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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Sexualität im Kindergarten/Hort...
enolAIch muss nochmal ein Thema erstellen, ich bin total ratlos...

In einem Kindergarten in dem ich arbeite geht die Post ab. da gibt es ein Kind, dass ihre Eltern beim poppen beobachtet und es dann im Kindergarten im Rollenspiel versucht zu verarbeiten. Dabei kommen dann Sachen raus wie
"Schnipp Schnapp Schniedel ab"
"woher hast du das denn, N. (3 Jahre)?"
"Von der L.(5 Jahre)" ...
"und wieso sagt die L. sowas?"
"weiß ich nicht... die hat den sogar in den Mund genommen!"
"L.......HIEEER HEEER KOMMEN BIIIITTEEEE!!!" o.O

... ich dachte das wäre schon hardcore (ist's ja auch für so kleine Dötzcken...) aber es kommt noch härter. Hammer...

D. ist acht Jahre, geht auf eine Lernbehindertenschule. Er war früher ein Jahr in der LöKa Gruppe bevor er in eine integrative Gruppe wechselte.
Irgendwie kamen wir drauf, dass wir ihn fragten (draußen auf dem Hof)
"wie geht es dir in der Schule, D.?"
"gut... -blah-" ...
"und hasse schon ne Freundin?" (war geflackst...) und er sagt
"ja, ne Freundin und ne Verlobte" ... o.O
"Echt?" ...
"jaaaa... uuuund... soll ich mal ein Geheimnis erzählen? aber das dürft ihr nicht weitersagen..."
"ja? Dann erzähl mal (auf doof getan wir hatten ja keine Ahnung...
"aber ich weiß gar nicht wie wie wie ich soooo anfangen soll... Meine Verlobte und ich wir haben nen DVD angeguckt. Da war eine Frau mit drei Männern... eine Frau, mit DREEEII Männern!!! und die hat die Penisse in den Mund genommen... "
"oh, wo habt ihr denn solche DVD's her?" ... (wir waren erstmal baff...) aber er ist da gar nicht drauf eingegangen und hat weitererzählt...
"und die hat das so lange in den Mund genommen, bis da dieses süße weiße Zeug rausgekommen ist!
"AHHHH!!! aber woher weißt du denn, dass das süß ist???"
"meine verlobte hat das doch bei mir auch schon gemacht!"

DAS KIND ICH ACHT JAHRE!! ... wir waren so baff... dann meinte er zu einer Kollegin mit etwas mehr Oberweite und Auschnitt
"boah, E. ich muss da immer hingucken"
... zu einer anderen Kollegin meinte er
"boah E. das ist so schön an deinem Busen"
(er hat eben Brusthöhe bei ihr mit seinem Kopf.... ich glaube wir sollten das umarmen vorerst lassen... und er ist die ganze Zeit so rumgerutscht, mein Gott hat das Kind ... mein Gott, der hat einen Penis wie ein Erwachsener... wahnsinn, ich bin total platt!
"und die C. hat das auch schon bei mir gemacht!" (ist ein Mädel aus dem Hort...)

ich find's so übel!!
PallorUnd?

Als Menschen noch natürlicher Lebten haben Kinder, jeden Tag mitbekommen wie ihre Eltern miteinander geschlafen haben, und spätestens bei der aufzucht von Tieren wurde es ihnen sehr sehr schnell klar.

Solange keine Phobien oder Dinge geschehen die die Kinder nicht verarbeiten können, ist nichts schlimmes daran. Ab ca. 5-7 Jahren werden sie sowie so Sexualität wieder ablehnen.

Pallor
alchimistSo´n Thema offen zu äußern ist ja eine Sache (egal, wo sie es herhaben), aber wenn die das auch noch ausprobieren hört das Verständnis auch schon auf. Ich denke, dass für solche Dinge eine gewisse Reife und Hintergrundwissen notwendig ist, was die Kiddies sicherlich nicht haben.
Aber in der heutigen Zeit spielt das gar keine Rolle mehr. Wieviele Eltern gibt es denn noch, die sich wirklich um ihre Kinder und vor allem um deren Erziehung kümmern? Eben, du brauchst nur mal schnell um die Ecke in den Supermarkt und du siehst, wie die kleinen Teufel kreischend ihren Eltern auf´m Kopf rumtanzen. Tolle Welt, wenn die Moral das Opfer für die große Freiheit ist! Aber wehe, du verlierst mal ein Wort darüber!

Speziell zu dem eigentlichen Thema Sex denke ich, dass nur frühzeitige Aufklärung diesem Trend entgegenwirken kann. Muss ja nicht gleich in allen biologischen Einzelheiten sein, da die das eh noch nicht kapieren. Eigentlich sollten die erziehenden Einrichtungen mit den Eltern kooperieren, aber da sehe ich schon wieder das nächste Problem....
Latriziapuhh....

das find ich persönlich schon ziemlich hart.

wenn ich an meine kindheit denke, dann waren wir nicht so.
klar, doktorspiele oder sowas, aber das ist doch noch ne stufe krasser.

Ich finde das sich die kinder in den letzten jahren sehr verändert haben.
sie haben ein vollkommen anderes verständnis als ich damals.

ich frag mich manchmal wirklich woher die das haben (das ist eine rethorische frage. ich weiß ja wie gern ihr auf sowas antwortet)...

ich finde es auch nicht gut, dass einige kinder schon so frühreif sind.
wenn man in dem alter schon alles macht, was bleibt da noch froßes neues im späteren leben.
natürlich kann es ihnen keiner verbieten, weil sie darauf sowieso nicht hören, trotzdem empfinde ich das einfach als sehr krass.

latrizia
Katomeine mutter is grundschullehrerin und die kinder prahlen in der schwimmumkleide mit ihren penislängen....
enolAalso ich habe ja schon eine ganze Menge erlebt im KiTa und bis zu einem gewissen Maß ist es in Ordnung. Selbstbefriedigung gehört zur Köpererkundung mit dazu aber irgendwo hört der Spaß auf. Ich hab wirklich sorge, dass die sich da irgendwo was reinstecken. Und wer hat den Stress wenn irgendwelche Verletzungen dabei entstehen? Die KiTaleitung und Gruppelleitungen. Als ich die erste Antwort gelesen hab, habe ich mich erschrocken. Mein Gott, was ist das für eine Welt? Und wenn ich überlege, dass es normal sein soll, dass Kinder mitbekommen, dass die Eltern sex miteinander haben, nee, da fass ich mir an die Birne. Da ist nix normal dran. Ich habe noch NIE mitbekommen, dass meine Eltern Sex miteinander haben (obwohl ich da schon das Gefühl habe, dass da was nicht stimmt, ich hab auf dem Weg in den Urlaub -ich war 15- gesagt "küsst euch mal" und sie haben sich geküsst, wie sich Freunde auf die Backen küssen. Ich hab gesagt "küsst euch doch mal richtig" ... haben sie auch gemacht aber es war komisch. Seitdem weiß ich zumindest, dass meine Eltern sich wohl lieben müssen...) aber ich finde es schlicht und ergreifend weg nicht ok, dass Eltern miteinander rumvögeln, wenn die Kinder im Wohnzimmer Kinderprogramm gucken...
ich find das schon ziemlich hart alles...
enolA[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]

Solange keine Phobien oder Dinge geschehen die die Kinder nicht verarbeiten können, ist nichts schlimmes daran. Ab ca. 5-7 Jahren werden sie sowie so Sexualität wieder ablehnen.

Pallor [/B][/QUOTE]


also da hört mein verständnis auf. Ich muss das jetzt eifnach nochmal aufgreifen... Kinder, zwischen 5-7 Jahren verlieren meines Erachtens in keinster Weise ihr Interesse an Sexualität. Die Kiddies von denen ich berichtet habe, sind zwischen 5 und 8 Jahren. Da ist absolte Neugier und Ausprobierwütigkeit angesagt... das geht gar nicht... und es ist eine andere Zeit und wird haben ganz andere Mentalitäten als "vor Jahren, als die Menschen noch natürlicher gelebt haben" ... vor ein paar Jahren war es auch noch mehr oder minder normal, seinen Feind totzuschlagen... und? Machen wir das heute immer noch so? Ein Gericht wird dir einen Husten wenn du das als Verteidigungsgrund nimmst, um einen Mord zu Köroerverletzung zu rechtfertigen...

wahnsinn... *kopfschüttel*
GenocideMachine[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]meine mutter is grundschullehrerin und die kinder prahlen in der schwimmumkleide mit ihren penislängen.... [/B][/QUOTE]

woher weiß diene [B]mutter[/B], was in der umkleide der [B]jungen[/B] abgeht? :eek:
Katokennste das nicht,dass die jungen gruppenumkleiden haben, und daneben meist eine einzelumkleide für den lehrer ist,weil die jungs meist randalieren oder so? und da kann man halt mithören



by the way:

ich fänds nicht schlecht zu damaliger zeit solche erfahrungen gemacht zu haben.(jetzt 17 jahre alt)
GenocideMachine[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]kennste das nicht,dass die jungen gruppenumkleiden haben, und daneben meist eine einzelumkleide für den lehrer ist,weil die jungs meist randalieren oder so? und da kann man halt mithören
[/B][/QUOTE]

ja, für [B]den[/B] lehrer. für [B]die[/B] lehrer[B]in[/B] gabs zumindest an meiner schulke früher ein pendant neben der gruppenumkleide für mädchen.
rainravenIch weiß ja nicht...wenn es schon im Kindergarten so weit ist, dann wundert es mich nicht, daß heute schon Elfjährige mit Makeup und BHs und bauchfrei rumlaufen und Dreizehnjährige ihren ersten Sex haben müssen...:rolleyes: :eek:

Ich kann mich nicht mehr einnern, wann ich damals (also vor etwa 25-20 Jahren) aufgeklärt wurde, aber ich war sicher nicht mehr im Kindergarten.:D
Gut, daß es sich gut anfühlt, wenn man sich "da unten" anfaßt und daß die Eltern dann sagen, das tut man nicht, das weiß ich noch von damals aus dem Alter von etwa vier Jahren. Aber das hatte noch weit gar nichts mit Sex oder dem Interesse am anderen Geschlecht zu tun. Das einzige, woran ich im Kindergarten Interesse hatte, waren Drachen und Saurier...;)

Ein guter Freund von mir (immer noch ein Frauentyp :)) gibt aber auch zu, daß er schon in der Grundschule von Mädchen und weiblichen Körpern fasziniert war und Freundinnen hatte und wohl so Dinge wie Küssen und Anfassen betrieb. Ich könnte jetzt nicht behaupten, daß er so freizügig erzogen wurde, eher im Gegenteil.

Und als ich in der 10. Klasse (also so mit 16) ein mehrwöchiges Praktikum im Kindergarten machen mußte, kamen auch die Kinder der 2. Grundschulklasse aus dem Hort und stellten mir gleich so Fragen wie "Haben Sie schon einen Freund? Bumsen Sie den?"
Da war ich amüsiert, aber auch etwas befremdet. Ich war schließlich eine "fremde Erwachsene" für sie und ich hätte nicht erwartet, solche Wörter in dem Alter zu hören. Die junge Erziehrin des Hortes war auch ganz verzweifelt über diese Jungs.

Aber mich beunruhigt diese "Fahrlässigkeit" im Umgang mit Sexualität in diesem frühen Alter schon etwas. Ich weiß nicht, ob die Kinder das immer richtig verarbeiten können und wie das dann mit der geistigen Reife ist, die man dazu ja auch braucht. Dummerweise reift der Körper heutzutage meist schneller als der Verstand...
PallorHabt ihr einmal die Werke von Siegmund Freud durchgelesen?

oder weitere entwicklung der Psychoanalytiker?

Auch schon vor 100 Jahren haben sich Kinder an die Penise gefasst, sich gegenseitig im Intim Bereich gestreichelt und auch alle mögliche Spielzeuge zur Lust stimulierung eingesetzt.

Das liegt in der Menschlichen Natur, bis vor 100 Jahren wurde eben euer Weg gefahren und versucht, sie wurden gezwungen ihre Emotionen zu unterdrücken und ganz viele haben keinen Natürlichen und ungehemnten zugang zur Sexualität entwickelt weil dann sofort 3 Erwachsene schriehen "IEH DAS DARFST DU ABER NICHT".

Kinder haben genau wie greise und behinderte Sex auf tausende von Arten, und solange keine Schäden entstehen oder sie ausgenutzt werden ist da auch kein Problem bei.

Wenn ihr doch eins dabei findet beruht dies auf eurer Moral und nicht auf rationalen Beweggründen, denn dies hat die Psychoanalyse längst erforscht und für natürlich befunden.

Pallor
DarketJaja, die Gesellschaft ist schon ein einziges Unterdrückungssystem, ich glaube ich sollte auswandern....hey, Moment, ich finds ja super hier....vielleicht sollten eher andere auswandern...
illuminat[quote]das find ich persönlich schon ziemlich hart.[/quote]
Dem hab ich eigentlich kaum was hinzuzufügen. Find dafür keine gerechten Worte. Pervers und Abartig würd ichs noch am ehesten bezeichnen.

Aber mich würde interessieren, ob die Penislänge durch die wegen der Erfahrungen verfrühte Hormonausschüttung zustande gekommen ist, oder ob es evolutionstechnisch einfach veranlagt ist, dass wir immer früher geschlechtsreif werden und uns sowas antun.

Aber ich hätte im Kindergarten nichtmal gewusst, woher ich eine "DVD" bekomme und was mich darauf erwartet. In der 3. Klasse hab ich mal ne Praline von den Eltern des Nachbarn gesehn, in Verbindung mit Bravo hat das als Aufklärungsmaterial gereicht, da brauch ich keinen Hardcorestreifen.
PallorDarket hast du je ein Buch über Psychoanalyse gelesen?

Oder moderen Pädagogische abhandlungen?

Wenn ja verstehe ich nicht wieso du dich lächerlich machst...

Falls du etwas gegen die Thesen hast, zeige die kritik auf und begründe sie!

Pallor
Katojetzt will ich dir mal was erzählen pallor

mein bruder hat mit 8 oder 9 angefangen zu onanieren(hat er mir erzählt, jetzt ist er 13) und ich hab nichts dagegen gesagt, und selbst wenn, ich seh ja eh nicht was er in seinem zimmer macht.
jetzt ist mein bruder mittlerweile so sexbezogen, dass er sich garnichtmehr vorstellen kann eine zärtliche beziehung auszuleben, sondern er will immer nur f***ken. durch seine ständige assoziation bei onanieren.

andererseits geht er zu mädchen und fragt sie ob sie mit ihm pimpern wollen usw.(gut, das is auch ein bisschen pubertär bedingt) und stößt dabei bei vielen auf unverständnis und sie halten ihn (verständlicherweise) für einen idioten.


würde er sich mit seiner sexualität ein bisschen zurückhalten, hätte er diese probleme nicht.

und generell zu dem sexualitäts ausleben:
die jungens haben da sicher weniger probleme mit, als die mädchen. und wenn dann die offenheit und die verschlossenheit aufeinander prallen, gibts probleme
PallorUnd?

Weil die Menschen die offen mit der Sexualität umgehen auf unverständniss treffen ist es nun schlecht offen die Sexualität auszuleben?

Übrigens habe ich dich richtig verstanden das du das Ornanieren mit 8 in relation zu der Sexbezogenheit gesetzt hast?

-------------------------

Es geht hier doch nicht darum das von Aussen Dinge auf Kidner einströmen die sie zu Sexuellen Handeln animieren soll, es geht darum das Kinder sowie so Sexuelle Wesen sind.

Kinder haben es schon immer getan und werden es immer tuen, da kann keine Moralischen Argumente greifen. Denn es liegt in der Menschlichen Natur ein Sexuele Wesen zu sein.

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Kindliche_Sexualit%C3%A4t[/url]

Pallor
DarketPallor, Du verwechselst da was, ich mache nicht MICH lächerlich, ich mache mich über Dich lustig, weil anderes schlicht nicht mehr angebracht ist. Im übrigen finde ich es bezeichnend, dass Du Dich zum Thema Pädagogik auf Bücherwissen (und dann auch noch Freud tststststs...) beziehst... :rolleyes:
PallorDarket, wir leben in einer Aufgeklärten Wissenschaftlichen Humanistischen Gesellschaft, und ich habe den Fehler begangen diesen Anspruch auch von meinen Mitmenschen zufordern vor allem in Disskusionen.

Bitte halte dich aus allen Disskusionen heraus die halbwegs ernst genommen werden können, du störst mich ungemein mit deinen Kindischen(Menscheitsgeschichtlich wie persönlich) Einwürfen.

Dissuktiere wie ein Gebildeter Mensch oder lass es sein.

Pallor
Katoaber es wird doch von vielen renomierten psychoanalitikern gesagt,dass freud nicht recht hatte?
PallorNatürlich und ich sage auch nicht das Freud in allen Punkten recht hat.

Seine Grundlagen vorschung ist aber Revolutionär und vor allem der Tabubruch war gigantisch.

Vor ihm dachte z.b. Niemand daran Kinder als Sexuele Wesen wahrzunehmen, bis Freud galt die These das die Sexualität sich erst i der Pubertät entwickelt.

Und solche Erkenntnisse werden auch nicht bestritten, aber z.b. alles auf Sexuelle Triebe zu reduzieren ist etwas zu pauschal etc.

Pallor


Nachtrag:

Es geht auch garnicht so sehr darum das Freud recht hat oder nicht, es ist für mich erschreckend wie wenig die Bevölkerung darüber weiss und am schlimmsten finde ich das Kindererzieher sich kaum mit diesem Thema auskennen.

Was die Frage nahelegt ob Kindererzieher nicht auch in Deutschland studieren sollten.(Was nicht heisst das alle schlecht gebildet sind, ich kenne einige, sogar christliche, die sehe ich als überaus potent an!)
TwilightSun[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]aber es wird doch von vielen renomierten psychoanalitikern gesagt,dass freud nicht recht hatte? [/B][/QUOTE]

Das wird momentan, zumindest habe ich das gelesen, aber wieder revidiert, da auch in der Neurobiologie immer mehr Entdeckungen gemacht werden, die mit Freuds Thesen übereinstimmen.

Und Pallor, du willst einem doch hier nicht ernsthaft weis machen, dass es normal ist, wenn Kinder Oralsex miteinander haben oder sich irgendwelche Pornos angucken? Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass die Psyche eines wenns hochkommt fünfjährigen damit umgehen und es vor allem vernünftig verarbeiten kann, wenn es sich ansieht, wie da eine Frau zig verschiedene Männer befriedigen muss! Und das ein kleines Mädchen, dass in ihrer frühen Kindheit aus welchen Gründen auch immer das Genital eines Jungen in den Mund nimmt, später mal, wenn sie weiß, was sie da getan hat, darüber sonderlich glücklich ist und ein völlig ungestörtes Verhältnis zur Sexualität entwickeln kann, wage ich zu bezweifeln.
Bei dem, was du da von dir gibst, hoffe ich, dass du nie in die Position kommen wirst, in irgendeiner Form pädagogische Verantwortung für Kleinkinder zu übernehmen.
Zu deinen Einwürfen bezüglich des Diskussionsverhaltens anderer sage ich jetzt lieber nichts, weil ich befürchte, etwas ausfallend werden zu können und da das vermutlich zu ebensowenig führen würde wie eine vernünftige Diskussion mit dir, lasse ich es lieber.
PallorDas Kinder ihre Penise vergleichen, oder sich gar dort unten gegenseitig Anfassen ist normal.

Das Kinder Sowohl die Erwachsenen Welt mitbekommt und diese imitiert ist ebenso normal und verständlich.

Ich persönlich würde keinem Kind einen Porno in die Hand geben, aber es ist logisch das bestimmte Kinder durch zufall an diese Informationen kommt. Wenn du etwas dagegen hast musst du die Gesellschaft ändern, nur bei Kindern anzusetzten ist vergeben.

Und ich gehe sogar sehr stark davon aus das Kinder die sich gegenseitig bewusst oder Unbewusst befriedigen, Sex mit ihrem Spielzeug haben, oder gar Sexuele Ausschweifungen in Kinderjahren haben eine genauso gute Sexuallität entwickeln können. Intressant ist die Frage wem du dieses Verhalten entgegen hälst, denn jedes Kind hat solche Erfahrungen egal ob es sich später daran bewusst erinnert.

Also etwas mehr Infos etwas mehr Wissenschaftlichkeit.

Pallor
Fuck up EvilMeine Güte ihr regt euch ja immer noch über Pallor auf, :rolleyes:
Das kann doch nur ein Fake sein, er geht in sämtlichen Threads hier eine extreme Contra-Position ein, die kaum jemand nachvollziehen kann.
Solche Ansichten ( besonders hier beim Beispiel Sex unter Kindern ) kann niemand ernsthaft vertreten !
Darket[QUOTE]Bitte halte dich aus allen Disskusionen heraus die halbwegs ernst genommen werden können, du störst mich ungemein mit deinen Kindischen(Menscheitsgeschichtlich wie persönlich) Einwürfen.[/QUOTE]
Das ist mir herzlich wurscht mein Lieber. Wenn ich es für gut befinde meine Meinung auf eine Art kundzutun, die Du für eine Zumutng befindest, interessiert mich Deine wenig geschätzte Meinung zu diesem Thema ungefähr garnicht.
TwilightSunDas Kinder sich mal an ihren Genitalien berühren, halte auch ich nicht für unnormal und habe das auch mit keinem Wort behauptet.
Wenn Kinder ihre Penislänge vergleichen, finde ich das allerdings schon etwas bedenklicher, da dies Gedankengänge voraussetzt, die bei Kindern bis zu einem gewissen Alter nicht vorhanden sein sollten.

Ebensowenig halte ich es für nicht normal und auch nicht für gesund, wenn Kinder das Sexleben ihrer Eltern mitbekommen. Eben weil Kinder das nicht einordnen können und es evtl. imitieren möchten.
Ich habe das ein einziges Mal in meinem Leben mitbekommen, in einem Alter, wo ich nicht mehr ganz klein war, ich würde sagen, so neun oder zehn, und mich hat das erheblich gestört. Natürlich ist das nur eine subjektiver Wahrnehmung, aber auf die gebe ich mehr als auf deine gewünschte Wissenschaftlichkeit.

Ich halte nicht viel davon, wenn mein gegenüber mir die Worte im Mund herumdreht. Das Kinder sich unbewusst -und wenn sie dann feststellen, dass daraus angenehme Gefühle resultieren- oder bewusst selbst oder gegenseitig stimulieren, finde ich nicht weiter schlimm und halte es für normal. Es ist nur die Frage nach dem Maß und der Art dieses Auslebens. Wenn ein Kind mal das Genital eines anderen berührt, ist das ja nicht ungewöhnlich, aber Oralsex oder ähnliches überschreitet das bei weitem und ist m. E. einer ganz anderen Kategorie zuzuordnen. Ein Kind ist vielleicht neugierig darauf, wie sich das Geschlechtsteil des jeweils anderen Geschlechts wohl anfühlen mag, aber ich wage zu behaupten, das kein Kind auf die Idee käme, eben dieses in den Mund zu nehmen, ohne das vorher in irgendeiner Weise schonmal gesehen zu haben und wie schon einmal erwähnt, halte ich es für nicht zumutbar, ein kleines Kind mit solchen Bildern zu belasten.

Ich habe keine gesteigerte Lust, jetzt das netz oder bücher danach zu durchforsten, um deinem Wunsch nach Wissenschaftlichkeit zu entsprechen, allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass ich im Besitz eines gesunden Verstandes bin und diesen auch nutze. Und da ich gerade die Möglichkeit dazu habe, werde ich dieses Thema nachher mit einem Psychologen besprechen, und ich möchte fast wetten, dass er meine Meinung eher teilt als deine.
PallorKinder bekommen nunmal die Welt der Erwachsenen mit und imitieren diese, auch die Sexuellen Eindrücke.

Bei selbst kleinsten Kindern sollte man mit ihnen vor allem darüber reden und diese Erfahrungen nicht unreflektiert auf Kinder einwircken lassen.

Ich verstehe aber bis jetzt noch nicht was an Sexualität bei Kindern schlimm sein sollte, du definierst hier eine bestimmte Schwelle als "schlecht" aber warum ist diese Schwelle schlecht?
Ist es deine Moral?

@ Fuck up Evil: Bist du villeicht ein fake weil du das geistige Potential nicht hast mich zu verstehen?

@ Darket: Wir sprachen doch über ein Disskusionsklima, welches du aber gerade dabei bist zu beenden. Disskutiere oder lasse es bleiben, aber bitte schön Themen bezogen.
Wenn du über Pallor disskutieren willst, mache einen weiteren Threat auf, wenn du aber über Kindersexualität disskutieren willst dann schreib es hier hinein.

Pallor
DarketDa die theoretische Möglichkeit einer Diskussion durch Deine Anwesenheit bereits im Keim erstickt wurde, nahm ich mir die Freiheit heraus ein wenig ins zynische Gewand gekleidete Kritik anzubringen, die zwar sinnlos erscheint, jedoch mein Gewissen beruhigt.
Da ich aber davon ausgehe, dass es hier auch noch Menschen gibt, die diese Thematik nicht ausschließlich zur persönlichen Selbstdarstellung und allgemein gehaltene Kritik an unserer verdorbenen und verklemmten Gesellschaft nutzen wollen, werde ich mich jetzt zurückziehen und auf die nächste Gelegenheit warten, in der ich mich ob der mich störenden Ignoranz Deinerseits gezwungen sehe einen Kommentar einzuwerfen, denn diskutieren tue ich mit Dir bekanntlich nicht mehr. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass diese Gelegenheit innerhalb der nächsten zehn Minuten eintritt, von daher: Bis gleich irgendwo anders.
BlackDragon[QUOTE]Wenn ihr doch eins dabei findet beruht dies auf eurer Moral und nicht auf rationalen Beweggründen, denn dies hat die Psychoanalyse längst erforscht und für natürlich befunden.[/QUOTE]
[QUOTE]Also etwas mehr Infos etwas mehr Wissenschaftlichkeit.[/QUOTE]
Pallor, Dir wurde schon mehrmals ans Herz gelegt, etwas an Deiner dozierenden und herablassenden Diskussionsweise zu ändern! Hör auf, Deine Meinung als einzig richtige darzustellen, denn auch Du hast - wie ebenfalls mehrmals geschrieben - die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Vor allem stellst Du hier in den Raum, dass dieses Thema von der Fachwelt einhellig so gesehen wird, wie Du es schreibst und verallgemeinerst hochkomplexe Zusammenhänge. Allein im Bereich der Sexualpädagogik gibt es noch heute mehrere Haupt- und Nebenströmungen, die sich über dieses Thema ganz und garnicht eins sind. Du solltest vielleicht mal akzeptieren, dass viele Wissenschaften, vor allem die Geisteswissenschaften, nicht aus absoluten Wahrheiten bstehen, sondern aus Meinungen und Thesen und aus - was Dir in meinen Augen zu fehlen scheint - Erfahrung.
Gerade Dinge, wie das Zuschauen beim elterlichen Sex, halte ich für absolut unannehmbar, da ich es für erwiesen halte, dass Kinder erst ab einem gewissen Alter damit umgehen können und erschwerend kommt hinzu, dass diese Kinder meist noch nicht aufgeklärt sind, d.h. gar nicht wissen, was da vor sich geht. Das sehe ich als Fakt an, da ich selbst schon Jugendliche - vor allem Mädchen - in der Betreuung hatte, die über Jahre hinweg nicht mit den Verhältnissen in ihren früheren Elternhäusern klar kommen/kamen. (Und dabei muss es sich nicht nur um direkte sexuelle Übergriffe gehandelt haben) Nicht selten waren diese Mädchen mit zwölf schwanger, hatten kein sexuelles Selbstbewusstsein, liesen sich ausnutzen und gaben dafür sich selbst die Schuld...
PallorDie Fachwelt ist sich sicher, das alle Kinder Sexuele Erfahrungen machen.(Bis auf sehr reaktionäre Kreise, aber es gibt auch Forscher die Behaupten man könne Schwarze als Untermenschen bezeichnen)

Und vor allem auch Sexuelle Wesen sind, die unabdingbar mit Sexuellen Erfahrungen konfrontiert werden.

Das Kinder Sexualität bei Eltern erleben ist ebenso verständlich, und das sie dadurch bei unreflektion "Probleme" entstehen habe ich in einem Voherigen Beitrag ebenfalls erläutert.

Wichtig ist das Kinder beträut werden und offen mit ihnen über diese Themen gesprochen wird, dabei darf aber keine Tabuisierung geschehen was hier sogar gefordert wird.

Pallor

P.S.: Auf so einen Beitrag kann man antworten, auf sinnloses wiedergeben von Meinungen erfolgt keine Disskusion.
RagnarokPallor,du redest Müll.Wenn du etwas Produktives machen möchtest,dann pflanze einen Baum.
Katozitat aus
"draußen vor der tür"

beckmann, sie waren doch 3 jahre lang soldat
- ich hatte die uniform eines soldaten 3 jahre lang an, aber wenn ich die uniform eines postboten 3 jahre lang trage, bin ich immernoch kein postbote"


genauso ist es bei dir, du packst idiotie in hochgestelzte worte.




und wie soll man bitte mit dir diskutieren, wenn du im vorhinein davon ausgehst das deine meinung unwiderlegbar die richtige ist?
Demoness[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]
und wie soll man bitte mit dir diskutieren, wenn du im vorhinein davon ausgehst das deine meinung unwiderlegbar die richtige ist? [/B][/QUOTE]

Vielleicht ... am besten gar nicht? ;)

Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen der Tatsache, dass ein Kind sich selbst sexuell entdeckt, was völlig normal ist, und Geschlechtsverkehr jeglicher Art im Kindesalter. Das hat gar nichts mit Tabuisierung zu tun. Ein Kind sollte früh lernen, was Sexualität ist, aber vor allem auch den Respekt sowohl davor als auch vor dem anderen Geschlecht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass den Kindern im Kindergarten die Tragweite ihrer Taten bewusst ist.
DarketDiskutiert doch bitte wissenschaftlich! :D

[QUOTE]genauso ist es bei dir, du packst idiotie in hochgestelzte worte.[/QUOTE]
Wenns wenigstens das wäre... :rolleyes:
rainravenfinde ich auch.
Ich habe auch gelesen, daß sogar Babies schon Erektionen bekommen können, aber natürlich weiß das Kind in dem Alter nichts von Sex und es ist auch nicht "unnormal" , wenn man keine bewußt sexuellen Handlungen an einem Kind vornimmt oder nehmen läßt. Das natürliche, spielerische Entdecken des eigenen oder andersgeschlechtlichen Körpers kommt zweifelsohne in einem Alter, in dem man noch nicht reif für Geschlechtsverkehr und seine Folgen ist und wohl auch noch nicht an diesen denkt. Aber es ist sicher zu früh, ein Kind mit den "hard facts" (Sex der Eltern, Pornos etc. ...-warum steht denn wohl auf sowas drauf "Ab 18"?) zu konfrontieren und damit eventuelle Assoziationen zu wecken, die das Kind definitiv in diesem Alter noch nicht einordnen oder richtig verstehen kann.

Ich möchte da Beispiele nennen, daß Kinder z.B. erschrecken und denken, der Papa tut der Mama weh oder streitet mit ihr, wenn sie die Eltern beim Sex sehen und hören. Da kann dann unterbewußt Angst vor dem Geschlechtsakt entstehen.
Oder daß ein Kind zwar den physikalischen Ablauf versteht, "da steckt man da unten was rein, das ist ganz schön, da kommt was raus und dann wird man schwanger" oder so, aber es kann dann nicht assoziieren, daß das auch was mit Verantwortung, Zärtlichkeit und Zuneigung und dem Respekt vor der anderen Person zu tun hat (siehe den kleinen Bruder eines der Schreiber hier). Und solche Auswirkungen finde ich eben falsch. Alles zu seiner Zeit.
InfernalMajestyboah alter schwede ey!
meine nichten sind 7 und 8 jahre alt und zum glueck geht es bei denen nich so ab... (also zumindest hab ichs bisher net bemerkt...)
KampfsauNormalerweise bin ich mit Pallor nie einer Meinung.Ich mag auch nicht seine Argumentationsweise aber so ganz unrecht hat er nicht.

Also Kinder sollten zu nichts gedrängt werden.Nur ist es eben so,dass sie schon merken das es gewisse Unterschiede gibt.

Aber es sollte auch sein,dass die Eltern ihren Kindern die Sache genauer erklären,damit die das nicht in den falschen Hals bekommen.

Auch wenn man es eigentlich zu vermeiden sucht.Eltern können von ihren Kindern eben mal dabei erwischt werden.Ein Paar sollte nicht aufgrund ihrer Kinder damit aufhören,sich zu lieben.

Und ich denke auch nicht die Psyche eines Kindes wäre durch so etwas irreparabel geschädigt.

Aber Kinder sind auch nur sexuelle Wesen.Sie können auch erregt werden .Bei mir war das auch nicht soviel anders.

Nur normalerweise bleibt das auf einer niederen Stufe.Meist geht das nicht über streicheln,anschmiegen und küssen hinaus.

Ans eingemachte gehts da erst ein paar Jahre später.So Oral-oder richtigen Sex zähle ich dazu,obwohl ich mich nicht wundern würde,wenn die kleinen auch diese Praktiken ausprobieren würden.

Ich wusste erst mit 10 was "einen blasen" heißt.Vorher bin ich gar nicht auf die Idee gekommenm,dass sowas gemacht wird.
Aber mein Wissen darüber hat die Sache auch nicht schlimmer für mich gemacht.

Naja,solange kein Älterer die Kinder zu etwas treibt,sondern die Kinder die Sache freiwillig untereinander begehen,dann weiß ich nicht,was ausser meiner Moral dagegensprechen sollte.

Ich persönlich finde auch sie sollten da noch ein bischen länger warten.Pornos sollte man denen auch nicht unbedingt vorlegen.

Ich denke wenn die Eltern den Kindern sagen,was ihr handeln für folgen haben kann,sie ihre Kinder vor Schwangerschaft und Krankheiten warnen sollten.

Nur weiß ich nicht,warum man dieses Thema unbedingt tabuisieren sollten.Nur weil jemand "sehr" früh sexuelle Erfahrungen gemacht hat,ist seine Psyche noch lange nicht gestört.Obwohl natürlich die Umstände entscheidend sind,wie solche Erfahrungen aufgenommen werden.Wie gesagt,wenn die Kinder wirklich zu nichts getrieben werden.Viele der Kinder heute,werden ja quasi von ihrer Umwelt dazu gedrängt,ordentlich rumzuficken,obwohl sie es selber nicht wirklich wollen.

Ich muss da an ein paar krasse Gegenbeispiele denken.Die stammen aus dem konservativen Amerika.Da haben ein Junge und ein Mädchen von 7 Jahren miteinander rumgespielt.Der Junge hat dem Mädchen einen Kuss zwischen die Beine gegeben.

Naja,jedenfalls hat eine Nachbarin das irgendwie mitgekriegt.Die hat die Polizei gerufen und der Junge wurde wie ein Schwerverbrecher vor Gericht geführt.

In einem anderen Fall.Der liegt glaube ich schon ein paar Jahrzehnte zurück.Da hat man versucht einem 8 jährigem Jungen die Sexualität auszutreiben.Man hat dem Jungen erotische Bilder gezeigt und jedesmal wenn er eine Erektion bekam,wurde ihm ein Stromschlag versetzt.

Naja,Extreme sind nie gut.Nur ist die Bestimmung dieser Extreme sehr subjektiv.
Pallor[url]http://www.gabriele-dietz.de/Sexualitat__/Sexualberatung/Kindliche_Sexualitat/kindliche_sexualitat.html[/url]

[url]http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Kindliche_Entwicklung/s_306.html[/url]

ZWei relativ einfach zu verstehende Bericht einer Sexualberatung.

[QUOTE]Wenn das Kleinkind eine Krippe oder einen Kindergarten besucht, werden soziale Formen der frühkindlichen Sexualität wichtiger. Das können körperliche Ausdrucksformen sein, wie z.B. Doktorspiele, Um-die-Wette-Urinieren usw., oder sprachliche Ausdrucksweisen, wie z.B. schmutzige Wörter, Sex-Witze usw. - oft als Vulgärsprache oder Fäkalsprache bezeichnet. Dass es sich dabei um sexuelle Äußerungsweisen handelt, die in Kindergruppen gang und gäbe sind, wissen wir aus unterschiedlichen Beobachtungen und Dokumentationen (Bornemann, 1976). Selbstverständlich gilt auch hier wieder: Entscheidend ist, ob man dem Kind Raum lässt, mit solchen Formen zu experimentieren, oder ob man es durch Verbote und Bestrafungen zwingt, darauf zu verzichten.
[/QUOTE]

Pallor
enolAEin gewisses Maß an Sexualität im kindesalter auszuleben halte ich für völlig normal. In einem anderen Forum unterhalten "wir" uns über das exakt gleiche Thema. Jeder von uns musste sich eingestehen (und da es ein "Psychforum" ist war das nicht gerade einfach), dass wir schon in frühen Jahren mit Selbstbefriedigung, Doktorspielchen und ähnlichem in Kontakt gekommen sind.
Aber absolut abnormal ist es für ein Kind von acht Jahren sich von der Freundin einen blasen zu lassen. Wenn es "aus dem Nichts" gegriffen wäre, okay, aber sie hatten es von DVD's ... woher kommen diese DVD's? Aus der Vidiothek? Mit acht?Also bitte... also muss es Schule oder Elternhaus/Freundeskreis/deren Eltern sein.... aber NORMAL ist DAS NICHT! Hör mal, die beschäftigen sich mit Pokemon und Digimon, Sailormoon und der Game cube, und nicht mit Dildos, Handschellen und Latexzeug... wo sind wir bitte gelandet, wenn das als normal gelten soll? Selbstbefriedigung, anfassen und streicheln ist okay, aber alles andere ist abnormal und muss unterbunden werden, wir haben schon einige Kinder, die zu Hause erzählen, sie würden im Kindergarten/Hort Sex haben und das kriegen die ganz kleinen ebenso mit und so kommen die gruseligsten Horrorstories zusammen... die KiTa ist zwar vom Jugendamt aber ich glaube dir ist die tatsächliche Tragweite solcher Szenarien nicht bewusst. Ich hoffe, du bist Bauarbeiter und nicht im pädagogisch/sozialen Bereich tätig... :rolleyes:
PallorKinder leben ihre Sexualität aus, und erleben Sexualität bei Erwachsenen. Sie werden jedes verhalten kopieren was sie direkt oder indirekt mitbekommen, und man kann nichts vor Kindern geheim halten(sie werden immer auf Pornos oder Elterlichen Sex stossen).

Ich bin dafür Kinder früh aufzuklären und keine Geheimnisse vor ihnen zu haben, und sobald sie Fragen stellen müssen diese offen und ehrlich beantwortet werden.
Was ich natürlich nicht will ist das Kinder gezwungen werden oder intesiv darauf gedrängt werden sich mit diesen Themen zu konfrontieren wenn sie selbst nicht darauf stossen oder fragen.(Was aber immer der Fall ist, solange die Eltern oder die Erzieher dies nicht zwanghaft unterbinden. Wasübrigens zu viel schlimmeren Sexuellen störungen führen kann).

Was sollte man nun mache mit den Kindern die sich oral befriedigen?
Man redet mit ihren Eltern, und redet mit den Kindern. Man klärt sowohl die Eltern auf wie aber auch die Kindern, wieso Erwachsene dies tun, und die Eltern warum Kinder dies tun.

Falls Kinder verhaftet bleiben bei diesen Sexuellen Erlebnissen, kann man davon ausgehen das sie eben nicht diese Erfahrung bewälltigen und man muss im Einzeln Gesprächen weiter mit ihnen "arbeiten".

Ich verstehe nicht wieso das nun imoment zu so einem Aufschrei führt? Erschreckt euch das Kinder Sexualität haben?

Und übrigens arbeite ich demnächst als Lehrer(Gy/Ge), ich kenne mich mit dieser Thematik aus da wir dies schon einigemal in Pädagogik/Esl durchgenommen haben.

Was mich erschreckt das Erzieher dieses Wissen nicht haben und daraus diesen "Skandal" provozieren, wie ich schon sagte ich bin nur noch für einen Zugang zum Erzieher über das Studium.(was in fast allen andern Ländern der Eu gang und gebe ist)

Pallor
BlackDragonNiemand bezweifelt, dass Kinder eine gewisse Sexualität haben, sonst würden wir hier nicht diskutieren, allerdings geht es um den Umgang damit. Die (Vorstufe der) Selbstbefriedigung, die Kinder schon im frühesten Alter ausführen halte ich ebenfalls nicht für bedenklich, aber es geht mir hier um die Schilderungen im Eröffnungspost und es ist definitiv weder normal, noch gesund, dass Kinder beim elterlichen Sex zuschauen oder Oralsex betreiben.
Frühzeitige Aufklärung ist gut, da stimme ich zu, aber es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Theorie und Praxis und egal wie früh ich aufkläre, hat ein Kind doch erst ab einem gewissen Alter die Fähigkeit mit dem direkten Kontakt mit der Sexualität umzugehen...
[QUOTE]Und übrigens arbeite ich demnächst als Lehrer(Gy/Ge), ich kenne mich mit dieser Thematik aus da wir dies schon einigemal in Pädagogik/Esl durchgenommen haben.[/QUOTE]
Den Satz "ich kenne mich damit aus, ich hab das schonmal irgendwo gehabt" halte ich für fragwürdig. Ich studiere Diplom-Pädagogik und habe mich mit dem Thema über ein Jahr für eine Arbeit beschäftigt und würde dennoch nicht pauschal sagen, dass ich mich damit auskenne...
PallorTja villeicht beschäftigst du dich dann nicht genug privat mit solchen Themen.

Aber was bitte konkret ist denn schlimm gewesen an dem Verhalten und warum?

Die Kinder haben eine Erfahrung gesammelt die unsausweichlich war, sie haben sowohl von Oral Sex als auch von Sex zu 3 erfahren. Dies ist zwangsläufig irgendwann der Fall in unserer Gesellschaft da solche Dinge sowohl praktiziert wie auch gezeigt werden.

Ausserdem hat ein Mädchen darauf hin den Versuch unternommen das Verhalten der Erwachsenen nachzuahmen.

Mein Vorschlag wäre dahin gehend aufklären und Gespräche, mehr müsste man solange keine speziele fixierung eintritt(sie machen fast nichts mehr ausser Sexuelle stimulation) nicht machen.

Bewusstest konfrontieren halte ich für auch nicht geeignet bei Kindern, aber sie bekommen diese Dinge eh mit, da Kinder nicht dumm sondern maximal klein sind.

Pallor
enolAes ist schlicht und ergreifend weg zu früh für solche Erfahrungen. Die Kinder sind mit solchen Situationen einfach überfordert -ich hab's ja selbst miterlebt- und es ist absolut nicht normal, dass die Kinder ihre Eltern beim sex beobachten, die sollen ihr Intimleben ausleben, wenn die Kinder im Bett liegen und nicht, wenn sie Kinderprogrammguckend im Wohnzimmer sitzen.
PallorWie naiv bist du?

Solche Erfahrungen sind dann angebracht wenn Kinder von sich aus die Impulse senden das sie darüber etwas erfahren wollen.

Zuglauben man kann aktiv sagen was Kinder nun Denken sollen und was sie mitkriegen dürfen, führt sehr oft erst in Psychische Krankheiten. Z.b. würde es bleibende Schäden bringen wenn dieses Mädchen was die jungen Oral befriedigt bestraft bzw. wie eine "Verbrecherin" behandelt würde, sie hat nichts schlimmes getan.

Und das naivste ist doch, zu glauben Kinder würden solche Dinge nicht mitkriegen indem man eine Zensur betreibt. Es wird immer "Fehler" bei Eltern geben, das Kinder solche Dinge mit erleben. Und was ist schlimm daran?

Eltern haben Sex, Grosseltern haben Sex, die meiste Welt hat Oral Sex, einige dürfen sich rühmen Sex zu 3 zu haben. Das sind doch keine schlechten Sachen die Kindern vorenthalten werden müssen.

Entscheident ist das Kinder von sich aus auf dieses Thema kommen, es dann offen behandelt wird und anschliessend bei Kindern kein erkennbarer "Defekt" entsteht z.b. Kompensation durch Sexuallität um fehlende Liebe zu hause zu ersetzten.

Pallor
BlackDragon[QUOTE]Tja villeicht beschäftigst du dich dann nicht genug privat mit solchen Themen.[/QUOTE]
Liest Du meine Beiträge? Ich habe im letzten schon geschrieben, dass ich solche Fälle schon in der Betreuung hatte und wenn ich mich privat damit nicht auseinandersetzen würde, wäre ich nicht in diesem Thread.
enolA hat es auf den Punkt gebracht, es ist einfach zu früh, weil Kinder es bis zu einem bestimmten Alter nicht verarbeiten können und Argumente alà "Sie kriegen es sowieso irgendwann mit" sind hinfällig, da es ja hier explizit um den Zeitpunkt geht...

P.S.: Pallor, die sozialistisch-revolutionäre Sexualpädagogik ist spätestens mit der Sowjetunion untergegangen und das nicht ohne Grund...
PallorDie Sexuelle befreihung ist nicht am Ende, und wird sicherlich nicht durch einen Fall zu den Ackten gelegt.

Ich weiss leider nicht ganz wo und wie weit du studierst, ich finde es fraglich das du noch nichts von der Konstruktivistischen Pädagogik gehört hast, die im Endeffekt eigentlich unumstritten ist. Leider wird sie heute noch zu selten praktiziert, aufgrund Finanzieler und Persönläler Engpässe.

pallor
BlackDragon[QUOTE]Die Sexuelle befreihung ist nicht am Ende, und wird sicherlich nicht durch einen Fall zu den Ackten gelegt.[/QUOTE]
Was das wohl mit meinem Beitrag zu tun hat?
Oder ist die "sexuelle Befreiung" bei dir nur auf sozialistisch-revolutionärem Wege möglich? Dann gute Nacht!
[QUOTE]ich finde es fraglich das du noch nichts von der Konstruktivistischen Pädagogik gehört hast[/QUOTE]
Warum stellst Du in den Raum, dass ich da von noch nichts gehört hätte? Das ist nämlich schlicht und einfach falsch.
Bleib beim Thema, versuche auf die anderen Beiträge einzugehen und nicht einfach zusammenhanglos eine pädagogische Strömung in den Raum zu stellen.
enolAIch finde, in dem Buch "die Psychologie des Kindes" von Piaget und Inhelder werden viele interessante Aspekte aufgeführt und auch einiges verdeutlicht aufgezeigt. Vielleicht führst du dir dies mal zu Gemüte, Pallor und hinterfragst deine eigenene Theorien nochmal kritisch.

.Nicht wertend.


enolA
PallorEnoia, dann sag mir mal Inhaltlich wo Piaget mir wiederspricht.

Blackdragon, du hast den Exkurs angefangen, schwenke du nicht ab mit solchen Sätzen wie:

[QUOTE]P.S.: Pallor, die sozialistisch-revolutionäre Sexualpädagogik ist spätestens mit der Sowjetunion untergegangen und das nicht ohne Grund... [/QUOTE]

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Weder habt ihr entkräftet das Kinder diese Dinge mitbekommen,
noch habt ihr entkräftet das Kinder ein Sexuelles Leben haben das sich an dem der Erwachsnene orientiert.(Siehe meine Links und speziel die Ausführungen Freuds und der späteren Korrektueren).

Übrigens geht die Konstruktivistische Theorie der Erziehung genau von meinem Modell aus, daher ist es wohl kein schlechter Einwurf gewesen.

Pallor
BlackDragon[QUOTE]Weder habt ihr entkräftet das Kinder diese Dinge mitbekommen[/QUOTE]
Irgendwann werden sie es mitbekommen, aber dies sollte nunmal nicht zu früh passieren - das ist ganz einfach eine Forderung an Erziehung und Elternhaus, denn mal ganz ehrlich, welche Eltern würden es denn vor den Augen ihres Kindes miteinander tun? Und welche Eltern würden eine Porno-DVD in Reichweite ihres Kindes aufbewahren?
[QUOTE]noch habt ihr entkräftet das Kinder ein Sexuelles Leben haben das sich an dem der Erwachsnene orientiert[/QUOTE]
Nachahmen, ohne zu verstehen, ist gerade in der Sexualität äußerst gefährlich.
Pallor[QUOTE]Irgendwann werden sie es mitbekommen, aber dies sollte nunmal nicht zu früh passieren - das ist ganz einfach eine Forderung an Erziehung und Elternhaus, denn mal ganz ehrlich, welche Eltern würden es denn vor den Augen ihres Kindes miteinander tun? Und welche Eltern würden eine Porno-DVD in Reichweite ihres Kindes aufbewahren?
[/QUOTE]

Wieviele Kinder hast du erzogen? Du wirst fest stellen das sie immer egal wie gut du aufpasst solche Dinge mitbekommen.

Du kannst Videos im Video gerät vergessen, du kannst vergessen die Tür abzuschliessen, sie können Kontakt zu anderen Kindern haben etc. Es gibt tausende von Möglichkeiten wie Kinder an die Informationen kommen.

Es ist einfach Fakt mit dem die Pädagogen umgehen müssen, zumal es ja auch kein schlimmer Punkt ist. Ich sehe kein Problem darind as Kinder schon sehr früh wissen was Sex etc ist.

[QUOTE] Nachahmen, ohne zu verstehen, ist gerade in der Sexualität äußerst gefährlich.[/QUOTE]

Sehe ich genauso, es ist aber genauso gefährlich Kinder vor dem PC oder Fernseher zu lassen ohne diese Dinge mit ihnen zu refelktieren.

Wenn die Eltern/erzieher auf die Fragen die Kinder von alleine stellen in diesem Bereich offen umgehen, kann nichts schlimmes dabei heraus kommen. Falls kinder doch auffälligkeiten Entwicklen ist dies oft ein Indiz für andere Probleme z.b. die Lieblosigkeit zu Hause.

Wann Kinder reif für Dinge sind, können sie dir selbst sagen indem sie bei dir nachfragen.

Pallor
BlackDragon[QUOTE]Es gibt tausende von Möglichkeiten wie Kinder an die Informationen kommen.[/QUOTE]
Du redest von Informationen und Aufklärung - ich habe bereits mehrmals geschrieben, dass das früh geschehen sollte, es geht hier um die direkte Konfrontation mit dem Sexualakt!
[QUOTE]Wieviele Kinder hast du erzogen?[/QUOTE]
Wieviele Kinder hast DU erzogen?
[QUOTE]es ist aber genauso gefährlich Kinder vor dem PC oder Fernseher zu lassen ohne diese Dinge mit ihnen zu refelktieren[/QUOTE]
Ich habe nie etwas anderes behauptet.
[QUOTE]Falls kinder doch auffälligkeiten Entwicklen ist dies oft ein Indiz für andere Probleme z.b. die Lieblosigkeit zu Hause.[/QUOTE]
Diese Aussage ist IMHO viel zu pauschal. Es gibt viele Gründe, die bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen können.
Und um es - zum xten male - zu wiederholen: Ich kenne Fälle, in denen gerade die viel zu frühe direkte Konfrontation zu schweren psychischen Schäden geführt hat.
Pallor[QUOTE] Du redest von Informationen und Aufklärung - ich habe bereits mehrmals geschrieben, dass das früh geschehen sollte, es geht hier um die direkte Konfrontation mit dem Sexualakt![/QUOTE]

Der Sexuall Akt ist nichts Schlimmes sondern elementarer Bestandteil des Lebens und folglich ebenfalls nur eine Erfahrung.

Im gegensatz zu Mord und Gewalt, ist es was wunderbares zwischen zwei Menschen und muss daher nicht verheimlicht werden vor Kindern.

[QUOTE] Wieviele Kinder hast DU erzogen?[/QUOTE]

Sehr unhöflich Fragen mit gegenfragen zu beantworten, ich bin aber gerade bei meiner Nichte sehr stark mit eingebunden.(Neben meinen Cousins und einem Ziehkind meiner Mutter)

Kinder kommen immer an Informationen die die Eltern ihnen nicht zukommen lassen wollen. Das beinhaltet, Sex, Gewalt und Schimpfwörter, dagegen schützt keine behütung und keine Tabuisierung.

[QUOTE] Diese Aussage ist IMHO viel zu pauschal. Es gibt viele Gründe, die bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen können.
Und um es - zum xten male - zu wiederholen: Ich kenne Fälle, in denen gerade die viel zu frühe direkte Konfrontation zu schweren psychischen Schäden geführt hat.[/QUOTE]

Wenn Kinder Sexuell Verhaltensauffällig werden, und ich ein Z.b. dahin schreibe dann ist es nicht pauschal sondern ein Beispiel!

Die frühe Konfrontation mit dem Sex ist kein Grund für Psychische Schäden, soll man nun Kindern verbieten z.b. ihren Haustieren beim Geschlechts akt zuzuschauen? Bzw. in früheren Jahrhunderten war es gang und gebe das Kinder bewusst den Sex von Tieren sowie Menschen mitbekammen da sie unter einem Dach in einem Raum wohnten.
Du willst mir nun ernsthaft erzählen das alle diese Menschen dadurch einen schweren psychischen Schaden erlitten haben?

Das bei einzel Fällen Schäden enstehen könnten liegt daran das wahrscheinlich nicht mit Kindern darüber reflektiert wurde. Dies ist aber kein Vorgang der auf den Sex beschränkt ist, sondern bei allen Dingen zu schäden führen kann, falls diese Dinge von Kindern nicht bewälltigt werden können.(z.b. jedes Trauma)

Pallor
BlackDragon[QUOTE]Der Sexuall Akt ist nichts Schlimmes sondern elementarer Bestandteil des Lebens und folglich ebenfalls nur eine Erfahrung.
Im gegensatz zu Mord und Gewalt, ist es was wunderbares zwischen zwei Menschen und muss daher nicht verheimlicht werden vor Kindern.
[/QUOTE]
Weder habe ich jemals geschrieben, dass Sex etwas schlimmes ist, noch habe ich eine Tabuisierung gefordert! Ich mag es nicht, wenn mir Worte im Munde herumgedreht werden...
[QUOTE]Du willst mir nun ernsthaft erzählen das alle diese Menschen dadurch einen schweren psychischen Schaden erlitten haben?[/QUOTE]
Argumentationen alà "Früher war es auch so" sind IMHO nicht schlüssig, da die Kinder heute in eine ganz andere Gesellschaft hineinerzogen werden, in der sie sich zurecht finden müssen.
Und ja, ich will behaupten das die Jugendlichen, von denen ich die ganze Zeit erzähle, sehr große Probleme dadurch hatten, dass sie in viel zu jungen Jahren direkt mit Arten der Sexualität konfrontiert wurden, die sie noch nicht verarbeiten konnten (auch nicht durch noch so viele Gespräche mit den Eltern).
Die Eltern eines Mädchens haben sie bewusst immer wieder dazu aufgefordert ihnen beim Sex zuzuschauen. Sie haben sie nicht gezwungen - sie hat es einfach gemacht, weil Mama und Papa das gesagt haben.
PallorWas haben wir dazu geschrieben?

Du:[QUOTE]Weder habe ich jemals geschrieben, dass Sex etwas schlimmes ist, noch habe ich eine Tabuisierung gefordert! Ich mag es nicht, wenn mir Worte im Munde herumgedreht werden... [/QUOTE]

Du:[QUOTE] hat ein Kind doch erst ab einem gewissen Alter die Fähigkeit mit dem direkten Kontakt mit der Sexualität umzugehen...
[/QUOTE]

Wie nennst du, wenn nicht ein Tabu, die Forderungen Sex vor Kindern bis zu einem dir gefälligen Alter zuverheimlichen?

Du: [QUOTE] Die Eltern eines Mädchens haben sie bewusst immer wieder dazu aufgefordert ihnen beim Sex zuzuschauen. Sie haben sie nicht gezwungen - sie hat es einfach gemacht, weil Mama und Papa das gesagt haben.[/QUOTE]

Ich: [QUOTE]Bewusstest konfrontieren halte ich für auch nicht geeignet bei Kindern, aber sie bekommen diese Dinge eh mit, da Kinder nicht dumm sondern maximal klein sind. [/QUOTE]

Und du sprichst davon das ich dir das Wort im Munde umdrehe?
KampfsauIch glaub ich kann mich noch recht gut daran erinnern,wie das in meiner Kindheit war.

Die Erwachsenen haben immer gesagt."Der ist noch jung,der kann das nicht verarbeiten.Seine Seele wird auf ewig zerstört sein und
er wird als Drogendealer oder Kocksnutte enden."

Nur wie gut können sich solche Leute tatsächlich in ein Kind hineinversetzen.Ich fand,bei mir konnten es die Leute damals nicht sehr gut.Ich hatte selber schon sehr früh von Gewalt und Sexualität erfahren.Ich würde nicht sagen es hat mir derart geschadet.

Natürlich ist an soetwas,was Wahres dran.Jetzt nicht,dass man eine Koksnutte wird.Nur das man die Sachen in den falschen Hals kriegt.

Nur bin ich auch der Meinung,eine ehrliche,unterstützende und zuhörende erwachsene Vertrauensperson,kann den Kindern helfen,bestimmte Ereignisse zu verarbeiten.

Das wichtigste ist, den Kindern keine Angst einzujagen oder
sie einfach nur zu bestrafen,dass würde das Problem nur vergrößern.Die Unfähigkeit bestimmte Dinge einordnen zu können,ist ja gerade das Problem.

Es sollte im Kopf des Kindes Klick machen.Es soll die Gründe wissen,warum es diese Dinge noch nicht tun "sollte".

Ich glaube bei mir war das eher überflüssig aber unsere Grundschullehrerin hat uns in der Richtung erstmal ein paar Dinge geklärt.Das war mir aber schon damals klar.

Ich bin auch der Meinung,Kinder sollten vor Pornographie und medialer Gewalt eher fern gehalten werden.Natürlich kann man einem Kind nicht die Realität verwehren.Wenn es trotz der Versuche einmal doch nicht ganz so klappt.

Wenn ich mal ein Kind habe,dann verschwinden kurzerhand erstmal alle Pornos und extremen Gewaltmedien aus dem Haus und das Kind muss auch pünktlich um 8 ins Bett.

Das die Kinder mit den Dingen auseinander gesetzt werden,lässt sich dennoch nicht verhindern.Nur muss man eben auch dafür sorgen,dass man den Charakter des Kindes von Grundweg so festigt,dass sie die Dinge verarbeiten können wenn man ihnen hilft.

Ich denke Kinder sind eher unwissend als das sie empfindlich sind.
Es lässt sich nicht vermeiden,dass Kinder als Teil der Gesellschaft auch von den Problemen der Gesellschaft mitbekommen oder sogar selber darunter leiden.Das war in der meisten Zeit der Menschheitsgeschichte so.Vielleicht weniger im sexuellen aber dafür eher im Brutalitätsberreich.

Viele suchen sogar danach,sie sind gelangweilt von der bunten Plüschewelt die ihre Eltern ihnen als eine glückliche Kindheit verkaufen.Spätestens dann hat das alles keinen Sinn mehr.Nur die Kinder sollten den Schritt auch von sich aus entscheiden.

Obwohl ich z.B. sagen muss,dass sich in einem Jahr bei einem Kind viel tun kann.Darum ist der Unterschied in der Belastbarkeit zwischen einem 5 und 8 Jährigen enorm,obwohl es natürlich auch auf den individuellen Charakter ankommt.

Kurz gefasst.

Ich bin dafür darauf zu achten,mit was sich Kinder auseinanderzusetzen haben und es so weit möglich von extremen Dingen fern zu halten.

Anderseits denke ich nicht,dass die Kinder auf ewig einen schweren Schaden davon tragen,wenn man ihnen ein paar Dinge ordentlich klar macht.
BlackDragon"Weder habe ich jemals geschrieben, dass Sex etwas schlimmes ist, noch habe ich eine Tabuisierung gefordert! Ich mag es nicht, wenn mir Worte im Munde herumgedreht werden..."
"hat ein Kind doch erst ab einem gewissen Alter die Fähigkeit mit dem direkten Kontakt mit der Sexualität umzugehen..."
- Ich sehe in diesen zwei Zitaten nicht den geringsten Widerspruch.
[QUOTE]Wie nennst du, wenn nicht ein Tabu, die Forderungen Sex vor Kindern bis zu einem dir gefälligen Alter zuverheimlichen?[/QUOTE]
Wo bitte habe ich gefordert, dass man (die Existenz von) Sex vor Kindern verheimlichen solle?
[QUOTE]Bewusstest konfrontieren halte ich für auch nicht geeignet bei Kindern, aber sie bekommen diese Dinge eh mit, da Kinder nicht dumm sondern maximal klein sind.
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Und du sprichst davon das ich dir das Wort im Munde umdrehe?[/QUOTE]
Öhm, ich habe Dir die obere Aussage nie streitig gemacht. Aber ich frage mich, warum Du, wenn Du den direkten Kontakt mit der Sexualität in diesem Rahmen ebenfalls für ungut befindest, mir immer wieder in diesem Zusammenhang widersprichst...
ExileIch fasse mich kurz, und es tut mir aufrichtig leid, dass ich gerade nicht die Zeit habe, die genauen Textstellen zu zitieren...

@Pallor:
Erstens: Naturalistischer Fehlrschluss bezüglich des Wissens von Kindern. Zwischenzeitig belief sich deine Argumentation sich auf "weil es so ist, und wirs nicht ändern können". Die Diskussion war aber ursprünglich über den Idealzustand.

Zweitens: Wenn ich mich Recht errinere, ist die Freud'sche Definition von Sexualität eine leicht andere als die Alltägliche. Für Freud ist jede Lustbefriedigung sexuell, auch wenn sie nach unserem Verständnis nichts mit den im nicht-Freud'schen Sinne Erogenen Zonen zu tun hat. Dementsprechend ist z. B. der Verweis auf die frühkindliche Sexualität zumindest in einigen Stellen etwas misslungen.

Drittens: Wir sprechen Menschen aus einem gewissen Grunde erst ab einem bestimmten Alter die Volljährigkeit zu. Nicht, dass ich der Meinung bin, man müsse bis dahin fröhlich-prüde vor sich hin leben, aber man bedenke die möglichen Konsequenzen, die auftreten können. Zum Teil auch irreversible...

Allerdings...
Ich gebe dir insofern Recht, als dass du auf das persönliche Unbehagen, bzw. die moralischen Ansprüche deiner Mitdebattanten verweist... in einigen Fällen mag das tatsächlich zutreffend sein...
Das Unbehagen kommt aber nicht von ungefähr - eine stark ausgeprägte Sexualität ist nicht immer vorteilhaft, da die Sexualität ohnehin einen extrem starken Trieb darstellt (bzw. in Freunds Modell die Triebhaftigkeit im Allgemeinen). Die Tabuisierung hatte ihren Zweck, auch wenn ich dir wieder begrenzt zustimme.

Frage am Rande:
Du, als an der Wissenschaft orientierter Mensch (auf Grund meines Glaubens und einiger anderer Geschichte schließe ich mich bewusst aus diesem Kreis aus, auch wenn ich mir noch große Mühe gebe, auf dieser Ebene zu diskutieren)... wie kannst du dich auf den Humanismus berufen, wenn man schon für den Glauben an die Freiheit eine (nach Ockham) absolut unnötige Annahme machen muss?

Man bemerke:
Ich mache nicht gerne kategorische Aussagen, und die Wissenschaft endet bei mir beim Menschen. Ich glaube z. B nicht an die Sinnhaftigkeit der Anthropologie, und meine, sie könne keine entgültigen Wahrheiten entdecken. Ich habe zudem einen Hass auf Pädagogik, was aber auch auch auf Grund inkompetenter Pädagogen zustande gekommen sein mag. Ich zitiere hier immer gerne eins der wohl intelligentesten Wesen, das unser Schulgelände je gesehen hat: "Die beste Pädagogik ist keine Pädagogik"...
Sry, der letzte Absatz war begrenzt OT, diente aber als Erläuterung.

Zum Schluss... lasse man mich so frei sein, folgendes anzumerken: Zuweilen ist mir sowohl dein Umgangston, wie auch der deiner Mitdedebattanten etwas unsympatisch gewesen. Zeugt nicht von Größe.

Exe.
rainravenMganz ehrlich, finde ich es beunruhigend, daß bei den heutigen Kindern offensichtlich das Interesse an Sexualität schon so früh vorhanden ist.
Wie gesagt, ich, jetzt 30, habe mich zwar im Kindergartenalter auch schon sexuell erregen können, aber das war auch nur auf mich bezogen und hatte in meinem Kopf natürlich nichts mit Sex zu tun (ich wußte ja mit 3 oder 4 noch gar nicht, was das ist), ich hatte nicht das Bedürfnis, mit einem Jungen oder Mädchen "intim" zu werden oder ihn/sie zu küssen oder mehr, was über "normale Freundschaft "in dem Alter hinausgeht. Ich war ein glückliches, vielleicht etwas introvertiertes, weil zu phantasievolles Kind und wurde nie mit sexuellen Bezügen "zu früh" konfrontiert.

Ich hatte aber auch an sowas nie Interesse und fand es auch bei der Aufklärung, die von Seiten meiner Mutter mit 8 oder mit 10 oder wann auch immer es geschah, eher nebensächlich und langweilig. Erste "zärtliche Gefühle" oder "Schwärmereien" kamen bei mir im Alter von 12, 13 Jahren auf, das waren die Phantasien mit Pop-oder Filmstars und das war auch die Zeit, wo ich mich vom Spielen mit Actionfiguren und anderem Spielzeug distanzierte, weil ich "zu alt" dafür wurde.

Und ich dachte eigentlich, so in etwa wäre die Entwicklung nornal. Daß man selbst plötzlich die sexuellen Zusammenhänge als interessant und spannend und erregend empfindet, wenn man auch geistig allmählich dafür reift, aber das ist doch erst beim Eintritt in die Pubertät?! Und daß man daran vorher kein Interesse hat oder es als befremdlich, lanwgeilig oder albern ansieht.
Ich wußte z.B. noch nicht, was "schwule Sau oder " oder "fi****n" bedeutet, als mein 2 Jahre jüngerer Bruder diese als Schimpfworte aus der Schule mitbrachte, das war in den letzten beiden Grundschulklassen.

Und ich weiß auch noch, als die kleine Schwester einer Freundin (etwa 3-4 Jahre jünger als ich, sie war damals etwa 7 oder 8, glaube ich) in der Bücherei so ein Kinder-Aufklärungsbuch aufschlug und mich über ein Bild von Spermien fragte, was das sei, und ich ihr das spielerisch-sachlich erklärte und sie sich total davor ekelte und entsetzt war. Ich sagte ihr dann, daß sie das besser verstehen würde, wenn sie älter wäre und jetzt keine Angst davor haben müßte, weil ihr sowas jetzt gar nicht begegnen würde.
Wenn ich mir dann vorstelle, daß solche Kinder heute schon wissen, was "blasen" und "runterholen" ist und Sex haben wollen , dann kann ich das irgendwie nicht glauben, daß es dafür noch NICHT zu früh sein sollte...:(
Darketexe, bei dem, was Du über Pädagogen geschrieben hast, muss ich der Ordnung halber eines ergänzen: Lehrer sind de facto keine Pädagogen, jedenfalls diejenigen nicht, die den klassischen Werdegang hingelegt haben. Eine Ausnahme stellen diejenigen dar, die Pädagogik wirklich studiert, will heißen nicht einfach ihre Fächer auf Lehramt studiert haben. Die meisten Pädagogen, sind studierte Sozial-/Sonderpädagogen oder die klassischen Erzieher.
Exile[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]exe, bei dem, was Du über Pädagogen geschrieben hast, muss ich der Ordnung halber eines ergänzen: Lehrer sind de facto keine Pädagogen, jedenfalls diejenigen nicht, die den klassischen Werdegang hingelegt haben. Eine Ausnahme stellen diejenigen dar, die Pädagogik wirklich studiert, will heißen nicht einfach ihre Fächer auf Lehramt studiert haben. Die meisten Pädagogen, sind studierte Sozial-/Sonderpädagogen oder die klassischen Erzieher. [/B][/QUOTE]

Ist mir klar... traurigerweise waren diejenigen, die Pädagogik studiert hatten, IMHO die Inkompetentesten. Ich habe aber ohnehin Abneigungen gegen positivistische Anthropologie.

Exe.
DarketOk, da würde ich Dir zustimmen, generell im Falle dieser "Alternativpädagogik" Die Akte einer Schulfreundin, die vorher auf ner Waldorfschule war, liegt seit Jahren beim berliner Sektenbeauftragten... :rolleyes:
BlackDragonNoch eine kurze, letzte, Anmerkung:
Es gibt Pädagogen in den verschiedensten Bereichen, da Pädagogik im Prinzip nur der Grundstock ist, die Basis, auf der man sich weiterqualifiziert. Schaut euch mal die Wirtschaftspädagogen etc. an.
Aber im Endeffekt habt ihr recht - die meisten Pädagogen sind inkompetent und realitätsfern (hey, hab ich das grad wirklich geschrieben?), was nicht zuletzt daran liegt, dass diese Studiengänge meist ein Auffangbecken für diejenigen sind, die nichts mit sich anzufangen wissen und für - was noch viel schlimmer ist - die kiffenden Möchtegernweltverbesserer.

@Topic:
Exe hat das alles sehr gut ausgeführt - kann man von meiner Seite aus so stehen lassen.

So, jetzt verabschiede ich mich aus diesem Thread - ich hab mich schon genug zum Affen gemacht. :rolleyes:
Pallor@ Black Dragon
[QUOTE]Öhm, ich habe Dir die obere Aussage nie streitig gemacht. Aber ich frage mich, warum Du, wenn Du den direkten Kontakt mit der Sexualität in diesem Rahmen ebenfalls für ungut befindest, mir immer wieder in diesem Zusammenhang widersprichst... [/QUOTE]

Ich habe nicht gesagt das ich den direkten Kontakt nicht gut finde, sondern das ich das Bewusste Konfrontieren falsch halte.

Wenn Kinder durch zufall einen Porno sehen, in den Medien etwas mitbekommen oder den Elterlichen Sex durch zufall mitbekommen, entstehen keine bleibenden Schäden wenn man sich mit den Kindern auseinandersetzt.

@ Exil

[QUOTE] Erstens: Naturalistischer Fehlrschluss bezüglich des Wissens von Kindern. Zwischenzeitig belief sich deine Argumentation sich auf "weil es so ist, und wirs nicht ändern können". Die Diskussion war aber ursprünglich über den Idealzustand.
[/QUOTE]

Weil es so ist das Kinder immer die gesellschaft um sich herum wahr nehmen und jedes Tabu mitbekommen.

Der Idealzustand will also nicht nur bessere Umstände(weniegr Sex?) sondern auch andere Kinder?

Ich halte weder Sex noch aufgeweckte Kinder für nicht dem Idealzustand abträglich.

[QUOTE]Zweitens: Wenn ich mich Recht errinere, ist die Freud'sche Definition von Sexualität eine leicht andere als die Alltägliche. Für Freud ist jede Lustbefriedigung sexuell, auch wenn sie nach unserem Verständnis nichts mit den im nicht-Freud'schen Sinne Erogenen Zonen zu tun hat. Dementsprechend ist z. B. der Verweis auf die frühkindliche Sexualität zumindest in einigen Stellen etwas misslungen.
[/QUOTE]

Da erinnerst du dich nur unzureichend, da Freud wie viele Sexuall Psychologen, schon von Vergleichbarer Sexuallität ausgehen.
Am Anfang sind es streicheleinheiten der Eltern, es können auch Bäder sein die die Kinder stimulieren.
Darauf folgt die bewusste Vorform von Selbstbefriedigung, z.b. berühren sich Kinder beim Winkel sehr gerne an ihren Genitalien, oder vergnügen sich mit ihren Stofftieren.(das alles vor dem alter von 3 Jahren!)
Ab dem Kindergarten entsteht natürlich dann auch Kontakt und Austausch mit anderen Kindern, und der Vergleich der Geschlechtsteile ist ebenfalls Logisch. Ausserdem können Kinder abstrahieren das wenn es ihnen selbst Lustbereitet wenn sie sich stimulieren auch bei anderen Kindern diese Lust entsteht.
Und ohne Moral ist nichts schlimmes daran anderen Menschen Lust zuzufügen.

In dieser Phase spielt aber ebenfalls die Nachahmung der Erwachsenen Welt eine Rolle, und wenn sie dort z.b. Orale Befriedigung mitbekommen haben, ist es ebenfalls nachvollziehbar das die Kinder diese Ausprobieren.

[QUOTE] Drittens: Wir sprechen Menschen aus einem gewissen Grunde erst ab einem bestimmten Alter die Volljährigkeit zu. Nicht, dass ich der Meinung bin, man müsse bis dahin fröhlich-prüde vor sich hin leben, aber man bedenke die möglichen Konsequenzen, die auftreten können. Zum Teil auch irreversible...
[/QUOTE]

Und der Grund ist? Das alte Menschen mehr Macht wollen?

Wusstest du das bis vor 80 Jahren Frauen auch das Recht abgesprochen wurde?

[QUOTE] Das Unbehagen kommt aber nicht von ungefähr - eine stark ausgeprägte Sexualität ist nicht immer vorteilhaft, da die Sexualität ohnehin einen extrem starken Trieb darstellt (bzw. in Freunds Modell die Triebhaftigkeit im Allgemeinen). Die Tabuisierung hatte ihren Zweck, auch wenn ich dir wieder begrenzt zustimme.
[/QUOTE]

Und wer darf es entscheiden? Die Eltern die Gesellschaft oder villeicht doch der Mensch im einzelnen?

[QUOTE]Du, als an der Wissenschaft orientierter Mensch (auf Grund meines Glaubens und einiger anderer Geschichte schließe ich mich bewusst aus diesem Kreis aus, auch wenn ich mir noch große Mühe gebe, auf dieser Ebene zu diskutieren)... wie kannst du dich auf den Humanismus berufen, wenn man schon für den Glauben an die Freiheit eine (nach Ockham) absolut unnötige Annahme machen muss?
[/QUOTE]

Ich antworte mit einem einzigen Satz darauf:
Kant

Übrigens habe ich mehrere Wissenschaftliche Ebene, auf der höchsten bin ich Solipsist ;) Der Rest sind Ebenen um mit der Welt Arbeiten zu können.

[QUOTE] "Die beste Pädagogik ist keine Pädagogik"[/QUOTE]

Wunderbar du stehst auf meiner Seit des Konstruktivismus, du musst ihn nur noch zu Ende denken.

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@rainraven:

[QUOTE] Wenn ich mir dann vorstelle, daß solche Kinder heute schon wissen, was "blasen" und "runterholen" ist und Sex haben wollen , dann kann ich das irgendwie nicht glauben, daß es dafür noch NICHT zu früh sein sollte...[/QUOTE]

Darauf antworte ich am besten mit einem Zitat von Wikipedia

[QUOTE] Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte die Ansicht vor, dass Kinder zunächst asexuelle Wesen sind und sich der Geschlechtstrieb erst mit Beginn der Pubertät entwickle[/QUOTE]

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Kindliche_Sexualit%C3%A4t[/url]
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@ Darket:

Lehrer sind sehr wohl Pädagogen, sie müssen neben ihren 2 Fächern das dritte Fach Erziehungswissenschaften(Pädagogik) studieren.

Ich gebe dir recht das in der Vergangenheit dies etwas kurz kam, aber immer vorhanden war.

Pallor
Darket[QUOTE]Lehrer sind sehr wohl Pädagogen, sie müssen neben ihren 2 Fächern das dritte Fach Erziehungswissenschaften(Pädagogik) studieren.[/QUOTE]
Wie gesagt, es kam mehr als nur etwas zu kurz...

[QUOTE]Darauf antworte ich am besten mit einem Zitat von Wikipedia[/QUOTE]

[QUOTE]Wikipedia ist übrigens keine wissenschaftliche Quelle, sie ist maximal für kleine "Beweise" gut.[/QUOTE]
:rolleyes:
PallorPauschal Lehrer als keine Pädagogen zu bezeichnen ist aber erneut ein verstoss gegen die Logik.

Und wie ich schon schrieb für kleine Beweise ist Wikipedia immer gut, solche Quellen darfst du aber niemals in echten wissenschaftlichen Aufsetzten nennen.

Pallor
DarketVielen Dank für die Belehrung... :rolleyes:

Und es ist nicht unbedingt ein Verstoß gegen die Logik. Es ist eine Tatsache, dass pädagogische Fächer in der Lehrerausbildung nicht so sehr im Vordergrund stehen wie in anderen Bereichen, wie z.B. Sozialpädagogen oder Erziehern, die sich in ihrer Ausbildung genau darauf konzentrieren. Damit möchte ich keineswegs irgendetwas abwerten, ich persönlich schwanke auch gerade zwischen diesen Bereichen. Aber einen Lehrer einen ausgebildeten Pädagogen zu nennen befinde ich für gewagt...
PallorDann musst du Pädagoge definieren, ich möchte mich verwehren das du diese Äusserung auf alle Lehrkräfte ausdehnst!

Nur dagegen habe ich mich ausgesprochen, das man Kritik an der Ausbildung äussern kann, teile ich.

Pallor
Exile@Pallor: Formalismus wirkt oft irritierend. Besonders, wenn er so auftritt, wie hier, ohne entsprechend gekennzeichnet worden zu sein.

Kant... der funktioniert auch nur auf Grund von Setzungen, die er a priori als richtig definiert. IMHO ist der so was von unwissenschlaftlich... wenn auch gelegentlich ganz schön zu lesen. Hume halte ich in wesentlich höheren Ehren als diesen... lassen wir das. Ich bin nicht gut auf ihn zu sprechen, und das zurecht. Das Schöne bei Kant ist... die tragenden Pfeiler sind Axiome, von denen er selbst weiß, dass man den Glauben an ihre Richtigkeit nicht teilen muss.


... zum Thema "Rechte absprechen"...
Dass es falsch ist, einem autonomen Wesen die Autonomie abzuerkennen... darin stimme ich dir absolut zu. (Mein Achtzehnter ist noch nicht so lange her...)
Eine Frage: Würdest du ein kleines Kind ins Feuer laufen lassen, wenns sagt "Lass mich doch, ich weiß was ich tue?"
Ich möchte hier keine Kritik an dem Beispiel, sondern eine einfache Antwort. In anderen Worten: Ich behaupte nicht, die Antwort auf die Frage zu haben, aber zu meinen, jedes Kind ist autonom genug, um in dieser Welt zu überleben, wenn man ihm keine Vorschriften macht, und man dürfe keinen Einfluss nehmen... ist naiv. Und das sage ich, dabei bin ich das selbst meist in Bezug auf Pädagogik, etc...
Nochmal: Deine Argumentation beruht auf dem Glauben an die Fähigkeit zur geistigen Autonomie... bei fünf Jahre alten Kindern?

Die Freud'sche Definition unterscheidet sich dennoch ganz massiv - Sexualität ist auf ganz andere Felder ausgeweitet, und bezeichnet bei ihm jede Triebbefriedigung, muss also nach unserem Alltagsverständnis nichts mit Sexualität zu tun haben.

Zum Schluss: Herzlich willkommen im Club der Solipsisten. Ich bin übrigens der Chef der Anarchisten...

Exe.
PallorErstmal Kritik an deiner Frage, du vergleichst hier ein eindeutig Schädliches Verhalten, mit der einfachen tatsache das Kinder Sex, was nichts negatives ist, konfrontiert werden.

Stellen wir die Frage am besten um und machen sie Lebensnaher:
Wir haben ein Kind, eine heisse Herdplatte und mich.

Ich werde diesem Kind(2 Jahre, so alt wie meine Nichte in dieser Situation war) sagen das die Herdplatte heiss ist, ausserdem signalisiere ich das ich diese Platte nicht anfasse.

Mehr tue ich nicht, wenn dieses Kind, aus mir unvorstellbaren Gründen das Bedürfniss hat auf die Platte zugreifen, so wird es dies tuen egal ob ich in diesem Fall einschreite oder nicht.
Spätestens nach diesem Vorfall wird aber dieses Kind selbst auf alle Zukünftigen ereignisse von sich aus Hitze mit Schmerzen verbinden und vorsichtig sein.

(Dieses Verhalten praktiziere ich nicht in öffentlichen Einrichtungen, selbst wenn die Pädagogik dieses Verhalten vorschreiben würde, könnte ich aufgrund unterlassender Aufsichtspflicht bestraft werden!)

Die Konstruktivistische Pädagogik geht davon aus das Kinder erst zu Demokratischen Bürgern reifen können, wenn sie selbst die Welt sich erschliessen und nicht durch uns zu etwas gezwungen werden was ihrer eigenen Entwicklung im Weg steht.
Diesen Ansatzteile ich, das Problem ist dabei das wir erheblich größere Ausgaben in die Bildung und ausbildung stecken müssten damit z.b. mehr Grünflächen für Kindergärten entstehen und vor allem viel mehr Erzieher eingestellt werden die diesen Kindern bei der selbst findung helfen.

Es geht nicht mehr darum das ich ein Werte Gerüst, ein Verhaltens Gerüst und ein Wissensgerüst Kindern aufzwinge, sondern sie anhalte selbst sich zu entwickeln.

Das einzige an Anhaltspunkten sind die Menschenrechte.

--------------------------------

Zu Freud:

Natürlich sieht er die Sexuall Energie als eine der beiden Antriebe an, bei meiner Kindlichen Sexuallitäts Definition geht es aber um echte Sexuallität.

Dazu sieh am besten den Link zu Wikipedia:
Kindliche Sexuallität
Pallor
ExileICH HAB DOCH GESAGT... daran bitte KEINE Kritik. Auch Sexualität kann, in der einen oder anderen Formen, schädlich sein. Dass Sexualität an sich nichts schlechtes ist, ist klar. Deo ist auch nix böses, und ein Feuerzeug kann einem auch das Leben retten. Trotzdem kann man sich am Feuerzeug verbrennen, das Deo in die Augen bekommen (... bitte jetzt keine Parallelen...) und wenn das Kind aus Versehen beides in sinnvoller Kombo benutzt, dann hast du ein Kind, das womöglich später extreme Angst vor Feuer und einige Narben behält.
Wenn ich darum bitte, dann hat das einen Grund. Versuche doch zumindest mal, die Gegenposition nachzuvollziehen.

Sexualität ist nicht vorbehaltslos gut. Ebensowenig wie Essen vorbehaltslos gut ist... notwendig, hilfreich, angenehm... aber eben auch ein Trieb. Sex-Sucht, sowie ein Personen-dominierender Sexualtrieb erachte ich, mit meinem gefährlichen Halbwissen, als Gefahren dieser Entwickelung.

Ich stimme dir aber in pädagogischer Hinsicht weitgehend zu, auch wenn mich das überrascht. Kein Kind lernt was daraus, wenn man einfach "nein" sagt. Trotzdem... man hält das Kind fest, bevors von der Klippe fällt. Es ist immer Alters- und entwickelungsbedingt, wie viel Umwelt man einem Kind zumuten kann. Z. B. kann ein Kind nicht immer und ewig schreien, wenns was will, aber ihm von dem ersten Tag an die Brust zu enthalten, damits nich mehr schreit ist 'ne andere Geschichte.

Und nein.. Freud hat Sexualität mit Triebhaftigkeit im allgemeinen gleichgesetzt. Die Wikipedia ist auch nicht präzise in der DEFINITION der Sexualität, und selbst wenn sie es wäre... ich verweise auf deinen eigenen Hinweise zur Wikipedia.

Daraus hat sich ein Modell ergeben, in dem Kinder eine Sexualität haben. Ich hab ja nix dagegen, dass die ihren Spaß haben, und ich verstehe auch deinen Ansatz - die Haltung zur Sexualität in der Gesellschaft ist tatsächlich etwas verkorkst... was entwickelungspsychologisch am sinnvollsten ist, ist trotzdem umstritten.

So, mir reichts erstmal.

Exe.
PallorGut ich denke dann sind wir übereingekommen.

Übrigens hast du Recht die Wikipedia seite hat es nicht explizit aufgezählt

[url]http://www.gabriele-dietz.de/Sexual...sexualitat.html[/url]

[url]http://www.familienhandbuch.de/cmai...lung/s_306.html[/url]

Die Links habe ich schon einmal genannt, da wird es etwas deutlicher.

Beste Grüße,

Pallor,
der nun kochen muss für seine Freundin
Caranaldion[i]Ich spalte diesen dem Diskussionsverlauf inhaltlich eher rudimentär förderlichen Teil mal nach T & S ab.

Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart[/i]
MontroseUm mal am Anfangsbeitrag anzuknüpfen:

1. Daß Kinder solche Dinge aufschnappen und mit ihrem Wissen prahlen, gab es schon immer.

2. Kinder wollen spielen, prahlen, ausprobieren...und dabei stoßen sie auch auf sexuelle Inhalte. ABER: die sexuellen Inhalte bei Kindern haben definitiv nicht die Bedeutung wie für Erwachsene. Kinder zu sexualisieren ist ein Verbrechen an den Kindern. Sexualität bei Erwachsenen ist eine freie Entscheidung mit der notwendigen Reife und Schutzmechanismen, mit dem Eindringen in die Privatsphäre umgehen zu können. Bei Kindern hingegen ist von Erwachsenen herangetragene Sexualität, auch oder gerade unter dem "psychonalaytischen Vorwand" der angeblichen Kindersexualität (Achtung, manche Psychiater und Psychotherapeuten sind selbst abartig), schlichtweg Vergewaltigung.

3. Für Erzieher kann die Konfrontation mit kindlichen Äußerungen zur Sexualität dann zur Herausforderung werden, wenn die Erwachsenen selbst Schwierigkeiten mit dem Thema haben. Kinder spüren diese Unsicherheit und nehmen das vielleicht zum Anlaß, diese Schwäche auszuprobieren.
Es dürfte helfen, bei diesen kindlichen Äußerungen sich zu vergegenwärtigen, warum und wozu Kinder sexuelle Äußerungen machen.

4. Die Eindämmung sexueller Darstellungen wäre nicht nur in Hinblick auf Kinder, sondern auch im Hinblick auf Erwachsene eine Aufgabe. Die sexuelle Überflutung der Gesellschaft dient nur einem einzigen Zweck: den Massen einzureden, sie würden einen falschen, minderwertigen, nicht "professionellen" Sex ausüben, und müßten deshalb Hilfsmittel wie Zeitschriften, Bücher oder Filme kaufen. Der ursprüngliche Reiz des Themas geht bei dieser Vermarktung verloren. Kapitalismus zerstört Sexualität.
PallorMontrose du gehst gerade den Weg der Aufklärung zurück, zu einer Prüderie.

Es geht nicht darum Sex aus der Gesellschaftt zuverdrängen, das wäre falsch. Sex muss einzig und allein entkomerzialisiert werden.

Mehr Sex in der Gesellschaft und ein Ungehemmter aber aufgeklärter Umgang würde dieser Gesellschaft sicher gut tun.
Aber es muss verhindert werden das Sex und Sex Produkte zum Spielball Finanzieller Intressen werden.

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Könntest du Punkt 2 etwas ausführen?

Wieso sollte Sexuallität von Kindern reifer oder weniger Reif sein als Erwachsenen Sexuallität?
Wie definierst du von Erwachsenen Herangetragende Sexuallität?

Was sollen einwürfe wie: "Achtung, manche Psychiater und Psychotherapeuten sind selbst abartig"?

Pallor
fraeulein grau"Aber es muss verhindert werden das Sex und Sex Produkte zum Spielball Finanzieller Intressen werden"
heh, genau- ich will meine toys umsonst haben! wisst ihr, was der nexus dd mit harness kooostet..?

spass beiseite- ich denke auch nicht, dass kinder "sexlose" wesen sind, es ist nur eher selbstbezogen. was da an doktorspielchen untereinander läuft, sollte man als erwachsener beobachter schon unterbinden, soweit man es kann, einfach, damit die gören sich eine gewisse zurückhaltung an der öffentlichkeit zur gewohnheit machen. gesellschaftliche konventionen haben auch vorteile, beispielsweise, dass niemand wild wichsend durch die fussgängerzone rennen darf- mich würde das stören, beispielsweise.natürlich sollten kinder keinen zugang zu pornos haben- andererseits haben sie den selbstverständlich trotzdem, wir ja damals auch, ist doch 'ne spannende sache. wer da fundiertes wissen hat, ist der chef, klar, das geprahlt wird- und ich bin mir in diesem zusammenhang auch nicht sicher, inwieweit die aussagen dieses jungen, der da von oralsex erzählte, der wahrheit entsprechen...
PallorWenn Kindern der zwanglose Umgang mit der Sexuallität verboten wird, was du vorschlägst, kannst du damit erheblichen Schaden anrichten.

Sie werden sich immer Schuldig fühlen(was ja z.b. das Christentum auch propagiert und was immer noch in den Köpfen der Menschen vorhanden ist).

Und bis jetzt wurde immer noch nicht gesagt warum Kinder sich z.b. gegenseitig Stimulieren sollten, wenn es beiden Seiten gefällt?

Pallor
fraeulein grausprichst du mit mir?
lies' den satz zuende! (kurze aufmerksamkeitsspanne oder was?) ich hab' geschrieben, dass man als erwachsener beobachter was sagen soll, wenn man's mitkriegt, damit die kinderchen das da machen, wo's eben keiner mitkriegt, und eben auch lernen, das es konvention ist, manche dinge nicht öffentlich zu tun bzw nicht alles diesbezüglich über einen weiten personenkreis hin zu erläutern.
die müssen ja nicht nur den umgang mit ihrer sexualität, sondern auch mit ihrer sexualität im bezug auf ihr umfeld lernen.
tun tun sie's sowieso, wenn sie's denn tun wollen, aber nicht auf dem esstisch, kinder!!!!

"Und bis jetzt wurde immer noch nicht gesagt warum Kinder sich z.b. gegenseitig Stimulieren sollten, wenn es beiden Seiten gefällt?"
ich schätze mal, du wolltest dem satz irgendwo noch ein "nicht" beifügen?
ansonsten- weil's ihnen spass macht.
PallorJape da fehlte ein Nicht.

Und ich denke nicht das man Kinder zwanghaft in unsere Gesellschaft hinein erziehen sollte. Wenn Kinder lust und Spass haben sollten sie sich doch auch in nicht geheimen Ecken Streicheln dürfen.

Unsere Moral ist da immer etwas prüde, z.b. Kinder dürfen nackt herum laufen, aber sobald Erwachsene rumlaufen erzeugt es öffentliches Aufsehen.

WiesO? Wäre es nicht langsam mal Zeit unsere Gesellschaft Menschlicher zu machen, anstatt die Kinder zuzwingen unmenschlicher zu werden damit sie in unserer besser Zurecht kommen.

Pallor
belladonnaInteressantes Thema. Ich habe mir mal aus dem Wartezimmer einer Beratungsstelle eine Broschüre mitgenommen, die Tipps in Sachen sexuelle Entwicklung von Kindern gab. Beruhigt hat mich beim Lesen dieser Broschüre, daß es völlig normal ist, daß schon Dreijährige sich selbst stimulieren. Mein Sohnemann tut das seit er vier ist. Ich bin immer sehr offen mit dem Thema umgegangen, als ich mit seiner kleinen Schwester schwanger war, hatte er natürlich einige Fragen. Die habe ich ihm beantwortet, aber eben, was auch sehr wichtig ist, immer nur das gesagt was er auch wirklich wissen wollte! Ich klopfe jetzt auch immer an, wenn er sich mal in sein Zimmer zurückzieht und dann besonders ruhig ist. Damit will ich ihm meinen Respekt vor seiner Intimsphäre bekunden. Ich würde ihm auch nie gegen seinen Willen einen Kuß geben, oder ihn umarmen! Ich möchte daß er weiß, daß er über sich selbst bestimmen kann. Denn ich halte es pesönlich für wichtig, daß er auch Nein sagen darf.

Ich denke es ist ein guter Kompromiss seinem Kind zu vermitteln, daß Selbstbefriedigung etwas völlig normales, aber auch etwas sehr intimes ist, und ihm anzubieten das jederzeit ungestört in seinem Zimmer tun zu dürfen. Aber es muß auch akzeptieren, daß man das nicht vor allen Leuten machen kann, denn es gibt nunmal Menschen, die davon peinlich berührt sind und das sollte man respektieren. Und seinem Kind beizubringen andere Meinungen und Einstellungen zu respektieren ist doch wohl nicht falsch.

Ich denke auch, je verklemmter ein Kind erzogen wird, umso mehr führt das zu im Eröffnungsbeitrag erwähnten Situationen.
Aber bei aller Offenheit, gibt es eben auch Dinge, die ein Kind nicht wissen muß und auch selbst nicht wissen will. Mein Mann und ich würden nie auf die Idee kommen, unsere Kinder zugucken zu lassen und unsere "Spielsachen" sind alle in einer Kiste verschlossen. Denn vieles was uns als Erwachsenen sexuell Spaß macht und für uns normal ist, macht Kindern eher Angst. So genau wollen die es dann nämlich doch nicht wissen. ;)
Caranaldion[i]Ich hab schon einmal abgespalten, ein zweites Mal mache ich das nicht, sondern betätige stattdessen dann den "schliessen"-Button.
Das kann man ganz prima dadurch vermeiden, dass einige ihre unsachliche und vollkommen überflüssige "Agressivität" etwas zurückschrauben.

Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart[/i]
oskadisWer einem Kind alles durchgehen laesst ohne ihm Grenzen aufzuzeigen erzieht sich ein kleines Monster heran. Wichtig ist aber dem Kind zu erklaeren [B]WARUM[/B] es etwas nicht tun darf. Dieses WARUM vermisse ich in den meisten Erziehungsversuchen.

Gruß

~Oskadis~
fraeulein grauich denke, unsere gesellschaft hat wichtigere probleme als die sofortige befreiung von kleidungszwang. ich würd' ja auch lieber nackert 'rumlaufen, aber so einfach geht's nicht.
kinder müssen konventionen lernen, sonst kriegen sie später massive probleme, weil sie keine ahnung haben, wie sie sich benehmen sollen. und man will doch, dass die blagen später mal gut zurechtkommen, nicht, dass sie die gesellschaft umkrempeln.. das ist sache der gegenwart. wenn man das kindern überlässt, sind wir doch in drei generationen wieder auf den bäumen. sie mögen klein, naturbelassen und unverbraucht sein, aber deshalb sind sie noch lange nicht von natur aus gut&rein- kinder an die macht ist doch horror..
belladonna@fraeulein grau

Da hast du recht, daß nicht alle Kinder automatisch lieb und "rein" sind. Kein Kind kommt als Neutrum auf die Welt, die haben alle schon ihren eigenen Charakter und es liegt in der Hand der Eltern, Stärken zu förden und weniger edle Charakterzüge etwas einzudämmen. Wichtig ist dabei aber auf jeden Fall, daß das Kind spürt, daß es von seinen Eltern so wie es ist, eben auch mit seinen Schwächen, angenommen wird - sprich daß die Eltern es nicht verbiegen. Und das ist ein ganz schön schwerer Balanceakt kann ich aus Erfahrung sagen.

Was das "nackt rumlaufen" angeht kann ich folgendes berichten: Meine Eltern sind mit mir immer am FKK-Strand baden gegangen, aber ab einem gewissen Alter entwickelte ich ein Schamgefühl und das haben mir meine Eltern bestimmt nicht anerzogen. Jeder Mensch hat seine eigene Schamgrenze und es ist ein ziemlich heftiger Eingriff ins Seelenleben, wenn diese von anderen nicht akzeptiert wird. Meine Eltern haben das leider nicht akzeptiert. Ich wollte nicht mehr nackt baden und rumlaufen, ich hatte nunmal starke Schamgefühle, was in der Pubertät ja wohl auch völlig normal ist. Aber ich mußte trotzdem immer zum FKK-Strand. Was hätte ich nicht für einen Badeanzug gegeben! Wie gesagt, jeder Mensch hat da seine eigenen Grenzen und das gilt auch schon für Kinder.
Man kann eben nicht einfach immer davon ausgehen, daß die eigenen Maßstäbe auch immer gleich für alle anderen gelten. Und da hat fraeulein grau recht, daß es wichtigere Probleme gibt, als die Befreiung vom Kleiderzwang, die gar nicht alle wirklich wollen.
PallorDu glaubst das Scham nicht anerzogen wird?

Wie schaffen es andere Kulturen denn größten teils unbedenk rum zulaufen ohne sich zu Schämen?

Das soll nicht heissen das es gut ist sobald sich Scham entwickelt, Kinder zu zwingen "unbekümmert" herum zu laufen.

Aber wir sollten wircklich nicht versuchen unsere Gesellschaft durch Erziehung zu reprodutieren sondern zu verbessern.
Kinder müssen angehalten sich über uns zu entwickeln, und das können wir nicht wenn wir selbst definieren was gut/schlecht für sie ist.(Allein schon die Wertung der Charakterzüge ist dahin gehend schlecht)

Ohne weiteres muss man sich selbst und andere Schützen und dem Kind beibringen das es die Menschenrechte achten muss, aber bei der eigenen Entfaltung sich entwickeln kann wie es will.

Pallor
belladonna@pallor

Sicher gibt es Fälle, in denen Scham anerzogen wird. Im meinem Fall war es aber nicht so. Ich habe auch in hier bereits erwähnter Broschüre gelesen, daß es durchaus vorkommen kann, wenn man als Eltern sehr offen und natürlich mit Sexualität und Nacktheit umgeht, das Kind dahingehend trotzdem ganz anders sein kann, sprich daß es sich eben nicht gern nackt zeigt, mehr Schamgefühl hat. In der Broschüre steht dazu auch, daß die Eltern das Kind dann nicht zu mehr Offenheit zwingen sollten, daß sie diese etwas enger gesteckte Schamgrenze akzeptieren müssen.
Naja, und es ist immer etwas heikel die Gesellschaft in der wir nunmal leben, mit der Lebensweise eines Naturvolkes zu vergleichen. Ich bin ja auch der Meinung, daß die es eigentlich richtig machen und vielleicht kennst du ja auch das Buch "Der Papalagi"? Falls nicht, kann ich dir nur empfehlen - wird dir gefallen.

Ansonsten hast du recht und da stimme ich dir auch zu, daß man mit Zwängen wirklich nichts Gutes erreicht. Ich bin mir speziell bei meinem Sohn, auch nicht immer so sicher, ob ich da alles richtig mache. Es ist wie gesagt ein schwieriger Balanceakt: Einerseits brauchen die lieben Kleinen Grenzen, um sich nicht ganz verloren und bei ihren Eltern beschützt zu fühlen, andererseits schaden zu eng gesteckte Grenzen dem Kind eher...Was solls, meine Eltern haben auch nicht alles richtig gemacht und ich bin trotzdem ganz gut geraten, denke ich mal. ;)

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