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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Drogensüchtigem aus der Falle helfen ???
KatzenkönigHallo zusammen,

leider habe ich heute kein "gutes" Thema ...
Ich wende mich heute hilfesuchend an Euch um ggf. einen sinnvollen
Tipp zu bekommen ob und was ich in einem Fall, aus sagen wir mal, der
Nachbarschaft, tun kann...

Da ich das Vertrauen der betreffenden Person auf keinen Fall verlieren
will (das winzige Stück Vertrauen, dass ich in langer mühevoller Zeit
aufgebaut habe) muss ich sehr auf Diskretion achten !!!

Es handelt sich um einen recht jungen Menschen von 16 Jahren, der den
Selbstmord des Vaters nicht verkraftet hat und durch schlechten Umgang
in die Drogenszene gerutscht ist. Es werden dort (sorry, aber ich kenn
mich da nicht aus) Drogen "zum rauchen" konsumiert. Wie ich mir habe
sagen lassen (synthetisch und biologisch), außerdem auch "härtere"
Sachen (was immer das bedeuten mag) aber nichts was gespritzt wird.

Mein Problem ist, dass ich seit einiger Zeit versuche auf diese Problem
Einfluß zu nehmen, weil ich nicht mit ansehen will, dass sich ein so
junger Mensch bewusst zu grunde richtet !!!

Wenn ich darauf zu sprechen komme, stoße ich zwar immer auf Einsicht,
jedoch besteht die Person darauf, sich selbst damit nicht zu schaden,
was natürlich absoluter Unsinn ist !!!

Auch hat mir die Person schon mehr als einmal versprochen etwas auf
die Bremse zu treten, aber im Kreis der Freunde lässt sich die
betreffende Person immer wieder überreden mit zu machen.

"Ich konnte halt nicht nein sagen ..."

Nuns nimmt das ganze unüberschaubare Dimensionen an und ich
muss langsam handeln !!! Nur wie ???

1. Verbieten und mit Gewallt versuchen das durchzusetzen
Reaktion: sofortiger Verlust des Vertrauens, keine Gespräche mehr,
kaum durchführbar

2. Einfach wegsehen
Kann ich nicht

3. Eltern informieren
Reaktion: nicht absehbar

Nun stehe ich da und weiß nicht weiter !!!
Bitte helft mir, denn ich kann allein nichts mehr erreichen !!!

Die Person sagt Sie will das halt noch eine Zeit machen
(Monate ???, Jahre ???) und könnte jederzeit damit aufhören
(ja, sicher !!! So wie ich mit dem rauchen) und ich soll mich nicht
einmischen ....

Was kann ich noch tun ??? ??? ???

Ein trauriger, verzweifelter Gruß
KK
Dark BraveJo, ich bin selber mal in so eine Drogenszene gerutscht und spreche da aus Erfahrung.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenkönig [/i]
[B]

1. Verbieten und mit Gewallt versuchen das durchzusetzen
Reaktion: sofortiger Verlust des Vertrauens, keine Gespräche mehr,
kaum durchführbar
[/B][/QUOTE]

Das kannst du vergessen, dem ist durch das Cannabis alles gleichgültig. Dies ist auf jeden Fall der falsche Weg.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenkönig [/i]
[B]
2. Einfach wegsehen
Kann ich nicht
[/B][/QUOTE]

Nein, das ist nicht die Lösung


[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenkönig [/i]
[B]
3. Eltern informieren
Reaktion: nicht absehbar
[/B][/QUOTE]

Hmmm ... das wäre eine Möglichkeit. Wenn ich mir vorstelle, wenn damals die Polizei nicht gewesen wäre ... würde ich heute vielleicht an der Nadel hängen oder im Knast sitzen.

Aber das kann auch nicht die Lösung sein, du musst versuchen, ihm klarzumachen, dass der damit sein Leben und seine Zukunft ruiniert. Dieser Weg ist jedoch nicht einfach, denn ich weiss aus Erfahrung, wie gleichgültig die Welt plötzlich wird, wenn man "was geraucht" hat.

Eine ziemlich schwierige Sache, etwas ernstes jemandem klar zu machen, dem wirklich alles am Arsch vorbei geht ....

Vielleicht versuchen, ihn vom Kiffen auf Zigaretten oder Alkohol zu überreden, das wär auch eine Möglichkeit, oder zumindest ein Anfang, ihn vom Hanf-Scheiss wegzubekommen.

Die Aussage "Ich kann jederzeit damit aufhören" ist nur eine Ausrede, denn das Kiffen macht zwar nicht körperlich, aber dafür umsomehr seelisch abhängig und ich bin der absoluten überzeugung, dass diese Abhängigkeit bei ihm der Fall ist.

Der Umstieg auf Zigarren, Zigaretten und Alkohol (dessen Konsum bis heute auf ein absolutes Minimum geschrumpft ist)
hat mir zumindest geholfen, vom Kiffen wegzukommen.
KatzenkönigHallo Dark Brave,

zuerst einmal herzlichen Dank für Deinen Beitrag !!!
Ich bin froh über jede Meinung dazu, weil ich es mir einfach
inzwischen zu sehr an die Substanz geht !!! !!! !!!

Dieses Hoffen, die Hilflosigkeit, endlose Gespräche, all die
Versprechen ...

Von der Option 1. und 2. halte ich selbst nichts !!!

Option 3. als letzten Ausweg ...

Ich werde mich mal informieren ob und wo es bei uns eine
Drogenberatung gibt und dann werde ich dort mal allein hin
begeben um mich zu informeiren.

Dann werde ich versuchen die Person einmal dorthin
mitzunehmen und hoffen, beten und alles versuchen ...

Sollte das nicht helfen ... Option 3.

> Hmmm ... das wäre eine Möglichkeit. Wenn ich mir vorstelle,
> wenn damals die Polizei nicht gewesen wäre ... würde ich
> heute vielleicht an der Nadel hängen oder im Knast sitzen.

Ja und genau das will und muss ich verhindern !!!


> Aber das kann auch nicht die Lösung sein, du musst versuchen,
> ihm klarzumachen, dass der damit sein Leben und seine
> Zukunft ruiniert. Dieser Weg ist jedoch nicht einfach, denn ich
> weiss aus Erfahrung, wie gleichgültig die Welt plötzlich wird,
> wenn man "was geraucht" hat.

Aber genau darin liegt ja das Problem !!!
Die Einsicht ist da, solange der "Gruppenzwang" nicht einsetzt
und dagegen sind mir die Hände gebunden !!! Es sei denn ich
informiere die Eltern ... und davor schrecke ich etwas zurück,
denn wenn das herauskommt, wer da "geredet" hat ...


> Vielleicht versuchen, ihn vom Kiffen auf Zigaretten oder Alkohol
> zu überreden, das wär auch eine Möglichkeit, oder zumindest
> ein Anfang, ihn vom Hanf-Scheiss wegzubekommen.

Ist eine Idee, wird aber nicht viel bringen weil beides dort schon
zur Tagesordnung gehört !!! Außerdem müsste ich dann 15 Leute
überzeugen und nicht "nur" eine Person !!!


> Die Aussage "Ich kann jederzeit damit aufhören" ist nur eine
> Ausrede, denn das Kiffen macht zwar nicht körperlich, aber
> dafür umsomehr seelisch abhängig und ich bin der absoluten
> überzeugung, dass diese Abhängigkeit bei ihm der Fall ist.

Genau das begreiflich zu machen, habe ich vor ...
nur leider ist es so viel schwieriger als ich erwartet habe !!!

Ein großes Dankeschön für Deinen Beitrag !!!

Gruß
KK


P.S.

Eine schöne Menschenseele finden ist Gewinn,
ein schönerer Gewinn, sie zu erhalten,
und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war,
zu retten !!!

Ich muss es einfach schaffen !!! !!! !!!
TheTurningPoint@ Katzenkönig:
Ich habe mal die Board-Suche bemüht und diese 3 Themen gefunden:

Drogen
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=2055[/url]

Zusammengeführt: Drogen & Gebt mir mehr Laudanum![url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=16989[/url]

Wie Drogen verändern
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=24494[/url]

Vielleicht können dir die dortigen (Pro- und Contra-)Argumente, Tips und Erfahrungen weiterhelfen.
KatzenkönigD A N K E !!! !!! !!! :)

Ich bin über jede noch so kleine Hilfe dankbar und werde mir
die Threads aufmerksam durchlesen !!!

Ich muss in nächster Zeit eine schwere Entscheidung treffen
und will mir vorher alle Optionen gründlich überlegen !!!

Vielen Dank !!!

Gruß
KK

P.S.
Ich habe auch die "Suche" benutzt und bin aber nicht auf diese
Threads gestoßen ... Vielleicht hatte ich mich auch vertippt ...
Aber ist sehr nett, dass Du Dir die Mühe gemacht hast !!!
illuminatJeder macht wohl so seine eigenen Erfahrungen mit den Drogen - ich habe noch eine andere Alternative, die aber meinem ersten Anschein nach nicht auf großen Anklang stoßen wird. Aber wenn sich irgendwann nichts bessern sollte und es immer so weiter geht, kannst du ja vielleicht nochmal drüber nachdenken:

Es ist eine Grundlegende Einstellung gegenüber Drogen in den meißten Menschen vorhanden die man wenn sie erst einmal steht auch schlecht beeinflussen kann. Es ist ein wenig wie mit der Moral.

Trotzdem finde ich diese harte Grenze zwischen Alkohol und Cannabis einfach nicht mehr gerechtfertigt. Und wenn ich hier höre "versuch dem 16 jährigen doch den Alkohol schmackhaft zu machen" dann kann ich einfach nicht tatenlos zusehen.
In meinen Augen ist Alkohol ganz klar die Einstiegsdroge Nummer eins! Wenn er provokativer Kiffer ist, wird er an dem Gesöff sowieso keinen Spaß mehr finden. Haluzinogene Drogen sind da sowieso noch was ganz anderes.

Aber Eltern gehen immer wieder mit der selben konservativen Verhaltensregeln vor, die sie auch schon aus ihrer Kindheit kennen. Zur Konfirmation so mit 14 gibts das erste mal "offiziell" Alkohol, mit 16 darf dann auch mal geraucht werden oder n Bier getrunken werden. Früher haben diese Vorgaben allemal gereicht und der Respekt war da und es herrschte kein Bedarf nach mehr. Guckt euch doch mal um - die Kinder sind mit 14 schon am rauchen, mit 15 dann regelmäßig besoffen und finden es auch noch cool. Auf dem Oktoberfest dutzende Ohnmächtige, alle am kotzen, Bierglas auf den Kopf bekommen und es wird auf den Tischen getanzt. Das ist für jederman ein Kult-Fest, wird toleriert, bei den besoffenen Kindern am Straßenrand wird weggeschaut - die Polizei macht doch schon lange nichts mehr - alles wird durch Steuern gesteuert - absolut ohne Erfolg.

Nun aber mein Vorschlag:
Da am kiffen noch niemand gestorben ist, solltest du ihn zu einem versprechen bringen, zumindest keine Chemischen Drogen zu nehmen, wenns denn schon so sein muss. Man weiß nie was drin ist und wenn dann noch euer geliebter Alkohol dazukommt, dann gibts Drogentote wie bei der Love Parade.

Wer bekifft ist, ist weiterhin bei vollem Bewusstsein - nicht wie beim Alkohol, dass er sich mal schwängern lässt und nichts mehr weiß. Die wahrscheinlichkeit einen "Absturz" zu bekommen bei einer Überdosis ist bei Alkohol unvermeidlich, bei THC jedoch eine Seltenheit.

Es gibt noch einige Auslöser fürs Kiffen, wenn alle Welt immer von der gefürchteten "mir doch egal" einstellung redet ist es doch kein wunder dass jugendliche damit anfangen, wenn sie sich um was zu viel sorgen machen. Aber wenn es dann schon soweit kommen musste, sollte man die Zeit nutzen um mit dem Probanten über eben dieses Problem reden - er wird freizügiger erzählen, anschließend gehts ihm leichter, er fühlt sich am nächsten Tag wieder auf dem Boden der Tatsachen und man kann nun anfangen ihn bei seinen Vorhaben zu unterstützen.

Meiner Überzeugung nach ist dies die einzig erfolgversprechende Methode, einen Menschen aus der Drogensucht zu befreien deren Auslöser schwere Schicksalsschläge waren.

Die Clique in der er dabei abhängt ist zweitrangig, wenn man mit dem betroffenen wirklich offen über das reden kann was ihn beschäftigt.

Abschließend möchte ich sogar soweit gehen, dass es durchaus der Vertrauensbasis dienlich sein kann, wenn man mit solchen Menschen einfach mal einen raucht um zu verstehen, wovon sie reden.
Ein Joint bringt dich nicht um. Ein Joint macht auch nicht Abhängig. Aber eine neue Erfahrung kann dein Leben verändern.


Selbst SMS schreiben macht blöder als ein Joint, und da wollt ihr der Kiffer generation noch immer einreden ihre Drogen wären absolutes Teufelszeug, sie sollten sich lieber in eine Statistik mit den Herzinfarkten und Krebspatienten werfen oder zu den anonymen Alkoholikern. Nehmt den Kiddies ihre dummen Jamba Foto Vertrags Handys weg, das spart auch noch jede menge Geld. Aber dafür lasst ihr ihnen den Joint und anstatt dabei angewiedert zu gucken, versucht ihr zu verstehen, was dieser Bekiffte gerade so philosophiert und das es ja doch einen Sinn haben könnte.

Lieber kaputte Lunge, als Jamba im Hirn.
Dark BraveOhje, wenn ich solche Sachen lese, da kann ich nicht tatenlos zusehen.

Also

1. Kiffen macht seelisch abhängig und das wird viel zu sehr unterschätzt

2. Alkohol verändert den Charakter nicht, Shit und Gras jedoch schon

daraus folgt

3. Ein Besoffener ist immernoch klarer bei Verstand als ein Bekiffter

4. Die gefürchtete "mir doch egal" - Einstellung ist gerechtfertigt, denn wenn jemand auch nur ein bisschen Kifft, geht dem eben alles am Arsch vorbei und da sprech ich aus Erfahrung

5. Klar lässt sich darüber streiten, ob die harte Grenze zwischen Cannabis und Alkohol wirklich gerechtfertigt ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass diese vollkommen gerechtfertigt ist, denn

6. Alkohol ist um einiges harmloser als Cannabis

7. Von Alkohol bekommt man, im Gegensatz zu Cannabis, keine "Flashbacks"

8. Noch niemand ist am Kiffen gestorben? Was ist mit den ganzen bekifften Fahrern, die in den Unfalltod gefahren sind? Und was ist mit den Leuten, die "vor ein paar Tagen" was geraucht haben, wärhend dem Autofahren dann einen Flashback bekamen und in den Tod gefahren sind? Ausserdem haben viele Leute damit ihr Leben kaputt gemacht und sind auf härtere Drogen umgestiegen.

9. Nicht Alkohol ist eine Einstiegsdroge, sondern Cannabis
illuminat[quote]Kiffen macht seelisch abhängig und das wird viel zu sehr unterschätzt[/quote]
Bei regelmäßigem Konsum kommt das vor, das stimmt. Aber frag in der Kiffer-Szene mal nach, welche Droge sie mehr verteufeln - Alkohol, Zigaretten, oder Gras. Und nicht alle davon sind "besessen von der grünen Droge und reif fürs Gefängnis" das sie die "guten Dinge wie Bier" im Leben nicht mehr interessieren.
[quote]Alkohol verändert den Charakter nicht, Shit und Gras jedoch schon[/quote]
Alkohol macht dumm. jeder Vollrausch (bei Jugendlichen also fast jedes Wochenende) vernichtet dir 10.000 Gehirnzellen. Das kannst du nie wieder aufholen und du bleibst auf ewig der Lagerarbeiter mit der Schnapsfahne.
Was genau verstehst du unter Charakter veränderung? Was stört dich an jemandem der mal Gras ausprobiert hat? Hat es seinen Charakter ruiniert? Igitt, das is ja voll der Öko, so auf Menschenrechte und gleichberechtigung der freien Willensbestimmung...

Ich schalte lieber mal bei nem Joint ab und überlege warum es soweit gekommen ist, als mich in ein Bierzelt zu stürzen und zu vergessen was war.

[quote]Ein Besoffener ist immernoch klarer bei Verstand als ein Bekiffter[/quote]
Von wem hast du das denn? Ich kenn dutzende Leute die ankommen und sagen "Boa ich weiß gar nich mehr, was gestern war. So geiles Wochenende. Kumpel hat erzählt ich hab 50 EUR versoffen"
da such ich mir lieber n paar leute mit Verantwortungsbewusstsein und lass mich in ner gemütlichen Runde über die Politik und die Wirtschaft aus.

[quote]Alkohol ist um einiges harmloser als Cannabis[/quote]
CDU Wähler? Die kommen auch immer mit dieser Meinung
[url]http://forum.jurathek.de/showthread.php?t=15398&page=1&pp=15[/url]

[quote]Die gefürchtete "mir doch egal" - Einstellung ist gerechtfertigt, denn wenn jemand auch nur ein bisschen Kifft, geht dem eben alles am Arsch vorbei und da sprech ich aus Erfahrung[/quote]
Lass mich raten, du hast dir diesen Kiffer wärend der ganzen Session angeguckt, vielleicht noch auf seine Augenränder angesprochen, mal wieder an ihm rumkritisiert - warst entsetzt von seiner Einstellung die er gerade hatte...
Klar ist das schon nach 3 zügen an nem Joint so, da muss man nicht "viel kiffen" - es reicht eben auch schon ein joint um gut draufzusein. Aber wenn dann dieses bisschen seine wirkung nach spätestens 4 stunden verliert, dann kannst du mit dem typen auch wieder was anfangen und ernsthaft über alles reden.

[quote]Klar ist noch niemand am Kiffen gestorben. Jedoch haben viele Leute damit ihr Leben kaputt gemacht und sind auf härtere Drogen umgestiegen.[/quote]
Ja, stimmt. Auch das Alter der Kiffer ist gesunken und wer mit 14 die ersten Erfahrungen macht hat noch nichts von den schlauen Worten des 20 Jährigen gehört der vielleicht erst seit 2 Jahren, aber dafür verantwortungsvoller dabei ist. Drogen müssen nicht zwangsläufig einen tendenziell negativen Effekt auf den Konsumenten haben, aber um das auch zu gewährleisten ist es eben nötig seine Grenzen einzuschätzen.

[quote]Nicht Alkohol ist eine Einstiegsdroge, sondern Cannabis[/quote]
Du willst also sagen dass du erst gekifft hast um anschließend dein Bier zu trinken? Schröder hat auch schonmal an nem Joint gezogen - vielleicht vor der "hol mir noch n bier" Zeit aber sicher nach seinem ersten Alkoholrausch.

Wenn du ernsthaft meinst, dass Cannabis die Einstiegsdroge ist, dann musst du wirklich schon soweit sein, dass du Bier als Nahrungsmittel bezeichnest wie auch Wein - (ob destiliert oder nicht ist auch bald egal?)

Du meinst wohl Cannabis ist die Erste Droge mit der man automatisch zum Verbrecher wird. Nicht die Droge macht den Menschen kriminell, sondern das Gesetz. Die Hooligans sind nicht am Kiffen, sondern haben sich besoffen. Jamaica baut keine Atombomben und in Moskau trinkt man als normaler Mann mindestens eine Flasche Wodka am Tag. Wenn du wirklich für diese Verhaltensweis sprichst dann begründe mir bitte deine Meinung. Du stellst Thesen auf, die sich nicht belegen lassen. Vielleicht hattest du auch nur den falschen Einstieg. Aber wie ich bereits zu anfang erwähnte - es ist schwer einen solchen gläubiger in seinem Leben je umzustimmen - will ich auch nicht. Ich will nur, dass Menschen sich nicht Gesetze ausdenken um Drogen zu verbieten die entgegen jeder Statstik weniger fremde Leben zu verantworten haben als Alkohol oder Nikotin.
Dark Brave[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]Bei regelmäßigem Konsum kommt das vor, das stimmt. Aber frag in der Kiffer-Szene mal nach, welche Droge sie mehr verteufeln - Alkohol, Zigaretten, oder Gras. Und nicht alle davon sind "besessen von der grünen Droge und reif fürs Gefängnis" das sie die "guten Dinge wie Bier" im Leben nicht mehr interessieren.
[/B][/QUOTE]

Ja das ist wohl klar, was bei Kiffern wohl beliebt ist ;)
Denn sie wissen nicht, was sie tun ...


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Alkohol macht dumm. jeder Vollrausch (bei Jugendlichen also fast jedes Wochenende) vernichtet dir 10.000 Gehirnzellen. Das kannst du nie wieder aufholen und du bleibst auf ewig der Lagerarbeiter mit der Schnapsfahne.
[/B][/QUOTE]


Dann müsste ich in der Zwischenzeit komplett verblödet sein ;)

Und ich bin Student, 8. Semester, kurz davor, Diplom Informatiker zu werden.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Was genau verstehst du unter Charakter veränderung?
[/B][/QUOTE]

Als ich gekifft habe, hat sich mein Umfeld total geändert,
aber nicht das Umfeld änderte sich, sondern ich mich
selber, ich war nicht mehr ich selber, sondern ein
seelenloser Drogenzombie (harte Worte, ich weiss, aber Tatsache)



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Was stört dich an jemandem der mal Gras ausprobiert hat?
[/B][/QUOTE]

An mir selbst stört mich viel ;)


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Hat es seinen Charakter ruiniert?
[/B][/QUOTE]




Mein Charakter war damals ruiniert.

Aber das Problem ist, dass ich erleben musste, wie
deswegen Freundschaften auseinander gegangen sind.
Ein damaliger Kumpel fing an zu kiffen, ist davon richtig
cholerisch und grandig geworden, mit dem hat
man später ausnahmslos nur noch über Shit und Gras reden
können, alles andere war dem scheissegal, später fing
er auch an zu dealen. Da andere Meinungen unerwünscht
sind (wie bei jedem Kiffer auch, dem ich begegnete) zerbrach die
Freundschaft 4ever.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Igitt, das is ja voll der Öko, so auf Menschenrechte und gleichberechtigung der freien Willensbestimmung...
[/B][/QUOTE]

Braucht man für so eine Meinung Drogen?



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Ich schalte lieber mal bei nem Joint ab und überlege warum es soweit gekommen ist, als mich in ein Bierzelt zu stürzen und zu vergessen was war.
[/B][/QUOTE]

Wenn ich mich in ein Bierzelt stürze und mich besaufe, kann
ich mich vielleicht nicht mehr an den Abend erinnern, bin
aber am nächsten Tag der gleiche Mensch wie davor, halt mit
Kater ;)

Bekiff ich mich an dem Abend, bin ich auch noch am nächsten
Tag gleichgültig, habe zwar keinen Kater, aber Flashbacks können
noch die nächsten Tage kommen und das kann ich
als Autofahrer nicht verantworten. Das Traurige: nach nem Zug von einem Joint könnte ich es, weil es mir dann scheissegal wird, also lass ich die Finger davon.




[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Von wem hast du das denn? Ich kenn dutzende Leute die ankommen und sagen "Boa ich weiß gar nich mehr, was gestern war. So geiles Wochenende. Kumpel hat erzählt ich hab 50 EUR versoffen"
da such ich mir lieber n paar leute mit Verantwortungsbewusstsein und lass mich in ner gemütlichen Runde über die Politik und die Wirtschaft aus.
[/B][/QUOTE]

Das geht auch bei Bier und Wein ;)



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
CDU Wähler? Die kommen auch immer mit dieser Meinung
[url]http://forum.jurathek.de/showthread.php?t=15398&page=1&pp=15[/url]
[/B][/QUOTE]

Nein, knapp daneben, denn ich wähle nicht mehr, kann ich mit
meinem Gewissen nicht verantworten, sind alles Verbrecher,
die Politiker ;)
Aber das passt auch gut her, oder? :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Lass mich raten, du hast dir diesen Kiffer wärend der ganzen Session angeguckt, vielleicht noch auf seine Augenränder angesprochen, mal wieder an ihm rumkritisiert - warst entsetzt von seiner Einstellung die er gerade hatte...
Klar ist das schon nach 3 zügen an nem Joint so, da muss man nicht "viel kiffen" - es reicht eben auch schon ein joint um gut draufzusein. Aber wenn dann dieses bisschen seine wirkung nach spätestens 4 stunden verliert, dann kannst du mit dem typen auch wieder was anfangen und ernsthaft über alles reden.
[/B][/QUOTE]

Eine interessante Theorie, Kompliment :D

Aber ... falsch. Meine Meinung beruht grösstenteils aus eigenen Erfahrungen.
Und aus Sachen, die ich bei Kiffern beobachtet habe: ausser Törns, geilen Shit oder geiles Gras sind keine Gesprächsthemen möglich, auch 4 Stunden danach nicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Ja, stimmt. Auch das Alter der Kiffer ist gesunken und wer mit 14 die ersten Erfahrungen macht hat noch nichts von den schlauen Worten des 20 Jährigen gehört der vielleicht erst seit 2 Jahren, aber dafür verantwortungsvoller dabei ist. Drogen müssen nicht zwangsläufig einen tendenziell negativen Effekt auf den Konsumenten haben, aber um das auch zu gewährleisten ist es eben nötig seine Grenzen einzuschätzen.
[/B][/QUOTE]


Meine ersten Erfahrungen machte ich mit 18.
Und die Grenzen sind nur schwer bestimmbar, denn
wie kann ich Grenzen ziehen, wenn mir alles
egal wird?


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Du willst also sagen dass du erst gekifft hast um anschließend dein Bier zu trinken? Schröder hat auch schonmal an nem Joint gezogen - vielleicht vor der "hol mir noch n bier" Zeit aber sicher nach seinem ersten Alkoholrausch.
[/B][/QUOTE]

Währe ich damals nicht an die falschen Leute geraten, hätte ich es bleiben gelassen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Wenn du ernsthaft meinst, dass Cannabis die Einstiegsdroge ist, dann musst du wirklich schon soweit sein, dass du Bier als Nahrungsmittel bezeichnest wie auch Wein - (ob destiliert oder nicht ist auch bald egal?)
[/B][/QUOTE]

Hmm ... was mich an Kiffern stört, ist, dass sie keine anderen Meinungen akzeptieren. Ich habe nie behauptet, Bier und Wein seien Nahrungsmittel!!

Also bitte! :eek:

Bier und Wein sind scheisse, aber viiiiiel harmloser als Cannabis (Ein Satz, den kein Kiffer, den ich kenne, tolleriert)




[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Du meinst wohl Cannabis ist die Erste Droge mit der man automatisch zum Verbrecher wird.
[/B][/QUOTE]

Schon wieder eine Unterstellung, nun gut: ja!! :q

Nee, mal im Ernst, man wird nicht zum Verbrecher, sondern
zum Opfer! Zum Opfer der Droge und des Dealers!



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Nicht die Droge macht den Menschen kriminell, sondern das Gesetz. Die Hooligans sind nicht am Kiffen, sondern haben sich besoffen. Jamaica baut keine Atombomben und in Moskau trinkt man als normaler Mann mindestens eine Flasche Wodka am Tag. Wenn du wirklich für diese Verhaltensweis sprichst dann begründe mir bitte deine Meinung. Du stellst Thesen auf, die sich nicht belegen lassen.
[/B][/QUOTE]


Hab meine Erfahrungen im Traum gesammelt, ich weiss ....


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Vielleicht hattest du auch nur den falschen Einstieg. Aber wie ich bereits zu anfang erwähnte - es ist schwer einen solchen gläubiger in seinem Leben je umzustimmen - will ich auch nicht.
[/B][/QUOTE]

Hmmm ... andere Leute haben es (leider) geschafft, mich mal umzustimmen, was sich jedoch NIEMALS wiederholen wird!!



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Ich will nur, dass Menschen sich nicht Gesetze ausdenken um Drogen zu verbieten die entgegen jeder Statstik weniger fremde Leben zu verantworten haben als Alkohol oder Nikotin. [/B][/QUOTE]


Obwohl ich der Meinung bin, dass Cannabis um einiges gefährlicher ist als Alkohol, sehe ich unsere Gesetze durchaus kritisch ...

Ich stell mir vor, jemand kommt unter Kiffern, kifft in hohem Maße und wird süchtig (jawoll, da wird man süchtig davon, obwohl kein Kiffer der Welt diesen Satz gerne liest schreib ich ihn trotzdem!)
So, das ganze kommt raus ... der verliert seinen Job und kommt wegen zuviel Besitz von dem Zeug in den Knast, echt super, so hilft ihm der Staat, von der Droge wieder runterzukommen, indem er ihm alle Möglichkeiten zu einer guten Zukunft verwehrt ....


Solchen Leuten sollte man helfen, aber ich bin der Meinung, dass Drogendealer drakonisch bestraft gehören!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Brave [/i]
Aber das Problem ist, dass ich erleben musste, wie
deswegen Freundschaften auseinander gegangen sind.
Ein damaliger Kumpel fing an zu kiffen, ist davon richtig
cholerisch und grandig geworden, mit dem hat
man später ausnahmslos nur noch über Shit und Gras reden
können, alles andere war dem scheissegal, später fing
er auch an zu dealen. Da andere Meinungen unerwünscht
sind (wie bei jedem Kiffer auch, dem ich begegnete) zerbrach die
Freundschaft 4ever. [/QUOTE]Das ist bei allen Drogen so, die beim Genuss verbraucht werden und neu gekauft werden müssen, egal ob Alkohol, Zigaretten oder Drogen im engeren Sinne. Alle führen über kurz oder lang zur Abhängigkeit und zur Zerstörung menschlicher Beziehungen.

[QUOTE]Bier und Wein sind scheisse, aber viiiiiel harmloser als Cannabis (Ein Satz, den kein Kiffer, den ich kenne, tolleriert) [/QUOTE]Das kommt auf die Genussmenge und-Häufigkeit an. Die Gefahr der Abhängigkeit kommt vor allem durch die Begleitumstände.

[QUOTE]Nee, mal im Ernst, man wird nicht zum Verbrecher, sondern zum Opfer! Zum Opfer der Droge und des Dealers! [/QUOTE]Die meisten Verbrecher sind anfangs Opfer. Das ist ein ständiger Kreislauf, bzw. eine Spirale, wegen der Tendenz, im Laufe der Zeit zu eskalieren.

[QUOTE]Obwohl ich der Meinung bin, dass Cannabis um einiges gefährlicher ist als Alkohol, sehe ich unsere Gesetze durchaus kritisch ...
... der verliert seinen Job und kommt wegen zuviel Besitz von dem Zeug in den Knast, echt super, so hilft ihm der Staat, von der Droge wieder runterzukommen, indem er ihm alle Möglichkeiten zu einer guten Zukunft verwehrt .... [/QUOTE][b]DAS[/b] ist der springende Punkt: Wenn man den Menschen stattdessen Möglichkeiten für eine gute Zukunft bieten würde, würde sich das Drogenproblem mit der Zeit von selbst lösen ... Aber das wäre ja schlecht für's Geschäft ...

[QUOTE]Solchen Leuten sollte man helfen, aber ich bin der Meinung, dass Drogendealer drakonisch bestraft gehören! [/QUOTE]Welche? Die kleinen Fische oder die in den Regierungen und Kreditinstituten?

Die einzige wahre Droge ist für mich [b]Musik.[/b] Die kann man immer wieder hören, und notfalls kann man selbst singen oder sich mit Stöcken und alten Kochtöpfen in Trance trommeln.

[b]"Music is your only friend
until The End."[/b]
(The Doors)
Sonne[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenkönig [/i]
[B]Was kann ich noch tun ??? ??? ???

Ein trauriger, verzweifelter Gruß
KK [/B][/QUOTE]



Zurück zur Frage, weg von den persönlichen "Schicksalen"

Ich denke der beste Weg, von mir einmal gegangen als eine Freundin durch Drogen beinahe Bekanntschaft mit dem Jenseits machte .....

Wende Dich an die örtliche Drogenprävention. Rede mit den Leuten. Das tat ich auch. Diese Menschen dort sind sehr erfahren und haben auch Streetworker, die in solchen Fällen auch zum Einsatz kommen. Diese suchen das Gespräch und sind mit dem Ausstieg sehr erfahren. Bei meiner Freundin, hat es damals geholfen, nach langen langen Monaten des Kampfes. Sie war auf Crack und total zerstört.

Die nächste Anschrift in Deinem Raum: Beratungsstelle für Suchtfragen des Diakonischen Werkes, Stadtmission Bayreuth e.V. Schulstraße 15
Tel 09 21 / 2 44 33
Fax 0921 / 2 44 11


Gruß


Sonne
Sven.xHmm...ich kenne dein Problem sehr gut, allerdings war mein Freund noch etwas älter als ich und ich war nicht am Anfang seiner Drogenkarriere dabei, erst, als er mit seinen Eltern umgezogen war.
Das Problem ist, du kannst ihm klar machen, dass das, was er macht n absoluter Scheiß ist, und er ist auch wirklich einsichtig. Wenn er aber das nächste mal mit seinem Drogenkumpels zusammen ist, wird das Verlangen zu groß (meiner nennt das immer "Suchtdruck"). Bei ihm hat sich das ganze so gelöst, dass er wie er mal wieder Frankreich zurück war, wo er mit seinen dortigen Freunden alles mögliche andere auch nimmt plötzlich ne Psychose bekommen hat und erstmal eingeliefert wurde - danach hat er (ständig auf seiner Medizin - anders kann man des bei solchem Psychozeug echt nicht nennen) sein Leben auch nicht viel besser gemeistert und erst, als [b]er sich selbst[/b] zu einem einjährigen Entzug entschlossen hat, kommt er mit den Drogen ganz gut klar...

Das Problem ist, dass du ihn dazu bekommen musst, dass er von sich aus keinen Bock mehr hat - selbst wenn andere vor ihm rauchen, du bekommst ihn nicht von der Szene weg, er wird sich allerdings selber entfernen, wenn er n paarmal widerstehen kann und sieht klar sieht, wie sinnlos das ist.

Mein Tip, wenn es sich irgendwie bewerkstelligen lässt, ich kenn ja deine Situation nicht so genau, fahr mit ihm zusammen ne Woche in Urlaub, irgendwohin wo es total abgelegen ist, sag ihm, warum du das machst, vielleicht erst, wenn du da bist...ich kann ihn ja nicht einschätzen, wie drauf reagiert, vielleicht bekommst du ihn dazu, dass er zumindest eine weitere Woche, wenn ihr wieder daheim seid, keine Drogen nimmt (auch keinen Alkohol - und am besten keine Zigaretten, wobei letzteres eher unrealistisch ist, des rauchen gewöhnste ihm später ab^^), und seinen Freunden bei der Verdummung zusieht...
Ich kann dir nicht versprechen, dass es was bringt, aber ich glaube es wär nen Versuch wert...
Katomuss in 2minuten in die schule daherkonnte ich nicht alles lesen


versuch ma über freunde oder aussteiger aus seinem bekanntenkreis an ihn ranzukommen. die haben mehr einfluss als du jetzt und auf die hört man auch eher.

ich weiß wovon ich rede:D
KatzenkönigZu erst einmal ein besonders herzliches Dankeschön für Euere Beiträge !!!

Egal ob Meinung, Tipp oder Erfahrungsbericht ...
Alles hilft mir in dieser Situation, denn ich muss nicht die Handlung
an Sich bekämpfen, sondern die Ursache und dafür habe ich inzwischen
schon einige sehr gute Ideen bekommen.

Ich war ursprünglich in dem Irrglauben, dass es genügen würde,
zu verhindern, dass die Person etwas zu sich nimmt und um so
länger ich diese Intervalle strecken kann, umso größer wird die
Chance davon los zu kommen ...

Aber es sind die Ursachen die ich angehen muss ...
und die habe ich bisher vernachlässigt, weil ich zu viel damit
beschäftigt war aufzupassen ...


@ Sven.x

Das mit dem Urlaub ist eine wirklich verdammt gute Idee, ich hatte
nur bezweifelt, dass dieser kurze Zeitraum etwas bewegen kann,
aber ich werde das auf jeden Fall in Angriff nehmen !!!

THX

Also noch einmal ein großer Dank von mir ...

Ich werde heute mal bei der Drogenberatung vorbeischaun um
mich weiter über das Thema zu informieren und dann werde ich
mal sehen wann und wie das mit der Woche Urlaub umzusetzen
geht ...

Gruß
KK


P.S.
Auch ein Dankeschön an "Sonne" für die Anschrift und
Telefonnummer (das brauche ich heute noch)

> Ich kann dir nicht versprechen, dass es was bringt, aber ich
> glaube es wär nen Versuch wert...

Ja, das ist es !!!
Ein oder zwei Menschen aus dem Forum wissen um wen es geht
und ich welcher "Beziehung" ich zu dieser Person stehe und ich
kann nur sagen: "Ich würde ALLES versuchen, was nur einen Hauch
einer Chance bedeutet !!!"
m0rtis[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Brave [/i]
[B]Meine ersten Erfahrungen machte ich mit 18.
Und die Grenzen sind nur schwer bestimmbar, denn
wie kann ich Grenzen ziehen, wenn mir alles
egal wird?[/B][/QUOTE]

Ich machte meine ersten Erfahrungen mit 16 - aus heutiger Sicht ist dies eindeutig zu früh und ich bin nicht stolz darauf.
Schon kurz danach machte ich einige extreme Erfahrungen. Dies bezieht sich auf die Regelmäßigkeit und Menge des Konsums, hat allerdings damals den Alkoholmissbrauch nur abgelöst.
Was hierbei an erster Stelle in der Kette steht, ist dann wohl eindeutig.

Nachdem ich keine Lust mehr darauf hatte (das lag vor allem an meiner damaligen Freundin), habe ich mit beidem komplett aufgehört. Ohne Probleme, ohne Nach- und Nebenwirkungen.

Sich mit einigen Kollegen zu treffen und in einer Gruppe zu rauchen und nun entweder tiefgründige Gespräche zu führen oder einfach über alle möglichen Dinge zu lachen ist auch eine schöne Beschäftigung, auf die ich immer mal wieder Lust habe.
Klingt schlimm, aber mit Personen, die alle paar Wochenenden mal was trinken ist es nicht anders.
Nun ist es auch so, dass wir dabei wirklich über Gott und die Welt, aber nicht über das Rauchen an sich sprechen. Es gibt auch wirklich bessere und interessantere Themen. ;)

Dass ich mein Leben als ruiniert betrachte, liegt nicht am Gras - es war schon viel früher so.

Übrigens habe ich seit einigen Monaten nicht mehr geraucht (es müsste im Januar das letzte Mal gewesen sein) und komme auch wunderbar damit klar.

Dennoch möchte ich hier nichts verharmlosen, ich habe den Abstieg zweier Bekannter miterlebt - einer braucht jeden Tag Gras, der andere hängt an der Flasche. Ersterer ist sogar bei härteren Dingen gelandet, aber eben dies geschieht oft auch durch die Kriminalisierung der Opfer und durch den damit verbundenen Kontakt zu Dealern.
Sven.xHmm...mich lässt das Thema grad nicht ganz los...
Du hast am Anfang geschrieben, es werden "Drogen zum Rauchen" konsumiert, auch härteres - mir fällt grad auf, dass hier hauptsächlich über Cannabis diskutiert wurde...versuch rauszufinden was genau (hoffe drauf, dass es keine Opiate sind...), dann werd ich meinen Freund mal drüber ausfragen - ich glaube es gibt wahrscheinlich keine Droge, die er nicht kennt...
Noch ein paar Gedankenanstöße:
- Du könntest ihm diesen Thread zeigen, dass er sieht, dass du keine Paranoia oder so hast - falls du genau das gerade tust: Glaub mir, es ist nicht leicht da runter zu kommen, und wenn du dir denkst, dein Freund hats doch auch geschafft, du möchtest nicht den Scheiß mitmachen, den er gemacht hat, Psychose - Anstalt - unter Medizin - Rückfall - ein Jahr Entzug - zur Zeit gehts ganz gut...hoffentlich für länger, allerdings hat er den Stempel "psychisch krank", was ihn bei ziemlich vielen Berufen behindern wird, er hat das Gymnasium im 12. Jahr abgebrochen, und er hat eine Menge Freunde verloren, oder sich zumindest eine Menge Unsicherheit ihm gegenüber eingehandelt (selbst bei mir...wofür ich mich ein bisschen schäm, aber ich kann nichts dagegen machen, ich glaub es braucht eine Weile, bis die Freundschaft wieder so wird wie früher...)
- Versuch ihn dazu zu überreden eine möglichst lange Pause zu machen, ideal wär ein Monat, während dem er keine Droge anrührt (auch keinen Alk), sag nicht, dass er ganz aufhören soll, das ist zu unrealistisch und auch wenn er sagt, ja es wäre cool, wirds immer weiter aufgeschoben...eine realistische Pause bringt vielleicht schon was und ist einfach leichter anzufangen.
- Geh mal mit zu einem seiner Drogentreffen, nicht um ihn mit Gewalt davon abzuhalten, oder seine "Freunde" zu verprügeln (glaub mir, solche Gelüste bekommt man...bei solchen Arschlöchern, die wissen, das jemand erst vor kurzem aus der Klinik ist und ihm schon wieder Zeug andrehen), sondern um dir ein Bild von dem ganzen zu machen...

...muss weg, zum Zivi, meld mich heut Abend nochmal, viel Glück euch beiden...
MontroseIch glaube, es ist ziemlich egal, welche Drogen er nimmt. Ob man mit Alkohol, Cannabis oder anderem kaputtgeht.... egal, aber eben kaputtgegangen.

Die Lebenssituation (Vater Selbstmord in einem Alter, wenn der Vater doch noch so etwas wie Vorbild ist) hat bei Deinem Bekannten eine Welt zusammenbrechen lassen. Ausgerechnet der leibliche Vater demonstriert seinem Sohn: das Leben ist scheiße, ich pack's nicht. Ja wenn der eigene Vater das Leben nicht packt, wie soll man das dann selbst bewältigen?

Die Clique der Desperados: da treffen sich dann Leute, die eine bittere Erfahrung, die niemand da draußen verstehen kann, teilen. Das schweißt zusammen. Das gibt scheinbar Kraft und Solidarität. Aber die Clique stabilisiert die Ausrenzung auch: die einander "verstehen" reden nicht mehr mit anderen, und sie sind neidisch auf jeden, der die Tür aus der Hölle findet. Und wie wollen jene, die an ihrem eigenen Problem nagen, noch einem anderem mit Problemen helfen?

Die Droge, welche das vermißte Gutgefühl schafft, welche die Clique noch mehr zusammenbringt und Widersprüche glättet.


Alleine kannst Du Deinem Bekannten nicht helfen. Er wird Dir immer zustimmen, er wird mit Dir lachen und guter Kumpel sein .... und er wird den Weg in den Abgrund weitergehen, ohne daß Du irgendetwas tun könntest.

Deshalb plädiere ich dafür, andere Leute ...wie zum Beispiel die oben erwähnte Diakonie ..... einzuschalten. Unbedingt! So ein größeres soziales Netz ist alleine schon deshalb nötig, weil bei dauerhaftem Drogenkonsum irgendwann ein paar ernste Gespräche mit Schule, Sozialamt, Arbeitsamt, u.U. Polizei notwendig werden ...... und das kannst Du nicht leisten. Da müssen Profis ran.
TiberonEin paar Joints versauen nicht das ganze Leben und sind allemal besser als eine Kiste Bier.

Im Eingangspost steht nichts über die konsumierte Menge ... mir scheint das hier alles pure Hysterie zu sein.
herbstliebe[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Ein paar Joints versauen nicht das ganze Leben und sind allemal besser als eine Kiste Bier. [/B][/QUOTE]

was ist das denn für eine weisheit?
TiberonIch persönlich halte Alkohol für viel gefährlicher als Cannabis.
KatzenkönigAlso wie ich gerade feststellen musste ist die Beratungsstelle
leider umgezogen. Die neue Anschrift lautet:

Beratungsstelle für Suchtfragen DW/Stadtmission Bayreuth e.V.
Kolpingstraße 1
95444 Bayreuth
Tel.: 09 21 / 78 51 77 30
Fax: 09 21 / 78 51 77 52
E-Mail: [email]info@suchtberatung-bayreuth.de[/email]

Heute Nachmittag werde ich dort ein mal den Fall vortragen
und hoffe so sehr darauf dort Unterstützung zu finden !!!



@ Tiberon

> Im Eingangspost steht nichts über die konsumierte Menge ...
> mir scheint das hier alles pure Hysterie zu sein.

Also, sicher bin ich KEIN Experte für dieses Thema
(ein Grund warum ich (auch hier) um Hilfe gebeten habe)
und auch über die exakte Menge und die genauen Substanzen die
konsumiert werden kann ich (noch) keine Auskunft geben, aber ...

wenn ich beobachte wie innerhalb eines Vierteljahres eine
deutliche Veränderung bei einem so jungen Menschen vor sich
geht, wenn ich sehe wie die Person an manchen Tagen kaum in
der Lage ist aus einem Auto auszusteigen, kaum einige Schritte
geradeaus laufen kann, zittert, teilnahmslos "in der Ecke" sitzt,
oder Menschen die es gut meinen beschimpft, dann spreche ich
von einem PROBLEM und nicht mehr von "Hysterie" !!!

An anderen Tagen sind ganz normale Konversationen möglich,
das "echte ich" zeigt sich und offenbart einen sentimentalen,
sehr netten und liebenswerten Menschen. Diesen Zustand möchte
ich sehr gerne erhalten und nicht in absehbarer Zeit nur noch in
leere Augen blicken ...

Wenn ich diese Situation sehe, KANN und WILL ich nicht
wegsehen, völlig unabhängig in welcher Beziehung ich zu diesem
Menschen stehe. Aus dieser Überlegung heraus empfinde ich
es eher so als würdest Du Dich mit diesen Beiträgen selbst
disqualifizieren !!! Es mag sein, dass Menschen trotz des Konsums
dieser Drogen zurecht kommen, das will ich auch überhaupt nicht
anzweifeln, aber in diesem Fall trifft dies meines Erachtens
absolut NICHT zu und da es aus dem Umfeld der betreffenden
Person anscheinend keinem Menschen auffällt oder es keinen
interessiert, möchte ich versuchen (egal wie) dieses Problem
gemeinsam in den Griff zu bekommen !!!

Sollte ich diese Beiträge jemals der Person zeigen, empfinde ich
es als Hohn, wenn von "purer Hysterie" gesprochen wird, da der
Grad der Abhängigkeit und der mögliche Schaden immer von der
Person abhängt, die betroffen ist (!!!) und solche Threads doch
sehr kontraproduktiv sind, weil ich sofort zu hören bekommen:
"Ja, schau. Der sagt auch des macht gar nichts"


Leider zieht sich die Sache nun schon eine ganze Weile und mit
jedem Tag der ohne sichtbare Erfolge verstreicht, steigt meine
Wut und Verzweiflung ...

Ohne diese Gruppe in der sich der Betreffende aufhällt, wär es
wirklich einfach gewesen für jemanden der sich ernsthaft darum
bemüht zu helfen ...

Aber dort liegt die Schwachstelle.
Ich habe vor einiger Zeit sehr offen darüber gesprochen, dass die
Probleme in dieser Gruppe entstehen und das durch einen
Wechsel der sog. Freunde vieles besser werden könnte.

Postwendend hat die Person meine Worte beim nächsten Treffen
verkündet und mir damit den Weg versperrt solch einem Treffen
ein mal beizuwohnen. Zitat: "Da könnte was passieren, wenn Du
da mitkommst".

Zwar bin ich nicht um eine Außeinandersetzung verlegen, aber
bei 15 Leuten, muss auch ich eingestehen, dass es keinen Sinn
machen würde !!!

Ich will mich ausdrücklich noch ein mal für die Hilfe bedanken
und werde versuchen, den weiteren Verlauf zu dokumentieren.

Und sollte ich etwas überzogen reagieren bitte ich sehr darum,
meine Situation zu berücksichtigen !!!

Von mir aus soll alles andere auf der Welt zugrunde gehen und
es soll nie mehr etwas gelingen was ich vorhabe, wenn ich nur in
diesem einen Fall erfolgreich sein könnte !!!

KK
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenkönig [/i]
[B]wenn ich beobachte ..., wenn ich sehe wie die Person an manchen Tagen ..., dann spreche ich
von einem PROBLEM und nicht mehr von "Hysterie" !!![/B][/QUOTE] .. und zugegebener Maßen auch nicht ganz grundlos.
KatzenkönigDanke !!!

War nicht böse gemeint nur ich bin echt am verzweifeln ...

KK
illuminat[quote]Postwendend hat die Person meine Worte beim nächsten Treffen
verkündet und mir damit den Weg versperrt solch einem Treffen
ein mal beizuwohnen. Zitat: "Da könnte was passieren, wenn Du
da mitkommst".[/quote]
Und da liegt das größte Problem.
Es sind zwei Leute die sich vielleicht gut kennen, aber der eine hat Drogenerfahrung und "weiß" was daran gut tut, der andere Versucht nur ihn da wegzubekommen.

Versuch dich mal in seine Lage hineinzuversetzen um zumindest einen Teil seiner Gefühlslage nachzuvollziehen - ohne jemanden der damit Erfahrung hat, wirst du das natürlich nie schaffen.
Meiner Meinung nach ist Cannabis mit nem Vergnügungsparkbesuch gleichzusetzen.
Du zahlst deinen Eintritt/rauchst einen. Bist dann gut drauf und steigst in jede Attraktion im Park.

Dann kommt irgendein Ordnungshüter dessen Ziel es eigentlich nur ist, alles Störungsfrei zu halten.
Er macht seine Arbeit sehr gewissenhaft. Kontrolliert jede Ecke und hält sich immer schön an die Vorschrift - aber er war noch nie als Besucher im Park. Er konnte nie nachvollziehen was an diesem Gefühl im Magen denn so prickelnd sein soll. Nicht zu wissen, wo oben und unten ist. Sich erbarmungslos dieser Maschine hingeben und ihr sein Leben anzuvertrauen. Trotzdem fahren täglich hundert Menschen mit diesen Geräten und er verdient zumindest sein Geld.

Auf dem Weg von einer Attraktion zur nächsten stehst du im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit - er beobachtet dich Schritt für Schritt. Der Gang ist unsicher, der ganze Körper wirkt mitgenommen, im Gesicht herrscht für kurze Zeit ein Zustand der Übelkeit. Absolute Zombis auf der Suche nach ihrem nächsten Kick. Dann tritt einer dieser Attraktionsgeilen Typen auch noch auf den gut gepflegten Rasen neben dem Gehweg - für einen Normalsterblichen eigentlich nicht weiter schlimm, denn es schadet ja niemandem. Aber für der Ordnungshüter der dich sowieso schon unter besonderer Beobachtung hält ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, einzuschreiten. Immerhin ruinierst du mit deinem Verhalten sein Geschäft. Er flaumt dich an, will dich irgendwann vielleicht sogar aus dem Park werfen obwohl du ohne jede böse Absicht einfach nur Spaß haben wolltest und niemandem schaden würdest. Du könntest ihm versuchen das zu erklären, aber sowas kommt bei Ausenstehenden in der Regel sowieso nicht an.

Wenn die Parkbesucher jetzt auf den Spaß verzichten, ist der Ordnungshüter aber irgendwann arbeitslos und am ende hat niemand mehr was vom anderen. Weder die die damit verdienten, noch die die ihn genossen, noch die die daran etwas verbessern wollten. Er wird einfach verboten um allen eventuellen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Dass immernoch auf irgendwelchem Rasen rumgetreten wird interessiert da plätzlich keinen mehr.


Soviel zur Sichtweise eines Kiffers
_____________


Allerdings geht das hier wohl noch weiter:

[quote]wenn ich sehe wie die Person an manchen Tagen kaum in
der Lage ist aus einem Auto auszusteigen, kaum einige Schritte
geradeaus laufen kann, zittert, teilnahmslos "in der Ecke" sitzt,
oder Menschen die es gut meinen beschimpft, dann spreche ich
von einem PROBLEM und nicht mehr von "Hysterie" !!![/quote]
Das hört sich nicht nach einem harmlosen Kiffer an, sondern in der Tat nach einem echten Problem. Kiffen stört vielleicht das Koordinationssystem, aber ich würde doch eher von Chemischen Drogen ausgehen die mehr als nur beruhigend wirken.
Also auch eine Clique die nicht nur ruhig dasitzt und bewusst konsumiert sondern ein Haufen Orientierungsloser die Drogen schmeißen um in einer abgestumpften Welt die ihnen nicht mehr genug gibt zu versuchen trotzdem noch Spaß zu haben bis zum Ende. Im schlimmsten Falle holt man sich das Ende eben näher, wenn der Spaß nicht ausreicht.

Dass man durch Drogen wahrscheinlich früher stirbt, davon gehen wir hier allgemein mal aus, denn ich bin kein überzeugter Drogenheini der schmeißt was er bekommt, sondern ein bewusster Konsument der sich was holt, wenn er meint es könnte nicht schaden.

"Es könnte nicht schaden" - das klingt jetzt bei viele nach einem "ey kiffer, eurer Meinung nach schadets doch schon nach dem aufstehn nich" - aber einige Kiffer haben vielleicht ein Ziel UND ihre Drogen und kommen trotzdem klar. Das stört mich an dieser Pauschalisierung der Konsumenten - ich kenne keinen Kiffer der Tatenlos an der Straßenecke sitzt - da sind nur die Alkis.
(vielleicht mal nen Thread "Droge nr.1 Alk vs. THC erstellen"?)

Um mit dem Kiffen aus eigener Überzeugung heraus (also nicht Gruppenzwang) anzufangen bedarf es schon vorher der "es kann ja nicht schaden" Einstellung.
Die gibts aber erst, wenn ein langes Leben nicht lebenswert scheint. Durch irgendeinen Vorfall rückt man dieser Meinung immer näher, wenn man nicht konsequent das erforderliche Maß an Spaß und Solidarität im sozialen Umfeld genießen kann.

Ich denke das ist der Punkt wo man ansetzen muss und was hier auch schon von Sven z.B. gesagt wurde. Spaß, und Ablenkung im bewussten Zustand erleben, dauerhafte nüchterne Erinnerungen schaffen die trotzdem positiv sind.

Der zweite Punkt um aber auch langfristig etwas gegen diese Einstellung zu tun ist sicherlich ein offenes Gespräch zu finden. Für solche Sitzungen kann es durchaus von Vorteil sein, vorher etwas geraucht zu haben. Nicht nur aggressive Menschen bekommt man damit zu besänftigten Plaudertaschen, auch bei vielen die einfach nur "zurückgezogen" wirken kann so ein Gespräch dazu führen, dass sie unter Tränen ihre Verzweifelung und ihren Unmut zum ausdruck bringen. Damit ist das Eis gebrochen und es kann auf gemeinsamer Basis eine Lösung gefunden werden.

Viele trauern aber weiter in sich hinein und legen nach außen nur Argumente vor, diesen Zustand auch beizubehalten - und da fängt immer wieder der Konflikt an und die Seiten spalten sich. Hier fehlt es immer an Erfahrung die man meint anhand von Beobachtung wieder eingeholt zu haben. Zweitrangig und nicht kontrollierbar ist demnach der Wahrheitsgehalt der Aussagen und ihre mögliche Wirkung.

Der eine macht einen auf Weltverbesserer und kommt mit Phrasen wie "Glaub mir, ein Leben ohne Drogen ist mindestens genauso schön" oder "Glaub mir, drogen machen dich kaputt"
Der andere fühlt sich nur als Mensch und denkt sich "Ich hab dir geglaubt, aber ich hab es anders empfunden. Glaub mir ich spreche die Wahrheit."
Und dann kommt der Besserwisser - er ist ja clean "Glaub ich nicht, du bist doch sowieso selten zurechnungsfähig."
Der eine steht ewig mit seinem glauben da und glaubt er wäre allwissend - der andere empfindet es wahrhaftig als ein Theater...

So lange sich die Schauspieler unter uns nicht auch mal in die Loge setzen können sie auch nicht mit Applaus für ihre miese Vorstellung rechnen.
Die Kiffer haben es sich schon lange bequem gemacht und steigen von Zeit zu Zeit auch nochmal mit auf die Bühne - aber der eigentliche Spaß entwickelt sich nicht unter dem heißen Scheinwerfer sondern wird in den inspirierten Logen dieser Welt entwickelt.


"Drogen sind schlimm, m^kay?"
Ich könnte ewig über diesen Satz lachen, vorrausgesetzt es gibt immernoch welche die sich die Mühe machen ihn zu predigen.


Der Vorteil der psychischen Abhängigkeit ist, dass nur einmal der Groschen gefallen sein muss, schon besteht bei einem angenehmen Umfeld kaum die Gefahr des Rückfalls. Auch ist der Überlebenswillen stets größer als der Drang zu kiffen - es macht dich schließlich nie bewusstlos.
Bei körperlicher Abhängigkeit ist es schon schwerer. Der Körper nutzt bioligische Waffen um dem Gehirn die wichtigkeit dieser Droge klarzumachen. Vor allem die erste Zeit (je nach Droge unterschiedlich) kann grauenhaft sein. Bei Cannabis zeigt sich dies in den ersten 2-3 Tagen mit Nervosität, Schlaflosigkeit, etc. aber danach fühlt man sich wieder absolut nüchtern und die Wahrscheinlichkeit wieder anzufangen ist schonmal gesunken (Wer hin und wieder mal einen raucht bekommt davon aber sowieso nichts mit - gilt mehr für Exzessiv-Kiffer). Bei dem Alkoholentzug muss man schon vorsichtiger sein. Selbst Medizin die bloß den Wirkstoff Alkohol beinhaltet kann zu einem Rückfall führen. Jede Form von Alkohol muss gemieden werden und mal mit dem Freundeskreis am Wochenende diese Drogen konsumieren wird für immer unmöglich bleiben.

______________

Da die weichen Drogen hier weniger das Problem zu sein scheinen kann ich dir auch mit meinen Erfahrungen nicht viel weiterhelfen, dafür solltest du dir in der Tat Rat bei Experten suchen denn was sich da abspielt wollte ich noch nie nachvollziehen können.

Trotzdem hab ich mich hier etwas ausgiebiger darüber ausgelassen. Zum einen weil es sicherlich nicht schaden kann, mal ausführlich aus der Betroffenen-Szene darüber zu berichten (die meißten sagen "is mir egal was du über mich denkst" und sind einfach weiter unverstanden glücklich) um dieses Klischee der unzurechnungsfähigen und schlimmen Kiffer zu mindern. Aber in erster Linie um den Auslöser für solche Probleme nicht aus den Augen zu verlieren. Ihr redet nicht mit jemandem, der tätlich konsumiert, sondern mit jemandem der sich als Opfer vor der Realität rettet. Ihr sollt diesen Jemand nicht verklagen, oder davor bewahren, sondern ihr solltet ihn verstehen und ihm helfen, der Rest ergibt sich wie von selbst.
illuminatUnd nun noch die Rechtfertigung:

[quote]Denn sie wissen nicht, was sie tun...[/quote]
Sie wissen es besser als die Alkis, können sich dran erinnern und bleiben sogar bei ihrer Meinung. Alkis kommen immer mit diesem "Boa ich sauf nie wieder so viel"

[quote]Dann müsste ich in der Zwischenzeit komplett verblödet sein[/quote]
Wieso? Sag bloß du kennst die genaue Funktion einer jeden zerstörten Zelle und kannst ihr fehlen im voraus als verkraftbar einschätzen. Und wieso komplett verblödet? Stupide genug sich einer völlig zerrütteten Marktwirtschaft unterzuordnen und für ein paar Jahre ausgebeutet zu werden reicht denen die den Alkohol legalisiert haben sicherlich aus.

Anbei auch mal auf die positive Wirkung des Alkohols angesprochen: Ein Glas Rotwein am Tag verringert das Risiko eines Herzinfarkts und Kreislaufbeschwerden. Außerdem werden vorrangig die unwichtigen Gehirnzellen getötet.

[quote]Als ich gekifft habe, hat sich mein Umfeld total geändert,
aber nicht das Umfeld änderte sich, sondern ich mich[/quote]
Wie schon die Prince Werbung aussagt: "Schmeckt nicht jedem - gut so!"
Es zwingt dich ja keiner dazu. Ich diskutiere auch die Meinung eines nicht-kiffers und sag nicht nur "Denn sie wissen nicht, was sie tun..." Außerdem gibt es durchaus soziale Strukturen die sich nicht auflösen, sobald man mal von einem Hobby erzählt das die anderen nicht haben. In der Regel stößt sowas auf Interesse und bringt beiden seiten einen echten Erfahrungsaustausch - vorrausgesetzt man hat es da nicht auch mit irgendwelchen "Kiffen macht Blöd" Heinis zu tun die außer dem nichts zu sagen haben.

[quote]Ein damaliger Kumpel fing an zu kiffen, ist davon richtig
cholerisch und grandig geworden[/quote]
Dann hat er nicht gekifft, weil ers für nötig empfunden hat, sondern hat sich in seinem Umfeld einfach zum Missbrauch verleiten lassen. Wozu will ich denn ne scheiß drauf stimmung, wenn ich mich über jeden Dreck aufrege?
Schonmal Penicilin genommen? Teufelszeug, das löst dir doch glatt die Leber auf - ach, das nimmt man nur wenn man ein Problem hat? Dann hab ichs wohl missbraucht...

[quote]Braucht man für so eine Meinung Drogen?[/quote]
Ich kann auch ohne Drogen lustig sein.

[quote]Wenn ich mich in ein Bierzelt stürze und mich besaufe, kann
ich mich vielleicht nicht mehr an den Abend erinnern, bin
aber am nächsten Tag der gleiche Mensch wie davor, halt mit
Kater[/quote]
1 Abend, 0 Erinnerung, -10.000 Gehirnzellen, 1 Kater

[quote]Bekiff ich mich an dem Abend, bin ich auch noch am nächsten
Tag gleichgültig, habe zwar keinen Kater, aber Flashbacks können
noch die nächsten Tage kommen und das kann ich
als Autofahrer nicht verantworten. Das Traurige: nach nem Zug von einem Joint könnte ich es, weil es mir dann scheissegal wird, also lass ich die Finger davon.[/quote]
1. Am nächsten Tag stehen die Kiffer die ich kenne gutgelaunt auf
2. Sind die nahezu nüchtern und machen sich erstmal auf Futtersuche.
3. Wenn es kein Kind mehr ist, wirkt ein Joint keine 12 Stunden
4. Bei 1,2 Promille (unter Jugendlichen ca. das Mindestmaß eines erfüllten Abends) bist du erst nach 14 Stunden wieder nüchtern.
5. Der besoffene Autofahrer muss erstmal den Schlüssel ins Schloss bekommen, das wird schon schwer. Aber er wird sich in seiner naiven Haltung nicht reinreden lassen, also wirds noch schwerer ihm den Schlüssel wegzunehmen (reden sowieso zwecklos)
5a) Ich kenne Kiffer die holen sich ein Taxi und sagen erst dann "mir doch egal (wie viel ich dafür zahle)"
6. Flashback? Von welchen Drogen sprechen wir? Das Thema kommt normalerweise erst bei LSD auf und selbst da ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls mit unter 1% verschwindend gering.

[quote]Das geht auch bei Bier und Wein[/quote]
Das geht auch ohne Drogen, bekifft, mit Handstand und in Timbuktu wie in San Francisco - aber es machen immer weniger.

[quote]Nein, knapp daneben, denn ich wähle nicht mehr, kann ich mit
meinem Gewissen nicht verantworten, sind alles Verbrecher,
die Politiker
Aber das passt auch gut her, oder?[/quote]
Ja, passt wunderbar. Denn jetzt kann nichtmal ich verstehen wieso du es wagst über eine "mir doch egal" Stellung herzuziehen.
Du regst dich drüber auf, dass die blöden Kiffer keine Verantwortung tragen - auch wenn sich keiner von ihnen umbringt.
Aber du empfindest es als völlig legitim wenn wildfremde Leut bestimmen welche Gesetze für dich gelten, wie viel Steuern du zahlst und was für Drogen als legal gelten - nicht nur für dich, sondern das komplette Land.
Das halte ich für Verantwortungslos. Du meinst du willst nur das beste und die Leute sollten aufhören zu kiffen damit sie sich von den Führern die du zu verantworten hast ausbeuten lassen - schöne Schande.

[quote]Und aus Sachen, die ich bei Kiffern beobachtet habe: ausser Törns, geilen Shit oder geiles Gras sind keine Gesprächsthemen möglich, auch 4 Stunden danach nicht.[/quote]
Vielleicht schaffst dus auch nur nicht, die Themen für bekiffte Interessant zu gestalten. Zumal eine völlig ernste Diskussion wärend dieser Zeit sowieso nicht anzustreben wäre.

[quote]Meine ersten Erfahrungen machte ich mit 18.
Und die Grenzen sind nur schwer bestimmbar, denn
wie kann ich Grenzen ziehen, wenn mir alles
egal wird?[/quote]
Ich vergess auch öfters, wie alt ich bin. Aber mein Geburtsdatum bleibt trotzdem gleich.

[quote]Wäre ich damals nicht an die falschen Leute geraten, hätte ich es bleiben gelassen.[/quote]
Und da solltest du kritisieren. Man braucht schon Freunde, die einem die Vor- und Nachteile gleichermaßen offen darlegen und nicht mit Sätzen wie "Ey rauch doch ma mit" eine kleine Katastrophe bewirken weil du (zu dem Zeitpunkt) absolut kein Kiffer Typ bist.

[quote]Hmm ... was mich an Kiffern stört, ist, dass sie keine anderen Meinungen akzeptieren. Ich habe nie behauptet, Bier und Wein seien Nahrungsmittel!![/quote]
Nur im Bezug auf ihren Konsum. Wer Konsumiert und anderer Meinung ist, solls doch bleiben lassen und seine Meinung behalten. Sie haben trotzdem kein recht das individuelle Empfinden eines Kiffers als nicht optimal zu bezeichnen.

[quote]Bier und Wein sind scheisse, aber viiiiiel harmloser als Cannabis[/quote]
Wenn du der Meinung bist, dass einmal am Wochenende besaufen nicht schaden kann, dann ist auch ein Kiffer dieser Meinung. Wie lange, ob und warum derjenige bei seiner Meinung bleibt bzw. sie wechselt ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Du kannst also die Gefahr einer Droge nicht am Suchtpotential eines einzigen Opfers - oder auch einem dutzend nicht pauschalisieren. Das Umfeld ist der primäre auslöser - Politik und falsche gewählte Parteien können auch dazu beitragen.

[quote]man wird nicht zum Verbrecher, sondern
zum Opfer! Zum Opfer der Droge und des Dealers![/quote]
Der Dealer ist auch nur ein Opfer was mit der zeit gelernt hat günstig einzukaufen um einen Anteil gratis selber zu rauchen. Opfer sind sie nur so lange sie drauf sind - danach gehts wieder zum alltäglichen Kunde und Verkäufer über und beide können sich überlegen, ob sies nochmal machen.
Und es muss nicht immer der böse Dealer sein - es kann auch das fiese Gewächshaus dahinterstecken.

[quote]Hmmm ... andere Leute haben es (leider) geschafft, mich mal umzustimmen, was sich jedoch NIEMALS wiederholen wird!![/quote]
Ich will keinen zur einnahme bewegen, sondern zum Verständnis. Kiffer sind keine schlechteren Menschen weil sie zu dem Thema ne andere Meinung haben.

[quote]Ich stell mir vor, jemand kommt unter Kiffern, kifft in hohem Maße und wird süchtig (jawoll, da wird man süchtig davon, obwohl kein Kiffer der Welt diesen Satz gerne liest schreib ich ihn trotzdem!)
So, das ganze kommt raus ... der verliert seinen Job und kommt wegen zuviel Besitz von dem Zeug in den Knast, echt super, so hilft ihm der Staat, von der Droge wieder runterzukommen, indem er ihm alle Möglichkeiten zu einer guten Zukunft verwehrt ....[/quote]
Brauchte ich mir nicht vorstellen, kenn ich aus der Realität zu genüge.

Ich stell mir vor, jemand verliert seinen Job, kommt wegen zuviel Depression vor den TV und säuft in hohem Maße sein Bier und wird süchtig.
Dann landet er auf der Straße, stirbt und wird in ne Statistik gepackt. Oder er bleibt noch in der Unterschicht hängen und kostet den Staat von jetzt monatlich bis zu seinem Lebensende - resozialisierung oft nahezu unmöglich.

[quote]Solchen Leuten sollte man helfen, aber ich bin der Meinung, dass Drogendealer drakonisch bestraft gehören![quote]
Möglichkeit
a) Der Dealer steigt auf ne legalere Ware um und verkauft die weiter
b) Er landet wegen seiner Meinung zu Drogen im Knast, kostet den Steuerzahler und macht in 2 Jahren weiter
c) Er wird arbeitslos weil der Staat Drogen legalisiert und nun besser damit verdient als an seinen Geldstrafen.

Ob die zukünftigen Verkäufer die keine Erfahrung mit der Materie haben auch so Gewissenhaft den Vertrieb an minderjährige meiden oder sich wie Tankstellenbesitzer etc. lieber aufs Geld verdienen und Steuern erhöhen beschränken bleibt abzuwarten. Die Asylbewerber die aus der Not heraus zum Dealer werden kann ich sowieso nicht als Schwerverbrecher ansehn - da spielen die politischen Aspekte eine Rolle - die man ja aber gar nicht zu verantworten hat da man doch gar niemanden gewählt hat...
Sven.xWenn das ganze schon so lang läuft, und auch schon so heftig ist, wirds wohl schwer - ich dachte irgendwie, das läuft jetzt vielleicht n Monat oder so...
Ich weiß grad nicht, wie alt du bist, und was du so machst - was wahrscheinlich das wichtigste ist, neben den Experten, ist deine Zeit, die du aufbringen kannst, vielleicht solltest du dir auch Hilfe bei anderen Menschen aus seinem Freundeskreis suchen, die nichts mit Drogen am Hut haben (oder ihn zumindest auch da rausholen wollen), und dann irgendwie versuchen, ihn aus seinem Drogenfreundeskreis rauszuholen, viel mit ihm planen und versuchen Interesse für andere Dinge zu wecken, vielleicht ihn mehr in deinen Freundeskreis ziehen, je nachdem wie es bei euch so aussieht...

Viel Erfolg...

P.S.: Man kann auch von THC so zu sein, dass man nur noch in der Ecke sitzt und nichts tut...
Und es macht wohl was aus, mit was für einer Droge man sich zuhaut, meinetwegen ist wenig Unterschied (zumindest in der Gefährlichkeit) von extremen Alkohol, oder Cannabiskonsum, aber wenn er sagt "auch härtere Sachen" - mir kann hier keiner erzählen, das Heroin (welches man auch rauchen kann), o.ä. nicht gefährlicher wär...
fraeulein graues ist doch scheissegal, ob man zuviel cannabis, zuviel alkohol oder zuviel kabelfernsehen konsumiert, erst die menge und der falsche umgang damit machen drogen gefährlich.
jemanden, der regelmässig zu viel konsumiert "von den drogen zu alkohol/zigaretten" zu bringen und das dann als verbesserung anzusehen, ist absoluter schwachsinn.
körperlich gesehen ist es wohl echt gesünder, alle zwei wochen einen zu rauchen, als in gleichem rhythmus vollsuff zu betreiben, aber darum geht's hier ja nicht.
und: nicht jedem, der als teenie chronisch konsumiert, erwächst ein problem daraus. sicher gibt es abstürzer, aber aus meiner alten kifferclique war das grad mal einer- und der hat sich inzwischen auch gefangen, aus sich selbst heraus- von aussen kann man da wenig bis gar nicht drauf einfluss nehmen.
bei den meisten, die aufhören, hängt das mit 'ner beziehung zusammen- du kannst ihn nicht vielleicht mit 'ner nicht-kifferin verkuppeln?
PallorÈs ist erwiesen das Cannabis, Tabak und Alkohol, zu stärkeren Abhängigkeiten im späteren Leben führen je früher sie konsumiert werden.

Ebenso ist fest zustellen das diese Substanzen beim Wachstum störungen hervor rufen "können".

Die Risiken sind zu gross als das man sie einfach übersehen kann, daher bin ich für eine Art "Drogen" Führerschein udn eien erhöhte nicht Ideologische Aufklärung.
CDU Aufklärer die die ganze Zeit vom Untergang des Abendlandes aufgrund von Cannabis reden, und sich jedes Wochenende mit Alkohol abschissen sind nicht sehr glaubwürdig.

Der beste Weg ist ein erlernen von Drogen, das geschieht übrigens schon in frühster Kindheit und orientiert sich an Vorbildern. Rauchende Eltern haben z.b. mit zimlicher sicherheit(ca. 70%) selbst Rauchende Kinder, wobei dieses Risiko bei nichtrauchenden Eltern ehrheblich geringer ist.

Jetzt süchtige abzubringen ist "kaum" möglich und nur sehr selten von erfolg gekrönt da der MEnsch sich zu schnell an solche Dinge gewöhnt.(Die Rückfall Zahlen gerade bei den AA sind enorm!)

Daher sollte unser Augenmerk auf den Kindern liegen und es müssen 2 Dinge getan werden, 1. der Umgang müsste erlernt werden und 2. Die Gründe für den Drogenkonsum müssten beseitigt werden.

2. Soll heissen wir brauchen eine Gesellschaft, in der man durch die Sozialen Sicherungsysteme nicht mehr durch rutscht, in der Arbeitslosigkeit nicht mit "Nutzlosigkeit" einhergeht, in der aber auch nicht Arbeit alls alleiniges Ziel darstellt(und man sich daher nur noch von Tabletten und Caffe ernähren muss)...

Pallor
*persephone22*So ich will hier jetzt mal des Gespräch von Cannabis ablenken und erwähnen dass es sich auch um andere Drogen.


[quote]Sachen (was immer das bedeuten mag) aber nichts was gespritzt wird.[/quote]


Also auch Heroin muß nicht gespritzt werden! Fast die Hälfte der Heroinkonsumenten spritzen nicht sondern rauchen oder sniefen Und davon kommt dann nicht so schnell weg! allerdings ist man erstmal drauf und erkennt das wird man davon sehr schnell wieder wegkommen wollen,daher denke ich dass es sich nicht darum handelt bei deinem Bekannten. Oder sie/er steckt noch nicht so tief drin.

Hier mal ein Tip von jemand der selbst fast alles an Drogen genommen hat was es gibt und sich so jemand wie dich echt gewünscht hätte! : Also zu den Eltern zu gehen ist keine gute Idee! Das wird die person dir sehr übel nehmen!! Das ist das letzte was ich tun würde! Wenn es sich um Haschisch handelt kann man eigentlich nicht wirklich viel machen! Das ist zwar schlimm aber so schlimm auch wieder nicht(ich will es damit wirklich nicht verharmlosen). Aber da in der heutigen zeit irgentwie jeder zu kiffen scheint kann man dagegen echt nichts machen.Ich wüßte jedenfalls nicht was.
Wenn es sich um andere Drohen handelt,wäre das beste wenn man die Person mal mit einer Person zusammen bringt die schon lange Jahre Drogen nimmt und nichts lieber will als weg davon. Allerdings hat mich dies damals auch nicht abgeschreckt. Allerdings lernte ich auch niemand kennen der unbedingt weg von den drogen will sondern nur Leute die das irgentwie geil fanden,obwohl sie schon Jahre an der Nadel hingen. Und ich denke da wäre es doch etwas anderes wenn man jemand trifft der tatsächlich davon weg will,es aber nicht schafft.
Tja!Also ich könnt da echt ne Menge Ratschläge geben und ich finde es echt super dass du unbedingt helfen willst! So jemand hät ich mir zu der zeit wo ich noch Drogen nahm echt gewünscht! Aber man muß auch aufpassen dass man da nicht selber rein gerät!Denn genauso bin ich da reingeraten!,indem ich ner Freundin raushelfen wollte.
Dark Brave[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]Und nun noch die Rechtfertigung:


Sie wissen es besser als die Alkis, können sich dran erinnern und bleiben sogar bei ihrer Meinung. Alkis kommen immer mit diesem "Boa ich sauf nie wieder so viel"
[/B][/QUOTE]

Wenigstens bleibt der Charakter von den Alkis gleich, während Kiffer wie seelenlose Zombies durch die Weltgeschichte rumrennen und es nichtmal merken, weil denen alles am Arsch vorbeigeht.




[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Wie schon die Prince Werbung aussagt: "Schmeckt nicht jedem - gut so!"
Es zwingt dich ja keiner dazu. Ich diskutiere auch die Meinung eines nicht-kiffers und sag nicht nur "Denn sie wissen nicht, was sie tun..." Außerdem gibt es durchaus soziale Strukturen die sich nicht auflösen, sobald man mal von einem Hobby erzählt das die anderen nicht haben. In der Regel stößt sowas auf Interesse und bringt beiden seiten einen echten Erfahrungsaustausch - vorrausgesetzt man hat es da nicht auch mit irgendwelchen "Kiffen macht Blöd" Heinis zu tun die außer dem nichts zu sagen haben.
[/B][/QUOTE]


Sorry, aber ich habe den Eindruck, dass du (wie jeder andere Kiffer, den ich kenne, auch) keine anderen Meinungen tollerieren kannst.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Dann hat er nicht gekifft, weil ers für nötig empfunden hat, sondern hat sich in seinem Umfeld einfach zum Missbrauch verleiten lassen.
[/B][/QUOTE]

Der hat von sich selbst aus einfach so damit angefangen.
Danach erst kam er in das schlechte, jedoch 'ach so korrekte' Umfeld.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
1 Abend, 0 Erinnerung, -10.000 Gehirnzellen, 1 Kater
[/B][/QUOTE]

Aber ich bin immernoch der gleiche Mensch, kein 'LMAA' - Typ.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
1. Am nächsten Tag stehen die Kiffer die ich kenne gutgelaunt auf
[/B][/QUOTE]

Würde mir alles am Arsch vorbeigehen wär ich auch gutgelaunt :rolleyes:



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
3. Wenn es kein Kind mehr ist, wirkt ein Joint keine 12 Stunden
[/B][/QUOTE]

Naja, bei manchen scheint es das ganze Leben zu wirken.

[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
4. Bei 1,2 Promille (unter Jugendlichen ca. das Mindestmaß eines erfüllten Abends) bist du erst nach 14 Stunden wieder nüchtern.
[/B][/QUOTE]

Na und?



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
5a) Ich kenne Kiffer die holen sich ein Taxi und sagen erst dann "mir doch egal (wie viel ich dafür zahle)"
[/B][/QUOTE]

Jo, denen geht halt alles am Arsch vorbei.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
6. Flashback? Von welchen Drogen sprechen wir? Das Thema kommt normalerweise erst bei LSD auf und selbst da ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls mit unter 1% verschwindend gering.
[/B][/QUOTE]


Eine von vielen Kiffern verleugnete Tatsache, dass man von Shit und Gras kräftige Flashbacks hinterher bekommt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]Ja, passt wunderbar. Denn jetzt kann nichtmal ich verstehen wieso du es wagst über eine "mir doch egal" Stellung herzuziehen.
Du regst dich drüber auf, dass die blöden Kiffer keine Verantwortung tragen - auch wenn sich keiner von ihnen umbringt.
[/B][/QUOTE]

Ich bin halt von Natur aus ein "Spiesser" (ein von Kiffern beliebtes Wort)


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Aber du empfindest es als völlig legitim wenn wildfremde Leut bestimmen welche Gesetze für dich gelten, wie viel Steuern du zahlst und was für Drogen als legal gelten - nicht nur für dich, sondern das komplette Land.
Das halte ich für Verantwortungslos. Du meinst du willst nur das beste und die Leute sollten aufhören zu kiffen damit sie sich von den Führern die du zu verantworten hast ausbeuten lassen - schöne Schande.
[/B][/QUOTE]


Das habe ich nie behauptet, also lege mir nichts in den Mund verdammt!!!!!!!

Das regt mich an Kiffern auf, die werden sofort persönlich, wenn man sich getraut, anderer Meinung zu sein und dazu zu stehen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Vielleicht schaffst dus auch nur nicht, die Themen für bekiffte Interessant zu gestalten. Zumal eine völlig ernste Diskussion wärend dieser Zeit sowieso nicht anzustreben wäre.
[/B][/QUOTE]

Stimmt, geiler Shit, geiles Gras, geile Törns oder drogenverherrlichendes Hiphop sind eben keine Gesprächsthemen für mich, da Kiffer eben nichts anderes
sehen, ist auch kein anderes Gespräch möglich.


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Und da solltest du kritisieren. Man braucht schon Freunde, die einem die Vor- und Nachteile gleichermaßen offen darlegen und nicht mit Sätzen wie "Ey rauch doch ma mit" eine kleine Katastrophe bewirken weil du (zu dem Zeitpunkt) absolut kein Kiffer Typ bist.
[/B][/QUOTE]

Die meisten Kiffer, die ich kenne, schickanieren und mobben jeden, der sowas nicht macht.
Ich war mal in einer Klasse, wo 99% aller Leute Kiffer waren und
ich bin kleingemacht worden auf übelste Weise, als ich
mich mal getraut hab zu sagen "ich kiffe nicht..."


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Nur im Bezug auf ihren Konsum. Wer Konsumiert und anderer Meinung ist, solls doch bleiben lassen und seine Meinung behalten. Sie haben trotzdem kein recht das individuelle Empfinden eines Kiffers als nicht optimal zu bezeichnen.
[/B][/QUOTE]

Ich werd jedoch meine Meinung offen sagen dürfen, ohne
gleich von Kiffern verbal angegriffen zu werden.

Tolleranz scheint jedem Kiffer, den ich kenne, zu fehlen ....


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Wenn du der Meinung bist, dass einmal am Wochenende besaufen nicht schaden kann, dann ist auch ein Kiffer dieser Meinung. Wie lange, ob und warum derjenige bei seiner Meinung bleibt bzw. sie wechselt ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Du kannst also die Gefahr einer Droge nicht am Suchtpotential eines einzigen Opfers - oder auch einem dutzend nicht pauschalisieren. Das Umfeld ist der primäre auslöser - Politik und falsche gewählte Parteien können auch dazu beitragen.
[/B][/QUOTE]


Ich hab schon genug gesehen, ich weiss, von was ich rede


[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Der Dealer ist auch nur ein Opfer was mit der zeit gelernt hat günstig einzukaufen um einen Anteil gratis selber zu rauchen. Opfer sind sie nur so lange sie drauf sind - danach gehts wieder zum alltäglichen Kunde und Verkäufer über und beide können sich überlegen, ob sies nochmal machen.
Und es muss nicht immer der böse Dealer sein - es kann auch das fiese Gewächshaus dahinterstecken.
[/B][/QUOTE]

Ok, hier muss differenziert werden, denn Dealer != Dealer.

Zum einen haben wir jemanden, der in falsche Kreise reingeraten ist, Kiff-süchtig ist, keine Kohle mer hat und dringend Stoff braucht. Jetzt vertickert er für jemanden Drogen, um selber
an Kohle zu kommen, um seine Sucht zu befriedigen ...
Klar, der ist Opfer und braucht Hilfe.

Auf der anderen Seite haben wir den geldgeilen Dealer, der
nicht dorgensüchtig ist und sein Lebensunterhalt aufgrund
der Sucht anderer Leute verdient. Der versucht auch
ganz gezielt, Leute drogensüchtig zu machen, um seinen
Geldbeutel zu füllen. Solche Leute gehören drakonisch bestraft.




[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Ich will keinen zur einnahme bewegen, sondern zum Verständnis. Kiffer sind keine schlechteren Menschen weil sie zu dem Thema ne andere Meinung haben.
[/B][/QUOTE]

Schön, sollen die sich bekiffen, mir doch egal, sollen aber auch
die Meinung andersdenkender akzeptieren und sie nicht
gleich sofort mobben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]
Ich stell mir vor, jemand verliert seinen Job, kommt wegen zuviel Depression vor den TV und säuft in hohem Maße sein Bier und wird süchtig.
Dann landet er auf der Straße, stirbt und wird in ne Statistik gepackt. Oder er bleibt noch in der Unterschicht hängen und kostet den Staat von jetzt monatlich bis zu seinem Lebensende - resozialisierung oft nahezu unmöglich.
[/B][/QUOTE]


Lieber sauf ich mich zu Tode als dass ich so verantwortungslos, charakterlos und widerlich werd wie die Kiffer, die ich kenne.
Montrose[QUOTE]Wenn es sich um andere Drohen handelt,wäre das beste wenn man die Person mal mit einer Person zusammen bringt die schon lange Jahre Drogen nimmt und nichts lieber will als weg davon. Allerdings hat mich dies damals auch nicht abgeschreckt. [/QUOTE]Dann ist dieser Weg wohl nicht "das beste", weil er ja offensichtlich nichts bringt.
LaChatte[QUOTE]Sorry, aber ich habe den Eindruck, dass du (wie jeder andere Kiffer, den ich kenne, auch) keine anderen Meinungen tollerieren kannst. [/QUOTE]

du pauschalisierst. Kiffer sind verschieden. Nichtkiffer auch.

[QUOTE]Eine von vielen Kiffern verleugnete Tatsache, dass man von Shit und Gras kräftige Flashbacks hinterher bekommt.[/QUOTE]

hab ich nie bekommen. und ich hab doch immerhin fünf Jahre lang täglich gekifft, plus eine ungefähr zweijährige Aufhörphase hinter mir. Auf den Flashback warte ich noch...

[QUOTE]Stimmt, geiler Shit, geiles Gras, geile Törns oder drogenverherrlichendes Hiphop sind eben keine Gesprächsthemen für mich, da Kiffer eben nichts anderes[/QUOTE]

ich kannte zu jeder Zeit diverse Menschen, mit denen ich über alles mögliche sprechen konnte... auch während dem Rauchen. Du scheinst nur eine ganz bestimmte Sorte Kiffer zu kennen.

[QUOTE]Lieber sauf ich mich zu Tode als dass ich so verantwortungslos, charakterlos und widerlich werd wie die Kiffer, die ich kenne.[/QUOTE]

Alkis sind kein bisschen besser....wenn sie weinselig und nostalgisch und weinerlich sind. Und wenn einer morgen früh um sieben neben mir ein Bier trinkt, widert mich das deutlich mehr an als jeder mögliche Rauch *würg*
TiberonIch kann mir, auch wenn was anderes dasteht, beim besten Willen nicht vorstellen, daß Dark Brave jemals gekifft hat.
Soviel geballten Unsinn habe ich diesbezüglich noch nie gelesen.
*persephone22*[QUOTE]Dann ist dieser Weg wohl nicht "das beste", weil er ja offensichtlich nichts bringt.[/QUOTE]
Da hast du nur de Hälfte gelesen!!! ich schrieb dass ich aber auch nie mit jemand zusammen kam der unbedingt aufhören wollte!Nur mit leuten die es irgentwie geil fanden seit jahren an der Nadel zu hängen. Aber das ist die minderheit!
Guilty_Angel@Tiberon
Da muss ich dir echt recht geben!

Ich sehe weder dass ich noch mein Schatz herumlaufen wie Zombies noch sind wir in irgendeiner Hip Hop Gang!!!

Lieber Dark Brave,

erst informieren und danach (vielleicht) posten!Halbwahrheiten ,Gerüchte und Klishees aufkochen ist nämlich nicht grade Stoff für eine gute Diskussion. Außerdem sehen Alkoholsüchtige schon eher aus wie Zombies!
Und wenn wir schon dabei sind wollten wir ja Katzenköig helfen eine Lösung zu finden und nicht irgendwelche komischen Ganstergeschichten erzählen.Ich weiß zwar echt nicht in welcher Welt du lebst aber es hat sich wahrscheinlich noch niemand todgekifft oder ist nach dem ersten Joint unheilbar süchtig geworden.Ich kenne alkoholabhängige die auf jeden Fall viel schlimmer dran sind.
Sven.xHmm...wie wärs, wenn sich alle die, die sich streiten wollen ob Alk oder Gras schlimmer ist, dazu nen eigenen Thread machen?
Irgendwie ist des n bisschen Off-Topic...hier gehts drum jemandem zu helfen, einen generell von Drogen wegzubekommen...
Hast du inzwischen schon Verbindung zu der Beratungsstelle aufgenommen, Katzenkönig? Wär schön zu hören, ob es etwas vorran geht*Daumendrück :)
illuminat@ mod - könntet die beiträge ja in nen neuen thread übertragen, dann muss man nich nochmal von vorn anfangen ;)
Haevion[size=1]Ich habe die Folgebeiträge bisher noch nicht gelesen, möchte jedoch an dieser Stelle auf Dark Braves angeführte Punkte eingehen.[/size]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Brave [/i]
1. Kiffen macht seelisch abhängig und das wird viel zu sehr unterschätzt[/quote]

Dass Cannabis seelisch abhängig machen [i]kann[/i], steht außer Frage, jedoch liegt es dabei auch sehr am Konsumenten, ob er "das mit sich machen lässt".

[quote]2. Alkohol verändert den Charakter nicht, Shit und Gras jedoch schon[/quote]

Druck Dir das bitte auf's T-Shirt, und geh damit durch's Frauenhaus, ja? ;)

[quote]3. Ein Besoffener ist immernoch klarer bei Verstand als ein Bekiffter[/quote]

Beide sind wohl bei entsprechendem Konsummuster nicht mehr bei Verstand... Alkohol kann aggressiv machen, bei Cannabis sind mir (persönlich) solche Fälle jedoch nicht bekannt.

[quote]4. Die gefürchtete "mir doch egal" - Einstellung ist gerechtfertigt, denn wenn jemand auch nur ein bisschen Kifft, geht dem eben alles am Arsch vorbei und da sprech ich aus Erfahrung[/quote]

Diese Einstellung entwickelt sich aus der Sitation heraus, in der sich der Konsument befindet. Die Droge trägt aufgrund ihrer Wirkungsweise nur noch zusätzlich dazu bei...

[quote]6. Alkohol ist um einiges harmloser als Cannabis[/quote]

Wenn Du Dich ein wenig umfangreicher informierst, wirst Du feststellen, dass dies definitiv [i]nicht[/i] der Fall ist.

[quote]Von Alkohol bekommt man, im Gegensatz zu Cannabis, keine "Flashbacks"[/quote]

Das ist eine Urban Legend. THC verursacht keine Flashbacks.
Dark Brave[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]du pauschalisierst. Kiffer sind verschieden. Nichtkiffer auch.
[/B][/QUOTE]


Hallo, ich bezog mich nur auf die Kiffer, die ich kenne!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
hab ich nie bekommen. und ich hab doch immerhin fünf Jahre lang täglich gekifft, plus eine ungefähr zweijährige Aufhörphase hinter mir. Auf den Flashback warte ich noch...
[/B][/QUOTE]


Ich hab schon Flashbacks erlebt


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
ich kannte zu jeder Zeit diverse Menschen, mit denen ich über alles mögliche sprechen konnte... auch während dem Rauchen. Du scheinst nur eine ganz bestimmte Sorte Kiffer zu kennen.
[/B][/QUOTE]


Mag sein


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Alkis sind kein bisschen besser....wenn sie weinselig und nostalgisch und weinerlich sind. Und wenn einer morgen früh um sieben neben mir ein Bier trinkt, widert mich das deutlich mehr an als jeder mögliche Rauch *würg* [/B][/QUOTE]

So ein extremer Alkoholmissbrauch ist genauso scheisse!
Ich muss jedoch hinzufügen, noch nie von alkoholsüchtigen
so sehr gemobbt worden zu sein wie von manchen Kiffern.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Ich kann mir, auch wenn was anderes dasteht, beim besten Willen nicht vorstellen, daß Dark Brave jemals gekifft hat.
[/B][/QUOTE]

Schön wärs, wenn diese Aussage der Realität entsprechen würde ...


@ Guilty_Angel: ich hab mich nur auf die mir bekannten Kiffer bezogen, ich habe nicht alle Kiffer der Welt angeklagt, also lege mir bitte nichts in den Mund ....


@ all: Ich weiss, dass ich eine harte Meinung zum Kiffen habe, aber ich habe eben meine Gründe warum. Ihr könnt mir von mir aus glauben, dass ich mal gekifft habe oder auch nicht (wenn ichs mir recht überlege ist mir zweiteres sogar lieber) und ich wollte nur Stellung dazu nehmen, warum ich so dagegen bin und lieber ein Wein trinke ... muss ja nicht jeder meiner Meinung sein, allerdings nehme ich (leidenschaftlicher Weintrinker) es nicht persönlich, wenn jemand voll gegen Alkohol herzieht ... bei euch scheint es da eher anders zu sein, kann es sein, dass es daran liegt, dass das Kiffen nicht legal ist?

Ich bin trotz meiner harten Meinung zu Cannabis nicht unbedingt gegen eine Legalisierung, im Gegenteil, das wär schonmal ein großer Schlag gegen die Drogenmafia und die Wahrscheinlichkeit, dass der Süchtige auf härtere Drogen umsteigt, wäre geringer, da der ja das Zeug ganz normal kaufen könnte ....

---------

Edit: ich möchte noch hinzufügen, dass ich mich durch manche Aussagen von manchen von euch etwas angegriffen fühle ... nur so nebenbei erwähnt
Dark Brave[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Dass Cannabis seelisch abhängig machen [i]kann[/i], steht außer Frage, jedoch liegt es dabei auch sehr am Konsumenten, ob er "das mit sich machen lässt".
[/B][/QUOTE]

Kann sein, dass das Risiko bei Konsument A geringer ist als bei Konsument B ... aber das Risiko, nach dem Rausch süchtig zu werden ist bei der grausamen Welt leider nicht gering


[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Druck Dir das bitte auf's T-Shirt, und geh damit durch's Frauenhaus, ja? ;)
[/B][/QUOTE]

Meine Ex war später überzeugte Kifferin ... mehr möchte ich nicht hinzufügen, nur, dass dieses Biest ... ach nein, ich schreib mal lieber nichts dazu, da sind zuviel Emotionen im Spiel ....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Beide sind wohl bei entsprechendem Konsummuster nicht mehr bei Verstand... Alkohol kann aggressiv machen, bei Cannabis sind mir (persönlich) solche Fälle jedoch nicht bekannt.
[/B][/QUOTE]

Manche Leute sollten wirklich besser die Finger von Alk lassen, da geb ich dir recht ... jedoch hab ich die Tendenz zur körperlichen Gewalt auch bei Kiffern beobachtet ... NEIN, ICH SAG NICHT, DASS ALLE KIFFER ZU KÖRPERLICHER GEWALT NEIGEN (ich schreib diesen Satz deswegen gross, damit der auch nicht zu übersehen ist und damit mir niemand etwas in den Mund legt)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Diese Einstellung entwickelt sich aus der Sitation heraus, in der sich der Konsument befindet. Die Droge trägt aufgrund ihrer Wirkungsweise nur noch zusätzlich dazu bei...
[/B][/QUOTE]

Eine Flucht vor dieser grausamen beschissenen Welt in eine schönere ... ich weiss zumindest, wie das bei mir der Fall war ...


[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Wenn Du Dich ein wenig umfangreicher informierst, wirst Du feststellen, dass dies definitiv [i]nicht[/i] der Fall ist.
[/B][/QUOTE]

Ich bin (leider) informiert genug. Der Kater am Morgen erinnert mich wenigstens daran, dass die Sauferei am Abend davor ein Scheiss war.
Was erinnert mich jedoch daran, dass es ein Scheiss war, am Abend davor zuviel zu kiffen??

[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[B][
Das ist eine Urban Legend. THC verursacht keine Flashbacks. [/B][/QUOTE]

Hab schon welche erlebt
Haevion[QUOTE]Was erinnert mich jedoch daran, dass es ein Scheiss war, am Abend davor zuviel zu kiffen??[/quote]

Das eben solche "Mattgefühl". Beim Alkohol sind's die Schmerzen aufgrund einer Dehydration, beim THC die "Wolle im Kopf".

[quote]Hab schon welche erlebt[/QUOTE]

Ich hatte nie welche, und mein Konsummuster überschritt lange Zeit wohl alles Aussprechbare. ;) Vielleicht hat man Dir noch was anderes dazugemischt.
illuminat[quote]Was erinnert mich jedoch daran, dass es ein Scheiss war, am Abend davor zuviel zu kiffen??[/quote]
Sorry, ich muss dich enttäuschen, sowas muss nicht immer scheiß sein. Wäre eine freudige Erinnerung an eine vielleicht auchmal mal etwas ausgelassenere Party mit Cannabis denn wirklich so schlimm?

[quote]Das eben solche "Mattgefühl". Beim Alkohol sind's die Schmerzen aufgrund einer Dehydration, beim THC die "Wolle im Kopf".[/quote]
Wolle? Naja, n Pappmaul aber ansonsten gehts mir prima. Frisch für den Tag und konnt endlich mal wieder durchschlafen. Wie gut, dass es "Schlafmittel auf natürlicher Basis" gibt :p man muss es ja nicht übertreiben. Wenn eine Tablette am Tag reicht, nehm ich mir auch nicht stündlich eine.

Wollte nicht jemand einen extra Thread für das pro und contra kiffen aufmachen? Nicht immer weiterposten :(
MontroseDer Streit, welches die "bessere Droge" sei, führt doch zu nichts.

Ich kenne beides: Leute, die wegen Alk, und Leute, die wegen Cannabis in die Klinik sind.

Die meisten, die Alkohol oder Cannabis konsumieren, sind nicht abhängig und landen auch in keiner Klinik.

Entscheidend ist nicht die Droge, sondern der Kontrollverlust. Wie und in welchem Kontext sie eingenommen wird.

Wenn Drogen zur Realitätasflucht werden, dann wird es gefährlich. Wenn Drogen Ersatz für anderes werden.

Starke Drogenkonsumenten, ob Alkoholiker oder Kiffer, werden zu sozialen Arschlöcher, da mögen sie noch so einen auf "heiter" oder auf "peace" machen. Die Leute werden unzuverlässig, unmoralisch, verlieren das Beziehungsverständnis, werden rücksichtslos.

Ich rede von starken und regelmäßigen Konsumenten. Hin und wieder mal einen drauf hauen, ist okay.
*persephone22*Hey Leute macht mal halblang! Denkt ihr nicht dass das Offtopic ist?? Hier geht es darum jemanden zu helfen!! Und nicht zu diskutieren welche Droge "besser" ist. jede Droge ist scheiße!

ich bitte euch echt euch aufs Ratschläge erteilen zu konzentrieren! das ist sehr unfair der person gegenüber die hier so ein tierisches Problem hat! die liest sich sicher hier nicht alles durch da es ja nicht mehr ihr Problem betrifft! und dadurch könnte sie nützlich eRatschläge übersehen. Als finde das echt nicht ok!


Sa schließe ich mich illuminat an! Der Moderator soll man die beiträge in einen extra Thread verfrachten!!:)
KatzenkönigHallo zusammen,

zuerst einmal vielen herzlichen Dank für Euere zahlreichen Ideen,
Vorschläge und Erfahrungsberichte !!! Vieles davon war wirklich
sehr, sehr nützlich für mich.

Ich war bereits bei der Drogenberatung und habe den Fall vorgetragen
leider bin ich von dem Ergebnis bzw. dem Engagement nicht wirklich
sehr beeindruckt !!! Ich hätte mir davon wirklich viel, viel mehr
versprochen.

Ich lasse mich aber dadurch keinesfalls entmutigen und ich will
nach wie vor alles dafür tun um diese problem in den Griff zu bekommen.

Ich habe im Lauf der Woche zahlreiche und ausführliche Gespräche
geführt und diese Person vertritt im Kern folgende Einstellung.

- Reduzieren des Konsums ist O.K., ganz einstellen nicht ...

- Es ist uns beiden klar, dass die Wirkung der Drogen nicht ohne
Spätfolgen zu erhalten sind.

- Ein "Aufhören" ist denkbar aber noch nicht jetzt

- Die Person will KEINE Hilfe von Außen (ich bin selber da hinein geraten
also muss ich es selber wieder heraus schaffen)

- Zur Zeit ist der Konsum erwünscht und mögliche Folgen werden
verharmlost oder ignoriert

- Ich soll mich nicht einmischen und auch mit keinem darüber reden

...

- Ich werde versuchen, so gut ich kann weiter positiv darauf einzuwirken

- Ich habe heute ein vorsichtiges Gespräch mit der Mutter geführt

- Ich werd in den nächsten Ferien einen gemeinsamen Urlaub anbieten

- Ich habe meine Unterstützung und Hilfe zum wiederholten mal angeboten

- und ich werde versuchen diese Gespräche in Zukunft zu forcieren

Der Kern des Problems ist meiner Meinung nach, dass ohne den
festen Willen des Betroffenen jede Bemühung umsonst ist !!!
Es gilt nun, neue Träume und Ziele zu definieren, einen neuen
Freundeskreis aufzubauen, die Konfrontation mit den Drogen immer
mehr zu reduzieren und durch den Urlaub eine Ablenkung zu schaffen ...

Trotz aller Diskretion muss ich einen weiteren Teil der Wahrheit
offenbaren um nicht in die Gefahr zu kommen, falsch verstanden
zu werden !!!

Es handelt sich bei dem Betroffenen um eine FREUNDIN ...

Ich wurde diese Tage einmal gefragt woran ich eine "echte" Liebe
erkennen würde ... Meine Antwort darauf war: "Wenn das Schicksal
und Glück des anderen mir wichtiger wären als mein eigenes Glück.

Ich werde ungeachtet von den Folgen für mich weiter darum kämpfen
das in den Griff zu bekommen. Wenn ich Ihr dadurch helfen kann,
nehme ich sogar in Kauf, dass ich mich dadurch bei der Familie nicht mehr zu blicken lassen brauche.

Selbst wenn Sie mich dafür verteufelt oder verachtet, werde ich
nicht aufhören weiter zu machen ...

Es ist bestimmt ein wenig vermessen zu glauben es wär in Ordnung
sich da einfach einzumischen. Aller guter Wille in Ehren, aber es ist
nicht mein Leben, nur habe ich zu viel Angst einen lieben Menschen
zu verlieren. ich habe zu viel Angst das diese Einsicht nicht von allein
kömmen würde und ich habe zu viel Angst davor erst etwas tun zu
können wenn es bereits (fast) zu spät ist ...

Deshalb will ich dies alles auf mich nehmen ...

@ Enkil (aus dem gleichen Thread im AngelicGothic-Forum)

> Dieser Mensch verletzt dich mit seinem Verhalten und du
> möchtest dich nicht verletzten lassen.

Leider ist es wirklich so, dass nach dem Konsum solcher Drogen
irgendwie der Verstand und vor allem das Gefühl aussetzt und
Sie ist nachdem Sie was genommen hat oft so verletzend und
gemein, (und ich leider so sensibel) dass ich nicht selten noch
lange allein im Auto rumfahr und bitterlich weine um das zu
verkraften ...

Jetzt zu gehen empfinde ich aber so als würde ich Sie im Stich
lassen... und dazu sehe ich mich in diesem Moment nicht in der
Lage !!!

KK
illuminatHey KK,

die selbe meinung habe/hatte ich auch, und ich finde deine Vorgehensweise durchweg sehr aufopferungsvoll und curagiert und finde du handelst völlig richtig. Das Amt kümmert sich nicht um die persönlichen Umstände und es ist schwer sich als Betroffener mit denen wirklich auszureden, dazu gibts Leute, bei denen fühlt man sich dann auch richtig. So ein Person stellst du in meinen Augen da.

[quote]Ich habe meine Unterstützung und Hilfe zum wiederholten mal angeboten[/quote]
Kiffer sind vielleicht vergesslich, aber sie wissen meißtens, was sie gesagt haben. Wenn ihr mehr Zeit miteinander verbringt und du einen mäßigen Konsum tollerierst, dann kannst du auch so erkennen, was genau für Probleme vorliegen und wo du deine Hilfe gezielt einbringen kannst. Die nette Geste weckt viel mehr Vertrauen, als das dauernde Nachfragen.

[quote]nehme ich sogar in Kauf, dass ich mich dadurch bei der Familie nicht mehr zu blicken lassen brauche.[/quote]
Wenn die Familie so gegens Kiffen ist und du für Famiiliäre Unruhe sorgst, würde ich lieber die Finger daraus lassen. Schließlich wurdest du um Diskretion gebeten. Wissen sie vom Konsum?
Katzenkönig@ illuminat

> die selbe meinung habe/hatte ich auch, und ich finde deine
> Vorgehensweise durchweg sehr aufopferungsvoll und curagiert
> und finde du handelst völlig richtig. Das Amt kümmert sich nicht
> um die persönlichen Umstände und es ist schwer sich als
> Betroffener mit denen wirklich auszureden, dazu gibts Leute,
> bei denen fühlt man sich dann auch richtig. So ein Person stellst
> du in meinen Augen da.

Dafür möchte ich mich wirklich in aller Form bedanken, denn Du
bist seit März der erste der diese Bemühungen auch einmal von
dieser Seite betrachtet !!! Ich freue mich wirklich sehr darüber und
ich kann sagen, dass mir diese Anmerkung gerade jetzt (an einem
versauten Wochenende) ein wenig neuen Mut gibt.

Ich will nur sicherstellen, dass ich nicht wegen einem Dank oder
einem Lob tue, was ich tun muss, aber auch wenn ich darauf nie
aus war, es hilft mir sehr in so einem Moment wie heute meine
Tränen zu trocknen und mit ein wenig Hoffnung und Zuversicht
an den neuen Tag zu denken.


> Wenn die Familie so gegens Kiffen ist und du für Famiiliäre
> Unruhe sorgst, würde ich lieber die Finger daraus lassen.
> Schließlich wurdest du um Diskretion gebeten.
> Wissen sie vom Konsum?

Nein. Und ich habe auch nichts gesagt.
Zwar hat die Mutter von sich aus gefragt, ob mir da etwas bekannt
ist, aber Sie geht meiner Meinung nach von seltenen Einzelfällen
aus und nicht von regelmäßigem Konsum.

Gruß
KK
*persephone22*[quote]Der Kern des Problems ist meiner Meinung nach, dass ohne den
festen Willen des Betroffenen jede Bemühung umsonst ist !!![/quote]

Tja! ich will ja jetzt wirklich nicht pessimistisch klingen aber da kannst du gar nichts machen! Man sagt ja auch dass Drogenabhängige erst so richtig tief in der SCh.. stecken müssen um einsicht zu bekommen,
Wenn er nicht will hat es keinen Sinn! Wenn man zu seinen Eltern läuft würde ich an Stelle des Betroffenen mal ganz schnell den Kontakt zu dir abbrechen lassen!! Denn das ist ein absoluter Mißtrauensbruch. ganz egal was man nimmt.
Allerdings um mal hier wirklich sinnvolle Ratschläge geben zu können müßtest du schon genauer sagen worum es sich eigentlich handelt! WEißt du das denn immernoch nicht??
Sven.xIch denke immer noch, es wär am besten, deine Bemühungen weniger in den völligen Abbruch, als auf eine Pause von vielleicht einer Woche zu setzen - wie du selber schon gesagt hast, es fehlt ihr eigener Wille, lieber kleine Schritte machen und ich weiß es nicht, aber mein Gefühl sagt mir, dass es besser ist Pausen zu machen, als durchgehend die Dosis zu verringern...vielleicht könnten dazu ja (Ex-)Betroffene hier was sagen.

Was euer Verhältnis angeht, du tust mir Leid - ich weiß, wie arg Drogen verändern...denk immer dran, dass es eben die Drogen sind, nicht sie. Mein Freund hat mich unter Drogen bestohlen und mir die übelsten Vorwürfe gemacht, weil er sich eingebildet hatte, ich hätte mich mit dem gesamten Rest unseres Freundeskreises gegen ihn verschworen oO - aber letztendlich hat er, als er wieder clean war von selbst zugegeben, dass er mir Geld genommen hatte.
Was ich damit sagen will, sei nicht zu erschreckt, und komm nie auf den Gedanken, dass es vielleicht nicht nur die Drogen sind - sie können auch echt liebe Charaktere völlig verdrehen, lass sowas einfach abprallen, solang sie sowas nicht _absolut_ clean sagt darfst du es dir nicht zu herzen nehmen.
Ich bewundere dich bei deiner Ausdauer und wünsch dir Kraft das lang genug durchzuhalten...

Edit: Noch etwas, wenn du nicht rausbekommst, was sie für Drogen nimmt, beschreib mal ganz genau ihr Verhalten, vielleicht können wir dann rausfinden, was es ist...
*persephone22*Naja am verhalten wird sich das schwer festmachen lassen,denn jeder reagiert anderes darauf. So körperliche merkmale oder äußerlichkeiten könntest du beschreiben: ist die person mehr nachdem sie diese Drogen genommen hat oder isst sie eher gar nichts und nimmt super ab.

Oder auch an der Puppilen könnte man es erahnen was sie nimmt.
Katzenkönigzwischen 23:00 und 02:30 ...

hat Sie mich mit unendlich harten, schmerzhaften und vor allem
demütigenden Worten endgültig weggeschickt ...
Meine Anwesenheit ist nicht mehr (nie mehr) erwünscht ...

für meine kleine Lady:

"Nenne Dich nicht arm,
wenn Deine* Träume nicht in Erfüllung gegangen sind.
Wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat."

Ich bin immer für Dich da, egal was passiert !!!
Verlass Dich einfach darauf und zweifle nicht an mir,
wenn immer Du mich brauchst, Du weißt wo Du mich findest.

*
und wer hat jemals am meine Träume gedacht ... ???

Ich gab Dir alles - Meine Seele, mein Licht
Doch wo bist Du jetzt - Ich seh' nur Dein Gesicht
In einem Traum so fern - Der mir einst so nah
In einer Zeit der Liebe
In einer Zeit so wunderbar
Ich stieß den Stern herab - Nur für Dich
Ich nahm Abschied von meinem Stolz - Nur für Dich
Ich verneinte mein Wesen - Nur für Dich
Ich kniete vor dem Schwert - Nur für Dich
Ich wurde krank und schwach - Nur für Dich
Tat ich es ohne Grund Nur für Dich ???

Wie oft muss ich noch zerbrechen um Frieden zu finden ???

KK
*persephone22*Und wieso wenn ich fragen darf?? Weil du mit ihren Eltern geredet hast? Da wr ich aber ach sauer gewesen! Denn du weißt nicht wie ihr verhältnis zu ihren Eltern wirklich ist. Ich habe im Grunde ein gutes aber sie hätten dies niemals erfahren dürfen!das hätte man mir mein Leben lang vorgeworfen-obwohl ich eigentlich ein gutes verhältnis habe.
Also wenn es daran lag dann hat sie zum teil recht. Das macht man einfach nicht unter Freunden.und sowas bringt der Person ja auch gar nichts!Im gegenteil ! dadurch könnte sie noch viel mehr abstürzen,kommt drauf an wie die Eltern reagieren usw...

Rede doch noch mal mit ihr!und sage dass du es nur gut gemeint hast und dass es dir leid tut aber du keinen anderen Weg mehr sahst! och du arme! *tröst*
Katzenkönig@ *persephone22*

Nein, ich kann Dich beruhigen, denn ich habe mit Ihrer Mutter
NICHT über dieses Problem gesprochen !!! Mein Gespräch mit
Ihrer Mutter hatte auch überhaupt gar nichts mit dem Streit zu
tun und es wär nichts anders gekommen wenn ich dieses
Gespräch nicht geführt hätte.

Es ging zwar um einen Fall des "rauchens" der aber schon
bekannt war und auch schon einige Zeit zurück liegt.

Ich habe leider hier an dieser Stelle nicht die Möglichkeit auf
Einzelheiten des Streits einzugehen und möchte den Beitrag
auch damit abschließen ...

Ich danke Euch ausdrücklich und herzlich für die Hilfe, die guten
Ratschläge, die große Anzahl der Mails und PN`s und bin dem
ein oder anderen einen großen Gefallen schuldig !!! !!! !!!

Leider kann ich nicht mehr tun ohne selbst zu großen Schaden
zu nehmen und in dem letzten Vierteljahr habe ich meine eigene
Belastungsgrenze sehr oft und sehr rücksichtslos überschritten.
Ich habe sehr viel gelitten und konnte sehr wenig ausrichten ...

Die Chance stand bei 50 Prozent und das Schicksal hat sich gegen
mich entschieden ... Ich habe bist zu diesem Zeitpunkt ALLE nur
erdenklichen Optionen probiert und letztendlich scheitert es daran
das Sie nichts ändern will !!!

Darauf kann ich keinen Einfluß mehr nehmen und ich muss mein Scheitern eingestehen und Ihre Entscheidung akzeptieren.

Ich kann nicht so weitermachen und es immer noch einmal
probieren, denn es übersteigt meine Kraft bereits seit einiger
Zeit und wenn ich jetzt nicht selbst die "Notbremse" ziehe, dann
werde ich an dieser aussichtslosen Situation zerbrechen ...

Außer Ihr, habe ich noch drei weitere traurige Seelen um die ich
mich kümmere und ich kann nicht alle vernachlässigen um einen
aussichtslosen Kampf zu führen ...

Ich habe für Menschen die Verantwortung übernommen,
versprochen da zu sein, wenn kein anderer mehr da ist,
ich habe mein Wort gegeben und kann und darf nicht drei
endtäuschen weil ich an einem unmöglichen Fall kaputt gehe.

Es muss ein Punkt da sein, an dem ich sage ich kann nicht
mehr machen und genau der ist erreicht. Es ist sehr schwer,
weil ich doch etwas für Sie empfinde und jetzt zu gehen (auch
wenn es auf Ihren Wunsch ist) kommt mir so vor als würde ich
den einzigen Menschen der mir selbst so unheimlich wichtig ist,
eigenhändig das Messer ins Herz stoßen ...

Ich habe nunmal versagt und kann es nicht mehr ändern.
Wie mir auch im "AGF" so oft geschrieben wurde, muss die
Einsicht von Betroffenen vorhanden sein und ohne diese Einsicht
ist jede Mühe vergeblich. Ja, und genau das ist nun mal der Fall.

Danke für Euere Hilfe ...

KK
*persephone22*Du hast auf gar keinen Fall versagt!!!! Das liegt nun mal nicht in deiner Macht! Du bist ja nicht Gott! Das liegt ganz allein in seiner Hand (auch wenn sich das jetzt blöd anhört)

Da kann man nichts machen! Die Einsicht muß von der Person kommen! Ich ich garantiere dir ,die kommt auch noch! Und zu spät ist es nie damit aufzuhören! vermuttlich will die person nur ihren Spaß und ihr Leben leben. Aber nach irgentwann wird die person schon merken dass sie in dir einen echt guten Freund gehabt hatte! Ich kenn das! Wollte meiner Freundin auch raushelfen! Aber wurde nur ausgenutzt! Da muß man echt aufpassen! und daher kann ich dir nur sagen: dass du es richtig gemacht hast udn nichts versagt hast!
KatzenkönigGanz lieben Dank für Deine netten Worte ...

Ich denke nur sehr Ergebnisorientiert und wenn ich den Fall
nach dem Ergebnis beurteile, dann habe ich schon kläglich
versagt ...

Um ganz offen zu sein, hätte ich nicht auch für andere die
Verantwortung übernommen, dann hätte ich auch weiter gemacht
aber so geht es einfach nicht mehr .... ich schlafe fast nix mehr,
rauche doppelt so viel wie früher, ess nicht mehr regelmäßig,
denke nur noch "darüber" nach, fahr stundenland völlig
"abwesend" durch die Gegend und ich kann so schon allein
wegen den anderen nicht weitermachen. Ich bin / war so von
diesem Problem in Beschlag genommen, dass ich andere
Menschen durch meine Unaufmerksamkeit schon endtäuscht
habe und das kann ich nicht verantworten ...

Die anderen haben einen festen Willen Ihr Problem zu lösen und
dazu noch eine reelle Chance (hat übrigens überhaupt nichts mit
Drogen zu tun !!!) Ihre Probleme recht schnell in den Griff zu
bekommen. Es fehlt hier meist "nur" eine Person die die
Betreffenden in Ihrem Vorhaben bestärkt und halt (fast) immer
erreichbar ist wenn mal was schlimmes ist oder die Einsamkeit
einsetzt.

KK

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