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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: rauchende Schwangere
TulpenDompteurEin Thema, was mir am Herzen liegt sind schwangere Frauen die auch noch rauchen! Muss dann denn sein?
Ich gebe zu, auch ich bin ein Qualmer, aber: Ich würde NIE während der Schwangerschaft rauchen!

Die typischen Ausreden - wenn ich die schon höre:
Es ist ja soooo schwer aufzuhören...
Ich habe während der Schwangerschaft geraucht und mein Kind ist jetzt 5 Jahre alt und gesund, also habe ich bei der nächsten Schwangerschaft auch geraucht....
Die Kette lässt sich beliebig weiter führen.

Wie deppert muss man denn sein, solche Aussagen zu machen?
Ich bin zwar keineswegs ein Unschuldsengel, aber sobald ich weiß dass da ein Braten in der Röhre ist höre ich auf. Die Gesundheit des Kindes geht in jedem Falle vor!

Wie steht ihr zu dem Thema? Interessiert euch das, oder könnte nur ich mich darüber aufregen bis ich schwarz werde? Gibt es jemanden der trotzdem geraucht hat?
Mich interessiert eure Stellungsnahme, also los geht's:
HaevionDie ungeborenen Kinder werden dadurch [i]sofort[/i] nikotinabhängig. Ich möchte das an dieser Stelle ehrlich gesagt nicht vertiefen - wer sich ein wenig mit Drogen, und Dosierungen auskennt, weiß, wie schlimm das Rauchen während der Schwangerschaft [i]wirklich[/i] ist. Die Kinder kommen auf Entzug zur Welt. Für mich wäre das ein Fall für's Jugendamt, aber da setzt unser Rechtssystem natürlich mal wieder aus... Ob man nun während der Schwangerschaft raucht, oder seinem Kind im Alter von 6 Jahren eine Heroinspritze setzt (die Suchtwirkung ist auf ein ungeborenes Kind übrigens die Gleiche) - von der Wirkung der Droge her differenziert sich die Sachlage, vom Tatbestand jedoch keineswegs.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von TulpenDompteur [/i]
[B]
Wie deppert muss man denn sein, solche Aussagen zu machen?
[/B][/QUOTE]

Wie deppert muss man sein um überhaupt zu rauchen?


[QUOTE] Es ist ja soooo schwer aufzuhören... [/Quote]

Ist es auch - Nikotin ist eine Droge...
TulpenDompteurIch habe schon zahlreiche Berichte von Freundinnen gehört die Krankenschwestern sind, also so ein kleiner Wurm auf Entzug ist echt furchtbar! Der kann doch nix für, dass seine Mutter so beschränkt ist!
Naja, ich warte auf den Tag bis es bei uns endlich mal raucherfreie Bars gibt! Das ärgert mich zwar trotzdem als Raucher - ich geb's zu, da musste immer raus und im winter ist es kalt. Aber bin ich ja selber Schuld.
Als Schwangere würde es mich tierisch nerven, wenn neben mir im Café jemand eine nach der anderen qualmen würde, man kann ja auch mal bißchen Rücksicht nehmen!
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Ist es auch - Nikotin ist eine Droge... [/B][/QUOTE]

Das legitimiert nicht, dadurch anderes Leben zu gefährden, oder zu beeinträchtigen. Wer nicht in der Lage ist, sein eigenes Verlangen in dieser Situation zurückzustellen, sollte seinem Leben besser ein Ende setzen, denn von Verantwortungsbewusstsein, das hier unbedingt notwendig ist, kann nicht die Rede sein. Schwächlich ist, wer seine Sucht über diese Normen (Verantwortung und Schutz des Lebens) stellt.
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von TulpenDompteur [/i]
[B]Als Schwangere würde es mich tierisch nerven, wenn neben mir im Café jemand eine nach der anderen qualmen würde, man kann ja auch mal bißchen Rücksicht nehmen! [/B][/QUOTE]

Richtig... Bei uns galt auch stets die Regel "keine Kinder", wenn wir uns mit "anderen Dingen" umgaben. Es muss, und darf einfach nicht sein, dass Individuen, die noch kein eigenes Bewusstsein entwickelt haben (dazu gehören m.E. auch Pubertierende) mit Drogen (aller Art) in Verbindung gebracht werden.
TulpenDompteur[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Wie deppert muss man sein um überhaupt zu rauchen?
[/B][/QUOTE]

Das frage ich mich auch selbst - aber ich zweifle ja eh an meiner Intelligenz...:rolleyes:
Aber nichtsdestotrotz geht es ja nicht um das Rauchen an sich, das ist ja jedem seine eigene Sache. Andere da mit rein ziehen - indem sie "passiv rauchen" - ist scheiße.
HaevionNaja, aber wo hast Du denn heutzutage eine klare Separation zwischen Rauchern und Nichtrauchern? ;) Da ist Amerika uns voraus (wenn auch sonst in keiner Sache... :D)
TulpenDompteurNee nee, schon klar. Am besten bringt es folgender Satz auf den Punkt:

[B]Having smoking and non-smoking sections in the same room is like having urinating and non-urinating sections in a swimming pool.[/B]
Ross Parker

[EDIT:] Klare Seperation hin oder her, das bringt eh nix. Stell dir mal vor du bist schwanger und neben dir sitzt so eine Räucherstube?
NiamhIch finde sowas einfach absolut verantwortungslos. Natürlich ist das Aufhören hart und die Schwangerschaft erschwert das vielleicht auch noch, aber Frau muss sich doch im Klaren darüber sein, was sie dem Kind damit antut!

[QUOTE]Bei uns galt auch stets die Regel "keine Kinder", wenn wir uns mit "anderen Dingen" umgaben[/QUOTE]

Dem kann ich nur zustimmen! Schade ist es nur, wenn rauchende Eltern nicht auf ihre Kinder hören, wenn diese fragen, ob sie das denn nicht lassen könnten.
Chokmah...um es mal so zu sagen ich habe auch etwas dagegen wenn Frauen in der Schwangerschaft rauchen jetzt kommt das aber...

wenn eine Frau vor der Schwangerschaft viel geraucht hat bis zu der Zeit als sie davon(Schwangerschaft) erfährt sollte sie den Konsum allmählich einschränken aber nicht sofort aufhören, da dies auch nicht besonders gesund ist....

wird dir jeder Frauenarzt bestätigen

zudem sollte sie gar nicht während der Stillzeit rauchen ist nämlich auch so etwas was net toll ist
Lunar Light*lol* eine ehemalige arbeitskollegin sagte zu mir 'ich ernähre mich ja jetzt gesund, das gleicht sich schon aus'...
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Chokmah [/i]
[B]sollte sie den Konsum allmählich einschränken aber nicht sofort aufhören, da dies auch nicht besonders gesund ist....[/B][/QUOTE]
Wo hast du Das denn her?
TulpenDompteurDas habe ich aber auch mal gehört in einem ähnlichen Zusammenhang:
Eine Freundin wurde schwanger und hat es aber erst nicht gemerkt (alles war wie vorher und dick wurde sie auch nicht). ERST im 7.Monat (!) ging sie plötzlich auf wie ein Hefekloß. In der ganzen Zeit hat sie geraucht bis zum umfallen. Der Arzt sagte ihr, dass wenn sie jetzt plötzlich aufhören würde, wär das wie so eine Art Schock für's Kind, sie soll's alles immer mehr runterschrauben.
Aber ich bin kein Arzt und habe keine Ahnung, ich find's trotzdem scheiße.
ilumina@ Tiberon

Vom Frauenarzt!!!

Meine Ärztin hatte mir damals ebenfalls diesen Rat gegeben.


Mal so eine Frage in die Runde.....haben wir hier Mütter???

Wer von Euch hat denn schon Kinder zur Welt gebracht und hat somit Erfahrungen aus erster Hand???

Oder haben wir hier nur mal wieder Theoretiker???

Würde mch wirklich mal brennend interessieren....
Tiberonachso, wenn man schon schwanger ist.
Gut, da kann ich mir das vorstelle, ansonsten halte ich das wirklich für ein Gerücht.
Chokmahalso ich bin zwar keine Mutter aber n Vater tuts doch auch der überall mit hin ist....

Ilu bin ich jetz n halber Theoretiker...*feix*



nochwas als meine Exfrau schwanger war habe sogar ich aufgehört mit rauchen für diese Zeit...
Gnom1218Also ich hab das bei ner Arbeitskollegin mal mitbekommen. Die war mehr oder weniger Kettenraucherin (und auch teilweise etwas beschränkt, wenn ich das mal so sagen darf). Sie hat während ihrer Schwangerschaft genau so viel geraucht, wie davor und zwar weil sie (O-Ton!) "Es nicht einsah extra wegen dem Kind mit dem Rauchen aufzuhören" :mad: Tja, das Kind war dann ziemlich klein und leicht gelblich, als es auf die Welt kam. Die Kollegin hat auch während der Stillzeit geraucht und auch in der Umgebung des Kindes. Ich finde das sowas von unverantwortlich!:mad: Wie kann man nur so blöd und egoistisch sein?!
Bird of prey@Gnom,

das das Kind leicht gelb auf die Welt kam kann auch daran liegen das es Gelbsucht hatte ;)
Nein das soll jetzt nicht heißen das ich es beführworte in der Schwangerschaft zur auchen, ganz im Gegenteil.
Ich finde es zum ko**** in der Schwangerschaft zu rauchen.
Weiß jetzt nicht mehr wer von euch das geschrieben hat, aber es stimmt das man nicht sofort aufhören soll zu rauchen wenn man erfährt das man schwanger ist, das ist für das Kind genauso schädlich wie das rauchen selbst. Man soll es so weit es geht verringern und langsam aufhören.
Und bevor jetzt irgendwelche Fragen aufkommen. Ich spreche aus Erfahrung.
SeteshWährend der Schwangerschaft zu rauchen finde ich genau so unverantwortlich wie zu diesem Zeitpunkt übermässig zu trinken.
Wir haben dieses Thema erst gestern in der Schule angeschaut, und ich bin nach zahlreichen Infobroschüren recht informiert.

Ich finde es einfach unverantwortlich, sein Kind einer solchen Gefahr auszusetzen, nur weil man eben raucht. Denn der kindliche Körper hat bekommt all die Schadstoffe nicht über die Lunge, wo sie noch ein wenig gefiltert werden, sonder direkt ins Blut. Und da gibt es keinen Schutz vor dem Nikotin und all den Schadstoffen einer Zigarrette. Die Kinder werden dann häufig Missgeburten, die Physische oder Psychische beeinträchtigungen haben.

Das selbe mit dem trinken. Da gibt es zwar eine gewisse Toleranz, aber wenn ich schwänger wäre (bzw meine Frau/Freundien) würde ich ein absolutes Alkohol- und Nikotinverbot erstellen, sowohl für sie (wegen dem Kind) als auch für mich (um sie dabei zu unterstützen).
X InferisIn unseren Zeiten ist eine rauchende Schwangere leider nichts besonderes mehr. Natürlich ist so ein Verhalten dumm. Aber meinen wirklichen Hass bekomme ich, wenn ich sehe, wie eine junge Mutter in der einen Hand Ihr Kind und in der anderen die Bong hält. "Ich rauch ja in die andere Richtung..." Prima Entschuldigung.
Jetzt ist der Wurm grad mal 2 Monate alt und wird regelmäßig dicht!

Zugegeben, früher hätt ich die Idee nicht schlecht gefunden und wir sind oder waren alle keine Heiligen, aber wir haben wenigstens noch die freie Wahl ob und was wir rauchen!
noemich bin ja damit gesegnt absolute gelegenheitsraucherin zu sein
und habe eigentlich nie ein suchtgefühl. aber wenn ich schwanger
werden würde wäre auf jeden fall auch mit der "gelegenheitskippe" schluss!
ich stell mir das zwar sehr hart für starke raucherinnen vor aber es
grenzt tatsächlich an körperverletzung für das kind wenn sie es nicht
einsieht aufzuhören. wenn man ein kind "plant" so hab ich gehört, soll
frau ja schon lange zeit vor dem versuch schwanger zu werden aufhören.

ich hasse es schwangere zu sehen die rauchen. ich hasse es junge mütter
zu sehen die rauchen (kinderwagenschiebend) und ich hasse es mütter
zu sehen die im auto rauchen wenn der knopp hinten drin sitzt. leider seh ich
das viel zu oft.

besonders krass fand ich eine doku über minderjährige mütter in
einer einrichtung namens st. anna stift. die waren zwischen 13 und 18.
meistens schon als schwangere dort sollten sie den umgang mit dem kind und
die richtige versorgung und verantwortung lernen (kochen, wickeln etc).
da gab es aber einen raucherraum und da saßen tatsächlich ne schwangere
und ne stillende (kind nicht dabei). hab gedacht ich seh nicht richtig. die ham
sich eine nach der anderen angemacht. das ist echt das letzte. ich versteh halt
nicht warum die "betreuerInnen" dort es nicht schaffen können den mädchen
klar zu machen wie scheisse das ist. vielleicht bekommen die das dort schon
gesagt aber ein nichtrauchgebot und ein kurs zum aufhören schien es nicht
zu geben bzw. nichts zu bringen.

*kopfschüttel*

noem
Black MoniDie Info, dass stark rauchende Schwangere langsam reduzieren sollen, stimmt tatsächlich, habe ich damals auf Anraten meines Gynäkologen auch gemacht. Während der Stillzeit habe ich auch nicht geraucht.
Alkohol in der Schwangerschaft ist ja wohl das letzte.
[QUOTE]Die Kinder werden dann häufig Missgeburten, die Physische oder Psychische beeinträchtigungen haben.[/QUOTE]
OT
Es stimmt natürlich, aber der Begriff "Missgeburt" stört mich gewaltig. Finde ihn sehr negativ besetzt, eigentlich schon beleidigend. Behinderte Mensche sind keine Missgeburten!
AthaAlso, ich habe in der 6. Woche erfahren, dass ich schwanger bin. In der Woche darauf habe ich eine Schachtel geraucht, ja, es ist lahm, aber ich brauchte zur Beruhigung meine Zigarette, habe ( auch wenn es völlig belanglos ist) nur Ultra Light geraucht. Ab der 7. SSW habe ich keine Zigarette mehr angerührt, weil ich schon aus purem Egoismus meinem Kind nicht wissentlich Schaden zufügen wollte bzw. auch nicht scharf auf ein ewig kränkelndes Kind ( durch meine Schuld) war.
Und Alkohol... hm, ich habe eine Miniflasche Sekt mit einer Freundin geköppt, als ich das Ergebnis bekam, und zu Silvester hab ich mal einen Schluck genippt, und selbst der schmeckte mir nicht.
Ich hätte es mir nie verzeihen können, durch meinen Egoismus mein Kind krank gemacht zu haben. Nee, nee.
Und da ich wusste, warum ich nicht rauchte, war es auch total leicht, nicht an zigaretten zu denken, geschweige denn, eine anzurühren.
FriedhofsKerzeAls ich in der 7. woche erfahren hab das ich schwanger bin hab ich meine zigaretten weg gschmissen.Jetzt kommt wieder der vorwurf,das man das langsam tun soll,aber ich hab es so als besser empfunden.Wenn ich reduziert hätte, hätte ich es nicht geschafft.dann hätte ich mir nur eingeredet das es doch ok ist wenn ich da mal eine rauch oder da.Auch nach der schwangerschaft wärend dem stillen hab ich nicht geraucht.
Alkohol hab ich ebenfalls komplett weg gelassen.
blackrainboweine bekannte von mir ist hochschwanger, und dann sieht meine schwester sie im lokal mit einem long island und rauchend an der theke sitzen. ich finde das unverantwortlich! wenn man unbedingt seiner eigenen gesundheit schaden zufügen muss, ist das jedem seine sache (ich war ja schließlich auch raucher) , aber wenn man schwanger ist, ist man für ein ungeborenes kind verantwortlich!
mir fällt dazu nur das kind von dem boxenluder katie price ein, das blind und taub ist, und was weiß ich noch für schäden von ihre verantwortungslosigkeit davongetragen hat....
Schwarze KatzeObwohl ich selbst eine starke Raucherin bin, finde ich Rauchen (sowie anderer legaler oder illegaler Drogenkonsum) unverantwortlich.
Es gibt in Apotheken auch Nikotin-Pflaster, der Entzug erleichtert, und jede rauchende Schwangere kann darauf greifen.
Wenn ich schwanger werde (was ich nicht hoffe), werde ich mit Rauchen aufhören
Ich möchte nicht Schuld daran sein, wenn mein Kind später Astma hat. Was Alk betrifft, sind die Schaden noch gravierender. Ich habe es in TV gesehen, das hat mich richtig geschockt. Die Babys von Trinkerinen sind oft mehrfach behindert (Wolfsrachen, Herzfehler und geistige Behinderungen).

Und was ich noch heftig finde, sind Schwangere, die auf Drogen sind. Das habe ich bei uns in Hamburg auch schon leider gesehen
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarze Katze [/i]
[B]Es gibt in Apotheken auch Nikotin-Pflaster, der Entzug erleichtert, und jede rauchende Schwangere kann darauf greifen[/B][/QUOTE]

Wäre diese Aussage nicht so bitter, wär's glatt 'ne Signatur wert... Was glaubst Du wohl, wo das Nikotin des Pflasters hingeht? Also 'tschuldige... Da kannst Du auch direkt weiterrauchen...
Setesh[QUOTE][I]Original geschrieben von Black Moni:[/I]
OT Es stimmt natürlich, aber der Begriff "Missgeburt" stört mich gewaltig. Finde ihn sehr negativ besetzt, eigentlich schon beleidigend. Behinderte Mensche sind keine Missgeburten![/QUOTE]

Nunja, was ist denn für dich eine Missgeburt? Für mich ist es eine Misslungene Geburt --> Missgebildetes Neugeborenes. Ich kann verstehen, dass du dieses Wort nicht gerade besonders magst, es hat wirklich einen sehr negativen "geschmack". Aber mir schien es passend...
FragilesoulIch finde den Begriff auch sehr unpassend, mal so nebenbei eingeworfen.


Rauchende Schwangere finde ich schlimm. Eine Freundin von mir hat ein Jahr vor ihrer Schwangerschaft aufgehört. Sie und ihr Freund haben angefangen, mehr und mehr über ein Kind nachzudenken, und ab da hat sie das Rauchen aufgegeben. Als beiden dann wirklich klar war, daß sie ein Kind wollten, und es dann geklappt hat, hatte sie bereits ein Jahr nicht mehr geraucht. Die Giftstoffe sind ja auch nicht 5 Minuten nach der letzten Kippe aus dem Körper verschwunden. Und es ist ja nicht immer so wie bei den beiden. Viele Kinder sind ja nicht geplant, von daher hat nicht jede Frau die Zeit, so verantwortungsvoll zu handeln. Ich denke, da kann man kaum einer Frau einen Vorwurf machen, wenn sie ungewollt schwanger wird, und es dann nicht gleich schafft, die Zigaretten für immer zur Seite zu legen. Ich selbst rauche nicht, aber ich denke, wenn es wirklich so einfach wäre, damit aufzuhören, dann gäbe es wesentlich weniger Raucher auf dieser Welt. Ich will damit nichts entschuldigen, aber es ist ein Ansatz, die Lage der Frauen auch vielleicht mal zu verstehen... Natürlich wäre es schön, wenn werdende Mütter nie geraucht hätten, aber leider ist das utopisch.
belladonnaIch bin Mutter von zwei Kindern und seit jeher Nichtraucherin. Während der Schwangerschaften habe ich es auch möglichst vermieden, in verräucherte Cafés oder Clubs zu gehen. Mein Freundeskreis hat auch Rücksicht darauf genommen und in meiner Gegenwart nicht geraucht und auch nicht später in Gegenwart meines Kindes.

Auch auf Alkohol habe ich gänzlich verzichtet und ihr glaubt gar nicht wie oft man von anderen zu hören bekommt:" Na, ein Gläschen wird doch nicht schaden" Wäre ich jedesmal darauf eingegangen, wenn ich dies zu hören bekam, dann wären aus einem Gläschen ganz schnell mind. zwei Flaschen geworden.

Wenn mit meinem Kind irgendetwas nicht in Ordnung gewesen wäre und ich hätte während der Schwangerschaft Alkohol getrunken (auch wenns nur ein Gläschen gewesen wäre;) ) ich hätte mir immer die Schuld dafür gegeben.

Wenn man es schon während der Schwangerschaft nicht packt, verantwortungsvoll dem Kind gegenüber zu handeln, wie soll man es dann verantwortungsvoll großziehen können, wenn es da ist?

Ich habe zwei Freundinnen, die rauchen, aber während der Schwangerschaft und Stillzeit war es für sie selbstverständlich darauf zu verzichten. Sie sagten mir, es fiele ihnen auch nicht sonderlich schwer, denn sie wüßten ja wofür sie darauf verzichten.
Zwar haben sie mit dem Rauchen wieder angefangen, aber in Gegenwart ihres Kindes verzichten sie ebenfalls darauf. Sie gehen dann auf den Balkon. Die Wohnung bleibt rauchfrei!
Schwarze Katze@Haevion

ich meinte damit nicht, dass die Schwangere dann die ganze Zeit weiter Pflaster benutzt, sondern es nur als Substitutionsmittel zur Raucherentwönung verwendet. es ist bei Kettenraucherinen sinnvoll, weil abrupter Entzug auch zu Fehlgeburt führen kann. Klar, enthält der Pflaster auch Nikotin, aber ohne andere Schadstoffen, wie Kohlenmonoxid und Teer. Und es gib diese Pflaster in unterschiedliche Stärke, sodass die Süchtige sich damit langsam runterdosiert und in ca. 1 Monat nikotinfrei wird
jahbhmm aber soweit ich mich entsinne ist der Teer und die Kondensate für das Embryo eigentlich unschädlich, da es in der Lunge rumwuselt! Das Nikotin ist der "Suchtstoff" der ins Blut gelangt!

Korrigiert ich wenn ich falsch liege

Da ich Taback raucher bin und die Sprüche noch nicht so lange lese hab ich da noch ne frage steht nich da auf den neuen schachteln, irgendwas von rauschen schadet den Spermazoten oder so? Hab ich als rauchender Mann dann auch schon gute Chancen ein behindertes Kind zu zeugen? oder werde ich einfach nur impotent?

Scheiß Thema
Gruß Simon
Chokmah@jahb

unfruchtbares Sperma hat wohl kaum etwas mit Impotenz zu tun allerhöchstens mit der Fähigkeit Kinder zu zeugen:D
jahbist jetzt ein lächerliches Streitthema aber Impotent heißt übersetzt: Zur Zeugung nicht fähig und da ist es egal ob ich buchstäblich keinen mehr hoch bekomme oder ob ich unfruchtbares Sperma habe!
Chokmahich wollte ja gar net streiten:rolleyes:

Impotenz bezeichnet allgemein das Unvermögen, den Beischlaf befriedigend auszuführen.

es gibt auch wie du schon sagst dieselbige in hinblick auf geschädigte samenzellen was aber weniger mit dem begriff impotenz angewandt wird...

Thema ende.....es geht hier um schwangerschaft net ums sperma.....:eek:
LilithRainBin seit 10 Monaten Mami, und habe in meiner Schwangerschaft nicht geraucht davor war ich ein sogenannter Stress-Raucher. Ab dem Tag an dem ich es erfahren habe, habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt nicht mal in Pralinen bin in keine Bars mehr gegangen, Disco sowieso nicht und hab es beim M'era Luna zum Bsp. vermieden der Bühne zu nahe zu kommen. Ich war überängstlich weil ich vorher schon mal ne Fehlgeburt hatte, und sowas prägt! Ich kann Frauen nicht verstehen die während der Schwangerschaft rauchen oder trinken oder irgendwelche Drogen nehmen. Ich frage mich häufig wie wenig Verstand solche Frauen haben müssen wenn sie behaupten das würde dem Kind nicht Schaden (sowas kommt öfter mal in Talkshows), meine Güte was einem selber schadet und ins Grab bringen kann soll also so einen Wurm, der in einem drin und vollkommen von einem abhängig ist, nichts ausmachen???:mad: Das ist für mich purer Egoismus und die idiotischste Engstirnigkeit die man nur an den Tag legen kann!!!! Schliesslich hat man Verantwortung und das nicht erst wenn das Kind auf der Welt ist!!!....so jetzt bin ich sauer....
Ich finde es eben nur so ungerecht das es Frauen gibt die alles dafür tun würden ein Kind zu bekommen und dann kommen da solche und können so ein "Geschenk" gar nicht wertschätzen!!!
... ich geh mich jetzt abregen!!!!
Ist aber ein Super Thema und ich finde es geht jeden etwas an, die Männer die es zulassen das ihre Frau in der Schwangerschaft raucht oder selbst keine Rücksicht nehmen finde ich übrigens genau so schlimm!!!

In diesem Sinne
Vernunft ist Nichts! Gefühl ist Alles!
Bloody Kisses
TulpenDompteur[QUOTE][i]Original geschrieben von LilithRain [/i]
[B]
Ich finde es eben nur so ungerecht das es Frauen gibt die alles dafür tun würden ein Kind zu bekommen und dann kommen da solche und können so ein "Geschenk" gar nicht wertschätzen!!!

Bloody Kisses [/B][/QUOTE]

Ich muss momentan Medikamente nehmen, weil ich eine Autoimmunallergie habe und der Arzt sagte, dass mein Kind vielleicht deshalb mal einen Herzfehler hat. So würde ich vieles geben um später mal ein gesundes Kind zu bekommen und weder rauchen, trinken oder sonstiges. Ich verstehe Leute nicht, die Kinder kriegen als selbstverständlich nehmen und nichts für die Gesundheit der Kinder tun.
disturbed[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B]Wer nicht in der Lage ist, sein eigenes Verlangen in dieser Situation zurückzustellen, sollte seinem Leben besser ein Ende setzen [/B][/QUOTE]

Also ich muss sagen das ich diese Aussage ziemlich krass finde.
FragilesoulDa schließ ich mich an.


Ich finde es aber schön, zu lesen, daß sich junge Frauen über ein Kind freuen, und daß die Welt nicht voll von "Ich will keine Kinder"-Egoistinnen ist.
ignisetferrumes ist in meinen augen schwachsinn und unverantwortlich..
wenigstens wenn man schwanger ist, sollte man seine flossen von den kippen lassen..
und das ein kind nach 5 jahren nicht geschädigt ist..na, zufall oder nicht?!
ich würde nie rauchen wenn ich ein kind bekommen würde und auch dann nicht, wenn es in meiner gegenwart ist..
menschen die dies tun, dürften keine kinder bekommen, so lang bis sie begreifen WAS sie da eigentlich tun..
TulpenDompteurIch finde es ein bißchen komisch, dass es so viele Gesetze gibt z.B. gegen das illegale Herunterladen von Musik etc., aber kein konkretes Gesetz gegen unverantwortliche "Kindererziehung". In Firmen darf nicht mehr am Arbeitsplatz geraucht werden, aber wer bitteschön schützt die Kinder zu Haus vor dem Qualm?!
DeusExMachinaDirekte Antwort zum Ausgangsthread: Ich glaube man musss sich nciht unterhalten ,dass rauchen in der schwangerschaft unverantwortlich ist. Es gibt hier im Forum wohl kaum eine andere meinung ... naja irgendwie fehlt die Diskusion, aber immerhin gabs ja Bestätigung..
aaraenWundern tuts mich jedenfalls nicht. Wer schon nicht auf seine eigene Gesundheit achten kann, wie soll so jemand auf die Gesundheit anderer achten können?

Für die Statistik: Ich rauche nicht. ich habe auch vor der Schwangerschaft nicht geraucht.
Amadiciaich habe weder ein kind noch bin ich schwanger aber wenns mal passiert muss ich ehrlich zugeben, dass ich nicht weiss ob ich aufhoeren wuerde bzw. koennte. ich wuerds zwar sicherlich reduzieren aber der rest liegt in den sternen. ihr braucht euch auch nicht drueber aufzuregen ich hab die meinungen gelesen
was mich mitterlweile doch irretiert ist aber die tatsache, dass auf raucher langsam aber sicher eine hetzjagt veranstaltet wird. ich glaube es ist jedem raucher sehr wohl bekannt, was das rauchen fuer gesundheitliche auswirkungen hat, passiv wie auch aktiv... und trotzdem versucht die gesellschaft mittlerweile mit enormen druck das rauchen zu kriminaliesieren. und das seh ich auch schon hier... wer bitte will mir verbieten in meinem eigene haus zu rauchen??? unter welcher begruendung??? das es schaedigend ist.. ok dann aber bitte auch ein verbot von autos, denn diese sind ebenfalls gesundheits und umweltbelastend, alk, weil an dont drink and drive halten sich nicht wirklich alle und ich kann ewig weiter aufzaehlen.
es muss ein gesundes mittelmass gefunden werden und nicht von einem extrem ins naechste rein.
Schwarze KatzeOdessa hat geschrieben:
Wie deppert muss man sein um überhaupt zu rauchen?



Ich bin nicht schwanger, ich will nicht schwanger werden, ich habe keine Haustiere, ich lebe alleine, mein Freund ist ein Raucher - und damit darf ich mich selbst vergiften, schließlich schade ich keinem, sondern bezahle Tabaksteuer und entlaste die Rentenkasse, weil Raucher sterben früher "g"
Mondsilbertaufe[QUOTE]Ich bin nicht schwanger, ich will nicht schwanger werden, ich habe keine Haustiere, ich lebe alleine, mein Freund ist ein Raucher - und damit darf ich mich selbst vergiften, schließlich schade ich keinem, sondern bezahle Tabaksteuer und entlaste die Rentenkasse, weil Raucher sterben früher "g"[/QUOTE]
Du belastest aber das Gesundheitssystem, denn mit deiner Krebserkrankung wirst du zum chronischen Krankheitsfall.
:D
LemuriaNunja, meine Mutter hat selbst geraucht, als sie mit mir schwanger war, aber ich persönlich finde, dass Frauen (oder auch genausogut ihre Männer), die sich nicht in der Lage sehen, in der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, genrell die Gebärmutter entfernt werden sollte...
Es ist schon sehr schade, wenn das eigene Ego über das Leben des eigenen kindes geht.
Genauso unverantwortlich finde ich es aber auch, später zu rauchen. Das ist einfach völlig respektlos den kindern gegenüber. Nunja, ich hör' jetzt auf, sonst arte ich wieder mal aus...

Lemuria
Julya[quote][i]geschrieben von Lemuria[/i]
Genauso unverantwortlich finde ich es aber auch, später zu rauchen. Das ist einfach völlig respektlos den kindern gegenüber.[/QUOTE]


Da stimmt ich Lemuria zu. Man sollte nicht vergessen, daß es mit dem Nichtrauchen während der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht getan ist. Ich könnte jedes Mal kotzen, wenn ich Frauen oder Männer sehe, die in Gegenwart ihrer Kinder rauchen, womöglich noch im Auto mit geschlossenen Fenstern.

Als ich es einmal sehr eilig hatte, bin ich in Gegenwart eines kleinen Kindes über eine rote Ampel gelaufen, weil ich sonst meinen Zug verpasst hätte. Seine Mutter murrte mir hinterher, was ich doch für ein "tolles Vorbild" sei. Ich drehte mich um und wäre ihr am liebsten an die Gurgel gegangen, da sie selbst ein solch "tolles Vorbild" für ihr Kind war, da sie in seiner Gegenwart geraucht hat.
Es gibt tausende solcher Szenen, wo ich solch eine Wut verspüre, weil die Eltern zu dämlich und selbstsüchtig sind, um ihren Kindern eine rauchfreie Umgebung zu ermöglichen.
Sollte ich jemals schwanger werden, wäre die zuletzt gerauchte Zigarette definitiv die letzte für die nächsten zwanzig Jahre.
AirSeid gegrüßt,
also ich bin Azubi im Kindergarten, voll in der Ausbildung und auch voll angenervt von rauchenden SChwangeren UND Müttern. Das Rauchen in der SChwangerschaft ist ein traumatisches Erlebnis für das Ungeborene. Wann kann man einem LEbewesen nur so eine Verstümmelung der Psyche antun?-Ausreden gelten auf diesem Sektor nicht, weil es ganz einfach keine gibt.
Auch für Kinder die schon auf der Welt sind, egal ob ein 1/2 jahr oder 6 Jahre:
Es ist verdammt nochmal hochschädlich. Bei kleinen Kindern ist jede passive einatmung(auch von altem Rauch in der Wohnug) wie eine komplete Zigarre auf Lunge.
Wer mit ausreden kommt wie: Es ist ja so schwer aufz... blablabla.
Solchen Eltern müssen die Kinder eindeutig entfernt werden, weil das Vergewaltung ist.
Ich finde sowieso das man einen elternführerschein einführen sollte, wie es ja schon einmal von Politikern angeregt wurde.
Schwarze KatzeLemuria hat geschrieben

Frauen (oder auch genausogut ihre Männer), die sich nicht in der Lage sehen, in der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, generell die Gebärmutter entfernt werden sollte...


nette Gedanke.
Hat man von 60 jahren schon gemacht, bei "Nichtarier", geistig und körperlich Behinderten sowie Alkoholiker. Willst du wieder hin?
Und Männer kann man keine Gebärmutter entfernen, sie haben schon von Geburt an keine. Da reicht schon die Kügeln abzutrennen.

@ Julya
klar, eine rauchende Mutter ist ein schlechte Beispiel für ihres Kind.
Aber ganz ehrlich, dein Verhalten war auch nicht ohne Tadel. Über Rot in Beisein einers kleines Kindes zu rennen ist unverantwortlich. Damit kann man dem kleinen Wesen auch schaden: Es sind schon viele Kinder in Verkehr verletzt worden
JulyaAlso bitte! Das ist ja jetzt wohl ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Erstens mache ich das sonst nie, wenn Kinder in der Nähe sind und zweitens ist es an der Mutter dem Kind zu erklären, daß man sowas eben [b]nicht[/b] macht, aber ich finde, ihre Autorität ist spätestens [i]dann[/i] weg, wenn sie ihrem Kind erklärt, daß man nicht rauchen sollte....
Weißt Du, was ich meine? Die Mutter ist die Welt für ein kleines Kind. Was die Mutter sagt, ist 'Gesetz'. Also ist es viel leichter, dem Kind zu sagen, daß man bei rot nicht über die Straße geht, wenn jemand Fremdes das macht, als wenn die Mutter rauchenderweise ihrem Kind erklärt, daß man nicht rauchen soll. Das ist völlig paradox und das Kind weiß nicht, [i]was[/i] es nun glauben soll...
NiobeDAS LETZTE!

Und dann immernoch die Ausreden wie: Das Kind kriegt sonst Entzugserscheinungen!!!

So ein Quatsch!

Ich werd echt wütend, wenn ich sowas seh!

Mein Gott, ich werd auch voll oft angestarrt, wenn ich mir ne Kippe anzünden, weil die Menschen glauben, ich bin hochschwanger!

Stimmt aber nicht! Ich bin "ganz normal dick"!
*SchwarzeTräne*Hallo,

Ich bin nicht raucherin zum glück.Ich lag von der 32 ssw bis zur 37 ssw in der Klinik.Ich lag mit sehr vielen frauen in den ganzen wochen im zimmer.Da hat fast jede geraucht .Es lag soagr eine die hat 5 stück am tag geraucht.Mich fand das nicht so schön was sie dem ungeborenen antut.

Ich könnte das nicht machen denn das ungeborene bekommt eben auch was davon ab.Und das muss nicht sein.

Habe eine gesunde tochter sie ist jetzt 1 monat alt.

Ich kann nur der Kopfschüteln wenn ich sowas sehe.

gruß,
Lemuria@ Schwarze Katze:
Du willst sagen, dass ich mir die perversen Versuche in den Konzentrationslagern zurückwünsche? Also ich muss doch sehr bitten...
Das war doch wohl damals eine ganz enorm andere Geschichte!

Ich sage nicht, dass die oder die Person aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder was auch immer keine Kinder kriegen darf!
Hierbei habe ich nur an das gesundheitliche Wohl der Kinder gedacht. Ich halte Rauchen nämlich für willkürliche Körperverletzung am (ungeborenen) Kind. Ich wollte nur ausdrücken, dass jemand, der nicht mit dem rauchen aufhören will, am besten gar keine Kinder bekommt....

Generell möchte ich hier darum bitten, dass man die Beiträge doch bitte nicht allzu verbissen liest. (Es kann aufgrund dessen nämlich zu Fehlinterpretationen kommen). DANKE!:rolleyes:
Schwarze Katze@Lemuria
es wurde damals nicht nur in KZ so gehandelt. In sogenannten demokratischen Schweden hat man in 30-er bis 50-er Jahren Alkoholiker und "Herumtreiber" zwangsweise sterilisiert.
Es hat mit Nazutum nicht zutun

Die Schweden dachten auch nur an gesundheitliche Wohl.

Mit radikale Methoden kann man da nichts erreichen. Einzige, was hilft, meiner Meinung nach, ist Verbot von Tabak-Werbung und eine richtige Aufklärung, die viel früher beginnt, als in Schwangerschaft. Die Rauchverbot in der Schulen geht schon in die richtige Richtung
IsuamNatürlich ist Rauchen extrem schädlich. Für Ungeborene ganz besonders. Was hier aber kaum jemand zu begreifen scheint, ist, daß Rauchen eine Sucht und damit eine sher ernsthafte GEFÜHLSkrankheit ist (und kein Intelligenzproblem oder Defizit). Wer raucht, ist gezwungen, mithilfe seines Suchtmittels auf negative Gefühle zu reagieren (oft schon, bevor sie auftreten). Mit sich selber und dem Leben klarzukommen, ohne die Gefühle durch die Droge zu verändern, ist ihm nicht so ohne weiteres möglich. Die ganzen Argumente al la "Ist doch nicht so schlimm" usw. sind Schutzbehauptungen. Ein Raucher kann ohne Zigaretten nicht leben. Es stimmt, daß es Leute rauchen, ohne süchtig zu werden - genauso, wie Alkohol nicht von jedem süchtig mißbraucht werden muß. Und es stimmt auch, daß der Gedanke an das ungeborene Kind (oder schon der Kinderwunsch) Gottseidank bei vielen eine ausreichende Motivation zum Aufhören bewirken kann. Zwar besitzen sie nicht genug Selbstliebe, um sich selber zu beschützen, für ihr Kind bringen sie die Kraft aber auf. Wenn hier von Rauchern mit dem Finger auf rauchende Mütter gezeigt wird, klingt das für mich ganz genauso, als wenn ein beginnender Alkoholiker verächtlich auf jemanden herabsieht, der schon in der Gosse gelandet ist (und glaubt, er selber könne selbstverständlich vorher aufhören). Also, mal eine etwas provokante Frage an die Raucher hier: Wenn ihr versteht, wie schädlich das Rauchen ist, warum regt ihr euch dann über andere Raucher auf, anstatt eure eigene Sucht zu bekämpfen ? "Ich würde aufhören, wenn ich schwanger wäre" ist ja ziemlich hypothetisch.
Viele Grüße Isuam
Mondsilbertaufe[QUOTE]Also, mal eine etwas provokante Frage an die Raucher hier: Wenn ihr versteht, wie schädlich das Rauchen ist, warum regt ihr euch dann über andere Raucher auf, anstatt eure eigene Sucht zu bekämpfen ?[/QUOTE]
Die Antwort steckt in der Frage. Weil es eine Sucht ist, die körperliche und seelische Abhängigkeit von einer Substanz.
Gekennzeichnet ist die Sucht durch schwer bezwingbares Verlangen, verminderte Kontrollfähigkeit, fortgesetzter Substanzgebrauch trotz des Wissens über dessen schädlichen Folgen usw.
Die Frage ist deswegen obsolet, weil ihr Inhalt ein Symptom der Krankheit darstellt.
*SchwarzeTräne*Ich war bis am 12.12.04 noch schwanger meine tochter kam am 13.12.04 auf die welt.Ich habe nie in der Schwangerschaft geraucht und werde dieses auch nie tun.Ich lag aber sehr lange in der Schwangerschaft in der Klinik .Und in dem Zimmer wo ich lag war eine frau wo auch frühzeitigen wehen hatte .Und hat am tag 5 mal geraucht .Ich finde es nicht gut für das ungeborene kind.Die schwestern und ärzten haben ihr das gesagt was passieren kann aber ihr war das egal .

gruß,
Latriziameine mutter ist hebamme und wenn ich nur immer höre, dass die jungen werdenen mütter (nicht nur jung) in der raucherecke sitzen und sich da bis oben hin zu qualmen, dann werd ich da echt leicht säuerlich drüber.

das hat nicht nur gesundheitliche folgen für das kind, wie behinderungen (muss nicht sein, aber das risiko ist natürlich erhöht), sondern es ist auch eine tatsache, dass das neugeborenen auf entzug ist.
es war 9 monate an nikotin gewöhnt und nun wird es damit nicht mehr versorgt.

das grenzt für mich schon an quälerei...
Trinity GothIch halte es für noch gefährlicher, wenn die Mütter ihr Kind nach der Geburt zuqualt. Da gibt es ein Risiko von plötzlichem Kindstod von etwa 20%.

Aber das Problem was ich hier sehe ist immer noch 'Rauchen ist eine Sucht', wird aber immer noch durch frei verkäuflichen Stoff gefördert. Niemand schert sich darum schwangeren Frauen zu helfen von der Zichte wegzukommen im Endeffekt. Andererseits ist das Aufhören während der Schwangerschaft noch stressiger für die Frau. Stress hat auch nicht gerade einen positiven Effekt während der Schwangerschaft.
Ich sehe das momentan bei einer Freundin von mir, die unverhofft schwanger wurde.

Gruß
Trin
illuminatWer nicht alles tun würde um seinem Kind die optimalsten Lebensbedingungen zu schaffen, kann genausogut Selbstmord begehen. Vor allem jetzt wo rauskam, dass Rauchen sogar den Enkeln noch schadet. Ich würde keine Raucherin schwängern wenn sie meint sie könnte nicht für 9 Monate aufhören.

An der Stelle der Frau würde ich mir aber auch einen Mann suchen, der zumindest so diszipliniert ist, ab der schwangerschaft im Haus nicht mehr zu rauchen - oder es wenigstens auf gut belüftete Räume zu verringern in denen das Kind zu dem Zeitpunkt nicht anwesend ist.

Natürlich ist es schwer, mit dem rauchen aufzuhören - oft kann man es einem "unmöglich" gleichsetzen.
Aber wenn schon ein Kind, dann bitte richtig und nicht sagen: "Hauptsache Fleisch im Bauch."
Sonne[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B] Wer nicht in der Lage ist, sein eigenes Verlangen in dieser Situation zurückzustellen, sollte seinem Leben besser ein Ende setzen, denn von Verantwortungsbewusstsein, das hier unbedingt notwendig ist, kann nicht die Rede sein. Schwächlich ist, wer seine Sucht über diese Normen (Verantwortung und Schutz des Lebens) stellt. [/B][/QUOTE]


Und damit können wir wieder die Dezimierungslager einführen. dort alle Alc.- Sex.- Nico.- und Drogensüchtigen hinschicken. Alles integrativen psychologischen Bemühungen über den Haufen werfen. Bei der gelegenheit auch alle Supermärkte wieder abschaffen, die Keule ausgraben und selbst auf die Jagt gehen .........

Intelligenter Ansatz :q


Sonne
HaevionSonne, lies und versteh meinen Beitrag. :)
Trinity Goth@Illuminat: Du hast nie geraucht, oder? Es nicht einfach mal so für 9 Monate aufzuhören und man kann es bei stressigen Situationen für die Mutter schon mit unmöglich gleichsetzen.

Andererseits, ich bin ein Kind aus einem Raucherhaushalt. Mein Vater war starker Raucher zur Zeit meiner Geburt und ich bin trotzdem gesund. Es ist nicht unbedingt schädlich.

Gruß
Trin
ubiesttristaniaich habe auch geraucht die ersten 4 wochen als ich schwanger war und auch alkohol getrunken, weil ich es zu dieser zeit noch nicht gewusst und auch kein baby geplant habe.
das geht sicher vielen so.
als ich es dann erfuhr,hab ich sofort aufgehört und es ist mir sehr leicht gefallen.
leider habe ich ein jahr nach der gegurt wieder angefangen, rauche aber niemals neben meinem kind oder in der wohnung.
Trinity Goth@ubiesttristania: Wenn du Gelegenheitsraucher bist, dann ist das aufhören nicht so schwer, bei richtig Süchtigen ist das schwieriger.

Gruß
Trin
TajelaEs ist immer leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen und moralisch wertvolle Parolen zu schwingen, wenn man selbst nie in der Situation war.

Ich kann es echt nicht mehr hören, dass gerade Männer oder Nichtraucher, die überhaupt nicht in diese Situation kommen werden, ihren Mund derartig aufreißen.

Ich rauche selbst und bin mir absolut sicher, dass ich kein Problem damit hätte, sofort aufzuhören, wenn ich schwanger werden würde.
Aber ich bin auch glücklich verheiratet und hätte mit Sicherheit die Unterstützung meines Mannes und wäre auch höchstwahrscheinlich keinen extremen Stresssituationen ausgesetzt.

Ich finde es auch unmöglich, wenn schwangere Frauen rauchen und unverantwortlich gegenüber dem Kind, das sich nicht wehren kann.
Aber man muss immer fair bleiben, man kann nicht über Menschen urteilen, deren Lebensumstände man nicht kennt , man weiss nie, was diese Menschen gerade durchmachen, dass sie nicht die Kraft und die Disziplin aufbringen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Ich finde es pseudomoralisch, schwangere Frauen, die Rauchen, kategorisch zu verurteilen, auch wenn ich selbst absolut dagegen bin.
TulpenDompteurGenau meiner Meinung!:)
illuminat[QUOTE]Natürlich ist es schwer, mit dem rauchen aufzuhören - oft kann man es einem "unmöglich" gleichsetzen.[/QUOTE]
[QUOTE]Du hast nie geraucht, oder? Es nicht einfach mal so für 9 Monate aufzuhören und man kann es bei stressigen Situationen für die Mutter schon mit unmöglich gleichsetzen.[/QUOTE]
Ja unmöglich, sagte ich bereits, denn ich spreche aus Erfahrung. Glücklicherweise ist jedoch meine Freundin Nichtraucher und darüber bin ich auch ziemlich froh - ein Trennungsgrund weniger.

Klar kann und will ich keinem Raucher vorschreiben was er im Falle einer Schwangerschaft tun sollte, aber ich appeliere an den gesunden Menschenverstand. Bei einer 50:50 Chance für eine generationsübergreifende bleibende Behinderung bekomme ich doch arge bedenken.

In Hamburg liegt die Zahl der Schwerbehinderten bei 12% - das heißt jeder neunte der dir hier über den Weg läuft hat einen Schaden weg - das macht einem schon ein wenig Angst...

Wer als rauchende Mutter jetzt gegenargumentieren möchte, weil ihr Kind ja gesund ist, sollte überlegen dass die Wahrscheinlichkeit, dass das zweite Kind ebenfalls gut durchkommt nahezu bei Null liegt wenn man der Statistik glaubt.
Tajela[QUOTE]Klar kann und will ich keinem Raucher vorschreiben was er im Falle einer Schwangerschaft tun sollte, aber ich appeliere an den gesunden Menschenverstand. Bei einer 50:50 Chance für eine generationsübergreifende bleibende Behinderung bekomme ich doch arge bedenken.[/QUOTE]

[QUOTE]Wer als rauchende Mutter jetzt gegenargumentieren möchte, weil ihr Kind ja gesund ist, sollte überlegen dass die Wahrscheinlichkeit, dass das zweite Kind ebenfalls gut durchkommt nahezu bei Null liegt wenn man der Statistik glaubt.[/QUOTE]

Damit hast Du natürlich absolut recht! Nur weil eine Schwangerschaft trotz rauchender Mutter ohne Probleme für das Kind endet, ist dies kein Indikator dafür, dass Rauchen während der Schwangerschaft so schädlich nicht sein kann, ich denke wenn so etwas gut geht, kann man von Glück reden.

Aber dennoch lehne ich es ab, sich als Moralapostel aufzuspielen und rauchende Schwangere abzuurteilen, wie ich ja bereits gesagt habe, sind die Lebensumstände, die mitunter auch zu so einer Kraftlosigkeit führen, weitaus komplexer als man denkt....sachlich sind alle Argumente gegen rauchende Schwangere mit Sicherheit richtig, aber zu urteilen, wenn man nicht in der Haut dieser Leute steckt und demnach ihre individuelle Situation keineswegs nachvollziehen kann, finde ich einfach großkotzig und unangebracht. Wir sind schließlich alle nur Menschen.
illuminatNunja, ich würde nicht soweit gehen und Gesetze gegen das schwängern von Rauchern unterstützen (kommt bestimmt bald von Walmart oder EU) sondern möchte nur an den gesunden menschenverstand appelieren um diese störfaktoren wie "innerer schweinehund" ein wenig runterzuregeln. Ist sicher nicht einfach, mein Dad hats ne Zeitlang geschafft, kommt auch auf das Umfeld an, aber ich finde Fortpflanzung ist das einzige Thema bei dem man wirklich nach dem Grundprinzip "wenn, dann richtig" handeln sollte weil ein behindertes Kind in die welt setzen, oder mit dem gedanken einer abtreibung kämpfen zu müssen, kann nicht im sinn einer Mutter liegen. Aber es machen sich so wenig leute gedanken darüber und setzen sich ihre Prioritäten lieber im Hobby - das bezeichnet man dann erst als Zeitvertreib und später als Sucht. Kann doch wirklich nicht im Sinne des Erfinders sein ein Wesen zu Zeugen was zur Fortpflanzung nie fähig sein wird - wenn auch nur aufgrund mangelnder sozialer Akzeptanz.

Wenn die Eltern einen unerbittlichen Schwangerschaftswunsch haben, sollten sie damit rechnen, dass das auch mal das Ziel ihres Kindes sein könnte. Die lassen sich auch mit einer Zigarette nicht zum schweigen bringen... :rolleyes:

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