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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Heutige Erziehung von Kindern
KnochentänzerinAlso erstmal zu Anfang, ich weiß, ich bin 'erst' 15 und meine Erziehung is wahrscheinlich auch nich grad vorbildlich, aber trotzdem.

Kennt ihr das vielleicht, das die jüngeren Heutzutage immer unfreundlicher und frecher werden und eigentlich keinen Respekt mehr vor älteren haben?

Ich mach die erfahrung eigentlich immer dann, wenn ich zu meiner Freundin geh und wir uns daußen aufhalten. (Ich habe da "normale" Klamotten an und bin keinesfalls als 'Goth' zu identifizieren.). In ihrer Nachbarschaft wohnen sehr viele jüngrere Kids so von Kindergarten bis 5te Klasse. Die spucken einen an, bewerfen einen mit Steinen und wenn man Pech hat wird man von einem kleinen Jungen Angepinkelt oder man wird gefragt (sie meinen es ernst, wissen aber wahrscheinlich gar nich um was es geht) ob man mit ihnen "ficken" will.
Wenn man sich dann an die Eltern wendet bekommt man bemerkungen wie "es sind doch nur Kinder" an den Kopf geworfen. Wenn man die Kinder dann anmotzt kommt von den Eltern nur ein böses "was fällt dir ein mein armes kleines baby anzuschreien".

Wenn ich in die Klasse meiner kleinen schwester komme (5te und ich hab auch 'normale' klamotten an (ich bin in der 10ten)) bekommt man als erstes wörter wie "fick dich" oder "hau ab, du stinkst" entgegen geschmissen. Als ich in der 5ten war hätte ich mich NIE getraut sowas zu nem 10 klässler zu sagen (vor allem nicht ohne Grund!).

Jetzt frag ich mich nur woran das liegt. Haben die Eltern heutzutage ihre Kids nicht mehr richtig unter kontrolle?? Kümmern sie sich einfach nicht mehr? Liegt es vielleicht an der Musik die sie hören?? (meine 10 Jährige Schwester z.B. hört Sido und der singt ja oft von 'ficken' 'nippeln' 'titten' 'nutten' und was weiß ich was)

Was meint ihr zu dem Thema??
Ich hoff das es das nich schonmal hier gibt.

Viele Grüße
Knochentänzerin
NeithanIch bin 20 aber das das schon 15jährigen auffällt ist mir neu...

Die Antwort ist glaube ich aber relativ einfach: Die Kinder werden zwar verhätschelt, aber man kümmert sich nicht um sie. Kein Wunder, dass dabei sowas raus kommt.

Es ist vieleicht etwas großkotzig aber ich finde meine Eltern haben fast alles richtig gemacht. Beide Kinder haben die Schule nicht mit Glanz aber soliden Abschlüßen beendet, machen Zivildienst, trinken nicht, rauchen nicht, sind nicht in Schlägereien verwickelt oder kriminell oder gehören zu irgendwelchen kranken Sekten und übernemen verantwortung für ihr Handeln. Scheinbar müssen sie wohl alles richtig gemacht haben, bis auf eins:

Sie haben uns zu viel durchgehen lassen.

Wenn ich zurück denke fallen mir schon einige Sachen ein, die ich meinen Kindern nicht durchlassen würde. Geschadet hat es uns zwar nicht aber ich find es trotzedem nicht so gut.

Ich denke ein Kind ordentlich zu erziehen ist eigentlich ziemlich einfach: Man muss ihm deutlich zeigen wo die Grenzen sind und für sie da sein, wenn sie einen brauchen. Alles was dazwischen ist sollten sie selbstständig entscheiden können.
Mademoiselle666Ja, stimmt, ich stand mal in nem Zeitungsladen an der Kasse und da kommt so'n kleiner *tschuldigung* Pisser und rempelt mich voll an...
Ich bin dann doch schon 26, der Kleene war grad mal 11-12.
Am liebsten hätt ich dem so eine geballert...

Aber leider darf ich ja nicht...

Auf meine echt noch freundliche Bemerkung hin, was denn das sollte, krieg ich ein "Schnauze" zu hören...

:mad:

Hab vor n paar Monaten noch in VS gewohnt, gegenüber nem Fitnessstudio, da treffen sich immer die kleenen "Gangstaas"...
Bin da öfter mit'm Hund raus, da wird man ja so dermassen dumm angelabert, daß einem echt schlecht wird...

So Wörter nehm ich nicht mal heute in den Mund...Als 14-jährige hätt ich mich das erst recht nicht getraut!

Ich weiss nicht, woran es liegt, bin keine Mutter, aber ich denke mal, die Eltern sind heute nicht mehr so streng wie damals...
Schade eigentlich...


Ich bin normalerweise dagegen, daß man sein Kind schlägt, aber wenn ich mir die Kleenen heute so anguckt, denke ich, bei denen geht's nimmer anders!
SchattenfederIch bin zwar auch erst 17, aber das Problem kenn ich.
Leider wohnt es bei mir mit im Haus, direkt im Nebenzimmer :(
Und für seine Körpergröße macht es erstaunlich viel krach und kennt erstaunlich viele Schimpfwörter.

Das Problem ist, dass man (zb meine Eltern) Kindern heutzutage (zb mein Bruder) so gut wie nichts mehr verbietet und sich irgendwie auch niemand mehr richtig mit ihnen beschäftigt.

Meine Kindheit ist noch garnet solange her ;) , aber bei mir ist einiges anders gelaufen, besser wie ich sagen würde.
Loreyadas kenn ich auch nur zu gut ..

ich bin bald 17 und geh ins gymnasium in die 11. , wo auch schon diese kleinen 10jährigen pisser sind, die sich einbilden, die ganze welt würde sich um sie drehen :mad:

ich bin auch in der schule als goth unterwegs (bin es eigentlich immer), allerdings nicht so extrem und die meisten haben angst vor mir oder verarschen mich von weitem. manche allerdings rempeln mich mitten am gang an und maulen mich voll an oder geben ihre dummen kommentare ab ("willst du nicht mal als horrormonster beim fernsehen arbeiten?" zB)

.. ich könnte ihnen öfters den kopf abreißen .. in diesem alter hätte ich mich nie getraut, zu älteren so aufsässig zu sein. ich weiß nicht, ob es an der erziehung liegt, kann gut sein, aber sicher spielt es auch eine rolle, dass sich kinder in diesem alter vor ihren freunden behaupten wollen, um "angesehen" zu sein ...

zum abschluss was zum lachen :) :
ich stand vor der schule als drei kleine dumme jungs auf mich zukamen:
der kleine: "Bist du Satanistin?"
ich habe darauf nichts gesagt, sondern nur das grinsen zurückgehalten und ihn "böse" angestarrt.
worauf er meinte: "Ich mag satanisten, die sind so knusprig!"
:D
was, bei allen göttern, soll denn das? *lol*

Loreya
ange gardienTja, die Generation die damals als erste eine antiautoritäre Erziehung genießen durfte hat jetzt selber Kinder....
Viele Eltern verwechseln Liebe mit alles durchgehen lassen. Dabei ist es für Kinder ungeheuer wichtig Grenzen aufgezeigt zu bekommen und sich an Regeln zu gewöhnen.
Ich darf gar nicht daran denken was aus solchen Kids einmal für Erwachsene werden :(
h3artl3ssIch denke, das Problem ist weniger die fehlende Strenge der Eltern als vielmehr das zunehmende Desinteresse an dem eigenen Nachwuchs. Meine Mutter (Vater fällt aufgrund der räumlichen Distanz nicht wirklich ins Gewicht) ist nie sonderlich streng mit mir gewesen; trotzdem denke ich, dass ich mich halbwegs zu benehmen weiß. Man muss Kindern nicht unbedingt alles durch Bestrafungen "reinprügeln" (im übertragenden Sinne); oft reicht es, wenn man sich Zeit für sie nimmt und ihnen klar macht, [i]warum[/i] gewisse Dinge falsch sind. Hierzu muss man allerdings einiges an Zeit und Energie aufwenden, wozu viele Eltern heutzutage scheinbar keine Lust mehr haben. Fragwürdige Vorbilder wie Sido sehe ich nicht als die Schuldigen. Sicher übernehmen die Kinder vieles, was sie in solchen Texten hören. Doch oftmals könnten die Eltern dem entgegenwirken, wenn sie durch Gespräche das Weltbild, das diese Medien vermitteln, wieder entzerren würden. Gute Erziehung hat verdammt viel mit Kommunikation zu tun. Etwas, das meines Erachtens viel zu sehr in den Hintergrund gerät.
TelecasterEs sind schon die "lieben" Eltern, denen man mal die Ohren langziehen sollte. Man braucht sich nur mal anzuschauen, wie viele Kinder ohne Schulbrot in die Schule kommen, dafür bekommen sie Geld mit, um sich beim Bäcker in der Pause etwas zu kaufen; als es die letzen Tage so kalt war, lief jedes zweite Kind mit nur einem Hemdchen und offener Jacke durch die Gegend.
Und manche Kinder haben einen derart schlechten Wortschatz und eine so komische Aussprache, daß ich sie manchmal gar nicht verstehe; wenn man sie anspricht, gucken sie einen groß an:
"Häh?"
Wenn ich sage, daß das "Wie bitte?" heißt, glotzen sie noch einmal und suchen dann das Weite.
sommer*regenmeine erziehung ist nun auch nicht die beste aber methoden wie schläge sollten verboten werden
sommer*regenallerdings krieg ich beim einstiegen in den bus nach hause auch oft zu hören:
scheiss satanistin verpiss dich,sowas wollen wir hier drinnen nicht!
und das von gleichaltrigen...
ich geh auch aufs gymnasium und kriege da auch oft solche sprüche von 5 klässlern zu hören...das finde ich echt heavy...
Telecaster@sommer*regen

Verstehe ich das richtig, Du lebst bei Deinen Großeltern , bist 16 Jahre alt und die hauen Dich mit dem Kleiderbügel?

Träum ich oder spinn' ich jetzt.

Wo leben wir denn?
sommer*regen@ telecaster:
ich sagte noch net mal 16....
ähm sagen wir mal so,sie drohen mir damit schläge an
Telecaster@sommer*regen

Hast Du jemandem , dem Du Dich anvertrauen kannst?
Das ist ja das allerletzte, bin sprachlos.
TulpenDompteur@Sommerregen
Ich bin auch sprachlos!
Allerdings kenne ich die Situation nur zu gut, bin auch paar Jahre von meinen Großeltern groß gezogen worden und ich hatte grad ein déja-vu!
Aber das ist schon Jahre her, jetzt bin ich 23 und hab das alles hinter mir. Aber du bist noch sehr jung! Du mußt dich echt jemanden anvertrauen Süße, sonst kann's passieren dass du irgendwann "abrutschst" oder so (ich will's ja nicht beschwören). Hast du jemanden mit dem du sprechen kannst, oder 'ne Nummer von so Beratungsstellen?
SilverwolfIch denke hier reden die meisten von Deutschland. Ich lebe in der Schweiz und muss schon sagen dass es hier nicht wirklich besser aussieht...
Es geht mir nicht um Leute, die einem fertig machen, weil man anders ist, aber WIE kann man den Mut aufbringen (mit 7)eine 16/17 Jährige anzu"pöbeln"??? Meistens lache ich darüber und beachte die "Grossen Jungs" nicht weiter, aber manchmal....*!/".&%!!!!!

Ich bin ein ganz normaler Durchschnittsmensch und ich laufe eigentlich selten in voll schwarz herum oder so, je nach Stimmung halt. Und ich habe den Ruf einer Satanistin. Jetzt mal ehrlich: Wie soll es denn den Leuten gehen, die wirklich sehr schwarz herumlaufen? Naja, das gehört hier nicht hin ;)

Die Eltern und das Umfeld sind Schuld. Ich war und bin ein nettes braves Kind, das nicht trinkt, nicht raucht und niemals etwas gegen das Gesetz getan hat (ah doch, mit 11 habe ich man Süssigkeiten geklauft,halb Einbruch, 1 mal, nie mehr)...Und meine Eltern haben meiner Meinung nach einen super Erziehungsstil gefunden. Keine Verbote-nur Warnungen. Sie haben mit nie gesagt: Trinke nicht, sie haben nur erzählt, was die Folgen sein könnten. Und so habe ich darauf vertraut und bin gesund und munter bei bald 17 Jahren angekommen (im Januar)...
Ich danke meinen Eltern (besonders meiner Mutter) für die mega Unterstützung die sie trotz Krebs und trotz Augenoperation für uns beiden Kinder aufgebracht hat. Ich bewundere sie und ich liebe sie über alles. Ich weiss sie wird das nicht lesen, aber trotzdem: [SIZE=3]DANKE[/SIZE]
Gnom1218Also ich bin 31 und habe einen 13jährigen Neffen. und was der sich mir gegenüber erlaubt ist wirklich unter allem. Wenn ich sowas in seinem Alter meinen Onkels gegenüber gebracht hätte, hätte ich mir erstmal von meinen Onkels und dann von meinen Eltern eine gefangen.

Beispiel: Ich bin mal wieder übers Wochenende bei meinen Eltern und sitze gelangweilt vorm Fernseher, als meine Schwester mit meinem Neffen vorbei kommt. Mein Neffe kommt rein und sagt ziemlich barsch: "Gib mir die Fernbedienung!" Kein bitte, keine freundliche Frage. Worauf ich ihm halt sage, daß ich gard das ansehen will und er gefälligst nen anderen Ton auflegen soll. Darufhin bekomme ich "Wichser" und "Arschloch" an den Kopf geworfen. Und es war nicht das einzige Mal. Sowas geschieht eigentlich immer unprovoziert. Sobald er seinen Willen nicht bekommt, wird er ausfallend. Das schlimmste aber ist, daß meine Schwester ihn gnadenlos in Schutz nimmt. Wenn ich ihm dann nämlich Kontra gebe, rennt er gleich zu seiner Mutter und petzt. Und er kommt damit durch. Meine Schwester will dann überhaupt nicht wissen, warum ich ihn angemeckert hab, sondern sieht nur, daß ich ihr "Engelchen" angemault hab (natürlich grundlos). und mein Neffe merkt sich das halt.

Auch meine Eltern sagen, ich soll da tollerant sein. Bitte?! Bei mir oder meinen Geschwistern wäre in so einem Fall der Haussegen schief gehangen. Wieso traut sich keiner, mal der Sache nen Riegel vorzuschieben?
aaraenIn unserer Wohngegend gibt es ne ganze Menge Kinder. Die sind eigentlich alle recht freundlich. Grüßen immer und machen wenig Krach. Meine frühere Nachbarin war Tagesmutter und hat immer so 5-6 Zwerge gehütet. Die waren auch total süß. Haben viel gebastelt und gespielt und besonders niedlich fand ich, wenn die Größeren sich um die Kleinen gekümmert haben.
So Sachen, wie in der vorausgehenden Texten hab ich noch nie erlebt.
In BlueIch glaube nicht, dass das erst ein Phänomen der neueren Zeit ist. Als ich noch zur Schule ging(schon eine Weile her), war das fast genauso. Außerdem glaube ich nicht, dass das nur bei Kindern/Jugendlichen das Problem ist, sondern auch bei den Erwachsenen. Folglich bekommen schon Kinder in der Nachahmungsphase dieses Verhalten vorgemacht.
Im Großen und Ganzen stimmt das aber doch. Der Fehler in der Erziehung liegt allerdings meiner Meinung nach mehr darin, dass die meisten Eltern zwar ziemlich autoritär sind, aber sich kaum Zeit für ihre Kinder nehmen. Einige Verwandte von mir schreien ihr Kind 5 Minuten lang an, schicken es dann aus dem Zimmer und lachen darüber. Man sollte nicht vergessen, dass die halt teilweise in der Pubertät/Vorpubertät stecken, was bekanntlich eine schwierige Phase ist, in der man versucht sich auszudrücken, aber trotzdem seine Eltern braucht. Ferner wollen sie ernst genommen werden, vielleicht ist das bei ihnen zu Hause die einzige Möglichkeit, dass ihre Eltern sie nicht mehr wie Kleinkinder behandeln.:confused:
AlterSchwede@Gnom 1218

Solche Eltern habe ich nie verstanden.

Das nette Bürschchen wird irgendwann mal furchtbar auf die Nase fallen und dann wird es keiner aufheben.

Schwacher Trost, nicht wahr?
Fang den KeksIm Bus kam mal so ne kleine ?8jährige? zu mir und flüsterte mir "Bist du so hässlich." zu.
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Ich denke auch, dass es größtenteils an der Erziehung liegt: Die Eltern nehmen sich zu wenig Zeit für ihre Kinder, nehmen sie nicht ernst, es gibt zu wenig Regeln, dafür zu viel Fernsehen (siehe Sido & co.) und die Kinder werden meiner Meinung nach zu sehr verwöhnt. Warum muss man z.B. mit 10 schon nen Handy haben und nur mit Markenklamotten rumlaufen?

Andererseits denke ich, dass viele Kinder einfach ihre Grenzen suchen und ausprobieren wollen, wie weit sie gehen können, was meiner Meinung nach ganz normal ist.
binehat es irgendwie was mit dem alter zu tun, dass man soein verhalten wahrnimmt oder wie oO ich bin 16 und mir gehen solche kiddies seit jahren auf den wecker.
vor 2 jahren waren das solche bemerkungen wie ''hey du...du mit der roten tasche...du bist häßlich''
das waren damalige 5. klässler...
oder als ich 12 war kamen zwei 17 jährige (schätz ich mal) und meinten ''boah, bist DU aber häßlich, ey ne''
sowas von älteren hat mich als 12 jährige ehrlich gesagt irgendwie runtergemacht.

zur zeit kommen allerdings sprüche wie das berühmte ''ey du satanistin'' etc.
oder wenn ich mit freundinnen auf einer bank auf dem pausenhof sitze, da werfen sich jüngere mal nen ball zu und wenn dieser zu uns rollt, meinen die witzig zu sein, indem sie sich einander sowas wie ''hol mal den ball aus der hölle'' etc zurufen :rolleyes:

was ich lustig finde, ist, dass diese kleinen kinder einem sowas zurufen und sich dann dabei direkt nen meter entfernen <.<'
was mir wohl irgendwie zeigt, dass sie vor den 'großen' angst haben, weggehen, jedoch meinen, sich vor ihren freunden ''dicke'' machen zu müssen, von wegen 'die haben wir jetzt mal verarsc**'
etc.
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meiner meinung nach sind es im prinzip die eltern schuld, die erziehung. aber auch die umgebung.
meine bald 5 jährige nichte fängt langsam an, den mittelfinger zu zeigen, obwohl sie es weder bei mir, noch bei ihren eltern etc gesehen hat. sowas sehen die kleinen kinder schon im kindergarten, und zwar von *tschildigung* asozialen kleinen blagen, die halt falsch erzogen worden sind.

ich hab vor mehr als einem halben jahr ein praktikum in einem kindergarten gemacht.
manche kinder waren natürlich ziemlich süß und nett. viele aber waren so, dass sie anfingen, an den haaren zu ziehen, wenn ich mal gesagt hab, dass ich mit etwas anderem beschäftigt bin und nicht mit ihnen karten spielen etc kann!
sie hatten zwar anfangs schon etwas angst, oder so, aber nach einer woche kannten die mich ja schon und meinten sich vieles erlauben zu dürfen.
die kleinen süßen mädchen fingen interessanterweise schon langsam an, sich gegenseitig mit gegenständen zu bewerfen etc, vorallem sich zu beschimpfen...das hatten die wohl von den jungen abgeguckt, die es wiederum durch die ach-so-tolle erziehung der eltern kennen.
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ich persönlich kenne die argsten beschimpfungen schon mein ganzes leben lang und um es genau auszudrücke, wurde ich ab und zu ''mal eben'' von meiner mutter als 'kleine schlampe' geschimpft, was ich gehasst hab und meine mutter sogar solang beschimpft hab, bis ich selber geheult hab.
seitdem ich bei meinem vater wohne, hab ich sowas niemals mehr getan und würde mir recht dreckig dabei vorkommen. letzendlich kommt es auch auf den späteren gesunden menschenverstand an. naja.
preseaes ist auffallend das sich keine eltern hier äussern (oder hab ich das überlesen?)

zuerst: [QUOTE]ch denke ein Kind ordentlich zu erziehen ist eigentlich ziemlich einfach: Man muss ihm deutlich zeigen wo die Grenzen sind und für sie da sein, wenn sie einen brauchen. Alles was dazwischen ist sollten sie selbstständig entscheiden können.[/QUOTE]

ziemlich einfach...

*schmunzel*

ist es nicht!
heutzutage steht man mit einem beim in der kindesmisshandlung wenn man seinem sprössling den hintern versohlt weil er gerade einen selber gehauen, gebissen und getreten hat und mit dem, anderen bein in der antiautoritären erziehung zu der man nie hin wollte.
finde DA mal ein zwischenmaß.

und die fehlende auseinandersetzung mit dem kind: also, ich hab damals auch immer genickt wenn meine mutter was gesagt hat. und 5 min später den nächsten mist gemacht. das ist so mit 8 jahren.. und auch noch später...
mit meinem sohn rede ich sehr viel. aber einiges ignoriert er einfach, auch natürlich, weil er grenzen austesten will. dann sind wir wieder oben....zeigt man ihm die grenzen nach mehrfacher ermahnung mit nem klaps auf den po ist es offizell sogar kindesmisshandlung. redet man mit ihm kannste es einfach nur vergessen. (meine eltern haben sich totgeredet mit mir... hat auch nix geholfen.- aber wenn meine mutter ihren latschen auszog wusste ich: das ist die grenze.)


die schule und der kindergarten tuen ihr übriges dazu.

es ist NICHT leicht heutzutage ein kind zu erziehen.
das war es nie und wird es nie werden, weil es immer andere , neue probleme geben wird.
die ganze erziehung ist ein k(r)ampf. ein kampf gegen besserwisserische mütter, gegen andere unerzogende kinder, gegen lehrer, gegen nachbarn , familie (die ja auch alles besser wissen) und so weiter.
das dumme ist: das geht über jahre- nicht nur ein paar wochen. vielleicht ist es die aufgabe einiger eltern, die ihr eigendlich anprangert.
im ernst: ich kann sie verstehen, ich kann verstehen, das man irgendwann keine kraft mehr hat.
die letzten genreationen wurde das immer schwerer weil die umwelt immer mehr auf die erziehung der kinder achtete. vieles war gut dadurch- die kindesmisshandlungen werden heutzutage mher unterbunden als vor 40 jahren- aber im ernst: meine mutter hätte sich nie getraut frech zu werde zu meiner oma. bzw nur einmal- danach hätte sie zwei tage nicht mehr sitzen können. das waren einfache und klare regeln. selbst ich hab mich das nur beschränkt getraut- es gab öfter mal was auf den hintern- geschadet hat es mir nie was- ich habs ja teilweise herrausgefodert ;-) ich würde nie sagen: ich bin verprügelt worden. ich unterscheide ganz stark zwischen regelmässiger ungerechter prügel oder den hintern voll wenn man was verbockt hat.

heute nennt man selbst das kleinste bisschen kindesmisshandlung- was meint ihr was los war als mein sohn im besten trotzalter was auf den po bekommen hat, weil er ganz aldi zusammenbrüllt und bockte? "sogen sie mal das ihr kind ruhig wird- das benehmen ist ja entsetzlich" ... er bekam eine auf den po und war still- seine grenzen hatte ich ihm gezeigt. " wahhhh die hat ihr kind geschlagen, prügelmutter,,.. ich zeig sie an... ".. ja WAS DENN NUN ?!

nein, es ist nicht einfach und wahrlich nicht immer schön.....
AlterSchwede@presea

"Ganz einfach" ist nichts auf der Welt, gebe Dir recht.
Ich kann zum Glück behaupten, daß ich mich niemals über fremde Kinder aufgeregt habe, auch als ich selbst noch keine hatte und auch wenn diese fremden Gören recht eklig waren.
Die eigenen ordentlich zu erziehen finde ich trotzdem recht einfach, was z.B. den negativen Fremdeinfluß angeht, so nutzte ich den weidlich aus und weise drauf hin:
"Möchtest Du auch so werden?"
Und ich erkläre meinen Kinden ebenfalls, daß die anderen, die vielleicht die Taschen voller Schokolade haben oder den ganzen Tag vor der Glotze hocken, von ihren Eltern kaum beachtet werden, daß also das scheinbare Licht eine Menge Schatten mit sich bringt. Sie bekommen auch mit, daß eine Menge Kinder einen wesentlich schlechteren Wortschatz haben, eines ist ausschlaggebend:
Man muß den Nachwuchs ernst nehmen!
Sie spüren das sehr genau.
Schwarzer Hase[QUOTE][i]Original geschrieben von presea [/i]
[B]es ist auffallend das sich keine eltern hier äussern (oder hab ich das überlesen?)[/B][/QUOTE]

Naja, da werd ich mal als Pappa auch was sagen: Ich habe hier schon x mal gelesen das meistens die elterliche Erziehung dran schuld ist. Da gebe ich Euch bei manchen kleinen Monstern sogar recht, aber als Eltern tut man sich nicht immer leicht, den Einflüssen von außen entgegen zu wirken. Goth sei Dank habe ich mit meinen beiden Süßen, solche Probleme noch nicht all zu oft gehabt, sind ja auch erst 3 und 1 3/4, aber mir graut schon davor, wenn Sie in die Schule gehen.
Hier wurde auch schon mal die antiautoritäre Erziehung erwähnt und gesagt sie seie zum Teil an der Jugend von Heute schuld. Da möchte ich mich anschließen, obwohl ich Kindern den Hintern versohlen, eine auf die Hand hauen, oder sie anschreien, genauso schlimm finde.
Es gibt andere Methoden ein Kind zu bestrafen, wie es ins Zimmer zu schicken usw...
Die Aldi - Situation hatte ich mit meiner Tochter auch schon ein paar mal, obwohl es andere Geschäfte waren. Einmal wollte sie einen Schokoriegel, den ich Ihr auch gekauft hätte, da sie aber den Schokoriegel zum kassieren nicht hergegeben wollte und total rumgeschrien hat, hab ich halt grad einen anderen gegriffen um in der Kassiererin zu geben, als Sie plötzlich angefangen hat ganz laut zu rufen Ich will Ich will und hat sich dabei auf dem Boden gewälzt. Hab den Schokoriegel natürlich nicht mehr gekauft, Sie in den Wagen gesetzt und bin nach Hause. 10 Minuten dauerschreien und bocken trotz mehrmaliger Versuche mit Ihr zu reden. Sie war damals erst knapp 2, da konnte Sie natürlich nicht verstehen warum Sie Ihn jetzt nicht bekommt. Und irgendwie würd's Ihr auch nicht helfen wenn ich Ihr den Arsch versohlt oder sie angeschriehen hätte. Es ist für Kinder oft depriemierend, wenn sie Ihren Willen nicht bekommen. Ist bei Erwachsenen auch nicht anders doch die haben ja schon besser gelernt damit umzugehen. Naja auch nicht alle. Wenn dann manche sagen: Können Sie Ihr Kind nicht erziehen, meinen sie eher können Sie nicht die Göre ruhigstellen, kaufen Sie Ihr doch den Schokoriegel. Was dann eh ihrer Kernaussage wiederschpricht.
Danach hat's meine Tochter noch einmal angetestet (mit 3), diesmal eher um zu schauen, wie weit Sie gehen kann, hab Ihr dann gesagt wenn nicht sofort Ruhe ist läuft Sie und darf nicht im Wagen sitzen, da war meine lauffaule Tochter gleich wieder ruhig, leider nur für 5 Minuten, dann ist sie richtig ausgerastet, da hab ich Ihr vor allen Leuten im Supermarkt den Hosenboden vollgehaut. Hat mir eine andere Mutter auch sofort mit einer Anzeige gedroht. Da hab ich Sie gefragt ob Sie die Nummer von der Polizei braucht, weil so blöd wie Sie ausschauen haben Sie die eh nicht im Kopf.
Das war das erste mal, das ich sowas gemacht habe, hatt aber geholfen. Ich finde trotzdem sollten Schläge nur eine ganz seltene Ausnahme bleiben und nur der letzte Weg sein. Meine Frau hat nämlich meiner Tochter früher öfters auf die Hand geschlagen (natürlich nur leicht), und die hat dann vor Wut den kleinen Bruder malträtiert. Das soll heißen Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Also lieber anders bestrafen.

Danke für's Lesen ; wollte ich nur mal loswerden

Hase
noemdas problem mit frechen kindern/ jugendlichen ist nicht neu-
haben sich schon alte griechen drüber beklagt.

bei den kleineren ist es meinetwegen noch die trotzphase
aber es ist mir auch ein rätsel was da wohl manchmal
schief gelaufen ist.

ich denke erziehung ist alles andere als einfach und ich wüsste auch nicht wie ich es anstellen sollte. und sind sicher nicht immer die eltern sondern eher die umstände am fehlverhalten schuld.

viele eltern haben vielleicht "keine zeit", haben selbst keine liebevolle erziehung erfahren (und machen es jetzt nicht besser) und haben vor allem ihren kindern keinen respekt vor anderen menschen (also alle, nicht nur vor menschen die älter sind) beigebracht. vllt haben sie auch selbst viel frust (keine arbeit, schulden und den drang das zu kompensieren). es gibt noch so viele andere faktoren...

was ich mich immer frage, was passiert dann mit den kindern, die so richtig
heftig "ungezogen" sind? lernen die mit der zeit, das sie so nicht weiter kommen?

ist aber nicht alles verloren: ich kenne auch viele kinder/jungendliche die mich erstaunt haben.
die umgänglich und höflich waren (so das man es gar nicht erwartet
hat) mit denen man diskutieren konnte und die davon selbst
profitiert haben weil man ihnen ebenfalls respekt entgegenbringen konnte.
presea[QUOTE]bei den kleineren ist es meinetwegen noch die trotzphase aber es ist mir auch ein rätsel was da wohl manchmal
schief gelaufen ist.[/QUOTE]


ich hatte da mal was gelesen:

Die Trotzphase beginnt ca. am Ende des 2. Lebensjahres - dauert bis zum ca. 4. Lebensjahr - und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Kind immer stärker nach Autonomie strebt und versucht, sich aus der Verschmelzung mit den Eltern (vor allem der Mutter) zu lösen.
(Trotzreaktionen tauchen auch schon bei sehr viel jüngeren Kindern auf und der Zeitraum des Auftretens unterliegt relativ großen Schwankungen. Bei Kindern, die um das 3. Lebensjahr scheinbar keine Trotzphase zeigen, stellt sich diese zum Schuleintritt ein.) Das, was vorher das "Wir machen es miteinander" war, wird jetzt zu einem "Ich will das selber Tun!". Der eigene Wille des Kindes erwacht und zeigt sich immer häufiger in Form von Trotzreaktionen und Gehorsamsverweigerungen.
Ein Kind in diesem Lebensabschnitt möchte die Welt erobern und in Besitz nehmen und "seine eigenen Wege" gehen - ganz und grenzenlos. Dabei stößt es unweigerlich und permanent an "natürliche" Grenzen. Gleichzeitig erfährt es auch, dass sogar die geliebten und bislang so einfühlsamen Eltern nicht so "funktionieren", wie es sich das vorstellen und wünschen würde. Sie verbieten, sagen nein und unterbinden ständig den Drang alles auszuprobieren; kurz, sie setzen Grenzen, wenden sich ab und entfernen sich dabei weit davon "gute Eltern" zu sein.


also: das ist natürlich.... da ist nichts "schiefgelaufen" ;)


zu deiner frage ob kinder es irgendwann lernen, das mit mit ungezogen sein nicht weiterkommen: ich bin mir sicher: ja. egal wo, es wird immer dinge geben, die ihnen dadurch verweigert werden. von den eltern, schule, verwannt oder später von mitschülern oder kollegen.
bei manchen setzt der lernprozess dann erst ein- bei manchen scheint es mir nie ....
noem@presea
genau.
mit dem schieflaufen meinte ich ja auch etwa ab dem schulkindalter+.
bei nem kleinen in der trotzphase kannste die vorbildmutter sein und
trotzdem wird es mal zu ner "kassenszene" kommen.:D
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von presea [/i]
[B]Die Trotzphase beginnt ca. am Ende des 2. Lebensjahres - dauert bis zum ca. 4. Lebensjahr - und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Kind immer stärker nach Autonomie strebt und versucht, sich aus der Verschmelzung mit den Eltern (vor allem der Mutter) zu lösen. [/B][/QUOTE]Das habe ich auch so von meiner Mutter erfahren, die viele Jahre als Kindergärtnerin gearbeitet hat. Ich glaube, das ist die schwierigste Erziehungsphase überhaupt. Da braucht man viel Einfühlungsvermögen und Feingefühl, damit das Kind lernt, sich nicht über- oder unterzuordnen, sondern sich einzuordnen, seinen Platz in der Welt zu finden.

[QUOTE][B]Ein Kind in diesem Lebensabschnitt möchte die Welt erobern und in Besitz nehmen und "seine eigenen Wege" gehen - ganz und grenzenlos. Dabei stößt es unweigerlich und permanent an "natürliche" Grenzen. Gleichzeitig erfährt es auch, dass sogar die geliebten und bislang so einfühlsamen Eltern nicht so "funktionieren", wie es sich das vorstellen und wünschen würde. Sie verbieten, sagen nein und unterbinden ständig den Drang alles auszuprobieren; kurz, sie setzen Grenzen, wenden sich ab und entfernen sich dabei weit davon "gute Eltern" zu sein. [/B][/QUOTE]Wobei das ständige verbieten und unterbinden (teilweise ohne jede Begründung) wohl auch nicht ganz richtig ist. Statt "Das geht nicht" sollte es heißen "Das geht [b]nicht so,[/b] das geht [b]anders.[/b] So kann man das Kind, statt es zurückzuweisen, dazu einladen, gemeinsam nach anderen Lösungen zu suchen, z.B. Spielzeug selbst zu basteln statt zu kaufen, Kuchen und Süßigkeiten selbst herzustellen, statt sie zu kaufen usw. (dabei gibt es nur einen Haken: das ist [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=35415]schlecht für's Geschäft ...[/URL] :rolleyes: )

[QUOTE][B]zu deiner frage ob kinder es irgendwann lernen, das mit mit ungezogen sein nicht weiterkommen: ich bin mir sicher: ja. egal wo, es wird immer dinge geben, die ihnen dadurch verweigert werden. von den eltern, schule, verwannt oder später von mitschülern oder kollegen. [/B][/QUOTE]Das hängt davon ab, wann diese Menschen lernen, dass es Grenzen gibt. Manche (besonders Menschen aus sehr wohlhabenden Familien) lernen das leider sehr spät oder nie. :(
gekitsu[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]Manche (besonders Menschen aus sehr wohlhabenden Familien) lernen das leider sehr spät oder nie. :( [/B][/QUOTE]

das find ich ein bissel mies verallgemeinert. zumindest meiner erfahrung nach gibts da schlichtweg keinen zusammenhang - es gibt arme arschloecher und nette reiche genau in dem mass wie es die "vorzeigefaelle" des arroganten bemittelten und dem redlichen arbeiter gibt. nur passen sie leider nicht ins konzept. :rolleyes:
AlterSchwedeMeine Kinder sind mittlerweile knapp sechs und viereinhalb, ich wünschte nur, es wären zwei oder drei mehr.
Mit irgendwelchen Trotzphasen (vermutlich denken sich das professionelle Pädagogen an der Uni aus oder so) hatte ich nie Schwierigkeiten.
Ich habe alle Ge- und Verbote immer erklärt. Natürlich gab es Situationen, wo sie zu diesem oder jenem keine Lust hatten, dann hieß es eben einfach -nein- und fertig war die Maus.
Worin die Schwierigkeiten bei der Erziehung bestehen sollen, habe ich nie kapiert, es ist so einfach, Lebensfreude und Sinn zu vermitteln; es ist mir auch nicht klar, was das mit Wohlstand zu tun haben soll. Wir leiden gewiß keine Not, aber das ist noch lange kein Grund, alles zu kaufen oder zu erlauben.
Verzicht ist immer ein Zugewinn.
Vermutlich werden Kinder auch nur mit Fernsehen oder unwirschen Sprüchen verdorben (Laß' mich in Ruhe, o.ä.).
Ich nehme mir immer Zeit für sie, solange sie so klein sind, es wird schon noch das Alter kommen, wo sie weniger von einem wissen wollen und bis dahin genieße ich die Gemeinsamkeit, das Entdecken, Lehren , Beobachten, Beieinandersein in vollen Zügen.

Es ist ein großartiges Geschenk und diese Zeit wird niemals wiederkommen. Sie wird allein in unserer Erinnerung weiterleben und wir wollen sie so verbringen, daß die Kinder und ich stets gern daran zurückdenken.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]das find ich ein bissel mies verallgemeinert. zumindest meiner erfahrung nach gibts da schlichtweg keinen zusammenhang - es gibt arme arschloecher und nette reiche genau in dem mass wie es die "vorzeigefaelle" des arroganten bemittelten und dem redlichen arbeiter gibt. nur passen sie leider nicht ins konzept. :rolleyes: [/B][/QUOTE]Du hast mich wahrscheinlich etwas missverstanden. Ich meinte nicht die etwas mehr Bemittelten, sondern die [b]sehr wohlhabenden Familien,[/b] die so wohlhabend sind, dass sie mal schnell ein paar Tausend Menschen in einem Krieg das Lebenslicht ausblasen können, wenn ihnen etwas nicht passt. Wenn du mir vormachst, wie du denen ihre Grenzen zeigst, dann bist du mein Held.
Das hat nichts mit Gut oder Böse zu tun, sondern einfach mit den (materiellen) Umgebungsbedingungen.
gekitsunaja... ich seh das eigentlich aehnlich wie alter schwede.

und als kleinkinder sind sie relativ gleich... zeig mir den reichen zweijaehrigen der sich seines geldbeutels bewusst ist.
dass es bei aermeren nicht zu solchen ausschreitungen kommt muss des weiteren nicht daran liegen dass sie sowas nicht wollten sondern weil ihnen die mittel dazu fehlen.
SilentWenn ich meiner Meinung da kundtue bekomm ich meistens Buh-Rufe aber ich bin der Meinung, das eine gepflegte Ohrfeige wunderwirkt.

Und genau das ist das Problem heutzutage.

Ich bin bald 19 und ich hab bis ich 13 war so dermaßen eine gefangen wenn ich zu meinen eltern aufmüpfig war, das ich das nie wieder gemacht hab!

Die Kinder wissen doch das ihr ihnen nichts machen könnt. Als beispiel!

Als ich in der 5. Klasse war hätten wir uns nie getraut gegen die 10. was zu sagen, weil sonst hätten wir eine gefangen und gut währs gewesen.

Als ich dan in der 10. war, haben sich die 5. sachen mit uns erlaubt das war unglaublich. Aber wir KONNTEN nichts machen. Wenn wir ihnen ne ohrfeige gegeben haben sind sie zum lehrer gelaufen und die MUSSTEN uns einen Blauen Brief geben. Als eine Gruppe von uns dann mal mit dem Chef unsrer Schule geredet haben (ein cooler typ übrigens) hat er zu uns gesagt das er uns diese verweise am liebsten garnicht geben würde, aber wenn er das nicht tut steigen ihm die eltern und das kultusministerium aufs dach, und er würde gerne die augen wegdrehen wenn die ohrfeige begründet und erziehrisch kommen würde (also nicht wahrlos)

Ich habe jetzt weder Skrupel noch sonstetwas einem dieser kleinen dreckschratzen auf der straße eine ohrfeige zu geben wenn es mich anmacht. Die eltern sind mir dabei scheiss egal. Der zwerg bekommt eine warnung, wenn er die nicht wahrnimmt fängt er eine. Und die eltern red ich in grund und boden.

Fazit: Ne gepflegte Ohrfeige die erziehrisch gedacht ist hat NIE geschadet und wird in meiner erziehung auch angewannt werden falls ich mal kinder haben werde.
AmynescenceIch bin 13 und jetzt in der 7. Klasse.Ich sage niemals grundlos zu einem 10 klässler 'fick dich' oder sonstiges.Das würde ich auch nicht zu einem jüngeren sagen.Das die Kinder immer respektloser werden ist mir schon vor jahren aufgefallen.z.B. wenn einige Kinder meiner Klasse eine Strafarbeit aufbekommen hört man von denen nur 'ficken sie sich' oder 'Sie können mich mal'.Ich denke das hätte sich ein schüler früh nie getraut zu seinem lehrer zu sagen.
Ich weiß nicht woran es liegt das die meisten Kinder so sind.Ich kann nur sagen das ich nicht so bin und meine Eltern mich auch nicht sehr streng erziehen,aber ich glaube so etwas wie 'ficken sie sich' zum Lehrer zu sagen würden sie niemals durchgehen lassen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]und als kleinkinder sind sie relativ gleich... zeig mir den reichen zweijaehrigen der sich seines geldbeutels bewusst ist. [/B][/QUOTE]Meine Aussage war wörtlich:
"Das hängt davon ab, wann diese Menschen lernen, dass es Grenzen gibt. Manche (besonders Menschen aus sehr wohlhabenden Familien) lernen das leider sehr spät oder nie."
- Da steht nichts von Zweijährigen.

[QUOTE][B]dass es bei aermeren nicht zu solchen ausschreitungen kommt muss des weiteren nicht daran liegen dass sie sowas nicht wollten sondern weil ihnen die mittel dazu fehlen. [/B][/QUOTE]Genau [b]das[/b] wollte ich damit sagen.
Oder mit anderen Worten:
[COLOR=limegreen]"Macht korrumpiert. Grenzenlose Macht korrumpiert grenzenlos."
(Stefen Heym)[/COLOR]
grazia[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B][COLOR=limegreen]"Macht korrumpiert. Grenzenlose Macht korrumpiert grenzenlos."
(Stefen Heym)[/COLOR] [/B][/QUOTE] ttp, ich weiß nicht ob stefan heym diesen satz verfasst hat. ich kenn ihn so: [COLOR=orange]Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. John Acton, 1834 -1902[/COLOR]

salve
Mamas_LieblingHieß der Knabe nicht Stef[COLOR=deeppink]a[/COLOR] n Heym?

Und wenn es derjenige ist, war das nicht derjenige, der mit den Alliierten in der Normandie landete, nach Ost-Berlin umzog, nach der Wende für die PDS erfolgreich für den Bundestag kandidierte und 2001 in Israel verstarb?

Ein schillernder Geselle.
graziastefan heym:

[SIZE=1]1989, im Jahr der Wende, wird Stefan Heym zum politischen Aktivisten und bei der Kundgebung auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz für seine engagierte Rede bejubelt. Nach der Maueröffnung tritt Heym, angewidert vom "Kaufrausch der Massen aus der DDR", in dem er eine "würdelose Jagd nach dem glitzernden Tinnef" sieht, für eine sozialistische Alterna-tive zur Bundesrepublik ein und gehört zu den Initiatoren des Aufrufs "Für unser Land". [/SIZE] [url]http://www.exil-archiv.de/html/biografien/heym.htm[/url]
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Amynescence [/i]
[B]Ich bin 13 und jetzt in der 7. Klasse. Ich sage niemals grundlos zu einem 10 klässler 'fick dich' oder sonstiges. Das würde ich auch nicht zu einem jüngeren sagen. Das die Kinder immer respektloser werden ist mir schon vor jahren aufgefallen.[/B][/QUOTE] Vor Jaaaahren schon ... aha
und wenn du jemanden respektlos angehst hat das also seinen Grund?
gut zu wissen ...

.. es geht bergab.
Amynescence[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Vor Jaaaahren schon ... aha
und wenn du jemanden respektlos angehst hat das also seinen Grund?
gut zu wissen ...

.. es geht bergab. [/B][/QUOTE]

Ja,vor Jahren!Wenn du es genau wissen willst seit 5 Jahren!
Wenn ich zu jemandem respektlos bin dann hat das nen Grund!Ich lauf nicht einfach durch die Straßen und beleidige irgendwelche Leute Grundlos.Wobei ich eigentlich (fast) nie irgendjemanden beleidige,selbst wenn es mein größter Feind ist. Warscheinlich denkst du sowieso das ich nen kleines dummes Kind bin und versuche Klug rüber zu kommen,aber naja.Denk was du willst!
NnordyWas mir immer auffällt ist, daß 13-Jährige heutzutage - körperlich - schon aussehen wie wir früher mit 16,17. Geistig scheint es allerdings häufig genau andersrum zu sein. Natürlich ist es AUCH eine Erziehungssache. ABER es ist doch erwiesen, daß heutzutage die pear groups oder auch Cliquen, Freunde, mit denen die "kids" rumhängen, fast noch größeren Einfluß auf die Entwicklung haben als Eltern bzw. Familie. Da die Pubertät ja heute schon teilweise mit 11, 12 einsetzt ist das auch das Alter, in dem Streitigkeiten a la "ihr kotzt mich an" mit den Eltern/Erziehungsberechtigten verstärkt auftreten. D.h. die "kids" hängen zunehmend mit "Ihresgleichen" rum - und übernehmen da gewisse Verhaltensmuster, die "cool" sind oder die einfach sein "müssen". Selbstredend liegt auch hier der Grundstein in der Erziehung durch die Eltern, aber "Gruppenzwang" ist, denke ich, gerade bei Kindern und pubertierenden Jugendlich ein sehr ausgeprägtes Phänomen.
Ja, auch mir fällt eine zunehmende Respektlosigkeit und Dreistigkeit auf - auch wenn es immer wieder schöne Gegenbeispiele gibt. Allerdings trauen sich die meisten bei mir nicht, mehr zu machen als dumm zu gucken - obwohl ich klamottenmäßig keine Kompromisse mache und batcave-mäßig "extrem" rumlaufe. Es ist eine SAche der Aura, der Ausstrahlung. Meine ist da einfach so "Macht mich nicht dumm an..." daß sich da meistens keiner traut. Egal, ob 12, 14, 16 oder 18-Jährige. :D Ich bin ja auch schon eine "Greisin" - mit meinen mittelalterlichen 29. :D :D :D :rolleyes:

@Amynescence: Nimm es mir nicht übel, aber ich finds merkwürdig daß Dir mit 8 Jahren schon aufgefallen sein will, daß "Jüngere" (so viele können es rein biologisch aber nicht gewesen sein) respektlos gegenüber "Älteren" sind. Da fehlt einfach min. eine Dimension, sorry.
Amynescence[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]
@Amynescence: Nimm es mir nicht übel, aber ich finds merkwürdig daß Dir mit 8 Jahren schon aufgefallen sein will, daß "Jüngere" (so viele können es rein biologisch aber nicht gewesen sein) respektlos gegenüber "Älteren" sind. Da fehlt einfach min. eine Dimension, sorry. [/B][/QUOTE]

Mit 8 habe ich nicht sehr viel geredet.Und andere haben den Lehrer schon 'Hurensohn' genannt.Und das ist mir halt aufgefallen!
Samsas*TraumAve
das ist jetzt nicht böse gemeint,aber kann es sein,das ihr die jungen gohtics nicht so ganz für voll nehmt?!
lasst amy doch einfach ihre meinung haben,wenns ihr mit 8 aufgefallen ist,das ihre mitschüler sowas sagen,dann ist das doch in ordnung...ok es ist vielleicht wirklich etwas seltsam,das ihr das shcon so früh auffällt aber mir kommt es immer so vor,als wenn ihr was gegen gothics habt,die jünger sind!!!
Nicht alle die unter 18 sind,sind poser!!!!
Ich dachte die szene hier wäre tolerant,aber das scheint nicht so zu sein,meiner meinung nach ist sie sogar ziemlich arrogant das sie urteilt: alles unter 18 ist kein gothic! (oder zumindest kommts so rüber)
das ist vollkommer schwachsinn!!!
warum können sich nicht auch leute dazugehörig fühlen,die eben etwas jünger sind?!
diese ganze gelaber über "ich bin ja so evil" oder "ich bin true" ist so ein hirnverbrannter mist! überlegt doch mal,was ihr damit sagt!
behauptet ihr nicht immer,wie tolerant ihr seid???
denkt mal drüber nach,wie tolerant das wirklich ist!!!!!

memento mori,
samsas*traum
ThesionIch muss ja auch mal sagen, es ist schade, wie wenig jüngere hier für voll genommen werden.
Es mag sein, dass es unter jüngeren teenagern eine Menge Idioten gibt, aber die findet man in jedem Alter. ich persönlich fühle mich mit jedem verbunden, dessen Charakter mich überzeugt, egal wie alt er/sie sein mag. Kann sein, dass man sowas mit dem Alter verlernt, aber ich komme sowohl mit wesentlich jüngeren, als auch wesentlich älteren Menschen sehr gut zurecht. Vielleicht hat man das ja nicht mehr nötig, wenn man "alt genug" dazu ist...
Tiberonoje, Samsas*Traum
was soll das denn mit 'true' zu tun haben?
Ich finde es lediglich amüsant, wenn mir Kinder, die gerade so ihre Einschulung hinter sich haben, davon erzählen wollen, um wieviel besser es doch alles im letzten Jahrtausend war.
Ich sehe da keinen Bezug zu Poser und auch keinen zu Gothik.
Und wer labert hier über 'evil'?
Hat fast den Anschein, als ob du im falschen Thread geposted hast.

ps: Toleranz ist für Mädchen
ExecutorIch denke nicht das die Kinder verhätschelt werden. Die Eltern wollen den Kindern nur das geben, was Sie selbst früher nicht hatten. Das einzige Problem ist nur, wenn es in der Partnerschaft nicht klappt übertragt sich dies auch auf die Kinder.
NnordyDa muß ich mich Tiberon - und den Tag kann man rot im Kalender anstreichen - ausnahmsweise im TEnor mal anschließen. Es geht hier nicht um true oder sonstwas, sondern um das Thema "Kindererziehung". Und mal ehrlich: Ich kenne KEINEN 8Jährigen, der sich schon Gedanken drüber macht, daß die 6Jährigen ja richtig schlecht erzogen sind... Einfach aus dem Grund, weil man in diesem Alter noch über ganz andere Sachen nachdenkt, aber garantiert nicht über die Qualität seiner Erziehung. Ich streite amy bestimmt nicht ab, daß ihr aufgefallen sein kann, daß xy den Lehrer wirklich unflätig angemacht hat, aber ich bezweifle, daß sie das schon in dem Kontext gesehen hat, in dem wir das hier einordnen.
Davon abgesehen: Ja, es fällt mir schwer, zu glauben, daß man mit 13 oder 14 schon so viel Schlimmes gesehen hat bzw. sich schon so viele Gedanken über die Welt, die Metaphysik, die Abgründe des Seins... gemacht hat, daß man deshalb "zum Gruftie werden muß". Und - nochmal ehrlich - wenn ich mir viele Beiträge hier anschaue - nicht in diesem Forum, aber in "Augen durch die Nacht" wird das doch wirklich mehr als deutlich :D - dann kommen von jüngeren Leuten hier oftmals Aussagen, wo ich mir nur noch an den Kopf greife. Natürlich heißt das nicht, daß alle Jüngeren Poser, pubertierende Ahnungslose oder sonstwas sind (wobei ich "pubertierend" nicht als Beleidigung oder so meine, sondern lediglich als Tatsache, da diese Phase nunmal jeder in einem gewissen Alter durchmacht und sie immer mit einer gewissen Orientierungslosigkeit, Sinnfindung usw. einhergeht), das ist selbstredend Humbug. Aber - versteht mich nicht falsch - mich als bald schon "Oma" hier mutet es wirklich merkwürdig an, wenn mir eine 13-Jährige erzählt, daß ihr auffällt, wie schlecht die Kindererziehung heute ist... ;) amy hat es ja dann richtig gestellt wie sie es gemeint hat. Deswegen gleich zu sagen, alle "Alten" sind arrogante und ach so true, intolerante A*** ist schlichtweg falsch. Aber man darf doch wohl noch aus seinem reichen Erfahrungsschatz ein paar empirische Erkenntnisse ans Jungvolk weitergeben, oder etwa nicht? :o
@Thesion: DAs liegt daran, daß viele von uns "Alten" (ich liebe diesen Begriff ;)) oft von den Jüngeren in Discotheken z.B. schief angeguckt werden - "bäh, wer ist das denn, die hat ja nichtmal mehr eine Lackcorsage an, was ist das denn für ein Pseudo?" Das ist nicht überzogen, sondern mir und anderen aus meiner alten Gruppe schon häufig passiert. Daß ich mir sowas von Leuten anhören muß, die Joy Division für eine Hippieband halten und meinen, daß die Szene erst seit 2000 exisitiert, ebenso wie das WGT wo schon immer 20.000 Besucher waren, für die es selbstverständlich ist daß die Disco um die Ecke jede Woche einen Gothic-Abend veranstaltet, die Christian Death mit Valor gleichsetzen, Batcave nicht buchstabieren können... (beliebig fortsetzbar) finde ich dann doch heftig... Um der Überspitzung ein Ende zu machen: Wie gesagt, natürlich gibt es auch unter den Jüngeren jede Menge tolle Leute. Und ich messe jemanden auch nicht prinzipiell am Alter, sondern an seinen Aussagen. Und das führt dann wieder zu "Augen durch die Nacht" ;)
Und nochmal im Ernst: Natürlich hat es auch damit was zu tun, daß man einfach abwartet, wer bleibt und wer nach einer Weile verschwindet. Ich hab schon viele Leute - im realen Leben und auch hier - kommen und gehen sehen, obwohl ich hier erst seit etwas über einem Jahr registriert bin.
Also, Jungspunds, kein Grund gleich böse zu werden, und nun zurück zum Thema...
Fou Loumir ist es mit mienen jugen 17 jahre auch aufgefallen
es hat richtig viel spass gemacht in er 10. von irgetwelcehn dummen kindern inner 6 runtergemacht zu werden... aber naja..

Gründe gibt es viele und ich finde das in vielen fällen auch das umfeld der jeweiligen kinder was mit da zu tun hat. ich hab schon öfters gesehen wie etwas ältere die ganz kleinen schipfwörter regelrecht lehrern und die kleinen können damit ja nichts anfangen. woher soll so ein 4jähriges kind wissen das arschloch ein schlimmer begriff ist wenn es diesen dauernd von einem äteren kind gesagt bekommt?

ich schliese mich im groben silent an, viele von denen brauchen mal was richtig hinter die löffel. was aber in userem ach so tollen staat nicht gerade einfach ist. die lehrer können gegen solche schüler nichts machen, mit ausnahme die kinder von der schule verweisen, was denen dann egal ist... ich verstehe nicht wie man nur so über seine ausbildung denken kann. hach ich glaub ich komme son bissel vom thema ab.

Ich persönlich denke das meine eltern bei mir nichtz falsch gemacht haben wobei ich dazu sagen muss das meine eltern eine generation über den heutigen ektern der jugendlichen in meinem alter liegt.

ich habe mich auch nie getraut was gegen die älteren schüler zu sagen... aber irgetwie gings an unserer schule nach unserer klasse nur noch abwärts...

naja
hoffe das war jetzt nicht ganz daneben
Gruß Fou
grazia[QUOTE][i]Original geschrieben von Fou Lou [/i]
[B]viele von denen brauchen mal was richtig hinter die löffel. was aber in userem ach so tollen staat nicht gerade einfach ist. die lehrer können gegen solche schüler nichts machen[/B][/QUOTE]

fou fou, mit >mal was richtig hinter die löffel< sprichst du der gewalt das wort - und die tatsache der unbewusst gebliebenen gewalterfahrung und -bereitschaft bildet das klima für mies-kinder/jugendliche. gewalt als antwort auf gewalt zeugt weitere gewalt. schimpfwörter austeilende kinder sind schon geschlagen worden, weil auch ihre eltern geschlagen worden sind.

[SIZE=1]Strafen basieren auf der Annahme, daß das Kind aus böser Absicht handelt. Kein Wunder, daß es dann kein Vertrauen hat, sondern Furcht. Schließlich hat es gelernt, daß der Stärkere das Recht hat, seine Macht willkürlich zu gebrauchen. Ein mit Gewalt erzogenes Kind hat Angst, neue Erfahrungen zu sammeln, denn in seinen Augen lauert überall die Gefahr, urplötzlich für angebliche Fehler bestraft zu werden. Dem Erwachsenen wird später der Erfahrungskompaß fehlen, der ihn leiten könnte. Deshalb wird er sich Autoritäten unterwürfig beugen und Schwächere knechten, so wie er als Kind die Willkür seiner Erzieher zu spüren bekam. Alice Miller, >Wege des Lebens<, 1998[/SIZE]

[B]Irreführende Informationen[/B]
Denn in Wahrheit ist es ja vermutlich umgekehrt, dass kaum 10% dem Schicksal der Wiederholung //als ehemals geschlagenes Kind seine Kinder zu schlagen// entgehen, und zwar nur, wenn sie sich des Leidens in der Kindheit bewusst werden. Ansonsten schlagen die geschlagenen Eltern ihre Kinder und behaupten, dies sei zu deren Wohl. So viele missbrauchen ihre Kinder und behaupten, sie würden ihnen Liebe schenken, wie sie von ihren Eltern oder Erziehern beschenkt wurden. ... Ich denke, dass ihn die Angst davor hindert, seine eigene verdrängte und verleugnete Geschichte zu entdecken und den Schmerz zu spüren, die sie ihm verursacht hat. Dazu kommt seine Angst, alleine dazustehen, wenn er sich für die Wahrheit aussprechen und sich nicht dem allgemeinen Trend der Verleugnung anschließen würde.
[url]http://www.alice-miller.com/sujet/framdt.htm[/url]

6. Oktober 2001 in der FAZ.
Alice Miller: Woher kommt das Grauen?
[B]die wurzeln des terrorismus liegen in einer lieblosen kindheit.[/B]

Laut Statistik (Olivier Maurel, La Fessée, La Plage 2001) sind mehr als 90% der Weltbevölkerung fest davon überzeugt, dass man Kinder zu ihrem Besten schlagen müsse. Da fast alle von uns die aus dieser Mentalität erfolgte Demütigung erfahren haben, fällt uns deren Grausamkeit gar nicht auf. Doch nun zeigt der Terrorismus, wie früher auch schon der Holocaust und andere Formen der Menschenverachtung, welche Konsequenzen das Strafsystems hat, in dem wir aufgewachsen sind. Das Grauen des Terrorismus kann jeder Mensch am Bildschirm beobachten, doch das Grauen, in dem Kinder aufwachsen, wird sehr selten in den Medien gezeigt, weil wir alle schon in der frühen Kindheit gelernt haben, die Schmerzen zu unterdrücken, die Wahrheit zu übersehen und die grenzenlose Ohnmacht eines gedemütigten Kindes zu verleugnen
[url]http://www.alice-miller.com/sujet/framdt.htm[/url]

salve
Thesion@ Nnordy: Also in der Disco sowas zu hören, stelle ich mir genauso nervig vor, wie umgekehrt "Was sind denn das für Poser" etc. von älteren zu hören. Irgendwie finde ich das ganz schön bescheuert, wenn sich aufgrund des Alters solche Lücken im Verständnis bilden, aber das bleibt wohl nicht aus, dafür sind wir halt alle zu menschlich und der Mensch ist ja eben fehlerhaft... Außerdem geh es zur Zeit immer rasanter voran mit der Entwicklung der Kids, da kann es für sie einfach nichts geben, dass länger in einer Position/Szene verharrt. Wie Du schon sagtest: bevor man etwas sagt, sollte man erst einmal warten, wie lange die "Halbwertszeit" überhaupt angelegt ist.

Die Funktion von Eltern wird in dieser autodidaktischen Welt zusehends ausgeklammert, schätze ich. Kinder werden von ganz anderen Dingen beeinflusst, als von der Erziehung. Vielleicht bedeutet Erziehung heute auch zu versuchen, die Kinder den richtigen Einflüssen auszusetzen...
Fou Lou@grazia
ich meine nicht damit das schlagen gut ist
tu mir aber bitte den gefallen und nenne mir eine wirksame möglichkeit, für die kleine 6. klässer usw.???
Reden hiflt nicht, mit den meisten kann man nicht verüftig reden.
Ignorieren... keine gute idee, dann machen die grade weiter
den eltern interessiert es nicht oder nehmen die kinder im schutz..

Ich würd auch nicht unbeding sagen das die kinder die geschlagen werden, zu diesen kindern gehören die die erwachsenen beschimpfen, aber diese kinder sind eher gewaltbereit. Ein freund von mir wird (leider) auch von seinen eltern geschlagen.. fast monatelange hausarreste sind ihm auch nicht fremd... er ist aber gegenüber älteren schon respektvoll.
ich denke es kommt strak auf das umfeld an.
broken dreamsWow...ich dachte schon, dass es nur hier so schlimm ist und hier lese ich, dass es eigentlich überall so ist. Es ist schon komisch, dass sich hier so viele "junge" Leute über die "Kleinen" beschweren aber ich kann mich nur anschließen. Bin auch "erst" 16 und muss an den Kindern rummeckern.
Als ich in die 5. Klasse ging hätte ich mich nie, nie, nie getraut irgendein Schimpfwort gegenüber einem Größeren in den Mund zu holen. Ok ich war auch wirklich sehr schüchtern und ängstlich aber trotzdem. Heute gehe ich durch die Schule und Worte wie "Fotze" oder "Schlampe" fliegen durch die Luft. Ein Schlag in den Rücken oder ein gestelltes Bein ist auch keine Ausnahme mehr. All das fängt nicht erst in der 5. Klasse an...nein ich habe es auch von Grundschülern gehört und ehrlich gesagt muss ich zugeben es schockt mich jedes Mal aufs Neue.
Ich frage mich wirklich was der Grund ist. Aber vor allem würde ich gerne wissen. Hat sich das alles innerhalb von ca.6 Jahren oder so geändert? Damals war es nicht so extrem denke ich.
Dass Eltern ihren Kindern alles erlauben ist vielleicht ein Grund dafür. Aber ich habe auch das Gefühl, dass die Eltern immer machtloser gegenüber ihren Kindern sind. Sie verzweifeln an ihnen und können sie gar nicht von irgendwelchen Sachen abhalten. Also ist es egal ob sie es verbieten oder nicht, weil die Kinder es eh tun.
Ich glaube auch, dass Musik und Medien allgemein ein Rolle spielen, da sie sich in den letzten Jahren verändert hat und die Kinder diese Worte dauernd vorgesprichen kriegen.

dreamy
grazia[QUOTE][i]Original geschrieben von Fou Lou [/i]
[B]@grazia -- ich meine nicht damit das schlagen gut ist [/B][/QUOTE]
fou lou - ´ein paar hinter die löffel schadet nicht´ - so lautet das seit generationen fortgesetzte argument. doch keiner wills gewesen sein, der der gewalt den boden bereitet. die prügelstrafe im häuslichen und schulischen bereich ist noch nicht allzulange abgeschafft worden. ich habe als kind noch tatzen (mit dem rohrstock auf die finger) bekommen von meiner grundschullehrerin. man könnte sagen, dass WIR die bräveren waren. nein, meine generation war noch mehr eingeschüchtert.

die heutigen ungezogenen kids sind das produkt eines seit langem eingesäuerten gewaltbodens. Als Schweden vor über zwanzig Jahren das Gesetz verabschiedet hatten, das das Schlagen der Kinder verbietet, waren noch 70 Prozent der befragten Bürger dagegen. Heute sind es nur 10 Prozent. weltweit sind jedoch immer noch 90% für die körperliche züchtigung. und diese setzt sich zu 90% fort - durch so unbedachte aussagen, wie du sie oben getätigt hast.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fou Lou [/i]
[B] und nenne mir eine wirksame möglichkeit, für die kleine 6. klässer usw.???[/B][/QUOTE] praktiziertes mitgefühl. ein mehrjähriger unfinanzierbarer aufenthalt in sibirien. (eine maßnahme für schwer misshandelte kinder und jugendliche, die einige - wenn der aufenthalt lange genug ist - verwandelt).

fange an, dich einzusetzen für das kind, das du mal warst, das nicht geachtet wurde. falls du das nicht verdrängt hast. wer seine kindheitsschmach verdrängt, nimmt die täterhaltung ein und schmäht. inzwischen sind es bereits 6-jährige, die schmähen und dann schlagen.

darüber reden hilft - wenn nicht mit dem kleinen schmäher - so eben hier, mit den lehrern, mit den klassenkameraden. such mal im netz, welche ratschläge die kinderpsychologen im umgang mit ´nachwuchs-bestien´ geben.
jemand hier schrieb: mich lassen sie in ruhe. es liegt an meiner aura.
entwickle eine aura des mitgefühls, nicht der kaltschnäuzigkeit, die den schmäher nicht einlädt, dich zu schmähen. und wenn er es tut, bist du für deine durch ihn ausgelösten reaktionen verantwortlich.

salve
Fou LouEs warum dum von mir...
gewalt ist nie gut
ThesionIch habe einmal, als eine Fünftklässlerin und ihre "Clique" mich, als ich in der 11. Klasse war, jeden Tag in jeder Pause über Wochen nur genervt haben (man kennst das ja, was die so treiben, wurde oft genug erwähnt), bis mir bei all dem Ignorieren der Kragen geplatzt ist, dieser Perosn direkt ins Gesicht geschriehen, sie solle mich in Ruhe lassen. Resultat war, dass sie sich in die Hosen gepinkelt hat und total zusammen gebrochen ist. Ihre Lehrerin, eine gute Bekannte von mir, hat mich dann angerufen und gesagt, das Mädchen wolle sich bei mir entschuldigen. Ich habe ihr während ihrer ängstlich gestammelten Entschuldigung einiges über die Gründe erzählt, warum ich schwarz trage etc. und sie scheint es verstanden zu haben. Auch wenn ich in diesem Fall akustische Gewalt angewendet habe, war der Lerneffekt enorm. Auch ihre Lehrerin konnte mir berichten, dass das Kind seit diesem Vorfall im allgemeinen viel erträglicher geworden ist.

Einerseits tat es mir in dem Moment Leid, aber heute grüßt sie mich nur noch freundlich und hält auch andere davon ab, Leute wie mich zu ärgern. Sie bietet mir sogar ihre Süßigkeiten an!!!

Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, dass ich mich nicht beherrschen konnte, aber trotz schlechter Ursache ist die Wirkung ausschließlich positiv...

t
DiyennahIch glaube, es liegt an der Gesellschaft. Ich kenne das Problem leider nur zu gut. Ich bin jetzt 31, und habe einen fast einjährigen Sohn. Als ich klein war, war es noch normal, dass die ganzen Mütter "Hausfrauen" waren. Egal wann ich nach Hause kam, es war immer jemand da, mit dem man reden, oder sich beschäftigen konnte. Die Eltern hatten einfach mehr Zeit. Auch wenn ich zu Freunden auf Besuch war, die Mütter waren immer da! Man hat deshalb auch ein ganz anderes Verhältnis zu den Erwachsenen gehabt. Man war als Kind nicht auf sich allein gestellt. Man hatte Respekt vor einander!

Ich lebe in Dänemark, und hier ist es so, dass ich ab nächsten Monat meinen Sohn zur Tagesmutter bringen muss. Ich schreibe MUSS, weil es nicht freiwillig ist. Ich bin durch das dänische Gesetz dazu verpflichtet. Die Kommunen bestimmen hier, dass es für dein Kind das beste ist, um sich social zu entwickeln. Auch wenn ich mein Kind nicht hinbringe, muss ich der Tagesmutter ihren Lohn (48 Std. Woche) bezahlen. Wissenschaftlich ist allerdings bewiesen, dass gerade dann ( um 1 Jahr ) die Trennungsangst bei einem Kind am grössten ist. Ich habe jetzt gerade einen Brief von der Tagesmutter bekommen, welche geltenden Regeln es bei ihr gibt. Die Regeln werden von den Kommunen festgelegt. Stell dir vor - ich darf noch nicht einmal selbst bestimmen, was ich meinem Sohn zum essen mitgeben will. Ich soll auch mit dem Stillen aufhören. Die Kommune ( Kommune = Amt ) hat mir dazu geraten. Ich könnte noch Stundenlang weiterschreiben...

Ich fühle, man bekommt sein Kind, und ehe man sich umsieht, wird es einem von der Gesellschaft entrissen. Viel zu früh, als dass das Kind, und die Mutter begreifen kann, was hier passiert. Und dann wird gesagt, es wäre das Beste für das Kind. HA - in wirklichkeit geht es doch darum, dass der Staat sich nicht leisten WILL, für mich länger Mutterschaftsurlaub zu bezahlen. Ich muss nur so schnell wie möglich wieder arbeiten, um für den Staat Kasse zu machen. Das ist heute das Problem. Ein Kind braucht in den ersten Jahren seine Eltern, um das Leben kennen zu lernen. Keinen Fremden! Aber heute müssen beide Elternteile arbeiten, um sich ein Kind überhaupt leisten zu können. Und die Kinder sind von anfang an allein auf dieser Welt. Und die Welt ist hart, wenn man seine Wurzeln nicht kennt. Kein Wunder, dass die Kinder immer aggressiver werden. Ich bin froh, dass ich nicht in diese Zeit geboren worden bin. Kind sein muss grausam sein. Sie müssen sich fühlen, als wären sie nicht gewünscht. Und ich als Mutter???? Ich fühle mich, als wenn ich für den Staat nur "Nachschub" produzieren würde. Ich darf laut Gesetz noch nicht einmal das tun, wo ich meine, das es für mein Kind am Besten ist...
Fou Loudem stimme ich mit ein...

das ist schlimm das beide elternteile "nie" zuhause sind... und wenn die eltern sich denne noch streiten oder sich nicht mit dem kind beschäftigen wollen wenn sie nach 10 stunden "harter" arbeit nach hause kommen... Ich persönlich hatte auch immer eine mutter zuhause... aber auch das nur weil sie keine arbeit zu der zeit hatte... desweitren hatte ich als kind acuh meine freiheiten mit freunden... ich meine heute draf man doch als kind nicht mel mehr ein bissel laut sein.... und besonders schlimm ist das denk ich ma noch in der stadt... es ist nicht grade gut für ein kind wenn es dauernd zuhause huckt und vieleicht noch nicht mal einen kindergartenplatz hat...
Diyennah@Fou Lou

Genau! Ich bin selber auf dem Land aufgewachsen. Als ich ein Jahr alt war, hatte ich schon ein Pony. Plus Hund, Katze, Kanninchen und einen Ziegenbock. Jeder hatte sein eigenes Zimmer als "Rückzugsraum". Wir waren fünf Kinder, und jeder hatte seinen Musikstil. Glaub mir, es war oft sehr laut bei uns! Und dann hatte jeder seine Freunde zu Besuch, und die Kinder meiner Tante waren auch immer da. Wir waren oft über 12 Kinder zum Abendessen. Meiner Mutter hat das immer Spass gemacht - sie vermisst es sogar heute - sie sagt, ihr fehlt der Lärm!

Wir wohnten direkt neben dem Wald, und mein Vater hat oft mit uns im Wald übernachtet. Er hat uns gezeigt, wie man sich eine Hütte baut, welche Pflanzen man essen kann, und wo man sie findet. Unsere Mutter hat uns viel Liebe gegeben, und unser Vater hat uns viel beigebracht, aber immer waren Beide für uns da! Wir durften uns frei entwickeln, und wurden in allem unterstützt. Verbote gab es nie, weil unsere Eltern uns kannten, und deshalb vertraut haben. Verbote wurden nie ausgesprochen, weil sie wussten, wir sind gut erzogen, und würden daher nichts schlechtes tun. Meine Mutter sagte immer: Solange ich nichts von euch höre, weiss ich, dass es euch gut geht!

Ich habe später eine Zeitlang in Flensburg gelebt. Da sah man Abends um elf noch kleine Kinder ( 3 - 5 Jahre ) die halbbekleidet auf den Strassen spielten. Grausam!

Jetzt, wo ich selber einen Sohn habe, ist es mir wichtig, dass ich auf dem Land wohne. Gleich hinter meinem Haus liegt ein toller Wald. Er ist zum Teil noch unberührt, wie die Wälder vor mehreren hundert Jahren. Mein Freund will jetzt Studieren. Dafür muss er dann ganz nach Kopenhagen fahren. Wir wohnen aber dicht an der deutschen Grenze. Er nimmt aber die lange Fahrt auf sich, weil wir mit unserem Kind nicht in eine Stadt ziehen wollen. Es ist wichtig, dass ein Kind die Natur kennen und verstehen lernt.
Kinder brauchen viel Platz um sich zu entfalten....
Fou LouIch wohne auch seit ich denken kann auf dem lande... unser dorf hat 400 seelen. und ich hatte auch eine ähnliche kindheit wie du Diyennah. meine eltern haben mich aber nicht mit in den wald genommen.. aber das war mir damals auch egal ich war sowiso oft mit meinen freunden im wald.. verbote hatte ich auch nie wirklich richtig.. einige sachen wollten meine eltern nicht die dann aber auch heftig teils waren...
es war ne schöne zeit damals... aber mir ist auch aufgefellen das auch auf den dorf dei menschen ein bissel "prüder" geworden sind
ich habe einen bruder der 12 jahre älter ist als ich und als der noch in jungen jahren war und ich ganz klein.. da hat er mit seinen freunden mehr gemacht als wir gemacht haben... ich meine wenn sich kinners heute im wald he hütte oder so bauen und die werden erwischt ist die warscheinlichkeit größer das sie angeschautz werden als damals...
Kinder brauchen platz.. sher viel platz.. sie einfach vor die glotze hocken und nu ist gut geht einfach nicht... das sehe ich an den recht verpeilten brüdern eines freundes von mir.... großartig freunde haben die nicht grade in unsrem dorf.. also nicht so wei wir es damals waren....
eine kindheit in einer "betonwelt" muss doch schrecklich sein... nur diesen einen dummen spielplatz zwischen den häusern und man kann sich nicht weit entfernen weil da noch der stadt trouble ist... kein wunder das da agressionen entstehen...
Diyennah@Fou Lou

Tja, die Welt hat sich sehr verändert. Damals waren Freundchaften auch viel tiefgründiger. Man wurde akseptiert, gerade weil man so war, wie man eben war. Heute wirst du doch nur akseptiert, für das, was du hast, oder besitzt.

Man muss Trendy sein, um In zu sein. Heute zählt doch nur das Äussere. Was sich im Inneren eines Menschen abspielt, ist den Anderen unwichtig. Wo soll man denn als Kind hingehen, wenn du nicht für deine inneren Gedanken und Gefühle geliebt wirst. Die Geschellschaft zwingt einen ja geradezu, oberflächlich und gefühllos zu sein. Auch Kinder müssen heute doch einfach "funktionieren". Kinder dürfen doch nicht einmal Kind sein. Wenn sie ein Jahr alt sind, müssen sie schon 48 Stunden zur Tagesmutter. Danach für die gleiche Zeit in den Kindergarten, und dann um die 10 Jahre (oder noch länger) in die Schule! Sie tragen in so jungen Jahren schon so viel Verantwortung. Sie müssen sich einfach unterordnen und anpassen. Für unsere "zivilisierte" Welt, bleibt für KIND SEIN einfach kein Platz.

Deshalb ist es so eine Grosse Verantwortung, Eltern zu sein. Es liegt in deiner Hand, als Mutter & Vater, deinem Kind seinen ungrenzbaren Wert klarzumachen. Du musst deinem Kind dass Gefühl geben, dass es für dich, der Mittelpunkt des Lebens ist. Du musst es zeigen, wie sehr es geliebt wird, für das, was es ist, und dass gerade seine Schwächen es noch viel Liebenswerter macht. Es liegt in deinen Händen es selbstbewusst, und mit sich zufrieden, zu erziehen. Wenn dein Kind weiss, dass du immer hinter ihm stehst, koste es was es wolle...das macht dein Kind stark für diese Welt. Und man soll seinem Kind auch etwas zutrauen. Kinder sind klug und weise genug, die richtige Wahl zu treffen. Kinder wissen instinktiv, wo ihre Grenzen sind. Sie müssen ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Wenn du sie nicht "loslässt" , lernen sie nie zu fliegen!!!
Rayk[Quote][I]Zitat von Nnordy:[/i]
Davon abgesehen: Ja, es fällt mir schwer, zu glauben, daß man mit 13 oder 14 schon so viel Schlimmes gesehen hat bzw. sich schon so viele Gedanken über die Welt, die Metaphysik, die Abgründe des Seins... gemacht hat, daß man deshalb "zum Gruftie werden muß".[/Quote]
ich kann nur von mir erzählen, aber ich kann dir versichern: ich hatte mit 14 bereits viel mist erlebt und hab' mir ernsthaft gedanken über die existenz oder nichtexistenz gottes, die welt, das was sie zerstört, den sinn des lebens (nach dem man ja immer ganz gerne sucht :D) und noch einiges anderes gemacht...ich bin dadurch zwar (bis heute noch immer) nicht zum goth geworden und habe auch damals des öfteren von älteren (mit denen ich eigentlich auch schon immer mehr zu tun hatte als mit gleichaltrigen) gehört, dass es sie wundert, dass ich mir in meinem alter schon gedanken über diese ganzen themen mache, wenn man denn mal über sowas geredet hat (sowas scheint also wirklich nicht sehr häufig vorzukommen) aber auszuschließen ist es meiner meinung nach nicht :)

mittlerweile bin ich 16 (was sich in einem monat aber auch mal wieder ändert ^^) und darf mir schon seit einiger zeit (den genauen zeitpunkt als das angefangen hat hab' ich mir nicht notiert, mehr als ein jahr geht das nun aber sicher schon) die hirnlosen sprüche von einigen kindern -die anscheinend weder eine vernünftige erziehung genossen haben, noch ein gehirn das sie zu logischem denken befähigt besitzen- anhören... seit meine haare länger sind als es an meiner schule/in dieser stadt (die masse hier ist irgendwie ziemlich altmodisch und oft auch intolerant) für ein männliches wesen normal ist liegt ihr hauptaugenmerk darauf, sonst ist aber auch kleidung und komplett bezugslos sehr beliebt... und täglich kommen die gleichen sprüche, was neues lassen die sich auch nicht einfallen :rolleyes: unkreatives pack! :D nya, zu meinen reaktionen: so manches mal habe ich schon das verlangen in mir diesen kindern weh zu tun gespürt, hab's dann aber gelassen, weiß es ja eigentlich besser ^^ es sind schließlich "nur" dumme kinder die einen zwar vor allem nach/während einem anstrengenden schultag (wäh, übermorgen darf ich ja auch wieder hin... und hab' noch immer nichts für spanisch getan ~.~) gewaltig nerven, einem aber sonst auch net viel antun können <.< also gebe ich denen entweder einen netten spruch zurück (was aber meist nicht viel bringt da die wohl nicht wirklich zuhören wollen) oder ignoriere das ganze einfach... hilft ja doch nichts mich darüber aufzuregen -_- würde mir aber sowas passieren wie hier auch schon beschrieben wurde, dass ich in einem laden stehe und von so einem kleinen idioten zur seite geschubst werde, würde ich den aber ganz schnell (auf welchem weg auch immer) nach draußen befördern...
vor kurzem bin ich auch wieder fast in versuchung gekommen - ich war im zug nach düsseldorf und auf der anderen seite saßen drei coole hiphop-kinder die ihren spaß darin gefunden hatten sich über ein geistig behindertes mädchen, das mit seiner mutter etwas weiter hinten im wagon saß, lustig zu machen... auf meine nette aufforderung doch bitte diese hirnlose scheiße zu unterlassen kam wie erwartet auch keine geistreiche reaktion... wären die an der station net ausgestiegen hätt' ich mich glaub' ich nimmer lange zurückhalten können >_<

wie man seine kinder erziehen sollte fällt mir schwer zu beurteilen... das liegt einfach noch in zu ferner zukunft wenn es überhaupt in dieser zu finden ist... im grunde denke ich schon dass es ganz ohne gewalt gehen müsste... kann es aber wirklich nicht gut beurteilen - von mir kann ich nur sagen dass mich ohrfeigen (die aber glücklicherweise auch sehr selten waren) nie wirklich beeindruckt haben :/ eher haben sie meine wut geschürt und ich wurde noch respektloser... bezieht sich aber auch nur auf die nicht ganz so ferne vergangenheit, von ganz früher weiß ich nimmer viel...
SilentMit ausstrahlung hat das wohl schon sehr viel zutun, das ein Kind nicht zu "dir" persönlich so ist.

Aber egal ob ausstrahlung oder nicht, ist die tatsache, das es sich kinder überhaupt erlauben so mit einem erwachsenen umzugehen.

@Grazia: auch wenn du Fou Lou überzeugt hast, mich nicht!

Meiner meinung nach brennt sich schmerz stärker ins gehirn ein als reden.

Oder hat jemals das reden der Mutter die sagt das die Herdplatte heiß ist, ein kleinkind davon abgehalten draufzulangen? Würde ich so nicht sagen.
Meinermeinung langt das Kind wegen dem Schmerz nichtmehr auf die heiße platte.

Weiter geht es nicht um die damals willkürlichen züchtigungen der Lehrer in den damaligen schulen, ich weiß von meiner Mutter nur allzugut das diese nicht gerecht waren und der Lehrer meistens nur seine persönliche greul ausgelebt hat. Von den schwielen an den händen garnicht zu sprechen.

ABER von solcherart züchtigung ist nicht die rede, geschweigeden von Gewalt.
Man kann es nicht als denkanstoß verharmlosen. Aber ein 2 stündiger Zimmerarest gepart mit einer brennenden Arschbacke wird meiner meinung nach niemandem schaden.

Nur das "Warum!" das Kind das bekommen hat, darf NIE fehlen, denn sonst ist der ganze lernprozess beim teufel.
Fou Lou[QUOTE]Oder hat jemals das reden der Mutter die sagt das die Herdplatte heiß ist, ein kleinkind davon abgehalten draufzulangen? Würde ich so nicht sagen.
Meinermeinung langt das Kind wegen dem Schmerz nichtmehr auf die heiße platte.
[/QUOTE]
ja den schmerz den die herdplatte verursacht aber nicht der schmerz durch schläge...
DiyennahWenn man ein Kind schlägt, geht in der Seele des Kindes etwas kaputt, dass nie mehr wieder gut werden kann! Meine Eltern haben uns niemals geschlagen, bei uns wurde einfach nur GEREDET!
broken dreamsJa so wars bei mir auch und ich muss sagen, dass mir das sehr oft geholfen hat und dass ich mit Schlägen bestimmt nicht der Mensch wäre, der ich geworden bin.
grazia[QUOTE][i]Original geschrieben von Silent [/i]
[B]Meiner meinung nach brennt sich schmerz stärker ins gehirn ein als reden.[/B][/QUOTE]
das stimmt. der schmerz, angebrüllt und/oder geschlagen zu werden, bes. von älter, größer zu jung, klein - mit der jeweiligen intention (bewusst oder unbewusst) - zu vernichten oder vor schaden/weiterem missbrauch bewahren - wirkt stark.

vernichtende tiraden oder/und schläge brennen sich bei einem kind mit hoher energie ins zellgedächtnis ein. treten bei traumatisierten ca. ab 35-40 jahren als flashbacks brockenweise wieder hervor. nur mit der gleichen bzw. mehr intensität als beim ausgangsereignis kann so ein programm/eine psychische narbe gelöscht/neutralisiert werden. ist das nicht der fall, was leider oft der fall ist, reinszeniert der betroffene den missbrauch, den er selbst erfahren hat an anderen. der sprung vom opfer zum täter.

manchmal nützt es, ins gewissen eines missbrauchers zu schreien - durch ausdruck seiner authentischen gefühle - um sich berechtigt zu verteidigen und ihn ggfs. zur umkehr und reue zu bewegen.
sh. oben geschildertes beispiel: - das mobbende mädchen entschuldigte sich, als sie hinter ihrem mobb-objekt den menschen entdecken konnte/musste. mit dessen intensität wurde ihr mobbingmuster durchbrochen. die grenzlinie zu missbrauch ist bei anschreien leicht gegeben. hierbei entscheidend ist die intention dessen, der da brüllt.

die froschprinzessin hat durch ihre wut, mit der sie den verzauberten frosch an die wand schleuderte, seinen bann brechen geholfen.

[QUOTE] Oder hat jemals das reden der Mutter die sagt das die Herdplatte heiß ist, ein kleinkind davon abgehalten draufzulangen? Würde ich so nicht sagen.
Meinermeinung langt das Kind wegen dem Schmerz nichtmehr auf die heiße platte.[/QUOTE] ich schließe mich fou fou an. die konsequenz (nicht strafe) der heißen herdplatte wirkt erzieherisch. die schlagende mutter straft ohne pädagogischen wert. sie tut das als teil des reinszenierungsprogramms.

salve
Tiberonin diesem Sinne:

[i]Vielleicht glaubt ihr auch ein paar hinter die Ohren
kann Kindern nicht schaden sonst hörn sie ja nicht.
Mensch, ich war auch schon mal so ratlos und wütend
und schlug meiner Tochter die Hand ins Gesicht
Ich schämte mich nachher, es soll nie wieder sein.
Nun hört die Geschichte von jenem Stein.

Ein Junge war einmal ganz bockig und böse,
da wusste die Mutter nicht ein und nicht aus.
Sie drohte ihm eine Tracht Prügel zu geben
und schickte ihn schließlich zum Garten hinaus.
Er sollte sich selbst einen Stock draußen suchen.
Sie wartete lange dann kam er herein.
Er schaute der Mutter verzweifelt entgegen
und hielt in der Hand ein faustgroßen Stein.
"Ich find keinen Stock" so erklärte er ihr,
"Den Stein aber kannst du doch werfen nach mir"
Die Mutter schloss wortlos das Kind in die Arme.
Was hatte der Junge von ihr nur gedacht.
Da standen sie beide umschlungen und heulten
und schnieften und schnäuzten und haben gelacht.

Der Stein liegt seitdem auf dem Küchensims halt
Zur täglichen Mahnung
niemals Gewalt![/i]

Gerhard Schöne
Der Stein
Rayk[QUOTE][i]Original geschrieben von Silent [/i]
[B]Oder hat jemals das reden der Mutter die sagt das die Herdplatte heiß ist, ein kleinkind davon abgehalten draufzulangen? Würde ich so nicht sagen.
Meinermeinung langt das Kind wegen dem Schmerz nichtmehr auf die heiße platte.[/B][/QUOTE]also mich hat's anscheinend schon davon abgehalten, ich kann zumindest heute keine verbrennungsnarben an meinen händen finden <_< und ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen... kein sonderlich guter vergleich :/ jeder lernt durch [i]fehler[/i] und die daraus resutierenden [i]folgen[/i], ob aber durch strafen ist fraglich...
[QUOTE][i]Original geschrieben von Diyennah[/i]
Meine Eltern haben uns niemals geschlagen, bei uns wurde einfach nur GEREDET![/QUOTE]*nick* ich denke auch, dass vor allem genau da das problem liegt - ich konnte bei früheren freunden von mir ganz gut mitverfolgen wie sie zwar alles mögliche materielle geschenkt bekamen, allerdings ansonsten so gut wie garkeinen wirklichen kontakt zu ihren eltern hatten, kaum gespräche führten... und so nach und nach ging es bergab mit diesen freunden... man sollte sich zeit für seine kinder nehmen und ihnen viel mehr logisches denken und verstehen zutrauen, ihnen immer erklären [i]warum[/i] sie etwas nicht haben können oder warum man dies oder jenes nicht tun sollte/darf - und wenn das kind erst nicht zuhört, versuchen es ihm zu einem späteren zeitpunkt zu erklären... ich denke, kinder vergessen die worte nicht einfach wenn sie ein einigermaßen gutes verhältnis zu ihren eltern haben - und wenn das kind selbst versteht und einsieht aus welchen gründen es etwas nicht darf anstatt nur angst vor strafen zu haben, dann ist auch das zu beginn dieses threads angesprochene problem gelöst... zumindest sind das so die gedanken die ich mir mittlerweile gemacht habe und das woran ich mich zu erinnern meine :)

@tiberon: sehr schöner, passender text - vielleicht regt er ja noch den einen oder anderen zum überdenken seines standpunktes an, wenn die anderen worte hier das noch nicht erreicht haben ^^
SilentIhr schiebt einen Riegel vor wenn ihr meinen Ansatz lest.

Ihr seht: Oh er Erzieht mit Schmerz, schaltet ab und verkennt den eigenen Hintergrund und die Aussage die hinter meinen Zeilen stehen.

Scheuklappen lassen grüßen!
NnordyIch weiß nicht wo da Scheuklappen sind wenn jemand nicht deiner Auffassung ist, daß "ein paar hinter die Ohren", eine "brennende Arschbacke" "noch keinem geschadet" haben? Hier setzen sich doch alle mit Deinem Ansatz auseinander - oder mißt Du den Grad von "Scheuklappen" daran, wie viele Leute Du durch Deine Argumentation dazu bringst, sich Deiner Meinung anzuschließen?
Auch ich bin der Meinung daß Schläge nicht helfen. Ich bin geschlagen worden, von meinem Vater. Und ich kann Dir sagen: Hast Du mal selbst Kinder, dann erzähl mir mal, wie's Dir gegangen ist, nachdem Du ihnen das erste Mal eine gescheuert hast. Mein Vater schämt sich heute für vieles damals in Grund und Boden - und das ist gut so. Denn sonst hätte ich nicht ein so gutes Verhältnis zu meinen Eltern wie ich es heute habe. Schläge helfen nichts. Selbst wenn Du davor/danach sagst "Das bekommst Du, weil..." - das Kind registriert dann keine Worte, wenn es körperlichen Schmerz erwartet bzw. zugefügt bekommen hat. Es führt tatsächlich nur zu einem Gefühl von Ohnmacht und Wut - und das braucht ein Ventil... Kinder sind bereits in einem sehr frühen Alter in der Lage, Dinge zu verstehen und Zusammenhänge zu erkennen. Und sie sind auch für kindgerechte Argumentationen sehr gut zugänglich. DAS ist dier Herausforderung für die Eltern. Körperliche Gewalt anzuwenden ist einfach, denn das Kind kann sich ja nicht wehren. Schwieriger ist es, darüber zu reden, ganz klar. Aber soviel sollte einem sein Kind schon wert sein, meinst Du nicht auch?
SilentUnter scheuklappen versteh ich nicht damit wieviele ich "bekehrt" habe, das liegt nicht in meinem Sin, sondern das sich die angesprochenen damit auseinander setzten, ich setzte mich ja mit euren meinungen auch auseinander und informiere mich über diverse internetseiten und bücher.

Nur lese ich aus so manchem satz heraus das bei dem wort "Schlagen" in beziehung zur erziehung viele dabei eine mauer hochfahren und dabei an evtuelle erlebnisse von sich selbst, bei freunden, oder anderen bekannten denken indem der betreffende grün und blau geschlagen wird. Dem ist bei weitem nicht so.

Was die neue lasche erziehung gebracht hat sieht man ja heutzutage auf den Straßen rumlaufen.

Dabei bleibt eigentlich auch jedem selbst überlassen wie er sein Kind erzieht, das ist ja eigentlich auch nicht der Grund des Threads sondern die Fehler die gemacht worden sind, das wir so weit sind.

Und diese Fehler sind schlicht und einfach, das die Kinder wissen das man [B]ihnen nichtsmehr anhaben kann. [/B]

Was würdest du tun wenn dich auf offener Straße ein Kind mit worten beschimpft die du damals mit 2 jahren älter noch garnicht gekannt hast. Würdest du weghören? Ignorieren? Wenn es dich gegens schienbein tritt? Würdest du "REDEN" wenn es weiter macht? Das will ich sehen! HA. Ich würde das wirklich köstlich finden.

[COLOR=seagreen]Nehmen wir einfach mal ein fallbeispiel....[/COLOR]

Du hohlst deinen 11 Jährigen Sohn von der Schule ab, du bist etwas früher dran und siehst wie er mit seinen Mitschülern Raucht.
Was tust du?

[COLOR=blue]ME:Ich würde warten bis er ausgeraucht hat und dann hinfahren und ihn abholen! Danach bekommt er eine Standpauke, ich werde ihm erklären warum er das nicht tun soll und warum ich persönlich das nicht will, werde ihm fundiert erklären warum!, mit der Anmerkung das ich ihn nächstes mal vor seinen Freunden zur Sau machen werde![/COLOR]

Er verspricht dir es nie wieder zutun.

Nach 2 Tagen fährst du wieder vor und siehst ihn wieder rauchen.
Was tust du?

[COLOR=blue] ME: Ich würde ihn vor seinen Freunden zur Sau machen wie ich es angekündigt habe. [/COLOR]

Er verspricht dir wieder es nie wieder zutun!

Am nächsten Tag hohlst du ihn wieder ab und er raucht schonwieder!
Was tust du?

[COLOR=blue] Ich würde ihm vor seinen Freunden eine scheuern. Und die Schule um rat fragen, das mein Sohn freiwillig wohl das Aufräumen nach der Pause für 1 Woche übernehmen wird (oder ähnliches). [/COLOR]

Sag mir wie du es machen würdest! Bitte!
NnordyIch würde mir von meinem Mann (Krankenpfleger) Bilder von Raucherlungen und Raucherbeinen mitgeben lassen und sie ihm zeigen - und am besten seinen "Freunden" gleich mit - mit den Worten "Wenn Du unbedingt weiter rauchen willst, dann tu das - aber dann sieht deine Lunge in 20 Jahren so aus (Bild von Raucherlunge) und mit 40 nehmen die Ärzte Dir dann dein Bein ab, weil es so (Bild von RAucherbein) aussieht. Die Entscheidung liegt also bei Dir... Rauchen ist nicht cool, und daß es Dir schmeckt, kannst Du mir auch nicht erzählen. Aber die Entscheidung lasse ich selbstverständlich Dir..." So würde ICH es machen.
Außerdem: Wir haben damals - mit 13, 14 - auch mal "heimlich" geraucht, weil's so "cool" und "erwachsen" war. Geschmeckt hat es mir damals allerdings nicht, und zur Kettenraucherin bin ich dadurch auch nicht geworden. Ich will das nicht verharmlosen, aber ich denke, bei einigen Kindern ist das eine von vielen "Ausprobier-Phasen" - was nicht heißt, daß man ihnen dann nicht die Grenzen aufzeigen soll. Deutlich. Aber ohne Gewalt! Ich wiederhole mich: Schläge helfen nicht. Reden, sich auseinander setzen sollte der Weg sein - und nicht die Kinder "ruhig stellen", indem man sie vor den Kika setzt.


Im übrigen: Die Erziehung von heute ist nicht "lasch". Die antiautoritäre Erziehung gibt es schon seit ein paar Jahrzehnten. Es liegt eher daran, daß sich die Eltern nicht mehr genügend mit den Kindern unterhalten, sondern die Kids werden vor die Glotze gesetzt und gut ist. Das man sich dadurch kleine Soziopathen ranzieht ist eigentlich klar.
Diyennah@Silent

Wenn du wirklich dein Kind vor seinen Freunden zur Sau machen würdest, hast du in diesem Augenblick alles falsch gemacht. Man erniedrigt sein Kind nicht auf diese Weise! Hast du schon mal die Blamage und Scham gefühlt, die man erlebt, wenn man von den eigenen Eltern vor anderen "klein" gemacht wird? Ich denke JA, den ansonsten begreife ich nicht, dass du so denkst! Und psychisch manipulierende Bestrafung denke ich ist schlimmer, als die körperliche Bestrafung. Beides ist falsch, aber Narben auf einer Seele heilen langsamer, als die am Körper.

Nicht, dass ich deine Meinung nicht toleriere, aber für mich hörst du dich so an, als wenn du sowas selber erlebt hast, und du es deshalb okay findest. Sage mir, wenn ich mich irre! Aber es ist doch oft so, dass Kinder, die mit Ohrfeigen und Erniedrigungen aufgewachsen sind, diese Art der Erziehung an ihre eigenen Kinder weitergeben!

Du kannst mir Kindern "REDEN". Es kommt nur immer darauf an, WIE! Und wenn ein Kind dich wirklich tritt, dann weisst du auch, das vor dir ein Kind steht, das von seinen Eltern vernachlässigt wurde. Hast du jemals versucht, mit einem fremden Kind zu sprechen? Ich ja- und mit vielen sogar, die keine Erziehung ( und wenn, dann nur mit Prügel ) genossen haben. Auch mit Problemkindern, die agressiv und rebellisch waren. Komischerweise komme ich mit ihnen klar!

Deine Ansicht ist dein gutes Recht, aber wenn du momentan diese Einstellung hast, bist du noch nicht Bereit für eigene Kinder.

-Das Resultat von dem, was wir auf den Strassen herumlaufen sehen.....Sie wissen, dass man ihnen nichts anhaben kann....-

Glaub mir...Kinder sind heute so, weil man sie vernachlässigt - nicht, weil man sie nicht verprügelt !!!!!!!!!!!
graziabei einer studie über den elterlichen einfluss auf kinder/jugendliche kam heraus:
der effekt der eltern beträgt ca. 15%, d.h. 7,5 % pro elternteil.
den löwenanteil über verhaltensweisen (durch peer pressure) haben die mitschüler, lehrer, TV, umwelt.

wer hätte das gedacht.

ich sehe es wie nnordy. es ist heutzutage keine laissez faire erziehung gang und gäbe, sondern eine vernachlässigungserziehung. hinzu kommt, dass die kinder seit anfang der neunziger geboren als nicht erziehbar im klassischen sinn gelten. diese generation bringt eine ´renitenz´ mit, die herkömmlichen erziehungsmustern - ob zu straff oder zu lasch - trotzt. es ist die mischung aus nature (veranlagung) und (nurture) sozialisierungselemente, die einen jungen menschen formen.

leider hab ich keinen link zur o.e. studie zur verfügung.

salve
presea[QUOTE]Und wenn ein Kind dich wirklich tritt, dann weisst du auch, das vor dir ein Kind steht, das von seinen Eltern vernachlässigt wurde.[/QUOTE]


stimmt nur bedingt- sprechen wir von kindern oder jugendlichen?
bei jugendlichen stimme ich dir zu- denn sie haben von den eltern anscheinend falsche oder zu wenig werte vermittelt bekommen.
"kinder" hingegen treten öfter, glaub mir ;-)
ich hab damals zwei WOCHEN mit meinem 3 jährigen geredet. es war ihm schlicht egal. einmal zurücktreten- natürlich nicht mit voller wucht, aber so das es weh tat- wirkte wunder. er trat nie wieder nach irgendwem....


man bedenke: es sind auch nicht alle kinder gleich. meine mutter und ich lachen heute noch drüber, wie sie damals teilweise auf mich einredete- es mir aber schlicht und ergreifend scheiss egal war.
ein klaps auf dem po - DEN bemerkte ich zumindest.
bitte auch unterscheiden zwischen regelmäßigem verprügeln (furchtbar sowas)
oder mal nen klaps.
ich wurde früher nie verprügelt!!! aber nen klaps gabs öfter mal- und ich hab nicht gelitten drunter :-)

bitte nicht verallgemeinern und alles in einen topf werfen. da gibt es himmelweite unterschiede wie mir wohl fast jede mutter hier bestätigen kann , die ein etwas älteres kind hat.
graziaja, es gibt eine steigerung. ja, ein tumor, missverhalten, kann schon weit fortgeschritten sein. ja, die soft-maßnahmen können nicht mehr greifen. ja, was ein mensch nicht psychisch erfahren will, verlagert er auf die körperliche ebene.

die schwiegermutter meiner bekannten hatte die unsitte, vom teller ihrer schwiegertochter zu essen. gut zureden half nicht. sie betrachtete alle gefüllten teller in der familie als IHRE. das mundrauben der schwiegermutter hörte sofort auf, als meine bekannte sie eines tages ANBELLTE. die sprache der tiere verstand die schwiegermutter. tätliche angriffe waren nicht nötig.

[COLOR=orange]Was die Medikamente nicht heilen, heilt das Eisen (der Chirurg), was das Eisen nicht heilt, heilt das Feuer. Hippokrates[/COLOR]

übersetzt: was die worte nicht heilen, heilt der klaps, was der klaps nicht heilt, heilt ... ?

[B]Gebranntes Kind scheut das Feuer. Sprichwort [/B]

salve
DiyennahMeine Grossmutter kam aus einer Familie mit 13 Kindern. Obwohl es damals eigentlich normal war, den Kindern einen "Klaps" zu geben, gab es das in ihrer Familie nicht! Sie selbst hatte fünf Kinder - keiner hat jemals einen "Klaps" bekommen. Wir waren auch fünf Geschwister - niemals haben uns unsere Eltern einen "Klaps" gegeben.

Ich bin der Beweis dafür, es geht auch ohne!

Seht euch doch mal die Sendung, "Die Supernanny" an....
Die Frau hat wirklich Ahnung, worauf es bei der Kindererziehung ankommt.


" Am Abend wird man klug, für den vergangenen Tag -
doch niemals klug genug, für den, der kommen mag "
datas_museViele Eltern nehmen es mit der nötigen konsequenz nicht so ernst ein grund mit warum heute soviele Kids machen was sie wollen. Nur reden hilft meist auch nicht, das heißt nicht das die Kids geschlagen werden sollen, sondern das auch irgendwann mal eine Konsequenz folgen muß.Meine Kids zb sind 10 und 12 Jahre die haben in schriftlicher Form festgelegte regeln, für jede regel gibt es eine negative Konsequenz und eine Belohung wenn sie sich dran halten. Mein fehler vorher war zb das ich gutes verhalten als so selbstverständlich hingenommen hab das ich das Kind weder dafür gelobt hab noch irgendwie darauf eingegangen bin. Vor allem an meinem Sohn bin ich dermaßen verzweifelt weil es damit überhaupt nicht klappte, gut heute weiß ich das er ADHS hat und das er deswegen sowas wie strukturierte regeln unbedingt braucht, aber meine Tochter ist gesund und bei ihr klappt es damit auch wesentlich besser. Wenn es hier zb heißt reden reden reden und nochmal reden das würde helfen dann versucht das mal mit einem ADS Kind das wird nämlich überhaupt nicht klappen, er hat auch immer ja und amen dann gesagt und es sah so aus als wenn er es verstanden hätte aber er machte immer und immer wieder dieselben fehler.ich erkläre inzwischen nur noch einmal was warum und weshalb nicht zu tun ist oder weshalb was zu tun ist und wer sich nicht daran hält spürt die konsequenz. Beispiel: Das Kind meiner Freundin will nach draussen und will sich Geld mitnehmen. Die Mutter sagt nein sie darf nach draussen aber das geld gibt es jetzt nicht mit. Kind fängt an zu heulen an zu schreien. Ihr wird erklärt das wenn sie sich wieder beruhigt hat sie nach draussen darf sie aber solange ins Zimmer gehen muss, das tut sie aber nicht sie heult und schreit weiter und es wird ihr 10 mal erklärt und 20 mal erklärt und das ganze Spiel geht die ganze zeit so weiter. Würde man in dem moment konsequnet sein würde man es nur einmal sagen dann dafür sorgen das das Kind ins Zimmer geht und auch drin bleibt und wenn es sich beruhigt hat es wie versprochen raus gehen lassen, würde es soweit nicht kommen. Die Eltern und das Kind haben dadurch nur unnötigen stress, man kann nämlich auch zuviel reden und macht damit manchmal etwas schlimmer als es ist.Aber das war ein beispiel wie ich es schon erlebt hab aber das kann man auch auf viele andere situationen beziehen.Bei denjenigen wo ich das immer wieder beobachten kann das sie inkonseuent in der erziehung sind das sind eben oft die Kids die sich anderswo nicht zu benehmen wissen und gegenüber erwachsenen auch kein respekt haben. Wenn sie noch ganz klein sind wird ihnen ja oftmals noch beigebracht Arschloch zu sagen oder den Mittelfinger zu zeigen weil das ja ach so niedlich ist und dann wenn sie größer sind sollen sie es dann aufeinmal lassen, mal ganz ehrlich wie soll man das als Kind bitte schön verstehen.Von den lehrern zu erwarten das sie noch viel ausrichten können ist auch zwecklos sie sind heutzutage schlichtweg überfordert mit viel zu großen Klassen als das sie zeit hätten sich noch groß mit dem einzelnen zu beschäftigen. Das heißt es liegt allein in den Händen der Eltern was daran zu ändern und das bedeutet auch sich notfalls selber zu ändern damit es klappt und sollte man es nicht alleine schaffen sollte man es sich und den Kids schuldig sein sich die nötigen Hilfen zu suchen.
Diyennah@datas_muse

Du hast begriffen, worum es geht! Genau so, habe ich es auch gemeint. Vielleicht habe ich mich manchmal falsch ausgedrückt ( ich bin Dänin ). Man muss dem Kind erklären, worum es geht, Regeln haben, und konsequent sein ! ! !

Deine Kinder können echt stolz sein, dass sie dich haben! Mit deiner Art und Einstellung, gibst du ihnen den besten Start ins Leben, und ich bin sicher, dass sie dir im Erwachsenenalter dankbar sein werden, und als wohlerzogene und glückliche Menschen deine Art der Erziehung an deine Enkel weitergeben!

Gut gemacht!!!!
Ich hoffe, für viele Kinder, dass es mehr Menschen wie dich gibt!
InvidiAcediaHm... also ich kann dir nur voll und ganz zustimmen.

Ich persönlich wohne gegenüber von nem Busbahnhof, da steigen 2 Hauptschulen 1 Gymnasium, 2 Volksschulen und 1 Sporthauptschule ein. Tja ihr könnt euch nicht einmal annähernd vorstellen wies da zugeht.
Die werfen mit Plastikflaschen, Zetteln, etc nach den vorbeifahrenden autos. Zerstören, beschmieren und Demolieren die Bushaltestellen an sich.
Zünden alles an. usw usw usw also diese liste würde sich jetzt lang lang weiterführen lassen.
Am schlimmsten ist es ja am morgen wenn die 12-14 jährigen aussteigen und sich eine Marlboro anstecken. Am liebsten würd ich 3/4 der aussteigenden Kinder mal ordentlich die Leviten lesen ...

mfg InvidAcedia
datas_muse@Diyennah: Ich habe es aber auch genauso wie viele andere jahrelang erst falsch gemacht ;) Nur finde ich es falsch dann zu resignieren, obwohl ich oft davor war. Viel mehr Eltern sollten dann auch den Mumm haben sich helfen zu lassen. Man kann zum Jugendamt gehen, zur Erziehungsberatungsstelle oder sich einen Familienhilfe beantragen. Ich habe alles durch bis ich endlich die richtige Hilfe hatte und manchmal muss man auch echt um sowas kämpfen weil einem Steine in den weg gelegt werden, aber man darf eben auch nicht aufgeben.Leider sind viele Eltern auch gar nicht bereit dazu, denn es könnte ja offenlegen wo ihre eigenen Fehler liegen und zudem ist es ihnen vielleicht zu peinlich zuzugeben das sie versagt haben, dabei finde ich lieber zugeben das man überfordert ist als zuzulassen das es sich verschlimmert. Vielleicht helfen ja heute auch solche Sendungen wie Supernanny das einige einsehen das sich was in der Erziehung was grundlegend ändern muss:D Sonst laufen bald nur noch solche Monster durch die gegend wie InvidiAcedia es beschreibt
shadowlady*Also dass die Kinder immer frecher werden krieg ich auch mit.
Ich sehe das am Verhalten meines Cousins. Der ist jetzt erst vor kurzem *mal überleg* 4 Jahre alt geworden. Er ist zwar ansich ein ganz liebes Kind, bis auf manchmal, wenn er seine Ausraster bekommt und herumbockt. Auch beim spielen usw. muss alles so laufen, wie er es will. Wenn er schummeln will und man zu ihm sagt "Eigentlich darf man nicht 2 mal hintereinander" dann schaut er einen schief an und ist beleidigt. Als er mal eine Kiste mit Autos drinnen auf den Boden geschmissen hat und ich und meine Tante zu ihm meinten, dass man sowas nicht macht (normaler Tonfall) war er fast den ganzen Tag beleidigt und wollte nicht mehr mit uns Fußball spielen... Und dann sagt der dauernd solche Sachen wie "Ich mag das nicht machen" oder "Nein, ich will nicht!!!" oder "Dummer, blöder Papa" wenn er sich einredet es geht nicht mach seiner Pfeife... wenn's bunt wird schreit er auch herum oder schlägt zu (auch seine Eltern) außer mir und meiner Tante fällt das niemandem auf. Sie verhätscheln ihn alle weil er ja angeblich meiner verstorbenen Großmutter soooo ähnlich sieht. (Meiner Meinung nach ham die nich mehr alle :rolleyes: )
Trotzdem hab ich mal mit meiner Mutter drüber geredet und sie meinte, dass es schon stimmt, das heut zu tage die Kinder "verzogener" sind als früher. Ok, das kann man nicht verallgemeinern, aber bei vielen Rotzlöffeln ist es echt so! Das liegt daran, dass man sich total intensiv mit ihnen beschäftigt, alles durchgehen lässt, sich auf der Nase herumtanzen lässt... klar hören die kleinen "Engel" dann nicht mehr auf Mami, Papi und Co., wenn man lang genug rumquängelt dann bekommt man ja was man will....
datas_museAls du geschrieben hast das es daran liegt das man sich intensiv mit ihnen beschäftigt wollte ich im ersten moment sofort widersprechen. Aber zu einem teil stimmt es schon, das heißt nicht das sich intensiv beschäftigen mit seinem Kind falsch ist, nur sollte man dies nicht den ganzen Tag lang tun. Wenn man sich den lieben langen tag nur mit seinem Kind beschäftigt rückt es in den Mittelpunkt was ihm wiederrum später probleme bereiten kann wenn es merkt das es nicht immer und überall so ist Es kann zu agressivität führen in situationen wo es merkt das ihm die aufmerksamkeit mal nicht geschenkt wird.das heißt es wird versuchen aufmerksamkeit notfalls mit negativen verhalten zu bekommen womit dann die probleme anfangen wenn man sie nicht unterbindet. Andersrum gibt es genug arme würmchen die es ständig missen müssen das Eltern sich intensiv mit ihnen beschäftigen sie werden versorgt, eingekleidet mit Spielzeug beschenkt und vor den fernseher gesetzt und das wars, sie sind da aber aufmerksamkeit gleich null. Auch diese Kids fallen dann oft negativ auf weil sie versuchen mit negativen verhalten diese aufmerksamkeit zu erlangen. Am besten wäre eben der goldene Mittelweg, der Alltag sollte sich nicht nur um das Kind drehen aber man sollte sich trotzdem täglich etwas zeit für sein Kind nehmen, es kommt nicht drauf an wieviel zeit man mit ihnen verbringt sondern eher wie man diese zeit mit ihnen nutzt
shadowlady*@datas_muse: sorry ich hätte zu intensiv schreiben sollen ;)
[QUOTE]....es kommt nicht drauf an wieviel zeit man mit ihnen verbringt sondern eher wie man diese zeit mit ihnen nutzt.....[/QUOTE]
ja genau... kann dir nur zustimmen
CommanderWir brauchen einfach einen neuen Krieg!
Fou Lou[QUOTE][i]Original geschrieben von Commander [/i]
[B]Wir brauchen einfach einen neuen Krieg! [/B][/QUOTE]

ist das nicht ziemlich unangebracht???ziemlich bissel sher unangebracht???
gothikaOh backe.
Das kenne ich auch. Diese kleinen -entschuldigung- Stinker haben echt irgendwie den kompletten weltbezug verloren. Meine ehemaligen Nachbarskinder haben sich einmal an meinem Auto ausgelassen -haben mir meine Motorhaube zerkratzt.
Ich hab mich bei Ihren Eltern beschwert-dumm, dass nur ichs gesehen habe. Hab dann nur den Kommentar bekommen, dass es ja noch Kinder seien, am Tag drauf war meine komplette Fahrerseite verdellt.

Man sollte bei sowas echt teilweise den Eltern eine Waffeln.

gruss :(
EldgrimDie Welt ist schlecht. Diese Erkenntnis hat mich vorgestern gepackt als ich im Radio von dem 12 Jährigen gehört habe der seine Eltern erschossen hat. Wegen schlechter NOTEN! Die wollten ihn in ein Internat stecken also greift er sich das Gewehr seines Vater, erschiesst seine Eltern und versucht sich dann selbst umzubringen. Wenn ich darüber nachdenke vergeht mir ehrlich gesagt die Lust darauf selber mal Kinder in die Welt zu setzen.:(

[QUOTE]Wir brauchen einfach einen neuen Krieg![/QUOTE]
Und du bräuchtest einfach mehr Hirn! Wenn ich sowas schon höre könnte ich vor Wut die Wände hoch laufen.:mad:
KnochentänzerinIn diesem Fall sind die Eltern meiner meinung nach mit schuld. Wer Waffen und Kinder im haus hat sollte die Waffen dahin tun wo die Kinder keinesfalls dran kommen. Aber schlimm find ich's trotzdem.
Sven1Ja, ich klaube das die Eltern heut zu Tage zu lasch sind. Wenn ich da an meine Kindheit denke,war es schon strenger. Bei meinen Vater hat es da schon mal ein paar gegeben.Und da gab es nicht nur Ohrfeigen,sondern noch richtig was auf den Hintern,und das sogar noch im alter von 11 Jahren.
Skywisenaja, ich bin 20 und meiner meinung nach hab ich auch eine ziemlich gute erziehung genießen dürfen. schläge o.ä. gabs nie, auch keine verbote, hausarreste etc. vernünftig reden und erklären hilft meistens. bin nur etwas faul und unselbstständig geraten, die einzige nachlässigkeit meiner eltern;)
muss aber noch dazu erwähnen, dass meine eltern nicht aus deutschland kommen und etwas konservative meinungen in einigen "moralischen" themen vertreten, aber das haben sie mir inzwischen auch längst überlassen.
was mit heutigen kindern/teenies los ist, ist so in ein paar worten schwer zu erklären. klar, die eltern sind in erster linie schuld, aber warum ist das vernachlässigen und nichtbeachten der kinder in dieser generation so stark?? wenn etwas ältere leute doch ganz vernünftig geraten sind, zumindestens mehr als jetzt. wenn man sich anguckt, wie die 12-14 jährigen mädels manchmal rumlaufen, wird mir echt mulmig zumute...oder die ausdrucksweise und überhaupt der umgang miteinander. *kopfschüttel*
für mich ist beschlossene sache: ich möchte NIE kinder haben. bin schon jetzt von den meisten kids tierisch genevrt, und mein eigenes werde ich wohl einsperren müssen, um es vor diesen einflüssen zu schützen. das kann aber nicht der sinn der sache sein, deswegen lass ich es. oder ich wandere auf einen anderen planeten aus :D
illuminatBin ebenfalls 20 - meine Jugend war vielleicht nicht ganz so wünschenswert, aber das die kommende Generation in zunehmendem Maße von einer größtenteils doch sehr vernachlässigten Erziehung geprägt ist.

Diese Entdeckung sollte man vielleicht nicht unterschätzen - ich habe mir das zur Lebensaufgabe gemacht und mir eine Ausbildung zum Sozialpädaghogischen Assistenten gewählt.

Ich war vor 2 Wochen in der Kirche bei der Taufe der Schwester meiner Freundin anwesend und war ein klein wenig erschüttert über die Dreistigkeit mit der manche Kinder meinen Aufmerksamkeit erlangen zu müssen. Da wird bei jedem Lied ein rythmisches Klatschen angestimmt, etc. eine Talkshow geht oft ruhiger zu.

Faul und unselbstständig bin ich in gewissem Maße auch - meine Eltern ham im schlimmsten Falle immer eingegriffen, wenn ich eigentlich was erledigen sollte. Somit musste ich nie wirklich Eigenverantwortung tragen - wohl einer der Fehler heutzutage. Und dann haben die Eltern keinen Bock bzw. keine Zeit auch noch die Emotionale Seite des Kindes zu befriedigen - seinen Schaden auszubügeln war ja schon Opfer genug - so war das bei mir und meiner Freundin zumindest der Fall.

Ob ich Vater werden möchte
Hab ich mich auch schon öfters gefragt. Ob es als Vater wirklich eine Verantwortungsvolle und nachvollziehbare Handlung sein kann ein Kind überhaupt erst zu Zeugen und es in eine Welt zu lassen wo jeder zweite von einem oft gleichaltrigen umgebracht wird. Ich denke das hängt alles ziemlich zusammen.

Vielleicht werde ich irgendwann anders über diese Frage denken, aber hier in Deutschland ist ein Kind doch schon in großer Gefahr. Die Wahrscheinlichkeit bereits in der schule einer unausweichlichen autoritätsgeilen Type ausgesetzt sein und den Frust dann genauso unausweichlich auf seinem Umfeld zu entlasten ist doch schon ziemlich groß, findet ihr nicht?
sommer*regenAlso...letztens ist mir ja etwas ziemlich dreistes passiert, (@Iluminat,sorry,das ich dein gespräch gerade unterbreche,doch o9ich wollte das hier mal loswerden) letztens ich kam gerade von der schule,letzten beiden stunden hatten wir sport,nicht fern unseres gebäudes befindet sich ein schleckermarkt,so beschlossen wir,also ich und mein sitznachbar,uns auf dem weg zu diesem zu machen,da wir uns etwas zu trinken holen wollten. als so drinnen waren kaufte ich einen schokoriegel und wir machten uns auf den weg zum bus,währenddessen futterte ich mein snickers :D plötzlich kam uns ein kleiner junge türkischer herkunft entgegen und sagte ganz dreist zu mir:"Hey bitch,anstatt die schokolade musste jetzt meinen schwanz lutschen!" ich dachte ich falle vom glauben ab... ichj finde es sehr bedrohlich das scon jungs im alter von höchstens 9 jahren derartige sprüche von sich geben,gerade in türkischen familien bzw in muslimischen familien werden frauen ja nicht gerade gut behandelt, bzw meistens schlechter als die männlichen mitglieder diese erziehung ist meiner meinung nach nicht mehr der zeit angemessen. ich möchte nebenbei erwähnen,es gibt auch solche und solche,aber wie auch immer ich bin NICHT ausländerfeindlich,ganz und gar nicht. Trotzdem wollte ich es hier ausdrücklich sagen,falls es so rüberkommen sollte...
Kampfsau[QUOTE]Hey bitch,anstatt die schokolade musste jetzt meinen schwanz lutschen[/QUOTE]

Wieso hast du nichts schlaues gesagt wie.
"Nene,lass stecken.Das Snickers ist viel größer und obwohl es auch braun ist,schmeckt es nicht nach Scheiße."

"Wieso wendest du dich nicht wieder deiner rechten Hand zu"

oder ein einfaches ,ehrliches Gelächter hätte es auch getan.
illuminat[quote]"Was guckst Du?"
"Schguck nur, weil du irgendwie aussiehst wie Sido ohne Maske."
"Korrekt Mann!"
Geht.
Er denkt wohl immer noch, dass das ein Kompliment war.
[i]Quelle: [url]http://www.myblog.de/eigenart[/url][/i][/quote]

Musst ich gerade so dran denken ;) Solche Typen sind echt lustig.


[b]edit:[/b] Bei nem 10 jährigen ne Retourkutsche zu starten klappt selten - man müsste ihm lauter neue Wörter beibringen die nicht in sein Weltbild passen.
sommer*regen@Kampfsau:
im nachhinein fielen mir viele solche sprüche ein,aber in dem moment war ich so geschockt das das ein maximal 10 jähriger von sich gibt. was für eine erziehung haben da die eltern bitte geleistet?
Black ReaperErlebnisse aus meiner Schule:

Als ich in der 5. Klasse war, waren alle über mir so ab Klasse 8 ungefähr ganz groß und böse und die hab ich immer ganz brav in Ruhe gelassen... Die sollten mich ja auch in Ruhe lassen... Ok, da war ich auch immer ziemlich ängstlich, aber gut...

Heute, wo ich knapp 7 Jahre in dem Bau verbracht hab, treten mir kleine Kinder in die Kniekehlen (!) :mad: , beschmeißen mich auf'm Klo mit nassen Papierhandtüchern und hängen dann noch'n Plakat auf, von wegen :" Lasst uns doch unsere Freiheit, drängt uns doch nicht immer ab (z.B. an der Cafeteria o.ä.), wir sind doch auch welche von euch"

Na danke... Wenn ich eins weiß, dann dass ich damals nicht so dreist war und noch ziemlichen Respekt, wenn nicht sogar Angst vor den bösen großen LEuten hatte... Ich war auch nicht immer brav, aber sowas hab ich mir, und das weiß ich mit Sicherheit, nie geleistet...
KampfsauIch hatte nie wirklich Angst vor den größeren Leuten.Ich habe mich auch mit denen angelegt,wenn es etwas aufs Maul gab.

Ich habe mir nichts gefallen gelassen aber ich bin auch niemanden mutwillig auf den Sack gegangen.

Ich werde im Grunde auch nicht angemacht.Dazu haben die Leute zuviel Respekt.Reden können die Leute viel,das ist mir egal.Was Blasen bedeutet,das wusste ich persönlich schon mit 8.Trotzdem habe ich da nicht soviel daran gedacht.Leute beleidige ich grundsätzlich nur zurück oder wenn sie es wirklich verdient haben.

Und wenn sich doch jemand mit mir anlegt.Ich lass mir nicht ungestrafft in die Kniekehlen treten.Bei Schneebällen,merken die Kleinen auch immer gleich,wer hier den festeren Wurf drauf hat.

Obwohl mir auch mal was Krasses passiert ist.


Auf mich ist auch mal ein 8Jähriger mit einem Messer losgegangen.Der war natürlich ziemlich ungeschickt damit.Darum konnte ich ihm das locker abnehmen.Allein die magere Armspannweite.
Dem habe ich erstmal ordentlich in den Arsch getreten und das Messer habe ich in einen Fluss geworfen.Der hat angefangen zu weinen.Nur Kinder gehen eben immer so weit,wie man sie lässt.

Aber die kleinen Scheißer werden immer brutaler.Es gab auch mal wieder so ein Negativbeispiel für die Großen.

Ich habe mal gesehen wie ein 13 Jähriger bei einem ca 8 Jährigen zum Tombstone ansetzte und ihn auf den Boden fallen lies.Der Kleine konnte sich etwas mit den Armen abfangen,sonst hätte der sich wohl den Hals gebrochen.Der Kleine hatte jedenfalls erstmal ne Weile gebraucht um sich wieder aufzurappeln.Der Andere ist mit seinem Fahrad aber "ganz" schnell weggefahren.

Die Erziehung ist in solchen Fällen kaum vorhanden.Was soll aus solchen Leuten werden.Irgendwann sind die Kinder nicht mehr klein und relativ harmlos.Und dann werden die siche erst recht nichts mehr sagen lassen.

Eine Gesellschaft voller gewaltätiger Krimineller.Spätestens dann wäre man nicht immer so nachsichtig mit den lieben Kleinen.

Kinder können ruhig mal ein paar Konsequenzen spüren,das tut denen ganz gut.

Warum in Gottes Namen ist man erst mit 14 "teilweise" Strafmündig.
Bis dahin kann man sich ja wirklich absolut alles erlauben.

Eigentlich bin ich gegen antiauthoritäre Erziehung aber niemand sollte rücksichtslos,nur das machen was ihm Spaß macht.

So läuft die Welt nicht.Wenn man den Leuten erst mit 14 Verantwortung zuspricht,macht man einen dramatischen Fehler.
Die Verantwortung für sich selber sollte man immer haben.

Wenn man den Kindern zeigt,dass sie bis zu dem im Grunde recht fortgeschrittenen Alter alles machen können,dann wird man sich nicht aufeinmal schlagartig ändern.Nicht wenn man fast hunderte Vorstrafen hat.
Katzenaugzu dem, was [B]h3artl3ss[/B] beigetragen hatte:
oft reicht es, wenn man sich Zeit für sie nimmt und ihnen klar macht, warum gewisse Dinge falsch sind

Genau das denke ich auch. Es ist wirklich das Problem, dass sich Eltern keine Mühe dabei geben, dass ihr Kinder sich "anständig" benehmen.
Viele sind überfordert, weil sie die Kinder ungewollt bekommen haben und so nicht darauf vorbereitet sind. Dazu kommen oft die alltäglichen Probleme wie Arbeit und der Haushalt. Wenn solche Eltern dann auch selbst von niemandem gezeigt bekommen, wie man richtig mit Kindern umgeht, beginnt ein Teufelskreis und Eltern kommen mit ihren Sprösslingen nicht mehr klar und geben sie schnell auf.
Ich finde es wichtig, dass vor allem in Wohngebieten, wo von vornherein keine gute soziale Struktur vorherrscht, die jungen Frauen aufgeklärt werden, dass sie nicht Mütter werden müssen und auch jungen Müttern eine Unterstützung im täglichen Leben gegeben wird. Ich weiß, dass von vielen Menschen solche Angebote abgelehnt werden, weil sie sich dann unfähig fühlen.

Es gibt auch viele Eltern, die eher aus oberen sozialen Schichten kommen, die auch nicht die zeit aufwenden können oder wollen, ihren Kindern Liebe zu geben und diese dann mit der Erfüllung aller Wünsche vergeben möchten.

Generell ist zu sagen, dass Kinder gute Vorbilder brauchen, jemanden, der ihnen dabei hilft, richtig zu entscheidem, welches Verhalten angemessen ist und wie die eigenen Triebe gegen sich selbst und nicht nur gegen die Außenwelt gerichtet werden. Diese Vorbilder können nur gebildet werden, wenn sie zu einem Menschen in jungen Jahren ein starkes Vertrauen aufbauen können. Ohne diese Sicherheit, von jemanden geliebt zu werden, ist es nicht möglich zu erlernen, wie man zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Erwatungen der Umwelt abwägt.
ubiesttristaniaviele kinder werden heute einfach vor den fernseher gesetzt weil die eltern zu wenig zeit haben/sich nehmen und so kontrolliert keiner was die kids schauen, und ich glaube das fernsehen beeinflußt sie sehr. später probieren sie dann aus was geschieht wenn sie dann sprüche oder meinungen vom fernsehen loslassen.
KatzenaugÜbrigens beinhaltet antiautoritäre Erziehung nicht, dass man Kindern alles durchgehen lässt. Es beinhaltet eher die Einstellung dem Kind gegenüber. Man sieht das Kind als für sich selbst verantwortlich. Das heißt auch, dass man seine eigenen Bedürfnisse nicht unterordnen muss. ein Beispiel:
Klein Erna will noch fernsehen, obwohl es schon 22.00 Ihr ist. Der [B]autoritäre[/B] Papa sagt zu ihr: "Erna, du gehst jetzt ins Bett, weil du noch nicht alt genug bist, so lange aufzubleiben und [B]ich besser für dich weiß[/B] , wie viel Schlaf du brauchst." Daraufhin fühl sich Erna herabgesetzt und minderwertig. Möglicherweise fängt nun ein erbitterter zubettgehkanmpf an, der darin endet, dass der Papa sie ins Bett drückt und so lange fest hält, bis sie aufgibt und dann, nachdem Papa weg ist, wieder aufsteht und randale macht. (ja, ein extremes Beispiel, aber es soll nur den Zusammenhang deutlich machen)[B]ich besser für dich weiß[/B]

Klein Egon sitzt nun auch noch bis 22.00 Uhr vor der Glotze, bis der [B]antiautoritäre[/B] Papa zu ihm sagt: "Egon, ich möchte nicht, dass du noch weiter fern siehst, weil [B]ich mir Sorgen mache[/B], dass du sonst morgen früh nicht fit genug bist, um zur Schule zu gehen."

Zusammenfassend ist zu sagen, dass in der Antiautoritären Erziehung die Grenzen um einen selbst und nicht um das Kind gezogen werden. Desweiteren ist es nicht als Erziehung angesehen, wenn man dem Kind die geforderte Unterstützung gibt und ihn so beispielsweise versorgt, da es das noch nciht selbst kann. Man geht mit dem eigenen Kind also so um wie mit einem gleichaltrigen Menschen. Sobald die eigenen Grenzen gefähret oder durchbrochen werden, wird der Andere auf diesen Vorgang hingewiesen und so die Übertretung unterbrochen.
DepriKellaKindich dacht schon aufmüpfige kinder wären nur hier der fall ist aber nit so
also meine leidensgeschichte^^:
ich sitze mitm freund im schwimmbad wir warten drauf das der uwe (tauch-lehrer) kommt da kommt son kleiner junge an (würd ihn auf 12 schätzen) meint zu uns ey ihr zecken(nja schwarze zecken alles ja das selbe nit?! -.-') ich fick euch tod, in die gaskammer mit euch ich mach eueer lebn kaputt, so rappend zog er durch die gegnd um uns rum...bis ich aufgestanden bin ihn mir gekrallt hab und etwas wie dann steck uns jetz in die gaskammer oder lass es sein hauptsache du hörst auf zu 'singen'! nja danach hat der mir ne backpfeife gegebn und ist daraufhin kopfüber im mülleimer gelandet da is bei mi einfach der gedultsfaden gerissen.
das schlimme ist das solche sachens cheinbar keine Einzefälle sind...
NeoTiamatEs gibt jetzt auch schon fälle wo die kinder die eltern schlagen und das ist wirklich krass.
Es gibt heutzutage einfach mehr eltern wo ihre kinder nicht mehr schlagen wollen, ein kolleg meines vaters erlaubt seinen kindern fast alles und bestraft sie nie, ich denke später wenn die älter sind wird das noch probleme machen.

aber zurück zu dem thema wo die kindern ihre eltern schlagen, ich meine man fragt sichs chon warum lasse die das zu hätt ich kinder und die würde es wagen mich zu schlagen...dann würde es ein paar auf den hintern geben.
Den hin und wieder ein paar schläge auf den hintern schaden nie,so bekommen die kinder respekt vor den erwachsenen leuten.
Sphereusmoin,

also, ich muss mich jetzt auch mal zu dem thema melden. leider kann ich bis jetzt geschilderte sachverhalte nur bestätigen. und ich persönlich finde es sehr schade, dass kinder kaum noch elterlichen kontakt haben. sind sie klein, hält der fernseher als babysitter her. sind sie ein bisschen gröser, kriegen sie n eigenen schlüssel und n sparbuch. und die eltern? naja, entweder beide berufstätig, überfordert (oder keine lust, sich für ihr kind richtig zeit zu nehmen?), oder geschieden und noch mehr überfordert (sorry, aber wenn ich ein kind habe, lass ich mich nicht scheiden. sowas klär ich vorher), oder .... ja, eltern geworden, in sehr jungen jahren, am besten noch in der ausbildung etc. ergo: vollkommen überfordert :-(

und was kommt raus? kinder, die durch die medien erzogen wurden. ......-> gucken wir doch mal in den fernseher. statistik:

10 morde am tag
in jedem sender ist mindestens einmal ne waffe zu sehen
titti-tainment überall (so, alle 15 minuten).
verkloppt wird alle 5 minuten
und wörter wie poppen, bitch, etc ... fallen schon um 10uhr morgends.

to be continued....

uhm, ja. und die schule? also, wenn ich mir das früher so in der schule angeschaut habe, war das irgendwie alles für die tonne. vom blatt an die tafel schreiben und dann abschreiben lassen, kann ich auch! und lehrer bekommen so gut wie keine pädagogische ausbildung. und noch weniger lehrer haben überhaupt lust, sich mit den schülern auseinander zu setzen. ich finde es sehr, sehr schade, dass das lehrertum (als rückrat der bildung des staates) als "job" und nicht als profession angesehen wird! lernen ist etwas, was spass machen muss, womit man sich identifizieren muss, was man entdecken muss; und keine zwangsaufgabe, bei deren nichterfüllung man schlimmes büssen muss!

ich sehe das so, dass man der ganzen gesellschaft an dieser misäre schuld geben muss/sollte, also dem staat an sich (volk und vertreter). aber, wenn ich mir so manch erwachsene anschaue, krieg ich das heulen. keine sau ist bereit verantwortung zu übernehmen (ellenbogengesellschaft). jeder will besser sein, als der andere, cooler, schiker etc. kaum einer begreift, dass wir hier ein grosses, ganzes bilden. jeder trägt seinen teil dazu bei, hat seine aufgabe. jedoch nutzt heute jeder jeden aus, nur um seine ziele zu erreichen. und das wird den "kleinen" schon früh genug vorgemacht. also, ich hatte früher zu meinen lehrern kein vertrauen, in dem sinne. und meine eltern. ... naja. aber genau das ist es, was kinder brauchen. eine art idol, dem sie bis zu einem gewissen grad folgen können, und das sie später, wenn sie selbstständiger werden im hintergrund unterstützt. das baut selbstbewusstsein. aber, wenn die eltern nicht mal in der lage sind ihre kinde in gewisse linien zu weisen, geschweige denn ihnen ein vorbild zu bieten, suchen sich die kleinen eben ander ideale. und was ist da einfacherer und schneller zu erreichen, ald die medienwelt? (sex, drugs and rock'n roll). super! und nachher beschweren sich alle, wenn kultuer, ethik und co den bach runterlaufen. naja...wo kein meister, da keine schüler.

ich persönlich gehe mit der thematik jedenfalls so um, dass ich so kleine rabauken verbal auseinandernehme, und das ganz passiv. aktuelles beispiel: 2 kleine "monster" so um die 12 pöbeln mich an. n paar sprüche etc. tja, fragen wir mal nach. was ist n ne bitch? welche sprache? meinst du mich? schreib das mal auf etc. meistens kommen dann schon komische augen. naja, dann folgt eine kurze aufklärung und n spruch oben drauf. und das ganze lieb und grinsend. siehe da. plötzlich kann man sich super mit denen unterhalten und die wollen mehr wissen. und 5 mins später kommt man von ner bitch über ne witch zum englischen über die kultur zur hexenverbrennung ;-) ergo, die ham sogar was gelernt...*man glaubts kaum*
naja, genauso gibt es auch die etwas unbelehrbareren. so rabiaten, die sind dann fast gleich auf dresche aus. mag ich besonders. meist schnapp ich mir dann einen, schick verpackt im ankergriff und schleif den zu seinen eltern. och, die sind nicht da? macht nix, wir sehen und ja noch n paar mal, denn ich weiss, wo dein schulweg ist ;-) (bissen einschüchtern...*grins). oder, die sind so doof, dass sie die hosen voll haben. also, abschleppen zu den eltern. *klingeln.......ganz lange*. tür auf, irgendwer steht drinne und will einen gleich anspringen, warum ich seinen sohn da so verrenkt im arm halte. aber vorher hab ich den knaben dann schon vor mich geschoben. so, und dann klär ich die eltern mal eben schnell darüber auf, dass, wenn der kleine mich nochmal so verbal vulgär tangiert, ich denen einen reinwürge wegen öffentlicher beleidigung und einhergehender verletzung ihrer aufsichtspflicht! ;-) meistens tut sich dann schon was ;-)

naja, das ist aber eher selten eine prozedur, die vorkommt. das reden mit den rabauken hilft meistens gold. mir fällt immer wieder auf, das denen echt eine leitfigur in der realen welt fehlt. und kinder sind sehr, sehr leicht zu beeindrucken und zu beeinflussen. wenn die auch mal 10 15 jahre älter sind, werden sie das auch verstanden haben. (hoffentlich). dann ist zwar die einsciht da, aber die muße, versäumtes nachzuholen wohl kaum. und der frust um so grösser. und aus frust kann sich allerlei entwickeln (siehe tägliche medienmeldungen...).
Lästerndes ElendsgemächtDen kleinen Scheißern wird schon von den Eltern eingeimpft, daß sie praktisch unberührbar sind. Das wird natürlich ausgenutzt, um es den Älteren zu zeigen. Man hat ja sonst keine Macht.

Was ich tun würde?

Diesen ekelhaften Drecksbälgern eine langen.
Alles muß man sich ja nun wirklich nicht gefallen lassen.
Wir sind Papst@ Der Penis

Gewalt ist doch nun auch nicht unbedingt die beste Lösung. Sichelich sind wir versucht unser Hände sprechen zu lassen. Doch gibt es auch noch andere Mittel und Wege. Zum Beispiel die religi�se Erzeihung von Kindern in Heimen und Klöster, oder in Militïärakademien.
Dort würden sie dann Anstand und Sitte beigebracht bekommen und der Staat hätte auch wieder mehr Soldaten.
DarketBevor hier irgendetwas ausufert: Bemüht Euch doch bitte um eine etwas angemessenere Diskussionsweise. Beiträge a la: Verprügelt die Blagen doch einfach, bringen die Debatte in keiner Weise voran. Sollte sich die von mir angesprochene Person mit dem selten dämlichsten Nick, den ich in meiner aktiven NW-Zeit zu lesen bekam dazu durchringen können, wäre ich im höchsten Grade dankbar, wenn sie ihre Meinung Gewalt hätte in der Kindererziehung auch nur irgendetwas verloren (ein diskussionswürdiges und kontroverses Thema) mit ein paar Argumenten darlegen könnte.

Danke

Darket
Lästerndes Elendsgemächt@ Darket
Ich meinte eine kurze und einprägsame Züchtigung.

Ich rede nicht von einem Versuch die Kinder anderer Leute nachträglich besser zu erziehen, sondern ihnen aufzuzeigen, daß ihr Verhalten in der Öffentlichkeit Konsequenzen haben kann, die eben nicht durch Gesetze automatisch verhindert werden.

Spuckt mir so ein Balg auf die Füße, weil mir rechtlich die Hände gebunden sein sollten, braucht es eine kleine Lektion, daß unschönes Verhalten einfach nicht geduldet wird. Beim nächsten mal wird es sich es zweimal überlegen. Beim dritten mal vielleicht sogar sein lassen.

Und danke für das Nickkompliment. Die bisherigen langweiligen, weil immer gleichen Nicks in diesem Forum waren mir ein wenig zu "gewöhnlich". Der tausendste dunkle und unheimliche Nick wäre mir einfach zu doof gewesen.
Aber Darket ist auch seeehr kreativ.
Wir sind PapstBevor das Ganze hier ausufern sollte, in welche Richtung auch immer gebe ich folgendes zu bedenken:
Einem Kind sollte im Laufe seiner Entwicklung Grenzen aufgezeigt werden.
Diese Grenzen sollte es nicht unbedingt selbst erfahren oder erfahren müssen. Es gibt gewisse Dinge, die ich auch nicht den Eltern abnehmen möchte. Wenn das Kind in laufe seiner elterlichen Erziehung nicht die grundlegenden gesellschaftlichen Umgangsformen beherrscht, wird es früher oder später untergehen. Respekttlosigkeit gegeüber anderen ist einer dieser Formen.
Sollte sich mir gegenüber ein Kind/Jugendlicher oder auch Erwachsener ungebührlich benehmen, werde auch ich mir Sanktionierungen je nach Alter überlegen. Einem 5jährigen werde ich wahrscheinlich keine feuern, bei einem 19jährigen bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Wie gesagt, ich werde nicht das verbessern, was andere Jahre zuvor verbockt haben.
sommer*regenalso ich bin der meinung,das kinder im grunde ja auch vielleicht gar nichts dafür können,das sie so geworden sind wie sie sind.
und das mit dem verprügeln,finde ich ist auch nicht die beste lösung.ich denke der grossteil der schuld ist doch bei den eltern zu suchen,und diese fälle wo kinder gegenüber ihren eltern handgreiflich werden etc.das muss ja auch irgendwo herrühren.sicherlich ist es falsch so etwas zu dulden und dann muss auch mal ein machtwort gesprochen werden,ich persönlich finde eine ohrfeige kann manchmal wunder wirken,allerdings sollte das nicht weiter ausarten.kinder werden von ihren eltern erzogen,also müssen diese auch in gewissem masse die verantwortung für das verhalten ihrer kiddies übernehmen.es gibt sicher viele gründe warum eine erziehung den bach runtergehn kann und wenn so etwas passiert haben (zumindest die meisten) eltern das nicht in bösen willen getan,sie haben eventuell aus ihrer eigenen kindheit in erinnerung gehabt:"Ich durfte immer nur bis 10 uhr raus,das fand ich furchbar,mein kind soll es besser haben" und so lassen sie dem kind mehr freiheiten.
allerdings kann es auch so gehn das die eltern vll schon mit 15 oder 16 zu diesen geworden sind und so sind sie völlig überfordert.oder aber die eltern kümmern sich nicht um das kind und das kind ist ihnen scheiss egal,das wär dann meiner meinung nach ein solcher "fall" wo die erziehung sozusagen "absichtlich" den bach runtergeht,denn den eltern,die verantwortungsvoll genug waren um miteinander zu schlafen ist nun das resultat egal,das aus ihrem nachwuchs sowas wird,hätte ihnen ja auch klar sein müssen. Oder was meint ihr?!?
sicher gibt es auch in solchen fällen eine menge ausnahmen,aber naja ausnahmen bestätigen die regel ;)

blutige grüsse :)
der engel der nacht
Odessa[QUOTE]Einem Kind sollte im Laufe seiner Entwicklung Grenzen aufgezeigt werden.[/QUOTE]

...nicht nur sollten, sondern müssen. Kinder brauchen Grenzen, wollen sie im Leben in einer Gemeinschaft bestehen können. Und das müssen sie, es hat ja nicht jeder seine eigene kleine Insel auf der er "verzogener König der Welt" spielen kann.

Ich habe - rechne ich meine ganzen Jahre mit arabischen Verwandten/Bekannten mit - an die 20 Kinder "mit großgezogen", ein eigenes dabei. Und jedes dieser Kinder war natürlich eine eigene Persönlichkeit und wurde auch so behandelt. Gleich war ihnen jedoch, daß jede dieser Persönlichkeiten mit zunehmendem Alter mehr gefordert wurde - sprich: Verantwortung übertragen bekam, Aufgaben zu erfüllen hatte - und auch mehr und mehr Grenzen aufgezeigt bekam. Grenzen im Sinne von: "Da ist ein anderes Lebewesen, das AUCH das gleiche Recht auf *was auch immer* hat wie Du, somit hast Du Dich an diese Grenzen zu halten."

Das beinhaltet solche - vermeintlichen - Lappalien wie "man betritt ein öffentliches Verkehrsmittel OHNE andere Menschen umzustossen, anzurempeln. Man setzt sich AUF die Sitze dort und stellt sich nicht mit den Schuhen drauf. Man schmatzt und rülpst nicht vor seinen Mitmenschen (der kultivierte Mensch schmatzt auch nicht wenn er mit sich alleine ist, aber das wäre wieder ein anderes Thema). Man grüßt. Man sagt bitte und danke. Auch und vor allem zu den eigenen Eltern."

Das beinhaltet "Wertigkeiten" wie: "Man quält und tötet kein Lebewesen (Nahrungsaufnahme und Notwehr sind Ausnahmen). Man hat Respekt vor der Natur, und wir Menschen sind nur das - reichlich armselige - vorläufige Ende einer Evolutionsstufe, kein Grund, anmaßend zu sein und sich andere Lebewesen als Gebrauchsgegenstand zu halten (das geht an die Tierversuchsbefürworter, Pelzträger, Motoröl-in-Flüsse-Schütter und die Mir-ist-es-im-Überfluß-langweilig-und-darum-muß-ich-täglich-neue-Spezialitäten-ausprobieren-wie-z.B.-gegrillte-Katzenohren-oder-Affenhirn). Man behandelt seine Mitmenschen so, wie man selbst behandelt werden möchte. Man erweist Älteren und Schwächeren, Gebrechlichen und Schutzbefohlenen doppelten Respekt, denn Stärke ist Verantwortung." usw.

All das erachte ich als wichtig, will man seinem/einem Kind das Leben in der Gemeinschaft mit anderen Lebewesen - Mensch Tier Pflanze - möglich machen.

Eltern, die "Freiheit" gleichsetzen mit "gleichgültiger Nichtbeachtung" und/oder "Alles ist Dir erlaubt, Hauptsache ich bin ungestört bei meiner Big-Brother-Gafferei", würde ich das Erziehungsrecht entziehen. Denn sie handeln unverantwortlich ohnegleichen, und den Schaden davon haben die Kinder, die wehrlosen unschuldigen Opfer dieser Vernachlässigung.

Erziehung bedeutet Dasein. Aus Liebe. Verantwortung. Aus Liebe. Und diese Liebe ist zwangsläufig gepaart mit einer gewissen Strenge (Disziplin hat ja im deutschen diesen negativen touch, schade eigentlich), denn was ich liebe, schütze ich, und Schutz besteht manchmal aus Regeln, Ver- und Geboten.

Regeln, die konsequent eingehalten werden. Inkonsequenz verwirrt und gibt dem Kind keinen Halt.
DemonOfLoveDa ich die älteste von 5 Kindern bin und die älteste vom nachwuchs in unserer Familie, habe ich auch einiges an kindererziehung miterlebt.
Zurzeit gerade "hautnah" mit unseren 2 Nachzüglern (4 und 3 Jahre alt). Es ist sehr schwer ein mittelmaß zu finden zwischen der autorität, die man zeigen muss und dem im Arm halten, das ein kind braucht.
Kinder brauchen Regeln an die sie sich halten können, schon allein damit sie im Umgang mit anderen Kindern nicht randalieren, bringt man ihnen diese dinge allerdings bei, durch Schimpfen, Süßigkeitenentzug oder sonstiges, möchte man sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten,...
kurz gesagt Kindererziehung braucht Geduld und vorallem Zeit, Dinge die heute nich mehr jeder hat...
in vielen familien müssen beide Elternteile arbeiten gehen, Geldmangel, Angst um den Arbeitsplatz sind dinge die fast jeden Erwachsenen beschäftigen, diese unterbewusste Angst spüren oft auch die kinder. Außerdem sind die Kinder heute oft allein, die Großeltern oder sonstigen Verwandten sind oft weit vertreut, sodass ein "familiengefühl" oft nicht passiert.
wir zu hause haben dass glück, das meine Eltern lehrer sind und zumindest in den Ferien immer zeit für uns hatten.
außerdem wurde mir, und später meinen brüdern, schon früh verantwortung übertragen: aufpassen auf die kleinen, kochen, aufdecken... jeder musste kleine aufgaben übernehmen und hatte die verantwortung dafür...

auch mir fällt es auf, wie frech die kinder heutzutage sind, doch das war schon vor 5 Jahren so, als ich noch in die hauptschule ging, wenn uns die volksschüler mit schneebällen beworfen haben und wir versuchten uns zu wehren, bekamen wir in der schule eine standpauke warum wir sie denn nicht in ruhe lassen würde...
aufgrund dessen denke ich vielleicht auch, das wir den kindern gegenüber zu sensibel sind... ihnen zu wenig entscheidungen überlassen, sie zu oft in schutz nehmen, sodass sie sich immer darauf verlassen können dass sie keine schuld trifft...


lg Demon
Nix"Ein paar hinter die Löffel schadet nicht". So sehe ich das allerdings auch. Wenn auch als ultima ratio. Von systematischem Schlagen kann dabei nicht im Ernst die Rede sein. Eine Backpfeife eben, wenn es nicht anders geht.
Seit jedoch die antiautoritäre Erziehung komplett das Ruder übernommen hat, scheint alles aus selbigem zu laufen.
Andererseits fehlt es den Kindern heutzutage auch an echten, glaubwürdigen Vorbildern, zudem sind viele Eltern mit ihrer Rolle überfordert. Ich würde fast meinen, die heutige Erwachsenenwelt ist das Problem. Sie folgt keinem moralischen Kodex mehr, ist verlogen, scheinheilig, materialistisch.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Bevor hier irgendetwas ausufert: Bemüht Euch doch bitte um eine etwas angemessenere Diskussionsweise. Beiträge a la: Verprügelt die Blagen doch einfach, bringen die Debatte in keiner Weise voran. Sollte sich die von mir angesprochene Person mit dem selten dämlichsten Nick, den ich in meiner aktiven NW-Zeit zu lesen bekam dazu durchringen können, wäre ich im höchsten Grade dankbar, wenn sie ihre Meinung Gewalt hätte in der Kindererziehung auch nur irgendetwas verloren (ein diskussionswürdiges und kontroverses Thema) mit ein paar Argumenten darlegen könnte.

Danke

Darket [/B][/QUOTE]

Ich denke, Du hast Dich im Ton vergriffen. Das ist man nicht von Dir gewohnt und Dein Beitrag war auch nicht sonderlich konstruktiv.
MiseraSolisHallo,

nun muss auch ich mein Senf dazugeben, weil ich selber ein Sohn habe und ganz spezielle Erziehungsmethoden habe, aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen,

Meine Eltern waren/sind Alkoholiker, die haben mich nur geschlagen, meine schwester und mein Bruder haben nie etwas abbekommen. ich durfte schrubben, wurde halt nur geschlagen und mehr. mit 15 bin ich ins Kinderheim gegangen, was mein Glück war, denn ich war auf den besten weg in die krimnalszene. Ich bin vernünftig geworden mit sehr viel geduld von der Seite des Jugendamtes und den erziehern

Was ist aus meinen Geschwistern geworden. Ja, meine 15 jährige schwester ist irgendwas was drogen nimmt, und alk noch und nöcher. sie ist bei der polizei bekannt, hat ihre Schule in der 8 Klasse abgebrochen, besser gesagt, sie ist gar nicht erst zur Schule gegangen. hängt Nächte lang irgendwo rum. Mein bruder hat zwar ein Abschluss,aber einen super schlechten. hatte eine Ausbildung nach gut ein Monat abgebrochen, er klaut, lügt und ist einfach nur ebenfalls abgerutscht. mein stiefvater sitzt mittlerweile im knast, meine mutter ist ebenfalls kriminell, baut nur mist.

meine Mutter stachelt meine Geschwister an, diebstahl zu begehen, meine mutter beklaut meine schwester.

und was sage ich dazu???

es ist eine frage der erziehung. wenn die Eltern aus irgendwelchen grund nicht in der lage sind, zu erziehung, gehen die Kinder durch.

ich war neulich auf der Strasse und irgendsoein 10-12jähriger war der meinung, mich anpöpeln zu müssen und spuckte mich an. mir ist die hand ausgerutscht. dass war mir zu viel. das kind ist zu seinen eltern und später standen die bei mir vor der Tüs. sie fragten und ich erzählte Warum. ja, die eltern meinten, ich habe richtig gehandelt. und der Junge hat (glaube ich) auch mächtig Ärger bekommen. denn kaum watr die Tür zu ging nur geschrei durch dass Treppenhaus.

es kann viele gründe geben, warum die Jugend heute so komisch drauf ist.
1. nicht genügend Unterstützung für sozialunterbemittelte eltern, die einfach überfordert sind.

2. Playstation und die gewaltspiele
3. Musik. keine ahnung hauptsächlich die hiphopper. kenne mich da leider nicht aus. oder zum glück???
4. keine konseqentz der Eltern
5. keine anständige Beschäftigung während der Freizeit.
und als
6. das Statussymbol der heutigen Jugendlichen. "man MUSS cool sein. wobei ich mich frage, was coll bei denen bedeutet.
Auch falscher Freundeskreis kann eine Rolle spielen. gewalt an den öffentlichen Einrichtungen.

so, mehr fällt mir wirklich nicht ein. aber wenn, lass ich es euch wissen.

PS: bitte achtet nicht auf meine Tippfehler. etwas sekt im Blut und meine rechte Hand ist steif... naja, da schleichen sich viele tippfehler ein in letzter zeit. (hat nichts mit meiner kompetenz zu tun)
corDa ich an Frühjahresmüdigkeit leide hab ich mir nicht alles durchgelesen also sry wenn was doppelt ist.

Stimmt! Die Kinder werden frecher. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass ich im alter von 7-10 rumgerannt bin und Ältere als "verficktes Arschloch" und "Hurensohn " bezeichnet habe.
Sie sind frecher dümmer und erheblich arroganter geworden als "wir" ind diesem alter es waren.
Ich glaube dass das mit den Medien zusammenhängt. Es gibt jetzt einen "Standart" an Schimpfworten, Spielen, Wissen, und sexuellen Erfahrungen den man angeblich haben muss.
Dieser "Standart" wirkt sowohl auf 20 jährige als auch auf 5 jährige und das ist das Problem meine ich. Es werden keine wirklichen Werte mehr vermittelt sondern das Ziel ist es möglichst Früh so zu sein wie die Älteren. Diese kleinen Drecksbiester haben jegliche Verbindung zur Realität verloren.
Ist es nicht besser die Kindheit zu geniessen?
Sie wird doch von jahr zu jahr wegrationalisiert.
Wer will schon eine Generation, die zum Konsum gezüchtet wurde?
Ps: Sogar heute ist es mir in der Schule aufgefallen. Sie wissen anscheinen ganz genau, dass sie ihre grösse aussnutzen können und haben keinen Respekt mehr. Ich hatte schon öfters das bedürftniss denen mal vor die Stirn zu schnipsen oder so. Mehr kann man ja leider nicht machen.
KildareMein Hauptproblem liegt in der Frage, wie ich mit Kindern und Jugendlichen umgehe, die sich mir gegenüber meiner Meinung nach respektlos verhalten.
Ich möchte keine fremden Kinder schlagen. Und einige von den Halbwüchsigen sind beinahe so groß wie ich. Ganz ungefährlich wäre das also für meine Person auch nicht.
Also reden. Gut gesagt, aber wie rede ich mit jemandem, der mir nicht zuhören will.
Beispiel: Ich sitze friedlich und müde im Bus. Zwei Bänke weiter hinten sitzen zwei Jungs, der eine ungefähr zwölf, der andere ehr fünfzehn, sie albern herum, sind ein bisschen laut, aber ich denke mir nichts dabei.
Sie beginnen ihren Müll auf den Boden zu schmeißen. Ein älterer Herr weist sie darauf hin, dass dies ein etwas fragwürdiges Verhalten ist. Es werden Drohungen und Beschimpfungen ausgesprochen. Also drehe ich mich doch um, frage kurz, was sie eigentlich bezwecken wollen. Der größere schaut mich an, überlegt und fragt dann: "Wass willst du, du deutsche Kartoffel" Und was soll ich jetzt mit diesen beiden prügelwütigen Blagen anfangen? Reden? Sie verstehen mich nicht.
Also sitze ich weiter da, schaue zu, wie sie auf den Boden spucken, Schnipsel durch die Gegend werfen, pöbeln, sich daran ergötzen, wenn ich zusammenzucke, wenn sie sich bewegen, weil ich befürchte, bespuckt oder beworfen zu werden.
Wie immer im Leben gibt es auch hier mehrer Möglichkeiten zu reagieren.
Man könnte versuchen, die beiden zur Rechenschaft zu ziehen, indem man hinunter geht, den Busfahrer bittet, die Türen zu schließen und die Polizei zu rufen, die beiden dann den fürsorglichen Armen der Justiz übergibt, auf das sie nach Hause gebracht werden und darauf hoffen, dass die Eltern ihnen ein Wörtchen sagen.
Aufwand-ernorm. Belästigung der Mitmenschen - ebenfalls enorm.
Ergebnis - fragwürdig.
Man könnte mir den beiden Rangen aussteigen und ihnen die .... aus dem Leib prügeln. Dabei besteht allerdings ein nicht unerhebliches Risiko für die eigene Unversehrtheit. Abgesehen davon, dass man, damit man nicht dafür belang werden kann, die lieben Kleinen dazu bringen müsste, zuerst zuzuschlagen. Gut, das wäre vermutlich leider nicht schwierig.
Aufwand - groß. Eigenrisiko - ebenfalls groß. Ergebnis - vielleicht, aber nur vielleicht, lernen sie, dass es gesünder ist, manchmal den Mund zu halten und sich etwas zivilisiert zu benehmen.

Ich denke, ein großes Problem ist, dass viele Jugendliche einfach nicht viel zu verlieren haben. Selbst wenn sie einmal die Konsequenzen ihres Handelns tragen müssten, würde das kaum auf sie zurückfallen. Wenn die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz sowieso schlecht sind, kümmerst er kaum, wenn sie noch ein bisschen schlechter werden.

Bei den Kindern ist meiner Meinung nach die schon häufig erwähnte Grenzensetzung, die einfach bei einigen nicht erfolgt.
MiseraSolis*hrhr*

bei solche Busgeschichten gibt es eine ganz einfache Lösung,

Mein Mann ist Lokführer und von daher weiss ich, was zu tun ist.

ab zum Busfahrer, bescheid sagen, der Busfahrer ist verpflichtet, die Kinder aus dem Bus zu verweisen. Wenn die Kinder mitbekommen, dass die halt aufgrund dieser geschichte aus dem Bs steigen durften, tun sie es vielleicht ein zweites oder drittes mal, wurden sie immer noch rausgeschmissen, lassen sie es sein... *jaja*

ich halte im allgemeinen nichts von schläge, da sollte man statt reden zur tat schreiten, (keine schläge, auch wenns mir einmal passiert ist bei einem türken, die sidn übrigens die schlimmsten habe ich im gefühl)
illuminat[quote]...die sind übrigens die schlimmsten habe ich im gefühl
__________________
nur der wahre wert eines menschen zählt[/quote]

Und wenn Kinder falsche Werte vermittelt bekommen gibts immer Probleme...
sommer*regenIch bin zwar auch der meinung,das kinder schlagen vor allem fremde,ziemlich dämlich ist,aber ich musste mich auch manchesmal zurückhalten,wenns mir zu bunt wird...
ich weiss das das nicht richtig ist,aber manche kinder beschimpfen mich als satanshure,teufelsweib etc. ich versuche auch immer drüberzustehn,allerdings werden die kleinen irgendwann mal unerträglich.und was würdet ihr tun,wenn es bestimmte kinder gibt die euch jedesmal wenn ihr sie seht anspuckt und beschimpft? wie gesagt schlagen-ist bei mir nicht drin,find ich scheisse und mit reden kommt man ja wie schon gesagt auch nicht weit...also was soll man tun?!
sowas passiert ja nicht immer nur im bus
lamiahIhr solltet erstmal Kinder haben um über erziehung reden zu können. jedes Kind ist anders und was heute noch funktioniert tut das nicht unbedingt auch noch am nächsten Tag. Kinder sind täglich dabei die grenzen auszuloten und dem erfindungsreichtum sind dabei keine grenzen gesetzt. Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und ich weiß wovon ich rede. Kinder sind selten so wie man sie gerne hätte , tun nie was man ihnen sagt und man hat ja eh immer unrecht.
FragilesoulKinder dürfen nicht geschlagen werden. Sie sind nun mal Kinder, um zu lernen und ihre Grenzen zu erfahren. Sie sind eigenständige Persönlichkeiten, und das ist auch gut so. Man selbst ist stolz drauf, und dann sollte man den Kindern auch das Recht zugestehen. Kindern soll man Dinge erklären, nur so können sie sie auch wirklich verstehen.
finsteres WesenJa, das Problem kenn ich auch sehr gut...
Allerdings weiß ich auch nicht, warum die Kinder alle so frech sind!
Die haben eben keinen Respekt mehr vor Älteren...
Und wenn man dann mal "handgreiflich" (in den Augen der Eltern der frechen Kinder, obwohl man das Kind höchstens mal am Arm gepackt hat...) wird, dann wird man mit Dingen wie "Das arme Kind hat doch gar nichts gemacht!" oder Ähnlichem genervt. Dabei merken die Eltern mittlerweile gar nicht mehr, was ihre Kinder so alles anstellen, mal ganz davon abgesehen, dass sie keinen Respekt mehr vor Älteren haben! Ich glaube, dass die meisten Eltern sich nicht mehr mit ihren Kindern beschäftigen und die Kinder deswegen so "verzogen" sind. Die Eltern gehen abends mal weg und die Kinder setzen sich vor den Fernseher und gucken sich Filme an, die für ihr Alter nicht geeignet sind. Die Eltern merken das nicht und die Kinder tun so, als wäre nichts. So leben die Eltern praktisch an ihren Kindern vorbei und die Kinder tun und lassen, was sie wollen, sie erziehen sich sozusagen selbst.

LG finsteres Wesen

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