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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Deutschunterricht 2005
mefistoDeutschunterricht 2005

Wenn Deutsche so auf Fremde treffen,

sind sie geneigt, stets nachzuäffen,

was diese alles von sich geben,

sei dies im Denken, sei’s im Reden.



Man glaubt damit in manchen Kreisen,

gar höh’re Bildung nachzuweisen.

Der deutsche Michel, welch ein Graus,

kennt sich im eignen Land nicht aus.

Er steht oft da als wie ein Tor,

und kommt sich fremd und deppert vor.



Da gibt es Worte, gibt es Namen,

die alle aus dem Ausland kamen.

Will er nur einige versteh’n,

sollt’ er erneut zur Schule geh’n.



Mit Englisch kommt man heute weiter,

jetzt ist es FUN, was früher heiter.

Was einstmals leicht, ist heute LIGHTER.

Auch hat man KIDS und kaum mehr Kinder,

wer jetzt RELAXT, der lebt gesünder.



Die YOUNGSTERS und auch noch die TEENS,

die lieben enge, STONEWASHED JEANS:

Das OUTFIT ist besonders wichtig

und gutes STYLING selten richtig.

Die FREAKS und FANS, sie lieben POWER,

beim SOUND der HITS wird Milch oft sauer.



Früher aß man schlicht und gut,

heut heißt der Fraß ganz einfach FOOD.

HOT-DOG ist ein heißer Hund,

der BIG-MAC wiegt ein halbes Pfund,

dazu noch CHIPS und einen DRINK,

die rosa Farbe heißt jetzt PINK.



Geht man spazieren, heißt das WALKEN,

und spricht man gar, so tut man TALKEN.

Verirrt man sich und ist verzweifelt,

dann keine Angst, denn man SURVIVALT.



Ist man müde dann und schlapp,

kehrt man ein in einem PUB.

An der THEKE TALKT man SMALL,

Deppen trifft man allemal.

Die MUSICBOX dröhnt im Akkord,

ein FIXER spritzt sich im Abort.



Denkt man an Goethe oder Schiller,

die Räuber wären heut gar KILLER

und erst der Götz von Berlichingen,

ließ FUCK-YOU Grüße überbringen!



Dies war für heut die letzte Zeil’,

es denk’ sich jeder seinen Teil.


[url]http://www.rep-bremen.de/BUND_zeitung_rep.pdf[/url]
(Quelle hinzugefügt von Darket)
B.O.F.H.nett, von Ihnen selbst?
mefisto@B.O.F.H : Ja, gefällt es Ihnen?
ApexErinnert mich ehrlich gesagt an einen Artikel den ich mal in der jungen Freiheit lesen musste.

Ist mir immernoch unbegreiflich, wie man sich über die Weiterentwicklung einer Sprache so aufregen kann. Vor hundert Jahren wars das Französisch, dass einen großen Einfluss hatte (meine Oma sagt auch noch Tretoir) heute ist es halt Englisch, was solls?
B.O.F.H.ja mir gefällt's gut, ich kann manche Anglizismen durchaus als sinnvoll betrachten, manche sind aber einfach nur furchtbar, vor allem der Mischmasch, dieses Denglisch:

es heißt
z.B.

runtergeladen und nicht downgeloaded oder schlimmer gedownloaded !!
oskadisOder: ich zieh mir das mal aus dem Netz *g*
B.O.F.H.soeben im Netz gefunden

[I]Das Erlebniszentrum "The House of Villeroy & Boch" steht im saarländischen Mettlach. Friends heißt das riesige Werbeheft des Unternehmens und wendet sich an die friends of decoration und die friends of living. Freunde werden die ehrwürdigen Porzellanbrenner sich damit nicht machen. Werbeschwätzer aus Düsseldorf mit mangelhaften Deutschkenntnissen haben der Firma Villeroy & Boch alberne englische und denglische Namen für schöne Gegenstände aufgedrückt. Sprachliche Barbarei neben Geschmack und Tischkultur. Das ist nur was für die thirty-something-Frauen von S. 16. Auf dem table haben wir cooles Geschirr. Dazu gehören die votives und circles – jeder versteht's - , die new wave-eyecatcher, die chip & dip-Schüsseln sowie andere home elements und highlights des richtigen lifestyle. Unter dem Weihnachtsbaum steht das Lebkuchenhäuschen Christmas Germany, daneben der Weihnachtsmann und die Engel als festive friends und treats.[/I]

bei [URL=http://www.vds-ev.de/index.php]denen hier[/URL]

:D :D
ApexYep, genau von denen war das damals in der jungen Freiheit. Da war auch so eine Liste von Anglizismen und deutschen Entsprechungen dabei.
Da wurde dann die Drag-Queen zur "Fummeltrine", der Groupie zur "Popschlampe" und der Joystick zum "Spaßknüppel". Naja, wie gesagt ich finds albern.
B.O.F.H.Sicher kann man es auch übertreiben, ich hab ja auch nichts gegen Begriffe die aus dem Englischen oder Französischen übernommen werden, aber manchmal fass ich mich an den Kopf und frage mich, warum man sich hierzulande wundert, wenn die Kinder bei PISA so schlecht abschneiden und die Leseleistungen immer schlechter werden.
B.O.F.H.heute gehe ich auf eine after work party, früher hätte ich mich einfach nur anständig betrunken.

:D
mefistoMuß ein WC jetzt McClean und ein Papiergeschäft McPaper heißen?
ApexIch dachte immer McPaper wäre eine Schreibwarenladenkette...naja also aber die gibts nun schon seit ewigen Zeiten...zumindest hier im Rhein-Main-Gebiet.
Adoreich muss sagen ich bin begeistert von dem ausgangspost: wunderbar!

hätte da noch eine schöne neuerung aus österreich anzubieten: also da wir hierzulande ja unseren altbewährten krankenschein abschaffen, wird nun der neueste streich eingeführt: die eCard!
ist es nicht total stumpfsinnig eine karte die fürs gesundheitswesen eines deutschsprachigen landes gehört so zu nennen. wäre es nicht sinnvoller es einfach "krankenkarte" oder so zu nennen?

vor allem ältere leute (wie zb mein lieber opa) regen sich ziemlich über die "verwahrlosung" unserer sprache auf. das kann ich allerdings auch irgendwie verstehen, denn diese leute, die ja wenig bis gar kein englisch können, fangen mit diesen begriffen ja nun gar nichts an. nicht einmal in ruhe fernsehen kann er, weil man in der fernsehvorschau auf die filmtipps der "primetime" und nicht des hauptabendprogrammes hingewiesen wird.

und was ich auch furchtbar finde, ist, dass ich, je öfter ich von dieser flut der anglizismen im alltag überrollt werde, mich anschließend manchmal selbst dabei ertappe sie zu verwenden. mein vater und ich hatten uns daraufhin ein spiel ausgedacht, dass man, wenn man etwas erzählt oder so möglichst versuchen sollte auf jegliche fremdwörter zu verzichten, was sich bei einigen fällen als ganz schön kompliziert erwiesen hat. war halt so eine gedankenspielerei, aber trotzdem relativ interessant.
PallorIch kann es ebenfalls nicht fassen wie man an der Sprache so hängen kann die erst seit 150 Jahren existiert.

Sollten wir übrigens die Dialekte nun entgültig verbannen?
Oder ist das noch "richtiges" Sprechen?

Villeicht wirst du ja irgendwann aufwachen, und die Welt spricht nur noch eine Sprache. Tolle Idee oder bekommst du Angst?

Pallor
Adore[QUOTE]Villeicht wirst du ja irgendwann aufwachen, und die Welt spricht nur noch eine Sprache. Tolle Idee oder bekommst du Angst?[/QUOTE]

darf ich fragen wen genau du damit ansprichst?
ashipisburningMir ist der Zusammenhang von Threadtitel und Inhalt irgendwie nicht klar....

Aber keine Angst - die deutsche Sprache lebt:


[url]http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,356502,00.html[/url]

;)
oskadisAlso ich finde die Einstellung von dem Verein super.

Für die von euch, die auf das Panschen des Deutschen so scharf sind kann ich nur sagen, daß sich das für euch mit der Zeit rächen wird. (s.u.)

Übrigens Pallor - Deutsch ist viel älter als "nur" 150 Jahre. Wie nennst du denn sonst die allgemein gesprochene Sprache im Mittelalter? Oder ist etwa Luthers Bibel nicht in deutscher Sprache?

Über den Artikel im Spiegel kann ich nur sagen, daß das ein voll normales Phänomen ist. In den USA bedeutet "to shlep" eben "rumschleppen" und das ist auch ein neueres Wort dort. Aber wie sieht es hier aus? Jeden Tag höre ich im Bus einen Mischmasch aus Englisch und Deutsch, wo sich beide Sprachen fast die Waage halten (ca 45% Englisch??). Dazu kommt noch, daß dadurch die Fähigkeit differenziert mit Englisch umzugehen verloren geht.

Ich tätige Übersetzungen aus dem Englischen schon länger - es ist PEINLICH zu sehen wie viele meiner Kollegen in der Ausbildung nicht in der Lage waren Anglizismenfrei zu übersetzen. Dazu kam noch, daß die von ihnen verwendeten Anglizismen falsch angebracht waren. Nett ist auch wieder das Phänomen der falsch verwendeten Wörter im Englischen. Wenn ein Deutscher Englisch spricht kann es ja schon passieren, daß er statt cell phone oder mobile phone handy sagt. Oh peinlich ...

Denglisch versaut nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch die Fähigkeit korrektes Englisch zu lernen .... und die englischsprachigen lachen sich eins ins Fäustchen ...

So viel dazu

Gruß

~Oskadis~
kyo_sama@pallor

[QUOTE] Villeicht wirst du ja irgendwann aufwachen, und die Welt spricht nur noch eine Sprache. Tolle Idee oder bekommst du Angst? [/QUOTE]

Das würde mir Angst machen. Sehr sogar.
Durch die Globalisierung gehen schon viel zu viele regionale Unterschiede in Sprache und "Kultur" verloren, da muss man dem ganzen nicht noch die Krone aufsetzen.
mefisto@Pallor: Gerade die Vielfalt der Kulturen, Sprachen macht doch den Reichtum der Menschen aus!

Gegen One World - für Ethnopluralismus !
BlackDragonMan sollte vielleicht mal zwischen "Denglisch" (sowas, wie gedownloaded regt mich auch auf) und ganz normalen englischen Begriffen unterscheiden. Ich hab nämlich keine Lust zu meinem Toaster demnächst Brotröstmaschine zu sagen - man kanns auch übertreiben.

[I]Interview mit einer Anhängerin der Gesellschaft zur wahrung deutscher Sprache vor etwa zwei Monaten:[/I]

Reporter: Und wie sollte man dann zu Hot Pants sagen?
Befragte: Boxershorts!

*Kopf@Wand*
m0rtisDie vielen Anglizismen finde ich wohl ebenso schrecklich wie die meisten anderen hier auch, aber dieses Gedicht...
Naja, hauptsache es reimt sich. :[
ApexGut, solche schwerwiegenden Probleme mit der aufnahme englischer Begriffe in die deutsche Umgangssprache wie Oskadis habe ich ehrlich gesagt noch nicht erlebt.
Im übrigen benutze ich in der Umgangssprache auch massenhaft "neudeutsche" Ausdrücke und habe ehrlich gesagt kein Problem damit mich auszudrücken. Ich finde manchmal werden Probleme gemacht wo definitiv keine sind.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von mefisto [/i]
[B]Gegen One World[/B][/QUOTE]

Aber es gibt doch nur eine? :rolleyes:
Pallor1. Deutsch in der Form als Gemeinsame Deutsche Sprache mit einer Schrift und einer Schriftweise ist nicht mehr als 150 Jahre alt.

Davor gabe es soviele Dialekte wie es Volksgruppen/Ortsgruppen gab, dabei waren die Unterschiede gravierender als die Englischen Begriffe nun in unserem "Deutsch".

Übrigens waren die wichtigsten Sprachen in Deutschland im Mittelalter Französisch, Latein und erst danach kamen die Dialekte des Deutschen.

Also regt euch nicht so sehr auf über eure angeblich "Lange" Sprach Tradition, Deutsch ist eine Sprache die sich entwickelt hat und die sich immer weiter entwickeln wird. Konservieren könnt ihr sie nicht und es ist auch absolut reaktionär...

2. Eine Welt mit einer Sprache bedeutet nicht das die Sprachen ausgelöscht sind, sondern das jeder Mensch eine Sprache beherscht die alle Menschen auf dieser Welt sprechen.

Du kannst in deinem "Deutsch Tümmler" Verein gerne noch Deutsch deinen Kindern als 2 Sprache beibringen, aber das ist genauso "aktuell und aufgeklärt" wie ein bayer der einen eigenen Staat will und gerne ihren Dialekt als "Deutsch" deklarieren will.

Erst durch diese gemeinsame Sprache können sich die Menschen untereinander verständigen und wir errichten nicht aus Missverstehen falsche Grenzen.

Pallor
DarketIch hab vor einigen Jahren mal eine schöne Seite gefunden, die wie ich leider eben feststellte offenbar unbekannt verzogen ist oder nicht mehr existiert. Dort wurde die Sprachtümelei in Deutschland mit einem Artikel mit dem Titel "Wir sprechen Neutsch" auf die Schippe genommen, in dem an Hand von gebräuchlicher Internetsprache gezeigt wurde wie dämlich eine Übersetzung ins Deutsche eigentlich wäre. Sprache entwickelt sich weiter, wir sprechen heute kein Mittelhochdeutsch mehr, oder irre ich da? Man muss es nicht auf Grund modischer Trends übertreiben, aber bestimmte Begriffe aus dem Englischen (oder nichtmal daher, siehe "Handy") sind einfach in den deutschen Sprachgebrauch übernommen worden, die Briten haben auch einiges aus der deutschen Sprache übernommen, nicht in dem Maße, aber es gibt diese Fälle. Man kann gern dagegen sein für jeden Scheißdreck eine englische Entsprechung zu finden, aber den krampfhaften Versuch die Anglizismen aus der Sprache zu vertreiben halte ich erstens für dämlich und zweitens für aussichtslos. Einiges wird sich mit der Zeit abnutzen und geben und anderes wird fest übernommen, dagegen kann man recht wenig tun.
PelloquinHm, auch wenn mir selbst manchmal die Hutschnur reißen will angesichts des zum Teil haarsträubenden Denglischs - die Vermischung, oder besser: die gegenseitige Befruchtung der verschiedenen Kulturen ist mir um ein vielfaches lieber, als das inzestuöse Etwas namens [i]Deutschtum[/i], das augenscheinlich immer noch von so manchem unserer Zeitgenossen hochgehalten wird, dabei verkennend, dass dieses Etwas von Anfang an eine Mogelpackung gewesen ist.

Die Ausstellung [i][urL="http://www.propeller.de/newsletter/020325/news1.php"]"Propaganda. Macht. Geschichte."[/Url][/i] im Trier Landesmuseum kündete einst von den vielfältigen Mühen der Nazis, ihre große Lüge nahtlos in die Geschichte einzufügen, als sie bedenkenlos die Frühgeschichte Mitteleuropas umschrieben, um uns ihre Mär von der deutschen Volksgemeinschaft glauben zu machen. (die deutsche Volkgemeinschaft nämlich gab es nicht, zumindest nicht, bis sie um 1870 herum aus militärischen/politischen Abwägungen heraus herbeigeredet/-geführt wurde)

Sie schreckten nicht einmal davor zurück, die Römer zu fleddern (indem sie unzählige römische Kulturgüter deutsch machten), um sich, mit Fremden Federn geschmückt, geschichtliche Legitimation zu verschaffen.

Wenn also der "Denglisch" der Preis dafür ist, dass die Menschheit eines fernen Tages in friedlicher Eintracht bei gleichzeitiger Wahrung der kulturellen Identität der einzelnen Völker leben wird, dann kann ich mit diesem Preis gut leben.
oskadisIch nicht Pelloquin, ich nicht. Außerdem machst du deine Rechnung ohne die menschliche Natur. Das geht nicht auf.

Sprachen entwickeln sich weiter, aber Denglisch ist ein Konstrukt der Medien und Werbung. Der Verein da hat schon in vielen Punkten Recht.

Und das III Reich für dieses Thema zu bemühen ist MANIPULATION ersten Grades. Die Sprache Deutsch hat im Prinzip nichts mit Nazitum zu tun.

Sprache prägt Geist und Kultur, wie Geist und Kultur auch die Sprache prägen. Was heute läuft stemple ich mal pauschal unter Volksverdummung ab.

Gruß

~Oskadis~
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]1. Deutsch in der Form als Gemeinsame Deutsche Sprache mit einer Schrift und einer Schriftweise ist nicht mehr als 150 Jahre alt.
[/B]
[/QUOTE]

Ach klar, sicher. Alles schön vereinheitlichen. Das was du da sagst betrifft Hochdeutsch. Aber sicher der Rest waren ja nur Dialekte. Ich glaube jedem Linguisten würde hier mal der Hut hochgehen. Mehr alte Texte lesen mein HERR! Mehr Bildung!

[QUOTE]
[B], dabei waren die Unterschiede gravierender als die Englischen Begriffe nun in unserem "Deutsch".[/B]
[/QUOTE]

Aber sicher - und du kennst dich genauestens aus. Weißt du - die Leute damals haben auch miteinander kommuniziert. So wie ich heute zig Wörter für Frau kenne (darunter eine Menge alter nicht mehr gebräuchlicher wie auch etliche regionale Varianten) so haben sich die Leute dieses Wissen auch angeeignet. Und so verschieden waren die nun auch wieder nicht - es sei denn du vergleichst ein nördlich gelegenes Örtchen mit einem Ort im Süden - aber dann könnten wir ja auch Vergleiche zu z.B. Niederländisch anstellen, nö?

Deutsch ist ein Sammelsurium verschiedener regionaler Ausprägungen einer Mundart. Wenn du mal ins Lexikon schaust wirst du sehen was es alles an Varianten für einen Begriff gibt. Das ist das Erbe der Zeit vor deinen geliebten 150 Jahren moderner Sprachgeschichte.

[QUOTE]
[B]
Übrigens waren die wichtigsten Sprachen in Deutschland im Mittelalter Französisch, Latein und erst danach kamen die Dialekte des Deutschen.
[/B]
[/QUOTE]

(Sarkasmus) Klar - der Bauer hat sicherlich Französisch oder Latein gesprochen. (/Sarkasmus)
Und wie war das wieder mit den Gesetzestexten ... die waren auch nicht mehr auf Latein.
Was die Nobilität gesprochen hat ist mir ziemlich schnuppe. Die haben sich eh immer von der Masse abgesetzt und sind für mich kein repräsentativer Teil der damaligen Menschen.

Außerdem solltest du definieren wann im Mittelalter. Im 12. Jahrhundert war Latein ganz bestimmt nicht mehr das Wahre und Französisch erlebte seine volle Blüte als Hofsprache erst im Barock.

Wenn du aber die Vorform des Französischen meinst (denn im MA war Französisch auch nicht so wie heute, gelle?) .. da kommt es glaube ich auf die Adelsfamilien an und nicht so sehr auf die Region.

[QUOTE]
[B]
Also regt euch nicht so sehr auf über eure angeblich "Lange" Sprach Tradition, Deutsch ist eine Sprache die sich entwickelt hat und die sich immer weiter entwickeln wird. Konservieren könnt ihr sie nicht und es ist auch absolut reaktionär...
[/B]
[/QUOTE]

Nö, aber ich muß sie auch nicht verschandeln, wie es gerade Gang und Gebe ist.

Ich liebe nicht nur die deutsche Sprache sondern alle Sprachen generell. Selber beherrsche ich mehrere flüssig und 3 davon auf dem Niveau Einheimischer. Versuch mir nicht diesen Mist zu verzapfen, bis du auf meinem Niveau angekommen bist. Denn sonst muß ich dir mangelnde Sprachsensibilität ankreiden und damit disqualifizieren sich die meisten deiner Argumente.

Also - was für Fremdsprachen sprichst du auf dem von mir erwähnten Niveau?

[QUOTE]
[B]
2. Eine Welt mit einer Sprache bedeutet nicht das die Sprachen ausgelöscht sind, sondern das jeder Mensch eine Sprache beherscht die alle Menschen auf dieser Welt sprechen.

Du kannst in deinem "Deutsch Tümmler" Verein gerne noch Deutsch deinen Kindern als 2 Sprache beibringen, aber das ist genauso "aktuell und aufgeklärt" wie ein bayer der einen eigenen Staat will und gerne ihren Dialekt als "Deutsch" deklarieren will.

Erst durch diese gemeinsame Sprache können sich die Menschen untereinander verständigen und wir errichten nicht aus Missverstehen falsche Grenzen.

[/B]
[/QUOTE]

Träum weiter.

Gruß

~Oskadis~
B.O.F.H.Nachdem die gestrige after work party gefinished war, sind wir mit dem Auto nach hause gecruised, habe die ganze Nacht mit abchillen verbracht.
Habe dann heute morgen beim local dealer meines vertrauens einen coffee to go mitgenommen und bin in die company ins office zum meeting gefahren um die Accessibility neuer potential customers zu checken, die Customer- Relationships zu verbessern. Nach diesem brainstorming gingen alle operator wieder @work.


Sagtmirnichtdaßihrdassowolltmafia
Pallor[QUOTE] Ach klar, sicher. Alles schön vereinheitlichen. Das was du da sagst betrifft Hochdeutsch. Aber sicher der Rest waren ja nur Dialekte. Ich glaube jedem Linguisten würde hier mal der Hut hochgehen. Mehr alte Texte lesen mein HERR! Mehr Bildung!
[/QUOTE]

Tja das tue ich, und die Frage ist was willst du?

Eine Einheitliche Sprache mit klaren Richtlinien und Vokabular? Das gab es vor dem Hochdeutschen nicht.

[QUOTE] Aber sicher - und du kennst dich genauestens aus. Weißt du - die Leute damals haben auch miteinander kommuniziert. So wie ich heute zig Wörter für Frau kenne (darunter eine Menge alter nicht mehr gebräuchlicher wie auch etliche regionale Varianten) so haben sich die Leute dieses Wissen auch angeeignet. Und so verschieden waren die nun auch wieder nicht - es sei denn du vergleichst ein nördlich gelegenes Örtchen mit einem Ort im Süden - aber dann könnten wir ja auch Vergleiche zu z.B. Niederländisch anstellen, nö?

Deutsch ist ein Sammelsurium verschiedener regionaler Ausprägungen einer Mundart. Wenn du mal ins Lexikon schaust wirst du sehen was es alles an Varianten für einen Begriff gibt. Das ist das Erbe der Zeit vor deinen geliebten 150 Jahren moderner Sprachgeschichte.
[/QUOTE]

Tue mir einen Gefallen und fahre in den Schwarzwald und lass sie dort einmal "schwätzen", ich bin gespannt wieviel du verstehst.
Und bevor ein Hochdeutsch an Schulen unterrichtet wurde, waren die Dialekte in den einzelnen Regionen noch viel gravierender!

Das Menschen sich unterhalten konnten lag einfach daran das sie ihre Region fast nie verlassen haben. Mit der Vergrößerung des Horizontes und der Reisen wuchs dann die Ausdehung der Verstehbaren sprache und es wurde eine Einheitliche Sprache das Hochdeutsch angesprebt.

Du gibst es ja selbst zu das Deutsch ein Sammelsurium ist, nichts anderes geschieht heute weiter, denn Sprache ist Dynamisch.


[QUOTE](Sarkasmus) Klar - der Bauer hat sicherlich Französisch oder Latein gesprochen. (/Sarkasmus)
Und wie war das wieder mit den Gesetzestexten ... die waren auch nicht mehr auf Latein.
Was die Nobilität gesprochen hat ist mir ziemlich schnuppe. Die haben sich eh immer von der Masse abgesetzt und sind für mich kein repräsentativer Teil der damaligen Menschen.

Außerdem solltest du definieren wann im Mittelalter. Im 12. Jahrhundert war Latein ganz bestimmt nicht mehr das Wahre und Französisch erlebte seine volle Blüte als Hofsprache erst im Barock.

Wenn du aber die Vorform des Französischen meinst (denn im MA war Französisch auch nicht so wie heute, gelle?) .. da kommt es glaube ich auf die Adelsfamilien an und nicht so sehr auf die Region.
[/QUOTE]

1. Die Nobilität war wichtig, da sie die einzigen waren die ihre Texte niedergschrieben haben, neben der Kirche.
2. Das ich von Zeiten spreche als es kein Deutsch und kein Französisch gab, ist selbst redent da ich eben dies in meinem Artikel mehrfach heraus gestellt habe.

Das es aber eine Starke ausrichtung nach Frankreich gab, lag lange Zeit an den Wurzeln dieser Region die bei den Franken lagen.

Aber merkst du nicht wie du mir recht gibst? Wir sind beide der Meinung das "Deutsch" weder tradition noch selbst Zweck hat und ist!

[QUOTE]Träum weiter.
[/QUOTE]

Reaktionär, würde dein Horizont die Taten der Menschen bestimmen, so würde ich dich heute noch mit Bayer oder Sachse ansprechen.

Pallor
ApexNaja, ist ja nicht so als ob das alltäglicher Sprachgebrauch wäre :rolleyes:
Trinity GothUwahhh...Denglisch! Man kann es übertreiben mit den englischen Worten im Deutschen. Die Business und Werbungssprache ist so grauenhaft mit solchen grausamen, teilweise falschen englischen Begriffe zugekleistert, das es einem nur übel werden kann. Ich frage mich immer wieder warum nicht gleich Englisch und dann richtig.
Was hier momentan passiert hat nichts mehr mit einer natürlichen Sprachentwicklung zu tun, in der anderssprachige Worte sich langsam in eine Sprache eingepasst haben. Hoffen wir, das dieses irgentwann mal vorübergeht.

Das 'Englisch verhunzen' können außer uns glaub ich nur die Japaner besser, die ebenfalls viele englische Worte in ihre Sprache einpassen, für die sie vorher eigene hatten.

Gruß
Trin
Darket[QUOTE]Die Nobilität war wichtig, da sie die einzigen waren die ihre Texte niedergschrieben haben, neben der Kirche.[/QUOTE]
Öhm, wir reden doch hier weniger von der Schriftsprache, oder? Man kann natürlich einwerfen, dass diese die Entwicklung der Sprache vordergründig geprägt hat (wobei anzumerken ist, dass wir trotz dieser Prägung, heutzutage weder Latein noch französisch miteinander reden), jedoch möchte ich anmerken, dass die heutige Schriftsprache meilenweit von unserer Umgangssprache entfernt ist (Internetforen mal ausgenommen :rolleyes: ).
PallorDarket, was ist dann Sprache wenn nicht die niedergeschriebenden Regeln?

Wenn wir nun so Demokratisch wären, zu behaupten das Sprache die Summe des Gesprochenen wäre, so könnten wir uns nicht aufregen das Englische WOrte übernommen werden.

Übrigens ist das Hochdeutsch die Sprache der Gehobenen Schicht, ich lade dich gerne in einige Stadtteile Gelsenkirchens ein, in der "bildungs ferne Schichten" leben. Euch wäre das Denglisch lieber als dieses proletarische Deutsch ;)

Pallor
Darket*lol* Ich bin oft genug in Berlin-Neukölln, die haben den gleichen "Slang" (darf ich dieses Wort in so einem Thread schreiben?) drauf wie bei Euch im Pott, sind sich generell sehr ähnlich, sind hier nur keine Schalke 04 Fans :D

Die niedergeschriebenen Regeln gleichen sich derzeit allerdings der gesprochenen Sprache immer mehr an, wenn man bedenkt, dass der Dativ den Genitiv inzwischen auch offiziell so gut wie überflüssig gemacht hat...:rolleyes:
Im übrigen wurden solche Regeln aufgestellt, nachdem es die gesprochene Sprache gab, haben sich ergo daran orientiert.
B.O.F.H.[SIZE=4]Rettet dem Dativ!![/SIZE]
PallorDarket an welcher Sprache haben sich die Regeln orientiert?

An der des einfachen Volkes oder der der Nobilität?
Man bedenke wann die Regeln aufgestellt wurden!

Pallor
Trinity GothEine lebendige Sprache lebt zum größten Teil davon, dass man sie spricht, weniger in ihrer Schreibung. Die Veränderungen, die in einer Sprache passieren, dringen über den Sprachgebrauch im Alltag in eine Sprache ein.

'Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod' ;)
Ist glaub ich ein Buchtitel.

Aber Proletariatssprache ist auch ganz anderes Thema, ne? BTW Ruhrpott ist eine Form von Plattdeutsch mit anderen Einflüssen, nicht alles ist Prollsprache, um mal für 'meine' Region in die Bresche zu springen. Vorsicht, Lokalpatriot :D

Et grüßt
dat Trin ;)
Pelloquin[QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i]
[B]Ich nicht Pelloquin, ich nicht. Außerdem machst du deine Rechnung ohne die menschliche Natur. Das geht nicht auf.

Sprachen entwickeln sich weiter, aber Denglisch ist ein Konstrukt der Medien und Werbung. Der Verein da hat schon in vielen Punkten Recht.

Und das III Reich für dieses Thema zu bemühen ist MANIPULATION ersten Grades. Die Sprache Deutsch hat im Prinzip nichts mit Nazitum zu tun.

Sprache prägt Geist und Kultur, wie Geist und Kultur auch die Sprache prägen. Was heute läuft stemple ich mal pauschal unter Volksverdummung ab.

Gruß


~Oskadis~ [/B][/QUOTE]

Du unsterstellst mir Manipulation? Und die Sprache Deutsch hat im Prinzip nichts mit Nazitum zu tun?

Mein Kommentar, meine Anspielung auf das dritte Reich galt hauptsächlich dem (nach eigenen Worten "national gesinnten") Ersteller dieses Threads, Mefisto, der in den letzten Tagen eine ganze Reihe von Threads erstellt hat, deren Eröffnungsposts (weitere Worte/Erklärungen von ihm bleiben zumeist aus) auf mehr oder minder subtile Weise (siehe den Adorno-Thread, in dem Mefisto einen Text aus einer NPD-Publikation gepostet hat, der vor keifendem Antisemitismus nur so trieft: [url="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1091380#post1091380"]Geistiger Giftpilz der Gemeinschaftszersetzung[/url]) Zuspruch für "die deutsche Sache" einzuholen suchen.

Mir will scheinen, hier hat jemand schon mal die Werbetrommel angeschmissen, um kurz vor den anstehenden Neuwahlen noch ein paar schwarze Schäfchen auf die braunen Pfade der Tugend zu führen.

Vielleicht irre ich aber auch, und ich habe nur nicht mitbekommen, dass es heute wieder in Ordnung ist, [i]deutsch[/i] zu sein.

...

Diese Diskussion über die deutsche Sprache hat sehr wohl mit Nazitum zu tun, denn wenn wir wie in diesem Fall über deutsche Sprache und ihre [i]Verunreinigung[/i] durch Anglizismen (das ist es doch, worauf Du hinaus willst, Mefisto?) sprechen, dann steht auch die Frage nach einem Nationalbewußtsein, nach kultureller Identität im Raum.

Bekanntermaßen lag eines der Hauptaugenmerke der Propaganda der Nationalsozialisten auf der Schaffung eines Nationalbewußtseins in den Köpfen der Deutschen.

Wenn Du, Oskadis, nun sagst, dass diese Diskussion nichts mit der Geschichte des 3. Reichs zu tun habe, dann finde ich das ausgesprochen blauäugig.
Frost_GeistWahrlich wunderbar.
Das Thema wurde ja schon oft angesprochen, aber nun gab sich Mefisto die ehre es mit einem Vortrag als Gesellschaftskritisches
Gedicht seiner Zeitepoche zu verdeutlichen-

Ich fand es hervorragend, die Wortwahl war passend und die etwas fragliche Rythmik in den Sätzen gibt Anregung zum nachdenken. Von der Thematik, die sehr einleuchtend und gründig, ganz abzusehen.


Ich würde es vielleicht nochmal überschreiben evtl. verbessern, dann finde ich solltest du das schonmal an die Zeitung bringen.
Also ich finde es vom Empörungsgrad mindestens genausogut wie eine Karikatur, und der ein oder andere gebildete Zeitungsleser wird sich sciherlich damit identifizieren.


MfG
Frosti
Pallor[QUOTE]Also ich finde es vom Empörungsgrad mindestens genausogut wie eine Karikatur, und der ein oder andere gebildete Zeitungsleser wird sich sciherlich damit identifizieren.
[/QUOTE]

Die meiste Zustimmung wird er wohl bei:
[url]http://www.deutsche-stimme.com/[/url]

Ob es nun gebildet ist ein Kunst Produkt so zu glorifizieren, ist etwas ganz anderes.

Pallor
oskadisNEin Pelloquin, ich bin nicht blauäugig - ich differenziere nur weniger grob als du anscheinend.

Daß Mephisto ziemlich Fragliches gepostet hat wurde mir auch klar als ich den "Adorno" Thread las (was für'n Schwachsinn ...).
Deshalb danke für die Erklärung worauf du dich mit der Anspielung bezogen hast.

Mein Standpunkt ist, daß das, was heute als "Entwicklung" untergeschoben wird eine künstliche Beschleunigung ist, die für mich nichts mehr mit normaler Aufnahme fremdsprachlicher Begriffe zu tun hat. Ich habe mich lange genug aktiv mit Sprachen beschäftigt um mir mal hier 'ne Meinung zu bilden.

Natürlich könnte ich auch dazu sagen, daß wir uns vielleicht wieder an einem Punkt befinden, der am besten mit der Zeit des Römischen Reiches vergleichbar wäre, wo Latein sämtliche "einheimischen" Sprachen auf dem Gebiet verändert oder gar faktisch abgelöst hat. Und das neue Römische Reich heißt USA. In dem Falle wäre es natürlich ein sehr natürlicher Prozeß, der aber mehr als "nur" Sprache ändert. Aber ich werde mich hier nicht wiederholen. Wenn wir alle alt und grau sind werden wir ja sehen ob ich Recht hatte oder nicht.

Viel Spaß

Gruß

~Oskadis~
Pelloquin[QUOTE][i]Original geschrieben von Frost_Geist [/i]
Ich würde es vielleicht nochmal überschreiben evtl. verbessern, dann finde ich solltest du das schonmal an die Zeitung bringen.
Also ich finde es vom Empörungsgrad mindestens genausogut wie eine Karikatur, und der ein oder andere gebildete Zeitungsleser wird sich sciherlich damit identifizieren.


MfG
Frosti [/B][/QUOTE]

Hey Frosti, Du weißt doch, dass Du Ironie in einem Text besonders kenntlich machen mußt; es gibt Leute, die das in den falschen Hals bekommen und möglicherweise ernst nehmen können - Du hast es doch ironisch gemeint... ?
Frost_Geist[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Du unsterstellst mir Manipulation? Und die Sprache Deutsch hat im Prinzip nichts mit Nazitum zu tun?

Mir will scheinen, hier hat jemand schon mal die Werbetrommel angeschmissen, um kurz vor den anstehenden Neuwahlen noch ein paar schwarze Schäfchen auf die braunen Pfade der Tugend zu führen.

Vielleicht irre ich aber auch, und ich habe nur nicht mitbekommen, dass es heute wieder in Ordnung ist, [i]deutsch[/i] zu sein.

...

Diese Diskussion über die deutsche Sprache hat sehr wohl mit Nazitum zu tun, denn wenn wir wie in diesem Fall über deutsche Sprache und ihre [i]Verunreinigung[/i] durch Anglizismen (das ist es doch, worauf Du hinaus willst, Mefisto?) sprechen, dann steht auch die Frage nach einem Nationalbewußtsein, nach kultureller Identität im Raum.

Bekanntermaßen lag eines der Hauptaugenmerke der Propaganda der Nationalsozialisten auf der Schaffung eines Nationalbewußtseins in den Köpfen der Deutschen.

Wenn Du, Oskadis, nun sagst, dass diese Diskussion nichts mit der Geschichte des 3. Reichs zu tun habe, dann finde ich das ausgesprochen blauäugig. [/B][/QUOTE]


Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass die Frage nach einer kulturellen Identität im Raum steht.
Es muss etwas für eine Gruppe geben, womit sie sich identifizieren kann. Zur Zeit scheinen dies die gemeinsamen Probleme zu sein.

Ich würde auch sagen, dass das 3te Reich insofern mit drin hängt, dass man immer noch nicht davon losgelassen hat und den heutigen "deutschen" eine Art selbstverständliches Bosheitspotential zusagt, ohne dabei zu berücksichtigen, dass wir eine Gesellschaft ohne Verallgemeinerungen anstreben.
Es stellt sich nur die Frage unter welchem Punkt kann man sich als "Deutsche" zusammentreffen und sich damit identifizieren, ohne dass Minoritäten von außen dies mit der Argumentierung des 3ten Reichs schlecht machen. Die Integrationsprobleme spielen da noch ne ganz besondere Rolle.
Ein Punkt in dem man aber zusammenstehen sollte ist nunmal die gemeinsame Sprache, weil sie als verbindendes Kommunikationsmittel unabdingbar ist.

Beispiel :
Warum gibt es Fußballvereine in die kein deutscher Staatsbürger eintreten darf, weil der Verein ausländischen Staatsbürgern vorbehalten ist ?
Wäre es umgedreht würde man diesen Verein sicherlich als Nazis abstempeln.
Andere Frage :
Warum sagte mein Deutschlehrer nichts, wenn ich mir im Unterricht von einem ausländischen Mitschüler anhören muss
"Ihr Deutschen, ihr habt keine Kultur außer Bier saufen."
Und das auch noch wo wir gerade Faust lesen. *grummel*

Das muss ja nicht wirklich sein. Deutschland ist alt und hat viel gesehen. Man kennt sein Land nur nichtmehr so richtig, weil recht wenige der Allgemeinheit in ihrem Land zum BEispiel Urlaub machen oder nachforschen. Man fliegt lieber nach Ibiza und macht Party. Das kann auch entspannend sein, würde mir aber auf Dauer langweilig werden.


Wir können die Globalisierung nicht aufhalten, aber wir können ihr mit Grazie entgegentreten.

Übrigens :
Zu dem Thema könnt ihr euch mal in Frankreich umschauen. Mit Sprache und Anglizismenbefall gibt es dort schon lange gültige und funktionierende (aber strenge) Sprachregelungen.
Insgesamt ist dort Staatliches und Privates ja sehr getrennt voneinander.
Frost_Geist[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Hey Frosti, Du weißt doch, dass Du Ironie in einem Text besonders kenntlich machen mußt; es gibt Leute, die das in den falschen Hals bekommen und möglicherweise ernst nehmen können - Du hast es doch ironisch gemeint... ? [/B][/QUOTE]


Hätte ich es ironisch gemeint hätte ich wahrscheinlich das hier getan :

"Achtung.....Bitte beachten sie die folgende Ironie.....zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie bitte die Forumsregeln und fragen ihren Admin oder Moderator."

Ich meinte das da oben mit dem überschreiben schon Ernst.
Pelloquin@ Oskadis: Ich will Dir ja garnicht in allem widersprechen; genau genommen kann ich mich sogar zu weiten Teilen Deiner Meinung anschließen, gerade was diese beschleunigte Eingliederung englischer Wörter betrifft, diese Entwicklung begrüße ich keineswegs.

Ich nehme die "Volksverdummung" genauso war, wie die imperialen Bemühungen der USA.

Dies und noch mehr ist mir ziemlich zuwider.

Dennoch möchte ich mich dagegen ankämpfend, nicht mit Neo-Nazis in einem Boot rudernd wiederfinden.

freundliche Grüße,
Pelloquin
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i]
[B]Aber ich werde mich hier nicht wiederholen. Wenn wir alle alt und grau sind werden wir ja sehen ob ich Recht hatte oder nicht.
[/B][/QUOTE]

Eben. Wir leben ja gerade in einer Zeit, in der die Bewertung einer Sache viel zu früh geschieht.
Die Frage, ob eine Reform funktioniert muß nach 2 Monaten gestellt werden, obwohl sie noch gar nicht ganz umgesetzt ist.
Ähnlich geht es mit der Sprache. Einige propagieren den Untergang selbiger, wenn nicht gar der ganzen "deutschen Kultur", obwohl wir uns mitten in einem Rückbesinnungsprozeß befinden und überall gegen Anglizismen gewettert wird.

Keine Frage, die Sprache wird sich langsam aber stetig verändern, so wie schon immer.
'Untergehen' wird da aber sicher nichts, außer vielleicht einige Schreihälse, die sich etwas zu weit rückwärts orientieren. ;)
Pelloquin[QUOTE][i]Original geschrieben von Frost_Geist [/i]
[B]Hätte ich es ironisch gemeint hätte ich wahrscheinlich das hier getan :

"Achtung.....Bitte beachten sie die folgende Ironie.....zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie bitte die Forumsregeln und fragen ihren Admin oder Moderator."

Ich meinte das da oben mit dem überschreiben schon Ernst. [/B][/QUOTE]

Was geht...

Bin ich der einzige, dem das alles übel aufstößt?

Versteht mich irgendjemand???
Pallor[QUOTE] Das muss ja nicht wirklich sein. Deutschland ist alt und hat viel gesehen. Man kennt sein Land nur nichtmehr so richtig, weil recht wenige der Allgemeinheit in ihrem Land zum BEispiel Urlaub machen oder nachforschen. Man fliegt lieber nach Ibiza und macht Party. Das kann auch entspannend sein, würde mir aber auf Dauer langweilig werden.
[/QUOTE]

Aha und wie alt ist Deutschland? Wann ist es gegründet 1871? Oder gar 800? Weisst du eigentlich warum es 3 Reich hiess?

Wie alle Gebild ist Deutschland ein gewachsenen Ding, welches durch Ethnogese entstanden ist und auch so verschwinden wird.

Daher ist der Türke dumm der Sagt "Deutsche sind nur Bier säufer", und dein Lehrer ein Anti Demokrat wenn er sowas ungestraft im Raum stehen lässt. Dein Weg nun aber das selbe nur anders herum zu versuchen zeugt aber auch nicht davon das du das System kritisierst, sondern es akzeptierst.

Ich kritisiere die verdummung der Menschen, das hat aber nichts damit zutun das sie weniger "deutsch" werden, sondern eher mehr "deutsch" seien wollen.
Es ist wichtig zu wissen was in unserem Lokalen Raum statt gefunden hat um zu erklären warum bestimmte Dinge so sind wie sie sind. Es ist aber ebenso wichtig zu wissen wieso z.b. die USA so handelt wie sie Handelt.

Aber aus diesem Wissen seine Identität zu ziehen, ist ein Armutszeugniss, denn du bist mehr. Du kannst dich frei entscheiden wie du mit deinem Wissen umgehen willst, und du kannst frei dir eine eigene Identität bilden, dazu brauchst du kein Deutschland und noch weniger die "Deutsche Sprache".

Pallor
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Versteht mich irgendjemand??? [/B][/QUOTE]

Doch, doch. Ich. :)
PelloquinDa bin ich froh! :)

Und nun - könnt ihr euch auch anschauen, woher Mefistos Gedicht vom Deutschunterricht anno 2005 stammt:

[url="http://www.rep-bremen.de/BUND_zeitung_rep.pdf"][/url]

Noch Fragen?
Black ReaperIch wollt schon sagen... Es kam mir so bekannt vor... Die Zeitung wurde auch in Dortmund zum NRW-Wahlkampf verteilt...

Auch wenn ich dem Inhalt des Gedichts wohl teilweise zustimmen kann... die Partei dazu? Lieber nicht... :rolleyes:
corIch dachte es Passt irgenwie hier rein.
meine Eltern haben vor kurzem einen Cordless Wasserkocher von Petra gekauft

hier der link
[URL=http://www.petra-electric.de/de/index.htm?request=/de/02_010_wasserkocher.htm]Wasserkocher[/URL]

Das ist irgendwie schon Peinlich.
Ich finde wenn schon denn schon Oo
DarketIch habe Pellos Quellenangabe mal in mefistos Eingangspost reineditiert.

Grüßle

Darket
AzaSehr geiles Gedicht...
*lach*
find ich gut..
Und es ist was Wahres dran!
DarketNunja, die Quelle macht einiges zu nichte... :rolleyes:
AzaNaja, die Quelle ist doch egal.
Das Gedicht ist einfach nur wahr, wie aus dem Leben gegriffen..
Irgendwelche "rechten" tendenzen lassen sich nicht erkennen.
Find ich sehr gut
Pelloquin...

:rolleyes:

Herrgott help!
PelloquinBin ich herablassend? Möglicherweise. Vielleicht weil ich nicht ausgeschlafen bin.

Vielleicht, weil ich zu lange vor dieser Kiste sitze. Vielleicht sollte ich raus gehen an die frische Luft.

Vielleicht sollten das einige Leute hier tun.

Denn vielleicht gibt es Probleme in der Welt, die nachdenkenswerter sind als dieses, und die dringender einer Lösung bedürfen.
Azawas erwartest du, das ist ein Forum^^
die Aversion[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Vielleicht irre ich aber auch, und ich habe nur nicht mitbekommen, dass es heute wieder in Ordnung ist, [i]deutsch[/i] zu sein.[/B][/QUOTE]

Entschuldigung, aber wann war es denn nicht in Ordnung, deutsch zu sein? Und wie muss ich vorstellen, dass mit mir verfahren wird, eben weil ich Deutscher bin? Wie ist es denn, wenn es nicht in Ordnund ist, Deutscher zu sein? Vielleicht so, wie es viel zu lange in den Augen der Mehrheit nicht in Ordnung war, Jude oder Sinti/Roma zu sein? Wird dann auch mit sozialer Ausgrenzung gearbeitet? Wie die allermeisten Mitglieder dieses Forums bin ich Deutscher, und das ist schlicht ein Fakt, ohne dass sich daraus irgendeine Wertigkeit ergäbe. Meine Nationalität ist genauso eine Tatsache wie die durch meine Umfeld bedingte kulturelle Prägung, die nun einmal eine dezidiert deutsche ist. Das ist weder großartig noch ein Grund der Beschämung, sondern schlicht gegeben. Um festzustellen, wie deutsch man ist, kann ich jedem nur raten, einfach mal ein halbes Jahr in einem nicht deutsch sprechenden Land zu leben und dessen Alltag hautnah zu erleben - etwa England reicht für einen kleinen Kulturschock schon völlig aus.

...

Um auf das Eingangsgedicht zurückzukommen: Ich vermag mich mit ihm durchaus zu identifizieren, auch in Anbetracht seiner Quelle; denn wie kann ich zu meiner eigenen Meinung stehen, wenn ich gewisse Themenkomplexe und Ansichten tabuisieren, nur weil eine wenig geliebte Gruppe eben diese Aspekte ähnlich sieht oder mit ihnen kokettiert? Dadurch begäbe ich mich in ein Abhängigkeitsverhältnis von Menschen, mit denen ich nun einmal ansonsten nicht wirklich viel zu tun haben möchte und von denen ich mich durchaus zu unterscheiden glaube. Und ich sehe wirklich nicht ein, warum ich mir von anderen indirekt meine Meinung diktieren lassen soll. Wenn die Reps auf einmal ein stärkeres soziales Netz und größere soziale Gerechtigkeit forderten - würde dann in Deutschland sozialer Kahlschlag betrieben werden? Eingedenk der Paranoia in diesem Land vermutlich schon.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Diese Diskussion über die deutsche Sprache hat sehr wohl mit Nazitum zu tun, denn wenn wir wie in diesem Fall über deutsche Sprache und ihre [i]Verunreinigung[/i] durch Anglizismen (das ist es doch, worauf Du hinaus willst, Mefisto?) sprechen, dann steht auch die Frage nach einem Nationalbewußtsein, nach kultureller Identität im Raum.[/B][/QUOTE]

Nein, diese Diskussion hat gar gar gar gar... nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern in erster Linie mit der Paranoia der Deutschen vor sich selbst. Weil ich die Undermining der German Language gar nicht appreciate, weder directly noch indirectly, und genauso wenig mit Advertisingslogans on friendly Terms komme, heißt das nicht, dass ich totalitäre, autoritäre oder faschistische Staatssysteme irgendeiner Färbung unterstütze. Wollte man das behaupten, kann man genauso jedem Schröder-Wähler vorhalten, er habe mit seiner Entscheidung, Schröder zu unterstützen, den Weg zu Neostalinismus und einer Wiederbelebung der Gulags geebnet.

Seid vielmals gegrüßt,
Eure Aversion
Pallor[QUOTE] Entschuldigung, aber wann war es denn nicht in Ordnung, deutsch zu sein? Und wie muss ich vorstellen, dass mit mir verfahren wird, eben weil ich Deutscher bin? Wie ist es denn, wenn es nicht in Ordnund ist, deutscher zu sein? Vielleicht so, wie es viel zu lange in den Augen der Mehrheit nicht in Ordnung war, Jude oder Sinti/Roma zu sein? Wird dann auch mit sozialer Ausgrenzung gearbeitet? Wie die allermeisten Mitglieder dieses Forums bin ich Deutscher, und das ist schlicht ein Fakt, ohne dass sich daraus irgendeine Wertigkeit ergibt. Meine Nationalität ist genauso eine Tatsache wie die durch meine Umfeld bedingte kulturelle Prägung, die nun einmal eine dezidiert deutsche ist. Das ist weder großartig noch ein Grund der Beschämung, sondern schlicht gegeben. Um festzustellen, wie deutsch man ist, kann ich jedem nur raten, einfach mal ein halbes Jahr in einem nicht deutsch sprechenden Land zu leben und dessen Alltag hautnah zu erleben - etwa England reicht für einen kleinen Kulturschock schon völlig aus.
[/QUOTE]

1. Niemand will Deutsche ausgrenzen oder gar in KZs stecken.

2. Es geht darum das "Deutsch" sein keinen Inhalt hat, wenn du Verfassungspariot bist bitte es sei dir dahin gestellt.
Aber hier in dieser Disskusion ging es um ein "deutsch" zum Selbstzweck.

3. Ich habe mehrere Austausch fahrten nach England, Norwegen, Polen und Frankreich gemacht. Wenn du dich nicht täuschen lässt wirst du feststellen das die MEnschen dort ebenso handeln wie in Deutschland, die Rituale sind nur unterschiedlich.

[QUOTE]Um auf das Eingangsgedicht zurückzukommen: Ich vermag mich mit ihm durchaus zu identifizieren, auch in Anbetracht seiner Quelle; denn wie kann ich zu meiner eigenen Meinung stehen, wenn ich gewisse Themenkomplexe und Ansichten tabuisieren, nur weil eine wenig geliebte Gruppe eben diese Aspekte ähnlich sieht oder mit ihnen kokettiert? Dadurch begäbe ich mich in ein Abhängigkeitsverhältnis von Menschen, mit denen ich nun einmal ansonsten nicht wirklich viel zu tun haben möchte und von denen ich mich durchaus zu unterscheiden glaube. Und ich sehe wirklich nicht ein, warum ich mir von anderen indirekt meine Meinung diktieren lassen soll. Wenn die Reps auf einmal ein stärkeres soziales Netz und größere soziale Gerechtigkeit forderten - würde dann in Deutschland sozialer Kahlschlag betrieben werden? Eingedenk der Paranoia in diesem Land vermutlich schon.
[/QUOTE]

1. Die Repos fordern ein stärkeres soziales Netz und größere soziale Gerechtigkeit, das Problem daran ist das sie es für "Deutsche" fordern.

2. Niemand möchte das du aufhörst zu denken oder gar Themenkomplexe nicht berücksichtigst. Leider sind wir als "Deutschland" nicht wie einem wie dir intressierst wenn du die Demokratie oder die Menschenrechte anzweifelst.
Dann bitten "wir" dich recht höfflich dieses Land zu verlassen.
Solange du weder das eine noch das andere in Frage stellst ist dir jeder Themenbereich erlaubt.



[QUOTE] Nein, diese Diskussion hat gar gar gar gar... nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern in erster Linie mit der Paranoia der Deutschen vor sich selbst. Weil ich die Undermining der German Language gar nicht appreciate, weder directly noch indirectly, und genauso wenig mit Advertisingslogans on friendly Terms komme, heißt das nicht, dass ich totalitäre, autoritäre oder faschistische Staatssysteme irgendeiner Färbung unterstütze. Wollte man das behaupten, kann man genauso jedem Schröder-Wähler vorhalten, er mit seiner Entscheidung, Schröder zu unterstützen, den Weg zu Neostalinismus und einer Wiederbelebung der Gulags geebnet.
[/QUOTE]

1. Schröder hat nichts mit dem Sozialismus oder Stalinismus zutun, er ist ein verfechter des Neoliberalismus.

2. Natürlich hat diese Disskusion etwas mit dem Nationalsozialismus zutun, denn du vergisst das "Deutschland" 1871 gegründet wurde. Vorher haben sich grosse Teile der Teilgebiete als z.b. "Bayern" oder "Preussen" definiert, auch ihre Sprache wurde unterschiedlich kultiviert.

Die Nationale Identität entstand hauptsächlich in der NS Zeit, denn in ihr wurden sehr viele "Mythen" über Deutschland verbreitet um diesem Künstlichen Gebilde den Anschein einer immer wärenden Institution zugeben.

Wenn du also von der "Deutschen" Sprache redest, ist es Propaganda der Nazis. Dabei geht es nicht darum das wir einen konsens gefunden haben was wir in Deutschland sprechen, sondern eher die Bezeichnung "Deutsch".

Wenn wir "Deutsch" als eine teilsgewachsene teilsdefinierte Sprache betrachten, so ist nichts verkehrtes daran diese Sprache weiter zu modifizieren, nur die Betrachtung "Deutsch" als Unveränderlich oder gar alt führt zu den Aussagen der Reps.

Pallor
decay73Die größten Anglizismen- Verbreiter sind eh diejenigen, die sich so sehr über Angizismen aufregen, anstatt sie einfach weniger zu benutzen.

Wie gesagt, ich sehe da überhaupt kein Problem, sondern eher die Rückbesinnung auf die Sprache, wie man sie kennt, wobei man nicht vergessen darf, daß sie sich schon immer gewandelt hat. Wenn sie es nicht machen würde, wäre sie tot.
In meiner "Heimat" gab es zudem auch zu meinen Jungendzeiten noch einige, die kein Hochdeutsch, sondern ausschließlich Plattdeutsch sprachen, was in anderen Regionen Deutschlands sicher niemand verstehen kann.

Zudem beeinflussen andere unsere Sprache, wie auch wir die Sprache der anderen beeinflussen. Vielleicht regen sich manche in anderen Ländern ja auch schon über die 'Verdeutschung' ihrer Sprache auf.
ashipisburning hat da einen interessanten [URL=http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,356502,00.html]link[/URL] zu gepostet.

"Mien Aulershus

Doar vöar in't dorp, doar stünd en hus,
Dat kann ick noit vergetten,
Doar he'ck miene klümpies, de ersten de'ck harr,
Met trippeln en trappeln versletten.
Ick seh' noch mien moder, de flietigste frau,
Van morgen bis oawend sick ploagen,
Ick seh' noch de winkel met allerläi tüüg,
Met elle, gewichte en woagen.

Ick stell' my noch vöar ieder kamer en hook,
De köcken, de dälle, de lange,
De ieserne heerd en dat glöiende füür,
De röäster, de püster en tange.

De swattbunte katte ick düdlik noch seh'
Doar liggen by't füür up de plate,
Ick seh' noch mien moder, de flietigste frau,
In de floar de gliewen en gate.

Völl hebb ick vergetten, wat fröger geböört,
Wat wall van belang, üm te wetten,
Men vöar in't dorp mien aulershus
Dat kann ick noit vergetten."

(Carl van der Linde)


Was das Gedicht von den reps angeht: Es bedient natürlich ganz geschickt und unterschwellig einige Stereotypen.
die AversionHallo Pallor,

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]1. Niemand will Deutsche ausgrenzen oder gar in KZs stecken.

2. Es geht darum das "Deutsch" sein keinen Inhalt hat, wenn du Verfassungspariot bist bitte es sei dir dahin gestellt.
Aber hier in dieser Disskusion ging es um ein "deutsch" zum Selbstzweck.
[/B][/QUOTE]

Wenn es allerdings nicht in Ordnung ist, deutsch zu sein, klingt das meines Erachtens schon sehr nach Ausgrenzung, zumal es ein Zustand ist, an dem man nur etwas ändern kann, wenn emigriert und eine andere Nationalität annimmt - die kulturelle Prägung jedoch bleibt weiterhin bestehen, auch wenn man sie langfristig mitunter durch eine andere zu ersetzen vermag.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]3. Ich habe mehrere Austausch fahrten nach England, Norwegen, Polen und Frankreich gemacht. Wenn du dich nicht täuschen lässt wirst du feststellen das die MEnschen dort ebenso handeln wie in Deutschland, die Rituale sind nur unterschiedlich.[/B][/QUOTE]

Natürlich sind es überall Menschen, die von den gleichen Ängsten und Hoffnungen getrieben werden, das möchte ich doch gar nicht abstreiten - in ihrer kulturellen Prägung unterscheiden sie sich, und das ist auch völlig in Ordnung. Ich selbst habe ein halbes Jahr in England gelebt und hatte ausreichend Gelegenheit, den Alltag ganz unmittelbar zu erleben - den Alltag und all die kleinen Unterschiede zwischen Engalnd und Deutschland (etwa die Abwesenheit einer Brotkultur in meinem Gastland), und genau das ist es, was ich mit kultureller Prägung meine. Dass ein Goethe Deutscher war, tangiert mein Leben prinzipiell gar nicht, die zeitgenössische Esskultur meiner Heimat hingegen sehr.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]2. Niemand möchte das du aufhörst zu denken oder gar Themenkomplexe nicht berücksichtigst. Leider sind wir als "Deutschland" nicht wie einem wie dir intressierst wenn du die Demokratie oder die Menschenrechte anzweifelst.
Dann bitten "wir" dich recht höfflich dieses Land zu verlassen.
Solange du weder das eine noch das andere in Frage stellst ist dir jeder Themenbereich erlaubt.[/B][/QUOTE]

Das Problem, wenn Du bestimmte Themenbereiche in der Demokratie für tabu respektive sakroskant erklärst, ist, dass Du damit die Demokratie an sich beschneidest. Eine Demokratie, in der kein Diskurs darüber möglich ist, ob sie nicht abgeschafft werden sollte, ist keine Demokratie.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]1. Schröder hat nichts mit dem Sozialismus oder Stalinismus zutun, er ist ein verfechter des Neoliberalismus.[/B][/QUOTE]

Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich wählte diesen Vergleich Lediglich, um das Hanebüchene des Sprachpuristen-Nazi-Vergleiches deutlich aufzuzeugen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]2. Natürlich hat diese Disskusion etwas mit dem Nationalsozialismus zutun, denn du vergisst das "Deutschland" 1871 gegründet wurde. Vorher haben sich grosse Teile der Teilgebiete als z.b. "Bayern" oder "Preussen" definiert, auch ihre Sprache wurde unterschiedlich kultiviert.

Die Nationale Identität entstand hauptsächlich in der NS Zeit, denn in ihr wurden sehr viele "Mythen" über Deutschland verbreitet um diesem Künstlichen Gebilde den Anschein einer immer wärenden Institution zugeben. [/B][/QUOTE]

Dabei vergisst Du die Liberalisierungsbewegung genauso wie die Revolution von 1848 und die Romantiker. Sie alle besaßen so etwas wie ein Bewusstsein einer gemeinsamen kulturellen Identität, egal ob sie aus Hessen-Nassau, Bayern oder sonst woher kamen. Dass Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch nicht geeint war, lag vor allem an den Eigeninteressen der Nobilität.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]Wenn du also von der "Deutschen" Sprache redest, ist es Propaganda der Nazis. Dabei geht es nicht darum das wir einen konsens gefunden haben was wir in Deutschland sprechen, sondern eher die Bezeichnung "Deutsch".

Wenn wir "Deutsch" als eine teilsgewachsene teilsdefinierte Sprache betrachten, so ist nichts verkehrtes daran diese Sprache weiter zu modifizieren, nur die Betrachtung "Deutsch" als Unveränderlich oder gar alt führt zu den Aussagen der Reps.[/B][/QUOTE]

Die deutsche Sprache ist doch nicht erst von den Nazis erfunden worden. Natürlich ist sie gewachsen, hat sich stetig gewandelt, doch wenn man sich die Sprachveränderung der letzten 30 Jahre betrachtet, hat sie sich in dieser Zeit tiefgreifender gewandelt als in den 200 Jahren zuvor. So ist es heute immer noch problemlos möglich, die deutschsprachigen Texte Martin Luthers zu verstehen, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts geschrieben worden sind. (Eine interessante Feststellung ist übrigens, dass mit einer zunehmenden Anglisierung eine Sprachsimplifizierung einhergeht; wieso auch immer, scheinen diese beiden Tendenzen einander zu bedingen.) Aus der Veränderlichkeit des Deutschen jedoch abzuleiten, dass es nicht alt sei, halte ich jedoch für verfehlt und verweise einfach mal als "Sprachvorstufen" auf das Alt- und Mittelhochdeutsche, das von den Wenigsten noch verstanden werden kann, jedoch ganz eindeutige Parallelen zum Neuhochdeutschen besitzt, das sich seit dem 15. Jahrhundert durchgesetzt hat und bis heute (selbstverständlich mit gewissen Modifikationen) gesprochen wird. Soviel zur „jungen“ deutschen Sprache.

@ Decay: Ich nehme an, dass die überdimensionale Häufung von Anglizismen am Ende meines letzten Beitrages als Persiflage von Dir erkannt worden ist.

Seid vielmals gegrüßt,
Eure Aversion
oskadisDanke Aversion. Schön auf den Punkt gebracht. Freut mich zu sehen, daß meine Meinung nicht alleine dasteht.

Gruß

~Oskadis~

P.S. Vielleicht sollte ich meine Beiträge weniger allgemein halten, aber manchmal vergeht mir einfach die Lust dazu wenn ich mir die Art einiger zu argumentieren ansehe.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von die Aversion [/i]
[B]@ Decay: Ich nehme an, dass die überdimensionale Häufung von Anglizismen am Ende meines letzten Beitrages als Persiflage von Dir erkannt worden ist.
[/B][/QUOTE]

Aber natürlich, ich habe ich mich ja auch nicht auf deinen Beitrag bezogen, sondern möchte meine diesbezügliche Anmerkung dann doch allgemein verstanden wissen.
Pallor[QUOTE] Wenn es allerdings nicht in Ordnung ist, deutsch zu sein, klingt das meines Erachtens schon sehr nach Ausgrenzung, zumal es ein Zustand ist, an dem man nur etwas ändern kann, wenn emigriert und eine andere Nationalität annimmt - die kulturelle Prägung jedoch bleibt weiterhin bestehen, auch wenn man sie langfristig mitunter durch eine andere zu ersetzen vermag.
[/QUOTE]

Gut dann nenn mir die Kultur der Deutschen!

Wie ist ein "Deutscher"? Wie ist ein "Franzose"?

[QUOTE]Natürlich sind es überall Menschen, die von den gleichen Ängsten und Hoffnungen getrieben werden, das möchte ich doch gar nicht abstreiten - in ihrer kulturellen Prägung unterscheiden sie sich, und das ist auch völlig in Ordnung. Ich selbst habe ein halbes Jahr in England gelebt und hatte ausreichend Gelegenheit, den Alltag ganz unmittelbar zu erleben - den Alltag und all die kleinen Unterschiede zwischen Engalnd und Deutschland (etwa die Abwesenheit einer Brotkultur in meinem Gastland), und genau das ist es, was ich mit kultureller Prägung meine. Dass ein Goethe Deutscher war, tangiert mein Leben prinzipiell gar nicht, die zeitgenössische Esskultur meiner Heimat hingegen sehr. [/QUOTE]

Naja über das "Wabbelbrot" Verhalten der Mehrheit in England, mag man sich streiten können.

Die Frage ist nur ist es "Englisch" Weissbrot zu essen? Und ist es Deutsch dies nicht zutun?

Ist man in Deutschland kein Deutscher wenn man Weissbrot lieber mag?

[QUOTE] Das Problem, wenn Du bestimmte Themenbereiche in der Demokratie für tabu respektive sakroskant erklärst, ist, dass Du damit die Demokratie an sich beschneidest. Eine Demokratie, in der kein Diskurs darüber möglich ist, ob sie nicht abgeschafft werden sollte, ist keine Demokratie.
[/QUOTE]

Eine Demokratie ist nicht mehr lange eine Demokratie, wenn man Rechten Kräften erlaubt sich zu entfalten.
Das kannst du sehr schön an der Weimarer Republik erkennen, darauf hin hat sich in Deutschland die Wehrhafte Demokratie durchgesetzt.

Wieso willst du übrigens die Demokratie abschaffen?

Z.b. ist es Übrigens Möglich das wir hier die Wirtschaftsordnung ändern und zum Kommunismus wechseln, das tangiert die Demokratie nicht.

[QUOTE]Dabei vergisst Du die Liberalisierungsbewegung genauso wie die Revolution von 1848 und die Romantiker. Sie alle besaßen so etwas wie ein Bewusstsein einer gemeinsamen kulturellen Identität, egal ob sie aus Hessen-Nassau, Bayern oder sonst woher kamen. Dass Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch nicht geeint war, lag vor allem an den Eigeninteressen der Nobilität.
[/QUOTE]

Nein 1848/49 vergesse ich nicht, und die Romantiker eben sowenig. Aber das waren kleine Elitäre Kreise die sich diese Ideen ausgedacht haben, und versucht haben diese Umzusetzten.
Das Proletariat was diesen Revolutionären gefolgt ist, definierte sich nicht durch Deutschland sondern wollte eine VErbesserung der Lebensbedingungen.

Wären sie von "Deutschland" eingenommen gewesen wie erklärst du dir die späteren Kriege zwischen Preussen und Bayern?

[QUOTE] Die deutsche Sprache ist doch nicht erst von den Nazis erfunden worden. Natürlich ist sie gewachsen, hat sich stetig gewandelt, doch wenn man sich die Sprachveränderung der letzten 30 Jahre betrachtet, hat sie sich in dieser Zeit tiefgreifender gewandelt als in den 200 Jahren zuvor. So ist es heute immer noch problemlos möglich, die deutschsprachigen Texte Martin Luthers zu verstehen, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts geschrieben worden sind. (Eine interessante Feststellung ist übrigens, dass mit einer zunehmenden Anglisierung eine Sprachsimplifizierung einhergeht; wieso auch immer, scheinen diese beiden Tendenzen einander zu bedingen.) Aus der Veränderlichkeit des Deutschen jedoch abzuleiten, dass es nicht alt sei, halte ich jedoch für verfehlt und verweise einfach mal als "Sprachvorstufen" auf das Alt- und Mittelhochdeutsche, das von den Wenigsten noch verstanden werden kann, jedoch ganz eindeutige Parallelen zum Neuhochdeutschen besitzt, das sich seit dem 15. Jahrhundert durchgesetzt hat und bis heute (selbstverständlich mit gewissen Modifikationen) gesprochen wird. Soviel zur „jungen“ deutschen Sprache.
[/QUOTE]

Intressant daran ist das du mir versuchst die "Deutsche" Sprache als alt zu verkaufen, weisst du wer das Mittelhochdeutsche damals Sprach?
Wer hat uns Schriftliche Zeugnisse hinterlassen?
Wer führte die Definition durch die eine angeblich Nationale Sprache verklärte?

Die Elite, war es in jedem Fall, diese Grenzte sich gerade durch Sprache vom Volk ab. Vor 200 Jahren hätte ein Bayer einen friesen nur sehr sehr schwer verstehen können, dabei ist es aber nicht von bedeutung das die Nobilität sich auf Latein und Französisch unterhalten haben mag.

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Ich persönlich begrüße es das Deutschland geeint und mit einer Sprache versehen wurde, damit wenigstens auf diesem Lokalen Raum Babylon aufgelöst wurde. Aber das ist nur erst ein Schritt auf dem Weg zu einer Welt, der nächste muss lauten für Europa eine EInigung hinzubekommen mit einer Sprache.

Übrigens hätten wir 1848/49 auch auf einander treffen können, nur wärst du damals der Bayer gewesen und ich der Deutsche. ;)

Pallor
PelloquinGeschätzte Aversion, ich muß mich entschuldigen. Bei meinen knapp gefassten Worten darf es mich nicht wundern, wenn sie falsch verstanden werden. als ich schrieb, dass ich möglicherweise nicht mitbekommen habe, dass es heute wieder in Ordnung ist, [i]deutsch[/i] zu sein, da hatte ich ein deutschsein im Sinn, dass sich nicht allein als gleichwertig mit anderen Nationen/Kulturen erkennt, sondern sich (wieder) über andere erheben will.

In diesem Zusammenhang bitte ich davon abzusehen, die Rede von paranoiden Deutschen zu führen. Ich bin mir allein der Geschichte und der menschlichen Unfähigkeit, aus ebenjener zu lernen, bewußt.

Ist schon die unsägliche Debatte um "deutsche Leitkultur" in Vergessenheit geraten?

Wenn ich von [i]deutsch[/i] spreche, dann spreche ich nicht von einem gesunden Nationalbewußtsein, wie z. B. solches, dass Dir gewahr wird, wenn Du in England sitzt und zu recht Dein manierliches Brot vermißt. Nein, ich spreche dann von einem deutschsein, bei dem versucht wird ein vermindertes Selbstbewußtsein durch ein exorbitantes Nationalbewußtsein auszugleichen.

Dass dies aber nicht allein eine deutsche Schwäche ist, davon zeugt nicht zuletzt der beinahe schon pathologisch anmutende Nationalstolz der US-Amerikaner.

Ich für meinen Teil muß übrigens gestehen, dass ich mich nur sehr wenig als deutsch fühle (abstammungstechnisch bin ich auch nur zu zwei viertel deutsch, denn meine Oma mütterlicherseits stammte aus Grevenmacher / Luxemburg, und mein Opa väterlicherseits aus Neapel / Italien.

Mein Opa mütterlicherseits stammte aus dem Hunsrück (wo das wohl ist? Je vom [i]Schinderhannes[/i] gehört?), und meine Oma väterlicherseits stammte aus Barbeln, einem kleinen Fischerviertel in Trier, in dem die eine Hälfte des Straßenzugs anlässlich des Hitlerbesuchs die Reichsflagge hißten, und die andere Hälfte Knüppel in die Fahnenfassungen steckte.)

Nein, wenn es um Nationalbewußtsein, um Kulturbewußtsein geht, dann bin ich zunächst einmal TRIERER.

Trier ist um so vieles älter als Deutschland, Trier war schon (im 4. Jahrhundert) Hauptstadt des weströmischen Reiches, und davor lebten die Kelten hier. Und noch vor ihnen (zumindest der Legende nach) ein assyrischer Königssohn namens [url="http://www.tricon.homepage.t-online.de/5101.htm"]Trebeta[/url] der dieser meinen Stadt ihren Namen [i]Treveris[/i] gab, 1250 Jahre vor der Gründung Roms.

Bei all den Völkern (Assyrer, Kelten, Römer, Ägypter, Nubier, Franken, Normannen, Juden, Franzosen, Preußen u. v. m.) die in diesen viertausend Jahren in Trier sesshaft geworden sind und wieder vertrieben wurden, aber immer einen Teil von sich zurückliessen, kann ich nicht (allein) Deutscher sein, denn der Geist dieser Menschen durchdringt immer noch diese Stadt, und dieser Geist ist auch in mir.
AzaManche Leute in diesem Forum wollen, oder können einfach nicht Diskutieren... Entweder die Wörter werden verdreht, oder man stellt sich bewusst dumm. :rolleyes:
decay73Nunja, das mit der deutschen Sprache scheint mir dann doch nicht [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Etymologie_des_Begriffs_Deutsch]ganz so einfach [/URL]zu sein.
Zumindest hat das ursprüngliche 'deutsch' wohl gar nicht so viel mit dem Deutschland in den heutigen Grenzen zu tun.
Pelloquin[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Manche Leute in diesem Forum wollen, oder können einfach nicht Diskutieren... Entweder die Wörter werden verdreht, oder man stellt sich bewusst dumm. :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Und wen meinst Du damit, Aza? Weil Dein Post direkt nach meinem erschien, fühle ich mich angesprochen.
Nnordy@Pallor: Bitte bitte und nochmal bitte: Erst informieren bevor Du Dinge behauptest, die grundfalsch sind! Die deutsche Sprache gibt es NICHT erst seit 150 Jahren - was für ein ausgesprochener Unsinn. Was ist mit Opitz, Lessing, Goethe, Kant? Die haben alle im 19. Jahrhundert gelebt, oder was? Also bitte. Nebenbei: Schon zu Zeiten Karls des Großen gab es - zumindest bei denjenigen, die des Schrifttums mächtig waren - Bemühungen, eine einheitliche Sprache abseits des Lateinischen zu finden. Es gab auch später das Mittelhochdeutsche (ab ca. 1050), was zwar nicht nachgewiesenermaßen als 'einheitliche Sprachform' aufgefasst werden kann, aber zumindest eine Vorform der deutschen Sprache ist. Es gibt genügend SCHRIFTLICHE Zeugnisse aus dieser Zeit, die auf eine breite Verwendung dieser Sprachform in allen Bevölkerungsschichten schließen lassen, da es auch 'Dokumentationen' über Gespräche mit einfachen Bauern gibt, die sich einer ähnlichen Sprachform bedienten. Wenn Dich das interessiert, dann mach Dich bitte in Bibliotheken schlau, und verschone 'uns' also bitte bitte mit gewagten Hypothesen, die genauso falsch wie irrelevant sind. Die Aversion versucht mitnichten, Dir die deutsche Sprache als "alt" zu verkaufen - sie ist es. Wenn Du das nicht akzeptierst, bist Du der Ignorant, nicht umgekehrt. Mitnichten wurde das Mittelhochdeutsche von den Nazis zur deutschen Sprache "verklärt" - falls Dir, nur als ein Beispiel, die Gebrüder Grimm etwas sagen, die mit dem Grimmschen Wörterbuch ein riesengroßes etymologisches Nachschlagewerk angelegt haben, das erst in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vollendet wurde - die waren ganz sicher so derart keine Nazis, wie Adolf Hitler kein Zeitgenosse von Goethe war. Und auch diese führten Nachweise und Abhandlungen über das Alt- und MIttelhochdeutsche.

Weiter bezeichnest Du die Romantiker erst als elitäre Zirkel, dann verurteilst Du sie, da sie Kriege zugelassen hätten. ja was denn nun? Hatten die Romantiker (verstanden als Literaten und Philosophen) die Möglichkeit, Einfluß auf den Landesherren zu nehmen und ihm den Krieg zu verbieten? Anders gefragt: Stelle Dir vor, jemand, der die gleiche politische Gesinnung teilt wie Du, schlägt Dir ins Gesicht, aus welchen Gründen auch immer. Wirst Du zurückschlagen, ihn totdiskutieren, weggehen? Ich versuche hier, eine Parallele auf einer nicht wirklich zulässigen Ebene aufzumachen, damit vielleicht klarer wird, was ich meine (die Hoffnung stirbt zuletzt).

Noch was: Wenn Du nicht in der Lage bist, Posts zu verstehen, höre wenigstens damit auf, Leuten Dinge zu unterstellen, die sie weder gesagt noch impliziert haben. Wenn Du Teile aus Aversions Post nicht verstehst, frag lieber nach, bevor Du Dich derartig weit aus dem Fenster wagst.

Mir persönlich gefällt die derzeitige Simplifizierung der deutschen Sprache ebenfalls nicht. Der 'englische' Einfluß ist m.E. bei weitem größer als der damalige französische, was auch am höheren Einfluß von Fachtermini in breitere Bevölkerungsschichten als zum damaligen Zeitpunkt liegt, wenn man bspw. an Computervokabular denkt. Daß durch Anglizismen auf Dauer die babylonische Sprachverwirrung aufgehoben wird, wie Pallor weiter vorne zu hoffen gewagt hat, halte ich für unsinnig. Lehnwörter werden nach wie vor noch an die jeweilige Sprachgrammatik angepaßt. Damit sind die Aussichten auf eine 'Einheitssprache' (das Esperanto lassen wir jetzt mal außen vor) mehr oder weniger gleich Null. Es sei denn, nach dem atomaren Krieg bleibt nur ein kleines Häufchen Menschen der gleichen Sprachfamilie übrig...

Es ist einfach ermüdend, wenn Menschen ganz allgemein nicht in der Lage sind, grammatikalisch richtige und vollständige Sätze von sich zu geben, sondern verstümmelte Satzfetzen, deren überstrapazierender GEbrauch von 'Neudeutsch' das Verstehen schwierig bis unmöglich macht. Sicher sind das Ausnahmen, aber auch Ausnahmen nehmen Einfluß auf die Sprachentwicklung.

Noch eins: Gehe ich recht in der Annahme @Pallor daß die von Dir verwendeten Begriffe wie Proletariat und Elite als die ideologisch marxistisch aufgeladenen verstanden werden sollen? Nur, damit klarer wird, wen Du darunter zusammengefaßt verstehen willst - den Adel? DAs Bildungsbürgertum oder die Bourgeoisie ganz allgemein? Den Klerus?
Pallor@ Nnordy

Bitte auch wenn du glaubst etwas zu wissen, hinterfrage dich nochmal, bevor du dich als "klüger" aufspielst.

Das es ein Sprachgebilde gibt vor dem AH Deutsch, das unter die grosse Kathegorie "Deutsch" fällt, will niemand bestreiten.

Nur die Deutschesprache die wir heute haben, ist nicht damit gemeint. Auch die Gebrüder Grimm haben weder unsere Grammatik noch unsere Rechtschreibung(was übrigens ebenfalls ein Produkt der neusten Zeit ist, das nur eine Form der Schreibweise richtig ist) noch unsere Wörter , wir sprechen heute eine sehr neue Form der Sprachfamilie "Deutsch".

Das führt dazu das auch die Deutschesprache heute mit den Anglizismen ebenso "Deutsch" ist wie unsere definierte neue Sprache oder gar das Bayrische!

[QUOTE]Weiter bezeichnest Du die Romantiker erst als elitäre Zirkel, dann verurteilst Du sie, da sie Kriege zugelassen hätten. ja was denn nun? Hatten die Romantiker (verstanden als Literaten und Philosophen) die Möglichkeit, Einfluß auf den Landesherren zu nehmen und ihm den Krieg zu verbieten? Anders gefragt: Stelle Dir vor, jemand, der die gleiche politische Gesinnung teilt wie Du, schlägt Dir ins Gesicht, aus welchen Gründen auch immer. Wirst Du zurückschlagen, ihn totdiskutieren, weggehen? Ich versuche hier, eine Parallele auf einer nicht wirklich zulässigen Ebene aufzumachen, damit vielleicht klarer wird, was ich meine (die Hoffnung stirbt zuletzt). [/QUOTE]

Mein Gott, das ist ja mit das dümmste was ich hier je gelesen habe.

Nur weil man eine Elite ist muss man keine Macht haben.

Falls dein überaus simples Beispiel mit dem Schlagen auf den Preussisch Bayrischen Krieg anspielen soll, so begehst du den Fehler zu verkennen wer Krieg geführt hat und wer dagegen war.

Wenn du Fragen zu diesem Historischen Ereigniss hast, so kannst du sie mir gerne Stellen.


[QUOTE] Mir persönlich gefällt die derzeitige Simplifizierung der deutschen Sprache ebenfalls nicht. Der 'englische' Einfluß ist m.E. bei weitem größer als der damalige französische, was auch am höheren Einfluß von Fachtermini in breitere Bevölkerungsschichten als zum damaligen Zeitpunkt liegt, wenn man bspw. an Computervokabular denkt. Daß durch Anglizismen auf Dauer die babylonische Sprachverwirrung aufgehoben wird, wie Pallor weiter vorne zu hoffen gewagt hat, halte ich für unsinnig. Lehnwörter werden nach wie vor noch an die jeweilige Sprachgrammatik angepaßt. Damit sind die Aussichten auf eine 'Einheitssprache' (das Esperanto lassen wir jetzt mal außen vor) mehr oder weniger gleich Null. Es sei denn, nach dem atomaren Krieg bleibt nur ein kleines Häufchen Menschen der gleichen Sprachfamilie übrig...
[/QUOTE]

Lesen und Verstehen!

[QUOTE] Ich persönlich begrüße es das Deutschland geeint und mit einer Sprache versehen wurde, damit wenigstens auf diesem Lokalen Raum Babylon aufgelöst wurde[/QUOTE]

Was hat Pallor also geschrieben?

Pallor ist auch gewillt sogar Englisch oder Spanisch als Europäische Sprache anzuerkennen, es muss ncihtmal ein mischmasch sein.

[QUOTE] Noch eins: Gehe ich recht in der Annahme @Pallor daß die von Dir verwendeten Begriffe wie Proletariat und Elite als die ideologisch marxistisch aufgeladenen verstanden werden sollen? Nur, damit klarer wird, wen Du darunter zusammengefaßt verstehen willst - den Adel? DAs Bildungsbürgertum oder die Bourgeoisie ganz allgemein? Den Klerus?[/QUOTE]

Ich verstehe das darunter was sich aus dem Satz ergibt, und ja es sind Anleihen bei Marx.

pallor
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]
Eine Demokratie ist nicht mehr lange eine Demokratie, wenn man Rechten Kräften erlaubt sich zu entfalten.
Das kannst du sehr schön an der Weimarer Republik erkennen, darauf hin hat sich in Deutschland die Wehrhafte Demokratie durchgesetzt.
[/B]
[/QUOTE]

Also mal langsam...
Wie war mal wieder die Definition von Demokratie Pallor? Bitte aufsagen!

Ich habe nirgendswo den Begriff "wehrhaft" in diesem Kontext gesehen. Und hoffe ihn auch nicht zu sehen. Erinnert mich irgendwie an die 30er Jahre .... *grübelgrübel*

Bildung bringt was. Sinnloses draufloshauen nicht.

[QUOTE][B]
Z.b. ist es Übrigens Möglich das wir hier die Wirtschaftsordnung ändern und zum Kommunismus wechseln, das tangiert die Demokratie nicht.
[/B][/QUOTE]

Träum weiter Pallor. Sagt dir die Geschichte nichts? Ideologie hin oder her - der menschliche Faktor muß immer berücksichtigt werden. In der Hinsicht ist Kommunismus nicht besser als NSimus gewesen. Einziger Unterschied: die haben den Krieg gewonnen. Totalitär waren beide Regimes, Blut haben beide an ihren "Händen".

[QUOTE]
[B]
Nein 1848/49 vergesse ich nicht, und die Romantiker eben sowenig. Aber das waren kleine Elitäre Kreise die sich diese Ideen ausgedacht haben, und versucht haben diese Umzusetzten.
Das Proletariat was diesen Revolutionären gefolgt ist, definierte sich nicht durch Deutschland sondern wollte eine VErbesserung der Lebensbedingungen.
[/B]
[/QUOTE]

Das Proletariat will IMMER nur die Verbesserung seiner Lebensbedingungen du DUSSEL! Solange du nur in Theorie schwelgst und keine Menschenkenntnis entfaltest muß dir der Gehalt von Geschichte verschlossen bleiben. Sämtliche Revolutionen sind von einer Elite angestupst worden. Ohne Elite keine Revolution. Au backe ...

Sämtliche Revolutionen sind immer an große Not gekoppelt gewesen. Ohne den Auslöser "Not" und "keine Möglichkeit Grundbedürfnisse zu decken" hätte es viele Bewegungen nie gegeben.

Wirtschaftsgeschichte ist doch sowas feines ...

[QUOTE][B]
Die Elite, war es in jedem Fall, diese Grenzte sich gerade durch Sprache vom Volk ab. Vor 200 Jahren hätte ein Bayer einen friesen nur sehr sehr schwer verstehen können, dabei ist es aber nicht von bedeutung das die Nobilität sich auf Latein und Französisch unterhalten haben mag.
[/B]
[/QUOTE]

Sag mal - wo kriegst du denn diesen Mist verzapft? Also mal zurück zum Schulunterricht: Was bedeutet Luthers Bibel? Und der Sachsenspiegel? Was haben beide gemeinsam?

[QUOTE][B]
Ich persönlich begrüße es das Deutschland geeint und mit einer Sprache versehen wurde, damit wenigstens auf diesem Lokalen Raum Babylon aufgelöst wurde. Aber das ist nur erst ein Schritt auf dem Weg zu einer Welt, der nächste muss lauten für Europa eine EInigung hinzubekommen mit einer Sprache.
[/B]
[/QUOTE]

Wohl zu viel Star Trek gesehn oder wat?! Aeh nö sorry, da gibt es noch jede menge Sprachen - falsche Serie.

[QUOTE]
[B]
Übrigens hätten wir 1848/49 auch auf einander treffen können, nur wärst du damals der Bayer gewesen und ich der Deutsche. ;)
[/B][/QUOTE]

*lach* Das ist noch heute so bis zum gewissen Grad! Bayrisch wird noch sehr aktiv gesprochen. Selbstbewußtsein haben die Bayern in der Hinsicht auch. Also?


Ach manno - dumm bist du nicht, aber diese Verbocktheit auf Kommunismus und Gleichschaltung ... hrm. Menschenkenntnis ist was feines und lernenswertes.

Gruß

~Oskadis~
Aza[QUOTE][i]Original geschrieben von Pelloquin [/i]
[B]Und wen meinst Du damit, Aza? Weil Dein Post direkt nach meinem erschien, fühle ich mich angesprochen. [/B][/QUOTE]

Bitte das nicht persönlich nehmen, ich möchte damit niemanden (auch unterschwellig nicht) persönlich angreifen!
Es fällt mir nur manchmal auf, dass, sobald die eigene Meinungs nicht passt einfach auf Durchzug geschaltet wird.. Sowas macht eine Diskussion dann sehr müßig und lässt sie auch schnell auf die persönliche Ebene entgleiten..

Wer sich persönlich angegriffen gefühlt hat, oder es noch tut (deutsch O_o) der kann mir gerne eine Pn schreiben, ich freu mich über Post =)
NnordyIch sag nur eins: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Diskutieren werde ich mit Dir nicht - ich weiß ja, daß es keinen Sinn hat.

Ich verweise nochmals auf die Aversion: Sprache entwickelt sich selbstverständlich. Sprache ist nämlich kein theoretisches Konstrukt, sondern ein organisches Gebilde. Du reitest auf dem Konstrukt herum, und verfehlst damit die Realität (wie so häufig... *seufz*).
Deutsch ist keine Sprachfamilie in dem Sinn. Indogermanisch wäre eine... aber das ist Theorie und bringt uns nicht weiter... ja, wir sprechen Neuhochdeutsch. Das gibt es seit Luther. Wenn das für Dich unter "neu" fällt, von mir aus...

den Mist mit den Romantikern hast Du verzapft, nicht ich. Ich habe bloß den Schluß aus Deinem Post gezogen, also greif Dir an die eigene Nase, da bist Du richtig. Mein überaus anschauliches Beispiel war auf die von Dir aufgestellte These bezogen, wenn die Romantiker doch eine einheitliche Kulturidentität hatten, warum dann die genannten Kriege möglich waren. Den Kausalzusammenhang hast wiederum Du hergestellt, nicht ich. Ich habe lediglich eine Visualisierung versucht, damit Du u.U. erkennst, daß eine so unzulängliche Kausalverknüpfung luftschloßähnliche Züge hat.

Auf s. 1 schriebst Du was von 'stell Dir vor Du wachst morgen auf und es gibt nur noch eine Sprache' - zumindest sinngemäß. DARAUF habe ich mich bezogen.

Noch was: Es ist manchmal schwierig Deine 'Sätze' zu verstehen, da oft Buchstaben oder Satzzeichen fehlen. So weit wollte ich daher auch gar nicht gehen, sondern ich wollte bloß Klarheit darüber haben, wie ich Deine sinnschweren Begriffe deuten muß, damit ich Dich RICHTIG verstehe. Schwierig ist nur, daß Du die Zeit seit Marx nicht mit einberechnest, sondern versuchst, die Begriffe nach ihrem Ursprung zu verwenden - inkl. Überbau. :D Daß das heute nicht mehr so ohne weiteres geht, wissen wir doch aber alle - ich verweise hier immer gern auf U. Beck "Die Risikogesellschaft"... Nur so.

Ansonsten: Danke, oskadis. Das mit dem Bayrischen habe ich ebenso beobachtet - wie wahrscheinlich auch jeder andere Nicht-Bayer bestätigen kann. ;)
Darket[QUOTE]Bitte auch wenn du glaubst etwas zu wissen, hinterfrage dich nochmal, bevor du dich als "klüger" aufspielst.[/QUOTE]
Oh mein Gott! Und jetzt nehmen wir uns alle bei den Händen, rauchen einen Joint und hinterfragen uns dabei selbst um das einzig wahre Chi zu erreichen.....sonst gehts noch, ja? Wenn es hier jemanden gibt, der sich aufspielt, der das mit dem Hinterfragen in keiner Weise auf die Reihe bekommt (zumindest bei sich selbst) und sich eigentlich IMMER UND ÜBERALL für klüger hält als den Rest, dann.....na wen könnte ich meinen?

[QUOTE]Mein Gott, das ist ja mit das dümmste was ich hier je gelesen habe.[/QUOTE]
Mir fallen da noch gaaaaaaanz andere Sachen ein, muss ich die jetzt breittreten?

Pallor, langsam aber sicher habe ich von diesem Oberlehrergetue endgültig die Schnauze voll, tu mir und tu wahrscheinlich dem Großteil der Mitsikutanten in diesem Forum bitte einen riesigen Gefallen und hör gefälligst mit diesem Diskutieren von oben herab auf, sowas tut man, wenn überhaupt mit Leuten, die man für dämlich hält. Da ich nicht annehme, dass Du das Publikum hier kollektiv für dämlich hälst, weil Du Dir dann wahrscheinlich auch zu schade dafür wärest überhaupt mir ihnen zu diskutieren, bemühe Dich doch wenigstens um einen Schreibstil, der nicht jedem impliziert ein dämliches, kleines Arschloch zu sein, dass von Lehrer Pallor auf den richtigen Weg geführt werden muss.
So lange dem nicht so ist, empfehle ich eigentlich dem gesamten Kaiserpublikum über Deine Beiträge hinwegzulesen, weil es einfach nur sinnlos wird....ich kanns leider nicht, ich muss mir diesen Mist immer wieder reinziehen... :rolleyes:
PelloquinNaja, was mich betrifft, so versuche ich schon, meine Mitdiskutanten zu verstehen (es hängt natürlich sehr von meiner Tagesform ab, inwieweit ich bereit/fähig bin, zu verstehen).

Ich fürchte auch ich schalte manchmal auf Durchzug, wenn ich glaube, dass mich jemand nicht verstehen will. Und dabei vergesse ich dann völlig, dass man vielleicht einfach nur aneinander vorbeiredet, weil jeder Gesprächsteilnehmer den Sinn eines Wortes für sich anders interpretiert.

Ich hoffe z. B. nun, dass die Mitlesenden verstehen, was ich meine, wenn ich [i]deutsch[/i] schreibe. Ich setzte es in kursiv, weil ich damit ein verzerrtes, übertriebenes Nationalbewußtsein meinte, eben eines, das fehlendes Selbstbewußtsein mit einem (übertriebenen) Nationalbewußtsein zu kompensieren versucht. Daran ist an sich noch gar nichts schlimmes, aber wenn ein übersteigertes Nationalbewußtsein sich zum Schaden anderer auswirkt, wie dies einmal geschehen ist (genau genommen passierte es nicht nur einmal, bei uns, sondern genaugenommen passiert es ständig, überall auf der Welt, sei es in Russland/Tschetschenien, in China und seinen muslimischen Republiken oder in Afrika) dann ist dies höchst bedenklich und ablehnenswert.

Vielleicht ist dieser Thread ein Lehrstück in Sachen menschlicher Kommunikation, denn - selbst da wir hier Diskutierenden weitgehend auf Anglizismen und andere Fremdwörter verzichten, fällt es uns schwer, einander zu verstehen. Vielleicht liegt das daran, dass wir einander nicht verstehen können, weil wir nicht verstehen wollen, nicht bereit sind, auf den anderen zuzugehen.

Auch wenn es nicht so aussehen mag, aber ich verstehe die weitaus meisten Leute in diesem Thread, und ich teile auch so manche Anischt jener, die mir widersprochen haben, bzw. denen ich widersprochen habe. Selbst das Gedicht fand ich nicht schlecht (im Sinne von gut geschrieben und auch einer gewissen Wahrheit nicht entbeherend). Aber die Art und Weise, wie der/die Verfasser es verstanden wissen wollen, die stösst mich ab.

Habt ihr eigentlich bemerkt, dass sich Mefisto nicht weiter an unserer Diskussion beteiligt hat? Ebensowenig wie in den anderen Threads?

Wie auch immer, Deutschland, Gott, und die Welt werden immer das sein, was jeder einzelne daraus macht.
AzaDie vielen Missverständnisse/Meinungsverschiedenheiten die hier auftreten, mögen auch darauf zurückzuführen sein, dass die wenigsten hier ein Verständnis für Metakommunikation & Empathie besitzen. (leider)
Pallor[QUOTE] Also mal langsam...
Wie war mal wieder die Definition von Demokratie Pallor? Bitte aufsagen!

Ich habe nirgendswo den Begriff "wehrhaft" in diesem Kontext gesehen. Und hoffe ihn auch nicht zu sehen. Erinnert mich irgendwie an die 30er Jahre .... *grübelgrübel*

Bildung bringt was. Sinnloses draufloshauen nicht.[/QUOTE]

Demokratie besagt das eine Gewisse Gruppe von "Freien" durch Wahlen Entscheidungen fällen.
Da steht weder etwas von Freiheit, Gleichheit oder gar Menschenrechten. In der Demokratie muss es keine Freie Presse geben und noch weniger Meinungsfreiheit.

IN der Antike gab es Demokratien wo weder Frauen noch Sklaven wählen durften, und von einer Verfassungsmässigen Meinungsfreiheit ist kaum zusprechen.

In Deutschland haben wir eine wehrhafte representative Demokratie, unsere Verfassung ist so geartet das es ausgeschlossen wird das Verfassungsfeinde im System hoch kommen. Diese Teile der Verfassung finde ich übrigens sehr angenehem.

[QUOTE] Träum weiter Pallor. Sagt dir die Geschichte nichts? Ideologie hin oder her - der menschliche Faktor muß immer berücksichtigt werden. In der Hinsicht ist Kommunismus nicht besser als NSimus gewesen. Einziger Unterschied: die haben den Krieg gewonnen. Totalitär waren beide Regimes, Blut haben beide an ihren "Händen".
[/QUOTE]

1. Es gab noch keinen Verwircklichten Kommunismus, das was die Welt hatte war Stalinismus bzw. Sozialismus.

2. Das ich sagte es kann der Kommunismus eingeführt werden, beinhaltet einzig und allein die Option, und zeigt das der Kommunismus der hier eingeführt würde ein Verfassungsterueer wäre, also Demokratischer Natur!

[QUOTE] Das Proletariat will IMMER nur die Verbesserung seiner Lebensbedingungen du DUSSEL! Solange du nur in Theorie schwelgst und keine Menschenkenntnis entfaltest muß dir der Gehalt von Geschichte verschlossen bleiben. Sämtliche Revolutionen sind von einer Elite angestupst worden. Ohne Elite keine Revolution. Au backe ...

Sämtliche Revolutionen sind immer an große Not gekoppelt gewesen. Ohne den Auslöser "Not" und "keine Möglichkeit Grundbedürfnisse zu decken" hätte es viele Bewegungen nie gegeben.

Wirtschaftsgeschichte ist doch sowas feines ...
[/QUOTE]

Du entkräftest dich selbst, entweder sagst du das Volk war überzeugt Deutsch zu sein, dann hätten sie gekämpft weil sie "ein Deutschland wollten" oder du sagst sie wollten nur etwas zuessen....

[QUOTE] Sag mal - wo kriegst du denn diesen Mist verzapft? Also mal zurück zum Schulunterricht: Was bedeutet Luthers Bibel? Und der Sachsenspiegel? Was haben beide gemeinsam?
[/QUOTE]

Was bedeutet Luthers Bibel denn?

Wusstest du das bis zur Allgemeinen Schulpflicht wir in Deutschland 70% Analphabeten hatten?

[QUOTE]Wohl zu viel Star Trek gesehn oder wat?! Aeh nö sorry, da gibt es noch jede menge Sprachen - falsche Serie.
[/QUOTE]

Star Trek hat die andere möglichkeit gewählt, es wurde anstelle einer Einheitssprache ein Kommunikator erfunden welcher in Echtzeit übersetzt.
Da ich aber nicht auf absehbare Zeit glaube das wir einen Kommunikator entwickeln der es schafft Sinn und Bedeutung von Sprachen in eine andere Sprache zu transformieren, bin ich lieber für eine Sprache auf der Erden.

[QUOTE]*lach* Das ist noch heute so bis zum gewissen Grad! Bayrisch wird noch sehr aktiv gesprochen. Selbstbewußtsein haben die Bayern in der Hinsicht auch. Also?


Ach manno - dumm bist du nicht, aber diese Verbocktheit auf Kommunismus und Gleichschaltung ... hrm. Menschenkenntnis ist was feines und lernenswertes.
[/QUOTE]

1. Ich bin gegen Gleichschaltung und Gleichschaltung hat nichts mit dem Kommunismus zutun. In diesem System ist ein Problem das wir uns auf Nationaler Ebene "gleichschalten" lassen, und du forderst sogar das wir "deutsch" sind und bleiben.

Etwas seltsam deine Position oder?

2. Am Beispiel Bayern kannst du erkennen wie ich mir eine Weltsprache Vorstelle, es kann überall Dialekte oder noch "Heimat"Sprachen geben die die alten Reaktionären noch am Stammtisch sprechen.
Aber jeder Mensch beherscht die "Common" Sprache, damit er sich überall auf der Erde verständigen können.

@ Nnordy

Wenn du nicht Disskutieren willst lass das schreiben bleiben.

Du gibst mir in allen Punkten recht und ziehst all deine Aussagen zurück, du machst Fehler in der Form und im Inhalt, du zitierst mich ausserdem falsch, ich verstehe wieso du die Disskusion abbrechen willst.
Es müsste dir einleuchten das solche Positionen nicht überzeugen.

[QUOTE]Wenn das für Dich unter "neu" fällt, von mir aus...
[/QUOTE]

Ab wann wurde es von der Mehrheit der Deutschen als Sprache anerkannt?
Ab wann beherschten die Mehrheit der Deutschen dies als Schrift?
Ab wann wurde Schriftlich die Eindeutigkeit von Grammatik und Vokabeln niedergeschrieben?

Ab diesem Zeitpunkt kann von einem Deutschland in dem "Hochdeutsch" gesprochen wird die rede sein.,

[QUOTE] Auf s. 1 schriebst Du was von 'stell Dir vor Du wachst morgen auf und es gibt nur noch eine Sprache' - zumindest sinngemäß. DARAUF habe ich mich bezogen.
[/QUOTE]

Dann zitiere richtig.

[QUOTE] Ich habe bloß den Schluß aus Deinem Post gezogen, also greif Dir an die eigene Nase, da bist Du richtig.[/QUOTE]

Leider hast du die falschen/unlogischen Schlüsse gezogen, ich bin gerne bereit dir die richtig zu erklären du hättest nur nett Fragen brauchen.

@ Darket

Jaja ich weiss, nochmal ein kurzes Statemant:
Ich halte 90% dieser Seite nicht für dumm.

Pallor
Darket[QUOTE]Da ich aber nicht auf absehbare Zeit glaube das wir einen Kommunikator entwickeln der es schafft Sinn und Bedeutung von Sprachen in eine andere Sprache zu transformieren, bin ich lieber für eine Sprache auf der Erden.[/QUOTE]
Da Sprache ein wichtiges Kulturgut ist: Würde das nicht eine kulturelle Gleichschaltung bedeuten, die sowohl Du als auch ich als bekennende Freunde multikultureller Gesellschaften rundweg ablehnen müssten?
Oder bedeutet multikulturelle Gesellschaft für Dich einen Zwischenschritt zu gänzlich einheitlichen Kultur, welche sich zwar aus ursprünglich verschiedenen Einflüssen zusammensetzt, letztendlich aber völlog einheitlich ist und jede Neuerung an und für sich ablehnen müsste, weil das Ziel sonst nie erreicht werden könnte?
PallorNein ich will die anderen Sprachen nicht verbieten, es geht dabei nur darum das jeder Mensch die Botschaft eines Satzes versteht.

Erst so ist ein Internationaler Austausch der Kulturen möglich, und ich strebe bei weitem keine EInheitskultur an, in der nur noch eine "Kultur" vorherscht.

Wenn aber mit Einheitskultur eine gesamte Erdengesellschaft gemeint ist, die alle bisherigen Kulturen mit einbezieht und aus allen Kulturen schöpft, so bin ich ein Freund davon.
Jeder Mensch darf sich danach aus allen Kulturen entscheiden und danach leben.


Pallor
Adoredie startseite [URL=http://www.rasputin.de/CF/Jugend/index.html]dieser seite[/URL] ist genau das was mit dem anfangsbeitrag noch so in verbindung bringe ...

ich wollte das nur mal so einwerfen. ansonsten ist der verlauf hier recht interessant mitzuverfolgen (nicht ironisch gemeint!).
oskadisDas Problem ist keine mangelnde EMpathie - die hab ich zuhauf. Das Problem hier ist, daß Pallor meint die Weisheit mir dem Löffel gefressen zu haben. So führt er sich auf.

Sag mal Pallor, wie willst du verstehen was ich sage, wenn du anscheinend nicht die Informationen dazu besitzt? Warum sollte ich meine Energie darauf verwenden dir Nachhilfeunterricht zu erteilen? Es reicht mir. Ich bin eher dafür bekannt kein Blatt vor dem Mund zu nehmen - und das hier hat jetzt den Punkt erreicht, wo ich einfach mal meine Meinung ganz unverblümt loslasse.

Ich sehe zu keinem Punkt, daß du überhaupt überprüfst, was andere dir sagen. Pubertäres Verhalten sage ich nur dazu. Ich weiß genau aus welcher Ecke du kommst. Du meinst, du willst nicht gleichschalten - ich verstehe aber in deinen zusammenhanglosen Argumenten nur, daß du keine Ahnung zu haben scheinst was du willst. Gleichschaltung wird schon mit Sprache erreicht. Es braucht keine weiteren Maßnahmen. Sprache ist ein perfektes Mittel zur Unterdrückung und zur gesellschaftlichen Umformung. Aber vielleicht ist das zu hoch - und ehrlich gesagt habe ich kein Bock eine sprachwissenschaftliche Abhandlung zu halten oder ganze Teile von Büchern abzuschreiben. Du selber hast zu keinem Zeitpunkt meine Frage beantwortet ob du Fremdsprachen auf dem Niveau EInheimischer sprichst.

Wenn ich beim Wechsel in eine andere SPrache merke, daß meine Gedankenstruktur sich radikal ändert , wenn ich merke, wie meine Person viel anders wirkt wenn ich auf Englisch oder Russisch oder Spanisch oder Französisch spreche - dann machen mir deine vollkommen hahnebüchernen, idealistischen und nicht fundierten Argumente eine scheißangst. Weil du keine Ahnung hast. Weil du einfach nicht hören willst und weil du nicht bereit bist dich mit den Argumenten der Gegenseite auf offene Art und Weise auseinanderzusetzen.

Und ehrlich gesagt: deine Arroganz und Verschlossenheit wird bei mir 1. Verbocktheit und 2. einen Lachkrampf auslösen.

Erwarte aber nicht, daß ich dann aber mich verbeuge und dem allwissenden, weisen Pallor auch noch Recht gebe und mit eingezogenem Schwanz von dannen ziehe. Du wirst dir meine Meinung anhören - ob es dir schmeckt oder nicht.

Gruß

~Oskadis~

P.S. Lies mehr Bücher über die betreffenden Themen - ich habe mich weder wiedersprochen noch dir Recht gegeben. Ein Forum zwingt dazu knapp die Wörter zu messen. Wenn dir die nötigen HIntergrundinfos fehlen kannst du nicht folgen.
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Adore [/i]
[B]die startseite [URL=http://www.rasputin.de/CF/Jugend/index.html]dieser seite[/URL] ist genau das was mit dem anfangsbeitrag noch so in verbindung bringe ...

ich wollte das nur mal so einwerfen. ansonsten ist der verlauf hier recht interessant mitzuverfolgen (nicht ironisch gemeint!). [/B][/QUOTE]

Du meine Güte, wollen die mit dem Hintergrund epileptische Anfälle auslösen oder was?

Egal - die Rechtschreibung auf der Seite ist unter aller S** Ist das etwa ein Fake?
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i]
[B] Ist das etwa ein Fake? [/B][/QUOTE]

Aber natüüürlich! :)
PallorOskadis, wie wäre es wenn du entlich einmal versuchst Inhaltlich gegen mich zuargumentieren anstatt seltsame Flosken hier zureden?

Wenn du dich über meine PErson auslassen willst, so hast du gerne die Gelegenheit in dem Subforum dies zutun, du wirst in bester Gesellschaft sein.

Wie wäre es übrigens wenn du mal versuchst ernsthaft hier zudiskutieren und dazu gehört z.b. Dinge zu belegen die nicht a priori durch Vernunft belegbar sind.

Ich frage ich wieso Sprache deine Gedankenstruckturen ändert?
Ebenso Frage ich mich wieso eine Einheitssprache und die potenz noch weitere Sprachen zu lernen die Menschen mehr einschränkt und gleich schalten soll als viele auferzwungende Einheitssprachen nur National gesteuert?

Pallor
Darket[QUOTE]Ebenso Frage ich mich wieso eine Einheitssprache und die potenz noch weitere Sprachen zu lernen die Menschen mehr einschränkt und gleich schalten soll [/QUOTE]
Weil hier das selbe Problem vorliegt, an dem schon größere Persönlichkeiten gescheitert sind: Der Mensch an sich.
Der Mensch im allgemeinen gesprochen, wird nämlich nicht einsehen, weshalb er mehrere Sprachen beherrschen sollte, wenn die ganze Welt doch ohnehin gleich redet. Ist auch irgendwie einleuchtend, welches Interesse sollte denn der nicht wissenschaftlich interessierte Mensch haben Zeit und Energie in das Erlernen weiterer Sprachen zu stecken?
Ob beabsichtigt oder nicht, soetwas führt zu einer linmguistischen Monokultur und zumindest ich lehne solcherlei ab.

[QUOTE]Oskadis, wie wäre es wenn du entlich einmal versuchst Inhaltlich gegen mich zuargumentieren anstatt seltsame Flosken hier zureden?[/QUOTE]
Gegenfrage: Wie wäre es, wenn Du auf Argumente bisweilen eingehen würdest, ohne bei jeder Gelegenheit Platitüden aus dem kleinen roten Buch in Deinem Kopf zu zitieren? Ich gehe ganz stark davon aus, dass solcherlei ziemlich fix zu angeregten und deutlich weniger genervten Diskussionen führen würde...
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]Oskadis, wie wäre es wenn du entlich einmal versuchst Inhaltlich gegen mich zuargumentieren anstatt seltsame Flosken hier zureden?

Wenn du dich über meine PErson auslassen willst, so hast du gerne die Gelegenheit in dem Subforum dies zutun, du wirst in bester Gesellschaft sein.

Wie wäre es übrigens wenn du mal versuchst ernsthaft hier zudiskutieren und dazu gehört z.b. Dinge zu belegen die nicht a priori durch Vernunft belegbar sind.

Ich frage ich wieso Sprache deine Gedankenstruckturen ändert?
Ebenso Frage ich mich wieso eine Einheitssprache und die potenz noch weitere Sprachen zu lernen die Menschen mehr einschränkt und gleich schalten soll als viele auferzwungende Einheitssprachen nur National gesteuert?

Pallor [/B][/QUOTE]

Oh Inhalt hatte ich zuhauf. Du schnallst es bloß nicht. Ist aber egal. Ich kenne genug Leute wie du. Ich mußte mal die Sau rauslassen.

Wenn du das Subforum Traum und Spiegelglas meinst - ich habe in beiden Themen geschrieben. Scheinst da nicht zu lesen. Tststs so berühmt und du liest nicht mal was in deinen Themen abgeht. Was ich hier geschrieben habe betrifft den Inhalt dieser Diskussion und wie du damit umgehst. Nicht deine generelle Unfähigkeit im Umgang mit Diskussionen.

Warum sollte ich dir etwas erklären, das auf eigener Erfahrung basiert? Warum machst du nicht die Anstrengung es nachzuvollziehen?

Denk mal nach - Sprache und Psyche gehen einher. Sprache wird von vielen Menschen entwickelt und deren Denkweise fließt in die Struktur/den Ausdruck
ein.

Warum gibt es in Russisch Verben der Bewegung, die anders behandelt werden wie der Rest? Warum haben sie zwei Grundverben für gehen, die die Richtung des gehenden Menschen implizieren? Warum gibt es Verben für abgeschlossene und für noch offene Prozesse? Das sind Dinge, die sauschwer für jemanden zu verstehen sind, der nur Deutsch kann.

Warum kann man nur flüssig reden, wenn man nicht bewußt über Grammatik und Vokabeln nachdenkt?

Warum haben viele solche Schwierigkeiten Englisch auf höherem Niveau zu sprechen? Weil Englisch assoziativ ist - der Kontext entscheidet über die Bedeutung des Gesprochenen. Dahingegen ist Deutsch strukturiert. Der Satzbau bestimmt über die Bedeutung.

Mehr Beispiele? Anders kann über Erfahrung nicht geredet werden. Und ich wette, daß das dich eventuell überfordert, da nicht abstrakt formuliert. Mach mal zur Abwechslung die Anstrengung die Beispiele zu hinterfragen. Vielleicht erarbeitest du dann für dich eine Theorie - oder frage Leute die andere Sprachen sprechen zu den Unterschieden. Gemeinsamkeiten gibt es weniger je weiter weg das Ursprungsland der Sprache von Deutschland weg ist.

Zur Gleichschaltung hat Darket schon was gesagt. Der Rest sollte sich aus meinen Ausführungen erschließen lassen. Hab keine Lust mehr heute über dieses Thema zu sprechen.

Gruß

~Oskadis~
NnordyOskadis, Du, ich und alle anderen die immer und immer wieder versuchen dem guten Pallor zu erläutern daß er so ziemlich der Einzige ist, der sich ständig widerspricht ist verlorene Liebesmüh. Wenn es nicht so traurig wäre und wenn er nicht so ein fürchterlich penetranter "Nur meine Meinung zählt und alle anderen haben Unrecht und außerdem kann eh nur ich argumentieren und alle anderen nicht und außerdem bin ich ja der Klügste, weiß alles und alle anderen nicht" Poster wäre wäre das ja auch alles nicht so schlimm. So nervt es einfach nur.

Lieber Pallor, ich sage es jetzt noch einmal: LESEN LERNEN! Weder widerspreche ich mir, noch ziehe ich meine Position zurück, noch mache ich mir die Mühe Dich richtig zu zitieren weil es das einfach nicht wert ist. Wenn ich Dich richtig zitiere behauptest Du eh nur ich habe Dich nicht richtig verstanden weil ich ja dazu zu doof bin. Werde mal erwachsen, und akzeptiere die Tatsache, daß niemand - und hier bist in erster Linie Du gemeint - alles wissen kann. Wenn er es dennoch behauptet und dabei so kläglich scheitert wie Du hier im Board im allgemeinen, dann wäre die beste Lösung, sich dies einzugestehen und damit mal auf ein Level mit den anderen Diskussionsteilnehmern zu kommen. Die Aversion ist studierter Germanist und hat, mit Verlaub, 100 Mal mehr Ahnung als Du, was die deutsche Sprache angeht, da er deren Geschichte und Entwicklung von der Pieke auf 'gelernt' hat. Warum Du in dieser Hinsicht ständig weiterfaselst und merkwürdige Thesen aufstellst, die überhaupt nix mehr mit dem Thread zu tun haben, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Wenn Du nicht in der Lage bist, beim Thema zu bleiben - und das scheinst Du nicht zu sein - laß es.

ICH mache Fehler in Form und INhalt - ich glaub ich lach mich tot. Der Einzige der das macht bist Du. Schließ doch bitte nicht ständig von Dir auf andere - das ist unzulässig.

Versteh doch bitte endlich was eine Diskussion ist. Der Duden sagt hierzu: Erörterung, Aussprache, MeinungsAUSTAUSCH. Er sagt nicht: Eine alleinige Meinung wird als absolut gesetzt und wer eine andere vertritt hat automatisch Unrecht. War das verständlich?
Und noch was, Pallor: Ja, Du hast es zu einem Großteil geschafft, mir den Kaiser zu verleiden, weil ich es leid bin, mich ständig durch Dein großkotziges rechthaberisches Gelaber zu lesen, das noch dazu orthographisch eine Tortur ist. Aber einmal muß es gut sein. Ich schließe mich diesbezüglich oskadis an - mich wirst Du nicht los. Du kannst es versuchen, und das wirst Du, aber es wird Dir nicht gelingen - diesmal nicht. Bis zu dem Tag, an dem Du endlich eine eigene Meinung entwickelst, und nicht sodbrennerischen halbverdauten Marx von Dir gibst (das hat der arme Kerl nämlich nicht verdient) und endlich, endlich verstehst was die Realität ist, und diese akzeptierst, ohne Dich hinter Deinen mangelhaften theoretischen Konstrukten zu verstecken.

Aber sei getröstet: Für heute habe ich fertig.
Darket[QUOTE]Ja, Du hast es zu einem Großteil geschafft, mir den Kaiser zu verleiden, weil ich es leid bin, mich ständig durch Dein großkotziges rechthaberisches Gelaber zu lesen,[/QUOTE]
Dem sei hinzugefügt, dass ich solcherlei schon von mehreren Leuten vernommen habe, was ich, nichteinmal als Moderator, sondern als jemand, der gern diskutiert, konstruktiv und sachlich diskutiert, außerordentlich schade und ärgerlich finde, erst recht, wenn es sich um Leute handelt, mit denen ich hier seit knapp zwei Jahren, also seitdem ich überhaupt hier bin, manch ein gutes Wortgefecht hatte.
Die Regeln dieses Forums habe ich nicht aufgesetzt, doch ich denke sie lassen soviel Interpretationsspielraum, dass man die Wahrung eines gewissen Diskussionsstils und eines angemessenen Tonfalles darunterfassen kann und sollte und eben diesen vermisse ich stark und weise gern darauf hin, dass ich in Zukunft ein stärkeres Augenmerk auf eben jenen werfen werde.

Ich habe kurzzeitig erwogen die wiederentstandene Pallor-Debatte nach T&S zu verschieben, aber bedauerlicher Weise sehe ich keinen Sinn darin, deshalb möge dieses hier stehen bleiben mit dem Ziel, dass es möglicher Weise sogar gelesen und zur Kenntnis genommen wird. Ich denke was gesagt werden musste ist gesagt, von daher schwinge ich an dieser Stelle die Mod-Keule und zwinge alle Beteiligten (mich eingeschlossen) mit besagter Keule in der Hand wieder zum On-Topic ;)

Gruß zur Nacht

Darket
PallorOn Topic, da wie Darket schon sagte alles gesagt wurde.

[QUOTE]Warum gibt es in Russisch Verben der Bewegung, die anders behandelt werden wie der Rest? Warum haben sie zwei Grundverben für gehen, die die Richtung des gehenden Menschen implizieren? Warum gibt es Verben für abgeschlossene und für noch offene Prozesse? Das sind Dinge, die sauschwer für jemanden zu verstehen sind, der nur Deutsch kann.

Warum kann man nur flüssig reden, wenn man nicht bewußt über Grammatik und Vokabeln nachdenkt?

Warum haben viele solche Schwierigkeiten Englisch auf höherem Niveau zu sprechen? Weil Englisch assoziativ ist - der Kontext entscheidet über die Bedeutung des Gesprochenen. Dahingegen ist Deutsch strukturiert. Der Satzbau bestimmt über die Bedeutung.

Mehr Beispiele? Anders kann über Erfahrung nicht geredet werden. Und ich wette, daß das dich eventuell überfordert, da nicht abstrakt formuliert. Mach mal zur Abwechslung die Anstrengung die Beispiele zu hinterfragen. Vielleicht erarbeitest du dann für dich eine Theorie - oder frage Leute die andere Sprachen sprechen zu den Unterschieden. Gemeinsamkeiten gibt es weniger je weiter weg das Ursprungsland der Sprache von Deutschland weg ist. [/QUOTE]

Diese Beispiele habe ich nie bestritten noch sage ich das die Systeme der Sprache alle gleich sind.
Es geht um die Frage ob man anders denkt wenn man eine andere Sprache hat oder ob nur die Sprache sich ändert.
Leider hast du diesesn Punkt nicht aufgegriffen, doch dies ist der entscheidende.

Wenn ich über z.b. Gerechtigkeit, Wahrheit, Liebe spreche, würdest du behaupten das es unterschiede auf den Inhalt hat ob dies in Deutsch oder Englisch geschieht?
Und ebenso müsste man dann folgern das Übersetzung nicht möglich wäre, da die Essenz des Gesprochenden nicht in eine andere Sprache übertragbar wäre.(Dabei geht es um Sinn mässige übersetzung, keine Wort wörtliche!)
Im Umkehrschluss müsste deine These lauten, das sich Deutsche untereinander besser verstehen(nicht im Sinne von Mögen) als ein Deutscher(der Englisch kann) und ein Engländer.

Diesen Tatbestand bestreite ich, da du alle International aggierenden Organisationen faktisch bestreites.
Sprache ist nur eine Form der Vermittlung eines Inhaltes, dabei spielt die Sprache als Form des Inhaltes auch eine Rolle, doch ist dieses Problem weniger zwischen einzelnen Sprachen zu verstehen sondern eher bei allen Sprachen!

Es ist folglich egal ob ich Englisch oder Deutsch als Muttersprache habe, die Gedanken die ich ausdrücke kann ich immer fassen wenn ich die entsprechenden Begriffe habe, in der jeweiligen Sprache. Der Forteil einer Internationalen Einheitssprache ist der praktische Vorteil das Internatiolnal Begriffe nicht mehr übersetzt werden müssen, sondern nur noch in einer Sprache definiert werden müssen.

Das soll aber niemanden hindern, zu seinem eigenen Vergnüngen irgend eine Idee von "Deutsch" noch als zweite Sprache zu lernen. Sicherlich wird es genügend Heimatvereine für die Reaktion geben.

Pallor

P.S.: Ich empfehle allen Beteiligten die Bücher des Linguistic Tourns zulesen, z.b. Wittgenstein oder Frege
oskadisÜbersetzungen die exakt den Inhalt des in einer anderen Sprache gesagten sind extrem Schwierig. Es gibt IMMER einen Inhaltsverlust. Und wenn der Übersetzer mies ist sogar Mißverständnisse. In diesem Punkt kommt kulurelle Kompetenz zum tragen. Begriffe ohne kulturellen Hintergrund zu übersetzen ist verlorene Liebesmüh.

Und ich habe dir gesagt, daß ich anders denke, wenn ich die Sprache wechsle. Denkstruktur - der Begriff sagt doch alles. Es geht nicht nur um die Form. Es geht um die Gestaltung des Inhalts. Es ist ein gegenseitiges aufeinander Einwirken. Du kannst und vor allem darfst die Form nicht von dem Inhalt separieren.

Gerechtigkeit, Liebe, Wahrheit - ja es gibt Unterschiede in verschiedenen Sprachen. Love - bedeutet meistens nicht dasselbe wie Liebe auf Deutsch. Es kann auch mit gernhaben oder ganz banal als positive Aussage übersetzt werden. Auf Russisch ist liubits der Ausdruck eines tiefgreifenden Gefühls eher mit Leidenschaft zu übersetzen - kann aber auch bedeuten mögen.

Sag mal Pallor, warum kommst du mir mit Philosophen? Tja - fürs abstrakte Denken mögen sie was taugen, aber der Alltag ist da schon anders. Ich habe hier Sprachkompetenz - hast du welche?

Es ist immer dasselbe: die Theoretiker meinen die Wahrheit in Händen zu halten und sprechen Praktikern, die wirklich in der Materie drin sind ihre Kompetenz ab. *kopfschüttel*
Gr. Gaulichter@Pallor und hoffentlich on-topic-bleibend

"Es geht um die Frage ob man anders denkt wenn man eine andere Sprache hat [...]" - vielleicht hast du mal gelegenheit, mit einem isländer zu reden, um deine annahme zu bestätigen oder zu widerlegen.

eine gleichschaltende internationale sprache muss sowohl den reichtum, den etwa das deutsche in der ausdrucksmöglichkeit hat, als auch die assoziationsfähigkeit des englischen verknüpfen, als auch eigenheiten anderer sprachen, damit es nicht zum verlust von werten und möglichkeiten kommt. kein mensch, der sich ernsthaft und mit leidenschaft seiner sprache bedient, wird auf ihre eigenheiten verzichten wollen, außer ganz bestimmte leute, wie mir scheint (vielleicht, weil sie sich nie ihrer sprache gewidmet haben).

"Wenn ich über z.b. Gerechtigkeit, Wahrheit, Liebe spreche, würdest du behaupten das es unterschiede auf den Inhalt hat ob dies in Deutsch oder Englisch geschieht?
Und ebenso müsste man dann folgern das Übersetzung nicht möglich wäre, da die Essenz des Gesprochenden nicht in eine andere Sprache übertragbar wäre.(Dabei geht es um Sinn mässige übersetzung, keine Wort wörtliche!)
Im Umkehrschluss müsste deine These lauten, das sich Deutsche untereinander besser verstehen(nicht im Sinne von Mögen) als ein Deutscher(der Englisch kann) und ein Engländer.

Diesen Tatbestand bestreite ich, da du alle International aggierenden Organisationen faktisch bestreites. "

meine meinung: es geht gar nicht so sehr darum, dass "love" im deutschen mit "liebe" übersetzt werden kann, sondern darum, was der kontext vermittelt. und dann kann ich wohl sagen, dass einer, der die sprache als muttersprache spricht und beherrscht, sicherlich mehr gewicht, mehr bedeutung in sein gesprochenes/geschriebenes legt und legen kann, was einer, der die sprache nur angelernt hat, nicht unbedingt herauslesen kann.

"to face Morton's fork" - einem kaum lösbaren dilemma gegenüberstehen
"at sixes and sevens" - durcheinander sein
"you are pulling my leg" - du willst mich doch nur verarschen


"Sprache ist nur eine Form der Vermittlung eines Inhaltes"

Sprache, die: Fähigkeit zu sprechen, sowie die Gesamtheit der sprachlichen Ausdrucksmittel, die einer menschlichen Gemeinschaft zur Verfügung stehen. [...] Natürliche Sprache unterscheidet sich von künstlicher Sprache und von tierischen Kommunikationssystemen vor allem dadurch, dass sie eine gewisse Redundanz aufweist (eine bestimmte, außersprachliche Wirklichkeit kann mit mehreren verschiedenen sprachlichen Zeichen repräsentiert werden), ferner dadurch, dass ein einzelnes sprachliches Zeichen verschiedene außersprachliche Wirklichkeiten repräsentieren kann. [...] (Meyers Taschenlexikon)

die sprache, die du anstrebst, wird bereits gesprochen: sie heißt "englisch" und dient international und auf diplomatischer ebene dazu, sich einheitlich zu versändgen. sie erfüllt allerdings nicht alle kriterien, um eine sprache zu sein, die gleichwertig der sprache ist, die normale menschen (also 6 milliarden oder so) sprechen.

"[...] die Gedanken die ich ausdrücke kann ich immer fassen wenn ich die entsprechenden Begriffe habe, in der jeweiligen Sprache." - WENNN! wieviele worte hast du, um "blau" oder "grün" auszudrücken? jeweils eines. und nun frag mal naturvölker...

gg.grüße
oskadisGaulichter, gebe dir in fast allen Punkten Recht


Was ich mit meinem Beispiel vermitteln wollte ist genau das, was du mit deinen Beispielen getan hast.

Wörtlich übersetzt ins Deutsche wären diese Beispiele:

"to face Morton's fork" - Morton's Gabel das Gesicht zuwenden

"at sixes and sevens" - bei sechsen und siebenen

"you are pulling my leg" - du ziehst an meinem Bein

So Pallor, vergleiche mal die wörtliche mit der kontextualen Übersetzung und denk nach.

Was Englisch betrifft: das Englisch, das von Diplomaten und in der Wirtschaft gesprochen wird ist eine Sprache voller Konventionen - eher mit Hochdeutsch zu vergleichen. Das muß so sein, denn ansonsten würde trotz Englisch eine Menge Verwirrung auftauchen. Das Englisch, welches von Muttersprachlern im Alltag gesprochen wird weicht gehörig von diesem "Hochenglisch" ab.

Gruß

~Oskadis~
PallorWer lesen kann ist klar im Vorteil:

[QUOTE]Und ebenso müsste man dann folgern das Übersetzung nicht möglich wäre, da die Essenz des Gesprochenden nicht in eine andere Sprache übertragbar wäre.(Dabei geht es um Sinn mässige übersetzung, keine Wort wörtliche!)
[/QUOTE]

Das hat der liebe Hr. Pallor geschrieben, weil er wusste das ihr sofort versucht ihm einen Strick aus den Sprichwörtern drehen wollt.

"It´s raining cats and dogs" werde ich sicherlich nicht mit "Es regnet Katzen und Hunde" sondern z.b. mit "Es regnet Bindfäden".

[QUOTE]die sprache, die du anstrebst, wird bereits gesprochen: sie heißt "englisch" und dient international und auf diplomatischer ebene dazu, sich einheitlich zu versändgen. sie erfüllt allerdings nicht alle kriterien, um eine sprache zu sein, die gleichwertig der sprache ist, die normale menschen (also 6 milliarden oder so) sprechen. [/QUOTE]

1. Nicht jeder kann Englisch, gerade die älteren Menschen in Europa beherschen diese Sprache nicht, die unteren Schichten nur ungenügend.
Ebenso sprechen grosseteile der Welt kein Englisch, sondern Spanisch oder Chinesisch(dabei muss man die Dialekte betrachten).

2. Du lieferst mir sogleich schon wieder bestätigung meiner These:

[QUOTE] Diesen Tatbestand bestreite ich, da du alle International aggierenden Organisationen faktisch bestreites.
[/QUOTE]

Die grosse Wissenschaftliche Fachliteratur ist auf Englisch verfasst, und diese wird von allen Universitäten dieser Erde anerkannt.
Wenn Englisch oder eine andere Sprache so schwer zum Übetragen von Gedanken benutztbar wäre, wäre dieses Faktum ausgeschlossen.
Gerade die wissenschaftliche Literatur bedarf eine exakte, gebildete und vor allem komplexe Sprache, und jede Sprache(also die Denkmuster die ihr unterstellt) ist tranportabel ins Englische.

[QUOTE]"[...] die Gedanken die ich ausdrücke kann ich immer fassen wenn ich die entsprechenden Begriffe habe, in der jeweiligen Sprache." - WENNN! wieviele worte hast du, um "blau" oder "grün" auszudrücken? jeweils eines. und nun frag mal naturvölker... [/QUOTE]

Habe ich gesagt das ich unser "Hochdeutsch" als allgemeine Sprache einführen will?
Weder kann ich die 7 unterschieldichen Grüntöne mit Deutsch ausdrücken noch kann ich die ca. 6 Arten des Tropfens beschreiben der auf Wasser fällt aus dem Japanischen.

Hintert uns dies daran eine Internationale Sprache zuentwickeln oder zu fordern?
Haltet ihr den MEnschen für so beschrenkt das er nicht fähig ist neue Worte in der anderen Sprache zuentwickeln?

Ausserdem sind die Elementaren Vokalebn bei fast allen Sprachen schon vorhanden. Liebe, Hass, Scham etc. darum geht es vor allem den Rest können sich MEnschen neu entwickeln.

[QUOTE] meine meinung: es geht gar nicht so sehr darum, dass "love" im deutschen mit "liebe" übersetzt werden kann, sondern darum, was der kontext vermittelt. und dann kann ich wohl sagen, dass einer, der die sprache als muttersprache spricht und beherrscht, sicherlich mehr gewicht, mehr bedeutung in sein gesprochenes/geschriebenes legt und legen kann, was einer, der die sprache nur angelernt hat, nicht unbedingt herauslesen kann.[/QUOTE]

Dieses Problem haben wir maximal ein bis zwei Generationen danach wird die Muttersprache die Weltsprache sein.

Pallor

Nachtrag zur Ehrenrettung der Philosophen:

Leider ist die Philosophie durch ihre Fachtermini soweit vom Volk entfernt das die eigentlich Idee der Philosophie verloren gegangen ist.
Philosophie die ich anstrebe ist die Idee des Sokrates der sich auf die STrasse stellte und anfing zu philosophieren.
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
"It´s raining cats and dogs" werde ich sicherlich nicht mit "Es regnet Katzen und Hunde" sondern z.b. mit "Es regnet Bindfäden"[/QUOTE]

Warum nicht ? Soweit ich weiss gibt es im Deutschen doch beide Redewendungen .
Und kleine Kinder regnet es in manchen Gebieten auch
Darket[QUOTE]Leider ist die Philosophie durch ihre Fachtermini soweit vom Volk entfernt das die eigentlich Idee der Philosophie verloren gegangen ist. [/QUOTE]
Die Philosophie ist ein hochkomplexes Fachgebiet und eine Wissenschaft, die in ihrem Anspruch den Naturwissenschaften u.a. in nichts nachsteht. Möchtest Du die Medizin nun gerne ebenso von den Fachtermini befreien? Kannst ja mal meinen geschätzten Collega Caranaldion nach so ner Idee fragen.....wobei, dankbar wärste wahrscheinlich Cara, oder? :D

[QUOTE]Philosophie die ich anstrebe ist die Idee des Sokrates der sich auf die STrasse stellte und anfing zu philosophieren.[/QUOTE]
Ok, dann fang schonmal an ;)



[QUOTE]Nicht jeder kann Englisch, gerade die älteren Menschen in Europa beherschen diese Sprache nicht, die unteren Schichten nur ungenügend[/QUOTE]
Nein, ältere Menschen wahrlich nicht, aber in unserer Großelterngeneration war der Anspruch an Schulbildung auch noch ein anderer.
Unsere Eltern haben, außer diejenigen, denen in der DDR das Russische aufgezwungen wurde, eigentlich samt und sonders Englisch gelernt, dass sie heute oftmals nicht mehr garso viel beherrschen liegt einfach daran, dass die englische Sprache erst in den letzten 20 Jahren diese Bedeutung erlangte. Heutzutage lernen Kinder teilweise ab der 2. Klasse englisch.
Pallor[QUOTE] Die Philosophie ist ein hochkomplexes Fachgebiet und eine Wissenschaft, die in ihrem Anspruch den Naturwissenschaften u.a. in nichts nachsteht. Möchtest Du die Medizin nun gerne ebenso von den Fachtermini befreien? Kannst ja mal meinen geschätzten Collega Caranaldion nach so ner Idee fragen.....wobei, dankbar wärste wahrscheinlich Cara, oder? [/QUOTE]

Jede Eliten Bildung ist zuverdammen, wenn die Begriffe der Ärzte Unikate sind müssen sie beibehalten werden.

Bei Philosophen ist das Anliegen aber etwas anderes als die der Naturwissenschaftler, Philosophie ist eher die Kunst die Naturwissenschaften zudeuten bzw. zu benutzen.

Es ist eine Art Denk Disziplin die sich mit den Elementaren Dingen jedes Leben befasst, die Fragen sind ja gerade so gestellt um Antwort möglichkeiten zubieten. Dumm ist es nur das die Philosophie im Elfenbeinturm sitzt, und die Moralische und Geistige Festigung der Religion zuüberlassen.

[QUOTE] Ok, dann fang schonmal an [/QUOTE]

Das habe ich heute im Zelt getan, meine Uni ist gerade besetzt und wir hatten eine Vorlesung auf der Campus wiese.
Dabei habe ich mich mit einer "Hippie" Frau gestritten warum eine Protest bewegung einen anerkannten und schuldigen Feind(der aber verantworlich sein muss, ich lehne Sündenböcke ab!) und ebenso einen anerkannten Ausweg braucht.

Man kann mir nun vorwerfen das es sich um studenten gehandelt hat, und ich kann nichts entgegen. Aber ich disskutiere ja hier im Forum! ;)

[QUOTE]Nein, ältere Menschen wahrlich nicht, aber in unserer Großelterngeneration war der Anspruch an Schulbildung auch noch ein anderer.
Unsere Eltern haben, außer diejenigen, denen in der DDR das Russische aufgezwungen wurde, eigentlich samt und sonders Englisch gelernt, dass sie heute oftmals nicht mehr garso viel beherrschen liegt einfach daran, dass die englische Sprache erst in den letzten 20 Jahren diese Bedeutung erlangte. Heutzutage lernen Kinder teilweise ab der 2. Klasse englisch. [/QUOTE]

Und da wir wissen das die Schulbildung der schwächer gestellten Familien schlechter ist(PIsa), ist auch davon auszugehen das nur die reichen wircklich Englisch beherschen.

Pallor
Gr. Gaulichterich fühle mich nicht richtig verstanden. ich denke, Pallor hat die -> Essenz aus meinem beitrag nicht herauslesen können.

aber von vorn:


"Das hat der liebe Hr. Pallor geschrieben, weil er wusste das ihr sofort versucht ihm einen Strick aus den Sprichwörtern drehen wollt." -> das hat der liebe hr. Pallor geschreiben, weil er wusste, dass ihr sofort versucht, ihm daraus eine strick zu drehen mit hilfe der sprichwörter. so verstehe ich deine aussage. wenn ich das nicht korrekt verstanden haben, dann korrigiere bitte, wäre sehr nett.

<"It´s raining cats and dogs" werde ich sicherlich nicht mit "Es regnet Katzen und Hunde" sondern z.b. mit "Es regnet Bindfäden" [anm.: übersetzen].> - das ist aber nur deshalb so, weil du das weißt. was ist mit redewendungen, die du nicht kennst?

"Nicht jeder kann Englisch" - weil es nicht notwendig ist. und ich denke, auch du beherrschst diese sprache nicht, du sprichst sie nur.

"2. Du lieferst mir sogleich schon wieder bestätigung meiner These" - die da wäre? (These, die: "bezeichnet eine wissenschaftlich zu beweisende Behauptung bzw. einen Leitsatz." sagt deine lieblingsnachschlagewerk)

"Die grosse Wissenschaftliche Fachliteratur ist auf Englisch verfasst, und diese wird von allen Universitäten dieser Erde anerkannt." - eben. darum ist, wie ich es oben schon sagte, englisch die sprache, die du haben willst.

"Wenn Englisch oder eine andere Sprache so schwer zum Übetragen von Gedanken benutztbar wäre, wäre dieses Faktum ausgeschlossen." - das bezieht sich, wie du selbst sagst, jedoch auf vor allem wissenschaftliche texte, und wie ich sage, auch auf diplomatische texte. die qualität, dass "die ca. 6 Arten des Tropfens" damit abgebildet werden könnten, ist nicht gegeben. und das ist für die japaner eben ein mangel am englischen. und für mich auch.

"Gerade die wissenschaftliche Literatur bedarf eine exakte, gebildete und vor allem komplexe Sprache, und jede Sprache(also die Denkmuster die ihr unterstellt) ist tranportabel ins Englische." - aber nicht vollständig.

"Habe ich gesagt das ich unser "Hochdeutsch" als allgemeine Sprache einführen will?" - nein, hast du nicht. ich habe das auch nicht behauptet. also tue bitte nicht so, als implizierte ich das und stelle mich also auch nicht hin, als würde ich so tun, als belügtest du mich. bleib sachlich.


"Weder kann ich die 7 unterschieldichen Grüntöne mit Deutsch ausdrücken noch kann ich die ca. 6 Arten des Tropfens beschreiben der auf Wasser fällt aus dem Japanischen.

Hintert uns dies daran eine Internationale Sprache zuentwickeln oder zu fordern?
Haltet ihr den MEnschen für so beschrenkt das er nicht fähig ist neue Worte in der anderen Sprache zuentwickeln? "

am fordern hindert dich nichts, wie wir schon hundertfach feststellen konnten. wer aber will für eine gleichschaltende einheitssprache auf sprachmöglichkeiten verzichten, die er hat? ich nicht. die isländer auch nicht. die menschen wollen nicht neue worte entwickeln für sachen, für die sie längst worte haben. oder was glaubst du, warum hat der "Jiper" es nicht geschafft, großflächig einzug in unsere alltagssprache zu halten?

"Ausserdem sind die Elementaren Vokalebn bei fast allen Sprachen schon vorhanden. Liebe, Hass, Scham etc. darum geht es vor allem den Rest können sich MEnschen neu entwickeln." - vokabeln ja. die bedeutungen, die sie haben können (eben kontextabhängig), differieren jedoch stark. ich schlage vor, du fängst langsam mal an, eine gleichschaltende einheitssprache zu entwickeln, anstatt hier immer nur zu fordern. praktisches lernen erhoffe ich mir dadurch.


"Dieses Problem haben wir maximal ein bis zwei Generationen danach wird die Muttersprache die Weltsprache sein." - schon möglich. ich stelle mir gerade vor, wie 7 milliarden leute die gleiche sprache verwenden. ich gehe davon aus, dass die sprache - und die befindet sich ja, wie wir alle wissen, immer in einem dynamischen entwicklungsprozess - regional abhängig sich unterschiedlich entwickeln würde, weil die leute möglichkeiten suchen und implementieren würden, um sachen auszudrücken, die man mit der "neuen" sprache nicht ausdrücken kann, mit der "alten" jedoch schon. so war das früher mit dem (erst seit 150 jahren existierenden) deutsch, so sieht man es in indien und in china. warum also nicht so lassen, wie es ist: wer den drang hat, sich international zu verständigen, der wird weiterhin englisch nehmen. und der rest bleibt in den regionalen sprachen, weil die eben für die muttersprachler die besten sprachen sind.


und mal wirtschaftlich betrachtet: eine gleichschaltende einheitssprache vernichtet arbeitsplätze und somit, um nicht aufs kapital zu kommen (böses wort hier) einen teil lebensinhalt.

gg.grüße
oskadisWarum fühle ich mich von Pallor hier verarscht, veräppelt, über den Tisch gezogen? (ups! gleich auf Anhieb drei verschiedene Wörter für denselben Tatbestand gefunden - Sprache ist doch was feines :D )

Vor allem wenn ich die restliche nachfolgende Diskussion sehe. Bin ich es, oder versucht er sich die ganze Zeit über die Tangente rauszureden um bloß nicht zugeben zu müssen, daß Argumente anderer Gewicht haben?

Ich glaube ich habe noch kein einziges Einlenken von ihm in keiner Diskussion gesehen. Ich muß das weiter analysieren - sonst verschwende ich nur Energie.

Gruß

~Oskadis~

P.S. Das war mein letzter Kommentar Darket. Könnte sein, daß ich mich ausklinke.
PallorOskadis, On Topic, auch wenn es dir sehr fallen wird.
Konzentriertes und vor allem Zielgerichtete Diskutieren erfordert sehr hohe Fähigkeiten.
Wenn du willst kannst du dich aber "ausklinken"

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[QUOTE]das ist aber nur deshalb so, weil du das weißt. was ist mit redewendungen, die du nicht kennst?
[/QUOTE]

Also gehst du doch davon aus das man eine Internationale Sprache einführen kann, wenn man alle Redewendungen und Sprach varianten kennt?

Danke

[QUOTE] weil es nicht notwendig ist. und ich denke, auch du beherrschst diese sprache nicht, du sprichst sie nur.
[/QUOTE]

Natürlich wäre eine Internationale Sprache Notwendig, ich weiss nicht in welcher Welt du noch lebst, aber ich beziehe mich auf eine Globalisierte Welt.
Imoment können sich die Regierungen gut auf Englisch unterhalten, aber was ist mit der Erde an sich?

Damit ein Volk mit einer Stimme sprechen kann, brauchen wir eine Sprache!

[QUOTE] die da wäre? (These, die: "bezeichnet eine wissenschaftlich zu beweisende Behauptung bzw. einen Leitsatz." sagt deine lieblingsnachschlagewerk)
[/QUOTE]

Wie wäre es wenn du einfach etwas weiter lesen würdest?
Meist kommen nach Doppelpunkten noch einige wichtige Dinge.

[QUOTE]das bezieht sich, wie du selbst sagst, jedoch auf vor allem wissenschaftliche texte, und wie ich sage, auch auf diplomatische texte. die qualität, dass "die ca. 6 Arten des Tropfens" damit abgebildet werden könnten, ist nicht gegeben. und das ist für die japaner eben ein mangel am englischen. und für mich auch.
[/QUOTE]

Das wenn wir Englisch nehmen würden diese Sprache modifiziert würde ist sicherlich ebenfalls notwendig.
Die Notwendigkeit diese Sprache abzulehnen weil es nicht die 6 Arten des Tropfens, die 7 Grüntöne oder 30000 Vokabeln für "gehen" gibt, ist übrigens sehr weit an der realität vorbei.

Gerade wir "Deutschen" leiden nicht unter einer allzustarken Angelizierung der Sprache sondern einer Ausdünnung und Vereinfachung der Sprache, viele Worte werden schlicht nicht mehr gewusst bzw. benutzt, gerade Bildleser benutzten nur noch maginale Anteile der Deutschen Sprache.

Glaubst du diese Menschen würde es stören? Und ebenso glaubst du die MEnschen die Gebildet sind und sich durch Sprache identifizieren und abgrenzen würden es nicht ebenfalls schaffen in kürzester Zeit die Englische Sprache zu beherschen.

[QUOTE] am fordern hindert dich nichts, wie wir schon hundertfach feststellen konnten. wer aber will für eine gleichschaltende einheitssprache auf sprachmöglichkeiten verzichten, die er hat? ich nicht. die isländer auch nicht. die menschen wollen nicht neue worte entwickeln für sachen, für die sie längst worte haben. oder was glaubst du, warum hat der "Jiper" es nicht geschafft, großflächig einzug in unsere alltagssprache zu halten?[/QUOTE]

Glaubst du du könntest mir das Fordern überhaupt verbieten?

Es ist nicht nur traurig das du die Einheitssprache nicht willst, sowie du dich als "Deutscher" /"Islanänder" etc. verstehst.

Wir leben auf einer Erde, und wir müssen in Zeiten der Globalisierung nun als eine Menschheit denken, und nicht mehr als einengende Nation. Das hat etwas damit zu tun das wir Globale Probleme haben die National nicht gelöst werden können.

[QUOTE]- vokabeln ja. die bedeutungen, die sie haben können (eben kontextabhängig), differieren jedoch stark. ich schlage vor, du fängst langsam mal an, eine gleichschaltende einheitssprache zu entwickeln, anstatt hier immer nur zu fordern. praktisches lernen erhoffe ich mir dadurch.
[/QUOTE]

Nein die BEdeutung ist auch bei allen Sprachen vorhanden, dabei nur die elementaren Dinge, aber es reicht um einen Austausch zu ermöglichen.
Z.b. wie ich schon sagte ob es nun erotische Liebe oder familäre Liebe heisst, beides kann ich im Deutschen ausdrücken obwohl es im Türkischen anders heisst.

[QUOTE] schon möglich. ich stelle mir gerade vor, wie 7 milliarden leute die gleiche sprache verwenden. ich gehe davon aus, dass die sprache - und die befindet sich ja, wie wir alle wissen, immer in einem dynamischen entwicklungsprozess - regional abhängig sich unterschiedlich entwickeln würde, weil die leute möglichkeiten suchen und implementieren würden, um sachen auszudrücken, die man mit der "neuen" sprache nicht ausdrücken kann, mit der "alten" jedoch schon. so war das früher mit dem (erst seit 150 jahren existierenden) deutsch, so sieht man es in indien und in china. warum also nicht so lassen, wie es ist: wer den drang hat, sich international zu verständigen, der wird weiterhin englisch nehmen. und der rest bleibt in den regionalen sprachen, weil die eben für die muttersprachler die besten sprachen sind.
[/QUOTE]

Du verkennst das die Nationalen Grenzen immer weiter abnehmen werden. Du sitzt gerade vor einem Gerät was die früheren Lokalengrenzen sprengt.
Ebenso haben wir TElefone und das Fernsehn, auch sind unsere Mobile erheblich verbessert worden.

Das früher sich Sprache lokal entwickelt hat, liegt daran das sich die MEnschen nur lokal verständigen konnten/mussten. Sie hatten keine Möglichkeit ihre Region zu verlassen.

In dem Moment wo wir nun eine Internationale Welt haben, und eine Globale Gesellschaft, sind deine Thesen absolut überholt.
Und das du das Internet benutzt zeigt wie überholt es ist.

[QUOTE] und mal wirtschaftlich betrachtet: eine gleichschaltende einheitssprache vernichtet arbeitsplätze und somit, um nicht aufs kapital zu kommen (böses wort hier) einen teil lebensinhalt.[/QUOTE]

Wieso vernichtet sie Arbeitsplätze?
Bzw. stört mich das? Solange die Menschen nicht diskriminiert werden oder hungern/leiden müssen, macht es mir nichts aus das sie Arbeitslos sind.

Übrigens würde eine Einheitssprache auch wieder neue Arbeitsplätze schaffen, und zwar im riesigen Masse.

Pallor

P.S.: Bitte überdenke nochmal die Idee "Englisch" als Einheitssprache, denn ich wäre dafür die Erde abstimmen zulassen.
Dabei würde Englisch wahrscheinlich nicht gewählt werden...
Gr. Gaulichter" Zitat:das ist aber nur deshalb so, weil du das weißt. was ist mit redewendungen, die du nicht kennst?

Also gehst du doch davon aus das man eine Internationale Sprache einführen kann, wenn man alle Redewendungen und Sprach varianten kennt?

Danke"

nein, tue ich nicht. ich gehe nicht davon aus, dass man sie einführen kann. lies bitte meinen beitrag bis zum ende.

danke



"Natürlich wäre eine Internationale Sprache Notwendig, ich weiss nicht in welcher Welt du noch lebst, aber ich beziehe mich auf eine Globalisierte Welt." - wofür?



deine these (also das, was nach dem doppelpunkt folgte), lautet:
"Diesen Tatbestand bestreite ich, da du alle International aggierenden Organisationen faktisch bestreites. " - das ist weder eine wissenschaftlich zu belegende bahauptung noch ein leitsatz. das ist nur gewäsch.



"Damit ein Volk mit einer Stimme sprechen kann, brauchen wir eine Sprache!" - das französische volk spricht französisch. solltest du mit "Volk" alle menschen der erde meinen, so benutzt du ein falsches wort, denn dein lieblingsnachschlagewerk sagt dir zu "Volk": "Sprachlich steht Volk als Fügewort für eine große Anzahl (schlecht abzählbarer) Individuen, die durch ein gemeinsames (verwandtschaftlich gesehenes) Merkmal verbunden sind." - das einzige, was mich mit einem Maya-nachkömmling verbindet, ist die tatsache, dass wir beide menschen sind. aus dieser simplifikation die grundlage für ein volk zu ziehen, ist einfach nur ärmlich.



"Die Notwendigkeit diese Sprache abzulehnen weil es nicht die 6 Arten des Tropfens, die 7 Grüntöne oder 30000 Vokabeln für "gehen" gibt, ist übrigens sehr weit an der realität vorbei." - sag das nicht mir, sag das denen, die diese irrealen redeweisen nutzen. oder sind die auch nur ein hirngespinst von mir? oder zählen die nicht?



"Gerade wir "Deutschen" leiden nicht unter einer allzustarken Angelizierung der Sprache sondern einer Ausdünnung und Vereinfachung der Sprache, viele Worte werden schlicht nicht mehr gewusst bzw. benutzt, gerade Bildleser benutzten nur noch maginale Anteile der Deutschen Sprache." - in welcher welt lebst du, bezogen auf die invasion englischer worte? und warum in anführungszeichen? gibts uns etwa nicht mehr? vereinfacht wird die sprache. und das scheinst du auch noch gut zu finden. wenn deine neue weltsprache nicht den anspruch hat, umfangreich zu sein und nur das bildleserniveau bedienen soll, damit sich alle leute verständigen können (des veständigen willens, wie mir scheint), dann kannst du sicher sein, dass deine sprache nicht angenommen wird.



"Glaubst du du könntest mir das Fordern überhaupt verbieten?" - natürlich nicht. aber einer, der fordert bis die schwarte kracht und selbst nix hinkriegt, macht sich irgendwann mal zum kasper.



"Es ist nicht nur traurig das du die Einheitssprache nicht willst, sowie du dich als "Deutscher" /"Islanänder" etc. verstehst." - ich will sie nicht, weil sie kulturgut zerstört, weil sie ausdrucksmöglichkeit zerstört, weil sie lebensinhalt zerstört, weil sie ein wahnprodukt ist. nämlich aus dem wahn der menschen heraus, globale regeln und normen zu finden. menschen, denen alles andere zu komplex ist und die mit ihrer pseudomacht sich die menschen untertan machen wollen. traurig finde ich nicht, dass ich für den erhalt kultureller werte eintrete, indem ich meine muttersprache liebe und ehre und sie benutze und in der benutzung erhalten will. es ist ein ausdruck von bewusstsein, von identität, welche mir eine weltsprache nehmen würde.



"Wir leben auf einer Erde, und wir müssen in Zeiten der Globalisierung nun als eine Menschheit denken, und nicht mehr als einengende Nation. Das hat etwas damit zu tun das wir Globale Probleme haben die National nicht gelöst werden können." - wenn du, und das sagtest du, sagst, dass in jeder sprache gedanken gleich sind unabhängig der sprache, dann ist dieser einwand deinerseits hinfälle. aber klar doch, "wir müssen nur wollen" pffft



"Du verkennst das die Nationalen Grenzen immer weiter abnehmen werden." - nein, das verkenne ich nicht. du hast mich nicht richtig verstanden. wie soll ich es verkennen, wenn ich mich damit auseinandersetze und stellung beziehe. versuch mich zu verstehen. nationale grenzen haben nichts damit zu tun, ob ein mensch in einer sprache etwas ausdrücken kann oder nicht. es geht um regionale notwendigkeiten, etwas ausdrücken zu müssen/wollen. für einen bayer wird ein fisch ein fisch sein, für einen ostfriesen ist es wichtig, unterschiedliche fische zu bezeichnen.



"Und das du das Internet benutzt zeigt wie überholt es ist." - zeigt es nicht. für gewöhnlich kommuniziere ich in deutscher sprache. und das soll auch so bleiben. es gibt 80 mio. leute in deutschland, die alle anders ticken. ich muss nicht zwangsläufig mit einem mongolen reden.



"Wieso vernichtet sie Arbeitsplätze?" - wir brauchen keine übersetzer mehr. wir brauchen keinen unterschiedlichen druckereien mehr. wir brauchen keine dolmetscher mehr... soll ich weitermachen?



"Bzw. stört mich das [, dass arbeitsplätze verloren gehen]?" - nein. und das ist ja das problem. weil du auf deinem campus sitzt und es dir sehr gut dabei geht. aber es stört leute, die damit einen großteil ihres lebensinhaltes beraubt werden. du räuber!



"Solange die Menschen nicht diskriminiert werden oder hungern/leiden müssen, macht es mir nichts aus das sie Arbeitslos sind." - brot und spiele. von wegen du seist der gegenwart voraus, pah!



"Übrigens würde eine Einheitssprache auch wieder neue Arbeitsplätze schaffen, und zwar im riesigen Masse." - und zwar wo? bis jetzt haben wir alle feststellen können, dass durch normung und typung arbeitsprozesse dahingehend automatisiert werden können, dass keine menschen mehr gebraucht werden.



"P.S.: Bitte überdenke nochmal die Idee "Englisch" als Einheitssprache, denn ich wäre dafür die Erde abstimmen zulassen.
Dabei würde Englisch wahrscheinlich nicht gewählt werden..." - wie hoch wäre dabei die wahlbeteiligung? und diese menschen diktieren dann, was weltsprache ist.


"Bitte überdenke nochmal die Idee "Englisch" als Einheitssprache," - die idee kommt nicht von mir.


gg
oskadisLerne erstmal EINE Sprache gründlich Pallor.
Pallor1. Oskadis, lerne deine Gedanken zusammeln und Ontopic zubleiben. Den Rest kannst du in das andere Forum schreiben, ich bitte Darket inbrünstig nun Taten seinen Worten folgen zulassen und alle Unrelevanten Beiträge zu löschen.

Du fällst darunter!

2. Bitte Gaulichter benutzte das Vorprogrammierte Zitieren, da es ansonsten sehr schwer fällt auf deine Texte mit Zitaten zu antworten.

------------------------------------

[QUOTE] nein, tue ich nicht. ich gehe nicht davon aus, dass man sie einführen kann. lies bitte meinen beitrag bis zum ende.
[/QUOTE]

Sagtest du mir nicht ich würde Redewendungen übertragen können?

[QUOTE] deine these (also das, was nach dem doppelpunkt folgte), lautet:
"Diesen Tatbestand bestreite ich, da du alle International aggierenden Organisationen faktisch bestreites. " - das ist weder eine wissenschaftlich zu belegende bahauptung noch ein leitsatz. das ist nur gewäsch.
[/QUOTE]

Nein es wiederspricht deiner These das Menschen mit unterschiedlichen Sprachen unterschiedlich Denken.

Wäre deine These korrekt so würden Menschen der unterschiedlichen Sprachen kaum Informationen übermitteln können, da Sinn und Bedeutung komplett verschieden wäre.

[QUOTE]das französische volk spricht französisch. solltest du mit "Volk" alle menschen der erde meinen, so benutzt du ein falsches wort, denn dein lieblingsnachschlagewerk sagt dir zu "Volk": "Sprachlich steht Volk als Fügewort für eine große Anzahl (schlecht abzählbarer) Individuen, die durch ein gemeinsames (verwandtschaftlich gesehenes) Merkmal verbunden sind." - das einzige, was mich mit einem Maya-nachkömmling verbindet, ist die tatsache, dass wir beide menschen sind. aus dieser simplifikation die grundlage für ein volk zu ziehen, ist einfach nur ärmlich. [/QUOTE]

[I]Wegen Beleidigung editiert von Darket[/I]

Übrigens kann dein Erbgut mit diesen Mayas mehr verwandtsein als mit anderen Menschen aus Deutschland...

[QUOTE] in welcher welt lebst du, bezogen auf die invasion englischer worte? und warum in anführungszeichen? gibts uns etwa nicht mehr? vereinfacht wird die sprache. und das scheinst du auch noch gut zu finden. wenn deine neue weltsprache nicht den anspruch hat, umfangreich zu sein und nur das bildleserniveau bedienen soll, damit sich alle leute verständigen können (des veständigen willens, wie mir scheint), dann kannst du sicher sein, dass deine sprache nicht angenommen wird.
[/QUOTE]

Lesen und Verstehen:
Ich sagte das für die meisten Menschen die reichhaltigkeit einer Sprache nicht von BEdeutung sind, da sie nur ein winziges Spektrum benutzten
Das hat nichts damit zutun das ich dieses Bildungs NIveau als schlecht erachte, sowie die Weltsprache sicherlich weit komplexer als Bild Nivaeu sein muss/wird.

[QUOTE] natürlich nicht. aber einer, der fordert bis die schwarte kracht und selbst nix hinkriegt, macht sich irgendwann mal zum kasper.
[/QUOTE]

Selbst der Sprechakt ist eine Tat.
Das wird dich aber sicherlich unbefriedigt lassen, daher wirst du wohl weiter eingeschränkt bleiben müssen.

[QUOTE] ich will sie nicht, weil sie kulturgut zerstört, weil sie ausdrucksmöglichkeit zerstört, weil sie lebensinhalt zerstört, weil sie ein wahnprodukt ist. nämlich aus dem wahn der menschen heraus, globale regeln und normen zu finden. menschen, denen alles andere zu komplex ist und die mit ihrer pseudomacht sich die menschen untertan machen wollen. traurig finde ich nicht, dass ich für den erhalt kultureller werte eintrete, indem ich meine muttersprache liebe und ehre und sie benutze und in der benutzung erhalten will. es ist ein ausdruck von bewusstsein, von identität, welche mir eine weltsprache nehmen würde.
[/QUOTE]

Dann sag mir was deine Kultur und die Kulturellen Werte sind die du verteidigen willst! Was sind deine "deutschen" Werte und deine "Deutsche" Sprache?

Deine Identität hoffe ich ziehst du weder auf den Faktum der Geburt noch durch das Faktum der Sprache deiner Eltern... das wäre die Identität eines armen verlorenen Wesens, was sich nur durch äussere Reize als Würde empfindet. Das ist übrigens ein Problem des Nationalismus.

Übrigens würde ich dir dann nicht die IDentität klauen sondern dir eine andere Identität geben, du würdest dich nicht mehr als Deutscher fühlen müssen sondern als Mensch. Und das empfindest du als einschränkung?
Wie ich schon sagte du kannst Deutsch sprechen soviel du willst, und das kannst du auch deinen Kindern beibringen, solange du und sie die Weltsprache beherschen!

[QUOTE]"Wir leben auf einer Erde, und wir müssen in Zeiten der Globalisierung nun als eine Menschheit denken, und nicht mehr als einengende Nation. Das hat etwas damit zu tun das wir Globale Probleme haben die National nicht gelöst werden können." - wenn du, und das sagtest du, sagst, dass in jeder sprache gedanken gleich sind unabhängig der sprache, dann ist dieser einwand deinerseits hinfälle. aber klar doch, "wir müssen nur wollen" pffft [/QUOTE]

Lesen und Verstehen kürze ich absofort nur noch mit LuV ab, ok?

LUV!!!

Ich bin kein Dogmatischer Mensch, ich sehe weder die ästhetik oder die Überlegeneheit einer Kultur als anlass diese Kultur global zuverbreiten. Die Gründe für eine Internationale Sprache die Global gelernt wird, ist ein pragmatisches Argument.

Wenn ich mit jedem X beliebigen Menschen auf der Welt reden will, brauche ich keinen Umweg über eine andere Sprache oder einen Übersetzter. Das verkürzt die Kommunikation, das ist mein einziges Argument.

[QUOTE]zeigt es nicht. für gewöhnlich kommuniziere ich in deutscher sprache. und das soll auch so bleiben. es gibt 80 mio. leute in deutschland, die alle anders ticken. ich muss nicht zwangsläufig mit einem mongolen reden. [/QUOTE]

Dann benutzt du vom Internet genausoviel Prozent wie Bildleser von der Deutschen Sprache.

[QUOTE] nein. und das ist ja das problem. weil du auf deinem campus sitzt und es dir sehr gut dabei geht. aber es stört leute, die damit einen großteil ihres lebensinhaltes beraubt werden. du räuber!
[/QUOTE]

LOV!!!!

[QUOTE]"Solange die Menschen nicht diskriminiert werden oder hungern/leiden müssen, macht es mir nichts aus das sie Arbeitslos sind." - brot und spiele. von wegen du seist der gegenwart voraus, pah! [/QUOTE]

Brot und Spiele, sind das was heute betrieben wird.

Ich will die diskriminierung der Arbeitslosen und ihre Soziale Benachteiligung abschaffen. Das hat etwas mit einer Art "entkriminalisierung" von Arbeitslosen und ihrer Sozialen Aufwertung zutun.

Das sind gedanken die dir leider fremd sind oder?

[QUOTE] - und zwar wo? bis jetzt haben wir alle feststellen können, dass durch normung und typung arbeitsprozesse dahingehend automatisiert werden können, dass keine menschen mehr gebraucht werden[/QUOTE]

Lehrer in Entwicklungsländern, Internationale Verwaltungen etc.

[QUOTE]wie hoch wäre dabei die wahlbeteiligung? und diese menschen diktieren dann, was weltsprache ist.

[/QUOTE]

Wie hoch glaubst du setzte ich die Wahlbeteiligung und die Dimension meiner Wahl wohl an?

Wenn ich mich als Mensch verstehe wird wohl nur die Menschheit wählen können?

--------------------------------

Du schuldest mir Beweise bis jetzt noch:

1. Der Zusammenhang zwischen Sprache und unterschiedlichem Denken, bist du mir bis jetzt schuldig geblieben. Alle Erfahrungen aus dem Alltag wo Internationale Organisationen aggieren, ohne Nationalistische oder Rassitische Ausprägung(das Bedeutet das z.b. Deutsche bessere Arbeiter wären), sprechen gegen diese These.

2. Die Deutsche Kultur, bzw. Die französische Kultur. Was ist dies? Ist man kein franzose wenn man dieser Kultur nicht entspricht?

Pallor
Caranaldion[i]*kopfkratz* Geht's jetzt mit Steno weiter ?

Sorry, aber dieses andauernde "Du verstehst nicht..." und "Du sollst..." und "du...du...du" vergiftet meiner Auffassung nach jedes Diskussionsklima in diesem Thread, unabhängig davon, wer es einbringt.

Bitte, versucht es doch mal einfach 'ne Spur lockerer und ruhiger, denn ich habe den Eindruck dass es daran mangelt.

Danke...

Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart[/i]
Goat93ich bin dafür, um die Sprach mal auch als solches zu nutzen, das
als Antwort nicht mehr einfach zitiert, sondern in einem ganzen
Beitrag alles wesentliche geschrieben wird.
Damit kann man sein Sprachverständnis etwas auf die Probe
stellen und man reibt sich nicht ständig an Themennebensächlichkeiten oder ähnlichem auf.

Die Grundlegende Diskussion hat, meiner bescheidenen
Ansicht nach, das Problem des Übermannens. Jeder
versucht nur, den anderen seine Aussagen als schlecht
darzustellen oder als Falsch in Frage zu stellen.
Der von Oskadis eringeworfene Aspekt, man möge erstmal eine
Sprache wirklich können, bsi man die Nächste lernt ist interessant,
da es heute kaum jemand gibt, der die Deutsche Sprache in ihrer
totalen Vielfalt noch beherrscht. Ich habe z.B schwere
Grammatikalische Schwierigkeiten, was man wohl schnell liest.

Nun zum eigentlichen Thema:
Sprache verändert sich ständig, in bestimmen Jugendphasen
sucht man nach anderer Ausdrucksform, es kommen immer
mehr Fachbegriffe in der eigentlichen Sprache vor, es werden
durch die Technisierung immer mehr neue Fachbegriffe erfunden.

Nun einmal die Vorstellung, alle würden die gleiche Sprache
lernen und sprechen. Diese gleiche Sprache würde genauso
wie jetzt auch, in kürzester Zeit den Dialekten weichen
müßen und man hat das ganze Theater von vorn.
Die ganzen Theorien, die hier aufgestellt werden in Ehren, aber
wie wäre es einmal zur Abwechslung an die Realität zu denken?
Wie sähe es denn nur auf die Realität bezogen aus?
Kann man denn einfach so eine neue Sprache einführen?
Kann man denn alle anderen Sprachen einfach so abschaffen?
Wenn man sich anschaut, wie schwer wir uns alleine mit
der neuen Rechtschreibreform tun, wie wir uns mit den Grund-
sprachen tun, dann möcht ich einmal sagen, Nein, wir schaffen
es nicht eine gleiche Sprache länger aufrechtzuerhalten und
diese Global nutzen zu können.
Es wird gern gesagt, das Englisch die Weltsprache ist. Das
stimmt auch in gewissen Grenzen. Denn es wird ein
Hochenglisch benutzt, welches möglichst einfach zu lernen ist.
Das Hochenglisch hat aber bei vielen Kontexen vollkommen
andere zusammenhänge wie das Tatsächliche Englisch.
Wenn man z.B das Schulenglisch nimmt und damit nach
England fährt, wird man das wirklich einmal merken.

So, nun fröhliches Diskutieren.
Das Gespräch soll in erster Linie Spaß machen
In zweiter Linie neue Denkanstöße haben
und es soll keine Kriegsführung sein, wie es zu schnell
hier immer wieder wird :rolleyes:
Gr. Gaulichter[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]1. Oskadis, lerne deine Gedanken zusammeln und Ontopic zubleiben. Den Rest kannst du in das andere Forum schreiben, ich bitte Darket inbrünstig nun Taten seinen Worten folgen zulassen und alle Unrelevanten Beiträge zu löschen.

Du fällst darunter!

2. Bitte Gaulichter benutzte das Vorprogrammierte Zitieren, da es ansonsten sehr schwer fällt auf deine Texte mit Zitaten zu antworten.

------------------------------------



Sagtest du mir nicht ich würde Redewendungen übertragen können?



Nein es wiederspricht deiner These das Menschen mit unterschiedlichen Sprachen unterschiedlich Denken.

Wäre deine These korrekt so würden Menschen der unterschiedlichen Sprachen kaum Informationen übermitteln können, da Sinn und Bedeutung komplett verschieden wäre.



Oh es ist ganz im gegensatz zu deiner Rassitisch/Nationalistischen Position Biologisch und Menschenrechtlich mehr als angebracht von einem Volk der Menschen zusprechen die durch eine Ursprungsabstammung verwandt sind.

Übrigens kann dein Erbgut mit diesen Mayas mehr verwandtsein als mit anderen Menschen aus Deutschland...



Lesen und Verstehen:
Ich sagte das für die meisten Menschen die reichhaltigkeit einer Sprache nicht von BEdeutung sind, da sie nur ein winziges Spektrum benutzten
Das hat nichts damit zutun das ich dieses Bildungs NIveau als schlecht erachte, sowie die Weltsprache sicherlich weit komplexer als Bild Nivaeu sein muss/wird.



Selbst der Sprechakt ist eine Tat.
Das wird dich aber sicherlich unbefriedigt lassen, daher wirst du wohl weiter eingeschränkt bleiben müssen.



Dann sag mir was deine Kultur und die Kulturellen Werte sind die du verteidigen willst! Was sind deine "deutschen" Werte und deine "Deutsche" Sprache?

Deine Identität hoffe ich ziehst du weder auf den Faktum der Geburt noch durch das Faktum der Sprache deiner Eltern... das wäre die Identität eines armen verlorenen Wesens, was sich nur durch äussere Reize als Würde empfindet. Das ist übrigens ein Problem des Nationalismus.

Übrigens würde ich dir dann nicht die IDentität klauen sondern dir eine andere Identität geben, du würdest dich nicht mehr als Deutscher fühlen müssen sondern als Mensch. Und das empfindest du als einschränkung?
Wie ich schon sagte du kannst Deutsch sprechen soviel du willst, und das kannst du auch deinen Kindern beibringen, solange du und sie die Weltsprache beherschen!



Lesen und Verstehen kürze ich absofort nur noch mit LuV ab, ok?

LUV!!!

Ich bin kein Dogmatischer Mensch, ich sehe weder die ästhetik oder die Überlegeneheit einer Kultur als anlass diese Kultur global zuverbreiten. Die Gründe für eine Internationale Sprache die Global gelernt wird, ist ein pragmatisches Argument.

Wenn ich mit jedem X beliebigen Menschen auf der Welt reden will, brauche ich keinen Umweg über eine andere Sprache oder einen Übersetzter. Das verkürzt die Kommunikation, das ist mein einziges Argument.



Dann benutzt du vom Internet genausoviel Prozent wie Bildleser von der Deutschen Sprache.



LOV!!!!



Brot und Spiele, sind das was heute betrieben wird.

Ich will die diskriminierung der Arbeitslosen und ihre Soziale Benachteiligung abschaffen. Das hat etwas mit einer Art "entkriminalisierung" von Arbeitslosen und ihrer Sozialen Aufwertung zutun.

Das sind gedanken die dir leider fremd sind oder?



Lehrer in Entwicklungsländern, Internationale Verwaltungen etc.



Wie hoch glaubst du setzte ich die Wahlbeteiligung und die Dimension meiner Wahl wohl an?

Wenn ich mich als Mensch verstehe wird wohl nur die Menschheit wählen können?

--------------------------------

Du schuldest mir Beweise bis jetzt noch:

1. Der Zusammenhang zwischen Sprache und unterschiedlichem Denken, bist du mir bis jetzt schuldig geblieben. Alle Erfahrungen aus dem Alltag wo Internationale Organisationen aggieren, ohne Nationalistische oder Rassitische Ausprägung(das Bedeutet das z.b. Deutsche bessere Arbeiter wären), sprechen gegen diese These.

2. Die Deutsche Kultur, bzw. Die französische Kultur. Was ist dies? Ist man kein franzose wenn man dieser Kultur nicht entspricht?

Pallor [/B][/QUOTE]


[quote]" Zitat:das ist aber nur deshalb so, weil du das weißt. was ist mit redewendungen, die du nicht kennst?

Also gehst du doch davon aus das man eine Internationale Sprache einführen kann, wenn man alle Redewendungen und Sprach varianten kennt?

Danke"

nein, tue ich nicht. ich gehe nicht davon aus, dass man sie einführen kann. lies bitte meinen beitrag bis zum ende.

danke[/quote]

[quote]Sagtest du mir nicht ich würde Redewendungen übertragen können?[/quote]lesen und verstehen. frage nach, wenn du es nicht verstanden hast.

[quote]Wäre deine These[*] korrekt so würden Menschen der unterschiedlichen Sprachen kaum Informationen übermitteln können, da Sinn und Bedeutung komplett verschieden wäre.[/quote]
* "[...] These das Menschen mit unterschiedlichen Sprachen unterschiedlich Denken.[...]"

das ist unsinn und ich möchte nicht daran glauben müssen, dass du das nicht weißt. wir hatten das weiter oben mit dem englischen "love" erläutert. gehe bitte dorthin und lies noch einmal gründlich nach.

[quote]Oh es ist ganz im gegensatz zu deiner Rassitisch/Nationalistischen Position [...][/quote]mittlerweile haben dir schon hunderte leute gesagt, dass du deine zunge zügeln sollst, wenn es um die einordnung von leutens meinungen und positionen geht. und ich sage es auch noch einmal: diffarmiere die leute nicht. diffarmiere mich nicht. ich muss mir rufmord nicht gefallen lassen und ich werde es nicht. wenn du mit den begrifflichkeiten nicht umgehen kannst, dann halte dich ab sofort bitte aus der diskussion heraus - und zwar so lange, bis dir klar ist, was du hier überhaupt schreibst.

[quote]Übrigens kann dein Erbgut mit diesen Mayas mehr verwandtsein als mit anderen Menschen aus Deutschland...[/quote]off topic, bitte löschen.

[quote]Ich sagte das für die meisten Menschen die reichhaltigkeit einer Sprache nicht von BEdeutung sind, da sie nur ein winziges Spektrum benutzten
Das hat nichts damit zutun das ich dieses Bildungs NIveau als schlecht erachte, sowie die Weltsprache sicherlich weit komplexer als Bild Nivaeu sein muss/wird.[/quote]"Das hat nichts damit zutun das ich dieses Bildungs NIveau als schlecht erachte [...]" - in diversen threads klingt das aber anders. darüber hinaus hat dir das auch niemand unterstellt, als unterstelle mir nicht, dass ich dir unterstelle, du würdest es als schlecht erachten. aus dem kontext ist es nicht herauszulesen.

[quote]Selbst der Sprechakt ist eine Tat.[/quote]...wenn er etwas bewirkt.

[quote]Das wird dich aber sicherlich unbefriedigt lassen, daher wirst du wohl weiter eingeschränkt bleiben müssen.[/quote]stellt das eine beleidigung dar? oder was möchtest du damit ausdrücken. bitte erläutere.

[quote]Dann sag mir was deine Kultur und die Kulturellen Werte sind die du verteidigen willst! Was sind deine "deutschen" Werte und deine "Deutsche" Sprache?[/quote]auf diese polemik antworte ich nicht. vor allem deswegen nicht, weil ich nicht "deutsche werte" gesagt habe, sondern "kulturelle werte" wenn du dich ernsthaft mit deinem diskussionteilnehmer auseinandersetzen willst, dann projiziere nicht deine vorstellungen, wie jemand sein soll, auf deinen diskussionsteilnehmer, sondern lies, was er sagt.

[quote]Deine Identität hoffe ich ziehst du weder auf den Faktum der Geburt noch durch das Faktum der Sprache deiner Eltern... das wäre die Identität eines armen verlorenen Wesens, was sich nur durch äussere Reize als Würde empfindet. Das ist übrigens ein Problem des Nationalismus.[/quote]meine sprache, meine geburtsstätte, meine abstammung, das leben meiner eltern und [b]noch vieles mehr[/b] prägen mich und beschreiben mich. sie identifizieren mich. und höre auf, mich mit dem nationalsozialismus in verbindung zu bringen! wenn du das schon machen willst, dann versuche es fundiert und wissenschaftlich und nicht mit küchenpsychologie. die haben wir alle längst durchschaut.

[quote]Übrigens würde ich dir dann nicht die IDentität klauen sondern dir eine andere Identität geben, du würdest dich nicht mehr als Deutscher fühlen müssen sondern als Mensch.[/quote]ich fühle mich als mensch, danke der nachfrage. und ich will von niemandem eine identität aufgezwungen bekommen. ich kaufe ja auch keine klingeltöne *ouch*

[quote]Und das empfindest du als einschränkung?[/quote] - ja. als einschränkung, als aufoktroierten eingriff in meine selbstbestimmung.

[quote]Wie ich schon sagte du kannst Deutsch sprechen soviel du willst, und das kannst du auch deinen Kindern beibringen, solange du und sie die Weltsprache beherschen![/quote]im gegensatz zu dir würde ich meine kinder nicht dazu zwingen, deine gleichschaltende weltsprache zu benutzen.

[quote]Ich bin kein Dogmatischer Mensch[...][/quote]...

[quote]Wenn ich mit jedem X beliebigen Menschen auf der Welt reden will, brauche ich keinen Umweg über eine andere Sprache oder einen Übersetzter. Das verkürzt die Kommunikation, das ist mein einziges Argument.[/quote]dann sprich englisch oder chinesisch. was in gottes namen willst du mit dieser rationalisierung erreichen? warum willst du mit allen sprechen können? stell dir vor, die wollen nicht mit dir sprechen.

[quote]Dann benutzt du vom Internet genausoviel Prozent wie Bildleser von der Deutschen Sprache.[/quote]wobei dir ein urteil über die qualität dessen, was ich konsumiere, verwert bleiben sollte. stattddessen werde ich mal wieder gleichgesetzt.

[quote]LOV!!!![/quote]da fehlt das E

gg.grüße
Darket[QUOTE]Oh es ist ganz im gegensatz zu deiner Rassitisch/Nationalistischen Position ...[/QUOTE]
So Pallor, Gaulichter hat Recht, wenn er sagt, dass Du von mir und anderen oft genug darauf hingewiesen wurdest eine gewisse Diskussionskultur einzuhalten, ich habe einfach nicht den Nerv und die Lust ständig Beschwerden zu kriegen und mir Gedanken über Nebenkriegsschauplätze von ernsthaften Diskussionen machen zu müssen. Ab sofort hast Du bzgl. dieses Threads Schreibverbot (siehe PN).

Gruß

Darket
Gr. Gaulichter[quote][quote]"Übrigens würde eine Einheitssprache auch wieder neue Arbeitsplätze schaffen, und zwar im riesigen Masse." - und zwar wo? bis jetzt haben wir alle feststellen können, dass durch normung und typung arbeitsprozesse dahingehend automatisiert werden können, dass keine menschen mehr gebraucht werden.[/quote]Lehrer in Entwicklungsländern, Internationale Verwaltungen etc.[/quote]das würde ich an deiner stelle noch einmal gründlich überdenken.


[quote]Du schuldest mir Beweise bis jetzt noch:

1. Der Zusammenhang zwischen Sprache und unterschiedlichem Denken, bist du mir bis jetzt schuldig geblieben. Alle Erfahrungen aus dem Alltag wo Internationale Organisationen aggieren, ohne Nationalistische oder Rassitische Ausprägung(das Bedeutet das z.b. Deutsche bessere Arbeiter wären), sprechen gegen diese These.

2. Die Deutsche Kultur, bzw. Die französische Kultur. Was ist dies? Ist man kein franzose wenn man dieser Kultur nicht entspricht?[/quote]ich schulde dir gar nichts.

lies mal ein bisschen Edward Sapir. oder Benjamin Lee Whorf. Leo Weisgerber auch. alle konflikte zwischen unterschiedlichen völkern sprechen dafür. z.b. in der auslegung der bibel, was denn jeder einzelne satz bedeuten mag.

[quote]Die Deutsche Kultur, bzw. Die französische Kultur. Was ist dies? Ist man kein franzose wenn man dieser Kultur nicht entspricht?[/quote]gegenfrage: bist du ein goth, wenn du dieser kultur nicht entsprichts?

gg.grüße
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i]
[B]
Die Grundlegende Diskussion hat, meiner bescheidenen
Ansicht nach, das Problem des Übermannens. Jeder
versucht nur, den anderen seine Aussagen als schlecht
darzustellen oder als Falsch in Frage zu stellen.
Der von Oskadis eringeworfene Aspekt, man möge erstmal eine
Sprache wirklich können, bsi man die Nächste lernt ist interessant,
da es heute kaum jemand gibt, der die Deutsche Sprache in ihrer
totalen Vielfalt noch beherrscht. Ich habe z.B schwere
Grammatikalische Schwierigkeiten, was man wohl schnell liest.
[/B][/QUOTE]

Naja Goat, bei einer Diskussion kannst du den menschlichen Faktor nicht einfach beiseite schieben. Deshalb gibt es doch bestimmte Richtlinien an die man sich halten kann um ein mehr oder weniger friedliches Diskussionsklima zu wahren.

Jemand hier fing aber an (wie immer) diese außer Acht zu lassen. Wenn jemand meine Argumente die ganze Zeit einfach mit einem Vorschlaghammer plattmacht und womöglich mir auch noch Sachen unterschiebt die mir fremd sind, kann ich nicht anders als irgendwann zu platzen. Das ist menschlich. Punkt.

Zum Thema:

Ich habe meinen Einwand ernst gemeint und nicht nur auf Pallor gemünzt, obwohl ich hoffe, daß er darüber nachdenkt.

Die Frage ist natürlich was es bedeutet eine Sprache wirklich zu können. Dies würde einige Definitionsarbeit verlangen.
In der Schule wird Deutsch als Fach unterrichtet. Theoretisch sollte das doch ausreichen, um Deutsch als Sprache zu beherrschen. Scheint aber nicht wirklich so zu sein...

Vielleicht liegt dieser Mangel aber auch daran, daß Bücher immer weniger als Freizeitbeschäftigung dienen. Literatur und gut geschriebene Romane werden immer weniger gelesen. Das bringt eine Verarmung der selbst beherrschten Sprache mit sich.

Ich kann zu mir sagen, daß ich zweisprachig aufgewachsen bin. Dies gibt mir einen anderen Ausgangspunkt als Menschen, die einsprachig aufwachsen. Ich mußte beide Sprachen von der Pike auf lernen, da (wie übrigens wissenschaftlich bewiesen, aber sich auch mit meiner eigenen Erfahrung deckend) zweisprachige Menschen im Vergleich zu einsprachigen Schwächen in beiden Sprachen aufweisen. Natürlich haben zweisprachige wiederum einen nicht verkennbaren Vorteil beim Erlernen weiterer Sprachen, aber das will ich im Moment nicht ansprechen.

Also habe ich mich auch mit Deutsch stark auseinandersetzen müssen, da ich nicht in Deutschland gelebt habe. Nun bin ich hier und muß erleben, daß mein Sprachniveau um so vieles höher ist. Irgendwie ironisch. Aber auch irgendwie normal, oder? :)

Naja, wollte das nur loswerden.

Übrigens, ich schreibe nur sehr sehr ungerne lange Beiträge. Ich weiß nicht wie es euch ergeht, aber langes Lesen am Monitor wirkt auf mich sehr ermüdend.

Gruß

~Oskadis~
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i]
[B][i]*kopfkratz* Geht's jetzt mit Steno weiter ?

Sorry, aber dieses andauernde "Du verstehst nicht..." und "Du sollst..." und "du...du...du" vergiftet meiner Auffassung nach jedes Diskussionsklima in diesem Thread, unabhängig davon, wer es einbringt.

Bitte, versucht es doch mal einfach 'ne Spur lockerer und ruhiger, denn ich habe den Eindruck dass es daran mangelt.

Danke...

Caranaldion, Moderation des Kaiser's Bart[/i] [/B][/QUOTE]

Willkommen im Internet Zeitalter Caranaldion ;) Was tust du, wenn du die Mimik und Gestik hinter dem Computer nicht sichtbar machen kannst? Jawoll! Genau das! :D

Steno kann ich übrigens sehr gut ;) Falls Bedarf sein sollte kannst du gerne auf mich zurückgreifen :p

Und ja, die Atmosphäre in diesem Thread war ganz schön vergiftet. Ich beuge mich aber nicht irgendwem oder irgendetwas, bei dem mein Richtigkeitsempfinden ausrastet.

Gruß

~Oskadis~
Gr. Gaulichtermeta-topic ;) : ich erachte es als wesentliche grundlage, dass diskussionsteilnehmer von den verwendeten begrifflichkeiten in etwa das gleiche bild haben, da man sonst nicht auf einer ebene reden kann. und wenn jemand begriffe auf seine ansprüche ummünzt, dann kann er nicht erwarten, dass er verstanden wird. darüber hinaus denke ich, dass schon widersprüchlichkeiten in einzelnen sätzen die basis zur diskussion nachhaltig stören. deshalb ging ich auf viele einzelheiten ein.

gg.grüße
Nnordyedit: Danke, Darket, für Deine Entscheidung. Das hilft glaub ich ganz wesentlich, daß wir wieder zum Thema zurückkehren können ohne uns ständig über Geschwafel aufregen zu müssen. ;)


Ähnlich wie Gaulichter sehe ich ein Problem darin, daß Kinder und Jugendliche heute wesentlich weniger lesen als früher, da andere Medien wie Fernsehen, DVD, PC, Internet an die Stelle des Buchs getreten sind. Und mit Soaps (egal aus welchem Land), Ego-Shootern oder selbst Strategiespielen lernt man nunmal keinen großen Wortschatz - maximal, im Falle von Fernsehen, die Grammatik (unbewußt). Ich meine, beobachten zu können, daß der den Menschen zur Verfügung stehende Wortschatz beständig kleiner wird, und muß mir dann desöfteren anhören, ich würde eine bisweilen "antiquierte" Redeweise aufweisen bzw. über antiquiertes Vokabular verfügen. Allerdings habe ich auch Bücher verschlungen, seitdem ich lesen lernte, und das tue ich eigentlich, trotz meiner Leidenschaft für PC-Spiele, auch heute noch. In diesem Sinne 'lese' ich eigentlich auch nicht, ich 'verschlinge' Bücher, schnell und in Mengen. :D Aber natürlich braucht Sprache Praxis, um angemessen verwendet und verstanden zu werden. Wenn Kinder und Jugendliche aber hauptsächlich nur noch vor dem PC oder der Konsole hocken und sich dort nur auf einen rudimentären Sprachaustausch beschränken, ist die Praxis natürlich nur in eingeschränktem Maße gegeben. Ergo: Das Lesen von Büchern müßte für die Jugendlichen wieder attraktiver werden, aber wie? Allerdings zeigen Phänomene wie "Harry Potter" ja durchaus, das es geht...

Man muß sich klarmachen, daß jeder von uns nur einen geringen Bruchteil des Wortschatzes zur Verfügung hat, den bspw. die deutsche Sprache tatsächlich bietet. Selbstredend muß man nach aktivem und passivem Wortschatz unterscheiden, aber das erachte ich für dieses Thema als eher nebensächlich. Vielmehr müßte es darum gehen, eben diesen Wortschatz für jeden einzelnen Benutzer (ob er nun will oder nicht :D) zu erweitern. Allerdings sehe ich nicht, wie man zu einem Punkt kommen kann, an dem dies ohne Zwang möglich ist. Für mich persönlich war Bücherlesen die tollste Sache der Welt - fühlen Kinder sich heute nicht 'bestraft', wenn sie statt Fernseh gucken ein Buch lesen sollen?
Goat93Interessanterweise sind es nicht nur die Jugendlichen, die
Schreib und Sprachschwierigkeiten aufweisen, sondern eigentlich
alle, die nach einiger Zeit nicht mehr schreiben müßen oder
nicht mehr bestimmte Sprachliche bereiche nutzen mußten.
Ich behaupte einmal, das kaum einer die Sprache in ihrer
vollen Vielfalt beherrschten kann, außer er studiert soetwas
und arbeitet Täglich mit der Sprache.

An sich, als Theorie, ist der Gedanke einer gemeinsamen Sprache
sogar recht witzig. Es würde so einiges erleichtern. Aber durch
die Realität wird daraus wohl eher nichts werden, wenn ich mir
ansehe, das es Menschen gibt, die in Deutschland mehr wie
30 Jahre leben und nciht Deutsche verstehen, also weder
reden noch schreiben können...
Darket[QUOTE]Ähnlich wie Gaulichter sehe ich ein Problem darin, daß Kinder und Jugendliche heute wesentlich weniger lesen als früher, da andere Medien wie Fernsehen, DVD, PC, Internet an die Stelle des Buchs getreten sind[/QUOTE]

[QUOTE]Aber natürlich braucht Sprache Praxis, um angemessen verwendet und verstanden zu werden. Wenn Kinder und Jugendliche aber hauptsächlich nur noch vor dem PC oder der Konsole hocken und sich dort nur auf einen rudimentären Sprachaustausch beschränken, ist die Praxis natürlich nur in eingeschränktem Maße gegeben[/QUOTE]

Nunja, ich behaupte mal ein Internetforum wie dieses widerlegt diese Theorie in Ansätzen, oder nicht? Wir sitzen gerade ganz ohne Buch vor dem PC und üben uns ganz nebenbei im Sprachgebrauch. ;)
Nein, ich meine das Ernst, viel zu viel von dem von Dir genannten wird zu oberflächlich verdammt. Ich habe z.B. durch PC-Spiele ne ganze Menge Englisch gelernt, beinahe mehr als mir meine Lehrer in 8 Jahren eingetrichtert haben. Das soll jetzt kein Freibrief meinerseits für den goldenen, medialen Schuss werden, aber ich finde viel von dem genannten wird zu pauschal verurteilt.
NnordyDarket, muddu lesen auf was ich mich bezog: Ich behaupte, in Ego-Shootern beschränkt sich die verwendete Sprache auf "die, motherfucker" "aaaaaaaargh" und "fuck you" (seeehr zugespitzt, selbstredend). Es ist einfach so: Wenn der Charakter mit der Gattling sich durch eine Stadt metzelt, ist Sprache nicht wirklich nötig, oder hast Du schonmal einen Marine im Shooter gespielt der Shakespeare zitiert? ;)
In einem Internetforum mag man sich in Sprache üben, aber wie ich in meiner eigenen FAmilie sehen kann verkümmern bei übermäßigem Chat-Wahn soziale Kompetenzen. Ich bin davon mittelbar betroffen und kann Dir versichern: Es ist nicht schön. Das geht soweit, daß sich derjenige bei Familienzusammenkünften stundenlang ausklinkt und in seinen Chatraum geht. Finde ich persönlich eher unkommunikativ. Ob er mit seinen Chatfreunden schnackt ist mir da kreuzpiepegal - die Leute im Internet sind nur virtuell. Es ist nicht REAL. Warum gibts denn immer Diskussionen über FAkes? Ich könnte ein irrer Massenmörder sein und mich hier hinter Nnordys Account verstecken - nachprüfen könnt ihr das nicht. Will heißen: Ich kann in den Weiten des Web soviel blubbern wie ich will - Sprache hat auch was mit sozialer Kompetenz zu tun. Und die praktiziere ich im Internet nicht, weil ich nicht mit 'realen' Leuten REDE, sondern mir mit virtuellen Leuten SCHREIBE. Wir verwenden hier hochdeutsche Schriftsprache - Sprache entwickelt sich aber hauptsächlich durch mündlichen Sprachgebrauch. DAS meine ich.

Meine Güte, was für PC-Spiele hast Du denn bitte gespielt? Die einzigen, die ich kenne, wo viel gelabert wird, sind Rollenspiele, also Adventures, wie z.B. KOTOR. Da wird ein Haufen gelabert, aber ansonsten ist's halt doch sehr beschränkt, und erfahrungsgemäß ist die FAngemeinde von Rollenspielen nicht so groß wie die von Shootern oder auch solchen - für mich sinnlosen - Spielen wie GTA San Andreas usw.

Viel von meinem antiquierten Vokabular stammt aus Büchern, nicht aus dem PC, dem Fernsehen oder dem Gespräch mit Anderen. Ich breche hier einfach nochmal vehement eine Lanze für das Buch. LEST MEHR BÜCHER!!!! :)
Goat93[QUOTE]Die einzigen, die ich kenne, wo viel gelabert wird, sind Rollenspiele, also Adventures, wie z.B. KOTOR. Da wird ein Haufen gelabert, aber ansonsten ist's halt doch sehr beschränkt, und erfahrungsgemäß ist die FAngemeinde von Rollenspielen nicht so groß wie die von Shootern oder auch solchen - für mich sinnlosen - Spielen wie GTA San Andreas usw.[/QUOTE]

Ultima 6 und 7 sind Englischkurse für Fortgeschrittene :D
Darket[QUOTE]oder hast Du schonmal einen Marine im Shooter gespielt der Shakespeare zitiert? [/QUOTE]
Ich hab ne Weile Operation Flashpoint gespielt, wenn man dabei einen sehr unschönen Tod gestorben ist, kam da immer ein schlaues Zitat....naja, meist von weniger schlauen Leuten wie Mac Arthur oder Patton, bisweilen aber glaube ich auch Sokrates ;)

[QUOTE]Ob er mit seinen Chatfreunden schnackt ist mir da kreuzpiepegal - die Leute im Internet sind nur virtuell. Es ist nicht REAL. Warum gibts denn immer Diskussionen über FAkes? Ich könnte ein irrer Massenmörder sein und mich hier hinter Nnordys Account verstecken - nachprüfen könnt ihr das nicht.[/QUOTE]
Du hast an sich recht, allerdings kennen wir uns ja nun persönlich, was allerdings nicht belegt, dass Du keine irre Massenmördrin bist :D

[QUOTE]Ich kann in den Weiten des Web soviel blubbern wie ich will - Sprache hat auch was mit sozialer Kompetenz zu tun. Und die praktiziere ich im Internet nicht, weil ich nicht mit 'realen' Leuten REDE, sondern mir mit virtuellen Leuten SCHREIBE. Wir verwenden hier hochdeutsche Schriftsprache - Sprache entwickelt sich aber hauptsächlich durch mündlichen Sprachgebrauch. DAS meine ich.[/QUOTE]
Ich behaupte auch das www hat mit sozialer Kompetenz zu tun, sonst wäre es nicht nötig, dass ich hier vor dem Bildschirm sitze und den Versuch unternehme die Leute zu einem angemessenen Sozialverhalten zu bewegen.

[QUOTE]Meine Güte, was für PC-Spiele hast Du denn bitte gespielt? [/QUOTE]
Ganz primitive Klassiker(Battle of Britain, Pirates... :D ), die viel geschriebenen Text hatten, den ich irgendwie verstehen musste um hinter den Sinn des Spiels zu steigen. Ich saß teilweise echt mit nem Wörterbuch vorm Monitor und hab versucht mir zusammenzureimen was mir das Programm gerade sagen will.

Ich will Deine Argumente auch nicht insgesamt in Frage stellen, ich gebe Dir an und für sich recht. Ich finde nur es wird immer zu viel einseitig auf diesen Medien herumgehackt und dabei der Nutzen unterbewertet, den sie haben KÖNNEN. Ich bestreite nicht, dass wir ein gesellschaftlich-kulturelles Problem mit dem von Dir angesprochenen haben.
Aber an schriftlicher Kommunikation beispielsweise schätze ich, dass ich kommuniziere und gleichzeitig etwas für meinen Geist tue, indem ich mein Sprachvermögen trainiere. Wenn ich anfange so zu sprechen, wie ich hier schreibe, das hast Du ja selbst erkannt, lacht mich mein Gegenüber meist aus, hier kann ich das Bedürfnis nach anspruchsvollerem Sprachgebrauch befriedigen.
Ich habe gerade eine freundliche Mail an meine zuständige Agentur für Arbeit geschrieben. Mit der Anfrage weshalb ich bislang weder Geld noch einen Bescheid bekommen habe. Ich ertappte mich selbst dabei ganz ähnlich zu formulieren, wie ich es mir hier angewöhnt habe...

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