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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Schuluniformen
just_darkSeit einigen Monaten gibt es nun schon die Überlegung, an einigen ausgewählten Schulen Uniformen einzuführen.
Genau wie unseren Englischen Bekannten sollen wir dann mit gleicher Kleidung und dem Schulwappen auf der Brust in die Schule stolzieren. Die Argumente die dafür sprechen sollen:
Gleichheit unter den Schülern, Zusammenhalt, Stolz zur eigenen Schule und Leistungssteigerung durch ein besseres Selbsbewusstsein. Doch ich frage mich ob diese Argumente wirklich brauchbar sind.
Dagegen spricht: Die Einschränkung der Freiheit und Individualität des Einzelnen (für mich das Höchste) und die Kosten der teuren Uniformen.

Mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema.


P.S. Ich habe gesucht und keinen derartigen Beitrag gefunden. Falls er doch existiert bitte ich dies zu entschuldigen. ;)

dunkelste Grüße

just_dark
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von just_dark [/i]
[B]. Doch ich frage mich ob diese Argumente wirklich brauchbar sind. [/QUOTE]

Meiner Meinung nach nicht. Der Einzige Grund der für mich dafür sprechen würde ist der, das Schüler nicht mehr ausgegrenzt werden weil sie sich keine teuren Klamotten leisten können.


[Quote]
Dagegen spricht: Die Einschränkung der Freiheit und Individualität des Einzelnen (für mich das Höchste) und die Kosten der teuren Uniformen.
[/QUOTE]

Da stimme ich Dir zu. Uniformzwang ist ein ( zu ) großer Einschnitt in das Recht auf Individualität des Einzelnen.
Deswegen stehe ich Schuluniformen eher skeptisch gegenüber.

Gruß

ange
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Uniformzwang ist ein ( zu ) großer Einschnitt in das Recht auf Individualität des Einzelnen.
[/B][/QUOTE]

Auch wenn ich Schuluniformen doch sehr skeptisch gegenüber stehe, zählt das Argument nur bedingt.
Immerhin kann man sich ja nach der Schule kleiden, wie man will.
Zudem müßte man dann auch sämtliche Arbeitskleidung verteufeln.

Mir scheint, daß das größte Problem, was die meisten damit haben, der Begriff "Uniform" ist. :cool:
MondgeistNaja, seht mal den Vorteil... Schueler werden nicht mehr sozialem Druck an Schulen ausgesetzt, wenn sie nicht den neusten Scheisz tragen (na gut privat geht es dann weiter...). Auszerdem bietet der Einheitsbrei auch die Moeglichkeit, dass sich Schueler mehr auf den Unterricht, als auf Klamotten und Make-up konzentrieren.

Nuja... Ich bin dennoch dagegen. Meiner Ansicht nach wiegen die Vorteile den Nachteil nicht auf, dass die eigene Individualitaet beschnitten wird und letztere halte ich persoenlich sehr hoch.
Gr. Gaulichterkosten? in der zeit, in der die uniform getragen wird, braucht keine andere kleidung getragen werden. es ist nur eine verlagerung der kosten.

ein anderer positiver effekt ist, dass die schüler angeglichen werden. das heißt, dass sich keiner mehr ob seiner sozialen herkunft kümmern muss und darüber die schule vergisst. momentan ist ja das sozialamt dazu verpflichtet, schüler finanziell ärmer familien mit denen der reicheren gleich zu stellen. das heißt, dass unbedingt der rucksack von eastpak gekauft werden muss, um dem kind nicht anzusehen, woher es kommt. das schaffen freilich auch schuluniformen (sofern dazu eben auch ein rucksack gehört).

[edit]im beruf gibt es auch kleidungs-vorschriften: blaumann, anzug und krawatte. ok, da kann man farblich noch was machen (außer meist beim blaumann - der heißt ja extra so). aber es regt sich darüber auch keiner auf.[/edit]

gg.grüße
TulpenDompteurIch sehe im Tragen einer Schuluniform eigentlich nur Vorteile (siehe o.g. Kommentare der anderen). Ich habe in der Grundschule Uniform getragen und mir scheint's nicht geschadet zu haben. Klar gibt's da noch die Diskussion um die Individualität, aber wenn es dieses System schon länger gäbe, würde sich wahrscheinlich niemand darüber aufregen. Ich möchte eigentlich nicht pauschalisieren, aber in anderen Ländern klappt's doch auch.
Den wichtigsten Vorteil sehe ich darin, dass es weitaus weniger Diskriminierungen gäbe, weil die Eltern dem Kind keine Markenklamotten kaufen können. Gerade jetzt bei der kontinuierlich steigenden Arbeitslosigkeit.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B][edit]im beruf gibt es auch kleidungs-vorschriften: blaumann, anzug und krawatte. ok, da kann man farblich noch was machen (außer meist beim blaumann - der heißt ja extra so). aber es regt sich darüber auch keiner auf.[/edit]
[/B][/QUOTE]

Eben. Und zur Not nennt man das (im Falle von neuen "Blaumännern", die nicht mehr unbedingt blau sein müssen) corporate identity. ;)
TulpenDompteur[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B]momentan ist ja das sozialamt dazu verpflichtet, schüler finanziell ärmer familien mit denen der reicheren gleich zu stellen. das heißt, dass unbedingt der rucksack von eastpak gekauft werden muss, um dem kind nicht anzusehen, woher es kommt.
[/B][/QUOTE]

Also das war mir neu! Wo ist das gesetzlich geregelt? Im Bundesgesetz oder ist das Sache der Länder? Eine solche Verordnung/Gesetz wird kaum vom Sozialamt aus gehen.
KildareSchuluniformen empfinde ich als furchtbar. Natürlich wirken sie der Ausgrenzung einiger Schüler auf Grund der Marken ihrer Sachen entgegen. Andere hingegen werden wesentlich mehr leiden, da sie sich nicht mehr ihrer Figur und ihrem Äußeren entsprechend kleiden können werden. Wenn ich mir vorstelle, man hätte mich in meiner Schulzeit gezwungen, irgendeinen braunen Blazer zu tragen, schlimstenfalls auch noch einen Rock, dann schüttelt's mich.
Schuluniformen sind nur dann tragbar, wenn sie wirklich schlicht sind und bestenfalls noch eine Wahlmöglichkeit zwischen Rock und Hose lassen, wobei hierbei natürlich die Frage aufkommt, ob Jungen durch eine solche Wahlmöglichkeit beeinträchtig würden, da für sie das Tragen eines Rockes gesellschaftlich nicht so akzeptiert ist, wie das Tragen einer Hose für Mädchen.

Bei unseren englischen Nachbarn ist es nach meiner Erfahrung extrem wichtig, auf welcher Schule man war. Allerdings sind hiervon vor allem die Besucher der teuren Privatschulen betroffen, deren Wappen eben auch stolz getragen wird, da es ein Statussymbol darstellt.
Hier wären dann also wieder die Unterschiede zwischen finanziell besser Gestellten und anderen. Gleichheit ist hierdurch nicht gegeben.

Was die Berufskleidung angeht: Meinen Beruf kann ich wählen. Ob ich zur Schule gehen möchte, kann ich mir nicht aussuchen.
Wenn die Uniform nur an einigen Schulen eingeführt wird, entsteht hier natürlich kein Problem, es sei denn, für den betreffenden, jungen Menschen ist ausgerechnet diese Schule die einzige im näheren Umkreis. Dieser Fall ist jedoch zugegeben nicht wahrscheinlich.
just_dark[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B]kosten? in der zeit, in der die uniform getragen wird, braucht keine andere kleidung getragen werden. es ist nur eine verlagerung der kosten.[/edit]


Ich denke das viele die gleichen Klamotten die sie Privat tragen auch in die Schule anziehen. Und deswegen müssen die Uniformen zusätzlich gekauft werden ;) !!
Gr. Gaulichteres gab einen präzidenzfall. und wer probleme damit hat, der kann sich auf den berufen. als gesetz gibts wahrscheinlich nichts.

gg.grüße
Gr. Gaulichter@just_dark
sicher wäre das so. wenn wir dann also derart ökonomisch an die sache rangehen, dann kann ich auch behaupten, dass die zeit des verschleißes der freizeitklamotten sich durch das (zusätzliche) kaufen der uniform verlängert, denn: man sitzt sich den arsch damit in der schule nicht breit, sondern nur aufm sofa (oder wo auch immer).

gg.grüße
nebeltaucherAlso ich halte es grundsätzlich für [U]möglich[/U] ,dass durch solche Uniformen ein besserer Zusammenhalt in Schulen hergestellt werden kann. Allerdings finde ich das bereits erwähnte Argument von der Individualität her auch richtig.
Da muss ich jetzt an einen Artikel denken, den ich neulich in der Zeitung las. Also:

In einem Staat der USA (keine Ahnung welcher) wollte ein Politiker das seine-hosen-so-tragen-dass-die-unterwäsche-rausschaut mit einer Geldstrafe verhängen. Das ist aber nicht durchgesetzt worden (zum Glück), weil die Individualität und der "persönliche Stil der Kleidung und Ausdrucks" damit und somit die 'Freiheit' eingeschränkt würde.

Wieso also sollten die Bildungsminister -die eigentlich eh schon ziemlich viel verbaselt haben- sowas dann beschließen dürfen?

Wenn diese Uniformen durchgesetzt werden würden, müsste es eine Kompromisslösung geben; z.B. dass die Uniform nur aus einer Kappe besteht.
KampfsauWie gesagt,dann würden die Unterschiede eben in der Schule die man geht gesucht werden.Das sind doch schon jetzt eher de größten Unterschiede.Nur kann man diese ,den Leuten eigentlich nicht direkt ansehen ,wenn sie keine Uniformen tragen.

Ansonsten würde man die Schüler viel eher irgendwo reinzwingen
als es soziale Zwänge tuen
KildarePräzidenzfall? Welchen Inhalts?
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von nebeltaucher [/i]
[B]Also ich halte es grundsätzlich für [U]möglich[/U] ,dass durch solche Uniformen ein besserer Zusammenhalt in Schulen hergestellt werden kann. Allerdings finde ich das bereits erwähnte Argument von der Individualität her auch richtig.
Da muss ich jetzt an einen Artikel denken, den ich neulich in der Zeitung las. Also:

In einem Staat der USA (keine Ahnung welcher) wollte ein Politiker das seine-hosen-so-tragen-dass-die-unterwäsche-rausschaut mit einer Geldstrafe verhängen. Das ist aber nicht durchgesetzt worden (zum Glück), weil die Individualität und der "persönliche Stil der Kleidung und Ausdrucks" damit und somit die 'Freiheit' eingeschränkt würde.

Wieso also sollten die Bildungsminister -die eigentlich eh schon ziemlich viel verbaselt haben- sowas dann beschließen dürfen?

Wenn diese Uniformen durchgesetzt werden würden, müsste es eine Kompromisslösung geben; z.B. dass die Uniform nur aus einer Kappe besteht. [/B][/QUOTE]

ich kann mir vorstellen, dass dann differenziert wird, dass Schule ja nicht Freizeit sein und dementsprechend die persönliche Freiheit eh schon eingeschränkt sei, denn in der Schule gibt es ja noch mehr Pfichten. So in etwa würden die wohl argumentieren.

Prinzipiell habe ich zu dem Thema aber noch keine konkrete Meinung; alle Pro und Contras, die Ihr angeführt habt, sehe ich genauso.
Markenhype würde unterdrückt werden, selbst in den frühen 90ern war das bei uns schon so (huch, bin ich alt :D ). Und ich habe das Gefühl, dass es extremer geworden ist. Gerade in der Schule stellt das Markenbewusstsein das grösste problem dar, denn in der Freizeit sucht man sich seine Leute ja aus, und die Freunde werden wohl eher weniger was dagegen sagen.

Aber dann die Individualität, ja, gerade in der Schule. Da ich es hinter mir habe, ist es mir eigentlich egal, allerdings denke ich, dass die Gesamtheit der Probleme, die an Schulen herrscht, dadurch nicht positiv beeinflusst werden kann (also schlechtes benehmen, Respektlosigkeit, usw usf.)
Also schon überflüssig, mehr oder weniger, denn was ich mich frage, was das eigentlich genau bezwecken soll...?
Gr. Gaulichtermein leiber fast-nachbar Kildare ;) ,

es ging darum, dass ein kind einer sozialhilfeempfängerfamilie mit einem schulranzen einer sogenannten no-name-firma zur schule gehen musste. dieses kind bekam äußerste probleme mit seinen mitschülern, es wurde gehänselt, geschlagen, getreten. daraufhin ist die familie zum anwalt und der vor's gericht gezogen, um das sozialamt (deutschlands) dazu zu verpflichten, das kind auf den gleichen kleidungs-stand zu bringen, wie die anderen. der richter sprach der familie das recht zu. er begründete das z.b. mit dem grundgesetz, in dem steht, dass alle menschen gleich sind und neimand aufgrund seiner herkunft... du wirst es sicher kennen.

ich finde es nur leider gerade im netz nicht.

gg.grüße
KildareDanke.
Aber fast-nachbar? Ich schalte nicht schnell genug.

Was diese Entscheidung angeht, so kann ich das beim besten Willen nicht als sinnvoll ansehen.
Hat irgendjemand hier Kinder oder Anverwandte, die noch die Schule besuchen und weiß somit aus erster Hand, ob der Druck, Sachen einer bestimmten Marke zu besitzen, wirklich so groß ist?
Meine Schulzeit ist noch nicht soooo lange her und meiner Schule wurde Übles nachgesagt, wenn es um elitäre Auslese ging, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemanden wegen seiner nicht vorhandenen Markenkleidung geschnitten hätten.

Wenn ich über Vandalismus an Schulen (und Universitäten) nachdenke, wäre eine höhere Identifikation mit dem Lernort allerdings wünschenswert.
Und Uniformen stärken nach meinen Erfahrungswerten tatsächlich das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die bereits gestellte Frage ist nun, ob das an einer Schule, die ja unterschiedlichste Menschen vereinigt wirklich so wünschenswert ist. Mein Erfahrungswert bezieht sich nämlich auf Volleyballmannschaften. Da war es wunderbar, einheitlich aufzutreten und auch so gesehen zu werden. In einem so großen verbund wie einer Schule stele ich mir das ehr schwierig vor, da man mit einigen von "denen" nun einmal beim besten Willen nichts gemeinsam hat und deshalb auch nicht mit ihnen vereinheitlicht werden möchte.
PallorMeine Meinung dazu:

Ich bin für Uniformen im ganzen Leben. Praktische und Formschöne Kleidung die einzig und allein Kleidung ist, und nicht vom Charakter dahinter ablenkt.

Was ich nicht will ist der Zwang zu dieser Kleidung, ich bin dafür das Menschen sich selbst soweit entwickeln das ihnen diese Äusserlichen Formen nicht soviel bedeuten.

Daher bin ich für Schuluniformen, wäre aber erst bereit sie einzuführen wenn an diesen Schulen demokratisch eine freie Wahl abgehalten wurde wo sich die Schüler/innen für oder gegen diese Uniform aussprechen.

Pendark
asamandra[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Da stimme ich Dir zu. Uniformzwang ist ein ( zu ) großer Einschnitt in das Recht auf Individualität des Einzelnen.
[/B][/QUOTE]



Haben zwar schon einige Vorredner erwähnt, aber was wollen denn Leute sagen, die von Berufswegen eine bestimmte Kleidung zu tragen haben? Z.B. Polizisten: Nö, ich mag keine Uniform tragen, ich komm in meiner verranzten Jogginghose und Schlabberpulli, das is Ausdruck meiner persönlichen Individualität... Oder der Klempner, der nicht mehr im Blaumann erscheint sondern in Anzug mit Krawatte, weil das Ausdruck seiner Persönlichkeit ist? Oder was ist mit der Kellnerin (im gehobenen Service), die jetzt nicht mehr in klassichem Schwarz-Weiß auftritt, sondern in Netzstrümpfen, Minirock und Bitch-Tshirt? Der Verkäufer im Supermarkt, der keine Arbeitskleidung mit Firmendruck mehr tragen will? Was wollen diese Leute sagen? Im Berufsleben fragt keine alte Sau danach, ob Berufskleidung ein Einschnitt in die Persönlichkeit ist. Entweder, man trägt das, was die Firma vorschreibt oder man kann sich nach einem anderen Job umschauen. So läuft das. Da kann man mit so fadenscheinigen Argumenten nicht ankommen...
Ich find einheitliche Kleidung an Schulen nicht schlecht und ich würde sie auch an unserer Schule befürworten. Muss ja nicht gleich ne Uniform sein, wie in Englischen Schulen, ein Schulpulli oder Tshirt und ne Jeans dazu würd's ja auch erst mal tun...
KildareIwe schon erwähnt: Meinen Beruf (ich werde Kostüme und Blusen tragen müssen) suche ich mir aus - meine Schule nicht unbedingt. Und ich kenne auch Leute, die eben wegen ihres Bedürfnisses, sich einer bestimmen "Kleiderordnung" nicht zu unterwerfen, Berufe gewählt haben, in denen eine solche nicht existiert.

Was mich interessiert ist, warum Du die Uniform befürworten würdest? obwohl Schulpulli und Jeans ja noch ganz harmlos klingt. Wobei dann die Frage aufkommt, was für eine Jeans.
ashipisburning[QUOTE][i]Original geschrieben von asamandra [/i]
[B] Muss ja nicht gleich ne Uniform sein, wie in Englischen Schulen, ein Schulpulli oder Tshirt und ne Jeans dazu würd's ja auch erst mal tun... [/B][/QUOTE]
Bin ganz deiner Meinung.
Uniformen hört sich so schrecklich an.
Jedes Kind ein normales Sweatshirt oder T-Shirt zum Beispiel mit dem Schulemblem drauf. Hose oder Wahlweise Rock vielleicht in dunkelblau oder schwarz. Man könnte auch für's T-Shirt mehrere Farben zur Auswahl anbieten. Dann kann jeder trotzdem noch etwas Persönlichkeit zeigen.

Also ich fände Schuluniformen gut, Argumente dafür wurden schon genannt.
decay73Mal ganz im Ernst: Ist es nicht traurig, wenn heute die hochgepriesene Individualität über die zur Verfügung stehenden Klamotten definiert wird?
Da haben wir doch gleich wieder die monetär geprägte Zweiklassengesellschaft:
Die einen haben Eltern, die dafür sorgen können, daß sich Junior mit Hilfe hochkarätiger Klamotten Respekt verschaffen kann, anstatt mit dem, was er in der Birne hat, und die anderen haben solche Eltern nicht, daür aber vielleicht was in der Birne, was ihnen aber auch nichts mehr nützt - dumm gelaufen, was?

Also wenn ich länger drüber nachdenke ist das mit einer 'Schuluniform' (oder sagen wir besser einheitlichen Schulkleidung) gar keine so schlechte Idee, wobei es natürlich traurig ist, daß man überhaupt solche Überlegungen anstellen muß... :(
KildareKann aber auch sein, dass Junior gerade wegen der teuren Klamotten etc. seinem Umfeld beweisen muss, dass er [I]auch[/I] was in der Birne hat.
Hmm, in so fern könnten Schuluniformen auch Kindern aus materiell besser gestellten Familien helfen, besser mit ihrem umfeld auszukommen.
Trotzdem: Den halben Tag lang etwas tragen müssen, dass einem nicht gefällt? Warum? Finanzielle und andere Unterschiede werden trotzdem immer zu Tage treten, denn Menschen sprechen miteinander. Und der eine war dann eben im Skiurlaub in Österreich und der andere nicht.
Warum also Unterschiede, die sowieso da sind, durch eine Uniform "kaschieren"?
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]aber bei denen kann ich immerhin "frei" wählen ob ich dort arbeite. [/B][/QUOTE]


Naja, diese Freiheit wird ja auch zunehmend beschränkt. ;)
LothlorienAlso ich mußte während meiner gesamten Schulzeit Uniform tragen. In der Unterstufe war das ein schwarz-weiß kariertes Kleid (im Winter graue Hosen und weinroter Pulli) und in der Oberstufe mausgrauer Rock und weißes Hemd. Mausgrau fühlte ich mich damit allerdings auch. Es gab ne Zeit da wurde uns sogar vorgeschrieben welche Art von schwarzen Schuhen wir zu tragen hatten.
Ich hatte meine Schuluniform immer gehasst, weil wir Mädchen im Sommer keine Hosen tragen durften und weil sie einfach nicht vorteilhaft war. Ich muß auch sagen, daß man soziale Unterschiede trotz Uniform erkannt hat und das es immer Mittel und Wege gibt zu zeigen was man hat. Wenn nicht durch Markenklamotten dann eben durch eine sichtbar teure Schultasche oder indem man sich Nachmittags bei der Chorprobe oder im Zeichenkurs besonders gut gestylt präsentierte. Wann immer man sich ohne Schuluniform seinen Mitschülern zeigen konnte wurde das in übertriebendster Weise getan und somit fiel dann natürlich umso mehr auf, welches Kind aus armen Verhältnissen kam.
Ich kann also aus eigener Erfahrung sagen das Schuluniformen nicht alle Schüler gleich machen. Oberflächlich betrachtet natürlich schon, weil es gepflegter, disziplinierter und nach 'Zucht und Ordnung' aussieht aber im Grunde ändert das meiner Meinung nach nichts an der Einstellung der Schüler zu ihrer Schule (wenn sie das Emblem auf der Jacke tragen) und auch nichts an der Einstellung der Schüler zu ihren Mitschülern.
Das einzige Gute an einer Schuluniform ist das man morgens nicht lange überlegen muß was man anzieht!

Lothlorien
moreSchon mal darüber nachgedacht dass das "Schwarz" der Gothic-Bewegung auch eine Art Uniform/Einheitskleidung ist? Die Farbe ist doch immer gleich, nur die Schnitte aus Ausstaffierungen sind anders.
Ich habe nichts gegen Schuluniformen, ich finde sie sogar sehr positiv! Den Elternhäusern erspare die eine Unsumme an Kosten, die sie nicht mehr für Kleidung und Wäsche ausgeben müssten. In anderen Ländern funktioniert es doch auch, und ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn man sich nicht individuell kleiden kann, man seine Individualität verliert, sollte es so sein, dann hatte derjenige auch vorher keinerlei Ausstrahlung und ist m.e. nur zu bedauern.
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Schon mal darüber nachgedacht dass das "Schwarz" der Gothic-Bewegung auch eine Art Uniform/Einheitskleidung ist? Die Farbe ist doch immer gleich, nur die Schnitte aus Ausstaffierungen sind anders.[/B][/QUOTE]
Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Schuluniform und schwarzer Kleidung liegt darin, dass mann eigentlich nur schwarz tragen sollte, weil es einem gefällt und nicht weil es Pflicht ist.
KildareMan spart eben keine Unsummen. Der Schulblazer gehört, schon allein wegen des Schulemblems, meist zu den teureren Kleidungsstücken. Gab' in unserem Englischbuch so gar eine extra geschichte darüber, was für eine Katastrophe es bedeutet, wenn dem guten Stück was passiert.
Uniformen werden im Regelfall nicht von der Schule ausgegeben.
Übrigend könnte man bei Uniformierung den Leuten eben ansehen, von welcher Schule sie kommen, wenn sie sich z.B. auf dem heimweg befinden. Das kann zwar posotive Effekte haben, wie eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Schüler einer Schule, kann aber auch zu Ausgrenzung führen.
Meine alte Schule produziert derzeit schon T-shirts mit dem Schulemblem, die von vielen von uns - mir noch nicht- zu Schulveranstaltungen, Klasentreffen etc. getragen werden. Und die haben eindeutig etwas mit Stolz und Arroganz zu tun und sehr viel weniger mit Angleichung.
SilentStarIch musste auch in der 5. Klasse Schuluniform tragen. Es war für Mädchen ein weißes, knielanges, unförmiges Dingsda, wie ein Sack zum Zuknöpfen, und für Jungs ein blaues Hemd. Sowas ist nicht zweckmäßig, ich empfand das als äußerst störend, zumal wir die Dinger recht selten ausziehen konnten, und das bei bis zu 35°C im Schatten. Und es war unfair, dass die Jungs das so viel einfacher hatten. Weiß wird viel zu leicht schmutzig um das Grundschülern anzuziehen.
Schuluniformen sind nur dann sinnvoll, wenn sie wirklich schlicht sind, damit niemand etwas anziehen muss, von dem er das Kotzen kriegt, um es mal etwas drastisch auszudrücken. Und nicht allzu streng. Ich meine, nicht: "Ihr müsst genau die Hose und genau den Pulli anziehen" sondern mehr: "Die Kleidung sollte folgende Kriterien erfüllen..." Also, etwas spezifischer als eine generelle Kleiderordnung (bezüglich Farben oder so) aber nicht ganz so den Uniformcharakter.
Übrigens hatte ich sowas Ähnliches in der 1. Klasse mit dem Schreibmaterial: Damit die einen Kinder nicht lauter unnützes, teures Zeug haben und damit vor den anderen angeben, hat die Schule für jeden eine Stiftschachtel, einen Kugelschreiber, einen Bleistift und fünf Buntstifte gestellt. Und es hat gereicht.
ColdSmileDer eindeutigste Nachteil wurde hier noch nicht genannt.

Ich war vor ein paar Jahren zum Schüleraustausch in London, meine Austauschschülerin besuchte dort eine Mädchen-Elite-Schule(!) und trug natürlich auch eine Schuluniform.

Jeder hat zwar mehrere zum Wechseln, allerdings wurde dies wohl nicht regelmäßig getan, denn wenn man durch die Schule ging, musste man sich sehr beherrschen, nicht den Impuls nachzugeben, sich die Nase zuzuhalten! Die Schülerinnen, oder besser, die Uniformen stanken unerträglich! (Und das im November, wie es im Sommer war möchte ich nicht wissen!*schüttel*)
Da sie alle gleich aussahen, war die Motivation zum rechtzeitigen Wechseln anscheinend nicht groß genug.

Man weiß nicht, ob das überall so wäre , wenn man z.B. andere Materialien nehmen würde, aber ich möchte es nicht ausprobieren!
DemonessDie Sauberkeit der Klamotten ist ja eine persönliche Sache und hat nichts mit der eigentlichen Schuluniform zu tun.

Ich fände Schuluniformen nicht so schlecht. Meine Eltern waren früher nie bereit, den Marken-Klamotten-Hype mitzumachen (was ich heute voll verstehen kann - kein 13jähriges Mädchen braucht eine Levis-Jeans für damals 179DM!) - mit der Ergebnis das ich ziemlich gehänselt und beleidigt wurde. Obwohl ich keine Lumpen getragen habe sondern ganz normale, aber eben billigere Sachen! Es ist sicherlich psychisch gesünder für Kinder, wenn sie in die Schule gehen können ohne das jeder gleich sieht was Papi verdient. Die persönliche Freiheit wird dadurch doch eher unterstützt - denn wenn dauernd durch verbale und auch gewalttätige Übergriffe in die persönliche Freiheit eingegriffen wird, ist das auch nicht toll und macht in manchen Fällen sogar krank. Zudem sollte man trennen zwischen Schule und privat. In so vielen Berufen muss man Uniformen tragen, trotzdem ändert sich doch nicht die Einstellung.
Tiiaich finde gleichheit kann man unter keinen umständen dadurch herbeiführen... denn es ist ja nunmal so das sich aus gesprächen und seis über den nächsten sommerurlaub ergibt wessen eltern geld haben und welche nicht.

was man aber auf alle fälle damit "bekämpfen" kann ist der zwang das man genau DIESE eine hose haben muß.. weil die ja alle haben. zumidnest hässeleien über die kleidung würden damit aus dem weg geräumt sein. allerdings ist schuluniform auch keine so billige sache.

ich war selber auf einer schule wo es zwar nicht tag täglich zwang war in den schuluniformen ( die es da gab ) rumzulaufen...nur bei feierlichen sachen...aber wir bekamen sehr genau vorgeschrieben was wir zu tragen hatten bzw was nicht. es gab klare regel ober die höhe von schuhen.. die länge von röcken... die "farbvielfalt" die man an hatte etc. das finde ich persönlich eine wesentlich größere einschränkung in der persönlichen freiheit..denn die schuluniform kannst du nach der schule in den schrank hängen und ziehst an was du magst... wenn du dich aber an vorschriften zu halten hast die nicht deinem persönlichen kleidungsstil entsprechen mußt du bzw deine eltern auch das geld haben diese zwei "kleiderschränke" zu finanzieren.
IsuamIch finde Schuluniformen sehr positiv. Wenn alle Kinder die gleichen Kleider tragen, ergibt sich daraus z.B. die Möglichkeit, Schuluniformen second-hand zu kaufen und so Geld zu sparen. Außerdem gibt es keine Hänseleien/ Abzockereien mehr und die Schüler (v.a.die Mädchen) verschwenden nicht mehr soviel Zeit auf ihr Styling. Privat, nach der Schule, steht es ihnen ja weiterhin frei, zu tun und zu lassen, was sie möchten. Allerdings würde ich den Engländern in puncto Schuluniform nicht alles nachmachen. Extrem unpraktisch finde ich es, daß dort schon Grundschulkinder in Flanellblazer gesteckt werden, die man in die Reinigung geben muß. Das ist aufwendig und teuer, besser sind maschinenwaschbare Pullover/Sweater und Strickjacken (in frischen Farben). Die Mädchen (zumindest die älteren Jahrgänge) sollten zwischen Rock und Hose wählen dürfen. Vorteile der Schuluniform sind auch : Das Schuleschwänzen wird erschwert und die Schüler haben engere Grenzen/mehr Regeln, gegen die sie im Kleinen rebellieren können. Denke schon, daß damit Vandalismus u.ä. eingeschränkt werden könnte.
Viele Grüße Isuam
SilenciumSchuluniformen haben Vor- und Nachteile.. Vorteile sind wie des öfteren schon genannt, dass man nicht mehr so leicht ausgegrenzt und beschimpft wird weil man keine Markenkleidung trägt, Mädchen müssen sich nicht ewig stylen und einen füge ich noch hinzu: man kann keine "verbotene" Kleidung tragen (in meiner alten Schule durfte man gewisse Sachen NICHT anziehen). Die Nachteile sind aber mehr: Man muss sich stets in der Früh ganz sauber und ordentlich anziehen, so wie es die Schule gerne möchte, nicht wie man es selbst okay findet (was vor allem in pubertären Phasen sehr wichtig ist, weil man sich sonst oft eingeschränkt fühlt), die wohl sehr hohen Preise einer solchen Uniform (man kauft sicherlich nicht nur eine Garderobe) und natürlich das allerwichtigste : seine eigene Individualität, ohne unserer Freiheit bei der Wahl unserer Gewänder sind wir nun nicht mehr ganz die, die wir sind.. Jeder Mensch braucht seinen Stil... Wenn alle Menschen gleich und perfekt wären, würden wichtige, von mir geschätzte Eigenschaften von ihnen verloren gehen..
psychochickenich halte schuluniformen für eine gute idee.
ich denke auch, dass man unabhänig davon noch genug persönlichkeit ausdrücken kann.

ich habe letztens erst daübr nachgedacht, als ich an einer haltestelle neben einer gruppe kleinerer schüler stand. das mag jetzt komisch klingen, aber ich finds irgendwie schlimm zu sehen, das fast alle hochwasserhosen tragen. gerade im winter wo es kalt ist. und im sommer dann die mittelstufe, jedes jahr ein bisschen weniger stoff.

meiner meinung nach ist das ziel einer solchen uniform nicht das wir alle "perfekt" und "ordentlich" sein sollen, sondern dass wir alle gleichwertig sein sollen. klar, irgendwie werden es bestimmte leute immer schaffen, ihren status raushängen zu lassen, aber wenn man es so wenigstens reduzieren kann.

allerdings sollte es schon einige verschiedene kleidungsstücke zur auswahl geben. und bitte keine jeans. :D
ShadowMatterDas in England die Schuluniform zu einer etwas klassenloseren Gesellschaft führen würde kann ja wohl kein gesund denkender Menschen behaupten. In Deutschland wäre es auch nicht besser, denn es ist doch so: Auf die Hauptschule gehen die Arbeiterkinder und Ausländer, aufs Gymnasium die Mittelschichtkiddies, und die Kinder der Oberschicht gehen auf private Gymnasien. Es gibt praktisch keine finanziellen Unterschiede, die es zu kaschieren gilt.
Wenn überhaupt, im Gegenteil, die SchülerInnen werden allenfalls dazu erzogen, sichtbare soziale Unterschiede zu akzeptieren und damit umzugehen. Warum sollte man etwas kaschieren.

Das Leute, die ihre Persönlichkeit durch ihre Klamotten ausdrücken geistig arm sind denke ich nicht. Wer eine Persönlichkeit hat möchte die auch kenntlich machen. Die Wahl der Klamotten gehört dazu, dass man sich in seinem eigenen Körper auch wohl fühlt.
Und was ist mit Styling? Wenn Schuluniformen existieren, dann kann man auch gleich sonstiges Styling verbieten. Muss man dann als Junge seine Haare abschneiden wie in Korea oder was?

Hänseleien und Mobbing wird es auch mit Schuluniformen geben. Das jemand sich keine teuren Marken leisten kann ist kein Grund jemanden zu mobben, nur ein Vorwand. Wer so erbärmlich ist, dass er zum Mobbing ein Bedürfnis hat, der wird auch noch tausend andrere Vorwände finden.
dudditsIch habe selbst mal Uniform getragen und finde, dass alle Vorteile sehr oberflächlich sind. Zum Beispiel das mit dem " Verdecken sozialer Unterschiede" hat zumindest bei uns nicht funktioniert. Außerdem wird Mobbing auch nicht beseitigt, weil das nicht an den Klamotten liegt, sondern an der Erziehung des Kindes.
Katoje nach uniform sehen mädchen in solcher kleidung ziemlich geil aus.
sollte man als pro punkt berücksichtigen
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von Kato [/i]
[B]je nach uniform sehen mädchen in solcher kleidung ziemlich geil aus.
sollte man als pro punkt berücksichtigen [/B][/QUOTE]
Wieso wundert es mich nicht, dass dieser Beitrag von Kato kam? ;) :p
Damon Coulter[COLOR=deeppink]
Zu erst einmal: Die in Deutschland zur Disskusion stehende "Uniform" an Schulen ist an und für sich keine solche. Es handelt sich -zumindest an öffentlichen Schulen- um den Vorschlag einer begrenzten Auswahl von T-Shirts und Sweatshirts mit dem Schullogo, erhältlich in verschiedenen Farben und Schnitten, sowie eine ungefähre Angabe der Hose/des Rocks á la: dunkel sollte es sein.
Eine richtige Uniform liesse sich in Deutschland sehr schwer einführen da die Tradition dafür abhanden gekommen ist bzw. nie vorhanden war, weshalb von einer solchen von vornherein abgesehen wird.

An unserer Schule stand die Einführung dieser vereinheitlichten Kleidung vor kurzem zur Diskussion.
Die Schüler wurden ausführlkich im Unterricht darüber informiert, was geplant ist; es wurden Artikel und Studien zur pro und zur kontra Seite ausgegeben und ausführlich über Vor- und Nachteile die die Schüler in Einheitskleidung sahen gesprochen.

Ergebnis der Diskussion: Eine deutliche Mehrheit der Schüler war für die Einführung einer wirklichen Schuluniform.
Man sah folgende Vorteile: Man kann nicht mehr auf den ersten Blick sehen, wer wie viel Geld hat; Mobbing mit der "Begründung" der Klamottenwahl würde wegfallen; Schulfremde Personen wären leichter zu identifizieren (an unserer Schule ein echtes Problem, weshalb es Pflicht ist, einen Schülerausweis mit sich zu führen, den man auf Verlangen Lehrkräften vorzeigen muss; kann man das nicht, wird man vom Schulgelände geschmissen, auch wenn man eigentlich zum Unterricht muss...^^);
es würde ein Zuammengehörigkeitsgefühl entstehen; etc.

Die schon von anderen genannten Nachteile wurden von den Schülern als vernachlässigbar gesehen, den Vorteilen nicht ihren Reiz nehmend. Man sah es als unnötig an, sich in der Schule individuell zu kleiden, da man nicht in der Schule sei, um sich auszudrücken, sondern damit alle die gleichen Lehrinhalte vermittelt bekommen. Die Kosten sah man -auch unter den in die Diskussion einbezogenen Eltern- als notwendiges Übel an, dass sich durch die Tragzeit und die verlängerte Tragzeit der Freizeitkleidung relativieren würde.

Doch trotz der großen Vorteile, die man gesehen hat, ist eine einheitliche Schulkleidung nicht eingeführt worden. Diese sah man als "inkonsequent" und nicht den Effekt erreichend, den man mit einer vollständigen Schuluniform erreichen würde.

Ich finde das sehr schade, da ich für eine einheitliche Schulkleidung gewesen bin. Ich sehe (als betroffener, ausgegrenzter Schüler) die Vorteile als wesentlich größer als die Nachteile und hätte die Einführung solcher Kleidung an unserer Schule sehr begrüßt.
Aber Pustekuchen^^;

Mit freundlichen Grüßen, Damon -der jetzt ienfach mal hofft, das irgend jemand diesen wirren Beitrag verstanden hat...[/COLOR]
PallorOT: Wenn es so eine überwältigende Mehrheit gab, wieso haben die Schüler diese nicht in eigen Initiative eingeführt?

Die SV könnte das Koordinieren, und die Kosten wären sowie so bei den Schülern/Eltern geblieben.

Natürlich gäbe es keinen Zwang, aber wenn nach deiner Meinung nach so eine Grosse Zahl dafür gewesen wäre, könnte es sich durchsetzten.

Pendark

Der genau für solch einen Weg ist
VenusOfDarkness[COLOR=crimson] Rock einlaufen lassen und Strapse druntertragen..allein schon aus Protest, solange, bis die Schule es aufguíbt, mir neue Uniformen vor die Nase zu legen!! Ach, und dazu natürlich High~Heels!!![/COLOR] :q
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Damon Coulter [/i]
Doch trotz der großen Vorteile, die man gesehen hat, ist eine einheitliche Schulkleidung nicht eingeführt worden. Diese sah man als "inkonsequent" und nicht den Effekt erreichend, den man mit einer vollständigen Schuluniform erreichen würde. [/QUOTE]Das ist schließlich ein schlagkräftiges Argument. Nur mit einer vollständigen Schuluniform könnte man die Gewinneinbußen aus dem Wegfall des Markenklamottenzwangs durch die zu erwartenden Gewinne beim Schuluniformen-Zwang kompensieren. So funktioniert nun mal Marktwirtschaft. An ein paar billigen T-Shirts, womöglich noch mit selbstgemachtem Aufdruck, kann doch niemand vernünftig verdienen.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von VenusOfDarkness [/i]
[B][COLOR=crimson] Rock einlaufen lassen und Strapse druntertragen..allein schon aus Protest, solange, bis die Schule es aufguíbt, mir neue Uniformen vor die Nase zu legen!! Ach, und dazu natürlich High~Heels!!![/COLOR] :q [/B][/QUOTE]

Wie wichtig es doch ist, was man in der Schule trägt. Nein wirklich.
Solange Schulen zu einem Catwalk bescheuerter Eitelkeiten verkommen, muss man sich über die Ergebnisse der Pisastudien nicht wundern.
High-Heels und Protest gegen Klamottenzwang sind natürlich wichtiger, als etwas vernünftiges lernen.
PallorWie wäre es die Schule als Lehre des Lebens zu betrachten, frei nach Humboldt?

Und dabei ist es wichtiger sich als Demokrat und überzeugter z.b. Freiheitrsliebender Mensch zu entwickeln als irgendwelches "wissen" wieder zu käuen.

Ausser Schlüsselqualifikationen und Gebildeten Laien kann die Schule kaum etwas leisten, und selbst das ist schon eine possitive Prognosse der Lehrer. Konstruktivisten sind da noch pessimistischer.

Daher ist es sicherlich wichtiger das Kinder in der Schule gegen das System rebelieren wenn sie wollen, als irgendwelche Mathematik zu lernen.(wenn sie die Schlüsselqualifikationen erlangt haben)

Wir wollen ja gute Bürger und keine Klugen Roboter....

Pendark
ange gardienDas Problem ist leider nur, dass sie eben nicht gegen das System rebellieren, sondern sich zu einem Teil von ihm machen.

Statt Konsum und Statussymbole kritisch zu hinterfragen entwickeln sich nicht alle, aber sehr viele Schüler zu kleinen Konsumrobotern. Hier versagen Schule und Gesellschaft.
KildareDie Frage ist auch, ob denn jede Form des Protests sinnvoll ist.
Hauptsache dagegen nützt nicht besonders viel und macht auch keinen klugen Bürder aus.

Und Nix, man kann auch HighHeels tragen und trotzdem klug sein und so gar was lernen.
PallorWas richtiger und was falscher Protest ist, sollte doch den menschen selbst überlassen werden.

Und gerade die Jugend ist experimentier Phase in der die Menschen lernen was für sie sinnvoll ist und was nicht.

Und wenn die PErson glaubt mit Highheels und kaputten Sachen, würde sie einen guten Protest hinbekommen, so ist es ganz allein ihre Sache so gegen das System zu protestieren.

Ich halte persönlcih auch nichts von dem Protest, aber es bringt absolut nichts diesen Heranreifenden solche Dinge durch Verbote klar zu machen.

Verbote sind nur dann angebracht wenn es um schreckliche Verstöße geht gegen die Menschlichkeit, Highgeels fallen meiner meinung nach nciht darunter.

Pendark
KildareIm Fall von Schuluniformen könnte man dann aber die Einführung auch gleich sein lassen, denn wenn dagegen protestiert würde, würde man diesen Protest als Entwicklung des jungen Menschen ja begrüßen und ihn nicht dafür bestrafen. Was dazu führen würde, das alle doch wieder trügen, was sie wollen, da es nichts gibt, was sie davon abhielte, es sei denn, sie alle erkennen einen Wert im Tragen von Schuluniformen und tun es dann kollektiv freiwillig, was nicht sehr wahrscheinlich ist.

@ Pallor
Über Sinn und Unsinn von Verboten kann man streiten, aber an Schulen herrschen nun einmal Regeln, die nicht nur die Grundfesten der Menschlichkeit, sondern auch den geregelten Schulablauf und das Schuleingentum schützen.

Sollte Deiner Meinung nach ein Verstoß gegen diese Regeln ungeahndet bleiben, weil es persönliche Angelegenheit des/der Jugendlichen ist, wie sie ihren Protest vorbringen?
PallorNein die Schule sollte so frei sein das es keine Verstösse geben kann, AUSSER es handelt sich um Straftaten.

Es gibt sehr gute Schulmodelle die weniger auf Strafe sondern viel mehr auf freie Entfaltung der Schüler setzten z.b. Walddorf Schulen oder Waldkindergärten.

Und unsere Staatlichen Schulen verkommen zu verwahranstallten von schwererziehbaren Kindern, es geht da nicht darum das man sich wircklich mit ihnen beschäftigt sondern sie halbwegs ruhig hält.

Ich persönlich sehe einen sehr guten Sinn in einer Schul Uniform, wichtig dabei wäre aber die Schüler einzubeziehen in die Planung und Einführung und sie sogar abstimmen zu lassen darüber.
Zwangsweise zur "Züchtigung" der Jugend Uniformen einzuführen, ist sagen wir mal nett, pädagogisch wenig Sinnvoll wenn unser Ziel ein Bürger und kein Wirtschafts Soldat ist.

Pendark
ange gardienIch war selber auf einer Waldorfschule und habe diese als extrem autoritär erlebt, von freier Entfaltung konnte da wirklich nicht die Rede sein.
Das Problem der Schulen ist, dass bei der KIndereruiehung bereits in den Elternhäusern zu viel falsch läuft.
Diese defizite kann die Schule später nicht mehr aufholen.
KildareAlso, abgesehen davon, dass ich auch nicht die besten Erfahrungen mit der Waldorfschule gemacht habe...

Nehmen wir also an, die lieben Kinder haben sich mehrheitlich auf eine Uniform geeinigt, ein Teil der Minderheit möchte aber trotzdem keine anziehen. Was dann? Die Minderheit als Ausdruck ihres Protests gegen die Mehrheit anziehen lassen, was sie möchte? Oder den Mehrheitsbeschluss durchsetzen und wenn ja, wie?

Darüber hinaus umfasst das Kapitel Straftaten auch Sachbeschädigung, Beleidigung etc., die durchaus auch Protestverhalten sein können. Sollte man also tollerieren, das Tische beschmiert werden?
Wir haben übrigens unsere einmal zusammen mit unserem Konrektor gesäubert. Auf die Dauer geholfen hat das aber nicht. Ein Jahr später sahen sie aus, wie zuvor, inklusiver Kaugummirand darunter.
KaltesHerz22104Ich finde diese Schuluniformsgeschichte eigentlich sehr gut! Ich war früher selber Opfer von "Hey, du trägst keine Markensachen, du bist ne uncoole Sau!" und ich weiß, wie seelisch fertig man jeden Tag von der Schule nach Hause kommt. Ich wünschte, wir hätten früher Schuluniformen gehabt! Kann zwar niemand verstehen, aber ich hätte sowas gerne getragen.
Ich finde nicht, dass das ein Einschnitt in die Individualität ist - die Schule ist zum lernen da, nicht zur Modenschau! Ein Banker muss auch nen Anzug samt Kravatte tragen und ein Elektriker auch nen Blaumann. Das ist völlig normal und da beschwert sich auch keiner über nen Eingriff ins Grundrecht des Einzelnen.
Ich hätte das wie gesagt zu meiner Schulzeit gerne gehabt, ich denke dann wäre ich wesentlich besser in der Schule gewesen. Ich wurde dermaßen runtergeputzt dass ich Angst hatte zur Schule zu gehen, mich dort zu melden etc.. und alles, weil ich selbst nicht die coolsten klamotten trug und mit jemandem befreundet war, die auch nicht die tollsten und neusten Klamotten hatte. Ich hoffe schon seit dem diese Diskussion auftauchte, dass sie sich FÜR die Uniformität entscheiden! Die Modenschau kann man dann nach der Schule vollziehen, solange wie man will!
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von KaltesHerz22104 [/i]
[B]Ein Banker muss auch nen Anzug samt Kravatte tragen und ein Elektriker auch nen Blaumann. Das ist völlig normal und da beschwert sich auch keiner über nen Eingriff ins Grundrecht des Einzelnen.[/B][/QUOTE]
Das stimmt schon, aber du vergisst, dass Banker und Elektriker keine pubertierenden Jugendliche sind, die sich in Szene setzen und sich entfalten wollen. Außerdem hat deren Kleidung ja auch noch eine wesentliche Funktion (Schutz, seriöses Erscheinungsbild).
gekitsuscheinbar ist es zu viel verlangt, sich durch seine persoenlichkeit allein in szene zu setzen. ich brauchte damals in der schule dazu keine besonderen klamotten :rolleyes:
Pallor1. Natürlich gehört die "Befiederung" des Menschen auch zu seiner Persönlichkeit und stellt einen entscheidenen Teil seiner selbst da.

Man kann den Geist nicht von dem Körper trennen, und genau das tuen wir wenn wir vorschreiben wie die Menschen auszusehen haben. Es gibt sinnvolle Einschränkungen wenn es um die Sicherheit geht, z.b. Arbeitskleidung. Aber alles Uniforme schränkt die Menschen in ihrer Entfaltung ein.

Das heisst nicht das man kein frei Geist sein kann wenn man nichts auf sein äusseres gibt, oder gar selbst für sich entschlossen hat "Uniform" rumzulaufen. Dies aber ist dann eine eigene Entscheidung, bewusst dein Äusseres so zu gestallten und unterstreicht die Verbindung deines Geistes mit dem Körper.

2. Wenn die Schüler mehrheitlich sich für eine Schuluniform entschieden haben und ein Konsens abgesprochen wurde, muss ausgelohtet werden ob es einige Schüler gibt die sich absolut weigern und keinen Kompromiss eingehen wollen.

Z.b. weil sie Religöse ansichten haben etc. dann darf sie auch niemand dazu zwingen.

Es ist auch unintressant wenn 80% der Schüler die Uniformen als Sinnvoll erachten, und diese auch aus Überzeugung tragen, wird das Projekt nicht scheitern und erfüllt noch seinen Zweck.

Pendark
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von gekitsu [/i]
[B]scheinbar ist es zu viel verlangt, sich durch seine persoenlichkeit allein in szene zu setzen. [/B][/QUOTE]
Scheinbar schon.
MondsilbertaufeIch musste im Sportunterricht damals immer so ein endgeiles Einheitsleibchen tragen. Das bestand aus einem weinroten Baumwollhemd und einer kurzen schwarzen Hose. Jungen wie Mädchen der ganzen Schule haben das auftragen müssen.
Vor dem Sportunterricht musste man sich der Größe nach ordnen, sich an den Spielfeldrand stellen, durfte nicht zappeln bis die Lehrerin die Sportstunde eröffnete und wir mit einem fröhlichen "Sport frei!" im Chor antworteten. Danach folgte der heimliche Blick zu den Jungs, die am anderen Ende der Halle standen, ebenso steif aufgereit wie wir und sich über unsere dünnen "Sport-frei"-Stimmchen abgeierten. Es folgte ein scharfes, lautes und sicheres "Sport frei!" der Jungens, worauf die Mädchen die Augen verdrehten, manche steckten heimlich die Zunge raus.
Einheitslook zu tragen ist nur dahingehend schlimm, dass man ständig das Gefühl hatte, die anderen Schulen hätten schönere Uniformen. Das gleiche zu tragen wie jeder, der die Schule besuchte, war in etwa so als ob man ein Fußball-Trikot trägt. Man gehört zur gleichen Mannschaft. Das fördert den Teamgeist und schenkt dem Individuum mehr Selbstvertrauen.
Besonders bei einem Klassenkameraden ist mir aufgefallen, wie sehr er davon profitierte. Er war ein großer, dicker Typ, lernschwach, stellte immer die falschen Fragen und war eigendlich eher hinderlich im Unterricht. Im Sportunterricht aber, wo alle gleich hässlich aussahen, war er eine Galleonsfigur. Weil er Kraft hatte und weit werfen konnte, ist er nie richtig zum Außenseiter geworden. Denn bei Wettkämpfen hat er immer das beste aus dem Team rausgeholt. Alle haben ihm dann auf die Schulter geklopft, selbst die Streber und Prinzesschen.
Zumindest in der Grundschule ist eine Uniform nicht unbedingt was schlechtes. Gerade was die optische und finanzielle Benachteiligung angeht.
MmeMimMeine ehemalige Schule war im weitesten Sinne ein Uniform-Schule (Privatschule)... Sie wollte zwar immer eine richtige Schuluniform einführen, doch die Länder ließen das nicht zu. Darum hat die Schule ganz einfach ihre eigene kleine Uniform erfunden...
Beleibteren Kindern war es verboten Röcke oder Hosen zu tragen, die nicht unter dem Knie endeten.
Schuhe mit höheren Absätzen wurden den Mädchen abgenommen.
Oberteile mit dünneren Trägern oder weiterem Ausschnitt waren ebenso nicht erlaubt.
Kleidung mit ersichtlicher Markenherkunft war nicht gestattet.
Häufiges Schwarztragen oder das Färben der Haare war auch nicht gerne gesehen...
Abgeratzte Kleidung, Baggyhosen und Käppis wurden auch verboten, genau wie starkes Make-Up.
Das kann man jetzt sehen wie man will. Ich verstehe durchaus die Argumente beider Seiten... Ich war auch eine derer, die unsinniger Weise versuchte die Regelung zu umgehen - nicht mal ungeschickt ;o) Aber eines Tages habe ich mich mit meinem Rektor unterhalten...da wurde dann doch so einiges klarer. Für ihn war es wichtig, dass jeder die gleiche Startposition haben sollte. Dass jeder die gleiche Chance haben sollte... Niemand sollte diskriminiert werden, weil er anders aussieht, weil er andere Kleidung trägt, weil er anders denkt... Klar, man kann alles von zwei Seiten sehen...sicherlich war das was er tat auch nicht das gelbe vom Ei und es gab immer wieder Theater (welcher Schüler lässt sich schon gerne was von einem Lehrer sagen...oder sich "einschränken"), aber für ihn war es richtig. Was ist daran dann verwerftlich?
Kildare@ Pallor Nun ja, dann hat man an der Schule zwei Gruppen, die Uniformtragenden und jene, die das ablehnen.
Das Verhindern von Diskriminierung und das Erstrebte Einheitsgefühl würden damit meiner Meinung nach nicht mehr erreicht.

@ Mondsilbertaufe War der Junge dann kein Außenseiter, weil er dasselbe anhatte, wie alle anderen, oder weil er im Sport gut war? Wir haben keine Uniformen getragen, aber natürlich konnte man durch seine sportlichen Leistungen Achtung eringen.

@ MmeMim An der Idee, seine Schüler auf dem gleichen Punkt beginnen lassen zu wollen, ist nichts verwerflich. Die Frage ist nur, ob Schuluniformen der richtige Weg dazu sind.
Beleibteren Kindern war es verboten, bestimmte Kleidung zu tragen. Vom ästhetischen Standounkt, der ja immer subjektiv ist, werden hier viele der Meinung sein, dass dieses Verbot absolut sinnvoll war und diese Kinder nur vor Spott schützen sollte.
Gleichzeitig hat es sie aber auch ausgegrenzt, denn die dünne Mitschülerin durfte einen kürzeren Rock anziehen.
Wie schon geschrieben, Schüler haben nun einmal nicht die gleiche Startposition und das kann auch ohne große Markenzeichen klar gemacht werden.
Aber ich frage mich, hat es bei Euch funktioniert? Wurde niemand diskriminiert, weil er anders aussah oder anders dachte?
MmeMimHm...wegen den Beleibteren, das ist eben die Sache. Wie ich sagte, alles hat 2 Seiten.
Oh, natürlich gab es das auch. Ich denke man wird NIE erleben, dass Menschen andere Menschen nicht diskriminieren... Das liegt in der Natur des Menschen, glaube ich. Es ging viel mehr darum den Leuten weniger Nahrung für solche Attacken zu geben... WENN es Probleme gab, dann hauptsächlich persönliche. Und es gab wirklich selten irgendwelche Eskalationen...es war einfach nicht wichtig, was der andere trug oder auch nicht trug.
Im Vergleich: Nach dem Ableben meines alten Rektors wurde jemand eingesetzt, der nichts von der Art seines Vorgängers hielt und alle Regeln wurden verworfen, bis auf die Schwarztrage- & FettbackenRegel (hat er selbst so bezeichnet!) und die hat er auch nur für sich aufrecht erhalten...ihm war es zum Beispiel egal, dass die Regelung zum Wohl der beleibteren Kinder war. Er fand es einfach nur hässlich...und machte kein Geheimnis draus. Mit dem Zeitpunkt fing auch die große Mobberei an... Osiris, Fubu, Nike, MissSixty machten die Runde und wer unbedruckte Klamotten trug wurde ausgeschlossen. Das vorher jeder so rumlief war egal... Die Jungs trugen nun stolz ihre Hosen in der Kniekehle, die Mädchen mutierten zu Püppchen, die an Prostituierte erinnerten. Typische deutsche Schule eben... Zum Glück musste ich mir das nur ein Jahr antun...
MondsilbertaufeDas Beispiel mit dem Dicken war ein Beispiel für Teamgeist.
Man bekommt "Trikots" und kämpft von nun an an derselben Front. Es ist ähnlich vergleichbar mit einem Sportverein. Überall gibts nen Dicken im Team, aber den schleift man durch, den schiebt man im Training an und freut sich wenn er Sportler anderer Vereine platt macht.
Man verteidigt ihn gegen Gruppenfremde.
Ein Selbstbewusstsein, das erwächst schenkt den Mitgliedern Motivation und Stärke. Ein schwer nachzuvollziehendes Empfinden für Menschen, die dieses Gruppengefühl noch nie hatten. Ein wenig schade auch.
Ich glaube, wenn man gemeinsam auf die Straße geht und gegen etwas demonstriert entsteht dieses Gefühl auch. Obwohl man sich nicht kennt.
Ist es bei den Treffen von Schwarzen nicht ähnlich?
Nachdem die Einheitskleidung abgeschafft wurde, gab es halt nur noch die Sportskanonen oder die Speckies, die 15 Minuten länger für die Sportplatzrunde brauchten - genug für die anderen, eine Raucherpause zu machen. Nix mehr mit anschieben. Keine Wettkämpfe, kein Gemeinschaftsdenken. Neid, wenn er die Kugel am weitesten stieß - Retourkutsche gabs dann beim Weitsprung.
Es fällt einfach leichter, benachteiligte Kinder als Fremdkörper auszuschließen und sie als Mitglied einer Gruppe abzuerkennen.
PallorDie Frage ist doch ob es sinnvoll ist die Probleme zu verschieben, man "kämpft" nicht mehr untereinander sondern gegen die nächste Schule, ähnlich wie ein Verein.

Damit haben wir aber gerade das schlechte System nicht überwunden sondern unsere Probleme nur verschoben.

Auch halte ich es für sehr Utopisch das Dicke "mit geschleift" werden, ausser man meint es wörtlich. Gerade bei Gruppen wird das schwächste Glied oft als belastung empfunden, und der Druck auf dieses Glied ist enorm.

Nochmal die Frage nach einer Uniform muss hand in Hand mit der Frage nach dem "guten MEnschen" gehen. Was streben wir als Menschliches IDeal an?

Und ich kann zwei Dinge feststellen, ich finde Uniformen klasse und sie ermöglichen mir es meinen Geist für "wichtige" Dinge frei zu halten.
Ich will aber ebenso einen Mündige und eigenständig Denkenden Bürger erziehene, daher ist es die Aufgabe der Gesellschaft genau solche Kinder zu erziehen. Dabei ist eine aufgezwungende Uniform natürlich schädlich, und ist ungerechter Zwang.

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Übrigens macht eine Uniform auch Sinn wenn nicht alle mitmachen:

1) Die Kinder haben gute und akzeptable Kleidung.

2) Die Kleidung hat einer sehr guten Preis, da sie subventioniert wird sowie durch Masseneinkauf stark im Preis sinken wird.

3) Ausserdem können Kinder die mitbestimmen dürfen auch über so ein wichtiges Problem lernen Demokratisch zu sein.

4) Uniformen nehmen einem den Zwang zum Luxus bzw. zum Konsum Zwang.


Das sind sehr Egoistische Prinzipien, die alle greifen egal ob 50% oder 100% der Kinder mitmachen.

Den Konsumfetischismus und die Markengeilheit durch Unifromen abzuschaffen ist im Gegenzug aber unglaubwürdig und vor allem auch verlogen. Die Erwachsenen sollten dann erst einmal mit sich Anfangen und keinen BMW oder Mercedes kaufen, sie sollten auf ihren Unnötigen Luxus verzichten und sich nicht an irgendwelchem teueren Schund sich erfreuen.
Das gilt auch für Gothics, wer beim Trash Store kauft oder beim EMP betreibt das selbe Markenfetischistische Prinzip, wie normale mit z.b. Nike!

Pendark
fraeulein graumal davon abgesehen, dass sich mitgliedschaft in einer gruppe nicht von oben her generieren lässt-

SCHULUNIFORMEN; YAY!
aber dann bitte kleine faltenröckchen für die mädels, mit matrosenoberteil und halstüchlein und dazu hohe socken und mary janes, und für die jungs einreihig mit stehkrägelchen und knopfleiste wie in japan- hach, das wär' doch mal was.. träum..
und allemal besser als das, was momentan so von der juuugend gemodesündigt wird.
jaja, ich hab' gut reden, ich hab' den scheiss schon hinter mir. aber süss fänd' ich's doch..
Mondsilbertaufe[QUOTE]man "kämpft" nicht mehr untereinander sondern gegen die nächste Schule, ähnlich wie ein Verein.[/QUOTE]
Das ist korrekt. Man kämpft nicht mehr untereinander, sondern zunächst miteinander. Für etwas, ein gemeinsamens Ziel, nämlich den Sieg.
Das wäre doch mal was, wenn die Kinder sowas lernen würden. Auch die, die sich für die Musikschule entschieden haben, statt dem Sportverein beizutreten.
Der Ellbogenkampf und die Leistungsgesellschaft sind Dinge, denen sich die Kinder schlecht entziehen können. Das bekommen sie schnell genug mit und Eltern tendieren auch eher dazu, ihre Flöhe zunächst davon fern zu halten.
Spätestens auf der Uni kämpft jeder für sich allein. Und im Job werden die Schwächen des Kollegen gar ausgenutzt. Ob der einzelne damit glücklich ist, sei dahin gestellt.
Es könnte von Vorteil sein, vorher Teamfähigkeiten errungen zu haben.
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von fraeulein grau [/i]
[B]mal davon abgesehen, dass sich mitgliedschaft in einer gruppe nicht von oben her generieren lässt[/B][/QUOTE]Da lehrt uns die Geschichte aber Gegenteiliges - und zwar mehr als nur einmal.

Ich selbst finde die Idee allein schon wegen o.g. Teamdenkens gut, muß aber eingestehen, in meinen Schultagen, für soetwas wohl kaum zu begeistern gewesen zu sein.
fraeulein graumich lehrt die geschichte wohl was anderes- uniformen funktionieren bei leuten, die dazugehören wollen. anderen kann man sie aufzwingen, aber ein zugehörigkeitsgefühl entsteht dadurch nicht.
mEinBlUTBei uns an der schule wurde/wird über die einführung der schuluniformen diskutiert. Ich bin aber strickt dagegen, da man dann gezwungen ist, etwas anzusiehen, was man garnicht will. Außerdem passt sich deutschland dann nicht wieder anderen ländern an? Wenn die das schon seit jahrzehnten haben und nun "wir" auch?
Eigentlich ist es mir aber egal, da ich, bis diese entscheidung getroffen und ausgeführt wird, nicht mehr an dieser schule sein werde :D
TiberonNun, der Effekt von Uniformen dürfte sich durchaus in Grenzen halten. Das Gruppenzugehöhrigkeitsgefühl an sich ist aber durchaus manipulierbar, wie imo zuletzt Jugoslawien äußerst eindrucksvoll gezeigt hat.
Doch ich schweife ab ...
KaltesHerz22104[QUOTE][i]Original geschrieben von nebeltaucher [/i]
[B]Das stimmt schon, aber du vergisst, dass Banker und Elektriker keine pubertierenden Jugendliche sind, die sich in Szene setzen und sich entfalten wollen. Außerdem hat deren Kleidung ja auch noch eine wesentliche Funktion (Schutz, seriöses Erscheinungsbild). [/B][/QUOTE]

Entfalten kann man sich auch in der Freizeit. Als Schüler hat man ja viel davon ;)
Ich finde, dass sich in der Schule viel verändern muss... Entweder man wird ein oberflächlicher Arsch oder ein verängstigter Mensch ohne Selbstvertrauen. Zumindest scheint die Entwicklung so zu sein, wenn ich mir die Schulen mal angucke. Für den Moment scheint das vielleicht etwas übertrieben, aber in manchen Schulen läuft es leider auf sowas hinaus. :( Ich finde durch eine Schuluniform und eine gesunde Strenge der Lehrer könnte man noch was retten!
ApexAlso ich weiß nicht...

Das gesamte Bildungssystem in Deutschland ist, ach sagen wir wies ist, es ist einfach nur noch Schrott. Vollkommen überholt und veraltet und zwar vom Kindergarten bis zur Uni und darüber hinaus. Der Bildung werden von Hauhaltsjahr zu Haushaltsjahr immer mehr Gelder gestrichen, Turnhallen verfallen, Bibliotheken werden geschlossen, Lehrmittel von vor 40 Jahren benutzt und die akademische Laufbahn soll, wenns nach einigen Schlaubergern gehn soll, nur noch einem zahlungskräftigen Publikum offenstehn.

Und ihr diskutiert über Schuluniformen???

Entschuldigung, aber:

1. Sollten meiner Meinung nach keine Schuluniformen angeschafft werden solange Schüler mit Lehrmitteln aus den 70ern arbeiten müssen.

2. Glaube ich persönlich nicht, dass durch Schuluniformen alles gut wird.

Und von meiner persönlichen Einstellung zur Uniformierung in der Schulzeit will ich jetzt mal ganz absehen.
KaltesHerz22104Naja, alles wird dadurch auch nicht besser, aber ich denke es würde eine Besserung geben. Mit den Lernmitteln etc. hast du recht! Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere... Teilweise standen in den Büchern Sachen, die schon als gegenteilig bewiesen wurden!
cätwas aber noch ein punKt ist: wenn erst die schuluniform eigeführt wird, werden garantiert auch regelungen im bezug auf haare, piercings, schmuck, und andere auffälligkeiten eingeführt, und [I]da[/I] hört der spaß bei mir auf. meine piercings lass ich mir nicht nehmen und nen iro u. ä. will ich auch tragen können, wenn's mir passt... ich bin sicher, andere sehen das ähnlich. natürlich kann man's nicht allen recht machen. trotzdem.... uniformen sind generell scheiße! soll man sie doch an bestimmten schulen einführen, und wenn's die kids wollen, können sie dann auf die schulen gehen, die punks gehen dann auf die anderen :rolleyes: .
was soll's.
zuerst sollte man sich um wichtigere themen können, wie hier schon angesprochen, z. b. aktuellere schulbücher und so'n zeug.

cät
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von KaltesHerz22104 [/i]
[B]Ich finde durch eine Schuluniform und eine gesunde Strenge der Lehrer könnte man noch was retten! [/B][/QUOTE]
Das ist ja grade auch ein wichtiger Punkt mit den Lehrern. Schule läuft nicht ohne sie; also sind sie ja wohl -neben den Schülern- die/das Wichtigste(n).
Nun nehme ich an, dass viele Lehrer nicht wissen wie sie sich in nicht unterrichtsroutinierten Situationen verhalten sollen und wie sie als pädagogisches Vorbild funktonieren zu haben. Manche Lehrer sind einfach nur strenge und intollerante Streßschieber und andere hingegen können sich nicht durchsetzen und lassen sich auf der Nase rumtanzen. Natürlich gibt es dabei ein paar Ausnahmen.
Ansonsten kann ich mich dem Punkt mit dem veralteten Lehrmitteln nur anschliessen. Ich zum Beispiel habe Erdkunde von Karten mit UdssR, DDR, Tschecheslowakei, Zaire und ähnlichem gelernt. Meine Lehrer haben sogar im Unterricht über die schlechte Ausrüstung ihre Witze gerissen...
Aber lasst uns ONtopic bleiben.
Gr. GaulichterKildare auf seite 4: "Im Fall von Schuluniformen könnte man dann aber die Einführung auch gleich sein lassen, denn wenn dagegen protestiert würde, würde man diesen Protest als Entwicklung des jungen Menschen ja begrüßen und ihn nicht dafür bestrafen. Was dazu führen würde, das alle doch wieder trügen, was sie wollen, da es nichts gibt, was sie davon abhielte, es sei denn, sie alle erkennen einen Wert im Tragen von Schuluniformen und tun es dann kollektiv freiwillig, was nicht sehr wahrscheinlich ist." - hast du schon einmal festgestellt, dass bestimmte gruppen zur heutigen zeit esimmer mehr als ihre aufgabe sehen, einfach "dagegen" zu sein? solch eine handlungsweise können sich schüler auch zueigen machen, was dann darauf schließen lassen muss, dass der protest, den sie gegen die schuluniformen äußern, nicht der protest von denkenden, sondern von handelnden menschen ist - ähnlich dem lidschlussreflex ;) .


@Mondsilbertaufe
"Sport frei!" - ich erinnere mich auch an "Fahnenappelle" und "Schulpräsentationen". bedenken sollten wir, dass das damals eine ganz andere ausgangslage war. denn in der regel ging es nicht um markenklamotten, weil die VEBs im prinzip nichts produziert haben, mitdem man sich abheben konnte. ok, der eine oder andere hatte eine jeans aus dem westen. dieser wert zählte aber meiner erinnerung nach nicht so viel bzw. nicht so lange.


Pallor seite 5 (und kampfsau, seite 1): "man "kämpft" nicht mehr untereinander sondern gegen die nächste Schule, ähnlich wie ein Verein." - womöglich bedarf es an dieser stelle einer zentralen regelstelle, die wettbewerbe ausschreibt, in denen sich die schulen beweisen können. das gibt es bereits. ich erinnere mich an einen wettbewerb eines Bundesministeriums (für politische bildung), in welchem unsere klasse (7.) damals gegen andere schulen deutschlands antrat. (ja, wir haben ein paar DM für die klassenkasse gewonnen). ich denke, dass solche wettbewerbe und das schmücken der schule mit den errungenen plätzen dazu beitragen kann, dass die schüler zusammen dafür beitragen wollen, durch bildung und wissen ihre schule nach vorn zu bringen. positiver nebeneffekt wäre die wissensbildung und teamfähigkeit der schüler. (ja, es mogeln sich immer ein paar durch - macht man halt eine halbjahresprojekt daraus, das man im unterricht erarbeitet.)


@Apex
ich denke, dass zur jetzigen zeit weder schuluniformen noch bessere materialien helfen werden, die schüler davon zu überzeugen, dass schule ihnen die basis für das lernen gibt - denn sie tut es nicht mehr. man sollte vielleicht das modell "schule" überdenken und womöglich restaurieren.


@nebeltaucher
nun, ein lehrer wird heutzutage missbraucht für alles, was mit den schülern zu tun hat. er muss neben seiner lehrtätigkeit psychologe, kommunikationszentrale, richter, polizist und weiß der henker was sein. das kann man von ihm nicht verlangen, gerade weil eben dann seine haupttätigkeit in den hintergrund rücken muss: das lehren.



nach meinem empfinden, wir heutzutage die schule von den schülern weniger als ort der möglichkeiten aufgefasst (wie sollten sie auch), als als ort, sich beweisen zu müssen. es geht dort nicht mehr vorrangig ums lernen, sondern ums bestehen, egal ob im sozialen oder bildungsbereich - und selbst dort ist die mentalität zu "hauptsache ich komme durch" weitaus größer, als man annehmen mag. zum jetzigen zeitpunkt schuluniformen einzuführen, um dem problem der zersetzung des schulbegriffes entgegenzuwirken, mutet wie ein schildbürgerstreich an.

gg.grüße


[edit]Pallors name richtig geschrieben[/edit]
PallorIch glaube hier überschätzen viele die Funktion der Schule und der Lehrer imoment. Das imoment grosse Wissensdefizite und vor allem grosse Soziale Defizite bei den Schülern auftreten ist weder die Schuld der fehlenden Uniform noch der Mangel der Lehrer an guter Ausbildung(zumindest bei den meisten).

Wir leben in einer kaputten Gesellschaft ohne Perspektive für die Kinder, wir zeigen diesen Kindern auf das das Äusserliche viel wichtiger ist als das Innere, und vor allem sind usnere Methoden der "Ellenbogen gesellschaft" ebenso grausam wie die Schulspiele und Häseleien.

Und die forderung der Älteren? Mehr strenge mehr Disziplin und vor allem mehr Uniformität....

Wie wäre es wenn wir das Problem an der Wurzel anfassen, und unsere Gesellschaft ändern, anstatt mit Zwang die Differenz zwischen unseren Wünschen und der Realität versuchen zu erreichen.

Pendark
KildarePallor, es stellt sich im Zusammenhang mit dem Diskussionsthema die Frage, ob Schuluniformen dazu beitragen könnten, die Gesellschaft, die ja zum Teil auch aus Schülern besteht, dahingehend zu verändern, dass sie "menschlicher" wird, also Äußerlichkeiten weniger zählen etc..
Die Forderung, die Gesellschaft zu verändern, ist an sich ja schön und gut. Aber wie? Ja, ich weiß, wenn das einer von uns wüsste würde er es entweder tun oder ein Buch drüber schreiben und steinreich werden;) .

Ansonsten kann ich mich Graman anschließen. meiner Meinung nach führen schuluniformen nicht zum gewünschten Ergebnis, warum, habe ich bereits dargelegt.
Der Druck, der von den vermeintlich Stärkeren auf die "Schwächeren" oder "Anderen" ausgeübt wird, würde sich meiner Ansicht nach nur verlagern. Wenn es nicht die Markenkleidung ist, sind es halt die roten Haare oder irgendetwas anderes.

Es könnte nach meinem Dafürhalten allerdings durchaus helfen, wenn man das Geld, dass für die Subventionierung von Schulkleidung in ein oder zwei zusätzliche Lehrkräfte investieren würde. Dann hätten diese nämlich vielleicht wieder die Zeit, sich um ihre Schüler zu kümmern, was diese motovieren könnte, mitzuarbeiten, da Kinder und Jugendliche doch in vielen Fällen nach Anerkennung streben.
Gr. Gaulichterich habe im bekanntenkreis zum thema ausbildung der lehrer eine durchaus andere ansicht gewonnen: in der regel lernen sie an den unis, WAS zu unterrichten ist, aber nicht, wie sie den alltäglichen aufgaben gewachsen sein können. das spricht vor allem aufgaben an, die von ihnen erwartet werden, wozu ich mich in meinem vorhergehenden beitrag geäußert habe. allerdings ist hier eine diskrepanz zu erkennen: die schule in ihrem traditionellen bild wird demontiert, das lernen ist für die schüler ein überfluss. das lehren ist aber auf der anderen seite das einzige, für was die lehrer tatsächlich ausgebildet sind. hier kann man unterschiedlich ansetzen: entweder verändert man die grundfesten des schulsystems (etwa: bottom-up) oder man verändert die grundfesten der gesellschaft (etwa: top-down). schuluniformen an sich scheinen mir da eher ein lokales top-down. sie stellen eine möglichkeit der vereinheitlichung, der - wenn man das wort denn benutzen darf - gleichschaltung dar, die von oben aufdiktiert ist. und wie das in diesem thread an unterschiedlichen stellen geäußert wurde, wird es leute geben, die dagegen rebellieren, weil sie den gegen die individualität gerichteten aspekten mehr aufmerksamkeit entgegenbringen. sich hier die köpfe heißdiskutieren über die berechtigung der existenz der einen oder der anderen seite anhand von schuluniformen wird immer dazu führen, dass es einen gibt, der dabei verliert und seine durchaus auch berechtigte auffassung nicht vertreten sieht, wie das in einer demokratie sein sollte. wir könnten hier auch über das für und wider der einführung der zentralen milchtütenversorgung der schulen (oh holde DDR-zeit ;) ) reden - es ist exakt die gleiche diskussion. viel wichtiger erscheint mir aber das herausfiltern der absichten, die durch schuluniformen (oder milchtütenversorgung) erreicht werden sollen, um sie womöglich auf anderem weg zu realisieren.

eine, wie von Pallor geforderte änderung der gesellschaft ist ein lobenswertes vorhaben, was im kleinen bei sich selbst angewandt durchaus erfolg zeigen kann, weswegen aber die sogenannten individualisten das sogenannte dicke fell brauchen.

die von Pallor geäußerte "Differenz zwischen unseren Wünschen und der Realität" ist immer auch eine durch subjektiv meinung geprägte eigenrealität. insofern könnte Pallors gegenseite behaupten, dass seine realität konträr zum standpunkt der gegenpartei steht - in etwa die auffassung "der Älteren" über "Mehr strenge mehr Disziplin und vor allem mehr Uniformität", was mich an einen artikel erinnert, den ich gestern las und aus dem ich kurz zititere: "Ethik als 'Ästhetik der Existenz'" (Michel Foucault) - was ästhetisch ist, ist mitunter auch eine frage der erfahrung.

in diesem sinne,
gg
PallorWas man tuen könnte damit die Schule besser wird?

Schulpflicht ab 3 Jahren, inklusive einem Essen, und betreuung auch Nachmittags.
Dazu erhebliche aufstockung der Betreuer/Lehrer, und ein reichhaltiges Freizeit angebot in Kooperation mit Örtlichen Vereinen.(die kein Zusätzliches Geld kostet)
Größere und besser ausgerüstete VHS und Biblotheken, kombiniert mit wircklich kostenlosen Untericht(auch keine Bücher etc.)
Ausserdem sollten Studenten/Abituieren, gegen eine kleine Unkostenpauschale kostenlos Nachhilfe gebe.

Speziel für Ausländer müsste es genügend kostenlose Sprachkurse geben.

Nach dieser entlastung, müssen dann neue Unterichtsformen eingeführt werden die auf kleinere Klassen kombiniert mit jeweils 2 Lehrern beruhen. Ebenso wird man von einem Starren Frontal Untericht zu einem offenen Untericht hinarbeiten.

Das alles wird bezahlt mit einer Besteuerung von 2 % auf alle Verdienste über 1 Millionen.

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Solche Forderungen würden eine Gesellschaft und die Schule ändern, das behebt Probleme und versucht nicht diese Probleme nett mit Uniformen und Disziplin anzuziehen!

Pendark
Gr. Gaulichternoch da, John M... ähm Pallor ;) ? das ist wie in der politik momentan: einfach mal was tun, ohne sich seine grundideen zu überrlegen. deshalb gleichen sich die parteien (die großen) auch so eklatant. was steckt denn hinter deinen ideen? du hattest ja weiter oben "Wünsche" angesprochen...

all deine aufgezählten maßnahmen haben nämlich einen hinkefuß: wer nicht will, der tut nicht. ohne zweifel würden deine vorschläge die gesellschaft ändern, nämlich in ihrem tages- und lebensablauf. ob es aber ihre zufriedenheit ändert, wage ich doch zu bezweifeln, denn es sind maßnahmen, die von oben aufgedrückt sind und nicht aus einsicht der betroffenen stattfinden.

gg.grüße
PallorMenschen werden erzogen und entwickeln sich aus ihren Möglichkeiten, das sieht man sehr stark an der Pisa Studien und am Armustbericht.

Die Kinder die aus einem geregelten Elternhaus kommen in dennen ihnen viele Möglichkeiten offen stehen, haben höhere Schulabschlüsse und bekommen besser Jobs.
Die Kinder die kein geregeltes Elternhaus haben, und kaum bis keine Möglichkeiten haben(kein Geld, Keine Bildung etc.) nehmen an Anzahl zu, werden dümmer, verdienen weniger und bekommen immer weniger Jobs.

Daraus ist nun abzuleiten, das nicht faule oder kluge sich entwickeln und Gute Jobs bekommen, sondern die die Changen haben sich entwickeln.
Liberale Lügen wie: "Wenn man sich anstrengt kann man auch was erreichen" sind denke ich mal für alle ersichtlich gescheitert.

Daher werden meine Forderungen dazu führen das die Ungerechtigkeit bei der Erziehung minimiert wird, und die Changen der Armen/Reichen sich annähern. Das wir durch eine Reform der Schule eine bessere Gesellschaft erlangen ist unwahrscheinlich, aber dies ist ein elementarer Schritt in die Richtige Richtung.

Pendark
ApexDas neue Materialien nicht ausreichen um das Bildungswesen zu renovieren ist mir klar und eigendlich wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass Bildung in all ihren Formen, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung, einen komplett neuen, höheren Stellenwert in diesem Land braucht. Es kann einfach nicht sein, dass man eine erhöhte Anzahl an Streifen des Ordungsamtes als Patentlösung gegen Schulschwänzer ansieht, anstatt sich mal zu überlegen warum Schüler in einem solchen Umfang die Schule schwänzen. Und dies ist nur eins der Bildungsprobleme in Deutschland.

Geld allein wird nicht helfen die Bildungsmisere in Deutschland zu beenden, es wäre sicher ein guter Anfang, was aber wichtiger ist, ist eine Veränderung im Denken der Menschen, die Bildung betreffend.
Gr. Gaulichter@Apex
'n met gefällig? das meinte ich mit "restaurieren" und schrieb extra nicht "restaurieren lassen" - nicht dass mir noch jemand vorwirft, ich wäre wankelmütig (jaja, qui s'excuse s'accuse *grrr*).

@Pallor
viel erfolg für die chancengleichheit. auch befürworter des antidiskriminierungsgesetzes? huch, wird offtopic - bitte nicht darauf anworten :)

gg.grüße
silentravenohne diesen thread jetzt ganz durch gelesen zu haben äußere ich mal meine meinung dazu.

ich finde nicht, dass uniformen so viel bringen.
bei uns in der schule gibt es keine ausgrenzung auf grund klamotten, sondern eher wegen der !rasse!

auf meiner alten schule war das genauso.
Lady Armitageum mich silentraven anzuschließen, ebenfalls ohne alles zu lesen, ich habe ncihts gegen uniformen, solange ich keinen kurzen rock tragen muss *g*, aber bei uns geschieht die asugrenzung eben nicht aufgrund der kleidung, sondern auf grund der rasse, bzw herkunft. und eine uniform kann hautfarbe und herkunft nunmal nicht ändern.
Josef K.Ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen Forum

[QUOTE]Schuluniformen sind keine Lösung. Gerade in jungen Jahren ist die Kleidung ein Mittel des individuellen Stils, des Sich-Ausdrückens und Mitteilens. Ich gehe sogar soweit, dies als eine Notwendigkeit der persönlichen Entwicklung zu postulieren. Und wenn häufig erwidert wird, daß man sich ja in der Freizeit kleiden kann wie man will und "nur" in der Schule auf Individualität verzichten soll, muß ich entgegnen, daß Schule ein integraler Bestandteil des Lebens sein muß und kein Stil- und Gesinnungsgefängnis. Freizeit darf nicht als Freigang empfunden werden. Das Lernen darf nicht zur lästigen Pflicht und "Parallelexistenz" verkommen. Wenn Kinder und Jugendliche beim Schulgang einen imaginären Hebel umlegen und ihr Ich an der Schulpforte abgeben sollen, braucht man sich über das Entstehen von Doppelmoral nicht zu wundern.. Schule ist Leben! (toller Spruch, gell?)[/QUOTE]

Abgesehen davon wurde schon erwähnt, dass es genügend Möglichkeiten gibt, auch mit Uniform diskrimininiert zu werden.
Auch kann ich mich noch gut an die Pionierhemden und -halstücher in der DDR erinnert.. Der uniforme Massenmensch.

[QUOTE]Das gleiche zu tragen wie jeder, der die Schule besuchte, war in etwa so als ob man ein Fußball-Trikot trägt. Man gehört zur gleichen Mannschaft. Das fördert den Teamgeist und schenkt dem Individuum mehr Selbstvertrauen.[/QUOTE]

Ach Du scheiße. Wer sein Selbstvertrauen in der Gruppe suchen muß, dürfte auch bereit sein, für eine "gute Sache" zu marschieren. Links zwo links zwo links zwo drei vier.... reeechts um!
Und außerdem: Ein Fußballverein ist ein freiwilliger Zusammenschluß. Niemand wird dazu gezwungen. Ferner hat selbst der Fußballspieler ein "eigentliches" Leben. Bis auf die Profis natürlich (aber auch die hat keiner gezwungen, sich für die Unterwerfung unter Trainer und Taktik reichlich entschädigen zu lassen )

[QUOTE]Man bekommt "Trikots" und kämpft von nun an an derselben Front.[/QUOTE]

Ja genau. Eben drum. So würde schon in der Schule der geistige Militarismus, "Kämpfer-Mentalität" und die Unterordnung gelehrt! Nicht nur im Sport, sondern auch im Geschichts- und Ethikunterricht, Und wer so renitent ist, sich nicht an die Kleiderordnung zu halten, bekommt zur Strafe eine Armbinde verpaßt. Man hat zu "funktionieren", wie ein taktischer Linksaußen beim FC Bayern... Oder man wandert auf die Bank. Das Kollektiv steht über allem. Das Individuum ist tot.

[QUOTE]Ich glaube, wenn man gemeinsam auf die Straße geht und gegen etwas demonstriert entsteht dieses Gefühl auch. Obwohl man sich nicht kennt. [/QUOTE]

Die folgen sind hinlänglich bekannt. Brenndende Mülltonnen, fliegende Pflastersteine und zertrümmerte Schaufenster auf der einen Seite; dumme Parolen und albernes Kameradschaftsgetue auf der anderen Seite.
[QUOTE]Ist es bei den Treffen von Schwarzen nicht ähnlich? [/QUOTE]

Mir hat noch niemand meien Klamotten vorgeschrieben. Schon gar keine Uniform (z.B. eine schwarze mit Totenschädel...)

[QUOTE]Man kämpft nicht mehr untereinander, sondern zunächst miteinander. Für etwas, ein gemeinsamens Ziel, nämlich den Sieg.[/QUOTE]

Den Endsieg. Ich halte es für gefährlich, sich der Ellenbogengesellschaft zu beugen und zum "Kämpfer" gegen spätere Kollegen und Mitarbeiter abgerichtet zu werden.

[QUOTE]Es könnte von Vorteil sein, vorher Teamfähigkeiten errungen zu haben.[/QUOTE]

Durch eine Uniform??? Schon mal was von "Management by Objektives" oder "kooperativem Führungsstil" gehört? Nein? Kein Wunder: Wenn man nur uniformes Gedankengut mit sich herumschleppt....



Ich kann mich daher nur der treffenden Bemerkung von fraeulein grau anschließen:

[QUOTE]mich lehrt die geschichte wohl was anderes- uniformen funktionieren bei leuten, die dazugehören wollen. anderen kann man sie aufzwingen, aber ein zugehörigkeitsgefühl entsteht dadurch nicht.[/QUOTE]

Wahre Worte
Gr. Gaulichterob die mischung aus polemik und agitprop-ähnlichen "äußerungen" hier aber zu einer konstruktiven diskussion beitragen kann, wage ich zu bezweifeln. Josef K., deine emotionen in ehren, aber wer schon mit so hohem wissenstand, der sich mit "Management by Objektives" oder "kooperativem Führungsstil" in erwähnung, äußert, der sollte doch auch anderen meinungen zumindest die akzeptanz entegegen bringen, die er sich selbst erwartet.

gg.grüße
Mondsilbertaufe[QUOTE]Ach Du scheiße. Wer sein Selbstvertrauen in der Gruppe suchen muß, dürfte auch bereit sein, für eine "gute Sache" zu marschieren.[/QUOTE]
Tatsächlich schrieb ich, dass lediglich ein geringer Teil der Schulklasse unter mangelndem Selbstbewusstsein litt und nicht etwa alle. Ich schilderte auch, dass nicht etwa mangelndes Selbstvertrauen der Grund ist, warum ich Sportuniformen in der Grundschule befürworte, sondern die Erlernung von Teamfähigkeit, der man sich zu jenen Zeiten nur schwer entziehen konnte - das ist wahr.
Und obwohl ich nie ein Mensch mangelnden Selbstvertrauens war, ist der zweite Halbsatz korrekt. Ich habe mich vor einigen Jahren erkundigt, welche Funktionen ich als Frau in der Bundeswehr ausüben konnte. Da gab es nur Sani, Musikus oder Koch. Damals war man noch nicht so weit, dass Frauen "richtig mitmachen" konnten.
Ich nehme an, du meintest die Bundeswehr mit "marschieren"? Ist doch nichts schlechtes am Bund, oder?
[QUOTE]Ein Fußballverein ist ein freiwilliger Zusammenschluß. Niemand wird dazu gezwungen.[/QUOTE]
Ich darf mir natürlich aussuchen, ob ich nun bei Bayern trainieren will oder nicht. Wenn ich aber aufs Feld gehe, aufs Spielfeld bitteschön, und für den Sieg der Mannschaft kämpfe, Pardon, spiele, darf ich kein rosa Tütü anziehen. Ich muss ein hässliches Rot tragen, was meine Persönlichkeit einschränkt. Natürlich habe ich letztlich die Wahl, mir einen Fussballclub zu suchen, bei denen ich mein rosa Tütü auftragen kann. Hihi.
[QUOTE]Das Kollektiv steht über allem. Das Individuum ist tot. [/QUOTE]
Man kann ja auch Tennis spielen oder sich im Judo versuchen. Manchmal geht es aber auch in Individualsportarten nicht ohne Mannschaft. Sei es im Doppel oder im Mannschaftskampf.
Ich habe mal gelesen, dass soziale Kompetenz und Teamfähigkeit Aspekte der Führungsqualitäten darstellen. Vielleicht habe ich mich aber auch verlesen. Oder die falsche Lektüre?
Auch habe ich mich in der Grundschule nie tot gefühlt. Du musst irgendwas falsch gemacht haben.
[QUOTE]Brenndende Mülltonnen, fliegende Pflastersteine und zertrümmerte Schaufenster auf der einen Seite; dumme Parolen und albernes Kameradschaftsgetue auf der anderen Seite.[/QUOTE]
Huch! In welcher Bundeswehr warst du denn? So wie du schreibst, vermute ich, dass du die weiße Uniform der Krankenwagen fahrenden Zivis getragen hast. ;)
Und nicht nur die, sondern viele Berufszweige tragen "unterdrückende" Uniformen. Also die Bälle flach halten und mal tief durchatmen. Niemand will dir ans Leder, wenn von Dresscode die Rede ist.
Die "Uniform" der Schwarzen ist... naja, steckt doch schon im Wort, oder?
Josef K.[QUOTE]ob die mischung aus polemik und agitprop-ähnlichen "äußerungen" hier aber zu einer konstruktiven diskussion beitragen kann, wage ich zu bezweifeln.[/QUOTE]

Manchmal muß man sich auch mal per Polemik Luft verschaffen (nachdem ich all die vielen Beiträge gelesen habe ;)


[QUOTE] Ich schilderte auch, dass nicht etwa mangelndes Selbstvertrauen der Grund ist, warum ich Sportuniformen in der Grundschule befürworte, sondern die Erlernung von Teamfähigkeit, der man sich zu jenen Zeiten nur schwer entziehen konnte - das ist wahr. [/QUOTE]

Ich frage mich nur, wieso man zum Erlernen der Teamfähigkeit eine Uniform benötigt?
Ein funktionierendes "Team" basiert auf den individuellen Besonderheiten des Einzelnen, auf seinen persönlichen Stärken und Schwächen und vor allem auf dem Zusammenspiel der Verschiedenheiten. Und das nicht nur im Charakter, sondern auch in der Garderobe als Ausdruck der Persönlichkeit.

Wer sich in seinem Zwirn nicht wohlfühlt, weil man ihn hineinbefohlen hat, dürfte wohl kaum unvoreingenommen sein. Ich persönlich habe mir in der DDR mit dem weißen Pionierhemd stets auch umgehend eine radikale Verweigerungshaltung übergezogen. Für mich ist eine unfreiwillige Einkleidung ein Eingriff in die Selbstbestimmung. Und gerade diese Selbstbestimmung ist ein grundlegende Voraussetzung für die von Dir gepriesene Teamfähigkeit.

[QUOTE]Ich nehme an, du meintest die Bundeswehr mit "marschieren"? Ist doch nichts schlechtes am Bund, oder?[/QUOTE]

Nein. Ich meinte eben nicht die Bundeswehr. Da ich selbst "gedient" habe, weiß ich, dass es in dieser Truppe nicht nur aufs Marschieren und blinden Kameradschaftsgehorsam ankommt, sondern auf den selbstbewußten "Staatsbürger in uniform". Leider will man ja die Wehrpflicht abschaffen und ein militaristisches anti-individuelles Söldnerkorps nach Vorbild der US-Marines schaffen.
Die Rekruten kann man dann ja schon in der Grundschule für Uniformen begeistern. Und für uniformes Denken. (Beim Kaiser Wilhelm waren die Kinder-Matrosen-Uniformen sehr beliebt. Die Marine konnte über Nachwuchs nicht klagen)

[QUOTE]Ich muss ein hässliches Rot tragen, was meine Persönlichkeit einschränkt. Natürlich habe ich letztlich die Wahl, mir einen Fussballclub zu suchen, bei denen ich mein rosa Tütü auftragen kann.[/QUOTE]

Wie ich schon schrieb: Niemand wird zum Fußball gezwungen (oder zu einem anderen Job mit Berufskleidung). Die Schule hingegen sollte gerade bei Kindern nicht als "Dienstverhältnis" oder "Arbeit" gelten, sondern als Bestandteil des Lebens und Ort des Werdens. Wer die persönliche Entwicklung durch unnötige Vorschriften und wilhelminische Kleiderordnungen stört, darf sich nicht wundern, wenn nur Mitläufer gezüchtet werden, die in einem späteren Team nichts einzubringen haben...

[QUOTE]Ich habe mal gelesen, dass soziale Kompetenz und Teamfähigkeit Aspekte der Führungsqualitäten darstellen. Vielleicht habe ich mich aber auch verlesen. Oder die falsche Lektüre? [/QUOTE]

Das hast Du völlig richtig gelesen. Doch gerade FÜHRUNGSqualitäten erlernt man nicht, wenn man zugunsten einer Gruppe - unter dem Deckmantel angeblichen Teamgeistes -keinerlei Selbstentfaltung üben kann. Das ist Selbstbeschränkung und Unterdrückung der Persönlichkeit! Selbstbewusste Menschen möchten sich nun einmal nach ihren eigenen Vorstellungen kleiden. Auch und gerade als Heranwachsender!
[QUOTE]Zitat:
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Brenndende Mülltonnen, fliegende Pflastersteine und zertrümmerte Schaufenster auf der einen Seite; dumme Parolen und albernes Kameradschaftsgetue auf der anderen Seite.
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Huch! In welcher Bundeswehr warst du denn? So wie du schreibst, vermute ich, dass du die weiße Uniform der Krankenwagen fahrenden Zivis getragen hast.
[/QUOTE]

Das bezog sich nicht auf die Armee, sondern auf die von Dir erwähnten Demonstrationen und dem dort herrschenden "Gemeinschaftsgefühl" ;)
Und da assoziere ich nun einmal linksautonome Randale und rechtsextremistische "Gedenkmärsche"

[QUOTE]Die "Uniform" der Schwarzen ist... naja, steckt doch schon im Wort, oder?[/QUOTE]

Ich kenne auch "Schwarze", die gar nicht schwarz gekleidet sind (weil "Gothic" eine Lebenseinstellung und kein Fußballverein ist ;) ... jaja .. Binsenweisheit) Außerdem gibt es eine riesige Auswahl an Kleidungsstücken (vor allem wenn man sich das Zeug selber näht), so dass von "Uniform" keine Rede sein kann. Zu einer Uniform gehört ein bissel mehr, als nur die Dominanz einer Farbe.
Und nochmal: Niemand zwingt mich in die schwarze Lederjacke. Die ist - im Gegensatz zur Schuluniform - meine eigene freie Entscheidung .
Mondsilbertaufe[QUOTE]Ich frage mich nur, wieso man zum Erlernen der Teamfähigkeit eine Uniform benötigt? [/QUOTE]
Ein Kreisel.
Eine gemeinsame Sportbekleidung unterstützt das Kind in seiner Klasse - eine von Erwachsenen willkürlich ausgesuchte Menge von Kindern, die ungefragt dazu gezwungen werden, eine Gemeinschaft zu bilden - eher eine Gruppe zu sehen, mit der es sich identifizieren kann.
Eine Uniform soll nicht das Kind in seinen Rechten beschneiden, sondern ihm nur die Möglichkeit geben, Teamerfahrungen leichter zu sammeln. Ein in der Grundschule unterstützendes Element. Nicht mehr und nicht weniger.
[QUOTE]Ein funktionierendes "Team" basiert auf den individuellen Besonderheiten des Einzelnen, auf seinen persönlichen Stärken und Schwächen und vor allem auf dem Zusammenspiel der Verschiedenheiten.[/QUOTE]
Das Ablegen individueller Stärken spielt nicht in den Uniform-Gedanken mit ein. Man erinnere sich an eigene Erfahrungen aus der Bundeswehr.
[QUOTE]Für mich ist eine unfreiwillige Einkleidung ein Eingriff in die Selbstbestimmung. Und gerade diese Selbstbestimmung ist ein grundlegende Voraussetzung für die von Dir gepriesene Teamfähigkeit.[/QUOTE]
Nun, das ist nicht zwangsläufig so. Ein 8 jähriges Kind wird aller Wahrscheinlichkeit nach durch die Zensur der Eltern laufen müssen, bevor es auch nur die Straße betritt. Mutti lässt es doch so nicht rumlaufen... Hosen mit Flecktarn, Prinzessinnenkostüm... Das hat in der Schule wirklich nichts zu suchen.
Und jetzt dürfen sich alle 8 Jährigen unter uns diskriminiert fühlen, aber ich finde es völlig in Ordnung, dass die Eltern "Bestimmer" sind. Individuelle Freiheiten sind in diesem Alter wohl eher mentaler Art angemessen. Erziehung sollte eine ebenso starke Lobby haben wie freie Entfaltung.
[QUOTE]darf sich nicht wundern, wenn nur Mitläufer gezüchtet werden, die in einem späteren Team nichts einzubringen haben...[/QUOTE]
Das käme auf einen Versuch an. Oder eine Studie: Untersucht werden soll ein bestehendes Ost-West-Gefälle in bezug auf Mitläufertum anhand von Fragebögen, die Führungsqualitäten der Befragten verifizieren. Kovariable: Vergleich Frauen Ost/West, nach Alter und Generation aufgeschlüsselt.
PallorMondsilbertaufe hast du dir einmal "Das Experiment" durchgelesen welches auf einer wahren Gegebenheit beruht.

Dort wird genau deine Schuluniform und bestimmte "formele" Uniformität eingeführt um "Gruppen"Gefühl zu erzeugen.

Natürlich eskalierte es und führte zu einem faschistischen System, und genau daselbe wird auch entstehen wenn die Schuluniformen Zwang sind. Die Kinder werden gezwungen ihre Individualität aufzugeben und zwar in gänze.

Dein Argument
[QUOTE]Nun, das ist nicht zwangsläufig so. Ein 8 jähriges Kind wird aller Wahrscheinlichkeit nach durch die Zensur der Eltern laufen müssen, bevor es auch nur die Straße betritt. Mutti lässt es doch so nicht rumlaufen... Hosen mit Flecktarn, Prinzessinnenkostüm... Das hat in der Schule wirklich nichts zu suchen.
Und jetzt dürfen sich alle 8 Jährigen unter uns diskriminiert fühlen, aber ich finde es völlig in Ordnung, dass die Eltern "Bestimmer" sind. Individuelle Freiheiten sind in diesem Alter wohl eher mentaler Art angemessen. Erziehung sollte eine ebenso starke Lobby haben wie freie Entfaltung.
[/QUOTE]

Ist genau falsch rum gedacht.
Du erkennst den Missstand, und deine Konsequenz ist daraus das wir einen größeren Misstand schaffen?

Sinnvoll wäre es mehr mitsprache Recht für 8 Jährige einzufordern, und wenn sie lust haben sie im Prinzessinnenkostüm auf die STrasse zu schicken.

Die IDeale Gesellschaft ist ja keine uniforme Gesellschaft, sondern eine die sich nicht daran stört ob der vor dir nun schwarz , Bürokleidung oder ein Froschkostüm trägt.

Und eine Formel aufzustellen die besagt:
Unfreiheit = FReiheit ist absoluter mist, Unfreiheit im Bezug auf die eigene Entfaltung, solange sie niemanden einschränkt(z.b. Nazi Kostüme!), führt automatisch zu weitere Unfreiheit und nicht zu einer Freiheit der Gruppe!


Damit wir eine freihe selbstdenkende und soziale Jugend bekommen hilft wohl kaum zwang, sondern konsequente demokratische Erziehung. Man muss Gelder bereitstellen und Personal sie zu betreuen, anstatt sie wie in Bootcamps zu verwalten.

Pendark
MondsilbertaufeSchmunzelnder Weise, stellt sich mir die Frage, auf welchen Köder der Pallor wohl angesprungen ist.
Auf den Vorschlag meiner Studie - vielleicht hat er ja Lust auf einen Titel oder sich anderweitig wissenschaftlich zu betätigen? Am Ende kreiert er noch einen Fragebogen, mit dem man wirklich Führungsqualitäten beweisen kann... :eek:
Oder war es die direkte Ansprache an die 8 Jährigen unter uns, die ihn lockte?
Es waren die 8 Jährigen. Sehr schön. :D
[QUOTE]Mondsilbertaufe hast du dir einmal "Das Experiment" durchgelesen welches auf einer wahren Gegebenheit beruht.[/QUOTE]
Ich habe den Film mit Moritz Bleibtreu gesehen. Und muss sagen, dass er genau meine Erfahrungen mit Uniformen widerspiegelt. Mord und Totschlag wohin das Auge reicht. Wie in der DDR früher oder heute beim Bund. Pallor, du und ich, wir wissen genau wie der Hase läuft. Wir wissen, was für Leute zum Bund gehen... Alles Lonsdale-Marken-Träger. Aber das muss unter uns bleiben. Das können wir nicht so rumposaunen, sonst machen die uns platt. Der Jopsef hat übrigens auch gedient. Weißte bescheid. Und weißte nochwas? Der kommt aus Zwickau! Das kennst du nicht, weil du aus Wanne-Eickel kommst, aber Zwickau ist ne echte Hochburg! Da hat jeder noch "Mein Kampf" im Original!!
Und überleg mal, die ganzen Leute, die in den Bundeswehr-Thread gepostet haben... Mein lieber Scholli!
[QUOTE]Sinnvoll wäre es mehr mitsprache Recht für 8 Jährige einzufordern, und wenn sie lust haben sie im Prinzessinnenkostüm auf die STrasse zu schicken.[/QUOTE]
Das kannst du ja gern durchziehen, wenn du mal groß bist und eigene Kinder hast. Jungs sind da übrigens leichter in der Handhabe. Wenige haben mit 8 Jahren Lust auf kurze Röckchen im Winter.
Pallor, du bist ein Traumtänzer. Es gibt Gründe für das Dasein von Erziehungsberechtigten und Kinder- und Jugendschutzgesetzen.
Kinder haben nicht annähernd einen Überblick oder Durchblick für ihr Handeln und dessen Folgen.
Die Freiheit des Kindes verlöre sich in dessen Vernachlässigung.
Und auch hier empfehle ich ein wenig "Fachliteratur" für die Ohren: Gerhard Schöne, Kinderland. Am besten, du ziehst dir das ganze Album rein. Ist was Kindgerechtes und du kannst noch viel davon lernen.
[QUOTE]Man muss Gelder bereitstellen und Personal sie zu betreuen, anstatt sie wie in Bootcamps zu verwalten.[/QUOTE]
Jaja, das liebe Geld... Du wirst noch bettelarm. Ich erinnere dich an unseren Deal mit den Ausgleichszahlungen. Wenn du Glück hast, brauchst du nicht löhnen. Das macht dann das Antidiskriminierungsgesetz für dich. Ich drücke die Daumen.
PallorDie Ausgleichszahlungen bin ich gerne bereit zu zahlen, halte aber das ADG für einen sehr guten Schritt in diese Richtung.

Übrigens meinte ich "Die Welle" und nicht "Das Experiment", schreckliche Verwechslung der einworttitel.

Und deine Akzeptanz der Momentanen Situtation(z.b. Erziehungsberechtigte) halte ich für mehr als traurig, nicht das du jetzt dumm bist oder ich dich nicht schätze, es zeigt mir aber wie hart es ist für Menschen zu kämpfen die sich imoment nicht selbst befreithaben oder befreien können.

Das zeigt mir wiederum auf, das es früher wohl gut war als Frauen von ihrem Mann Erzogen und bestimmt wurden. Es gab da ja auch schöne Zeiten, daher bitte ich dich nun leise zu sein wenn Männer reden!

Oder könnte es sein das manche Dinge sehr alt sind aber nicht gut? Und das sich Kinder und Frauen emanzipieren können?

Pendark
Josef K.@ Mondsilbertaufe

Es ist ein Unterschied, ob sich eine "fertige" Persönlichkeit eine Berufskleidung anzieht (z.B. eine Bundeswehr-Uniform) , oder ob man ein KIND von früh auf zu einer Gleichschrittmentalität verdonnert. Gerade weil 8-jährige die Schule nicht als "Arbeit" oder "Job" verstehen, sondern als Teil ihren (jungen) Lebens, als Ort des Reifens und Werdens und der persönlichen Entwicklung, wären Uniformen ein völlig falsches Signal.

Ich hätte als Erwachsener kein Problem, mir eine Berufskleidung anzuziehen. Ich gehe dann früh auf Arbeit und nach Feierabend schlüpfe ich in die Lederjacke und fahre Harley. Ein Kind hingegen hat diese Freiheit nicht. Und wenn dem Kind schon Erziehungsberechtigte vorgesetzt werden, sollte man diese Erziehung als Auftrag zur "Anleitung zum selbständigen Denken und Handeln " auffassen - und nicht als Drill und Gruppenzwang.


[QUOTE]Zwickau ist ne echte Hochburg! Da hat jeder noch "Mein Kampf" im Original!! [/QUOTE]

Zum Glück ist mir die Ironie der Bemerkung bewußt ;)

[QUOTE]Kinder haben nicht annähernd einen Überblick oder Durchblick für ihr Handeln und dessen Folgen. [/QUOTE]

Und genau deshalb wäre es falsch, sie auf den "Massenmenschen" zu trimmen, "Kameradschaft" zu lehren, Stolz, Treue und Ehre zu propagieren. Und vor dem Unterricht ein gemeinsames Liedchen zu singen....

(@ Pallor: Hoffentlich glaubst Du mir jetzt auch einmal, dass ich mit meiner liberalen Grundeinstellung kein verkappter Faschist bin ;) )

[QUOTE]Das zeigt mir wiederum auf, das es früher wohl gut war als Frauen von ihrem Mann Erzogen und bestimmt wurden. Es gab da ja auch schöne Zeiten, daher bitte ich dich nun leise zu sein wenn Männer reden![/QUOTE]

Da muss ich grinsend beipflichten.

@ Mondsilbertaufe

Mit acht Jahren hatte ich "Lieblingsklamotten", die ich oft und gern angezogen habe (das weiße Pionierhemd gehörte nicht dazu). Ich halte es für Irreführung ,einem Zweitklässler, der gerade mit Bruchrechnung und Naturkunde beschäftigt ist, die allgemeine Intelligenz und Fähigkeit zur Urteilsbildung (auch hinsichtlich des eigenen Geschmacks) abzusprechen. Andererseits ist gerade dies das Alter, wo Kinder für ideologische Manipulation besonders anfällig sind. Und ein Uniform ist Manipulation!
NoidryIm Dritten Reich wurde jedenfalls niemand wegen seiner Kleidung gehänselt ...
Außerdem sollte man Gemeinschaftsbewußtsein, Kameradschaftlichkeit, Treue, Ehrlichkeit nicht gleich mit Hitler Jugend verwechseln, diese Werte sind wichtig in jedem Sportverein.

L I C H T G R Ü S S E

V O M

N O I D R Y
Apex[QUOTE]Im Dritten Reich wurde jedenfalls niemand wegen seiner Kleidung gehänselt ...[/QUOTE]

Nein, da wurde man gehänselt wenn man keine Uniform trug, wobei hänseln sicher noch das harmloseste war was einem passieren konnte.

Ich krieg hier echt langsam zuviel...:mad:
EdwinGeht das noch jemanden so? Eigentlich finde ich die Argumente für die Uniform nicht mal so schlecht, aber wenn ich dran denke, dass ich so ein Ding tragen soll...da sträubt sich alles, fast wie angeboren, ein richtiger Ekel. Wenn ich jedoch Polizist werden wollte, hätte ich kein Problem damit.
Vielleicht ist da noch ein anderer Aspekt dabei: Während der Polizist oder die Krankenschwester durch die Uniform automatisch auf ihre Fähigkeiten hinweisen (hier krieg ich Hilfe), ist das mit der Schuluniform nicht so: Hier geht das eher (gedanklich) in Richtung Gefangenenkleidung, welche ja die Aufgabe hat die Gefangenen zu einer grauen Masse zu vereinigen und scharf von der anderen und höher stehenden "Lebensform", den Wächtern, abgrenzt.
Da gibt es ja auch dieses berühmte Experiment, dürfte recht bekannt sein.
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber das Argument mit dem abnehmenden Standesdünkel halte ich für fadenscheinig: Dieser wird sich dann nämlich doppelt gegen die Angehörigen anderer (eventuell niedererer) Schulen wenden.

Edwin
Mondsilbertaufe[QUOTE]Und genau deshalb wäre es falsch, sie auf den "Massenmenschen" zu trimmen, "Kameradschaft" zu lehren, Stolz, Treue und Ehre zu propagieren. Und vor dem Unterricht ein gemeinsames Liedchen zu singen....[/QUOTE]
[QUOTE]Ich halte es für Irreführung ,einem Zweitklässler, der gerade mit Bruchrechnung und Naturkunde beschäftigt ist, die allgemeine Intelligenz und Fähigkeit zur Urteilsbildung (auch hinsichtlich des eigenen Geschmacks) abzusprechen.[/QUOTE]
Und dennoch reicht seine "Intelligenz und Fähigkeit zur Urteilsbildung" nicht dafür aus, sich einer angeblichen Hirnwäsche durch die farblichen Ähnlichkeiten seines Sportdresses mit deren seiner Mitschülern zu entziehen?
Seltsam, nicht? Einerseits schlau genug, sich über die Entscheidungen Erwachsener durchsetzen zu dürfen, andererseits zu doof dazu. Ja was denn nun, meine Herren? ;)

Möglicherweise war gerade der "Massenmensch" die Chance für die Wende. Menschen sind zusammen auf die Straße gegangen, haben revoltiert, weil sie gelernt hatten, als Einheit für etwas zu kämpfen. Vielleicht ist das auch eine erhebliche Fähigkeit, die den Deutschen im heutigen Deutschland fehlt? Ich denke da an die neidischen Blicke nach Frankreich, in denen sich die Menschen nicht alles gefallen lassen. Aber das ist Spekulation. Schließlich wird es wahrscheinlich so laufen wie in der Geschichte des Dritten Reiches. Hat die Geschichte ja schließlich bewiesen. Und die DDR hats quasi bestätigt. Wars doch nichts anderes, oder? Und Schuluniformen gehören sowieso der Vergangenheit an. Nur totalitäre Staatsformen haben sie noch, nicht wahr? :rolleyes:
Also, Josef, dann verrat mir mal, was so schlecht an der Kameradschaft ist.
Ihr verwechselt oder vermischt absichtlich zwei unterschiedliche Dinge. Die Uniform hat zunächst nichts mit der Gleichschaltung zu tun. Sie ist kein Ausdruck für diktatorische Herrschaftsformen, sondern lediglich dafür, dass alle Mitglieder einer Gruppe gleichberechtigt sind. Man vergleiche auch wieder Arbeitsuniformen und Sportkleidung eines Sportvereins bzw. einer Sportart.
[QUOTE]Das zeigt mir wiederum auf, das es früher wohl gut war als Frauen von ihrem Mann Erzogen und bestimmt wurden. Es gab da ja auch schöne Zeiten, daher bitte ich dich nun leise zu sein wenn Männer reden![/QUOTE]
Nun, das war in der DDR anders. Da waren Männer und Frauen gleichberechtigt. Nix mit ausschließlich Küche und Waschkeller.
Vielleicht solltest du genau überlegen, was der Vergangenheit angehört. Der Fortschritt ist mitunter nicht nur vor deiner Haustür geparkt. Ich habe gehört, es gäbe einen Trend, in dem auch westdeutsche Frauen nach beruflicher Selbstverwirklichung streben. Was ganz neues. ;)
Und nicht nur das. Stell dir ein Land vor, in dem für jedes Kind ein Kindergartenplatz da ist. In dem es Ganztagsschulen sowie Gesamtschulen standartmäßig gibt und Abi in 12 Jahren. Da dürfte das Pädagogenherz höher schlagen. Nun, die BRD ist dieses Land gewiss nicht.
Man sollte vorsichtig mit "früher" sein.
[QUOTE](@ Pallor: Hoffentlich glaubst Du mir jetzt auch einmal, dass ich mit meiner liberalen Grundeinstellung kein verkappter Faschist bin ;) )[/QUOTE]
Josef, der Pallor hat schon eine Freundin, die ihm das Frühstück macht. Aber vielleicht braucht er ja noch eine für den Haushalt. :D
Josef K.@ Mondsilbertaufe

Wenn Du schon Sätze zitierst, solltest Du diese nicht sinnenstellend aus dem Zusammenhang reißen, um den Urhebern die Worte im Mund zu verdrehen!!! Die komplette Aussage hinsichtlich der Intelligenz und Urteilsbildung lautete:

[QUOTE]Ich halte es für Irreführung ,einem Zweitklässler, der gerade mit Bruchrechnung und Naturkunde beschäftigt ist, die allgemeine Intelligenz und Fähigkeit zur Urteilsbildung (auch hinsichtlich des eigenen Geschmacks) abzusprechen. Andererseits ist gerade dies das Alter, wo Kinder für ideologische Manipulation besonders anfällig sind. Und ein Uniform ist Manipulation![/QUOTE]

Der letzte Satz ist wesentlich (auch wenn er Dir nicht in den Kram passt)

Ich unterlasse es, jetzt, zum x-ten mal auf den Unterschied zwischen einem Fußballtrikot, einer Berufskleidung und einer Uniform hinzuweisen. Da zanken wir dann tatsächlich um des Kaisers Bart.

[QUOTE]Möglicherweise war gerade der "Massenmensch" die Chance für die Wende.[/QUOTE]

Man sieht, dass Du von der Wende offensichtlich keine Ahnung hast. Nicht "Massenmenschen" - geführt von einer Ideologie - haben sich zur Revolution durchgerungen, sondern zahlreiche Individuen. Vom Atheisten über den Christen, den Liberalen, den Konservativen, den Umweltaktivisten, dem Friedensaktivisten, den Kleinunternehmer und den Stasi-Opfern. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, bei der Revolution eine Uniform getragen zu haben! Also war das offensichtlich auch keine Voraussetzung für den Wandel.

[QUOTE]Also, Josef, dann verrat mir mal, was so schlecht an der Kameradschaft ist. [/QUOTE]

An Kameradschaft ist nicht schlechtes, solange selbige nicht zum albernen Ritual verkommt. Und genau das wird von Uniformen und Gruppenzwang befördert. Ich bin auch ohne Uniform kameradschaftlich, weil ich dem Menschen nicht wegen seiner Uniform, sondern aufgrund seiner individuellen Merkmale kameradschaftlich begegne.

[QUOTE]Ihr verwechselt oder vermischt absichtlich zwei unterschiedliche Dinge. Die Uniform hat zunächst nichts mit der Gleichschaltung zu tun.[/QUOTE]

DU verwechselst hier etwas.- Indem Du Kinderuniformen ständig mit Berufskleidungen Erwachsener oder Sporttrikots vergleichst, verharmlost Du die anti-individuelle Wirkung einer Zwangsjacke bei jungen Menschen in einem wichtigen Stadium der persönlichen Entwicklung !

[QUOTE]Nun, das war in der DDR anders. Da waren Männer und Frauen gleichberechtigt.[/QUOTE]

und es gab Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Demokratie, ...
In den Flüssen flossen Honig und Milch...

[QUOTE]Stell dir ein Land vor, in dem für jedes Kind ein Kindergartenplatz da ist.[/QUOTE]

In denen ideologisch geschulte "Erzieher" von frühauf den eigenen Willen austreiben, die Kinder auf Sozialismus und Einheitspartei trimmen sowie - toller Nebeneffekt - absolute Kontrolle über die Erziehung haben!

[QUOTE]In dem es Ganztagsschulen sowie Gesamtschulen standartmäßig gibt [/QUOTE]

um gleich nach dem Kindergarten die Manipulation weiterzutreiben und "renitente" Exemplare in staatliche Umerziehungs- und Folteranstalten zu verfrachten
[url]http://www.jugendwerkhof.info/[/url]

Aber in der DDR war ja alles besser. Und die Führungskräfte aufgrund ihrer Pionier- und FDJ-Vergangenheit besonders teamfähig .. hahaha... Ich glaub, ich gehe kotzen!
moreAlso Josef, ich nehme mal an, du bist auch der Meinung, in Frankreich (wo in vielen Schulen Schuluniformen getragen werden), oder Italien oder Spanien gibt es dem nach nur manipulierte Kinder die keine eigenen Persönlichkeiten haben...?

Ich nehme gerade mal die Länder die sich mit unsrigem wirtschaftlich vergleichen lassen, natürlich werden auch an vielen Schulen in England Schuluniformen getragen.

Ich sehe lediglich viele praktischen Nutzen an einer Schuluniform. Ausserdem haben unsere Kidds ja wirklich viel Freizeit (drum können sie auch am Bahnhof rumgammeln) in denen sie sich dann individuell kleiden können und auch tun.

Der Grat zwischen Arm und Reich wird immer grösser, leider leiden meist die Kinder drunter, die dann, Vorbild sind natürlich auch die besserverdienenden Eltern, aufgrund ihres Äusseren ausgegrenzt werden. Wer behauptet dem sei nicht so, der hat die Augen fest geschlossen oder keinen Kontakt zu Kindern.

Eine Persönlichkeitsbildung nur an der Kleidung festzumachen führt doch lediglich zur Förderung der Oberflächlichkeit. Ich denke grade Kinder sind am unvoreingenommensten Anderen gegenüber Wertevorstellungen werden ihnen doch meist nur duch abkucken von den Grossen mitgegeben. Und wenn einer schreit XY hat nicht Hose von 123 an färbt das auf die immer Jüngeren mit ab und die Spirale dreht sich bis ins Unendliche.

Schuluniformen sind sicherlich kein Rezept gegen alle negativen Einflüsse, nur muss man deutlich machen dass die Vorteile einer solchen nicht ausser Acht gelassen werden sollten. Und sie wegen "Manipulation" zu verdammen grenzt für micht an Paranoia!
MondsilbertaufeMensch Josef, was reagierst du denn so aggressiv? Ich kann doch nichts für deine bescheidene Kindheit.
Und die Idee mit dem Massenmenschen und der Wende hast du schon richtig erkannt. Es gab nämlich keine Massenmenschen. Aber es gab welche, und hier wiederhole ich mich gern, die gelernt haben in einer Gemeinschaft zu kämpfen.
Im übrigen beißt du dich zu sehr auf die DDR fest. Ich habe nur dieses Beispiel für Pallor genannt. Er ist kein Zoni wie wir. Deswegen wollte ich ihm einige Dinge klar machen, die gar nicht so übel waren. Das Gesundheitssystem habe ich vergessen.
Also keine Ode an die DDR von mir.

Und weißt du was? Meinem Freund sage ich immer: Von mir aus können sie die Mauer wieder hoch ziehen. Ich bin jetzt auf der richtigen Seite. :D
Josef K.@ more

Es mag sein, dass eine Kinderuniformen nicht zwangläufig zum Verlust von individueller Denk- und Handelsweise führt. Aber es begünstigt ihn meiner Meinung nach...

[QUOTE]Ausserdem haben unsere Kidds ja wirklich viel Freizeit (drum können sie auch am Bahnhof rumgammeln) in denen sie sich dann individuell kleiden können und auch tun. [/QUOTE]

Das Vorurteil in Klammern übersehe ich mal.
Wie ich zum eigentlichen Argument schon schrieb:

[QUOTE]Und wenn häufig erwidert wird, daß man sich ja in der Freizeit kleiden kann wie man will und "nur" in der Schule auf Individualität verzichten soll, muß ich entgegnen, daß Schule ein integraler Bestandteil des Lebens sein muß und kein Stil- und Gesinnungsgefängnis. Freizeit darf nicht als Freigang empfunden werden. Das Lernen darf nicht zur lästigen Pflicht und "Parallelexistenz" verkommen. Wenn Kinder und Jugendliche beim Schulgang einen imaginären Hebel umlegen und ihr Ich an der Schulpforte abgeben sollen, braucht man sich über das Entstehen von Doppelmoral nicht zu wundern.. [/QUOTE]

oder auch

[QUOTE]Gerade weil 8-jährige die Schule nicht als "Arbeit" oder "Job" verstehen, sondern als Teil ihren (jungen) Lebens, als Ort des Reifens und Werdens und der persönlichen Entwicklung, wären Uniformen ein völlig falsches Signal.[/QUOTE]


@ Mondsilbertaufe

[QUOTE]Mensch Josef, was reagierst du denn so aggressiv?[/QUOTE]

Weil ich nicht mein Leben riskiert habe, damit "Errungenschaften" der SED-Diktatur Stück für Stück wieder salonfähig gemacht werden... Das kann man paranoid nennen. ich nenne es nur "Wachsamkeit"

[QUOTE]Ich habe nur dieses Beispiel für Pallor genannt. Er ist kein Zoni wie wir. Deswegen wollte ich ihm einige Dinge klar machen, die gar nicht so übel waren. Das Gesundheitssystem habe ich vergessen.[/QUOTE]

Das Gesundheitswesen mit Polikliniken, in denen man die Ärzte willkürlich zugeteilt bekam (wenn überhaupt), Kunstfehler verschwiegen wurden und Schadenersatz nicht einklagbar war, OP-Termine nach Parteibuch vergeben und Systemnkritiker in die Klapse gesteckt und mit Psychopharmaka vergiftet wurden?
Krankenhäuser, deren baulicher Zustand eher einer Bruchbude glich; mit Schimmel an den Wänden und hoffnungslos überalterter Technik?...

[QUOTE]Also keine Ode an die DDR von mir.[/QUOTE]

Klingt aber so ;)
Vielleicht liegt das am derzeit grassierenden Verdrängungsfieber mit symptomatischen Auswüchsen wie "War ja alles gar nicht so schlecht", "Es gab auch positives", "Die Opfer sind nur selbstmitleidige Schwarzseher und übertreiben (oder lügen), "Wer sich angepasste , hatte nichts zu befürchten..."

Das wird jetzt aber off topic.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Josef K. [/i]
Ich frage mich nur, wieso man zum Erlernen der Teamfähigkeit eine Uniform benötigt?
Ein funktionierendes "Team" basiert auf den individuellen Besonderheiten des Einzelnen, auf seinen persönlichen Stärken und Schwächen und vor allem auf dem Zusammenspiel der Verschiedenheiten. Und das nicht nur im Charakter, sondern auch in der Garderobe als Ausdruck der Persönlichkeit. [/QUOTE]Es kann durchaus auch das Team stärken, wenn die Dazugehörenden ihre Zugehörigkeit zum Team durch Gemeinsamkeiten in der Kleidung oder durch bestimmte Accessoirs zum Ausdruck bringen, nur sollte das auf Freiwilligkeit basieren.

Die von Damon Coulter angesprochene "Auswahl von T-Shirts und Sweatshirts mit dem Schullogo, erhältlich in verschiedenen Farben und Schnitten" wäre eine solche Möglichkeit. Wenn diese sogar noch von den Schülern selbst bedruckt werden, kann das zur Identifizierung mit der Klasse, der Schule usw. beitragen.
Den jetzigen Zustand, wo die Kinder jedes Jahr an eine andere Schule gekarrt werden und sich nirgends heimisch fühlen, finde ich nämlich auch nicht gerade optimal.

[QUOTE]Wer sich in seinem Zwirn nicht wohlfühlt, weil man ihn hineinbefohlen hat, dürfte wohl kaum unvoreingenommen sein. Ich persönlich habe mir in der DDR mit dem weißen Pionierhemd stets auch umgehend eine radikale Verweigerungshaltung übergezogen. Für mich ist eine unfreiwillige Einkleidung ein Eingriff in die Selbstbestimmung. Und gerade diese Selbstbestimmung ist ein grundlegende Voraussetzung für die von Dir gepriesene Teamfähigkeit. [/QUOTE]Da gebe ich dir Recht.

[QUOTE]Die Schule hingegen sollte gerade bei Kindern nicht als "Dienstverhältnis" oder "Arbeit" gelten, sondern als Bestandteil des Lebens und Ort des Werdens. Wer die persönliche Entwicklung durch unnötige Vorschriften und wilhelminische Kleiderordnungen stört, darf sich nicht wundern, wenn nur Mitläufer gezüchtet werden, die in einem späteren Team nichts einzubringen haben... [/QUOTE]Es gibt eine lustige Beschreibung von [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548741096]Osho in seinem Buch "Kinder",[/URL] wie er als Halbwüchsiger die Kleiderordnung in seiner Schule hintertrieben hat. :)

[QUOTE]Ich kenne auch "Schwarze", die gar nicht schwarz gekleidet sind (weil "Gothic" eine Lebenseinstellung und kein Fußballverein ist ;) ... jaja .. Binsenweisheit) Außerdem gibt es eine riesige Auswahl an Kleidungsstücken (vor allem wenn man sich das Zeug selber näht), so dass von "Uniform" keine Rede sein kann. Zu einer Uniform gehört ein bissel mehr, als nur die Dominanz einer Farbe.
Und nochmal: Niemand zwingt mich in die schwarze Lederjacke. Die ist - im Gegensatz zur Schuluniform - meine eigene freie Entscheidung . [/QUOTE]In dieser Beziehung könnten die Lehrer und "Erzieher" wirklich mal was von den Grufties lernen ...
Gr. Gaulichter[URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,359628,00.html]ein artikel in Spiegel online[/URL]

gg.grüße
Darket[QUOTE]Es gibt eine lustige Beschreibung von Osho in seinem Buch "Kinder", wie er als Halbwüchsiger die Kleiderordnung in seiner Schule hintertrieben hat.[/QUOTE]
*lach* das erinnert mich an meinen Vater, der auf einem türkischen Internat in der Kleiderordnung las, dass Hemd, Krawatte und dunkles Jackett sein mussten. Mein Vater zog sich also ein rosafarbenes Hemd, eine giftgrüne Krawatte und ein dunkelblaues Jakett an...es hat keine zwei Tage gedauert und er durfte so rumlaufen, wie es ihm gefiel, solange er nur nicht DAS anzog :D
IaitoIch habe persönlich sehr viel gegen eine solche Uniform,
mach mir aber keine Sorgen da ich auf eine Schule für psychisch kranke gehe und dies wird sich die nächsten 5 Jahre nicht ändern.

Also kann es mir recht egal sein.
rainravenWir hatten auch T-Shirts mit dem Logo der Schule, aber das waren eher so Andenken an eine Jubiläumsfeier oder einen Jahrestag oder dann natürlich die Abi-T-Shirts. Aber sie wurden nicht vorgeschrieben und jeder trug, was ihm gefiel. An der Uni hab ich dann schon gerne Shirts mit dem Logo der Uni getragen, weil ich mich mit dieser Institution total identifiziert habe und es mir was bedeutet hat, dazuzugehören. Außerdem waren die Shirts so schön dezent in Graumeliert und Dunkelblau mit kleinem Logo.
Aber ich fände es schlimm, wenn man schon an der Schule so normiert wird. Ich glaube, es kommt die Zeit füh genug, wo man auf seine grünen Haare oder zerrissenen Jeans und Lederjacken verzichten muß, wenn man Pech hat. :(
Und ich hab das Problem mit den Markenklamotten und dem Mobbing nicht miterlebt, ich hab mich halt gemäßigt alternativ und metal-mäßig angezogen, wie es meinem damaligen Stil entsprach, aber deswegen bin ich nicht schlecht behandelt worden und war auch nicht schlecht in der Schule. Wenn ich schon immer ein Außenseiter war, war das wegen meiner Art und meiner Sichtweise der Dinge, nicht wegen der Kleidung.

Ich weiß nicht, ob Uniformierung der Schüler wirklich derartige Problemlöser wären. Ich z.B. würde mich schlichtweg weigern, etwas Rotes, (Flaschen-)Grünes oder Beiges anzuziehen, weil ich diese Farben furchtbar scheiße an mir finde und sie mir nicht stehen. Für mich gibts fast nur Blau, Schwarz und Lila.
Ebenso könnte ich kotzen, wenn ich Krawatten oder Blusen anziehen muß und fühle mich darin auch beengt und gar nicht wohl. Ich glaube nicht, daß ich dann so gerne in die Schule gegangen und notenmäßig so gut gewesen wäre, wenn das bei uns so gewesen wäre...
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B][URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,359628,00.html]ein artikel in Spiegel online[/URL]

gg.grüße [/B][/QUOTE]
soviel zu Pallors faschistischem System ...

[I]editiert von Darket[/I]
PallorTiberion kannst du das etwas differenzieren?

Soll das ironie sein oder unterstellst du mir das ich Schuluniformen mit Faschismus gleich setzte?

Dieses Projekt der Schulunifromen würde ich sogar mittragen, denn meine Forderung der freiwilligkeit ist erfüllt.

[QUOTE]2. Wenn die Schüler mehrheitlich sich für eine Schuluniform entschieden haben und ein Konsens abgesprochen wurde, muss ausgelohtet werden ob es einige Schüler gibt die sich absolut weigern und keinen Kompromiss eingehen wollen.

Z.b. weil sie Religöse ansichten haben etc. dann darf sie auch niemand dazu zwingen.

Es ist auch unintressant wenn 80% der Schüler die Uniformen als Sinnvoll erachten, und diese auch aus Überzeugung tragen, wird das Projekt nicht scheitern und erfüllt noch seinen Zweck. [/QUOTE]

Klasse nicht? ich bin ein Vordenker...

Pallor
TiberonIronie in meinen Beiträgen kann jeder selbst suchen/finden.
Dein dummes "Freiheits"gewäsch geht mir allerdings kräftig auf die Nerven und ganz ehrlich, mir fällt niemand ein, den ich so sehr verachte, wie dich.
Gr. Gaulichter@Pallor
zitat aus dem einführungstext des artikels: "Vor fünf Jahren wurde an der Haupt- und Realschule Hamburg-Sinstorf einheitliche Schulkleidung eingeführt." - die haben vor dir gedacht und es dann auch noch umgesetzt :)

gg.grüße
Darket*seufz* Ok, es ist ganz einfach: Wenn ich mir von Pallor ausbitte hier niemanden als Rassisten, Faschisten oder was auch immer zu bezeichnen, kann er und können alle anderen, die das nervt, auch erwarten, dass umgekehrt nicht ebensoviel Niveau- und Geschmacklosigkeit am Werke ist, oder sehe ich das falsch?
In diesem Sinne Tiberon: Sei doch so gut und schreib etwas zum Thema, das nicht aus Pöbelei besteht oder lass es ganz bleiben.

Danke

Darket
TiberonSorry, ich vesuche das "Um diesen Beitrag zu sehen, klicke [hier]" zu ignorieren.
ubiesttristaniaeigentlich ist das mit der uniform garnicht so schlecht,muss ja nicht eine oma-kollektion sein.;)
fraeulein grauich sagte es schon, ich sag' es wieder: yay, schuluniformen! mit ganz kurzen faltenröckchen!
und hübsche dunkle anzüge mit knopfleiste und stehkragen für die jungs! und enge röhrenhosen. bittebittebitteee!
ach, unsere jugend wär' viel attraktiver als mit den jetzigen fummeln in eigenregie..

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