| decay73 | Ich habe gestern den kontraste- Beitrag auf ARD gesehen und war noch einigermaßen schockiert, wie leichtfertig manche mit dem eigenen Leben und auch und vor allem dem Leben von anderen umgegangen wird. Und das alles nur, weil sie etwas 'glauben', was in keinster Weise rational belegbar ist. :( [quote][b]In Deutschland sterben fünf Mal mehr Kinder an Masern als bisher angenommen. Grund ist die wachsende Impfmüdigkeit vieler Eltern. Manche folgen auch den Empfehlungen von einigen Homöopathen und verweigern ganz bewusst die Impfung und setzen damit nicht nur die eigenen Kinder einer tödlichen Gefahr aus.[/b][/quote] [quote][i]Zitat Mutter[/i] [b]Wenn eine andere Mutter entschieden hätte, ihr Kind zu impfen, wäre mein Kind nicht erkrankt, ich hätte einen gesunden Jungen jetzt.[/quote][/b] Ist es nicht erschreckend, daß in der heutigen, vermeintlich aufgeklärten Welt irrationale 'Glaubens'fragen wider besseren Wissens derart an Bedeutung gewinnen? [URL=http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html]>Link zum Artikel<[/URL] |
| B.O.F.H. | Ich habe den Beitrag auch gesehen und war ebenso etwas irritiert. Da ich in der Zone groß wurde, wurde ich von Kindesbeinen an regelmäßig gegen die wichtigsten Sachen geimpft. Ich finde das gerade bei Kindern eine wichtige Sache. Ich hoffe nur, daß das jetzt nicht zu einem Feldzug gegen die Homöopathie führt, die auch, trotz der Fehleinschätzungen einiger ihrer Vertreter, neben der Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung hat. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B]Ich hoffe nur, daß das jetzt nicht zu einem Feldzug gegen die Homöopathie führt, die auch, trotz der Fehleinschätzungen einiger ihrer Vertreter, neben der Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung hat. [/B][/QUOTE] Keine Frage, nur muß man halt bei den Homöopathen ebenso genau hinschauen, wie bei der Auswahl seines Hausarztes... :) |
| Nanya | Ich finde das nicht nur erschreckend, sondern auch verantwortungslos. [QUOTE]Prof. Heinz-Josef Schmitt, Kinderarzt und Infektiologe „Wenn viele geimpft sind, dann sind einige, auch geschützt, die wir noch gar nicht impfen können. Das sind ganz besonders Säuglinge. Da dauert es etwas, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Es sind Schwangere, es sind Patienten mit Krebs, es sind Patienten mit Autoimmunkrankheiten, die so behandelt werden, dass ihr Abwehrsystem nicht richtig funktioniert. Impfen hat eine soziale Dimension. Wir stehen in der Verantwortung auch für die Schwächsten in der Gesellschaft.“ [/QUOTE] Aber ich denke, dass sich viele darüber keine Gedanken machen. Ob die Kinder, die nicht geimpft wurden, später auch mal so denken (nachdem sie sich ausführlich informiert haben) wie ihre Eltern ist fraglich. Keiner möchte später mal erzählt bekommen, dass er damals mit seiner Krankheit andere Menschen angesteckt hat, obwohl dies verhinderbar gewesen wäre. [QUOTE]Ich hoffe nur, daß das jetzt nicht zu einem Feldzug gegen die Homöopathie führt, die auch, trotz der Fehleinschätzungen einiger ihrer Vertreter, neben der Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung hat.[/QUOTE] Dem stimme ich voll zu, solche Verallgemeinerungen bringen sowieso nichts. Mir hat die Homöopatie schon öfter geholfen (Heuschnupfen). |
| Mondsilbertaufe | Das hat mit der Homöopathie nichts zu tun. Es sind die begrenzten Eltern, die die Impfung ihrer Kinder ablehnen. Schade, dass man solch ein Verhalten zusammen mit den dazugehörigen Gesichtern nicht an den Pranger stellen kann. Aufklärung ist das einzige was gegen eine solche Dummheit hilft. |
| B.O.F.H. | Mal ne Frage, auch auf die Gefahr hin, daß ich jetzt etwas dumm erscheine, aber Masern, das ist doch ne Kinderkrankheit bei der man so rote Punkte am Körper bekommt. Ich hatte das auch, alle meine Kinderfreunde damals hatten das. Dagegen gibt es Impfungen?? Ich dachte immer, daß sei normal und geht dann irgendwann vorbei, ich glaube mich zu erinnern, daß die Eltern der Kinder, die keine Masern hatten, die dann zu den Kindern mit Masern geschickt haben, dann hatten das alle, aber es war nach zwei Wochen vorbei und der Körper hatte dann Antikörper gebildet. Impfungen gab es gegen Kinderlähmung, Tetanus, Diphterie und so Kram. Bin halt kein Mediziner. MasernundWindpockenmafia |
| Tiberon | 'Freiheit' hat halt ihren Preis ... |
| decay73 | @B.O.F.H.: Ja, Masern ist eine Kinderkrankheit, aber das heißt nicht, daß sie harmlos ist. [quote][i]Notdoctor sagt[/i] [b]In Deutschland treten jährlich noch zwischen 50 000 -100 000 Masernerkrankungen auf. Davon müssen 1000 - 5000 in einem Krankenhaus behandelt werden. Bei 50 - 100 entzündet sich das Gehirn, was oft bleibende Schäden hinterlässt. 5 -10 Erkrankungen enden tödlich. Die Masernschutzimpfung kann diese Kinder am Leben erhalten und vor lebenslangen Schäden schützen. Masern treten in fast allen Ländern der Erde auf. Die Masern-Impfung wird deshalb von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder empfohlen. Nicht geimpfte Erwachsene, die in Kindertagesstätten, Kinderheimen oder Kinderkliniken arbeiten, sowie Personal, das immungeschwächte Personen und Krebspatienten betreut, sollten die Impfung nachholen. Alle Nicht-Geimpften, die Kontakt zu einem Masernkranken haben sollten sich ebenfalls impfen lassen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO unternimmt derzeit den Versuch, die Krankheit über ein weltweites Programm auszurotten. [/quote][/b] Mittlerweile wird also auch gegen Masern geimpft. |
| B.O.F.H. | Aha, danke für die Aufklärung, ich weiß gar nicht, ob's das in der DDR damals schon gab. Ist schon über zwanzig Jahre her bei mir.;) Erinnerungslückenmafia |
| LaChatte | [QUOTE]Ich hoffe nur, daß das jetzt nicht zu einem Feldzug gegen die Homöopathie führt, die auch, trotz der Fehleinschätzungen einiger ihrer Vertreter, neben der Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung hat.[/QUOTE] Das hoffe ich auch. Dass Homöopathen gegenüber Impfungen kritisch eingestellt sind, kann ich gut verstehen, da viele Menschen mit Komplikationen nach den Impfungen bei ihnen landen. Das gibts eben auch.... und hier finde ich es etwas irrational, dass die Schulmediziner nicht ihre Klienten über die möglichen Risiken aufklären. Ganz übel ist ja die Grippeimpfung, die bei praktisch allen Geimpften sofort diverse Grippesymptome auslöst - hier kann ich den Sinn der Impfung nicht wirklich erkennen. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ganz übel ist ja die Grippeimpfung, die bei praktisch allen Geimpften sofort diverse Grippesymptome auslöst - hier kann ich den Sinn der Impfung nicht wirklich erkennen. [/B][/QUOTE] Bei mir nicht :) Sinn der Impfung ist übrigens nicht Erkältungen zu verhindern (was auch gar nicht geht) sondern die schwere Grippe, an der jedes Jahr in Deutschland Menschen sterben. Letzten Winter waren es etwa 16.000. Und das muß ja nicht sein...dagegen sind ein paar Symptome durch die Impfung nichts, oder? |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B]Mal ne Frage, auch auf die Gefahr hin, daß ich jetzt etwas dumm erscheine, aber Masern, das ist doch ne Kinderkrankheit bei der man so rote Punkte am Körper bekommt. Ich hatte das auch, alle meine Kinderfreunde damals hatten das. Dagegen gibt es Impfungen?? [/B][/QUOTE] ...Masern kann man auch mit Impfung bekommen, wenn der Impfstoff zu schwach war...oder eben eine gemilderte Form ("Impfdurchbruch")...deshalb muss nicht gesagt sein, dass man nicht geimpft worden ist, nur weil man mal Masern hatte...;) ...was ich aber an diesem Bericht auch erschreckend finde ist, dass die Kinder sich im Wartezimmer beim Kinderarzt begegnet sind...klar, kann man beim Kinderarzt nicht ausschließen ein krankes Kind zus sehen, aber welcher Kinderarzt ist den so **** und lässt so ein Kind mit ansteckender Krankheit im Wartezimmer warten...? ...bei unserem Kinderarzt reicht schon der kleinste [I]Verdacht[/I] auf eine ansteckende Krankheit und das Kind kommt [B]nicht[/B] ins Wartezimmer bei die anderen Kinder... ...natürlich kann das auch nicht 100% schützen, aber man muss es doch nicht noch dermaßen darauf anlegen... |
| decay73 | ich mag eh keine Wartezimmer :D |
| oskadis | Finde ich komisch. Als Kind habe ich in einem Land gelebt, wo ein Impfpass Pflicht war und in diesem Impfpass stand genau wann welche Impfung zu erfolgen hatte. Nein, das war nicht Deutschland. Sehr verantwortungslos irgendwie ... Masern ... wenn ich mich nicht irre ist eine mögliche Folge, wenn die Krankheit nicht gut verläuft, daß die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden hin bis zur Erblindung. Na dann Prost Mahlzeit :rolleyes: |
| rainraven | ich bin vermutlich gegen alles geimpft, was man bekommen kann, oder ich hatte es als Kind schon. Nur nicht gegen die Grippe, aber ich bekomme sowieso immer nur grippale Infekete, also Erkältungen. |
| 2378 | Nun ja - bitte nicht Masern mit Windpocken verwechseln ;)... Gegen Masern wurde ich wegen den möglicherweise auftretenden Komplikationen geimpft wie auch sonst gegen alles was notwendig war... - und wenn ich ehrlich bin, mir haben schon die Windpocken damals gereicht ;) Sonst - ich finde es unverantwortlich sein Kind nicht impfen zu lassen und meist wird bei den Eltern die 2. Impfung vergessen und damit ist der Impfschutz nicht 100%. Ich verstehe zwar, dass die Eltern Angst vor Impfkomplikationen haben, aber meist sind die Auswirkungen geringer als man annimmt. Übrnigs, die Grippeimpfung ist gerade für alte Menschen sehr sinnvoll, weil dieser Virus extrem aggressiv und hartnäckig ist und in keinster Weise mit einem grippalen Infekt vergeichbar. |
| illuminat | Ist das Thema Irrationalität jetzt auf Krankheiten beschränkt? Fällt jemandem noch ein anderes Thema ein? Wollt nur mal nen Denkanstoß geben, vielleicht wird das Thema ja noch interessanter. |
| demelza | Zitat Mutter "Wenn eine andere Mutter entschieden hätte, ihr Kind zu impfen, wäre mein Kind nicht erkrankt, ich hätte einen gesunden Jungen jetzt" Muß ich das so verstehen, daß die Impfmüdigkeit dadurch zustande kommt, daß Eltern nicht mehr auf den Kinderarzt hören, sondern nur noch sich nach den anderen Eltern richten? Es lebe der Lemmingseffekt... Dieser Nachahmungstrieb zum Schlechten hin gibt mir doch sehr zu denken. |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von demelza [/i] [B]Zitat Mutter "Wenn eine andere Mutter entschieden hätte, ihr Kind zu impfen, wäre mein Kind nicht erkrankt, ich hätte einen gesunden Jungen jetzt" Muß ich das so verstehen, daß die Impfmüdigkeit dadurch zustande kommt, daß Eltern nicht mehr auf den Kinderarzt hören, sondern nur noch sich nach den anderen Eltern richten? Es lebe der Lemmingseffekt... Dieser Nachahmungstrieb zum Schlechten hin gibt mir doch sehr zu denken. [/B][/QUOTE] ...nein, das war in dem beschriebenen Fall kein Nachahmungeffekt...das eine Kind konnte noch nicht geimpft werden (zu jung) und hat sich bei einem angesteckt, das zwar alt genug war für die Impfung, die Eltern es aber nicht für nötig gehalten haben... |
| illuminat | Mmmh, also ich kann noch nachvollziehen, dass es die Eltern nicht für nötig halten - hatte die Masern damals auch. Aber wenn man schon darauf angewiesen ist, seine eigenen Abwehrkräfte zu entwickeln dann sollte das wenigstens in Abwesenheit ernsthaft gefährdeter Menschen geschehen. Das ganze kann man bei der Grippe doch jedes Jahr miterleben. Jedes Jahr zum Winter hin fehlt erst einer in der Schule - der wurde aber zu spät rausgenommen und hat bereits zwei weitere angesteckt. Nicht nur gripale Infekte sondern auch gefährliche Viren haben in öffentlichen Einrichtungen und vor allem in den Städtischen Verkehrsmitteln ein leichtes sich zu verbreiten und die eltern müssen sich ihrer Verantwortung auch anderer Kinder und Eltern bewusst sein. Eine Impfung tut der Mutter nicht weh von daher kann ich das an dem Punkt wieder nicht nachvollziehen. _____________________ Ich find das auch auf PCs bezogen unverantwortlich. DAUs ins Netz zu lassen und sie als Virenschleuder den Firmenservern millioneneinbußen bescheren. Wie gut das es bald die TCPA Gruppenimpfung gibt ^^ |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i] Als Kind habe ich in einem Land gelebt, wo ein Impfpass Pflicht war und in diesem Impfpass stand genau wann welche Impfung zu erfolgen hatte. Nein, das war nicht Deutschland. [/QUOTE]Den Impfausweis gab es auch im Osten Deutschlands (DDR). Und alle Impfungen waren kostenlos. [QUOTE][i]Original geschrieben von demelza [/i] Muß ich das so verstehen, daß die Impfmüdigkeit dadurch zustande kommt, daß Eltern nicht mehr auf den Kinderarzt hören, sondern nur noch sich nach den anderen Eltern richten? Es lebe der Lemmingseffekt... [/QUOTE]Wenn sich die Vertreter der Pharma-Industrie beim Arzt gegenseitig die Klinke in die Hand geben und die Arzneimittel-Preise und Krankenkassen-Beiträge immer weiter steigen, dann bekommt man schon manchmal seine Zweifel, welche Impfungen und Medikamente wirklich notwendig sind, und welche nicht. :rolleyes: |
| hagzissa13 | Die Impfmüdigkeit der Deutschen wird immer drastischer. Wenn man Eltern fragt, warum sie ihre Kinder nicht impfen lassen, bekommt man meist zur Antwort, daß die Impfrisiken "so hoch" seien, daß es die Krankheiten zum Teil "ja kaum noch geben würde" und das "Durchmachen der Erkrankung ja nicht so schlimm sei". Am besten finde ich immer noch sogenannte Kinderkrankheiten-Parties, wo Eltern mit erkrankten und nichterkrankten Kindern zusammenkommen, damit sich die nichterkrankten Kinder anstecken. Ich möchte wirklich mal gerne wissen, wer den Eltern den Scheiß erzählt, daß es viel harmloser sei, die "echten" Erkrankungen durch zu machen, anstatt sich impfen zu lassen. Fakt ist, und das möchte ich auch überhaupt nicht dementieren, daß Impfungen zu sogenannten Impfnebenwirkungen führen können. Aufgrund unterschiedlicher Impftechniken, können diese Nebenwirkungen ganz unterschiedlich aussehen. Wenn ein Lebendimpfstoff verabreicht wird, besteht natürlich die Gefahr, daß der Geeimpfte erkranken kann. Nun sollte man jedoch wissen, daß nicht mit dem eigentlichen Krankheitserreger geimpft wird, sondern mit einer "abgeschwächten Version". Dies wiederum bedeutet, daß es zwar zu einer Erkrankung, im Sinne einer Impfkomplikation kommen kann, diese Erkrankungen in der Regel jedoch wesentlich harmloser abläuft, als das "Original". Das ist ja auch der Sinn einer Impfung. Daneben gibt es auch Impfungen, die nicht mit lebenden Erregern durchgeführt werden, sondern mit den produzierten Giftstoffen dieser Erreger, da diese dafür verantwortlich sind, daß "Mensch" erkrankt. Aufgrund der in geringen Mengen applizierten "Gifte", produziert der Körper Antikörper und bildet Zellen, die sich bei einem späteren Kontakt mit dem Erreger "erinnern" und Antikörper produzieren, sprich die Krankheit abwehren. Desweiteren muß auch mal darauf hingewiesen werden, daß sich die Impfstoffe immer weiter verbessern. Dies sieht man z.B. sehr deutlich am Beispiel der Polio-Impfung, die man früher allgemein unter dem Namen "Schluckimpfung" kannte. Dieser Erreger verursacht die sogenannte "Kinderlähmung". Während bei der früheren Schluckimpfung mit lebenden Eregern gearbeitet wurde, die unter Umständen in einem sehr geringen Prozentsatz die Krankheit in abgeschwächter Form auslösen konnten, werden heute für diese Impfung keine Lebendimpfstoffe mehr verwendet. Somit kann die Erkrankung auch in abgemilderter Form auch nicht mehr durch die Impfung ausgelöst werden. Auch bei anderen Krankheiten wird versucht, "harmlosere" Impfseren zu entwickeln. Natürlich kann es auch bei den Nicht-Lebend-Impfungen zu Nebenwirkungen kommen, wie z.B. einer Allergie auf im Impfserum enthaltene körperfremde Proteine, oder auch eine durch das Serum verursachte "überschießende Immunantwort". Die Impfmüdigkeit in Deutschland führt zu einem Wiederaufflammen von Krankheiten, die tötlich sein können und weithin als "ausgerottet" galten. Natürlich, und das streite ich garnicht ab, gibt es auch Impfkomplikationen, die tötlich verlaufen können. Doch würde man sich die Sterberate bei einer bestimmten Erkrankung in einer ungeimpften Kohorte anschauen , gegenübergestellt den tötlich verlaufenden Impfkomplikationen bei einer äquivalenten geimpften Kohorte, so würde man feststellen, daß die Sterbe- und Komplikationsrate im ungeimpften Teil um ein vielfaches höher liegt. Wenn es nicht so wäre, könnte man sich die Impfung ja auch schenken.... logo. Hagzissa |
| LaChatte | [URL=http://www.impfschaden.info/]hier[/URL] noch eine informative Seite rund ums Impfen... da wird über das Quecksilber und die Fremdeiweisse und die Antibiotika gesprochen, die oft mitgeimpft werden, über die Verlagerung der Krankeheit (häufig trotz Impfung) ein ein ungünstiges Alter - Säugling und Erwachsener, statt Schulkind - und es gibt auch ein ausführliches Forum. Nicht vergessen sollte man auch, dass das Verschwinden von vielen Krankheiten unter anderem auch der deutlich verbesserten Hygiene zu verdanken ist. Zu meiner Eltern Zeiten wars noch absolut normal, gerade mal einmal pro Woche den ganzen Körper zu waschen und die Kleider... etwas, was den meisten hier unvorstellbar sein dürfte. |
| 2378 | welche krankheit gegen die geimpft wird, ist durch hygine verschwunden? ich weiß auf anhieb keine - wenn sie verschwanden, dann nur deswegen, weil genug leute geimpft wurden (die pocken z.B.)... |
| oskadis | Hmm Impfung heißt aber nicht, daß man mit 100%iger Sicherheit nicht mal die Krankheit kriegt ... Es kann passieren, aber wenn dann bekommt man sie in abgeschwächter Form. Gruß ~Oskadis~ |
| LaChatte | [QUOTE]ich weiß auf anhieb keine - wenn sie verschwanden, dann nur deswegen, weil genug leute geimpft wurden (die pocken z.B.)...[/QUOTE] verbesserte Hygiene und Impfungen entwickelten sich ziemlich parallel... und auch andere Veränderungen der Lebensumstände brachten es mit sich, dass gewisse Krankheiten sich weniger ausbreiten konnten. So ist Tetanus auch nur schon dadurch zurückgegangen, weil es heute weniger Pferde und mehr Autos gibt. Und unterernährte Menschen sind deutlich anfälliger für Tuberkulose. Wie viel vom Verschwinden dieser Krankheiten den Impfungen zuzuschreiben ist, und wieviel den veränderten Umständen, ist wohl eine gute Frage. [URL=http://www.initiative.cc/Fragebogenauswertung.PDF]Da[/URL] gibts noch eine kleine Untersuchung über ungeimpfte Kinder. Das hervorstechendste Resultat ist, dass es unter 650 Kindern kein einziges mit Asthma gibt, wo doch "eigentlich" rund 10% der Kinder Asthma haben müssten. Das ist bestimmt eine sehr interessante Korrelation, abgesehen davon, dass den Kindern von den Eltern generell eine überdurchschnittlich gute Gesundheit und eine schnelle geistige Entwicklung bescheinigt werden. Interessant ist auch, dass es Familien gibt, deren ältestes Kind geimpft ist, die jüngeren aber nicht - dass es aber umgekehrt keine einzige Familie gibt, wo das älteste Kind nicht geimpft wurde, die jüngeren aber schon. Einige Kinder hatten natürlich die klassischen Kinderkrankheiten, Komplikationen sind aber höchst selten. Andererseits sind die Masern immer noch überall präsent - und dummerweise vor allem bei solchen Menschen, die eigentlich die Masern nicht bekommen sollten, wie Säuglingen und Erwachsenen. Dort ist dann der Krankheitsverlauf oft deutlich dramatischer, als bei Kindern im Kinderkrankheitsalter. |
| hagzissa13 | @ LaChatte: Die von Dir empfohlene Seite habe ich mir angeschaut. Jaja, ich weiß, ich finde immer was zum meckern... ;) [U]Was mir hier nicht gefiel:[/U] a) Die "Studie" (falls sie den Namen überhaupt verdient), wurde initiiert von einem Interessensbund von Eltern, die Impfungen ablehnen. Anscheinend gibt es keine Kontrollinsdanz, die die Neutralität der Studie überwacht. [B]Somit ist das Kriterium der "Neutralität" einer seriösen Studie nicht gegeben.[/B] b) Die Befragten haben sich freiwillig dazu entschlossen, an der Umfrage teil zu nehmen. Da sich auf einer Homepage für Eltern, die Impfungen ablehnen nicht unbedingt Elten herumtummeln, die Impfungen für wichtig erachten, dürfte in der Natur der Sache liegen... [B]Somit ist das Kriterium einer seriösen Studie, daß die Teilnehmer der Studie durch ein Zufallsprinzip einer der beiden Kontrollgruppen zugeordnet werden[/B] (in diesem Fall entweder mit, oder ohne Impfung) [B]nicht gegeben.[/B] c) Es ist richtig, daß die Eltern, die sich an der Umfrage beteiligten angaben, daß keines der Kinder unter Asthma leide. Respekt, dachte ich zuerst, das scheint ein gutes Argument zu sein. Doch dann vielen mir zwei weitere Dinge ins Auge, die das ganze doch ziemlich relativierten: Der Anteil der Kinder mit Allergien und mit Neurodermitis. Die Frage, warum ausgerechnet Asthma anscheinend (ich schreibe bewußt "anscheinend", da eine solche Umfrage manipulierbar ist) derart rarefiziert wurde, hat ws einen relativ einfachen Grund: Eltern, die sich auf alternative Pfade begeben (das möchte ich jetzt nicht mißverstanden wissen, schließlich doktere auch ich mit pflanzlichen Arzneien an mir herum :D !!) häufig auch eine gesunde Lebensweise praktizieren. Das heißt auch, daß ein überdurchschnittlicher Prozentsatz dieser Eltern versuchen, dam Kind möglichst eine zigarettenrauchfreie Umgebung zu bieten. Fakt ist, daß Zigarettenrauch einer der größten Übeltäter im Zusammenhang mit kindlichem Asthma ist. Über den Zusammenhang zwischen Impfungen und Asthma allerdings, konnte ich keine EBM-Studie finden.... Gruß Hagzissa |
| LaChatte | hagzissa, du hast mir deinen Einwänden natürlich recht, und es ist auch jenen bewusst, die diese Fragebogenaktion gestartet hatten. Eine Studie, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen will, ist es natürlich nicht. Dennoch würde ich dieser Fragebogenaktion eine gewisse Aussagekraft nicht absprechen. [QUOTE]Die Befragten haben sich freiwillig dazu entschlossen, an der Umfrage teil zu nehmen. Da sich auf einer Homepage für Eltern, die Impfungen ablehnen nicht unbedingt Elten herumtummeln, die Impfungen für wichtig erachten, dürfte in der Natur der Sache liegen...[/QUOTE] Da es bei der Fragebogenaktion nur darum gehen sollte, eben ungeimpfte Kinder zu untersuchen, wären geimpfte Kinder von vornherein die falsche Zielgruppe gewesen... Und Eltern, die Impfungen für wichtig erachten, impfen ihre Kinder ja schon von klein auf und wären damit ausgeschlossen von der Umfrage. [QUOTE] Das heißt auch, daß ein überdurchschnittlicher Prozentsatz dieser Eltern versuchen, dam Kind möglichst eine zigarettenrauchfreie Umgebung zu bieten.[/QUOTE] Nicht nur das, offenbar sind das Eltern, die auch auf eine unbelastete Nahrung achten und sich mit der Gesundheit ihrer selbst und der Kinder generell intensiv auseinandergesetzt haben. Diese Faktoren auseinanderzudröseln, dürfte allerdings recht schwer und aufwendig sein. Allerdings wüsste ich auch nicht, wo es eine Studie pro-Impfen gäbe, die auch die veränderten Umweltbedingungen - wie zum Beispiel das Vorhandensein oder nicht von Pferden bei Tetanus - thematisierten. Die haben auch keine Hemmungen zu sagen, es sei "natürlich" die Impfung gewesen, die die Krankheit zum Verschwinden brachte.:) |
| demelza | Vielen Dank für die umfangreichen und detaillierten Informationen, da hatte ich in der Tat etwas falsch verstanden. |