| illuminat | Ode an die Ämter: Die BA - die hats geschnallt, neues Logo - und möglichst bald. Das image ist hin - der Ruf im Eimer, denn arbeit findet heute keiner. So hat sie sich was ausgedacht, aus Steuergeldern Kunst gemacht. Der Bürger ist stark irritiert, sich teils schon für sein Land geniert. 100.000 € das war der Preis, für ein Logo - totaler Scheiß. "Entwickeln" wollte man das Teil, scheint als war ein Praktikant mit paint dabei... Vorher - Nachher, wasn Effekt, ich habs bis heute nich gecheckt. Wer macht denn sowas und dann so teuer, Ämter warn mir noch nie geheuer. [url=http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=160][img]http://wahnsinn.ath.cx/logo1.jpg[/img][/url] [url]http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=160[/url] [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,352701,00.html[/url] Sorry für die Reimerei, ernst nehmen soll mans schon. Heute morgen als ich mal wieder selbst in der Agentur ausharren musste und ich das zum ersten mal las, fiel mir dazu erstmal nur folgendes ein: [img]http://wahnsinn.ath.cx/ba_logo.gif[/img] |
| decay73 | Na wenigstens hatte dann jemand was zu tun...und sicher auch diverse Arbeitsgruppen und zudem ist es siche auch ein ausfüllender Job für das Marketing. Immerhin muß man ja jetzt allen erklären, warum das Neue nichts anderes ist, als das Alte. Was will man also mehr... ;) |
| ange gardien | "Bei der [I]Kompensation[/I] versucht ein Mitarbeiter dadurch Befriedigung zu erlangen, dass er statt des eigentlichen Zieles ein unwichtigeres Ersatzziel verwirklicht." Udo Stopp, "Betriebliche Personalwirtschaft", expert verlag, 26. Auflage Diese Verhaltensweise findet man oft bei Leuten, die mit ihrem eigentlichen Aufgabenbereich überfordert sind... |
| Namayah | Ich würd mich jetzt gar nicht mal so sehr drüber aufregen. Immerhin haben sie ein paar arme Grafiker einige Wochen durchgefüttert damit. Und wenns einen Kurswechsel bedeuten soll - bitte, gern |
| more | 30 000€!!!!! dafür, dass nun der Kreis rot ist????? *in Tränen ausbreche* Wir sind ein Volk von Ahnungslosen geführt von Blinden, oder wie geht der Spruch? |
| B.O.F.H. | Ich hab schon was von 100.000 €uronen gehört, in Worten Einhunderttausend. Da geh ich ne ganze Zeit lang schaffen dafür. Das ist aber erst der Anfang von dem Theaterstück, schließlich müssen ja noch die ganzen Agenturen mit neuen Symbolen, Aufklebern, Fahnen, Briefpapier, Wimpeln und Schlüpfer, ähem...., versorgt werden. Und der Steuerzahler, mich eingschlossen, blecht dafür. Mir ist da ehrlich gesagt nicht mehr nach Lachen, wenn dann nur blanker Zynismus und Sarkasmus. Bastarde von Politikern, die sowas verzapfen und zulassen, gehören in ein Arbeitslager, Steinbruch, Straße kehren..... |
| decay73 | Ja was meint ihr denn, wie gerne eine Firma ihr corporate identity ummodelt? Und wer bezahlt das? Na? Genau, der Kunde... :rolleyes: |
| more | Zitat aus dem ersten Link: [QUOTE]Nachtrag am 6.5.: Inzwischen haben wir aus BA-Kreisen erfahren, dass die reine Logo-Entwicklung rund 30.000 Euro gekostet hat. Der Rest der 100.000 entfällt auf das neue Farbleitsystem. [/QUOTE] Diese Angabe nahm ich als Quelle... Dass die ganze Sache mehr als 130 000 Euronen kosten wird, sollte klar sein. Ich würde mal auf 500 000 Euronen hochrechnen und wahrscheinlich greife ich damit sogar noch zu niedrig, wenn ich alleine an die Schilder denke die hier im Landkreis ausgetauscht werden müssen. Vor allem die Wegweisschilder... |
| Darket | [QUOTE]Diese Verhaltensweise findet man oft bei Leuten, die mit ihrem eigentlichen Aufgabenbereich überfordert sind...[/QUOTE] Ganz einfach: Peters-Prinzip. Im öffentlichen Dienst wird jeder so lange befördert, bis er genau eine Stufe über seiner eigentlichen Qualifikation steht, zurück gehts nicht mehr. |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Ja was meint ihr denn, wie gerne eine Firma ihr corporate identity ummodelt? Und wer bezahlt das? Na? Genau, der Kunde... :rolleyes: [/B][/QUOTE] ihre was ummodelt??????!??!?! scheiß Anglizismen!!!!:p |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von B.O.F.H. [/i] [B]ihre was ummodelt??????!??!?! scheiß Anglizismen!!!!:p [/B][/QUOTE] Ihr einheitliches Erscheinungsbild nach außen. Also Briefkopf, Firmenwagen, Logos und dergleichen. Bei uns gabs kürzlich dazu ein 60-seitiges Pamphlet. :cool: |
| Paladin | Meine Freundin arbeitet bei der BA und ich kann euch sagen, das es (inkl. Schildertausch) weit mehr als 130 000 Euro kostet. Aber das ist nicht der einzige Wahnsinn da. Die Homepage die nicht funzte und mehrere Millionen kostete, interne Programme, die regelmäßig abschmieren und manchmal die Arbeit 2 Tage lang unmöglich machen (wieder für nen horrenden Preis), etc aber Geld für einen Securoty Beamten ist nicht vorhanden. Stattdessen wird an die Mitarbeiter die Devise ausgegeben, das sie sich selbst bei körperlichen Angriffen nicht wehren sollen :mad: :mad: :mad: MfG Arne |
| illuminat | Meine Freundin fängt auch bald beim Ba an (ich wusste, die schaffen mal Arbeitsplätze) - sie tut mir jetzt schon leid. Hier in Harburg ist es jedoch ziemlich sicher, auf jeder der 4 Etagen sind genausoviel Bürokräfte wie Securitys - meißtens jeweis 1 - im Hinterzimmer verstecken sich mitunter auch welche, aber wenn man da nicht explizit nen Termin hat sind die quasi unterreichbar. Vielleicht hätten sie bei uns das Geld lieber mal in nen Fahrstuhr investieren sollen. Der is nämlich im Innenraum nur mit Presspappe und ein wenig Klebeband zusammengehalten. In die Ecken wurden noch ein paar Schreuben gedreht, damit nicht alles nach innen zusammen fällt... Ich könnte mich jetzt noch stundenlang aufregen, aber in den Genuss wird wohl jeder früher oder später nochmal kommen :( |
| Josef K. | Ich verkneife mir belehrende Worte über den Unterschied von "Corpotate Identity" und "Corporate Design" (als Teil der CI) :D Vielmehr darf ich darauf verweisen, daß das hier verdeutlichte Prinzip der Farbinvertierung ja ursprünglich auf die Deutsche Bahn zurückgeht (da hat man aber wenigstens noch ein wenig an der Form des Logos gebastelt). Unvergessen auch der "Jingle" zur Expo 2000, der immerhin 40.000 DM gekostet hat (Kraftwerk seis gegönnt. Sie haben am Ende ja doch noch ein ganzes "Lied" draus gemacht, welches durchaus einen gewisssen Erfolg aufzuweisen hatte). Würde man die "Tüftler" nicht nach Stunden oder Manntagen bezahlen, sondern nach Festpreisen, hätte man eine Menge Geld sparen können. Man könnte noch folgern, daß staatliche Institutionen ohnehin nur Millionengräber sind, in denen die zwangsenteigneten Gelder der Steuer- und Abgabenschuldner veruntreut werden, was konsequenterweise zur Reduzierung staatlicher Institutionen und Umverteilungsmechanismen führen müßte. Dummerweise nennt man eine institutionsbereinigte Gesellschaft "freie Marktwirtschaft" oder auch "Kapitalismus". Und wie wir gelernt haben , ist das ja so was von igitt und furchbar, daß wir lieber weiterhin die neosozialistisch-bürokratische Staatskrake durchfüttern. Aber hinterher aufregen. Das hat man gerne :q |
| B.O.F.H. | Huch Herr K. ist wieder da, nee is klar, daß Sie hintenrum wieder mit Ihrem Sozialismusgedöns anfangen mußten, ich wußte es, sie können es nicht lassen. Würde, hätte, wäre, wenn, mir stellt sich die Frage ob das überhaupt notwendig war, angesichts der Lage auf dem Arbeistmarkt, aber das ist halt typisch Deutsch, alles muß seine Ordnung haben. Ei, gucke mol do, wenn irgendwo die Rede von Bürokratieabbau ist, sind alles dafür und sich darüber einig, daß es zuviele Vorschriften gibt. Wird's aber konkret, gibt's Zeter und Mordio und es werden Tausend Gründe angeführt, warum es nicht geht. Auch typisch deutsch. Was wäre denn Ihre Lösung Herr K. ? Die BA abschaffen, was machen sie mit Millionen arbeistloser Staatsdrohnen? Nach Polen umsiedeln und im Frühjahr zum Spargelstechen wieder herholen? Fragezeichenmafia |
| Josef K. | Werte Herr, selbstverständlich plädiere ich für die Abschaffung der BA. Es ist erwiesen, daß ein Großteil des Arbeitsmarktes an der BA völlig vorbeigeht. Es ist auch unstrittig, daß die BA selbst Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt vernichtet, z.B. durch ABM, 1-Euro-Jobs, Ich-Ags... Die Vermittlungsquoten des Monstrums BA sind lächerlich. Stattdessen ist diese Behörde der Fälscher (Jagoda), Verschwender (Dienstwagenaffäre, virtueller Arbeitsmarkt, Logo) und Betrüger (z.B. massenhafter Mißbrauch von Vermittlungsgutscheinen in Sachsen) offensichtlich nur noch dazu gut, bereits hinlänglich qualifzierte Menschen in entwürdigende und sinnlose "Qualifizierungsmaßnahmen" abzuschieben, wo z.B. unter der Bezeichnung "PC-Aufbaukurs" die "Bedienung der Tastatur" geübt wird ("Wir drücken jetzt das A", Und wir drücken wieder das A".... ) Die Zahlung des Arbeitslosengeldes kann auch von einer der anderen büroratischen, am Steuerzahler schmarotzenden Umverteilungskrake übernommen werden. Fernziel muß ohnehin nur eine einzige Behörde für die Bearbeitung sämtlicher (zahlenmäßig überschaubaren) Sozialleistungen sein. Der Arbeitsmarkt als solcher sollte nach den Prinzip "Angebot und Nachfrage" funktionieren, was unter anderm einschließt, daß derjenige einen Job bekommt, der am besten dafür geeignet ist (und nicht der, für den die BA die meisten Subventionen ausschüttet). Die "Heuschreckenschwärme des internationalen Finanzspekulantentums" bedienen sich ja ohnehin nicht der Dienste einer weltfremden, trägen und von politischen Günstlingen druchseuchten Behörde, sondern suchen ihre Mitarbeiter z.B. über private Vermittler oder Stellenbörsen im Internet. (Wie gefährlich! Dieses kapitalistische Treiben gehört verboten. Alle Macht der BA! Schaffet den Straftatbestand "illegale Arbeitsvermittlung") |
| decay73 | Entsprechend der Erfahrungen der Freundin meines Chefs sind die privaten Vermittler auch nichts besser... :rolleyes: |
| Josef K. | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Entsprechend der Erfahrungen der Freundin meines Chefs sind die privaten Vermittler auch nichts besser... :rolleyes: [/B][/QUOTE] Es gibt natürlich auch bei den Privaten Pfeifen. Aber zumindest werden diese nicht durch Zwangsabgaben und Steuergelder finanziert. Es sei denn, sie lösen Vermittlungsgutscheine der BA ein und kassieren "Staatsgelder". Das ist dann wieder so ein bürokratisch-neosozialistischer Eingriff in die Märkte und gehört mithin unverzüglich abgeschafft. |
| Demon17 | Ein Amt das zum Selbstzweck wird sollte eingespart werden! |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i] [url=http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=160][img]http://wahnsinn.ath.cx/logo1.jpg[/img][/url][/quote] [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] 30 000€!!!!! dafür, dass nun der Kreis rot ist????? *in Tränen ausbreche* Wir sind ein Volk von Ahnungslosen geführt von Blinden, oder wie geht der Spruch? [/quote]Der Kreis ist nicht rot, sondern [b]BRAUN ... [/b] |
| illuminat | [quote]Der Kreis ist nicht rot, sondern BRAUN ...[/quote] Triviales Thema, lass das das Publikum entscheiden... [url]http://www.google.de/search?hl=de&q=neues+logo+agentur+f%C3%BCr+arbeit+braun[/url] q=neues logo agentur für arbeit braun = 11.400 Ergebnisse [img]http://wahnsinns-revolution.de.vu/trivial.jpg[/img] Hätte ein braun den Preis gerechtfertigt? Und mal im ernst, ein intensives Weinrot, oder Kaminrot hätte ich mir von der BA als Richtlinie/Empfehlung denken können, aber ob sie wirklich gesagt haben "Jepp, braune sch**** - die Assoziation ist treffend - genehmigt" |
| Josef K. | Nicht nur beim BA-Logo, sondern auch in vielen anderen Bereichen, fragt man sich tatsächlich, ob man es nun mit roter oder brauner Sch... zu tun hat. [QUOTE]Ein Amt das zum Selbstzweck wird sollte eingespart werden![/QUOTE] Davon gibt es in Deutschland reichlich... :rolleyes: |
| Owl | Ich arbeite seit knapp 5 Jahren bei dieser Institution genannt "BA" und es passiert so viel Mist, dass sogar mir manchmal flau wird. Allerdings sollte man nicht jeden Presseartikel für voll nehmen. Das meiste ist stupide Propaganda. Jetzt gibt es natürlich etwas, worauf sich die Zeitungen einschießen können und das dumme Volk jauchzt. Ich behaupte, dass es in der BA nicht skandalöser zugeht, als in anderen Behörden. Sicher, über Sinn und Unsinn dieser "Reform" kann man streiten, aber man sollte zumindest differenzieren. Wenn eine Zeitung schreibt, dass der Islam kurz davor ist, in Deutschland die Macht an sich zu reißen, glaubt ihr das doch auch nicht ungefragt. Und nur mal zum Verständnis: Es ist nicht Aufgabe der BA Arbeitsplätze zu schaffen. Dieses Lächerliche Argument höre ich leider allzu oft. Dies ist Aufgabe der Betriebe. Der Wirtschaft. Die BA ist (unter Anderem!!)dazu da, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Zweck des Abschlusses eines Arbeitsvertrages zusammenzubringen. Die Vermittlungsquoten sind miserabel? Und das liegt an der BA? Um Himmels Willen... Wenn überall Stellen abgebaut werden und überall alles wegrationalisiert wird, gibt es nichts zu Vermitteln. Oder wenn ein Arbeitgeber (AG) Maler sucht, die höchstens 30 Jahre alt sind, über mindestens 10 Jahre Berufserfahrung und eine Ausbildung verfügen und dazu noch fließend französisch sprechen sollten, ist das einfach nicht realistisch. Andererseits gibt es Arbeitslose, die nicht einmal wissen, wie man eine Anrede formuliert, geschweige denn eine Bewerbung verfasst. Wieder andere legen ein Verhalten an den Tag, dass es einen graust. Und man muss es realistisch sehen. Kein AG stellt jemanden ein, der nicht seine Sprache spricht. Private Vermittler haben eine gute Quote? Kunststück. Wenn ich mir meine Kunden aussuchen könnte, wäre ich der Held der Nation. Viele Private sortieren meist schon am Telefon aus, wen sie in ihren Kundenbereich aufnehmen. Glaubst ihr, dass ein Privater einen Langzeitarbeitslosen nimmt, der dazu noch alkoholabhängig ist? Diese nehmen nur die Kunden, die die besten Chancen haben, vermittelt zu werden. Ganz zu schweigen von den Missbrauchsmöglichkeiten, die es gäbe, wäre die Vermittlung nicht mehr unter staatlicher Kontrolle. Was würde mich als findigen Vermittler davon abhalten, mit den Betrieben Verträge zu schließen und ihnen somit immer neue Arbeitskräfte zu vermitteln, die sie nach einer gewissen Zeit wieder entlassen können? Und die oft angeprangerte Unfreundlichkeit... Zuerst habe ich es auch nicht verstanden. In meiner Ausbildung war ich immer höflich und freundlich. Die meisten Kunden haben sogar extra nach mir gefragt, wenn sie ein Problem hatten. Aber wenn man mal wirklich jeden Tag ca. 70-80 Kunden vor sich sitzen hat und man wird von jedem Zweiten angepöbelt, dann ist man nicht mehr gewillt, den Leuten mit Freundlichkeit zu begegnen. Das hat auch nichts mit Amt zu tun, sondern mit menschlichem Verhalten. Durch die Propaganda kommen die Leute schon mit der Einstellung ins Amt: "Alles Faulenzer. Denen werd' ich eins reinwürgen, wenn nicht alles so läuft wie ich es für richtig halte." ich streite nicht ab, dass manche Mitarbeiter einfach nur Arschlöcher sind, aber es ist nicht die Mehrheit. Die Mehrheit sind stinknormale Arbeitnehmer, wie einige von euch auch. Oder wenn man in Zeitungen Aussagen lesen muss wie: "Ich bin schon seit 1 ½ jahren arbeitslos, habe bereits 140 Bewerbungen geschrieben und nicht eine Adresse wurde mir von der BA vermittelt." Müsste das bei einem durchschnittlich intelligenten Menschen nicht einige kritische Fragen aufwerfen? Wenn man nach so vielen Bewerbungen immer noch arbeitslos ist, muss man sich einige Fragen stellen: 1. Kann ich Lesen und Schreiben? 2. Kann ich eine aussagekräftige Bewerbung verfassen? 3. Habe ich Manieren wie ein Schwein? 4. Ist mein Berufsziel realistisch? In diesem Falle ist es wohl eher so, dass der Vermittler die berufliche Situation des Kunden besser einschätzen konnte, als der Kunde selbst. Aber die Herde brüllt: "Scheiß Arbeitsamt." Wenn ihr wüsstet, wie dumm die Leute sind und wie ungerechtfertigt und undifferenziert oft Kritik geäußert wird, würdet ihr das Ganze etwas anders betrachten. Ich mag Menschen generell nicht besonders und Dummheit gepaart mit Aggression ist ein Gebräu, welches mich auf die Palme bringt. Die Abschaffung der BA würde keines der Probleme lösen. Man hätte das gleiche Ergebnis über einen anderen Weg erreicht. Egal ob eine große Behörde für alles oder viele Kleine. Es macht keinen Unterschied. Das Volk aber hätte sein Bauernopfer und die Herdentiere wären wieder etwas glücklicher. Zumindest bis zum nächsten Besuch der neuen Behörde. Zudem ist die Vermittlung nicht die einzige Aufgabe der BA. Das sollte auch nicht vergessen werden. Gerade wenn die Blöd-Zeitung wieder über den "Skandal" berichtet, dass von 90 000 Mitarbeitern nur 15 000 direkt mit Vermittlung beschäftigt sind. Das Problem der BA liegt in der Führungsebene. Die Leute, die sich Sachen wie Hartz IV und Logoreform ausdenken. Die Leute, die die Steuergelder McKinsey und Co und den Arsch blasen. Das sind Leute, die noch nie wirklich etwas mit Arbeitslosen zu tun hatten. Die wissen nicht, was wirklich in den Ämtern abgeht. Lange Rede, kurzer Sinn... Immer schön ruhig und sachlich bleiben. So, jetzt habe ich keinen Bock mehr, das alles nochmal durchzulesen. Wer RF findet, darf diese gerne behalten. |
| B.O.F.H. | [QUOTE]Oder wenn man in Zeitungen Aussagen lesen muss wie: "Ich bin schon seit 1 ½ jahren arbeitslos, habe bereits 140 Bewerbungen geschrieben und nicht eine Adresse wurde mir von der BA vermittelt." Müsste das bei einem durchschnittlich intelligenten Menschen nicht einige kritische Fragen aufwerfen? Wenn man nach so vielen Bewerbungen immer noch arbeitslos ist, muss man sich einige Fragen stellen: 1. Kann ich Lesen und Schreiben? 2. Kann ich eine aussagekräftige Bewerbung verfassen? 3. Habe ich Manieren wie ein Schwein? 4. Ist mein Berufsziel realistisch?[/QUOTE] Meinst Du damit, jeder der arbeiten will, findet auch eine Arbeit?!? Lächerlich. Ich kenne Leute, die haben mit mir zusammen studiert, teilweise bessere Abschlüsse als ich, und sitzen seit eineinhalb Jahren auf der Straße, nach mehr als 140 Bewerbungen. Ich glaueb wenn man ein Ing.-Studium abgeschlossen hat erfüllt mit die Mindestanforderung. Sicher liegt das nicht an den einzelnen Mitarbeitern der BA, obwohl ich Geschichten aus erster Hand erfahre, da könnte ich kotzen. Es werden bewußt Informationen zurückgehalten, Leute mit Sinnlosmaßnahmen aus der Statistik "rausgerechnet", Stellen teilweise, ich sag mal unterschlagen, nur an gute Bekannte weitergereicht. Aber Arbeitslose sind ja selber Schuld und faul, so tönst nämlich auf der anderen Seite von den Medien. Die kriegen alle noch viel zu viel Geld blabla... Was kriegt man denn bei der BA als normaler Angestellter für einen 8 h Tag? Brauchst mir keine Zahl nennen, nur Deinen Tarif, ich such's mir dann schon selber raus. ;) Was die Freundlichkeit angeht und das keine Lust nach 70-80 Leuten, von denen jeder zweite angeblich pöbelt, die BA ist Dienstleister, der Arbeistlose ist Kunde und somit König, oder hab ich was verpaßt? |
| Josef K. | [QUOTE]Andererseits gibt es Arbeitslose, die nicht einmal wissen, wie man eine Anrede formuliert, geschweige denn eine Bewerbung verfasst.[/QUOTE] [QUOTE]Wieder andere legen ein Verhalten an den Tag, dass es einen graust.[/QUOTE] [QUOTE]Glaubst ihr, dass ein Privater einen Langzeitarbeitslosen nimmt, der dazu noch alkoholabhängig ist?[/QUOTE] Wer derartige Propananda Aussagen trifft und Vorurteile schürt, sollte sich seinerseits mit dem Vorwurf der "Propaganda" tunlichst zurückhalten. [QUOTE]"Ich bin schon seit 1 ½ jahren arbeitslos, habe bereits 140 Bewerbungen geschrieben und nicht eine Adresse wurde mir von der BA vermittelt."[/QUOTE] Ich selbst war 3 Jahre arbeitslos, habe deutlich mehr als 140 Bewerbungen geschrieben und bekam nicht eine Adresse von der BA vermittelt. [QUOTE]Müsste das bei einem durchschnittlich intelligenten Menschen nicht einige kritische Fragen aufwerfen?[/QUOTE] Da darf ich Dir durchschnittlich intelligentem Menschen antworten: 1. Kann ich Lesen und Schreiben? Leider kann ich lesen, was bisweilen zu Adrenalinstößen wegen schwachsinniger Beiträge von Bürokraten in Internet-Foren führt. Schreiben kann ich übrigens auch. Mein drittes Buchprojekt liegt gerade im Lektorat. 2. Kann ich eine aussagekräftige Bewerbung verfassen? Naja. Mit Studienschwerpunkt Marketing und dem Verfassen von Werbetexten im Rahmen meiner frühreren Tätigkeit sollte ich mir das wohl anmaßen dürfen... 3. Habe ich Manieren wie ein Schwein? Ja. Ich muß täglich scheißen gehen... (und manchmal kotzen) 4. Ist mein Berufsziel realistisch? Allerdings. Leider wurden die meisten öffentlichen Toiletten auf selbstreinigende Spülautomatik umgestellt, so daß ich den menschlichsten aller Jobs leider nicht ausüben kann. Um den Demütigungen, Beleidigungen und der offen zur Schau getragenen Dummheit der meisten BA-Angestellten zu entgehen, habe ich aber die Flucht nach vorn ergriffen: [url]http://agentur.ronnyweber.de/agentur1.html[/url] Es wird Zeit, daß sich die enteigneten und entrechteten Langzeitarbeitslosen endlich geen ihre Peiniger erheben und diese aus den Amtsstuben werf... ähem jagen. Vor alem gehört folgender Satz unbedingt verboten: "Wir machen die Gesetze nicht, wir befolgen sie nur!" Eben! Wegen solch einer Geisteshaltung haben vor ein paar Jahrzehnten Millionen Menschen ihr Leben verloren |
| Paladin | [QUOTE]Was kriegt man denn bei der BA als normaler Angestellter für einen 8 h Tag? [/QUOTE] Meine Freundin arbeitet meist mehr als 8 Stunden am Tag und bekommt am Schluss des Monats etwas mehr 1000 Euro Netto. [QUOTE]Was die Freundlichkeit angeht und das keine Lust nach 70-80 Leuten, von denen jeder zweite angeblich pöbelt, die BA ist Dienstleister, der Arbeistlose ist Kunde und somit König, oder hab ich was verpaßt?[/QUOTE] Ja, die BA ist Dienstleister, aber ich kann die Angestellten auch verstehen. Dauernd wird man angepöbelt, als wäre man persönlich für Hartz 4 verantwortlich (die meisten der BA Mitarbeiter halten Hartz 4 für Schwachsinn), es wird mit Gewalt gegen Mitarbeiter gedroht, Kunden kommen oft als menschlcihe Wracks (z.B. mit vollgeschissener Hose) (solche Leute werden von privaten Vermittlern nicht aufgenommen!) und die Führung der BA fällt den Mitarbeitern dauernd in den Rücken. So wird minderwertiges Arbeitsmaterial gestellt (siehe Software), es gibt oft keine Securities, Hepatitis Impfungen werden nicht bezahlt, als es vor der Jahreswende darum ging die ALG 2 Anträge zu bearbeiten und das Programm dauernd Streikte, wurde der öffentlichkeit dauernd gesagt es laufe toll, aber die Mitarbeiter mussten ohne Aufwandsentschädigung in Schichten bis 23 Uhr arbeiten und mussten Überstunden ohne Ende machen. Aber ein Lob gab es nicht. Als hier in Essen das Sozialamt 8000 unbearbeitete Anträge für ALG 2 einen Tag vor Weihnachten an die BA gab, kam keine Schützenhilfe von oben, sondern der Urlaub wurde eingeschränkt und noch mehr Überstunden folgten. Das man bei solchen Situationen nicht unbedingt von einem guten Betriebsklima sprechen kann sollte jedem klar sein. Wie schon geschrieben, das Prob der BA sind die Führungsebenen, die nicht nach Kompetenz, sondern nach Parteibuch besetzt werden. MfG Arne |
| B.O.F.H. | 1000 € Netto, dann ist sie aber Berufsanfänger und noch verdammt jung oder? Das was Du beschreibst, von wegen Überstunden, Urlaub gestrichen, vielleicht auch keine pünktliche Gehaltszahlung, das ist in normalen Firmen (mittelständischen Unternehmen wie der BWL'er sagt) Alltag. In der Firma wo ich schaffe habe ich es jeden Tag live. Gut, mir bleiben die Kunden mit der vollgeschissenen Hose erspart, dafür haben wir anderen Ärger mit Kunden, Partnern, etc. |
| Josef K. | [QUOTE] Kunden kommen oft als menschliche Wracks (z.B. mit vollgeschissener Hose) [/QUOTE] Allein schon das Wort „oft“ grenzt beinahe an Volksverhetzung! Immer schön die Klischees züchten. Ungeachtet der Frage, wie einzelne Menschen in solch eine Lage überhaupt kommen, darf ich feststellen, daß z.B. in der Zwickauer Behörde vor allem Leute mit sauberer Kleidung, gewaschen, gekämmt und im Bedarfsfall rasiert auftauchen. Da sind arbeitslose Bauhelfer ebenso drunter, wie Ingenieure, Betriebswirte, Facharbeiter und Fachangestellte, viele ehemalige Studenten usw. Natürlich kommen JETZT auch die paar "hoffnungslose" Fälle vorbei, die früher vom Sozialamt betreut wurden. Dies ist aber nur ein ganz kleiner Bruchteil. Doch gern ziehen sich die Bürokraten an solchen Beispielen hoch. Da wird schnell vergessen, daß ein Teil der Beamten offensichtlich kein Blut, sondern Tinte in den Adern hat und sich für etwas besseres hält. Als ich selbst noch arbeitslos war, mußte ich mir von inkompetenten und pampigen Schnepfen völlig weltfremdes Gesülze anhören. Und immer wieder die unverfrorene Unterstellung, daß man ja selbst schuld an der Arbeitslosigkeit sei ("Sie als Akademiker finden keine Job?" Haben Sie schon dies oder jenes probiert? blabla..) „Dürfen wir mal Ihre Bewerbungsunterlagen sehen?“ (so nach dem Motto, ich sei zu blöd, einen Lebenslauf zu schreiben...) Aber das ist ja ein gern verbreitetes Klischee der Agentur-Mitarbeiter: Alle Arbeitslosen sind zunächst mal zu faul, zu blöd, zu unflexibel oder sich angeblich zu fein für unterqualifizierte Tätigkeiten. Hahaha. Träumt weiter! Leider kann man sich gegen diese Despoten nicht wehren, weil ihnen alle Möglichkeiten offen stehen, einen Arbeitslosen zu drangsalieren und irgendwelche hanebüchenen Begründungen für Sperrzeiten zu konstruieren. Nur aus Schikane! Wohin diese Behördenwillkür führt, hat man seinerzeit in Verden gesehen... |
| B.O.F.H. | Die Sehrseltenmafia tut wieder etwas außergewöhnliches, sie stellt fest, daß sie in diesem Thema mit Herrn Josef K. EinerMeinungmafia ist. KeineUrsachemafia:rolleyes: |
| alphaquadrant | 1. Arbeitsplätze werden meistens durch Beziehungen besetzt, dh. wenn man einen Personalchef o. eine halbwegs hohe Führungskraft in einem Unternehmen kennt , hat man schon halb gewonnen. 2. Für die geringe Menge an A.plätzen die übrig bleiben ist eine Riesenbehörde wie die Arbeitsagentur überflüssig. Die können auch nix vermitteln was es nicht gibt. Das mit der Vermittlung ( d.h. es werden mehr Vermittler eingesetzt ) ist doch Augenwischerei. Es hakt doch gar net an der Vermittlung, sondern simpel an der Tatsache, dass es kaum noch zu besetzende Stellen gibt. |
| Darket | Naja, es gibt in D-Land einige hunderttausend nicht besetzte, Arbeitsplätze, ich denke das hat durchaus etwas mit Vermittlung zu tun (und mit dem leidigen Thema Bildung...). |
| alphaquadrant | Naja, das sind zum großen Teil höhere Posten, mit höhere meine ich zB. Techniker, Ingenieure etc. Aber es gibt natürlich auch "normale" offene Stellen. Da wird halt dann z.B. ein bis zu 30 jähriger Mitarbeiter verlangt der mind. 10 jahre Erfahrung haben soll und sich natürlich auch in allem auskennt und 3 weitere Fremsprachen beherrschen soll. Er soll natürlich auch nur ( trotz seiner Qualifikationen ) für Tarif oder darunter arbeiten. Tlw. sind die Ansprüche auch zu hoch. Zum Bildungstand der Bundesbürger kann ich nix sagen, da mir entsprechende aussagekräftige, glaubwürdige Statistiken nicht zur Verfügung stehen. Natürlich mag es ein, dass in letzter Zeit ein Abschwung stattgefunden hat, was nicht verwundert wenn die heile Welt vieler die morgendliche Bildzeitung und das alltägliche Fernsehprogramm ausmacht. Naja und wenn die Bundesregierung dann Mittel f. Forschung und Bildung streicht sollte das die Situation wohl nciht weiter verbessern. Stattdessen verlagern halt die Firmen ins Ausland bzw. wir holen Gastarbeiter ins Land ( wie zB. die berühmte "Green Card" was ja wohl ein Schuss in den Ofen war, da ein Großteil der Leute heute auch auf der Strasse sitzen ). Man sollte weiter vorausschauend planen und nicht nur auf momentane Situationen reagieren. Auch werden dauernd Gesetze und Vorschriften geändert o. hinzugefügt. Wie sollen sich die Leute u. Unternehmen dann auch auf die Zukunft vorbereiten wenn nix mehr sicher ist und nächste Woche schon wieder was ganz anderes gelten könnte.... Zuviel blabla....sorry. |
| h3artl3ss | [QUOTE][i]Original geschrieben von Josef K. [/i] [B]Vor alem gehört folgender Satz unbedingt verboten: "Wir machen die Gesetze nicht, wir befolgen sie nur!" Eben! Wegen solch einer Geisteshaltung haben vor ein paar Jahrzehnten Millionen Menschen ihr Leben verloren [/B][/QUOTE] Holla! Ich bin auch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und ich kann gewiss nicht sagen, dass mir alle Entscheidungen, die ich dort treffen muss, schmecken. Aber wenn ich mich in jedem Einzelfall, in dem ich moralisch eine andere Vorgehensweise besser fände, weigern würde, so zu handeln, wie das Gesetz es vorsieht, hätte das nur eine Konsequenz - ich wäre ganz schnell selbst arbeitslos. Zeig mir den Arbeitnehmer, der nicht hin und wieder Weisungen befolgen muss, mit denen er nicht einverstanden ist. Ich denke, wenn es so einen tatsächlich gibt, dann ist er ein absoluter Ausnahmefall. Und den von dir gebrachten Vergleich find ich - sorry - extrem daneben und unsachlich. Denn in meinen Augen ist es durchaus ein Unterschied, ob ich jemandem [i]zum Beispiel[/i] keine Bewerbungskosten zahlen kann, weil er den Antrag zu spät gestellt hat (was ich [i]moralisch gesehen[/i] nicht gut finde, denn eine verspätete Antragstellung [i]kann[/i] durchaus auch was mit fehlerhafter oder mangelhafter Beratung zu tun haben, aber gesetzlich gibt es einfach keine Möglichkeit, das Geld auszuzahlen, den Vorgang würde mir kein Vorgesetzter unterschreiben) oder ob ich einen Menschen bewusst in den Tod schicke. Das ist eine Ebene, auf der ich echt nicht diskutieren möchte. Ach ja, ich kann natürlich nur für mich selber sprechen, aber ich habe sehr viel Kontakt zu unseren Kunden und bemühe mich selbstverständlich immer um Freundlichkeit und Höflichkeit. |
| Owl | QUOTE]Meinst Du damit, jeder der arbeiten will, findet auch eine Arbeit?!? [/QUOTE] Um Himmels Willen, nein. Damit würde ich mich ja mit Herrn K. und seiner Hetze auf eine Stufe stellen. Es gibt vielfältige Gründe für Arbeitslosigkeit. Nur in diesem Falle, macht man es sich zu leicht, der BA die alleinige Schuld zuzuschieben. [QUOTE]Was die Freundlichkeit angeht und das keine Lust nach 70-80 Leuten, von denen jeder zweite angeblich pöbelt, die BA ist Dienstleister, der Arbeistlose ist Kunde und somit König, oder hab ich was verpaßt?[/QUOTE] Stimmt. Die BA ist Dienstleister und der Kunde ist König. Aber die Mitarbeiter sind Menschen, keine BA-Roboter und wenn sich der Kunde wie ein Arschloch benimmt, wird er von mir wie ein Arschloch behandelt. Hat natürlich nichts mit der BA zu tun. Ist eher meine persönliche Einstellung. Vitamin B ist in allen Betrieben Einstellungskriterium Nr. 1. Da ist die BA keine Ausnahme. Und zu Josef K.: [QUOTE]Da wird schnell vergessen, daß ein Teil der Beamten offensichtlich kein Blut, sondern Tinte in den Adern hat und sich für etwas besseres hält.[/QUOTE] Volksverhetzuung? Jaja, die Beamten ziehen sich gerne an diesem und jenem hoch. Die Beamten halten sich für etwas Besseres. Die Jud... ups.... Beinahe wäre es passiert... Die BEAMTEN sind keine Menschen, meinte ich natürlich. Generell bestehen die Beiträge des Herrn K. hauptsächlich aus beleidigender Polemik, weshalb ich mir die Freiheit herausnehme, auf keinen seiner Beiträge zu reagieren. Ich spreche aus meiner täglichen Erfahrung. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe auch nie von "den Arbeitslosen" gesprochen (im Gegensatz zu einigen Herren hier, die immer gerne von "dem Amt" und "den Beamten" sprechen). außerdem sage ich auch nicht, "die meisten Arbeitslosen". Ich erlebe täglich Dinge, die ich früher nicht für möglich gehalten habe. Dinge, die mich an den Menschen zweifeln lassen. Es sind viele. Nicht alle, aber auch nicht wenige. Warum sollte ich euch hier etwas vorlügen? Achso stimmt. Weil ich kein Mensch bin, sondern ein Roboter mit Tinte anstatt Blut in seinen Adern, welcher sich an menschlichem Leid erfreut. Mich nervt diese einseitige "Berichterstattung" von Leuten, die nicht den geringsten Hauch einer Ahnung haben, wie es in der BA zugeht. Ich weiß aber wie es ist arbeitslos zu sein. Ich kenne beide Seiten der Theke. Also kommt mir bitte nicht mit solch Unterstellungen. Bemerkenswert ist allerdings, dass Leute, die jemanden kennen der in der BA arbeitet, etwas mehr Verständnis zeigen. Täte einigen hier ganz gut, anstatt weiter diese Halbwahrheiten zu verbreiten. Aber wie man auch beim Gesprächsverlauf des Threads"Ihr wollt tolerant sein" sieht, haben die Leute ihre von den Medien eingeimpften Feindbilder, denen auch gerne Dinge unterstellt werden... Mich würde aber interessieren, wie sich die Leute die Alternative zur BA vorstellen. |