daß sowas in unserem Lande möglich ist. Bei der WASG warte ich erst mal ab, wie die Wahlen in NRW ausfallen, daß wird der Prüfstein für diese Partei sein. Für nähere Infos [URL=http://www.wahlalternative-asg.de/]WASG[/URL] |
| Pallor | Die Appd ist ein viel klügerer und durchdater Haufen als er auf den ersten Blick rüberkommen mag. Forderungen wie "Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich" sind rechtmässige Forderungen in einer Gesellschaft die eine Sockelarbeitslosigkeit hat, dabei aber einen Steigenden Gewinn der nur falsch/schlecht verteilt ist. Das ist nicht meine Auffassung einer guten Gesellschaft das die eine hälfte Arbeitet und die andere hälfte es sich gut gehen lässt, aber die Idee dahinter ist nicht von der Hand zu weisen. Pendark [URL=http://www.asg-wahlalternative.de/]Die echte Link zur Wahlalternative und nicht zum Verein[/URL] |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B]Die Appd ist ein viel klügerer und durchdater Haufen als er auf den ersten Blick rüberkommen mag. Forderungen wie "Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich" sind rechtmässige Forderungen in einer Gesellschaft die eine Sockelarbeitslosigkeit hat, dabei aber einen Steigenden Gewinn der nur falsch/schlecht verteilt ist. Das ist nicht meine Auffassung einer guten Gesellschaft das die eine hälfte Arbeitet und die andere hälfte es sich gut gehen lässt, aber die Idee dahinter ist nicht von der Hand zu weisen. Pendark [URL=http://www.asg-wahlalternative.de/]Die echte Link zur Wahlalternative und nicht zum Verein[/URL] [/B][/QUOTE] Ich halte es bei einer Partei nur auch wichtig ob ihre Konzepte funktionieren... Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich... Dafür hat sich die "Seuche" Kapitalismus zu stark in die Gesellschaft integriert, als dass das funktionieren würde... Wozu noch arbeiten? Das würden nur Leute tun, die wirklich hinter dem System stehen, aber es gäbe genug Schmarotzer die sich dann bewusst nicht um Arbeit bemühen, denn das ist heute schon sichtbar... Also: Warum eine Partei wählen, die zwar an sich schöne Konzepte hat, die allerdings niemals funktionieren würden? FÜr mich ist der Konsens zwischen schöner Vision und Durchführbarkeit wichtig, und der ist in diesem Fall absolut nicht gegeben... |
| Pallor | Wieso arbeiten heute die Leute noch wenn sie Arbeitslosengeld beziehen könnten? Die ganzen Minijobs etc. ergeben im Endeffekt kaum mehr Geld als alle Bezüge von Arbeitslosengeld 2. Und Visionen müssen gedacht werden und es muss Menschen geben die dafür einstehen, Reaktionäre Subjekte die immer wieder eine "Realitäts Keule" zücken sind Feinde des Fortschritts. Gebe es nur Menschen wie dich, gebe es keine Demokratie, wir hätten keine Webstühle, und die Frage ob wir einen Gewaltverzicht zugunsten eines Staates einführen würde sich für dich wohl auch nicht stellen? Pendark |
| B.O.F.H. | nee, nee, wat wird das denn jetzt wieder, laß uns doch ein neues Thema eröffnen und hier beim BaföG bleiben. ontopicmafia |
| ange gardien | Ich sehe das ähnlich wie Black Reaper. Die anderen "Alternativen": MLPD ist für mich alter Wein in neuen Schläuchen. Nach außen hin treten sie jetzt vielleicht etwas gemäßigter auf, aber im Inneren bleibt sie eine extremistische Partei, die auch nicht viel besser ist als die NPD. Ich lese immer wieder das es noch nie einen richtig gelebten Kommunismus gab, das die ganzen Regime in Osteuropa, Asien und anderswo nie richtigen Sozialismus praktiziert haben. Das mag ja sein, aber dann frage ich mich warum das so ist. Warum hat es auf der ganzen Welt kein einziges Land geschafft dieses Experiment zum Erfolg zu bringen? Weil es ein ganz klarer Systemfehler ist. Eine nette Idee, die in der Praxis aber nie hinhauen wird. WASG - hab das Programm kurz überflogen. Auf den ersten Blick ganz nett. Nur scheint mir die Finanzierung dieser Vorschläge nicht ganz gegeben. Und irgendwo lese ich da schon wieder was von Enteignung... Antidiskriminierungsgesetz - der größte Schwachfug der jüngsten Zeit. Heisst in der Praxis das ich als Arbeitgeber von jedem dem ich Absage oder ( aus welchen Gründen auch immer ) entlassen möchte vor den Kadi gezerrt werden kann. Das Gleiche gilt für Vermieter usw. Dadurch entsteht kein einziger neuer Arbeitsplatz - im Gegenteil. Alles in allem beiten diese Parteien wieder einfache Lösungen für sehr komplexe Probleme an. Wär schön wenns so einfach wäre. Das es so wie im Moment nicht weiter gehen kann liegt auf der Hand. Aber in meinen Augen sind MLPD und Co. ebensowenig in der Lage die bestehenden Probleme zu lösen. Womit dieses Land groß geworden ist, ist soziale Marktwirtschaft. Davon haben wir uns entfernt - und genau dahin müssen wir wieder. |
| Pallor | Das land ist nicht mit der Sozialen Marktwirtschaft gross geworden sondern durch Millarden Investitionen der USA, zur Abwehr der Kommunistischen DDR. Als diese Investitionen zurück gingen ging auch die Beschäftigung Systematisch zurück, was nichts schlechtes ist, wieso sollten wir künstlich Arbeit schaffen wenn weniger Leute das gleiche schaffen können? Die Finanzierung gerade der Schulbildung etc. ist bei der WASG sehr wohl gesichert, durch: "Unsere Forderungen: · Wiedereinführung der Vermögenssteuer (1% des Vermögens bei hohen Freibeträgen) · Erhöhung des Spitzensteuersatzes · Reform der Unternehmensbesteuerung · Besteuerung von Veräußerungsgewinnen (beim Verkauf von Aktienpaketen etc.) · Besteuerung von Finanztransaktionen und Devisenspekulationen (Tobin-Steuer)" Mit diesen Forderungen ist mehr als eine kostenlose Uni und eine soziale Abischerung für alle erreichbar. Im Gegensatz zu euren Behauptungen sind die Lösungen sehr einfach, nur bereiten sie vielen Menschen Problemen denn die die etwas haben müssten abgeben und die die weniger haben müssten anders Leben. Änderungen haben reaktionäre MEnschen immer vor eine Barriere der Angst gestellt, die für sie immer unüberwindbar war. Dabei sind die Schritte so einfach, und im Endeffekt könnten wir von heute auf morgen eine bessere Welt haben, nur die "PSeudo Komplezität" dieser Welt also das Kunstprodukt der Herschenden Reaktionären Schichten hindert uns daran. Z.b. Von heute auf morgen könnten wir aufhören Waffen zu produzieren. Oder wir könnten von heute auf morgen in jeder Stadt ausreichend Suppenküchen einführen. Wir könnten unsere Aids Medikamente von heute auf morgen in die 3 Welt schicken und jedem Kranken dort eine ausreichende Medizinische Versorgung ermöglichen. Wieder zu diesem Threat: Und wir könnten von heute auf morgen soviele Finanzieles und Soziales Kapital aufbringen damit wir ohne irgendeine Einschränkung zu haben, jedem Kind ein Studium ermöglichen absolut Kostenfrei und dabei noch unter akzeptablen Bedingungen(Imoment haben wir keine!). Wieso machen wir dies nicht? Weil die Welt zu kompliziert ist oder weil die Mächtigen kein Intresse haben Geld abzugeben? Pendark |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B]Wieso arbeiten heute die Leute noch wenn sie Arbeitslosengeld beziehen könnten? Die ganzen Minijobs etc. ergeben im Endeffekt kaum mehr Geld als alle Bezüge von Arbeitslosengeld 2. [/QUOTE] Weil diese Jobs eben doch noch etwas mehr Geld bringen als nur ALG 2. Und weil manche Menschen einfach lieber arbeiten als rumzuhängen. Ebenso gibt es viele Leute die nicht arbeiten ( und das auch nicht wollen ), weil sie ALG 2 bekommen. Für die ist selbst das ALG noch zu hoch... [QUOTE] Reaktionäre Subjekte die immer wieder eine "Realitäts Keule" zücken sind Feinde des Fortschritts.[/QUOTE] Jaja, die böse Realitätskeule. Sie tut manchmal schon ganz schön weh. Drum heißt sie ja auch REALITÄTSkeule... edit: Nur durch Milliardeninvestitionen alleine ist kein Aufschwung zu schaffen. Das beste Beispiel hierfür sind die neuen Bundesländer. |
| Black Reaper | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B]Wieso arbeiten heute die Leute noch wenn sie Arbeitslosengeld beziehen könnten? Die ganzen Minijobs etc. ergeben im Endeffekt kaum mehr Geld als alle Bezüge von Arbeitslosengeld 2. Und Visionen müssen gedacht werden und es muss Menschen geben die dafür einstehen, Reaktionäre Subjekte die immer wieder eine "Realitäts Keule" zücken sind Feinde des Fortschritts. Gebe es nur Menschen wie dich, gebe es keine Demokratie, wir hätten keine Webstühle, und die Frage ob wir einen Gewaltverzicht zugunsten eines Staates einführen würde sich für dich wohl auch nicht stellen? Pendark [/B][/QUOTE] Ich hab nichts gegen Visionen, ich hab nur was dagegen, wenn Leute diese Visionen auf einmal durchsetzen wollen... Das würde lange Zeit brauchen... Natürlich, fangt damit an, ihr habt mein Wohlwollen... Denn ich halte grundsätzlich ein kommunistisches Prinzip für gut, es funktioniert leider nicht... Am Beispiel für den vollen Lohnausgleich wäre ich voll und ganz für dieses Prinzip, wenn ich wüsste, dass sich die Leute drum bemühen würden, wieder ihren Teil der Arbeit zu übernehmen... Leider ist dem aber nicht so, daher muss man die Leute dezent in den Allerwertesten treten, damit sie das machen... SO wie es gerade passiert... Über SInn und Unsinn von ALG 2 und so weiter möchte ich jetzt hier nciht diskutieren, ich halte die Umsetzung teilweise für fragwürdig, grundsätzlich aber das prinzipielle Ziel für legitim. |
| oskadis | Naja, und sollte mal wieder die SPD in der Opposition sein kann sie dann den Platz der CDU einnehmen und solche Schoten von sich lassen. C'est ridicule... Gruß ~Oskadis~ |
| B.O.F.H. | [QUOTE]Naja, und sollte mal wieder die SPD in der Opposition sein kann sie dann den Platz der CDU einnehmen und solche Schoten von sich lassen. [/QUOTE] in eineinhalb Jahren ist es ja wieder soweit.[IMG]http://myblog.de/smilies/31.gif[/IMG] |
| AsheCorven | ich habe mir das alles mal durchgelesen ... nun will ich aber mal einige punkte hinsichtlich schule und studium geklärt haben. nun habe ich selbst nie studiert aber eine menge schule und ausbildungen hinter mir. was mir die letzte zeit immer wieder auffällt ist dieses ständige gejammere der schüler und studenten wegen dem stress und dann widerum, ständing wenn ich in deutschland bin von bekannten höre das sie heute einen freien tag haben oder gar 2 tage die wochenicht in der uni sind dann semesterferien ... von schüler höre ich das sie an einigen tagen der woche nur 4 stunden haben .... hey, was geht den da in den schulen und unis? wie wäre es mal mit ein wenig härter arbeiten? ich selbst ziehe mir derzeit ein 72 stunden wochenprogramm rein und das ist durchaus auch mal machbar wobei 42 stunden für operative geschäfte drauf gehen und 30 stunden für entwicklungen aber was solls, wenn man überzeugt ist von seinem tun kann man das wegstecken. jetzt will ich nicht sagen das bafög nicht gebraucht wird, im gegenteil bildung muss für jeden gleich angeboten werden aber wenn jemand 2 oder 3 semester einfach verbummelt dann sollte er auch die konsequenzen tragen müssen und durch kostenbeteilung über eine studiengebühr. Übrigens, nehmt das ganze mit dem geld verdienen ... mal nicht so ernst, mir bedeutet geld nicht wirklich etwas und habe erst vor zwei wochen enen festen vertrag unterschrieben, das war der erste unbefristete inmeinem leben und ich mag es eigentlich nicht so gebunden zu sein ... ok man kann kündigen aber da wird man doch schnell recht träge naja den sommer bleib ich noch in der gegend .... |
| Pallor | Durchschnittlich haben Studenten eine 70 Stunden Woche. Nicht nur Seminare und Vorlesung zählen dazu, sondern vor allem die Haupttätiogkeiten eines Studente: - Selbst Lernen - Nachforschen(speziel in Biblotheken) - Nebejobs da gerade die ärmere Studenten ohne diese Jobs nicht über die Runden kommen(die Reichen brauchen auch kein Bafög!) ------------------------ Ich denke es ist aber immer wichtig gesamte Konzepte zu presentieren, und dazu gehört das wenn man Bafög für Studenten fordert und gute Lebensqualitäten für Studenten, muss im nächsten Satz ebenfalls klar werden das z.b. Meisterbafög eingeführt wird. Entweder wir retten eine gesellschaft, oder wir lassen die Gesellschaft vor die Hunde gehen. Dazwischen gibt es keinen Mittelweg. Pendark ----------------- Nachtrag: Übrigens gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zu studieren zwei davon möchte ich gerne einmal aufzeigen: Schein Orientiertes Studium: Man belegt die Kurse die man braucht damit die Anforderungen minimal abgedeckt sind. Durch dieses studium umgeht man die intesive beschäftigung mit der Thematik, kann es aber schaffen Regelstudienzeiten einzuhalten. Fach orientiertes Studium: Man macht Kurse die einen selbst als Menschen aber auch als Wissenschaftler weiter bringen, jenseits einer nur Scheinorientierten Betrachtung. Dadurch kannman vor allem im Hauptstudium mehrere Semester "vertröddeln" aber man entwickelt sich zu einem besseren Menschen und Wissenschaftler. Wenn man das Studium verkürzt bzw. Leute zum schnell studieren zwingt entwickeln sich die Studenten zu Scheinorientierten Studenten, und was wir wircklich bräuchten die Fach Orientierten Studenten werden immer mehr die Minderheit. ist das für die Gesellschaft erstrebenswert? Gerade wo wir gute und viele Studenten brauchen? Pendark |
| AsheCorven | also, dann passt es doch mit der finanzierung. bei solch einem stundenbedarf ist eine menge arbeitszeit mit eingeplant. ich denke nicht das es da wirklich solche probleme mit dem druck gibt. ich denke eine gebührenfreie mehrzeit von 30 % sollte mehr als grosszgig sein und wenn man will kann man da genug lernen um sich für einen guten job zu qualifizieren. was die kurse angehen welche einen als menschen vorran bringen, warum soll dafür die allgemeinheit aufkommen? |
| Gr. Gaulichter | ein regelsemester umfasst deutschlandweit etwa 900 stunden. das gesamte semester zur leistungserbringen anzusetzen ist falsch, da etwa übungensabgaben oft schon vor ende der vorlesungszeit vorzunehmen sind. weiterhin werden auch klausuren nicht am ende des semesters, sondern zum ende der vorlesungszeit durchgeführt. der rest der zeit (vorlesungsfreie zeit) ist also unfreiwillig freie zeit. ich gehe davon aus, dass ich zum erbringen dieser 900 studen 18 wochen zeit habe (wer die rechnung dazu braucht, sagt bescheid). 900 / 18 = 50. es müssen 50 arbeitsstunden pro woche aufgebracht werden. das sind pro tag - bei 5 tagen: 10 stunden - bei 6 tagen: 8,3 stunden - bei 7 tagen: 7,1 stunden sind im durchschnitt (auf 7 tage bezogen) 8,8 stunden pro tag für fahrzeit, frühstück, abendbrot, arbeiten etc. und immer daran denken, dass man auch mal zur bibliothek geht oder etwas nicht so schnell begreift... gg.grüße |
| AsheCorven | unfreiwillig freiezeit? das bedeutet? [QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i] [B]ein regelsemester umfasst deutschlandweit etwa 900 stunden. das gesamte semester zur leistungserbringen anzusetzen ist falsch, da etwa übungensabgaben oft schon vor ende der vorlesungszeit vorzunehmen sind. weiterhin werden auch klausuren nicht am ende des semesters, sondern zum ende der vorlesungszeit durchgeführt. der rest der zeit (vorlesungsfreie zeit) ist also unfreiwillig freie zeit. ich gehe davon aus, dass ich zum erbringen dieser 900 studen 18 wochen zeit habe (wer die rechnung dazu braucht, sagt bescheid). 900 / 18 = 50. es müssen 50 arbeitsstunden pro woche aufgebracht werden. das sind pro tag - bei 5 tagen: 10 stunden - bei 6 tagen: 8,3 stunden - bei 7 tagen: 7,1 stunden sind im durchschnitt (auf 7 tage bezogen) 8,8 stunden pro tag für fahrzeit, frühstück, abendbrot, arbeiten etc. und immer daran denken, dass man auch mal zur bibliothek geht oder etwas nicht so schnell begreift... gg.grüße [/B][/QUOTE] |
| Eldgrim | Prinzipiel stimme ich AsheCorven zu. Schüler und Studenten brauchen sich über den Stress den sie haben nicht zu beschweren. Ich kenne beide Seiten der Medaile. Ich war eine ganze Zeit lang intensiv ins Arbeitsleben mit eingebunden aber derzeit mache ich "nur" Schule. Ich bin auch bereit (mehr noch ich will sogar) neben dem Studium später noch teilweise berufstätig zu sein. Das Problem das ich damit habe sind die Rahmenbedingungen. Wenn Studenten und Schüler nicht immer am Hungertuch nagen müssten (ja ich weiss es gibt auch Ausnahmen) würde sich auch kaum noch jemand beschweren. Ich halte Studienplätze für genau so wichtig wie Ausbildungsplätze. Aber während sich alle Welt ein Bein ausreisst um Ausbildungsplätze zu schaffen werden den Studenten immer mehr Steine in den Weg gelegt: "Die tun ja schließlich nichts für die Wirtschaft". Ein sehr engstirniges und kurzsichtiges Denken. Ausserdem sollte man die Wirtschaft stärker in die Förderung von Schulen und Universitäten einbinden. Schließlich profitieren diese Unternehmen auch später von uns leisten aber in keinster Weise einen Beitrag dazu. Die Wirtschaft investiert ein Heidengeld in irgendwelche Wellness Seminare für Top Manager aber Schulen und Unis sehen nie im ganzen Leben einen Cent von denen. [QUOTE]was die kurse angehen welche einen als menschen vorran bringen, warum soll dafür die allgemeinheit aufkommen?[/QUOTE] Ganz einfach. Wenn mich etwas auf menschlicher Ebene weiterbringt kann und werde ich dies auch irgendwie in mein Berufsleben einbringen. Womit wir auch wieder bei dem Thema wären dass ein Studium nicht nur eine Berufsausbildung ist. Natürlich kann man ein Studium auch so zusammenstauchen so dass nicht mehr als eine bessere Ausbildung davon übrig bleibt. Aber da stellt sich letztendlich die Frage die schon Pallor gestellt hat: [QUOTE]ist das für die Gesellschaft erstrebenswert?[/QUOTE] |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eldgrim [/i] [B] Ganz einfach. Wenn mich etwas auf menschlicher Ebene weiterbringt kann und werde ich dies auch irgendwie in mein Berufsleben einbringen. Womit wir auch wieder bei dem Thema wären dass ein Studium nicht nur eine Berufsausbildung ist. Natürlich kann man ein Studium auch so zusammenstauchen so dass nicht mehr als eine bessere Ausbildung davon übrig bleibt. Aber da stellt sich letztendlich die Frage die schon Pallor gestellt hat: [/B][/QUOTE] ja aber wer bringt dann mich als nicht student menschlich weiter? ich muss da neben meiner arbeitszeit eine menge geld und auch zeit investieren ... |
| OrcaDesign | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B]Wie soll ich den ca. 30% Arbeitslosen meiner Heimatstadt erklären das ich gerne umsonst Studieren will?[/B][/QUOTE] Na denn melde Dich halt arbeitslos. Das gibt's dann zwar auch nicht umsonst, aber immerhin für Dich! Was ich damit sagen möchte: "umsonst" ist relativ, und so gesehen könnte man genauso zynischerweise die Frage aufwerfen, warum Arbeitslosengeldbezieher nicht ihre Unterstützung ebenso wie Studenten als kostengünstiges Darlehen erhalten sollen, was es denn hernach abzuzahlen gilt? So beschäftigungslose Zeiten überbrücken... mei... das dient ja schließlich auch keinem wirklich außer dem Empfänger und eine Arbeit haben soll sich schließlich auch endlich wieder mal so richtig lohnen! Mal abgesehen davon, daß ich den Vergleich recht unpassend finde, denn würde jemand auf die Idee kommen und Azubis mit Arbeitslosen vergleichen... oder am besten noch mit Schülern... warum kostet der Besuch an weiterführenden Schulen derzeit die Eltern eigentlich noch nichts...? Abitur hat und braucht schließlich auch nicht jeder: lesen und schreiben können, ja, das sollte vollkommen ausreichend sein... gut gut, Hauptschulabschluß, den denn noch kostenfrei für alle, aber alles drüber, bitte, das sollte doch jedem ein Start in's Berufsleben mit dickem Schuldenberg wert sein, oder? Auf auf ihr unproduktiven, angehenden Abiturienten, ab zur nächsten Bank und ein Darlehen aufgenommen! Ein bißchen mehr als kostenfrei sollte doch jedem seine Bildung und damit Zukunft schließlich wert sein! *Hand aufhalt* |
| AsheCorven | seh ich trotzdem net als grund. es ist keine entschuldigung wenn jemand seiner pflicht nicht nach kommt. übrigens sagte ich nicht das studenten nur freizeit haben nur denke ich das es allgemein derzeit ein problem ist das immer nur rumgejammert wird. hey, wenn es ein ziel gibt dann mach ich doch auch alles was ich kann um das zu erreichen. dann gibt es noch das thema flexibel sein immer das dienst nach vorschrift und seinen eigenen vorteil sichern steht im fordergrund da wird gejammert bevor es weh tut. im übrigen sollte jemand der ein studium beenden will in der lage sein sich zeit einzuteilen so sollte man einige dinge in die semesterferien verlegen können. ist man dazu nicht in der lage sollte man in erwägung ziehen sich einer einfacheren aufgabe zuzuwenden da er wohl in einem späteren berufsleben auf einer qualifizierteren ebene nicht wirklich bestehen kann. Das geheimnis ist zeitmanagment [QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i] [B]Diese ganze "Studenten haben ja nur Freizeit und die Sonne scheint ihnen aus dem Arsch"-Diskussion hatten wir doch wohl schon zur genüge in anderen Threads, z.B. in denen über Studiengebühren :rolleyes: Rumhacken über Leute die was Anderes macher ist halt immer einfach :mad: Die Arbeitenden (Lohnkürzungen) VS Beamte (Arbeitszeitverlängerung) VS ALG2ler (Finanzen und rechtliche Einschränkungen -->Wohnraum) VS Studenten (Bafög & Studiengebühren) VS Rentner (Rentenkürzung) VS Kranke (Gesundheits"reform") ... Völlig kontraproduktiv - aber perfekt verankert im geiste von "Teile und herrsche". Sobald Leben nur noch aus Arbeit & Schlafen besteht frage ich mich, wofür da überhaupt Menchen eingesetzt werden. Maschinen machen weniger Dreck und sind auch nicht so störanfällig. @Ashe: Wenn du einmal einem Prof. fast zwei (!) Jahre einer Bescheinigung nachgelaufen bist, die Du für die Prüfungsanmeldung brauchst (natürlich gibt es rechtliche Möglichkeiten - aber die Note auf der Bescheinigung geht in Deine Diplomnote ein...), verstehst Du vielleicht auch, wie student ganz leicht ein paar Semester mehr braucht :q [/B][/QUOTE] |
| AsheCorven | hey, viele arbeitslose haben aber für ihre unterstützung vorab gut bezahlt und heute kann das verdammt schnell passieren das der job weg ist. hab es erst wieder im motorsportclub gesehen sind nicht alles sozialschmarotzer [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]Na denn melde Dich halt arbeitslos. Das gibt's dann zwar auch nicht umsonst, aber wenigstens für Dich! Was ich damit sagen möchte: "umsonst" ist relativ, und so gesehen könnte man genauso zynischerweise die Frage aufwerfen, warum Arbeitslosengeldbezieher nicht ihre Unterstützung ebenso wie Studenten als kostengünstiges Darlehen erhalten sollen, was es denn hernach abzuzahlen gilt? So beschäftigungslose Zeiten überbrücken... mei... das dient ja schließlich auch keinem wirklich außer dem Empfänger und eine Arbeit haben soll sich schließlich auch endlich wieder mal so richtig lohnen! Mal abgesehen davon, daß ich den Vergleich recht unpassend finde, denn würde jemand auf die Idee kommen und Azubis mit Arbeitslosen vergleichen... oder am besten noch mit Schülern... warum kostet der Besuch an weiterführenden Schulen derzeit die Eltern eigentlich noch nichts...? Abitur hat und braucht schließlich auch nicht jeder: lesen und schreiben können, ja, das sollte vollkommen ausreichend sein... gut gut, Hauptschulabschluß, den denn noch kostenfrei für alle, aber alles drüber, bitte, das sollte doch jedem ein Start in's Berufsleben mit dickem Schuldenberg wert sein, oder? Auf auf ihr unproduktiven, angehenden Abiturienten, ab zur nächsten Bank und ein Darlehen aufgenommen! Ein bißchen mehr als kostenfrei sollte doch jedem seine Bildung und damit Zukunft schließlich wert sein! *Hand aufhalt* [/B][/QUOTE] |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i] Abgabefristen, Sprechzeiten, ausgeliehene Bücher etc. machen sowas zum Glücksspiel. In diesem Sinne ;) : "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten". EDIT: Smilie war vor schwarzem Hintergrund nicht sichtbar :rolleyes: EDIT2: [Ironie ON]Dann fordere ich aber nur Auszahlungen an Arbeitslose bis zur Höhe ihrer erbrachten Leistungen[/Ironie OFF] Macht genausoviel Sinn :rolleyes: [/B][/QUOTE] ... denn einen satz hab ich nun einfach mal überlesen um den emotionalen anflug nicht zu unterstützen. du kannst mir nicht erzählen das alles zeitlich so sehr festgelegt ist. übrigens kann man seine nebenjobs auf die ferienzeit verlegen. Wäre schonmal eine gute sache nicht? Zum Thema Ahnung: Mein bruder und zwei gute freunde studieren derzeit und trotz nebenjobs verfügen diese noch über eine menge freie zeit. Das mit den abgabeterminen sehe ich selbst als einen doch recht grosszügigen zeitraum. Ich weis nicht ob du schonmal eine zeitlang in der freien wirtschaft gearbeitet hast ... dein arbeitslosengeld wird ja % an deinen verdienst als arbeitsnehmer angepasst und dadurch zumindest ein wenig fair gestaltet das eigentliche problem sind jedoch leute welche solche systeme ausnutzen und das ist mit bafög bzw dem bildungssystem nicht anders. bin schon immer dafür das leute vorallem in weiterführenden schulen bei zuvielen unentschuldigten fehlzeiten aufkommen müssen und genau da sind wir wieder bei der pflicht. Dein prof weis sicher über die seine bescheid und da kann man ihn darauf hinweisen. Das was du sagst hört sich danach an "ich sitze nun nurnoch in der uni weil mein prof mir ein dokument nicht gibt" also das ist mehr als unglaubwürdig ... |
| Pallor | @OrcaDesign Was bitte schön möchtest du mir mit deinem Posting sagen? Wenn du richtig meinen ausgangs Post gelesen hättest wüsstest du das ich gegen die Abschaffung Bafög bin, ebenso wie ich für die Aufstockung eben dieses Bafögs bin. Aber es muss ein gesamt Politisches Konzept her, ansonsten zerfleischen sich die Studenten, Arbeitslose, Arbeiter, Politiker, Auszubildenden, Alte, Junge untereinander. Es muss wieder ein allgemeines Verständniss entstehen warum wir diese Probleme haben, wer durch diese Probleme profitiert, und das nur ein Zusammenschluss des Volkes etwas gegen diese Ausbeuter unternehmen kann. Ansonsten führen wir gegeneinander Grabenkämpfe die den Menschen schaden! Pendark |
| Yezariel | man Leute, wenn man euch so hört (also liest) könnte man ja echt verzweifeln. schade, dass ich diese seite zu spät entdeckt hab,ich hätte doch gern einiges zu den "alten"threads gesagt. ich stimme euch zu dass die politik nicht gut ist, aber was tut ihr dagegen? Nur rum mauln dass alles scheisse ist, sich gegenseitig fertig machen bringt euch auch nicht weiter! Jetzt werdet ihr sagen ja schon, aber es gibt keine Partei die gut genug ist ... Man ihr seid jung und (hoffentlich ) intelligent, was hält euch auf eure Welt zu verbessern? Ihr seid die Zuckunft und so wie ihr euch benehmt , keine sehr gute... Anstatt rumzukritisieren könntet ihr ja mal eine eigene Partei gründen und die so hochgewünschte Umkremplung mal durchziehen! hoch lebe die jugend die sich totdiskutiert und doch nichts ändert, wie war das mit dem Hund der bellt und nicht beißt? |
| OrcaDesign | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] Was bitte schön möchtest du mir mit deinem Posting sagen?[/quote] Eben das: [quote]Es muss wieder ein allgemeines Verständniss entstehen warum wir diese Probleme haben, wer durch diese Probleme profitiert, und das nur ein Zusammenschluss des Volkes etwas gegen diese Ausbeuter unternehmen kann.[/quote] Bafög komplett abschaffen (zur Hälfte ist es das ja eh schon seit längerem) mag sicherlich populistisch ca. 80% der Bevölkerung beizubringen sein: eben allen, die davon keinen Nutzen haben und auch nie haben werden oder bereits Nutzen daraus gezogen hatten und wie leider so oft die "nach mir die Sintflut"-Mentalität besitzen - wie interessanterweise so diverse Politiker, die jetzt am lautesten solche Forderungen stellen. Allerdings: wo ist dann das Ende jenes universal dehnbaren Kaugummis "seine Ausbildung sollte doch jedem als Investition in die eigene Zukunft auch ein 'paar' Euro wert sein"? Studium ist bekanntermassen nur eine von vielen Ausbildungsarten. Achja, die Wirtschaft klagt ja auch schon seit längerem darüber, daß Ausbildungsplätze bieten für die Betrieben mit Kosten verbunden sind und hernach ja andere auch noch den Nutzen davon haben, die den Mitarbeiter nach absolvierter Ausbildung abwerben... was eine miserable Investition demnach, eine in die Konkurrenz! *beim Azubi die Hand aufhalt - na wenn das bei Studenten schon in Ordnung geht, ist doch dann nu die Gelegenheit* Schuldenfalle Ausbildung? (und bevor das übliche Bla kommt bzw. die übliche Unterstellung, daß hier jemand nur um seine Pfründe fürchtet: nein, ich beziehe kein Bafög und bin auch froh darum, nicht darauf angewiesen zu sein... weil so ein 50%iges Darlehen, was es derzeit bereits ist, will auch ersteinmal zurückgezahlt sein, und ich kann mir einen sorgenfreieren Start in das Berufsleben vorstellen als mit einem netten Schuldenberg von Anfang an) [quote][i]Original geschrieben von Yezariel[/i] Anstatt rumzukritisieren könntet ihr ja mal eine eigene Partei gründen und die so hochgewünschte Umkremplung mal durchziehen![/quote] Gottogott, bloß nicht! Dann wenn schon lieber sich in einer der zigtausend bereits vorhandenen Splitterparteien engagieren und Kräfte bündeln - also noch eine weitere Partei hingegen, die niemals auch nur ansatzweise die 5%-Hürde knacken wird und damit denn nur die grossen Parteien im Grunde wieder stärkt, braucht sicher kein Mensch mehr! Allerdings in einer Welt aus Egozentrikern und Egomanen, sich auf gemeinschaftliche Ziele verständigen, Kompromisse eingehen, nichts weiter als eine kleine Stimme in einer Partei mit vielen Mitgliedern sein... ne, wie uncool. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Durchschnittlich haben Studenten eine 70 Stunden Woche.[/QUOTE] Das "durchschnittlich" irritiert mich doch erheblich. 70 Stunden haben noch nicht mal unsere Oberstrebchen. [QUOTE]Ausserdem sollte man die Wirtschaft stärker in die Förderung von Schulen und Universitäten einbinden. [/QUOTE] Das sehe ich genauso. Beispielsweise könnte man dem Studenten für monatelang geleistete Praktika finanziell etwas entgegen kommen. So leistet man als Student qualifiziertere Arbeit als irgendein Azubi, die Bezahlung läuft allerdings etwas anders ab. Nämlich gar nicht. So gesehen steht man noch niedriger als irgendeine Hilfskraft in der Firma. Und wenn das Praktikum über ein Jahr lang läuft, fühlt man sich doch mächtig in den Arsch gekniffen. Ist ein bisschen wie Sozialstunden ableisten, weil man so frech war, sich jahrelang der Arbeit zu entziehen und sich auf der Uni rumgedrückt hat. Wenn ich doch nur die Hälfte eines Azubis bekäme, könnte ich mir vielleicht sogar den Unterhalt für ein Auto leisten. [QUOTE]nein, ich beziehe kein Bafög und bin auch froh darum, nicht darauf angewiesen zu sein... weil so ein 50%iges Darlehen, was es derzeit bereits ist, will auch ersteinmal zurückgezahlt sein, und ich kann mir einen sorgenfreieren Start in das Berufsleben vorstellen als mit einem netten Schuldenberg von Anfang an[/QUOTE] Das kommt darauf an. Wenn man es ein wenig positiver sehen möchte, könnte man sagen, dass man die Hälfte geschenkt bekommt. Das ist doch erstmal klasse! Und je höher der Satz liegt, umso mehr gibts für lau. Nun kommt es darauf an, wie dick das eigene Fell ist. Manch einer kann nie mehr im Leben einschlafen und bekommt depressive Verstimmungen, weil er sich mit Bafög verschuldet hat. Ein anderer sieht das ganz locker und meint: "Nach dem Studium verdiene ich soviel Geld, dass ich die popligen 50 Schleifen gar nicht merke, die sie mir von meinem dicken Gehalt abziehen." Ich denke, wir sollten etwas gegen schlaflose und depressiv verstimmte Akademiker tun und die Schuldenfalle Bafög dahingehend beseitigen, dass die ungeschenkte Hälfte von den Unternehmen getragen werden, für die man schließlich arbeitet. |
| B.O.F.H. | Mit BAföG verschuldet, ich glaube, das ist der falsche Terminus, also von Verschuldung kann man da absolut nicht sprechen. Wenn man sein Studium beendet hat, hat man erst mal vier Jahre zeit, bevor sich das BaföG-Amt meldet wegen der Rückzahlung. Also vier Jahre zeit, in de man jeden Monat etwas Geld ansparen kann. Außerdem reduziert sich die zurückzuzahlende Summe mit steigender Qualität des Abschlußes, also wer in der Regelstudienzeit fertig wird udn noch unter den besten des Jahrgangs ist bekommt auch noch ein paar Prozente erlaßen. Ich finde das fair. Ist ja auch ein Anreiz, das ganze zügig durchzuziehen. Ich habe das Glück gehabt, gleich nach dem Studium einen Job zu finden und habe halt eben für das BaföG einen Bausparvertrag laufen. Das reicht dann und es bleibt sogar noch was übrig. |
| Eldgrim | [QUOTE]ja aber wer bringt dann mich als nicht student menschlich weiter?[/QUOTE] Meiner Meinung nach sollten grade größere Betriebe und Unternehmen ein wenig mehr in ihre Mitarbeiter investieren und sie zur menschlichen und damit auch beruflichen Weiterbildung animieren (Dass das in kleineren Betrieben sellten bis gar nicht geht weiss ich auch). Aber wie gesagt, meine Meinung interessiert in diesem Staat niemanden. |
| Nix | Gottseidank habe ich mein Studium ohne BaFöG absolviert. Man, hatte ich ein Schwein... ;) |