| illuminat | [url]http://www.zeit.de/2005/06/1_Euro[/url] [quote] Die große Chance für Dietmar Schlömp und seine Ausbildung + Arbeit GmbH: Er erhielt den Zuschlag für die eigens gegründete Tochter Pro Förderung + Integration, kurz: Pro.FI. »Es war ein gutes Konzept und außerdem preislich attraktiv«, sagt Hartmut Rust, der zuständige Koordinator bei der Arbeitsagentur. In seiner Region dürfen Ein-Euro-Jobber nur 20 Stunden arbeiten, Marianne Hettig verdient damit gut 80 Euro. Statt bis zu 330 Euro stellt Pro.FI nur 300 Euro für den Zwei-Drittel-Job in Rechnung. Und bekam eine Art Monopol geschenkt. Wer immer sich an die Arbeitsagentur wandte, um einen Ein-Euro-Job anzubieten, wurde prompt an die Firma verwiesen. [/quote] Also besteht der einzige Zweck dieser GmbH aus finanzieller Sicht darin, in Vereinen möglichst viele 1 EUR Jobber unterbringen zu können, ob notwendig oder nicht. Um anschließend die durch IQ-Tests geförderten ziellosen Jugendlichen dem Verein unterzuschieben. Damit bekommt pro.fi zumindest die geforderten Leistungen bewilligt für weitere Ausgaben - welcher Art auch immer. Primär versucht die Agentur sie jedoch in ein Praktikum bei diversen Betrieben unterzubekommen - für ebenfalls einen Euro. Dann allerdings über einen Vertrag der über die Pro.Fi Arbeitsvermittlung läuft und dort als "Training fürs Berufsleben" deklariert wird. Somit förderbar und legitimiert. Das Praktikanten immer mehr Arbeitsplätze verdrängen - insbesondere bei den Studierten dürfte jedem noch arbeitenden Mittelständler so langsam aufgefallen sein. Auch wenn die Arbeitslosenquote nicht mehr über 5 Millionen steigen wird, die 600.000 Praktikanten auf 1 EUR Basis sind auch nur die Bürokratische Verniedlichung der Dumpinglöhne die uns Wettbewerbsfähig halten! Wie viel die Profis letztendlich von den Betrieben bekommen für die Arbeitskraft ist fraglich, aber soweit ich mich erinnere ist es ebenfalls legitim, sich als Vermittler einer Arbeitsstelle auszugeben und beim Arbeitsamt vierstellige Summen abzugraben... |
| Demon17 | Das Arbeitsamt war schon immer eine Goldgrube für sogenannte Fortbildungs- und Trainingsmaßnahmenanbieter und nun auch für Praktikavermittler. Es ist lächerlich, entweder es werden Menschen mit völlig nutzlosen Qualifizierungsmaßnahmen beschäftigt, oder es werden für hunderte Millionen sinnlos Websites beschafft. Die neue Software funktioniert auch nicht und die Entwicklerfirma ist abgesprungen. Das sie jetzt Praktika und Zeitarbeit entdecken und Anpreisen ist doch eher ein Verzweiflungsakt. Staatswirtschaft wird immer vom Hauch der Verschwendung behaftet sein. Wir sollten es endlich einsehen, dass es keinen Sinn macht soviel Geld durch die öffentliche Hand zu dislozieren. Schließlich kostet es als Lohnnebenkosten und Steuern wieder Arbeitsplätze. never surrender demon17 |
| decay73 | Und wenn gar nichts hilft, hilft [URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4363182_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html]altbekanntes[/URL]. :( :rolleyes: |