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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Ihr wollt tolerant sein?
SkeptikerHi,

also bevor ich anfange, möchte ich ein paar Worte an die Administration richten:
Ich möchte in diesem Beitrag, meine Sicht einiger Dinge darlegen und werde dabei auch bewußt einige Leser provozieren. Ich versuche trotzdem mich im Rahmen der Regeln dieses Boards und der allgemeinen Gesetze zu bewegen, leider kann in diesem Staat und dieser Gesellschaft so vieles seh schnell illegal sein...! Ich möchte Euch darum bitten, wenn Ihr einzelne Passagen so nicht lesen wollt, nicht den ganzen Beitrag zu editieren sondern nur die betreffende Stelle und mich per PN zu informieren. Ich werde dann versuchen eine angemessene Wortwahl zu finden.
Danke!

So zum Thema:

Bereits seit einiger Zeit besuche ich dieses Board, habe mich aber erst jetzt registrieren lassen. Während ich mich durch die Masse an Beiträgen gewühlt habe bin ich immer wieder auf 2 Themen gestoßen: Zum einen wäre da das Thema "Nazis" und zum Anderen "Toleranz".
Zwei Themen die eng verbunden sind und die ein Großteil von Euch trotzdem geschickt trennt.
Damit Ihr auch wißt warum dieses Thema mich beschäftigt:
Ich bin 21 Jahre alt, seit 4 Jahren Mitglied der NPD und Vorsitzender eines Kreisverbandes irgendwo im Ruhgebiet. Ich entspreche nicht dem typischen Neo-Nazi-Klischee, trage weder Springertiefel noch Bomberjacke, habe Haare auf dem Kopf, trinke selten Alkohol, lehne Gewalt für gewöhnlich ab und gehe lieber in Discos als auf Skinhead-Konzerte. Ich hatte eine sehr schöne kindheit und wurde auch nie vergewaltigt! (Nur für diejenigen die zum Schubladendenken neigen!)

Meine Frage ist jetzt relativ einfach: Wenn Ihr doch alle so tolerant seid und sie von Anderen auch erwartet warum seid Ihr nicht auch "uns" gegenüber tolerant??? Das viele von Euch die politische(!!!) Auseinandersetzung mit uns suchen, finde ich absolut OK und meiner Meinung nach brauchen wir die auch nicht zu fürchten, aber warum nutzt Ihr jede Gelegenheit für Seitenhiebe und abwertende Bemerkungen? Der Vorteil Eurer so hochgejubelten Demokratie (diese Wortwahl ist bewußt) ist es doch, daß jeder seine Meinung sagen darf und trotzdem verstoßt Ihr jeden Tag gegen Eure eigenen Grundsätze mit Äußerungen wie "Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!". Falsch, obwohl ich kein Faschist, sondern nationaler Sozialist bin, muß ich anerkennen, daß der Faschismus eine Staats- und Regierungsform ist wie die Monarchie oder Demokratie und daran lässt sich nur schwer was deuten.
Ihr regt Euch ständig über das Bild auf, das die medien über Euch Schwarze verbreiten (Satanisten, Kinder fressen, Katzen schlachten etc.), aber trotzdem glaubt Ihr es sofort wenn Spiegel-TV schreit: "50 Neo-Nazis ertränken kleinen Jungen in Sebniz!" Ich meine, schon der gesunde Menschenverstand sagt da doch STOP! Ich habe mir das Bild einmal lebhaft vorgestellt: 50 Skinheads mit Stiefel, Bomberjacke und Badehose gehen in Freibad (keiner ruft die Polizei) und sind über und über mit Hakenkreuzen vollgemalt (immer noch keine Polizei), sie schnappen sich einen kleinen Jungen, betäuben, weil sie anders nicht mit ihm fertig werden (immer noch keine Polizei), er wehrt sich immer noch, die Skins nehmen eine E-Schocker (immer noch keine Polizei), und ertränken ihn dann mit 50 leuten (immer noch keine Polizei!)!!! Also bitte...!!!!
NAtürlich gibt es in unseren Reihen Vollidioten und gewalttätige Spinner aber die habt Ihr genauso, trotzdem wollt Ihr nicht, daß Eure ganze Szene deshalb verurteilt wird...! Ihr seid nicht besser als die der typische bundesdeutsche Spinner der täglich die "Blöd"-Zeitung liest! Ihr sagt Ihr wollt anders sein und wenn jemand eine andere Meinung hat stempelt Ihr ihn zum Verbrecher. Warum? Bin ich daran schuld was mein Großvater getan hat? Ja meine Opa war in der SS, aber trotzdem ist er mein Opa und wie soll ich ihn dafür verurteilen??
Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen? Ist es ein Verbrechen, gegen Zustände Widerstand zu leisten die man so nicht hinnehmen will? Warum werden wir als Nazischweine bezeichnet wenn wir die Todesstrafe für Kinderschänder fordern? Warum packt Ihr immer die Holocaust-Keule aus, wenn jemand sagt er möchte nicht mehr mit der Schuld der Unterlegenen leben?
Gab es keine Allierten-Kriegsverbrechen?

Naja das soll genügen, weiß ja nicht ob überhaupt jemand bereit ist Stellung zu beziehen und möchte mir nciht die Finger wundschreiben für nix. Sollte allerdings Diskussionsbedarf bestehen wundert Euch nicht, daß eine Antwort mal länger dauert ich komme nicht immer ins Netz.
Eine Bitte noch: Versucht mal auf plumpe Beleidigungen zu verzichten. Danke!
Creobotramir persönlich egal, was du als argumente anführst.

bei nazis, faschos oder wie auch immer sie sich nennen, hört meine toleranz (oder gleichgültigkeit) auf.

vG
creo

btw: ich les in diesem sermon nichts von torleranz der rechten anderen gegenüber.
decay73Wenn man sich als tolerant bezeichnet heiß das ja nicht unbedingt, daß man gegenüber Intoleranz auch tolerant sein muß, seine sämtlichen Prizipien über Bord wirft, und sich völliger Beliebigkeit hingibt... :rolleyes:

Und warum schreibst du überhaupt verallgemeinernd von "ihr", wenn du es bei dir selbst nicht haben möchtest?

~decay~
NoKraHOhne viel Zeit gross nachzudenken schreib ich jetz einfach mal was dazu.

Ich behaupte von mir mich selbst eigentlich nicht als kompromisslos tolerant. Das wäre auch äusserst dumm. Ich bin nur dem gegenüber tolerant, dass mich/andere nicht in meiner/ihrer Meinung/Einstellung/Geschmack usw. belästigt.
Auch Meinungen über essentielle Dinge, die ich mit meinem Welt- bzw. Menschenbild nicht vereinbaren kann sind nicht einfach zu tolerieren.
Dazu gehören auch spezielle nationalistische Einstellungen. Bisher konnte mir noch niemand einen guten Grund nennen warum ein Mensch, der zufällig und völlig schuldlos z.B. 800 km weiter östlich als ich auf diesem Planet geboren worden ist weniger Rechte hat sich diesen Teil der Erde als Wohnstätte auszuwählen.
Dies gilt natürlich nur solang er sich eben auch mit den hiessigen Gegebenheiten abfinden kann bzw. nicht stört.. aber ich möchte genausowenig in einer Gegend mit einem deutschen Idioten leben als mit einem andersstämmigen. Eben allgemein mit Menschen, die andere nicht achten und respektieren, wobei hier die Nationalität absolut keinen Unterschied macht.

Bzw. was gibt mir das Recht stolz darauf zu sein deutsch zu sein (und damit meine ich nicht die Vergangenheit sondern allgemeinen dummen Patriotismus, den es in jedem Land gibt). Dass jedes Land schlimme Kriegsverbrechen begangen hat ist völlig klar, wahrscheinlich waren meistens eben nicht alle betroffen, so dass es die anderen nicht sonderlich interessiert.
Hatte grad heut morgen mit meiner Schwester ne Diskussion darüber... wieviele amerikanische Ureinwohner wurden systematisch vernichtet im Vergleich zu dem was die Deutschen angerichtet haben? (Wobei ich hier nix runterspielen will! Eins is so schlimm wie das andere..)

Aber bei den Amis interessiert's niemanden, ist Patriotismus bzw. Nationalismus nicht das wichtigste was ein kleiner Amerikaner in der Schule zu lernen hat? Geschichte interessiert doch keinen.

Übrigens habe ich absolut nichts gegen Todesstrafe oder ähnliches für Kinderschänder... jeder sollte das was er anderen antut auch selbst ertragen können/müssen.

Hm.. vielleicht ein bissl weit ausgeholt aber ich denke das verdeutlicht mal meinen Standpunkt gegenüber Toleranz und rechtem Gedankengut.

Denen, die schneller waren als ich stimme ich mal zu... verlang keine Toleranz wenn du es selbst nicht bist.
Hasturalso mal ganz vorsichtig... :

meine toleranz hört insgesamt bei radikalen auf, ob sie nun links,rechts,öko oder sonstwas sind. mir sind leute die irgendetwas mit gewalt durchsetzen wollen suspekt.

wenn ich mal angepöbelt werde von irgendwelchen besoffenen haben die komischerweise meistens sehr wenige haare und weisse schnürsenkel in den springern... . allerdings muss man dazu sagen, dass man das nicht pauschalisieren kann, habe es schon erlebt, dass sich im nachinein einer entschuldigt hat :-).

das skinheads wohl nicht alles getan haben was ihnen die bild andichtet sollte eigentlich jedem mit einem IQ über meeresspiegelhöhe klar sein, dass aber ein teil davon durchaus der wahrheit entspricht ist ebenfalls fakt. (ich war dabei wie neonazis jugendclubs überfallen haben e.c.t.)

zum ideologischen:

jemand der ernsthaft an ein wiederaufstehen von grossdeutschland und eine reine arische rasse glaubt hat meiner meinung nach die zeichen der zeit nicht erkannt und ist etwas weich in der birne (ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen).
Wer möchte, dass alle ausländer aus deutschland verschwinden sollte sich auch vor augen führen was wir armen kleinen rohstofflosen deutschen denn so ganz ohne das ausland machen sollen.

davon abgesehen, ich habe auch was dagegen, dass wohlstandsflüchtlinge deutschland überschwemmen und hatte auch schon meinen teil ärger mit diversen gruppierungen aber deshalb will ich sie noch lange nicht geschlossen abschieben.

klar, du darfst dein land lieben, kein problem und ehrlich gesagt mache ich mir auch kein schlechtes gewissen wegen unserer vergangenheit .. aber vergessen oder verdrängen sollte man sie nicht, basta. ... öhm und draus lernen, DAS sollte man schon.

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npd: öhm, waren das die die mit werbeplakaten wie "1000 mark kindergeld für deutsche" in den wahlkampf zogen (oder war das ne schwesterpartei *grübel*)?

die werbezettel zu jeder bundestagswahl sind auch immer anlass zur allgemeinen erheiterung .. mal davon abgesehen, dass die verfasser anscheinend der deutschen sprache nicht mächtig sind (sorry, man soll ja nicht über analphabeten lästern, aber kann man denn nicht einfach mal korrekturlesen?) werden da so schön fakten verdreht und erfunden dass es eine wahre freude ist.

schlimm wenn ich euch rethorisch und inhaltlich in eine ecke mit den zeugen jehovas stecke was werbung von stimmen/mitgliedern angeht .. denn alles was ich bis jetzt von beiden seiten gelesen habe zielt darauf ab leute zu überzeugen welche .. sagen wir es mal so .. die dinge nicht wirklich hinterdenken und leicht zu begeistern sind.

H.
gekitsualso... ich grossen und ganzen meine rede:

die persoenliche meinung eines jeden ueber politische ausrichtungen jeglicher art ist eine sache... und die kann ausfallen wie sie will.
die toleranz andersdenkenden gegenueber ist was anderes.
ich persoenlich halte von extremismus allgemein nicht wirklich viel, aber solange "ihr" euch im rahmen dessen bewegt was erlaubt ist (und ich glaube dass es auch unter "euch" genug vernuenftige menschen gibt, nicht nur ewigbesoffene skinheads - waere ja so als ob man sagen wuerde alle extremer links denkenden haetten schlecht gefaerbte haare, trinken den ganzen tag zusammen bier und rebellieren so gegen "das system" auf dem sie sich arbeitslos ausruhen) habt ihr genau die selben rechte wie jeder andere buerger in deutschland.
und zumindest das sollte man respektieren.

wenn jemand ueber die straenge schlaegt und ins illegale abdriftet kann man immernoch drueber reen. aber solange alles im gruenen bereich bleibt ist das alles eine legale ausuebung politischer ausrichtung, wie eine mitgliedschaft in der pds (gegen die sagt ja schliesslich auch niemand was...)

tjo... soviel zur toleranz... das was einem gefaellt oder das was man schoenreden kann zu tolerieren ist keine toleranz. wahre toleranz ist, den zu akzeptieren (und individuell, als mensch zu bewerten), dessen einstellung einem massiv gegen den strich geht.

aber mahc das jemandem weis dessen hoechstes gut die political correctness ist...
roddyUnendliche Toleranz wäre das gleiche wie absolute Willens- und Meinungslosigkeit. Deswegen hat jede Toleranz eine Grenze.

Die ist bei mir erreicht, wenn andere Menschen als "schlechtere Menschen" definiert werden (was an sich schon intolerant ist und Toleranz gegenüber Intoleranz wäre irgendwie ziemlich seltsam) oder wenn Gewalt verherrlicht oder "zum Spass" angewandt wird. Gewalt ist für mich keine Lösung und selbst wenn es in der "schwarzen Szene" auch Ausnahmen gibt, die Gewalt als Lösung akzeptieren und gerne benutzen, so ist es doch ein sehr geringer Prozentsatz und ich denke, dieser Prozentsatz ist in der "Nazi-Szene" höher (natürlich kann ich das nicht belegen, das ist mir klar).

Klar ist Faschismus eine Staatsform, klar war Hitler nur ein (über lange Zeit) sehr erfolgreicher Politiker. Kann man so sehen. Ich sehe aber auch das Menschliche bzw. in diesem Fall Menschenverachtende und lege darauf größeren Wert und habe deswegen etwas dagegen.
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von roddy [/i]
[B]Unendliche Toleranz wäre das gleiche wie absolute Willens- und Meinungslosigkeit. [/B][/QUOTE]

das stimmt so nicht.

toleranz heisst nicht "schoenreden" oder "gut finden".
toleranz heisst lediglich, dass du etwas tolerierst, etwas so sein laesst wie es ist. was du davon haelst steht auf einem ganz anderen blatt papier.

richtige toleranz erfordert im gegenteil sogar ziemlich viel willen und vor allem meinung (und das wissen, was davon was ist *g)
NnordyMeine beste Freundin kommt aus Dresden und hat die ersten 14 Jahre ihres Lebens dort verbracht. Und da gab es ständig Gekloppe zwischen Nazis und Grufties, und das ist heute nicht anders. Sobald sich jemand im entsprechenden Outfit zeigt oder ein bunter Haarschopf um die Ecke guckt fliegen erst die Sprüche - von "rote Zecke" bis "Scheiß Gruftie" - und dann die Steine bzw. werden die Baseballschläger ausgepackt. Ich merke - wie auch andere hier - nichts, aber auch überhaupt nichts von Toleranz von Seiten Rechts - und ich kann ehrlich gesagt auch drauf verzichten. Wie Du so schön geschrieben hast, habt ihr nämlich in "euren Reihen" nicht nur eine kleine Handvoll Idioten mit verqueren Ansichten und gewaltbereitem Auftreten, sondern eine ganze Menge davon.
Wer behauptet, es habe den Holocaust nicht gegeben, Dr. Mengele sei ein medizinisches Genie, das mit den Juden sei ja gar nicht so schlimm gewesen und ein Geisteskranker ein toller Führer, der sollte sich mal untersuchen lassen, der hat nämlich irgendwas nicht verstanden. Faschismus ist menschenverachtend. Wer sagt, er will ein Deutschland nur mit Deutschen würde heute noch auf den Trümmern von damals sitzen und Kohle in den Bollerofen scheffeln. Ein Wirtschaftswunder hätte es ohne die vielen GAstarbeiter und Einwanderer aus anderen Ländern überhaupt nicht gegeben. Ihr lebt nicht nur im gestern, sondern im vorgestern, und habt nicht kapiert, daß man aus der Geschichte lernen kann und muß, um die gleichen FEhler nicht nochmal zu machen.
Du bezeichnest Dich als "nationaler Sozialist" - es ist mir ehrlich gesagt total Banane als was Du Dich bezeichnest. DAs sind doch alles bloß Deckmäntelchen!
Was wollt ihr denn konkret? "Deutschland den Deutschen"? "Ausländer raus" weil "die nehmen uns die Arbeitsplätze weg"??? Es tut mir ja leid dein WEltbild erschüttern zu müssen, aber vielleicht ist Dir schonmal aufgefallen, wer wöchentlich deinen Mülleimer leert, wer dein Büro putzt, wer die Hecken schneidet? Schonmal gemerkt daß viele ausländische Mitbürger einen Haufen JObs übernehmen, für die sich viele "Deutsche" zu "fein" sind? Mal davon abgesehen, daß Du dann hier mit einem Haufen Greise allein sitzen bleibst, da Du ev. weißt, daß die Geburtenzahlen in Deutschland (gerade in "reinrassigen deutschen" Familien) rückläufig sind. Und wer ist denn ein Ausländer oder ein Deutscher? WEnn mein Opa Türke ist, bin ich dann ein Ausländer? Wenn meine Tante Japanerin ist, bin ich dann Ausländer? Gibt es "gute" und "schlechte" Ausländer? Die Verbündeten der damaligen Achse sind gut, die anderen schlecht?
Wer ein menschenverachtendes Regime für gut befindet, wer es befürwortet, idiotische und willkürliche Schikanen gg. anderen Menschen durchzusetzen, bloß weil sie "anders" sind (heute sind es "die Ausländer" und "die Juden", morgen sind es Brillenträger oder Dunkelhaarige...), wer die Geschichte verharmlost und sich weigert, geschichtlich zu differenzieren, der kann von mir keine Toleranz erwarten. Zum einen erfahre ich sie von "euch" auch nicht, zum anderen ist es kommunikativer, mit einer Wand zu reden als zu versuchen, euch mit Argumenten davon zu überzeugen, daß in eurem ideologischen Konstrukt riesige Luftschrauben rumschweben.
Du bist 21? Dann hat dein Geschichtslehrer versagt, schade. Es gibt keine Kollektivschuld für unsere Generation, das ist richtig. Aber wir haben eine Verantwortung, die darin besteht, aus der Geschichte zu lernen und dafür zu sorgen, daß ein solcher Genozid nie wieder passieren kann.
Und entschuldige, in meinen 11 Jahren in der Szene hab ich noch keinen einzigen wirklich gewalttätigen Gruftie oder totalen Idioten kennengelernt. Daß Dir ein Punk nicht unbedingt mit Liebe entgegen tritt - nun, das ist dein Risiko. Umgekehrt wärst Du ihm gg. wohl auch nicht gerade freundlich, wenn Du deine Kumpels dabei hast. Das ist, ehrlich gesagt, das, was ich bei "euch" am schlimmsten finde: Ihr vergreift euch nur an Schwächeren. Ihr trete nach, wenn der andere am Boden liegt und sich nicht mehr rührt. Ihr habt in "euren Reihen" eine Menge verkrachte, leicht lenkbare Existenzen, die mobilisierbar sind, so daß man sich nicht selbst die Hände schmutzig machen muß. Willst Du mir erzählen, daß die Schändungen von jüdischen Friedhöfen, die Übergriffe auf Ausländer, auf Asylanten, Asylbewerberheime usw. alles nur irregeleitete Einzeltäter sind???
WEißt Du, irgendwann wird es unglaubwürdig. Und daß unsere Justiz auf dem "rechten Auge blind" ist, ist ein offenes Geheimnis. Bei der RAF in den 70ern und 80ern wurden alle Register gezogen, etwas Vergleichbares wiederfährt nationalen Sozialisten oder wie immer sie sich nennen, niemals! Also sei doch zufrieden. Du hast die Toleranz des Staates, da brauchst Du die Toleranz der Goths nicht. Zumal Du sie uns gg. auch nicht aufbringst.
Verpack es wie Du willst. Bei FAschos in jeglicher Ausprägung hört meine Toleranz auf.
VinterSalut,

ich kann mich da der vorherrschenden Meinung im Thread groszteils anschlieszen.
Ich toleriere erst einmal alles. Wirklich alles - gut, ich versuche es, mit mir selbst werd ich irgendwann noch fertig.

Eine Gruppe Boneheads kann also von mir aus ueber den Marktplatz marschieren und "Heil Hitler" bruellen, das finde ich zwar grauenhaft, aber ich werde sicher nichts dagegen unternehmen, was ueber ein Gespraech hinausgeht. Immerhin sind das muendige Menschen, die ueber ihre eigene Meinung frei entscheiden koennen sollten.

Allerdings gruendet sich Toleranz fuer gewoehnlich auf der Annahme, dass "these truths [are] self-evident: that all people are created equal and that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness." Und sobald jemand daran zu ruetteln versucht, ist mir die Konsequenz (die Toleranz) bei weitem weniger heilig als der Grundsatz (die Gleichheit).

Ergo, sobald diese Gruppe einen Tuerken (weil er eben Tuerke ist) auch nur anrempeln wuerde, waere Schluss mit Zusehen. Gewalt (in jeder Form, mal abgesehen von Notwehr und Nothilfe...) ist das Einzige, dem gegenueber ich keine Toleranz aufbringen kann.

Ich kann eurer [edit: NPD-] Einstellung im Allgemeinen einfach nicht zustimmen, sie begruendet sich auf einem komplett anderen Welt- und Menschenbild als meinem. Aber worin allein in dieser Tatsache die von dir angeklagte Intoleranz liegen sollte, ist mir nicht ersichtlich.

Grusz,
Vinter
AllanonFinde deinen Eröffnungsthread sehr interressant und mutig.

Nicht weil ich das Gedankengut mit der "rechten Szene" teile, sondern weil ich es für richtig empfinde, daß man sich mit allen Gruppierungen und deren Menschen auseinandersetzen sollte.
Diesbezüglich bin ich auch ein Gegner davon, "Rechtsparteien" zu verbieten, solange nicht gegen das Grundgesetz oder das Strafgesetzbuch verstoßen. Wir haben die Demokratie gewählt, also habe wir auch die verdammte Pflicht uns auf demokratische Art und Weise mit allen Szenen/Parteien zu beschäftigen und die Diskussion zu suchen.

Ein wichtiger Unterschied den man hier auf jeden Fall treffen sollte, ist der Unterschied zwischen Anhängern und Funktionären im nationalsozialistischen Bereich und der Skinhead-Szene. Der Skinhead als solches hat eigentlich gar keine richtige politische Meinung, er gibt sie meist nur vor und versucht sich lediglich in diesem Bereich zu produzieren, um teilweise Gründe für seine angewandte sinnlose Gewalt für sich zu finden. Leider sind sie oft so hohl, daß man auf ihnen trommeln könnte. Anhänger des Nationalsozialismus können allerdings Menschen wie du und ich sein und können auch Toleranz gegenüber Nichtdeutschen haben, die Frage ist, ob man bereit ist, dies auch so zu sehen. Wer sich mal mit der reinen Theorie des Nationalsozialismus beschäftigt hat, der sollte erkennen, daß diese Staatsform als solches auch gute Inhaltspunkte hat, warum sollte man sich also nicht mit diesem Bereich auseinandersetzen. Natürlich haftet das Blut vieler an diesem Begriff aufgrund des dritten Reichs. es ist uns halt geschichtlich noch sehr nah, aber mal ehrlich, wer tritt aus der Kirche aus? Keiner, obwohl im Namen des Christentums viele Millionen Menschen als Ungläubige daran glauben mußten.

Ist auch richtig so, denn wenn die Neuzeit Menschen hervorbringt, die ein System erfolgreich und zum Wohle aller anwenden, dann soll das so sein und die Vergangenheit beiseite gelegt werden. Jedes System ist nur so gut wie die Menschen die es anwenden und versuchen sollten, mit Herz, Verstand und Tier-/Nächstenliebe an die Sache ranzugehen. Ob die aktiven Rechstparteien sich dessen bewußt sind, bleibt abzuwarten, sie haben sicher noch vieles zu tun und sie müssen sich, im selben Rahmen wie es die PDS getan hat, an die Veränderungen der Zeit anpassen.

Und nur mal so als Beispiel, daran kann sich jeder selbst prüfen, ob er ehrlich mit sich selbst und seiner Toleranz ist und über seinen Schatten springen kann.

Wir nehmen mal an, ihr würdet in der unglücklichen Lage sein und würdet ein Spendeorgan benötigen um zu überleben. Kurz bevor es dem Ende zugeht, ergibt sich die Chance von einem Unbekannten dieses Spendeorgan zu erhalten. Ihr lernt in oberflächlich kennen, ihr versteht euch ganz gut und es kommt zur Spende. Anschließend vertieft sich der Kontakt und bei tiefergehenden Gesprächen spricht man über Politik und da erfahrt ihr, daß es sich um @skepitker handelt. Werdet ihr euch dann von ihm abwenden, oder bereit sein, sich mit seinem Gedankengut auseinanderzusetzen. Gewaltfrei. ;)

@skeptiker, kleiner Tipp am Rande, da du anscheinend aktiv in diesem Bereich tätig bist. Das Abwenden von der Skinheadszene wäre bitter notwendig. Solange diese als Masse genutzt wird, um politische Forderungen u.ä. in die Öffentlichkeit zu propagandieren, werdet ihr nur weiterhin den Haß verspüren. Außerdem sollten sich die Parteien wie NPD und Republikaner überlegen, welche Personen sie insgesamt in ihren Reihen haben, da wäre ausmisten angesagt. Leider wirst du da mit deinen 21 Jahren wahrscheinlich noch wenig bewegen können. Aber vielleicht irgendwann mal.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Und daß unsere Justiz auf dem "rechten Auge blind" ist, ist ein offenes Geheimnis. Bei der RAF in den 70ern und 80ern wurden alle Register gezogen, etwas Vergleichbares wiederfährt nationalen Sozialisten oder wie immer sie sich nennen, niemals! Also sei doch zufrieden. Du hast die Toleranz des Staates, da brauchst Du die Toleranz der Goths nicht. Zumal Du sie uns gg. auch nicht aufbringst.
Verpack es wie Du willst. Bei FAschos in jeglicher Ausprägung hört meine Toleranz auf. [/B][/QUOTE]


Woher hast du die Erkenntnis, daß unsere Justiz auf dem rechten Auge blind ist? Das könnte fast aus der Bild-Zeitung stammen, entspricht aber nicht den Tatsachen. Außerdem kannst du terroristische Vereinigungen wie die RAF, nicht mit der rechten Szene vergleichen, war ein ganz anderes Kaliber. Das bedeutet ergo nicht, daß die Taten nicht genauso bestraft werden sollten, mit aller Härte, aber man muß auf dem Boden bleiben. Und für dich folgende Information, genauso wie zu den RAF-Zeiten wird heutzutage die Rechte Szene durch das BKA und die LKA der Länder und dem Verfassungschutz überwacht, ganz im Gegensatz zur linken Szene. Und die ist in ihrer Gewaltbereitschaft (s. Chaostage und Gegendemonstrationen) kein bißchen besser. Im Gegenteil, als Polizeibeamter begleite ich in einem Aufmarsch oder in einem Zug lieber die Rechten als die Linken, den da brauche ich keine Angst haben, einen Stein an den Kopf geworfen zu bekommen. Es sei denn es sind Hooligans, aber auch diese sind für mich nur meinungslose und gehirnlose Brutalos, die den Deckmantel der rechten Szene lediglich benutzen.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B] Ist es ein Verbrechen, gegen Zustände Widerstand zu leisten die man so nicht hinnehmen will? [/B][/QUOTE]

Ich kann mich nicht erinnern, das z.B. friedliche Sitzblockaden bei Rechten jemals gängige Mittel des "Widerstands" wahren. Wenn man sich die üblichen Mittel des "rechten Widerstands" anschaut sollte man sich diese Frage, als Mittel der Rechtfertigung, besser verkneifen.
gekitsuallanon: tiefsten respekt!
ich find deinen post wirklich mutig und vor allem interessant, vom standpunkt deines berufes her.

eigentlich schade, dass es jemanden braucht der erfahrungen vermutlich schmerzhafter art mit beiderlei extremen gemacht hat um solche dinge zu bemerken:
[i]...ganz im Gegensatz zur linken Szene. Und die ist in ihrer Gewaltbereitschaft (s. Chaostage und Gegendemonstrationen) kein bißchen besser.[/i]

und letzten endes wirst du, der seinen kopf dafuer hinhaelt (wortwoertlich) dass ich sicher leben kann auch noch in eine rechtsextreme ecke geschubst weil irgendein linker steineschmeisser von einem deiner kollegen eine aufs dach gekriegt hat als er bei einer friedlich verlaufenden rechten demo anfing seiner berufung nachzugehen. so werden polizisten zu nazis... :(
Wardog20k@allanon

rechte und linke demos: Da muss ich dir Recht geben. Rechte [U]Demos[/U] laufen oftmals friedlicher ab als Linke (liegt vielleicht daran das eine solche Demo disziplinierter aufgezogen wird)

[QUOTE]Wir nehmen mal an, ihr würdet in der unglücklichen Lage sein und würdet ein Spendeorgan benötigen um zu überleben. Kurz bevor es dem Ende zugeht, ergibt sich die Chance von einem Unbekannten dieses Spendeorgan zu erhalten. Ihr lernt in oberflächlich kennen, ihr versteht euch ganz gut und es kommt zur Spende. Anschließend vertieft sich der Kontakt und bei tiefergehenden Gesprächen spricht man über Politik und da erfahrt ihr, daß es sich um @skepitker handelt. Werdet ihr euch dann von ihm abwenden, oder bereit sein, sich mit seinem Gedankengut auseinanderzusetzen. Gewaltfrei. [/QUOTE]

Ja natürlich, dafür bräuchte ich nicht mal ein Spenderorgan. Und bei uns gab es auch mal zeiten da haben rechte und linke friedlich zusammen gesessen und bier getrunken. (ja in Ostdeutschland)

und nochwas verwechselt doch bitte skinheads nicht mit nazis. Dafür kenne ich zuviele linke Skinheads.

edit: [QUOTE]Ich bin 21 Jahre alt, seit 4 Jahren Mitglied der NPD und Vorsitzender eines Kreisverbandes irgendwo im Ruhgebiet. Ich entspreche nicht dem typischen Neo-Nazi-Klischee, trage weder Springertiefel noch Bomberjacke, habe Haare auf dem Kopf, trinke selten Alkohol, lehne Gewalt für gewöhnlich ab und gehe lieber in Discos als auf Skinhead-Konzerte. Ich hatte eine sehr schöne kindheit und wurde auch nie vergewaltigt! [/QUOTE]
Mit dir hätte ich prinzipiell erstmal kein Problem, kommt auf deine Ansichten an.

[QUOTE]50 Skinheads mit Stiefel, Bomberjacke und Badehose [/QUOTE] ich stelle mir gerade das Bild vor :D

[QUOTE]Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen?[/QUOTE] Nun ich lebe gerne in diesem Land und möchte es mit Menschen teilen die erst nachdenken und dann handeln.
nightghostDas ist doch eine relativ einfache Geschichte :) Ich kann eine andere Meinung spätestens dann nicht mehr tolerieren, wenn sie meine eigenen Interressen angreift. Wenn du forderst: "Deutschland den Deutschen"

[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B][...] Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen? [...][/B][/QUOTE]

KANN ich es NICHT mehr tolerieren, wenn ich nicht will, dass meine ausländischen Freunde aus diesem Land vertrieben werden bzw. hier nicht mehr sicher leben wollen und du kannst meine Meinung nicht tolerieren, weil sonst deine Forderung überflüssig wäre.

Aufgepasst: Ich kann deine politische Einstellung nicht tolerieren, dich als Person evtl. schon.


Gruss
NightGhost
OrcaDesign[quote]Warum packt Ihr immer die Holocaust-Keule aus, wenn jemand sagt er möchte nicht mehr mit der Schuld der Unterlegenen leben?
Gab es keine Allierten-Kriegsverbrechen?[/quote]
Auch wenn solche Argumentationen immer wieder auftauchen...: eine schlechte Tat wird durch eine schlechte Tat eines anderen nicht besser - auch nicht in hundert Jahren.
Und wenn man schon vergleicht, dann sollten es auch vergleichbare Fälle sein.... ein Kriegsverbrechen hingegen hat vom Kontext her überhaupt nichts zu tun mit einem Verbrechen an der eigenen Bevölkerung (neudeutsch: "ethnische Säuberungen")...

Was mich vielmehr an Deinen Ausführungen gestört hat: wenn man sich schon bewußt und selber in die Tradition einer Partei stellt (Du sagtest es ja von Dir selber, daß Du Dich als Nationalsozialist betitelst - also als Anhänger der Lehren und Taten der NSDAP, so wie sie geschichtlich hinlänglich bekannt sind), dann muß man auch damit leben, eben mit jenen Taten seiner Vorbilder auch konfrontiert zu werden.
Und was das angeht, brauchen wir über systematische Vernichtung parteiunkonformer Bevölkerungsgruppen (damit sind nicht nur jüdische Mitbürger gemeint, sondern ebenso Schwule, Behinderte, Kommunisten, sog. "Asoziale", etc.) wohl kaum zu diskutieren, ob das eine Tat an der Menschheit war oder nicht, denke ich...

... wofür willst Du dann Toleranz erwarten, wenn Du selber Dich nun in deren Nachfolge stellst?... man kann sich schlecht hinstellen und von sich sagen "ich bin Nationalsozialist" und gleichzeitig sagen "ich bin gegen Gewalt und überhaupt, was damals geschehen war, das hat doch nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun".

Und ja, wie man aus meinem Beitrag lesen kann, schließe ich mich in einem Punkt der Meinung creoboters an: "bei nazis, faschos oder wie auch immer sie sich nennen, hört meine toleranz (oder gleichgültigkeit) auf."
Gleichgültigkeit ist das passende Wort... denn die ist das schlimmste aller Übel...!

Gruß,
Orca
Nnordy@Allanon: Ich kann DIr versichern, daß ich KEIN BIld-Zeitungsleser bin. Und daß DIr Demos mit Rechten "lieber" sind kann ich aus deiner Position heraus auch verstehen. Anarchos und andere Linksradikale bekämpfen alle Organe der "Staatsgewalt", woher die Polizisten (oder im entsprechenden Jargon "Bullenschweine") die 1. Angriffsfläche sind. Aber es ist doch bezeichnend, daß die Rechten Demos ach so friedlich sind so lang die Polizei sie begleitet. DIe freuen sich doch über den "Polizeischutz", den sie damit auch genießen. Denn wenn dann ein paar Linke am Straßenrand "Stimmung" machen, brauchen sie gar nix zu befürchten und bleiben unbescholtene Staatsbürger.

Daß der Staat auf dem rechten Auge blind ist ist im Vergleich mit RAF Zeiten doch offensichtlich. Auch wenn ich persönlich die Methoden und Geisteshaltung der RAF ebenfalls nicht gutheiße, finde ich es bezeichnend, wie damals mit denen umgesprungen wurde. Und zahllose rechte GEwalttäter kommen mit 3 Jahren Haft davon. DAs ist schon ein wenig merkwürdig, aber ev. bin ich ja zu blöd, um die Geheimnisse unseres Justizapparats in ihrer vollen Tiefe ergründen zu können. Wobei ich oft den Eindruck habe, daß das Recht auch je nach Täter mal in diese, mal in jene Richtung gebeugt wird, aber das steht auf einem anderen Blatt, und zur NOt versteckt man sich halt hinter den Paragraphen. Deutlich ist aber doch, daß die Angst vor der RAF jederzeit sehr viel größer war und deshalb die Repressalien auch sehr viel intensiver waren als gg. einer immer größer werdenden Zahl von rechtsgerichteten und rechtsradikalen Personen.
Und allein die V-Mann Sache ist ja schon so ein Ding für sich... Mit welchen Methoden BKA und LKA da arbeiten finde ich schon sehr bedenklich, und ich bin schon gespannt, welche Kreise das noch ziehen wird...

Ich habe nicht RAF und rechte Gewalttäter gleichgesetzt (das ginge allein schon von IQ wegen nicht ;) - wobei die Drahtzieher, auf welcher Seite auch immer, meist sehr intelligente Individuen sind). ABER: Die Opfer rechter Gewalttäter sind immer die Schwächeren, die ohne große Lobby (schlau, eigentlich), und deshalb ist es doch bemerkenswert, wie die Prozesse dort laufen, im Vergleich zu solchen gegen linke Gewalttäter, zu denen man auch die RAF dazuschmeißen kann. Aber ich werde das Gefühl nicht los, daß an der RAF Exempel statuiert wurden, die auf der anderen Seite nie gemacht wurden, aber dringend nötig wären. Sachen wie Hoyerswerda können jeden Tag wieder passieren, und sie werden passieren. WEil die Ideologie dieser Leute nichts anderes zuläßt. Dann gibt es einen Schauprozeß und 5 Jahre Haft und alle sind froh. Zum Kotzen.

Klar ist das polemisch. Aber wenn ich sehe, was Rechte sich hierzulande alles rausnehmen können, und ich werde jedesmal kontrolliert, bloß weil ich bunte Haare hab und ein bißchen "anders" aussehe, ich werde blöd angeglotzt, und so ein Heil Hitler Fatzke kriegt von den Opas ein wohlwollendes Kopfnicken - dann krieg ich Ausschlag. Nein, sorry. Da bin ich festgefahren. Ich hab mich mal mit einem RECHTEN Skin (ja, ich kenne den Unterschied zwischen Links- und Rechts-Skins) unterhalten, und da ist es tatsächlich so, wie Du gesagt hast: So hohl, daß man drauf trommeln könnte. Stroh im Kopf. Aber völlig überzeugt von den billigen Parolen, die man ihm gefüttert hat. Bedauerlich, wenn darunter nicht x kg Muskeln wären, die in Form einer geballten Faust bzw. eines Baseballschlägers nicht mehr bemitleidenswert ist, sondern beängstigend. Die Skins sind die ausführenden Organe, das ist doch wohl klar, oder? Und die Funktionäre benutzen sie gern, wie gesagt, dann kann man was tun ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen.

Eine Bewegung, die die Intoleranz an sich verkörpert, und hier Toleranz fordert, ist nicht nur lächerlich, sondern sollte sich auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen. Meine Meinung.
versprengter[QUOTE]Wenn Ihr doch alle so tolerant seid und sie von Anderen auch erwartet warum seid Ihr nicht auch "uns" gegenüber tolerant???[/QUOTE]


Gegenüber Organisationen oder kollektiven Ideen
bin ich generell intolerant,
denn für mich selbst ist das Individuum entscheidend,
nicht irgendeine Partei oder Weltanschauung......


Grundsätzlich schliesse ich aber nicht aus, dass man mit einzelnen
Menschen reden kann, vielleicht reden muss, solange diese
Kommunikationsbereit sind...
So gesehen bin ich tolerant.....
Nnordy@The Raven: DANKE! Du sprichst mir aus der Seele!
NnordyUnd noch was: Fangen wir jetzt an, linke und rechte Gewalt gg. aufzuwiegen? Wie gesagt, da muß ich Raven zustimmen.
Die Tradition, in der sich der Eröffner dieses Posts sieht -> Nationalsozialismus (!) sollte eigentlich jeden Vergleich überflüssig machen. So viel Steine können die Autonomen gar nicht schmeißen, um auch nur im Promillebereich da ranzukommen...
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Nicht als Angriff gemeint: aber da bin ich mir bei dem Rest Deines Postings nicht sicher :o[/quote]

Fühle mich nicht angegriffen, erkläre mich gerne, wobei ich nicht weiß, welche Beiträge aus meinen Postings rechtes Gedankengut beherbergt. Klär mich bitte auf.


[quote]In einer Demokratie: Zustimmung. Wäre nur mal zu hinterfragen, wie viel dieser Staat auch wirklich noch von einer Demokratie hat ;)[/quote]

Indem wir alles verbieten und mit Haßattacken attackieren wird nicht mehr Demokratie herrschen.


[quote]Also ich bin bereits vor Jahren aus der Kirche ausgetreten :rolleyes:[/quote]

Konsequent, ich auch, aber trotzdem gibt es noch Millionen von Menschen die ihr Gehorsam zollen. Und was ich damit ganz bestimmt aussagen wollte, ist der Fakt, daß sich aber niemand von einem bekennendem Christen abwendet aufgrund der Geschichte. Ist ein Nazionalsozialist grundsätzlich ein schlechter Mensch und hat nur Abneigung verdient, oder sollte ich mir nicht erst ein Bild darüber machen, wir er diese Gesinnung auslebt?


[quote]Bitte? :eek: Bitte mal um Betrachtung - legt nämlich die "gutherzigen, neuzeitlichen Faschos" nahe...[/quote]

Bleibt ohne Kommentar, war aus dem Zusammenhang gerissen.

[quote]Die PDS ist ja auch weder als linke noch als sozialistische Partei einzuordnen - schau mal nach Berlin ;) Sie hat nur noch den alten Namen... wenn sich die Faschos genauso verhalten (also nur den Namen behalten) würde sich auch niemand über sie aufregen.[/quote]

Trotzdem gibt es noch einige in den alten Bundesländern, welche die PDS als eine Partei voller alter ehemaliger Partei-Funktinäre ansieht. Entspricht es der Wahrheit? Und selbst wenn, sollten diese Menschen nicht die Chance bekommen, sich neu auszurichten?


[quote]A) Mit Bildern lässt sich alles erklären. B) Weswegen sollte mich seine Ideologie auch nur im entferntesten interessieren?[/quote]

Um A) Ihm im Gegenzug deine Ideologie zu erläutern, nur wer selbst zuhört, kann gewiß sein, gehört zu werden. Um B) hinter den Vorhang des ganzen schauen können, außerdem, kannst du etwas kritisieren was du gar nicht kennst? Bisher ist noch kein Ideologie "erfunden" worden, was der Weisheit letzter Schluß ist.


[quote]"Ausmisten" ist aber streng undemokratisch ;) Wenn wesen sich einer Partei politisch nahe fühlt, dann muss es auch in ihr mitwirken können. Und das sind bei der NPD nunmal zu recht die Skins.[/quote]

Das Ausmisten war natürlich im demokratischen Sinne gemeint. Desweiteren gibt ein Skin nur vor politisch sich irgendwo nahe zu fühlen, aktiv mitwirken tut er meist im organisatorischen Sinne nie. Verweise da auf den Beitrag von @Wardog, linke und rechte Skins und die Entstehungsgeschichte der Skins, die aber auch gar nichts mit Politik zu tun hat.



[/B][/QUOTE]
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]:D Gerade aus einem konservativen Blatt :D Schau Dir doch einfach mal die Urteile an bei vergleichbaren Straftaten ;)



Stimmt zwar, aber bei der RAF haben wir auch nur eine ziemlich geringe [b]Anzahl[/b] von Taten.



Also als ich das letzte mal in den Verfassungsschutzbericht gesehen habe stand da aber etwas Anderes :eek: Linker Extremismus wird genauso überwacht.


Ist von Deiner Sichtweise schon klar. Aber mir persönlich sind Chaostage mit Sachschaden erheblich lieber als brennende Asylbewerberheime mit "Personenschaden".
Interessant auch, dass Du in einem Absatz die Gewaltbereitschaft der "linken Szene" betonst und bei den Rechten von Gewalttaten unter dem "Deckmantel der rechten Szene" ausgehst... [/B][/QUOTE]


Zum einen kenne ich die Urteile, zum anderen, ja sie könnten härter sein.

Trotzdem war die RAF anders und zurecht zu bewerten. Es waren nunmal Terroristen. Was den Verfassungsschutzbericht angeht, so kenne ich die Hintergrunddaten und daher weiß ich, daß die Überwachung der rechten Szene um einiges intensiver abläuft. mehr kann ich dazu aus Amtsverschwiegendheitsgründen nicht sagen.

Und was die Chaostage angeht, so sind dort erhebliche Personenschäden zu verzeichnen gewesen.

Mit dem Deckmantel was die politische Ideologie gemeint, die be den Skins eigentlich oft nicht vorhanden ist. Denn eine Ideologie solte man begründen können, dies können sie zumeist nicht. Wobei ich mir das bei vielen Linken auch nicht vorstellen kann. Der Mensch neigt dazu, sich in Gruppierungen zu begeben, in denen er sein Ich ausleben kann, sei es auch negativ und da neigen wohl beide Gruppierungen dazu.

Aber es ist richtig, wir sollten hier nicht eine Diskussion über links und rechts entfesseln. Ich fand den Beitrag gut von @nightghoste und @versprengter, der besagte, die Person @skeptiker tolerieren und achten zu können. Sehe ich für mich genauso, wobei erst die Antworten von @Skeptiker abzuwarten wären.
GenocideMachine@skeptiker ja, du solltest deinen opa dafür verurteilen, dass er in der SS war. wenn man zu feige war, sich gegen das regime auszusprechen, gab es sicherlich andere wege des mitläufertums. die SS war die schlimmste bande von verbrechern, die die welt jemals gesehen hat.

das problem in "euren" reihen ist, dass die wenigsten mal für 2 cent nachdenken... das gros eurer parteimitglieder labert doch irgendwelchen erz konservativen jenseits der 70 das nach, was sie sich in ihrem langen leben nicht abgewöhnen konnten... die spitzen in eurer partei sind doch genau solche menschen, die aus der geschichte nichts gelernt haben. stolz auf den nationalsozialismus sein? wohin uns idioten mit verbohrten ansichten unter dem deckmantel des nationalsozialismus geführt haben, kann man in jedem geschichtsbuch nachlesen.

zu diesem "deutschland den deutschen"-mist: wir bewohnen alle diesen planeten, und alle menschen sind von ihrer biologie her gleich, bis auf kleine abweichungen... in "euren" reihen finden sich genug leute mit osteuropäischen nachnahmen... sind diese deutsch? wenn du jetzt sagst "ja, weil das gehörte alles mal zu deutschland", dann sind doch viele menschen, die z.b. in deutsch-ost-afrika lebten, ungeachtet ihres äußeren, auch deutsch... und wenn du argumentierst "die haben nen deutschen pass": ich kenne genügend menschen mit türkischer, asiatischer oder anderer abstammung, die auch einen deutschen pass haben... desweiteren hat der mensch einen gemeinsamen ursprung!

mensch ist mensch,
arschloch ist arschloch - überall!
moreIch habe mir den ganzen Thread jetzt durchgelesen... Was mir allerdings auffällt, der Lieber Herr "Skeptiker" hat sich die ganze Zeit über nichtmehr zu Wort gemeldet?? Ist ihm denn jetzt sein "rechtes Schießpulver" ausgegangen, angesichts einiger Argumentationen von der Gothicfront??? Argumenten, vor denen er die Augen wohl nicht verschließen kann??? Ich denke mit 21 ist er für ein reifes politisches Denken noch nicht erwachsen genug.
Denn wenn ich mich für eine politische Richtung entscheide, werde ich mich wohl hüten Gegenargumente genauer zu durchdenken, denn ist das nicht in der rechten Szene genau die Verhaltensweise die wieder und wieder an den Tag gelegt wird???
Tolleranz heißt vor allem mal die Gegenseite verstehen lernen, und die Ansichten zu einem Teil auch mitvertreten zu können, doch damit würde ich mich selbst verraten, denn diese menschenverachtende Weltanschauung, das sich selbst zum Idealbild macht, finde ich beschämend und so leid es mir tut, ich bekenne mich der rechten Szene hin intollerant!!!!
ApexNun wir leben nun einmal in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit und da muß ich Allanon leider Recht geben das man auch rechten Parteien ein Existenzrecht geben muß...auch wenn es mir nicht passt muß ich damit leben. Eine andere Sache ist es wenn diese Partei gegen die Verfassung arbeitet oder zu Straftaten auffordert (oder auch nur ermutigt). Die NPD versucht sich ja öffentlich immer von solchen Zielen distanzierst aber in dem du (skeptiker) dich dazu bekennst nationaler Sozialist ( diese Bezeichnung ist ein Widerspruch in sich, meiner Meinung nach) zu sein, outest du dich auch gleichzeitig als Verfassungsfeind. Denn, Nationalsozialismus IST nun einmal eine Form des Faschismus und dieser IST definitv unter anderem anti-demokratisch. Insofern stimmt auch die Meinung das Faschismus ein Verbrechen ist zumindest insofern das er sich gegen die Verfassung der BRD, das Grundgesetz, wendet (von der Unmenschlichkeit ganz zu schweigen).

Und mal was anderes wenn die Schleyer Entführung oder die Landshut Sache Terrorismus waren...warum sind es dann der Anschlag aufs Oktoberfest 1980, Hoyerswerda oder der geplante Anschlag auf die Münchner Synagoge nicht?

Ansonsten schließe ich mich voll und ganz den Meinungen von Raven und Nordy an...
NnordyIch will noch was loswerden...
Wir haben 2000 auf dem WGT in der Agra-Halle gespielt. Das letzte Lied in unserem Set war immer die "Todesfuge" - wers nicht kennt, kanns im folgenden nachlesen. Und als wir das spielten, marschierte am anderen Ende der Halle ein wilder Haufen uniformierter Personen demonstrativ zur Tür hinaus... Mich hat das gefreut, aber was soll's. Also, für alle hier im Thread und vielleicht als kleinen Denkanstoß auch für den Skeptiker, der Text der Todesfuge von Paul Celan (dessen Eltern im KZ umgebracht wurden):

Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends
wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts
wir trinken und trinken
wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der
schreibt der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine Rüden herbei
er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde
er befiehlt uns spielt nun zum Tanz


Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus und spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng


Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr anderen singet und spielt
er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau
stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum Tanz auf


Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen


Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng


Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft
er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus Deutschland


dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith
DarketAls ich eben den Ausgangsthread gelesen hab, hab ich mich schon gefreut und gedacht, dass endlich mal einer von "denen" bereit ist mit mir zu diskutieren. Denn ganz ehrlich, ich bezeichne mich selbst als Antifaschisten, was aber mit dem ganzen ANTIFA-Pack nix zu tun hat. Ich lehne jede Form von Rassismus, Nationalismus und Patriotismus generell ab, ich lehne sie aber weniger deshalb ab, weil ich finde, dass sie pauschal negativ wären, ich lehne sie deswegen ab, weil es noch nie irgendwem gelungen ist mir befriedigend zu erklären, wie solche Einstellungen logisch nachvollziehbar sind. Ich hab weniger was gegen das, was ich jetzt mal pauschalisierend als "Nazis" bezeichne, egal wie sie denn aussehen, weil sie ne andere politische und gesllschaftliche Einstellung vertreten als ich, sondern weil es noch keiner geschafft hat eine ordentliche Diskussion auf einem halbwegs angebrachten Niveau zu führen und mir dabei seine Einstellung zu erklären. Und Menschen, die nicht in der Lage sind zu artikulieren, was sie denken und dann sowas von sich geben wie : das is halt so!, halte ich grundsätzlich für dämlich und dämliche Leute kann ich nicht leiden. Wenn dämliche Leute sich dann auch noch einbilden ernsthafte Politik betreiben zu müssen halte ich das für gefährlich für das, an was ich glaube.
Nochwas zu Parteienverboten: Ich bin generell dagegen, weil ich denke, dass es ne ganze Menge Parteien gibt, die nicht wirklich demokratische Ideale verfolgen, ich denke aber auch, dass eine Demokratie, die nicht in der Lage ist von sich ausgegen Populismus und Radikalismus vorzugehen sowieso nicht leistungsfähig ist (Weimar lässt grüßen). Es ist eine rein populistische Aktion bestimmte Parteien zu verbieten, welche sollten denn bisher verboten werden? !954(glaub ich) die KPD, weil der Kalte Krieg begann und Kommunisten per se schlecht waren. Kürzlich die NPD, weil man zeigen wollte, dass Rechtsradikalismus in der BRD nix verloren hat. Es mag zwar klischeehaft klingen, aber eine Partei, wie beispielsweise die PBC würde ich auch nicht demokratisch nennen, aber um die schert sich keiner.
Naja Skeptiker, dann überzeuge mich eines besseren, ich werde zwar deine Ansichten wahrscheinlich nicht übernehmen, aber vielleicht kannst du mich überzeugen, dass "Ihr" nicht alle Idioten seid.

Achso zum Thema Toleranz: Die Philosophie Kants lässt sich vereinfacht auf den alten Kinderspruch "Was du nicht willst, das man dir tut, das tu auch keinem anderen an" zusammenzufassen und ich schließe mich dem an. Ich toleriere alles, was mich toleriert und bei dem was ich "Nazis" nenne is dat so ne Sache, die meisten würden mir ohne zu zögern auf die Fresse hauen, ich habe türkische Wurzeln, ich seh net so aus, wies den meisten passt, ich hab nen durchgestrichenes Hakenkreuz auf meinem Rucksack und sage was ich denke....alles Punkte, die die Personen aus diesem Millieu, denen ich bisher begegnet bin nicht besonders schätzten.
AllanonDa ich den Inhalt meiner bisherigen Postings ungern wiederhole, was ich bzgl. der laufenden Diskussion tun müßte, warte ich jetzt mal ab, bis sich @skeptiker zu diesem Thema äußert.

Es wäre mühselig wenn wir uns weiter deswegen, sei es auch nur argumentativ auseinandernehmen, solange @skeptiker nicht Stellung zu den bisher getroffenen Beiträgen bezieht.

Vorab möchte ich allerdings sagen, hab euch alle lieb, solange ihr in Frieden und Eintracht mit mir zusammen in diesem Universum leben wollt. Egal ob Afrikaner, Asiate, Europäer oder Alien.;)
PelloquinSeid gegrüßt.

Gleich vorneweg: Ich finde es gut, dass Du, Skeptiker, diesen Thread eröffnet hast. (Vielleicht gelingt es, ein paar Horizonte zu erweitern)

Was meinen politischen Standpunkt betrifft: Da antworte ich, wie es ein Mensch vor zweihundert Jahren getan hätte: "Ob ich links oder rechts stehe? Sie sehen doch, ich stehe hier."

Damit will ich sagen, dass ich es mir vor geraumer Zeit zu eigen gemacht habe, meinen eigenen Standpunkt zu finden. Ich tue mich nämlich schwer damit, mich irgendwo einzureihen und von Führern gleich welcher Art leiten zu lassen.

Aber um mal zur Sache zu kommen: Ich hätte da eine Frage, Skeptiker:

Was ist deutsch? Wer sind diese Deutschen, mit denen du dein Deutschland teilen willst?

Mein Interesse an dieser Frage gründet sich darauf, dass ich zwar etwas dunklere Haare, dafür aber blaue Augen, und - mal von einer leichten Kurzsichtigkeit abgesehen - keinerlei körperliche/geistige Gebrechen habe, durch die ich im 3. Reich meines Existenzrechts verlustig gegangen wäre.

Aber... jetzt ergibt sich folgendes Problem: Mein Großvater wanderte mit seinen Eltern vor annhähernd 100 Jahren aus Neapel / Italien hier in diesem Lande ein. Somit habe ich also italienisches Blut in meinen Adern. Aber damit nicht genug: Neapel gehörte einst zum Herrschaftsgebiet Friedrichs des II. (lebte um 1200 herum). Friedrich, der auf schlechtem Fuße mit dem Papste stand, auf umso besserem aber mit dem damaligen Oberhaupt des Osmanischen Reiches, siedelte ca. 10 000 Sarazenen in seinem Herrschaftsgebiet an, damit diese sich mit der heimischen Bevölkerung vermischten und Friedrich somit eine solide Anhängerschaft in der Bevölkerung bescherten.

Damit besteht die Möglichkeit, dass in meinen Adern nicht nur italienisches, sondern vielleicht sogar NORDAFRIKANISCHES Blut fliesst... verstehst du den Konflikt, in dem ich mich befinde?

Und weiter: Die Frau meines italienischen Großvaters, meine Großmutter (blond und blauäugig) stammt aus Trier. Trier ist nun sehr alt (älteste Stadt Deutschlands). Gegründet von dem römischen Kaiser Augustust 16 v. Christus, ist Trier bald zu einer der größten Städte und im 4. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin schließlich zur Hauptstadt des weströmischen Reiches aufgestiegen. Zu Konstantins Zeit beherbergte Trier ca. 80 000 Einwohner, was für damalige Verhältnisse recht viel war. Das römische Reich befand sich damals auf der Höhe seiner Blüte, es umfasste weite Teile Europas und Afrikas. Um ein solches riesiges Reich aufrechtzuerhalten, brauchten die Römer eine stattliche Zahl von Streitkräften. Zu diesem Zwecke rekrutierten sie in allen besetzten Ländern wehrtaugliche Männer, und aus strategischen Gründen (es war ihnen zu gefährlich, die bestens ausgerüsteten Soldaten in ihren eigenen Ländern zu belassen) machten sie "Bäumchen wechsel Dich" und schickten die Soldaten in meist von ihrem Heimatland weit entfernte Länder. So kam es, dass sich in Trier über lange Zeit hinweg Männer aus den unterschiedlichsten Ländern aufhielten: Ägypter, Nubier, Thebäer...

Ich fürchte, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Verschiebe-Praxis in der trierischen Bevölkerung ihre Spuren hinterlassen hat, sprich, dass sich das keltische Blut der Treverer/Trierer mit orientalischem Blut vermischt hat.

Du siehst, die Sache ist tatsächlich etwas kompliziert für mich.

Aber damit nicht genug, oh nein! Als im 5. Jahrhundert das weströmische Reich zusammenbrach, setzten die großen Völkerwanderungen ein. Die Vandalen kamen nach Trier, die Wikinger und GUTER GOTT! sogar die Mongolen liessen sich hier nieder...

Es besteht also die Möglichkeit, dass ich nicht nur neapolitanisches, ägyptisches und sarazenisches Blut in mir Habe, sondern ebenfalls Blut von diesen kleinen drahtigen Burschen in meinen Adern fliesst, die ihren Lebtag auf dem Rücken eines Pferds vebrachten, so dass sie ganz krasse O-Beine bekamen und sich eigentlich gar nicht ohne Pferd fortbewegen konnten!

Was soll ich denn jetzt machen? Habe ich in Deinen nationalsozialistischen Augen mein Existenzrecht verwirkt? Nützt es mir was, dass mein anderer Opa Wehrmachtsoffizier in Russland war, wo er für das Vaterland seinen linken Arm verloren hat, so dass er nie wieder Geige spielen konnte?

Und seine Frau, meine andere Oma, die stammte aus Luxemburg, das ja nur 12 km von Trier weg, ABER EBEN AUSLAND IST!!!

Verstehst Du mein Problem?

Weißt du, um über diesen Gewissenskonflikt nicht wahnsinnig zu werden, habe mich schon vor langer Zeit entschieden, was ich bin:

Ich bin stolz, Trierer zu sein, Bürger dieses elenden wunderbaren Schmelztigels, der seit seinem Bestehen Heimstatt so vieler guter Geister war, von Ketzern, die sich gegen Ungerechtigkeiten aller Art auflehnten und dabei oft genug mit ihrem Leben bezahlten.

(Nicht zuletzt ist Trier auch die Geburtsstadt von Karl Marx)

Dein halbwegs manierlich vorgebrachtes Eröffnungspost lässt mich davon absehen, in respektloser Weise meine tatsächlichen Gedanken betreffs "Nationalssozialismus" und "Toleranz" zu äußern.

Kein Deutscher, nur Lokalpatriot
Pelloquin
Kaijajeder hat gegenteilige pole ins sich,in jeder beziehung.

ausserdem ist intoleranz nicht automatisch schlecht und toleranz nicht automatisch gut. man muss einen mittelweg zwischen beiden finden und man sollte nachdenken wofür man etwas einsetzt.

z.b. wenn jemand bewusst und gerne leid zufügt,toleriere ich das ganz sicher nicht. denn das zu tolerieren verbinde ich mit ignoranz.

wenn jetzt einer wie ein clown herumläuft toleriere ich das,denn er muss sich so wohlfühlen,es ändert nichts an seinen charakter und mir ist es egal wie er sich kleidet.

wenn einer rechts eingestellt ist toleriere ich das aber ich toleriere ganz sicher nicht wenn so jemand einen menschen tyrannisiert.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]
Dein halbwegs manierlich vorgebrachtes Eröffnungspost [/B][/QUOTE]

Ist doch immerhin schon ein guter Anfang. Hoffen wir mal, daß er diesen ersten Eindruck nicht zunichte macht.

;)
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Denn, Nationalsozialismus IST nun einmal eine Form des Faschismus und dieser IST definitv unter anderem anti-demokratisch.[/B][/QUOTE]

also... nationaler sozialismus und faschismus sind zwei ganz grundverschiedene dinge, herr apex.
ein sozial-ismus kann in seiner ausuebung faschistoid sein, muss aber nicht. er kann genausogut nationalistische zuege tragen, muss aber nicht.
nationaler sozialismus ist allerdings nicht sehr demokratisch, da gebe ich dir recht. aber: wer von euch ist ohne shculd, der werfe das erste schwein: sozialismus hat mit demokratie bei licht betrachtet auch nicht viel zu tun.
ApexWieso sind Nationalsozialismus und Faschismus grundverschiedene Dinge? Die NSDAP war eine faschistische Partei das gab sie auch offen zu. Selbst wenn haben beide sehr viel gemeinsam. Und seit wann schließt Sozialismus die Demokratie aus? Ich sehe da eher das Gegenteil...Sozialismus setzt eine funktionierende Demokratie vorraus...
gekitsuaus [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus[/url]

[SIZE=1]Unterschiede zum Nationalsozialismus
Im Gegensatz zum Nationalsozialismus war der Faschismus nicht antisemitisch. Antisemitische Elemente nahm er erst auf, als Mussolini die Achse mit dem Deutschen Reich unter Adolf Hitler schloss; der Antisemitismus wurde verstärkt, als Mussolini nach seinem Sturz seine unter deutscher Vorherrschaft stehende "Republicca Sociale Italiano" (RSI) gründete. Auch das für den Nationalsozialismus typische Führerprinzip gab es im Faschismus nicht. Die Bezeichnung duce war funktional, aber nicht ideologisch überhöht.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der faschistische Etatismus, der sich deutlich vom völkischen Nationalsozialismus abhob. Wesentlich wurde dieser Unterschied in Südtirol, wo Mussolini eine harte Italianisierungspolitik betrieb. In einer Vereinbarung zwischen Hitler und Mussolini wurde daraufhin geregelt, dass die deutschen Südtiroler ihre Heimat zu verlassen und in das Deutsche Reich auszureisen hatten, während Südtirol bei Italien blieb. Die "Optanten" waren die deutschen Südtiroler, die entgegen der Absicht der beiden Diktatoren für den Verbleib in ihrer Heimat "optierten". Dementsprechend gab es auch keine Rassenideologie des Faschismus. Die Abstammung der Menschen war Mussolini egal. Wo das Wort Rasse überhaupt benutzt wurde, hatte es ausdrücklich keine biologische Bedeutung, sondern wurde in dem auch in Deutschland früher gebräuchliochen Sinn von rassig als edel benutzt, ohne auf Abstammung abzuheben. Der modernistische Flügel des Faschismus unterstützte eine Kunstrichtugng, die in Deutschland als entartete Kunst galt. Der Verfasser des futuristischen Manifests, Filippo Tommaso Marinetti, der später praktisch der faschistische Staatskünstler wurde, kann als prominentestes Beispiel hierfür genannt werden.[/SIZE]

wenn man die spaetere instrumentalisierung des begriffs faschismus durch die kommunisten mal betrachtet dann trifft der kern der kriterien (das kriterium antikommunistisch mal aussen vor gelassen aus offensichtlich propagandistischen gruenden) im uebrigen auch auf die gaengigen "sozialistischen" regimes zu.

der theoretische sozialismus waere natuerlich die perfekte demokratische regierungsform. aber ein kurzer blick auf die geschichte und ein kurzes aufflackern der ratio sagt mir dass weder ein rein marxistischer noch ein nationaler sozialismus derartig je funktionieren werden solange die zugrunde liegende spezies der mensch ist. jaeger & samler ist inkompatibel mit selbstloser staatenbildung und das gesellschaftliche sein kann sein wie es will, es hat keinerlei auswirkung auf das bewusstsein.

aber wir gehen offtopic :)
LittleMissScaryich kann creo nur zustimmen....tut mir leid,aber auch der intellektuellste "Rechte" hat bei mir keine chance.da hört toleranz für mich einfach auf...
Apex@geki

Dem deutschen Nationalsozialismus der NSDAP diente in den Anfangsjahren der italienische Faschismus als Beispiel und es wurde viel übernommen. Sicher gab es Unterschiede in der Entwicklung fest steht das beide Systeme faschistisch waren nur das in Deutschland sich die Sache anders entwickelt hat...aber hast recht is OT ;)


Was den Opa aus der SS angeht...wer in der SS war der war von der Ideologie überzeugt und bereit für diese Verbrechen jeder Art zu begehn, meinem Großonkel habe ich das zum Vorwurf gemacht woraufhin ich als Sozialistenarsch beschimpft wurde na danke...ich werde niemand vorwerfen das er sich nicht gewehrt hat gegen die Unterdrückung und auch nicht wenn einer zur Wehrmacht musste aber wer sich freiwillig an diesem menschenverachtenden System beteiligt hat der muß auch die Verantwortung tragen ansonsten könnte man soweit gehn jedem NSDAP Mitglied die Verantwortung für diese Taten zu nehmen. Niemand muß sich für das schämen für das was damals geschehn ist es sei denn er hat selbst daran mitgewirkt.
ApexNun mich stören solche faschistisch nationalistische Äußerungen durchaus...nur mag meine Begründung anders sein als die eines Rechten. Aber ich selbst sehe den türkischen Nationalstolz in Deutschland nicht als soooo große Gefahr wie vergleichsweise Rechte Strömungen...beobachtenswert ja aber nicht gefährlich...

Was die Spanier angeht...mir ist egal woher ein Mensch kommt und mir ist egal wo ich herkomme ich kann damit auf ein Land stolz zu sein nix anfangen.
ApexNaja aber die radikalen Moslems sind ein Problem das sich die westliche Gesellschaft (einshcließlich Deutschland) selbst eingebrockt haben meiner Meinung nach...vor 30 Jahren begann man vom Nord-Süd Konflikt zu sprechen und da isser bewaffnet und radikal...soll sich keiner drüber wundern. Nur durch Verbote und Gewalt wirste hier net viel ändern...bei den Nazis übrigens auch net dessen bin ich mir bewusst.
gekitsuilo: *busserl* ich weiss schon warum ich dich zur kaiserin will :)

apex: sorry wenn ich jetz in einen allgemeinplatz verfall, aber: ein standardargument das ich immerwieder zuhoeren krieg wenn ich stalin und sozialismus in einem satz nenne: DAS war KEIN sozialismus sondern eine diktatur.
fein. sollte sozialismus werden, ging offensichtlich in die hose... der beweis, dass ein funktionierender sozialismus existieren kann steht noch aus.
warum gilt dasselbe nicht fuer den nationalsozialismus? okay, einmal ging er faschistisch in die hose. aber auch hier steht der beweis noch aus, dass nationalsozialismus zwangslaeufig in fashcismus ausartet bzw auch so funktionieren kann.

und zur ss...
anfangs, als die ss noch eine elitetruppe war, da stimme ich dir zu. da wurde gesiebt wer koerperlich passt, wer am reichstreuesten ist und so weiter.
aber je weiter der krieg fortschritt und je besch...eidener die lage wurde desto mehr hanswurste kamen in die ss.
sogar mein rotblonder opa mit grauen augen und rot-blond geschickertem bart.
ich glaube in hundert jahren nicht dass da jemand gefragt wurde ob er denn in die ss will oder nicht und wenn selbst zu dieser zeit nur ultranazis in der ss waren, dann erklaer mir warum mein herr grossvater und seine kollegas nachdem sie (division brandenburg) hinter feindlichen linien abgeworfen wurden, in kriegsgefangenschaft kamen, sich befreiten und wieder bis zur deutschen grenze durchschlugen - an der grenze sahen dass hitler ja immernoch an der macht ist und auf dem absatz kehrt machten.

rechte stroemungen contra "nationale parolen":
das problem ist, dass das was bei anderen nationen noch als "stolz" oder "nationalistische parolen" durchgeht hier gleich als "rechtsradikal" gewertet wird.
warum unterschiedliche massstaebe?

auf jeden fall kriegste aber pluspunkte fuer die aussage dass sich niemand schaemen muss es sei denn er hat selbst was verbrochen (verbrechen sehe ich hier wie mord - der niedere beweggrund gehoert dazu)/ wer sich nicht gegen die unterdrueckung gewehrt hat etcetera...
die einsicht haben wenige von uns spaetgeborenen.
TheTurningPointHallo Skeptiker,

ich sehe das so ähnlich wie Odessa:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Ich werde Dir - solange DU als Mensch freundlich und korrekt und nicht gewalttätig bist - immer den gleichen Respekt und die Achtung entgegenbringen wie JEDEM anderen Menschen, der sich auch mir gegenüber korrekt, friedlich und tolerant verhält. [/B][/QUOTE] [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Nein, weder bist DU schuld noch Dein Opa, denn es wurde niemand gross gefragt in dieser Zeit, und jedem, JEDEM AUCH HIER ... ist das eigene Leben NÄHER als das der Anderen.

Und wieder: all die jenigen die jetzt antworten "ICH hätte mich GEWEHRT, ICH wäre aber ein Widerstandskämpfer gewesen" - bitte schön, BEWEIST ES MIR! [/B][/QUOTE]Dazu gab es vor kurzem eine interessante Diskussion im [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=26799]--> Thread "Widerstand in SS-Uniform"[/URL] [QUOTE][B]Ich SCHÄME mich für meine "Landsleute", die hierherkommen, sich benehmen wie die letzten asozialen Penner, die die Sprache hier nicht lernen aber das Wort "Sozialhilfe" und den Satz "Ich habe Recht auf alles nur ich will nicht arbeiten" schon beim Grenzübergang jedem ins Gesicht schleudern, und die das Asylrecht aushöhlen und ausnutzen nur weil sie zu feige und zu faul sind, in ihrem eigenen Land etwas zu ändern, zu arbeiten, ein System entweder zu stürzen oder ein besseres aufzubauen [/B][/QUOTE]Man darf natürlich nicht alle über einen Kamm scheren - obwohl ich mich selbst oft dabei ertappe, daß ich mich darüber aufrege, wie sich einige meiner deutschen Landsleute im Ausland benehmen ...
Und "im eigenen Land etwas zu ändern" ist oft gar nicht so einfach - auch hier ziehen es stattdessen einige vor, ins Ausland auszuwandern, weil sie mit den Verhältnissen hier nicht zurechtkommen und nicht die Kraft haben, das zu ändern, was sie gern ändern möchten. [QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen? [/B][/QUOTE]Gegenfrage: Was zeichnet "Deutsche" gegenüber anderen Menschen aus? Reicht nicht eigentlich die Bedingung aus, daß die Menschen sich mir gegenüber korrekt, friedlich und tolerant verhalten genauso wie ich ihnen gegenüber? Zugegeben ist es für den Umgang miteinander ohne viele Mißverständnisse gut, wenn alle die gemeinsame Landessprache einigermaßen beherrschen. Aber was spielt es für eine Rolle wie jemand aussieht oder wo er geboren ist? [QUOTE][B]Ist es ein Verbrechen, gegen Zustände Widerstand zu leisten die man so nicht hinnehmen will? [/B][/QUOTE]Nein, im Gegenteil - so lange dabei nicht Hass und Gewalt gegen andere Menschen propagiert und angewandt werden. Im friedlichen und gemeinsamen Wirken lassen sich Mißstände besser beseitigen als im gewaltsamen Gegeneinander.
Darum halte ich auch nicht viel von Ausgrenzung Andersdenkender (so unverständlich uns ihr Denken anfänglich erscheinen mag), sondern bin bereit zum [URL=http://www.initiative-dialog.de][b]--> Dialog.[/b][/URL]
NnordyIst eigentlich niemandem aufgefallen daß Skeptiker diesen Thread eingeleitet hat mit der Forderung bzw. der rhetorischen Frage "Ihr wollt tolerant sein"? Ich vermisse allerdings eine Form von Toleranz auf seiner Seite. Er/sie hat seine Ansichten ja rel. sachlich dargestellt und auf allzu plumpe Parolen verzichtet, schön. Aber von Toleranz auf seiner SEite merke ich nicht viel. Es kommt mir eher so vor als versuche da jemand, auszuloten, wie weit er/sie hier gehen kann. Spekulation, aber es ist doch sehr merkwürdig, daß man einen Thread so beginnt. Aber das ist wohl nur meine Paranoia, daß ich gleich hinter jedem NPD-Mitglied auf den Fascho mit dem Basi und dem Kampfhund warte...
Aber: Wir fangen hier gerade an, zwei Systeme - Sozialismus und Faschismus - gg. "abzuwiegen". Es ist ganz klar daß der theoretische Sozialismus, wie gekitsu schon so schön festgestellt hat, eine sehr wünschenswerte Staatsform ist. Das Problem ist aber, daß die Menschen fehlen, die ihn umsetzen könnten, die also völlig frei von jeglicher Neigung zu eigener Bereicherung und Machtergreifung sind. Wir wissen aber bekanntlich, daß Macht korrumpiert. Also gegessen. Was hingegen den Faschismus betrifft - der im übrigen nicht nur ein- oder zweimal da war, man schaue sich die Geschichte mal ein wenig an und richte seinen Blick auf mal auf andere Kontinente - der hält sich hartnäckig und fordert beharrlich Opfer. Ob in Theorie oder Praxis ist der Faschismus in meinen Augen eine "Form" die mit Demokratie genausowenig zu tun hat wie Stoiber mit Rosa Luxemburg... Der Werte wie z.B. unsere uns so wichtige Freiheit nicht in der Form zuläßt wie wir sie heute haben... Aber das geht ot, sorry.

Betreffs Totschlagargument Holocaust: Ich kann es nachvollziehen, daß es als Totschlagargument benutzt wird, da es nach wie vor einen Haufen Leute gibt, die sich beharrlich weigern, zur Kenntnis zu nehmen, daß es ihn gegeben hat! Und natürlich haben sich andere Länder - die Kolonialmächte, die Amerikaner, die Israelis - gg. ihren Nachbarn oder Ureinwohnern genauso benommen wie die Sau im Unterholz. Aber das perfide und nahezu perfekte System, wie es der deutsche Nationalsozialismus gemacht hat - das ist und war ganz allein eine deutsche Erfindung - "der Tod ist ein Meister aus Deutschland". Und das unterscheidet diesen Genozid von den hundert anderen, die auf der Welt geschehen sind und geschehen. Ich will und werde diese nicht wegdiskutieren, es gibt sie, hat sie gegeben und sie sind und waren unglaublich grausam und werden nie gutzumachen sein. Aber das, was zwischen 1933-1945 hier in Deutschland passiert ist, erforderte einen verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit der Vergangenheit. Den vermisse ich dann doch sehr häufig von rechter Seite, man neigt dort im allgemeinen - das weiß ich aus sicherer Quelle und nicht aus der Zeitung - zur Glorifizierung und Verherrlichung... Nur so am Rande.
Sozialschmarotzer und kulturelle Unausgewogenheit: Ilo, Du hast da ein wenig arg pauschalisiert. Sicher gibt es Asylanten und Einreisende die so sind wie Du sie beschrieben hast. Aber es gibt auch die anderen. Denen tust Du mit deiner Darstellung sehr sehr unrecht. Noch dazu wo der Staat auch teilweise selbst daran schuld ist. Man muß halt auch Integrationsprogramme bereitstellen, wenn man will, daß die Leute die Sprache lernen und sich zurechtfinden. In vielen anderen Ländern ist das die Minimalvoraussetzung um einwandern zu dürfen, daß man die jeweilige Landessprache beherrscht, ok, ist auch sinnvoll. Aber frage Skeptiker doch mal, wo er sein Raster ansetzt. Wer ist denn Deutscher? Und wer nicht? Ich glaube nicht, daß Du oder viele deiner Freunde diesem Raster standhalten würden! Du bist Halbaraberin, deine Tochter Halbjüdin. Das wird schwierig... Aber genug der Polemik. Ich habe meine Erfahrungen mit Rechten, und zwar eine Menge, und habe wiederholt feststellen müssen, daß man mit diesen Leute nicht diskutieren kann. Ich habe keinen Grund zu der Annahme, daß dies bei Skeptiker anders ist, lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren. Ich hätte aber schon gern mal eine konkrete Stellungnahme, wie er sich so seine Träume und deren Erfüllung vorstellt, dann wird es nämlich erst interessant. Für mich ist ohnehin klar daß ich auswandere, sobald Koch Kanzler wird, aber bis dahin sind noch ein paar Jahre und mit FAschos muß ich mich da, wo ich hin will, nicht rumärgern. Ich habe fertig.
Nihil[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
(KEIN wirklich POLITISCH Verfolgter würde es je schaffen, aus einem Land zu fliehen, das muss doch nun wirklich jedem klar sein, so jemand würde es nicht zum nächsten Flughafen schaffen, da seit mal sicher...).
[/QUOTE]

Zwar OT, aber: Ich habe in einem recht großen Asylbewerberheim gearbeitet, da waren eine Menge politisch Verfolgter. Leute, die in ihren Heimatländern im Knast gefoltert wurden, weil sie in der Gewerkschaft oder der falschen Partei waren, der falschen Religion anhörten, aus der Armee desertiert sind oder wer weiß was noch für bescheuerte Gründe.

Da werden sicher ein paar darunter gewesen sein, die ihre Storys erfunden haben und die in Wirklichkeit Wirtschaftsflüchtlinge sind, aber dem Großteil der Leute konnte man ihre Folterspuren noch ansehen anhand von Brandnarben, nicht behandelter Knochenbrüche, Schnitt- und Stichverletzungen ... oder einfach nur an den leeren Augen.
GenocideMachineauch mal kurz OT wegen der halbjüdin sache: man ist jude, wenn die mutter jüdisch ist... "halbe" juden gibt es nicht.

wollt ich nur mal anmerken *g*
Nnordy@Raven: Du brauchst Dir nur angucken welch selbstherrlichen Despotismus der Hr. Koch hier in Hessen aufgezogen hat... Das ist einfach nur widerlich, und wie Du schon sagst, von Demokratie ist da nicht viel zu merken. Aber vor 50.000 Demonstranden hat er dann doch Angst gehabt, das Weichei! ;)
meusIch habe mir nicht alles durchgelesen, möchte aber auch meine Meinung dazu sagen.
Toleranz heisst nicht gleich alles hinnehmen.
Ich kann tolerieren, dass jemand sagt, er möchte in Deutschland nur unter Deutschen leben.
Jeder Mensch hat nunmal andere Meinungen, Gedanken und Einstellungen.
Aber wenn jemand Aufgrung dieser Meinungen anderen Menschen schadet, dann muss ich dass nicht hinnehmen.
Alles tolerieren kann ein Mensch garnicht und das soll er auch nicht. Das käme dann meiner Meinung einer gewissen Gleichgültigkeit schon sehr nahe.
Es gibt nunmal Dinge, die nicht richtig und in Ordnung sind, was natürlich für jeden Menschen anders ist.
Aber gewisse Dinge kann man nicht tolerieren.
Bei gewissen radikalen Einstellungen oder Taten hat das von meiner Seite aus nichts mehr mit Toleranz zu tun. Es ist einfach Menschenverachtend.
Ich kenne mich mit Politik nicht sonderlich gut aus aber für mich ist vieles nicht einleuchtend und richtig.
Mir persönlich ist egal welcher Rasse, Geschlecht oder Gruppe oder was auch immer ein Mensch angehört.
Wie schon gesagt, solange du mir als Mensch gegenüber korrekt und tolerant gegenüber stehst, solange kann ich auch dir korrekt und tolerant gegenüberstehen.
Egal ob Türke, Deutscher, Anarchist oder Sozialist oder sonst was, wenn jemand, sagen wir mal, extreme Taten begeht, dann muss er auch mit Widerstand rechnen. Und das ist gut so.

Ich hoffe ich bin niemanden vor den Kopf getreten und hab es nicht zu verwirrend geschrieben.
meus
SkeptikerUff...!!! Hätte nciht gedacht, daß sich doch soviele Luete finden die bereit sind zu diskutieren, ich werde versuchen auf den großteil der beiträge einzugehen, sollte ich den Einen oder Anderen vergessen macht Euch einfach bemerkbar.

[QUOTE]mir persönlich egal, was du als argumente anführst.[/QUOTE]
Meine Güte Du scheinst schon einmal ein richitger Musterdemokrat zu sein. :rolleyes:

[QUOTE]Und warum schreibst du überhaupt verallgemeinernd von "ihr", wenn du es bei dir selbst nicht haben möchtest?[/QUOTE]
Ich habe, glaube ich, auch oft von "uns" gesprochen und habe das "Ihr" einfach aus Gründen der Vereinfachung gewählt, Du aknnst es aber gerne in "" sehen.

[QUOTE]ich möchte genausowenig in einer Gegend mit einem deutschen Idioten[/QUOTE]
RICHTIG!

[QUOTE]was gibt mir das Recht stolz darauf zu sein deutsch zu sein[/QUOTE]
Ich bin nicht stolz hier zu leben (verzeiht mir diesen Ausdrucksfehler), aber ich kann stolz auf ein Land sein und auf meine Ahnen. Denn das wir in Deutschland nicht nur 12 Jahre Hitler hatten sondern auch viele gute Jahre und Menschen, die der Welt viel gebracht haben, kann eigentlich keiner bestreiten.

[QUOTE]wenn ich mal angepöbelt werde von irgendwelchen besoffenen haben die komischerweise meistens sehr wenige haare und weisse schnürsenkel in den springern...[/QUOTE]
Und bei mir haben sie meistens bunte Haare oder dunkle Haut´und trotzdem habe ich mit keinem Wort behauptet das alle auf die diese Indizien zu treffen so sind! :rolleyes:

[QUOTE]npd: öhm, waren das die die mit werbeplakaten wie "1000 mark kindergeld für deutsche" in den wahlkampf zogen (oder war das ne schwesterpartei *grübel*)?[/QUOTE]
Nein das waren wir und daß das überzogen war weiß ich selber :D , aber nach allem werde ich denn doch nciht gefragt.

[QUOTE]Meine beste Freundin kommt aus Dresden und hat die ersten 14 Jahre ihres Lebens dort verbracht. Und da gab es ständig Gekloppe zwischen Nazis und Grufties, und das ist heute nicht anders. Sobald sich jemand im entsprechenden Outfit zeigt oder ein bunter Haarschopf um die Ecke guckt fliegen erst die Sprüche - von "rote Zecke" bis "Scheiß Gruftie" - und dann die Steine bzw. werden die Baseballschläger ausgepackt.[/QUOTE]

Ist es andersrum nicht genauso? :rolleyes: Finde es immer lustig wenn sowas nur "unseren" Leuten vorgeworfen wird, bin sleber schon mit meiner (völlig unpolitischen) Freundin von 12 Punks durch die Stadt gejagt worden nur weil sie mich zufällig erkannt haben. Ich denke mal da nehmen sich Extremisten (oder die die es vorgeben zu sein) beider Kategorien nciht viel und sind Schuldzuweisungen überflüssig.

[QUOTE]Du bezeichnest Dich als "nationaler Sozialist" - es ist mir ehrlich gesagt total Banane als was Du Dich bezeichnest. DAs sind doch alles bloß Deckmäntelchen![/QUOTE]
Deckmantel wofür??? :eek:

[QUOTE]Es tut mir ja leid dein WEltbild erschüttern zu müssen, aber vielleicht ist Dir schonmal aufgefallen, wer wöchentlich deinen Mülleimer leert, wer dein Büro putzt, wer die Hecken schneidet? Schonmal gemerkt daß viele ausländische Mitbürger einen Haufen JObs übernehmen, für die sich viele "Deutsche" zu "fein" sind?[/QUOTE]
Genau diese Einstellung vieler Deutscher finde ich widerlich! Das ist aber auch etwas was ich seit Jahren fordere, daß wir erst mal wieder von unserem hohen Roß steigen müssen, um wieder was zu schaffen und zu bewegen (im positiven Sinne!!!)

[QUOTE]Und entschuldige, in meinen 11 Jahren in der Szene hab ich noch keinen einzigen wirklich gewalttätigen Gruftie oder totalen Idioten kennengelernt.[/QUOTE]
Du bist nciht ausm Ruhrpott oder? :D

[QUOTE]Allerdings gruendet sich Toleranz fuer gewoehnlich auf der Annahme, dass alle Menschen gleichwertig seien und die gleichen Rechte haetten, einschlieszlich die der Unversehrtheit und (Meinungs)Freiheit.[/QUOTE]
Ich habe auch nie behauptet, daß ein Schwarzer (von der Hautfarbe her) weniger wert ist als ich! Gibt bestimmt viele Sachen die der besser kann und in denen er begabter ist als ich.

[QUOTE]@skeptiker, kleiner Tipp am Rande, da du anscheinend aktiv in diesem Bereich tätig bist. Das Abwenden von der Skinheadszene wäre bitter notwendig. Solange diese als Masse genutzt wird, um politische Forderungen u.ä. in die Öffentlichkeit zu propagandieren, werdet ihr nur weiterhin den Haß verspüren. Außerdem sollten sich die Parteien wie NPD und Republikaner überlegen, welche Personen sie insgesamt in ihren Reihen haben, da wäre ausmisten angesagt. Leider wirst du da mit deinen 21 Jahren wahrscheinlich noch wenig bewegen können. Aber vielleicht irgendwann mal.[/QUOTE]
Also ich kann Dir versichern, daß da intern sehr dran gearbeitet wird. Für meinen Kreisverband kann ich sagen, wir haben zwar auch Skinheads aber die haben sich zu benehmen und wenigstens im Rahmen ihrer Möglichkeiten sich ordentlich zu kleiden (viele sind überrascht wenn man ihnen sagt Stiefel können geputzt werden und Jacken gewaschen).

[QUOTE]Im Gegenteil, als Polizeibeamter begleite ich in einem Aufmarsch oder in einem Zug lieber die Rechten als die Linken, den da brauche ich keine Angst haben, einen Stein an den Kopf geworfen zu bekommen.[/QUOTE]
Es freut mich sowas mal zu hören. Es ist klar das "Wir" und "Ihr" nicht immer die besten Freunde sind aber für den Großteil von "uns" kann ich sagen, daß wir Euch so manche Schikane nicht mal übel nehmen. Ihr macht Euren Job, Ihr seit genervt weil schon wieder Überstunden wegen uns geschoben werden müssen und dabei werdet ihr leider immer wieder beleidigt.

[QUOTE]Wenn man sich die üblichen Mittel des "rechten Widerstands" anschaut sollte man sich diese Frage, als Mittel der Rechtfertigung, besser verkneifen.[/QUOTE]
Die da wären???

[QUOTE]Aufgepasst: Ich kann deine politische Einstellung nicht tolerieren, dich als Person evtl. schon[/QUOTE]
Das ist mehr als die meisten können oder wollen und würde mir persönlich reichen! Den politischen Kampf führt man auf einer anderen Ebene und da mag man mich verurteilen, aber es sollte immer eine klare Trennung zwischen Person und Sache liegen!

[QUOTE]Auch wenn solche Argumentationen immer wieder auftauchen...: eine schlechte Tat wird durch eine schlechte Tat eines anderen nicht besser - auch nicht in hundert Jahren.[/QUOTE]
Nein? Warum wird dann immer nur über ein gesprochen?

[QUOTE]Was mich vielmehr an Deinen Ausführungen gestört hat: wenn man sich schon bewußt und selber in die Tradition einer Partei stellt (Du sagtest es ja von Dir selber, daß Du Dich als Nationalsozialist betitelst - also als Anhänger der Lehren und Taten der NSDAP, so wie sie geschichtlich hinlänglich bekannt sind[/QUOTE]
Ich sagte nationaler Sozialist! Zur Aufklärung: Nationaler Sozialismus ist erlaubt, Nationbalsozialismus nciht! Wollte mich nur an die Gesetze halten! Ich bin Anhänger einiger Lehren und einiger Taten der NSDAP, aber längst nicht aller! Das wäre ja erbärmlich wenn eine Organisation alles ausdrücken könnte was meinen Geist wiederspiegelt.

[QUOTE]Was den Verfassungsschutzbericht angeht, so kenne ich die Hintergrunddaten und daher weiß ich, daß die Überwachung der rechten Szene um einiges intensiver abläuft[/QUOTE]
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Wenn an sieht viel Geld, Material und Leute der Staat darauf verwendet uns zu überwachen da kann einem schon ganz anders werden. Als Beispiel: Es war eine Zeitlang nciht möglich, daß ich mich in die Innnenstadt begab ohne, daß mir 2 Beamte der Abteilung Staatsschutz hinterherliefen. Ich weiß es klingt albern ist aber so!

[QUOTE]mensch ist mensch,[/QUOTE]
Dem stimme ich voll zu!

[QUOTE]Ich habe mir den ganzen Thread jetzt durchgelesen... Was mir allerdings auffällt, der Lieber Herr "Skeptiker" hat sich die ganze Zeit über nichtmehr zu Wort gemeldet?? [/QUOTE]
Werde auch jetzt wieder frühestens am Montag dazu kommen.

[QUOTE]auch ich sage gleich vorneweg: SEHR MUTIG und SEHR FREUNDLICH (ja, das denke ich) dass Du hier ganz offen Deine Meinung schreibst. Und ich gebe Dir - obwohl ich keine "Nazi"-Ansichten teile, tatsächlich in einigen Punkten recht (sh. unten).[/QUOTE]
Danke für die Blumen! ;)

So diejenigen, denen ich jetzt nicht geantwortet habe, mögen mir verzeihen, aber mein Büro-Gegenüber wird mich gleich erwürgen wenn ich nicht anfange zu arbeiten. ;) Werde versuchen am Montag dem rest von Euch zu antworten, versprochen! Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, daß es nciht einfach ist auf alle Beiträge so zu antworten wie ich es gerne würde. Das ist schlciht zu zeitaufwendig für jemanden der nur auf der Arbeit ins Internet kommt.
Ich möchte nur eines noch klarstellen: Ich distanziere mich von jeder Gewalt egal von welcher Seite.
Das ich es nciht toll finde wenn besoffene Skins grölend und prügelnd durch die Strassen ziehen ist klar weil sie schaden zuletzt nciht nur sich selbst und Dritten sondern auch mir, weil ihr Verhalten auf mich zurückfällt.
Desweiteren jetzt noch wirklich zum Abschluß: Der verdacht der zwischendurch geäußert wurde "ich möchte austesten wie weit ich gehen kann" ist haltlos. Hier und auf diese Art Leute für meine Sache zu gewinnen wäre als ob ich die nadel im heuhaufen suchen würde und da habe ich auch ehrlich gesagt kein Interesse dran.
Weitere Ausführungen, Stellungnahmen und dann auch länger und fundierter wie gesagt am Montag.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
moreMir ist noch eine kleine Frage dazu eingefallen???
Warum, in Gottes Namen, wollen ausgerechnet Rechte von Grufts tolleriert werden???
Wenn ich einen Rechten auf der Straße treffe, versuche ich mich, als Frau, zu verdrücken, ich gebe offen zu, vor solcherlei Personen habe ich mehr Angst wie vor 10 Türken!

Da ist mir jeder Punk lieber, der an irgendeinem Geländer in der U-Bahn "rumlungert". Was doch die rechtsextreme Szene ausmacht, ist die unüberwindbare Angst vor Dingen, die sie nicht unter Kontrolle haben und die sie nicht einschätzen können. Klingt das nicht unweigerlich nach Hexenverbrennung und Mittelalter?
Und das ist doch auch der springende Punkt, warum es zwischen diesen Lagern nie wirklich Tolleranz geben kann!!!! Ein Goth´lehnt doch Schubladendenken und Oberflächlichkeiten ab (was vermutlich auch ein Klischee ist, doch ich will meine Anschauung etwas vereinfachen), während der Rechte sich doch nur an das klammern kann, was er kennt, worüber er Kontrolle hat, was in seinen Augen als Schön und Gleichmäßig zu bezeichnen ist. Was er als "REIN und REINRASSIG" bezeichnen kann. Und wenn er es nicht so serviert bekommt, wie er es haben will, dann eben mit Gewalt.
Ich bin blond, habe dunkelblaue Augen, und wäre sicher eine gute Produzentin von kleinen Ariern fürs "Vaterland"... Und schon dieser Satz bringt all diesen Wahnsinn zu Tage!!!
Der Rechte kann einfach nicht sein Weltbild ändern! Die Rechte Szene ist überholt, wie ein PC, der sich nicht an ein neues Betriebssystem anpassen kann. Die Evolution der Welt hat euch überholt, es wird nie wieder so sein, wie es mal war. Es gibt 6Milliarden Menschen auf dieser Erde, und sie wird sich globalisieren und weiterdrehen, ob ihr das nun wahrhaben wollt oder nicht. Anstelle immer nur zwei Schritte zurück, solltet ihr lieber mal die Augen vor der Wahrheit öffnen.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]

Die da wären???

[/B][/QUOTE]
z.B.

[url]http://online.wdr.de/online/nachrichten/aktuell/kemna/index.phtml[/url]

In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren wie die NPD mit solchen Mitgliedern umgeht.
DarketSoooo ganz ehrlich, ich bin richtig dankbar einen "Nazi" (vergib mir die pauschale Formulierung) zu finden, der offenbar prinzipiell über den anständigen Umgang miteinander denkt wie ich....ganz ehrlich du bist der erste, der auf Argumente eingeht, daumen hoch! Naja gut du bist inner NPD und wir werden uns mit Sicherheit politisch net grün, aber müssen wir ja auch nicht.
Eines möchte ich vorweg vorallem denen sagen, die sich über die Gewalt von links beschweren: Recht habt ihr, es gibt da überdurchschnittlich viele Idioten, die politische Meinungsäußerungen gerne mit Pflastersteinen ausdrücken. Ich möchte aber auch sagen, dass ich auch schon auf Demos gegen NPD-Aufmärsche und ähnlichem war und Gewalt konsequent ablehne! Gewalt ist etwas für Idioten, denen ihre Mami (oder Papi-es lebe die Gleichberechtigung) nicht erklärt hat, was man mit dem Loch in der Mitte des Gesichtes, genannt Mund noch machen kann außer essen. Ganz ehrlich wenn ich so nen Haufen Idioten( hmmm vielleicht bin ich blind, aber die meisten, die ich zu Gesicht kriege sind irgendwelche pöbelnden Skins)sehe kann ich mich eines gewissen aufwallenden Hassgefühls nicht erwehren, ist vielleicht nicht in allen Belangen fair, aber das ist das was ich in so nem Moment fühle. Ich nehme allerdings, wenn ich auf so ne Demo gehe mein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf Demonstartion und Meinungsfreiheit in Anspruch und niemand hat das Recht mir das zu verbieten! Es gibt übrigens auch eine sehr große bürgerliche Opposition gegen Rechtsextremismus, es is nicht so, dass alle Gegendemonstranten zwischen 14 und 25 wären und Steine schmeißen würden, so viel dazu und ich kann euch versichern, dass sich meine Sympathie für gewaltbereite Linke stark in Grenzen hält, ich bin aus Berlin-Kreuzberg und unser ganzer Kiez wird alle Jahre wieder zusammengeprügelt....was eine kleine Bäckerei oder ein Dönerladen faschistisches/kapitalistisches an sich haben hab ich noch net rausgefunden, aber egal...

Ich hab einige Fragen an dich Skeptiker, es ist ja nun so, dass auch die NPD einiges an verschiedenen Ansichten unter ihrem Dach vereint, ich hab sogar schonmal von Monarchisten bei "euch" gehört, weiß aber net was da dran ist.
Deshalb:

1. Es stimmt die deutsche Geschichte besteht nicht nur aus Hitler, aber niemand kann leugnen, dass es ein wichtiger Teil wäre. Deshalb, sag mal was hälst du von Hitler und seinem ganzen Anhang? Was sind die Nationalsozialisten von 33-45 für dich? Hatten sie deiner Meinung nach recht, haben sie Mist gebaut, hatten sie ne gute Ideologie, aber ne miese Umsetzung?

2. Glaubst Du überhaupt an das, was heute in den Geschichtsbüchern steht? Hat es Auschwitz gegeben oder ist es die größte Lüge der Geschichte (hab mal mit einem diskutiert, der behauptete Beweise zu besitzen, dass Auschwitz eine Lüge sei)?

3. Du sprichst von "eurer Demokratie" Bist du demokrat? Bedeutet das demokratisch in "nationaldemokratisch" etwas für dich? Wenn ja was ist Demokratie für dich, was müsste man anders machen? Ist die NPD deiner Meinung nach verfassungskonform (ich glaub nach dem Griff ins Klo mit dem Verbotsverfahren könntest du das hier schreiben)?

4. Ich habe oft von so Aussagen gehört wie: Ausländer können ja gerne herkommen und ich hab auch nix gegen die, wenn die nen ordentlichen Job haben, die deutsche Sprache sprechen und brav ihre Steuern zahlen. Und aus dem gleichen Mund ertönt die Aussage, dass Ausländern den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen würden. Ist da nicht ein Widerspruch? wenn ein Ausländer hier arbeitet hat er einen Job, den auch ein Deutscher ausführen könnte. Langer Rede kurzer Sinn, bist du generell gegen Zuwanderung nach Deutschland? Oder Zuwanderung nur dann, wenn alle Arbeit haben und wir sie brauchen? Was ist mit denen, die schon hier sind? Mein VAter ist Türke, arbeitet seit Jahrzehnten in Deutschland als Biblithekar und Übersetzer und gehört zu den doch recht wenigen, die brav und in vollem Umfang ihre Steuern hier bezahlen, was ist mit Leuten wie ihm?

5. Ist Antisemitismus ein Thema für dich? Sind Juden schlechtere Menschen als andere? Sind Juden eine "Rasse" oder nur eine religionsgemeinschaft für dich?

6. Rassismus, was ist das? Sind Deutsche bessere Menschen als Türken, Italiener, Russen, Chinesen oder was auch immer?

7. Du sagst du bist stolz, worauf? Auf die Deutsche Geschichte, die wie du richtig anmerkst nicht nur aus Hitler besteht? Was ist denn deutsche Geschichte, Deutschland existiert noch nicht lange, nichma 200 Jahre, hätten da nicht Engländer oder Franzosen beispielsweise mehr worauf sie ihren Nationalstolz richten könnten, die gibbet schon deutlich länger.
Stolz auf deine Ahnen? warum?


So das sind Fragen, die ich an jemanden in deiner Position schon immer mal loswerden wollte, würd mich sehr freuen, wenn ich dadrauf ne Antwort kriegen würde, erschüttere mein Weltbild und belehre mich eines besseren, dass man mit deinsegleichen (blöde Bezeichnung, entschuldige) nicht diskutieren kann!
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Sind Juden eine "Rasse" oder nur eine religionsgemeinschaft für dich?
[/B][/QUOTE]

nur ein ganz ganz kurzer einschub.
in diesem punkt ist meinung relativ irrelevant, denn zum glueck gibt es unumstoessliche fakten.

die da lauten:
1) es gibt eine religion namens "judentum", anhaenger derselben werden juden genannt. keine aussage ueber "rasse", genpool, herkunft, sonstwas.

2) es gibt einige ethnische stammgruppen die wahrhaftig "juedisch" genannt werden (zum beispiel die aschkenasim-juden, unter denen statistisch die hoechste erkrankungsrate an chronisch entzuendlichen darmkrankheiten festgestellt wurde - aber das nur am rande). dies IST eine aussage ueber gene, in gewisser weise ueber herkunft und so man den begriff verwenden mag, auch ueber "rasse". das hat allerdings nichts mit juedischer religion oder israel zu tun sondern mit physischer ethnologie.

und mit antisemitismus haben diese beiden begriffe, bzw das betrachten derselben auch nix zu tun.
antisemitismus ist ein chauvinistisches verhalten gegenueber den semitischen voelkergruppen - und davon hat skeptiker nichts aber auch garnichts gesagt. ganz im gegenteil sagte er dass ein mensch mit schwarzer hautfarbe als mensch genausoviel wert ist wie einer mit weisser - betont nicht-chauvinistisch.
NnordyDanke für die Aufklärung, aber das geht glaube ich an DArkets Frage völlig vorbei. Wie allgemein bekannt sein dürfte hielten die Nationalsozialisten nicht viel von unumstößlichen Fakten im allgemeinen, so daß sie sich ihre eigenen geschaffen haben - betont chauvinistisch. Es war hier also nicht die Frage nach der Lehrbuchdefinition, sondern nach der Auffassung von Skeptiker, wozu nur er selbst Stellung beziehen kann. Heißt im Klartext: Darket ist an Skeptikers FAkten interessiert!
Am Rande: Wo hast Du denn diese beiden Zitate ausgegraben? Ein Hinweis auf die Quelle wäre vielleicht nicht schlecht, im Brockhaus findet man zu "Juden" u.a. folgenden Eintrag "Die Juden bilden keine biologische, sondern eine sozial-religiöse Einheit." - allerdings begann die Wahrnehmung der Juden als "Rasse" bereits im 19. Jhd. und ich denke nicht daß die Nazis von dieser Wahrnehmung abgerückt sind, ganz im Gegenteil. Also, nix für ungut, aber dazu sollte Skeptiker doch selbst Stellung beziehen, denn DAS interessiert mich wirklich auch!
DarketHmmmm es gibt auch Menschen, die gern anderes behaupten und beides in einen Topf werfen, aber gut die Frage is auch weniger relevant, ich wollte vorallem nach der Haltung zu Antisemitismus generell fragen. Und du hast recht er hat nix darüber gesagt, deswegen frag ich ja nach, gehört eben zu den Dingen, die ich gerne wissen würde, war keine Unterstellung, ehrlich net!
Creobotra[QUOTE]Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
mir persönlich egal, was du als argumente anführst.
--------------------------------------------------------------------------------


Meine Güte Du scheinst schon einmal ein richitger Musterdemokrat zu sein.

[/QUOTE]

deine argumente oder gesinnung abzulehnen hat nichts mit demokratie zu tun.
ich kann mir raussuchen, ob mir was passt oder nicht, das ist meinungsbildung.

wenn du deine argumente oder meinung nicht schreiben dürftest
(oder dafür, dass du sie geschrieben hast, ein paar aufs maul kriegen würdest)...
[b]das[/b] wäre undemokratisch.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]deine argumente oder gesinnung abzulehnen hat nichts mit demokratie zu tun.
ich kann mir raussuchen, ob mir was passt oder nicht, das ist meinungsbildung.

wenn du deine argumente oder meinung nicht schreiben dürftest
(oder dafür, dass du sie geschrieben hast, ein paar aufs maul kriegen würdest)...
[b]das[/b] wäre undemokratisch. [/B][/QUOTE]

Die Antwort von @skeptiker(so denke ich mir) war darauf bezogen, ob man als Demokrat nicht offener sein sollte, für Argumente eines anderen. Die Argumente eines anderen abzulehnen, ohne diese vorher gehört zu haben, sprechen zumindest eine andere Sprache und ehrlich gesagt, hättest du dir diese sparen können. Denn der Satz war klar als reiner Angriff zu werten, ohne den Versuch an der Diskussion teilzuhaben.

Wenn du keinen Bock auf @Skeptiker hast, dann ignorier ihn doch einfach, anstatt ihm unterschwelig deine Mißachtung zu zeigen, obwohl du ihn gar nicht kennst und die Art Weise wie er seine Ideologie auszulebt.


@Skeptiker, eine Frage:

Bist du wirklich der, der du vorgibst zu sein? In welchem Kreis bist du als NPD-Funktionär tätig?


@TheRaven

Schade das du so denkst! Aber wenn du dich wohler bei dem Gedanken fühlst, daß wir, die wir auch Argumente für @skeptiker genannt haben, dem rechten Lager zuzuordnen sind, dann bleibe dabei (zumindest was mich betrifft). Denn wenn jemand nicht akzeptieren kann, daß man nicht immer nur im Schubladenmuster Dinge betrachten sollte, dann macht es auch keinen Sinn, sich ihm zu erklären. Ich erwarte bei so einem Thema mehr Weitsicht, den Blick hinter die Kulissen, über den eigenen Tellerrand hinaus.

Hierzu noch eine Frage an dich:

Bist du gegen die Veramerikanisierung in Deutschland, bzw. betrachtet du diesen Verlauf als kritisch?
DarketHmmm hast schon recht Raven, ich halte Skeptiker auch für gefährlicher, als irgend son Skinhead Hohlbrot, aber ich muss sagen, dass mich das nicht stört. Ob er sich hier zur Diskussion stellt oder nicht, für das woran ich glaube ist er gefährlich, aber der gute Sun Zhou hat gesagt: Kenne deinen Feind (sinngemäß)
Skeptiker steht politisch auf ner anderen Seite als ich, politisch is er so ne Art Todfeind (klingt jetzt irgendwie pathetisch), aber das hindert doch niemanden daran sich damit auseinanderzusetzen. Ich weiß nicht wieviele Mitglieder die NPD genau hat, aber selbst die sind im Grunde Individuen (auch wenn sich viele Mühe geben das zu leugnen), die haben nicht alle zu allem die gleiche Meinung. Wenn er es schaffen würde hier ehemals überzeugte Nazigegner für seine Sache zu gewinnen, waren diese Leute ganz einfach zu schwach ihre Ansichten zu behaupten (ich glaub auch nicht, das das sein Ziel ist und schon garnicht, dass es klappt). Aber wenn ich nicht höre was jemand zu sagen hat, kann ich mich wenig dazu äußern. Deshalb hab ich oben meinen Fragenkatalog zusammengestellt, das sind Fragen, die ich jemandem wie ihm immer schon stellen wollte, aber noch niemandem stellen konnte, weil ich Leib und Leben riskieren würde. Ich bin ganz ehrlich dankbar dafür, dass ich mal die Gelegenheit kriege und hoffe auf Beantwortung. Auch Nazi ist nicht gleich Nazi, es gibt Unterschiede, und es gibt genug, die Hitler, so wie ich, für ein riesiges Arschloch halten. Aber selbst wenn sie so denken, sind sie was sie sind und meine Sympathie hält sich doch stark in Grenzen. Ich stecke auch gern in Schubladen, aber vielleicht ist das hier ne Gelegenheit die Schublade zu überdenken, ich bin jedenfalls neugierig.
gekitsunnordy: ich kann dir jetz leider nicht auf anhieb ne quelle nennen die auf den begriff "jude" in ethnologischer hinsicht eingeht(ich weiss dass ich einiges darueber gelesen habe ber beim besten willen nicht mehr wo) - aber immerhin kann ich dir die quelle fuer die aussage ueber die aschkenasim-juden und chronisch entzuendliche darmerkrankungen nennen. (vielleicht besser als nix).
stammt aus:
dr med harro jenss und prof dr med franz hartmann
wirksame hilfe bei morbus crohn und colitis ulcerosa
erschienen im trias verlag in der reihe "trias aerztlicher rat". die bemerkung steht im kapitel ueber die einfluesse von herkunft, alter, geschlecht und sozialer stellung auf crohn/colitis erkrankungen.

im uebrigen: wenn sich skeptiker hier schon derart offen und hoeflich zu einer diskussion stellt ohne mit allgemeinvorurteilen um sich zu werfen, dann denke ich hat er es verdient, dass wir genauso mit ihm umgehen, oder?
also nicht irgendwie offensiv mit algemeinplaetzen um sich werfen ("wie allgemein bekannt halten nazis ja nicht viel von fakten" und solche aussagen - bei licht betrachtet hats die linke extreme auch nicht so sehr damit ;)). ich bin der festen ueberzeugung wenn beide seiten interesse an einer richtigen diskussion haben (sprich: durchlesen und durchdenken der "gegnerischen" argumente und kommentieren/widerlegen mit eigenen argumenten), dann kommen wir auch ohne solche niveaulosigkeiten aus und es sollte im idealfall jeder teilnehmer einen gewissen nutzen draus ziehen.

darket hat den konkreten fall aber eh schon geklaert - es ging ihm/ihr ja um skeptikers einstellung zu antisemitismus, und die faende ich auch interessant.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B@ Allanon: Es gibt Dinge, welche ich nicht akzeptieren kann. Und wenn jemand sich als Anhänger einer menschenverachtenden Ideologie (in diesem Sinn: die NPD in der Tradition der NSDAP) "outet", dann kann er noch so höflich sein wie er will. Das Schubladenmuster hat auch Vorteile - ohne auf Erfahrungen zurückzugreifen müsste das Rad jedesmal neu erfunden werden. Es muss nur in gegeben Abständen sinnig hinterfragt werden. Skeptiker gab mir aber z.B. keinen Anlass dazu:[/quote)

Das mit dem Rad hat auch sein wahres, aber immerhin hattest du mich sowie andere User versucht, uns in diese Ecke ebenfalls abzustellen, auf welches Rad willst du dich da berufen?


[quote]Ja, völlig. Allerdings aus gänzlich anderen Gründen wie Skeptiker sie nennen/empfinden würde denke ich. [/B][/QUOTE]

Du siehst deine eigenen Worte: "denke ich", aber du weißt es nicht mit Sicherheit. Du würdest es dir natürlich wünschen, nicht diesselben Ansichten zu haben, um nicht einer Meinung sein zu müssen. Aber möglich wäre es schon und daher ist es absolut notwendig, daß wir uns mit allen Ideologien befassen, sein sie uns auch noch so fremd und angefeindet, denn in manchen Punkten wird es notwendig sein, einen Konsens zu finden.

Wir müssen endlich lernen, etwas schlechtes (und die rechte Szene halte ich selbst grundsätzliches für so etwas) nicht nur im schlechten Bild zu sehen. Manchmal gibt es da auch ein paar gute oder nutzvolle Dinge. Die Autobahnen Hitlers werden heute auch noch befahren und man ist froh darüber, daß es sie gibt, auch wenn sie aus einer Zeit stammen und im Zusammenhang stehen, die wir für verachtenswürdig ansehen. Genauso muß es erlaubt sein, zu sagen, daß man sich seine Bundeswehr und seine Soldaten von der Disziplin her so wünscht, wie die Soldaten der Wehrmacht damals funktioniert haben. Dabei geht es dann nicht um die politische und moralische Einstellung, sondern nur darum, daß es in diesem einzelnen Bereich gut funktioniert hat, man muß es sachlich sehen.

Da du den bezug meiner Frage, hinsichtlich der Veramerikanisierung gleich erkannt hast, hoffe ich darauf, daß du auch in den anderen Dingen dir mehr Hintergrundgedanken machst, sei es auch in den Augen anderer nicht opportun.

Dies bedeutet nicht, daß man den "Feind" aus den Augen lässt.;)
gekitsualso solange die zeugen jehovas freundlich sind bin ich auch freundlich zu denen.

sie haben ihre argumente, ich habe meine.

was sollte mich dazu bewegen diese menschen wegen anderer ansichten schlecht oder unhoeflich zu behandeln?

man kann auch hoeflich sagen, dass man mit diesen oder jenen ansichten nichts anfangen kann, ganz ohne schimpfworte und falsch gebrauchte wortkeulen.

zu allanons punkt: auch wenns jetzt ins philosophische abdriftet, versucht doch mal so drueber nachzudeenken: schwarzweissmalerei wissen wir alle, dass bloedsinn ist. es gibt, gab und wird nie etwas geben das einzig und ausschliesslich gut (weiss) oder schlecht (schwarz) war. schwarz und weiss sind theoretische werte die in der realitaet niemals erreicht werden.

daraus folgt dass selbst im dunkelsten grau hier und da ein stueckchen weiss zu finden ist. diese gilt es zu bewahren um auf lange sicht ein moeglichst helles grau zu erreichen.
nur weil ein rechter irgendwo mal ein stueckchen weiss gefunden hat macht es das stueckchen weiss nicht weniger uebernehmenswert als wenn es von sonstwem stammen wuerde. (beispiel mutterschutz - natuerlich war der ideologische hintergrund ein anderer damals... aber deswegen ist der mutterschutz an sich doch eine objektiv gute sache - die dummerweise zeitgleich mit viel viel mist abgelaufen ist)

und diese wehrmacht = millionenfache moerder schiene haben wir denke ich alle nicht noetig. dummes geschmarre... auf der ebene des einzelnen soldaten im krieg ist das land fuer das er kaempft wurschtegal. (du glaubst hoffentlich nicht ernsthaft dass jeder wehrmachtssoldat ein ueberzeugungstaeter war...)
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]also solange die zeugen jehovas freundlich sind bin ich auch freundlich zu denen.

sie haben ihre argumente, ich habe meine.

was sollte mich dazu bewegen diese menschen wegen anderer ansichten schlecht oder unhoeflich zu behandeln?

man kann auch hoeflich sagen, dass man mit diesen oder jenen ansichten nichts anfangen kann, ganz ohne schimpfworte und falsch gebrauchte wortkeulen.

zu allanons punkt: auch wenns jetzt ins philosophische abdriftet, versucht doch mal so drueber nachzudeenken: schwarzweissmalerei wissen wir alle, dass bloedsinn ist. es gibt, gab und wird nie etwas geben das einzig und ausschliesslich gut (weiss) oder schlecht (schwarz) war. schwarz und weiss sind theoretische werte die in der realitaet niemals erreicht werden.

daraus folgt dass selbst im dunkelsten grau hier und da ein stueckchen weiss zu finden ist. diese gilt es zu bewahren um auf lange sicht ein moeglichst helles grau zu erreichen.
nur weil ein rechter irgendwo mal ein stueckchen weiss gefunden hat macht es das stueckchen weiss nicht weniger uebernehmenswert als wenn es von sonstwem stammen wuerde. (beispiel mutterschutz - natuerlich war der ideologische hintergrund ein anderer damals... aber deswegen ist der mutterschutz an sich doch eine objektiv gute sache - die dummerweise zeitgleich mit viel viel mist abgelaufen ist)

und diese wehrmacht = millionenfache moerder schiene haben wir denke ich alle nicht noetig. dummes geschmarre... auf der ebene des einzelnen soldaten im krieg ist das land fuer das er kaempft wurschtegal. (du glaubst hoffentlich nicht ernsthaft dass jeder wehrmachtssoldat ein ueberzeugungstaeter war...) [/B][/QUOTE]


Sich diesen Worten anschließ und darauf hoff, daß man bereit ist aufeinander zuzugehen.

@TheRaven

Willst du dich den aufgeführten Argumenten überhaupt öffnen? Deine Antwort bzgl. der Autobahnen spricht eine andere Sprache, denn man kann sich das Leben auch selber schwer machen. Wenn du alles in Frage stellst, dann frag ich mich, warum du in diesem Land noch überhaupt leben magst.
Darket@Allanon
Naja die Kiste mit den Autobahnen sind so a la Mephisto im Faust: "...der böses will und gutes schafft."
Ich wehre mich eigentlich immer gegen diese "es war ja nicht alles schlecht" - Geschichte, weil ich glaube, dass da die Verhältnismäßigkeit fehlt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du nichts relativieren wolltest, aber ich glaube doch das es recht gefährlich ist gerade dieses Argument anzuführen (was nicht heißt, dass ich mich nicht auch über nen ordentlich ausgebautes Autobahnnetz freuen würde).
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i]
[B]

Die Autobahnen Hitlers werden heute auch noch befahren und man ist froh darüber, daß es sie gibt, auch wenn sie aus einer Zeit stammen und im Zusammenhang stehen, die wir für verachtenswürdig ansehen. Genauso muß es erlaubt sein, zu sagen, daß man sich seine Bundeswehr und seine Soldaten von der Disziplin her so wünscht, wie die Soldaten der Wehrmacht damals funktioniert haben. Dabei geht es dann nicht um die politische und moralische Einstellung, sondern nur darum, daß es in diesem einzelnen Bereich gut funktioniert hat, man muß es sachlich sehen.

[/B][/QUOTE]

Die Autobahnen Hitlers? Waren keine Erfindung der Nazis, wurden duch Enteignungen finanziert, bestehen heute nur noch im Streckenverlauf und weder in den 30er bis in die 60er konnten sich die wenigsten Deutschen ein Auto leisten.

Eine Bundeswehr mit der Disziplin der Wehrmacht? Hat die Bundeswehr wirklich eine so schlechte Disziplin? In welchen Bereichen hat die Wehrmacht den besonders gut funktioniert?
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzePest [/i]
[B]Die Autobahnen Hitlers? Waren keine Erfindung der Nazis, wurden duch Enteignungen finanziert, bestehen heute nur noch im Streckenverlauf und weder in den 30er bis in die 60er konnten sich die wenigsten Deutschen ein Auto leisten.[/quote]

Es gng auch nicht um die Erfindung der solchen an sich, sondern lediglch darum, daß in dieser Zeit ausbauetn in diesem Bereich geschaffen wurden, die auch heute noch und sei es nur als Streckenverlauf genutzt werden. Aber darum geht es hier nicht, sondern um die Nutzung von Dingen, die von ihrer Beschaffenheit her, als solches neutral sind und bleiben, auch wenn sie durch den bösen Menschen angewendet oder erfunden oder gebaut wurden. Wenn man irgendwann auf die Idee kommt, oder die Erleuchtung hat, daß auch der Kapitalismus der Menschheit meist nur schlechtes eingebracht hat, dann hoffe ich, daß man allerdings die guten Dinge aus dieser Zeit anerkennen und vielleicht nutzen kann/will und es nicht auch nur als ein Relikt von Teufelshand abgestempelt wird.


[quote]Eine Bundeswehr mit der Disziplin der Wehrmacht? Hat die Bundeswehr wirklich eine so schlechte Disziplin? In welchen Bereichen hat die Wehrmacht den besonders gut funktioniert? [/B][/QUOTE]


Es war nicht meine Aussage, daß sie gut funktioniert hat, sondern ob es legitim sein darf, einen Vergleich mit dieser zu ziehen. Ob die Behauptung der Tatsache entspricht ist dabei völlig irrelevant. Was zählt ist, ob der Sprecher dieser Aussage, diesen Vergleich heranziehen darf, wenn er der Meinung ist/war, daß es so ist/war.
xxxzinixxx[QUOTE]Ihr wollt tolerant sein?[/QUOTE]
etwas tolerieren heißt nicht, zwingend alles akzeptieren zu müssen...
der beitrag bezieht sich auf diese frage, insofern kann ich nichts höfliches daran entdecken.
lediglich vorwürfe, wie sie alle seiten ständig von sich geben...
gekitsuilo: das erinnert mich an ein erlebnis...
da war ich bei einem griechen essen und weil es eine saudumme mittagszeit war war ich allein im lokal.
folge: der wirt setzt sich zu mir an den tisch und wir fangen an zu quasseln.
im laufe dieses gespraechs sagte er mir er faende die derzeitige auslaenderpolitik eine unverschaemtheit und schlichtweg falsch.
damals, so sagte er, wurden uns arbeitsplaetze angeboten, aber man musste sich aerztlich untersuchen lassen von einem deutschen arzt der fuer diesen zweck nach griechenland kam. ausserdem musste die arbeit tiptop sein. er wusste von einigen freunden die wieder nach hause durften weil die arbeitsleistung nicht gepasst hat.
und jemand wie er, der wirklich sich den arsch aufgerisen hat um hier arbeiten zu duerfen und es zu was gebracht hat (erster grieche der in deutschland eine konzession fuer sein eigenes lokal bekommen hat) regt sich nun auf dass "jedes faule schwein" hierherkommen kann, sich auffuehren darf wie er will und trotzdem "alles in den arsch geschoben kriegt".

nun ja... ich moechte nicht wissen was los waere wenn ein deutscher so eine bemerkung von sich gegeben haette, aber irgendwo versteh ich ihn ziemlich gut...
NnordyEine Bitte zur Klärung: Könnten wir bitte aufhören "Gutes" im 3. Reich zu suchen? Ich könnte - wenn ich wollte, was ich nicht will, gerade @Allanon - nun fragen, was denn mit den "medizinischen Erkenntnissen" von Mengele und Co. ist, die teilweise Grundlage für einige der medizinischen Erkenntnisse und Methoden von heute sind - da müßte gekitsu doch genauer Bescheid wissen? War Mengele dann eigentlich auch gar kein schlechter Kerl, weil ja heute davon teilweise noch profitiert wird? Hier wirds zynisch, und deswegen hör ich genau hier auf.
FAKT ist: DAs 3. Reich ist schuld an Millionen und Abermillionen von Toten. Nicht nur von Juden, sondern schlußendlich mit hauptverantwortlich für alle Toten des 2. Weltkriegs. Da gibts weder dran zu rütteln noch was dran schönzureden. Also bitte, das können wir doch sein lassen. Das können Leute die man im Dunstkreis von Skeptiker - selbst wenn er ein vernünftigerer Zeitgenosse sein sollte - viel viel besser.
Von daher schließe ich mich der Meinung von Raven an.
Nur weil jemand höflich ist und Fragen stellt statt gleich den Baseballschläger rauszuholen muß ich noch lange nicht möglichst viele Punkte suchen wo man ihm ja durchaus Recht geben kann. Mit der Tradition, in der er sich selbst sieht, nämlich der NSDAP, und mit allem, was damit verbunden ist - es interessiert mich wirklich mit was er nicht einverstanden ist - wird für mich eine Grenze überschritten, die ich mir persönlich gesetzt habe. Und jenseits dieses PUnktes diskutiere ich nicht.
Daher, Skeptiker: Wie ist denn deine Meinung zum Holocaust? Zur Kriegsverantwortung der Deutschen? Das sind die zwei Fragen die mich am brennendsten interessieren. Bin gespannt, ob darauf eine Antwort kommt...
gekitsuoeh... warum muesste ich da genauer drueber bescheid wissen? naja, egal, du hast ja nicht gefragt ;)

es geht im uebrigen NICHT darum, moeglichst viele punkte zu finden in denen wir skeptiker zustimmen koennen noch darueber, schlechtes schoenzureden. bitte erst lesen, dann denken, dann schreiben - wies in der gebrauchsanweisung steht. (es ging um SACHLICHE betrachtung - bei der unausweichlich auch positives zur sprache kommen wird, auch wenn die positiven punkte obviously nie die negativen aufwiegen werden)

du sagst, das ist ein punkt ueber den du nicht diskutierst, nnordy. okay, steht dir frei, aber damit hast du genaugenommen das recht verwirkt, an einer diskussion zu diesen themen teilzunehmen weil keinerlei konstruktiver beitrag zu erwarten ist.
an sich schade - denn im prinzip kannst du bei einer diskussion nur gewinnen.
skeptiker wird gruende fuer seine ansichten haben, so wie du gruende fuer deine hast. welchen grund gibt es, sich diese gruende nicht anzuhoeren? im voraus schon zu sagen "nee, darueber red ich net, da behalt ich meine meinung lieber gleich so wie se is" ist bequem. auseinandersetzen ist anstrengend - aber man zieht nutzen daraus. grade weil man sich zu diesem thema seltenst wirklich gut auseinandersetzen kann (mangels kooperationsbereitschaft - stichwort kloppe und baseballschlaeger - die hauptargumente des fussvolkes beider seiten) sollte eine gelegenheit wo das offensichtlich moeglich ist gut genutzt werden, meine ich.
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Ich finde es tatsächlich nur eine korrekt gestellte Frage ohne jede Beleidigung. Wenn ich oft lese was für arrogante und konstant zynisch-gehässige, unterschwellig aggressive posts manche ablassen ("Hauptsache dagegen"), ist Skeptikers post doch einwandfrei :).
Ich für meinen Teil hab ihm keinerlei Vorwürfe gemacht, einige andere auch ned, ganz im Gegenteil finde ich vieles absolut richtig was er ansprach, und die Tatsache dass es eine - in diesem Fall - "rechte" Richtigkeit ist, ändert doch nichts daran DASS es richtig ist.[/B][/QUOTE]
ich fühle mich nicht dafür verantwortlich, was manche hier so vom stapel lassen in diesem board und trotzdem gehöre ich nun durch die eingangsfrage pauschal zu den intoleranten. aber vielleicht ist die frage des titels ja auch nur ein kleiner formfehler... wir sind ja wahrhaftig ganz andere dinger gewöhnt...
ich finde irgendwie keinen punkt, in dem er wirklich recht hätte.
ich disqualifiziere mich jetzt selbst hier weiter mitzuposten, dann braucht es kein anderer tun:
ich bin einfach nicht für nationalstolz zu haben... da gehört für mich mehr zu, als sich auf alte lorbeeren anderer zu berufen, die zufällig da gelebt haben, wo ich auch lebe...
und im krankenhaus sehe ich auch nur grausam gequälte opfer der rechten, niemals der linken...
[QUOTE]Ihr seid nicht besser als die der typische bundesdeutsche Spinner der täglich die "Blöd"-Zeitung liest! Ihr sagt Ihr wollt anders sein und wenn jemand eine andere Meinung hat stempelt Ihr ihn zum Verbrecher.[/QUOTE]
jeder hat seine eigenen meinungen und wahrheiten... aber manche verkaufen sie einfach hübscher verpackt...
[QUOTE]Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen? Ist es ein Verbrechen, gegen Zustände Widerstand zu leisten die man so nicht hinnehmen will? Warum werden wir als Nazischweine bezeichnet wenn wir die Todesstrafe für Kinderschänder fordern? Warum packt Ihr immer die Holocaust-Keule aus, wenn jemand sagt er möchte nicht mehr mit der Schuld der Unterlegenen leben?
Gab es keine Allierten-Kriegsverbrechen?[/QUOTE]
nein tut mir leid... in den antworten die ich da bekommen würde, könnte ich nie wahrheiten entdecken...
autumnnightvöllig fehlt am platz, aber es muss raus:

ich bin nicht stolz, schweizerin zu sein..
aber froh darüber..

so sehen es vielleicht auch einige, bei denen es dann aber mit nationalstoltz verwechselt wird.. diese wort, dass immer noch mehr als nur etwas anrüchig ist..
xxxzinixxxich hoffe, daß mir niemand böse ist, wegen meines fehlenden nationalstolzes... ich hätt nur so gerne eine einzige gemeinsame welt... ohne "ausländer"! wenn da alle immer nur so national begrenzt denken, dann wird das sowieso nie was... hab eh wenig hoffnung, aber naja...
ich freue mich für jeden menschen, der etwas schafft..
das hat für mich nichts mit einer nation zu tun...
froh bin ich deshalb auch nicht unbedingt, deutsch zu sein... es ist sicher besser als woanders, aber das macht mich nicht gerade froh, sondern eher traurig für die, denen es nicht so gut geht...
versteht das jemand?
nein... ich weiß auch nicht... ich selbst verstehe die welt momentan auch immer weniger... wir entfernen uns irgendwie voneinander, die welt und ich...

ich kenn nur das neumünsteraner krankenhaus und da hier der club 88 ansässig ist, kann man sich ja vielleicht vorstellen, daß es teilweise sehr gefährlich ist... und das, obwohl die sich hier schon sehr zurücknehmen müssen, weil sie eben ziemlich beobachtet werden!
da werden nicht einfach brutale dinge geworfen, da werden in gruppen einzelne, schwächere, junge mädchen teilweise, verstümmelt!
tja, wer schwäche zeigt der hat es ja nicht anders "verdient" für die...
das meine ich mit "grausam gequälte opfer"! es wird gefoltert!!! anders kann man es nicht mehr nennen!
ich weiß nicht was besser ist...
gut davon ist nichts, das weiß ich...
in dem stadtteil, wo der club ist, leben keine ausländer... gesäubertes gebiet... gegenüber befindet sich eine schule... die kinder und jugendlichen (alles deutsche natürlich, weil ja keine ausländer da) werden angelockt...
neumünster ist eine arbeiterstadt... da passieren viele schlimme dinge... der frust wird teilweise bewußt geschürt...
Apex@Odessa

Man kann den Begriff Nationalsozialismus so wie du es getan hast nicht außeinander nehmen da sich hierdurch seine feststehende Bedeutung verändert. Als Nationalsozialismus bezeichnet man eine politische Bewegung die sich 1920 unter dem Namen NSDAP eine Organisation in Deutschland gründete...die Parteiideologie dieser beruhte auf extrem chauvinistischen, rassistischen, antidemokratischen, militaristische, ausländerfeindlichen und antisemitischen Ideen. Gleichzeitig stellt sich der Nationalsozialismus gegen den Marxismus der kommunistischen und der sozialdemokratischen Richtung, gegen die demokratisch-liberale Ideenwelt, den politischen Katholizismus und die konservativ-feudale "Reaktion".
Ein deutliches Zeichen für den Nationalsozialismus war der extreme Antisemitismus (Ausmerzung des Judentums). Ein anderer der radikale Nationalismus (Herrenrasse) und der expansive Imperialismus (großgermanischer Lebensraum).

Einen Sozialdemokraten wie Willy Brandt als National Sozialist zu bezeichnen trifft also nicht ganz den Kern der Sache da sich der Sozialdemokrat selbst als internationalen demokratischen sozialisten sieht, der im Dienste eines Landes steht (siehe die SPE). Ein Sozialdemokrat kann aufgrund der Werte die er vertritt (Gleichstellung von Mann und Frau, Menschenrechte, Gleichheit der Menschen, Gesellschaft ohne Klassen, Privilegien, Diskriminierung, Friedenswille, Wille zur Perfektionierung der Demokratie) nicht als Nationalsozialist bezeichnet werden da seine Ziele denen des Nationalsozialismus genau entgegengesetzt sind. Die Bezeichnung nationaler Sozialist kann aus diesen Gründen auf einen Sozialdemokraten nicht zutreffen.
Nnordy@Odessa: Ich glaube ich hatte weiter vorn schon gesagt daß es auf dieser Welt schon genug Genozide gegeben hat - außerhalb Deutschlands - und ich diese genausowenig gutheiße oder schönrede oder als weniger schlimm ansehe. Aber wie gesagt, das perfide und menschenverachtende System der Nazis ist und bleibt beispiellos in der Geschichte. Daß Stalin ein Arschloch war und ebenso Millionen von Toten in Arbeitslagern und Gulags sowie im Krieg ("Verheizen") zu verantworten hat bleibt unbestritten, aber wie gesagt, es geht hier nicht ums "Aufrechnen", weil es auch nicht geht. Skeptiker ist ja nun mal kein Stalinist, sondern sieht sich in der/einer Tradition mit der NSDAP (in einigen Punkten, die noch zu klären sind).

@gekitsu: Dann sag mir mal, was ich in dieser Diskussion mit einem Rechten gewinnen kann! Daß alle Rechten ja gar nicht so schlimm sind, wie ich intolerantes Dummchen immer dachte (Achtung, Ironie!)? Daß auch gescheites Gedankengut aus der NPD kommt? Daß man mit Rechten diskutieren kann, auch wenn sie dann immer mit den von ihnen selbst bemängelten Totschlagargumenten kommen? Ohne hier irgend jemand etwas unterschieben zu wollen, aber diese Argumentation "aber es gab auch alliierte Kriegsverbrechen und die Vertreibungen 1945..." werden einem genau von Leuten wie Skeptikern triumphierend entgegen geschleudert, wenn man die Sprache auf den Holocaust und die Verantwortung Deutschlands für den 2. WK bringt. Er hat sich selbst als Opfer bezeichnet, er will nicht als 3. Generation von "Unterlegenen" verantwortlich gemacht werden... Da haben wir es doch schon. Und ich werde hier weiter mitreden, gekitsu, weil ich nach wie vor, glaube ich zumindest, auf einer rel. sachlichen Ebene bleibe (auch wenn mir bei einigen "Argumenten" hier die Galle hochkommt, aber das ist nur meine Meinung) und es mich einfach interessiert, von Skeptiker mal zu hören, wie er zu den Themen bzw. Fragen, die hier aufgeworfen wurden, Stellung nimmt. Wie Du schon so schön sagtest: Diskussion heißt nicht schönreden. Daher dies bitte - und mir hier nicht die Worte verdrehen - auch für das 3. Reich bleiben lassen.
Skeptiker[QUOTE]Warum, in Gottes Namen, wollen ausgerechnet Rechte von Grufts tolleriert werden???[/QUOTE]
Warum nicht? Wir wollen eine Volksbewegung sein und dazu gehören auch Randgruppen und Subkulturen. Außerdem kann ich für meinen Teil nciht bestreiten, daß eure Szene (verzeiht mir den Ausdruck) einen gewissen Reiz auf mich hat.

[QUOTE]Was doch die rechtsextreme Szene ausmacht, ist die unüberwindbare Angst vor Dingen, die sie nicht unter Kontrolle haben und die sie nicht einschätzen können. Klingt das nicht unweigerlich nach Hexenverbrennung und Mittelalter?[/QUOTE]
Klingt das nicht unweigerlich nach Mensch?



[QUOTE]Und wenn er es nicht so serviert bekommt, wie er es haben will, dann eben mit Gewalt[/QUOTE]
Wie war das mit dem Schubladendenken? :rolleyes:

[QUOTE]Aber frage Skeptiker doch mal, wo er sein Raster ansetzt. Wer ist denn Deutscher? Und wer nicht? Ich glaube nicht, daß Du oder viele deiner Freunde diesem Raster standhalten würden![/QUOTE]
Deutscher ist wer deutsche Eltern hat und sich auch zu Deutschland bekennt. Nicht jeder Türke der einen dutschen Ausweis besitzt ist Deutscher. Das liegt schon alleine daran, daß viele von ihnen auf NBachfrage immer noch sagen "Ich bin Türke".

[QUOTE]Ja, da hast Du sicher recht, er wird mich wohl nicht als Deutsche bezeichnen, aber ich hoffe doch dass ich ihn dazu bewegen kann, zu überlegen ob es denn am "Deutschsein" liegen muss/sollte, wenn jemand mit ihm freundlich und korrekt umgeht[/QUOTE]
Sicherlich liegt es nicht daran!!! Ich kenne viele Ausländer, die wissen wo ich politisch stehe mit denen ich trotzdem ein Bier trinken kann. Natürlich gibt es da des öfteren Debatten aber damit haben weder ich noch sie ein Problem. Ich kenne ne Menge netter und freundlicher Ausländer und mit vielen von ihnen kann ich einen lustigeren Abend bverbringen als mit einigen "Kameraden".

[QUOTE]http://online.wdr.de/online/nachric...mna/index.phtml[/QUOTE]
Also ich habe nur das Foto gesehen und mich fast übergeben! :D
Ich kenne den Herrn Crämer persönlich und kann nur sagen, daß er seit diesem Vorfall bei den meisten unten durch ist. Ich selber weigere mich mit diesem Menschen zu unterhalten.
Leider ist es sehr schwer ein Parteiausschlußverfahren anzustreben, was der einzige Grund ist, daß er sich noch Mitglied nennen darf. Ich persönlich halte es für beschähmend, daß er sich noch in unseren Reihen bewegen darf!

[QUOTE]Soooo ganz ehrlich, ich bin richtig dankbar einen "Nazi" (vergib mir die pauschale Formulierung) zu finden, der offenbar prinzipiell über den anständigen Umgang miteinander denkt wie ich....ganz ehrlich du bist der erste, der auf Argumente eingeht, daumen hoch![/QUOTE]
Hast Du es denn vorher schon einmal versucht (außer bei der Glatze von neben an)?

[QUOTE]Ich nehme allerdings, wenn ich auf so ne Demo gehe mein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf Demonstartion und Meinungsfreiheit in Anspruch und niemand hat das Recht mir das zu verbieten![/QUOTE]
Trotzdem müssen wir jedesmal bis nach Karlsruhe um genau dieses Recht zu bekommen...!

[QUOTE]1. Es stimmt die deutsche Geschichte besteht nicht nur aus Hitler, aber niemand kann leugnen, dass es ein wichtiger Teil wäre. Deshalb, sag mal was hälst du von Hitler und seinem ganzen Anhang? Was sind die Nationalsozialisten von 33-45 für dich? Hatten sie deiner Meinung nach recht, haben sie Mist gebaut, hatten sie ne gute Ideologie, aber ne miese Umsetzung?[/QUOTE]
Nun das ich dem nationalsozialismus nicht abgeneigt bin, ist imzwischen wohl dutlich geworden. Ich denke die Idee (wobei ich mich von der "Endlösung" und dem Krieg distanziere, dazu später mehr) war richtig! Die Umsetzung war mit Hinblick auf die ausgeklammerten Themen falsch!

[QUOTE]2. Glaubst Du überhaupt an das, was heute in den Geschichtsbüchern steht? Hat es Auschwitz gegeben oder ist es die größte Lüge der Geschichte (hab mal mit einem diskutiert, der behauptete Beweise zu besitzen, dass Auschwitz eine Lüge sei)?[/QUOTE]
Man kann Auschwitz heute besichtigen, also steht seine Existenz außer Frage. Das Juden verfolgt und getötet wurden steht auch fest! Mein Problem liegt ein bißchen bei der Zahl derer die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sein sollen. Aber hier darüber zu streiten ob es 6, 12, oder nur 2 Millionen waren ist müßig, da jeder Toter einer zuviel ist.

[QUOTE]3. Du sprichst von "eurer Demokratie" Bist du demokrat?[/QUOTE]
Wenn Du die BRD demokratisch nennst dann bin ich kein Demokrat. Wenn Du mit Demokratie dei Volksherrschaft meinst dann ja! Aber da stellt sich die Frage ist totale Demokratie möglich? Ist das Volk (oder alle Völker) bereit dafür diese Verantwortung zu übernehmen?

[QUOTE]Ist die NPD deiner Meinung nach verfassungskonform[/QUOTE]
Ja.

[QUOTE]Langer Rede kurzer Sinn, bist du generell gegen Zuwanderung nach Deutschland? Oder Zuwanderung nur dann, wenn alle Arbeit haben und wir sie brauchen?[/QUOTE]
Ich habe nix dagegen, wenn meintetwegen Afrikaner nach Deutschland kommen um hier zu studieren oder eine Ausbildung zu machen und dann wieder in ihr Heimatland gehen und DORT mit ihrem Wissen, ihrem Können vieles bewegen können. Damit denke ich wäre den Entwicklungsländern auch wesentlich mehr geholfen, als mit dem jetzigen System, daß Deutsche hinfahren einen Brunnen bauen und sich dann wieder verdrücken.
Natürlich möchte ich keinen Menschen der seit 20 Jahren hier lebt wieder vertreiben, aber ich denke schon das es einen sofortigen Einwanderungsstop geben sollte außer in begründeten Fällen (politisch Verfolgte etc.)!

[QUOTE]Ist Antisemitismus ein Thema für dich? Sind Juden schlechtere Menschen als andere? Sind Juden eine "Rasse" oder nur eine religionsgemeinschaft für dich?[/QUOTE]
Natürlich ist es ein Thema, wer könnte daran vorbeikommen? Es sind menschen! Die Frage nach der Rasse kann ich nciht eindeutig beurteilen. Ich habe vor kurzem einen sehr interessanten Fall in Israel gehört:
Es ging darum, daß Humana Milch Milchpulver nach Israel geliefert hat an dem einige Kinder gestorben sind. Der Grund: Es fehlte ein Vitamin (glaube B12), daß "deutsche" Kinder in wesentlich geringerer Menge benötigen. Das gibt natürlich Anlass zu Überlegungen, die ich aber selber auch noch nciht zu Enmde geführt habe.

[QUOTE]6. Rassismus, was ist das? Sind Deutsche bessere Menschen als Türken, Italiener, Russen, Chinesen oder was auch immer[/QUOTE]
Nicht mehr als das Erkennen, daß es Unterschiede zwischen Menschen gibt (völlig wertfrei).

[QUOTE]7. Du sagst du bist stolz, worauf? Auf die Deutsche Geschichte, die wie du richtig anmerkst nicht nur aus Hitler besteht? Was ist denn deutsche Geschichte, Deutschland existiert noch nicht lange, nichma 200 Jahre, hätten da nicht Engländer oder Franzosen beispielsweise mehr worauf sie ihren Nationalstolz richten könnten, die gibbet schon deutlich länger.[/QUOTE]
Den Staat Deutschland gibt es wirklich noch nciht lange aber es gab ja vorher schon den Bund deutscher Länder das 1. Deutsche Reich, die deutschen Stämme etc.

[QUOTE]Bist du wirklich der, der du vorgibst zu sein? In welchem Kreis bist du als NPD-Funktionär tätig?[/QUOTE]
Ja! Es handelt sich um einen großen Kreisverband im mittleren Ruhgebiet und ich arbeite außerdem noch an der außerparteilichen Koordination mit freien Nationalisten mit.

[QUOTE]Daher, Skeptiker: Wie ist denn deine Meinung zum Holocaust? Zur Kriegsverantwortung der Deutschen? Das sind die zwei Fragen die mich am brennendsten interessieren. Bin gespannt, ob darauf eine Antwort kommt...[/QUOTE]
Klar bekommst Du Deine Antwort! Ich habe vorab schon etwas zu Holocaust gesagt, denke das reicht auch.
Nun ich denke mal, das der 2. Weltkrieg zwar von Deutschland begonnen wurde, der Rest der Welt ihn aber auch bereitwillig angenommen hat. Inwieweit der der Überfall auf Polen provoziert wurde, durch Übergriffe auf die dort lebenden Deutschen und ob der Versailler Vertrag nicht eigentlich den Zwang eines neuerlichen krieges darstellte, da kann man sehr lang drüber diskuttieren ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

[QUOTE]und im krankenhaus sehe ich auch nur grausam gequälte opfer der rechten, niemals der linken...[/QUOTE]
Dann mach die Augen auf!!! Ich mußte schon Kameraden zu Grabe tragen weil sie von Türken erstochen oder von Linken zusammengetreten wurden! Auf fast jeder Demo sehe ich Polizisten die von linken angegriffen und verletzt worden sind und warum??? Weil sie uns schützen damit wir unseren Priotest und unsere Meinug auf die Strasse bringen können!!! Aber wahrscheinlich ist es einfach dei Augen vor einigen Wahrheiten zu verschließen als anzuerkennen das viel Mist auf beiden Seiten gebaut wird der mit Politik nix zu tun hat!
Den rest deines beitrags lasse ich unkommentiert!

[QUOTE]ich kann creo nur zustimmen....tut mir leid,aber auch der intellektuellste "Rechte" hat bei mir keine chance.da hört toleranz für mich einfach auf...[/QUOTE]
Es kann nciht sein, was nicht sein darf??? :D

So ich hoffe ich habe es geschafft in meiner knappen Zeit wieder wenigstens die wichtigesten Fragen zu beantworten. Werde versuchen in nächster Zeit mal ins Internet Cafe zu kommen um Euch ein bißchen ausführlicher zu antworten.
GenocideMachine[QUOTE]Natürlich ist es ein Thema, wer könnte daran vorbeikommen? Es sind menschen! Die Frage nach der Rasse kann ich nciht eindeutig beurteilen. Ich habe vor kurzem einen sehr interessanten Fall in Israel gehört:
Es ging darum, daß Humana Milch Milchpulver nach Israel geliefert hat an dem einige Kinder gestorben sind. Der Grund: Es fehlte ein Vitamin (glaube B12), daß "deutsche" Kinder in wesentlich geringerer Menge benötigen. Das gibt natürlich Anlass zu Überlegungen, die ich aber selber auch noch nciht zu Enmde geführt habe.[/QUOTE]

die zusammensetzung dieses milchersatzes war fehlerhaft, wenn kinder mit "deutschen erbanlagen" (formulierung bewusst gewählt) mit dieser fehlerhaften lieferung versorgt worden wären, wären sie genauso gestorben.
DarketIch bedanke mich für die Antworten auf meine Fragen und bleibe bei meiner Ansicht, dass es überall solche und solche gibt. Das heißt nicht, dass ich deine Ansichten gutheißen würde oder so, aber dat muss ich auch nicht und ich glaube auch nicht, dass das der Zweck des Postings war. Ich kann dich als ne Person mit anderen Ansichten respektieren, auch wenn ich dich für das woran ich glaube nach wie vor für gefährlich halte, aber ich denke auch das beruht auf gegenseitigkeit :D
Auf deine Frage bezogen: Ja ich habe schon mit anderen als den hohlen Glatzen gesprochen, bzw. ich habae es versucht. Auf den entsprechenden Foren im Internet wird man sofort zensiert (is aber, geb ich zu nicht nur bei den rechten so, auch bei Linken gruppierungen nicht besser und auf dem Forum der CDU wurde jeder zweite meiner Beiträge gelöscht, weil ich halt anderer Meinung war...) und sonst hatte ich mal ne seeeehr aufschlussreiche E-mail Korrespondenz mit irgendwelchen beknackten Holocaust-Leugnern und ähnlichem....leider hab ich die mails nicht mehr sonst hätte ich dir mal welche geschickt oder wenigstens zitiert, war wirklich hart und das waren Leute aus dem eher bürgerlichen Lager, REPs um die 50 oder so.
Bezogen auf deine Antwort zur Zuwanderung: ´Seh ich es richtig, dass du der Meinung bist, dass Deutschland für die Ausbildung ausländischer Fachkräfte aufkommen soll, die danach in ihr Heimatland zurückkehren? Versteh mich nicht falsch, ich find auch, dass das ein sinnvoller Beitrag zur Entwicklungshilfe ist, aber man hört grade aus konservativ/bürgerlichen Parteien öfter mal, dass das nicht gehen würde und Deutschland nicht für den rest der Welt ausbilden könne. Wie steht es denn mit ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland, die das Land wirtschaftlich und sozial nach vorne bringen können? Es ist ein beinahe schon ehernes Gesetz der letzten Jahre, dass die Arbeitgeberverbände rumheulen, dass die Qualifikation in Deutschland sinken würde (halt ich zwar für fragwürdig, aber nun gut, ganz ohne Grund werden sies nicht sagen denke ich). Du wirst zurecht sagen, dass eben etwas für das Bildungssystem getan werden muss und schon allein weil ich mich auch noch in eben jenem Bildungssystem befinde und in diesem auf eine Tastatur einhacken muss, die den Namen nicht verdient :D werde ich dir dahingehend zustimmen, aber ist Zuwanderung von Fachkräften dann mittelfristig nicht notwendig?
Wir haben übrigens hier irgendwo nen Thread rumschwirren, in dem es um Abschiebepolitik geht, wenn dus nicht schon getan hast würde ich mich freuen, wenn du dich beteiligst und wir mal in Bezug auf eine eher praktische Frage diskutieren könnten.
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Dann mach die Augen auf!!! Ich mußte schon Kameraden zu Grabe tragen weil sie von Türken erstochen oder von Linken zusammengetreten wurden! Auf fast jeder Demo sehe ich Polizisten die von linken angegriffen und verletzt worden sind und warum??? Weil sie uns schützen damit wir unseren Priotest und unsere Meinug auf die Strasse bringen können!!! Aber wahrscheinlich ist es einfach dei Augen vor einigen Wahrheiten zu verschließen als anzuerkennen das viel Mist auf beiden Seiten gebaut wird der mit Politik nix zu tun hat!
Den rest deines beitrags lasse ich unkommentiert![/B][/QUOTE]
hat sich da vielleicht einfach mal jemand gewehrt? das hört sich für mich genauso an wie dieses alliierten-kriegsverbrechen-abgelenke!
gewalt erzeugt immer gegengewalt! bei den rechten gilt das gesetz der stärke und die müssen sie sich selbst schwächlicherweise scheinbar immer wieder unter beweis stellen. schwache und ausländer haben keine existenzberechtigung! so wiegelt man sich selbst auf...
ich weiß, das viel mist auf beiden seiten passiert, die frage ist warum und in welchem maße.
das was ich gesehen habe war maßlos, kam von rechts und war BEWUSSTE menschenquälerei! das kam nicht mal eben aus dem affekt heraus! da gibt es auch überhaupt nichts dran zu deuteln! es waren zu eindeutig immer schwache einzelpersonen gegen einen mob von rechten! rechte, die dir vielleicht nicht behagen, aber die sich von dieser partei nunmal angesprochen fühlen und die ja auch von der partei toleriert werden! womöglich sogar akzeptiert!
polizisten müssen IMMER herhalten! geh einfach nicht mehr auf die straße, wenn es dir um das wohl der polizisten geht! und das alles hat meines erachtens nach schon mit der politik der npd zu tun! manche protestieren hier nur, damit sie hinterher bemitleidet werden können! denen geht es gar nicht um das motto der demonstration! deshalb benehmen sie sich da auch mal ein bisschen... so sind sie gedrillt! neumünster und christian worch sind dir sicher auch ein begriff...
l'ange obscur[QUOTE]Die Frage nach der Rasse kann ich nciht eindeutig beurteilen. Ich habe vor kurzem einen sehr interessanten Fall in Israel gehört:
Es ging darum, daß Humana Milch Milchpulver nach Israel geliefert hat an dem einige Kinder gestorben sind. Der Grund: Es fehlte ein Vitamin (glaube B12), daß "deutsche" Kinder in wesentlich geringerer Menge benötigen. Das gibt natürlich Anlass zu Überlegungen, die ich aber selber auch noch nciht zu Enmde geführt habe. [/QUOTE]


dazu aus dem n-tv archiv:

Verwirrung und neues Rätselraten entstand am Montagabend in Israel, nachdem Sprecher von Humana erklärt hatten, dass die ausschließlich für Israel produzierte die Sojamilch doch das lebenswichtige Vitamin B1 enthalte, während Laboruntersuchungen des israelischen Gesundheitsministeriums ergeben hatten, dass es in dem Pulver fehle.

[B]dass die ausschließlich für Israel produzierte die Sojamilch[/B] !!!

In Deutschland erhältliche Produkte seien von den Problemen nicht betroffen, teilte Humana mit. Sie würden nach einer anderen Rezeptur zubereitet.

[B]Sie würden nach einer anderen Rezeptur zubereitet.[/B] !!!

Humana stellt die Säuglingsnahrung im Auftrag der israelischen Firma Remedia wegen der jüdischen Speisegesetze nach einer speziellen Rezeptur

[B]wegen der jüdischen Speisegesetze [/B] !!!

also eher eine frage der religion als der rasse...
und am ehesten vergleichbar mit dem verbot des schweinefleischs bei moslems, verbot des rindfleischs bei gläubigen indern, usw.usw.

ähnliche mangelerscheinungen gab und gibt es auch bei babys und kleinkindern, die z.b. streng vegan ernährt worden sind und das vollkommen unabhängig von herkunft und rasse, da eine vegane lebensform ja nichts rasseabhängiges ist.

l'ange obscur
Skeptiker[QUOTE]die zusammensetzung dieses milchersatzes war fehlerhaft, wenn kinder mit "deutschen erbanlagen" (formulierung bewusst gewählt) mit dieser fehlerhaften lieferung versorgt worden wären, wären sie genauso gestorben.[/QUOTE]
Danke für die Aufklärung!!

[QUOTE]Bezogen auf deine Antwort zur Zuwanderung: ´Seh ich es richtig, dass du der Meinung bist, dass Deutschland für die Ausbildung ausländischer Fachkräfte aufkommen soll, die danach in ihr Heimatland zurückkehren? Versteh mich nicht falsch, ich find auch, dass das ein sinnvoller Beitrag zur Entwicklungshilfe ist, aber man hört grade aus konservativ/bürgerlichen Parteien öfter mal, dass das nicht gehen würde und Deutschland nicht für den rest der Welt ausbilden könne.[/QUOTE]
Natürlich setzt das vorraus, daß die hier ausgebildeten auch anfangen in ihrem eigenen Land ausbilden und irgendwann nicht mehr auf uns angewiesen sind.



[QUOTE]hat sich da vielleicht einfach mal jemand gewehrt?[/QUOTE]
Na klar haben sich 6 gegen einen gewehrt! Wahrscheinlich war es Notwehr, sie konnten nciht anders als seine Knochen über die halbe Strasse zu verteilen und ihm ins gesicht zu pissen!!!

[QUOTE]neumünster und christian worch sind dir sicher auch ein begriff...[/QUOTE]
Worch ist nicht Mitglied einer Partei und hat inzwischen auch nur noch eine sehr geringe Anhängerschaft. Er war früher eine große Nummer aber seit ein Grundsatzurteil aus Karlsruhe existiert ist er nur noch jemand der sich in Hamburg austobt aber von uns nicht mehr ernst genommen wird. wer in einem Jahr 12 Demos in leipzig anmeldet nur weil er es kann macht sich eigentlich schon lächerlich! Darin ist auch der Grund zu suchen, daß er sich mit dem Club 88 zusammengeschloßen hat und nun versucht die Skins und Hools unter seine Kontrolle zu bringen. Das ist eine Entwicklung die auch wir mit Unbehagen verfolgen, aber was sollten wir Deiner Meinung nach dagegen unternehmen? Der Club 88 ist genauso wie die SSS (Skinheads Sächsische Schweiz) eine freie kameradschaft die niemals mit einer Partei oder einem ihrer Angehörigen reden wird.

[QUOTE]polizisten müssen IMMER herhalten! geh einfach nicht mehr auf die straße, wenn es dir um das wohl der polizisten geht![/QUOTE]
Also sind wir schuld, wenn Linke Steine auf uns schmeißen und dabei Polizisten verletzt werden???? Das erklär mir mal genauer!!!
Dann könnte ich auch sagen: Lasst die Polizei zu Hause und wir schauen einfach welche Demoteilnehmer das Ganze überleben und die haben dann recht!

@lánge obscur: Auch Dir Dank für diese Aufklärung, ich war zu der zeit im Urlaub und habe dementsprechend nur im Nachhinein davon gehört.
gekitsunnordy: du kannst in jeder diskussion in folgender weise gewinnen:
du festigst deine position weiter (d.h. du kannst mit deinen argumenten deine position mindestens genauso stark vertreten wie dein diskussionsgegner - je staerker der gegner desto gefestigter -notgedrungen- deine position)
du erweiterst deinen horizont (d.h. du kannst das eine oder andere zumindest nicht widerlegen, weswegen du es aber nicht als deine meinung annehmen musst - denn du wirst auch argumente und gruende fuer deine meinung haben. aber wenn du mit deinen grundsaetzen etwas nicht widerlegen kannst von dem du dachtest es sei unausweichlich gegen deine griundsaetze, dann sollte die sache noch ein bissel genaueres nachdenken wert sein)

skeptiker: der satz ueber die reine feststellung von unterschieden zwischen menschen ohne dass diese eine auswirkungen auf den wert des menschen haben - sehr schoen zu lesen.
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Na klar haben sich 6 gegen einen gewehrt! Wahrscheinlich war es Notwehr, sie konnten nciht anders als seine Knochen über die halbe Strasse zu verteilen und ihm ins gesicht zu pissen!!!

Worch ist nicht Mitglied einer Partei und hat inzwischen auch nur noch eine sehr geringe Anhängerschaft. Er war früher eine große Nummer aber seit ein Grundsatzurteil aus Karlsruhe existiert ist er nur noch jemand der sich in Hamburg austobt aber von uns nicht mehr ernst genommen wird. wer in einem Jahr 12 Demos in leipzig anmeldet nur weil er es kann macht sich eigentlich schon lächerlich! Darin ist auch der Grund zu suchen, daß er sich mit dem Club 88 zusammengeschloßen hat und nun versucht die Skins und Hools unter seine Kontrolle zu bringen. Das ist eine Entwicklung die auch wir mit Unbehagen verfolgen, aber was sollten wir Deiner Meinung nach dagegen unternehmen? Der Club 88 ist genauso wie die SSS (Skinheads Sächsische Schweiz) eine freie kameradschaft die niemals mit einer Partei oder einem ihrer Angehörigen reden wird.

Also sind wir schuld, wenn Linke Steine auf uns schmeißen und dabei Polizisten verletzt werden???? Das erklär mir mal genauer!!!
Dann könnte ich auch sagen: Lasst die Polizei zu Hause und wir schauen einfach welche Demoteilnehmer das Ganze überleben und die haben dann recht!
[/B][/QUOTE]
es tut mir sehr leid, was mit deinem kameraden passiert ist, das kannst du mir glauben! aber nun muß man doch dann auch mal sehen warum das so gekommen ist, oder? warum passiert soetwas? doch nicht, weil alle immer nur sitz- oder hungerstreiks veranstalten? vielleicht stärkedemonstration, die sich wechselseitig immer mehr aufbaut durch künstlich erzeugte feindbilder?
im übrigen scheint mir diese art des tötens genau die zu sein, die auch bei den neumünsteraner opfern angewendet wurde! quälen und foltern und verstümmeln! das gibt einem irgendwie zu denken, ob es nicht vielleicht doch rache war!
ich gebe deiner partei daran keine schuld, versteh mich nicht falsch! aber ich frage mich, wie ihr das mit eurem gewissen vereinbaren könnt, solche menschen zu euren anhängern zu zählen!? da kann doch etwas in dem parteiprogramm nicht so ganz deutlich sein!?

nein, worch ist von parteien nur noch ungern gesehen, weil er sich nicht beherrschen kann und zu auffällige dinge macht... das wurde aber erst nach dem urteil bemerkt!
für gewisse aktionen scheint er immer noch gut genug zu sein. geld hat er auch...
er läuft auch beinahe grundsätzlich bei demonstrationen mit, die mit npd-schildern vonstatten gehen.
weiß nicht, wie das mit dem nicht-miteinander-reden da gehen kann? gibts da ne gewisse grenze im demonstrationszug? hier sind die extremen und da sind die, die es nur gut mit allen meinen? wie kommt es, daß die immer dabei sind? ist DAS eure übergroße toleranz?

sorry, aber die polizisten hast DU ins spiel gebracht! derjenige der eine demonstration veranstaltet ist immer der, der beschützt wird, das ist links wie rechts so und keine schuldfrage!
es geht mir lediglich darum festzuhalten, das soetwas ja scheinbar von vornherein bei demonstrationen von rechts so kommt und das ihr also einfach nicht mehr demonstrieren bräuchtet, damit niemandem mehr etwas passiert!
aber wollt ihr das denn wirklich? es kommt mir nicht so vor, vielleicht weil es ja auch immer eine gute show für euch ist!?
das hätte dann ja schon beinahe etwas vorsätzliches?
mir wäre es wirklich auch lieber, wenn die am straßenrand sich gar nicht blicken lassen würden bei sowas!!! das wäre ein besserer protest... vereinsamte straßen sollten sie durchwandern... aber es ist eben wohl immer wieder zu nett anzusehen, wie die uniformierten da marschieren...
ganz ehrlich: ich habe noch keine "seriöse" partei soviel demonstrieren sehen wie die npd... und wenn ichs jetzt mal so recht bedenke eigentlich nur die! alles andere waren gewerkschaften oder friedensbewegungen oder sowas...
Darketahja diese links-rechts Debatte zu klären is ungefähr nen genauso sinnentleerter Versuch, wie wenn wir anfangen den Nahostkonflikt auf irgendne Partei zu reduzieren. In beiden Fällen hassen sich die beiden Seiten einfach so sehr und sind auch alle beide (jetzt verallgemeiner, auf beiden seiten gibt es auch andere) gewaltbereit. Ich glaube den meisten Polizisten geht es auf Deutsch gesagt am Arsch vorbei welche von beiden Seiten jetzt den Stein geschmissen hat, der sie am Helm getroffen hat. Ich jedenfalls halt von allen beiden nix, liegt wahrscheinlich dran, dass MIR mal jemand erklärt hat, dass jemand der versucht Argumente mit Gewalt durchzubringen eigentlich garkeine Argumente hat! Darüber müssen wir uns doch wohl eher weniger streiten, es is doch nunmal eine Tatsache, dass sowohl schon Menschen von rechtem wie auch von linkem Schlägerpack ins Jenseits befördert wurden und obs auf der einen Seite einer mehr oder weniger war is doch wohl wurscht, einer ist einer zu viel!

@Skeptiker
Wenn man wie vorgeschlagen die Polizei bei den Demos weglässt und es so läuft wie du gemeint hast, dann befürchte ich, dass nicht ihr diejenigen seid, die recht haben....
Aber im ernst, was du oben allgemein über das recht zu demonstrieren gesagt hast (hab ich vorhin vergessen) stimmt schon. Ihr habt es da deutlich schwerer als andere und das nicht ganz zu recht (gleiches Recht für alle). Ich weiß allerdings auch aus mehreren Quellen, dass linke Demos auch nicht ganz leicht durchzukriegen sind, das Problem is nur, dass die sich einen Dreck drum scheren ob die Demo genehmigt ist oder nicht.
Abstja, wer zu spät kommt, den bestraft das leben. ich hab diesen thread hier zu spät entdeckt, also kann ich erst nach dem posting nummero 100 einsteigen. aber wenigstens konnte ich mir einen kleinen überblick verschaffen.
zunächst einmal: ich bin nicht rechts. ich halte den der großteil rechtsgerichteten politischen gesinnung für unlogisch, unausgegoren und menschenverachtend. also, um es kurz zu sagen: ich find sie scheiße. es beruhigt mich auch auf eine gewisse weise, hier auf dem board viele gleicher einstellung wiederzufinden. [B]allerdings[/B] bin ich mir nicht so sicher, ob hier nicht dem klischee des linken grufts genüge getan wird, oder ob nun doch eine echte überzeugung dahinter steckt?
toleranz nur im gewissen maße?

[QUOTE] bei nazis, faschos oder wie auch immer sie sich nennen, hört meine toleranz (oder gleichgültigkeit) auf.[/QUOTE]

[QUOTE]Wenn man sich als tolerant bezeichnet heiß das ja nicht unbedingt, daß man gegenüber Intoleranz auch tolerant sein muß, seine sämtlichen Prizipien über Bord wirft, und sich völliger Beliebigkeit hingibt...[/QUOTE]

ja aber eben doch. entweder man ist anderen einstellungen gegenüber tolerant, oder man ist es nicht. ganz einfach. man kann nicht nur die netten und sympatischen akzeptieren, die fiesen und dummen aber verbieten wollen. wenn der skeptiker (irgendwie muss ich da immer an eine ganz und gar nicht rechte band denken) diese meinung hat und hier auf dem board kundtun will, dann ist das sein gutes recht. er darf und soll diese meinung auch gerne im fernsehen, in radios und auch auf demos kundtun dürfen - dafür leben wir in einer demokratie.
natürlich schließe ich da gewalt in JEGLICHER form aus. toleranz soll nicht selbstzerstörerisch sein. wenn ein nazi ausländer umbringen oder verletzen will gehört er eingesperrt. sagt er aber, ausländer seien scheiße, oder würden ausgewisen gehören - dann ist eben diese meinung sein gutes recht. egal wie scheiße ich sie finde.

persönlich kann ich sagen: auch wenn mir eine linke meinung in ihrer gundaussage lieber ist, distanziere ich mich doch von jeglichem extremismus. natürlich mag ich keine nazis, die ausländer zusammenschlagen. aber ich kenne auch antifaleute die stolz erzählen, dass sie bekannte skins überfahren würden. mein bruder wurde von punks so zusammen geschlagen, dass er durch eine netzhautablösung nur noch 35% der ursprünglichen sehkraft auf dem einem auge hat. er ist übrigens nicht unbedingt rechts - aber er hatte einen anzug an und kannte den vermieter, der denen probleme machte.
tja, arschlöcher gibts in jeder szene. deswegen gleich der ganzen szene das rederecht zu verweigern finde ich nicht akzeptabel. egal, und ich sage das nur um meine meinung durch ständige wiederholung ins gehirn der leser zu hämmern, wie scheiße ich sie finde.


das problem mit diesem meinem pamphlet ist natürlich, dass man nach über 100 einträgen nicht mehr von mangelnder redebereitschaft und ignoranz reden kann ... naja. :D ;)

grundsätzlich fände ich es interessant, wenn diese diskussion einen anderen weg einschlagen würde als "wer hat den ersten stein geworfen", sondern die mir wirklich schwer verständliche idiologie des skeptikers unter die lupe genommen wird.

[QUOTE]Deutscher ist wer deutsche Eltern hat und sich auch zu Deutschland bekennt. Nicht jeder Türke der einen deutschen Ausweis besitzt ist Deutscher.[/QUOTE]

also ist ein kind, dass hier geboren wurde, traditionell türkische eltern besitzt, aber durch umfeld, schule und freunde von einem deutschen kind nur anhand der hautfarbe zu unterscheiden ist (trotz all der talkshows gibt es sowas wirklich leute ;) ) kein deutscher? selbst wenn es noch nie in der türkei war und es eigentlich auch nie vorhat?

[QUOTE]Nun das ich dem nationalsozialismus nicht abgeneigt bin, ist imzwischen wohl dutlich geworden. Ich denke die Idee (wobei ich mich von der "Endlösung" und dem Krieg distanziere, dazu später mehr) war richtig![/QUOTE]

was am nationalsozialismus findest du richtig und wichtig? konkret?

[QUOTE] [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus#Hauptmerkmale]aus faulheit hier kopiert/zitiert[/URL]

[b]Hauptmerkmale[/b]
- Sozialdarwinismus
- Starke Betonung des "Völkischen"
- Verteidigung von "Blut und Boden"
- "Lebensraumpolitik"
- "Lebensraum im Osten"
- Rassismus, insbesondere Antisemitismus
- der im Holocaust kulminierte und "Höherzüchtung" einer Herrenrasse im Lebensborn
- Führerprinzip/Führerglaube (Verantwortung "nach oben", Autorität "nach unten")
- Verwandtschaft zum Faschismus
- Euthanasie und Eugenik[/QUOTE]

welche dieser grundsätze ist die besonders wichtig? welche lehnst du ab? widerspricht sich die völkische gesinnung nicht mit der suche eines neuen lebensraums im osten? (keine angst, ich unterstelle dir nicht, dass du und deine kameraden polen eindoitschen wollen) glaubst du an die existenz einer besseren "rasse"? betreibst du also wertenden rassismus? wie stehst du zur eugenik?


[QUOTE]ch habe nix dagegen, wenn meintetwegen Afrikaner nach Deutschland kommen um hier zu studieren oder eine Ausbildung zu machen und dann wieder in ihr Heimatland gehen und DORT mit ihrem Wissen, ihrem Können vieles bewegen können. Damit denke ich wäre den Entwicklungsländern auch wesentlich mehr geholfen, als mit dem jetzigen System, daß Deutsche hinfahren einen Brunnen bauen und sich dann wieder verdrücken.[/QUOTE]

prinzipiell gebe ich dir hier recht. dem hungrigen ist durch das erlernen der landwirtschaft mehr geholfen als durch eine wagenladung brot. (nagut, backen sollte er auch lernen :rolleyes: ).
andererseits: warum? klar ist es wichtig, wenn den ländern geholfen wird, und klar wollen das auch viele. aber manche leute wollen eben einfach in deutschland leben. soll ja auch deutsche geben, die in die usa auswandern. warum nicht? von kriminellen ausländern mal abgesehen ist es mir doch total wurst ob mein nachbar oder die bedienung im laden hier geboren wurde oder in timbuktu. dem land ist das egal, die deutsche wirtschaft freut sich und die glorreiche deutsche geschichte macht das auch nicht kaputt. ohne einwanderer sähe es hie rganz anders aus - sogar die hochgelobte deutsche sprache wäre als solche nicht existent.

[QUOTE]Natürlich ist es [antisemitismus] ein Thema, wer könnte daran vorbeikommen?[/QUOTE]

das beantwortet die frage nicht. wie stehst du dazu? sind juden schlechtere menschen?

[i]zum ersten beitrag geh[/i]

[QUOTE]Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen?[/QUOTE]

weil du dann sagst, dass du deutschland nicht mit nichtdeutschen teilen möchtest. das fände ich schade, müsste ich deshalb doch viele freunde missen. und du die netten ausländer, mit denen du nach eigener aussage lieber bier trinkst als mit deinen kameraden.

[QUOTE] Warum werden wir als Nazischweine bezeichnet wenn wir die Todesstrafe für Kinderschänder fordern?[/QUOTE]

weil kinderschänder trotz ihrer taten menschen bleiben. und menschen zu töten ist mord. menschen das menschsein abzusprechen und nichtmenschen aus dem menschlichen genpool entfernen zu wollen ist ja nun doch irgendwie eine der grundaussagen des klassischen nationalsozialismus. oder?
(was beweist, dass es auch linke nazis gibt)

[QUOTE]Gab es keine Allierten-Kriegsverbrechen?[/QUOTE]

doch. sogar richtig schlimme. aber die machen weder gut was deutschland getan hat - noch relativieren sie, was nazis heute machen. lassen wir also die vergangenheit vergangen sein.
es gibt gewalttätige linksextreme und gewalttätige rechtsextreme. allerdings hört man seltener von brennenden naziwohnungen, oder?

so, genug geschrieben. sorry wenn es ein bisschen lang geworden ist - ich musste 100 verpasste postings nachholen. :D

abs

ps. (edit) oh gott, das is ECHT lang geworden. das les ich mir nicht nochmal durch, hrhr. lernt mit tippfehlern leben. :q
SchwarzePest[url]http://online.wdr.de/online/nachric...mna/index.phtml[/url]
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]

Also ich habe nur das Foto gesehen und mich fast übergeben! :D
Ich kenne den Herrn Crämer persönlich und kann nur sagen, daß er seit diesem Vorfall bei den meisten unten durch ist. Ich selber weigere mich mit diesem Menschen zu unterhalten.
Leider ist es sehr schwer ein Parteiausschlußverfahren anzustreben, was der einzige Grund ist, daß er sich noch Mitglied nennen darf. Ich persönlich halte es für beschähmend, daß er sich noch in unseren Reihen bewegen darf!

[/B][/QUOTE]

Das kann mich mir vorstellen das Ausschlußverfahren gegen Straftäter in der NPD schwer durchzusetzen sind. Wenn ich mir die Seite der NPD Essen anschau werde ich das Gefühl nicht los, das Straftaten nicht nur toleriert werden....

[url]www.npd-essen.de/herzlich.html[/url]

Unter Theorie findet man das Thema "Dein Verhalten gegenüber Polizei und Justiz". Für besonders bedenklich halte ich die Erfahrungsberichte.
DarketJep danke Abs, du stellst grad die Fragen, die mir noch fehlen :)
Besonders interessant find ich die Sache mit den Alliiertenkriegsverbrechen, die ja nun schließlich keiner leugnen kann. Die Sache ist die: Wenn ich soetwas wie Nationalbewusstsein habe (ich leugne, dass ich eines besitze), dann ist es doch unlogisch auf andere zu schauen bevor ich vor meiner eigenen Tür sauber gemacht habe. Wenn man, so wie ich es versuche, wenn auch nicht immer schaffe leugnet, dass man mit einem Menschen eigener Nationalität mehr gemeinsam hat als mit anderen müsste doch zunächst schauen wie es bei "sich und seinesgleichen" aussieht. Korrigiert mich, wenn ich eurer Meinung nach irre, ich will damit auch nicht umgekehrt relativieren, ist nur mein denkansatz zu dem Thema.
Nnordy@SchwarzePest: Danke für den äußerst aufklärungsreichen Link zur NPD. Daher, @Skeptiker: Sind dies auch deine für Dich verbindlichen Grundsätze???? Ich kann allen hier nur empfehlen, da mal reinzugucken. Es ist schlimmer, als ich gedacht hätte...
Thalmos[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Wenn Ihr doch alle so tolerant seid und sie von Anderen auch erwartet warum seid Ihr nicht auch "uns" gegenüber tolerant???
Ihr regt Euch ständig über das Bild auf, das die medien über Euch Schwarze verbreiten (Satanisten, Kinder fressen, Katzen schlachten etc.), aber trotzdem glaubt Ihr es sofort wenn Spiegel-TV schreit: "50 Neo-Nazis ertränken kleinen Jungen in Sebniz!" [/B][/QUOTE]

Wieder einmal platze ich in diesen (meiner Vermutung nach wieder längst vom ursprünglichen Thema abgewichenen) Thread hinein...vorab: ich bin kein Nazi oder sonst was

Also ich muss sagen dass ich nicht in dem Glauben lebe dass die Szene tolerant ist, sondern dass dies einfach ne einfache Bezeichnung dafür ist, dass es weniger Gewaltbereitschaft als wie in anderen Szenen gibt. Und mit der Sache mit dem Spiegel-TV Effekt gebe ich dir recht. Es stimmt wirklich dass sich alles schwarze immer fürchterlich aufregt mit Satan, Opferung, weiss der Teufel (haha...) was in Bezug gesetzt zu werden, aber selber sind die Leute doch auch nicht besser und urteilen schnell mal was anderes ab. Ich bin wie gesagt kein Nazi, aber jeder kann seine Meinung (zu der auch diese für mich zu einer gehört) haben wie er will, nur soll er mich damit in Frieden lassen wenn ich nichts damit anfangen kann.
DarketJep dat mit den Parteigrundsätzen würd mich auch interessieren, bin grad nochmal so einiges durchgegangen, was hier geschrieben wurde und hab festgestellt, dass einige Sachen ein wenig schwammig, ablenkend oder garnicht erwähnt wurde. Die oben erwähnte Sache mit dem antisemitismus is eine Sache, eine andere Sache ist, dass du zwar geäußert hast wie du zum Nationalsozialismus an sich stehst, meine Frage nach Hitler aber unbeantwortet gelassen hast. Außerdem muss ich sagen, dass mir einige Antworten nen bisserl kurz sind, aber das könnte auch an der Vielzahl der Fragen liegen.
Oh und ich les grad auf dieser Seite.... NPD-essen, kannst du mir verraten was eine "wahre Geschichtsschreibung durchsetzen" bedeutet?
Uiui je weiter ich lese desto härter wirds, würd mich schon interessieren, was ein Parteifunktionär dau sagt...
TheFrailIch hatte so einen schönen Text geschrieben und dann mach ihn irgendein dahergelaufener frecher Fehler zunichte. Egal! Kurzform:
Deine (@Skeptiker) anscheinende Toleranz täuscht nicht darüber hinweg, dass du deine wirklichen Ideale nicht preisgibst. Deine Diskussion scheint lediglich den Zweck zu haben, Anhänger in der schwarzen Szene zu finden, welche bekanntlich einen recht geringen Ausländeranteil hat. Hmm in der Kurzform wirkt das nicht sehr überzeugend. Ich hoffe einige Leser hatten das gleiche mulmige Gefühl. Ich bin müde!
Danke sehr.
Darketoh und ich stelle gerade verblüffende Ähnlichkeiten zwischen rechts und links fest....hören wahrscheinlich alle beide nicht gern, aber diese Anleitung zum bestmöglichen verhalten bei Verdacht auf Straftaten hab ich schonmal auf der Seite von nen paar autonomen Spinnern gelesen....aber es is ja bekannt....die Staatswillkür....
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Abs [/i]
ja aber eben doch. entweder man ist anderen einstellungen gegenüber tolerant, oder man ist es nicht. ganz einfach. man kann nicht nur die netten und sympatischen akzeptieren, die fiesen und dummen aber verbieten wollen.
[/QUOTE]

hee, ich hab nie behauptet, sooo tolerant zu sein.
ich habe auch meine überzeugungen und die habe ich vertreten.
(ebenso wie jeder andere auch hier)
und ich habe nicht geschrieben, skeptiker dürfe hier nicht seine meinung vertreten.
nur dass ich ihm nicht glaube.
(hallo? ein npd-funktionär? die gehirne hinter der bewegungen? klingelts denn da nur bei mir?)

vG
creo
xxxzinixxxden aspekt würde ich auch nicht aus den augen verlieren wollen, gerade weil ich weiß, wie die jugendlichen aus der gegenüberliegenden schule des clubs 88 shanghait werden...
NnordyTheFrail hat es teilweise auf den Punkt gebracht, das ist nämlich ein Problem daß ich hier auch habe. Und wir reagieren genauso, wie Skeptiker es wahrscheinlich gut findet: Wir - als nette, offene und soooo tolerante Menschen - fangen an, nach Haare in der Suppe bzw. "guten Seiten" an einer Einstellung zu suchen, die man sich natürlich schön reden kann...
Daß diese Einstellung in einer Demokratie selbstredend legal ist und auch vertreten werden kann, davon zeugt allein diese NPD-Seite schon. Ich kann jedem nur raten, sich das echt mal reinzuziehen, da ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen... "wahre Geschichtsschreibung" - da sind sie, die ewig Gestrigen, Unverbesserlichen, die Abstreiter... Und da, gekitsu, frage ich mich doch wirklich, ob solche Leute - wobei ich nicht Skeptiker meine, der ja bis dato noch kaum wirklich Tacheles geredet hat - wirklich diskussionsfähig sind, bzw. ob ich mir dazu überhaupt die Mühe machen soll. Guck Dir die Seite an und bilde Dir deine eigene Meinung. Es ist mir scheißegal, ob ich mir da jetzt einen "Zugang" verbaue, aber wer so einen Müll verzapft, hat eindrucksvoll bewiesen, daß es nicht um Meinungsbildung sondern um "Massenmobilisierung" gehen soll. Da kann man ja bloß froh sein, daß die NPD keine Rhetoriker mehr hat a la Goebbels. ... Man braucht sich nur "The Wall" anzugucken und weiß, hoffe ich, was ich meine...
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von anyone [/i]
creo - ich weiss nicht, was genau da bei dir klingelt...

...aber jemandem, der sich mit 17 zum beitritt bei der npd
entschieden hat und mit 21 schon vorsitzender eines
kreisverbandes ist, dem unterstelle ich weitergehende
absichten und ernstere hintergründe, als einfach nur
auf einem gothic-board über "toleranz" diskutieren zu wollen... [/QUOTE]

*klingel*

genau dieses, anyone
Böses MädchenHallo! hab mich soeben mal hier eingelinkt, um mal etwas zu dem Ausgangsthema zu sagen(ohne jetzt die letzten Beiträge gelesen zu haben): Grundsätzlich halte ich diese Einstellung gar nicht für so verkehrt, falls diese Leute mich nicht anmachen. Unter anmachen verstehe ich:
1. Mir Ausdrücke nachzuwerfen wie Hure, Schlampe oder Negerfrau oder sowas
2. Mich schlagen zu wollen, bloß weil ich keine Springerstiefel trage
3. Mich anzubrüllen, bloß weil ich anderer meinung bin
und4.: "Nigger" zusammenzuschlagen, deutsche Leute, bloß weil sie nicht ihrem Klischee von "Ariern" entsprechen.
Sowas nenne ich provokative und gehirnlose Aktionen von Kindern, mit denen ich nicht bereit bin zu diskutieren oder mich in irgendeiner Weise vergleichen zu wollen, egal, ob ich jetzt Nazi bin oder nicht! Und ich denke, Skeptiker, das gilt auch für dich.
Natürlich gibt es Türken, Russen und andere Ausläder die einem fürchterlich auf den Geist gehen, aber es gibt genausoviele blonde, blauäugige und große Deutsche, die einem ebenso auf die Nerven gehen könnten.
So, ich hoffe, ich habe zum nachdenken angeregt
Recht schöne diskussion
Spirit
gekitsuoder anders ausgedrueckt:

egal welche gruppierung von menschen man sich naeher betrachtet, der prozentsatz an arschloechern ist auffallend konstant.
Böses MädchenJep dat wollte ich auch sagen. Nicht alle Gothics sind tolerant genauso wenig wie alle Nazis. Wie gesagt, solange man in angemessenem Niveau mit ihnen diskutieren kann, habe ich nichts gegen sie. Nur gegen diese Ausschreitungen(die es aber in allen Varianten auch bei sämtlichen anderen Gruppierungen gibt) wie zum Beispiel Auschwitz habe ich was. und ich muss sagen, es gab einmal eine Situation, wo ich ohne Türkinnen verloren gewesen wäre. Die haben mir einfach Geld für eine Taxifahrt gegeben! Ohne zu fragen! Also da muss ich sagen, es gibt eben solche und solche
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Ich kann jedem nur raten, sich das echt mal reinzuziehen, da ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen... " [/B][/QUOTE]

Es kommt sogar noch besser....

[url]http://parteien.freepage.de/npdkvre/index2.htm[/url]

Zitat aus dem offenen Brief von MANFRED ROEDER:

.......Sie betreiben die Judaisierung unseres Volkes. Sie machen 2000 Jahre abendländische Geschichte zu Schrott, indem Sie sich in Yad Vashem ein Judenkäppi aufsetzen und Anklagen gegen das eigene Volk erheben. Und Sie leugnen die Tatsache, daß die europäische Hochkultur nur auf der Überwindung des Judentums entstehen konnte.....
Böses Mädchen@anyone: Dann sei doch so nett und erzähl mir, wie man es passender formulieren kann. Wie wäre es mit Tyrannei- oder Mordlust? Und wie würdest du die Kreuzzüge bezeichnen? Sind das keine Ausschreitungen? Dabei weichen sie im System kaum von Auschwitz ab, wie ich finde.
Gruß
Spirit
NnordySpirit, Du hast die Diskussion nicht mitbekommen die hier schon seit einigen SEiten läuft... Da ging es eben darum, daß man den Genozid und die Grausamkeiten des 3. Reiches eben NICHT gegen andere "aufrechnen" kann, da das perfide Vernichtungssystem der Nazis beispiellos in der Geschichte ist. "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland"
Die Kreuzzüge sollen nicht wegdiskutiert werden, stehen aber zum einen in einem völlig anderen Zusammenhang, zum anderen liegen da über 600 Jahre dazwischen. - In 600 Jahren nix gelernt... Im System weichen sie ganz gehörig von den KZs der Nazis ab, davon mal abgesehen...
Ausschwitz war systematischer, perfider, menschenverachtender Massenmord. 6 Mio. getötete Juden sprechen eine deutliche Sprache. Wer das als "Ausschreitung" abtut, der gehört in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie. Das ist nicht nur eine Frechheit, sondern bodenlos. Wie würdest Du es denn finden, wenn deine Eltern dort umgebracht worden wären und jemand würde Dir gg. sagen "Och naja, Ausschwitz war halt eine Ausschreitung"... Hallo???????
*kopfschütteln* Nnordy
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]oder anders ausgedrueckt:

egal welche gruppierung von menschen man sich naeher betrachtet, der prozentsatz an arschloechern ist auffallend konstant. [/B][/QUOTE]
hmmm...
meinst du damit, wir benehmen uns wie "arschlöcher", weil wir unsere sorgen mitteilen? aber skeptiker darf sagen was er will?
Böses MädchenDass wir uns da mal nicht missverstehen: Ich bin kein Nazi und von Auschwitz halte ich schon gleich gar nix. So. Aber mit diesem Vergleich wollte ich eigentlich nur sagen, dass es eben nicht nur bei Nazis zu diesen Verbrechen kommt(zufrieden?). Die Kreuzzüge, in denen viele viele Menschen gewaltsam bekehrt wurden, ist das etwa kein Verbrechen?! Hast du den Ausdruck in den Gesichtern der Leute gesehen?! Das ganze mag zwar 600 jahre auseinander liegen aber Mord bleibt Mord und bei den Kreuzzügen wurde eben auch gemordet. Gut, Ausschreitungen scheint da wohl tatsächlich sehr schlecht geeignet, also nennen wir es Verbrechen oder Mord. Allerdings empfinde ich die Kreuzzüge (nur als Beispiel!)ebenso als Verbrechen wie Auschwitz, ungeachtet der Tatsache, wie weit das eine von dem anderen entfernt ist. Beim einen wird halt aus religiösen, beim anderen aus politischen Gründen gemordet. was ist da denn für ein großer Unterschied? Und dass man uns jetzt deswegen an den Pranger stellt halte ich nicht für richtig!
NnordyIch werde Dich bestimmt nicht mißverstehen, keine Sorge!

Wie gesagt, Du hast die Diskussion nicht mitbekommen, daher noch einmal explizit: Man KANN Ausschwitz und die Verbrechen der Nazis nicht gegen irgendwelche anderen Völkermorde "aufrechnen", aus den von mir schon mehrfach genannten Gründen. - Ich weiß bloß nicht warum Du die Kreuzzüge als Vergleich ranziehst... Allerdings - sorry, das kann ich mir nicht verkneifen - den "Ausdruck auf den Gesichtern" können wir uns allenfalls vorstellen, weil es aus der damaligen Zeit nicht wirklich authentische Bilder gibt. Ich glaub kaum daß es einen Maler gab der sich ins Heerlager gesetzt und die "Massentaufen oder Kopf ab" wirklich gezeichnet hat... Es sagt doch keiner, daß es nicht schon immer - aus den verschiedensten Gründen - Genozide gegeben hat! Aber der Holocaust ist und bleibt geschichtlich ohne Beispiel. Das ist ein Fakt. Les Dir doch mal die Aufzeichnungen von "Lagerverwaltern" durch, da überläuft es mich eiskalt...

Du KANNST es nicht vergleichen. Natürlich ist jedes Menschenleben genauso viel wert wie ein anderes, darum geht es hier aber nicht. Es geht darum, daß sich Skeptiker in einer Tradition sieht mit Leuten, für die ein Völkermord zum Allheilmittel erhoben wurde. Und daß sich hier viele Leute nicht - wie noch im Kreuzzug - selbst "die Hände schmutzig gemacht" haben, sondern für sich tun ließen - "Schreibtischtäter"...
Du KANNST nicht aufrechnen. Aufrechnen heißt in diesem Fall auch: verharmlosen. Und guck Dir mal das an, was die NPD da auf ihren Seiten verzapft. Unglaublich...
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von Böses Mädchen [/i]
[B]Die Kreuzzüge, in denen viele viele Menschen gewaltsam bekehrt wurden, ist das etwa kein Verbrechen?! [i]Hast du den Ausdruck in den Gesichtern der Leute gesehen?![/i] Das ganze mag zwar 600 jahre auseinander liegen aber Mord bleibt Mord und bei den Kreuzzügen wurde eben auch gemordet. [/B][/QUOTE]

den ausdruck in den gesichtern der leute? für wie alt hälst du uns? :)

ansonsten hört auch euch hier zu kloppen, würde lieber die antworten von "skeptiker" lesen ... es wurden doch einige interessante fragen gestellt?
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]hmmm...
meinst du damit, wir benehmen uns wie "arschlöcher", weil wir unsere sorgen mitteilen? aber skeptiker darf sagen was er will? [/B][/QUOTE]

um himmels willen, nein!

ich meine damit: idioten gibts ueberall, egal in welcher farbe. ich druecke das eigentlich lieber so aus: "arschloecher gibts in allen groessen, farben, formen und glaubensbekenntnissen".
nimm alle deutschen dieser welt - ein gewisser prozentsatz arschloecher ist dabei.
nimm alle menschen mit einer bestimmten hautfarbe und koerpergroesse - ein gewisser prozentsatz arschloecher dabei.
nimm alle juden dieser welt - ein gewisser satz arschloecher dabei
nimm alle goths dieser welt... alle punks, alle windows-benutzer, alle oelfarbenmaler, alle sonnenbrillentraeger...

es gibt ueberall solche und solche. ob jemand ein arschloch ist hat primaer mit seinem persoenlichen charakter zu tun, nicht mit irgendeinem merkmal, sei es religioeser natur, politischer oder sonstwelcher. (und deswegen gilt es die arschlochfrage von person zu person zu entscheiden und nicht global "alle rechten sind arschloecher", "alle juden sind bloed" und "alle die aktenkoffer tragen sind noch bloeder"
demelzahallo all,

ob der teilweise sehr langen beiträge bin ich mir nicht sicher, ob es sich lohnt, meinen senf zu einem aspekt beisteuere, auf den ihr eventuell noch gar nicht eingegangen seid. ich rede von der todesstrafe.

ich kann keine regierung oder partei gutheißen, die die todesstrafe befürwortet - egal für welches verbrechen auch immer, und damit stelle ich mich jetzt n i c h t auf die seite der kinderschänder, im gegenteil - ich finde, die gehören bestraft

aber: wo wollt ihr differenzieren? welche verbrechen werden als nächstes mit der todesstrafe geahndet? sollte ein urteil sich nämlich im nachhinein als falsch bzw. aufgrund eines justizurteils zustandegekommen erweisen, so kann man den hingerichteten nicht mehr ins leben zurückholen - was in den vereinigten staaten z.b. ja schon des öfteren vorgekommen sein soll.

einen strafgefangenen kann man hingegen schon in einem solchen fall auf freien fuß setzen bzw. rehabilitieren.


nächste frage an den eröffner dieses threads: seid ihr auch für anwendung von folter bei verhören - so wie es der oberste verantwortliche der frankfurter polizei im fall jakob von metzler vorgeschlagen hat?

ich bin gottfroh, daß in unserer verfassung folter nicht erlaubt ist, erstens sind solche methoden meiner meinung nach illegitim und verstößt gegen menschenrechte - zweitens: wo würde es hinführen? man stelle sich jemanden vor, aus dem durch folter ein falsches geständnis herausgepreßt wurde für ein verbrechen, auf das die todesstrafe steht --- ergo sum: hier schließ sich der (teufels)kreis.


mein herz soll keine mördergrube werden, darum mußte ich diesen gedanken einmal hier hereinwerfen...



und
xxxzinixxxgekitsu, der gedanke an sich ist klar, nur unklar war mir leider geblieben, auf was du das beziehst, aber nun habe ich das hoffentlich verstanden, danke.
ich mache skeptiker persönlich sicher nicht für all das verantwortlich, was hier kommt, ich weiß ja nicht, inwieweit er in solche dinge verwickelt ist, aber er ist nunmal in der position, sich hierher begeben zu haben, um sich diesen vorwürfen zu stellen...
womöglich ist es ihm inzwischen aber auch schon wieder vergangen, dann sagt es allerdings auch mehr als tausend worte!
auf unangenehme sachen ist er bisher wirklich nicht so sehr eingegangen... vielleicht besser? wo bleibt da allerdings die stärke dazu zu stehen?
gekitsualso wenn ich mir vorstelle wie viel lust ich habe, zini, mich zu austickern zu aeussern die sich schwarz anziehen und irgendwelchen bockmist abziehen... von "aussen" sehen die nach goths aus also fragmer den geki mal, der gehoert ja auch dazu... von hier aus gesehen ham die mit gothic nix zu tun und mich nervts dass ich andauernd damit in verbindung gebracht werde...

wenn skeptiker an politischen inhalten interessiert ist dann wird es ihn genauso nerven mit skinheads in verbindung gebracht zu werden die angeblich nazis sind aber nicht mehr als einen dummen grund zum stunk machen suchen.

koennte ich mir zumindest so vorstellen :)
xxxzinixxxmanche dinge sind nunmal untrennbar miteinander verwoben.
zumindest weiß er ja gut über die problematik bescheid, denke ich, also stellt er sich doch auch dem, wenn er hier toleranz fordert.
ich sähe das dann als aufklärungsarbeit an arme unwissende.
TheFrailIch denke BösesMädchens Vergleich des Völkermordes an den Juden und den Kreuzzügen verwirrt im Augenblick nur und bringt diese Diskussion nicht so recht weiter. Glücklicherweise wurde schon von mehrfacher Seite auf diese fassungslose Formulierung (eine "Ausschreitung") eingegangen, denn das kann man auf keinen Fall so stehen lassen.
Weiter bleibt mir lediglich, Nnordy beizupflichten, wenn er sagt, dass die Inhalte der NPD-Pages allein schon diese als Gesamtheit disqualifizieren. Hinter die Verfassungskonformität der Partei wurde Ich mal ein ganz großes Fragezeichen setzen, gerade nach dem Studieren der Rubrik "Erlebnisberichte".
In diesem Sinne noch einmal der Appell: Bleibt bitte skeptisch...
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]

Leider ist es sehr schwer ein Parteiausschlußverfahren anzustreben, was der einzige Grund ist, daß er sich noch Mitglied nennen darf.

[/B][/QUOTE]
Oder mit anderen Worten:

....Zur Abwehr von Angriffen ist ein gemeinsames Handeln der Führung und Aktivisten auf allen Ebenen unerläßlich. Gelingt es Feinden Einfluß auf Führungsmitglieder zu nehmen, Mitglieder in die Führungsebene einzuschleusen oder die Autorität von Führungsmitgliedern zu untergraben, so beeinträchtigt dies die Effektivität nationalrevolutionärer Arbeit nachhaltig. Derartige Tendenz kennen wir aus eigenen Erleben und sind diese mit aller Härte entgegenzuwirken. ......

Aus: 8 Thesen zur Führung des nationalen Kampfes in der BRD
Zu finden auf: [url]www.npd-borken.da.ru/[/url]

Da kann man ja nur hoffen, das deine "Kameraden" deine Meinung dazu nicht gelesen haben...
obscuritasAlso, ich habe mir nicht alle Postings durchgelesen, verzeiht mir also bitte wenn ich etwas nicht mitbekommen habe.

Ich habe mir die Seite des NPD-Kreisverbandes Borken durchgelesen und finde doch, dass auch zwischen den Zeilen, viel "Hetze" betrieben wird. Das kann ich in keinster Weise tolerieren. Ich bin selber nicht vollkommen deutscher Abstammung, bin zur Hälfte japanisch.
Und @ Skeptiker:
Wenn du ein Mitglied dieser Partei bist, und vielmehr noch: Kreisvorsitzender. Dann wirst du höchstwahrscheinlich auch diese Ansicht vertreten und auch Ausländerfeindlichkeit und Gewalt gegen ebendiese zumindest tolerieren.

Und du kannst nicht verlangen, dass ich gegenüber jemandem der mir keine Toleranz zeigt, tolerant sein soll.



@Böses Mädchen
Ich glaube, das Thema Kreuzzüge ist schon ausreichend besprochen worden. Und ich glaube, dass dieses Thema in diesem Thread nichts verloren hat. Auch nicht als Vergleich. Da Rechtsradikalismus und religiöser Fanatismus (außerdem muss man bedenken, dass im Mittelalter vieles noch sehr anders gestrickt war als heute) zwei Paar Schuhe sind.
DarketIch habe ein einfaches Prinzip: Ich toleriere alle, die bereit sind mich zu tolerieen, nicht mehr und nicht weniger. Ich stamme aus einer halbtürkischen Familie, bin mit dem Grundsatz aufgewachsen, dass die Nazis in der Geschichte ne Menge Mist gebaut haben (nein nich schon wieder nen Streit über zu saloppe Formulierungen bitte) und wenn sie die Chance kriegen wieder bauen werden. Ich bewege mich nicht ganz unbewusst in Kreisen, die zu dem Thema zumindest ähnlich denken und bin stolz und glücklich über ne ganze Menge multikulturelle Einflüsse in meinem Leben und meiner unmittelbaren Umwelt....hmmmm bis jetzt hat all das in den eher rechtsradikalen Kreisen wenig Toleranz gefunden und ich habe es wirklich versucht! Ich hab in den letzten Tagen über die Diskussion hier ne Menge nachgedacht und den größten Teil nochmal gelesen....ne Diskussion is das nicht, jedenfalls nicht mit Skeptiker....´"wir" stellen Fragen und bekommen gut ein drittel zufriedenstellend beantwortet, ein weiteres drittel knapp oder ausweichend ohne, dass eine echte Aussage bei rumkommt und das letzte Drittel garnicht. Wenn ich meine Toleranzgrenze in Bezug auf rechts außen wirklich verschieben soll, wie es im Ausgangspost gefordert wird brauche ich schon nen bisserl mehr als Einsatzantworten und Phrasen, die auch die Linken in Bezug auf diktatorische Regime gerne benutzen (ja die Idee ist ja gut und sollte weiter verfolgt werden, aber die Umsetzung....blablabla alles schon gehört und noch nie geglaubt). Es ist wirklich erstaunlich, das politische Spektrum scheint ne Kugel zu sein, wenn man zuweit nach rechts geht, kommt man links wieder an und umgekehrt (da könnte man ja mal mit Herrn Mahler drüber diskutieren :D ). Die Parallelen sind jedenfalls erschreckend (und belustigend) und werden wahrscheinlich von allen beteiligten weit von sich gewiesen, aber der Vergleich lohnt sich.
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Merhaba, Darket *g*....Na dann bin ich wenigstens nicht die einzige hier mit nicht-arischen Wurzeln :-).
[/B][/QUOTE]

mein (ur)uropa kommt aus polen. reicht das? :)
Apex[QUOTE]Es ist wirklich erstaunlich, das politische Spektrum scheint ne Kugel zu sein, wenn man zuweit nach rechts geht, kommt man links wieder an und umgekehrt[/QUOTE]

[QUOTE]Ich geb Dir recht mit dem "links rechts". Beide Seiten - wenn im Extrem - kommen am Ende auf das Gleiche raus.[/QUOTE]

Darüber kann man streiten :rolleyes:
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Darüber kann man streiten :rolleyes: [/B][/QUOTE]
man koennte wenn man wollte... aber das ergebnis ist glasklar, deswegen ist der streit relativ unsinnig.
DarketJep es kommt im endeffekt auf ne ganze Menge Mist raus, ich find die Idee immer ziemlich hohl über Ideologien zu streiten, wenn am ende das selbe rauskommt (und dabei isses keine Frage, dass mir linke Denkansätze eher zusagen als rechte)!
livarrIch hab mir den Thread nicht ganz durchgelesen ... meine Zeit ist mir zu kostbar, um sie mit gequrilter brauner Ka***e zu verschwenden oder auf den "Beitag" von "Skeptikeroderwieauchimmer" zu antworten.

Deswegen nur ein Zitat.

[B]Der Maler und der Optiker - Anläßlich des 100. Jahrestages seiner Geburt[/B]

[I]Vor hundert Jahren, am 20. April 1889, wurde Adolf Hitler geboren. Hitler war ein Künstler und schuf den dritten deutschen Staat, er war der Führer des deutschen Volkes. Seine Ideen und seine Politik waren der Grund für den Beginn des zweiten Weltkrieges, der in seinen sechs Jahren mehr als 60 000 000 Leben forderte. Hitlers Ziel war die völlige Auslöschung der Juden und Zigeuner, die Erklärung anderer nichtarischer Völker zu Sklaven der deutschen Herrscherrase und die Schaffung des tausendjährigen Reiches. Seine Ethik und politsche Theorie gründeten auf der Rassenlehre von der Mehrwertigkeit des deutschen Volkes. Die anschauliche Grundlage für sein Tun findet Hitler in der Erkenntnis, daß in der Natur, wo Kampf herrscht, immer der Bessere gewinnt. Hieraus geht auch das Recht des Stärkeren hervor. Wie auch sein Versprechen, dem deutschen Volk einen Lebensraum zuzusichern; Hitlers Absicht war die Ausrottung der minderwertigen Völker wie die eines kranken Gebildes auf einem gesunden Organismus der Menschheit.

[COLOR=tomato]Adolf Hitler war ein Verbrecher. Das kann aus der Sicht der geheimnissvollen Vorsehung ein Werkzeug sein. Somit etwas Nützliches. Wie kann es etwas Nützliches auch für uns sein? Betrachten wir es: erst, wenn das Böse wirklich war ist, öffnet uns seine Kristallität und Unermeßlichkeit die Augen für den Sinn[/COLOR] [/I]

Quelle: [URL=http://www.turia.at/titel/nsk.html]Mlakar/Laibach - Reden an die deutsche Nation[/URL]

Wer es fassen kann, fasse es ... mehr werd ich dazu nicht posten, entwerder man/frau versteht es oder nicht ... eine gewisse Intelligenz ist natürlich die Grundvorrausetzing.

Und die ist "dem deutschen Volk" zu 80% abhanden gekommen, mir als Wasserpolaktin ist mein deuschter Pass z.Zt. irgendwie peinlich ... vielleicht hole ich mir doch die polnische Staatsbürgerschaft wieder zurück.
Die derzeitige polnische Regierung ist allerdings auch peinlich ... Zwickmühle. Nuja, ich hab ja noch den NSK-Pass :D.

Anmerkung @ "alliierte Kriesverbrechen" : Wer bitteschön hat den den Sch*** denn angefangen??? Wie es in den Wald schallt ... oder um meinen Standpunkt als Wicca darzustellen -> JEDE Tat, egal ob gut oder böse, fällt siebenfach zurück.

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Tippfehler heute im Angebot und gratis!!

[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/umleitung.gif[/IMG]
livarr[QUOTE][i]Original geschrieben von Abs [/i]
[B]mein (ur)uropa kommt aus polen. reicht das? :) [/B][/QUOTE]

Ich bin ne Wasserpolakin...

[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/loldev.gif[/IMG] [IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/flamingdevil.gif[/IMG] [IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/yau.gif[/IMG]

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[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/umleitung.gif[/IMG]
livarrDoppelposting, sorry!

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livarr[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Wenn es "gegen links" geht sind die Sachen glasklar und "gegen rechts" muß Toleranz walten? Nein, ich rege mich jetzt nicht auf *aufsichselbsteinred*

Gewalt ist unsinnig - immer. [b]Gegen[/b]gewalt hingegen nicht, dafür gibt es auch bei uns im Gesetz entsprechende Paragraphen.
[/B][/QUOTE]

DITO - auch [IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/meinung.gif[/IMG]

Und jetzt schmette ich noch ein fröhliches "Hoch! Die!! internationaaaale!! Solidarität!!!!" in diese nette Runde und geh zur Arbeit *seufz*

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[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/umleitung.gif[/IMG]
SkeptikerNur als Info: Ich habe mich nicht zurückgezogen, sondern momentan keine Gelegheit zu antworten.
Ich melde mich sobald ich kann und werde dann auch Antworten geben.
SkeptikerSo habe jetzt doch noch mal meine Mittagspause also los:

[QUOTE]nein, worch ist von parteien nur noch ungern gesehen, weil er sich nicht beherrschen kann und zu auffällige dinge macht... das wurde aber erst nach dem urteil bemerkt! [/QUOTE]
Wie sollten wir ihn denn davon ausschließen? Jedermann hat das recht sich einer öffentlichen Veranstaltung anzuschließen und wir könnten nur dagegen vorgehen, in dem wir eine Demo für privat erklären...schwer möglich...!

[QUOTE]Wenn man wie vorgeschlagen die Polizei bei den Demos weglässt und es so läuft wie du gemeint hast, dann befürchte ich, dass nicht ihr diejenigen seid, die recht haben....[/QUOTE]
Hoffe mal das war rhetorisch gemeint!

[QUOTE]also ist ein kind, dass hier geboren wurde, traditionell türkische eltern besitzt, aber durch umfeld, schule und freunde von einem deutschen kind nur anhand der hautfarbe zu unterscheiden ist (trotz all der talkshows gibt es sowas wirklich leute ) kein deutscher?[/QUOTE]
Wenn dieses Kind wirklich bereit ist sich zu integrieren kann es meinethalben gerne in Deutschland leben, aber trotzdem bleibt es für mich türkischer Abstammung!

[QUOTE]was am nationalsozialismus findest du richtig und wichtig? konkret?[/QUOTE]
Für mich besonders wichtig war immer Gedanke der Volksgemeinschaft und die damit einhergehende Abschaffung der Klassen.
Ein Volk (oder nennen wir es Gruppe will ja niemanden unnötig auf den Schlips treten) ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied also muß diese hervorgebildete Gemeinschaft sich besonders um diese Mitglieder kümmern.
Die "Höherzüchtung einer Herrenrasse" ist meiner Meinung nach sowieso nur eine Frage der zeit. Ob wir es noch erleben oder unsere Kinder spielt keine Rolle. Früher oder später werden die Wissenschaftler nicht widerstehen können. Darum sollte diese "Züchtung" einer staatlichen Kontrolle unterliegen. Denn wenn es sowieso passiert warum sollten die Menschen dann nciht davon profitieren, statt nur Versuchskanninchen der Wissenschaft sein.
Führerprinzip: Ich glaube nicht, daß das Volk (oder ein anderes ;) ) weit genug ist wirkliche Demokratie zu praktizieren und zu erleben! Es sollte keinen Alleinherrscher geben aber ein "Gremium" (wesentlich kleiner als Bundesrat- und -tag) in das das Volk die fähigsten Menschen aus verschiedenen Bereichen (Wirtschaft, Diplomatie etc.) hineinwählt und in dem diese dann untereinander demokratisch bestimmen ohne daß das Volk dort noch ein besonderes Mitspracherecht bekommt. Diesem Gremium sollte eine(r) vorstehen als Repräsentant.

[QUOTE]klar ist es wichtig, wenn den ländern geholfen wird, und klar wollen das auch viele. aber manche leute wollen eben einfach in deutschland leben. soll ja auch deutsche geben, die in die usa auswandern. warum nicht? [/QUOTE]
Ist es nicht viel einfacher nach Deutschland auszuwandern, statt ernten und backen zu lernen?
Im übrigen müssen wir einfach sehen das wir in Deutschland genug eigene soziale Probleme haben und nciht noch welchen importieren sollten (wobei ich jetzt ausdrücklich NICHT die Menschen an sich als Problem bezeichne!).

[QUOTE]weil kinderschänder trotz ihrer taten menschen bleiben. und menschen zu töten ist mord.[/QUOTE]
Tut mir leid aber diese Subjekte haben für mich ihre Lebensberechtigung verwirkt!

[QUOTE]Das kann mich mir vorstellen das Ausschlußverfahren gegen Straftäter in der NPD schwer durchzusetzen sind. Wenn ich mir die Seite der NPD Essen anschau werde ich das Gefühl nicht los, das Straftaten nicht nur toleriert werden....[/QUOTE]

Gerne würde ich mir die seite ansehen, aber bestimmt nicht von der Arbeit aus.
Ich werde also zu dieser Seite Stellung nehmen sobald ich eine Möglichkeit dazu habe sie mir anzusehen.

[QUOTE]Die Sache ist die: Wenn ich soetwas wie Nationalbewusstsein habe (ich leugne, dass ich eines besitze), dann ist es doch unlogisch auf andere zu schauen bevor ich vor meiner eigenen Tür sauber gemacht habe.[/QUOTE]
Bitte nicht die Tatsachen verdrehen und aus dem Zusammenhang reißen!

[QUOTE]Oder kann und darf nur ein "Arier" die parteipolitischen Ziele bei Euch vertreten/teilen?[/QUOTE]
Mitglied kann werden wer Dutscher i. S. d. Grundgesetzes ist. So lautet die offizielle Parteiversion. Natütlich halten wir uns daran wenn nciht begründete Annahmen bestehen, daß durch die Neuaufnahme Probleme auftreten können. Inwieweit Deine Aufnahme ein Problem darstellen würde kann ich ncht beurteilen, da das vom jeweiligen Kreis- und Landesverband abhängen würde.

[QUOTE]Daher, @Skeptiker: Sind dies auch deine für Dich verbindlichen Grundsätze????[/QUOTE]
Wenn Du mir einige dieser grundsätze nennst erhälst du schneller ANtwort als wenn ich erst in der Parteizentrale oder im Cafe ins Netz komme.

[QUOTE]meine Frage nach Hitler aber unbeantwortet gelassen hast.[/QUOTE]
Stell sie nochmal! Allgemein kann ich sagen, daß ich nicht viel von Hitler-Verherrlichung halte.

[QUOTE]Oh und ich les grad auf dieser Seite.... NPD-essen, kannst du mir verraten was eine "wahre Geschichtsschreibung durchsetzen" bedeutet?[/QUOTE]
Bezieht sich zum großen Teil auf die Alleinschuld der Deutschen am 2. Weltkrieg (und in einigen Köpfen immer noch am Ersten), auf die deutschen Ostgebiete und die angeblichen Verbrechen der Wehrmacht.

[QUOTE]Deine Diskussion scheint lediglich den Zweck zu haben, Anhänger in der schwarzen Szene zu finden, welche bekanntlich einen recht geringen Ausländeranteil hat.[/QUOTE]
Welches Interesse sollte ich daran haben? Wäre es dann nciht einfacher mit einem unverfäglicheren Thema zu beginnen?
Ich war neugierig ob Ihr Euch auf eine Debatte einlasst mehr nicht. Wollte ich Interessenten finden wäre ich mit mehr Fingerspitzengefühl vorgegangen.

[QUOTE](hallo? ein npd-funktionär? die gehirne hinter der bewegungen? klingelts denn da nur bei mir?)[/QUOTE]
Danke für die Blumen aber die Plätze der großen Denker überlasse ich gerne Anderen. Ich bin KV-Vorsitzender und Koordinator aber das macht mich nicht zum wichtigen Funktionär.
Aber selbst wenn: Was wäre daran so unrealistisch? Mein Alter? Dann schau Dich mal bei den JuSos um!

Also noch einmal ganz deutlich: Ich habe NICHT vor, hier irgendjemanden zu rekrutieren! Und selbst wenn, wäre dieses Vorhaben doch mit Eurer genialen Enttarnung :D schon gescheitert und ihr könntet euch dem eigentlich Thema zuwenden.

[QUOTE].......Sie betreiben die Judaisierung unseres Volkes. Sie machen 2000 Jahre abendländische Geschichte zu Schrott, indem Sie sich in Yad Vashem ein Judenkäppi aufsetzen und Anklagen gegen das eigene Volk erheben. Und Sie leugnen die Tatsache, daß die europäische Hochkultur nur auf der Überwindung des Judentums entstehen konnte.....[/QUOTE]
Stellt einige Tatsachen verbunden mit einer Wertung dar. Das mit der Überwindung des Judemtums nicht der Holocaust gemeint ist sollte jeder mit ein bißchen geschichtlichen Kenntissen begreifen. Mehr sage ich dazu nicht da aus dem zusammenhang gerissen.

[QUOTE]Wie gesagt, Du hast die Diskussion nicht mitbekommen, daher noch einmal explizit: Man KANN Ausschwitz und die Verbrechen der Nazis nicht gegen irgendwelche anderen Völkermorde "aufrechnen", aus den von mir schon mehrfach genannten Gründen.[/QUOTE]
Doch ich kann das!!! Ich sagte nur es wird dadurch nix besser mehr nciht. Ich möchte an die systematische Vernichtung von Familien, Berufsständen etc während der russischen Revolution erinnern!!!

[QUOTE]nächste frage an den eröffner dieses threads: seid ihr auch für anwendung von folter bei verhören - so wie es der oberste verantwortliche der frankfurter polizei im fall jakob von metzler vorgeschlagen hat?[/QUOTE]
Also erstmal bin ich froh, daß ich in Frnakfurt noch nciht das vergnügen hatte die wache kennenzulernen!
Nein ich denke nciht das Folter ein Mittel im Verhör sein kann, da das nur falsche Aussagen hervorruft!

[QUOTE]Wenn du ein Mitglied dieser Partei bist, und vielmehr noch: Kreisvorsitzender. Dann wirst du höchstwahrscheinlich auch diese Ansicht vertreten und auch Ausländerfeindlichkeit und Gewalt gegen ebendiese zumindest tolerieren[/QUOTE]
Bleibt unkommentiert da wohl inzwischen mehrmals beantwortet!

[QUOTE]Ich hab in den letzten Tagen über die Diskussion hier ne Menge nachgedacht und den größten Teil nochmal gelesen....ne Diskussion is das nicht, jedenfalls nicht mit Skeptiker....´"wir" stellen Fragen und bekommen gut ein drittel zufriedenstellend beantwortet, ein weiteres drittel knapp oder ausweichend ohne, dass eine echte Aussage bei rumkommt und das letzte Drittel garnicht.[/QUOTE]
Nun ich möchte mich gerne dafür entschuldigen aber bitte guck Dir die Menge der Beiträge, schau nach wievielen jeweils einer von mir kommt und dann stell Dir das bitte währende der normalen Arbeitszeit von 8 Std. vor. Ich denke unter diesen Umständen antworte ich so ausführlich wie möglich.
Julyaich könnte hier nur noch kotzen, bei dem, was man hier so liest... es ist einfach nur [b]unglaublich[/b], wie menschen sowas sagen können....

mir bleibt bei so einem geseiere die luft weg... ich bin einfach nur total schockiert!

ich lese schon von anfang an mit, habe aber noch nie etwas dazu gesagt, weil bei manchen menschen sowieso hopfen und malz verloren sind.

generell möchte ich sagen, daß ich es super finde, was Nnordy hier bisher geschrieben hat und ich hoffe einfach sehr, daß es noch viel mehr menschen gibt, wie sie, damit solch eine scheiße keine weitere verbreitung findet und dem einhalt geboten wird!

achja... wie kann man etwas 'rhetorisch' meinen? vielleicht solltest du deine rhetorik selber nochmal überdenken....

ich mache da keinen hehl draus, daß ich solche menschen wie dich absolut und nichtmal im ansatz tolerieren kann und vor allem auch nicht will!!!




~Julya~
Böses MädchenZu Nnordy: Oki, wenn man das so sieht, muss ich dir völlig recht geben. Ich hab gekotzt, als ich die Bilder aus den Massenvernichtungslagern gesehen hab und wähle außerdem tausend mal lieber SPD als NPD. Aber ich hab das sage und schreibe fünfzigmal in der Schule durchgenommen und so langsam hängt mir das Thema so richtig zum Hals heraus. Ja, es war schrecklich, was diese Leute taten und für sich tun ließen, ja, ich bin kein Nazi ja, ich kann nur hoffen, dass so etwas nie wieder passiert. Aber wann hören endlich die männlichen Ausländer in Langwasser oder Gostenhof auf mir " Scheiß Deutsche!" hinterherzubrüllen?!
DarketHmmm zur "wahren" Geschichtsschreibung: Verbrechen der Wehrmacht zu leugnen ist ungefähr so aussichtslos wie es beim gesamten Holocaust zu versuchen!
Wenn die "Überwindung des Judentums" egal mit welchen Mitteln (mit Gewalt oder nicht) ein Ziel deiner Partei (oder dir persönlich ist) ist sie eine antisemitische Partei (ok um das rauszufinden hättes auch keine 150 Beiträge lange Debatte geben müssen)! In meinem Kopf spukt ne Theorie über die Überwindung der Religion im allgemeinen herum(und selbst das ist schon im Ansatz zweifelhaft), aber das auf bestimmte Gruppen zu schieben ist (religiöser) Rassismus der übelsten Sorte!

Die Sache mit den Demos und der Polizei war auf die Idee bezogen die Polizei wegzulassen, sich rechts und links die Köppe einschlagen zu lassen und den zum Sieger zu erklären, der zum Schluss noch steht....bei dem Spielchen würde ich euch nur geringe Chancen einräumen, war aber natürlich net ganz ernst gemeint.

Was gefällt dir nicht an meiner Aussage erst vor der eigenen Haustür zu kehren bevor ich woandershin schaue?
Ich fände es umgekehrt auch nicht richtig wenn beispielsweise die Russen sich nicht it ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung beschäftigten und ausschließlich auf den Deutschen rumhacken würden. ok da ist nebenbei noch eine sehr enge historische Verbindung, aber verstehst du was ich prinzipiell sagen will?
Ähnlich verhät es sich mit den (unzweifelhaften) kriegsverbrechen der Alliierten. Dresden ist eine der größten Sauereien der letzten hundert JAhre und es gehört daraufhingewiesen, aber die Deutschen können nicht ernsthaft verlangen, dass sie jemand ernst nimmt, wenn sie schreien was ihnen angetan wurde und es nichtmal schaffen die deutsche Wirtschaft, die aus Blut und Tränen von hunderttausenden das Geld geschröpft hat dazu bewegen die Überlebenden und Hinterbliebenen zu entschädigen (die Gewinnspanne wäre immernoch monströs)! Grade ein Nationalist sollte doch danach streben mit reinen Händen dazustehen und wieder auf andere zeigen zu können!
Zu Kriegsverbrechen im allgemeinen ist noch zu sagen, dass die Verbrechen der Westalliierten Reaktionen waren, und zwar auf zweierlei Art und weise: 1. Bombenangriffe a la Würzburg, Hamburg und vorallem Dresden, also vom Oberkommando befohlen wurden.
2. Die, die Soldaten selbstständig begangen haben wie: Raub, Mord, Vergewaltigung und Hinrichtung Kriegsgefangener.
Dazu ist im historischen Kontext zu sagen, dass sowohl britische als auch amerikanische Soldaten erst(im größeren Stil) damit angefangen haben, als sie hinter dem Rhein die ersten KZs befreit hatte...und nach dem, was ich zu dem Thema weiß kann ich das beinahe nachvollziehen (wnn auch nicht gutheißen). Kriegsgefangenenerschießungen gab es erst, seit der Ardennenoffensive, wo amerikanische GIs in Kriegsgefangenschaft geraten und von der SS erschossen worden waren. Bei der US-Army galt seitdem der Grundsatz, dass unter SS-Angehörigen keine Gefangenen gemacht wurden.
Der Unterschied zu deutschen Truppen bestand einfach darin, dass die meisten Verbrechen aus Wut über das Gesehene entstanden und nicht wie bei Wehrmacht und SS aus irgendeiner rassischen oder militärischen Ideologie heraus. Nach heutigen, juristischen kriterien würden solche (ansatzweise) vergleichbaren Tatbestände im Strafrecht ebenfalls unterschiedlich gewertet. Rache gilt zwar als sog. niederer Beweggrund und somit als Kriterium für die Definition des Unterschiedes zwischen Mord un Totschlag, aber jeder Richter würde die besondere Situation berücksichtigen.

Um nochmal nach Hitler zu fragen: Was hälst du vo ihm? Ist er für dich wie Stalin für viele gemäßigte Kommunisten, also ein Verbrecher, der die ganze Bewegung und Ideologie in Mißkredit gebracht hat? War er ne Art Marionette? War es wichtig, dass er da war und wenn ja warum? Ist deine Definition von Nationalsozialismus eine andere als Hitler sie hatte (dabei mal, obwohl es schwerfällt die Gewalt gegen andersdenkende und andersseiende ausklammern)?

Zur Schuldfrage: Wer zur Hölle denn sonst??? Ja blabla Versailler Vertrag blabla wer Krieg anfängt und verliert darf sich über Konsequenzen nicht beklagen! Damit kann man über die Schuld am ersten Weltkrieg sogar noch reden, aber wer ihn im Endeffekt angefangen hat ist keine Frage.
Zu dem Thema gibbet was, was mich interessieren würde:
Die NPD fordert seit Jahr und Tag die Wiedereinführung der historischen deutschen Grenzen. Ich hab allerdings nicht gefunden was das genau heißt, vielleicht kannst du mir helfen: Vor 1914, nach 1919? Vor33? vor 39? vor 45? Oder noch was anderes?

Achso ich hab beim erneuten durchlesen festgestellt, dass du auf meine Frage nach der Verfassungskonformität der NPD mit einem klaren ja geantwortet hast. Du hast allerdings gesagt, dass dir "unsere" Demokratie, also das, was wir gerne so bezeichnen nicht das ist, was du drunter verstehst. Da aber die Basis "unserer" Demokratie die Verfassung ist sehe ich da einen gewissen Widerspruch.

Und mich würde auch interessieren wie du zu den verblüffenden Gemeinsamkeiten zwischen rechts und links außen stehst. Ich jedenfalls sehe gewisse Gemeinsamkeiten zwischen dir und den allermeisten Linken. Du sagst auch, dass deine Ideologie in der Geschichte noch nie so umgesetzt wurde, wie es sich gehören würde, dass das aber die Ideologie an sich nicht beeinträchtigen würde. Es gibt auch bei den Linken kaum noch Stalinisten, die reden sich damit raus, dass zumindest ihre Idee gut war (und ist) kann aber eine Idee etwas taugen, wenn das Ergebnis es nicht tut? Ob Nazis oder Kommunisten, alle wollen sie die Welt verbessern, aber in der Umsetzung war bisher alles grauenhaft bis mörderisch. Und es ist nicht so, dass es nicht beide Seite überall auf der Welt probiert hätten, aber es ging bisher immer und überall in die Hose!

@Julya
Ich kann deine Einstellung zu dem Thema voll und ganz nachvollziehen, meine Sympathie hält sich (seeeehr vorsichtig ausgedrückt) doch auch stark in Grenzen, trotzdem find ich die Gelegenheit sehr schön mal nen paar Fragen loswerden zu können, auch wenn mich die Antwoten bisher nicht wirklich zufriedengestellt und mich in meiner persönlichen Überzeugung eher bestärkt haben, aber auch das ist schon ein Erfolg.
livarr[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]So habe jetzt doch noch mal meine Mittagspause also los:

Hoffe m....
BLABLABLAFASELFASEL....
FSELFASELFASEL...
BLABLABLUPPPPP...
[/B][/QUOTE]

War ja nicht anders zu erwarten... [IMG]http://www.free-webmaster-service.de/board/smile/rofl.gif[/IMG] .

So, lassen wir den Kindergarten, gehen wir mal in die Vollen ... kommen wir zur IDEOLOGIE.

[QUOTE][i]Original geschrieben von livarr [/i]
[COLOR=tomato][I]Adolf Hitler war ein Verbrecher. Das kann aus der Sicht der geheimnissvollen Vorsehung ein Werkzeug sein. Somit etwas Nützliches. Wie kann es etwas Nützliches auch für uns sein? Betrachten wir es: erst, wenn das Böse wirklich war ist, öffnet uns seine Kristallität und Unermeßlichkeit die Augen für den Sinn[/COLOR] [/I]
[/QUOTE]

Hinter jeder Ideologie steht ein phliosophischer Unterbau ... und komm mir jetzt NICHT damit, dass die "NPD" nix mit A.H. oder zu tun hat und sich nicht an der NS**P orientiert, was im sogen. "Parteiprogramm" steht, interessiert jetzt einen Sch***, wir wissen ALLE, dass Papier geduldig ist.

Versuche mir mal bitte diese Ideologie (Das Recht des Stärkeren, die Rassenlehre von der Mehrwertigkeit des deutschen Volkes, in der Natur, wo Kampf herrscht, gewinnt immer der Bessere) zu WIDERLEGEN ... und bitte kein Gefasel ... sonst machst Du Dich noch lächerlicher als jetzt schon ... ich hab meinen Mlakar gelesen. Und meinen Kant. Und meinen Machiavelli sowieso. Und Zizek, Popper, Jünger, Marx etc.pp. sowieso.

Möge der/die bessere Demagoge/in gewinnen...

__________________________________________

Transnational!!

[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/umleitung.gif[/IMG]
gekitsulivarr: du meinst wirklich, dass du mit einer derart pubertaeren respektlosigkeit zu was kommst? da bin ich mal gespannt... eigentlich hast du durch dein auftreten in diesem thread schon verloren.
wie soll ich deine (hofentlich noch kommenden!) argumente ernst nehmen wenn alles was ich von dir hoerte sich auf inhalts- und bezugsloses geflame beschraenkt?
Absdu hats meine frage nach dem antisemitismus immer noch nicht beantwortet skeptiker. sind juden schlechte menschen?


ansonsten bin ich froh, dass hier meinungsfreiheit herrscht. dass du sagen kannst was du denkst, dieses recht ist mir sehr wichtig, und vor allem dass ich sagen kann dass ich deine meinung zum kotzen finde. :)
livarr[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]livarr: du meinst wirklich, dass du mit einer derart pubertaeren respektlosigkeit zu was kommst? da bin ich mal gespannt... eigentlich hast du durch dein auftreten in diesem thread schon verloren.
wie soll ich deine (hofentlich noch kommenden!) argumente ernst nehmen wenn alles was ich von dir hoerte sich auf inhalts- und bezugsloses geflame beschraenkt? [/B][/QUOTE]

ÖHM ... haste Humormodul aus oder soll ich "Vorsicht, Ironie" über meine Beiträge schreiben oder watt nu?

__________________________

[IMG]http://www.petsnature.de/phpBB2/images/smiles/umleitung.gif[/IMG]
SchwarzePestlivarr,
etwas mehr Contenancé bitte. Handlungen im Affekt führen selten zum Ziel. Beim durchsehen der Links wirst du genug Inhalte finden, die sich real anführen und in fragestellen lassen.
gekitsulivarr: ich erwarte eigentlich nur eine angemessene ausdrucksweise.

immerhin scheinst du ja genug buecher gelesen zu haben dass deine meinung mindestens (!) doppelt so viel wert ist wie die von skeptiker. warum hast dus noetig dich so auszudruecken wie meine kleine schwester dies zu anfang ihrer pubertaet getan hat?

was mich persoenlich interessieren wuerde waere:
warum ist dir eine liste dessen was du alles gelesen hast so wichtig zur untermauerung deiner glaubwuerdigkeit?
ist dir deine eigene ueberzeugung so wenig wert dass sie schuetzenhilfe von namhaften schreiberlingen braucht?
obscuritas@Livarr

Na sowas haben wir gern *ts*
Ich würde gerne wissen, auf welche Argumente, du deine Meinung stützen willst. Und ich schwöre dir, sie [B]sind widerlegbar.[/B]

Diesem Posting nach zu schließen, gehörst du selber wohl der "Herrenrasse" an. Tut mir leid, aber ich glaube eher, dass du kaum zur Ordnung der Primaten zu zählen scheinst.
obscuritas[QUOTE]ÖHM...haste Humormodul aus oder soll ich "Vorsicht, Ironie" über meine Beiträge schreiben oder watt nu?[/QUOTE]

Aha ironisch meintest du das? War irgendwie nicht wirklich zu erkennen und so wie du sprechen ja nicht einmal die kleinen Prollkiddies.
AllanonHalte es für sehr unwahrscheinlich, daß dieser Thread noch zu irgendetwas führen wird, außer daß sich die Teilnehmer zunehmens an den Kragen gehen werden.

Mir hat dieser Thread nur aber eines gezeigt(s.u.), unter der Berücksichtigung, daß mir @Skeptiker im Grunde genommen völlig egal ist, denn ein tatsächliches Urteil über ihn würde ich über die virtuelle Schiene nicht erlauben. Ich will ihn als Mensch nicht verurteilen, nur weil er in der NPD ist, denn ich beurteile ihn hinsichtlich seiner Taten und die sind mir nicht bekannt, aber vertrauen muß ich ihm deshalb auch nicht.

Was für mich allerdings wichtiger ist, ist der Punkt des Hasses, der in einigen von euch vertreten ist, bei dem man das Gefühl hat, ihr würdet @skeptiker und seinen Konsorten am liebsten den Kopf runterreissen, bzw. für damalige Taten büsen lassen. Hass ist wohl der schlechteste Begleiter auf dem Weg zur Weitsicht, Toleranz, Frieden und ein multikulturelles Miteinander.

(Amen!):D
TheTurningPoint@ Skeptiker:

Auch wenn ich beim Lesen deines Beitrags ob der mehr oder weniger selbstverständlichen Verwendung von Ausdrücken wie "Volksgemeinschaft", "Höherzüchtung einer Herrenrasse", "Führerprinzip", "Lebensberechtigung verwirkt", "die deutschen Ostgebiete", "die angeblichen Verbrechen der Wehrmacht", "Überwindung des Judemtums" usw. erst mal etwas befremdet war, will ich doch versuchen, zu einigen Punkten Stellung zu nehmen, ganz im Sinne von:[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Solange mich niemand angreift, beleidigt oder eine wie auch immer geartete Straftat im Namen seiner "Ideologie" begeht, solange rede ich mit jedem Menschen [/B][/QUOTE]
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Wenn dieses Kind wirklich bereit ist sich zu integrieren kann es meinethalben gerne in Deutschland leben, aber trotzdem bleibt es für mich türkischer Abstammung! [/B][/QUOTE]Nach wieviel Generationen hätte dann ein Ururur...urenkel das Recht, sich als Deutscher zu bezeichnen? [QUOTE][B]Für mich besonders wichtig war immer Gedanke der Volksgemeinschaft und die damit einhergehende Abschaffung der Klassen. [/B][/QUOTE]Die Klassen wurden keineswegs abgeschafft, sondern sogar noch stärker differenziert. Da gab es die Klasse der Großkapitalisten, die uneingeschränkte Rechte hatte und sich die Arbeitssklaven-Baracken direkt in unmittelbarer Nähe ihrer Betriebe bauen ließen. Dann gab es das große Heer der Arbeitssklaven, von denen die zur "Volksgemeinschaft" gehörenden ein paar mehr Privilegien hatten. Und dann gab es noch die Klasse derjenigen, die nicht als Arbeitssklaven taugten und in den Öfen und Massengräbern landeten ... [QUOTE][B]Ein Volk ... ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied also muß diese hervorgebildete Gemeinschaft sich besonders um diese Mitglieder kümmern. [/B][/QUOTE]Die Frage ist, in welcher Beziehung stark? Im Zeitalter von Wissenschaft und Technik sollte Muskelkraft nicht mehr die entscheidende Rolle spielen, ebensowenig wie körperliche und geistige Unversehrtheit. Jeder Mensch ist einzigartig und kann durch seine ganz eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen. Der Unterschied zwischen menschlichen und unmenschlichen Gemeinschaften liegt darin, [b]WIE[/b] man sich "um diese Mitglieder kümmert", ob man Mittel und Wege findet, sie in die Gemeinschaft einzubeziehen und ihre Einzigartigkeit zur Vielfalt und Stärkung der Gemeinschaft beiträgt, oder ob man sie aus der Gemeinschaft ausstößt und "einer Sonderbehandlung zuführt". [QUOTE][B]Die "Höherzüchtung einer Herrenrasse" ist meiner Meinung nach sowieso nur eine Frage der zeit. ... Früher oder später werden die Wissenschaftler nicht widerstehen können. Darum sollte diese "Züchtung" einer staatlichen Kontrolle unterliegen.[/B][/QUOTE]Macht das so einen großen Unterschied, ob die Menschen Versuchskaninchen für private oder staatliche Wissenschaft sind? Die Aufgabe der Gemeinschaft sollte sein, die Menschen vor Leuten wie Mengele und Co zu schützen. Abgesehen davon sind nicht die Lebewesen am widerstandsfähigsten, die aus Inzucht entstehen (und die "Herrenrasse" ist nichts anderes), sondern die, die in der täglichen Auseinandersetzung mit der Umwelt, die man Leben nennt, ihre Widerstandskräfte ausbilden (auf diesem Prinzip beruhen zum Beispiel Impfstoffe).
Im Gegenteil müßte eigentlich eine Vermischung aller Rassen dazu führen, daß sich die zum Überleben der Menschen besten Eigenschaften durchsetzen. :) [QUOTE][B]Führerprinzip: Ich glaube nicht, daß das Volk (oder ein anderes ;) ) weit genug ist wirkliche Demokratie zu praktizieren und zu erleben! Es sollte keinen Alleinherrscher geben aber ein "Gremium" (wesentlich kleiner als Bundesrat- und -tag) in das das Volk die fähigsten Menschen aus verschiedenen Bereichen (Wirtschaft, Diplomatie etc.) hineinwählt und in dem diese dann untereinander demokratisch bestimmen ohne daß das Volk dort noch ein besonderes Mitspracherecht bekommt. Diesem Gremium sollte eine(r) vorstehen als Repräsentant. [/B][/QUOTE]Das ist irgendwie unlogisch. Wenn du dem Volk nicht einmal die Fähigkeit zutraust, zu wissen was es will und dementsprechend seine Entscheidungen zu treffen, woher soll es dann wissen, welche Leute wissen könnten was es will und welche Entscheidungen zu treffen sind?
Widersprichst du damit nicht sogar deiner Partei, die ein stärkeres Mitspracherecht des Volkes über Volksentscheide fordert (siehe weiter oben genannte Webseite des Verbandes Borken)? Oder hast du jetzt aus Versehen partei-interne Geheimnisse ausgeplaudert, die eigentlich niemand wissen soll? [QUOTE][B]Ist es nicht viel einfacher nach Deutschland auszuwandern, statt ernten und backen zu lernen?
Im übrigen müssen wir einfach sehen das wir in Deutschland genug eigene soziale Probleme haben und nciht noch welchen importieren sollten (wobei ich jetzt ausdrücklich NICHT die Menschen an sich als Problem bezeichne!). [/B][/QUOTE]OK, einverstanden, aber warum finde ich dann nirgends etwas über die Lehrer, die ins Ausland geschickt werden und den Leuten dort das Ernten und Backen (und noch einiges mehr) beibringen? Das wäre doch auch eine Lösungsmöglichkeit für das folgende auf der genannten Webseite angesprochene Problem:
[COLOR=sienna]"Gerade wenn sich Hochlohnländer mit ausdifferenzierter Wirtschafts- und Wohlstandsordnung und hohen Umwelt- und Sozialstandards auf einen unregulierten freihändlerischen Konkurrenzwettlauf mit Billiglohnländern einlassen, kommt es unweigerlich zur Angleichung auf dem kleinsten Nenner"][/COLOR]

Wenn man den Wohlstand in den Billiglohnländern erhöhen würde, würde man damit auch diesen "kleinsten Nenner" erhöhen. Und dann würden die Menschen sicher auch gern dort bleiben und nicht nach Deutschland auswandern wollen.
Übrigens hat schon 1916 Lenin in seinem Buch "Der Imperialismus" beschrieben, daß die Wanderung von Menschen aus Gebieten mit niedriger Produktivität in Gebiete mit höherer Produktivität wirtschaftlich gesetzmäßig ist ... [QUOTE][B]--------------------------------------------------------------------------------
weil kinderschänder trotz ihrer taten menschen bleiben. und menschen zu töten ist mord.
--------------------------------------------------------------------------------
Tut mir leid aber diese Subjekte haben für mich ihre Lebensberechtigung verwirkt! [/B][/QUOTE]Warum? Sie können immer noch für die Gemeinschaft arbeiten, auch wenn man sie in Zukunft von Kindern fernhalten muß. [QUOTE][B] Mitglied kann werden wer Dutscher i. S. d. Grundgesetzes ist. So lautet die offizielle Parteiversion. [/B][/QUOTE]Das Wort "Deutscher" wäre das Erste was ich aus dem Grundgesetz entfernen würde, weil es eine Diskriminierung darstellt. Es widerspricht der Trennung von Personen und Handlungen und damit der Forderung des Grundgesetzes selbst, daß alle Menschen vor dem Gesetz gleich sein sollen. Aus diesem Grunde ist die ganze Deutschtümelei einer der wesentlichen Eigenschaften, die mich an der NPD abstoßen. [QUOTE][B] Bezieht sich zum großen Teil auf die Alleinschuld der Deutschen am 2. Weltkrieg (und in einigen Köpfen immer noch am Ersten), auf die deutschen Ostgebiete und die angeblichen Verbrechen der Wehrmacht. [/B][/QUOTE]Da gibt es mittlerweile einige Bücher, in denen die Geschichte etwas differenzierter betrachtet und untersucht wird, z.B.
[URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3412152986]"Nachbar Buchenwald" von Jens Schley,[/URL]
[URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3935095090]"Geheimtechnologien, Wunderwaffen ..." von Karl Zunneck,[/URL]
[URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3929592460]"Aussenkommando Laura " von Dorit Gropp,[/URL]
[URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3930219506]"Die Atombombe und das Dritte Reich" von Edgar Mayer und Thomas Mehner[/URL]
und einige andere.
Ob du darin das findest, wonach du suchst, ist eine andere Frage. :rolleyes: [QUOTE][B]Ich war neugierig ob Ihr Euch auf eine Debatte einlasst mehr nicht. Wollte ich Interessenten finden wäre ich mit mehr Fingerspitzengefühl vorgegangen. [/B][/QUOTE]Ich denke du kannst dich über die Toleranz der Leute hier nicht beschweren, deren ästhetisches Empfinden von deinen Genossen sicher als "entartet" angesehen wird und die als Individualisten sicher nichts mit solchen Forderungen am Hut haben:
[COLOR=sienna]ohne homogenes Wahlvolk ist unserer Meinung nach keine Demokratie (Volksherrschaft) möglich! Die Vergabe des freien, allgemeinen und gleichen Wahlrechts ist nun tatsächlich der Testfall für die Demokratie. Dieses steht nämlich nicht dem "Menschen", sondern alleine dem inländischen Volksangehörigen zu.
... daß eine Demokratie nur zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen ist, wenn die Gleichheit des Volkes erhalten beziehungsweise wiederhergestellt wird. So zeige sich die politische Kraft einer Demokratie darin, daß sie es versteht, sich von dem Fremden und Ungleichen, die Gleichheit Bedrohenden abzugrenzen. [/COLOR] [QUOTE][B]die Plätze der großen Denker überlasse ich gerne Anderen. Ich bin KV-Vorsitzender und Koordinator aber das macht mich nicht zum wichtigen Funktionär. [/B][/QUOTE]Das eigene Denken sollte man nie aufgeben. Hast du nicht Angst, daß du zu einem Werkzeug von Leuten wirst, die nicht deine Interessen vertreten, und daß du irgendwann einen [COLOR=red][b]"Death In June"[/b][/COLOR] erleidest, weil du nicht mehr gebraucht wirst? [QUOTE][B]Das mit der Überwindung des Judemtums nicht der Holocaust gemeint ist [/B][/QUOTE]Auch "nur" eine wie auch immer geartete "Überwindung" der jüdischen Kultur und des jüdischen Brauchtums ist mindestens anmaßend. [QUOTE][B]Ich möchte an die systematische Vernichtung von Familien, Berufsständen etc während der russischen Revolution erinnern!!! [/B][/QUOTE][b]"wenn man zuweit nach rechts geht, kommt man links wieder an und umgekehrt ... Die Parallelen sind jedenfalls erschreckend ... aber der Vergleich lohnt sich."[/b]
*Darket zustimm*
ApexNatürlich wurden auch von alliierter Seite Kriegsverbrechen begangen, was erwartet man denn anderes? Krieg ist ein Verbrechen! In jedem Krieg werden von jeder Seite Kriegsverbrechen begangen, nur sehe ich es auch hier so das es ohne die Kriegstreiberei ohne die verherrlichung des Soldatentums in der nationalsozialistischen Ideologie und im allgemeinen ohne den Überfall auf Polen niemals soweit gekommen wäre. Wer hat angefangen mit dem ausradieren ganzer Städte? Der Begriff "coventrieren" kommt nicht von ungefähr. Natürlich war es Menschenverachtend was damals in den Ostdeutschen Gebieten, in Dresden, Hamburg, den Rheinwiesen und wo auch sonst geschen ist., aber so ist Krieg...und Krieg bleibt immer gleich. Und auch das ist was mich an der NPD stört das verherrlichen des Militarismus.

Aus dem Parteiprogramm der NPD:

[QUOTE]Die tapfere Haltung deutscher Soldaten aller Zeiten muß Vorbild der Bundeswehr sein.[/QUOTE]

Es gab keine tapfere Haltung. Krieg bleibt immer ein Verbrechen egal von welcher Seite. Krieg ist immer feige. Und um hier mal Kurt Tucholsky zu zitieren (der sich übrigens 1935 aufgrund seiner Verzweiflung über die Zustände in Deutschland das Leben nahm):

"Soldaten sind Mörder."

...und Mörder sind keine Vorbilder...
Skeptiker[QUOTE]Achso ich hab beim erneuten durchlesen festgestellt, dass du auf meine Frage nach der Verfassungskonformität der NPD mit einem klaren ja geantwortet hast. Du hast allerdings gesagt, dass dir "unsere" Demokratie, also das, was wir gerne so bezeichnen nicht das ist, was du drunter verstehst. Da aber die Basis "unserer" Demokratie die Verfassung ist sehe ich da einen gewissen Widerspruch.[/QUOTE]
Ich spreche hierbei für mich und nicht für meine Partei!

[QUOTE]du hats meine frage nach dem antisemitismus immer noch nicht beantwortet skeptiker. sind juden schlechte menschen?[/QUOTE]
Bin zwar der Meinung das getan zu haben aber gut. Die Antwort ist: NEIN! Habe bereits sehr weit am Anfang geschi8ldert das ich nicht glkaube, daß einige Menscher mehr als andere wert sind.

[QUOTE]Widersprichst du damit nicht sogar deiner Partei, die ein stärkeres Mitspracherecht des Volkes über Volksentscheide fordert (siehe weiter oben genannte Webseite des Verbandes Borken)? Oder hast du jetzt aus Versehen partei-interne Geheimnisse ausgeplaudert, die eigentlich niemand wissen soll?[/QUOTE]
Siehe erste Antwort.

[QUOTE]Ich denke du kannst dich über die Toleranz der Leute hier nicht beschweren, deren ästhetisches Empfinden von deinen Genossen sicher als "entartet" angesehen wird und die als Individualisten sicher nichts mit solchen Forderungen am Hut haben:[/QUOTE]
Ich glaube auch nciht, daß ich mich mit einem Wort NACH meiner Eröffnung beschwert habe.

[QUOTE]Das eigene Denken sollte man nie aufgeben. Hast du nicht Angst, daß du zu einem Werkzeug von Leuten wirst, die nicht deine Interessen vertreten, und daß du irgendwann einen "Death In June" erleidest, weil du nicht mehr gebraucht wirst[/QUOTE]
Das tue ich auch nicht habe nur meine Funktion in der PArtei geschildert mehr nciht.

So zu mehr reicht meine Zeit heute nicht.

Allerdings stellt sich mir momentan die Frage ob es Sinn macht diesen Thread fortzusetzen. Meine Frage (oder besser Überlegung) sehe ich als beantwortet an und damit wäre auch mein Ausflug auf dieses Board erledigt.
Ich möchte mich allerdings nicht einfach zurückziehen damit nicht der Eindruck entsteht ich wollte mich einer weiteren Debatte entziehen. Ich glaube nur nicht (und habe das nie geglaubt), daß wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen und wenn ich mit die Wortbeiträge in ihrer Reihgenfolge durch den Kopf gehen lasse, so kann ich mich nicht gegen den Eindruck wehren Eure Gastfreundschaft lang genugg strapaziert zu haben.
Es wird keine Früchte tragen, wenn wir uns seitenlang über einzelne Ausdrücke oder Zitate streiten und dabei die guten Manieren immer mehr in den Hintergrund treten.

Solltet Ihr anderer Meinung sein werde ich gerne noch eine Weile zur Verfügung stehen aber ansonsten hoffe ich, daß das hier für Euch (egal in welche Richtung) ebenso aufschlußreich war wie für mich und verabschiede mich von Euch ALLEN und bei einigen mit Hoffnung sie vielleicht einmal persönlich kennenzulernen (soweit es nicht bei eingen schon der Fall ist :D )
NnordyDa haben wir es wieder... Ich dachte, das Thema wäre zumindest in diesem Thread beendet - wißt ihr was? Laßt uns einen neuen Thread zum Thema: Kriegsverbrechen im 2. WK machen. Hier gehts doch nach wie vor darum, mit dem Hr. Skeptiker zu diskutieren. Wie schon gesagt wurde *Allanon mal zustimm* führt das hier alles so langsam im Kreis und v.a.: zu nichts.
Wenn ich jetzt anfange Skeptikers Rhetorik im letzten Post auseinander zu nehmen kann ich hier Stunden um Stunden sitzen... Turning Point hat da ja schon einige Punkte angesprochen, aber krieg hier eigentlich nur ich das Gruseln wenn ich von einem erwachsenen und angeblich mündigen Menschen solche Phrasen wie "Höherzüchtung einer Herrenrasse" zu lesen bekomme?
Skeptiker, die Klassen in dem Sinne gibts schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Lies mal von U. Beck "Risikogesellschaft", vielleicht verstehst Du dann, was ich meine.
Zur "Höherzüchtung einer Herrenrasse": Auch wenn es bestimmt genug unethische und rel. verantwortungslose, ruhmsüchtige Wissenschaftler gibt - man sollte nie die eigenen Ziele auf andere Leute übertragen, die man nicht kennt. Ist in meinen Augen nicht statthaft. Ich glaub prinzipiell auch nur an das Schlechte im Menschen, aber selbst wenn das KLonen zum Alltag wird, sind wir weit davon entfernt, daß es von Leuten vorangetrieben würde, die irgendwann hier nur noch arische Klone wollen und der Rest der Leute wird "gestorben". Ich hoffe, das war höflich genug, in Anbetracht dessen, was es mir hier gerade in den Fingern juckt, zu schreiben...
Du sprichst dem Volk jegliche Mündigkeit ab und enttarnst Dich dadurch selbst. Das unmündige Volk soll ein mündiges Führungsgremium wählen, daß sich aus angeblich mündigen Individuen zusammensetzt, die das arme Volk, das ja wenig Ahnung hat, in eine glorreiche Zukunft führt? Hab ich das so - ist natürlich sehr sarkastisch formuliert, muß ich jetzt in die Buh-Ecke? - so richtig verstanden? Und das ist für Dich dann wahre Demokratie = Volksherrschaft? Merkwürdige Ansichten, muß ich schon sagen. Lt. Definition ist Demokratie nämlich "Lebens- und Staatsform, die von der Gleichheit und Freiheit aller Bürger ausgeht und daraus die Forderung ableitet, daß nach dem Willen des Volkes regiert werde, seit der Antike als Alternative zur Monarchie und Aristokratie [Herrenrasse vs. Rest???] begriffen. Die Demokratie im herkömmlichen Sinn wird durch das Vorhandensein enier Verfassung [!!!] gekennzeichnet, die auf der Verteilung der drei Hauptaufgaben der staatlichen Machtausübung ... auf voneinander unabhängige [!!!] Organe beruht... Der MARXISMUS versteht unter Demokratie die klassenlose Gesellschaft [@Skeptiker, das was Du gut findest!], in der der Staat durch die "sozialistische Ordnung" abgelöst ist..." Aber egal, hier gehts ja nicht um Staatstheorie, nur finde ich doch, daß Du mal etwas konkreter werden solltest. Laß deine Rhetorik mal stecken und mach Dich mal daran, die konkrete Umsetzung solcher Thesen zu überdenken und zu erklären.
Leute, hören wir doch bitte bitte auf uns gegenseitig an die Kehle zu gehen. Wir sind alle alt genug, und manche bringen ihre Meinung halt so rüber, andere anders. Daß das dann gleich in eine Schlammschlacht ausartet ist hier zwar nix Neues, aber doch sehr bedauerlich. Daß Ironie [@livar] hier nicht verstanden wird ist ebenfalls nix Neues, und daß man deswegen gleich bös angegangen wird, auch nicht, daher besser dazu schreiben, gerade bei einem so "sensiblen" Thema. *schnaub*
Haß? Ja, vielleicht. Haß auf diejenigen, die ohne mit der Wimper zu zucken meine Cousine und meinen Cousin (beide körperlich und geistig behindert) in eine Anstalt gesteckt und umgebracht hätten. Haß auf diejenigen, die Millionen Tote zu verantworten haben. Haß auf eine ganz bestimmte Person, die wegen ihres eigenen kaputten Egos und ihrer kranken "Vision" von einer deutschen Herrenrasse und angeblich nötigem Lebensraum im Osten einen Krieg vom Zaun gebrochen hat, der halb Europa in Trümmer gelegt hat... Und Haß auf diejenigen, die am liebsten all das wiederhaben wollen - wenn auch ohne Krieg und so, aber prinzipiell wollen und brauchen wir wieder einen Führer? Ups, ich ereifere mich schon wieder und höre daher auf, denn ich werde schon wieder demagogisch, und da kann Skeptiker nichts dafür. Aber dann verwende bitte auch eine Rhetorik bei der ich mich nicht ins Jahr 1940 zurückversetzt fühle, wenn das möglich ist!!!
Böses MädchenWarum bin ich rechtsradikalen gegenüber nicht tolerant... hmmmmm... mal überlegen...
Vielleicht deswegen, weil ich Angst habe, dass so was nochmal passieren könnte und mir nich sicher bin, dass meine Eltern keine Juden waren? Wenn die NPD an die Macht gekommen wäre, was hätten wir dann gehabt?!
Nee du, ich möchts mir nicht ausmalen.
Abgesehen davon wird mir diese ganze Diskussion langsam zu blöd. Ich war noch nie rechtsradikal und werd es für die Zukunft auch nicht werden.
Ende
Ultradeath@Skeptiker:Auf der Seite der NDP-Essen steht was von Todesstrafe für Kinderschänder und Drogenhändler. Da ich nichts von der Todesstrafe halte gehe ich auf ersteres garnicht erst ein, aber wieso fordert ihr die Todesstrafe für Drogenhändler? Das ist in meinen Augen mindestens genauso überzögern wie die Todesstrafe für Kinderschänder wenn nicht sogar noch überzogener.

Was sind den das für Forderungen? Und glaubt ihr im ernst sowas durchsetzen zu können, selbst wenn man euch an die Regierung wählen würde?(allerdings hättet ihr dann warscheinlich genug rückhalt um so einen Müll duchzusetzen.)
DarketHmmm auf die Gefahr hin anzuecken schreib ich hier mal ne Theorie zu rechtsradikalen Parteien ind West- und Zentraleuropa: Ich würd mir fast wünschen, dass die NPD mal für ne Weile Regierungsfraktion im Bundestag wird! Nein jetzt schlagt mich bitte nicht tot, aber ist mal wem aufgefallen, wo diese ganzen rechts-außen Parteien, die durch alle europäischen Medien gingen, weil sie plötzlich zu Hauf gewählt wurden, geblieben sind? Haider sitzt in Kernten und besucht ab und an Diktatoren-Doppelgänger. Diese Freaks in Holland durften mitregieren und die Koalition ist auf Grund schierer Unfähigkeit nach kurzer Zeit geplatzt. Von dem Kerl in Frankreich hört man auch nix mehr. In Norwegen sind die rechten zwar stärkste Partei, aber keiner koaliert mit denen, so dass ihre Hauptbeschäftigung darin besteht Georgieboy für den Friedensnobelpreis (alle Jahre wieder) vorzuschlagen. Und hier in Deutschland haben wir in Hamburg grade gesehen was passiert ist. Ganz ehrlich meine Angst vor rechtsradikalen Parteien hält sich im Rahmen der demokratischen Ordung in Grenzen, der NPD würde es auch nicht anders gehen, vier Jahre Bundestag und sie würde endgültig in der Versenkung verschwinden.
Nein, keine Sorge ich fordere nicht auf sie zu wählen, würd ich auch nie im Leben, aber ich glaube ernsthaft, dass die sich ganz schön auf die Schnauze legen würden.


@The turning Point
Hervorragneder Beitrag, bringt eigentlich alles auf den Punkt (wieso hab ich hier eigentlich ganze Romane verfasst? :D ) und demonstriert find ich ganz gut die sehr zwielhaften Denkstrukturen(die auch längst nicht immer überhaupt vorhanden sind) rechtsradikaler Organisationen.

Auch ich denke, dass der Thread sich auf Grund der seeeehr weit ausufernder Diskussion eigentlich erledigt hat. Mich würde von Skeptikers Seite aber doch interessieren was den nun der Schluss ist, den du in Bezug auf deine Fragestellung ziehst, da die Reaktionen zwar vom prinzipiellen Standpunkt aus alle sehr ähnlich waren, das Dikussionsverhalten allerrdings nicht unbedingt, was bei der Brisanz des Themas auch durchaus nachvollziehbar ist.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Ganz ehrlich meine Angst vor rechtsradikalen Parteien hält sich im Rahmen der demokratischen Ordung in Grenzen[/B][/QUOTE]Währenddessen üben sich die "bürgerlichen Parteien" schon mal darin, die rechten Parteien rechts zu überholen:
[URL]http://www.heise.de/newsticker/meldung/44799[/URL]
[URL]http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/16793/1.html[/URL]
:(
TheFrail@Skeptiker das sehe ich ähnlich. Meine abschließende Frage wäre, was du über die Toleranz in der schwarzen Szene gelernt hast? Sind "wir" deiner Auffassung nach tolerant oder ging dieser essentielle Grundsatz der Szene verloren? Mich würde deine Meinung dazu interessieren.
Ich persönlich möchte noch anführen, dass es meiner Meinung nach wichtig ist, an bestimmten Grundsätzen festzuhalten. Denn was wäre eine Subkultur oder Gemeinschaft ohne ihre Grundsätze? Ich persönlich muss allerdings eingestehen, dass es mit meiner Toleranz nicht sehr weit her ist, aber ich bemühe mich Tag um Tag.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B] verabschiede mich von Euch ALLEN und bei einigen mit Hoffnung sie vielleicht einmal persönlich kennenzulernen (soweit es nicht bei eingen schon der Fall ist :D ) [/B][/QUOTE]


Wer weiß, wer weiß. The Police is watching you!;)
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]
Hintergrund: es ist z. B. in meinem Bekanntenkreis so, dass "meine" Studenten (seltsamerweise sind fast alle meine Freunde welche oder waren es) prinzipiell die grossen "Super-Linken" sind; aber in dem Moment wo die Damen und Herren das erste bombastische Gehalt aufm Konto haben und sehen, dass ihnen knappe 50% davon abgezogen werden für genau DEN Sozialstaat, den sie so verteidigten zu Studentenzeiten, da werden diese Linken zu den schlimmsten "Rechten", die man sich vorstellen kann, wollen nix mehr wissen von "Asylantenfreundlichkeit" und "Sozialhilfe für alle". Es scheint also die "soziale Ader" bei Manchen nur davon abzuhängen, ob es ihr eigenes Geld ist, dass dafür ausgegeben wird, oder doch lieber das Geld der Anderen (mit dem sich natürlich leicht "sozial" sein lässt). DAS, und nur das, hab ich mit meinem ironischen post sagen wollen.

[/B][/QUOTE]

Neid und Mißgunst sind der größte Antrieb für die meisten Menschen und treiben die zum Teil diese Menschen in die Extreme.
Wieviel Schrott haben die meisten in ihren vier Wänden, die sie vielleicht einmal im Jahr benutzten und dennoch glauben alle zu kurz zu kommen und sehen nur die "Vorteile" die andere bekommen...

Was die Abgabe ab 5000 Euro betrifft. Vielleicht wäre es gerechter wenn man zwischen der Kirchensteuer ODER einer Sozialabgabe für alle wählen könnte. Es gibt genug die bei einem weit geringeren Einkommen einen sozialen Beitrag leisten während sich andere entziehen.
MoringothoSorry für halb-OT:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]
...Und um hier mal Kurt Tucholsky zu zitieren (der sich übrigens 1935 aufgrund seiner Verzweiflung über die Zustände in Deutschland das Leben nahm):

"Soldaten sind Mörder."

...[/B][/QUOTE]

Ich bitte Dich Verallgemeinerungen und objektiv falsche Kommentare dieser Art zu unterlassen... dazu gibt´s sogar irgendwo hier schon eine laange Diskussion... :roll:
Moringotho[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Ich bin 21 Jahre alt, seit 4 Jahren Mitglied der NPD und Vorsitzender eines Kreisverbandes irgendwo im Ruhgebiet. Ich entspreche nicht dem typischen Neo-Nazi-Klischee, trage weder Springertiefel noch Bomberjacke, habe Haare auf dem Kopf, trinke selten Alkohol, lehne Gewalt für gewöhnlich ab und gehe lieber in Discos als auf Skinhead-Konzerte. Ich hatte eine sehr schöne kindheit und wurde auch nie vergewaltigt! (Nur für diejenigen die zum Schubladendenken neigen!)
[/B]
[/QUOTE]

Versteh mich nicht falsch, aber ich kenne einen Menschen, der Beschreibung nicht unähnlich, hochintelligent, aber dessen politische Einstellung ist m.E. untragbar...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Meine Frage ist jetzt relativ einfach: Wenn Ihr doch alle so tolerant seid und sie von Anderen auch erwartet warum seid Ihr nicht auch "uns" gegenüber tolerant??? Das viele von Euch die politische(!!!) Auseinandersetzung mit uns suchen, finde ich absolut OK und meiner Meinung nach brauchen wir die auch nicht zu fürchten, aber warum nutzt Ihr jede Gelegenheit für Seitenhiebe und abwertende Bemerkungen?
[/B]
[/QUOTE]
Im Zweifellsfall sind diese Verallgemeinerungen...?
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Der Vorteil Eurer so hochgejubelten Demokratie (diese Wortwahl ist bewußt) ist es doch, daß jeder seine Meinung sagen darf und trotzdem verstoßt Ihr jeden Tag gegen Eure eigenen Grundsätze mit Äußerungen wie "Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!".
[/B]
[/QUOTE]

Faschismus ist eigentlich eine (politische) Einstellung bzw. Staatsform, die einige der schlimmsten Diktaturen der Weltgeschichte hervorgebracht hat.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Falsch, obwohl ich kein Faschist, sondern nationaler Sozialist bin, muß ich anerkennen, daß der Faschismus eine Staats- und Regierungsform ist wie die Monarchie oder Demokratie und daran lässt sich nur schwer was deuten.
[/B]
[/QUOTE]
s.o.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
NAtürlich gibt es in unseren Reihen Vollidioten und gewalttätige Spinner aber die habt Ihr genauso, trotzdem wollt Ihr nicht, daß Eure ganze Szene deshalb verurteilt wird...! Ihr seid nicht besser als die der typische bundesdeutsche Spinner der täglich die "Blöd"-Zeitung liest! Ihr sagt Ihr wollt anders sein und wenn jemand eine andere Meinung hat stempelt Ihr ihn zum Verbrecher. Warum? Bin ich daran schuld was mein Großvater getan hat?
[/B]
[/QUOTE]
Ich sag zum einen nicht automatisch Verbrecher, zum anderen bist Du nicht Dein Opa.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B] Ja meine Opa war in der SS, aber trotzdem ist er mein Opa und wie soll ich ihn dafür verurteilen??
Was ist so schlimm daran, daß ich sage, ich lebe gerne in diesem Land und möchte es am liebsten mit Deutschen teilen?
[/B]
[/QUOTE]
a) nichts
b) die Art und Weise
Was macht einen zum Deutschen?
-> der Perso. Und weder Hautfarbe noch Abstammung
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Ist es ein Verbrechen, gegen Zustände Widerstand zu leisten die man so nicht hinnehmen will?
[/B]
[/QUOTE]
Siehe u.A. STGB, GG usw...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
...Warum packt Ihr immer die Holocaust-Keule aus, wenn jemand sagt er möchte nicht mehr mit der Schuld der Unterlegenen leben?
[/B]
[/QUOTE]
Tu ich für meinen Teil nicht...
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Gab es keine Allierten-Kriegsverbrechen?
[/B]
[/QUOTE]
Doch, nur haben die zumindestens keinen Überfal auf Polen und Frankreich begonnen...
(um es kurz zu halten...)
[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]
Naja das soll genügen, weiß ja nicht ob überhaupt jemand bereit ist Stellung zu beziehen und möchte mir nciht die Finger wundschreiben für nix. Sollte allerdings Diskussionsbedarf bestehen wundert Euch nicht, daß eine Antwort mal länger dauert ich komme nicht immer ins Netz.
Eine Bitte noch: Versucht mal auf plumpe Beleidigungen zu verzichten. Danke! [/B][/QUOTE]
Bitte gerne.

Das Fazit:
Eine politisch "rechte" Einstellung darf einem per se Niemand absprechen. Wohl aber rechtswidrige Handlungen, Übergriffe und Benachteiligung anderer auf Grund deren Abstammung etc...

...mir [I]persönlich[/I] stösst sowohl die linke als auch die rechte extreme Seite auf.

(Nein, ich sympathisiere nich mit der NPD, nein, ich habe nichts gegen ausländische Mitbürger, nein, ich bin nicht in der PDS... usw...)
Nnordy@Moringotho: Meines Wissens ist das Tucholsky Zitat korrekt. Warum also diskreditierst Du ein Zitat als Verallgemeinerung und objektiv falschen Kommentar? Versteh ich nicht. Apex hat ein Zitat gebracht, mehr nicht. Warum dann da gleich wieder Unterstellungen gemacht werden ist ein Mysterium für mich!
Außerdem: Wenn Du Dir mal die Rhetorikkeule Jg. 1940 anschaust die Skeptiker hier ausgepackt hast finde ich Apex Zitat so dermaßen gemäßigt, das es schon bald einen Heiligenschein verdient... :cool:
Moringotho[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]@Moringotho: Meines Wissens ist das Tucholsky Zitat korrekt. Warum also diskreditierst Du ein Zitat als Verallgemeinerung und objektiv falschen Kommentar? Versteh ich nicht. Apex hat ein Zitat gebracht, mehr nicht. Warum dann da gleich wieder Unterstellungen gemacht werden ist ein Mysterium für mich!
Außerdem: Wenn Du Dir mal die Rhetorikkeule Jg. 1940 anschaust die Skeptiker hier ausgepackt hast finde ich Apex Zitat so dermaßen gemäßigt, das es schon bald einen Heiligenschein verdient... :cool: [/B][/QUOTE]

Ich verwehre mich nicht der Tatsache, daß Tucholsky eben dieses gesagt hat.

Ich verwehere mich nur (mit Recht) der im Zitat enthaltenen (und von Apex vertretenen) Aussage...

Eben solche Statments wie die von Apex sind es, die letztenendes den Rechten ihre Gegenpol schaffen, den sie benötigen... :roll:

siehe auch:
[QUOTE]
StGB § 211 Mord

(2) Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.[/QUOTE]
Absohne groß offtopic gehen zu wollen, und ich weiss dass ich es dennoch tue: "gehorsam" ist ein nicht minder niedriger beweggrund und habgier, grausamkeit und heimtücke sind durchaus gute beschreibungen für des krieges triebfedern.
DarketWir könnten auch davon sprechen, dass Soldaten Totschläger sind, wenn hier offenbar auf die juristisch korrekte Definition geachtet wird :rolleyes:
Nnordy... davon abgesehen, daß das Tucholsky Zitat aus einer Zeit VOR dem heutigen StGB stammt... Es ist natürlich völlig legitim, daß DU Dich dagegen verwehrst, aber das geht doch auch ohne eine gewisse Diffamierung, oder? Und im übrigen: Was ist an einem Gegenpol zu "rechts" falsch???? Manchmal muß man auch einfach eine gewisse Gegenposition beziehen, wenn man davon überzeugt ist. Ob das dem Skeptiker nun "Munition" liefert oder nicht ist mir völlig wurscht. DA gehts um MEINE Grundsätze und meine Position, die ich doch auch entsprechend "untermauern"kann... Und so ein Schlagabtausch ist hier etwas einfacher als in der "harten" Realität...
Und meine Güte, natürlich intendiert man mit Zitaten eine bestimmt Aussage - NA UND???? Wie gesagt, Skeptiker sprach von deutschen Ostgebiten und blabla... Da könnte ich mir eine gewisse Überspitzung auch nicht verkneifen... Ich muß ja auch damit leben daß ich als Autofahrer ebenfalls ein potentieller Mörder/Totschläger bin, da es durchaus möglich ist, daß ich jemanden überfahre... Und als Soldat im Krieg weiß ich, daß ich Menschen töten werde - und tue es. Ob das nun Totschlag, Notwehr, Mord ist - das Ergebnis ist, zumindest für den Getöteten, das Gleiche. Überspitzt formuliert!!!!!!!!!!!!!!!!!
Apex@Mor

Im großen und ganzen ist zu sagen das vom juristischen Standpunkt aus gesehn das Zitat nicht ganz Korrekt ist, aber von der Meinungsfreiheit natürlich geschützt wird. Soldaten im Kriegseinsatz werden ja aus der Definiton von Mord herausgenommen (ein Unding meiner Meinung nach), anders sieht die Sache vielleicht bei einem Angriffskrieg aus aber da gibts keine Präzedenzfälle.

Es gab allerdings durchaus ein paar Gerichtsurteile welche die Aussage des Zitats bestätigten.

Dieses Zitat gab nur Tucholskys und meine Meinung wieder und ich benutzte es um meinen Standpunkt, warum Soldaten keine Vorbilder sind, zu verdeutlichen. In meinen Augen ist das Zitat von Tucholsky aus moralischer Sicht vollkommen richtig, auch wenn die Justiz das "noch" anders sehen mag.

Im übrigen zähle ich mich schon zum linken Spektrum und sehe es durchaus als Notwendigkeit eine Gegenposition zur rechten Ideologie zu beziehen.

@Nnordy danke für die Unterstützung :)
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Im übrigen zähle ich mich schon zum linken Spektrum und sehe es durchaus als Notwendigkeit eine Gegenposition zur rechten Ideologie zu beziehen.[/B][/QUOTE]
ok, apex, dann können wir ja jetzt mal mit den linken "abrechnen"... ;)
ApexVon mir aus gerne Zini ich hätte auch mit so manchem Stalinisten ein Wörtchen zu reden nur sind die net hier aufm Board.

Im übrigen wäre das wohl eher in nem Extra-Threat zu machen. ;)
DarketHmmmm das mit dem Tucholsky-Zitat is doch juristisch vor er weile mal auf den Tisch gekommen,da gabs meines Wissens nach nen endgültiges Urteil, dass es nicht diffamierend ist und von der Meiungsfreiheit gedeckt wird, soviel vom juristischen Standpunkt, ob mans denn benutzen sollte ist ne andere Frage, ich persönlich kanns nachvollziehen und schließe mich dem an, jeder, der außerhalb der Aufgaben des Zivilschutzes ne Waffe trägt und nutzt ist für mich ein potentieller Mörder (oder Totschläger wenns sein muss)!
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B] ich persönlich kanns nachvollziehen und schließe mich dem an, jeder, der außerhalb der Aufgaben des Zivilschutzes ne Waffe trägt und nutzt ist für mich ein potentieller Mörder (oder Totschläger wenns sein muss)! [/B][/QUOTE]

Jede Armee hat auch Sanitäter, das sind auch Soldaten und tragen Waffen. Sind das auch Mörder?
ApexIm Sinne des Zitats? Definitiv ja.
Darketwürd ich unterschreiben, niemand hat je ausgeschlossen, dass Mörder auch Leben retten können.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]würd ich unterschreiben, niemand hat je ausgeschlossen, dass Mörder auch Leben retten können. [/B][/QUOTE]

Passt trotzdem nicht, denn ein bewaffneter Sanitäter der Armee, wird grundsätzlich nur aus Notwehr zur Waffe greifen. Und einen Menschen, der unter Einbezugnahme der Notwehr einen Menschen verletzt oder tötet ist beileibe kein Mörder oder Totschläger, auch nicht potentiell gesehen.

Wobei ich mal wieder nicht glaube, daß du dieser Auffassung bist, bin ich auf die Begründung gespannt. Find ich immer bereichernd, wie sich manch einer neue Definitionen hinsichtlich strafrechtlich relevanter Dinge zurechtschneidert. Wobei natürlich stets die moralische Schiene miteinbezogen wird.

Letztenendes wäre es mir sogar egal, wenn mich jemand in der Ausübung als Polizeibeamter einen potentiellen Mörder nennt, wenn es der Bürger verkraftet, daß ich ihn als einen potentiellen Straftäter sehe und benenne. So gesehen ist alles und jeder irgendwie potentiell veranlagt, lediglich die Sichtweise des Betrachters entscheidet. Aussagekraft hat es aber trotzdem keine, außer daß es denjenigen vielleicht in seiner Persönlichkeit beleidigt, aber wen interessiert das schon. Es lebe die Meinungsfreiheit. :rolleyes:
NnordyIrgendwie find ich es manchmal pervers, wie man Sachverhalte in Gesetze quetscht. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe: Ob aus Notwehr, Habgier, Eifersucht, Haß, oder auch einfach nur aus Spaß am Töten (es soll Leute geben die sowas empfinden): Für den Getöteten bleibt es sich egal. Tot ist tot. Punkt.
Daß unsere Gesetze nicht immer moralisch sind, muß ja nicht heißen, daß ich nicht selber eine andere Auffassung haben kann, oder, Allanon? Ich weiß daß Du als Polizist in erster Linie nach den Gesetzen gehst, aber ich schätze oder hoffe doch zumindest daß es auch für Dich Situationen gibt in denen Du moralisch etwas anders siehst als das Gesetz... Und da gerade unsere Gesetze immer so schön zurechtgebogen werden von einem Heer von Winkeladvokaten und Auslegern finde ich die moralische Instanz eines jeden einen sehr wichtigen Faktor und finde es außerordentlich bedauerlich, daß Du diesen offensichtlich - im Sinne deines Posts - eher als tertiär, wenn überhaupt, empfindest... Aber egal. Ist doch meine Sache was ich mir da "zurechtzimmere". Wie gesagt, auch als Sanitäter weiß ich daß ich im Krieg u.U. jemanden töten muß, wenn ich eine Waffe habe. Als Autofahrer weiß ich, daß es mir passieren kann daß ich jemanden über den Haufen fahre. Das sind Konsequenzen die dadurch, daß wir uns in die Situation begeben und uns der WErkzeuge bedienen, von uns - wenn schon nicht billigend - so doch in Kauf genommen werden. Und damit muß ich leben. Und auch damit, daß ich dadurch zum potentiellen "Auslöscher menschlichen Lebens" werde (dies als Versuch, die Begriffe Mörder/Totschläger... auf einen Punkt zu bringen). Wie gesagt, vergleich doch mal die Gesetze auf dem Globus. Die sind doch sehr unterschiedlich. Aber gewisse Grundsätze über Recht und Unrecht gelten doch in mehr Köpfen - sollte man zumindest hoffen.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]würd ich unterschreiben, niemand hat je ausgeschlossen, dass Mörder auch Leben retten können. [/B][/QUOTE]

Sanitäter bekommen nur leichte Waffen und diese dürfen auch nur zur Selbstverteidigung oder zum Schutz von Verletzten, Gefangenen oder Zivilisten eingesetzt werden.

Man sollte sich schon die Mühe machen gewisse Dinge differenziert zu betrachten und nicht bei jedem Schlagwort wie ein Pawloscher Hund zu reagieren wie:

Soldaten = Mörder

Ayslanten = Wirtschaftsflüchtlinge

Die Reihe läst sich beliebig fortsetzen und solche Reaktionsmuster findet man in vielen Köpfen, egal welchem politischen Lager sie angehören.
PelloquinObwohl ich ansonsten von Kurt Tucholsky viel halte, muß ich mich SchwarzePest anschließen.

Pauschalisierungen können meiner Meinung nach nie den Kern der Wahrheit treffen.

Wer pauschalisiert (wovon ich mich aber auch nicht freisprechen kann, ich mache es leider auch allzuoft), spricht dem Menschen seine Individualität ab, seine Einzigartigkeit.

So wie ich es nicht richtig finde, (alle) Asylanten als Wirtschaftsflüchtlinge zu bezeichnen, so finde ich es nicht richtig, (alle) Soldaten als Mörder zu bezeichnen. Ich las kürzlich noch einen Bericht von einem Soldaten, der nach Stalingrad ging (gewiss nicht freiwillig) und der versuchte, seine Verzweiflung über die Unmenschlichkeit des Krieges in Gedichten festzuhalten.

Und der sich nach Kräften bemühte, vorbeizuschießen.

(kehrte nicht mehr wieder)

Ich könnte noch andere Beispiele nennen; der berühmt gewordene Wolfgang Borchert zum Beispiel; aber es geht mir nicht darum zu beweisen, dass die Wehrmacht keine Verbrechen begangen hat.

Polen ist nicht einfach so in Flammen aufgegangen; die Einwohner der 2 Millionen Stadt Leningrad wurden nicht einfach so zu Kannibalen.

Und sechs Millionen Juden haben sich nicht einach so in Luft aufgelöst.

Ich mag nur nicht über alle Deutschen damals den Stab brechen. Man sollte nie vergessen, was denen drohte, die sich weigerten an die Front zu gehen: Am Anfang noch vergleichsweise harmlose Haftstrafen in den einschlägigen Einrichtungen; gegen Kriegsende hin Tod durch Erschießung.

Im übrigen sind die wirklichen Kriegsschweine nur selten an die Front gegangen. Viele von ihnen wußten sich frühzeitig in behaglichen Positionen einzurichten und betrieben im sicheren Deutschland die Vernichtung der Juden. (Wobei ich aber nicht sagen will, dass nicht einige aus Spass an der Freude doch an die Front gegangen sind; sie taten es, und die Spuren die sie auf ihrem Weg nach Rußland hinterlassen haben, sprechen für sich.)


Kriegsverbrechen rechne ich nicht gegeneinander auf; wenn ich auf den zweiten Weltkrieg zurückblicke, sehe ich 60 Millionen tote Menschen; und das Blut, dass sie von sich gaben, hatte überall nur eine einzige Farbe...

Unbestreitbar ist (womit ich Nnordy recht gebe), dass die Tötungsmaschinerie der Nazis beispiellos ist in der Geschichte.

Nie zuvor wurde das Töten mit solcher Gründlichkeit betrieben.


Ich sprach davon, dass ich Pauschalisierungen nicht gut finde; dies gilt auch für diesen Thread, für Skeptiker.

Wenn wir pauschalisieren und sagen, alle NPD'ler von heute wären früher gewiss willige Vollstrecker Hitlers gewesen, dann erreichen wir nur, dass sie - sofern sie es noch nicht waren - spätestens jetzt zum wirklichen Nazi werden; dies deswegen, weil sie sich angesichts derlei Argumenten mit dem Rücken an der Wand sehen und dann eine Verteidigungshaltung einnehmen, in der sie nicht mehr in der Lage sind, vernünftige Argumente, die sie ihre Überzeugungen überdenken liessen, zu hören.

Wir sollten also erst fragen, und dann schießen (wie es die meisten auch gemacht haben; vor allem Darkets und TheTurningPoints Beiträge fand ich hier sehr bemerkenswert).

Ich würde jederzeit wieder das Gespräch mit ihm suchen, denn ich kämpfe lieber mit Worten als mit Waffen.

Guten Morgen
Pelloquin
ApexDiese Sanitäter sind Soldaten und das heißt sie begeben sich freiwillig in eine Situation in der sie gezwungen sein könnten zu töten. Sie nehmen die Waffe entgegen und lassen sich daran ausbilden, in der Regel freiwillig. Würden sie keine Waffe tragen und unbewaffnet ihre Arbeit machen und nicht im Dienst einer Armee stehen dann würde ich sagen sie sind keine Mörder.

Krieg ist in meinen Augen ein Verbrechen und jeder der daran teilnimmt ein Verbrecher.

"Jeder Soldat ist ein berufsmäßig trainierter Mörder, jeder Ausbilder ein Anstifter zu Mordtaten, jeder Luftwaffenpilot ein professioneller Bombenwerfer, jede Armee ist eine Terrorbande"

So sehe ich die Sache zumindest. Und je mehr Menschen dies auch so sehen umso eher gibt es keine Kriege mehr denn ohne die Mörder welche die Mordtaten verüben gibt es auch keine Kriege mehr.

"Stell dir vor es ist Krieg...und keiner geht hin"

Gut die Zitate sind wirklich sehr verallgemeinernd aber ich sehe in der Verteufelung des Soldatentums die einfachste Möglichkeit gegen die gleichzeitig stattfindende Verherrlichung des selben von Seiten der NPD und anderer rechtskonservativer Parteien, diverser Vereinen und Veteranenclubs und natürlich der Bundeswehr selbst vorzugehn. Und eine Verteufelung ist in meinen Augen immer noch besser als die Sache zu verherrlichen. Wenn ich sage das Soldaten Mörder sind dann mag das eine radikale Meinung sein, aber ich finde bei einem solch radikalen Thema ist sie durchaus angebracht.

Im übrigen denke ich das Tucholsky sehr genau wusste was er da schrieb, er war immerhin im ersten Weltkrieg auch Soldat gewesen. Und Krieg bleibt immer gleich.
PelloquinIch will nicht bestreiten, dass Tucholsky genau wußte, was er schrieb...

[quote]ich sehe in der Verteufelung des Soldatentums die einfachste Möglichkeit gegen die gleichzeitig stattfindende Verherrlichung des selben von Seiten der NPD und anderer rechtskonservativer Parteien, diverser Vereinen und Veteranenclubs und natürlich der Bundeswehr selbst vorzugehn.
[/quote]

Noch effektiver finde ich es, jedermann die Lektüre von Erich Maria Remarque's "Im Westen nichts neues" nahezulegen.

Dass war eines der ersten Bücher, das 1933 in Flammen aufging.


Habe übrigens dazu nicht unpassend einen Artikel bei Spiegel-Online gefunden; über die ungewöhnlich hohe Selbstmordrate bei amerikanischen Soldaten im Irak...

[center][url="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-287148,00.html"][/url][/center]
Apex[QUOTE]Ich will nicht bestreiten, dass Tucholsky genau wußte, was er schrieb...[/QUOTE]

Will ich auch gar nicht behaupten ;)

Was "Im Westen nichts neues" angeht, kann ich dir nur zustimmen. Nur gibt es leider Menschen die nicht so belesen sind und der Film ist für die wenigsten noch erschreckend.
Pelloquin[quote][i]Zitat von Skeptiker[/i]
Die "Höherzüchtung einer Herrenrasse" ist meiner Meinung nach sowieso nur eine Frage der zeit. Ob wir es noch erleben oder unsere Kinder spielt keine Rolle. Früher oder später werden die Wissenschaftler nicht widerstehen können. Darum sollte diese "Züchtung" einer staatlichen Kontrolle unterliegen. Denn wenn es sowieso passiert warum sollten die Menschen dann nicht davon profitieren, statt nur Versuchskanninchen der Wissenschaft sein.[/quote]

Es gibt tatsächlich, vor allem in dem Land der unbegrenzenten Möglichkeiten, den USA, Wissenschaftler die bestrebt sind da anzusetzen, wo Dr. Mengele aufgehört hat.

Vor einiger Zeit las ich, dass im Vergleich zu den Folgen, die einst der Mißbrauch der Gentechnik zeitigen wird, die Atombombe als ein Kinderspielzeug erscheinen wird...

Bereits jetzt wurden Patente auf Mischwesen mit menschlichen, tierischen und pflanzlichen Wesen vergeben. Chimären...

Um eine derartige "grüne" Zukunft zu verhindern, würde ich mir doch ein Gewehr auf den Rücken schnallen.

Und eine Kugel für jeden Führer, der damit die Welt verschönern will, hätte ich bestimmt auch noch übrig.


Der Frage TurningPoints:

[i]"Nach wieviel Generationen hätte dann ein Ururur...urenkel das Recht, sich als Deutscher zu bezeichnen?"[/i]

schließe ich mich an:

Ab wann ist man Deutscher?

Ich finde dieses ganze Beharren auf rassischen Ursprüngen nicht nur menschenverachtend, sondern auch absurd.

Was sollte denn die Trierer Bevölkerung machen, die ja wie von mir erwähnt aus einem Schmelztigel hervorgegangen ist?

Sollen wir Blutwäsche machen, damit wir "rein" werden?

Im übrigen stammen WIR ALLE aus dem Osten Afrikas, wo die Wiege der Menschheit stand. Deine Urgroßmutter hoch x war dunkelhäutig und hatte warme braune Augen, Skeptiker ;)

(Und nur am Rande: Der kleine Himmler, der hinkende Göbbels, der dicke Göring und der vermutlich Inzuchtgeschädigte Hitler waren natürlich die Super-Arier schlechthin...)

Ich schließe mich TheTurningPoint an, der da schrieb

[quote]Abgesehen davon sind nicht die Lebewesen am widerstandsfähigsten, die aus Inzucht entstehen (und die "Herrenrasse" ist nichts anderes), sondern die, die in der täglichen Auseinandersetzung mit der Umwelt, die man Leben nennt, ihre Widerstandskräfte ausbilden (auf diesem Prinzip beruhen zum Beispiel Impfstoffe).
Im Gegenteil müßte eigentlich eine Vermischung aller Rassen dazu führen, daß sich die zum Überleben der Menschen besten Eigenschaften durchsetzen. [/quote]

Prominente Unterstützung für diese These finden wir bei Friedrich Nietzsche, der rassischen Nationalismus als "Herzensgrätze" bezeichnete und die Vermischung aller Völker als erfolgsversprechendsten Weg hin zum Übermenschen betrachtete.

Freundliche Grüße
Pelloquin

EDIT: @ Apex ;)

Ja, leider. Unwissenheit ist wohl doch Stärke... :rolleyes:
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B] Ich weiß daß Du als Polizist in erster Linie nach den Gesetzen gehst, aber ich schätze oder hoffe doch zumindest daß es auch für Dich Situationen gibt in denen Du moralisch etwas anders siehst als das Gesetz... [/B][/QUOTE]

Sei unbesorgt, daß halte ich sogar für meine Pflicht. Vor allem diejenigen, welche das Gesetz vertreten, sollten sich selbst, ihre Anordnungen und Gesetze jeder Zeit selbstkritisch betrachten. Hirnlose Roboter, die lediglich Befehle und Anordnungen ausführen, sind nicht gefragt. Man übt diesen Beruf und ähnliche gelagerte Berufe im Sinne des Volkes aus und nicht im Sinne eines Buches, das inhaltlich Regeln bestimmt, die nur ein paar Menschen aus diesem Volk festgelegt haben. Trotzdem sind diese Regeln ein gewißer Leitfaden.

Aber um nicht weiter abzuschweifen, möchte ich diesbezüglich nochmals erwähnen, daß wir alle ein gewißes Potential besitzen, um einen Menschen zu Tode zu bringen. Ob als Autofahrer, Skifahrer, Baumfäller, Gerüstbauer, Mauer etc, etc.; Unfälle passieren nun mal. Und für mich liegt nur dann ein Grund vor, einen Menschen als potentiellen Mörder zu betrachten, wenn er diese Taten wenigstens unter bedingtem Vorsatz begangen hat, so wie es, auch meiner Meinung nach, ein Soldat tut, der in den Kireg zieht. Aber ein Sanitäter geht nicht mit dem Vorsatz in den Krieg Menschen zu töten, sondern das Leid der Verwundeten zu lindern oder Menschen das Leben zu retten, dies wäre auch dann der Fall, wenn er zu dessen Verteidigung jemanden anderes erschießen müßte. Daher ist für mich ein Soldat auch nur dann ein potentieller Mörder, wie bereits oben erwähnt, wenn er in den Krieg zieht, aber nicht dann, wenn er sein Land gegen den Angriff eines anderen Landes verteidigt. Ich halte es daher für grundsätzlich notwendig, immer die Situation, in der sich ein Mensch befindet im Bezug zu seiner Tat zu sehen.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Diese Sanitäter sind Soldaten und das heißt sie begeben sich freiwillig in eine Situation in der sie gezwungen sein könnten zu töten. Sie nehmen die Waffe entgegen und lassen sich daran ausbilden, in der Regel freiwillig. Würden sie keine Waffe tragen und unbewaffnet ihre Arbeit machen und nicht im Dienst einer Armee stehen dann würde ich sagen sie sind keine Mörder.

[/B][/QUOTE]

Vielleicht sollte noch man eines bedenken. Auf Sanitäter, Einrichtungen ( Krankenhäuser), Fahrzeuge oder oder andere Personen die das Rote Kreuz tragen oder Zivilisten darf nicht geschossen werden. Wenn doch, wäre dies ein Kriegsverbrechen der übelsten Sorte. Wenn es aber doch passiert, was würdes du machen? Das Kennzeichen von dem Wagen aufschreiben mit dem sie gekommen sind und zum Anwalt oder zur Polizei gehen?
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzePest [/i]
[B]Vielleicht sollte noch man eines bedenken. Auf Sanitäter, Einrichtungen ( Krankenhäuser), Fahrzeuge oder oder andere Personen die das Rote Kreuz tragen oder Zivilisten darf nicht geschossen werden. Wenn doch, wäre dies ein Kriegsverbrechen der übelsten Sorte. Wenn es aber doch passiert, was würdes du machen? Das Kennzeichen von dem Wagen aufschreiben mit dem sie gekommen sind und zum Anwalt oder zur Polizei gehen? [/B][/QUOTE]

Der war verdammt gut, endlich eine Aussage die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Bin auf die Anwort gespannt, falls es eine geben sollte.
Apex[QUOTE]Auf Sanitäter, Einrichtungen ( Krankenhäuser), Fahrzeuge oder oder andere Personen die das Rote Kreuz tragen oder Zivilisten darf nicht geschossen werden.[/QUOTE]

das glaubst du doch selbst net...und genau das ist es was mich stört diese Illusion des reglementierten, sauberen Krieges. Es gibt ihn nicht und es wird ihn nie geben. In jedem Krieg wird Zwangsläufig von jeder Seite geplündert, gemordet, vergewaltigt und zerstört.

Sicherlich ist der Sanitäter in dem von dir beschriebenen Fall in einer Notwehrsituation aber er hat wußte ganz genau das er in eine solche Situation kommen, er wußte ganz genau das er höchstwahrscheinlich in die Lage kommen muss einen Menschen zu töten wenn er in den Krieg zieht und er hat sich dazu bereit erklärt. Das macht ihn in meinen Augen moralisch zu einem Mörder.

"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin."
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B] wenn er in den Krieg zieht und er hat sich dazu bereit erklärt. Das macht ihn in meinen Augen moralisch zu einem Mörder.

"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." [/B][/QUOTE]

Und genau diese Aussage ist völlig daneben, mein lieber Herr Apex. Er zieht nicht in den Krieg, sondern er begibt sich an eine Örtlichkeit, wo es erfahrungsgemäß viele Tote und Verletzte geben wird, die seiner Hilfe benötigen. Würde er es nicht tun, würde die Anzahl an Toten höher sein und die Kriege würden leider trotzdem stattfinden.

Du hättest wahrscheinlich nicht mal im Ansatz den Mumm an die Stelle eines solchen Sanitäters zu treten, also Maße dir auch nicht an ein solches Urteil über solche Menschen zu bilden und zu äußern. Diese Menschen riskieren ihr Leben um anderes leben zu schützen und zu retten, hast du schon einmal in deinem Leben eine solche Bürde getragen oder auch nur irgendwann eine solche Angst verspürt wie diese Menschen? Das wage ich stark zu bezweifeln. Aber vom PC aus der warmen Stube heraus ist es ja immer ein leichtes solche markigen Sprüche zu äußern.:rolleyes:
ApexIch war drei Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr ich hab genug gesehn und erlebt in der Zeit.

Ich habe verdammt viel Achtung und Respekt vor jedem Sanitäter aber ich Unterscheide in diesem Fall zwischen einem zivilen Sanitäter und einem Sanitäter einer Armee.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Ich war drei Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr ich hab genug gesehn und erlebt in der Zeit.

Ich habe verdammt viel Achtung und Respekt vor jedem Sanitäter aber ich Unterscheide in diesem Fall zwischen einem zivilen Sanitäter und einem Sanitäter einer Armee. [/B][/QUOTE]

Zum einen bezweifle ich, daß du mit deinen drei Jahren als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr dich in de Lage eines Kriegssanitäters versetzen kannst. Ich bin seit zwölf Jahren bei der Polizei und würde mir dies nicht anmaßen und habe sicherlich einiges mehr erlebt, was Gefahrensituationen angeht. Dieses Argument zieht also ganz und gar nicht.

Auch ein ziviler Sanitäter im Krieggebiet ist bewaffnet, also gibt es hier in der Handlungsweise im Notwehrfall auch keinen Unterschied. Der subjektive Hintergrund im Bezug zur Tat ist entscheidend, nicht die Tat als solches. Ist das denn so schwer zu begreifen?
ApexEs geht mir gar nicht um die Tat an sich, es geht mir um die moralische Fragwürdigkeit sich dazu bereit zu erklären Soldat zu werden, egal ob jetzt als Pilot, Feldkoch oder Sanitäter, denn in meinen Augen sind Armeen nichts anderes als Terrororganisationen. Ich will niemandem das Selbstverteidgungsrecht absprechen und ich nehme nicht für mich in Anspruch jemals in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein wie ein Feldsanitäter, aber ich finde es eine Frechheit von dir mir zu unterstellen das ich mich nur hinter meinem Schreibtisch verstecke, ich habe mich dazu bereit erklärt Menschen unter dem Einsatz meines Lebens zu retten und ich würde es tun jederzeit. Ich sage nur das jemand der sich bereit erklärt in einem Krieg zu töten und die Arbeit einer Armee zu unterstützen für mich ein Mörder ist.

@Odessa

[QUOTE]...dann kommt nämlich der Krieg zu Dir.[/QUOTE]

Was aber irgendwie unlogisch ist oder? Angenommen zu einer Party geht keiner, was ist dann? Sie findet nicht statt ;)

Ich sehe die Sache anders, die Intention einer Armee ist es niemals zu schützen oder zu verteidigen das ist eine Schamlose Lüge. Armeen sind dazu da Interessen zu vertreten und das sind nicht unbedingt die Interessen des Volkes. Es gibt kein Volk auf der Welt das sich Krieg wünscht, ich kenne zumindest keines. Krieg wird nicht von den Völkern gemacht sondern nur von einigen Wenigen. Vielleicht ist es auch meine sozialistische Einstellung die mich diese Meinung vertreten lässt. Aber ich denke nun einmal das diese Welt alles braucht nur keine Soldaten und Kriege. Auch Angreifer sind Soldaten die vielleicht denken sie verteidigen gerade irgendwas...Deutschland wurde ja auch von Polen überfallen.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Es geht mir gar nicht um die Tat an sich, es geht mir um die moralische Fragwürdigkeit sich dazu bereit zu erklären Soldat zu werden, egal ob jetzt als Pilot, Feldkoch oder Sanitäter, denn in meinen Augen sind Armeen nichts anderes als Terrororganisationen. Ich will niemandem das Selbstverteidgungsrecht absprechen und ich nehme nicht für mich in Anspruch jemals in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein wie ein Feldsanitäter, aber ich finde es eine Frechheit von dir mir zu unterstellen das ich mich nur hinter meinem Schreibtisch verstecke, ich habe mich dazu bereit erklärt Menschen unter dem Einsatz meines Lebens zu retten und ich würde es tun jederzeit. Ich sage nur das jemand der sich bereit erklärt in einem Krieg zu töten und die Arbeit einer Armee zu unterstützen für mich ein Mörder ist.[/quote]

Zum einen: Mach dich locker und fühl dich doch nicht gleich so angegriffen. Wenn ich jemanden in einer Diskussion ernst nehmen soll, dann gehört verdammt nochmal auch dazu, daß derjenige mit einer gewißen Provokation umgehen kann. Und wenn man eine solche Berufsgruppe nunmal so betitelt, muß man
mit einer solchen Provokation rechnen.

Hinsichtlich deiner Argumentation "Arbeit der Armee unterstützen", bleibe ich dabei, daß diese so nicht richtig ist. Wenn keine Sanitäter vorhanden wären, würden die Kriege trotzdem stattfinden. Ergo, sie brauchen deren Unterstützung zu Kriegszwecken gar nicht. Aber die Verletzten aus dem Krieg, ob Zivilisten oder Soldaten brauchen sie. Glaubst du etwa, daß ein Zivilist, der von einem Armeesanitäter gerettet wurde, würde diesen als potentiellen Mörder betiteln? Gewiß nicht. Und wenn wir dabei sind, von der abstrakten Unterstützung der Armeen zu sprechen, dann überlege dir, wieviele Menschen (unter Umständen auch du) durch ihre Passivität zum abstrakten potentiellen Mörder werden.


[quote]Ich sehe die Sache anders, die Intention einer Armee ist es niemals zu schützen oder zu verteidigen das ist eine Schamlose Lüge. Armeen sind dazu da Interessen zu vertreten und das sind nicht unbedingt die Interessen des Volkes. Es gibt kein Volk auf der Welt das sich Krieg wünscht, ich kenne zumindest keines. Krieg wird nicht von den Völkern gemacht sondern nur von einigen Wenigen. Vielleicht ist es auch meine sozialistische Einstellung die mich diese Meinung vertreten lässt. Aber ich denke nun einmal das diese Welt alles braucht nur keine Soldaten und Kriege. [/B][/QUOTE]

In diesen Punkten stimme ich dir zu! Unseren Denkweisen sind nicht weit voneinander entfernt. Der Unterschied besteht allerdings darin, daß ich nicht alle "Kriegsbeteiligten" in einen Topf werfe und diese verteufele. Differenzieren können bedeutet Weitsicht erlangen zu können, denk mal darüber nach. ;)
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Dann wäre der "Sanitäter einer Terrorgruppe" für Dich also auch kein Verbrecher? Er kümmert sich doch nur um die verletzten Terroristen...

Besser als ein Übel abzumildern ist es das Übel ganz sein zu lassen ;) [/B][/QUOTE]

Hat niemand abgestritten, aber es ist nunmal so, daß der Sanitäter im Krieg, nicht nur seinen eigenen Leuten ärztliche Hilfe zukommen lässt.

Zum anderen kann man jetzt auch noch darüber debattieren, ob jeder Soldat ein Terrorist ist und somit unser Staat eine terroristische Vereinigung ist, da es die Wehrpflicht gibt.:rolleyes:
ApexAuch der Sanitäter ist in diesem Falle Soldat. Und wie ich schon sagte wenn es keine Soldaten mehr gibt dann bedeutet dies das es keine Kirege mehr gibt...sicherlich wenn alle Sanitäter aufhören würden würde der Krieg trotzdem stattfinden (vielelicht würde er nur nicht so lange dauern). Aber ich rede auch davon das alle Soldaten aufhören müßten, mag vielleicht utopisch sein aber um mal John Lennon zu zitieren:

You may say I´m a dreamer_
But I´m not the only one_
I hope someday you´ll join us_
And the world will live as one

Und entschuldige das ich die Sache gestern abend vielleicht etwas zu persönlich genommen habe.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Auch der Sanitäter ist in diesem Falle Soldat. Und wie ich schon sagte wenn es keine Soldaten mehr gibt dann bedeutet dies das es keine Kirege mehr gibt...sicherlich wenn alle Sanitäter aufhören würden würde der Krieg trotzdem stattfinden (vielelicht würde er nur nicht so lange dauern). Aber ich rede auch davon das alle Soldaten aufhören müßten, mag vielleicht utopisch sein aber um mal John Lennon zu zitieren:

You may say I´m a dreamer_
But I´m not the only one_
I hope someday you´ll join us_
And the world will live as one

Und entschuldige das ich die Sache gestern abend vielleicht etwas zu persönlich genommen habe. [/B][/QUOTE]

Gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. In Diskussionen darf es ruhig mal ein wenig hitziger zugehen. Wattebäuschchen können wir bei anderer Gelegenheit aufeinander werfen.

@TheRaven

Das Geld für die Bundeswehr kommt aus der Staatskasse und wird durch den Staat freigegeben. Der Staat wird durch die Regierung und durch die Opposition gestellt und durch den Bürger gewählt. Somit hängt alles kausal miteinander zusammen.

Aber ich sehe schon, wir werden auch hier vorraussichtlich mal wieder keinen Konsens finden und driften immer weiter off topic. Sollten diesbezüglich vielleicht nen neuen Thread aufmachen, daß alle an der Diskussion teilhaben können.
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Stimmt :) Wobei ich wohl erst in 8 Tagen wieder "richtig" mitdiskutieren kann. [/B][/QUOTE]

Na dann warten wir, bis du wieder da bist, sonst ist es mir zu langweilig, so ohne Gegenpol.
Sende doch ne PN an mich wenn du wieder diskussionsbereit bist, dann mache ich nen Thread dazu auf. Wenn @Mac nichts dagegen hat.
rubberhydePassend zum Thema:
Fernsehtipp:
Samstag 28.2. Pro Sieben 23h

American History X

Der Film hat mich sehr beeindruckt.
Mir wurde klar, daß das vereinfachte Schwarz Weiß /Gut Böse
Denkmuster nicht funktioniert.
Die Sache ist eben doch komplizierter.

:rolleyes:
Skeptiker[QUOTE]@Skeptiker das sehe ich ähnlich. Meine abschließende Frage wäre, was du über die Toleranz in der schwarzen Szene gelernt hast? Sind "wir" deiner Auffassung nach tolerant oder ging dieser essentielle Grundsatz der Szene verloren?[/QUOTE]

Nun ich würde mal sagen Ihr seid nicht viel anders als der Rest der Bevölkerung. Es gibt bei Euch diejenigen, die bereit sind zuzuhören und die, die ihre Meinung haben und die nicht einmal bereit sind darüber nachzudenken.
Ich muß aber zugeben, daß doch einige interessante Denkansätze vorhanden waren auf jeden Fall mehr als ich es bisher gewohnt war. Denke mal darin spiegelt sich auch dann die Zusammensetzung "Eurer Szene" (Studenten und Angestellte) wieder.

Mit diesen Worten möchte ich mich dann endgültig verabschieden (wobei ich nicht versprechen möchte, daß ich mich in das eine oder andere Thema nicht doch nochmal einmische).

LG
Skeptiker
Allanon[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Nun ich würde mal sagen Ihr seid nicht viel anders als der Rest der Bevölkerung. Es gibt bei Euch diejenigen, die bereit sind zuzuhören und die, die ihre Meinung haben und die nicht einmal bereit sind darüber nachzudenken.
Ich muß aber zugeben, daß doch einige interessante Denkansätze vorhanden waren auf jeden Fall mehr als ich es bisher gewohnt war. Denke mal darin spiegelt sich auch dann die Zusammensetzung "Eurer Szene" (Studenten und Angestellte) wieder.

Mit diesen Worten möchte ich mich dann endgültig verabschieden (wobei ich nicht versprechen möchte, daß ich mich in das eine oder andere Thema nicht doch nochmal einmische).

LG
Skeptiker [/B][/QUOTE]


See ya! Viel Glück und ein langes Leben!;)
enolAAlso ich habe nicht alles gelesen, irgendwann waren es so viele Informationen und Meinungen und so vieles, zu dem ich hätte schreiben können.
Meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema ist folgende:
Ich selbst habe mir mal Landser und ähnlicher rechter Musik angehört um einfach mal zu wissen, worum es da geht (Musiktechnisch, aufgeklärt bin ich ja nun schon...) ich muss sagen, die Musik ist der letzte Dreck.
Dann habe ich mich auch mit rechtsorientieren Menschen aktiv ausienander gesetzt und ich muss sagen, einiges, von dem was sie sagen, hat Hand und Fuß. Ich finde es berechtigt, wenn ich mich darüber aufrege, dass Leute aus der Türkei zu uns nach D kommen und hier nicht mal gewillt sind die deutsche Sprache zu lernen. Sich nicht an unserer Religion/Lebensweise orientieren wollen (dazu gehört auch zB. Kopftuch, hitzige Disskusion, ich weiß. Aber es hat für mich etwas mit akzeptanz zutun, wenn ich nach meinetwegen Dubei fliege, muss ich sicher nicht meinen, dass ich mich da als Frau frei bewegen kann, uneingeschränkt in Bikini und Top drüber... das akzeptiere ich und passe mich dem an. Andersrum würde ich sagen, tollerieren sie, dass ich bin wie ich bin, kann ich auch andersrum dem entgegenkommen aber das tut hier nix zur Sache...)
Wo bei mir das Verständnis aufhört ist das "radikale" ... Juden sind Untermenschen habe ich mal gehört, als ich mich mit einem Rechten unterhalten habe. War anfangs ne nette Unterhaltung und auch bei dem "juden sind untermenschen" hab ich erstmal versucht zu verstehen. Aber egal was ich frage "ich fühle das" ... mehr kommt da nicht. Keine logische Erklärung, keine plausiebelen Gründe, alles nur hypersensible Menschen, die "füüüühlen", dass Juden wertloser Abschaum sind. Gut zu wissen, oder? DA hört für mich das Verständnis auf.
Solange Türken, Libanesen, Cubaner weiß der Geier welcher Nationalität und Hautfarbe nach D kommen, sich hier weiterbilden, einsetzen, motiviert sind, kein Thema, komm ich gut mit klar. Auch wenn andere sagen "will ich nicht so" (aber ohne wären wir aufgeschmissen, was betteln wir drum, dass Akademiker per green card nach D kommen um uns hier zu schulen und zu entwickeln, ohne wären wir echt geschlagen...) ... wie schon gesagt, wenn jemand sagt, er finde es nicht gut, dass menschen anderer nationalitäten hier nach D kommen, ok. muss aber so Tolerant sein und akzeptieren, dass sie trotzdem kommen und sich damit abfinden und sie gleichwertig behandeln. Ich denke, es ist eine Sache des verständnisses. Viele denken bei "rechtsorientiert" gleich an rechtsradikal. Ich mache da einen unterschied obwohl ich auch vieles nicht verstehen kann...
PallorIch tolleriere keine Meinungen die jenseits der Menschenrechte liegen, das hängt einfach damit zusammen das die Geschichte gezeigt hat was passiert wenn man solche Menschen zulässt(Weimarer Republik) und zum anderen haben wir so unterschiedliche Paradigmen das wir uns nicht verstehen können.

Das liegt nicht daran das ich Probleme wie die Ausbreitung von "Ethnischen Ghettos" sehe, sondern es liegt daran das die Rechten nicht nachdenken warum wir Enthische Ghettos haben, und wie wir diesem Abhilfe schaffen.

In dem Moment wo ich der Kultur und der Rasse der Menschen die Schuld gebe, begehe ich eine Diskriminierung, die die eigentlichen Ursachen übersehe ich dabei.

Z.b. entstehen Ethnische Ghettos, weil wir eben keinen Zugang für Ausländer in unsere Politische Eben schaffen, wir stellen nicht genügend Deutschkurse für sie zur verfügung und wir fragen uns auch nicht ob es z.b. etwas mit der finaziel schlechteren Situation der Imigranten zutun hat.

Solche Kurzsichtigen Betrachtungen, können nicht zu einer besseren Welt führen weil die Probleme mit der falschen Formel angeht(Problem=Rasse/Kultur/Herkunft abhängig).

Somit hindern uns jegliche Dummheiten die unser Westliches Kultur erbe anzweifeln(Aufklärung und Menschenrechte) daran eine bessere Welt zu gestallten.

Pallor
TajelaZuerst einmal möchte ich sagen, dass ich auf keinen Fall rechts bin und auch nichts gegen Ausländer habe. Ich möchte mich auch nicht für die NPD aussprechen, aber einigen hier möchte ich auch mal sagen, dass eine Problematik mit Ausländern sehr wohl besteht. Natürlich ist die Vergangenheit von Deutschland schrecklich, darüber gibt es keine Diskussion, aber dennoch bin ich der Ansicht, dass man deswegen nicht alles hinnehmen sollte.

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Asyl- und Ausländerpolitik in Deutschland sehr locker. Aber ist das nicht gerade ein Fehler? Außenpolitisch könnte Deutschland es sich vielleicht nicht leisten, da irgendwas zu verschärfen, aber innenpolitisch schürt diese hohe Ausländerpräsenz hier in Deutschland doch gerade den Hass rechtsextremer Gruppen.

[QUOTE]Z.b. entstehen Ethnische Ghettos, weil wir eben keinen Zugang für Ausländer in unsere Politische Eben schaffen, wir stellen nicht genügend Deutschkurse für sie zur verfügung und wir fragen uns auch nicht ob es z.b. etwas mit der finaziel schlechteren Situation der Imigranten zutun hat.[/QUOTE]

Das kann ich so nicht bestätigen, es gibt in nahezu jeder Stadt kostenlose Kurse für Ausländer und genug Ausländer, die das strikt ablehen. Meine Mutter arbeitet bei der Stadt und betreut ausländische Familien und erledigt Behördengänge für sie. Sie hat oft genug erlebt, dass sich die Leute einfach weigern, sich auch nur minimal anzupasssen. im Gegensatz, dann heisst es "Ihr Deutschen..".

LIch hoffe, niemand hat mich falsch verstanden, ich habe wirklich nichts gegen Ausländer, aber so einfach wie von einigen hier dargestellt, ist es nun auch nicht.
Apex[QUOTE]Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Asyl- und Ausländerpolitik in Deutschland sehr locker.[/QUOTE]

Dies möchte ich bestreiten, die Asylrechtsreform von 1993 hat dafür gesorgt, dass nur noch ein Bruchteil der um Asyl Ersuchenden angenommen wird. Ich hab jetzt leider nur die Zahlen von 2001, aber in diesem Jahr haben knapp 88000 Menschen um Asyl gebeten, an sich schon eine Recht kleine Zahl, durch das Anerkennungsverfahren und eine durchschnittliche Anerkennungsquote von knapp 5% bedeutet dies allerdings, dass nur knapp 4400 von diesen 88000 Asylsuchenden wirklich als solche anerkannt werden.

[QUOTE]hohe Ausländerpräsenz hier in Deutschland[/QUOTE]

Naja, ich halte 9% Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung für nicht gerade hoch. Allerdings haben wir durchaus Probleme mit Ghettobildung in den Ballungsgebieten, zugegeben. Aber man sollte das Problem, welches momentan mehr ein lokal begrenztes ist (auf die Ballungsgebiete beschränkt), zu keinem nationalen Problem machen. Dass der Bund allerdings an der Lösung dieses Problems mitzuwirken hat versteht sich von selbst.

Für die Zahlen:

[URL=http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p0520025.htm]Statistisches Bundesamt[/URL]
PallorUnd meine Freundin arbeitet in der VHS Gelsenkirchen und bearbeitet dort die Einstufungstest für Imigranten.

Es werden 600 Stunden Deutschkurse für Immigranten gezahlt, und das auch nur wenn sie vom BAMS akzeptiert wurden(keine Asylbewerber etc.!).
Ein normal kluger Mensch braucht ca. 700 Stunden eine Fremdesprache(selbst im fremden Land) zu lernen, dabei werden aber nichtmal die schwierigen Situationen der Personen berücksichtigt.

Sie müssen sich in eine neue Gesellschaft zurecht finden, arbeit oder Kinder betreuen, und haben meist noch grosse Fianziele und Psychische Probleme(z.b. Verfolgte aus fremden Ländern etc.!).

-------------------

Deutschland hat Arbeitskräfte gewollt aus dem Ausland und so wurden die Ausländer bis heute behandelt, dabei ging man davon aus das diese Arbeiter nach 10 Jahren wieder gehen und so wurde eine Integration damals versäumt.

Heute haben wir die Probleme dieser menschenverachtenden Fehler der damaligen Zeit, und haben es mit der 2 oder gar 3 Generation von entwurzelten Menschen zutun.

Und noch immer haben wir eine Politik die diese Menschen ausgrenzt, eine Wirtschaft die diese Menschen nicht einstellt und eine Gesellschaft die diese Menschen nicht haben will und sie sogar noch für ihre Probleme verantwortlich macht:

[QUOTE] Außenpolitisch könnte Deutschland es sich vielleicht nicht leisten, da irgendwas zu verschärfen, aber innenpolitisch schürt diese hohe Ausländerpräsenz hier in Deutschland doch gerade den Hass rechtsextremer Gruppen.
[/QUOTE]

Aussländer schüren keinen Fremden hass, sondern die Projektiond er eigenen Fehler auf diese Gruppen.

Wenn jeder Deutsche Arbeit und ein Glückliches Leben hätte gäbe es zumindest erheblich weniger Ausländerfeindlichkeit.
Die Ausländer werden für "Deutsche" Probleme verantwortlich gemacht, in einem Threat schreit die NPD "ARBEIT ERST FÜR DEUSTSCHE" und impliziert das Ausländer uns Arbeitsplätze weg nehmen und somit den Arbeitsmarkt zerstören, in dem anderen Threat wird dem Islam generell eine unterwanderung der Menschenrechte und der Demokratie vorgeworfen und soll somit erklärung und entschuldigung für die schlechte Politische Stimmung geben.

Leider ist nichts davon war, sowohl unsere Arbeitslosigkeit ist Systemimanent und von Wirtschaftsbossen auch gefördert, und unsere allgemeine Stimmung gegen die Demorkatie rührt ebenfalls von unserer Unmündigkeit her.

Aber es ist immer einfacher Ausländer verantworlich zu machen, und dies machen auch viele Konservative Kreise und ebenso Beamte der Stadt.

Pallor
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]Es werden 600 Stunden Deutschkurse für Immigranten gezahlt ... Sie müssen sich in eine neue Gesellschaft zurecht finden, arbeit oder Kinder betreuen, und haben meist noch grosse Fianziele und Psychische Probleme(z.b. Verfolgte aus fremden Ländern etc.!).[/B][/QUOTE]

die verfolgten mal aussen vor gelassen:
ich gehe davon aus, dass jemand der hier leben will, einen bestimmten grund dafuer hat. einen festen willen, hier in deutschland, in unserer gesellschaft mit unserer sprache und nirgendwo sonst leben zu wollen.

von einem menschen mit einer derartigen motivation denke ich, kann man ohne weiteres erwarten, dass er sich bereits mit der gesellschaftslichen und sozialen situation in deutschland vertraut gemacht hat und vielleicht sogar schon im rahmen seiner moeglichkeiten rudimentaere sprachkenntnisse erworben hat.

es muss wohl jedem klar sein, dass wenn er an dingen wie ehrenmorden, frauenbeschneidung oder auch nur einer uebermaessig repressiven familienpolitik haengt, in dieser gesellschaft keinen platz finden wird. menschen, die nach deutschland einwandern und weiterhin diesen stiefel fahren wollen haben hier mit verlaub nichts zu suchen. hier an "einheimischen" und "einwanderern"mit zweierlei mass zu messen ist im uebrigen auch eine diskriminierung.

die ansicht, dass der arme einwanderer ja schon genug zu kaempfen hat, dass er sich hier akklimatisieren muss und dann reden die hier ja auch noch alle tatsaechlich deutsch - eigentlich fuerchterlich intolerant von uns. eigentlich sollten ja nicht die einwanderer deutsch lernen muessen sondern jeder deutsche staatsbuerger sollte einen crashkurs in russisch, polnisch und tuerkisch bekommen - finde ich grundsaetzlich themaverfehlt. wer aus freien stuecken hierher kommen will soll auch eigeninitiative zeigen.
PallorDu vermischt hier absolut unqualifiziert Themen bereiche, ich schrieb von Sprachkursen die verbessert werden müssten.
Es ging dabei um standart Familien die hier herkommen, arbeits willig sind, nicht kriminel, diese haben mit den 600 Stunden keine Change Deutsch zu lernen.(Und eine gemeinsame Sprache ist die Grundlage eines sich verstehens!)

Und du sagtest etwas von Ehrenmorden...

Ich habe nie gesagt das ich Ehrenmorde ich Deutschland einführen will, und auch keine Diskriminierung der Frau hier haben will dafür haben wir wircklich keinen Platz.

Nun aber zu sagen Ehrenmorde sind ein Islamischen Problem und diese Probleme kommen von aussen, anstatt sich generel gegen diese Auszusprechen, da sie ebenso in Deutschland von Deutschen verübt werden ist daher diskriminierent.

Es gibt Christen die begehen Ehrenmorde und es gibt Islamische Menschen die begehen Ehrenmorde.

Sollen wir die Christen die Ehrenmorde begehen aus Deutschland rauswerfen? Oder sollen wir alle die der Aufklärung nicht dienlich sind auch rauswerfen?

Wo fangen wir da am besten an? Bei unserem Reaktionären Bild der Frau? Bei der Gewaltrate gegenüber Frauen in Ehen? Bei unserem Imperialismus? Bei unserem Kapitalismus?

Es ging mir darum die Islamische Welt nicht differenziert zu betrachten, nciht darum zu sagen das ich die Islamische Welt besser finde als die Christliche, oder ihnen eine gesamte Unschuldzuzusprechen.

Aber jede Islamische Mensch der sich an das GG und die Menschenrechte hält, hat genau so ein Recht in Deutschland zu sein und zu arbeiten wie jeder der hier geboren ist und sich an das GG und die Menschenrechte hält. Jede andere Meinung bedeutet das GG und die Menschenrechte abzulehnen ;)
Das heisst aber auch das wir Islam mit in unsere Gesellschaft aufnehmen müssen und er muss dort auch akzeptiert und tolleriert werden.(Dabei geht es natürlich um keinen Fundamentalistischen Islam, der ist genauso verboten wie das fundamentalistische christentum!)

Pallor
kyo_sama[QUOTE] Aber jede Islamische Mensch der sich an das GG und die Menschenrechte hält, hat genau so ein Recht in Deutschland zu sein und zu arbeiten wie jeder der hier geboren ist und sich an das GG und die Menschenrechte hält. Jede andere Meinung bedeutet das GG und die Menschenrechte abzulehnen [/QUOTE]

gekitsu hat aber doch nichts gegenteiliges behauptet?

EDIT:

[QUOTE] Es gibt Christen die begehen Ehrenmorde und es gibt Islamische Menschen die begehen Ehrenmorde. [/QUOTE]

Hm, sorry ich bin nicht auf dem stand der dinge. wann gab es in deutschland den letzten "christlichen ehrenmord"? handelte es sich dabei um eine "kulturell legitimierte" tat oder um die einzeltat eines irren?

Die Ehrenmorde hier in .de sind m.E. nach ein "islamistisches" problem, das NATÜRLICH auch durch versäumnisse einer fehlgeleiteten integrationspolitik begünstigt wurden/werden.
aber warum gibt es solche "ehrenmorde" (meines wissens nach) nicht in nicht-islamischen "ausländer"-kreisen?
Wie gekitsu schon sagte: wer hier in deutschland leben will, muss auch dazu bereit sein, sich integrieren zu lassen! Man muss auch mal selbst das hirn einschalten, auch wenn es die regierung vielleicht nicht tut! Und "multi-kulti" braucht nunmal eine basis (die hierzulande auf nichts anderem zu beruhen hat als auf geltendem recht), und individuen die meinen, hier ihr eigenes süppchen kochen zu müssen, haben hier einfach nichts verloren!
Deutsche, egal welcher religion oder welcher abstammung,
müss(t)en für solche "strömungen" mit empfindlich spürbaren strafen rechnen!
PallorEs war auch nicht nur speziel an ihn gerichtet.

Die Frage ist aber was mit "Deutschen" passiert die sich nicht an seien Prämissen halten, dürfen die nicht in Deutschland bleiben?

Oder dürfen sie es obwohl sie sich nicht daran halten?

Pallor
Darket[QUOTE]Hm, sorry ich bin nicht auf dem stand der dinge. wann gab es in deutschland den letzten "christlichen ehrenmord"? handelte es sich dabei um eine "kulturell legitimierte" tat oder um die einzeltat eines irren?[/QUOTE]
So ungern ich das schon aus Prinzip tue, muss ich Pallor in diesem Punkt rechtgeben. Ehrenmorde haben meist etwas mit einer arg konservativen Weltanschauung zu tun, die dazu führt, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht nur nicht toleriert, sondern auch entsprechend hart geahndet werden. Religion spielt dabei natürlich wie meistens mit hinein, es ist jedoch nicht an einer bestimmten Religion festzumachen. So kommt dieses unschöne Phänomen beispielsweise auch im christlichen Ex-Jugoslawien vor.
gekitsukyo_sama: ich wuerde sogar noch eine schritt weiter gehen: wer hierher kommen mag soll nicht nur die bereitschaft mitbringen, sich integrieren zu lassen (der passiv dabei gefaellt mir nicht) sondern er soll den willen mitbringen sich zu integrieren (aktiv).

morde werden hierzulande natuerlich bestraft - egal ob aus einem komischen ehrenverstaendnis heraus oder aus habgier etc...

aber wer hier wohnen will sollte sich eben auch daran halten, sonst tschuess.
PallorWas ist mit Menschen die hier geboren wurden, müssen die sich nicht an unsere Ideale und unsere Gesetzte halten?

Wieso fliegen die "DEUTSCHEN" nicht aus Deutschland heraus wenn sie verbrechen begehen, und werden abgeschoben in die Not?

Nachtrag:
Haben wir durch unser Blut eine besser behandlung verdient?
Oder ist unser System so schlecht das es mit Ausländischen Straftätern nicht klar kommt?
Merkt ihr das ihr sehr stark Diskriminiert aufgrund der Nationalität?

Pallor
decay73pallor, du hast recht.
es ist ja so einfach, das, was man selbst nicht hinbekommt, von anderen zu fordern und von ihnen zu verlangen, daß jene ihre kultur gänzlich aufgeben sollen, wo wir selbst doch keine mehr haben.

woran sollen sich zugewanderte denn halten? da gibt es kaum etwas, was nicht bei erster berührung zu staub verfallen würde. :rolleyes:

voraussetzung wäre, daß wir vorbild sind. aber sind wir das überhaupt noch?
Darket[QUOTE]Wieso fliegen die "DEUTSCHEN" nicht aus Deutschland heraus wenn sie verbrechen begehen, und werden abgeschoben in die Not?[/QUOTE]
Pallor, das von Dir zu jeder Gelegenheit hochgehaltene Grundgesetz hat soetwas wie Ausbürgerung und Staatenlosigkeit ausdrücklich und aus gutem Grunde abgeschafft.... :rolleyes:
Wir können uns ja nun gern über die philosophische Frage streiten ob die Welt allen Menschen zu gleich gehört, allerdings würde es auf Grund der Tatsache, dass es soetwas wie Staatenbildung nuneinmal gibt, nicht wirklich viel bringen...
Allerdings sind Staaten Gesellschaftsformen und eine Gesellschaft begründet sich auf eine irgendwie geartete Gemeinsamkeit, die stark genug ist, um genügend Zusammenhalt zwischen den Individuen dieser Gesellschaft herzustellen. In einer Zeit, in der sich der Nationalstaat als Staatsform nuneinmal durchgesetzt hat, wird für diese Gemeinsamkeit zwangsläufig die ethnische Abstammung herangezogen und um diese dann als Gemeinsamkeit zu stärken würzt man das alles mit etwas mehr oder etwas weniger Patriotismus. Ob es uns schmeckt oder nicht (und mir schmeckt es nicht) ist der moderne Staat zwangsläufig nationalistisch um die Gesellschaft überhaupt zusammenhalten zu können.
PallorDarket du entäuscht mich.

Wenn wir über Menschenrechte sprechen und die unumschränkte gültigkeit, willst du mir nun erklären das diese Menschenrechte durch Nationale Gebilde eingeschränkt werden?

Es ist eine wichtige Frage in jeder GEsellschaft und in jedem Threat wenn es um geltungs anspruch von Menschenrechten geht, zu hinterfragen ob sie irgendwo eingeschränkt werden.

Und es ist nunmal diskriminierend die Nation zur Mark der Menschenrechte zu erheben, ist dies nicht inkosequent?

Ausserdem die Nation mit der Ethnie gleichzusetzten ist Rassistisch, und wird nur noch in wenigen Ländern gehandhabt z.b. in Deutschland. Deutscher wird/ist man nicht wenn man hier geboren wird oder lebt, sondern durch das Blut meiner Eltern. Etwas reaktionär?
In der USA ist man US Amerikaner wenn man dort einfach geboren wird.

Daher ist eine Hinterfragung der Nation von Nöten, um zu erkennen das die Nation ein Hinderniss zum Anspruch einer Humanistischen Gesellschaft ist.

Pallor
Josef K.Ein Volk, dem sämtliche kulturelle und nationale Identität abgeht, und welches keinerlei verbindenden Werte aufweist, ist dem Untergang geweiht.
Aber das ist ja von gewissen Leuten auch beabsichtigt...

Und natürlich besteht ein Unterschied zwischen einem biologisch-ethisch gewachsenem Volk und der "Bevölkerung" eines Landes.
Nicht jeder in Deutschland lebende Mensch gehört zum deutschen Volk; umgekehrt gibt es auch Angehörige des Deutschen Volkes in anderen Staaten...
PallorLiebe Moderatoren bitte überprüft Jospeh K.s Texte einmal ob sie überhaupt noch Verfassungs Konform sind.

[QUOTE] Ein Volk, dem sämtliche kulturelle und nationale Identität abgeht, und welches keinerlei verbindenden Werte aufweist, ist dem Untergang geweiht. [/QUOTE]

Solche Ausdrücke wenden sich direkt gegen das Grundgesetz und die Demokratie, er propagiert eine Einheits Identität.

Zumal es haltlose Ausdrücke sind, ohne einen Inhalt oder Beweis.

[QUOTE]Und natürlich besteht ein Unterschied zwischen einem biologisch-ethisch gewachsenem Volk und der "Bevölkerung" eines Landes.
Nicht jeder in Deutschland lebende Mensch gehört zum deutschen Volk; umgekehrt gibt es auch Angehörige des Deutschen Volkes in anderen Staaten... [/QUOTE]

Du machst dich selbst lächerlich Jospeh K., wer bis jetzt noch nicht erkannt hat das du rechts bist, muss blind sein.

Dir fehlt Verfassungs treue:
Deutscher ist der den Deutschenpass hat und die Verfassung anerkennt.

Was mich intressiert wäre was das deutsche Volk ist?
Hatten wir solche Ideen nicht vor 70 Jahren abgelegt?

Pallor
Mondsilbertaufe[QUOTE]Ihr wollt tolerant sein?[/QUOTE]
Ich verstehe den Satz nicht.
Toleranz gibt es nicht. Entweder man akzeptiert oder man akzeptiert nicht. Was soll Toleranz denn darstellen?
Wer hat sich diesen Schwachsinn überhaupt ausgedacht?
Und wieso diskutiert ihr mit einer derart aggressiven Feindseeligkeit gegen andere über etwas, das es gar nicht gibt?
Mir scheint, ihr habt erhebliche Probleme zu Hause. Identitätskrisen vielleicht.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]Was mich intressiert wäre was das deutsche Volk ist?
Hatten wir solche Ideen nicht vor 70 Jahren abgelegt?
[/B][/QUOTE]

Vor 70 Jahren, demnach 1935...?
Ja sicher, da hatte keiner solche absurden Ideen...!
Das was in den heuigene auf den Tag genau 60 Jahren danach geschah, hat aber dazu beigetragen, das diese Idee heute immer weniger Menschen abwegig erscheint...!
Dieser Schweinezyklus duchzieht die Europäische Geschichte aber schon seit Jahrhunderten...!
Darket[QUOTE]Mir scheint, ihr habt erhebliche Probleme zu Hause. Identitätskrisen vielleicht.[/QUOTE]
Der Gedanke kommt mir bisweilen auch, ja...
Dark Luzifer[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Hi,


Der Vorteil Eurer so hochgejubelten Demokratie (diese Wortwahl ist bewußt) ist es doch, daß jeder seine Meinung sagen darf [/B][/QUOTE]

Jeder darf seine Meinung sagen, solange sie nicht die Würde eines anderen Menschen verletzt (stehet im Grundgestez).
Leider tun Aussagen wie "Die blöden Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" genau dies (ebenso wie viele andere Vorurteile).
Nun ist das oben gennante die "Politik" sehr vieler Neo-Nazis Gruppierungen. Und auch die NDP und ähnliche Parteien sind sehr radikal wenn es um "Ausländerproblematik" geht.
Dies macht einigen (in Erinnerung an das Hitler-Regim) Angst.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptiker [/i]
[B]Das viele von Euch die politische(!!!) Auseinandersetzung mit uns suchen, finde ich absolut OK und meiner Meinung nach brauchen wir die auch nicht zu fürchten, aber warum nutzt Ihr jede Gelegenheit für Seitenhiebe und abwertende Bemerkungen? [/B][/QUOTE]

Ich für meinen Teil habe überhaupt kein Problem damit, sachlich mit "euch" zu diskutieren. Mit Toleranz hat das in meinen Augen wenig zu tun. Eher mit Vernunft. Würde mehr diskutiert und weniger randaliert, wäre viel für alle gewonnen. Wie du nun aber auch siehst, gibt es nicht nur vernünftige User in diesem Board.
Die meisten Leute, die andere Leute nicht wegen ihrer Taten, sondern wegen ihrer Anschauungen verurteilen, haben selbst keine Anschauungen.
Für die Art und Weise, wie du an dieses - tolerante - Board herangetreten bist, verdienst du Respekt, meinen hast du jedenfalls. Deine politischen Ansichten teile ich wahrscheinlich nicht, aber es zeugt von Neugier und Mut, sie überhaupt zur Diskussion zu stellen.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Luzifer [/i]
[B]Jeder darf seine Meinung sagen, solange sie nicht die Würde eines anderen Menschen verletzt. [/B][/QUOTE]

Ich bin Demokrat.
Und ich bin deshalb auch sehr dafür, dass jeder seine Meinung sagen darf.
Genau das ist leider auch die Schwachstelle der Demokratie in der heutigen Zeit. Nur wenige haben eine Meinung und noch viel seltener ist es auch die eigene. Es ist leichter, gegen etwas zu sein, als dafür. Für ersteres braucht man den Bauch, für letzteres das Hirn.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Naja, ich halte 9% Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung für nicht gerade hoch. Allerdings haben wir durchaus Probleme mit Ghettobildung in den Ballungsgebieten, zugegeben. Aber man sollte das Problem, welches momentan mehr ein lokal begrenztes ist (auf die Ballungsgebiete beschränkt), zu keinem nationalen Problem machen. Dass der Bund allerdings an der Lösung dieses Problems mitzuwirken hat versteht sich von selbst.
[/B][/QUOTE]

Das sehe ich auch so.
Dazu müsste der Bund zunächst einsehen, dass sämtliche Integrationsstrategien (sie kosteten viel Geld) bislang gescheitert sind.
Dass ein Ausländer, der hier leben möchte, auch die Deutsche Sprache beherrscht) sollte vor allem anderen selbstverständlich sein.
PallorNix wie wäre ein Beitrag gewesen?

Willst du wircklich Verfassungswiedrige Ideen und Menschenrechtsverletzende Ideen hier zur Sprache kommen lassen?

Pallor
Darket[QUOTE]Willst du wircklich Verfassungswiedrige Ideen und Menschenrechtsverletzende Ideen hier zur Sprache kommen lassen?[/QUOTE]
Was ist so falsch daran über solcherlei Dinge zu reden?
Josef K.[QUOTE]Liebe Moderatoren bitte überprüft Jospeh K.s Texte einmal ob sie überhaupt noch Verfassungs Konform sind.[/QUOTE]

Ich sitze gerade mit Freunden im Internet-Cafe und wir schlagen uns vor Lachen auf die Schenkel. Solche Bemerkungen gehören verboten, weil sie zu Lachkrämpfen und damit zu Atemnot führen. Das ist ja fast schon so, wie bei dem "tötlichen Witz" aus Monty Python's Flying Circus

[QUOTE]Solche Ausdrücke wenden sich direkt gegen das Grundgesetz und die Demokratie, er propagiert eine Einheits Identität.[/QUOTE]

Kultur, nationale Identität, Werte, Heimat, Volk, Patriotismus usw. sind also böse verfassungsfeindliche Worte? Mmh. In fast allen anderen Ländern der Welt tauchen solche "Ausdrücke" in jeder Präsidentenrede auf.
Da steuere ich nur noch die Freiheit bei (zum Beispiel die Meinungsfreiheit) :D

Im übrigen hat ein [I]gesundes[/I] Nationalbewußtsein nichts mit dem Einheitsmenschen ohne eigene Meinung zu tun. Erst wenn ein übersteigerter, extremer Nationalismus daraus entsteht, wird es gefährlich. Wenn Du meinst, daß jeder Mensch mit Heimliebe "rechts" ist, kannst Du das gern glauben. "Rechts" ist wie "links" nichts unbilliges - ganz im Gegenteil. Es zeugt von einer eigenen Meinung

Linksextremistische Gesinungsungsdiktatur hingegen und null Toleranz gegenüber anderen Meinungen sind mit dem GG nicht vereinbar. Doch genau das durchzieht so ziemlich alle Deine Beiträge.
oskadisPallor, wenn du nicht fähig bist dich mit "politisch unkorrekten" Meinungen auseinanderzusetzen und gleich bei der Moderation um Hilfe suchen mußt glaube ich nicht, daß der Kaiser das richtige Unterforum für dich ist. Gerade dafür ist der Kaiser da *bonk* :p
Darket[QUOTE]Liebe Moderatoren bitte überprüft Jospeh K.s Texte einmal ob sie überhaupt noch Verfassungs Konform sind[/QUOTE]
*im GG blätter*
*fragend zu Pallor guck*
Häh?

Überprüft und für verfassungskonfrom befunden.

Gruß

Darket
Pallor[QUOTE]Kultur, nationale Identität, Werte, Heimat, Volk, Patriotismus usw. sind also böse verfassungsfeindliche Worte? Mmh. In fast allen anderen Ländern der Welt tauchen solche "Ausdrücke" in jeder Präsidentenrede auf.
[/QUOTE]

Klar weiss ich das, und wir schauen uns dazu am besten gute Beispiele an, z.b. Bush oder Blair.

Und wir erkennen wie sich solche Werte real äussern!

[QUOTE]Im übrigen hat ein gesundes Nationalbewußtsein nichts mit dem Einheitsmenschen ohne eigene Meinung zu tun. Erst wenn ein übersteigerter, extremer Nationalismus daraus entsteht, wird es gefährlich. Wenn Du meinst, daß jeder Mensch mit Heimliebe "rechts" ist, kannst Du das gern glauben. "Rechts" ist wie "links" nichts unbilliges - ganz im Gegenteil. Es zeugt von einer eigenen Meinung
[/QUOTE]

Dann definiere mal ein Nationalbewusstsein das nicht darauf aus ist allein schon Menschen nach ihrer Nation zu unterscheiden.

Jede Idee die die Nation als relevanten Punkt bei der klassifizierung eines Menschen dient, ist abzulehnen.

Und Nationalisten sind natürlich Rechts, überigens hat Nationalismus und Heimatliebe nichts miteinanderzutun. Heimt bedeutet nicht Nation, Heimat ist der Ort wo man sich selbst geborgen fühlt.
Nation ist ein vielzu komplexer begriff als das irgendjemand sich in einer Nation zuhause fühlen kann.

[QUOTE] Linksextremistische Gesinungsungsdiktatur hingegen und null Toleranz gegenüber anderen Meinungen sind mit dem GG nicht vereinbar. Doch genau das durchzieht so ziemlich alle Deine Beiträge.[/QUOTE]

Deine immer wieder aufgeführte Linksextremistische Gesinnungsdiktatur ist nur einzig und allein die Schutzmechanismen einer Demokratie gegen Menschenverachtende Äusserungen.

Somit siehst du selbst die Demokratie als Linksextremistisch an?

Artikel 5, 2
Deine Meinungsfreiheit hört dort auf wo die persönliche Ehre eines anderen verletzt wird.

[QUOTE]Nicht jeder in Deutschland lebende Mensch gehört zum deutschen Volk; umgekehrt gibt es auch Angehörige des Deutschen Volkes in anderen Staaten... [/QUOTE]

[QUOTE] Und natürlich besteht ein Unterschied zwischen einem biologisch-ethisch gewachsenem Volk und der "Bevölkerung" eines Landes.

Ein Volk, dem sämtliche kulturelle und nationale Identität abgeht, und welches keinerlei verbindenden Werte aufweist, ist dem Untergang geweiht.
[/QUOTE]

Bitte führe diese Dinge einmal aus, ohne das du Artikel 5,2 einhältst, und dies gilt übrigens für alle Menschen dieser Welt aufgrund Artikel 1,2 durch die Anerkennung der Menschenrechte!

Pallor
Darket[QUOTE]Klar weiss ich das, und wir schauen uns dazu am besten gute Beispiele an, z.b. Bush oder Blair.[/QUOTE]
Da gibt es auch noch ganz andere....Patriotismus ist in Deutschland etwas verpönt, an sich nix schlechtes, ich halte von patriotischem Geblubber ungefähr garnix, aber man sollte doch dabei respektieren, dass die Freiheit stolz auf dieses Land zu sein in etwa vergleichbar ist mit der Freiheit seine wie auch immer geartete Religion auszuüben, so fern eben nicht gegen Menschenrechte verstoßen wird, was ich aus Josef K.s Aussage nicht herauslesen kann.

[QUOTE]Jede Idee die die Nation als relevanten Punkt bei der klassifizierung eines Menschen dient, ist abzulehnen.[/QUOTE]
Ich stimme Dir zu (schockierend!), allerdings würde ich auch dabei einen Absolutheitsanspruch überdenken. Du siehts das so, ich sehe das so, aber Du sprichst gern davon, dass man einzelne Beispiele nicht auf alle Betroffenen ausweiten sollte.

[QUOTE]Und Nationalisten sind natürlich Rechts, überigens hat Nationalismus und Heimatliebe nichts miteinanderzutun. Heimt bedeutet nicht Nation, Heimat ist der Ort wo man sich selbst geborgen fühlt. [/QUOTE]
Stimme Dir zu, wobei man bedenken sollte, dass auch die großen kommunistischen Diktaturen auf der Basis des Nationalismus standen, sie haben es nur etwas besser getarnt.

[QUOTE]Deine immer wieder aufgeführte Linksextremistische Gesinnungsdiktatur ist nur einzig und allein die Schutzmechanismen einer Demokratie gegen Menschenverachtende Äusserungen.[/QUOTE]
Ich habe im Kaiser in letzter Zeit keine wirklich menschenfeindlichen Aussagen gelesen, außer denen, in denen Du Forumsmitgliedern Ausländerfeindlichkeit vorwirfst.

[QUOTE]Deine Meinungsfreiheit hört dort auf wo die persönliche Ehre eines anderen verletzt wird.[/QUOTE]
Sehr gut, dieses Zitat werde ich Dir bestimmt in näherer Zukunft um die Ohren hauen können... :rolleyes:

[QUOTE]Ein Volk, dem sämtliche kulturelle und nationale Identität abgeht, und welches keinerlei verbindenden Werte aufweist, ist dem Untergang geweiht[/QUOTE]
Dem stimme ich zu, ohne allerdings zu vergessen, dass Kultur kein statisches Phänomen ist und sich, auch mit Hilfe von Menschen außerhalb dieser kulturellen und nationalen Identität (diese ist leider nicht zu leugnen und auch leider nicht ersetzbar, es sei denn durch Religion) positiv wie negativ weiterentwickelt.
Josef K.[QUOTE]Dann definiere mal ein Nationalbewusstsein das nicht darauf aus ist allein schon Menschen nach ihrer Nation zu unterscheiden.[/QUOTE]

Ich unterscheide vor allem unter "Unterscheidung" und "Diskriminierung". Gerade weil ich die Vielfalt der Völker, Sprachen und Kulturen in den jeweiligen Ländern respektiere und somit anerkenne, ziehe ich mir den rechtsextremistischen Stiefel nicht an. Ich behaupte nicht, daß irgendein Volk dieser Welt einem anderen in irgendeiner Weise überlegen oder - im Umkehrschluß - minderwertig ist. Das gilt insbesondere auch für das deutsche Volk!

[QUOTE]Heimt bedeutet nicht Nation, Heimat ist der Ort wo man sich selbst geborgen fühlt.[/QUOTE]

Das schließt sich nicht aus. Doch auch ich bin der Meinung, daß die [I]ausschließliche[/I] "Klassifizierung" von Menschen anhand der Nation zu kurz greift. Es ist eben eines von vielen Merkmalen, die eine soziale Gruppe beschreiben, die sich selbst damit identifiziert (Das widerspricht nicht dem Individualismus, da auch Individuen sozialen Umgang mit anderen Individuen pflegen, die einen "gemeinsamen Nenner" aufzuweisen haben )


Wie gewünscht eine Erklärung zu meinem folgende Zitat:
[QUOTE]Nicht jeder in Deutschland lebende Mensch gehört zum deutschen Volk; umgekehrt gibt es auch Angehörige des Deutschen Volkes in anderen Staaten... [/QUOTE]

Es gibt in Deutschalnd zahlreiche Menschen, die sich selbst nicht als Angehörige des deutschen Volkes sehen, sondern die Zugehörigkeit zu einem anderen Volk für sich in Anspruch nehmen. Ich rede mal bewußt nicht von importierten Arbeitskräften und Flüchtlingen, sondern z.B. von Sorben, Friesen und Dänen, deren Kultur ich achte und schätze (weil diese Menschen das auch erwarten). Gleichwohl gehören diese Menschen zur deutschen [I]Bevölkerung[/I] , ohne dem deutschen [I]Volk[/I] anzugehören. Das ist nicht diskriminierend gemeint (ganz im Gegenteil!!)

Umgekehrt leben in Teilen von Kasachstan, der Niederlanden, Belgiens oder auch der Schweiz (Liste unvollständig) Angehörige des Deutschen Volkes. Sogar in Siebenbürgen gibt es noch eine kleine Minderheit. Diese sind jedoch Staatsbürger dieser Länder und somit dortige Bevölkerung.

Und was z.B: "Rußlanddeutschen" anbelangt: Gerade diese defnieren ihre deutsche Abstammung nach dem Ahnenprinzip und nicht nach dem Geburtsland.
Pallor[QUOTE]Ich unterscheide vor allem unter "Unterscheidung" und "Diskriminierung". Gerade weil ich die Vielfalt der Völker, Sprachen und Kulturen in den jeweiligen Ländern respektiere und somit anerkenne, ziehe ich mir den rechtsextremistischen Stiefel nicht an. Ich behaupte nicht, daß irgendein Volk dieser Welt einem anderen in irgendeiner Weise überlegen oder - im Umkehrschluß - minderwertig ist. Das gilt insbesondere auch für das deutsche Volk!
[/QUOTE]

Und der Unterschied zwischen Diskriminierung und Unterscheidung ist? Wenn ich nun alle Türken mit einer Armbinde kennzeichne, sie ABER Nihct diskriminiere, sondern lediglich Markiere, glaubst du dies führt nicht zu einer Benachteiligung?

Du schuldest mir immer noch die Erklärunk was das deutsche Volk sein soll, du sagst ja selbst es definiert sich nicht dadurch in deutschland zu leben.

Und wenn du davon ausgehst das alle Völker und Kulturen gleich berechtigt sind, wie kommen deine Aussagen zur Türkischen Kultur zustande?
Wie stehst du ausserdem dazu das Kulturen in andere Kultur Räume vordringen?

[QUOTE] Das schließt sich nicht aus. Doch auch ich bin der Meinung, daß die ausschließliche "Klassifizierung" von Menschen anhand der Nation zu kurz greift. Es ist eben eines von vielen Merkmalen, die eine soziale Gruppe beschreiben, die sich selbst damit identifiziert (Das widerspricht nicht dem Individualismus, da auch Individuen sozialen Umgang mit anderen Individuen pflegen, die einen "gemeinsamen Nenner" aufzuweisen haben )[/QUOTE]

Dann zeig mir eine Person die sich mit Deutschland als Heimat identifizieren kann, bzw. Definiere du mir erstmal Deutschland.

Meines wissens kann sich kein Mensch aussuchen zu welchem Volk/Nation er gehört, am Anfang wird er in sein Volk geboren und ebenso in die Nation. Aus der Nation kann man nur unter grossen Anstregungen entkommen, man wird aber nicht gefragt ob man ihr angehören "möchte".

Es sind sowohl bei der Definition über Volk/Nation also Werte die ich als Subjekt nicht beeinflussen kann, wieso sollte ich daher Menschen über diese Werte klassifizieren?

[QUOTE] Es gibt in Deutschalnd zahlreiche Menschen, die sich selbst nicht als Angehörige des deutschen Volkes sehen, sondern die Zugehörigkeit zu einem anderen Volk für sich in Anspruch nehmen.
....
Abstammung nach dem Ahnenprinzip und nicht nach dem Geburtsland.[/QUOTE]

Was ist also das Deutsche Volk?
Wenn sich jeder sehen kann wo er will, was sind dann noch Völker?

Und es ist ein Unterschied seine Ahnen zu kennen, und sich über sie zu identifizieren. Sehr oft geschieht es sowohl nur einseitig possitiv zum anderen ist dies ein nicht reflektierter Prozess.

Beides ist weder aufgeklärt noch Menschenrechtlich gut zuheissen, denn der Wert des Menschen und seine Identität kommen einzig und alleine aus ihm selbst. Und dies muss man respektieren.

Wozu brauchst du diese Gebilde um dich selbst zu identifizieren? Ist eine Identifizierung durch Äussere Dinge so nötig, das man seine eigene Person nicht in den Mittelpunkt seiner Identität stellen kann?

Pallor
NixArmbinden? In Räume vordringen?
Das wird mir jetzt zu blöd.

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