German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: HIV-Test
fluchtraumIch hatte vor kurzem einen HIV-Test machen lassen.
Ich [i]wußte[/i] zwar, daß es in meinem Leben eigentlich keine Infektionsgefahr gegeben hatte, aber ich wollte einfach den Beweis haben, daß ich negativ bin.
Das ganze hat mich dann doch etwas zum Nachdenken gebracht.
Denn: Den Test kann man beim Gesundheitsamt [u]umsont[/u] und [u]anonym[/u] machen lassen, und es dauert [u]nicht mal eine Woche[/u], bis das Ergebnis da ist. Alles drei Vorteile, die man beim Arzt [i]nicht[/i] hat.
[b]Aber:[/b] [i]Kaum jemand weiß, daß das mit dem Test so einfach geht. Und ich glaube, sehr wenige Leute nehmen die Möglichkeit daher auch war.[/i]
Was weiß ich wieviel Geld wird für Kondom-Werbung ausgegeben - warum informiert man da mal nicht auch mehr über die Testmöglichkeiten? Auch in der Schule haben wir darüber eigentlich nix gemacht.
Diese Tests sollten heuzutage eigentlich selbstverständlich sein. Aber zum einen, wie gesagt, wird man kaum darüber informiert (den Eindruck habe ich zumindest) und zum anderen herrscht bei vielen Leuten die 'Das passiert doch nur den anderen'-Mentalität vor. Und natürlich gibt es eine gewisse Hemmschwelle, so einen Test machen zu lassen. Ich denke, zu wissen, wie einfach daß eigentlich geht und das es anonym und umsonst ist, würde diese Hemmschwelle schon mal um einiges senken.

Was denkt ihr davon, wußtet ihr das, und wie geht ihr damit um?

Gruß, der fluchtraum
SenecaDas es mit dem Test so einfach geht, war mir seit dem Blutspenden bekannt, mit dem ich vor Jahren mal regelmäßig die Kasse aufgebessert habe...

Allerdings habe ich mich immer gefragt, ob ich es überhaupt wissen möchte, aus rein egoistischen Motiven.
Das Problem dabei, es handelt sich hierbei nicht um den schnellen Tod, sondern man trägt dieses Wissen, und die Verantwortung mitunter Jahren, wenn nicht ein Jahrzehnt mit sich umher...
Gewissermaßen das Ende des bisheringen Lebens, und wenn ich recht überlege, würde ich es mit diesem Wissen auch selbst vorzeitig beenden.
Mourner[QUOTE]Kümmerst du dich um HIV-Tests?[/QUOTE]

Brauch ich nicht. Ich lebe schon seit mehr als drei Jahren als Mönch. Auf die nächsten Dreißig :) :(

Mourner
Anastasiawenn ich wüsste das ich was hätte...würde ich sicherlich auch mein leben ein ende setzen...zumal es keine behandlung gibt gegen diese krankheit...gibt es schon...aber solche bahandlungen verhelfen nur ein paar jahre den tod raus zu zöger....aber kommen wird er und das mit ziemlich extremen schmerzen......leider haben wir es noch nicht geschafft eine behandlung zu entwickeln die diese gottverfluchte krankheit ausrotten kann.........und in der heutigen zeit ist die krankheit weit verbreitet.....leider...................ich glaube der tag an dem der mensch keine angst vor aids oder krebs haben muss....wird für alle menschen ein unvergesslicher tag sein....aber bis dahin ist es leider noch ein großen stück..........das heißt....wenn es überhaupt so einen tag geben wird.............irgendwie macht mich das thema ziemlich traurig....
AlucardVielleicht haettest du noch eine weitere Antowrtmoeglichkeit hinzufuegen sollen:
"Da ich eh keine Sozialleben habe, eruebrigt sich Sex fuer mich"

I have no girl to give me Sex,
All i have is Binary and Hex.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Alucard [/i]
[B]Vielleicht haettest du noch eine weitere Antowrtmoeglichkeit hinzufuegen sollen:
"Da ich eh keine Sozialleben habe, eruebrigt sich Sex fuer mich"

I have no girl to give me Sex,
All i have is Binary and Hex. [/B][/QUOTE]

So etwas ändert sich, manchmal binnen Stunden...!
Und genau dann ist es mitunter ärgerlich, wenn man nicht vorbereitet war...!
Kein dummer Spruch, sondern Lebensweisheit...!
Mourner@Seneca

Mag sein, dass das deiner Lebensweisheit entspricht, aber wie alt muß man denn dann werden? Ich bin schon halb am verwesen und nix ist passiert.:D

[QUOTE]"Da ich eh keine Sozialleben habe, eruebrigt sich Sex fuer mich" [/QUOTE]

Genau diese Antwortmöglichkeit habe ich auch vermisst.:(

@Alucard

Alucard - dieser Nick kommt mir bekannt vor. Hab ich den schon mal im Rock Hard- Forum gelesen?

Mourner
Sensus Moriendihmmm.. ein 'ich bin informiert, hab mich noch nicht testen lassen' hätte vielleicht auch nicht geschadet... es muss ja nicht unbedingt angst sein, warum man sich nicht testen lässt....

ich finde es manchmal schon furchtbar, wie wenige das wissen.... eine freundin von mir jammerte mal, weil sie einen aids test machen wollte aber nicht so viel geld hätte... sie war richtig überascht als ich ihr sagte das das beim gesundheitsamt oder blutspenden kostenlos geht....

ein bisschen mehr aufklärung in diese richtung, nicht nur werbung für kondome, würde sicher nicht schaden...

Sensus Moriendi


edit: hmmm... warum hab ich mit dem abstimmen nicht noch gewartet? jetzt kann ich nimmer für das neue stimmen.... also von dem 'nicht getestet wegen angst' eins weg, und zu 'bin informiert aber ned getestet' eins dazu *lächel*
Seneca@ Mourner

Es gibt auch ein Leben jenseits der 30....!
fluchtraumOkay, hab den Test nochmal ein wenig ergänzt, danke für die Ergänzungen... ansonsten bitte ich on-topic zu bleiben!

Gruß, der fluchtruam
Alyanderhm... genauso scheint es noch sehr verbreitet zu sein, daß sex die einzige ansteckungs-möglichkeit wäre.
sie ist sicherlich prozentual am höchsten, aber nicht die einzige. warum wären sonst kinder aids-krank, hm?

"der test erübrigt sich für mich, da ich keinen sex habe"... ist daher... auch etwas eindimensional betrachtet.

-------------------

was mich angeht: ich habe "wußte es nicht..." angekreuzt. hatte wirklich keine ahnung. aber die kondom-werbung kenne ich natürlich. nehme auch immer welche. allerdings nicht, weil ich dabei an aids-verhütung gedacht hätte, sondern an schwangerschaftsverhütung. schon komisch - es ist echt "ausgeblendet". genausowenig wäre ich je darauf gekommen, mir von irgendwem seinen/ihren aids-test zeigen zu lassen. wahrscheinlich wirklich eine trügerische sicherheit - zu umschreiben mit dem blauäugigen spruch: "aids? also ich han noch keins gesehe!"
ab und zu kommt im fernsehen noch eine tränendrüsen-betroffenheits-vorhaltungmach-reportage über aidskranke mütter, deren aidskranke kinder keinen kindergartenplatz bekommen (zugegeben, das ist ne schweinerei, aber es ist von der mache und präsentation her eine von vielen mensch-gehe-in-dich-und-schäme-dich-reportagen, die in der medienlandschaft verschwinden und bereitwillig vergessen werden)...

nicht mal mehr über afrika wird berichtet. oder forschungsergebnisse, entstehung, gefahren. das thema scheint... ausgelutscht? ist die halbwertszeit schon vorbei?

wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, daß ich einen test machen lassen würde. wohl erst dann, wenn etwas passiert wäre, das die möglichkeit einer infektion eingeschlossen hätte.
aber man muß ja nicht nur auf sich selbst aufpassen, sondern auch auf den/die partner/in: hat er/sie aids und keiner weiß es, eingeschlossen er/sie selbst? :( ein spiel mit mehreren unbekannten...

wie ich reagieren würde, wenn ich aids hätte... keine ahnung. aber ich würde es lieber WISSEN wollen - einfach um dann auch andere zu schützen! zu sagen "das wissen würde mein leben zerstören, ich will es nicht wissen" ist dann doch recht ego-zentriert... und evtl. fahrlässig...

wahrscheinlich würde ich all die stadien durchmachen, die bei todkranken wissenschaftlich belegt sind... schock, unglauben, verdrängung, wut etc. bis zur akzeptanz. aber ich denke, daß ich damit leben könnte. ich würde mich umhören, wer mich pflegen kann bzw. will. unsicher bin ich, ob ich es öffentlich sagen könnte, z.b. am arbeitsplatz. aber auch das ist wohl "nur" eine frage der zeit und der vorsicht... die MÜSSEN es wissen, allein schon für den fall daß ich mich mal verletze und blute und jemand anders grade abschürfungen an den händen hat, zugegeben sehr geringe möglichkeit, aber sie ist da.

*seufz* schwerwiegendes thema. werd ich wohl noch was drauf rumdenken müssen.
JeanieIch finde es schon sinnvoll sich testen zu lassen, auch wenn die Wahrheit in einem positiven Testausgang Schwierigkeiten für einen selbst mit sich bringt. Durch das Wissen kann man verhindern andere zu gefährden und das ist m. E. sehr wichtig. Eine frühe Therapie schlägt auch besser an, auch wenn die Heilung nicht möglich ist. Auch nicht jeder erkrankt an dem Virus, aber andere Menschen infizieren sich trotzdem.
Viele haben vielleicht Angst vor dem Ergebniss, aber ich finde es ist immernoch besser als diese Ungewissheit. Vorallem wenn man sich nicht sicher ist sich einem Infektionsrisiko ausgesetzt zu haben.
Das viele Leute nicht wissen das sie den HIV-Test völlig kostenlos und anonym machen lassen können ist mir auch schon aufgefallen. Also hier sollte man wirklich mehr Aufklärung betreiben. Ist vielleicht hierzulande fast sinnvoller als die Kondomwerbung an jeder zweiten Bushaltestelle.
Ich habe mich vor kurzer Zeit auch getestet, obwohl ich mir schon sicher war mich nicht irgentwo infiziert zu haben. Habe den Test allerdings selbst im Labor durchgeführt. Sitze an der Quelle ;) Das Ergebniss habe ich dann innerhalb einer Stunde.
Zu den aidskranken Kindern (wie Alyander sagte): Bei einer Aidskranken Mutter können sich die Neugeborenen während der Geburt infizieren. Habe aber vor kurzem erfahren, das dies nicht unbedingt geschehen muss. Das Kind hat dann zwar die Antikörper die vor der Geburt über die Plazenta auf das Kind übergegangen sind, aber nicht den Virus! Jedoch infizieren die Mütter dann in manchen Fällen über die Muttermilch.
AniMee[b]hm... genauso scheint es noch sehr verbreitet zu sein, daß sex die einzige ansteckungs-möglichkeit wäre.
sie ist sicherlich prozentual am höchsten, aber nicht die einzige. warum wären sonst kinder aids-krank, hm? [/b]

ja, die meisten denken sie könnten die krankheit nur bekommen, wenn sie sex haben.. andere möglichkeiten, wie zb übertragung durch andere körperflüssgikeiten (wie schon genannt zb blut) ist genauso möglich.. doch da kann man sich eben nur schützen, wenn man weiß, das ein bestimmter mensch infiziert ist. deshalb brauch man sich nicht von ihm fernhalten, sondern sollte auf wunden im mundbereich oder an der haut achten..
die aufklärung in dem bereich ist irgendwie stark zurückgegangen.
als die krankheit neu war gab es ja glaube ich ziemlich viele aufklärungsversuche.. es gibt den weltaidstag, um darauf aufmerksam zu machen und die organisationen, die sich der aidsbekämpfung und prevention widmen sind sicher auch nicht weniger geworden- es kommt mir nur so vor, als hätte das allgemeine interesse und somit auch die medienpräzenz des themas stark abgenommen.
ich erinnere mich noch- vor ein paar jahren las ich in einigen zeitschriften zb immer wieder über die möglichkeiten der aidsansteckung, so zb durch die übertragung von mutter auf das kind oder durch direkten geschlechtsverkehr.
das vermisse ich in letzter zeit irgendwie..

auch haben viele die blauäugige meinung, wie schon gesagt wurde "ich doch nicht.."
und viele denken bestimmt auch der eigene partner würde es bestimmt nicht haben.. so dumm ist man da ja doch nicht..
aber wenn die frau zb nur die pille nimmt ist das risiko da.. und der mann kann sich durch die frau anstecken und andersrum auch.. wenn der eigene partner schon zuvor andere partner hatte, die vielleicht nichts von ihrer krankheit wussten, nie einen aidstest gemacht haben, wie kann man sagen man selbst hätte die krankheit nicht?
setzt man sich nicht einem unkalkulierbarem risiko aus, wenn der eigene partner selbst noch keinen test gemacht hat?
leider merkt man nicht einfach so, wenn man den virus in sich trägt, es muss ja nicht gleich zum ausbruch der krankheit kommen.. er kann ne lange zeit einfach nur in einem schlummern.. man sieht es nicht äußerlich.. wie kann man sich auch nur ansatzweise sicher sein es nicht zu haben?
selbst einfach bei der verarztung einer wunde- man kann es auch so bekommen.. (auch wenn das risiko da wesentlich geringer ist)

ich selbst wusste nicht das man den test kostenlos beim gesundheitsamt machen kann..
zwei freundinnen von mir wollten sich vor geraumer zeit testen lassen, aber ihnen wurde gesagt der test ginge nur, wenn sie entweder mehr als ein halbes jahr (ich glaub es war ein halbes jahr.. so genau erinnere ich mich nicht mehr..) entweder keinen sex gehabt oder die ganze zeit kondome benutzt hätten.. so haben sie den test am ende nicht machen lassen.
ich weiß nun nicht, wo sie waren bzw was die erzählt haben (ich meine die leute bei denen sie waren)..
davon hab ich zb noch nie zuvor was gehört..

die aufklärung ist da nicht so groß.

was mir zb auch fehlt ist nicht nur die aufklärung über heterosexuelle paare- jeder weiß inzwischen das es durch "ungeschützten" geschlechtsverkehr übertragen werden kann- jeder weiß das schwule am besten kondome benutzen sollten, wegen der infektionsgefahr..
aber was ist mit den frauen? wie schützen sich lesbische paare? welche möglichkeiten haben sie?
darüber habe ich noch nie was im fernsehen gesehn oder irgendwo in einer zeitschrift gelesen..
erstmal ist die aufklärung allgemein nicht mehr gut und dann ist sie irgendwie auch noch so sehr in die heterosexuelle richtung beschränkt, habe ich das gefühl.

ich selbst habe noch keinen aidstest machen lassen.. einfach, weil ich nicht wusste, wohin ich mich hätte wenden sollen..

ich selbst würde es ebenfalls wissen wollen,wenn ich die krankheit hätte. aly hat ja schon gut erklärt, warum.. man selbst hat nicht nur ein problem, wenn man sie hat und nichts davon weiß, sondern auch andere haben dann möglicherweise ein problem..
auch wenn ich die krankheit haben würde, ich würde weiterleben wollen, sicher wäre das leben mit einschränkungen zu genießen und nicht unbedingt einfach, aber ich würde trotzdem weiterleben wollen, denke ich. die krankheit ist zwar nicht heilbar, aber immerhin gibt es medikamente die den ausbruch hinauszögern, die krankheit etwas abschwächen. und auch wenn man erfährt das man aids hat- das muss nicht bedeuten das man nicht noch 20 jahre weiterleben kann..auch mit aids kann man alt werden..
wenn die krankheit dann allerdings ausbricht und das leben nicht mehr als leben zu bezeichnen ist wäre für mich schluss. aber erst dann.
fluchtraum[QUOTE][i]Original geschrieben von AniMee [/i]
[B]zwei freundinnen von mir wollten sich vor geraumer zeit testen lassen, aber ihnen wurde gesagt der test ginge nur, wenn sie entweder mehr als ein halbes jahr (ich glaub es war ein halbes jahr.. so genau erinnere ich mich nicht mehr..) entweder keinen sex gehabt oder die ganze zeit kondome benutzt hätten.. so haben sie den test am ende nicht machen lassen.
ich weiß nun nicht, wo sie waren bzw was die erzählt haben (ich meine die leute bei denen sie waren)..
davon hab ich zb noch nie zuvor was gehört..
[/B][/QUOTE]
[i][b]!!![/b] Ist nicht ganz richtig, hat aber einen wahren Kern. Erst [u]drei Monate[/u] nach der Infektion liefert ein Test zuverlässige Ergebnisse. Daher macht ein Test erst Sinn, wenn es drei Monate oder länger her ist, daß man das letzte Mal ungeschützen Verkehr hatte (oder einem anderen Infektionsrisiko ausgesetzt war.)[/i]

Noch eine kleine unschöne Geschichte, die ich vor einer Weile mitbekam und auch dazu führte, daß ich mich mit dem Thema beschäftigte:
Drei Personen A,B und C (Geschlecht jetzt egal, und ich war keiner von den dreien.)
A ist mit B zusammen. B hat einen Seitensprung (nicht den ersten) mit C.
Daraufhin C zu B: 'Ich bin positiv.'
Wie sich nachher rausstellte, eine reine Lüge - um B einen Denkzettel zu verpassen. An sich schon eine Scheißaktion, B hat zwar Mist gebaut, aber sowas dann auch nicht verdient. Und vor allem wurde auch noch A damit in Todesangst gestürzt, dabei konnte A jetzt ja wirklich nichts dafür.

Solche abstrusen Psychospiele sind sicher zum Glück die Ausnahme, aber wenn man von vorneherein weiß, daß man selbst und der/die Partner negativ getestet wurden, kann es einem auch nicht passieren, daß man auf solche Weise manipuliert und verängstigt wird.

Gruß, der fluchtraum
AniMee[b]Bei einer Aidskranken Mutter können sich die Neugeborenen während der Geburt infizieren. Habe aber vor kurzem erfahren, das dies nicht unbedingt geschehen muss. Das Kind hat dann zwar die Antikörper die vor der Geburt über die Plazenta auf das Kind übergegangen sind, aber nicht den Virus! Jedoch infizieren die Mütter dann in manchen Fällen über die Muttermilch.[/b]

ich wusste das kinder sich nicht unbedingt infizieren müssen, wenn ihre mütter die krankheit auch haben.. ich glaub ich hab da vor langer zeit mal was drüber gelesen.
warum genau es aber sein kann das die kinder sich nicht infizieren weiß ich selbst nicht so recht..
auf jeden fall würde ich versuchen das mit dem stillen irgendwie anders zu machen.. wenn man weiß das man den virus in sich trägt und das er durch muttermilch übertragbar ist, so würde ich mein kind wahrscheinlich nicht selbst stillen, sondern einen anderen weg suchen..
wie ist das eigentlich bei schwangeren, die infiziert sind..? würdet ihr selbst noch kinder bekommen, wenn die gefahr bestände das sies selbst auch bekommen? tragen sie dann von anfang an der virus in sich? (könnte man in diesem fall einen test schon am ungeborenen kind vornehmen?) oder infiziert sich das kind dann eventuell wirklich erst bei der geburt, wie jeanie sagte?

@fluchtraum: danke.. ich wusste nicht mehr genau, wie das war..

wer solche psychospiele notwenig hat.. naja.. dumme menschen. aids ist ne sache mit der man nicht scherzen sollte.. das ist kein witz.. da kann man ja wirklich todesangst bekommen.
AinaIch halte solche Tests als Freibrief nicht sehr sinnvoll, da sie wie AniMee und Fluchtraum
schon schrieben den Stand von vor 3 Monaten wiedergeben. Selbst wenn jemand einen negativen Aidstest vorweist kann er deshalb jemanden anstecken.

Zum anderen kann man sich beim ungeschuetzten Sex nicht nur Aids holen sondern tausend andere Krankheiten. Es gibt z.B. eine unheilbare Form der Hepatitis die auch dadurch uebertragen wird. Viele Menschen haben das jahrelang und wissen es nicht, stecken aber viele andere damit an. Darueber redet irgendwie nie jemand, dass die Gefahr daran zu erkranken viel hoeher ist als Aids zu bekommen.

Fuer alle die Sagen, es zu wissen bringt nichts:
Fuer dich selbst bringt Wissen HIV-positiv zu sein ein wesentlich laengeres Leben. Es gibt inzwischen sehr gute Medikamente mit denen der Ausbruch und der Verlauf der Krankheit Jahrzente lang hinausgezoegert werden kann.
Ausserdem schuetzt du so andere Menschen, vielleicht sogar die, die du ueberalles liebst und erspaerst ihnen viele schmerzhafte Krankheiten und den fruehen tot.

Zu den Kindern... Wenn man als Mutter weiss, dass man HIV-pos. ist, kann das Kind auch mit einem Kaiserschnitt geholt werden und spaeter nicht gestillt werden um das Risiko zu verringern.

Gruss Aina
AniMee[QUOTE][i]Original geschrieben von Aina [/i]
[B]Ich halte solche Tests als Freibrief nicht sehr sinnvoll, da sie wie AniMee und Fluchtraum
schon schrieben den Stand von vor 3 Monaten wiedergeben. Selbst wenn jemand einen negativen Aidstest vorweist kann er deshalb jemanden anstecken.
[/B][/QUOTE]

das ist klar, aber ich denke es würde das risiko zumindest minimieren..
angenommen man würde jedes jahr einen machen lassen.. dann wäre man zumindest ein wenig sicherer..
ohne test is man ganz und gar unwissend.. und ne tickende zeitbombe..

[B][QUOTE]
Zu den Kindern... Wenn man als Mutter weiss, dass man HIV-pos. ist, kann das Kind auch mit einem Kaiserschnitt geholt werden und spaeter nicht gestillt werden um das Risiko zu verringern.
[/B][/QUOTE]

das heißt also die kinder können es wirklich nur bekommen, wenn sie mit der muttermilch gestillt werden oder direkt bei geburt?
da hab ich wieder was dazugelernt..
ich dachte immer der virus sei wenn dann schon von anfang an vorhanden und es würde vom glück abhängig sein, ob das kind nun infiziert wird oder nicht..

ein wirklich sehr interessantes thema..!
kelainoich habe auch einen test hinter mir; allerdings beim hausarzt und nicht beim gesundheitsamt, da man dort keine bescheinigung über das ergebnis erhält... und ich brauchte eine fotokopie ... zum "gegenseitigen vorlegen" ;) denn vertrauen ist gut; kontrolle noch besser...
allerdings durfte ich irgendwas zwischen 10 und 20 DM dfür berappen... war mir die sache aber wert.

ich fand es damals erschreckend, das ich mich nicht schon früher so intensiv damit auseinander gesetzt hatte... obwohl ich auch wußte, daß ein exfreund von mir nicht gerade ein "unbeschriebenes blatt" in sachen "kleine betrunkene mädels flachlegen" war... *seufz*

jetzt bin heute beruhigt, das ich "glimpflich" davongekommen bin.

allerdings nützt vieles nichts... zum beispiel gab es mal einen vorfall vor zwei jahren in einer westerwälder dorfdisco, in dem ein infiziertes mädel auf der damentoilette anderen unbekannten besucherinnen eine spritze mit eigenblut hinterrücks in die schulter bohrte... sie konnte ihre eigenes kranksein nicht verkraften und rächte sich somit...

das ist schon verdammt heftig gewesen... und davor kann man sich NIE schützen, auch wenn es ein ausnahmefall gewesen sein mag.

kel
Aina[QUOTE][i]Original geschrieben von AniMee [/i]
[B]das heißt also die kinder können es wirklich nur bekommen, wenn sie mit der muttermilch gestillt werden oder direkt bei geburt?[/B][/QUOTE]

Das Kind kann sich auch schon im Mutterleib anstecken, aber das passiert nur sehr selten, weil die Mutter gleichzietig Antikoerper an das Kind abgibt.
Man kann das Risiko mit verschiedenen Massnahmen (z.B. Kaiserschnitt am wehenfreien Uterus) auf 2 % senken. Deshalb find ichs krass, dass viele Aerzte noch zur Abtreibung raten. Frueher war das Risiko naemlich sehr hoch (bis 30%).
Aber damit sich ein erfahrener Arzt um einen kuemmert, muss man natuerlich wissen, dass man HIV-pos. ist. Schlagen Aerzte eigentlich vor einen Aidstest zu machen, wenn sie feststellen, dass man ein Kind erwartet? Gehoert das zu den Vorsorgeuntersuchungen?

Vor meiner letzten OP wuerde uebrigens auch ein HIV-test gemacht. Also man erfaehrt da schon mehrmals im Leben ob man positiv ist ;) Ist aber bei mir schon wieder 4 Jahre her.
Ich weiss gar nicht, was ich bei der Umfrage ankreuzen soll. Getestet bin ich worden, informiert bin ich auch, aber wenn das was aussagen soll, muesste man ja staendig Tests machen lassen.

Gruss Aina
Anastasiain meiner geburtsstadt ist auch mal ein kerl durch die discos gegangen und hat mit ner spritze den hiv-virus auf andere leute übertragen.....eines tage schlage ich die zeitung auf...überfliege so die blätter....auf einmal lese ich..."23 jähriger auf grausamme art ermordet" ich dachte nur...hm was ist den jetzt schon wieder in dieser stadt geschehen....nun..einige leute wussten wer versucht hatte seine krankheit auf andere zu übertragen...da haben sie ihn so zusammengeschlagen das er an den verletzungen gestorben war (sie haben ihn in einem alten abrissgelände in einen stacheldrahtzaun geworfen und solange auf ihn eingeschlagen bis er nicht nicht mehr bewegte) und wenn ich erlich bin...mir tat der typ kein bissel leid.....leute die sowas machen...absichtlich diese 100% tötliche krankheit auf andere zu übertagen...verdienen es nicht anders......die dies gemacht haben wurden nie gefasst.....hm....sicherlich hätte man auch anders vorgehen können.....aber stellt euch mal vor...ein typ würde eure freundin/freund absichtlich in ner disco eine spritze mit dem hiv-virus in den körper stecken und sie damit infizieren....ich glaube nicht das da noch einer mitleid hätte wenn sie diesen typen zusammenschlagen......ich finde es irgendwie traurig das leute die schon diese krankheit haben versuchen sich an anderen menschen die nicht mal was dafür könne zu rächen.......zum glück hält sich dieser rachewahn in grenzen......stellt euch mal vor jeder hiv-positive würde das machen.....garnicht vorzustellen

halt....doch die typen wurden gefasst....verurteilt wegen totschlag.....keine ahnung wie viele jahre die typen bekomm haben.....
Alucard[QUOTE][i]Original geschrieben von Mourner [/i]
[B]
@Alucard

Alucard - dieser Nick kommt mir bekannt vor. Hab ich den schon mal im Rock Hard- Forum gelesen?

Mourner [/B][/QUOTE]

Mag sein ^^ aber nicht mich
kleiner Tip. Lies mal von hinten ^^
JeanieAlso ich finde einen Test dennoch sinnvoll, auch wenn er die letzten drei Monate nicht mit einschließt, da hier noch keine außreichende Antikörperkonzentration vorliegt. Falls wirklich Verdacht auf eine Infektion vorhanden ist, kann man auch einen Erregerdirektnachweis durchführen. Also das Virus wird nachgewiesen nicht die spezifischen Antikörper. Ich glaube das ist inzwischen möglich. Es ist halt wohl für die Routine zu aufwendig und zu teuer.

[QUOTE]
[I]Original geschrieben von Aina [/I]
Man kann das Risiko mit verschiedenen Massnahmen (z.B. Kaiserschnitt am wehenfreien Uterus) auf 2 % senken. [/QUOTE]
Das hab ich nicht gewusst. Wird das denn hier generell so gehandhabt? Ich meine das HIV-positive Mütter auf keinen Fall stillen denke ich schon. Dies ist aber z.B. in Afrika ein Problem, da sich die gesunden Kinder doch noch infizieren.
Aina[QUOTE][i]Original geschrieben von Jeanie [/i]
[B]Wird das denn hier generell so gehandhabt? Ich meine das HIV-positive Mütter auf keinen Fall stillen denke ich schon. Dies ist aber z.B. in Afrika ein Problem, da sich die gesunden Kinder doch noch infizieren. [/B][/QUOTE]

Das wird hier so gehandhabt, weil man hier Geld fuer die Medizinische Versorgung, spezielle Geraete und erfahrene Fachkraefte hat. Jede werdende Mutter geht zu kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen und wird ordentlich beraten...
In aermeren Laendern wissen sicher die seltensten Muetter, dass sie HIV-Positiv sind. Wer sollte ihnen auch den Test bezahlen, wenn sie es sich nicht selbst leisten koennen. Selbst wenn sie es wuessten, wuerde es ihren Kindern nicht viel nuetzen, denn die Kinder werden nicht in Krankenhaeusern unter medizinischer Aufsicht geboren bzw geholt, sondern irgendwo in Huetten zur Welt gebacht.
Ausserdem sterben sehr viele arme Kinder an Krankheiten, deren Behandlung hier nur einige Euro kosten wuerde oder an Unter- und Fehlernaehrung. Das als erstes zu verhindern waere sicher wesentlich sinnvoller als Schwangeren Aidstests zu schenken ;)

Und die Aufklaerung ueber diese Krankheit und wie man sich schuetzen kann sollte auch ganz vorn auf der Liste stehen. Was bringt es, wenn Muetter gesunde Kinder bekommen, die sich 15 Jahre spaeter dann doch infizieren. Massenmedien wie Fernsehwerbung ist da nicht so verbreitet wie hier. Wie dies genau geschehen soll, weiss ich nicht. Und ich weiss, dass da viele idealistische Menschen jahrzehntelang aufopfernde Arbeit leisten. Leider gibt es dann z.B. Situationen die jahrelange Arbeit in wenigen Minuten zerstoeren, z.B. indem fanatische "Missionare" erzaehlen, dass Kondome nicht von Gott gewollt sind und sie Suende sind... Lieber laenger leben und anschliessend in der Hoelle schmoren oder sich infizieren, kurz leben und anschliessend das Pradies geniessen?!

Gruss Aina
CrysaniaIch möchte mit Animees Frage einsteigen.

Wäre ich schwanger und wüsste dass ich HIV positiv bin denke ich würde ich das Kind nicht bekommen wollen.
Zumindest wenn ich es rechtzeitig wüsste. Auch die Möglichkeit des Kaiserschnittes und des naja nennen wir es "Fremdstillen" beruhigt mich kein bisschen.

Ich könnte nicht mit der Gewissheit leben hmm 'Schuld' zu sein daran dass ein Mensch HIV infiziert wird. Oder dass zumindest die Möglichkeit besteht. Auch wenn durch die heutige Medizin das Risiko geringer geworden ist ist es dennoch gegeben.

Ich werde in naher Zukunft wohl einen Test machen, bis jetzt noch nicht aus mehreren Gründen. Der eine war wohl nicht genau zu wissen wo und wie - wobei dass das geringste Problem ist, es gibt genug Orte an denen man sich darüber schnell und leicht informieren kann - nehmen wir nur mal das Medium Internet. Der größere ist wohl die Angst vor dem vllt doch positiv - obwohl die Möglichkeit in meinem Fall eigentlich nicht gegeben ist.

Aktuell. Heute war "Blutspendetag" in der Stadt. Vor ein paar Monaten hab ich "KIDS" gesehen, vllt kennt jemand den Film und das alles zusammen mit der Diskussion die hier läuft regt doch wieder zum Nachdenken an. In der Schule gabs zumindest in der 9ten Informationen im Bio - Unterricht über Verhütung und eben im biologischen Sinne über das HIV - Virus. Unterscheidung zwischen HIV Infizierten, HIV Träger etc. .. Im Religionsunterricht auch in der 9ten gabs mal nen Film über 'Betroffene' und wie sie mit ihrer Krankheit umgehen, wie sie gemieden werden etc.
Das alles hat mich ziemlich berührt und frustriert gleichzeitig.

Ich weiß natürlich dass durch eine Umarmung und Händeschütteln das HIV Virus nicht übertragen wird, und doch treten wir meist Betroffenen kritisch ängstlich gegenüber. Auf der anderen Seiten schlafen viele Leute - speziell nach Discobesuchen miteinander ohne zu wissen - hat er/sie schonmal nen Test gemacht oder nicht.
Das kann ich nicht so ganz verstehen. Da berufen sich (wie hier schon öfters erwähnt) die Leute wirklich auf "Mir kann doch nichts passieren.."

Wie gesagt, in den nächsten 2-3 Wochen werd ich wohl mal zum Gesundheitsamt traben, einfach um der Sicherheit willen. Seltsamerweise gehts mir dabei nicht mal um mich, sondern eher um ihn. Ich kann Menschen einfach nicht verstehen die einfach so drauflos*****en (verzeihung!) - ohne Rücksicht auf Verluste, oder die den Partner über div. Krankheiten u.a auch das HIV-Virus einfach nicht aufklären !! Wie kann man denn verantworten, mit seinem Gewissen vereinbaren oder einfach den Gedanken ertragen einen Menschen mit einer Krankheit angesteckt zu haben die den unnatürlichen verfrühten Tod bedeutet ?????

Beispiele wie du fluchti oder Anastasia sie genannt habt lösen bei mir nur noch Fassungslosigkeit aus..

betreten
Cry
CrysaniaNachtrag:

Ob ich mit den Gewissheit HIV infiziert zu sein leben könnte ? Ich weiß es nicht. Ich erinnere mich an einen ziemlich krassen Fall vor etwa einem Jahr ? ich weiß nicht mehr genau. Ein Mädchen war HIV infiziert und hat versucht sich in der Nordsee zu ertränken. Der Versuch ist gescheitert, inzwischen ist sie taub auch noch und hat aber ihre Lebensfreude wieder gefunden !
Leben mit der Gewissheit ? Ich würde vermutlich komplett durchdrehen, wie Aly schon gesagt hat, alle Phasen durchmachen und schlussendlich akzeptieren. Nur am meisten Angst bei alledem hätte ich davor ihn zu verlieren.

Cry
scorpio666Man sollte net vergessen,das sich viele auch beim fixen angesteckt haben.Genauso gefährlich kann tätoowieren sein,wenn man keine sterilen Nadeln nimmt.
Dann sollte man auch net vergessen,das sich in der Anfangszeit,viele über verunreinigte Blutreserven angesteckt haben.
Da ja hier wieder nur alle Sex im Kopf haben:D wollt ich das noch mal erwähnen.*gg*
AniMee[QUOTE][i]Original geschrieben von scorpio666 [/i]
[B]Man sollte net vergessen,das sich viele auch beim fixen angesteckt haben.Genauso gefährlich kann tätoowieren sein,wenn man keine sterilen Nadeln nimmt.
Dann sollte man auch net vergessen,das sich in der Anfangszeit,viele über verunreinigte Blutreserven angesteckt haben.
Da ja hier wieder nur alle Sex im Kopf haben:D wollt ich das noch mal erwähnen.*gg* [/B][/QUOTE]

ich denke/hoffe das die meisten tätowierer heute steriles zeugs benutzen.
da hier sonderlich viele fixer sind bezweifle ich.. auch wenns klar is das man sich so auch anstzecken kann- über sbenutzen derselben nadel..

niemand denkt hier nur an sex, ist halt nur die methode über die man sich wohl am wahrscheinlichsten anstecken kann..
scorpio666@AniMee
Es lässt sich ja auch net jeder vom Professionellen tätoowieren.
Viele lassen es sich auch privat machen.:q:D:q
Aina[QUOTE][i]Original geschrieben von Crysania [/i]
[B]Wäre ich schwanger und wüsste dass ich HIV positiv bin denke ich würde ich das Kind nicht bekommen wollen.
Zumindest wenn ich es rechtzeitig wüsste. Auch die Möglichkeit des Kaiserschnittes und des naja nennen wir es "Fremdstillen" beruhigt mich kein bisschen. [/B][/QUOTE]

Das ist fuer mich ueberhaupt kein Argument. Ist naemlich purer Egoismus. Um sein gewissen zu beruhigen Abtreiben?... Naja okay, war ja nur hypotetisch und ein wenig Egoismus darf jeder haben, aber 2% Wahrscheinlichkeit ist extrem so gering. Es gibt viele Krankheiten und Behinderungen, die ein Kind waehrend der Schwangerschaft bekommen kann und wenn man sich anschaut wieviele behinderte Kinder es gibt, koennte man eine generelle Wahrscheinlichkeitdafuer ob ein Kind gesund ist ausrechnen. Irgend eine Gefahr gibt es also bei JEDER Schwangerschaft. Ausserdem muss Aids ja nicht sofort ausbrechen. Das Kind waere vielleicht zwar HIV-positiv, aber noch nicht Krank. Die Medizin macht Fortschritte. Man kann den Ausbruch heute sehr lange hinauszoegern, vielleicht auch so lange bis ein Heilmittel gefunden wuerde. Wer weiss.

Ein Argument waere fuer mich schon eher, dass ich tot krank bin und weiss, dass ich in den naechsten Jahren sterben muss. Was wird dann aus dem Kind? Wer kuemmert sich darum? Wie wird es ohne seine Mutter leben und wie wird es den Tot verkraften? Aber es gibt andererseits viele Waisen und Halbwaisen die trotz dem Tod ihrer Eltern ein gutes Leben fuehren und ein Stueck von mir lebt dann in diesem Kind weiter...

Also irgendwie ein schwierige Frage, weil jedes Argument mit einem Gegenargument zu entschaerfen ist. Und ich hoffe nie in solch eine Lage zu kommen.

Gruss Aina
Crysania[QUOTE][B]
Also irgendwie ein schwierige Frage, weil jedes Argument mit einem Gegenargument zu entschaerfen ist. Und ich hoffe nie in solch eine Lage zu kommen.
[/B][/QUOTE]

Dito!

Ich hoffe das selbe! Niemals möchte ich in diese Lage kommen weil ich einfach nicht weiß sondern lediglich vermuten kann wie ich mich entscheiden würde.

Das Argument des Egoismus kann ich so leider nicht gelten lassen, denn wir müssten uns vorher noch über Abtreibung allgemein unterhalten haben - unter welchen Gesichtspunkten ja und unter welchen nein.

Ich kann mich nur nochmal wiederholen, es ist das selbe wie dem Partner vorzuenthalten dass man HIV inifziert ist. Man selbst ist dann für die Übertragung der Krankheit verantwortlich und ich möchte dass keinem Menschen zu muten, erstrecht nicht meinem Kind - das ich liebe! Denn gerade bei Menschen die man liebt schmerzt es doch umso mehr.

Die Aussicht auf Heilung in der Zukunft bringt natürlich Hoffnung, und doch würde ich mich wohl für die Abtreibung entscheiden.
Wie würdest du handeln, Aina ?

Cry
AinaIch weiss es nicht.
Aber ich glaube nicht, dass ich abtreiben wuerde, weil die geringe Chance besteht, dass das Kind krank sein wird. Ich habe darueber schon oft nachgedacht in Zusammenhang mit all den Schwangerschaftsuntersuchungen. Da kann man ja z.B. testen lassen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind Trisomie 21 (Downsyndrom) hat. Aber was nuetzt mir dieses Wissen? Hat nicht auch ein krankes oder Behindertes Kind ein Recht auf Leben? Bei schlimmen qualvollen Krankheiten wo das Kind nicht sehr alt werden wird oder mit Sicherheit schwerst mehrfachbehindert zur Welt kommt, wuerde ich mich wahrscheinlich fuer eine Abtreibung entscheiden. Allein die moegliche Aidsinfektion reicht fuer mich persoenlich als Grund aber nicht aus. Zumal es ja noch dazu nicht sicher ist sondern nur eine Vermutung. Aber wie gesagt, wenn es einem gut geht kann man nicht sagen, wie man sich unter psychischen Druck entscheidet.

Das Thema [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=7944]Abtreibung[/URL] hatten wir uebrigens erst vor kurzem. Ich weiss gar nicht, ob du dich da auch geaeussert hattest. Aber vielleicht koennen wir ja da weiterreden, eh wir hier noch des Platzes verwiesen werden. ;)

Gruss Aina
Lucas de VilSo wat... Ich dachte man trägt Kondome zur Verhütung...
Andererseits, wer rennt denn schon immer mit seinem HIV-Test in der Tasche auf ne Party? ;)
BrixaIch habe bisher noch nie einen HIV-Test gemacht - was hauptsächlich daran lag, dass ich lange lange Zeit überhaupt keinen Sex hatte (und früher nur mit Kondom) und mir ehrlich gesagt schon genug andere Dinge das Leben schwer machten, daher hab ich es immer irgendwie verdrängt. Oder es war da irgendwie auch der Gedanke [B]"Was ist, wenn wirklich etwas wäre - ich will es lieber nicht wissen!"[/B] - obwohl das ja auch bescheuert ist.
Durch Ereignisse der letzten Zeit bin ich nun jedoch an einem Punkt angelangt, an dem auch ich mich testen lassen will. Da ich letztens eh bei meiner Frauenärztin wegen einer anderen Sache war, habe ich mich mal erkundigt - und nun wundert mich, dass Du, fluchtraum, schreibst, der Test beim Gesundheitsamt sei kostenlos.
Denn meine Ärztin sagte mir, er kostet dort genauso viel wie bei ihr (seit kurzem sei er auch dort nicht mehr gratis). Nun geht es mir nicht um die Anonymität oder ums Geld - ich will einfach Gewissheit haben, dass ich gesund bin. Und deshalb werd ich den Test machen, der eigentlich schon lange fällig ist, denn auch wenn man Kondome benutzt, kann immer mal was schiefgehen - und HIV kann ja auch anders übertragen werden, nicht nur durch Sex, was viele Leute gar nicht bedenken.

Was mich immer noch wundert, sind solche Sätze wie von Mourner (im übertragenden Sinn): "Da ich seit 3 Jahren wie ein Mönch lebe, kann ich kein AIDS haben." Du hattest also noch nie Sex? Eher nur die letzten 3 Jahre nicht (btw: was sind schon 3 Jahre? *g*), oder? Und davor?
Ich gebe zu, auch lange so gedacht zu haben, aber man weiß nie, ob man den Virus nicht schon längst in sich trägt!

Was mich auch irgendwie erschreckt - und ich schließe mich da gar nicht aus -, ist, dass in den 80er Jahren plötzlich die totale Hysterie ausbrach, was dann irgendwann wieder stark abschwächte und viele Leute vögelten wieder lustig ohne jegliche Verhütung durch die Gegend. "Oh, AIDS, ist kein Thema für mich, ist ja auch bestimmt schon wieder vorbei - und mittlerweile gibt es ja auch Medikamente..." (Diesen Spruch hab ich tatsächlich schon mal von jemandem gehört!!!!!!!! :eek: ) Oder: "Ich kann kein AIDS kriegen, da ich nicht mit jedem/jeder ins Bett gehe und abschätzen kann, ob die Person gesund ist!" Ahh ja?! Kann man HIV denn jemandem ansehen??? Wäre mir neu...



Nachdenkliche Grüße
von Brixa
fluchtraum[QUOTE][i]Original geschrieben von Brixa [/i]
[B]und nun wundert mich, dass Du, fluchtraum, schreibst, der Test beim Gesundheitsamt sei kostenlos.
Denn meine Ärztin sagte mir, er kostet dort genauso viel wie bei ihr (seit kurzem sei er auch dort nicht mehr gratis.[/B][/QUOTE]

Nun, ich habe definitiv keinen Cent gezahlt... Vielleicht ist das ja je nach Bundesland unterschiedlich? Ich lebe in Rheinland-Pfalz.

Gruß, der fluchtraum
aaraenAlso ich habe den letzten Test beim Hausarzt gemacht. Der war kostenlos. Er sagte mir, daß die Krankenkasse den Test zahlt, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt, man könnte sich infiziert haben. "Mein freund ist fremdgegangen" ist wohl ein begründeter Verdacht, den man ja auch angeben kann, wenns nicht so ist.
Alternativ kann man auch Blutspenden gehen. Da wird automatisch auf HIV und GANZ WICHTIG auch Hepatitis getestet.
Wer also regelmäßig Blut spendet ist die Sorge des Testes schonmal los.
Dann müßte man natürlich auch einen Test vom Partner einfordern. Wenn man auf die Ehrlichkeit des anderen vertrauen kann (zB "hier ist mein Testergebnis, es ist negativ und es ist auch sicher , denn ich hatte in den letzten 3 / 6 Monaten keine situation in der ich mich angesteckt haben könnte) oder im Zweifelsfalle eben wartet und nochmal testet, ist das bei Zufalls/ Disko-Bekanntschaften eher unsinnig. Wer Leute aus der Disko abschleppt tut das meist öfter. Also kann sich in einem Zeitraum von drei Monaten einiges ereignet haben, zumal, eine mündliche Aussage nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muß. Das risiko muß man eben eingehen, wenn einem Poppen so wichtig ist.
Aber ganz ehrlich: Das ist viel graue Theorie. eigentlich weiß fast jeder, was vernünftigerweise zu tun ist, aber wer ist schon vernünftig, wenn es um Sex geht? Da wirklich eisern zu bleiben und zu sagen, "wir warten noch drei Monate, bis du deinen test machen kannst" ist mitunter enorm schwer.
Brixa@fluchtraum: Ich wohne auch in Rheinland-Pfalz! Nun bin ich aber verwirrt... *g* V.a. wenn ich dann noch lese:

[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
[B]Also ich habe den letzten Test beim Hausarzt gemacht. Der war kostenlos. Er sagte mir, daß die Krankenkasse den Test zahlt, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt, man könnte sich infiziert haben. "Mein freund ist fremdgegangen" ist wohl ein begründeter Verdacht, den man ja auch angeben kann, wenns nicht so ist.
[/B][/QUOTE]

Denn meine Ärztin sagte mir klipp und klar, ich muss den Test in JEDEM Fall selbst zahlen. An was für 'ne Frauenärztin bin ich denn da geraten??? *gg* (Aber sonst bin ich eigentlich zufrieden mit ihr.)

Ich werde wohl in jedem Fall erst nochmal beim Gesundheitsamt fragen...

[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
[B] Dann müßte man natürlich auch einen Test vom Partner einfordern. Wenn man auf die Ehrlichkeit des anderen vertrauen kann (zB "hier ist mein Testergebnis, es ist negativ und es ist auch sicher , denn ich hatte in den letzten 3 / 6 Monaten keine situation in der ich mich angesteckt haben könnte) oder im Zweifelsfalle eben wartet und nochmal testet, ist das bei Zufalls/ Disko-Bekanntschaften eher unsinnig. Wer Leute aus der Disko abschleppt tut das meist öfter. Also kann sich in einem Zeitraum von drei Monaten einiges ereignet haben, zumal, eine mündliche Aussage nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muß. Das risiko muß man eben eingehen, wenn einem Poppen so wichtig ist.
Aber ganz ehrlich: Das ist viel graue Theorie. eigentlich weiß fast jeder, was vernünftigerweise zu tun ist, aber wer ist schon vernünftig, wenn es um Sex geht? Da wirklich eisern zu bleiben und zu sagen, "wir warten noch drei Monate, bis du deinen test machen kannst" ist mitunter enorm schwer. [/B][/QUOTE]

Allerdings... wobei ich momentan in einer derartigen Situation zwar nicht bin, aber mir vorstellen kann (und das gerade aus eigener Erfahrung kenne), dass man sich - grade wenn man frischverliebt ist - nur schwer zurückhalten kann.
Mit den Discobekanntschaften - also ehrlich, da würd ich mich sowieso nicht drauf verlassen, wenn mir einer sagt, er macht's nur ohne Gummi (mal davon abgesehen, dass ich solche ONSs eh nicht habe/haben will) und er hat schon nichts. Selbst wenn mir einer sagen würde, den ich grade kennengelernt hab, er hätte einen Test gemacht, der negativ war, würd ich ihm nicht glauben (ein gesundes Misstrauen kann nicht schaden und in diesem Fall geht's schließlich um eine nicht unwesentliche Sache wie mein Leben, das mir inzwischen doch sehr wichtig ist!) und würde erst was Schriftliches sehen wollen (klingt hart, ich weiß).
Klar geht's bei 'nem ONS (ich hatte ja in jungen Jahren auch schon mal einen, leider) eher um die pure Geilheit als um Liebe, doch sollte man den Verstand nicht ganz dabei ausschalten (jaja, sagt sich sicher leicht...). Was sicher schwierig ist, schließlich soll man sich beim Sex fallen lassen können, ohne viel nachzudenken, andererseits kann es (ich spreche jetzt hier in erster Linie vom ONS!), wenn man vor lauter Geilheit an überhaupt nichts mehr denkt, üble Folgen haben...


Klugscheißerische Grüße ;)
von Brixa
CatHi,

ich hab vor kurzem auch einen mit meinem Freund machen lassen. Wir haben auch die kostenlose Möglichkeit beim Gesundheitsamt genutzt. Allerdings mussten wir gewisse Fragen beantworten, z. B. "Wieso wollen Sie den Test machen?","Gibt es ein Grund zur Beunruhigung?" oder "Was würden Sie machen, wenn Sie wirklich HIV haben?"
Naja und dann wurden wir noch über andere Geschlechtskrankheiten aufgeklärt.
Auch wenn der Test nach einer Woche schon fertig ist, ist die Wartezeit doch ziemlich ungewiss.
Ich hatte früher auch schon mal einen HIV-Test beim Frauenarzt gemacht, da musste ich allerdings 40 DM bezahlen. Ich weis zwar nicht wie teuer das heute ist aber so ungefähr liegt der Preis wenn man einen Aidstest beim Arzt machen lässt.
AprilcatUm nochmal kurz was zu dem "kostenlosen" Test zu sagen. So ganz richtig ist das nicht in jeder Stadt. Wenn die Finanzmisere groß ist, so wird man entsprechend gefragt, ob man denn nicht einen kleinen Beitrag (10 Euro) freiwillig bezahlen könnte, um die Option "kostenlosen HIV Test" für Bedürftige aufrecht erhalten zu können. Und ich finde, dieser Betrag ist auch okay, dafür, dass man 99% Gewissheit kriegt.
_____________________________
Und was die Heilungsaussichten bei AIDS betrifft, so gibt es auch da positive News. Man hat eine Afrikanerin mit irgendeinem Malariavirus gefunden, die gegen den Aidsvirus immun ist. Mit ihr doktert man an der Lösung und man hat herausgefunden, dass irgend ein Stoff im Speichel hemmend auf den HIV-Virus wirkt. Ach ja, und auch die bisherigen Medikamente ermöglichen einiges. Und der Virus "schläft" ja erstmal - bei einer Infektion - einen längeren Zeitraum im Körper (bei manchen bricht er wohl gar nicht aus). Kein Grund also AIDS als hoffnungslos anzusehen.


Aprilcat*
AnddulinIch muß nix zahlen, auch beim Hausarzt nix, weil ich Krankenschwester bin und dadurch zu einer Risikogruppe gehör, wobei bei meinem Job wenig Gefahr besteht, da ich nicht mit Sekreten in Berührung komm.
Lass, aber trotzdem regelmäßig einen machen!
Vor 1 1/2 Jahren zuletzt und vor nem halben Jahr woll ich Blutspenden was mir durch eine Hormonkrankheit nicht gestattet wurde, aber Blut wurde trotzdem mal genommen, kam kein Bescheid, also vermut ich, bin ich noch negativ!!;)
Aber wie gesagt, man weiß nie. Wird bald mal wieder einer fällig!!
AsheCorvenich habe mir nun nicht alles durchgelesen. Nur das mit den drei Monaten sehe ich als nicht so ernst an, oder stellt ihr einmal die woche nachforschungen bei neuen Spielgefährten an?
Gedanken muss sich doch nur jemand machen der häufig wechselt.

ich selbst bin blutspender aus überzeugung habe also ständig informationen über meine zustand in der hinsicht und ich lasse auch öfters mein Blut auf andere erkrankungen testen (ca alle 3 Monate)

Wurde vielleicht schon geschrieben, ist ein grosser ansteckungspunkt draussen im umgang mit anderen. Ich selbst weis noch nicht ob ich heute noch jedem so ohne weiteres erste Hilfe leisten würde auch wenn es pflicht ist, ist der selbstschutz drüber und je nach dem wie der zustand ist gut aufpassen ...


ashe
Laura@Andullin
lerne auch ich noch dazu. Habe zwar noch nie bei meinem Hausarzt nachgefragt, aber HIV-Test aufgrund des Berufes setzt eigentlich einen Verdacht voraus (z.B. Verletzung mit potentiell infektiösen Material), somit ein D-Arzt-Verfahren und bei hoher Ansteckungsgefahr auch eine sogenannte Post-Expositions-Prophylaxe (Einnahme diverser virustatischer Medikamente über mehre Wochen). Gerade als Krankenschwester weiß ich doch, wann ich mich am Arbeitsplatz evtl. angesteckt haben könnte, da HI-Viren eben nicht durch die Luft fliegen.

Zur eigentlichen Frage: Nein, habe mich bis jetzt nicht testen lassen, habe es aber in nächster Zeit vor.

Und zum Thema "erste Hilfe" - Vorsicht ist immer geboten, allein schon, wie auch schon erwähnt, gibt es zwar eine große Angst vor HIV im Zusammenhang mit Blut, aber gerade bei Hepatitis C ist die Ansteckungsgefahr auf jedenfall potentiell höher. (zumal es sich um eine Krankheit handelt, die wohl auch ziemlich übel ausgehen wird). Am besten ist natürlich, man hat im Erste-Hilfe-Köfferchen vernünftige feste Handschuhe und ja, wie bereits gesagt, gut aufpassen
Anddulin@Laura

bin auch Krankenschwester! Mein Hausarzt ist auch ziemlich in Ordnung!! Und die Arzthelferin hatte gemeint, ach, da ich ja zu der Berufsgruppe gehör müßt ich nix zahlen. Weiß aber net was die auf den Laborzettel geschrieben hat. Vielleicht hat sie auch "Verdacht auf" draufgeschrieben. Das weiß ich allerdings net. ;)
Aber so fand ichs gut!!!
LauraAnddulin - thx für die Antwort
seelenmordEine Möglichkeit umsonst den Test machen zu lassen ist wenn man Blutspenden geht. Dort werden einige Tests nebenbei gemacht und u.a. der HIV-Test. Geld kostet es keines und Fragen muß sich auch nicht gefallen lassen. Nebenbei hat man ja noch etwas Gutes getan ...

DlG, sm
skinjobbHm... ich will es gar nicht wissen.
Klar könnte ich HIV haben, denn ich bin ein sexuell aktiver Mensch und hab mit meinen bisherigen Partner ungeschützten Verkehr gehabt.
Ich mag keine Kondome und steh wenn ich mit Frauen schlafe auch nicht auf Dentaldams oder Folie.
Keine Ahnung ob mich bis jetzt jemand angesteckt hat.
Ich bin seit 3 1/2 Jahren in einer festen Beziehung und auch treu, dass gleiche kann ich von meinem Partner sagen.
Aber das Risiko ist da.
Ist mir aber egal, ich lass mir mein Leben nicht versauen mit ner schlechten Nachricht.
Ich hab so schon genug am Hal, keinen Bock auf noch ne Krankheit um die ich mich kümmern muss.

Ich bin Egoist - ja und?
LauraEs geht ja nicht nur um Dein Leben. Sicher, mit dem kannst Du machen, was Du willst, aber da, wo die Gefahr für einen anderen besteht, würde ich das nicht mehr Egoismus nennen, sondern noch harmlos ausgedrück, es ist die totale Verantwortungslosigkeit, so eine Einstellung zu haben
fluchtraumStimme dir zu, Laura...

Ansonsten, eine Frage, die mir bei nochmaligem durchlesen der Umfrageergebnisse in den Sinn kam:

[b]Wo ist wirklich der Unterschied zwischen
[i]Bin informiert, habe mich aber (noch) nicht testen lassen.[/i]
und
[i]Ich kümmere mich nicht darum, wird schon nichts passieren.[/i][/b]

Läuft das nicht aufs gleiche hinaus?

Gruß, der fluchtraum
Brixa@skinjobb: Zuerst kam mir in den Sinn, Dich wüst zu beschimpfen, wie ignorant man denn sein kann - allerdings war ich - wie hier schon mal erwähnt - früher nicht besser, halte also lieber meinen Mund.
Kann Dir aber nur sagen, dass Du Dich vielleicht nicht zu sehr drauf verlassen solltest, dass man sich AIDS nur durch Geschlechtsverkehr "holen" kann. Also auch wenn Du treu bist, ist das keine Garantie. Zudem weiß man NIE, was der Partner noch so macht (man hat schon Pferde kotzen sehen oder wie heißt der Spruch?)!!

@fluchtraum: Der Mensch ist ein Verdrängungstier - "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" (so auf die Art eben)... oder viele Leute denken halt vielleicht immer noch "Sowas kann MIR doch nicht passieren!"
Keine Ahnung...
Ich werde den Test jedenfalls nächste Woche machen lassen. Etwas mulmig ist mir schon dabei, aber ich möchte halt Gewissheit haben.
skinjobb@Laura:
kann schon sein dass es verantwortungslos ist. Aber dass ist mir eigentlich egal. Wenns jemanden interessiert kann er sich ja testen lassen. Ich für meinen Teil möchte es nicht wissen.

@Brixa:
Was bringen den Beschimpfungen gar nichts.
Treue ist kein Garant dafür, dass man sich nichts holen kann. Außerderm hatte ich schon die ganze Zeit davor ungeschützten Sex.
Warum? Weil ich Kondome nicht ausstehen kann. Ich finde die Dinger eklig. Die absoluten Lustkiller bei mir. Wenn ich Sex habe möchte ich Spaß haben und nicht irgendwann die Lust verlieren weil ein Kondom drüber muss. Bei Männern heißt es ja immer so schön: gefühlsecht, Nur bei Frauen sieht dass anders aus.
Ich steh zwar auf Lack, aber mit Latex auf Schw***** kann man mich jagen.
Ich bin mir durchaus bewußt, dass ich mir den Virus irgendwann mal eingefangen haben könnte. Wenn dann allerdings durch Körperkontakt, weil ich ich bis jetzt nicht mit dem Blut oder anderen nicht sexuellen Körperflüssigkeiten anderer Menschen in Kontakt gekommen bin.

Mir hat an der Befragung gefeht:
[B]Ich bin zwar informiert, aber will mich nicht testen lassen. [/B]
Bei mir ist es keine Angst oder Hemmschwelle, ich habe einfach kein Interesse daran!
Und der Meinung dass nichts passieren kann liege ich auch nicht auf.
Laura@fluchtraum
Ja, die beiden Aussagen können schon auf das gleiche hinauslaufen.
Aber vielleicht läuft die Aussage, informiert zu sein und den Test (noch) nicht gemacht zu haben, auf etwas mehr Verantwortung hinaus (hoffe ich zumindest).
hagzissa13Ich finde es erschreckend, wie arglos und sorglos mittlerweile wieder in der Gegend "herumgepo*pt" wird. Nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn". Kaum ist es um das Thema wieder etwas ruhiger geworden, scheint es auch in den Köpfen wieder etwas unter zu gehen... dabei kann es so schnell gehen mit der Infektion.

Aus beruflichen Gründen gehöre ich schon zur "Risikogruppe". Ein Test ist im Krankenhaus zwar nicht Pflicht, aber ich unterziehe mich ihm dennoch regelmäßig.

Viele scheinen sich aufgrund der regelmäßigen Meldungen über angebliche Impfstoffe und neuen "Wundermedikamenten" in einer nicht bestehenden Sicherheit wiegen. Die Krankheit ist noch immer nicht heilbar, eine profilaktische Impfung steht dem Markt noch immer nicht zur Verfügung. Die Medikamente können zwar den Ausbruch herauszögern, aber nicht verhindern und nicht wenige Patienten kämpfen mit einer enormen Latte von Nebenwirkungen.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
Katonächste woche hab ich ne bluabnahme, ich lass da gleichmal den aids test mitmachen(wenn das geht)
man kann ja nie wissen woher man das hat.

sollte ich wider erwarten aids haben, werde ich mein leben natürlich vollauf umkrempeln. mein gesammtes geld wird in spaß dinge investiert(2.roller,viel szeneninterne teure kleidung, anderer computer, fernseher etc) dann hab ich wenigstens bis zum lebensende noch das beste draus gemacht. auch die schule werd ich lockerer sehen(nich hingehen oder wenn ein bisschen mehr spaß haben)
rainravenIch weiß zwar bestens über Aids Bescheid, da ich von vornherein überall Broschüren über Gesundheit etc. mitnehme und lese, doch ich glaube nicht, bisher in meinem Leben das Risiko einer Infektion eingegangen zu sein, deshalb habe ich mich noch nicht testen lassen.
Ich hatte bisher nur feste/treue und noch nicht allzu viele Partnerschaften, wo ich entweder wußte, daß ich die erste Frau bin, mit der er Sex hatte oder daß mein Partner einen Aidstest hat machen lassen oder wir verwendeten Kondome oder beides (Kondome und dann Test). Wegen verschiedener anderer Krankheiten wurde mein Blut des öfteren untersucht, und ich denke, das wäre schon an den Symptomen aufgefallen, wenn ich HIV-positiv wäre. Da ich oft krank bin (erkältet), aber mich immer wieder erhole und weder Antibiotika brauche noch die anderen, bei einer HIV-Infektion auftretenden Symptome habe, denke ich nicht, daß ich mir Sorgen machen müßte. Generell bin ich einem Test auch nicht abgeneigt, aber ich habe so viele wichtigere Dinge zu tun (Job finden, eher um akute Krankheiten oder Störungen besorgt sein), daß ich nicht sofort jetzt zum Gesundheitsamt renne, wenn nicht aktueller Anlaß besteht.
Und ich habe nie "wild durch die Gegend gep***t", schon alleine aus Mangel an Gelegenheit und zweitens, weil ich meist vergeben war. Meine Partner sind und waren mir auch treu, das weiß ich. Und selbst wenn nicht, wäre keiner so blöd, sich nicht entsprechend zu schützen.

T.R.
LaChattewas meint ihr eigentlich zu den "Alternativen Denkern"?

siehe zB. [url]http://www.rethinkingaids.de/inhalt.htm[/url]

Und falls Aids in dieser Form, wie es propagiert wird, nicht existieren sollte, ist das ja noch lang kein Freipass zum wilden Herumvögeln... denn es gibt ja durchaus noch die "klassischen" Geschlechtskrankheiten wie Syphilis etc.
hagzissa13@ LaChatte:

Beruflich bedingt sah ich schon Menschen, die sich heterosexuell mit HIV infizierten (keine Bluttransfusionen, keinen homosexuellen Verkehr etc.), womit für mich dieser Beitrag des links ad absurdum geführt ist.... Natürlich ist es einfacher, sich bei männlich-homosexuellem Verkehr infizieren, da es bei der Penetration des Darms, der von der Natur nicht zu Penetrationszwecken entwickelt wurde, eher zu kleineren Verletzungen kommen kann, die als Eintrittspforten der Viren in hohem Maße exponieren. Das schließt aber nicht aus, daß auch eine heterosexuelle Übertragung möglich ist.

Natürlich ist es erstmal ein gesunder Gedanke, Dinge in Frage zu stellen und zu hinterfragen, wir werden schließlich viel zu oft hinters Licht geführt. Doch in diesem Fall erzeugt dieser Beitrag lediglich ein müdes Lächeln in meinem Gesicht.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
LaChattenaja, es gibt da schon einige Sachen, die mir zu denken geben...

zum Beispiel, warum es in Europa nicht mehr Aidstote gibt... In der Schweiz zB starben seit den 80er Jahren ca 5'000 Menschen mit der Diagnose AIDS - bei jährlichen Todesfällen von ca 60'000 Personen. Warum nicht mehr? Die allerersten Aids-Kampagnen befürchteten, dass im Jahr 2000 mehr oder weniger ganz Europa entvölkert sei...

- Beim Aids-Test werden Antikörper nachgewiesen. Bei andern Krankheiten sind Antikörper ein Zeichen für ein gesundes Immunsystem, das mit dem Eindringling allein fertig wird. Warum nicht bei Aids?

- Impfung - warum gibts nach zwanzig Jahren immer noch keine Impfung? Was Sars betrifft, wurde doch deutlich schneller gearbeitet: [url]http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/42274[/url]

- warum ist in Europa der Anteil an Drogensüchtigen so hoch? Gemäss Lehrmeinung kann das HI-Virus exponiert an der Luft nicht exisiteren... also auch nicht auf einer Spritze, oder nicht? Allerdings tun Drogenkonsumierende in der Regel mehr als genug, um ihr Immunsystem auch so zu schwächen...

- Afrika und Millionen Aids-Tote: dort gibts bekanntlich (die Hilfswerke weisen regelmässig drauf hin) eine bedeutende medizinische Unterversorgung, ungenügende Hygiene, Hunger, schlechtes Wasser... alles Dinge, die nicht gut sind fürs Immunsystem. Wurde da bei jedem Toten ein Aids-Test gemacht, oder wie werden die Zahlen erhoben?

nun, wenn ich eine einleuchtende Antwort auf diese Fragen kriege, glaub ich auch sofort, dass es HIV ist, das Aids erzeugt - und nichts anderes:)
2378[QUOTE]
- Beim Aids-Test werden Antikörper nachgewiesen. Bei andern Krankheiten sind Antikörper ein Zeichen für ein gesundes Immunsystem, das mit dem Eindringling allein fertig wird. Warum nicht bei Aids?
[/QUOTE]
Anhand von Antikörpern kann man aber auch Krankheiten nachweisen. Die Antikörper zeigen nur, dass HIV im Blut ist, nicht das AIDS ausbricht. Also solange die Antikörper da sind und zwar in einem bestimmten Gleichgewicht, solnge erkrankt die Person nicht an AIDS. Sobald das Gelichgewicht nicht mehr stimmt, erkrankt die betreffende Person an AIDS - deswegen der Antikörpertest.

[QUOTE]
Impfung - warum gibts nach zwanzig Jahren immer noch keine Impfung? Was Sars betrifft, wurde doch deutlich schneller gearbeitet: [url]http://www.rp-online.de/public/arti...t/medizin/42274[/url]
[/QUOTE]
SARS ist eben nicht HIV. Der HIV ist extrem instabil und mutiert sehr schnell. Versuche ein Gegenmittel für etwas z ufinden, was nicht stabil ist - es ist leider immer noch nicht möglich.

[QUOTE]warum ist in Europa der Anteil an Drogensüchtigen so hoch? Gemäss Lehrmeinung kann das HI-Virus exponiert an der Luft nicht exisiteren... also auch nicht auf einer Spritze, oder nicht? Allerdings tun Drogenkonsumierende in der Regel mehr als genug, um ihr Immunsystem auch so zu schwächen...
[/QUOTE]
Aber im Blut kann er exisiteren. Also mal ganz einfach:
Person Nr. 1 benutzt eine Spritze und ist krank. Er sieht dafür selbst ewats Blut hoch, weil es keine Luft geben darf und spritz es sich rein. Das Blut bleibt kleben und Person Nr. 2 jagt sich diese wieder in den Arm. Ein bisschen von dem Restblut auch und schon kann sie sich angesteckt haben.

[QUOTE]Afrika und Millionen Aids-Tote: dort gibts bekanntlich (die Hilfswerke weisen regelmässig drauf hin) eine bedeutende medizinische Unterversorgung, ungenügende Hygiene, Hunger, schlechtes Wasser... alles Dinge, die nicht gut sind fürs Immunsystem. Wurde da bei jedem Toten ein Aids-Test gemacht, oder wie werden die Zahlen erhoben?
[/QUOTE]
Soweit mir bekannt ist, werden dort sehr viele HIV-Teste gemacht. Dummerwesie gibt es aber auch Regierung die gerne die existienz bezweifeln, weil sie dann as machen müssten. Übrings die hohe Zahl der HIV infizierten Personen liegt zum einem daran, dass dort gerne Sex praktiziert wird, wobei alle Trocken sein soll und dort es schneller verletzungne gibt und wenn amn mit einer Jungfrau was hätte, soll die Krankheit weggehen.
Gegenfrage: Dort gibt es auch sehr sehr reiche MÄnner, die unter besten Bedienungn mit mehrern Frauen leben. Wenn dodrt eine Person daran erkrankt, dann haben es dort auch immer wieder alle... das dürfte dann ja nicht sein oder?

So... das war es erstmal einfach und nicht ngaz korekt bestimmt ausgedrückt. Bin gerade unter Zeitdruck und wollte allgemein drauf antworten. Wenn interesse besteht, kann ich heute abend noch tmehr dazu schreiben.
hagzissa13;) ok, LaChatte, dann versuche ich mal, angemessene Antworten zu geben!

1.) In Europa gibt es weniger Todesfälle, da eine bessere medizinische Versorgung der Infizierten besteht und die Rate der Neuinfizierten geringer ist, als z.B. in Afrika.


2.) Auch bei anderen Krankheiten bedeutet ein AK-Titer nicht zwangsläufig, daß der Körper eine ausreichende Immunabwehr gegen die Krankheit besitzt. Die AK werden in sogenannten B-Lymphozyten des Imunsystems "gebaut". Diese greifen dann die infizierten T-Helfer-Lymphozyten an, in denen sich die Viren vermehren. Durch das Absinken dieser T-Helferzellen steigt die relative Zahl sogenannter "T-Supressorzellen", die ein Überschießen des Immunsystems verhindern sollen. Da diese, das Imunsystem "unterdrückende" Zellen nun überwiegen, können Infektionen mit anderen Bakterien/Viren/Parasiten nicht mehr adäquat "bekämpft" werden.

Dazu gehören Krankheiten wie:

- Pneumocystis carinii
- Pilzinfektionen (Candida, Kryptokokken)
- Lungentuberkulose
- Cytomegalievirus
- Herpes simplex-Virus

oder auch maligne (bösartige) Erkrankungen wie das Kaposisarkom.

Die Patienten sterben nicht an HIV selbst, sondern an den durch das geschwächte Immunsystem ausgelösten Infektionen.


3.) es gibt noch immer keine Impfung, da es nicht DAS HIV-Virus gibt. Das Virus unterliegt einem ständgen Wandel und die einzelnen Formen sehen so unterschiedlich aus, daß es schwierig ist, einen Impfstoff zu entwickeln, der jedes Virus angreifen kann.


4.) Richtig, das Virus überlebt nicht lange an frischer Luft, aber in der Hohlnadel der Spritze befindet sich Blut, daß nicht mit der Raumluft in Berührung kommt. Außerdem reichen bei Drogensüchtigen häufig schon geringere Virenmengen, da das Immunsystem in der Regel eh schon recht desolat ist...


5.) Zu der Frage, wie in Afrika genau die Statistik erhoben wird, kann ich nichts genauer sagen. Fest steht jdeoch, daß der Krankheitsverlauf charakteristisch ist und besonders die opportunistischen Erkrankunen immer wieder die gleichen sind, worauf sich leicht auf HIV rückschließen läßt. Häufig sind die Infektionsquellen auch bekannt.

In Afrika ist die Infektionsrate so hoch, da die Männer häufig in die städte ziehen, um Arbeit zu finden. Dort treffen sie auf Prostituierte, mit denen sie ungeschützt Verkehr haben. Dann gehen sie in ihre Dörfer zurück und infizieren ihre Frauen,oder andere Prostituierte. Diese Mechanismen sind bekannt und in evidence-based-medicine-Studien bewiesen worden.


Noch Fragen, Kienzle? :D ;)


Gruß
Hagzissa

- per aspera ad astra -
LaChatte[QUOTE]1.) In Europa gibt es weniger Todesfälle, da eine bessere medizinische Versorgung der Infizierten besteht und die Rate der Neuinfizierten geringer ist, als z.B. in Afrika.[/QUOTE]

Gerade hierzulande gibts recht häufig afrikanische Prostituierte... und dazu ist die Kondomtragmoral bei vielen Männern nicht allzu stark ausgeprägt. Plus dazu den Drogenstrich, wo ich so meine Zweifel dran habe, wie sehr geschützt diese Leute arbeiten.. plus Sextourismus als Freizeitvergnügen...in Anbetracht dieser Tatsachen sind die Zahlen für Europa immer noch erstaunlich gering, finde ich.

[QUOTE]2.) Auch bei anderen Krankheiten bedeutet ein AK-Titer nicht... [/QUOTE]

Sorry, das ist mir als Erklärung eindeutig zu hoch, ich begreif nicht, was du sagen wolltest...

Allerdings find ich seltsam, dass es gemäss CDC-Definition auch AIDS-Diagnose ohne HIV-Nachweis geben soll (gefunden auf [url]www.libertylife.at[/url]).. und so wie ich sehe, ist doch die CDC-Defintion die weltweit massgebende?

"Kategorie C1: eine der sogenannten Indikatorerkrankungen, bei deren Auftreten laut CDC auch ohne nachgewiesener HIV-Infektion die Diagnose AIDS vorliegt (zu ihnen zählen u. a.: PCP, Toxoplasmose, Infektionen mit dem Herpes-Simplex-Virus und dem Zytomegalie-Virus, Candidiasis, Kryptosporidiose usw"

Wenn HIV eindeutig der Verursacher ist, wie können die die Stirn haben, auch ohne nachgewiesenes HIV von Aids zu sprechen?

[QUOTE]3.) es gibt noch immer keine Impfung, da es nicht DAS HIV-Virus gibt. Das Virus unterliegt einem ständgen Wandel und die einzelnen Formen sehen so unterschiedlich aus, daß es schwierig ist, einen Impfstoff zu entwickeln, der jedes Virus angreifen kann.[/QUOTE]

Bei der Grippe gibts doch auch jedes Jahr eine neue Impfung? Und wenn die Wirkung des Virus immer gleich bleibt und sich nie ändert, muss es doch irgendwo eine Gemeinsamkeit geben? Und sonst wärs doch bestimmt ein Fortschritt, nur schon gewisse Formen impfen zu können...

[QUOTE]4.) Richtig, das Virus überlebt nicht lange an frischer Luft, aber in der Hohlnadel der Spritze befindet sich Blut, daß nicht mit der Raumluft in Berührung kommt. Außerdem reichen bei Drogensüchtigen häufig schon geringere Virenmengen, da das Immunsystem in der Regel eh schon recht desolat ist...[/QUOTE]

Wenn jemand schon ohne Virus ein desolates Immunsystem hat, so bekommt doch dieser Mensch auch sehr leicht opportunistische Infektionen? Da ja das Immunsystem so oder so nicht mehr in der Lage ist, angemessen zu reagieren?

[QUOTE]In Afrika ist die Infektionsrate so hoch, da die Männer häufig in die städte ziehen, um Arbeit zu finden. Dort treffen sie auf Prostituierte, mit denen sie ungeschützt Verkehr haben. Dann gehen sie in ihre Dörfer zurück und infizieren ihre Frauen,oder andere Prostituierte.[/QUOTE]

Auch hierzulande ist Prositution immer noch ein lukratives Gewerbe... wie auch Sextourismus etc. Dass Afrikaner SO SEHR sexuell aktiver (wenn man die Zahlen vergleicht, ungefähr 1000 mal mehr) sind als Europäer, halte ich für ein Gerücht...
Seteshich bin zwar noch ein bisschen jung, will mich aber in absehbarer zeit testen lassen. denn ob ich habe oder nicht ist mir zwar eigentlich egal, ich will nur niemanden ansteken.

ich bin der meinung, man sollte viel mehr über die möglichkeiten des tests erfahren. ich zum beispiel habe keine ahnung, wo ich mich testen kann, wie ich mich testen lassen kann, ob das was kostet und und und...
Duionvorallendingen sollte es mehr möglichkeiten geben zu erfahren was aids eigentlich ist, denn ich kann mir immernoch nichts darunter vorstellen.
wie man es kriegt oder wie man sich schützt wissen scheinbar alle aber das wars dann auch.
ScheolNun, ich weiß das es bei mir keine Gefahrenquellen gibt.

Aber dennoch wäre es mal interessant. Doch glaube ich nicht das ich in nächster Zeit überhaupt ein bisschen Zeit habe auf Gesundheitsamt zu fahren....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Setesh [/i]
[B]... ich zum beispiel habe keine ahnung, wo ich mich testen kann, wie ich mich testen lassen kann, ob das was kostet und und und... [/B][/QUOTE]


Testen kannst Du Dich [B]kostenlos und anonym[/B] beim Gesundheitsamt lassen


Hagzissa

- per aspera ad astra -
2378Mutation:
Auf 3 Kopien gibt es einen Fehler --> eine Mutationsrate von 10^10 - soviele Mutationen kann es pro Tag geben. Gegen die Grippe helfen die Mittel auch nie komplett und bloß wirkt es da adners.

Zu den Protestuierten - tja hier gibt es die besser medizinische Versorgung und wer hier an HIV erkrankt, der hat besser Medikamente usw...

Außerdem muss man darüber überlegen, dass es in Afrika eben auch eine andere Sexvorliebe gibt... dry-sex (wenn ich mich recht erinnere hieß es so) - das bedeutet, dass die Frau dafür sorgt, dass ihre Scheide so trocken wie möglich ist --> höhere Vedrletzungsgefahr
DBTAlso ich muss ehrlich sein, bisher dachte ich das man den Test auf dem Gesundheitsamt bezahlen müsste wenn er nicht "wirklich" nötig ist, man also keinen konkreten Verdacht hegt!

Ich werd das wohl auch mal in Angriff nehmen!

DBT
OLEDRecht interressante Frage.

Zu den Antwortmöglichkeiten:

-Ich kümmere mich nicht darum, wird schon nichts passieren.

Meiner Meinung nach eine gaaanz schlechte Einstellung. Das funktioniert nämlich nur solange bis es passiert (wer hätt's gedacht?) und dann handelt man vielleicht falsch weil man nicht informiert ist.

-Ist doch nur Hysterie, AIDS ist doch nur ein Problem in Afrika, wir sind hier sicher.

Stimmt ganz sicher nicht. Und wenn ich mir die Abstimmungsergebnisse so ansehe dan denke ich dass ihr mir zustimmt.

Ich selbst habe die letzte Möglichkeit gewählt, möchte aber zwei "noch" in Klammern hinzufügen.
Sex ohne HIV-Test ist meiner Meinung nach wie betrunken Autofahren; man gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch Andere.
LaChatteHier ein längerer Aids-kritischer Text, ein Auszug von dieser Seite: [url]http://aids-kritik.de/aids/artikel/koehnlein-neue_seuchen.htm[/url]

Der Autor ist ein Dr. med. Claus Köhnlein.

um fundierten Widerspruch wird gebeten...


[QUOTE]
AIDS manifestierte sich Anfang der 80-er Jahre in San Francisco und betraf ausschließlich Homosexuelle, die im Alter von 30 Jahren an einer PCP(Pneumozystis Carinii Pneumonie) erkrankten und zum Teil auch starben. Diese ersten von Dr. Gottlieb publizierten Patienten hatten eines gemein; sie waren homosexuell, und sie waren schwer drogenabhängig. (Kokain, Amphetamin und Amylnitrite). Amylnitrit ist eine Sexdroge, die fast ausschließlich in homosexuellen Kreisen benutzt wird und die in großen Mengen per Inhalation zugeführt wird. Nitrate sind in Tierversuchtests und auch in der Lymphozytenkultur nachweisbar, immunotoxisch und zytotoxisch sowie cancerogen (Quelle: NIDA, National Institute of Drugabuse). Bevor das Akronym AIDS geboren war hieß das Syndrom GRID(Gay related inimundeficiency). In den ersten Jahren ging man von einer Lifestyle-Erkrankung aus, da es offensichtlich war, dass AIDS nur in bestimmten Kreisen (Homosexuellen, die den ,,Fast-Lane-Lifestyle“ führten) vorkam. 1983 wurde dann von der damaligen amerikanischen Gesundheitsministerin auf einer Pressekonferenz verkündet, dass ein US Researcher ein Retrovirus entdeckt habe, das der wahrscheinliche Erreger von AIDS sei. Am nächsten Tag stand in allen Zeitungen, dass ein US-Researcher die Ursache von AIDS entdeckt hatte. Das Wort“ wahrscheinlich "war vergessen worden..Seitdem wird nur unter der Sichtweise der Virushypothese geforscht und therapiert.Mit anderen Worten es wird seit 17 Jahren der Frage nachgegangen wie HIV AIDS verursacht , die Frage ob HIV AIDS verursacht darf nicht mehr gestellt werden.



Jahre später sollte Kary Mullis Nobelpreisträger für Chemie 1993 und Erfinder der Polymerase Ketten-Reaktion ,die allgemein bekannte Tatsache belegen, dass HIV die Ursache von AIDS sei. Im Rahmen eines Projektes fiel ihm auf, dass er keine wissenschaftliche Referenz wusste, die das Statement, was er gerade aufgeschrieben hatte: "HIV is the probable cause of AIDS", stützt. So fragte er den nächsten Virologen am Tisch nach der zugrunde liegenden Arbeit. Der sagte ihm zunächst, er bräuchte keine Quelle in diesem Falle, es wüsste schließlich jeder, dass HIV zu AIDS führt. Kary Mullis war anderer Meinung und meinte, eine so wichtige Entdeckung müsste in irgendeinem Papier veröffentlicht sein. Er lernte bald, dass so eine Arbeit nicht zu finden war. Stattdessen landete er immer wieder bei der Pressekonferenz von 1983. Eines Tages hatte er die Möglichkeit, Luc Montagnier vom Pasteur -Institut, den Entdecker des Virus, anlässlich einer Veranstaltung in San Diego, zu sprechen. Er sagte sich, der muss es wissen. Mit seiner Frage konfrontiert sagte Montagnier: ,, Warum zitieren Sie nicht den Report vom CDC(Center of disease control)? ,,Mullis antwortete: ,,Dieser Report geht nicht der Frage nach, ob HIV die Ursache von AIDS ist oder?“ ,,Stimmt“, gab Montagnier zu. "Aber vielleicht könnte er ja die Arbeit von dem SIV-Virus zitieren" (Simian Immunedeficiency Virus, ein dem HIV verwandtes Virus‘). Auch dieses Papier überzeugte Mullis nicht, weil die Affen ein anderes Krankheitsbild als AIDS entwickelten, außerdem das Virus ein anderes war und drittens das Papier gerade erst vor ein paar Monaten veröffentlicht wurde. Er suchte nach dem Originalpapier, das in irgendeiner Form zeigen sollte, das HIV die Ursache von AIDS ist. Jetzt war die Antwort von Montagnier schnell wegzulaufen, um auf der anderen Seite des Raumes eine Gruppe zu begrüßen.



Ähnliche Erfahrungen konnte ich dieses Jahr in Südafrika anlässlich des AIDS-Advisory-Panels machen, was Präsident Thabo Mbeki ins Leben gerufen hatte. Mbeki hatte 33 Wissenschaftler aus aller Welt eingeladen, um das AIDS-Problem in seinem Lande zu beleuchten.Hierunter waren 22 Wissenschaftler, die an die Virushypothese glauben und 11 sogenannte Dissidenten (zu denen ich gehöre), die Zweifel an der Virushypothese haben und vielmehr vermuten, dass AIDS in Afrika das Resultat zunehmender Armut ist und AIDS in den entwickelten Ländern das Ergebnis von Drogen und vor allem das Ergebnis der gegen AIDS eingeführten Therapie ist (AZT). Ich fragte Montagnier, was ihn denn überzeugt, das AIDS durch ein Virus ausgelöst wird. Montagnier antwortete darauf, dass es ja offensichtlich mittlerweile eine funktionierende Therapie gäbe und dass sei der Beleg dafür, dass HIV zu AIDS führe. Mit anderen Worten, die Virologen haben keine virologischen Argumente dafür, dass HIV zu AIDS führt, stattdessen holen sie sich den Beleg ihrer Hypothese von den Ärzten, die eine positive Rückmeldung geben, in dem sie sagen, ja natürlich ist AIDS eine Virus-Krankheit, die auch antiviral behandelbar ist. Wir Ärzte behandeln jedoch HIV-positive Patienten grundsätzlich anders als wenn sie HIV-negativ wären. Von der Gürtelrose bis zum Apoplex werden HIV-pos. Patienten mit einer lebenslangen antiviralen Behandlung bedacht ,oder wir behandeln sie in aller Regel ohne dass irgendeine klinische Erkrankung vorlieget, auf Grund von Surrogat Markern wie CD4-Zellen und Viruslastmessungen, die mittels PCR (dem von Kary Mullis erfundenen Verfahren) gemessen wird .Mullis zu seinem Verfahren:es ist unsinnig etwas ,was nur mit PCR zu entdecken ist und damit nahe Null ist zu amplifizieren,es bleibt nahe Null.



Nun wurde auch in Afrika auf unserem Panel klar, dass die ursprünglich gegen AIDS eingesetzte Therapie 1500 AZT (1987) viel zu hoch dosiert war. Mit anderen Worten, es wurde klar, dass durch diese hochdosierte Therapie die Situation der Patienten damals nicht verbessert sondern verschlechtert wurde. Auch wir machten unsere schlechten Erfahrungen damals in der II. Medizinischen Klinik in Kiel. Die hohe Mortalität der AIDS-Patienten damals fiel jedoch nicht sonderlich auf, da ja vermutet wurde, dass AIDS-Patienten früh und schnell sterben.



Das Problem der Therapie war und ist, dass sie selbst hochgradig immunspressiv ist. AZT ist ein Nucleosidanalogon, das speziell zur Chemotherapie gegen Krebs in den 60-er Jahren entwickelt wurde und wegen schwerer Nebenwirkungen und hoher Toxizität damals nicht in den Handel kam. Es waren jedoch einige Vorstudien gelaufen, sodass die Substanz jetzt greifbar war . Daraufhin wurde AZT in einer placebokontrollierten Studie 1987 getestet. Diese Studie war nach vier Monaten vorzeitig abgebrochen, weil es zu dem Zeitpunkt so aussah, als würden die Patienten in der Verumgruppe von der Therapie profitieren.



Die Publikation im NEJM führte zum weltweiten Einsatz von 1500 mg AZT bei AIDS-Patienten und HIV-positiven.Rudolph Nurejev war eines der Prominentesten AZT-Opfer. Bei bester Gesundheit schickte er seinen Leibarzt los ihm die Wunderdroge zu holen. Grund für den frühen Abbruch der Studie nach vier Monaten war der ungeheure Druck der Betroffenen, die hofften, hier auf einen Heilmittel gestoßen zu sein. In der Folge schnellte die Mortalität jedoch in beiden Gruppen hoch und erreichte Zahlen von 80-90% nach vier Jahren AZT-Therapie. Mit anderen Worten, nach vier Jahren war nahezu jeder AIDS-Patient gestorben.



Diese extreme Mortalität wurde dann doch auffällig und entsprechend wurden die Dosierung von AZT Ende der 80-er, Anfang der 90-er Jahre reduziert, da es auch offensichtlich wurde, dass das Knochenmark die Chemotherapie nicht aushielt. Dennoch wurde und wird eine antivirale Therapie bei AIDS lebenslang gegeben. Erst in diesem Jahr, nachdem auch mit den neueren Medikamenten (Proteasehemmern) zahllose Nebenwirkungsprobleme auffallen, wird erstmals öffentlich darüber nachgedacht, Therapieunterbrechungen einzuführen(NATURE,LANCET,2000). Nun wird überall behauptet(siehe Montagnier), die neue Therapie funktioniert, weil die Mortalität der AIDS-Patienten deutlich zurückgegangen ist. Dies ist jedoch nichts weiter als ein Euphemismus für eine geringere Toxizität durch Dosisreduktion.



Eine zunehmend kritischere Haltung der Patienten selbst, die das AZT-Desaster der frühen 90-er Jahre mitbekommen haben und umfangreiche Literatur über das AZT -Problem haben gegenüber der Therapie ein kritischeres Klima geschaffen. Und doch wird nach wie vor die abnehmende Mortalität an AIDS, der angeblich besseren Therapie zugeschrieben und dabei wird in einem Zeitfenster die absinkende Mortalität mit dem zunehmenden Gebrauch von Proteaseinhibitoren korreliert (Palella et al.NEJM). Was in diesem Zeitfenster nicht zu sehen ist, ist die Tatsache, dass die Mortalität bereits seit 1990/91 deutlich zurückgeht, zu dem Zeitpunkt nämlich, als die meisten Therapeuten merkten, dass AZT in einer Dosierung von 1500 mg für die Patienten nicht tolerierbar ist (Knochenmarksuppression). Zu der Zeit hatten wir jedoch eine ganze Generation von AIDS-Patienten bereits in die irreversible Immunsuppression therapiert.



Diese AZT-Katastrophe ist der Grund für den unausrottbaren Glauben, dass HIV die Ursache von AIDS ist. Ja, es hat dazu geführt. dass HIV mit AIDS praktisch synonym gebraucht wird. Die epidemiologischen Vorhersagen beruhen auf dieser Annahme, dass HIV gleichbedeutend ist mit AIDS und insofern werden allen Ländern, in denen solche HIV-Testexplosionen stattfinden, katastrophale AIDS-Epidemien vorhergesagt. Südafrikas Staatspresident Mbeki war die Diskrepanz zwischen dem, was in europäischen und amerikanischen Zeitungen über sein Land zu lesen ist(dramatischer Bevölkerungsrückgang)war und dem, was in seinem Land tatsächlich passiert(Verdoppelung der bevölkerung in den letzten 30 Jahren), aufgefallen und er hat sich deswegen der allgemeinen (amerikanischen)AIDS-Politik widersetzt und stattdessen ein Expertenpanel einberufen, das der Frage nachgehen soll, ob HIV tatsächlich die Ursache von AIDS ist.





[/QUOTE]
LaChattehm, ist ziemlich lang, das Teil... hier die zweite Hälfte

[QUOTE]
Zwei Dinge haben ihn stutzig gemacht: Erstens die umfangreiche Literatur zu AZT und den schädigenden Wirkungen dieser Substanz, zweitens eine Arbeit von Max Essex, die im Journal of

lnfectious Diseases veröffentlicht wurde und eine starke Kreuzreaktivität von HIV-Tests mit Antigenen beschreibt, die in Tuberkulose- und Lepra-Bakterien vorkommen. Das heißt, man weiß in Afrika und auch sonst auf der Welt nicht, ob ein Patient Tuberkulose hat, weil er HIV-positiv ist, oder ob er HIV-positiv ist, weil er Tuberkulose hat.



Ein weiteres Problem der AIDS-Epidemiologie ist Folgendes: Mittlerweile werden an die 30 Erkrankungen, die vorher bekannt waren, in Gegenwart eines positiven HIV-Testes in AIDS umbenannt. Auch dies bedeutet natürlich keine Zunahme an Krankheiten, sondern lediglich eine Umdefinition.Diese zirkuläre Definition ::HIV+TBC=AIDS und HIV_TBC=TBC erweckt den Anschein,dass die Korrelation HIV/AIDS 100% ist. So ist z. B. ein Patient, der eine Tuberkulose hat und HIV-positiv ist, heute ein AIDS-Patient, ebenso eine Frau, die klinisch an einem Zervixcarcinom leidet , heute ein AIDS-Patient ist oder ein Patient mit einem Lymphom, heute kein Lymphompatient, sondern ein AIDS-Patient ist,sofern er Antikörper gegen HIV hat.



Die Virus-AIDS-Hypothese und der mit ihr verbundene Medien-Alarm(Der Spiegel allein l2 Titelgeschichten)hat die größte medizinische Katastrophe und menschliche Tragödie ausgelöst, in dem sie zahllose Menschen in Angst und Verzweiflung getrieben hat, zahllose Suizide und iatrogene Todesfälle ausgelöst hat und noch auslöst. Ein Ende ist möglicherweise abzusehen wenn Mbeki sich mit seiner AIDS-Politik durchsetzt und HIV-Tests und antivirale Medikation in seinem Land verbietet und stattdessen die in seinem Land zunehmende Tuberkulose und die mit ihr verbundene Armut und die sozialen Probleme bekämft.Die Tuberkulose war schon immer ein guter Indikator für das Wohl oder Wehe einer Gesellschaft (siehe die Tuberkulose- Häufigkeit nach den beiden Weltkriegen in Deutschland,Statist. Bundesamt Wiesbaden)Die moderne Tuberkulose heißt jetzt jedoch nach Einführung von HIV-Tests AIDS und wird entsprechend anders behandelt.Mir wurden in Indien Patienten vorgeführt,die Tuberculose hatten und Haus und Hof verkauft haben ,um an die Heilmittel(AZT) aus dem Westen zu gelangen .

[/QUOTE]
Sirikithich hab mich bisher nicht testen lassen, weil ich bisher nur mit blutspendern bzw krankenhausangestellten zusammen war, die somit bereits als negativ getestet waren...
werde es aber demnächst machen lassen, weil ich schon seit längerem vorhabe, selber auch blut zu spenden (nicht zuletzt, weil man dadurch auch hepatitis uä rauskriegen müsste, und sicher ist sicher...;) )

was eine HIV-diagnose anbelangt: wenn man es schafft, sich mit seinem schicksal abzufinden und nicht daran zerbricht, dann lebt man, denke ich, danach viel bewusster...ausserdem kann man sein geld dann für schöne dinge verprassen, wenn man nicht an altersvorsorge denken muss (achtung, zynisch...bitte nicht allzu ernst nehmen)

schwierig wird nur der verzicht auf liebe...wenn man nicht grade einen partner hat, der auch bereits infiziert ist, wäre mir das risiko einfach zu gross, einen geliebten menschen anzustecken, so dass ich mich wahrscheinlich in der hinsicht ziemlich abkapseln würde.

und mal abgesehen davon, dass ich sowieso keine kinder will, würde ich als HIV-positive ganz sicher keine in die welt setzen. nicht nur wegen der infektionsgefahr beim kind, sondern einfach, weil ich nicht wollen würde, dass mein kind zur waise wird...gerade in zeiten, in denen alleinerziehend nicht mal mehr die grosse ausnahme ist.
absolut_deathIch wusste nicht das man einen AIDS-Test kostenlos machen lassen kann, darüber sollten die Leute wirklich mehr informiert werden. Man bekommt bei dieser Krankheit das Gefühl, das sie sogar hier in Deutschland totgeschwiegen wird...
Dennoch werde ich keinen Test machen lassen weil ich einen festen Partner habe und wir Blutspenden gehen. Somit ist eine Infektion faktisch ausgeschlossen.
extensis[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Allerdings habe ich mich immer gefragt, ob ich es überhaupt wissen möchte, aus rein egoistischen Motiven.[/B][/QUOTE]

Hi,

das ist im ersten Ansatz zwar verstehbar, aber ich finde es doch sehr egoistisch, denn HIV betrifft nun mal nicht nur die infizierte Person, sondern auch deren Kontaktpersonen. Du könntest also theoretisch Träger sein und das Virus fröhlich weitergeben. Unter dem Gesichtspunkt halte ich einen Test für absolut sinnvoll und notwendig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Das Problem dabei, es handelt sich hierbei nicht um den schnellen Tod, sondern man trägt dieses Wissen, und die Verantwortung mitunter Jahren, wenn nicht ein Jahrzehnt mit sich umher...
[/B][/QUOTE]

sic! Aber das müssen eben auch diejenigen, die "versehentlich" infiziert werden....

Greetz,

Extensis
extensis[QUOTE][i]Original geschrieben von absolut_death [/i]
[B]
Dennoch werde ich keinen Test machen lassen weil ich einen festen Partner habe und wir Blutspenden gehen. Somit ist eine Infektion faktisch ausgeschlossen. [/B][/QUOTE]

Hmm, Blutspende als Kontrollinstanz? Ich erinnere mich da so dunkel an den ein oder anderen Missstand, der in diesem Zusammenhang (Blutspende/Hygiene) durch die Medien lief.
Da würd ich es doch ab und an mal querchecken. Ist ja ein Aufwasch, eben mal eine Blutabnahme und man hat Hepa, HIV und sonstiges abgedeckt.

Greetz

Extensis
absolut_deathMissstände und Fehler können auch bei einem HIV-Test auftauchen oder meinst du nicht? :rolleyes:
Außerdem gehe ich regelmäßig und ich kann mir vorstellen das man auf HIV-Tests verzichtet...

Wie sieht das eigentlich aus wenn man ein Blutbild z.B. wegen der Schilddrüse machen lässt? Werden solche Krankheiten automatisch mit getestet oder spart man sich die Kosten?
Duiondas hiv virus konnte niemals offiziell nachgewiesen werden, vermutlich wird sie nicht totgeschwiegen sondern es gibt sie garnicht
AllanonAls Polizeibeamter gehört man einer "Risikogruppe" an, in der man es für notwendig halten sollte, ab und wann einen Test durchführen zu lassen.

Und natürlich ist es immer wieder ein komisches Gefühl, auf ein solches Ergebnis zu warten. Den die Antwort lautet oder Tod oder Leben.
LaChatte[QUOTE]Und natürlich ist es immer wieder ein komisches Gefühl, auf ein solches Ergebnis zu warten. Den die Antwort lautet oder Tod oder Leben.[/QUOTE]

hm naja... solange du keine Symptome entwickelst, und dein Immunsystem etwas pflegst, ist es durchaus im normalen Rahmen, dass du während zehn oder fünfzehn oder noch mehr Jahren auch symptomlos bleibst...oder auch noch länger, aber da exisiteren noch keine Daten dazu, da Aids erst 1983 "entdeckt" wurde... wobei es auch Leute gibt, die erst mal positiv und ein paar Jahre später negativ getestet wurden... Das Risiko, an einem Verkehrsunfall zu sterben, ist immer noch bedeutend höher als das Risiko, an Aids zu sterben - und auch wenns nicht gern gehört, wird, (sehr aktive mit vielen Partnern) Homosexuelle und intravenös Drogen konsumierende gehören immer noch zu den Hauptrisikogruppen und stellen auch die meisten Todesfälle... also, die Lebensweise spielt schon eine bedeutende Rolle.

Ausserdem ist der HIV-Test nicht geeicht - es kann sein, dass du mit der gleichen Blutprobe in zwei verschiedenen Labors einmal das Resultat "negativ", im andern aber "positiv" erhältst - am besten gehst du nach Australien, dort ist die Schwelle am höchsten angesetzt, und damit die Chance, negativ getestet zu werden, am höchsten...

Und sterben musst du früher oder später - aber sogar mit einem positiven HIV-Test noch lange nicht sofort. Allerdings solltest du dir in diesem Fall schon sehr ernsthafte Gedanken darüber machen, ob du nicht etwas gesünder leben möchtest.
Ford Prefectes gibt durchaus auch Menschen, bei denen der Ausbruch der Symptome keine 10 oder 15 Jahre dauert.
Generell denke ich daher, daß es sinnvoll ist, Bescheid zu wissen - schon deshalb, damit man keine anderen Menschen gefährdet.

Also würde ich einen Test machen lassen, bzw. ich habe einen machen lassen. Dann allerdings auch direkt noch auf alle Arten von Hepatitis. Denn die ist im Zweifelsfall genauso tödlich und viel weiter verbreitet.
Duionwie sehen denn die symptome aus?
Ford PrefectUnterschiedlich. Das ist ja das Problem.
AIDS an sich hat kein Krankheitsbild sondern ist eine Immunschwäche.
Duionund woher soll die plötzlich kommen?
Ford Prefectdadurch, daß der Virus die T2-Helferzellen angreift ?

Willst Du jetzt eine komplette Theorie oder willst Du mit Deinen Fragen ausdrücken, daß Du AIDS für eine nicht existente Krankheit hältst ?
Ich werde da nicht draus schlau...
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]und woher soll die plötzlich kommen? [/B][/QUOTE]


..."plötzlich" ist wohl das falsche Wort...


...wird durch die HI-Viren ausgelöst, die bauen in Lymph- und Blutbahn ihre Erbsubstanz, vor allem in die T-Helferzellen ein...die jahrelange scheinbare Ruhe (Latenzzeit) ist in der Medizin ansich nichts ungewöhnliches...die Viren zerstören dann immer mehr T-Lymphozyten, wodurch eben diese Abwehrschwäche entsteht...letztendlich wird das ganze so extrem, dass man selbst gegenüber sonst harmlosen Krankheitserregern stark anfällig wird, weil der Körper dem irgendwann einfach nichts mehr entgegenzusetzen hat...










...um mal zurück zum Thema zu kommen (ich weiß ehrlich gesagt nicht mal mehr genau wie ich damals hier abgestimmt hab), dass man so einen Test kostenlos machen kann, ist mir neu (abgesehn während einer Schwangerschaft), aber ich denke das Geld sollte es einem dennoch wert sein...ist zwar ein komisches Gefühl auf so ein Ergebnis zu warten, aber dennoch angenehmer als gar nicht zu wissen, woran man ist...



@ a_d

...soweit ich weiß wird nichts automatisch mitgetestet, ich glaube ohne Einverständnis darf das gar nicht gemacht werden wenn ich da jetzt nicht was verwechsel!? ...vielleicht kann hag ja mal was dazu sagen, wenn sie hier wieder reinschaut...;)
2378Also der HIV-Test wird nicht standartmässig mitgemacht. Der muss extra beantragt werden - wenn es nur um normale Blutuntersuchungen geht.

Wie gesagt - das schlimme an dem Virus ist, dass er einfach das Immunsystem zerstört, die T-Helferzellen werden irgendwann zu wenig sein und dann bricht das aus, was wir AIDS nennen.

Ach ja, ein interssanter Fakt - nicht jeder Mensch muss als HIV-Träger AIDS bekommen, wieso weiß man noch nicht. Aber auch in der TIerwelt gibt es HIV ähnliche Viren und man vermutet, dass diese Tiere sich mit dem Virus "angefreundet" haben und deswegen es kein Problem gibt.

Dies mal als Überlegung, es sei nur eine Einbildung - Katzen haben FIP usw...
Duionsolange niemand den hiv virus nachweisen kann glaube ich auch nicht daran, ganz einfach
man weiß nichtmal genau was aids ist und man denkt man kann es durch tests feststellen oder gar medikamente dagegen entwickeln, is doch quatsch
Ford Prefect@Duion
Zum einen wünsche ich Dir, daß Du nie eine Krankheit bekommst, an die Du nicht glaubst.

Zum zweiten ist der HIV-Virus insofern nachgewiesen, als man ihn nicht nur über Antikörpertests im blut nachweisen kann, sondern auch in der Lage ist, diesen Virus unter Elektronenmikroskopen abzubilden.

Ich weiß nicht, was Du an Beweisen brauchst und ich weiß nicht, wie wichtig Dir Dein Leben ist. Aber Deine Behauptung finde ich fahrlässig.

Noch was zum Ausbrechen: Menschen, die ohnehin ein geschwächtes Immunsystem haben (z.B. Fixer) haben in der Regel nicht 10 oder 15 Jahre Zeit. Da kann das im Grunde von heute auf morgen ausbrechen.
LaChatte[QUOTE]Zum zweiten ist der HIV-Virus insofern nachgewiesen, als man ihn nicht nur über Antikörpertests im blut nachweisen kann, sondern auch in der Lage ist, diesen Virus unter Elektronenmikroskopen abzubilden.[/QUOTE]

Da bestehen offenbar doch noch etliche Zweifel, siehe hier: [url]http://aids-info.net/micha/hiv/aids/papadop.htm[/url]

[QUOTE]Noch was zum Ausbrechen: Menschen, die ohnehin ein geschwächtes Immunsystem haben (z.B. Fixer) haben in der Regel nicht 10 oder 15 Jahre Zeit. Da kann das im Grunde von heute auf morgen ausbrechen.[/QUOTE]

solche Leute brauchen aber dann auch keinen Virus mehr, um krank zu werden.. die tun schon selbst genug, damit ihr Immunsystem den Bach ab geht.

apropos: dass immer noch von einer "Epidemie" gesprochen wird, finde ich ziemlich unlogisch. Klassische Epidemien wie die Pest entvölkerten damals ganze Städte - an Aids stirbt fast niemand. Gemäss dieser Statistik (Schweizer Bundesamt für Statistik für das Jahr 1998) sind total ca. 60'000 Personen in diesem Jahr verstorben - davon aber nicht einmal 200 an Aids, was einem Prozentsatz von ungefähr 0.3 % entspricht (aufgerundet!)... und wie gesagt sind hier die die Homosexuellen mit sehr vielen Partnern und die intravenös Drogensüchtigen deutlich übervertreten - also Leute, die eh nicht besonders gut auf ihre Gesundheit achten.

Da ist die Virushypothese schon fraglich, und sogar, wenn sie stimmte - kann sich ein gesunder Körper nicht gegen einen Virus, vor allem einen, der sich so langsam manifestiert, wehren? Dieser Fall hier wäre der Erste, dem ein gesunder Körper ausgeliefert wäre, ohne dass er etwas tun könnte...
Ford Prefectsorry...
AIDs ist eine Epidemie. Nicht bei uns - schon aber in Staaten südlich der Sahara, wo teilweise 40 % der unter 40jährigen an AIDS erkrankt sind.

Und es gibt eine Menge Viren, gegen die der Körper sich nicht wehren kann. Die immer wieder ausbrechen. Schon simpler Lippenherpes bricht immer wieder aus. Und Hepatitis B ist mit einer recht hohen Quote unheilbar und führt irgendwann zum Tod.
Duiondass dort schlechte zustände herrschen hat doch rein garnichts mit aids zu tun, es wird nur gerne so genannt für die schöne statistik
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
apropos: dass immer noch von einer "Epidemie" gesprochen wird, finde ich ziemlich unlogisch. Klassische Epidemien wie die Pest entvölkerten damals ganze Städte - an Aids stirbt fast niemand. Gemäss dieser Statistik (Schweizer Bundesamt für Statistik für das Jahr 1998) sind total ca. 60'000 Personen in diesem Jahr verstorben - davon aber nicht einmal 200 an Aids, was einem Prozentsatz von ungefähr 0.3 % entspricht (aufgerundet!)... und wie gesagt sind hier die die Homosexuellen mit sehr vielen Partnern und die intravenös Drogensüchtigen deutlich übervertreten - also Leute, die eh nicht besonders gut auf ihre Gesundheit achten.
[/QUOTE]

[quote][I]Internetseiten der WHO[/i]
The annual AIDS epidemic update reports on the latest developments in the global HIV/AIDS epidemic. According to the new report, an estimated 40 (between 34 and 46) million people are living with HIV worldwide, including 2.5 (between 2.1 and 2.9) million children under the age of 15. Globally, an estimated 5 (4.2-5.8) million people were newly infected and [b] [u]3 (2.5-3.5) million people died of AIDS in 2003[/b][/u]. Sub-Saharan Africa, the most severely affected region of the world, accounted for over 3 million of these new infections and 2.3 million AIDS deaths. Every day in 2003 an estimated 14,000 people were newly infected with HIV[/quote]
(Quelle : [url]http://www.who.int/hiv/en/[/url])



Es ist richtig, im "normalfall" kann sich der menschliche Körper schon gegen ein Virus zur Wehr setzen. Jedoch dauert das seine Zeit, das Immunsystem braucht seine Zeit zum aufbau einer entsprechenden Abwehr.
Ein geschwächtes Immunsystem kann sich wesentlich langsamer zur Wehr setzen bzw. die entsprechende Abwehr aufbauen.

Darüber hinaus - hier bin ich mir aber jedoch nicht ganz sicher, werde das aber nochmal nachlesen - modifiziert das HIV -Virus seine Proteinoberfläche in unregelmässigen abständen (also nicht ein und das selbe Virus :, aber von Virusgeneration A zu Generation B kann eine solche Modifikation auftreten), sodass die zur Bekämpfung des Virus gebildeten Antikörper (die sich an der Proteinoberfläche orientieren) das Virus nicht mehr als soclhes erkennen, weil die Proteinoberfläche ja eine andere ist.
Wie gesagt, ich meine so etwas im Kopf zu haben, pürfe das aber nochmal nach.

[edit : Formatfehler]
2378Wie gesagt, ich hatte die Replikationsrate schon mal aufgeschrieben :) und wieviel Mutationen es gibt.
LaChatte@Internetseiten der WHO - schade, dass sie nie schreiben, auf welche Weise genau sie ihre Daten gewinnen. Denn es scheint mir doch unwahrscheinlich, dass sie bei jedem einen Aids-Test machten... und Afrika ist sehr weit weg von uns - aber in Europa ist die prophezeite Epidemie tatsächlich nie ausgebrochen...

und nicht vergessen: gemäss der Definition der CDC gibts immer noch Aids-Formen OHNE dass notwendigerweise der Virus daran beteiligt sein muss...

[QUOTE]Ein geschwächtes Immunsystem kann sich wesentlich langsamer zur Wehr setzen bzw. die entsprechende Abwehr aufbauen.[/QUOTE]

Dann muss das Immunsystem also schon geschwächt sein, bevor der Immunschwäche"virus" aktiv werden kann? Woraus folgt, dass für einen gesunden Menschen das "Virus" null Gefahr darstellt?
Ford Prefect@Duion + LaChatte
Ich arbeite ziemlich eng mit AIDS-Hilfeorganisationen aus dem südlichen Afrika, speziell Namibia zusammen.
Es ist einfach erschreckend und deprimierend, was dort passiert. Ein Kontinent stirbt aus und das einzige Problem, was interessiert, ist die Frage, ob man bei Medikamenten fordern darf, daß die Pharmaindustrie auf Profit verzichtet.

Übrigens wird auch sehr viel mit traditioneller Medizin gearbeitet, die aber das Problem eher noch verschärft (z.B. aufgrund von mangelnder Hygiene).

Ich finde es auf diesem Hintergrund schlicht überheblich und sinnlos, ständig vom hohen Ross herunter zu diskutieren, ob es dort womöglich eine Verschwörung oder ähnliches gibt, weil es AIDS angeblich nicht gibt.

Unterhaltet Euch bitte mal mit Menschen, die tagtäglich sterbende Menschen betreuen, die sich um Kinder kümmern, die AIDS-Waisen sind, die Kinder betreuen, die selbst AIDS haben etc.

Und zum Thema "gesunder Mensch" die Anmerkung, daß es in der Tat Menschen gibt, die sich offensichtlich nicht anstecken bzw. bei denen die Krankheit nicht ausbricht.
Das ist für mich aber dieselbe Argumentationsebene wie die leidige Diskussion darum, daß es Menschen gibt, die einen Autounfall ohne Sicherheitsgurt überlebt haben...
LaChatte[QUOTE]Ein Kontinent stirbt aus und das einzige Problem, was interessiert, ist die Frage, ob man bei Medikamenten fordern darf, daß die Pharmaindustrie auf Profit verzichtet.[/QUOTE]

Wobei - gerade im Fall Aids - diese Medikamente eher kränker als gesünder machen... aber genug und gesund zu essen, ein Dach über dem Kopf, ein Beruf, ein selbständiges Einkommen, sauberes Wasser würden vermutlich deutlich mehr zum Bessern wenden als diese einseitige Fokussierung auf Medikamente. Zumindest in den Zeitungen hier in Europa wird höchst selten auf die Lebensumstände eingegangen, sondern nur auf die Frage "Medikament, ja oder nein". Und warum sollte man von privatwirtschaftlichen Unternehmen verlangen dürfen, dass sie auf Profit verzichten? Privatwirtschaftliche Unternehmen sollen rentieren, das ist nicht mehr als normal...

[QUOTE]Das ist für mich aber dieselbe Argumentationsebene wie die leidige Diskussion darum, daß es Menschen gibt, die einen Autounfall ohne Sicherheitsgurt überlebt haben...[/QUOTE]

Ich seh die Parallele nicht...Autos und Sicherheitsgurte kann ich sehn und berühren, in Crashtests wurde genau geprüft, welche Wirkung was hat... während bei Aids der eindeutige Nachweis, dass HIV Aids verursacht, immer noch ausbleibt.

Aids - erworbene Immunschwäche - existiert, kein Zweifel. Nur die Ursache steht zur Frage - und die ist meiner Meinung nach nicht ein Virus, das sich dazu noch völlig seltsam verhält.
CyberpaganBin Plasmaspender - da werd ich eh bei jeder Spende getestet und ggf. informiert... :cool:
Duionman kann sich ja mal die nebenwirkungen der medikamente zu gemüte führen die aids patienten verabreicht werden und das kann man dann ja mal mit den angeblichen symptomen von aids vergleichen.
das ist denke ich so ähnlich wie bei krebs, da weiß auch niemand woher das kommt, denn einen krebs virus gibt es nicht und allgemein denke ich dass solche patienten ohne dieses gift was medikament genannt wird, eine bessere überlebenschance haben.
Ford Prefect@Duion
Ich wünsche Dir wirklich, daß Du nie in die Situation kommst, Deine Worte überprüfen zu müssen.
Denn ich vermute, daß dann, wenn Du Krebs hättest, Du sehr wohl jede verfügbare Hilfe in Anspruch nehmen würdest.

@LaChatte
Ich habe bewußt Namibia gewählt weil es gerade in Namibia sehr viele an AIDS erkrankte Menschen gibt, die Lehrer, Ärzte, Techniker sind. Also nicht zur Unterschicht gehören und nicht unterernährt sind.

Und daß Medikamente eher kränker als gesünder machen halte ich für eine reine Behauptung. Nimm doch bitte mal an, daß die, die tagtäglich mit Kranken zusammen arbeiten, ungefähr wissen, was den Kranken helfen würde und was nicht.

Und was die Privatwirtschaft angeht... Gerade im Bereich Gesundheit gilt das nur eingeschränkt. Unternehmen sind verpflichtet, nach einigen Jahren Patentschutz ihre Medikamente frei zu geben. das hat was mit Ethik der Medizin zu tun und das finde ich vollkommen richtig.
Sirikith@ Lachatte: früher konnte man bakterien auch nicht sehen und hat nicht an sie geglaubt-dennoch verursachten sie ne menge krankheiten. heute kennt man sie und weiss auch, dass sie mutieren, resistent werden usw...

aber wie, bitte, kann man ín der heutigen zeit nicht an ein virus glauben? es ist bewiesen, dass es viren gibt, uns dass sie sich veränfdern-nimm das grippevirus, das ist auch jedes jahr anders...
LaChatte@Namibia - das ist ein Land, wo auch Malaria und Tuberkulose zu den häufigsten Krankheiten zählen - und die beim Elisa-Test ein falsch-positives Resultat erzeugen können. Wie auch wiederholte Schwangerschaften, zum Beispiel. Hier noch der Bericht eines Journalisten, der die Afrika-Sache auseinanderzudröseln versuchte...[url]http://www.rethinkingaids.de/afrika/malan.htm[/url] - und einige Widersprüche entdeckte.

[QUOTE]aber wie, bitte, kann man ín der heutigen zeit nicht an ein virus glauben? es ist bewiesen, dass es viren gibt, uns dass sie sich veränfdern-nimm das grippevirus, das ist auch jedes jahr anders...[/QUOTE]

Dann nenne mir den Link, wo das HI-Virus zweifelsfrei festgestellt wurde... das Grippevirus gibts, kein Zweifel. Und jedes Jahr eine neue Impfung dazu (was davon nun zu halten ist, steht auf einem andern Blatt...)

Übrigens war einer der "Entdecker" der HIV, Herr Gallo, ein Mensch, der vor der Aids-Geschichte zwanzig Jahre damit verbrachte, zu beweisen, dass Retroviren (HI ist ein Retrovirus) Krebs verursachen... erfolglos. Und HI ist das einzig bekannte Retrovirus, das so gefährlich sein soll - alle andern bekannten Retroviren sind als völlig harmlos bekannt. Und welche Eigenschaften nun gerade das HI im Gegensatz zu andern Retroviren haben soll, die es so gefährlich machen... who knows.
Caranaldion@ Krebs

Bei Krebs handelt es sich nicht um eine Virus-Erkrankung, die Ursachen sind multifaktorell, aber leider nur in Ausnahmefällen indirekt auf die Folgen einer baktierellen Infektion zurückzuführen.
Es gibt eine Darmentzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird, die Schäden, die dadurch entstehen zählen zu den sog. Präkanzerosen (=Zustände, die Krebsentstehung begünstigen).

Es steht ausser Frage, daß Krebsmedikamente starke und unangenehme Nebenwirkungen haben. Aber sie wirken auch, nicht immer, aber oft genug, und ich kann aus eigener beruflicher Erfahrung berichten, daß es Menschen gibt, die froh um dieses "Gift" waren. Daß ein Patient die Behandlung mit Krebsmedikamenten bereut hat, ist meine Erfahrung nach eher die Ausnahme, unabhängig vom therapeutischen Erfolg.

@Aids-Medikamente
Ich kenne deren Nebenwirkungen nicht, kann mir aber durchaus vorstellen, dass sie nciht unerheblich sein werden, das bringt alleine die Komplexität des Krankheitsbildes mit. Angesichts der Tatsache, dass man bei AIDS nach wie vor nur symptomatisch behandeln kann , richtet sich der Angriffspunkt der Medikamente logischerweise auf die Ausprägung AIDS-induzierter Symptome.
Der Verdacht, daß AIDS-Medikamente erst die - der sie behandelnden Krankheit zugeschriebenen - Symptome auslösen, entbehrt daher in meinen Augen jeglicher Grundlage.

Soweit ich weiss , ist es richtig, AIDS ist keine völlig neue Krankheit, sondern eine Sammlung diverser bekannter Krankheitsbilder, die sich aber alle auf eine Ursache zuruckführen lassen - AIDS.

Süd-Afrika ist leider ein hochgradig von AIDS / HIV durchzogener LAndstrich. Zum einen wegen mangelnder Aufklärung, ein mehr als mangelhaftes Gesundheitsystem bietet daher auch relativ wenig Schutz vor Neuinfektoinen, selbst wenn man aufgeklärt ist, zum anderen weil das Problem "HIV/ AIDS" lange verharmlost wurde, sei es vorsätzlich oder nicht.

Zur allgemeinen AIDS geschichte , eine Art überblick :
[url]http://www.rosarauschen.de/archiv/themen/aids.html[/url]

und um nocheinmal ganz vehement dem Vorurteil, AIDS sei nur ein Thema für Homsexuelle und Drogenabhängige, in den weg zu treten, ein Zitat von oben angegebener seite :

[quote]
[b] Heterosexueller Geschlechtsverkehr ist damit weltweit der Hauptübertragungsweg.[/b]
[...]
Weltweit ist AIDS laut WHO zur viert wichtigsten Todesursache avanciert. Rund 2,28 Millionen starben 1998 an den Folgen von AIDS. Unter den Infektionskrankheiten hat AIDS damit sogar den ersten Platz errungen. Noch vor der Tuberkulose, die bisher diesen zweifelhaften Titel inne hatte und an der 1998 1,8 Millionen Menschen starben. In Afrika ist AIDS sogar absolut an der Spitze. Dort sind 20% aller Todesfälle auf AIDS zurückzuführen.
[/quote]
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Ford Prefect [/i]
[B]@Duion
Ich wünsche Dir wirklich, daß Du nie in die Situation kommst, Deine Worte überprüfen zu müssen.
Denn ich vermute, daß dann, wenn Du Krebs hättest, Du sehr wohl jede verfügbare Hilfe in Anspruch nehmen würdest.
[/B][/QUOTE]
ne, würde ich nicht und ich denke krebs ist heilbar und das so gut wie ohne medikamente
aids hingegen ist nur ein phantom,es hat keinerlei symptome, es ist einfach nicht greifbar, daher denke ich mal es gibt kein hiv virus, das wird irgend etwas anderes sein. desshalb finde ich auch die panikmache für etwas, dass niemand mitkriegt doch etwas übertrieben.
LaChatte@Caranaldion

ein Zitat von der gleichen, von dir angegebenen Seite:

[QUOTE]Heute wichtige Infektionswege sind homosexuelle Kontakte bei Männern (etwa 50%), intravenöser Drogengebrauch (etwa 15%) und heterosexuelle Kontakte (etwa 18%). [/QUOTE]

hm. ist es nur political correctness, die den Zusammenhang zwischen Aids und Gay verbietet? Oder ist vielleicht doch an der Lebensweise der Gays irgendwas, das die Krankheit fördert? Und warum tauchen "Prosituierte" als Risikogruppe so selten (nie) auf?

@medis

mal dieses hier:

[QUOTE]Ritonavir: auch ABT-538, Handelsname Norvir. Medikament gegen HIV (Proteasehemmer), das i.d.R. im Rahmen einer Kombinationstherapie angewendet wird. NW: u.a. zahlreiche Arzneimittelwechselwirkungen durch Hemmung von Enzymen (v.a. CYP3A4, Zytochrom), Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Veränderungen von Laborwerten.[/QUOTE]

oder dieses

[QUOTE]Amdoxovir: auch DAPD. Antivirale Substanz (Nukleosidanalogon), die z.Z. in klinischen Studien gegen HIV und Hepatitis B erprobt wird. NW: u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall.[/QUOTE]

oder dieses

[QUOTE]Amitriptylin: Medikament gegen Depressionen (Antidepressivum), das auch gegen Schmerzen wirkt und u.a. zur Behandlung bei HIV-assoziierter Neuropathie und bei postherpetischer Neuralgie (Nervenschmerz bei Gürtelrose) angewendet wird. NW: u.a. Herzrhythmusstörungen.[/QUOTE]

oder dieses

[QUOTE]Nelfinavir: auch AG 1343, Handelsname Viracept. Medikament gegen HIV (Proteasehemmer), das i.d.R. im Rahmen einer Kombinationstherapie angewendet wird. NW: u.a. Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Schwächegefühl.[/QUOTE]

ich würd sagen, das haut den gesündesten Menschen um, sowas regelmässig zu konsumieren... ah ja, noch die Quelle: [url]http://www.aidsfinder.org/main/TWBA/afc2a.htm[/url]
Ford Prefect@LaChatte
Ein zweifelsfrei existentes und durchaus gefährliches Retrovirus wären die verschiedenen Stämme des Herpesvirus. Das kann die unangenehme aber harmlose Lippenherpes zur Folge haben aber auch eklige Gürtelrosen.
LaChatte[url]http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=48371&rendertype=abstract[/url]

Wenn ich diesen Link recht verstehe, ist Herpes eben KEIN Retrovirus...
White_FangDer Herpesvirus, kann auch eine schwere Hirnhautentzündung und andere Schädigungen, des Gehirns hervorrufen, da er nur Nervenzellen angreift. Interessanterweise ist fast jeder Mensch Träger des Herpesvirus.
Das Problem bei Retrovieren ist, dass sie die virale DNS in die DNS der Wirtszelle implementieren. Deshalb sind Retrovieren auch so schwer zu bekämpfen, da sie ist man einmal infiziert, scheinbar gesunde Wirstzelle hinterlassen, die aber immer noch Träger des Virus sind. Durch die Veränderung, des genetischen Programms der Wirtszelle, ist es auch möglich, dass die Zelle fehlerhaft arbeitet, und Krebs ist im Grund nichts anders, nur so als Anmerkung.
Was den HI-Virus so schlimmt mach ist folgendes: Viren können durch Medikamente kaum bekämpft werden, sie sind gegen so ziemlich alles Resistenz, so auch natürlich gegen Antibiotika, d.h. bei der Bekämpfung von Viren muss man sich allein auf das Immunsystem verlassen. Der HI-Virus allerdings greift das Immunsystem direkt an, sprich die weißen Blutkörperchen(Lymphozyten). Erstaunlicherweise werden nur 0,01% der Lymphozyten infiziert, dass führ aber trotzdem zum völligen Zusammenbruch des Immunsystem, da ausgerechent die T-Helferzellen infiziert werden. Die T-Helferzellen, dienen der humoralen Immunantwort, und der Bildung von Anitkörpern. Der HI-Virus, induziert die Apoptose dieser Zellen, dass heißt ihren programmierten Zelltod. Das hat zur Folge, dass das Immunsystem nicht mehr in der Lage ist sich gegen andere Fremdkörper zu wehren. Der HI-Virus, töten nicht direkt den Menschen, sondern eine beliebige andere Erkrankung.

Ich hoffe du hast jetzt eine Ahnung davon, was das HI-Virus so gefährlich macht. LaChatte.
[url]http://www.hivinfo.de/handbuch/immunologie.htm[/url]
Ford Prefect@LaChatte
Der link ist allerdings von 1992 und Forschung entwickelt sich weiter.

@WhiteFang
Danke für den Beitrag. Sehr verständlich und anschaulich. Wobei bei HIV als Problem noch hinzukommt, daß das Virus seine Oberfläche beständig ändert. Was es so schwer macht, es nachzuweisen oder zu bekämpfen.
Natürlich kann man jetzt aus diesem Umstand schließen, daß es das HIV-virus nicht gibt (weil es sich eben beständig ändert), aber ich denke, daß wir es hier einfach mit einem Virus zu tun haben, daß eigentlich nicht vorkommen dürfte und aus irgendeinem Grund dann doch existiert.
LaChatteNein...

wie gesagt: alle vorher bekannten Retroviren (die übrigens keine DNS, sondern eine RNS haben) waren absolut harmlos und bauten sich ebenfalls in Zellen ein... Sie erzeugen auch keinen Krebs, wie der Entdecker des HIV, Herr Gallo, während zwanzig Jahren zu belegen versuchte.

[QUOTE]Viren können durch Medikamente kaum bekämpft werden[/QUOTE]

dann sollte man es vielleicht auf anderem Weg versuchen - eben zB einer gesunden Lebensweise.

[QUOTE]Erstaunlicherweise werden nur 0,01% der Lymphozyten infiziert, dass führ aber trotzdem zum völligen Zusammenbruch des Immunsystem, da ausgerechent die T-Helferzellen infiziert werden. [/QUOTE]

Auch von den T-Helferzellen werden längst nicht alle infiziert... dass das zum Zusammenbruch führen sollte, wär wirklich sehr, sehr erstaunlich.

Und es gibt sehr viele Menschen, die einmal HIV-positiv getestet wurden und immer noch gesund sind...

und nochmals zur Erinnerung: in der Definition der CDC hat man unter gewissen Umständen auch dann Aids, wenn der Test negativ ist.
Ford Prefectvielleicht waren die Retroviren harmlos. Sie sind es aber nicht mehr. Schon durch Internationalisierung und Globalisierung hat sich sehr viel verändert. Es gibt in Äthiopien eine Volksgruppe, die durchgehend den Hep B Virus im blut hat. Ohne je zu erkranken oder gar dran zu sterben. Kommen diese Menschen nach Deutschland, sind sie quasi wandelnde Zeitbomben. Denn sie können jederzeit Menschen anstecken - etwa über GV.
Ähnlich sind mittelamerikanische Völker an simpler europäischer Grippe in großem Masse zugrunden gegangen - sie hatten einfach keine Zeit, Immunität zu entwickeln.

Daß ein Virus "ausflippt" mag einfach daran liegen, daß die Menschen zu schnell zu mobil sind. Und das ist ein Phänomen der letzten ca. 30 Jahre. Insofern sind die vorher bekannten Forschungsergebnisse nur mit Vorsicht zu genießen.
LaChatteIch find, es wär allerhöchste Zeit, Dinge wie Syphilis, Tripper, Hepatitis, Tuberkulose, Malaria etc wieder mehr als eigenständige Krankheiten zu thematisieren...

Bei der ganzen Aids-Hysterie ging irgendwie völlig vergessen, dass es noch andere Krankheiten gibt. Und auch wenn die Aids-Hypothese, wie sie heute allgemein anerkannt ist, völlig hirnrissig sein sollte (und ist, meiner Meinung nach)...

Alle Menschen, die gern Sex mit wechselnden Partnern haben, haben immer noch genug Grund, "im Minimum ein Gummi drum" zu tun...
White_FangDas noch keine krebsversachende Retrovieren gefunden wurden, heißt nicht, dass es keine gibt oder dass es theoretisch unmöglich wäre. Ich wollte nur anmerken, dass Gallo nur weil er die Möglichkeit in betracht zog, kein schlechter Wissenschaftler deswegen wäre.

AIDS bedeutet nur eine erworbene Immunschwäche. Wodurch diese Immunschwäche nun ausgelöst wird, steht auf einem anderen Blatt. Insofern, kann man auch theoretische AIDS haben ohne HIV infiziert zu sein.

Wieso wäre es erstaunlich? Weißt du wie das Immunsystem in etwa arbeitet? Die T-Helferzellen, werden in der Schilddrüse gebildet. Von den gebildeten T-Helferzeller, werden 99% sofort wieder zerstört, da sie fehlerhaft arbeiten. Ihre Programmierung erfolgt nämlich nach dem Zufallsystem. Sie sind also ohnehin nur sehr selten vertreten.
Und ohne diese T-Helferzellen, gibt es keine humorale Immunantwort. Es ist nichtmal nötig das alle T-Helferzellen infiziert werden. Dringt ein Fremdkörper in den Organismus ein, wird er zunächst von den Killerzellen "gefressen". Die Killerzellen, bauen darauf hin, teile der Virusproteinhülle, in ihre eigene Zellmembran ein. Nur dann(!), wenn diese Killerzelle, auf eine T-Helferzelle trifft, die durch Zufall exakt auf diese Proteinhülle reagiert, kommt es zur Immunantwort. Fehlt also nur eine einzige bestimmte T-Helferzelle, kann dass Immunsystem schon nicht mehr reagieren.

Und ich bezweifle, dass "eine gesunde Lebensweise" einen Virus wirklich bekämpft. Es stärkt höchstens, den Körper.

P.S.: Ein Retrovirus enthält, RNS, richtig. Aber durch dir reversive Transkriptase, wird die RNS in virale DNS umgeschrieben. Und erst diese DNS wird implementiert. Insofern ist es absolut richtig was ich sagte.
White_Fang[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]

Bei der ganzen Aids-Hysterie ging irgendwie völlig vergessen, dass es noch andere Krankheiten gibt.[/QUOTE]

Das stimmt sogar. Es sterben mehr Menschen an Grippe als an Aids, weltweit.
Es sterben auch mehr Menschen an Selbstmord, als an Verkehrsunfälle, man soll es kaum glauben.

Im übrigen LaChatte, bin ich interessiert, ob du eine bessere Alternative als Erklärung zum Phänomen des AIDS geben kannst.
Ich habe da schon viel gehört. Die amerikansiche Regierung, Umweltgifte, Fast Food, die Tatsache dass die Araber auf die Straße Koten, Aliens...
Ich würde gerne eine neue Theorie dazu hören.
Ford Prefectwobei ich schon lange keine AIDS-Hysterie mehr sehe.
Die AIDS-Hilfe etwa moniert zu recht, daß das Sexualverhalten seit Jahren immer riskanter wird. Und die Gelder, die für Forschung und Prävention bereit gestellt werden, gehen ebenfalls seit Jahren zurück.

Was den GV angeht...
Es gibt soviel sexuell übetragbare Krankheiten, die wesentlich häufiger vorkommen als AIDS, daß man schon deshalb äußerste Vorsicht walten lassen sollte. Ich schüttele immer den Kopf über "bareback gangbang" und sowas.
Ford PrefectAraber sind schuld an AIDS ?

Geil...
Endlich haben wir die Massenvernichtungsmittel gefunden, endlich.
:D

Wer denkt sich nur sowas aus ?
Caranaldion@Duion

Meinst du mit Krebsheilung so gut wie ohne Medikamente z.B. Behandlung durch "alternative Medizin"(z.b. Homöopathie) oder ähnliches, oder was meinst Du ? Ich wäre für eine etwas genauere Darstellung dankbar .

@LaChatte

Ich wollte Homosexualität als eine Risikogruppe in keiner Form ausschliessen, aber ich verwehre mich der Auffassung, daß es eben nur jene als Risikogruppe gibt.
Das von dir angegebene erstgenannte Zitat ("Heute wichtige Infektionswege...") bezieht sich auf AIDS in Deutschland, während sich das von mir im vorangeganenen Posting angeführte Zitat bzgl. heterosexuellem Geschlechtsverkehr als Übertragungsweg Nr.1 auf die gesamte Welt bezieht.

Was die Nebenwirkungen angeht, Nebenwirkungen [i]können[/i] sein, [i]müssen[/i] aber nicht zwangsläufig auftreten.
Ich gebe Dir insofern recht, LaChatte, dass die von dir zitierten NW wohl wirklich jeden Menschen umwerfen würden, so sie denn auftreten.
Es ist halt immer die Kosten-nutzen Rechnung : Wiegt der therapeutische Nutzen die mögl. Nebenwirkungen auf ?

@Prostituierte als Risikogruppe
Deinen Einwand bzlg. selten bzw nie auftretendender Erwähnung von Prostituierten als Riskiogruppe kann ich nicht nachvollziehen, nach Suche in Google habe ich auf Anhieb mehrere Quellen gefunden, die auch Prostituierte als Risikogruppe ansehen (z.B. : [url]http://www.hiv-aids-education.de/lexikon/AIDSH.HTM[/url] , unter "Hauptbetroffenengruppe"), wenn auch nicht in signifikanter Größenordnung.

@HIV Virusfrage

Allgemeine Defintion Virus :

[i] Sammelbezeichnung für biologische Strukturen mit folgenden gemeinsamen Merkmalen:
1.enthalten als genetische Information nur enwteder DNA oder RNA
2. verfügen nicht über die für Wachstum und Teilung verantwortlichen Enzyme, sondern bedürfen dazu (meist spezifischer) Wirtszellen, auf die sie häufig pathogen wirken.
[/i]
Quelle : Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 258. auflage, S. 1667

Virusklassifikation v. HIV :
[i]
Retrovirus, Einzelstrang-RNA, mit Proteinmantel [/i]
Quelle : Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 258. Auflage,Seite 1669 Tabelle Virusklassifikation

Dieser Proteinmantel (= Proteinhülle) ist indirekter Ansatztpunkt von Nachweisreaktion bzlg. HIV. Es gibt characteristische Proteinstrukturen auf der HIV Oberfläche, die jeweils gleich sind. Einem Schlüssel-Schloss-Prinzip zufolge werden vom Immunsystem Antikörper gegen eben jene spezifischen Proteine gebildet, die man mit bestimmten Tests nachweisen kann.

Das, was z.Zt. als HIV-Virus bereichnet wird, erfüllt eindeutig die notwendigen Vorraussetzungen, um als Virus zu gelten.
Ob dieses Virus nun wirklich das Bild "AIDS" auslöst, sei an dieser Stelle noch dahingestellt.
Es entfällt jedoch eine Ungenauigkeit im Test als Kritikansatzpunkt für die HIV-Virustheorie-Skeptiker, da dass Schlüssel-Schloss Prinzip als Dreh- und Angelpunkt hieb- und stichfest ist, meines Wissens nach.
Bleibt der Kritikansatzpunkt, daß diese Tests zwar ein Virus nachweisen, es sich dabei aber nicht um ein Virus handelt, dass für AIDS verantwortlich sei.

Die Tests enstanden durch Suche nach Gemeinsamkeiten bei Patienten mit dem Symptomkomplex, der als AIDS bezeichnet wird. Meines Wissens nach wiesen die Untersuchten alle Antikörper gegen diese Proteinstrukturen einer Virushülle auf.
Daraus wurde der Schluss gezogen, dass jenes diese Proteinstruktur tragende Virus für die Ausprägung des Kranhkeitsbildes AIDS verantwortlich sein, und erhielt den Namen HIV. Das ist ein Rückwärtsschluss, der als korrekt angesehen wurde.
Faktisch als konsekutiven ablauf kann man es nur nachweisen, wenn man einem gesunden und HIV-negativen Lebewesen das mutmassliche HIV Virus injeziert, und auf das Krankheitsbild AIDS "wartet" , meiner Meinung nach. Ich weiss nicht, ob das in Tierversuchen gemacht wurde, aber selbst wenn das der Fall wäre, würden Kritiker entgegnen, dass es fragwürdig sei, ob man die Ergebnisse von Tierversuchen auf den Menschen überragen kann. Man hätte nur Kritikpunkte getauscht.
LaChatteDer Name sagts doch schon - "erworbene Immunschwäche" - leb so ungesund wie möglich, dann kriegst du je länger je bessere Chancen, einen HIV-positiven Test zu erhalten. Ideal sind: So viele Drogen wie möglich konsumieren (natürlich mit Spritzentausch, um so viel Bakterien und Dreck wie möglich zu erwischen), mit so vielen Menschen wie möglich Sex haben, so viele Antibiotika wie möglich schlucken, so wenig wie möglich essen, und am besten noch in ein tropisches Gebiet reisen, wo du alle möglichen Erreger aufschnappen kannst und am besten noch eine kleine Malaria entwickelst... und diesen Lebensstandard für einige Jahre behalten.

edit @caranaldion - nein, ein positiver HIV-Test ist unter Umständen nicht unbedingt notwendig... und es gab einige nicht-HIV-positive Aids-Fälle.
White_Fang[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Der Name sagts doch schon - "erworbene Immunschwäche" - leb so ungesund wie möglich, dann kriegst du je länger je bessere Chancen, einen HIV-positiven Test zu erhalten. Ideal sind: So viele Drogen wie möglich konsumieren (natürlich mit Spritzentausch, um so viel Bakterien und Dreck wie möglich zu erwischen), mit so vielen Menschen wie möglich Sex haben, so viele Antibiotika wie möglich schlucken, so wenig wie möglich essen, und am besten noch in ein tropisches Gebiet reisen, wo du alle möglichen Erreger aufschnappen kannst und am besten noch eine kleine Malaria entwickelst... und diesen Lebensstandard für einige Jahre behalten.
[/B][/QUOTE]


Ja das Trifft auch auf einen großteil der Aidsinfizierten Menschen zu. Die ganzen Leute in Afrika, sitzen den ganzen Tag nur rum, fixen sich zu, mit allen möglichen Spritzen, haben ständige nur Sex, schlucken die ganzen Antibiotika die es dort unten in hülle und Fülle gibt.
Deswegen sind die meisten AIDS infizierte ja auch Kinder. Man kann damit nicht früh genug anfangen.
Eines wundert mich doch. Aids ist eine relativ Junge Krankheit, warum tauchte sie nie vorher auf, wenn sie so einfach und gleich Millionfach zu erlangen ist?
Und warum ist sie dann nicht behandelbar? Warum bekommen auch Menschen AIDS die einen gesunden Lebenstil haben? Inwiefern zerstört häufiger Sex das Immunsystem?
CaranaldionDas es AIDS Fälle ohne HIV geben kann, schliesse ich auch nicht aus, ich versuche nur, die verbindung HIV-AIDS als transparent zu gestalten.
Bleibt die Frage, wodurch eben jene AIDS Fälle ausgelöst wurden, wenn der HIV-Test negativ ausfiel. wie erwähnt, ist AIDS ein Sammelsorium bekannter KRankheitsbilder waren. Unter Umständen sind eben jene HIV-negativen AIDS Fälle (weisst Du etwas über deren Häufigkeit ?) auf eine Klassifizierung zurückzuführen, die auf das Vorhandensein des HIV-Virus baut, es aber nicht essentiel fordert. Diese Klassifiezierung findet seit 1993 in den USA Anwendung, hat sich sonst aber nciht weiter durchgesetzt.
Diese Klassifizierung unterteilt Krankheiten, die erfahrungsgemäss als HIV-induziert gelten in 3 Kategorien.
Diese 3-kategorien-unterteilung wird mit einem bestehenden WHO-Vorschlag zur Einteilung nach Laborkriterien (Anzahl der Helferzellen und Lymphozyten) zusammengebracht.
Diesem Schema nach ist ein Patient, der sich aufgrund seiner Erkrankungen und der entsprechenden Leukozyten- /Helferzellenzahl im Breich dieses Schemas befindet als AIDS-PAtient anzusehen, ohne dass es einen direkten Nachweis von HIV gab.

(Quelle : Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Seite 684 & 685)
LaChatteAuch einzelne dieser Faktoren können Immunschwäche verursachen - zum Beispiel Mangelernährung plus Malaria.

[QUOTE]Aids ist eine relativ Junge Krankheit, warum tauchte sie nie vorher auf, wenn sie so einfach und gleich Millionfach zu erlangen ist?[/QUOTE]

Die früheste (nachträglich getestete) HIV-positive Blutprobe stammt von 1959 (plus minus ein oder zwei Jahre)... und es existieren Beschreibungen von Aids-ähnlichen Krankheiten aus dem 19. Jahrhundert...

[QUOTE]Und warum ist sie dann nicht behandelbar? [/QUOTE]

Sie ist durchaus behandelbar - nur nicht eben mit einer rein medikamentösen Therapie.

[QUOTE]Warum bekommen auch Menschen AIDS die einen gesunden Lebenstil haben? [/QUOTE]

Fallbeispiel?

[QUOTE]Inwiefern zerstört häufiger Sex das Immunsystem?[/QUOTE]

Präszisierung: häufiger ungeschützter Analsex mit vielen Partnern. Wenn Sperma mit Rissen in der Darmschleimhaut (die durch unvorsichtiges Eindringen entstehen können) in Kontakt kommt, ist das ziemlich ungesund... und es gibt eine Immunreaktion. Und Leute, die einen solchen Lebensstil pflegen, nehmen oft präventiv Antibiotika (zerstört die Darmflora - ein verpilzter Darm ist eine "Aids-Krankheit") und konsumieren häufig aphrodisiasische Drogen, und schlafen zuwenig. Die Kombination machts...

Und wenn du viele Partner hast, kommst du natürlich auch bevorzugt in Kontakt mit allen möglichen Krankheitserregern, die deine Partner sonst noch herumschleppen.
LaChatte[QUOTE]Unter Umständen sind eben jene HIV-negativen AIDS Fälle (weisst Du etwas über deren Häufigkeit ?) [/QUOTE]

Duesberg spricht von ungefähr 4500 dokumentierten Fällen.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i]
[B]Bleibt die Frage, wodurch eben jene AIDS Fälle ausgelöst wurden, wenn der HIV-Test negativ ausfiel. [/B][/QUOTE]

...ich könnte mir vorstellen, dass es einfach an den Tests liegt, weil das Blut ja extrem verdünnt wird...dass es sich hierbei vielleicht eben um eine Fehlerquote handelt...so wirklich 100% sind die ja definitiv nicht, wenn man will, kann man wohl jedes beliebige Ergebnis erzielen...
White_Fang[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Die früheste (nachträglich getestete) HIV-positive Blutprobe stammt von 1959 (plus minus ein oder zwei Jahre)... und es existieren Beschreibungen von Aids-ähnlichen Krankheiten aus dem 19. Jahrhundert...
[/QUOTE]


Das ist keine Antwort auf meine Frage. Viele Aids infizierte Menschen, in unterentwickelten Ländern leben nicht großartig anders als noch vor ein paar Hunder Jahten. Was hat sich an dem Leben Millioner Aids infizierter in den Letzen 50 Jahren so drastig geändert, dass dort ihr Immunsystem sich einfach verabschieden?


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Sie ist durchaus behandelbar - nur nicht eben mit einer rein medikamentösen Therapie.
[/QUOTE]
In der westlichen Welt, kommt ein Aids infizerter Mensch im güntigsten Fall in ein Krankenhaus. Das heißt, keine Drogen, genug zu Essen, kein Ungeschützer Analverkehr. Müsste er sich nicht oh wunder erholen? Und es gibt auch viele "alterativ" Behandlungen, von gesundem Leben und Tannenzapfensaft. Trotzdem sterben sie wie die Fliegen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Fallbeispiel?
[/QUOTE]

Mein Großcousin. Hat immer gern Schach gespielt, war im Leichtathleikverein, und aß kein tierische Fleich, mit Ausnahme von Fisch.


Generell, kann man auch sagen, dass alle Ströungen des Immunsystems, die heute auftregen, keine Immunschwäche, sondern ein überstarkes Immunsystem ist. Wie die Autoimmunerkrangen. Mutiples Sklerose, Alergien, etc. Kommt das von einer übergesunden Lebensweise?

Und generell, kann man glaube ich sagen, dass die Menschen in Afrika einen sehr gesunden Lebenstil flegen.


Und: Der Aidstest, ist extrem Fehlerreich. Das liegt an der Natur diese Virus, dass leider direkt nicht nachgewiesen werden kann. Zumindest noch nicht.
2378Ein Fallbeispiel kenne ich nur aus dem privaten Umfeld.

Der Mann bekam HIV durch eine verseuchte Blutkonserve - hatte den gesündesten Lebensstil von dem Träumen kann, nur eine Partnerin usw... und trotzdem starb er an der Krankheit.

Eine erworbene Immunschwäche könnte man abtrainierne - aber ich habe von noch keinem Fall gehört, der nach dem Ausbruch von AIDS durch irgendeine Theraphie gesund werden konnte. Ich betone nachdem AIDS ausbrach... es gibt LEute die gegen HIV immun sind... bei denen kann die Krankheit nicht ausbrechen. Das intersante daran ist, dass bei denne mna das auch im BLut feststellen kann, da ihre Rezeptoren ein wneig anders sind.
LaChatteBlutgaben können heftige immunitäre Reaktionen auslösen, und da können auch massenhaft Antikörper gebildet werden...

und ja, wenn Aids mal voll ausgebrochen ist, ist eine Heilung sehr sehr schwierig... dann ist der Körper schon so geschädigt, dass da wohl höchst selten noch was zu machen ist, ganz zu schweigen von der Lebenshaltung, die ein solcher Mensch dann komplett umkrempeln müsste - psychische Prozesse spielen beim Krankheitsverlauf eine ebenso wichtige wie körperliche Prozesse...
Ford Prefectmir fällt spontan Athur Ashe ein.
Der Fall hat vor Jahren sehr viel Aufsehen ausgelöst da AIDS bis dahin als Krankheit von Schwulen und Fixern galt.
Ashe freilich war eindeutig hetero und als ehemaliger Kapitän der amerikanischen Wimbledon-Mannschaft sowie als ehemaliger Leistungssportler gewiß durchtrainiert und gesund.
Er hat das Virus über ein Blutkonserve bei einer Herz-OP bekommen. Das war übrigens einer der Gründe, weshalb man angefangen hat, die Blutkonserven zu testen.

Ansonsten geht mir je länger je mehr auf den Zeiger, wie hier zum Teil über Menschen gesprochen wird, die eine schwere und nach bisherigem Ermessen tödlich verlaufende Krankheit haben.
Es klingt in einigen Beiträgen so, als ob es nur auf ein bißchen positives Denken ankäme und alles wird gut.

Da ich mit AIDS-Kranken zu tun. Interessanterweise sagen mir viele, daß sie ihr Leben völlig verändert haben, seitdem sie um ihre Krankheit wüßten, daß sie positiver, entschiedener, bewußter leben. Und trotzdem sterben sie - bislang gibt es keinen dokumentierten Fall, wo nach Ausbruch der Krankheit nicht irgendwann der Tod kam.

Übrigens werden die Medikamente, die heutzutage in der Regel als Kombibehandlung verabreicht werden, trotz ihrer Nebenwirkungen und trotz der Tatsache, daß sie erhebliche Disziplin bei der Einnahme verlangen, von vielen als Segen betrachtet. Weil sie nunmal eindeutig Leben verlängern.

Ich würde bei der ganzen Diskussion aber einfach darum bitten, nicht akademisch und vom hohen Ross zu überlegen, welcher falsche Lebensstil möglicherweise ein Leben ruiniert hat, sondern zu sehen, daß es um Menschen geht und darum, diesen Menschen nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen.

Und noch was: Daß Tests bisweilen fehlerhaft sind, kann auch daran liegen, daß ein Virus verschiedene Stämme haben kann und daß es noch nicht auf alle Stämme einen Test gibt. Bei Hepatitis hat es mehrere Jahrzehnte gedauert, bis es auch nur für die drei Hauptgruppen einen Test gab und es gibt immer noch weitere Untergruppen.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Ford Prefect [/i]
[B]

Und noch was: Daß Tests bisweilen fehlerhaft sind, kann auch daran liegen, daß ein Virus verschiedene Stämme haben kann und daß es noch nicht auf alle Stämme einen Test gibt. Bei Hepatitis hat es mehrere Jahrzehnte gedauert, bis es auch nur für die drei Hauptgruppen einen Test gab und es gibt immer noch weitere Untergruppen. [/B][/QUOTE]

...sicher, aber ging es nicht eben auch andersrum, dass man bei "gesunden" Leuten auch HI-Viren feststellen kann, also eigentlich bei [b]jedem[/b] jenachdem ob und wie man verdünnt...!?
LaChatteEinschub: ein kleiner Versuch einer kulturhistorischen Betrachtung.

Die Achtziger Jahre. Der Slogan "Wer zweimal mit der Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment" wird längst nicht mehr auf den Strassen skandiert, und ehemalige links-grüne Krawallanten wie der Joschka entscheiden sich dafür, das erste Mal in ihrem Leben eine Kravatte zu kaufen. Man wird bürgerlich mit Frau, Haus, Auto und mit ein bisschen Glück sogar mit einem Swimming Pool, der zwei Meter länger und einen Meter breiter ist als der des Nachbarn.

Da taucht in San Francisco, dem Sündenpfuhl Amerikas, in der Schwulenszene eine seltsame Krankheit auf: junge Männer leiden am Kaposi-Sarkom, einer Krebsart am Darmausgang, die bisher typisch war für ältere südländische Männer - aber nein, diese hier sind jung und nicht alle mediterrane Typen. Sie gehören zu einer Gruppe, die in gewisser Weise die Ideale der Flower Power Zeit immer noch lebt - sex, drugs and rock'n'roll, nächtelange Parties, ständig wechselnde Partner, oft mehr als zehn oder zwanzig Sexualpartner in einer Nacht, das Wort "safer sex" war noch nicht erfunden. Damit sie eine solche Lebensweise aushalten, konsumieren diese Männer Poppers und auch regelmässig Antibiotika, um bakteriellen Infektionen vorzubeugen.

Zuerst geben die Ärzte dieser Krankheit einen Namen, in der das Wort "Gay" darin sogar noch vorkommt - dies wird aber rasch aufgegeben, da politisch nicht korrekt. Und bald steht einer da, der behauptet, er habe die wahrscheinliche Ursache für AIDS, diese erworbene Immunschwäche gefunden, nämlich einen Virus... interessanterweise vergessen die Medien in ihrer Berichterstattung das Wort "wahrscheinlich", und seither hat sich die Virus-Hypothese zu einem Dogma entwickelt, an dem niemand mehr zweifeln durfte.

Das Pendel schlägt wieder in die andere Richtung aus. Nach der unbeschwerten und freien Hippiezeit (die auch ihre Schatten hatte, zweifellos) ist die Prüderie wieder auf dem Vormarsch - und nun, da weder theologische noch moralische Argumente mehr Wirkung zeigten, so muss es eben ein Thema sein, bei dem garantiert alle Angst haben: dieses Virus, heisst es, führt unweigerlich zu einem qualvollen Tod, als bittere Manifestation sexueller Sünden. Es sei so gefährlich, heisst es, dass im Jahr 2000 mindestens ein Viertel aller Europäer und Amerikaner als Todesursache "Aids" auf dem Totenschein stehen haben werden. Es wird die Pharmamaschinerie in Betrieb gesetzt, Aufklärungskampagnen gestartet, die Forscher bekamen für Arbeiten zum Thema "Aids" finanzielle Mittel bewilligt, von denen sie sonst nur träumen konnten, für Entwicklungshilfe gilt das Gleiche, und die alten körperfeindlichen Botschaften der Kirche bekommen unter einem medizinischen Mäntelchen eine neue enorme Durchschlagskraft.

Es gibt einige Wissenschaftler, die an der Virus-Hypothese zweifeln - sie haben enorme Probleme, ihre Arbeiten zu veröffentlichen.

Es gibt einige HIV-positiv Getestete, die nach zehn oder fünfzehn Jahren immer noch munter leben - Erklärungen gibts dafür nicht.

Da in Europa und Amerika die pessimistischen Prognosen in keiner Weise eintreffen, wird das Problem nach Afrika verlagert und mit den sexuellen Gewohnheiten der Afrikaner erklärt - ein Erklärungsansatz, der verdächtig nach Rassismus riecht, und der nahtlos in die Mythen von dem sexuell unersättlichen Schwarzen mit dem ach so langen und harten Schwanz passt.

Alternative Therapien, die ganz allgemein das Immunsysteme stärken, werden vom medizinischen Establishment nicht oder kaum in Betracht gezogen.

Die Forschung, die trotz enormer Mittel nicht wirklich vorwärts kommt, entschuldigt sich mit dem "sich ständig verändernden Virus" - ein unheimlicher Schattengegner, nicht fassbar, nicht besiegbar...ein Gespenst geht um in der Welt.

und - wie weiter? Kann "mehr desselben" tatsächlich eine Lösung bringen, oder sind nicht neue Ansätze, neue Gedanken gefragt? Kann es denn nur ein Virus sein, wie man Immunschwäche erwirbt? Könnten nicht andere Faktoren eine ebenso wichtige Rolle spielen?

In der Abkürzung "Aids" ist das Wort "Aid" - Hilfe - enthalten. Was fällt uns hier zu? Welcher Zu-Fall hat da seine Finger im Spiel? Wo kann uns dieses Syndrom helfen?

Auffällt in Europa und Amerika, dass vor allem solche Personen das Syndrom entwickeln, die ihren Körper lieblos behandeln oder behandeln müssen. Homosexuelle, mit oben erwähnten Praktiken - das ist lieblos. Junkies, die ein Hundeleben führen - lieblos. Einwanderer aus schwarzafrikanischen Staaten, die aus dem Elend kommen - lieblos.

Ist Aids ein Syndrom der Lieblosigkeit unserer Welt?
Ford Prefect[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...sicher, aber ging es nicht eben auch andersrum, dass man bei "gesunden" Leuten auch HI-Viren feststellen kann, also eigentlich bei [b]jedem[/b] jenachdem ob und wie man verdünnt...!? [/B][/QUOTE]

Aber die "Gesunden" werden irgendwann erkranken. Mit Ausnahme einer kleinen Gruppe von "long-time-suvivors" deren Existenz so recht noch niemand begründen kann. Allerdings dürfte die Lösung da liegen, daß es nunmal bei jeder Krankheit Menschen gibt, die aus irgendeinem Grund immun sind. So wie es auch Menschen gibt, die nie Malaria bekommen. Da kann man das genetisch bereits erklären. Wenn man es bei AIDs erklären könnte, hätte man einen möglichen Therapieansatz.
AlienSexFiend...hm, ich glaube du verstehst mich nicht ganz, ich meine wirklich [b]jeden[/b], auch dich...jedes Kleinkind...einfach [b]alle[/b]...

...ich will ja nicht nehaupten dass es stimmt, bin ja kein Wissenschaftler...hab´s eben nur öfter schon gelesen...
Ford Prefectjetzt habe ich Dich verstanden...
:)
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...sicher, aber ging es nicht eben auch andersrum, dass man bei "gesunden" Leuten auch HI-Viren feststellen kann, also eigentlich bei [b]jedem[/b] jenachdem ob und wie man verdünnt...!? [/B][/QUOTE]

Hmm, müßte es dann nicht bei denen, deren Immunsystem zeitweise heruntergefahren wird (nach einer Organtransplantation zum Beispiel) gehäuft zu einem Krankheitsausbruch kommen?

~decay~
LaChatteBei Nierentransplantationen kommt es offenbar häufig zum Ausbruch des Kaposi-Sarkom:

[QUOTE]Das Karposi-Sarkom ist der häufigste mit Transplantationen in Verbindung stehende Krebs. Allein in den USA befällt es durchschnittlich einen von 200 Nierenempfängern. Damit ist die Häufigkeit 400 bis 500 Mal höher als die Rate in der Gesamtpopulation. Das erhöhte Risiko bei Transplantation ist wahrscheinlich dadurch bedingt, dass Organempfänger Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen, um eine Abstoßung des Organs zu verhindern. So scheint das menschliche Herpesvirus-8 gedeihen und die befallenen Tumorzellen ideal verbreiten zu können. Bereits in vorangegangenen Studien wurde das Herpesvirus-8 in Nierenempfängern registriert. Dies ist den Forschern zufolge aber die erste Arbeit, die zeigt, dass Viren-beladene Zellen mit dem Transplantat mitwandern.[/QUOTE]

Quelle:[url]http://www.tpiweb.com/NewsBox/NB2003/2003040701.html[/url]

Interessant finde ich hier die Parallelen zu dein Aids-Fällen: beide Gruppen mit Karposi-Sarkom haben ein schwaches Immunsystem - dîe (vor allem gay) Aids-Fälle aufgrund ihrer Lebensweise, die Transplantierten, weil sie durch die Transplantation gezwungen sind, immunsuppresive Medis zu konsumieren... eine weitere Parallele ist der Ausbruch von Herpes, der auch generell mit einem schwachen Immunsystem assoziiert wird...

Also: gleiches Krankheitsbild, verschiedene Diagnose? Oder fördert tatsächlich ein generell schwaches Immunsystem, egal woher es kommt, diese Krankheiten?
decay73Natürlich ist ein geschwächtes Immunsystem nicht gerade förderlich bei der Abwehr aller möglichen Infektionen...nur Aids gekommt man dann wohl nicht automatisch...
LaChatteAids bedeutet ja schlussendlich nur "erworbenes Immunschwäche-Syndrom" - und als das Wort geprägt wurde, sprach noch keiner von einem Virus... und wenn du immunsuppressive Medikamente nimmst / nehmen musst, ist dir höchst klar dabei, dass du eine Immunschwäche erwirbst...
decay73Klar, in der Auswirkung ist es egal, ob das Immunsystem durch einen Virus zerstört wird oder ob man es [i]dauerhaft[/i] und komplett durch ein Medikament herunterfährt (was man so im Allgemeinen ja auch nicht macht).
2378Mal ne kurze Frage an alle die nicht an die Verbindung zwischen HIV und AIDS glauben, glaubt ihr an die Verbindung zwischen BSE und Jakob-Kreuzfeld???

So und jetzt wieder zu der Diskussion zurück, gibt es HIV und kann aus HIV AIDS entsehen?

Fangen wir erstmal mit dem Mysterium Virus an. Bis heute ist nicht mal geklärt, ob man ein Virus überhaupt als ein Lebewesen ansehen kann, weil er nur etwas Erbgut das in einer Eiweißhülle verpackt ist, ist. Ein Virus besitzt keine Zellstruktur und hat keinen Stoffwechsel. Alle Viren sind Schmarotzer, weil sie sich nur über ihre Wirtszelle weitervermehren können. Diese Wirtszellen überleben das nie lange, weil Viren immer zellschädigen sind, und ihre Wirtszelle vernichten.
Oft kommt die Frage auf, ob ein Virus ein Lebewesen sei. Diese Frage werde ich hier mit nein beantworten. Ein Lebewesen muss in der Lage sein, sich selbstständig fortzupflanzen und auch ohne eine Wirtszelle überleben können. Diese beiden Eigenschaften fehlen den Viren, trotzdem ist sich die Wissenschaft bis heute nicht sicher, ob ein Virus nicht doch ein Lebewesen sei.



Krankheitsverlauf
Direkt nach der Neuinfektion nimmt die Zahl der CD4-Zellen stark ab und der Virus vermehrt sich dementsprechend stark. Nach ein paar Wochen haben die cytotoxischen T-Zellen den Virus im Griff und vermehren sich wieder so weit, bis sie fast das normale Niveau erreicht haben. Nach dieser Primärphase tritt die asymptotische Phase ein. Der HIV Kranke fühlt sich ganz gesund und merkt nichts mehr von seiner Krankheit. Gleichzeit vermehrt sich der Virus aber immer noch sehr stark. Das besondere Kennzeichen dieser Phase ist das Gleichgewicht der neu gebildeten Viren (ca. 1010/Tag) und durch T-Killerzellen getötete T-Helferzellen (ca. 1010/Tag). Wie lange diese Phase andauert, hängt vom dem Immunsystem der betroffenen Person an, und ab wann sie Medikamente dagegen nimmt. Man geht von einem Wert um die 10 Jahre bis zum Ausbruch der Krankheit aus. Während dieser Phase mutiert die RNA des Virus, und zwar indem sie bei der Replikation Fehler macht. Es kommen auf drei Replikationen 1 Fehler. Rechnerisch bedeutet das, dass es ca. 1010Mutationen/Tag geben kann. Dadurch wird der Virus sehr schnell gegen die antiviralen Medikamente immun und kann die verschiedenen Reaktionen des Körpers umgehen. Nach ca. 10 Jahren sinkt die Anzahl der CD4-Zellen stark ab, und der Körper kann sich gegen viele Krankheiten nicht mehr wehren. Das ist der Beginn der Phase der opportunistischen Infektionen. Das typische Merkmal dafür ist, dass der Infizierter Krankheiten erleidet, die ein gesunder Mensch niemals bekommen würde, wie z. B. seltene Krebsarten, Pilzbefall, Lungenentzündung, etc. Meist stirbt der Erkrankte an diesen Infektionen. Die Zeit zwischen der Infektion von HIV und dem Auftreten von AIDS kann durch bestimmte Faktoren beeinflusst werden. Durch die Einnahme von antiviralen Medikamenten kann der Virus an der Vermehrung für eine kurze Zeit gehindert werden, und in dieser Zeit kann sich das Immunsystem erholen.
Es gibt immer noch Menschen, die HIV infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. Ihre CD4-Werte sind sehr hoch, und sie haben nur eine geringe Anzahl von HIV-Erregern in ihrem Blut. Warum das Immunsystem dieser Menschen den Virus unter Kontrolle hält, ist noch unbekannt. Außerdem gibt es noch eine Gruppe von Menschen, die gegen das HIV-1 Immun sind, weil sie eine mutiertes Korezeptor-Gen besitzen und deshalb der HIV die CD4-Zelle nicht infizieren kann.

Link zu dem Bild: [url]http://www.hausarbeiten.de/binary/22639/3.gif[/url]

So, ich habe jetzt einfach mal einen Teil aus meiner Facharbeit über Viren hier reinkopiert, denke man muss nich alles jedesmal neu formulieren.

Ach ja zu dem Satz erworbene Immunschwäche, nach einer Organtransplantation kann man dein Immunsystem wieder hochfahren und muss es künzlich nieder halten. Bei AIDS Patienten ist es genau andersrum!!
Ford Prefect@LaChatte
Habe ich Dich richtig verstanden: Es gibt eine Gruppe von Menschen, denen liberaler Umgang mit Sexualität, speziell homosexueller Sexualität, so zuwider ist, daß sie, nachdem sie jahrelang versucht haben, die Liberalisierung der Sexualität zurückzudrängen, schließlich auf den genialen Gedanken gekommen sind, eine Krankheit, die Homosexuelle aufgrund ihres ungesunden Lebenswandels sowieso bekommen, auf ein sexuell übertragbares Virus zurück zu führen ?
Diese Gruppe von Menschen hat dann soviel Macht und Einfluß, weltweit die breite Mehrheit der ForscherInnen gleichzuschalten und zugleich alle abweichenden Meinungen mundtot zu machen. Und dann können sie auch noch ungehemmt ihren Rassismus ausleben und das alles, weil sie mit der Liberalisierung von Sexualität nicht klar kommen ?

Jetzt mal abseits von Ironie...

Dein langes statement enthält soviel Fragwürdiges, daß ich gar nicht alles aufzählen kann.

Zunächst einmal scheinst Du keine ahnung zu haben von dem Konkurrenzdruck, unter dem Forschung steht. So einfach mal alle auf eine Erklärungsschiene zwingen geht bei der vorhandenen Konkurrenz einfach nicht.
Im Gegenteil: Die Tatsache, daß es weltweit operierende Zusammenschlüsse von Forschungseinrichtungen gibt, ist ein Indiz dafür, daß es keine sinnvolle alternative Erklärung gibt.

Dann frage ich mich, in welcher Welt Du lebst. Die Liberalisierung von Sexualität hat in den vergangenen 40 Jahren deutlich zugenommen und längst breiteste Bevölkerungsschichten erreicht. Die Akzeptanz von Homosexualität und sogar von homosexueller Ehe steigt konstant. Außer dem Vatikan (und auch da längst nicht alle) kann ich mir keine Organisation vorstellen, die die Macht hätte und die einen Sinn darin sähe, auf Forschung Druck auszuüben um eine falsche Theorie aus weltanschaulichen Gründen durch zu drücken.

Außerdem sind die mir bekannten Homosexuellen in ihrem Lebensstil sicher gesundheitsbewußter als der Durchschnitt. du baust in Deinem Beitrag und auch in anderen Beiträgen ein echrtes Klischee von Homosexuellen auf, das mir nicht gefällt.

Und dann sag mir bitte noch, wer um alles in der Welt prognostiziert hat, daß im Jahr 2000 ein Viertel aller Europäer und Amerikaner "Aids" als Todesursache auf dem Totenschein stehen haben wird. Ich beschäftige mich seit ca. 15 Jahren mit der Problematik und diese Zahl habe ich nie irgendwo gehört. Im Gegenteil: Gerade die Aids-Forschung war aufgrund ihrer schnellen Anfangserfolge sehr optimistisch, Aids bald im Griff zu haben. Irgendwoe habe ich Ender der 80er Jahre sogar gelesen, daß es nach Entschlüsselung des virus Innerhalb von fünf Jahren einen Impfstoff geben würde so daß Aids im Jahr 2000 zu den ausgestorbenen Krankheiten gehören würde.

Soweit...
LaChatteIch werde mich nicht wiederholen - Antworten auf die hier vorgebrachten Einwände sind in meinen obenstehenden Beiträgen und auch den angefügten Links zu entnehmen.

nur noch eine Bemerkung @Wissenschaftsbetrieb - das heutige System mit Peer Review und der ganzen Zitiererei hat stark konservative Tendenzen - wenn eine Idee mal etabliert ist, so falsch sie auch sein mag, ist es für Aussenseiter sehr schwer, Gehör zu finden und andere Ideen publizieren zu können. Und ausserdem - welcher Forscher möchte schon auf sein Budget verzichten, das er mit modischen Themen bekommt, mit unmodischen aber nicht?

und die sexuelle Liberalisierung ist zwar fortgeschritten, aber noch längst nicht vollständig integriert - und es ist ein typisches Phänomen, dass gerade dann, wenn sich neue Ideen durchzusetzen beginnen, starke Gruppen Konservativer sich noch zu einem letzten Höhepunkt aufschwingen.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Hmm, müßte es dann nicht bei denen, deren Immunsystem zeitweise heruntergefahren wird (nach einer Organtransplantation zum Beispiel) gehäuft zu einem Krankheitsausbruch kommen?

~decay~ [/B][/QUOTE]

...oder aber die Viren sind erst ab einer bestimmten "Konzentration" schlimm...was allerdings auch wieder die Frage aufwerfen würde, wodurch sich die "Konzentration" eben erhöhen würde...

...was mir in dem Zusammenhang einfällt, man hört ja immer wieder von Leuten, die "negativ" getestet wurden, dann aber doch "positiv" waren (logisch, wenn man das eben nicht sofort nachweisen kann), aber gibt´s die Statistik auch andersrum irgendwo, also Leute, die fälschlicherweise "positiv" getestet wurden...?
2378Also es kann immer sein, dass man durch Messungenauigkeiten positiv getestet wird. Aus diesem Grund wird danach noch ein Test durchgeführt und der entscheidet dann ob Fehler oder Wahrheit - sonst zu den positiv getesten bei denen nichts ausbrach, habe ich jetzt schon mehrfach was geschrieben - einfach mal durchlesen.
Ford Prefectübrigens kommt es recht oft vor, daß schwangere Frauen positiv getestet wurden. Haben wir selbst mitbekommen.

@LaChatte
"starke Gruppen Konservativer", die "sich zu einem letzten Höhepunkt aufschwingen" sollen in der Lage sein, einen derartigen Druck auf weltweit operierende Forschergruppen auszuüben, daß diese bewußt falsche Informationen verbreiten und das womöglich noch mit dem Wissen, daß sie damit Menschen in Panik versetzen oder sogar den Tod von Menschen in Kauf nehmen ?

Also wenn Du das wirklich glaubst...
LaChattefalsch-positive Ergebnisse seinen möglich bei folgenden Faktoren:

[QUOTE]
Anti-Kohlenhydrat-Antikörper 52,19,13
Natürlich vorkommende Antikörper 5,19
Passive Immunisierung: Verabreichung von Gamma- oder Immunglobulinen (die Antikörper enthalten zur Prophylaxe gegen Infektionen) 18, 26, 60,4, 22, 42, 43, 13
Lepra 2,25 Malaria 6,12 Tuberkulose 25
Mykobakterium avium (für Menschen Harmloses Bakterium) 25 Grippe 36
Systemischer lupus erythematodes (flechtenartige Autoimmunerkrankung) 15,23
Niereninsuffizienz (Stoffwechselstörung der Nieren) 48,23,13 Tetanus-Impfung 40
Hämodialyse bei Nierenversagen („Blutwäsche“) 41,10,49,56,16
Alpha-Interferontherapie bei Hämodialyse-Patienten 54 Grippe-Impfung 30,11,3,20,13,43
Herpes simplex I 27 Herpes simplex II 11
Infektion der oberen Atemwege (Erkältung oder Grippe)11 Bösartige Krebserkrenkungen 40
Aktuell bestehende Virus-Infektion oder Einnahmer viraler Impfstoffe 11
Mehrfache Schwangerschaften 58,53,13,43,36
Hohe Spiegel zirkulierender Immunkomplexe 6,33 Rheumatische Arthritis36
Hypergammaglobulinämie (hoher Antikörperspiegel) 40,33 Hepatitis 54
Falsch positive andere Tests, einschließich des RPR- Tests auf Syphilis 17,48,33,10,49

Hepatitis B- Impfung 28,21,40,43
Organtransplantation 1,36
Nierentransplantation 35,9,48,13,56
Anti-Lymphozyten-Antikörper 56,31
Anti-Kollagen-Antikörper(zu finden bei Schwulen, Hämophilen, Afrikanern beider-lei Geschlechts und Lepra-Patienten) 31
Serum-Positivität auf Rheumafaktor, antinukleare (gegen den Zellkern gerichtete) Antikörper, beides ist zu finden bei rheumatischer Arthritis und anderen Autoantikörpern) 14,62,53
Autoimmunkrankheiten wie z.B. systemischer Lupus erythematosus, Sklerodermie, Bindegewebs- Erkrankung, Dermatomyositis) 44,29,10,40,49,43
Akute virale Infektionen,59,48,43,53,40,13
Alkohol-Hepatitis 32,48,40,10,13,49,43,53
Primäre sklerotische Cholangitis (Gallenentzündung) 48,53
Zähes Blut („sticky blood“), bei Afrikanern 38,34,40
Antikörper mit hoher Affinität für Polystyren (das in den Testsets enthalten ist) 3,40,26
Bluttransfusionen 63,36,13,49,43,41
Multiples Myelom (Geschwulst) 10,43,53
HLA-Antikörper (gegen Klasse I und II Leukozythen-Antigene)
7,46,63,48,10,13,49,43,53
Anti- glatte Muskulatur-Antikörper 48
Anti-parietale Zellen-Antikörper 48
Anti-Hepatitis A oder C– Antikörper 48
Hämophilie (Bluterkrankheit) 10,49
Andere Retroviren 8,55,14,48,13
Hämatologische maligne Erkrankungen/ Lymphome (bösartige Bluterkrankungen/ Lymphknotenschwellung) 43,53,9,48,13
Primäre Gallen- Zirrhose 43,53,13,48
Stevens-Johnson-Syndrom (fiebriger, sich ausbreitender Hautauschlag) 9,48,13
Q-Fieber („Balkan“, oder „Wüstengrippe“) mit verbundener Hepatitis 61
Behandlung der Tests während der Reaktion mit Hitze 51,57,24,49,48
Lipämisches Serum (Blut mit hohem Fett- oder Lipid-Spiegel)49 Hämolysiertes Serum (Blut, in dem das Hämog1obin von den roten Zellen getrennt ist/wurde) 49
Hyperbilirubinämie (viel Gallenfarbstoff im Blut) 10,13 Epstein-Barr-Virus 37
Globuline ([Zell]- Eiweiße), die während polyklonaler Gammopathien entstanden sind (werden bei AIDS-Risiko- gruppen beobachtet) 10,13,48
Kreuzreaktionen werden bei gesunden Menschen nicht richtig interpretiert 10
Normale humane Ribonuklein-Proteine (Baustein der RNA) 48,13
Anti-Mitochondrien-Antikörper 48,13
Anti-Nukleus-Antikörper 48,13,53
Anti-mikrosomale Antikörper 34
T-Zell-Leukozyten-Antigen – Antikörper 34
Proteine am (HIV- Test) Filterpapier 13
Viszerale Leishmaniose 45
Rezeptiver Analverkehr
[/QUOTE]

Quelle: [url]http://aids-info.net/micha/hiv/aids/kreuzreakt.htm[/url]
*SchwarzeTräne*Hallo,

Allso ich habe mich das erste mal letzutes jahr im Frühjahr testen lassen da mein ex meinte er hätte was.Die beziehung ging fast ein jahr lang habe erst mit einem Gummi verhütet und dann nacch einigen monate mit der pille.Ich hatte totale angst das er wirklich aids hat.Min dadrauf gleich zu meinem Frauenarzt und er hat gleich einen gemacht.Und nach einer woche habe ich das ergebnis bekommen.Ich hatte großes glück gehabt habe werde HIV oder Aids.Und nun haben sie wieder einen gemacht da ich schwanger bin und ich vollkommen gesund bin.

Ich würde jeder zeit wieder einen test machen.Es ist klar man hat immer angst aber ich möchte ja nicht andere anstecken.Allso leute macht denn test wenn ihr vermutet da ihr aids habt.

gruß,
Lesaja[QUOTE][i]Original geschrieben von AeOn [/i]
[B]Ich war noch nie in einer Situation, in der ich mich hätte mit dem HI-Virus infizieren können, daher habe ich noch nie einen Test gemacht. [/B][/QUOTE]

Geht mir gleich. Meine Mutter war nie HIV-positiv, ich hatte bis jetzt erst mit meinem derzeitigen Freund Sex und auch ich war seine erste... es bestand bis jetzt also noch nicht die Möglichkeit.
Sirikithwas bedeuten denn die vielen zahlen hinter den möglichkeiten für einen positiven test?
Latona[QUOTE][i]Original geschrieben von Lesaja [/i]
[B]Geht mir gleich. Meine Mutter war nie HIV-positiv, ich hatte bis jetzt erst mit meinem derzeitigen Freund Sex und auch ich war seine erste... es bestand bis jetzt also noch nicht die Möglichkeit. [/B][/QUOTE]

muss ja net gleich der geschlechtsverkehr sein, damit der virus übertragen wird...

geht auch von einer verunreinigten spritze, damit mein ich alle, auch die beim arzt oder im krankenhaus oder bei der blutspende

und überhaupt, blut zu blut..offene wunde an offene wunde

nebenbei bemerkt: schmutzige (garten-)erde in eine offene wunde --> gefahr: tetanus

hatte das grade in meiner bio-prüfung und es passt auch grad so schön rein
LemuriaIch habe noch nie einen AIDS Test gemacht, weil ich mir sicher sein kann, dass ich mir (zumindest beim Geschlechtsverkehr) den Virus nicht holen kann.
Ich verhüte mit der Drei-Monats-Spritze.
Ich und mein Freund erlebten zusammen unser erstes Mal, und somit besteht ja auch keine Gefahr, sich AIDS zu holen (außer bei wechselnden Geschlechtpartnern oder Unfälle durch Spritzen, etc.).
Denoch ist AIDS ein wichtiges Thema für mich. Leute, die ungeschützt mit "fremden" schlafen, kann ich nicht verstehen.
Ich finde es wichitg, darüber aufgeklärt zu sein, dass diese Gefahr besteht.

Mfg;
Lemuria
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Hmm, müßte es dann nicht bei denen, deren Immunsystem zeitweise heruntergefahren wird (nach einer Organtransplantation zum Beispiel) gehäuft zu einem Krankheitsausbruch kommen?

~decay~ [/B][/QUOTE]


Bei den Infizierten tut es das auch und darum werden solche Infektionen i.d.R. abgeklärt, bevor man z.B. eine immunsuppremierende Therapie (z.B. nach Transplantationen von heterologem Gewebe oder vor Beginn einer Zytostatikatherapie ("Chemotherapie" bei Krebs) beginnt.

Sind die Patienten nicht infiziert (eine Infizierung läßt sich auch bei geringer Viruslast feststellen), kann eine derartige Therapie, wenn die anderen Voraussetzungen stimmen, begonnen werden.

So wie ich das bisherige Gespräch verstanden habe, habt ihr Euch gefragt, ob es sein kann, daß im Prinzip jeder Träger dieser Viren ist? Ist das so richtig? Wenn ja:

Dem ist nicht so. Es bedarf bei der Ansteckung einer gewissen Anzahl von Viren, um überhaupt eine Infektion aus zu lösen. Das ist wichtig, denn das menschliche Immunsystem ist schon in der Lage, Viren zu töten, doch wenn es zu viele sind, schafft es das nicht, bevor sich die Viren in den eigenen Abwehrzellen "verstecken" können. Sind diese Abwehrzellen erstmal infiziert ... ja... dann isses zu spät und man kann nur hoffen, daß eine möglichst lange Zeit vergeht, bis die Krankheit ausbricht.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...sicher, aber ging es nicht eben auch andersrum, dass man bei "gesunden" Leuten auch HI-Viren feststellen kann, also eigentlich bei [b]jedem[/b] jenachdem ob und wie man verdünnt...!? [/B][/QUOTE]

Eben, Hagzissa, es ging mir um die obige Aussage von ASF. Wenn die stimmen würde, müßte AIDS bei Chemo-Patienten, bei denen das Immunsytem 'flach gelegt' wird, gehäuft auftreten.

Das wäre mir allerdings neu und in den Beipackzetteln für diese Medikamente würde eine HIV-Infektion als mögliche Nebenwirkung aufgeführt sein (bzw. das Medikament gar nicht erst zugelassen werden). Und als Nebenwirkung wird ja absolut alles angegeben (so ist bei einem Medikament gegen Übelkeit auch Übelkeit als eine der Nebenwirkungen angegeben)

Von daher entbehrt diese Aussage wohl jeder Grundlage.


~decay~
LaChatte@sirikith

klick auf den Link mit der Quelle und du wirst feststellen, dass dies Zahlen Seitenzahlen sind.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Eben, Hagzissa, es ging mir um die obige Aussage von ASF. Wenn die stimmen würde, müßte AIDS bei Chemo-Patienten, bei denen das Immunsytem 'flach gelegt' wird, gehäuft auftreten.

[/B][/QUOTE]



Da muß ich Dir recht geben. Dem ist de facto nicht so. Wenn es so wäre, glaube mir, ich würde es wissen... :D ;)


@ ASFchen:

Nix für ungut!!! ;) :p


Hagzissa

- per aspera ad astra -
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Da muß ich Dir recht geben. Dem ist de facto nicht so. Wenn es so wäre, glaube mir, ich würde es wissen... :D ;)
[/B][/QUOTE]

Und ich wäre bereits an HIV erkrankt. Das würde ich garantiert auch wissen ;)
SuicideGothJo, Ich stehe gerade (3 Tage noch) davor zu erfahren wie es denn nun aussieht.... naja, k aob das von ihr gelogen war ode rnihct.. es liegt nun schon 2 Jahre zurück.. wenn Positiv.. naja dann werd Ich noch meine Schöne Woche haben und dann wegbin.... leiden, mh tu ich schon zu lange an anderen dingen.. da muss ich das mir auch nicht antun mit allen möglichen Therapien usw.... :(

Bangend

SuicideGoth
hagzissa13Ich habe das Thema mal wieder nach vorne geholt, da ich es sehr wichtig finde.


Hag!
LaChattenicht zu vergessen all die klassischen Geschlechtskrankeiten wie die [URL=http://www.rki.de/cln_006/nn_226928/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2004/40__04,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/40_04]Syphilis[/URL] ...
hagzissa13OT:

Haha... *ggg*:

wußt ich's doch, daß auch Du wieder mit von der Partie bist ;) !


Ja, auch an Syphilis kann man sterben.


Aber: LaChatte, Du hast doch auch bestimmt wieder Seiten dazu gefunden, daß es die Erkrankung garnicht gibt ;) :p



Hag!
MacUnd wehe wenn sie los gelassen....euch beiden wöllte ich nicht in einer dunklen Gasse begegnen.

Aber, zuviel OT für so einen Thread (der schon denkmalgeschützt ist), ne.


Mac
TiberonKann ich irgendwie rausfinden, für was ich gestimmt habe?
MacNein Bruderherz.
LaChatte[QUOTE]Aber: LaChatte, Du hast doch auch bestimmt wieder Seiten dazu gefunden, daß es die Erkrankung garnicht gibt [/QUOTE]

ich hab nie gesagt - und auch keine Seiten zitiert - die sagen, dass es keine Krankheit gar nicht gibt. Die haben nur eine andere Idee davon, wie Krankheit enstehen könnte, und folglich aufgrund dieser andern Idee auch andere Behandlungsvorschläge.

Schulmedizin ist ja gut und recht als Teil eines grossen Spektrums an Methoden, aber als alleinseligmachende Methode, wo die andern nur noch "alternativ" oder "komplementär" heissen dürfen, das ist ja europaweit gesehen ein ziemlicher Misserfolg, den man endlich aufgeben sollte.
BlackcrownedIch habe und werde keinen HIV-Test machen lassen. Gefährdet bin ich zwar nicht unbedingt, hatte nie eine Bluttransfusion und beim Sex verhüte ich. Aber wenn ich aus irgendeinem Grund dennoch den Virus haben sollte, hätte ich Angst der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und dazu stehe ich auch. Selbst wenn man mit Medikamenten noch locker 15-20 Jahre leben kann, will ich das nicht. Man muss jeden Tag zu einer bestimmten Zeit Medikamente nehmen, und wird somit jeden Tag an seine Krankheit erinnert. Für mich ist das dann kein Leben mehr, sondern nur noch eine Existenz. Da lebe ich lieber paar Jährchen, als mich Jahrzehnte lang mit der Gewissheit zu quälen, dass die Krankheit jederzeit ausbrechen könnte. Nö...und wenn jetzt jemand mit dem Kommentar kommen möchte, dass ich unter Umständen infiziert sein KÖNNTE und den HIV an andere Leute weitertragen KÖNNTE, kann er sich das sparen. Nach meinem Tod kümmert mich der Rest der Menschheit so oder so nicht.
GholaIch habe mich vor drei Jahren testen lassen, weil meine Freundin darauf bestand. Sie hatte in ihrem sozialen Jahr viel mit Junkies zu tun und auch mit der AIDShilfe in Frankfurt und war dementsprechend sensibilisiert für das Thema.
Ich fand's auch ok. Ich hatte zwar wenig Besorgnis, dass das Ergebnis positiv sein könnte, da ich vorher noch keinen Sexualpartner hatte, ein Restrisiko bestand aber trotzdem, weil ich tätowiert bin.
Um alles in der Welt hätte ich sie nicht anstecken wollen!
Das man den Test kostenlos beim Gesundheitsamt mache kann, wusste ich allerdings noch nicht...ist aber auch nicht soo teuer beim Hausarzt.

Übrigens, das Leben endet nicht mit einem positiven Ergebniss und wer weiss schon, wie lange das Leben dauert...
Lydia HydeDie keusche Maid braucht keinen Test ;)(Habe auch keine Tatoos, hebe keien Spritzen auf, hatte keine Bluttransfusion...hm, von was kann man's denn doch kriegen?)
Aber sollte ich vorhaben diesen Zustand zu ändern werd ich mich natürlich testen lassen und auch meinen Freund dazu "zwingen".
MondsilbertaufeBlackclowned, was bist du nur für ein Mensch?
So ein Schisser vor einem so kleinem Ding wie einem Virus und so ein Großkotz, andere über die Klinge springen lassen zu wollen.
Meines Erachtens musst du noch viel lernen.
Vielleicht ist eine deiner Lektionen die Tatsache, dass dein Bruder von einem 19Jährigen tot gefahren wird. Vielleicht aber auch, dass dein Kind an Masern krepiert, weil es anderen Eltern scheißegal ist, ob ihr Kind eine wandelnde Zeitbombe ist. Vielleicht aber steckt dich dein Herzblatt beim Sex aber auch mit Hepatitis an. Oder du bist eines Tages auf das Organ eines anderen angewiesen und bekommst es nicht.
Nichts von all dem wünscht man anderen, denn das sind Erfahrungen, die zu den schlimmsten Dingen gehören, die man sich vorstellen kann. Es gibt nur ein Grund, warum es sowas gibt. Weil Menschen so denken wie du.
An deiner Stelle Blackclowned, würde ich schonmal anfangen zu beten. Auf dass du niemals abhängig von anderen wirst.
LaChatte[QUOTE]Man muss jeden Tag zu einer bestimmten Zeit Medikamente nehmen, und wird somit jeden Tag an seine Krankheit erinnert.[/QUOTE]

Müssen musst du nicht - es gibt Menschen mit HIV, die sich dazu entschieden haben, keine Medikamente zu nehmen, und denen gehts nicht unbedingt schlecht.

Allerdings ist es dennoch ratsam, sich mit dem Thema gründlich auseinander zu setzen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Entscheidungen aus Angst sind in der Regel schlechte Entscheidungen.

Krankheiten brechen schliesslich auch nicht "einfach so" "irgendwann" aus, sondern da gibts genug Warnzeichen vorher - wenn man sie denn beachtet und ernst nimmt und entsprechend handelt. So könnte man einen grossen Teil aller Krankheiten schon im Keim vermeiden.
UtilitaristLeider fehlt bei diesem Poll eine Antwort, nämlich diese:

Ich kümmere mich nicht darum, da HIV nicht zu AIDS führt

Denn...

"Wenn es Beweise gibt, daß HIV die Ursache von Aids ist, dann müssen wissenschaftliche Dokumente vorhanden sein, die allein oder zusammen dieses Faktum belegen, zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Es gibt jedoch kein solches Dokument." - Dr. Kary Mullis

Die Theorie eines HI-Virus, das sich über Blut und beim sexuellen Kontakt übertragen lässt, scheint beinahe glaubwürdig, betrachtet man diese Theorie mal näher, so kommt man unzweifelhaft auf den Schluss, dass die gesammte Schulmedizin, Hilfswerke und jeder einzelne, welcher dieser Theorie seinen Glauben schenkt, sich auf dem Holzweg befindet.

Die Immunschwäche AIDS wird weder durch den HI-Virus, noch durch einen anderen Virus ausgelöst, geschweigedenn durch sexuellen Kontakt übertragen. Es ist wichtig Festzuhalten, dass die verschiedenen Krankheiten, welche als "AIDS" zusammengefasst werden, in Wirklichkeit unterschiedliche biologische Sonderprogramme mit unterschiedlicher Ursache sind. Bei dieser Theorie handelt es sich um ein Dogma, das bei näherer Betrachtung eigentlich jedem Wissenschaftler aufleuchten sollte. Die hochgiftigen Medikamente wie z.B. AZT, das wegen zu hoher toxitzität bereits mehrmals vom markt genommen wurde, welche die Protease so verändern sollten, dass diese eine hemmende Wirkung auf die Virusproduktion auswirken sollten, sind die eigentlichen Auslöser der Immunschwäche AIDS. Diese Protease-Hemmer wurden weder auf dem Markt getestet, noch kann irgend ein Arzt ihre positiven Wirkungen beweisen. Das Gegenteil ist der Fall: Die perdiodische Einnahme dieser hochifigtigen Medikamente führen früher oder später zum Tod des Patienten. Gerade die Tatsache, dass trotz den schwachen Beweise der HIV-Theorie und dessen nicht bewiesene Auswirkung auf die Immunschwäche, eine Behandlung mit solchen Medikamenten durchgeführt wird, zeigt wie willkürlich diese ist.
Noch willkürlicher sind AIDS-Tests, welche bei jedem neuen Versuch ein anderes Ergebnis liefern. Die Tatsache, dass alle HIV-Tests verschieden sind, da es kein "Gold-Standart" geben kann, weil die Existenz eines HI-Virus nicht nachgewiesen werden kann, bedeutet, dass die einzelnen Tests wenig bis garkeine Aussagekraft bieten...
MondsilbertaufeBeide Daumen hoch!
So bin ich dafür, jene Aussagen ins Englische zu übersetzen und per Handzettel in die Regionen Afrikas zu verteilen, in denen die Lebenserwartung der Bevölkerung mittlerweile um etwa 30 Jahre gesunken ist.
Ich schlage Blackclowned als Freiwilligen für diese Aktion vor.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Utilitarist [/i]

Die Immunschwäche AIDS wird weder durch den HI-Virus, noch durch einen anderen Virus ausgelöst, geschweigedenn durch sexuellen Kontakt übertragen. Es ist wichtig Festzuhalten, dass die verschiedenen Krankheiten, welche als "AIDS" zusammengefasst werden, in Wirklichkeit unterschiedliche biologische Sonderprogramme mit unterschiedlicher Ursache sind. Bei dieser Theorie handelt es sich um ein Dogma, das bei näherer Betrachtung eigentlich jedem Wissenschaftler aufleuchten sollte. Die hochgiftigen Medikamente wie z.B. AZT, das wegen zu hoher toxitzität bereits mehrmals vom markt genommen wurde, welche die Protease so verändern sollten, dass diese eine hemmende Wirkung auf die Virusproduktion auswirken sollten, sind die eigentlichen Auslöser der Immunschwäche AIDS. [/QUOTE]

Sorry, aber das ist in meinen Augen kompletter Bullshit. Wenn wirklich AZT und andere Medikamente AIDS auslösen, warum sterben dann die meisten Menschen in Regionen, in denen solche Medikamente nicht verfügbar sind?

Diese Leugnung bekannter tatsachen, die einem immer wieder mal unterkommt, ist für mich nichts weiter als Revisionismus.
UtilitaristAIDS in westlichen Ländern und AIDS in Afrika lässt sich jedoch überhaupt nicht vergleichen, das sind zwei unterschiedliche Phänomene. Zum einen haben sie in afrikanischen Ländern kaum Medikamente, zum andern haben sie dort auch nur einen "kaum-AIDS-Test". In Afrika wird AIDS anhand einer von der Weltgesundheitsorganisation erstellten Karte festgestellt. Sobald der Patient mehrere dieser Symptome aufweist, gilt er als HIV-infiziert. Das Problem dieser Diagnose ist, dass auch andere Krankheiten (wie Malaria),Unterernährung oder die schlechte Wasserversorgung zu solchen Symptomen führen können.

Hier die offiziellen Kriterien der Weltgesundheitsorganisation:

[IMG]http://paradoxproductions.ch/upload/upload_files/aids.JPG[/IMG]


Diese wurden von der Weltgesundheitsorganisation einzig für Entwicklungsländer geschaffen und unterscheidet sich wesentlich von den Definitionen, welche in Europa und den USA angewendet werden. Darüberhinaus wurde sie von vielen Ländern unterschiedlich abgeändert.

Hinzu kommt, dass laut einer UN-Umfrage rund 70% der Südafrikaner behaupteten ihre Sexgewohnheiten wegen HIV geändert zu haben. Hingegen benutzen in Deutschland nicht mal 30% ein Kondom. Geht man nach diesen Angaben, könnte man davon ausgehen, dass Deutschland in den nächsten Jahren HIV-verseucht ist. Da man aber annimmt, dass die Neger rumficken wie die Wilden, wird man wohl weiter an den HIV MYthos glauben...
decay73vielleicht liegt es ja teilweise auch an etwas ganz anderem:

etwa 10% der europäischen bevölkerung haben eine mutation, die vor aids schützt. man hat die mutation zurückverfolgt und festgestellt, daß sie etwa vot 700 jahren, also zur zeit der beulenpest, aufgetaucht ist.

man vermutet, daß diejenigen, die die pest überlebt haben auch nicht an aids erkranken würden.

in afrika und asien fehlt diese mutation vollkommen.



aber "hiv-mythos"...nee, der virus ist bereits entdeckt, nachgwiesen und genauestens beschrieben worden...und den mechanismus kennt man auch.
CaranaldionUtilitarist, Grundlagenloses und unnachvollziehbares Verschwoerungstheoriengelaber ist hier absolut fehl am Platze.
Entweder kannst Du Quellen und Links etc. angeben bzw. deinen "Argumenten" anderweitig Aussagekraft verleihen, oder eben nicht, aber dann waere es schoener, wenn du auf [url]www.weltverschwoerungen-sind-toll-scheiss-schulmedizin-alles-korrupte-geldsaecke.com[/url] weiterschreibst.

Danke
psychochickenich war letztens bei der blutspende und da wird ja auch alles getestet. um ehrlich zu sein wollte ich auch einen test, denn ich war dumm genug, im betrunkenen zustand eine blutsbrüderschaft einzugehen. da ich jetzt meinen ausweis zugeschickt bekam und nichts besonderes dabei stand habe ich wohl glück gehabt.
dummerweise haben ein paar freunde mitbekommen, dass ich mich erkundigt habe, ob einem im falle einer infizierung bescheid gesagt wird, sodass ich letztendlich die ganze geschichte offenlegen wollte, weil ich nicht wollte dass sie in eine andere richtung denken.

jetzt habe ich einfach mal mein herz ausgeschüttet. gott, was war ich dumm.
Utilitarist[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]vielleicht liegt es ja teilweise auch an etwas ganz anderem:

etwa 10% der europäischen bevölkerung haben eine mutation, die vor aids schützt. man hat die mutation zurückverfolgt und festgestellt, daß sie etwa vot 700 jahren, also zur zeit der beulenpest, aufgetaucht ist.

man vermutet, daß diejenigen, die die pest überlebt haben auch nicht an aids erkranken würden.

in afrika und asien fehlt diese mutation vollkommen.



aber "hiv-mythos"...nee, der virus ist bereits entdeckt, nachgwiesen und genauestens beschrieben worden...und den mechanismus kennt man auch. [/B][/QUOTE]

Nein, wurde er nicht. Wenn der Virus isoliert wäre, dann gäbe es einen Gold-Standart.
Gibt es aber nicht.
Utilitarist[QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i]
[B]Utilitarist, Grundlagenloses und unnachvollziehbares Verschwoerungstheoriengelaber ist hier absolut fehl am Platze.
Entweder kannst Du Quellen und Links etc. angeben bzw. deinen "Argumenten" anderweitig Aussagekraft verleihen, oder eben nicht, aber dann waere es schoener, wenn du auf [url]www.weltverschwoerungen-sind-toll-scheiss-schulmedizin-alles-korrupte-geldsaecke.com[/url] weiterschreibst.

Danke [/B][/QUOTE]

Es handelt sich hierbei nicht um eine Verschwörungetheorie.
Etliche Professoren, darunter 3 Nobelpreisträger stehen hinter dieser Theorie. Unter anderem sogar Kerry Mullis, der Erfinder der Polymerase Kettenreaktion, der das Wesentlichste zur Entwicklung der AIDS-Tests beigetragen hat.

Ich habe nichts gegen die Schulmedizin im Allgemeinen.

Links sind:

[url]http://www.rethinkingaids.de/[/url]
[url]http://f23.parsimony.net/forum51884/[/url]
[url]http://www.aids-info.net/[/url]
[url]http://www.heal-berlin.de/start.html[/url]
[url]http://www.neue-medizin.com/[/url]

[url]http://www.virusmyth.net/aids/perthgroup/[/url]
[url]http://www.duesberg.com/[/url]

bücher:

Michael Leitner: Mythos HIV
Christian Fiala: Lieben wir gefährlich?
Peter Duesberg / John Yiamouyiannis: AIDS
2378Also du sagst, auch wenn die Person einen positiven HIV Test hat (und zwar Aufgrund einer Blutuntersuchung) wird sie kein AIDS bekommen.
AIDS kommt nur über die Medikamente der Leute.

Hast du mal versucht AIDS - Kranken die z.B. keine Medis nehmen, dass bevor sie starben zu erklären? Sorry, es stimmt, an AIDS stirbt man nicht, sondern meist nur an einer Lungenentzündung, aber das ist noch kein Grund die Krankheit zu verleugnen. Es gibt genug Krankheiten, bei denen der Mensch nur an den Folgen einen kaputten Körpers bedingt durch die Krankheit stirbt. Oder gibt es die Krankheiten dann für dich auch nicht?

2378

P.s. Ich hoffe wenignstens, dass du dann auch nicht glaubst, dass BSE Jakob-Kreuzfeld auslöst....
decay73[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=39664[/url]

hier gabs die diskussion schon einmal... :)
UtilitaristDann muss ich ja nichts mehr schreiben.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Utilitarist [/i]
[B]Dann muss ich ja nichts mehr schreiben. [/B][/QUOTE]

So wollte ich es nicht verstanden wissen. Nur habe ich nicht viel Lust, meine Sicht der Dinge nocheinmal zu schreiben. Bin halt generell ein fauler Mensch. :)

Zudem geht es in diesem Thread um den HIV- Test und ob man ihn schon gemacht hat und nicht darum, ob es HIV/AIDS überhaupt gibt. Es macht in meinen Augen Sinn, diese zwei Fragesttellungen zu dem Thema auseinanderzuhalten.

Also nix für ungut. :)
Utilitarist[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]So wollte ich es nicht verstanden wissen. Nur habe ich nicht viel Lust, meine Sicht der Dinge nocheinmal zu schreiben. Bin halt generell ein fauler Mensch. :)

Zudem geht es in diesem Thread um den HIV- Test und ob man ihn schon gemacht hat und nicht darum, ob es HIV/AIDS überhaupt gibt. Es macht in meinen Augen Sinn, diese zwei Fragesttellungen zu dem Thema auseinanderzuhalten.

Also nix für ungut. :) [/B][/QUOTE]

Stimmt, jedoch geht es um die Tatsache, dass ein HIV-Test zu einem falschen Ergebnis führt. Somit wäre diese ganze Diskussion überflüssig, da das Problem HIV-AIDS radikaler angepackt werden muss.
NecemnortAlso ich halte einen Test bei mir nicht für notwendig. Ich hatte erst eine Freundin, die jetzige und die ist "sauber", sie wurde mal getestet. Wo anders hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit mich anzustecken.
Nagut, ich war 1x im Puff (VOR meine jetzigen Beziehung @Freundin :p ), aber da habe ich ein Kondom benutzt. :D
kyo_samahm... ich wuerde zwar gerne an dieser umfrage teilnehmen, jedoch fehlt mir einfach eine wahlmoeglichkeit...

ich bin immer noch (im positiven sinne ^_____^) mit meiner ersten "richtigen" freundin zusammen, sprich mit ihr hatte ich mein "erstes mal"... da wir beide nie fremdgegangen sind, und auch kein (moeglicherweise infiziertes) fremdblut erhalten haben, besteht denke ich mal eine 99,9%ige wahrscheinlichkeit, dass niemand von uns mit dem virus infiziert ist.

nebenbei:
warum eigentlich immer "nur" aids? wie waere es zum beispiel mal mit einer umfrage zur hepatitis-impfung/ zum h.-test?
hepatitis ist denke ich mal ein thema, das noch viel zu wenig im bewusstsein der menschen vorhanden ist, und nicht minder gefaehrlich als aids... (nehmen wir hepatitis a jetzt mal heraus, die verlaeuft in den seltendsten faellen wirklich lethal...)
Tiiaich geb kyo recht.. aids ist sicherlich nicht die einzige krankheit um die man sich gedanken machen muß... doch denke ich ist es immer noch die die einem am meisten angst macht.

ich hab mich damals testen lassen bzw wurde von einem freund darum gebeten.
als er sich von seiner ex getrennt hatte kamen einige sehr fragwürdige sachen über ihre "freizeitsaktivitäten" vor und während der beziehung heraus. unter anderem das ihr exfreund aids hatte und sich ihre freunde genug gedanken machten das sie sich angesteckt hätte weil sie diese krankheit bei ihm nicht für sonderlich ernst nahm.

ich machte mir zwar im ersten moment nur sorgen um meinen freund dachte aber überhaupt nicht dran das er mal in meinem beisein einen schweren unfall hatte... das ( im falle er hätte sich angesteckt ) es ohne probleme möglich gewesen wäre das ich mich ebenfalls infiziert hätte.

um so sicherer ich mir in dem moment war als ich die probe abgegeben habe... die zeit ( und das ist nun wirklich nicht lange ) bis man das ergebnis bekommt war für mich wie ne ewigkeit. und ich war mehr als erleichtert als wir beide nachher das negative ergebnis in den händen hatten.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur